Briefmarken Atteste

Thema:

Saargebiet Druckzufälligkeiten

spain01 Am: 10.09.2024 17:43:24 Gelesen: 1226 # 1
Hallo Allerseits, bei der Saar Dienstmarke MiNr. 15 fällt neben dem stark verschobenen Aufdruck ein Rahmenbruck über dem 2. A von SAARGEBIET sowie ein Strich unter der kurzen Schraffe, so dass quasi ein "Komma" entstanden ist: Ist das als Plattenfehler bekannt? Gruß Michael
spain01 Am: 10.09.2024 19:38:17 Gelesen: 1199 # 2
Saar Dienstmarke MiNr. 8 III Hallo Allerseits, diese Marke ist als III von Herrn Geigle, BPP, geprüft: Gemäß meinem 2023er Mi-Spez. befindet sich der PF III immer gemeinsam mit dem PF II ("Strich im 2. E von SAARGEBIET") auf der selben Marke. Handelt es sich dabei um das minimale Strichlein unten im E? Hätte die Marke dann nicht als II-III, da es sich um zwei verschiedene katalogisierte Plattenfehler handelt, geprüft werden müssen? Im übrigen ist bei der Auflistung der Aufdruckabarten eine 8 PF III nicht aufgeführt... Gruß Michael
spain01 Am: 10.09.2024 20:05:28 Gelesen: 1186 # 3
Saar MiNr. 50 Hallo Allerseits, handelt es sich bei dieser Marke um die MiNr. 50 I? Habe bisher noch keine Abbildung dieses Plattenfehlers gesehen und im Mi-Spez. steht auch nicht, welche von beiden Rosetten oben abgeschnitten ist. Im übrigen hat die Marke einen Vollabklatsch des Aufdruckes, der ebenfalls eine oben flache/abgeschnittene Rosette zeigt: Gruß Michael
Martin de Matin Am: 10.09.2024 22:12:07 Gelesen: 1163 # 4
@ spain01 [#3] Dr. Heinrich Schneider hat im Jahr 1970 Typentafeln der frühen Germaniamarken bearbeitet und diese wurden vom Landesverband der Briefmarkensammler des Saarlandes .V. (Dr.-Dub-Stiftung) herausgegeben; "Die Platten der ersten Saarausgaben von 1920/21" Dort ist eine Abbildung der Platte II Zustand I zu sehen. In der Beschreibung steht das Abgeschliffene Rosetten auf sechs Feldern vorkommen. Es sind dort dreimal die linke Eckrosette und dreimal die rechte Eckrosette betroffen. Die Grösse des Schadens variert dabei sehr stark von nur ein bischen bis zu ca.2/3 abgeschliffen obere drei "Blütenbätter". Diese kommen je nach Platte auf verschieden Bogenfeldern (oberste Reihe oder unterste Reihe im Bogen) vor. Ob dein Stück dazugehört kann ich nicht sagen, da der Druck verschmiert ist; möglich wär es schon. Bei meinen Stücken habe ich es vor Jahren wegen der Druckausführung aufgegeben nach diesen Fehlern zu suchen. Die Typentafeln mit Beschreibung habe ich vor ca. 2 Jahren für einen sehr niedrigen Preis erworben (nach dem Prinzip es kann nicht schaden so etwas zu besitzen). Gruss Martin
spain01 Am: 19.01.2025 19:48:11 Gelesen: 1008 # 5
Hallo Allerseits, hier zeige ich eine Saar MiNr. 8: Hier fällt ein leicht nach rechts oben diagonaler, welliger Aufdruck sowie ein stark abgenutztes "AARE" (das S erscheint mir eher als Normalausführung) auf: Des weiteren befindet sich links am Balken ein Sporn: Ich habe auf eBay und Co schon jede Menge Saar-Marken gesehen, aber noch nie eine mit (leicht) schrägem Aufdruck. Das dürfte drucktechnisch ja eigentlich auch nicht vorkommen. Fazit: leicht steigender Aufdruck, auffällig gewellter Balken und Sporn links. Ist das alles doch nur als Druckzufälligkeit zu werten ? Gruß Michael
Martin de Matin Am: 19.01.2025 21:13:31 Gelesen: 996 # 6
Die einfachste Möglichkeit wäre eine Fälschung. Es muss keine moderne Fälschung sein; vor vielen Jahren hat mir ein Händler ein Papierblatt mit einem gepüften gestempelten Satz der ersten Ausgabe gezeigt, wobei ein Wert einen falschen Aufdruck hatte. Für mich sieht es nicht umbedingt nach einer abgenutzten Platte sondern eine eher verschmutzten Platte aus. Durch diese Farbübersättigung unten beim "e" sieht der Aufdruck wellig aus. Beim "S" sieht es für mich auf den ersten Blick aus, das der obere Bogen in der Mitte gebrochen ist. Bei der 9. Auktion Klüttermann wird eine Marke mit nach unten verschobenen und leicht schrägen Aufdruck als Los 6364 angeboten. Es gibt auch stärker schräge Aufdrucke. Vielleicht können Spezialisten etwas genaueres sagen. Gruss Martin https://www.philasearch.com/de/i_9667_120538/350_Saar/9667-A9-6364.html?treeparent=COSUBGRP-10350&set_sprache=de&set_anbieter=9667&set_auktionnr=11219&postype=PH&breadcrumbId=1737315720.2223&row_nr=28
spain01 Am: 19.01.2025 22:00:34 Gelesen: 988 # 7
@ Martin de Matin [#6] Hallo Martin, wenn es sich bei dem oben gebrochenen S um den PF M handelt, dann ist der Aufdruck echt und es handelt sich um die 8 I PF M (2,50 €). Bleibt die Frage, ob es sich um den verschobenen Aufdruck um eine Besonderheit handelt... Gruß Michael