Guten Abend,
eine Paketkarte mit einigem an Zusatzleistungen:

Die Paketkarte wurde am 28.4.1920 (PP 4) für ein 7,5 Kilopaket von Barmen-Wupperfeld nach (Berlin-)Schlachtensee (über 75 km Entfernung) ausgestellt. Der Wert wurde mit 922,45 Mark angegeben, dieser Betrag sollte zugleich per Nachnahme vom Empfänger erhoben werden. Zur Paketgebühr in Höhe von 2,50 M. kamen also 30 Pf. Behandlungsgebühr, 25 Pf. Vorzeigegebühr sowie 40 Pf. Versicherungsgebühr (wurde für je 1.000 Mark Wertangabe berechnet) hinzu, zusammen 3,45 Mark. Der Empfänger hat sich zwar eine Einlösungsfrist bis zum 4.5.1920 erbeten, für das wiederholte Vorzeigen der Nachnahme wurde aber noch keine Extragebühr verlangt (Einführung erst in der PP 6). Frankiert wurde die Karte tarifgerecht mit Mi 87 II d, 95 B II a und 113.
Gruß Michael