Es handelt sich hier zwar um ein Streifband, aber eben um eine Drucksache und keine Zeitungsdrucksache oder Drucksache zu ermäßigten Gebühr. Entsprechend wurde hier eine Drucksache bis 20 g verschickt.
Viele Grüße,
Klemens
Thema:
Berlin Dauerserie Berliner Bauten II und III 1953/54
Am: 01.09.2024 14:24:08
Gelesen: 8117
# 1
Hallo,
die Dauerserie Berliner Bauten I wurde 1953 und 1954 durch fünf weitere Werte erweitert.
Der erste neue Wert war der Wert zu 20 Pf, der das Olympiastadion (Osteingang) zeigt. Dieser hatte am 29. August 1953 seinen Ersttag.
Der zweite Wert war der Wert zu 4 Pf und zeigt die Ausstellungshallen am Funkturm. Dieser Wert hatte seinen Ersttag am 22. Januar 1954.
Die beiden Werte wurden wahrscheinlich neu aufgelegt, weil die alten Druckplatten nicht mehr brachbar waren, so meine Vermutung.
Diese zwei Werte werden im Michel-Katalog als Berliner Bauten (II) geführt.
Nach der Gebühren-Änderung zum 1. Juli 1954 kamen drei weitere Werte an die Postschalter. Dies war der Wert zu 7 Pf am 10. August 1954, der das selbe Motiv zeigt wie der Wert zu 4 Pf, den Funkturm mit den Ausstellungshallen.
Am 17. September 1954 wurde ein neuer Wert zu 40 Pf aufgelegt, der die Amerika-Gedenkbibliothek am Halleschen Tor zeigt.
Letztendlich wurde am 23. Oktober 1954 ein Wert zu 70 Pf herausgegeben, der das Jagdschloss Grunewald zeigt. Dieser Wert war überwiegend für Einschreibe-Sendungen im Fernbereich vorgesehen.
Diese drei Werte werden im Michel-Katalog als Berliner Bauten (III) geführt. Dies Werte haben jetzt die Bezeichnung "Deutsche Post Berlin", während die Marken der Ausgaben (I) und (II) noch die Bezeichnung "Deutsche Post" führten.
Der Wert zu 4 Pf war für Drucksachen bis 20 g und entsprechend höhergewichtegere Drucksachen zu ermäßigter Gebühr (21-50 g) vorgesehen.
Mein erster Beleg zeigt eben eine solche Druckdache vom 29.6.1954, dem vorletzten Tag des Tarifs II.
Es handelt sich hier zwar um ein Streifband, aber eben um eine Drucksache und keine Zeitungsdrucksache oder Drucksache zu ermäßigten Gebühr. Entsprechend wurde hier eine Drucksache bis 20 g verschickt.
Viele Grüße,
Klemens
Es handelt sich hier zwar um ein Streifband, aber eben um eine Drucksache und keine Zeitungsdrucksache oder Drucksache zu ermäßigten Gebühr. Entsprechend wurde hier eine Drucksache bis 20 g verschickt.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 06.09.2024 21:17:43
Gelesen: 8042
# 2
Hallo,
heute eine einfache Mehrfachfrankatur des 4 Pf-Wertes, als Ortspostkarte vom 1.2.1955.
Diese kostete (bis 30.6.1972) 8 Pf und war mit 2x 4 Pf richtig frankiert.
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 07.09.2024 10:32:25
Gelesen: 7990
# 3
@ Frankenjogger [#2]
Hallo Klemens,
bitte für uns Stempeldatensammler eine zusätzliche Zeile in Deinen tollen Ausführungen:
"Stempeltext: Berlin-Schöneberg 1, UB s vom 01.02.1956"
M. E. sind die Daten auf dem Original besser (als auf dem Scan) zu erkennen.
Gruß Wolfgang
Am: 13.09.2024 09:28:31
Gelesen: 7922
# 4
Hallo,
heute kommen zwei Mischfrankaturen mit dem Ergänzungswert zu 4 Pf Bauten II.
Es sind zwei Einschreibe-Briefe aus dem Tarif ab 1.7.1954. Ab diesem Datum kostete eine Drucksache in der niedrigsten Gewichtstufe 7 Pf, für den Wert zu 4 Pf gab es außer 2x 4 Pf für eine Ortspostkarte eigentlich keine vernünftige effektive Nutzungsmöglichkeit mehr, weshalb die Rest-Werte auch für Post mit höheren Gebühren aufgebraucht wurden. Das geschah sicher auch im Paketpost-Bereich, da kann ich jedoch keinen Beleg zeigen.
Der erste Brief ist ein Orts-Einschreiben (10 + 50 Pf) vom 14.1.1955 von Berlin SW 61 nach Berlin-Wilmersdorf. Frankiert ist die 40 Pf Männer I (Wilhelm Humboldt) und 5x 4 Pf Bauten II, zusammen 60 Pf.
Stempel: Berlin SW 61, UB h, 14.1.1955
Der zweite Beleg ist ein Einschreibe-Fernbrief (20 + 50 Pf) vom 31.8.1954 nach Ansbach. Frankiert sind 10 Pf Bauten I, 20 Pf 1. Juni 1953 und 5x 4 Pf Bauten II (rückseitig keine weiteren Marken), also nur Marken im Wert von 50 Pf, was nicht bemerkt wurde.
Stempel: Berlin SW 11, UB f, 31.8.1954
Viele Grüße,
Klemens
Stempel: Berlin SW 61, UB h, 14.1.1955
Der zweite Beleg ist ein Einschreibe-Fernbrief (20 + 50 Pf) vom 31.8.1954 nach Ansbach. Frankiert sind 10 Pf Bauten I, 20 Pf 1. Juni 1953 und 5x 4 Pf Bauten II (rückseitig keine weiteren Marken), also nur Marken im Wert von 50 Pf, was nicht bemerkt wurde.
Stempel: Berlin SW 11, UB f, 31.8.1954
Viele Grüße,
Klemens
Am: 20.09.2024 13:53:29
Gelesen: 7854
# 5
Hallo,
das wars schon, was ich mit dem Wert zu 4 Pf zu bieten habe.
Deshalb geht es heute mit dem Wert zu 20 Pf weiter, der das Olympiastadion-Osteingang zeigt. Der Wert hat die Farbe gemäß Welpostverein (lebhaft)rot für Standardbriefe.
Ich zeige heute zwei von vier Einzelfrankaturen.
Die erste ist ein Standardbrief vom 27.9.1956 nach Stuttgat, mit dem Sonderstempel zur Deutschen Industrieausstellung von Berlin-Charlottenburg 9.
Die zweite Einzelfrankatur ist ein Ortsbrief der zweiten Gewichtstufe vom 29.5.1954 (soweit ich das erkennen kann) vom Finanzamt Berlin-Neukölln in den gleichen Bezirk.
Viele Grüße,
Klemens
Die zweite Einzelfrankatur ist ein Ortsbrief der zweiten Gewichtstufe vom 29.5.1954 (soweit ich das erkennen kann) vom Finanzamt Berlin-Neukölln in den gleichen Bezirk.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 27.09.2024 08:18:13
Gelesen: 7782
# 6
Hallo,
heute gibt es zwei weitere Einzelverwendungen.
Zuerst eine Auslandspostkarte, die Gebühr 20 Pf. Ich zeige diese Karte vom 29.1.1956 nach Stockholm/Schweden, denn immer wieder Schweiz wird auch mal langweilig.
Als zweiten Beleg für heute eine Inlandspostanweisung über 5 DM (Gebühr 20 Pf) vom 29.3.1954 von Berlin N65 nach Berlin N 20.
Beim nächsten Mal gibt es dann Mehrfachfrankaturen.
Viele Grüße,
Klemens
Als zweiten Beleg für heute eine Inlandspostanweisung über 5 DM (Gebühr 20 Pf) vom 29.3.1954 von Berlin N65 nach Berlin N 20.
Beim nächsten Mal gibt es dann Mehrfachfrankaturen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 03.10.2024 11:37:38
Gelesen: 7714
# 7
Hallo,
weil heute Feiertag ist, kommt mein Beitrag mal einen Tag früher.
Wie schon angekündigt, kommen heute Mehrfachverwendungen des Wertes zu 20 Pf.
Zuerst eine der häufigsten Varianten, ein Fernbrief 21-250 g vom 25.10.1956 von Berlin-Steglitz nach Uelzen. Die Gebühr von 40 Pf wurde mit 2x 20 Pf frankiert. Ähnlich häufig dürfte der Auslandsbrief ab 1.7.1954 sein.
Als zweiten Beleg für heute eine Inlandspostanweisung über 32 DM (Gebühr 40 Pf) vom 29.3.1954 von Berlin N 20 nach Berlin N 65. Interessanterweise vom selben Tag wie im Beitrag zuvor, jedoch in umgekehrter Richtung.
Einheitsgrüße,
Klemens
Als zweiten Beleg für heute eine Inlandspostanweisung über 32 DM (Gebühr 40 Pf) vom 29.3.1954 von Berlin N 20 nach Berlin N 65. Interessanterweise vom selben Tag wie im Beitrag zuvor, jedoch in umgekehrter Richtung.
Einheitsgrüße,
Klemens
Am: 11.10.2024 11:55:37
Gelesen: 7647
# 8
Hallo,
bevor ich mit weiteren Mehrfachverwendungen fortfahre, muss ich noch eine Einzelfrankatur zeigen, die ich doch glatt vergessen hatte.
Es ist sogar meine interessanteste Einzelfrankatur, nämlich auf einer Luftpost-Übersee-Drucksache bis 20 g vom 12.9.1954 nach Israel.
Man mag es nicht glauben, aber der Beleg ist portorichtig frankiert. Eine Auslandsdrucksache bis 20 g kostete 10 Pf, die Luftpostgebühr (bei Drucksachen je 20 g) in der Luftpostzone 1 weitere 10 Pf.
Da war sogar die Luftpostdrucksache bis 20 g innerhalb Europas (25 Pf) teurer.
Viele Grüße,
Klemens
Da war sogar die Luftpostdrucksache bis 20 g innerhalb Europas (25 Pf) teurer.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 17.10.2024 08:34:33
Gelesen: 7577
# 9
Hallo,
dieses Mal einen Tag früher als gewohnt bringe ich weitere zwei Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 20 Pf.
Der erste Brief ist ein Standard-Ortsbrief mit Einschreiben vom 29.9.1954, also aus dem Tarif 3.
Die R-Gebühr war seit dem 1.7.1954 auf 50 Pf erhöht worden, die Gebühr für einen Ortsbrief bis 20 g blieb bei 10 Pf.
Der Brief wurde beim Zweigpostamt Berlin-Schöneberg 5 aufgegeben und blieb in Schöneberg.
Der zweite Brief ist ein Nachnahme-Ortsbrief 21-250 g vom 23.6.1955 von Berlin N 65 in den selben Bezirk.
Auch dieser Brief ist aus dem Tarif 3, seit 1.7.1954 wurde die Vorzeigegebühr auf 40 Pf erhöht, der Ortsbrief der zweiten Gewichtstufe kostete 20 Pf.
Beide Briefe sind mit 3x 20 Pf der Berliner Bauten II frankiert.
Viele Grüße,
Klemens
Der zweite Brief ist ein Nachnahme-Ortsbrief 21-250 g vom 23.6.1955 von Berlin N 65 in den selben Bezirk.
Auch dieser Brief ist aus dem Tarif 3, seit 1.7.1954 wurde die Vorzeigegebühr auf 40 Pf erhöht, der Ortsbrief der zweiten Gewichtstufe kostete 20 Pf.
Beide Briefe sind mit 3x 20 Pf der Berliner Bauten II frankiert.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 28.10.2024 19:39:33
Gelesen: 7514
# 10
@ Frankenjogger [#1]
Hallo Klemens,
ich kann hier ebenfalls das Olympiastadion (MiNr 113) einbringen. Der Beleg vom 19.9.1956 ging mit Stempel (1) BERLIN SW 11 / aa auf die Reise nach Kettwig an der Ruhr.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Am: 31.10.2024 08:39:05
Gelesen: 7454
# 11
Hallo,
bevor ich mich noch einmal für eine Woche Urlaub ausklinke, heute noch ein Beitrag zu den Erweiterungen Bauten II.
Ich bin noch bei Belegen mit Mehrfachfrankatur 3x 20 Pf.
Der erste Beleg ist ein Ortsbrief mit Einschreiben und Eilzustellung vom 24.2.1955. Normalerweise wären hierfür 1,20 DM (6x 20 Pf) erforderlich gewesen, aber der Absender, das Ehrengericht frankierte nur 3x 20 Pf und ließ die Eilbotengebühr vom Empfänger bezahlen, weshalb hier 60 Pf (einfache) Nachgebühr erhoben wurde.
Der zweite Beleg ist ein Luftpost-Leichtbrief - Aerogramm vom 25.4.1954 nach Canada.
Ein Aerogramm kostete 60 Pf, hier mit 3x 20 Pf Bauten II frankiert.
Vorurlaubsgrüße,
Klemens
Der zweite Beleg ist ein Luftpost-Leichtbrief - Aerogramm vom 25.4.1954 nach Canada.
Ein Aerogramm kostete 60 Pf, hier mit 3x 20 Pf Bauten II frankiert.
Vorurlaubsgrüße,
Klemens
Am: 09.11.2024 14:29:19
Gelesen: 7376
# 12
Hallo,
passend zum Stand des Themas eine Mehrfachfrankatur des 20 Pfg.-Wertes.
Es handelt sich um einen Eilbrief der Spedition Kühne & Nagel vom 03.12.1954 nach Dresden. Die dortige Ankunft war am 05.12.54.
Der Fernbrief der 1. Gewichtsstufe kostete 20 Pfg. Dazu kamen noch 60 Pfg. Eilgebühr. Frankiert ist der Brief mit einem senkrechten Viererstreifen der 20 Pfg.-Marke.
Gruß
Hubert
Gruß
Hubert
Am: 15.11.2024 13:37:03
Gelesen: 7268
# 13
Hallo,
Hubert hat schon einen Beleg mit 4 mal 20 Pf gezeigt. Auch ich zeige heute zwei Briefe mit jeweils vier Werten zu 20 Pf.
Der erste Beleg ist auch ein Standardbrief mit Eilzustellung, vom 18.8.1956 von Berlin SW 11 nach Mühlheim an der Ruhr.
Es ist dieselbe Gebührenstufe wie beim Beleg von Hubert, hier mit einem Viererblock frankiert.
Der zweite Brief ist ein Fernbrief über 20 g mit Einschreiben vom April 1954 von Berlin-Charlottenburg 9 nach Duisburg, also noch aus dem Tarif bis zum 30.6.1954.
Briefgebühr (21-250 g) 40 Pf plus R-Gebühr 40 Pf, hier frankiert mit einem waagrechten Viererstreifen.
Zum Abschluss für heute noch ein Nachzügler-Beleg mit 2x 20 Pf auf einer Luftpost-Übersee-Postkarte vom 2.8.1956 in die USA.
Die Auslandspostkarte kostete 20 Pf, die Luftpostgebühr (bis 5 g) ebenfalls 20 Pf.
Ein schönes Wochenende wünscht,
Klemens
Der zweite Brief ist ein Fernbrief über 20 g mit Einschreiben vom April 1954 von Berlin-Charlottenburg 9 nach Duisburg, also noch aus dem Tarif bis zum 30.6.1954.
Briefgebühr (21-250 g) 40 Pf plus R-Gebühr 40 Pf, hier frankiert mit einem waagrechten Viererstreifen.
Zum Abschluss für heute noch ein Nachzügler-Beleg mit 2x 20 Pf auf einer Luftpost-Übersee-Postkarte vom 2.8.1956 in die USA.
Die Auslandspostkarte kostete 20 Pf, die Luftpostgebühr (bis 5 g) ebenfalls 20 Pf.
Ein schönes Wochenende wünscht,
Klemens
Am: 22.11.2024 15:24:36
Gelesen: 7194
# 14
Hallo,
ich komme heute zu meinem Ende der Erweiterungen Bauten II mit drei Mischfrankaturen des Wertes zu 20 Pf.
Zuerst wohl die häufigste Version, ein Inlands-Luftpostbrief bis 20 g, mit zusätzlich 5 Pf für die Luftpostgebühr, vom 23.5.1955 von Berlin-Wannsee 1 nach Stuttgart.
Der nächste Beleg ist ein Ortsbrief (21-250 g) mit Einschreiben (20 Pf + 50 Pf) mit 10 Pf und 3x 20 Pf, vom 30.7.1954 von Berlin-Tempelhof 1 nach Berlin W 35.
Und als letzten Beleg für heute ein Luftpost-Auslandsbrief bis 20 g vom 31.1.1956 in die Schweiz. Hier mit 7 Pf Bauten III, 8 Pf Bauten I und 2x 20 Pf Bauten II, für die Gebühr von 55 Pf (A-Bf 40 Pf, Luftpost Europa 15 Pf).
Beim nächsten mal geht es mit den Erweiterungswerten Bauten III weiter.
Schönes Wochenende,
Klemens
Der nächste Beleg ist ein Ortsbrief (21-250 g) mit Einschreiben (20 Pf + 50 Pf) mit 10 Pf und 3x 20 Pf, vom 30.7.1954 von Berlin-Tempelhof 1 nach Berlin W 35.
Und als letzten Beleg für heute ein Luftpost-Auslandsbrief bis 20 g vom 31.1.1956 in die Schweiz. Hier mit 7 Pf Bauten III, 8 Pf Bauten I und 2x 20 Pf Bauten II, für die Gebühr von 55 Pf (A-Bf 40 Pf, Luftpost Europa 15 Pf).
Beim nächsten mal geht es mit den Erweiterungswerten Bauten III weiter.
Schönes Wochenende,
Klemens
Am: 29.11.2024 21:26:41
Gelesen: 7112
# 15
Hallo,
etwas verspätet heute doch noch der Start mit der Erweiterungsserie Bauten III.
Diese Serie umfasste drei Werte, zu 7 Pf, 40 Pf und 70 Pf.
Die Werte zu 7 Pf (Gebühr für eine Standard-Drucksache bis 20 g) und zu 70 Pf (Gebühr für einen Standard-Fernbrief mit Einschreiben) waren erforderlich geworden, da sich zum 1.7.1954 die Gebühren erhöht hatten.
Der Wert zu 40 Pf war wohl erforderlich, weil die Druckplatten des Wertes zu 40 Pf aus der Serie Bauten I abgenutzt waren (meine Vermutung), so dass eine Erneuerung erforderlich wurde. Der Wert zu 40 Pf war seit dem 1.7.1954 auch für einen Standard-Auslands-Brief nutzbar, womit der Bedarf der Post für einen 40 Pf-Wert deutlich erhöht wurde.
Soweit der Hintergrund für diese Erweiterungs-Serie.
Ich starte mit dem Wert zu 7 Pf, der die Ausstellungshallen am Funkturm zeigt, mit zwei Standard-Drucksachen bis 20 g.
Zuerst eine Drucksache innerhalb Berlins vom 6.3.1956. Als zweites ein Verrechnungsschek der Berliner Bank vom 26.8.1955. Solche Verrechnungsschecks konnten als Drucksache versendet werden.

Die Möglichkeiten der Verwendung des Wertes zu 7 Pf als Einzelfrankatur waren sehr beschränkt. Die zweite Möglichkeit war eine Drucksache zu ermäßigten Gebühr, für ein Gewicht von 21 - 50 g, was vor allem für Streifbänder genutzt wurde.
Mein Beleg ist ein solches Streifband vom 26.10.1954 von Berlin N 65 nach München.
Soviel zu den Einzelfrankaturen des Wertes zu 7 Pf.
Gute Nacht,
Klemens

Die Möglichkeiten der Verwendung des Wertes zu 7 Pf als Einzelfrankatur waren sehr beschränkt. Die zweite Möglichkeit war eine Drucksache zu ermäßigten Gebühr, für ein Gewicht von 21 - 50 g, was vor allem für Streifbänder genutzt wurde.
Mein Beleg ist ein solches Streifband vom 26.10.1954 von Berlin N 65 nach München.
Soviel zu den Einzelfrankaturen des Wertes zu 7 Pf.
Gute Nacht,
Klemens
Am: 06.12.2024 14:56:10
Gelesen: 7042
# 16
Hallo,
heute etwas minimalistischer, denn ich habe nur eine (überfrankierte) Mehrfachfrankatur des Wertes zu 7 Pf.
Es ist ein Fernbrief mit 3x 7 Pf für die Gebühr von 20 Pf, vom 9.12.1954, entwertet in Berlin N 65, nach Schwabach bei Nürnberg und Weiterleitung nach Bruchsal.
Das ist die Billigversion für eine Mehrfachfrankatur. Seltener und natürlich teurer wird es, wenn es portorichtig sein soll.
5x 7 Pf für eine Luftpost-Europa-Postkarte, oder 10x 7 Pf für einen Einschreibe-Fernbrief sind schon kleine Raritäten.
Das Interessante an dem gezeigten Brief ist der Absender aus Berlin N 113 (Ost-Berlin), der aufgrund des Währungsgefälles für den Absender teurer war. Er wusste wohl, weshalb er den Brief in West-Berlin aufgab.
Nikolaus-Grüße,
Klemens
Das Interessante an dem gezeigten Brief ist der Absender aus Berlin N 113 (Ost-Berlin), der aufgrund des Währungsgefälles für den Absender teurer war. Er wusste wohl, weshalb er den Brief in West-Berlin aufgab.
Nikolaus-Grüße,
Klemens
Am: 13.12.2024 13:28:54
Gelesen: 6987
# 17
Hallo,
da hatte ich doch glatt einen Brief übersehen, nämlich eine zweite, auch überfrankierte Mehrfachfrankatur.
Der ist dem zuletzt gezeigten Brief ähnlich, eine MeF mit 6 x 7 Pf auf einem Standard-Auslandsbrief (Gebühr 40 Pf) vom 10.6.1955 nach Grindelwald in der Schweiz.
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 20.12.2024 16:39:35
Gelesen: 6856
# 18
Hallo,
heute komme ich zu Mischfrankaturen mit dem Wert zu 7 Pf.
Zuerst zwei gleiche Gebührenstufen, jeweils zu 12 Pf. Diese krumme Gebühr kam zustande, wenn eine Drucksache oder Bücherzettel per Luftpost in die BRD verschickt wurde.
Der erste Beleg ist eine Luftpost-Drucksache vom 18.10.1954 von Berlin-Charlottenburg 4 nach Augsburg.
Der zweite Beleg eben ein Luftpost-Bücherzettel vom 22.11.1955 von Berlin-Charlottenburg 2 nach Göttingen.
Beide frankiert mit 5 Pf Bauten I Luftpost-Gebühr und 7 Pf Bauten II für Drucksache oder Bücherzettel.

Der dritte Beleg heute zeigt einen Standard-Ortsbrief (10 Pf) vom 23.4.1955, frankiert mit 3x 1 Pf Bauten I und 7 Pf Bauten II.
Bei den drei Belegen kann ich mir die Frage nicht verkneifen:
Sind das jetzt Misch- oder Buntfrankaturen?
Viele Grüße,
Klemens

Der dritte Beleg heute zeigt einen Standard-Ortsbrief (10 Pf) vom 23.4.1955, frankiert mit 3x 1 Pf Bauten I und 7 Pf Bauten II.
Bei den drei Belegen kann ich mir die Frage nicht verkneifen:
Sind das jetzt Misch- oder Buntfrankaturen?
Viele Grüße,
Klemens
Am: 27.12.2024 08:29:27
Gelesen: 6789
# 19
Hallo,
ich hoffe ihr habt Weihnachten gut überstanden.
Ich komme heute zum vorletzten Wert der zweiten Erweiterung der Bautenserie, zum Wert zu 40 Pf.
Die Marke zeigt die "Amerika-Gedenkbibliothek am Halleschen Tor". Der Wert unterscheidet sich von den bisherigen Ausführungen der Bautenserie durch einen flächigen Farbdruck mit wenig Detailtiefe im Umfeld. Die Marke könnte deshalb schon als Vorläufer der Serie "Berliner Stadtbilder" vermutet werden.
Ich beginne wieder mit Einzelfrankaturen. Zum Zeitpunkt der Ausgabe waren 40 Pf die Gebühr für Inlandsbriefe der zweiten Gewichtsstufe oder für Standard-Auslandsbriefe.
Verwirrend ist, dass die Marke nicht in der UPU-Farbe "blau" für Auslandsbriefe gedruckt wurde. Die Sondermarke zum 5. Todestag von Richard Strauß, die einen Tag später, am 18.9.1954 erschien, hatte die entsprechende Farbe "blau".
Ich beginne mit einem Auslandsbrief vom 25.6.1956 nach Kopenhagen in Dänemark mit dem Maschinenstempel "Vergesst Berlin nicht!", gefolgt von einem Fernbrief (21-250 g) vom Dezember 1955 nach Frankfurt am Main.

Viele Grüße,
Klemens

Viele Grüße,
Klemens
Am: 27.12.2024 16:31:57
Gelesen: 6762
# 20
Luftpostbrief gestempelt Berlin SW 11 vom 9.7.1957 mit 2x40 Pfg. Bautenserie (Nr. 122) nach Baltimore USA.
Keine Gewichtsangabe, kein Ankunftsstempel. Das Porto von 80 Pfg. deutet auf einen Luftpostbrief bis 20 gr. nach USA hin.
Viele Grüße
hajo22
Mitglied der FG Berlin
seit 1976.
Viele Grüße
hajo22
Mitglied der FG Berlin
seit 1976.
Am: 28.12.2024 11:33:27
Gelesen: 6705
# 21
R-Bf. aus Berlin-Schmargendorf vom 10.6.1955 nach Rostock. Frankiert mit 70 Pfg. (Nr.123).
Ankunftsstempel 12.6.55.

Viele Grüße
hajo22

Am: 03.01.2025 12:17:12
Gelesen: 6607
# 22
Hallo,
bevor ich zu den Mehrfachfrankturen komme habe ich noch zwei Einzelfrankaturen, die ich zeigen möchte.
Es sind beides Luftpost-Übersee-Postkarten zu Destinationen in der Luftpostzone 2. Die Gebühr betrug 20 Pf für die Auslands-Postkarte plus 20 Pf Luftpostzuschlag.
Die erste Karte ist die häufigere Version, vom 22.8.1955 ab Berlin Steglitz 1 in die USA.
Die zweite Karte ist eine seltenere Destination, vom 21.8.1957 ab Berlin-Zentralflughafen in den Iran.

Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr,
Klemens

Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr,
Klemens
Am: 10.01.2025 12:55:33
Gelesen: 6527
# 23
Hallo,
heute komme ich zu Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 40 Pf.
Nachdem hajo22 in [#20] schon einen Luftpost-Übersee-Brief in die USA gezeigt hat, zeige ich diesen nicht mehr, sondern dieselbe Frankatur auf Luftpost-Brief vom 17.12.1957 nach Canada.
Die Variante in die USA dürfte die Mehrfachfrankatur der MiNr. 122 sein, die am häufigsten vorkommt. Alle anderen Destinationen der Luftpost-Zone 2 sind da deutlich seltener, auch die nach Canada. Auch mit Destinationen in der Luftpost-Zone 4 (z.B. Argentinien oder Brasilien) waren, bis 5 g Mehrfachfrankaturen mit 2x 40 Pf möglich.
Meine zweite MeF ist ein Luftpost-Übersee-Brief (16-20 g) in die Zone 4, vom 5.10.1956 nach Buenos Aires in Argentinien, mit 5x 40 Pf Bauten II. Hier ist die Qualität etwas schlechter (Einriss unten), dafür ist ein Viererblock frankiert.
Eine innerdeutsche MeF, z.B. als Standardbrief mit Eilzustellung (2x 40 Pf) kann ich nicht zeigen.
Viele Grüße,
Klemens
Die Variante in die USA dürfte die Mehrfachfrankatur der MiNr. 122 sein, die am häufigsten vorkommt. Alle anderen Destinationen der Luftpost-Zone 2 sind da deutlich seltener, auch die nach Canada. Auch mit Destinationen in der Luftpost-Zone 4 (z.B. Argentinien oder Brasilien) waren, bis 5 g Mehrfachfrankaturen mit 2x 40 Pf möglich.
Meine zweite MeF ist ein Luftpost-Übersee-Brief (16-20 g) in die Zone 4, vom 5.10.1956 nach Buenos Aires in Argentinien, mit 5x 40 Pf Bauten II. Hier ist die Qualität etwas schlechter (Einriss unten), dafür ist ein Viererblock frankiert.
Eine innerdeutsche MeF, z.B. als Standardbrief mit Eilzustellung (2x 40 Pf) kann ich nicht zeigen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 17.01.2025 10:21:52
Gelesen: 6441
# 24
Hallo,
heute zeige ich noch ein paar Misch- bzw. - Buntfrankaturen mit dem Wert zu 40 Pf.
Der erste Beleg ist eine Zahlungsaufforderung in Form eine Karte als Nachnahme-Drucksache vom 28.6.1955 vom Finanzamt Schöneberg nach Berlin W 30. Hier handelt es sich um eine astreine Buntfrankatur aus der zweiten Erweiterungsserie.
Gebühren: Drucksache 7 Pf, Nachnahme 40 Pf.
Der zweite Beleg ist ein Luftpost-Auslandsbrief (innerhalb Europas) vom 2.5.1955 nach Basel in der Schweiz.
Gebühren: Auslandsbrief 40 Pf, Luftpost 15 Pf.

Die beiden folgenden Belege sind Luftpost-Übersee-Briefe. Einmal bis 5 g, vom 13.6.1957 nach Teheran im Iran mit 40 Pf Bauten III und 20 Pf Berliner Stadtbilder, zum weiteren 6-10 g vom 22.7.1955 nach Forest Hills in den USA , mit 40 Pf Bauten I und Bauten III.
Gebühren: Auslandsbrief 40 Pf plus 20 Pf je 5 g Gewicht.

Beim nächsten mal geht es mit dem Wert zu 70 Pf weiter.
Viele Grüße,
Klemens

Die beiden folgenden Belege sind Luftpost-Übersee-Briefe. Einmal bis 5 g, vom 13.6.1957 nach Teheran im Iran mit 40 Pf Bauten III und 20 Pf Berliner Stadtbilder, zum weiteren 6-10 g vom 22.7.1955 nach Forest Hills in den USA , mit 40 Pf Bauten I und Bauten III.
Gebühren: Auslandsbrief 40 Pf plus 20 Pf je 5 g Gewicht.

Beim nächsten mal geht es mit dem Wert zu 70 Pf weiter.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 24.01.2025 15:38:26
Gelesen: 6368
# 25
Hallo,
wie angekündigt, komme ich heute zum 70 Pf-Wert der zweiten Erweiterungsserie, der am 23.10.1954 verausgabt wurde. Dieser Wert zeigt das "Jagdschloss Grunewald".
Die häufigste Verwendung als Einzelfrankatur dürfte für einen Fernbrief mit Einschreiben gewesen sein, den hajo22 in [#21] zeigte.
Es gibt aber noch einige weitere (gar nicht so wenige) Möglichkeiten für eine Einzelfrankatur.
Als erstes Beispiel zeige ich heute eine EF für ein Päckchen, das ab dem 1.7.1954 auch 70 Pf kostete.
Das Päckchen wurde mit dem Rollenstempel Berlin SO 26 vom 6.4.1956 gestempelt und wurde innerhalb Berlins nach Berlin-Neukölln verschickt.
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 31.01.2025 08:28:49
Gelesen: 6282
# 26
Hallo,
heute die zweite Einzelfrankatur mit dem Wert zu 70 Pf.
Es ist eine Fernpostkarte mit Eilzustellung vom 11.11.1955 von Berlin-Charlottenburg 2 nach Frankfurt (Main), Ankunft: 12.11.1955.
Gebühr: Fernpostkarte 10 Pf, Eilzustellung 60 Pf = 70 Pf
Die Marke hat leider einen deutlichen Fehler (Eckabriss), der Beleg ist aber zur Darstellung der Gebührenstufe trotzdem ausreichend.
Das Gegenstück, den Standard-Ortsbrief mit Eilzustellung kann ich leider nicht zeigen.
Viele Grüße,
Klemens
Das Gegenstück, den Standard-Ortsbrief mit Eilzustellung kann ich leider nicht zeigen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 07.02.2025 07:23:29
Gelesen: 6223
# 27
Hallo,
heute die nächste Einzelfrankatur mit dem Wert zu 70 Pf.
Es ist eine Orts-Zustellungsurkunde vom 6.8.1956 gestempelt in Berlin SW 11 at; sie ging nach Berlin SW 29.
Gebühr: Zustellungsurkunde 50 Pf, Hin- und Rücksendung je 10 Pf.
Warum dieser Wert, außer auf Einschreibe-Fernbrief, eher selten ist, entzieht sich meiner Kenntnis; immerhin gab es in Berlin über zwei Jahre lang nur diesen 70 Pf-Wert.
Viele Grüße,
Klemens
Warum dieser Wert, außer auf Einschreibe-Fernbrief, eher selten ist, entzieht sich meiner Kenntnis; immerhin gab es in Berlin über zwei Jahre lang nur diesen 70 Pf-Wert.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 14.02.2025 07:46:40
Gelesen: 6111
# 28
Hallo,
heute eine etwas seltenere Version der Einzelfrankatur mit dem Wert zu 70 Pf.
Es ist ein schwerer Fernbrief mit Luftpost, nach Essen versendet. Der Stempel von Berlin-Lichterfelde 1 ist leider nicht gut abgeschlagen, so dass das Datum nicht zu entziffern ist.
Gebühr: Fernbrief (21-250 g) 40 Pf; Luftpost (bei 101-120 g) 6x 5 Pf = 70 Pf.
Der Zustand des Beleges lässt das Gewicht authentisch erscheinen.
Viele Grüße,
Klemens
Der Zustand des Beleges lässt das Gewicht authentisch erscheinen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 21.02.2025 10:18:26
Gelesen: 5969
# 29
Hallo,
heute komme ich zum Abschluss der Bauten-Erweiterungen.
Eine Mehrfachfrankatur des Wertes zu 70 Pf kann ich noch nicht mein Eigen nennen. Somit kommt noch eine Mischfrankatur dieses Wertes mit der 5 Pf Bauten I auf Luftpost-R-Brief vom 13.1.1956 von Berlin-Dahlem (Unterscheidungsbuchstabe g) nach Pforzheim.
Und weil ich jetzt am Ende bin, zeige ich noch meine beiden Einzelfrankaturen auf Einschreibebrief;
einmal vom 5.4.1956 von Berlin-Charlottenburg 11 (Unterscheidungsbuchstabe b) nach Preetz/Holstein
und einmal vom 7.6.1956 von Berlin-Wilmersdorf 1 (Unterscheidungsbuchstabe p) nach München.

Mal sehen, womit ich weiter mache. Ein paar Ideen habe ich, bin aber noch etwas unschlüssig.
Es wird auf jeden Fall von „Berlin“ sein. Vielleicht gibt es ja auch Anregungen aus der Community.
Viele Grüße,
Klemens
Und weil ich jetzt am Ende bin, zeige ich noch meine beiden Einzelfrankaturen auf Einschreibebrief;
einmal vom 5.4.1956 von Berlin-Charlottenburg 11 (Unterscheidungsbuchstabe b) nach Preetz/Holstein
und einmal vom 7.6.1956 von Berlin-Wilmersdorf 1 (Unterscheidungsbuchstabe p) nach München.

Mal sehen, womit ich weiter mache. Ein paar Ideen habe ich, bin aber noch etwas unschlüssig.
Es wird auf jeden Fall von „Berlin“ sein. Vielleicht gibt es ja auch Anregungen aus der Community.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 21.02.2025 17:49:37
Gelesen: 5952
# 30
Hallo,
zwei Briefe mit Mischfrankaturen des 70 Pfg.-Wertes kann ich zusteuern. Beide Briefe sind aus einer Korrespondenz.
Der erste Brief ist ein Luftpost-Einschreiben von Berlin W15 nach Los Angeles vom 08.02.1956. Die Gesamtgebühr setzte sich zusammen aus 60 Pfg Porto für den Brief 20 bis 40 g + 50 Pfg. R-Gebühr + 5 * 20 Pfg. LP-Gebühr für ein Gewicht von 25 g. Der Brief ist frankiert mit einem waagerechten 4er-Streifen der 70 Pfg.-Marke und einem waagerechten Dreierstreifen der 10 Pfg. Bauten I.
Der zweite Brief mit denselben Absender und Empfänger vom 16.03.1956 wahr wohl 5 g schwerer. Dadurch erhöhten sich die Versendungskosten um 20 Pfg. auf 3,30 DM. Neben erneut einem Viererstreifen der 70 Pfg.-Marke wurden dafür noch ein waagerechtes Paar der 20 Pfg. Bauten II und eine 10 Pfg.-Marke Bauten I verklebt.
Interessant sind hier sowohl der Absender wie auch der Empfänger.
Herbert Adam war ein international bekannter Sammler und Händler von Musik-Autographen. Seine Sammlung befindet sich im Besitz der Staatsbibliothek Berlin.
Der Empfänger, Julius Bisno, war ein führendes Mitglied der Jüdischen Gemeinde Los Angeles und hatte eine bedeutende Sammlung Autographen wichtiger jüdischer Personen.
Gruß
Hubert
Der zweite Brief mit denselben Absender und Empfänger vom 16.03.1956 wahr wohl 5 g schwerer. Dadurch erhöhten sich die Versendungskosten um 20 Pfg. auf 3,30 DM. Neben erneut einem Viererstreifen der 70 Pfg.-Marke wurden dafür noch ein waagerechtes Paar der 20 Pfg. Bauten II und eine 10 Pfg.-Marke Bauten I verklebt.
Interessant sind hier sowohl der Absender wie auch der Empfänger.
Herbert Adam war ein international bekannter Sammler und Händler von Musik-Autographen. Seine Sammlung befindet sich im Besitz der Staatsbibliothek Berlin.
Der Empfänger, Julius Bisno, war ein führendes Mitglied der Jüdischen Gemeinde Los Angeles und hatte eine bedeutende Sammlung Autographen wichtiger jüdischer Personen.
Gruß
Hubert
Am: 21.02.2025 19:30:01
Gelesen: 5943
# 31
@ hubtheissen [#30]
Beide Belege sind schöne Luftpost-Briefe. Habe ich in der Form noch nicht (häufig) gesehen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 09.04.2025 07:42:34
Gelesen: 5356
# 32
Hallo,
einen Neuzugang bei den Belegen aus den Bauten-Erweiterungen kann ich wieder zeigen.
Es ist eine Einzelfrankatur des Wertes zu 70 Pf, aber nicht der übliche Fernbrief mit Einschreiben, sondern ein Orts-Einschreiben der zweiten Gewichtstufe (21–250 g).
Der Brief ging am 4.7.1956 von Berlin-Schmargendorf nach Berlin NW 40.
Die Häufigkeitsverteilung Fern-R-Brief zu Orts-R-Brief (> 20 g) dürfte deutlich über 10:1 liegen.
Viele Grüße,
Klemens
Die Häufigkeitsverteilung Fern-R-Brief zu Orts-R-Brief (> 20 g) dürfte deutlich über 10:1 liegen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 13.04.2025 11:18:46
Gelesen: 5250
# 33
Hallo,
ein Neuzugang bei mir ist eine Zeitungsüberweisung für Verlagsstücke von Berlin-Steglitz nach Berlin-Tempelhof. In Tempelhof wurde die Gebühr von 60 Pfg. als waagerechter Dreierstreifen der 20 Pfg.-Marke verklebt, der mit einem einzeiligen Innendienststempel Berlin-Tempelhof entwertet wurde. Verlagspostamt war das Postzeitungsamt III (ich vermute das Amt in der Dessauer Str. 3).
Zeitungsüberweisungen für Verlagsstücke sind deutlich seltener als Zeitungsüberweisungen für B(esteller)-Stücke.
Zwar ist der Beleg gelocht, aber ich kann sehr gut damit leben.

Gruß
Hubert

Gruß
Hubert