Thema:
DDR Der postalische Geldverkehr
Ich will mit Postanweisungen nach den Gebührenstufen aufsteigend beginnen.
Mit Postanweisungen, per Briefpost oder Telegramm konnte Bargeld durch die Post an natürliche, oder juristische Personen, überwiesen und am Zielort in bar ausgezahlt werden.Der Höchstbetrag war auf 1.000 Mark beschränkt.
1. die gebührenfreie Überweisung als Postsache:

1 - Betrag: 284,31 Mark Aufgabe: Hauptpostamt 7022 Leipzig LEIPZIG 22 / 7022 / 20. 4. 81.
gebucht: Leipzig N 22 Auszahlung: LEIPZIG 16 / 7022 / 23. 4. 81.
2.- Betrag: 51,27 Mark Aufgabe: Hauptpostamt 7022 Leipzig ebenso 20. 4. 1981
Auszahlung: LEIPZIG 22 / 7022 / 18. 5. 81
Mit gebührenpflichtigen wird es weitergehen.
Regis
2. Gebührenstufe 20 PFENNIG für Beträge bis 10,00 MARK;

Überweisungsbetrag 10 MARK; Frankatur: 2 x 10 PFENNIG; Aufgabe:
FRANKENBERG 1 / 9262 / 4. 3. 81. Auszahlung: PIRNA 2 / 8300 / 6. 3. 81.
Das Geld wird in den Kassenbestand gebucht, am Ziel wird dort das Geld dem Kassenbestand entnommen.
D.h. das Geld wechselt nie den Ort - die Bilanzdifferenz bleibt 0!
Gebührenstufe 20 Pfennig; Frankatur: 20 Pfennig; Aufgabe:am 17.März 1981 9701 Reumtengrün
Poststelle 2 von Auerbach; bearbeitet und gebucht - AUERBACH / 97 / 18. 3. 81.
Auszahlung: THUM / 9377 / 19. 3. 81; Betrag: 3 MARK;
3.Gebührenstufe 30 PFENNIG für Beträge 10 - 25 MARK;
PA über 15,45 MARK; Frankatur: 30 PFENNIG; Aufgabe: 18. 3. 81 Poststelle 32 von 9701 AUERBACH, gebucht und bearbeitet AUERBACH / 97 / 19. 3. 81. eigereicht zur Einzahlung Sparkasse, S 006 5832 / 24. MÄRZ 1981 / Auerbach
Gebührenstufe 30 PFENNIG
Betrag 20,00 MARK Frankatur: 3 x 10 PFENNIG; Aufgabe und Buchung
LEIPZIG 14 / 7022 / 8. 4. 81. Auszahlung: GREIFSWALD 1 / 22 / 13. 4. 81.
Gebührenstufe 30 PFENNIG
Betrag: 11,25 MARK; Frankatur: 30 PFENNIG; Aufgabe: GEBIRGE / 9341 / 15. 4. 81.:
bearbeitet und gebucht: MARIENBERG 1 / 934 / 15. 4. 81.:
Auszahlung: MARIENBERG 1 / 934 / 20. 4. 81.
4. Gebührenstufe 40 PFENNIG für Beträge von 25 MARK - 100 MARK;
PA Betrag: 72,10 MARK; Aufgabe auf einer Poststelle (Nr. nicht lesbar) Auerbach / 9701,
bearbeitet und gebucht AUERBACH / 97 / 30. 3. 81. Auszahlung; RODEWISCH / 9706 / 31. 3. 81.
Gebührenstufe 40 PFENNIG;
PA: Betrag 30 MARK; Frankatur: 40 PFENNIG; Aufgabe und Buchung
ROCHLITZ / 929 / 29. 6. 84. Auszahlung Naundorf 5. 7. 84 Poststelle 68 von Rochlitz / 9291:
Gebührenstufe: 40 PFENNIG
Nachnahmepostanweisung - Absenderangabe: Kunden-, oder Auftragsnummer; Betrag: 67,40 MARK;
Aufgabe und Buchung: BORNA 3 / 72 / -4. 6.81. Auszahlung: FREIBERG 1 / 92 / -5. 6.81.
Gebührenstufe 40 PFENNIG Betrag: 40 MARK;
Aufgabe mit Absenderfreistempel gestempelt und gebucht: ROCHLITZ / 929 / -9. 3.81;
Auszahlung: KARL-MARX-STADT 1 / 90 / 11. 3.81;
5. Gebührenstufe 60 PFENNIG für Beträge von 100 - 250 MARK:
PA über150 MARK Frankatur: 2 x 30 PFENNIG Aufgabe Poststelle 9501 Stangengrün 21. 3. 81 34 Auerbach / 9501
bearbeitet und gebucht AUERBACH / 97 / 3. 3.81. Auszahlung 25. März 1981 Poststelle 37 Jellen / 2861
@ Regis [#11]
Die letzte Anweisung ist insofern noch interessant, da sie an einen Angehörigen der bewaffneten Organe der DDR gerichtet ist.
Der Gefreite Ernst Scholz war zu der Zeit wohl beim Pionierbataillon 8 (PF Nummer 31153/F) kaserniert, welches bis 1983 in Jellen stationiert war.
Bei dem Auszahlungsvermerk vom 25.3.81 mit Poststellenstempel 2861 Lübz Ordnungsnummer 37 handelt es sich um die Poststelle Jellen 2, die sich im Objekt der NVA befand. Es war eine nicht-öffentliche Einrichtung der Deutschen Post, zu der nur die dort arbeitenden Personen Zutritt hatten. Ausgezahlt wurde nicht an den Empfänger selbst, sondern an "Adam" mit Postvollmacht (Nummer über dem Kürzel des Poststellenverwalters).
@ Landzusteller [#12]
Vielen Dank für die Ergänzung. Da entsteht ein neues Albenblatt und ich füge an dieser Stelle einen weiteren 60 PF-Beleg ein.
Gebührenstufe 60 PFENNIG - Betrag: 118 MARK; Frankatur: 2 x 30 PFENNIG; Aufgabe Großzössen 11. Juni 1981
Poststelle 014 Borna / 7201 bearbeitet und gebucht: BORNA 1 / 72 / 11. 6.81. Auszahlung: OSTRAU / 7303 / 12. 6.81.
Gebührenstufe 60 PFENNIG; Betrag: 102 MARK; Frankatur: 50 + 10 (PF.)
Aufgabe: GEBIRGE / 9341 / 14. 4.81. bearbeitet und gebucht MARIENBERG / 934 / 14. 4.81.
ausgezahlt: DREBACH / 9362 / 15. 4.81.
Gebührenstufe 60 PFENNIG; Betrag: 147,83 MARK; Frankatur: 60 PFENNIG;
Aufgabe GEBIRGE / 9341 / 13.11.81. Bearbeitung und Buchung: MARIENBERG 1 / 934 / 13.11.81.
Auszahlung: GEBIRGE / 9341 / 17.11.81.
@ Regis [#15]
Auch hier ein interessanter postgeschichtlicher Beleg.
Die Postanweisung wird am 13.11.81 bei der Poststelle Marienberg - Gebirge aufgegeben. Dies wird durch den auf der Rückseite abgeschlagenen Tagesstempel Gebirge vom 13.11. (Freitag) bestätigt. Danach erfolgt der Transport zum Leitpostamt Marienberg - Maschinenbuchungsstempel Marienberg (UB mb) mit der Buchungsnummer 01943. Erst am 17.11. (Dienstag) kommt die Postanweisung wieder in der Poststelle Gebirge an. Die Postanweisung wird dort geprüft (Abschlag des Prüfstempels 9341 / 33 =Ordnungsnummer der Poststelle) und erhält rückseitig den Eingangsstempel oben rechts Gebirge 17.11. Als Auszahlungsvermerk notiert der Poststellenverwalter handschriftlich den 16.11., quittiert aber die Auszahlung mit Stempeldatum vom 17. November. Ein Postbeleg mit einer recht langen Laufzeit.
@ Landzusteller [#16]
Die Dauer liegt daran, dass die PA nach der Zustellung, vom Empfänger erst spät eingelöst wurde.
6. Gebührenstufe: 80 PFENNIG; Betrag 250 - 500 MARK;
PA über 445 MARK Frankatur: 80 PFENNIG; Aufgabe und Buchung: KARL-MARX-STADT 4 / 90 / 13. 3.81.
Ankuft - Zustellung b8402 Gröditz 17. März 1981; Einreichung Sparkasse S204 / 17. März 1981 Riese
die Sparkasse bucht das Geld von der Post ab und bucht die Gutschrift S510 / 4982 / 19. März 1981 / Riese.
Gebührenstufe: 80 PFENNIG; Betrag: 229,20 MARK Frankatur: 2 x 40 PFENNIG;
Nachnahme-Postanweisung Aufgabe und Buchung: WILKAU-HASSLAU 1 / 9533 / 28. 4.81.
Auszahlung: AUERBACH / 97 / 29. 4.81.
@ Landzusteller [#16]
Es kann auch am Wochenende liegen. Wie du selbst angegeben hast 13.11.81 war ein Freitag, 14. ein Samstag, 15. ein Sonntag, 16. Montag und 17. ein Dienstag. Da im November um diese Zeit in der Regel auch Feiertage sind, kann sich das alles noch einmal verschieben.
@ nagel.d [#19]
Vielleicht war es auch nur ein falsch eingestelltes Stempeldatum, was den handschriftlichen Eintrag vom 16.11. erklären würde. Im November gab es in der DDR keine Feiertage.
Gebührenstufe: 80 PFENNIG; Betrag: 421,89 MARK; Frankatur: 80 PFENNIG;
Aufgabe: GEBIRGE / 934 / 13.11.81. bearbeitet und gebucht: MARIENBERG 1 / 934 / 13.11.81.
Auszahlung: ZÖBLITZ / 9347 / 16.11.81.
@ Landzusteller [#20]
Das mit den Fiertagen war ja auch nur so ein Gedanke, ich weiß daß es Feiertage gibt die nicht Bundesweit einheitlich sin so auch zum damaligen Zeitpunkt in der DDR.
Gebührenstufe: 80 PFENNIG Betrag: 460,00 MARK Frankatur: 2 x 40 PFENNIG
PA: Aufgabe: 13. 3. 81 Poststelle 41 Auerbach / 9701 bearbeitet und gebucht
AUERBACH / 97 / 17. 3.81.-7 / f Auszahlung: 18. 3.81 Poststelle 41 Auerbach / 9701
7. Gebührenstufe: 1 MARK Betrag: 500 - 750 MARK
PA über 580,00 MARK; Frankatur: 3 x 30 + 10 (PF.); Aufgabe und Buchung:
KARL-MARX-STADT 4 / 90 / 11. 3.81. / ma; Auszahlung: BURGSTÄDT 4 / 9112 / 12. 3.81.-12 / a
Gebührenstufe: 1 MARK Betrag: 720,00 MARK; Frankatur: 80 + 20 (PF.)
PA: Aufgabe und Buchung: LINDENTHAL / 7042 / -3.-3.83.-17 / a
Auszahlung Poststelle Fockendorf 10. 3. 1983 60 Altenburg / 7401

;
Gebührenstufe: 1 MARK; Betrag: 600,00 MARK; Frankatur mit Freistempel 100
Aufgabe und Buchung: LEIPZIG 24 / 7024 / 23.-4.81. / ma
Auszahlung: LEIPZIG 43 / 7043 / 24.-4.81.-14 / c
8. Gebührenstufe: 1,20 MARK; Betrag: 750 - 1000 MARK,
!000 MARK war die Obergrenze für Postanweisungen der Briefpost. Nur bei telegrafischen Überweisungen konnten größere Beträge überwiesen werden.
Postanweisung über 825,00 MARK; Frankatur: 80 + 40 (PF.) Aufgabe und Buchung
KARL-MARX-STADT 4 / 90 / 13.-3.81. / ma Auszahlung: BURKHARDTSDORF / 9135 / 16.-3.81.-12 / b
@ Regis [#27]
interessantes Thema, von mir auch einen kleinen Beitrag dazu
Überweisungstelegramm zu einer tel PAnw/ZK
telegrafische Postanweisung
2.800,00 DM
Porto 13,00 DM
1987


Viele Grüße
Carsten
@ Carsten Burkhardt [#28]
Ein schönes Beispiel für den Aufbrauch unnützer Nominalen von Sondermarken. Gebühr: 1.000 MARK - 5,00 MARK;
jede weiteren 250 MARK = 1 MARK; Dh. 8 x 1 MARK; = 13 MARK;
Telegrafische Postanweisungen waren in der Betragshöhe unbegrenzt. Das Aufgabetelegramm verblieb beim Aufgabepostamt. Zusätzlich wurde ein Formular "Einzahlungsmeldung§" ausgefüllt und an das Zielpostamt mit der Briefpost geschickt.
Am Ziel wird das Telegramm per Eilboten zum Adressaten gebracht, dieser erhält das Geld und quittiert mit Unterschrift und Ausweisnummer auf der Rückseite den Empfang. Das Postamt hinterlegt nun den Quittungsbeleg und die Einzahlungsmeldung gemeinsam.
Telegrafische PA über 250 MARK; Gebühr: 3,50 MARK; Frankatur: 3 M + 50 (PF.)
Aufgabe: KÖNIGSWALDE / 9309 / -3.-7.74.-17 / e

Nun eine besondere Variante - die
telegrafische Überweisung mit zusätzlicher Mitteilung.
Betrag 2.500,00MARK; Telegrammtext - 2 Worte; Gebühr: bis 1.000,00 MARK - 5,00 MARK
weitere 6 x 250,00 MARK - 6 x 1,00 MARK ; 2 Worte 0,30 MARK = 11,30 MARK
Frankatur: 3 x 3 M + 2 x 1 M + 30 (PF.) Aufgabe: BAD BRAMBACH / 9932 / 13.-3.90.-17 / d

Damit enden die Telegramme, es sei denn jemand fügt besondere Gebühren und Frankaturen hinzu - wäre schön.
Sonst geht es weiter mit Einzahlungaufträgen.
Einzahlungsaufträge
Sie dienten der Überweisung von Bargeld auf Konten von Banken und Sparkassen durch die Post.
Gebührenstufe 10 PFENNIG für Beträge bis 10 MARK;
EA Frankatur: 10 PFENNIG Betrag: 8,80 MARK; Aufgabe: DEUTSCHKATHARINENBERG / 9331 / 15.-4.81.-14 / a
bearbeitet und gebucht: MARIENBERG / 1 / 934 / 15. 4.81. / mo Kontobuchung Sparkasse
S 104 6013 / 20. April 1981 / Olbernhau
Hallo in die Runde,
von mir noch eine Abbildung aus meinem Formulare-Sachbuch:

Telegrafische Postanweisung vom 2.7.1987 über 50,- Mark, die Gebühr ausgewiesen mit einer 3-Mark-Wertstufe.
mit Sammlergruß
Werner
Gebührenstufe 10 PFENNIG Betrag: 7,50 MARK
Aufgabe: 7251 Gerichshain, Poststelle: 5 Wurzen / 51 am 16. Juni 1981;
bearbeitet und gebucht WURZEN 1 / 725 / 17. 6.81 / mb; Gutschrift der Sparkasse
S 102 5481 / 18. Juni 1981 / Grimma
Gebührenstufe: 15 PFENNIG für Beträge über 10 - 25 MARK
EA über 18,00 MARK, Frankatur: 15 PFENNIG Aufgabe: Niederlichtenau, Poststelle: 14 Karl-Marx-Stadt / 9101
am 2. März 1981 bearbeitet und gebucht: KARL-MARX-STADT 4 / 90 / -4.-3.81.-8/ d
Ankunft: LIMBACH-OBERFROHNA / 9102 / -5.-3.81. Sparkassenbuchung nur im Datum 5: MRZ 1981 erkennbar.
@ Regis [#26]
Hallo Regis,
den Beleg habe ich erst jetzt entdeckt, ein Super-Teil.
Solltest Du ihn "nicht brauchen", er würde mich sehr interessieren.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#36]
Der Beleg ist in der Sammlng verbaut. Wenn es um Freistempel auf PA geht, habe ich noch ein Exemplar.
Gebührenstufe 15 PFENNIG Betrag: 20,30 MARK Aufgabe: 1. Juni 1981 Thräna Poststelle
033 Borna / 7201 bearbeitet und gebucht: BORNA 1 / 72 / -1.-6.81.-17 / c Kontogutschrift
Staatsbank: 5441 / -2-681 / BORNA
@ Regis [#32]
Hallo Regis,
noch ein kleiner Hinweis zu der Besonderheit auf diesem Beleg. Beim Leitpostamt Marienberg wurden zwei Postanweisungs-Prüfstempel in der Zeile "Mark in Worten" abgeschlagen. Diese Arbeitsweise war beim Einzahlungsauftrag nicht notwendig.
@ Landzusteller [#38]
Ich nehme an, dass es irrtümlich geschah.
Gebührenstufe: 20 PFENNIG für Betrag über 25 - 100 MARK;
EA Betrag: 42,00 MARK; Aufgabe: 5.6.81 in Löbichau, Poststelle: 51 Schmölln / 7421
bearbeitet und gebucht: SCHMÖLLN / 742 / -5.-6.81.-18 / ma Sparkassengutschrift: S 123 54.. / 9. Juni 1981 / Schmölln
Gebührenstufe: 20 PFENNIG Betrag: 42,00 MARK
EA Aufgabe 15. Juni 1981 Thräna, Poststelle 033 Borna/ 7201 bearbeitet und gebucht:
BORNA 1 / 72 / 15.-6.81.-17 / ec Kontogutschrift Sparkasse S 102 5442 / 16. Juni 1981 / Borna

Mit solchen Belegen lassen sich Poststellenstempel den Ortslagen zuordnen.
Gebührenstufe: 25 PFENNIG für Beträge von 100 - 250 MARK
EA über 188,95 MARK Frankatur: 2 x 10 + 5 (PF.) Aufgabe Bad Reiboldsgrün am 6. 3. 81
Poststelle 29 Auerbach / 9701 bearbeitet und gebucht: AUERBACH / 97 / -9.-3.81.-14 / f
Kontobuchung Sparkasse S 006 5832 / 10. MRZ. 1981 / Auerbach
@ Regis [#41]
Eleiner Hinweis zum letzten EA, der Aufgabeort ist Carolagrün mit der Ordnungsnummer 29. Besonderheit hier, die Stempelfarbe in rot, bzw. rotviolett.
@ Landzusteller [#42]
Danke für den Hinweis. Ich orientiere mich an der Absenderangabe, das kann natürlich ein Irrtum sein.
Gebührenstufe: 25 PFENNIG Betrag: 107,01 MARK; Frankatur: 25 PFENNIG
Aufgabe: 15.4.81 in Plohn Poststelle Auerbac / 9701 bearbeitet und gebucht: AUERBACH / 97 / 15. 4.81.-14 / f
Ankunft: REICHENBACH 1 / 98 / 17. 4.81-6 / t Kontogutschrift Sparkasse: S 213 ... / 20. April 1981 / Reichenbach
Gebührenstufe: 25 PFENNIG Betrag: 210,00 MARK; Frankatur: 25 PFENNIG
EA Aufgabe undatiert 7291 Adelwitz Poststelle 2 Torgau / 7291 bearbeitet und gebucht:
TORGAU 1 / 7290 / 19. 5.83. ... / md Kontogutschrift Staatsbank S 505 5491 / 20. Mai 1983 / TORGAU
Gebührenstufe: 30 PFENNIG für Beträge von 250 - 500 MARK
EA Betrag 300,00 MARK Frankatur: 30 PFENNIG, Aufgabeort ist nicht angegeben Poststelle 10 Auerbach / 9701
am 11. März 1981; bearbeitet und gebucht: AUERBACH / 97 / 11.-3.81.-14 / f; Kontogutschrift:
Staatsbank S 502 5831 / 12.03.81 / Auerbach
Gebührenstufe: 30 PFENNIG; Betrag: 350 MARK; Frankatur: 30 PFENNIG;
EA Aufgabe: 27. 6. 81 7251 Streuben Poststelle 23 Wurzen / 7251 bearbeitet und gebucht
WURZEN 1 / 725 / 17. 6.81. mb Kontogutschrift Staatsbank S 503 5541 / 18. Juni 1981 / Wurzen
@ Regis [#45]
Die Poststelle mit der Ordnungsnummer 10 gehört zu Pfaffengrün
Danke, Alass das Blatt zu ergänzen.
Gebührenstufe: 30 PFENNIG; EA über 300 MARK; Frankatur: 20 + 10 (PF.);
Aufgabe: 18. 6.81 in 7251 Ölschütz, Poststelle 28 Wurzen / 7251; bearbeitet und gebucht:
WURZEN 1 / 725 / 19. 6.81 / mb Kontogutschrift Staatsbank S 503 5541 / 22. Juni 1981 / Wurzen
Gebührenstufe: 40 PFENNIG für Beträge von 500 - 750 MARK
EA Betrag 550,00 MARK FRankatur: 40 PFENNIG Aufgabe: 9701 Schnarrtanne 26. 3. 81 Poststelle 26 Auerbach / 9701
bearbeitet und gebucht: AUERBACH 1 / 97 / 27.-3.81.-7 / f Kontogutschrift Staatsbank: S 503 5831 / 30. MRZ. 1981 /BAuerbach
Gebührenstufe: 40 PFENNIG Betrag: 650,00 MARK Frankatur: 2 x 20 PFENNIG
EA Aufgabe: 7201 Neukirchen, 5. Juni 1981 Poststelle 031 Borna / 7201
bearbeitet und gebucht: BORNA 1 / -5.-6.81.-17 Gutschrift Staatsbank 5441 / 9. 6.81 / BORNA / B
Gebührenstufe: 40 PFENNIG: Betrag: 1.650,00 MARK Frankatur: 40 PFENNIG
die Gebühr betrug 80 PFENNIG -- d.h. um 40 PFENNIG unterfrankiert und keiner hat es gemerkt.
EA Aufgabe: 7201 Mölbis, 10. 6. 81 Poststelle: 007 Borna / 7201
bearbeitet und gebucht: BORNA 1 / 72 / 10.-6.81.-17 / a
Kontogutschrift Staatsbank: 5441 / 11. 6.81 / BORNA / B
Gebührenstufe: 50 PFENNIG fr Beträge von 750 - 1.000 MARK
EA über 1.000 MARK Frankatur: 2 x 20 + 10 (PF.) Aufgabe OT Cunnersdorf 16. Juni 1981
Poststelle 5 Wurzen / 7251 und gebucht: WURZEN 1 / 725 / 17. 6.81 / mb
Ankunft LEIPZIG 1 am 19. 6.81 Kontogutschrift Staatsbank 5601 / 22. 6.81 / LEIPZIG / G
Gebührenstufe: 50 PFENNIG Betrag: 800 MARK: Aufgabe: BLUMENAU / 9331 / 15.-4.81.-15 / a
bearbeitet und gebucht: MARIENBERG 1 / 93 / 15. 4.1 / mb Gutschrift Staatsbank S 503 6011 / 16.APR. 1981 / Marienberg
Gebührenstufe: 50 PFENNIG Betrag: 907,55 MARK Frankatur: 50 PFENNIG
EA Aufgabe: 20.4.81 Wernsdorf, Poststelle 23 Marienberg / 934 bearbeitet und gebucht:
MARIENBERG 1 / 93 / 20. 4.81. / mb Ankunft Olbernhau (Stempel nicht deutbar)
Kontogutschrift BLN (? was bedeutet das ?) S 104 6013 / 22. APR. 1981 / Olbernhau
Gebührenstufe: 50 PFENNIG Betrag: 1.000 MARK Frankatur: 40 + 10 (PF.)
EA Aufgabe: 7251 Lübschütz, 10. 6. 81 Poststelle: 6 Wurzen / 7251 bearbeitet und gebucht:
WURZEN 1 / 725 / 11. 6.81. / mb Kontogutschrift Staatsbank S 503 5541 / 12. JUNI 1981 / Wurzen
Gebührenstufe: 60 PFENNIG für Beträge von 1.000 - 1.250 MARK
EA Betrag: 1.200 MARK Frankatur: 60 PFENNIG Aufgabe: Schweizerthal 27. 2. 81 Poststelle
11 Karl- Marx-Stadt / 9101ld.-14 / bearbeitet / gebucht: KARL-MARX-STADT 4 / 90 / -2.-3.81
Ankunft: LIMBACH-OBERFROHNA 1 / 9102 / -3.-3.81.-7 / c Gutschrift Staatsbank S 502 6161 / 4. MRZ. 1981 / Limbach
@ Regis [#54]
BLN wird vielleicht eher BLH sein. Konto der VdgB Bäuerliche Handelsgenossenschaft - wie auch dein Beleg unter [#32]. Die Kontonummern beginnen beide mit 6013.
Gebührenstufe 60 PFENNIG Betrag: 1.240 MARK Frankatur: 60 PFENNIG
EA Aufgabe: Kleinolbersdorf 5. 3. 81 Poststelle 8 Karl-Marx-Stadt / 9101 bearbeitet /gebucht:
KARL-MARX-STADT 4 / 90 / -6.-3-81.-7 / ld Kontogutschrift Staatsbank 6211 / -9.-3.81 / KARL-MARX- / STADT N
Gebührenstufe: 60 PFENNIG Betrag: 1.110 MARK; Frankatur: 50 + 2 x 5 (PF.)
EA Aufgabe: 17. 6. 81 7251 Böhlitz; bearbeitet / gebucht: WURZEN 1 / 725 / 18.-6.81. / mb
Kontogutschrift: Staatsbank S 503 5541 / 19. JUNI 1981 / Wurzen
Gebührenstufe: 60 PFENNIG Betrag 1g: 1.090 MARK Frankatur: 50 + 10 (PF.)
EA Aufgabe: 27. 6. 81 7251 Lübschütz Poststelle 6 Wurzen / 7201 Ankunft:
WURZEN / 725 / 18. 6.81.-12 / b bearbeitet / gebucht WURZEN 1 / 725 / 18. 6.81. / mb
Kontogutschrift Staatsbank S 503 5541 / 19. JUNI 1981 / Wurzen
Gebührenstufe: 70 PFENNIG für Beträge von 1.250 - 1.500 MARK
EA über 1.500 MARK; Frankatur: 70 PFENNIG; Aufgabe: 24. 3. 81; 9701 Dorfstadt Poststelle
14 Auerbach / 9701; bearbeitet / gebucht: AUERBACH 1 / 97 / 25.-3.81. ... / f
Kontogutschrift Staatsbank S 504 5831 / 26. MRZ. 1981 / Auerbach
:Gebührenstufe: 70 PFENNIG; Betrag: 1.350 MARK; Frankatur: 70 PFENNIG;
EA Aufgabe: 25. März 1981 in 9701 Pfaffengrün Poststelle 10 Auerbach / 9701 bearbeitet / gebucht:
AUERBACH 1 / 97 / 25.-3.81. .. / f Kontogutschrift Staatsbank 504bb 5831 / 26. MRZ. 1981 / Auerbach
Gebührenstufe: 70 PFENNIG; Betrag: 1.400 MARK: Frankatur: 70 PFENNIG;
EA Aufgabe: 26. 3. 81 9701 Rebesgrün Poststelle: 3 Auerbach / 9701 Bearbeitet / gebucht
AUERBACH 1 / 97 27.-3 503 5831 / 30. MRZ. 1981 / Auerbach
Gebührenstufe: 80 PFENNIG für Beträge von 1.500 - 1.750 MARK
EA über 1.600 MARK Frankatur: 1.600 MARK Aufgabe 9701 Schönau 23. 3. 81 Poststelle
16 Auerbach / 9701 bearbeitet / gebucht AUERBACH 1 / 97 / 13.-3.81.-14 / f
Kontogutschrift: Staatsbank S 501 5831 / 16. MRZ. 1981 / Auerbach
Gebührenstufe: 80 PFENNIG; Betrag: 1.700 MARK; Frankatur: 50 + 30 (PF.)
EA Aufgabe: 9. Juni 1981 in 7251 Röcknitz / Poststelle: 23 Wurzen / 7251 bearbeitet / gebucht:
WURZEN 1 /725 / <9. 6.81. / mb Kontogutschrift Staatsbank S 501 5541 / 10. JUNI 1981 / Wurzen
Gebührenstufe: 80 PF; Betrag: 1.600 MARK; Frankatur: 2 x 40 PFENNIG;
EA Aufgabe: WÜNSCHENDORF / 9341 / 15.-4.81.-16 // a bearbeitet / gebucht:
MARIENBERG 1 / 934 / 15.-4.81. // mb Kontogutschrift Staatsbank S 504 1911 / 16. APR. 1981 / Marienberg
Gebührenstufe: 80 PFENNIG Betrag: 1.600 MARK Frankatur: 80 PFENNIG
EA Aufgabe: 9341 Wernsdorf 23. 4. 81 Poststelle 23 Marienberg / 9341 Bearbeitet / gebucht:
MARIENBERG 1 / 934 / 23. 4.81. // mb Kontogutschrift Staatsbank: S 503 6011 / 24. APR. 1981 / Marienberg
Gebührenstufe: 90 PFENNIG für Beträge von 1.750 - 2.000 MARK
EA Betrag: 2.000 MARK Frankatur: 80 + 10 PFENNIG; Aufgabe: BLUMENAU / 9331 / 15.-4.81.-13 / a
bearbeitet / gebucht: MARIENBERG 1 / 934 / 5.-4.81. / mb
Kontogutschrift Staatsbank: S 503 801 / 16. APR. 1981 / Marienberg
- Gebührenstufe: 90 PFENNIG; Betrag: 1.846,35 MARK; Frankatur: 70 + 20 (PF.)
EA Aufgabe: 7421 Rodameuschel 5. 6. 81 Poststelle: 10 Schmölln / 7421 bearbeitet / gebucht:
SCHMÖLLN / 742 / -6.-6.81. // ma Ankunft: ALTENBURG 1 / 74 / -9.-6.81.-6
Kontogutschrift: Sparkasse: S 832 5422 / 9. JUNI 1981 / Altenburg
-Gebührenstufe: 90 PFENNIG Betrag: 2.000 MARK Frankatur: 50 + 40 (PF.)
EA Aufgabe: 7251 Thammenhain 16. Juni 1981 Poststelle: 40 Wurzen / 7251 bearbeitet und gebucht:
WURZEN 1 / 725 und/ 17.-ontogutschrift Bank für Landwirtschaft und Nahrungsgüter .. S 103 5483 / 22. JUNI 1981 / wurzen
Gebührenstufe: 1 MARK für Beträge über 2.000 MARK ohne Begrenzung
EA über 2.800 MARK; Frankatur: 1 MARK; Aufgabe: 9112 Burgstädt Poststelle 3 Karl-Marx-Stadt / 9101
bearbeitet / gebucht: KARL-MARX-STADT 4 / 90 / -4.-3.81.-14 / kl Ankunft: LIMBACH-OBERFROHNA 1 / 9102 / -5.-3.81.-13 / c
Kontogutschrift Staatsbank: S 502 6161 / 5.MRZ. 1981 / Limbach
-Gebührenstufe: 1 MARK; Betrag: 2.000 MARK; Frankatur: 5 x 20 PFENNIG
EA Aufgabe: 7201 Thräna 15. 6. 1981 Poststelle 033 Borna / 7201 bearbeitet / gebucht:
BORNA 1 / 72 / 15. 6.81.-17 // c Kontogutschrift: Staatsbank 5441 / 16. 6.81 / BORNA / B

-Gebührenstufe: 1 MARK; Betrag: 2.560 MARK; Frankatur: 1 MARK
EA Aufgabe: 9101 Altenhauin 19. 3. 81 Poststelle 1 Karl-Marx-Stadt / 9101 bearbeitet / gebucht:
KARL-MARX-STADT 4 / 90 / 20.-3.81.-12 // ld Ankunft: LIMBACH-OBERFROHNA 1 / 9102 / 23.-3-81.-12 // e
Kontogutschrift: Staatsbank S 502 6161 / 25.MRZ. 1981 / Limbach
- Gebührenstufe: 1 MARK; Betrag: 4.650 MARK; Frankatur: 1 MARK;
EA Aufgabe und Buchung: LEIPZIG 42 / 7042 / 12. 6.81.-..
Kontogutschrift Staatsbank: 5601 / 14. 6.81 / LEIPZIG / M
-Gebührenstufe: 1 MARK Betrag 3.300 MARK; Frankatur: 1 MARK;
EA Aufgabe: 7201 Beuscha-Steinbach am 5. 6. 81 Poststelle: 003 Borna / 7201 earbeitet / gebucht:
BORNA 1 / 72 / -5.-6.81.-12 // c Kontogutschrift Staatsbank: 1 / 9. 6.81 / BORNA / B

Bemerkung: Die 1 MARK als Einzelfrankatur kommt auf Briefsendungen kaum vor.
+Gebührenstufe: 1 MARK; Betrag: 3.510 MARK; Frankatur: 2 x 50 PFENNIG;
EA Aufgabe: 7251 Püchau 6. 6. 81 Poststelle 8 Wurzen / 7251 bearbeitet / gebucht:
WURZEN 1 / 725 / -6.-6.u81.-12 // k Kontogutschrift Staatsbank: S 506 5 ... 1 / 9. JUNI 1981 / Wurzen
Mit [#76] sind alle Gebührenstufen und etliche Frankaturvarianten abgeschlossen-
- offen ist der Scheckverkehr -zum Kundendienst der Post gehörte die Einlösung von Barschecks bis zum Nominalbetrag 500 MARK; Eine Besonderheit des Bankensystems der DDR bestand darin, dass die Dienstleistung Überziehungskredit nicht existierte.
Aus diesem Grund stellten Banken und Sparkassen Listen von Konten auf, für die Schecks, in der Hand des Kontoinhabers, bei ungenügendem Kontostand vorsorglich zu sperren waren. Diese Listen wurden der Post übergeben, um die Einlösung praktisch ungedeckter Schecks zu verhindern.
Postsache - Eilsendung vom Briefverteilamt / 73 Döbeln 2 an das Postamt 7302 Hartha
Aufgabe: DÖBELN 2 / 73 / -5.12.69.--7 // a

Da solche Belege uninteressant aussehen, dürften es nur wenige Exemplare überlebt haben. Damit endet mein Beitrag zum postalischen Geldverkehr.
Alles Gute Regis
@ Regis [#77]
Dietrich,
iielen herzlichen Dank für die Ausarbeitung und Präsentation dieses postgeschichtlich hochinteressanten Themas, was natürlich mit dem Beleg in [#77] seinen Höhepunkt erreicht hat.
Ich und hoffentlich auch viele andere Nutzer der philaseiten würden sich bestimmt freuen, wenn Du ein neues, ähnlich interessantes Thema im Forum zu unser aller Freude starten würdest.
Viele liebe Grüße, bleibe schön gesund.
"Christel"
Hier ein Beispiel für den Scheckverkehr


Ausgestellt am 19.5.1970 von Reinhard Rau - Gaststätte zur Post in Langenberg-Falken (PLZ 9271) über 212,80 Mark, an PGH "Neuer Weg" 9271 Obercallenberg. Scheck als Postkarte versandt und bei der Poststelle Falken am 20.5. aufgegeben.
Da die Postsendung im Leitbereich Hohenstein-Ernstthal verblieb, entwertet der Poststellenverwalter mit dem nummerierten Poststellenstempel mit der Ordnungsnummer 4 sowie beigesetztem Datumsstempel. Am 25.5. wird der Scheck vom Empfänger bei der Industrie- und Handelsbank in Hohenstein-Ernstthal eingereicht.
Hallo in die Runde,
ich bekam gerade einen passenden Beleg:

Die Postanweisung ging von 929 ROCHLITZ nach 9292 Geringswalde, die Gebühr ausgewiesen hier mit einem Absenderfreistempel, in dieser Form habe ich so etwas bisher noch nie gesehen.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#80]
inwiefern unterscheidet sich dieser Beleg von [#10] und [#26] ? Ich habe noch weitere Freistempel-PA, aber ich habe nicht erläutert, dass der Freistempel zur Aufgabe von PA nicht ausreicht.
Mit der Aufgabe muss dem Absender auf Absenderquittung und Stammteil bestätigt werden, dass der Betrag der Post ausgehändigt wurde. Der Freistempel bestätigt nur die Bezahlung der Gebühr.
Gruß Regis
@ Regis [#81]
Hallo Regis,
danke für Deinen Hinweis, habe die Belege tatsächlich übersehen, da Du meist Einzahlungsaufträge gezeigt hast.
Dann werde ich mal Ausschau nach anderen Gebührenstufe im AFS suchen.
mit Sammlergruß
Werner
Hier noch zwei Postanweisungen mit AFS als Frankatur zu 1,20 Mark.

Links Postanweisung über 840 Mark mit AFS VEB Papierfabrik Dreiwerden, rechts Postanweisung über 1000 Mark mit AFS VEB Möbelstoff- und Plüschwerke Hohenstein-Ernstthal Werk II Karl-Marx-Stadt ohne Ortsstempeleinsatz aus dem Jahr 1981.
Hallo in die Runde.

Im Gegensatz zu den Postanweisungen der DDR-Post kommen Einzahlungsaufträge mit der Gebührendarstellung mittels eines Absenderfreistempels recht wenig vor, hier ein Formular, das an die Staatsbank in Mittweida ging.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo am Abend,
heute zwei Belege mit "überzahlten Gebühren":

Bei diesen Postanweisungen hatten die Einlieferer wohl nicht genau in die Gebührentabellen gesehen und so zahlte man beim VEB Geri-KLeidung statt der erforderlichen Summe von 0,10 M das zwölffache, auch im Werk II des VEB Möbelstoff-und Plüschwerke wurden statt der notwendigen Gebühr von 0,40 M satte 180 Pfg. in der AFS-Maschine eingestellt.
mit Sammlergruß
Werner
Eine noch größere Seltenheit unter den Geldübermittlungssendungen der DDR sind die Zahlkarten. Zahlkarten wurden für Bareinzahlung auf Postscheck- oder Postspargirokonten verwendet. Die Einzahlungsbelege wurden zur Gutschrift an die Postscheckämter gesandt. Nach dem Buchungsvorgang wurde der Beleg beschnitten, so dass nur der Bezirksstempel mit der Buchungsnummer des Einlieferungspostamtes übrig blieb. Diese Reste wurden dann wieder zum Einlieferungspostamt zur Archivierung gesandt.
Ganzstücke sind aus diesem Grund absolut selten zu finden. Aus diesem Innendienstmaterial durfte auch keine Postkiloware angefertigt werden. Es galt nach Ablauf der Lagerfrist eine Vernichtungspflicht, wie für alle Geldübermittlungssendungen.
In Abbildung vier dieser Restbelege von unterschiedlichen Grundformularen (von links oben nach rechts unten) - Rechnungsformular Zahlkarte handschriftlich, Zahlkarte zu einer Nachnahmepaketkarte, Zahlkarte EDV Rechnung, normales Postformular - aus dem Jahr 1989.
Zwei erhalten gebliebene Zahlkarten Stammteile
24.4.1981 Zahlkarte mit Einzahlung einer Person über 50 Mark auf eigenes Konto vom PA Leipzig 21. Das Postscheckamt Leipzig hat diese Zahlkarte zurückgesandt, da die Kontonummer nicht richtig angegeben wurde. Es erfolgte die Rückzahlung als Barzahlung beim PA Leipzig 21 am 11.5.1981.

20.6.1989 Zahlkarte mit Einzahlung der Polytechnischen Oberschule III in Frankfurt/Oder über 480 Mark vom PA Frankfurt 8. Hier erfolgte die Rücksendung auf Grund der Verwendung einer Zahlkarte. Für diese Einzahlung wäre ein Einzahlungsauftrag notwendig gewesen, da es sich bei dem Kreditinstitut nicht um ein Postscheckamt handelte. Die Rückzahlung erfolgte auch hier als Barzahlung am 26.6.89 beim PA Frankfurt 1.

Gruß
Rainer
@ Landzusteller [#87]
Hallo Rainer,
die in dem Bezirksstempel auf Deiner Zahlkarte abgedruckte "13" steht für welche Oberpostdirektion?
Kannst Du dazu eine Information geben?
Gruß Wolfgang
@ wheilmann [#88]
Hallo Wolfgang,
die (Bezirksnummer) 13 steht für die Bezirksdirektion Deutsche Post (BDP) Leipzig. OPD-en gab es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.
Gruß Rainer
@ Regis [#77]
Regis schrieb von Schecksperren. Es gab dafür auch ein Verzeichnis, dass sogenannte Sperrverzeichnis. Darin aufgeführt alle gesperrten Kontonummern der gesamten DDR. Diese Verzeichnisse wurden von allen Kreditinstituten gleichzeitig veröffentlicht. Nachfolgend das Sperrverzeichnis vom Postsparkassenamt Berlin vom 22.2 1978, sowie der Ergänzungsbogen vom 10.3.1978. Da es sich um ein Dienststück handelt, ist auf beiden Blättern der Eingang des Verzeichnisses beim PA Mittweida 1 mit dem Tagesstempel vom 4.4.1987 nachgewiesen.

Interessant ist der erste Text auf der Vorderseite. Es wird dargelegt, dass Vorleger eines Sparbuches oder Schecks einer mit einem * gekennzeichneten Nummer im Sperrverzeichnis sofort festzunehmen ist.
Gruß Rainer
Ein Postscheck, der nicht gedeckt war.

Ausgestellt ist der Verrechnungsscheck für den 14.7.1976. Jedoch erfolgte der erste Buchungsversuch bereits am 12.7.76. Zu diesem Zeitpunkt war offenbar noch kein ausreichendes Guthaben auf dem Konto vorhanden. Der erste Buchungsversuch erfolgte maschinell mit Berlin I PSchA 12.7.76.
Der zweite Buchungsversuch erfolgte am 13.7. Bei diesem Versuch wurde der Tagesstempel Berlin PSchA 1002 UB m verwendet. Auch diese Buchung hatte wegen fehlendem Guthaben kein Erfolg. Die Buchungsstempel wurden danach mit einem Gitterstempel unkenntlich gemacht. Der Angestellte des PSCHA beklebte den Scheck mit einem Hinweiszettel und schickte diesen wieder zum Absender zurück.


Gruß Rainer
Auch bei fehlerhaft ausgefüllten Postschecks kam keine Buchung zustande. Folgender Scheck wurde maschinell am 30.1.1974 gebucht, anschließend aber bei der augenscheinlichen Prüfung beanstandet. Bei dem Scheck fehlte die Unterschrift des Auftraggebers. Die Buchung wurde mit dem Gitterstempel ungültig gemacht und an den Absender zurück gesandt. Wie bereits bei dem letzten Scheck zu sehen, gab es auch für diesen Umstand ein Postformular, welches ausgefüllt dem Absender mit dem Scheck zugesandt wurde.

Gruß Rainer
Ein weiterer Beleg aus dem Bereich Postscheckverkehr.
Gutschrift Formular der Deutschen Notenbank auf Formular der ehemaligen Sächsischen Landeskreditbank für eine Überweisung auf ein Postscheckkonto beim PSchA Dresden aus dem Jahr 1951. Die Annahme erfolgte am 15.10. mit Quittungsstempel der Notenbank Dresden. Die Buchung beim PSchA erfolgte am 16.10. und wurde rückseitig mit Abschlag des Tagesstempels bestätigt.

Gruß Rainer