
Luxemburg Belege echt gelaufen 1900-1945


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Frankreich Zensurpost während des 1.Weltkriegs" (wird ev. umbenannt)]

Schöne Grüße
Ulli

Übrigens zur Einordnung: Wenn ich das richtig im Internet ermittelt habe, entsprachen 1.800 Luxemburgische Francs einem Betrag von 208 Reichsmark, wobei das durchschnittliche Monatseinkommen im Jahr 1930 bei 170 Reichsmark lag.
Schöne Grüße
Ulli
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Nachnahmebelege"]
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Fünferstreifen Alle Welt (ohne Deutschland) "]
Nach der Ankunft in Neuseeland musste sie sich zunächst auf einen Irrweg begeben, der durch die maßgebliche Hilfe von Sammlerfreund filunski entschlüsselt worden ist und sich wie folgt darstellt:
27.03.1901 Ankunft in DUNEDIN (Stempel NZ / R.P.O. DN-5 = Railway Post Office Dunedin)
28.03.1901 Ankunft in PALMERSTON (Stempel NZ / PALMERSTON )
Dort stellte man fest, dass der Adressat sich nicht auf der Südinsel, sondern im auf der Nordinsel gelegene Palmerston (North) befand und ergänzte den Ort in der Adresse um ein handschriftliches N.
Danach ging es am gleichen Tag zur Südspitze der Insel zum Postamt von INVERCARGILL, welches für die Post nach der Nordinsel zuständig war und von wo ein Bahnverbindung nach Picton bestand.
29.03.1901 nach Übersetzen mit der Fähre Ankunft auf der Nordinsel in WELLINGTON (schwacher Stempel auf der Vorderseite)
29.03.1901 endgültiger Zielort Palmerston North (Stempel PALMERSTON Nth)
Und hier die neuseeländische "Rundreise" noch einmal auf der KArte:
Viele Grüße
Ulli
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Neuseeland Eingehende Belege (Incoming Mail)]
Vom 1. April 1879 bis zum 30. September 1902 betrug der Postkartentarif nach Deutschland 10 Centimes. Da die Karte nicht mit Nachporto versehen wurde, ist der Germania-Wertstempel offenbar als Portobestandteil unbeanstandet anerkannt worden. Entsprechende postvertragliche Bestimmungen sind mir allerdings nicht bekannt. Was ist also passiert? Eigentlich gibt es nur die Möglichkeit, dass die Karte gefälligkeitshalber akzeptiert wurde oder aber im Postbetrieb durchgeschlüpft ist.
Der rückseitige Text („Sind glücklich hier angekommen …“) lässt vermuten, dass der Absender keinen Postbeamten so gut gekannt haben dürfte, dass dieser die Karte als Gefälligkeit unbeanstandet gelassen und seine Postverschriften missachtet hätte.
Andererseits war das Hauptpostamt Luxembourg-gare das Postamt mit dem mit weitem Abstand größten Auslandspostverkehr. Ist ein unerkanntes Durchschlüpfen der Karte im Massenbetrieb des Postamtes also wahrscheinlicher? Vermutlich wird das die naheliegendste Erklärung sein, obgleich angesichts der damaligen akkuraten Bearbeitung von Postsendungen und der punktgenauen Beachtung der geltenden Postvorschriften Restzweifel angebracht sein dürften.
Schöne Grüße
Ulli



Als Ergänzung für mein kommendes Buch habe ich diesen Luftpostbrief, versandt im Oktober 1940 von Luxemburg-Ville aus nach Hamburg, erstanden. Interessant war für mich die Mischfrankatur zwischen Luxemburg-Freimarke und Überdruck-Marke der Reichspost.
Mischfrankatur vom 1. Oktober 1940 mit Aufgabestempel MONDORF-LES-BAINS A nach Trier; für das Inlandsporto von 6 Reichspfennig (RPf.) und einem Umrechnungskurs lux. Franc / Reichsmark von 1:10 war eine Zusatzfrankatur von 3 Rpf. erforderlich.
Viele Grüße
Ulli
Geschäftspost‑Brief Luxemburg‑Stadt → Frankfurt am Main, 29.05.1941, Rückseite leer.
Frankiert mit der Hindenburg‑Freimarke MiNr. 7 (12 Pf) mit Aufdruck „Luxemburg“ - portogerechte 12-Pf-EF für den Fernbrief.
Geschäftspost-Brief Esch/Alzette → Frankfurt am Main, 03.09.1941, Rückseite leer.
Frankiert mit einem senkrechten Paar der Hindenburg-Freimarke MiNr. 4 (6 Pf) mit Aufdruck „Luxemburg“ - portogerechte 12-Pf-MEF für den Fernbrief.
Zweitauflage aus 1939 der 35 Centimes-Inlandspostkarte mit Wertstempel "Großherzogin Charlotte in vergrößerter Abbildung" in dunkelblau; Verwendung während der Besetzungszeit am 3. August 1940 innerhalb der Stadt Luxemburg.
Viele Grüße
Ulli
Beste Grüsse!
Lars
Herzliche Grüße
Ulli
Geschäftspost‑Brief Esch/Alzig → Frankfurt am Main, 22.02.1941, Rückseite leer.
Frankiert mit einem senkrechten Paar der Aufdruckausgabe MiNr. 20 (6 Rpf) „Luxemburg / Deutsches Reich“ - portogerechte 12‑Rpf‑MEF für den Fernbrief.
Beste Grüße Post-Bote
Inlandskarte vom 1. Oktober 1940 mit 10 RPf. Zusatzfrankatur für das Auslandsporto von 15 RPf (1 Rpf. überfrankiert).; Aufgabestempel Typ 33 LAROCHETTE vom 12. November 1940 und schwarzer Zensurstempel Geprüft – Oberkommando der Wehrmacht , in die Schweiz gelaufen.
Übrigens suche ich noch eine Karte mit dem 10 RPf.-Sonderporto nach Ungarn (Karte zu 5 oder 6 RPf., auffrankiert mit 4 oder 5 RPf.) seit 40 Jahren vergeblich.
Viele Grüße
Ulli
Beste Grüsse!
Lars
Satzbrief- Winterhilfswerk - Einschreiben Luxemburg → Hamburg‑Lokstedt
Aufgabe Luxemburg 5.3.41, Ankunft Hamburg‑Lokstedt 7.3.41, R‑Zettel „Luxemburg 1 Nr. 333“.
Beste Grüße Post‑Bote
Geschäftspost-Brief Esch/Alzette → Frankfurt am Main, Rückseite leer. Aufgabestempel: ESCH SUR ALZETTE 12.10.40 8-9S.
Frankiert mit der Hindenburg-Freimarke mit Aufdruck „Luxemburg“: MiNr. 2 (4 Pf) + MiNr. 5 (8 Pf) - portogerechte 12-Pf-Mischfrankatur für den Fernbrief.
Schönes Wochenende und viele Grüße Post-Bote
Viele Grüße
Ulli

Noch ein Brief mit einer Mischfrankatur. Düdelingen 23.3.33 Trier ? in Wien wurde am 24.3.33-18 umgeladen
Ankunft in Budapest 25.3.33. Den Stempel von Trier kann ich nicht lesen.
Links am Brief ist handschriftlich vermerkt via allemagne
Grüße
Reini46
Die erste Karte ist abgestempelt am 3.9.41 und ist frankiert mit einer 6 Rpf-Marke aus der Dauerserie "Hitler" und geht nach Neu-Merl. Neu-Merl ist ein Stadtteil von Luxemburg Stadt und heißt heute Belair (sagt Google). Die 6 Rpf.-Frankatur war das normale Porto für Postkarten.
Die zweite Karte stammt auch aus Luxemburg, hat den bekannten Schaefers Märchenstadt-Stempel mit unleserlicher Ortsangabe und ist frankiert mit einer 3 Rpf-Marke aus der Hindenburg-Serie mit Überdruck sowie einer 6 Rpf. Marke aus der Hitler-Dauerserie. Hier wollte wohl jemand sicher gehen und hat zur Vorsicht eine Briefmarke aus der Überdruckserie verklebt und eine normale Reichs-Briefmarke für das vorgeschriebenen Porto. Eigentlich war die Hindenlburgmarke völlig überflüssig oder gibt es etwas, was ich nicht bedacht habe? Auch würde mich interessieren, ob andere Sammler die schlechte Qualität dieser Stempelabschläge bestätigen können. Für Interessierte möchte ich noch anfügen, dass es sich bei diesem Stempel um einen Wanderstempel gehandelt hat, er wurde von Ort zu geschickt oder mitgenommen, der obere Teil mit der Ortsbezeichnung konnte ausgewechselt werden.
Wer so einen Beleg mit lesbaren Stempel hat und ihn nicht mehr will, ja da könnte ich demjenigen helfen. ;-)
Viele Grüße
Jürgen
Viele Grüße
Ulli


Der Beleg ging am 21.6.1919 portofrei von Luxembug nach Liège (Belgien). Rechts oben ist SM angeschrieben, das war das Zeichen für Portofreiheit für Angehörige der Belgischen Armee und bedeutet Service Militaire. Der Beleg wurde zensuriert und der Stempel Censure Militaire wurde abgeschlagen.
Der Absender gibt an CEI, was für Commission economique Interalliee oder auch Luxemburg commission steht.
Sie wurde 1918 eingerichtet und hatte ihren Sitz in Luxemburg. Sie war für die Versorgung deutscher Fabriken mit Rohstoffen zuständig.
Mitglieder der verschiedenen Kommissionen genossen Portofreiheit.
Näheres findet sich in dem Buch UNITED STATES ARMY IN THE WORLD WAR 1917-1919 des historical divison Department of the Army washington DC 1948. Ein pdf kann ich gerne abgeben.