Da ich seit rund dreißig Jahren in Brandenburg wohnhaft bin, habe ich mich seit einiger Zeit verstärkt auf die entsprechenden Stempel meines Bundeslandes konzentriert. Außerdem war vor einiger Zeit von Rainer Süss das Handbuch "Poststellen in der DDR / Stempel, Zettel und Geschichte(n) / 1964-1993" erschienen, in dem auch ein wesentlicher Teil dem Bundesland Brandenburg gewidmet ist. Um die dortigen Angaben mit (zumindest) meinen Stempelbeständen vergleichen und vielleicht sogar noch Ergänzungen entdecken zu können, macht es Sinn, speziell für Brandenburg eine eigene Überschrift zu haben, um nicht in den vielen hundert Stempeln im allgemeinen Thema herumsuchen zu müssen.
Zum Start zeige ich einen Beleg aus dem südlichen Brandenburg.
Schorbus, niedersorbisch Skjarbošc, ist seit de, 31.12.2001 ein Ortsteil der Stadt Drebkau im Landkreis Spree-Neiße Der (Kern-)Ort Schorbus liegt rund fünf Kilometer nordöstlich von der Kern-Stadt Drebkau. bzw. rund neun Kilometer südwestlich von der Innenstadt von Cottbus. Zu Schorbus gehören die Gemeindeteile Auras, Klein Oßnig sowie die Wohnplätze Alte Ziegelei, Oelsnig, Reinpusch und Schorbus Ausbau. Mit den Eingemeindungen von Auras, Klein Oßnig und Oelsnig wurden auch die früheren Gemarkungen und Gutsbezirke von Auras, Klein Oßnig und Oelsnig mit der Gemarkung Schorbus vereinigt [1].
Dazu ein Brief vom 12.12.1933, gelaufen von Schorbus über Cottbus nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Schorbus
Groß Partwitz, sorbisch Parcow, war ein Dorf mit etwa 400 Einwohnern im Lausitzer Urstromtal in der nördlichen Oberlausitz im Gebiet der heutigen Gemeinde Elsterheide. Groß Partwitz lag östlich der Stadt Senftenberg und nordwestlich von Hoyerswerda, nur wenige Kilometer nordwestlich von Klein Partwitz.
Anfang des 20. Jahrhunderts geriet Groß Partwitz in den Bereich des Kohlenfeldererwerbs der Ilse Bergbau AG, dem späteren Tagebau Scado. Die endgültige Devastierung erfolgte in den Jahren 1969 bis 1970 [1].
Dazu eine Postkarte vom 19.2.1931, die von Groß Partwitz über Spremberg nach Leipzig gelaufen war.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Groß_Partwitz
Heute ein Stempel aus der relativen Nähe zu mir, zwar immer noch etwa 45 Autominuten entfernt, aber durchaus ein Ort, den man sich merken kann, denn in seiner Nähe haben früher die Berliner im Herbst gerne Pilze gesammelt.
Biegen ist seit dem 31.12.2002 ein Ortsteil der amtsangehörigen Gemeinde Briesen (Mark) südöstlich von Berlin im Landkreis Oder-Spree [1].
Dazu eine Postkarte, die am 29.4.1931 mit Bahnpost auf der Strecke Berlin-Breslau von Biegen über Frankfurt nach Berlin gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Biegen_(Briesen_(Mark))
Cöthen ist ein Gemeindeteil von Falkenberg/Mark, einem Ortsteil der Gemeinde Falkenberg im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg). Mit dem Auskauf des letzten Bauern und von vier Kossäten im Jahr 1825 endete die Geschichte von Cöthen als eigenständige Gemeinde. Seitdem war Cöthen nur noch Rittergut bzw. später Gutsbezirk. Der Gutsbezirk wurde um 1850 mit dem Gutsbezirk Dannenberg/Mark zum Dominium Cöthen vereinigt. Mit der Auflösung dieses großen Gutsbezirks 1928 wurde der Ort Cöthen mit der Gemeinde Falkenberg/Mark vereinigt. Seither war Cöthen Ortsteil bzw. seit 2002 Gemeindeteil von Falkenberg/Mark [1].
Von Falkenberg führt eine schmale und reizvolle Straße hinauf nach Cöthen. Kurz vor Cöthen findet der Besucher der Region ein Waldcafe, dessen Besitzerin bisher u.a. für ihre umfangreiche Puppensammlung bekannt war. Ich kann aber nur einen Brief zeigen, der am 9.3.1938 von Cöthen über Eberswalde nach Schwedt gelaufen ist.

Es werden sich sicherlich viele wundern, warum ich solche Stempel in diesem brandenburgischen Sonderthema zeige. Zum Einen hat das natürlich ein wenig mit dem Lokalkolorit zu tun, denn ich bin (Wahl-)Brandenburger und das Hauptthema zu solchen Stempeln ist inzwischen völlig unübersichtlich geworden, zum Anderen aber habe ich das Handbuch "Poststellen in der DDR" von Rainer Süss erworben und kann dem Autor und seinen Helfern so am besten nach und nach dokumentieren, welche Stempel ich selber archiviert habe; so lassen sich leichter Vergleiche mit bereits bekanntem Stempelmaterial anstellen.
Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Cöthen_(Falkenberg)
Rosenhagen ist seit dem 1.1.1974 ein Ortsteil der Stadt Perleberg im Landkreis Prignitz.
Gespeist von den Straßengräben des Dorfes entspringt im Ort die Rose. Im Süden des Rosenhagener Gebietes fließt der Düpower Graben [1].
Dazu eine Postkarte vom 3.8.1934, gelaufen von Rosenhagen über Perleberg nach München.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Rosenhagen_(Perleberg)
Struveshof ist seit dem 1.8.1961 ein Wohnplatz von Ludwigsfelde in Brandenburg.
1887 erwarb die Stadt Berlin das Vorwerk des Gutes Schenkendorf, um hier Rieselfelder anzulegen. 1896 wurde in dem als Schäferei genutzten Vorwerk eine Einklassenschule eingerichtet. Die erste urkundliche Erwähnung als Vorwerk Struveshof stammt von 1905.
Um 1900 hatte die Berliner Stadtverwaltung begonnen, Erziehungsanstalten für Waisen und vernachlässigte Kinder außerhalb der Stadt anzulegen. 1914 wurde mit dem Bau des Landerziehungsheims der Stadt Berlin in Struveshof begonnen. Drei Jahre später wurde das Heim eingeweiht. Es war für die Unterbringung von Jungen zwischen zwölf und 18 Jahren bestimmt und sollte sich durch eigene Landwirtschaft selbst versorgen. 1928 wurde Struveshof eine selbständige Gemeinde, die es bis zur Eingemeindung nach Ludwigsfelde 1961 blieb [1].
Dazu ein Brief vom 6.1.1936, der von Struveshof über Großbeeren nach Berlin befördert wurde.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Struveshof
Malchow ist bereits seit 1928 ein bewohnter Gemeindeteil der Gemeinde Göritz [1].
Im Verzeichnis der Poststellen, die in der DDR zum Leitpostamt 2131 Prenzlau gehörten, findet man Malchow unter der Nummer 21, Göritz dagegen als gesonderte Poststelle mit der Nummer 41.
Hier ein Brief, der am 14.6.1935 von Malchow über Prenzlau nach Stettin gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Göritz (Verwaltungsgeschichte)
Rübehorst ist seit dem 1.5.1974 ein Ortsteil der Gemeinde Großderschau, zugehörig zum Amt Rhinow im Nordwesten des Landkreises Havelland in Brandenburg. Das Dorf nach der Erhebung des Jahres 2020 nur 75 Einwohner [1].
Dazu eine Postkarte vom 8.10.1934, gelaufen von Rübehorst über Neustadt (Dosse) nach Glauchau in Sachsen.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Rübehorst_(Großderschau)
Heute geht's in Richtung Spreewald / Cottbus.
Tornitz, niedersorbisch Tarnojsk, ist ein zum Ortsteil Laasow gehörender Gemeindeteil der Stadt Vetschau/Spreewald im Nordosten des südbrandenburgischen Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Bis zur Eingemeindung nach Laasow am 1. Mai 1974 war Tornitz eine eigenständige Gemeinde [1]. Laasow, niedersorbisch Łaz, wurde schließlich am 26.10.2003 nach Vetschau eingemeindet [2].
Dazu ein Brief vom 7.4.1934, gelaufen von Tornitz über Cottbus nach Berlin.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Tornitz_(Vetschau/Spreewald)#
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Laasow_(Vetschau/Spreewald)
Retzin ist seit dem 31.12.2002 ein Ortsteil der Gemeinde Groß Pankow im Landkreis Prignitz in Brandenburg. Zum Ortsteil gehören die Dörfer Klein Linde, Kreuzburg, Retzin und Rohlsdorf.
Die Geschichte von Retzin kann man besser hier [1] nachlesen.
Dazu ein Brief vom 26.5.1934 (?), gelaufen von Retzin über Perleberg nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Retzin
Merzdorf, niedersorbisch Žylowk, ist ein Ortsteil der Stadt Cottbus in Brandenburg. Bis zur Eingemeindung am 6. Dezember 1993 war Merzdorf – mit Unterbrechung zwischen 1974 und 1988 – eine eigenständige Gemeinde.
Zum 1. Januar 1974 wurde Merzdorf nach Dissenchen eingemeindet. Seit den späten 1970er- bzw. frühen 1980er-Jahren prägt der Braunkohletagebau Cottbus-Nord die nordöstliche Umgebung von Merzdorf. Im Jahr 1984 wurden mehrere Gehöfte einer zu Merzdorf gehörenden, knapp zwei Kilometer nordöstlich des Ortszentrums gelegenen Ausbausiedlung für den Tagebau devastiert, 16 Einwohner wurden umgesiedelt. Am 31. Dezember 1988 wurde Merzdorf wieder aus Dissenchen ausgegliedert und erhielt den Gemeindestatus zurück. Nach der Wiedervereinigung gehörte die Gemeinde zunächst zum Landkreis Cottbus in Brandenburg, die Eingemeindung in die kreisfreie Stadt Cottbus erfolgte am 6. Dezember 1993 im Rahmen der Kreisreform in Brandenburg [1].
Dazu ein Brief vom 7.10.1941, gelaufen von Merzdorf über Cottbus nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Merzdorf_(Cottbus)
Mixdorf (niedersorbisch Mikošojce) ist eine Gemeinde im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Schlaubetal mit Sitz in der Stadt Müllrose an [1].
Dazu ein Brief vom 30.12.1937, gelaufen von Mixdorf über Fürstenberg (Oder) nach Beeskow.


Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Mixdorf
Klein Döbbern (niedersorbisch Małe Dobrynje) ist mit seinen etwa 280 Einwohnern ein Ortsteil der Gemeinde Neuhausen/Spree im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Bis zur Gemeindefusion am 19. September 2004 war Klein Döbbern eine eigenständige Gemeinde [1].
Dazu eine Postkarte vom 23.5.1935, gelaufen von Kleindöbbern über Cottbus nach Nürnberg.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Klein_Döbbern
Der heutige Stempel hat mir eine Menge Kopfzerbrechen bereitet. Orte mit dem Namen
Lindenberg gibt es viele in Deutschland, auch in Brandenburg existieren mehrere. Im deutschen Ortsbuch von 1927 gibt es ein Lindenberg (Ostprignitz), diesen Ort gibt es heute aber so nicht mehr. Also habe ich mir die Orte im damaligen Kreis Priegnitz angeschaut und siehe da, dort gab es ein Lindenberg, das seit dem 31.12.2002 ein Ortsteil der Gemeinde Groß Pankow ist. So habe ich nun diesen Stempel im Lindenberg (Groß Pankow) verortet, ich hoffe, ich liege da richtig.
Lindenberg befindet sich ungefähr elf Kilometer entfernt vom Zentrum der Gemeinde in Groß Pankow.
Vom 15. Oktober 1897 bis zum 31. Mai 1969 verfügte das Dorf über einen Bahnhof, den Bahnhof Lindenberg, an dem zwei Strecken der Kleinbahnen der Kreise West- und Ostprignitz befanden: die Strecke von Rehfeld nach Perleberg und die in Lindenberg beginnende Strecke nach Bahnhof Glöwen.
Heute befinden sich die nächsten Bahnhöfe in Bad Wilsnack und in Blumenthal, die beide rund 15 km entfernt liegen [1].
Dazu habe ich eine Postkarte vom 31.12.1939, gelaufen von Lindenberg über Pritzwalk nach Spiegelhagen bei Perleberg. Da der Stempel von Lindenberg kaum lesbar ist, habe ich ihn bearbeitet; im Original ist er in violetter Farbe.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lindenberg_(Groß_Pankow)
Uetz (in vielen Kartenwerken auch Ütz) ist eine Ortschaft und seit dem 31.5.2010 ein Ortsteil der Stadt Tangerhütte im Süden des Landkreises Stendal in Sachsen-Anhalt. Uetz, ein 190-Einwohner-Dorf mit Kirche, liegt in einem waldreichen Gebiet nahe dem westlichen Ufer der Elbe, zehn Kilometer südlich von Tangerhütte. Im Westen grenzt die Gemarkung Uetz an den Landkreis Börde. Nördlich und östlich des Dorfes beginnt das Landschutzgebiet „Elbaue-Wahlenberge [1].
Dazu ein Brief vom 10.2.1944, gelaufen von Uetz über Wustermark nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Uetz
@ Cantus [#16]
Hallo Ingo,
weißt Du denn, wo dieses Wustermark liegt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier das ca. 100 km entfernte, westlich an Berlin angrenzende Wustermark gemeint ist, habe auf die Schnelle aber auch nichts in Tangermünde und Umgebung finden können. Wäre ein ' Uetz über Tangerhütte' ansonsten nicht naheliegender? Oder gab es bei Wustermark (das nahe Berlin) vielleicht ebenfalls ein Uetz?
Beste Grüße,
Stefan
@ BeNeLuxFux [#17]
Hallo Stefan,
mir kam das auch ein wenig merkwürdig vor, aber das andere Uetz war so klein, dass ich dachte, das könne es nicht sein. Ich habe nun aber intensiver nachgeforscht und bin so auf den Doppelort Uetz-Paaren gestoßen.
Im "Ortsbuch für das Deutsche Reich", 7.Auflage 1930, ist ein Uetz (Osthavelland) verzeichnet. Dabei findet sich die Bemerkung "P Uetz, Wustermark Land". Das ist logischer und ich berichtige meine obere Beschreibung hin zu.
Uetz-Paaren ist ein Ortsteil der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam. Das Doppeldorf liegt ca. 13 Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum entfernt. Die beiden Gemeindeteile Uetz und Paaren sind räumlich durch das Feuchtgebiet der Wublitz getrennt, eine direkte Verbindung besteht nicht [1].
Am 1. Januar 1961 wurden die Orte Uetz und Paaren zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Im Zuge der Verwaltungsgebietsreform wurde die Gemeinde Uetz-Paaren am 26. Oktober 2003 als Ortsteil nach Potsdam zwangseingemeindet.
Es ist doch gut, wenn Andere aufpassen.
Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Uetz-Paaren
@ Cantus [#15]
Übrigens fahren in Lindenberg auf einer wiedererrichteten Teilstrecke seit einigen Jahren wieder Züge der Museumseisenbahn "Pollo" [1].
Burkhard
[1]
https://www.pollo.de/
Am 14.9.1961 wurde ein Einschreiben von
Busendorf über Beelitz nach Berlin geschickt.
Busendorf ist seit dem 31.12.2001 ein Ortsteil der Stadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg [1].

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Busendorf_(Beelitz)
Radensdorf, niedersorbisch Radowašojce, ist ein Gemeindeteil von Greifenhain, einem Ortsteil der Stadt Drebkau im Landkreis Spree-Neiße im Südosten Brandenburgs. Vor dem 1. Januar 1974 war Radensdorf eine eigenständige Gemeinde. Radensdorf zählt zum amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden [1].
Dazu ein Brief, gelaufen am 24.8.1943 von Radensdorf über Cottbus nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Radensdorf_(Drebkau)
Am 1. Januar 1957 wurde
Tramnitz nach Schönberg eingemeindet und am 31. Dezember 1997 erfolgte die Eingemeindung von Schönberg in die Gemeinde Wusterhausen/Dosse [1].
Mein Beleg dazu stammt vom 3.11.1932, also aus einer Zeit, als Tramnitz noch eine selbständige Gemeinde war. Das für mich Besondere bei diesem Beleg besteht darin, dass das Leitpostamt von Neustadt (Dosse) nicht wie üblich irgendwo in der Stadt angesiedelt war, sondern sich am Bahnhof befand und diese Tatsache sowohl im Poststellenstempel als auch im Stempel des Leitpostamtes seinen Niederschlag gefunden hat.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Tramnitz_(Wusterhausen/Dosse)
Zürchel (niedersorbisch Carchel) ist ein bewohnter Gemeindeteil im Ortsteil Dollenchen der Gemeinde Sallgast des Amtes Kleine Elster (Niederlausitz) im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg [1].
Dazu ein Brief, gelaufen am 21.10.1038 von Zürchel über Altdöbern nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Zürchel
Groß-Ziethen und
Klein Ziethen gehörten seit 1817 zum Kreis Angermünde in der Provinz Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Eberswalde im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder). Seit 1993 liegen beide Orte im brandenburgischen Landkreis Barnim.
Die Gemeinde Ziethen wurde am 1. Februar 2002 aus den benachbarten Dörfern Groß-Ziethen und Klein Ziethen gebildet [1].
Am 20.9.1937 wurde ein Brief von Klein Ziethen über Velten nach Neubabelsberg geschickt. Der Stempel von Klein Ziethen wurde von mir bearbeitet, um ihn lesbar zu machen; im Original ist er violett.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ziethen_(Barnim)
Der heutige Beleg hat mich viel Zeit gekostet, denn Orte mit dem Namen
Lindenberg gibt es im Landkreis Prignitz mehrere. Letztlich habe ich mich dafür entschieden, dass beim heutigen Stempel der Ort Lindenberg heute zu Groß Pankow gehört. Diese Gemeinde liegt dichter an Pritzwalk als Wittstock mit seinem Ortsteil Lindenberg, aber Wittstock war oder ist selber ein Leitpostamt.
Lindenberg ist seit dem 31.12.2002 ein Ortsteil der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) im Landkreis Prignitz [1].
Nun also eine Postkarte vom 31.12.1939 von Lindenberg über Pritzwalk nach Spiegelhagen bei Perleberg. Da der Stempel kaum lesbar ist, habe ich ihn bearbeitet; im Original ist er violett.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lindenberg_(Groß_Pankow)
Tremsdorf ist ein Straßendorf im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark und befindet sich am westlichen Rand des Naturschutzgebietes Nuthe-Nieplitz-Niederung.
Es ist seit dem 26.10.2003 Teil der Gemeinde Nuthetal, welche aus einem freiwilligen Zusammenschluss von fünf bis dahin selbständigen Ortschaften entstandenen ist. Tremsdorf ist der einzige Ortsteil, der südlich der A10 liegt.
Dazu ein Brief, der am 17.10.1942 von Tremsdorf über Trebbin nach Berlin gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
Heute ein Ort ganz im Norden von Brandenburg, nahe der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern.
Lindhorst ist ein bewohnter Gemeindeteil im Ortsteil Fahrenholz der amtsfreien Gemeinde Uckerland im Landkreis Uckermark. Der Ort liegt zwei Kilometer südöstlich von Fahrenholz und sieben Kilometer südsüdöstlich von Strasburg (Uckermark) [1].
Von Lindhorst habe ich eine Karte vom 24.5.1932, gelaufen von Lindhorst über Strasburg (Uckermark) nach Berlin.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lindhorst_(Uckerland)
Naundorf, niedersorbisch Njabožkojce, ist seit dem 31.12.2001 ein im Spreewald gelegener Ortsteil der Stadt Vetschau/Spreewald im Landkreis Oberspreewald-Lausitz [1].
Dazu ein Brief vom 23.8.1939, gelaufen von Naundorf über Vetschau nach Berlin.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Naundorf_(Vetschau/Spreewald)
Schilda (niedersorbisch Šydłow) ist eine Gemeinde im Süden von Brandenburg im Landkreis Elbe-Elster. Die Gemeinde gehört dem Amt Elsterland an. Schilda gehörte seit 1816 zum Landkreis Luckau in der Provinz Brandenburg, von 1952 bis 1990 zum Kreis Finsterwalde im DDR-Bezirk Cottbus. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster [1].
Dazu ein Brief, der am 24,1.1933 von Schilda über Kirchhain nach Halle an der Saale geschickt wurde.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Schilda_(Brandenburg)
Neubrück, auch Siedlung Neubrück, war 1964 nach Kleinköris eingemeindet worden und ist nun seit 1970 zusammen mit Kleinköris ein Ortsteil der Gemeinde Groß Köris im Landkreis Dahme-Spreewald.
Dazu eine Postkarte, gelaufen am 12.5.1935 von Neubrück über Groß Besten nach Tempelhof.

Viele Grüße
Ingo
Stücken ist seit dem 25.10.2003 der flächenmäßig größte Ortsteil der Gemeinde Michendorf im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Das Dorf liegt im Naturpark Nuthe-Nieplitz und hat einschließlich der Ortslage Gut Breite 500 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2022) auf einer Fläche von 13,80 Quadratkilometern [1].
Dazu ein Brief, gelaufen am 27.1.1938 von Stücken über Beelitz nach Potsdam.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Stücken
Ützdorf ist ein Gebietsteil der Großgemeinde Wandlitz, der direkt am Liepnitzsee liegt. Das kleine bereits 1294 urkundlich belegte Bauern- und Fischerdorf gehört seit der Gemeindereform am 26.10.2003 zum Wandlitzer Ortsteil Lanke. Im alten niederdeutschen Sprachgebrauch bedeutet Euze, Ütze oder Itsche Kröte. Ützdorf ist damit die Bezeichnung für ein Krötendorf.Das erklärt sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch aus den sandigen Flachwassergebieten am Ostufer des Liepnitzsees [1].
Dazu die Karte eines Ausflüglers vom 24.3.1936, die von Ützdorf über Bernau nach Berlin gelaufen ist. Rückseitig sind Bilder vom Wirtshaus Buchenhain in Ützdorf zu sehen.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ützdorf_(Wandlitz)
Storbeck-Frankendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie wird vom Amt Temnitz verwaltet. Am 10. Januar 2002 entstand durch freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Storbeck und Frankendorf die Gemeinde Storbeck-Frankendorf [1].
Dazu ein Brief, gelaufen an einem 29. (Monat nicht lesbar) des Jahres 1941 von Storbeck über Neuruppin nach Berlin-Schulzendorf.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Storbeck-Frankendorf
@ Cantus [#34]
Schapow
Bis 2001 war Schapow eine eigenständige Gemeinde - Schapow ist heute ein Ort in Brandenburg / Uckermark mit 680 Einwohnern. Hier ein Ortsstempel von Schapow auf einer Karte von 1959, gelaufen von Schapow über Prenzlau nach Schwerin.
Eine stressfreie Woche wünscht
Dietmar

Hallo miteinander!


Paketkarte von Diehlo nach Potsdam abgestempelt mit Poststellenstempel
11 / Enhst / 1221 handschriftliches Datum 29.12.1988(?)
Diehlo (auf alten Karten auch Dielo geschrieben, niedersorbisch: Źělow) war bis 1993 eine eigenständige Gemeinde im deutschen Bundesland Brandenburg. Seit der Eingemeindung am 6. Dezember 1993 ist Diehlo ein Ortsteil von Eisenhüttenstadt.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Binenwalde, in der älteren Literatur häufig auch Bienenwalde geschrieben, ist seit 1950 ein Gemeindeteil von Gühlen-Glienicke. Gühlen-Glirenicke wurde dann am 6.12.1993 nach Neuruppin eingemeindet [1] [2].
Dazu eine Postkarte, gelaufen am 21.8.1937 von Binenwalde über Neuruppin nach Berlin-Pasnkow.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Binenwalde
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gühlen-Glienicke
Klein Lüben, früher ein eigenständiges Dorf, wurde am 1.2.1974 ein Gemeindeteil von Bad Wilsnack. Die Gegend um Klein Lüben ist Teil des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg [1] [2].
Dazu ein Brief, der am 28.8.1940 von Klein Lüben über Bad Wilsnack nach Leipzig gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://gov.genealogy.net/item/show/KLEBENJO52WX
{2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Klein_Lüben
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Gosda im Jahr 1761 als Gosnej; die
Ortslagen Weißag und Zwietow sind allerdings bereits im Jahre 1403 im Zusammenhang mit der „Alten Mühle“ erstmals erwähnt. Der Name bezeichnet eine Siedlung im Wald: das niedersorbische Gózda bzw. Gózna bezeichnet einen Stieleichen-Hainbuchenwald.
Gosda (niedersorbisch Gózna) mit den Ortslagen
Weißag und Zwietow ist ein Ortsteil der Gemeinde Luckaitztal im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg. Die Gemeinde wird vom Amt Altdöbern verwaltet [1].
Dazu ein Brief vom 8.4.1940, gelaufen von Weißag (Weissag) über Altdöbern nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gosda_(Luckaitztal)
Hakenberg ist seit dem 26.10.2003 ein Ortsteil der Gemeinde Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg). Er liegt im Ländchen Bellin sechs Kilometer südöstlich von Fehrbellin an der Straße nach Linum [1].
Von da ein Brief, gelaufen am 13.5.1941 von Hakenberg über Nauen nach Moringen im Solling.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hakenberg_(Fehrbellin)
Ich habe einen sehr sauberen Stempelabschlag von einem Ort Neuendorf, aber leider lässt sich weder über Wikipedia noch über meine Ortsbücher vom Deutschen Reich feststellen, welches Neuendorf das nun ist; es gibt einfach zu viele Orte mit dem Namen. Vielleicht aber kann mir jemand aus der Forengemeinde da weiterhelfen.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#41]
Hallo Ingo,
westlich von Märkisch Buchholz ist ein Neuendorf [1] in der Nähe von Teupitz.
Gruß
Wessi
[1]
https://maps.app.goo.gl/UhVhds4CCtJaRLFF7
Hallo,
Klein-Leppin über Glöwen (Westprignitz) Brandenburg. Ganz idyllisch von Wald und Wiesen umrahmt liegt das kleine Dorf Klein Leppin ca. 1 km von der B 107 entfernt im Land Brandenburg.

Grüße
Andreas
@ Cantus [#25]
Hallo Ingo,
bin gerade zufällig über den Beitrag gestolpert.
Der Ort Klein-Ziethen aus dem gezeigten Beleg ist nicht der von dir verlinkte und beschriebene. Es handelt sich hierbei um einen heutigen Ortsteil der Gemeinde Oberkrämer[1]. Damit ist dann auch der räumliche Bezug zu Velten hergestellt, das ein paar Kilomter entfernt ist.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich hier zudem auch ein Ort namens Groß-Ziethen, welcher aber wiederum zur Stadt Kremmen [2], in der ich aufgewachsen bin, gehört.
Gruß
Denis
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkrämer
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kremmen
Guhrow, niedersorbisch Góry, ist eine Gemeinde im südöstlichen Teil Brandenburgs im Landkreis Spree-Neiße. Sie gehört zum Amt Burg (Spreewald). Sie erstreckt sich über 661 Hektar, wo rund 520 Einwohner leben. Die Ersterwähnung wird mit 1469 angegeben. Durch Zufall stieß ich in einem Nachlass auf den Stempel. Er stammt aus den frühen 1960-ern.
Beste Grüße
Uwe
@ webpirate [#44]
Hallo Denis,
danke für den Hinweis, dann muss ich das noch in der Stempeldatenbank ändern.
Heute ein Brief, der am 14.9.1961 von Busendorf über Beelitz nach Berlin gelaufen ist; seit dem 31.12.2001 ist Busendorf ein Stadtteil von Beelitz [1].

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Busendorf_(Beelitz)
Eichholz (niedersorbisch Dubowc oder Dubojc[2]) ist ein Ortsteil der Gemeinde Heideland im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Das südwestlich von Finsterwalde am Nordrand des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft gelegene Dorf hat etwa 190 Einwohner [1]. Von dort eine Postkarte, gelaufen am 31.1.1939 über Kirchhain (heute Doberlug-Kirchhain) nach Großbreitenbach in Thüringen.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Eichholz_(Heideland)
Heute drei Belege aus dem Umfeld von Cottbus.
Eichow, niedersorbisch Dubje, ist ein Ortsteil der brandenburgischen Gemeinde Kolkwitz im Landkreis Spree-Neiße. Eichow war bis zum 5. Dezember 1993 eine selbständige Gemeinde; es liegt im sorbischen Siedlungsgebiet der Niederlausitz.
Eichow liegt 14 Kilometer westlich des Zentrums von Cottbus. Die Gemarkung grenzt im Norden an Babow, im Osten an Krieschow sowie an einem sehr kleinen Abschnitt an Wiesendorf, im Süden an Laasow (Gemarkungen Wüstenhain und Tornitz) und im Westen an Vetschau/Spreewald [1].
Frauendorf (niedersorbisch Dubrawka) ist ein Ortsteil der Gemeinde Neuhausen/Spree im Landkreis Spree-Neiße im Südosten des Landes Brandenburg. Bis zur Eingemeindung am 19. September 2004 war Frauendorf eine eigenständige Gemeinde, die dem Amt Neuhausen/Spree angehörte.
Frauendorf liegt in der Niederlausitz, rund acht Kilometer südsüdöstlich der Cottbuser Stadtmitte. Die Gemarkung von Frauendorf grenzt im Nordosten an Kahren, im Osten an Koppatz, im Südosten an Neuhausen, im Süden und Südwesten an Groß Oßnig, im Westen an Gallinchen und im Nordwesten an Kiekebusch [2].
Gulben, niedersorbisch Gołbin, ist ein Ortsteil der Gemeinde Kolkwitz im Landkreis Spree-Neiße (Brandenburg). Die ehemals selbständige Gemeinde wurde 1973 nach Kolkwitz eingemeindet und 1990 wieder ausgegliedert. Sie schloss sich aber 1993 erneut mit zehn anderen Gemeinden zur neuen Gemeinde Kolkwitz zusammen.
Gulben liegt rund sechs Kilometer nordwestlich der Innenstadt von Cottbus und drei Kilometer nördlich vom Kernort Kolkwitz entfernt. Die Gemarkung Gulben grenzt im Norden an die Gemarkung Briesen, im Nordosten an die Gemarkung Sielow, im Südosten an die Gemarkung Zahsow, im Süden an die Gemarkung Kolkwitz, im Südwesten an die Gemarkung Papitz und im Westen an die Gemarkung Werben (bzw. den ehemaligen Gutsbezirk Ruben) [3}.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Eichow
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauendorf_(Neuhausen/Spree)
[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gulben_(Kolkwitz)
Haseloff ist seit dem 1.2.1974ein Gemeindeteil von Haseloff-Grabow, einem Ortsteil der amtsangehörigen Gemeinde Mühlenfließ im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Der Ort gehört dem Amt Niemegk an [1].
Dazu ein Brief vom 26.9.1934, gelaufen von Haseloff über Brück nach Potsdam.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Haseloff_(Mühlenfließ)
Herrenstein wurde als Vorwerk des Rittergutes Gerswalde gegründet. Etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts gehörten die Vorwerke Herrenstein, Krohnhorst und Briesen zum Gutsbezirk Gerswalde, der neben dem Gemeindebezirk bestand. 1874 wurde der Gutsbezirk Gerswalde dem Amtsbezirk 4 Gerswalde des Kreises Templin zugewiesen. Amtsvorsteher war Arthur Felix Carl von Arnim auf Gerswalde, sein Stellvertreter Amtmann Kolbe in Krohnhorst. Herrenstein blieb im Verband des Gutsbezirkes Gerswalde bis zur Vereinigung des Gutsbezirkes Gerswalde mit dem Gemeindebezirk Gerswalde. Herrenstein war 1931 und 1950 ein Wohnplatz von Gerswalde.
1971 war Herrenstein Ortsteil von Gerswalde. Zum 31. Dezember 2001 schlossen sich Friedenfelde, Gerswalde, Groß Fredenwalde, Kaakstedt und Krohnhorst zur neuen Gemeinde Gerswalde zusammen. Herrenstein ist heute ein Gemeindeteil von Gerswalde [1].
Dazu eine Postkarte, gelaufen am 13.4.1953 von Herrenstein über Templin nach ?
siehe

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Herrenstein_(Gerswalde)
@ Cantus [#50]
Schneeberg III
@ Landzusteller [#51]
Danke, aber auf die Idee wäre ich bei dieser Schrift nie gekommen.
Viele Grüße
Ingo
Blindow ist seit dem 30.12.1997 ein Ortsteil der Stadt Prenzlau im Landkreis Uckermark in Brandenburg. Der Ort liegt fünf Kilometer nordnordöstlich von Prenzlau. Die Nachbarorte sind Ausbau im Norden, Dauer im Nordosten, Schenkenberg im Osten, Wittenhof im Südosten, Prenzlau im Süden, Ellingen im Südwesten, Dedelow im Westen sowie Schönwerder im Nordwesten [1].
Dazu ein Briefumschlag, gelaufen am 30.12.1955 von Blindow über Prenzlau nach Halle bei Hannover, vermutlich Halle im Landkreis Holzminden.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Blindow_(Prenzlau)
Dahlwitz-Hoppegarten war eine ehemals selbstständige Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland. 1928 erfolgte die Aufnahme des Namensbestandteils des ehemaligen Vorwerks Hoppegarten in den Gemeindenamen von Dahlwitz. Am 26. Oktober 2003 wurde sie mit den Gemeinden Hönow und Münchehofe zur neuen Gemeinde Hoppegarten zusammengeschlossen [1].
Der wohl bekannteste Teil von Hoppegarten ist seine Galopprennbahn, Freunden von Pferderennen mit Sicherheit ein Begriff, für mich aber nur einer der vielen Orte, die ich auf meiner Fahrt zur Arbeit tangiert oder durchfahren habe [2].
Von Dahlwitz-Hoppegarten ein Brief vom 11.2.1961, gelaufen über Neuenhagen nach Strausberg.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Dahlwitz-Hoppegarten
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Galopprennbahn_Hoppegarten
Die Landgemeinde
Altlüdersdorf liegt vier Kilometer nordöstlich von Gransee und hat ca. 700 Einwohner (mit Neulüdersdorf, Wendefeld und Wentow). Auf Landkarten findet man auch noch die "Ortsteile"
Plan und Lindenhof. Es handelt sich dabei um Ausbauten [1].
Altlüdersdorf liegt nordöstlich des Kernortes Gransee an der Kreisstraße K6514. Die in Nord-Süd-Richtung verlaufende B 96 (= E 251) kreuzt diese Kreisstraße. Nordöstlich vom Ort liegt der Große Wentowsee und südwestlich der Geronsee.
Altlüdersdorf hatte bis 1995 einen Bahnhof an der Berliner Nordbahn [2].
Vom Ortsteil Plan (Ausbau) in Altlüdersdorf lief am 5.4.1931 eine Postkarte über Gransee nach Berlin.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://kirchenkreis-oberes-havelland.de/start/kirchengemeinden/gemeinden/altluedersdorf/cid/43/
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Altlüdersdorf
Alt Mahlisch ist seit dem 26.10.2003 ein Ortsteil der Gemeinde Fichtenhöhe im Brandenburger Landkreis Märkisch-Oderland. Zusammengeschlossen mit vier weiteren Gemeinden werden die Amtsgeschäfte durch das Amt Seelow-Land getätigt. Die Gemeinde Fichtenhöhe entstand durch einen freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Alt Mahlisch, Carzig und Niederjesar [1].
Dazu ein brief vom 22.7.1964 von Alt Mahlisch über Seelow nach Leipzig an Herrn kleeberg. Briefe an Herrn Kleeberg gibt es in großer Zahl, mir scheint es so zu sein, dass er Stempelsammler war und so viele Stempel kleiner Gemeinden vor dem Vergessen bewahrt hat.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Alt_Mahlisch
Dübrichen (niedersorbisch Debrik) ist ein Ortsteil der Stadt Doberlug-Kirchhain im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Dübrichen wurde am 1. Oktober 2001 nach Doberlug-Kirchhain eingemeindet.
Dübrichen liegt an der L702 in Richtung Nexdorf etwa 8 Kilometer nordwestlich von Doberlug-Kirchhain [1].
Dazu eine Postkarte vom 12.5.1936, gelaufen von Dübrichen über Kirchhain nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Dübrichen
1962 wurden die zuvor eigenständigen Gemeinden Buckow und
Grabow zur Gemeinde Grabow-Buckow vereinigt.Grabow ist durch weitere Eingemeindung seit dem 31.12.2001 ein Ortsteil der Gemeinde Kümmernitztal des Amtes Meyenburg im Landkreis Prignitz in Brandenburg [1][2].
Dazu e4ine Karte aus Grabow, gelaufen am 28.7.19*34 von Grabow über Kyritz nach München.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Grabow_(Kümmernitztal)
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kümmernitztal
Heute ein Stempel aus meiner weiteren Umgebung.
Georgenthal ist bereits seit 1939 ein Ortsteil der Gemeinde Falkenhagen (Mark) im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg [1]. Falls jemand von euch einmal in die Gegend kommen sollte, so empfehle ich das Eiscafe in Falkenhagen, immer einen Besuch wert.
Dazu eine Postkarte, die am 8.5.1934 von Georgenthal über Fürstenwalde nach München gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Georgenthal_(Falkenhagen_(Mark))
Gorden ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Gorden-Staupitz im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Der Ort befindet sich etwa 13 Kilometer nordöstlich von Elsterwerda an der Landesstraße 62 im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Nachdem Gorden 1992 dem nach der Wiedervereinigung neu erschaffenen Amt Plessa zugeordnet wurde, entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Gorden und Staupitz die Gemeinde Gorden-Staupitz [1].
Der von mir gezeigte Stempelabschlag ist zwar nur teilweise erhalten, ich habe bisher aber noch nichts Besseres gefunden. Der Brief wurde am 19.9.1958 von Gorden über Finsterwalde nach Cottbus befördert.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gorden
Hallo,
von mir auch mal ein Landpoststempel zum Thema.
Golm über Angermünde 2

Golm ist heute ein Ortsteil der Gemeine Zichow im Landkreis Uckermark.
Viele Grüße
Peter
Von mir heute ein Stempel aus dem heutigen Landkreis Ostprignitz-Ruppin, also viel weiter westlich als Angermünde.
Alt Koppenbrück und Neu Koppenbrück wurden am 1. April 1938 zur Gemeinde Koppenbrück zusammengeschlossen [1].
Zernitz-Lohm ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Zernitz und Lohm. Das Gemeindegebiet untergliedert sich in die bewohnten Gemeindeteile Bahnhof Zernitz, Goldbeck, Koppenbrück, Lohm, Neuendorf und Zernitz sowie die Wohnplätze Kahlschlag, Krüllenkempe und Neu-Koppenbrück [2].Wann genau jedoch Koppenbrück ein Teil von Zernitz-Lohm wurde, habe ich nicht herausbekommen.
Meine Karte lief am 15.2.1933 von Altkoppenbrück über Neustadt (Dosse) nach München.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_Ruppin
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Zernitz-Lohm
Arensdorf ist seit dem 31.12.2001 ein Ortsteil der Gemeinde Steinhöfel im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree. Arensdorf liegt rund elf Kilometer südlich von Müncheberg an der Bundesstraße 5 [1].
Dazu ein Einschreiben, gelaufen am 2.1.1945, von Arensdorf über Fürstenwalde nach Meißen.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Arensdorf_(Steinhöfel)
Alt Zauche, niedersorbisch Stara Niwa, ist seit dem 26.10.2003 ein Ortsteil der Gemeinde Alt Zauche-Wußwerk im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Alt Zauche zählt zum Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden in Brandenburg [1].
Von dort ein Brief, gelaufen am 3.1.1939 ins nahe gelegene Lübben.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Alt_Zauche
Dollenchen (niedersorbisch Dolanje) ist seit dem 31.12.1997 ein Ortsteil der Gemeinde Sallgast im Landkreis Elbe-Elster im Süden des Landes Brandenburg. Das Ortsbild wird von der aus Granitfindlingen gebauten Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert geprägt.Das alljährlich statt-findende Stollenreiten zog bis zum Jahr 2015 Tausende von Besucher an. Seit 2018 gibt es den Hähnchenpokallauf, ein Dorffest in Dollenchen, das im Sommer stattfindet [1].
Dazu ein Brief, der am 25.2.1956 von Dollenchen über Finsterwalde nach Hohe ?? turm (?) gelaufen ist.


Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Dollenchen
@ Cantus [#66]
Der Empfänger des Briefes - Kraftwerk Sonne - befindet sich in Freienhufen [1].
Die Firma, die die Dampfkessel einbauten, war der VEB Dampfkesselbau Hohenthurm bei Halle. Die Firma existiert auch heute noch.
Gruß
Rainer
[1]
http://www.ostkohle.de/html/kw_sonne.html
Hallo,
heute der Stempel von Göritz üb. Prenzlau auf einer SBZ 222 als Zustellgebühr auf kleinem Paketkartenausschnitt.

Göritz heute amtsangehörige Gemeinde, Amt Brüssow, im äußersten Norden des Landkreises Uckermark.
Viele Grüße
Peter
Es ist doch schön, wenn man einige ortskundige Helfer zur Seite hat. Die Namen Freienhufen und auch Göritz sind mir zwar nicht unbekannt, ich glaube aber, dass ich in beiden Orten bisher noch nicht war.
Von mir heute ein Stempel aus
Hasenfelde, einerseits ein Dorf zwischen der Straße, die von Müncheberg nach Frankfurt (Oder) führt und andererseits die Orte Steinhövel und Fürstenwalde /Spree). Ich komme da nicht so oft hindurch, liegt der Ort doch etwas abseits der Direktverbindung nach Fürstenwalde.
Hasenfelde ist seit dem 31.12.2001 ein Ortsteil der Gemeinde Steinhöfel im Landkreis Oder-Spree im Land Brandenburg [1]. Von dort eine Postkarte vom 4.12.1940, gelaufen über Fürstenwalde nach Hann. Münden.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hasenfelde
Wittbrietzen ist seit dem 31.12.2001 ein Ortsteil der Stadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Das Dorf liegt rund 27 Kilometer südwestlich der Landeshauptstadt Potsdam
Ende 1932 kam die NSDAP auf einen Stimmenanteil von 95 %. Aber 1934 wandten sich viele Einwohner gegen die örtlichen NSDAP-Stellen, um Johannes Wolf, den Ortspfarrer, zu schützen. 50 von 150 Parteimitgliedern traten aus der NSDAP aus. 15 der 18 Mitglieder des Bundes Deutscher Mädel verließen diesen. Und während die Frauenhilfe 100 Mitglieder hat, zählen sich nur 20 Frauen zur NS-Frauengemeinschaft. Im April 1934 kam es zu tumultartigen Zusammenstößen auf einer SA-Versammlung, bei der sich viele für den Gemeindepfarrer einsetzten; 200 bis 300 Menschen protestierten auf der Straße gegen Versuche, Wolf zu versetzen [1].
Von mir ein Brief vom 15.9.1941, gelaufen von Wittbrietzen über Brück (Mark) nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Wittbrietzen
Hallo miteinander!



Brief vom Weiterbildungszentrum des Ministeriums für Kohle und Energie im Kombinat Frankfurt (Oder) Möllenhorst Kagel 1261 an das Energiekombinat Magdeburg vom 08.04.1988. Leider ist beim Absenderstempel nicht alles lesbar.
Poststellenstempel von Kagel
3 / Strausberg / 1261 mit handschriftlichen Datum 08.04.1988 und dazugehörigem Tagesstempel
STRAUSBERG 1 / 126 / i mit Datum 09.04.1988
Das Weiterbildungszentrum ist vermutlich auch heute noch dort unter Leitung der IGBCE [1] zu finden.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
[1]
https://igbce.de/igbce/service/bildungsangebote/bildungszentrum-kagel-moellenhorst
Es ist immer wieder schön, wenn ich aus dem nahen oder etwas weiteren Umfeld meiner Wahlheimat alte Stempel finde. Alt Madlitz ist so ein Ort, den ich möglicherweise morgen durchfahre, da ich mit meinem Freund in Fürstenwalde mexikanisch essen gehen möchte.
Alt Madlitz ist seit dem 31.12.2001 ein Ortsteil der Gemeinde Briesen (Mark) im Landkreis Oder-Spree. Zum Ortsteil gehört auch das Dorf Neu Madlitz.
Zur Zeit Friedrichs II. wurde das Dorf Alt-Madlitz zur Unterscheidung von der friederizianischen Kolonie Neu-Madlitz benannt. Das Dorf hatte im 18. Jahrhundert nur etwa 100 Einwohner, darunter auch einen Fischer, einen Müller, einen Radmacher und einen Schmied.[2] Die Landgemeinden Alt-Madlitz und Neu-Madlitz sowie der Gutsbezirk Alt-Madlitz gehörten zum Kreis Lebus in der preußischen Provinz Brandenburg.
Seit 1952 gehörte Alt Madlitz zum Kreis Fürstenwalde im Bezirk Frankfurt (Oder). Seit 1993 zum Landkreis Oder-Spree gehörend, wurde Alt Madlitz am 31. Dezember 2001 mit der Gemeinde Wilmersdorf zur neuen Gemeinde Madlitz-Wilmersdorf zusammengeschlossen, die ihrerseits am 1. Januar 2014 nach Briesen (Mark) eingemeindet wurde 1991 wurde das Schloss Alt Madlitz durch Karl Wilhelm von Finckenstein gekauft, der Schloss und Park rekonstruieren und zu einem Hotel mit Restaurantbetrieb umbauen ließ.[1}.
Die Tochter meiner Nachbarin hat dort ihre Ausbildung gemacht und ist letztlich dort wohnhaft geworden. Ich dagegen habe nur diesen Alten Brief, der am 17.1.1938 von Alt Madlitz über Fürstenwalde nach Potsdam gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Alt_Madlitz
Börnicke ist seit dem 31. Dezember 2002 ein Ortsteil der Stadt Bernau bei Berlin. In dem Dorf südöstlich der Stadt Bernau an der Landesstraße 30 in der Barnimer Feldmark leben rund 700 Einwohner[1].
Dazu ein Brief vom 29.7.1957, gelaufen von Börnicke über Bernau nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6rnicke_(Bernau_bei_Berlin)
Döbberin mit seinen rund 185 Einwohnern ist ein Ort im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg und gehört seit dem 31. Dezember 1997 zur Gemeinde Zeschdorf. Zeschdorf entstand am 31. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Alt Zeschdorf, Döbberin und Petershagen [1].
Dazu ein Brief, der am 6.11.1963 von Döbberin über Seelow nach Fehrbellin gelaufen ist.


Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeschdorf
Der Gemeindeteil
Wildpark-West bis 1928 als Gallin (niedersorbisch Gólin)[1] bezeichnet, gehört zum Ortsteil Geltow der Gemeinde Schwielowsee im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Wildpark-West liegt im Wald am Havelufer gegenüber der Inselstadt Werder.
Im Ortsteil Wildpark-West ist der Sitz des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr. Das Kommando ist in der dortigen Henning-von-Tresckow-Kaserne stationiert und koordiniert von dort die Auslandseinsätze der Bundeswehr[1].
Geltow ist ein Ortsteil der Gemeinde Schwielowsee im Landkreis Potsdam-Mittelmark mit 4191 Einwohnern und einer Fläche von 930 Hektar [2].
Dazu ein Brief, gelaufen am 7.2.1958 von Geltow - Wildpark-West überPotsdam nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Wildpark-West
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Geltow
Bochow ist seit dem 31.12.1997 ein Ortsteil der amtsfreien Gemeinde Niedergörsdorf im Landkreis Teltow-Fläming (Brandenburg) Der Ort liegt etwa fünf Kilometer südlich der Stadt Jüterbog. Heute leben etwa 320 Einwohner im Dorf [1].
Bei uns in der Region gibt es eine kleine Ansiedlung mit dem Namen "Bochows Loos". Bei der Namensgleichheit steht zu vermuten, dass sich zur Zeit der Trockenlegung des Oderbruches vor rund 275bn Jahren eine oder mehrere Familien von Bochow aus auf den Weg machten, um im Oderbruch neu zu siedeln. Aber wer weiß das heute schon noch.
Ich zeige dazu eine Postkarte, gelaufen am 14.4.1932 von Bochow über Jüterbog nach München.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bochow_(Niederg%C3%B6rsdorf)
Die Gemeinde Stechlin wurde am 27. September 1998 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Menz, Neuglobsow und
Dollgow gebildet. Dollgow alleine hat rund 170 Einwohner [1].
Von Dollgow wurde am 28.9.1931 eine Postkarte über Gransee nach München gesandt.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Stechlin
Drieschnitz (niedersorbisch Drěžnica) ist seit dem 1.1.1974 ein Gemeindeteil von Drieschnitz-Kahsel, einem Ortsteil der Gemeinde Neuhausen/Spree im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg [1].
Von dort ein Brief, gelaufen vom 13.2.1951 nach Cottbus.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Drieschnitz
Ganzer ist seitdem 31.12.1997 ein Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg). Der Ort war bis zur Eingemeindung nach Wusterhausen/Dosse im Jahr 1997 eine selbständige Gemeinde [1].
Dazu ein Brief vom 17.4.1934, gelaufen von Ganzer über Neustadt (Dosse) nach München.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ganzer_(Wusterhausen/Dosse)
Diensdorf-Radlow (niedersorbisch
Dimšojce-Radłow) ist eine Gemeinde im westlichen Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Scharmützelsee an, das seinen Verwaltungssitz in der Gemeinde Bad Saarow hat. Die Gemeinde Diensdorf-Radlow hat laut ihrer Hauptsatzung[3] keine Orts- oder Gemeindeteile. Die beiden früher selbstständigen Gemeinden Diensdorf und Radlow sind lediglich Wohnplätze innerhalb der (Gesamt-)Gemeinde. Seit dem 1. Januar 1962 sind Diensdorf und Radlow zu einer Gemeinde zusammengeschlossen [1].
Dazu eine Postkarte, gelaufen am 16.6.19*53 von Diensdorf über Fürstenwalde (Spree) nach Königswalde im Erzgebirge.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Diensdorf-Radlow
Postlin ist seit dem 1.2.1974 ein Ortsteil von Karstädt. Zu Postlin gibt es hier [1] allerlei Interessantes nachzulesen.
Dazu ein Brief, gelaufen am 9.1.1935 von Postlin über Karstädt nach ? (kann ich leider nicht lesen).

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://www.gemeinde-karstaedt.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=40373
@ Cantus [#82]
Hallo Ingo,
der Brief ging nach Ludwigslust/Meckl.
Viele Grüße!
@ rumburak [#83]
Danke für deine Lesekunst, ich habe damit immer noch meine Probleme.
Viele Grüße
Ingo
Groß Leine (niedersorbisch
Wjelike Linje) ist seit dem 26.10.2006 ein Ortsteil der Gemeinde Märkische Heide im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Bis 2003 war Groß Leine mit seinen 177 Einwohnern eine eigenständige Gemeinde [1].
Dazu ein Brief, der am 3.1.1939 von Großleine nach Lübben gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Leine
Hallo,
heute der Poststellenstempel von Kampehl über Neustadt (Dosse).
Sehr "fett" abgeschlagen auf einer SBZ 222 auf kleinem Paketkartenausschnitt ( Zustellgebühr für ein Paket)

Neustadt (Dosse) noch in alter Schreibweise.
Kampehl heute ein Ortsteil von Neustadt (Dosse) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.
Bekannt durch die Mumie des Ritters Christian Friedrch von Kahlbutz.
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin touristisch absolut sehenswert.
Viele Grüße
Peter
@ hannibal [#86]
Hallo Peter,
sehr schön, ein Stempel von Kampehl fehlt bisher noch in meinem inzwischen doch schon recht umfangreichen Bestand, ich hätte also von diesem Ort keinen Stempel zeigen können.
Für heute habe ich einen Beleg aus Lugau ausgewählt. Lugau (niedersorbisch Ług) befindet sich nahe der Stadt Doberlug-Kirchhain im Süden von Brandenburg im Landkreis Elbe-Elster. Das Dorf ist seit dem 26.10.2003 ein amtsangehöriger Ortsteil der Stadt Doberlug-Kirchhain [1].
Empfänger meines Umschlages vom 18.2.1955 ist - wie so oft - eine Lottoannahmestelle. Es scheint so zu sein, als wenn besonders die Lottoannahmestellen in der DDR besonders oft die eingegangenen Umschläge der Tipper aufgehoben haben, sehr zum heutigen Vorteil für Sammler wie mich.
Der Umschlag lief von Lugau über Finsterwalde nach Cottbus.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lugau_(Doberlug-Kirchhain)
Hallo Ingo,
der Landpoststempel Lugau erweckt Erinerungen an meine Kindheit und Jugend in Kirchhain.
Daher von mir auch ein passender Beleg, nur knapp 20 Jahre früher - Lugau über Kirchhain Nd. Lausitz
KIRCHHAIN (NIEDERLAUSITZ) LAND 4.5.37. 11-12

Abgeschlagen auf einem mit Freistempel voraus entwerten Antwortbrief.
Den kleinen Pka mit PII-Stempel Kampehl habe ich ersteinmal aus dem großen Karton K1 beiseite gelegt.
Viele Grüße
Peter
@ hannibal [#88]
Hallo Peter,
so war das nicht gemeint, aber so einer wie ich, der vor Jahrzehnten beschlossen hat, Brandenburger zu werden, der hat natürlich als Philatelist auch ein großes Interesse daran, nach und nach so allerlei Stempel von Brandenburg zusammenzutragen und auch hier zu zeigen.
Heute daher wieder einmal ein eher kleines Dorf.
Grubo ist seit dem 1.11.2001 ein Ortsteil der amtsfreien Gemeinde Wiesenburg/Mark im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Vor sieben Jahren hatte der Ort knapp 180 Einwohner. Grubo ist ein typisches Straßenangerdorf mit Kirche und Dorfteich zwischen zwei durch Straßen erschlossenen Häuserreihen. Es liegt im Naturpark Hoher Fläming zwischen den Orten Wiesenburg, Rabenstein und Bergholz [1].
Dazu ein Brief, gelaufen am 29.6.1953 von Grubo nach Belzig. Der Landpoststempel ist leider nicht ganz komplett, falls jemand anderes einen besseren Stempelabschlag so etwa aus der Zeit hat, dann bitte hier zeigen.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Grubo
Nachnahmebeleg (1940)
Zweizeiliger Rechteckstempel: Landpoststempel "Garlin/ über Karstädt"

Garlin ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Karstädt (Landkreis Prignitz/ Brandenburg)
Heute zwei Stempel aus
Hirschfelde. Hirschfelde ist seit dem 26.10.2003 ein Ortsteil der Stadt Werneuchen. Bis zum 25. Oktober 2003 war Hirschfelde eine selbstständige Gemeinde innerhalb des Amtes Werneuchen [1].
Man Kommt nach Hirschfelde, wenn man auf der B 158, von Berlin kommend, hinter Werftpfuhl rechts abbiegt. Hirschfelde ist auch heute noch ein reizvolles altes Dorf, von dem aus man in relativ kurzer Zeit große Obstplasntasgen erreicht, darunter eine, wo zur Zeit der Kirschernte stets großerAndrang herrscht.
Zu Hirschfelde gibt es auch noch eine kleine Anekdote aus meiner Vergangenheit. Etwa 1990 war ich mit meiner Frau und ihrer ehemaligen Chefin, die ein Haus auf dem Lande als Altersruhesitz suchte, im Raum Werneuchen unterwegs und eines der Häuser, die zum Verkauf standen, befand sich mitten in Hirschfelde. Von außen noch recht ansehnlich, was damals oft nicht der Fall war, und auch im Innenbereich recht ansprechend, vom notwendigen Renovierungsbedarf einmal abgesehen, war die Chefin schon fast entschlossen, das Haus zu kaufen. Aus einer inneren Regung heraus bestand ich aber darauf, dass wir uns noch den Keller ansehen sollten, und das war gut so. Als wir unten ankamen, stellten wir zu unserer Erschütterung fest, dass das komplette Erdgeschoss von unten mit allerlei Brettern und metallenen Bausäulen so abgestützt war, dass man oben im Erdgeschoss so gerade vor einem Absturz in den Keller bewahrt wurde. Damit war die Sache dann erledigt und wir zogen weiter auf der Suche nach geeignetem Wohnraum.
Das Haus stand anschließend mehr als zehn Jahre leer, hat dann aber doch Käufer gefunden, die ein richtiges Schmuckstück daraus gemacht haben.
Zwei Belege aus Hirschfelde kann ich zeigen. Der erste ist die abgetrennte Vorderseite einer PZU, die 1932 von Hirschfelde nach Berlin lief.

Der zweite Beleg, ein Brief vom 3.9.1961, lief von Hirschfelde über Werneuchen nach Bernau bei Berlin. Die ursprüngliche Großschreibung des Ortsnamens von Hirschfelde war zwischenzeitlich in die übliche Groß-/Kleinschreibung umgewandelt worden.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hirschfelde_(Werneuchen)
Bergsdorf ist heute einer von dreizehn Ortsteilen der Stadt Zehdenick im brandenburgischen Landkreis Oberhavel. Die Einwohnerzahl betrug Ende 2023 = 411 Einwohner.
Am 19. April 1828 ist Bergsdorf als selbständiges Rittergut eingetragen worden. Bergsdorf ist seit dem 31. Dezember 2001 ein Ortsteil der Stadt Zehdenick [1].
Von dort ein Brief, der am 17.5.1934 über Löwenberg nach Berlin gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bergsdorf
Groß Radden, niedersorbisch Radyń, ist ein Gemeindeteil im Ortsteil Klein Radden der Stadt Lübbenau/Spreewald im nördlichen Teil des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Süden des Landes Brandenburg. Bis zur Eingemeindung nach Klein Radden am 1. Januar 1966 war Groß Radden eine eigenständige Gemeinde. Klein Rassen wurde dann am 26.10.2003 nach Lübbenau eingemeindet [1].
Dazu ein Brief aus Groß Radden, gelaufen am 18.7.1960 über Lübbenau nach Calau.


Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Radden
In meinem "Müller's Ortsbuch"des Jahres 1972 gibt es ein
Kunow über Angermünde, PLZ 1321, Standesamt und Eisenbahnanschluss im gut 9 km entfernten Casekow, gelegen im Kreis Angermünde, etwa 10 km südlich von Schwedt. Bei Wikipedia wird mir stets ein Kunow als Stadtteil von Schwedt angezeigt, das passt aber nicht zum Kreis Angermünde. Ich kann daher nicht genau bestimmen, wo mein Kunow heute verwaltungstechnisch zugehört.
Am 23.11.1957 wurde ein Brief von Kunow über Angermünde 2 nach Ilmenau befördert.

Viele Grüße
Ingo
Tietzow ist seit dem 26.10.2003 ein Ortsteil der Stadt Nauen im Landkreis Havelland [1].
Von dort ein Brief, gelaufen am 3.4.1932 über Velten nach Erfurt.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Tietzow
Diensdorf-Radlow (niedersorbisch Dimšojce-Radłow) ist eine Gemeinde im westlichen Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Scharmützelsee an, das seinen Verwaltungssitz in der Gemeinde Bad Saarow hat.
Die Gemeinde Diensdorf-Radlow hat laut ihrer Hauptsatzung keine Orts- oder Gemeindeteile. Die beiden früher selbstständigen Gemeinden
Diensdorf und Radlow sind lediglich Wohnplätze innerhalb der (Gesamt-)Gemeinde. Seit dem 1. Januar 1962 sind Diensdorf und Radlow zu einer Gemeinde zusammengeschlossen [1].
Am 16.6.1953 wurde eine Ansichtskarte von Diensdorf über Fürstenwalde nach Königswalde im Erzgebirge geschickt.


Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Diensdorf-Radlow
Grünefeld ist seit dem 26.10.2003 ein Ortsteil der Gemeinde Schönwalde-Glien im Landkreis Havelland in Brandenburg.
Als besonderes kulturelles Ereignis ist die Nation of Gondwana, ein jährliches Festival für elektronische Musik mit zuletzt 8000 Besuchern, zu erwähnen [1].
Am 21.1.1932 wurde ein Brief von Grünefeld über Velten nach Berlin geschickt.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnefeld
Schönborn ist eine Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Elsterland und befindet sich im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.
Die südwestlich der Stadt Doberlug-Kirchhain liegende Gemeinde hat folgende Ortsteile[2]:
Gruhno (107 Einwohner, 5,2 km² Fläche)
Lindena (343 Einwohner, 7,0 km² Fläche)
Schadewitz (109 Einwohner, 13,8 km² Fläche)
Schönborn (973 Einwohner, 12,5 km² Fläche)
Einwohner- und Flächenangaben: Stand 2020
Hinzu kommen die Wohnplätze Bad Erna,
Eichwald und Hammermühle [1].
Von Eichwald eine Postkarte, gelaufen im Jahr 1938 über Kirchhain nach Freiberg in Sachsen.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nborn_(Niederlausitz)
Pritzhagen mit dem Wohnplatz Tornow ist seit 1961 ein Ortsteil von Bollersdorf. Seit dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Bollersdorf/Pritzhagen, Klosterdorf und Grunow zur Gemeinde Oberbarnim ist Pritzhagen Teil der Gemeinde Oberbarnim im Brandenburger Landkreis Märkisch-Oderland.
Das 1300 erstmals urkundlich erwähnte Dorf Pritzhagen liegt auf dem südöstlichen Barnim im Naturpark Märkische Schweiz und hatte 2010 rund 95 Einwohner. Verwaltet wird Pritzhagen vom Amt Märkische Schweiz [1].
Am Stobber, der die Grenze zu Buckow bildet, befindet sich die 1375 ersterwähnte Pritzhagener Mühle, die als älteste Gaststätte der Märkischen Schweiz gilt [2].
Wenn ich von mir nach Buckow fahre, komme ich immer an der Abzweigung nach Pritzhagen vorbei. Der Ort war früher landwirtschaftlich geprägt, nachdem aber wohlhabendere Pferdebesitzer das Dorf entdeckt haben, befinden sich außen um das Dorf herum und auch im weiteren Umfeld bis nasch Julianenhof hin fast nur noch weitläufige Pferdeweiden zu sehen. Durchfährt man das Dorf, dann führt ein schmales Sträßchen von der Höhe hinab ins Tal des Stöbber
Der Stöbber durchfließt die glaziale Buckower Rinne, in deren Scheitelbereich das Niedermoor Rotes Luch entstanden ist.
Der 25,8 Kilometer lange nordöstliche Hauptteil fließt vom Roten Luch durch Buckow, den Hauptort der Märkischen Schweiz, zum Oderbruch. Er mündet hinter Altfriedland in die Alte Oder, die oberhalb der Stöbbermündung auch Quappendorfer Kanal genannt wird, unterhalb auch Friedländer Strom. Über die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße und die Oder gelangt ihr Wasser schließlich ins Stettiner Haff der Ostsee [3].
In dem winzigen Ortsteil Tornow gibt es unten am Stöbber die Pritzhagener Mühle, die sehr reizvoll am Ufer des kleinen Flüsschens liegt. Man bekommt da selbstgebackenen Kuchen und manchmal auch warmes Essen. Die Umgebung dort ist für Wanderer und Spaziergänger außerordentlich reizvoll, von wildromantisch bis urwaldähnlich ist alles zu entdecken.
Am 28.8.1962 schickten Ausflügler eine Ansichtskarte nach Berlin, die in Pritzhagen erstgestempelt wurde und dann über Strausberg zu ihrem Zielort weiterbefördert wurde.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Pritzhagen
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Oberbarnim#Pritzhagen
[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6bber
@ Cantus [#100]
Hallo Ingo,
Du bist ein guter Reiseführer! Ich kann mich mit Deinen malerischen Beschreibungen immer eine sehr gute Vorstellung von der Umgebung machen. Vielen Dank dafür!
Einen schönen Abend wünscht Dir
Emiel
@ Cantus [#99]
Nach nochmaliger genauer Prüfung des Versanddatums hat sich der 18.4.1938 ergeben. Die Angaben in der Stempeldatenbank werden entsprechend geändert.
Viele Grüße
Ingo
@ evwezel [#101]
Hallo Emiel,
ich bin vor gut 30 Jahren von Berlin hierher auf's Land gezogen. Anders als die meisten Alteingesessenen habe ich von Anfang an großen Wert darauf gelegt, nicht nur mit den Dörfern und Wohnplätzen des mittleren Oderbruchs vertraut zu werden, sondern auch der weitere Umkreis um mein Dorf hat stets mein Interesse geweckt. Dabei hat es mir natürlich geholfen, dass ich rund 20 Jahre lang jeden Werktag nach Berlin zur Arbeit zu fahren hatte. Dabei musste ich bis zur Berliner Stadtgrenze mindestens 18 Dörfer durchqueren und etwa 94 km jeweils hin und zurück zurücklegen. Da lernt man unterwegs viele Dörfer und Geschäfte kennen, hin und wieder ein Restaurant, reizvolle Ausweichstrecken und Anderes mehr. Es führt aber auch dazu, dass mir inzwischen viele Orte sehr vertraut sind und ich, wenn ich denn Berlin hinter mir habe, schon so etwas wie ein Heimatgefühl verspüre, auch wenn da vielleicht noch 40 km Strecke vor mir liegen.
Ich führe zwar eine Heimatsammlung für das mittlere Oderbruch, was die Beschäftigung mit etwas mehr als 100 Dörfern, Wohnplätzen und vereinzelt auch Städten betrifft, da aber auch das weitere Umfeld für mich Heimat bedeutet, ist es mir ein Bedürfnis, bei Stempeln von Orten, die mir so sehr vertraut sind, stets auch ein paar persönliche Eindrücke in die Beschreibung mit einfließen zu lassen.
Hinzu kommt die Tatsache, dass den allermeisten hier im Forum die Landschaft, die zu meiner zweiten Heimat geworden ist, weitestgehend unbekannt sein dürfte, denn touristisch ist hier nichts los, lediglich Radfahrer sind anzutreffen, meistens auf dem Oderdeich, oder aber versprengte Autotouristen, die wenige Tage in einer der raren Unterkünfte Quartier nehmen.
Es freut mich, dass du dich von meinen Beschreibungen angesprochen fühlst. Falls du unsere Zentralgemeine auf der Landkarte finden möchtest, dann solltest du um Berlin einen Kreis zeichnen, am Oberrand ein waagerecht ausgerichtetes Lineal anlegen und dich dann nach Osten bewegen. Etwa 10 km Luftlinie vor der Oder, dort wohne ich.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#103]
Falls du unsere Zentralgemeine auf der Landkarte finden möchtest, dann solltest du um Berlin einen Kreis zeichnen, am Oberrand ein waagerecht ausgerichtetes Lineal anlegen und dich dann nach Osten bewegen. Etwa 10 km Luftlinie vor der Oder, dort wohne ich.
Hallo Ingo,
Deinen Wohnort habe ich gerade auf der Landkarte gefunden. Du wohnst, wenn ich das richtig gelesen habe, in einem ehemaligen Sumpfgebiet:
„Das heutige Oderbruch war früher ein Sumpfgebiet, das einst König Friedrich II. im Jahre 1753 trocken legen und von neuen Bewohnerinnen und Bewohnern besiedeln ließ. Das lässt sich bis heute noch an vielen Ortsnamen erkennen: Sie heißen Neulewin, Neulietzegöricke oder Neutrebbin. Ebenso französisch lautende Dörfer wie Vevais oder Croustillier sind darunter – sie zeigen die Herkunft der neuen Siedlerinnen und Siedler zu jener Zeit. “ [
https://presse.reiseland-brandenburg.de/pressreleases/europaeisches-kulturerbe-oderbruch-3235728 ]
Du hast den „alten Fritz“ also viel zu verdanken. :-)
Ich freue mich schon auf Deinen nächsten Beitrag!
Viele Grüße
Emiel
@ evwezel [#104]
Hallo Emiel,
auch wenn das nicht unbedingt hierher gehört, eine kleine Anmerkung. Die vielen Jahre, die seit der Besiedlung des mittleren Oderbruches vergangen sind, aber auch der ehemalige Oderbruchdialekt, den heute nur noch sehr alte Bewohner des Bruches kennen, hat dazu geführt, dass manche Orte heute von den Einheimischen oder auch von Zuzüglern wie mir, wenn sie denn von den Einheimischen verstanden werden wollen, nicht so ausgesprochen werden, wie der ursprüngliche Name, den die Schweizer Hugenotten ursprünglich ihren Dörfern gaben, glauben lässt. Ich übersetze im Folgenden in deutsche Lautsprache, wie verballhornt die ursprünglichen französischen Namen heute von Vielen ausgesprochen werden.
Aus Vevais wurde Weehwe.
Aus Crustillier wurde Krustille.
Aus Platkowe wurde Plaako.
Von Platkow habe ich einen Stempel, von den anderen beiden Orten bisher nicht. Das ist auch kein Wunder, wurde doch im Oderbruch der Endkampf im 2.Weltkrieg massiv ausgetragen und das Wenige, was diese Kämpfe überstanden hat, wurde dann 1947 bei dem extremen Hochwasser endgültig vernichtet; dabei stand das Haus, in dem ich heute lebe, mehr als 2 m unter Wasser Die folgenden Hochwasser von 1997 und 2003 haben uns glücklicherweise glimpflich davonkommen lassen. Nur sie rechtzeitige Sicherung meiner philatelistischen "Schätze" war jedes Mal ein Problem, das ich aber dennoch jedes Mal irgendwie stemmen konnte.
Viele Grüße
Ingo
Um hier aber nicht nur Gespräche zu führen, zeige ich heute noch einen Stempel, allerdings aus einem etwas entfernteren Ort, den ich bisher nur wenige Male aufgesucht habe.
Bad Belzig (bis 2010 Belzig) ist die Kreisstadt des Landkreises Potsdam-Mittelmark im Land Brandenburg. Bad Belzig ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg. Seit dem 5. Dezember 2009 darf Bad Belzig sich offiziell „Staatlich anerkanntes Thermal-Soleheilbad“ nennen. Zum 1. März 2010 wurde die Änderung des Namens von Belzig in Bad Belzig rechtswirksam. Das Stadtgebiet ist identisch mit dem von 1992 bis 2003 existierenden Amt Belzig [1].
Wenn man sich durch die bei Wikipedia hinterlegten Bilder klickt, dann ist auf Bild 78 der Marktplatz zu sehen, der nach der Wende zu einem durchaus sehenswerten Stadtzentrum restauriert wurde. In dem Bild ist rechts hinten ein helles Gebäude zu erkennen, wo wir bei unseren letzten beiden Besuchen der Stadt gut essen konnten, allerdings liegt das jetzt schon mindestens 15 Jahre zurück.
Die nachfolgende Karte trägt einen Tagesstempel von Belzig, was mir als Nachweis dient, dass das Erholungsheim Belzig Land da irgendwo in der Mähe gestanden haben muss, die Zeiten aber wohl nicht überdauert hat. Sucht man im Netz nach diesem Begriff, dann landet man jedoch auf Usedom [2], was aber zum Leitpostamt nicht passen kann.
Am 17.3.1938 wurde vom Erholungsheim Belzig eine Ansichtskarte nach Bad Dürkheim geschickt. Bei der Bildunterschrift fällt auf, dass der Begriff "Parkhaus" heute eine ganz andere Bedeutung hat als im Jahr 1938.

Der im Original violette Stempel wurde zur besseren Lesbarkeit von mir bearbeitet.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Belzig
[2]
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/GYLDBTZZPYLCMGJOPT4SW7HXETHPSHVI
Gablenz, niedersorbisch Jabłoń, ist mit zuletzt 165 Einwohnern ein Ortsteil der Gemeinde Neuhausen/Spree im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg.
Die Großgemeinde Neuhausen/Spree entstand am 19. September 2004 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Bagenz, Drieschnitz-Kahsel, Frauendorf, Gablenz, Groß Döbbern, Groß Oßnig, Haasow, Kathlow, Klein Döbbern, Komptendorf, Koppatz, Laubsdorf, Neuhausen, Roggosen und Sergen; das Amt Neuhausen/Spree wurde damit aufgelöst [1][2].
Von Gablenz wurde am 27.9.1933 über Sommerfeld eine Karte an die Landwirtschaftliche Schule in Sorau geschickt, mit der Informationen zum Schädlingsbefall in der Landwirtschaft mitgeteilt wurde.-

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gablenz_(Neuhausen/Spree)
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Neuhausen/Spree
Sonnenberg ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Oberhavel in Brandenburg und gehört zum Amt Gransee und Gemeinden. Im südlichen Teil der Gemeinde liegen der Salchowsee, der Kirchsee, der Kleine und der Große Dölschsee sowie der Huwenowsee, die über Gräben miteinander verbunden sind. Der Ortsteil Schulzendorf liegt im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land [1].
von dort ein Brief, der am 23.9.1935 über Gransee nach Berlin gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenberg_(Brandenburg)
Leest ist ein Wohnplatz im Ortsteil Töplitz der Stadt Werder (Havel) (Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg). Bis zum Zusammenschluss mit Alt Töplitz und Neu Töplitz zur neuen Gemeinde Töplitz am 14. März 1974 war Leest eine selbständige Gemeinde [1].
Töplitz wurde am 26. Oktober 2003 in die Stadt Werder (Havel) eingemeindet.[2] Bis zur Gründung von Neu Töplitz wurde Alt Töplitz ebenfalls nur Töplitz genannt [2].
Aus der Zeit, als Leest noch eine eigenständige Gemeinde war, eine Postkarte, gelaufen am 9.4.1950 von Leest über Potsdam nach Leipzig. Der Stempel von Leest ist leider nur schlecht erhalten, aber einen besseren habe ich bisher nicht finden können.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Leest_(Werder_(Havel))
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6plitz_(Werder)
Klein Gottschow ist seit dem 31.12.2002 ein Ortsteil der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) im Landkreis Prignitz, Brandenburg. Zu Klein Gottschow gehören die Gemeindeteile Simonshagen und Guhlsdorf. Insgesamt leben ca. 170 Einwohner im Ortsteil.
Die Bahnstrecke Wittenberge–Strasburg verläuft durch den Ortsteil, doch der jenseits der Grenze zum nördlich benachbarten Ortsteil Retzin gelegene Bahnhof Rohlsdorf-Gottschow ist nicht mehr in Betrieb [1].
Von dort eine Bildpostkarte, gelaufen am 30.7.1934 über Perleberg nach München.


Wenn man sich die bei Commons hinterlegte Bildersammlung zu diesem kleinen Ortanschaut, dann verwundert es schon, wie viele Bilder nur zu den Kriegerdenkmalen zu diesem Dorf zu finden sind.
Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Klein_Gottschow
Groß Ziescht ist ein Ortsteil der Stadt Baruth/Mark im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Das Dorf Groß Ziescht liegt rund 50 Kilometer von der Südgrenze der Stadt Berlin und rund sieben Kilometer südlich von Baruth entfernt auf den nördlichen Ausläufern des Niederen Flämings.
Am 31. Dezember 1997 wurde Groß Ziescht zusammen mit Horstwalde, Mückendorf und Radeland in die Stadt Baruth eingemeindet [1]
Dazu eine Postkarte, die am 22.1.1962 von Groß Ziescht über Baruth nach Hamburg lief.

Viele Grüße
Ingp
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Ziescht
Am 1. Januar 1957 wurde
Tramnitz nach Schönberg eingemeindet und am 31. Dezember 1997 erfolgte die Eingemeindung von Schönberg in die Gemeinde Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg [1].
Von dort ein Brief, abgeschickt am 3.11.1932.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Tramnitz_(Wusterhausen/Dosse)
Kalkwitz, niedersorbisch Kałkojce, ist ein Gemeindeteil im Ortsteil Saßleben der Stadt Calau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg. Vom 1. Februar 1974 bis zum 26. Oktober 2003 war Kalkwitz ein Ortsteil der damals eigenständigen Gemeinde Saßleben, davor war Kalkwitz selbst eine eigenständige Gemeinde.
Kalkwitz liegt in der Niederlausitz östlich des Naturparks Niederlausitzer Landrücken, rund viereinhalb Kilometer nordöstlich von Calau und 24 Kilometer westlich von Cottbus [1].
Von dort eine Postkarte, die am 10.2.1936 in Calau ihren Tagesstempel erhielt.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kalkwitz
Klein Köris ist heute ein Gemeindeteil der Gemeinde Groß Köris im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. 1971 wurde Klein Köris zusammen mit Neubrück nach Groß Köris eingemeindet [1].
Von dort eine Ansichtskasrte, gelaufen am 30.7.1935 von Klein Köris über Groß-Besten nach Berlin-Lankwitz. Wer noch eine passende Feriemnunterkunft sucht, auf der Ansdichtskarte wird ein Dreibettzimmer besonders angepriesen.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Klein_K%C3%B6ris
Groß Linde ist heute ein Ortsteil der Stadt Perleberg im Landkreis Prignitz. In dem Rundlingsdorf leben 45 Einwohner. Am 1. Juli 1950 wurde Lübzow nach Groß Linde eingemeindet. Am 1. Januar 1974 musste Groß Linde die eigene Selbständigkeit aufgeben. Die Gemeinde wurde in die Kreisstadt Perleberg eingegliedert [1].
Bemerkenswert bei der Dokumentation zu diesem kleinen Ort ist die Tatsache, dass dazu bei Wikimedia insgesamt 25 Fotos hinterlegt sind.
Dazu zeige ich eine Postkarte, die 1939 von Groß-Linde über Perleberg nach Mönchen-Gladbach geschickt worden ist; das genaue Datum konnte ich nicht entziffern.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Linde
und
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Gro%C3%9F_Linde?uselang=de
Lehnsdorf ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Wiesenburg/Mark im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Bis zum Jahr Bis zum Jahr 1937 trug der Ort den Namen Lotzschke.
Zu Wiesenburg/Mark gehören seit der Bildung der Großgemeinde am 1. Dezember 2001 insgesamt 14 Orts- und Gemeindeteile sowie diverse Wohnplätze; einer der Gemeindeteile ist Lehnsdorf mit rund 100 Einwohnern [1][2].
Von Lehnsdorf ein Brief, gelaufen am 1.6.1953 von Lehnsdorf nach Belzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lehnsdorf
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Wiesenburg/Mark
Das Dorf
Blankenburg liegt in der Mitte der Uckermark am Blankenburger See, etwa 5 km westlich von Gramzow. Blankenburg gehört seit dem Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Blankenburg, Potzlow, Seehausen und Warnitz am 31. Dezember 2001 zur Gemeinde Oberuckersee [1]
Am 2.5.1962 wurde ein Brief von Blankenburg über Prenzlau nacvh Berlin geschickt.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Blankenburg_(Oberuckersee)
Groß Partwitz, sorbisch Parcow, war ein Dorf mit etwa 400 Einwohnern im Lausitzer Urstromtal in der nördlichen Oberlausitz im Gebiet der heutigen Gemeinde Elsterheide. Groß Partwitz lag östlich der Stadt Senftenberg und nordwestlich von Hoyerswerda, nur wenige Kilometer nordwestlich von Klein Partwitz.
Anfang des 20. Jahrhunderts geriet Groß Partwitz in den Bereich des Kohlenfeldererwerbs der Ilse Bergbau AG, dem späteren Tagebau Scado. Die endgültige Devastierung erfolgte in den Jahren 1969 bis 1970 [1][2].
Von dort eine Postkarte, gelaufen am 10.3.1932 über Spremberg nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Partwitz
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_abgebrochenen_Orte_im_Lausitzer_Kohlerevier#/media/Datei:Gro%C3%9F_Partwitz_Parcow_-_Ausschnitt_Me%C3%9Ftischblatt_Senftenberg.jpg
Leuthen, niedersorbisch Lutol, ist ein Ortsteil von Drebkau im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Bis zur Eingemeindung am 31. Dezember 2001 war der Ort eine eigenständige Gemeinde. Leuthen gehört zum amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden.
Zu Leuthen gehört der Wohnplatz Winkel. Umliegende Ortschaften sind Neue Siedlung und Alte Siedlung im Norden, Annahof im Nordosten, Klein Oßnig im Osten, Schorbus im Südosten, Löschen und Laubst im Süden, Siewisch im Südwesten, Koschendorf im Westen sowie Koselmühle, Glinzig, Putgolla und Kolkwitz im Nordwesten [1].
Mein Brief wurde am 22.12.1942 von Leuthen über Sommerfeld [2], heute ein Stadtteil von Leipzig, nach Leipzig befördert.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Leuthen_(Drebkau)
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Sommerfeld_(Leipzig)
Die Heilstätte
Grabowsee ist eine ehemalige Lungenheilstätte am Grabowsee im Landkreis Oberhavel in Brandenburg. Sie war die erste Heilstätte für Lungentuberkulose in der norddeutschen Tiefebene und wurde 1896 vom Deutschen Roten Kreuz als Versuchseinrichtung gegründet, um zu erproben, ob Heilstättenkuren im märkischen Kiefernwald ebenso erfolgreich seien wie in den Gebirgen und an der See. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie von 1945 bis zum Abzug der Sowjetarmee aus Deutschland – 1992 – als Militär-Lazarett. Danach war die Anlage einige Zeit eine beliebte Kulisse für Filme und Fotografien, aber auch für Vandalen [1].
Von dort eine Ansichtskarte, gelaufen am 2.8.1936 in die Gegend um Landau in der Pfalz.

Viele Grüße
Ingo
]1}
https://de.wikipedia.org/wiki/Heilst%C3%A4tte_Grabowsee
Klingmühl ist ein bewohnter Gemeindeteil von Sallgast im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Bis 1933 war Klingmühl eine selbständige Gemeinde. Der Ort wurde bis 1989 weitgehend für den Tagebau Klettwitz-Nord devastiert, durch die Stilllegung des Tagebaus aber nicht abgebaggert. Ungefähr ein Viertel der Gehöfte blieb erhalten. Umgesiedelt wurden 187 Personen.
Klingmühl liegt in der Niederlausitz im ehemaligen Kreis Finsterwalde. Der abgebaggerte Ortskern lag etwa zwei Kilometer in westlicher Richtung von der Gemeinde Sallgast entfernt und südöstlich der Stadt Finsterwalde. Der Bahnhof Klingmühl-Lichterfeld an der Bahnstrecke Finsterwalde – Annahütte befand sich nördlich der Ortslage. Der verbliebene Ortsteil Klingmühl liegt am Rand des stillgelegten Tagebaus Klettwitz, drei bis vier Kilometer entfernt vom Besucherbergwerk F60 [1].
Aus Klingmühl ein Brief, gelaufen am 29.11.1*96 über Finsterwalde nach Cottbus.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Klingm%C3%BChl
In Brandenburg gibt es drei Dörfer mit dem Namen
Klein-Ziethen, soweit ich das aber in Bezug auf das Leitpostamt Velten regional zuordnen kann, handelt es sich bei meinem Beleg aus dem Dorf Klein-Ziethen, das einen Wohnplatz in der Gemeinde Oberkrämer darstellt.
Die Gemeinde Oberkrämer gliedert sich laut Hauptsatzung in folgende Ortsteile:
Bärenklau
Bötzow
Eichstädt
Marwitz
Neu-Vehlefanz
Schwante
Vehlefanz
Auf dem Gemeindegebiet existieren folgende Wohnplätze: Altes Forsthaus Bärenklau, Am Wasserwerk, An Konarskis Pfuhl, Ausbau Eichstädt, Bötzow-Ausbau, Bötzow-West, Försterei Oberkrämer, Haus im Wind, Karlsruh,
Klein-Ziethen, Koppehof, Krämerpfuhl, Kuckswinkel, Lindensiedlung, Neu-Schwante, Oberer Priesterweg, Siedlung am Bärenklauer Weg, Sommerswalde, Wendemark, Wirus und Wolfslake [1].
Dazu ein Brief, gelaufen am 7.10.1939 von Klein=Ziethen über Velten nach Potsdam.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkr%C3%A4mer
Keller ist seit dem 31.12.2001 ein Ortsteil der Gemeinde Lindow (Mark) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Land Brandenburg. Hier lebten Ende 2020 = 136 Einwohner [1[.
Dazu ein Brief, der am 21.3.1959 von Keller über Gransee [2] nach Meseberg geschickt wurde.


Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Keller_(Lindow_(Mark))[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gransee
Bensdorf ist eine Gemeinde mit über 1200 Einwohnern im Westen des Landes Brandenburg. Die Gemeinde entstand am 1. Juli 1950 durch den Zusammenschluss der vier Gemeinden
Altbensdorf, Neubensdorf, Woltersdorf und Vehlen.
Bensdorf liegt im äußersten Westen des Landes Brandenburg und des Landkreises Potsdam-Mittelmark an der Grenze zum Land Sachsen-Anhalt und zum Landkreis Jerichower Land. Die Gemeinde liegt etwa zehn Kilometer westlich der Stadt Brandenburg an der Havel, des Oberzentrums der Region und zehn Kilometer östlich der Stadt Genthin. Etwa fünfzig Kilometer östlich liegt Berlin [1].
Wusterwitz ist eine Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark. Am 20. Juli 1950 wurde die Gemeinde Großwusterwitz in Wusterwitz umbenannt [2].
Dazu eine Postkarte, gelaufen am 28.7.1932 von Altbensdorf über Großwusterwitz nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bensdorf
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Wusterwitz
Ich zeige eine DDR P68a mit schönem Stempel aus Klaushagen:


Klaushagen ist ein Miniörtchen: 2006 mit 136 Einwohnern [1].
Die Karte lief 1956 über Templin und wurde dort mit einem ziemlich neuen und auch etwas ungewöhnlichem Stempel entwertet:

Dieser Stempel hat weder Zahl noch ub!
Schöne Grüße,
Reinhard
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Klaushagen_(Boitzenburger_Land)
Heute ein Ort, den ich zu meiner weiteren Heimat zähle, bin ich doch auf meinem Arbeitsweg unzählige Male hindurchgekommen, liegt der Ort doch nur etwa 30 Autominuten von mir entfernt.
Klosterdorf ist seit dem 31.12.2001 ein Ortsteil der Gemeinde Oberbarnim im Brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland. Es liegt auf dem Barnim und hat etwa 1130 Einwohner; das Dorf wird verwaltet vom Amt Märkische Schweiz [1].
Ich zeige dazu einen Brief, der am 1.8.1935 von Klosterdorf über Strausberg nach Berlin befördert worden ist.


Viele grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Klosterdorf_(Oberbarnim)
Kochsdorf, niedersorbisch Kochanojce, ist heute ein Wohnplatz der Stadt Spremberg im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Bis zur Eingemeindung am 1. Januar 1946 war Kochsdorf eine eigenständige Gemeinde. Kochsdorf befindet sich im Lausitzer Braunkohlerevier, die ehemals benachbarten Dörfer Roitz im Südwesten, Stradow im Westen sowie Groß Buckow im Norden wurden in den 1970er- und 80er-Jahren vom Tagebau Welzow-Süd überbaggert [1].
Von dort ein Brief, der am 5.5.1937 von Kochsdorf über Spremberg nach Leipzig befördert worden ist.


Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kochsdorf
Horno, niedersorbisch Rogow, war ein Dorf im Landkreis Spree-Neiße in der Niederlausitz im Südosten des Landes Brandenburg. Es lag im Gebiet des Braunkohletagebaus Jänschwalde und musste 2004 dem Tagebau weichen. Die meisten Einwohner siedelten nach Neu-Horno auf dem Gebiet der Stadt Forst (Lausitz) um [1].
Lange bevor Horno aber abgebaggert werden sollte, wurde am 30.11.1936 von dort ein Brief über Forst nasch Leipzig geschickt.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Horno_(J%C3%A4nschwalde)
Heute ein Briefumschlag vom 26.5.1953 aus
Medewitz. Medewitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Wiesenburg/Mark im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Zu Medewitz gehört der bewohnte Gemeindeteil Medewitzerhütten sowie die Wohnplätze Jagdschloss und Tanklager.
Der Ort liegt südwestlich des Kernortes Wiesenburg an der Landesstraße L 841. Südöstlich des Ortes erstreckt sich das rund 60,5 ha große Naturschutzgebiet Flämingbuchen, südlich verläuft die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt [1].
Der Brief lief von Medewitz über Wiesenburg nach Belzig, wo die Frankatur auch erst mit Tagesstempel von Belzig entwertet wurde.


Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Medewitz_(Wiesenburg/Mark)
Vorab eine kurze Bemerkung. Ich habe aktuell eine größere Menge an älteren Belegen mit Landpoststempeln von nur Brandenburg bekommen, dabei West- und Ost-Brandenburg. Westbrandenburg entspricht dem heutigen 'Brandenburg, Ostbrandenburg ist das ehemals Brandenburger Gebiet auf der östlichen Seite der Oder. Angesichts der Menge der Neuzugänge werde ich bis auf Weiteres verstärkt Belege und Stempel aus meinem Bundesland zeigen, dabei aber andere Regionen aus Deutschland natürlich nicht vergessen.
Heute
Neudöbern. Neudöbern (bis 5. August 2004 amtlich Neu Döbern; niedersorbisch Nowa Darbnja) ist ein Ort im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Neudöbern ist bereits seit dem 1.7.1950 seit dem Gemeindeteil von Schöllnitz, das seinerseits am 31.3.2002 ein Ortsteil der Gemeinde Luckaitztal im Amt Altdöbern wurde [1].
Dazu ein Brief, der am 21.3.1961 von Neudöbern über Calau nach Cottbus gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Neud%C3%B6bern