Viele Grüße
Ingo
Belgisch Kongo Ganzsachen (ohne Bildpostkarten)
Viele Grüße
Ingo
Wie inzwischen hinlänglich bekannt ist, widerstrebt mir die Vermischung verschiedener Themen zu einer Überschrift. Wenn Bernd sein Thema, das er seit 2020 nicht mehr angefasst hat, fortführen möchte, dann kann er das gerne tun, denn er wollte ja geschichtliche Abrisse dokumentieren, ich dagegen möchte ausschließlich die Ganzsachen von Belgisch Kongo zeigen, und zwar genau in den Zusammenhängen, wie der für mich maßgebliche Katalog meines Heimatvereins das vorgibt.
Aus diesem Grund sind hier Überschrift und der von mir gezeigte Beleg sehr wohl zusammengehörend und die Überschrift muss auch so bleiben, damit andere Sammler bei der Suche nach Ganzsachen von Belgisch Kongo diese auch tatsächlich problemlos finden können, ohne sich vorher mit der Geschichte des Kongos vertraut machen zu müssen.
Viele Grüße
Ingo
Die Karte benötigte für die fast 1.000 km von INONGO bis PANIA-MUTOMBO, wo sie am 19. Januar 1911 ankam, über die 3 schiffbaren Flüsse Fimi, Kasai und Sankuru insgesamt 1 Monat. Danach musste es zu dieser Zeit weiter "querfeldein" gehen. Hinzu kam die schwierige Topographie (zahlreiche, nicht schiffbare Flüsse und Schluchten). Daher brauchte es für die restlichen 900 km bis zur Ankunft in Elisabethville am 15. März 1911 noch einmal 2 Monate, insgesamt also 3 Monate für die Gesamtstrecke.
Es nimmt daher nicht Wunder, dass (mindestens bis 1918) die Absender von Karten aus dem nordöstlichen Belgisch-Kongo den Postweg über Boma und Atlantik nach Kapstadt und von dort die 3.900 km mit der Kap-Eisenbahn über Botswana und Rhodesien nach dem Katanga-Gebiet präferierten. Hier ein Beispiel aus dem Jahr 1916, wo die Karte von MATADI via Capetown bis Elisabethville "nur" 6 Wochen benötigte, also um die Hälfte schneller als durch das Inland war.
Viele Grüße
Ulli