Die Postagentur in Schwäbisch Hall 13 mit dem UB "zl" wurde scheinbar bei der Belieferung der blauen Farbe vergessen, den sie stempelte am 18.10.22 immer noch in schwarz.
Viele Grüße Jürgen
Thema:
Tagesstempel in schwarzer Farbe seit dem 4. Februar 2021
Am: 01.11.2022 12:06:24
Gelesen: 3166
# 1
Hallo an alle,
beim Suchen habe ich zwar eine Rubrik gefunden, Briefzentren mit schwarzer Farbe, aber da passt der folgende Tagesstempel ja nicht hinein. Irgendwo wurden hier auch schon weitere Tagesstempel seit dem 4.Februar 2021 gezeigt, bei denen noch mit schwarzer Farbe gestempelt wird.
Damit man diese Orte leichter finden kann, habe ich daher ein neues Thema eröffnet.
Die Postagentur in Schwäbisch Hall 13 mit dem UB "zl" wurde scheinbar bei der Belieferung der blauen Farbe vergessen, den sie stempelte am 18.10.22 immer noch in schwarz.
Viele Grüße Jürgen
Die Postagentur in Schwäbisch Hall 13 mit dem UB "zl" wurde scheinbar bei der Belieferung der blauen Farbe vergessen, den sie stempelte am 18.10.22 immer noch in schwarz.
Viele Grüße Jürgen
Am: 01.11.2022 23:57:27
Gelesen: 3121
# 2
@ Journalist [#1]
Hallo Jürgen,
gute Idee hier dazu ein neues Thema zu eröffnen. Gezeigt wurden solche Beispiele schon öfters, sie hier aber unter einem Dach zu haben ist besser.
Nach nunmehr 20 Monaten nach (fast) flächendeckender Einführung der blauen Stempelfarbe ist es schon erstaunlich noch immer auf schwarze Tagesstempel zu treffen.
Hier ein Beispiel aus Saal an der Donau vom 7.7. diesen Jahres:
SAAL A D DONAU / zy / 92242 vom 7.7.2022
Interessant war bei dieser gut frequentierten Postfiliale, dass die Mitarbeiterin am Schalter (nur für die Post zuständig) noch nicht einmal von der Umstellung oder der Existenz blauer Stempelfarbe je etwas gehört hatte! Auch dies, wie ich bis heute mehrfach erlebt habe, kein Einzelfall. Aber in dem heutigen Chaos bei der DPAG ist dies nicht weiter verwunderlich.
Viele Grüße,
Peter
SAAL A D DONAU / zy / 92242 vom 7.7.2022
Interessant war bei dieser gut frequentierten Postfiliale, dass die Mitarbeiterin am Schalter (nur für die Post zuständig) noch nicht einmal von der Umstellung oder der Existenz blauer Stempelfarbe je etwas gehört hatte! Auch dies, wie ich bis heute mehrfach erlebt habe, kein Einzelfall. Aber in dem heutigen Chaos bei der DPAG ist dies nicht weiter verwunderlich.
Viele Grüße,
Peter
Am: 02.11.2022 20:58:44
Gelesen: 3066
# 3
Hallo,
nicht blau, dafür auch nicht hübsch.
BERGRHEINFELD / zz / 97493 vom 13.10.22
Grüße
Dierk
Am: 05.11.2022 00:13:08
Gelesen: 3012
# 4
Hallo zusammen,
noch ein aktueller "Schwärzling":
POLLENFELD / ps / 85131 vom 3.11.2022
Blaue Farbe ist dort vorhanden, aber auch noch eine gut gefüllte Flasche mit schwarzer Stempelfarbe und die wird immer wieder zum Auffüllen des Stempelkissens verwendet ( "wäre ja die pure Verschwendung, die jetzt wegzuschütten und wohin denn auch" ;-))
Dann gibt es auch noch so etwas:
BREITENBRUNN, OBERPF / ps / 92363 vom 2.11.2022
Spezieller Sonderservice für einen philatelistischen Stammkunden. ;-)
Viele Grüße,
Peter
BREITENBRUNN, OBERPF / ps / 92363 vom 2.11.2022
Spezieller Sonderservice für einen philatelistischen Stammkunden. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Am: 16.01.2023 18:18:23
Gelesen: 2704
# 5
Am 14.01.2023 hatte ich den Brief in einen Briefkasten (Bereich BZ 55) gesteckt, um eine Tintenstrahlentwertung vom BZ 60 zu erhalten. Das Briefzentrum 55 arbeitet nicht am Wochenende, die Briefe werden dann im BZ 60 bearbeitet.
Entwertet wurde mit dem Stempel "Briefzentrum 60, aa, 15.01.23", allerdings zu meiner Freude in schwarz.
Entwertet wurde mit dem Stempel "Briefzentrum 60, aa, 15.01.23", allerdings zu meiner Freude in schwarz.
Am: 30.01.2023 18:57:02
Gelesen: 2607
# 6
Hallo an alle,
ich habe bei der Durchsicht eines Postens zwei mehr oder weniger gut abgeschlagene Stempel mit schwarzer Farbe gefunden. Zuerst zum Stempel aus 51396 Burscheid 1 vom 31.04.22
Der zweite Stempel kann indirekt über 3 verscheidene Aussschnitte gut dokumentiert werden, da er auf allen eher nicht so toll abgeschlagen ist, in der Summe der 3 Abbildungen aber passt:


Es handelt sich dabei um 98816 Lohr am Main 3 mit dem UB "zz" also einer Postagentur.
Viele Grüße Jürgen
Der zweite Stempel kann indirekt über 3 verscheidene Aussschnitte gut dokumentiert werden, da er auf allen eher nicht so toll abgeschlagen ist, in der Summe der 3 Abbildungen aber passt:


Es handelt sich dabei um 98816 Lohr am Main 3 mit dem UB "zz" also einer Postagentur.
Viele Grüße Jürgen
Am: 20.02.2024 15:14:37
Gelesen: 1941
# 7
Stempel: 55218 Ingelheim am Rhein, a, 06.11.2023
Der Stempel wird nur für interne Zwecke verwendet.
Am: 05.04.2025 12:37:39
Gelesen: 1434
# 8
Frisch auf der Post abgeholt:
Handrollstempel aus dem Briefzentrum 65 28.3.25 21 Uhr in schwarzer Stempelfarbe.
Der Stempel zeigt keine Unterscheidungsbuchstaben.
Grüße
Harald
Handrollstempel aus dem Briefzentrum 65 28.3.25 21 Uhr in schwarzer Stempelfarbe.
Der Stempel zeigt keine Unterscheidungsbuchstaben.
Grüße
Harald
Am: 08.04.2025 21:20:17
Gelesen: 1357
# 9
@ saeckingen [#8]
Merkwürdig auch, dass es scheinbar keine Unterscheidungsbuchstaben gibt. Zumindest Fragmente sollten doch erkennbar sein.
Burkhard
Am: 08.04.2025 22:10:15
Gelesen: 1347
# 10
@ saeckingen [#8]
@ mumpipuck [#9]
Hallo Harald und Burkhard,
ein ausgesprochen schöner Beleg, auch wenn ich da wahrscheinlich mit meiner Meinung einer Minderheit angehöre. ;-)
Aus einem Briefzentrum heute noch immer einen schwarzen Stempel zu bekommen ist zumindest ungewöhnlich, aus Sammlersicht aber durchaus positiv zumal der Handrollstempel auch noch sehr sauber abgerollt wurde. Vielleicht hat da einfach der Mitarbeiter in die falsche Schublade gegriffen und einen nicht umgerüsteten Handroller erwischt.
Hier sieht man keinen UB und auch nicht die geringsten Spuren, weil es einfach ein Stempel ohne UB ist. Im BZ 65 gibt es zig Handrollstempel mit den verschiedenen UB und auch Einen ganz ohne UB, und genau diesen sehen wir hier. Ist zwar ungewöhnlich aber kein Einzelfall, im benachbarten BZ 55, auf der anderen Rheinseite in Mainz gibt es sogar ein ganzes Dutzend von Handrollern ohne UB.
Viele Grüße,
Peter
Am: 03.05.2025 09:43:44
Gelesen: 1212
# 11
Hallo zusammen,
ein schwarzer Stempel aus Juist mit falsch eingestelltem Datum, zu dem ich euch die Entstehungsgeschichte erzählen möchte.
Nach Ostern waren meine Frau und ich für vier Tage auf Juist. Wir wollten unserem Sohn eine Ansichtskarte schicken und sind deshalb in die örtliche Postfiliale gegangen. Diese befindet sich im Elektrogeschäft Abel und ist täglich für 2 Stunden (von 9.00 bis 11.00 Uhr) geöffnet. Ich konnte allerdings nur einen 10er-Bogen Marken zu 95 Cent kaufen.
Der Bitte, die Postkarte mit einem Ortsstempel zu entwerten, kam der Herr leider nicht nach. Er erklärte mir, dass grundsätzlich nur Großbriefe einen Ortsstempel bekommen – Standardbriefe und Postkarten nicht. Zur Verdeutlichung zeigte er dabei etwa die Größe eine DIN A4-Umschlages.
Beim Abendessen im Restaurant stand mein Getränk auf diesem Bierdeckel:
Ich erinnerte mich an die Postfiliale und beschloss sofort, diesen „Großbrief“ aufzugeben. Zur Information: Ein Standardbrief bzw. eine Postkarte hat ein Mindestmaß von 14 x 9 cm. Bei einem Großbrief gilt ein Mindestmaß von 10 x 7 cm. Wie ich gerade feststellen musste, erfüllt der Bierdeckel von 9,3 x 9,3 cm diese Bedingung doch nicht.
Am Samstag (25.04.2025) war ich dann wieder in der Postfiliale. Ich sprach den netten Herren an und fragte „Sie Stempeln doch nur Großbriefe mit dem Ortsstempel“. Nachdem er das bestätigt hatte, zog ich den Bierdeckel aus der Tasche und bat ihn, diesen „Großbrief“ mit dem Ortsstempel abzustempeln. Ein trockenes „jau“ war die Antwort. Er drehte sich um und stempelte den Bierdeckel. Heute (02.05.2025) kam der „Großbrief“ bei mir an.
Leider ist der Stempel nicht so, wie ich es mir gewünscht habe – aber immerhin ich habe einen Ortsstempel aus Juist. Zusätzlich habe ich inzwischen bemerkt, dass noch zwei Besonderheiten zu erwähnen sind:
1) Der Stempel vom 25.04.2025 wurde immer noch in schwarz abgeschlagen.
2) Das Stempeldatum ist schlecht lesbar aber eindeutig falsch eingestellt. Die erste Ziffer ist eindeutig eine "1". Das eingestellte Datum könnte 10, 16 oder 18 sein.
Mein Großbrief ist übrigens um 10 Cent überfrankiert, aber ich hatte keine Lust auch noch einen 10er-Bogen von 180 Cent-Marken zu kaufen. Von den 95 Cent-Marken hatte ich ja noch 9 Stück übrig.
Soweit mein „Abenteuer auf der Reise – Auge in Auge mit der örtlichen Postverwaltung“
Viele Grüße
Volkmar
Ich erinnerte mich an die Postfiliale und beschloss sofort, diesen „Großbrief“ aufzugeben. Zur Information: Ein Standardbrief bzw. eine Postkarte hat ein Mindestmaß von 14 x 9 cm. Bei einem Großbrief gilt ein Mindestmaß von 10 x 7 cm. Wie ich gerade feststellen musste, erfüllt der Bierdeckel von 9,3 x 9,3 cm diese Bedingung doch nicht.
Am Samstag (25.04.2025) war ich dann wieder in der Postfiliale. Ich sprach den netten Herren an und fragte „Sie Stempeln doch nur Großbriefe mit dem Ortsstempel“. Nachdem er das bestätigt hatte, zog ich den Bierdeckel aus der Tasche und bat ihn, diesen „Großbrief“ mit dem Ortsstempel abzustempeln. Ein trockenes „jau“ war die Antwort. Er drehte sich um und stempelte den Bierdeckel. Heute (02.05.2025) kam der „Großbrief“ bei mir an.
Leider ist der Stempel nicht so, wie ich es mir gewünscht habe – aber immerhin ich habe einen Ortsstempel aus Juist. Zusätzlich habe ich inzwischen bemerkt, dass noch zwei Besonderheiten zu erwähnen sind:
1) Der Stempel vom 25.04.2025 wurde immer noch in schwarz abgeschlagen.
2) Das Stempeldatum ist schlecht lesbar aber eindeutig falsch eingestellt. Die erste Ziffer ist eindeutig eine "1". Das eingestellte Datum könnte 10, 16 oder 18 sein.
Mein Großbrief ist übrigens um 10 Cent überfrankiert, aber ich hatte keine Lust auch noch einen 10er-Bogen von 180 Cent-Marken zu kaufen. Von den 95 Cent-Marken hatte ich ja noch 9 Stück übrig.
Soweit mein „Abenteuer auf der Reise – Auge in Auge mit der örtlichen Postverwaltung“
Viele Grüße
Volkmar