
Berlin Sondermarken Freiheitsglocke, Klöppel in der Mitte, auf Bedarfsbelegen

Schönen Gruß
Sepp

Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren"]

Bei der Überprüfung, ob der Brief portorichtig ist, fiel mir eine Diskrepanz zwischen Postgebühern Handbuch des Michel Verlages [1] und anderer Werke auf. Laut dem Postbuch 1945-1992 von W. Stevens [2] und dem Heft West-Berliner Portostufen 198 - 1954 von Koegel und Klein [3] ist der Brief portorichtig (1,30 für einen Brief der 6. Gewichtsstufe (100 - 120 g) + 40 Pfg. R-Gebühr). Im Michel ist dagegen die R-Gebühr ab dem 01.07.1957 mit 50 Pfg. aufgeführt. Demnach wäre der Brief entweder mit 10 Pfg. zuwenig oder zuviel frankiert. Ich glaube aber, dass sich der Michel da irrt.
Zwar wurden am 01.07.1953 wegen des Inkrafttretens der Weltpostverträge von Brüssel (1952) einige Gebühren geändert, wie z.B. für Blindenbriefe oder die Versicherungsstufe für Wertbriefe, die nun 200 DM statt vorher 300 DM beträgt, aber eben nicht R-Gebühr. Komischerweise wurde im Michel die neue 200 DM Stufe für die Versicherungsgebühren bei Wertbriefen nicht angepasst.
Gruß
Hubert
[1] Michel Postgebühren-Handbuch Deutschland, 3. Auflage 2015, Schwaneberger Verlag
[2] W. Steven, Postbuch 1945 - 1992, Braunschweig 1994
[3] P. Koegel und G. Klein, West-Berliner Portostufen 1948 - 1954, Schriftenreihe FG Berlin Heft 4, Kassel 1989

Beste Grüße
Ulrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Dental Philatelie: Alles über Zahnarzt und Zähne"]
Auf diesem Antwortbrief an eine Porzellan-Manufaktur verklebte der Absender auch noch ein Berliner Glockenmarke (MiNr 102),
um eventuell an die geteilte Stadt zu erinnern, auch eine Notopfer Berlin-Fiskalmarke kam zur Verwendung am 28.10.1953.
mit Sammlergruß
Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Porzellan auf Stempeln, Marken und Belegen"]
Der zweite Beleg ist nochmals eine Lp-Drucksache mit Eilzustellung (Eilige Pressebilder) vom 2.9.1954 nach Stutgart. Die Drucksache 7 Pf, Luftpost 5 Pf und Eilzustellung 60 Pf, bei einer Drucksache bis 20 g. Frankiert sind 2x 1 Pf und 60 Pf Bauten I und 10 Pf Glocke mit Klöppel in der Mitte.
Viele Grüße aus dem verregneten Elbsandsteingebirge,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege"]
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo

Schönen Gruß
Sepp
Aus der Serie der unzustellbaren Briefe nach München die höchste, mir bekannte Nummer eines Bearbeiterstempels bei der Nachschlagestelle: Die 562.
Ein schöner Bedarfsbrief an die Bayerische Ärzte (.....) ohne Adresse. Die war natürlich dennoch zu finden. Der Brief ging wohl an ein Postfach in München 22.
Mit dem Jahr 1954 passt er in die bekannte Zeit aus 1949 bis 1956 (Rundbrief 11, FG Münchner Postgeschichte, S. 48).
Gruß
Andreas
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Poststempel von München"]