Briefmarken Atteste

Thema:

Altdeutschland Abkürzungen im Stempel erklären

wheilmann Am: 01.08.2021 13:32:38 Gelesen: 6413 # 1
Hallo zusammen, in dem nachstehenden Stempel aus Stettin finde ich die Abkürzung "NACH 8 U.ABS." Was bedeutet sie? Nach 8 Uhr abends und nach Absendung (Briefabgang) der Post? Der Brief geht erst mit dem nächsten Briefabgang/am nächsten Tag auf Reisen! Gruß Wolfgang
DERMZ Am: 01.08.2021 14:34:29 Gelesen: 6401 # 2
@ wheilmann [#4] Hallo Wolfgang, ganz einfache Erkärung: NACH 8 U(HR) AB(END)S Der Stempel stammt etwa aus dem Jahr 1840. Beste Grüße Olaf
wheilmann Am: 01.08.2021 15:02:44 Gelesen: 6392 # 3
Hallo Olaf, das war auch mein erster Gedanke, danke! Als Briefmarke auf dem Brief ist die Preußen 2 Silbergroschen schwarz auf blau und 3 Silbergroschen schwarz auf gelb verklebt, Erstausgabetag 23.08.1857. Stempeldatum dann frühestens 10.01.1858. Kannst du mir auch beantworten, wie ich da oben die Thema-Zeile berichtigen kann, fehlt ein "n" hinter Stempel? Gruß Wolfgang
wheilmann Am: 03.08.2021 20:19:04 Gelesen: 6375 # 4
Hallo zusammen, wer kann diese Abkürzung erklären? Es handelt sich um einen Bahnpoststempel: POST: -SP: BÜR. IV von der Strecke GÖRLITZ -KOHLFURT (Görlitz - Hennersdorf - Lissa - Kohlfurt) Vielleicht kann ja ein Bahnpost-Experte einen Hinweis geben. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Gruß Wolfgang
wheilmann Am: 03.08.2021 20:32:21 Gelesen: 6369 # 5
Hallo zusammen, ich denke, ich habe die Erklärung schon gefunden: Preußen Am 3. November 1838 erschien in Preußen das Gesetz über die Eisenbahnunternehmungen. § 36 behielt der Postverwaltung vor, die Eisenbahnen zur Beförderung von postmäßigen Versendungen zu benutzen. Die Einführung des neuen Speditionsverfahrens, des Bahnpostdienstes selbst erfolgte am 1. Mai 1849. Acht Post-Speditions-Ämter wurden die in den Zügen tätigen Post-Speditions-Bureaus unterstellt. Die Vorsteher dieser Ämter waren anfänglich Postsekretäre, später Postdirektoren (in den 1850er Jahren wurden die Ämter – je nach ihrem Geschäftsumfang – von Beamten des höheren oder des gehobenen Dienstes geleitet). Am 29. Januar 1856 erhielten die Speditionsämter und die Bureaus den Namen Eisenbahn-Post-Amt und Eisenbahn-Post-Bureau. Zur Beaufsichtigung des preußischen Bahnpostdienstes wurde am 1. April 1850 ein Eisenbahn-Postinspektor eingesetzt, dessen Stelle aber bereits 1854 wieder eingezogen wurde; seine Dienstgeschäfte gingen auf die Bezirks-Postinspektoren über. (unter Bahnpost/Wikipedia) Gruß Wolfgang
wheilmann Am: 30.11.2025 18:39:13 Gelesen: 3776 # 6
Hallo zusammen, ich kann mir die Abkürzung "FÜRSTTH. LÜBECK" nicht erklären. Zu dem Wort FÜRSTENTUM gibt es die Abkürzungen: Ft., Fst., Frst., Fstm. Wer kann helfen? Schön wäre es, wenn mir jemand dazu auch eine Quellenangabe nennen könnte. Gruß Wolfgang
volkimal Am: 30.11.2025 19:22:00 Gelesen: 3758 # 7
@ wheilmann [#6] Hallo Wolfgang, bis in die Zeit kurz nach 1900 wurde das Wort "Fürstentum" noch mit "h" geschrieben - also "Fürstenthum". Das ist im Stempel gemeint. Du findest zwei Quellenangaben mit dieser Schreibweise bei Wikipedia [1]. Auf der Orthographische Konferenz von 1901 [2] wurde das th in der Regel abgeschafft. Dennoch findet man die Stempel mit Fürstenth. Lübeck bis in die 1920-er Jahre. Viele Grüße Volkmar [1] https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstentum_L%C3%BCbeck [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Orthographische_Konferenz_von_1901
sammler70 Am: 30.11.2025 19:32:21 Gelesen: 3752 # 8
ChatGPT schreibt dazu: Die Abkürzung „Fürstth. Lübeck“ steht für👉 „Fürstenthum Lübeck“ (alte Schreibweise), also Fürstentum Lübeck. - Woher kommt diese Bezeichnung? Das „Fürstentum Lübeck“ war kein Teil der Stadt Lübeck, sondern ein eigenständiges Territorium im heute schleswig-holsteinischen Raum. Es gehörte ab 1803 zum Herzogtum Oldenburg. Der Name stammt vom Bistum Lübeck, dessen weltliches Gebiet nach der Säkularisation (1803) in ein Fürstentum umgewandelt wurde. Hauptstadt war Eutin – nicht Lübeck. - Warum findet man den Begriff in Poststempeln? Im 19. Jahrhundert war das Gebiet ein eigenes Verwaltungsgebiet, oft offiziell bezeichnet als: Fürstenthum Lübeck Fürstl. Lübeck Fürstth. Lübeck (typische Abkürzung auf Poststempeln) Poststellen im Gebiet verwendeten die territoriale Bezeichnung im Stempel, auch wenn der Ortsname selbst ein anderer war (z. B. Eutin, Ahrensbök, Süsel usw.). - Kurzfassung „Fürstth.“ = Abkürzung des alten Begriffs Fürstenthum Bezieht sich nicht auf die Hansestadt Lübeck Sondern auf das frühere Fürstentum Lübeck (Eutin) Wurde im 19. Jahrhundert häufig auf Poststempeln verwendet LG Franz [Hinweis Redaktion: KI Antwort, mit grösster Vorsicht zu geniessen]
wheilmann Am: 30.11.2025 21:18:16 Gelesen: 3732 # 9
@ volkimal [#7] @ sammler70 [#8] Herzlichen Dank Euch beiden, bin nicht auf die Idee mit dem "th" gekommen, super, für all die Informationen. Gruß Wolfgang
bayern klassisch Am: 30.11.2025 21:50:07 Gelesen: 3721 # 10
Müsste eigentlich Fürstlich Thurn und Taxisches Postamt (bzw. Oberpostamt) heißen. Warum werden die Stempel hier nicht gezeigt, über die diskutiert werden soll? Zur KI: Besser wissen, als die KI raten zu lassen. LG von bayern klassisch
sammler70 Am: 30.11.2025 21:56:36 Gelesen: 3712 # 11
@ bayern klassisch [#10] Wenn du schon so schlau bist, könntest du ja auch eine Fundstelle und einen Beleg zum Beweis vorlegen.
Michael D Am: 30.11.2025 22:07:54 Gelesen: 3703 # 12
@ sammler70 [#11] Wenn der Stempel gezeigt würde, wäre die Frage sehr schnell geklärt. Es gibt keine Stempel vom "Fürst(h)entum Lübeck" (genauso wie vom "Herzogtum Sachen-Meiningen" usw.), sondern nur von der Freien Stadt Lübeck, in der es ein Fürstlich Thurn und Taxissches Postamt gab. KI-Antworten sind halt genauso schlau wie die Fragestellung.
Richard Am: 30.11.2025 22:07:55 Gelesen: 3703 # 13
@ sammler70 [#11] Bitte sei so freundlich und zeige den Stempel oder Beleg. Damit wird das Geschriebene nicht nur für Dich, sondern für alle die den Beitrag lesen verständlich. Bayern klassisch - Ralph Bernatz - ist Mitglied des Jahres 2012 und ein Kenner der fraglichen Zeit. Schöne Grüsse, Richard
bayern klassisch Am: 30.11.2025 22:12:59 Gelesen: 3697 # 14
@ sammler70 [#11]

Danke für deine niveauvolle Antwort. Ich bin dann mal raus aus dem Thema, denn du und die KI, ihr macht das schon ...
sammler70 Am: 30.11.2025 22:18:37 Gelesen: 3690 # 15
@ Richard [#13] Falls ihr den Beitrag gelesen hättet, dann wüsstet ihr, dass die Frage nicht von mir kam. Und volkimal gab die selbe Antwort. Beide haben wir unsere Quellen angegeben. Im Gegensatz zu deinem Experten, der nur eine Behauptung aufgestellt hat und uns als unwissend bezeichnet hat. Wer ist dann unhöflich?
chris63 Am: 30.11.2025 22:40:12 Gelesen: 3673 # 16
@ wheilmann [#6] Hallo Wolfgang, zum Thema Fürstentum Lübeck alles korrekt, nur als Inschrift in Poststempeln mir unbekannt. Hier irrt die KI. Die Poststempel der Orte des Fürstentums Lübeck tragen als Inschrift Grossherzogtum (versch. Abkürzungen) Oldenburg. Zeigen kann ich somit nur einen Stempel F.TH. u. TAX. PA (wie Ralph schrieb Fürstlich usw.) grüsse Christof
sammler70 Am: 30.11.2025 23:01:14 Gelesen: 3665 # 17
Noch einmal zur Klarstellung, weil jetzt alle auf mich losgehen. Ich habe die Frage nach dem Stempel nicht gestellt und kann ihn somit auch nicht zeigen. Die Frage nach dem Stempel kommt von wheilmann. Ich habe lediglich versucht zu helfen und habe eine Quelle angegeben und extra auf die KI hingewiesen. Wenn sich die KI geirrt hat, dann kann das gerne widerlegt werden. Ich erwarte dann aber auch, dass hier nicht nur ein Einzeiler geschrieben wird mit einer Behauptung ohne entsprechende Nachweise vorzulegen. Sonst kann ich genauso gut der KI glauben.
filunski Am: 01.12.2025 00:21:58 Gelesen: 3643 # 18
Hallo zusammen,

Erst mal langsam mit den durchgehenden Pferden. ;-)

Die einzig richtige Erklärung für die gesuchte Abkürzung, ist die von bayernklassisch. Nachzulesen in der einschlägigen philatelistischen Literatur. Die KI Erklärung klingt zwar plausibel, ist aber wie so oft leider falsch. Die Gründe dafür wurden hier in anderen Themen auch schon angesprochen.

In Sachen Philatelie ist die KI kein verlässlicher Ratgeber und wer trotzdem darauf vertraut, begibt sich aufs Glatteis. Wer lieber auf dubiose computergenerierte "Weisheiten" vertraut, statt auf das Wissen von Fachleuten zu einem bestimmten Gebiet, sollte besser KI Antworten kritisch hinterfragen, nicht nur in Sachen Philatelie.

Nur ein gut gemeinter Hinweis von mir. :-)

Viele Grüße,
Peter
Gauss Am: 01.12.2025 08:40:33 Gelesen: 3608 # 19
Zur ausnahmsweisen Ehrenrettung der KI: https://stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempelsuche_ort=FISSAU+%28F%DCRSTTH.+L%DCBECK%29
filunski Am: 01.12.2025 09:30:26 Gelesen: 3587 # 20
@ Gauss [#19] Hallo Gauss, guter "Einwurf"! Zeigt auch wieder den Vorteil der "EI" (eigene Intelligenz ;-)) gegenüber der KI. Sehr hilfreich wäre es gewesen, hätte uns der Fragesteller (Wolfgang) gleich ein Bild des Stempels gezeigt, um den es sich dreht. Handelt es sich um solche Stempel [1]. oder um solche: Viele Grüße, Peter [1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/101475
Gauss Am: 01.12.2025 09:36:04 Gelesen: 3581 # 21
@ filunski [#20] Wieso, die KI hat doch eine völlig korrekte Antwort gegeben. Nur eben, und das ist das Hauptproblem, ohne Quellenangabe. Was systembedingt ist. Wurde schon oft von KI angelogen, drum übernehme ich nichts direkt, aber ich halte eine Antwort nicht gleich für falsch, wenn sie meinem aktuellen Wissensstand widerspricht.
wheilmann Am: 01.12.2025 11:00:19 Gelesen: 3555 # 22
Hallo zusammen, der besagte Stempelabdruck ist in der Stempeldatenbank unter der Nr. 695059 (nach Freigabe) zu finden. Gruß Wolfgang
Gauss Am: 01.12.2025 11:27:14 Gelesen: 3545 # 23
@ Michael D [#12] Es gab zwar keine Stempel "vom Herzogtum Sachsen-Meiningen", aber selbstverständlich solche mit "Sachsen-Meiningen" im Stempeltext ("Poststellen im Gebiet verwendeten die territoriale Bezeichnung im Stempel", wie die KI richtig zu Lübeck schrieb).
sammler70 Am: 01.12.2025 11:33:21 Gelesen: 3542 # 24
@ Gauss [#21] Vielen Dank für deinen Beitrag. Für mich haben sich die Philaseiten samt anhängenden Datenbanken erledigt. Sollen die Experten alleine machen. Die Fragestellung von wheilmann lautete: ich kann mir die Abkürzung "FÜRSTTH. LÜBECK" nicht erklären. Dann kommen die Experten mit Stempeln, in denen diese Angaben gar nicht vorkommen. Dass die letzten beiden von filunski angeführten Stempel von Thurn u. Taxis sind, hätte ich auch noch gerade so hinbekommen. Und das Fürstth. niemals Fürst oder Fürstenthum Thurn u. Taxis heißen kann, erkenne sogar ich angeblicher Depp, weil man das nie zusammengeschrieben hat. Und nochmal abschließend. Ein Experte unterscheidet sich von einem Klugscheißer dadurch, dass er nachvollziehbare Erklärungen liefert und nicht nur Behauptungen in den Raum stellt. Adios zusammen
filunski Am: 01.12.2025 13:06:47 Gelesen: 3521 # 25
@ wheilmann [#22] Lieber Wolfgang, warum zeigst du denn das Bild nicht, schon bei der Fragestellung? Das hätte hier viele Diskussionen und unnötig "scharfe" Erwiderungen eines Forumsmitglieds erübrigt. ;-) Der Stempel ist ab sofort hier [1] zu finden. Viele Grüße, Peter [1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/695059
filunski Am: 01.12.2025 13:26:33 Gelesen: 3508 # 26
@ sammler70 [#24] "Für mich haben sich die Philaseiten samt anhängenden Datenbanken erledigt. Sollen die Experten alleine machen." Mein lieber Franz, für deine Anliegen hatte ich bislang immer viel Verständnis und dir auch jede gewünschte Hilfestellung zukommen lassen. Deine jetzige Reaktion und auch Wortwahl, nicht nur in diesem Thema, kann ich aber nicht nachvollziehen und so berechtigt dein empfundener "Ärger" manchmal auch sein mag, könnte man sich auch "gewählter" ausdrücken. ;-) In diesem Sinne, Peter
becker04 Am: 01.12.2025 13:48:21 Gelesen: 3491 # 27
@ filunski [#25] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/695059 ist kein guter Beitrag. - ein Punkt zu viel, richtig ist FÜRSTTH. - Datum 27.06.1903, richtig ist 27.06.1893, so war die Karte im KOS Thema zu sehen und Krone/Adler war 1903 schon ungültig. MfG Klaus
filunski Am: 01.12.2025 13:50:53 Gelesen: 3485 # 28
@ becker04 [#27] Danke für die Korrekturhinweise! Ist berichtigt. ;-) Grüße, Peter
wheilmann Am: 21.12.2025 12:23:07 Gelesen: 2842 # 29
Hallo zusammen, ein mir vorliegende Abkürzung in einem älteren Berlin-Stempel kann ich nicht erklären: BERLIN N / P37 (R37) = BERLIN NORD ? Die Bezeichnung befindet sich im unteren Bogen des Kreisstempels mit Kurzsteg vom 04.XI.1921 mit hochgestellter Minuten-Uhrzeit In den mir vorliegenden Berliner Stempelbüchern finde ich dazu keine Erklärung. Wer kann helfen? Gruß Wolfgang
volkimal Am: 21.12.2025 12:50:53 Gelesen: 2832 # 30
@ wheilmann [#29] Hallo Wolfgang, es handelt sich auf jeden Fall um einen Rohrpoststempel. So weit ich weiß ist es ein Stempel vom Postamt Berlin N 37, das die Rohrpostnummer R 37 hatte. Einige Stempel des Postamtes siehst du hier [1]. Mit "BERLIN NORD" kann ich nichts anfangen. Einfacher ist es, wenn Du den Stempel zeigst. Viele Grüße Volkmar [1] https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1646
wheilmann Am: 21.12.2025 13:47:10 Gelesen: 2812 # 31
@ volkimal [#30] Hallo Volkmar, ich besitze auch das Handbuch "1948-1963 Postschnelldienst Berlin Rohrpost-Schnelldienst Berlin Berliner Rohrpost" auf ca. 300 Seiten kein 'Sterbenswort' in der PDF-Suche zu P37, P 37, R37 u. R 37 zu finden. M.E. steht der Buchstabe "N" für Nord. Ich wünsche mir auch eine Antwort mit einer Quellenangabe (erstelle mir aktuell eine Stempel-Abkürzungsliste). Gruß Wolfgang
filunski Am: 21.12.2025 13:57:04 Gelesen: 2804 # 32
@ wheilmann [#31] Hallo Wolfgang, die Großbuchstaben in den Stempelköpfen von Berlin, u.a. auch von Leipzig, N, W, S, O stehen für die jeweiligen Himmelsrichtungen. N also für Nord, S für Süd usw., ebenfalls die jeweils dazwischen liegenden Sektoren, also NW für Nordwest, NO für Nordost usw. Viele Grüße, Peter
wheilmann Am: 22.12.2025 10:05:22 Gelesen: 2741 # 33
Hallo zusammen, in einem vor mir zu beschreibenden Berliner Stempelabdruck fand ich nachstehende Stempeltextzeile: BERLIN N / a / H.T.A Auf der Suche nach einer Erklärung für die Abkürzung HTA zeigte mir die PDF-Suche in dem Büttner-Handbuch (1998) unter BG-Stempel die beiden ihm bekannten Stempelabdrucke auf der Seite 145 an: In seinem Abkürzungsverzeichnis dazu finde ich keine Erklärung der Abkürzung. In dem Verzeichnis 'Besondere Postanstalten' im Büttner-DKB-Stempelbuch finde ich aufgelistet das Haupttelegraphenamt in der Oranienburger Str. 73-76. Ich gehe davon aus, dass die Abkürzung HTA (bzw. H.T.A.) für eben diese Postanstalt steht. Gruß Wolfgang
Uwe Seif Am: 22.12.2025 17:06:41 Gelesen: 2699 # 34
@ wheilmann [#33] Hallo Wolfgang, ja, HTA steht für Haupttelegraphenamt. Gruß Uwe
wheilmann Am: 23.12.2025 13:40:10 Gelesen: 2626 # 35
@ Uwe Seif [#34] Hallo Uwe, herzlichen Dank für die Bestätigung, dass HTA für Haupttelegraphenamt steht. Auf diesem Wege wünsche ich Dir und Deiner Familie besinnliche Weihnachtstage und im neuen Jahr 2026 alles Gute, Glück und ganz besonders Gesundheit. Gruß Wolfgang
wheilmann Am: 23.12.2025 21:28:09 Gelesen: 2559 # 36
Nachtrag zu meinem Beitrag #31: Da bietet der Büttner ein paar Daten mehr, ich habe sie gleich einmal zusammengestellt. Ich wünsche allen FORUM- und Stempeldatenbank-Freunden besinnliche Weihnachten Gruß Wolfgang
wheilmann Am: 26.12.2025 20:14:32 Gelesen: 2351 # 37
Ein weiterer Nachtrag zu meinem Beitrag [#31] und der Frage: Was bedeuten die Bezeichnungen P 37 (R 37) in den Berliner Poststempeln ? In der im Beitrag [#36] gezeigten Tabelle stehen in der Spalte 'Postamt/Anstalt' hinter dem "P" die Nummern des Postamts (hier 37): mit P 37 ist in Berlin das Postamt 37 gemeint, es befand sich im Stadtbereich 'Berlin Nord' in der Schwedter Str. 263 (gemäß 'Berliner Innenstadtpostämter/1920-1945') im "Kollwitzkiez', das Postamt 37 ist auch gleichzeitig das R 37 - "R" bedeutet hier Rohrpostamt - in der vorgenannten Aufstellung. In der Hoffnung, dass die " KI " künftig die vorgenannten Bezeichnungen in den Berliner Poststempeln erklären und beschreiben kann. Gruß Wolfgang