Beste Grüße
Ulrich
Thema:
Rückantwortbriefe mit Absenderfreistempeln
Am: 13.07.2021 11:52:17
Gelesen: 18102
# 1
Hallo zusammen,
letzte Woche aus der Eingangspost unseres Büros gefischt:
Mit Absenderfreistempel (Frankit) am 25.05.2021 vorab freigemachter Antwortbrief (Format C4), Absenderangabe: 87700 Memmingen. Vermutlich ist der Stempel "Geprüft - AGB-Prüfer" im zuständigen Briefzentrum 87 (Kempten) angebracht worden.
Kann es sein, dass der Grund für die Prüfung in der größeren Zeitspanne zwischen Vorabfreimachung und Rücksendung liegt?
Beste Grüße
Ulrich
Beste Grüße
Ulrich
Am: 13.07.2021 12:57:23
Gelesen: 18073
# 2
Hallo Namensvetter,
es gibt noch eine Merkwürdigkeit: Der "Antwort"-Stempel über der Adresse. Das bedeutet nämlich normalerweise, dass der Empfänger das Porto übernimmt und das wird in der Tat im Briefzentrum überprüft, weil die DPAG einer missbräuchlichen Nutzung durch den Absender gerne mal nachgeht.
Gruß
Uli
Am: 13.07.2021 13:50:16
Gelesen: 18049
# 3
@ GSFreak [#1]
Hallo Ulrich und an alle,
ein Absenderfreistempelabschlag hat ja ein Datum. Dieses Datum darf maximal 3 Tage alt sein, sonst wird die Sendung als nicht frankiert gewertet und mit Nachentgelt belegt. Wie man in deinem Fall sieht, war das Datum der 25.5.21.
Wenn die Sendung nun erst dieser Tage im BZ aufgetaucht ist, wurde diese zuerst einmal wegen das alten Datums rausgefischt und den AGB-Prüfer zur Prüfung vorgelegt.
Dieser hat den Vermerk "Antwort" (also ein vorfrankierter Rückumschlag) gefunden und damit war nun doch wieder alles in Ordnung. Denn bei vorfrankierten Rückumschlägen mit Absenderfreistempeln gilt, wenn mich nicht alles täuscht, ab dem Stempeldatum eine 6 monatige Gültigkeitsfrist. Erst danach wäre die Sendung nicht mehr ordentlich frankiert.
Viele Grüße Jürgen
Am: 13.07.2021 14:47:14
Gelesen: 18020
# 4
@ Journalist [#3]
Vielen Dank für die Info, Jürgen.
Von mit Absenderfreistempeln vorfrankierten Rückumschlägen höre ich zum ersten Mal und kann mir deren Sinn aus DPAG-Sicht nicht wirklich vorstellen. Die notwendige Prüfung im BZ müsste doch viel aufwändiger sein als das nachträgliche Abrechnen von Antwort-Schreiben beim Empfänger im üblichen Verfahren.
Gruß
Uli
Am: 13.07.2021 18:10:55
Gelesen: 17953
# 5
@ uli [#4]
Hallo Uli und an alle,
durch das Stempeln mit der Absenderfreistempelmaschine ist der Betrag vom Absender verbucht bzw. bezahlt. Eine weitere Kontrolle ist normalerweise nicht nötig. Es geht hier nur darum, ob der Empfänger diesen Umschlag innerhalb des möglichen Zeitrahmens genutzt hat.
Diese Kontrollen sind Zufallskontrollen. Außerdem ist diese Versendungsformvariante in der Praxis heutzutage doch relativ selten. Bei manchen Maschinen kann man diese Versendungsart sogar einstellen, wie der folgende Scan eines Standardbriefes zeigt, der auch echt gelaufen ist, wie die Kodierung zeigt.

Viele Grüße Jürgen

Viele Grüße Jürgen
Am: 13.07.2021 20:21:56
Gelesen: 17903
# 6
@ GSFreak [#1]
@ Journalist [#3]
@ Journalist [#5]
Der Grund, warum der in Beitrag [#1] gezeigte Beleg gesondert geprüft wurde, dürfte darin liegen, dass der Antwortumschlag als normaler Großbrief (Produktschlüssel 21) frankiert wurde. Da das Datum hier nicht mit dem Einlieferungsdatum übereinstimmte, wurde die Diskrepanz wohl maschinell erkannt und der Brief wurde aussortiert und geprüft.
Rückantwortbriefe haben einen eigenen Produktschlüssel der Deutschen Post. Für einen Rückantwort-Großbrief lautet der Produktschlüssel 921 [1]. Wäre dieser bei der Freimachung verwendet worden, hätte die FRANKIT-Maschine den Text "Rückantwort" mit gedruckt (wie in Beitrag [#5] gezeigt), und der Brief hätte vermutlich ohne weitere Prüfung den postalischen Weg durchlaufen.
In den "Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Post AG für die Frankierung von Sendungen mit FRANKIERMASCHINEN" [2] lauten die Vorgaben: „Umhüllungen, Karten und Aufschriftzettel für Sendungen können vom Nutzer der Frankiermaschine für die Rücksendung innerhalb Deutschlands vorfrankiert werden („vorfrankierte Sungen“). In diesem Fall ist die Frankierung auch dann zulässig, wenn das Datum im Frankiervermerk mehr als einen Tag vom tatsächlichen Einlieferungsdatum abweicht.“
Eine Gültigkeitsfrist ist hier nicht genannt.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] https://resources.quadient.com/m/3037bfd03a46efb6/original/Produkt-und-Tariftabelle-Hersteller-Februar-2021.pdf
[2] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/Frankiermaschine/dp-agb-frankiermaschinen-201807.pdf
Am: 30.05.2024 10:36:20
Gelesen: 13572
# 7
Hallo zusammen,
einen nicht alltäglichen freigestempelten Antwortbrief möchte ich vorstellen.
Derartige Umschläge werden einem Schreiben, in diesem Fall einem Versicherungskunden oder ähnlich beigefügt. Diese vorausfrankierten Umschläge müssen mit dem Vermerk Antwort versehen sein. Bei der Benutzung (Rücksendung) dieses Umschlages muss vom jeweiligen Annahmepostamt durch Handstempel o.ä. der Freistempel „entwertet“ werden.

C343756,2000 Hamburg 36, Postfach 300140 und nach Umzug C343756, 2000 Hamburg 1, Postfach 100220
In diesem ungewöhnlichen Fall sind zusätzlich noch einige Dinge zu erwähnen.
Die Aachener und Münchener Versicherung hat sicherlich eine Menge solcher Briefe zu versenden. Meist werden die gelegentlich auf Reserve vorfrankiert.
In diesem Fall sind zum einen der 1. Absenderfreistempel mit Datum 20.10.1987 zu beachten. Bei der Verwendung nach ca. 1,5 Jahre war inzwischen eine Portoerhöhung erfolgt. Daher war es nötig unten zusätzlich mit Datum 18.04.1989 20 Pf. zusätzlich zu frankieren (Portoerhöhung ab 1.4.1989).
Wenn man sich den Umschlag und die Absenderfreistempel weiter genau betrachtet stellt sich heraus, dass in der Zwischenzeit die Versicherung von Hamburg 36 nach Hamburg 1 umgezogen ist. Auch dazu die Änderungen im Klischee des 2. Absenderfreistempel und die handschriftlichen Vermerke der Postfachangaben beachten.
Der Empfänger dieses Umschlages saß in 2418 Ratzeburg. Die Benutzung des Antwortbriefes wurde beim dortigen Postamt mit einem Gelegenheitsstempel (Hand) nach etwas über 4 Monaten bestätigt. Es gibt dafür eine Frist von 6 Monaten wie Jürgen oben [#3] beschrieb.
Also langweilig ist dieser vermeintlich einfache Brief nicht!
Viele Grüße
Hajo

C343756,2000 Hamburg 36, Postfach 300140 und nach Umzug C343756, 2000 Hamburg 1, Postfach 100220
In diesem ungewöhnlichen Fall sind zusätzlich noch einige Dinge zu erwähnen.
Die Aachener und Münchener Versicherung hat sicherlich eine Menge solcher Briefe zu versenden. Meist werden die gelegentlich auf Reserve vorfrankiert.
In diesem Fall sind zum einen der 1. Absenderfreistempel mit Datum 20.10.1987 zu beachten. Bei der Verwendung nach ca. 1,5 Jahre war inzwischen eine Portoerhöhung erfolgt. Daher war es nötig unten zusätzlich mit Datum 18.04.1989 20 Pf. zusätzlich zu frankieren (Portoerhöhung ab 1.4.1989).
Wenn man sich den Umschlag und die Absenderfreistempel weiter genau betrachtet stellt sich heraus, dass in der Zwischenzeit die Versicherung von Hamburg 36 nach Hamburg 1 umgezogen ist. Auch dazu die Änderungen im Klischee des 2. Absenderfreistempel und die handschriftlichen Vermerke der Postfachangaben beachten.
Der Empfänger dieses Umschlages saß in 2418 Ratzeburg. Die Benutzung des Antwortbriefes wurde beim dortigen Postamt mit einem Gelegenheitsstempel (Hand) nach etwas über 4 Monaten bestätigt. Es gibt dafür eine Frist von 6 Monaten wie Jürgen oben [#3] beschrieb.
Also langweilig ist dieser vermeintlich einfache Brief nicht!
Viele Grüße
Hajo
Am: 30.05.2024 18:14:01
Gelesen: 13531
# 8
Hallo,
auch in meinem Exponat zu den Postwurfsendungen sind zwei-drei Belege vorhanden:
Die Reichspost sowie die Deutsche Bundespost ermöglichte eine „Portoermäßigung“ bei der Rücksendung der versandten Antwortbelege, die entweder Teil der Postwurfsendung waren bzw. dieser beilagen, oft wurde auch schon auf diesen das „Rückporto mit einem roten Freistempelabdruck, hier jeweils 1 Pfennig, abgeschlagen.
mit Sammlergruß
Werner
Die Reichspost sowie die Deutsche Bundespost ermöglichte eine „Portoermäßigung“ bei der Rücksendung der versandten Antwortbelege, die entweder Teil der Postwurfsendung waren bzw. dieser beilagen, oft wurde auch schon auf diesen das „Rückporto mit einem roten Freistempelabdruck, hier jeweils 1 Pfennig, abgeschlagen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.05.2024 21:14:06
Gelesen: 13508
# 9
@ HWS-NRW [#8]
Hallo Werner,
der gezeigte Brief wirft bei mir einige Fragen auf, vielleicht kannst du das freundlicherweise etwas ausführlicher erklären.
1. Wodurch identifizierst du den Beleg als „Antwort“-Sendung? Der Freistempel gehört hier dem Absender, nicht dem Adressaten des Briefs. Das spricht meines Erachtens gegen eine Antwortsendung.
2. Wofür genau „ermöglichte“ die Deutsche Bundespost eine „Portoermäßigung“? Welchen Sinn macht eine „Portoermäßigung“ bei vorfrankierten Rückumschlägen oder bei Werbeantworten? Wer sollte von der „Ermäßigung“ profitieren? Gibt es dazu vielleicht ein postalisches Dokument oder eine Quelle, die das erklärt?
3. Handelt es sich bei dem gezeigten Brief tatsächlich um einen postalisch gelaufenen Beleg? Die Portostufe von 1 Pfennig im Jahr 1952 ist mir nicht bekannt, selbst die preiswerteste Wurfsendung kostete damals 2 Pfennig.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Am: 31.05.2024 15:49:04
Gelesen: 13453
# 10
@ Araneus [#9]
Hallo Franz-Josef,
Du hast vollkommen recht mit Deinem Einspruch, ich hatte dummerweise nicht den Text in meinem Exponat verwendet:
Bei der linken unteren Antwortkarte wurde bereits ein 1-Pfennig-Werteindruck abgeschlagen, das „Fehlporto“ wurde dann direkt mit der Postverwaltung ausgeglichen, bei diesem Beleg nutzte der Absender das Porto aber für private Zwecke.
Aber es gab auch bei der Bundespost die Möglichkeit, "Antwort-Karten" mit 1 Pfg-Werteindruck zu verschicken.
Die Karte wurde bei der Gärtner-Auktion mal angeboten ! Und dann zahlte der Empfänger gerne die mit der Post abgemachte Fehlgebühr, da er ja dann einen neuen Kunden gewonnen hatte.
mit Sammlergruß
Werner
Die Karte wurde bei der Gärtner-Auktion mal angeboten ! Und dann zahlte der Empfänger gerne die mit der Post abgemachte Fehlgebühr, da er ja dann einen neuen Kunden gewonnen hatte.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 31.05.2024 19:18:37
Gelesen: 13427
# 11
@ HWS-NRW [#10]
Hallo Werner,
meine Anmerkung zu Deinem Beitrag [#8].
Für mich ist das kein gelaufener Brief, sondern es wurde vermutlich nachträglich eine Adresse mit Schreibmaschine aufgebracht. Ich glaube nicht, dass damals ein Postbeamter das so akzeptiert hätte, ohne mit blauem Stift Nachgebühren zu vermerken.
Zum Beitrag [#10] ist zu vermerken das diese Karte zwar ebenfalls mit 1 Pf. frankiert ist, aber sonst keine weiteren Merkmale aufweist.
Eine derartige postalisch beförderte Karte wäre von Interesse.
So sind beide nur bedrucktes Papier.
Viele Grüße
Hajo
Am: 31.05.2024 21:13:01
Gelesen: 13415
# 12
@ Nordluchs [#11]
Das sehe ich genauso.
VG, Klemens
Am: 04.10.2024 11:43:33
Gelesen: 12758
# 13
Hallo zusammen,
nachfolgend eine vorgedruckte Antwortkarte, sogar mit gültigem Porto durch einen Absenderfreistempel versehen und vermutlich einem Angebot beigefügt.
Hier von der Mindener Wäschefabrik Rudolph Poll.
Nicht häufig zu sehen ist der Hinweis für den Empfänger der Sendung:
Diese Karte kann ohne Freimarken in den Briefkasten geworfen werden.
Welcher normale Benutzer hat schon Kenntnis, was er damit anfangen kann. Daher kam es vor, dass vom Absender eine Briefmarke zusätzlich verklebt wurde.
Die Karte ist nicht benutzt worden aber erhalten geblieben.
Viele Grüße
Hajo
Hier von der Mindener Wäschefabrik Rudolph Poll.
Nicht häufig zu sehen ist der Hinweis für den Empfänger der Sendung:
Diese Karte kann ohne Freimarken in den Briefkasten geworfen werden.
Welcher normale Benutzer hat schon Kenntnis, was er damit anfangen kann. Daher kam es vor, dass vom Absender eine Briefmarke zusätzlich verklebt wurde.
Die Karte ist nicht benutzt worden aber erhalten geblieben.
Viele Grüße
Hajo
Am: 20.01.2025 09:18:16
Gelesen: 12320
# 14
Hallo zusammen,
einen Beleg von der Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft mit den typischen Merkmalen als Antwortbrief verwendet. Wurde mir vor einiger Zeit von einem bekannten Sammler aus Essen überlassen.
Absenderfreistempel vom 17.2.1955, Bestätigung bzw. Entwertung durch den Handstempel vom Postamt Essen vom 19.2.1955 bei der Einlieferung am Schalter.
Essen 1, Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft
Viele Grüße
Hajo
Essen 1, Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft
Viele Grüße
Hajo
Am: 20.01.2025 11:41:48
Gelesen: 12289
# 15
Hallo am Morgen.
Es gab immer mal die Situation, das ein Bürger per Briefwahl abstimmen wollte, und sein Wahlbrief war bereits mit einem AFS der Stadtverwaltung / des Wahlamtes versehen.
Belege aus dem per Eilboten oder Ausland kommen recht selten vor.
mit Sammlergruß
Werner
Es gab immer mal die Situation, das ein Bürger per Briefwahl abstimmen wollte, und sein Wahlbrief war bereits mit einem AFS der Stadtverwaltung / des Wahlamtes versehen.
Belege aus dem per Eilboten oder Ausland kommen recht selten vor.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.01.2025 09:37:31
Gelesen: 12238
# 16
Guten Morgen,
unter einem interessanten Antwortbrief verstehe ich folgendes.
Wie schon in meinem Beitrag [#7] ausführlich vorgestellt, ist das reine Zeigen nicht der Sinn dieses Forums. Beschreibung ist angesagt. Nachfolgend einen ähnlich gelagerten neuen Fund. Ist auch der Zeitraum, als ich dieses Sammelgebiet interessant fand.
E110289 2000 Hamburg 1 75 Jahre Volksfürsorge.
2000 Hamburg 1, Keine Frage, Volksfürsorge Versicherungen
Zu sehen sind 2 Absenderfreistempel (AFS). Der erste mit 75 Jahren Volksfürsorge wurde in großen Mengen vorfrankiert für den laufenden Bedarf. Die Umschläge tragen den gedruckten Vermerk Antwort und die Rücksendeadresse.
Der erste Absenderfreistempel von Pitney Bowes trägt das Datum 01.12.1988. Freigemacht mit dem damals gültigen Porto für Drucksache 20g.
Der zweite AFS der Volksfürsorge ist ein alte Francotyp und wurde mit der zusätzlichen Gebührenerhöhung ab 1.4.1989 vermutlich in größerem Umfang produziert. Dieses wurde einen Tag vor der Erhöhung vorgenommen.
Der ersichtliche zur Entwertung benutzte Maschinenstempel von Köln 3, mit Datum 10.11.1989, weist auf einen Absender aus dem Kölner Raum.
Gruß
Hajo
E110289 2000 Hamburg 1 75 Jahre Volksfürsorge.
2000 Hamburg 1, Keine Frage, Volksfürsorge Versicherungen
Zu sehen sind 2 Absenderfreistempel (AFS). Der erste mit 75 Jahren Volksfürsorge wurde in großen Mengen vorfrankiert für den laufenden Bedarf. Die Umschläge tragen den gedruckten Vermerk Antwort und die Rücksendeadresse.
Der erste Absenderfreistempel von Pitney Bowes trägt das Datum 01.12.1988. Freigemacht mit dem damals gültigen Porto für Drucksache 20g.
Der zweite AFS der Volksfürsorge ist ein alte Francotyp und wurde mit der zusätzlichen Gebührenerhöhung ab 1.4.1989 vermutlich in größerem Umfang produziert. Dieses wurde einen Tag vor der Erhöhung vorgenommen.
Der ersichtliche zur Entwertung benutzte Maschinenstempel von Köln 3, mit Datum 10.11.1989, weist auf einen Absender aus dem Kölner Raum.
Gruß
Hajo
Am: 21.01.2025 10:41:40
Gelesen: 12223
# 17
@ Nordluchs [#16]
„Freigemacht mit dem damals gültigen Porto für Drucksache 20g“
Hallo Hajo,
80 Pfennig war bis zum 31.3.1989 das Porto für einen Standardbrief. Am 01.04.1989 wurde das Porto auf 1,00 DM erhöht.
Dieselben Portostufen galten zwar auch für Drucksachen bis 50 Gramm, da in diesem Fall eine Kennzeichnung als "Drucksache" fehlt, dürfte hier ein Standardbrief vorliegen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Am: 21.01.2025 13:14:42
Gelesen: 12197
# 18
@ Araneus [#17]
Hallo Franz-Josef,
vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit.
Gemeint war der Standardbrief. Hatte für einen andern Artikel die Drucksache im Hinterstübchen und fälschlich eingetragen. Der Zeitraum und die Gebühren sind aber korrekt angegeben.
Das passiert bei gleichzeitig mehreren Dingen beim Schreiben.
Viele Grüße
Hajo
Am: 23.01.2025 17:21:28
Gelesen: 12132
# 19
Eine Rückantwort an das Kreiswehrersatzamt in Essen wurde am 14.3.67 mit einem Absenderfreistempel freigemacht und wie man am Gelegenheitsstempel "Stadt der Kohle" sehen kann, am 16.3.67 zurückgeschickt. Aus dem Eingangsstempel des Kreiswehrersatzamtes ist ersichtlich, dass die Karte dort am 17. März 1967 eingetroffen ist. Der rote Stempel "Antwort" unter dem Wertkasten gehört nicht zum Absenderfreistempel, sondern wurde von Hand aufgebracht.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 24.01.2025 15:18:29
Gelesen: 12102
# 20
Der Wähler, der an der Kommunalwahl des Jahres 1964 in NRW teilnahm, schickte den am 5. September 1964 von der Stadt Essen mit einem Absenderfreistempel (AFS) für die Rückantwort freigemachten Wahlbrief am 17. September 1964 aus Dobel in Baden-Württemberg zurück.
Im AFS warb die Stadt Essen für das Museum Folkwang mit einem analogen Stempel [1].
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=357105
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=357105
Am: 31.01.2025 10:02:01
Gelesen: 11937
# 21
Hallo in die Runde.
Ich glaube, dass ich diesen Beleg noch nicht vorgestellt habe:
Interessant bei diesem bereits vorfrankierten Antwortwahlbrief ist die Tatsache, dass man in dieser Berliner Bundesstelle einen bundesdeutscher Wertrahmen (E-31) nutzte.
Bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Januar 1989 erzielte die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Walter Momper erhebliche Zugewinne. Am 16. März 1989 wurde er an der Spitze eines Senats aus SPD und Alternativer Liste zum Regierenden Bürgermeister gewählt.
Ich glaube, dass ich diesen Beleg noch nicht vorgestellt habe:
Interessant bei diesem bereits vorfrankierten Antwortwahlbrief ist die Tatsache, dass man in dieser Berliner Bundesstelle einen bundesdeutscher Wertrahmen (E-31) nutzte.
Bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Januar 1989 erzielte die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Walter Momper erhebliche Zugewinne. Am 16. März 1989 wurde er an der Spitze eines Senats aus SPD und Alternativer Liste zum Regierenden Bürgermeister gewählt.
Am: 31.01.2025 12:54:01
Gelesen: 11916
# 22
@ HWS-NRW [#21]
Hallo,
kurze Meldung zu der Frage, siehe kleinen Ausschnitt aus dem „Dürst/Eich“ Band 2.
Gruß Hajo
Gruß Hajo
Am: 31.01.2025 13:16:08
Gelesen: 11910
# 23
@ HWS-NRW [#21]
@ Nordluchs [#22]
Ein Blick in die Stempeldatenbank zeigt, dass bei dieser Freistempelmaschine bald darauf der „DEUTSCHE BUNDESPOST“-Rahmen gegen einen „DEUTSCHE BUNDESPOST BERLIN“-Rahmen ausgetauscht worden ist [1]. Der dort gezeigte Abdruck datiert auf den 02.01.1990. Insofern halte ich den von Werner gezeigten Beleg philatelistisch schon interessant.
Die philatelistische Bedeutung des Wahlergebnisses bezogen auf das Thema der Seite erschließt sich mir allerdings nicht.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/91108
Am: 31.01.2025 14:26:03
Gelesen: 11899
# 24
@ Araneus [#23]
Hallo Franz-Josep,
hier unterscheiden wir uns als grundsätzliche Sammler, ich komme aus der Thematischen Philatelie und mich interessieren auch die Nebensachen, Du als Dokumentarier beschränkst Dich mehr auf die technischen Details, wir als Thematiker versuchen, alles, was man als einfacher Philatelist sieht (Daten, Textzeilen), nicht unbedingt in einem Exponat noch einmal zu beschreiben.
Und so können wir immer voneinander lernen und Neues erfahren, wenn wir es nur wollen.
Beste Grüße
Werner
Am: 09.02.2025 15:23:21
Gelesen: 11804
# 25
Hallo,
anbei eine Rückantwort innerhalb von Hamburg gelaufen.
Hamburg ,1 Spare durch uns beim Einzelhandel , W.K.G, Mönckebergstr. 7, Waren-Kredit - Gesellschaft des Hamburger Einzelhandel e. G.m.b.H.
Gruß
Hajo
Hamburg ,1 Spare durch uns beim Einzelhandel , W.K.G, Mönckebergstr. 7, Waren-Kredit - Gesellschaft des Hamburger Einzelhandel e. G.m.b.H.
Gruß
Hajo
Am: 02.03.2025 15:48:10
Gelesen: 11547
# 26
Hallo in die Runde,
auch von mir mal ein Rückantwortbrief mit Absenderfreistempeln der so wohl nicht unbedingt als gewöhnliche Frankierung daher kommt.
Ich zeige den Fensterbriefumschlag hier mal als ganzen Umschlag da er ja auch die Codierung aufzeigt die letztlich belegt das der Brief auch echt gelaufen ist.
Fensterbriefumschläge dieser Art sind ja eigentlich "richtige Langweiler" oder etwas freundlicher formuliert "trockene Sammlerkost".
Im vorliegenden Fall hatte der Landkreis Cloppenburg ein Schreiben an den Bezirksverband Oldenburg gesendet und einen vorfrankierten Umschlag mit Datum vom 06.12.1996 für die Rückantwort beigelegt.
Soweit so gut! Der Bezirksverband Oldenburg hat das Schreiben wohl ordnungsgemäß beantwortet und auch den Umschlag zur Rückantwort benutzt und der eigenen Poststelle zum Versand übergeben.
Bei der Poststelle des Bezirksverband hatte man aber wohl übersehen das der Brief bereits vorfrankiert war. So kam es dazu das der Brief nochmals eine Frankierung am 11.12.1996 erhielt und damit letztlich um eine Mark überfrankiert war.
Die Post als Dienstleister wird es wohl gefreut haben, falls sie es den je bemerkt haben soll.
Um das Stempelgewirr etwas zu entzerren, habe ich aus meinem Fundus die beiden verwendeten Absenderfreistempel mal einzeln eingescannt.
Der Landkreis Cloppenburg verwendete eine Pitney Bowes Maschine mit der Kennung E 39 1114 und der Bezirksverband Oldenburg eine Frama mit der Kennung A 09 4851.
Schöne Grüße,
Thomas
Ich zeige den Fensterbriefumschlag hier mal als ganzen Umschlag da er ja auch die Codierung aufzeigt die letztlich belegt das der Brief auch echt gelaufen ist.
Fensterbriefumschläge dieser Art sind ja eigentlich "richtige Langweiler" oder etwas freundlicher formuliert "trockene Sammlerkost".
Im vorliegenden Fall hatte der Landkreis Cloppenburg ein Schreiben an den Bezirksverband Oldenburg gesendet und einen vorfrankierten Umschlag mit Datum vom 06.12.1996 für die Rückantwort beigelegt.
Soweit so gut! Der Bezirksverband Oldenburg hat das Schreiben wohl ordnungsgemäß beantwortet und auch den Umschlag zur Rückantwort benutzt und der eigenen Poststelle zum Versand übergeben.
Bei der Poststelle des Bezirksverband hatte man aber wohl übersehen das der Brief bereits vorfrankiert war. So kam es dazu das der Brief nochmals eine Frankierung am 11.12.1996 erhielt und damit letztlich um eine Mark überfrankiert war.
Die Post als Dienstleister wird es wohl gefreut haben, falls sie es den je bemerkt haben soll.
Um das Stempelgewirr etwas zu entzerren, habe ich aus meinem Fundus die beiden verwendeten Absenderfreistempel mal einzeln eingescannt.
Der Landkreis Cloppenburg verwendete eine Pitney Bowes Maschine mit der Kennung E 39 1114 und der Bezirksverband Oldenburg eine Frama mit der Kennung A 09 4851.
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 08.03.2025 08:37:09
Gelesen: 11461
# 27
Hallo,
einen Brief mit freigemachter Rückantwort vom 22.10.1984 auf dem Tisch.
7460 Balingen 1, OFFIZIELLER AUSRÜSTER DER DEUTSCHEN OLYMPIA-MANNSCHAFT LOS ANGELES 1984 mit Herrenwäsche CECEBA
Mit Handstempel von 7407 Rottenburg a. Neckar 1 (26.10.1984) für die Rücksendung bestätigt bzw. vorschriftsmäßig entwertet.
Gruß
Hajo
7460 Balingen 1, OFFIZIELLER AUSRÜSTER DER DEUTSCHEN OLYMPIA-MANNSCHAFT LOS ANGELES 1984 mit Herrenwäsche CECEBA
Mit Handstempel von 7407 Rottenburg a. Neckar 1 (26.10.1984) für die Rücksendung bestätigt bzw. vorschriftsmäßig entwertet.
Gruß
Hajo
Am: 15.03.2025 10:29:30
Gelesen: 11312
# 28
Hallo
mal wieder eine Rückantwort, diesmal aus Grönenbach im Allgäu nach Hamburg.
Grönenbach 2 (BHF), Milz & Rau K.G.
Mit Freistempel des Absenders vom 14.2.38 versehen und in Hamburg 1 bei der Einlieferung von der Post am 22.2.38 gestempelt und entwertet.
Gruß
Hajo
Grönenbach 2 (BHF), Milz & Rau K.G.
Mit Freistempel des Absenders vom 14.2.38 versehen und in Hamburg 1 bei der Einlieferung von der Post am 22.2.38 gestempelt und entwertet.
Gruß
Hajo
Am: 23.03.2025 17:48:23
Gelesen: 11151
# 29
Hallo an diesem Sonntag,
hier ein Beleg, der nicht so richtig in einen der vorhandenen Thread passt:
Die Stadtverwaltung hatte im Februar 1990 einen Brief versandt, dem dieser Rückantwortbrief bei lag, interessant für mich war die Portostufe zu 99 Pfennigen, per Absenderfreistempel (E-31) aufgedruckt, hier sollte wohl die "hohe" Summe dazu anregen, mittels eines dazugezahlten Pfennigs (in welcher Form auch immer) den Brief zurückzusenden.
So kann ich aber recht sauber die eigentlich nicht mögliche Gebührenstufe in meinem kommenden Buch vorzustellen.
Oder hat jemand aus der Runde eine andere Anregung?
mit Sammlergruß
Werner
Die Stadtverwaltung hatte im Februar 1990 einen Brief versandt, dem dieser Rückantwortbrief bei lag, interessant für mich war die Portostufe zu 99 Pfennigen, per Absenderfreistempel (E-31) aufgedruckt, hier sollte wohl die "hohe" Summe dazu anregen, mittels eines dazugezahlten Pfennigs (in welcher Form auch immer) den Brief zurückzusenden.
So kann ich aber recht sauber die eigentlich nicht mögliche Gebührenstufe in meinem kommenden Buch vorzustellen.
Oder hat jemand aus der Runde eine andere Anregung?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.03.2025 16:01:07
Gelesen: 11108
# 30
Hallo in die Runde,
hier nun noch ein (Rück)Antwort(Brief) den es eigentlich so auch nicht hätte geben müssen.
Der Antwort-Briefumschlag der Deutschen Angestellten Krankenkasse ist ja eigentlich eindeutig gekennzeichnet, sofern man lesen kann.
Entgelt / bezahlt / Empfänger
Aber es kam halt eben anders. Auch hier wurde beim Polcher Unternehmen Micro Elektronik der Brief einfach, vermutlich der Bequemlichkeit halber, nicht per Hand aussortiert und ganz normal mit der restlichen ausgehenden Tagespost durch die Frankiermaschine geschickt. Na ja, halt eben 1,10 DM verschenkt!
Schöne Grüße,
Thomas
Der Antwort-Briefumschlag der Deutschen Angestellten Krankenkasse ist ja eigentlich eindeutig gekennzeichnet, sofern man lesen kann.
Entgelt / bezahlt / Empfänger
Aber es kam halt eben anders. Auch hier wurde beim Polcher Unternehmen Micro Elektronik der Brief einfach, vermutlich der Bequemlichkeit halber, nicht per Hand aussortiert und ganz normal mit der restlichen ausgehenden Tagespost durch die Frankiermaschine geschickt. Na ja, halt eben 1,10 DM verschenkt!
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 24.03.2025 17:47:20
Gelesen: 11093
# 31
@ HWS-NRW [#29]
Was macht Dich Glauben, dass dieser Beleg wirklich als Rückantwort gedacht war? Dafür fehlt doch eigentlich der Eindruck des Empfängers (der Stadt Mainz)? Wer weiss, weshalb die den Abschlag zu 99 Pfennig angefertigt haben? Wie hätte der "Kunde" die fehlenden 1 Pfennig überhaupt darstellen können (außer ggf. mit entsprechend "richtig" Aufwand, wie u.U. eine ATM [wobei ich meine 1990 gab es dafür noch das Minimum von 5 Pf.], eine Schalterfreimachung [ich meine aber die freiprogrammierbaren "Digitalmarken"-Schalterlabel gab es seinerzeit noch nicht], bliebe also nur noch irgendeine "Gebühr bezahlt"-Barfreimachung im Postamt, oder?).
Eine rabattierte Sondergebühren-Stufe für eine AFS-Frankatur - wie aktuell in den USA - ist mir aber für D nicht bekannt ;-) Ich sehe deshalb hier keinen vorfrankierten, "echten" Rückantwortbriefumschlag.
Außer vielleciht die Stadt Mainz hat einen Menschenversuch durchgeführt "wie reagiert der Bürger"? Nee, just kidding. Oder die Stadt ging davon aus, dass der Bürger diesen Rückumschlag - so wie er ist -, d.h. unterfrankiert, verwendet, heisst die Post hätte jeweils 1 Pfennig Nachgebühr verlangt und man wollte über eine Abrechnung eine Rücklaufstatistik erstellen: X mal 1 Pfennig = Anzahl der Rücksendungen? Nee, just kidding again, das war nur Spass ;-)
Der Status ist für mich deshalb erst einmal doch recht zweifelhaft, ich kann hier keinen irgendwie geartetetn Sinn erkennen. Sorry.
Beste Grüße
Thomas
Am: 24.03.2025 17:57:25
Gelesen: 11091
# 32
@ DL8AAM [#31]
Hallo Thomas,
das könnte tatsächlich so angedacht sein, dass die Empfänger den Umschlag einfach zurück senden sollten und die Stadtkasse das "Strafporto" bezahlt hätte. Aber - hätte, hätte, Fahrradkette.
Ich fand den Beleg aber ideal für mein geplantes Buch über die AFS-Portostufen von 1 Rpf - ? Pfennigen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.03.2025 18:55:57
Gelesen: 11074
# 33
@ HWS-NRW [#29]
@ DL8AAM [#31]
@ HWS-NRW [#32]
Ich gebe Thomas völlig Recht: Der Beleg genügt nicht den Vorschriften für eine vorfrankierte Rückantwort, allein schon, weil die Rücksendeadresse fehlt. Ich würde den Beleg der Rubrik „ Absenderfreistempel: Gefälligkeitsstempelungen“ zuordnen.
Die 99 Pfennig sind hier meines Erachtens wahrscheinlich willkürlich, vielleicht auch zufällig oder vesehentlich eingestellt worden. Dann handelt es sich aber nicht um einen „ Portostufe“, sondern um eine beliebige Freistempeleinstellung. Da sollte man als Philatelist schon differenzieren.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Am: 25.03.2025 13:14:09
Gelesen: 11045
# 34
Hallo zusammen,
hier liegt mir leider nicht der komplette Beleg vor, aber ich denke dieser Abschnitt dürfte hier auch seinen Platz finden. Von DEVK / VERSICHERUNGEN / Regionaldirektion Erfurt / Postfach 90 01 61, 99104 Erfurt wurde wohl als "Vorausentwertung" kein Tagesdatum, sondern lediglich ERFURT / 99098 mit 12.05 terminiert. Im Maschinenstempel H501867 wurde neben dem Werbeklischee der Zusatz "ANTWORT" angegeben. Damit erübrigte sich vom Absender eine gesonderte Freimachung.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Am: 30.03.2025 13:13:06
Gelesen: 10924
# 35
Hallo zusammen,
im Normalfall stehen bei der freigemachten Rückantwort durch den Absender dieser mit dem Adressaten in unmittelbarem Briefaustausch.
Überraschend bin ich nun in meinen alten AirPlus-Unterlagen auf dieses nicht alltägliche offenkundige Dreiecksverhältnis bei der Rückantwort gestossen. Freimachung durch AFS NEU-ISENBURG 1 / 63263 vom 3.12.1999 mit Maschinenkennung E650084 und mir zur Weiterleitung nach Beantwortung an PwC übermittelt.

Hintergrund. Lufthansa AirPlus teilt mir am 3.12. 1999 mit: Wegen eines Fehlers in unserer EDV-Verarbeitung wurde Ihnen eine falsche Konto Nr. mitgeteilt.
Bitte senden Sie Ihr Antwortschreiben unter Benutzung des beiliegenden Rückumschlages an folgende Anschrift: PwC Deutsche Revision AG … (Ob möglicherweise die PwC bei der Buchprüfung die Unstimmigkeit festgestellt hatte, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis).
Mit freundlichen Sonntagsgrüßen
Edwin

Hintergrund. Lufthansa AirPlus teilt mir am 3.12. 1999 mit: Wegen eines Fehlers in unserer EDV-Verarbeitung wurde Ihnen eine falsche Konto Nr. mitgeteilt.
Bitte senden Sie Ihr Antwortschreiben unter Benutzung des beiliegenden Rückumschlages an folgende Anschrift: PwC Deutsche Revision AG … (Ob möglicherweise die PwC bei der Buchprüfung die Unstimmigkeit festgestellt hatte, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis).
Mit freundlichen Sonntagsgrüßen
Edwin
Am: 30.03.2025 17:56:13
Gelesen: 10891
# 36
@ epem7081 [#35]
Ähnliche "Dreieckskonstruktionen" waren bei meinem alten Arbeitgeber auch recht häufig zu sehen. Viele unserer seinerzeitigen Kunden bzw. Lieferanten hatten uns zur Erstellung ihres Jahresabschlusses (fast) jedes Jahr entsprechende Salden-Abgleiche zur Kontrolle übersendet, mit beigelegtem Rückumschlag (frankiert durch den Kunden/Lieferanten selbst), aber bereits mit der Empfängeradresse des beauftragten Wirtschaftsprüfungsunternehmen versehen.
Zumindest bis Corona war das noch sehr verbreitet. Diese 'um die Ecke'-Konstruktion ist aber auch sinnvoll, denn wenn wir nicht direkt von unserem Vertragspartner angefragt worden wären, sondern von irgendeinem unbekannten Dritten, hätten wir sicherlich nicht darauf reagiert, "da könnte ja jeder kommen", um an fremde Geschäftsdaten zu kommen.
Beste Grüße
Thomas
Am: 03.04.2025 20:53:30
Gelesen: 10639
# 37
Nachfolgend eine Sendung als Rückantwort von 1938:

Sendung zu 12 Pfennig und 18 Groschen von 1938 nach Aschaffenburg
Ein Absender des Briefes ist nicht erkennbar. Als Beiwerk wurden zwei österreichische Freimarken zu 12 und 6 Groschen verklebt, gestempelt mit dem Zweizeiler "Nachträglich entwertet / Postamt 2 Aschaffenburg". Der Brief selbst wurde im Voraus mit einem Absenderfreistempel der Güldner-Motoren-Werke aus Aschaffenburg 2 vom 29.04.1938 versehen und mit einem Handstempelabschlag als "Antwort" gekennzeichnet. Soweit die offensichtlichen Fakten.
Die beiden Briefmarken in Kombination mit dem Datum lassen erkennen, das die Sendung aus dem wenige Wochen (oder Monate) dem Deutschen Reich angeschlossenen Staatsgebiet des früheren Österreich abgeschickt wurde. Die österreichischen Briefmarken waren bis zum 31.10.1938 gültig gewesen. Dies schränkt den Versandzeitraum ein. Da am Abgangsort keine Stempelung erfolgte, wurden die Briefmarken am Zielort Aschaffenburg sauber nachträglich entwertet.
Am 04.04.1938 wurde im ehemaligen Österreich die Reichsmark als Währung eingeführt. Der Umrechnungskurs lag bei 1,50 Schilling = 1,00 Reichsmark. Demnach sind die verklebten 18 Groschen als 12 Pfennig zu werten und die Frankatur wurde durch die Briefmarken auf 24 Pf. für eine Sendung bis 100 g Gewicht erhöht.
Gruß
Stefan

Sendung zu 12 Pfennig und 18 Groschen von 1938 nach Aschaffenburg
Ein Absender des Briefes ist nicht erkennbar. Als Beiwerk wurden zwei österreichische Freimarken zu 12 und 6 Groschen verklebt, gestempelt mit dem Zweizeiler "Nachträglich entwertet / Postamt 2 Aschaffenburg". Der Brief selbst wurde im Voraus mit einem Absenderfreistempel der Güldner-Motoren-Werke aus Aschaffenburg 2 vom 29.04.1938 versehen und mit einem Handstempelabschlag als "Antwort" gekennzeichnet. Soweit die offensichtlichen Fakten.
Die beiden Briefmarken in Kombination mit dem Datum lassen erkennen, das die Sendung aus dem wenige Wochen (oder Monate) dem Deutschen Reich angeschlossenen Staatsgebiet des früheren Österreich abgeschickt wurde. Die österreichischen Briefmarken waren bis zum 31.10.1938 gültig gewesen. Dies schränkt den Versandzeitraum ein. Da am Abgangsort keine Stempelung erfolgte, wurden die Briefmarken am Zielort Aschaffenburg sauber nachträglich entwertet.
Am 04.04.1938 wurde im ehemaligen Österreich die Reichsmark als Währung eingeführt. Der Umrechnungskurs lag bei 1,50 Schilling = 1,00 Reichsmark. Demnach sind die verklebten 18 Groschen als 12 Pfennig zu werten und die Frankatur wurde durch die Briefmarken auf 24 Pf. für eine Sendung bis 100 g Gewicht erhöht.
Gruß
Stefan
Am: 13.04.2025 16:30:15
Gelesen: 10437
# 38
Ein Antwortbrief der H. Rost & Co. Balatros-Werke aus Hamburg-Harburg 1 war mit Datum 15. Januar 1941 freigemacht mit einem Absenderfreistempel Francotyp C mit Wertrahmen Reichsadler, Landesname in Frakturschrift. Zurückgeschickt wurde die Antwort, wie am Ortswerbestempel aus Mühlau über Burgstädt zu sehen ist, am 18. Januar 1941.
Hier [1] gibt es interessante Informationen zu den Balatros-Werken und ihren Produkten.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] https://www.harbuch.de/frische-themen-artikel/balatros.html
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] https://www.harbuch.de/frische-themen-artikel/balatros.html
Am: 03.05.2025 13:56:28
Gelesen: 10185
# 39
Hallo zusammen,
ein Antwortbrief an die Landesbauernschaft Kurmark in Berlin vom 30.03.1937:
Schön finde ich, dass der Brief bei der Poststelle "Wendisch Bork / über Brück (Mark)" aufgegeben wurde.
Es gab über 60 Orte, die den Zusatz „Wendisch“ oder „Windisch“ haben. Dieser Zusatz stammt von dem westslawischen Volk der Wenden bzw. Winden, die vom 7. Jahrhundert an große Teile Nord- und Ostdeutschlands bewohnten. Ende 1937 wurden die Namen vieler dieser Orte umbenannt, damit sie im Sinne der nationalsozialistischen Politik "deutscher" und weniger "slawisch" klingen sollten. So entstand aus dem slawischen Namen „Wendisch-Bork“ die neue Bezeichnung „Alt-Bork“.
Viele Grüße
Volkmar
Schön finde ich, dass der Brief bei der Poststelle "Wendisch Bork / über Brück (Mark)" aufgegeben wurde.
Es gab über 60 Orte, die den Zusatz „Wendisch“ oder „Windisch“ haben. Dieser Zusatz stammt von dem westslawischen Volk der Wenden bzw. Winden, die vom 7. Jahrhundert an große Teile Nord- und Ostdeutschlands bewohnten. Ende 1937 wurden die Namen vieler dieser Orte umbenannt, damit sie im Sinne der nationalsozialistischen Politik "deutscher" und weniger "slawisch" klingen sollten. So entstand aus dem slawischen Namen „Wendisch-Bork“ die neue Bezeichnung „Alt-Bork“.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 01.06.2025 19:48:16
Gelesen: 9779
# 40
Hallo am Abend.
Vorfrankierter Umschlag (AFS E-1), aus LEIPZIG, zurück gesandt vom Postamt Bleicherode im September 1932.
mit Sammlergruß
Werner
Vorfrankierter Umschlag (AFS E-1), aus LEIPZIG, zurück gesandt vom Postamt Bleicherode im September 1932.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.07.2025 10:51:27
Gelesen: 9411
# 41
Hallo,
gezeigt wird ein Antwortbrief der vermutlich in größerer Stückzahl vom Schleswiger Wetterdienst produziert wurde. Diese wurden örtlichen Beobachtungsstellen zur Verfügung gestellt, um z.B. monatliche Ablesedaten zu übermitteln.

F215451, 24837 Schleswig, DWD, Deutscher Wetterdienst, Regenpfeiferweg 9
Der Absender saß in 24601 Wankendorf und antwortete am 22.5.1997. Könnte sich zum Beispiel um gesammelte Regenmengen in einem Reagenzglas handeln oder ähnlich.
Die Benutzung des Antwortbriefes wurde beim dortigen Postamt mit einem Gelegenheitsstempel (Hand) nach ca. 2 Monaten bestätigt. Es gibt für die Gültigkeit des Absenderfreistempel eine Frist von 6 Monaten.
Für Interessierte siehe Beitrag: https://www.philaseiten.de/beitrag/343005
Gruß
Hajo

F215451, 24837 Schleswig, DWD, Deutscher Wetterdienst, Regenpfeiferweg 9
Der Absender saß in 24601 Wankendorf und antwortete am 22.5.1997. Könnte sich zum Beispiel um gesammelte Regenmengen in einem Reagenzglas handeln oder ähnlich.
Die Benutzung des Antwortbriefes wurde beim dortigen Postamt mit einem Gelegenheitsstempel (Hand) nach ca. 2 Monaten bestätigt. Es gibt für die Gültigkeit des Absenderfreistempel eine Frist von 6 Monaten.
Für Interessierte siehe Beitrag: https://www.philaseiten.de/beitrag/343005
Gruß
Hajo
Am: 01.07.2025 17:13:50
Gelesen: 9377
# 42
Moin zusammen,
aus dem Kreis Prüm (Eifel) zwei Belege zum Thema: Zeitungsträger antworten ihrem Brötchengeber.
Pronsfeld 1948
Wallersheim über Prüm 1948
Die PSt II Wallersheim über Prüm ist seit 1933 im Regionalverzeichnis der OPD Trier als PSt II gelistet, die Umwandlung zur Pst I erfolgte zum 01.01.1958.
Der mir bekannte früheste Stempelabschlag datiert vom 07.08.1934, typischer zweizeiliger PSt II Stempel Wallersheim über Prüm
Viele Grüße
Rolf
Wallersheim über Prüm 1948
Die PSt II Wallersheim über Prüm ist seit 1933 im Regionalverzeichnis der OPD Trier als PSt II gelistet, die Umwandlung zur Pst I erfolgte zum 01.01.1958.
Der mir bekannte früheste Stempelabschlag datiert vom 07.08.1934, typischer zweizeiliger PSt II Stempel Wallersheim über Prüm
Viele Grüße
Rolf
Am: 19.08.2025 16:14:56
Gelesen: 8693
# 43
Die Westfalenhütte AG aus Dortmund verschickte mit Datum vom 9.12.51 einen mit einer Francotyp D und Wertrahmen Deutsche Bundespost freigemachten Rückantwortbrief. Auch die zu dieser Zeit erforderliche Notopfermarke wurde verklebt. Der Stempel (21b) Wetter (Ruhr) d vom 22.12.51 dokumentiert die Rücksendung.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 06.09.2025 14:58:52
Gelesen: 8435
# 44
@ Jürgen Witkowski [#43]
Hallo,
einen ansprechenden Antwortbrief möchte ich vorstellen. Der Umschlag wurde nach Nebel auf Amrum gesendet. Man sieht immer sehr schön den Knick im Brief als Merkmal. Rückseitig der Stempel des Amtsvorstehers von Nebel auf Amrum. Mit Handstempel der Post wieder am 15.1.1990 auf die Reise nach Kiel gegangen.

A050181 2300 Kiel 1 125 Jahre DGzRS Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger - Hindenburgufer 70 -
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist die deutsche nichtstaatliche Seenotrettungsorganisation, die für den Such- und Rettungsdienst (SAR: Search and Rescue) bei Seenotfällen im deutschen Teil der Nord- und Ostsee auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zuständig ist. Für diese Aufgabe werden 60 Rettungsboote unterschiedlicher Größe auf 55 Stationen eingesetzt.
Die Gesellschaft wurde 1865 in Kiel gegründet. 1910 bestand ein durchgängiges Netz mit 129 Rettungsstationen von Borkum bis Ostpreußen. Die Retter haben bisher rund 86.000 Seeleute und Wassersportler aus Seenot gerettet oder Gefahren befreit (Stand 2021). Die DGzRS erhält keine staatlichen Gelder und deckt den größten Teil ihrer Kosten durch freiwillige Zuwendungen. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Gesellschaft_zur_Rettung_Schiffbrüchiger

A050181 2300 Kiel 1 125 Jahre DGzRS Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger - Hindenburgufer 70 -
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist die deutsche nichtstaatliche Seenotrettungsorganisation, die für den Such- und Rettungsdienst (SAR: Search and Rescue) bei Seenotfällen im deutschen Teil der Nord- und Ostsee auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zuständig ist. Für diese Aufgabe werden 60 Rettungsboote unterschiedlicher Größe auf 55 Stationen eingesetzt.
Die Gesellschaft wurde 1865 in Kiel gegründet. 1910 bestand ein durchgängiges Netz mit 129 Rettungsstationen von Borkum bis Ostpreußen. Die Retter haben bisher rund 86.000 Seeleute und Wassersportler aus Seenot gerettet oder Gefahren befreit (Stand 2021). Die DGzRS erhält keine staatlichen Gelder und deckt den größten Teil ihrer Kosten durch freiwillige Zuwendungen. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Gesellschaft_zur_Rettung_Schiffbrüchiger
Am: 09.09.2025 18:03:25
Gelesen: 8260
# 45
Hallo in die Runde.
Dieser Antwortbrief, bereits mit einem AFS zu 30 Pfg (vom 15.5.1968) vorfrankiert, wurde einige Tage später vom Empfänger, der Universität der Landeshauptstadt Saarbrücken, mit einem zweiten AFS (Postalia E-26) zu 80 Pfg versehen und als Nachnahme noch Köln 13 zurück gesandt.
mit Sammlergruß
Werner
Dieser Antwortbrief, bereits mit einem AFS zu 30 Pfg (vom 15.5.1968) vorfrankiert, wurde einige Tage später vom Empfänger, der Universität der Landeshauptstadt Saarbrücken, mit einem zweiten AFS (Postalia E-26) zu 80 Pfg versehen und als Nachnahme noch Köln 13 zurück gesandt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.10.2025 12:42:39
Gelesen: 7918
# 46
Hallo,
die Firma Clouth versendete einen Brief, mit ihrem Absenderfreistempel Francotyp C versehen, am 12.2.1936 an einen unbekannten Empfänger. Beigefügt ein vorfrankierter Antwortumschlag.
Köln-Nippes, Franz Clouth - Rheinische Gummiwarenfabrik A.G.
Zur Rücksendung vom Einlieferer aus Heidenheim (Brenz) bei dem örtlichen Postamt vorgelegt. Dort am 14.2.1936 mit dekorativem Gelegenheitsstempel versehen und daher gleichzeitig entwertet auf die Rückreise gegangen.
Gruß
Hajo
Köln-Nippes, Franz Clouth - Rheinische Gummiwarenfabrik A.G.
Zur Rücksendung vom Einlieferer aus Heidenheim (Brenz) bei dem örtlichen Postamt vorgelegt. Dort am 14.2.1936 mit dekorativem Gelegenheitsstempel versehen und daher gleichzeitig entwertet auf die Rückreise gegangen.
Gruß
Hajo
Am: 08.10.2025 11:52:34
Gelesen: 7763
# 47
Hallo in die Runde.
Aus Neustadt (Oberschl.) ging im Juli 1935 dieser vorfrankierte Umschlag zurück in die Hauptstadt BERLIN, dort hatte man bei der Berlinischen Lebensversicherung bereits einen schönen Francotyp-AFS mit dem Wertrahmen Hakenkreuz (E-3) aufgedruckt.
mit Sammlergruß
Werner
Aus Neustadt (Oberschl.) ging im Juli 1935 dieser vorfrankierte Umschlag zurück in die Hauptstadt BERLIN, dort hatte man bei der Berlinischen Lebensversicherung bereits einen schönen Francotyp-AFS mit dem Wertrahmen Hakenkreuz (E-3) aufgedruckt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.10.2025 14:09:40
Gelesen: 7744
# 48
@ Nordluchs [#46]
Hallo Hajo,
auf den hier im Thema von Dir vorgestellten Abesenderfreistempler-Antwortbriefe findet man normale Tagestempelabdrucke.
Die würde ich gerne in die Stempeldatenbank einstellen - die Belege sind gut groß von Dir eingescannt.
Ich hoffe, Du hast nichts dagegen.
Über eine kurze Antwort auf meine Zeilen würde ich mich sehr freuen.
Gruß Wolfgang
Am: 08.10.2025 15:44:54
Gelesen: 7727
# 49
@ wheilmann [#48]
Hallo Wolfgang,
kein Problem, wenn ein Stempel ausgesucht wird, kannst Du den benutzen.
Da ich Belege mit Absenderfreistempel ebenfalls in die Datenbank einstelle, werden grundsätzlich gute Scans gefertigt.
Der AFS ist demnach auch schon hochgeladen. In diesem Fall auch mit Verweis auf den Beitrag.
Gruß
Hajo
Am: 18.11.2025 10:49:32
Gelesen: 7137
# 50
@ HWS-NRW [#10]
@ Nordluchs [#13]
@ Jürgen Witkowski [#19]
Eine Postkarte - auch wenn sie evtl. zum Thema passt - ist kein Brief, vielleicht könnte das Thema entsprechend modifiziert werden.
Von mir ein Antwortbrief der BG Bau aus Frankfurt am Main vom Januar 2007. Damit wurde wohl vom privaten Bauherren ein Formular mit den Namen der am Bau beteiligten Personen - neben den Baufirmen - angefordert.
MfG
Klaus
MfG
Klaus
Am: 29.11.2025 15:00:16
Gelesen: 6838
# 51
Hallo,
heute wieder ein "passender" Beleg.
Ab Mitte der 70er-Jahre konnte m. W. bei einigen Maschinen-Typen die Zusatz-Möglichkeit "Wahldruckeinrichtung" bei Bedarf zugeschaltet werden. Orts-Antwortbrief, aufgegeben im Oktober 1976 in MÜNCHEN 33, Absender war die dortige Justizvollzugsanstalt.
Euch Allen einen schönen 1. Advent.
Werner
Ab Mitte der 70er-Jahre konnte m. W. bei einigen Maschinen-Typen die Zusatz-Möglichkeit "Wahldruckeinrichtung" bei Bedarf zugeschaltet werden. Orts-Antwortbrief, aufgegeben im Oktober 1976 in MÜNCHEN 33, Absender war die dortige Justizvollzugsanstalt.
Euch Allen einen schönen 1. Advent.
Werner
Am: 16.12.2025 15:31:45
Gelesen: 6329
# 52
Hallo zusammen,
in einem Anschreiben an die Mitglieder des VDI wurde in hier unbekannter Weise Rückmeldung erwartet. Zu diesem Zweck wird ein mit AFS vom 19.6.1984 aus DÜSSELDORF 1 / 4000 freigemachter Umschlag "ANTWORT" mitgeliefert. Die Reaktion des Mitgliedes erfolgte laut Stempelabschlag aus WEISSENBURG / BAY am 24.9.1984.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Am: 13.01.2026 17:32:27
Gelesen: 5745
# 53
Nicht überall, wo Rückantwort draufsteht, steckt auch eine Rückantwort drin ;-)
1D120011B4 - Abalbert Zajadacz Fachgroßhandelungen für Elektrotechnik, 21629 Neu Wulmstorf; 17.09.2014.
FRANKIT zu 60 Cent auf einem regulären, normalen Standardbrief des Gerätebetreibers an einen externen Empfänger, mit irrtümlicher Hinzusetzung des Vermerks "Rückantwort" (mit Sendungsart).
Zumindest dokumentiert dieser Beleg, dass auch die Neopost-Geräteserie 1D12 diesen Zusatz eindrucken kann ;-)
Beste Grüße
Thomas
1D120011B4 - Abalbert Zajadacz Fachgroßhandelungen für Elektrotechnik, 21629 Neu Wulmstorf; 17.09.2014.
FRANKIT zu 60 Cent auf einem regulären, normalen Standardbrief des Gerätebetreibers an einen externen Empfänger, mit irrtümlicher Hinzusetzung des Vermerks "Rückantwort" (mit Sendungsart).
Zumindest dokumentiert dieser Beleg, dass auch die Neopost-Geräteserie 1D12 diesen Zusatz eindrucken kann ;-)
Beste Grüße
Thomas
Am: 05.02.2026 19:00:41
Gelesen: 5186
# 54
Hallo zusammen,
ein Brief mit einer Rückantwort an die Uniklinik in Münster bevor ich ihn in den Briefkasten geworfen habe:
UKM / Universitätsklinikum / Münster /Organspende / rettet Leben
1D25020021 vom 30.10.1925 mit dem Vermerk "RÜCKANTWORT".
Viele Grüße
Volkmar
UKM / Universitätsklinikum / Münster /Organspende / rettet Leben
1D25020021 vom 30.10.1925 mit dem Vermerk "RÜCKANTWORT".
Viele Grüße
Volkmar
Am: 09.02.2026 14:24:47
Gelesen: 5012
# 55
Hallo zusammen,
die Firma Rosa Mader Gemischtwaren hat eine vorfrankierte Anwortkarte von der Firma Bogenstätter aus Grafenau erhalten, die zu einer Bestellung benutzt werden konnte. Interessant ist der Poststellenstempel aus Thannberg und der Tagesstempel des größeren Postamtes in Tittling. Bestellt wurde Perlesreuther Schmalzler (Schnupftabak) [1].

(Sammlung Cantus, ich bin bloss der HiWi und scanne für ihn ein)
Viele Grüße
Angelika
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schnupftabak

(Sammlung Cantus, ich bin bloss der HiWi und scanne für ihn ein)
Viele Grüße
Angelika
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schnupftabak
Am: 02.03.2026 10:25:51
Gelesen: 4510
# 56
@ Angelika [#55]
Hallo,
zeigen möchte ich einen Antwortbrief (mit typischem Knick). Versendet aus Hamburg nach 4051 Brüggen zu einem unbekannten Empfänger. Der Absenderfreistempel trägt das Datum 11.11.1963.
2 Hamburg 13, Hermes Kreditversicherungs-Aktiengesellschaft
Mit Gelegenheitsstempel der Post von Brüggen am 6.2.1964 wieder auf die Reise nach Hamburg gegangen.
Gruß
Hajo
2 Hamburg 13, Hermes Kreditversicherungs-Aktiengesellschaft
Mit Gelegenheitsstempel der Post von Brüggen am 6.2.1964 wieder auf die Reise nach Hamburg gegangen.
Gruß
Hajo
Am: 03.03.2026 15:46:36
Gelesen: 4376
# 57
Notopfer Nr. 8 Z auf Antwortbrief der Oberfinanzdirektion München
Der Brief war durch Absenderfreistempel mit 10 Pfennig freigemacht, da offensichtlich die meisten Antwortbriefe innerhalb Münchens verwendet wurden. Dieser Brief wurde jedoch aus Oberdollendorf bei Bonn zurückgesandt.
Der Freistempel trägt im Stempelkopf die Angaben (13b) MÜNCHEN 2 13.3.56. Der Absender in Oberdollendorf hat die erforderlichen 10 Pfennig nachfrankiert, gestempelt OBERDOLLENDORF 17.3.56
Am: 08.03.2026 09:48:48
Gelesen: 4229
# 58
Hallo,
noch einen sauberen Beleg beim Leeren des Kartons entdeckt. Passt zum schon gezeigten Antwortbrief. [#56]
2 Hamburg 13, Hermes Kreditversicherungs-Aktiengesellschaft
Diesmal ging das von Hamburg nach 7073 Lorch zu einem unbekannten Empfänger. Der Absenderfreistempel trägt das Datum 9.1.1964.
Mit Gelegenheitsstempel von 7073 Lorch am 15.1.1964 zur Entwertung versehen und dann zurück nach Hamburg.
Gruß
Hajo
2 Hamburg 13, Hermes Kreditversicherungs-Aktiengesellschaft
Diesmal ging das von Hamburg nach 7073 Lorch zu einem unbekannten Empfänger. Der Absenderfreistempel trägt das Datum 9.1.1964.
Mit Gelegenheitsstempel von 7073 Lorch am 15.1.1964 zur Entwertung versehen und dann zurück nach Hamburg.
Gruß
Hajo
Am: 28.03.2026 21:00:50
Gelesen: 3695
# 59
Hallo,
der Beleg passt auch in das Thema.
MEZ AG Freiburg (Breisgau)
(17b) FREIBURG (BREISGAU) 12.5.51.
Zum Typ der Notopfermarke kann ich nichts sagen.
Viele Grüße
Peter
MEZ AG Freiburg (Breisgau)
(17b) FREIBURG (BREISGAU) 12.5.51.
Zum Typ der Notopfermarke kann ich nichts sagen.
Viele Grüße
Peter
Am: 29.03.2026 10:46:37
Gelesen: 3647
# 60
@ hannibal [#59]
Notopfermarke = Nr. 8 X
Am: 18.05.2026 10:56:14
Gelesen: 2241
# 61
@ Jürgen Witkowski [#38]
Hallo,
ein Antwortbrief der Firma H. Rost & Co. (Balatros-Werke) aus Harburg-Wilhemsburg gesendet nach Tabarz (Thüringer Wald).
Erkenntlich am Gelegenheitsstempel vom 11.10. 1935 der zur Entwertung versehen zurück nach Hamburg ging.
Zum Vergleich zum Beleg von Hamburg-Harburg [#38] ist der gleiche Verwender zu erkennen.
Aber der folgende Beleg wurde früher verwendet, daher trägt die Francotyp C noch den ursprünglichen Wertrahmen Bogenrechteckeck.
Harburg-Wilhelmsburg 1,Guttapercha – Fabrikate, Balata-Treibriemen und Transportbänder, H. Rost & Co
Des Weiteren ist die Absender- u.Empfänger Adresse Harburg-Wilhemsburg lesbar.
Dieser selbstständige preußische Ort wurde laut Groß-Hamburg - Gesetz von 1937 in Hamburg-Harburg umbenannt und eingemeindet.
Gruß
Hajo
Harburg-Wilhelmsburg 1,Guttapercha – Fabrikate, Balata-Treibriemen und Transportbänder, H. Rost & Co
Des Weiteren ist die Absender- u.Empfänger Adresse Harburg-Wilhemsburg lesbar.
Dieser selbstständige preußische Ort wurde laut Groß-Hamburg - Gesetz von 1937 in Hamburg-Harburg umbenannt und eingemeindet.
Gruß
Hajo
Am: 23.05.2026 10:40:12
Gelesen: 2013
# 62
Hallo,
ein Antwortbrief versendet von Köln am 11.12. 1939 nach Prüm (Eifel).
Erkenntlich am Tagesstempel vom 13.12. 1939 der bei der Rücksendung verwendet wurde.
Köln 9, Besucht die schöne Domstadt Köln und den herrlichen Rhein
In Benutzung war eine Francotyp C.
Gruß
Hajo
Köln 9, Besucht die schöne Domstadt Köln und den herrlichen Rhein
In Benutzung war eine Francotyp C.
Gruß
Hajo
Am: 03.06.2026 19:42:33
Gelesen: 1544
# 63
Hallo zusammen,
eine Rückantwortkarte der der Westfälischen Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Münster aus dem Jahr 1931:
Auf der Rückseite steht die Anmerkung: Diese Karte, die der Berufsgenossenschaft als Quittung für den Empfang des Bescheides dient, ist zur Vermeidung von Weiterungen sofort zurückzusenden. Wird die Rücksendung unterlassen, so hat der Bescheidsempfänger behördliche Vernehmung zu gewärtigen. Ob der Empfänger wohl zu einer behördliche Vernehmung geladen wurde? Er hat die Karte auf jeden Fall nicht abgeschickt. Ich bekam die Karte vorhin vom Enkel des Empfängers zusammen mit einer zweiten Karte ebenfalls von der Westfälischen Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Münster:
Das spätere Haus des Empfängers Herrn Rohmann war übrigens mein Geburtshaus. Damals waren die Häuser in Selm Dorf entsprechen des Baujahrs noch nach der Reihe nach durchnummeriert.
Viele Grüße
Volkmar
Auf der Rückseite steht die Anmerkung: Diese Karte, die der Berufsgenossenschaft als Quittung für den Empfang des Bescheides dient, ist zur Vermeidung von Weiterungen sofort zurückzusenden. Wird die Rücksendung unterlassen, so hat der Bescheidsempfänger behördliche Vernehmung zu gewärtigen. Ob der Empfänger wohl zu einer behördliche Vernehmung geladen wurde? Er hat die Karte auf jeden Fall nicht abgeschickt. Ich bekam die Karte vorhin vom Enkel des Empfängers zusammen mit einer zweiten Karte ebenfalls von der Westfälischen Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Münster:
Das spätere Haus des Empfängers Herrn Rohmann war übrigens mein Geburtshaus. Damals waren die Häuser in Selm Dorf entsprechen des Baujahrs noch nach der Reihe nach durchnummeriert.
Viele Grüße
Volkmar