Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 19.8.1898 aus Constantinopel, spediert an Frau Oberamtsrichter Fr. Kochan in München, dort kam die Karte am 22.8.1898 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 1x die ANK 20 zu 8 Para und 1x die ANK 21 zu 10 Para, Kaiser Franz, Östereichische Post in der Levante, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Constantinopel, Österreichische Post, auch wurde ein T Stempel für die Nachgebühr abgeschlagen.
In München kam die Karte am 22.8. an und es wurde der Einkreisstempel München B.Ü. (Briefübernahme) abgeschlagen, da das Franko nicht ausreichte wurde auch der Stempel der Portokontrolle abgeschlagen beide in blau, dann wurde eine 7 in blau notiert und darüber eine 5 in schwarz.
Danach wurde die Karte weitergeleitet zur Theklastr. und der Einkreisstempel München 5 abgeschlagen (Helbig 30b) verwendet 1897-, der Briefträger schlug dann seinen Stempel 278 ab und kassierte dann betimmt auch die Nachgebühr.
Warum bei diesen Karten immer wieder die Adresse abgeklebt wurde kann man leider nicht sagen, davon habe ich mittlerweile mehrere an die Frau Oberamtsrichter.
Gruß Rainer


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Pfennigzeit (1876-1920) eingehende Post"]