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Thema:

Österreichische Post in der Levante: Belege

volkimal Am: 27.06.2021 09:49:50 Gelesen: 4057 # 1
Hallo zusammen, bisher gibt es nur das Thema "Fremde Post in der Levante: Belege echt gelaufen". Dort kann ich diesen Briefausschnitt nicht zeigen. Die österreichische Post unterhielt insgesamt 81 "Levantepostämter". Die Levante war ein riesiges Gebiet und umfasste die Ägäischen Inseln, Ägypten, Albanien, Bulgarien, Griechenland, Kreta, Montenegro, Moldau-Walachei (Rumänien), Osmanisches Reich, Samos, Serbien und Zypern. Etwa die Hälfte der Postämter waren sogenannte Lloydpostämter, die vertraglich von der Schifffahrtsgesellschaft "Österreichischer Lloyd" betrieben wurde. Diese befanden sich naturgemäß nur in Hafenplätzen. Mein Stempel kommt aus Jerusalem, das 1890 zum Osmanischen Reich gehörte. Mal sehen, aus wie vielen der aufgeführten Gebiete hier Stempel oder Ganzstücke gezeigt werden. Viele Grüße Volkmar [1] https://de.m.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Asiatische_Bank
Martin de Matin Am: 22.05.2022 11:34:02 Gelesen: 3748 # 2
Da bisher nichts weiteres gezeigt wurde, zeige ich eine Nachnahmepaketkarte aus Constantinopel, dem wohl häufigsten Ort, aus dem Jahr 1904 in die Schweiz. Gruss Martin
Briefuhu Am: 19.07.2023 17:16:35 Gelesen: 2660 # 3
Gansachenpostkarte P28 aus 1908 mit Wertstempel rot 10 Centimes gelaufen am 04.08.1909 von Smyrna (Izmir) nach Galata/Istanbul. Schönen Gruß Sepp
BANANA60 Am: 19.07.2023 17:58:20 Gelesen: 2646 # 4
Streifband Ausgabe 1900: 10 Para auf 5 Heller von Constantinopel nach Wolfartshausen bei München, gelaufen am 17.3.1900. Liebe Grüße Harald
Briefuhu Am: 12.11.2023 15:39:52 Gelesen: 2099 # 5
Streifband von 1908 S4 grüner Wertstempel 5 Centimes vom 12.03.1909 vom Syrischen Waisenhaus in Jerusalem an das Stadtpfarramt in Künzelsau. Schönen Gruß Sepp
Gernesammler Am: 11.07.2026 16:28:48 Gelesen: 388 # 6
Hallo Sammlerfreunde, Postkarte vom 19.8.1898 aus Constantinopel, spediert an Frau Oberamtsrichter Fr. Kochan in München, dort kam die Karte am 22.8.1898 zur Ausgabe. Für das Franko nahm man 1x die ANK 20 zu 8 Para und 1x die ANK 21 zu 10 Para, Kaiser Franz, Östereichische Post in der Levante, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Constantinopel, Österreichische Post, auch wurde ein T Stempel für die Nachgebühr abgeschlagen. In München kam die Karte am 22.8. an und es wurde der Einkreisstempel München B.Ü. (Briefübernahme) abgeschlagen, da das Franko nicht ausreichte wurde auch der Stempel der Portokontrolle abgeschlagen beide in blau, dann wurde eine 7 in blau notiert und darüber eine 5 in schwarz. Danach wurde die Karte weitergeleitet zur Theklastr. und der Einkreisstempel München 5 abgeschlagen (Helbig 30b) verwendet 1897-, der Briefträger schlug dann seinen Stempel 278 ab und kassierte dann betimmt auch die Nachgebühr. Warum bei diesen Karten immer wieder die Adresse abgeklebt wurde kann man leider nicht sagen, davon habe ich mittlerweile mehrere an die Frau Oberamtsrichter. Gruß Rainer [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Pfennigzeit (1876-1920) eingehende Post"]