Thema:
Polen Marken bestimmen
Hallo Harald,
die Blocks oder wie man es nennen will, sind Spendenmarken für das Rote Kreuz. Allerdings ist die Zeit der Ausgabe nicht recht erkennbar. Sie wurden in Reichsmark und in Zloty bezahlt. Spezielle Polensammler werden weiterhelfen. Die Marken sind nicht ausreichend erkennbar.
Gruß Pilatus
@ Harald Zierock [#13]
ich konnte folgendes im Michel-Osteuropakatalog von 1996 als Anhang nach den Hauptausgaben von Polen zu finden:
Scan 1:
Rubrik "Ausgaben für polnische Lager in Deutschland und Italien"
Der ungezähnte Block wird dort abgebildet. Der gezähnte Block sollte aus der gleichen Serie stammen.
Scan 2: gleiche Rubrik wie Scan 1
Die ersten 6 Einzelmarken (Reihe 1) sollten zu den Blocks von Scan 1 gehören. Die letzte Marke in dieser Reihe gehört ebenfalls zu dieser Rubrik.
In der der Reihe 2 wird die erste und vierte Marke im Michel-Katalog abgebildet. Bis auf die 2. Marke gehören alle Marken zu einem Satz.
Scan 3: Der Block gehört wohl zu den beiden Blocks von Scan 1.
Der Michel schreibt, dass die Ausgaben für polnische Lager in Deutschland und Italien, sog. Lagerpostmarken, "ihr Dasein privaten Initiativen verdanken". Im Katalog werden einige Beispiele abgebildet. Eine Katalogisierung sowie Bewertung erfolgt im Europa-Katalog von 1996 nicht.
Scan 4: Rubrik Lokalausgaben 1915-1919
Bis auf die erste Reihe gehören die Marken zur Lokalausgabe von Przedbórz von 1918, entweder
Mi-Nr. 11-14 (mit Strahlen im Hintergrund) mit 2 Zähnungsvarianten (Wert *=o 20,00DM bzw. 40.00DM) bzw. ungezähnt (Wert *=o 60,00DM) existieren oder
Mi-Nr. 15-18 (ohne Strahlen im Hintergrund) mit 2 Zähnungsvarianten (Wert *=o 10,00DM) bzw. ungezähnt (Wert *=o 25,00DM) existieren.
Die erste Reihe Marken gehört zur Lokalausgabe von Luboml, die postalisch nicht mehr zur Verwendung gelangten, Mi-Nr. a-e (Wert * je 25,00DM).
Noch offen zur Beurteilung nach dem Michel-Katalog:
Scan 2 -> letzte Markenreihe, 2. Marke von links
Scan 3 -> Markenreihen 1 und 2
Scan 5 -> alle Marken
Der polnische Fischer-Katalog (polnischer Pendant des Michel-Kataloges) Band 2 von 1999 listet ebenfalls Marken auf.
Scan 1: Lagerpostmarken des KZ Dachau-Allach, Ausgabe 1945; hier ohne Vergabe von Katalognummern. Leider verstehe ich kein polnisch, um die Hinweise im Katalog korrekt nachvollziehen zu können.
Scan 2: Block und die ersten 6 Einzelmarken (1. Reihe) wie Scan 1; die letzte Marke der 1. Reihe wurde 1945 in Freiman verausgabt (Kat-Nr. 1; Wert 25,00Zloty), Auflage 25.000 Stück.
In der 2. Reihe gehören alle Marken bis auf die 2. Marke zu einem Satz von 9 Marken, Ausgabe 1946 (Kat.-Nr. 1-4 und 8); Wert je 0,20Zloty (Nr. 1-4) und 6,00Zloty (Nr. 8); Auflage der Nr. 1-4 je 1 Mio. Stück und der Nr. 8 200.000 Stück.
Scan 3: Block wie Scan 1
Die Einzelmarken werden im polnischen Katalog unter "Nalepki dobroczynne" mit Markeninschrift "Legonistom Polskim" ("Ausgabe"zeitraum ca. 1915) in der Aufmachung (wie für Michel typisch) erfasst, als handele es sich nicht um offizielle Ausgaben. Der Satz besteht aus 4 Werten, gezähnt und ungezähnt. Es erfolgt keine Bewertung.
Scan 4:
- Lokalausgaben von Luboml (1. Markenreihe), katalogisiert unter der Nr. 1B-5B von 1918 (Wert * je 7,00Zloty; Wert ** je 15,00Zloty)
- Lokalausgaben von Przedbórz (verbliebenen Markenreihen) von 1918, katalogisiert unter der Nr. 11-14 bzw. 15-18
Scan 5:
- Lokalausgabe von Checiny von 1919 (Markenreihe 2-5) in diversen Farben; es erfolgt keine Katalogisierung bzw. Bewertung
Nach dem polnischen Fischer-Katalog noch offen:
Scan 2 -> letzte Markenreihe, 2. Marke von links
Scan 5 -> 1. Markenreihe
Kannst du die noch nicht identifizierten Marken etwas größer einscannen und hier zeigen?
Gruß
Pete
@ Harald Zierock [#32]
Leider bringen die letzten Scans von dir nicht viel. Ich bitte dich, ausschließlich die Marken neu einzuscannen, die ich nachfolgend zeige. Ich habe die Bilder aus deinen Scans ausgeschnitten, leider ist die Qualität bedingt durch die Dateigröße nicht besonders gut.

Marke von deinem 2. Scan (siehe Beitrag 1), untere Markenreihe, 2. Marke von links

Marke von deinem 5. Scan (siehe Beitrag 1), obere Markenreihe
Gruß
Pete
@ Harald Zierock [#13]
Hallo Harald,
meinen Glückwunsch zu Deinen schönen Ausgaben. Ich denke, die sind alle echt, falls es keine Fotokopien sind.
Ich habe selbst einmal einen kleinen Posten verschiedener Lagerausgaben erworben. Wie Pete bereits richtig geschrieben hat, findet man einige Informationen im Michel Europa-Ost.
Die Dachau-Blocks stehen im Zusammenhang mit dem KZ Dachau. Dorthin wurden zwischen 1939 bis 1945 ca. 40.000 Polen verschleppt, meist Angehörige der polnischen geistigen Führungsschicht. Viele von Ihnen sind in Dachau umgekommen. Näheres kannst Du im Internet "googeln".
Die Marken trifft man gar nicht so häufig an und Spezialsammler legen dafür auch mal ein paar Euro auf den Tisch.
Mit besten Grüßen
Siegfried
@ Harald Zierock [#13]
Hallo Harald,
ein paar ergänzende Bemerkungen: Die Marken von Checiny, Przedborz und Luboml sind Stadtpostmarken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, also Zustellmarken, weil die Deutsche Reichspost (und womöglich auch die österreichische) Post in den Städten nicht zugestellt hat. Allerdings: Die Marken von Przedborz können falsch sein; die von Checiny sind laut FISCHER Phantasie-Ausgaben. Soweit ich ersehen kann, sind von Luboml keine Fälschungen bekannt.
Die DACHAU-Blocks mit Zuschlag fürs Rote Kreuz sind am 1. November 1945 erschienen.
Nalepki dobroczynne bedeutet in etwa: Wohltätigkeitsvignetten. Alle Marken auf dem letzten Scan sind solche Vignetten. Die blaue und braune DLA BEZROBOTNYCH stammen aus der Zwischenkriegszeit. Sie konnten auf Briefe geklebt werden, hatten selbstverständlich keinen Frankaturwert. Ich besitze Belege mit diesen Vignetten.
Mit freundlichem Sammlergruss,
Polen-Anton
Guten Abend Anton,
ich Danke Dir für die Auskunft.
Viele Grüsse aus dem Elsass,
Harald
Hallo,
ich habe hier eine Briefmarke, die ich im Katalog nicht finde.
Wer weiss mehr ?
Dabei ist noch ein Briefstück. Ich nehme an es handelt sich um Fordon bei Bromberg, und ich kann es unter Polen einordnen?
Harald
@ Harald Zierock [#9]
Bei der Marke sollte es sich um eine Gebührenmarke handeln, da die Inschrift "opłata skarbowa" mit "Verwaltungsgebühr" übersetzt wird.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Harald Zierock [#9]
Hallo Harald,
Fordon gehörte 1857 zu Preußen. Dahin gehört auch der Stempel, ein sogenannter Krone-Posthorn-Stempel. Diese Stempel gab es in Ostpreußen bei etwas über 20 Hilfspostanstalten als Aufgabestempel. Falls du einen Michel-Deutschland-Spezial hast, schau mal in die Einführung zu Preußen, da gibt es einen kurzen Text zum Thema.
Beste Grüße,
Christoph
Vielen Dank Leute,
Ihr seid klasse und anscheinend gut drauf heute.
Hoffentlich kann ich Euch auch einmal helfen.
Harald
Poczta Polska 20 MK Überdruck 25000 MK
Hallo Sammlerfreunde,
kann mir jemand zu folgender Marke etwas sagen ? Besetzungsausgabe, Abstammungsgebiet etc. ?

Nette Grüße
eswareinmal
Hallo "eswareinmal",
Du zeigst hier eine Freimarke aus Polen aus dem Jahr 1923, die genauso im Michel-Osteuropa-Katalog abgebildet ist, allerdings dort postfrisch. Es handelt sich um MiNr 186 (Länge 25 mm) oder 187 (Länge 20 mm). Auflage lt. Michel über 28 Mio.
Beset Grüße
Wim
@ eurowelter [#14]
Toll, danke für die schnelle Hilfe.
Netten Gruß
eswareinmal
@ eswareinmal [#13]
Hallo eswareinmal,
wie eurowelter schreibt, ist es eine Polen 186 oder 187. Aber du solltest einmal bei den Urmarken schauen. Diese werden, wie die abgebildete im Michel mit Zähnung 9:14 angebeben. Abgesehen davon findest du im "Polen Spezial" noch weitere Hinweise zu beiden Ausgaben. Teilweise haben diese Marken bis zu 15 bis 20 verschiedene Zähnungen und sind auf drei verschiedenen Papiersorten gedruckt.
Diese unterscheiden sich nach:
a: normales Papier
b: geriffeltes Papier
c: Kasten-oder Linienzähnung
Hallo,
ich habe in einem Polen-Album folgende Marke entdeckt, für die ich keine Erklärung habe. Vom Stempel her ist es (19)73 oder 78, habe aber nichts geschnittenes gefunden in diesen oder vorhergehenden Jahren.
Könnte es sein, dass es sich um einen Ganzsachenausschnitt handelt?
Wäre für entsprechende Hinweise dankbar.
Gruß Göttinger
@ Göttinger [#17]
Richtig vermutet, das ist ein Ausschnitt aus dem Ganzsachenumschlag Michel-Nr. U 59. Am 18. Februar 1977 erschienen. Die Abbildung zeigt den Adler aus dem Audienzsaal des königlichen Schlosses in Warschau.
Beste Grüße
Stempelwolf
Besten Dank,
dann lag ich mit meiner Vermutung ja nicht falsch, und vom Zeitraum kommt es dann auch gut hin (1978 gestempelt).
Bin immer wieder sehr positiv angetan von der schnellen und kompetenten Hilfe hier im Forum!
Gruß Göttinger
@ Oscar Acosta [#20]
Die Marken auf dem Umschlag, die normalerweise ungezäht sind, sind privat gezähnt worden.
Auf den anderen drei Belegen finden sich Porto-Aufdrucke, von denen es viele verschiedene gibt. Siehe Fischer 2016 Band 2, Seite 521 ff
Es gibt viele Belege mit stempel Cieszyn und einem Adressaten in derselben Stadt. Die betrachte ich alle als Mache.
Echt gelaufene Belege mit Portoprovisorien sind selten.
Mit freundlichem Sammlergruss aus Holland
Polen-Anton
Nachtrag
Die privat gezähnten Marken sind natürlich sehr selten und auch mehrere Portoprovisorien sind selten.
Als Belege sind sie nicht (so) interessant.
Polen-Anton
In einem Posten Polen fanden sich u.a. die nachfolgenden Briefmarken aus Polen - Nachkriegsausgaben von 1945/46 (ex Mi-Nr. 414-419) - welche allerdings gezähnt und nicht wie ursprünglich verausgabt, geschnitten vorliegen.
Lässt sich feststellen, ob und an welchem Postamt diese gezähnten Briefmarken verausgabt wurden (amtliche Postmeistertrennung?) oder handelt es sich hier ggf. um eine privater Natur angefertigte Zähnung? Führt der polnische Fischer-Katalog ggf. dazu Informationen auf?
Stempeldaten aus dem Ort ??? von Juni 1946 bis Dezember 1946, Handstempelgerät mutmaßlich aptiert (Postgebietleitzahl) und nach Kriegsende weiterverwendet
Der zur Entwertung verwendete Tagesstempel ist aptiert und weist weiterhin die bis Kriegsende 1945 gebräuchliche Postgebietsleitzahl 8 auf. Der Verwendungsort ist allerdings weiterhin nicht ganz klar. In einem anderen Thema [1] wurde vor 2 1/2 Jahren ein vergleichbarer Abschlag dieses bzw. eines derartigen Postamts vorgestellt. Dort kam die Überlegung auf, dass es sich bei dem Stempelort um
MÜNSTERBERG (SCHLES) / b handelt.
Danke.
Gruß
Pete
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=155324#M416 (Beiträge 416 und 421)
Eine polnische Briefmarke ohne Angabe eines Nennwerts?

Viele Grüße
Fridolino
@ Fridolino [#24]
Hallo,
auf die Schnelle: Steuermarke. Welche Steuer, müßte ein Spezialist sagen.
Grüße
Ich bin auf Briefmarke gekommen, weil ich die obere Zeile mit "Post Polen" übersetzt habe.
@ Fridolino [#24]
Hallo,
es handelt sich um die polnische Dienstmarke D 18. Polecona heißt Einschreiben- damit wäre die Gebührenhöhe (1933 = 2 Gr.) festgelegt.
Gruß Michael
@ inflamicha [#27]
Vielen Dank, wieder etwas gelernt. :-)
Viele Grüße
Fridolino
Polen: Erste polnische Briefmarken in Goldwährung
Hallo zusammen,
ich habe folgende Briefmarke in meinem Besitz und kann diese auch durch recherchieren zuordnen. Allerdings finde ich nichts über den Wert dieser ungezähnten Marke im Internet. Vielleicht kann mir hier einer weiterhelfen.

Vielen Dank im voraus.
@ Mason [#29]
Hallo,
vielleicht liest Du die folgenden Informationen und teilst uns dann das Ergebnis mit ?
Mir fehlt dazu leider die Zeit.
Vielleicht weiss aber auch ein Polen-Experte die Antwort auf Deine Frage.
Schöne Grüsse, Richard
Neudruck der Originalausgabe [1]
Michael Lenke Bundesarbeitsgemeinschaft Polen e.V. im BDPh
W.v.Rachmanow
Die Postwertzeichen von Polen in Goldwährung 1924 – 1932
[1]
http://phila-club.com/ipf/upload/495_Lenke_Postwertzeichen.pdf
Vielen lieben Dank, genau da habe ich mich informiert, da ich unwissend bin.
Ich habe jetzt aus der Reihe auch noch eine gezahnte Briefmarke gefunden.
@ Mason [#29]
ich habe folgende Briefmarke in meinem Besitz und kann diese auch durch recherchieren zuordnen. Allerdings finde ich nichts über den Wert dieser ungezähnten Marke im Internet. Vielleicht kann mir hier einer weiterhelfen.
Polen Mi-Nr. 207 von 1924 - ich gehe hier davon aus, dass ein Vorbesitzer die Schere genommen und die Zähnung abgeschnitten hat. Die Briefmarken dieses Satzes weisen allgemein einen recht großen Rand um das Briefmarkenmotiv herum auf. Eine um die Zähnung erleichterte Briefmarke fällt spätestens dann auf, wenn weitere Exemplare aus diesem Satz vorliegen, man untereinander das Format vergleicht und die geschnittene Briefmarke vom Format her kleiner ausfällt.
In ungebrauchter (postfrischer) Erhaltung bewertet der Michel Osteuropa-Katalog 2017/18 jede echte ungezähnt gebliebene Briefmarke aus dem Satz Mi-Nr. 201-211 mit je 75,00 Micheleuro.
Gestempelte Exemplare haben der Michel-Redaktion nicht vorgelegen.
Gruß
Pete
Nachtrag:
@ Mason [#31]
Bitte lege du beide Exemplare übereinander und vergleiche das Format.
Vielen lieben Dank für deine ausführlichen Informationen. Wenn ich die Marken übereinander lege ist die gezahnte Briefmarke nur einen Ticken größer. Man hätte also sehr knapp und genau abschneiden müssen. Ich war's auf jeden Fall, wenn überhaupt einer geschnitten hat, nicht. Vielleicht hat ja einer eine ungezähnte Marke und könnte diese mal ausmessen.
@ Mason [#29]
Hallo Mason,
ich halte die Erklärung von Richard für sehr wahrscheinlich, hatte aber beim ersten Hinsehen die Assoziation, dass es sich möglicher Weise um einen GanzsachenAusschnitt (GA) handelt. Zeige uns doch einmal die Rückseite der Marken, am besten mit der gezähnten daneben. Ich vermute, dass es sich nicht um das gleiche Papier handelt. Die Marken der 1924-er Serie wurden auf unterschiedlichen Papieren ausgegeben; ist die 20-er ein GA, könnte das Erleuchtung bringen.
MphG
Gerhard
@ Mason [#35]
Hallo Mason,
wie Du vielleicht siehst, erscheinen die beiden (be/ge)-schnittenen offenbar das gleiche durchscheinende dünne Papier, ähnlich oder gleich der 1. gezähnten 30-er, die letzte ist wohl auf sogen "normalem Papier". Somit dürfte die Option, dass es sich um GAs handelt wohl vom Tisch, es sei denn es hätte entsprechend Umschläge gegeben, was ich aber nicht weiß.
MphG
Gerard
Hallo Gerard,
vielen Dank schon mal.
Was aber sagt es mir nun über die ge/(be)schnittene Marke die es eigentlich so nicht geben dürfte aus ?
@ Mason [#37]
Naja, dass sie mit 99% Wahrscheinlichkeit beschnitten und somit ein Fall für die Rundablage sind.
Sry
MphG
Gerhard
Alles gut, trotzdem danke für die Antwort.
Habe diese österreichische Marke mit einem Aufdruck eines schwarzen Adlers und POLSKA POCZTA in einem Polen Album entdeckt. Von der Rückseite aus betrachtet wird der Adler ja richtig lebendig.
Im Polen Katalog konnte ich diesbezüglich nichts finden. Kann jemand helfen ?
Schönen Sonntag
10Parale

@ 10Parale [#40]
Oder ist es eine österreische Marke?
Freimarkenausgabe 1925-1927
Wer hat noch einen Lipsia-Katalog für Polen?
Ich suche Informationen zur Typenunterscheidung bei den Freimarken mit den Michel- und Lipsia-Nummern 233 bis 243. Michel unterscheidet da nur zwei Typen, Lipsia hingegen drei, und diese feinere Unterteilung interessiert mich.
Danke im voraus! Jan-Martin
@ 10Parale [#40]
Hallo,
auch wenn ich der Ansicht bin, daß es eher nach einer Phantasie-Marke aussieht, schau doch mal bei den Lokalausgaben im Michel hinter den normalen Marken beim Ort Myslenice (Jahr 1918) ob das paßt.
Grüße vom ex-Polen-Sammler
Heinrich
Briefmarke Polen 1950 6jahresplan mit GROSZY Aufdruck
Guten Abend an alle hier!
Ich habe 2 Marken aus Polen, Sechsjahresplan, von 1950 mit dem Überdruck in blau "GROSZY". Finde nur eine vergleichbare Marke bei ebay die gewerblich für einen stolzen Preis angeboten wird. Wertet dieser Überdruck die Marken tatsächlich auf? Wäre ja schön. Aber um sicher zu gehen möchte ich mir hier Rat einholen.
Vielen Dank im voraus
Gruß
Andre
Das ist Michelnr. 665, gestempelt bewertet mit 3 Euro, postfrisch mit 2,50. Dafür müssten die Marke aber intakt gezähnt sein, was sie beide nicht sind. Die gestempelte Marke ist Altpapier.