Thema:
Altdeutschland Bayern Pfennigzeit (1876-1920) eingehende Post
Hallo Sammlerfreunde,
ich möchte gern ein Thema zu eingehender Post nach Bayern in der Pfennigzeit ab 1876 - 1920 eröffnen, hier kann jeder gerne seine Belege zeigen von der Postkarte, dem Brief bis zu Ganzsachen.
Als erstes möchte ich eine Postkarte aus Diekirch in Luxembourg zeigen die am 24.1.1905 nach München spediert wurde und dort am 25.1.1905 zur Ausgabe kam.
Verklebt für das Franko wurde eine Marke zu 5 Cents und gestempelt mit dem Zweikreisstempel von Diekirch (einer Gemeinde und Stadt sowie ein Kantonal- und ehemaliger Distriktshauptort im Großherzogtum Luxemburg).
Zur Ankunft wurde der Zweikreisstempel von München 19 (Helbig 37 R) abgeschlagen sowie der Briefträgerstempel Nr.8.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#1]
Hallo Rainer,
schön, dass du hierfür einen neuen Thread eröffnet hast. :-)
Der Briefträgerstempel sollte N8 sein, also wohl für München Nord, da die Briefträgerstempel personalisiert wurden, bedeutete dies, dass ein Briefträger nach Ausscheiden aus dem Dienst "seinen" Stempel abzugeben hatte und dieser wurde dann vernichtet. Da diese Stadtbriefträgerstempel in den 1860er Jahren eingeführt wurden, wäre eine einstellige Zahl zu dieser späten Zeit (1905) wohl nicht möglich gewesen.
Luxemburg nach Bayern gibt es nicht viele Poststücke, da ist man froh, eines wie deines sehen zu dürfen.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#2]
Hallo Ralph,
Du hast Recht es ist der Briefträgerstempel N8 und München 19 gehört zu Neuhausen Nymphenburg beide Gemeinden wurden zwischen 1890 und 1899 nach München eingemeindet.
Ich habe den Stempel noch einmal mit angehangen.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#3]
Rainer ich danke dir. Jetzt kann es jeder gut sehen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte mit Ansicht des Weltreisenden Drütschel aus Lichtenfels (hier gibt es sogar ein Museum mit Informationen zum Leben des Herrn Drütschel), die Postkarte aus Monaco vom 17.4.1903 an Herrn Schubert in Carolinenhöhe da es dort keine Postexpedition gab wurde die Karte bis Michelau spediert, und kam dort am 19.4.1903 zur Ausgabe.
Verklebt für das Franko wurde eine Monaco Nr.23b mit Ansicht des Fürsten Albert I gestempelt mit Zweikreisstempel von Monte Carlo Price Te Monaco zur Ausgabe in Michelau der Zweikreisstempel 37c mit *.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 28.12.1911 aus Trento (Trient - Italienisch) nach Rosenheim in Bayern, leider gibt es keinen Ankunftsstempel somit kann man nicht sagen wann die Postkarte zur Ausgabe kam.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 5 Heller die für die Strecke ausreichte, gleichzeitig verklebte man eine Vignettenmarke zu einem Cent (Centisimi) der "Lega Nationale".
Die "Lega Nazionale" war eine Vereinigung zum Schutz der Italiener in dem damals noch zu Östereich Ungarn gehörenden italienischen Gebieten, diese wurde 1890 gegründet.
Finanziert hat sich die Lega aus dem Verkauf von Werbeartikeln wie Zündhölzern, Ansichtskarten und Vignetten.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 11.7.1902 aus Marseille an Herrn Michael Schuberth in Karolinenhöhe, da es dort keine Postexpedition gab wurde die Karte bis Michelau spediert, und kam dort am 13.7.1902 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man jeweils 1 Marke Nr.86,87,88 und 89 zu 1,2,3 und 4 Centimes mit 10 Centimes war die Postkarte ausreichend frankiert. Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Marseille und zur Ankunft Zweikreisstempel von Michelau (Helbig Nr.37c mit *).
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte aus Linz vom 26.10.1905 an Herrn Ludwig von Zobel in Grossmannsdorf am Main dort kam die Karte am 27.10.1905 zur Ausgabe.
1815 kam Goßmannsdorf zu Bayern, das Schultheißenamt wurde aufgelöst und die Bürger wählten fortan einen Bürgermeister. Vorher hatten sich die Herren Zobel, von Geyer und das Würzburger Domkapitel den Besitz des Dorfes geteilt.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 5 Heller (ANK Nr.108) Abbildung des Kaiserkopfes, gestempelt mit Einkreisstegstempel von Linz und zur Ankunft Zweikreisstempel von Grossmannsdorf * (Helbig Nr.37c).
Auf der Bildseite Abbildung Linz an der Donau Dampfschiffe Landungsplatz.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief aus La Paz, Bolivien vom 16.10.1907 von der "Banco Aleman Transatlantico" La Paz, der Brief wurde nach München spediert an die Deutsch Südamerikansiche Minengesellschaft mbH wann der Brief ankam kann ich leider nicht sagen da kein Ankunftsstempel vorhanden ist sondern nur der Briefträgerstempel Nr.10.
Verklebt für das Franko wurde eine Marke zu 20 Centavos (Boliveien Nr.57) gestempelt mit stummen Stempel und dem Einkreisstempel von La Paz.
Auf der Rückseite der schon erwähnte Briefträgerstempel und ein Wellenstempel vom Nov.1907 leider kann ich nicht erkennen welcher Ort es war wo der Brief Zwischenstopp machte, vielleicht kann ja jemand helfen.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#10]
Hallo Rainer,
ich lese beim Leitstempel BUENOS AIRES
Könnte das hinhauen?
Gruss
SH-Sammler
Hanspeter
@ SH-Sammler [#11]
Hallo Hanspeter,
danke das stimmt - ich konnte den Stempel bisher nicht richtig deuten, dann kann ich jetzt versuchen den Leitweg aufzulösen.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 13.11.1909 aus Norrköping einer Stadt in der schwedischen Provinz Östergötlands län an den Großhändler Ignaz Schrebel in Nürnberg, wann der Brief an kam kann ich leider nicht sagen, selbst der Briefträgerstempel lässt nur eine Nr.11 erahnen.
Als Brief nahm man eine Ganzsache zu 2 Öre und als Zusatzfrankatur wurden verklebt die Schweden Nr.50 zu 1 Öre und die Nr.51 zu 2 Öre, diese Marken waren bis 1961 gültig.
Gestempelt wurde mit Punktkreisstempel von Norrköping auf der Rückseite nur der erwähnte Briefträgerstempel.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief (U91 Washington) mit Werteindruck von 5 Cent vom 20.9.1911 aus New York von Goldman, Sachs & Co an der Wall Street spediert nach Nürnberg an die Barische Bank A.G. wann der Brief ankam kann man leider nicht sagen da ein Ankunftsstempel fehlt.
Gestempelt wurde mit Einkreis Maschinenstempel mit Wellenlinien, spediert ab New York mit der S.S. La Lorraine dieses fuhr die Transatlantik-Route New York - Le Havre, ab da wurde der Brief weiterspediert nach Nürnberg.
Das Dampfschiff La Lorraine wurde auf der Werft Chantiers & Ateliers de Penhoët in Saint-Nazaire gebaut und lief am 20. September 1899 vom Stapel.Am 11. August 1900 lief die La Lorraine zu ihrer Jungfernfahrt nach New York aus. Am 17. Juli 1909 weihte der französische Staatspräsident Armand Fallières im Hafen von Le Havre einen neuen Landungssteg ein, die La Lorraine war das erste Schiff, das von diesem Kai ablegte.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde
ich wüsste jetzt nicht wo ich diesen Brief unterbringen soll, deswegen präsentiere ich Ihn hier da er ja auch Bayern tangiert.
Brief vom 20.04.1906 aus Dresden von Carl Plaul, Brief wurde Abends zwischen 19-20Uhr aufgegeben aber erst nächsten Morgen zwischen 5-6 Uhr weiterspediert nach Bozen zum Hotel "Schwarzer Greif" (das existiert heute noch) in Bozen kam der Brief am 22.04. an,dort wurde der Adressat aber nicht angefunden somit ging es kurze Zeit später weiter nach München zum Hotel "Rheinischer Hof" wo der Brief dann am 24.04. im Brief-Zentrum (BZ) ankam auch hier war der Adressat wieder nicht anzutreffen, somit wurde der Brief nach Dresden zurück geschickt wo er am 25.04. ankam.
Der Brief hätte normalerweise 10 Pfennig bei einfachen Gewicht gekostet, verklebt wurden aber nur 5 Pfennig, somit wurden 5 Pfennig nachtaxiert für die Spedition nach Bozen.
Da der Adressat dort nicht angetroffen wurde verklebte man eine Porto Marke zu 5 Heller (ANK Nr.26) welche aber auch nicht ausreichten für den Weg nach München, deshalb wurde eine Taxe von 6 Heller notiert (Stempel P.6. in blau) ab München wurden nochmals 3 Pfennig in blau notiert für den Weg zurück nach Dresden.
Um dem ganzen Wirrwarr ein wenig zu umgehen hatte ein Postbeamter verschiedene Adressen mit Siegelwachs verdeckt.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstemepl mit Segmenten von Dresden, dem Einkreisstegstempel von Bozen, dem Zweikreisstempel von München B.Z. sowie zur Entwertung der Portomarke der Stempel von Bozen und da diese für ungültig erklärt wurde der Stempel "ungültig".
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#15]
Hallo Rainer,
tolles Stück - fachlich kann ich leider dazu nichts beitragen, nur staunen, das es solche verrückten Dinge gab.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#16]
Hallo Sammlerfreunde, hallo Ralph,
ich fand den Brief auch genial und weil dieser auch noch Bayern tangierte passt er gut hier rein.
Ganzsachen Brief U71 (Washington) mit Werteindruck zu 2 Cent mit Zusatzfrankatur von 3x Scott A71 Kolumbus zu 1 Cent vom 25.4.1893 aus Dallas an J.G.Eisenmann & Cie in Würzburg, hier kam der Brief am 8.5.1893 zur Ausgabe.
Wo der Brief per Post auf ein Schiff kam, da kann hier ein USA Spezialist helfen, auf jeden Fall sollte dieser via England spediert werden ab da dann weiter nach Würzburg.
Gestempelt wurde mit stummen Stempel Nr.1 und dem Einkreisstempel von Dallas, auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Würzburg 2 und dem Briefträgerstempel Nr.14.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Briefhülle einer Privat Ganzsache zu einem Cent die am 8.6.1895 von Timothy Gruaz einem Bankier aus Highland in Illinois als Drucksache an Merck, Fink & Co. nach München spediert wurde, hier kam der Brief am 22.6. zwischen 8-9 Uhr Vormittags zur Brief-Übernahme (München BÜ) und am selben Tag zwischen 12-1 Nachmittags zur Ausgabe.
Die Familien Ryhiner und Huegy eröffneten 1854 eine Bank in Highland, hier wurde Timothy Gruaz Buchhalter und Kassierer und legte so den Grundstein für eine erfolgreiche Geschäftskarriere.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Highland sowie auf der Rückseite die Einkreisstempel von München BÜ und München 1, die Drucksache wurde offen spediert deshalb ist auch die Klappe nach innen gewesen und die Stempel gut zu sehen.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#18]
Hallo Rainer,
schönes Stück und Drucksachen nach Bayern sind von Übersee auch in der Pfennigzeit nicht häufig. Gut gemacht!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 3.10.1918, diese wurde innerhalb Deutschlands spediert, aber Bayern war erstens noch Königreich und zweitens da die Karte aus Essen war kam diese im Fernverkehr.
Für das Franko verklebte der Absender eine Marke Deutsches Reich Nr.99 Germania zu 7 1/2 Pfennig, jetzt war aber seit 3 Tagen die Portoperiode 3 der Inflation eingeläutet (1.10.1918-30.9.1919) somit betrug das Franko für eine Postkarte im Fernverkehr 10 Pfennig.
Dies wurde in Bamberg bei Eingang erkannt und es wurde der Stempel "Porto Kontrolle" abgeschlagen und handschriftlich 3 Pfennig Nachgebühr notiert die dann auch vom Empfänger erhoben wurden.
Abgang gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Essen am 3.10.1918 sowie zur Ausgabe der Briefträgerstempel B19.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#20]
Hallo Rainer,
sehr schön! Nicht vergessen wollen wir den Stadtbriefträgerstempel B19 von Bamberg.
Oft gab es eine Karenzzeit bei der Umstellung (i. d. R. Verteuerung der Porti), aber 2 Tage nach der Umstellung waren der Reichspost bzw. Bayern wohl zu lange.
Liebe Grüsse,
Ralph
hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief zu 2 1/2 Pence aus Manchester vom 2.5.1897 an die Filiale der Dresdener Bank in Fürth, hier kam der Brief am 4.5.1897 zur Ausgabe.
Der Ganzsachen Brief besreht aus Pergament Papier und weißt als Wasserzeichen mehrere Buchstaben auf.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel mit Segmenten von Manchster, auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Fürth in Bayern 2 (Helbig 30b).
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#22]
Hallo Rainer,
sieht prima vista ungeöffnet aus - optische Fehlannahme von mir, oder tatsächlich so?
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#23]
Hallo Ralph,
stimmt, optische Fehlanzeige, ich hätte nicht so gut die Wasserzeichen sehen können wenn ich es nicht hätte öffnen können. Auch wenn es nicht für jeden etwas besonderes ist ich fand es faszinierend allein weil es Pergament Papier ist.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#24]
Hallo Rainer,
macht doch nichts - sieht hübsch aus, kostete sicher nicht die Welt und Incoming Mail lockert jede Sammlung auf, sogar die Unsrigen. :-)
Liebe Grüsse,
Ralph
@ Gernesammler [#26]
Hallo Rainer,
sehr schönes Paar - ergibt eine perfekte Seite A4, wenn man will.
Interessant immer Marken vorne und hinten zu sehen - bei Bayern galten in der Kreuzerzeit Marken hinten gar nichts, aber das hat sich mit Paketkarten und Auslandsfrankaturen dann gewandelt.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 1.4.1898 aus Paraguay an den Forstmeister Gigglberger in München hier kam der Brief am 6.5.1898 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 2 Marken zu 5 und 10 Centavos, den Stempel kann man leider nicht erkennen.
Auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel "München B.Ü." Briefübernahme meist verwendet für Briefe aus dem Ausland und wahrscheinlich am gleichen Tag zur Ausgabe der Briefträgerstempel Nr.199.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Streifband mit Werteindruck zu 4 Centavos aus Argentinien vom 21.6.1896 nach Nürnberg, hier kam die Sendung am 17.7.1986 zur Ausgabe.
Gestempelt mit Einkreisstempel von Buenos Aires, den Zweikreisstempel in der Mitte kann ich nicht so recht deuten vielleicht kann einer von Euch weiterhelfen, auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von "Nürnberg 2 Bhf" (Helbig 21b, 27mm) verwendet 1887-96.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte PC 6 (Präsident Grant) zu 1 Cent mit Zusatzfrankatur A71 Kolumbus zu 1 Cent aus New York vom 27.11.1893 von Henry Nordlinger an A.Jablosek in Nürnberg, dort kam die Karte am 8.12.1893 zur Ausgabe.
Spediert wurde der Brief ab New York über Frankreich nach Nürnberg, wann wurden der Tax Stempel mit dem kleinen Einkreiser 15 Centimes abgeschlagen und was bedeutet der kleine Einkreisstempel P.C.N.
Gestempelt in New York mit Einkreisstempel und stummen Stempel "K" sowie den erwähnten kleinen Einkreisstempel zur Ankunft der Einkreisstempel Nürnberg II und dem Briefträgerstempel Nr.12 zur Ausgabe.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#30]
Hallo Rainer,
ein ganz feines Stück - Glückwunsch.
Über Frankreich gab es keine Beförderung von den USA mehr (seit 1870). Centimes waren im Weltpostverein die allein gültige Währung.
P.C.N. = Portocontrolle Nürnberg, also hatte man in Nürnberg gesehen, dass die USA die Karte als unterfrankiert erachtet hatten und musste den Centimes - Betrag für die USA in heimische Währung, also Pfennige, umrechnen und vom Empfänger kassieren.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 8.9.1910 aus Cape Town vom Kap der guten Hoffnung an Herrn Karl Beringer in München spediert, wann der Brief dann ankam kann ich leider nicht sagen da es keinen Ankunftsstempel gibt.
Für das Franko verklebte man die Mi.Nr.45 Allegorie zu 2 1/2 Pence, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel mit Bogensegmenten links und rechts von Cape Town.
Auf der Rückseite ist nur eine gummierte Papiervignette mit dem Buchstaben "R".
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#33]
Hallo Rainer,
eine feine Karte - leider habe ich zu George Russu, Kunstmaler bzw. Künstler, im Netz nichts gefunden, aber ich bin auch ein mieser Googler. Jedenfalls ist der Text auch sehr interessant. Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P 90 mit Werteindruck Germania zu 5 Pfennig, eigentlich nichts besonderes aber die Postkarte viel schon mit Ihren Abgangsstempel auf, Einkreisstegstempel mit Gitter-Segment unten von Tauberbischofsheim vom 16.11.1914.
Die Karte wurde an Novellus Happe spediert der zu dem Zeitpunkt in Costenz (Kostenz) im bayrischen Wald in einem Erholungsheim weilte, da es dort keine Post gab wurde die Karte bis Post Engelmar-Steinburg befördert, einen Ausgabestempel gibt es leider nicht.
Englmar gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels des Kurfürstentums Bayern.Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde und es gab einen Bahnhof Steinburg der Bahnstrecke Straubing–Miltach im Ortsteil Ehren.
Im Ort Kostenz gab und gibt es das Kloster "Barmherzige Brüder".
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief und Drucksachenkarte aus Feldkirch-Österreich über Bayern ins Kleinwalsertal (nicht von Österreich aus zugänglich, österr. Inlandstarif), der Brief vom 3.1.1916 und die Drucksachenkarte vom 25.6.1919.
Beide Poststücke wurden vom Seraphischen Liebeswerk an Frau Augusta Schwarzmann spediert, abgegeben in der Post Riezlern, es gibt heute noch ein Posthotel in Riezlern.
"Das Seraphische Liebeswerk war ein Hilfswerk welches 1889 von Cyprian Fröhlich, einem bayerischen Kapuzinerpater, zusammen mit den Vorständen des weltlichen Drittordens im Kapuzinerkloster in Ehrenbreitstein gegründet wurde.
Ziel des Vereins war es, den zahlreichen „armen und verwahrlosten Kindern“, die „religiös oder sittlich gefährdet“ waren, Unterkunft, Versorgung und Ausbildung zu bieten".
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#36]
Hallo Rainer,
das gibt eine traumhafte Seite - für den Connoisseur.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief als Einschreiben mit Rückschein aus Guatemala vom 7.5.1898 zu ehemals 5 Centavos mit Überdruck zu 6 Centavos spediert nach Regensburg an F.R.de Lama, hier kam der Brief am 28.5.1898 zur Ausgabe.
Für das Franko besagte 6 Centavos gestempelt wurde mit Stempel Guatemala in blau sowie dem Einkreisstempel Guatemala A.R. und dem Ellipsenstempel "Officina de Certifcados Guatemala" und dem roten Rückschein Stempel, für das Einschreiben wurde der R Stempel mit der Manualnummer 8265 abgeschlagen.
Der Brief sollte über Puerto Barrios nach Regensburg spediert werden, Puerto Barrios ist eine Hafenstadt an der Karibikküste Guatemalas, wenn man von der einfachsten Route ausgeht dann wäre es bis Le Havre in Frankreich nach Bayern Regensburg.
Auf der Rückseite wurde zur Ankunft der Einkreisstempel von Regenburg 2 Bhf. (Helbig 30b) und dem Briefträgerstempel Nr.30.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#39]
Hallo Rainer,
großes Kino - klasse und sehr selten.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte zu 50 Reis aus aus Parana von der Insel Superaguy (Superagui ist eine brasilianische Insel in der Gemeinde Guaraqueçaba im Bundesstaat Paraná), spediert über Rio de Janeiro, dort gestempelt am 29.3.1910 nach Kaiserslautern an Emill Brill, wenn ich es richtig lese mit der Bitte um Briefmarken/Postkarten. Vielleicht wollte der Herr tauschen.
Wann die Karte ankam, kann ich leider nicht sagen, da es keinen Ankunftsstempel gibt.

Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief mit Werteindruck von 1 Piaster vom 5.3.1905 aus Port Said in Ägypten (Port Said ist eine Hafenstadt im Nordosten Ägyptens und befindet sich an der Mittelmeerküste am Nordende des Sueskanals), spediert an Ludwig Orth in Kaiserslautern (Rheinpfalz), dort kam der Brief am 11.3.1905 zur Ausgabe.
Leider kann man den Brief nicht aufklappen da dieser entweder nie geöffnet wurde oder der letzte Besitzer diesen wieder verklebt hat, ich konnte die Ohren aufklappen um innen ein wenig zu sehen.
Gestempelt wurde am 5.3. Port Said mit Einkreisstegstempel sowie auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Kaiserslautern am 11.3.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#39]
Hallo Rainer,
kennst du das Buch »Rückschein – Avis de Réception – Return Receipt« von 2013? [1]. Darin gibt es einen Beitrag über die Rückschein-Stempel der Seeposten zwischen Bremen oder Hamburg und New York von Christian Hörter.
Er kannte damals etwa zwei Dutzend registrierte Briefe mit diesem Stempel »Rückschein« aus diversen Ländern Südamerikas und den USA. Seiner Interpretation nach wurde der Stempel bei der Bearbeitung der Briefbeutel zwischen New York und Hamburg/Bremen abgeschlagen (in der Gegenrichtung gab es einen dreizeiligen Stempel). Die im Weltpostverein vorgegebene Kennzeichnung »AR« für »Avis de Réception« wurde oft undeutlich gestempelt oder nur handschriftlich vermerkt, weswegen zur Verdeutlichung dieser Stempel mit roter Farbe abgeschlagen wurde.
Gefällt mir! Danke fürs Zeigen.
Viele Grüße
Dietmar
[1]
https://www.mbc1905.de/publikationen/
@ Erdinger [#43]
Hallo Dietmar
Wo kann ich das Buch erwerben ?
Und Danke für die Blumen.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#44]
Hallo Rainer,
klick mal auf den Link in meinem Beitrag, der führt zum Münchener Briefmarken Club, da kann man dieses Buch (und weitere interessante Bücher) bestellen!
Viele Grüße
Dietmar
@ Erdinger [#45]
Hallo Dietmar,
danke, hatte da ich unterwegs war über Handy probiert da ging der Link nicht, Buch ist jetzt von zu Hause bestellt und wird demnächst bei mir ankommen.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte zu 10 Oere vom 27.1.1889 aus Sjaeland in Dänemark (wer kennt diesen Stempel) an Herrn Werzinger in Germersheim, dort kam die Karte am 29.1. zur Ausgabe.
Im Text der Karte beschwert sich der Absender, dass seine Sendung zwar Geld gebracht hat, aber nicht den erwünschten Erfolg und er erwartet eine Erklärung zu dieser Misere, da selbst das Porto (Franko) Ihn schon eine Mark kostete.
Gestempelt in Germersheim mit Einkreisstempel (Helbig 24 b).
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Zeitungsschleife mit Werteindruck zu 2 Kreuzer vom 28.8.1895 aus Saaz in Österreich (heute Böhmen/Tschechien) nach München an die Gabelsberger Brauerei Gesellschaft, dort kam die Post am nächsten Tag zur Ausgabe. Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Saaz sowie auf der Rückseite zur Ankunft in München der Einkreisstempel "München B.Ü." und der Briefträgerstempel 197.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#48]
Hallo Rainer,
schönes Stück! Saaz war damals das Zentrum der österreichischen Hopfenwirtschaft, daher verwundert die bayer. Adresse nicht! Solche Belege kenne ich schon ab den 1850er Jahren (als durch den Ausbau der Eisenbahnen Bier über größere Strecken transportfähig wurde - vorher wurde es gerne schal, wenn es länger unterwegs war).
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte vom 25.8.1908 aus Santiago (Chile) zu 2 Centavos mit Zufrankatur von nochmals 2 Marke a 2 Centavos, spediert an Emil Brill in Kaiserslautern, dort kam die Karte am 3.10.1908 zur Ausgabe.
Geschrieben wurde die Karte von Professor Luis E. Sepulveda Cuadra einem Blinden und Sprachlehrer der zu Anfang Esperanto lehrte. Gestempelt wurde mit Stempel von Santiago in der Art eines Flaggenstempels und zur Ankunft der Einkreisstempel von Kaiserslautern 1.
https://eo-m-wikipedia-org.translate.goog/wiki/Luis_Enrique_Sep%C3%BAlveda_Cuadra?_x_tr_sl=eo&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=nui,sc
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#50]
Hallo Rainer,
eine von vielen wunderschönen Postkarten Südamerikas und dann noch in die Pfalz - da läuft einem das Wasser im Munde zusammen.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief vom 7.11.1895 von Fed.Keller & Co. aus Guatemala spediert an Senora Dona S.Witzell in München wo der Brief am 1.12.1895 zur Ausgabe kam. Vielleicht kann ein Guatemala Sammler mehr zur Taxe sagen, dieser Brief hier hat einen Werteindruck von 10 Centavos, der Ganzsachen Brief in [#39] war von 1898 und hatte sogar als Einschreiben nur ein Franko von 6 Centavos.
War der Brief von 1895 jetzt schwerer oder hatten sich die Tarife in den 3 Jahren so stark geändert, denn ich finde 4 Centavos weniger ist schon eine Menge.
Gestempelt wurde der Brief in Guatemala mit lila Achteckstempel sowie auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von München B.Ü. und dem Briefträgerstempel Nr.110.
Ob der Brief auch über Puerto Barrios nach München spediert wurde und ob man auch hier von der einfachsten Route ausgeht dann wäre es bis Le Havre in Frankreich nach Bayern München.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief vom 30.12.1901 aus Uddevalla (eine Stadt in der schwedischen Provinz Västra Götalands län und der historischen Provinz Bohuslän) in Schweden, spediert an den Oberexpeditor Otto Groeb in Pasing bei München, dort kam der Brief am 2.1.1902 zur Ausgabe.
Für das Franko hatte man den Werteindruck von Vier Öre (Fyra)sowie 2x Nr.51 zu 2 Öre als Zusatzfrankatur, diese Marken waren bis 1961 gültig.
Gestempelt wurde mit Punktkreisstempel von Uddevalla, auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Pasing (Helbig 30 b), hier muss im Stempel der Monat komplett rausgefallen sein.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#53]
Hallo Rainer,
das nenne ich mal Luxus bei eingehender Post !
Und einen Stempel mit ausgefallenem Monat kann auch nicht jeder zeigen - wow!
Den kannst du auch in ein paar Tagen in einem anderen Thread hier zeigen. :-)
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief aus Minneapolis vom 18.1.1875 über Chicago wo der Brief am 20.1.1875 eintraf und weiterspediert wurde an Herrn C.C.Buel in München, dort kam der Brief am 5.2.1875 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 2 Marken "George Washington", Scott A46 zu je 3 Cent und gestempelt wurde beide mit stummen Stempel sowie dem Einkreisstempel von Minneapolis beide in grün, auf der Rückseite der erwähnte Einkreisstempel von Chicago in rot und zur Ankunft der Einkreisstempel von München 1 (Helbig 21a) sowie dem Briefträgerstempel Nr. 2.
Schön zu sehen auf der Vorderseite der Daumenabdruck des Postbeamten in Minneapolis, er könnte uns jetzt sagen wer den Brief aufgegeben hat, denn einen Absender gibt es leider nicht.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#55]
Hallo Rainer,
sehr schöner Brief, der alles hat, was man sich wünschen kann - aber es ist keine Pfennigzeit, von daher noch besser, weil Kreuzerzeit eingehende Post immer besser ist, als Pfennigzeit.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#56]
Hallo Ralph,
Du hast natürlich recht, der Brief fällt in die Kreuzerzeit habe mich doch glatt um ein Jahr vertan.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief vom 12.3.1910 von J.B.Speers & Co. der in Pine Bluff, Arkansas ein Baumwoll Department unterhielt, an Artur von Glass in Bayreuth spediert, da Herr von Glass in Wölsauerhammer bei Marktredwitz im Herrenhaus weilte, wurde der Brief kostenfrei nachgesendet.
Der Ganzsachen Brief ist die U 91 (Washington) mit Werteindruck von 5 Cent, gestempelt mit Maschinenstempel von Pine Bluff sowie zur Ankunft Zweikreisstempel von Bayreuth 2 (Helbig 37c, markantes Merkmal 5 e) Ankunftsdatum ist der 25.3.1910.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#58]
Hallo Rainer,
Absender war wohl ein O. v. Glass (links oben über dem Firmenstempel).
Ein wunderschönes Stück; so etwas aus der Kreuzerzeit wäre sehr teuer - da ist die späte Zeit doch ein Glücksfall für uns Sammler, weil das Material vorhanden und der Preis moderat ist.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo in die Runde,
ich stelle einen Frageteil einer Ganzsachenpostkarte Mi. P 22 zu 5 Pfennig der dt. Reichspost hier vor, die erst im zweiten Anlauf ihren Weg nach Bayern fand.
Verfasst wurde sie von Heinrich Schöningh (1846-1915), der Profession nach Verleger und Buchhändler in Münster, Westfalen, ein Neffe des bekannteren Ferdinand Schöningh (1815-1883) [1] [2].
Gerichtet ist sie an Prof. Dr. Friedrich Christian Leonhard Bartholomae, geboren 1855 in Forstleithen bei Limmersdorf (LK Kulmbach), verstorben 1925 plötzlich während einer Urlaubsreise auf der Insel Langeoog. Professor Dr. Bartholomae war Indogermanist, Iranist und Indologe und verfasste auf diesen Gebieten zahlreiche Schriften, wovon sein altiranisches Wörterbuch von 1904 wohl am erwähnenswertesten sein sollte. Er besuchte das Gymnasium in Bayreuth und studierte 1872-1877 in München, Leipzig und Erlangen. In Münster lehrte er als ausserordentlicher Professor ab 1885 bis 1898 (wobei er zwischenzeitlich auch in Gießen und Straßburg tätig war) [3].
Die Mitteilung auf der Karte ist recht lapidar, Schöningh fragt an welche Lehrbücher resp. Ausgaben Bartholomae für das laufende Sommersemester 1891 zu verwenden gedenkt und bittet um Mitteilung auf Anlage (also der Antwortkarte).
Schöningh richtete die Karte am 11. April an Bartholomae in Münster, hier wurde der Professor allerdings nicht angetroffen, da er wohl gerade (vielleicht bei einem alten Gymnasienfreund) in Bayreuth weilte. Die Karte wurde ihm also nachgesandt und kam in Bayreuth am 12. 4. zwischen 3 und 4 Uhr Nachmittags an. Ob sie noch am gleichen Tag zugestellt wurde kann ich nicht sagen. Zugestellt jedenfalls wurde sie vom Briefträger Nr. 6, der sich auch mit seinem Stempel verewigte.
Schöner wäre es natürlich, wenn auch der Antwortteil anhängend erhalten geblieben wäre, allerdings hätte der Professor seine Vorlesungen dann ohne die passende Literatur halten müssen und das wäre sicherlich ärgerlicher gewesen als der nun zukünftig fehlende Part.
Aufgabestempel: Kreisgitterstempel MÜNSTER * (WESTF.) 1 f 11. 4. 91 1-2 N
Abgangsstempel: Einkreisstempel MÜNSTER (WESTF.) * q 11. 4. 91 3-4 N
Ankunftstempel: Einkreisstempel BAYREUTH II. 12 APR. 3-4 Nm 91
Distributionsstempel: Einkreisstempel B 6

Liebe Grüße,
Maico
[1]
https://kalliope-verbund.info/de/eac?eac.id=116888784
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Sch%C3%B6ningh_(Verleger,_1815)
[3]
https://whowaswho-indology.info/558/bartholomae-friedrich-christian-leonhard/
@ dionysus [#60]
Hallo Maico,
schöne Recherche und die Nachsendung war in Deutschland zum 1.1.1868 kostenlos geworden (vorher nicht!).
Du kannst davon ausgehen, dass in einem (für Bayern) eher bedeutenden Postort wie Bayreuth die Post noch am selben Tag ausgetragen wurde - davon können wir heute träumen.
Etwas anderes wäre es gewesen, wenn die Karte ausgeliefert worden wäre und man sie dann später mit korrigierter Adresse neu aufgegeben hätte - dann wäre sie nicht kostenlos weiterbefördert worden.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ dionysus [#60]
Hallo Maico,
so wie Ralph schon sagte, tolle Karte und super Recherche, allein die Tatsache das Herr Schöningh mit Friedrich Wilhelm Grimme zusammenarbeitete und seine Werke verlegte ist schon eine tolle Sache.
Gruß Rainer
Guten Abend,
besten Dank für euren Zuspruch!
Auch wenn ich Bayern im Speziellen nicht wirklich sammle, weder im Ein- noch im Ausgang, nehme ich gern immer wieder Karten von und an Professoren, Doktoren und sonstigen Titelträgern in die Sammlung auf. Oftmals ergeben sich bei der Recherche hier doch recht interessante und kurzweilige Lebensläufe.
Sicherlich werde ich auch zukünftig mal das ein oder andere Bayern Betreffende zeigen können, zumal ich mir für dieses Jahr eine regere Forenbeteiligung vorgenommen habe.
Einen schönen Abend,
Maico
@ dionysus [#63]
Hallo Maico,
na das klingt doch sehr spannend. Für Bayern spricht viel, weil es viel Material gibt und noch die allermeisten auf die Adressen und Stände nicht wirklich achten. Dazu kosten viele Briefe wenig, jedenfalls wenn keine Marken drauf sind (gilt für Preussen auch).
Wenn du etwas von oder an Pettenkofer findest, gib mit bitte Bescheid!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Privat Ganzsachen Brief mit Werteindruck zu 10 Pfennig sowie einer Zusatzfrankatur von weiteren 10 Pfennig (Württemberg Nr.46) vom 4.5.1897 von Eduard Gebhardt aus Ulm an Herrn Knoeckel in Lambrecht (Pfalz) spediert, dort kam der Brief am 5.5.1897 zur Ausgabe.
Die erwähnten 20 Pfennig waren das Franko für Briefe über 15 - 250 Gramm, gestempelt wurde mit Einkreisstempel Ulm Bahnhof b auf der Rückseite der Einkreisstempel von Lambrecht (Helbig 30b) verwendet ab 1897.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#65]
Hallo Rainer,
ein herrlicher Brief - ich mag eingedruckte Marken und aufgeklebte Marken farbgleich sehr - ein Hingucker, bei dem alles stimmt. Klasse!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P23/19x (Wasserzeichen 5 Z) zu 10 Pfennig vom 30.6.1900 aus Nürnberg an Monsieur le Docteur Geurts in Bruges (Belgien) dort kam die Karte am 2.7.1900 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel K.B.Bahnpost Nürnberg - Würzburg, Typ 30b, sowie zur Ankunft ein Einkreisstempel von Bruges und auch in Belgien kamen Briefträgerstempel zum Einsatz hier ein kleiner Kreisstempel mit der Nummer 1.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#67]
Hallo Rainer,
sehr schönes Stück und so häufig sind gute Abschläge von Bahnpoststempeln nicht.
Wäre interessant zu erfahren, was man sich damals geschrieben hat. Aber mein Französisch ist leider eine Katastrophe!
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#68]
Wäre interessant zu erfahren, was man sich damals geschrieben hat.
Belanglosigkeiten, aber am Schluß immerhin 1000 Küsse an den Herrn Doktor.
hajo22
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck zu 1 Penny vom 19.10.1895 aus London am Frau Marie Brehm in München, diese hatte dort eine Damen Konfektion, dort kam die Karte am 21.10.1895 zur Ausgabe.
Gestempelt mit Sonderform von London, sogenannter Haubenstempel sowie zur Ankunft der Einkreisstempel von München B.Ü. (Brief-Übernahme) und dem Briefträgerstempel 240.
Gruß Rainer

@ hajo22 [#69]
Vielen Dank für deine Mühewaltung - na ja, 1000 Küsse sind besser, als nichts! :-)
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Sammlerfreunde,
Flug Post Karte vom 11.06.1912 aus Frankfurt am Main an Herr Phillip Granler in München gesendet von seinem Vater, geschrieben am 10.06., wann die Karte in München zur Ausgabae kam kann ich nicht sagen.
Für das Franko nahm man eine Flugpostmarke Mi.Nr.I zu 10 Pfennig sowie eine Mi.Nr.85 "Germania" zu 5 Pfennig, gestempelt wurde mit Einkreisstempel "Flugpost am Rhein und Main".
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 14.5.1908 als Antwort auf "den lieben Brief vom 16.4.1908" aus Tsingtau spediert nach Amberg an Fräulein Ceres Eschlwoech, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.29 zu 2 Cent der deutschen Kolonie Kiautschou, gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel mit Gittersegmenten "Tsingtau - Kiautschou.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief U 91 (George Washington) zu 2 Cents in karmin mit Zusatzfrankatur einer 10 Cents (Franklin) Scott Nr.416 vom 9.9.1913 von Frank Steiner aus Crane (Texas) spediert nach München an Frau Anna Steiner, leider gibt es keinen Ankunftsstempel.
Gestempelt wurde der Werteindruck der Ganzsache mit stummen Stempel und dem Einkreisstempel von Crane, warum wurde oben mitte "Foreign" - ausländisch markiert und was hat der schriftliche Hinweis an der linken Seite zu bedeuten "Postage Thilly Paid".
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief in der 2.Gewichtsstufe als Einschreiben vom 6.1.1898 von Herrn Gegenrieder aus Zürich an Hern Matias Förg Wechselwärter (Weichenwärter) in Donauwörth, hier kam der Brief am 7.1.1898 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 2 Marken der stehenden Helvetia, einmal die Zumstein Nr.67 D zu 25 Rappen und einmal die 70 D zu 50 Rappen, laut Tarif vom 1.7.1875 waren einfache Briefe bis 15 Gramm in das Ausland mit 25 Rappen freizumachen für weitere 15 Gramm waren nochmals 25 Rappen zu verkleben, hierfür reichte die 50 Rappen Marke aus.
Für die Recogebühr, Tarif vom 1.4.1879 waren ebenfalls 25 Rappen zu verkleben, welches mit der 67 D abgegolten wurde um das Einschreieben zu kennzeichnen wurde der Klebezettel von Zürich mit der Manualnummer 727 verklebt.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Zürich Brief Aufgabe, sowie auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Donauwörth (Helbig 30b) verwendet 1898-1902.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#74]
Hallo Rainer,
feines Stück - ist da etwas unter der Marke links? Könnte es sein, dass sie erst ohne die Marke aufgegeben wurde und dann die Marke nachgeklebt und entwertet wurde? In jedem Fall eine Besonderheit, prima!
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#76]
Hallo Ralph,
es sieht wirklich so aus als wollte man den Brief ohne die Marke stempeln, oder es war eine falsche Marke verklebt worden. Darunter ist nichts nur wie ein Fleck und ein C vom Stempel Crane zu sehen.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck 5 Para und Aufdruck des serbischen Wappens mit einer Zusatzfrankatur von nochmals 5 Para (Mi.Nr.63) "Ermordung König Alexanders mit Aufdruck des serbischen Wappens" vom 31.3.1904 aus Belgrad von Demajo & Co an die Herren Kraft & Rausch in Nürnberg spediert, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten sowie zur Ankunft der Briefträgerstempel Nr.13.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#78]
Hallo Rainer,
schöne Karte und nicht so häufig - in Nürnberg hat man gelegentlich bei Postkarten nur den Briefträgerstempel abgeschlagen und auf den Ankunftsstempel verzichtet.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief von einem Herrn Ortmann der im Gasthof zum Kassl im Oetzthal in Tirol weilte an Fräulein Gertrud Risco.
Der erste Brief vom 19.6.1908 an Fräulein Risco wurde nach München spediert zum Hotel Leinfelder wo der Brief am nächsten Tag zur Ausgabe kam.
Für das Franko nahm man 7x die ANK Nr.133 Kaiserkopf zu je 5 Heller sowie 1x ANK Nr.144 zu 10 Heller, gestempelt wurde mit Zweikreistempel von Oetz, links der Marken einen Stempel mit 25 welches wohl ein Bahnpoststempel ist auf der Rückseite zur Ankunft der Zweikreisstempel von München 20 * X den ich so noch nicht gesehen habe und einem Einkreisstempel München 5 was wohl die 5 Pfennig für die Eilbotengebühr sein sollen.
Sollte zu den Stempeln jemand mehr wissen würde ich mich freuen mehr zu erfahren.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#80]
Hallo Rainer,
sehr beeindruckender Brief - hätte ich auch genommen.
Den 5-er Stempel hinten habe ich schon mal gesehen, aber da es nicht mein Sammelgebiet ist (zu spät), weiß ich nichts über ihn zu berichten.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
hier der zweite Brief von einem Herrn Ortmann der im Gasthof zum Kassl im Oetzthal in Tirol weilte an Fräulein Gertrud Risco.
Der zweite Brief vom 23.6.1908 an Fräulein Risco wurde nach Tegernsee spediert zur Pension Mirkel wo der Brief am nächsten Tag zur Ausgabe kam.
Schön auf dem Brief zu sehen die Abbildung des Gasthofes Kassl der gleichzeitig auch die K.K. Post und das Telegraphenamt beherbergte.
Für das Franko nahm man 4x ANK Nr.144 zu 10 Heller, auch hier wurde der Brief durch Eilboten zugestellt was handschriftlich vermerkt wurde.
Gestempelt mit Zweikreisstempel von Oetz sowie auf der Rückseite zu Ankunft Zweikreisstempel von Tegernsee 2 (Helbig 37c, kleines b) verwendet 1906-11.
Nachtrag zum 1.Brief, der Ankunftsstempel ist der Zweikreisstempel München 2 B.P. *X.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#82]
Hallo Rainer,
leider ist der Zustand suboptimal, aber der ist SO schön, dass das nur eine untergeordnete Rolle spielt, weil er ein sagenhaftes Gesicht hat. Sei froh, dass der aus der günstigen Pfennigzeit ist - ein paar Jahrzehnte früher und er wäre unbezahlbar.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#83]
Hallo Ralph,
ich weiß, er ist nicht der schönste aber an dem konnte man nicht vorbeilaufen, es gab schon mehrere Augen darauf aber meine Finger waren schneller, denn solches findet man bestimmt nicht so schnell wieder.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#84]
Hallo Rainer,
da hast du gut Recht - von diesen schönen Kuverts kann man nicht genug haben und wenn sie kein Vermögen kosten, sackt man sie am besten schnell ein, ehe andere auf "dumme Gedanken" kommen. :-)
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 14.9.1908 aus Paris mit Ansicht der "Rue Royale et la Madeleine" spediert nach Ansbach an Mademoiselle Anny Hohmann, einen Ankunftsstempel mit Datum gibt es nicht.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.117 ax, Säerin auf glattem Hintergrund zu 10 Centimes in ziegelrot, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Paris/Depart zur Ankunft wurde der Briefträgerstempel Nr.10 abgeschlagen.
Gruß Rainer

Liebe Freunde,
schon allein der Ausdruck "Cartolina" klingt so niedlich, dass ich mich dieses Kärtchens erbarmt habe, lief es doch von Venedig am 10.6.1876 nach Hof in Bayern, wobei neben dem Werteindruck links über 10 Centesimi noch 5 weitere Centesimi in Form einer Marke auffrankiert werden musste (UPU-Tarif).


Nett auch der Text:
Seit 7 Tagen auf prachtvoller Tour via Brenner, Gardasee nach Hier; gestern Abend Musik & Corso auf dem Markusplatz. Herzliche Grüße! Eugen Streiter.
Für mich ein Zeichen des frühen Tourismus für den, der es sich leisten konnte und ganz besonders nett von dem Hofer Postler, dass er den italienischen Wertstempeleindruck elegant, wenn auch kopfstehend, zu entwerten gedachte. So ists recht!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 25.7.1905 aus Saloniki (Osmanisches Reich) mit Abbildung und Inschrift:"traurige Seite des Steins, wo der heilige Paulus an der Skulptur der heiligen Jungfrau in der Moschee des heiligen Pantheleon in Saloniki predigte" spediert nach Freising an Anna Baumgartner, hier kam die Karte am 28.7.1905 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 20 Para, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Saloniki, zur Ankunft der Zweikreisstempel von Freising 2 (Helbig 37c).
Am 29. März 1430 wurde Thessaloniki nach fast zweimonatiger Belagerung durch Sultan Murad II. erobert und dem Osmanischen Reich einverleibt, aus Thessaloniki wurde Selânik / سلانيك.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief mit Werteindruck zu 1 Penny vom 14.7.1906 aus Port St.Johns in Südafrika, spediert an Colonel F.Lara in Partenkirchen hier kam der Brief Anfang August 1906 zur Ausgabe, das genaue Datum kann man leider nicht entziffern.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Port St.Johns, auf der Rückseite der Einkreisstempel von Partenkirchen 30b zur Ausgabe.
Port St. Johns wurde 1845 durch den Pondokönig Faku und seinen Sohn Ndamase gegründet, 1878 wurde Port St. Johns Teil der Kapkolonie, 1884 wurde das Gebiet offiziell von den Briten annektiert.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#89]
Hallo Rainer,
seltenes Stück eines kleinen Postorts - könnte der Ausgabestempel von 1908 sein? Oder 1898?
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#90]
Hallo Ralph,
das könnte gut möglich sein, da beide Stempel nicht so gut zu erkennen sind wäre es natürlich schön zu wissen ab wann und wie lange gab es diese Ganzsache, vielleicht könnte man darüber das Datum besser bestimmen.
Vielleicht kann ein Sammler aus dem Forum helfen dies aufzuklären.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck Franz-Joseph zu 5 Heller von Alfred Dressler aus Brünn vom 25.6.1909 an Herrn Friedrich Buckner in Würzburg.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel von Brünn/Brno 2 * 60 sowie zur Ankunft-/Ausgabe mit dem Briefträgerstempel Nr.38.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte zu 10 Centisimi vom 5.5.1889 von K.Schüssel aus Mailand mit netten Geburtstagsgrüßen spediert an Herrn Julius Fessler Doktor im Allgemeinen Krankenhaus in München, hier kam die Karte am Folgetag zur Ausgabe.
Gestempelt mit Einkreisstempel/Bahnpoststempel Milano ** Ferrovia (Eisenbahn) zur Ankunft Einkreisstempel von München B.Ü. (Briefübernahme), auf der Rückseite den Briefträgerstempel 101.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte zu 2 Centavos vom 29.9.1884 aus Bogota in Columbien spediert mit Geburtstagsgrüßen an Albert Seitz nach Coburg, dort kam die Karte am 12.11.1884 zur Ausgabe.
Bevor jemand sagt Coburg gehörte zu dem Zeitpunkt zu Sachsen und kam erst am 1.7.1920 zu Bayern, ja ich habe mich informiert aber kein anderes Thema gefunden wo diese Karte besser reinpassen würde.
Gestempelt wurde mit großem Zweikreisstempel von Bogota, ich gehe mal davon aus der Stempel auf dem Werteindruck den ich leider nicht entziffern gehörte dazu und es war ein Duplexstempel, den oberen Einkreistempel vom 7.10. bekomme ich auch nicht entziffert vielleicht kann hier jemand helfen sowie dann zur Ausgabe der Einkreisstempel von Coburg am 12.11.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck 10 Centisimi vom 22.12.1899 aus Rom, spediert an Dr.Albrecht Richter in Fürth, dort kam die Karte an Heiligabend dem 24.12.1899 zur Ausgabe.
Gestempelt mit Kreisstempel im Rostviereck, Bahnpoststempel von Roma ** Ferrovia sowie zur Ausgabe der Einkreisstempel von Fürth i.Bayern 2 (Helbig 24b), im Text geht es um Weihnachts- und Neujahrswünsche.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#95]
Hallo Rainer,
"Ferrovia" würde man heute als Bahnhof bezeichnen und dass man für Weihnachts- und Neujahrswünsche 10 Centesimi investierte, war doch nett, schließlich sind alle Poststücke von Touristen des 19. Jahrhunderts außergewöhnlich, weil sich das damals nicht jeder leisten konnte (für meine Großeltern bzw. Urgroßeltern waren Fahrten von 50 oder 60 Kilometern Weltreisen, über die sie wochenlang sprachen und die sie in ihrem Leben nie vergaßen.
O.K., wer heute 12 Stunden bei 30 Grad wegen eines Streiks in einem Flughafen festsitzt, vergisst das vlt. auch sein Leben lang nicht.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 17.12.1908 aus Mexico mit Neujahrsgrüßen an Max Stang in München, leider gibt es keinen Ankunftsstempel das man wüsste ob die Karte noch vor dem 1.1.1909 in München war.
Gestempelt wurde mit Duplexstempel von Mexico und es wurde der Hinweis oben handschriftlich geschrieben "via New York".
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#97]
Hallo Rainer,
schon außergewöhnlich, dass es weder US-Transitstempel noch Ankunftsstempel gibt - aber vlt. spricht gerade dies für eine Zustellung am 31.12. oder 1.1.?
Post aus Mexiko nach Bayern ist selten, auch in der Pfennigzeit. Eine Postkarte bzw. Drucksache aus der Kreuzerzeit wäre hoch vierstellig, aber ich habe in 40 Jahren noch nie eine gesehen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Streifband S 5 zu 3 Pfennig (160x230mm) aus Stuttgart vom 7.11.1885 an Herrn Phillip Tuffentsämer in Neu Ulm, dort kam das Streifband am 8.11.1885 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Stuttart P.A. I sowie auf der Rückseite zur Ausgabe Einkreis Punkt Stempel von Neu-Ulm (Helbig 28d) verwendet 1884-85.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief U 71 zu 2 Cent mit Zusatzfrankatur von 2x Scott A61 (Washington) zu je 2 Cent vom 10.2.1892 von L.Baumann einem Juwelier in St.Louis, spediert nach Würzburg an eine Mrs.Baumann wohnhaft derzeit im Hotel Rügemer, hier kam der Brief am 24.2.1892 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Duplexstempel von St.Louis sowie auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Würzburg II (Helbig 30b).
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
an dem Brief konnte ich nicht vorbei, 3 Farbenfrankatur, Mi.Nr.68, 69 und 70 zu 2, 3 und 5 Pfennig Germania "Deutsches Reich" ohne Wasserzeichen vom 12.6.1904 als privater Familien Brief, der Inhalt beginnt mit "Lieber Bruder" von Curt Wolf aus Freiberg in Sachsen an Herrn Max Wolf in Würzburg der hier wahrscheinlich studierte, der Brief kam am nächsten Tag zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten von Freiberg, auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Würzburg 2 (Helbig 30b) und dem Briefträgerstempel Nr.16, da in Freiberg wohl kaum Platz auf dem Tisch des Postbeamten war hatte der die Briefe nach dem Stempeln gestapelt und somit einen Abklatsch des Freibergers auf der Rückseite hinterlassen.
Da es den Brief für 1 Euro auf dem Trödelmarkt gab musste der mit zu mir.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte mit Ansicht von Zürich vom 5.11.1902 an Jacob Buhmann, dieser sollte zu diesem Zeitpunkt in Bamberg weilen, dort kam die Karte auch am nächsten Tag an aber der Herr war nicht mehr da hatte aber wohl seine Adresse in Ansbach hinterlegt so das die Karte dorthin weitergeleitet wurde, aber auch hier war der Herr nicht anzutreffen denn dieser war schon nach Würzburg weitergereist und dort konnte dann die Karte ausgehändigt werden.
Für das Franko nahm man eine Zumstein Nr.83 Kreuz und Wertziffer zu 10 Rappen, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegment oben und unten von Zürich 2 (Fil.Seidengasse) am 5.11.1902, in Bamberg mit dem Einkreisstempel Bamberg 2 (Helbig 30b) am 6.11. in Ansbach dann den Zweikreisstempel Ansbach 2 a (Helbig 37c) auch am 6.11. zur Ankunft in Würzburg dann mit dem Einkreisstempel Würzburg 2 (Helbig 30b) am 7.11. sowie dem Briefträgerstempel Nr.36.
Der Postbeamte hatte dann in Rötel die Adressen von Bamberg, Ansbach durchgestrichen und die Würzburger Adresse unterstrichen.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#102]
Ein wundervolles Stück und Beweis dafür, wie gewissenhaft und zügig die Post damals arbeitete.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#103]
Hallo Ralph,
das kannst Du laut sagen, davon kann sich die Post heutzutage eine gewaltige Scheibe abschneiden, denn diese ist manchmal nicht halb so gut wie Anno Zopp.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 2.7.1916 aus Biel von Elise Saurer spediert an Frank Behrens Kunstmaler zu dieser Zeit in Schleisheim bei München, dort kam der Brief am 6.7.1916 nach Prüfung zur Ausgabe.
Für das Franko verklebte man eine Zumstein Nr.109 "Sitzende Helvetia mit Schwert" zu 25 Rappen, gestempelt wurde mit Einkreistegstempel mit Segmenten oben und unten sowie dem Kontrollstempel 9, auf der Rückseite der Verschlußklebezettel "Militärischerseits unter Kriegsrecht geöffnet" der Überwachungsstelle in München, der Offizier an dem Tag war Herr Weich.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#105]
Das ist eine kleine Zuckerschnecke.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Streifband S4 zu 5 Öre vom 2.12.1896 aus Kopenhagen mit unbekannten Inhalt spediert an Clemens Ploch in München wo das Streifband am 3.12.1896 zur Ausgabe kam.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Kopenhagen *V*, auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel München B.Ü. und zur Ausgabe dem Briefträgerstempel A 1.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Panorama-Postkarte vom 7.5.1901 aus Hobokei über New York nach Engkofen an den Ökonom Michael Riehner spediert, die Postkarte kam über Frontenhausen um dann in Aham anzukommen da Engkofen nur ein kleiner Ort ohne Post war.
Für das Franko nahm man eine 1 Cent Marke Franklin Scott A87/279, gestempelt wurde mit Duplex Stempel von Hobokei am 7.5. am 9.5. mit keinem Einkreisstempel in New York wo die Karte mit der gesamten Post auf das Schiff übergeben wurde, am 17.5. dann in Frontenhausen mit Einkreisstempel Forntenhausen 1 Markt (Helbig 30b) verwendet ab 1900 und zum Schluß zur Ankunft mit Einkreisstempel Aham (Helbig 30b) verwendet 1895-1910.
Ob die Karte dann dort abgeholt werden musste oder ein Bote diese nach Engkofen brachte entzieht sich meiner Kenntnis da kein Briefträgerstempel vorhanden.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#108]
Hallo Rainer,
ich war mal in Hoboken - könnte es nicht dieser Ort sein?
Ansonsten ein schönes Stück, prima.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#109]
hallo Ralph,
genau der ist es, die Finger waren schneller.
Über die Karte hatte ich mich auch gefreut, war von außen weiß wie ein Brief und erst zu Hause hab ich gemerkt das man das gute Stück aufklappen kann.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Centavos vom 29.10.1901 von der Buchhandlung Lehmann aus San Jose in Costa Rica an den Verlag des Simplicissimus in München spediert, dort kam die Karte am 19.11.1901 zur Ausgabe.
Der Simplicissimus zu deutsch "der Einfältigste" war eine satirische Wochenzeitschrift, die vom 4. April 1896 bis 13. September 1944 erschien. Die Redaktion hatte ihren Sitz in München. Die Zeitschrift zielte auf die wilhelminische Politik, die bürgerliche Moral, die Kirchen, die Beamten, Juristen und das Militär.
Gestempelt wurde in San Jose mit einem stummen Vierringstempel in schwarz sowie einem Zweikreisstempel von San Jose ** in blau, zur Ankunft und Ausgabe wurde Zweikreisstempel München 2 B.P.B. * (Briefpostbestellung) und der kleine Einkreisstempel, Briefträgerstempel 62 abgeschlagen.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#111]
Hallo Rainer,
wunderschöne Karte und für 5 Euro der Schnapper des Monats. Zumal auch der Text interessant ist.
Die Postkarten Mittel- und Südamerikas sind die Schönsten ihrer Art.
Leider kann ich im Moment wenig am Forum teilhaben, weil ich übel an Corona erkrankt bin, aber das wird hoffentlich auch wieder vorbei gehen.
Die Liebe zur Philatelie bleibt aber, auch dank deiner herrlichen Stücke hier.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte aus Tokio vom 3.10.1904 in der Zeit des Russisch-Japanischen Krieges (4.2.1904 - 10/1905) von einem Herrn Takano an Fräulein Elisabeth Negele in München spediert, hier kam die Karte am 4.11.1904 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 4 Yen, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel (da in japanisch denke ich trotzdem Tokio) einem Einkreisstempel von Tokio, bei Ankunft in München mit dem Einkreisstempel von München 2 B.Z. (Briefzustellung) und zur Ausgabe der Zweikreisstempel von München 19 sowie dem Briefträgerstempel N.22.
Da Post aus Japan normalerwesie über die Transsibirische Eisenbahn transportiert wurde, es aber zu dem Zeitpunkt mit Russland im Krieg stand wurde die Postkarte via Amerika spediert.
Die Postkarte zeigt im Hintergrund die Japanische Flagge sowie in zwei Bildern die Teile der Japanischen Flotte.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#113]
Hallo Rainer,
wieder ein Superstück - deine "Incoming-Mail" - Sammlung nach Bayern wächst und gedeiht.
Danke fürs Zeigen dieser Rosine und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 2 Centavos vom 5.11.1884 aus Santa Fe in Costa Rica, leider gibt es zu Santa Fe mehrere Provinzen die eine Stadt mit diesem Namen haben, spediert werden sollte die Karte an Julia Seifert in Ottensoos bei Nürnberg.
Die Karte weißt keinerlei Stempel auf ist aber in Deutschland angekommen, einen Forwarder dazu finde ich in meinem Buch nicht also kann nur ein guter Freund oder Bekannter des Absenders die Karte mit sich geführt und übergeben haben.
Zeigenswert finde ich die schöne Karte allemal.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#115]
Hallo Rainer,
die sehr seltene Karte ist ganz sicher echt und als Bedarf gelaufen - dass es keinen Ankunftsstempel gibt, kam damals häufiger vor (da muss man froh sein über jede Karte von so weit her, die einen zeigt).
Außerdem haben damals die Postler gerne, statt zu stempeln, fleißig die Texte dieser fremden Karten gelesen, waren doch die Postler damals die bestinformiertesten Leute im Dorf oder in der ganzen Stadt. Auch eine kleine Postgeschichte, auch wenn sie nicht beweisbar sein wird.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#116]
Hallo Ralph,
Du hattest ja auch mal eine Forwarder Sammlung, ist Dir einer aus Costa Rica bekannt, wie schon geschrieben in meinem Buch welches sehr ausführlich ist da gibt es fast alle Orte nur eben keinen aus Costa Rica.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#117]
Hallo Rainer,
hier die Liste [1]
Liebe Grüsse,
Ralph
[1]
https://pbbooks.com/webfa.htm
Dienstmarke "E" (für die bay. Eisenbahnbehörde) auf 3 Pfge. Wappenserie.
Drucksache aus München vom 21.6.1910 nach Bad Aibling.

hajo22
@ bayern klassisch [#118]
Hallo Ralph,
habe mir die Liste übernommen, mein Buch von Kenneth Rowe/ Leonhard H. Hartmann ist von 1984 also sind ein paar neue Namen dazugekommen, leider keiner aus Costa Rica, aber da wird sich irgendwann bestimmt etwas finden.
Gruß Rainer
@ hajo22 [#119]
Hallo hajo22,
tolles Stück und Drucksachen sind immer wieder sehr schön, aber wäre der hier nicht besser platziert, Altdeutschland Bayern: "Dienstbriefe von und nach Bayern in der Pfennig Zeit".
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P 20 mit Werteindruck von 5 Pfennig vom 25.5.1892 von B.Leow Junior aus Berlin an die Mechanische Weberei in Hof mit Angaben von 333,65 Mark und 377,90 Mark zur Begleichung der Faktura.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel Berlin C 2 *S (KBHW Nr.242, kleiner Kreis) verwendet 1.11.1890-27.12.1892 zur Ankunft wurde der Einkreisstempel von Hof II abgeschlagen (Helbig 21b) verwendet 1888-94.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Lepta aus Athen vom 3.12.1907 von der Bank in Athen, an die Volksbank in Würzburg spediert wo die Karte am 7.12.1907 zur Ausgabe kam.
Die Karte hat auf der Rückseite einen privaten Zudruck, hier wird der Eingang von 196 Mark und 50 Pfennig bestätigt.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Athen sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Würzburg 2 (Helbig 30 b) und zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel Nr.5.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#123]
Hallo Rainer,
eine sehr schöne Karte mit perfektem Ankunftsstempel - so sollte das aussehen.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Kopeken vom 19.10.1904 aus Russland, leider sehe ich keine Ortsbezeichnung, spediert an Gregor Bachrad in München.
Da 3 Kopeken für die Beförderung von Russland nach Bayern zu wenig waren, was in München festgestellt wurde erhielt die Karte ein T-Stempel für die Nachtaxierung und den Einkreisstempel Porto M 23 (Sem, Handbuch der Pfennigausgaben Band 2, Seite 425) verwendet ab 1900, auch wurde handschriftlich die Nachtaxe von 5 Pfennig in blau notiert.
In Russland wurde die Karte mit dem Einkreisstempel der Bahnpost gestempelt, was ich lesen kann ist Waggon Nr.5, in München gab es außer den Stempeln der Nachtaxierung noch den Briefträgerstempel 12 oder 17 leider ist dieser sehr schwach abgeschlagen.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte aus Russland mit Werteindruck von 4 Kopeken vom 17.3.1911 aus Batumi einer Hafenstadt am schwarzen Meer (heute Georgien) an Herrn Dauler & Co. in München spediert, leider ohne Ankunftsstempel.
Gestempelt wurde die Postkarte in Russland mit dem Zweikreisstegstempel Батуми ** 3.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 20.11.1903 aus Brüssel an Michael Schubert in Karolinenhöhe Post Michelau spediert, dort kam die Karte am 22.11.1903 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man die sogenannten "Belgischen Sonntagsmarken mit Verbindungsleiste" Mi.Nr.50, 52 und 60 zu 1, 5 und 2 Centimes, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Brüxelles, sowie zur Ankunft mit dem Zweikreisstempel von Michelau (Helbig 37c).
Abgebildet ist auf der Postkarte der Brunnen im Innenhof des Rathauses.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief U 84 mit Werteindruck von 5 Cent (Grant) vom 17.10.1902 aus New York spediert an Bruno Schmerler der zu dem Zeitpunkt in Ludwigshafen weilen sollte, wann der Brief dort eintraf kann ich Aufgrund des schlechten Stempelabschlags nicht sagen, es könnte aber der 27.10.1902 gewesen sein.
Am nächsten dem 28.10. war der Brief dann schon in Hamburg aber es kam nicht zur Ausgabe an diesem Tag, man versuchte den Herrn ausfindig zu machen, somit startete der nächste Versuch der Ausgabe zweimal am 30.10. zwischen 7-8 Uhr und 8-9 Uhr.
Ich hoffe mir kann in dem ganzen Gewirr jemand bei der Nachtaxierung behilflich sein.
Gestempelt wurde in New York mit Maschinenstempel, sowie auf der Rückseite der Einkreiser Foreign Branche N.Y. der Janos Versicherung (bezeichnet eine Ausländische Niederlassung), den Einkreiosstempeln von Ludwigshafen sowie verschiedenen Einkreisstegstempel mit Gitterbrücke oben und unten von Hamburg 1 *i, Hamburg 1 * l und Hamburg 4.
Der Empfänger wurde auf jeden Fall nicht gefunden und es wurde vermerkt "unbekannt", wie es mit dem Brief dann weiterging ob retour da hab ich keine Ahnung.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#128]
Hallo Rainer,
zur Lösung kann ich leider nichts beitragen (vlt. Harald, der Chefknobler bei Briefen dieser Art, wenn er hier mitliest), aber DAS sind Briefe nach meinem Geschmack, klasse!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 16.4.1913 von P.F.Koch aus Columbus Ohio an Herrn Joseph Spann in München, da ein Ankunftsstempel fehlt kann ich leider nicht sagen wann dieser ankam.
Für das Franko nahm man eine Scott Nr.398 A145 zu 2 Cent mit Ansicht des Panama Kanals, gestempelt wurde mit Maschinenstempel von Columbus mit 7 Wellenlinien.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#130]
Hallo Rainer,
sehr schön! War das ein Brief, oder eine Drucksache?
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#131]
Hallo Ralph,
es ist ein normaler Brief, aber eine Nachtaxierung ist auch nicht zu sehen, ich glaube normale Brief hätten mit 4 Cent frankiert werden müssen.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#132]
Hallo Rainer,
ich danke dir - dann haben 2 Postverwaltungen wohl geschlafen - macht es wahrlich nicht schlechter!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Centisimi vom 13.4.1896 aus Venedig von einem/einer M.Hobrecht spediert an Frau Anna Borchmann in Speyer, dort kam die Karte am 15.4.1896 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Kreisstempel im Rostviereck von Venezia *, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Speyer (Helbig 21b) verwendet 1890-97.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Streifband mit Werteindruck zu 3 Heller Franz Josef vom 6.10.1902 von Josef Pecina aus Turnau in Böhmen, spediert an Karl Knapp Goldwarenhandlung in Kusel dort kam das Streifband am 8.10.1902 zur Ausgabe.
Da Herr Pecina eine Edelstein Schleiferei hatte und Herr Knapp eine Goldwarenhandlung steht die Vermutung nahe das es sich um Preislisten gehandelt haben könnte, ist aber eben nur eine Vermutung.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Turnovo/Turnau sowie auf der Rückseite zur Ausgabe der Einkreisstempel von Kusel, der Stempel gleicht dem von Joachim Helbig im Handbuch Typ 30a Nr.6 aber dann müsste die Jahreszahl ausgefallen sein, ansonsten käme vom Stempelbild nur der Typ 21a in Frage, dieser wird aber bei Herrn Helbig nicht aufgeführt und auch im Nachtrag von Herrn Holzmayr ist dieser nicht zu finden.
Hat im Forum jemand einen ähnlichen Stempel und könnte somit meine Vermutung und Frage beantworten?
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte mit Ansicht von der Züricher Qualbrücke und den Alpen vom 14.5.1912 spediert an Benno Hilz in Nürnberg.
Für das Franko nahm man ein Paar des Tellbuben Zumstein Nr.125 zu je 5 Rappen, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel mit Gittersegmenten oben und unten sowie Zierstücken im Rand, zur Ausgabe wurde zuerst der Briefträgerstempel 136 abgeschlagen ob der Herr nicht angetroffen wurde keine Ahnung aber es muss einen zweiten Postgang gegeben haben denn der Briefträgerstempel Nr.185 wurde darüber abgeschlagen.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief in der 2. Gewichtsstufe als Einschreiben vom 6.1.1898 von Herrn Gegenrieder aus Zürich an Hern Matias Förg Wechselwärter (Weichenwärter) in Donauwörth, hier kam der Brief am 7.1.1898 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 2 Marken der stehenden Helvetia, einmal die Zumstein Nr.67 D zu 25 Rappen und einmal die 70 D zu 50 Rappen, laut Tarif vom 1.7.1875 waren einfache Briefe bis 15 Gramm in das Ausland mit 25 Rappen freizumachen für weitere 15 Gramm waren nochmals 25 Rappen zu verkleben, hierfür reichte die 50 Rappen Marke aus.
Für die Recogebühr, Tarif vom 1.4.1879 waren ebenfalls 25 Rappen zu verkleben, welches mit der 67 D abgegolten wurde um das Einschreiben zu kennzeichnen wurde der Klebezettel von Zürich mit der Manualnummer 727 verklebt.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Zürich Brief Aufgabe, sowie auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Donauwörth (Helbig 30 b) verwendet 1898-1902.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Privat Ganzsache von der Lithographischen Kunstanstalt Eckstein & Stähle in Stuttgart vom 8.6.1900 spediert an das Medizinische Chemische Institut Herrn Doktor H.Scholl in Thalkirchen bei München, dort kam der Brief am nächsten Tag zur Ausgabe.
Die Ganzsache hat einen Werteindruck der Württembergischen Post von 10 Pfennig und wurde gestempelt mit dem Einkreisstempel Stuttgart No.2 sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Zweikreisstempel von München 41 * 2 (Helbig 30b) im Helbig Verwendungsdaten 1901-03 im Holzmayr keine Daten, also könnte es ein neues Frühdatum sein.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 12.8.1899 aus Bremen, spediert an Leo Nusshart Apotheker in der Apotheke von M.Rutsch in Nymphenburg, der Brief lief über Hannover nach München, dort kam dieser am 14.8.1899 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 2 Marken Wertziffer und Krone, Mi.Nr.48 zu je 20 Pfennig, davon waren 20 Pfennig für den Brief über 15-250 Gramm weitere 20 Pfennig für die Reco Gebühr, Tarif vom 1.1.1875.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Bremen * 1 e und es wurde zur Kenntlichmachung des Einschreibens der Klebezettel von Bremen 1c mit der Manualnummer 451 verklebt.
Auf der Rückseite der Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Hann. Bünde *** vom 13.8. sowie zur Ankunft der Einkreisstempel von München 38 Nymphenburg (Helbig 30b) verwendet 1899-1920.
Wozu wurde auf der Rückseite in blau eine 20 vermerkt?
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#140]
Hallo Rainer,
die 20 hinten dürfte die Reco-Nr. von München beim Posteingang aus dem hohen Norden sein.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 2.9.1907 aus St.Gallen spediert an die Mars Werke A.G. in Nürnberg-Doos, dort kam der Brief am nächsten Tag zur Ausgabe.
"Im Jahr 1873 gründete Paul Reissmann in der Siegmundstraße in Nürnberg-Doos die Firma Mars zur Herstellung von gusseisernen, sogenannten amerikanischen Öfen. Es folgte die Produktion von Hand-, Riemen- und Motorsirenen, Schleifmaschinen und auch Fahrrädern. 1903 begann der Bau von Motorrädern und im gleichen Jahr die Herstellung von wenigen Automobilen, die von De-Dion-Bouton-Motoren mit einem Zylinder und 1000 cm³ Hubraum angetrieben wurden. Der Automobilbau endete jedoch bereits im Jahr 1909. Die Motorräder hatten Schweizer Motosacoche- und Zedelmotoren".
Für das Franko nahm man drei Marken der Zumstein Nr.82 zu je 5 Rappen und einmal die Zumstein Nr.83 zu 10 Rappen, beides Marken aus der Serie Kreuz und Wertziffer.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von St.Gallen/Fil.Kaufhaus sowie auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel von Nürnberg 13 (Helbig 30b) verwendet ab 1904.
Gruß Rainer


[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Mars-Werke
@ Gernesammler [#142]
Hallo Rainer,
ob du es glaubst, oder nicht, ich hatte vlt. 5 Fahrräder in meinem Leben, aber eines war tatsächlich von Mars !
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#143]
Hallo Ralph,
und die Mopeds sind auch schön, da ich selbst im Mopedwerk arbeite, bin ich von solch schönen Dingen immer fasziniert.
Das sind Briefe die passen einfach und da die Schweiz viele Zulieferer für Mars hatte, könnte ich mir vorstellen, dass dies einer war.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Bani vom 20.7.1908 aus Iasi (Jassi) in Rumänien, spediert an Valerie Mayer derzeit im Park Hotel Reichenhall wohnhaft, dort kam die Karte am 22.7.1908 zur Ausgabe.
Gestempelt mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von IASI sowie zur Ankunft der Zweikreisstempel von Bad Reichenhall 2 b (Helbig 37c) verwendet ab 1902.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
zwei Briefe aus Gries bei Bozen in Südtirol (heute zu Italien gehörend) spediert nach Nürnberg einmal an Frau Maria Weiher und einmal an Familie Weiher.
Der erste Brief ist vom 3.5.1908, für das Franko wurde eine ANK 144 zu 10 Heller verklebt, gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel von Gries bei Bozen sowie zur Ankunft auf der Rückseite der Einkreisstempel von Nürnberg 2 B.Z. (Brief Zentrum) (Helbig 30b).
Der zweite Brief ist vom 10.5.1908, hier wurde für das Franko je einmal die ANK 139, 140, 141 und 143 verklebt zu 1 Heller, 2 Heller, 3 Heller und 6 Heller.
Gestempelt wurde auch hier mit dem Zweikreisstegstempel von Gries bei Bozen sowie auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel Nürnberg 2 B.Z. und dem Briefträgerstempel Nr.55.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 1.5.1912 aus Bordeaux spediert an Herrn Dornbusch bei Herrn Schneider wohnhaft in München, wann der Brief ankam kann ich nicht sagen.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.119 zu 25 Centimes, Säerin auf glattem Hintergrund, gestempelt wurde mit Einkreisstempel Orleans-Gare/Loiret einem Bahnpoststempel, Gare d`Orleans ist ein ehemaliger Bahnhof von Bordeaux, zur Ankunft wurde auf der Rückseite der Briefträgerstempel G.15. abgeschlagen.
Auf der Rückseite wurde auch eine Vignette zum 500 Geburtstag von Jeanne Darc [1] verklebt.
Gruß Rainer


[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Jeanne_d%E2%80%99Arc
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Öre vom 24.12.1892 aus Frederick-Aalborg in Dänemark spediert an Herrn Dr. C. Albert & Co in München, dort kam die Karte am 26.12.1892 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Frederick*Aalborg 2 i OG, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von München XXIII (23), (Helbig 30b).
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
ich meine, bisher noch keine eingehende Post aus dem Kongo entdeckt zu haben, oder?
Zunächst kann ich eine Inlands-Ganzsache des Unabhängigen Kongostaates (1886 - 1909) zu 10 Centimes anbieten, die mit 5 Centimes-Zusatzfrankatur als Auslandspostkarte nach Wolfratshausen verwendet wurde und eine Laufzeit von 4 Wochen benötigte. Eigentlich hätte ich vermutet, dass wir an die wohlbekannte Adresse von Otto Bickel noch viel mehr "exotische" Korrespondenz finden würden.

Nach 1909 kann ich auch noch eine Ganzsache aus der Zeit von Belgisch-Kongo (1909-1960) zeigen. Es handelt sich wiederum um eine auffrankierte und als Auslandspostkarte verwendete Inlands-Ganzsache. Neben dem Aufgabestempel COQUILHATVILLE vom 4. September 1909 und dem Durchgangsstempel LEOPOLDVILLE vom 13. September 1909 fehlt leider der Ankunftstempel von Würzburg, so dass man über die Laufzeit nur spekulieren kann.

Viele Grüße
Ulli
@ Ulli D. [#149]
Hallo Ulli,
wunderbar - an den gibt es etliche Granaten, so wie diese hier auch.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ Ulli D. [#149]
Hallo Ulli,
Tolle Belege, habe schon einiges aber vom Kongo habe ich noch keine gefunden.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Centisimi vom 13.06.1904 aus Pisa spediert an Ludwig Lott in Pirmasens wo die Karte am 15.06.1904 zur Ausgabe kam.
Das einzige was ich so richtig entziffern konnte war der Standort des Herren, es war die Piazza dei Cavalieri.
Gestempelt wurde mit Kreisstempel im Rostviereck von Pisa-Ferrovia sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Pirmasens 2 (Helbig 30b).
https://de.wikipedia.org/wiki/Piazza_dei_Cavalieri
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Streifband mit Werteindruck zu 5 Öre, Frederic VIII und einer Zusatzfrankatur einer weiteren 5 Öre Marke (Facit Nr.63) eine Mi.Nr. habe ich nicht dazu vom 11.12.1911 spediert an Herrn Direktor Hans Hübner der derzeit im Hotel "Europäischer Hof" in München weilte.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel in Dänemark, ausser unten *K* kann man nicht viel erkennen, auf der Rückseite der Briefträgerstempel Nr.170 zur Ausgabe.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte vom 1.12.1894 aus Tegucigalpa der Hauptstadt von Honduras von einem Herrn L.Oehlert mit Glückwünschen zum Neuen Jahr, spediert über New York nach München an Julius Louis der in Zieblandstr.9 II wohnen sollte aber wohl dort nicht angetroffen wurde und man notierte unten eine andere Str. die ich aber nicht entziffern kann.
Für das Franko reichten 3 Centavos aus, die abgegolten wurden durch den Werteindruck von 2 Centavos sowie einer Zusatzfrankatur von nochmals einem Centavo.
Gestempelt wurde mit Ovalstempel von Tegucigalpa am 4.12.1894, am 9.12. links unten den ich leider nicht entziffern kann, hoffe hier kann mir ein Sammler helfen. Am 20.12.1894 ging die Karte dann in New York ab, hier wurde der Maschinenstempel mit kleinem Einkreiser einer Universal-Stempelmaschine abgeschlagen zur Ankunft in München gab es am 31.12.1894 den Einkreisstempel von München B.Ü. Brief-Übernahme unten rechts schwach zu sehen, sowie der Briefträgerstempel 128.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte vom 12.12.1901 von C.Bernhardt aus Maracaibo / Venezuela, spediert an Carl Elassey Junior in Nürnberg, dort kam die Karte am 3.1.1902 zur Ausgabe.
Die Karte mit Werteindruck von 10 Centimos sowie einer Zusatzfrankatur von weiteren 10 Centimos wurden mit stummen Stempel in rot entwertet, die Zusatzfrankatur sogar mit Schriftzug, vielleicht kann ein Sammler mehr zu der Ganzsache und der Marke sagen, beide haben den Aufdruck 1900.
In Nürnberg dann zur Ankunft und Ausgabe, der Einkreisstempel Nürnberg B.Ü. (Brief-Übernahme), hier ist die Zahl vom Monat ausgefallen, dieser Stempel wird das erste Mal im Holzmayr ab 1898 erwähnt, zur Ausgabe gab es dann noch den Briefträgerstempel Nr.88.
Im Text der Karte geht es um Neujahrsgrüße an den Freund in Bayern.
Gruß Rainer

Hallo Rainer,
Glückwunsch zu 2 wahrlich nicht alltäglichen Postkarten, die jeden Sammler begeistern. Mitbringsel aus Essen?
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#156]
Hallo Ralph,
Genau dies sind nette Mitbringsel aus Essen, ich konnte an einem Stand in Ruhe Südamerika durchforsten und fand zu fast jedem Land etwas für meine kleine Sammlung.
Beste Grüße Rainer
@ Gernesammler [#157]
Hallo Rainer,
klasse - dann hat sich die Reise nach Essen ja gelohnt und die süd- und mittelamerikanischen Postkarten sind die schönsten Karten der Welt.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte vom 2.4.1908 aus San Basilio, Cuba spediert an Ottmar Zischer in München der eine Fabrique des Postales hatte, heißt der Herr stellte Postkarten her.
Ob es im Text jetzt um Postkarten ging keine Ahnung, ich denke aber das hier über einen Auftrag geschrieben wurde, denn hier wird über einen Katalog geschrieben der Color Bilder beinhaltete, der Absender war eine Zigarrenfirma in San Basilio vielleicht hatte diese einen speziellen Wunsch.
Die Ganzsachen Postkarte hatte einen Werteindruck zu einem Centavo und es wurde eine weitere Marke als Zusatzfrankatur zu einem Centavo verklebt.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von San Basilio de Cuba Oriente, sowie zur Ankunft mit dem Zweikreisstempel von München 7. ** (Helbig 37a) verwendet ab 1901.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#159]
Hallo Rainer,
sehr schöne Karte - vlt. kann ein Münchner noch sagen, zu welchem Stadtteil der Stadtbriefträgerstempel A13 gehörte (mittig oben).
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief mit Werteindruck von 5 Centavos sowie einer Zusatzfrankatur von weiteren 5 Centavos vom 22.9.1901 von Ludwig F.Fischer aus San Fernando, Mexico, spediert nach Fürth in Bayern an David F.Fischer, dort kam der Brief am 23.10.1901 zur Ausgabe.
Der Brief wurde spediert ab San Fernando Durango über Culican, der Hauptstadt des Bundesstaates Sinaloa in Mexiko nach Fürth.


Gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel von San Fernando, auf der Rückseite der Einkreisstempel von Culiacan am 24.9.1901 sowie dann zur Ankunft der Einkreisstempel von Fürth i.Bayern 2 (Helbig 30b) und dem Briefträgerstempel Nr.24.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#161]
Hallo Rainer,
schmuck, sehr schmuck. Gerade diese auffrankierten Stücke sind ein wahrer Leckerbissen.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 11.3.1907 aus Zürich spediert an Professor Heinrich Laible in Rothenburg ob der Tauber, dort kam der Brief am Folgetag zur Ausgabe und wurde am 13.3.1907 als empfangen oben links gekennzeichnet.
Professor Heinrich Laible war ein anerkannter Rothenburger Judaist, erlebte von 1852-1929 [1].
Für das Franko nahm man eine Marke der stehenden Helvetia, Zumstein 93A oder Mi.Nr.81C zu 25 Rappen, gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten sowie Zierstücken, auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Rothenburg leider etwas unleserlich (Helbig 30b).
Gruß Rainer


[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdische_Studien
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Centesimos vom 11.04.1903 aus Montevideo/Uruguay von Ernesto Brunel Solsena, spediert nach München an Herrn S.Wieck, dort kam die Karte am 5.5.1903 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Montevideo, sowie zur Ankunft in München mit dem Zweikreisstempel München 2.B.P.B 7, dieser Stempel war bis 1903 für die Briefpostbestellung und wurde dann von dem Stempel München 2 B.Z. (Brief-Zustellung) abgelöst zur Ausgabe wurde dann noch der Briefträgerstempel 171 abgeschlagen.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte zu einem Penny vom 4.10.1905 von Guillermo Wenzel aus Port of Spain in Trinidad an Ottmar Zieher der zu dem Zeitpunkt in der Kunstanstalt München tätig war, dort kam die Karte am 16.10.1905 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Port.of.Spain A Trinidad, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von München 7 (Helbig 30b) verwendet 1899-1907 sowie dem Briefträgerstempel A 15.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#165]
Hallo Rainer,
da hast du ja in Essen ganz schön zugeschlagen, wenn du jetzt schon solche Raritäten wie aus Trinidad zeigen kannst. Klasse!
Liebe Grüsse und danke fürs Zeigen,
Ralph
@ bayern klassisch [#166]
Hallo Ralph,
ich hatte das Glück alle diese Karten bei einem Händler zu bekommen.
Bei 10 Karten denke ich sogar zu einem angenehmen Preis wenn an den Zustand und die Länder sieht aus denen diese kommen.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 5 Centavos vom 17.8.1910 von Constantin Kopezik aus Santa Ana, San Salvador spediert nach München, hier gibt es nur den Briefträgerstempel A 12.
Vielleicht kann ja ein Amerika Sammler mir die Stempel von Salvador aufdröseln, Danke.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
wohl eine der schönsten Postkarten die ich in Essen bekommen konnte, diese ist vom 7.7.1905 aus Abancay in Peru und ist von Pedro J. Bravo einem Schreibwarenhändler, die Karte wurde nach München spediert an Ottmar Ziehers Kunstanstalt, dort kam die Karte am 23.8.1905 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man zwei Marken zu je einem Centavo, diese reichten aus für die postalische Beförderung nach München.
Die Postkarte wurde von Abancay via Panama nach München spediert, gestempelt wurde diese mit dem großen Zweikreisstempel Correos del Peru Abancay mit seitlichen Zierstücken, zur Ankunft in München am 22.8. mit dem Zweikreisstempel München 2 B.Z. (Brief Zustellung) Helbig 37c sowie zur Ausgabe am 23.8. mit dem Einkreisstempel von München 7. (Helbig 30b) verwendet 1902-20.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#169]
Hallo Rainer,
da wäre ich auch schwach geworden, so schön, fast perfekt ist diese wundervolle Karte.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief mit Werteindruck von 2 Centavos vom 29.12.1902 aus Talca in Chile, spediert an Senorita Libosa Ernst in Nürnberg, dort kam der Brief am 8.2.1903 zur Ausgabe.


Gestempelt wurde mit Kreisbogenstegstempel von Talca am 29.12.1902 am 30.12.1902 mit Kreisbogenstegstempel in Asenav an der Küste dann mit Einkreisstempel von Nürnberg am 8.2.1903 sowie dem Briefträgerstempel 120.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#171]
Sehr schön, Rainer, und mit Leitvermerk über die Kordilleren - das muss man erst mal zeigen können. Ich glaube es gab 3 Leitwege, aber das weiß ich nicht sicher.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P 37 mit Werteindruck zu 5 Pfennig vom 2.10.1899 von den Gebrüdern Rauscher aus Ludwigsburg spediert an Herrn Grünwald & Cie in München, dort kam die Karte am Folgetag zur Ausgabe.
Im Text geht es um 5 abgesandte Halsketten.
Gestempelt wurde die Karte mit Einkreisstempel von Ludwigsburg t * sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von München 2.B.P.B. (Briefpostbestellung) (Helbig 30b).
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#169]
Hallo Rainer,
nach intensivem Wegträumen bei der Ansichten der tollen Stücke im thread, bin ich auf eine Ungereimtheit bei der Karte gestoßen; oben links steht die rot durchbalkte Wertangabe 4 Centavo und rechts davon eine rote 2. Für mich sieht es aus, als sei eine von 4 auf Cts reduzierte Postkarte mit 2 x 1 Centavo auffrankiert worden. Leider weiß ich nichts zu den Postgebühren in Chile und auch nicht über chilenische Ganzsachen. Vielleicht kann Cantus oder jemand mit dem Ascher-Katalog hier weiterhelfen.
MphG
Gerhard
@ Gerhard [#174]
Hallo Gerhard,
die Karte war ehemals eine 4 Quatro Centavos Frankatur gewesen und die Gebühren wurden keine Ahnung wann dann auf 2 Centavos reduziert, da kann uns hoffentlich ein Sammler aus dem Forum der entweder Ganzsachen oder aber Chile sammelt weiterhelfen.
Ich hatte beim einstellen vergessen darauf hinzuweisen das hinter der Frankatur der offizielle Werteindruck ist, man sieht auch so etwas wie ein Stempelfragment über der rechten Marke, vielleicht war diese Frankatur 1905 schon nicht mehr gültig und man hatte deswegen das Ganze neu frankiert.
Dann warten wir mal gespannt auf Antworten zu unseren Fragen.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#176]
Hallo Rainer,
Glückwunsch zu dieser Rosine - alles zusammen findet man nicht jedes Jahr. Klasse!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte zu 4 Centavos vom 12.8.1896 aus San Bernadino in Paraguay, spediert wurde die Karte an Dr.Gigglberger in Saargmünd in Elsaß-Lothringen wo die Karte am 14.9.1896 eintraf, da dort aber Herr Doktor nicht anzutreffen war und man wohl seine Adresse kannte wurde die Karte weiter spediert nach München wo diese dann am Folgetag zur Ausgabe kam.
Gestempelt wurde die Karte mit Einkreisstempel mit Segmenten oben und unten von San Bernadino Paraguay, dann am 14.9.1896 in Saargmünd mit dem Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten sowie zur Ausgabe in München dann mit dem Einkreisstempel München B.Ü. (Brief-Übernahme) und dem Briefträgerstempel 29.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#178]
Hallo Rainer,
wie viele dieser Art mag es heute noch geben? Eine oder zwei?
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Centisimi vom 5.7.1904 aus Milano oder Mailand spediert an C.Peyer in München wo die Karte am 7.7.1904 zur Ausgabe kam.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel Milano - Venezia * Amb * für die Fahrende Post oder Eisenbahn zur Ankunft der Zweikreisstempel von München 2 B.Z. d (Brief-Zustellung), dieser war seit 1903 im Einsatz, zur Ausgabe nahm man den Briefträgerstempel 731., hoffe mir kann jemand sagen ob es solch hohe Nr. gab oder ein Buchstabe dort steht.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#180]
Hallo Rainer,
schöne Karte! Die Währung war Centesimi.
Ob es Siebenhunderter Nummern der Stadtbriefträger gab? Kann schon sein; wenn es ein Buchstabe wäre, wäre der Buchstabe oben und die Nr. darunter.
Jeder Stadtbriefträger in München und anderswo, wenn er eine Nummer erhielt, stempelte damit, solange er im Dienst war. Wurde er pensioniert, schied aus oder verstarb gar, wurde dieser Stempel eingezogen und nicht mehr verwendet, so dass der jeweilige Nachfolger eine weitaus höhere Nummer zugewiesen bekam, als der alte Briefträger.
In der Kreuzerzeit waren die Nummern hoch 2-stellig am Ende, aber fast 30 Jahre nach Ende der Kreuzerzeit, München erlebte ja einen starken Aufschwung, kann es gut sein, dass ein paar Hundert neue Postboten hinzu kamen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte vom 30.11.1919 von Erik Andersson aus Malmö in Schweden, spediert an Ewald H. Mühleisen in Regensburg, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Die Postkarte hat einen Werteindruck zur Frankatur von 10 Öre und es soll lt. Kauf die P 34 sein, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Malmö 1.
Geschrieben wurde die Karte wohl in Esperanto, kann jemand eine Aussage zu der unterstrichenen 28 in Rötel auf der Vorderseite.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#182]
Hallo Rainer,
schöne Karte und Esperanto - das kann ich leider nicht.
28 war sicher die Notiz des Empfängers (28. Karte/Brief) und damit nicht postalisch.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief mit Werteindruck von 10 Pfennig U 34, vom 9.10.1891 aus Kornthal in Württemberg spediert an Joseph Greis in Regensburg, einen Ankunftsstempel gibt es nicht aber der Brief sollte am Folgetag bei seinem Empfänger gewesen sein.
Leider kann ich die Amtsbezeichnung des Herrn Greis nicht lesen, da könnte ich Hilfe gebrauchen.
Der Brief sollte ursprünglich an die Post in Abbach spediert werden, dies wurde aber gestrichen und der Brief direkt in Regensburg dem Empfänger zugetragen.
Gestempelt wurde mit Dreikreisstempel mit Zierstücken von Kornthal.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#184]
Hallo Rainer,
er hat "Oberschweizer" geschrieben, aber vielleicht eher Oberschweißer gemeint?
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#185]
Er hat Oberschweizer geschrieben - bedeutet Chef der Viehhaltung auf einem Gut.
Wurde früher für Berufe genutzt, die typisch für Schweizer sind, die außerhalb der Schweiz arbeiten.
Alles Gute Regis
@ bayern klassisch [#185]
Hallo Ralph,
Oberschweißer könnte hinkommen, in Regensburg gab es die Walhalla Bahn und die alten Dampfrösser mussten ab und an geschweißt werden.
Gruß Rainer
Liebe Freunde,
das hier gefunden [1]
Ob es jetzt so, oder so war - ich weiß es nicht.
Liebe Grüsse,
Ralph
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_(Beruf)
@ Gernesammler [#184]
was heißt das Wort den hinter dem "Oberschweizer" oder Oberschweißer" in ":::::::::::::::" ? Hinten erkenne ich ein ing.. oder ting...es gibt laut Google Maps jede Menge Ortschaften rund um Bad Abbach, die mit ...ing. enden. Vielleicht lässt sich daraus auf den Beruf schließen.
Liebe Grüße
10 Parale
@ 10Parale [#189]
Hohengebraching.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#188]
Hallo Ralph,
da ja der Herr Greis nicht Schweißer sondern Melker (Schweizer) war, sollte es wie es damals üblich war auch Kühe und eine Käserei gegeben haben um die man sich kümmerte.
Leider ist es hier wie so oft bei Ganzsachen Umschlägen, kein Absender und der Inhalt fehlt, sonst könnte man vielleicht daraus mehr schließen.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Zwei Briefe aus Stockholm von Mohamed Ali an Simon Dürr in Nürnberg.
Der erste Brief ist vom 12.3.1917 und wurde als Einschreiben spediert, für das Franko nahm man eine Mi.Nr.78 König Gustav V. zu 35 Öre, dies war die Gebühr für den einfachen Brief von 20 Öre, sowie die Einschreibgebühr von nochmals 15 Öre.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Stockholm sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit Einkreisstempel von Nürnberg 2 B.Z. (Briefzustellung) am 14.3.1917 (Helbig 30b).
Zur Kenntlichmachung des Einschreibens nahm man den Klebezettel von Stockholm 1 mit der Manualnummer 1363, dies wurde auch oberhalb handschriftlich ausgewiesen, ist aber durch den Zenurstreifen von der Hamburger Zensurstelle nicht mehr gut zu sehen.


Der zweite Brief ist vom 27.3.1917, dieser wurde als einfacher Brief spediert, für das Franko nahm man eine Mi.Nr.74 König Gustav V. zu 20 Öre.
Im Text geht es erhaltene Karten und beiliegend wurden Persische Marken an den Herrn Dürr gesandt.
Gestempelt mit Maschinenstempel von Stockholm 1 *AVG*LBR* einen Ankunftsstempel gibt es diesmal nicht.
Der Brief wurde in Hamburg von der Zensurstelle geöffnet und nach Zensur mit dem Klebestreifen wieder verschlossen, auf der Rückseite wurde dann ein Dreizeiler gestempelt "Militärischerseits, unter Kriegsrechtgeöffnet, 30.3.1917 Unterschrift Überwachungsoffizier.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Streifband mit Werteindruck zu 3 Heller vom 14.5.1906 aus Wien, gesendet wurde hier etwas vom D.u.Ö.A.V., dem Deutsch-Östereichischen Alpen Verein an an Herrn Albert Schneider, Kaufmann in Nürnberg 2.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstemepl von Wien 60 * o * sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Briefträgerstempel Nr.227.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte mit Ansicht von Alt-Wien und der Karlskirche vom 25.7.1899 von M No.104 was immer das heißen soll, spediert an den königlichen Sekretär Herrn Clement Pletl in Deggendorf dort kam die Karte am Folgetag zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine ANK Nr.51 zu 2 Kreuzer Kaiserkopf, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Wien sowie in Passau mit dem Einkreisstempel Passau 2 Bhf. (Helbig 30b) und dem Einkreisstempel von Deggendorf (Helbig 30b).
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck zu 5 Filler vom 23.4.1914 aus Budapest, spediert an Herrn Lehrer Albert Berr in Regensburg.
Gestempelt wurde die Karte mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Budapest sowie zur Ankunft in Regensburg mit dem Briefträgerstempel Nr.1.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsache mit Werteindruck zu 10 Heller als Begleitadresse für ein Paket von 5 Kilo aus Weiz über Salzburg nach München von dort nach Altötting an F.H. Altmann und Sohn.
Für die gesamte Taxe des Pakets wurden neben den 10 Heller im Werteindruck nochmals 60 Heller in blau notiert, gestempelt wurde am 6.3.1915 in Weiz sowie der Paketschein mit der Manualnummer 75 verklebt, im Kästchen für den Beförderungsweg wurde der Klebezettel von Salzburg 2 verklebt, auf der Rückseite der Einkreisstempel von München 3.P.P. für die Paketpost (Helbig 30b) abgeschlagen, dieser Stempel war von 1899-1920 im Einsatz und es wurden laut Handbuch 66 Stempel hergestellt.
Auf der Rückseite ist noch ein Kastenstempel und ein Ovalstempel des Königlich Bayerischen Hauptzollamtes, im Kastenstempel wurde die Verzollungs- und Zustellgebühr von 20 Pfennig notiert.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#196]
Hallo Rainer,
ein herrliches Stück - so noch nicht gesehen! Leider kenne ich mich da nicht aus, aber ich denke, da dieselbe Hand in hellblau alles geschrieben hat, dass die Wertangaben in Pfennigen vorgenommen wurden und nicht in Hellern.
Danke fürs Zeigen dieser Luxus-Rosine und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck zu 2 Forint vom 29.8.1877 aus Budapest von Frigyes Kochmeister Nachfolger, dieser offerierte sein Angebot über Chillis an Herrn Angelo Sabadini in München.
Angeboten wird unter anderem die Chillisorte Baccae für 5 Gulden per 100 Kilo oder aber Brutto wie Nettopreis bei Abnahme von mindestens 1000 Kilo.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Budapest Lipotvaros am 29.8. sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von München I am 31.8. Stempeltyp 21 a, hier schön zu sehen der offene Kreis über dem Ü von München.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P29 I mit Werteindruck von 10 Pfennig vom 3.7.1896 aus Ludwigsburg spediert an Herrn Carl Loecher der zu diesem Zeitpunkt im Hause Eiermann & Tabor in Fürth [1] seine Brötchen verdiente.
Leider wurde die Karte ohne Text versendet und einen Ankunftsstempel gibt es auch nicht.
Die Bronce- und Blattmetallfabrik Eiermann & Tabor wurde 1861 von Max Eiermann gegründet.
Gruß Rainer


[1]
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Eiermann_und_Tabor
Hallo Sammlerfreunde,
Streifband mit Werteindruck von 5 Rappen vom 25.5.1905 aus Sankt Gallen an die Bayerische Portländische Cementfabrik Marienstein A-G bei Schaftlach.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel mit Gittersegmenten oben und unten und Zierstücken von St.Gallen BRF.EXP. sowie auf der Rückseite mit dem Zweikreisstempel von Schaftlach * (Helbig 37a) verwendet 1903-20.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Centesimos vom 6.12.1894 aus Montevideo in Uruguay, geschrieben von Hermann Schützinger[1] mit Neujahrs Grüßen an seinen Vater Heinrich Schützinger, dieser war Bürgermeister in Lindau im Bodensee, dort kam die Karte am 28.12.1894 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde die Karte mit Einkreisstempel in Montevideo, das einzige was man erkennen kann ist 6 DIC 1E, zur Ankunft in Lindau dann mit dem Einkreisstempel LINDAU i. Bodensee (Helbig 21b, i gerade nicht geschwungen am Fuß) verwendet 1894-95.
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Sch%C3%BCtzinger
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#201]
Hallo Rainer,
typisch attraktive Südamerika-Karte, die ich sehr mag. Die Entwertung des Wertstempels in Lindau ist das Sahnehäubchen obendrauf. Ein Klassestück! Auch die Tatsache, dass er hat seine Postkarten mit rückseitigem Vordrucktext hat versehen lassen, deutet sehr auf eine große Schreibtätigkeit hin.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 2 Centavos vom 22.10.1896 aus Quayaquil in Ecuador spediert an Herrn Anibal Lehner in München, gestempelt wurde die Karte mit Einkreisstempel UPU Quayaquil Ecuador, könnte es eine Vorausstempelung sein da hier das Datum der 17.10.1896 ist.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postauftrag aus Ulm vom 12.5.1912 von der Gewerbebank Ulm, spediert über Osterhofen nach Münchsdorf bei Arnsdorf dort kam der Postauftrag am 15.5.1912 zur Ausgabe.


Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.89 I Germania zu 30 Pfennig, dies war die Gebühr für den Postauftrag nebst Reco-Gebühr.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Ulm leider sehr unleserlich, auf der Rückseite der Zweikreisstempel von Osterhofen a (Helbig 37c) verwendet 1909-16 sowie zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von Münchsdorf (Helbig 30b) verwendet 1911-26.
Mit dem Postauftrag wurde eine Anlage über einen Wechsel von 500 Mark versendet, diese Summe sollte ein Herr Josef Knödl in Münchsdorf wohnhaft begleichen, was dieser auch am 15.5.1912 getan hatte denn es wurde auf der Rückseite des Wechsels notiert.


Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 28.1.1902 aus Yokohama in Japan, spediert über Amerika an Herrn Ober-Ingenieur Carl Wagner in Weiden in der Oberpfalz dort kam die Karte am 1.3.1902 zur Ausgabe.
Welche Marke für das Franko genutzt wurde kann ich leider nicht sagen, denn diese 4 Sen Marke war es nicht, entweder war die vorige Marke abgefallen oder wurde abgelöst, man sieht einen kleinen Wasserfleck in Höhe der Marke und diese trägt auch noch die Daten des SEPTEMBER in lila.
Zur Ankunft wurde der Einkreisstempel von Weiden 2 BHF abgeschlagen, ich hatte die Karte nur mitgenommen weil diese mir gefiel, der Fehler ist erst zu Hause aufgefallen.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#205]
Hallo Rainer,
da hast du etwas sehr seltenes geschossen - ich kenne kein Dutzend in dieser Art mit Vollständigkeit. Dass es das nicht in Luxus gibt, versteht sich von selbst. Sei froh, dass du so eine Rosine überhaupt hast, ich habe dergleichen nicht.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief mit Werteindruck von 10 Kopeken mit einer Zusatzfrankatur von 2x Mi.Nr.109 zu 1 Kopeke und 4x Mi.Nr.110 zu 2 Kopeken vom 29.12.1911 aus St.Petersburg vom General Consulat spediert an Max Hartmann in Rottach bei Kempten.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von St.Petersburg 14 (6 6) sowie dem dem Stempel des General Consulats, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#208]
Hallo Rainer,
da hast du wieder eine Rosine an Land gezogen - sehr schön und echter Bedarf, dazu sehr farbig - was will man mehr?
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P6 mit Werteindruck von 10 Pfennig vom 10.6.1883 aus Helgoland spediert an Herrn Ernst Langheinrich in Müncheberg bei Hof, dort kam die Karte am 12.6.1883 zur Ausgabe.
Gestempelt mit Rundstempel Heligoland sowie zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von Münchberg (Helbig 19a) verwendet ab 1878.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#210]
Hallo Rainer,
ebenso schön wie selten. Deine Sammlung wächst und wächst - ich finds prima!
Liebe Grüsse,
Ralph
Liebe Freunde,
auf fremdem Terrain wildernd fiel mir diese Drucksache aus Berlin vom 21.03.1884 nach Weiler im Allgäu auf, die mit 3 Pfennig frankiert attraktiv daher kam.


Als Bonus gab es noch den rückseitigen Ankunftsstempel von Weiler mit punktiertem Außenkreis. Die Drucksache ist frisch wie am ersten Tag - nur mit den vielen Farbzuweisungen komme ich nicht klar.
Kann da wer helfen, bis ich wieder an meine Literatur komme?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#212]
Hallo Ralph,
für das Franko der Drucksache wurde eine Mi.Nr.39 genommen für Drucksachen bis 50 Gramm, Tarif vom 1.1.1875, der Stempel von Weiler ist der Typ 28b verwendet 1883-85.
Bei der Farbzuweisung würde ich die 39a mittelgrün oder 39 ba gelbgrün/maigrün sehen, ist aber nur meine Meinung, ganz genau kann man das über Computer nie bestimmen da jeder Scanner die Bilder anders wiedergibt.
Gruß Rainer
Hallo Ralph,
ich konnte mittlerweile 42 verschiedene Länder zeigen mit Poststücken nach Bayern in der Zeit von 1876-1920 und hoffe doch das es immer mehr werden.

Gruß Rainer
@ Gernesammler [#213]
Hallo Rainer,
vielen Dank - das grün sieht schon etwas eigenartig aus.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ Gernesammler [#214]
Habe ich mir gespeichert. Bin gespannt, wie weit wir noch kommen mit den Ländern.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ Gernesammler [#214]
Leider schon etwas fleckiger Brief vom 02.12.1895 von Sydney, New South Wales (Neusüdwales), nach Einöllen bei Wolfstein in der Rheinpfalz, dass damals zu Bayern gehörte. Ankunft in Wolfstein am 06.01.1896. Frankiert wurde mit 2,5 P, Michel Nr. 79 aus 1890.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#217]
Hallo Sepp,
auch wenn etwas fleckig, so ist es doch ein Brief aus Australien New South Wales, muss man erstmal zeigen können.
Der Brief lief bis Wolfstein und von dort per Boten weil Einöllen zu dem Zeitpunkt nur eine Postablage hatte, den ersten Stempel einen 30 b hatte Einöllen ab 1904.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#218]
Hallo Rainer,
danke für die Ergänzung, mal schauen ob ich noch etwas Passendes finde.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 2 Centavos sowie einer Zusatzfrankatur von einem Centavo vom 19.6.1896 aus Bluefields, spediert über New Orleans nach Nürnberg an Herrn Carl Quehl einem bekannten Spielwaren und Scherzartikel Händler.
Bluefields ist die Hauptstadt der autonomen Region Costa Caribe Sur an der Karibikküste des mittelamerikanischen Staates Nicaragua.
Der Stempelabdruck von Bluefields Nicaragua ist Aufgrund der Farbe der Karte schlecht zu erkennen, abgeschlagen wurde auch der Duplexstempel von New Orleans am 3.7. sowie zur Ankzunft der Einkreisstempel von Nürnberg Bhf. (Helbig 30a) verwendet ab 1896.
Bei so vielen Ganzsachen Postkarten die ich schon zeigen konnte ist dies eine der schönsten.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 1.5.1906 aus London spediert an Miss Paula Perl in München, hier kam der Brief am 3.5.1906 zur Ausgabe nur das Miss Perl 40 Pfennig nachzahlen musste.
Für das Franko verklebte man 1x die Mi.Nr.103 zu 1/2 Penny sowie 2x Mi.Nr.104 zu je 1 Penny, diese 2 1/2 Penny reichten aber bis München nicht aus und es wurden ein T Stempel für die Nachtaxe sowie ein P. 6 Stempel in blau gesetzt auch wurden in blau eine 40 für die Nachtaxe notiert.
Gestempelt wurde mit Maschinenstempel von London sowie auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von München 2 B.Z. (Brief-Zentrum) abgeschlagen, den Briefträgerstempel kann man leider nicht entziffern.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 9.6.1899 von Nelli Fels aus Dunedin in Neuseeland, spediert an Alexander Oberdorfer, Antiquar in Augsburg, hier kam die Karte am 11.7.1899 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 1/2 Penny sowie eine Marke zu 2 Penny, gestempelt wurde mit Dreikreisstempel von Dunedin N.Z., oben links wurde handschriftlich "via Frisco" notiert, zur Ankunft in Augsburg wurde der Einkreisstempel Augsburg 2 Bhf. abgeschlagen (Helbig 21b) verwendet 1895-1899.
Die schöne Litho-Postkarte zeigt die Ansichten von Mount Egmont, einem Geysir und die Gegend um Otira.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#222]
Neuseeland - Bayern im 19. Jahrhundert, nicht schlecht, Herr Specht! Dazu von vorn und hinten schön, dazu mit Leitvermerk San Francisco, was will man mehr?
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo zusammen,
ich habe mir die Postkarte aus Neuseeland gerade nochmals angesehen und einen Briefträgerstempel entdeckt, könnte es die Nr.2 sein oder ist es eine nicht korrekt abgeschlagene 26.
Bin für jede Anregung zum Stempel offen.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 6.8.1893 aus Barcelona, spediert an die Gebrüder Schmederer die, die Actienbrauerei Zacherlbräu in München betrieben, hier kam der Brief am 9.8.1893 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man die Marken Mi.Nr.191 und 192 zu 10 bzw. 15 Centimos mit Abbild des König Alfons XIII als Kind, gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel von Barcelona, sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von München VII. (Helbig 21b) im Handbuch von Herrn Helbig Verwendung 1884-87, dieser hier 1893, was ma dem Stempel auch ansieht. Das M ist etwas mickrig heißt die Spitzen sind weg und die Ü Striche sind zum Strich mutiert.
Gruß Rainer


[-]
https://de.wikipedia.org/wiki/Nockherberg
Postkarte vom 23.08.1907 von Lyon/Frankreich nach Erlangen, dort Ankunft am 25.08.1907, frankiert mit 10 C, Michel Nr. 117.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Nochmals eine Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 4 Sen aus Yokohama/Japan vom 14.11.1900, spediert an Herrn Hauptmann Opelmann im 7.Feld Artillerie Regiment in München, dort kam die Karte am 24.12.1900 zur Ausgabe.
Im Text geht es wohl um den "Japanischen Prachtkäfer" auf der Vorderseite.
Gestempelt wurde mit Stempel von Yokohama, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel München 2 B.P.B (Brief-Postbestellung), dieser wurde 1903 durch den Stempel München 2 B.Z. Brief-Zustellung abgelöst.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#227]
Hallo Rainer,
ein wundervolles Stück - danke fürs Zeigen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P 27 zu 2 Kreuzer vom 21.1.1877 aus Pill einer Gemeinde im Bezirk Schwaz in Tirol von Julius Esch mit der Info das die Säcke eingetroffen sind, an A.Heck in Immenstadt, hier kam die Karte am 22.1.1877 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel Schwaz sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Immenstadt (Helbig 19a) verwendet 1877-1879.
Gruß Rainer

Schwedische Ganzsachenpostkarte P 20 mit rotem Werstempel 10 Öre, gelaufen am 11.08.1891 von Malmö nach München, dort am 13.08.1891 angekommen.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#230]
Hallo Sepp,
auch wenn ich es nicht lesen kann, aber längs und quer geschrieben ist auch interessant. Es gibt sogar Mitteilungen, die längs, quer und schräg geschrieben wurden, wodurch der Raum für briefliche Mitteilungen verdreifacht wurde und scheinbar konnten das damals tatsächlich welche lesen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Ralph,
ich habe es auch versucht zu lesen, obwohl sauber geschrieben habe ich es aufgegeben.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammmlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte PC 3 Liberty zu 2 Cent vom 16.12.1895 aus New Haven von Carl Scherer, spediert nach Speyer an Professor Doktor Harster, hier kam die Karte am 26.12.1895 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Duplex Stempel von New Haven sowie zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von Speyer (Helbig 21b).
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#233]
Hallo Rainer,
oben links notierte der Absender "S.S. Majestic" und hier ist das Schiff, dass damals deine feine Karte befördert hatte [1].
Liebe Grüsse,
Ralph
[1]
https://en.wikipedia.org/wiki/RMS_Majestic_(1889)
@ bayern klassisch [#234]
Hallo Ralph,
super, Danke für den Hinweis und den Link zum Dampfer.
Gruß Rainer
Brief vom 07.10.1903 aus Finnland nach Nürnberg, dort Ankunft am 11.10.1903. Frankiert wurde mit einem waagrechten Streifen 5 x Michel Nr. 36 vom 01.05.1891, gesamt 10 Kopeken. Den Abgangstempel aus Finnland kann ich leider nicht lesen, der Absender auf der Rückseite wurde beim Öffnen abgeschnitten.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#236]
Hallo Sepp,
schöner Brief gefällt mir auch, der Abgangsstempel kommt aus Nikolaistad (Vaasa) in Finnland dahinter steht noch Kaupunkias für Gemeinde den Rest kann ich leider nicht entziffern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vaasa
Gruß Rainer
Dann will ich auch mal einen zeigen:
Ein "normaler" Brief von Pergagengan (Niederländisch Indien) am 25. August 1916 über britische Zensur (Rückseite) und deutsche Zensur (Verschlussstreifen Auslandsstelle Emmerich) nach München.
Trotz intensiver Suche konnte ich den Ort "Pergagengan" nicht lokalisieren. Offensichtlich scheint es ein ganz kleiner Ort gewesen zu sein, da etwa 15 Jahre vorher nur ein Einzeiler in Gebrauch war. Vielleicht liest ein NL-Spezialist mit und kann nähere Infos geben.
Leider ohne Ankunftsstempel, nur ein zart abgeschlagener Briefträgerstempel von München, aber ich vermute mal, dass der Brief schon 2-3 Monate unterwegs war.
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
@ Gernesammler [#237]
Hallo Rainer,
danke für die Hilfe.
Schönen Gruß
Sepp
@ Postgeschichte-Kemser [#238]
Hallo Herr Kemser,
ich denke der Ort gehört zu Jakarta und konnte leider nur das herausfinden, vielleicht hilft das weiter.
Unter dem Link findet man eine Karte mit den Bezirken wo auch diese aufgeführt sind, Peniaringan, Pademangan und Pesanggrahan [1].
Gruß Rainer
[1]
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/73/Jakarta_districts.png
@ Gernesammler [#240]
Hallo,
vielen Dank für die Info. Hört sich zwar ähnlich an (zumindest für unsere Ohren), aber ich werde wohl mal bei den Holländern nachfragen müssen. Kann ja auch sein, dass es als kleines Dorf schon lange nicht mehr existiert. Trotzdem nochmals - vielen Dank !
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 4 Centavos vom 19.10.1889 von Fritz Schlegel aus Buenos Aires in Argentinien, spediert nach Erlangen an Herrn Stahl wo die Karte am 15.11.1889 zur Ausgabe kam.
Aufgegeben am 19.10.1889 in Tornquist einem Statdtteil von Buenos Aires, am 20.10.1889 gab es bei Abgang den kleinen Einkreisstempel von Buenos Aires sowie dann am 15.11.1889 den Ausgabestempel in Erlangen Einkreisstempel (Helbig 24b, R Fuß weit) verwendet ab 11/1886-1892.
Auf die Karte muss leider irgendwann einmal rechts beim Abgangstempel Flüssigkeit eingewirkt haben und somit ist die Hälfte des Stempels nur noch bei Vergrößerung sichtbar als Abdruck.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#242]
Hallo Rainer,
sieht aus, als hätte einer die Auffrankatur abgelöst. Leider hat man das früher gerne gemacht. Respektloses Handeln unserer Altvorderen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Ganzsachenpostkarte Schweiz P13 von 1879 mit privatem Zudruck der Gebrüder Karl & Nikolaus Benzinger in Einsiedeln, gelaufen am 23.03.1886 von Einsiedeln nach Fürth, dort Ankunft am 25.03.1886.
Die Firma Benzinger dürfte ein Verlag und eine Buchhandlung gewesen sein.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#244]
Hallo Sepp,
schöne Karte, hier mal 3 nette Hinweise zu den Brüdern Benzinger, ich finde solche Infos immer super.
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Benziger
https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Benziger
https://www.karl-may-wiki.de/index.php/Verlag_Benziger_%26_Co.
Gruß Rainer
Hallo Rainer,
toll, dass die Karte gefällt und danke für die Hinweise.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 19.8.1897 aus Tunis spediert an die Gebrüder Aurnhammer ? in Treuchtlingen, hier kam der Brief schon drei Tage später am 22.8.1897 zur Ausgabe.
Für das Franko verklebte man eine 10 und eine 15 Centimes Marke, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Tunis / Regence de Tunis sowie auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel von Treuchtlingen (Helbig 30b).
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#247]
Hallo Rainer,
ich lese den 18. als Aufgabetag, bin mir aber nicht 100%ig sicher. Aber selbst dann wären es nur 4 Tage von Tunesien nach Bayern und das soll die Post heute mal unterbieten.
Wir hatten bei der ARGE Bayern klassisch mal ein Jahrestreffen bei der Firma Aurnhammer (das hast du richtig gelesen) in Treuchtlingen, die Posamente machten für Gott und die Welt. Der Inhaber gab uns Sammlern eine schöne Führung durch die Firma - nur blieb das Firmenarchiv vor uns Sammlern verschlossen. Ein Lehrling hatte vor vielen Jahrzehnten in seiner Mittagspause gerne mal das Archiv mit seiner Anwesenheit beehrt - und dabei wohl auch das ein oder andere Stück "mitgehen" lassen. Nach seiner Entlassung gab es firmenintern keinen Zugang mehr zum Archiv, daher müsste die Masse der Korrespondenz dort noch erhalten sein.
Liebe Grüsse,
Ralph
Postkarte vom 06.06.1903 von Duala/Kamerun nach Freising an das erzbischöfliche Klerikalseminar, dort Ankunft am 28.06.1903.
Auf der Vorderseite die Abbildung einer einheimischen Schulklasse. Frankiert mit 5 Pfennig, Michel Nr. 8 vom November 1900.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Centimes aus Uvira (Belgisch Kongo) vom 13.4.1914, spediert an Herrn Leutnant Schimmer in München, wann die Karte ankam kann ich leider nicht sagen.
Im Text der Karte geht es um Grüße zum kommenden Geburtstag, gesendet vom Bruder Carl.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Uvira sowie zur Ankunft mit einem Briefträgerstempel wo ich nur die ersten beiden Ziffern erkenne 23, vielleicht kann ein München Kenner hier weiterhelfen.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 9.8.1917 aus Smyrna (heute Izmir) Türkei, von Herrn Schmitt der wohl dort an der Deutschen Schule arbeitete, spediert an Fräulein Lilli Scheiwagner in Passau, wann der Brief dort ankam ist leider nicht bekannt.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 1 Piaster Mi.Nr.356 sowie 1 x Mi.Nr.467 zu 10 Paras, gestempelt wurde mit Einkreisstempel mit Segmenten oben und unten von Smyrna sowie einem Kastenstempel den ich leider nicht entziffern kann, auf der Rückseite nochmals ein Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten, Ort ? und einem sehr gut erhaltenem Papiersiegel.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#251]
Hallo Rainer,
zum Aufgabestempel: Der Stempeltext lautet von oben nach unten:
٥ / إزمي
= 5 / SMYRNE
Das Stempeldatum ist links nach dem gregorianischen Kalender und rechts nach dem Rumi-Kalender angegeben. In dem Fall ist es sehr einfach umzurechnen, da seit dem 01.03.1917 Tag und Monat übereinstimmen. Die Jahreszahlen unterscheiden sich um 584 Jahre. Der Stempel ist vom:
09.08.1917 AD = 09.08.1333 Rumi = 33-8-9 = ٩-٨-٣٣
Beim Stempel auf der Rückseite kann ich zum Ort leider auch nichts sagen. Was mich wundert ist das Datum.
٢٠-٨-١٣٣٣ = 1333-8-20 = 20.8.1333 Rumi = 20.08.1917 AD
Der Brief befand sich also 11 Tage nach der Aufgabe immer noch im Osmanischen Reich.
Viele Grüße
Volkmar
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 5 Heller vom 22.01.1908 von einem Herrn Müller aus Weipert in Österreich (heute Tschechien), spediert an Herrn Karl Knapp in Kusel/Pfalz.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel von Weipert * 2 *, [1] einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Gruß Rainer
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Vejprty

Zwei Briefe aus Grossbritannien nach Würzburg einmal vom 04.01.1914 aus Ventnor frankiert mit 2,5 Penny, Michel Nr. 163

und einmal vom 07.04.1913 aus Poole frankiert mit Michel Nr.127 und 2x 122 gesamt 2,5 Penny.

Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#254]
Schön, gerne mehr davon!
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#255]
Hallo Ralph,
freut mich dass die Briefe gefallen. Nach Ostern werde ich mal meine Bestände durchforsten und schauen was so in der Pfennigzeit nach Bayern ging.
Wünsche Frohe Ostern
Seoo
@ Gernesammler [#257]
Hallo Rainer,
warst du auf der Jagd? Da hast du eine schöne Strecke ausgegraben - jede einzelne Karte unterschiedlich und sehr attraktiv, klasse!
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#258]
Hallo Ralph,
könnte man fast so sagen, schöner Online Shop eines Sammlers und Postgeschichtlers, man soll ja keine Werbung machen.
Erst lange forsten und stöbern, dann aussuchen und kaufen, dann Spaß daran haben.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 20 Reis vom 16.10.1897 von einem Herrn Jose Pinto Castello aus Lissabon, spediert an Leon Brummer in München, hier kam die Karte am 20.10.1897 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde die Karte mit Kreisstempel mit Rechteck und Segmenten mit Text CORRoETELo aber schon am 16.11.1895, hier kann der Postbeamte nur das Jahr verwechselt haben, zur Ankunft wurde der Einkreisstempel von München B.Ü. (Briefübernahme) zwischen 8-9 Uhr in blau abgeschlagen sowie zur Ausgabe der Einkreisstempel von München 5. (Helbig 30 b) verwendet ab 1897 sowie dem Briefträgerstempel Nr.268.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 28.8.1902 aus Pretoria/ Transvaal einer Provinz von Südafrika derzeit Britische Kolonie, spediert an Madame de Suiza in Günzburg an der Donau, hier kam der Brief am 21.9.1902 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.66 zu 1 Penny, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel (ob dieser einen Steg hatte sieht man nicht) Pretoria 1, sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Günzburg 2 in blau (Helbig 30b) verwendet ab 1902.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#261]
Hallo Rainer,
sollte für einen Penny sogar eine Drucksache gewesen sein, also noch seltener, als so schon.
Liebe Grüsse,
Ralph
Brief vom 09.04.1910 vom königlich deutschen Landestheater Prag nach Hof an die Musikinstrumentenfabrik Heißner, frankiert mit 10 Heller Michel Nr. 144. Auf der Rückseite ein Briefträgerstempel Nr. 11:


Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 5 Centimes vom 24.1.1903 aus Grevenmacher in Luxemburg, spediert an Louis Emringer in Aschaffenburg, hier kam die Karte am 25.1.1903 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Grevenmacher ** sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel Aschaffenburg 2 (Helbig 30 b).
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#264]
Hallo Rainer,
Post von und nach Luxemburg ist immer gut - Grevenmacher ist ein ganz kleiner Ort und liegt genau gegenüber Wellen, dem deutschen Grenzort. Eine schöne Ecke und viel Post nach Bayern wird es von dort nicht gegeben haben.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
als kleines Schmankerl von der diesjährigen Jahreshauptversammlung der ARGE Bayern konnte ich diesen Paketaufkleber vom 21.7.1900 aus Colombo in Ceylon (heute Sri Lanka) bekommen, dieses war direkt vom Grand Hotel in Colombo an Herrn G.Müller wohnhaft bei J.Eberlen in Augsburg gerichtet.
Der aufgeklebte Schein zeigt die Ansicht des Grand Hotels mit dem Hinweis, mit Blick auf den Hafen und in unmittelbarer Nähe der Passagieranlegestelle.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.120 Königin Victoria zu 6 Cent, gestempelt wurde mit Einkreisstempel mit Bogenelementen im Stempel von Colombo +, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 7.9.1907 von Freres Boscowitz aus Brüssel, spediert an Herrn Flierl in Nürnberg, hier kam der Brief am 9.9.1907 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man vier Marken der Mi.Nr.71 König Leopold II. zu je 10 Centimes und 2 Marken der Mi.Nr.80 Wappen zu je 5 Centimes, der Brief war als Express Brief handschriftlich deklariert was man aber durchgestrichen hatten und feststellte das der Brief im 2. Gewicht war, handschriftlich vermerkt IIg. in lila.
Was bedeutet das Wort in blauer Handschrift?
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel Bruxelles (Nord) Depard, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Nürnberg 2 B.Z. (Briefzustellung) sowie dem Briefträgerstempel 77.
Gruß Rainer

Italien Ganzsachenpostkarte P 6 mit Wertstempel 10 Centesimi gelaufen am 17.05.1884 von Padova (Padua) nach Hof, dort Ankunft am 18.05.1884.


Schönen Gruß
Sepp
Österreich Streifband S6, Wertstempel braun drei Heller, vom 03.02.1901 von Meran nach Zangberg, Post Ampfing, Landkreis Mühldorf, dort Ankunft am 04.02.1901.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 20.7.1894 aus Syracuse/New York, spediert nach London an Professor Horatio S. While, dort kam der Brief am 1.8.1894 auch an, aber Herr Professor war nicht zugegen sondern zu diesem Zeitpunkt in Bad Kissingen wohin der Brief auch weiter geleitet wurde und dort am 3.8.1894 zur Ausgabe kam.
Für das Franko nahm man eine Scott 255/A91 Grant zu 5 Cent, gestempelt wurde mit Maschinenstempel von Syracuse, auf der Rückseite am 21.7.1894 der Abgangsstempel von New York, am 1.8.1894 wurde in London Eingang gestempelt auf der Rückseite dann der Abgangsstempel von London E.C. in rot sowie am 3.8.1894 der Ankunftsstempel von Bad Kissingen II (Helbig 21b) verwendet ab 1892.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#270]
Hallo Rainer,
könnte Horatio Stevens White gewesen sein:
https://www.wikidata.org/wiki/Q94900293
Da hast du etwas tolles geangelt.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Stotinki vom 19.9.1905 von einem Herrn S.Beloff aus Sofia in Bulgarien, spediert an die Firma Wahnschaffe in Nürnberg, hier kam die Karte am 22.9.1905 zur Ausgabe.
Die Firma Wahnschaffe war Königlicher Hoflieferant für Spielzeug und wurde von Herrn Beloff gebeten einen Katalog zu senden.
Gestempelt wurde mit dem Einkreisstempel Sophia ** sowie zum Eingang mit dem Einkreisstempel Nürnberg 2 B.Z. (Briefzustellung).
Sollte jemand solche Reklamemarken wie im Link abgebildet haben, ich hätte Interesse um meine Seite aufzufrischen.
https://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Aug._Wahnschaffe
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief mit Werteindruck von 5 Forint vom 8.9.1894 von Bela Kralicsek aus Temesvar, spediert an Christian Belgrad in Nürnberg postlagernd, hier kam der Brief am 10.9.1894 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Temesvar sowie bei Ankommen in Nürnberg mit dem Einkreisstempel von Nuernberg 2 um 8 Uhr (Helbig 21b) verwendet 1887-95 sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von NUERNBERG.7.St.II am 10.SEP.1894 vor 9-10 Uhr den ich leider nirgends finden kann, vielleicht kann jemand was dazu sagen.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#273]
Hallo Rainer,
ich habe diesen Stempel auch noch nie gesehen.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#274]
Hallo Ralph,
dann werde ich den Stempel Herrn Holzmayr zukommen lassen, entweder kennt er diesen schon oder kann den als neu aufnehmen.
Gruß Rainer
Das ist der Stempel NUERNBERG . T. St II
Quast: Die Post in Nürnberg, S 172 unten
die "7" ist ein "T"
Steht für Telegraphenstation II, Am Bahnhofplatz 7, . T.St. I war am Hauptmarkt.
I von 1903 und 04 bekannt
II von 1894 bis 1908., Bei mir auf Marke: 1888
Viele Grüße aus Nürnberg
H.F
@ fenzel [#276]
Hallo Fenzel,
besten Dank für den Hinweis, hab den Stempelabdruck dadurch jetzt gefunden im Helbig Band 3 auf Seite 398, hier sind 4 Stempelabdrücke zu den Telegrafenämtern abgebildet.
Beste Grüße
Rainer
Ganzsachenkartenbrief Österreich K22 aus 1890 mit rosa Wertstempel 5 Heller, gelaufen am 31.07.1897 von Meran nach Schloß Deutenhofen Station Walpertshofen, dort Ankunft am 02.08.1897, weiterer Stempel von Dachau vom 01.08.1897.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#278]
Hallo Sepp,
der Dachauer in blau ist schon ein kleiner Hingucker!
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#279]
Hallo Ralph,
schön das der Stempel gefällt, ist mir auch so noch nicht untergekommen.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 21.10.1905 aus Djibouti ehemals Französisch Somalia, spediert an A.Müller in Augsburg wo die Karte schon am 4.11.1905 zur Ausgabe kam.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 10 Centimes, gestempelt wurde mit Einkreis-innen Punktkreisstempel von Djibouti, sowie zur Ankunft mit dem Zweikreisstempel von Augsburg 2. B.P. (Helbig 37c) lustigerweise steht der Monat auf dem Kopf, zur Ausgabe wurde noch der Briefträgerstempel 36 abgeschlagen.
Die Ansicht der Postkarte soll wohl das damalige Leben zeigen, was für die Einheimischen bestimmt nicht rosig war.
Gruß Rainer

Ganzsachenpostkarte Grossbritannien P 26 mit rotem Wertstempel One Penny aus 1892, gelaufen am 09.06.1896 von Paddington/London nach Coburg, dort Ankunft am 10.06.1896.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#282]
Hallo Sepp,
Schöne Karte mit sauberen Stempeln aus Grossbritannien nach Sachsen Coburg, Coburg kam erst am 1. Juli 1920 zum Freistaat Bayern.
Aber um die Postkarte aus Kolumbien zu zeigen habe ich das gleiche unter [#94] auch schon einmal hier eingestellt.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#283]
Hallo Rainer,
das mit Coburg war mir gänzlich unbekannt, als liberaler Altbayer dachte ich das frankische Coburg gehörte immer schon zu Bayern,
also viele Dank für die Berichtigung.
Schönen Gruß
Sepp
Österreichische Ganzsachenpostkarte P74 mit braunem Wertstempel 2 Kreuzer gelaufen am 27.07.1894 von Sternberg in Mähren nach Fürth, dort Ankunft am 29.07.1894.
Šternberk (deutsch Sternberg, auch Mährisch-Sternberg) ist eine Stadt im Okres Olomouc in Tschechien. (Wikipedia).


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#285]
Hallo Sepp,
nette Karte, hier erfragt man nochmals am 27.7. in Blattgold Fabrik Monatsberger ob man die Bestellung über Blattgold am 7.7. überhaupt schon erhalten habe.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#286]
Hallo Rainer,
vielen Dank für Deinen Hinweis bzw. Deine Ergänzung.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte vom 6.10.1893 mit Werteindruck zu 10 Centimes mit Grüßen aus Monte Carlo in Monaco, spediert an Frau Starelmayer in Nürnberg, hier kam die Karte am 8.10.1893 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Monte Carlo sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Nürnberg II (Helbig 21b) verwendet 1892-95 und dem Briefträgerstempel Nr.42 auf der Rückseite.
Der Postbote wollte ja schließlich wissen was in der Welt passiert.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#289]
Hallo Rainer,
tolles Stück!
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief vom 16.1.1919 aus Montevideo in Uruguay, spediert an Marie Viandt in Kulmbach, leider kann man im Ankunftsstempel nur ULMBA für Kulmbach erkennen, der Brief wurde etwas lieblos aufgerissen.
Da der Wertstempel des Briefes zwar Centesimos im Aufdruck zeigt, aber keine Summe für das Franko, durchlief der Brief nach Eintreffen in Kulmbach die Portokontrolle und wurde mit 40 Pfennig Nachgebühr belegt, diese wurden auch handschriftlich in blau auf der Vorderseite vermerkt.
Gestempelt wurde der Brief mit Zweikreisstempel Montevideo ** und einem Ellipsenstempel den ich aber nicht zuordnen kann, auf der Rückseite der kleine Einkreisstempel der Portokontrolle mit einer handschriftlichen 40 im Stempel sowie der erwähnte Einkreisstempel von Kulmbach.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief von 1901 von Thomas Cook & Son aus Calcutta damals Britsch-Indien, spediert an M. Müller in Ausgburg hier kam der Brief am 2.10.1901 zur Ausgabe.
Der Brief lief ab Calcutta via Brindisi in Italien nach Augsburg.
Für das Franko nahm man 1 Marke der Indian Postage zu 2 Anna und 1 Marke der Indian Postage zu 1/2 Anna, den Stempel von Calcutta kann man leider nicht erkennen.
Zur Ankunft wurde der Einkreisstempel von Augsburg 2 (Helbig 30b) abgeschlagen sowie der Briefträgerstempel Nr.12.
Gruß Rainer

R-Brief vom 13.03.1913 von New York nach Schnaittach Bahnhof, dort Ankunft am 26.03.1913. Ich wollte diesen Brief zunächst entsorgen, da eine Marke abgefallen war. Erst nach mehrmaligen Betrachten, bemerkte ich auch den Taxvermerk auf der Rückseite, den ich als 120 lese. Ich gehe jetzt davon aus, das die fehlende Marke nach der Abstempelung in New York bzw Brooklyn abgefallen ist und dehalb in Bayern die Nachgebühr über 120 Pfennig vemerkt wurde. Auf der Rückseite befinden sich zwei Stempel New York und zwei Brooklyn, Ankunftsstempel Schnaittach Bahnhof 2 und ein weiterer unleserlicher Stempel vermutlich Registered.



Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#293]
Hallo Sepp,
schöner Brief auch wenn eine Marke fehlt, schade wenn der entsorgt worden wäre, der hat Gesicht.
Normale Briefe aus USA um diese Zeit kosteten 4 Cent und ich gehe davon aus das die Reco Gebühr im voraus zu zahlen war, welche Marke jetzt fehlt kann man im Nachgang nicht mehr sagen, aber 120 Pfennig Nachgebühr erscheint mir für 1913 zu hoch, da kann ein USA Sammler hoffentlich mehr dazu sagen.
Der Registered Stempel hat im Inhalt die Manualnummer 15139 und der Einkreisstempel von Schnaitach 2 Bhf. ist der Typ 30b und nach meinem Wissen von 1910-1919 in Verwendung.
Gruß Rainer
Hallo Rainer,
freue mich jedesmal über Hinweise, Erläuterungen oder Kommentare zu einem gezeigten Beleg. Danke.
Schönen Gruß
Sepp
@ Gernesammler [#291]
Hallo,
vorab - der Brief ist nicht aus dem Jahre 1919 sondern 1899.
Warum er in Kulmbach mit 40 Pfg. Nachporto belegt wurde, liegt m.E. am nicht UPU-Konformen Vordruck (fehlender Weltpostverein/UPU-Hinweis) des Ganzsachenumschlages.
M.E. wurde der Brief aus dem o.g. Grunde als gänzlich unfrankiert betrachtet, so dass vom Empfänger das Doppelte des Fehlbetrages (= 2x20 Pfg.) zu entrichten war.
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
@ Briefuhu [#293] und
@ Gernesammler [#294]
Hallo,
Nachgebührvermerke wurden grundsätzlich vorderseitig angebracht, d.h. es ist tatsächlich leider so, dass eine Marke abgefallen ist. Die blaue Notierung rückseitig hat nichts mit einer Taxierung zu tun.
Tarife: Briefe seit 1.7.1892 je 1/2 Unze (ca. 14,16g) 5 Cent (oder seit 1.1.09 nur 2 Cent bei "direktem Weg") - Einschreibegebühr 10 Cent
@Gernesammler: 4 Cent wären zu der Zeit ein Doppelbrief/Direkter Weg gewesen.
D.h. entweder war der Brief ohnehin überfrankiert (es gab 1913 noch keine 13 C. Wertstufe) oder aber - und das wäre ein kleines "Juwel" gewesen - es war ein Einschreibebrief/Direkter Weg im 12 Cent Tarif.
Ob man einen solchen Brief in der Sammlung belässt, muss jeder selbst entscheiden, aber es finden sich immer wieder 15 Cent-Frankaturen nach Bayern in sauberer (und vollständiger) Erhaltung - er muss ja nicht gleich mit 3x5 C. Columbus frankiert sein. ;-)
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
@ Postgeschichte-Kemser [#297]
Vielen Dank für die ausführliche Erläuterung.
Schönen Gruß
Sepp
@ Postgeschichte-Kemser [#296]
Hallo Herr Kemser,
besten Dank für den Hinweis mit der Jahreszahl, das mit der Nachgebühr war auch mein Denken, wie ich oben schon geschrieben hatte, aber schön wenn dies bestätigt wird.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Streifband vom 31.7.1894 aus Cairo vom Shepeard`s Hotel, spediert an Herrn Sachs in Augsburg, dieser war aber bei Ankunft des Streifbandes nicht mehr vor Ort sondern in Lindau wohin dieses weitergeleitet wurde und dann am 5.8.1894 zur Ausgabe kam.
Das Streifband hat einen Werteindruck von 1 Millieme sowie eine Zusatzfrankatur eines weiteren Millieme, gestempelt wurde in Cairo sowie auf der Rückseite dann mit dem Einkreisstempel von Augsburg 2 am 4.8. und zu Ausgabe mit dem Einkreisstempel von Lindau am 5.8. beide Stempeltyp 21b.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#300]
Hallo Rainer,
ein Traum! Herrlich in jeder Beziehung, danke fürs Zeigen dieser Oberrosine.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Streifband mit Werteindruck von 2 Centavos aus Buenos Aires vom 29.8.1900, leider ohne Hinweis auf den Absender oder was geliefert wurde. Spediert an die Universität in Erlangen wo das Streifband am 24.9.1900 zur Ausgabe kam.


Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Buenos Aires sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Erlangen 1 (Helbig 30b).
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#302]
Hallo Rainer,
da der Empfänger deines sehr schönen und seltenen Streifbands die Uni in Erlangen war, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Uni-Zeitung gehandelt hatte, evlt. auch um eine wissenschaftliche Zeitung aus Argentinien.
Nicht vergessen wir dürfen wir die Tatsache, dass Argentinien damals das reichste Land der Erde war, im Vergleich dazu war das Deutsche Reich eher arm.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
diesmal kommt die Post von nicht soweit weg, Postkarte vom 27.8.1904 aus Heilbronn am Neckar, spediert an Fräulein Fanny Lippold, Maurermeistertochter in Nürnberg, hier kam die Karte am nächsten Tag zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.70 Germania zu 5 Pfennig, erstaunlich da man in Württemberg noch mit eigenen Briefmarken hätte frankieren können.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von
Heilbronn * e Zweigpoststelle 1, dem Einkreisstempel von Nürnberg den man leider nur als Fragment sieht und zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel Nr.170.
Die Ansicht der Postkarte zeigt das Rathaus von Heilbronn.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Centavos mit Rückantwortkarte mit dem gleichen Werteindruck vom 16.7.1897 aus El Salvador, spediert an Jose Gruber im Zentralbüro in München, hier kam díe Karte am 29.8.1897 zur Ausgabe.
Im Text werden schöne Feiertage (Mucchos venerdas) gewünscht, die Rückantwortkarte wurde nicht genutzt.
Gestempelt wurde die Karte mit Zweikreisstempel in blau Oficina De Correos El Salvador C.A. in München dann zuerst mit dem Einkreisstempel München B.Ü. (Brief-Übernahme) am 29.8. sowie zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von München X am gleichen Tag, beides Stempeltyp 30b.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#304]
erstaunlich da man in Württemberg noch mit eigenen Briefmarken hätte frankieren können.
Welche Marken meinst Du?
Gruß
wuerttemberger
@ wuerttemberger [#306]
Hallo Württemberger,
sorry mein Fehler, die Marken waren ja nur bis Ende 1902 gültig danach nur noch die Dienstmarken.
War also alles korrekt.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#308]
Hallo Rainer,
Glückwunsch zu dem Traum - einen Zweiten wirst du wohl nicht mehr finden. Wer hat schon so etwas Verrücktes?
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Rückantwortkarte mit Werteindruck von 3 Centesimos vom 20.4.1894 von einem Herrn Antoine aus Montevideo in Uruguay, spediert an Herrn J.M. Greger Oberinspektor in Regensburg, hier kam die Karte am 23.5.1894 zur Ausgabe.
Wenn man bedenkt die kürzeste Strecke, Montevideo nach Regensburg beträgt 11505 Kilometer, dann ist es für damalige Verhältnisse eine Leistung die Karte innerhalb eines Monats übergeben zu können.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel Correo-Montevideo, in Regensburg dann mit dem Einkreisstempel von Regensburg 2 Bahnhof sowie dem Briefträgerstempel Nr.8.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#310]
Hallo Rainer,
wow - schöner und seltener kaum möglich. Einfach bezaubernd!
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 6 Centavos vom 27.6.1895 von Augusto Zentner aus Corrientes in Argentinien, spediert an Frau Emma Schmeh in Eichhofen im Landkreis Regensburg, Frau Schmeh war aber nicht in Eichhofen sondern zu dem Zeitpunkt in Oehringen in Württemberg wohin die Karte weitergeleitet wurde.
Gestempelt wurde am 24.6.1895 mit Einkreisstempel Expedicion Corrientes sowie dem privaten Ellipsenstempel des Herrn Augusto Zentner am 27.6.1895 ob man dort die Karten vorstempeln lassen konnte und dann abgeben bei der Post, vielleicht weiß es jemand.
Zur Ankunft in Eichhofen am 24.7.1895 wurde der Einkreisstempel (Helbig 21b) abgeschlagen, nachdem man wusste wo sich Frau Schmeh aufhielt Eichhofen in der Adresse gestrichen und in lila Oehringen Würtbg. notiert dann wurde die Karte weiterspediert nach Oehringen wo dann auch am 25.7.1895 der Einkreisstempel zur Ausgabe abgeschlagen wurde.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#312]
Hallo Rainer,
bei deiner fabelhaften Karte sind beide Daten der 24.7., auch wenn es einmal etwas dubios geschrieben wurde und daher wie 27 aussieht.
Im Text ist von einem Brief und einer Zeitung die Rede, die kurz zuvor verschickt worden waren - vlt. findest du die auch noch? Das wäre natürlich der Hammer!
Liebe Grüsse,
Ralph
Liebe Freunde,
4 Marken auf einer Postkarte von Transvaal nach Deggendorf in Bayern hat nicht jeder - ich jedoch schon! :-)


In Bethal am 7.4.1913 abgestempelt vermisse ich keinen Ankunftsstempel von Deggendorf, sonst könnte man nichts mehr lesen der verwackelten Handschrift der Absenderin.
Hinten ein mit einer Triplette vergleichbares Foto des Denkmals der Schlacht im Burenkrieg von Majuba 1881. Hier der Link dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Majuba_Hill
Danach war der 1. Burenkrieg wohl für die Briten verloren, sagt wikipedia, aber es gab leider noch einen Zweiten.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#314]
Hallo Ralph,
auch wenn die Karte auf der Vorderseite einen kleinen Defekt hat ist diese doch eine Granate, super, danke fürs zeigen.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#315]
Hallo Rainer,
hast Recht - das habe ich erst gesehen, als sie hier war bei mir. 4 grüne Marken auf einer Karte sind eben eine hochgradige, visuelle Überforderung für einen alten Bayernsammler.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 2 1/2 Anna überdruckt mit One Anna vom 30.5.1899 aus Codacal in der Region Malabar, ursprünglich bezeichnete Malabar das gesamte Gebiet des heutigen Bundesstaates Kerala an der Südwestküste Indiens, spediert an W.Schieber in München wo die Karte am 16.6.1899 zur Ausgabe kam.
Gestempelt wurde mit kleinem Einkreisstempel Codacal * Malabar, hanschriftlich wurde vermerkt "via Bombay-Bindisi" ob die Karte dann so spediert wurde kann ich nicht sagen, dann wurde der Einkreisstempel der Sea Post Office abgeschlagen sowie bei Ankunft in München der Einkreisstempel München B.Ü. und bei Ausgabe der Briefträgerstempel Nr.328.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#317]
Hallo Rainer,
feine Karte - der Laufweg dürfte richtig sein, weil es der Standard damals war.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
an der Karte kam ich nicht vorbei, diese ist vom 4.7.1904 aus Berlin, spediert an Herrn Emil Voelokel, Rechts Agent in Grünstadt in der Pfalz, dort kam die Karte am nächsten Tag zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.70 zu 5 Pfennig Germania, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Schöneberg bei Berlin 1d, sowie zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von Gruenstadt, es ist ein Typ 30 b aber in der Form, Datum alles in Zahlen sowie zwei Stunden Uhrzeiten, finde ich diesen nicht beim Helbig und auch nicht im Holzmayr, vielleicht hat ja jemand von Euch eine Idee oder einen Hinweis wo ich diesen Typ finde.
Die Ansicht der Karte zeigt die Personifikation der Stadt Berlin, die Figur der Berolina.
https://de.wikipedia.org/wiki/Berolina
Gruß Rainer

Juxpostkarte aus den USA New York Grand Central Sta. (Bahnhof in Manhattan) vom 23. Juli 1914 nach Nürnberg.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#320]
Hallo Sepp,
schöne Karte, die Vorderseite ist sehr köstlich, Danke fürs zeigen jeder sollte wenigstens einmal am Tag schmunzeln.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#321]
Hallo Rainer,
freut mich, dass die Karte gefällt.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Charge Brief vom 21.10.1912 von E. de Segadas Vianna aus Rio de Janeiro in Brasilien, spediert an Lucius Hüttinger in Nürnberg, dort kam der Brief am 9.11.1912 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 200 Reis und eine Marke zu 500 Reis, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel (hier könnte ich beim entziffern des Stempels Hilfe gebrauchen), sowie mit dem R Stempel, die Manualnummer 938 hat man in die Mitte des Briefes gedruckt.
Auf der Rückseite der Einkreisstempel von Nürnberg 2 B.Z. (Briefzustellung) und dem Briefträgerstempel XVI, ein Briefträgerstempel mit römischen Ziffern war mir neu.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#323]
Hallo Rainer,
der Brief hat alles, was es braucht für ein Traumstück! Briefträgerstempel mit römischen Ziffern kenne ich derzeit auch keine weitere.
Wenn du den Brief in einen Thread mit brasilianischem Titel einstellst, könnte ein Kenner vlt. den Ort lesen.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#324]
Im Quast, Die Post in Nürnberg, sind Briefträgerstempel mit römischen Ziffern aufgeführt. Verwendungszeit 1908 bis 1912.
Stuttgart hatte auch Briefträgerstempel mit römischen Ziffern.
Gruß
wuerttemberger
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Rappen vom 22.5.1883 von H. Delamure aus Genf, spediert an Carl Bauer in München dort kam die Karte am 23.5.1883 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Genfer Sackstempel sowie zur Ankunft mit Einkreisstempel von München B.Ü. (Briefübernahme), dieser über den 10 Rappen gestempelt, bei einem Preis von 1,- Euro auf dem Flohmarkt ein Schnäppchen.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Leider nur die Vorderseite eines Einschreib-Briefes vom 14.5.1902 aus Dresden-Löbtau von der Sächsisch-Böhmischen Gummiwarenfabrik A.G. Dresden Löbtau, spediert an Max Beyer in München.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.74 zu 30 Pfennig Germania, davon waren 10 Pfennig für den einfachen Brief bis 20 Gramm sowie 20 Pfennig für die Reco-Gebühr, Tarif vom 1.4.1900.
Zur Kenntlichmachung des Einschreibens wurde ein L1 Einzeiler "EINSCHREIBEN." gestempelt sowie der Klebezettel von Dresden-Löbtau mit der Manualnummer 613 verklebt.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
ich wüsste jetzt nicht wo ich diese schöne Drucksache unterbringen sollte und da Ulm bis bis Mai 1810 Bayerisch war stelle ich diese mal hier ein.
Es ist eine Ganzsachen Drucksache mit Werteindruck von 12 Centavos vom 18.6.1897 aus Panzos in Guatemala, spediert an Sr.Paul Kiderlen in Ulm.
"Um 1865 begann in Panzós und Alta Verapaz die Einwanderung von Deutschen, die sich hier als Landwirte niederließen und vorwiegend Kaffee anbauten. Die Regierung Guatemalas stattete die deutschen Einwanderer mit zahlreichen Privilegien aus und teilte ihnen enteignetes Land zu. 1890 befand sich nahezu die gesamte Kaffeeproduktion der Gegend in deutschen Händen. Der Export landwirtschaftlicher Produkte von Alta Verapaz ins Deutsche Reich lief fast ausschließlich durch das Polochic-Tal, den Izabal-See und den Río Dulce nach Livingston an der Karibikküste Guatemalas und von dort weiter über den Atlantik. Im Gegenzug nutzte man diesen Verkehrsweg zum Import von Waren aus Deutschland. Recht bald stellte man fest, dass der Río Polochic ab Panzós schiffbar war und baute dort einen kleinen Hafen. 1895 wurde zwischen der Anlegestelle bei Panzós und dem weiter westlich gelegenen Dorf Pancajché bei Tucurú von der Ferrocarril Verapaz y Agencia del Norte Limitada mit deutschem Kapital und Fachwissen eine knapp 50 km lange Eisenbahnstrecke gebaut".
Paul Kiderlen handelte eigentlich mit Bleichmittel, hatte aber auch einen regen Handel mit Ganzsachen aus aller Welt die er sich zukommen ließ, meist alle ohne Text aber postalisch gelaufen und ohne solche Händler oder Sammler aus damaliger Zeit hätten wir nicht solch interessanten Sachen aus fernen Gebieten.
Gestempelt wurde die Drucksache mit Achteckstempel Coreos Panzos in lila, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#328]
Hallo Rainer,
da sie von Süden aus über Bayern in die ehemalige, bayerische Stadt Ulm einlief, ist der Titel schon gar nicht so falsch.
Feines Stück und ich teile deine Meinung absolut: Gäbe es diese philatelistisch beeinflußten Stücke nicht, gäbe es gar nichts. Dann doch besser so eine Oberrosine, als eine Leerseite im Album.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ Gernesammler [#330]
Hallo Rainer,
phantastisch - wow von innen und außen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 3.2.1906 aus Tanger mit Grüßen, spediert an Julius Silber in Straubing, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko nahm man zwei Marken der Spanischen Post in Marokko zu je 5 Cent, gestempelt mit Zweikreisstegstempel sowie zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel Nr.8.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 5.5.1896 von Dr. Max Schoeller aus Kairo, spediert an Herrn Stadtrat Baudler in Coburg (Coburg kam erst im Juli 1920 zu Bayern) im Herzogtum Sachsen Coburg, dort kam der Brief am 13.5.1896 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu einem Piaster, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Cairo Post Office/Sheppard`s Hotel, sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkerisstempel von Coburg 1 * c.
Ich gehe mal davon aus das es sich um diesen Dr.Schoeller handelt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Schoeller
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P3 mit Werteindruck 5 Pfennig sowie Überdruck "Marocco/5 Centimos" sowie einer Zusatzfrankatur einer weiteren Marke zu 5 Centimos Mi.Nr.2 aus Larache im Norden von Marokko, spediert an Otto Bickel in Wolfratshausen bei München.
Die Karte wurde am 22.10.1900 gestempelt mit Einkreisstempel von Larache/Marocco**Deutsche Post, sowie dann zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Wolfratshausen am 28.10.1900.
Die Ganzsachen Postkarte P3 besteht aus Frage und Antwortteil, wobei der Antwortteil nicht genutzt wurde.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#334]
Hallo Rainer,
sehr schön - und hätte Meister Bickel nicht solche Stücke "angeleiert", gäbe es sie gar nicht. Daher teile ich nicht die Auffassung einiger Altsammler, dass man diese Poststücke gering schätzen sollte, denn mir ist ein Bickel-Beleg, der ja immer echt gelaufen ist, 100 mal lieber, als eine getürkte Sendung, die die Post nie gesehen hat.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#335]
Hallo Ralph,
sehe ich genauso, ohne diese Leute die damals Briefe, Karten und sonstiges verschickt haben oder sich schicken lassen haben wären manche Sammlungen um einige spezielle Dinge ärmer, so auch meine der eingehenden Post von 1876-1920.
Beste Grüße
Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 8.8.1909 aus Montevideo in Uruguay, spediert an Amelia R. de Montero, diese sollte zu diesem Zeitpunkt in Paris in der "Legation de l`Uruguay" weilen, was wohl die Botschaft von Uruguay war, Frau Amelia war aber nicht mehr zugegen sondern weilte zu diesem Zeitpunkt in Bad Wörishofen im Hotel Bellevue.
Für das Franko nahm man eine Marke zu einem Centesimo und eine Marke zu zwei Centesimos, den großen Einkreisstempel auf den Marken kann ich leider nicht entziffern, der kleinere Einkreisstempel ist von Montevideo.
Es gibt weder einen Ankunfts-bzw. Durchgangsstempel von Paris und auch keinen Ankunftsstempel.
Was hat es mit der 9 in blau auf sich, ist dies eine Nachgebühr, zwecks der Nachsendung nach Bayern?
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#337]
Hallo Rainer,
die blaue 9 war die Zimmernummer des Empfängers im Hotel Bellevue in Wörishofen; dort wurde die Karte in das Postfach des Gastes beim Portier eingelegt und beim Vorsprechen des Gastes ausgehändigt.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#338]
Hallo Ralph,
besten Dank dafür, das wäre ja dann fast soetwas wie ein Ankunftsstempel für mich.
Beste Grüße
Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 30.8.1900 aus Canada von der Canadian Pacific Railway Company (leider kann ich den Ortsstempel nicht entziffern), spediert an G.M. Müller in Augsburg, hier kam der Brief am 14.9.1900 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 5 Cent Königin Victoria, gestempelt wurde mit Einkreisstempel ?, dem kleinen Einkreisstempel von London als Durchgangsstempel am 9.9. sowie zur Ankunft den Einkreisstempel von Augsburg 2 Bhf (Helbig 30b) und dem Briefträgerstempel 71 zur Ausgabe.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 4 Centavos vom 23.7.1894, geschrieben von Erich Katz in Callao einer Hafenstadt von Peru an Bord der S.M.S. Arcona, spediert an den Techniker H.Biersack bei der Firma Siemens & Halske in München, dort kam die Karte am 23.8.1894 in München an und am 24.8.1894 zur Ausgabe.
Eigentlich sollte Herr Biersack am Zentralbahnhof in München sein, die Karte wurde aber zu Rangierbahnhof Laim weiterspediert, siehe Eintrag per Rötel.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Callao **, zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von München B.Ü. sowie zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von München 2.
https://deutsche-schutzgebiete.de/wordpress/projekte/kaiserliche-marine/seiner-majestaet-schiffe/s-m-s-arcona-1885/
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#341]
Hallo Rainer,
Gratulation zu diesem phantastischen Stück - so noch nie gesehen. Großes Kino!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 24.3.1906 von einem Karl aus Colombo in Ceylon, spediert nach Schweinfurt an den Vorarbeiter Friedrich Rößner in Schweinfurt, dort kam die Karte am 10.4.1906 zur Ausgabe.
Karl muss wohl auf einer größeren Reise gewesen sein, er schrieb das er auf der Heimreise ist und jetzt in Colombo angekommen wäre, aber zu Pfingsten sollte es ein Wiedersehen geben, Pfingsten war im Jahr 1906 am 3.6. und 4.6. das sollte er geschafft haben.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.143 zu 2 Cents und eine Mi.Nr.146 zu 4 Cents, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Colombo sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Schweinfurt (Helbig 30b).
Die Vorderseite zeigt wohl Arbeitselefanten mit Ihren Führern.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von einem Penny vom 12.5.1914 aus London, diese hier war für das Büro des Daily Telegraph einer Londoner Zeitung, spediert an Joseph Abt in Würzburg.
Gestempelt wurde mit Maschinenstempel von London, sowie zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel Nr.77 wenn ich es richtig lese.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Streifband vom 18.2.1895 aus Wien, spediert an die Section Bayreuth D. u. Oe. A.-V., Herrn Professor Franz Adami in Bayreuth, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Professor Franz Adami hat mehrere Bücher der Naturwissenschaften veröffentlicht unter anderem über Elektrizität.
Für das Franko nahm man 1 x ANK Nr.51 zu 2 Kreuzer und 1 x ANK Nr.52 zu 3 Kreuzer, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von G Wien 7/2.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#345]
Hallo Rainer,
feines Stück. Absender [1].
Liebe Grüsse,
Ralph
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_und_%C3%96sterreichischer_Alpenverein
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte UX18 Mc Kinley mit Werteindruck von einem Cent sowie einer Zusatzfrankatur einer Scott 323 Robert R.Livingston zu ebenfalls einem Cent vom 20.5.1904 aus Chicago, spediert an Familie Wunderlich in Bad Tölz, dort kam die Karte am 2.6.1904 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Chicago F.D. sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Bad Toelz 1 (Helbig 30b).
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief mit Werteindruck von 5 Centavos und einer weiteren Marke von 5 Centavos als Zusatzfrankatur von E.Schwemmer aus Concepción in Chile vom 10.5.1905, spediert an Senor Schwemmer Kgl. Ober... in Neumarkt in der Pfalz, dort kam der Brief am 21.6.1905 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde der Brief mit Maschinenstempel von Concepción/Chile sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Neumarkt i.Opf 2. BHF (Helbig 30b) verwendet ab 1901.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#348]
Hallo Rainer,
königlicher Oberexpeditor lese ich.
Feines Stück!
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#349]
Hallo Ralph,
besten Dank dafür, ich hätte alles mögliche rausgelesen nur nicht das.
Gruß Rainer
Österreichische Ganzsachenpostkarte Michel P189 mit grünem Wertstempel 5 Heller, gelaufen am 24.09.1908 von Wien nach Starnberg, dort Ankunft am 25.09.1908.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 2.3.1904 aus Cairo in Ägypten von Herrn Heißelbrecht, spediert nach Augsburg an Herrn Stritt einem Kaufmann, hier kam die Karte am 16.3.1904 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 2 Marken zu je 2 Millimes, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Cairo (Caire) sowie zur Ankunft mit dem Zweikreisstempel von Augsburg 2 B.P.b (Briefpost) und zur Ausgbage mit dem Briefträgerstempel Nr.45.
Die Postkarte zeigt die Ansicht von Pont de Ghezireh, der Ghezireh-Brücke in Cairo, was ich selber toll finde, die Postkarte wurde von der Firma Purger & Co aus München gedruckt.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 1 Anna vom 23.9.1899 aus Sansibar, spediert an Otto Bickel in Wolfratshausen, dort kam die Karte am 17.10.1899 zur Ausgabe.
Es ist zwar "nur" wieder eine Karte an Otto Bickel, aber wer kann schon aus der Zeit solche Schönheiten zeigen die auch noch echt gelaufen sind.
Gestempelt wurde die Karte mit Kreisstempel im Rostviereckvon Zanzibar, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Wolfratshausen (Helbig 30b).
"1831 verlegte Said ibn Sultan, Sultan des Oman, seinen Regierungssitz nach Stone Town. Die Stadt war zu dieser Zeit der wichtigste Knotenpunkt für den Sklavenhandel an der ostafrikanischen Küste. Der Anbau von Gewürznelken und Kokosnüssen waren weitere signifikante wirtschaftliche Aktivitäten. 1861 wurde Sansibar zum unabhängigen Sultanat und kontrollierte, zusätzlich zu den beiden Hauptinseln, umfangreiche Gebiete entlang der ostafrikanischen Küste. Unter der Herrschaft des Sultans Bargasch wurde der Sklavenhandel 1873 auf Druck der Briten hin offiziell verboten, vom Sultan aber inoffiziell bis 1897 weiterbetrieben. Das Deutsche Kaiserreich und das Vereinigte Königreich verleibten die meisten Küstenterritorien ihren Kolonialreichen ein. Nachdem die beiden Großmächte den sogenannten Sansibar-Helgoland-Vertrag unterschrieben hatten, erlangten die Briten 1890 mit der Proklamation eines Protektorats die Kontrolle über das verbliebene Staatsgebiet".
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#354]
Hallo Rainer,
die Karte ist sehr schön und excellent gestempelt - gäbe es den seligen Herrn Bickel nicht, gäbe es wohl gar nichts von dort. Hoch lebe Herr Bickel!
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#355]
Hallo Ralph,
dem kann ich jetzt nicht ganz zustimmen, es gab da noch den Herrn Oertel.
Der hat sich zumindest am 1.11.1909 einen Einschreibebrief von Zanzibar nach Würzburg senden lassen, wie der rs. Abschlag eines Briefträgerstempels beweist. Schöner wäre natürlich ein Ankunftsstempel mit Datum.
Beste Grüße
Schorsch
@ Postgeschichte-Kemser [#356]
Hallo Schorsch,
Bickel oder Oertel - das ist sich doch gleich; Hauptsache es gibt überhaupt diese Poststücke, die alle echt gelaufen sind und damit die Postverbindungen ihrer Zeit dokumentieren. Und schlecht sieht deines ja wirklich nicht aus, ob mit, oder ohne AKS.
Liebe Grüsse und schönes WE,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 16.11.1908 aus Oaxaca vom Kaiserlichen Deutschen Konsulat, spediert an Herrn G.M. Pfaff in Kaiserslautern, Rheinpfalz, dort kam der Brief am 3.12.1908 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 10 Centavos, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Oaxaca sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Kaiserslautern (Helbig 30b).
Der Brief hat oben mittig einen Audruck "Via New York" und ich gehe davon aus das er so spediert wurde, aber einen Durchgangsstempel gibt es nicht.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#358]
Hallo Rainer,
Mexiko - Pfalz, ja, das hätte jeder gerne ...
Feiner Brief und wenn der Absender schon seine Kuverts mit dem Leitweg vordrucken ließ, wird es schon passen. Glückwunsch zu dieser Rosine.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief eines Kriegsgefangenen aus Frankreich, dieser sollte aus der Zeit zwischen 1918-19 sein, ein genaues Datum gibt es leider nicht, spediert wurde der Brief an Herrn Max Hartmann, Kaufmann in Kempten äußere Rottach.
Eine teilweise gedruckte Nachricht auf der Rückseite lautet: „Von No.2504 Name Kolb Otto - Kriegsgefangener der Gesellschaft No.16 in Frankreich, Kriegsinformationsbüros A. G. O. American E. F.
Gestempelt wurde der Brief mit einem Quadratstempel "Passed By - Base Cen.. - A.E.F. - *19*", einen anderen Beförderungshinweis gibt es hier nicht.
Gruß Rainer

Britisches Streifband Michel S5 mit braunem Wertstempel Half Penny gelaufen am 26.09.1884 von London West nach München, dort Ankunft am 28.09.1884 Stempel München B. Ü (Briefübergabe) Briefträgerstempel Nr. 2


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#361]
schönes Stück!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Kartenbrief mit Werteindruck von 3 Centesimos vom 2.4.1894 aus Uruguay, spediert nach Weissenburg am Sand an Herrn Heiner Aurnhammer, hier kam der Brief am 4.5.1894 zur Ausgabe.
Im Brief ging es wohl um den Tausch oder Kauf von Karten im Wert von 10 Mark 89 Pfennig.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel Correos Montevideo sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Weissenburg a.S. (Helbig 24b) verwendet 1892-97.
Mich würde interessieren, hat die 9 mittig etwas postalisches und ist links unten der kleine rote Einkreisstempel mit der Nr.37 der Briefträgerstempel von Weissenburg.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#363]
Hallo Rainer,
weder, noch ... trotzdem ein feines Stück!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 11.12.1905 von Wilhelm Loeffler aus Chicago, spediert an Herrn Wilhelm Schellerer in München, hier kam der Brief am 23.12.1905 in der Briefzustellung München an.
Für das Franko nahm man eine Marke Lincoln zu 5 Cent, diese hier ist etwas arg mitgenommen, aber das spielt bei diesem Brief keine Rolle, gestempelt wurde mit Maschinenstempel von Chicago ILL. sowie dann zur Ankunft mit dem Zweikreisstempel von München B.Z. l 8 in blau.


In München erhielt der Brief dann auch den Briefträgerstempel 364 bei der Ausgabe, wurde aber Retour gegeben da Herr Schellerer verstorben war, es wurde handschriftlich zurück in schwarz notiert.
Es wurde der Klebezettel Verstorben decede verklebt und der Kastenstempel retour in lila abgeschlagen, wo der Stempel P.7 in blau abgeschlagen wurde entzieht sich meiner Kenntnis.
Am 23.1.1906 kam der Brief in den USA wieder an, hier wurde der Stempel des Deadletter Office in rot abgeschlagen und auf der Rückseite ebenfalls ein Stempel mit einer Hand in rot des Deadletter Office in Washington, im Stempel wurden dann 10 Cent notiert die mit einer Portomarke abgegolten wurden, auch wurden die 10 Cent auf der Vorderseite in blau notiert.
Am 25.1.1906 kam der Brief dann endlich zu seinem Absender in Chicago wieder an und zur Ausgabe.
Sollte bei meiner Beschreibung etwas fehlen oder falsch sein freue ich mich auf Richtigstellung.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#365]
Hallo Rainer,
toller Brief mit Gesicht - da ist der Zustand der Freimarke nicht relevant.
P7 = Portocontrolle 7 von München, weil der Brief unterfrankiert war und mit 10 Pfg. in München nachtaxiert wurde.
Da Tote i.d.R. kein Nachporto bezahlen und sich die Relikte des Empfängers wohl weigerten, dieses Nachporto zu bezahlen, verweigerten sie die Annahme des Briefes, wodurch es ein Retourbrief wurde.
Bayern bekam also nichts, dafür waren sie den Brief endlich los und in den USA durfte der Absender jetzt 10 Cents bezahlen.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#366]
Hallo Ralph,
Besten Dank jetzt kann ich das gute Stück ablegen, den gab es auf dem letzten Trödelmarkt und der passt super in meine Sammlung.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#367]
Solche Trödelmärke gibt es hier leider nicht - da gibt es nur Neuwake von billigen Plagiatsklamotten, oder wertlosen Tinnef.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Kopeken vom 22.10.1883 aus Russland, spediert an Herrn Eppelsheim, Kgl. bayr. Oberamtsrichter in Grünstadt, hier kam die Karte am 28.10.1883 zur Ausgabe.
Befördert wurde die Karte mit der Bahnpost, wenn hier jemand unterstützen kann wäre ich dankbar, zur Ankunft nahm man den Einkreisstempel von Grünstadt (Helbig 19b) verwendet 1883.
Gruß Rainer

Ansichtskarte von Montpellier (Justizpalast)/Frankreich, gelaufen am 28.03.1904 von Berrias/Ardeche nach München, dort Ankunft am 30.03.1904. Frankiert wurde mit Michel Nr. 108 10 Centimes.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte PC 6 (Präsident Grant) zu 1 Cent vom 13.9.1893 aus Chicago, spediert an Herrn Schuf in Nürnberg wo die Karte am 28.9.1893 zur Ausgabe kam.
In Nürnberg hatte man gesehen das die USA die Karte als unterfrankiert angesehen hatten, es wurde der T Stempel 1/5 abgeschlagen, somit wurde in Nürberg der P.C.N. Stempel für Portokontrolle Nürnberg abgeschlagen und in blau 10 Pfennig Nachgebühr notiert welche vom Empfänger entrichtet wurden, danach in Centimes umgerechnet werden mussten, diese kassierten dann die USA.
Gestempelt wurde mit Duplexstempel von Chicago, dem T 1/5 Stempel, dem PCN Stempel, dann zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Nürnberg 2 und zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 25.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 4 Kopeken aus Reval vom 1.8.1902 von Max Hildebrandt, spediert nach München an Herrn Friedrich Jung.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Reval 2 sowie zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 235.
Heute heißt die Stadt Tallinn, bis zum 24.Februar 1918 hieß Tallinn amtlich Reval und gehörte zu Russland, am 24.2.1918 wurde die selbstständige Republik Estland ausgerufen.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Kartenbrief vom 24.7.1903 mit Werteindruck von einem Penny sowie einer Zusatzfrankatur von einer weiteren 1 Penny und einer 1/2 Penny Marke aus Pretoria in Transvaal (Die Südafrikanische Republik war ein unabhängiger Staat im südlichen Afrika, der von 1857 bis 1902 als Transvaal bekannt war), spediert nach Miltenberg am Main an Miss E.Mannheimer.
Der Brief erhielt die handschriftliche Notierung "Via Southhampton", ich denke das dieser auch so geleitet wurde.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel mit Segmenten oben und unten von Pretoria 4 sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Miltenberg am 16.8.1903 (Helbig 30b).
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#373]
Hallo Rainer,
ein herrliches und seltenes Stück - Gratulation dazu!
Leitung via Suez-Kanal nach Southampton, das passt schon (dort wurde das südafrikanische Briefepaket geöffnet).
Frohes Neues Jahr 2025 und bitte genau so weitersammeln!
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 31.7.1900 aus Quebec in Kanada, spediert nach Augsburg an Herrn G.G.M. Müller, hier kam der Brief am 11.8.1900 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 2 Cents, diese reichten aber nicht aus so das man bei der Post in Kanada den Stempel 3 D F.B.C. sowie den T15 Stempel abschlug, bei Ankunft in Augsburg wurde die Gebühr in 25 Pfennig umgerechnet in blau notiert und vom Empfänger eingezogen, die Gebühr erhielt Kanada.
Gestempelt wurde mit Duplex Stempel von Quebec, dem erwähnten 3 D F.B.C., dem kleinen Einkreisstempel T15 sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Augsburg 2 (Helbig 30b).
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#375]
Hallo Rainer,
tolles Stück! Ich rate mal: 3d = 3 Pence Nachporto.
Foreign Bureau Canada?
Andere wissen das sicher besser.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Vorgedruckter Brief der Gebrüder Wohlfarth vom 23.9.1886 aus Altenburg, spediert nach München an Herrn J. Gernert, dort kam der Brief am Folgetag zur Ausgabe.
Welche Fabrik betrieb Herr Gernert, da kann bestimmt jemand helfen.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.41 zu 10 Pfennig, gestempelt wurde mit Einkreisstempel Altenburg (SACHS-ALTENB) *1*, sowie auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel von München B.Ü. und dem Briefträgerstempel 94.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#377]
Hallo Rainer,
Josef Gernert betrieb eine Hofconservenfabrik.
grüsse Christof
@ chris63 [#378]
Hallo Christof,
besten Dank für die Hilfe, ist eine fürchterliche Schrift.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit einer Zusatzfrankatur von 10 Paras vom 10.2.1917 von einem Herrn Kreussel aus Pera, einem ehemaligen Stadtteil von Konstantinopel (heute Istanbul), spediert an Herrn Leutnant Loeffler, 4. Ersatz Maschinen Gewehr Kompanie in Lager Lechfeld, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Gestempelt wurde die Karte mit Zweikreisstempel von Pera sowie einem Kastenstempel, es gibt zwar keinen Ankunftsstempel, aber es wurde vermerkt "bt 11/3/17" was wohl das Datum der Antwort sein wird.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#380]
Wunderschön, Glückwunsch zu dieser Rosine!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief U 71, mit Werteindruck von 2 Cent sowie einer Zusatzfrankatur einer Scott A87/279 zu 1 Cent, Franklin und A88/279B zu 2 Cent, Washington aus Heusler über HOWEL..N. nach Lauingen an Herrn Herman Bertele.
Gestempelt mit Einkreisstempel von Heusler am 2.8.1899, auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel HOWEL..N. RECO und zur Ankunft in Lauingen am 14.8.1899 auch mit Einkreisstempel (Helbig 30a) verwendet 1899-1902.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#382]
Hallo Rainer,
das ist ein eingeschriebener Brief, der zunächst in Heusler, Indiana, aufgegeben und im nahen Howell, Indiana (heute Teil von Evansville) weiterbearbeitet wurde. Stumme Markenentwertungen in Form konzentrischer Kreise können »Fancy Cancels« sein, kommen aber auch als Erkennungszeichen für eingeschriebene Briefe vor. Der rückseitige Ortsstempel von »Howell, Indiana« trägt unten den Zusatz »Regd.« für »Registered«. In den USA war das Einschreibwesen kein Teil der normalen Briefpost, sondern ein eigener Dienstzweig mit speziellen Regularien und Verfahrensweisen.
Viele Grüße aus Erding!
@ Erdinger [#383]
Hallo Erdinger,
besten Dank für die super Erklärung.
Gruß Rainer
Hallo Rainer,
nein – keine Super-Erklärung, sondern eine echte Fehlleistung meinerseits. Man sollte keine Erklärungen abgeben, wenn man müde ist und Kopfschmerzen hat:
Das ist eigentlich ein ganz normaler 5-Cent-Auslandsbrief nach UPU-Tarif. Er hätte ja auch entsprechend frankiert sein müssen (8 Cents). Irgendwie hat mich der Registered-Stempel von Howell in die Irre geführt. Wäre es ein eingeschriebener Brief gewesen, hätte er so gekennzeichnet werden müssen und spätestens in New York einen R-Zettel bekommen. Sorry, tut mir echt leid.
@ Erdinger [#385]
Hallo Erdinger,
kein Problem, hatte den Brief ja noch nicht aufgezogen, ich hatte nur das Howell in Michigan gefunden.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Bild Postkarte mit Werteindruck von 2 Centavos sowie einer Zusatzfrankatur von einer weiteren Marke mit 2 Centavos vom 10.2.1899 aus Buenos Aires mit Gruß von den Antipoden, spediert an Senor Don Isidor Hefele, Buchhalter in München, dort kam die Karte am 1.3.1899 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit einem sehr unleserlichen Stempel von Buenos Aires, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von München B.Ü. und zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 220.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Bild Postkarte mit Werteindruck von 2 Centesimos vom 28.4.1911 von Marie Hilene Pillado aus Montevideo, spediert an Fritz Krauss in Bayreuth, einen Ankunftsstempel gab es hier nicht und Herr Krauss weilte mittlerweile in Bregenz in Vorarlberg, dies wurde dann auch am 17.5.1911 handschriftlich in blau notiert, ob dies in Bayreuth geschah oder in Bregenz kann ich nicht sagen da es keine weiteren Stempel gibt.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel "Entrada y Classification Montevideo" sowie nochmal eine Zweikreisstempel auf der Rückseite "Expedition Montevideo".
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#388]
Hallo Rainer,
feines Stück - Bayreuths Post schrieb hier in Blau.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#389]
Hallo Ralph,
Nicht nur die Karte sondern gleichzeitig die Weiterleitung nach Österreich fand ich faszinierend. Schön jetzt zu wissen wer in blau geschrieben hat, dann hab ich wenigstens ein Ankunftsdatum von Bayreuth.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 20.2.1906 aus Sydney, spediert an Fräulein K. Preißl in Nürnberg, wann die Karte ankam kann man nicht sagen.
Für das Franko nahm man Marken von New South Wales zu 1 Penny und eine Marke zu 1/2 Penny, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Sydney und zur Ausgabe dann mit dem Briefträgerstempel 125.
Die Postkarte zeigt die Ansicht des Government House, dieses ist die heute denkmalgeschützte Vizekönigsresidenz des Gouverneurs von New South Wales. Es befindet sich an der Conservatorium Road im zentralen Geschäftsviertel von Sydney.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 20.8.1904 aus Punta Arenas, spediert nach München an einen Herrn, die Schrift kann ich leider nicht entziffern, der auf Schloß Nymphenburg weilte.
Für das Franko nahm man zwei Marken mit Überdruck Correos, die Gesamtfrankatur waren 3 Centavos, gestempelt wurde mit Einkreisstempel Punta Arenas und zur Ankunft mit dem Einkreisstempel München 38 (Helbig 30b) verwendet 1899-1920.
Die Postkarte ist in der Ansicht in schwarzweiß gehalten.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#392]
Etwas mehr Respekt, der Herr ist eine Königliche Hoheit (a son Altesse Royale).
@ Gernesammler [#392]
Hallo Rainer,
die königliche Hoheit dürfte eine Prinzessin gewesen sein.
A Son Altesse Royal
La princesse ... de Baviere
Vielleicht hilft der Absender/Rückseite bei der Suche: un affectuend salut Ferdinand
grüsse Christof
@ Gauss [#393]
@ chris63 [#394]
Hallo Gauss, Hallo Christof,
hab mal ein wenig recherchiert, die Königliche Hoheit Ferdinand auf Schloss Nymphenburg könnte Ludwig Ferdinand von Bayern gewesen sein, seine Frau war Maria de la Paz, nach der Heirat war diese Prinzessin von Bayern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Ferdinand_von_Bayern
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Sen vom 5.5.1899 von Herrn Bach aus Yokohama, spediert an Herrn Thierer in Ludwigshafen am Rhein, der Herr arbeitete in einer Anilinfabrik (Anilin dient in der chemischen Industrie in erster Linie als Ausgangsstoff für die Synthese von Farben und Kunstfasern, aber auch zur Herstellung von Synthesekautschuk und Medikamenten).
Die Karte wurde gestempelt mit Einkreisstempel von Yokohama und sollte über Vancouver spediert werden, sowie bei Ankunft mit dem Einkreisstempel von LUDWIGSHAFEN a.Rh.1 (Helbig 30b) verwendet ab 1897.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#396]
Hallo Rainer,
eine super Karte mit tollem Laufweg über Kanada und die USA. Anilinfabrik = BASF. Selbst heute noch heißen die Angehörigen der BASF "Aniliner".
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 6 Centavos vom 24.8.1897 mit Grüßen von Hoppi aus Buenos Aires, spediert an Herrn Sigmund Aigner in München, wo die Karte am 18.9.1897 ankam.
Gestempelt wurde die Karte mit Einkreisstempel von Buenos Aires, einem Sechseckstempel mit Innenkreis "Buenos Aires A Bordeaux No.26" am 27.8.97, dann zur Ankunft in München mit dem Einkreisstempel von München B.Ü. sowie dann zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 18.
Gruß Rainer

Ansichtskarte vom 01.09.1903 von Kufstein nach Holenbrunn im Fichtelgebirge, dort Ankunft am 02.09.1903. Die Ansichtskarte zeigt ein Landkarte vom östlichen Wilden Kaiser und das Anton-Karg-Haus in Hinterbärenbad vor der Ellmauerhalt. Frankiert wurde mit 5 Heller, Michel Nr. 87, gestempelt mit Schraffenstempel Kufstein.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#399]
Hallo Sepp,
schöne Karte, der Ankunftsstempel von Holenbrunn, ein 30b war bisher von 1895-1898 bekannt, mit 1903 ein neues Spätdatum.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#400]
Hallo Rainer,
schön dass die Karte gefällt, hab noch einiges von Holenbrunn, mal schauen ob ich noch einen späteren finde.
Schönen Gruß
Sepp
Ansichtskarte von Valcava/Graubünden/Schweiz gelaufen am 16.07.1904 von Santa Maria nach Holenbrunn im Fichtelgebirge, dort Ankunft am 19.07.1904.


Schönen Gruß
Sepp
@ Gernesammler [#403]
Wunderschön, so etwas hätten sie in Bayern herausbringen sollen.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 22.12.1906 von Herrn Adolph Loewenthal aus Berlin, der dort eine Damenconfection unterhielt, die Karte wurde spediert an Herrn Heinrich Prager in Nürnberg mit der Mitteilung den "President Paletot" (einen dreiviertel langer Wettermantel) am Montag zu schicken und man bräuchte darüber Bescheid.
Da die Karte per Eilboten verschickt wurde, nahm man für das Franko 2x Mi.Nr.85 zu je 5 Pfennig und 2x Mi.Nr.86 zu je 10 Pfennig, davon waren 5 Pfennig für die Postkarte sowie weitere 25 Pfennig für die Eilbotengebühr, Tarif vom 1.4.1900.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Berlin C 25 * h, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Nürnberg 2 B.Z. (Briefzentrum) am 23.12.1906, die Karte wurde hier innerhalb von 12 Stunden zugestellt.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#405]
Hallo Rainer,
sehr schönes und nicht häufiges Stück. Bei einer Ankunft von 10 bis 11 Uhr Morgens, kannst du davon ausgehen, dass Herr Prager spätestens um 12.00 Uhr die Karte in der Hand hatte, vlt. schon eine Stunde früher.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 2 Kreuzer vom 1.8.1898 aus Wien von Frau Brock, spediert an Frau Leutnant Laver in Erlangen wo die Karte am Folgetag ankam.
Gestempelt mit Einkreisstempel von Wien 14 B.P., sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Erlangen 1 (Helbig 30b).
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 2 Centavos vom 29.4.1911 von Marie Hilene Pilach aus Montevideo, spediert an Fritz Krauss in Bayreuth, als die Karte in Bayreuth ankam weilte Herr Krauss aber nicht mehr im Ort sondern war mittlerweile in Bregenz in Österreich. Die alte Adresse wurde mit blau gestrichen und Bregenz notiert und am 17.5.1911 zugestellt.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel * Entrada y Clasificacion * Montevideo, auf der Rückseite am 21.4.1911 mit dem Zweikreisstempel Expedicion Montevideo, einen Ankunfts- oder Ausgabestempel gibt es nicht.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#408]
Phantastisch, mehr geht kaum!
Danke fürs Zeigen,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 4 Sen vom 25.4.1908 aus Oasaka, spediert an Dr.Takes Tai aus Japan in Erlangen, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Wenn der Übersetzer es richtig gemacht hat, dann wollte der Absender am 9.Tag des blauen Mondes für 2 Tage zum Tokio Daimyo fahren.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Osaka Japan.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#410]
Hallo Rainer,
wow - von Japan ist Post nach Bayern nicht so häufig. Wenn dich der Postverkehr Bayern - Japan bzw. vice versa interessiert, kannst du mal bei unserem lieben Dietmar Schmitz anfragen, ob er dir seinen Vortrag von vor einigen Jahren zuschickt - den hat er anläßlich einer JHV gehalten und da war einiges an Material aus der Pfennigzeit zu sehen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P 16 vom 1.1.1901, mit anhängenden ungebrauchtem Antwortteil mit Werteindruck von 5 Pesa aus Lindi, Lindi war in der Zeit des deutschen Kolonialismus die Hauptstadt von Deutsch-Ostafrika, spediert an Otto Bickel in Wolfratshausen, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Lindi **.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief mit Werteindruck von 100 Reis vom 6.10.1911, mit einer Zusatzfrankatur von einer Marke mit weiteren 100 Reis aus Brasilien, ich hoffe bei den Stempeln vorn und hinten kann mir geholfen werden, spediert nach Rothenburg ob der Tauber an Herr Eduard Stirner, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Bani vom 25.9.1897 aus Constanta, einer Hafenstadt in Rumänien am Schwarzen Meer mit Grüßen von Fritz, spediert an Heinrich Sotler, Adresse bei Herrn Schneweweis und Cie., hier kam die Karte am 28.9.1897 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Constanta, zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Augsburg 2 (Helbig 30b) sowie zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel Nr.17.
Gruß Rainer

Liebe Freunde,


von Tunis/Tunesien findet man nicht viel Post im 19. Jahrhundert nach Bayern. Eine Ganzsache zu 15 Centimes wurde am 2.4.1894 mit 10 Centimes auffrankiert an Firma Herrmann und Cie nach Nürnberg verschickt, wo sie am 5.4. ankam und der Briefträger Nr. 38 hatte die außerordentliche Ehre, das gute Stück der Firma auszuhändigen. Die Motive sind wunderschön und kontrastieren gut mit dem hellblauen Kuvert.
Vlt. hat ja jemand in Postbauer-Heng Interesse an dem schönen Stück. :-)
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Freunde,
eine Postkarte zu einem Penny aus East London (nein, nicht vom East End in London) wurde am 30.10.1893 mit einer Marke zu einem halben Penny auffrankiert, um nach Nürnberg geschickt zu werden, wo sie über London am 19.11. auch ankam.
Der Empfänger war aber nach Dutzenteich bei Nürnberg verzogen, so dass sie ihm nach dorthin nachgesandt wurde.
Empfänger war R. Chillingsworth, Erfinder der Flugmaschine. Im Internet fand ich ihn mit mehreren Patenten, aber viel mehr auch nicht. Muss wohl ein früher Flugpionier und Techniker / Erfinder gewesen sein.


Liebe Grüsse von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#416]
Hallo Ralph,
zwei sehr schöne Belege, zum Empfänger R. Chillingsworth gibt es einen schönen Link den ich mal angehangen habe.
Wir sehen uns ja bald in Postbauer. :-)
https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Chillingworth
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#417]
Hallo Rainer,
Donnerwetter - wow, hätte nicht gedacht, dass es in Nürnberg ist, sondern eher in East London!
Bringe ich dir mit nach Postbauer-Heng (nebst ein paar anderen Rosinen).
Freue mich auf Ende April!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 12.10.1912 aus Tunis/Tunesien von einem Herrn Steinlehner, spediert an Dr. Max Ellinger in München, wann der Brief ankam entzieht sich meiner Kenntnis.
Für das Franko nahm man 7 Marken zu gesamt 40 Centimes, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Tunis, sowie auf der Rückseite leicht aufgehaucht der Briefträgerstempel von München, leider kann man die Nummer nicht erkennen.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#420]
Hallo Rainer,
da hätten sie sich in Bayern mal ein Beispiel an den schönen Werteindrucken anderer Länder wie hier genommen. Die bayerischen Ganzsachen, so sehr ich auch die bayer. Philatelie liebe, sind doch ziemlich unattraktiv (von denen Mittel-, Süd- und Nordamerikas ganz zu schweigen). Kein Wunder, dass dir so schöne Stücke gut gefallen!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Centimes vom 23.5.1883 aus Tournai, Tournai ist eine Stadt am Fluss Escaut, in der Provinz Hennegau, im picardischen Teil von Wallonien, dem überwiegend Französisch sprechenden Teil Belgiens, spediert an Herrn Herder & Cie in München.
Die Postkarte ist von der liturgische Druckerei des Heiligen Johannes des Evangelisten, dem Verlag "Desclee Lefebvre Et Cie" in Tournai.
Gestempelt wurde die Karte mit Einkreisstempel von Tournai, zur Ankunft mit dem Einkreisstempel München B.Ü. (Briefübernahme) sowie auf der Rückseite im Text mit dem Briefträgerstempel Nr.12 zur Ausgabe.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 19.9.1898 aus Biella, spediert über Milano nach München an Ottmar Zieher, dieser hatte in München eine Kunstanstalt und Postkarten wurden dort für die gesamte Welt hergestellt, der Brief kam am 21.9.1898 in München an und da es Morgens war bestimmt auch am gleichen Tag zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.70 zu 45 Centesimi (König Umberto) und eine Mi.Nr.73 zu 5 Centesimi, Wappen, davon waren 25 Centesimi für den einfachen Brief, sowie weitere 25 Centesimi für die Reco Gebühr.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Biella, auf der Rückseite mit dem Zweikreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Milano und dem Ankunftsstempel, Einkreisstempel von München B.Ü. (Briefübernahme) in blau, zur Ausgabe dann mit dem Briefträgerstempel Nr.268.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 22.ENE.1910 (ENERO = Januar), aus Barranquilla von der Deutsch-Columbianischen Brauerei G.M.B.H. in Bogota, spediert an J. Reinemann in Nürnberg, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 5 Centavos, gestempelt wurde mit Duplexstempel von Barranquilla, sowie auf der Rückseite nochmals mit dem Duplexstempel und zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 64.
Auf der Rückseite ist noch eine Vignette der Deutsch-Columbianischen Brauerei G.M.B.H. in Bogota verklebt und sehr gut erhalten.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#424]
Hallo Rainer,
DAS ist mal ein Traumstück - nur werden die meisten für den Rest ihres Lebens immer nur davon träumen können, während du das Stück live und in Farbe in deiner schnell wachsenden Sammlung hast!
Man weiß gar nicht, was schöner ist - vorne, oder hinten? Herrlich!
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#425]
Hallo Ralph,
danke für die netten Worte, das Gute Stück ist von der JHV von unserem netten Hermann der es mir überlassen hat, somit konnte ich jetzt endlich Kolumbien nach Bayern nachweisen, vorher war es leider nur nach Coburg das ja erst später zu Bayern kam.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 26.11.1910 aus Brasilien, spediert an Herrn Dr.Eduard Steidle, Kriegsgerichtsrat in München.
Die Karte wurde in Stenographie verfasst, ob es hier um wichtige Themen ging keine Ahnung.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 100 Reis leider wurde nicht sehr sauber gestempelt, dadurch kann man den Abgangsort nicht bestimmen, zur Ausgabe wurde der Briefträgerstempel Sch.42 abgeschlagen und es wurde der 22.XII als Präsentationsvermerk notiert.
Die Vorderseite der Postkarte zeigt uns den Konversationssalon des Schiffes der Hamburg Südamerikanischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft Hamburg.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Bani vom 10.6.1900 von Wilhelm Mörs aus Craiova einer Stadt in der kleinen Walachei, spediert an Herrn Albert Fürst in Schmalhof, Post Vilshofen, am 12.6.1900 war bereits die Ausgabe.
Im Text geht es um den Erhalt von 24 Muterpflanzen und 12 Mark die per Postmandat angewiesen wurden und der Anfrage ob diese schon erhalten wurden.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Craiova Cursa sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Vilshofen (Helbig 30b).
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief U 93 (Washington) mit Werteindruck von 2 Cents vom 13.1.1920 aus Albany, spediert an die Dresdner Bank in Nürnberg.
Für einen Brief hätten es 5 Cents sein müssen, deshalb wurde in New York der T Stempel sowie ein kleiner Einkreisstempel mit der Forderung von 30 Centimes abgeschlagen und 30 in blau notiert, in Nürnberg wurde bei Ankunft am 4.2.1920 der Portostempel abgeschlagen und die 30 mit einer 40 überschrieben, die Bayerische Post wollte ja auch Ihren Anteil.
Gestempelt wurde mit Maschinenstempel von Albany, dem T/NY Stempel sowie dem erwähnten Einkreisstempel 30 Centimes und dem Kastenstempel Porto/Nürnberg 2/4.FEB.20 wobei die Jahreszahl 20 hier komplett auf dem Kopf steht.
Auf der Rückseite ist nichts.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#429]
Hallo Rainer,
ein feines Stück - aber Bayern hatte hier gar nichts zu behalten und musste alles abführen. Vermutlich entsprachen 30 Centimes (franz. Weltwährung) = 40 Pfennigen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Centavos vom 29.5.1887 aus Santiago, spediert an den Hoflieferanten Herrn A.Wahnschaffe, dieser hatte eine Fabrik für Spielwaren, am 7.7.1887 kam die Karte in Nürnberg an.
Aus Santiago kam die Anfrage nach einem vollständig illustriertem Preiskatalog.
Gestempelt wurde die Karte mit Zweikreisstempel von Santiago ** Chile, sowie zur Ankunft in Nürnberg mit dem Einkreisstempel von Nürnberg II und zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel Nr.9.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Centimes vom 20.9.1894 von der Firma A.Verbeke & Cie in Gand, spediert an Herrn Ludwig Bauer in Fürth, hier kam die Karte schon am Folgetag an.
Beide Seiten arbeiteten und handelten mit Baumwolle, im ersten Satz heißt es "bei Forchheim zu heutigen billigen Preisen nichts zu machen", es ging wohl um eine größere Bestellung.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel Gand Station und zur Ankunft mit dem Einkreisstempel Fürth i.Bayern 2 (Helbig 24b), die Firma Bauer stempelte am 22.SEP.94 noch Empfang.
Gruß Rainer

Liebe Sammlerfreunde,
ich hätte noch 2 Ganzsachen aus Afrika im Angebot: Da wäre zum einen eine Ganzsache aus dem Kongo Freistaat dem Jahr 1900 von BANANA an Otto Bickel in WOLFRATSHAUSEN. Zum anderen eine Karte aus dem späteren Belgisch-Kongo aus dem Jahr 1909 von COQUILHATVILLE über LEOPOLDVILLE nach WÜRZBURG.


Schöne Grüße
Ulli
@ Ulli D. [#433]
Schöne Stücke! Danke fürs Zeigen,
Ralph
@ Ulli D. [#433]
Hallo Ulli,
schöne Karten die Du da zeigst, gefallen mir, Danke fürs zeigen.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte DP 41 zu 3 Pfennig, 2 Pfennig 3 fach ausgebalkt, sowie einer Zusatzfrankatur Mi.Nr.227 zu 2 Pfennig vom 2.10.1908 aus Dietenheim von Herrn Strang, spediert an den Flußmeister Heidel in Neu-Ulm, dort kam die Karte am selben Tag zur Ausgabe.
Die Werkschaft der Flussmeister ist ein Zusammenschluss von Treidlern, Schiffern, Lotsen, Hafenarbeitern und Bootsbauern entlang des großen Flusses. Die Flussmeister, sie gibt es übrigens nur in Bayern, haben sich seit vielen Jahrzehnten in der Bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung bewährt.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Dietenheim ** und zur Ankunft mit dem Zweikreisstempel Neuulm (Schw.) *a (Helbig 39b) verwendet 1908-17.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief U 45 Washington mit Werteindruck von 3 Cents und einer Zusatzfrankatur einer Scott A 45 Jackson zu 2 Cents vom 7.11.1882 aus Sprague, spediert an Frau Ana Maria Dittmann in Erlach bei Lohr a/M in Baiern, hier kam der Brief am 4.12.1882 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Kastenstempel Sprague Nov.7 1882 Wash. Territory in lila, sowie mit dem Durchgangsstempel, Einkreisstempel Neustadt a/Main (Helbig 19a) verwendet 1876-83.
Das Washington-Territorium (englisch: Washington Territory) war ein historisches Hoheitsgebiet im Nordwesten der Vereinigten Staaten, welches zwischen 1853 und 1889 bestand. Es ist der Vorläufer des heutigen Bundesstaates Washington.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 31.5.1911 von Alfredo Faz aus Valparaiso in Chile, spediert an Hans Häuser in Nürnberg.
Im Text geht es um die Aufgabe einer Sammlung, welcher Art erschließt sich leider aus dem Text nicht.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 1 Centavo sowie eine weitere Marke zu 5 Centavos, beide wurde auf der Vorderseite der Karte verklebt.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Valparaiso, sowie zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 147.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#436]
Und nicht vergessen wollen wir den Vermerk unten links: "In Ermangelung eines Dienstsiegels". Also Dienstpostkarte ohne Dienstsiegel anerkannt. Hat auch nicht jeder in der Sammlung.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ Gernesammler [#438]
Hallo Rainer,
wie ich es verstehe hat man die eigene Sammlung aufgegeben und wollte nicht weiter kontaktiert werden. So noch nie gesehen ...
Liebe Grüsse,
Ralph
Philippinen, Ansichtskarte vom Fort William Mc Kinley, gelaufen am 31.01.1912 von Manila nach München, frankiert mit 4 Centavos, Michel 238.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#441]
Hallo Sepp,
schöne Karte von den Philippinen, danke fürs zeigen.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#442]
Hallo Rainer,
freut mich, daß die Karte gefällt.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 4.4.1904 aus Port Said von Paul, spediert an Herrn Murck und Emil Ewald, diese befanden sich zum Zeitpunkt auf der S.S.Bayern und fuhren über Hongkong, Nagasaki, Yokohama und waren zur Zeit auf dem Weg nach Southampton.
Für das Franko nahm man 3 Marken mit Gesamtfranko von 4 Millimes, gestempelt wurde in Port Said, dann mit Zweikreisstempel von Hongkong, dem Einkreisstempel von Nagasaki in lila und auf der Vorderseite der Stempel von Yokohama.
Es ist zwar kein Ort in Bayern, aber die Tatsache das die Karte auf der S.S.Bayern gelandet ist hatte mich zum Kauf bewogen.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#444]
Hallo Rainer,
eine klasse Postkarte ist eine klasse Postkarte - ob nach Bayern, oder nicht nach Bayern.
Super-Stück, Glückwunsch!
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 5 Milliemes mit Überdruck von 3 Milliemes, sowie einer Zusatzfrankatur von 2x 1 Millieme vom 24.12.1893 aus Alexandria, spediert an Herrn Commerzienrath Hans Wotschak in Sulzbach bei Amberg Oberpfalz, dort wurde die Karte am 1.1.1894 präsentiert.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Alexandria sowie zu Ausgabe mit dem Einkreisstempel von Sulzbach Opf. am 31.12.1893 (Helbig 21b) verwendet 1887-95.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#447]
Tolles Stück, Rainer. Schade, dass die Rückseite ein bisser koffeiniert wurde, aber man kann nicht alles haben.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ Gernesammler [#447]
São Francisco do Sul? Am Morgen gestempelt (MANHA).
@ Gauss [#449]
Hallo Gauss,
São Francisco do Sul ist richtig, besten Dank, der Ort hat einen Hafen und nach San Francisco zu der Zeit innerhalb von 2 Tagen wäre zu viel des Guten.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#450]
Und der falsche Ozean.
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Centavos vom 29.5.1887 aus Santiago/Chile, spediert an Herrn A.Wahnschaffe Hofliefernat für Spielwaren, dieser hatte eine Fabrik in Nürnberg, dort kam die Karte am 7.7.1887 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel Santiago * Chile, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Nürnberg II.
Im Text geht es um die Anforderung eines vollständig illustriertem Preiskatalog der Nürnberger Spielwaren.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Streifband vom 20.10.1911 mit Werteindruck von einem halben Penny Kap der guten Hoffnung aus Johannesburg, spediert I.Reimann, Esq. in Nürnberg, wann und mit welchem Inhalt das Streifband ankam kann ich nicht sagen.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel mit Segmenten oben und unten von Johannesburg 12, auf der Rückseite zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 64.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#453]
Wunderschön - wenn man jetzt noch die Drucksache finden würde, die mal verschickt wurde ...
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#454]
Hallo Ralph,
wäre natürlich super, aber dazu müsste man wissen wer war der Absender und wer war Herr Reimann.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#455]
Ich habe gegoogled unter Namen und Datum - leider nichts gefunden. Aber wenn du für schmales Geld eine Zeitung von dort aus der Zeit findest, könnte man den Kauf derselben überlegen.
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte Scott PC 7 zu einem Cent mit Eindruck von Jefferson und einer Zusatzfrankatur von einer Marke Franklin zu 1 Cent vom 25.7.1896 von R.Wiedmann aus New York, spediert an die König Brüder in der Restauration Kollers vorm Schwarzfischer, äussere Kramer Klettstrasse in Nürnberg.
Gestempelt wurde mit Duplex Stempel von New York*A F sowie zur Ankunft am 7.8.1896 mit dem Einkreisstempel von Nürnberg 2 Bhf., auf der Rückseite ist noch der Briefträgerstempel 65 abgeschlagen.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
noch gehört das gute Stück nicht mir, aber sie ist versprochen.
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 1 Cent und Überdruck von 2 Cents vom 30.4.1902 aus Georgetown, British Guiana, spediert an Otto Bickel in Wolfratshausen, dort kam die Karte auch am 24.5.1902 an Herr Bickel war zu dem Zeitpunkt aber in Berlin Zehlendorf, wo die Karte dann am 26.5.1902 zur Ausgabe kam.
Im Text schreibt der Absender: Sehr geehrter Herr, ich schicke Ihnen bis zum Tag 20 dieser seltenen Karten, bitte senden Sie im Austausch die gleiche Anzahl von S Marino-Karten.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Georgetown B.Guiana, dem Durchgangsstempel von Wolfratshausen (Helbig 30b, in blau) und zur Ankunft mit dem Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Zehlendorf (Wannseebahn) a.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 12.3.1908 von Anton Nordström aus Stockholm, spediert an Herrn Rudolf Mohr, Wickler in den Siemens-Schuckert Werken, Abteilung 143 in Nürnberg.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.43 zu 10 Öre, gestempelt wurde mit Punktkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Stockholm, sowie zur Ankunft und Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 180.
Auf der Vorderseite der Postkarte ist eine Illustration von Philip Boileau.
https://americanillustration.org/project/philip-boileau/
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 31.7.1913 aus Santiago, Casilla 1557 von einem Mitglied der Familie Ressler, spediert an Senor Don Conrad Ressler in Augsburg in der Bahnhofsstr.24, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Der Brief hat einen Werteindruck von 20 Centavos und wurde gestempelt mit Maschinenstempel Santiago Secc.-Desp.
Herr Conrad Ressler war ein anerkannter Fotograf in Augsburg, der Link dazu ist informativ.
https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/ausstellungen/konrad-ressler
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 1.6.1908 von der Banco de Colombia in Bogota, Kolumbien, spediert an Herrn D.J. Reinemann in Nürnberg, einen datierten Hinweis wann der Brief angekommen ist gibt es nicht.
Für das Franko verklebte man eine Marke zu 5 Centavos, gestempelt wurde mit Duplexstempel von Bogota in lila, auf der Rückseite noch ein aufgedrucktes Siegel der Bank von Kolumbien und zur Ausgabe der Briefträgerstempel Nr.83, ist schwer zu erkennen.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#461]
Hallo Rainer,
und wieder ein tolles Stück deiner Amerika-Bayern-Sammlung!
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von einem Penny sowie einer Zusatzfrankatur einer weiteren Penny Marke vom 18.7.1902 von Louis aus North Shepstone in Natal, spediert an Friedrich Bosch in Neu-Ulm, hier kam die Karte am 11.8.1902 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von North Shepstone ** Natal, dem Durchgangsstempel Zweikreisstempel von Durban ** Natal und zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Neu-Ulm Schwaben (Helbig 35, S von Schwaben unter N) verwendet 1900-03.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#463]
Hallo Rainer,
wunderschön - die Karte hat alles, was es braucht, um ein Schmuckstück zu sein.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
@ Gernesammler [#463]
"Betreffs Deiner Musterung will ich das Beste hoffen". Das kann man jetzt so oder so verstehen.
@ Gauss [#465]
Hallo Gauss,
das hatte ich auch gelesen, aber da kein direkter Bezug genannt wurde nicht erwähnt. So wie Du geschrieben hast man kann es so oder so verstehen.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 22.9.1913 aus Veracruz in Mexico, spediert nach Nürnberg an Willi Ludwig, einen Ankunftsstempel gibt es nicht, aber die Karte sollte ca. 4 Wochen später in Nürnberg gewesen sein.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 4 Centavos, gestempelt wurde mit Maschinenstempel von Veracruz, unter dem Stempel ist noch ein weiterer Einkreisstegstempel den man leider nicht entziffern kann.
Zur Ausgabe wurde der Briefträgerstempel Nr.53 abgeschlagen.
Die Vorderseite der Postkarte zeigt den Park Porfirio Diaz in Veracruz.
Ob es der Porfirio Diaz ist,
http://biogra.100ws.com/diaz.htm
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 18.8.1898 in Odessa gestempelt, am 20.8.1898 war der Schreiber der Karte auf dem Schiff im schwarzen Meer nach Constantinopel gereist, von da wurde die Karte an Frau Oberamtsrichter Fr.Kochan in München spediert und kam dort am 28.8.1898 zur Ausgabe.
Für das Franko nahmm man 2 Marken zu je 2 Kopeken, gestempel wurde mit Einkreisstempel von Odessa, auf den Marken mit einem Zweikreisstempel den ich leider nicht entziffern kann, dem Einkreisstempel München B.Ü. sowie zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von München 5 (Helbig 30b) verwendet ab 1897 und dem Briefträgerstempel 281.
Die Postkarte zeigt die Ansicht von Constantinopel mit Hinweis Souvenir de Constantinopel.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von einem Penny vom 10.11.1891 von der Firma S.Allcock & Co in Redditch einem Vertrieb von Angeln und Zubehör, spediert an Hermann Stork in München wo die Karte am 12.11.1891 zur Ausgabe kam.
Im Text geht es um Muster Angelruten, 3, 4 und 5-teilig die bald abgesendet werden können, sowie einer Lieferung eines Musters ohne Wert von 3 Stück Insekten. Der Empfänger hatte sich wohl auf das Fliegenfischen spezialisiert.
Gestempelt wurde mit Duplexstempel von Redditch, zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von München, sowie zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 107 der etwas schwach abgeschlagen wurde.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 13.1.1913 aus Rio de Janeiro, spediert an Herrn & Frau Hofrat Dr.Koch in Nürnberg, wann die Karte ankam kann man leider nicht sagen, es fehlt der Ankunftsstempel.
Für das Franko nahm man 5 Marken zu je 10 Reis sowie 1 Marke zu 50 Reis, diese 100 Reis waren die Gebühr für Postkarten ins Ausland.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Rio de Janeiro der etwas undeutlich abgeschlagen wurde, zur Ausgabe nahm man den Briefträgerstempel 38.
Die Vorderseite der Karte zeigt die Ansicht zum Eingang zu Rio de Janeiro, Blick vom Corcovado.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Streifband mit Werteindruck von 2 Centavos und einer Zusatzfrankatur von 1 weiteren Centavo vom 8.6.1916 aus Rosario Santa Fe, spediert nach München an Herrn Hermann Stamm, Schweizer Verein.
Den Schweizer Verein gibt es seit 1848 und der wurde von 24 Schweizern gegründet.
Das Streifband musste erst einmal den Weg zu seinem Empfänger finden, die erste Adresse Theresienhöhe war falsch, auf der Rückseite wurde vermerkt "Adr. Theresienhöhe ausgezogen", die nächste Adresse war dann in München II, Lingmeisterstr.??
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Rosario Santa Fe I, einen Ankunfts-oder Ausgabestempel gibt es wie so oft bei Schleifen nicht.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#471]
Hallo Rainer,
tolles Stück - danke fürs Zeigen dieser Rosine.
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 19.3.1898 aus Constantinopel, spediert an Frau Oberamtsrichter Fr.Kochan in München (das verklebte muss ich noch vorsichtig entfernen), in München kam die Karte am 22.3.1898 zur Ausgabe.
Für das Franko verklebte man die ANK Nr.20 zu 8 Para und die ANK Nr.21 zu 10 Para, beides Marken von Österreichischen Post in der Levante, gestempelt wurde mit Einkreisstempel Constantinopel Österreichische Post, zur Ankunft in München mit dem Einkreisstempel München 5 und zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 277.
Die Vorderseite zeigt schöne Ansichten von Constantinopel.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Feld-Postkarte vom 27.11.1905 aus Kub (Deutsch-Südwestafrika) heute Namibia mit Grüßen aus dem Feldlazarett, spediert an Fanny Billert, bei Frau Maria Billert in Regensburg.
Da dies eine Karte der Feldpost war, musste hier auch kein Franko verklebt werden, dafür wurde der Stempel der Kaiserlichen Schutztruppen für Südwestafrika *Feldlazarett No.16* in lila abgeschlagen.
In Kub wurde der Kreisobersegmentstempel (KOS) von KUB DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ** abgeschlagen und zur Ankunft am 6.1.1906 der Zweikreisstempel Regensburg 2 a (Helbig 37c).
Die Vorderseite der Karte zeigt die Straussenfarm der Firma Wecke & Voigts auf Farm Vogtland bei Windhoek.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kub_(Namibia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Wecke_%26_Voigts
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 25.10.1916 aus Lüttich von Ed.Schroeder, Liege, Belgien, spediert an Herrn August Hess in Speyer am Rhein in der Pfalz, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko verklebte man 1x die Mi.Nr.3 zu 10 Pfennig, Aufdruck 10 Centimes und 2x die Mi.Nr.13 zu 7 1/2 Pfennig mit Aufdruck 8 Cent., alle Marken aus der der Serie Germania für die Landespost in Belgien.
Gestempelt wurde mit dem Firmenstempel von Ed.Schroeder, Liege, Belgien, dem Stempel der Militärischen Überwachungsstelle *Lüttich* sowie zur Entwertung der Marken mit dem Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Lüttich *b*.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#475]
Hallo Rainer,
toller Brief - von dort in die Pfalz gibt es fast gar nichts für uns Sammler. Die Firma Hess war ein Munitions-Hersteller, da machte der 1. Weltkrieg als Hintergrund für eine Bestellung Sinn.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Lepta aus Athen, spediert an Mirna Lossow in München.
Die Karte wurde am 10.4.1897 in Athen abgeschickt und kam am 26.4.1897 in München zur Ausgabe, die angeblich lange Dauer liegt am Julianischen Kalender im orthodoxen Griechenland und dem Gregorianischen Kalender in Bayern.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Athen, zur Ankunft mit dem Einkreisstempel der Münchener Brief Übernahme und dem Briefträgerstempel 106 zur Ausgabe.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
zwei Postkarten aus Liberia in Westafrika von August Humplmayr, spediert an Ilka Humplmayr in München.
Die erste Karte vom 29.4.1900, hier wurden 3 Marken zu je 1 Cent verklebt und mit dem Ovalstempel "Deutsche Seepost Linie Hamburg - Westafrika" gestempelt, die Vorderansicht zeigt ein typisches Bild des damaligen Afrikas.


Die zweite Karte ist vom 11.5.1900 aus Monrovia, hier wurde eine Marke zu 1 Cent und eine weitere zu 2 Cent verklebt, gestempelt ebenfalls mit dem Ovalstempel "Deutsche Seepost Linie Hamburg - Westafrika", hier ist die Vorderseite schon mal interessant anzuschauen, aus Afrika wird eine Karte verschickt mit dem Bild im Schneesturm nordwärts.


Beide Karten wurden mit der Woermann Linie nach Europa spediert.
August Humplmayr Junior (* 5. April 1864; † 2. März 1920) war der erste Sohn von August Humplmayr und Philomena Humplmayr. August Humplmayr Junior investierte 1893 in das Elektrizitätswerk Partnach, deshalb wurde ihm in Garmisch-Partenkirchen der Humplmayr-Weg gewidmet.
August Humplmayr Junior wurde am Abend des 30. Januars 1894 von 500 Mitgliedern der Münchner Carnevalsgesellschaft im Kil’s Kolosseum zum Prinz Gustl I gewählt und wurde von 1898 bis 1902 stellvertretender Konsul des deutschen Reichs in Monrovia, in dem er den bisherigen Konsul Jäger ablöste. 1897 räumte die Regierung von William D. Coleman August Humplmayr Junior die Konzession als Arbeitsvermittler in Liberia ein. Humplmayr vermittelte hauptsächlich nach Fernão do Pó, welches Wilhelm II. (Deutsches Reich) versuchte von der Regierung von José Luciano de Castro zu erwerben. Mit Hans Haag war Humpelmayr Eigentümer der Liberian Coffe Plantation Co. Ltd.
https://de.wikipedia.org/wiki/Woermann-Linie
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#478]
Hallo Rainer,
das gibt eine Bombenseite bei deiner Sammlung! Wer kann das schon zeigen?
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief aufgegeben am 8.11.1909 in Montevideo von H.Künneth, spediert an Sigmund Künneth in Bayreuth, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Der Brief hat auf der Rückseite die Absenderinformation, H.Künneth, Bark "Superb", Capt.Hendriksen, Norsk Consulat, Port Adelaide Süd-Australien, ab da wurde der Brief bis Montevideo geschmuggelt.
Für das Franko verklebte man eine Marke zu 10 Centesimos, gestempelt mit Zweikreisstempel von Montevideo.
Gruß Rainer

Der Empfänger residierte im Treskow-Palais in Bayreuth.
Viele Grüße
kreuzer
@ kreuzer [#481]
Hallo Kreuzer,
Besten Dank, schnell gegoogelt und gefunden, gibt eine schöne Seite.
Gruß Rainer
Hallo Rainer,
freut mich. Wenn Du magst kannst Du ja mal das Ergebnis hier präsentieren, bin gespannt.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Sammlerfreunde,
Kreuzer hatte mich gebeten, wenn die Seite fertig ist, diese mal vorzustellen.
Ich finde die linke Seite besser.


Gruß Rainer
Sehr schick, mir gefällt auch links besser.
Viele Grüße
kreuzer
@ Gernesammler [#484]
Hallo Rainer,
sind beide klasse - links vlt. ein Tick schicker.
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#486]
Hallo Ralph, hallo Kreuzer,
Danke dass es gefällt, rechts ist einfach rein kopiert und links habe ich die Bilder vorab mit Power Point bearbeitet, da kann man viel mit spielen und sieht dann gleich besser aus.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Streifband von der Peninsular & Oriental Steam Navigation Company ohne Datum, spediert an die Badische Anilin Soda Fabrik (BASF) in Ludwigshafen, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Die Peninsular & Oriental Steam Navigation Co. Ltd. (P&O) war eine britische Reederei mit Hauptsitz in London. Sie war einer der größten Reederei-Konzerne der Welt und in allen Bereichen der Seeschifffahrt tätig.
Für das Franko war der Werteindruck von 1/2 Penny sowie einer Zusatzfrankatur eines weiteren 1/2 Pennys diese mit Perfin, gestempelt wurde mit Einkreisstempel F.S., sowie einem kleinem blauen Stabstempel "Spedition".
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte vom 18.10.1889 von Frederico Sandrock aus Jalapa in Mexico, spediert werden sollte die Karte über Laredo nach Neu-Ulm an Herrn J.Degenhart.
So wie ich es lese konnte die Karte nicht abgehen, über den Text wurde in Rötel der Hinweis dazu geschrieben.
Deshalb blieb die Karte auch ohne Stempel, aber schön das diese erhalten geblieben ist.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#489]
Hallo Rainer,
ganz tolles Stück.
Chronologie der Ereignisse:
Mexikaner schreibt die Karte.
Post bringt dem Mexikaner einen Brief aus Neu-Ulm, ehe er die Karte bei der Post aufgegeben hatte.
Mexikaner hat die Karte umsonst geschrieben und schreibt dem Neu-Ulmer einen Brief zurück, in den er diese Karte legte, daher der Vermerk. Auf der Karte war ja kein Platz mehr, um weitere Informationen nach Neu-Ulm zu übermitteln. Ja, so kanns gehen.
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#490]
Hallo Ralph,
Danke für die Beschreibung des Werdegangs der Karte, so ist die Karte noch ein Stück besser, würde jetzt nur noch der Brief dazu fehlen, aber das ist nur der Wunsch des Sammlers.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
heute kann ich eine besondere Postkarte zeigen, diese ist vom 27.10.1919 von Christian Bigge aus Lodz in Polen, spediert nach Augsburg an Herrn Aubele der eine Hülsenfabrik hatte, hier wurden Selfaktorhülsen hergestellt für Spinnereimaschinen.
Für das Franko nahm man 2 Marken zu je 10 Groszy, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Lodz ***, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Die Karte ist aus folgendem Grund so Interessant, Polen war bis zur Ausrufung der unabhängigen Zweiten Polnischen Republik am 11. November 1918 in Warschau unter Russischer Kontrolle und somit konnte Post aus Polen nach Bayern in der Pfennigzeit nur 1 1/2 Jahre möglich sein, danach ging das Königreich Bayern im Mai 1920 im Deutschen Reich auf.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 27.6.1900 aus New York, spediert an M.Müller in Augsburg, hier kam der Brief am 7.7.1900 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 3 Marken zu gesamt 5 Cent, gestempelt wurde mit Duplexstempel von New York, auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Augsburg 2 (Helbig 30b) und zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel Nr.12.
Der Brief zeigt schöne Illustrationen vom Broadway Central Hotel in New York.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 21.2.1905 von den Gebrüdern Huber aus Winterthur, diese hatten eine Paperfabrik, betrieben aber auch eine Versicherung, die Corona Civica, der Brief wurde spediert an die Herren J.Reuter & Co. Farbenfabrik in Bayreuth, hier kam der Brief am Folgetag zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.53Y zu 5 Rappen Kreuz und Wertziffer, gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten sowie Zierstücken von Winterthur, auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Bayreuth 2. (Helbig 30b) verwendet 1899-1905 und zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel B1.
Die 5 Rappen Marke hat einen Perfin G.H.W. der Gebrüder Huber, dieses Perfin wurde von 1900-34 genutzt.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 19.8.1905 aus Port Said, der Stempel des Absenders ist leider sehr undeutlich, spediert an Ottmar Zieher einem Händler und Verleger für Ansichtskarten in München, dort kam der Brief am 26.8.1905 zur Ausgabe.
Für das Franko des Briefes und der Einschreibgebühr nahm man 2 Marken zu je 1 Piaster, wie sich die Gebühr zusammensetzt, vielleicht kann jemand aus dem Forum helfen.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Port Said, dem Recostempel mit der Manualnummer 1021, sowie auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel München 2.B.Z. und zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von München 7 (Helbig 30b) verwendet 1902-20, sowie dem Briefträgerstempel A12.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#495]
Hallo Rainer,
tolles Stück - ich glaube einen Doppelbrief und die Recommandation je Marke zu erkennen.
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 10 Centimes vom 26.3.1885 von E.Durivand aus Lyon, spediert an S. Zollner in Passau, hier kam die Karte am 28.3.1885 zur Ausgabe.
Im Text geht es um den Ausgleich der Factura von 44 Mark und der Bitte um Erinnerung weiterer Aufträge.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Lyon/Depart und dem Einkreisstempel von Passau II (Helbig 21b) verwendet 1883-85.
Im Datum gibt es auch hier wieder einen kleinen Fehler, der Schreiber der Karte notierte 26.3.84 und der Stempel ist schon ein Jahr weiter, hier gehe ich aber vom Versehen des Schreibers aus.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#497]
Hallo Sammlerfreunde,
Richard stellte mir gestern Abend noch die Frage, warum denn die Ganzsachenkarte von Lyon zwei Farben aufweist. Vorderseite lilagrau und auf der Rückseite für den Text in weißgelb oder beige.
Meine Meinung, so konnten die Postbeamten vielleicht die Karten für das Inland und Ausland besser auseinander halten, Inlandkarten hatten vielleicht eine andere Farbe vorn.
Die Rückseite mit der hellen Seite ist für den Empfänger besser zu lesen, ist aber nur meine Meinung.
Wir haben ja im Forum viele Spezialisten für Ganzsachen, vielleicht können diese ja Licht ins Dunkel bringen, mich würde das auch interessieren.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#499]
Principal ?
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte vom 21.6.1913 von Leon Albagli & Co. aus Smyrne in der Türkei, spediert an J.Dietlein in Schweinfurt, hier kam die Karte am 28.6.1913 zur Ausgabe.
Der eingedruckte Wert der Karte waren 10 Centmies, Post Francaise Levant, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Smyrne Turquie Dasie, sowie auf der Rückseite mit dem Durchgangsstempel, Zweikreisstempel Constantinopel-Galata - Poste Francse und zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Schweinfurt 1 (Helbig 30b).
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 10.5.1920 aus Metz von A.Strasser, spediert an Olga Strasser in Deggendorf, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.119 zu 25 Centimes, gestempelt wurde mit Maschinenstempel von Metz ***.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 28.7.1910 aus Buenos Aires, spediert an Ida Göller in Bamberg, wann die Karte ankam kann ich leider nicht sagen.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 5 Centavos, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Buenos Aires *G*, sowie zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel B 10.
Die Vorderseite zeigt einen schönen Ausschnitt des Boulevard Callao in Buenos Aires.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Streifband mit Werteindruck von 2 Centavos vom 3.6.1895 aus Buenos Aires, spediert an die Universität Erlangen, hier kam das Poststück am 28.6.1895 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Buenos Aires, sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Erlangen 1.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 17.8.1898 aus Constantinopel, spediert an Frau Oberamtsrichter Fr. Kochan in München, dort kam die Karte am 21.8.1898 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.65 zu 1 Penny, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von ... Post-Office Constantinople, zur Ankunft in München mit dem Einkreisstempel München B.Ü. am 20.8.1898, sowie zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel München 5 (Helbig 30b) verwendet ab 1897 und dem Briefträgerstempel M 5.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#505]
Hallo Rainer,
verwunderlich, dass man nicht die Deutsche Reichspost dort involvierte und eine "Fremdmarke" applizierte.
Die genauen Verhältnisse dort und damals kenne ich nicht, aber unter den Hunderten von Poststücken nach Deutschland ist das das erste, bei dem so frankiert wurde, häufig ist also anders. Klasse!
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 17.8.1912 aus Luzern, spediert an Frau Direktor Anny Heymann in München Schwabing, der Brief sollte spätestens am 19.8.1912 zur Ausgabe gekommen sein.
Das Franko befindet sich auf der Rückseite, es sind 5x die Mi.Nr.113, Tellbub Typ III, gestempelt wurde mit dem Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Luzern, sowie dem L2 Zweizeiler Frankatur auf der Rückseite, auf der Rückseite dann zur Ausgabe der Briefträgerstempel Sch 32.
Auch wenn der Brief nicht der schönste ist, aber die Abbildung des Hotels "Sonne du Soleil" war es wert den aus der Kiste zu retten.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#507]
Hallo Rainer,
für mich ist der Brief bombe! fünffach Frankatur, dazu hinten. Absender schreibt das noch vorne drauf, dann stempelt die Aufgabepost, dass die Frankatur hinten ist, die herrliche Stadtansicht des hübschen Örtchens Luzern, netter Stadtbriefträgerstempel - was will man mehr? Wer den nicht aus der Kiste gezogen hätte, der hätte in diesem Forum auch nichts zu suchen. :-)
Danke fürs Zeigen dieser Rosine,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
habe diese 3 Ganzsachen Postkarten bekommen, für alle drei wurde die Mi.Nr. P 1 mit Werteindruck von 7 1/2 Pfennig, Plebiscit Slesvig verwendet.
Alle 3 Karten sind von Wilhelm Hochreuter aus Flensburg, spediert an Gustav Manry in München, im Text geht es jedesmal um den Tausch von Briefmarken.
Die erste Karte vom 19.4.1920 wurde als Drucksache verwendet, dadurch überfrankiert, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Flensburg *1f.

Die zweite Karte vom 3.4.1920 mit einer Zusatzfrankatur einer Mi.Nr.3 zu 7 1/2 Pfennig, diese 15 Pfennig waren die Gebühr für die Postkarte im Fernverkehr in der Portoperiode 4 ab 1.10.1919-5.5.1920.
Gestempelt mit Einkreisstegstempel von Flensburg *1i.

Die dritte Karte vom 12.3.1920 hatte als Zusatzfrankatur 3x die Mi.Nr.1 zu 2 1/2 Pfennig, gestempelt wurde hier mit Einkreisstegstempel von Flensburg *1g.

Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 13.9.1904 aus Valetta der Hauptstadt von Malta, spediert an Madame U. Pechl von der Pechl Brauerei in Passau, dort kam die Karte am 16.9.1904 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 2x die Mi.Nr.17 zu je 1/2 Penny, König Eduard VII, gestempelt wurde mit Ellipsenstempel Valetta-Malta und zur Ankunft mit dem Zweikreisstempel von Passau 2 BHF. b (Helbig 37c) verwendet 1904-11.
Die Vorderseite der Karte zeigt die Hafenansicht von Valetta.
https://de.wikipedia.org/wiki/Peschl_Brauerei
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#511]
Hallo Rainer,
Karten von dort nach Bayern sind eh handverlesen. Von den Wenigen, die ich bisher gesehen habe, ist das bei weitem die Schönste.
War mal dort vor Jahren im Urlaub - sah nicht so gut aus, wie auf der Karte!
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P 37 mit Werteindruck von 5 Pfennig, Württemberg, vom 2.5.1896 aus Stuttgart von Paul Lechler, spediert an die Reparatur Werkstätten der Bahn Aktien Gesellschaft München in Thalkirchen, dort kam die Karte am Folgetag zur Ausgabe.
Im Text geht es um eine offene Rechnung vom 16.4.1896 über 23 Mark und 10 Pfennig, die Herr Lechler gern beglichen gesehen hätte.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Stuttgart No 3 und zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Thalkirchen (Helbig 30b) verwendet 1893-1900.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 19.1.1904 aus Sydney, spediert an Alphons Huber in Augsburg, hier kam die Karte am 21.2.1904 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 1x 1/2 Penny Marke und 1x eine 1 Penny Marke, beide New South Wales, gestempelt wurde mit Duplexstempel von Sydney, in Ausgsburg mit dem Einkreisstempel Augsburg 2 B.P. der Briefpost und dem Briefträgerstempel 28 bei der Ausgabe.
Die Vorderseite der Karte zeigt einen Emu, der Emu ist nach dem Afrikanischen Strauß der zweitgrößte gegenwärtig lebende Vogel.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Drucksache vom 14.3.1908 vom Syrischen Waisenhaus in Jerusalem, spediert an das Evangelische Pfarramt Vohenstrauss in der Oberpfalz, einen Ankunftsstempel gibt es wie so oft bei Drucksachen nicht.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.48 zu 5 Pfennig Germania mit Überdruck Centimes, Deutsche Auslandspostämter in der Türkei.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Jerusalem Deutsche Post, sowie auf der Rückseite der Rechteckstempel des Syrischen Waisenhauses.
Gruß Rainer
Schweiz Ganzsache P33 (leider mit Knick) vom 04.09.1900 von Ennenda nach Lindau im Bogensee dort Ankunft am gleichen Tag.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#516]
Hallo Rainer,
wunderschöne Karte - so etwas hätten sie damals in Bayern herausbringen sollen, dann gäbe es noch einen Grund mehr, Bayern zu sammeln!
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#517]
Hallo Rainer,
bin zwar nicht Ralph, denke aber Du meinst mich. Freut mich, dass die Karte trotz Knick gefällt.
Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#518]
Sorry, man kommt noch ganz durcheinander bei all den schönen Sachen hier.
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Streifband mit Werteindruck von 2 Kopeken vom 6.6.1900, nach Julianischem Kalender der 19.6.1900, aus Starojurjewo einem Dorf in der Oblast Tambow, spediert nach München, die Adresse des Empängers kann ich leider nicht entziffern, hier kam das Streifband am 24.6.1900 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Straoje Jurjewo Tambo Poschta und auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel von München 2.B.Ü.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#513]
Hallo Rainer,
ich übe mich im Lesen früherer Korrespondenzen. So lese ich den Text:
Durch Posteinzahlung hatten Sie die Güte, mir M 23,10 zu übersenden, welche ich zuzüglich Porto zur Begleichung meiner Rechnung vo 16. April dankend verwendet habe.
In Erwartung Ihrer ferneren schätzbaren Aufträge zeichne ich Hochachtungsvoll ppa. Paul Lechler E. Lilienfein
mit philat.Grüßen
Heinrich3
@ Gernesammler [#520]
Vielleicht Briennerstraße in München, Bayern?
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 26.8.1905 aus Arosa, spediert nach Partenkirchen an Anna Reiser, hier kam die Karte am Folgetag zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.54Y zu 10 Rappen, Kreuz und Wertziffer, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten mit kleinem Kreuz von Arosa, sowie zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von Partenkirchen 2. (Helbig 30b) verwendet 1904-06.
Die Vorderseite zeigt die Ansicht von Arosa, auf der Rückseite ist noch eine Vignette zur Internationalen Mailänder Messe die 1906 stattfinden soll verklebt.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#523]
Hallo Rainer,
am besten gefällt mir die Karte unten links. :-)
LG,
Ralph
Türkische Ganzsachenpostkarte mit rotem Wertstempel 20 Para Michel Nr. P8 vom 12.09.1891 von Constantinopel nach München, dort Ankunft am 17.09.1891.


Schönen Gruß
Sepp
@ Gernesammler [#526]
Hallo Rainer,
hier werden ja tolle Stücke gezeigt! Klasse!
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 5.3.1909 von Sandu Aser Eschenasy aus Craiova eine Region in der kleinen Walachei im Südwesten von Rumänien, spediert an F. Barthmann in Marktredwitz, dort unterhielt dieser ein Möbelgeschäft, war wohl aber auch Briefmarkensammler, ich habe mehrere Poststücke an diesen Herren.
Für das Franko nahm man 1x Mi.Nr.213 zu 10 Bani und 1x Mi.Nr.216 zu 40 Bani, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Craiova, zur Ankunft auf der Rückseite mit dem Zweikreisstempel von Marktreditz 2 b (Helbig 37c) verwendet ab 1904.
Zur Kenntlichmachung des Einschreibens wurde der R Zettel von Craiova Posta verklebt und die Manualnummer 0352 notiert.
Gruß Rainer

Montenegro
Drucksache vom Oktober 1905 (Tag auf Stempel nicht lesbar) von Cetinje/Montenegro nach Ichenhausen dort Ankunft am 14.10.1905. Benutzt wurde eine Ansichtskarte aus Bosnien die den Basar aus Sarajewo zeigt. Auf der Karte wurde Dopisnica = Postkarte durchgestrichen und Drucksache darüber gestempelt. Frankiert wurde mit der Michel Nr. 43 C, 15 Löcher vertikal, 5 Heller. Bei der Anschrift kann ich leider den Namen des Empfängers nicht lesen.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#529]
Hallo Sepp,
Herrn A. Mundbrod Nachfolger.
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#530]
Hallo Ralph,
vielen Dank für Deine Hilfe. Anscheinend handelte es sich hier um eine Bäckerei oder Metzgerei.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 27.12.1919 von Richard Bürner aus Lugano, spediert an Herrn Hans Scheitinger in München, hier kam der Brief am 30.12.1919 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.107 zu 50 Rappen, sitzende Helvetia mit Schwert, davon waren 25 Rappen für den einfachen Brief bis 20 Gramm, Tarif vom 1.10.1907 und weitere 25 Rappen für die Einschreibgebühr, Tarif vom 1.4.1879.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel mit Segmenten oben und unten von Lugano 1 mit Zierstücken und zur Kenntlichmachung des Einschreibens verklebte man den R Zettel von Lungano 1 mit der Manualnummer 945.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 24.10.1903 aus Malta, spediert an Georg Sporer in Starnberg, hier kam die Karte am 28.10.1903 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 2 Marken zu je 1 Farthing, auf der Rückseite der Karte wurde Post Card gestrichen und Imprime für Drucksache notiert, die Post hatte anscheinend keine Einwände und ich habe meine erste Drucksache aus Malta.
Gestempelt wurde mit Ovalstempel von Malta sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Starnberg (Helbig 30b).
Die Postkarte zeigt die Ansicht des Victoria Cafes in Malta, Victoria ist die Hauptstadt der maltesischen Insel Gozo.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#533]
Hallo Rainer,
Drucksachen aus Malta nach Bayern dürften nicht zu Hunderten heute noch existieren. Glückwunsch zu dieser Rosine!
LG,
Ralph
Ansichtskarte aus Kufstein vom 04.05.1901 nach Neuötting, dort Ankunft am gleichen Tag, frankiert mit Michel Nr. 72, 5 Heller.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#535]
Hallo Sepp,
die Anschrift ist göttlich: "Prifatirs-Gattin", statt Privatiers-Gattin. Aber die Post hat es auch so verstanden und zugestellt.
Ich mag diese alten Postkarten sehr, sind sie doch eine Zeitkapsel aus einer längst vergangenen Welt.
LG und schönes WE,
Ralph
@ bayern klassisch [#536]
Hallo Ralph,
hab mich auch über die Anschrift amüsiert, da ja anscheinend der "Prifatier" seiner Gattin geschrieben hat.
Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#537]
Ja, so siehts aus. Man sollte schon seinen Stand wissen, wenn man das öffentlich schreibt. Vlt. kam er auch nur durch Erbschaft zu diesem Titel und dem dazu gehörigen Vermögen, wer weiß.
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 22.4.1912 von E.Tollpanen aus Kuopio, Tuusniemi in Finnland, spediert an Herrn F. Barthmann in Marktredwitz, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko verklebte man 5 Marken zu je 2 Kopeken, diese aber auf der Rückseite, auch verklebte man eine Vignette mit Wert von 5 Pennia, dieser Betrag war eine Spende für Lungenkanke.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Kuopio.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 22.6.1911, hier Postkarte gestrichen und Druckwerk (Drucksache) notiert, geschrieben von Johanna Welter aus Weltevreden in Niederländisch Indien, spediert an F.Barthmann in Marktredwitz, links oben wurde notiert mit Bleistift, "Eingang 20/7 11".
Für das Franko nahm man eine Marke zu 2 1/2 Cent, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Weltevreden *****.
Die Vorderseite der Karte zeigt die Ansicht der höheren Bürgerschule und des Internats für junge Damen in Weltevreden.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#540]
Hallo Rainer,
tolles Stück - wer kann so etwas schon außer dir zeigen?
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 13.7.1912 von der Firma Hess & Co aus Alexandria in Ägypten, spediert an L. Chr. Lauer GmbH in Nürnberg, hier kam der Brief am 18.7.1912 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 2 Marken zu je 1 Piaster, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Alexandria / R.9, auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel von Nürnberg 2.B.Z. und dem Briefträgerstempel 90.
Zur Kenntlichmachung des Einschreibens wurde der R Zettel von Alexandria mit der Manualnummer 3398 verklebt, die 1529 in blau könnte eine Kartierungsnummer sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_He%C3%9F_(Parteifunktion%C3%A4r)
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#542]
Hallo Rainer,
sehr schöner und nicht häufiger Brief - mit der Kartierungsnummer bin ich mir nicht sicher - könnte auch eine Nummerierung im Eingangsbuch des Empfängers gewesen sein.
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Kopeken sowie einer Zusatzfrankatur von einer Marke mit einer Kopeke vom 23.7.1900 aus Tiflis in Georgien (zu dem Zeitpunkt von Russland annektiert), spediert an den Oberlehrer Gaertner in München wo die Karte am 31.7.1900 zur Ausgabe kam.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Tiflis, zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von München 31 (Helbig 30b) verwendet 1896-1920 und zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel Ag. 26.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Cents vom 3.2.1885 aus St. Thomas, Dänisch Westindien, spediert an Marinus Bachmaier, Professor in Ingolstadt, hier kam die Karte am 20.2.1885 zur Ausgabe.
Gestempelt wurde mit kleinem Einkreisstempel von ST THOMAS, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von JNGOLSTADT I (Helbig 21b) verwendet 1884-86.
https://de.wikipedia.org/wiki/Saint_Thomas
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#545]
Hallo Rainer,
eine Karte, so schön, wie selten - da passt alles! Glückwunsch zu dieser Rosine.
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 4 Sen aus Tokio vom 17.7.1899 von K.Mitsukuri, spediert an Herrn Professor Dr.Robert Wiedersheim in Freiburg im Breisgau, dort kam die Karte auch am 23.8.1899 an, aber Herr Professor weilte zu der Zeit in Lindau am Bodensee in der Villa Helios, wohin die Karte dann auch nachgesandt und am 28.8.1899 zur Ausgabe kam.
Im Text geht es um den Dank für die Arbeit des Professors und das man sich seit einem Jahr nicht gesehen hat, auch schreibt der Absender, das Ishikawa und Ogawa wohlauf sind und unter anderem an adulter Anatomie arbeiten.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Tokio, dem Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Freiburg/Breisgau *1, dem L2 Zweizeiler in lila, "nachzusenden nach" und zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von Lindau i.Bodensee (Helbig 30b) verwendet ab 1899.
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Wiedersheim
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von einem Penny vom 6.9.1909, geschrieben am 4.9.1909 in Sandford von Herrn Howilson, aufgegeben in Chelmsford, von dort spediert nach München an Frau Präsident Stetter in München. Wann die Karte dort ankam kann ich nicht sagen, aber diese wurde dann weitergeleitet an Herrn Präsident Caspers in Colmar im Elsass.
Für das Weiterfranko verklebte man eine Bayern Nr.61 zu 5 Pfennig, Wappen.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel mit Bogen rechts und links von Chelmsford, in München dann mit dem Briefträgerstempel 8 zur Ankunft, zur Aufgabe mit dem Zweikreisstempel München 8 b, den Stempel unter der Bayerischen 5 Pfennig Marke kann man nicht direkt deuten, zu erkennen ist Spring.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#548]
Hallo Rainer,
ich kann den Ort leider auch nicht lesen, aber Belege mit Weiterfrankatur sind immer ein Hingucker und so attraktiv doppelt.
Danke fürs Zeigen dieser Rosine und bis in Nürnberg am 1.5.
LG,
Ralph
@ Gernesammler [#548]
Die Karte ging an Frau Fitzroy Doll (vielleicht verwandt mit dem hier
https://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Fitzroy_Doll), erst per Adresse Präsident Stetter, nachgeschickt per Adresse Senatspräsident Caspers. Noble Bekanntschaft.
Der Stempel könnte Springfield sein, ein Vorort von Chelmsford.
@ Gernesammler [#548]
Hallo Rainer,
ich denke, dass der zweite Stempel aus Springfield stammt. Heute ist Springfield ein Stadtteil von Chelmsford.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#551]
@ Gauss [#550]
@ bayern klassisch [#549]
Hallo Ihr Drei,
vielen Dank für die Hilfe, das hilft mir auf jeden Fall weiter.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 20.10.1900 aus Daressalam, damals Deutsch-Ost-Afrika, spediert an den Kaufmann Herrn Hans Merkl in Gergweis in Niederbayern, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.24 zu 7 1/2 Heller Kaiseryacht, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Daressalam / Deutsch-Ostafrika.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#553]
Glückwunsch, Rainer, Post von dort nach Bayern ist handverlesen.
LG,
Ralph
@ Gernesammler [#553]
"Brief vom 20.10.1900 aus Daressalam"
"Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.24 zu 7 1/2 Heller"
MiNr.24 erschien erst 1905; der Stempel sieht eher nach 1908 aus.
@ bayern klassisch [#554]
"Glückwunsch, Rainer, Post von dort nach Bayern ist handverlesen."
Es ja so selten Post von dort nach Bayern, dass man diese auf die Schnelle mehrfach bei Philasearch findet (Preise ab 8 €). Es ist wohl jedem klar, das Belege nach Preussen, bedingt durch die Einwohnerzahl, häufiger vorkommen als nach Bayern. Man sollte doch etwas realistischer sein.
Gruss
Martin
@ Martin de Matin [#555]
Hallo Martin,
das mit dem Datum 1908, mein Fehler, hatte es als 0 gesehen.
Was Ralph meint, handverlesen und selten, heißt nicht immer teuer, man baut ja seine Sammlung nicht auf um zu zeigen wie teuer, sondern wie interessant diese ist und der Faktor Spaß sollte hier auch nicht fehlen.
Ich bin auf jeden Fall immer auf der Suche nach solchen ausgefallenen Stücken.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 13.9.1918 von E.Goerke aus Talsen im Kurland, später Lettland, spediert an Fräulein Franziska Bleicher in München, dort kam der Brief am 16.9.1918 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.7 zu 15 Pfennig und eine Mi.Nr.8 zu 20 Pfennig, beides Germania mit Aufdruck "Postgebiet Ob.Ost", von diesen 35 Pfennig waren 15 Pfennig für den einfachen Brief bis 20 Gramm im Fernverkehr und 20 Pfennig für die Einschreibgebühr, Tarif vom 1.8.1916.
Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Talssen ***, dem Rechteckstempel der Überwachungsstelle Königsberg und auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Zweikreisstempel von München 2.B.Z.
Zur Kenntlichmachung des Einschreibens wurde der R-Zettel von Talssen mit der Manualnummer 346 verklebt.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#557]
Hallo Rainer,
kann fachlich nicht helfen, aber viele Briefe von dort nach Bayern wird es sicher nicht geben, schon gar nicht als Einschreiben.
Danke fürs Zeigen dieser Rarität.
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 31.3.1913 von der Spanischen Kredit Bank in Madrid, spediert an die Firma Schwanhauser, vormals Grossberger & Kurz in Nürnberg, dort kam der Brief am 3.4.1913 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 1x Mi.Nr.234 zu 15 Centimos und 2x Mi.Nr.236 zu je 25 Centimos, gestempelt wurde mit Bahnpoststempel, dem R Stempel mit der Manualnummer 123 und auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel von Nürnberg 2.B.Z., sowie auf der Vorderseite zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 93.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 1.7.1910 von der Bank Imperiale Ottomane le Caire, aus Cairo, spediert an Monsieur L.Chr.Lauer in Nürnberg, dort kam der Brief am 6.7.1910 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 2 Piaster, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Cairo, auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Nürnberg 2.B.Z. sowie zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 68.
Zur Kenntlichmachung des Einschreibens wurde der L1 Einzeiler "RECOMMANDE" abgeschlagen und der R Zettel von Cairo, hier OAIRO mit der Manualnummer 1881 verklebt.
Herr Ludwig Christoph Lauer hatte eine Münzprägeanstalt, die international Ihre Kunden bediente.
https://nat.museum-digital.de/people/18170
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Kopeken mit einer Zusatzfrankatur von 1 Kopeke vom 7.9.1908 von Dr.Frischberg aus Kiew in der Ukraine, zu der Zeit noch unter Russischer Kontrolle, spediert an F. Barthmann in Marktredwitz, dort kam die Karte am 22.9.1908 zur Ausgabe.
Hier ist die Differenz vom Gregorianischen zum Julianischem Kalender zu berücksichtigen, somit war die Karte 5 Tage unterwegs.
Gestempelt wurde mit Maschinenstempel von Kiew **a und dem Zweikreisstempel von Marktredwitz 2. b, (Helbig 37c) verwendet ab 1904.
Im Text geht es um den Kauf und Tausch von Briefmarken.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 17.5.1913 von R.Wonawer aus Skopje. In den Balkankriegen wurde Skopje am 25. Oktober 1912 durch die serbischen Streitkräfte erobert und geriet unter die Herrschaft von Belgrad, spediert an Anton Wohlmann in München, wann die Karte ankam kann ich leider nicht sagen.
Für das Franko verklebte man 2x die Mi.Nr.97 zu je 5 Para, König Peter I auf der Vorderseite der Karte, den Einkreisstempel darüber kann ich nicht entziffern, in München wurde der Briefträgerstempel 490 abgeschlagen, aber Herr Wohlmann weilte mittlerweile in Frankfurt am Main wohin die Karte nachgeschickt wurde.
Dafür wurden 10 Pfennig in blau notiert und der Stempel P 3 der Portokontrolle abgeschlagen.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#562]
Die Karte finde ich sehr schön. Es ist ein Portokontrollstempel P 3 zusammen mit dem Nachporto in blau.
Die 490 ist, da die Adresse berichtigt ist, mE von der Nachschlagestelle. So ganz sicher ist es nicht, da es ja zu dieser Zeit die gewöhnlichen Briefträgerstempel gab. Die 490 ist aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg von der Nachschlagestelle bekannt, und ich habe einen ähnliche Beleg zu 486. Wenn also die 490 nicht genau in dieser Straße seine Post austrug, ist das ein sehr schöner Beleg für die akribische Arbeit der Post, die richtige Adresse herauszufinden.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#563]
Hallo Andreas,
Danke für die zusätzlichen Informationen zu der schönen Karte.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben aus Johannisburg vom 6.10.1902, spediert an Herrn M. Zobel von Zabelitz p.f.d. gepr. Studienlehrer in Nürnberg, dort kam der Brief am 26.10.1902 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 1x Mi.Nr.104 zu 1 Pence, 1x Mi.Nr.107 zu 2 1/2 Pence und 1 Marke zu 3 Pence mit Aufdruck E.R.I., gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Johannisburg, auf den Marken und auf der Rückseite, dem R Stempel, hier wurde die Manualnummer 552 vergeben, sowie auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel von Nürnberg B.Ü. (Helbig 30b).
Auf der Vorderseite wurde dann zur Ausgabe der Briefträgerstempel 14 abgeschlagen der dann auch auf der 1 Penny Marke zu sehen ist.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#565]
Ein sehr schöner Brief! Der pro facultate docendi geprüfte Lehrer hieß genau Zobel von Zabeltitz (ein t mehr).
@ Gauss [#566]
Hallo Gauss,
Besten Dank für die Info, dann kann ich zu dem Herrn mal recherchieren.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von zwei Cents vom 10.12.1893 aus Singapur, den Straits Settlements, diese umfassten die britischen Kronkolonien in Südostasien an der Straße von Malakka. Sie bestanden von 1826 bis 1946. Die wichtigsten Besitzungen waren Penang, Dinding, Malakka und Singapur, spediert an Herrn Otto Fuchs Apotheker in Münnerstadt, dort kam die Karte trotz Neujahrsgrüßen einen Tag zu früh zur Ausgabe, am 30.12.1893.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel mit Zierstück unten von Singapore sowie auf der Rückseite zur Ausgabe mit dem Einkreisstempel von MUENNERSTADT (Helbig 21b) verwendet 1893-1901.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#568]
Tolles Stück, wer hat schon Post von Singapur nach Bayern (außer dir natürlich)?
Ich leider nicht.
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von zwei Pence, versehen mit einem Überdruck in orange von 1 1/2 Pence vom 22.11.1898 aus Melbourne vom Freund Victor, spediert an Josef Stenzer in Landshut, im Wittelsbacher Hof, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Melbourne.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#570]
Granate !
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte zum 60. Regierungsjubiläum von Kaiser Franz-Joseph von Österreich vom 9.8.1916 aus Grossgmain einer Gemeinde im Salzburger Land, spediert an Therese Wick in München.
Die Ganzsache hatte einen Werteindruck von 5 Heller und es wurde eine weitere Marke ANK Nr.181 zu 5 Heller verklebt, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Grossgmain *a*, sowie zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 316, auch durchlief die Karte die Zensurstelle Linz.
Die Vorderseite zeigt das Abbild des Kaisers Franz-Joseph.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#572]
Bist du sicher, dass der Briefträgerstempel die Nummer 316 hat? Wenn die letzte Ziffer ein"6" wäre, dann würde die "6" höher stehen als die beide ersten Ziffern.
Ich würde eher auf eine unvollständige "4" tippen.
Gruss
Martin
Liebe Freunde,
es gibt Belege, da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.

Ein Streifband (!) der spanischen Firma Pablo Gagel in Malaga mit Vordruck "Alemania" wurde am 12.12.1909 im marokkanischen Tanger mit einer Germania 3 Centimes Marke frankiert an "Herrn Friedrich Bernhart, Pfarrer, Hollenbach, Post Ehekirchen, Bayern" aufgegeben.
Am 21.12. kam es an, wurde aber umaddressiert nach Rettenbach bei ? Es gibt mind. 3 Rettenbach in Bayern - wer kann die Präzisierung lesen?
LG von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#574]
Hallo Ralph,
könnte es Rettenbach bei Harthausen sein, ist das einzige was ich finden konnte.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#575]
Hallo Rainer,
keine Ahnung - wenn du weißt, wohin er lief, gehört er eigentlich in deine Sammlung, oder hast du schon ein Streifband aus Afrika mit deutscher Marke, das aus Spanien stammt?
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#576]
Hallo Ralph,
den Beleg nehme ich doch gerne, Du hast dazu schon eine Mail, Danke für das Angebot.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 2.3.1905 aus Rufisque in Senegal, mit Grüßen von Ludowika, spediert an Madame Amon in Bad Kissingen, Obere Saline, dort kam die Karte am 12.3.1905 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 10 Centimes, gestempelt mit Einkreisstempel, genau kann man den Text nicht erkennen, zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Bad Kissingen 1 (Helbig 30b).
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#578]
Hallo Rainer,
super Karte!
Text: Herzlichen Gruß und Kuß deine Ludovika
viele Grüße Henner
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Brief vom 4.9.1912 von der Firma Werner & Pfleiderer aus Moskau, diese baute Knetmaschinen und Öfen zur Zwiebackherstellung für den Markt und Heeresverpflegungsämter, spediert an Eugen Müller aus Moskau in Kissingen, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 10 und der eingedruckten Marke zu 20 Kopeken, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Moskau, sowie dem unterstrichenen L1 Einzeiler "Germania".
Gruß Rainer

Schweiz
Brief vom 08.05.1911 von Cressier/Neuchatel nach Ansbach, frankiert mit Michel Nr. 113 und 2x 114, gesamt portorichtig 25 C. Auf der Rückseite Stempel des Absender, ein Mädchenpensionat, ein goldenes Wachsiegel sowie ein runder Stempel mit einer 1 den ich als Briefträgerstempel sehe.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#581]
Hallo Sepp,
ein schönes Stück und ja, hinten zeigt der Brief einen Abschlag des 1. Stadtbriefträgerstempels von Ansbach. Viele hatten sie nicht dort, im Gegensatz zu München, Nürnberg usw., wo es ja 3stellige Anzahlen gab.
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#582]
Hallo Ralph,
freut mich, dass der Brief gefällt und danke für die Bestätigung des Briefträgerstempels.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 24.12.1908 von Sandu Aser Eschenasy aus Craiova in Rumänien, spediert an F. Barthmann in Marktredwitz, dort kam der Brief am 26.12.1908 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man zwei Marken zu je 25 Bani, gestempelt mit Zweikreisstempel Craiova *, sowie auf der Rückseite der Durchgangsstempel von Hof Zweikreisstempel HOF a. S. 2 *f (Helbig 39b) verwendet 1906-14 und zur Ankunft mit dem Zweikreisstempel von Marktredwitz 2 b (Helbig 37c) verwendet ab 1904.
Zur Kenntlichmachung des Einschreibens wurde der R-Zettel CRAIOVA-POSTA mit der Manualnummer 7357 verwendet.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 24.8.1912 mit Grüßen von Karl aus Schaan im Fürstentum Lichtenstein, spediert an Heinz Berchtow in Solln bei München, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 5 Heller, Mi.Nr.1 Fürst Johann II, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Schaan * a *.
Die Vorderseite zeigt das Schloß Vaduz im Fürstentum.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 9.3.1916 gestempelt von der Kaiserlichen Marine Schiffspost No.137, diese war wohl zu dem Zeitpunkt in Kiel stationiert, (vielleicht kann ein Marine Sammler da Licht ins Dunkel bringen), spediert an Lina Illner in Kempten im Allgäu.
Die Vorderseite der Karte zeigt die S.M.S. Linienschiff "Friedrich der Große".
https://en.wikipedia.org/wiki/SMS_Friedrich_der_Grosse_(1911)
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#586]
Hallo Rainer,
sicher keine häufige Karte nach Bayern und das Schiff war damals fast schon CO2-neutral. :-)
LG,
Ralph
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 17.6.1909 aus Würzburg, spediert an Seine Hoheit den Herrn Grafen Brag, Kaiserlich Deutsche Bahnhof St.Petersburg, Russland, die Karte kam am 7.6.1909 zur Ausgabe.
Hier ist natürlich die Zeit zwischen dem Julianischen und Gregorianischem Kalender zu beachten.
Für das Franko nahm man eine Bayern Nr.56 zu 10 Pfennig Wappen, gestempelt wurde mit Maschinenstempel von Würzburg *2* und zur Ankunft mit dem Zweikreisstegstempel mit Gittersegment oben und unten von St.Petersburg **.
Die Vorderseite der Karte zeigt Würzburg mit Blick vom Garten der Festung.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#588]
Hallo Rainer,
der Empfänger dürfte eher aus dieser Familie Bray stammen:
https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Person:118659928
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#589]
Hallo Ralph,
Danke für die Info, das ist der richtige.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 22.6.1910 von der Firma Demajo & Co. aus Belgrad in Serbien, spediert an die Herren Grossberger & Kurz in Nürnberg, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.89 zu 25 Para, König Peter I., gestempelt wurde mit Einkreisstempel mit Datumsrechteck und Gittersegmenten oben und unten, zur Ausgabe wurde auf der Rückseite der Briefträgerstempel 111 abgeschlagen.
Georg Grossberger und Hermann Kurz hatten 1855 eine Bleistiftfabrik in Nürnberg gegründet.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte von 1900, genaues Datum leider nicht erkennbar, ,von Dr.med.Schwarz aus Cape Town, Kap der guten Hoffnung, Südafrika, spediert an Herrn C.Buchner & Sohn, Chem. Fabrik in München.
Für das Franko hatte man den Werteindruck einer Half Penny und eine Zusatzfrankatur einer One Penny Marke, die Duplexstempel sind leider sehr unsauber, in München wurde dann bei Ausgabe der Briefträgerstempel 197 in blau abgeschlagen.
Im Text geht es um die Lieferung von Endoxin, Tannalbin und Ichthalbin, alles per Nachnahme und am besten zwecks der Seefahrt in einer Bisquitdose oder einer kleinen Blechschachtel verpackt.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Centavos vom 12.11.1898 aus Santiago de Chile, spediert an Pederieo Pustet de Ratibore in Regensburg, dort kam die Karte am 19.12.1898 zur Ausgabe.
Um dorthin zu gelangen, notierte man via Cordillera (Kordillen), schrieb auch Baviere aber wahrscheinlich las der Postbeamte es falsch und schickte die Karte erst einmal nach Barmen wo diese am 18.12. ankam, als man den Fehler erkannte notierte man in blau Regensburg und die Karte wurde über Cöln nach Regensburg geleitet.
Gestempelt mit Duplexstempel von Santiago 1, dem Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Barmen **b, dem Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Cöln *(Rhein)1b und in Regensburg mit dem Einkreisstempel Regensburg 2 Bhf.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#593]
Federico Pustet de Ratisbone - Friedrich Pustet in Regensburg, der Verlag, nehme ich an.
@ Gauss [#594]
Hallo Gauss,
sehr cool, Danke für den richtigen Namen und den Hinweis auf den Verlag, habe mir dazu, zum ablegen gleich Infos über Wiki geholt.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 19.8.1898 aus Constantinopel, spediert an Frau Oberamtsrichter Fr. Kochan in München, dort kam die Karte am 22.8.1898 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man 1x die ANK 20 zu 8 Para und 1x die ANK 21 zu 10 Para, Kaiser Franz, Östereichische Post in der Levante, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Constantinopel, Österreichische Post, auch wurde ein T Stempel für die Nachgebühr abgeschlagen.
In München kam die Karte am 22.8. an und es wurde der Einkreisstempel München B.Ü. (Briefübernahme) abgeschlagen, da das Franko nicht ausreichte wurde auch der Stempel der Portokontrolle abgeschlagen beide in blau, dann wurde eine 7 in blau notiert und darüber eine 5 in schwarz.
Danach wurde die Karte weitergeleitet zur Theklastr. und der Einkreisstempel München 5 abgeschlagen (Helbig 30b) verwendet 1897-, der Briefträger schlug dann seinen Stempel 278 ab und kassierte dann betimmt auch die Nachgebühr.
Warum bei diesen Karten immer wieder die Adresse abgeklebt wurde kann man leider nicht sagen, davon habe ich mittlerweile mehrere an die Frau Oberamtsrichter.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 4.11.1900 aus Eskichehir, spediert an Herrn Carl N. Yocham im München, hier kam die Karte am 7.11.1900 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man Marken zu gesamt 25 Paras, gestempelt mit Bahnpoststempel und einem Zweikreisstempel CONS-PLE GALATA *DEPART*, sowie zur Ankunft in München mit dem Einkreisstempel München 2.B.P.
Die Postkarte zeigt eine tolle Abbildung des Bahnhofs Eskichehir in Kleinasien.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 10.1.1905 aus Agome Palime (auch Agomé-Kpalimé) in Togo, spediert an Herrn August Sturm in Speyer am Rhein, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.8 zu 5 Pfennig, Kaiseryacht, leider ist die Marke etwas gefleddert, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Agome Palime.
Die Vorderseite der Karte zeigt die Kapelle in Anyako.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 18.10.1920 von Y.Neussinger aus Middelburg in Transvaal, Südafrika, spediert an Herrn Fr.Holzinger in Nürnberg, dort kam der Brief am 13.11.1920 an.
Für das Franko verklebte man eine Marke zu 1/2 Pence und eine Marke zu 6 Penny, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Middelburg (T.VAAL.), dem Rechteckstempel MIDDELBURG TVL. No., auf der Rückseite nochmals der Zweikreisstempel von Middelburg (T.VAAL.) und der Einkreisstempel von Nürnberg 2.B.Z. (Brief Zentrum).
Auf der Vorderseite dann noch die Manualnummer 230 sowie die Nr.5534.
Gruß Rainer

Österreichische Ganzsachenpostkarte Michel Nr. P 45, gelaufen am 31.07.1884 von der K. k. Univ. Bibliotheks-Direktion Innbruck an die Buchhandlung B. Seligsberg in Bayreuth, dort Ankunft am 01.08.1884. Auf der Rückseite ein privater Zudruck für Bestellungen.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
am Wochenende auf dem Trödelmarkt gab es einige Kleinigkeiten, unter anderem diese Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 4 Cents, Scott UX10/A 40 Mc Kinley.
Die Karte ist aus Cavite, Cavite ist eine Provinz der Philippinen, die sich auf der nördlichen Insel Luzon befindet, sie liegt an den südlichen Ufern der Bucht von Manila.
Im Jahre 1898 begann der Spanisch-Amerikanische Krieg in dessen Zuge am 28. Mai 1898 philippinische Verbände unter Aguinaldo in der Schlacht von Alapan die Spanier in Cavite niederrangen. Der Sieg der Amerikaner in diesem Krieg bedeutete das Ende der spanischen Kolonialherrschaft auf den Philippinen.
Im Jahre 1901 richteten die Amerikaner eine zivile Provinzregierung ein und bauten in Sangley Point einen Marinestützpunkt auf, der sich zur Hauptbasis der amerikanischen Navy auf den Philippinen entwickelte.
Geschrieben am 27.12.1907 auf der US Naval Station Cavite, Philippine Islands von B.K. Baesch, dieser bittet um Auskunft über Ansichtskarten und fragt auch ob der Verein Kosmopolit eine eigene Zeitschrift hat, spediert an den Kosmopolit per Adressse Alois Schaller in Nürnberg, dort kam die Karte am 29.1.1908 an.
Gestempelt mit Duplex Stempel von Cavite, zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Nürnberg 2.B.Z., sowie zur Ausgabe mit dem Briefträgerstempel 138.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#601]
DIE Karte hätte ich aber auch genommen.
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#602]
Hallo Ralph,
auf dem Trödelmarkt gab es einige schöne Belege, aber dieser war das Sahnehäubchen über das ich mich mega gefreut hatte.
Gruß Rainer
Hallo Sammlerfreunde,
Nachnahme Karte vom 12.7.1899 von der Firma Ernst G. Kulp, Gummiwarenfabrik in Linden-Hannover, spediert an Eugen Müller, Papierhandlung in Bamberg, dort kam die Karte am Folgetag zur Ausgabe.
Die Nachnahme war über eine Summe von 4 Mark und 70 Pfennig, diese in Zahlen und handschriftlich mehrfach auf der Vorder- und der Rückseite ausgewiesen.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.46 zu 5 Pfennig und eine Mi.Nr.47 zu 10 Pfennig, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Hannover * Linden c, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Bamberg 2.
Zur Kenntlichmachung der Nachnahme wurde der lila Nachnahme Zettel mit der Manualnummer 495 verklebt.
Gruß Rainer

Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 4 Sen vom 22.1.1906 von Herrn T. Takenoucki aus Osaka, spediert an Herrn A. Schürrlein in Nürnberg, dort kam die Karte am 28.2.1906 an.
Im Text geht es um den Brief mit Rechnung vom 16.12. und dem Erhalt der dazugehörigen Sendung am 18.Januar, ich kann nur nicht genau ersehen was die Sendung war, Violinseiten, könnte das sein.
Gestempelt wurde die Karte, die via Amerika spediert wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Osaka / Japan und dem Einkreisstempel von Nürnberg 2.B.Z.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#605]
Hallo Rainer,
tolle Karte und ja, es ging um Violin-Saiten.
LG,
Ralph
Österreichische Ganzsachenpostkarte P43, mit Wertstempel 2 Kreuzer, gelaufen am 15.02.1890 von Bensen (Benesov nad Ploučnicí) nach Bayreuth, dort Ankunft am 16.02.1890.
Benešov nad Ploučnicí (deutsch Bensen) ist eine Kleinstadt im Okres Děčín, Ústecký kraj, Tschechien.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 2 Centavos, sowie einer Zusatzfrankatur von einer Marke zu 1 Centavo und einer Marke zu 5 Centavos vom 3.3.1916 von Ernesto E. Guerra, Postmeister in Chihuahua in Mexico, spediert an Mr. Heinrich Rippel Postsekretär in Würzburg, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Im Text geht es wohl um die Informationen über Postdienste und Ernesto geht zurück nach Veracruz, da ein Freund von Ihm ein Weggefährte aus der Revolution Ihn um Hilfe bittet.
Gestempelt wurde mit Duplexstempel von Chihuahua.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#608]
Hallo Rainer,
wow, was für eine Granate! Der Grund des Fehlens eines Ankunftsstempels dürfte dem Adressaten geschuldet sein - damals (wie heute?) wurden Briefe für die Postbeamten sofort dem üblichen Kreislauf entnommen und den Kollgen sofort übergeben. Da blieb für die Stempelung keine Zeit und notwendig war es eh nicht - man hatte ja den Brief immer sofort zur Hand.
Danke fürs Zeigen dieser Oberrosine,
Ralph
Post aus dem Fürstentum Liechtenstein hatten schon. Aber ich denke, die nachfolgende Karte hat es gleichwohl verdient, hier gezeigt zu werden.

Ganzsache P1 in Verwendung als eingeschriebene Auslandskarte nach Bayern mit 25 Heller Zusatzfrankatur für die R-Gebühr; Aufgabestempel SCHAAN vom 2. Dezember 1918 und Ankunftstempel MÜNCHEN 2 B.Z. vom 5. Dezember 1918.
Viele Grüße
Ulli
@ Ulli D. [#610]
Hallo Ulli,
tolle Karte, Dreifarben Frankatur und eingeschrieben, Danke fürs zeigen.
Gruß Rainer
Ganzsachenpostkarte aus Bosnien-Hercegowina, Michel Nr. P20 mit grünem Werstempel 8 Heller, gelaufen am 14.06.1917 von Banja Luka (geschrieben in Marburg) nach Germersheim (damals Bayern, heute Rheinlandpfalz).


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#612]
Hallo Sepp,
schönes Stück in meine Heimat - wenn du das mal nicht mehr brauchst (mein Großvater war damals auch dort).
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#613]
Hallo Ralph,
das Stück ist leider nicht abzugeben, da ich einen Bezug zu Ex-Jugoslawien bzw. den Vorgängerstaaten habe (meine Vater ist dort geboren).
Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#614]
Hallo Sepp,
dann freue ich mich für dich umso mehr!
LG,
Ralph