Hier ist ein Bild wie diese Marken hergestellt wurden:

Im Wesentlichen ist es eine Art Karussell, bei dem vier Druckplatten im Gegenurzeigersinn kontinuierlich in die vier Ecken geschoben werden.
Vorne rechts ist eine Platte bereit für eine "Reinigung", die durch ein Stoffband gedrückt wird. Hinter dem Stoffband sitzt der Pressman, der die "Endreinigung" der Platten vornahm und die Platten auch auf Beschädigungen untersuchte. Er hat auch einen Notstoppknopf in seiner Nähe, falls etwas wirklich schief lief.
Danach ging es durch eine Farbwalze zur ersten Dame, die einen frischen, feuchten Druckbogen auf die Platte schmiss. Danach ging es durch die Druckwalze zur zweiten Dame, die auf dem Photo gerade den bedruckten Bogen von der Platte nimmt und auf einen Stapel schmiss.
Dies ist ein Publicity-Shot, weil der Pressman immer stand bei der Arbeit. Das Karussell drehte sich enorm schnell, so ca 15-20 Bögen pro Minute. Der Pressman hätte gar keine Chance, die Platten zu reinigen und zu inspizieren in den 3 Sekunden, wenn er sitzen würde.
Die ersten Pressen wurden noch von Bändern angetrieben, die von einer massiven Dampfmaschine im Keller betrieben wurden. Die Pressen hier sind schon elektrisch betrieben. Später wurde dann die erste Dame durch einen automatischen Feeder ersetzt, noch später wurde auch die zweite Dame durch einen automatischen Picker ersetzt. Somit wurde am Schluss die Presse von nur einem Mann bedient.
Bei der hohen Geschwindigkeit waren die Bögen nie ganz trocken wenn sie auf den Berg schon gedruckter Bögen geschmissen wurden. Deshalb haben die meisten Bögen auf der Rückseite Teilabdrücke der direkt unterhalb liegenden Bögen. Nur der unterste Bogen ist ohne Setoff (und nach jeweils 100 Bögen legte die zweite Dame ein Stoffflies auf den Stapel. Somit war auch der erste Bogen, der auf ein Flies gelegt wurde, ohne Setoff.