Weil mir die perfekt gestempelte Marke so gut gefällt diese noch einmal vergrößert:
(?) (29) Dänemark: Bedarfspost ab 1875 bis Mai 1945
Weil mir die perfekt gestempelte Marke so gut gefällt diese noch einmal vergrößert:
Der Brief wurde zuerst in Kopenhagen V (= Vesterbro Postkontor) zugestellt. Der Empfänger wohnte dort nicht mehr. Es ist davon auszugehen, dass der Zusteller aufgrund Nachfrage den Brief nach Kopenhagen N (= Nørrebro Postkontor) umadressierte und dann zur weiteren postalischen Behandlung in den nächsten Briefkasten warf. Nach der Leerung des Briefkastens kam der Brief zum Omkarteringspostkontor (= Umkartierungs- bzw. Umsortierungspostamt) [1]. Der Brief erhielt nach der erneuten Sortierung den Nebenstempel Kassebrev. Københavns Omkarteringspostkontor und den nebengesetzten Ausgangsstempel KØBENHAVN 4.7.39 13.05 Omk. 1.
Viel Spaß weiterhin mit dem Sammelgebiet Dänemark
Roland
[1] http://www.nordische-staaten.de/info/glossar.php#omk-stempel (Link zur Webseite "Glossar" der Forschungsgemeinschaft Nordische Staaten e.V.)
Ein Geschäftsbrief wie viele andere und doch besonders.
Am 1.2.1921 stieg das Porto für den einfachen Auslandsbrief bis 20 g von 20 auf 40 Øre. [1]
Das 20 Øre galt seit dem 1.7.1875!
Der Brief ist korrekt mit 40 Øre frankiert (in einer schönen drei Farben Frankatur)und wurde am 4.2.1921 im Bahnpostwagen der Strecke HERNING - HOLSTEBRO nach dem Halt auf der Station Vildbjerg bearbeitet.
Dieser Beleg ist einer der frühesten bekannten dieser Portoumstellung und stammt aus einer 1 € Kiste.
Grüße aus dem Norden
[1] Portotabelle der FG Nordische Staaten "Die Postgebühren Skandinaviens"
Ob der Brief portogerecht ist wage ich zu bezweifeln, er sieht eher wie ein Sammlerbrief aus. Aber vielleicht kann sich ein Spezialist dazu äußern. Auffallend und interessant sind die Vignetten auf der Rückseite des Briefes.
Gruß
Detlev
Das Paket mit einem Gewicht von 2330g wurde am 21.1.1926 in ODENSE aufgegeben und erreichte OSLO am 25.1. (Ankunftsstempel unter der Frankatur).
Die Zollabfertigung erfolgte am 26.1. und die Aushändigung an den Empfänger wurde auf der Rückseite am 27.1. quittiert.
Das Porto von 1 Krone galt vom 1.1.1926 bis zum 1.8.1927 für ein Paket bis 3 kg für den Versand auf direktem Weg (dauerte etwas länger, als über Schweden) und war deshalb 20 Øre günstiger als beim Versand über Schweden.
Die Marke hat das Perfin "L.D." des Absenders.
Grüße aus dem Norden
Das Ausstellen einer Quittung für den Einkauf von Briefmarken kostete laut Formular 5 Øre, die mit einer entsprechenden Marke aus der Serie Christian X. quittiert wurde.
Fast immer sind die Marken auf diesen Formularen mit einem Linienstempel des jeweiligen Postamtes entwertet.
Die Quittung über je einen Bogen a 100 Marken zu 20; 10 und 5 Øre wurde für den Steuerberater des Ortes NEXÖ (alte Schreibweise) auf Bornholm ausgestellt.
Grüße aus dem Norden
Die Entwertung erfolgte mit dem Bahnpoststempel der Linie RØNNE - NEXØ am 4.11.16 Das Kürzel "T 8" nennt den Zug von NEXØ nach RØNNE, nach der Ankunft des Zuges ging der Postsack fast direkt auf die Fähre nach Kopenhagen.
Auf der Bildseite ist eine Besonderheit von Bornholm zu sehen. Das Sandfischen.
Der Strandsand ist an der Küste um Dueodde (Süd-Ost-Spitze der Insel) so fein, das er früher als Streusand für das Löschen der Tinte beim Schreiben genutzt wurde oder als Füllung für Sanduhren. Dieser Sand wurde von Bornholm aus Exportiert!
Falls jemand in alten Schriftstücken mal Reste des Löschsandes findet könnte er von dort stammen.
Grüße aus dem Norden
Der R-Brief wurde am 18.6.1918 in KJØBENHAVN 2 aufgegeben. Die Festlegung des Leitweges "Via Amerika" ist der unterbrochenen Postverbindung durch Russland geschuldet. Der Brief lief über London (25. Juni)nach Hongkong (Ankunftsstempel vom 18. August 1918).
Die Kennzeichnung mit dem blauen Kreuz und dem "R" erfolgte während des Transits über London.
Das Porto berechnet sich:
Brief der 1.Gewichtsstufe (bis 20g) ins UPU-Ausland = 20 Øre (Portostufe vom 1.7.1875 bis 31.1.1921)
Zusatzgebühr für Einschreiben = 15 Øre (Portostufe vom 1.10.1902 bis zum 30.6.1920)
Grüße aus dem Norden
Die Portoberechnung ist sehr einfach 5 Øre je 50 g, das Porto von 25 Øre entspricht einem maximalem Sendungsgewicht bis 250 g.
Diese Portostufe galt vom 1.4.1879 bis zum 30.6.1920. (41 Jahre !)
Streifbänder mit dem Wertstempel Christian X. wurde ab Sommer 1913 verkauft. Die 20 Øre Marke kam ab November 1913 an die Postschalter.
Das Hotel Vatnahalsen ist noch heute in dem kleinen Bahnhofsdorf Myrdal existent.
Gruß aus dem Norden
Herzliche Grüße
Gunther
Beides sind Postkarten im Ortsbereich, die 8 Øre Portostufe galt vom 1. Juli 1920 bis 30. März 1926
Die 20 Øre Zusatzfrankatur für das Einschreiben waren bis zum 28. Februar 1921 gültig.
Am 22.2.21 wurde der Stempel mit der Inschrift KJØBENHAVN im Bahnpostamt verwendet B = Banegaard und der R-Zettel mit gleicher Schreibweise.
Die Zustellung erfolgte am 23.2.21 mit der 1. Austragung über K(øbmagergade) und dort gab es schon den neuen Stempel KØBENHAVN.
Ab dem 1. März 1921 betrug die Zusatzgebühr für Einschreiben 30 Øre. (Portostufe vom 1.3.1921 bis 30.3.1926). Diese Postkarte wurde am 11.7.21 beim Postamt 4 aufgegeben. Dort wurde ein R-Zettel mit neuer Schreibweise genutzt, aber der Tagesstempel trug noch den Schriftzug KJØBENHAVN.
Die Zustellung am 12.7.21 in der ersten Austragung erfolgte wieder über das Postamt K(øbmagergade), doch jetzt kam mal wieder der alte Stempel mit dem Schriftzug KJØBENHAVN zum Einsatz.
Was für ein schönes Nebeneinander und Durcheinander. Auf jeden Fall wurden im Postamt K nicht sofort alle älteren Stempel entsorgt.
Beste Grüße aus dem Norden
[1] http://www.nordische-staaten.de/
Der Brief ist mit jeweils 3 Exemplaren der „Hansen-Fond“ Marken frankiert. Absender ist das „Verkaufsbüro der Post für Briefmarkensammler“. Empfänger in New York ein Mr. Henry Shapiro. Der Name dürfte einigen Sammlern ein Begriff sein. Der Stempel vom Postamt „V“ ist nur so weit lesbar, das der 2.3. als Aufgabedatum identifiziert werden kann. Für die Jahreszahl hilf die Rückseite mit den Stempeln aus New York vom 11. bzw. 12. März 1937.
Die 90 Øre Frankatur des Briefes steht für:
25 Øre für die Zusatzleistung Einschreiben (Portostufe vom 1.4.1926 bis 30.6.1940)
30 Øre für einen Brief der 1. Gewichtsstufe bis 20 g (Portostufe vom 1.1.1934 bis 30.6.1940)
Plus vermutlich 2x 15 Øre je folgende 20 g Versandgewicht. -- Brief bis 60 g -- (passt zum Format)
In diesem Fall ist der Brief mit 5 Øre überfrankiert. Wie der Sammlerservice der Post mit den +5 Øre je Marke verfahren hat, ist mir unbekannt.
Beste Grüße aus dem Norden

Die 30 Øre Frankatur deckte das Porto für einen Brief bis 20g (1. Gewichtsstufe) ins UPU-Ausland vom 1.1.1934 bis zum 30.6.1940.
Die Laufzeit des Briefes betrug fast (oder nur) einen Monat vom 27. April bis zum 25. Mai (Ankunftsstempel auf der Rückseite).
Gruß aus dem Norden
Weiß jemand von euch mehr?
Viele Grüße
Michael

Frankiert wurde mit dem 50 Øre Wert aus der zweiten Luftpostserie Dänemarks.(Ausgeben ab Juni 1934).
Das Porto setzt sich zusammen:
Briefporto UPU vom 1.1.1934 bis 30.6.1940 = 30 Øre
Luftpostzuschlag Europa (bis 20g) 1.1.1934 bis 1.10.1939 = 20 Øre
Am schönsten sind die Bearbeitungsstempel in Wien!
Beste Grüße aus dem Norden
Der Rückseite Ankunftsstempel aus Rio trägt das Datum vom 29.IV. Der Brief ist mit dem blauen 40 ØRE Wert korrekt frankiert. Dieses UPU-Porto galt vom 1.2.1921 bis zum 31.10.1925.
Grüße aus dem Norden
Schönen Gruß
Sepp
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Brief mit Einschreiben. Gebühr: UPU-Brief 30 Öre; Einschreiben: 25 Öre. LP-Zuschlag für 15 Gramm: 3 x 85 Öre. = 3,10 Kronen also um 15 Öre überfrankiert. Geleitet über Deutschland und dort der Postzensur unterzogen. Man hat sich Zeit gelassen.
Ankunft New York 12.7. Chicago - 12. Juli Zustellung Chicago - 13.Juli 1940

Schönen Gruß
Sepp

Die Besonderheit an diesem Brief ist die Zusatzgebühr, die für das Nachzählen „Talt“ bei Auflieferung im Postamt fällig wurde.
Für das gemeinsame Zählen des Geldes berechnete die Post folgende Gebühr:
Grundgebühr bis 500 Kronen = 10 Øre plus je weitere 1000 Kronen jeweils 5 Øre.
Das sind dann in Summe für 2525 Kronen (10 (500) + 5 (1000) + 5 (1000) + 5 (25)) = 25 Øre.
Diese Gebühr wurde mit Briefmarken dokumentiert, aber diese wurden nicht mit dem Tagesstempel entwertet, sondern mit einem einfachen „Gebyr“- Stempel bzw. handschriftlich wie in diesem Fall mit dem Hinweis „Gebyr“ versehen. Hier hat sogar noch der Postbeamte seine Unterschrift dazu gesetzt.
Das Porto für den Wertbrief selbst berechnete sich wie folgt: Grundgebühr einfacher Brief (Inland) bis 250 g = 10 Øre plus
Zuschlag für Wertangabe: 20 Øre für 1000 Kronen plus weitere 5 Øre je folgende 1000 Kronen = 20 + 5 + 5.
Das sind die verklebten 40 Øre, die mit dem Ortsstempel von RAMME entwertet wurden.
Auf der Rückseite sind noch die Spuren des Zählens zu finden. „1000“ und einen Haken dran / „1525“ auch hier einen Haken dran. Dann wurde der Brief gemeinsam gesiegelt, 2x der Absender und in der Mitte das Postamt.
Welche Bedeutung die - 2255 - auf der Vorderseite über der Wertangabe hat ist unklar.
Beste Grüße aus dem Norden