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Israel Übersetzung hebräisch - deutsch

Franz-Karl Lindner Am: 05.06.2020 15:53:39 Gelesen: 3479 # 1
Bitte um Übersetzung aus dem Hebräischen Hallo zusammen, für meine Sammlung liegt mir ein Blindenbrief aus Israel aus 1979 vor. Kann leider kein Hebräisch. Kann mir jemand bei der Übersetzung sowohl der Adresse als auch des Absenders helfen? Wäre sehr nett. Stammen soll der Brief aus Bet Shemesh nach Haifa. Danke! Franz-Karl
10Parale Am: 15.03.2025 21:48:07 Gelesen: 2237 # 2
@ Franz-Karl Lindner [#8] Ich hoffe am Mittwoch anlässlich einer Führung in Basel jemanden zu treffen, der der hebräischen Sprache mächtig ist und melde mich dann wieder. Ich habe das selbe Problem mit dieser Ansichtskarte aus Karlsbad, die ersten Recherchen ergaben, dass sie nach Ra´anana, einem Vorort von Tel-Aviv, lief. Alles was ich bislang herausfinden konnte, ist, dass Mitte August 1947 ein Veranstaltung einer zionistischen Organisation in Karlovy Vary stattfand. 3 Monate später fand in Flushing Meadow eine UNO-Vollversammlung statt, bei der die Teilung Palästinas beschlossen wurde. In seinem berühmten Roman "EXODUS" betitelt der US-amerikanische Schriftsteller LEON URIS (1924 - 2003) den tschechoslowakischen Außenminister Jan Masaryk (1886 - 1948) als den "großen Vertreter des Liberalismus". Hier ist er zusammen mit einem Sonderstempel zu sehen auf einem waagrechten Paar K 1,20. Zu gern hätte ich den tschechischen Text übersetzt. Liebe Grüße 10Parale
rudi63 Am: 16.03.2025 20:32:55 Gelesen: 2196 # 3
Hallo 10Parale, auf der Marke ist aber Thomas G. Masaryk, der 1. Präsident der Tschechoslowakei und Vater von Jan Masaryk. Jan Masaryk ist auf Mi.Nr. 3081 der Tschechoslowakei abgebildet. Gruß Rudi63
volkimal Am: 16.03.2025 21:05:16 Gelesen: 2188 # 4
@ 10Parale [#9] Hallo 10Parale, du suchst unter der Überschrift "Übersetzung hebräisch - deutsch" eine Übersetzung von Tschechisch nach Deutsch. Das kann keinen Erfolg haben. Entweder eröffnest du zur Übersetzung ein passendes neues Thema oder vielleicht hilft es auch, den Brief beim Thema "Tschechoslowakei: Belege bestimmen" zu zeigen. Viele Grüße Volkmar
10Parale Am: 16.03.2025 22:18:54 Gelesen: 2177 # 5
@ rudi63 [#10] Vielen Dank für die Korrektur. Man lernt nie aus. Wie der Vater, so der Sohn, beide Politiker. Mein Fehler! @ volkimal Die Übersetzungs-Anfrage des Autors aus [#8] blieb über 4 Jahre unbeantwortet. Es ist meine Absicht, behilflich zu sein. Auf der in [#9] gezeigten Ansichtskarte sind im Anschriftenfeld hebräische Wörter zu erkennen, die noch nicht alle übersetzt sind. Insofern ist es durchaus meine Absicht, mir hier Hilfe zu holen. Ich habe lediglich den Wunsch zum Ausdruck gebracht, dass mich auch der tschechische Text interessiert und ich ihn gerne übersetzt hätte. Das dies nicht hier geschehen kann, ist mir durchaus klar. Das Schöne an der modernen globalisierten Welt ist ja, dass der Zugang zu Sprachen viel einfacher geworden ist als früher. In meiner Stadt brauche ich nur in die belebte Fußgängerzone zu gehen und kann im Nu eine große Anzahl fremder Sprachen antreffen und es ist mir ein Leichtes, jemanden zu finden, der mir den tschechischen Text übersetzt. Bei der hebräischen Sprache und Schrift ist es schon eine andere Hausnummer, zumal IVRIT (Amtssprache in Israel) aus der alten hebräischen Sakralsprache fortentwickelt wurde. Ich mag mich schon wieder irren, aber es war mir ein Anliegen, auf die "Schnellantworter" zu reagieren. 10Parale Stephan
Angelika Am: 17.03.2025 19:36:17 Gelesen: 2126 # 6
@ 10Parale [#9] Hallo Stephan, da die Frage hier gestellt wurde, werde ich die Antwort bzw. Übersetzung auch hier reinstellen. POSTKARTE aus Karlsbad nach Palestine (19. III. 1947) Liebe Eva, Zita und Ruti! Ich schicke Euch einen Oblattenkuss aus Prag + heute aus Karlsbad, wo ich im Moment bin. Ich denke oft an alle, ich höre vom Chawerim(?), welche erst aus Erec vorgestern geflogen sind und heute sie unter Euch sind, was Neues zu Hause ist. Tschüss und Kuss Ich hoffe, dass ich morgen einen ausführlichen Brief schreiben werde. --- Viele Grüße Angelika Bei der Übersetzung hat ein Freund aus Prag mitgeholfen, da ich etwas Probleme hatte, die Schrift zu lesen
10Parale Am: 21.03.2025 18:05:35 Gelesen: 2057 # 7
@ Franz-Karl Lindner [#8] @ Angelika vielen Dank für die prompte Übersetzung, das ist einfach super. Hier nun die Übersetzung der Adresse und des Absenders auf dem Blindenbrief wie versprochen: Text 1: לכבוד הגברת תמי סטוסקי/ סטלקי..רחוב ד"ר כספי/ כספרי 14 חיפה Übersetzung: An Frau Tami Stuski/Stalki, Dr. Caspi/Casperi 14, Haifa Text 2: השולח: שלי אלברט ת.ד ( תא דואר)259 בית שמש Übersetzung: Absender: Sheli Albert, Postfach 259, Beit Shemesh --- Viele Grüße 10Parale Für die Übersetzung danke ich von ganzem Herzen einem lieben Menschen.
z4road Am: 07.03.2026 16:52:52 Gelesen: 1594 # 8
Liebe Sammlerfreunde, nach etlicher Zeit habe ich mal wieder Zeit gefunden die Einkäufe für meine Heimatsammlung (Bamberg) zu sichten. Dabei ist mir ein Brief mit dem Poststempel HAIFA / 8.pm / 22 FE / 38 untergekommen, der "An das / Finanzamt Bamberg-Stadt / Germany Bamberg (Bayern)" adressiert ist. Den Absender auf der Rückseite ist für mich nicht "lesbar", Google Lens als Übersetzungshilfe unbrauchbar, da mir die "Schrift" unbekannt ist. Ich habe ein Bild angehängt und wäre sehr dankbar für eure Hilfe. Grüße Michael
volkimal Am: 07.03.2026 22:08:08 Gelesen: 1536 # 9
@ z4road [#8] Hallo Michael, das sieht nach Hebräisch aus. Das Problem ist, dass es eine Handschrift ist. Trotz einer Handschrift-Tabelle im Internet kann ich die Zeichen nicht eindeutig erkennen. Da bleibt nichts übrig, als jemanden zu suchen, der Hebräisch spricht und schreiben kann. Viele Grüße Volkmar
z4road Am: 08.03.2026 09:59:29 Gelesen: 1485 # 10
Hallo Volkmar, danke für deine Antwort, ich werde den Text mal an das Jüdische Museum in Fürth schicken und bin gespannt ob ich eine Antwort bekomme. Melde mich dann wieder. Grüße Michael
evwezel Am: 08.03.2026 11:06:41 Gelesen: 1461 # 11
@ volkimal [#9] Hallo Volkmar, ich kann ein bisschen Hebräisch lesen, aber hiermit kann ich nicht viel anfangen. Zum Beispiel: = Dalet (denke ich) = Tav Was “573.d.t” bedeuten soll, ist mir aber ein Rätsel. Viele Grüße Emiel
Gauss Am: 08.03.2026 11:28:40 Gelesen: 1445 # 12
@ evwezel [#11] tevat doar = Postfach ?
evwezel Am: 08.03.2026 18:21:30 Gelesen: 1388 # 13
@ Gauss [#12] Hallo Gauss, natürlich, das könnte sehr gut stimmen! Viele Grüße Emiel
z4road Am: 13.03.2026 09:51:42 Gelesen: 1209 # 14
Danke für eure Antworten. Das Museum aus Fürth hat schnell geantwortet, die Übersetzung lautet :

"Name" / Naharia / Postfach 523 / Haifa /Palestina

Grüße
Michael
Michael Mallien Am: 13.03.2026 10:18:05 Gelesen: 1200 # 15
Ich habe mittlerweile gute Erfahrungen gemacht mit der Bildersuche in Google und damit verbunden mit Gemini, der Google KI. Nach Einlesen des Bildes aus Beitrag [#8] antwortet mir Gemini: Dieses Bild zeigt handgeschriebenen Text, der eine Mischung aus Hebräisch (in Schreibschrift) und lateinischer Schrift enthält. Es scheint sich um eine Art Adressierung, eine Archivnotiz oder eine Paketbeschriftung zu handeln. Hier ist eine Aufschlüsselung der Zeilen: Transkription & Analyse אלמנצור פ"ל (Al-Mansur P.L.): Die erste Zeile ist hebräische Schreibschrift. „אלמנצור“ (Al-Mansur) ist ein arabischer Name, der hier mit hebräischen Buchstaben geschrieben wurde. Die Buchstaben danach (פ"ל) könnten eine Abkürzung sein (im Hebräischen oft durch das Gerschajim-Zeichen " gekennzeichnet). נתניה (Netanja): Dies ist der Name einer bekannten Stadt in Israel an der Mittelmeerküste. חיי"ם (Chayim): Ein verbreiteter hebräischer Name, der „Leben“ bedeutet. Auch hier deutet das Symbol über den Buchstaben auf eine Abkürzung oder eine spezielle Schreibweise hin. (573 / T.D.): ת.ד. steht im Hebräischen für To'ar Do'ar (Postfach). 573 ist die Nummer des Postfachs. Palestine: Das Wort „Palestine“ ist in lateinischer Schreibschrift unten angefügt. Einordnung Aufgrund der Kombination aus der Stadt Netanja, dem Begriff Palestine und dem Postfach lässt sich das Dokument zeitlich vermutlich in die Zeit des Britischen Mandatsgebiets Palästina (vor 1948) einordnen. Zu dieser Zeit war es üblich, Adressen sowohl in den Landessprachen als auch in Englisch (der Verwaltungssprache) anzugeben. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um die Adresse eines Empfängers namens Al-Mansur (oder einer Firma dieses Namens) in Netanja, Postfach 573. Man kann dann Fragen noch konkretisieren oder auf eventuelle "Irrtümer" hinweisen, um ggf. mehr zu erfahren. Vielleicht interessiert diese Vorgehensweise ja noch andere Sammler. Viele Grüße Michael