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Ungarn Stempel bestimmen

swobodos Am: 28.03.2020 14:41:49 Gelesen: 22505 # 1
Poststempel Ungarn Tschechei Hallo, kann mir vielleicht einer bitte helfen? Habe einen Poststempel, der auf einer ungarischen Marke gestempelt ist. Der Poststempel ist leider nicht so gut zu erkennen, das Ende CSP deutet aber eher auf einen böhmischen als auf einen ungarischen Stempel hin. Die Empfangsadresse ist Budweis. Wer hätte da eine Idee ? Vielen Dank im voraus. Beste Grüsse aus Tirol Andi
Lars Boettger Am: 28.03.2020 15:06:22 Gelesen: 22495 # 2
@ swobodos [#9] Hallo Andi, TRENCSEN [1] Beste Grüße! Lars [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Trenèín
volkimal Am: 28.03.2020 15:14:03 Gelesen: 22491 # 3
@ swobodos [#9]

Hallo Andi,

es dürfte sich um Trencsen handeln. Vom letzten "N" ist zwar kaum etwas zu sehen, auf Grund der Symmetrie muss aber dort noch ein Buchstabe sein.

Viele Grüße
Volkmar
swobodos Am: 28.03.2020 15:48:25 Gelesen: 22485 # 4
Vielen Dank für die Info.
ostsee63 Am: 07.09.2020 18:24:52 Gelesen: 22263 # 5
Hallo in die Runde, diese Drucksache (Streifband) aus Dänemark nach Budapest wurde in Ungarn scheinbar mit Nachporto belegt, obwohl die 15 Öre im Jahr 1938 (Stempel AALBORG vom 2.3.1938) für eine Drucksache bis 100 g in die UPU-Staaten ausreichten. Es wären sogar nur 14 Öre notwendig gewesen. Letztendlich ging die Drucksache zurück. In Dänemark wurde kein Nachporto berechnet. Kann jemand der Ungarn-Philatelisten entziffern, ob meine Lesart des einzeilige Stempel mit "ERVENYTLEN" = Ungültig über den ???-Marken korrekt ist und eventuell wie diese 82 Filler zu Stande kamen? Danke und Grüße aus dem Norden
10Parale Am: 07.09.2020 19:34:04 Gelesen: 22248 # 6
@ ostsee63 [#5] Ich kann bestätigen, dass die Schreibweise ERVENYTLEN korrekt und die Übersetzung "not valid" oder "ungültig" bedeutet. Das hat mir soeben mein ungarischer Kollege aus Odorheiu Secuiesc (Rumänien, Kreis Harghita) bestätigt. Über das Zustandekommen der 82 Filler kann ich dir leider nichts sagen, weil mein Kollege Zahntechniker ist und mit Briefmarken und Philatelie wenig am Hut hat. Liebe Grüße 10Parale
10Parale Am: 07.09.2020 21:02:35 Gelesen: 22236 # 7
@ 10Parale [#6] Érvénytelen ist die korrekte Schreibweise. 10 Parale
ostsee63 Am: 08.09.2020 09:05:03 Gelesen: 22217 # 8
@ 10Parale [#7] Vielen Dank für die Info. Gruß aus dem Norden
Franz-Karl Lindner Am: 18.05.2021 16:47:29 Gelesen: 21743 # 9
Stempelbestimmung Ungarn Hallo zusammen, bilde hier einen ungarischen Stempel aus dem Jahre 1907 ab. Der Ortsname endet mit ...yszan. Kann mir jemand den vollen Städtenamen nennen? Wäre nett. Danke Franz-Karl
Arge-Ungarn Am: 19.05.2021 16:13:16 Gelesen: 21680 # 10
Hallo, es handelt sich um den Ort KOPPÁNYSZÁNTÓ Schönen Tag Martin
antwortscheinsammler Am: 07.08.2021 19:59:22 Gelesen: 21356 # 11
Ungarn / Montenegro Stempel Hallo Ungarn Stempel-Spezialisten, ich habe hier einen Internationalen Antwortschein Ungarn 38 heller mit, wie ich lese, Ausgabestempel (FEI ?) SOKUBIN 23.SEP (1)919 Onkel Google liefert auch nach stundenlanger Suche lediglich einen kleinen Ort namens Sukobin in Montenegro. Nun war Montenegro ja 1917/18 wohl von Österr.-Ungarischen Truppen besetzt aber im Jahr 1919 bereits ein Teil des neuen Jugoslawien. Wer weiss mehr ? Ist das überhaupt ein Ungarischer Stempel ? Vielen Dank für eure Hinweise / Erklärungen. Antwortscheinsammler
volkimal Am: 07.08.2021 21:33:23 Gelesen: 21342 # 12
@ antwortscheinsammler [#11] Hallo, bei Google habe ich folgendes gefunden: Funde aus den Urnengräbern von Felsökubin, Ungarn Vyšný Kubín (auch Horný Kubín; dt. Oberkubin; ung. Felsőkubin) Viele Grüße Volkmar
antwortscheinsammler Am: 07.08.2021 22:25:35 Gelesen: 21325 # 13
@ volkimal [#12] vielen Dank für Deine schnelle Antwort und Auflösung. FELSÖKUBIN macht natürlich Sinn, erstaunlich dass Google das mit meiner Eingabe FEI SOKUBIN nicht gefunden hat. Also nicht Montenegro sondern Slowakei, auch recht. Viele Grüße Wolfgang
Martin de Matin Am: 07.08.2021 22:49:59 Gelesen: 21320 # 14
@ antwortscheinsammler [#11] @ antwortscheinsammler [#13] 1919 wäre es wohl eher die Tschechoslowakei, aber mit typischen ungarischen Stempel mit der Stefanskrone oben unterhalb des Ortsnamens. Unten im Bild ein ähnlicher ungarischer Stempel mit der Stefanskrone und unten mit Zierelement. Gruss Martin
antwortscheinsammler Am: 08.08.2021 07:08:50 Gelesen: 21304 # 15
@ Martin de Matin [#14] Hallo Martin, vielen Dank für den Scan der Marke. Du hast natürlich recht, dass es 1919 die Tchechoslowakei war, ich ordne meine Sammlung aber den heutigen Ländern zu, für mich steckt der Schein zwar (physisch) bei Ungarn, ist aber sammlungstechnisch eben auch ein Slowakei-Vorläufer. Genau genommen könnte ich den gleichen Schein natürlich 3 mal gebrauchen, je bei Ungarn, der Tchechoslowakei und der Slowakei. :-)) Viele Grüße Wolfgang
Shinokuma Am: 09.01.2022 14:34:20 Gelesen: 20839 # 16
Liebe Ungarn-Stempel-Spezialisten! Nachstehend zeige ich 2 verschiedene Stempel gleicher Machart aus Budapest, die sich dennoch durch einen unterschiedlichen Durchmesser auszeichnen. Der linke Stempel vom 27. Juli 1923 hat einen Durchmesser von 31 mm, der rechte vom 6. Februar 1925 einen von nur 28 mm. Nun stellt sich mir die Frage: Waren beide Stempel parallel zueinander in Benutzung, womöglich von zwei verschiedenen Herstellern, oder wurden die Stempel zwischenzeitlich kleiner geplant, um Material zu sparen? Und vielleicht weiß auch einer von Euch, ob es sich bei der 62 im unteren Bogen um die Nummer des Postamts handelt, was ja nahe läge. Ich wünsche Euch noch einen schönen restlichen Sonntag. Mit herzlichen Grüßen Gunther
buzones Am: 09.01.2022 19:59:09 Gelesen: 20817 # 17
Hallo Gunther, das Postamt Budapest 62 ist das größte des Landes und führt(e) Stempel mit Unterscheidungsbuchstaben von A bis Zz, darunter auch die von dir gezeigten mit den Ub Ff und Ac. Diese Stempeltype heißt offiziell „Kettenradstempel“ und ist über mehrere Jahrzehnte – mit kleineren Änderungen – in Gebrauch gewesen. Sein offizieller Name ist Postamt Budapest 62, aber die meisten Menschen kennen es als Nyugati-Posta wegen seiner hervorragenden Lage und seiner Verbindung zum Bahnhof Nyugati. Das größte Postamt des Landes ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Es wurde 1910 nach den Plänen des Eisenbahningenieurs Béla Goszleth erbaut und 1915 erweitert, hat eine riesige Grundfläche und steht heute unter Denkmalschutz. Es ist ein stark frequentiertes Gebäude mit langen Öffnungszeiten für die Kunden. [1] Mit philatelistischen Grüßen Ralf [1] Übersetzter Eingangstext der folgenden Website: https://posta.blog.hu/2016/02/29/a_nyugati-posta_tortenete
StephanN Am: 11.07.2022 15:28:52 Gelesen: 20163 # 18
Werte Ungarn-Spezialisten Bevor ich diesen Ersttagsstempel für die MiNr 1338+1339 in die Stempeldatenbank einstelle benötige ich Eure Hilfe. Wer kann mir bitte den Text im oberen Teil ergänzen und übersetzen? Vielen Dank und viele Grüsse Stephan
volkimal Am: 11.07.2022 16:54:54 Gelesen: 20150 # 19
@ StephanN [#18] Hallo Stephan, es heißt sehr wahrscheinlich MAGYAR BÉLYEGGYŰJTŐK ORSZAGOS SZÖVETSÉGE = NATIONALER VEREIN UNGARISCHER BRIEFMARKENSAMMLER Viele Grüße Volkmar
StephanN Am: 11.07.2022 20:38:24 Gelesen: 20131 # 20
@ volkimal [#19] Hallo Volkmar, vielen Dank für die schnelle Hilfe. Ich vergaß noch nach der Bedeutung des Wortes BELYEGKIALLITAS im Kreisstegstempel zu fragen. Mein Übersetzungsprogramm übersetzt dieses Wort mit Stempelqualität. Stimmt das? Ich trau dem Braten nicht. Viele Grüße Stephan
volkimal Am: 11.07.2022 21:47:47 Gelesen: 20121 # 21
@ StephanN [#20] Hallo Stephan, wenn du bei Google das Wort Briefmarkenausstellung ins ungarische übersetzen lässt kommt bélyegkiállítás heraus. Das passt doch ganz gut. Viele Grüße Volkmar
StephanN Am: 12.07.2022 10:46:25 Gelesen: 20094 # 22
@ volkimal [#21] Guten Morgen Volkmar, Du hast natürlich Recht. Mein Fehler war, daß ich das Wort ohne Akzente eingegeben hatte. Viele Grüße Stephan
Attila Am: 14.11.2022 13:52:51 Gelesen: 19453 # 23
@ antwortscheinsammler [#15] Nicht die Slowakei, sondern Serbien. ZOMBOR. Typengruppe K, Systemstempel Kr9. viele Grüße, Attila
antwortscheinsammler Am: 15.11.2022 08:37:17 Gelesen: 19414 # 24
@ Attila Mein Antwortschein hat den Stempel FELSÖKUBIN / SLOWAKEI (heute Vyšný Kubín) und nicht ZOMBOR, das war nur die Briefmarke, die Martin zum Vergleich gezeigt hat. Der IAS bleibt also wo er ist. :-)) Gruß Antwortscheinsammler
Attila Am: 15.11.2022 16:59:02 Gelesen: 19393 # 25
@ antwortscheinsammler [#24] Es tut uns leid. Ich habe daneben mit einer Nachricht geklickt. viele Grü$e Attila
antwortscheinsammler Am: 16.11.2022 09:30:04 Gelesen: 19361 # 26
@ Attila [#25] kein Problem ! Hier aber nun doch ein Internationaler Antwortschein aus Serbien: Ungarn Lo12p, 64 FILLER im besetzten Jugoslawien verwendet o rechts und kopfstehend UJVIDEK 30.01.42 (= Novi Sad, Serbien), verschriftswidrig rechts gestempelt, kommt aber immer wieder vor und solange ein Feld frei bleibt, beeinträchtigt es nicht die Gültigkeit. Viele Grüße Antwortscheinsammler
jmh67 Am: 16.11.2022 10:18:47 Gelesen: 19356 # 27
@ antwortscheinsammler [#26] verschriftswidrig rechts gestempelt, kommt aber immer wieder vor und solange ein Feld frei bleibt, beeinträchtigt es nicht die Gültigkeit Nach allem, was ich (allerdings von den 1980ern bis in die 2010er) über IRC erfahren habe, stimmt das so nicht. Der linke Stempel ist optional, der rechte entwertet den Antwortschein. Vielleicht ist das Stück gerade deswegen erhalten geblieben, weil es effektiv wertlos war?
antwortscheinsammler Am: 16.11.2022 18:45:26 Gelesen: 19329 # 28
@ jmh67 [#27] Der Stempel des Ausgabepostamtes war links anzubringen, bei der Einlösung wurde dann vom Empfängerpostamt rechts ein ZWEITES MAL gestempelt. Wenn aber der Schein vom Ausgabepostamt (vorschriftswidrig) rechts gestempelt war, was z.B. in Arabischen Ländern überwiegend der Fall war, konnte das Einlösepostamt den zweiten Stempel links anbringen. Entscheidend für die Gültigkeit war die Tatsache, dass der Schein nur EINMAL gestempelt war. Hier ein Beispiel für einen IAS der so benutzt wurde: Südafrika in SWA verwendet Lo14or, Ausgabestempel rechts HELMERINGHAUSEN S.W.A. 13.09.46 und Einlösestempel links PEISSENBERG 16.12.46 Gruß Antwortscheinsammler
filunski Am: 16.11.2022 23:41:28 Gelesen: 19307 # 29
Verehrte Ungarn-Spezialisten, ich stelle hier mal einen Stempel vor, bei dessen Bestimmung ich mir nicht sicher bin. Aber wir haben ja inzwischen einen kompetenten Spezialisten dazu im Forum, Attila. ;-) Zuerst der Beleg: Geschäftspostkarte, reiner Bedarf, gelaufen innerhalb Budapests im März 1925. Im Detail der Stempel: BUDAPEST / A 62 A vom 20.3.1925 mit mehrsprachigem Werbezusatz für die Internationale Messe vom 18. - 27. April 1925. Mir liegen noch zwei Postkarten mit anderen Daten mit diesem Stempel vor, aber auf dieser wird meine Vermutung, dass es sich nicht um einen Maschinenstempel handelt am deutlichsten. Die schräge Lage hat mich stutzig gemacht, kann zwar auch durch schrägen Einzug in eine Maschine passieren, nehme ich hier aber nicht an. M.E. ist das ein Handstempel mit angebautem Werbeträger, ähnlich einem Duplexstempel. Solche Stempelgeräte sind mir vor allem aus Luxemburg und Österreich bekannt (einige wenige gab es auch im Deutschen Reich). Kann ein Spezialist meine Vermutung bestätigen? Den gleichen Stempelkopf haben wir auch ohne Zusatz in der Datenbank [1]. Viele Grüße, Peter [1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/69955
Attila Am: 17.11.2022 14:34:48 Gelesen: 19280 # 30
@ antwortscheinsammler [#26] Újvidék wurde am 11. April 1941 nach Ungarn zurückgebracht. Von diesem Tag an war es offiziell Ungarn, kein besetztes Gebiet. viele Grüße Attila
antwortscheinsammler Am: 18.11.2022 08:34:04 Gelesen: 19255 # 31
@ Attila [#30] na ja, Du müsstest es eigentlich besser wissen, Wikipedia schreibt zu UJVIDEK (= Novi Sad, Serbien). In der Zeit von 1941 bis 1945 war die Stadt vom zu den Achsenmächten gehörenden Königreich Ungarn besetzt. Die englische Wikipedia schreibt: In 1941, the Kingdom of Yugoslavia was invaded and partitioned by the Axis Powers, and Novi Sad was annexed by Hungary. Wenn also annektiert für Dich offiziell zu Ungarn gehörend (zurückgebracht klingt ein bischen wie heim ins Reich) bedeutet, kein besetztes Gebiet, fallen mir dazu spontan die offiziell nach Russland zurückgebrachten, annektierten Gebiete der Ostukraine ein. Um es klar zu stellen, ich bin was Ungarn / Serbien angeht vollkommen neutral, aber besetzte und annektierte Gebiete als offiziell dem Usurpator gehörend darzustellen ist für mich doch etwas sehr einseitig. Jedenfalls ist NOVI SAD heute die zweitgrösste Stadt Serbiens. Viele Grüße antwortscheinsammler
filunski Am: 21.11.2022 13:21:30 Gelesen: 19188 # 32
@ filunski [#29] Liebe Ungarn Spezialisten, sofern hier mitlesend und/oder vorhanden, nochmals zurück zu meiner Frage aus [#29] Handstempel, wie von mir vermutet oder doch Maschinenstempel ? Hier mit anderem Datum: BUDAPEST / A 62 A vom 12.1.1925 Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. ;-) Viele Grüße, Peter
Attila Am: 21.11.2022 17:48:44 Gelesen: 19159 # 33
@ filunski [#32] Maschinenstämpel. Grüße Attila
filunski Am: 21.11.2022 18:21:26 Gelesen: 19148 # 34
@ Attila [#33] Hallo Attila, vielen Dank, nagyon köszönöm! Weißt du vielleicht auch noch, was für eine Maschine, Daguin oder eine Andere? Viele Grüße, Peter
Attila Am: 22.11.2022 13:51:45 Gelesen: 19121 # 35
@ filunski [#34] Hallo Peter! Leider weiß ich es nicht. Ich beschäftige mich nicht mit Maschinentypen. viele Grüße Attila
volkimal Am: 26.07.2023 11:28:03 Gelesen: 17161 # 36
Hallo zusammen, wer kann mir sagen, in welchem Ort diese Postkarte aufgegeben worden ist? Auf der Vorderseite unten links hat der Absender vermutlich den Ort und das Datum angegeben. Ich lese "Craha(?) 29.9.1871". Unter Craha oder Cralia finde ich aber keinen Ort. Sowohl der Aufgabe- als auch der Ankunftsstempel sind vom 02.10.1871. Im Ankunftsstempel von Pest steht unten "Este". Ich vermute, dass es ein Stadtteil ist, kann ihn aber ebenfalls nicht finden. Zur Hatvanergasse habe ich gefunden: "In der inneren Stadt ist die erweiterte Kossúthgasse (früher Hatvanergasse) zu nennen, die sich als Verlängerung der Kerepeserstraße bis zur Donau und neuen Schwurplatzbrücke fortzieht."[1] Viele Grüße Volkmar [1] https://deutsche-schutzgebiete.de/wordpress/projekte/oesterreich-ungarn/ungarn/budapest/
Martin de Matin Am: 26.07.2023 17:24:52 Gelesen: 17137 # 37
@ volkimal [#36] Edwin Müller führt in seinem Stempelkatalog für Österreich (Ungarn) bis Ausgabe 1863 den Stempel Csaba auf und verweist dabei auf Bekes-Csaba. Für mich sieht der Stempel eher nach Csaba aus. [1] Gruss Martin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9k%C3%A9scsaba
Franz88 Am: 26.07.2023 17:52:44 Gelesen: 17129 # 38
@ volkimal [#36] Hallo Volkmar, beim Ankunftsstempel könnte es sich um folgenden Stempel handeln [1]. Liebe Grüße Franz [1]
volkimal Am: 26.07.2023 17:54:11 Gelesen: 17126 # 39
@ Martin de Matin [#37] Hallo Martin, das ist es - vielen Dank! Bei Delcampe findest Du den Stempel Csaba als klaren Abschlag. Auf der ungarischen Wikipediaseite zu Békéscsaba heißt es übersetzt: "Békéscsaba, früher bekannt als Csaba oder Nagy-Csaba, dann Békés-Csaba (slowakisch: Békešská Čaba, deutsch: Tschabe, rumänisch: Bichișciaba)..." Jetzt fehlt nur noch die Erklärung von Este. Viele Grüße Volkmar
Martin de Matin Am: 26.07.2023 18:07:06 Gelesen: 17122 # 40
@ volkimal [#36] @ volkimal [#39] Bei der Übersetzung von Este erhält man abend(s). Gruss Martin
volkimal Am: 26.07.2023 18:42:37 Gelesen: 17110 # 41
@ Martin de Matin [#40] Hallo Martin, das hatte ich auch schon festgestellt. Bei anderen Stempeln aus Pest steht dort aber ein Ortsteil. Daher ist mir der Stempel nicht klar. Viele Grüße Volkmar
StephanN Am: 30.08.2023 20:30:53 Gelesen: 16575 # 42
Liebe Stempelspezialisten Ich benötige mal wieder Hilfe bei der Bestimmung eines Stempels, den ich weder in dieser Stempeldatenbank noch bei stampsx gefunden habe und bei der Übersetzung des Textes im Stempel. Leider habe ich nur den gezeigten Postkartenausschnitt und nicht die komplette Karte BALATONLELLE / 08.08.1940 / PU.LEVÉLSZEKBÉNYB?L Der Rechteckstempel hat die Abmessungen 29 mm x 18 mm 1. Um was für eine Art von Stempel handelt es sich. 2. Was bedeutet der Text in der unteren Zeile. Ich lese PU.LEVÉLSZEKBÉNYB?L Wie immer kommt der Stempel mit allen Hinweisen in die Stempeldatenbank. Schon jetzt vielen Dank für eure Unterstützung. Liebe Grüße Stephan
volkimal Am: 30.08.2023 22:09:42 Gelesen: 16560 # 43
@ StephanN [#42] Hallo Stephan, das Wort levélszekrény bedeutet laut pons Briefkasten. Zum Rest kann ich leider auch nichts sagen. Viele Grüße Volkmar
Attila Am: 30.08.2023 22:32:42 Gelesen: 16556 # 44
@ StephanN [#42] Lieber Stephan, "aus dem Bahnhofsbriefkasten" P.u. = Pályaudvar = Bahnhof Levélszekrény = Briefkasten Grüss Attila [1] http://mafitt.hu/projects/monograph/monografia-VI_scan.pdf (Ung. Stempeln 1867-1967, Ung. Briefmarken Monografie VI.)
Attila Am: 30.08.2023 23:02:48 Gelesen: 16546 # 45
@ Franz88 [#38] PEST (Budapest = Ofen+Alrofaen+Pest 1873) ESTE = Abent Palota = in diesem Zeitpunkt Újpalota/Rákospalota (Budapest Bezirk XV.) Grüss
Attila Am: 31.08.2023 00:03:32 Gelesen: 16540 # 46
@ Attila [#45] Korrektur, ich habe ein wenig getippt: PEST (Budapest = Ofen+Altofen+Pest 1873) ESTE = Abend
StephanN Am: 31.08.2023 12:19:07 Gelesen: 16501 # 47
@ volkimal [#43] @ Attila [#44] Vielen Dank für eure zielführenden Hinweise und für den Link zu der Monographie über die ungarischen Poststempel. Jetzt wo ich weiss, was die Abkürzung PU bedeutet und das der Buchstabe nach dem K ein R und kein B ist, kommt auch der Google Translator zu einer vernünftigen Übersetzung. Noch ist also der menschliche Geist - in diesem Fall der eurige - der KI überlegen. Einen schönen Tag wünscht Stephan
volkimal Am: 29.09.2023 21:49:36 Gelesen: 15954 # 48
Hallo zusammen, ein Brief aus Budapest mit einem ungarischen Gebühr bezahlt Stempel sowie ein zweiter solcher Stempel auf Briefstück: Beide Stempel haben oben den Text "Készpénzzel bérmentesitve" = "Bar bezahlt" Eine Veröffentlichung der ungarischen Post zu diesem Thema findet Ihr, wenn ihr bei Google nach "A Posta bérmentesítési jelzései" sucht. Viele Grüße Volkmar
bignell Am: 29.09.2023 23:21:12 Gelesen: 15939 # 49
@ volkimal [#36]

Hallo Volkmar,

das ist ein zweisprachiger Stempel, oben PEST, unten PESTH.

Liebe Grüße,
harald
Attila Am: 30.09.2023 00:54:57 Gelesen: 15926 # 50
@ bignell [#49] Die Magyar Posta verwendete in dieser Zeit keine zweisprachigen Stempeln. Oben: PEST (Budapest = Ofen (Buda) + Altofen (Óbuda) + Pest) Unten: ESTE = Abend Grüsse Attila
volkimal Am: 30.09.2023 11:23:33 Gelesen: 15896 # 51
@ Attila [#50] Hallo Attila, danke für die Klarstellung. Als Ergänzung ein zweisprachiger Stempel aus Ungarn vom 14.09.1885. Zu den Ländern der heiligen ungarischen Stephanskrone (Transleithanien) gehörten das Königreich Ungarn und das Königreich Kroatien und Slawonien. Dort wurde natürlich überwiegend Kroatisch gesprochen. Dementsprechend gibt es in Ungarn zweisprachige Postkarten Ungarisch/Kroatisch. Bei Wikipedia wird bei den Amtssprachen in Österreich-Ungarn Serbokroatisch und nicht Kroatisch angegeben. Der Unterschied ist mir nicht ganz klar. Zweisprachige Postkarte vom 14.09.1885 aus Eszék-Felsö Város (Ungarisch) = Osiek-Gornji grad (Kroatisch) = Essegg-Oberstadt (Deutsch). Auch der Stempel ist zweisprachig Ungarisch/Kroatisch. Osijek (deutsch Esseg, Essegg oder Essek) ist die viertgrößte Stadt Kroatiens. Osijek liegt am Ufer der Drau im Osten von Slawonien, rund 20 Kilometer vor der Mündung der Drau in die Donau, und hatte 2021 bei der Volkszählung 75.916 Einwohner. In Wien gab es einen österreichischen Mediziner, Antiquar und Historiker namens Ignaz Schwarz. Die Karte dürfte aber nicht an ihn gehen, denn die Absenderin schreibt: Essegg den 14/9 85 Herrn Ignatz Schwarz, Wien Nachstehende Comihsion wollen Sie gfe mit der Ihnen zukommend gemachten Beipackung von Herrn Kretsch & Mikolasch umgehend per Post an mich absenden, Achtungsvoll Thilij(?) Kaiser Comihsion: ½ Dzt Lockenbrenner rundes Heizapart zum zusammenlegen wie schon ?? gehalbt und die ?? dazu Viele Grüße Volkmar
Attila Am: 01.10.2023 00:51:52 Gelesen: 15836 # 52
@ volkimal [#51] Hello Volkmar, Kroatien war kein Königreich, sondern ein Banat. In Kroatien waren nach 1867 sowohl Kroatisch als auch Ungarisch Amtssprachen bei der Post. Vor 1867 die deutsche Sprache. Es ist ein ziemlich kompliziertes Thema. Nach 1867 war Kroatien kein Teil Ungarns, sondern ein „assoziierter Staat“. Die Postaufgaben in Kroatien wurden von der Magyar Királyi Posta (Ung. Königl. Post) wahrgenommen. Slawonien (Grenzgebiet) hingegen gehörte zu Ungarn. Ich habe es nicht genau formuliert, weil es eine ziemlich komplizierte Frage ist. "Comihsion: ..." Comission...: lange S und normale S -> ß [1] gudlin.ibk10025.hu/index.php?p=4 (Ungarischer Stempel Online Katalog) Mit vielen Grüßen Attila
volkimal Am: 01.10.2023 09:00:52 Gelesen: 15808 # 53
@ Attila [#52] Hallo Attila, herzlichen Dank für Deine Richtigstellung. Ich habe eine Reihe von Belegen aus Österreich-Ungarn bekommen, befasse mich aber nicht so genau damit, da es nur ein Randgebiet für mich ist. Ich finde allerdings die Völker- und Sprachenvielfalt sehr interessant. Danke auch für den Link. Viele Grüße Volkmar
Heinrich3 Am: 11.06.2024 10:17:10 Gelesen: 13629 # 54
Hallo, wer kann mir helfen bei diesem Stempel? Gefunden in einem Lot von Marken, die direkt gestempelt wurden für den internationalen Sammlermarkt. Ist der Stempel komplett? Wenn ja, wie lautet der Text oben? Wurde der Stempel auch im normalen Postverkehr verwendet? Danke!
Attila Am: 13.06.2024 18:02:07 Gelesen: 13486 # 55
@ Heinrich3 [#54] Lieber Heinrich, "A levél iránytűje az irányítószám." = Der Kompass des Briefe ist die Postleitzahl. Budapest 72 X CTO-Handrollstempel (1981.) Die Postleitzahl wird in Ungarn seit dem 1. Januar 1973 verwendet. Diese CTO-Bögen wurden speziell für den Markt in der Bundesrepublik hergestellt. Deutsche Händler könnten es in Paketen kaufen. In diese Bogenpakete wurden Fehldruck-Bögen gelegt. Vorwiegend Briefmarkenbögen mit fehlender Farbe. Die Händler wussten davon und kauften die Bogenpakete daher deutlich teurer als den Normalpreis. Mit solchen Tricks erlangte der Magyar Filatéliai Vállalat noch viel mehr Deutsche Mark. Diese „falschen Drucke“ wurden bewusst im Geheimen nach den regulären Druckbögen angefertigt. Diese wurden meist in den 1970-er und 1980-er Jahren hergestellt. Viele spätere CTO-Stempel sind an der Rückseite, andere Papiertypen, unterschiedlichen Zähnung und unterschiedlichen Plattensätzen zu erkennen. Diese wurden aus den frühen 1960-er Jahren hergestellt. Grüß, Attila
Heinrich3 Am: 19.06.2024 15:55:14 Gelesen: 13389 # 56
@ Attila [#55] Ich war in den letzten Tagen wetterbedingt etwas faul am Computer, deshalb bitte ich um Entschuldigung für die verzögerte DANK-sagung. So kompetente Information habe ich nicht erwartet und bin überrascht - Dankedankedanke. MphG Heinrich
filunski Am: 22.06.2024 23:37:53 Gelesen: 13314 # 57
@ Heinrich3 [#54] @ Attila [#55] Lieber Heinrich, lieber Attila, Heinrich hat mich kürzlich auf diesen Handrollstempel aufmerksam gemacht (Danke! ;-)) und ich habe mir dazu inzwischen etwas Material besorgt. Diese Bogenentwertungen sind für die Freunde der Handrollstempel sehr interessant. Ungarn hat ja in Bezug auf Handrollstempel eine sehr lange Tradition und auch einige der schönsten Handrollstempel überhaupt. Auch diese Bogenentwertungen bergen Überraschungen und auf gelaufenen Poststücken habe ich die dabei verwendeten Handrollstempel bislang noch nie gesehen. Hier mal ein halber Bogen der sicher auch aus der von Attila erwähnten "Export-Ware" stammt: Im Detail der dabei verwendete Handrollstempel aus Budapest: BUDAPEST / xy 72 xy vom 26.3.1986 Neben diesem noch ganz "normalen" Handrollstempel mit Stempelkopf sind aber auf dem Bogen noch zwei weitere (verschiedene) Handrollstempel ohne Stempelkopf, nur mit Entwerter (Welle) und Werbetext/postalischen Angaben zu finden: Hier zu sehen ein Posthorn, zwei fallende Wellen und ein Text "A levél iránytűje az irányítószám." Attila hat dazu schon eine Übersetzung geliefert [#55] "Der Kompass des Briefe ist die Postleitzahl". An der Übersetzung dieses wie auch des noch folgenden Textes habe ich heute lange herum gerätselt und verschiedene Übersetzungsmaschinen "gequält" da ich leider kein Wort Ungarisch spreche. Aber das half nur bedingt weiter, da anscheinend auch die Übersetzungsmaschinen (Google, deepl) mit "Philatelie-Ungarisch" nichts anfangen können. So verwundert auch der im Deutschen keinen Sinn machende Text "der Kompass der Briefe..." nicht. Ich habe mir dazu weiter den Kopf zerbrochen und würde es wie folgt übersetzen: „Auf Sendungen die Postleitzahl angeben“. Attila was hältst du davon? Jetzt haben wir auf dem Bogen aber sogar noch einen dritten Handrollstempel: Wieder ein reiner "Entwerter", kein Stempelkopf, nur zwei Wellen und wieder ein Text: "GYÚJTSŐN BÉLYEGET". Dieser Text ist noch rätselhafter und ich konnte mir am Ende überhaupt keinen Reim drauf machen. Die Übersetzungsmaschinen warfen da nur "Blödsinn" aus und kamen zu diesem Ergebnis: "zünde eine Briefmarke an“!? Vielleicht hat Attila ein besseres Ergebnis? Erstaunlich finde ich auch, wieviel Aufwand hier von Seiten der ungarischen "Magyar Filatéliai Vállalat" betrieben wurde, Bögen per Hand mit drei verschiedenen Handrollstempeln, ziemlich sauber zu entwerten und dies wohl in großer Anzahl. Abschliessend noch eine Frage an Attila, gibt es ein Verzeichnis, Abhandlung, Tabelle oder Literatur zu diesen Handrollstempeln? Viele Grüße, Peter
Attila Am: 23.06.2024 01:57:47 Gelesen: 13299 # 58
@ filunski [#57] Lieber Peter, Schauen wir uns der Reihe nach die Jochprägung an. Schauen Sie sich den 72 xy-Stempel genau an. Ungarische Briefmarken dieser Zeit waren nach dem „Rad“-System gestaltet. Die einzelnen Nummern befanden sich auf separaten Rädern, genau wie bei modernen Handstempeln zur Seriennummerierung. An diesem Datum ist klar, dass das Darum behoben ist. Auch die Schriftart unterscheidet sich von der normalen. Wird ausschließlich für diesen CTO-Stempel verwendet. Im zweiten Fall muss der Kompass so interpretiert werden, dass er die Nord-Süd-Ost-West-Richtung anzeigt. Die Postleitzahl verrät dem Brief auch, wohin er reisen muss. Postleitzahl = Kompass Der dritte Text: „GYŰJTS BÉLYEGET“ = BRIEFMARKEN SAMMELN! (gy Újts=aufleuchten, gy Űjts=sammeln) Leider gibt es für diese CTO-Stempel keine Beschreibung. Zumindest kenne ich keinen. In letzter Zeit entdecken wir immer mehr Briefmarken, die keine Briefmarken mehr sind, sondern mit einem speziellen Offsetdruckverfahren auf die Briefmarke gedruckt werden. Sammler akzeptieren diese als gestempelte Exemplare, aber eigentlich sind sie wertloser Schrott. Ich halte das für wirtschaftliche Fälschungen. Ihr gemeinsames Erkennungsmerkmal ist die Schriftart des Datums und der Stadt. Normalerweise Serifenantike. Echte Briefmarken sind ca. Lineare antike Typen aus dem Jahr 1900. Die Ausnahme ist sehr selten. Der Name des besonderen ungarischen Akzents ist „Umlaut“ für zwei Punkte, „hungarumlaut“ für zwei Kommas. Dies ist ein Unicode-Standard. Die wichtigste Literatur zu ungarischen Briefmarken: http://mafitt.hu/projects/monograph/monografia-II_scan.pdf (Öst. Post in Ungarn, Ungarisch) http://mafitt.hu/projects/monograph/MBM-II.pdf (Englisch) http://mafitt.hu/projects/monograph/monografia-VI_scan.pdf (Ung. Poststempeln 1867-1967, Ungarisch) Grüß, Attila
filunski Am: 23.06.2024 14:02:13 Gelesen: 13262 # 59
@ Attila [#58] Lieber Attila, vielen Dank für die umfangreiche Antwort und erst mal vor allem für die kleine "Nachhilfe" in Ungarisch. ;-) Dass es verschiedene "U" gibt, hatte ich ja schon gesehen aber an dem Stempel leider nicht welches "U" das richtige war. Die Idee mit dem "Kompass" ist interessant und schon fast prosaisch, somit sind diese Texte geklärt. Jetzt muss ich aber nachfragen, was verstehst du unter einer " Jochprägung"? Sind diese "Handrollstempel" maschinell aufgebracht oder per Hand? Für eine maschinelle, im Druckverfahren aufgebrachte Abstempelung erscheinen sie mir viel zu unregelmäßig. Viele Grüße, Peter
Attila Am: 23.06.2024 22:46:26 Gelesen: 13213 # 60
@ filunski [#59] Lieber Peter, ich entschuldige mich. Ich habe aus Versehen den ungarischen Text vermasselt, und deshalb hat G-Translate dieses seltsame deutsche Wort geschrieben. „Joch“ ist richtigerweise drei. (járom statt három = drei) Der Satz ist richtig: Schauen wir uns die drei Fälle der Reihe nach an. Mea culpa. Gruß, Attila
Attila Am: 23.06.2024 22:59:48 Gelesen: 13208 # 61
@ filunski [#59] HANDrollstempel. Nach unseren Informationen existierte es mit 1, 2 oder 3 Ringabdrucken. Der alte Handrollstempel hat normalerweise 1 Runde und kann modifiziert werden. Der Moderne (von ca. 1950) mit festem Datum. Gruß Attila
Attila Am: 23.06.2024 23:17:48 Gelesen: 13199 # 62
@ filunski [#59] Lieber Peter, diese spez. Buchstaben finden Sie auf ungarischen Stempeln: a A, á Á, e E, é É, i I, í Í, o O, ó Ó, ö Ö, ő Ő, u U, ü Ü, ű Ű cs Cs CS, dz DZ, dzs Dzs DZS, gy Gy GY, ly Ly LY, ny Ny NY, ty Ty TY, zs Zs ZS Gruß, Attila
filunski Am: 24.06.2024 00:00:35 Gelesen: 13188 # 63
@ Attila [#61] Lieber Attila, herzlichen Dank für die Informationen, die wir nun trotz der "Sprachhürden" heraus bekommen haben. Es beruhigt mich mit dem HANDrollstempel doch auf dem richtigen Weg gewesen zu sein. Auch wenn diese Bögen mit den ungarischen Briefmarken keinen großen Wert darstellen sind diese mit den Handrollstempeln entwerteten Bögen eine interessante philatelistische Episode. Dazu noch der BUDAPEST / xy 72 xy aus dem Jahr 1984: Herzlichen Gruß, Peter
Nicky Am: 11.12.2024 21:16:10 Gelesen: 11828 # 64
Hallo Stempelsammler, ich bin nicht bewandert in Sachen Stempel und freue mich wenn ich etwas drauf erkennen kann. Zurzeit bin ich mit Ungarn beschäftigt. Bei den vielen alltäglichen Postamtsstempeln ist mir jetzt ein roter Überstempel aufgefallen. Kann mir jemand sagen was da gestempelt wurde? Eilpost vielleicht? Nur wegen meiner Neugier. Vielen Dank und schönen Abend Beste Sammlergüße, Nicky
Attila Am: 11.12.2024 21:27:54 Gelesen: 11825 # 65
@ Nicky [#64] Zwischen 1919 und 1921, während der serbokroatischen (SHS) Besatzung, wurden in der Stadt Pécs die kroatischen Zensurstempel Nr. 1, 2 und 3 verwendet. Es ist auch in Lila, Blau und Rot bekannt. Grüß, Attila
Briefuhu Am: 13.05.2025 17:35:35 Gelesen: 9503 # 66
Habe hier eine Ganzsachenpostkarte die ich eigentlich schon entsorgen wollte, mir aber der Stempel auffiel. Stempel vom 17.12.1874 Kassa und Czegled (auch Cegled) ich vermute hier einen Bahnpoststempel. Die Karte wurde am 10.12.1874 in Tokay geschrieben und ging nach Pest, der Ankunftsstempel ist nicht lesbar. Schönen Gruß Sepp
Attila Am: 14.05.2025 21:33:28 Gelesen: 9463 # 67
@ Briefuhu [#66] Lieber Sepp, Dies ist ein mobiles Eisenbahnpostamt. Die Beschreibung des Stempels finden Sie in [1] MBM VI. Band, Seite 706, Typ 20. Der Ankunftsstempel ist Budapest Főposta (Hauptpostamt), MBM VI. Band, Seiten 185-186, Typ 181Q. 1] http://mafitt.hu/projects/monograph/monografia-VI_scan.pdf Grüß, Attila
Arge-Ungarn Am: 14.05.2025 23:18:29 Gelesen: 9414 # 68
Guten Abend Sepp, ich kann Dir für die Bahnpoststempel ein ausgezeichnetes Buch empfehlen: Die Bahnpoststempel in Ungarn 1871-1945 von Luzt Ihnken [1]. Viel Spaß beim Ungarn sammeln. Martin [1] https://www.yumpu.com/de/document/read/69811803/buch-bp-ungarn
Briefuhu Am: 15.05.2025 06:34:04 Gelesen: 9386 # 69
@ Attila [#67] @ Arge-Ungarn [#68] Vielen Dank für die Hilfe. Schönen Gruß Sepp
Kunz Thomas Am: 07.09.2025 05:56:57 Gelesen: 7199 # 70
Hallo in die Runde. Habe hier 2 Marken mit 2 unterschiedlichen Stempeln Mag.Kir.Posta. Keine übliche Ortsangabe nur das Postamt ist angegeben. Gibt es einen besonderen Verwendungsgrund für diese Art von Stempel? Vielen Dank und Liebe Grüße.
volkimal Am: 07.09.2025 08:53:00 Gelesen: 7179 # 71
@ Kunz Thomas [#70] Hallo, auf der Seite [1] sind in der Auktion mehrmals solche Stempel zu sehen. Der englische Text heißt übersetzt "provisorischer Metall-Nummernstempel aus der Besatzungszeit der Karpatenrukraine" Mehr habe ich nicht gefunden. Viele Grüße Volkmar [1] https://www.burda-auction.com/en/public-auction-62/show/3477/philately-carpatho_ukraine-carpatho_ukraine-1939_1944/
Kunz Thomas Am: 07.09.2025 10:58:25 Gelesen: 7158 # 72
@ volkimal [#71] Hallo Volkmar. Vielen Dank für deine schnelle Antwort und den Hinweis auf die Auktionsseite. Viele Grüße und einen schönen Sonntag. Thomas
Attila Am: 07.09.2025 13:18:49 Gelesen: 7137 # 73
@ Kunz Thomas [#72] Lieber Thomas, diese Stempel wurden im Bedarfsfall verwendet. Nicht nur in Transkarpatien (Karpatenukraine). Sie wurden in der Karpatenukraine benötigt, da zum Zeitpunkt der ungarischen Wiedervereinigung (14. März 1939, 24:00 Uhr) die neuen ungarisch-ruthenischen zweisprachigen Stempel noch nicht fertiggestellt waren. Bis zu ihrer Fertigstellung waren diese Notstempel in Gebrauch. Geriet der reguläre Stempel jedoch in einem anderen Postamt verloren oder beschädigt, erhielt das Postamt für die Dauer der Reparatur vorübergehend einen solchen Stempel. Daher konnte die gleiche Anzahl Notstempel zu einem anderen Zeitpunkt in einer anderen Siedlung verwendet werden. Gruß, Attila
Kunz Thomas Am: 09.09.2025 18:07:30 Gelesen: 7043 # 74
Lieber Attila. Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Liebe Grüße Thomas
wheilmann Am: 03.12.2025 09:46:37 Gelesen: 5983 # 75
Liebe UNGARN-Sammelfreunde, in einem Stempelabdruck finde ich das Wort "FÖPOSTA". ich würde dieses Wortkürzel gerne erklären. Ich finde dazu diverse Stempelabdrucke im Internet, jedoch keine Erklärung der Abkürzung. Wer kann helfen? Schön wäre es, wenn mir jemand dazu auch eine Quellenangabe nennen könnte. Gruß Wolfgang
Richard Am: 03.12.2025 11:51:37 Gelesen: 5964 # 76
@ wheilmann [#75] Hallo Wolfgang, Föposta ist ungarisch und könnte Hauptpost oder Oberpost bedeuten. Fragen sind immer viel besser zu beantworten wenn Du den Stempel mit Deiner Frage zeigen könntest. Schöne Grüsse, Richard
wheilmann Am: 03.12.2025 13:03:10 Gelesen: 5949 # 77
@ Richard [#76] Hallo Richard, herzlichen Dank für Deine Informationen. Die Ungarn-Experten kennen den Stempel, er steht zig-fach in der anderen Datenbank, oder wenn man bei Google nach Bildern sucht. Mir ist bekannt, wann ich einen Stempel abbilden kann und wann nicht. Ich habe in meiner ersten Verwaltungstätigkeit in einem Rechts-Referat mitgearbeitet, in meinen letzten beiden Arbeitsjahren in der Widerspruchsstelle eines Arbeitsamtes gearbeitet. Gruß Wolfgang
Attila Am: 04.12.2025 01:17:14 Gelesen: 5895 # 78
@ wheilmann [#75] Lieber Wolfgang, Früher gab es in Ungarn sogenannte „Főposta“ (Hauptpostamt). In Budapest war es üblich, mehrere davon in der Stadt zu haben. Tatsächlich nannten wir das Postamt Nr. 4 so. Die „Hauptpostämter“ hatten längere Öffnungszeiten und mehr Tage. Sie waren samstags und sonntags länger geöffnet. Normale Postämter waren sonntags geschlossen. Zu diesen Hauptpostämtern gehörten das 4. (unweit der Elisabethbrücke), das 62. (Westbahnhof), das 72. (Ostbahnhof) (70. auch, als Bahnpostzentrum) und ein weiteres in Buda, das seinen Standort wechselte. Eine Zeit lang befand sich das 51. Postamt in der Basilika. Auf den Briefmarken, auf denen das Schild „Hauptpostamt“ abgebildet ist, ist damit das 4. Postamt gemeint. Magyar Bélyegek Monográfiája (Ung. Briefmarken Monografie) download PDF: [1] http://www.mafitt.hu/projects/monograph/monografia-II_scan.pdf [2] http://www.mafitt.hu/projects/monograph/monografia-VI_scan.pdf Grüße, Attila
wheilmann Am: 04.12.2025 17:38:59 Gelesen: 5857 # 79
@ Attila [#78] Hallo Attila, ich bin begeistert von Deinem Beitrag auf meine Frage hier im Forum. Ich habe soeben den mir vorliegenden "FÖPOSTA-Stempel" mit der Anmerkung: FÖPOSTA = Hauptpostamt zur Abnahme freigegeben. Bei dem Wort Föposta habe ich zuerst an einen Sonderstempel anlässlich einer Briefmarken-Ausstellung gedacht. Als ich aber die vielen Stempelabdrucke - auch in der anderen Stempeldatenbank - entdeckt habe, war mir klar, dass es sich um Tagesstempel eines großen Postamtes in Budapest handeln muss. Richard hat ja auch schon auf Hauptpostamt getippt. Der Google-Übersetzer bietet auch Hauptpostamt an. Die beiden Deinem Beitrag beigefügten Internet-Adressen sind super: die in den Büchern gelisteten ungarischen Stempel-Abbildungen werden mir beim Einstellen weiterer ungarischer Stempel in die Philaseiten-Stempeldatenbank eine große Hilfe sein. Aus den Büchern werde ich die eine oder andere Abkürzung (bzw. ungarische Wort) in meine Datei "Stempelabkürzungen", die ich mir aktuell erstelle, mit einer Erklärung sowie einer Quellenangabe einfügen. Es gibt in einer Philatelistischen Bibliothek ein Buch - in deutsch - zur "Monographie der ungarischen Briefmarke" auszuleihen, das werde ich demnächst über meine Bücherei beantragen. Herzlichen Phila-Gruß Wolfgang
Arge-Ungarn Am: 05.12.2025 08:42:49 Gelesen: 5798 # 80
@ wheilmann [#79] Liebe Freunde der ungarischen Philatelie und Postgeschichte, die ausführlichste Stempeldatenbank zum Thema Ungarn hat der 2. Vorsitzende der ArGe Ungarn Tamas GUDLIN vor einigen Jahren allen im Internet zugänglich gemacht [1]. Er hat die Erkenntnisse auch in Buchform veröffentlicht, aber das Buch ist ausverkauft. Detaillierte Informationen unter [2]. Viele Grüße Martin [1] http://gudlin.ibk10025.hu/index.php?lg=de&p=5 [2] https://www.arge-ungarn.de/Literatur.html
Kunz Thomas Am: 23.12.2025 20:32:03 Gelesen: 5287 # 81
Wünsche euch erst mal frohe Weihnachten. Hier nun meine Frage. Habe eine Ganzsache mit dem Stempel Erzsebet Szanatorium. Aufgegeben wohl am 18.3.1903 (Ankunftsstempel Coburg 20.3.1903). Seit wann gab es dieses Postamt und war es direkt vor Ort oder nur in Der Nähe des Sanatoriums? Vielen Dank und schöne Feiertage.
buzones Am: 24.12.2025 11:58:37 Gelesen: 5232 # 82
@ Kunz Thomas [#81] Die Postagentur im Elisabeth-Sanatorium wurde 1902 eröffnet. Der gezeigt Stempel ist der Stempel 1490a nach Márfai/Szép, in Gebrauch von 1902-06. Beste Philagrüße Ralf
Arge-Ungarn Am: 27.12.2025 00:06:10 Gelesen: 5017 # 83
Liebe Freunde der ungarischen Philatelie und Postgeschichte, wie Ralf treffend schreibt handelt es sich um einen Postagentur-Stempel. Die Mitglieder der ArGe Ungarn Tamás GUDLIN und Árpádné CSATLÓS haben hierzu 2017 ein 400 seitiges Handbuch veröffentlicht: ISBN: 9786158085205 Es handelt sich um ein sehr interessantes Gebiet der ungarischen Postgeschichte. Alles Gute im neuen Jahr Martin
Kunz Thomas Am: 27.12.2025 22:14:34 Gelesen: 4920 # 84
@ buzones [#82] Hallo Ralf. vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Wünsche Dir und deiner Familie einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Lohengrin Am: 09.01.2026 13:42:06 Gelesen: 4634 # 85
@ swobodos [#1] Zur Zeit von Nagy Magyarorszag (Groß Ungarn) gehörten Teile des benachbarten Rumänien, Kroatien, der Ukraine und der Slowakei zu Groß Ungarn. Trencen (ungarisch) ist eine Stadt in der Slowakei, die slowakisch Trencin heißt.