Briefmarken Atteste

Thema:

Japan Blocks

mausbach1 (RIP) Am: 14.03.2020 10:25:43 Gelesen: 3664 # 1
Japan 26.01.1974 - MiNr. 1197-1198 bzw. Block 88 (144 x 94 mm) - Goldene Hochzeit des Kaiserpaares Am 26. Januar 1924 heiratete Prinz Hirohito (29.01.1901 - 07.01.1989) - Kaiser/Staatsoberhaupt 1926 - seine Cousine Nagako (06.03.1903 - 16.06.2000) Glückauf! Claus
mausbach1 (RIP) Am: 03.09.2021 10:49:25 Gelesen: 3240 # 2
Japan 14.05.2009 - MiNr. 4869-4873 / Block 205 (93 x 175 mm) – 60. Jahrestag des Kommunalverwaltungsgesetztes Präfekturen sind eine Gebietskörperschaft in Japan. Als Einheitsstaat ist Japan von oben herab eigentlich flächendeckend in drei Verwaltungsebenen gegliedert: Die heute 47 Präfekturen (siehe Liste der Präfekturen Japans) bilden dabei die mittlere Verwaltungsebene zwischen dem Zentralstaat und den Gemeinden.[1] Gruß Claus [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4fektur_(Japan)
mausbach1 (RIP) Am: 04.09.2021 10:20:01 Gelesen: 3196 # 3
Japan - Kleinbogen 09.01.2008 - MiNr. 4634-4643 KB (140 x 222 mm) Gruß Claus
Winni451 Am: 11.09.2021 09:26:46 Gelesen: 3132 # 4
Hallo, zur Olympiade in Tokyo wurden in Japan mehrere Blocks verausgabt. Beispielhaft nun die Michelnummer Block 68. Dieser wurde als Teil einer Serie aus 6 Blocks verausgabt und ist in dieser Serie die Nummer 2. Erstausgabe: 20.08.1964, Auflage 2 000 000. Der Block enthält Marken die bereits im Schalterbogen 1962 verausgabt wurden. Ich kenne kein Unterscheidungsmerkmal der Blockmarken zu den Bogenmarken. Der Block ist im Handel zudem mit angeblichen Muster-Stempel zu finden (hier sind üblicherweise für Block und Bogen unterschiedliche Musterstempel festzustellen). Weiterhin wurde Block 73 herausgegeben. Dieser zeigt 5 Marken mit verschiedenen Sportstätten und auf dem Zierfeld das Emblem der Olympiade. Der Block wurde wohl in folgendem Faltblatt eingelegt verkauft: Deckblatt / Innen / Rückseite Ersttag des Blocks: 10.10.1964 Grüße Winfried
Japanophilie Am: 21.12.2025 13:40:37 Gelesen: 1072 # 5
Liebe Mitsammler, Der Viererblock stammt aus einem Bogen der Japan zu 100 mon (Japan Nummer 2) der Platte 1. Die Positionen werden mit Position 3 / 4 und 11 / 12 angegeben (noch nicht überprüft). Auffällig sind die feinen Linien in den Zwischenstegen, über deren Existenz ich bisher noch keine gesicherte Theorie gelesen habe. In einem Artikel wurden diese Linien als Markierungen beschrieben (vielleicht für eine Art Lineal), um die Produktion der ersten japanischen Briefmarken zu beschleunigen oder zu vereinfachen. Es ist bekannt, dass der Graveur Atsutomo Matsuda nur etwa zwei Monate Zeit hatte, um die Briefmarken mit vier verschiedenen Nominalen zu entwerfen und den ersten Druckvorgang zu beginnen. Eine andere Erklärung ist ein unbeabsichtigtes Wasserzeichen durch die Zusammenfügung von 40 verschiedenen Klischees auf einer Druckplatte. Als Methode für die Behandlung der Platten wurde das Tiefdruckverfahren Ätzdruck verwendet. Ist euch die wahre Theorie bekannt bzw. kennt ihr eine ähnliche Markierung auf Bögen von anderen Ländern, sodass man dieses Wissen auf die Markierungen auf den japanischen Bögen übertragen kann? Liebe Grüße Sabrina
Japanophilie Am: 21.12.2025 16:18:45 Gelesen: 1050 # 6
Liebe Mitsammler, Da ich heute einige meiner Belege und Blocks scanne, kommt direkt noch eine Rarität (?) hinterher. Es handelt sich um die Neujahrsblock "Jahr des Tigers" von 1950. Ich habe den Block kürzlich durch eine Auktion erworben. Interessant war für mich der "Schmuckumschlag", der in dem Auktionskatalog auf dem Foto zu sehen war. Allerdings nicht der Block selbst, zum Glück konnte ich einige Tage vor der Auktion einen Blick auf das Los werfen. Es handelt sich vermutlich um eine Ministerausgabe, ausgeteilt an den Weltpostverein. Ich sammle das Thema "Neujahr in Japan" und habe bisher noch nie ein ähnliches Stück gesehen, deswegen musste es in meine Sammlung. Ausflug in die japanische Kultur: Haiku Der "Schmuckumschlag" hat sich als eine kleine Broschüre entpuppt. Wenn man diese aufschlägt, liest man zuerst ein Haiku. Es handelt sich dabei um die kürzeste Gedichtform der Welt. Ein Haiku besteht insgesamt aus 17 japanischen Silben, die sich folgendermaßen aufteilen: 5-7-5 Silben pro Zeile. Das Haiku in der Ministerausgabe lautet: Hatsu-Fuji no oki karikeru migiwa kana! von Fusei Oder: Ha-tsu-Fu-ji-no o-o-ki-ka-ri-ke-ru (das o ist ein langes o sozusagen) mi-gi-wa-ka-na! Wortwörtlich: hatsu-Fuji (初富士) – „der erste Fuji“ (der erste Anblick des Fuji im neuen Jahr) oki: ist ein Wort, das sich auf Gebiete entfernt von der Küste bezieht und normalerweise als "Hohe See" oder "offene See" übersetzt wird, es wird tatsächlich abgegrenzt von umi (Meer, Ozean) karikeru (駆り来る) herangetrieben kommen migiwa (汀) – Ufer, Strand kana (かな) ist hier eher schwierig zu übersetzen. Es bezeichnet kein Nomen oder Verb, sondern eine Art Ausruf (wie Ah! oder oh!), kann aber auch ein stilles Ergriffensein bedeuten. Deswegen ist es schwierig, Haiku in eine andere Sprache zu übersetzen, denn mitunter zerstört man dadurch die ganze Bedeutung. Ich habe versucht, mehr über das Haiku zu recherchieren, um den Sinn zu verstehen, allerdings bin bisher auf keinen Treffer im Internet gestoßen, was mich irritiert. Bis heute habe ich mich nicht großartig mit dem Thema Haiku beschäftigt, weil mir Poesie nicht liegt, daher weiß ich nicht, ob das Gedicht korrekt transkribiert wurde. Kommen wir zurück zum Block. Auf der nächsten Seite wird die Ausgabe zum Neujahr beschrieben und auch der Block ist enthalten. An den Ecken ist der Tigerblock in Metallklammern eingefasst. Über die Jahre haben die Klammern den Block an diesen Stellen etwas eingefärbt. Auf der Rückseite ist der Gummi vorhanden und es ist auch kein Bug zu sehen. Liebe Grüße Sabrina