Briefmarken Atteste

Thema:

DDR und VGO Bahnhofssendung

Fips002 Am: 08.02.2020 20:15:36 Gelesen: 3600 # 1
Bahnhofsendung von Stendal 12.2.1978 nach Halle. Nach Wegfall der bisherigen Bahnhofbriefe wurde probeweise ab 01. November 1953 Bahnhofsendungen eingeführt. Die Bahnhofsendungen waren innerhalb der DDR und im demokratischen Sektor von Groß-Berlin bis zu 5 kg zugelassen. Es bestand Freimachungszwang. Sonderbehandlungen, wie Nachnahme, Einschreiben, Wertangabe oder Sperrgut, war nicht zugelassen. Wurden Sendungen nicht rechtzeitig abgeholt am Bestimmungsort, so wurde gegen Zahlung der Eilzustellungsgebühr dem Empfänger diese durch Eilboten zugestellt. Der Versand von Bahnhofsendungen war spätestens 10 Tage vor der ersten Einlieferung zu beantragen. Die Kennzeichnung der Sendungen hatte durch einen roten Streifen um die Anschrift und den Vermerk "Bahnhofsendung" zu erfolgen. Die Beförderungsgebühr über 20g bis 250g betrug 0.40 DM, ab 01.07.1990 1,60 DM. Briefe als Bahnhofsendung durften nur unverschlossen befördert werden. Dieter
Seku Am: 08.02.2020 20:23:55 Gelesen: 3591 # 2
@ Fips002 [#1] Hallo Dieter, diese Bahnhofssendung hatten wir schon [1]. Auch dort war es falsch mit nur einem "s" geschrieben. So findet man das Thema schwer in der Suchfunktion. Mit Gruß Günther [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=110133#M24 [Zweites "s" redaktionell in der Überschrift eingefügt]
Fips002 Am: 08.02.2020 20:39:36 Gelesen: 3576 # 3
@ Seku [#2] Hallo Günther, Du hast Recht, Es muss Bahnhofssendung heißen. Ich habe die Bahnhofssendung näher erläutert, was bisher noch nicht erfolgte. Gruß Dieter
HWS-NRW Am: 12.09.2024 12:12:03 Gelesen: 2104 # 4
Hallo in die Runde, nach über drei Jahren "Ruhe" in diesem Thread etwas Neues: Großformatige (DIN A 4) Bahnhofssendung des Graphik-Großbetriebes "Karl-Marx-Werk" aus Plössneck, die Gebühr von 60 Pfennigen ausgewiesen mit einem Absenderfreistempel. Interessant sind die zwei Schreibvarianten des Absendeortes. mit Sammlergruß Werner
JoshSGD Am: 12.09.2024 14:40:56 Gelesen: 2079 # 5
@ HWS-NRW [#4] Hallo Werner, das lag daran, dass es zu dieser Zeit noch keinen Großbuchstaben für das "ß" gab. 1969 gab es in der DDR noch Diskussionen, wie ein Großbuchstabe "ß" aussehen soll. Daher sollte für die Großschreibung "-SS" oder auch "-SZ" verwendet werden. Gruß Josh
HWS-NRW Am: 12.09.2024 14:51:43 Gelesen: 2076 # 6
Hallo Josh, danke für den Hinweis ! ... und ganz aktuell: Auf diesen Beleg warte ich noch, aber zumindest kann ich die Gebühr von 40 Pfennigen hiermit gut dokumentieren. Da ich aber nur Belege mit Absenderfreistempeln suche, wird es ein "kleines Thema" in meiner umfangreichen AFS-Sammlung bleiben. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 16.09.2025 17:32:27 Gelesen: 1518 # 7
Hallo am Abend, Heute kam ein weiterer Beleg dieser Versandform in meine Sammlung, der Beleg aufgegeben im "Verkehrsgebiet Ost" im Porto von 700 Pfg in 7010 LEIPZIG, die Sendung ging nach Berlin. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 11.12.2025 14:13:48 Gelesen: 1253 # 8
Hallo. Wieder eine Sendung nach BERLIN, das Entgelt von 850 Pfg (VGO) entrichtet mit AFS des graph. Grossbetriebes. Eine schöne Adventzeit Werner
Josch Am: 09.04.2026 17:13:00 Gelesen: 897 # 9
Bahnhofssendung, 1017 Berlin 17, 23.06.91. Regelmäßige Einlieferung einer Sendung über 500 g - 1000 g: 2,40 DM. [ Grüße Josch
Josch Am: 09.04.2026 17:18:16 Gelesen: 894 # 10
Bahnhofssendung: Leipzig, 06.11.90. Unregelmäßige Einlieferung: 3,50 DM, plus Beförderungsgebühr für eine Sendung über 2000 g - 5000 g: 5,00DM. Gesamtgebühr: 8,50 DM. Grüße Josch
Totalo-Flauti Am: 02.08.2026 20:11:52 Gelesen: 134 # 11
Liebe Sammlerfreunde,

der graphische Großbetrieb INTERDRUCK sandte einen Brief per Bahnhofssendung am 21.04.1986 an den Berliner Verlag Volk und Wissen. Der Brief wurde mit dem D 718 expediert. Auf Grund des im AFS eingestellten Portos handelt es sich wohl um eine unregelmäßige Einlieferung zu 2,00 Mark. Die restlichen 80 Pfennig deckten die Gewichtsstufe 500 bis 1000 Gramm ab.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.