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Alliierte Besetzung Bizone Paketkarten

mausbach1 (RIP) Am: 11.01.2020 10:43:55 Gelesen: 6703 # 1
Freudenberg 07.1.51 von Freudenberg (Kr Siegen) nach Glaubitz b. Riesa/Sa. - Zustellvermerk: Selbst zugestellt 12.6.?? Unterschrift Gewicht 2,5 (kg) - Porto 105 (Pf) - Frankatur MiNr. 82 eg, 96 wg Glückauf! Claus
GSFreak Am: 27.11.2022 19:54:34 Gelesen: 5539 # 2
Hallo zusammen, hier eine Paketkarte mit Einzelfrankatur der Mi.-Nr. 960 (2. Kontrollratsausgabe) als Freimachung für ein 2,8 kg Paket nach Haar bei München, aufgegeben in Memmingen (Amerik. Zone) am 19.12.1947. Interessant ist auch die Angabe unterhalb des Ortsnamens "Memmingen" auf dem Paketnummerzettel: "Stalag VII B - Pa.Prü.St." Das Stalag VII B in Memmingen wurde im Sommer 1940 zur Entlastung des Stammlagers VII A Moosburg für den Regierungsbezirk Schwaben errichtet. 1945 wurde das Stammlager aufgelöst (Stadtarchiv Memmingen). Insofern handelt es sich um einen Aufbrauch dieses Paketnummerzettels. Pa.Prü.St. dürfte für Paketprüfstelle gestanden haben. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 29.01.2023 19:10:18 Gelesen: 5307 # 3
Hallo zusammen, hier eine vollständige Paketkarte mit MeF der Mi.-Nr. 39II (20-er Bogenteil vom Oberrand) als Freimachung für ein 6,9 kg schweres Paket von Dedelsdorf über Wittingen (Han), entwertet mit OTG WITTINGEN (HAN) vom 10.08.1948, nach Wanne-Eickel, Ankunftstempel WANNE-EICKEL vom 12.08.1948. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 17.02.2025 12:03:51 Gelesen: 4127 # 4
Hallo zusammen, hier eine Paketkarte für ein 4 kg schweres Paket von Hof (Saale) - Amerikanische Zone - vom 10.09.1947 nach Marktredwitz - ebenfalls Amerikanische Zone - , freigemacht mit 60 Rpf. der 2. Kontrollratserie. Rückseitig Ankunftstempel MARKTREDWITZ vom 11.09.1947 (aptierter Ortswerbestempel). Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde eine ehemalige Hitler-Ganzsachenkarte Deutsches Reich P 314IIa. Die im Buchdruck erfolgte Entnazifizierung ist entweder ddirekt im Herstellungsprozess der Paketkarte erfolgt oder erfolgte zuvor zwecks Herstellung von Postkartenformblättern. Mutmaßlich ist dieser Art Überdruck durch die RPD Nürnberg veranlasst. Ein aussagekräftiger Beleg für die Papierknappheit nach dem 2. Weltkrieg. Das ist eine von weit über Tausend Paketkarten aus dem Nachlass eines befreundeten Sammlers (alles aus dem Zeitraum 1946-1950 und abzugeben). Aus diesem Fundus werde ich auf Philaseiten nach und nach viele m.E. interessante Stücke zeigen/vorstellen. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 18.02.2025 19:57:39 Gelesen: 4072 # 5
Hallo zusammen, Aufbrauch von Feldpost-Paketnummerzetteln: Paketkarte für ein 2 Kg schweres Paket von Schonungen vom 19.09.1946 nach Frankfurt a. Main, EF 80 Rpf. 1. Kontrollratserie. Rückseitig Ankunfstempel FRANKFURT (MAIN) 21 vom 21.09.1946. Paketkarte für ein 6,5 Kg schweres Paket, aufgegeben in Obershagen, vom 28.11.1947 nach Berlin-Friedenau. Obershagen über Lehrte war eine Poststelle II (entsprechender Stempel vorschriftsmäßig auf der Rückseite, links oben). Erst im Leitpostamt Lehrte wurde der Paketnummerzettel aufgebracht und die Freimarken entwertet. Die Freigebühr von 2 RM wurde durch acht Freimarken der 1. Kontrollratsserie auf Vorder- und Rückseite verklebt. Es findet sich kein Ankunftstempel. Paketkarte für ein 4 Kg schweres Paket von Otterndorf (Niederelbe) vom 07.11.1947 nach Berlin-Friedenau. MeF 60 Rpf. 1. Kontrollratserie. Rückseitig Ankunftstempel BERLIN-FRIEDENAU vom 04.12.1947. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 21.02.2025 11:15:00 Gelesen: 4019 # 6
Hallo zusammen, hier eine Paketkarte für ein 1,54 kg schweres Wertpaket (Beutelstück, entsprechender Aufkleber "B") von Ansbach 2 (die Angabe Mittelfr fehlt eigentlich) - Amerikanische Zone - vom 05.03.1948 nach Sonthofen im Allgäu - ebenfalls Amerikanische Zone - , freigemacht mit 3 x 1 RM und 1 x 30 Rpf der 1. Kontrollratserie, entwertet Doppelkreisstegstempel ANSBACH (MITTELFR), UB "d". Zusätzlich ein fast 8 cm langer Einzeiler "Zustellgebühr bezahlt" in rot. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 21.02.2025 11:59:58 Gelesen: 4008 # 7
Hallo zusammen, hier eine Paketkarte für ein 5 kg schweres Nachnahmepaket von (16) HÜNFELD am 18.06.1948 nach Rauschenberg, Kr. Marburg. Vorderseitig Ankunftstempel RAUSCHENBERG 23.06.1948 Es ist damit wieder ein Währungsreform-Überroller. Die Annahme des Paketes wurde verweigert und das Paket nach Hünfeld zurückgeschickt. Der entsprechende Klebezettel mit dem Grund der Rücksendung und Angabe der Rücksendegebühr wurde offenbar am 24.06.1948 in KIRCHHAIN (BZ KASSEL) angeklebt. Das Paket war am 26.06.1948 in Hünfeld wieder zurück. Insgesamt MeF 50 Rpf. der I. Kontrollratserie, leider eine Marke unsauber abgetrennt. Insgesamt m.E. ein eindruckvoller Beleg mit 4 unterschiedlichen Ortagesstempeln auf der Vorderseite. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 22.02.2025 19:50:34 Gelesen: 3969 # 8
Hallo zusammen, hier eine Paketkarte für ein 3,5 kg schweres Paket von Kassel-Kirchditmold vom 30.04.1948 nach Wehrda bei Hünfeld (alles Amerikanische Zone). EF 60 Rpf. der II.Kontrollratserie. Der Paketnummerzettel weist einen Druckfehler auf. Es fehlt das "l" in "Kirchditmo ld". Ankunftstempel (16) HÜNFELD vom 03.05.1948 auf der Rückseite. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 24.02.2025 11:31:56 Gelesen: 3921 # 9
Hallo zusammen, "Auch ein Rücken kann entzücken" - siehe auch [#4] Hier eine Paketkarte für ein 8,5 kg schweres Paket von Landshut (Bay) 2 vom 30.12.1947 nach Lengsdorf. Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde eine Fahne für Beutel mit Feldpostbriefen. Gleiches gilt für diese Paketkarte für ein 3 kg schweres Paket von Lalling vom 13.04.1948 nach Eglfing, hier Ankunftstempel HAAR (b. MÜNCHEN) vom 16.04.1948 auf der Rückseite. Wieder Belege, die die Papierknappheit in der Nachkriegszeit dokumentieren. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 25.02.2025 12:14:46 Gelesen: 3891 # 10
" Auch ein Rücken kann entzücken" - es geht weiter Hier eine Paketkarte für ein 4 kg schweres Paket von Hölsbrunn vom 21.08.1947 nach Unterheufeld, MeF der 45 Rpf. I.Kontrollratsserie, entwertet mit wiederverwendetem bayerischen Zweikreisstempel HOELSBRUNN. Zusätzlich ein Einzeiler: "Zustellgebür bezahlt.". Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde ein Feldpostkarten-Formblatt; Druckvermerk: StdW.(11.39). Hier eine Paketkarte für ein 3 kg schweres Paket von Rain (Lech) vom 18.03.1948 nach Vorra an der Regnitz, MeF der 50 Rpf. I.Kontrollratsserie. Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde ein Münzrollenpapier. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 11.03.2025 21:38:33 Gelesen: 3813 # 11
Hallo zusammen, "Auch ein Rücken kann entzücken" - es geht weiter Eine Paketkarte für ein 11,5 kg schweres Paket von NEUSTADT (b. COBURG) vom 09.06.1948 nach Frankfurt/Main, MiF der I. und II. Kontrollratsserie. Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde ein Feldpostkarten-Formblatt; Druckvermerk: Sch K 1.43. Im Gegensatz zu der oberen Paketkarte in [#10] sind die zur Feldpostkarte gehörenden Druckbereiche nur relativ zart durchgekeuzt. Rückseitig findet sich auch der Ankunftstempel FRANKFURT-ESCHERSHEIM vom 17.06.1948. Hier eine Paketkarte für ein 3 kg schweres Paket von ERGOLDSBACH vom 10.01.1948 nach Velden b. Hersbruck, MiF der I.und II. Kontrollratsserie. Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde ein Feldpostkarten-Formblatt; Druckvermerk: StdW. (11.39). Im Gegensatz zu den entsprechenden anderen Paketkarten sind die zur Feldpostkarte gehörenden Druckbereiche nicht durchgekeuzt. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 14.03.2025 09:13:18 Gelesen: 3766 # 12
Hallo zusammen, hier eine Pakertkarte für ein 19,5 kg schweres, dringendes Paket (erlaubt waren seinerzeit Pakete bis 20 kg) von ZEUTERN über Bruchsal (Amerikanische Zone) vom 22.11.1948 nach Duisburg-Wedau (Britische Zone). ZEUTERN über Bruchsal war eine Poststelle I, verwendet wurde ein Blanko-Paketnummernzettel mit gestempeltem R3 des Poststellennamens. Die Freigebühr betrag 6,90 Mark, verklebt wurden Bautenseriemarken: 10 x 93 wg und 15 x 76 wg. Ankunftstempel DUISBURG_WEDAU auf der Rückseite oben rechts vom 23.11.1948. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 15.03.2025 11:11:43 Gelesen: 3691 # 13
Hallo zusammemn, hier eine grüne Paketkarte für ein 18,5 kg schweres Paket von ERKELENZ am 06.10,1947 nach Essen-West. Die Freigebühr von 2,90 RM ist verklebt mit Marken der I. Kontrollratsserie. Ankunfstempel ESSEN 9 vom 10.10.1947 auf der Rückseite. Auf der Vorder- und Rückseite noch zusätzlich der Abholstempel des Postamtes Essen 1 mit den Öffnungszeiten. Desweiteren auf der Vorderseite ein R3 " Das Ablösen von Marken ist strafbar / §133 u. 216 St. G. P." Die Paketkarten mit den aufgeklebten Briefmarken gingen bei der Paketeinlieferung in das Eigentum der Post über. Weder der Empfänger noch der Postbeamte durften Marken von der Paketkarte ablösen. Zur Erinnerung an diese Vorschrift dieser Nebenstempel. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 16.03.2025 11:20:12 Gelesen: 3660 # 14
Hallo zusammen, hier eine Paketkarte für zwei Pakete aus LISPENHAUSEN über BEBRA vom 08.05.1948 nach Eiterfeld bei Hünfeld. Die Freigebühr wurde mit zwei 60 Rpf. Marken der II. Kontrollrsatsserie verklebt. Verwendet wurden zwei Selbstbucher-Paketnummernzettel aus Hönebach (Fa. V.W.Günther): Orts- und Firmenname sind mit Tinte durchgestrichen und der Ortname "Lispenhausen" als Einzeiler aufgestempelt. Ankunftstempel "EITERFELD über HÜNFELD" vom 11.05.1948 rückseitig (Stempel aptiert). Hönebach und Lispenhausen liegen etwa 16 km auseinander. 2 Pakete auf einer Paketkarte waren eigentlich seinerzeit nicht erlaubt. Beste Grüße Ulrich
GSFreak Am: 17.03.2025 11:20:44 Gelesen: 3629 # 15
Hallo zusammen, hier eine Paketkarte für drei jeweils 19 kg schwere Pakete aus Würding über Pocking (Niederbayern) vom 03.09.1947 nach Zaunmühle (Post Wegscheid). Die Freigebühr von 9,60 RM wurde durch Marken der I. und II. Kontrollratsserie auf der Rückseite verklebt, darunter ein Sechserblock der 959. Entwertet sind die Marken mit dem bayerischen Zweikreisstempel WÜRDING. Kein Ankunftstempel. Zusätzlich auf der Vorderseite im zugehörigen Vordruckfeld der Handstempel "Zustellgebühr bezahlt". Die drei Paketnummernzettel wurden nicht gemäß Allgemeiner Dienstanweisung (ADA) verklebt. Beste Grüße Ulrich
HWS-NRW Am: 11.07.2025 15:58:15 Gelesen: 3198 # 16
Hallo in die Runde. Diese Paketsendung wurde im April 1948 durch den seit 1845 bestehenden Neukirchener Erziehungsverein, tätig in NEUNKIRCHEN (KR. MOERS) versandt, seinerzeit nutzte die Firma eine Absenderfreistempel-Maschine (E-20) mit einem nicht gut ersichtlichen Werbesignet (eventuell ein Schwan), die Gebühr von 120 Rpf entrichtet für eine Sendung bis 150 km. Man bezeichnet sie auch als Selbstbucher-Paketkarte. mit Sammlergruß Werner
bovi11 Am: 31.08.2025 10:34:49 Gelesen: 2839 # 17
Hier eine Paketkarte der Weberei Gebrüder Diehm in Lauterbach (amerikanische Zone) an die Badische Anilin- und Soda-Fabrik (BASF) in Ludwigshafen (französische Zone). Das Paket wurde unfrei versandt; Notopfermarke Nr. 1 W entwertet mit dem Tagesstempel LAUTERBACH (HESS) -9.12.48 Rückseitig roter Eingangsstempel ( ) LUDWIGSHAFEN (RHEIN) 1 12.12.48 Bemerkenswert ist die Klammer vor der Ortsangabe, offenbar mit aptierter Postleitzahl 18, damit später die Postleitzahl 22b eingefügt werden konnte. Warum ist der Stempelabschlag rot?
bernhard Am: 31.08.2025 12:11:18 Gelesen: 2814 # 18
@ bovi11 [#17] Mit deiner Vermutung liegst du richtig! Die PLZ (18) wurde bei deinem Stempel aptiert. Es gibt aber auch viele Stempel, die genau so hergestellt wurden, da die genaue PLZ noch in der Schwebe war. Nachfolgend einige Abschläge von neu hergestellten Tagesstempel der Fa. Braungardt, Gauting. Neu hergestellte Tagesstempel Ludwigshafen (Rhein) in den Varianten PLZ 18, leerer Klammer ohne PLZ und PLZ 22b Viele Grüße Bernhard
bovi11 Am: 31.08.2025 12:31:53 Gelesen: 2806 # 19
@ bernhard [#18] Hallo Bernhard, ja, ich habe etliche Stempel aus der französischen Zone, die eine leere Klammer haben. https://fg-fz.de/wp-content/uploads/2015/07/RdBrf138_web.pdf Seiten 11-17 Warum wurde der Stempel in rot angeschlagen? Hier gibt es den Stempel auch in rot und auch auf einer Paketkarte: https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-bilder.php?id=978440 Grüße Dieter
bernhard Am: 31.08.2025 14:21:36 Gelesen: 2791 # 20
@ bovi11 [#19] Warum wurde der Stempel in rot angeschlagen?Warum wurde der Stempel in rot angeschlagen? Hallo Dieter, ich kann nur vermuten, bin mir aber zu 91,65% sicher ;-): Laut Paketkarte handelt es sich um ein normales Paket, ein Ankunftsstempel war hier nicht vorgeschrieben (kommt aber manchmal vor). Das Paket war jedoch unfrei eingeliefert, d.h. die Gebühr musste kpl. vom Empfänger bezahlt werden (200 (Pfg) in Blaustift). Zur Dokumentation, dass diese bezahlt wurde, wurde der Tagesstempel in rot abgeschlagen. Diese Handhabung war vermutlich intern so geregelt. Man sparte sich einen zusätzlichen Stempelabdruck "Gebühr bezahlt". Die Paketkarte verblieb ja im Postamt und konnte als als erledigt abgelegt werden. Bei Verwendung eines Tagesstempel mit integriertem Freivermerk wäre der ganze Vorgang einleuchtender. Dieser hätte ja ebenfalls in roter Farbe abgeschlagen werden müssen, stand aber möglicherweise nicht zur Verfügung. Viele Grüße Bernhard
bovi11 Am: 31.08.2025 14:39:02 Gelesen: 2784 # 21
@ bernhard [#20] So wird es wohl gewesen sein. ;-)
ArGe Baltikum Am: 07.09.2025 15:08:20 Gelesen: 2676 # 22
Hallo zusammen, ich habe folgende Fragen zu der gezeigten Paketkarte: 1. Was belegt sie? Ist das ein Zahlbeleg für ein Paket? Der würde aber normalerweise beim Absender verbleiben. Die Karte wurde aber offensichtlich mitgeschickt, denn auf der Rückseite ist ein Empfangsvermerk. Wurde die Karte dann an den Absender zurückgesandt (als Empfangsbestätigung)? 2. Wie kann ich die Frankatur nachvollziehen (das Postgebührenheft von Michel gibt keine Paketgebühren an) und was hat es mit der Freigebühr auf sich? Wäre für jede Aufklärung dankbar! Gruß Friedhelm
Frankenjogger Am: 07.09.2025 18:05:31 Gelesen: 2651 # 23
@ ArGe Baltikum [#22] Zu 1) Die Paketkarten verblieben bei der Post, blieben auch Eigentum der Post. Der Absender konnte eine Einliefrungsbescheinigung verlangen, diese kostete damals 20 Pf. Der Empfänger konnte den linken Abschnitt der Paketkarte behalten, der entsprechend bei deiner Paketkarte fehlt. Zu 2) Für Paketgebühren ist derzeit nur das Postbuch von Steven zielführend. Das Paket zu deiner Paketkarte wog 3 kg und ging von Augsburg nach Eichstädt. Die Gebühr betrug bis 5 kg in der Entfernungszone 1 (bis 75 km) 60 Pf. Bei der Aufgabe wurde die Zustellgebühr von 30 Pf mit bezahlt (war nicht unbedingt erforderlich), somit zusammen 90 Pf. Schönen Sonntag, Klemens
ArGe Baltikum Am: 07.09.2025 18:15:43 Gelesen: 2645 # 24
@ Frankenjogger [#23] Vielen Dank!
HWS-NRW Am: 20.08.2026 12:34:44 Gelesen: 200 # 25
Hallo. Paketsendung im Gewicht von 1,5 Kg, versandt im Juni 1946 im Porto von 60 Rpf von SYKE aus in Richtung Seckenhausen, zur Verwendung kam noch ein altes Formular "Frei durch Ablösung Nr. 21 - Preuß. Landrat", ferner nutzte man einen aptierten AFS, bei dem der Reichsadler entfernt worden ist, der Tagesortsstempel von Syke stammt auch noch aus Reichspostzeiten. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 21.08.2026 15:34:29 Gelesen: 140 # 26
Hallo. Am 9.Juni 1949 wurde diese Paketsendung im Porto vonn 90 Rpf in DELMENHORST aufgegeben, versandt wurde es (als Selbstbucher)-Sendung der Korkenfabrik J.H. Tönnjes, das Porto freigemacht seitlich auf dem Formular mit einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen "Deutsche Post". mit Sammlergruß Werner
bovi11 Am: 21.08.2026 17:03:23 Gelesen: 119 # 27
@ HWS-NRW [#26]

Notopfermarke = Nr. 2 B (BW oder BZ je nach Wasserzeichen).
Die unregelmäßige Zähnung ist der der 2 B normal. Die Zähnung soll dreiseitig K 14 und an der Ober- oder Unterseite L 11 3/4 sein.
HWS-NRW Am: 23.08.2026 10:40:04 Gelesen: 8 # 28
Hallo Bovi und Danke für den Hinweis bei Notopfermarke. Heute eine Nachnahme-Selbstbucher-Paketsendung im Entgelt von 100 Rpf (80+20) mit einem interessanten Paketnummernzettel, das Entgelt freigemacht mit einer Francotyp-Maschine mit teilaptierten Wertrahmen (hier wurde schon die neue Antiqua-Schrift verwendet), über den ich mich besonders freue. Wie der schwarze Mehrzeil-Stempel (Hellefeld) unterhalb des AFS benannt wird, weiß ich leider nicht. mit Sammlergruß Werner