07.1.51 von Freudenberg (Kr Siegen) nach Glaubitz b. Riesa/Sa. - Zustellvermerk: Selbst zugestellt 12.6.?? Unterschrift
Gewicht 2,5 (kg) - Porto 105 (Pf) - Frankatur MiNr. 82 eg, 96 wg
Glückauf!
Claus
Alliierte Besetzung Bizone Paketkarten
07.1.51 von Freudenberg (Kr Siegen) nach Glaubitz b. Riesa/Sa. - Zustellvermerk: Selbst zugestellt 12.6.?? Unterschrift
Gewicht 2,5 (kg) - Porto 105 (Pf) - Frankatur MiNr. 82 eg, 96 wg
Glückauf!
Claus

Interessant ist auch die Angabe unterhalb des Ortsnamens "Memmingen" auf dem Paketnummerzettel: "Stalag VII B - Pa.Prü.St."
Das Stalag VII B in Memmingen wurde im Sommer 1940 zur Entlastung des Stammlagers VII A Moosburg für den Regierungsbezirk Schwaben errichtet. 1945 wurde das Stammlager aufgelöst (Stadtarchiv Memmingen). Insofern handelt es sich um einen Aufbrauch dieses Paketnummerzettels. Pa.Prü.St. dürfte für Paketprüfstelle gestanden haben.
Beste Grüße
Ulrich

Beste Grüße
Ulrich

Das ist eine von weit über Tausend Paketkarten aus dem Nachlass eines befreundeten Sammlers (alles aus dem Zeitraum 1946-1950 und abzugeben). Aus diesem Fundus werde ich auf Philaseiten nach und nach viele m.E. interessante Stücke zeigen/vorstellen.
Beste Grüße
Ulrich

Paketkarte für ein 2 Kg schweres Paket von Schonungen vom 19.09.1946 nach Frankfurt a. Main, EF 80 Rpf. 1. Kontrollratserie. Rückseitig Ankunfstempel FRANKFURT (MAIN) 21 vom 21.09.1946.

Paketkarte für ein 6,5 Kg schweres Paket, aufgegeben in Obershagen, vom 28.11.1947 nach Berlin-Friedenau. Obershagen über Lehrte war eine Poststelle II (entsprechender Stempel vorschriftsmäßig auf der Rückseite, links oben). Erst im Leitpostamt Lehrte wurde der Paketnummerzettel aufgebracht und die Freimarken entwertet. Die Freigebühr von 2 RM wurde durch acht Freimarken der 1. Kontrollratsserie auf Vorder- und Rückseite verklebt. Es findet sich kein Ankunftstempel.

Paketkarte für ein 4 Kg schweres Paket von Otterndorf (Niederelbe) vom 07.11.1947 nach Berlin-Friedenau. MeF 60 Rpf. 1. Kontrollratserie. Rückseitig Ankunftstempel BERLIN-FRIEDENAU vom 04.12.1947.
Beste Grüße
Ulrich

Beste Grüße
Ulrich


Es ist damit wieder ein Währungsreform-Überroller. Die Annahme des Paketes wurde verweigert und das Paket nach Hünfeld zurückgeschickt. Der entsprechende Klebezettel mit dem Grund der Rücksendung und Angabe der Rücksendegebühr wurde offenbar am 24.06.1948 in KIRCHHAIN (BZ KASSEL) angeklebt.
Das Paket war am 26.06.1948 in Hünfeld wieder zurück. Insgesamt MeF 50 Rpf. der I. Kontrollratserie, leider eine Marke unsauber abgetrennt. Insgesamt m.E. ein eindruckvoller Beleg mit 4 unterschiedlichen Ortagesstempeln auf der Vorderseite.
Beste Grüße
Ulrich

Beste Grüße
Ulrich

Hier eine Paketkarte für ein 8,5 kg schweres Paket von Landshut (Bay) 2 vom 30.12.1947 nach Lengsdorf. Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde eine Fahne für Beutel mit Feldpostbriefen.

Gleiches gilt für diese Paketkarte für ein 3 kg schweres Paket von Lalling vom 13.04.1948 nach Eglfing, hier Ankunftstempel HAAR (b. MÜNCHEN) vom 16.04.1948 auf der Rückseite.
Wieder Belege, die die Papierknappheit in der Nachkriegszeit dokumentieren.
Beste Grüße
Ulrich

Hier eine Paketkarte für ein 4 kg schweres Paket von Hölsbrunn vom 21.08.1947 nach Unterheufeld, MeF der 45 Rpf. I.Kontrollratsserie, entwertet mit wiederverwendetem bayerischen Zweikreisstempel HOELSBRUNN. Zusätzlich ein Einzeiler: "Zustellgebür bezahlt.". Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde ein Feldpostkarten-Formblatt; Druckvermerk: StdW.(11.39).

Hier eine Paketkarte für ein 3 kg schweres Paket von Rain (Lech) vom 18.03.1948 nach Vorra an der Regnitz, MeF der 50 Rpf. I.Kontrollratsserie. Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde ein Münzrollenpapier.
Beste Grüße
Ulrich

Eine Paketkarte für ein 11,5 kg schweres Paket von NEUSTADT (b. COBURG) vom 09.06.1948 nach Frankfurt/Main, MiF der I. und II. Kontrollratsserie.
Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde ein Feldpostkarten-Formblatt; Druckvermerk: Sch K 1.43. Im Gegensatz zu der oberen Paketkarte in [#10] sind die zur Feldpostkarte gehörenden Druckbereiche nur relativ zart durchgekeuzt. Rückseitig findet sich auch der Ankunftstempel FRANKFURT-ESCHERSHEIM vom 17.06.1948.

Hier eine Paketkarte für ein 3 kg schweres Paket von ERGOLDSBACH vom 10.01.1948 nach Velden b. Hersbruck, MiF der I.und II. Kontrollratsserie. Verwendet für den Druck dieser Paketkarte wurde ein Feldpostkarten-Formblatt; Druckvermerk: StdW. (11.39). Im Gegensatz zu den entsprechenden anderen Paketkarten sind die zur Feldpostkarte gehörenden Druckbereiche nicht durchgekeuzt.
Beste Grüße
Ulrich

Beste Grüße
Ulrich

Beste Grüße
Ulrich

2 Pakete auf einer Paketkarte waren eigentlich seinerzeit nicht erlaubt.
Beste Grüße
Ulrich

Beste Grüße
Ulrich
Diese Paketsendung wurde im April 1948 durch den seit 1845 bestehenden Neukirchener Erziehungsverein, tätig in NEUNKIRCHEN (KR. MOERS) versandt, seinerzeit nutzte die Firma eine Absenderfreistempel-Maschine (E-20) mit einem nicht gut ersichtlichen Werbesignet (eventuell ein Schwan), die Gebühr von 120 Rpf entrichtet für eine Sendung bis 150 km. Man bezeichnet sie auch als Selbstbucher-Paketkarte.
mit Sammlergruß
Werner

Neu hergestellte Tagesstempel Ludwigshafen (Rhein) in den Varianten PLZ 18, leerer Klammer ohne PLZ und PLZ 22b
Viele Grüße
Bernhard
Paketsendung im Gewicht von 1,5 Kg, versandt im Juni 1946 im Porto von 60 Rpf von SYKE aus in Richtung Seckenhausen, zur Verwendung kam noch ein altes Formular "Frei durch Ablösung Nr. 21 - Preuß. Landrat", ferner nutzte man einen aptierten AFS, bei dem der Reichsadler entfernt worden ist, der Tagesortsstempel von Syke stammt auch noch aus Reichspostzeiten.
mit Sammlergruß Werner
Am 9.Juni 1949 wurde diese Paketsendung im Porto vonn 90 Rpf in DELMENHORST aufgegeben, versandt wurde es (als Selbstbucher)-Sendung der Korkenfabrik J.H. Tönnjes, das Porto freigemacht seitlich auf dem Formular mit einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen "Deutsche Post".
mit Sammlergruß Werner
Heute eine Nachnahme-Selbstbucher-Paketsendung im Entgelt von 100 Rpf (80+20) mit einem interessanten Paketnummernzettel, das Entgelt freigemacht mit einer Francotyp-Maschine mit teilaptierten Wertrahmen (hier wurde schon die neue Antiqua-Schrift verwendet), über den ich mich besonders freue.
Wie der schwarze Mehrzeil-Stempel (Hellefeld) unterhalb des AFS benannt wird, weiß ich leider nicht.
mit Sammlergruß Werner