Briefmarken Atteste

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Schweizer Feldpost

1 Pf Am: 25.11.2019 10:45:29 Gelesen: 4830 # 1
Da geht es in der Schweiz im Manöver wohl doch nicht so friedlich zu, wie dieser Beleg zeigt ! Wird da scharf geschossen ? Ein Brief, am 05.04.89 aufgegeben als Bundes - MARINESCHIFFSPOST EINSCHREIBEN an Bord des Schnellboot "SPERBER" in die Schweiz. Empfänger war ein Sergeant des schweizer Heeres, der sich vom 03.04. - 22.04.89 im Manöver befand. Der Brief ging mit dem Vermerk gefallen am 7.4.89 an den Absender zurück.
LK Am: 25.11.2019 11:28:46 Gelesen: 4820 # 2
@ 1 Pf [#1] Es ist eher anzunehmen, dass der Betreffende bei einem UN Einsatz in Namibia (daran war ein Kontingent der Swiss Army 1989 beteiligt) gefallen ist. Beste Grüße
1 Pf Am: 25.11.2019 13:11:27 Gelesen: 4801 # 3
@ LK [#2] Vielen Dank. Das war mir nicht bekannt. Sehr interessant für meine weitere Beleg-Beschreibung. Muß ich jetzt nur noch Genaueres raus bekommen. Gruß 1 Pf
LK Am: 25.11.2019 14:14:01 Gelesen: 4782 # 4
@ 1 Pf [#3] Als kleine Hilfe: https://de.wikipedia.org/wiki/Unterst%C3%BCtzungseinheit_der_Vereinten_Nationen_f%C3%BCr_die_%C3%9Cbergangszeit Lese den Einsatzzeitraum, die Kontingente und den Absatz gefallene Soldaten. Beste Grüße
10Parale Am: 18.08.2021 20:37:48 Gelesen: 4334 # 5
@ 1 Pf [#1] bin nicht sicher, ob diese Ansichtskarte in das Genre Feldpost Schweiz gehört. Abgestempelt 7.September 1910 in Grenchen. Grenchen ist eher bekannt für seine Uhrenindustrie. Wir sehen auf der Ansichtsseite einen militärischen Verbandsplatz im Gebirge. Es scheint sich um eine Übung zu handeln. Die Ansichtskarte war jedoch portofrei, da sie mit einem Stempel "MILITÄRDIENST KASERNE-BASEL" in violetter Farbe versehen wurde. Mir ist aber der Zusammenhang nicht ganz klar, weil die Karte nach Basel lief und nicht von Basel abging. Die Kaserne Basel wurde bis 1966 vom Bundesheer benutzt. Heute ist sie ein Veranstaltungsort, u.a. das weltberühmte Basler Tattoo (Militärkapellen aus aller Welt) findet dort jährlich statt und ist ein Besuchermagnet aus aller Welt. Liebe Grüße 10Parale
HWS-NRW Am: 18.08.2021 22:19:07 Gelesen: 4311 # 6
@ 10Parale [#5] Hallo 10Parale, natürlich ist es eine "Feldpost"-Karte, aber halt ausserhalb irgendeiner Kriegsaktion. Die Schweizer müssen immer wieder mal zu einer Reservisten-Übung einrücken und in dem Zeitraum können sie ihre Post natürlich portofrei an ihre Verwandten senden, hier scheint es sich um eine Sanitätsdienst-Abteilung zu handeln, die natürlich immer wieder mal übungsmäßig ihre Lazarett-Zelte aufbauen durften. mit Sammlergruß Werner
Shinokuma Am: 18.08.2021 23:24:21 Gelesen: 4301 # 7
Liebe Feldpost-Gemeinde! Der nachstehende Beleg zeigt, dass die Feldpost in der Schweiz zumindest zeitweilig auch philatelistisch ausgeschlachtet bzw. vermarktet wurde: Sicher gibt es noch viel mehr solcher Belege. Das soll Euch aber nicht die Freude am Sammeln echt gelaufener Feldpost-Briefe nehmen. Mit herzlichen Grüßen Gunther
HWS-NRW Am: 19.08.2021 10:21:46 Gelesen: 4272 # 8
@ Shinokuma [#7] Hallo Gunther, nun mach mal derartige (auch echt gelaufene) Feldpost nicht schlecht, so was gibt es auch z.B. von der Bundeswehr und sie wird gerne gesammelt. Ich verweise mal ganz dezent auf meine drei erstellten FP-Bücher, in denen es auch Belege "zwischen" den Kriegen gab und gibt. mit Sammlergruß Werner
Seku Am: 26.11.2022 17:09:42 Gelesen: 3670 # 9
@ Shinokuma [#7] Guten Abend Gunther, diese Marke ist auch heute noch im normalen Postverkehr anzutreffen, wie diese Abstempelung beweist Mi.-Nr. 1321 und 1385 Ich wünsche einen schönen Sonntag Günther
Briefuhu Am: 16.12.2022 19:01:20 Gelesen: 3542 # 10
Ansichtskarte von der Kleinen Scheidegg mit Eiger und Mönch gelaufen als Feldpost von am 20.12.1915 von Cham/Schweiz an einen Soldaten mit militärischer Einheitsanschrift. Handschriftlicher Vermerk Militärsache und Feldpost. Schönen Gruß Sepp
merkuria Am: 24.07.2023 19:17:47 Gelesen: 2930 # 11
@ Shinokuma [#7] @ HWS-NRW [#8] liebe Feldpostfreunde! Ich habe sicher nichts gegen solche gemachten Belege, jeder soll sich an dem erfreuen, was ihm Spass macht. Was mich stört ist, wenn schon solche Dinger als "Beleg" verkauft werden, sollten diese doch zumindest portogerecht sein. Dieser Beleg ist es garantiert nicht! Hätte man die zweite 50 Rappen Marke weggelassen, wäre alles perfekt. Frankatur gemäss Gebührenverordnung vom 01.01.1984 – 31.01.1991 (Briefgebühr) und 01.05.1989 – 31.01.1991 (Einschreibegebühr): Brief Inland bis 250 g = 0 Rappen (Feldpostaufgabe kostenlos, sonst 50 Rappen) Einschreibegebühr = 150 Rappen, ergibt 150 Rappen (1.50 Franken) Frankatur mit Schweiz Viererblock Mi Nr. 1385 und 2x Mi Nr. 1343 (entspricht 2.00 FR). Dieser Brief ist folglich mit 50 Rappen oder 25% überfrankiert! Die normale Briefpost ist bei Aufgabe in einem Feldpostamt für alle Militärdienstleistenden kostenlos. Sonderleistungen wie Einschreiben oder Express sowie Auslandstaxen sind jedoch zu bezahlen. Nicht-Militärdienstleistende dürfen gemäss Schweizer Feldpost-Reglement keine Postaufgabe bei der Feldpost tätigen, auch wenn Sie die Briefgebühr bezahlen möchten. Grüsse aus der Schweiz Jacques
DL8AAM Am: 08.02.2025 15:59:57 Gelesen: 1950 # 12
@ Shinokuma [#7], @ merkuria [#11] Hallo Jacques, interessanterweise tragen sämtliche dieser "Kartonphilatelie" Belege, die aus dem Dunstkreis des Jubiläums "100 Jahre Schweiter Feldpost (1889-1989)" stammen, so eine 2 Franken-Frankatur (für Einschreiben), zusammengesetzt durch verschiedenste Kombinationen, d.h. das scheint also irgendwie wirklich gewollt zu sein... siehe zum Beispiel: https://www.ebay.de/itm/133560875985 https://www.ebay.de/itm/167292362113 https://www.ebay.de/itm/196012955082 Im Netz kann man dutzende Angebote ähnlicher Belege aus den Jahren 1989 und 1990 finden. Ich habe hier kürzlich auch einen in einem Nachlaßkarton gefunden. Exakt so wie in [#7] gezeigt, inklusive Adressat, also zwar absolut nichts Neues, außer der Bestätigung, dass das damals eine wahrhaftige Massenproduktion war. Und wenn man genau hinschaut, kann man sogar erkennen, dass die Entwertung gedruckt und wohl nicht gestempelt wurde. Vermutlich mit so einem manuell bedienbaren 'Tischstempeldruckgerät'? Also nichts mit Bedarf und ich wage sogar zu bezweifeln, dass die Belege wirklich "postalisch" korrekt befördert wurden. Mein Beleg ist übrigens nicht verschlossen, d.h. die Verschlußklappe liegt frei beweglich einfach auf, ohne jegliche Beförderungsspuren. Einschreibe-Feldpost der Feldpoststation 132 ("FP 132"), Zudruck des Cachets "Infrantrie Schütze 132" mit Motiv Aufnäher der Truppengattung, gedruckte Entwertung FELDPOST / 132 / ★ POSTE DE CAMPAGNE ★ vom 24.01.1990. Beste Grüße Thomas
TTMarke Am: 20.06.2025 19:27:57 Gelesen: 1521 # 13
Hallo, eine Feldpostkarte abgestempelt am 30.12.1940 ins St. Gallen. Viele Grüße Thomas
Reini46 Am: 19.08.2025 10:51:25 Gelesen: 1192 # 14
Hallo, Bei diesem Brief der Bäcker Kompanie 5 sieht man keinen Absender, kein Datum ist ersichtlich, kein Absenderort. Er geht an die Sektion für Evakuationen & Dispensat in Bern. Auch das sagt mir nichts. Bei der Karte der Geb. Telegr.KP ist rückseitig der Ort Tscherlatsch sowie das Datum 30.5.40 zu sehen. Grüße Reini46