Thema:
Österreich Echt gelaufene Belege
Am: 07.08.2007 23:31:25
Gelesen: 45225
# 1
Aus dem Thema 'Philatelistische Frankatur' ausgelagert:
---
wp1970 Am: 07.08.2007 20:25:31 Gelesen: 24 # 55
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und lese seit wenigen Tagen mit. Da ich noch NIE in einem Forum GEPOSTET habe bin ich ein wenig nervös.
Zunächst möchte ich mich einmal kurz vorstellen: Ich bin 38, WEIBLICH und komme aus Österreich. Ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren das Sammeln wieder entdeckt. Der Bazillus hat mich erfasst und lässt mich nicht mehr los! Mein Sammelgebiet ist Österreich ab 1945, postfrisch, gestempelt und auf Brief. Wobei ich gleich beim Thema wäre.
Ich habe mir in den Kopf gesetzt jede Markenausgabe auf Brief gelaufen zu dokumentieren. Dabei werden verschiedenen Portostufen und Verwendungen beachtet. Dass man die Sondermarken nicht mehr so einfach in der Bedarfspost findet ist Tatsache auch in Österreich. Und wenn, dann sind sie tollsten Stücke verstempelt, die Marken eingerissen und verknickt.
Deshalb mache ich es auch so, dass ich Freunde, Arbeitskollegen und Bekannte für meine Frankaturen einsetzte und mir dann die Briefkuverts persönlich abhole.
Mir fehlen jedoch Sammler aus aller Welt, denen ich die Briefe mit den Frankaturen die ich gerne hätte, senden kann und die mir die Kuverts wieder retournieren. Natürlich würde ich selben Service bieten! Also bitte meldet euch - bin sofort dabei. Monatliche oder quartalsmässige Retournierung, alles ist möglich.
Beste Sammlergrüsse
Am: 07.08.2007 23:32:14
Gelesen: 45224
# 2
AfriKiwi Am: 07.08.2007 23:23:31 Gelesen: 4 # 57
@ wp1970
Hallo 'wp1970' und Willkommen auf den Philaseiten
"Mir fehlen jedoch Sammler aus aller Welt, denen ich die Briefe mit den Frankaturen die ich gerne hätte, senden kann und mir die Kuverts wieder retournieren. Natürlich würde ich selben Service bieten! Also bitte meldet euch - bin sofort dabei. Monatliche oder quartalsmässige Retournierung, alles ist möglich."
Das ist Tierquälerei (Witz) wenn man so schöne gestempelte Briefe erhält und sie zurückschicken muß ! Ausserdem suchst Du einen Briefumschlag Austausch mit guter Frankatur. Damit kann ich Dir leider nicht helfen. Briefe zurückschicken ist kein Problem wird sogar in einer Kunststoffhülle ohne Briefmarken versendet.
Kostet € 5 per Einschreiben und darf nicht dicker sein als 1 cm. Also können auch nicht zu viele per Einschreiben geschickt werden, sonst per Päckchen und das kostet schon das dreifache in Neuseeland.
Jedenfalls viel Spaß mit Deinem Hobby, andere Österreicher hier im Forum werden Dich schon unterstützen.
Erich
Am: 07.08.2007 23:55:25
Gelesen: 45216
# 3
Hallo wp1970,
erstmal herzlich willkommen im hiesigen Forum. Ich sammle Österreich ab 1945 ** und gestempelt, vielleicht könnten wir was arrangieren. Ich melde mich mal.
Am: 08.08.2007 18:20:22
Gelesen: 45191
# 4
@ wp1970
Sie sprechen mir aus der Seele, da ich genau die gleiche Hilfestellung such. Da kommen wir gut zusammen, ich melde mich noch direkt.
Henry
Am: 08.08.2007 19:06:39
Gelesen: 45188
# 5
Hallo zusammen,
da voll berufstätig kann ich nur immer abends die postings lesen und antworten.
Zunächst besten dank an Richard Ebert für die Eröffnung des neuen Themas für mich!
An Hermes65 und Henry, werde mich bei euch per PN melden.
Beste Grüsse
wp1970
Am: 08.08.2007 20:36:15
Gelesen: 45181
# 6
@ wp1970
Hallo, auch von mir ein herzlich willkommen in den philaseiten.
Zu Deinem Problem: Das geht doch einfacher. Sende einen Brief an Herrn Mustermann (oder ähnlich) postlagernd nach Peking, New York, oder Belgrad.
Zwei Wochen später sendet das dortige Postamt den Brief potofrei zurück, denn er wurde ja nicht abgeholt. Als gewisse zusätzliche Aufwertung hat dieser dann
auf der Rückseite noch den Abgangsstempel des dortigen Postamtes.
Viel Spaß, Pilatus
Am: 08.08.2007 20:50:51
Gelesen: 45179
# 7
@ Pilatus [#6]
So kann man das durchaus machen. Aus philatelistischer Sicht ist es aber nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, weil die Mache zu deutlich erkennbar ist. Da besteht doch zu sehr die Gefahr, dass man sich selbst zu sehr in die Tasche lügt. Aber - es kann und darf und soll jeder so sammeln, wie es ihm Spaß macht.
Henry
Am: 09.08.2007 00:54:15
Gelesen: 45167
# 8
Echt gelaufene Briefe aus Österreich oder sonst wo.
Vor viele Jahren hatte ich Briefmarken Sammler in andere Länder gefragt ob sie mir vorbereitete Einschreibbriefe an mich zurück schicken würden mit Begriff einem Ausgleich für die Mühe.
So habe ich dann ein Stoß Einschreibbrief gestaltet nach meinem Geschmack.
Nach einer Zeit kamen die Einschreibbriefe dann an und wenn sie nicht ankamen hatte ich Pech. So trafen Briefe EIN Jahr später ein von Venda, ein kleines Wunderwerk.
Heut zu Tage sind so viele Menschen auf Reisen, drück denen ein paar vorbereitete Briefe in der Hand für Rücksendungen. Es braucht auch nicht gerade Einschreiben zu sein.
Das 'Gelbe vom Ei' nicht gerade 100% philatelistisch aber für mich 110% befriedigend.
Erich
Am: 09.08.2007 20:03:08
Gelesen: 45154
# 9
@ AfriKiwi [#8]
Hallo Erich,
da verwechselst Du etwas Gravierendes: Bei "postlagernd" ist die Mache aus dem Vermerk bereits erkennbar. Wenn Du die Briefe jemandem mitgibst, sind solche Kennzeichen nicht vorhanden.
Das ist der kleine Unterschied, der sich in den Verwertungsmöglichkeiten im Markt eventuell groß niederschlägt.
Gruß
Henry
Am: 09.08.2007 21:38:31
Gelesen: 45149
# 10
@ Henry [#9]
Danke für Deinen Hinweis. Das stimmt schon wie Du es vergleichrnd geschildert hast.
Ich meine man braucht auch nicht immer die 100% philatelistischen Stücke zeigen und auch Raum lassen für das Nachdenken.
Man sieht jeden Tag wieviel Nichtswürdiges für viel Geld auf mancher Internet Auktion gekauft wird durch die Gierigen und Unwissenden. Solche würden vielleicht nicht leicht über den Tisch gezogen wenn die mal auch nicht die weit besseren Stücken vergleichen können.
Man sieht es ja gerade bei einem anderem bekannten Forum, der eine will es immer besser wissen als der andere, aber mit recht oder unrecht fehlt die Kommunikation.
Erich
Am: 01.04.2008 18:06:13
Gelesen: 44974
# 11
Liebe Sammlerin,
ich bin auch 39 und weiblich, sammle aber schon seit meinem 7. Lebensjahr.
Bin absolut neu hier.
Ich habe seit einiger Zeit regen Briefkontakt mit einem Sammler aus Österreich.
Wenn Sie möchten kann ich Ihnen die Belege gerne zusenden.
Wir können auch tauschen. Mein Hauptgebiet ist Deutschland.
Ich bin auch bereit Ihnen Ihre Frankatur wieder zurückzuschicken.
Bitte melden Sie sich bei Interesse bei mir.
E-Mail: [auf den Namen klicken, redaktionell aus Spamschutzgründen hier entfernt]
Herzliche Sammlergrüße aus Nürnberg
sendet Ihnen
Jacqueline Immig
Am: 02.04.2008 20:56:36
Gelesen: 44951
# 12
Hallo,
hier einige meine Belege aus Österreich.
MFG
Jacqueline Immig
hier einige meine Belege aus Österreich.
MFG
Jacqueline Immig
Am: 02.04.2008 20:56:53
Gelesen: 44950
# 13
Beleg 2
Am: 02.04.2008 20:57:12
Gelesen: 44949
# 14
Beleg 3
Am: 02.04.2008 20:57:36
Gelesen: 44948
# 15
Beleg 4
Am: 02.04.2008 20:58:02
Gelesen: 44947
# 16
Beleg 5
Am: 02.04.2008 20:58:39
Gelesen: 44946
# 17
Beleg 6
Am: 03.04.2008 21:49:16
Gelesen: 44925
# 18
Hallo Jacqueline,
toll das du dich gemeldet hast. Ich bin an einem Briefetausch sehr interessiert - habe dir soeben eine PN gesandt.
Viele Sammlergrüße aus Linz
Wilma
toll das du dich gemeldet hast. Ich bin an einem Briefetausch sehr interessiert - habe dir soeben eine PN gesandt.
Viele Sammlergrüße aus Linz
Wilma
Am: 02.05.2010 12:52:31
Gelesen: 44273
# 19
EDELWEISS -gestickt-
Da hab ich doch heute beim Tauschen einen schönen Beleg gefunden, den ich hier meinen Sammlerkollegen nicht vorenthalten möchte.
Auf FDC oder Sonderkarte findet sich diese Marke bestimmt öfters, wenn man bei dieser Auflage von oft reden darf, aber echtgelaufen ist es bestimmt schon eine kleine Seltenheit!
Lg Martinus
Auf FDC oder Sonderkarte findet sich diese Marke bestimmt öfters, wenn man bei dieser Auflage von oft reden darf, aber echtgelaufen ist es bestimmt schon eine kleine Seltenheit!
Lg Martinus
Am: 04.05.2010 18:23:17
Gelesen: 44218
# 20
@ Martinus [#19]
Hallo,
Du hast absolut recht mit Deiner Meinung und der Brief ist ganz nett anzuschauen ! Aber ehrlich: was hat das noch mit Briefmarken zu tun ? Welcher Normalbürger möchte so eine "Marke" verwenden ?
Grüße
wiener
Am: 04.05.2010 20:04:07
Gelesen: 44206
# 21
@ Martinus [#19]
Geh ich recht in der Annahme das die Marke gestickt ist ? Sieht jedenfalls so aus.
@ wiener [#20]
Welcher Normalbürger möchte so eine "Marke" verwenden ?
Der Philatelist eventuell, Normalbürger interessieren sich in keinster Weise für Briefmarken !
lg
Stefan M.
Am: 04.05.2010 20:06:31
Gelesen: 44205
# 22
Hallo Martinus,
zunächst einmal Glückwunsch zu deinem Fund. Der Brief zusammen mit dem Stempel ist wirklich schön und ich kann dir bestätigen, das der nicht so häufig zu finden ist. Hat er auch einen organgen Strichcode? Wenn ja, ist er auch echt gelaufen. Es besteht bei dieser Frankatur immer die Gefahr, dass die den Postlauf nie gesehen hat.
Die Nominale mit € 3,75 ist für die höchste Gewichtsstufe von 1000g - 2000g. Auf das Bild zu schliessen, ist dein Brief natürlich hoffnungslos überfrankiert. Und das ich auch der Grund, warum kein "Normalbürger" diese Marke verwenden würde. Obwohl es teuer ist (€ 4,08 bis 2000g) verschicken "Normalos" per Paket. Das dann auch versichert wäre.
LG, wp1970
Am: 04.05.2010 21:50:32
Gelesen: 44191
# 23
Der obige Beleg ist ja der offizielle FDC von der Post, aber der untere Brief hat auch eine Codierung drauf. Der Sammler von dem ich das Stück habe, sammelt selbst nur Österreich!
Ja und ich nehme in als Highlight in meine Sammlung "der besondere Beleg" rein! :-) ... da ist es mir auch egal ob er überfrankiert ist, aber er ist echt gelaufen, das zählt!
lg Martinus
Am: 05.05.2010 09:26:09
Gelesen: 44172
# 24
@ Martinus [#23]
Hallo,
ich wollte mit meinem Kommentar lediglich zum Ausdruck bringen das solche Marken eben nur für die Sammler gemacht werden. Es sollte keinesfalls eine Kritik an Dir sein. Du verhältst Dich wie es sein sollte: Ich sammle was mir Spaß macht und gefällt !
Grüße
wiener
Am: 19.04.2016 12:02:30
Gelesen: 36891
# 25
@ wp1970 [#22]
Ich freue mich immer wieder auf Post aus Österreich, die ist soooooo schön, bunt, manchmal mit Eckrändern, Mozart ist meistens dabei, Wien, der Prater, ja, ein Land mit Kultur, das sieht man schon allein an den Briefmarken. Diese Briefe sammle ich sehr gerne.
Liebe Grüsse
10Parale
Am: 21.04.2016 18:02:24
Gelesen: 36817
# 26
Hallo,
österreichische Post nach 1945, und vor allem ins Ausland, halte ich auch für ein sehr spannendes Sammelgebiet. Und es bietet teils größere Schwierigkeiten als solche Belege zu ähnlicher Zeit aus Deutschland, vor allem in den Anfangsjahren. Das lag am Anfang an verschiedenen Zonen (gut die gab es in Deutschland auch), mit teils unterschiedlichen Währungen (es galt teils noch die Reichsmark, oder schon, wieder, der Schilling), und es gab viele Sätze mit recht hohen Nennwerten und teils unglaublich hohen Zuschlägen, so z.B. der 2+ 2 Schilling Höchstwert zur "Antifa-Ausstellung vom 16.9.1946, gültig nur bis 31.12.1946 (ein normaler Inlandsbrief kostete 12 Groschen!) 4 Schilling waren ein hoher Betrag, aber das ließ sich auch noch toppen als am 12.12.1946 z.B. die Wiederaufbauserie für den Stephansdom erschien und der Höchstwert 2+ 10! Schilling ausmachte. Hinzu kommt, dass viele dieser recht teuren Marken auch kaum portogerecht zu verwenden waren, am Ehesten per Luftpost ins eher fernere Ausland, aber da mußte man ja auch jemanden kennen, und auch überhaupt Postverbindungen bestehen, denn auch diese wurden erst nach und nach wieder eröffnet. So hat sich in Österreich für diese Zeit auch eine Bereitschaft breitgemacht leichte Überfrankaturen von einigen Groschen (etwa die in Deutschland auch einst existierende 10% Kulanz) zu akzeptieren, dies erscheint mir völlig adäquat. Es gibt zu diesem Thema auch einige sehr gute Literatur als sehr gutes Werk wäre Hellwig Heinzels "Österreich nach 1945" in 2 Bänden zu nennen, da erfährt man viel Wissenswertes und es gibt auch Bilder toller Belege, die teils Unikate sein dürften (5 Schilling Posthorn für die "westlichen" Zonen in portogerechter Verwendung, grandios!)
Die oben genannten Marken zeige ich mal:
2+2 Schilling Antifa-Austellung als doppelt schwerer Auslandsbrief in die Schweiz( und damit um 5 Groschen überfrankiert), und klar als Sammlerbrief zu erkennen, aber wer sonst hätte soetwas versandt?
,
Hier dann die 1+5 Schilling Stephansdommarke in Mischfrankatur auf Einschreiben-Eilbrief in die Schweiz, na wer wird soetwas versandt haben?
Rückseite leer
Nun und dann noch die 2+10 Schilling in Mischfrankatur, per Luftpost nach Hawai (das war nicht etwa USA, sondern damals eben Hawai), zu 5,02 Schilling Frankaturwert, also 5 Groschen zuviel, aber was macht das bei einem Zuschlag von 10,68 Schilling? 60 Groschen Auslandsbrief und 1,45 Schilling Luftpost pro 5 Gramm (lt. 22.5.47 nach Paul Kainbacher: Flugpost Österreich, 2 Bände). Eventuell betrug der Luftpostzuschlag aber auch 190 Groschen, zu dieser Zeit variierte der Portobetrag gelegentlich mehrfach pro Monat, da wurde nach den Unterlagen berechnet, die vorlagen, und quasi nie Nachporto, für solche Belege, erhoben, natürlich auch keine Erstattung bei Überfrankatur.
,
Hier dann die 1+5 Schilling Stephansdommarke in Mischfrankatur auf Einschreiben-Eilbrief in die Schweiz, na wer wird soetwas versandt haben?
Rückseite leer
Nun und dann noch die 2+10 Schilling in Mischfrankatur, per Luftpost nach Hawai (das war nicht etwa USA, sondern damals eben Hawai), zu 5,02 Schilling Frankaturwert, also 5 Groschen zuviel, aber was macht das bei einem Zuschlag von 10,68 Schilling? 60 Groschen Auslandsbrief und 1,45 Schilling Luftpost pro 5 Gramm (lt. 22.5.47 nach Paul Kainbacher: Flugpost Österreich, 2 Bände). Eventuell betrug der Luftpostzuschlag aber auch 190 Groschen, zu dieser Zeit variierte der Portobetrag gelegentlich mehrfach pro Monat, da wurde nach den Unterlagen berechnet, die vorlagen, und quasi nie Nachporto, für solche Belege, erhoben, natürlich auch keine Erstattung bei Überfrankatur.
Am: 18.02.2017 12:22:22
Gelesen: 34735
# 27
Damit hier auch mal wieder etwas passiert, möchte ich die schwieriger zu findende Einzelfrankatur der 170+40 Groschen EF der "Kärntner Volksabstimmungsmarke" zeigen. Diese Marken sind eher höherwertig und nicht so häufig auf Belegen. Wenn man sie auf solchen findet sind es oft Satzfrankaturen oder Mischfrankaturen. Der Portowert von 1,70 Schilling war für das Ausland vorgesehen, so ist er hier verwandt worden.
Beste Grüße cilderich
Am: 01.05.2017 15:15:34
Gelesen: 34081
# 28
Hallo,
zur Auflockerung vielleicht etwas Neueres. Die post.at verausgabt ja immer wieder Zuschlagsmarken mit teils exorbitanten "Spendenbeiträgen". Dies galt zu einem guten Teil in der frühen Nachkriegszeit, aber auch zuletzt gab es immer mal wieder solch ein "Schmankerl". Das Neueste klebt auf diesem Auslandseinschreiben immerhin 10 fach. Der Brief war mit 9,75 € zu frankieren, und dann fielen noch 23,20 € Zuschläge an. Obwohl diese Marke an den Schaltern der Post durchaus beworben wird, werden Frankaturen mit ihr, zumal in mehrfacher Verwendung, nicht so oft entstehen.
Herzliche Grüße cilderich
Herzliche Grüße cilderich
Am: 01.07.2017 18:40:40
Gelesen: 33254
# 29
@ cilderich [#27]
Damit hier auch mal wieder etwas passiert
Ich übernehme Ihren Satz und zeige diesen schlichten Brief mit dem Höchstwert zu 3,50 Schilling aus dem Freimarkensatz Bauwerke von 1962 Schloß Esterhazy in Eisenstadt.
Liebe Grüße
10Parale
Am: 02.07.2017 03:19:56
Gelesen: 33198
# 30
@ 10Parale [#29]
Hallo,
es ist ja gut, wenn hier im Forum Briefe aus Österreich aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg gezeigt werden, ich mache da auch gerne mit, aber willst du hier tatsächlich eine Sammlung von dir vorstellen, denn genau so lautet ja hier das Thema? Es würde mich freuen, aber eine eigene Überschrift dafür wäre doch besser, damit sich auch andere beteiligen können, die zwar einzelne Belege aus der Zeit haben, aber nicht so viele, dass man von einer Sammlung sprechen kann.
Viele Grüße
Ingo
Am: 02.07.2017 12:15:30
Gelesen: 33172
# 31
@ Cantus [#30]
Mein ehemaliger Deutschlehrer, Gott hab ihn selig, hat da immer gesagt: Sehr guter Aufsatz, Thema verfehlt.
Allerdings sehe ich hier auch nur Einzelbelege, wer scannt schon seine Sammlung ein präsentiert sie hier? Dabei ist der Begriff "Sammlung" relativ. Wahrscheinlich wird das Thema einen Dornröschenschlaf halten bis zum Ende aller Zeiten. Eine eigene Überschrift wäre echt besser. Danke für den Hinweis.
Liebe Grüße
10Parale
Am: 02.07.2017 13:02:49
Gelesen: 33159
# 32
@ 10Parale [#31]
Hallo 10Parale,
du hast eine merkwürdige Scheu davor, einfach mal ein passendes Thema zu gründen, wenn du einen Beleg hochladen willst, für den es noch keine passende Überschrift gibt. Ich habe das jetzt für dich und Andere erledigt.
Wenn du hier weit nach oben scrollst, wirst du feststellen, dass hier tatsächlich Sammlungen gezeigt werden sollten, auch wenn z.B. Jacqueline5726 in ihrer Sammlung noch ganz unterschiedliche Dinge wie Briefmarken von Österreich und solche von der UNO durcheinander gezeigt hat, vermutlich aus Unkenntnis.
Leider haben dann bereits schon Andere vor dir das Thema missachtet und hier zwar Belege aus Österreich gezeigt, aber eben keine Sammlungen. Ich selber habe auch keine Sammlung von österreichischen Nachkriegsbelegen, die mit Briefmarken frankiert worden sind, sondern lediglich einen Bestand von vielleicht fünfzig Karten und Briefumschlägen, von denen man mit Sicherheit einige zeigen könnte. Das hatte ich bisher aber unterlassen, weil es dazu noch kein passendes Thema gab, das habe ich nun geändert.
Natürlich könnten wir hier eine Diskussion zum Begriff "Sammlung" beginnen, ich halte das aber für überflüssig. Nach meinem Verständnis ist das im Bereich von Briefmarken oder Ganzsachen ein Bestand von fachlich zusammengehörenden Dingen, die man unter einer bestimmten Überschrift zusammenfügt und mit denen man sich regelmäßig intensiver beschäftigt, z.B. durch Kauf, Tausch oder Handbuch- oder Katalogstudium als mit einfach nur vorhandenen anderen philatelistischen Gegenständen. Wenn ich mich mit den hunderten von Belegen, die ich über meine Rundsendungen anbiete, in Form von Sammlungen beschäftigen wollte, würde ich nie zu einem vernünftigen Ergebnis kommen. Nein, diese Dinge habe ich einfach nur, Sammlungen sind etwas Anderes und erfordern regelmäßig meine konzentrierte Aufmerksamkeit.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
Viele Grüße
Ingo
Am: 24.03.2024 21:14:59
Gelesen: 20246
# 33
Liebe Freunde,
Brief von ca 1862 von Wien nach Verona, nachgesendet Venedig, frankiert mit 10+15 Kreuzer für Franko und Recommandation:

Neben dem schönen roten "K.K.BRIEF-FILIALAMT RECOMMANDIRT WIEN"-Stempel (Müller 3215 Ra) gibt es eine weitere Besonderheit, die dem Interessierten der österreichischen Klassik schnell auffallen dürfte, welche?
Liebe Grüße,
harald
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Zurück und nachgeschickt"]

Neben dem schönen roten "K.K.BRIEF-FILIALAMT RECOMMANDIRT WIEN"-Stempel (Müller 3215 Ra) gibt es eine weitere Besonderheit, die dem Interessierten der österreichischen Klassik schnell auffallen dürfte, welche?
Liebe Grüße,
harald
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Zurück und nachgeschickt"]
Am: 18.06.2024 19:21:29
Gelesen: 12555
# 34
Hallo Sammlerfreunde,
Zwei Briefe aus Egg von der Vorarlberger Strohhutfabrik, spediert nach Wohlen an Bertschinger, Isler und Cie. in der Schweiz.
Der erste Brief ist vom 1.2.1920, für das Franko wurde eine Marke zu einer Krone ANK Nr.273 verklebt, dies war die Gebühr für einfache Briefe bis 20 Gramm in das Ausland, Tarif vom 15.01.1920.
Gestempelt wurde mit Kastenstempel der Bahnpost Egg bei Vorarlberg, auf der Rückseite bei Ankunft mit dem Zweikreisstegstempel Wohlen Aargau mit Zierstücken am 3.2.1920.

Der zweite Brief ebenfalls von der Vorarlberger Strohhutfabrik, spediert nach Wohlen an Bertschinger, Isler und Cie. in der Schweiz.
Hier nahm man für das Franko 2x ANK Nr.274 zu je einer Krone in blau, dies war die Gebühr für einfache Briefe bis 20 Gramm in das Ausland, Tarif vom 15.04.1920-31.1.1921 somit müsste der Brief in diese Zeit fallen da der lila Stempel auf blauem Hintergrund schlecht zu sehen ist.
Gruß Rainer

Der zweite Brief ebenfalls von der Vorarlberger Strohhutfabrik, spediert nach Wohlen an Bertschinger, Isler und Cie. in der Schweiz.
Hier nahm man für das Franko 2x ANK Nr.274 zu je einer Krone in blau, dies war die Gebühr für einfache Briefe bis 20 Gramm in das Ausland, Tarif vom 15.04.1920-31.1.1921 somit müsste der Brief in diese Zeit fallen da der lila Stempel auf blauem Hintergrund schlecht zu sehen ist.
Gruß Rainer
Am: 29.07.2024 10:35:55
Gelesen: 12128
# 35
@ Martinus [#19]
Hallo Martinus,
ein weiteres exotisches Exemplar der Vorarlberger Stickerei als "Briefmarke" MiNr 2538 Ausgabedatum 19.7.2005. Mein als Einschreiben aus SCHÖRFLING AM ATTERSEE / a / 4861 am 18.3.2019 schon etwas angejahrtes Exemplar macht deutlich, kein Objekt für die Stempeldatenbank - und für das Briefmarkenalbum?

Interessant noch die Angaben im Michelkatalog: Vorarlberger Stickerei, Stickgarn auf Atlasgewebe, Einzelanfertigung, selbstklebend, zähnungsähnliche Fransen, Auflage: 400 000 Stück
Mit freundlichen Grüßen
Edwin

Interessant noch die Angaben im Michelkatalog: Vorarlberger Stickerei, Stickgarn auf Atlasgewebe, Einzelanfertigung, selbstklebend, zähnungsähnliche Fransen, Auflage: 400 000 Stück
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Am: 06.08.2024 13:45:04
Gelesen: 12017
# 36
Hallo Sammlerfreunde,
Drucksache vom 31.7.1922 von der Propaganda Abteilung des Verbandes der Kriegsblinden in Österreich mit Sitz in Wien, die Drucksache wurde an Herrn M. Breitschmid in Wohlen spediert.
Für das Franko nahm man eine ANK Nr.369 zu 15 Kronen, gestempelt wurde mit Maschinenstempel von Wien 66 *48*, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.
Ich habe die Bittschrift der Propaganda Abteilung mit angefügt.
Gruß Rainer


Am: 06.12.2024 00:11:07
Gelesen: 11164
# 37
Am 26.10.1973 fand in Wien eine Konferenz des Europarates statt. Zu diesem Anlass wurde ein Sonderstempel aufgelegt. Ein Mitglied der Konferenz hatte wohl an Herrn Eder, der damals Mitglied der Staatskanzlei in München war, einen anlassbezogenen Brief mit Sondermarken zum Thema Europa zugeschickt.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 12.12.2024 14:06:08
Gelesen: 11071
# 38
@ henrique [#11] [#12]
Großbrief aus der gestrigen Tagespost (einmal gefaltet) von Wien nach Neuötting, Frankiert mit der Acrylglasmarke Michel Nr. 3749 mit Anhängsel (Riedenburg). Brief wurde nicht gestempelt und codiert, nur der Absender, der Empfänger und der mir bekannte Zusteller könnten bestätigen, das der Brief echt gelaufen ist. Hat aber für mich keine Bedeutung, da er so in meine Sammlung kommt. Wer hat schon so einen Beleg ?

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Österreich: Briefmarken aus besonderen Materialien"]

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Österreich: Briefmarken aus besonderen Materialien"]
Am: 13.12.2024 21:27:32
Gelesen: 10988
# 39
Hi,
etwas kurios und rätselhaft ist folgende Postkarte.
Eine Antwortkarte ohne Werteindruck, frankiert mit ANK/Michel 450 + 454 sowie Michel DR 499.
Geschrieben 1933 vom Prüfer Ferdinand Wallner.
Die Hauptfrage ist, was das korrekte Porto für so eine Postkarte von Wien nach Sachsen war!?
Oder anders ausgedrückt: War die Michel 499 nur Zierde oder Bestandteil des Portos?


Am: 13.12.2024 22:36:17
Gelesen: 10975
# 40
@ alex11 [#39]
Die Postkarte im Fernverkehr hätte 6 Pfg gekostet. Bis zum 31.10.38 konnten österreichische Briefmarken zum Kurs von 1,50 S = 1 RM verwendet werden.
Die Postkarte ist somit in Summe mit 11 Pfg frankiert, also 5 Pfg überfrankiert.
Gruß
Bernd
Am: 13.12.2024 22:39:30
Gelesen: 10973
# 41
@ Baber [#40]
Die Postkarte im Fernverkehr hätte 6 Pfg gekostet. Bis zum 31.10.38 konnten österr. Briefmarken zum Kurs von 1,50 S = 1 RM verwendet werden. Die Postkarte ist somit in Summe mit 11 Pfg frankiert, also 5 Pfg überfrankiert.
Die Karte datiert von 1933, nicht 1938. ;-)
Gruß
Stefan
Am: 13.12.2024 22:47:14
Gelesen: 10968
# 42
Ich habe wegen der Mischfrankatur 1938 gelesen. 1933 hat die Postkarte nach Deutschland 12 Groschen gekostet.
Die deutsche 3 Pfg ist Beiwerk. Sie hätte eigentlich nicht gestempelt werden dürfen.
Gruß
Bernd
Am: 13.12.2024 23:20:38
Gelesen: 10961
# 43
@ Baber [#42]
12 Groschen war 1933 der Postkarten-Inlandstarif, so weit ist das klar.
War aber dieser relevant für eine Postkarte von Wien nach Sachsen?
Der Postkarten-Auslandstarif war damals natürlich deutlich höher.
Grüße
Alexander
Am: 14.12.2024 11:22:10
Gelesen: 10919
# 44
@ alex11 [#43]
Für Deutschland galten bis zum Anschluß 1938 Inlandsgebühren. Die Karte ist also mit 12 Groschen portogerecht frankiert.
Gruß
Bernd
Am: 14.12.2024 11:46:19
Gelesen: 10917
# 45
@ alex11 [#39]
@ Baber [#44]
Es ist richtig, die Postkarte war mit 12 Groschen im Verkehr mit Deutschland richtig frankiert. Von einem Umrechnungskurs Schilling - Reichsmark war man noch weit entfernt. Dieser erfolgte mit PTV-Blatt Nr. 17/38 vom 21.3.1938. Hier ist der Kurs 1 RM = 1,50 S festgelegt worden.
Meine Vermutung, da es sich um eine Antwortsendung handelt ist, dass die Karte in Sachsen vorfrankiert wurde und in Österreich dann das notwendige Porto einfach dazugeklebt worden ist.
Gruß
Harald
Am: 14.12.2024 20:43:58
Gelesen: 10862
# 46
@ BANANA60 [#45]
Es ist richtig, die Postkarte war mit 12 Groschen im Verkehr mit Deutschland richtig frankiert.
Das heißt, dass (posttechnisch) Deutschland für Österreich damals Inland war.
Nicht unbedingt intuitiv, aber vermutlich gab es ein entsprechendes Abkommen.
Ich glaube auch, dass die DR 499 schon in Sachsen appliziert wurde.
Die Frage ist nur wozu, wenn sie in Österreich nicht zur Frankierung verwendet werden durfte.
Grüße
Alexander
Am: 14.12.2024 21:27:58
Gelesen: 10850
# 47
Aber vielleicht wurden bisher wesentliche Aspekte noch nicht bedacht:
Es handelte sich ja nicht um eine normale Postkarte, sondern um eine Antwortkarte.
Bei Ganzsachen-Antwortkarten ins Ausland ist es z.B. so, dass diese schon vorfrankiert sind, z.B. um 1930 in Groschen bzw. in Deutschland in Pfennig.
Die brauchten vom Empfänger nur beschrieben und versendet werden. Frankiert mussten sie nur dann werden (in der jeweiligen Landeswährung), wenn Zusatzdienste wie Reko oder Express gebraucht wurden.
Interessant wäre es jedenfalls, was 1933 das Postkarten-Porto von Deutschland nach Österreich betrug.
Vielleicht hatte Hr. Wallner nicht realisiert, dass bei deutschen Antwortkarten sehr wohl Pfennig-Marken gültig waren und hat (überflüssigerweise) zusätzlich mit 12 Groschen frankiert.
Grüße
Alexander
Am: 15.12.2024 04:15:31
Gelesen: 10824
# 48
@ alex11 [#47]
Hallo Alex,
die gezeigte Karte war zwar eine Antwortkarte, aber keine Ganzsache, denn nicht jeder Absender wollte so auf Verdacht hin Anderen die voraussichtlichen Versandkosten abnehmen. Und deshalb fanden auch immer wieder normale Postkarten mit anhängender Antwortkarte Verwendung, die bei Bedarf der Postempfänger im Falle der Rücksendung in vollem Umfang freimachen musste.
Zur Definition von Ganzsachen kannst du hier nachlesen [1] oder hier [2] oder in jedem Michel-Ganzsachenkatalog.
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.mgsv.de/definition.htm
[2] https://philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=2974&CP=0&F=1
Am: 15.12.2024 10:27:03
Gelesen: 10787
# 49
@ alex11 [#47]
Ich habe deshalb die Definition Antwortsendung und nicht Antwortpostkarte gewählt.
Herr Wallner war ein bekannter Briefmarkenprüfer, einen Irrtum bezüglich des Portos schließe ich deshalb aus.
Mir ist kein Portosatz bekannt, wo 3 Rpf als Einzelfrankatur ausreichend wären. Kann mich da aber auch irren, da es nicht mein Gebiet ist.
Es handelt sich allerdings um eine Nothilfe-Marke. So wäre es möglich, dass sie vielleicht auch nur den Sinn einer Vignette erfüllen sollte.
Auch ein politischer Aspekt könnte eine Rolle spielen, da es 1933 bereits eine sehr starke Deutsch-Nationale Bewegung in Österreich gab. Auch hier gibt es auf Postsendungen immer wieder Bekundungen zur jeweiligen Gesinnung. Mit der Vermutung lehne ich mich aber schon weit aus dem Fenster.
Liebe Grüße
Harald
Am: 15.12.2024 16:37:43
Gelesen: 10759
# 50
@ BANANA60 [#49]
Die witzigste Erklärung wäre ja, wenn alle 3 Marken als Porto überflüssig waren.
Ist es nicht der Normalfall bzw. die Natur von Antwortkarten, dass sie vorfrankiert sind (ob nur mit Text oder mit Bildeindruck)?
Wozu sonst sollen sie denn überhaupt gut sein?
Wallner konnte ja gar nicht lesen, was auf dem Textfeld stand, da ja die DR 499 darüber klebte...
Siehe auch untenstehende Beispiele zweier Antwortkarten mit Werteindruck als Text.
Grüße
Alexander


Am: 16.12.2024 16:56:35
Gelesen: 10655
# 51
@ alex11 [#50]
Vielleicht wollte er genau diesen Text mit der billigsten ihm zur Verfügung stehenden Marke abdecken?
Wäre auch eine Möglichkeit.
Gruß Harald
Am: 16.12.2024 21:27:08
Gelesen: 10630
# 52
@ BANANA60 [#51]
Das könnte durchaus auch der Fall gewesen sein.
Eine eindeutige 'Auflösung' wird es wohl nicht wirklich geben.
Gruß
Alexander
Am: 18.12.2024 13:45:59
Gelesen: 10485
# 53
Hallo in die Runde,
heute kamen wieder zwei Beleg mit Absenderfreistempeln zu mir:
Per Einschreiben zugesandt in diesem netten Brief, bei dem eine Marke mit den Swarowski-Steinen zur Verwendung kam.
Komischerweise war der obere linke Zahn beschädigt, die Steinchen aber wurden nicht betroffen.
mit Sammlergruß
Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Besondere Briefmarken Formen und Formate"]
Per Einschreiben zugesandt in diesem netten Brief, bei dem eine Marke mit den Swarowski-Steinen zur Verwendung kam.
Komischerweise war der obere linke Zahn beschädigt, die Steinchen aber wurden nicht betroffen.
mit Sammlergruß
Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Besondere Briefmarken Formen und Formate"]
Am: 04.01.2025 03:34:02
Gelesen: 10161
# 54
Heute ein Briefumschlag, gelaufen am 17.6.1947 mit 7 Werten der bunten Landschaftsserie von St.Georgen nach Berlin. Als Frankatur wurden insgesamt 50 Groschen verklebt.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 11.02.2025 12:35:44
Gelesen: 9968
# 55
Sendung der Briefmarkenversandstelle der Österreicherischen Post aus 1011 Wien nach Deutschland. Freigemacht per T.P.-Vermerk (Taxe Perçue, = Gebühr bezahlt) vom Postamt 1010 Wien - Handstempel: BUREAU DE POSTE / 1010 WIEN / (AUTRICHE) / T.P. (TAXE PERÇUE) - mit vom annehmenden Postamt zusätzlich beigesetztem (Hand-) Tagesstempel WIEN 1 w 1010 vom 28.02.1983.
Beste Grüße
Thomas
Am: 11.02.2025 13:26:45
Gelesen: 9955
# 56
@ Cantus [#54]
Hallo Ingo,
der Postverkehr nach Deutschland wurde am 17.4.46 wieder aufgenommen.
Der gezeigte Brief mit der 50 Groschen Frankatur stammt aus der kurzen Gebührenperiode vom 2.1.46-23.6.46.
Danach wurde die Briefgebühr auf 60 Groschen erhöht, mußte aber auf Befehl der Alliierten am 25.7.46 wieder auf 50 Groschen gesenkt werden. Ab 1.1.47-31.8.47 galt dann wieder der Auslandstarif von 60 Groschen.
Gruß
Bernd
Am: 12.02.2025 11:01:52
Gelesen: 9895
# 57
Ein Einschreiben von Wien nach Dettenheim, frankiert mit MiNr. 2976, 3424 und 3615 (Kryptostamp). Der portogerechte Frankaturwert von 12,15 € setzt sich zusammen aus der Gebühr für einen Brief L international (8,20 €; der Brief wog ca. 500 g) und der Einschreibegebühr international (3,95 €).
Gruß
Hans-Jürgen
Gruß
Hans-Jürgen
Am: 13.02.2025 12:33:24
Gelesen: 9812
# 58
Hallo zusammen,
bilde einen Orts-Brief der Odilien-Blindenanstalt in Graz ab, gestempelt mit einem Postgebühr bezahlt Stempel.
Kann mir jemand sagen, worauf die 2. Zeile dieses Stempels hinweist? Wäre nett.
Danke und Gruß Franz-Karl
Am: 13.02.2025 14:13:40
Gelesen: 9792
# 59
@ Franz-Karl Lindner [#58]
Hallo!
Unter "Österreich Stempel bestimmen" habe ich die Antwort schon einmal gesendet.
Liebe Grüße
Harald
Am: 13.02.2025 17:47:32
Gelesen: 9771
# 60
Hallo Harald,
das Alter - das Gedächtnis nimmt wohl ab. Trotzdem danke!
Franz-Karl
Am: 22.03.2025 09:42:06
Gelesen: 9220
# 61
R-Brief vom 13.01.1908 vom Hotel Römischer Kaiser in Troppau nach München an die städtische Leihanstalt, dort Ankunft am 15.01.1908 (Stempel schlecht lesbar). Frankiert wurde mit 35 Heller, Österreich Michel Nr. 128.

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Eingehende Briefe"]

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Eingehende Briefe"]
Am: 16.10.2025 08:54:34
Gelesen: 6074
# 62
Österreich
Drucksache vom 13.06.1915 von der Niederösterreichischen Eskompte-Gesellschaft in Salzburg nach Klausen bei Mittersill, frankiert mit Michel Nr. 141, 3 Heller.
Die Niederösterreichische Escompte-Gesellschaft war eine Großbank der österreichischen Donaumonarchie. (Wikipedia)
Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe ausländischer Banken"]
Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe ausländischer Banken"]
Am: 27.05.2026 10:52:46
Gelesen: 2573
# 63
Aus kürzlichem Posteingang ein Großbrief aus Götzis mit einer schön gestempelten Marke aus 2026 zu 200 Eurocent.

Viele Grüße
Michael

Viele Grüße
Michael
Am: 13.06.2026 15:43:56
Gelesen: 2196
# 64
Hallo,


Brief vom 2.1.79? von Wien nach Agram. Der Brief geht an
Sr. Excellenz Herrn Herrn Franz Freiherr Philipovich von Philippsberg Grosskreuz des 1. öst. Leopold Ordens
der eisernen Krone I Classe etc k.k.wirklicher Geheimer Rath k.k. Feldzeugmeister Commandierender
General von Croatien und Slavonien Landes Chef der Grenz Lande Ehrenbürger der Stadt Agram
Inhaber des k.k. Linien Infanterie Regiments Nr. 70
k.k. General Commando Palais
Wer kann eine längere Anschrift zeigen ?
Brief 10 Kreuzer Einschreiben 10 Kreuzer
Grüße
Reini46


Brief vom 2.1.79? von Wien nach Agram. Der Brief geht an
Sr. Excellenz Herrn Herrn Franz Freiherr Philipovich von Philippsberg Grosskreuz des 1. öst. Leopold Ordens
der eisernen Krone I Classe etc k.k.wirklicher Geheimer Rath k.k. Feldzeugmeister Commandierender
General von Croatien und Slavonien Landes Chef der Grenz Lande Ehrenbürger der Stadt Agram
Inhaber des k.k. Linien Infanterie Regiments Nr. 70
k.k. General Commando Palais
Wer kann eine längere Anschrift zeigen ?
Brief 10 Kreuzer Einschreiben 10 Kreuzer
Grüße
Reini46
Am: 16.06.2026 11:47:56
Gelesen: 1988
# 65
Hallo,
ein Eilbrief aus Bludenz-Österreich nach Schwenningen an die Fa. Ziffernblatt-Kaiser. Leider ist der Tagesstempel nicht lesbar und auch die Rückseite gibt leider kein Datum her.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 16.06.2026 16:24:28
Gelesen: 1939
# 66
@ Manne [#65]
Hallo Manne,
vom Porto her gesehen muss Dein Österreich-Brief zwischen dem 1.2.1960 und dem 31.12.1966 gelaufen sein. Briefgebühr für 80 Gramm 8,40S und Express 5,00S = 13,40S Gesamtgebühr
Gruß
Bernd
Am: 17.06.2026 09:33:33
Gelesen: 1881
# 67
@ Baber [#66]
Hallo Baber,
vielen Dank für die Info.
Gruß
Manne
Am: 25.06.2026 09:33:34
Gelesen: 1491
# 68
Hallo zusammen,
auch wenn man hier im Forum überwiegend nur Unkenrufe über die "besonderen" Markenausgaben von Österreich lesen kann, hier zwei Echt gelaufene Belege, die sowohl die Sortiermaschinen in Österreich und Deutschland, unbeschadet durchlaufen haben. Und ja die Briefe sind hoffnungslos überfrankiert, aber dem Sammler, der sie erhalten hat war es das Wert.

Philatelistische Grüße, Franz

Philatelistische Grüße, Franz
Am: 25.06.2026 11:01:24
Gelesen: 1442
# 69
Hallo,
es werden im Forum fast ausschliesslich echt gelaufene Belege gezeigt.
Ich zeige einmal einen falsch gelaufenen Beleg.
Diese Karte war ursprünglich nach München gerichtet. Das Fräulein Julien war aber nicht da, so lief die Karte an die richtige Adresse in Berlin.
Grüße
Reini46
Diese Karte war ursprünglich nach München gerichtet. Das Fräulein Julien war aber nicht da, so lief die Karte an die richtige Adresse in Berlin.
Grüße
Reini46
Am: 04.07.2026 11:18:57
Gelesen: 1187
# 70
Hallo,

Drucksache vom 1.1.68 von Wien nach Wolfsberg in Kärnten. Es wird der Besuch eine Vertreters angekündigt.
Ankunftsstempel Wolfsberg 2.1.68 !
Absender war die Firma Jos. Hamsa & Comp.
Grüße
Reini46

Drucksache vom 1.1.68 von Wien nach Wolfsberg in Kärnten. Es wird der Besuch eine Vertreters angekündigt.
Ankunftsstempel Wolfsberg 2.1.68 !
Absender war die Firma Jos. Hamsa & Comp.
Grüße
Reini46
Am: 26.07.2026 17:09:43
Gelesen: 797
# 71
Hier ein weiterer Brief aus Götzis vom 6.7.2026, bunt frankiert zu 200 Cent.
Mir gefällt die Auffrankatur mit dem Zusammendruck der Ergänzungsmarken zu 15 bzw. 27 Cent.
Viele Grüße
Michael
Viele Grüße
Michael
Am: 01.08.2026 11:59:25
Gelesen: 555
# 72
Hallo,
zwei Briefe aus 1945

Ortsbrief in Wien vom 16.6.45. Der Stempel von Wien 82 wurde vorschriftsmäßig neben der Marke abgeschlagen.
Brief aus Leoben nach Graz 23.6.45 altes Porto 12 Pfennig für den Fernbrief.
Grüße
Reini46

Ortsbrief in Wien vom 16.6.45. Der Stempel von Wien 82 wurde vorschriftsmäßig neben der Marke abgeschlagen.
Brief aus Leoben nach Graz 23.6.45 altes Porto 12 Pfennig für den Fernbrief.
Grüße
Reini46