Rückseitig Ankunftstempel Bad Lausick.
48er Bedarf der 220 Köpfe 1 und deshalb in meine Sammlung gewandert.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Thema:
Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe I und Köpfe II Belege
Am: 09.11.2018 14:28:46
Gelesen: 42606
# 1
Hallo,
heute ein Brief passend zum Thema, obwohl ich von der Bornaer Bank nocht nie etwas gehört habe und auch im Internet nicht fündig geworden bin.
SBZ 185(2),193 und 220 auf portogerechtem R-Brief an die Bank für Handwerk und Gewerbe Bad Lausick
BORNA (BZ LEIPZIG) c -4.12.48.-12
Rückseitig Ankunftstempel Bad Lausick.
48er Bedarf der 220 Köpfe 1 und deshalb in meine Sammlung gewandert.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Rückseitig Ankunftstempel Bad Lausick.
48er Bedarf der 220 Köpfe 1 und deshalb in meine Sammlung gewandert.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Am: 11.11.2018 20:13:19
Gelesen: 42533
# 2
Hallo,
nachfolgend ein Postsache-R-Brief frankiert mit SBZ 182(2),184 und 216 - also nur mit 24 Pfg freigemacht.
Entwertet mit drei sauberen Stempeln DRESDEN A 50 b -6.12.48.-14.
Auf der Vorderseite Dienststempel des Postamtes Dresden A 50 A.
Auf der Briefrückseite Verschlussmarke des Postamtes Dresden A 50 und Ankunftstempel JOHANNGEORGENSTADT a -8.12.48.-9
Ich denke, der Sammler hat den Brief (mittig gefaltet) frankiert im Umschlag an das Postamt geschickt und um Rücksendung als Postsache gebeten oder kennt jemand eine andere Erklärung?
Viele Grüße
Auf der Briefrückseite Verschlussmarke des Postamtes Dresden A 50 und Ankunftstempel JOHANNGEORGENSTADT a -8.12.48.-9
Ich denke, der Sammler hat den Brief (mittig gefaltet) frankiert im Umschlag an das Postamt geschickt und um Rücksendung als Postsache gebeten oder kennt jemand eine andere Erklärung?
Viele Grüße
Am: 17.01.2019 17:48:38
Gelesen: 42422
# 3
Hallo,
nachfolgend ein Beleg des bekannten Sammlers und Plattenfehlerspezialisten Hans-Walter Sluyter (Handbuch "Die Plattenfehler der Berlin/Brandenburg 1-7) mit einer Mischfrankatur SBZ-Aufdruck und Koepfe 1.
Der portogerchte Brief der 2. Gewichtsstufe ist frankiert mit SBZ 191 (2), 206, Viererblock 207a und Eckoberrand-Viererblock der 212a (aus NO-Bogen) mit Randleiste 1 und entwertet mit Kreistegstempel mit Gitterbögen BISMARK (PROV. SACHSEN-A.) a 11.3.49.-16-17.
Rückseitig zweimal Stempel (3) MARLOW (Meckl. a 14.3.49.-10.
Interessant auch der prov. Einschreib-Zettel von Bismark/Altm.
Schöner Beleg für meine Briefesammlung Köpfe 1 mit Eckrand-Viererblöcken, der durch die 206 wohl mit Aufdruckfehler III (Sowjetischo) zusätzlich aufgewertet wird.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren"]
Schöner Beleg für meine Briefesammlung Köpfe 1 mit Eckrand-Viererblöcken, der durch die 206 wohl mit Aufdruckfehler III (Sowjetischo) zusätzlich aufgewertet wird.
Viele Grüße
Peter
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Am: 18.01.2019 10:19:04
Gelesen: 42365
# 4
@ hannibal [#104]
Hallo Peter,
es handelt sich hier um die VR Bank Leipziger Land eG mit Hauptsitz in Borna. Das war eine Genossenschaftsbank, gegründet im Jahre 1860 als Vorschussverein und damit der Vorläufer der späteren Genossenschaftsbank. Wenn Du der Spur folgst, kannst Du noch mehr erfahren, denn die Bank existierte bis 1993.
Gruß
Detlev
Am: 01.02.2019 16:22:13
Gelesen: 42183
# 5
Hallo,
vielen Dank an Detlev0405 für den Hinweis zur Bornaer Bank.
Nachfolgend eine nicht so häufige Portostufe mit einer Mischfrankatur vier verschiedener Wertstufen der Ausgabe SBZ Köpfe1.
Orts-Einschreibbrief mit Rückschein (16+60+60)der Landeskreditbank Sachsen Zweiganstalt Markneukirchen frankiert mit SBZ 212,2x 217,219 und 227 drei saubere Stempel MARKNEUKIRCHEN f -4.2.50. 3-4 N
R-Zettel mit Stempel Markneukirchen.
Passt auch ins Thema Briefe Deutscher Banken.
Viele Grüße
Peter
R-Zettel mit Stempel Markneukirchen.
Passt auch ins Thema Briefe Deutscher Banken.
Viele Grüße
Peter
Am: 28.04.2019 22:26:47
Gelesen: 41969
# 6
Hallo,
der nachfolgend gezeigte Beleg ist zwar arg lädiert erhalten, aber wegen der Portostufe - Auslandsbrief 2. Gewichtsstufe und Einschreiben (50+30+60) und der Destination Brasilien sicher aufhebenswert.
Frankiert mit SBZ 225 und 226 gestempelt (10a)DRESDEN N52 a 15.1.52.-10 und rückseitig klar abgeschlagenem Ank.-Stempel -5.FEV 52
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 03.05.2019 22:03:13
Gelesen: 41891
# 7
Hallo,
heute eine nicht so häufige Portostufe - Auslands-Einschreib-Luftpostbrief - 3. Gew.-Stufe 13 g - (35 + 60 + 3 x 60 = 275 Pfg) von Netzschkau nach Seattle frankiert mit SBZ 222c, 223d, DDR 254c und 322za.
3 saubere Stempel (10) NETZSCHKAU 23.12.52.-10

Rückseitig 2 violette Stempel SEATTLE 28. bzw. 29.12.52.
Ein sauberer Bedarfsbeleg mit einer Mischfrankatur von Marken Köpfe1, Pieck 1 und Pieck 2.
Viele Grüße
Peter

Rückseitig 2 violette Stempel SEATTLE 28. bzw. 29.12.52.
Ein sauberer Bedarfsbeleg mit einer Mischfrankatur von Marken Köpfe1, Pieck 1 und Pieck 2.
Viele Grüße
Peter
Am: 07.05.2019 22:13:09
Gelesen: 41829
# 8
Hallo,
heute ein Luftpostbrief vom ersten Tag der Luftpost in der DDR mit dem entsprechenden Sonderstempel "Luftpost in alle Welt..." vom 1.3.1950.
Frankiert aus der Köpfe-Serie mit 222(2),223(2) und 224, gestempelt (15) EISENACH 1m 25.2.50.-16.
Der gut erhaltene Beleg ist portogerecht (50 + 2 x 70 Pfg.)
Viele Grüße
Peter
Der gut erhaltene Beleg ist portogerecht (50 + 2 x 70 Pfg.)
Viele Grüße
Peter
Am: 17.05.2019 10:52:58
Gelesen: 41716
# 9
Leichte Kost: Postkarte vom 13.4.1950 aus Leipzig nach Baden-Baden, korrekt frei gemacht mit 12 Pfennig.
Viele Grüße
Michael
Viele Grüße
Michael
Am: 20.05.2019 20:51:01
Gelesen: 41660
# 10
Hallo,
nachfolgend eine Mehrfachfrankatur der SBZ 212a (3).
Portogerechte Drucksache, Briefklappe vorschriftsgemäß unverschlossen, (10a) MEISSEN 3.12.49.-17 nach Barby.
Da postlagernd rückseitig Stempel BARBY a 5.12.49.-13
Sicher so nicht häufig zu finden.
Viele Grüße
Peter
Da postlagernd rückseitig Stempel BARBY a 5.12.49.-13
Sicher so nicht häufig zu finden.
Viele Grüße
Peter
Am: 21.05.2019 21:29:45
Gelesen: 41617
# 11
Weiter mit zwei Belegen jeweils Mehrfachfrankatur der SBZ 212
Eilige Zeitungsdrucksache - Streifband nach Bad Freienwalde. Portogerecht frankiert mit 3x 212a (waagerechtes Paar und Einzelmarke).
SST (3a) LUDWIGSLUST 20.11.51.-20
und senkrechtes Paar und rechter Eckunterrand mit Randleiste 8 im Seitenrand
(15b) BAD BLANKENBURG (THÜRINGERWALD)24.3.52.-18
und PII-Stempel (15)Dittersdorf über Bad Blankenburg (Thüringerw.)
Blitzsaubere Stempelkarte der damaligen Arbeitsgemeinschaft Landpost
Viele Grüße
Peter
und senkrechtes Paar und rechter Eckunterrand mit Randleiste 8 im Seitenrand
(15b) BAD BLANKENBURG (THÜRINGERWALD)24.3.52.-18
und PII-Stempel (15)Dittersdorf über Bad Blankenburg (Thüringerw.)
Blitzsaubere Stempelkarte der damaligen Arbeitsgemeinschaft Landpost
Viele Grüße
Peter
Am: 22.05.2019 21:07:15
Gelesen: 41590
# 12
Heute eine weitere Mehrfachfrankatur der SBZ 212a eine einzelne Marke und ein waagerechter Viererstreifen portogerecht als Ortspostkarte des Amtsgerichtes Berlin-Weißensee nach Berlin-Schöneberg sauber gestempelt BERLIN-WEISSENSEE 1 l 14.12.48.-18
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 23.05.2019 18:31:47
Gelesen: 41538
# 13
Heute eine weitere Mehrfachfrankatur der SBZ 212a - 2 senkrechte Dreierstreifen als portogerechte Frankatur auf Ansichtskarte. Dreimal sauber abgeschlagener SST SEEBAD HERINGSDORF 11.10.51.-9
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 25.05.2019 20:53:12
Gelesen: 41469
# 14
Noch eine Mehrfachfrankatur der SBZ 212a.
Gleich 12 Marken auf portogerechtem Fernbrief von Magdeburg nach Willich. Sehr späte Verwendung (19b) MAGDEBURG BPA 7 dd 21.9.53.-22
Aber unter dem Wasserzeichen-Prüfer für Briefe deutlich WZ 3 SBZ zu erkennen. Die Markenfarbe im Original sehr gräulich, aber ohne grün.
Trotzdem so nicht oft zu finden.
Viele Grüße
Peter
Aber unter dem Wasserzeichen-Prüfer für Briefe deutlich WZ 3 SBZ zu erkennen. Die Markenfarbe im Original sehr gräulich, aber ohne grün.
Trotzdem so nicht oft zu finden.
Viele Grüße
Peter
Am: 27.05.2019 22:38:54
Gelesen: 41396
# 15
Einzelfrankatur der SBZ 213a als portogerechte Falt-Drucksache (19b) MAGDEBURG BPA 7 n 19.11.49.--9 nach Stuttgart
Absender Richard Behrens Briefmarkenversand Bochum.
Die Marke vom linken Eckoberrand mit RL 8links.
Viele Grüße
Peter
Absender Richard Behrens Briefmarkenversand Bochum.
Die Marke vom linken Eckoberrand mit RL 8links.
Viele Grüße
Peter
Am: 30.05.2019 22:47:28
Gelesen: 41294
# 16
Ebenfalls eine Einzelfrankatur der SBZ 213a, rechter Eckunterrand auf Drucksache-Zeitungsstreifband nach Wiesbaden.
Sonderstempel (3a) SCHWERIN (MECKL) 1 21.6.50.-13
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 31.05.2019 23:07:58
Gelesen: 41251
# 17
Mehrfachfrankatur der SBZ 213 (2) auf Ansichtskarte
FALKENSTEIN (VOGTL) h 19.12.50.-12
Im Seitenrand der oberen Marke des senkrechten Paares ist noch ein Teil des Druckkontrollvermerkes (Pohl,) Max - links fallend zu erkennen.
Viele Grüße
Peter
Im Seitenrand der oberen Marke des senkrechten Paares ist noch ein Teil des Druckkontrollvermerkes (Pohl,) Max - links fallend zu erkennen.
Viele Grüße
Peter
Am: 01.06.2019 07:45:52
Gelesen: 41232
# 18
@ hannibal [#56]
Hallo Peter,
mir macht es Spaß, den Thread zu verfolgen, zumal diese Ausgaben mein Anfang mit der Philatelie war.
Bleibt bei mir eine Frage zu dem Beleg. Da der Abfertigungsstempel in Eisenach am 25.02. war und der Luftpoststempel vom 01.03. stellt sich für mich das Problem - wohin wurde der Brief aufgeliefert ? Nach Berlin oder Halle/Leipzig ? Gibt die Rückseite des Beleges dazu Auskunft ?
Viele Grüße
Detlev
Am: 02.06.2019 21:30:14
Gelesen: 41135
# 19
Hallo Detlev,
die Rückseite des Briefes ist bis auf die Absenderangabe leer.
Die Vorderseite mit den Stempeln von Eisenach und dem SST vom 01.3.50 ist für die Erklärung des Laufweges ausreichend. Die Aufnahme des Luftpostdienstes zum 01.3.1950 in der DDR mit allen europäischen und außereuropäischen Ländern (Ausnahme Spanien und Japan) wurde in der Verfügung 61/1950 geregelt. Danach sind "Die in der DDR aufkommenden Luftpostsendungen nach dem Ausland ... wie Eilsendungen zu behandeln ... und auf dem kürzestem Wege ... dem Postamt Berlin NW 7 zuzuleiten" Der SST Luftpost in alle Welt wurde eigens zu diesem Anlass angefertigt und nur im Postamt NW 7 nur am 01.3.1950 (es gibt wenige Ausnahmen) eingesetzt.
Er durfte nur neben der Frankatut abgeschlagen werden und nicht für Gefälligkeitsabstempelungen verwendet werden.
Der Brief ist also nach der Auflieferung in Eisenach per Bahn nach Berlin geleitet und dort im Postamt Berlin NW 7 bearbeitet worden, der abgeschlagene SST ist der Nachweis.
Die US-Post hat oft auf LuPo der Zeit keine Stempel rückseitig abgeschlagen.
Zum Thema gibt es in der Schriftenreihe zum Sammelgebiet DDR der ARGE DDR Spezial, Heft 35 eine ausgezeichnete Ausarbeitung von Horst Teichmann "Luftfahrt und Luftpost in der SBZ/DDR von 1945 bis 1956". Darin gibt es ausführliche Beispielabbildungen von Belegen und Erklärung der Ableitung von Luftpostsendungen u.a. nach Übersee über Prag.
Nachfolgend noch ein Beleg des bekannten Sammlers, Prüfers und Vorsitzendem des BC Hallensia, Kurt Zirkenbach, bei dem erst im PA Berlin NW 7 die Frankatur - ein Sechserblock SBZ 219a - mit BERLIN NW 7 s 01.3.1950.-10 entwertet wurde.
Auch dieser Beleg (den ich schon in einem anderen Thema gezeigt hatte) trägt keine weiteren Stempel.
Viele Grüße
Peter
Auch dieser Beleg (den ich schon in einem anderen Thema gezeigt hatte) trägt keine weiteren Stempel.
Viele Grüße
Peter
Am: 03.06.2019 05:04:56
Gelesen: 41120
# 20
@ hannibal [#19]
Hallo Peter,
ich danke Dir für die Auskunft. Es war reines Interesse zu erfahren, von wo eigentlich die Luftpost der DDR in den Anfangsjahren abgefertigt wurde. Und Du hast es ausführlich beantwortet.
Das leidige Problem mit fehlenden Ankunftsstempeln in den USA kenne ich auch zur Genüge, es begleitet mich permanent bei Belegen der tschechoslowakischen Luftpost auch schon vor 1945. Leider gehen dadurch viele Recherchemöglichkeiten verloren.
Der Sechserblock ist einfach nur eine Augenweide.
Viele Grüße
Detlev
Am: 03.06.2019 22:13:25
Gelesen: 41084
# 21
Heute noch eine Mehrfachfrankatur mit vier Marken der SBZ 213.
Ein portogerecht frankierter Fernbrief - an Karl König, Schönebeck. Alle vier Marken als Eckunterrändern mit Besonderheiten.
Zweimal Sonderstempel (10a) KÖNIGSTEIN (SÄCHS SCHWEIZ) 16.1.50. 11-12
Linker Eckunterrand f91 PF I, daneben rechter Eckunterrand mit Druckkontrollvermerk 1990s steigend und sehr schmaler Randleiste 2, daneben ebenfalls rechter Eckunterrand mit breiter Randleiste 2 und abschließend ebenfalls rechter Eckunterrand mit Randleiste 9.
Sicher ein "gemachter Sammlerbeleg" aber mit vier Ecken wohl nicht so häufig
und auch Literatur bekannt.
Viele Grüße
Peter
Zweimal Sonderstempel (10a) KÖNIGSTEIN (SÄCHS SCHWEIZ) 16.1.50. 11-12
Linker Eckunterrand f91 PF I, daneben rechter Eckunterrand mit Druckkontrollvermerk 1990s steigend und sehr schmaler Randleiste 2, daneben ebenfalls rechter Eckunterrand mit breiter Randleiste 2 und abschließend ebenfalls rechter Eckunterrand mit Randleiste 9.
Sicher ein "gemachter Sammlerbeleg" aber mit vier Ecken wohl nicht so häufig
und auch Literatur bekannt.
Viele Grüße
Peter
Am: 05.06.2019 11:34:11
Gelesen: 41062
# 22
Weiter soll es gehen mit Frankaturen der SBZ 214.
Zuerst eine portogerechte Einzelfrankatur auf Drucksache bis 50 g.
Eckunterrand links unten 214 c mit Randleiste 10li in Markenfarbe
Späte Verwendung MAGDEBURG 1 i 18.12.53.- 10
WZ 3 SBZ deutlich zu erkennen. Briefumschlag vorschriftsgemäß unverschlossen.
Viele Grüße
Peter
WZ 3 SBZ deutlich zu erkennen. Briefumschlag vorschriftsgemäß unverschlossen.
Viele Grüße
Peter
Am: 05.06.2019 12:46:23
Gelesen: 41054
# 23
Hallo Peter,
wunderbare Belege, die du hier einstellst.
Anbei Paketkarte vom 12.10 1949 (also DDR seit 5 Tagen).
Vorderseitig Mehrfachfrankatur 2 Stück 226 portogerecht 150 bis 375 km bis 6 kg.
Rückseitig Mehrfachfrankatur 15 Stück der 212 als Zustellgebühr.
Entwertet mit dem Landpostempel von Ebersgrün und mit dem Stempel: Nachträglich entwertet Plauen vom 21.10.1949.
Beste Grüße Bernd
Am: 05.06.2019 22:39:48
Gelesen: 41015
# 24
Hallo Bernd,
sehr schöner Beleg mit gleich zwei Mehrfachfrankaturen, prima Erhaltung. Komplett erhaltene Paketkartenstammteile sind nicht gerade häufig.
Weiter mit einer Mehrfachfrankatur des 8 Pfg-Wertes Köpfe1. Waagerechtes Paar aus der unteren linken Bogenecke auf portogerechtem Ortsbrief innerhalb Berlins.
Stempel BERLIN W 8 kk 23.11.49.-17
Unterrand durchgezähnt, Seitenrand nicht durchgezähnt, 1 Zahnloch (aus SW1 oder NW1-Bogen).
Bei der Marke von Bogenfeld 91 fehlt unter DEU von DEUTSCHE die weiße Rahmenlinie.
Viele Grüße
Peter
Stempel BERLIN W 8 kk 23.11.49.-17
Unterrand durchgezähnt, Seitenrand nicht durchgezähnt, 1 Zahnloch (aus SW1 oder NW1-Bogen).
Bei der Marke von Bogenfeld 91 fehlt unter DEU von DEUTSCHE die weiße Rahmenlinie.
Viele Grüße
Peter
Am: 11.06.2019 22:25:14
Gelesen: 40938
# 25
Auch heute eine portogerechte Mehrfachfrankatur der SBZ 214a mit einem senkrechten Dreierstreifen vom rechten Eckunterrand. Im Unterrand eine schmale Randleiste 1 (RL1u) in Markenfarbe.
Fernbrief 1. Gewichtsstufe - SST (10b) LEIPZIG C 1 -3.9.49.--9
Der Brief Beleg der damaligen Knappheit an allen Dingen des Bedarfs -
wiederverwendeter Briefumschlag.
Viele Grüße
Peter
Fernbrief 1. Gewichtsstufe - SST (10b) LEIPZIG C 1 -3.9.49.--9
Der Brief Beleg der damaligen Knappheit an allen Dingen des Bedarfs -
wiederverwendeter Briefumschlag.
Viele Grüße
Peter
Am: 12.06.2019 14:35:08
Gelesen: 40922
# 26
Weiter mit einem Fernbrief 2. Gewichtsstufe frankiert mit zwei waagerechten Dreierstreifen der SBZ 214 entwertet mit drei sauber abgeschlagenen Stempeln
HALLE (SAALE) BPA 29 r 22.1.53.-23
Die Marken in der besseren c-Farbe.
Viele Grüße
Peter
Die Marken in der besseren c-Farbe.
Viele Grüße
Peter
Am: 13.06.2019 16:39:15
Gelesen: 40903
# 27
Als letzten Beleg mit Frankaturen der SBZ 214 eine wohl nicht so häufig zu findende Mehrfachfrankatur auf einem Eilbrief nach Zwickau (24+80). Das Porto wurde mit einem 13er-Block der 214a abgedeckt und und diese mit 8 sauberen Stempeln LEIPZIG N 22c 14.9.49.-17 entwertet.
Eilbriefe waren innerhalb der SBZ ab 01.03.1949 zugelassen.
Viele Grüße
Peter
Eilbriefe waren innerhalb der SBZ ab 01.03.1949 zugelassen.
Viele Grüße
Peter
Am: 26.06.2019 23:07:17
Gelesen: 40808
# 28
Hallo,
weiter mit Frankaturen der SBZ 215.
Zuerst eine portogerechte Einzelfrankatur auf Ortspostkarte mit 215b OR.
Gestempelt (19a) HALLE (SAALE) BPA 29a 20.11.49.-18
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 27.06.2019 21:40:23
Gelesen: 40793
# 29
Heute eine portogerechte Auslandsdrucksache bis 50g frankiert mit SBZ 215a von Lepzig nach Long Beach USA.
Stempel (10b) LEIPZIG C 2 e 12.5.50.-18
Absender der Schwaneberger Verlag - würde also auch ins Thema bekannte Händler passen.
Auffällig an der Marke das C in DEUTSCHE das durch einen wißen Strich fast wie ein G aussieht,
Viele Grüße
Peter
Stempel (10b) LEIPZIG C 2 e 12.5.50.-18
Absender der Schwaneberger Verlag - würde also auch ins Thema bekannte Händler passen.
Auffällig an der Marke das C in DEUTSCHE das durch einen wißen Strich fast wie ein G aussieht,
Viele Grüße
Peter
Am: 03.07.2019 23:10:58
Gelesen: 40734
# 30
Weiter mit einer Mehrfachfrankatur - senkrechter Fünferstreifen SBZ 215a portogerecht auf Auslandsbrief nach Holland.
Stempel LIEBERTWOLKWITZ a 22.1.49.-17
Auch wenn die obere Marke beschädigt ist - wird das durch die zweite Marke von oben mit dem Plattenfehler IV breiter Kragen ausgeglichen, der wohl auf Beleg nicht so häufig ist.
Viele Grüße
Peter
Auch wenn die obere Marke beschädigt ist - wird das durch die zweite Marke von oben mit dem Plattenfehler IV breiter Kragen ausgeglichen, der wohl auf Beleg nicht so häufig ist.
Viele Grüße
Peter
Am: 21.08.2019 15:44:49
Gelesen: 40427
# 31
Hallo,
weiter mit Frankaturen der 12 Pfg-Marke aus der Dauerserie Köpfe 1 SBZ 216.
Zuerst eine Einzelfrankatur auf Postkarte der Eberswalder Briefmarken Börse Inh. Max Sprenkelmann nach Biesenthal.
Die Marke sauber entwertet mit dem Sonderstempel (2) EBERSWALDE Volkssolidarität Brandenburg Kampf gegen die Wintersnot 27.2.49.-8.
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 26.08.2019 21:05:45
Gelesen: 40280
# 32
Fernbrief frankiert mit 2 x SBZ 216 von Dresden nach Nürnberg.
Entwertet mit dem Stempel DRESDEN N22 25.4.49.-18
In der Portostufe eigentlich Massenware, aber bei der oberen
DEUTSCHE POST verstümmelt - PF III.
Viele Grüße
Peter
Entwertet mit dem Stempel DRESDEN N22 25.4.49.-18
In der Portostufe eigentlich Massenware, aber bei der oberen
DEUTSCHE POST verstümmelt - PF III.
Viele Grüße
Peter
Am: 27.08.2019 15:26:44
Gelesen: 40260
# 33
Fernbrief der 2. Gewichtsstufe frankiert mit 2 waagerechten Paaren der SBZ 216, aufgegeben in West-Berlin nach Gera.
Stempel BERLIN-STEGLITZ 16.11.48.-8 (Kennbuchstaben kann ich leider nicht entziffern). Verwendungen mit Marken der Köpfe-Serie in Westberlin nicht ganz so häufig.
Viele Grüße
Peter
Stempel BERLIN-STEGLITZ 16.11.48.-8 (Kennbuchstaben kann ich leider nicht entziffern). Verwendungen mit Marken der Köpfe-Serie in Westberlin nicht ganz so häufig.
Viele Grüße
Peter
Am: 29.08.2019 17:13:01
Gelesen: 40231
# 34
Mehrfachfrankatur mit 7x SBZ 216 auf Einschreiben von Meerane nach Berlin.
Sauber gestempelt (10)MEERANE (SACHS) g 31.3.50.-18
Provisoricher R-Zettel und rückseitig Ankunftstempel.
Bedarfsbeleg in sauberer Erhaltung.
Viele Grüße
Peter
Sauber gestempelt (10)MEERANE (SACHS) g 31.3.50.-18
Provisoricher R-Zettel und rückseitig Ankunftstempel.
Bedarfsbeleg in sauberer Erhaltung.
Viele Grüße
Peter
Am: 28.11.2019 16:49:50
Gelesen: 39601
# 35
Heute eine Einzelfrankatur der SBZ 216 auf einer Steuerkarte für ein Krad.
Stempel DELITZSCH 1 f 31.12.49.12-13
Einzelfrankaturen der 12 Pfg sind ja Massenware, aber in der Form habe ich es noch nicht gesehen.
Viele Grüße
Peter
Stempel DELITZSCH 1 f 31.12.49.12-13
Einzelfrankaturen der 12 Pfg sind ja Massenware, aber in der Form habe ich es noch nicht gesehen.
Viele Grüße
Peter
Am: 28.11.2019 18:28:32
Gelesen: 39589
# 36
@ hannibal [#103]
Ein toller Beleg, Gratulation.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.12.2019 21:11:51
Gelesen: 39469
# 37
Heute ein Bücherzettel mit einer Mehrfachfrankatur 6 Werte SBZ 212 nach Leipzig.
Vier saubere Stempel (3a) WISMAR 1m 28.3.50.-16
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 03.12.2019 22:36:34
Gelesen: 39430
# 38
Heute ein Einschreiben innerhalb Berlins.
Portogerecht frankiert mit SBZ 218b und 225b.
Stempel BERLIN N113 f -7.10.49.-10 (Gründungstag der DDR)
Bemerkenswert der R-Stempel Berlin-Kaulsdorf- wohl in Ermanglung der üblichen R-Zettel.
Rückseitig Stempel BERLIN-KAULSDORF 1 -8.10.49.-7
Viele Grüße
Peter
Stempel BERLIN N113 f -7.10.49.-10 (Gründungstag der DDR)
Bemerkenswert der R-Stempel Berlin-Kaulsdorf- wohl in Ermanglung der üblichen R-Zettel.
Rückseitig Stempel BERLIN-KAULSDORF 1 -8.10.49.-7
Viele Grüße
Peter
Am: 04.12.2019 21:19:19
Gelesen: 39415
# 39
Heute eine Mehrfachfrankatur der SBZ 213 als frühe Verwendung in Berlin-West. Senkrechter Dreierstreifen (Oberrand durchgezähnt) und Einzelmarke.
(1) BERLIN-TEMPELHOF 1 g 11.12.48.-17 nach Gera.
Die linke Marke zeigt eine schöne Druckzufälligkeit, die an den Plattenfehler II der SBZ 216 erinnert.
Unterer und mittlerer Querstrich im 2. E von DEUTSCHE durch weißen Strich verbunden.
Viele Grüße
Peter
Die linke Marke zeigt eine schöne Druckzufälligkeit, die an den Plattenfehler II der SBZ 216 erinnert.
Unterer und mittlerer Querstrich im 2. E von DEUTSCHE durch weißen Strich verbunden.
Viele Grüße
Peter
Am: 06.12.2019 20:51:29
Gelesen: 39399
# 40
Hallo,
eine weitere Mehrfachfrankatur der SBZ 213 (4) aus dem Dezember 1948.
Der Umschlag an den Rändern zwar getönt aber durch den sehr farbschwachen Druck interessant.
(15b) GERA 4 a 08.12.48.-20
Viele Grüße
Peter
(15b) GERA 4 a 08.12.48.-20
Viele Grüße
Peter
Am: 09.12.2019 17:22:36
Gelesen: 39370
# 41
Hallo,
ein interessanter R-Brief mit Rückschein - portogerecht frankiert mit SBZ 225a und 227a OR von Berlin-Lichterfelde nach Oberschlema.
Aufgegeben in TELTOW 1d 30.3.51.9-10 - dreiseitig Klebestreifen für den Rückschein.
Vorderseitig zurück Vermerk 5.4. und Datumsstempel 7.April 1951
Rückseitig RADIUMBAD OBERSCHLEMA -1.4.51.8 V und diverse handschriftliche Vermerke und der beidseitig komplett ausgefüllte Rückschein bzw Ablieferungsschein.
Auf dem Ablieferungsschein Stempel BERLIN SW 11 be -6.4.51.21-22
unter dem Schein Stempel BERLIN-LICHTERFELDE 1 o 7.4.51. 5-6
Sicher mit komplettem Rückschein nicht so häufig und schöne Laufwegsdarstellung. Briefumschlag nicht vergilbt sondern aus undefinierbarem grünlichgrauem Papier.
Viele Grüße
Peter
Vorderseitig zurück Vermerk 5.4. und Datumsstempel 7.April 1951
Rückseitig RADIUMBAD OBERSCHLEMA -1.4.51.8 V und diverse handschriftliche Vermerke und der beidseitig komplett ausgefüllte Rückschein bzw Ablieferungsschein.
Auf dem Ablieferungsschein Stempel BERLIN SW 11 be -6.4.51.21-22
unter dem Schein Stempel BERLIN-LICHTERFELDE 1 o 7.4.51. 5-6
Sicher mit komplettem Rückschein nicht so häufig und schöne Laufwegsdarstellung. Briefumschlag nicht vergilbt sondern aus undefinierbarem grünlichgrauem Papier.
Viele Grüße
Peter
Am: 16.12.2019 22:54:20
Gelesen: 39303
# 42
Mehrfachfrankatur der SBZ 216 - senkrechter Viererstreifen - auf Brief der Landeskreditbank Thüringen Filiale Sonneberg an die Landeskreditbank Sachsen-Anhalt in Halle.
Drei Stempel (15) SONNEBERG (THÜR) 1 m 31.3.49.-18
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Drei Stempel (15) SONNEBERG (THÜR) 1 m 31.3.49.-18
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Am: 17.04.2020 19:31:17
Gelesen: 38472
# 43
Hallo,
diese Seite habe ich leider erst heute entdeckt. Schade, dass ich aktuell über keinen Scanner verfüge. Ich "verfüge" zwar, brauche aber beim Installieren Unterstützung, aber erst muss Corona an uns vorbei gehen. Aber ein paar Briefe hatte ich schon vor Jahren "abgelichtet.
Hier ein "nettes" Bild eines Druckvermerks der 24 Pfg, der über 3 Markenränder geht. Die Zusatzfrankatur auf dem Einschreib-Brief ist auch ganz nett. Sicherlich "philatelistisch beeinflusst", aber wer hat schon einen derartigen Brief.
Grüße - Klaus
Grüße - Klaus
Am: 18.04.2020 14:43:06
Gelesen: 38405
# 44
Hallo Klaus,
willkommen hier im Thema. Nach meinen Unterlagen gibt es auch einen postfrischen Zehnerstreifen davon.
Hast Du den noch?
Viele Grüsse
Carsten
Am: 20.04.2020 14:18:45
Gelesen: 38318
# 45
Hallo Carsten,
der Streifen war leider nie in meinem Eigentum, den Scan hatte ich dir zwischenzeitlich gemailt, verbunden mit der Angabe des damaligen Eigentümers. Denn der vollständige Streifen bestätigt zum einen die Vollständigkeit des Dreierstreifens auf dem Brief und ist zum anderen auch eine Augenweide. Und noch dazu sind beides wohl echte Raritäten, oder sind weitere Exemplare bekannt?
Ansonsten, hier ein weiterer Köpfe 1 - Beleg.
Ein etwas überfrankierter Einschreibbrief an einen bekannten Philatelisten, aber ein 15-Pfg-Eckrandstück mit schöner Randleiste, flankiert von 2 50-Pfg-Chinesen, das erfreut mein Herz.
Es gibt auch portorichtige Belege Köpfe 1 - wie ist's mit dem:
Mit diesen Karten hatte die Arbeitsgemeinschaft Ortsstempel "eingesammelt". Mich erfreuen die verschieden farbigen 2-Pfg-Marken, besonders das rechte Exemplar mit der Randleiste.
Grüße - Klaus
Ein etwas überfrankierter Einschreibbrief an einen bekannten Philatelisten, aber ein 15-Pfg-Eckrandstück mit schöner Randleiste, flankiert von 2 50-Pfg-Chinesen, das erfreut mein Herz.
Es gibt auch portorichtige Belege Köpfe 1 - wie ist's mit dem:
Mit diesen Karten hatte die Arbeitsgemeinschaft Ortsstempel "eingesammelt". Mich erfreuen die verschieden farbigen 2-Pfg-Marken, besonders das rechte Exemplar mit der Randleiste.
Grüße - Klaus
Am: 20.06.2020 16:55:49
Gelesen: 37897
# 46
Hallo,
nachfolgend ein Erstflugbeleg zur Eröffnung des Luftpostdienstes mit der UdSSR mit Mischfrankatur SBZ 212,217 und 2x233 portogerecht frankiert (50 Pfg Auslandsbrief plus 15 Pfg Luftpostzuschlag)- Grundlage Tarif "Verfügung 1/1950 und 21/1950 Amtsblatt des Post- und Fermeldewesen der DDR.
Stempel BERLIN C25 17.1.50.-13 in rot Mit Luftpost über PA. Berlin N 4 und in lila Kastenstempel Luftpost BERLIN-MOSKAU 17.1.50 Wosduschnaja Potschta.
Sicher nicht gelaufen, da rückseitig keine weiteren Stempel. Ein ähnlicher Beleg ist im Handbuch von Horst Teichmann "Luftfahrt und Luftpost in der SBZ/DDR von 1945-1956" Heft 35 der Schriftenreihe der ARGE DDR Spezial abgebildet.
Absender in Berlin-West. Portostufe 65 Pfg dürfte nicht so häufig sein.
Viele Grüße
Peter
Stempel BERLIN C25 17.1.50.-13 in rot Mit Luftpost über PA. Berlin N 4 und in lila Kastenstempel Luftpost BERLIN-MOSKAU 17.1.50 Wosduschnaja Potschta.
Sicher nicht gelaufen, da rückseitig keine weiteren Stempel. Ein ähnlicher Beleg ist im Handbuch von Horst Teichmann "Luftfahrt und Luftpost in der SBZ/DDR von 1945-1956" Heft 35 der Schriftenreihe der ARGE DDR Spezial abgebildet.
Absender in Berlin-West. Portostufe 65 Pfg dürfte nicht so häufig sein.
Viele Grüße
Peter
Am: 09.08.2020 18:11:17
Gelesen: 37492
# 47
Ich zeige einen ursprünglich nicht frankierten Brief mit einen Paar der 12 Pf. Der Brief wurde am 2.4.1949 in Halle an der Saale abgestempelt und ging an das Finanzamt in Nordhausen im Harz. Dort wurde wurde die Annahme verweigert. Der Brief erhielt vorderseitig und rückseitig einen Nachgebührstempel und ging an den Absender zurück. Der Brief wurde dann vermutlich ein zweites mal abgeschickt und mit zwei 12 Pf-Marken versehen. Der Stempel wurde dafür durchgekreuzt, und ebenso "Absender zurück" und "Nachgebühr".
Rückseitig ist noch ein Abklatsch des vorderseitigen Stempels zu sehen. Bei dem Paar sind noch jeweils als Druckzufälligkeit die untere Rahmenlinie unterbrochen.
Gruss
Martin
Rückseitig ist noch ein Abklatsch des vorderseitigen Stempels zu sehen. Bei dem Paar sind noch jeweils als Druckzufälligkeit die untere Rahmenlinie unterbrochen.
Gruss
Martin
Am: 26.08.2020 21:23:30
Gelesen: 37313
# 48
Hallo,
nachfolgend ein Einschreib-Brief von Schmölln nach Kühndorf mit einer interessanten Mischfrankatur.
Vorderseitig zwei Sechserblocks vom rechten Seitenrand der SBZ 213 und rückseitig eine SBZ 216.

Die Frankatur entwertet Stempel (15b) SCHMÖLLN (THÜR) d 19.9.49.-12 und rückseitig Stempel (15) KÜHNDORF über MEININGEN a, 22.9.49.-10.
Im Seitenrand der 213 ist eine schmale Randleiste in Markenfarbe erkennbar.
R-Zettel mit eingestempelten Ort.
Viele Grüße
Peter

Die Frankatur entwertet Stempel (15b) SCHMÖLLN (THÜR) d 19.9.49.-12 und rückseitig Stempel (15) KÜHNDORF über MEININGEN a, 22.9.49.-10.
Im Seitenrand der 213 ist eine schmale Randleiste in Markenfarbe erkennbar.
R-Zettel mit eingestempelten Ort.
Viele Grüße
Peter
Am: 31.08.2020 20:44:02
Gelesen: 37160
# 49
Hallo,
heute zwei auf den ersten Blick einfache Belege jeweils mit einer Mehrfachfrankatur der SBZ 216.
Meine Erklärung zu den Belegen.
Versuch der Verwendung in Westdeutschland blau eingerahmt nebengesetzt 30 und violetter Nachgebührstempel sowie Stempel RODACH (b COBURG) b 29.10.49.-18
Der zweite Beleg
Zuerst Aufgabe in Westberlin nebengesetzt BERLIN W 30 f 15.5.49.-16-17 und Stempel zurück und dann aufgegeben in Berlin-Ost BERLIN-NIEDERSCHÖNEWEIDE k 16.5.49.-20.
Viele Grüße
Peter
Versuch der Verwendung in Westdeutschland blau eingerahmt nebengesetzt 30 und violetter Nachgebührstempel sowie Stempel RODACH (b COBURG) b 29.10.49.-18
Der zweite Beleg
Zuerst Aufgabe in Westberlin nebengesetzt BERLIN W 30 f 15.5.49.-16-17 und Stempel zurück und dann aufgegeben in Berlin-Ost BERLIN-NIEDERSCHÖNEWEIDE k 16.5.49.-20.
Viele Grüße
Peter
Am: 04.11.2020 22:18:31
Gelesen: 36495
# 50
Nachfolgend gezeigter Luftpost-Einschreibbrief nach Montevideo Uruguay ist ein Neuzugang in meiner Portostufensammlung mit Marken der SBZ Dauerserie Köpfe.
Portogerecht frankiert für Luftpost bis 5 Gramm mit 224 und 2x226 (50+60+100) und 2 sauber abgeschlagenen Stempeln ROSSLA (HARZ) -1.10.51. 11-12 V und rückseitig drei Stempel Uruguay.
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 05.11.2020 22:21:16
Gelesen: 36425
# 51
Frankaturen mit Eckrandstücken der Dauerserie SBZ Köpfe 1 sind immer interessant.
Heute ein waagerechter Dreierstreifen aus der rechten unteren Bogenecke der SBZ 212a auf portogerechter Drucksache von Arnstadt nach Bad Blankenburg.
Sauber entwertet mit zwei Sonderstempeln (15a) ARNSTADT BACHSTADT 12.5.50.-20
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 26.11.2020 23:02:05
Gelesen: 36072
# 52
Heute ein Beleg zur Eröffnung der Luftpost in der DDR in alle Welt zum 01.03.1950.
Portogerecht frankiert mit SBZ 217 und 224 (50+15 Pfg für Luftpost Europa bis 5 g)und sauber entwertet mit zwei Stempeln BERLIN NW 7 ab 28.2.50.-16 und entsprechendem Sonderstempel Luftpost in alle Welt.... 1.3.1950:
Kastenstempel in blau Mit Luftpost und Stempel STOCKHOLM 25 4.3.50.
Absender Kurt Dahmann - ein bekannter Luftpostsammler, dem auch einige Köpfe-Ganzsachen mit Zudruck zu verdanken sind.
Im Januar 1950 waren ja schon Luftpostsendungen nach Polen und in die Sowjetunion möglich (siehe dazu Horst Teichmann in Heft 35, Schriftenreihe der ARGE DDR Spezial).
Viele Grüße
Peter
Kastenstempel in blau Mit Luftpost und Stempel STOCKHOLM 25 4.3.50.
Absender Kurt Dahmann - ein bekannter Luftpostsammler, dem auch einige Köpfe-Ganzsachen mit Zudruck zu verdanken sind.
Im Januar 1950 waren ja schon Luftpostsendungen nach Polen und in die Sowjetunion möglich (siehe dazu Horst Teichmann in Heft 35, Schriftenreihe der ARGE DDR Spezial).
Viele Grüße
Peter
Am: 30.11.2020 22:45:26
Gelesen: 35990
# 53
Portogerechter Einschreibbrief der 2. Gewichtsstufe (50+30+60) in die USA.
Frankatur senkrechtes Paar 219a aus der rechten oberen Bogenecke Oberrand durchgezähnt und Oberrand-Viererblock nicht durchgezähnt SBZ 221.
Vier saubere Stempel CHEMNITZ 26 21.1.50.-15-18. Rückseitig Stempel Pasadena (vorderseitig auch Stempelabklatsch).
Interessant auch der Einschreibzettel.
Viele Grüße
Peter
Vier saubere Stempel CHEMNITZ 26 21.1.50.-15-18. Rückseitig Stempel Pasadena (vorderseitig auch Stempelabklatsch).
Interessant auch der Einschreibzettel.
Viele Grüße
Peter
Am: 30.06.2021 22:23:02
Gelesen: 33498
# 54
Hallo,
heute eine auf den ersten Blick unscheinbare Einzelfrankatur SBZ 213 von Weimar nach Leipzig.
Gestempelt (15) WEIMAR 1 c 6.9.51.-18
Die Rückseite zeigt die Mitgliedskarte der GOETHE GESELLSCHAFT IN WEIMAR FÜR DAS JAHR 1951.
Viele Grüße
Peter
Gestempelt (15) WEIMAR 1 c 6.9.51.-18
Die Rückseite zeigt die Mitgliedskarte der GOETHE GESELLSCHAFT IN WEIMAR FÜR DAS JAHR 1951.
Viele Grüße
Peter
Am: 13.01.2022 20:14:48
Gelesen: 31406
# 55
Hallo,
mal wieder ein Beleg passend zum Thema.
Eine portogerechte Auslands-Drucksache Streifband frankiert mit SBZ 215 von Bautzen nch Prag.
Stempel BAUTZEN 2 bb 22.3.50.-17 Eingangsstempel PRAHA 120 p1 26.III.50.
Die Marke zudem noch mit dem Plattenfehler V - weisser schräger Strich unter 2. U in AUGUST bis zum Kragen.
In so perfekter Erhaltung wohl nicht so häufig zu finden.
Viele Grüße
Peter
Stempel BAUTZEN 2 bb 22.3.50.-17 Eingangsstempel PRAHA 120 p1 26.III.50.
Die Marke zudem noch mit dem Plattenfehler V - weisser schräger Strich unter 2. U in AUGUST bis zum Kragen.
In so perfekter Erhaltung wohl nicht so häufig zu finden.
Viele Grüße
Peter
Am: 06.02.2022 19:36:53
Gelesen: 31080
# 56
Hallo,
ich mochte noch einmal 2 Verwaltungswertpostbriefe, diesmal aus der Portoperiode 01.10.1952 - 30.03.1954, zeigen. Zunächst einen Brief der ersten Gewichtsstufe vom 12.06.1953 von Halle nach Karl-Marx-Stadt. Das Porto kostete 24 Pfg und die Gebühr für die Verwaltungswertpost 40 Pfg. Frankiert wurde mit der 12 Pfg. Pieck Mi. 323 und der 40 Pfg. Köpfe I Mi. 223.

Bei einem Brief der 2. Gewichtsstufe kostete das Porto 48 Pfg. und somit die Gesamtgebühr 88 Pfg. Auf dem nachstehend gezeigten Brief vom 13.11.1952 von Berlin nach Zittau besteht die Frankatur aus der 8 Pfg. Köpfe I Mi. 214 und der 80 Pfg. Mi. 226.
Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "DDR Portostufen Wertbriefe"]

Bei einem Brief der 2. Gewichtsstufe kostete das Porto 48 Pfg. und somit die Gesamtgebühr 88 Pfg. Auf dem nachstehend gezeigten Brief vom 13.11.1952 von Berlin nach Zittau besteht die Frankatur aus der 8 Pfg. Köpfe I Mi. 214 und der 80 Pfg. Mi. 226.
Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "DDR Portostufen Wertbriefe"]
Am: 29.04.2023 15:50:45
Gelesen: 24676
# 57
@ hannibal [#15]
Hallo Peter,
bzgl. deines alten Beitrages wundert mich die Karte eines Bochumer Händlers mit Stempel Magdeburg. War es damals schon möglich/üblich/monetär sinnvoll seine Firmenpost vergünstigt aus anderen Gebieten zu versenden? Leider ist die Vorderseite nicht eingescant.
Gruss, mimo
Am: 29.04.2023 16:51:49
Gelesen: 24665
# 58
@ Mimo [#57]
üblich - eher nicht
möglich - ja
monetär - auf jeden Fall
Im November 1949 lag der Kurs DM-West zu DM-Ost bei etwa 1 : 6,3
Dass das Währungsgefälle teilweise über Berlin ausgenutzt wurde, dürfte bekannt sein.
Über einen Kontakt in der jungen DDR dürfte das sicher selten vorgekommen sein.
Ein schöner Währungsgefälle-Beleg.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 09.06.2024 10:40:05
Gelesen: 18473
# 59
Eingeschriebener Eilbrief von Dresden nach Berlin vom 30.06.1950 (Ankunftsstempel Berlin auf der Rückseite). Stempel Behördendruck Aufschrift Per Einschreiben, Bote bezahlt. Frankiert wurde mit SBZ Michel Nr. 220 und 225 gesamt 84 Pfennige. Die beiden Marken wurden durchgestrichen und mit "ungültig" überschrieben. Außerdem ein blauer Nachgebührvermerk 120. Auf der Rückseite Ankunftsstempel Berlin und ein abgerundeter Rechteckstempel mit einer 3, evtl. ein Briefträgerstempel.
Warum wurden die beiden Marken ungültig gemacht? Aufgefallen ist mir, dass die Marken unter UV ziemlich weiss leuchteten.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 10.06.2024 13:25:46
Gelesen: 18414
# 60
@ Briefuhu [#59]
Offensichtlich kam der Brief in Berlin W8 an, ohne dass die Marken entwertet worden waren. Da auf Berlin W8 keine Nachträglich entwertet - Stempel vorhanden war, hat man handschriftlich entwertet. Ein Strich hätte aber auch gereicht.
Zum Nachporto: Fernbrief 24, Einschreiben 60, Eilbote 80 Pf. Fehlen also 80 Pf zuzüglich 50 % Zuschlag macht 120 Pf Nachporto.
Viele Grüße
Carsten
Am: 11.06.2024 06:33:08
Gelesen: 18329
# 61
@ Carsten Burkhardt [#60]
Guten Morgen Carsten,
vielen Dank für deine Hilfe und Erläuterung.
Schönen Gruß
Sepp
Am: 18.02.2025 16:25:22
Gelesen: 16851
# 62
Hallo,
die Antwort-Karte an Herrn W. Prell kann doch nicht mit 72 Pfennige Porto gerecht sein.
Und wenn wie setzt es sich zusammen? Für eine Antwort wäre ich Dankbar.
Viele Grüße
Andreas
Viele Grüße
Andreas
Am: 19.02.2025 08:35:34
Gelesen: 16855
# 63
Hallo Andreas,
bist Du sicher, dass die Karte gelaufen ist? Bei einer Antwortkarte konnte nur die reine Transportgebühr vorfrankiert werden, wenn die Rücksendung außerhalb des eigenen Postgebietes war. Die Einschreibgebühr von 40 Pfg. hätte also mit Bund-Marken frankiert werden müssen, die Marken der DDR waren nicht gültig.
Nebenbei: Die verklebte Frankatur wäre für eine Karte innerhalb der DDR portorichtig gewesen.
Gruß
Hubert
Am: 19.02.2025 11:22:08
Gelesen: 16822
# 64
Hallo Andreas,
sehr schöner Prell-Beleg den Du da gezeigt hast.
Ich kann Hubert nur beipflichten mit der Erklärung Vorfrankatur einer Antwortkarte.
Da ich ähnliche Prell-Karten habe, gehe ich davon aus - die Karte ist gelaufen und auf der Rückseite der entsprechende Entkartungsstempel von CHEMNITZ 1.
Dazu als Beispiel eine vorfrankierte Karte mit 3xSBZ 212 OR ndgz RL 5 oben (in Farbe 215) und DDR 287. In Rohrschachberg mit einer 40 Rappen nachfrankiert und entsprechendem R-Zettel Rohrschachberg - 4 Stempel ROHRSCHACHBERG IX -5.VII.51 - 15 Die Vorfrankatur anerkannt.
Unten links Stempel CHEMNITZ 1 b 8.7.51.-22
Ich zeige auch noch die Rückseite nit dem Eingangsvermerk des Postamtes Rohrschachberg - Eingang des Schreibens 27.6.51 (Datum derAusgabe Chinesen!)
Viele Grüße
Peter
Ich zeige auch noch die Rückseite nit dem Eingangsvermerk des Postamtes Rohrschachberg - Eingang des Schreibens 27.6.51 (Datum derAusgabe Chinesen!)
Viele Grüße
Peter
Am: 19.02.2025 11:33:11
Gelesen: 16809
# 65
Hallo Andreas,
sehr interessante, bessere Frankatur auf der Prell-Karte.
223 Ecke oben links (wohl aus SO-Bogen) mit PF I abgeschrägte O in Wertziffer 40 und vollständiger RL 1li (hat man nicht oft) und das senkrechte Paar 213 mit beschnittener RL 9 (in Farbe 216) ist auch nicht gerade häufig.
Zur portorichtigkeit habe ich im anderen Thema geschreiben.
Interessant wäre, ob es auf der Rückseite eine Stempel von Chemnitz gibt.
Ich schick Die eine PN.
Viele Grüße
Peter
Am: 19.02.2025 15:04:14
Gelesen: 16777
# 66
@ hubtheissen [#63]
@ hannibal [#65]
Hallo Hubert und Peter,
vielen Dank für eure schnellen Antworten. Ich habe die Rückseite nicht gescannt, da es nichts zu zeigen gibt. Hinten steht nur "Der umstehende Stempel wird verwendet seit...". Ein paar Prell und Kempe Briefe habe ich noch. Nochmals vielen Dank.
freundliche Grüße
Andreas
Am: 21.02.2025 18:10:16
Gelesen: 16680
# 67
Hallo,
ich möchte dann auch einmal eine Brief mit einer Köpfe I - Frankatur zeigen.
Es handelt sich um einen Luftpostbrief in die USA vom 30.05.1950. Obwohl der Absenderin West-Berlin wohnte, wurde der Brief wohl aus Kosten- und/oder Devisengründen in Ost-Berlin aufgegeben.
Der Auslandsbrief selbst kostete 50 Pfg. Dazu kamen 70 Pfg. LP-Zuschlag. Frankiert ist der Brief mit 12*8 Pfg. + 3 * 6 Pfg. + 3*2 Pfg. = 1,20 DM.
Gruß
Hubert
Gruß
Hubert
Am: 21.02.2025 19:58:18
Gelesen: 16671
# 68
@ hubtheissen [#67]
Ja, das ist eine typische Ost-Berlin-Aufgabe zur Ausnutzung des Währungsgefälles.
Der Brief hätte in West-Berlin zwar nur 80 Pf gekostet, aber halt in DM-West.
Bei einem Tauschkurs in der Zeit von ca. 1 : 6,5 betrug die Gebühr im Osten der Stadt halt nur etwa 20 Pf-West.
Von den gesparten 60 Pf konnte man die Fahrt in den Osten der Stadt mit finanzieren und hatte noch Geld übrig. Was man brauchte, war halt Zeit.
Ein schöner Brief,
Klemens
Am: 21.02.2025 21:39:29
Gelesen: 16657
# 69
Hallo,
anbei Postsache zwischen 2 Berliner Postämtern 1950, ein Auslands- Einschreiben- Luftpost -Brief nach England war unterfrankiert und und wurde mit 10 Pf. bei Absendung nachfrankiert. 60 Pf. Brief bis 20 gr. und 60 Pf. Einschreiben ist Klar, der Brief wog 7 gramm und es waren nur 15 Pf. Luftpostzuschlag bis 5 gramm frankiert.
7 gramm Luftpostzuschlag (Luftpost eigentlich erst ab 1.3.1950 ?) erforderten 25 Pf. und fehlenden 10 Pf. wollte man vom Absender nachträglich einziehen.Das geschah, dokumentiert mit der entwerteten 10 Pf. Marke.
Aber welches Postamt was machte ist mir ein Rätsel. Warum war im Stempel NW 7 das W durchgestrichen.
Beste Grüße Bernd
Am: 11.03.2025 10:07:00
Gelesen: 16395
# 70
Hallo,
eine Danksagung der Deutschen Bücherei Leipzig an die Universitätsbibliothek Oslo / Norwegen für den Erhalt eines Kataloges. Frankiert wurde mit 3 mal Mi.Nr.215 Köpfe 1.

Grüße
Andreas

Grüße
Andreas
Am: 13.04.2025 20:33:34
Gelesen: 15428
# 71
Aus Meissen stammt der Stempel zur Volkskammerwahl 1950 mit dem Text Durch einen überwältigenden Sieg am 15. Oktober sichern wir die Errungenschaften unserer antifaschistisch-demokratischen Ordnung.
Der Brief wurde portorichtig mit einem senkrechten Dreierstreifen der MiNr. 214a aus der SBZ Dauerserie Köpfe I mit 24 Pf freigemacht und am 3. Oktober 1950 mit dem Stempel (10a) Meissen 3 c abgestempelt.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "DDR: Die Losungsstempel (Propaganda) der Deutschen Post"]
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "DDR: Die Losungsstempel (Propaganda) der Deutschen Post"]
Am: 15.04.2025 14:36:12
Gelesen: 15272
# 72
Hallo,
hier nutzte ein Bürger einen bereits sechs Tage vorher erhaltenen Drucksachen-Umschlag, um womöglich Papier zu sparen.
Der Umschlag kam aus Bad Elster (Absenderfreistempel E-20), man klebte eine aktuelle Köpfe-Marke (MiNr 213) hinzu und ab ging die Post von ROSITZ (Altenburg) aus, wohin auch immer.
mit Sammlergruß
Werner
Der Umschlag kam aus Bad Elster (Absenderfreistempel E-20), man klebte eine aktuelle Köpfe-Marke (MiNr 213) hinzu und ab ging die Post von ROSITZ (Altenburg) aus, wohin auch immer.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.04.2025 20:39:11
Gelesen: 15233
# 73
Hallo Werner,
interessanter Beleg als Zeichen der damaligen "Engpässe" und als kleine Zugabe noch mit dem Plattenfehler 213 I "fehlende Locke neben dem Ohr" Feld 41, 46, 91 und 96.
Viele Grüße
Peter
Am: 15.04.2025 21:04:17
Gelesen: 15230
# 74
@ hannibal [#73]
Hallo Peter,
besten Dank für den Hinweis mit dem Plattenfehler.
mit Sammlergruß
und schöne Ostertage
Am: 29.04.2025 12:55:45
Gelesen: 14922
# 75
Hallo zusammen,
ein Einschreiben aus Borkheide (Kr. Zauch-Belzig) vom 15.09.1949 nach Berlin:
Man nahm eine Rolle R-Zettel nur mit den Nummern aber ohne Ortsbezeichnung. Den Ortsnamen stempelte man mittels eines Gummistempels dazu.
Viele Grüße
Volkmar
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Einschreibezettel mit und ohne Stempel, weltweit"]
Man nahm eine Rolle R-Zettel nur mit den Nummern aber ohne Ortsbezeichnung. Den Ortsnamen stempelte man mittels eines Gummistempels dazu.
Viele Grüße
Volkmar
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Einschreibezettel mit und ohne Stempel, weltweit"]
Am: 30.04.2025 11:03:56
Gelesen: 14955
# 76
Ein weiteres Beispiel eines Losungsstempels zu den Volkskammerwahlen, das von einer staatlichen Institution verwendet wurde, stammt von der Vereinigung Volkseigener Erfassungs-und Aufkauf-Betriebe (VVEAB), Kreiskontor Oschatz.
Ein Brief mit dem Tagesstempel (10b) Oschatz l vom 22.9.50, frankiert mit einem waagerechten Paar des 12 Pf-Wertes aus der Freimarken-Serie Köpfe I (MiNr. 218), lief nach Leipzig.
Der Losungsstempel Denken Sie immer daran / Gute Zusammenarbeit Größere Erfolge / Darum am 15. Oktober 1950 / Gemeinsam f. Frieden und Wohlstand, weist zusätzlich das Logo der VVEAB auf.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
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Jürgen
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Am: 16.05.2025 15:14:13
Gelesen: 14401
# 77
Bei großen Stempeln gab es mitunter Probleme, diese so auf dem Poststück unterzubringen, dass wichtige Bestandteile nicht überdeckt wurden, der Stempel aber trotzdem lesbar angebracht wurde. Dieses Kunststück ist auf der Postkarte mit dem Tagesstempel (10a) Jonsdorf über Zittau 2 c vom 11.10.50 einigermaßen gelungen. Weder Anschrift noch der Text der Nachricht wurden überdeckt. Den Text aus Anlass der Volkskammerwahlen 1950 kann man auch noch erkennen.
Deine Stimme am 15. Oktober für den Frieden.
Freigemacht wurde die Karte mit dem 12 Pf-Wert aus der Freimarken-Serie Köpfe I (MiNr. 218)
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
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Jürgen
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Am: 16.05.2025 20:36:35
Gelesen: 14358
# 78
Hallo,
heute ein schön gestalteter Brief des Leipziger Händlers Albert Brückner - Fernbrief 2. Gewichtstufe.
Mischfrankatur Viererblock der SBZ 213a aus der Dauerserie Köpfe 1 und SBZ 229,
Maschinenwerbestempel (10b) LEIPZIG C 2 02.7.49.-9 nach Zwickau.
Auf den Viererblock werde ich im Thema Druckzufälligkeiten gesondert eingehen.
Viele Grüße
Peter
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Mischfrankatur Viererblock der SBZ 213a aus der Dauerserie Köpfe 1 und SBZ 229,
Maschinenwerbestempel (10b) LEIPZIG C 2 02.7.49.-9 nach Zwickau.
Auf den Viererblock werde ich im Thema Druckzufälligkeiten gesondert eingehen.
Viele Grüße
Peter
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Am: 22.05.2025 11:47:21
Gelesen: 14153
# 79
Hallo zusammen,
ein Brief vom 12.01.1949 vom Finanzamt Friedrichstadt frankiert mit MiNr. 218 der sowjetischen Besatzungszone. Aufgegeben beim Postamt Berlin SW 61 in Berlin-Kreuzberg (Westberlin). Eine Verwendung der Marken der sowjetischen Zone in Westberlin war bis zum 20.03.1949 möglich. Leider geht die Aktenlochung mitten durch die Briefmarke.
Im geteilten Berlin lag die nördliche Friedrichstadt in Ost-, die südliche in West-Berlin. Das Finanzamt Friedrichstadt war in der Hedemannstraße. Wenn ich mich nicht irre lag diese in Westberlin. Aufgegeben wurde der Brief beim Postamt SW 61 in Berlin Kreuzberg (Westberlin). Der Empfänger wohnte Unter den Linden 54 in Ostberlin.
Frankiert ist der Brief mit 16 Pfg. Das entspricht der Gebühr für einen Ortsbrief in der DDR (01.03.1946 – 30.09.1954). Die Gebühr für einen Ortsbrief in Westberlin betrug dagegen nur 10 Pfg. (01.09.1948 – 30.06.1954). Ich gehe davon aus, dass man beim Finanzamt sparsam war und der Brief richtig frankiert ist. Habe ich mit dieser Vermutung recht?
Viele Grüße
Volkmar
Im geteilten Berlin lag die nördliche Friedrichstadt in Ost-, die südliche in West-Berlin. Das Finanzamt Friedrichstadt war in der Hedemannstraße. Wenn ich mich nicht irre lag diese in Westberlin. Aufgegeben wurde der Brief beim Postamt SW 61 in Berlin Kreuzberg (Westberlin). Der Empfänger wohnte Unter den Linden 54 in Ostberlin.
Frankiert ist der Brief mit 16 Pfg. Das entspricht der Gebühr für einen Ortsbrief in der DDR (01.03.1946 – 30.09.1954). Die Gebühr für einen Ortsbrief in Westberlin betrug dagegen nur 10 Pfg. (01.09.1948 – 30.06.1954). Ich gehe davon aus, dass man beim Finanzamt sparsam war und der Brief richtig frankiert ist. Habe ich mit dieser Vermutung recht?
Viele Grüße
Volkmar
Am: 02.06.2025 08:32:29
Gelesen: 13810
# 80
Hallo,
Brief von Dresden A24 zz vom 22.5.51 nach Hohenstein-Ernstthal erhielt in rot den Losungsstempel
"Gegen Remilitarisierung Dein Ja am 3.-5.Juni ein Beitrag zum Frieden".
Grüße
Andreas
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Grüße
Andreas
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Am: 04.06.2025 11:52:22
Gelesen: 13709
# 81
Die Kreissparkasse Grimma bot auf dem Umschlag des Briefes an die Versicherungsanstalt des Landes Sachsen mehr Platz für den zusätzlichen Stempel Am 10. Oktober 1950 Sieg der nationalen Front des demokratischen Deutschland, als ein Fensterbriefumschlag. Während der Stempel in mit violetter Farbe benutzt wurde, wählte man hier die weitaus seltenere Farbe rot.
Freigemacht mit einer Marke zu 24 Pf aus der Dauerserie Köpfe I, MiNr. 220, wurde er am 16.8.50 mit dem Aufgabestempel (10) Grimma e versehen.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 04.06.2025 16:39:51
Gelesen: 13653
# 82
Hallo,
heute ein Brief von Berlin(Ost) N4 an das Reichsbahnausbesserungswerk nach Berlin-Tempelhof mit einem roten Propagandastempel "aber nicht unter kommunistischer Diktatur!".
Grüße
Andreas
Grüße
Andreas
Am: 22.06.2025 18:11:54
Gelesen: 13094
# 83
Deine Stimme am 15. Oktober für Einheit und Frieden! ist auf diesem Behördenbrief nach Zens zu lesen.
Die Freimachung des Briefes erfolgte mit einer Marke zu 24 Pf aus der Köpfe-Serie I, MiNr. 220. Als Tagesstempel kam am 19.9.50 (10) Stassfurt g zum Einsatz.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
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Jürgen
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Am: 24.06.2025 12:21:21
Gelesen: 13018
# 84
@ Carsten Burkhardt
Ernst Thälmann macht den Mund, jedenfalls auf dem Markenbild, nicht auf. Bestimmt war er nicht gerne beim Zahnarzt. Zumindest blickt er wohlwollend auf die Friedenstaube und den Spruch Einheit - Frieden - Aufbau sind die Ziele der Nationalen Front des Demokratischen Deutschland.
Der Losungsstempel zur Volkskammerwahl 1950 befindet sich auf einem aus Papiermangel wiederverwendeten Briefumschlag vom Finanzamt Nauen an das Finanzamt Beelitz (Mark) vom 30.9.50. Entwertet wurde mit dem Tagesstempel (2) Nauen b.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
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Jürgen
Am: 25.06.2025 20:21:37
Gelesen: 12868
# 85
Ein großformatiger Losungsstempel in schwarzer Farbe zeigt den Spruch Wir stimmen am 15. Oktober für den Frieden. Der Brief lief aus dem brandenburgischen Rangsdorf in das westfälische Söbberinghoff bei Erwitte.
Portorichtig freigemacht mit dem bereits bekannten Porträt von Ernst Thälmann auf einer Marke zu 24 Pf aus der Dauerserie Köpfe I, MiNr. 220, wurde er am 6.10.50 mit dem Aufgabestempel Rangsdorf d versehen.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
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Jürgen
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Am: 04.07.2025 19:25:32
Gelesen: 12510
# 86
Hallo Experten,
hier habe ich einen Briefumschlag der mit Sicherheit nicht mit der Post befördert wurde, meiner Meinung nach. Auf dem Umschlag? ist ein 12er Bogenteil der Köpfe 1 der Mi.Nr.212y !!!, wie das?
Warum weiß ich , das es Borkengummi ist? Ganz einfach, aber unlogisch auf Brief. Nur die "4" linken Marken sind bis zur Hälfte auf dem Umschlag angeklebt, also kann man von allen Marken den Borkengummi sehen , wenn man den Bogenteil leicht anhebt. Abgestempelt in Neu- Petershain(Niederlausitz) nach Frankfurt a. Main ohne Ankunftstempel.

Viele Grüße
Andreas

Viele Grüße
Andreas
Am: 05.07.2025 11:00:15
Gelesen: 12404
# 87
Hallo Andreas,
der Beleg ist mit 24 Pfennig für einen einfachen Fernbrief portogerecht frankiert und die erhielten keinen Ankunftsstempel. Der kann also durchaus den Briefkasten gesehen haben.
Ich habe vergleichbare MeFr der 2 Pfg (8,10,12,16,24 sogar 32 Pfg). Mit Borkengummi ist das natürlich ein tolles Stück - Glückwunsch.
Viele Grüße
Peter
Am: 05.07.2025 17:40:28
Gelesen: 12357
# 88
@ hannibal [#87]
Hallo Peter,
vielen Dank für eine Antwort und Glückwunsch. Es wäre vielleicht auch interessant was bei einer Prüfung auf dem zum Beispiel Befund stehen würde, 8 mal oder 12 mal Borkengummi.
Viele Grüße
Andreas
Am: 05.07.2025 17:48:11
Gelesen: 12352
# 89
@ zonen-andy [#88]
man kann nichts befunden, was man nicht sieht. Manchmal ist der Borkengummi ja im Gegenlicht sichtbar, aber ich würde nur befunden, was sicher ist.
Viele Grüße
Carsten
Zurück aus dem Urlaub
Am: 05.07.2025 18:06:51
Gelesen: 12346
# 90
@ Carsten Burkhardt [#89]
Hallo,
wie ich oben schon geschrieben habe, kann man bei 8 Marken den vollen Borkengummi beurteilen, da diese nicht angeklebt wurden. Es wurden nur die 4 linken Marken bis zur Hälfte angeklebt, auch da kann man ohne Probleme den vollen Borkengummi sehen. Also kann ich mit der Pinzette die nicht angeklebten Marken anheben um das zu beurteilen. Leider kann ich das mit dem Scanner nicht zeigen.
Viele Grüße
Andreas
Am: 06.07.2025 18:34:42
Gelesen: 12277
# 91
@ zonen-andy [#90]
Hallo,
nun ist mir doch noch etwas eingefallen, wie ich das meinte mit den 8 Marken die nicht angeklebt sind mit einem weißen Blatt Papier was ich unter die Marken geschoben habe. Nun müsste ich nur noch den Borkengummi zeigen können.
Viele Grüße
Andreas
Viele Grüße
Andreas
Am: 10.07.2025 20:31:35
Gelesen: 12110
# 92
Hallo,
heute ein Beleg zum Thema - SBZ 214 in portogerechter Mehrfachfrankatur auf Fernbrief nach Gera.
2 Stempel MÜCKENBERG (KR LIEBENWERDA) a 21.12.48.-18

Bei der oberen Marke die Bildeinfassung oben rechts zugelaufen, alle drei Marken mit zahlreichen weißen Flecken im Markenbild.
Deutliche Zeichen der Plattenabnutzung, Materialproblematik und Druckqualität der Zeit in der SBZ.
Viele Grüße
Peter

Bei der oberen Marke die Bildeinfassung oben rechts zugelaufen, alle drei Marken mit zahlreichen weißen Flecken im Markenbild.
Deutliche Zeichen der Plattenabnutzung, Materialproblematik und Druckqualität der Zeit in der SBZ.
Viele Grüße
Peter
Am: 12.07.2025 14:18:33
Gelesen: 11990
# 93
Hallo,
hier zeige ich mal ein rechtes Eckoberrand Paar der SBZ 216 mit Verzahnung. Der Brief lief von Leukersdorf (Erzgeb.) nach Celle?

Grüße
Andreas

Grüße
Andreas
Am: 14.07.2025 15:20:19
Gelesen: 11863
# 94
Hallo,
hier ein Brief von Dresden nach Berlin-Lichterfelde-West mit SBZ K1 Mi.Nr.219 und 3x213 = 48 Porto gerecht. Weshalb wurde 20 Pf. Nachgebühr erhoben ? Dazu auch noch ein roter Bezahlt-Stempel Dresden k 28.7.49 Außerdem ist auf der 219 der bekannte DZ "Fleck auf Nasenwurzel". Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Grüße
Andreas
Grüße
Andreas
Am: 03.11.2025 21:23:46
Gelesen: 9212
# 95
Hallo,
heute eine durch die Stempel interessante Einzelfrankatur der SBZ 218 auf Orts-Faltbrief des Finanzsamtes Prenzlauer Berg nach Berlin West - Steuerbescheid.
Stempel BERLIN N 4 at 2.6.51.- sag JA ZUM FRIEDEN - x
und Westberliner Gegenstempel in rot ... aber nicht unter kommunistischer Diktatur (von dem Gegenstempel gibt es wohl verschiedene Typen).
Viele Grüße
Peter
Stempel BERLIN N 4 at 2.6.51.- sag JA ZUM FRIEDEN - x
und Westberliner Gegenstempel in rot ... aber nicht unter kommunistischer Diktatur (von dem Gegenstempel gibt es wohl verschiedene Typen).
Viele Grüße
Peter
Am: 07.11.2025 17:31:00
Gelesen: 9085
# 96
Drucksache vom 05.09.1949 vom Steueramt Malchin an den Rat der Gemeinde in Scharpzow mit der Aufforderung 75 Mark an das Konto bei der Kreisparkasse Malchin zu überweisen. Frankiert wurde mit 6 Pfennig Gerhart Hauptmann Michel Nr. 213.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 07.11.2025 21:33:17
Gelesen: 9068
# 97
Hallo am Abend.
Hier nutzte ein Bürger einen bereits sechs Tage vorher erhaltenen Drucksachen-Umschlag, um Papier zu sparen. Der Umschlag kam aus Bad Elster, man klebte eine aktuelle Köpfe-Marke (MiNr 213) hinzu und ab ging die Post von ROSITZ (Altenburg) aus, wohin auch immer. Interessant bei diesem Beleg ist die Verwendung einer Freimarke mit dem Plattenfehler „fehlende Locke neben dem Ohr“ im Feld 41, 46, 91 und 96.
mit Sammlergruß
Werner
Hier nutzte ein Bürger einen bereits sechs Tage vorher erhaltenen Drucksachen-Umschlag, um Papier zu sparen. Der Umschlag kam aus Bad Elster, man klebte eine aktuelle Köpfe-Marke (MiNr 213) hinzu und ab ging die Post von ROSITZ (Altenburg) aus, wohin auch immer. Interessant bei diesem Beleg ist die Verwendung einer Freimarke mit dem Plattenfehler „fehlende Locke neben dem Ohr“ im Feld 41, 46, 91 und 96.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 16.12.2025 09:36:45
Gelesen: 8018
# 98
Hallo,
hier verschickte man eine Drucksache frankiert mit SBZ Mi.Nr.213 an das Postamt Dessau und wurde vom Postamt als Postsache zurück gesendet. Oder gibt es eine andere Erklärung.

Grüße
Andreas

Grüße
Andreas
Am: 16.12.2025 23:28:20
Gelesen: 7976
# 99
Hallo Andreas,
Herrn Wagner ging es wohl um den Sonderstempel und als Postsache schöner Beleg dazu.
Viele Grüße
Peter
Am: 17.12.2025 10:44:16
Gelesen: 7912
# 100
Hallo Peter,
vielen Dank für eine Antwort. Ich habe mich nur gewundert weshalb er die Marke in der Mitte geklebt hat. Dank deiner Antwort weiß ich es jetzt.
Viele Grüße
Andreas
Am: 05.01.2026 22:53:35
Gelesen: 7230
# 101
Hallo,
ein Ort-R-Brief der Deutschen Notenbank Dresden Nebenstelle 2. Portorichtig in der 2. Gewichtsstufe (16+16+60) frankiert mit 4x SBZ 214a und 225a.
Sauber gestempelt (10a) DRESDEN N 6 ee 29.3.51.-14
Rückseitig überstempelt alte Bankbezeichnung "Sächsische Bank" und Poststempel
(10a) DRESDEN n 6 dd 30.3.51.-10
Nicht so häufig zu findende Portostufe mit Köpfe 1 Frankatur.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Sauber gestempelt (10a) DRESDEN N 6 ee 29.3.51.-14
Rückseitig überstempelt alte Bankbezeichnung "Sächsische Bank" und Poststempel
(10a) DRESDEN n 6 dd 30.3.51.-10
Nicht so häufig zu findende Portostufe mit Köpfe 1 Frankatur.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Am: 06.01.2026 20:56:57
Gelesen: 7147
# 102
Hallo,
heute eine Drucksache (Faltbrief) der Briefmarkenhändler- Genossenschaft in Berlin nach Stahnsdorf West.
Frankiert mit SBZ 212 und 213.
Stempel BERLIN - SCHMARGENDORF 21.2.49.-10 den Kennbuchstaben kann ich nicht lesen.
Interessante Köpfe 1 Verwendung in Berlin West, die bis 31.03.1949 möglich war.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren"]
Interessante Köpfe 1 Verwendung in Berlin West, die bis 31.03.1949 möglich war.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren"]
Am: 08.01.2026 08:25:01
Gelesen: 7042
# 103
Hallo,
die nächste Dauerserie der SBZ, die auch in West-Berlin gültig war, waren die „Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur“. Die Erscheinungszeit wird lt. Michel "ab 11. Oktober 1948" angegeben.
Es war die erste Dauerserie der SBZ/DDR nach der Währungsreform, die kein Aufdruck-Provisorium mehr war.
Die Verwendung dieser Marken in West-Berlin war schon deutlich rückläufig. In den Standardverwendungen, Orts- und Fernbrief bzw. -postkarte sind sie ab und an zu finden, Post mit Zusatzdiensten sowie Auslandspost sind schon kleine Seltenheiten.
Ich zeige heute einen Fernbrief vom 19.3.1949 von „Berlin-Lichterfelde 1 n“ nach Tangermünde mit 2 x 12 Pf.
Nach jahrelanger Beschäftigung mit der Berliner Währungsreformzeit, kann ich immer noch nicht sagen, ob dies ein Letzttagsbrief ist, oder ob der Letzttag der 20.3.1949 war (der 20. März 1949 war ein Sonntag).
Am 20.3.1949 wurde die endgültige Währungsreform in West-Berlin verkündet und auch, dass die Briefmarken der SBZ in West-Berlin nicht mehr gültig waren, auch nicht mehr für Postsendungen in die SBZ oder nach Ost-Berlin.
Es dürfte sicher noch Briefe vom 20.3.1949 aus dem Briefkasten geben, die befördert wurden.
Der zweite Brief für heute ist eine kleine Rarität. Es ist ein Fernbrief mit Einschreiben vom 17.2.1949 von Berlin-Charlottenburg 1 nach Lübbenau im Spreewald (SBZ) mit dem Wert zu 84 Pf als Einzelfrankatur.
Die R-Gebühr für Fernbriefe in die SBZ durfte noch in DM-Ost bezahlt werden. Bei R-Briefen in die Westzonen waren zu dieser Zeit die Schwarz-/Rotaufdruck-Mischfrankaturen üblich.
Es ist, nach langer Marktbeobachtung, der einzige Brief in West-Berlin-Verwendung, den ich kenne.
Es dürften wohl kaum fünf Stück existieren.
Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Postkrieg 1948-1949"]
Der zweite Brief für heute ist eine kleine Rarität. Es ist ein Fernbrief mit Einschreiben vom 17.2.1949 von Berlin-Charlottenburg 1 nach Lübbenau im Spreewald (SBZ) mit dem Wert zu 84 Pf als Einzelfrankatur.
Die R-Gebühr für Fernbriefe in die SBZ durfte noch in DM-Ost bezahlt werden. Bei R-Briefen in die Westzonen waren zu dieser Zeit die Schwarz-/Rotaufdruck-Mischfrankaturen üblich.
Es ist, nach langer Marktbeobachtung, der einzige Brief in West-Berlin-Verwendung, den ich kenne.
Es dürften wohl kaum fünf Stück existieren.
Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Postkrieg 1948-1949"]
Am: 01.02.2026 17:36:13
Gelesen: 6319
# 104
Liebe Sammlerfreunde,
ein seit den 1910-er Jahren auf Schachliteratur spezialisierter Verlag war der Schachverlag Hans Hedewigs Nachfolger Curt Ronniger [1] aus Leipzig. Ich habe zwei Zeitungsschleifen aus dem Jahr 1949 und 1951. Wann der 1903 gegründete Verlag wirklich seinen Betrieb einstellte, konnte ich im Netz nicht finden. Im Firmensignet ist ein Turm mit den Anfangsbuchstaben des Firmennamens verwendet worden.
Die Zeitungsschleife (= Drucksache) vom 06.05.1949 war 21 - 50 Gramm schwer und kostete 8 Pfennig (MiNr.214) und die Zeitungsschleife vom 05.03.1951 muss bis 20 Gramm schwer gewesen sein. Sie kostete 6 Pfennig (MiNr.213).
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Hedewigs_Nachf._Curt_Ronniger
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Schach: Schach und Philatelie"]
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Hedewigs_Nachf._Curt_Ronniger
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Schach: Schach und Philatelie"]
Am: 12.02.2026 20:18:19
Gelesen: 5916
# 105
Hallo,
heute eine Auslansdrucksache von Sonneberg nach Belgrad - frankiert mit SBZ 215.
Stempel SONNEBERG (THÜR) 1 18.4.51.-10
Stempel BEOGRAD 26.IV.51.-8
Viele Grüße
Peter
Stempel SONNEBERG (THÜR) 1 18.4.51.-10
Stempel BEOGRAD 26.IV.51.-8
Viele Grüße
Peter