Thema:
Bund Paketkarten
Moderne Paketkarten erfreuen sich im allgemeinen keiner besonderen Beliebtheit, andererseits bieten sie die Möglichkeit, sich an ungewöhnlich hohen Frankaturen zu erfreuen. Ich zeige heute eine Paketkarte für ein Paket mit dem Gewicht von 6,3 kg, das am 25.2.1976 per Luftpost von Freden an der Leine nach Petit-Quevilly in Frankreich geschickt worden war, dort aber nicht bei der Post abgefordert wurde und deshalb zurück an den Absender ging. Für die Paketaufgabe war eine Frankatur von 30,10 DM erforderlich, was ganz überwiegend durch sechs Marken zu je 5 DM aus der Serie Industrie und Technik abgegolten wurde.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#1]
Wenn ich Zeit habe, zeige ich auch ein paar. Ich finde Paketkarten klasse, eigentlich immer schöne, leserliche Stempel, mal was anderes als Briefe. Das lockert die Sammlung auf und sollte in jede Belege-Sammlung hinein. Von München finde ich dann auch die Zollamtsstempel ansehnlich.
Gehört doch in jede Heimatsammlung, noch dazu hat man sofort das Postamt und noch ggf. selten verwendete Stempelchen.
Gruß
Andreas
Von mir eine Paketkarte von Hitdorf, 1.12.71, nach Centerville, Ohio/USA.
Für das Paket mit einem Gewicht von 19,6 kg war die Gebühr 58,10 DM.

Gruß Dieter


Heute eine Paketkarte aus München 502. Paketkarten gehören doch zu einer guten Heimatsammlung dazu. Wer Lochkarten hat mit München-Stempeln: Ich habe noch keine gesehen, es müsste aber welche geben.
@ Cantus
Die Karte ist schön gescannt und erscheint matt ohne Schlieren. Welchen Scanner und Einstellung verwendest Du?
Gruß Andreas
Hallo zusammen,
Paketkarten, insbesondere ins Ausland, sind in der Regel mit etlichen Stempeln versehen. Daraus lässt sich manchmal auch eine kleine Geschichte ableiten. Hier der Versuch.

Am Dienstag, den 9.12.1969 nachmittags um 15 Uhr in KIRCHHEIM AM RIES bei der Post eingeliefert, sollte das Paket von 1,2 kg wahrscheinlich auf Weihnachten den Adressaten erreichen. Die Paketkarte wurde mit 5 x 1 DM (MiNr 500) ausgestattet. Vielleicht handelte es sich um ein Geschenkpaket. Jedenfalls war die Absenderin nicht am Einlieferungsabschnitt interessiert und so ging die Paketkarte unbeschnitten auf die Reise.
Die typisch deutschen Namen von Absenderin und Empfängerin lassen vermuten, dass hier noch eine Verbindung zur ehemals umfangreichen deutschen Besiedlung in Temeschwar [1], heute drittgrößte Stadt in Rumänien, aufrecht erhalten wird. Soweit die Spekulation.
Konkrete Hinweise sind den etlichen Stempeln zu entnehmen. Am Donnerstag, den 11.12. wurde das Paket dann über MÜNCHEN 3 auf seine Auslandsreise geschickt. Nun, die Feiertage Weihnachten und Neujahr verstrichen bis das Paket in TIMISOARA 1 am Donnerstag, den 22.1.1970 um 9 Uhr eintraf. Gab es bei der rumänischen Post Probleme oder war die Empfängerin gar verreist. Letztendlich am Montag, den 26. Januar um 9 Uhr konnte die Zustellung mit Stempel TIMISOARA 1 und eigenhändiger Unterschrift der Empfängerin bestätigt werden.
Allzeit eine schnelle Übermittlung der Post wünscht allen
Edwin
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Timișoara
Zwei Paketkarten ins Ausland:

Am -9.1.75 von 5909 Burbach, Siegerl(land) 1 nach Rockford, Illinois/USA mit 10,500 kg. Das Porto zeigt 40,00 DM: AFS 3 x 990 + 230 + Briefmarken 4 x 200 (MiNr. 858) - beim Wertstempel der AFS konnte nicht bis vier Ziffern einbauen wurden und der AFS nicht noch mehr auf der Paketkarte stempeln konnte, das übrige Porto wird mit Marken verklebt. Interessant ist keinerlei Durchgangsstempel etc. nicht angebracht wurden.

Am 12.-5.82 von 5905 Freudenberg, Westf(alen) 3 nach Brüssel/Belgien mit 9,00 kg. Porto 13,90 DM mit MiNr. 854, 858 (3), 994 (3). Durchgangsstempel 5000 Köln 2 am 13.-5.82 - Bescheinigung am 2/6/82, also drei Wochen von Freudenberg nach Brüssel
(für den Normalradfahrer benötigt man drei Tage)
@ mausbach1 [#6]
beim Wertstempel der AFS konnte nicht bis vier Ziffern einbauen wurden und der AFS nicht noch mehr auf der Paketkarte stempeln konnte, das übrige Porto wird mit Marken verklebt.
Dafür braucht man detektivischen Spürsinn: Der Absender mit dem blauen Kugelschreiber hat mit 32,-- DM gerechnet (oder gehofft), und entsprechend auch Freistempel-Aufdrucke angebracht. Der Postler war gnadenlos: die Angabe 32,-- mit schwarzem Kugelschreiber durchgestrichen und links oben das korrekte Porto mit 40,-- DM angebracht. Die fehlenden 8,-- DM wurden mit Briefmarken am Schalter verrechnet.


16.12.1975 von 5905 Freudenberg, Westf(alen)-Lindenberg nach DDR Calau/Lausitz - Gewicht 5,- kg - Porto 3,50 DM - Frankatur MiNr. 642, 691 (2), 849


24.03.1994 von 57258 Freudenberg, Westf 6 nach 30161 Hannover -
WERT Gewicht 0,33 kg - Porto 15,90 DM - Frankatur MiNr. 1342, 1347, 1397 (3)


29.03.1994 von 57258 Freudenberg, Westf 8 nach 44135 Dortmund - Gewicht 2,90 DM - Porto 9,40 DM - Frankatur MiNr. 1365 (2), 1433 (3)
Hallo zusammen,
in meiner Heimatsammlung sind Paketkarten genauso integriert wie jeder andere Beleg.
Nur mal so eine Frage zum Verständnis. Wie lange gab es eigentlich frankierte Paketkarten? Vielen Dank und Gruß
Harald
@ guy69 [#9]
Nur mal so eine Frage zum Verständnis. Wie lange gab es eigentlich frankierte Paketkarten?
Meines Wissens gab es mit Briefmarken frankierte Paketkarten (mehr oder weniger) bis etwa 1995 parallel zur Privatisierung der Deutschen Post AG.
Weiß jemand mehr?
Gruß
Pete
Freudenberg

-3.-1.96 von 57258 Freudenberg, Westf 3 nach 46485 Wesel - Gewicht (9 kg) - Porto 950 (Pf) - Frankatur MiNr. 1304, 1433 (3)

22.12.94 von 57258 Freudenberg, Westf 8 nach 44894 Bochum - Gewicht 4,2 (kg) - Porto 1010 (Pf) - Frankatur MiNr. 1304 (4), 1531, 1582 (2)
Wert - 31.-3.94 von 57258 Freudenberg, Westf 1 nach 44141 Dortmund - Gewicht 5,2 (kg) - Porto 2250 (Pf) - Frankatur MiNr. 1562, 1623, 1691 (2)
Glückauf!
Claus
Hallo zusammen,
in meiner Heimatsammlung Bork befindet sich diese Paketkarte für ein Paket nach Belgien vom 29.4.1969:

Bei der Frage "Wenn das Paket nicht ausgehändigt werden kann, bitte ich..." hat der Absender auf der Rückseite angekreuzt "
h) ... dass das Paket als peisgegeben behandelt wird." Wer kann mir erklären, was damit gemeint ist?
Ich habe auf diesem Gebiet keine Ahnung - was passierte eigentlich mit der Paketkarte nachdem das Paket zugestellt worden ist? Wohin wurden sie geschickt bzw. wo wurde sie aufgehoben?
Hat einer von Euch Informationen dazu, wie sich das Porto von 4,30 DM für das Paket von 4300 g zusammensetzt?
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#13]
Hallo Volkmar,
zu Teil 1 Deiner Frage - was mit der Vorausverfügung gemeint ist folgendes:
Pakete ins Ausland müssen immer eine Vorausverfügung haben, denn wenn Sie unzustellbar sind werden sie nicht automatisch so wie Briefe an den Absender zurück geschickt. Denn hier fallen je nach Entfernung und Empfängerland Rücksendeentgelte an.
Mit der Vorausverfügung erklärt der Absender also, ob er das Paket bei Unzustellbarkeit zurück haben will und ob er dann auch die Rücksendekosten zahlt oder nicht.
In Deinem Fall "Paket preisgeben" bedeutet dies, er will das Paket nicht zurück haben und es kann im Empfängerland vernichtet oder der Inhalt werterhaltend für wohltätige Zwecke verwertet werden kann (je nach Bestimmungen des Empfängerlandes).
zum Teil 2 Entgelte - schaue hier im Postbuch von Werner Steven nach - der hat auch die Paketentgelte gelistet - habe ich gerade nicht griffbereit
viele Grüße Jürgen
@ volkimal [#13]
Ich habe hier den Entwurf eines
Gesetzes zu dem Abkommen vom 19. März 1962 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Australischen Bund über den Austausch von Postpaketen
gefunden:
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/04/011/0401166.pdf
Das Gesetz ist so auch verabschiedet worden (Bundesgesetzblatt Nr. 34)
https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl263s1183.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl263s1183.pdf%27%5D__1588745060102
Dort findet sich unter Artikel 11 die Vorgehensweisen, die bei Unzustellbarkeit des Paketes anzuwenden sind.
Inhaltsgleiche Vereinbarungen dürften auch mit (fast) allen anderen Ländern bestehen; Belgien im Speziellen habe ich jetzt nicht gefunden.
als preisgegeben behandeln
heißt: Der Absender will es nicht zurück haben; es kann vernichtet werden.
@ Journalist [#14]
@ bovi11 [#15]
Hallo zusammen,
herzlichen Dank für eure Hilfe. Irgendwie habe ich die Formulierung "ein Paket preisgeben" wohl nicht richtig gelesen.
Nach der Erklärung ist das völlig einleuchtend.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#13]
Portostufen für Pakete nach Belgien:
ab 1.7.1969 - 31.3.1970: bis 1 Kg 270 Bf; 1-3 Kg 350 Pf; 3-5 Kg 430 Pf
Gruß, Klemens
@ Frankenjogger [#17]
Hallo Klemens,
vielen Dank. Jetzt kann ich die Karte vollständig beschreiben.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#18]
Da habe ich mich doch glatt vertippselt. Muss "ab 1.7.1968" heißen und natürlich 270 Pf, nicht 270 Bf. Nicht dass du das falsch beschreibst.
nochmal Gruß,
Klemens
Paketkarte von Pattensen/Leine 24.6.1954 für ein Paket von 2,5 kg nach Salzgitter, Gebühr 60 Pf.

Dieter
@ volkimal [#13]
Wohin wurden sie geschickt bzw. wo wurde sie aufgehoben?
Ich gehe davon aus, dass paketkarten von der zustellenden Postverwaltung archiviert werden/wurden. Da sich etliche Paketkarten mit Empfängeradressen in Belgien in Sammlerhand befinden, nehme ich an, dass diese nach Ablauf der Archivierungsfrist an den philatelistischen Fachhandel verkauft wurden.
Gruß
Pete
Paketkarte von Bromskirchen 15.11.1974 für ein Paket von 3,300 kg nach Washington/USA, Gebühr 11,90 DM.

Dieter
Paketkarte von Erdmannhausen,11.11.1974, nach Bethlehem/Pennsylvania USA. Für das Paket mit einem Gewicht von 1,600 kg waren 7,- DM zu bezahlen.

Dieter
Hallo,
ich möchte hier auf den SAL-Tarif für Übersee-Pakete aufmerksam machen.
Der SAL-Paketdienst galt nur einige Länder und wurde am 01.07.1974 aufgenommen. Das besondere war, dass die Pakete auf dem Luftweg statt des Seeweges in die Zielländer transportiert, aber innerhalb des Ziellandes dann auf dem Landweg weiterbefördert wurden. Dieser Beförderungsweg war schneller als der reine Land- und Seeweg, aber billiger als ein Luftpostpaket.
Die Beförderungsgebühr für das hier gezeigte SAL-Paket setzte sich zusammen aus 13,30 DM für ein Land/See-Paket von 3 kg und den Zuschlag des SAL-Tarifes von 3 x 4,20 DM je kg, insgesamt 25,90.

Gruß
Hubert
Hallo,
auch Paketkarten bieten für mich als Portostufensammler ein reichhaltiges Feld.
Neben der Tatsache, dass bei den Beförderungstarifen nach Gewicht und Entfernung berechnet wird, können noch weitere Gebühren hinzu kommen.
Als Beispiel füge ich eine Karte für Sperrgut-Paket vom 29.5.1975 von Hagen am Teutoburger Wald nach Willinghausen an.
Das normale Beförderungsentgelt für ein Paket von 10 kg in der 2. Zone von 300 km betrug 7,30 DM. Für sperrige Pakete, d.h. wenn eines der Höchstmaße für Länge, Breite oder Höhe (70 cm, 50 cm, 40 cm) überschritten wurde, kamen noch einmal 50% der Beförderungsgebühr hinzu. In diesem Fall waren es 3,65 DM, sodass insgesamt 10,95 DM zu bezahlen waren.

Ein etwas komplizierteres Beispiel ist das nachstehende NN-Schnellpaket Sperrgut bis 5 kg über 300 km.
Der Grundpreis betrug 4,60. Dazu kamen 3,50 fürs Schnellpaket und 1,70 für die NN, also 9,80, wie ausgewiesen. Dann hat der Postbeamte wohl gemerkt, dass das Paket Übergröße hatte und es kam der Sperrgutzuschlag auf den Grundpreis, der eigentlich 50% betrug, aber mindestens 4,00 DM sein musste. So kamen die 13,80 zustande, die auf der Rückseite verklebt wurden.

Gruß
Hubert
Hallo,
von mir eine Paketkarte mit Nachnahme aufgegeben am 24.2.68 in Konstanz und angekommen am 28.2.68 in Antwerpen.

Der Absender ist das ehemalige Briefmarkenhaus Cosmophil aus 7751 Litzelstetten am Bodensee.

Die Firma Cosmophil war bekannt für seine Kiloware.
Grüße
Karsten
40 Briefmarken waren notwendig, um dieses 6-Kilo-Paket per Luftpost von Kleve am Niederrhein nach Texas in die USA zu verschicken.
Der Bundespräsident schaut etwas grimmig angesichts der vielen Marken, den Sammler wird die Massenfrankatur auf der Auslandspaketkarte in Höhe von 78,60 DM entzücken.
Im Jahre 1973 war das viel Geld gewesen. Ein Arbeiter musste für den Versand dieses Paketes etwa einen Tag arbeiten, ein Lehrling sogar einen ganzen Monat.
Nach über 50 Jahren ist ein Paket in die USA nicht viel teurer geworden.


Wer sich für solche Paketkarten interessiert, sollte in die 414. Philaseiten-Auktion schauen. Dort sind noch weitere hoch frankierte Paketkarten in die USA im Angebot.
Hallo in dieser Runde,
die Firma Schering aus Bergkamen verschickte im Januar 1972 eine Sendung per Luftpost nach Vällingby in Schweden:

Die Gebühr für das Paket betrug seinerzeit 1290 Pfg., dazu kam bei einem Gewicht von 6,9 kg 14 mal die Luftpostgebühr von 090 Pfg. je 1/2 kg, machte weitere 1260 Pfg., beim Empfänger wurde mittels eigenständiger Karte noch 400 Öre für Zoll und Anlieferung eingefordert, entrichtet mit dem AFS der Firma AB Grafisk Färg.
Mein Dank geht an Werner Stevens und sein herrliches Buch.
mit Sammlergruß
Werner
Paketkarten, eine Fundgrube für bedarfsgerecht verwendete hohe Freimarken-Nominale

MfG Jürgen -wajdz-
Hallo in die Runde,
bei der Böse in Osnabrück konnte ich das folgende Formular erstehen:

Eilboten-Paketsendung (11 kg) vom Februar 1964, befördert mit Luftpost von EISENBACH nach Berlin.
Habe versucht, die Gebühr aufzuschlüsseln, bin aber etwas unsicher:
Porto in der 4. Entfernungszone 720 Pfg
Eilboten-Gebühr 100 Pfg
Luftpostzuschlag 850 Pfg
Wie der LP-Zuschlag sich genau zusammensetzt, konnte mir auch das Postbuch von Werner Stevens nicht ganz klar eröffnen.
Trotztdem erst einmal ein toller Beleg, die Gesamtgebühr wurde mit zwei AFS ausgewiesen.
Aber auch der weiße Paketaufklebezettel von NEUSTADT lässt mich etwas im Unklaren.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo Werner,
da hast du dir ein schönes Stück mitgenommen.
Die Berechnung der Luftpostgebühr für innerdeutsche Pakete ist sehr einfach. Diese kostete bis 1 kg 1 DM, darüber für jedes weitere halbe kg 50 Pf. Das bedeutete, ab 1 kg entsprach des Gewicht, das bei gewöhnlichen Paketen auf halbe kg genau angegeben wurde, auch der Luftpostgebühr in DM. Bei deinem Paket 11 kg = 11,00 DM Luftpostgebühr.
Jetzt könnte ich die Frage zurückstellen, wie man nun auf die Gebühr von 16,70 DM kommt? Bei 11,00 DM Luftpostgebühr blieben noch 5,70 DM für das Paket (per Eilboten).
Die Paketgebühr für ein 11 kg-Paket in die 4. Zone kostete 7,20 DM. Das hast du korrekt angegeben. Nur, das Paket ging nach Berlin. Dorthin galt seit 1.5.1955 der sog. Ostpreussen-Tarif, was bedeutete, dass für Berlin die Gebühr für die nächst niedrigere Entfernungszone berechnet wurde, hier also 5,70 DM.
5,70 DM plus 11,00 DM macht zusammen 16,70 DM.
Aber was ist mit der Eilzustellung?
Auf der Paketkarte steht im Feld "Besondere Vermerke des Absenders" - Luftpost - Eilboten frei.
Das bedeutet, dass der Empfänger die Eilbotengebühr bezahlen musste.
Es wäre schön, wenn man das Bild der Rückseite noch sehen könnte.
Wie ich schon sagte, ein sehr schönes Stück,
Klemens
Hallo nochmal,
jetzt konnte ich auch das Bild der Rückseite anschauen, und war erstaunt über den dortigen Absenderfreistempel. Die Freistempel der Vorder- und Rückseite ergeben zusammengerechnet *900 + *000 + *860 = 17,60 DM.
Der Postler, hatte bei seiner Gebührenberechnung (16,70 DM) das "frei" so interpretiert, wie ich es in meinem vorherigen Post beschrieben habe. Der Absender hatte die Eilboten-Gebühr mit eingerechnet, diese Betrug für Pakete 90 Pf (Steven, S. 45).
Deine Frage zum Paketnummernzettel dürfte auch erklärbar sein. Der Absender hat sein Paket in Neustadt aufgegeben. Eisenbach war/ist ein kleiner Ort bei Neustadt im Schwarzwald. Ich denke sogar, dass Neustadt das zuständige Postamt für den Absenderfreistempel war.
Viele Grüße,
Klemens
@ Frankenjogger [#33]
Hallo Klemens,
Upps, sooooviel neue Informationen, die ich teils auch nicht kannte, das mit dem Luftpostporto hatte ich so berechnet (dank dem Stevens), aber dass Berlin bei der Post immer eine besondere Rolle spielte, wer soll das alles wissen ?
Europatarif kannte ich, aber Ostpreußen-Tarif, alle Achtung. Und dass auch noch der Empfänger etwas zahlen musste, da muss man den "Stevens" wohl komplett durchlesen, um darauf zu stoßen.

Also herzlichen Dank und hier noch einmal die Rückseite, warum die in meinem Post jetzt nicht mehr erscheint, ich weiß es nicht.
Habe gerade Deine wichtigen Informationen in meinem (geplanten) Buchtext mit einbezogen. DANKE !
mit Sammlergruß
Werner
Hallo in die Runde,
es kommt Nachschub an Belegen:

Diese Paketkarte ist schon etwas länger in meiner Sammlung, trotzt des tollen Steven-Kataloges komme ich nicht weiter, da hier eine Nachnahme vorliegt.
Das Porto müsste bei 280 Pfg liegen, aber nur 70 Pfg Gebühr für die NN, das passt halt nicht so richtig.
Mein Dank für Hilfe im voraus.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
von der Fa. Meder Federn-Fabrik aus Schwenningen eine Paketkarte vom 10.07.1981.
Freigemacht mit einem Postfreistempel ohne Betrag, beigesetzt ein Stempel Nachgebühr.
Es wären 4,20 DM für das Paket mit 3 Kg fällig gewesen, steht ja auf der Karte. Was lief hier schief?


Gruß
Manne
@ Manne [#36]
hier lief wohl nichts schief.
Der Absender hatte das Paket "unfrei" (steht unter dem Stempel "Nachgebühr") aufgegeben, sprich der Empfänger musste zahlen.
Der Postbeamte quittierte die Paketkarte mit dem Postfreistempel zu *000.
Viele Grüße,
Klemens
@ Manne [#36]
„Was lief hier schief?“
Nichts lief hier schief. Der Absender hat das Paket „unfrei“ verschickt und das auch auf der Paketkarte vermerkt. Ein Standardpaket bis 5 kg kostete damals in der 2. Gebührenzone 3,60 DM. die Einziehungsgebühr für ein nicht freigemachtes Paket betrug 0,60 DM, macht zusammen 4,20 DM.
Dieser Betrag wurde im Postamt auf der Paketkarte vermerkt und der Nachgebührstempel daneben gesetzt. Dazu kam ein brauner Paketnummernzettel (wie bei Nachnahmesendungen) zum Einsatz.
Da bei der Einlieferung des Pakets keine Gebühren bezahlt wurden, wurde die Paketfreistempelmaschine auf den Wert Null eingestellt.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ HWS-NRW [#35]
Paketgebühr 2,80 DM, hast du schon richtig ermittelt, Nachnahme 70 Pf, hast du auch richtig ermittelt, plus 10 Pf je angefangene 20 DM Nachnahmebetrag (steht im Steven bei Auslands-Postanweisungen zwei Seiten zuvor, S. 103), das waren bei 322,10 DM (17 x 10 Pf) = 1,70 DM
Das macht 5,20 DM Gesamtgebühr.
Viele Grüße,
Klemens
@ Frankenjogger [#39]
Hallo Klemens,
blieben bei NN die Berechnung für 315 DM Wert unberücksichtigt?
Christel
@ christel [#40]
Bei Auslandspaketen gab es meines Wissens nach keine unversiegelten Wertpakete, wo man nur für die Wertangabe (innerdeutsch meines Wissens bis 500,- DM) eine Gebühr bezahlte. Es gab nur versiegelte Wertpakete, die einen roten Paketnummernzettel meist mit einem "V" (für valeur) hatten.
Trotzdem kam es immer wieder vor, dass auf der Paketkarte im Feld "Wert" Angaben eingetragen wurden.
Für gewöhnliche Auslandspakete gab es zur Absicherung die sog. "Stille Versicherung". Dabei sollte keine Angabe hinsichtlich eines Wertes auf dem Paket gemacht werden.
Also blieb die Wertangabe bei den Gebühren meines Wissens unberücksichtigt.
Guten Morgen,
Klemens
Hallo,
vielen Dank an alle für die Aufklärung! Wieder etwas dazu gelernt.
Gruß
Manne
@ Frankenjogger [#39]
Hallo Klemens,
wieder einmal herzlichen Dank.
Ich hatte zwar bei den Postanweisungen mal reingesehen, aber da ich selber noch nie ein derartiges Paket versendet habe, war ich unsicher.
Ich ziehe im Nachhinein meinen Hut vor den Mitarbeitern in den damaligen Post-Paketdienststellen.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo am Abend.

Bei der Berechnung der Gesamtgebühr von 21,70 DM konnte mir wieder das "Postbuch 1945-1982" von Werner Steven helfen:
Für ein Auslandspaket im Gewicht von 7,3 kg berechnete die Post in HIRSCHAU für den Landtransport 1670 Pfg, dazu kam die Nachnahmegebühr (über 100 DM) von 500 Pfg, die Gesamtgebühr verrechnet mit drei Stempelabdrucken auf beiden Seiten des Formulars.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
die bekannte Firma IGLO, das in Deutschland und Europa führende Markenunternehmen im Bereich Tiefkühlkost - bei Fisch, Gemüse und Geflügel, versandte im Oktober wohl mehrere Wertpakete:

Neben dem Paketporto in der 3. Entfernungszone kam jeweils noch die Gebühr für die Wertsendung 1.000 DM (550 Pfg) hinzu, dargestellt mit dem AFS der Firma mit Sitz in HAMBURG. Ob hier auch die berühmten Gold-Fischstäbchen verschickt wurden, lässt sich nicht ermitteln.
mit Sammlergruß
Werner
Paketkarte von Wuppertal nach Battenberg : Postgewicht 6 kg. und Porto betrug 1,15 DM. Mischfrankatur Bautenserie '48, Posthorn- Mi. Nr. 87, 94 und Posthorn Mi. Nr. 128.
Hallo in die Runde.

Wertpaket (1.000 DM) in der 2. Gewichtsstufe, aufgegeben im April 1978 am Paketschalter BREMEN 11, die Gebühr dargestellt mit einem Postfreistempel, hinten verklebt die Zustellgebühr.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
hier noch so ein netter Beleg:

Hier gingen wohl seltene und zumeist leider auch teure Belege auf die Reise, die damalige Rundsendeleiterin versandte das Wertpaket (1.ooo DM) im November 1982 von HAMBURG 13 aus, es blieb in der 1. Entfernungszone.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#47]
„
die Gebühr dargestellt mit einem Postfreistempel, hinten verklebt die Zustellgebühr.“
Hallo Werner,
deine Analyse ist leider nicht korrekt.
Die Zustellgebühr für eine Paketsendung betrug 1978 1,50 DM. Dieser Betrag wird durch die beiden Postwertzeichen nicht abgegolten. Diese haben demnach eine andere Funktion.
Es fällt auf, dass die beiden Postwertzeichen in Bremen 11 abgestempelt wurden. Das ist aber das Aufgabepostamt, nicht das Zustellpostamt. Wenn die Zustellgebühr in Form von Postwertzeichen auf einer Paketkarte verklebt wurden, geschah das am Zustellpostamt.
Berechnet man das Porto für das Paket, ergibt sich folgendes:
Standardpaket bis 5 kg, 2. Gebührenzone 3,30 DM
Wertgebühr für eine Paketsendung bis 500 DM Wertangabe: 3,00 DM
Für jede weitere 500 DM Wertangabe 1,00 DM 1,00 DM
[U]Summe: 7,30 DM [U]
Vermutlich hat der Postbeamte zunächst die Höhe der Wertangabe nicht berücksichtigt und die Gebühr falsch bestimmt. Als das bemerkt wurde, wurde die fehlende Gebühr in Höhe von 1,00 DM in Form von Postwertzeichen beglichen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#49]
Hallo Franz-Josef,
Du hast Recht, habe den rückseitigen Stempel nicht beachtet, suche auch mehr Belege mit Absenderfreistempeln, dieser lag dabei und so habe ich mir nicht so richtig die Mühe gegeben, das Porto zu berechnen.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#47]
@ HWS-NRW [#48]
Hallo Werner,
die von Dir gezeigten Paketscheine sind Abdrucke von Paketfreistemplern, hergestellt von Francotyp.

1990,
Paketkartenfreistempler / Francotyp Ccp, Wesel 1, UB mc, P 6, Muster
Auf jeden Fall immer zu erkennen an dem Wertrahmen und unterhalb mit Unterscheidungsbuchstabe und Stempelort.
Der linke Teil (Coupon) wurde maschinell abgeschnitten und als Einlieferungsbeleg ausgehändigt.
Postfreistempler sind überwiegend von Klüssendorf.

7500 KARLSRUHE 2, UB nd
Sicherlich gibt es auch Paketkarten, die mit dem Absenderfreistempel des Absenders freigemacht wurden und wenn keine Maschine vorhanden war mit Briefmarken versehen wurden. Sind in diesen Thread reichlich vorhanden.
Das wollte ich nur zur Aufklärung beitragen.
Gruß Hajo
@ Nordluchs [#51]
Hallo Hajo,
Danke für den Hinweis, ich hab die Belege halt hier gezeigt, wollte für den Paketfreistempel keinen eigenen Thread aufmachen.

Hier noch ein Selbstbucher-Paket der Firma W.M.F. aus dem Jahr 1950 mit AFS.
Auch etwas schönes für den Motivsammler.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#52]
wollte für den Paketfreistempel keinen eigenen Thread aufmachen.
Hallo Werner,
bitte nicht so bequem sein. Wenn es kein passendes Thema gibt, dann IMMER ein neues eröffnen (dauert Sekunden). Hinterher redaktionell alles wissen zu sollen, wo es passt und dann nachzubearbeiten, dauert in Redaktion im Durchschnitt zu viel Zeit - die Redaktion ist zu 100 % ausgelastet.
Grüsse aus dem weissen Allgäu, Richard
Hallo zusammen,
ich habe da eine Paketkarte, die so wohl keine Massenware ist:
Eine Paketkarte aus dem Jahr 1973 für ein Paket von Essen nach Frankfurt/Main, auf der Marken aus der DS Unfallverhütung verklebt sind. Dabei wurden Marken des 70 Pf-Wertes von Bund
und Berlin verklebt.

Da mit Sicherheit die beiden Ausgaben nicht gleichzeitig am Schalter in Essen in Gebrauch waren, dürfen wir annehmen, das der Absender - wohl ein Sammler - seine überschüssigen Marken dafür verklebt hat.
Beste Grüße
notna1
@ notna1 [#54]
Da mit Sicherheit die beiden Ausgaben nicht gleichzeitig am Schalter in Essen in Gebrauch waren, dürfen wir annehmen, das der Absender - wohl ein Sammler - seine überschüssigen Marken dafür verklebt hat.
Soweit ich weiss, wurden Berlin-Marken im Bundesgebiet nur am Schalter in Bonn 1 offiziell verkauft. Paketkarten konnten aber frankiert eingeliefert werden.
Halte doch einmal eine starke Lampe gegen die Rückseite dieser Paketkarte. Ich würde mich wundern, wenn Du eine Rollennummer finden würdest.
Hier hat ein Rollenmarkensammler Streifen bei der Versandstelle bestellt, und die Marken mit Nummern in seine Sammlung gesteckt und den Rest für seine Postsendungen verklebt.
Soweit ich weiss, wurden Berlin-Marken im Bundesgebiet nur am Schalter in Bonn 1 offiziell verkauft.
Nicht ganz - Bonn 1 war das Postamt am Münsterplatz in der Innenstadt. Dort gab es keine Marken aus Berlin.
Die gab es (gedacht für die Abgeordneten aus Berlin) beim Postamt Bonn 1 2 -das war im Bundeshaus.
Dazu noch in Frankfurt bei der Versandstelle.
@ drmoeller_neuss [#55]
Hallo,
das war von Anfang an mein Gedanke, dass hier - wegen der verwendeten 4er-Streifen - ein Rollenmarkensammler beim Verkleben der Marken aktiv war.
notna1
@ drmoeller_neuss [#55]
Hallo zusammen!
Ich bin in Essen-Bergeborbeck aufgewachsen und habe dort als Jugendlicher - meinem Hobby Briefmarken geschuldet - oft das Postamt aufgesucht, oft auch nur, um dem Schalterbetrieb zuzusehen. Was ich mit Verwunderung gesehen hatte, am Schalter wurden Marken aus Berlin verwendet. Auf meine Frage nach dem Grund, antwortete der Schalterbeamte, dass immer mal wieder Bögen und Rollen aus Berlin kämen, die dort aus zu großen Beständen nicht mehr verbraucht werden können. Hauptsächlich waren das Marken aus Dauerserien.
Der Beleg aus Beitrag [#54] datiert vom 24.07.1973, knapp 2 Monate nach der Ausgabe der Marke. Die Vermutung, dass ein Sammler seinen Überschuss aus Rollenmarken verbraucht hat, teile ich. Dass Berlin-Marken im Bundesgebiet nur in Bonn 1 am Schalter verkauft wurden, streite ich ab. Ich habe am Schalter in Essen-Bergeborbeck in etwa gleichem Zeitraum Marken aus der Freimarkenserie Heinemann erworben. Später, Mitte der 80er Jahren, habe ich gleiches an einem Schalter in Tönisvorst mit der Freimarkenserie Industrie und Technik erlebt.
Ein schönes Wochenende
Dieter
Hallo in die Runde.

Paketkarte für ein Fernpaket zu 2,10 Pfg mit der notwendigen 2-Pfg-Notopfermarke.
Warum auf dem schon gezeigten Beleg [#52] keine Notopfermarke verklebt wurde, erschließt sich mir nicht, hat jemand eine Antwort? Ich denke nicht, dass die Firmen mit Selbstbucher-Genehmigung (hier die W.M.F.) hiervon befreit waren.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#59]
Hallo Werner,
bei den durch Absender- oder Postfreistempler freigestempelten Sendungen sowie bei Paketen und Päckchen von Selbstbuchern, die am Einziehungsverfahren teilnahmen, konnte die Abgabe auch beim Postamt bar entrichtet oder nach Vereinbarung durch Post- oder Bankscheck oder durch Abbuchen vom Postscheckkonto beglichen werden. In diesem Falle waren die abgabenfreien Sendungen getrennt von den abgabepflichtigen einzuliefern. (Quelle Wiki)
Liebe Grüße.
'christel'
@ christel [#60]
Hallo Christel,
habe Deine Info inzwischen auch hier gelesen und konnte meine Texte im geplanten Buch gleich aktualisieren.
Herzlichen Dank und beste Sammlergrüße
Werner
Hallo in die werte Runde:

Beim ersten Beleg, aufgegeben in OSTERWALD/ELZE (Land) bin ich mir bei der Gebühr nicht sicher. Laut Stevens hätte das Paket (17 kg) in der 3. Zone 700 Pfg gekostet, nun wurde ja noch ein roter Stempel "Für 20 Pf bis zu 500 DM versichert" aufgedruckt, leider aber nicht die Versicherungssumme, könnte es sein, dass für den Transport Osterwald nach Elze" noch eine zusätzliche Gebühr hinzukam ??? Beim zweiten Wert-Paket ist m.E. alles klar.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo am Abend.

Heute kam eine neue Paketkarte, bei der die Gebühr auf beiden Seiten dargestellt wurde.
Laut dem "Steven" hätte ein "normales Paket im Gewicht von 3 Kg (über 300 km) gerade mal 350 Pfg gekostet, hier scheint es sich wohl um eine sperrige Sendung gehandelt zu haben, für die mind. 50 % Aufschlag zu zahlen wäre. Ob das auch tatsächlich so war, kann ich leider nicht bestätigen, aber dieses Messgerät (ein Refragtometer) ist schon etwas höher als 50 cm.
Zugestellt wurde die Sendung lt. Rückseite aber wohl nicht.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#63]
die Paketkarte macht allgemein einen "komischen" Eindruck. Den Einlieferungsabschnitt (mit Tagesstempelabdruck) hat der Einlieferer nicht benötigt und der Zielort "Engelsort" liegt vielleicht Richtung Pforzheim, aber nicht bei / in der Nähe oder neben Pforzheim.
Ob die Paketkarte überhaupt so postalisch verwandt wurde?
Viele Grüße
Nachtreter
@ Nachtreter [#64]
Sorry, Asche auf mein Haupt: Nehme alles zurück! Engelsbrand liegt doch in der Nähe von Pforzheim!
Trotzdem allen ein schönes Wochenende
Nachtreter
@ HWS-NRW [#63]
@ Nachtreter [#64]
Der Beleg gibt einige Rätsel auf.
Zunächst: Von Freising nach Pforzheim sind es weniger als 300 Kilometer. Damit wären die Preise für Pakete für die zweite Entfernungszone anzuwenden. Ein 3 kg schweres Standardpaket in dieser Zone hätte 3,30 DM gekostet.
Vielleicht wollte der Versender das Paket als Schnellpaket versenden. Das kostete den Zuschlag von 2,50 DM, in der Summe also 5,80 DM. Diesen Betrag hat anscheinend auch der Postbeamte errechnet.
Der Zuschlag für ein sperriges Paket kostete 1975 50 Prozent der Paketgebühr, mindestens 3,- DM. Das passt aber nicht mit der errechneten Gebühr zusammen.
Spannend wird es, wenn man sich den Beleg genauer anschaut. Freigemacht wurde die Karte am Freitag, 17.01.1975. Am Samstag, 18.01.1975, wurde die Karte (und vermutlich das Paket) vormittags am Postschalter vorgelegt. Wahrscheinlich hat der Postbeamte erst nach Stempelung der Karte bemerkt, dass die entrichtete Gebühr nicht ausreichte. Da der Überbringer des Pakets die fehlende Gebühr nicht zahlen konnte oder wollte, nahm er vermutlich das Paket wieder mit zur Firma. Wenn ich den rückseitigen Freistempelabdruck richtig lese, wurde die fehlende Gebühr am Sonntag, 19.01.1975, per Freistempel ergänzt.
Ich habe genauso wie Nachtreter Zweifel, ob die Karte danach überhaupt postalisch verwendet wurde. Dagegen spricht, dass der Einlieferungsschein nicht mit einem neuen Stempelabdruck versehen und nicht abgetrennt wurde, und dass es keinen Aufkleber gibt, der die erhöhte Gebühr erklären könnte.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ HWS-NRW [#63]
"Zugestellt wurde die Sendung lt. Rückseite aber wohl nicht."
Paketkarten wurden seit der Neuordnung im Paketpost-Dienst im Jahr 1953 nicht mehr an die Auslieferungs-Postämter geleitet. Sie verblieben beim Aufgabe-Postamt. Es sind seit dieser Neuordnung 1953 also auch keine Zustellungsvermerke mehr auf den Paketkarten.
Viele Grüße,
klemens
@ Araneus [#66]
Hallo, Klemens,
hallo Franz-Josef
Danke für Eure Infos, ich hatte ja auch Zweifel an dem Beleg (Kaufpreis 20 €), ich kann ihn wieder zurückzugeben.
Euch ein schönes Wochenende
Werner
Hallo am Abend.

Heute kamen wieder mal zwei Übersee-Paketkarten in die USA an, bei denen ich trotz des Steven-Handbuches immer Probleme bekomme bei der Gebührenberechnung.
Mal wird ein Betrag vob 12,60 DM, mal ein Betrag von 14,40 DM für das erste Paket angegeben, dann käme noch der LP-Zuschlag (5,55 oder 5,80 DM) hinzu, aber das Rechnen bringt irgendwie immer andere Gesamtsummen zustande. Was mache ich falsch? Und warum wird bei allen anderen Staaten die Summe für die LP separat angegeben, nur bei den USA lässt man es fallen.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#69]
„bei denen ich trotz des Steven-Handbuches immer Probleme bekomme bei der Gebührenberechnung“
Hallo Werner,
im „Postbuch für die Jahre 1945-1992“ von Werner Steven findet man auf Seite 249 die entsprechende Tabelle für Luftpostpakete in die USA, von der ich annehme, dass sie zutreffend ist.
Danach kostete ein Paket bis 5 Kilogramm ab dem 01.01.1979 14,40 DM. Dazu kam der Luftpostzuschlag von 4 DM je 500 Gramm. Bei einem Gewicht von 4600 Gramm sind das 10 mal 4 DM, also 40 DM. 14,40 DM plus 40 DM ergeben 54,40 DM. Mit diesem Wert ist die linke Paketkarte freigemacht.
Für die rechte Paketkarte gilt: Ein Gewicht von 6900 Gramm führt zu einer Gebühr von 19,70 DM, zuzüglich der Luftpostgebühr von 14 mal 4 DM, also 56 DM, macht in der Summe 75,70 DM. Das entspricht der vorhandenen Freimachung.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#70]
Hallo Franz-Josef,
ich wusste, Einer hilft !
Aber meine Frage, wo im Steven steht denn die LP-Gebühr, ich hatte da die irgendwo zwei Beträge gefunden (Seite 210 bei dem Beispiel für Island), aber dann kam ich auch nicht weiter, Deine Angabe mit den 4 DM je 500 g habe ich nicht finden können.
Also erst einmal herzlichen Dank.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#71]
Hallo Werner,
die Abkürzung LP.Z in der drittletzten Zeile der genannten Tabelle bedeutet hier „Luftpost-Zuschlag“. Dieser bezieht sich in der Regel auf 500 Gramm. Abweichungen davon werden von Steven durch ein Sternchen gekennzeichnet (Erläuterung auf Seite 210 oben in dem Buch von Steven) oder ausdrücklich benannt.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ HWS-NRW [#62]
Zu der hier links gezeigten Paketkarte sind ja noch Fragen offen.
„
Laut Stevens hätte das Paket (17 kg) in der 3. Zone 700 Pfg gekostet“
Da das Paket schwerer als 17 kg war, ist hier die Gebühr bis 18 kg anzusetzen. Diese betrug laut „Stevens“ 7,50 DM.
Die Frage ist allerdings, warum hier die Gebühr gemäß der 3. Entfernungszone genutzt wurde. Die Entfernung von Elze nach Herford beträgt weniger als 100 km, da hätte die Gebühr für die 2. Entfernungszone ausgereicht. Ich glaube allerdings nicht an eine Maut oder Ähnliches zwischen Elze Land und Elze Stadt, die sich in der Postgebührenordnung niedergeschlagen hatte. Die Gebühr wurde nicht am Postschalter, sondern beim Absender bestimmt. Ich gehe hier von einem Versehen oder Unkenntnis in der Poststelle des Holzwerks aus.
Das Paket ist ein einfaches Paket und nicht ein Wertpaket, erkennbar an der schwarzen Schrift auf dem Nummernzettel und an der fehlenden Wertangabe.
Ich sehe keinen Bezug zwischen dem roten Stempel „
Für 20 Pf bis zu 500 DM versichert“ und der konkreten Paketsendung, ich halte ihn nicht für einen Sendungsvermerk. Die Aussage ist meines Erachtens eher als Werbung bzw. Information an die Postkunden gedacht. Vielleicht hatte man zur Information des Kunden in der Postfiliale den Stempel auf dem obersten Paketkartenformular eines Stapels angebracht und diese Paketkarte wurde zufällig hier benutzt.
Anfang der 1960er Jahre warb die Bundespost mit der Aussage „Für 20 Pf ist Ihr Paket bis 500 DM versichert“, zum Beispiel in vielen Städten mit verschiedenen Maschinenstempel-Einsätzen, wie beispielsweise der folgende Stempel zeigt (kopiert aus [1]). Viele weitere Beispiele findet man in der Stempeldatenbank.

Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/72264
@ Araneus [#73]
Hallo Franz-Josef,
super, dass Du auch noch eine weitere Frage beantworten hast, habe es gleich in meinen Text eingebaut, mit dem schwarzen Nummernstempel hätte es auch mir auffallen müssen. DANKE !

Interessant sind auch die Zusatzdienste Eilboten und Luftpost, die m.E. bei Belegen mit Absenderfreistempel gar nicht so häufig zu finden bzw. erhalten sind.
Eilpaket, aufgeliefert im Dezember 1982 in HAMBURG, zum Porto von 1.000 Pfg kam noch die Eilbotengebühr von 350 Pfg hinzu, dargestellt mit einem Postfreistempel,
die Sendung ging in die DDR (verspätete Weihnachtsgeschenke?).
Mit Sammlergruß
Werner
Paketkarte vom 19.02.1953 von Oldenburg nach Varenesch über Goldenstedt dort Ankunft am 21.03.1953, roter Stempel Gebühr bezahlt. Freigebühr 60 Pfennig (nicht DM) und Postgewicht 2 kg.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#75]
Notopfer Berlin fehlt.
@ bovi11 [#76]
Danke für den Hinweis, aber warum die Notopfermarke fehlt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo,
heuer wieder ein neuer Beleg:

Zum Versand kamen zwei Pakete (Gewicht je 4 kg), verschickt von einer Firma für Werbematerialien in MARKTSTEFT- Unterfranken über Kitzingen-Main, die Paketzettel verklebt auf beiden Belegseiten, die Gesamtgebühr dargestellt mit einem AFS (E-26).
mit Sammlergruß
Werner
Hallo am Abend.
Heute kam wieder eine nette Paketkarte an.

Sperriges Paket zu 700 g, die Sendung ging im Dezember 1971 von HORB am Neckar aus in Richtung Stockholm, die Gesamtgebühr von 830 Pfg (Paket bis 1 kg = 550 + aufgerundeter Zuschlag 50 % =280 Pfg) entrichtet mit AFS E-23 sowie Zusatzfrankatur 5 Pfg. Freimarkenausgabe Bundespräsident Heinemann.
Zusätzlich wurde noch eine Portomarke zu 400 Öre verklebt.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo zusammen,
diese schöne Paketkarte für meine Heimatsammlung traf gestern bei mir ein:

Das Paket wurde am 11.12.1951 beim Postamt Selm 2 = Selm-Beifang aufgegeben und ging nach Görlitz. Die Paketkarte ist wohl schon etwas älter, denn die Freigebühr ist noch in "RPf" = Reichspfennig angegeben.
Das Paket in die DDR kostete 165 Pfg. Bei der Mischfrankatur wurden 125 Pfg. mit Marken der Bautenserie und 40 Pfg, mit Marken der Posthornserie aufgeklebt.
Kann mir jemand das Posrto von 165 Pfg. erklären?
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#80]
2. Gebührenperiode 20.10.1951 bis 31.12.54
2. Gewichtsstufe 5 bis 6 kg
4. Zone
Tarif 1,50 DM
Versicherung 100 DM = 0.15 DM
Ich hoffe, es hilft.
Christel von der Post
@ christel [#81]
Hallo,
herzlichen Dank! Ich habe mir alles auf der Seite der Arge Bautenserie in Ruhe angesehen. Sehr guter Tipp.
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://bautenserie48.de/inland-portostufen-paeckchen-pakete/#Paeckchen
Hallo in die werte Runde.

Auch diese Gebühr wirft bei mir Fragen auf.
Laut Stevens-Katalog hätte das Paket bei 4.000 g eine Gebühr von 280 Pfg. auf dem Landweg (der rückseitig auch gefordert wurde) im Januar 1966 kosten müssen, der Absender hat aber bereits 325 Pfg. aufgedruckt und beim Postamt wurden noch zusätzlich 25 Pfg. hinzugeklebt, das wäre für eine Sendung ab 5 kg notwendig gewesen.
Wer irrte hier ?
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#83]
In meinem Steven steht keine Gebühr für 4 kg (4.000 g)?
Dort steht bei Belgien (über 3 bis 5 kg) 350 Pf, demnach passt die Gebühr. 280 Pf galt für Pakete über 1 bis 3 kg.
325 Pf war die Gebühr für Pakete über 1 bis 3 kg bis zum 30.6.1965.
Viele Grüße,
Klemens
@ Frankenjogger [#84]
Hallo Klemens,
Danke für Deinen Hinweis, ich nahm an, dass ab 5 kg 350 Pfg zu zahlen sind, nicht zwischen 3 kg und 5 kg.
Dann passt es tatsächlich.
mit Sammlergruß
Werner
@ Frankenjogger [#84]
Kleine Korrektur:
325 Pf war die Gebühr für Pakete über 3 bis 5 kg bis zum 30.6.1965.
Viele Grüße,
Klemens
Hallo am späten Abend.

Drei "einfache" Paketkarten, aber sie fehlten noch in meiner Gebührenstufen-Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute wieder zwei nette Zugänge.

Paketsendung über 1,5 kg, die Sendung ging von WUPPERTAL-BARMEN aus in Richtung USA, die Gebühr von 420 Pfg entrichtet im Juli 1957 mit einem AFS Typ E-23.
Etwas preiswerter war das zweite Selbstbucher-Paket, es ging von BITTELBRONN aus in der 1. Zone (bis 150 km) im März 1975 in Richtung Haigerloch-Stetten in Baden-Württemberg, hier genutzt ein Postalia-AFS E-23 B.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo zusammen,
hier eine besondere Paketkarte aus der Bayern-Oberpfalz von Neukirchen b. Sulzbach-Rosenberg von 1964.
Die Gebühr für ein 3,5 kg Paket wurde von 1,10 DM auf 0,30 DM geändert, da rechts oben vermerkt wurde: 80 Pfg. auf dem Pkt. in Marken verklebt: Name /Zeuge Name.
Wer hat schon so etwas gesehen? War dies überhaupt möglich?

Rottaler
Hallo,
das war wohl als Päckchen vorgesehen, war vorfrankiert und wurde dann als Paket verschickt.
Häufig ist das sicher nicht.
Schönen Sonntag,
Klemens
Hallo zusammen,
für meine kleine Heimatsammlung habe ich dies Paketkarte erworben:

Ein unfreies Paket mit einem Wert von 155,- DM und einem Gewicht von 7 kg. Das Paket ging am 20.04.1967 von Selm nach Wülfrath. Laut Google Maps sind es über 80 km (Auto) und unter 70 km (Luftlinie).
Manfred (Postgeschichte) hat beim Thema Paketgebühren diese Tabelle gezeigt:

Im Beitrag [#36] wird eine andere unfreie Paketkarte gezeigt. Im Beitrag [#38] wird das Porto erklärt. Dort las ich, dass der Empfänger zusätzlich zur Paketgebühr eine Einziehungsgebühr für ein nicht freigemachtes Paket zahlen musste.
Wie wurde damals die Entfernung ermittelt und wer kann mir die Gebühr des Paketes von 250 Pfg. erklären?
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#91]
Hallo Volkmar,
bei der Berechnung der Gebühr wurde offensichtlich die 1. Entfernungszone (bis 75 km) zugrunde gelegt. Ein Paket bis 7 kg kostete 1967 2,00 DM. Die Einziehungsgebühr für ein nicht freigemachtes Paket betrug 1967 0,50 DM, das dürfte die Gesamtgebühr von 2,50 DM erklären.
Die Entfernung wurde damals vermutlich mit Hilfe der Postleitzahlen bestimmt. Ich gehe davon aus, dass das Schalterpersonal eine Liste bzw. Tabelle vorliegen hatte, aus der die Entfernung bzw. die Entfernungszone abgelesen werden konnte.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#92]
Hallo Franz-Josef,
herzlichen Dank. Mit dieser Information kann ich die Paketkarte vernünftig beschreiben.
Viele Grüße
Volkmar
Hallo,
heute kam ein neuer Beleg herein.

Auf dem Landweg bzw- über den Teich ging im November 1958 dieses Paket im Gewicht von 700 g vom PA FRANKFURT (MAIN) 16 aus nach New York, das Porto entrichtet mit einem Selbstbucher-AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#94]
"das Porto entrichtet mit einem Selbstbucher-AFS"
Hallo Werner,
kannst du bitte erklären, was du mit "Selbstbucher-AFS" meinst? Ich kenne den Begriff nicht und kann mir auch nichts darunter vorstellen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#95]
Hallo Franz-Josef,
Upps, da hab ich einen Fehler gemacht.
"Selbstbucher"-Firmen haben neben ihrer AFS-Maschine auch bereits mit ihrem Firmennamen bedruckte Paketnummern-Zettel, hier habe ich nicht aufgepaßt.
Als Beispiel zwei Belege, die ich eventuell hier schon einmal gezeigt habe.

Diese Paketnummern-Zettel, z.B. der rechte von der W.M.F., werden gerade bei den Motiv-Philatelisten sehr gesucht.
Also bitte an Alle Entschuldigung.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo in die Runde.

Als Hinweis zu meinem Eintrag [#94] nun doch der "Rückzieher", zumindest bei dem heute vorgestellten Beleg wurde der Begriff "Selbstbucher" auf dem Paketnummern-Zettel vermerkt, es könnte also sein, dass die eine oder andere Firma doch eigenen Zettel mit Nummernfolge besaß, die dann auf der Paketkarte verklebt wurden. Oder gab es hier besondere Postschalter?
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute noch die dritte neue Paketkarte.

Bei vielen Maschinen ließ sich seinerzeit nur ein Betrag bis max. 990 Pfg einstellen, so wurden bei Bedarf, hier kam ein Betrag von 2160 Pfennigen zusammen, mehrere Stempel vorder- und rückseitig abgedruckt, manchmal fügte man auch vorderseitig einen Hinweis „b.w.“ (bitte wenden) hinzu, damit es der Postbeamte einfacher hatte.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo in die Runde.

Bei dieser Schnell-Paketkarte komme ich mit dem Porto trotz des Kataloges von Werner Steven nicht weiter.
Laut Gewicht und Entfernung hätten 6,80 DM ausgereicht, für den Zusatz Schnellsendung gibt Herr Steven 2,00 DM an, postseitig wurde rückseitig aber nur eine Freimarke zu 1,00 DM verklebt, warum ?
Freue mich auf eine erklärende Antwort
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Hallo,
hier noch Belege, bei denen das Porto passt.

Links eine Paketkarte für eine Sendung von 2,8 kg in der 1. Entfernungszone, das Porto entrichtet im Januar 1962 mit einer AFS-Maschine E-26 in OLDENBURG.
Rechtsseitig musste in der 3. Zone (bis 375 km) für das Paket von 2,9 kg im Mai 1962 ein Porto von 120 Pfg auf an Maschine eingestellt werden, die Sendung ging von EMPELDE (HAN) aus aus nach Düsseldorf.
mit Sammergruß
Werner
@ HWS-NRW [#99]
Hallo Werner,
bezüglich der Schnellpaketgebühr enthält der „Stevens“ meines Erachtens einen Fehler. Die Gebühr dafür wurde bereits zum 01.07.1972 (Postgebührenordnung vom 14.03.1972) auf 2,50 DM erhöht.
Damit ergibt sich für das Paket folgende Gebühr:
5,30 DM für ein Paket über 7 bis 8 kg
2,50 DM für ein Schnellpaket
7,80 DM in der Summe
Da nur 6,80 DM mit dem Freistempel frankiert waren, musste eine Zusatzfrankatur von 1,00 DM ergänzt werden. Die Sonderregelung für Pakete nach Berlin wurde ja bereits im Beitrag [#32] auf dieser Seite erklärt.
Der „Stevens“ ist zwar ein wichtiges Hilfsmittel für alle, die sich mit Portostufen befassen, er ist aber nicht unfehlbar und deshalb als alleinige Quelle für intensive Forschungsarbeit manchmal nicht ausreichend.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#101]
Hallo Franz-Josef,
ich wusste, einer kann helfen.
Danke !
Ich wollte das mit der Gebührenangabe beim Kollegen Steven auch nicht so richtig glauben, leider besitze ich die früheren Postgebühren-Angaben nicht mehr, hat man mir irgendwann mal abgeschwatzt und ich dachte ja nicht, dass ich die später mal gebrauchen könnte.
Gruß
Werner
Hallo am Mittag.

In NEUMÜNSTER wurde am 23.2.1953 dieses unversiegelte Wert-Paket an den Herrn Schneidermeister aufgegeben, die Gesamtgebühr errechnet sich aus dem Porto von 60 Pfg sowie der Gebühr von 15 Pfg für den Wert von 50 DM zusammen, der Absender war eine Tuchgroßhandlung.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
schiebe heute noch einen Beleg nach.

Diesmal zur Abwechselung eine Postgut-Karte, die Sendung ging im September 1941 von BERLIN 7 aus in den Postverkehr; für die Sendung in der 4. Zone (bis 750 km) waren 60 Rpf zu entrichten, gedruckt auf einer AFS-Maschine E-5.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#104]
Hallo Werner,
Dein Beleg stammt vom 19. September 1941. Das Gründungsdatum der Bundesrepublik Deutschland war der 23. Mai 1949. Wer findet den Fehler bei Deiner heutigen Belegnachschiebung?
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Jürgen Witkowski [#105]
Wie Recht Du wieder hast.
Dumm ist nur, dass man es jetzt nicht mehr verschieben kann.
Viel Erfolg für Dein Buch !
Gruß
Werner
Hallo,
heute wieder ein Beleg, der auch hinein passt.

Auslandspaket im Gewicht von 5,1 kg, es ging im Dezember 1952 in Richtung Belgien, das Porto von 525 Pfg entrichtet auf einer in ALFELD (LEINE) stehende AFS-Maschine E-23, im Werbeklischee dargestellt ein stilisiertes Blatt.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#107]
Hallo Werner,
schöne Paketkarte!
AFS und deren Maschinen sind nicht so ganz mein Thema aber von einer " AFS-Maschine E-23" habe ich noch nie etwas gehört. Ich hätte den Abdruck mit meinem laienhaften Verständnis jetzt einer Francotyp-Maschine zugeordnet. Den Begriff E-23 hätte ich eher in Verbindung mit dem Wertrahmen erwartet. Liege ich da falsch?
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#108]
Hallo Peter,
da liegst Du schon richtig, die Wertrahmen, egal ob bei Francotyp, Komusina oder Postalia, haben in den Dürst/Eich-Katalogen eine Nummerierung erhalten, nach der man die Belege, in meinem Falle die AFS, sammeln kann. Ich versuche, von jeder Entgeltstufe halt so viele verschiedenen Wertrahmen-Formen wie möglich zu finden.

Wertrahmen "DEUTSCHE POST" von 1948
Hier als weitere Wertrahmen-Type die Nr. E-20, die bis Anfang der 1950-er Jahre in ganz Deutschland, später dann nur noch in der DDR verwendet wurde.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute erst einmal die letzte Paketkarte von der Börse in Löhne.

Selbstbucher-Paket, versandt in der 3. Zone (über 375 km) im Dezember 1951 vom Hersteller schöner und teurer Schuhe, der Firma Salamander aus KORNWESTHEIM in der schon höheren Portostufe zu 110 Pfg, interessant beim AFS das fehlende Werbeklischee, event. wurde es gerade repariert oder es sollte ein neues Motiv entworfen werden.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#110]
" Selbstbucher-Paket, versandt in der 3. Zone (über 375 km) "
Kleine Korrektur: bei der Entfernung handelt es sich um die 4. Entfernungszone.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#111]
Danke für den Hinweis !
Auf Dich kann man sich verlassen.
liebe Grüße
Werner
Hallo,
heute eine "besoondere" Karte mit kleinem Fragezeichen:

Bei dieser Luftpost-Paketsendung, aufgeliefert im Januar 1972 im Postamt BERGKAMEN, wurde das Gesamtentgelt von 2550 Pfg (Porto 1290 plus 1260 Luftpostgebühr) mit einem AFS entrichtet, rückseitig aufgedruckt noch ein schwedischem Gebührenstempel zu 400 Öre, dieser Stempel wurde wohl vom Empfänger der Sendung aufgedruckt.
Oder weiß es einer hier etwas genauer ?
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#113]
wieviel DM waren 400 Öre damals ungefähr?
VG, Klemens
@ Frankenjogger [#114]
Klemens,
der Betrag von 400 öre entsprach nach damaligem Wechselkurs fast genau 3 DM.
Hallo Werner,
das ist ein schönes Stück Zeitgeschichte!
Auf der Vorderseite der Paketkarte ist der grüne Aufkleber "LÖSEN 400 öre" zu sehen, ein schwedischer Nachgebühr-Hinweiszettel. In Deutschland kennst Du sicherlich die entsprechenden Blaustifthinweise, die Schweden nutzten hierfür entsprechende, auffällige Klebezettelchen.
Der Empfänger hat hier die Nachgebühr mittels Freistempel entrichtet (allerdings nicht " rückseitig aufgedruckt" auf der Paketkarte, sondern auf einem Vordruck der schwedischen Post, der vermutlich der Paketkarte angehangen/aufgeklebt wurde). Schau bitte oben links auf das Formular: das Posthorn der schwedischen Post ist sicherlich nicht auf der Rückseite einer Paketkarte der Bundespost vorgedruckt, ;-) wäre mir zumindest neu.
Google-Übersetzer meint bei diesem schwedischen Formular zu "Förtullad" = Zollabfertigung. Und das ist auch schon des Rätsels Lösung: hier wurde keine postalische Nachgebühr erhoben, sondern fällige Zollabgaben durch die Post geltend gemacht.
VG, Andreas
@ preussen362 [#116]
Hallo Andreas,
ich habe den Beleg so oft in der Hand gehalten und es ist mir irgendwie nicht aufgefallen, dass da noch ein A5-Beleg mit eingelegt wurde, auf dem die Zollgebühr per AFS entrichtet wurde.
Habe noch einmal meine anderen Paketkarten angesehen, da wurde die Gebühr aber nur auf dem Beleg geschrieben.
mit Dank
und Sammlergruß
Werner
@ christel [#115]
Ich hatte in der Zwischenzeit auch schon recherchiert, dass 400 Öre etwa 3 DM waren.
Daraus hatte ich dann auch vermutet, dass es eine Verzollungsgebühr war.
@ preussen362 [#116]
Ich hätte wohl auch nicht realisiert, dass da die schwedische Post ein Formular aufgeklebt hatte.
Schöner Beleg,
Klemens
Bisher ist noch keine Paketkarte mit Marken des
Dauerserie Bauwerke (klein) gezeigt worden. Hier eine Paketkarte für ein Schnellpaket vom 3.10.1966 zu 2,80 DM bei einem Gewicht von 3,5 kg.
Schöne Mehrfachfrankatur des 70-Pfennig-Wertes der Dauerserie.

Viele Grüße
Michael
Hallo auch in diese Runde.

Im Juni 1952 ging eine Sendung, wohl mit Krawatten, von BIELEFELD aus in Richtung Schloss-Holte, Porto und Zustellgebühr (Gesamt 60 Pfg) entrichtet auf einer Francotyp-AFS-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#120]
Zustellgebühr war da keine dabei.
Viele Grüße,
Klemens
@ Frankenjogger [#121]
Hallo Klemens,
Danke für den Hinweis, hast Du das alles im "Kopf" oder schaust Du jedesmal in den "Steven" herein.

Fernpaket (3. oder 4. Zone), aufgegeben in BONN im April 1953, das Porto entrichtet auf einer Postalia-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#122]
"hast Du das alles im "Kopf" oder schaust Du jedesmal in den "Steven" herein"
Ich habe nicht alles im Kopf, aber da musste ich nicht im Steven nachforschen.
Ich meine im Kopf zu haben, dass 1952 die niedrigste Paketgebühr 50 oder 60 Pf betrug. Da passte keine Zustellgebühr dazu.
Viele Grüße,
Klemens
Hallo,
heute wieder ein Zugang.

Paket zu 3 kg in der ersten Zone bis 150 km, aufgegeben im Postamt HAMBURG 13, warum dort zusätzlich noch ein 000-Paketgebührenstempel (?) aufgedruckt wurde, erschließt sich mir nicht so richtig.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
am Nachmittag noch ein Beleg.

Dieser Beleg, ausgeführt für ein Paket von OSTERHOLZ-SCHARMBECK 1 nach Bremen, wurde m.W. in einer Francotyp-C-Maschine (mit fetten Ziffern) mit dem Porto von 440 Pfg (1. Zone - 150 km) gestempelt, die Sendung wog 3 kg, versandt wurde wohl Literatur für die Technische Heeres-Fachschule in der Roland-Kaserne.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute mal ein anderer Maschinen-Typ.

Die Firma Langnese-Iglu, wer kennt sie nicht, nutzte im Oktober 1982 auch eine Pitney-Bowes-Maschine in ihrer Poststelle in HAMBURG 36, hier wurde ein Wertpaket zu 1.000 DM aufgegeben, das Porto in der 1. Zone betrug 440 Pfg, hinzu kam die Wertgebühr von 550 Pfg.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#126]
Hallo Werner,
auf den hier im Thema von Dir vorgestellten Paketkarten findet man hin und wieder auch normale Handstempelabdrucke - am Paketschalter des Postamtes im Einsatz.
Die würde ich sehr gerne auch in unsere Stempeldatenbank übernehmen.
Ich hoffe, Du hast nichts dagegen.
Über eine kurze Antwort auf meine Zeilen würde ich mich sehr freuen.
Gruß Wolfgang
@ wheilmann [#127]
Hallo Wolfgang,
Du hast grundsätzlich für alle Stempel, die ich auf (immer eigenen) Belegen einstelle, die Erlaubnis zur Nutzung in der Stempelbank.

Hier noch ein weiterer Beleg, bei dem Wertpaket wurde das Entgelt (Porto 780 Pfg und die Wert-Gebühr 550 Pfg) mit einer beim Postamt HAMBURG 36 stehenden Paketstempelmaschine aufgedruckt.
Beste Sammlergrüße
Werner
Hallo,
heute die erst einmal letzte neue Beleg.

Bei der rückseitigen Berechnung des Entgeltes (1880 + 949 = 2820) irrte sich der Mitarbeiter in der Posttelle, denn für das Porto für diese Sendung von 19 kg musste in der 3. Zone (> 300 km) nur 1780 Pfg entrichtet werden, hinzu kam die Sperrgut-Gebühr von 890 Pfg. Abgedruckt wurde bei der Hamburger Firma im Februar 1983 ein Postalia-AFS zu 2820 Pfg, seitlich kam die korrekte Berechnung des Postbediensteten hinzu.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#129]
Hallo Werner,
ein sperriges Paket kann kein Standardpaket sein, deshalb ist meines Erachtens die Berechnung auf der Vorderseite falsch und die des Absenders korrekt.
Paket über 18 bis 20 kg Zone 3: (Gebühr „Paket“ = Gebühr "Standardpaket" + 1 DM) 18,80 DM
Zuschlag für ein sperriges Paket (50 % der Paketgebühr) 9,40 DM
Summe: 28,20 DM
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#130]
Hallo Franz-Josef,
schon wieder hast Du Recht, ich hatte den Zuschlag zu 100 Pfg übersehen, ich habe angenommen, mit den 50 % Zuschlag sei es io.k. gewesen.
Danke
und beste Grüße
Werner
@ HWS-NRW [#125]
Guten Morgen Werner,
ich bin der Meinung das ist eine Frama.
Viele Grüße
Angelika
@ Angelika [#132]
Hallo Angelika,
Danke für Deinen guten Hinweis.
Leider kann man es jetzt nicht mehr abändern.
Liebe Grüße
Werner
Ich habe für meine Heimatsammlung Herzogtum Lauenburg diese Auslandspaketkarte in die Niederlande aus dem Jahre 1994 gekauft. Ich freue mich sehr, denn Kasseburg war eine Poststelle II und die wurden in der Regel bis 1996 geschlossen. Die fünfstelligen Postleitzahlen wurden erst am 01.07.1993 eingeführt. Da ist es sehr schwer überhaupt Belege aus diesen kleinen Orten zu finden (Kasseburg: 31.12.2024 knapp 600 Einwohner), von Paketkarten mal ganz zu schweigen. In Kasseburg war ein halbes Jahr später, am 10.04.1995, dann auch die Poststelle zu.
Nun zu meiner Frage: Der ebay Verkäufer schreibt, dass es fehlerhaft sei, dass zu diesem Zeitpunkt auf der Paketkarte die Briefmarken aufgebracht wurden. Die hätten auf das Paket gehört. Das kenne ich eigentlich nur so. Gab es da eine Änderung in den Vorschriften ? Oder irrt der Verkäufer aus den Niederlanden. Vielleicht war es dort anders geregelt.
Burkhard

Hallo Burkhard,
da irrt der Verkäufer aus den Niederlanden. In Deutschland war es immer üblich, keine Postwertzeichen direkt auf Pakete / Paketsendungen zu kleben (Anmerkung: anders lange Jahre bei Päckchen - diese galten aber auch als Briefsendung).
Wie das in den Niederlanden war/ist, weiß ich nicht definitiv - allerdings habe ich auch erst einmal ein Paket aus den Niederlanden erhalten (das war etwa 2007/08), das war von oben bis unten mit Marken beklebt (v.a. mit den damals noch verwendbaren Gulden-Werten).
Viele Grüße,
Andreas
Hallo am Morgen.

Das Gesamtentgelt für diese Luftpost-Paketsendung zu 5,3 kg mit Zusatz Eilboten in Richtung Wien betrug 26,80 DM (Porto 16,70 +LP-Gebühr 6,60 + Eilboten 3,50), freigemacht in HAMBURG 1 mit einer Frankotyp-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo.

Selbstbucher- Wertpaket im Geamtentgelt von 135 Pfg, aufgegeben von der Mechanischen Weberei "Steinhuder Leinen-Industrie" der Gebr. Bretthauser,
versandt im Januar 1950, die Zustellgebühr wurde mitbezahlt. Interessant der Selbstbucher-Paketzettel.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo.

In einem größeren Auktionslos fand ich zahlreiche Paketkarten mit versch. Gebührenstufen.
Als erstes ein Beleg, bei dem das Postamt UELZEN ihren eigenen Postfreistempel im
Juni 1954 mit dem Porto von 155 Pfg für ein Wertpaket aufgedruckt hat.
Rückseitig kam ein Ankunftsstempel hinzu, aber das Datum zeigt den
30.1.1960, wie kann das sein ?
Dann noch die Frage zu dem blauen "B"-Aufkleber, warum wurde er hier aufgeklebt?
Später gab es auch noch Stempel in "B"-Form.
mit Dank und Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#138]
Der "B"-Aufkleber heisst "Beutel", d.h. das Wertstück wurde in einem Beutel verschickt. Teilweise wurde auch ein B-Stempel verwendet, oder "B" per Hand auf die Paketkarte geschrieben.
Bist Du sicher, dass Vorder- und Rückseite zueinander gehören, oder handelt es sich um Abbildungen aus einem Auktionskatalog, die vielleicht verwechselt wurden?
@ drmoeller_neuss [#139]
Hallo, erst einmal Danke für den Hinweis mit dem "B"-Aufkleber.

Rückseite der Karte aus UELZEN vom Juni 1954
Und... die Paketkarte liegt mir vor, aber jetzt muss ich feststellen, dass da tatsächlich zwei verschiedene Karten aneinander klebten, also mein Irrtum, da ich nicht richtig geschaut habe. Es sind über 50 Karten dazugekommen, die ich erst einmal in Hüllen gepackt und eingesannt habe. Asche auf mein Haupt!
mit Sammlergruß
Werner
Hallo.

Das Postscheckamt HANNOVER versandte zwischen 1955 und 1963 per Wertpaket diverse Sendungen an die "Spar- und Darlehenskasse Ebstorf,
alle im Gewicht zw. 3,5 und 5,1 kg, was da verschickt wurde, steht natürlich nicht drauf, die Sendungen waren als Postsache gebührenfrei.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo.

Unversiegeltes Wertpaket über 1 kg einer Firma (J.G. von der Linde) aus HANNOVER, Porto + Zustellgebühr (75 Pfg) im Mai 1952 freigemacht mit einer Francotyp-Maschine.
mit Sammlergruß Werner
Hallo.

Die Baumschule und Großgärtnerei Horstmann & Co aus ELMSHORN versandte im September 1951 ein Schnellpaket per Nachnahme im Gewicht von 3,5 kg, das Gesamtentgelt von 120 Pfg (50+40+30) freigemacht mit einer Francotyp-Maschine, verklebt wurde auch noch ein Selbstbucher-Paket-Zettel.
mit Sammlergruß Werner
Hallo am Sonntag.

Selbstbucher-Nachnahme-Paketkarte über eine Büchse Honig, das Gesamtentgelt von 140 Pfennigen (60+50+30) freigemacht im November 1952 mit einer Francotyp-Maschine.
Johannes E. Fischer war ein Lehrer im Ruhestand, der in Bremen-Oberneuland eine eigene Bienenzucht (Imkerei) betrieb. Er verkaufte seinen Honig vor allem in großen 4,5-Kilogramm-Blecheimern direkt an die Nachbarschaft und verdiente sich damit ein Zubrot.
mit Sammlergruß Werner
Hallo.

Das Firma "Nordd. Honig- und Wachswerk A.G.", in VISSELHÖVEDE tätig, versandte im März 1952 zwei Sendungen im Gewicht von je 7 kg, das Porto von je 60 Pfg freigemacht mit einer Francotyp-Maschine.
mit Sammlergruß Werner
@ HWS-NRW [#143]
Eine schicke Paketkarte in der niedrigsten Gewichts- und Entfernungsstufe, mit zwei Zusatzdiensten.
Viele Grüße,
Klemens
# 146
Hallo Klemens, Danke für Deine positive Reaktion, das macht Mut, hier noch weitere zu zeigen.

Selbstbucher-Paketsendung im Gewicht von 3,5 kg, das Porto von 60 Pfg in der 1. Entfernungszone 1 freigemacht mit einer Postalia-Maschine, dazugeklebt die seinerzeit notwendige"Notopfer BERLIN"-Fiskalmarke.
P. Völckers betrieb eine bekannte Getreide- und Futtermittelhandlung am Eisenbahndamm (später Kaistraße) in Kiel.
mit Sammlergruß Werner
@ HWS-NRW [#147]
Gerne.
Woran erkennst du, dass das ein Selbstbucher war?
Viele Grüße,
Klemens
@ Frankenjogger [#148]
Upps, Du hast Recht, das ist doch nur ein normales Formular des Paketschalters, gut, dass Du aufgepaßt hast. Hättest Du mir eine normale Mail geschickt, hätte ich es noch abändern können.
mit Sammlergruß Werner
Hallo.

Heute eine Nachnahme-Paketsendung, versandt im Juni 1950 von FLENSBURG aus, das Gesamtentgelt setzt sich aus dem Porto von 50 Pfg sowie der NN-Gebühr von 30 Pfg zusammen, der Absenderfreistempel wurde seitlich auf das Formular gedruckt.
mit Sammlergruß Werner
Hallo.

Auch heute ein nettes Formular für eine Selbstbucher-Sendung über 3,4 kg, versandt im August 1949 von SOLINGEN-MERSCHEID aus, das Porto von 90 Pfg freigemacht mit einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen "Deutsche Post", dazu verklebt eine Notopfer Berlin-Fiskalmarke.
mit Sammlergruß Werner