Mit 9 Kreuzern portogerecht frankierter Faltbrief, mit Vierring-Zackenkranzstempel 87,
vom 7. Januar 1861 ab MANNHEIM mit rückseitigem Ankunftstempel ECHTERNACH vom 9. Januar 1861.
Mit Gutennacht-Grüßen
DiDi
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Thema:
Altdeutschland Baden Belege
Am: 28.08.2018 22:49:48
Gelesen: 18681
# 1
'mal 'was aus Baden
Mit 9 Kreuzern portogerecht frankierter Faltbrief, mit Vierring-Zackenkranzstempel 87,
vom 7. Januar 1861 ab MANNHEIM mit rückseitigem Ankunftstempel ECHTERNACH vom 9. Januar 1861.
Mit Gutennacht-Grüßen
DiDi
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Mit 9 Kreuzern portogerecht frankierter Faltbrief, mit Vierring-Zackenkranzstempel 87,
vom 7. Januar 1861 ab MANNHEIM mit rückseitigem Ankunftstempel ECHTERNACH vom 9. Januar 1861.
Mit Gutennacht-Grüßen
DiDi
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Am: 03.10.2018 11:21:34
Gelesen: 17816
# 2
Liebe Freunde,
hier ein Schmankerl aus der guten, alten Klassikzeit.
Das Haus Köhler offerierte unlängst den wohl schönsten, bekannten Badenbrief nach Luxemburg, also gewissermaßen vom Großherzogtum ins Großherzogstum.
Am 27.8.1853 sandte man einen einfachen Postvereinsbrief über 20 Meilen aus Todtnau nach Luxemburg - Stadt. Hierfür waren 9 Kreuzer notwendig und wurden auch frankiert. Briefe nach Luxemburg wurden immer Richtung Norden, hier also Preussen, geleitet. Dafür leitete man ihn mit der badischen Bahnpost am 27.8. mit Kurs III * von Haltingen Richtung Heidelberg, wo er am selben Tag um 20.47 Uhr planmässig einlief. Über die Pontonbrücke zwischen Ludwigshafen (bayerische Rheinpfalz) und Mannheim und Worms lief er dann im geschlossenen Paket nach Bad Kreuznach, dem Kartenschlußamt Preussens für badische Sendungen nach und über Rheinpreussen.
Kreuznach schlug seinen Transitstempel am 28.8. ab und fügte vorne seinen Vertragsstempel "BADEN" hinzu, der 1853 schon selten und eher die Ausnahme war, weil dieser 1838 eingeführt wurde und in der Markenzeit ab 1854 jeden Sinn verloren hatte (hier ging es noch um Kartierungen im frühen Postverein).
Dann lief er quer über preussisches und oldenburgisches Gebiet (mit preussischer Posthoheit) Richtung Trier, so dass er am 30.8. endlich in Luxemburg - Stadt ankam.
Briefe von Baden nach Luxemburg sind Seltenheiten - eine vollrandige Marke aus einem kleinen Postort wie Todtnau in der frühen Phase des Postvereins stellt sicher eine kleine Kostbarkeit dar.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Luxemburg Eingehende Briefe"]
Am 27.8.1853 sandte man einen einfachen Postvereinsbrief über 20 Meilen aus Todtnau nach Luxemburg - Stadt. Hierfür waren 9 Kreuzer notwendig und wurden auch frankiert. Briefe nach Luxemburg wurden immer Richtung Norden, hier also Preussen, geleitet. Dafür leitete man ihn mit der badischen Bahnpost am 27.8. mit Kurs III * von Haltingen Richtung Heidelberg, wo er am selben Tag um 20.47 Uhr planmässig einlief. Über die Pontonbrücke zwischen Ludwigshafen (bayerische Rheinpfalz) und Mannheim und Worms lief er dann im geschlossenen Paket nach Bad Kreuznach, dem Kartenschlußamt Preussens für badische Sendungen nach und über Rheinpreussen.
Kreuznach schlug seinen Transitstempel am 28.8. ab und fügte vorne seinen Vertragsstempel "BADEN" hinzu, der 1853 schon selten und eher die Ausnahme war, weil dieser 1838 eingeführt wurde und in der Markenzeit ab 1854 jeden Sinn verloren hatte (hier ging es noch um Kartierungen im frühen Postverein).
Dann lief er quer über preussisches und oldenburgisches Gebiet (mit preussischer Posthoheit) Richtung Trier, so dass er am 30.8. endlich in Luxemburg - Stadt ankam.
Briefe von Baden nach Luxemburg sind Seltenheiten - eine vollrandige Marke aus einem kleinen Postort wie Todtnau in der frühen Phase des Postvereins stellt sicher eine kleine Kostbarkeit dar.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Am: 12.04.2020 12:44:57
Gelesen: 17419
# 3
Lange nichts mehr gepostet, und gerade jetzt auch mal wieder mehr Zeit fürs Hobby. Sind auch immer wieder neue Sachen reingekommen, Sammlung neu sortieren und am umbauen.
Hier ein Auslandsbrief nach Frankreich, 31 Dezember 1857 nach Than(Thann) mit 7/ A.E.D - Affranchie Etranger Destination – französischer Grenzübergangsstempel für frankierte Briefe aus dem Ausland.
P.P. (Port payé ) und P.D.von Frankreich gestempelt zur Bestätigung das das
Porto zum Bestimmungsort bezahlt ist. Baden erhielt 3 Kreuzer und Frankreich 6 Kreuzer. Leitweg Steinen – Lörrach – St.Louis – Mulhouse - Thann
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Am: 30.05.2020 17:12:12
Gelesen: 17396
# 4
Ich zeige einen Brief aus Möskirch in Baden nach Nördlingen vom 13.8.1851. Der Brief ist mit einer 9 Kreuzer MiNr. 4a frankiert.
Wie würden Raritätsfanatiker den Brief beschreiben:
-einer von fünf bekannte Zierbriefen der Baden 4a
-oder einer von vier Zierbriefen nach Bayern der 4a
-oder vieleicht als Steigerung der früheste bekannte von zwei Zierbriefen der 4a nach Nördlingen
Ich würde nur sagen ein hübscher kleiner Brief der 4a.
Als Ergänzung zu dem oben geschriebenen Text. Vier der fünf Zierbriefe der 4a gingen von Möskirch nach Bayern, davon zwei nach München und zwei nach Nördlingen. Die vier stammen wohl aus einem Fund und es sind zumindest drei davon an die gleiche Person geschrieben worden. Eine Abbildung des zweiten Briefes nach München mit dem Empfänger kenne ich leider nicht.
Gruss
Martin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Eingehende Briefe"]
Als Ergänzung zu dem oben geschriebenen Text. Vier der fünf Zierbriefe der 4a gingen von Möskirch nach Bayern, davon zwei nach München und zwei nach Nördlingen. Die vier stammen wohl aus einem Fund und es sind zumindest drei davon an die gleiche Person geschrieben worden. Eine Abbildung des zweiten Briefes nach München mit dem Empfänger kenne ich leider nicht.
Gruss
Martin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Eingehende Briefe"]
Am: 10.07.2021 11:45:58
Gelesen: 16608
# 5
Liebe Sammelfreunde
hier ein Beleg vom 08.01.1866:
Gelaufen von Mannheim an "Herrn Wilhelm Gewert (in) Magdeburg", Ankunft Mittags am 10.01. gegen Mittag. Da über 20 Meilen waren 9 Kreuzer franco erforderlich, was auch verklebt wurde.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Gelaufen von Mannheim an "Herrn Wilhelm Gewert (in) Magdeburg", Ankunft Mittags am 10.01. gegen Mittag. Da über 20 Meilen waren 9 Kreuzer franco erforderlich, was auch verklebt wurde.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Am: 10.07.2021 11:59:43
Gelesen: 16606
# 6
@ Martin de Matin [#63]
Hallo Martin,
eben erst gesehen - eine postgeschichtliche Besonderheit hat der schöne Brief auch noch: Baden trat zum 1.5.1851 dem Postverein bei, Bayern war Gründungsmitglied am 1.7.1850. Aber Württemberg war zu Beginn noch von der taxischen Lehenspost versorgt worden und wurde erst zum 1.9.1851 Teil des Deutsch-Österreichischen-Postvereins.
Damit lief dein Brief von einem Postvereinsstaat in den anderen, allerdings im geschlossenen Transit über den Nicht-Postvereinsstaat Württemberg. Der Transit wurde von Baden an Württemberg intern abgegolten (hier 2 Kreuzer je Loth Briefgewicht).
Dergleichen Briefe waren also nur vom 1. Mai bis zum 31.8.1851 möglich - eine relativ kurze Zeitspanne also und sie bedingen daher immer die Erstausgabe Badens, also 1a, 2a, 3a und die 4a.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 05.11.2021 17:23:42
Gelesen: 16330
# 7
Liebe Sammelfreunde,
ich zeige heute einem Brief der Erstausgabe nach Magdeburg, welche ich lange gesucht habe:
Aufgegeben in Badenweiler und adressiert wurde er an "Herrn Morgenstern für Frau Emma Denecke". Siegelseitig Bahnpoststempel sowie womöglich Transitstempel von Heidelberg und Ausgabestempel von Magdeburg.
Mit freundlichem Sammlergruss
Aufgegeben in Badenweiler und adressiert wurde er an "Herrn Morgenstern für Frau Emma Denecke". Siegelseitig Bahnpoststempel sowie womöglich Transitstempel von Heidelberg und Ausgabestempel von Magdeburg.
Mit freundlichem Sammlergruss
Am: 20.02.2022 12:36:44
Gelesen: 16069
# 8
@ bayern klassisch [#61]
Erst heute wurde mir dieser wunderschöne Beleg aus Todtnau ins Großherzogtum Luxemburg so richtig bewusst. Ich behalte mal im Hinterkopf, dass solche Belege sehr selten sind. Auch der kleine ovale BADEN aus Bad Kreuznach auf der Vorderseite scheint eine kleine Preziose zu sein.
Weiß man etwas über den Hammerpreis dieses "schönsten" Luxemburg Briefes aus Baden?
Ich stelle fest, dass hier bis auf eine Ausnahme Briefe mit 9 Kreuzer Frankatur vorgestellt wurden. Mich hauen alle Briefe restlos um, auch der Zierbrief, den Martin de Matin in [#63] vorstellt. Boaa!
Ich zeige hier einen Brief, freigemacht mit 3 Keuzern schwarz auf ???, ja schwarz auf was? Ich habe mit der Farbbestimmung hier etwas Probleme. Ist es
-schwarz auf grün- -bis dunkelgrün? -schwarz auf lebhaft grau-ultramarin?
Meine Frau, die bessere Augen und eine andere Blutgruppe wie ich hat (Spaß), tippt auf grau-ultramarin. Na ja, mal sehen.
Abgeschlagen mit klarem 5-Ring-Stempel Sinsheim (133) und 2-K. am 8. Oktober, rückseitiger Ankunftsnachweis in Waibstadt taggleich.
Liebe Grüße
10Parale

Am: 20.02.2022 13:16:34
Gelesen: 16057
# 9
@ 10Parale [#67]
Lieber Stephan,
von Preussen mal abgesehen sind alle Briefe nach Luxemburg (1.1.1852-31.12.1867 im Postverein) aus dem DÖPV selten, teils sehr selten, teils Unikate. Von den Mecklenburgs, Oldenburg, Braunschweig oder Lübeck wird man wohl nie einen finden, da reden wir nicht von Liechtenstein oder Bergedorf.
Wenn der Brief dann noch schön ist, heißt es zuschlagen. Alles andere, also Drucksachen, Muster ohne Wert, Express, Rückschein, poste restante usw. sind ausnahmslos größte Seltenheiten - sogar die oft (zu Unrecht!) verpönten Dienstbriefe dorthin oder von dort sind praktisch nicht existent (ich habe in über 35 Jahren keinen gesehen aus Bayern). Selbst das riesige Kaiserreich Österreich mit all seinen Staaten kennt praktisch keine Post dorthin - da sind exotische Briefe nach südamerikanischen Staaten leichter zu finden, als solche nach Luxemburg.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 20.02.2022 13:22:18
Gelesen: 16054
# 10
@ 10Parale [#67]
Deine 3Kr. ist eindeutig die MiNr.8 (schwarz auf lebhaft grau-ultramarin).
Auf Philasearch gibt es genug Vergleichsstücke zwischen MiNr.6 (3Kr. grün) und MiNr. 8 (3Kr. blau) zu finden.
Solche Briefe wie in Beitrag [#63] von mir gezeigt wurde müssen nicht unbedingt teuer sein. Man muss nicht unbedingt auf die Fantasieausrufe von Zierbriefen der ersten Ausgabe von Baden bei Auktionshäuser achten.
Als mein Bruder den Brief erwarb war er Teil eines Lots mit Stempeln von Möskirch. In interesierte darin mehr der grüne Nummernstempel von Möskirch. Möskirch ist der einzige Ort in Baden, der einen grünen Nummernstempel hatte. Der grüne Nummernstenpel 92 ist wesentlich seltener als der deutlich teurer gehandelte schwarze Einringnummernstempel von Rittersbach (Nr. 165). Das Lot war auch nicht teurer als würde man den grünen Stempel und einen einfachen Brief mit der MiNr. 4a kaufen.
Gruss
Martin
Am: 20.02.2022 19:34:22
Gelesen: 16029
# 11
Postablage BIENGEN über Krotzingen nach Weiler (Canton Clervaux), nach meinen Notizen von 1866 (Angebot von Felzmann 2018).
Beste Grüße!
Lars
Am: 20.02.2022 20:02:30
Gelesen: 16019
# 12
@ Lars Boettger [#70]
Lieber Lars,
1866 im Oktober war alle längst vorbei - aber 1870 würde passen für den Oktober im deutsch-französischen Krieg - der wäre auch portofrei gewesen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 01.08.2022 20:17:34
Gelesen: 15358
# 13
Hallo Sammlerfreunde,
Porto Brief vom 24.5.1835 aus Baden über Kehl spediert an Monsieur Migeon mte de Sorges in Belfort, dort "poste restante" hinterlegt, der Brief wurde am 26.5. in Belfort gestempelt.
Für das Porto welches nicht vortaxiert werden durfte wurden in Straßbourg 8 Decimes für den einfachen Brief bis zum Empfänger taxiert, das waren 6 Decimes für Baden und 2 Decimes bis Belfort.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel Baden G.B. (Feuser 162-6) an der Grenze in Straßbourg der R2 Kastenstempel "BADE PAR STRSBOURG" in rot (van der Linden 441) und dem Ra1 Kastenstempel BADE.R.1. in rot (van der Linden 445), auf der Rückseite zur Ankunft der Zweikreisstempel von Belfort.
Gruß Rainer


Am: 01.08.2022 20:29:11
Gelesen: 15355
# 14
@ Gernesammler [#72]
Hallo Rainer,
schöner poste restante Brief und damit nicht häufig, auch wenn dieser Postdienst (also das Lagern von Briefen über 12 Wochen) in Frankreich kostenlos war.
Du hast aber einen Zahlendreher: 2 Decimes = 6x für Baden und 6 Decimes = 18x postalisch für Frankreich.
Schön, dass du auch solche Briefe an Land ziehst - ich habe ja eine kleine, bayernrelevante poste restante Spezialsammlung und weiß, dass man diese Stücke nicht auf den Bäumen findet, nicht mal unter den Bäumen. :-)
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Am: 07.10.2022 12:11:37
Gelesen: 14937
# 15
Liebe Freunde,
von dem lieben Magdeburger für einen Kurzvortrag beim Treffen der ARGE Baden überlassen bekommen (vielen Dank dafür!) habe ich ein 3 Kreuzer Kuvert aus St. Blasien mit anhängendem Muster ohne Werth nach Magdeburg, bei dessen Eintreffen am 17.10.1871 die Abgabepost leider gezwungen war festzustellen: "Ohne Muster in Magdeburg eingegangen XII gez. Unterschrift".

Ja, wer hat schon mal einen Brief gesehen, bei dem das Muster auf dem Postweg verschwunden war? Ich denke, davon wird es von ganz Altdeutschland nur wenige geben.
Schön auch zu sehen der Bindfaden hinten, der das Muster mit dem Brief verband. Und selbst mehrere Siegel hatten nichts geholfen - vlt. hat einer entdeckt, dass für ihn dieses Muster doch einen gewissen Wert hatte?
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Ja, wer hat schon mal einen Brief gesehen, bei dem das Muster auf dem Postweg verschwunden war? Ich denke, davon wird es von ganz Altdeutschland nur wenige geben.
Schön auch zu sehen der Bindfaden hinten, der das Muster mit dem Brief verband. Und selbst mehrere Siegel hatten nichts geholfen - vlt. hat einer entdeckt, dass für ihn dieses Muster doch einen gewissen Wert hatte?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 08.10.2022 02:39:37
Gelesen: 14901
# 16
Baumwollspinnerei St. Blasien
Ein wenig zur Geschichte der "Spinnerei St. Blasien". Deren Geschäftsräume befanden sich in der 1807 säkularisierten Klosteranlage mit dem imposanten Kuppeldom. Auf dem Gelände residierten zudem eine Gewehr- und eine Spinnereimaschinenfabrik. Sie alle gingen in der Folge der Weltwirtschaftskrise Anfang Oktober 1931 pleite und so ergab sich für den Jesuitenorden die Gelegenheit, ein Jahr später auf dem ehemaligen Klosterareal sein Internat zu eröffnen.
Am: 08.10.2022 11:06:28
Gelesen: 14854
# 17
@ Sherlock [#16]
Hallo Sherlock,
vielen Dank - wie viele interessante das Leben doch schreibt; hätten wir nicht unser Hobby, wüssten wir unendlich viel weniger.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 10.12.2022 18:40:43
Gelesen: 14459
# 18
Da bisher nur drei verschiedene Badenmarken auf Brief gezeigt wurden, kommt jetzt etwas Neues. MiNr.2b auf Brief mit einem hübschen roten Einzeiler als Nebenstempel.
Gruss
Martin
Gruss
Martin
Am: 10.12.2022 21:01:55
Gelesen: 14440
# 19
Guten Abend!
Da kann ich auch etwas beitragen: Zum Anfang die erste, Nr. 1a auf Drucksache (Vertreteranzeige) recht früh vom 12. Juni 51 von Freiburg nach Offenburg. Joseph Anton Billet (1759-1834) hatte das Salzmonopol in Offenburg und war damit reich geworden. Ein Schmuckstück ist seine Villa, die heute für Trauungen verwendet wird [1].
Ob der Adressat ein gleichnamiger Nachfahre war oder ob nur die Firma noch den Namen trug, weiß ich leider nicht.
[1] https://www.offenburg.de/de/leben-in-offenburg/buergerservice/standesamt/heiraten/billet-sches-schloesschen/
[1] https://www.offenburg.de/de/leben-in-offenburg/buergerservice/standesamt/heiraten/billet-sches-schloesschen/
Am: 11.12.2022 12:53:53
Gelesen: 14419
# 20
Nr. 2a auf Zierbrief vom x1. Mai 51. Ein Frevler hat den Zehner entfernt, um einen Ersttagsbrief vorzugaukeln. Schade drum.
Am: 11.12.2022 22:46:07
Gelesen: 14395
# 21
Und ein Brief auf den Hotzenwald. An das Pfandgericht in Hierbach (zu Wolpadingen, heute Dachsberg). Ein Eckrandstück der 2b für das Porto und ein Paar 1b als Botenlohn für die Zustellung am Ende der Welt.
Am: 12.12.2022 20:28:18
Gelesen: 14368
# 22
Die 3a. Vom Oberrand, dennoch mit insgesamt eher wenig Rand. Dafür mit besserem Stempel, die Nummer 140 ging schon am 1. Januar 54 nach Lichtenau, Stollhofen ist daher eher selten.
An Sales von Hermann in Waldshut, mit diesem Empfänger hat wohl jeder Badensammler ein paar Briefe im Album.
Am: 18.12.2022 11:08:41
Gelesen: 14302
# 23
Zum Schluss ein einfacher 3-KR-Brief, aber immerhin mit der Nr. 16. An das Fürstlich von der Leyensche Rentamt Hohengeroldseck in Dautenstein.
Klingt großartiger, als es ist. Die Grafschaft Hohengeroldseck (in der Ortenau, Hauptort Seelbach, insgesamt keine 5‘000 Einwohner) wurde 1806 von Napoleons Gnaden zum Fürstentum von der Leyen. Der Fürst hat dann nicht rechtzeitig den Absprung geschafft, so dass es 1815 (oder 13, wie man’s nimmt) mit der Herrlichkeit wieder vorbei war. Die mediatisierte Familie durfte aber den Fürstentitel behalten. Das Land fiel schließlich an Baden.
Am: 18.12.2022 12:38:44
Gelesen: 14288
# 24
@ Gauss [#23]
Der sieht doch gut aus und hat, dank deiner Recherche, noch ein sehr nettes "Nachspiel" erlebt, als Napoleon längst nicht mehr unter uns weilte. Ich mag ihn sehr und gerne mehr davon.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 18.12.2022 13:00:51
Gelesen: 14281
# 25
@ bayern klassisch [#24]
Danke für die lobenden Worte.
Das ist eines der ersten Stücke (wenn nicht gar das allererste), das ich vor Jahrzehnten über das Internet in den USA erworben habe. Mit Vorfahren aus Offenburg und Seelbach musste ich den haben.
Offenburg gehört schon zu den größeren badischen Städten, mir scheint dennoch, dass die 16 überdurchschnittlich oft in Offenburg gebraucht wurde. Belegen kann ich das aber nicht.
Am: 18.12.2022 13:07:50
Gelesen: 14278
# 26
@ Gauss [#25]
Die ARGE Baden hat mal, vor einigen Jahren, eine spezielle Berichterstattung über die Nr. 16 in einem Rundbrief abgedruckt. Da wurde auch auf das selektive Auftreten der Nr. 16 hingewiesen. Ich weiß nicht, ob das im Internet zu finden ist, aber wenn du die ARGE anschreibst, bekommst du sicher eine Antwort
Wenn ich wüsste, wo meine Rundbriefe liegen, bekämst du sie von mir.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 18.12.2022 15:09:36
Gelesen: 14257
# 27
@ bayern klassisch [#26]
Das war ein guter Hinweis, da gibt´s ein Inhaltsverzeichnis der Rundbriefe, habe den entsprechenden identifiziert und werde fragen, ob man den erwerben kann.
Am: 18.12.2022 15:19:58
Gelesen: 14252
# 28
@ Gauss [#27]
Danke und viel Glück! Vlt. kommen durch dich neue Erkenntnisse hinzu und du möchtest diese der ARGE Baden und hier dem Forum mitteilen?
Forschung ist immer spitze, macht Spaß und bringt alle weiter.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 29.03.2024 15:09:41
Gelesen: 11497
# 29
Hallo,
nach längere Pause mal wieder einen neuen Beitrag.
Nachstehend ein eher seltener gebrauchter vorgedruckter Feldpostumschlag aus Eichstetten vom 13.11.1870.
Einige werden diesen Beleg schon einmal woanders gesehen gesehen. Ich habe ihn in einer Heimatsammlung Eichstetten gefunden, die ich für meine Stempelsammlung erworben hatte.
Gruß
Hubert
Gruß
Hubert
Am: 15.04.2024 17:28:52
Gelesen: 11312
# 30
Hallo,
ein Brief aus Donaueschingen nach Freudenstadt vom 19.05.1865.



Gruß
Manne



Gruß
Manne
Am: 18.04.2024 12:12:43
Gelesen: 11238
# 31
Hallo,
ein Brief aus Bonndorf im Schwarzwald vom 04.01.1870, wohin?


Gruß
Manne


Gruß
Manne
Am: 18.04.2024 12:45:49
Gelesen: 11232
# 32
@ Manne [#31]
Krenkingen.
Am: 18.04.2024 14:53:12
Gelesen: 11219
# 33
@ Gauss [#32]
Vielen Dank!
Gruß
Manne
Dann ein Briefrest aus Herbolzheim nach Forchheim, Tagesstempel leider nicht leider vollständig.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 18.04.2024 22:10:29
Gelesen: 11195
# 34
@ Manne [#33]
Wenn man penibel sein will, ist das kein Badenbrief, sondern ein Brief Deutsches Reich mit nachverwendetem Badenstempel.
Am: 18.04.2024 22:43:21
Gelesen: 11187
# 35
@ Manne [#33]
Hallo Manne,
das gute Stück wurde an das Bürgermeisteramt in Forchheim spediert.
Gruß Rainer
Am: 19.04.2024 11:20:08
Gelesen: 11168
# 36
@ Gauss [#34]
Danke für den Hinweis.
Wenn es bei Baden nicht passt, verschieben.
@ Gernesammler [#35]
Danke für die Ergänzung.
Gruß
Manne
Am: 24.10.2024 20:07:08
Gelesen: 9555
# 37
Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Partei Sache vom 10.7.1855 aus Gerlachsheim vom Großherzoglichen Badischen Bezirksamt, spediert nach Tauberbischofsheim als bedingter Zahlungsbefehl, wenn ich es richtig lese mit Androhung von Pfändung am 2.11.1855.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.6 zu 3 Kreuzer, gestempelt mit Fünfringstempel, die Nr. kann ich leider nicht erkennen, sowie dem Zweikreisstempel von Gerlachsheim.
Auf dem Brief wurde eine Nachnahme von 16 Kreuzern sowie weitere 4 Kreuzer für Porto und Provision vermerkt, diese 20 Kreuzer hatte der Empfänger zu zahlen.
Gruß Rainer




Am: 28.10.2024 19:41:48
Gelesen: 9443
# 38
Hallo Sammlerfreunde,
Drucksache vom 11.9.1871 von der Eisenbahn Commission aus Freiburg, spediert an die Firma Passavant & Cie in ...
In der Drucksache geht es um die Eröffnungs Verschiebung der Bahnstrecke Freiburg-Breisach Aufgrund des Besuches seiner Majestät Kaiser Wilhelm.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.23 zu 1 Kreuzer, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel Freiburg StadtvPost (Nachverwendete Altdeutschland Stempel, Feuser 142B).
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Freiburg%E2%80%93Colmar
Gruß Rainer


Am: 28.10.2024 19:52:28
Gelesen: 9438
# 39
@ Gernesammler [#38]
Hallo Rainer,
da hast du ein Rosinchen geschossen - nicht nur wegen des traumhaften Inhalts, sondern auch weil Freiburg nach dem Postvertrag vom 1.9.1868 zu Basel im Grenzrayon zu 7 Meilen lag = 52,5 km, also auf den Meter genau und daher nur 1 Kreuzer Franko erforderlich wurde, statt, wie bei gewöhnlichen Drucksachen in die Schweiz, 1 plus 1 Kr. = 2 Kr. Franko.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 28.10.2024 20:05:48
Gelesen: 9436
# 40
@ bayern klassisch [#39]
Hallo Ralph,
besten Dank, Basel konnte ich so leider nicht entziffern, Familie Passavant, waren Hugenotten die seit dem 17. Jahrhundert in Basel ansässig waren.
Manchmal lohnt sich doch ein Abstecher auf dem Flohmarkt.
Gruß Rainer
Am: 01.11.2024 18:02:23
Gelesen: 9370
# 41
Ich zeige eine Brief aus dem Jahr 1856 mit der MiNr.6, die mit dem grünen Ringnummernstempel 92 von Möskirch entwertet wurde. Der Brief ging nach Sigmaringen und trägt rückseitig die Einkreisstempel von Klosterwald (19.2.1856) und Sigmaringen (20.2.1856).

Der Ringnummernstempel 92 kommt in den Farben schwarz, blau, rot und grün vor. Meines Wissens nach ist Möskirch der einzige Ort aller altdeutschen Staaten, der einen grünen Nummernstempel verwendet hat. Meiner Meinung nach ist der grüne Stempel 92 auf losen Marken weit seltener als der hoch bewertete schwarze Nummernstempel 165 von Rittersbach. Der Stempel soll gemäß Angaben nur vom Februar und März 1856 bekannt sein.
Der oben gezeigte Brief wurde als Los 6527 bei der 384. Auktion von Heinrich Köhler angeboten.
Gruss
Martin
https://www.philasearch.com/de/i_9117_106751/10_Altdeutschland_Baden/35-A384-6527.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-10280%2CCO-10%2CCD-6&katnr=6&katalog=22&pictureview=gallery&postype=PH-result&row_nr=5&breadcrumbId=1730478776.6946

Der Ringnummernstempel 92 kommt in den Farben schwarz, blau, rot und grün vor. Meines Wissens nach ist Möskirch der einzige Ort aller altdeutschen Staaten, der einen grünen Nummernstempel verwendet hat. Meiner Meinung nach ist der grüne Stempel 92 auf losen Marken weit seltener als der hoch bewertete schwarze Nummernstempel 165 von Rittersbach. Der Stempel soll gemäß Angaben nur vom Februar und März 1856 bekannt sein.
Der oben gezeigte Brief wurde als Los 6527 bei der 384. Auktion von Heinrich Köhler angeboten.
Gruss
Martin
https://www.philasearch.com/de/i_9117_106751/10_Altdeutschland_Baden/35-A384-6527.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-10280%2CCO-10%2CCD-6&katnr=6&katalog=22&pictureview=gallery&postype=PH-result&row_nr=5&breadcrumbId=1730478776.6946
Am: 21.11.2024 08:29:07
Gelesen: 9149
# 42
Habe hier einen "amputierten" (Briefmarke wurde ausgeschnitten) Brief der zunächst am 15.06.1872 vom Bürgermeisteramt Wagshurst nach Freistett ging, am 13.06.1872 in Renchen gestempelt wurde und am14.06.1872 in Neufreistett ankam. Am 15.06.1872 ging er wieder zurück nach Wagshurst und wurde mit allerlei Zahlen, einem roten Strich und einem gebogenem Stempel "Auslagen" versehen. Ich hoffe zumindest der Postweg stimmt so. Wieviel hier Postgebühren vermerkt sind bzw. angefallen sind kann ich nicht sagen. Wollte den Brief schon entsorgen, hat dann aber doch mein Interesse geweckt.


Schönen Gruß
Sepp


Schönen Gruß
Sepp
Am: 21.11.2024 21:02:54
Gelesen: 9116
# 43
@ Briefuhu [#42]
Ist der Brief nicht eher ein Brief des Deutschen Reichs, als Altdeutschland Baden, da die Marken von Baden mit dem Ablauf des 31.12.1871 ungültig wurden und dann die Brustschildausgabe des Deutschen Reichs verwendet wurde.
Gruss
Martin
Ist der Brief nicht eher ein Brief des Deutschen Reichs, als Altdeutschland Baden, da die Marken von Baden mit dem Ablauf des 31.12.1871 ungültig wurden und dann die Brustschildausgabe des Deutschen Reichs verwendet wurde.
Gruss
Martin
Am: 21.11.2024 21:32:08
Gelesen: 9109
# 44
@ Martin de Matin [#43]
Hallo Martin,
Du hast natürlich recht, vielen Dank für Deinen Hinweis und Berichtigung. Wäre die Briefmarke nicht ausgeschnitten worden, wäre mir das nicht passiert. Wir in Bayern hatten die Posthoheit ja noch bis 31.03.1920.
Schönen Gruß
Sepp
Am: 28.04.2025 08:30:46
Gelesen: 7741
# 45
Portofreie Dienstsache vom 16.5.1860 von Bretten an das Bezirksamt Freiburg. Auf der Rückseite drei Stempel vom 17.05.1860 von der Badischen Bahnpost Zug 7, von Bruchsal und Freiburg.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 28.04.2025 09:41:49
Gelesen: 7733
# 46
@ Briefuhu [#45]
Hallo Sepp,
ich glaube eher an 1866.
Hat der Brief Inhalt?
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 28.04.2025 09:54:12
Gelesen: 7728
# 47
@ bayern klassisch [#46]
Hallo Ralph.
Dürfte tatsächlich 1866 sein, da der Bahnpoststempel erst ab 1863 (stampsx.com) verwendet wurde. Inhalt ist leider keiner vorhanden.
Schönen Gruß
Sepp
Am: 28.04.2025 10:13:42
Gelesen: 7723
# 48
@ Briefuhu [#47]
Hallo Sepp,
auch der Aufgabestempel sieht eher nach 1866 aus, als nach 1860, aber das nur als Laie, weil ich mich mit badischen Aufgabestempeln nicht befasst habe.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 04.07.2025 22:00:18
Gelesen: 6622
# 49
Ich zeige eine Baden 6Kreuzer (MiNr.3b) auf einem Brief. Die Marke ist stark angeschnitten.
Ist so ein Beleg noch sammelwürdig?
Gruss
Martin
Gruss
Martin
Am: 04.07.2025 22:18:13
Gelesen: 6612
# 50
Hallo Martin,
diesen Brief würde ich ganz bestimmt nicht wegwerfen. Hier ist die Marke nicht so wichtig, sondern die Stempel von Steisslingen, die zu den größeren Seltenheiten zählen (Badenhandbuch: 1.000 €). Der Nummernstempel (137) ist leider verschmiert. Briefe von Steisslingen sind aber bekannt für stark verschnittene Marken und verschmierte Nummernstempel.
Gruß
Hubert
Am: 04.07.2025 22:37:41
Gelesen: 6606
# 51
@ Martin de Matin [#49]
Bei den Württembergern im Nachverkauf für 180 verkauft (Ausruf 200). Hatte ich wegen dem Empfänger unter Beobachtung, hab's dann aber vergessen.
Am: 05.07.2025 12:10:14
Gelesen: 6572
# 52
@ Martin de Matin [#49]
@ hubtheissen [#50]
@ Gauss [#51]
Mit diesem Brief wollte ich zeigen, das schlechte Erhaltungszustände, die viele Sammler erst gar nicht beachten würden, auch mal eine Seltenheit sein können.
Marken mit Nummernstempel von Steisslingen sind selten zu finden und erst recht Briefe.
In der überragenden Stempelsammlung "Zähringen", die zwischen August 2007 und Dezember 2009 beim Württembergischen Auktionshaus versteigert wurde, waren 6 Briefe enthalten.
Eine Aufzählung dieser hier:
Teil 1 vom 31.8.2007: Los 452 mit MiNr.4b (stark angeschnitten), Nebenstempel: schwarzer Ringstempel
Teil 1 vom 31.8.2007: Los 452 mit MiNr.2b, Nebenstempel roter Einzeiler
Teil 2 vom 25.4.2008: Los 11504 mit MiNr.7 (stark angeschnitten), Nebenstempel: schwarzer Ringstempel
Teil 3 vom 5.9.2008: Los 520 mit MiNr.2a (angeschnitten), Nebenstempel roter Einzeiler
Teil 3 vom 5.9.2008: Los 521 mit MiNr.6, Nebenstempel roter Einzeiler
Teil 4 vom 25.4.2009: Los 11489 mit MiNr.6, Nebenstempel: schwarzer Ringstempel
Vielleicht ist der von mir gezeigte Brief mit der MiNr.3b einmalig [1].
"(Badenhandbuch: 1.000 €)"
Preise haben nicht umbedingt etwas mit der Seltenheit zu tun, oder sind nur Fantasieangaben.
Hier zum Beispiel werden im Badenhandbuch Preise für Nummernstempel auf Brief angegben, obwohl es hiervon wohl gar keine Briefe gibt (Z.B rote Nummern 1, 5, 95, 110 usw.)
Ein anderes Beispiel ist der schwarze Nummernstempel 168, der im Handbuch mit 5000 Euro bewertet wird und bei der 62.Gärtner-Auktion mit 6800 Euro zugeschlagen wurde; hiervon sind sicher mehr als fünf Stück (auch zwei Briefe) bekannt. Im Vergleich dazu der rote Nummernstemmpel "1" der im Handbuch mit 1000 Euro bewertet wird; aber sollen nur zwei lose Stücke bekannt sein. Für diesen Stempel musste man nicht mal ein zehntel vom Preis der Nummer "168" bezahlen (vor wenigen jahren beim Württembergischen Auktionshaus).
Gruss
Martin
https://www.philasearch.com/de/i_9228_209159/10_Altdeutschland_Baden/9228-A146-1615.html?set_sprache=de&set_auktionnr=11780&set_anbieter=9228&treeparent=COSUBGRP-10280%2CCO-10%2CTH-100&pictureview=gallery&postype=PH-result&row_nr=9&breadcrumbId=1751710260.8797
Am: 05.07.2025 13:46:53
Gelesen: 6564
# 53
@ Martin de Matin [#52]
Hallo Martin,
wenn Du etwas zeigen willst, dann sag das auch und stelle keine Fragen, als ob Du etwas wissen willst und Hilfe brauchst.
Das kostet dann anderen unnütz Zeit.
Gruß
Hubert
Am: 05.10.2025 17:05:42
Gelesen: 5417
# 54
Guten Abend
auf der Homepage der ARGE Baden fand ich eine tolles Verzeichnis von Baden-Briefmarken. Ein Katalog der Briefmarken ist in 36 (!) Teile aufgeteilt, die als pdfs zur Einsicht bereit stehen.
Aus dem "Katalog LP 1x-3x" entnehme ich aus Seite 20 das obere Bild
Wir sehen einen phantastischen Brief mit Landpostmarken, mit der hohen Frankatur von 56 Kreuzer. Auf dem Brief kleben nicht weniger als 4 Marken der seltenen Michel Nr. 3x
Ich habe in meiner Bibliothek einen alten Auktionskatalog gefunden, der dieses Stück im Jahre 1933 (!) anbot. Das Stück ist zu meiner Freude sogar fotographiert.
Ich freue mich, es nun im Katalog der ARGE Baden wieder gefunden zu haben. Sogar als Farbfoto. Leider aber weiss ich gar nicht, in welchen Sammlungen dieses Stück je war. Bei Boker und Haub und Jäger und Hackmey war oder ist es offenbar nicht. Leider steht auch im ARGE-Katalog bei "Auktion" keine Angabe.
Ist es möglich, dass dieses Stück seit 1933 nie mehr versteigert wurde? Wer weiss etwas? Wer kennt das Stück und kann etwas zur Provenienz sagen?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Heinz
Wir sehen einen phantastischen Brief mit Landpostmarken, mit der hohen Frankatur von 56 Kreuzer. Auf dem Brief kleben nicht weniger als 4 Marken der seltenen Michel Nr. 3x
Ich habe in meiner Bibliothek einen alten Auktionskatalog gefunden, der dieses Stück im Jahre 1933 (!) anbot. Das Stück ist zu meiner Freude sogar fotographiert.
Ich freue mich, es nun im Katalog der ARGE Baden wieder gefunden zu haben. Sogar als Farbfoto. Leider aber weiss ich gar nicht, in welchen Sammlungen dieses Stück je war. Bei Boker und Haub und Jäger und Hackmey war oder ist es offenbar nicht. Leider steht auch im ARGE-Katalog bei "Auktion" keine Angabe.
Ist es möglich, dass dieses Stück seit 1933 nie mehr versteigert wurde? Wer weiss etwas? Wer kennt das Stück und kann etwas zur Provenienz sagen?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Heinz
Am: 14.10.2025 18:31:48
Gelesen: 5245
# 55
@ Heinz 7 [#54]
Kann mir jemand sagen, ob der Brief im Simon-Handbuch abgebildet ist?
Sind dort irgendwelche Hinweise auf Besitzer?
Danke für Rückmeldungen.
Heinz
Am: 18.02.2026 09:16:17
Gelesen: 3856
# 56
Brief vom 8. September (ohne Jahr) nach Constanz (Konstanz), dort Ankunft am 9. September, frankiert mit Michel Nr. 6., 3 Kreuzer, gestempelt mit Fünfringstempel Nr.139. Kein Inhalt, deshalb keine Jahreszahl.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 08.03.2026 11:35:37
Gelesen: 3380
# 57
Hallo,
eine Rezepisse - sagt man auch in Deutschland so ? - über ein Paket mit 1000 ..... an einen Notar in Basel aus Kehl am Rhein vom 10.Juni 1822.
Bezahlt wurden franco 3 Gulden 25 Kreuzer sowie die Scheingebühr von 4 Kreuzer.
Bestätigt wurde das vom Grossherzgl. Bad. Oberpostamt
Grüße
Reini46
Bezahlt wurden franco 3 Gulden 25 Kreuzer sowie die Scheingebühr von 4 Kreuzer.
Bestätigt wurde das vom Grossherzgl. Bad. Oberpostamt
Grüße
Reini46
Am: 08.03.2026 12:04:37
Gelesen: 3372
# 58
@ Reini46 [#57]
Ein tausend zehn sechs Gulden.
Das Recepisse hieß auch in Deutschland so, bis es im Deutschen Reich einen deutschen Namen erhielt.
Am: 08.03.2026 12:10:22
Gelesen: 3370
# 59
@ Gauss [#58]
Danke für die Information.
Reini46
Am: 25.04.2026 12:02:01
Gelesen: 2946
# 60
Baden Kreuzer auf Brief
Hallo,
ich habe den Brief geschenkt bekommen von jemanden, der seine Sammlung aufgelöst hatte. Kann mir jemand etwas zu diesem Brief sagen (echt, Wert)?
Danke
Am: 25.04.2026 12:57:38
Gelesen: 2932
# 61
@ Rommel [#60]
Hallo,
eine Rückseite bzw. einen Inhalt hat der Brief aber nicht, oder?
LG von bayern klassisch
Am: 25.04.2026 15:32:59
Gelesen: 2895
# 62
Es ist ein Faltbrief, hinten leer.
Am: 25.04.2026 17:28:05
Gelesen: 2868
# 63
@ Rommel [#62]
Brief und Stempelung sind wohl echt. 7 Kr. Frankatur für Fernbriefe ab dem 1.1.1868 über 1-15 Loth.
LG von bayern klassisch
Am: 25.04.2026 18:16:29
Gelesen: 2852
# 64
Gibt es noch viele solcher Briefe oder sind diese eher selten?
Am: 25.04.2026 18:23:51
Gelesen: 2849
# 65
@ Rommel [#64]
In genau dieser Kombination wird es wohl Dutzende Briefe geben - ob das jetzt selten, oder eher häufig ist, muss jeder für sich entscheiden.
Am: 25.04.2026 18:30:30
Gelesen: 2846
# 66
Wieviel Geld zahlt man für solch einen Brief?
Ist eigentlich nicht mein Sammelgebiet. Deshalb möchte ich ihn verkaufen.
Am: 25.04.2026 19:21:10
Gelesen: 2833
# 67
@ bayern klassisch [#63]
Ein Loth, d.h. bis 15g ?
Am: 25.04.2026 19:27:04
Gelesen: 2828
# 68
@ bayern klassisch [#63]
Ich sitze gerade im schönen Cilento ohne jede Literatur und blamiere mich wohl gleich, hätte aber gesagt, der einfache Inlandsbrief war 3 x, 7 x war Doppelbrief oder Schweiz.
Am: 25.04.2026 19:43:11
Gelesen: 2822
# 69
@ Gauss [#68]
Das hatte ich ja unter [#64] geschrieben.
Am: 25.04.2026 20:34:09
Gelesen: 2802
# 70
@ Rommel [#66]
Ich habe altdeutsche Briefe vor 10 Jahren mal etwas beobachtet, da wurden für eine 1 Kr/6 Kr-Mischfrankatur je nach Qualität um die 100 € bewilligt.
Wie die Preise derzeit sind, das kann ich nicht sagen. Ich schätze mal, dass 50 € möglich sind.
Das musst du halt bei ebay, oder sonst einer Verkaufsplattform versuchen. Ein solcher Brief dürfte derzeit eher keine Auktionsware mehr sein.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 25.04.2026 21:02:56
Gelesen: 2794
# 71
@ bayern klassisch [#69]
Hatte ich irgendwie anders gelesen, muss wohl am Urlaubsmodus liegen.
Am: 25.04.2026 22:19:13
Gelesen: 2779
# 72
Vielen Dank für die Infos.
Am: 19.05.2026 21:19:46
Gelesen: 1962
# 73
Baden Briefe
Hallo,
ich habe mal wieder ein paar Briefe geschenkt bekommen. Da BADEN aber nicht mein Sammelgebiet ist, wollte ich sie einmal einstellen und fragen, um was es sich für Briefe handelt. Ich habe jeweils die Vorder-, und Rückseite der Faltbriefe fotografiert.








Am: 28.07.2026 14:05:37
Gelesen: 578
# 74
Hallo,

Drucksache vom 30.6.71 von Mannheim nach Baden.
Bei Drucksachen ist auch manchmal der Inhalt interessant.
Grüße
Reini46

Drucksache vom 30.6.71 von Mannheim nach Baden.
Bei Drucksachen ist auch manchmal der Inhalt interessant.
Grüße
Reini46