Briefmarken Atteste

Thema:

Rumänien Marken und Belege 1928 bis 1947

Heinz 7 Am: 03.07.2018 21:23:18 Gelesen: 14520 # 1
Liebe Leser, Ingo hat a.a.O. festgestellt, dass die Briefmarken/Belege aus der Zeit des 2. Weltkrieges bisher kaum behandelt worden sind. Wir können dies gut ändern. Wir haben bereits zwei "allgemeine" Rumänien-Themen (neben ein paar speziellen) und ich schlage vor, wir gruppieren dies so in Zukunft am besten wie folgt: Rumänien für Sammler: offen für alle Beiträge, Schwergewicht von Anfang - 1927 Rumänien: Ausgaben 1928 - 1947 Rumänien: Belege nach 1945 Ich habe das neue Thema auf 1928 - 1947 gelegt, weil dies geschichtlich Sinn macht. 1927 starb König Ferdinand. Kronprinz Carol wurde zum Thronverzicht gezwungen und ging vorerst ins Exil und sein minderjähriger Sohn Mihai I. (Michael I.) wurde König (1927-1930). Carol bestieg aber drei Jahre später doch den Thron und war zehn Jahre lang König, bevor er 1940, geschwächt durch Niederlagen, sich wieder zurückzog und ins Ausland ging, ins Exil. Sein Sohn Michael wurde erneut König 1940–1947. 1948 wurde Rumänien zur Volksrepublik. Der Rumänische Spezialkatalog CMPR '74 hat diese Einteilung (Einteilung vor/nach 1927) auch gemacht: 1. Teil: 1858-1927 Kapitel 1: Klassik 1858-1872 Kapitel 2: Postklassik 1872-1900 Kapitel 3: Moderne Zeit 1903-1927 2. Teil: 1928-1974 Diesen 2. Teil bearbeitete Aurel Surpateanu (während für den ersten Teil Kiriac Dragomir zeichnete). Der 2. Teil umfasst die Marken: CMPR 423 (16.3.1928) - CMPR 1148 (10.11.1947) Königreich CMPR 1149 (25.1.1948) - CMPR 3323 (10.9.1974) Republik In diesen knapp 20 Jahren 1928-1947 kamen also viele Briefmarken und auch die ersten Gedenkblocks heraus. Bei Michel haben diese Marken die Nummern 320 - 1092. Anbei zeige ich die erste Marke des neuen Königs (16.3.1928), der damals erst siebenjährig war: Mi Nr. 320: 25 Bani schwarz (CMPR 423) Mi Nr. 322: 1 Leu lila (CMPR 425) Heinz
nor 42 Am: 03.07.2018 21:45:54 Gelesen: 14512 # 2
Nur zur Info - Für die Zeitspanne 1922-1947 gibt es auch einen bescheidenen Versuch eines Briefe-Kataloges. Auf CD gibt es auch Albumblätter zum selbst ausdrucken. Man muss nur ein wenig suchen. nor 42
Heinz 7 Am: 03.07.2018 22:09:53 Gelesen: 14510 # 3
@ Heinz 7 [#1] Am 8. Juni 1930 kam es zur Thronbesteigung von Michaels Vater, Karl II. Doch zehn Jahre später kam Michel wieder auf den Thron. Er musste das Land in einer sehr schwierigen Zeit führen. Die erste Ausgabe des Königs Michael I. 1940 zeigte ihn denn auch in Uniform. Zweifellos ist die Postgeschichte der Kriegsjahre besonders interessant. Die normalen Postwege mussten zum Teil geändert werden (z.B. Aufgabe von Flugpost-Linien). Und viele Karten/Briefe erhielten zusätzliche Stempel (Umleitungen oder Zensurstempel). Anbei zeige ich eine Postkarte von 1941 mit einer Zusatzfrankatur. Die Karte wurde geschrieben am 17.9.1941 in Chiliseni, Judetul Suceava und am selben Tag abgestempelt. Die Karte hatte die Nominale von 4 Lei. Es ist wohl die Ganzsache P 101 (nach Michel). Da die Karte nach Wien geschickt wurde, war eine Zusatzfrankatur nötig: die zusätzlichen 6 Lei wurden bezahlt mit der Marke Michel Nr. 654 von 1940 (2 Lei, 3 Marken). https://ro.wikipedia.org/wiki/Chili%C8%99eni,_Suceava Die Postkarte erhielt dann 7 oder gar 8 Zusatzstempel, alle auf der Postkarten-Vorderseite. Für Spezialsammler können solche Stempel sehr interessant sein. Schöne Grüsse Heinz
Heinz 7 Am: 04.07.2018 19:30:57 Gelesen: 14470 # 4
@ Heinz 7 [#1] Am 20.10.1940 wurden die neuen Marken mit dem Bild des 17-jährigen Königs herausgegeben: 25 Bani dunkelblau (Mi Nr. 650) 50 Bani grün (Michel Nr. 652) 1 Leu blauviolett (Michel Nr. 653) Michel Nr. 651 gibt es nicht. Im CMPR-Katalog sind die Marken nummeriert wie folgt: 723: 25 Bani 724: 1 Leu ... 778: 50 Bani. Warum liegen denn da die Nummern so weit auseinander? Der 50 Bani-Wert kam erst am 1.4.1942 als Ergänzungswert zur Ausgabe. Michel hat diese bildgleichen Marken "zusammengepackt". Aus dem Satz mit 11 Marken (CMPR 723-733) wurde so ein Satz mit 15 Marken. Heinz
Hermes65 Am: 06.07.2018 00:04:34 Gelesen: 14430 # 5
1937, am 1. Sept. erschienen zu den 8. Leichtathletik-Meisterschaften der Balkanstaaten, Bukarest diese Sportmarken (Mi.-Nr. 538-42): Gruß Hermes65
wajdz Am: 06.07.2018 23:16:58 Gelesen: 14400 # 6
@ Heinz 7 [#1] Endlich ein Thread, in den dieser Beleg passt. ;-) Als Fensterkuvert leider kein Empfänger feststellbar, aber der Beleg gehört in eine Geschäftskorrespondenz zwischen rumänischen Lieferanten und einer Firma in Bad Liebenstein. Rumänien MiNr 579, 492, 576 Zensuraufkleber des OKW und Zahlenstempel sowie Absender MfG Jürgen -wajdz-
Heinz 7 Am: 03.08.2018 22:38:53 Gelesen: 14331 # 7
@ wajdz [#6] Jürgen, Dein Brief war mit 12 Lei frankiert (1940). Der nachfolgend gezeigte Brief wurde am 29.3.1947 abgestempelt. Wie wir sehen, wurde er mit Luftpost befördert ("PRIN AVION"-Kleber) von Timisoara in die Schweiz (nach Solothurn). Die dafür notwendige Frankatur sehen wir auf der Rückseite! Und wir wundern uns: 17'000 Lei war die aufgeklebte Frankatur, wunderschön zusammengesetzt aus den Michel Nrn. 966 (1000 Lei; 2), 967 (1500 Lei; 2), 968 (2400 Lei; 5). Wir sehen also einen waschechten Rumänien-Inflations-Bedarfsbrief. Den Tarif müsste ich noch verifizieren, aber vielleicht nimmt mir Michael diese Arbeit ab. ;-) Heinz
10Parale Am: 22.01.2020 09:14:20 Gelesen: 13693 # 8
@ Heinz 7 [#7] Ich habe meine schlauen Bücher zu den rumänischen Posttarifen leider verkauft, werde sie mir aber wieder besorgen, denn es war ein Fehler. Ich stelle fest, dass das Sammelgebiet mich weiter fesselt, wenn sich auch die Schwerpunkte ein wenig von der unbezahlbaren Klassik hin in die bezahlbare Semiklassik wandelt. Sollte jemand wissen, wo man die schlauen Bücher erwerben kann, bitte ich um Mitteilung. Ich zeige hier, - passend in die Ära der Nachkriegsinflation -, ein am 26. Oktober 1946 in Bukarest mit einem Maschinenstempel entwertetes Einschreiben nach New York. Das Einschreiben mit dem schönen Label kostete demnach 3.700 Lei. Ein Einschreibestempel vom Postamt Bukarest (3) ziert die Vorderseite, ebenso 2 sehr glasklare Ankunftsstempel von New York. Besonders gefällt mir der violette Stempel vom FLORAL PARK vom 26. November 1946. Ich stelle fest, dass der Brief also exakt 1nen Monat unterwegs war. Da ein Luftpostaufkleber fehlt, gehe ich von einer Beförderung auf dem Seeweg aus. Was die rote 13 auf der Vorderseite bedeutet, entzieht sich meiner Kenntnis. Ein schöner Beleg wie ich finde. Liebe Grüße 10Parale
buzones Am: 22.01.2020 16:39:48 Gelesen: 13661 # 9
@ Heinz 7 [#7] Bezüglich des Tarifs kann ich helfen, da ich im Besitz des entsprechnden Handbuchs [1] von C. Marinescu bin. Tarifzeitraum 1.12.46-31.3.47: Auslandsbrief bis 20 g: 3,000 Lei + 1,800 Lei für jede weiteren 20 g Tarifzeitraum 1.3.47-31.3.47: Luftpostzuschlag in die Schweiz pro 5 g: 2,000 Lei Der Brief ist mit 17,000 Lei frankiert, müßte also über 20 g gewogen haben; also Briefgebühr <40 g = 4,800 Lei + Luftpostzuschlag bis 25 g - 5 x 2,200 Lei = 11,000 Lei, macht zusammen 15,800 Lei. Es sind also entweder 1,200 Lei überfrankiert oder (bis 30 g) um 1,000 Lei unterfrankiert. Mit philatelistischen Grüßen Ralf [1] Marinescu, Calin: Tarifele, Taxele si Gratuitatile Postale in Romania 1841-2008. 2 Bde. Bukarest, 2008.
Regis Am: 26.06.2020 18:18:07 Gelesen: 13238 # 10
- Einschreiben aus Sibiu - Hermannstadt 1938 Brief Aufgab: Sibiu - 17 JAN 38 R-Vrermerk gestempelt; Einzelfrankatur 20 LEI; Bahntransport über Wien - Oderberg. Von dort mit Bahnpost (Ort nicht deutbar - im Reichskursbuch 1917 kein Ort HEY--ä- Beck zu finden) 19.1.38. Devisenkontrolle; Ankunft Chemnitz 1 19. 1. 38. Gruß Regis
10Parale Am: 26.06.2020 20:58:24 Gelesen: 13228 # 11
@ Regis [#10] Von dort mit Bahnpost (Ort nicht deutbar - im Reichskursbuch 1917 kein Ort HEY--ä- Beck zu finden) Der gesuchte Ort liegt irgendwo in ex OBERSCHLESIEN. Vielleicht kann uns ein Kenner schlesischer Ortschaftsnamen helfen? Dies würde mich auch brennend interessieren. Ein hochinteressanter Beleg. Den würde ich sofort kaufen. Liebe Grüße 10Parale
buzones Am: 26.06.2020 21:21:13 Gelesen: 13225 # 12
@ 10Parale [#11] Versuch's mal mit Heydebreck, Kreis Regenwalde, Pommern; polnisch "Potuliniec" Mit philatelistischen Grüßen Ralf
Martin de Matin Am: 26.06.2020 21:26:35 Gelesen: 13223 # 13
@ Regis [#10] Ich würde es mit Hydebreck in der Region Oppeln versuchen [1]. Gruss Martin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C4%99dzierzyn
buzones Am: 26.06.2020 21:36:36 Gelesen: 13218 # 14
@ Martin de Matin [#13] O morgendlicher Martin, du hast Recht: Es ist ja Heydebreck Oberschlesien, nicht Pommern! :-) Mit philatelistischen Grüßen Ralf
10Parale Am: 26.06.2020 21:49:18 Gelesen: 13212 # 15
@ buzones [#12] @ Martin de Matin Heydebreck in Oberschlesien. Ich habe mir das gerade mal auf google maps angeschaut und die Bahnlinie passt ins Schema dieses Briefes. Vielen Dank. Regis wird sich auch freuen. Liebe Grüße 10Parale
Regis Am: 27.06.2020 12:21:01 Gelesen: 13199 # 16
Vielen Dank für die Beiträge. Jetzt habe ich die Bahnlinie, die früher Kandrzin - Oderberg hieß und von Wien kommend über Breslau und Berlin nach Chemnitz führte. Damit ist die Belegbeschreibung komplett nachvollziehbar. Gruß Regis
Regis Am: 27.06.2020 13:20:29 Gelesen: 13194 # 17
Hier der Auszug aus dem Reichskursbuch 1917 Teil 2 Der Streckenplan und 2. die Stationsliste: Gruß Regis
10Parale Am: 22.11.2020 15:30:14 Gelesen: 12830 # 18
@ Heinz 7 [#1] "Ingo hat a.a.O. festgestellt, dass die Briefmarken/Belege aus der Zeit des 2. Weltkrieges bisher kaum behandelt worden sind." "Ad aquas Herculi sacras" ist der lateinische, aus der Römerzeit stammende Name von BAILE HERCULANE, wo am 20. September 1943 ein Einschreiben nach Luzern versandt wurde. Freigemacht mit insgesamt 20 Lei aus den Serien Freimarken König Michael I. (Michel 661/662 + Luftfahrt 672). Der Brief wurde auf dem Landweg befördert und zuvor mit Zensurstempeln belegt (CENZURA INTERNA). Ankunft in Luzern am 29.IX.43, rückseitig glasklar belegt. Was mir gerade auffällt: Auf den beiden Marken oben ein fünfstelliger schwarzer Stempel mit der Nummernfolge 11671....was bedeutet das? Liebe Grüße 10Parale
Richard Am: 22.11.2020 18:43:14 Gelesen: 12808 # 19
@ 10Parale [#18]

Ingo hat a.a.O. festgestellt, dass die Briefmarken/Belege aus der Zeit des 2. Weltkrieges bisher kaum behandelt worden sind.

Hallo 10Parale,

es ist doch ganz einfach:

Wer meint, dass Briefmarken/Belege auf einem Gebiet noch nicht behandelt wurden, eröffnet ein Thema und beginnt mit dem ersten Beitrag.

Und wer meint, das Gebiet wäre "kaum behandelt" worden, darf gerne jederzeit dafür sorgen, dies zu ändern, indem er/sie kräftig Marken oder Belege einstellt.

Schöne Grüsse, Richard
10Parale Am: 28.12.2020 22:15:25 Gelesen: 12599 # 20
@ Richard [#19] Dann mache ich mal kräftig weiter mit einem weiteren Beleg aus der Inflationsperiode, hier die Stufe 6 von 8 von Heinz 7 nachgewiesenen Portostufen. Das Einschreiben wurde mit insgesamt 35.000 Lei freigemacht. Auf der Vorderseite ein Viererblock der Michel Nr. 1029 Freimarke König Michael I. dunkelpurpur zu je 7.200 Lei, rückseitig ein waagrechtes Paar aus der selben Freimarkenserie Michel Nr. 1028, blau, je 3.000 Lei und eine zinnoberrote Freimarke Michel Nr. 957 y aus der Freimarkenserie von 45/47 König Michael I. Zusätzlicher Zensurstempel von Österreich mit der Nr. 508. Der Brief kam am 10. April 1947 in Wien an. Solche Inflationsbelege sind wohl sehr selten und sollten gut gehütet werden. Liebe Grüße 10Parale
10Parale Am: 03.09.2021 13:13:15 Gelesen: 11636 # 21
Aus dieser Epoche 1928 - 1947 zeige ich dieses Brieflein als Einschreiben, Freigemacht mit insgesamt 78 Lei in Bukarest, abgestempelt am 13. Dezember 1943 war sein Bestimmungsland die Schweiz, wo es rückseitig an Weihnachten 43 in Bern mit einem schönen Ankunftsstempel versehen wurde. Für eine Luftpostbeförderung eine sehr lange Zustellzeit. Was mich noch überrascht, ist, dass der Michel schreibt, dass die beiden Marken zur Beteiligung Rumänien an der New Yorker Weltausstellung, ausgegeben am 8. Mai 1939 (Michel Nr. 594-95) bis zum 01.11.1940 gültig waren. Unter Umständen hatten sie keine Frankaturkraft, sondern dienten nur der Zierde, so dass ein Gesamtporto von 60 Lei (Dreierstreifen König Michael I.) ausreichend war? Auch hier wieder ein Hinweis: Für wenig Geld an einem Flohmarkt gefunden. Liebe Grüße 10Parale
10Parale Am: 06.11.2021 21:30:59 Gelesen: 11337 # 22
@ buzones [#9] ganz so richtig verstehe ich die Erklärung für die Zusammensetzung des Tarifs für die Luftpostbeförderung des Briefes in die Schweiz, den uns Heinz 7 in Beitrag [#7] zeigt, nicht. Folgende Erläuterung ist mir völlig rätselhaft: Luftpostzuschlag bis 25 g - 5 x 2,200 Lei = 11,000 Lei ??? Mir ist nur klar geworden, dass bei der Berechnung von buzones die Einschreibegebühr von 4.200 Lei übersehen wurde. Ich habe nun nach über 1 Stunde Studium dieses Briefes zunächst mal die Flinte ins Korn geworfen. Liebe Grüße 10Parale
buzones Am: 07.11.2021 19:47:56 Gelesen: 11277 # 23
@ 10Parale [#22] Scuzați-mă! Du hast Recht: Die gestempelte und überschriebene taxa de recomandare habe ich glatt übersehen; sie betrug in der fraglichen Tarifperiode 4.200 Lei. Leider geht es aber auch so nicht auf: Tarifzeitraum 1.12.46-31.3.47: Auslandsbrief bis 20 g: 3,000 Lei + 1,800 Lei für jede weiteren 20 g Tarifzeitraum 1.12.46-31.3.47: Einschreibgebühr für Auslandspost: 4.200 Lei Tarifzeitraum 1.3.47-31.3.47: Luftpostzuschlag in die Schweiz pro 5 g: 2.200 Lei Rechnen wir nach: Auslandsbrief bis 20 g: 3,000 Lei + 4.200 Lei Einschreibgebühr = 7.200 Lei Auslandsbrief bis 40 g: 4.800 Lei + 4.200 Lei Einschreibgebühr = 9.000 Lei Ein eingeschriebener Luftpost-Brief bis 20 Gramm kostete also 7.200 Lei + 4 x 2.200 Lei Luftpostzuschlag = 16.000 Lei Ein eingeschriebener Luftpost-Brief bis 25 Gramm kostete also: 9.000 Lei + 5 x 2.200 Lei Luftpostzuschlag = 20.000 Lei Wie man es auch dreht: Die verklebten 17.000 Lei sind entweder 1.000 Lei zu viel (< 20 Gramm) oder 3.000 Lei zu wenig (< 25 Gramm). Mit philatelistischen Grüßen Ralf
Martin de Matin Am: 22.05.2022 13:59:09 Gelesen: 10693 # 24
Eine eingeschriebene Ganzsachenpostkarte mit Zusatzfrankatur und Zensurstempel von Sibiu (Hermannstadt) nach Wien aus dem Jahr 1944. Gruss Martin
Briefuhu Am: 11.08.2023 10:40:09 Gelesen: 8770 # 25
R-Brief vom 14.05.1931 von Bukarest nach Rastatt dort am 17.05.1931 angekommen. Frankiert wurde mit einem Absenderfreistempel 20 Lei eines Sportartikelgeschäftes und der Absender war laut vorgedrucktem Umschlag "Cartea Romaneasca" ein Verlag. Cartea Românească ist ein Verlagshaus in Bukarest, Rumänien, das 1919 gegründet wurde. Es wurde 1948 vom kommunistischen Regime aufgelöst und 1970 unter dem späteren Kommunismus wiederhergestellt, als es als offizielles Impressum des Schriftstellerverbandes Rumäniens fungierte. Die Abbildung zeigt, Ion Th. Simionescu (* 10. Juli 1873 - 7. Januar 1944 in Ion Gheorghiu ) er war ein rumänischer Geologe, Paläontologe und Naturforscher. Schönen Gruß Sepp
epem7081 Am: 04.01.2024 20:16:19 Gelesen: 7732 # 26
Hallo zusammen, aus einem übernommenen Fundus kann ich hier eine Ansichtskarte mit dem Casino in Constanta zeigen, die am 14.9.1928 von Constanta nach Nürnberg ihren Weg nahm. Frankiert wurde mit 2x MiNr 325 ( König Michael I.). Bei dem Tagesstempel ist mir nicht ganz klar ob unten ein UB oder Zierstück angebracht ist. Einen vergleichbaren Stempel konnte ich in der Stempeldatenbank nicht ausmachen. Über aufklärende Hinweise würde ich mich freuen. Mit freundlichen Grüßen Edwin
Martin de Matin Am: 29.09.2024 13:01:24 Gelesen: 6488 # 27
Bisher war ja nicht so viel in diesen Thema zu sehen. Ich zeige eine MiNr.491 (Wertstufe 1 Leu) mit einem Katalogwert von 0,10 Euro (2005), also Massenware, die auf einer Zeitung aus dem Jahr 1936 in Sibiu/ Hermannstadt verwendet wurde. Die Zeitung ging nach Bad Ems. Das Siebenbürgisch-deutsches Tageblatt ist in deutsch gedruckt, also auch für mich lesbar. Unten zeige ich ein paar Ausschnitte aus der Zeitung. Zuerst ein paar Artikel im Zusammenhang über die Beisetzung Könit Georg V. von Grossbritannien, der am 20.1.1936 verstorben war. Für die Interesierten der Witterungsbericht von Herrmannstadt vom 23.1.1936 Und zum Schluss Ausschnitte aus dem Anzeigenteil Gruss Martin
10Parale Am: 05.12.2024 21:19:47 Gelesen: 6096 # 28
@ Martin de Matin [#27] Noch heute findet man in Hermannstadt auf dem Großen Platz eine Schiller Buchhandlung, in der man deutsche Bücher und Zeitschriften zum Thema Siebenbürgen findet. Sehr interessant. Heute zeige ich 2 Belege vom selben Absender in ARAD nach St. Louis-Brentwood (USA) zum selben Empfänger, zeitlicher Abstand der Briefaufgabe 4 Tage. Kümmern wir uns zunächst einmal um den Beleg, der am 23. August 1947 mit 86 Lei freigemacht wurde (4 x 20 Lei + 3 x 2 Lei Freimarken König Michael I. aus dem Satz vom 15. August 1947). Wir verzeichnen das Ende der Inflationsperioden 1 bis 7 aus der Zeit von 1945-1947. Die neue Währung gilt ab dem 15. August und die Tarifänderung bei dem Porto fand am 21./22. August 1947 statt (siehe Marinescu Vol.2 Seite 115 - blauer Band) Marinescu führt aus, dass das Porto für einen Brief der ersten Gewichtsstufe bis 20 gramm 15 Lei kostete. Ausnahme!!!: auf Grund eines Übermittlungsfehlers war der Tarif für ein paar Tage und höchstens bis zum 29. August auf 14 Lei festgesetzt worden. Wie setzt sich also der Tarif für das Einschreiben per Luftpost vom 23. August zusammen?
1. einfacher Brief bis 20 gramm = 14 Lei   (anstatt 15 Lei)
2. Einschreibegebühr              21 Lei
3. Luftpostzuschlag (Seite 147)   51 Lei 

summa Summarum                    86 Lei
 

Damit hätten wir einen sensationell portogerecht frankierten Beleg einer Portoperiode, die laut Marinescu auf Grund eines internen Fehlers der Post höchstens 9 Tage dauerte. Ich nenne sie einfach mal PORTOPERIODE 1-9T Warum sensationell? Man schaue sich den zweiten Beleg an, der am 27. August (und damit immer noch in der wesentlichen Portoperiode 1-9T gleichrangig abgesendet wurde). Der Beleg wurde nur mit 85 Lei freigemacht, ist also demnach um 1 Lei unterfrankiert. Das richtige Porto von 15 Lei war also demnach immer noch nicht bekannt. Das richtige Porto ab dem 29. August müsste 87 Lei betragen. Wow, macht das Spaß. 10Parale

10Parale Am: 12.12.2024 20:19:25 Gelesen: 6054 # 29
@ 10Parale [#28] in [#28] zeigte ich zwei Belege aus der Nachinflationszeit, einer unterfrankiert, der andere portogerecht frankiert für eine nur kurz währende Portoperiode (währte nur 9 TAGE !) , die meines Erachtens noch nicht die richtige Würdigung erhalten hat. Mit dem folgenden Beleg möchte ich den Beweis erbringen, dass diese Portoperiode tatsächlich dokumentiert wurde und Marinescu sie in einer Fußnote auch tatsächlich erwähnt. Der Beleg lief am 3. November 1947 von Bukarest nach Chicago (Illinois, USA). Er wurde portogerecht mit 87 Lei freigemacht, darunter ein schöner 4-er Block der 20 Lei Marke von König Michael I. Solche Belege finden sich schön öfters und gehören in die Portoperiode 3 der Gesamtperiode vom 01. April 1947 - 27. Januar 1952 (Marincesu Tabelle Nr. 244 Seite 115).
Portoperiode:  21** -August 1947 . 30. Juni 1948.

einfaches Schreiben bis 20 gramm:  15  *** Lei
 

Fußnote zu *** in rumänischer Sprache: Pentru cateva zile, cei mult pana la 29 august 1947, tariful a fost de 14 lei dintr-o eroare de comunicare. sinngemäße Übersetzung: "Für ein paar Tage, maximal (höchstens - cei mult/ mindestens - cei pucin) bis zum 29. August war der Tarif 14 Lei auf Grund eines Kommunkationsfehlers." Nicht ganz uninteressant sind auch Absender um Empfänger des Briefes. Der Name Schapira (Absender in Bukarest) ist ein jiddischer Name. Der Empfänger ist ein Zahnarzt mit dem Namen Pasternack. In Bukarest (Rumänien) gab es eine Reihe berühmter Männer und Frauen mit diesem Namen. Es gab tatsächlich einen Anwalt namens Max Schapira, der aber im Jahr 1942 bei der Flucht nach Palästina ums Leben kam (das Schiff wurde von einem russischen U-Boot torpediert). Ob ein Zusammenhang zu der Person im Link unten, vermute ich stark, kann es aber nicht belegen. Liebe Grüße 10Parale siehe auch: https://www.holocaust-denkmal-berlin.de/raum-der-namen/biographien/biographie/7808

nor 42 Am: 15.12.2024 17:18:22 Gelesen: 5991 # 30
10 Parale [#28] [#29] Auf dem 9 Tage-Posttarif zu 14 Lei sollte man achtsam sein. Was Calin Marinescu darüber schreibt sollte der Wahrheit entsprechen, doch finden wir auch zu späteren Zeitpunkt Briefe mit einer 14 Lei Frankatur, so wie der hier gezeigte aus April 1948. Was die IOVR Marke betrifft, siehe Calin Marinescu vol. 2, Seite 15 und kann nicht zur Post Taxe gerechnet werden. Die fehlerhafte Bekanntmachung blieb noch lange zeit bei den Postämter liegen und so mancher Beamter hat sich nach ihr gehalten, nicht nur irgendwo am Dorf, sondern auch in einer Stadt wie Pitesti. Der 15 April ist vorläufig die späteste gemeldete 14 Lei Frankatur. Alles Gute, nor 42
10Parale Am: 28.12.2024 20:39:03 Gelesen: 5889 # 31
@ nor 42 [#30] Das ist höchst interessant, was ich da lese und staunend sehe. Zunächst habe ich mich natürlich gefreut, einen Beleg aus der Frühphase dieser Portoperiode zeigen zu können, der die Voraussetzungen des Kommunikationsfehlers erfüllt. Neu ist mir, dass wir hier tatsächlich einen Beleg vom 15. April 1948 vorfinden, laut nor 42 die "vorläufig spätest" gemeldete Verwendung (Beleg aus PITESTI aus #30). Ebenfalls aus dem Monat April 1947 zeige ich den folgenden Beleg, der am 24.IV.1948 von PLOESTI nach MIDDLEBURG in WERMONT (USA) lief und eine schöne bunte Mischfrankatur darstellt. Der Beleg wurde ebenfalls mit einer IOVR Marke beklebt, die nicht zur Post Taxe gerechnet werden kann. Gesamtfrankatur hier ordnungsgemäß 87 Lei mit
3 x 20    Lei Michel Nr. 1074 
2 x  1    Lei Michel Nr. 1067
2 x  7,50 Lei Michel Nr. 1095
1 x 10    Lei Michel Nr. 1111

einfacher Brief bis 20 gramm:  15 Lei
Einschreibegebühr           :  21 Lei
Luftpostzuschlag USA        :  51 Lei
 

Hier tut sich ein interessantes Sammelgebeit auf. Vielen Dank nor 42 für diese tollen Erläuterungen in [#30]. 10Parale

10Parale Am: 31.12.2024 22:11:53 Gelesen: 5828 # 32
Dieses Einschreiben ging am 28. September 1947 von Focsani nach Parkville Missouri an die berühmte Park University, z. Hd. eines Professors A. Manoil. Korrekt frankiert, 87 Lei. Die Marken haben sehr gut überlebt, das Papier zerfeddert, die Stempel gut lesbar. Die vorderseitige Bleistiftnotiz "no one at home" könnte sich auf den Versuch beziehen, dem Professor den Brief persönlich zu überreichen (übergeben). Liebe Grüße 10Parale
10Parale Am: 22.01.2025 15:35:22 Gelesen: 5744 # 33
Auch im Neuen Jahr 2025 möchte ich hier weitere Belege zeigen, die ein gewisses Flair haben, nicht teuer sind, aber erwähnenswert und gut zu sammeln. Am 27. September 1947 wurde dieses Einschreiben portogerecht mit insgesamt 87 Lei frankiert. Die rosarote 3 Lei Marke ist der niederste Wert auf diesem Einschreiben aus dem Satz vom 15. August 1947, Freimarken König Michael I. und Landesansichten, es folgt der 20 Lei Wert und 2 Werte zu 32 Lei. Obwohl die obere Marke des senkrechten Paares eine Beschädigung aufweist, ist der Gesamteindruck des Einschreiben ganz gut. Der 32 Lei Wert eignete sich gut für diese Portoperiode, hat aber durchaus seinen Sammelwert und wird im Michel Katalog 2016/17 (Nr. 1075) mit 2,50 Euro bewertet. Das Einschreiben lief nach Cleveland Ohio, Transit New York. Am 14. Oktober 1947 war der Brief über dem großen Teich. Liebe Grüße 10Parale
10Parale Am: 12.02.2025 21:41:37 Gelesen: 5629 # 34
@ 10Parale [#33] Am 8. Dezember 1947 erschienen die IOVR-Post-Steuermarken (Michel Nr. 36):
I = INVALIZI             KRANKE
O =  ORFANI              WAISENKINDER
VR = VADUVE de RAZBOI    KRIEGSWITWEN
 

Der folgende Beleg dokumentiert eine relative Frühverwendung. Der Wochentag-Berechner zeigt uns für den 14. Dezember 1947 einen SONNTAG an. Nicht nur die Post-Steuermarke, sondern auch das Luftpost-Label PRIN AVION wurden fein säuberlich in SIBIU abgestempelt. Portogerechte Frankatur zu insgesamt 87 Lei. Rückseitige Transit- und AK-Stempel New York und Cleveland (Ohio). Liebe Grüße 10Parale

10Parale Am: 13.02.2025 22:36:11 Gelesen: 5599 # 35
Die Beschäftigung mit den Portostufen Rumäniens in der Zeit von 1928 - 1947 ist abwechslungsreich. Ein Beleg aus einer anderen Zeit. Einschreiben von CHISINAU (heute Hauptstadt Republik Moldawien) vom 7.IV.1934 mach Dresden. Das Porto über 26 Lei setzt sich lt. Marinescu wie folgt zusammen:
Brief bis 20 gramm:    10  Lei
Gewichtsstufe 2         6  Lei
Einschreibegebühr      10  Lei

Porto:                 26  Lei
 

Postweg per Bahnpost, rückseitig mit vielen Stempel dokumentiert: BRESLAU - BEUTHEN Zug 42 vom 8.4.34. Vor 80 Jahren in der Nacht vom 13./14. Februar 1945 flogen 773 britische Bomber einen verheerenden Angriff auf die Stadt Dresden. Das ich den Beleg heute vorstelle, ist reiner Zufall. Im Jahr 1934, als dieser Beleg lief, war das nicht abzusehen. Liebe Grüße 10Parale

10Parale Am: 16.06.2025 19:17:52 Gelesen: 4583 # 36
Dieser nicht alltägliche Beleg stammt aus PRAID, einer mittelgroßen Stadt im Kreis HARGHITA in der historischen Region Siebenbürgen. Er wurde am 20. März 1933 mit 26 Lei freigemacht und das Porto kann wie in #35 erklärt werden, 2. Gewichtsstufe Einschreiben. Zielort war FRIEDLAND in MECKLENBURG, der Empfänger ein "Heilpraktiker" mit Vornamen Georg. Die vorderseitigen und rückseitigen Stempel geben was her, der Brief brauchte 3 Tage, und das dürfte auch heute kaum zu toppen sein. Der Eisenbahnstempel BRESLAU --- ODERBERG müsste Zeugnis der Oberschlesischen Eisenbahn sein. Besonders gefällt mir die Frankatur, denn da haben wir die 3 Lei Marke aus dem Satz 75 Jahre Briefmarken in Rumänien aus dem Jahr 1932 mit dem Wappen von Siebenbürgen. Manchmal schließt man einzelne Marken ins Herz. Eine weitere Besonderheit und ich muss meiner Frau Dank sagen für die Übersetzung. Über dem handschriftlichen "Recommandat" sieht man eine Bleistiftnotiz: " Nu contine Devise", also der Brief enthält keine "Geldscheine". Wohl ein Hinweis an wen auch immer. Noch ein Satz zu PRAID: vor ein paar Wochen am 5. Mai 2025 regnete es so heftig, dass ein kleiner Bach (Corund) zu einem mächtigen Strom anschwoll und das Salzbergwerk in PRAID wurde dabei so mit Wasser und Abfällen infiltriert, dass es zerstört und nun geschlossen ist und der Region die Einnahmequelle (Tourismus und Salzabbau) auf Jahre hin versiegt ist. Das ist nicht zu vergleichen mit der Naturkatastrophe in Blatten in der Schweiz, aber dennoch hat mich die zeitliche Nähe der beiden Ereignisse sehr schockiert. Ich kenne einen jungen Mann, der mit Produkten aus dem Salzbergwerk sein Handel trieb und nun um seine erst aufgebaute Existenz bangen muss. Während die Eidgenossen schon wieder Zukunftspläne schmieden und mit unglaublichem Optimismus und Tatendrang das zerstörte Dorf wieder aufbauen wollen, herrscht in PRAID eher eine düstere Stimmung der Schuldzuweisungen. Ich war selbst schon einmal in diesem Salzbergwerk und viele Touristen aus aller Welt schätzen das Klima und die salzhaltige Luft, die sehr gut bei Atemwegserkrankungen hilft. Ich wünsche den Menschen dort, dass es bald wieder bergauf geht, im wahrsten Sinne des Wortes. Liebe Grüße 10Parale
10Parale Am: 27.12.2025 21:36:40 Gelesen: 2965 # 37
Der nächste Beleg ist wiederum sehr interessant. Absender ist die Generaldirektion der rumänischen Eisenbahn in Bukarest, Empfänger die Tschechische Eisenbahn in Kosice (heute Slowakei). Das Einschreiben ging am 24. September 1930 per Luftpost auf den Postweg und wir haben einen AK-Stempel von PRAHA82 LETISTE vo 26.IX.30 (Flughafen Prag). Laut Tabellen Nr. 233 (Spalte 4) und Nr. 269 (Spalte 3) von Marinescu setzt sich der Tarif wie folgt zusammen:
Brief bis 20 gramm:   10 Lei
Einschreiben      :   10 Lei
Luftpostzuschlag  :    6 Lei

Total                 26 Lei
 

Freigemacht wurde das Einschreiben aber nur mit 23,50 Lei, Briefmarken aus dem Satz "Thronbesteigung König Karl II. mit waagrechtem Aufdruck 8. Juni 1930", siehe auch Vermerk links oben. Es fehlten also 2,50 Lei. Wir sehen eine gerötelte 4- auf der rechten Briefhälfte und ich denke es ist eine Nachtaxierung der tschechoslowakischen Post. Liebe Grüße 10Parale

Regis Am: 02.01.2026 17:46:01 Gelesen: 2808 # 38
@ 10Parale [#37] Dieser Beleg ist ein schönes Beispiel zur Darstellung, wie Post funktioniert; Der Brief wurde als Selbstbucher, unterfrankiert, eingetragen in einem Einlieferungsbuch aufgegeben. Das heißt, der Fehler wurde nicht bemerkt. Die Fluggesellschaft hat die Fracht gewogen und der Post in Rechnung gestellt. Die tschechische Post wurde voll bezahlt und die rumänische Post trug den Verlust. Wenn Fehlfranko bemerkt worden wäre, dann wäre ein Fehl von 6,25 Centimes, verdoppelt 12 1/2 Centimes als Portoforderung taxiert worden. D.h. Portotaxe 12,5 Centimes = 1,25 Kronen mit Portomarken quittiert. Alles Gute Regis
Reini46 Am: 25.07.2026 14:08:17 Gelesen: 457 # 39
Hallo, Brief vom 5.11.28 von Bukarest nach Wien, Ankunftsstempel 6.11.28. Der Brief ist mit 26 ? Lei frankiert. Grüße Reini46