
Heinz
Rumänien Marken und Belege 1928 bis 1947

Heinz
https://ro.wikipedia.org/wiki/Chili%C8%99eni,_Suceava
Die Postkarte erhielt dann 7 oder gar 8 Zusatzstempel, alle auf der Postkarten-Vorderseite. Für Spezialsammler können solche Stempel sehr interessant sein.
Schöne Grüsse
Heinz
Im CMPR-Katalog sind die Marken nummeriert wie folgt:
723: 25 Bani
724: 1 Leu
...
778: 50 Bani.
Warum liegen denn da die Nummern so weit auseinander?
Der 50 Bani-Wert kam erst am 1.4.1942 als Ergänzungswert zur Ausgabe. Michel hat diese bildgleichen Marken "zusammengepackt". Aus dem Satz mit 11 Marken (CMPR 723-733) wurde so ein Satz mit 15 Marken.
Heinz
Zensuraufkleber des OKW und Zahlenstempel sowie Absender
MfG Jürgen -wajdz-
Wie wir sehen, wurde er mit Luftpost befördert ("PRIN AVION"-Kleber) von Timisoara in die Schweiz (nach Solothurn). Die dafür notwendige Frankatur sehen wir auf der Rückseite!
Und wir wundern uns: 17'000 Lei war die aufgeklebte Frankatur, wunderschön zusammengesetzt aus den Michel Nrn. 966 (1000 Lei; 2), 967 (1500 Lei; 2), 968 (2400 Lei; 5).
Wir sehen also einen waschechten Rumänien-Inflations-Bedarfsbrief. Den Tarif müsste ich noch verifizieren, aber vielleicht nimmt mir Michael diese Arbeit ab.
;-)
Heinz


Brief Aufgab: Sibiu - 17 JAN 38 R-Vrermerk gestempelt; Einzelfrankatur 20 LEI; Bahntransport über Wien - Oderberg. Von dort mit Bahnpost (Ort nicht deutbar - im Reichskursbuch 1917 kein Ort HEY--ä- Beck zu finden) 19.1.38. Devisenkontrolle; Ankunft Chemnitz 1 19. 1. 38.
Gruß Regis
Der Streckenplan und 2. die Stationsliste:
Gruß Regis



Gruss
Martin

Schönen Gruß
Sepp

Bei dem Tagesstempel ist mir nicht ganz klar ob unten ein UB oder Zierstück angebracht ist. Einen vergleichbaren Stempel konnte ich in der Stempeldatenbank nicht ausmachen. Über aufklärende Hinweise würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Unten zeige ich ein paar Ausschnitte aus der Zeitung.
Zuerst ein paar Artikel im Zusammenhang über die Beisetzung Könit Georg V. von Grossbritannien, der am 20.1.1936 verstorben war.
Für die Interesierten der Witterungsbericht von Herrmannstadt vom 23.1.1936
Und zum Schluss Ausschnitte aus dem Anzeigenteil
Gruss
Martin
1. einfacher Brief bis 20 gramm = 14 Lei (anstatt 15 Lei) 2. Einschreibegebühr 21 Lei 3. Luftpostzuschlag (Seite 147) 51 Lei summa Summarum 86 Lei
Damit hätten wir einen sensationell portogerecht frankierten Beleg einer Portoperiode, die laut Marinescu auf Grund eines internen Fehlers der Post höchstens 9 Tage dauerte.
Ich nenne sie einfach mal PORTOPERIODE 1-9T
Warum sensationell? Man schaue sich den zweiten Beleg an, der am 27. August (und damit immer noch in der wesentlichen Portoperiode 1-9T gleichrangig abgesendet wurde).
Der Beleg wurde nur mit 85 Lei freigemacht, ist also demnach um 1 Lei unterfrankiert. Das richtige Porto von 15 Lei war also demnach immer noch nicht bekannt. Das richtige Porto ab dem 29. August müsste 87 Lei betragen.
Wow, macht das Spaß.
10Parale

Portoperiode: 21** -August 1947 . 30. Juni 1948. einfaches Schreiben bis 20 gramm: 15 *** Lei
Fußnote zu *** in rumänischer Sprache: Pentru cateva zile, cei mult pana la 29 august 1947, tariful a fost de 14 lei dintr-o eroare de comunicare.
sinngemäße Übersetzung: "Für ein paar Tage, maximal (höchstens - cei mult/ mindestens - cei pucin) bis zum 29. August war der Tarif 14 Lei auf Grund eines Kommunkationsfehlers."
Nicht ganz uninteressant sind auch Absender um Empfänger des Briefes. Der Name Schapira (Absender in Bukarest) ist ein jiddischer Name. Der Empfänger ist ein Zahnarzt mit dem Namen Pasternack. In Bukarest (Rumänien) gab es eine Reihe berühmter Männer und Frauen mit diesem Namen. Es gab tatsächlich einen Anwalt namens Max Schapira, der aber im Jahr 1942 bei der Flucht nach Palästina ums Leben kam (das Schiff wurde von einem russischen U-Boot torpediert). Ob ein Zusammenhang zu der Person im Link unten, vermute ich stark, kann es aber nicht belegen.
Liebe Grüße
10Parale
siehe auch:
https://www.holocaust-denkmal-berlin.de/raum-der-namen/biographien/biographie/7808


3 x 20 Lei Michel Nr. 1074 2 x 1 Lei Michel Nr. 1067 2 x 7,50 Lei Michel Nr. 1095 1 x 10 Lei Michel Nr. 1111 einfacher Brief bis 20 gramm: 15 Lei Einschreibegebühr : 21 Lei Luftpostzuschlag USA : 51 Lei
Hier tut sich ein interessantes Sammelgebeit auf. Vielen Dank nor 42 für diese tollen Erläuterungen in [#30].
10Parale



I = INVALIZI KRANKE O = ORFANI WAISENKINDER VR = VADUVE de RAZBOI KRIEGSWITWEN
Der folgende Beleg dokumentiert eine relative Frühverwendung. Der Wochentag-Berechner zeigt uns für den 14. Dezember 1947 einen SONNTAG an. Nicht nur die Post-Steuermarke, sondern auch das Luftpost-Label PRIN AVION wurden fein säuberlich in SIBIU abgestempelt.
Portogerechte Frankatur zu insgesamt 87 Lei.
Rückseitige Transit- und AK-Stempel New York und Cleveland (Ohio).
Liebe Grüße
10Parale

Brief bis 20 gramm: 10 Lei Gewichtsstufe 2 6 Lei Einschreibegebühr 10 Lei Porto: 26 Lei
Postweg per Bahnpost, rückseitig mit vielen Stempel dokumentiert: BRESLAU - BEUTHEN Zug 42 vom 8.4.34.
Vor 80 Jahren in der Nacht vom 13./14. Februar 1945 flogen 773 britische Bomber einen verheerenden Angriff auf die Stadt Dresden. Das ich den Beleg heute vorstelle, ist reiner Zufall.
Im Jahr 1934, als dieser Beleg lief, war das nicht abzusehen.
Liebe Grüße
10Parale


Brief bis 20 gramm: 10 Lei Einschreiben : 10 Lei Luftpostzuschlag : 6 Lei Total 26 Lei
Freigemacht wurde das Einschreiben aber nur mit 23,50 Lei, Briefmarken aus dem Satz "Thronbesteigung König Karl II. mit waagrechtem Aufdruck 8. Juni 1930", siehe auch Vermerk links oben. Es fehlten also 2,50 Lei. Wir sehen eine gerötelte 4- auf der rechten Briefhälfte und ich denke es ist eine Nachtaxierung der tschechoslowakischen Post.
Liebe Grüße
10Parale

Brief vom 5.11.28 von Bukarest nach Wien, Ankunftsstempel 6.11.28.
Der Brief ist mit 26 ? Lei frankiert.
Grüße
Reini46