Thema:
Deutsches Reich Druckzufälligkeiten
Am: 22.04.2018 22:06:31
Gelesen: 46583
# 1
Germania Teilbereich in anderer Farbe
Hallo,
hier habe ich eine schöne Druckzufälligkeit, die ich vorstellen möchte. ein Teilbereich der Marke ist in einer anderen Farbe gedruckt.
Gruß Horst
Am: 23.04.2018 15:14:04
Gelesen: 46516
# 2
@ H.G.W.
Wie muß man sich das dann vorstellen, wenn von einer Platte mit einem Farbwerk und in einem Druckgang zwei verschieden Farben gedruckt werden sollen?
Gruß
wuerttemberger
Am: 23.04.2018 16:38:58
Gelesen: 46475
# 3
Wie schon der Name sagt, Zufall. Vielleicht war irgendwo im Farbwerk ein Rest der Vorgängerfarbe, vielleicht hat jemand diese Stelle mit dem Finger biologisch oder chemisch kontaminiert. Keine Ahnung, alles möglich.
Gruß Horst
Am: 03.05.2019 16:36:52
Gelesen: 57205
# 4
Hallo,
wenn der Beitrag in diesem Thema falsch ist bitte verschieben, könnte ja auch zu Infla Plattenfehler und Druckabweichungen passen.
Auf der Suche nach den bekannten Plattenfehlern der A 113 ist mir beim Blick auf die "Fahnenschnur" dieser Strich in Markenfarbe aufgefallen. Ist sicher kein Plattenfehler aber ein nach meiner Meinung schöner Fehler.
Gruß
Ralf
Am: 16.11.2019 16:21:44
Gelesen: 46008
# 5
Guten Nachmittag,
mir ist diese Marke ins Auge gestochen.
Handelt es sich hierbei um einen Plattenfehler ?
Was für einen Preis / Wert kann man für die Marke ansetzen ?
Die Gummierung auf der Rückseite verläuft vertikal.
Lg
Chris
Am: 05.12.2019 14:50:34
Gelesen: 45866
# 6
@ Chris_RE [#5]
Definitiv kein Plattenfehler, eher ein kriegsbedingter unregelmäßiger Farbauftrag würde ich sagen.
Mir passiert es auch öfters dass postfrische Marken, die längere Zeit (z.B im Umschlag oder Tütchen) auf anderen Marken gelegen haben, die Farbe der darunter liegenden Marken durch die klebrige Gummierung "ablösen".
Der Katalogpreis wäre für (mit WZ Nr.135, ohne WZ Nr.169, senkrechte Gummiriffelung) 80 Cent, allerdings für Marken in einwandfreier Erhaltung.
Am: 08.12.2019 18:23:49
Gelesen: 45859
# 7
Hallo Germaniakenner,
kann mir bitte jemand mit dieser Mi 141 weiter helfen?
Leider nur Foto, aber ich denke, daß es sichtbar ist. Fehler oder Druckzufälligkeit?
Danke für die Mühe.
Am: 09.12.2019 10:04:19
Gelesen: 45804
# 8
@ Sachse_70 [#7]
Ja, das Foto ist sichtbar!
Du solltest vielleicht angeben oder kennzeichnen, welchen Fehler oder Abweichung du meinst.
Das hilft ungemein
meint
Ingo
aus dm Norden
Am: 09.12.2019 10:14:04
Gelesen: 45799
# 9
@ Sachse_70 [#7]
Wenn Du die Anhauchung der Verdoppelung der obersten Randlinie meinst, ist es wohl eine Druckzufälligkeit. Keine Aufwertung.
mfG
Nigel
Am: 09.12.2019 12:51:47
Gelesen: 45782
# 10
@ Sachse_70 [#7]
Hallo Sachse,
wenn Du auf eine Frage eine Antwort erwartest, solltest Du schon konkret beschreiben, welchen Plattenfehler oder welche Druckzufälligkeit Du meinst.
Genaue Beschreibungen erleichtern eine Antwort.
Zudem solltest Du beim Scan oder Foto alles elektronisch herausschneiden, was nicht zur Marke gehört.
Schöne Grüsse, Richard
Am: 09.12.2019 16:47:12
Gelesen: 45760
# 11
Sorry für das Bild. Es geht um den Strich über der Marke. Bessere Bewertung wohl eher doch nicht.
Am: 02.01.2020 09:40:00
Gelesen: 45699
# 12
Infla Queroffset Plattenfehler
Hallo Infla Sammler,
frohes neues Jahr 2020 für euch alle. Bei der Durchsicht meiner Infla-Marken sind mir mehrere Mi 253 aufgefallen, die den gleichen Fehler im h von "Deutsches" zeigen. Ich finde leider darüber keine Informationen. Ist dieser Fehler bekannt und gibt es nachschlagbare Unterlagen über diesen? Würde mich über eine Aufklärung freuen.
Herzlichen Dank voraus.
Wildgans
Am: 02.01.2020 13:17:06
Gelesen: 45660
# 13
@ Wildgans [#19]
Diese beiden Abweichungen vom Normalbild sind in der einschlägigen Infla-Berlin Literatur, weder im Band 23 noch im Band 75, nicht aufgeführt. Tippe mal auf eine Druckzufälligkeit.
mfg
erron
Am: 02.01.2020 16:05:31
Gelesen: 45621
# 14
Danke erron für den Hinweis.
Ich habe gerade im Infla-Buch 23, Seite 21 einen Hinweis gefunden, dass es nach E. Nußbächler einen Plattenfehler im Feld 27 gibt: "Abstrich des h" von Deutsches abgetrennt."
Hat jemand über diesen Fehler nähere Informationen und könnte dieser auf meine Marken zutreffen?
MfG
Wildgans
Am: 12.01.2020 15:38:42
Gelesen: 45467
# 15
Hallo,
bei der Posthornmarke 8 Mark ohne Unterdruck Nr. 228 Deutsches Reich habe ich eine Unregelmäßigkeit gefunden:
Strich durch Leerfeld unten rechts
Gruß Horst
Am: 27.01.2020 21:38:31
Gelesen: 45339
# 16
Hallo,
dank des schlechten Wetters habe ich in den Alben geschmökert und bin auf diverse Fehler im Markenbild der Urmarke bei der Inflationsmarke Mi.Nr. 335B gestoßen. Hier gleich 3 Stück:
Marke links, Kerbe in der Kopfschleife der 2
Marke mitte, Bruch im Korbdeckel
Marke rechts, Kerbe im Fuß der 2
Gruß Horst
Am: 28.01.2020 10:41:18
Gelesen: 45293
# 17
Hallo Horst,
die mittlere Marke zeigt keine Druckzufälligkeit, sondern den Sprung im Korbdeckel, der auf allen Marken dieses Motivs 4 mal auf den Bogen im Plattendruck vorkommt. Er ist ausführlich im Michel-Spezial beschrieben und wird dort als HT (= Haupttype) bezeichnet, weil es korrespondierend noch eine andere Abweichung gibt, die als PE (= Parallelerscheinung) bezeichnet wird.
Viele Grüße,
Thomas
Am: 21.02.2020 19:38:06
Gelesen: 45109
# 18
Ich habe bei einer Marke Deutsches Reich MiNr. 245 diese Druckabweichung gefunden:
Die rechte untere Bildecke ist eingedellt und auch leicht nach unten verlängert.
Ist diese Druckabweichung bei Insidern bereits bekannt oder sogar schon als Plattenfehler identifiziert, obwohl mein Spezial von 2019 keine Plattenfehler bei der MiNr. 245 kennt.
Ich danke für die Ermittlungshilfe schon mal im Voraus.
Mit philatelistischem Gruß
Henry
Die rechte untere Bildecke ist eingedellt und auch leicht nach unten verlängert.
Ist diese Druckabweichung bei Insidern bereits bekannt oder sogar schon als Plattenfehler identifiziert, obwohl mein Spezial von 2019 keine Plattenfehler bei der MiNr. 245 kennt.
Ich danke für die Ermittlungshilfe schon mal im Voraus.
Mit philatelistischem Gruß
Henry
Am: 02.04.2020 16:35:54
Gelesen: 44834
# 19
Hallo an alle, Thema Luftfeldpostmarken,
ich habe eine Frage zu Abart / Plattenfehler o.ä. und Luftfeldpostmarken. Gibt es eine Plattenfehlerlistung ?
Diese Marke hat einen Strich durch LUFT - vom Markenrand bis T und am linken Rand am Flügel ist eine Aussparung.


Vielen Dank für eure Anregungen
Schöne Grüße
Helmut


Vielen Dank für eure Anregungen
Schöne Grüße
Helmut
Am: 02.04.2020 17:19:57
Gelesen: 44826
# 20
@ Zeitlos [#19]
Diese Marke hat einen Strich durch LUFT - vom Markenrand bis T
Hallo Helmut,
wenn Du Dir den Stempelverlauf ansiehst, dann fällt Dir folgendes auf: Der Stempel hat sich weit in das Papier der Luftfeldpostmarke "eingefressen". Da war kein Feinmotoriker am stempeln. Das hatte zur Folge, dass ein Teil der Markenfarbe am Stempel hängen blieb und so die farbfreie Fläche entstand (hatte ich vor kurzem selbst erlebt, dass man selbst bei größter Vorsicht so etwas hinbekommt). Zumindest wäre das meine Erklärung. Die anderen farbfreien Flächen könnten dadurch entstanden sein, dass der Druck bzw. die Druckfarbe etwas zu trocken war und die Farbe teilweise von der Marke abgeplatzt bzw. beim Abbaden abhanden gekommen ist.
Ich bin jetzt kein Druckexperte, aber die Erklärungen wären zumindest plausibel.
Beste Grüße!
Lars
Am: 02.04.2020 17:37:28
Gelesen: 44820
# 21
Hallo Lars,
das mit dem Verlauf des Stempels klingt einleuchtend - und rechts außen und am S sind wohl nur unbedruckt.
Danke
Helmut
Am: 07.04.2020 13:19:47
Gelesen: 44739
# 22
Hallo,
was halten die Experten von dem "weißen Fleck" in der rechten Schnecke unter zweitem "E" von Deutsches der Mi.Nr.94I. Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Grüße Andreas
Grüße Andreas
Am: 26.04.2020 18:17:49
Gelesen: 44592
# 23
Hallo zusammen,
ich habe eine Michel 123, stark dezentriert mit Druckabweichungen. Im Michel sind unter Plattenfehler, Mi 119 - 138 einige Aufzählungen von weißen Flecken und Punkten, auf fast allen Markenwerten. Ich habe weiße Flecken, die nicht gelistet sind. Besonders der große Bereich zwischen dem Aufdruck Deutsches und Reich ist unübersehbar. Die Bayern Freimarken 1920 haben auch keine Erwähnung.

Zudem hat das Aufdruck R eine Einkerbung Mitte und einen großen Punkt unten.
Eventuell hat jemand von euch weiterführende Spezial-Kataloge mit Hinweisen?
Vielen Dank.
Beste Grüße
Helmut

Zudem hat das Aufdruck R eine Einkerbung Mitte und einen großen Punkt unten.
Eventuell hat jemand von euch weiterführende Spezial-Kataloge mit Hinweisen?
Vielen Dank.
Beste Grüße
Helmut
Am: 26.04.2020 19:43:59
Gelesen: 44584
# 24
@ Zeitlos [#23]
Schöne Druckzufälligkeit. Solche weiße Stellen sind bei fast allen Marken der Abschiedsausgabe von Bayern zu finden.
Eventuell hat jemand von euch weiterführende Spezial-Kataloge mit Hinweisen?
Es gibt weiterführende Literatur über diese Abschiedsausgabe Nr 119 bis 138 bzw. den Dienstmarken Nr D 34 bis D 51.
INFLA Bücherei: Nr 51-2, 51-3 und 51-4. Zu beziehen bei:
https://www.infla-berlin.de/11_Buecher/Buecher.php
https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Verlag/band-51-2.pdf?m=1450279467&
https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Verlag/band-51-3.pdf?m=1450279442&
https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Verlag/band-51-4.pdf?m=1450279414&
mfg
erron
Am: 29.11.2020 21:50:31
Gelesen: 43724
# 25
DR MiNr. 867
Hallo Allerseits,
bei der abgebildeten Marke fällt ein harkenförmiger Strich am linken unteren Bildrand auf:
Da er gerastert erscheint, gehe ich davon aus, dass keine Verunreinigung oder ein Fussel diese Abart verursacht hat.
Gruß
Michael
Da er gerastert erscheint, gehe ich davon aus, dass keine Verunreinigung oder ein Fussel diese Abart verursacht hat.
Gruß
Michael
Am: 29.11.2020 22:03:57
Gelesen: 43720
# 26
DR MiNr. 867 die zweite
Hallo Allerseits nochmal,
bei dieser Marke fällt ein heller Fleck/fehlende Rasterpunkte im hinteren Teil des Schwimmflügels auf.
Gruß
Michael
Gruß
Michael
Am: 30.11.2020 21:57:54
Gelesen: 43664
# 27
Hallo,
bei der Michel -Nr. 41I:
rechts unter "T" von "Post" weiße Linie beschädigt und unter "S" von "POST" weißer Punkt fast rot.
Wird sicher nichts besonderes sein, ist mir nur so beim Stempel bearbeiten aufgefallen.
Viele Grüße
Enrico
rechts unter "T" von "Post" weiße Linie beschädigt und unter "S" von "POST" weißer Punkt fast rot.
Wird sicher nichts besonderes sein, ist mir nur so beim Stempel bearbeiten aufgefallen.
Viele Grüße
Enrico
Am: 17.12.2020 19:42:46
Gelesen: 43579
# 28
Deutsches Reich "Nord und Süd" Fehler?
Hallo,
auf diese Marke habe ich schon öfters geschaut und mir ist erst jetzt ein Fleck am Bein und am Schwertende aufgefallen.
Es handelt sich um die Marke oben rechts. Michel Nr. 115 Farbe kann ich nicht genau bestimmen, bin etwas Farbenblind.
Vielleicht ein Plattenfehler, oder was meint Ihr?
Gruß Horst
Am: 17.12.2020 20:25:56
Gelesen: 43559
# 29
Auf meinem Bogen mit der Hausauftragsnummer H 4891-20 konnte ich die Abweichung nicht finden. Wenn es ein Plattenfehler ist, dann kommt er nur in einer Teilauflage vor. Oder es ist nur eine Druckzufälligkeit.
Gruss
Martin
Am: 17.12.2020 20:56:57
Gelesen: 43544
# 30
Der Fehler erscheint mir als der im Schantl Plattenfehlerkatalog Deutsches Reich auf Feld 27, Teilauflage, katalogisierte "Fleck an der Wade", in der 3. Auflage von 1998 als ** mit 20,-- (DM) bewertet.
Bin mir nicht sicher, ob ich das einfach so aus dem Katalog heraus scannen und hier einstellen kann - Urheberrecht ?)
Gruß
Michael
Am: 18.12.2020 09:13:57
Gelesen: 43491
# 31
Hallo ihr Beiden, vielen Dank für die gute Nachricht.
Gruß Horst
Am: 01.02.2021 21:39:23
Gelesen: 43168
# 32
Hallo,
hier zeige ich zweimal eine Michel Nr. 314 W 1 Mill. Mk. grünblau. Die beiden Marken weichen im Aufdruck voneinander ab.
Der Aufdruck ist bei der linken Marke sehr dick und matt im Farbton etwas graublau. Besonders reizvoll sind hier die Punkte im Fuß der Nullen.
Hat jemand hierzu eine Idee?
Gruß Horst
Am: 01.02.2021 23:36:20
Gelesen: 43145
# 33
@ H.G.W. [#32]
Hallo Horst,
Du schreibst: hier zeige ich zweimal eine Michel Nr. 314 W 1 Mill. Mk. grünblau.
Dem ist aber nicht so, denn die linke Marke ist 314 W, die rechte aber 314 P. Ich habe mal ein wenig gebastelt, dabei aber die Markengröße unverändert gelassen.
Übereinander gelegt fällt bei der rechten Marke sofort die geringere Höhe ins Auge. Demnach kann es sich nur um P-Druck handeln.
P-Druck 21,5 mm hoch
W-Druck 22,0 mm hoch
Nun zu Deinen anderen Anmerkungen. Generell gibt es bei den Rosettenmarken hellere und dunklere Farbschwankungen wobei die dunkleren meist beim W-Druck auftreten. Dies gilt sowohl für den Markenbild- als auch den Wertdruck. Auch ist beim Plattendruck (P) das Druckbild insgesamt etwas feiner als beim Walzendruck (W).
Die Fehlstelle oben in der großen 1 und die Punkte unten in den kleinen Nullen sind nett anzuschauen, aber keine Plattenfehler sondern "nur" Druckzufälligkeiten. Gleiches gilt für das fette kleine M der rechten Marke.
Guts Nächtle
Mümmel
Übereinander gelegt fällt bei der rechten Marke sofort die geringere Höhe ins Auge. Demnach kann es sich nur um P-Druck handeln.
P-Druck 21,5 mm hoch
W-Druck 22,0 mm hoch
Nun zu Deinen anderen Anmerkungen. Generell gibt es bei den Rosettenmarken hellere und dunklere Farbschwankungen wobei die dunkleren meist beim W-Druck auftreten. Dies gilt sowohl für den Markenbild- als auch den Wertdruck. Auch ist beim Plattendruck (P) das Druckbild insgesamt etwas feiner als beim Walzendruck (W).
Die Fehlstelle oben in der großen 1 und die Punkte unten in den kleinen Nullen sind nett anzuschauen, aber keine Plattenfehler sondern "nur" Druckzufälligkeiten. Gleiches gilt für das fette kleine M der rechten Marke.
Guts Nächtle
Mümmel
Am: 02.02.2021 00:19:40
Gelesen: 43140
# 34
Hallo Mümmel,
gute Arbeit mitten in der Nacht!
Nichts desto Trotz interessiert es mich wie diese Punkte in den Nullen entstanden sind. Ob Zufall oder nicht, so etwas habe ich noch nicht gesehen.
Werde das morgen etwas größer scannen und hier einstellen, vielleicht gibt es eine Erklärung?
Gruß Horst
Am: 02.02.2021 08:18:51
Gelesen: 43126
# 35
Hallo und guten Morgen,
hier ist der angekündigte Scann in Vergrößerung.
Ich denke dass ich zwischenzeitlich eine plausible Lösung gefunden habe:
Es könnte sich um eine zu dünne Farbe handeln, die auf dem Papier verlaufen ist, was die breite Schrift und den Farbton erklären könnte. Die Punkte könnten einfach "Rotznäschen" sein, die entstehen wenn das Papier senkrecht steht, oder durch Fliehkraft bei der Rotation in der Maschine.
Gruß Horst
Am: 04.02.2021 17:13:46
Gelesen: 43084
# 36
@ H.G.W. [#100]
Beim Walzendruck kam es bei starker Einfärbung häufiger zu solchen Druckzufälligkeiten bis hin zum Ausfall ganzer Buchstaben. Aber das könnte eine mögliche Ursache sein.
Gruß
Mümmel
Am: 16.02.2021 15:22:34
Gelesen: 42967
# 37
Hallo,
bei der Germania-Marke Michel Nr. 143 20 Pfg. ist mir in der linken oberen Ecke eine Beschädigung des inneren Rahmens aufgefallen. Der äußere Rahmen ist in diesem Bereich verdickt.
Druckzufall ?
Gruß Horst
Am: 16.02.2021 20:02:59
Gelesen: 42942
# 38
@ H.G.W. [#115]
Hallo Horst,
müsste die Druckabweichung (Verdacht auf einen Plattenfehler) sein, die im Infla-Berlin Handbuch Nr 66-1 so beschrieben ist: Aussenrahmen links stark eingedellt, ein größeres Stück der inneren Linie abgebrochen.
Kommt auf einer Bogenteilauflage der 20 Pfg Marke mit der HAN 3518.20 auf Feld 31 vor.
mfg
erron
Am: 16.02.2021 20:44:57
Gelesen: 42938
# 39
Hallo Eron,
danke für die gute Info!
Gruß Horst
Am: 17.02.2021 22:16:47
Gelesen: 42858
# 40
Hallo,
hier zeige ich eine Druckzufälligkeit bei einer Ziffern Querformat 100 000 Michel Nr. 257.
Bei der dem Ziffernfeld rechts oben ist die erste Null geteilt, so dass eine Acht entstanden ist.
Gruß Horst
Am: 19.02.2021 19:28:23
Gelesen: 42734
# 41
Hallo,
hier zeige ich eine Germania Marke 50 Pfg. Michel Nr. 91 - leider mit einer Schramme. :-(
Zwei Dinge beschäftigen mich bei dieser Marke:
- Die Marke ist auf der Vorder- und Rückseite mit roten Fasern übersät. Ich vermute dass dies durch die Papierqualität vom Kriegsdruck entstanden ist.
- Sehr interessant finde ich, dass das Kreuz der Krone von der violetten Farbe überdruckt ist. Lässt sich vermuten, dass zuerst die Farbe Schwarz gedruckt wurde.
Gruß Horst
Am: 20.02.2021 10:23:46
Gelesen: 42705
# 42
@ H.G.W. [#40]
Diese beiden Abweichungen vom Normalbild, schräger weißer Strich in der ersten Null von 100.000 bzw. Weißes Zipfelchen am "e" von Reich, sind in den beiden Handbüchern von INFLA-Berlin über die Queroffsetserie nicht aufgeführt.
mfg
erron
Am: 20.02.2021 14:29:16
Gelesen: 42660
# 43
Danke Erron,
für Deine Bemühung.
Gruß Horst
Am: 22.02.2021 14:05:50
Gelesen: 42611
# 44
Hallo,
hier zeige ich die Briefmarke Michel Nr. 309 "2 Millionen auf 200". Wahrscheinlich ist mein Anliegen für Viele ein alter Hut, jedoch ist mir die unterschiedliche Strichhöhe der Strichleiste aufgefallen. Eine Zufälligkeit kann das meines Erachtens nicht sein.
Was steckt dahinter? Gibt es Varianten? Gefunden habe ich leider bisher keine Informationen.
Gruß Horst
Am: 22.02.2021 15:24:04
Gelesen: 42597
# 45
@ H.G.W. [#44]
Hallo Horst,
wenn Du Fragen im Forum stellst wäre es von grossem Vorteil, wenn diejenigen, die antworten möchten, die Kataloge erfahren könnten, die Du besitzt (sofern Du über welche verfügst) und das mit Angabe des Jahrgangs oder der Auflage.
Sei doch so freundlich und trage sie unter Deinen Daten ein.
Diese Bitte richtet sich auch an alle anderen Mitglieder, die im Forum diskutieren und besonders die Fragen stellen.
Schöne Grüsse, Richard
Am: 22.02.2021 15:45:21
Gelesen: 42590
# 46
@ H.G.W. [#44]
Das Schriftbild von MILLIONEN bei der rechten Marke sieht eher verschwommen aus und auch kleiner zu sein, ebenso wie der Abstand zwischen MILLIONEN und der Strichelleiste. Würde mich nicht wundern, wenn das eine Fälschung wäre.
Gruß
Michael
Am: 22.02.2021 19:42:04
Gelesen: 42570
# 47
Hallo Michael,
ich habe die Kontur des Aufdrucks der rechten Marke in Lila nachgezeichnet und zur Veranschaulichung auf die linke Marke gelegt. Da ist schon ein Unterschied zu sehen.
Dann meinst Du das könnte eine Fälschung zum Schaden der Post sein, was mich freuen würde?
Gruß Horst
Am: 22.02.2021 20:13:45
Gelesen: 42562
# 48
@ H.G.W. [#47]
Hallo Horst,
ich kann mir nicht vorstellen, dass sich in dieser hochinflationären Zeit eine Fälschung zum Schaden der Post rentiert hätte, da doch alle paar Wochen neue Wertstufen verausgabt wurden.
Habe im Mi-Spezial nachgeschaut. Dort gibt es einen Unterschied zwischen Platten- und Walzendruck. Bei P ist der Anstand zwischen MILLIONEN und dem Oberrand der Leiste 2,5 mm, bei W ist er 2 mm. Ob das zutrifft kannst nur du überprüfen.
Vielleicht ist ja auch das rechts oben gebrochene M im Aufdruck ein Feldmerkmal - und somit Echtheitsnachweis.
Es gibt sicher Infla-Experten, die das einschätzen können.
Gruß
Michael
Am: 22.02.2021 20:21:49
Gelesen: 42561
# 49
Hallo Michael,
das kann ich mir auch vorstellen, dass Fälschungen in dieser Zeit keinen Sinn gemacht haben. Die Unterscheidung Platte und Walze stimmt, habe ich zwar auch im Michel Spezial gelesen, aber leider nicht verstanden. Ist jetzt klar.
Bleibt immer noch meine ursprüngliche Frage nach der unterschiedlichen Höhe der Strichleisten ungeklärt.
Gruß Horst
Am: 22.02.2021 23:01:33
Gelesen: 42548
# 50
Hallo,
bitte um Hinweise zum Farbfleck vor der Stirn der Germania auf der Mi-Nr. 32, Saargebiet.
Plattenfehler oder Druckzufälligkeit?
Gibt es fachdienliche Hinweise zur Einschätzung?
Herzlichen Dank
Gruß
Peter
Gruß
Peter
Am: 24.02.2021 11:38:11
Gelesen: 42422
# 51
Hallo Zusammen,
aus meiner Sammlung:
3 Pf. mit Seifenblase vor dem Mund.
Gruss


Am: 25.02.2021 21:41:59
Gelesen: 42331
# 52
Hallo,
hier zeige ich die Dienstmarke Michel Nr.135 6'Pfg. schwarzgrün. Eine der beiden Marken ist viel dunkler als die andere.
Gruß Horst
Am: 22.04.2021 20:04:30
Gelesen: 41503
# 53
Hallo,
hier zeige ich eine Holztaube 25M Michel Nr. 265.
Die rechte Schwanzfeder ist beschädigt.
Bei der Schrift Flugpost gibt es eine Verbindung zwischen dem "O" und dem "S"
Sind diese Fehler bekannt?
Gruß Horst
Am: 23.04.2021 19:39:47
Gelesen: 41427
# 54
Hallo,
hier zeige ich eine Briefmarke 75 Pfg. Michel Nr. 185, dabei ist das "u" von Deutsche nur zur Hälfte vorhanden.
Ist jemand dieser Fehler bekannt?
Gruß Horst
Am: 25.04.2021 19:51:58
Gelesen: 41334
# 55
Hallo,
hier zeige ich ein Infla-Marke 5 Milliarden auf 4 Millionen Michel Nr. 333.
Bei dieser Marke neigen sich die Striche der Strichleiste von senkrecht nach schief rechts.
Kennt Jemand dieses Phänomen?
Gruß Horst
Am: 26.04.2021 07:40:12
Gelesen: 41316
# 56
@ H.G.W. [#40]
@ erron [#42]
Moin zusammen,
Die beiden Abweichungen der Mi. 257 (10000 Queroffset)
1 80000 im rechten oberen Wertschild sowie e in Reich mit Stirnlocke
finden wir auf Feld 38 im Bogen A4/4.
Beagter Bogen zeigt übrigens 16 Marken mit teils deutlichen, ohne Lupe erkennbaren Druckabweichungen, davon bisher im INFLA-Handbuch als Plattenfehler benannt:
F9 (Beule am Fuß der großen 1) sowie F25 (n und d in Hundert unten verbunden).
Sammlergruß, Werner
Am: 27.04.2021 12:53:59
Gelesen: 41208
# 57
Hallo,
hier zeige ich eine Infla-Marke 100 Tsd auf 100 M Michel Nr. 289.
Am "S" von Tausend befindet sich im oberen Bereich ein Haken. Auch bei dieser Marke kann ich, wie bei der bereits gezeigten 5 Milliarden auf 4 Millionen-Marke ein Kippen der Strichleiste nach rechts feststellen.
Ist diese Marke bereits bekannt?
Gruß Horst
Am "S" von Tausend befindet sich im oberen Bereich ein Haken. Auch bei dieser Marke kann ich, wie bei der bereits gezeigten 5 Milliarden auf 4 Millionen-Marke ein Kippen der Strichleiste nach rechts feststellen.
Ist diese Marke bereits bekannt?
Gruß Horst
Am: 26.05.2021 17:24:23
Gelesen: 40663
# 58
Fehldruck
Ich habe eine Briefmarke "Grossdeutsches Reich" mit einem markanten Farbfehler.
Kennt jemand diese Marke ? Was könnte diese wohl Wert sein. Ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Am: 26.05.2021 17:27:38
Gelesen: 40627
# 59
Druckzufälligkeit
Ich habe eine Briefmarke in meiner Sammlung mit Farbfehler gefunden. Kennt jemand diese Marke ? Weiss jemand was sie Wert ein könnte ?
Am: 26.05.2021 17:35:00
Gelesen: 40656
# 60
Moin,
der Fehler ist, dass die Marke ausgeblichen und somit defekt ist. Du kannst sogar noch die Zähnung der anderen Marke sehen, die die rechte Hälfte bedeckte und vor dem Licht schützte. Der Wert beträgt exakt 0,00 €.
Leon.
Am: 26.05.2021 18:57:56
Gelesen: 40618
# 61
Super beobachtet. Danke für den Hinweis.
Am: 12.09.2021 15:55:06
Gelesen: 39239
# 62
Deutsches Reich Dauerserie Germania Druckabweichungen
Hallo. Bin neu hier im Forum und verfolge schon seit einiger Zeit mit großen Interesse das Thema "Fehler auf Briefmarken" und hier besonders die Ausgaben des Deutschen Reichs Germania.
Habe in meinen Dublettenbeständen auch einige Druckabweichungen gefunden die ich gerne vorstellen möchte. Vielleicht kann ja jemand diese Abweichungen bestätigen bzw. hat diese selbst schon in seinen Markenbeständen gefunden.
Als erstes handelt es sich um eine Mi. Nr. 55 mit der Abweichung "großer senkrechter Kratzer im Hals!"
Des zweiten ist es eine Mi. Nr. 60 mit der Abweichung "schwarzer Fleck über dem Schwertknauf!"
Die dritte Abweichung liegt mir auf zwei Marken vor. Es sind Mi. Nr. 68 mit der Abweichung "Rahmenbruch links des Schwertknaufes!" Ich hoffe die Bilder sind scharf genug um alles zu erkennen.
Grüße Thommy16






Am: 14.09.2021 16:41:15
Gelesen: 39214
# 63
Plattenfehler Deutsches Reich Germania
Hallo Germania Freunde,
stelle heute wieder ein paar Abarten der Germania ein, in der Hoffnung, dass der ein oder andere die Abarten bestätigen kann bzw. ebenfalls in seinen Beständen sichtet.
1. - 3 Pfg. Germania Reichspost Mi. Nr. 54 - Außenrahmen links neben dem Band beschädigt. Abweichung liegt mir zwei mal vor.
2. - 3 Pfg. Germania Reichspost Mi. Nr. 54 - Schraffenbruch im linken Brustpanzer, dadurch weißer Fleck. Abweichung liegt mir zwei mal vor.
3. - 3 Pfg. Germania Reichspost Mi. Nr. 54 - schräger Kratzer im linken unteren Schattenfeld des Bandes. Abweichung liegt mir zwei mal vor.
4. - 3 Pfg. Germania Reichspost Mi. Nr. 54 - Einbuchtung unten im Schattenfeld des Bandes. Abweichung liegt mir zwei mal vor.
5. - 10 Pfg. Germania Reichspost Mi. Nr. 56 - Bruch im linken Kronenbügel. Abweichung liegt mir zwei mal vor.








Am: 14.09.2021 17:46:35
Gelesen: 39197
# 64
@ Thommy16 [#63]
@ alle Mitglieder
Um die im Michel katalogisierten Plattenfehler von den Druckzufälligkeiten zu trennen, haben wir seit diesem Jahr bereits verschiedene Gebiete getrennt.
Auch für Deutsches Reich bitte ich all diejenigen, die sich mit möglichen Plattenfehlern beschäftigen, künftig diese Trennung zu beachten. Dies soll der Freude an der Suche keinen Abbruch tun.
Vielen Dank und schöne Grüsse, Richard
Am: 03.11.2021 15:16:33
Gelesen: 38824
# 65
DR 64 Type I Plattenfehler oder Druckzufälligkeit ?
Hallo Deutsches Reich Spezialisten,
kann mir von euch jemand sagen, ob es sich bei dieser 64I um einen Plattenfehler oder um eine Druckzufälligkeit handelt?
Ich konnte im Michel Spezial und im Michel Plattenfehler DR 1872 - 1945 leider nichts vergleichbares finden.
Danke
MfG Gustav
Am: 03.11.2021 15:59:41
Gelesen: 38801
# 66
@ GustavE [#65]
Hallo Gustav,
die Plattenfehler und verschiedene Typen (insgesamt 5 Typen) sind nicht im Michel gelistet. Nur die Typen I und II.
Die Erforschung der Typen, Plattenfehler übernehmen die ArGe Germania und ihre Mitglieder [1].
Ich habe im Handbuch der Plattenfehler der Markwerte [2] nachgeschlagen, dort ist der Punkt nicht als Plattenfehler verzeichnet. Ich tippe auf eine Druckzufälligkeit.
Es kann aber sein, das dein Punkt schon bekannt ist und noch nicht in die Literatur aufgenommen wurde. Ich würde mit dem Spezialisten Dr. Gleißner Kontakt über die ArGe aufnehmen.
Gruß
Marcel
[1] http://www.germania-marken.de/
[2] Dr. med. Gernot Gleißner Handbuch der Plattenfehler der Markwerte der Germania-Reichspost-Ausgabe Michel-Nr. 63-66 (erhältlich bei der ArGe Germania)
Am: 03.11.2021 16:15:05
Gelesen: 38790
# 67
@ Marcello [#66]
Hallo Marcello,
danke für deinen Hinweis. Ich werde mit der ArGe Germania Kontakt aufnehmen und mir das Handbuch der Plattenfehler der Markwerte besorgen.
Viele Grüße
Gustav
Am: 10.11.2021 17:36:17
Gelesen: 38614
# 68
@ GustavE [#67]
Hallo Gustav,
habe gerade meine ganzen Reichspost 2 Mark Typen durchgesehen. Und dein Punkt ist bei einer meiner auch aufgetaucht. Es handelt sich um eine Type I Oberrand, somit lässt sich schonmal Teile der Felder eingrenzen. Und zwar Feld 1-4. Vermutlich Feld 3, da man oben bei mir noch einen Teil des Passerkreuzes sieht
Ich werde auch mal dem Herrn Gleißner schreiben.
Grüße
Marcel


Am: 12.11.2021 12:14:17
Gelesen: 38525
# 69
@ Marcello [#68]
Hallo Marcello,
das ist ja prima. Ich werde auch Herrn Gleißner anschreiben. Da ist es gut, wenn auf einer weiteren Marke die gleiche Auffälligkeit gefunden wurde. Vielleicht ist es auch ein bisher undokumentierter Plattenfehler. Wir werden sehen.
Danke Marcello für diese Info.
Viele Grüße
Gustav
Am: 12.11.2021 13:48:59
Gelesen: 38509
# 70
@ GustavE [#69]
Hallo Gustav und alle anderen,
ich habe dem Herrn Dr. Gleissner bezüglich unserer Auffälligkeit geschrieben und hier ist seine Antwort:
Sehr geehrter Herr Zügel,
gerne gebe ich Ihnen eine Antwort. In meinem Buch über die Plattenfehler der Markwerte habe ich die Typen der 2 Mark Reichspost genau beschrieben.
Es sind 5 Typen und nicht 2, wie der MICHEL heute noch notiert. Jede waagerechte Bogenreihe läßt sich eindeutig zuordnen.
Die von Ihnen gezeigt Marke ist nach meiner Klassifizierung Type I. Der Punkt ist ein kleines weiteres Typenmerkmal, die alle Type I Marken haben.
Bei der Beschreibung in meinem Buch habe ich nur die wichtigsten Merkmale, die zur Zuordnung nötig sind, beschrieben. Es soll ja auch noch der Normalsammler die Typen nachvollziehen können.
Mit vielen Grüßen und bleiben Sie auch gesund.
Dr. med. Gernot Gleißner
Grüße
Marcel
Am: 12.11.2021 15:54:14
Gelesen: 38489
# 71
@ Marcello [#70]
Hallo Marcel,
danke für die Info. Ich habe die Emails in CC mitgelesen. Somit ist die Sache nun klar.
Viele Grüße
Gustav
Am: 21.01.2022 17:03:59
Gelesen: 37590
# 72
Germania 64 I mit Plattenfehler ?
Guten Tag,
ich bin über diese Marke hier gestolpert.
Auffällig waren hierbei ein blauer Punkt oberhalb des Markenbildrandes rechts unter dem zweiten I in EINIG sowie eine Ausbuchtung des G in EINIG.
Ist das was Besonderes oder wie ist das zu bewerten?
Ich danke Euch für Eure Expertise
Ralf
Leider steht mir kein größeres Bild zur Verfügung
Leider steht mir kein größeres Bild zur Verfügung
Am: 21.01.2022 18:18:54
Gelesen: 37566
# 73
Die Marke habe ich in der Lagune gesehen und hat meine Aufmerksamkeit erregt. Sie ist zwar inzwischen verkauft aber der Fehler interessiert mich einfach. :-)
Am: 27.02.2022 14:57:41
Gelesen: 37066
# 74
@ erron [#24] [#23]
Hallo erron,
danke für deine Hinweise,
hallo zusammen,
ich würde gern weitere Marken dieser Abschiedsserie aufgreifen und Druckfehler ergänzen. Eure Kommentare und eure Fundstücke von Druckabweichungen - würden auch mich interessieren. Druckfehler der Ur-Marken - Altdeutschland Bayern sind auch einzubeziehen. Aufgeführte PF finden sich auch mal bei anderen Werten.
4 x Michel 122








Vielen Dank schon mal - weitere Fundstücke folgen.
Beste Grüße Helmut








Vielen Dank schon mal - weitere Fundstücke folgen.
Beste Grüße Helmut
Am: 27.02.2022 15:38:57
Gelesen: 37062
# 75
[#74] Ergänzungen
Michel 122




Michel 123





Michel 126


Alle Fehleraufnahmen im Detail - sprechen für sich.
Beste Grüße Helmut




Michel 123





Michel 126


Alle Fehleraufnahmen im Detail - sprechen für sich.
Beste Grüße Helmut
Am: 04.08.2022 16:00:30
Gelesen: 34926
# 76
Hallo,
hier zeige ich eine Dienstmarke 10 Pfg. Michel Nr.101. Diese Marke hat einen rußigen Aufdruck und links unten am Posthorn eine Korrektur PE1. Bei dem oberen linksseitigen Posthorn ist ebenfalls eine Veränderung zu sehen, ist das eine Druckzufälligkeit oder auch eine Korrektur?
Gruß Horst
Am: 04.08.2022 21:40:14
Gelesen: 34881
# 77
@ H.G.W. [#76]
Hallo Horst,
bei dem linken unteren Posthorn handelt es sich um das vollständige primäre Feldmerkmal PP 23 (PE 1), also keine Korrektur. Die Abweichung beim linken oberen Posthorn ist eine Druckzufälligkeit.
Hitzige Grüße
Mümmel
[Beiträge [#75] und [#76] redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Abarten"]
Am: 10.08.2022 01:07:37
Gelesen: 34734
# 78
DR MiNr. 825 mit großen Kratzern (Plattenbruch?)
Hallo Allerseits,
die beiden nachfolgend abgebildeten Marken (** und *) zeigen beide eine sehr auffallende, leicht geneigte Linie durch (fast) das gesamte Markenbild durch das K von POSTKONGRESS bis hinter das 2. S von DEUTSCHES:
Die Linie ist so auffällig und deutlich, dass man sie eigentlich nicht übersehen kann.
Und noch zwei Marken mit einer solchen Linie, allerdings an etwas anderer Stelle.
Von OS von POST bis durch das 2. E von DEUTSCHES:
Durch das G von KONGRESS bis links vor das R von REICH:
Die ersten beiden Marken zeigen einen identischen Linienverlauf, weswegen wohl davon ausgegangen werden kann, es es sich um die gleiche Linie - und damit um das gleiche Bogenfeld - handelt.
Die Neigung bei der 3. Marke erscheint mir identisch zu der 1./2. Marke, wobei die Linie bei der 4. Marke fast senkrecht verläuft. Ich schließe aus, dass sich die 3. Marke in der selben senkrechten Markenreihe wie die 1./2. Marke befindet. Dazu habe ich sie mit unterschiedlichen Abständen untereinander gelegt und es ergab keine lineare Verbindung. Dies würde bedeuten, dass diese sehr massiven Kratzer auf unterschiedlichen senkrechten Bogenreihen vorkommen müss(t)en.
Auf Grund der Intensität der Linien schließe ich auch Haarlinien, wie bei Berlin MiNr. 57 - 60, aus. Dort entstanden sie durch das abwischen der Druckplatten, wobei minimale Staubpartikel minimale Kratzer, also die Haarlinien, verursacht haben.
Bin mal gespannt auf eure Einschätzungen dazu.
Gruß
Michael
Die Linie ist so auffällig und deutlich, dass man sie eigentlich nicht übersehen kann.
Und noch zwei Marken mit einer solchen Linie, allerdings an etwas anderer Stelle.
Von OS von POST bis durch das 2. E von DEUTSCHES:
Durch das G von KONGRESS bis links vor das R von REICH:
Die ersten beiden Marken zeigen einen identischen Linienverlauf, weswegen wohl davon ausgegangen werden kann, es es sich um die gleiche Linie - und damit um das gleiche Bogenfeld - handelt.
Die Neigung bei der 3. Marke erscheint mir identisch zu der 1./2. Marke, wobei die Linie bei der 4. Marke fast senkrecht verläuft. Ich schließe aus, dass sich die 3. Marke in der selben senkrechten Markenreihe wie die 1./2. Marke befindet. Dazu habe ich sie mit unterschiedlichen Abständen untereinander gelegt und es ergab keine lineare Verbindung. Dies würde bedeuten, dass diese sehr massiven Kratzer auf unterschiedlichen senkrechten Bogenreihen vorkommen müss(t)en.
Auf Grund der Intensität der Linien schließe ich auch Haarlinien, wie bei Berlin MiNr. 57 - 60, aus. Dort entstanden sie durch das abwischen der Druckplatten, wobei minimale Staubpartikel minimale Kratzer, also die Haarlinien, verursacht haben.
Bin mal gespannt auf eure Einschätzungen dazu.
Gruß
Michael
Am: 19.10.2022 22:51:31
Gelesen: 33321
# 79
DR MiNr. 862
Hallo Allerseits,
hier zeige ich eine postfrische DR MiNr. 862 mit einem sehr markanken senkrechten Strich zumindest durch die untere Markenhälfte bis durch U von DEUTSCHES und C von REICH:
Da auch das E von JAHRE am oberen Markenrand "beschädigt" ist, könnte sich dieser Strich durch das gesamte Markenbild ziehen. Unter der Lupe sind Anzeichen dafür vorhanden, aber alles andere, als gesicherte Erkenntnisse.
Persönlich bezweifle ich einen Plattenfehler.
Die Marke wurde im Rastertiefdruckverfahren hergestellt. Die Rasternäpfchen sind bei der Linie aber - für mich - nicht zu entdecken. Aber für ein gewöhnliches Haar ist der Farbstrich zu dick. Könnte es sich bei dem "Veruracher" um ein dickes Haar eines Reinigungspinsels handeln??? Das pfeilförmige Ende, das am Unterrand deutlich sichtbar ist, könnte darauf hinweisen...
Auch wenn es sich - wovon ich ausgehe - aus reine Druckzufälligkeit erweisen sollte, so ist es dennoch eine sehr markante Druckabweichung.
Bin gespannt auf informative Aussagen.
Gruß
Michael
Da auch das E von JAHRE am oberen Markenrand "beschädigt" ist, könnte sich dieser Strich durch das gesamte Markenbild ziehen. Unter der Lupe sind Anzeichen dafür vorhanden, aber alles andere, als gesicherte Erkenntnisse.
Persönlich bezweifle ich einen Plattenfehler.
Die Marke wurde im Rastertiefdruckverfahren hergestellt. Die Rasternäpfchen sind bei der Linie aber - für mich - nicht zu entdecken. Aber für ein gewöhnliches Haar ist der Farbstrich zu dick. Könnte es sich bei dem "Veruracher" um ein dickes Haar eines Reinigungspinsels handeln??? Das pfeilförmige Ende, das am Unterrand deutlich sichtbar ist, könnte darauf hinweisen...
Auch wenn es sich - wovon ich ausgehe - aus reine Druckzufälligkeit erweisen sollte, so ist es dennoch eine sehr markante Druckabweichung.
Bin gespannt auf informative Aussagen.
Gruß
Michael
Am: 17.01.2023 14:02:10
Gelesen: 31700
# 80
@ spain01 [#78]
Hallo Michael,
eventuell kann ich weiterhelfen, ich habe hier exakt den gleichen Fehler wie die oberste Marke in Deinem Beitrag. Allerdings handelt es sich bei meiner Marke um die 822 ohne Aufdruck. Sehr interessant auf jeden Fall!
Gruß
Ralf
Am: 04.11.2023 11:09:33
Gelesen: 25716
# 81
Habe hier auch was Schönes, Mi 70 mit schönem Druckausfall des rechten Wertkästchens, kommt wohl bei den hellgrünen Farbnuancen vor.
[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Plattenfehler: Deutsches Reich Germania"]
[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Plattenfehler: Deutsches Reich Germania"]
Am: 04.11.2023 17:28:44
Gelesen: 25687
# 82
Deutsches Reich Michel Nr. 303, 306 Abart/Plattenfehler wer kann helfen
Hallo liebe Mitglieder,
Ich hoffe, dass mein erstes neues Thema nicht schon mehrfach hier irgendwo schlummert. Konnte zwar betr. Plattenfehler/Abart einiges finden, doch irgendwie nicht gezielt auf mein Anliegen.
Aus einer alten ehemaligen Sammlung, die ich übernehmen konnte, hatte der Sammler sehr akribisch sich eine umfangreiche Sammlung mit Besonderheiten aufgebaut. Diese hat er sehr schön dokumentiert. Hier nun eine davon.
Kann jemand zu der damaligen Annahme des Sammlers ( siehe Scan) ggf. nähere Information geben. Ich habe das von ihm erstellte Blatt 1:1 eingestellt.
Vielen Dank schon mal.
Schönen Gruß von Dieter.




Am: 05.11.2023 12:37:09
Gelesen: 25604
# 83
@ Dieter 66 [#82]
Hallo Dieter,
zunächst meine Bitte in Deinen Daten anzugeben, über welche(n) Michel Spezial Kataloge Du verfügst mit Nennung des aufgedruckten Jahrgangs. Dieser Wunsch betrifft Deine gesamte vorhandene Literatur.
Wenn die Abweichungen noch immer nicht im Michel aufgenommen wurden, sind sie für mich Druckzufälligkeiten, da insbesondere bei Infla-Marken und Aufdrucken aufgrund der hohen Inflation und den ständig notwendig werdenden höheren Nominalwerten nur sehr wenig Zeit für Qualitätsarbeit blieb.
Ich gehe von einer Zahl deutscher Druckabweichungen (in einem anderen Forum Fliegenschisse genannt) von mindestens 100.000 aus, die Zahl der Plattenfehler suchenden und "forschenden" Sammler nimmt wegen der rapide fallenden Preise (auf unter 5 % Michel, Schrage usw.) zudem ständig ab.
Vielleicht meldet sich noch ein Infla-Spezialist.
Derzeit sind noch die Fragen in den Beiträgen 72, 79 und 82 unbeantwortet.
Grüsse aus dem Allgäu, Richard
Am: 05.11.2023 17:02:17
Gelesen: 25579
# 84
@ Dieter 66 [#82]
@ Richard [#83]
Hallo Dieter und Richard,
ich glaube schon, dass hier die Platte für den Aufdruck beschädigt wurde. Ich frage mich nur, wie das von Michel katalogisiert werden könnte. Denn hier gibt es unterschiedliche Fehlerbilder quer über den Markenbogen. Andererseits scheint mir dieses Fehlerbild bisher eher unbekannt. Möglicherweise handelt es also um Makulatur. Wie viel es davon gibt, weiss man dabei (bisher) nicht. Nur eine Druckzufälligkeit kann man ausschließen, denn die entstünde durch einen Fremdkörper oder zu viel oder zu wenig an Farbe. Aber das kann man hier definitiv ausschließen.
Viele Grüße
Thomas
Am: 05.11.2023 18:57:58
Gelesen: 25529
# 85
Hallo Thomas,
Vielen Dank für Deine Ausführungen, die ich auch so nachvollziehen kann. Hatte in meinem Berufsleben auch mit Drucktechniken zu tun und gehe hier vom Hochdruckverfahren aus „erhabene Lettern“ nun könnte durch eine mechanische Beschädigung durch Transport oder ähnlich ein Kratzer entstanden sein, sodass hier die Farbe fehlt. Das bestätigt auch die damalige Annahme, dass sich der Fehler an gleicher Stelle wiederholt.
Sollte man hier mal bei einem Verbandsprüfer vorstellig werden. Es stellt sich ja auch die Frage, reicht es zu wissen ich habe hier einen neuen Plattenfehler und gut ist, oder geht man weiter, um irgendwann vielleicht den als anerkannten Plattenfehler im Michel ergänzen zu lassen.
Zumindest ist er hier schon mal veröffentlicht.
Gruß Dieter.
Am: 06.11.2023 08:04:07
Gelesen: 25490
# 86
@ Dieter 66 [#82]
Diese Kratzer durch die Zahl 800, die auf der Mi Nr 303 und 305 des Deutschen Reich vorkommen, sind aus der OPD Hamburg und seit den 1940 Jahren bekannt.
In ungebrauchter, postfrischer Erhaltung werden sie oft angeboten. In gestempelter Erhaltung bzw. auf Belegen sind sie selten.
Über all diese Druckzufälligkeiten, Plattenfehler, Abarten, usw. die teilweise noch nicht im Michel-Spezialkatalog aufgeführt sind, hat INFLA-Berlin im Jahre 1995 ein Nachdruck des Band Nr. 36 herausgebracht [1] [2].
mfg
erron
[1] https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Verlag/band-36.pdf?m=1349772010&
[2] https://www.infla-berlin.de/11_Buecher/Buecher.php
Am: 06.11.2023 12:44:42
Gelesen: 25453
# 87
@ erron [#86]
Super, vielen Dank, da komme ich echt schon weiter. Da ich noch ein paar mehr im Bereich Infla Besonderheiten habe, wäre eine Anschaffung zu überlegen. Die Sammlung, die ich übernommen habe lag 40 Jahre im Schrank. Da hatte der ehemalige Sammler wohl noch keine passende Literatur.
Beste Grüße
Dieter
Am: 31.05.2024 11:23:10
Gelesen: 23082
# 88
Deutsches Reich, Mi-Nr. 70 oder 85
Auf 2 Marken des 5 Pf-Wertes habe ich diese Auffälligkeit gefunden:
Bei dieser Marke ist das C von REICH oben gebrochen. Der untere Bogen zeigt eine Einkerbung, die auf dem C von DEUTSCHES nicht vorhanden ist.
Auf der 2. Marke ist die gleiche Einkerbung vorhanden, diesmal aber auf dem C von DEUTSCHES
Ob die Mi-Nr. 70 oder 85 betroffen ist, kann ich nicht sagen, weil die Marken auf Belegen kleben und ich das Wasserzeichen nicht bestimmen kann.
Mit philatelistischem Gruß
Henry
Bei dieser Marke ist das C von REICH oben gebrochen. Der untere Bogen zeigt eine Einkerbung, die auf dem C von DEUTSCHES nicht vorhanden ist.
Auf der 2. Marke ist die gleiche Einkerbung vorhanden, diesmal aber auf dem C von DEUTSCHES
Ob die Mi-Nr. 70 oder 85 betroffen ist, kann ich nicht sagen, weil die Marken auf Belegen kleben und ich das Wasserzeichen nicht bestimmen kann.
Mit philatelistischem Gruß
Henry
Am: 12.09.2024 15:51:17
Gelesen: 21561
# 89
Hallo Allerseits,
im Schantl Plattenfehler Katalog Deutsches Reich ist unter anderem eine MiNr. 768 f 20, "(gebogener) brauner Strich durch die Marke (im linken Bereich)" gelistet. Diese Marke liegt mir nicht vor, aber ich zeige hier 3 Marken, bei denen ebenfalls gebogene Striche im Markenbild vorhanden sind:
Die Linien sind alle gerastert, so dass sie zu dem Druckverfahren bei dieser Marke passen. Die Marken lassen sich aber zu keiner Einheit zusammenfügen.
Wenn Haare auf der Druckplatte liegen, können die dann beim drucken durch den Anpressdruck der Platte auf das Papier aussehen wie eine gerasterte Linie? Wenn nicht, dann müsste es sich ja wohl um Plattenfehler handeln.
Bin gespannt auf eure Meinungen.
Gruß
Michael
Die Linien sind alle gerastert, so dass sie zu dem Druckverfahren bei dieser Marke passen. Die Marken lassen sich aber zu keiner Einheit zusammenfügen.
Wenn Haare auf der Druckplatte liegen, können die dann beim drucken durch den Anpressdruck der Platte auf das Papier aussehen wie eine gerasterte Linie? Wenn nicht, dann müsste es sich ja wohl um Plattenfehler handeln.
Bin gespannt auf eure Meinungen.
Gruß
Michael
Am: 21.09.2024 21:14:56
Gelesen: 21291
# 90
Einen schönen guten Abend,
ich habe unter meinen Marken folgendes Exemplar der Mi Nr. 53 gefunden. Handelt es sich hierbei um eine Druckzufälligkeit oder um einen Plattenfehler?
Vielen Dank im Voraus.
Beste Grüße
Göran


Am: 12.11.2024 10:51:17
Gelesen: 20906
# 91
Deutsches Reich MiNr. 32 (B?)
Hallo Allerseits,
bei dieser Marke fällt ein sehr deutlicher Fleck in Form einer "6" zwischen G und E von PFENNIGE auf:
Des weiteren ist ein Bruch in der Verzierung oben rechts erkennbar:
Ist dies als Plattenfehler bekannt oder handelt es sich hierbei (leider) nur um eine Druckzufälligkeit?
Gruß
Michael
Des weiteren ist ein Bruch in der Verzierung oben rechts erkennbar:
Ist dies als Plattenfehler bekannt oder handelt es sich hierbei (leider) nur um eine Druckzufälligkeit?
Gruß
Michael
Am: 16.11.2024 17:05:48
Gelesen: 20786
# 92
DR MiNr. 333A **
Hallo Allerseits,
diese Marke zeigt eine deutliche Einkerbung im oberen Teil des Bogens der 5:
Ist dieser Fehler bekannt? Die Beschreibung im Mi-Spez (bei mir 2023) für die DR MiNr. 333 AF III scheint nicht auf diese Einkerbung passend.
Gruß
Michael
Ist dieser Fehler bekannt? Die Beschreibung im Mi-Spez (bei mir 2023) für die DR MiNr. 333 AF III scheint nicht auf diese Einkerbung passend.
Gruß
Michael
Am: 16.11.2024 18:51:43
Gelesen: 20780
# 93
@ spain01 [#92]
Nein, ist nicht der Plattenfehler Nr 333 III vom Bogenfeld 59 aus der OPD Breslau.
Dieser PF III sieht so aus.
Aus meinem Archiv: Links die Endstufe und rechts die Anfangsstufe des PF.
Diese kleine Einkerbung bei deinen beiden Marken ist nicht aufgeführt im Infla Band Nr 36.
Eventuell eine Druckzufälligkeit.
mfg
erron
Aus meinem Archiv: Links die Endstufe und rechts die Anfangsstufe des PF.
Diese kleine Einkerbung bei deinen beiden Marken ist nicht aufgeführt im Infla Band Nr 36.
Eventuell eine Druckzufälligkeit.
mfg
erron
Am: 16.11.2024 19:28:53
Gelesen: 20774
# 94
@ erron [#93]
Danke für die Info.
Aber: die links gezeigte Marke stammt von einem 10-er Feld (10, 20, 30 etc) und kann somit nicht Feld 59 sein.
Gruß
Michael
Am: 16.11.2024 20:30:25
Gelesen: 20764
# 95
@ spain01 [#94]
Stimmt, ist ein 10er Feld. Aber so steht es auch im MiSp. Feld 59, OPD Breslau.
Habe nun mal genauer im Inflaband Nr 36 nachgeschaut. Da steht:
OPD Breslau
Platte 1a meist "5" mit Innenlücke, Feld 59
Platte 1b "5" rechts aussen mit kleiner Kerbe, Feld 59.
Platte 1c "5" rechts aussen mit kleiner Kerbe Feld 1 (59)
Platte 1d "5" angebrochen Feld 1 (59)
Bei OPD Leipzig
"5" beschädigte Fahne Feld 60
Bei OPD München
Platte 1b "5" rechts beschädigt Feld 13
Platte 1c "5" rechts beschädigt Feld 13 und 92
Meine Vermutung: Anscheinend haben die Autoren im Jahre 1940 im Band 36 bei der OPD Breslau diese Bogennummer 59 falsch angegeben ? und es wurde so übernommen.
Hier aus meinem Archiv der Befund der Marke mit dem rechten Seitenrand.
mfg
erron
mfg
erron
Am: 16.11.2024 20:42:46
Gelesen: 20761
# 96
@ erron [#95]
Danke für die ausführliche Info.
Könnte es sich bei meiner Marke demnach um die 1b/1c aus Breslau handeln? Von der Beschreibung her könnte das doch passen.
Gruß
Michael
Am: 16.11.2024 20:59:48
Gelesen: 20755
# 97
@ spain01 [#96]
Möglich ist es, dass die Marken aus den Platten 1b oder 1c sind. OPD Breslau
Wie ich schon geschrieben habe.
Dieser Band Nr 36 kam im Kriegsjahr 1940 heraus.
Seither ist die Forschung weiter.
Der verstorbene INFLA-Berlin Prüfer schrieb im Geleitwort zu diesem Band Nr 36 im Jahre 1995:
Auszug
"Nach so langer Zeit wissen wir, dass Änderungen und neue Erkenntnisse eingearbeitet werden müssen".
mfg
erron
Am: 19.11.2024 16:50:02
Gelesen: 20590
# 98
Hallo Allerseits,
heute bekam ich folgende Marke Deutsches Reich MiNr. 233:
Die Schrift unter dem Markenbild ist extrem nach unten bis in die Zähnung verschoben. Der normale Abstand beträgt etwa 2mm, hier sind es knapp 5mm, gemessen von dem oberen Ende der "4".
Passerverschiebungen kommen immer wieder bei Aufdruckmarken vor und sind in einem gewissen Rahmen nichts wirklich besonderes. Aber diese extreme Passerverschiebung halte ich für sehr bemerkenswert.
Gruß
Michael
Die Schrift unter dem Markenbild ist extrem nach unten bis in die Zähnung verschoben. Der normale Abstand beträgt etwa 2mm, hier sind es knapp 5mm, gemessen von dem oberen Ende der "4".
Passerverschiebungen kommen immer wieder bei Aufdruckmarken vor und sind in einem gewissen Rahmen nichts wirklich besonderes. Aber diese extreme Passerverschiebung halte ich für sehr bemerkenswert.
Gruß
Michael
Am: 19.11.2024 17:22:00
Gelesen: 20584
# 99
@ erron [#93]
Hallo erron,
entschuldige bitte, wenn ich mich als Infla-Laie zu deinem Beitrag äußere. Das sind zwei schöne Schadstellen. Nach meinem technischen Verständnis handelt es sich aber nicht um eine Vor- und eine Endstufe, sonderen möglicherweeise um zwei getrennte Erscheinungen. Grund meines Argwohns ist der schwarze Punkt, der bei beiden Marken vorkommt. Bei deiner "Vorstufe" liegt er ja ziemlich nahe an der Welle der 5, bei der "Endstufe aber weiter unten. Die Form ist dennoch relativ gleich. Bei einer schadhaften Verschiebung hätte sich die Form aber doch sicher auch verändern müssen. Ich lasse mich aber gerne belehren.
Mit philatelistischem Gruß
Henry
Am: 08.12.2024 10:28:46
Gelesen: 20245
# 100
Hi,
ich habe einige Briefmaken mit Angaben zu Plattenfehlern bekommen, welche offensichtlich nicht nach dem Michel zugeordnet wurden.
Unterhalb 2 Beispiele - 864 III sowie 885 IV - weiß jemand, nach welchem Katalog die Zuordnungen vorgenommen wurden und ob diese auch korrekt sind?
Danke und Grüße
Alexander

[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Plattenfehler"]

[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Plattenfehler"]
Am: 08.12.2024 12:37:26
Gelesen: 20220
# 101
Statt einer Antwort eine Verschiebung in den Bereich Druckzufälligkeiten - toll.
Dabei ginge es ja gerade um die Frage, ob es sich um einen Plattenfehler oder um eine Druckzufälligkeit handelt.
Druchzufälligkeiten haben jedenfalls normalerweise keine III oder IV in der Bezeichnung.
Michel hat ja kein Monopol auf die Katalogisierung von Plattenfehlern.
In Österreich gibt's diesbezüglich z.B. auch noch den ANK und den Gindl.
In Deutschland Schrage, Schantl und vermutlich noch weitere Kataloge, welche sich mit dem Thema Plattenfehler beschäftigen.
Grüße
Alexander
Am: 08.12.2024 12:40:55
Gelesen: 20220
# 102
@ alex11 [#100]
Ja mit den Michel-Nummern deutscher Marken in Verbindung mit römischen Ziffern muss man schon aufpassen, dass es sich wirklich auch um MICHEL-Plattenfehler handelt. Scheinbar ist es für manche Sammler, Händler und Autoren kein Problem die Michel-Nummer mit eigenen römischen Ziffern zu versehen und diese so als Plattenfehler verkaufsfördernd zu verkaufen oder auszugeben.
Also zumindest die 862 F 26 ist im kleinen Schantl-Katalog Deutsches Reich verzeichent. Und zwar auf Feld 26 und ohne Angabe der römischen Ziffer 864 III. 885 IV kenne ich nicht Das Bild ist auch nicht scharf genug.
Gruß Thomas
Am: 08.12.2024 18:48:40
Gelesen: 20159
# 103
@ tomato [#102]
Vielen Dank für Dein Feedback.
Zu 885 (IV):
Ich habe ein neues Bild gemacht.
Es führt eine 'Straße' vom oberen linken Rand bis zur Mütze.
Freundliche Grüße
Alexander
Am: 08.12.2024 19:37:49
Gelesen: 20148
# 104
@ alex11 [#103]
Einen Plattenfehler halte ich hier für möglich. Hier ein ebay-Angebot:
https://www.ebay.de/itm/235862425869
Da dürfte die 884 im Eckrand der gleiche Fehler sein. Siehe auch den weißen Punkt über Mütze bei beiden Marken.
Könnte evtl noch bei Philotax verzeichnet sein. Philotax schreibt aber keine zusätzlichen römischen Ziffern hinter der Michel-Nummer.
Gruß Thomas
Am: 08.12.2024 20:46:23
Gelesen: 20126
# 105
@ tomato [#104]
Nochmals danke für Dein Feedback.
Die Plattenfehlerforschung ist ja noch nicht abgeschlossen; immer wieder werden neue gefunden bzw. fallweise verlieren Plattenfehler auch ihren Status, aufgrund neuester Erkenntnisse.
Dazu kommt noch, dass Universalkataloge wie der Michel gar nicht den Platz haben, alle bekannten Plattenfehler zu listen und zu beschreiben, sondern sich auf eine gewisse Auswahl beschränken müssen.
So kennt z.B. Gindl bei einigen Werten der Bautenserie ab 1959 weit über 500 Plattenfehler/Marke.
Diese auch im Michel/ANK alle aufzunehmen würde diese beiden Kataloge wohl bis zur Unlesbarkeit aufblähen.
Am: 08.12.2024 23:18:32
Gelesen: 20099
# 106
@ alex11 [#100]
Guten Abend,
im Michel Deutschland-Spezial 2022, Band 1, sind die Mi.-Nr. 864 III und 885 IV nicht verzeichnet.
Allerdings "pflegt" Michel schon seit langem die "Unsitte", für Nebenbereiche von Sammelgebieten (z. B. Markenheftchen, Plattenfehler, Ganzsachen, Rollenmarken) "spezielle" Spezial-Kataloge herauszugeben.
So gibt es für 39.80 € den Katalog "Plattenfehler Deutsches Reich 1872-1945". Wann der herausgekommen ist, ist mir nicht bekannt (ich besitze keinen). Falls Du die Möglichkeit hast, in diesen reinzuschauen: Vielleicht wirst Du da fündig.
In dem, mir verliegenden Schantl-Plattenfehler-Katalog "Deutsches Reich, 1875 -1945, inkl. Dienstmarken", sind diese Plattenfehler nicht verzeichnet.
Moin, Gerd Lückert
Am: 09.12.2024 18:52:43
Gelesen: 20004
# 107
@ lueckel2010 [#106]
Hi,
ich finde das keine 'Unsitte', sondern den einzigen möglichen Weg, wenn Michel auch bei Plattenfehlern ein ernsthafter 'Player' sein will.
400 Seiten+ im normalen 'Deutschland bis 1945' für Plattenfehler extra wäre für die meisten wohl uninteressant und würde das Produkt sicher noch weiter verteuern.
Für echte Plattenfehler-Freaks hingegen sind 40 € wohl ok - wenn die Quantität und Qualität dieses Spezialkataloges passt.
Und da haben sie ihr Sammelgebiet kompakt präsentiert, ohne den 100 Extrasachen, welche halt im Standardwerk mit dabei sind.
Am: 19.01.2025 12:31:03
Gelesen: 19543
# 108
Hallo,
ich habe auf einem Beleg eine Mischfrankatur aus 516 und 604 (leider leicht stockfleckig), wobei die 604 oben rechts an der Wertziffer "6" eine recht markant sichtbare "Ausbeulung" in das innere Oval der Wertziffer hat.
Hier evtl. sogar klarer erkennbar:
Plattenfehler oder Druckzufälligkeit (Putze?) (im Michel Spezial nicht erwähnt)?
[Redaktionell verschoben aus Plattenfehler in Druckzufälligkeiten, solange keine Katalogisierung oder kein Attest vorliegt]
Hier evtl. sogar klarer erkennbar:
Plattenfehler oder Druckzufälligkeit (Putze?) (im Michel Spezial nicht erwähnt)?
[Redaktionell verschoben aus Plattenfehler in Druckzufälligkeiten, solange keine Katalogisierung oder kein Attest vorliegt]
Am: 19.01.2025 19:11:39
Gelesen: 19504
# 109
DR MiNr. 760
Hallo Allerseits,
hier zeige ich eine Deutsches Reich MiNr. 760, postfrisch:
Auffallend sind hier die sehr deutlichen Flecken links neben TH von DIPHTHERIE:
Meiner Meinung nach handelt es sich dabei nicht um eine Druckzufälligkeit. Wäre schön, wenn sich durch Vorlage weiterer Marken mit dieser Auffälligkeit ein (potentieller) Plattenfehler bestätigen könnte.
Gruß
Michael
Auffallend sind hier die sehr deutlichen Flecken links neben TH von DIPHTHERIE:
Meiner Meinung nach handelt es sich dabei nicht um eine Druckzufälligkeit. Wäre schön, wenn sich durch Vorlage weiterer Marken mit dieser Auffälligkeit ein (potentieller) Plattenfehler bestätigen könnte.
Gruß
Michael
Am: 20.01.2025 23:15:14
Gelesen: 19489
# 110
Deutsches Reich, Druckzufälligkeiten
Da ich nichts "Passsendes" gefunden habe, stelle ich in einem neuen Thema ein waagerechtes Pärchen der Mi.-Nr. 122 vor:
Beide Marken weisen insbesondere an den Bildecken markante Druckmängel auf:
Frage an die Experten: Ist das "normal" und eventuell durch das Druckverfahren (Buchdruck der Urmarken) bedingt? Wer kann mich "aufklären"?
Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
Beide Marken weisen insbesondere an den Bildecken markante Druckmängel auf:
Frage an die Experten: Ist das "normal" und eventuell durch das Druckverfahren (Buchdruck der Urmarken) bedingt? Wer kann mich "aufklären"?
Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
Am: 25.01.2025 11:43:39
Gelesen: 19277
# 111
@ lueckel2010 [#110]
Ja das ist typisch für Buchdruck und als normal anzusehen durch zu viel Farbe. Solche Erscheinungen gibt es auch bei DDR-Marken wie Köpfe und Ulbricht.
Gruß Thomas
Am: 25.01.2025 13:17:27
Gelesen: 19267
# 112
@ tomato [#111]
Vielen Dank für die Info.
Wünsche ein schönes Wochenende. Moin, Gerd Lückert
Am: 07.02.2025 18:54:22
Gelesen: 19071
# 113
Hallo Allerseits,
handelt es sich hierbei um die DR MiNr. 204 PF II? Habe weder im Michel noch bei Schantl eine Abbildung gefunden:
Danke und Gruß
Michael
Danke und Gruß
Michael
Am: 07.02.2025 21:08:21
Gelesen: 19046
# 114
@ spain01 [#89]
Hallo Allerseits,
heute bekam ich eine weitere Deutsches Reich MiNr. 768 mit einer sehr deutlichen gebogenen Linie:
Diese habe ich oben an die im genannten Beitrag [#89] als erste gezeigte Marke gelegt:
Meiner Meinung nach passen beide Marken perfekt zueinander (die obere ist **, die untere *) und ergeben somit ein stimmiges Bild. Und man kann erkennen, dass sie aus verschiedenen Bögen stammen müssen, da die Zähnung nicht perfekt passt, es sich also nicht um ein getrenntes senkr. Paar handelt.
Ich möchte bei diesen "Auffälligkeiten" nicht von einer Druckzufälligkeit (z. B. ein Haar auf der Druckplatte) ausgehen, da die Linien gerastert sind. Aber wie lassen sich diese doch sehr auffälligen Linien erklären? Wer hat dafür eine plausible Erklärung?
Gruß
Michael
Diese habe ich oben an die im genannten Beitrag [#89] als erste gezeigte Marke gelegt:
Meiner Meinung nach passen beide Marken perfekt zueinander (die obere ist **, die untere *) und ergeben somit ein stimmiges Bild. Und man kann erkennen, dass sie aus verschiedenen Bögen stammen müssen, da die Zähnung nicht perfekt passt, es sich also nicht um ein getrenntes senkr. Paar handelt.
Ich möchte bei diesen "Auffälligkeiten" nicht von einer Druckzufälligkeit (z. B. ein Haar auf der Druckplatte) ausgehen, da die Linien gerastert sind. Aber wie lassen sich diese doch sehr auffälligen Linien erklären? Wer hat dafür eine plausible Erklärung?
Gruß
Michael
Am: 08.02.2025 08:52:52
Gelesen: 19041
# 115
Das ist nicht der PF - dies ist ein Druckzufall, evtl. Verschmutzung, da hat halt etwas nicht mitgedruckt. Ich empfehle Infla Bd. 79 anzuschaffen, da ist man auf dem neuesten Stand der Plattenfehlerforschung.
Am: 08.02.2025 12:07:11
Gelesen: 19021
# 116
@ Flieger [#115]
Danke für die Info!
[Beiträge [#114] bis [#116] redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Plattenfehler"]
Am: 08.02.2025 15:08:54
Gelesen: 18993
# 117
@ spain01 [#113]
Guten Tag, Michael,
in meinem "Schantl" wird die Mi.-Nr. 204 II auch dort als Plattenfehler bezeichnet (wie bei Michel auf Feld 19 einer Teilauflage) und sogar abgebildet:
Im Gegensatz zu Deiner Marke ist das C dort allerdings mit einer Art "Beule" verbunden. Deine Marke könnte daher eventuell eine Art Vorstufe der Mi.-Nr. 204 II sein?
Bei Michel gelten ja nun bestimmte Kriterien, die zu einer Neuaufnahme von Details in seinen Katalogen führen, z. B. müssen gleichartige "Plattenfehler" meines Wissens mehrfach vorgelegen haben, um diese "Ehre" zu erhalten. Diese Voraussetzung war vermutlich erfüllt, bevor eine Katalogisierung erfolgte.
Zwar kenne ich Infla Bd. 79 nicht, wenn dort aber neuere Erkenntnisse in Bezug auf die Mi.-Nr. 204 II veröffentlicht wurden,
- wäre es schön, wenn der Hinweisgeber [# 115] diese hier bekannt geben könnte und
- Michel gegebenenfalls streichen würde.
Abschließend möchte ich noch anmerken, dass hier wieder einmal etwas -meiner Meinung nach völlig unnötig- "verschoben" wurde, eine "Unsitte" (wie ich finde), die seit einiger Zeit immer mehr um sich greift.
Wünsche Dir ein schönes Wochenende und auch weiterhin viel Spaß am gemeinsamen Hobby! Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
Im Gegensatz zu Deiner Marke ist das C dort allerdings mit einer Art "Beule" verbunden. Deine Marke könnte daher eventuell eine Art Vorstufe der Mi.-Nr. 204 II sein?
Bei Michel gelten ja nun bestimmte Kriterien, die zu einer Neuaufnahme von Details in seinen Katalogen führen, z. B. müssen gleichartige "Plattenfehler" meines Wissens mehrfach vorgelegen haben, um diese "Ehre" zu erhalten. Diese Voraussetzung war vermutlich erfüllt, bevor eine Katalogisierung erfolgte.
Zwar kenne ich Infla Bd. 79 nicht, wenn dort aber neuere Erkenntnisse in Bezug auf die Mi.-Nr. 204 II veröffentlicht wurden,
- wäre es schön, wenn der Hinweisgeber [# 115] diese hier bekannt geben könnte und
- Michel gegebenenfalls streichen würde.
Abschließend möchte ich noch anmerken, dass hier wieder einmal etwas -meiner Meinung nach völlig unnötig- "verschoben" wurde, eine "Unsitte" (wie ich finde), die seit einiger Zeit immer mehr um sich greift.
Wünsche Dir ein schönes Wochenende und auch weiterhin viel Spaß am gemeinsamen Hobby! Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
Am: 22.02.2025 19:24:28
Gelesen: 18747
# 118
Hallo zusammen,
Minr. 582 (Eisenbahn) [leider mit nichtssagenden Maschinenstempeleinsatz] mit auffälliger Beschädigung des "a" von Eisenbahn, Buchstabe teils ausgefüllt. Anbei oben noch zum Vergleich das Druckbild einer regulären Marke.
Druckzufälligkeit?


Am: 29.06.2025 09:53:39
Gelesen: 14552
# 119
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich habe einen Briefmarken von Friedrich Ebert Mi. 421 mit Abart (Recht). Ich konnte weder bei Michel Spezial noch im Internet etwas finden. Vielleicht gibt es hier Experten, die mir helfen können.
Vielen Dank im Voraus.
LG
[Beitrag redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Plattenfehler"]
Vielen Dank im Voraus.
LG
[Beitrag redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Plattenfehler"]
Am: 01.07.2025 19:11:47
Gelesen: 14367
# 120
@ Coram [#119]
Hallo Coram,
was bezeichnest Du denn da als Abart.
Ich kann keine Unterschiede erkennen.
Versuch mal zu beschreiben, was Du da siehst bzw. meinst.
Herzliche Grüße
Gunther
Am: 01.07.2025 20:56:56
Gelesen: 14361
# 121
@Shinokuma
LG
LG
Am: 02.07.2025 10:55:53
Gelesen: 14296
# 122
Hallo,
ich vermute, da ist etwas zu viel Farbe auf die Marke gekommen. Zumindest eine dekorative Zufälligkeit.
Viele Grüße
Thomas
Am: 02.07.2025 13:58:38
Gelesen: 14277
# 123
Ich sehe noch einen Unterschied am Auge. Auf der linken Marke scheint es, als ob Ebert mit dem Auge "kneift", während rechts das Auge offen ist.
Gruß
Am: 09.07.2025 14:29:41
Gelesen: 14043
# 124
DR MiNr. 116I, 2x
Hallo Allerseits,
diese Marke zeigt zwei Abweichungen im Markenbild:
- grüne Linie/Kratzer in der Druckplatte links oben:
- waagerechte Verlängerung des rechten unteren Markenrandes in die Zähnung:
Bei dieser Marke von Feld 5 ist eine deutliche gebogene Linie/Kratzer in der Druckplatte im Oberrand erkennbar:
Zusätzlich befindet sich in der rechten oberen Ecke die spiegelverkehrte Plattennummer "5" (oder kopfstehende "2"?).
Gruß
Michael
- grüne Linie/Kratzer in der Druckplatte links oben:
- waagerechte Verlängerung des rechten unteren Markenrandes in die Zähnung:
Bei dieser Marke von Feld 5 ist eine deutliche gebogene Linie/Kratzer in der Druckplatte im Oberrand erkennbar:
Zusätzlich befindet sich in der rechten oberen Ecke die spiegelverkehrte Plattennummer "5" (oder kopfstehende "2"?).
Gruß
Michael
Am: 23.08.2025 13:59:22
Gelesen: 12735
# 125
Plattenfehler bei Deutsches Reich 801 A, Kratzer vor Stirn
Hallo,
mir liegt eine Freimarke 3 M MiNr. 801 A mit einem deutlichen Kratzer von der Stirn bis zum Rand der Marke vor.
Da die Marken im Stichtiefdruck hergestellt wurden, sieht es wie ein deutlicher Plattenfehler aus.
Leider habe ich bisher nur ein Stück finden können.
H.-D.Schlegel wollte somit den Plattenfehler nicht bestätigen.

Vielleicht hat ja ein anderer Sammler noch so ein Stück.
[Hinweis der Redaktion: Alles was nicht als Plattenfehler in einem der führenden Kataloge erfasst ist, steht bei Philaseiten unter Druckzufälligkeiten]

Vielleicht hat ja ein anderer Sammler noch so ein Stück.
[Hinweis der Redaktion: Alles was nicht als Plattenfehler in einem der führenden Kataloge erfasst ist, steht bei Philaseiten unter Druckzufälligkeiten]
Am: 18.11.2025 14:14:21
Gelesen: 10592
# 126
MiNr. 233
Bei dieser portorichtigen Mischfrankatur zeigt die linke Marke der MiNr. 233 eine deutliche Einkerbung am oberen Ende des f-Aufstriches.
Mit philatelistischem Gruß
Henry
Mit philatelistischem Gruß
Henry
Am: 14.12.2025 11:14:02
Gelesen: 9659
# 127
Heute zeige ich eine Mi 392x mit 2 Auffälligkeiten:
Unter dem Kinn ist ein weißer Fleck vorhanden, in dem noch ein winziger grüner Punkt erkennbar ist. Eine Papierbeschädigung liegt nicht vor. Einen Butzen schließe ich wegen der Form des Fleckes aus. Des weiteren ist rechts am Kragen ein weißer Keil festzustellen.
Mit philatelistischem Adventsgruß
Henry
Am: 13.01.2026 15:40:19
Gelesen: 8739
# 128
Da Deutsches Reich nicht mein Hauptsammelgebiet ist hier mal eine Frage an die Experten. Ich habe eine MiNr. 764 3 Pfg. Leipziger Frühjahrsmesse 1941 bei mir gefunden, die unter dem rechten oberen Ornament einen auffälligen braunen Fleck in Markenfarbe zeigt. Der mir vorliegende Schantl-Katalog (4. Aufl., 2003) weist zwar ähnliche Plattenfehler mit braunen Flecken aus, aber den von mir gefundenen leider nicht.
Weiß jemand ob es hier einfach eine schöne Druckzufälligkeit ist oder es sich um einen "echten" Plattenfehler bzw. Feldmerkmal handelt?


Am: 15.05.2026 17:28:00
Gelesen: 4404
# 129
Hallo Sammlerfreunde,
ich habe in meiner Sammlung die MiNr.: 269. Auffällig ist an der 200 Mark- , dass sie im Gegensatz zu den anderen Marken aus dem Satz, auffällig glänzt. Es scheint als wäre sie lackiert. Im Scan bekomme ich diesen Effekt leider nicht eingefangen. Es ist aber bei allen Referenzstücken so. Die anderen Werte sind matt wie eine Tageszeitung.
Kann jemand etwas dazu sagen?
Besten Dank und ein schönes Wochenende
Nicky
Am: 16.05.2026 06:36:37
Gelesen: 4318
# 130
Hallo Nicky,
es dürfte sich ziemlich sicher um einen Firnisdruck handeln, einfach zuviel Drucköl.
Gruß
Ralf
es dürfte sich ziemlich sicher um einen Firnisdruck handeln, einfach zuviel Drucköl.
Gruß
Ralf
Am: 16.05.2026 07:15:19
Gelesen: 4310
# 131
Guten Morgen,
vielen Dank für die Antwort.
Was nicht alles schief gehen kann, beim Briefmarken herstellen.
Hier habe ich gleich mal eine Frage dazu. Gib es eine Literatur o.ä., wo ich selbst mal solche Auffälligkeiten recherchieren kann? Also sowas wie ein Nachschlagewerk wo man schauen kann welche Ursache eine bestimmte Auffälligkeit haben kann.
Schönen Tag noch
Am: 18.06.2026 12:09:57
Gelesen: 2388
# 132
Freimarkenausgabe Bayern-Abschied Abarten
Hallo liebe Briefmarkensammler,
ich benötige hierzu eure Expertenmeinung:
Kann die Briefmarkenausgabe „Bayern-Abschied“ mit dem Aufdruck „Deutsches Reich“ (120, 10 Pfennig) als 120 DD mit doppeltem Aufdruck „Deutsches Reich“ eingestuft werden oder nicht?

Vielen Dank im Voraus

Vielen Dank im Voraus
Am: 19.06.2026 09:41:10
Gelesen: 2308
# 133
Hallo,
das D ist zwar links etwas verschmiert, aber ein Doppeldruck müsste bei allen Buchstaben erkennbar sein. Deswegen ist es kein DD.
Viele Grüße
Thomas
Am: 19.06.2026 17:44:07
Gelesen: 2263
# 134
Hallo,
vielen lieben Dank für die schnelle Rückmeldung!
Viele Grüße
Am: 20.06.2026 11:32:26
Gelesen: 2268
# 135
Reich Mi nr 543
Hallo zusammen,
ich bitte im voraus um Entschuldigung, wenn meine Frage komisch wäre. Ist hier nicht ein Druckfehler abgebildet ? Danke im voraus.
Grüße Alex
Am: 20.06.2026 12:43:22
Gelesen: 2218
# 136
@ dijatel [#135]
Hallo Alex,
hast Du Dir die Stelle unter einer Lupe angekuckt? Ich vermute, dass auf der Stirn etwas Papier fehlt.
Eine etwas weniger wahrscheinliche Vermutung wäre ein Fremdkörper auf dem Papier, der irgendwann einmal abgefallen ist.
Beste Grüsse!
Lars