Thema:
Deutsches Reich: Ganzsachen Postkarten
Als Start eine P 152 I, gelaufen am 10.12.1922 mit allerlei Zusatzfrankatur von Burkhardswalde nach Würschnitz.

Viele Grüße
Ingo
Hallo,
eine Karte aus Schwenningen vom 23.08.1924, lief als Luftpost mit Luftschiff Z.R.3 nach Chicago.
Gruß
Manne
Hallo,
anbei eine recht gewöhnliche Deutsches Reich P10 Ganzsache entwertet in Dresden 26.3.81 nach Oelsnitz.
Spannend an der Karte ist der rückseitige, komplett verschlüsselte Text.
Vielleicht kennt jemand aus der hiesigen Leserschaft den Schlüssel um den Text zu übersetzen. Muss ja äußerst geheim gewesen sein, was damals dem Fräulein Hedwig Hüttel mitgeteilt wurde.


Geheimnisvolle Grüße
philast
@ philast [#62]
Hallo Philast,
schau Dir einmal diese Karte aus meiner Sammlung an:

Auf meiner Karte wurde dieselbe Verschlüsselung benutzt, damit man sie nicht lesen kann. Das interessante ist, dass jetzt ein Karte in beide Richtungen vorhanden ist und somit beide Personen feststehen. Meine Karte geht an den Ingenieur Hans Wilke und kommt von Hedwig Hüttel. Deine Karte geht in die umgekehrte Richtung.
Der Text auf meiner Karte lautet:
Mein einzig geliebtes Herzeleben !
Ich sehne mich unendlich nach meinem süssen Hansel. Der Abschied hat mir manche Träne gekostet. Du musst’s ja fühlen, wie all mein Denken und Lieben nur einzig meinem geliebten Mannel gehört. Ich war diesen Morgen im Garten. Gestern konnte ich mein Herze dort noch küssen und an all die Bäume, die Deine liebe Hand berührt hatte, habe ich mein Gesicht gelehnt. Mit innigster unaussprechlicher Liebe meines goldigen süssen Hansels gedacht! Gestern war mir’s entsetzlich als ich ohne Dich wieder zurückkehren musste. Ich habe immer geweint, nun vollends als ich allein in’s Schlafzimmer ging. Am liebsten hätte ich mich gar nicht niedergelegt. Hast Du denn auch recht innig meiner gedacht? Ich habe fortwährend Deiner gedacht. Heut nachmittag geht’s nun wieder fort und leider auch ohne meinen Hansel. Morgen schreibe ich mehr. Sei tausendmal herzinnigst gegrüsst von deinem Dich über alles liebenden Frauchen. Grüsse von den Eltern.
Hier ist der entsprechende Schlüssel:

Deine Karte habe ich auch schon entschlüsselt. Es ist aber reichlich spät und ich werde den Text erst morgen einstellen.
Viele Grüße
Volkmar
@ philast [#62]
Hallo Philast,
es folgt der Text deiner Karte:
Theures Herzliebchen mein!
Deine Karte von gestern ist in einem eigenthümlichen Ton gehalten. Vielleicht war daran die Frau Kurz schuld. Meine liebe beste Heddy du bist durch deine Äusserungen mir wieder etwas bitter begegnet. Wie kannst Du nur so von mir denken? Wie kannst Du annehmen, dass nur die leiseste Spur von deinen erfundenen Ideen je in meinem Sinn auftauchen könnten. Nein mein Hedl derartige Anspielungen bringst du nicht wieder nicht wahr? Du musst von mir überzeugt sein dass ich stolz darauf war dich bei Schindlers vorstellen zu können. Ich bin in dieser Beziehung von dir so eingenommen dass ich viel mehr vertrauen zu dir habe als zu mir selbst. Hast denn Du von mir vielleicht einmal angenommen dass ich mich nicht nett benehmen würde? Ein solcher Gedanke ist mir vollständig neu. Hoffentlich hat mein Herzl sich nicht so böses darunter gedacht, also es sei dies als abgetan zu betrachten. Die junge Frau hat dir also sehr missfallen. Es ist wohl derselbe Genre wie Frau Vogel und noch schlimmer? Bei derartigen Frauen sind sicher auch die Männer etwas schuld.
Ach meine liebe theure Heddy mir ist schrecklich wehmütig ums Herz. Heut vor 8 Tagen waren wir auf der Tour nach Tir… Also ich muss dir folgen bis August nicht wahr? Von der Zeit an willst du mir dann folgen? Ich bin sehr gespannt darauf was mein Herzeleben von mir verlangen wird. Morgen mehr! Tausend herzinnige Grüsse und Küsse von deinem eigensten H.

In der vorletzten Zeile heißt es "Morgen mehr!". Die beiden Karten sind im Abstand von über 5 Monaten geschrieben. Es dürften also noch zahlreiche weitere Karten aus dieser Liebes-Korrespondenz existieren. Mal sehen, ob ich durch Zufall einmal eine für meine Sammlung von Hansel an Heddy finde.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#8]
Hallo,
herzlich Dank für die Entschlüsselung. Da wäre ich wohl nicht draufgekommen. Ist schon irgendwie spannend, auf welche Weise manche Korrespondenzen wieder zusammenfinden. Und dass wohl auch noch weitere existieren müssten.
Grüsse
philast
Deutsches Reich MiNr. P 8 Ib

06.06.1885 von Lübeck nach Wasa (SF). Was ist der Rechteckstempel 1z (nach Lothar Goedicke und Volkmar Werdermann
Die Bezeichnung der Poststempelformen) bedeutet? Der rückseitige Ellipsenstempel (1z) in COP. könnte privater Natur sein.
Glückauf!
Claus
@ mausbach1 [#8]
Hallo Claus,
ich denke, dass der Rechteckstempel aus Finnland ein Ankunftsstempel ist. Er kam damals auf vielen Belegen und nach verschiedenen Orten vor. Links steht "ANK", rechts das Datum.
Vielleicht kommt die Abkürzung vom schwedischen Wort Ankunft = ankomst. Hier ein Beispiel auf einer finnischen Inlandskarte nach Helsingfors:

Die Karte wird derzeit bei Delcampe.net angeboten. Suchbegriff bei Finnland 1856-1917 "ANK".
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#87]
Guten Morgen Volkmar,
vielen Dank für die erschöpfende Antwort.
Glückauf!
Claus
Von mir eine frühe Postkarte der Ausgabe von 1890 mit der Rahmentype a (von links: zwei dünne Striche, dann ein dicker Strich). Die Karte lief am 8. März 1894 von Strasburg in der Uckermark nach London, wo sie am 12.3.1894 eintraf, konnte dort aber nicht zugestellt werden, da der Empfänger nicht zu ermitteln war, und wurde deshalb nach Strasburg zurückgeschickt, wo sie am 25.3.1894 eintraf. Ein hübscher Irrläufer.

Mi. P 25/01
Viele Grüße
Ingo
Heute eine Karte P 141 I, gelaufen am 16.5.1921 von Bergkamen im Kreis Hamm nach Berlin. Die Frankatur betrug insgesamt 1,25 Mark, in Euro umgerechnet entspricht das in etwa dem heutigen Postkartenporto. Die Karte des Jahres 1921 wird zur Inflationszeit gezählt, heute scheint das alles ganz normal zu sein.

Viele Grüße
Ingo
Anbei Postkarten mit Wertaufdruck
EIN HALBER GROSCHEN
Postkarte von NEUSTADT IN HOLSTEIN nach Lübeck

Postkarte von OLL..... nach Lübeck

Grüße
Henrique
Weitere Postkarten mit Wertaufdruck
EIN HALBER GROSCHEN
Postkarte von Ürdingen nach Lemgo vom 14 Juli 1873
Rückseite mit Vordruck der W. J. M. Herberts


Postkarte von Lage nach Lemgo


Grüße
Henrique
Eine weitere Postkarte mit Wertaufdruck
EIN HALBER GROSCHEN
Postkarte von Minden nach Lemgo / 15.11.74

Grüße
Henrique
Zwei Postkarten mit Wertaufdruck
5 Pfennige
von BEUTHEN Oberschlesien nach Mainz

Aufgabe am 23.2.1877

Aufgabe am 2.2.1877
Grüße
Henrique
Postkarte (Antwort), Wertaufdruck 5 Pfennig
Nach oder innerhalb von BERLIN

Kein Datum, kein Stempel, Rückseite ohne Text
Grüße
Henrique
Eine weitere Postkarte mit Wertaufdruck
5 Pfennig

FRANKFURT nach MAINZ vom 26.4.1875
Grüße
Henrique
Liebe Sammlerfreunde,
ich habe eine Postkarte 5 "Pfennige" aus Leipzig nach Wolkenstein vom 3.12.1875. Mit der Punktlücke in der 4.Zeile ist es eine P5 I 02.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
eine Postkarte aus Leipzig vom 4.9.1894 nach (erst Leipzig) dann doch Dresden Altstadt. Ich konnte keine Punktlücken und kein Wasserzeichen finden. Ich gehe, wie auch schon der Vorbesitzer von einer P32 II aus.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Habe hier eine Ganzsache als Postkarte vom 31.03.1941 von Kiel nach Heiligenkirchen. Es dürfte sich um die P242/03 handeln die mit Tagesstempel gar nicht so schlecht bewertet ist. Sie wurde am 12.01.1941 in einer Serie von acht Postkarten zum Tag der Briefmarke herausgegeben.


Schönen Gruß
Sepp
Und noch eine Ganzsache als Postkarte vom 05.11.1892 von Kiel nach Seymour/Indiana/USA, Werteindruck 10 Pfennig, abgestempelt mit Bahnpost Kiel - Flensburg Zug Nr. 6 ?
Am 17.11.1892 in New York angekommen und gestempelt, daneben noch ein runder Stempel "PAID ALL" mit großem A. Am 18.11.1892 in Seymour angekommen.


Schönen Gruß
Sepp
Hier die P 208 Sonderpostkarte zugunsten der Deutschen Nothilfe vom 30.12.1928 von Dresden nach Obercarsdorf. Wertstempel 8 + 7 Pfennige.


Schönen Gruß
Sepp
@ Cantus [#26]
Hallo Ingo,
Bis auf den Zudruck (Rückantwort bezahlt.) ist das Kartenbild identisch mit der P 1
in meinem Katalog gibt es allerdings einen Unterschied zwischen P1/P2 und P3/P4 - die Umrandung.
Viele Grüße
Klaus
@ becker04 [#27]
Da hast du recht, das hatte ich übersehen.
Viele Grüße
Ingo
Hier die Auslandspostkarte P 227 I, 1940 portogerecht in die Schweiz geschickt und wohl auf dem Weg dorthin mit Zensurstempeln (?) versehen:


Schönen Abend,
Reinhard
Möchte hier zwei Postkarten zeigen, einmal die P239/01 zum Tag der Briefmarke 1939 mit Sonderstempel Kiel vom 08.01.1939

und einmal die P289 zum Tag der Briefmarke 1940 mit Sonderstempel Kiel vom 07.01.1940

Schönen Gruß
Sepp
Heute eine Luftpostkarte (P 168), auch tatsächlich mit Luftpost transportiert:


PS an die Redaktion: leider sind die Rubriken für "Ganzsachen Deutsches Reich" etwas unglücklcih strukturiert, im Thema "Deutsches Reich: Ganzsachen" sind ein Großteil der gezeigten Ganzsachen Postkarten. Vielleicht beide vereinigen?
Schöne Woche,
Reinhard
@ iholymoses [#31]
Hallo Reinhard,
so einfach vereinigen, das geht technisch heute leider nicht mehr. Bedauerlicherweise gibt es bei den Philaseiten eine größere Anzahl von Personen, denen ist eine klare Strukturierung bestimmter Bereiche, und insbesondere gilt das für den Ganzsachenbereich, völlig egal und sie nehmen es billigend in Kauf, dass das, was sie hochladen, entweder gar nicht zum Thema passt oder aber später von Sammlern bestimmter Themenkreise nicht mehr wiedergefunden werden kann, weil alles ein fürchterliches Durcheinander ist.
Ich möchte deren Aufschrei einmal erleben, wenn es parallel plötzlich nur noch so Themen gäbe wie "Deutsches Reich Briefmarken bis 1945". Da könnte man eine ganze Menge zusammenfassen und zum Schluss wäre auch kaum noch etwas auffindbar. Es ist so einfach, über "Philaseiten A bis Z" oder oben über die "Suche" bestimmte Themen zu finden, man muss nur bereit sein, ein wenig zu suchen, so wie ich das immer tue, wenn ich zu einem Thema will, das nicht gerade auf der Startseite zu sehen ist.
Wenn die Philaseiten ein kleines Forum wären mit einer begrenzten Anzahl von Beiträgen und zusätzlich einem Moderator, dessen einzige Aufgabe es wäre, falsch platzierte Beiträge zu verschieben oder Überschriften zu korrigieren, sobald neue Themen gegründet werden, könnte das Problem vermutlich verhindert werden, Richard ist aber aufgrund der Menge dazu nicht immer in der Lage.
Ich habe bei Österreich ähnliche Erfahrungen gemacht. Um zu verhindern, dass österreichische Ganzsachen alle nur im Thema "Österreich Ganzsachen" hochgeladen werden, habe ich verschiedene Themen gegründet, die sich auf einzelne Ganzsachenarten beziehen. Leider wurde das Allgemeinthema nicht gleichzeitig für weitere Beiträge gesperrt, so dass dort weiterhin fehlerhaft Beiträge hochgeladen werden konnten. Nur wenn man gewisse Sammler zwingt, sich an Ordnungsregeln zu halten, tun sie das auch. Das aber ist Sache des Admin oder von Moderatoren, soweit es welche gibt, ich als Sammler bin da außen vor.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#32]
Hallo Ingo,
man könnte hier auch alle Ganzsachen-Postkarten Beiträge aus dem Thema "DR Ganzsachen" rausziehen und in dieses Thema hier packen und dann die Überschrift zu "DR Ganzsachen Umschläge und Kartenbriefe" ändern, was anderes wird nämlich kaum übrigbleiben.
Leider sind gerade die Themen zu Ganzsachen des Deutschen Reiches ziemlich unübersichtlich - wenn ich den Begriff 'deutsches reich ganzsachen' suche, dann erscheinen 28 Treffer:
Deutsches Reich: Ganzsachen Postkarten
(?) (6/8) Deutsches Reich Kolonien Togo: Ganzsachen
Deutsches Reich: Wer kann die ex Ganzsachen PP 81 F04/08 echt gelaufen belegen ?
(?) (96/98) Deutsches Reich: Ganzsachen
Deutsches Reich: Ganzsachen bestimmen
Deutsches Reich Ganzsachenausschnitte
Deutsches Reich Ganzsachen für in Deutschland beschäftigten Ostarbeiter
(?) (27/28) Deutsches Reich: Privatganzsachen bestimmen
Deutsches Reich Privatganzsachen Umschläge
Deutsches Reich Ganzsachen Bildpostkarten
Deutsches Reich Ganzsachen Aufdruck Fälschungen
Deutsches Reich: Amtliche Ganzsachenpostkarten mit privatem Textzudruck
Belege bestmmen: Deutsches Reich Ganzsachen mit Wertstempel
Deutsches Reich: Postreiter Ganzsachen 1921 und 1922 ohne Zusatzfrankatur
(?) (52) Deutsches Reich: Privatganzsachen / Postkarten
Deutsches Reich Ganzsachen und deren Verwendung in der Schweiz
Deutsches Reich Ganzsachen-Postkarten: Entwertungen in 1873/1874/1875
(?) (1) Deutsches Reich Infla: Ganzsachen bestimmen
Deutsches Reich: Verwendung von Ganzsachenausschnitten auf Beleg
Deutsches Reich Ganzsachen-Ausschnitte: Verwendung in 1872 bis 1875
Wertschätzung Deutsches Reich Ganzsachen
Deutsches Reich Privatganzsachen mit Wertstempel Brustschild
Deutsches Reich: Plattenfehler auf Ganzsachen
(?) Deutsches Reich Ganzsachen: Farben bestimmen / echt oder falsch ?
Privatganzsachen Katalog Deutsches Reich: Welcher ist empfehlenswert ?
Deutsches Reich Infla: Ganzsachen Wertschätzung
Ganzsachen bewerten: Deutsches Reich
Deutsches Reich: Ganzsachen PK Mi. P 254 / Winterhilfswerk 1934/35
Da könnte einiges verschoben und vereinigt werden, aber das ist natürlich Arbeit und Aufwand.
Viele Grüße,
Reinhard
Hier eine P 312a/02 vom 10.04.1943 von Waldshut nach Küßnach. Es geht hier um eine Einladung zur Versammlung der Hebammen bei der Bohnenkaffee entsprechend der Anzahl der Geburten verkauft wurde. Der Aufdruck unten links vom Kohlenklau mit der Aufforderung Energie zu sparen ist aktueller denn je.


Schönen Gruß
Sepp
Antwortteil der P62 von 1902 vom 13.03.1907 von Granada/Spanien nach Berlin dort am 17.03.1907 angekommen. Absender war das Grand Hotel Washington. Die Postkarte mit Wertstempel rot 10 Pfennige wurde mit einer spanischen 10 Cent Marke auffrankiert, auf der König Alfons irgendwas auf der Lippe hat, ich gehe von einem Putzendruck aus, leider auf dem Scan nicht besonders zu sehen.
War das im internationalen Postverkehr vorgesehen, dass mit einer Marke des Ziellandes auffrankiert wurde, hatte das schon mal mit einer ungarischen Marke?



Schönen Gruß
Sepp
P 212/II vom 01.11.1931 mit grünem Wertstempel 8 Pfennige + 4 Pfennig für Nothilfe. Gelaufen am 23.11.1931 von Leinefelde nach Potsdam.

Schönen Gruß
Sepp
Hier eine etwas mitgenommene P 72 A mit Entwertung in PARIS 54 Av. MARCEAU:


War das so zulässig? Das ist ja keine Auslands-Antwortkarte gewesen.
Salut,
Reinhard
@ iholymoses [#37]
Hallo Reinhard,
wenn eine Doppelkarte unbeanstandet von Deutschland nach Frankreich gelaufen war, so musste der französische Postbeamte davon ausgehen, dass die anhängende Antwortkarte, die ihm jedoch gesondert, also von der Doppelkarte getrennt vorgelegt worden war, das erforderliche Rückporto enthielt, um sie unbeanstandet nach Deutschland zurückzuschicken. Es war mit Sicherheit nicht die Ausgabe eines Postbeamten in Paris nachzuprüfen, ob beim ursprünglichen absenden in Deutschland das erforderliche Porto nach Frankreich auf dem Frageteil enthalten war oder ob die Doppelkarte nur durch ein Versehen des deutschen Postbeamten unbeanstandet nach Frankreich befördert worden war.
Wäre beim Absenden der Karte in Deutschland die Unterfrankatur bemerkt worden und wäre dafür Nachporto fällig geworden, so wäre in dem Zusammenhang auch geprüft worden, ob auch auf der Antwortkarte bereits das gegebenenfalls erforderliche Rückporto, das natürlich mit den deutschen Abgangsporto identisch sein musste, vorhanden war.
Bei deiner Karte gehe ich einfach davon aus, dass die Doppelkarte versehentlich unbeanstandet durchgerutscht ist, auch Postbeamte sind Menschen mit Fehlern und so, wie auch heute manchmal unterfrankierte Sendungen nicht auffallen, so wird das damals auch gewesen sein.
Es gibt ja schließlich auch noch andere Beispiele für unkorrektes Verhalten von Postbeamten. So war es grundsätzlich nicht erlaubt, Doppelkarten, die korrekt ins Ausland gelaufen waren, am Antwortteil dranzulassen, wenn der Antwortteil zurückgeschickt werden sollte; Antwortteile waren grundsätzlich immer am Zielort abzutrennen und dann als Solokarte zurückzuschicken, aber dennoch sind viele Doppelkarten unbeanstandet zusammenhängend zurückgelaufen. Das mag mit dem Unwissen der Postbeamten im Zielland zusammenhängen oder mit deren Unaufmerksamkeit oder auch aus anderen Gründen geschehen sein, so wie bei meinem Beispiel. Wer wollte schließlich einen kaiserlichen Konsul zurechtweisen, nur weil der sich nicht an Postvorschriften hielt?
Hier ist eine P 27 I, am 6.10.1896 von Cöpenick ans deutsche Konsulat in Gibraltar gelaufen und dann als Doppelkarte am 12.10.1896 von Gibraltar wieder nach Cöpenick zurückbefördert worden. Und, wie der Poststempel von Gibraltar belegt, war das keine interne Behördenpost, sondern die Karte wurde regulär von der Post in Gibraltar bearbeitet und nach Deutschland zurückgeschickt.

Und nun die Rücksendung; wie man unschwer erkennen kann, hängt am Antwortteil noch der Frageteil dran.

Viele Grüße
Ingo
@ iholymoses [#37]
Ich denke das ist ein Fall von "Nachträglich entwertet".
MphG
Gerhard
@ Gerhard [#39]
Nein, das glaube ich nicht - denn die Karte ist nach Gera adressiert, nicht nach Paris.
Ich bin da eher bei Cantus' Erklärung [#38].
Viele Grüße,
Reinhard
Deutsches Reich Ganzsachenpostkarte Antwortteil P 229/I/A grüner Wertstempel Hindenburg 6 Pfennig, gelaufen am 04.02.1937 von Osterhofen nach Griesbach.


Schönen Gruß
Sepp
Ganzsachenpostkarte P133/II/02 Wertstempel 15 Pfennige braun Bayern P116 mit geteilten Balken und Zudruck 30 Pfennig Germania mit Druckjahr 20 unten rechts.

Schönen Gruß
Sepp
Ganzsachenpostkarte P263 v. 21.09.1936 Wertstempel 6 + 4 Pfennig Winterhilfswerk, links Foto zum Autobahnbau.

Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen.
eine Postkarte Bennigsen, an der Hannover-Altenbekener-Eisenbahn vom 09.07.1876. Die Karte hat Skribent zur Verfügung gestellt.

Wegen dieses Ortes und der möglichen Verwechslung mit Wennigsen, wurde bei der Reichsbahn im Fahrplan unser Ort über viele Jahre hinweg als "Kloster Wennigsen" bezeichnet.
Die Karte wurde in Steinkrug (heute Wennigser Gemeinde) geschrieben und nach Bennigsen gebracht, denn der dortige Bahnhof aber auch das Postamt lagen viel näher als Post und Bahnhof in Wennigsen.
Viele Grüße
Volkmar
Moin,
von mir eine späte P 213 F vom 24.02.1945 Berlin Charlottenburg in die Schweiz / Davos

Liebe Grüße
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg"]
Liebe Sammlerfreunde,
ein P1 aus Leipzig vom 26.08.1874 nach Interlaken in der Schweiz. Der Versand einer Postkarte in die Schweiz kostete damals einen Groschen. Die Postkarte zu einem 1/2 Groschen wurde mit einer MiNr.18 einem weiteren 1/2 Groschen zusätzlich frankiert.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Von mir eine Aufbrauchsausgabe von Bayern, genutzt im Deutschen Reich mit Aufdruck "Deutsches Reich", gelaufen am 14.3.1920 mit Zusatzfrankatur Bayern 180 von Leeder, einem Ort südwestlich von München, nach Kaufbeuren.

Mi. P 125
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#47]
Hallo Ingo,
ich lese 14. MAI 1920. Die Ganzsache mit Überdruck kam ja erst im April 1920 an die Postschalter. Übrigens ein schöner Beleg für die Bayerische Übergangszeit - im Mai und Juni 1920 durften die bayerischen Marken noch aufgebraucht werden und verloren erst ab 1.7.1920 ihre Gültigkeit.
Gruß Michael
Hallo,
auch von mir eine P 208 Sonderpostkarte zugunsten der Deutschen Nothilfe, gelaufen von Blaubeuren am 10.01.1929 nach Heidenheim an der Brenz.

Gruß
Manne
Hier 2 Ganzsachen Postkarten, einmal aus Breslau, einmal aus Frankfurt, beide ohne Zusatzfrankatur und deshalb in Stans (Schweiz) mit Nachporto belegt.
Liebe Grüße
10Parale
Hallo zusammen,
am 1.9.1938 wurde die nachfolgende Sonderkarte (MiNr P 272) mit der Abbildung der Burg Nürnberg zum Reichsparteitag 1938 veröffentlicht. Neben der Postkartengebühr von 6 Pf. wurde dabei ein Zuschlag von 19 Pf. erhoben.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Ich zeige hier die MiNr P 211 in der 1. Auflage, nix besonders - eine häufige Ganzsache:


Beim Datum des Stempels bin ich aber stutzig geworden:

Das ist ein Erstausgabetag-Stempel!
Von daher in meiner Sammlung dann doch mit einem Extra-Platz versehen.
Schöne Grüße,
Reinhard
@ iholymoses [#53]
Hallo,
und von mir die Auslandspostkarte P 214 von Berlin nach Beatenberg/Schweiz aus dem Jahre 1932.
Beste Grüße,
Uwe
Von mir gibt es eine Ganzsachenpostkarte nach Schweden:

Die verwendete P 153 I war für den Auslandsverkehr eigentlich nicht zugelassen, Grund war der Zusatzwertstempel 85 (Pfg.) in einer Rosette. Dieser entsprach nicht den Bestimmungen des Weltpostvereins. Dennoch wurde die Karte von Nordhausen (Neumark) nach Stockholm mit der inzwischen nötigen Zusatzfrankatur (Mi 149 a II, 161 und 178) am 23.4.1922 (PP 7) unbeanstandet befördert, der zusätzliche Wertstempel floss in das Gesamtporto in Höhe von 2,40 Mark mit ein. Neben der besseren 10 Pfg.-Marke mit Wasserzeichen Waffeln war der Beleg für mich natürlich wegen des verwendeten Kreisobersegmentstempels von besonderem Interesse.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Ganzsachenpostkarte P166 Antwortteil mit grünem Wertstempel 5 Pfennig Reichsadler und Zusatzfrankatur 3 Pfennig Michel Nr. 385, gelaufen am 01.09.1927 von Berlin nach Cottbus. Werbeaufkleber für Gerasch Edel Bohnerwachs.


Schönen Gruß
Sepp
Liebe Sammlerfreunde,
Ich zeige Euch hier eine Ansichtskarte, verschickt am 2. November 1915 nach Igstadt. Auf den ersten Blick handelt es sich nur um eine freundliche Ansichtskarte von einem Onkel an seine Nichten.
Postaufgabestempel
BERLIN W
2.11.15.9-10V(ormittags)
* 5 *
Anschrift
An die Geschwister
Rosi & Marta
Loewensberg
Igstadt
bei Wiesbaden
Text
Das nächste Mal
nehme ich Euch
beide mit hierher
Herz. Gruß
Onkel Julius
--
Was hier auffällt, ist dass Julius keine genaue Adresse (Vorderstraße 21) erwähnt. Igstadt ist aber so klein, dass die Karte auch ohne Straßennamen ankam.
"Loewensberg" (oder Löwensberg), "Rosi" (Rosa), und "Martha" sind Namen mit einer Jüdischen Herkunft. Auf der Webseite der Heimat- und Geschichtsverein Igstadt fand ich die folgenden Informationen:
"Um die Jahrhundertwende lebten ca. fünf jüdische Familien in Igstadt. Die Familien lebten vom Handel mit landwirtschaftlichen Produkten, beispiels weise als Milchhändler, Viehhändler, Getreide- und Futtermittelhändler. Der Heimatverein veröffentlichte im September 2014 die Publikation "Sie waren unsere Nachbarn. Geschichte und Schicksale jüdischer Familien aus Igstadt." [1]
In dieser Publikation finden wir auch Informationen über Julius Löwensberg und seine Nichten Rosa und Martha:
Onkel Julius
Julius war ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann. Gut ausgebildet, weltoff en und mehrsprachig, war er Teilhaber und Geschäftsführer in mehreren Unternehmen in Frankfurt. Als Familienmitglieder, auch die in Igstadt lebenden, zunehmend existentiell bedroht waren, kümmerte er sich als Bevollmächtigter um zahlreiche juristischen Belange, insbesondere um die Verkäufe des Besitzes. Er zeigte großen Familiensinn, ohne selbst eine eigene Familie gegründet zu haben. Gegen den Nazi-Terror war auch er machtlos. Seine Ausreisegenehmigung nach Chile konnte er nicht mehr nutzen. Onkel Julius wurde am 22.11.1941 deportiert und am 25.11.1941 im KZ Kowno ermordet.
Wir kennen die letzten Stunden von Julius:
„Die Frankfurter wurden, getrennt von den anderen Deportierten aus Berlin und München, in die Zellen des Fort IV gebracht und verbrachten dort die Nacht. Hinter den hohen Mauern des Forts (...) waren bereits große Gruben ausgehoben. (...) Die verantwortlichen Deutschen und Litauer ließen am nächsten Tag die Deportierten in einer Gruppe von 80 Leuten antreten. Sie ließen sie eine Art Frühsportübung im Hof des Forts durchführen und begannen schließlich, die Menschen im Dauerlauf aus dem Innenhof heraus zu den Gruben außen an der Mauer zu treiben. Als diese auseinanderzulaufen begannen, prügelte man sie in die Gruben hinein. Die meisten Opfer wurden, nachdem sie unten lagen, erschossen. Das Feuer kam aus Maschinengewehren, die auf den bewaldeten Hügeln oberhalb der Gruben versteckt waren. Aber auch diejenigen, die nicht gelaufen (...) waren, wurden (...) wo sie sich gerade befanden, erschossen. Von den Opfern, die bis zum letzten Moment getäuscht worden waren, hat niemand überlebt (...)“, schreibt Monica Kingreen. Ein Jahr später wurden alle Leichen von jüdischen Häftlingen aus dem Massengrab ausgegraben und unter größter Geheimhaltung verbrannt. Vermutlich war auch die Leiche von Julius dabei. Die Erschießungen von Kowno waren die erste vollständige, systematische Vernichtung eines ganzes Transportes. Auch die Menschen der Transporte aus Berlin und München wurden am 25. November erschossen; insgesamt waren es 2.934 Frauen, Männer und Kinder an diesem Tag.
Rosa und Martha Löwensberg
Wenn Onkel Julius diese Karte schrieb, waren die Kinder noch sehr jung. Rosa war 3 Jahre alt (geboren am 23. April 1912) und Martha war ein 1 Monate altes Baby (geboren am 26. September 1915). Der Text war also sehr ungewöhnlich für die Kinder. Vielleicht handelt es sich nach einem Besuch in Igstadt um eine scherzhaft gemeinte Einladung für später einmal. Onkel Julius hat das evt. beim Abschied an der dreijährigen Rosa versprochen. Wir wissen es einfach nicht und werden dieses Rätsel leider nicht mehr lösen können.
Rosa und Martha sind früh emigriert, Martha nach England/London und Rosa nach Israel.
[1] Siehe
https://www.igstadt-hgv.de/%C3%BCber-igstadt-von-a-z/j%C3%BCdische-familien/20-jahrhundert/#:~:text=Um%20die%20Jahrhundertwende%20lebten%20ca,Mainz%20so%20nahe%20gelegen%20sind.
Wenn jemand von Euch auch eine Ansichtskarte von Julius Loewensberg besitzt, dann höre ich es natürlich gerne!
Viele Grüße,
Emiel
Hallo zusammen,
eine Postkarte vom 16.09.1925 aus Viöl:

Da mir der Ort Viöl nicht sagte, musste ich erst einmal bei Wikipedia nachsehen:
Viöl (dänisch Fjolde, nordfriesisch Fjåål, niederdeutsch Viööl, jütländisch: Fjålj) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes. Die schleswig-holsteinische Raumordnung stuft die Gemeinde als Ländlichen Zentralort ein. Ende 2023 hatte der Ort 2261 Einwohner.
Viele Grüße
Volkmar
Deutsches Reich Infla P 148 plus Zusatzfrankaturen
Hallo,
ich habe in einer äusserst günstigen Sammlung eine Postkarte aus der Inflazeit gefunden.
'Dem umfangreichen Text nach empfinde ich diese als echt, eventuell Post unter Sammlern. Ist nicht mein Gebiet, obwohl ich Deutsches Reich sammle (einfach zu verwirrend).

Vielen Dank
@ suedhang [#60]
Solche Ganzsachen mit Zusatzfrankatur sind im Laufe der Inflationszeit recht häufig. Die steigenden Tarife machten die Zusatzfrankaturen auf den Ganzsachen notwendig. Gesucht sind die Stücke, bei denen zum einen noch das Wertzeichen zum Porto mit hinzugezählt wird, zum anderen die Zusatzfrankatur gegen Ende der Inflationszeit in der Nominale absurd hoch wurde.
Deine Postkarte ist portorichtig mit 25 Mark frankiert (Tarif ab 15.1.1923 - Postkarte Inland).
Beste Grüße!
Lars
Abgesehen vom Stockflecken oben links ein sehr attraktives Stück!
Der finanzielle Wert ist eher gering. Bei der Nr. 115 gibt es sechs verschiedene Farben und diverse Plattenfehler nach Michel und Schantl.
Ganz vielleicht ist da ja noch etwas Besseres versteckt.
Viele Grüße
Thomas
Vielen Dank!
[Beiträge [#60] bis [#63] redaktionell in dieses Hauptthema verschoben]
Liebe Sammlerfreunde,
eine P 120 A I als Postkarte im Leipziger Ortsverkehr vom 08.02.1921.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Ich habe meine Belegesammlung Deutsches Reich nicht nach Ganzsachen Einzelfrankaturen oder Mehrfachfrankaturen oder ähnlichem sortiert und aufgebaut, ich gehe da eher nach dem meiner Ansicht nach Besonderen der Belege soweit das möglich ist.
Habe nun einmal einige Ganzsachen Postkarten herausgesucht welche ich nach und nach zeigen werde, hoffe ihr habt Freude daran. :-)
Bildpostkarte P 164 mit dem Bild von Bad Mergentheim, am 11.6.1926 per Eilboten von Hamburg nach Kiel befördert worden. Warum der Ankunftsstempel von Kiel in rot abgeschlagen wurde weis ich leider nicht.
Grüße
Ganzsache P 248 zur Eröffnung des Reichstages in Potsdam
Die Karte ging von Heidelberg nach Freiburg im Breisgau Hauptpostlagernd.
Da die Karte nicht abgeholt wurde versah man sie mit dem L2
Nicht abgeholt ZURÜCK
Grüße
Ganzsache P63 2 Pfennig Germania mit Inschrift DEUTSCHES REICH
Die Karte ging von Berlin nach Plötzensee am 20.2.1903
Ab dem 1.4.1900 galt für diese Verbindung das ermäßigte Porto von 2 Pfennig für die Postkarte im Nachbarortsverkehr.
Grüße
dann mache ich hier eben den Alleinunterhalter, Ganzsache P 294 mit 6 Pfennig Wertstempel für eine Inlandspostkarte.
Verwendet am 23.10.1942 als Bedarfskarte von Berlin ins besetzte Dänemark, daher reichten die 6 Pfennig Gebühren aus. rote OKW Zensur, in der Form sicher nicht allzu häufig zu finden.
Grüße
Nach der P 294 aus 1942 geht es heute über 50 Jahre zurück zum 31.7.1886
Ganzsache 5 Pfennig auffrankiert mit satten 65 Pfennig für eine Karte per Nachnahme über 12,75 Mark von Müllheim in Baden nach Gondelsheim
Zu dieser Zeit gehörte die Nachnahme zur Fahrpost, nicht zur Briefpost. Daher setzt sich das Porto und die Gebühren wie folgt dar:
Je angefangene Mark der Nachnahme waren 2 Pfennig zu berechnen, immer nach oben auf einen Betrag der durch 5 teilbar ist aufzurunden.
12,75 Mark x 2 Pfennig = 26 Pfennig aufgerundet 30 Pfennig
Dazu kam die Entfernungsgebühr, in diesem Falle II.Zone über 10 Meilen, hier waren
40 Pfennig zu entrichten, was in der Summe die frankierten
70 Pfennig ergaben.
Grüße und eine angenehme Woche
@ Hansi [#71]
Moin Hansi,
tolle Karte, danke fürs Zeigen und die ausführliche Erklärung der Porto und Gebührenkonstellation!
Von mir eine P 313 II b auffrankiert mit Mi.Nr. 791 nach Schweden. Gestempelt Dresden den 14.12.1944.
Portogerecht: 15 Pfennig für die Postkarte ins Ausland und 10 Pfennig Luftpostzuschlag.
Propagandaspruch durch Luftpostaufkleber verdeckt.


Gruß Ulf
@ Dulfen1 [#72]
Aber immer gerne, freut mich dass die Stücke gefallen.
Weiter mache ich mit einer Postkarte von Hamburg nach Choluteca im Süden von Honduras vom 26.7.1932.
Gerichtet war die Karte an den Konsul Johannes Albert Franz Siercke der am 24.8.1876 in Hamburg geboren, bis zu seinem Tod im Jahre 1962 in Honduras lebte.
Grüße
Heute mal ein
Ersttagsstempel auf einer Ganzsache:

Diese recht häufige Ganzsache (P 213) zum 100jährigen Todestag von Goethe wurde am 1. März 1932 ausgegeben und an diesem Tag in MÖLKAU (einem Ortsteil von Leipzig) gelegenheits-entwertet.
Einen geruhsamen Abend wünscht
Reinhard
Als nächste Destination eine Karte am 27.9.1927 von Barmen nach Südafrika.
Leider kann ich die Sauklaue nicht im entferntesten entziffern.
Grüße
Ganzsache 5 Pfennig von Leipzig nach Großröhrsdorf 19.10.1944
Die 5 Pfennig waren gedacht für eine Postkarte im Ortsverkehr, da die Karte im Fernverkehr benutzt wurde waren 2 Pfennig Nachporto vom Empfänger erhoben worden, das doppelte des fehlenden Betrages.
Schöne Herbstgrüße
Heute dann wieder einmal ein Stück aus meiner Belegesammlung 1875-1945, diesmal gehe ich entgegen des vorherigen Beitrages um gut 46 Jahre zurück, aus der Diktatorenzeit in die Kaiserzeit.
Auslandsganzsache 10 Pfennig Krone Adler mit 25 Pfennig Zusatzfrankatur als Eilbotenkarte von Berlin nach Kopenhagen 7.5.1898
Auslandseilboten sind zu dieser Zeit sehr selten!
Grüße
Ein weiterer Sprung in die Weimarer Republik, am 29.11.1931 ging diese Karte von Bremen Horn nach Argentinien, in die drittgrößte Stadt von Argentinien, Rosario.
Gerichtet ist die Karte an den Bäcker der SS Nürnberg Fritz Lotz
Grüße
Sonderganzsache P 187 zur Reichs-Unfallverhütungs-Woche 1929
Karte ging per Eilboten von Wertheim nach Würzburg am 23.2.1929
Postkartengebühr betrug im Inland 8 Pfennig
Eilbotengebühr in den Ortsbestellbezirk 40 Pfennig
Grüße
@ iholymoses [#74]
Habe gerade festgestellt, dass ich die P 214 auch mit Ersttagsstempel habe - das hatte ich bislang gar nicht bemerkt:


Leider ist die Karte nicht portogerecht ins Ausland verwendet worden.
Schöne Grüße,
Reinhard
Heute wieder zurück aus der Weimarer Republik ins Kaiserreich
@ Hansi [#77]
Hier hatte ich eine sehr seltene Verwendung aus dem Zeitraum Krone und Adler vorgestellt, aber diese kann man noch steigern mit der gleichen Verwendung aber mit der Freimarkenausgabe PFENNIG.
In diesem Falle eine Auslandsganzsache 10 Pfennig P8 mit Zusatzfrankatur 25 Pfennig Nr.43 für eine Auslandspostkarte per Eilboten. Die Sendung ging von Alte Neustadt Magdeburg am 20.9.1881 nach Rotterdam in den Niederlanden.
Das Handbuch der Freimarkenausgabe Pfennig sieht das ähnlich wie ich auch und wertet die Kombination mit einem Zuschlag von 800 €
Grüße
Wohl meine letzte Karte in der Sammlung Bedarfsbelege 1875-1945, eigentlich auch etwas drüber.
Fragekarte P 302 von Frechen bei Köln nach Peissen in Schleswig Holstein
Karte wurde weit nach dem 2. Weltkrieg am 27.8.1945 verwendet und daher mit einer Nachgebühr von 9 Pfennig belegt.
Grüße
Guten Abend,
habe hier eine eher unspektakuläre Auslandspostkarte (P 10/01), aber ich kann die Adresse nicht gut entziffern bzw. nicht zuordnen:


Ich lese da (letzte zwei Zeilen):
Rippuka Halbstation
Brasek
Wo ist das?
Mit rätselhaften Grüßen,
Reinhard
am 21.3.1932 ging diese Karte von Sugenheim nach Südindien in die Palani Berge auf 2200 Meter Höhe nach Kodaikanal.
Absender war der Pfarrer Otto Ruprecht aus Krassolzheim, einem Weindorf bei Sugenheim das noch nicht einmal eine Poststelle hatte.
Die leichte überfrankatur der Karte nehme ich gerne in Kauf.
Grüße
Hallo Hansi,
eine schöne Karte mit interessantem Ziel.
Die Karte ist m.E. sogar portogerecht! Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht; mit der Portosenkung der Inlands-Postkarte von 8 Rpf auf 6 Rpf am 15.01.1932 wurden die bisherigen 8-Rpf-Ganzsachenkarten (und nur diese!) aufgebraucht und an den Postschaltern für 6 Rpf abgegeben (Quelle: Hinweis im Michel-Ganzsachenkatalog Deutschland).
Logischerweise wurde der Wertstempel dann auch nur noch für 6 Rpf angerechnet. Somit ist Deine Karte mit (berechneten) 15 Rpf korrekt für den Auslandsverkehr freigemacht.
viele Grüße,
Andreas
@ preussen362 [#85]
Das klingt plausibel, man lernt eben nie aus.
Vielen Dank für die Erklärung!
Grüße
Guten Tag,
sehr unscheinbar ist dieser Beleg, eine alte Karte aus Marburg nach London aus dem Jahr 1887

Die Karte war an den Photographen Charles Praetorius in London adressiert, nach meinem Wissen lebte dieser von 1818 bis 1900 und war Österreicher, welches auch den in deutsch gehaltenen Text sinnig macht. Praetorius war Mitglied der "Photographic Society of Great Britain" (Royal Photographic Society)

Professor von Sybel bittet auf dieser Karte den Photographen um Nutzungserlaubnis von dessen Bildern für eine Publikation. Ich ordne den Beleg Ludwig von Sybel zu, geboren 1846 in Marburg und 1929 ebendort verstorben. Er hat diverse Publikationen in Marburg verfasst. Ebenfalls gibt es in Marburg eine Sybelstraße, diese ist jedoch nach Heinrich von Sybel benannt, Historiker, der ab 1845 in Marburg wirkte und der Vater von Ludwig von Sybel war.
Ein unscheinbarer Beleg, der doch ein wenig Geschichte erzählt, die sich für mich jedoch nicht 100% verifizieren lässt.
Mit besten Grüßen Olaf
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Der unscheinbare Beleg"]
Der unscheinbare Beleg, damit kann ich auch dienen und es dürfte schwer werden eine identische Karte zu finden.
Aber der Reihe nach, Sonderganzsache P 193 zum Geburtstag von Freiherr vom Stein am 20.8.1931 von Remscheid nach Lintgen in Luxemburg.
Die als Inlandskarte gedachte Ganzsache wurde hier portogerecht als Auslands Postkarte zum Sondertarif von 8 Pfennig nach Luxemburg verwendet, der normale Tarif für Auslands Postkarten betrug zu der Zeit 15 Pfennig. Dieser Sonder Tarif galt vom 1.8.1927 bis zum 14.1.1932
Die Karte P 193 erschien am 10.8.1931 also bestand die Möglichkeit dieser Verwendung lediglich 5 Monate.
Schöne Grüße
Hallo zusammen,
hier eine Antwort-Ortspostkarte P 301 A, gelaufen innerhalb Berlins am 18.05.1942. Der Maschinenstempel BERLIN SW11 (UB ai) wirbt für die Ausstellung "Das Sowjet-Paradies".
Auch die Antwort des Professors an den Herrn Apotheker ist lesenswert.


"Das Sowjet-Paradies" hieß eine von der Reichspropagandaleitung der NSDAP vom 8. Mai 1942 bis 21. Juni 1942 im Berliner Lustgarten gezeigte Propagandaausstellung. Die Schau sollte laut Katalog „Armut, Elend, Verkommenheit und Not“ in der Sowjetunion zeigen, auf diese Art den Krieg gegen die Sowjetunion rechtfertigen und den Durchhaltewillen der deutschen Bevölkerung stärken. [nach Wikiwand]
Beste Grüße
Ulrich
Ich zeige heute die P 255 mit Maschinne-Sonderstempel BÜCKEBERG b HAMELN "Ernte=danktag":


Der Sonderstempel wird im Michel Ganzsachenkatalog mehr als sechsfach im Vergleich zu einer Bedarfsstempelung gewertet:

Ich erinnere an meine Frage aus [#83]: kann da jemand helfen? Vielen Dank!
Schöne Grüße,
Reinhard
@ iholymoses [#90]
Hallo Reinhard,
weiter oben steht baltische Bahn bei Dorpat - in der Gegend sollte also der gesuchte Ort liegen.
Gruß Michael
@ inflamicha [#91]
Ah, vielen Dank - das macht dann Sinn. Die "Baltische Eisenbahn" hat damals 2 Strecken bei Dopart betrieben [1]. Die "Halbstation Rippuka" war dann vermutlich irgendwo auf einer der Strecken [2][3]. Ich konnte diesen Ort bei google maps aber nicht näher verorten.
Aber das reicht mir, die Postkarte ging nach Estland!
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Baltische_Eisenbahn
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Tapa%E2%80%93Tartu
[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Tartu%E2%80%93Valga
@ iholymoses [#83]
@ iholymoses [#92]
Wenn man intensiver sucht findet man: Ripuka/Rippoka — Rittergut im Kirchspiel Laiuse/Lais, Kreis Tartumaa/Dorpat.
Eine Karte ist unten im Link zu finden.
Gruss
Martin
https://www.mois.ee/deutsch/kirchsp/laiuse.shtml
Ganzsachen Postkarte 5 Pfennige von Wernigerode nach Calbe an der Saale, entwertet mit L1 Wernigerode in antiqua und handschriftlicher Datumsangabe 24.8.78
Sehr ungewöhnliche Entwertung in der Pfennige Zeit.
Grüße
weiter geht es knapp 50 Jahre später, am 20.6.1930 mit einer Inselpostkarte aus Wittdün auf Amrum ins östliche Argentinien, nach Comodoro Rivadavia einer Hafenstadt an der Atlantikküste.
Grüße
Hallo zusammen,
von mir heute eine Ganzsachen-Postkarte P156 - genau vor 100 Jahren aufgegeben - aus Altenburg an die Thüringische Staatsbank Gera. Absender war die Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt Lingke & Co, Eingang bei der Bank in Gera am folgenden Tag.


MfG
Klaus
Servus an alle,
ich beschäftige mich gerade mal wieder mit den GA des DR, vorwiegend nach 23. Trotz diverser Literatur, Michel etc suche ich immer noch Angaben und/oder Bewertungen zu Ganzsachen-FDC des Deutschen Reich.
Hat einer hier im Forum zufällig eine Idee wo ich suchen könnte?
Gruß und Danke, Mimo.
@ Mimo [#97]
War der Beitrag nicht schon einmal hier zu lesen?
@ Hansi [#98]
Die Anfrage ist sichtbar wenn auf "Mimo" geklickt wird.
Bitte dort beantworten.
Schöne Grüsse, Richard
Sonderganzsache P 193 Freiherr vom Stein mit Zusatzfrankatur 200 Pfennig als Postkarte der 1. Südamerikafahrt mit dem Luftschiff Graf Zeppelin und Sonderflug bis Rio de Janeiro in Brasilien.
Dekorative Karte und ungewöhnliche Verwendung der Sonderganzsache.
Grüße
Heute eine Sonderpostkarte zugunsten der Deutschen Nothilfe mit Abbildung Reichspräsident von Hindenburg von München Justizpalast am 9.11.1932 per Einschreiben nach Würzburg mit 36 Pfennig exakt frankiert.
Zusatzfrankatur mit Nothilfe Marken aus dem Jahre 1932, Postkarte 6 Pfennig Einschreibegebühr 30 Pfennig
Schöne geruhsame Weihnachtstage
Nach einem knappen Jahr wieder eine Ergänzung, Ganzsache P1 aus Langenholzhausen nach Lemgo vom 4.2.1875. Entwertet mit einem K1 aus Preußenzeit (Feuser Pr. 1838A), zum Glück hat der Empfänger das Jahr vermerkt.


MfG
Klaus
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege bis 30.6.1906"]
Heute eine interessante Karte:


Das ist keine P 199 I, sondern die seltenere P 203 (mit 24,5 mm hohem Absendervermerk).
Versendet wurde sie im Dezember 1937, da war diese Karte allerdings schon seit fast 3,5 Jahren ungültig - daher die 9 (Pf) Nachporto.
Der Stempel ist aus MITTELGRÜNDAU (schreibt sich heute Mittel-Gründau [1]):

Hat jemand eine Idee, was da im unteren Stempelbogen steht? Ich nehme an, das ist irgendein ...HESSEN), obwohl ich sicher nur ...SEN) lesen kann.
Schöne Grüße,
Reinhard
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Mittel-Gr%C3%BCndau
@ iholymoses [#103]
Hallo Reinhard,
dort steht (OBERHESSEN). Du findest eine Karte mit dem Stempel bei Delcampe.net.
Viele Grüße
Volkmar
Ich bin immer auf der Suche nach selteneren Ortsstempeln und so bin ich auch auf diese Postkarte gestoßen. Die Karte als solche ist Massenware, aber der Stempel von Carwitz dürfte aus der Zeit um 1900 doch seltener anzutreffen sein.
Carwitz ist seit dem 1.1.1969 ein Ortsteil der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern, direkt an der Grenze zum Land Brandenburg. Carwitz ist heute ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Mi. P 50
Viele Grüße
Ingo
Liebe Sammlerfreunde,
eine P 18 I aus Hamburg nach Leipzig vom 31.08.1887. Der Werteindruck ist kaum noch zu erkennen. Ich gehe davon aus, dass die Farbe durch Licht vergilbt ist. Gibt es grundsätzlich zur Farbbeständigkeit des Werteindruckes (ich meine jetzt nicht nur von der P 18) Hinweise?
Das Marken und Belege nicht dem offenen Sonnenlicht ausgesetzt werden sollen, ist mir übrigens klar und auch zu eigen. Grundsätzlich sind bei mir alle Belege in einer Pergamintüte und kommen dann in eine gepufferte Archivbox der Firma Hans Schröder GmbH [1].
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[1]
https://archivbox.com/
Hier ein Exemplar, wo das Wertzeichen noch kräftig violett ist:

Es handel sich um die P 16 - die Zwischenausgabe mit dreizeiligem Wohnungsvermerk, aber nicht unterstrichener 3. Zeile und dem Druckdatum 287.
Schöner Stempel: HALLE (SAALE) 2. * c.
Viele Grüße, Reinhard
Hier etwas für die Porto-Experten - P 123 A mit schönem Stempel aus Auerbach im Vogtland:

Ich denke, das ist portogerecht - Postkarte als Drucksache kostete bis 1.7.1922 40 Pf. oder liege ich falsch?
Schöne Grüße,
Reinhard
In Arnstadt machte sich die heutige Ganzsache auf den Weg und erhielt am Zielort ihren KOS
KRANICHFELD / (ILM) / * a / 12.12.01


Grüße
Denis
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Kreisobersegmentstempel auf Belegen - Kreisstempel mit Segment oben"]
Ganzsachenpostkarte Michel P 312/04, gelaufen am 24.09.1943 von Fraustadt (heute Wschowa in Polen) nach Kaufbeuren.


Schönen Gruß
Sepp
@ iholymoses [#53]
Ich kann jetzt meinen eigenen Beleg noch toppen:


Der Text auf der Rückseite erklärt warum:
"Liebe Bitty!
Diese Karte ist besonders wertvoll, da sie am Tage vor ihrer öffentl. Ausgabe an der Post geschrieben [?] ist. Also heb sie gut auf zur Erinnerung an Stephan.
Mutter"
Der Stempel ist in der Tat vom 6.1.31 - 23-24 h !

Einen schönen Abend wünscht
Reinhard
Ganzsachenpostkarte P 157/I mit blauem Wertstempel Reichsadler 20 Pfennig, gelaufen am 30.09.1925 von Hörstel nach Groningen/Holland.


Schönen Gruß
Sepp
Die P1 haben wir hier schon mehrfach gesehen:

Aber diese hat ein gewisses Extra:

Eine Markierung zum Schneiden der Druckbögen.
Gibt es vermutlich öfters, ist hier aber meines Wissens noch nicht gezeigt worden.
Einen schönen Abend wünscht
Reinhard
Liebe Freunde,

eine Postkarte vom 28.10.1935 aus Krefeld nach Leipzig zeigt eine Entwertung, wie ich sie bislang noch nicht gesehen habe. Könnte es sein, dass da steht "In Crefeld 1 entwertet"? Der Verkäufer schrieb von "Nachentwertung", aber wenn es so heißt, wie ich es vermute, kann es ja als Entwertung im Ort keine Nachentwertung sein.
LG von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#114]
Könnte es sein, dass da steht "In Crefeld 1 entwertet"?
Ich kenne solch einen Handstempel aus Leipzig. ;-)
Gruß
Stefan
@ Stefan [#115]
Hallo Stefan,
du hast vermutlich recht - In Leipzig 1 entwertet lese ich auch. Danke für deine Hilfe!
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#116]
Nachfolgend als Ergänzung zur Entwertung auf deinem Beleg aus Beitrag [#114] - der "In Leipzig entwertet"-Handstempel aus Leipzig ebenfalls unvollständig abgeschlagen, dafür der Mittelteil lesbar:
Handstempel "In Leipzig entwertet" aus den 1930er Jahren als Briefstück
Ich habe diesen Handstempel auf Tauschtagen gelegentlich auf Belegen gesehen (ist allerdings nicht meine Baustelle = Sammelgebiet).
Gruß
Stefan
@ Stefan [#117]
Hallo Stefan,
vielen Dank - scheint ein nicht so häufiger Stempel zu sein und da ich ja nur 2 Ausgaben des Dt. Reichs sammle, bin ich sehr froh, überhaupt zeigen zu können.
LG,
Ralph
Ungelaufene Ganzsachenpostkarte P258 mit Wertstempel 15 + 10 Pfennig anläßlich der Olympischen Winterspiele in Garmisch Partenkirchen vom 6.-16 Februar 1936.

Schönen Gruß
Sepp
@ Hansi [#101]
Die P 215 kann ich auch mit Ersttagsstempel zeigen:


Der 1.10.1932 war der Erstausgabetag dieser GS.
Einen guten Start ins neue Jahr wünscht
Reinhard
Ich konnte kürzlich diese P 219 I erwerben; das ist die erste Hindenburg Auslandspostkarte, hier echt gelaufen nach England:

Leider sind das keine "digitalen" Schwärzungen, sondern da hat sich wohl schon damals jemand um die Anonymisierung gekümmert - sogar der Ortsteil vom Berlin-Stempel unten wurde übermalt:

Falls jemand den Stempel erkennt, gerne das Geheimnis lüften!
Schöne Grüße,
Reinhard
@ iholymoses [#121]
Hallo Reinhard,
es könnte KREUZBERG heißen.
Viele Grüße
Ingo
@ iholymoses [#121]
Hallo Reinhard,
dürfte NIKOLASSEE sein.
Gruß Michael
@ inflamicha [#123]
Danke - ja, das sollte passen, siehe Vergleichsstempel hier:
https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempelsuche_ort=BERLIN-+NIKOLASSEE+a
Viele Grüße,
Reinhard
Liebe Freunde,
eine Karte aus Hamburg nach Wandsbek-Tonndorf fand ich interessant, da sie 2 Stempel aufweist: Einen gewöhnlichen Werbestempel vom 7.12.1934 und einen Sonderstempel desselben Datums Leistungswoche Hamburg.

Frage: Wer stempelte zuerst und war das so in Ordnung/gewünscht?
LG von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#125]
An den Uhrzeitangaben sieht man es:
Die Uhrzeiteinstellung beim Sonderstempel ist 13 Uhr und der Maschinenstempel wurde auf 14-15 Uhr eingestellt.
Die zweite Stempelung ist da wohl eher ein Unfall, denn praktisch war sie ja nicht notwendig.
Viele Grüße
Thomas
Liebe Freunde,


heute mal reiner Bedarf vom 3.7.1936 im Rahmen einer Ortspostkarte aus Magdeburg. Diese hätte eigentlich 5 Rpf gekostet, aber solche Karten gab es nicht bei der Nothilfe, daher war man so nett und hat zu der 6 Rpf Variante gegriffen und der Spender hat mir damit eine Freude bereitet. Soviel zu Bedarf und Überfrankatur.
Den Text kann ich leider nicht lesen - sollte er interessant sein, wäre eine Transkription nett - muss aber nicht sein.
Allerdings waren die Marken und Postkarten der Nothilfe 1935 nur bis zum 30.6.1935 gültig - daher war es eine eigentlich überfrankierte, allerdings nicht mehr gültige Postkarte, die durchgeschlüpft ist. Dank an Gernesammler für die Eruierung der Gültigkeitsdaten.
Liebe Grüsse vom Ralph
@ bayern klassisch [#127]
Hallo Ralph,
schöne Karte, diese war bis 30.6.1936 gültig.
Gruß Rainer
@ bayern klassisch [#127]
Was hat das Stück mit dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945" zu tun?
Wie man eindeutig sieht handelt es sich bei dem gezeigten Stück um eine Ganzsache und nicht um eine Marke. Das Stück würde eher in eine Thema "Deutsches Reich Sonderkarten 1933 bis 1945" passen.
Gruss
Martin
@ Martin de Matin [#129]
Danke für den Hinweis - hatte ich nicht gefunden. Bitte nach dorthin umhängen, danke sehr!
[Beiträge [#127] bis [#130] redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
@ bayern klassisch [#127]
Hallo Ralph,
es sind zwar noch ein paar Lücken, aber einiges kann ich "übersetzen":
Herren
Tempel & Otto
Magdeburg
Kölnerstr. 9
Druxberge, den 2/7.36
Herren Tempel & Otto
Magdeburg
Ich benötige eiligst
4 1/l Fl. Weinbrand II
1 1/l Fl. Regensteiner
1 1/l Fl. Boonekamp
zu Gunsten(?) ?? Engel
??? ???
?? Körtge
Die Herren Tempel & Otto hatten in Magdeburg eine Likörfabrik, Weinbrennerei und Weingrosshandel. Einige Reklamemarken findest Du hier [1]
Die Karte wurde in Druxberge geschrieben (ca. 25 km westlich von Magdeburg). Dort hatte Karl Körtge einen Gasthof [2].
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Tempel_%26_Otto
Bei Ebay sind einige Rechnungen der Firma
[2]
https://www.abebooks.de/manuskripte-papierantiquitaeten/Ansichtskarte-Druxberge-Gasthof-Karl-K%C3%B6rtge-Geb%C3%A4udeansicht/31409292102/bd?srsltid=AfmBOorTTcd0m1xi8Cog78IUzkRTjSzxv-J7masg1AQvx3h_oMauoHS-
@ volkimal [#131]
Hallo Volkmar,
klasse, was du alles lesen kannst - ich hätte außer dem "Gruß" nichts lesen können.
LG,
Ralph
[Beiträge [#127] bis [#132] auf Wunsch von Forumschreibern und Stefan verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945]
Hallo zusammen,
ich hätte diese Beiträge lieber hierhin verschoben:
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=11216&CP=0&F=1
(Deutsches Reich: Ganzsachen Postkarten - da sind auch lauter Karten von 1933-45 dabei) statt ein neues Thema aufzumachen.
Danke und Gruß,
Reinhard
[Beiträge [#127] bis [#133] redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Ganzsachen Postkarten 1933 bis 1945" auf Wunsch von iholymoses (Reinhard)}