Thema:
Absenderfreistempel Frankit
Falls sich jemand die normale Tagespost ein bisschen interessanter gestalten möchte, nachfolgend eine Aufstellung der verschiedenen Präfix-Nummern der Frankit-Briefe.
Hier ein Beispiel eines Frankit-Freistempels mit einer Kennung beginnend mit dem Präfix '3D03'. Gezeigt ist nur ein Auschnitt; der Brief existiert selbstverständlich im Ganzen.

Vorkommende Nummern:
1D = Hersteller Neopost
1D02, 1D03, 1D05, 1D06, 1D07, 1D08, 1D09, 1D10, 1D14
2D = Hersteller Frama
2D02, 2D04, 2D06
3D = Hersteller Francotyp-Postalia
3D01, 3D02, 3D03, 3D04, 3D05, 3D06
4D = Pitney-Bowes
4D01, 4D02, 4D03, 4D04, 4D05, 4D06, 4D09
6D = Telefrank
6D01, 6D02, 6D03
Bei den Frankits, die ich gesehen habe, waren keine 2D und 6D dabei. Allerdings bekomme ich naturgemäss die amerikanischen Geschwister dieser neuen Freistempelart wesentlich häufiger in die Hand, als die deutschen Frankits. Das muss also nicht unbedingt bedeuten, dass die 2D und 6D die "selteneren" sind. Ferner habe ich bislang fast ausschliesslich Wertangaben im Format '0,00' gesehen, d.h. mit einer Stelle vor dem Komma. Nur bei den Frankitstempeln mit Kennung 4D habe ich sowohl 0,00 als auch 00,00 Wertangaben gesehen. Die weiteren zwei Stellen nach der Herstellerkennung identifizieren jeweils ein bestimmtes Maschinenmodell des Herstellers.
@ Henry [#153]
Ich habe auch einen '1D02'er gefunden, bei dem die Wertziffern einen ungewöhnlich grossen Abstand nach (und vor) dem Komma haben. Das scheint also kein maschinentypisches Phänomen zu sein, das nur bei einem Gerät vorkommt. Interessant sind vielleicht noch die möglichen postalischen Hinweise zu Sendungsarten. Hier z. B. "Infobrief, Entgelt bezahlt."

Weiss jemand, wie die quadratischen "Datenfelder" eigentlich heissen? Ich habe hier dafür den Begriff "2D (= two-dimensional) barcodes" gehört. Also zwei-dimensionale Balkencodierung?
@ Carolina Pegleg [#4]
Diese Datenfelder sind tatsächlich 2D-Codes, in unserem Fall ein sogenannter DataMatrix-Code. Weitere Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Strichcode unter 3.2.2. und
http://de.wikipedia.org/wiki/DataMatrix.
Hier noch ein Beispiel eines Neopost-Freistempels (1D06) aus Schwerin:

Beste Grüße,
Christoph
Zu dem Frankit-Sammeln hätte ich mal eine Frage:
Sind denn Belege, bei denen die PC-Freimachung NICHT auf dem Umschlag, sondern AUF DEM INHALT erscheint "sammelwürdig"?
Und wenn, was sammelt man denn da: DEN UMSCHLAG, den INHALT oder gar BEIDES?
@ happybaba [#6]
Die Frage lässt sich eigentlich ganz einfach beantworten. Das Kuvert ist immer bei Briefversand das eigentliche Sammelobjekt. Dazu gehören dann die Nachweise der Frankatur und Versendung. sind diese Merkmale nicht auf dem Kuvert, so gehören die Träger dieser Merkmale zu dem Kuvert. Also: Zusammen lassen, was zusammen gehört. Natürlich kann man die Inhalte, die nichts mit dem philatelistischen Nachweis zu tun haben, entfernen.
Teilweise bekommt man aber geheftete Inhalte, auf denen die Merkmale vorhanden sind. Diese gehefteten Träger werden von mir nicht zertrennt.
Das ist meine Meinung hierzu.
Mit philatelistischem Gruß
Henry
@ henry
Danke für deine Meinung.
Ist logisch nachvollziehbar.
Was ist mit dem Finanzamtbrief?
Dann also entweder Umschlag OHNE philatelistische Kennzeichen
ODER MIT der ersten Seite vom Inhalt, auf der das Frankit erscheint.
So meintest du das, oder?
Gruß
Wilfried
@ happybaba [#8]
Zur Verdeutlichung:
Umschlag alleine --> nur wenn mit allen vorhandenen philatelistischen Merkmalen versehen.
Umschlag mit Inhalt --> immer dann, wenn auf den Inhaltsseiten philatelistische Merkmale vorhanden sind. Vom Inhalt her reichen die Seiten, die die Merkmale tragen. Manchmal sind auf diesen Seiten aber auch sensible Daten. Da muss der Sammler dann entscheiden, ob er diese offen lassen will oder irgendwie abdeckt. Bitte nie ausschneiden!
Nur Inhalt --> ist Quatsch.
Mit philatelistischem Gruß
Henry
@ happybaba [#8]
Hallo Wilfried,
am besten ist es den Umschlag mit dem Original-Dokument zusammen aufzuheben.
Das können auch Belege vom Finanzamt oder der Bank sein, in 50 Jahren könnten es interessante und gesuchte Zeitdokumente sein.
Im Zweifel bleiben bei mir die Originale im Umschlag und Kopien gehen in die Buchhaltung. Das winzige Risiko dass bei einer Prüfung des Finanzamts nach dem Original gefragt wird gehe ich ein.
Schöne Grüsse, Richard
@ Carolina Pegleg [#152]
Einer direkt von der Quelle:

Serie: "4D06", Sonderzudruck "CeBIT März 2010"

Mit Belegkennung "000165" eines mir unbekannten Konsolidierers. Ideen ?
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#11]
Mit Belegkennung "000165" eines mir unbekannten Konsolidierers. Ideen ?
Ich tippe hier auf eine Genossenschaft, sprich einen Zusammenschluss mehrerer Absender von Briefen, die mit der gesamten Briefmenge versuchen, durch Konsolidierung Rabatte bei der Einlieferung ins DPAG-Briefzentrum zu bekommen.
Eine Konsolidierungsnummer K.... ist hierbei nicht notwendig.
Gruß
Pete
@ Pete [#12]
Nochmals Danke für diese Info Pete. Leider fand ich bisher keine "Regeln" zu dem Thema Postkonsolidierung und deren (Pflicht?) Kennzeichnungen.
Aber hier ein etwas "besonderer" FRANKIT einer Francotyp-Postalia Maschine, zeigt er doch statt des üblichen Standardeinsatzes ("Infobrief", "Entgelt bezahlt", "Einschreiben" etc.) unter der Datumszeile die für mich recht sinnlos erscheinende Buchstabenkombination "
ÈO".
Vermutlich eine Fehleinsetzung ? (PC-) Fehl-Programmierung ? Kann man bei diesen Geräten als Kunde bzw. Verwender diese Zeile überhaupt frei besetzen? Könnte man hier (zumindest theoretisch) etwa jede Art von "dummen Zeug" hinzufügen ?

Gerätenummer 3D01000757 ("Flecken Adelebsen", bei Göttingen)
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#13]
Leider fand ich bisher keine "Regeln" zu dem Thema Postkonsolidierung und deren (Pflicht?) Kennzeichnungen.
Ich fand bisher auch nichts wirklicb brauchbares zum Thema Kennzeichnungspflicht. Im nachfolgenden Link wird lediglich der Unterschied zwischen gewerblich tätigen Konsolidierern und Genossenschaften erklärt (pdf-Seite 10):
http://www.profiforms.de/filesdownload/SBS_DruckbeimDruckdienstleister.pdf
Aber hier ein etwas "besonderer" FRANKIT einer Francotyp-Postalia Maschine, zeigt er doch statt des üblichen Standardeinsatzes ("Infobrief", "Entgelt bezahlt", "Einschreiben" etc.) unter der Datumszeile die für mich recht sinnlos erscheinende Buchstabenkombination " ÈO".
Vermutlich eine Fehleinsetzung ? (PC-) Fehl-Programmierung ? Kann man bei diesen Geräten als Kunde bzw. Verwender diese Zeile überhaupt frei besetzen? Könnte man hier (zumindest theoretisch) etwa jede Art von "dummen Zeug" hinzufügen ?
"ÈO" ist mir auch unbekannt; bislang kannte ich an dieser Stelle lediglich Produktkennzeichnungen der DPAG, wie von dir bereits beschrieben. Ich möchte eine Fehlprogramierung nicht ausschließen. ;-)
Gruß
Pete
@ DL8AAM [#13]
Ich sehe diese Produktbezeichnung "EO" auch zum ersten Mal. In der Produktcode-Liste findet sich diese Bezeichnung nicht. Ich kann aber nicht sagen, ob die von mir eingesehene Liste (
http://www.neopost.de/fileadmin/redakteur/sonstige_pdf/Produktcodes2010_01.07.pdf ) auch den aktuellsten Stand aufzeigt. Mir erscheint es, als würde hier eine Fehlfunktion beim Drucken vorgelegen haben.
Mir ist auch nicht bekannt, dass die Zeile mit den Produktbezeichnungen (z.B. Entgelt bezahlt, Büchersendung, etc.) durch den Anwender manuell beeinflusst werden kann. Dann würden schon längst "Findige" auf diese Weise Ihre Werbebotschaften kundtun. Der Anwender kann eigentlich nur aus einer Liste das entsprechende Produkt auswählen. Diese Liste wird bei allen Maschinen online beim Portoladen oder bei der zeitlich vorgegebenen Kontrollverbindung über den DPAG-Server auf den neuesten Stand gebracht.
Grüße
Micha
@ curiositas [#15]
Micha,
besten Dank (auch für den Link!), es hätte mich auch wirklich gewundert, wenn diese Zeilen vom "findigen Kunden" in seiner Mitteilungswut eigenmächtig programmiert werden könnte. Ich tippe hier auf einen Programm(teil)absturz bzw. Software-Hickser, zumal da das E ja auch noch mit einem
Schmuck auf dem Kopf zu einem È aufgepeppt wurde. Diese Sonderzeichen kennen wir ja auch von "unerwartetetn Systemfehlern" oder aber auch bei alten DOS-Programmen bei Problemen mit Druckeransprachen. ;-)
Hier mal zwei Beispiele für korrekt gesetzte Produktbezeichnungen "Infobrief" & "Entgelt bezahlt", mit und ohne Zusatz einer Sendungsnummer

Pitney-Bowes FRANKIT (Gerätenummer 4D090005EA) der Firma Telenot (Aalen) und FRANKIT des Neopost Geräts 1D07000173 (Dannenberg Industrie-Versicherungsmakler GmbH, Planegg). Man beachte dabei die unterschiedliche Darstellung der Produktbezeichnungen der verschiedenen Hersteller bzw. Gerätetypen, u.a. die Buchstabenabstände weichen merklich voneinander ab.
Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#16]: >
Beispiel für (...) Produktbezeichnungen
FRANKIT-Franktur des Geräts "
4D0600089A" für einem Großbrief der PB Versicherungen (ein "Partner der Postbank") vom 04.01.11, mit Zusatzleistung
PREMIUMADRESS. Es fehlt ein eigentliches Kundeklischee (=Freiraum?), im Zusatzmodul wurde nochmals die Produktangabe und das für Premiumadress obligatorische "P" eingesetzt.
Der Präfix 4D06 identifiziert den Gerätetyp, ein DM 885i (=4D06) von Pitney Bowes (=4D).
Das PDF-Handbuch "Absenderfreistempel Typ E-39 FRANKIT, Handbuch und Katalog" von Michael Engelhardt, mit allen Gerätetypen und Abbildungen entsprechender Beispiele findet sich unter
http://www.fg-freistempel.de/typen.html
Das gezeigte Exemplar ist dort (Stand Mai 2010) aber noch nicht gelistet, analog übertragen müsste aber die Katalognummer E.39.4D06.P
werden. ;-)
Gruß
Thomas
@ curiositas [#15] >
Produktcode-Liste
Warensendung

Maschinen-Nr. "
3D06000499" der Firma TOP-Werbemittel aus 97456 Hambach
3D06: FRANCOTYP-POSTALIA, Modell "centormail"
Gruß
Thomas
Das Thema ist schon ein paar Tage "zu inaktiv", zur Reaktivierung:

FRANKIT Gerätenummer "4D060003D6" (4D06 = PITNEY BOWES Modell DM 885i) mit Kundenklischee ohne Angabe des eigentlichen Absenders "Karl-Wiedert-Allee 23 // 30625 Hannover".
Hinter dieser Postadresse verstecket sich die "TUI Deutschland". Warum die nicht zu ihren Namen stehen ist etwas unklar. Vielleicht will man nicht, dass der Kunde sofort sieht, dass hinter der - über einen Vermittler (in diesem Fall "Sonnenklar.tv) gebuchten - Reise von "1-2-FLY" eigentlich die TUI steht? Oder die TUI hat so viele Töchter, kann sich aber nur ein Kundenklischee leisten. ;-)
Interessant - es ist ja nicht wirklich zielführend jeden einzelnen FRANKIT Deutschlands hier vorstellen - ist der Zusatztext mit Postwerbung "Sicher und zuverlässig mit der Deutschen Post". Wirbt hier die TUI synergetisch für die DPAG?
Oder steckt da ggf. sogar wieder eine Art Hybridpost dahinter? D.h. die Post bzw. einer ihrer Töchter hat die Postsendung (aus einem von TUI zur Verfügung gestellten Datensatz) erzeugt, eingetütet und auch versandt. Eine Art höherwertiger FRANKIERSERVICE? Sind andere Kundenklischee-Einsätze dieses FRANKIT-Geräts bekannt?
Gruß
Thomas
and hey, whats about the FRANKIT online database project ? ;-))
Hallo Thomas,
ich werde einmal versuchen den Erfasser der Pitney Bowes-FRANKIT-Freistempel zu fragen, ob er etwas zu dem gezeigen Freistempel sagen bzw. weitere Abdrucke zu diesem Thema beitragen kann.
Zum Thema Freistempel-Datenbank, Asche auf mein Haupt, Leider bin ich noch vom Job abhängig und wie immer fehlt die Zeit. Es gibt aber schon Tests dazu und gerne gebe ich hier eine Info ab, sobald die ersten Testdaten online sind.
Grüße,
Micha
Hallo Thomas,
die Nachforschung zum Freistempel mit der Kennung 4D060003D6 ergibt keine weiteren erhellenden Erkenntnisse. Unser Sammlerfreund hat den gleichen Abdruck in seiner Aufstellung und kann zum Anwender auch keine weiteren Details nennen.
Gruß
Micha
@ DL8AAM [#11]
Nach der CeBIT 2010 hier nun der Einsatz für die CeBIT 2011. ;-)

Gerätenummer
4D06000C08
Gruß
Thomas
@ curiositas [#15]
Beispiel für (...) Produktbezeichnungen

Hier ein FRANKIT-Beispiel für eine für mich bisher erstmalig gesehene Produktbezeichnung "Infopost // Aufzahlung".
Infopostsendung (Premiumadress RETOURE) zu 00,29 Cent der Fa. Heinze aus 29205 Celle vom 10.06.2011, Gerätenummer 4D101C3B99.
Ich kenne bei Infopostsendungen den Begriff der
Aufzahlung auch nur im folgenden Zusammenhang "Erreichen Sie die jeweiligen Mindestmengen (50 Stück für den jeweilige Leitbereich) nicht, können Sie entsprechend aufzahlen." [1], wusste aber nicht, dass diese Art der Aufzahlung auch in der Franktur abgebildet wird.

Auszug aus der Produktbroschüre "Adressierte Werbesendungen: INFOPOST und INFOBRIEF National". [1]
Oder wird wir hier unter
Aufzahlung vieleicht etwas anderes gemeint? Wenn es sich beispielsweise um eine schwerere Infopostsendung handeln würde, z.B. Kompakt zu 22 Gramm käme ich auch auf 29 Cent, dieses "teurere" Porto wird aber nach meinem Verständis nicht unter dem Begriff Aufzahlung posttechnisch beschrieben... oder ? oder wurde hier nur ein falscher Zudruck aktiviert? Ideen ?
Gruß
Thomas
[1]:
http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/i/infopost/produktbroschuere_infopost_und_infobrief_national_20110101.pdf
@ DL8AAM [#23]
Hallo Thomas,
ganz ehrlich, ich kenne mich mit Portostufen nicht besonders gut aus. Folgendes kann ich anhand des FRANKIT-Abdruckes feststellen.
Der Nutzer der Maschine hat den Produktcode 3109 (Aufzahlung Infopost/Katalog-Kompakt) gewählt. Das kann ich beim Auslesen des Matrix-Codes feststellen. Laut der Produktbroschüre der DPAG kostet ein Infopost/Katalog-Kompakt 0,28 EUR. Der Brief scheint 22 bis 24 Gramm gewogen zu haben und fällt damit in die 2. Gewichtsstufe mit dem Porto von 0,29 EUR.
Ich gehe davon aus, dass der Versender die erforderliche Stückzahl für das Infopost-Porto nicht erreicht hatte, so dass eine Aufzahlung, wie von Dir beschrieben, fällig wurde.
Nach meinem Wissen muss bei einem Infopost-Versand eine Einlieferliste ausgefüllt und bei Auflieferung zur Post vorgelegt werden. Die Liste wird handschriftlich ausgefüllt und darauf wird auch die Aufzahlung bei nicht Erreichen der Mindeststückzahl errechnet.
Leistungsstarke Frankiermaschinen sind in der Lage diese Listen selbst zu generieren. Ich vermute die Maschine hat die fällige Aufzahlung, durch Eingabe von Parametern, erkannt und den Produktcode 3109 ermittelt, der den Zudruck "Infopost Aufzahlung" ausgelöst hat. Diese Fähigkeit besitzen mit Sicherheit nicht alle Maschinen.
Dieser Zudruck ist mir bisher nicht bekannt gewesen. Vielen Dank für dieses Fundstück.
Viele Grüße,
Micha
Heute hole ich das Thema mal wieder in den Vordergrund mit einem rätsel, das vielleicht gar keines ist.

Hier sind 2 Stempelungen mit der gleichen Maschinennummer, aber von verschiedenen Absendern.

Wieder ein Abschlag der gleichen Maschinennummer, diesmal ohne jede Absenderangabe.
Auf allen Belegen ist jeweils kein Hinweis auf einen Konsolidierer, der dahinterstecken könnte
Bei der Einzelabbildung ist zudem die 3. Null deformiert. Hier vermute ich, das die Maschinennummer über ein eigenes druckwerk aufgebracht wird, das an dieser Stelle geklemmt hat.
Ergänzend zu der Aufstellung auf Seite 1 habe ich zwischenzeitlich Maschinenkennungen gefunden, die mit 1D13 (Abb.) und 1D15 beginnen.
Mit forschendem Gruß
Henry

Hier reiche ich die Abbildung des 1D13-Abdruckes nach.
Henry
@ Henry [#26]
und dann auch einer mit der 1D15-Präfix ;-)

Henry, zu Deiner Frage aus [#25] gäbe es z.B. folgende Ideen (ohne in diesem speziellen Fall tiefer einzusteigen):
- Frankierservice eines örtlichen Privatpostdienstleisters (etc.)
- Mailing eines örtlichen "Lettershops", der im Kundenauftrag Werbung (Rechnungen, Anschreiben etc.) (ggf. auch ausdruckt und) versendet
- Konsolidierer ohne Kennzeichnung
Leider finde ich auch nirgendwo Informationen zu einer (eventuellen?) Kennzeichnungspflicht bei konsolidierten Sendungen, es gab mal "Ideen", dass u.U. vielleicht Konsolidierungsgenossenschaften (im Gegensatz zu gewinnortientierten Dienstleistern?) Sendungen nicht kennzeichnen müssten, aber "
nix genaues findet ma' nich". Falls mal jemand hierzu fundiertes Wissen hat, möge er sich doch bitte melden. Wir sollten ggf. einen philatelistischen Secret Service gründen, der diese Unternehmungen mit V-Leuten gezielt unterwandern lässt...hi. Anbieter aus dem Bereich des internationalen Remailings wären auch ideale Angriffspunkte...
how? Vielleicht solltet Ihr mal eure Jugendlich der örtlichen Jugendgruppe darauf ansetzen, dort eine Ausbildung zu beginnen ;-))
Gruß
Thomas
PS: Henry, bitte lade Deine FRANKITS in die Stempeldatenbank hoch. Für AFS/Frankits (etc.) wurde ja dort inzwischen auch eine eigene Fassungsmaske geschaffen. Gerade in den Fällen, in denen sich ein Gerät durch verschiedene Absender oder auch Kundenklischees auszeichnet, helfen diese Angabe
in der Masse um möglicherweise genauere Erkenntnisse zu gewinnen.
Wenn jedes Mitglied, auch die Nicht-AFS-Sammler (!!), seine täglichen 1-2 FRANKITs aus dem normalen Posteingang erfassen würden, sollte in absehbarer eine recht gute Datengrundlage entstehen...
@ Henry [#25]
Ergänzend zu Beitrag [#152] sind bisher belegt:
1D = Hersteller Neopost
1D01 bis 1D15
2D = Hersteller Frama
2D02, 2D04, 2D06
3D = Hersteller Francotyp-Postalia
3D01 bis 3D06
4D = Pitney-Bowes
4D01 bis 4D10
6D = Telefrank
6D01, 6D02, 6D03
Gruß
Pete
bin gerade dabei einige FRANKITs in die Datenbank einzugeben. Dabei fiel mir bei diesem Beleg die Freimachung auf.

Kann mir jemand die 0,58 EUR erklären? Sind die drei Cent mehr zum Normalbrief für eine extra Dienstleistung (hier ggf. die Premiumadress Retoure) oder ein Sonderpreis für eigentlich schwerere Sendungen oder ganz was anderes?
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#29]
du hast hier eine Infopostsendung vorliegen, die deutlich schwerer war als 20g. Das genaue Gewicht müsste man ausrechnen können. Als Ergebnis kommt dann der von dir genannte Betrag von 0,58 Euro heraus. Die Nutzung des Premiumadressservice der DPAG dürfte auch noch zusätzlich etwas kosten.
Gruß
Pete
@ sachsen-teufel [#31]
danke für die info! Vor allem die 1D16 war mir noch nicht bekannt; hier scheint es sich um ein neues Gerät zu handeln, welches ich bisher in den vorhandenen Posteingängen noch nicht gesehen habe :-)
Gruß
Pete
Guten Abend in die Runde,
vielleicht sammelt ja jemand "Halbe Frankit's" ?
Auffällig, daß immer exakt die untere "Hälfte" fehlt.
Zufall ? Kann jemand mehr dazu sagen ?
Gruß
Michael
@ sachsen-teufel [#33]
Wenn ich nicht ganz falsch liege, gibt es für die Matrix 2 Druckwerke (obere und untere Hälfte). Hier scheint das untere Druckwerk ausgefallen zu sein. Wenn man die Frankit-Stempel genau betrachtet, wird öfters eine leichte Verschiebung der beiden Hälften auffallen. Dann sind die beiden Druckwerke nicht genau aufeinander abgestimmt.
Mit philatelistischem Gruß
Henry
@ Henry [#34]
@ sachsen-teufel [#33]
Hallo Henry,
genau das wäre auch meine Vermutung gewesen - "technischer Defekt". Die Verschiebung kann man häufig beobachten.
Und an Michael: Gibt es auch Abdrucke, wo die obere Hälfte fehlt?
Habt ihr vielleicht auch eine Erklärung, wenn die Maschinenkennung fehlt?

Siehe auch:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/13739
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
An alle Interessierten,
hier sieht man, dass der gesamte Stempelabdruck von 2 Druckwerken hergestellt wird. Sowohl die Matrix, wie das Werbefeld ist verschoben. Zwischen oberer und unterer Hälfte besteht sogar ein feiner Spalt.
Mit philatelistischem gruß
Henry
@ Henry
Danke für deine Fehleranalyse [#34], also zwei getrennte Druckwerke (wußte ich nicht), was man wirklich gut auf deinem vorgestellten Stempel [#36] sieht.
@ Pommes [35]
Ich selbst habe in meiner Sammlung nicht einen Frankit, wo die obere Hälfte fehlt, habe ich auch sonst noch nirgendwo gesehen.
Zu deinem gezeigten Frankit mit fehlender Maschinenkennung: Kann ich auch nicht erklären, da fehlt das Fachwissen. Allerdings war mir die Frage auch Anlaß, mich mal im www etwas tiefgründiger über Frankiermaschinen bzw. Druckverfahren zu informieren, speziell dann zur Optimail 30, die ja deinen gezeigten Stempel "verursacht" hat. Kurz zusammengefaßt: Diese Maschine arbeitet im Thermotransferdruckverfahren (Stempelabbild glänzend), computerangesteuerte Heizpunkte lösen Farbe aus einer zwischen Druckkopf und Papier liegenden Thermotransferfolie (-band),die dann als Farb-Rasterpunkte auf das Papier übertragen werden und letztendlich das Stempelbild insgesamt gestalten (hoffentlich habe ich das richtig begriffen).
Vielleicht wurden ja bei deinem gezeigten Stempel die speziellen Heizpunkte, die für den Abdruck der Maschinenkennung zuständig sind, nicht angesteuert (Softwarefehler ...) ? Ist nur so eine Idee, hab auch keine andere.
Beste Sammlergrüße
Michael
@ Carolina Pegleg [#152]
@ Pete [#28]
An alle, zu den aufgeführten Gerätekennungen interessieren mich u.a. auch die zugehörigen Frankit-Gerätetypen. Im www findet man an verschiedenen Stellen vereinzelte Hinweise und Aussagen dazu, eine komplette Übersicht jedoch konnte ich noch nirgends finden. Wenn es da was geben sollte, wäre ich für einen Tip sehr dankbar.
Beste Sammlergrüße
Michael
@ sachsen-teufel [#38]
Zu den aufgeführten Gerätekennungen interessieren mich u.a. auch die zugehörigen Frankit-Gerätetypen. Im www findet man an verschiedenen Stellen vereinzelte Hinweise und Aussagen dazu, eine komplette Übersicht jedoch konnte ich noch nirgends finden. Wenn es da was geben sollte, wäre ich für einen Tip sehr dankbar.
Bis vor einigen Monaten gab es online eine Zusammenstellung auf der Internetseite der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel. leider wurde diese wieder aus dem Internet genommen:
http://www.fg-freistempel.de/
Vielleicht kann dir der Vorsitzende Engelhardt diese pdf-Datei per Email zukommen lassen (Anschrift im Impressum).
Auf der Internetseite exisitiert auch eine Freistempeldatenbank. Vielleicht wirst du auch hier fündig:
http://www.fg-freistempel.de/index.php?option=com_content&view=article&id=16&Itemid=21
Online exisitiert auch eine englischsprachige AFS-Datenbank. Hat jemand den Link parat? :-)
Gruß
Pete
@ Pete [#39]
Bis vor einigen Monaten gab es online eine Zusammenstellung auf der Internetseite der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel. Leider wurde diese wieder aus dem Internet genommen.
Habe ich mit Schreck vorhin auch bemerkt. Das File war auch eine gute Möglichkeit für die FRANKITter durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit, neue Interessenten für das FRANKIT-Sammeln anzusprechen. Aber leider weg. Ich verstehe nicht, warum viele unserer gut aufgestellten ARGEs so mauern und keine Infos an die normale Öffentlichkeit geben wollen. Meiner Meinung nach sind das alles verpasste Chancen. Nicht nur innerhalb der Philateslistenszene, sondern auch der "noch nicht interessierten" Öffentlichkeit gegenüber. So macher Normo tippt mal das Wort FRANKIT bei Google ein, wenn er mal bewusst über einen dieser Frankturen stolpert. Aber zum Glück habe ich das PDF noch gespeichert. ;-)
Online exisitiert auch eine englischsprachige AFS-Datenbank. Hat jemand den Link parat? :-)
Ja:
http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#40]
Hallo, unter dem nachfolgenden Link ist eine Aufstellung der FRANKIT-Kennungen mit einer Zuordnung der Maschinen zu finden:
http://www.jolschimke.de/2-d-barcode/die-neuen-absenderfreistempel-frankit.html
Beste Grüße,
Micha
@ Pete [#39]
@ DL8AAM [#40]
@ curiositas [#41]
Danke euch für eure Antworten. Der Internetauftritt von Jürgen Olschimke gefällt mir gut, ist sehr informativ. Die dort gezeigte Aufstellung der Frankit-Kennungen mit Maschinenzuordnung ist eine sehr gute Basis, läßt aber noch Fragen offen, besonders bei den PB-Geräten. Ich werde diesbezüglich mal Kontakt mit Jürgen Olschimke aufnehmen.
Einen schönen philatelistischen Abend noch !
Michael
@ Henry [#36]
Stempelabdruck von 2 Druckwerken hergestellt wird. Sowohl die Matrix, wie das Werbefeld ist verschoben. Zwischen oberer und unterer Hälfte besteht sogar ein feiner Spalt.
Mir ist Ende letzte Woche ein mymail-Gerät von Francotyp-Postalia in die Hände gefallen und konnte deshalb ein wenig mit so einem Gerät rumspielen.
Um den beschriebenen Rechts-Links-Versatz der beiden Druckbereiche auszugleichen, kann man sich aus dem Menue einen Testdruck über den Punkt "Kartousche justieren" abrufen. Man kann dann an Hand der benummerten horizontalen und vertikalen Linien 1 bis 9 eine eventuelle Verschiebung gut erkennen. Das Gerät fragt dann im Nachgang, welche der Nummern am besten zusammenpassen. Nach der Eingabe dieser Nummer wird das Druckwerk dann wieder aufeinander angepasst. Anschließend wird zur Kontrolle ein
normaler Testausdruck erzeugt. Geht super einfach, selbsterklärend auch ohne Handbuch, dauert keine Minute. Ein so großer und nicht korrigierter Versatz, wie in Deinem Beispiel gezeigt, ist ein echtes Aushängeschild für eine "
gut" mitdenkende, motivierte Poststelle.

Links: Ausdruck "Kartousche justieren", rechts der
normale Testausdruck. Gerät "mymail", Gerätenummer "
3D0100030F", Software-Typ "DEU", Software-Version "F 1.22"
Gruß
Thomas
Hallo an die Interessierten,
nach so vielen Besonderheiten möchte ich noch eine weitere "in die Runde werfen".
Bei diesem AFS wurde in der Matrix "MUSTER" gedruckt und die Wertangabe "geixxxt" (durchkreuzt). Ich denke nicht, dass das XXX für x-rated steht; vor allem bei einem akademischen Lehrkrankenhaus ;-) . Was man allerdings sagen kann, ist, dass der Brief durch das Privatpostunternehmen den City-Brief-Kurier befördert wurde. Vermutlich aus fiskalischen Gründen (Postausgangszahlen erfassen) wurde dennoch der AFS mit der Kennung Francotyp-Postalia 3D04000A9F aufgebracht.
Der Aufdruck passt vermutlich zum vorstehenden Beitrag von Thomas, nur dass es sich nicht um einen Testausdruck handelt, sondern um einen Ausdruck, bei dem die DP AG keine Gebühren beanspruchen kann.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#44]
es handelt sich exakt um einen Testausdruck. Vielleicht hat man die Maschine für den Aufdruck der Absenderangabe oder das Zählen der Sendungen verwandt?!
Viele Grüße
Nachtreter
@ Nachtreter [#45]
Wird wohl nur die Absenderangabe sein, sonst wäre eine Zählziffer mit abgedruckt!
Gruß, T1000er
@ Pommes [#44]
Hallo Thomas,
meine Gedanken dazu: Es handelt sich unzweifelhaft um einen Probedruck (MUSTER in Matrix, Portostufe durchge"x"t). Lt. Betriebsanleitung der ultimail 30, die ja für die Kennung 3D04 "verantwortlich" ist, werden Probedrucke nicht in den Postregistern erfaßt. Somit wird m.E. auch dieser Ausdruck nicht in die Postausgangszählung einbezogen. Das Frankit-Probedrucke nicht an die DPAG übergeben werden dürfen, ist bekannt.
Spekulieren könnte man jetzt noch, wie und warum dieser "Probedruck-Brief" in die Hände des Briefdiestleisters "geraten" ist (wo doch der Frankiergerät-Anwender eigentlich bei der DPAG einliefern will).
Gruß
Michael
@ sachsen-teufel [#47] und die Vorredner
Danke für Eure Reaktionen. Wenn die Briefe mit Probedruck nicht bei der Postausgangszählung erfasst werden, fällt diese Variante wohl weg. Vielleicht sollte tatsächlich nur der Absender kenntlich gemacht werden.
Warum der Brief mit Privatpost verschickt wurde, könnte daran liegen, dass für das Zustellgebiet des City-Brief-Kurier die kostengünstigere Variante verwendet wird und überall wo der Private nicht zustellt, wird dann doch per DP AG versandt. Andere Private stellen ja auch über die Post zu.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#48]
Wenn die Briefe mit Probedruck nicht bei der Postausgangszählung erfasst werden, fällt diese Variante wohl weg. Vielleicht sollte tatsächlich nur der Absender kenntlich gemacht werden.
Durch die Muster-Frankierung mittels Frankit wurde der Absender der Sendung und das normalerweise entsprechende Einlieferungsdatum bei dem Unternehmen City-Brief-Kurier Halle deutlich. Bei abweichenden Daten sollte überprüft werden, ob der Postmitbewerber mit dem Datum der (geplanten) Zustellung frankiert.
Die Sendungskennzeichnung durch Absenderfreistempel ist m.E. nach nicht häufig und wird nur im Einzelfall durch einen Absender durchgeführt. Mir sind aus den letzten sechs Jahren trotz der Durchsicht mehrerer 100.000 Belege (Post und Privatpost) bisher vielleicht ein halbes Dutzend (oder doch etwa ein Dutzend?) verschiedener Absender bekannt, die mittels Absenderfreistempel zusätzlich zum Postmitbewerber gestempelt haben. Dadurch entsteht wie in diesem Fall ein interessanter Beleg. :-)
Zu dem in Beitrag [#48] gezeigten Frankit 1D05000321:
Der Frankit stammt von der PIN-Niederlassung Langenfeld, ehm. (PIN) West Mail GmbH & Co. KG. Die Niederlassung PIN Langenfeld war zu Zeiten der PIN Group für die Zustellung in den Postleitbereichen 40 (Großraum Düsseldorf), 41 (Großraum Neuss/Viersen/Mönchen-Gladbach), 42 (Großraum Wuppertal), teils 47 (linker Niederrhein bis rauf nach Kleve), 50-51 (Großraum Köln und Umgebung) sowie 53 (Großraum Bonn) zuständig. Es existierten noch zwei weitere Töchter von West Mail, die für weite Teile des Bundeslandes Rheinland-Pfalz zuständig waren.
Das bisher jüngste mir vorliegende Datum dieses Frankit aus Langenfeld datiert von Anfang März 2008 (auf einer Rechnung, die an einen Kunden ging). PIN Langenfeld selbst ging im Zuge der PIN-Pleite zum 29.02.2008 in Konkurs.
Gruß
Pete
@ Pete [#49]
Hallo Pete,
interessant ist das ganze sicherlich, aber manchmal auch verwirrend.
Z.B. hier:

Ein FRANKIT mit der Kennung 4D06000994 (Pitney Bowes) von TNT. Ein Aufdruck von TNT selbst. Wenn ich das mit dem UPOC richtig verstanden habe von TNT Post, Essen - einmal mit und einmal ohne Werbung der Stadtwerke Düsseldorf. Weiter geht's mit dem Aufdruck K4031 vom Konsolidierer PostCon Deutschland GmbH. Schließlich hat noch irgendeine Briefsortieranlage der DP AG die orangenen Kennungen aufgetragen.
Ich vermute mal, dass die Stadtwerke ihre Post an TNT übergeben. TNT stellt dort nicht zu, wo die Post hin soll, also reicht sie die Briefe weiter an den Konsolidierer und dieser weiter an die DP AG und diese stellt zu.
Wenn diese Reihenfolge stimmt, wird zuerst der Aufdruck von TNT in grau aufgetragen, TNT bringt dann den FRANKIT oder PostCon den FRANKIT und die Konsolidiererkennung an und zum Schluss ist die "Gute alte Post" dran.
Ja interessant, aber so verwirrend, da lobe ich mir das gut alte Postamt, dass mit einem Handstempel entwertet hat.
Dann noch eine Frage: Warum heißt es hier "00,55 EUR", wohingegen man sonst immer nur "0,55 EUR" liest?
Die aufgeworfenen Fragen richten sich natürlich nicht nur an Pete, sondern an alle, die etwas zum Thema zu sagen haben. :-)
Mit verwirrten Grüßen
Thomas
@ Pommes [#50]
Dann noch eine Frage: Warum heißt es hier "00,55 EUR", wohingegen man sonst immer nur "0,55 EUR" liest?
Thomas, das ist geräteabhängig. Auf die Schnelle fallen mir auch nur einige der Pitney Bowes (=4D) Typen ein: DM400F/DM1000F (=4D01) und DM885i (=4D06)
Müsste aber mal tiefer einsteigen. ;-)
Gruß
Thomas
@ Pommes [#50]
Den Laufweg zu entwirren überlasse ich auch mal pete. Ich bin selber mal gespannt.
Zur vierstelligen Wertangabe bei "Frankit's": Diese kommem ausschließlich nur bei PitneyBowes-Geräten vor und hier wiederum nur bei den Geräten mit den Maschinenkennungen 4D01, 4D06 und 4D010. Bei allen anderen PitneyBowes-Geräten bzw. allen Geräten der vier anderen (in Deutschland zugelassenen) Hersteller sind es die doch mehr bekannten dreistelligen Wertangaben.
Gruß
Michael
@ Pommes [#50]
Ich vermute mal, dass die Stadtwerke ihre Post an TNT übergeben. TNT stellt dort nicht zu, wo die Post hin soll, also reicht sie die Briefe weiter an den Konsolidierer und dieser weiter an die DP AG und diese stellt zu.
Normalerweise wäre deine Vermutung korrekt, in diesem konkreten Fall nicht. Du hattest ausgerechnet einen Absender erwischt, der bis maximal Ende 2011 mehrgleisig fuhr. Sendungen der Stadtwerke Düsseldorf für die regionale Zustellung (Großraum Düsseldorf und ggf. auch Ruhrgebiet) wurden 2011 an die Posttochter First Mail zur Zustellung gegeben. Sendungen für Orte, wo First Mail nicht zustellte, gingen von den Stadtwerke Düsseldorf selbst aus an TNT Post. First Mail wurde Ende 2011 nach einem richterlichen Urteil und Anweisung der Deutschen Post geschlossen. Darüber wurde auf philaseiten.de geschrieben.
Die beschriebene Reihenfolge TNT Post -> PostCon (K4031) -> DPAG stimmt. Die Frankitgeräte standen bei TNT Post Essen. Teilweise wurde von TNT Post Essen selbst konsolidiert (rückseitige Angabe K2117).
Gruß
Pete
Korrektur zu meinem Beitrag [#52]: es muß natürlich Kennung 4D10 (nicht 4D010) heißen.
Michael
@ DL8AAM [#51]
@ sachsen-teufel [#52]
Ich hätte vermutet, dass es eine Einstellungsfrage am Gerät ist. Interessant, dass es quasi eine "Voreinstellung" des Geräts selbst ist.
Philatelie meets Technik und Software, ich freue mich auf die nächsten Jahre moderner Post-"geschichte", wenn ein Philatelist durch einen Nerd korrigiert wird :-). Vielleicht ist das ja "unsere" Zukunft. Aber wenn wir ehrlich sind, war die Postgeschichte schon immer eng mit der Technik verbunden. Die FRANKITs, Aufdrucke und Labels usw. von heute sind die Maschinenstempel von vor einigen Jahrzehnten. Die Zeit bleibt halt nicht stehen. Mal sehen, wann das auch in den Köpfen der meisten Sammler angekommen ist. Jeder wird einsehen müssen, dass eine moderne Briefsortieranlage zigmal effektiver arbeitet als die "alten" Maschinenstempel.
Die Faszination unseres Hobbys besteht gerade darin den Vorphilabrief genau so zu schätzen wie den AFS von heute, finde ich.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#55]
Die Faszination unseres Hobbys besteht gerade darin den Vorphilabrief genau so zu schätzen wie den AFS von heute
Schöner hätte ich das auch nicht ausdrücken können. ;-)
Die Zeit bleibt halt nicht stehen.
Und schon hätten wir wieder etwas Neues. ;-)
@ Pete [#28]
>
4D = Pitney-Bowes
>
4D01 bis 4D10
Heute lag Pitney-Bowes'
4D11 im Briefkasten, erstmals ein FRANKIT mit
farbigen Kundenklischee !

Franktur über 0,55 EUR vom 15.02.2012 vom Gerät mit der Nummer 4D11000085, mit farbigen Kundenklischee mit Werbung zur CeBIT 2012 in Hannover. Auffällig ist, dass das eingesetzte Kundenklischee einen merklich größeren Abstand zur Franktur bzw. zur Frankturzone (740x400 mm) hält, als üblicherweise bei unseren FRANKITs zu beobachten. Vielleicht sind hier die "Regeln" mit der Post noch nicht gänzlich abgeklärt? Absender ist Pitney Bowes selbst, versendet wurde die Ankündigung der Vorstellung der Connect+ Serie auf der CeBIT 2012 zusammen mit einer Einladung zum Messebesuch:

Diese FRANKITs stammen vom neuen Pitney Bowes Postbearbeitungssystem der Connect+ Serie. In Großbritannien wurden diese Freistempler mit farbigen Kundenklischee erstmals in der Ausgabe 120 (Oktober 2010) der Meter News [1] beschrieben, so dass es lediglich eine Frage der Zeit war bis diese Gerätefamilie (Typen Connect+ 1000 [2], 2000 [3] und 3000 [4]) auch auf dem deutschen Markt erscheinen:

An gleicher Stelle wurden ebenfalls ein paar weitere Beispiele gezeigt:

Wir dürfen also gespannt sein, was sich demnächst in unseren Briefkästen so alles farbiges aus dem Bereich AFS tummeln wird.
Augen auf! und Gruß
Thomas
[1]:
http://www.meterfranking.co.uk
[2]:
http://www.pb.com/equipment/Postage-Meters-and-Scales/mailing-systems-mid-volume/ConnectPlus-1000.shtml
[3]:
http://www.pb.com/equipment/Postage-Meters-and-Scales/mailing-systems-mid-volume/ConnectPlus-2000.shtml
[4]:
http://www.pb.com/equipment/Postage-Meters-and-Scales/mailing-systems-high-volume/ConnectPlus-3000.shtml
@ sachsen-teufel [#33]
Einen "halben" FRANKIT-Freistempel kann ich auch noch beisteuern!

Einen kompletten Abdruck habe ich als Vergleichsstück leider z.Z noch nicht gefunden!
Gruß,
T1000er
Hallo in die Runde,
ich habe den unten zu sehenden Stempel „ergattert“. Er weist einen Matrix-Code oder auch 2D-Code aus.
Meine Frage: Gibt es Möglichkeiten, den Code mit Scannern, iPads etc. sowie dazu gehörenden Programmen, die auch einem „normalen“ PC-Benutzer zur Verfügung stehen, auszulesen, um an weitere Informationen zu kommen?
Ich habe dieses Thema hier von #1 - #57 durchgescrollt, aber keinen entsprechenden Hinweis gefunden oder ihn übersehen. Daher bitte ich um Nachsicht, wenn diese Frage schon einmal beantwortet worden ist.
Viele Grüße
Lothar
@ LOGO58 [#58]
Hallo Lothar,
mit diesem Programm:
http://www.bctester.de/index.htm
Erscheint bei Deinem Bild:
"Fehler: Nur die von der Dt.Post offengelegten Frankierarten 2, 8, 9, 18, 25, 26 und 28 werden unterstützt. Die vorliegende Frankierart kann nicht interpretiert werden: Frankierart 03"
Ansonsten gibt es weitere Programme zum "lesen" von Barcodes (in Deinem Beispiel muss "DataMatrix" unterstützt werden) für Smartphones und für den PC, aber die habe ich noch nicht ausprobiert.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#59]
Hallo Thomas,
vielen Dank für den Hinweis auf das Programm. Habe es schon heruntergeladen. Melde mich noch einmal per E-Mail bei Dir.
Viele Grüße
Lothar
Hallo an alle,
da habe ich doch gerade in zwei anderen Themen über Ostern geplaudert. Dann passt doch hier die Frage: Ist das die Wiederauferstehung des Streifbands?

Ich habe diesen Zusatz im Klartext "STREIFBAND / 101g bis 250g" so noch nicht gesehen.
Eine Francotyp-Postalia "ultimail 60 Frankit" mit der Maschinenkennung
3D02000C05 vom nwb Verlag aus Herne nach Frankfurt (Oder) und das alles CO2 neutral.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ DL8AAM
Hallo Thomas,
ich fand gerade Deinen Stempel Nr.: 020733 (
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/20733) in der Datenbank.
Du schreibst:
"Unklar ob die Sendung von der Zentrale (47050 Duisburg), direkt von ihrer Außenstelle in Essen oder von einem externen Dienstleister/Frankierservice versendet wurde."
Das Oder dürfte am ehesten zutreffen, wie der folgende Aufdruck zeigt:

Bedanken darfst Du Dich bei Lothar Schrapp, der mir den Umschlag geschickt hat.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#62]
Die Erklärung findet sich in diesem Beitrag
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=47043 , letzter Abschnitt:
Ende Dezember 2011 schlossen sowohl die Posttochter First Mail als auch WAZ Postservice (WPS). Williams Lea frankiert(e) in diesem Jahr Sendungen von WPS-Kunden ausschließlich mittels Frankit und entsprechenden Werbeeinsatz.Der Vertrag der Stadt Essen mit WPS läuft noch bis Mitte 2012. Nach meinen Informationen arbeitet Williams Lea im Briefzentrum 45 in Essen, genau wie vorher First Mail.
Vielleicht kommen von Pete ja noch ergänzende Informationen.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#63]
@ Pommes [#62]
Bei dem Frankit der Stadtverwaltung Essen handelt es sich um ein Frankiergerät, welches die Posttochter Wiliams Lea für mehrere Kunden zur Frankierung nutzt und 2011 erstmals nachgewiesen werden konnte. Dieses Gerät ist eines von vielen Geräten, die sich bei Wiliams Lea (Niederlassung Essen, am Briezentrum 45 der DPAG) in Gebrauch befinden. Theoretisch kann jedes dieser Frankiergeräte mit mehreren Werbeeinsätze vorkommen.
Gruß
Pete
Hallo an die Mitlesenden,
kann mir jemand sagen, wer und warum hier den Aufdruck "DPAG" aufgebracht hat?

Der weiße Umschlag wurde durch PostCon konsolidiert.
FRANKIT mit der Kennung 1D14001166 (Neopost IS 480) einmal von der Stadt Bramsche und einmal ? aber wie gesagt konsolidiert.
Auch diese beiden Belege wurden mir von Lothar Schrapp geschickt, herzlichen Dank noch mal für Deine Sendung!
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#65]
Hast Du diese Belege als ganze Umschläge? Vielleicht ist auf der Rückseite noch irgend ein Hinweis/Abdruck?
Gruß,
T1000er
@ T1000er [#66]
Moin T1000er,
hier einer der Umschläge im Ganzen. Außer den netten orangenen Codierungen vorder- wie rückseitig, bei denen ich regelmäßig daneben lag, ist da nichts.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#67]
Na ja, dann wird wohl ein Privatpost-Experte die korekkte Antwort liefern müssen!
Ich kann nur vermuten, das dieser "DPAG"-Abruck signalisiert das der Brief mit der gelben Post weiter zu beförden ist. Es gibt auch ähnliche Vermerke wie "Extern". Das dürfte dann das gleiche Prozedere sein.
Gruß,
T1000er
@ Pommes [#65]
Kann mir jemand sagen, wer und warum hier den Aufdruck "DPAG" aufgebracht hat?
Der Aufdruck "DPAG" kommt von der Citipost Osnabrück bzw. stammt aus deren Briefsortiermaschine (die gleichzeitig auch frankiert). Für diese Feststellung hatte ich seinerzeit auch ein Weilchen (und einiges an Vergleichsmaterial) gebraucht.
Ich kenne diesen Aufdruck auch bisher nur auf Belegen, welche von der Citipost Osnabrück an die DPAG weitergegeben wurden.
Gruß
Pete
@ DL8AAM [#19] / @ curiositas [#21]
FRANKIT Gerätenummer "4D060003D6" (4D06 = PITNEY BOWES Modell DM 885i) mit Kundenklischee ohne Angabe des eigentlichen Absenders "Karl-Wiedert-Allee 23 // 30625 Hannover".
Hier nun ein identisches Kundenklischee vom Gerät 4D06000D6D, Absender ist ebenfalls TUI Deutschland. Vielleicht versendet ja TUI die Tickets doch nicht selbst und es steckt für den Ticketversand doch eine Art "Lettershop" dahinter?

Gruß
Thomas
Hallo,
ich habe hier zwei Umschläge mit den schon mal im Privatpostthema aufgetauchten Service-Center FRANKITs, die beide auch durch PostCon (K4031) konsolidiert wurden. Es handelt sich um die Maschinen 1D10000145 und 1D100010A9. Kann mir jemand sagen, was die Buchstaben links im AFS zu bedeuten haben?

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#71]
Ich habe vergleichbare Texte (frei eintragbar als Zusatztext) bereits einige Male gesehen. Eine Erklärung dazu habe ich bisher leider auch nicht.
Gruß
Pete
@ Pommes [#61]
Ist das die Wiederauferstehung des Streifbands?
Zumindest für den Bereich Absenderfreistempel wohl ja.
"Da ab 1. Juli 2011 die Streifbandzeitung umsatzsteuerpflichtig wurde, war eine Frankatur mit Briefmarken oder auch als Plusbrief Individuell nicht mehr zulässig. So wurde durch die DPAG zum 1. Juli 2011 die Produktmarke Streifbandzeitung für den Inlandsversand eingeführt."[1].
Zum Frankieren dieser Streifbandzeitung sind jetzt eben u.a. auch die FRANKIT-Frankiermaschinen zulässig. Weiterführende Informationen:
http://www.deutschepost.de/dpag?xmlFile=link1011504_44349
Dazu passend einen Abschlag einer Francotyp-Postalia "centormail", Kennung 3D060007B1, der Firma BPN Bauer Postal Network aus Hamburg:

Gruß
Michael
[1] Jürgen Olschimke: Die Streifbandzeitung - Rück- und Ausblicke In: Philatelie und Postgeschichte 332, philatelie 411 vom September 2011, Seite 33ff
Alle Jahre wieder, obwohl in Deutschland aus Sicht der Deutschen Post AG nicht zulässig, taucht auch einmal ein Frankit in rot auf.
Frankit aus 20097 Hamburg, Maschinennummer 4D0500237A vom 22.06.2012
Wurde hier noch eine Patrone alter Farbe aus DM-Zeiten gefunden und verwendet? :-)
Gruß
Pete
Heute möchte ich auch einmal einen Frankit vorstellen.
Dank der Info hier im Forum kann ich den Hersteller der Maschine, Fa. Pitney-Bowes, erkennen.

Weitere Infos, die der Stempel hergibt, überlasse ich den Experten.
Vielleicht können die Experten diesen Abschlag für die Registratur gebrauchen, in die Datenbank habe ich den Stempel eingepflegt.
Viele Grüße
Werner
@ rostigeschiene [#254]
Also der Freistempel entstammt der Pitney Bowes Serie DM400 - DM1000, auch als Mega-Serie bezeichnet. Die Kennung 4D06 wird seit Juni 2006 verwendet und ist die Fortsetzung der gleichen Maschinenserie die unter 4D01 zu finden ist.
Gruß,
T1000er
Wer kann mir bei diesem FRANKIT-Freistempel weiterhelfen?

Was ist hier der Sinn und Zweck des Werbeklischees? Irgendwie erscheint mir das als völlig Nonsens!
Gruß,
T1000er
Hier noch ein Frankit für die Registratur.

Viele Grüße
Werner
@ Pete [#74]
Wurde hier noch eine Patrone alter Farbe aus DM-Zeiten gefunden und verwendet? :-)
Wie viele Frankierungen sind mit so einer Farbpatrone eigentlich machbar? Gibt es da Zahlen?
Gruß,
T1000er
@ T1000er [#79]
Wie viele Frankierungen sind mit so einer Farbpatrone eigentlich machbar? Gibt es da Zahlen?
Vorab: das Einlegen der Frankierfarbe erfolgt meines Wissens nach auf zwei verschiedenen Wegen, abhängig vom Gerätemodell:
1. Einlegen einer Farbpatrone -> wenn diese leer ist, muss die Patrone ausgetauscht werden
2. manuelles Nachfüllen der Farbe aus einer Flasche (welche die Farbe enthält) ähnlich dem Nachkippen von Öl am eigenen Auto; dies geschieht bei Bedarf
Für die Variante 1 ist mir nicht bekannt, wie lange solch eine Patrone halten kann. Es dürfte sicherlich dafür Zahlen geben. Eventuell tauchen derartige Angaben in einem Verkaufsprospekt einer der Frankiergerätehersteller auf?
Gruß
Pete
@ T1000er
Nachfolgend ein Beleg vom 24.09.2012 mit einem Frankit eines Gerätes 3D05 von Francotyp-Postalia. Hier fehlt die Nummer des Frankiergerätes rechts unten unterhalb der Nominale. Du hattest den Beleg vergangenen Sonntag auf dem Regionaltreffen der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e.V. in Moers im Original gesehen.
Absender: Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann aus 40822 Mettmann
Gruß
Pete
@ Pete [#81]
Das ist, wie schon in Moers erwähnt, dann der zweite 3D05 Freistempel bei dem die Kennung fehlt!
Der erste wurde von mir in die Stempeldatenbank der
FG Post- und Absenderfreistempel e.V. eingestellt. Hier der entsprechende Link:
http://www.fg-freistempel.de/?option=com_joodb&view=article&joobase=1&id=2422%3A430&Itemid=6
Gruß,
T1000er
Bei der Sichtung eines neuen Postens Absenderfreistempel fiel mir gestern ein neues Frankitmodell in die Hände. Es handelt sich um ein Gerät von Pitney Bowes, Modell 4D12.
Maschinennummer 4D12000194, Beleg vom 10.10.2012
Gruß
Pete
Hallo,
nach längerer Zeit habe ich mal wieder meine "Frankits" vorgekramt, um etwas Ordnung reinzubringen.
Dabei sind u.a. einige Stempel vom Neopost-Gerät
1D03000337. Es sind alles verschiedene Werbeeinsätze, Absender sind immer aus Köln. Zur bildlichen Darstellung hier Beispiele:




Einige Briefe tragen den Konsolidierervermerk K4031. Ich ordne deshalb den Anwender dieses Gerätes der PostCon Deutschland eG, Hansestraße 43, 51149 Köln zu. Kann das jemand bestätigen oder mich verbessern ?
Danke schonmal und schönen Abend noch
Michael
@ T1000er [#82]
Hallo T1000er,
dann zeige ich hier doch gleich einen dritten Frankit ohne Kennung her, und auch gleich einen Abschlag von der gleichen Maschine mit Kennung.


Gruß
Franz
Einen Guten Abend an die Sammlerfreunde,
ich habe hier einen Beleg, bei dem ich nicht weiter komme. Ich wollte gerade den AFS FRANKIT mit Kennung 1D05000282 in die Datenbank
http://www.philastempel.de eingeben. Bei näherer Betrachtung bin ich mir allerdings nicht mehr sicher. Ist das angegebene Unternehmen Glas-Mayer Gmbh & Co. KG aus Ludwigshafen, der Konsolidierer (K2055 - freesort GmbH) oder ggf. ein Privatpostunternehmen - wegen des schwarzen Sprays - der Verwender des FRANKIT?


Der linke Teil des gesamten blauen Aufdrucks gehört anscheinend nicht zum FRANKIT (der Versatz liegt auf verschiedener Position und die Stempelfarbe unterscheidet sich minimal). Das Unternehmen Glas-Mayer Gmbh & Co. KG ist doch ziemlich sicher der Absender. Danach wurde die Sendung noch durch den Konsolidierer und ggf. (dazwischen) auch einen privaten Dienstleister - wovon ich ausgehe - behandelt. Wer allerdings hat den FRANKIT-Aufdruck aufgebracht?
Kann hier irgendwer weiter helfen? Auch Vermutungen sind meinerseits sehr gewünscht, vielleicht "habe ich ja gerade einen Knoten im Gehirn", aber ich komme hier wirklich nicht weiter. Eine Zuordnung des schwarzen Sprays würde erst einmal weiter helfen.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#86]
Der linke Teil des gesamten blauen Aufdrucks gehört anscheinend nicht zum FRANKIT (der Versatz liegt auf verschiedener Position und die Stempelfarbe unterscheidet sich minimal). Das Unternehmen Glas-Mayer Gmbh & Co. KG ist doch ziemlich sicher der Absender. Danach wurde die Sendung noch durch den Konsolidierer und ggf. (dazwischen) auch einen privaten Dienstleister - wovon ich ausgehe - behandelt.
Der schwarze Strichcode sowie der Werbeeinsatz der Glas-Mayer GmbH & Co. KG aus Ludwigshafen stammt vom Briefdienstleister Regiopost Pfalz GmbH & Co. KG aus 67071 Ludwigshafen (
http://www.regiopost-pfalz.de/2009/index.shtml ).
Gruß
Pete
@ Pete [#87]
Danke Dir,
da zeigt sich der Privatpostexperte, da sind wir doch schon einen Schritt weiter. Dann heißt die Frage vermutlich ja nur noch, ob der Private oder der Konsolidierer für das FRANKIT "verantwortlich" ist.
Da zeigt sich doch, dass die modernen Sammelgebiete ebenso viele Herausforderungen stellen, wie die klassischen.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#88]
Da zeigt sich doch, dass die modernen Sammelgebiete ebenso viele Herausforderungen stellen, wie die klassischen.
Da hast du vollkommen recht. Jeden Tag kommt etwas Neues und eh man sich versieht, ist die Neuerung bereits wieder Geschichte.
@ sachsen-teufel [#84]
Dabei sind u.a. einige Stempel vom Neopost-Gerät 1D03000337. Es sind alles verschiedene Werbeeinsätze, Absender sind immer aus Köln. Zur bildlichen Darstellung hier Beispiele ...
Dieser Frankit gehörte meines Wissens nach zu TNT Post Frechen. Im September 2009 zog die Frechener Niederlassung nach Neuss und seither habe ich keine aktuellen Frankit mehr gesehen.
Gruß
Pete
@ Pommes [#88]
Dann heißt die Frage vermutlich ja nur noch, ob der Private oder der Konsolidierer für das FRANKIT "verantwortlich" ist.
Hallo Thomas,
ich bin mir eigentlich sicher, daß das FRANKIT-Gerät beim Konsolidierer (Freesort) steht. Hier ein Abschlag von diesem Gerät 1D05000282 vom 27.02.2008, Absender vodafone, rückseitig aufgedruckt K2055 - 203

Auf diesem Beleg finden sich keine Hinweise auf die Regiopost Pfalz.
Hier noch ein weiteres Beispiel zu diesem FRANKIT-Gerät, auf dem sich wieder die Regiopost Pfalz "verewigt" hat (analog zu deinem Beispiel in [#86]), rückseitig: K2055 - 389

Gruß
Michael
@ sachsen-teufel [#90]
Hallo Michael,
herzlichen Dank fürs zeigen; gemeinsam wieder ein Problem gelöst - mich freut es.
Hier gleich das nächste Problem:
Anscheinend hat sich die PostCon Deutschland GmbH (K4031) hier auf einmal mit einigen Maschinen eingedeckt.

Kann jemand die einzelnen FRANKIT (Kennungen: 1D100010EB, 1D100010F0, 1D100010F2, 1D100010F3) einzelnen PostCon-Standorten oder kennzeichnenden Absendern zuordnen?
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Gleich noch einer:
Hallo Thomas [DL8AAM],
Du zeigst bei
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/29255 einen "unbekannten 'Frankierservice' (und/oder auch 'Lettershop') für den Absender".
Vielleicht kann der hier weiter helfen:

Unter dem FRANKIT mit Kennung 1D100010F4 verbirgt sich ein AFS der BWPOST Zollernalb.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
P.S. @ Thomas
Aalen - ist bei der verlinkten Auktion nur der Absenderin geschuldet - der Privatpostanbieter ist auch aus Ravensburg.
@ Pete [#89]
Dieser Frankit gehörte meines Wissens nach zu TNT Post Frechen.
Hallo Pete,
danke für die Aufklärung. Manchmal sieht man ja auch den Wald vor Bäumen nicht und nicht immer muß ein Frankiergerät einem Konsolidierer gehören, nur weil seine Kennung auf dem entsprechenden Beleg zu finden ist.
Ja, seit September 2009 scheint sich die Spur dieses Gerätes 1D03000337 zu verlieren.
Gruß
Michael
@ Pommes [#91]
Hallo Thomas,
von den Geräten 1D100010F2 und 1D100010F3 habe ich leider selbst keine Belege.
Zum Gerät 1D100010EB hätte ich einen Absender aus Mönchengladbach (Hebro Chemie), das würde für PostCon Neuss sprechen.
Zum Gerät 1D100010F0 hätte ich einen Absender aus Berlin (AON), das würde für PostCon Berlin sprechen.
Vielleicht hilft dir das ein wenig.
Gruß
Michael
@ Pommes [#92]
Hallo Thomas und Thomas [DL8AAM],
und vielleicht hilft auch das: Dieses Klischee (Postfach 3061 / 88216 Ravensburg) taucht in der Datenbank auch hier auf:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/030772
und wird dem Anwender Südmail in Weingarten zugeordnet.
Gruß
Michael
Hallo Sammlerfreunde,
kann irgendwer diesen Beleg mit dem putzigen rollenden Briefumschlag im Klischee des AFS einem Privatpostunternehmen oder sonstigen Verwender des FRANKITs zuordnen?

Eine Pitney Bowes mit Kennung 4D060009A7 ... steht zur Erfassung in die Datenbank an. Es wäre schön etwas mehr zu schreiben, als unbekannter Absender und unbekannter Verwender. Konsolidiert wurde der Brief auch noch von der PostCon Deutschland GmbH.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#96]
Hallo Thomas,
ich habe von diesem Gerät 4D060009A7 drei Belege mit absolut identischem Werbeklischee wie das von dir gezeigte, alle Belege auch konsolidiert K4031. Ein Beleg komplett ohne Absender, ein Beleg von ikk Classic (ohne Adresse) und ein Beleg mit Absender: TIDY service Gebäudereinigung GmbH aus 72793 Pfullingen. Ich weiß, das wird dir nicht viel weiterhelfen, nur der Hinweis, wo es geographisch hingeht.
Gruß
Michael
@ Pommes [#96]
"kann irgendwer diesen Beleg mit dem putzigen rollenden Briefumschlag im Klischee des AFS einem Privatpostunternehmen oder sonstigen Verwender des FRANKITs zuordnen?"
Aufgrund der blauen Nummerierung links oben auf der Briefvorderseite würde ich am ehesten das Unternehmen s...mail aus 72770 Reutlingen (
http://www.smailgmbh.de/ ) vermuten. Der rollende Briefumschlag bzw. Brief auf zwei Rädern ist mir auch bereits mehrfach aufgefallen. Der gleiche Werbeeinsatz existiert auch in einem Absenderfreistempel von Pitney Bowes, Modell Portophon (E ...) aus dem Süden Deutschlands.
Gruß
Pete
@ sachsen-teufel [#97] und
@ Pete [#98]
Danke Euch beiden. Reutlingen und Pfullingen das genügt doch erst einmal für einen "Anfangsverdacht". Ich werde das so in die Datenbank übernehmen und dann bekommen wir "hoffentlich" Fehlermeldungen, die die Aufklärung bringen.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#92]
Hallo Thomas,
in meinem Bestand befindet sich auch noch eine weitere Maschine: 1D10 0010F1 Kunde ist Festo in 73726 Esslingen und ein weiterer Kunde mhplus in 71632 Ludwigsburg. Beide Belege sind mit K 4031 konsolidiert.
Die 10F3-Maschine habe ich mit Kunden Kaut-Bullinger in 82024 Taufkirchen/München und Kunden Kreisverwaltung 80466 München. Ebenfalls mit K 4031. Das Ende der E-Serie (EA bis EF) ist offensichtlich auch von PostCon gekauft. Ich habe EA ohne Kunde, EB TNT Neuss, ED mit Kunde aus Ludwigsburg und EF mit Kunde BVA 50728 Köln.
Viele Grüße aus Münster im Schnee
Walter
Gerät
1D100010F4
Also wer führt denn nun das Kundenklischee "Postfach 3061 / 88216 Ravensburg"? ;-)
zu 1D100010F4 > @ Pommes [#92]
Unter dem FRANKIT mit Kennung 1D100010F4 verbirgt sich ein AFS der BWPOST Zollernalb. (Stuttgart -ed)
Aalen - ist bei der verlinkten Auktion nur der Absenderin geschuldet - der Privatpostanbieter ist auch aus Ravensburg. (Ostalb Mail, Aalen -ed)
zu 1D10001121 > @ sachsen-teufel [#95]
... und wird dem Anwender Südmail in Weingarten zugeordnet.
Das heisst alle belege wurden urspünglich von den jeweiligen Absendern ihrer örtlichen Privatpost angedient (BWPOST Zollernalb/Balingen, Ostalb Mail/Aalen bzw. Südmail/Weingarten), die die Sendungen üblicherweise ja zur Zustellung an die Endempfänger an die dort jeweils zuständige Privatpost weiterleiten (würden). Dort (oder in einem "Sammelstützpunkt" der Privatpost-Kooperationskette) wurde dann entschieden diese Sendungen (möglicherweise mangels eines Kooperationspartners vor Ort) besser gleich der DPAG zur Zustellung zu übergeben, dafür musste sie frankiert werden. Nun sollte das Ravensburger Postfach ins Spiel kommen.
Aber Wer? Von der Seriennummer 1D100010F4 hätte ich auf PostCon/TNT getippt, aber die nutzen ja eher ihr beliebtes allgemeines "Service-Center" Tarn-Kundenklischee. Vielleicht ein Frankierservice von/für Südmail oder eines weiteren (?) örtlichen/regionalen Privatpostdienstleisters oder gar ein "Hub" von P2? Ich kenne mich leider mit der süddeutschen Privatpostszene kaum einmal ansatzweise aus, die CITIPOST-Landschaft hier in Niedersachsen ist doch sehr viel einfacher gestrickt.
Ich muss wohl meinen Miller-Reisen-Beleg (1D100010F4) nochmals aus den Kisten raussuchen, ob sich da nicht doch noch ein versteckter Privatposthinweis drauf finden lässt. Das kann aber etwas dauern, die Kisten sind groß und den Aufbau eines wirklich sinnvollen und ausbaufähigen Ablagesystems habe ich geistig auf die Rentenzeit verschoben. :-(
Beste Grüße
Thomas
1D10001121 >
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/30772 (südmail GmbH, 88250 Weingarten)
1D100010F4 >
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/29255 (Absender: Miller Reisen, 88281 Schlier)
1D100010F4 >

@ Pommes [#92] (BWPOST Zollernalb, 72336 Balingen)
1D100010F4 >
http://www.freistempelauktion.de/auktion/item.php?id=45576677 (Ostalb Mail, 73430 Aalen)
@ DL8AAM [#101] u.a.
Es gibt Gelegenheitsstempel mit der Postleitzahl 88216 zur Eröffnung des Briefzentrums Ravensburg (siehe z. B.:
http://www.jolschimke.de/briefzentrumsliste/briefzentrum-bz-80-bis-bz-89.html), kann es sein, dass alles dorthin zurück geht?
Vielleicht hilft diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts Ansbach weiter (
http://openjur.de/u/497885.html - Randnummern 11 ff. sind interessant). Dort heißt es u. a.
wurden die eingegangenen Wahlbriefumschläge ... von den ... um 8.00 Uhr beim Postfachausgabeschalter des Briefzentrums in ... abgeholt. Vorher hatte man mit der Post einen
Vertrag zur Vergabe von Postleitzahlen abgeschlossen.
Ich denke hier könnte es ähnlich sein. Hilft zwar bei der Frage, wo der AFS verwendet wird nur bedingt weiter, erklärt aber einige Besonderheiten und lässt tatsächlich die Zusammenarbeit einiger süddeutscher PP-Unternehmen vermuten.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ DL8AAM [#101]
Ich muss wohl meinen Miller-Reisen-Beleg (1D100010F4) nochmals aus den Kisten raussuchen, ob sich da nicht doch noch ein versteckter Privatposthinweis drauf finden lässt.
Here it is:

An Hinweisen für eine eventuelle Privatpostbehandlung wäre das weiße Label unter dem FRANKIT (das interessanterweise nichts überklebt, scheinbar kam es standardmäßig 'weil üblicher weise Privatpostvermerke angenommen wurden' auf den Umschlag?) und ein mir bisher unbekanntes Barcodelabel mit der zusätzlichen Zahlenkombination "000036 0337".
"37" wäre die PLZ-Region der Empfängeranschrift,
how? Kennt jemand diese Art von Labels und kann die jemanden bzw. eventuell einer süddeutschen Privatpost zuordnen? Oder ist das lediglich ein internes Leitlabel von Miller-Reisen bzw. eines für Miller-Reisen aktiven Katalog versendenden Dienstleisters?

Auf den ersten Blick hilft mein Beleg wohl auch nicht wirklich viel weiter, um die Herkunft der "Postfach 30 61 / 88216 Ravenburg"er erhellen zu können, oder?
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#103]
"37" wäre die PLZ-Region der Empfängeranschrift, how? Kennt jemand diese Art von Labels und kann die jemanden bzw. eventuell einer süddeutschen Privatpost zuordnen? Oder ist das lediglich ein internes Leitlabel von Miller-Reisen bzw. eines für Miller-Reisen aktiven Katalog versendenden Dienstleisters?
Der Aufkleber stammt meinem Eindruck nach von einer Briefsortieranlage von Pitney Bowes, Modell VariSort. Auf der Internetseite von Pitney Bowes finden sich Unternehmen, welche Produkte von Pitney Bowes nutzen und von Pitney Bowes als Referenz aufgeführt wurden. Darunter befindet sich ebenfalls das im Beitrag [#98] angesprochene Unternehmen s...mail aus 72770 Reutlingen(Zufall? - allerdings mit dem Modell Olympus II aufgeführt). Pitney Bowes bedient allerdings nicht nur Briefdienstleister sondern auch weitere Unternehmen (vermutlich im Bereich Posteingangs- bzw. Postausgangsbearbeitung):
http://www.pitneybowes.de/Unternehmen/Referenzen/referenzen-fallstudien.shtml
Eine Fallstudie von Pitney Powes in Zusammenarbeit mit Logistic Mail Factory (LMF) aus Augsburg in Bezug auf die Weiterentwicklung des Modells VariSort:
http://presse.pitneybowes.de/automatische-briefsortierung-als-basis-des-erfolgs-/
Gruß
Pete
@ DL8AAM [#103]
PS an Richard: Wir sollten ggf. den Titel dieses Themas ändern. FRANKITs sind ja keine PC-Freimachungen (das wären INTERNETMARKEN, STAMPIT etc. - aber keine FRANKITs), sondern ganz normale Frankturen aus modernen Absenderfreistempelgeräten!
Das sollten diejenigen entscheiden, die maßgeblich am Thema geschrieben haben, bitte nicht hier im Forum, sondern per Mail oder in einem anderen Thema. Die Entscheidung dann bitte an mich. Ich traue mir nicht zu, nach über 100 Beiträgen das Thema zu ändern.
@ Pommes [#96]
Ich nehme erst einmal weiterhin an, dass die blaue Codierung links oben auf deinem Beleg von s...mail aus Reutlingen stammt.
Dein Scan aus Beitrag [#96]:

Mir vorliegende Belege der Eigenzustellung:
Sendung von s...mail in Reutlingen ins Ruhrgebiet via Mail Alliance (von ma8344 an ma4511), zugestellt über TNT Post Bochum
Sendung von s...mail in Reutlingen in den Großraum Stuttgart, zugestellt über BW Post
Sollte es sich bei deinem Beleg nicht um den Briefdienstleister s...mail aus Reutlingen handeln, dann verwendet der gesuchte Briefdienstleister zumindest die gleiche Technik für die Sendungserfassung wie s...mail. ;-)
Gruß
Pete
@ Pete [#106]
ich hab dort mal nachgefragt:
Sehr geehrter Herr Pommerenke,
der von Ihnen als Anlage beigefügte Brief wurde von uns damals frankiert. Zwischenzeitlich wurde diese Maschine jedoch durch ein neues Modell ersetzt. Der „rollende“ Brief ist nicht mehr Bestandteil des Frankierstempels.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Schmid
____________________________________________
S..mail | GEA Post-Service GmbH
Auchtertstr. 4, 72770 Reutlingen
Telefon 07121 338343
Telefax 07121 338344
schmid@smailgmbh.de
http://www.smailgmbh.de
USt-Id DE 232066824
Geschäftsführer Wolfgang Schmid
HRB 353766 Amtsgericht Stuttgart
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ DL8AAM [#101][#103]
Sorry, hatte einen copy-and-paste Fehler begangen. Das zweite gezeigte Beispiel (Miller Reisen aus 88281 Schlier) stammt vom Gerät 1D1000112F (nicht 1D100010F4 - das betraf das erste Exemplar).
Hier nun ein weiteres Beispiel, dass gestern erst in meine Fänge geraten ist:

Brief vom Absender frankiert mit einer 52 Cent Briefmarke der Südmail (aus 88250 Weingarten) und dieser zur Erfassung mit einem Barcodespray versehen aufgeführt ist) von dieser erfasst (UPOC 0103, wobei diese Monadantenkennung in der aktuellen Liste - Stand 20.02.2013 [1] - mit 'no longer in use', d.h. nicht mehr genutzt). Vor der Weitergaben wurde leider die Briefmarke überlabelt, dann mit 90 Cent frankiert per FRANKIT Gerät 1D1000112F mit Kundenklischee "Postfach 30 61 / 88216 Ravensburg" und über den Konsolidierer K4000 (Deutsche Post InHaus) an die DPAG weitergeleitet. Die Webseite der Südmail [2] sagt "
kostenlose Frankierung - südmail frankiert Ihre komplette Ausgangspost kostenlos ohne zusätzliche Bearbeitungsaufschläge" bzw. "
Sendungen, die nicht durch südmail oder deren Kooperationspartner zugestellt werden können, übergeben wir der Deutschen Post AG zur Zustellung. Für diese Sendungen wird Ihnen das entstandene Porto lt. gültiger Preisliste der DPAG weiterbrechnet. Der Frankierservice und die Auflieferung bei der DPAG sind kostenlos".
Ich gehe deshalb nun auch davon aus, dass Südmail aus Weingarten - auch wenn die eine Rücksendepostfach in 88216 Ravensburg angeben - hier wirklich der Betreiber der Geräte (falls sie nicht doch einen externen Dienstleister zwischengeschaltet haben, wenn dann würde mir nur DP InHaus/K4000 einfallen??) ist, so wie EdgarR im Fall von 1D10001121 bereits angenommen hat.
Hier übrigens eine Abbildung der leider überlabelten Briefmarke, von [2] :-(

Gruß
Thomas
[1]:
http://www.codx.ch/cms/upoc/Mandanten/tabid/785/language/de-CH/Default.aspx
[2]:
http://www.suedmail.de bzw.
http://www.suedmail.de/de/fullservicekunden/leistungen-vorteile.html
Aufgrund mehrere Wünsche im Thema
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=5189&CP=0&F=1 wurde die Überschrift (bisher: PC Freimachungen: Frankit ) geändert.
Schöne Grüsse, Richard
Hallo,
ich versuche rauszukriegen, wer das Neopostgerät mit der Maschinennummer 1D030005D6 anwendet.

Das Werbeklischee mit dem Textinhalt "ST 538" hilft mir da auch nicht weiter. Der Beleg (Fensterbrief aus Geschäftspost) hat auch keinerlei weitere Zudrucke, Absenderangaben oder sonstige Vermerke.
Kann jemand das "ST 538" deuten ? Hat jemand einen Abschlag dieser Maschine mit anderem Klischee ? Oder kennt jemand den Anwender des Gerätes ?
Gruß
Michael
@ sachsen-teufel [#110]
Beim "ST 538" handelt es sich um einen Interim-Stempel (vorläufiges Werbeklischee). Die Buchstaben "ST" stehen hier für "Stielow"-Neopost.
Gruß,
T1000er
@ sachsen-teufel [#110]
Nur als Einstieg in weitere Recherchen

Gefunden auf den Seiten der "Freistemplerauktion.de" [1], hier mit Kundenklischeeeinsatz "Postfach 23 89 / 58473 Lüdenscheid". Dieses Postfach wird u.a. (?) von/für die Zentralverwaltung des Personaldienstleisters "Persona Service" verwendet.
Ich tippe bei dem Betreiber des Geräts aber erst einmal auf etwas aus dem Bereich "Lettershop".
Gruß
Thomas
[1]:
http://www.freistempelauktion.de/auktion/item.php?id=4682569305
@ T1000er [#111]
Da wäre ich nie drauf gekommen. Danke !
@ DL8AAM [#112]
Danke für den Tipp, damit habe ich schon mal einen guten Anhaltspunkt, vielleicht komme ich da weiter.
Gruß
Michael
@ DL8AAM [#101][#103][#108]
Nur zur Vervollständigung und nochmaligen Bestätigung der Weingarten'er Herkunft "südmail GmbH" - hier ein weiteres Gerät mit Kundenklischee "Postfach 30 61 / 88216 Ravensburg":

Absenderfreistempel-Gerät
F715381 vom 21.03.2013 im Frankierservice für den Absender "Allgäu GmbH" aus 87435 Kempten. Interessanterweise findet sich in diesem Fall keinerlei weiterer Hinweis auf eine Privatpostbehandlung der südmail auf dem Umschlag.
Und wenn wir schon bei Postfach-Kundenklischees sind, hat jemand eine Idee wer hinter diesem stecken könnte:
Postfach 50 09 49 in
22709 Hamburg

FRANKIT-Gerät
1D140011EF im "Frankierservice" für einen Katalogversand von "Silversea Cruises UK Ltd. - Branch Frankfurt" aus 60313 Frankfurt am Main. Sehr wahrscheinlich handelt es sich hierbei um einen (unbekannten) "Lettershop", möglicherweise auch dienstleistender "Katalogdrucker und -versender". Das Postfach wird im Internet für verschiedene Absender als Rücksendeanschrift genannt, u.a. das 'Deutsche Telekom Advantage Team' und die 'Omnidata GmbH & Co. KG'.
Gruß
Thomas
Hallo an alle Interessierten,
beim Sortieren für die Datenbank bin ich auf FRANKIT-Stempel des Neopost-Gerätes
1D0500021F gestoßen, die, zumindest für mich, recht interessant sind.
Das Gerät mit dieser Kennung wird oder wurde damals noch vom Konsolidierer Williams Lea Inhouse Solutions GmbH (Kennung K4000) in Essen angewendet. Unter anderem konsolidierte man für das Privatpostunternehmen WAZ Post Service GmbH. Dazu hier dieser Stempel vom Januar 2010, in schwarz !

Die WAZ Post Service GmbH gab Anfang 2010 die Eigenzustellung auf (Ende 2011 dann komplett "zugemacht"), dieser wurde dann durch die First Mail GmbH Düsseldorf übernommen. Und damit zum zweiten Stempel dieser Maschine vom März 2010:

Diese Postfachadresse im Werbeklischee ordne ich der First Mail GmbH zu (ohne dies belegen zu können), also ein weiterer "Privater", der über Williams Lea konsolidieren ließ.
In der Datenbank sind schon fünf Stempel verschiedener Geräte mit genau diesem Klischee zu finden, Absender immer als
unbekannt gekennzeichnet.
Was meint ihr, könnte es sich um First Mail handeln oder liege ich da daneben ?
Noch einen schönen "philatelistischen Männertag" wünscht
Michael
@ sachsen-teufel [#115]
Diese Postfachadresse im Werbeklischee ordne ich der First Mail GmbH zu (ohne dies belegen zu können), also ein weiterer "Privater", der über Williams Lea konsolidieren ließ.
In der Datenbank sind schon fünf Stempel verschiedener Geräte mit genau diesem Klischee zu finden, Absender immer als unbekannt gekennzeichnet. Was meint ihr, könnte es sich um First Mail handeln oder liege ich da daneben ?
First Mail betrieb mehrere Frankit-Geräte im Verlauf des Bestehens. Für das Jahr 2010 kann ich einen Frankit nachweisen. Aus dem Gedächtnis heraus endet diese Maschinennummer mit den Ziffern 141 (1D1000141?). Das Frankiergerät von First Mail taucht nicht bei Williams Lea auf.
Das Gerät mit dieser Kennung wird oder wurde damals noch vom Konsolidierer Williams Lea Inhouse Solutions GmbH (Kennung K4000) in Essen angewendet. Unter anderem konsolidierte man für das Privatpostunternehmen WAZ Post Service GmbH. Dazu hier dieser Stempel vom Januar 2010, in schwarz !
Der schwarze Frankit ist kurios und nicht sonderlich häufig. Schlussendlich hatte ein Mitarbeiter Anfang 2010 wiederholt einfach nur zur falschen Stempelfarbe gegriffen um die Farbkartusche nachzufüllen. Dies geschah bei minimum zwei verschiedenen Frankiermaschinen von Williams Lea Essen. :-)
Gruß
Pete
@ sachsen-teufel [#115]
Hallo Michael,
auch ich suche nach Belegen der 1D0500021F. Mein frühester stammt von der Firma Siemens. Im Klischee ist die Postanschrift Postfach 10 33 63 - 45117 Essen angegeben. Das ist bei vielen Briefen der Firma zu dieser Zeit der Fall. Das Datum zu meinem Beleg ist der 5. Dezember 2005. Dieses Datum liegt weit vor dem Beginn der Konsolidierung durch Williams Lea in Essen (2008). Sinn kommt erst dann zustande, wenn man annimmt, daß die Poststelle von Siemens in Essen von der In Haus Post übernommen war (analog zu Siemens Erlangen). Die In Haus Post ist 2007 in Williams Lea umgetauft worden. Wer hat Belege von Siemens Essen aus der Zeit 2004 bis 2008?
Viele Grüße
Walter
Auch bei FRANKITs gibt es
schöne Fehldrucke: Hier passengenau auf das Label (130 x 39 mm)

Gerät 3D05001497 der Unternehmensgruppe "Suden" aus 46282 Dorsten vom 10.05.2013, normal sieht der Abdruck übrigens (mit Kundenklischee) so aus:

Gruß
Thomas
@ Tuffi [#117]
Inzwischen kann ich die 1D0500021F von Siemens mit Datum vom 05.09.05 nachweisen. Ein weiterer Beleg dieser Maschine mit Kundeneinsatz 45655 Recklinghausen (AOK) datiert vom 06.02.06. Die AOK war 2008 noch Kunde bei Williams Lea Essen.
Das alles spricht für meine Vermutung, daß es in Essen bei Siemens eine "In Haus Post" gegeben hat. Wer kann weitere Belege dieser Maschine vor 2008 nachweisen?
Tuffi
@ Pete [#83]
ein neues Frankitmodell in die Hände. Es handelt sich um ein Gerät von Pitney Bowes, Modell 4D12.
Hier ist nun auch der erste 4D12 Beleg eingetrudelt:

4D12000503
Anwender: Niederlassung Göttingen der "PLUSS Hannover Personal Leasing und System Service GmbH" (Weender Straße 63, 37073 Göttingen).
Laut dem "International Postage Meter Stamp Catalog/Germany, Part 2" [1] handelt es sich bei dem neuen 4D12-Präfix um die Pitney Bowes Geräteserie "DM220i". Sehr verbreitet scheint diese Serie noch nicht zu sein, trotz der
hohen Gerätenummer. In der Stempeldatenbank findet sich bisher auch nur noch ein weiterer Beleg:

4D12000207 (
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/40602 von "Pommes")
Gruß
Thomas
[1]:
http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_2
@ DL8AAM [#120]
Laut dem "International Postage Meter Stamp Catalog/Germany, Part 2" [1] handelt es sich bei dem neuen 4D12-Präfix um die Pitney Bowes Geräteserie "DM220i". Sehr verbreitet scheint diese Serie noch nicht zu sein, trotz der hohen Gerätenummer. In der Stempeldatenbank findet sich bisher auch nur noch ein weiterer Beleg:
Ich habe den gleichen Eindruck zur 4D12 - hohe Gerätennummern, große Bandbreite der theoretisch verkauften Maschinen und in der Praxis kommen bisher wenige Maschinennummern auf Beleg vor.
niedrigste Nummer (mir vorliegend): 4D1200013C
höchste Nummer (mir vorliegend): 4D120004EB

Wenn man voraussetzt, dass die Gerätenummern innerhalb eines Nummernblocks fortlaufend zur Produktion von Absenderfreistempelgeräten vergeben werden, dann wären im Nummernbereich 4D1200013C bis 4D12000503 ca. 970 Frankiergeräte produziert worden. Ich habe in den letzten neun Monaten allerdings bisher weniger als 50 verschiedene 4D12-Maschinennummern gesehen. Das älteste vorliegende Frankierdatum datiert auf den 10.10.2012.
Entweder liegen noch viele produzierte Frankiergeräte verkaufsfertig auf Lager von Pitney Bowes oder es wurde nicht durchgehend die zur Verfügung stehenden Frankiegerätenumemrn ausgeschöpft (d.h. innerhalb des Nummernblocks tauchen mehr oder weniger große Lücken innerhalb der Nummerierung auf, welche noch nicht vergeben worden sind) oder die Absenderfreistempel der 4D12 gelangen einfach nur selten in Sammlerhand. :-/
Zum Vergleich: Das Frankiermodell 4D11 erstreckt sich in meiner Sammlung von den Nummern 4D1100007F bis 4D11000276. Daraus resultieren ca. 500 verschiedene Gerätenummern, wovon ich (bisher) 125 Geräte nachweisen kann. Die bisher nachgewiesenen Maschinen verteilen sich (mehr oder weniger) gleichmäßig innerhalb der Nummern 4D1100007F bis 4D11000276. Das älteste vorliegende Frankierdatum datiert von Februar 2012.
Frankit 4D1100007F
Frankit 4D11000276
Gruß
Pete
Dieser Frankit-Beleg liegt bei mir schon etwas länger im Fach "ungelöste Fälle".
4D06000886 mit Frankierdatum 09.07.11 von der Europa apotheek venlo
Frankierstufe 00,00 mit Servicebezeichnung "Listenaufzählung Infopostkilotarif" und "Muster" im Codierfeld.
Habe ich so noch nicht gesehen. Wer weiss genaueres darüber?

Nette Grüße
JFK
@ JFK [#122]
Vielleicht wurde die Frankiermaschine als "Eingangsstempel" missbraucht. Der Poststempel ist ja vom 08., der Frankit vom 09. Der Frankit selbst hat ja postalisch "keinen Wert", weil es nur ein Muster-Abdruck (mit Wertstellung Null) ist, der auch noch ÜBER die Briefmarke und den Poststempel gedruckt wurde.
Viele Grüße
Nachtreter
@ Nachtreter [#123]
Oder die haben gerade Testabdrücke gemacht und dabei den erstbesten Umschlag der ihnen in die Finger fiel in das Gerät eingeführt. Und der lag gerade geöffnet, leer und noch 'brauchbar' passend auf dem Schreibtisch rum.
Eine direkte "Zusammengehörigkeit" (Fehldruck in der Firmenpoststelle nach erfolgter Franktur etc.) sehe ich nicht, Poststempel ist ja vom BZ 94/Straubing und die "Europa Apotheek Venlo B.V." hat ihren deutschen Sitz im weit entfernten 41259 Mönchengladbach. Auch würden die beiden Tagesangaben ja auch so nicht zusammenpassen.
Gruß
Thomas
An diesem FRANKIT würde mich mal interessieren was es mit dem Zusatztext
"Listenaufzahlung / InfopostKilotarif"
auf sich hat. Das sehe ich hier zum ersten mal. Wer kennt sich im "Dschungel" der Infopost-Tarife aus und weiß wann solch ein Zusatztext nötig wird? Also "in freier Wildbahn" dürfte so etwas doch wohl extrem selten zu finden sein oder irre ich hier?
Gruß,
T1000er
@ T1000er [#125]
Meine Vermutung und bisherigen Erkenntnisse hierzu:
Die Europa Apotheek ist eine Versandapotheke und sitzt in Venlo/Niederlande - ganz in der Nähe der Grenze. Sie hat aber gleichzeitig eine Postanschrift in Deutschland, siehe Antwort-Umschlag, diesen habe ich aus dem Versandkatalog der Europa Apotheek.

Nun werden aber wohl auch frankierte Belege an die gleiche Adresse gesendet, wie z. B. mit dem von mir gezeigten Stempel. Gestempelt wurde dieser Beleg aus dem Beitrag JFK [#122] am 8.7.11 im Briefzentrum 94 ma (Straubing).
Ich gehe davon aus, dass die in Mönchengladbach ankommenden Briefe (und das dürften bei einer gutgehenden Versandapotheke ja einige sein) per Kilotarif-Sammelpost weitergeleitet wurden an die Zentrale in Venlo und dieser Brief ggf. deshalb am 9.7.2011 den Stempel aus @ JFK [#122] bekommen hat. Da der Brief ein Fensterbrief ohne Inhalt ist, fehlt die Adresse, insofern kann ich das leider so nicht verifizieren.
Da ich mich mit den ganzen Frankit-Belegen nicht auskenne, dachte ich mir, zeige ihn einfach mal hier.
Vielleicht können wir das Thema mit der geballten Philaseiten - Kompetenz ja klären.
nette Grüße
Jürgen (JFK)
@ JFK [#126]
per Kilotarif-Sammelpost weitergeleitet
Glaube ich nicht. Sowas wäre auf keinen Fall INFOPOST-tauglich ("InfopostKilotarif"), sowas kenne ich aus dem Auslandsversand von INFOPOST Sendungen:
Zitat [1]:
Infopost zum Kilotarif Ausland - Voraussetzungen:
-
Gewichtsgleich bedeutet, dass Sie die gleiche Sorte Briefumschläge und Papier benutzen, da es auch hier Unterschiede im Grammbereich geben kann.
-
Formatgleich bedeutet, dass eine Sendung mit derselben Sorte Briefumschläge (Farbe und Größe) versehen sein muss.
-
Inhaltsgleich bedeutet, dass alles Geschriebene (Absätze, Zeichen, Papierfarbe, Absenderstempel) eine 100%-ige Übereinstimmung hat. Einzige Ausnahmen: Anschrift, Name, Anrede
- mind. 50 Stück in beliebig viele Länder und Musterbrief beiliegend
- Berechnungsformel: Gesamtporto = (Stückzahl x Stückpreis) + (Gesamtgewicht x entsprechendem Kilopreis) zzgl. 19 % Mwst.
- Preise: Briefe International Land > Stückpreis 0,43€ / Preis je Kilo 8,00€
siehe auch [2]
Zu den FRANKIT "Textzusätzen" gibt einen Artikel von Helmut Oeleker ("Frankit - Die digitale Freistempelung für Philatelisten ein interessantes Sammelgebiet") [3], dort sind auch ein paar KILOPREIS-Beispiele abgebildet.
Aufzahlung klingt nach "Mindestmenge nicht erreicht", dann wird so getan und bezahlt als hätte ich die 50 Stück erreicht, d.h. ich zahle 50 x INFOPOST-EinzelPorto und reiche aber nur 49 Stück ein. Das Wort "Listenaufzahlung" in Verbindung mit INFOPOST ist mir (und Google, außer [3]) aber unbekannt.
Ich
bevorzuge immer noch meine Idee aus [#124].
Beste Grüße
Thomas
[1]:
http://tu-dresden.de/service/arbeiten_tud/poststelle/versand/versand_ausland/infopost
[2]:
http://www.deutschepost.de/mlm.nf/dpag/briefe_ins_ausland/static/pdf/preisblatt2013.pdf
[3]:
http://www.soesterbriefmarkenfreunde.de/postgeschichte/06-II-3-Frankit-digitale-Freimachung.pdf
@ DL8AAM [#124]
@ DL8AAM [#127]
Hallo Thomas,
vielen Dank für die Info, ich glaube, nun kommen wir der Sache vielleicht doch näher.
In dem profunden Artikel von Helmut Oeleker [1] fand ich folgenden Hinweis:

Wenn ich den Beleg richtig interpretiere ist das ein Sammelumschlag für Infopost zum Kilotarif (Ausland).
Ich habe noch einen 2. Umschlag mit Muster und 00,00 vom gleichen Datum gefunden, allerdings aus Hainburg,

und auch noch einen weiteren vom 29.6.2011 / BZ 19, gleiches Muster.
Da die Briefe u.U. gleiche Rückantworten beinhalteten, könnte es doch sein, dass die Briefe eine 00,00 Kennzeichnung erhielten und dann in einem Sammelbriefumschlag in die Niederlande weiterbefördert wurden - zum Kilotarif, dieser dann mit Wertangabe?
Das scheint mir nunmehr zumindest wahrscheinlicher als die Hypothesen Eingangsstempel oder Teststempel.
Was meinst Du?
Nette Grüße
Jürgen (JFK)
[1]:
http://www.soesterbriefmarkenfreunde.de/postgeschichte/06-II-3-Frankit-digitale-Freimachung.pdf
@ JFK [#128]
Ich würde den Infopost-Vermerk auch zu den "Aufzahlungs-Vermerken" packen. Offensichtlich ist dies die einzige Möglichkeit, bei FRANKIT jede Wertstufe in Cent-Sprüngen abzudrucken.
Leider kann ich nur PDF-Dateien scannen und daher nichts hochladen, aber der von Dir gezeigte Ausschnitt bestärkt mich und ich habe hier weitere: Es ist ein Ausschnitt eines Umschlags für Postzustellurkunden! Es gibt zwar den Frankit-Zudruck "PZU", viele Gemeinden und Gerichte haben allerdings Probleme, wenn in einen Umschlag mehrere Zustellungsurkunden eingelegt werden. Dann geht man eben den Weg über die Listenaufzahlung Infopost.
Da es sich im gezeigten Briefausschnitt offensichtlich um die Stadt Kerpen (Motiv "Rathaus Kerpen") handelt und der Wert mit 24,15 € die Gebühr für sieben Zustellurkungen (á 3,45 €) abdeckt gehe ich einmal schwer davon aus.
Daß man Post der Europa-Apotheek in Mönchengladbach sammelt und dann nach Venlo (materiell) weiterschickt halte ich im Zeitalter der digitalen Archivierung für Quatsch bzw. eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme aus dem letzten Jahrtausend - zumal Rezepte mit den (deutschen) Krankenkassen abgerechnet werden müssen und das (medizinisch ach doch so wichtige Quartal -30.06.- gerade vorbei war, an die Gültigkeit von Rezepten denken!).
Ein schönes Wochenende wünscht
Nachtreter
@ Nachtreter [#129]
Schön, dass Du auch zur Lösung beiträgst, allerdings ist Deine Bemerkung mit dem Quatsch weder zielführend, noch machst Du Dir damit Freunde.
Die komplette Verwaltung, Lager, Buchhaltung und auch die Apotheker der Europa Apotheek sitzen in Venlo. In Mönchengladbach befindet sich lediglich die deutsche Postadresse. siehe dazu auf deren Homepage!
Da heisst es:
Wie bestelle ich rezeptpflichtige Arzneimittel?
Schicken Sie einfach das Originalrezept im Freiumschlag an die Europa Apotheek Venlo. (Sofern eine Zuzahlungsbefreiung besteht, bitte unbedingt als Kopie bei Ihrer ersten Bestellung mitschicken!)
Sollten Sie gerade keinen unserer Freiumschläge zur Hand haben, schicken Sie einfach Ihre Originalrezepte in einem frankierten Umschlag an:
Europa Apotheek Venlo
41259 Mönchengladbach
Schicken Sie Ihre Rezepte bitte immer an unsere deutsche Postadresse in Mönchengladbach. Bei Sendungen an unsere niederländische Adresse kann es aufgrund des längeren Postwegs zu Verzögerungen in der Lieferzeit kommen.
Nette Grüße
JFK
@ JFK [#130]
Einspruch Euer Ehren: Warum besitzt die Europa Apotheek dann ein DEUTSCHES Frankit-Gerät? Wenn das Gerät in den Niederlandeb steht, würde sie es der möglichen Kontrolle der DP AG entziehen!
Also scheint mglw. doch nicht die komplette Verwaltung in Venlo zu sitzen!
Außerdem habe ich mit dem "Quatsch" meine eigene Meinung wiedergegeben ("halte ich") und es nicht verallgemeinert (z.B. "das ist Quatsch").
Ferner gibt es Möglichkeiten des Outsourcing und man sollte nicht alles glauben, was auf einer bunten, hübschen Homepage steht. Selbst die Post AG bietet Privatpersonen an, den Inhalt von Postsendungen zu digitalisieren und z.B. an Email-Adressen zu übermitteln (als Alternative zum Nachsendeantrag).
Also, nicht immer alles auf die Goldwaage (Apotheker-Waage :-)) legen.
Nachtreter
@ Nachtreter [#131]
Wer ein deutsches Postfach besitzt, kann meines Wissens auch ein deutsches Frankit-Gerät sein eigen nennen. Das schliesst sich doch nicht aus. Und wozu sollen täglich 100e von Rezepten (Die Europa-Apotheek ist die zweitgrösste Versandapotheke Deutschlands, wenn nicht sogar Europas) bei der Post digitalisiert werden, wenn diese ohnehin in die Niederlande gesendet und weiterverarbeitet werden müssen?
Vor allem erklärt eine hypothetische, aber wohl nicht vorhandene Digitalisierung in keinster Weise den Stempel.
Nette Grüße
JFK
@ Pete [#121]
Hallo Pete,
das Klischee von "ELLER" müsste die Firma Eller Repro + Druck, Peter-Henlein-Str. 10 in 78056 Villingen-Schwenningen sein.
Gruß
Manne
Hallo Zusammen,
hätte hier mal ein kleines Rätsel!
Folgenden Brief (A4) habe ich am Montag in der Post meines Arbeitgebers vorgefunden - echt gelaufen!

In Höhe des schwarzen Pfeils ist die Nr der Frankit-Maschine zu finden: 3D03000226
Abgesehen davon, dass die Post mal wieder nichts gesehen hat, meine Frage: Wer kennt das Original Stempelbild der Maschine? Ich hab's leider nicht vorliegen. In der Stempeldatenbank ist bisher auch Fehlanzeige.
Gruß,
T1000er
@ JFK [#128]
- zum Kilotarif, dieser dann mit Wertangabe?
Nur, dass es diese Variate nicht gibt. Kilotarif ist (hier) nur möglich bei INFOPOST-Sendungen (von Deutschland) ins Ausland. Diese Sendungen müssen als gewichtsgleiche, formatgleiche und (im Prinzip) absolut inhaltsgleiche Einzelsendungen (ab 50 Stück) versendet werden. Das sind in aller Regel Massen-Werbemailings eines deutschen Absenders an potentielle Kunden im Ausland. Keine "50 Umschläge gesammelt" weitergeleitet in einem Sammelumschlag.
Sinn macht für mich (derzeit immer noch) nur entweder Testabschläge oder Eingangsstempelungen auf eingegangenen Bestellungumschlägen (die an die deutsche Adresse geschickt wurden). Dann packt man ggf. alles in einen Sammelumschlag/Karton, frankiert das als neue Einzelsendung und versendet das in die Niederlande. Wobei ich das nicht annehme, denn die Originalrezepte müssen zur Abrechnung mit den Krankenkassen dann ja anschließend wieder nach Deutschland zurück. Das sind alles Kosten, die man vermeiden kann. Ich vermute, dass die Weitergabe der Bestellungen in die Niederlande beleglos stattfinden. Möglich wäre u.a. auch ein Testlauf für ein geplantes Werbemailing aus Deutschland z.B. nach Österreich (auch der dortige Markt wird von der Europa Apotheek Venlo bedient).
Es wäre mal interessant was/wo in Mönchengladbach überhaupt
ist. Bei der angegebenen Postleitzahl 41259 handelt es sich laut Abfrage auf der Postseite [1] nur um eine Großempfänger-PLZ. Dort bekommt man lediglich den Eintrag "Europa Apotheek Venlo B. V. - 41259 Mönchengladbach" zu sehen, interessanterweise
ohne die sonst übliche Angabe einer zugehörigen echten Straßenanschrift. Ihre eigene Webseite sagt "
Das Unternehmen befindet sich in Privatbesitz und beschäftigt an seinen Standorten in Venlo und Köln ca. 400 Mitarbeiter." [2], d.h. in Mönchengladbach ist nichts? Vielleicht nur ein externes "Postdienstleistungssubunternehmen"? Bei dem Kölner Standort handelt es sich um "shop-apotheke(dot)com", die ehemalige Versandapotheke der Fortuna-Apotheke, die 2009 übernommen wurde.
Zumindest wird Werbung unter der Mönchengladbacher Adresse versandt, möglicherweise durch einen externen "Lettershop"?
x

FRANKIT für eine INFOPOST Sendung mit Aufzahlung (d.h. die Mindestmenge an zu versendenen Mailing wurde nicht erreicht, man zahlte also für die nichtversendete Sendungen, als ob man sie verschickt hätte) zu 82 Cent (netto).
Unsere lieben FRANKITs können doch recht interessante Fragen aufwerfen, oder? ;-)

Frohe Festtage
Thomas
[1]:
http://www.postdirekt.de/plzserver
[2]:
https://www.europa-apotheek.com/info/jobs.htm
[3]:
http://www.says-it.com/churchsigns
Neue Maschinenkennung 2D11
Hallo,
hier eine für mich neue Maschinenkennung des Herstellers Frama:
2D11
(Maschinenkennung 2D11000034)

Nach den bekannten Maschinenkennungen 2D02 (Gerätetyp MATRIX F2), 2D04 (Matrix F4) und 2D06 (Matrix F6) nun diese 2D11, die ja "nummernmäßig" etwas aus der Reihe tanzt. Sollte diese Kennung für die Gerätetype Matrix F8 stehen ?
Gruß
Michael
@ sachsen-teufel [#136]
Nach den bekannten Maschinenkennungen 2D02 (Gerätetyp MATRIX F2), 2D04 (Matrix F4) und 2D06 (Matrix F6) nun diese 2D11, die ja "nummernmäßig" etwas aus der Reihe tanzt.
Schau mal hier nach (Meldung im Nachrichten-Ticker vom 06.01.2014) auf der Internetseite der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e.V.:
http://fg-freistempel.de/
In dieser Meldung wird ein Frankit vom 18.11.2013 des Modells 2D12 gezeigt und auf insgesamt sechs neue Frankiergerätemodelle von Frama verwiesen. Frama hat bisher lediglich Modelle mit den Kennungen 2D02; 2D04 und 2D06 auf dem Markt angeboten. Aufgrund der bisher bestätigten Modelle 2D11 und 2D12 kann ich nur spekulieren, dass sich die verbliebenen Kennungen auf mögliche Nummern wie 2D07; 2D08; 2D09 und 2D10 verteilen.
In den Meldungen des Nachrichten-Tickers vom 22.12.2013 und 01.01.2014 taucht jeweils ein weiteres neues Frankiergerätemodell auf; dieses Mal von Telefrank mit den neuen (erweiterten) Modellkennungen
6D0401;
6D0402 und
6D0403. Telefrank ist seit Jahren mit Frankiergeräten im Handel unterwegs, welche zu Beginn der Frankiergerätenummer die Angaben 6D01; 6D02 und 6D03 aufweisen.
Wer hat Belege dieser neuen Frankiermodelle vorliegen? Da diese Stücke erst in den letzten Tagen bzw. Wochen aufgetaucht sind, mutmaße ich den Beginn des Verkaufs dieser Modelle im zweiten Halbjahr 2013.
Gruß
Pete
@ Pete [#32]
Wenn wir schon bei (relativ) neueren Nummerngruppen sind:
Vor allem die 1D16 war mir noch nicht bekannt; hier scheint es sich um ein neues Gerät zu handeln, welches ich bisher in den vorhandenen Posteingängen noch nicht gesehen habe. :-)
Endlich habe nun auch einen 1D16 Abdruck bekommen, sie scheinen nicht wirklich sehr weit verbreitet zu sein? Es handelt sich (laut Jürgen Olschimke [1]) dabei um die Neopost-Gerätefamilie IS-240/IS-280. Unsere Stempeldatenbank kannte bisher auch nur zwei 1D16er-Abschläge: 1D16000423 (Stadt Veringenstadt) und 1D160004D2 (Ber-Bek oHG). Auf Grund der hohen Gerätenummern bei gleichzeitigem "kaum gesehen werden" würde ich auch hier eine echte laufende Seriennummer verneinen. ;-)
1D16000232 - "Grace Bauprodukte GmbH" aus 32676 Lügde, der deutschen Tochter des globalen US-Chemieunternehmens "W. R. Grace and Company".
Gruß
Thomas
[1]:
http://www.jolschimke.de/2-d-barcode/die-neuen-absenderfreistempel-frankit/frankit-maschinen-des-herstellers-neopost-1d.html
@ DL8AAM [#138]
Endlich habe nun auch einen 1D16 Abdruck bekommen, sie scheinen nicht wirklich sehr weit verbreitet zu sein?
Abschläge der 1D16 sind relativ selten; auf 500 Belege aktueller Frankit kommen (meinem Bauchgefühl nach) 1-2 Stücke dieses Modells. Das ebenfalls noch nicht solange auf dem Markt existierende Modell 3D10 (1) ist dagegen vergleichsweise häufig. Ich habe auch den Eindruck, dass ein AFS einer 4D11 (einfarbiger Werbeeinsatz, Bsp. siehe (2)) deutlich leichter zu finden ist (da auch eher von größeren Absendern verwendet) als ein Beleg mit der Frankierung einer 1D16. Lediglich das ebenfalls noch relativ neue Modell 4D12 (Bsp. in [#83]) scheint ähnlich selten zu sein wie das Modell 1D16, wobei auch hier bisher scheinbar keine quasi durchgehende Nummerierung der verkauften Frankiergeräte eingehalten wurde. Die vorliegenden Nummern der 4D12 weisen zwischenzeitlich recht große Lücken auf.
Gruß
Pete
(1)
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=52615#M1
(2)
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=53602#M1
Einen besonders
schönen FRANKIT-Abdruck habe ich heute in meiner Belegekiste gefunden:

Fast winterliche Grüße von
Ingo aus dem Norden
Hier ein aktueller Frankit-Abdruck aus München mit Werbung für das neue Behördentelefon 115. Absender ist die Stadtkämmerei München. 1D15 Abdruck
Grüsse
Wolf
Vergebliche Sparbemühungen!
Am 30.12.2013 wurde beim Hauptzollamt Koblenz ein Brief der 2. Gewichtsstufe odrnungsgemäß mit 0,90 Euro frankiert. Leider wurde der Brief aber falsch der Frankiermaschine zugeführt und der Stempelabdruck ging auf's Fenster und verdeckte teilweise die Empfängeranschrift. Da man die 0,90 Cent nicht einfach in den Wind schreiben wollte, ging der Griff zur Schere um den Freistempel auszuschneiden und nochmals auf einem anderen Brief zu verwenden. Soweit so schön!

Der Ausschnitt wurde dann am 02.01.2014 auf einen neuen Brief der 2. Gewichtsstufe aufgeklebt und sollte dann zum Versand kommen. Leider wurde der Brief jedoch nochmals durch die Frankiermaschine geschickt und nun ist die gutgemeinte Ersparnis doch noch futsch und der Brief hat ein Porto von 1,80 Euro.
Hier noch der Stempel als korrekter Einzelabdruck.

Beste Grüße,
T1000er
@ Pete [#139]
Besten Dank Pete für das bestätigende Feedback.
Abschläge der 1D16 sind relativ selten; auf 500 Belege aktueller Frankit kommen ... 1-2 Stücke dieses Modells.
Wenn die wirklich so selten sind, lege ich noch einmal einen nach. ;-)

Gerät
1D160002F8 der SAG GmbH aus 63225 Langen; SAG steht ursprünglich für "Starkstromanlagen (Aktien)Gesellschaft".
Gruß
Thomas
Auch ein relativ seltenere IS 440-Geräteserie von Neopost ("1D13") und dann noch in Fehlfarbe Schwarz statt Blau. ;-)
1D13001008: Landeszeitung für die Lüneburger Heide GmbH, Am Sande 18-20, 21335 Lüneburg
Wäre die Sendung über K4000 konsolidiert, hätte ich vermutet, das die Postmitarbeiter im Briefzentrum irrtümlich einach nur zur falschen "Flasche" des FRANKIERSERVICES gegriffen haben, aber welcher Privatkunde hat denn passende schwarze Neopost-Kartuschen im Regal ?
Gruß
Thomas
@ T1000er [#134]
Nicht nur Frankiergeräte von Pitney Bowes (Modell mit der Kennung 4D11) schaffen es, ganzflächige Abschläge zu produzieren. Auch ein Gerät des Herstellers Francotyp-Postalia schafft es (unter zusätzlicher Verwendung der Freitexteingabe), wenn auch sicherlich ungewollt.
Abschlag des Frankiergerätes 3D050003AC9 des Absenders Hansdampf GmbH aus 86199 Augsburg vom 15.10.2013
Gruß
Pete
@ Pete [#145]
Das kann aber durchaus doch gewollt sein! Dass die Optimail (Kennung: 3D05) ja Zusatztexte drucken kann, ist nicht neues. Das wird wohl nur recht selten angewendet. Die Abdrucke mit Zusatztext können laut der Bedienungsanweisung bis zu 165mm lang sein. Allerdings ist dort ebenfalls zu lesen, dass der Zusatztext ca. 20 Zeichen je Zeile haben kann.
Das ist in der von Dir gezeigten Abbildung aber überschritten! Der etwas unsaubere Druck lässt aber vermuten, dass der Zusatztext etwas in die Länge gezogen wurde. Ob dem eine technische Störung oder mechanische Störung zu Grunde liegt, ist wohl nur schwer zu beantworten.
Gruß,
T1000er
@ T1000er [#146]
Der etwas unsaubere Druck lässt aber vermuten, dass der Zusatztext etwas in die Länge gezogen wurde
Schau selbst:

Gruß
Pete
@ Carolina Pegleg [#152]
Erlauchte Frankitisten und 2D-Matrikanten!
Habe jetzt auf die Schnelle nichts einschlägiges hier angetroffen, daher die Frage in die Runde: Sind solche Frankits mit gleich integriertem Einschreibe-Rückschein-Teil hier schon besprochen worden?

Der Detail-Scan hier beweist, dass die ganze Freimachung und Einschreibe-Registrierung wirklich in EINEM Arbeitsgang erfolgt:

Da bei diesem Fensterumschlag ja, wie so häufig, nicht Absender noch Empfänger auszumachen ist läßt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen dass das entsprechende Gerät in einem Postamt betrieben wird, aber die Vermutung liegt doch nahe?
Weiß jemand Erhellendes hierzu?
Phile Grüße
EdgarR
@ EdgarR [#148]
läßt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen dass das entsprechende Gerät in einem Postamt betrieben wird, aber die Vermutung liegt doch nahe?
Die Frankitmodelle stehen üblicherweise beim jeweiligen Absender der Sendungen. Selbst die Vorführgeräte von 2003 (Messemodelle) vor der praktischen Einführung der Frankit-Modelle in den Postalltag waren in der Lage, einen (individuellen) Strichcode für Einschreiben zu produzieren. Die Sendungserfassung erfolgt wie gehabt in der Postfiliale:
Sendung vom 15.03.2003, abweichende Frankiergerätenummer F001000A01
Die Einführung der Frankit für Otto-Normalabsender erfolgte im April 2004:
Sendung vom 06.04.2004, Frankiergerätenummer 3D030000002
Im April 2004 schrieb die Deutsche Post AG (mehr oder weniger) alle registrierten Besitzer eines Frankiergerätes an (sicherlich ca. 200.000 - 250.000 zugelassene Maschinen bundesweit) und warb für die neue Frankittechnologie. Mittlerweile sind (gefühlt) ca. 75% aller Frankiergerätemodelle vor 2004 außer Betrieb, d.h. abgeschafft oder durch Frankit ersetzt worden. Dennoch lassen sich heute noch ohne weiteres verschiedene Modelle früherer Generationen finden, die bis 2004 (erstmals) zugelassen worden waren. Mittlerweile ist die Zeit für Spätbelege (pro Frankiergerätemodell) reif.
Demnächst steht der zehnjährige Geburtstag der Frankit-Technologie an. Wer hat Belege mit einem Frankierdatum vor dem 06.04.2004 vorliegen?
Gruß
Pete
@ Pommes et al. [#86]-[#90]
Hier ein weiterer FRANKIT von (für die)
Regiopost Pfalz aus 67071 Ludwigshafen:
4D101C3BE5

Sendung des Polizeipräsidiums Rheinpfalz Regiopost Pfalz aus 67061 Ludwigshafen am Rhein in die Region 37xxx Göttingen, eingeliefert bei der Regiopost Pfalz (siehe UPOC-Barcode mit Mandantenkennung "0003"), mit FRANKIT 4D101C3BE5 zu 60 Cent frankiert und über einen (unbekannte) Konsolidierer bei der DPÜAG eingeliefert. Bei der Konsolidiererkennzeichnung "00023 0137" fehlt leider eine K-Kennung. Rückseitig mittig findet sich eine orange Kodierung eines Sortierzentrums einer behandelnden Privatpost, wahrscheinlich der Regiopost Pfalz.
Ihr habt ja das in [#86] gezeigte FRANKIT-Gerät 1D05000282 dem Konsolidierer (hier K2055) - und nicht der Regiopost Pfalz - zugeordnet. Wie sieht das in diesem Fall aus?
@ sachsen-teufel [#90]
Auf diesem (Vodafone) Beleg finden sich keine Hinweise auf die Regiopost Pfalz.
Oder doch? Das schwarz aufgesprühte Datum 27.02.2008 (unter dem Werbedruck "packet") sollte doch von einer beteiligten Privatpost stammen? Nur wer?
Gruß
Thomas
@ Pete [#145]
Ich habe in meinem Archiv-Bestand noch mal nachgesehen und folgenden Optimail-AFS mit Zusatztext herausgesucht.

Kennung:
3D05003C5D
Die Gesamtlänge bei diesem Stempel beträgt vom ersten Buchstaben "W" im Zusatztext bis zum rechten Posthornrand exakt 155 mm. Das heißt, es wären sogar noch 10 mm Spielraum gewesen um die volle Breite auszunutzen die möglich wäre.
Gruß,
T1000er
Kleine Aufgabe für Detektive
Was könnte hier abgelaufen sein?
Folgender Brief kam vor 3 Tagen - also nicht ganz unpassend am 1. April - an:

Absender, wie unschwer festzustellen, die Areva GmbH in Erlangen.
Die, wie vielleicht bekannt, zusammen mit SIEMENS Erlangen den Postausgang über K4000 alias Deutsche Post InHaus Services GmbH beauftragt hat.
Nun ist dieser Brief aber absenderfreigestempelt von Fa. Geis, Global Logistics, in Bad Neustadt (mit Standorten u. a. in Erlangen und in Forchheim) ... ?
Konsolidiererkennung ist keine drauf, weder vorne noch auf der (nicht gezeigten) Rückseite. Also: Freistempelung bei einem schusseligen Konsolidierer unter Verwendung des "falschen" Werbeklischees scheidet wohl aus.
Und wenn man der Datumseinstellung des AFS Glauben schenken sollte, dann wäre der Brief locker 24 Tage unterwegs gewesen.
Wer immer eine plausible Erklärung findet - bitte gern (ICH habe keine gefunden).
Aber, was die Folgerung für die Stempelreporter für die Stempelbank ist: Das Raten eines Standorts von einem bestimmten FRANKIT-Freistemplers kann böse in die Irre gehen, selbst wenn man die zum Werbeklischee gehörige Firma identifiziert und/oder den Absender des Belegs weiß.
Viel Spass beim Knobeln und phile Grüße
EdgarR
@ EdgarR [#152]
Mögliche Begründungen gibt es viele.
Wer sagt denn, dass der Brief wirklich aus Erlangen kommt und dort der DIHS zum Konsolidieren gegeben wurde? Wir (mein Arbeitgeber) versendet täglich aus Außenstellen tausende Briefe, die als Absender die Adresse der Zentrale tragen. Gleichzeitig werden über den Postversand in der Zentrale noch mehr Briefe erstellt und versendet, in denen als Absender eine Außenstelle genannt wird. Wann welcher Brief wo auf die Reise gebracht wird und welcher Absender angegeben wird hängt einzig von den vielen verschiedenen Prozessen im Unternehmen ab. AREVA kann für die Erstellung / Versendung des Briefes auch GGL beauftragt haben oder einen externen Dienstleister, der mit GGL zusammenarbeitet. Auch wir (mein Arbeitgeber) beauftragen immer wieder andere Firmen mit der Erstellung und Versendung von Briefen.
Ich kann mir also sehr gut vorstellen, dass "jemand" aus (der Nähe von) Bad Neustadt den Brief erstellt hat und nicht AREVA in Erlangen.
Die Angaben im AFS sind genauso "glaubwürdig", wie die Angaben in einem Stempel vom Postamt oder Briefzentrum.
Gruß
Uli
@ EdgarR [#152]
Siemens Erlangen frankiert zur Zeit mit einer 1D1500045C. Die 3D060008BA scheint keinen Bezug zu Siemens oder der In Haus Post in Erlangen zu haben.
Gruß Walter
Es wird nun offiziell dargestellt, dass die Stadt Bielefeld nicht existiert (1):
"1214 - 2014 / 800 Jahre / Bielefeld / Das gibt's doch gar nicht!"
Als Absender des Briefes fungiert hier die Stadtverwaltung des Ortes Bielefeld, welche über den Werbeeinsatz auf die diesjährige Feier zum 800. Geburtstag der angeblich nicht existierenden Stadt aus Ostwestfalen aufmerksam macht.
Gruß
Pete
(1)
http://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeldverschw%C3%B6rung
Ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.
Ich sammle Briefmarken aus Deutschland (Altdeutschland bis heute). Ich mache das mit meinem Vater zusammen und wir haben unsere Interessen vor ca. 3 Jahren getrennt. Ich kümmere mich um die Stempel und er um die Marken. :-) Ich lese dieses Forum schon eine lange Zeit und habe festgestellt dass es mehr Fragen als Lösungen gibt (naja, vieles konnte auch geklärt werden). Mein Hauptinteresse ist Münster (Westf.). Da ich in Norddeutschland lebe, ist das nicht so einfach, aber eine Herausforderung.
Ich bekomme viele Briefe (kartonweise) geschenkt. Ich bin aber in diesem Bereich noch immer ein Unwissender. Ich hoffe hier ein paar Antworten zu bekommen um weiter zu lernen. Hier gleich mein erstes Anliegen.
FRANKIT Neopost 1D10001146
Anwender/Absender UI
Beim Stempel ist links die Kennzeichnung CEM.
Was ist das?
Auf der Rückseite des Briefes ist der Konsolidierer K2055 – 272.
Sauber in Dunkelgrau gedruckt.
Hat einer eine Erklärung ?

Hier noch die Rückseite:
@ Genosis [#156]
"Gut beobachtet" ;-)
Hallo Michael,
leider habe ich noch keine genaue Erklärung zum Thema "CEM"-Zusatz. Aber diese Frage beschäftigt mich auch schon seit einiger Zeit. Eine Idee hätte ich aber doch, siehe unten. Derzeit kann ich aber zu ein paar Punkten weitere Angaben machen:
Zusätze "ganz links außen" vom Bereich des normalen Kundenklischees, werden genutzt
a) von frankierenden Dienstleistern, um die Herkunft der Sendung zu belegen, zum Beispiel "CP" für die (eine) CITIPOST oder "Condor R+V" für die R+V Versicherungen (siehe [1])
b) vom frankierenden Konsolidierer mit der eigenen Kennung, z.B. "K4000" für die Deutsche Post InHaus Services (siehe [2])
c) vom frankierenden Dienstleister mit "Information- oder Hinweisstexten" für den Auftraggeber, z.B. "WILLKOMMEN" für Sendungen der AOK, siehe [3].
"Kleine" (wie bei Dir) Zusatztexte sind mir bisher meist aus dem Umfeld von Deutsche Post InHaus Services aufgefallen, was noch keine "echte Regel" ist. Zumindest sind mir bewusst nur kleine Zusätze bisher von Neopost-Geräten der Serie 1D10 und 1D15 aufgefallen. (Nur?)
Neben diesen gibt es noch ähnliche - aber großgeschriebene - Zusatztexte, wie "P4" (Absender "Dortmunder Volksbank", nach Freigabe [4]) oder "CITIKURIER" für den Citykurier Gera [5]. Diese beiden großen Formen stammen von Frankierservices von PostCon Deutschland.
Hier übrigens zwei weitere "CEM-Geräte"
1D1000110C und
1D1000012D, beide ebenfalls über den Konsolidierer K2055 versendet und beide eingesetzt von (wohl besser für) den Absender Krüll Motor Company GmbH & Co. KG aus 22761 Hamburg.

So, nun zu meiner CEM-Idee: Wie wäre es mit dem Lettershop "
CEM VersandService - Inhaber Nihat Baklavaci" in 22045 Hamburg (Tonndorfer Hauptstraße 145a), siehe
http://www.cemversand.de. ;-) Also der "CEM-Zusatz" würde dann in den oben genannte Punkt a) fallen.
Das hiesse, der Lettershop CEM hat für seinen Kunden Krüll die Sendung (erstellt? und) eingetütet und hat diese dann an freesort weitergereicht. Dort wurde die Sendung frankiert (Frankierservice) [mit Zusatz der Einlieferer-Identifikation] und sortiert bzw. konsolidiert an die DPAG zur Beförderung übergeben. Aber möglicherweise stehen die Geräte auch schon beim Lettershop CEM? Aber ... auf ihrer Webseite gibt CEM (CEM: "Covers Envelopes Manually) als Leistungssprektrum zwar "Konfektionieren, Kuvertieren und Etikettieren", hingegen keinen Frankierservice an. Also vermute ich als Gerätebetreiber freesort.
Gruß
Thomas
[1]:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/38304
[2]:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/43876 bzw.
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/48939
[3]:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/61336
[4]:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/68963
[5]:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/66829
In den beiden nachfolgenden Fällen aus dem Jahr 2013 fehlt ebenfalls die Frankiergerätenummer (siehe auch Beitrag [#81]) im Modell 3D05 von Francotyp-Postalia:

Den Scan verdanke ich Pete, der mit seiner Maschine bei mir zu Besuch ist.
Gruß Walter
Nachfolgend ein "Frankit" der auffälligen Art:


Hierbei handelt es sich um das bzw. ein Frankiergerät der Stadtverwaltung Stuttgart vom 28.01.2008, welche für die Frankierung von Sendungen für die Eigenzustellung innerhalb Stuttgarts genutzt wurden bzw. werden. Die Frankierung für die Eigenzustellung erfolgt scheinbar grundsätzlich auf der Briefumschlagrückseite und die Gerätenummer lautet auffallend 1D05000000. Anstelle des Wortes "Frankit" taucht das Wort "Neopost" (Name des Frankiergeräteherstellers) auf. Weiterhin ist die Matrix mit dem Wort "Muster" versehen. Ein vergleichbares Exemplar aus Stuttgart vom 19.03.2007 wird unter (1) gezeigt.
Gruß
Pete
(1)
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=6922#M85 (Beitrag 85 zur Botenmeisterei Suttgart, letzter Scan)
Wer kann etwas dazu sagen, weshalb neben dem Einschreibe-Barcode im Freistempel, nochmals ein separater Einschreibe-Barcode dem Brief aufgeklebt wurde?

Beste Grüße,
T1000er
Ja, habe ich auch schon (oft) beobachtet und ich meine, daß der aufgeklebte Beleg mit der xxxx-Nummer in der Postfiliale bestätigt, daß der Brief mit der yyyy-Nummer eingeliefert wurde und der Kunde für diese o.g. Bestätigung eine Quittung bekommt. Ist aber nur eine Vermutung; im Internet kann man dann wohl bei einer Nachforschung, wo der Beleg momentan verweilt, nur nach der "aufdruckten" Nummer suchen, während der Zusteller nach der neuen "aufgeklebten" Nummer z.B. an der Haustür abscannt - schätze ich mal ?
@ T1000er [#160]
Wahrscheinlich hat die Postagentur nicht gewußt, wie man den Frankit-Brief ins System bucht und hat dann eben einen "eigenen" genommen.
Alles was über Standard bei den Agenturen hinausgeht wird -leider- problematisch.
Einen schönen Gruß an alle Feiertiere
Nachtreter
Apropos FrankIt-Raritäten:
Gibt es jemanden, der einen gelaufenen FrankIt-Stempel aus der Einführungszeit -natürlich mit niedrigen Gerätenummern- hat (April 2004) oder eventuell aus der Versuchsphase / Vorläufer a.d. Testphase davor (2002, 2003 oder bis März 2004)? Meine ältesten Belege stammen vom Sommer 2004 und bei manchen kann man teilweise wirklich noch von einer Stempelqualität in den "Kinderschuhen" sprechen.
Die 3D10er Geräte (PostBase) von Francotyp-Postalia können ja bekanntlich zusätzlich zum Kundenklischee (links davon) noch ein weiteres "echtes" Klischee als Zusatzmodul setzten, wovon aber (noch) nicht viele Betreiber Gebrauch machen.
3D100003B2 der Stadt Einbeck
Aber in diesem Fall hat der Kunde sein Standard-Kundenklischee gleich noch einmal geschaltet, wohl ganz nach der Devise 'doppelt hält besser'? ;-)
3D100016DB der Rechtsanwaltssozietät Becker, Büttner und Held aus Berlin
Das die es aber einfacher können, hier der Beweis. ;-)

Gruß
Thomas
@ Pete [#159]
Hallo Stefan,
mit 1D150004FD (BWPOST ZOLLERNALB GMBH) vom 15.05.14 habe ich eine der letzten Maschinen der 400ter Serie der 1D15 gefunden. Es sollte nicht mehr lange dauern, bis ein 500ter auftaucht.
Gruß Walter
@ Tuffi [#165]
1D15000513 Konsolidiert über K4030.

Gruß,
T1000er
Hier habe ich drei Frankit Aufdrucke.

3D030013CE

1D130013FA

1D110026F6
Vielleicht bringen diese ja neue Erkenntnisse.
Gruß Werner
@ Tuffi [#165]
eine der letzten Maschinen der 400ter Serie der 1D15 gefunden. Es sollte nicht mehr lange dauern, bis ein 500ter auftaucht.
Walter,
mein ältester 1D150005er stammt vom 30.05.2014:
1D15000507

(Absender: Betriebskrankenkasse "Bosch BKK"; via K4000)
@ T1000er [#166]
1D15000513 Konsolidiert über K4030. (K4030 oder K4031?)
Thomas, mein "höchster" ist aktuell
1D15000516, den hat ein Freund gerade in einem Altglascontainer (!) gefunden, ich führe. ;-)

(Absender: Betriebskrankenkasse "Audi BKK"; via K4000)
Gruß
Thomas
Auch der Papst nutzt Francotyp-Postalia - na ja - nicht ganz richtig - nur seine Aussenstelle in Berlin.

Black5
@ Black5 [#169]
Die Maschine muss aber schon länger in Betrieb sein, da der Vertrieb der "Ultimail 60"; das ist die Frankiermaschine die hinter der Kennung 3D02 steht, schon seit über 2 Jahren eingestellt ist. Allerdings ist es auch möglich das die Maschine gebraucht gekauft wurde.
Gruß,
T1000er
Bei Absenderfreistempeln kommt es gelegentlich vor, dass mehr als üblich gedruckt wird. Im nachfolgenden Fall hat sich ein Teil des Bedienmenues vom Frankiergerät auf der Briefvorderseite verewigt, genau genommen das Auswahlmenue für Inlandsbriefsendungen:
Frankit 3D050014D5 vom 30.06.2014
Gruß
Pete
@ sachsen-teufel [#94]
Gerade einen Brief vom Landrat in Neuss bekommen (eine gute Nachricht, kein Ärger-Brief), Frankit-Feldverschiebung, gleiche Kennzeichnung, etwas undeutlich:


Konnte vielleicht was beitragen?
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#172] und @ alle
Antwort siehe Beitrag 359:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=98164#M358
Gruß
Pete
Kann einer von Euch den FRANKIT 1D11000177 einem Absender zuordnen ? Absender des mir vorliegenden Belegs ist eine Rentnerin aus 21502 Geesthacht. Sie hat den Brief wohl jemandem mitgegeben. Er wäre eventuell für meine Heimatsammlung interessant.
Herzlichen Dank im Voraus!
Burkhard
@ mumpipuck [#174]
Hallo Burkhard,
schreibe bitte eine Mail an unser Mitglied "curiositas"! Die Mailadresse findest Du in seinem Profil. Er registriert alle Frankiermaschinen mit Kennung 1D11 (Neopost IS-330/350). Dort bekommst Du sicherlich die gewünschte Antwort.
Schöne Grüße,
T1000er
@ DL8AAM [#157]
So, nun zu meiner CEM-Idee: Wie wäre es mit dem Lettershop "CEM VersandService - Inhaber Nihat Baklavaci" in 22045 Hamburg
Oder womöglich und wohl auch wahrscheinlicher der norddeutsche P2-Hub [1] in Hamburg "CEM Courier-, Express-, Mail-, Logistics GmbH" (Porgesring 13, 22113 Hamburg) [2]? Wer kann das abschließend bestätigen?
BTW,
1D1000012D, eines der Geräte die (seinerzeit) mit dem "CEM-Zusatz" beobachtet wurden [#157], wurde nun (18.04.2015) für die DPAG-Frankatur von Sendungen der hannoverschen CITIPOST [UPOC/codX 0012] (für deren Kunden "Druckzentrum Hannover", d.h. Verlagsgesellschaft Madsack, und das Landesamt für Statistik Niedersachsen) eingesetzt. Also wurde es entweder zur Freesort NL Hannover versetzt oder eine hannoversche Postcharge wurde von Freesort nach Hamburg umgeleitet. Auf [1] sieht man zumindest einen "P2"-Transportpfeil von deren HUB in Darmstadt über die CITIPOST Hannover (und Böhme-Brief-Dienst, Soltau) zur CEM Hamburg, d.h. eine
Anhaltermitnahme wäre also denkbar.

Sonst kommen/kamen bisher nur die Geräte der
Freesort Niederlassung Hannover (Johann-Egestorff-Straße 8a, 30982 Pattensen [3]) für CITIPOST Hannover-Kunden zum Einsatz, wie
1D1000018E - hier mit dem neuen Jubiläumsklischee "10 Jahre Freesort 2005-2015" (Absender "MHH - Medizinische Hochschule Hannover", ein ehemaliger DPAG InHaus Services/K4000-Kunde) und
1D10001107.

Die CITIPOST Göttingen [Compador/18], mit ihrem neuen (seit Februar/März 2015) "Compador Apache One"-Verteilzentrum in Northeim ("bei der" CITIPOST Northeim [Compador/17]), lässt inzwischen übrigens auch ihre abgeleiteten DPAG-Sendungen über die Freesort NL in Hannover frankieren (statt Eigengerät 4D06000ADE; via K4000) und einliefern.

Gruß
Thomas
[1]:
http://www.die-zweite-post.de/cms/zustellgebiet.php
[2]:
http://cem-translog.com/leistungen-2
[3]:
http://www.freesort.de/de/ueber-uns/#sortierzentren
@ Pete [#116]
Als Ergänzung bzw. Nachtrag zum Beitrag [#116] - Frankit 1D10000141 von First Mail aus Düsseldorf vom 29.04.2008:

Der Werbeeinsatz "Andres Schneider / Rechtsanwälte / ..." taucht auch in maschinellen Frankierungen auf Sendungen auf, welche für die Eigenzustellung von First Mail frankiert wurden. Der Frankit kommt auf Belegen auch ohne Werbeeinsatz vor.
Gruß
Pete
Nachtrag vom 30.05.2015:
Sendung aus der Eigenzustellung von First Mail vom 10.04.2008 mit dem Werbeeinsatz des o.g. Absenders:
4D11000656 vom 09.06.2015 mit
L4059-Kennung im Kundenklischee. Absender ist die Facharztpraxis Dr. med. Helge Granops aus 37154 Northeim. Es liegt mir noch ein weiterer L4059-Beleg von diesem Gerät vom 01.06.2015 vor (unbekannter Absender).
Hat jemand eine Idee für was diese Kennung stehen könnte? Das wird doch wohl keine neue Art von Konsolidierernummer sein, K
zu L: Tipp- bzw. Programmierfehler? Die 4xxx-Serie würde da 'optisch' gut ins Schema hineinpassen? K4059 wurde bisher für die (ehemalige?) Eigenkonsolidierung der SBK (Siemens Betriebskrankenkasse) genannt. Ein neuer Präfix ("K ist voll"...hi)? Eine neu eingeführte postalische Lettershopkennung kann wohl auch verneint werden? Oder? ;-)
Ich glaube auch nicht, dass das Gerät aus der Connect+ Familie von Pitney Bowes vom Absender selbst betrieben wird, dafür sollte der Typ für eine lokale Arztpraxis doch wohl etwas deutlich überdimensioniert sein ;-) Ein externes Schreibbüro bzw. ein Lettershop/"Rechnungsschreiber" kann auf Grund des abgeschlagenen Absender-Handstempels sicherlich auch ausgeschlossen werden? Also bleibt noch ein Frankierservice übrig, ggf. ein Dienstleister aus dem Bereich "Arztpraxen-(Allround)Service", wie z.B. INTERMED, die ja auch diverse Privatpostdienstleistungen anbieten.
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#179]
Hallo Thomas,
der Besitzer der Maschine müßte laut Datenvergleich mit dem Archiv die Citypost Northeim GmbH in Northeim sein. Der Absender würde also passen, hier wurde einmal für die Facharztpraxis eingesammelt und frankiert.
Das L und die Nummer 4059 ergibt erst einmal keinen Sinn, da wie Du ja auch teilweise schon erwähnt hast, K-4059 mal ein ganz anderer Konsolidierer war (SBK).
Vermutlich wurde hier beim programmieren des "Werbeteils" irgend etwas falsch gemacht - aber da von dieser AFS ja zukünftig viele weitere Belege auftauchen werden, muß man nur die Entwicklung verfolgen um festzustellen, wie sich dieser Teil doch noch ändern könnte ?
Viele Grüße Jürgen
@ Pete [#137]
Aufgrund der bisher bestätigten Modelle 2D11 und 2D12 kann ich nur spekulieren, dass sich die verbliebenen Kennungen auf mögliche Nummern wie 2D07; 2D08; 2D09 und 2D10 verteilen.
Hier nun mein erster neuer
2D14 von Frama.
2D1400050F - BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V., 66904 Brücken; wobei BHE noch für den alten Namen "Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Schutz-, Melde- und Überwachungsanlagen für Personen und Sachwerte e.V." steht.
Scheinbar sind aber leider die genauen Zuordnungen der neuen Framakennungen 2D11, 2D12, 2D14 und 2D15 zu den neuen Gerätetypen (Frama F12, F22, F32/F42, F62 und F82) noch immer unbekannt? Oder?
Gruß
Thomas
Heute möchte ich mich mal an die Experten hier wenden, da ich zwei FRANKIT vorliegen habe, die mir Fragen im Rahmen meiner Heimatsammlung Hamburg-Bergedorf und Kreis Herzogtum Lauenburg aufgeben (Bild s.u.). Alle Belege sind vom 19.05.2015.
1. FRANKIT 1D10001152
Dieses Gerät wird weit geraumer Zeit mit Absender Finanzamt Ratzeburg, 23903 Ratzeburg verwendet. Nun liegt mir aber vom selben Tag ein Beleg vor, der kein Klischee des Absenders zeigt. Das weckt in mir den Verdacht, dass dieses Gerät nicht im Finanzamt steht, sondern einem Dienstleister zuzuordnen ist. Kann das jemand von Euch bestätigen ?
2. FRANKIT 4D11000609
Hier verwendet ohne Absenderklischee. Absender ist die Santander Consumer Bank AG in 21029 Hamburg (-> Bergedorf).
Dort erhielt ich die Auskunft, dass man keinen AFS habe und die Post über die Zentrale in Mönchengladbach liefe. Die dortige Poststelle bestätigte das, sagte aber, dass diese Maschine nicht dort stünde. Wer kann sie zuordnen ?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte!
Herzliche Grüße
Burkhard
Mir ist etwas ähnliches aufgefallen.
Ich hatte heute in der Post einen Großbrief mit folgender Freimachung:

Absender ist die Poststelle der Staatskanzlei des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern.
Stempel mit der gleichen Maschinenkennung sind unter der Nr. 65963 (Service-Center) und 74335 (Feldtmann / Brandstücken. Hamburg) schon in der Stempeldatenbank enthalten.
Auf meinen Brief sind keine Hinweise auf Konsolidierer vorhanden. Meine Empfängeradresse ist ein Postfach in Schwerin.
Sind Maschinenkennungen nicht einmalig, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Landesregierung eine gebrauchte Maschine aus Hamburg gekauft hat.
Viele Grüße
Detlef
Hallo Detlef,
auch wenn in diesem Fall keine Konsolidierervermerke zu erkennen sind, dürfte dieser Brief zu 99% von Postcon freigemacht worden sein, ich habe hier zwar derzeit keine aktuelle Gesamtübersicht, aber immer wenn senkrecht "Service Center" steht hat es sich in der Regel um von Postcon freigemachte Belege gehandelt. Oder kennt jemand hier auch andere Firmen, die zufälligerweise den selben senkrechten Schriftzug benutzen ?
viele Grüße Jürgen
@ Detlef [#183]
@ Journalist [#184]
Ja, der Brief ist eindeutig nicht von der "Poststelle der Staatskanzlei des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern" frankiert, sondern es handelt sich um einen "Frankierservice" des Postdienstleisters "Postcon Deutschland", einer Tochter der niederländischen Post "PostNL". Ich vermute, dass das Gerät 1D150003FE möglicherweise bei Postcon in Hamburg steht.
Ohne weitere Informationen zum Inhalt kann man auch nicht sicher sein, dass diese Sendung überhaupt die Poststelle der Staatskanzlei jemals gesehen hat. Vielmehr ist es heute oft üblich, dass zum "Briefeschreiben" (Ausdruck) externe Dienstleister ("Lettershops" jeglicher Art o.ä.) eingesetzt werden. Der Portosatz 1,45 € könnte zum Beispiel auch für Informationsmaterial bzw. Broschüren, Magazine o.ä. stehen. Auch bzw. besonders diese werden regelmäßig durch externe Dienstleister versendet (Lieferservices, Konfektionierer o.ä.).
Gerade größere Firmen (hier seien insbesondere auch Versicherungen, Banken, Energieversorger o.ä. genannt, aber nicht nur diese, selbst 'normal' ausschauene Rechnungsbriefe mittelständischer Firmen können von 'sonstwo' bzw. von 'sonst jemanden' kommen) sowie Institutionen (inkl. Behörden) haben diese Tätigkeiten sehr oft "outgesourct".
Zu beurteilen wer der Ersteller, Ausdrucker, Frankierer und Versender eines Briefes ist, kann heute teilweise recht schwer sein; selbst wenn zum Absenderfreistempel ein passendes Kundenklischee des im Schreiben genannten Absenders gesetzt wurde, ist das noch lange, lange kein sicheres Indiz.
Der angegebene Absender und der echte Versender sind häufig nicht mehr identisch. Direkt outen tun sich diese Dienstleister leider aber meist kaum einmal.
Hier helfen nur "Massensichtungen" mit Querverweisen und tiefes Webseitenstudium.
Besten Gruß
Thomas
Hier ein schöner 2D02 aus Landshut:

Gruß, Stefan
@ mumpipuck [#182]
1. FRANKIT 1D10001152
Dieses Gerät wird weit geraumer Zeit mit Absender Finanzamt Ratzeburg, 23903 Ratzeburg verwendet. Nun liegt mir aber vom selben Tag ein Beleg vor, der kein Klischee des Absenders zeigt. Das weckt in mir den Verdacht, dass dieses Gerät nicht im Finanzamt steht, sondern einem Dienstleister zuzuordnen ist. Kann das jemand von Euch bestätigen ?
Ich kann nicht bestätigen, dass das Frankiergerät mit der Nummer 1D10001152 bei einem Dienstleister steht, vermute hier allerdings das Unternehmen Deutsche Post Inhaus Services. Die Geräte mit den Kennungen 1D10001122 und 1D10001132 (1) befinden sich m.E. ebenfalls dort.
Gruß
Pete
(1)
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=85347#M295
@ DL8AAM [#179], Journalist [#180]
aber da von dieser AFS ja zukünftig viele weitere Belege auftauchen werden, muß man nur die Entwicklung verfolgen um festzustellen, wie sich dieser Teil doch noch ändern könnte ?
Jürgen,
erst einmal nochmals besten Dank für die Identifikation des Anwenders CITIPOST Northeim des Geräts 4D11000656. Und hier nun ein kleines Update zu den Kundenklischees dieses Geräts:

Ohne Kundenklischee und ohne Zählnummer, 11.06.2015; Absender sind die Paracelsus Kliniken in 37581 Bad Gandesheim bzw. das dortige "Medizinische Schreibbüro".

Zur Bestätigung Deiner Ansprache, hier mit dem passenden Kundenklischee der CITIPOST (mit Zählnummer), 08.05.2015. Die Schaltung dieses Klischees hat den unbekannten Zusatz L4059 entsprechend nach links außen verschoben; unbekannter Absender. Der schwarze Tintenstrahl Matrixcode 'Spray-On' mit der Sendungsnummer mit 'Compadore-Präfix' 17 stammt von der CITIPOST Northeim. Ganz links außen angedeutet kann man einen Rest des Kürzels SBf (für Standardbrief) erkennen, der aber nicht mehr gänzlich auf den Umschlag passte.


Zwei Sendungen des Absenders "bueroboss.de/kassebeer" (Wilh. F. Kassebeer GmbH & Co. KG, Matthias-Grünewald-Straße 42, 37154 Northeim) vom 03. bzw. 13.07.2015, mit Zählnummern. Oben wie habt mit dem unbekannten Zusatz L4059 (damit dürfte nun aber auch klar sein, dass das wohl keine Absender- bzw. Kundenkennung darstellen dürfte) und unten mit der bisher undokumentierten Konsolidiererkennzeichung K7145!
Weitere Konsolidierermarkierungen finden sich auf keinen der Briefe.
Gruß
Thomas
Hallo,
als Laie in diesem Fachbereich glaube ich festgestellt zu haben, dass die ersten vier Zeichen, also z.B. 3D06 oder 1D10, für jeweils unterschiedliche Stempelgeräte stehen. Wenn das so ist, werde ich mich bemühen, für alle unterschiedlichen Geräte = Stempelvariationen Beispiele zu finden und in meiner Stempeldatenbank zu archivieren. Parallel dazu würde ich dann hier einige dieser Beispiele zum Vergleich hochladen.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#189]
Hallo Ingo,
ja das stimmt die ersten 4 Zahlen bzw. Buchstaben sind einer bestimmten Maschine zuzuordnen.
Folgender Link hilft dir dabei vielleicht weiter:
http://jolschimke.de/2-d-barcode/die-neuen-absenderfreistempel-frankit.html
Dort ist zum einen am Anfang was über die Maschinen bzw. Frankit gesagt, speziell im unteren Teil findest Du viele Infos zu den entsprechenden Maschinen. Zwar sind nicht mehr alle Links 100% ok bzw. die neuesten Maschinen der letzten circa 3 Jahre wurden noch nicht eingepflegt aber als Anfangsinfo dürfte dir das sicherlich weiterhelfen.
Viele Grüße Jürgen
Habe den ersten 1D15er aus der 600ter Serie gefunden: 25.02.15 Stadt Lünen 1D15000602
Gruß Walter
Hallo zusammen,
noch ein neues Thema für mich, aber warum nicht es mal versuchen.
Anbei ein Frankit mit der ID
1D1500064F vom 24.08.2015. Absender ist die Firma
Kibek in Elmshorn, ein Geschäft für Teppiche, Parkett, Laminat, Gardinen etc.
Ich zeige den ganzen Umschlag, da der Absender nur auf dem Brief im Fenster sichtbar ist.

Noch eine kleine Bitte zu diesem Thema: Wenn jemand ein Foto einstellt, bitte auch die entsprechende ID im Text erwähnen, da eine Suche auf Bildinhalte nicht möglich ist.
Gruß
Frank
Ein Exemplar aus der Frühzeit der FRANKITs, hier aus 2005, mit einer sehr ungewöhnlichen Gerätenummer:
1D05500004 (DEVK Versicherungen, Zentrale Köln).
Nummern mit einem
1D055-Präfix finden sich nicht in der Datenbank, weder in unserer, noch in der von stampsX, oder sonst irgendwo (?) im Internet. Fehlprogrammierung? oder eine "Vorläufer"-Nummerierung?
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#193]
Hallo Thomas,
bekannt sind diese Kennungen schon. Sie ist auch bei den Maschinen IJ-25 FIT (1D065..), IJ-65 FIT (1D035...) und IJ-35/45 FIT (1D025...)zu finden. Vermutlich war da mal eine besondere Zuteilung von Maschinen vorgesehen, aber selbst der Hersteller kann nicht mehr die Gründe für diesen Nummernkreis nachvollziehen. Es ist tatsächlich so, dass diese Nummernkreise nur bei den ersten Serien auftauchen. Eine Fehlprogrammierung liegt nicht vor, da eine Systematik bei der Vergabe ersichtlich ist und von einer Vorläufer-Nummerierung würde ich auch nicht sprechen wollen.
Gruß,
Michael
@ curiositas [#194]
Michael, besten Dank für die Info. 1D025 und 1D035 sind ja bereits auch schon verschiedene in der Datenbank, mit laufenden Nummern im Bereich maximal
um die 100, aber ein 1D55 war bisher noch nicht dabei. Scheinbar wurden diese - zumindest im Verhältnis zu den 2 und 3ern relativ seltener so in Dienst gestellt. ;-)
Beste Grüße
Thomas
... nur zur Deko
4D090017CF - PROKON Regenerative Energien eG, das ist die Nachfolgeunternehmung der insolventen PROKON Regenerative Energien GmbH, bekannt aus 'Funk und Fernsehen' ;-)
Meine ersten
2D13er
2D130002CE (Balzer GmbH, 36341 Lauterbach) -
2D1300058B (Hermann Pipersberg jr. GmbH, 42899 Remscheid)
Ist inzwischen der genaue Gerätetyp von Frama, das hinter diesem neuen Präfix 2D13 steckt, bekannt bzw. bestätigt?
Gruß
Thomas
Durch die zuschaltbaren Zusatzmodule wird es immer unübersichtlicher.
Was hält der hier versammelte Sachverstand denn beispielsweise hiervon:

Alles, was da links von den Wellen die den Platz des "regulären" Werbezusatzes einnehmen sich bis an den Rand des Kuverts ausbreitet ist exakt im gleichen Farbton gehalten und ist auch exakt mit dem rechten Teil in Linie. Für mich liegt daher der Verdacht nahe, dass tatsächlich die ganze, insgesamt 20,0 cm lange Bedruckung in einem Arbeitsgang auf den Umschlag kam?
Wenn das so weitergeht, dann werden sich die auf Frankits spezialisierten Sammler bald querformatige Albenblätter zulegen müssen.
Phile Grüße
EdgarR
@ EdgarR [#197]
Anhand der Abbildung sind es für mich zum einen zwei verschiedene Farbtöne und der linke Teil sieht nach Offset-Druck anstatt dem Tintenstrahldruck der Frankiermaschine aus. Ohne das Original in Händen zu haben endet das Werbeklischee der Frankiermaschine links von der "Frankierwelle".
Meines Wissens nach kann die centormail (Francotyp-Postalia) auch nicht so lange Werbeklischees drucken. Sie kann zwar zwei Klischees neben einander drucken, aber nicht wir hier gezeigt ein Einziges. Da die "Frankierwelle" und Premiumadress übereinander gehen, müsste es sich um ein Klischee handeln.
Die Länge von 20/21 cm ist bei den FRANKIT-Absenderfreistempeln (siehe bei Pitney Bowes in der Stempeldatenbank) inzwischen schon nichts Ungewöhnliches mehr. Also mit der herkömmlichen Ablumgröße kann da schon lange nicht mehr gearbeitet werden und bei Ausstellungen ist DIN A3 (quer) angesagt.
Gruß,
Michael
QR-Codes erobern mehr und mehr Bereiche unseres täglichen Lebens, nun auch den Bereich der Zusatzmodule moderner FRANKIT-Geräte. ;-)
3D10003119 - "Hesse Transporte" (Hermann Hesse Transport GmbH) aus 37124 Rosdorf, 26.01.2016.
Zusätzlich zum normalen Werbeklischee wurde hier (links neben dem Bereich des eigentlichen Kundenklischees) ein QR-Code mit im Datenteil einkodierter Kurz-URL bzw. dem URL-Alias
http://taoqr.de/VuLHk gesetzt. Ausgepackt führt dieser Link auf die Homepage des Absenders.
Gruß
Thomas
Gibt es eigentlich irgendwo eine öffentlich zugängliche Aufstellung aller bisher ihren Verwendern zugeordneten Gerätenummern ?
Herzliche Grüße
Burkhard
@ mumpipuck [#200]
Hallo Burkhard,
was Du da ansprichst, ist leider noch viel komplexer. Es gibt Firmen (Konsolidierer), die mit ihren Maschinen (in ihren Dienstleistungszentren)die Post einer großen Zahl von Kunden bearbeiten. Dann ist in den Maschinen das Logo des Kunden eingesetzt. So kannst Du die verschiedensten Anschriften in einer Maschine finden.
Gruß Walter
@ mumpipuck [#200]
Gibt es eigentlich irgendwo eine öffentlich zugängliche Aufstellung aller bisher ihren Verwendern zugeordneten Gerätenummern ?
Nein, nicht das ich wüsste. Die sicherlich existenten Datenbanken der Deutschen Post AG sowie der einzelnen Frankiergerätehersteller sollten nicht öffentlich zugänglich sein. Die Frankiergeräte müssen bei der DPAG angemeldet (= zugelassen) werden und die Frankiergerätehersteller (oder damit beauftragte Vertriebsunternehmen) sind neben der technischen Wartung des Gerätes auch für die Entgeltaufladung (Porto) zuständig. Die Verrechnung des Entgeltes erfolgt im Nachhinein mit der Deutschen Post. In beiden Fällen sind entsprechende Datenbanken unter Verwendung der Frankiergerätenummer sinnvoll.
Dir bliebe bei konkreten Anfragen lediglich die Recherche (Nachfrage) bei Sammlern vor Ort bzw. von Sammlern initiierter Datenbanken im Internet.
Themawechsel:
Einige Frankiergerätemodelle sind technisch in der Lage, Frankierungen zu produzieren, welche sich mehr oder weniger auf der gesamten Briefumschlagvorderseite einer C6-Sendung erstrecken (Bsp. Modelle mit den Kennungen 3D10 und 4D11). Diverse (alle?) Modelle lassen eine Erweiterung der Frankierung durch die manuelle Eingabe eines Zusatztextes (links neben dem Werbeeinsatz) zu. Im nachfolgenden Fall vom 26.05.2014 zeigt ein Gerät des Modells mit der Kennung 1D12 aus 36228 Bad Hersfeld, dass man auch ohne die Eingabe von Zusatztexten die Länge einer Briefumschlagvorderseite (C6 Langformat) ausfüllen kann, wenn auch sicherlich eher zufallsbedingt und definitiv nicht beabsichtigt. :-)

Gruß
Pete
@ Pete [#202]
Hm, wäre es dann nicht eine tolle Sache, wenn man neben der allgmeinen Stempeldatenbank hier mal eine Tabelle erstellen würde, wo die identifizierten / bekannten Gerätenummern eingestellt werden können ? Muss ja nicht gleich aufwändig mit Scann sein. Die findet man dann gegebenenfalls in Philastempel.
mumpipuck
@ mumpipuck [#203]
Hm, wäre es dann nicht eine tolle Sache, wenn man neben der allgmeinen Stempeldatenbank hier mal eine Tabelle erstellen würde, wo die identifizierten / bekannten Gerätenummern eingestellt werden können ?
Grundsätzlich ist dies alles eine Zeitfrage und andere Mitglieder dürften deinen Vorschlag für eigene Sammlungen bereits in der Vergangenheit praktiziert haben bzw. aktuell weiterhin pflegen. Seit Jahren ist es sinnvoll, Absenderfreistempel zur Erfassung der Sammlung sowie der Archivierung zu scannen und die Dateinamen entsprechend wiederauffindbar (z.B. mit Angabe der Gerätenummer) zu beschriften. Ich denke dabei vor allem an Sammler, welche AFS nach Modell/Hersteller sammeln.
Durch Erzählungen hörte bzw. sah ich die Vorgehensweise aus der Zeit, bevor Scanner allgemein massentauglich wurden: Es war nicht ungewöhnlich, zur Erfassung des eigenen AFS-Bestandes, alphabetisch oder nummerisch sortierte Listen anzufertigen - sei es handgeschrieben (!) auf A4-Blättern, auf einer Schreibmaschine oder in einem (einfachen) Textprogramm am PC. Aufgrund der angefertigten Beschreibung war man dann noch immer nicht zwingend in der Lage, sich den dazugehörenden Absenderfreistempel grafisch vorzustellen.
Gruß
Pete
@ Pete [#204]
Ich denke, es wäre toll, wenn diese Aufzeichnungen im internet zur Verfügung stünden. In welcher Form auch immer - notfalls eben als Scann handgeschriebener Listen. Ich finde das besser, als wegen Perfektion (= Zeit) ganz darauf zu verzichten.
Herzliche Grüße
Burkhard
@ Tuffi [#201]
Hallo Walter,
auch Lettershops frankieren für zig Firmen die Ausgangspost bevor diese einem Konsolidierer übergeben wird. Und wie liste ich Maschinen, die den Besitzer wechseln? Dabei wird ja keine neue Gerätenummer vergeben.
Alles nicht so einfach. Ich habe es bei meinen ca. 100.000 AFS aus Stuttgart aufgegeben diese per EDV zu erfassen.
Beste Grüße
Stempelwolf
Ich seh' schon, das würde nicht einfach werden.
@ Stempelwolf [#206]
Hallo Stempelwolf,
da ich den PC hauptsächlich als Schreibmaschine verwende, führe ich meine Sammlungen auf handgeschriebenen Listen.
Mein Interesse bezieht sich auf die Maschinen, die bei Konsolidierern stehen. Folglich hat jede Liste als Überbegriff den Namen eines Dienstleistungszentrums (z. B. DLZ Williams Lea/In Haus Essen). Dann folgen die Maschinen, die in diesem DLZ stehen (mir bekannt sind) und die mir bekannten Verwendungszeiten. Wird eine Maschine umgesetzt, folgt ein entsprechender Vermerk (z. B. umgesetzt nach DLZ Hamm/Werl). Sie erscheint dann auf der entsprechenden Liste neu (Freunde nennen meine Listen "Fliegenschisse").
Gruß Walter
@ mumpipuck [#205] und [#207]
Ich denke, es wäre toll, wenn diese Aufzeichnungen im Internet zur Verfügung stünden. In welcher Form auch immer - notfalls eben als Scann handgeschriebener Listen. Ich finde das besser, als wegen Perfektion (= Zeit) ganz darauf zu verzichten.
Ich stelle mir dieses Thema eher schwierig vor. Aufgrund allein der Masse an Absenderfreistempeln (die Gesamtzahl deutschlandweit wird sich seit Mitte der 1920er Jahre bis heute auf mehrere 100.000 Geräte belaufen) dürften einige Kilometer A4-Papier (und damit Scans) zustande kommen, so denn jemand alle deutschen Absenderfreistempel erfasst hätte. Weiterhin schätze ich es als eher sehr schwierig bis unmöglich ein, alle Besitzer von Listen zur kostenlosen Veröffentlichung ihrer Listen zu bewegen. In der Erstellung solcher Listen steckt eine Menge (jahrelange) Arbeit und vor der Listenerstellung muss erst einmal über einen meist sehr langen Zeitraum hinweg Material (Belege) gesammelt und entsprechend aufbereitet werden.
Gruß
Pete
@ Pete [#209]
In der Erstellung solcher Listen steckt eine Menge (jahrelange) Arbeit und vor der Listenerstellung muss erst einmal über einen meist sehr langen Zeitraum hinweg Material (Belege) gesammelt und entsprechend aufbereitet werden.
Pete,
ja, gerade deshalb! Leider geht ein Sammlerleben irgendwann einmal zu Ende. Wenn diese Daten nicht vorher in irgendweiner Art und Weise für die Nachwelt gesichert werden, ist die jahrelange Arbeit für "umsonst" gewesen. Die Informationen gehen verloren, insbesondere wenn/falls es nur lose Papierlisten sind. So etwas löst für auf Erben oder Wohnungsauflöser keinen optischen "Stop-Behalten"-Reiz aus. Das geht in aller Regel in den Container. Leider. Idealerweise veröffentlicht man seine Erkenntnisse also vorher irgendwie, wobei das nicht jeder entsprechend fachgerecht "kann" (oder aufbereiten will), also bietet sich ein irgendwie gearteter offener "Scan-Daten-Pool" an. Am besten sollte man seine Files natürlich "gut beschreiben", das macht es spätere Recherchen einfacher. Aber "im Notfall" auch als nackter Scan der Listen/Unterlagen, das ist immer noch besser als nichts. Die heutige Schrifterkennung (der Suchmaschinen) für sauber gescannte, alte schreibmaschinengeschriebene Textseiten ist inzwischen doch recht gut. Man muss nur einen möglichst "dauerhaften" Speicherort, der auch für Suchmaschinen "durchschaubar" ist, in Internet finden/aufbauen.
Ich stelle zum Beispiel als "Vorstufe" jeden neu bekommenen AFS nun schon einmal gescannt in unsere Stempeldatenbank ein und gehe dann sukzessive in die Vergangenheit bzw. ich "hoffe zu gehen". ;-)
Gruß
Thomas
"Nobody is perfect" mag man sich denken, wenn man einen Blick auf den nachfolgenden Absenderfreistempel wirft:

Es handelt sich bei dem unteren Frankiervorgang um eine Sendung, welche am 28.09.2015 das Frankiergerät mit der Kennung 1D150002E7 durchlief. Dieses Gerät steht bei der Posttochter
Deutsche Post Inhaus Services GmbH in Hamburg (Konsolidiererkennung K4000). Der obere Abschlag vom gleichen Tag beinhaltet die normale Ausführung der Frankierung von diesem Gerät.
Die fehlerhafte Frankierung ist zweigeteilt - ein Teil der Beschriftung und des Posthorns ist oben ersichtlich; die Fortsetzung befindet sich am unteren Rand der "Frankierung".
Gruß
Pete
@ DL8AAM [#210]
Hallo Thomas,
deine Aussage Ich stelle zum Beispiel als "Vorstufe" jeden neu bekommenen AFS nun schon einmal gescannt in unsere Stempeldatenbank ein sollte auch für andere Teilnehmer dieses Forums, die sich mit dem Hochladen von Stempeln eher zurückhalten, Richtschnur sein. Ich für meinen Teil mache das regelmäßig mit Poststellenstempeln, auch wenn das Scannen und Formatieren oft sehr aufwändig ist, aber es ist schon ein großer Unterschied, ob ich in irgendeiner Liste nachlesen kann, welche Stempel bisher bekannt geworden sind, oder ob ich sie als Bild tatsächlich auch zu Gesicht bekomme. Hier in dem Thema halte ich mich allerdings weitgehend zurück, da ich wenig Ahnung von dieser Art von Stempeln habe.
Viele Grüße
Ingo
Ist ja nicht mein Fachgebiet, aber ich fand diesen FRANKIT ungewöhnlich:
Angabe einer Konsolidierernummer, graue Stempelfarbe und was ist "C 6" ?
4D11000834 vom 19.05.2016
Absender: Ernst Hasselbring GmbH & Co. KG in 21684 Stade
@ mumpipuck [#213]
Angabe einer Konsolidierernummer, graue Stempelfarbe und was ist "C 6" ?
Die Angabe "C6" dürfte nicht zum Firmenlogo gehören, siehe auch
http://www.baufachzentrum-hasselbring.de/baumarkt
Der Konsolidierer K7162 ist auf der Internetseite von Jürgen Olschimke bisher nicht verzeichnet [1] und wäre auch ein Thema für [2].
Gruß
Pete
[1]
http://www.jolschimke.de/privatpost/afs-mit-integrierter-konsolidierer-nummer.html
[2]
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?&ST=2696&page=18 -
"Thema: Moderne Postgeschichte: Konsolidierer und deren Kodes"
@ mumpipuck [#213]
Der ist wirklich ungewöhnlich. Die 4D11 können zwar mehrfarbige Kundenklischees drucken, aber dabei sollte der Frankatur-Teil natürlich weiterhin in blau gedruckt werden. Tippe hier wurde das Gerät
nur vollkommen falsch mit den Tintenkartuschen bestückt. Zu dem Zusatz C6 habe ich derzeit auch noch keine Idee. Auf jeden Fall ein interessantes Exemplar. Danke fürs Zeigen!
@ DL8AAM [#164]
Die 3D10er Geräte (PostBase) von Francotyp-Postalia können ja bekanntlich zusätzlich zum Kundenklischee (links davon) noch ein weiteres "echtes" Klischee als Zusatzmodul setzten
Hier ein weiteres Beispiel, dabei wurde in diesem Fall das eigentliche Kundenklischee - sehr wahrscheinlich irrtümlich - doppelt gesetzt. ;-)
3D10002497 - Seinige & Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, 37085 Göttingen
Gruß
Thomas
@ mumpipuck [#213]
Heute habe ich einen weiteren Beleg dieser Art in der Post:
Ebenfalls mit "C 6" und K 7162
Eine Gerätenummer weiter: 4D11000835
Als Absender konnte ich die Firma Karl Meyer, Stader Str. 55-63, 21737 Wischhafen, ein Abfallentsorgungsunternehmen, identifizieren:

Wischhafen liegt ganz in der Nähe von Stade, so dass sich der neue Konsolidierer in diesem Raum befinden sollte. Es gibt dort die Firma: Mail Boxes Etc. Stade, Klarenstrecker Damm 8, 21684 Stade, die Postdienste und Lettershop anbietet (
http://www.mbe-stade.de/lettershop/post-brief-service/ ). Die Homepage wurde erst 2015 erstellt. Vielleicht lohnt sich ein Anruf ?
Herzliche Grüße
Burkhard
Auf der Internetseite der Forschungsgemeinschaft Post- uns Absenderfreistempel e.V. [1] werden Belege von zwei neuen Frankiergerätemodellen des Herstellers Neopost vorgestellt, welche vor einigen Wochen (erstmals) aufgetaucht sind. Es handelt sich hierbei um Geräte mit den Kennungen beginnend 1D18 (Bsp. 1D1800000A) und 1D19 (Bsp. 1D19000405). Mir liegt seit kurzem ein Abschlag des Gerätes 1D19000406 vor. Hierbei handelt es sich um den Absender Neopost selbst:
Sendung vom 19.04.2016
Wem sind weitere Stücke anderer Maschinen bekannt? Meldungen sind gern gesehen. :-)
Theoretisch könnte es auch Abschläge von Geräten geben, welche mit "1D17" beginnen. Dieses Modell ist bisher noch nicht nachgewiesen (sofern aktuell existent).
Gruß
Pete
[1]
http://www.fg-freistempel.de/2016/05/02/neue-kennungen-bei-neopost/ und
http://www.fg-freistempel.de/2016/05/29/neue-kennungen-bei-neopost-ii/
@ DL8AAM [#196]
Ist inzwischen der genaue Gerätetyp von Frama, das hinter diesem neuen Präfix 2D13 steckt, bekannt bzw. bestätigt?
Und nun mein erster 2D15er - in der Stempeldatenbank ist übrigens bis heute auch noch keiner eingestellt worden. ;-)
2D150000ED - Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, 38302 Wolfenbüttel (18.05.2016).
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#218]
Und nun mein erster 2D15er - in der Stempeldatenbank ist übrigens bis heute auch noch keiner eingestellt worden. ;-)
Belege der 2D15 sind meinem Empfinden nach sehr selten. Vor einigen Wochen hatte ich ca. 100 kg AFS Bund aus den vergangenen Monaten durchgesehen. Es fand sich ein (!) Beleg mit einem Frankit des Modells 2D15 (übrigens auch mein erstes Stück *g*).
Gruß
Pete
Hallo,
ich bin mir nicht sicher, ob ich hier richtig bin. Als Thematiker bin ich nicht so fit, aber mich interessiert diese Mischung aus Frankit und den schwarzen Drucken, also der code mit Zahl und ganz links dieses SBf. Vielleicht gibt es da leicht Aufklärung?
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#220]
Uwe, richtig und auch nicht richtig. ;-) FRANKIT passt, der Beleg würde auch sehr gut (vielleicht auch etwas besser) in das Thema Privatpost passen. ;-)
Also, fangen wir mal an:
Der sichtbare
Absender "Altmark-Blätter" ist eigentlich eine Beilage in der Altmark-Zeitung der Mediengruppe C. Beckers, zu der auch die Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide gehört, die wiederum "mit weiteren niedersächsischen Zeitungen, darunter der Landeszeitung für die Lüneburger Heide mit Sitz in Lüneburg kooperiert" [1]. Der Chef bzw. (einer der) Herausgeber der Landeszeitung für die Lüneburger Heide Wolf-Christian Bergmann [2], ist der wiederum der Prokurist der Privatpost "Der Lünebote" [3]. Und von eben dieser stammen die beiden schwarzen Tintenstrahl-Eindrucke "Spray-Ons":
2D-Matrixcode mit der Sendungsnummer (ausgelesener Dateninhalt "0100481048219590") plus zusätzliche Klartextangabe, im UPOC-Format ("Universeller Post Code") [4] (hier) mit der sogenannten codX-Mandantenkennung 0048. 0048 steht dabei für die Privatpost "Der Lünebote" [5], die diese Sendung ursprünglich angenommen und erstbearbeitet hat. Dort hat man aber entschieden die Sendung - anstatt über das deutsche Privatpost-Kooperations- bzw. Postaustausch-Netzwerk zur Zustellung abzuleiten - besser gleich direkt der DPAG zu übergeben. Dafür wurde diese mit dem FRANKIT-Gerät 3D06000997 vom "Medienhaus C. Beckers" frankiert. Auch hier sieht man wieder den oben beschriebenen "Freundeskreis". ;-)
"SBf" steht hier übrigens für Standardbrief.
Gruß
Thomas
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Zeitung_der_L%C3%BCneburger_Heide
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Landeszeitung_f%C3%BCr_die_L%C3%BCneburger_Heide
[3]
http://www.luenebote.de/impressum
[4]
http://www.codx.ch/downloads/POTechDoc/D%2324669.DE%20UPOC%20Spezifikation.pdf
[5]
https://codx.zendesk.com/hc/de/articles/208036406-WS-45706-UPOC-Mandanten-Liste bzw.
https://www.codx.ch/downloads/POTechDoc/UPOC-Mandant-List.xml
@ DL8AAM [#221]
Ich bin höchst beeindruckt, welche Geschichte so ein Brief erzählt, den ich eigentlich nur wegen meiner Presse-Sammlung aufgehoben habe.
Ein ganz großes Dankeschön.
Gruß
Uwe

Habe hier ein Briefkuvert /
FRANKIT vom 01.07.2016, unten mit Aufdruck
Post Digitale Post mit digibase. Ist das ein amtlicher Aufdruck der Post ?
Im Schreiben steht: Dokumente können jetzt auch per digibase E-mail (ohne Registrierung) zugestellt werden.
mit Sammlergruß,
Claus
Im Beitrag [#81] von vor rund vier Jahren (Oktober 2012) wurde ein Absenderfreistempel des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann aus 40822 Mettmann gezeigt, bei dem die Gerätenummer fehlt.

Auf dem gestrigen Regionaltreffen der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e.V. in 57258 Freudenberg (bei Siegen) [1] wurde ein weiterer Abschlag dieses Absenders gefunden, allerdings mit einer Gerätenummer im Absenderfreistempel.

Es ist anzunehmen, dass es sich bei der fehlenden Frankiergerätenummer aus dem Jahr 2012 um die Nummer 3D05000F65 handelt, welche auf einem Vergleichsabschlag aus dem Jahr 2014 vorliegt :-)
Im gleichen Karton, ein paar Belege weiter, tauchte dafür ein neues Exemplar eines anderen (kirchlich tätigen) Absenders aus dem benachbarten Düsseldorf aus dem Jahr 2014 auf, wo eine Frankiergerätenummer zwar vorhanden, allerdings unvollständig wiedergegeben wird.

Es handelt sich hier um den Absender
Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland gGmbH i.L.. Die erkennbare Frankiergerätenummer lautet 3D02001. Es ist davon auszugehen, dass in diesem Fall drei weitere Ziffern/Buchstaben rechts außen fehlen. Die Angabe 3D02 steht für das Frankiergerätemodell mit der Bezeichnung "Ultimail 60".
Hat jemand eine Idee, wie die unvollständige Wiedergabe der Gerätenummer zustande kommen kann?
Gruß
Pete
[1]
http://www.fg-freistempel.de/category/forschungsgemeinschaft/veranstaltungen/
Wie man sieht, ist Südwestfalen immer eine Reise wert. :-)
Nach langer, unermüdlicher und meist eher erfolgloser Suche kamen bisher u.a. die nachfolgende Belege zustande, welche aufzeigen, dass auch die Entgeltanpassung zum 01.01.2016 von 0,62 Euro auf 0,70 Euro für eine Inlandssendung bis 20g nicht generell reibungslos verlaufen ist. Bei den gezeigten Stücken handelt es sich tatsächlich um Einzelfälle, welche aus ca. 30.000 Belegen, gelaufen um den Jahreswechsel 2015/16 herum, herausgesucht wurden. Es war auffällig, dass die meisten vorliegenden Unterfrankierungen (Frankit) aus der ersten Januarwoche 2016 datieren. Vermutlich sind die Unterfrankierungen durch ein bis zum Jahreswechsel nicht gelaufenes bzw. nicht umgesetztes Softwareupdate der Frankieranlage bedingt.
unterfrankierte Sendung vom 05.01.2016 zu 0,62 Euro
unterfrankierte Sendung vom 06.01.2016 zu 0,62 Euro
Auch Frankieranlagen aus der Zeit vor der Einführung der Frankittechnologie (hier eine Hasler Mailmaster) lassen Möglichkeiten zu, die aktuelle Portostufe unterschiedlich darzustellen:
Sendung vom 16.02.2016 - Freistempel zu 00,62 Euro + 00,08 Euro
Gruß
Pete
@ Pete [#226]
Glückwunsch, zu der 70er Portoerhöhung habe ich bisher noch keine Fehleinstellungen gefunden, im Gegensatz zur 62er. Damals sind mir 3-4 Exemplare ohne spezielle Suche aufgefallen.
---
@ [#196]: Frama
2D13000362 - Ist der Gerätetyp der 2D13er inzwischen bekannt?

Hier einmal eine Charge von FRANKITs mit Zusatztext
Dialogpost Aufzahlung, d.h. es wurde wohl jede Sendung aus der betreffenden, aufgezahlten Mailingaktion mit diesem Text versehen, wobei die Bezahlung über die Einlieferungsliste in einer Summe erfolgt, Zitat "Aufzahlung: Die Ausgleichszahlung zum Erreichen der Mindestmengen wird wie folgt entrichtet ... bei absenderfreigestempelten Sendungen durch Freistempelabdruck in Höhe des Aufzahlbetrages (Sendungsentgelt netto) in einer Summe auf der (Rückseite von Blatt 1 der) Einlieferungsliste DIALOGPOST National." [1]. Wenn ich das richtig verstehe wird dort ein FRANKIT-Abdruck mit dem entsprechenden Entgelt abgeschlagen - mit dem Zusatztext? Nur dort? Auf jeder Sendung? Wenn ja, weshalb? Macht hier doch keinen Sinn, oder?
Gruß
Thomas
[1]
https://www.direktmarketingcenter.de/fileadmin/Download-Center/DIALOGPOST_National_-_Produktbroschu__re_-_Stand_Jan_2016.pdf
Ich sammle dieses Gebiet nicht, aber seit ich hier mitlese, schmeiße ich auch keine Belege mehr weg. ;)
Dies sind die letzten Belege, die bei mir gelandet sind. Vielleicht sind sie ja von Interesse?
FRANKIT zu 0,62 Cent aus 65760 Eschborn / Hessen mit Gerätenummer von Neopost
1D15000548, 07.05.2015, Brief konsolidiert K4000 01099
FRANKIT zu 0,70 Cent aus 63735 Aschaffenburg mit Gerätenummer von Pitney-Bowes
3D060008F1, 26.02.2016, Brief konsolidiert 1 K4000 00217
FRANKIT zu 0,70 Cent aus 58082 Hagen mit Gerätenummer von Neopost
1D0300106F, 18.05.2016, Brief konsolidiert K4031 00022 04
mit Sammlergruß,
Claus
@ Sachsendreier53 [#229]
Die Infos Brief konsolidiert K4..., wo kann man das auf dem FRANKIT-Spray (Druck) herauslesen?
Oder ist das an anderer Stelle auf dem Beleg ersichtlich gewesen?
@ StefanM [#230]
Der Zahlencode befindet sich unten auf den Kuverts, unter dem roten Strichcode.
@ Sachsendreier53 [#231]
Okay, danke für die Info.
Vielleicht eine blöde Frage: Laufen alle Frankit-Belege über Konsolidierer? Wenn nicht, was ist das Kriterium dafür? Also, wann läuft ein Beleg über einen Konsolidierer und wann nicht?
@ StefanM [#232]
Wenn nicht, was ist das Kriterium dafür? Also, wann läuft ein Beleg über einen Konsolidierer und wann nicht?
Ganz banal - man muss als Absender Kunde eines Konsolidierers sein. ;-)
Ob man Kunde werden kann, ist u.a. von der durchschnittlich täglichen Sendungsmenge (ohne Dialogpost) abhängig, z.B. von 50 Sendungen am Tag. Diese sollten nicht handbeschrieben sein keine Briefmarken als Frankatur aufweisen. Näheres findet sich auf den Internetseiten der Konsolidierer (Bsp. Postcon, Freesort, Deutsche Post Inhaus Services, ...).
Gruß
Pete
Kann sich jemand erklären, wie im nachfolgenden Beispiel der vollflächige Ausfall des Wortes
"FRANKIT" innerhalb der Frankierung zustande kommt? :-) Die Matrix links und die Datumsangabe rechts daneben sind jeweils vorhanden.
Frankit 1D140010F0 der Handwerkskammer in Münster (Westf.) vom 27.02.2015
Gruß
Pete
Hallo an alle,
ich suche für 2 bestimmte Portostufen 2,19 Euro und 2,32 Euro (Postzustellungsaufträge - Mengenrabatt) das möglichst früheste bekannte Stempeldatum, um festzustellen, wann diese Portostufen eingeführt wurden. Damit diesen Aufruf möglichst viele lesen, habe ich ihn statt in die spezielle Rubrik "Postzustellungsurkunden" hier plaziert und bitte auch Richard, ihn nicht zu verschieben - danke.
Hintergrund für diese Suche ist die Tatsache, das diese speziellen Portostufen leider in keinen Portoheft erfasst wurden, da es sich im Großkundenrabatte gehandelt hat. Diese Portostufen sind eventuell in einer speziellen Broschüre der Post gelistet, die circa aus dem Jahr 2007 oder 2008 stammen müsste. Als Ausschnitt zeige ich zuerst einmal meine bisherigen Frühdatenbelege vom 2.7.2008 von beiden Portostufen:

Dies ist zwar auch kein Frankitbeleg es könnte hier aber auch schon so etwas geben haben ?

Bei der Suche geht es nun um den Zeitraum vom 1.1.2007 bis zum 31.6.2008 - wer kann mir aus diesem Zeitraum Scans mit den entsprechenden Portostufen von Postzustellungsaufträgen vorlegen ?
zu 99 % dürften diese nur mit der Freimachung Absenderfreistempel oder Frankitfrankatur existieren - ich bin aber hier auch an anderen vorliegenden Freimachungsvarianten interessiert, falls jemand solche hat - danke.
Je mehr Infos desto besser, damit hier im Endeffekt festgehalten werden kann, wann diese Portostufen tatsächlich eingeführt wurden.
Viele Grüße Jürgen
@ DL8AAM [#227]
Und hier wieder so ein komisches Beispiel bei dem versucht wurde, ein "krummes" Porto mit Hilfe der bewussten Fehlnutzung der Option "Listenaufzahlung Dialogpost Kilotarif" zu erreichen:

4D11000744: Was ist passiert?
Die Postabteilung des leider unbekannten Absenders, hatte hier ein selbstgebuchtes Einschreiben mit Rückschein zu frankieren. Hier hat man also 70 Cent (Standardbrief) plus 2,50 € Einschreibegebühr, plus Zusatzgebühr 2,15 € für den Rückschein = 5,25 € eingestellt und gedruckt. Und gleich mit einem selbst abgeschlagenen Einschreibe"label" aus dem hinterlegten Reservoir als Kundenklischee. Soweit so gut.
Aber nun hatte wohl jemand bemerkt, dass die Sendung wohl doch zu schwer ist und besser in die Gewichtskategorie Kompaktbrief (Grundporto 0,85 €) gehört, also fehlen 15 Cent zu den bereits frankierten 5,35 €. Nur wie bekommt man das jetzt nachträglich noch gebacken? Freie Beträge lassen sich heutzutage in der Regel bei den digitalen FRANKIT-Geräten nicht mehr eingeben, nur feste Portosätze aus der hinterlegten "Tabelle". Hier hat man aber nun die Option "Listenaufzahlung Dialogpost Kilotarif", die nur für internationale DIALOGPOST-Sendungen (ins Ausland) gedacht ist, gefunden - und scheinbar (?) ist hier die 'billigste' Einstellvariante 0,26 € hinterlegt. Also fix ein Klebestreifen bedruckt und drauf auf den Umschlag. Besser 11 Cent überfrankiert, als ganz neu zu frankieren.
Soweit meine Interpretation, ok? Egal, ein netter Beleg, oder? ;-)
Gruß
Thomas

Ich erhielt als Empfänger vor einiger Zeit diesen Beleg, der mir diverse Fragen aufgibt.
Zunächst der Hinweis, dass der Beleg wohl versehentlich frankiert wurde. Ich erhielt ihn mit der Hauspost. Im Adressfeld befindet sich keine zustellfähige Adresse. Auch eine Codierung fehlt.
Absender ist die Unicredit Bank AG in München. Der Rest eines Aufklebers der Deutsche Post und der schwarze Pfeil zum Absender lassen mich vermuten, dass der Brief auch an die Deutsche Post gegeben worden ist, die ihn zurückreichte, bevor er über die Hauspost zugestellt wurde.
Aber wie setzt sich das Porto von 0,54 Euro zusammen ?
Was heißt "Kilotarif" ?
Ist der Vermerk "P.P./PRIORITY" in Deutschland überhaupt gebräuchlich ?
Ich bin gespannt auf Eure Antworten!
Herzliche Grüße
Burkhard
@ mumpipuck [#237]
Hallo Burkhard,
bei deinen gezeigten Beleg handelt es sich um einen Standardbrief ins Ausland verschickt als Kilotarif (Mengeneinlieferungsverfahren für Großkunden). Verstempelt wird hier in der Regel nur das aktuelle Stückentgelt, derzeit 54 Cent, die komplette Einlieferung wird gewogen bzw. man vertraut den Gewichtsangaben des Kunden und je Kilo muß noch mal 8,50 Euro gezahlt werden.
Beim Sortieren im Briefzentrum ist dann aufgefallen, das die Sendung keinen richtigen Empfänger hat und daher wurde diese mittels gelben Aufkleber (zurück) siehe Reste rechts am Fenster an den Kunden zurückgeschickt - als Absender reicht die Großkunden-PLZ des Absenders im Freistempel + die dortige Ortsangabe aus.
Noch zur Ergänzung, der Vermerk P.P. Priority ist natürlich normalerweise nur für das Ausland gedacht - die Sendung wurde scheinbar beim Absender in den falschen Frankierstapel für das Ausland sortiert und daher dieser Umweg. :-)
viele Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
danke für die ausführliche Erklärung!
Falls jemand Interesse an dem Beleg hat, sende ich ihn gerne zu.
Herzliche Grüße
Burkhard
@ Cantus [#240]
Schon seit längerem habe ich eine zusammengestellte Auswahl von Frankit-Stempeln, zu denen ich abschließend eine Frage habe.
Sind das Stempel von gleichartigen Maschinen mit unterschiedlichen Nummern oder von verschiedenen Stempelmaschinen? Und falls Letzteres zutrifft, warum dann so viele verschiedene Stempelmaschinen alleine schon in Berlin?
Die Deutsche Post AG hatte um den Jahrtausendwechsel herum die Bedingung vorgegeben, dass die neuen Freistempler einen Matrixcode beinhalten müssen. Ein entsprechender Pilotversuch (in Neu-Isenburg) kann dies belegen, dass bereits recht früh damit experimentiert wurde.
Du kannst davon ausgehen, dass die Marke "FRANKIT" seitens der DPAG geschützt ist. Die in Deutschland zugelassenen fünf Frankiergerätehersteller (siehe auch Beitrag [#1]) müssen sich danach richten und entsprechend ähnlich im Aussehen sehen sich die seit 2004 auf dem deutschen Markt erhältlichen Frankiergeräte (Frankit-Modelle). Die Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern und Modellen stecken eher im Druckverfahren bzw. der allgemeinen technischen Leistung des jeweiligen Frankiergerätemodells.
In deinen Beispielen wird neben der Herstellernummer (1D; 2D; 3D; 4D; 6D) auch die Modellnummer angegeben (Bsp [1D] 02, [1D] 03, [1D] 05 usw.); in den verbleibenden Stellen der Nummer (hexadezimal) wäre die eigentliche Gerätenummer des jeweiligen Frankiergerätes ersichtlich.
Die Frankit-Frankiergeräte sind seit Jahren auf dem Vormarsch: zu Beginn (2004-2005) eher in der (deutlichen) Minderheit, umfasst der Anteil der Frankit seit Jahren bereits mehr als (gefühlt) 50% eines briefmarkenlosen Posteingangs. Mittlerweile schätze ich den Anteil der Frankits auf mehr als 90% bei einem markenlosen Posteingang, egal ob vom Absender her regional oder bundesweit gestreut. Es ist daher sicherlich eher ein Zufall, dass du viele Frankits aus Berlin vorliegen hast.
Gruß
Pete
@ Pete [#241]
Hallo Pete,
vielen Dank für deine Auskunft, nun sehe ich schon ein wenig klarer.
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Ingo
@ Cantus [#242]
Hallo Ingo,
ich möchte die fachkundige Nachricht von Pete ergänzen: Die Menge von Belegen aus Berlin ist sicher kein Zufall. In der größten Stadt der Bundesrepublik werden die meisten der Maschinen stehen.
Gruß Walter
Hallo an alle zur Info,
nachdem die rote Farbe lange bei Frankitbelegen von der Deutschen Post AG geduldet wurde, wurde dann doch vor circa 3 Jahren diese Duldung aufgehoben. Seit dieser Zeit sind Frankitabschläge in rot laut AGB nicht zulässig und insofern gelten diese dann auch als nicht frankiert.
Überraschender Weise hat der Autor nun dieser Tage gleich 2 verschiedene Abschläge von Frankitmaschinen in rot gesehen, die er hier vorstellen möchte:


Vermutlich war hier mal wieder die blaue Farbe ausgegangen und man hat in einer Ecke noch rote gefunden und diese einfach eingesetzt, obwohl dies nicht mehr zulässig ist.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#244]
Aber es handelt sich doch um ein und die gleiche Frankitmaschine (4D1200114D)!
Viele Grüße
Nachtreter
@ Nachtreter [#245]
Hallo Nachtreter,
Du hast Recht, ich habe die Gerätenummer nicht verglichen, ich habe irrtümlich nur den vorderen Teil betrachtet. :-)
viele Grüße Jürgen
Ich muß meine Belegkisten verkleinern. Da dies nicht mein Sammelgebiet ist, eine Frage:
Kann ich die Stempelungen ausschneiden ohne dass ich alles zerstöre, es sind ja fast alles Langbriefe?

Gruß
peter
@ Kaesklepper [#247]
Vorschlag: Vorab aussortieren, was auf den ersten Blick "irgendwie besonders" ausschaut und das erst mal NICHT zerschneiden.
Was "gewöhnlich" ausschaut etwa so:

Zuschneiden und -WICHTIG! - auf der Rückseite mit Bleistift notieren:
- Absender (falls bekannt)
- Konsolidiererkennung [das ist die "K4000" beim oberen Brief] falls vorhanden.
Gruß EdgarR
Vielen Dank für deine Hilfe.
Gruß
Peter
Die lasse ich also ganz.

Gruß
Peter
@ Kaesklepper [#250]
Den unteren auf jeden Fall.
Der obere erscheint mir ein "Fehldruck" - allerdings auch noch mit Nachporto-Berechnung. Also wohl auch.
Wegen der "Konsolidiererkennungen" - diese Nummern mit "K" und danach 4 Ziffern: boshafterweise sind die auch manchmal hinten auf den Briefumschlägen aufgedruckt oder - gestempelt. Also aufpassen!
Phile Grüße
EdgarR
@ EdgarR [#251]
Hallo,
gelegentlich findet man die "K"-Nummern bei Fensterumschlägen überhaupt nicht auf dem Umschlag, sondern auf dem Briefbogen (i.d.R. wohl oberhalb der Anschrift).
Im letzten Rundbrief (Nr. 1/2017) der Arge Briefpostautomation [1] wird auf zehn Seiten über die "K"-Nummern berichtet (Fortsetzungsartikel).
Viele Grüße
Uwe Seif
[1]
http://www.arge-briefpostautomation.de
Danke euch und schönen Samstag noch.
Gruß
Peter
Kuvert mit
FRANKIT des Hamburger Energieversorgers Lichtblick SE vom 29.12.2014, Frankiergerät
1D150003CA
Konsolidiert 3 K4000 00565


mit Sammlergruß,
Claus
@ Sachsendreier53 [#254]
Hallo Claus,
hier geht's nicht um mehrfarbige Werbung auf Briefumschlägen, sondern um Absenderfreistempel mit farbigem Kundenklischee.
Dazu gehört Dein Beleg leider nicht!
Schönen Tag noch von
Ingo aus dem Norden
@ Sachsendreier53 [#254]
@ ginonadgolm [#255]
Ja, bisher können nur (Absender-) Freistempelgeräte der Connect+ Familie von Pitney Bowes regulär mehrfarbige Kundenklischees und/oder Zusatzmodule drucken. Alle diese Geräte, wenn sie in Deutschland zugelassen sind, haben eine Gerätenummer mit dem Präfix
4D11 (wobei ich bisher den kürzlich erstmals neu aufgetauchten Präfix 4D13 [1] noch keinem Gerät eindeutig zuordnen kann, aber zumindest kenne ich bis dato auch nur FRANKIT-blaue 4D13er Abschläge).
Dein 1D15er, d.h. ein Gerät der IS-5000/IS-6000 Familie von Neopost, könnte nicht einmal wenn es wollte mehrfarbig drucken. ;-)
Gruß
Thomas
[1]
http://www.philaseiten.de/thema/9785
[Beiträge [#254] bis [#256] auf Wunsch von Pete redaktionell verschoben]
Wollte nur mitteilen, dass mir vorige Woche in der Tagespost auch ein 4D13 Beleg über den Weg gelaufen ist. Er ist aber schon in einer meiner großen Versandkisten für AFS versunken und ich finde ihn nicht mehr. Einer meiner Abnehmer wird ihn bekommen. Er wurde jedenfalls von dem Privatpostanbieter Biberpost eingesetzt.
Burkhard
@ mumpipuck [#257]
Wollte nur mitteilen, dass mir vorige Woche in der Tagespost auch ein 4D13 Beleg über den Weg gelaufen ist.
Das Modell 4D13 ist seit einigen wenigen Monaten auf dem Markt. ;-) Ich habe bisher auch erst einen Beleg gesehen, eingesetzt in einer Niederlassung von Postcon (Text "Service-Center").
Gruß
Pete
@ Pete [#217]
Hallo Pete,
ich habe nichts mehr zu dem Thema gelesen, aber mir ist gerade der erste 1D18 bewusst über den Weg gelaufen. Immerhin eine sehr niedrige Nummer:
1D18000042 vom 10.03.2017.
Der Absender ist leider nicht erkennbar.
Herzliche Grüße
Burkhard
@ mumpipuck [#259]
Die Frankit 1D18 sind bisher sehr selten. Ich kann lediglich spekulieren, dass die Maschine jetzt erst so richtig durchstarten kann, wenn nun eine weitere Maschine auftaucht? Bisher sind nach [1] lediglich die Kennungen aus dem Nummernkreis 1D1800000A bis 1D1800000B bekannt und diese liegen zufällig alphanummerisch nebeneinander. Die zwei Frankit selbst dürften von Anfang/Mitte 2016 datieren. Die mir bisher bekannte Anzahl an Belegen der 1D18 ist bequem an einer Hand abzählbar.
@ mumpipuck [#260]
Bis auf vielleicht BUSS und Cosmos scheinen mir alle Maschinen von der Deutsche Post eingesetzt zu werden.
Eine interessante Übersicht, die du da präsentierst. Man kann glatt den Eindruck gewinnen, dass die 4D13 ein anderes gängiges Frankit-Modell ablöst (vielleicht das Modell 4D06 oder 4D09?) und stattdessen (zukünftig) häufig bei Absendern zum Einsatz kommen wird.
Die Frankiergeräte sind mit Sicherheit allesamt bei der Deutschen Post AG registriert und damit zugelassen. Postcon ist in einzelnen Bereichen ein Postmitbewerber (Konsolidierung, Eigenzustellung von Sendungen), welcher allerdings auch regulär die DPAG zum Versand von Sendungen nutzt.
Gruß
Pete
[1]
http://www.fg-freistempel.de/post-und-absenderfreistempel/frankit-maschinenkennungen/
@ mumpipuck [#260]
Bis auf vielleicht BUSS und Cosmos scheinen mir alle Maschinen von der Deutsche Post eingesetzt zu werden.
Nee, vermutlich wird sogar kein einziges dieser (Absenderfreistempel-) Geräte von der Deutschen Post, sondern es werden fast alle gezeigten vom DPAG-Konkurrenten und PostNL-Tochter Postcon Deutschland eingesetzt. Ein eineindeutiger Beleg für Postcon ist zum Beispiel das Kundenklischee mit dem senkrecht stehenden Text "Service-Center". Lediglich bei den Gerätenummern ...C0 und ...1220 ist mir auf dem ersten Blick der Betreiber nicht bekannt oder ersichtlich.
Gruß
Thomas
@ Pete [#261]
Hallo Pete,
ich habe heute mal den Posteingang genau beachtet und siehe da, den 1D18000042 gibt es auch mit Einsatz LUTHER Partnerschaft (Rechtsanwaltskanzlei LUTHER Partnerschaft Rothenbaumchaussee 20 20148 Hamburg)vom 28.03.2017.
Außerdem gefunden:
1D18000059 27.03.2017 (Absender: DEVK)
1D19000437 28.03.2017 MINIMAX Minimax Mobile Services GmbH & Co. KG 72574 Bad Urach
1D17 habe ich auch noch nicht bewusst gesehen - auch mit niedriger Nummer. Vielleicht interessant:
1D17000047 28.03.2017 WEINLAND ARIANE ABAYAN (Erikastraße 67, 20251 Hamburg)
@ mumpipuck [#237]
So einen merkwürdigen Kilotarif hatte ich auch wieder dabei. Dieses Mal aber echt gelaufen:
4D110005B8 (Absender SIGNAL IDUNA)

Herzliche Grüße
Burkhard
@ mumpipuck [#260]
Auch zu den 4D13 gibt es ein Fortsetzung. Die werden scheinbar jetzt massenweise eingeführt. Ein Beleg bestätigt auch die Aussage von Thomas aus [#261], dass die meisten der Geräte der Postcon zuzuordnen sind, andere sehen doch aber sehr nach der Deutsche Post aus:
4D131411BD 28.03.2017 20349 Hamburg
4D131411BE 28.03.2017 Finanzamt Buchholz i.d.N. Postfach 12 62 21232 Buchholz
4D131411BF 29.03.2017 Deutsche Post PREMIUMADRESS P (Absender: ARAG - Ferner ein Tintenstrahl, den ich als Laie nicht zuordnen kann)
4D131411C8 30.03.2017 FINANZAMT POTSDAM Steinstr. 104-106 14480 Potsdam Deutsche Post PREMIUMADRESS P
4D131411E3 29.03.2017 (Absender: Amtsgericht Bergheim Postfach 11 49 50101 Bergheim)
4D131411E3 24.03.2017 frankiert und konsolidiert durch postcon
http://www.postcon.de (Abs.: Gerichtskasse Köln 50922 Köln)
4D131411E6 29.03.2017 IKK
4D131411EA 27.03.2017 IKK
4D131411EF 28.03.2017 Justizbehörden Nbg
4D13141205 28.03.2017 Mecklenburg Vorpommern

So nun reicht es aber auch. ;-)
Gute Nacht
Burkhard
@ mumpipuck [#265]
4D131411BF 29.03.2017 Deutsche Post PREMIUMADRESS P (Absender: ARAG - Ferner ein Tintenstrahl, den ich als Laie nicht zuordnen kann)
Hier ist ein weiteres Beispiel:

4D131411BF - Postcon Deutschland mit dem bekannten "Service-Center" Klischee, mit Freimachung für den Absender TNT Express GmbH, 53842 Troisdorf vom 27.03.2017.
Dieser schwarze Tintenstrahlabdruck stammt aus der Privatpostbehandlung durch die Postcon
Privatpost, es handelt sich dabei um eine Kurzversion (d.h. hier ohne Barcode/Sendungsnummer und der Postcon-Herkunftsangabe) des Privatpost-Frankatur "Spray-On" eben dieser Postcon Privatpost. Die vollständige Langfassung sähe beispielsweise so aus

Weitere 4D13er im speziellen 4D13-Beitrag, siehe
http://www.philaseiten.de/thema/9785
Gruß
Thomas
@ mumpipuck [#260]
@ mumpipuck [#265]
Bis auf vielleicht BUSS und Cosmos scheinen mir alle Maschinen von der Deutsche Post eingesetzt zu werden.
Das Frankiergerätemodell 4D131411BE liegt mir mittlerweile ebenfalls vor - Zuschaltung "Service-Center" des Konsolidierers Postcon. ;-)
Gleiches gilt für das Gerät 4D131411BF mit einem Werbeeinsatz von Postcon:
"frankiert und konsolidiert durch / postcon / http://www.postcon.de", welches vermutlich in Frankfurt/Main steht.
Postcon, hier m.E. die Niederlassung im Ruhrgebiet, verfügt ebenfalls über ein Gerät des Modells 4D13:
Frankit 4D131411E2 vom ca. 10.03.2017
So wie es ausschaut, wurde diese Sendung mit Nachporto belegt...
Wenn man die bisher vorliegenden Belege den Postcon-Niederlassungen zuordnet, ergäbe sich unter Vorbehalt weiteren Materials bzw. daraus resultierend abweichender Standorte eine mögliche Übersicht:
Niederlassung Hamburg:
4D131411BD
4D131411BE
4D131411C7
4D131411D7
Niederlassung Frankfurt/Main:
4D131411BF
4D131411C2
Niederlassung Essen (nach [1] bis März 2016 in Bochum angesiedelt):
4D131411E2
bisher ohne Zuordnung:
4D131411C1
4D131411C8
4D131411C9
Gruß
Pete
[1]
https://www.waz.de/staedte/bochum/postcon-verlaesst-bochum-neuer-standort-in-altenessen-id11618064.html
@ Pete [#267]
Hallo,
zu einer der unter "ohne Zuordnung" geführten Kennzeichnungen - 4D131411C1 - kann ich einen Beleg der Evangelischen Bank zeigen.

Gruß vom
Stempelfreund

FRANKIT vom 18.04.2017, Pensions-Sicherungs-Verein 50963 Köln,
4D110003E3 (Pitney Bowes)
FRANKIT vom 30.05.2017, STEUERBERATERKAMMER des FREISTAATES SACHSEN 04105 Leipzig,
4D09001B05 (Pitney Bowes)
FRANKIT vom 03.06.2017, SMF Rechtsanwälte Steuerberater 04509 Delitzsch,
1D16001DA2 (Neopost)
mit Sammlergruß,
Claus
@ Pete [#267]
Ich habe hier vielleicht etwas für die Zuordnung.
4D131411C9 Konsolidiererspray K4031
Absender: SCHUFA Holding AG, Postfach 102166, 44721 Bochum
Der Stempel sollte somit aus der neuen Niederlassung von PostCon in Bochum kommen.

Gibt es eine Erklärung für die
3 ?
Gruß
Michael
@ Genosis [#272]
Hallo Michael,
kann zwar nichts zur 3 beitragen, möchte aber darauf hinweisen, dass PostCon Bochum auf 4D13 Maschinen umgestellt hat. Ob andere PostConFilialen folgen werden?
Gruß Walter
@ sachsen-teufel [#73]

Frankit -STREIFBAND- auf Umschlag B5 in der Tagespost für de Gewichtsstufe 51 g - 100 g = 0,90 €.
MfG Jürgen -wajdz-
FRANKIT vom 11.09.2013, STRASSACKER Kunstgiesserei 73075 Süssen,
3D0300164C (Francotyp-Postalia)
FRANKIT vom 07.11.2016, RADIOLOGIE 04177 Leipzig,
1D150002F0 (Neopost), konsolidiert 2 K4000 06274
FRANKIT vom 05.05.2017, akpool GmbH 12489 Berlin, 4D09001B83 (Pitney-Bowes), konsolidiert 1 K4000 01460
mit Sammlergruß,
Claus
Hallo an alle,
zu folgenden Frankit Abschlag habe ich eine Frage:

Wie man der Abbildung entnehmen kann, steht senkrecht noch einmal die Einschreibnummer, diese habe ich zur besseren Lesbarkeit zusätzlich noch unter den Strichcode ins Bild dazugeblendet.
Nun meine Frage dazu, kennt jemand weitere Abschläge, bei denen genau so wie hier die Einschreibnummer senkrecht zusätzlich gedruckt wurde ?
Viele Grüße Jürgen
@ Pete [#217]
Mir liegt seit kurzem ein Abschlag des Gerätes 1D19000406 vor. Hierbei handelt es sich um den Absender Neopost selbst ... Wem sind weitere Stücke anderer Maschinen bekannt? Meldungen sind gern gesehen.
Ich hätte jetzt endlich auch einen 1D19 (Neopost Geräteserie "IN-700" [1])
1D19000449 - Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, 69469 Weinheim (05.09.2017; via K4000)
Gruß
Thomas
[1]
http://www.neopost.de/frankiermaschinen/frankiermaschine-in-700
Gelegentlich kommt es vor, dass sich Sammler auch Musterabschläge von Frankit-Geräten geben lassen. Derartige Musterabschläge lassen sich über die Frankit-Zuschaltung "Nachbelastung / Brief" realisieren:
Frankit der Citipost Nordhessen vom 24.09.2008, Frankiergerätenummer 4D0600066B
Die Matrix im Frankit weist entsprechend das Wort "MUSTER" auf, die Nominale rechts daneben wird mit Nullen sowie einem waagerecht verlaufenden Strich (zwecks Annulierung) dargestellt.
Gruß
Pete
FRANKIT vom 11.10.2016, TA Triumph-Adler GmbH Nürnberg,
1D1500030D (Neopost), konsolidiert 2 K4000 00003
FRANKIT vom 12.10.2016, 14979 Gemeinde Großbeeren,
3D04000459 (Francotyp-Postalia)
FRANKIT vom 14.12.2016, tbottlers GmbH 06779 Raguhn,
3D05004A0A (Francotyp-Postalia)
mit Sammlergruß,
Claus
Scheinbar können die "centormail"-Geräte (3D06) von Francotyp-Postalia auch zwei Kundenklischees drucken?
Hier einmal ein Beispiel wie man wohl aus der Kombination aus zwei verschiedenen Klischees ein "Gesamtklischee" zusammengesetzt wurde:
3D06000C5D - Thüringer Landesverwaltungsamt, 99423 Weimar; 04.10.2017.
In der Bedienungsanleitung [1] der centormail-Serie wird aber nur von einem Klischee ("Werbemotiv") und einem "Zusatztext" gesprochen, wobei hier bereits das GOGREEN-Logo als vorprogrammierter "Zusatztext" verfügbar ist, d.h. der linke Druckbereich lässt sich auch mit einem graphischen Element versehen (und nicht nur mit einem "SMS-Text"). Möglicherweise wurde hier statt dem GOGREEN-Klischee (irgendwie) das "Freistaat Thüringen"-Modul hinterlegt? Oder die Firmware (?) wurde zwischenzeitlich entsprechend
erweitert, dass grundsätzlich nun zwei (echte) Klischees gedruckt werden können?
Gruß
Thomas
[1]
http://www.okapost.de/images/pdf/bedienungsanleitungen/centormail_betriebsanleitung_stand_12_2011.pdf
@ DL8AAM [#280]
Passend zu der Frage, hier nun zwei weitere Beispiele mit 'ungewöhnlichem' Aufbau des Kundenklischees.
3D06000DC0 - Hauptzollamt Braunschweig / Zolldienststellen Helmstedt; 01.02.2017 (via K2055).
3D06000DC2 - Hauptzollamt Braunschweig / Zolldienststellen Helmstedt; 02.02.2017 (via K2055). Beide Geräte werden von Freesort selbst betrieben.
Diese Form (Absenderklischee im linkem Außenbereich; rechts davon, innerhalb des regulärem Kundenschlees, das Datum als "SMS-Zusatzext" in der Form TT.MM.JJ) kannte ich bisher nur von Francotyp-Postalias neuen "PostBase One" Geräten (3D13), die von Haus aus ja bereits "zwei Klischees oder (ein) Klischee und (ein) SMS-Zusatztext" drucken können [1]. Nun taucht diese Kombination in fast identischer Ausprägung auch bei den älteren "centormail" (3D06) auf. Formware-/Softwareupdate?
Gruß
Thomas
[1]
http://www.philaseiten.de/beitrag/165065
Hallo an alle,
vor einigen Tagen habe ich eine nette email von einer Firma aufgrund meiner Webseite erhalten, die mir ergänzend zu den dort genannten Kennungen weitere derzeit gültige Kennungen mitgeteilt haben bzw. welche Maschinen dazu gehören. Diese Aufstellung wurde mir zur freien Verfügung übergeben und ich will diese daher hier als Scan für alle posten. Vielleicht ist ja das eine oder andere hier noch nicht bekannt:

Viele Grüße Jürgen
Frankit-Abschlag zu 90 Cent und Vermerk "Brief P.P./PRIORITY" - diese Frankierung wäre für einen Standardbrief ins Ausland gedacht, wurde aber für einen Kompaktbrief Inland verwendet (der 85 Cent gekostet hätte). Hätte der Absender eigentlich richtig machen sollen, es handelt sich um eine Caritas-Werkstätte für Mailing/Lettershop.
Hallo an alle,
wie schon an anderer Stelle erwähnt, wird die Deutsche Post AG dieses Jahr an etlichen Stellschrauben mehr oder weniger gleichzeitig drehen - dazu gehört besonders das Layout der Freimachungen (beispielsweise DV-Freimachung, Internetmarke, Produktmarke) aber auch Frankit - daher die ersten Infos dazu nun an dieser Stelle.
Im Rahmen des an anderer Stelle schon mal genannten Infrastrukturrabattes müssen die Nutzer neue Frankitabdrucke benutzen. Das entsprechende Layout sieht deutlich anders aus. Einer der ersten Hersteller, der hier ausführlichere Infos auf seiner Webseite veröffentlicht hat, ist Francotyp Postalia - dazu folgt hier ein Scan des Bildschirm der entsprechenden Webseite:

Weitere Infos finden Sie aber auch bei der Arge Briefpostautomation unter:
http://arge-briefpostautomation.de/schnellinformationen-zum-sammelgebiet/kurzinfos-2018
Es wird also in den nächsten Wochen sehr spannend werden - wer kann hier die ersten Maschinen mit Frühdatum nachweisen bzw. wie das spezielle Layout von den vielen verschiedenen Versendungsformen zukünftig aussehen wird ?
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#284]
Hallo an alle,
ergänzend zu obiger Meldung kann ich nun dank einer Meldung eines Sammlers, der nicht genannt werden möchte einen Frankitausschnitt des neuen Frankitlayouts erstmals hier im Original zeigen:

Es handelt sich hier um eine Sendung die über eine Privatpostfirma oder einen Postkonsolidierer verschickt wurde - genauere Details müssen noch geklärt werden.
Außerdem kann ich hier zumindest schon aus einer Presseanfage an Francotyp Postalia zitieren, daß bei den Maschinen PostBase One, PostBase 100 und CentorMail alles mit einem Softwareupdate umstellbar ist. FP hat bei seiner Tochter "freesort" bereits am Dienstag und Mittwoch sämtliche Systeme umgestellt. Diese arbeiten nun nur noch mit dem neuen Abdruck.
Erstverwendungstag wäre daher der 2.1.2018 - wer kann hier entsprechende Belege zeigen ?
Zu klären ist nun noch, wie sich das neue Layout bei den verschiedenen Versendungsformen wie beispielsweise Brief Premiumadress, Einschreibebrief, Warenpost National ec. auswirkt.
Ein entsprechender Artikel dazu wird für die Märzausgabe der philatelie vorbereitet, da es für die Februarausgabe doch etwas zu knapp wurde, um alle Hintergrundinfos zusammen zu tragen.
Soweit einige aktuelle Zwischeninfos zu diesem Thema - viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#285]
Hallo Jürgen,
ich kann zumindest den 03.01.18 von Gerät 3D06000DD4, Verwender CEM, zeigen (CEM Courier-, Express-, Mail-, Logistics GmbH, Porgesring 13, D-22113 Hamburg). Dafür zusammen mit dem alten Layout des selben Gerätes vom 29.12.2017.

Herzliche Grüße
Burkhard
Gebe das Belegpaar gerne gegen Portoerstattung ab. Bei Interesse bitte E-Mail mit Adresse senden.
@ Journalist [#285]
Hallo Jürgen,
dein gezeigter FRANKIT 3D1300035F sollte von einer Maschine der freesort GmbH (K2055) stammen. Mir liegen verschiedene Belege vor (so ab Mai 2017), die mit dieser Maschine freigestempelt wurden, fast alle ohne Werbeklischee. Absender sind hier u.a. Zolldienststelle Helmstedt, AOK (keine Standortangabe), Stephanus Wohnen & Pflege Berlin, Hauptzollamt Berlin. Mit Klischee habe ich nur "CITYPOST CHEMNITZ" vorliegen.
Alle Belege sind mit Konsolidiererkennung K2055 (immer rückseitig auf Umschlag). Ich könnte mir gut vorstellen, daß diese Maschine bei freesort in Berlin steht. Vielleicht hilft dir das etwas.
Gruß
Michael
@ Journalist [#285]
Hallo Jürgen,
aus meiner Tagespost kann ich Folgenden Matrix-Stempel zeigen:

Rückseitig konsolidiert mit K2055
Der Absender (Justizbehörden Hannover) scheint in einem Durchgang mit dem mittigen Mandantencode MA 3011_1# und der darüberstehenden Nummer "aufgesprayt" zu sein.
Gruß
Christoph
@ Christoph 1 [#288]
Ja, das ist die Kurzversion der Sendungserfassungskennzeichnung des annehmenden, erstbearbeitenden Privatpostdienstleisters, der CITIPOST Hannover (= Mail Alliance-Kenner "ma 3011" und = codX-Mandantenkenung "0012" in der UPOC-Sendungsnummer). Die hat dann die Sendungen an Freesort zur weiteren Behandlung (Frankatur und [konsolidierter] Einlieferung bei der DPAG) abgeleitet. Die Kurzfassung des Spray-On wird grundsätzlich immer dann verwendet, wenn bereits im Vorfeld gewollt (bekannt) ist, dass die Sendungen über die DPAG - und nicht über das Privatpostkooperationsnetzwerk - zugestellt werden soll.

Dein
3D06000DCD (mit Klischee "10 Jahre Freesort") aus dem Jahr 2015.
Und so sieht die Langversion dieses Sprays der CITIPOST Hannover aus, hier für einen anderen Kunden

Gruß
Thomas
@ Journalist [#285]
Hallo Jürgen,
ein Sammlerfreund war so nett und hat mir den nachfolgenden Abdruck einer Francotyp-Postalia PostBase ONE (3D 13 000 454)zur Verfügung gestellt. Damit ist der 2. Januar 2018 als Erstverwendungstag für dieses Maschinemodell nachgewiesen.

Und zum Vergleich dieselbe Maschine mit dem bisher bekannten FRANKIT®-Wertrahmen.

Gruß
Michael
Wir Philatelisten haben den Code 3D13 000 454 getrennt. Nun zeigt sich eine neue Trennung: 3D 1300 0454. Das erscheint mir wegen der Zählung der Maschinen plausibeler. Werden wir folgen?
@ Tuffi [#291]
Wir haben doch überhaupt noch nie getrennt: 3D13000454. Es ist ja eine reine (eine komplette) Gerätenummer, die lediglich aus einem zweiteiligen Präfix (Hersteller- plus Gerätetypkenner) und einer laufenden Nummer aufgebaut ist. Ähnlich wie F123456 bei den alten Kreisstempelformen. Die Post schreibt einfach diese Gerätenummer der einfacheren Auswertung und "optischen" Vereinheitlichung halber nun nur in Blöcken, als eine Art von Blockmatrix (wie bei Internetmarken, "H" Digitalmarken etc.). Sie stellt trotzdem noch immer nur eine einzige Gerätenummer dar.
Gruß
Thomas
@ Tuffi [#291]
@ DL8AAM [#292]
Hallo Tuffi,
genauso wie Thomas sehe ich, dass es sich bei der Kennung nur um eine minimale Änderung aus Vereinheitlichungsgründen mit anderen Freimachungsarten handelt. Leider besitze ich dazu noch keine passenden Abbildungen zum Vergleich, aber wie schon an anderer Stelle angekündigt soll und wird zukünftig das Layout von Internetmarken, Produktmarken und Frankit vom Aufbau her in Teilen fast identisch sein.
Die Maschinennummer wird halt nun in diesen minimal geänderten Aussehen gedruckt.
Viele Grüße Jürgen
Ich stelle mal meinen ersten Fund 2018 zu diesem Thema ein, noch dazu eine Frankit-Zuschaltung der Pitney-Bowes-Maschine. Konsolidiert mit der Kennung K 4000 und kleiner 000160.
Freundliche Grüße
Uwe
@ DL8AAM [#215]
Die 3D10er Geräte (PostBase) von Francotyp-Postalia können ja bekanntlich zusätzlich zum Kundenklischee (links davon) noch ein weiteres "echtes" Klischee als Zusatzmodul setzten
Auch so kann man dieses Feature nutzen
3D1000727B - Rechtsanwalt Hannes Joachim Synofzik, 37083 Göttingen; 19.01.2018.
und man spart sich einen direkten Absender-Eindruck auf dem Umschlag. ;-)
Das sah früher traditionell immer so aus:

Gruß
Thomas
@ sachsen-teufel [#287]
Dieses Gerät ist nun auch auf das neue Design umgestellt. Liegt mir ab 16.01.18 vor. Absender sind die AOK (in ?), Finananzamt 09599 Freiberg, Finanzamt 09366 Stollberg. Meistens mit Einsatz "CITYPOST CHEMNITZ".
Folgende weitere umgestellte Geräte aus dem Januar 2018 - interessanterweise nur 3D06 und 3D13 - habe ich gefunden:
3D06000D97 12.01.18 ohne
3D06000DCE 31.01.18 ohne (altes Design 19.12.2017 NBB MBG Zwei starke Partner für Niedersachsen Hildesheimer Straße 6, 30169 Hannover)
3D06000DD0 03.01.18 ohne,(altes Design 22.12.17 ohne)
3D06000DD1 02.01.18 NBB MBG Zwei starke Partner für Niedersachsen Hildesheimer Straße 6, 30169 Hannover
3D06000DD3 10.01.18 CEM
3D06000DD4 05.01.18 CEM,(altes Design 29.12.17 CEM)
3D06000DD5 23.01.18 ohne,(altes Design 20.12.17 CEM), 24.01.18 CEM
3D13000119 19.01.18 LANDESHAUPTSTADT SCHWERIN Postfach 111042 19010 Schwerin
3D1300011A 24.01.18 K9005
3D13000252 30.01.18 AMT SÜDTONDERN MARKTSTR. 12 25899 NIEBÜLL
3D13000349 05.01.18 CITYPOST CHEMNITZ, 23.01.18 15511 (AOK)
3D13000354 09.01.18 CITYPOST CHEMNITZ, 11.01.18 ohne
3D1300035F 16.01.18 15511 (AOK), 25.01.18 CITYPOST CHEMNNITZ,
3D130004F3 05.01.18 team bau . energie (altes Design 03.01.18 team bau . energie)
3D13000604 24.01.18 ODER FRANKFURT SLUBICE Ohne Grenzen. Bez granic. (Abs. Stadt Frankfurt (Oder))
Herzliche Grüße
Burkhard
Ich habe hier einen FRANKIT mit der Nummer 1D2000002D des Landratsamt Zwickau vom 18.01.2018. Ist das ein neuer Gerätetyp ?
Habe ich bisher noch nicht gesehen. Der niedrigen Nummer nach könnte es ja sein.

Herzliche Grüße
Burkhard
@ mumpipuck [#296]
Hallo Burkhard und an alle,
ja es stimmt ich habe bisher auch nur Frankitmaschinen mit der Kennung 3D06 (Centormail) und 3D13 (Postbase One) gesehen, die umgestellt wurden. Laut Francotyp Postalia sollten zwar auch die Maschinen mit der Kennung 3D12 ab voraussichtlich der 3. und 4. KW softwaretechnisch umstellbar sein, gesehen habe ich aber noch kein Original !
Gefunden habe ich aber eine 4D13 die umgerüstet ist - ob es sich hier allerdings um einen Softwarefehler handelt und eine 3D13 gemeint ist, ist mir noch nicht klar - denn bei der Kennung 4D13 wäre es ja eine Pitney Bowes Maschine, aber auf deren Webseite steht noch nichts von einer Umstellung bzw. dem Infrastrukturrabatt.
Soweit für heute dazu neue Erkenntnisse - viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#298]
Gefunden habe ich aber eine 4D13 die umgerüstet ist - ob es sich hier allerdings um einen Softwarefehler handelt und eine 3D13 gemeint ist, ist mir noch nicht klar -
Jürgen, das kannst Du ganz leicht an der Form der Gerätenummer ablesen. Sämtliche "echten" 4D13 stammen bisher aus dem Nummernkreis 4D13141xxx bzw. 4D1314xxxx.
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#299]
Hallo Thomas,
danke für diese Info - leider kann ich den Scan derzeit noch nicht zeigen, aber es ist eine Maschine mit dem Nummernkreis 4D1314xxxx.
viele Grüße Jürgen
@ mumpipuck [#297]
Ist das nun was Neues ? :-)
@ mumpipuck [#301]
Ist das nun was Neues ? :-)
Ja, sieht so aus. :-)
Der Frankierfarbe nach handelt es sich um ein Gerät bzw. den Nachfolger des Modells 1D15, welches für große Absender bzw. Konsolidierer gedacht ist. Du solltest deinen Beleg der 1D20 auf jeden Fall erst einmal gut festhalten.
Gruß
Pete
@ Journalist [#284]
Hallo an alle Frankit-Sammler,
ergänzend zu obigen Beitrag möchte ich nun auf die heutige Freischaltung der Vorabveröffentlichung des Artikels "Frankit kommt im neuen Gewand" hinweisen, die unter folgenden Link erreichbar ist:
http://jolschimke.de/2-d-barcode/frankit-kommt-im-neuen-gewand.html
Hier sind zusätzlich um Artikel diverse weitere Abbildungen zu sehen.
Ergänzend dazu auch hier noch einige Scans als Anregung:


Soweit einige ergänzende Impressionen zur Umstellung.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#284]
Ein mitlesender Sammlerkollege meldet vergleichbare Nummern im Bereich der mutmaßlich in einem Lettershop produzierten Dialogpost:

Die (eigentliche Frankiergeräte)Nummer und die Stückzahlnummer (hexadezimal) werden in diesem Fall nicht zwei- sondern einzeilig oberhalb der Portoangabe (0,28 Euro) aufgeführt. Analog der Gestaltung in den Frankit müsste die Nummern wie folgt lauten:
06 2FEF 3B40
16 4005 EFB7
Gruß
Pete
@ Pete [#304]
Hallo Pete und an alle,
ja diese sogenannte Frankier-ID wird oder gibt es auch bei anderen digitalen Freimachungsarten - im Vorgriff auf den nächsten Artikel zum Thema DV anbei schon mal hier wie der vergleichbare Aufbau bei einer DV-Freimachung aussieht:

(Bildschirmkopie von der Webseite der BIT Brand Informations- und Telekomunikationslösungen GmbH)
Weitere Details dazu aber zukünftig unter der entsprechenden Rubrik DV-Freimachungen mit Datamatrixcode. Dieser Beitrag ist hier nur ausnahmsweise aus Vergleichsgründen da.
Anmerkung für Richard: Ausvergleichsgründen zwischen Frankit neu und DV neu bitte den Beitrag von Pete und mir hier ausnahmsweise aus Verständnisgründen bei Frankit belassen - er kann aber auch noch zusätzlich in die Rubrik DV-Freimachungen rein kopiert werden - danke. Er ist aber aus meiner Sicht nötig, um die vielen Änderungen zu verstehen, die derzeit bei verschiedenen Freimachungsvermerken in Umsetzung sind (z.B. auch Digitalmarke)
Viele Grüße Jürgen
@ Pete [#304]
War leider schon im Papierkorb, ist aber ebenfalls Bofrost.
@ Journalist [#303]
Hallo an alle,
nun kann ich dank des Sammlerfreundes Prokop auch den ersten Scan einer 4D13 (Pitney Bowes) zeigen, die auf das neue Frankitlayout umgestellt worden ist:

Wer kann hier weitere noch frühere Daten vorlegen.
Außerdem werden immer noch erste Scans von einer umgestellten 3D12 (PostBase 100 von Francotyp Postalia) gesucht ?
Angeblich sollen diese umstellbar sein, ich habe aber bis heute noch kein Original oder einen entsprechenden Scan gesehen !
Viele Grüße Jürgen
@ Pete [#302]
Mit dem nächsten Schwung habe ich noch ein paar mehr 1D20 dabei. Dabei habe ich jetzt die folgenden Geräte vorliegen:
1D20000043 08.02.18 ohne; Abs. AOK Rheinland
1D20000046 15.02.18 ohne;
1D20000046 20.02.18 Finanzamt Lübeck
1D2000001E 22.02.18 ohne; Abs. BUND Bundesgeschäftsstelle, 10179 Berlin
1D2000001F 01.02.18 ohne; Abs. Landkreis Oder-Spree, 15848 Beeskow
1D2000002D 18.01.18 Landkreis Zwickau,08067 Zwickau
1D2000003C 02.02.18 ohne
1D2000003C 06.02.18 Finanzamt Eckernförde Schleswig
1D2000003C 08.02.18 Finanzamt Dithmarschen, 25734 Heide
1D2000003F 12.02.18 ohne
Wenn jemand Interesse an den Belegen hat, kann er mir gerne eine E-Mail senden.
Herzliche Grüße
Burkhard
@ Journalist [#307]
Hallo Jürgen,
ein Frühdatum mit 8. Februar 2018 kann ein Sammlerfreund für die Maschine SendPro™ P-Serie von Pitney Bowes (Kennung 4D13) vermelden.

Gruß
Michael
@ Journalist [#307]
Ich kann jetzt neben zwei weiteren 4D13 auch den gesuchten 3D12 (3D120008EE Inter Versicherungsgruppe) zeigen.
Ferner noch einen neuen 3D13 sowie ganz neu einen 4D10 (4D101C3CE3, Itzehoer Versicherungen, 25521 Itzehoe)

Bei Interesse an den Belegen bitte gerne melden.
Herzliche Grüße
Burkhard
@ curiositas [#309]
@ mumpipuck [#310]
Hallo Michael und Burkhard,
danke für das Zeigen erster Belege von Pitney Bowes Frankitmaschinen, die umgestellt wurden und eine der ersten Maschinen von der 3D12 (PostBase 100).
Besonders interessant ist der letzte Beleg von Burkhard, wo an Stelle der Zählnummer die Konsolidiernummer rechts vom Matrixcode untergebracht wurde.
Viele Grüße Jürgen
Hallo an alle,
vor einigen Tagen habe ich von einem Sammler den folgenden Scan erhalten:

Es handelt sich hier erstmals um ein Paket das mit einem Freistempel (Frankit) freigemacht werden darf. Dazu berichtet der Hersteller:

Leider ist der Webseite nicht zu entnehmen seit wann diese Option möglich ist.
Dazu nun meine Fragen:
Wer kann hier sagen, ab wann genau diese Option möglich ist und bei welcher (welchen) Maschinen von Telefrank ?
Zum anderen suche ich für mein Forschungsarchiv natürlich so einen Beleg mit kompletter Adresse - wer hier so eine Maschine hat - die Portokosten würde ich erstatten - danke.
Einige der Maschinen von Telefrank haben übrigens auch eine Zulassung für Päckchen Strichcodefreimachung - auch hier bin ich noch auf der Suche nach echten Belegen. :-)
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#311]
Hallo an alle,
ich habe vorhin einmal eine erste Auswertung auf meiner Webseite freigeschaltet, welche Maschinen bisher auch noch auf das neue Frankit umgeschaltet wurden [1]
In Kurzform hier die Übersicht:
3D06 - 02.01.2018
3D12 - 13.02.2018 - bisher früheste Meldung von philaseiten
3D13 - 02.01.2018
4D10 - 22.02.2018
4D13 - 08.02.2018
Wer kennt hier noch frühere Daten und wer hat weitere Maschinen gefunden, die hier noch nicht gelistet sind ?
Zum Abschluß auch noch ein Scan zur Auflockerung:

Viele Grüße Jürgen
[1]
http://jolschimke.de/2-d-barcode/frankit-kommt-im-neuen-gewand.html#Erg%C3%A4nzung1
@ Journalist [#313]
So Jürgen, heute den ersten Neopost FRANIKT mit der neuen Frankier-ID bekommen - und gleich mit der neuen Gerätekennung 1D20. ;-)
1D200000FF - Heise RegioConcept, Hannover; Gerät von Deutsche Post InHaus Services beim Briefzentrum Hannover (mit "K 4000"-Zusatz; 28.03.2018)
... und ein umgestelltes Pitney Bowes-Gerät aus Serie 4D13
4D1314126D - unbekannter Absender. Mit zusätzlichem schwarzen Tintrahl (Doppel-) Spray-On mit UPOC-Sendungsnummern des annehmenden Privatpostdienstleister "Südwest Mail Brief + Service GmbH" in 79079 Ulm (codX-Mandantenkennung "0163"); plus für mich unbekannte, schwarze Konsolidiererkennung "000035 0137" (37: Empfänger-Postleitregion), ohne K-Kennung; vom 31.03.2018.

... noch von vor der Umstellung, vom 11.10.2017.
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#314]
Hallo Thomas,
vom Treffen in Hosenfeld brachte ich das Gerücht mit, dass In Haus seinen Bestand an 1D15 gegen Maschinen 1D20 austauschen wird. Dein Beleg aus Hannover würde das möglicherweise bestätigen. Wer weiß mehr?
Gruß Walter
@ Tuffi [#315]
1D 2000 041A heute vom Finanzamt Hamburg-Nord erhalten, konsolidiert über K4000.
Viele Grüße
Nachtreter
@ Journalist [#284]
Es ist bekannt, dass die FRANKIT Stempel umgestellt werden.

Was ist mit den Stempel der FILIALE ? Offensichtlich werden die auch angepasst.
Lasse mich gerne belehren. :-)
Normale Stempelform siehe:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/219255
Kann da einer weitere Infos zu geben ?
Gruß
Michael
@ Genosis [#317]
Michael, schau mal nach im Thema "DPAG Schalterfreimachung - Digitalmarke Label" -
http://www.philaseiten.de/thema/9239 - ab dem Beitrag 21.
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#318]
Danke Thomas, nun bin ich wieder auf dem neuen Stand. :-)
Gruß
Michael
Irgendwo im Forum dürfte bereits eine vergleichbare Abbildung eines anderen Frankiergerätemodells existieren, ich finde es allerdings nicht. Ein Sammlerkollege meldet die Angabe "K4031" innerhalb des Frankit des Herstellers Pitney Bowes, Modell 4D13:
Frankiergerätenummer 4D1314125C, Werbeeinsatz der "Creditplus Bank"
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es sich bei der Sendung eigentlich um ein Einwurfeinschreiben (C5-Format, Fensterumschlag) handelt, wo eine Konsolidierungsnummer keinen Sinn ergeben würde.
Gruß
Pete
Kann mir jemand sagen um was es sich hierbei handelt?

Gruß
Peter
Hallo Peter,
die Geräte von Postalia wurden bei der Post (am Schalter), nachdem der Verbrauch den Wert der eingestellt war erreicht hatte, durch die Verletzung dieses Sicherheitsplättchen geöffnet. Nach dem erneut am Schalter eingestellten Portoguthaben, kam dann dieses Papiersiegel wieder vor die Klappe.
Ich hoffe, dass die Frage damit beantwortet ist. Wenn nicht bitte nochmal melden.
Die Abbildung speichere ich als Gegenleistung für unser Archiv.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Joachim Förster
Archiv der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel
@ Pete [#320]
Das war ich, Beitrag [#310].
Vor einiger Zeit war etwas über diese Sicherheitsplättchen in der DBZ zu lesen:

viele Grüße
Angelika
@ Angelika2603 [#324]
Kam erst jetzt zum Lesen. Vielen Dank für die Auskunft.
Schönes Wochenende
Peter
Anbei ein Scan. Sowohl der Absenderfreistempel als auch die EDV-Freimachung stammen von der DATEV e.G.. Beim Frankit ist über der AFS Kennung NICHT der Konsolidierer angegeben, sondern "*00011*".
Die EDV-Freimachung wurde wohl erst im Mai 2018 umgestellt, sieht nunmehr "Frankit"-ähnlich aus, hat allerdings die Abkürzung "DV" und hier steht über der Absenderkennung die Konsoldierer-Kennung "K4000".
Allen ein schönes, langes Wochenende
Nachtreter
3D06000C17 der Nordbrief in Rostock wurde vom 02. auf den 03.05.2018 auf das neue Layout umgestellt:

Burkhard
@ DL8AAM [#314]
Hier noch ein AFS vom 11.06.2018 mit neuer Neopost- Frankiergerätenummer
1D 2000 043F, Werbeeinsatz DSL Bank 51149 Köln, konsolidiert über K4000

mit Sammlergruß,
Claus
Hallo an alle,
anbei ein ganzer Brief (Einschreiben) Inland mit einer nicht alltäglichen Frankitfrankatur:

Zuerst wurde aus Versehen statt der erforderlichen 3,95 Euro nur 3,70 Euro als Auslandsbrief frankiert. Man hat erkannt, das hier noch 25 Cent fehlen und über die Funktion Kilotarif Kiloentgelt die restlichen 25 Cent dazu frankiert - eine nicht alltägliche Frankaturkombination - daher diese noch mal als Ausschnitt am Ende.

viele Grüße Jürgen
Hallo an alle,
anbei noch zwei nicht alltägliche Beispiele von Frankit-Neu mit integrierten Strichcode einmal von 4D13 einmal von 3D13


Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#329]
Hallo Jürgen,
mir ist aufgefallen, dass bisher noch keine 1D20-Maschinen mit den Kennziffern 100 bis 300 gemeldet wurden. gibt es dafür eine Erklärung oder müssen wir suchen?
Gruß Walter
@ Tuffi [#331]
mir ist aufgefallen, dass bisher noch keine 1D20-Maschinen mit den Kennziffern 100 bis 300 gemeldet wurden. gibt es dafür eine Erklärung oder müssen wir suchen?
Walter,
mir ist kürzlich einer in die Fänge geraten:
1D20000104 - Frankierservice von Deutsche Post InHaus Services für die AOK (unkannte Entität); 15.06.2018.
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#332]
Hallo Thomas,
danke fürs zeigen.
Das wäre also die tiefste Maschinennummer in neuer Schreibweise. Ich habe inzwischen Nummern aus der 400er und 500er Serie (April 2018) und bin gespannt, ob sich auch 200. und 300. finden lassen.
Gruß Walter
@ Tuffi [#333]
Das wäre also die tiefste Maschinennummer in neuer Schreibweise.
Hi Walter, hier ein 1D20er Abdruck, noch zwei Nummern tiefer. ;-)
1D20000102 - Emil Frey "EF Autocenter Kassel", 37079 Göttingen; 05.07.2018.
Mit Zusatztext im Kundenklischee "K 4000", d.h. Betreiber des Geräts ist die Deutsche Post InHaus Services, sehr wahrscheinlich die Niederlassung Hannover in 30880 Laatzen.
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#334]
Hallo Thomas,
mein "Altpapierlieferant" versorgt mich immer mit dreimonatiger Verspätung. Ich denke, dass ich bald auch was "neues" finden kann.
Gruß
Walter
@ DL8AAM [#334]
Hallo Thomas,
von der 1D20 mit der Maschinennummer 102 habe ich inzwischen ein früheres Datum gefunden: 29.03.18.
Gruß Walter
Hallo,
hier meine neuen Stempel.
Gruß
Manne

@ Manne [#337]
Mein frühester 400: 16.04.18, 2000 041F, AOK, konsolidiert bei K 4000
Mein frühester 500: 30.05.18, 2000 0545, Kreis Mettmann, nicht konsolidiert
Bisher habe ich noch keine 200 und 300 gefunden.
Gruß Walter
@ DL8AAM [#332]
1D20000104, @ [#333]
Das wäre also die tiefste Maschinennummer in neuer Schreibweise.
Hier der nächstfolgende Gerätenummer, d.h. die höchste mir derzeit bekannte 1D200001xx'er
1D20000105 - Frankierservice von Deutsche Post InHaus Services für die AOK (unkannte Entität); 01.08.2018.
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#339]
Hallo Thomas,
habe inzwischen eine tiefere Maschinennummer in neuer Schreibweise gefunden: 0FE, höchste Maschinennummer in alter Schreibweise: 0F8.
Die Maschine 018 bei InHaus Werl (alte Schreibweise) ist inzwischen in eine 470 (neue Schreibweise) ausgetauscht. Ob die anderen folgen werden?
Gruß
Walter
So, nun habe ich den ersten FRANKIT mit neuer Frankier-ID von einem Frama-Gerät bekommen:
2D110008D4 - Diakonie: Schwesternstation St. Sixti gGmbH, 37154 Northeim von 03.09.2018 (mit zusätzlichem Handrollstempel "BRIEFZENTRUM 37 an" als Datums-"Einlieferungsverlängerung" vom 05.09.2018)
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#341]
Nach 2D11 hier nun ein paar weitere Gerätetypen von Frama mit der neuen Frankier-ID:
2D10001123 - BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH, 45127 Essen; 01.08.2018.
2D13000B9E - Schneeberger GmbH, 75339 Höfen/Enz; 28.08.2018.
Gruß
Thomas
Von 1&1 bekam ich diesen Umschlag:
1D20000471

Viele Grüße
Michael
@ Tuffi
Bei der 1D200001xx Serie geht es weiter
1D20000117 - RUDOLF FLUME Technik GmbH, 45127 Essen; keine Konsolidiererkennung auf dem Umschlag; 01.08.2018.
Das macht bisher
1D200000xx : tiefste berichtete Nummer 1D2000001E, bis 1D200000FF
1D200001xx : bisher berichtet > 1D20000102, -104, -105 und -117
1D200002xx : fehlen noch immer
1D200003xx : fehlen noch immer
1D200004xx : "regulär" fortlaufend, aktuelles Maximum 1D200004D4, d.h. die 1D200005xx sollten wohl bald kommen
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#342]
Hallo Thomas,
von der 1D20 000 5xx habe ich inzwischen eine Reihe von Belegen. Die höchste Maschinennummer:5C6 (30.07.18, DAK) Bridgetec Osnabrück hat 5 Maschinen (56A bis 56E) Heute ist Clubtreffen, vielleicht gibt es etwas Neues.
Gruß Walter
@ Tuffi [#345]
von der 1D20 000 5xx habe ich inzwischen eine Reihe von Belegen. ... Bridgetec Osnabrück hat 5 Maschinen (56A bis 56E)
Walter, das kann ich inzwischen auch bestätigen. ;-)
BridgeTec GmbH & Co. KG, 49084 Osnabrück
1D2000056A - mit Frankatur für die "Piepenbrock Unternehmensgruppe", 49084 Osnabrück; via K4000, 28.08.2018.
1D2000056C - "GOGREEN"; mit Frankatur für den Absender BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschland e.V.; via K4000, 17.09.2018.
Mit Konsolidierer-Kennzeichnung im typischen alten BridgeTec-Format "xxxxxx K4000" (z.B. "001004 K4000").
Es sieht mir auch stark danach aus, dass der GOGREEN-Zusatz bzw. das Kundenklischee wohl nicht vom "Haupt-" FRANKIT-Gerät stammt, sondern zusätzlich durch ein separates Gerät/Modul aufgebracht wurde? Mir liegen etliche weitere Abschläge von BridgeTec vor, bei denen der Zusatz (das Kundenklischee) nicht in einer "Ebene" zum eigentlichen FRANKIT liegt, sondern zum Teil auch sehr schief dazu. Außerdem ist der Gesamtdruck bedeutend länger als sonst bei FRANKITs dieser Geräte üblich.
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#346]
Hallo Thomas,
die Arge Post- und Absenderfreistempel zeigt einen stummen 065 mit neuer Maschinennummer vom 09.03.18. Da kommen neue Fragen!
Gruß Walter
Ein aktueller Beleg, frankiert am 4.10.2018:
4D09001A00 - mit Frankatur für das Landgericht Itzehoe; Konsolidiererkennung 4 K4000 03427
Viele Grüße
Michael
Heute wieder ein Beleg aus aktuellem Posteingang, frankiert am 9.10.2018:
4D101C3C34 - mit Frankatur der Humboldt ReiseWelt GmbH
Viele Grüße
Michael
In meiner eigenen Post hatte ich diesen Stempel mit dem Zusatz "DIALOGPOST", der mir so noch nicht aufgefallen war.
Absender ist der NABU, Ortsgruppe Geesthacht, Hansastraße 54, 21502 Geesthacht.
Gerät 3D13000D3C.
Bundesagentur für Arbeit, Familienkasse Nord, Hamburg; Beleg vom 5.11.2018:

Gerät:
1D20000550
Konsolidierer-Code:
4 K4000 00362

Viele Grüße
Michael
FRANKIT 1D 20000426 vom 07.11.2018 zu 0,70 Cent, Neopost, Anwender: RADIOLOGIE 04177 Leipzig, konsolidiert
2K4000 05932 nach 04779 Wermsdorf.


mit Sammlergruß,
Claus
@ Michael Mallien [#351]
Hallo Michael,
habe inzwischen eine höhere Maschinennummer gefunden: 1D 2000 05E5 vom 02.10.18 konsolidiert bei K 4031, Eigentümer ist die Landeshauptstadt Düsseldorf.
Gruß Walter
@ Tuffi [#353]
Wunderbar. :)
Ich habe heute auch wieder einen Beleg bekommen mit aktuellem Datum, aber in "altem" Layout.
Labor Lademannbogen, Hamburg: Beleg vom 9.11.2018:

Gerät:
4D1100090C
Konsolidierer-Code:
2 K4000 02354

Viele Grüße
Michael
Ein kleiner Belegeposten enthielt wieder einige "Frankits":
1. unbekannter Versender, Beleg vom 4.10.2018
Gerät:
1D 2000 05AE
Konsolidierer-Code:
K4031 00150

2. unbekannter Versender, Beleg vom 16.10.2018
Gerät:
3D 0600 0EE9
Konsolidierer-Code:
2 K2055 00746

3. Fachhochschule Wedel, Beleg vom 4.10.2018
Gerät:
3D 1000 308D
kein Konsolidierer-Code.

4. tyskrevision Flensburg, Beleg vom 30.10.2018
Gerät:
4D 1200 0457
kein Konsolidierer-Code.

5. Deutsche Bahn AG, Hamburg, Beleg vom 18.10.2018
Gerät:
4D 1314 1425
Konsolidierer-Code:
K4031 02181 22

Viele Grüße
Michael
Einschreiben vom 20.11.2018 der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH, Hamburg.

Gerät:
1D 1900 0409
Kein Konsolidierer
Viele Grüße
Michael
DELLO, Ahrensburg, Beleg vom 4.12.2018
Gerät:
1D 1400 01B7
Konsolidierer-Code:
K4000-2306

Viele Grüße
Michael
Freistempel der Main-PostLogistik vom 11.6.2018 - Büchersendung
Gerät:
3D 1300 07BA
Konsolidierer:
K 2093

Viele Grüße
Michael
INTERMeD Service GmbH, Geesthacht vom 7.12.2018.

Gerät:
1D 2000 057C
Konsolidierer:
keiner
Viele Grüße
Michael
Hamburger Abendblatt vom 20.12.2018

Gerät:
4D1013C3C2
Mir ist zum ersten mal aufgefallen, dass einige Frankitdrucke den Eurobetrag zweistellig zeigen, also mit zwei führenden Nullen, wie in diesem Beispiel mit 00,28 EUR. Erst dachte ich, es sei eine Besonderheit der Pitney-Bowes Geräte (4D..), aber in diesem Thema gibt es auch abweichende Beispiele. Weiß jemand mehr darüber?
Viele Grüße
Michael
Eine interessante Portostufe ist bei mir eingetroffen. Leider hat der FRANKIT das dicke Couvert nicht richtig getroffen.
@ mumpipuck [#361]
2,00 Euro für eine Streifbandsendung 501-1000 g ist der Nettobetrag. Die Versendungsform ist MwSt-pflichtig, kostet brutto also 2,38 Euro. Ich bin erstaunt, dass mit Frankit mit dem Nettobetrag frei gemacht werden kann.
Stefan
@ StefanM [#362]
Warum nicht? Umsatzsteuerpflichtige DIAPOGPOST-Sendungen können doch auch per FRANKIT frankiert werden. Beide Formen müssen ja in diesen Fällen grundsätzlich per Einlieferungsliste eingeliefert werden und werden dann an Hand dieser abgerechnet, d.h. die Umsatzsteuer wird über die Einlieferungslisten erhoben und in "bar" am Schalter gezahlt (oder per Rechnungstellung über eine "Kundenkarte" etc.).
Die Post sagt hierzu "Es stehen fünf Frankiermöglichkeiten zur Verfügung: Nutzen Sie die FRANKIT-Frankiermaschine, den Frankierservice, die Frankierwelle oder die DV-Freimachung. Mit der Produktmarke oder der Internetmarke für STREIFBANDZEITUNGEN können die Sendungen ohne Einlieferungsliste in den nächsten Briefkasten der Deutschen Post geworfen werden."
Bei der Produkt- und Internetmarke ist die Umsatzsteuer bekanntlich bereits inkludiert wird direkt schon beim Kauf im Voraus mit gezahlt, weshalb man sie ja auch unter Umgehung eines Postschalters direkt bundesweit in jeden Briefkasten einwerfen darf. PM und IM, sind im Gegensatz zu Freistempeln, wie FRANKIT oder der DV-Freimachung, eben echte Postwertzeichen (aka "Briefmarken"), auch wenn dass einige Zackensammler noch immer nicht wahr haben wollen. Das ist aber auch der Grund dafür, dass die Produktmarken im Fall von umsatzsteuerpflichtigen Produkten, wie Streifbandsendung, kein Porto als Betrag (im Zahlen) mehr tragen, sondern lediglich den Namen der gezahlten Portostufe in Worten.
Gruß
Thomas
https://www.deutschepost.de/de/p/presse-distribution/produkte/streifbandzeitung.html
Bundesagentur für Arbeit, Familienkasse Nord, Hamburg; Beleg vom 7.2.2019; versendet über Nordkurier Logistik.

Gerät:
3D13000B29
Konsolidierer-Code: K4031 22 01315

Viele Grüße
Michael
Frisch aus dem Briefkasten: Stadt Bargteheide vom 14.3.2019

Gerät:
1D130015BE
Viele Grüße
Michael
Auch vom neuen 1D20er Gerät von Neopost gibt es das "Premiumadress-Label" im Kundenklischee:
1D20000474 - unbekannter Absender; "Premiumadress Basis Brief", 26.03.2019.
Ausgelesener Inhalt des Premiumadress-Matrixcodes:
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 28
Herausgeber: 6181876766
Produktschlüssel: 9900 (Variante Premiumadress: BASIS)
Erstellungsdatum: 16.07.2018
PremiumadressID: 1
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#366]
Hallo Thomas,
der Besuch des Jahrestreffen der fg-freistempel Ende März in Hosenfeld brachte ca 1000 Belege mit 1D20 in meine Sammlung. Die Auswertung wird mich wohl noch eine Zeit lang beschäftigen.
Erste Ergebnisse: Die 0Fx und 41x scheinen gleichzeitig Ende März in Betrieb gegangen zu sein. Inzwischen laufen auch 600ter Maschinen. Mein Frühdatum: 601 vom 11.12.18 konsolidiert bei K 4000 ohne Absender.
Gruß Walter
AiF Projekt GmbH, Berlin; Beleg (Briefausschnitt) vom 6.5.2019

Gerät:
3D10003353
Konsolidierer: K4000

Viele Grüße
Michael
Hallo an alle,
ich möchte heute hier einen nicht alltäglichen Werbeteil zeigen, mit einer ausführlichen Datenschutzerklärung:

Viele Grüße Jürgen
Hallo an alle,
ich möchte heute noch einen interessanten Einschreibebrief aus Duisburg zeigen:

Interessant ist, das die Stadt Duisburg auf dem Umschlag nicht nur den Absender vorher eingedruckt hat, sondern auch noch die Kostenstelle sowie die möglichen Zusatzoptionen wie Einschreiben, die wie in diesem Fall einfach nur noch angekreuzt werden müssen.
Viele Grüße Jürgen
Hier ein ASF vom Deutschen Archäologischen Institut in Berlin für ein Päckchen, Motiv Pegasus (geflügelte Pferd).
@ DL8AAM [#344]
Hallo Thomas,
nachdem mich Pete mit ca 5.000 1D20-Belegen "zugeschüttet" hat, hier die ersten Ergebnisse:
1D20 000 0xx: nichts Neues
1D20 000 1xx: höchste Nr 105, eine 117 war leider nicht dabei. Mir scheint, dass die Nrn 0FB bis 105 als Austauschmaschinen bei InHaus gearbeitet haben.
keine 2xx und 3xx
5xx ist komplett
6xx: höchste Nr. 63F, 23.04.19
Gruß Walter
@ Tuffi [#372]
Mir scheint, dass die Nrn 0FB bis 105 als Austauschmaschinen bei InHaus gearbeitet haben.
Und zwar wohl sämtlich bei der DPAG InHaus Services Niederlassung Hannover.
Besten Dank Tuffi für diese Zusammenstellung und die Arbeit sich durch 5000 Umschläge gearbeitet zu haben. ;-)
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#373]
Neben den vielen Belegen aus Hannover liegen mir solche aus Kassel im Zeitraum 12.18 bis 03.19 mit Maschinennummer 0FB, 0FF und 100 bis 104 vor. Dort gibt es aber doch eine Filiale von InHaus.
Gruß Walter
@ Tuffi [#374]
Aus dem Pete-Bestand: 4xx bis 56x hat Frühverwendung im April 18. Nur ein Beleg liegt im März 18 vor: Oekopost (München) 1D20 000 411 vom 28.03.18
@ DL8AAM [#373]
Hallo Thomas,
seit Dezember 2018 wird Post aus der Region 34 in Hannover konsolidiert. Offenbar wurde InHaus Kassel zugunsten InHaus Hannover aufgegeben. Daten von InHaus Kassel bis 22.05.18: 1D15 000 2EA. Nachfolgend 1D20 000 484 vom 25.05. bis zum 26.10.18. Die Maschine kommt im Januar 19 in Hamburg zum Einsatz.
Gruß Walter
@ Pete [#226]
Auch dieses Mal haben anscheinend Besitzer von FRANKIT-Frankiermaschinen es versäumt, rechtzeitig zur Portoerhöhung am 01.07.2019 die Tariftabelle durch ein entsprechendes Update zu aktualisieren. So entstand wohl die folgende Frankatur vom 02.07.2019: 0,70 EUR für einen Standardbrief. Die Deutsche Post zeigte sich hier offensichtlich kulant.
@ Tuffi [#375]
Als Ergänzung zu deiner Bearbeitung der Frankits mit der Kennung 1D20 nachfolgend ein Beleg:
C6-Sendung vom 22.07.2019 nach 88299 Leutkirch, Gerätenummer 1D200005AD
Die Sendung wurde als Einwurfeinschreiben (Kompaktbrief bis 50g) frankiert, da diese Eintrittskarten für ein Konzert von Rammstein (Beispiel siehe [1]) enthielt. Anscheinend besteht seitens des Ticketanbieters ein größerer Bedarf an Einschreiben, da der Einschreibevermerk nicht als Aufkleber sondern direkt auf dem Umschlag eingedruckt auftaucht.
Gruß
Pete
[1]
https://www.youtube.com/watch?v=x2rQzv8OWEY
Zwei Belege aus aktuellem Posteingang.
1. Standardbrief zu 0,80 Euro vom 15.8.2019
Firma CORONA aus Wesseling
Gerät:
3D1000CB56
2. Maxibrief zu 2,70 Euro vom 16.8.2019
Behörde aus Berlin, versendet über pin MAIL
Gerät:
3D13000E34
Konsolidierer
K4031
Viele Grüße
Michael
Auf Frankit lebt die "Warensendung" weiter, obwohl sie durch die Versendungsart "Bücher- und Warensendung" ersetzt wurde. In diesen Fall spielt es keine Rolle, denn den Tarif zu 2,20 Euro gab es sowohl vor Einführung der neuen Versendungsart (Warensendung Groß bis 500 g), als auch nach deren Einführung (Bücher- und Warensendung bis 1000 g).
Firma Ravensburger Verlag GmbH
Gerät
3D0600056C

Und hier noch der Beleg:

Viele Grüße
Michael
@ Michael Mallien [#380]
Gilt denn nicht auch, bei selbst frankierten Sendungen, die Möglichkeit des alten Tarifs bzw. der alten Sendungsart denn nicht bis Ende 2019 sogar als "Übergangskulanz" weiter?
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#381]
Ja, das gilt hier natürlich auch. Man könnte sagen, dass diese Warensendung diesen Umstand belegt. Der besondere Aspekt ist eher die Tarifgleichheit der alten und neuen Versendungsart.
Viele Grüße
Michael
@ Michael Mallien [#382]
Francotyp-Postalia hat Anfang Juli für alle FRANKIT-Systeme auch die „alten“ Bücher- und Warensendungen wieder in der Produktauswahl zur Verfügung gestellt. [1]
Im vorliegenden Fall wurde die Sendung nach den alten Tarifen freigemacht. Laut Angaben in dem Datamatrixcode liegt hier das
Produkt „Warensendung Groß“ mit dem Produktschlüssel 82 vor. Danach müsste die Sendung unter 500 Gramm gewogen haben. Nach den neuen BüWa-Tarifen hätte als Porto 1,90 EURO gereicht, es sei denn, dass die Sendung dicker als 5 cm gewesen ist. Solche Sendungen können nur noch bis zum Jahresende als Warensendung (nur nach den alten Tarifen) versendet werden.
Der gezeigte Umschlag deutet allerdings eher auf eine geringere Dicke hin. Es sieht so aus, als habe man hier der Deutschen Post 0,30 EURO geschenkt.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.francotyp.de/service-support/service-informationen/portoaenderungen
@ Araneus [#383]
Hallo Franz-Josef,
danke für den Link auf die Francotyp-Seite. Sehr interessant. Bisher war ich noch nicht auf die Seite gestoßen.
Der gezeigte Umschlag deutet allerdings eher auf eine geringere Dicke hin. Es sieht so aus, als habe man hier der Deutschen Post 0,30 EURO geschenkt.
Das könnte man aufgrund des Bildes vermuten. Tatsächlich lag die Dicke der Sendung ziemlich genau bei 5 cm. Sie enthielt einen Kartensatz eines Spiels, was die Sendung ziemlich unförmig machte.
Viele Grüße
Michael
Dialogpost zu 0,28 Euro vom 22.8.2019
Firma: Versorger HAMBURG WASSER
Gerät:
4D131413A8

Ist die senkrechte Nummer 002610 links des Matrixcodes eine Zählnummer?

Viele Grüße
Michael
@ Michael Mallien [#385]
Ich kann es nicht genau sagen, aber ich habe ebenfalls drei Frankit-Belege, die zwischen Werbeeinsatz und Wertstempel ebenfalls eine solche senkrechte Nummer besitzen. Ich wollte dir die ja sowieso schicken.
Gruß
Justus
@ Michael Mallien [#385]
Deine Frage nach der Zählnummer beantworte ich mit zwei Buchstaben: JA
Schöne Grüße,
Thomas
Hallo an alle,
anbei Ein Frankitausschnitt mit Frankit Neu für ein Päckchen M - in dieser Form eine nicht ganz alltägliche Freimachungsvariante:

Viele Grüße Jürgen
@ DL8AAM [#366]
ex 1D20000474
Auch vom Nachbargerät gibt es den Einsatz für PREMIUMADRESS, nur in diesem Fall ohne eines Premiumadress-Matrixkodes (möglicherweise sind die Daten nun komplett im Frankaturmatrixkode hinterlegt [dort "Hybrid"], oder das Premiumadress-Label befand sich im Fenster). Der DM-Scanner gibt für den Frankit-Matrixkode lediglich "Standardbrief Premiumadress Hybrid" an, aber keine "Kundennummer").
1D20000473 - unbekannter Anwender, Frankatur für die AOK (unbekannte Entität); via K4000 (02.01.2020).
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#344]
Hallo Thomas und ihr anderen Frankit-Spezis,
es ist zwar schon ziemlich viel Zeit seit Beitrag [#344] vergangen, aber keiner hat hier bis dato einen Frankit-Stempel des Maschinentyps 1D20 gezeigt mit einer Maschinennummer die kleiner war als 102.
Das möchte heute nachholen.
Der nachfolgende Beleg
1D 2000 0100 vom 10.08.2018 hat zwar zusätzlich einen Konsolidiererstempel, aber leider weder Absender- noch Empfängerangabe.

Da ich noch einen sehr großen Packen weiterer Frankit-Belege habe, werde ich mal schauen, was es sonst noch so an Zeigenswertem gibt; gerne auch auf Nachfrage.
Mit besten Grüßen
Gunther
@ Shinokuma [#390]
Hallo,
die tiefste Maschinennummer bei der Neopost IS-6000 die bisher bekannt ist dürfte diese hier sein.
Neopost Modell IS-6000 Kennung: 1D20000007
Ob der Absender auch der Anwender ist kann ich leider nicht beantworten. Mir liegt nur dieser eine Beleg vor!
Schöne Grüße,
Thomas
Kleine Frage am Rande von einem Frankit-Laien:
Womit hängt es zusammen, dass bei dem von Dir gezeigten Beispiel die Nummer noch ohne Zwischenräume gedruckt wird, bei meinem hingegen mit 2 Zwischenräumen (die neuere Variante)?
Beste Grüße
Gunther
@ Shinokuma [#392]
Hallo,
das hängt damit zusammen, weil die Deutsche Post AG in 2018 das Layout für die matrixtauglichen Frankiermaschinen geändert hat.
Genaueres und weiterführendes dazu kannst Du hier z.B. bei [#284] nachlesen und finden.
Anbei noch ein Frankit-Pärchen einer Maschine von Frama Modell Matrix F 22.

FRAMA Modell Matrix F 22 Kennung: 2D11000503
Schöne Grüße,
Thomas
Hallo Thomas,
vielen Dank für die Aufklärung!
Aber der Stempel, den Du in [#391] gezeigt hast, ist doch aus 2019.
Würde das der Änderung in 2018 nicht widersprechen?
Beste Grüße
Gunther
@ Shinokuma [#394]
Hallo Günther,
nein, es besteht keine Verpflichtung auf einen Wechsel zum neuen Layout. Oder frei nach dem Motto "Kann man machen, muß man aber nicht".
Lediglich die Maschinen die neu zugelassen werden, werden mit dem neuen Layout "FR" ausgestattet.
Aber wer weiß, was die Deutsche Post AG noch im Schilde führen wird. Vielleicht wird es ja eines Tages verpflichtend.
Schöne Grüße,
Thomas
@ DL8AAM [#389]
Hallo Thomas,
der gezeigte Brief darf kein weiteres PREMIUMADRESS-Label im Fenster gehabt haben, da hier alle PREMIUMADRESS-Angaben im FRANKIT-Matrixcode verschlüsselt sind. In diesem Fall darf das PREMIUMADRESS Label daneben nicht verwendet werden.
Anders ist es bei dem unter Nr. [#366] gezeigten Abdruck. Hier enthält der FRANKIT-Matrixcode keine PREMIUMADRESS-Angaben, sodass hier das PREMIUMADRESS-Label benutzt werden konnte.
Informationen dazu enthalten die „Nutzungsvorgaben PREMIUMADRESS Label“ der Deutschen Post [1]
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/nutzungsvorgaben_premiumadress-label.pdf
@ Araneus [#396]
Besten Dank Franz-Josef,
die Idee hatte ich auch. Ich hatte deshalb versucht mit den hier im Forum beschriebenen Matrixcode-Decodern den Inhalt des FRANKIT-Matrixkodes auszulesen. Man findet dort zwar den Hinweis auf das PREMIUMADRESS-Produkt (hier Hybrid), aber keine "Kundennummer", wie man sie sonst in den separaten PREMIUMADRESS-Matrixkodes findet. Aber wie wir ja an anderer Stelle bereits gesehen haben, lesen diese Smartphone-Apps wohl eben nicht alles aus.
Ich muss mich mal wieder etwas näher mit den neuen Spezifikations-Dokumenten der DPAG beschäftigen, seit der Einführung der Frankier-ID habe ich da etwas den Anschluß verloren.
Nochmals Danke für das Feedback und sehr schön zu sehen, dass sich hier im Forum doch noch einige andere mit diesen "modernen" Themenkomplexen beschäftigen. ;-)
LG
Thomas
Mal etwas nettes am Rande. ;-)
Neopost mit dem
Portoupdate 2020
1D14001447 - Neopost "Send.Receive.Connect.", 28 Cent Dialogpost (05.12.2019)
Gruß
Thomas
Hallo,
so ein 4D11 kann durch den Zudruck auch etwas hermachen. Schließlich ist Sachsen ja ein Freistaat.
Gruß
Uwe
Bei diesem verunglückten Druck lässt sich nunmehr lediglich feststellen, dass er wohl aus dem Jahr 2013 stammt aufgrund der Portohöhe von 0,58 Euro.

Mein Matrixcode-Leser erkennt nichts aus diesem halben 2D-Matrixcode.
Viele Grüße
Michael
Gehört dieses Teil auch in diese Diskussion? Die Warensendung von Hans Grohe kam heute bei mir an.
@ Michael Mallien [#400]
Einen vollständigen Stempelabdruck findest Du hier. [1]
Schöne Grüße,
Thomas
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/43071
@ 22028 [#401]
Klar gehört das hier in diese Rubrik hinein.
Leider ist der zweite Abdruck des Werbeklischees nicht vollständig abgedruckt.
Trotzdem besten Dank für's Zeigen.
Schöne Grüße,
Thomas
@ 22028 [#401]
Noch als Ergänzung!
Die, ich nenne es mal Spielerei, die hier mit dem Abdruck eines zweiten gleichen Werbeklischee möglich ist, ist kein Einzelfall.
Es gibt bereits mehrere Anwender die von dieser Möglichkeit Gebrauch machten bzw. machen.
Hier mal stellvertretend ein weiteres Exemplar.
Francotyp-Postalia Modell PostBase, Kennung: 3D10002EBC
Schöne Grüße,
Thomas
Aus aktuellem Posteingang eine Büchersendung des Versandantiquariats Felix Mücke.
Gerät:
4D110006B4


Viele Grüße
Michael
Habe ich den schon mal hier gezeigt?
Deutsches Archäologisches Institut Berlin.
Und gleich noch einer danach von Jaques Weindepot:
@ 22028 [#406]
Hallo Rainer,
Zitat:
Habe ich den schon mal hier gezeigt? Ja, hast Du bei [#371]
mein Einstand hier und heute

Grüßle
Günther
@ Sachsendreier53 [#275]
Guten Abend Claus,
hier nochmals
akpool GmbH - allerdings fehlt die senkrechte Ziffernreihe.

Gruß nach Wermsdorf
Günther
Hier ein Einwurf-Einschreiben aus Magdeburg von der "Otto von Guericke"-Universität mit Frankit vom 16.09.2019 3,00 €
Gerät: 3D 1300 0164

MfG aus Magdeburg!
bedaposablu
Hier ein Frankit eines Maxibriefes mit Zusatzleistung Rückschein und Einschreiben, versandt/verwendet vom Landratsamt 97753 Karlstadt:
Frankit der
weka Holzbau GmbH mit einer Päckchenfreimachung zu 3,79 Euro vom 20.9.2019

Viele Grüße
Michael
Hallo,
kann mir hier vielleicht jemand weiterhelfen und erklären woher die 2x parallelen Striche und in halber AFS Größe rechs der Matrix kommen.
Ich hatte die Anfrage auch schon in Absenderfreistempel: echt gelaufene Belege ohne Erfolg gestellt.

Danke ! MFG !
bedaposablu
@ Michael Mallien [#412]
Eine weitere nicht allzu häufige Portostufe als Frankit:
Maxibrief plus bis 2 kg vom 29.04.2020 zu 4,90 € von der Firma SW-Dach, freigemacht per Frankit:

Beste Grüße
Justus
@ bedaposablu [#413]
Hallo,
sicher bin ich mir nicht, aber es könnte sich um Justiermarkierungen für die beiden Druckköpfe (oben und unten) handeln. Es gibt Testmöglichkeiten in den Frankiermaschinen zum Justieren der Druckköpfe. Eventuell lief vorher ein Test, der nicht komplett abgeschlossen war. Oder vor dem Frankieren führte die Maschine automatisch eine Abstimmung durch und das Poststücke wurde zu früh eingezogen. Belegen kann ich das leider nicht.
Gruß
Michael
@ curiositas [#415]
Hallo Michael,
Danke für Deine Erläuterungen. Leider kenne ich mich mit Frankiermaschinen nicht aus und bin deshalb auch für jede Info dankbar.
MfG!
klaus-Peter
@ bedaposablu [#416]
Hallo Klaus-Dieter,
eine moderne Frankiermaschine mit Tintenstrahltechnik ist eigentlich nichts anderes als ein Inkjet-Drucker, abgesehen von der Soft- und Hardware für die Frankaturgenerierung. Wie beim Drucker können die Druckköpfe eingestellt werden, damit ein sauberes, stimmiges Druckbild erzeugt wird. Ein guter Druck ist maßgeblich damit die Sortiersysteme der Post den Data-Matrix-Code fehlerfrei lesen können. Diese Einstellung der Druckköpfe erfolgt durch Wartungsvorgänge. Das betrifft zum Beispiel die Prüfung und die Justierung der Stellung von zwei Druckköpfen zu einander. Beitrag #43 in diesem Thema zeigt solche Tests. Diese dort gezeigten vertikalen Striche sehen denen auf Deinem Beleg sehr ähnlich. Ich hoffe diese Ergängzung macht meine vorhergehende Aussage verständlicher.
Hinweis: Nicht alle modernen Frankiermaschinen arbeiten mit der Tintenstrahltechnik bzw. mit zwei getrennten Druckköpfen.
Grüße
Michael
@ curiositas [#417]
Hallo Michael,
danke für Deine Ausführungen. Habe mir auch gleich die [#43] zu Gemüte geführt.
Die Striche würden dazu passen. Es könnte dann die Striche 5+6, sowie 8+9 sein, oder ?
Mit freundlichen Grüßen!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#418]
Hallo Klaus-Peter,
das kann ich Dir nicht sagen. Die Striche sind mit Sicherheit nicht zwischen den Maschinen vergleichbar. Zum Verständnis, die Striche haben nichts mit der postalischen Frankatur zu tun und sind in Deinem Beispiel ungewollt mit angedruckt worden.
Gruß
Michael
Das DB-Museum in Nürnberg versendet seine Post aus einem eigenen "Postservices". Warum wohl in Mehrzahl ?

Auch DB-Cargo hat seinen "Postservices".
@ Seku [#420]
Hallo Günther,
richtig lesen ist eigentlich gar nicht schwer.
Die DB hat nicht nur einen zentralen Postservice, sondern getrennte Postservices für verschiedene Bereiche an verschiedenen Orten.
Die Angaben sind also völlig korrekt.
Ein schönes Wochenende und vor allem Gesundheit wünscht Dir
Ingo aus dem Norden
@ ginonadgolm [#421]
Guten Morgen Ingo,
danke für die Erklärung. Mit richtig lesen hat es aber nichts zu tun. Ich las es ja richtig und erkannte die Mehrzahl. Nur rechnete ich für das DB-Museum eben einen Service, ebenso wie für DB-Cargo.
Auch Dir ein schönes Wochenende und bleib gesund
Günther
Hallo miteinander,
heute ein Absenderfreistempel der IDEAL Versicherung:

Mit freundlichen Grüßen!
bedaposablu
Hallo miteinander,
hier sind sie wieder, die ominösen Striche rechts im AFS:

Diesmal ist die Kennung: 3D100003DB
MfG!
Klaus-Peter
Hallo miteinander,
da ich nicht so bewandert bin in AFS die Frage, wie solche Exemplare, wie das Obere, zustande kommen?

Im unteren Brief ist der sonst vom Absender verwendete AFS abgebildet.
Mit freundlichen Grüßen!
Klaus-Peter
Hallo Klaus-Peter,
ist auf der Rückseite eine K 4031 ?
Deine Frage kann ich Dir leider nicht beantworten.
VG Klaus Peter
@ Ichschonwieder [#426]
Hallo Klaus Peter,
kopfstehend ist auf der Vorderseite(nicht im Scann ersichtlich) eine "k4031 0180 39" aufgespritzt.
Beide Briefe haben eine K4031. Ich habe noch mehr von diesen Umschlägen, aber nicht sortiert.
MfG!
Klaus-Peter
Danke. Ja, in der Datenbank steht diese Frankit unter postcon.
Ja, Rückseite war mein Fehler K 2055 ist meist auf der Rückseite und K 4031 auf der Vorderseite. Hatte ich schon gemerkt, da war meine Mail aber schon weg.
Klaus Peter
@ Ichschonwieder [#428]
Habe von diesem Absender noch einen anderen AFS mit Kennung 1D15000587 mit Service-Center links der Matrix, aber ohne K-Angabe.
Ich kenne den Absender, da sie dienstlich öfter bei uns waren. Ich erinnere mich, das es noch weitere Dinge bezüglich der AFS dieser Firma gibt( Umzug etc.).
Da ich die Umschläge noch kiloweise habe und aufarbeiten will, dauert dieser Prozess noch Monate.
Für mich aber auch schön zu wissen, worauf ich schauen muß!
MfG aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Danke. Diese Frankit gehört auch der postcon. Klaus Peter
Nur noch ein kurzer Nachsatz: Sämtliche Service-Center FRANKITs stammen von Postcon.
Hallo,
ich habe keine Ahnung, wie ich in eine Datenbank komme, um zu sehen, ob eine Frankit schon erfasst ist. Ich sende hier einfach einen Scan, und falls er nicht bekannt ist, hoffe ich, dass ihn jemand dahin kopiert wo er hingehört.

Und noch eine Frage, wenn der nun erfasst wird, muss ich den dann aufbewahren, damit er vorhanden ist, oder kann ich den entsorgen?
VG Klaus Peter
Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV)
Im Gegensatz zu den national verschickten Einschreiben (Beispiel in Beitrag [#411]), welche als "Werbeeinsatz" des Absenderfreistempels eine integrierte Einschreibenummer sowie die deutsche Bezeichnung der Zusatzleisung aufweisen, beinhaltet die Variante für das ins Ausland bestimmte Sendungen scheinbar die französischsprachige Variante, wobei es sich bei der französischen Sprache um die international vereinbarte Sprache der UPU [1] handelt. Nachfolgend einige aktuelle Beispiele.
"Recommandé" (Einschreiben) vom 06.12.2019 und 04.02.2020
"Recommandé Avis de réception" (Einschreiben Rückschein) vom 03.06.2020
Die Sendungen waren an Empfänger in dem Land Luxemburg adressiert. Das zweite in diesem Beitrag gezeigte Beispiel umfasste zusätzlich einen Rückschein, welches allerdings bei der Frankierung zu 4,60 Euro unberücksichtigt blieb.
Gruß
Pete
[1]
http://www.upu.int/fr.html bzw.
http://www.upu.int/en.html
Hallo,
AFS mit Farbe im Werbeklischee, Kennung 4D110006CC:

MFG!
Klaus-Peter
Heute etwas aus der Rubrik verunglückt:


Kennung: 3D100013AD Frankotyp-Postalia vom 27.10.2015
Brief mit Aufdruck"K4000 00623"
Absender: KANN Beton GmbH & Co. KG, 04179 Leipzig
Viele Grüße!
Klaus-Peter
Hallo miteinander,
es ist zwar noch nicht Weihnachten, aber bald!
Hier 2 Absenderfreistempel vom gleichen Absender th-bethon mit Hinweisen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel vom Dezember 2015:


Viele Grüße!
Klaus-Peter
Frisch aus dem Briefkasten von der Deutschen Rentenversicherung Bund aus Stralsund:

Etwas ungewöhnlich, man braucht schon gute Augen oder eine Lesehilfe zum Lesen des Textes links!
Viel Spaß!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#438]
Wobei der Zusatz "S" im Abschlag nicht für Stralsund, sondern für die Postcon (="Service-Center") Niederlassung Stuttgart in 70736 Fellbach, stehen sollte, die die Sendung mit ihrem Gerät frankiert und auch eingeliefert hat.
LG
Thomas
@ [#420]
Was hier ein
Postservices der Deutschen Bahn, war früher eine
Poststelle

Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Heute 2 neue AFS aus Magdeburg und Berlin von 2020:

Kennungen: "3D 1001 1506" & "3D 1000 7BA8"
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Michael Mallien [#405]
Hier die neuere Form des Frankits von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.
BÜWA zu 2,20 Euro vom 25.6.2020 auf Großbrief.

Viele Grüße
Michael
Frage zum Neopost (Quadient) Modell IS-6000 / Kennung: 1D20000xxx
Über die FRANKIT-Freimachungen aus dem Nummernkreis 1D20000 ist auf dieser Seite vieles dokumentiert und diskutiert worden. Das Gerät ist noch mit altem Design eingeführt worden ( FRANKIT I), nach kurzer Zeit wurden im Jahr 2018 anscheinend nur noch Geräte ausgeliefert, die das neue Design bei FRANKIT verwenden ( FRANKIT II).
Bei Neopost (heute: Quadient) scheint das Modell IS-6000 bis heute das einzige Modell zu sein, das das neue FRANKIT-Design verwendet.
Mich interessiert:
1. Gibt es IS-6000-Geräte, die nachträglich vom alten Design (FRANKIT I) auf das neue Design (FRANKIT II) umprogrammiert wurden?
2. Sind aktuell überhaupt noch IS-6000-Geräte mit altem Design im Einsatz oder wurden sie möglicherweise ausgetauscht (siehe Beitrag von Tuffi [#340] auf dieser Seite)?
(Zur Erlangung der Rabatte durch die Deutsche Post, von denen die Konsolidierer leben, ist eine Durchnummerierung der Sendungen notwendig, was bei FRANKIT-Freimachungen die Verwendung des neuen Designs voraussetzt.)
Hat jemand dazu genauere (Er-)Kenntnisse?
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#443]
2. Sind aktuell überhaupt noch IS-6000-Geräte mit altem Design im Einsatz oder wurden sie möglicherweise ausgetauscht (siehe Beitrag von Tuffi [#340] auf dieser Seite)?
Schau mal in Beitrag 610 von [1] vom 12.06.2020. ;-)
Ich habe erst dieser Tage wieder einen aktuellen Beleg aus dem Monat September 2020 mit dem Frankit 1D200000AC im alten Design (FRANKIT I) gesehen. Dieses Frankiergerät steht bei einem Dienstleister in Aachen, welcher auch Druckdienstleistungen ähnlich einem Lettershops anbietet.
Gruß
Pete
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=236373#M610
Frisch aus dem Papiercontainer gerettet:

Neopost (heute: Quadient) mit Kennung: 1D2000 050B
Der Umschlag trägt schwarz aufgespritzt den Zusatzvermerk: "1 K4000 00002"
Absender im Werbeklischee:
UMB Unternehmens-Managementberatungs GmbH, Kreuzberger Ring 66, 65205 Wiesbaden
Das Werbeklischee hat im Wort "Forderungsmanage
ment noch eine Auffälligkeit. Das zweite "
m" sieht aus, wie aus "
r" und "
n" zusammengesetzt.
Viele Grüße!
Klaus-Peter
Gestern persönlich bekommen:

Neopost mit Kennung: "1D19000416", leider ohne Werbeklischee
Schwarz aufgespritzt: "K4031 39 000037"
Absender: EPM Energie-Pensions-Management GmbH, Tresckowstr. 5, 30457 Hannover
Habe mal in der Stempeldatenbank nachgeschaut und festgestellt, das es noch nicht viele erfasste Ab
senderfreistempel mit 1D19... gibt.
Viele Grüße!
Klaus-Peter
Hallo,
habe heute diesen Großbrief erhalten - der falschherum in die Frankiermaschine geschoben wurde, was zu diesem Ergebnis führte:

Viele Grüße,
Reinhard
Rat gesucht!
Wer kann mir beim finden des Anwenders behilflich sein?

Habe diesen Freistempel kürzlich aus Dänemark erhalten und bin nun auf der Suche nach dem Anwender dieses Pitney Bowes AFS. Ich vermute mal ganz stark das der Anwender im nördlichen Schleswig-Holstein zu finden ist. Kann sein - muß es aber nicht. Wer hat dieses Logo im Werbeklischee schon einmal gesehen?
Schöne Grüße,
Thomas
@ T1000er [#448]
Hallo Thomas,
ich habe in Flensburg-Handewitt mal so ein Tanzstudio N gesehen, und die Bildmarke gut gefunden, lange her.
Gruß
Uwe
AFS von der Deutschen Post InHaus Service GmbH aus dem BZ 39 vom 27.03.2018:

Kennung: 1D20000051 mit Zählnummer und K 4000
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo zusammen,
nach der Bearbeitung einer größeren Menge FRANKIT Matrixstempel haben sich bei mir Fragen zur Zuordnung von Werbeklischee und Matrix ergeben.
So tritt zum Beispiel bei diesen beiden Matrixstempeln aus der Landeshauptstadt Düsseldorf bei gleichbleibender Größe des Frankitteiles das Werbeklischee stark unterschiedlich in Erscheinung.

Bei den beiden Belegen vom Bundesamt für Justiz aus Bonn ist das Werbeklischee stark variierend vom Frankitteil entfernt.

Werden die Werbeklischees beim Stempeln (mit Tintenstrahl?) unabhängig vom Frankitteil gesteuert und können deshalb unterschiedlich platziert sein? Ich bin auf die Information durch die Fachleute im Forum gespannt.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Absenderfreistempel der
SIEMENS Healthineers aus Erlangen.

Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
Hallo an alle,
ich habe eine Frage zur Frankit - Einschreibebelegen - dazu zuerst folgender Ausschnitt:

Wie den einen oder anderen bekannt ist, kann je nach Modell und Hersteller teils optional, teils standardmäßig statt einer Werbung die Einschreibnummer links neben dem Matrixcode gedruckt werden, soweit ist ja erst mal alles klar.
Betrachtet man nun aber den obigen Frankierausschnitt so sieht man noch weiter links senkrecht dazu erneut die Einschreibnummer aufgedruckt. Dies kannte ich bisher nur von dieser Maschine. Nun habe ich den folgenden Frankit Neu Abdruck gefunden:

Auch hier ist bei der neuen Einschreibeangabe die Einschreibnummer ganz links noch einmal dazu gedruckt. Es handelt sich hier auch wieder um eine 6D04 Maschine.
Daher meine Arbeitshypothese, das dies eine besondere Eigenschaft dieser speziellen Frankitmaschine 6D04 ist oder kann jemand diese Besonderheit auch von anderen Frankitmaschinen nachweisen ?
Ich gebe zu, das es keine einfache Frage ist, da man solche Sendungen nicht allzu häufig bekommt, aber vielleicht kennt sich ja hier zufälliger Weise doch jemand aus.
Viele Grüße Jürgen
@ epem7081 [#451]
Werden die Werbeklischees beim Stempeln (mit Tintenstrahl?) unabhängig vom Frankitteil gesteuert und können deshalb unterschiedlich platziert sein? Ich bin auf die Information durch die Fachleute im Forum gespannt.
Nein. Üblicherweise werden Werbeeinsatz und Frankit (Matrixcode, Datum, Nominale usw.) in "einem Rutsch" frankiert. Es macht eigentlich keinen Sinn, diese in zwei Runden auf die zu frankierende Sendung aufzubringen.
Du zeigst Beispiele von zwei Werbeeinsätzen, welche jeweils von zwei unterschiedlichen Frankiergeräten (des gleichen Dienstleisters) aufgebracht wurden. Vielleicht liegt darin die Ursache. Mir ist nicht bekannt, ob man auch den zugeschalteten Werbeeinsatz in Bezug auf den Abstand manuell am Frankiergerät etwas variieren kann.
Die Variante, den Werbeeinsatz und den Frankit getrennt voneinander auf einer Sendung aufzubringen, ist mir bisher lediglich vom Konsolidierer (unisono Frankierdienstleister) Bridge Tec aus Osnabrück bekannt. Dieser konsolidiert wieder unter der alten Nummer K4010, war allerdings einige Jahre in diesem Jahrzehnt dienstleistend für K4000 tätig. Der Sachverhalt der Frankierung in (mutmaßlich) zwei Durchgängen fiel durch eben jene gezeigten variablen Abstände nach links und rechts bzw. nach oben und unten (bei gleich bleibender Frankiergerätenummer) und teils etwas abweichender Frankierfarbe (Blauton) auf.
Als einzige Erklärung, welche mir bisher einfiel, ist jene, dass mehr Kunden (Absender) einen eigenen Werbeeinsatz haben wollten, als Platz auf dem Frankiergerät (bzw. angeschlossenen Speicherstick) vorhanden war. Bei den Werbeeinsätzen handelt es sich im Grunde um Bilddateien, welche individuell dazugeschaltet werden können.
Gruß
Pete
@ Pete [#454]
Hallo Pete,
vielen Dank für Deine Recherchen und Erläuterungen. In den Dank packe ich hier auch gleich meine Weihnachtsgrüße und besten Wünsche mit zwei FRANKIT-Stemplern ein. Dabei kann ich zu unserem Thema noch anmerken, dass bei der reichlich einströmende Weihnachtspost rund 99 % unmittelbar links neben der Matrix die Kombination von Firmennamen und Grußbotschaft positioniert ist. Dazu als Beispiel der Beleg der Firma itelligence aus Bielefeld vom 02.12.2019.

Einen "Ausnahmeerscheinung" dagegen der Beleg der Firma MOBI-HUB aus Berlin vom 06.12.2019, bei dem die Weihnachtsgrüße über das übliche Werbeklischee hinaus weit nach links angeordnet wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#455]
Einen "Ausnahmeerscheinung" dagegen der Beleg der Firma MOBI-HUB aus Berlin vom 06.12.2019, bei dem die Weihnachtsgrüße über das übliche Werbeklischee hinaus weit nach links angeordnet wurde.
Manche Frankiergerätemodelle sind in der Lage, zwei Grafiken gleichzeitig abzubilden, u.a. das Modell PostBase von Francotyp-Postalia (FP) - die Kennung beginnend mit der Angabe "3D10" (für den Hersteller und das Modell). ;-)
Weihnachten (aber auch Ostern) bietet die Möglichkeit, zu den bevorstehenden Feiertagen für einige Tage oder Wochen einen anlassbezogenen Werbeeinsatz zu zeigen. Dies lässt sich auch bei Freistempeln thematisch sammeln.
Gruß
Pete
Absenderfreistempel der
Südwestdeutschen Landesverkehrs-AG

Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Fund in einer Grabbelkiste. Versandvermerk "Postkarte / P.P./PRIORITY" auf einer (Werbe)Postkarte ins "
luxemburgische Aachen :-)"


Ok, über den Fauxpas das Aachen in Luxemburg liegt kann man sicherlich mit einem schmunzeln hinwegsehen.
Allerdings der Versandvermerk Postkarte habe ich hiermit erstmals bei einem Frankit-Freistempel gefunden. Bekannt ist mir bisher lediglich eine Verwendung als "PREMIUMADRESS / Postkarte".
Hat jemand weitere Frankit/FR-Freistempel mit dem Versandvermerk "Postkarte" vorliegen?
Schöne Grüße,
Thomas
@ epem7081 [#451], Pete [#454]
Du zeigst Beispiele von zwei Werbeeinsätzen, welche jeweils von zwei unterschiedlichen Frankiergeräten (des gleichen Dienstleisters) aufgebracht wurden.
Hi,
dieses Phänomen, das die Kundenklischees unterschiedlich positioniert sind, tritt aber auch bei dem selben Gerät auf. Hier mal ein passendes Beispiel aus meiner Sammlung:
4D1100058B - Justizbehörden München; das Kundenklischee ist über die Jahre merklich nach links gewandert (01.12.2014 > 11.11.2016).
Gründe kann ich keine nennen, dafür kenne ich die Technik bzw. die elektronisch gesteuerte "Mechanik" der Geräte nicht. Da bei den modernen Geräten die Kundenklischees ja nur noch ein "Datensatz" ist, der entsprechend aufgerufen wird, könnte hier vieles denkbar sein. Möglicherweise wurde ja auch aus "optischen Schönheitsgründen" bewusst die Position des Kundenklischees (innerhalb des möglichen Rahmens bzw. Positionsfeldes) geändert? Die Größe des Klischees selbst blieb dabei aber unverändert (Länge "80097 München" = 49 mm).
Beste Grüße
Thomas
Passend zur Vorweihnachtszeit kam heute dieser Stempel ins Haus und ein weiterer vor einigen Tagen:

Habt ein schönes Wochenende zum 4. Advent
Günther
@ curiositas [#194], @ DL8AMM [#193]
Hallo Thomas, hallo Michael,
mir liegt ein weiterer Beleg zu 1D05500004 von der DEVK, Weihnachten 2006, vor. Inzwischen ist die Maschine auch in der stampsX-Datenbank erfasst.

Alles Gute zum Neuen Jahr
Albrecht
Guten Morgen,
Stadt Borgholzhausen
... das Herz des Teutoburger Waldes

Und ich dachte bisher, das Herz sei Bad Rothenfelde, denn Borgholzhausen ist sehr "beschaulich"!
MfG >Franz<
Hallo,
diesen Beleg fand ich heute in meinem Briefkasten.
Druckzentrum Hannover 06.01.21 0,80 €
Lg winnir
Hallo Winnir,
hat der Brief irgendwo eine Konsolidierer Nummer?
VG Klaus Peter
Warum der
national express hier bergab fährt ist mir ein Rätsel

Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
arvato - BERTELSMANN versendet für den
Verlegerdienst München. Dieser arbeitet wiederum für das
Verlagshaus GeraNova Bruckmann

Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
arvato - BERTELSMANN versendet für den Verlegerdienst München
Hallo Günther,
der Verlegerdienst München (VM) gehört seit 2002 zu Bertelsmann (damals: VVA - Vereinigte Verlagsauslieferung) VM und VVA sind heute Marken der Bertelsmann-Tochter Arvato Supply Chain Solutions. Beide liefern Medien für eine Vielzahl von Verlagen aus.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Hallo Frankit-Experten,
mit einem Fundus von inzwischen rund 3.500 Frankit Stempeln sehe ich mich derzeit angesichts des Variantenspektrums mit etlichen grundlegenden Fragen konfrontiert, die ich vor Eingabe klären möchte. Auch die Durchsicht dieses umfangreichen Threads konnte mir nicht die gewünschte Klarheit bringen. Der Übersichtlichkeit halber werde ich meine Fragen portioniert einbringen.
Hier die Frage zur
Handhabung eines zweiten Werbeklischees in der Stempeldatenbank. Anfänglich sah ich hier das Auftreten eines zweiten Werbeklischees bei den Festtagsgrüßen, insbesondere zu Weihnachten und Ostern.

Inzwischen finde ich aber die erweiterte Werbung zu verschiedensten Anlässen, wie die nachfolgende Auswahl zeigt.

Damit letztlich die Frage: Läßt sich in der Systematik bei den Matrixstempeln ein zweites Werbeklischee einrichten?
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Hallo Frankit-Experten,
eine zweite Frage betrifft die
Unterscheidung von Stempeln mit der Kennung FR bzw. FRANKIT.
Primär ist sicher die Maschinenkennung von Bedeutung. Ich kann hier ein Beispiel bringen, bei dem wohl, abgesehen vom Datum, in der Stempeldatenbank die deckungsgleichen Angaben für diese Maschinenkennung 3D10003EAF einzutragen sind, wenn nicht an geeigneter Stelle die Unterscheidung der Kennung FR bzw. FRANKIT angegeben wird.


Oder kann allein aus dem Stempeldatum für Insider eine eindeutige Zuordnung abgeleitet werden?.
Mit nach(t)denklichen Sammlergrüßen
Edwin
@ epem7081 [#469]
Hallo Edwin,
anhand des Datums ist keine eindeutige Zuordnung möglich. Es gibt noch Stempel mit dem alten Muster (FRANKIT ausgeschrieben), die aktuell immer noch im Einsatz sind.
Aber für die Stempeldatenbank ist das ja kein Problem. Wer Augen hat zu sehen, der sehe! Man hat doch das Bild und sieht daran auf Anhieb den Unterschied. Ein zusätzlicher Hinweis ist möglich im Feld "Beschreibung" oder "Anmerkungen".
Viele Grüße
Christoph
Wichtig ist nur, dass man die Gerätenummern auch bei FR-Abschlägen grundsätzlich immer nur (!!) im "alten Format" (d.h. 1D01000111) erfasst, nicht in der neuen 4er Block-Form (d.h. nicht 1D 0100 0111). Insbesondere, um beide Formen bzw. die Historie (eines Geräts) gemeinsam (d.h. wiederfindbar) zu dokumentieren.
Das gilt ebenso für die alten AFS-Kreisstempelformen, d.h. hier "C75586B" und nicht "C 75 586B" (C75 5863, ... 5863 B oder sonstwie) und bei internationalen AFS, wie "PB111111" statt "PB 111111" - unabhängig wie die Nummer in der jeweiligen (über den Einsatzzeitraum - sehr oft - variablen) Soft- oder Hardwareversion bzw. "Umbaufomen" dargestellt wird.
Die Grundidee ist, Gerätenummer immer nur ohne jegliche Leerzeichen zu erfassen. Mit dieser Grundregel sind wir für jede zukünftig denkbare ("technische") Modifikation (soft- und hardwaretechnisch) gut aufgestellt.
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#471]
Hallo Thomas,
das ist richtig, was Du schreibst. Und es ist gängige Praxis in der Datenbank. Es sollte kein einziger Datensatz freigeschaltet sein, bei dem sich in der Maschinenkennung Leerzeichen eingeschlichen haben. Wer einen solchen findet: Bitte über die Funktion "Fehlermeldung" an die Redaktion melden.
Danke und viele Grüße
Christoph
Hallo Edwin,
bin in der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel. Ich bin mir sicher, dass Du Dir da Unterstützung holen kannst [1].
Ich sammle das alte FRANKIT-Format, habe für mich eine eigene Erfassung in Excel aufgebaut, vielleicht können wir uns mal austauschen.
Gruß Albrecht
[1]
https://www.fg-freistempel.de
@ [#420] und [#440]
Aus DB Postservices wurde jetzt DB Services? Hier ein Stempel der Erzgebirgsbahn Chemnitz:

Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
@ epem7081 [#468]
Läßt sich in der Systematik bei den Matrixstempeln ein zweites Werbeklischee einrichten?
Ja, es existiert eine Systematik. Diese ist abhängig vom Frankiergerätemodell des jeweiligen Herstellers. In deinen Belegen zeigst du Belege des Herstellers 3D = Francotyp Postalia mit den Modellen 3D02; 3D04; 3D06; 3D10 und 3D13.
Persönlich würde ich noch unterteilen wollen zwischen manuell erfolgten Freitexteingaben links außen (in deinen Beispielen die Belege der Modelle 3D02 und 3D04) sowie zusätzlichen Grafiken (in deinen Beispielen die Belege der Modelle 3D06; 3D10 und 3D13). Die manuellen Freitexteingaben ziehen sich quasi seit der Markteinführung (2004) in Deutschland der ersten Frankit-Modelle quer durch die verschiedensten Hersteller:
- 1D = Neopost bzw. heute unter dem Namen Quadient
- 2D = Frama
- 3D = Francotyp-Postalia
- 4D = Pitney Bowes und
- 6D = TeleFrank
Die Verwendung von Grafiken anstelle der Freitexteingabe kam m.W. erst einige Jahre später hinzu. Neuerdings, d.h. seit Ende 2020 ist auch die ursprünglich (2004) bei den Planungen für den Hersteller Stielow reservierte Herstellerkennung 5D in Gebrauch. Stielow war 2002 von Neopost übernommen worden.
Die Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e.V. [1] publiziert immer wieder aktualisierte Auflistungen der Modelle im Frankit-Design [2] und FR-Design [3].
Gruß
Pete
[1]
https://www.fg-freistempel.de/
[2]
https://www.fg-freistempel.de/wp-content/uploads/Report_FR/FRANKIT-Aufstellung_201901.pdf (Auflistung der Modelle im Frankit-Design)
[3]
https://www.fg-freistempel.de/wp-content/uploads/Report_FR/Frankit-Aufstellung_202001.pdf (Auflistung der Modelle im FR-Design)
@ Pete [#475]
Neuerdings, d.h. seit Ende 2020 ist auch die ursprünglich (2004) bei den Planungen für den Hersteller Stielow reservierte Herstellerkennung 5D in Gebrauch
Kannst du bitte dazu etwas Genaueres mitteilen?
Schöne Grüße
Franz-Josef
Heute in der Hauspost. Dresdner Verkehrsbetriebe AG

Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
@ Araneus [#476]
"Neuerdings, d.h. seit Ende 2020 ist auch die ursprünglich (2004) bei den Planungen für den Hersteller Stielow reservierte Herstellerkennung 5D in Gebrauch"
Kannst du bitte dazu etwas Genaueres mitteilen?
Ein Sammlerkollege hatte mir Fotos eines Beleges auf das Handy geschickt, welchen er dieser Tage in einem aktuellen Posteingang gefunden hatte.
Frankit 5D22000101 vom 08.01.2021, Absender Klinik Niederrhein
Wenn man die Angaben des Werbeeinsatzes bei Google eingibt, landet man bei einer Klink der Deutschen Rentenversicherung in 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Kurz vor dem letzten Jahreswechsel (2020/2021) hatte mich ein anderer Sammlerkollege auf die neue Kennung 5D angesprochen, da er ebenfalls kurze Zeit zuvor einen Beleg in einem aktuellen Posteingang gefunden hatte. Daher war mir bekannt, dass ein neues Gerät aufgetaucht sein muss (vermutlich von einem der bereits bekannten fünf Hersteller, welche bei der Deutschen Post AG zugelassen sind - ansonsten hätten mittlerweile weitere Belege in größerer Stückzahl bei der bundesweiten Zulassung sowie Markteinführung eines neuen Frankiergeräteherstellers auftauchen müssen).
Gruß
Pete
@ Pete [#478]
Ich bin zwar auch kein Hellseher und möchte ungern irgendwelche Spekulationen streuen. Ich würde aber im vorliegenden Fall auf die Fa.Intimus tippen. Die kennen wir ja bereits aus Österreich.
Und wenn Du auf die Internetseite von Intimus gehst [1] findest Du den Hinweis das die Intimus International GmbH mittlerweile einen Sitz in Deutschland hat. Sogar ihren Hauptsitz. In Marktdorf am Bodensee
Weshalb sollen die jetzt nicht auch Frankiermaschinen in Deutschland verkaufen! Was in Österreich geht, geht auch in Deutschland - oder?
Aber wie schon Eingangs erwähnt ich bin kein Hellseher und möchte auch keine Spekulationen streuen. Aber ich bin mir sicher das daher der Wind weht.
Schöne Grüße und bleibt alle am Ball was dieses Thema "5D" anbelangt.
Thomas
[1]
https://international.intimus.com/at/business-information-solutions-at/frankiermaschinen
@ Christoph 1 [#470]
@ DL8AAM [#471]
@ al-lu [#473]
@ Pete [#475]
Hallo zusammen,
zunächst vielen Dank für die rege Beteiligung an meinem Fragenkomplex und die zielführenden Hinweise. Auch empfohlene Kontakt will ich gerne in Kürze wahrnehmen.
Allerdings ist mir noch nicht ganz klar, wie ich ein zweites Werbeklischee in der Stempeldatenbank richtig dokumentiere. Als Spezialfall kann ich hier noch zwei Frankitstempel vorstellen, bei denen das Firmenlogo einfach bzw. doppelt auftritt.
Sollten jeweils beide Varianten in die Stempeldatenbank aufgenommen werden?


Mit weiteren Fragen hier im Forum und insbesondere den dazu eingehenden erhellenden Antworten, hoffe ich auch anderen Stempelreportern, die nicht in den speziellen Details der FRANKIT-Thematik drin stecken, bei der zielführenden Bearbeitung hilfreich sein zu können.
Abgesehen von den Nummernstempeln der frühen Philatelie unter Altdeutschland, ist seit mehr als zwei Jahrhunderten im Poststempel die Ortsangabe des Absenders das herausragende Merkmal gewesen. Nicht zuletzt deshalb nimmt die Ortsangabe ja hier in der Stempeldatenbank auch den ersten Platz ein.
Diese herausragende Information fällt bei den Frankitstempeln als Klartext weitgehend weg, wenn nicht im Werbeklischee ein Hinweis gegeben wird.
Maschinenkennung erstes Sortiermerkmal
Angesichts meines umfangreichen Fundus an Frankitstempeln, stellt sich mir die Frage: Wie baue ich mir eine übersichtliche Sammlung bzw. Datei auf? Sollte prinzipiell die Maschinenkennung erstes Sortiermerkmal sein. Ist eine Ortsangabe, soweit überhaupt auffindbar, bei Frankitstempeln noch von Belang?
Nach meiner Beobachtung ist bei der Erfassung der Stempeldaten für die Redakteure als Anwender nicht der Absender, sondern der Betreiber der Stempelmaschine von dokumentarischer Bedeutung.
Da ich ja über die Heimatforschung zu den Philaseiten gestossen bin, scheint mir der Absender aber ein bemerkenswertes Merkmal zu sein. Beim „nackten“ Frankitstempel bleibt man natürlich ahnungslos. Wenn zumindest ein Firmenlogo im Werbeklischee erscheint, habe ich mehrfach durch intensive Internetrecherche Firmenname und Firmensitz aufgespürt und unter Anwender eingetragen.
Beispielsweise zu obigem Beleg BF: Bockermann Fritze, IngenieurConsult GmbH, Dieselstraße 11, 32130 Enger
Derartige Angaben wurden aber verschiedentlich abgeändert und durch stempelspezifische Angaben ersetzt - die sicher für den Fachmann von Bedeutung sind und möglicherweise aus der Matrix ausgelesen werden können - jedenfalls nicht im Klartext vorhanden waren.
Nach meiner Meinung geht aber mit der „Verbannung“ des Absenders eines Frankitstempels aus der Stempeldatenbank ggf. eine heimatkundlich wertvolle Information verloren.
Volltextsuche nach Firmennamen, Ortsverwaltungen oder diversen Dienststellen etc
Ich persönliche habe bisher die Möglichkeit in der Kombisuche unter Volltextsuche gezielt auch nach Firmenamen, Ortsverwaltungen oder diversen Dienststellen suchen und finden zu können, als sehr hilfreich empfunden. Schade wenn dies nicht mehr möglich sein sollte.
Hier stellt sich also die Frage, ob in der Stempeldatenbank bei Frankitstempeln, ggf. auch bei vergleichbaren Fällen, ein zum „Anwender“ weiteres Dokumentationsfeld „Absender“ aufgenommen werden sollte?
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#480]
"Sollten jeweils beide Varianten in die Stempeldatenbank aufgenommen werden?"
Das würde ich mal mit einem klaren "JA" beantworten. Allerdings weiß ich nicht ob alle Redakteure diese Meinung vertreten.
Also ich habe die Freistempel mit doppeltem Werbeklischee wie hier im beigefügten Link[1] zu sehen ist eingegeben und so wurden sie auch genehmigt. Einen kompletten Beleg kannst aber auch mal hier sehen. [#404]
Dass auch eine Datenbank irgendwo an ihre Grenzen stößt ist glaube ich jedem verständlich.
Schöne Grüße,
Thomas
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/258228
Hallo zusammen,
Allerdings ist mir noch nicht ganz klar, wie ich ein zweites Werbeklischee in der Stempeldatenbank richtig dokumentiere.
Nach intensiver Suche und verschiedentlichem Probieren habe ich nun entdeckt, dass es die Möglichkeit gibt - allerdings wohl nur beim Stempeltyp "Maschinen/Handroll/Duplexstempel" - beim Feld "Textinhalt bei Gelegenheitsst.(+):" durch Anklicken des (+) ein weiteres Feld für einen "Textinhalt bei Gelegenheitsst. (2):" zu öffnen.
Im "Leitfaden für Philastempel.de - Die Stempeldatenbank" habe ich dazu allerdings keinen Hinweis gefunden - oder habe ich hier etwas übersehen?
Bei meinen Stempeln zum Frankierservice ist dieses zweite Feld auf jeden Fall sehr hilfreich und stellt eine elegante Lösung dar.



Lässt sich diese Erweiterung auch für den Stempeltyp "Post/Absenderfreistempel" (noch) einführen?
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo zusammen,
eine weitere Frage meinerseits betrifft die
Konsolidiererkennung im Stempelbild. Soweit vorhanden in aufgedruckter, aufgesprühter oder sonstiges Aufbringung gebe ich die entsprechende Kennung im allgemeinen im Feld Anmerkung an. Unter Beschreibung nehme ich derzeit die Kennungen auf, wenn sie offenkundig mit dem Stempeldruck aufgebracht worden sind.
Angesichts unterschiedlicher Aufbringungen der Konsolidiererkennungen stellt sich bei der Fülle meiner Frankit-Belege nun die Frage nach der bildhaften Dokumentation, dh. einer Berücksichtigung im Stempelbild. Dazu drei Varianten:

Im oberen Beleg erscheint es "naheliegend" die K4000 mit Werbeklischee und Frankitstempel komplett zu erfassen.
Beim mittleren Beleg ist bis auf die Leerstelle vom Werbeklischhee eine vergleichbare Situation.
Beim unteren Beleg ist die Konsolidiererkennung oberhalb des Wappen zwar klein, aber noch als Stempeldruck zu erkennen. Hier erscheint es mir aber abwegig sie mit in das Stempelbild einzubeziehen.
Ist bei Angabe der Konsolidiererkennung im entsprechenden Textfeld (Beschreibung, Anmerkung) die bildhafte Erfassung gänzlich verzichtbar?
Mit freundlichen Reporter-Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#483]
Im oberen Beleg erscheint es "naheliegend" die K4000 mit Werbeklischee und Frankitstempel komplett zu erfassen.
Beim mittleren Beleg ist bis auf die Leerstelle vom Werbeklischee eine vergleichbare Situation.
Beim unteren Beleg ist die Konsolidiererkennung oberhalb des Wappen zwar klein, aber noch als Stempeldruck zu erkennen. Hier erscheint es mir aber abwegig sie mit in das Stempelbild einzubeziehen.
Aufgrund bisheriger Erfahrungen gehe ich davon aus, dass bei dem oberen und mittleren Beleg die Angabe "K4000" sowie die darunter befindliche sechsstellige Nummerierung nicht zum Frankit selbst gehören. Bei dem unteren Beleg gehört die Angabe "K4000" zum Frankit.
Schaue du dir bitte am Original die Farbe an. Meist weicht der Blauton der K4000 + Zählnummer wie im oberen und mittleren Beleg etwas ab, d.h. ist oftmals etwas heller als die blaue Farbe des Frankit. Bei dem unteren Beleg sollten die Farbe der Zuschaltung "K4000" und dem Frankit deckungsgleich sein.
Gruß
Pete
@ T1000er [#479]
... bleibt alle am Ball was dieses Thema "5D" anbelangt.
In der aktuellen Broschüre "Internationaler Briefversand: Wichtige Informationen fürGestaltung und Einlieferung" der Deutschen Post (Stand 01.01.2021) [1] findet sich auf Seite 58 folgende Abbildung:
5D01000C67, wobei das eingesetzte Kundenklischee "20 Jahre Telefrank" irgendwie nicht dazu passt. Telefrank nutzt ja Gerätenummern mit dem Präfix 6D.
Leider ist das eingedruckte Datum unkenntlich gemacht, deshalb kann man nicht sicher sagen, ob das wirklich eine neue Abbildung ist, oder ob das nur etwas aus den Tiefen des Postarchivs Ausgegrabenes ist. (Wann wäre 20 Jahre Telefrank?)
Die App "DM Scanner PRO" kann den Matrixkode auszulesen. Der Inhalt scheint aber in sich "unlogisch" zu sein, d.h. das könnte also eher einen "unfertigen Test" widerspiegeln...
Gesamtstring: [44, 45, 41, 05, 22, f1, 01, 33, 22, 11, 00, 46, 3c, 9c, 00, 01, 44, 01, 00, 00, 00, 09, 9a, 53, d6, e6, f2, 11, 16, 3e, 7e, 17, ad, 59, e5, 7f, 3b, 70, 21, ba, b5, 31, 94, 4c, da, 3c, ef, 11, 1a, 2f, 92, e3, fa, 4d, 00, 00, 3a, 02, 04, 00, f4, 23, 01, 30, a5, 5d, c7, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 02, 04, aa, 5f]
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 5 - Filialfreimachung, Version 1.0 (79 Byte)
Version Produkte/Preise: 34
Herstellerkennzeichnung 'F1' für Deutsche Post EPOS: [f1]
Modell-Nr.: 1
Gerätenummer EPOS: [33, 22, 11]
Wert: 0,70€
Frankierdatum: 03.06.2016
Produkt: Standardbrief
Zusatzleistung/Variante: keine
Produktschlüssel: 1
Key-Phasenindikator: [44]
Währung: In Implementierung
laufende Sendungsnummer: 9
Frankier-ID: In Implementierung
Kundennummer: 5111111111
BZL-Identnummer: In Implementierung
Hashwert: [02, 04, aa, 5f]
CryptoString: [9a, 53, d6, e6, f2, 11, 16, 3e, 7e, 17, ad, 59, e5, 7f, 3b, 70, 21, ba, b5, 31, 94, 4c, da, 3c, ef, 11, 1a, 2f, 92, e3, fa, 4d]
Aufsteigendes Register dieser EPOS-ID seit Start: 3801604
Aufsteigendes Register dieser EPOS-ID seit Update: 62499
Beste Grüße
Thomas
[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/B_b/Briefe_ins_Ausland/downloads/dp-brief-international-handlingbroschuere-012021.pdf
@ DL8AAM [#485]
Das 20 jährige Jubiläum von Telefrank ist bereits längst Geschichte. Die werden wohl schon eher in der Nähe ihres 30 jährigen Jubiläum sein.
Die ersten Maschinen mit Musterabdrucken stammen noch aus der Zeit der vierstelligen PLZ.
Bei der von Dir gezeigten Abb. stechen auch die unterschiedlichen blautöne direkt ins Auge, was daruf schließen läßt das hier etwas zusammengesetzt wurde.
Schöne Grüße,
Thomas
@ DL8AAM [#485]
Bei Postbroschüren kommt es wohl schon einmal vor, dass die Grafiker oder Broschürengestalter sich mit den postalischen Gegebenheiten nicht so genau auskennen und es so zu Fantasiebildern kommt.
In dem Leitfaden "Dialogpost national" der Deutschen Post wurde in der Ausgabe 2020 ein FRANKIT-Abdruck so dargestellt:

Auffällig sind hier zwei Dinge:
1. Der Datamatrixcode besteht in der Abbildung aus 52 X 52 Feldern, in Wirklichkeit hat ein FRANKIT-Abdruck aber 36 X 36 Felder.
2. Auch hier wird dieselbe Gerätenummer verwendet wie in dem Bild in deinem Beitrag.
Vermeintliche Innovationen in Postbroschüren entpuppen sich schon einmal als falscher Alarm.
In der aktuellen Ausgabe des Leitfadens (Stand: Januar 2021) [1] wurde die Abbildung ausgetauscht, zu sehen ist hier jetzt ein FRANKIT-Abdruck mit der Geräte-Nummer 3D14000003. Und dabei passen Abbildung und Ausleseprotokoll des "DM Scanner PRO" auch wieder zusammen.
Schöne Grüße
Franz-Josef[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-broschuere-dialogpost-01-2021.pdf
Wie es aussieht gab es für die Pitney Bowes-Geräte der Infinity-Serie (Präfix: 4D10) eine Softwareänderung, die auch die Optik betrifft.
Hier ein "Vorher-Nachher"-Beispiel von selben Gerät:
4D101C3C31 - Steuerseminare Graf, 92272 Freundenberg (wahrscheinlich im Einsatz bei einem Lettershop)
Dialogpost (11.03.2016) versus
DIALOGPOST (16.02.2021) -
Beste Grüße
Thomas
Heute erhalten:

Kennung:
1D 2000 0472 FR vom 02.03.2021, Absender SOKA-Bau mit GOGREEN und zusätzliche schwarze Konsolidiererangabe "2 K4000 00163" auf dem Umschlag (nicht im Scan).
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo an die Frankit Experten,
bei der Fülle von mehreren Tausend Frankit-Belegen taucht immer wieder einmal eine - für mich - überraschende Besonderheit auf.


Die Vorderseite dieses Belegs mit der Kennung 1D2000041C vom 16.09.2019, Konsolidiererkennung K4000 (zweifach vorhanden) und dem Werbeklischee "FREIE UND HANSESTADT HAMBURG / Amtsgericht Hamburg / Sievekingplatz 1 / 20348 Hamburg" entspricht dem üblichen Schema.


Auf der Rückseite findet sich dann aber überraschender Weise zusätzlich ein Nebenstempel (?) "16.09.19 / APT036 / PrintSubProduct".
Was hat es damit auf sich? Ist dieser Stempel gleichzeitig mit dem Stempel der Vorderseite aufgebracht worden? Ist er auch für die Stempeldatenbank interessant - als Nebenstempel?
Ich bin auf die Expertenmeinung gespannt und verbleibe einstweilen
mit freundlichen Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#490]
Interessant.
Im Netz habe ich übrigens einen weiteren ("APT") dieser "Nebenstempel" gefunden. Ebenfalls auf einer Sendung (Feb. 2019), die von Deutsche Post InHaus Services/K4000 frankiert für das Amtsgericht Hamburg wurde [1]. Screenshot:

Ein ähnlicher "PrintSubProduct" Beleg findet sich in unserer Stempeldatenbank [2], aber in diesen Fall vom Privatpostdienstleister "IPS gGmbH" aus 56626 Andernach [3] mit Zusatz "IPS" statt "APT":

Ich vermute deshalb mal, dass "PrintSubProduct" aus der Software selbst stammt (vielleicht ein "Default" Wert?) und "APT" den Anwender kennzeichnet bzw. vom Nutzer gesetzt wird.
Zum FRANKIT gehört dieser "Zusatzdruck" aber sicherlich
nicht, sondern er stammt von einer separaten "Behandlung". Und wohl eher aus dem Bereich der "Sendungsproduktion", Vorbehandlung bzw. Erfassung/Leitung,
irgendetwas das u.U. von einem "hausintern-externen" Postdienstleister stammen könnte. Möglichweise ist das vielleicht sogar etwas "randlich" aus dem Bereich einer
privatpostlichen Tätigkeit?
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://christianlutzschoenbergerhome.files.wordpress.com/2019/06/urteil-cls-ag-hamburg-jan-2019.pdf (letzte Seite)
[2]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/326596
[3]
https://www.bbtgruppe.de/media/docs/news/info-flyer_ips_post-service-3737.pdf bzw.
https://www.ips-andernach.de/ipsa
Gestern kam ein Buch aus dem Verlag der
Nürnberger Nachrichten mit diesem Stempel:

Der Verlag hatte bis 2013 selbst eine Privatpost, die "NordbayernPost".
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
@ epem7081 [#490]
Was hat es damit auf sich? Ist dieser Stempel gleichzeitig mit dem Stempel der Vorderseite aufgebracht worden? Ist er auch für die Stempeldatenbank interessant - als Nebenstempel?
Wie DL8AAM in Beitrag [#491] schreibt ...
Zum FRANKIT gehört dieser "Zusatzdruck" aber sicherlich nicht, sondern er stammt von einer separaten "Behandlung". Und wohl eher aus dem Bereich der "Sendungsproduktion", Vorbehandlung bzw. Erfassung/Leitung, irgendetwas das u.U. von einem "hausintern-externen" Postdienstleister stammen könnte. Möglichweise ist das vielleicht sogar etwas "randlich" aus dem Bereich einer privatpostlichen Tätigkeit?
... gehe ich ebenfalls davon aus, dass es sich in deinem Fall um eine Art Postausgangsstempel handelt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass (größere) Absender die ausgehende Post selbst maschinell über ein "Frankiergerät" zählen (Stückzahl je Produktklasse), um diese Werte dann der Rechnung des Konsolidieres (welcher in diesem Fall auch frankiert) gegenüberzustellen.
Wenn ein Absender (Bsp. eine Stadtverwaltung oder eine Behörde) über ein Portoaufkommen im sechsstelligen Bereich pro Jahr (Bsp. Portokosten von 200.000 Euro/Jahr) hat, lohnt es schon, eine Kontrollfunktion einzurichten (Bsp. maschinelle Zählung und Abdruck des Postausgangsstempels).
Derartige Postausgangsstempel haben u.U. auch den weiteren Vorteil, dass das Datum des Postausgangs, d.h. wann die Sendung das Haus des Absenders verlässt, abgedruckt werden kann. Sollte es zu Laufzeitverzögerungen bei der Beförderung und/oder Zustellung kommen, ließe sich die Ursache dafür ggf. eingrenzen.
Im Privatpostthema "Moderne Privatpost in Deutschland" (Beispiele siehe [1] bis [4]) sind wiederholt verschiedene Beispiele gezeigt worden. Man kann diese Postausgangsstempel mittlerweile durchaus als ein eigenständiges Sammelthema betrachten.
Gruß
Pete
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=85824#M835
[2]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=85508#M828
[3]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=96529#M917
[4]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=38370#M284
Die DB hat ihre eigene Kommunikationstechnik (übrigens nicht nur an einem Standort)

Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Hallo an alle,
beim Posteingang aus den letzten Tagen habe ich auch folgenden ungewöhnlichen Frankitbeleg erhalten:

Der Beleg ist wohl mit extrem schneller Geschwindigkeit durch die Frankiermaschine gelaufen, anders ergibt dieser langezogene Ausdruck nicht so viel Sinn oder ?
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#495]
Der Beleg ist wohl mit extrem schneller Geschwindigkeit durch die Frankiermaschine gelaufen, anders ergibt dieser langezogene Ausdruck nicht so viel Sinn oder ?
Derart langegezogene Frankits habe ich speziell für das Modell "optimail" (3D05) gelegentlich gesehen. Vielleicht können andere Leser mehr zur Ursache etwas sagen.
Gruß
Pete
Neuer Nummernkreis bei Quadient/Neopost!
Seit kurzem ist auch der Nummernkreis 1D24 zu finden. Sollten wir hier jetzt nicht in der Stempeldatenbank beim Hersteller(Fabrikat) den Namen "Quadient" verwenden oder weiterhin den alten Namen "Neopost"?

Schöne Grüße,
Thomas
@ T1000er [#497]
Sollten wir hier jetzt nicht in der Stempeldatenbank beim Hersteller(Fabrikat) den Namen "Quadient" verwenden oder weiterhin den alten Namen "Neopost"?
Hi Thomas,
Klar!
Die ersten 1D20er kamen ja ursprünglich wohl noch als Neopostler auf den Markt, da wäre eine Abgrenzung schwierig (die dumme Frage wäre ja: Ab welcher Nummer wurden die alten Typenschilder überklebt?), aber die 1D24er sind ja sicherlich sämtlichst "reinrassige" neue "Dinge" (mit neuen "Quadient-Typenschildern") aus dem neuem Haus - und 'sauber' abgrenzbar.
Meine Two Cents.
Beste Grüße
Thomas
Hallo an alle,
zunächst möchte ich erst mal folgenden Frankitausschnitt zeigen:

Aufgrund des braunen Umschlags fällt es vielleicht nicht so leicht auf, aber die komplette Druckfarbe ist hier schwarz !!
Von der selben Kennung habe ich nun mit anderer Werbung auch einen schwarzen Abschlag aus dem selben Zeitraum gemeldet bekommen - danach dürfte es sich um eine Frankitmaschine des Konsolidierers K-4000 handeln.
Hier hat wohl ein Mitarbeiter eventuell vom BZ von nebenan mal Farbe ausgeborgt und dabei die neue Frankierservicefarbe schwarz erwischt, denn anders lässt sich das bisher nicht erklären ???
Wer kann von dieser Kennung oder überhaupt von Frankit Abschläge in komplett schwarzer Farbe vorlegen ?
Ich bin schon jetzt hier auf die entsprechenden Meldungen gespannt, um eventuell das Rätsel zu klären - viele Grüße
Jürgen
@ epem7081 [#480]
@ epem7081 [#482]
Hallo Edwin,
Deine Beiträge [#480] und [#482] werden noch als "unbeantwortete Fragen" im Forum angezeigt. Teilweise gab es zwar bereits Antworten, aber vielleicht waren die noch nicht erschöpfend.
Also:
Sollten jeweils beide Varianten in die Stempeldatenbank aufgenommen werden?
Ja, auf jeden Fall. Bitte jeweils mit Verweis auf die andere Variante unter "Anmerkungen"
Ist eine Ortsangabe, soweit überhaupt auffindbar, bei Frankitstempeln noch von Belang?
Nein, eine Ortsangabe ist bei Frankit-Stempeln nicht nötig. Sie kann jedoch erfolgen, sofern aus dem Werbeklischee ein Ort eindeutig erkennbar ist. Siehe dazu auch die Hinweise im Leitfaden:
https://www.philastempel.de/s/leitfaden.html#Hinweise_Ort
(hier unter Nr. 5: Vorgehensweise bei Absenderfreistempeln, die keinen Ortsstempel aufweisen (z.B. FRANKIT-AFS)
Nach meiner Beobachtung ist bei der Erfassung der Stempeldaten für die Redakteure als Anwender nicht der Absender, sondern der Betreiber der Stempelmaschine von dokumentarischer Bedeutung.
Genau so ist es, richtig beobachtet. Allerdings ist es oftmals nicht so einfach, den Betreiber (= Anwender) herauszufinden.
Nach meiner Meinung geht aber mit der „Verbannung“ des Absenders eines Frankitstempels aus der Stempeldatenbank ggf. eine heimatkundlich wertvolle Information verloren.
Ja, das sehe ich auch so. Deshalb sollten die Absenderangaben immer unten unter "Beschreibung" oder "Anmerkung" mit aufgenommen werden. Nicht jedoch unter "Anwender".
Hier stellt sich also die Frage, ob in der Stempeldatenbank bei Frankitstempeln, ggf. auch bei vergleichbaren Fällen, ein zum „Anwender“ weiteres Dokumentationsfeld „Absender“ aufgenommen werden sollte?
Das ist m.E. nicht nötig. Denn die Volltextsuche erfasst ja auch die Felder "Beschreibung" und "Anmerkung".
Nach intensiver Suche und verschiedentlichem Probieren habe ich nun entdeckt, dass es die Möglichkeit gibt - allerdings wohl nur beim Stempeltyp "Maschinen/Handroll/Duplexstempel" - beim Feld "Textinhalt bei Gelegenheitsst.(+):" durch Anklicken des (+) ein weiteres Feld für einen "Textinhalt bei Gelegenheitsst. (2):" zu öffnen.
Im "Leitfaden für Philastempel.de - Die Stempeldatenbank" habe ich dazu allerdings keinen Hinweis gefunden - oder habe ich hier etwas übersehen?
Nein, da hast Du nichts übersehen - der Leitfaden liefert hierzu keine Hilfestellung. Allerdings ist es aus meiner persönlichen Sicht auch fraglich, ob eine weitere Ausweitung des Leitfadens wirklich hilfreich ist. Denn nach meiner Wahrnehmung führt mehr Information nicht unbedingt dazu, dass diese auch in allen Fällen wahrgenommen und verstanden wird.
Lässt sich diese Erweiterung auch für den Stempeltyp "Post/Absenderfreistempel" (noch) einführen?
Ich fürchte, das ist im Verhältnis Aufwand-Nutzen nicht darstellbar, weil es ja doch nur vergleichsweise wenige AFS mit verschiedenen Werbeklischees gibt.
Viele Grüße
Christoph
@ Christoph 1 [#500]
F: Nach meiner Meinung geht aber mit der „Verbannung“ des Absenders eines Frankitstempels aus der Stempeldatenbank ggf. eine heimatkundlich wertvolle Information verloren.
A: Ja, das sehe ich auch so. Deshalb sollten die Absenderangaben immer unten unter "Beschreibung" oder "Anmerkung" mit aufgenommen werden. Nicht jedoch unter "Anwender".
Ich habe mir deshalb angewöhnt, das "so" zu machen [1]:
Anwender: Deutsche Post InHaus Services GmbH, Niederlassung Hannover
Beschreibung: Hausanschrift: Magdeburger Str. 8, 30880 Laatzen
Frankatur von Deutsche Post InHaus Services für den Absender:
SWN - Stadtwerke Northeim GmbH
Am Mühlenanger 1, 37154 Northeim
Und bitte möglichst nicht die Adresse mit in die Anwenderzeile aufnehmen, ansonsten führt eine gewünschte "Anwendersuche" zu Entitäten der Firmengruppe 'Robert Bosch' leider auch zu jeder Firma die ihrem Sitz in einer der vielen Robert Bosch Straßen ihren Sitz hat und nicht nur zu Bosch-Firmen. Nur so als Beispiel... ;-)
Beste Grüße
Thomas
[1] https://philastempel.de/stempel/zeigen/356993
Hallo an alle,
wie ist eigentlich der Stand bezüglich der neuen Kennung 5D22 ?
Ich kann dazu hier heute sogar eine Einschreibsendung bzw. einen entsprechenden Ausschnitt zeigen:

Absender ist die Moll Gruppe.
Viele Grüße Jürgen
Hallo,
frisch gefunden, aber leider hatte der Brief Wasserkontakt:

AFS DZR mit Kennung:
4D 1314 136B vom 26.07.2021
Von DZR (Deutsche Zahnärztliche Rechenzentren) habe ich in der Datenbank 17 weitere Absenderfreistempel mit diversen Kennungen gefunden.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hat jemand eine Idee, was die Zusätze oben rechts im Kundenklischee der SOKA-Bau bedeuten? Sind dieses komplett unterschiedliche "Vollklischees" oder gibt es eine softwaretechnische Möglichkeit bei dieser Geräteserie einen sogenannten "SMS-Text" in ein bestehendes Klischee "einzublenden"?
4D101C3D25 - unbekannt, ob die SOKA-Bau auch der Betreiber des Geräts ist; alle mit Zusatz *K4000* oberhalb der Frankier-ID:

Zusatz
UJK

Zusatz
RI

Zusatz
ANA [1]
ohne Zusatz
Die SOKA-Bau (Sitz: Wettinerstr. 7, 65189 Wiesbaden) besteht aus zwei rechtlich, unterschiedlichen Entitäten, die beide auch im Kundenklischee unterschieden werden:
- ULAK: Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (rechtsfähiger Verein gemäß § 22 BGB)
- ZVK : Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG
Beste Grüße
Thomas
[1] u/bedaposablu, aus der Stempeldatenbank -
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/341065
Francotyp Postalia, Gerätenummer: 3D060004F1 17.4.13
Stürtz - Druckunternehmen
Ende Sept. 2016 stellte die Traditionsdruckerei ihren Dienst ein.

Dieter
@ Christoph 1 [#500]
Hallo Christoph,
leider erst erheblich verspätet bin ich wieder einmal auf diesen Thread und Deine zusammenfassende ausführliche Darstellung zu meinen FRANKIT-Fragen gestossen.
Ein herzliches Danke schön verbunden mit der Hoffnung, dass Du damit auch manchem neuen Stempelreporter einen klare Marschrichtung vorgegeben hast.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Irgendein Sammlerfreund hat mich gebeten in unserer Eingangspost auf Frankits, die mit 5D beginnen zu achten. Leider habe ich vergessen wer. Nun habe ich den ersten gefunden: 5D21000127. Leider ohne identifizierbaren Absender. Scheint aber nichts ganz Neues zu sein, da es sich noch um das alte "FRANKIT" Design handelt.
Wenn derjenige hier mitliest, möchte er sich bitte mit mir in Verbindung setzen.
Burkhard
Hallo,
heute in meinen Aufarbeitungsberg gefunden:


Kleiner Brief 165 mm x 90 mm und ein AFS mit ungewöhnlichem Namen im Werbeklischee.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#508]
Hallo Klaus-Peter,
mit dem ungewöhnlichem Namen
papagena im Werbeklischee ist nach eigenem Bekunden:
Die papagena Kartenvertriebs GmbH ist Berlins Premium-Dienstleister rund um Kundenbetreuung und Kartenverkauf im Kulturbereich.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
https://www.papagena.de/ueber-uns/
Hallo miteinander!
Schon 2009 wusste man: "
FRANKIT - Das ist Es!"

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ [#420]
Fünf Jahre später lässt man das "Frankit" einfach weg. Alles andere ist in diesem Fall geblieben.

Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
@ Seku [#511]
Hallo Günther,
nein, man hat hier nicht einfach das „FRANKIT“ weggelassen. Und auch alles andere ist nicht geblieben. Es handelt sich um eine andere Frankiermaschine eines anderen Herstellers. Zudem hat die Deutsche Post im Zuge der Einführung des Infrastrukturrabatts 2018 einen neuen Frankiervermerk für FRANKIT-Maschinen eingeführt, der in dem gezeigten Abdruck zur Anwendung gekommen ist.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Neue Kennung ?
Welcher Hersteller hat diese Kennung "5D" ?

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
@ ginonadgolm [#513]
Hallo Ingo,
der Briefmarken- und Münzsammlerverein Bamberg e.V. hat auf seiner Homepage eine Aufstellung der FRANKIT-Herstellerkennungen [1]. Demnach handelt es sich bei der Kennung 5D um Geräte der Firma FRAMA.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.briefmarkenverein-bamberg.de/stempel_masch_ueber.htm#herst
@ Araneus [#514]
Hallo Franz-Josef,
vielen Dank für den Hinweis!
Beste Grüße
Ingo
@ Journalist [#499]
Hallo,
ich kann auch einen Stempel in schwarzer Farbe zeigen, auch vom Konsolidierer 4000.

Gruß Detlef
Hallo zusammen,
den Fall hatte ich bisher noch nicht:

Ein Brief der Versicherung Standart Life aus Frankfurt kam gerade an. Der AFS ist ohne Einsatz eines individuellen Kundenklischees, aber mit 'Premiumadress-Label'-Modul "P / Premiumadress / Basis / Brief" im Bereich des Kundenklischees. Dadurch hat der Absenderfreistempel gleich an zwei verschiedenen Stellen einen Matrixcode.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#517]
Hi Volkmar,
das sieht man zwar nicht oft, aber die Verwendung eines "Premiumadress-Labels" im Kundenklischee ist nicht zu ungewöhnlich. Zumal ja dieser Matrixcode statisch ist und keinen (für jede Sendung) variablen Dateninhalt aufweist. Wenn der Gerätetyp das hergibt, gibt es auch Fälle, wo das Premiumadress-Label in der (eher) "typisch" schwarzen Farbe gedruckt wird.

Aber ja, sehr viel häufiger wird aber nur ein Premiumadress "P" ohne Matrixcode gesetzt, dann sind die Premiumadress-Details im "normalen" Matrixcode mitgeschlüsselt.

Übrigens: Danke! Der ausgelesene [1] Inhalt des (linaren, Strichkode) 4SCC-Anteils der Konsolidiererkennung lautet in Deinem gezeigten Beleg 601230216381, d.h. wir haben damit nun den (bisher unbekannten) Standort des Geräts 1D2000044A hinreichend sicher identifiziert: Deutsche Post InHaus Services (zugeordnet beim) Briefzentrum Frankfurt (60).
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://online-barcode-reader.inliteresearch.com
@ Araneus [#514]
Nur damit der auch - im passenden Thread - gezeigt wird. Bisher sind im Forum ein Beispiel für 5D20 (Typ: Fs Series 3/3.1) und in der Stempeldatenbank ein 5D22 (Typ: Fx Series 7/7.5) gezeigt [1], hier nun ein 5D23er (Typ: Fn Series 9):
5D23000108 - Bundespräsidialamt Berlin; via K2055 (12.11.2021).
Fehlt hier bei uns nur noch ein 5D21er Beleg (Typ: Fx Series 5). Typelbezeichnungen gemäß Link aus [#514] (siehe [2])
Und hat jemand eine Idee, weshalb die neuen Frama-Geräte, statt dem alten Frama-Präfix 2D, nun Gerätenummern aus der 5D-Serie erhalten? Hat das einen tieferen Sinn?
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1274
[2]
https://www.briefmarkenverein-bamberg.de/stempel_masch_ueber.htm
@ DL8AAM [#519]

Hallo Thomas,
hier hätte ich einen 5D21. Leider lässt der leere Fensterumschlag keinen Rückschluss auf den Verwender zu.
Burkhard
Hier eine aktuelle Abstempelung aus Berlin. Absender war die
Deutsche Bahn Stiftung gGmbH

Ich wünsche ein schönes Adventswochenende
Günther
Den Wünschen der
Erlanger Stadtwerke schließe ich mich uneingeschränkt an:
Frohe Weihnachten und ein Gesundes Neues Jahr

an alle Frankit-Stempel-Sammler und Leser wünscht
Günther
Hier mal ein Beispiel eines zusätzlichem GOGREEN-Moduls, dieses gibt es bei der 4D11-Serie auch in "klein" und kann zum eigentlichen Kundenklischee, in dessen "Zone", zugeschaltet werden:
4D11000810 - Messe München GmbH; ohne (18.01.2017) und mit (16.12.2021) Modul.
Beste Grüße
Thomas
Habe heute zwei weitere Belege gefunden:


Ich wünsche allen Leser*innen ein schönes Wochenende
Günther
Das Feld für freie "SMS-Texte" kann, soweit technisch vorhanden, auch mal für persönliche Grüße 'missbraucht' werden. ;-) Hier ein Beispiel eines Francotyp-Postalia Geräts aus der Typenfamilie "centormail 120/centormail 150" (=3D06):
HALLO MELISSA
3D060004AD - Gutekunst + Co. KG Federnfabriken, 72555 Metzingen; 02.02.2022.
Beste Grüße
Thomas
Hallo zusammen,
bei dem modernen Postverkehr mit vielfältigen Freimachungsarten gibt es immer wieder Überraschungen. So habe ich heute erstmals einen Frankitstempel 3D1000C45C mit dem ungewöhnlichen Zusatz; " LISTEN-/ AUFZAHLUNG" erhalten.


Bemerkung am Rande: Zwischen dem Stempeldatum 11.02.2022 und der heutigen Zustellung 17.02.2022 lagen für die kurze Verbindung von ca. 20 km 6 Tage, freilich lag auch ein Wochenende dazwischen.
In früheren Zeiten kamen diese Konzertprogramme aus Oettingen über die gleiche Stempelmaschine als DIALOGPOST ins Haus, z.B.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#526]
Hallo Edwin,
ich vermute bei dieser bemerkenswerten Freimachung einen ähnlichen Fehler, wie ich ihn kürzlich an anderer Stelle beschrieben habe [1].
Ich nehme an, dass es sich bei dem Brief um eine Dialogpost Standard gehandelt hat. Eine solche Sendung hätte mit 0,32 Euro freigemacht und als DIALOGPOST gekennzeichnet werden müssen.
Da der Versender nicht auf die für Dialogpost notwendige Stückzahl gekommen ist (5000 Stück bundesweit), wählte er wahrscheinlich den „
Kleinmengenservice EASY“, was einen Aufpreis von 0,15 Euro pro Stück zur Folge hatte. Voraussetzung dafür ist eine Sendungsmenge von 500 bis 4999 Stück.
Dieser Aufpreis hätte allerdings nicht bei der Freimachung berücksichtigt werden dürfen (bei der Frankierung ist jeweils nur der Basispreis zu nehmen), sondern bei der Einlieferung verrechnet bzw. mit FRANKIT auf der Einlieferungsliste aufgedruckt werden müssen (Gesamtsumme = Zahl der Sendungen mal 0,15 Euro). Dafür gibt es bei FRANKIT extra den Produktcode „65534“ („
Aufzahlung Liste Dialogpost und Kilotarif“), der hier auf der Sendung laut Datamatrixcode fälschlicherweise angewendet wurde. Auf der Sendung hätte – wie bei dem unteren Beleg aus 2018 – der Produktcode „90“ („
Dialogpost Standard bis 20g“) angewendet werden müssen.
Ich gehe davon aus, dass bei der Einlieferung das zu viel gezahlte Porto erstattet und der Zuschlag neu berechnet wurde.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/288416
@ Araneus [#527]
Hallo Franz-Josef,
vielen Dank für die aufschlussreichen Informationen zu meinem Frankitstempel mit dem ungewöhnlichen Zusatz " LISTEN-/ AUFZAHLUNG".
Ich wünsche ein Wochenende ohne Sturmschäden und verbleibe
mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Von der
Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) kam gestern dieser Stempel

Ich wünsche allen Leser:innen ein schönes Wochenende
Günther
Aus Berlin von der
Ostdeutschen Eisenbahn GmbH erhielt ich heute diesen Stempel.

Den Wünschen schließe ich mich uneingeschränkt an:
Ein schönes Osterfest
Günther
Hallo zusammen,
ich weiß nicht, ob der Zuschalt-Text "RÜCKANTWORT" hier schonmal gezeigt wurde.
Leider konnte ich den Beleg weder erhalten noch scannen, daher nur als Foto:

Frankit des Absenders "Medizinischer Dienst Rheinland-Pfalz" aus 55232 Alzey, Kennnummer 4D 157E A82F vom 18.02.2022.
Beste Grüße
Justus
@ juju [#531]
Hallo Justus,
im Thema "Absenderfreistempel mit mehrfarbigem Kundenklischee" gibt es eine Fundstelle im alten FRANKIT-Format [1].
Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/128087
Werbung für den aktuellen
Markt macht hier
Markt Erlbach in Mittelfranken. Dieses kommende Wochenende wird dort das Eisenbahn-Jubiläum gefeiert und ein "Mittelalter-Markt" veranstaltet.

Ich wünsche viel Spaß beim Fest
Günther
Ich weiss leider nicht, ob das hier schon einmal angesprochen wurde. Über die Jahre hat sich bei (einigen?) Geräten von Pitney Bowes das Schriftformat für die Zusätze zur Sendungsart im FRANKIT-Abdruck geändert, hier als Beispiel die Geräte-Familie DM 220i (=4D12):
Dialogpost
DIALOGPOST

4D12003345 - Kern AG Sprachendienste; 13.03.2019 und 20.05.2022 - beide zu 58 Cent.
Beste Grüße
Thomas
Bisher wurden hier nur 5D2er Gerätepräfixe (5D20: Fs Series 3/3.1; 5D21: Fx Series 5; 5D22: Fx Series 7/7.5; 5D23: Fn Series 9) aus dem neuen 5D-Nummerkreis von Frama gezeigt. Nun ist mir gerade ein Abschlag mit einem 5D3er-Präfix zugetragen worden:
5D31000345 - DTS Systeme GmbH, 32051 Herford; 01.07.2022.
In der Inhaltsübersicht der FG Post- und Absenderfreistempel ist ein 5D32000107 vom Absender Gilde (Heft 92) mit dem Zusatz "Identcode falsch" verzeichnet [1]. Leider liegt mir das Heft mit dem Originaltext aber nicht vor, deshalb stellt sich für mich die Frage, ob diese 5D3er wirklich neue Geräte-Serien repräsentieren oder ob es sich hier nur Fehlprogrammieren handelt. Wobei ich aber erst einmal auf neue Typen tippen würde, wobei die Webseite von Frama - neben den bekannte, oben genannten Geräten - keine neueren Typen zeigt [2], also ?
Beste Grüße
Thomas
[1]
http://www.fg-freistempel.de/wp-content/uploads/FG-Literatur/InhaltFGAFS_092_FRANKIT.xlsx
[2]
https://www.frama.de/produkte-postbearbeitung/frankiermaschinen
Nur eine kleine Kuriosität:

Ein Einzugsproblem mit einem sehr auffälligen, "(optisch) interessanten" Fehldruck, für einen Standardbrief zu 85 Cent vom 28.06.2022, wobei der Abdruck anstandslos durch die Post akzeptiert wurde. Der Brief trägt unten auch die übliche orangenfarbende Kodierleiste.
Konsolidiert über Postcon Konsolidierung/K4031, zumindest trägt der Beleg einen entsprechenden Tintenstrahlzudruck - wobei ich meine aber doch einmal gelöesen zu haben, dass für eine gültige Konsolidierung heutzutage eine automatisiert lesbare Frankier-ID Voraussetzung sein sollte. Das kann man hier aber recht sicher verneinen ;-) Eine nachträgliche Aussonderung aus der zu konsolidierenden Charge kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, ist aber wohl eher unwahrscheinlich. Egal - ist halt eine kleine Kuriosität, maximal für die Auflockerung des "Back of the Book" einer FRANKIT-Sammlung. ;-)
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#535]
Hallo Thomas,
habe mir mal den Bericht 92, S. 9 -13 der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel bezüglich der neuen Kennung 5D angeschaut. Da die modernen Frankit nicht mein Gebiet sind zitiere ich einige Passagen.
Frama: Neue Maschinenkennungen (Michael Engelhardt)
Fs Series 3/3.1 - Kennung 5 D20
Fx Series 5 - Kennung 5D 21
Fx Series 7/7.5 - Kennung 5D 22
Fn Series 9 - Kennung 5D 23
Bilder der Maschinen sind vorhanden und wohl der Seite [1] entnommen.
Das besondere an diesen neuen Modellen ist, dass ihre Maschinenkennung nicht wie bisher mit der Kombination 2D beginnen, sondern 5D. FRAMA äußert sich wie folgt dazu: Der Grund für diese spezielle Vorgehensweise liegt in der Erweiterung der bestehenden Infrastruktur (Fernwertvorgabezentrum) für die neue Gerätegeneration. Frama und die Deutsche Post haben sich aus praktischen Gründen für die Einsetzung einer weiteren Kennung entschieden, da dieses den Aufwand für den Datenaustausch reduziert. Frama wird in Zukunft mit zwei Kennungen (2D und 5D) unterwegs sein.
Nachfolgend der Ausschnitt "Identcode falsch" mit einer vermutlich falschen Kennung.

Viele Grüße
Hajo
[1]
http://www.frama.de
@ Nordluchs [#537]
Super, Hajo, vielen Dank für Deine Mühe und die Infos!
Da nun, nach 5D32, ein weiterer 5D3-Präfix (ohne "erkennbare" neue Gerätetypen [auf der Frama-Webseite]) aufgetaucht ist, könnte dahinter wirklich etwas Gewolltes (und keine Fehlprogrammierung) stehen?
Vielleicht werden einige Altgerätetypen im Rahmen von (Hardware-) Updates soweit technisch aufgewertet, dass diese nun ebenfalls "Fernwertvorgabezentrum"-fähig sind, weshalb hier dann auf eine neue 5D-Kennung umgeschlüsselt wurde? Nur eine Idee.
Beste Grüße
Thomas
@ Journalist [#499]
@ Detlef [#516]
Heute habe ich einen Frankit Absenderfreistempler des Konsolidierer K4000 mit der Maschinenkennung 1D2000047E ebenfalls in Schwarz. Stempeldatum 28.07.2022.

Absender ist hier die Schwarzwaldmilch, Anwender wahrscheinlich der Konsolidierer. Der AFS wurde auch schon in Blau verwendet.
Gezeigt wurden ja schon schwarze Beispiele mit der Maschinenkennung 1D2000048E vom gleichen Konsolidierer aber mit Absendern in anderen Ecken der Republik.
Maschinenkennung 1D2000047E in der Stempeldatenbank zum Beispiel:
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/228563
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/236970
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/420048
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/368224 (wie der hier gezeigte aber in blau)
Ein schönes Wochenende
Winfried
@ Winni451 [#539]
Auch ich habe heute einen schwarzen FRANKIT gefunden (1D 2000 048E). Da er auch mit Absenderangabe von schleswig-holsteinischen Finanzämtern vorkommt wird er wohl bei einem Konsolidierer oder Dienstleister eingesetzt. Alle anderen mir vorliegenden Abdrucke sind blau.
Falls jemand weiß, wo dieses Gerät engesetzt wird, würde ich mich über diese Information freuen.
Herzliche Grüße
Burkhard
@ mumpipuck [#540]
Falls jemand weiß, wo dieses Gerät engesetzt wird, würde ich mich über diese Information freuen.
In der Stempeldatenbank [1] sind weitere Belege zum Absenderfreistempel mit der Kennung 1D2000048E vorhanden. Belege, welche einen Absender aufweisen, stammen wie bei deinen Fällen in Beitrag [#540] ausschließlich aus dem Postleitbereich 23. Demnach gehe ich davon aus, dass der Standort der Deutsche Post Inhaus Services GmbH (DPIH) in Lübeck zu suchen wäre.
Schwarze Stempelfarbe wird üblicherweise für den Frankierservice im Briefzentrum der Deutschen Post benötigt. Sofern diese Tätigkeit seitens der DPAG nicht an DPIH ausgelagert wurde, müsste sich der DPIH-Standort am Briefzentrum in Lübeck befinden.
Grüße
Stefan
[1]
https://www.philastempel.de/
@ Stefan [#541]
Danke. :-)
Absenderfreistempel des Finanzamtes Neubrandenburg mit Kilotarif international 80 Cent:

Gruß
Bernd
Hallo an alle,
ich möchte heute eine sehr ungewöhnliche Versendungsform zeigen - eine Blindensendung Einschreiben Rückschein, zuerst der Frankitausschnitt:

Hier nun der ganze Brief, nur die Absende - und Empfängerdaten sind etwas unkenntlich gemacht.
Die Frankatur setzt sich zusammen aus dem Einschreiben in Höhe von 2,65 Euro und 2,20 Euro für den Rückschein, der Großbrief selbst war gebührenfrei.
Nun fragen sich manche, wo ist denn nun der Einschreibzettel - das ist mir hier auch nicht ganz klar, er könnte auf dem Rückschein selbst geklebt haben, der sich nachweislich auf der Rückseite befand:

Er ist aber anscheinend echt gelaufen, ob hier allerdings eindeutig auch die Bestimmungen für Blindensendungen eingehalten wurden, kann man so im Nachhinein nicht sagen, dazu müsste man den Inhalt kennen.
Unabhängig von diesen kleineren Fragen, ist es auf alle Fälle ein seltener nicht alltäglicher Beleg.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#499]
Hallo an alle,
hier schon wieder ein Frankitabschlag in scharzer Farbe, ähnlich wie in obigen Beitrag, nur um eine Nummer höher - hier 1D 2000 047E

Auch hier vermute ich, dass es sich wieder um eine Maschine vom Konsolidierer K-4000 handelt, wer kann hier den Standort nennen, wo diese Maschine eingesetzt wird ?
Es handelt sich hier übrigens um einen Einschreiben Rückschein - es liegt aber kein Absender vor.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#545]
Hallo Jürgen,
die Suche geht Richtung Baden-Württemberg, genauer nach Freiburg im Breisgau oder Umgebung.
Den Konsolidierer K-4000 kann ich bestätigen.
Anbei mal 3 Ausschnitte aus meinem Fundus.

Schöne Grüße,
Thomas
@ T1000er [#546]
Hallo Thomas,
das klingt ja sehr überzeugend und plausibel, danke für diese Infos.
Jürgen
Neuer Textzusatz bei GOGREEN seit dem 1. Januar 2022
Zum 1. Januar 2022 entfiel die bisher zuschlagpflichtige Beförderung mit GoGreen bei allen Briefprodukten [1]. Gleichzeitig wurde der Text unter dem Logo geändert auf „Wir versenden klimafreundlich mit der Deutschen Post“.
Auch wenn der neue Textzusatz noch nicht auf der Frankiermaschinen-Internetseite der Deutschen Post erscheint [2], ist er im Einsatz, wie folgender FRANKIT-Ausschnitt vom 19.07.22, 1D2000046B, Rheinland-Pfalz Landesamt für Finanzen, zeigt.

Das Logo samt neuem Textzusatz steht unter [3] zum Herunterladen zur Verfügung.
Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2022/co2-emissionen-bei-briefbefoerderung-ab-2022-automatisch-ausgeglichen.html
[2]
https://www.deutschepost.de/de/f/frankiermaschine/wichtiges-zum-versand-mit-gogreen.html
[3]
https://www.deutschepost.de/de/g/gogreen/logo.html
jeweils abgerufen am 26.11.2022
Beim grossen Entsorgen habe ich mich doch entschlossen den Beleg vom 24.10.2013, auf Grund seiner Optik, aufzuheben.
Der Matrixkode sieht wegen seiner mittigen Verschiebung wie ein Testversuch aus, aber wohl doch nur ein Versagen der Technik. Der Fehler trat mindestens an zwei Tagen, gemäß meiner Belege, auf.

Gruss
Martin
Hallo miteinander!

AFS 3D1300012C mit Zusatzvermerk "STREIFBAND / 101g bis 250g" unter dem Datum.
Leider kein Werbeklischee und auch keine weiteren Angaben auf dem Beleg (Fensterumschlag).
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo an alle,
heute habe ich den folgenden sehr interessanten Frankitabdruck gefunden:

Ein vermutlich nicht alltäglicher Abdruck mit integrierter Priokennung.
Wer kennt weitere ?
Viele Grüße Jürgen
Dieser Abdruck einer Francotyp-Postalia Postbase-Maschine weist zwischen dem Matrixcode und dem Werbezusatz den Zusatz „PREMIUMADRESS“ auf.
Gerätekennung: 3D1000D45E; Anwender: Printenbäckerei Klein e.K., Franzstr.,91, 52064 Aachen
Der Zusatz „PREMIUMADRESS“ ist auf dieser Seite schon bei verschiedenen FRANKIT-Geräten gezeigt worden. Bei älterem Abdrucken ist bei diesem Zusatz das „Deutsche Post“-Logo vorhanden (z.B. im Beitrag [#17]), bei jüngerem Abdrucken ist das, wie im vorliegenden Fall, nicht mehr der Fall.
Bei den auf dieser Seite gezeigten Beispielen tritt das Postlogo nur in Kombination mit dem alten Frankit-Design („
FRANKIT“) auf, während der Premiumadress-Zusatz ohne das Postlogo immer in Kombination mit dem neuen Frankit-Design („FR“) vorkommt.
Weiß jemand, ob der Wechsel tatsächlich direkt mit dem Design-Wechsel zusammenhängt oder unabhängig davon ist. Gibt es „
FRANKIT“-Belege mit PREMIUMADRESS-Zusatz
ohne Postlogo oder „FR“-Belege mit PREMIUMADRESS-Zusatz
mit Postlogo?
Schöne Grüße
Franz-Josef
Hallo,
von der Fa. Fritz Rudolf Künker in Osnabrück ein Freistempel vom 14.12.2022.

Gruß
Manne
@ DL8AAM [#535][#538]
@ Nordluchs [#537]
Jetzt ist hier ein weiterer Abschlag mit so einer 5D31-Kennung (Frama) aufgetaucht. Ich gehe u.a. auch deshalb inzwischen davon aus, dass die ursprüngliche Annahme der FG Post- und Absenderfreistempel (Gilde-Heft 92) einer Fehlprogrammierung, wohl nicht mehr zu halten ist, oder?
5D310003D4 - Sanitätshaus Deppe GmbH, 37154 Northeim; 28.06.2023.
Meine seinerzeitige Vermutung, dass es sich bei den 5D3er Serien um Umrüstungen (bzw. "Fernwertvorgabezentrum"-Befähigungen) älterer Maschinen handeln könnte, steht noch. ;-)
Der obige Absender verwendete vorher ebenfalls ein Frama-Gerät, ein Matrix F12. Der letzte mir vorliegende Abschlag von diesem Gerät stammt vom 31.05.2023, am 12.06.2023 frankierte man zwischenzeitlich per Briefmarken.
2D10001768 - Sanitätshaus Deppe GmbH, 37154 Northeim; 01.07.2022.
Beste Grüße
Thomas
Hallo in die Runde,
heute kam mein neues Deutschland-Ticket der Ruhrbahn an, versandt logischerweise im Langbrief mit dem derzeitigen Werbeeinsatz.

mit Sammlergruß
Werner
@ juju [#531]
Hallo Justus,
da hier außer Dir noch keiner einen Frankit-Beleg mit dem Zuschalt-Text Rückantwort gezeigt hat, möchte ich hier heute einen kompletten Umschlag mit diesem Zusatz zeigen.

Im Thema "Absenderfreistempel mit mehrfarbigem Kundenklischee" hatte Stefan ja schon einmal in seinem Beitrag [#67] darauf hingewiesen, dass es sich bei seinem Beleg trotz dieser Inschrift nicht um eine Rückantwort handelte, ohne jedoch zu begründen, woher er sein Wissen hat.
Bei dem von mir gezeigten Brief handelt es sich ebenfalls nicht um eine echte Rückantwort, da die Firma, für die ich arbeite, der Empfänger dieses Briefes war, der Absender damit jedoch lediglich seine Rechnung an uns verschickte.
Wie war es denn mit dem von Dir gezeigten Exemplar? Kannst Du sicher bestätigen, ob es eine richtige Rückantwort war?
Offenbar wurde dieser ohnehin schon selten anzutreffende Zuschalt-Text auch noch gelegentlich versehentlich bzw. fälschlicherweise ohne Grund verwendet.
Hat überhaupt schon mal jemand eine echte Rückantwort dieser Art bekommen? Dann möge er sie doch hier zeigen.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
@ Shinokuma [#556]
Hallo Gunther,
bei FRANKIT-Aufdrucken "RÜCKANTWORT" auf Fensterumschlägen dürfte es sich eigentlich nie um „echte“ Rückantwortsendungen handeln sondern um eine fehlerhafte Einstellung.
Für derartige Antwortsendungen hat die Deutsche Post klare Bedingungen formuliert, unter anderem [1]
-
Auf Antwortsendungen muss die Rücksendeadresse angebracht sein.
-
Fensterbriefhüllen […] dürfen für Antwortsendungen nicht verwendet werden.
Diese Voraussetzungen sind bei den von Stefan und von dir gezeigten Briefen nicht erfüllt.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/de/f/frankiermaschine/handhabung.html
Ein sehr schönes Motiv! Genau das ist es warum ich mir eine Motivsammlung aufbaue.
Gruß
Fonzi
@ Fonzi [#558]
Hallo Fonzi,
darf ich mal fragen von welchem Motiv Du sprichst?
Gibt es bei diesem Frankit-Beleg ein Motiv, das ich noch nicht erkannt habe?
Wenn ja, würde ich Dich auch gerne beim Aufbau so einer Motvsammlung unterstützen.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Die Printenbäckerei aus Aachen. Motiv sieht man weiter oben.
Gruß
Fonzi
@ Fonzi [#560]
Bitte klicke auf das @ rechts über dem Beitrag, auf den Du antwortest.
Bitte klicke auch auf das @ rechts über dem Beitrag, den Du mit "weiter oben" bezeichnest.
Ausführliche Begründung siehe Forumhilfe - bitte lese sie !
Grüsse, Richard
@ Richard [#561]
Danke
Gruß Fonzi
Hallo miteinander!

Pitney Bowes 4D110005C1 vom 08.06.2023
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#563]
Hallo Klaus-Peter,
hilf bitte dem geneigten Leser mal auf die Sprünge. Was ist daran neu oder besonders?
Danke im Voraus
Albrecht
@ al-lu [#564]
Hallo Albrecht,
ich bin zwar kein spezieller AFS-Sammler, mit Ausnahme der Magdeburger AFS, aber ich glaube das Du vom Werbeklischee nicht viele mit Deutsche Post, Posthorn und Strichkode findest. Es sind nicht viele davon in der Datenbank. Wenn gegenteiliger Meinung oder Kritik, dann bitte meine hinterlegte Mailadresse benutzen!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!

Absenderfreistempel mit Kennung 1D2000044A und Werbeklischee "233563".
Wer weiß was sich hinter "233563" verbirgt, z.B. Postfachnummer von ...?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ DL8AAM [#227]
Ist der Gerätetyp der 2D13er inzwischen bekannt?
Hier - nur zum Abschluß dieses offenen Fragenkomplexes - die Liste der 2D1xer Serie [1]
Frama Matrix F12 2D10
Frama Matrix F22 2D11
Frama Matrix F32 2D12
Frama Matrix F42 2D13
Frama Matrix F62 2D14
Frama Matrix F82 2D15
2D13000DD5 - LWL-Klinik Lengerich ("Postfach 16 20 / 49516 Lengerich"); konsolidiert über K4010 (Bridge Tec, Osnabrück); 22.08.2022
[1] https://www.frankierprofi.de/Frankiermaschine:_:777.html
Hallo an alle,
ich möchte heute einmal einige verunglückte, aber echt gelaufene Frankitabdrucke zeigen:

Dieser Einschreiben ist ja noch so einigermaßen ok.
Der obere Druckerkopf hat alles etwas verschoben und zusammengedrückt und eine Art Doppeldruck erzeugt, im unteren Teil ist nur die Frankier-ID verunglückt.
Beim folgenden Ausschnitt sieht es ähnlich aus:

Der nächste Einschreibenausschnitt sieht dagegen im großen und ganzen relativ ok aus:

Hier ist zwar nicht die Einschreibnummer komplett als Strichcode gedruckt worden, aber zumindest die Matrix und der Rest ist ok.
Ganz verrückt ist der folgende echt gelaufene Frankierausschnitt eines Einschreibens:

Das einzige was hier ansatzweise gut gedruckt wurde, ist die Einschreibnummer und die Wertangabe in Klarschrift, der Rest ist aber schwierig zu lesen. :-)
Soweit einmal einige nicht alltägliche Frankit-Abdrucke von echt gelaufenen Belegen.
Viele Grüße Jürgen
Neuer FRANKIT Nummernkreis 1D25
Der gezeigte FRANKIT-Abdruck zeigt die Geräte-Nummer 1D2502000A. Der Nummernkreis 1D25 ist neu. Hersteller ist die Firma Quadient.

Vermutlich stammt der Abdruck von einer Maschine des neuen
iX-9-Frankiersystems. Dieses wurde Ende 2022 in Deutschland eingeführt [1] [2].
Der gezeigte Briefausschnitt weist leider keine Absenderangabe auf. Der 4SCC-Code
601295790715 des Konsolidierers K4000 (Deutsche Post InHaus Services GmbH) deutet darauf hin, dass der Versender aus dem Großraum Frankfurt kommt. Möglicherweise ist die Deutsche Post InHaus Services GmbH sogar der Anwender der FRANKIT-Maschine. Das iX-9-Frankiersystem wurde laut Hersteller „
speziell für die Anforderungen von Unternehmen mit einem hohen Versandvolumen entwickelt“ [2].
Unklar ist die Bedeutung des 25 mm hohen Balkens links vom Datamatrixcode.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://blog.frankierprofi.de/quadient-ix-9-frankiersystem-jetzt-in-deutschland-erhaeltlich.html
[2]
https://mail.quadient.com/de/news/quadients-leistungsstarkes-ix-9-frankiersystem-jetzt-deutschland-erhaeltlich
@ bedaposablu [#413]
@ bedaposablu [#424]
In den beiden genannten Beiträgen sind die senkrechten Linien rechts vom eigentlichen FRANKIT-Abdruck gezeigt worden. Ich möchte diese um ein weiteres Beispiel ergänzen:

Wieder ist das gleiche Francotyp-Postalia-Maschinen-Modell (PostBase; Kennung 3D10...) betroffen, was möglicherweise auf eine modelltypische Besonderheit hinweist.
Obwohl in diesem Abdruck eine deutliche Fehljustierung im Datamatrixcode, aber auch in der bildlichen Darstellung und im Text, erkennbar ist, spiegelt sich dieses bei den vier Linien nicht wider, was meines Erachtens gegen die Vermutung spricht, dass diese Linien eine Justierhilfe darstellen.
Hat jemand zwischenzeitlich eine plausible Erklärung für diese Linien gefunden?
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#569]
Vermutlich stammt der Abdruck von einer Maschine des neuen iX-9-Frankiersystems.
Ja, Deine Vermutung wird so auch vom Online-Portal Frankierprofi bestätigt [1]. Die neuen 1D2x-Gerätenummernkreise werden dort übrigens wie folgt gelistet:
Neopost/Quadient iX-1 1Dxx
Neopost/Quadient iX-3 1D22
Neopost/Quadient iX-5 1D23
Neopost/Quadient iX-7 1D24
Neopost/Quadient iX-9 1D25
Das neue System iX-1 ist hier noch ohne entsprechenden Präfix aufgeführt, wobei 1D21 in dieser Liste [noch] übersprungen wird. Auf dem selben Portal findet sich der Blog-Beitrag "Quadient iX-1 Frankiermaschine bald in Deutschland?" vom 17.11.2023 [2]:
Quadient hat mit den Frankiermaschinen-Modellen iX-3, iX-5, iX-7 und iX-9 jeweils ein eigenes Frankiersystem für den mittleren bis hohen Frankierbedarf im Sortiment. Für Anwender mit geringem Frankierbedarf steht aktuell nur die IS-240/IS-280 Frankiermaschine zur Verfügung, die noch unter dem Markennamen Neopost eingeführt und jahrelang angeboten wurde. In den USA jedoch wurde vor mehreren Monaten die Quadient iX-1 Frankiermaschine als direkter Nachfolger der IS-240/IS-280 eingeführt und richtet sich an Anwender mit geringem Postvolumen. Zur Vervollständigung des Quadient Frankiermaschinenportfolios in Deutschland würde die Quadient iX1 benötigt werden. (...)
1D21 ist wohl seinerzeit für iX-1 reserviert worden? Wobei sich in unserer Stempeldatenbank inzwischen ja bereits Abschläge mit dem Präfix 1D21 befinden (bereits mit Daten ab Februar 2022). Um das iX1 kann es sich dabei dann aber wohl nicht handeln (es sei denn, diese Geräte stammen aus einem "Feldversuch", aber das dürfte eher unwahrscheinlich sein). Also welches Gerätesystem versteckt sich hinter 1D21? Es sollte ja nichts offen sein, oder?
1D24000157 - Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB), 48135 Münster; 28.11.2023.
Konsolidiert über Deutsche Post Inhaus Services/K4000 mit RM4SCC-Barcode "4515...", d.h. die Sendung wurde für die Konsolidierung über das Briefzentem 45/Essen gekennzeichnet.
Beste Grüße
Thomas
[1] https://www.frankierprofi.de/Frankiermaschine:_:777.html
[2] https://blog.frankierprofi.de/
@ DL8AAM [#571]
Ich habe bezüglich der bisher unbekannten 1D-Präfixnummer 1D21 nachgefragt und gerade die folgende Antwort des o.g. Fachportals erhalten. Den dort genannten Mitarbeiternamen habe ich aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes entfernt (es schrieb ja nicht eine im Handelsregister öffentlich eingetragene Person, sondern "nur" ein angesteller Mitarbeiter):
Hallo Herr Rösner,
wir haben nun eine entsprechende Antwort erhalten:
Die Deutsche Post hat die Nummer 1D21 für die Quadient IS-240/IS-280 vergeben - zusätzlich zur 1D16 für die Neopost IS-240/IS-280.
Für die Quadient iX-1 ist noch keine Nummer vergeben worden.
Mit freundlichen Grüßen,
(Name entfernt)
Frankierprofi.de Kundenservice
Das heisst die Post hat für die Geräteserie IS-240/IS-280 mit dem neuen Präfix die Umfirmierung von Neopost (1D16) zu Quadient (1D21) abgebildet.
Beste Grüße
Thomas
Hallo an alle,
ich möchte heute 3 interessante Ausschnitte zeigen, die nicht alltäglich sein dürften:

In diesem Fall handelt es sich um einen Einwurf-Einschreiben mit dem Zusatz "Premiumadress" der an dem P vor dem R zu erkennen ist.
Im zweiten Fall handelt es sich auch um einen Frankitausschnitt mit Premiumadressvermerk, allerdings in einer anderen Form:

Hier ist neben dem normalen Frankit noch ein weiterer kleinerer Matrixcode neben dem auch ein P steht - es handelt sich hier um den Zusatz "Premiumadress Report Brief". Als weitere Besonderheit verfügt dieser Abdruck rechts noch über die Konsolidier-Nummer K-2007. Dieser Abschlag wurde mir von einem Sammler zugeschickt, der nicht genannt werden möchte, danke für das Zusenden.
Zum Abschluß möchte ich noch einen weiteren Frankierausschnitt zeigen:

Hier ist links neben den Matrixcode noch der Zusatz H zu sehen, der für Prio steht - links davon befindet sich noch die entsprechende Firmenwerbung, auch ein nicht alltäglicher Abschlag.
Soweit für heute viele Grüße Jürgen
Hallo miteinander!

AFS unbekannter Absender, Kennung 3D100048AB und Zusatz DIALOGPOST

AFS mit RM4CC-Barcode Kennung 1D20000792
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!
Vor dem Recycling gerettet:

AFS vom 11.01.2024 BÜWA mit Kennung 4D157EADAC
Ist mir auch erst auf dem 2. Blick aufgefallen: Werbung in der Kennung ...
ADAC ? Zufall oder ist dies möglich z.b. durch die Wahl der Kennung analog PKW-Kennzeichen?
Absender war hier aber nicht der ADAC sondern: Talk-Point GmbH aus 04838 Eilenburg, Inhalt: Handy-Hülle
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#575]
Eine netter Fund! Zu Deiner Frage, ich glaube kaum, dass es bei FRANKIT-Gerätenummern "Wunschkennzeichen" gibt. Außer "uns" beschäftigt sich ja keiner mit diesen Kennungen, geschweige denn, dass sie unbeteiligten Dritten auffallen oder gar eine Werbewirkung haben könnten. ;-) Ich gehe auch mal davon aus, dass die interne Gerätenummer bereits vor dem Verkauf an den Kunden festgelegt ist. Die Gerätenummer dürfte innerhalb eines Nummernkreises sicherlich nach einem fest hinterlegten Algorithmus (meist wohl ein einfacher "n+1" ...) determiniert sein, dass dieser fortlaufend zugeteilt wird. ;-)
Aber trotzdem eine nette Kombination, ich werde da auch mal ein Auge drauf werfen. Vielleicht passt ja zufällig wirklich auch mal so eine "Hex-Kombi" zum Absender ... ;-)
Beste Grüße
Thomas
Hallo miteinander!
Hier zwei frische AFS:

Kennung: 6D040107CC vom 09.04.2024 mit Einschreiben / Einwurf und Balkencode im Werbeklischee

Kennung: 2D150004E9 vom 05.04.2024 ohne Werbeklischee
Leider ist auf beiden Belegen (Fensterumschläge) kein Absender angegeben.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Dieser Werbestempel kommt vom Touristenamt der schwäbischen Stadt
Nördlingen im Ries.

Das Logo zeigt:
äußerer Kreis - das Ries
innerer Kreis - die Stadtmauer
mittig - den Kirchturm "Daniel"
rechts außen - ein Stadttor
Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
Hallo miteinander!

AFS 1D25020013 ohne Werbeklischee, Inhalt wichtige Arzneimittelinformation IQVIA Commercial GmbH & C0. OHG, Einsteinring 24, 85609 Aschheim

AFS 1D2300014A WILD BEAUTY aus 64342 Seeheim-Jugenheim
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!

3D1400D667 vom 25.04.2024 mit QR-Code K & S

4D131415F5 vom 24.04.2024 mit Konsolidierervermerk "K7087 000882". Früher war K4000 aufgesprüht, keine Absenderangabe.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo an alle,
ich möchte hier heute mal wieder einen der nicht so häufigen Abschläge eines Frankitabdrucks mit dem Zusatz Prio zeigen:

Links neben dem Prio ist hier noch die Firmenwerbung des Besitzers der Frankitmaschine zu sehen.
Viele Grüße Jürgen
Hallo in die werte Runde,
heute kam (fast unerwartet früh) ein Brief des Bundesamtes für Justiz:

Und hier möchte ich doch einmal eine "Lanze für unsere Ämter brechen", denn bereits heute kam ein erst am Montag beantragtes Führungszeugnis, dass ich zur Vorlage in einem neuen Ehrenamt benötige.
Ich denke, sechs Tage von der Beantragung bis zum Versand, das ist schon toll. Obwohl ich erst ein ungutes Gefühl hatte, nachdem ich den Umschlag im Briefkasten vorfand.
mit Sammlergruß
Werner
@ Pommes [#44]
@ Stefan [#49]
Hallo Pommes, hallo Stefan,
habe ein zu den Beiträgen [#44] - [#49] passenden Beleg bekommen, 3D04000A9F, 27.06.2006:

Die Recherche in Philastempel ergab eine Fundstelle [1] mit der für mich eindeutigen Zuordnung:
„Der Absenderfreistempel erhielt in der Matrix die Kennung "Muster" und das Porto wurde mit xxx ungültig gemacht. Die Maschine wurde auf dieser Art als einfacher Absenderstempel eingesetzt. Der Brief wurde anschließend der "City-Brief-Kurier Halle GmbH" zur Zustellung übergeben.“
Damit wird die Erklärung von Beitrag [#49] bestätigt.
Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/351292, Erfasser „Ichschonwieder“, 28.10.2020
Druckzentrum Hannover - Wer kann weiterhelfen?
Ich habe einen FRANKIT-FR-Beleg in Händen, Maschinenkennnummer 4D131417BE, Werbeklischee: Druckzentrum Hannover mit dem Buchstaben „F“ links vom Matrixstempel. Rückseitig befindet sich die Konsolidierer-Nummer K2055-46.

Ein ähnlicher Stempel ist bereits in der Stempeldatenbank erfasst ohne Erläuterung, welche Bedeutung der Buchstabe „F“ hat [1].
Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.
Danke im Voraus
Albrecht
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/411583, abgerufen 12.8.24
@ al-lu [#584]
Hinter dem Druckzentrum Hannover verbirgt sich die Verlagsgesellschaft Madsack bzw. die Madsack Mediengruppe in Hannover [1], eines der größten Medienhäuser in Deutschland und zugleich die Mutter des riesigen CITIPOST Privatpostverbundes, weshalb auch viele durch "die CITIPOST" DPAG-frankierte Sendungen Frankitabschläge mit diesem "Druckzentrum Hannover"-Klischee tragen [2].
Wenn diese DPAG-Ableitungen konsolidiert werden, gehen diese i.d.R. grundsätzlich immer über K2055 (Freesort). Madsack und die CITIPOST arbeiten in Hannover eng zusammen.
Ich kenne Frankits mit den Buchstabenkürzeln C und F, wobei C-Frankaturen in der Regel für direkte CITIPOST-Kunden zum Einsatz kamen/kommen, weshalb ich vermute (meine Vermutung!), dass Madsack diese Buchstaben sozusagen als eine Art von Kostenstellen-Kennzeichnung für den "Geräteeinsatz" verwendet. Das heisst C = Einsatz der Frankiermaschinen für die CITIPOST bzw. deren Kunden (?). Und bei
F vermute ich (wieder, das ist nur eine Vermutung), das das für
Freesort oder einfach allgemein für
Frankierservice steht, d.h. möglicherweise frankiert Madsack hier (im Auftrag) Sendungen von Kunden des Konsolidieres Freesort bzw. der örtlichen Freesort-Niederlassung in Hannover [3]. Oder vielleicht sogar eines eigenen, aber CITIPOST-externen, Frankierservice der Madsack Mediengruppe.
Bisher kenne ich eben nur diese beiden Kennungen (C und F) vom Druckzentrum Hannover und zwar immer von "madsackfremden" Absendern.
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Verlagsgesellschaft_Madsack
[2]
https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1550
[3]
https://www.freesort.de/uber-uns -
https://www.freesort.de/frankierservice
Hallo miteinander!

Absenderfreistempel Neopost 1D17000C82 mit Zusatzmodul Deutsche Post/ EINSCHREIBEN / EINWURF / R vom 22.11.2024, ohne Inhalt
Absenderstempel auf der Rückseite: Amazon Logistik Suelzetal GmbH, Bielefelder Str. 9, 39171 Sülzetal
Also könnte hier der Anwender die Deutsche Post selbst im BZ 39 oder Deutsche Post Inhouse Service (K4000) auf dem Gelände des BZ 39 sein, oder?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!

AFS mit Kennung "1D25030010" mit Datum 03.12.2024 und großem RM4SCC-Barcode "6 K4000 00005", leider ohne Inhalt bzw. Absenderangabe auf dem Umschlag.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Erst einmal ein Gutes Neues Jahr -
Ich habe etwas zu zeigen, was im Zusammenhang mit den Datamatrixcode-Freistemplern so noch nicht gesehen habe: Eine Mischfrankatur mit normalen Briefmarken.
Hier wurde in 2024 anscheinend der freigestempelte 85ct-Betrag mit 15ct auffrankiert für einen Kompaktbrief:

Ist so etwas zulässig bzw. kommt das öfter vor?
Hallo miteinander!

AFS der Gemeinde Barleben vom 15.01.2018 mit einem zusätzlichen Klischee zur Zwangseingemeindung links. Gerätekennung 4D02000C2E
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!

Absenderfreistempel Pitney Bowes 4D157EA7E8 vom 31.01.2025 mit Balkencode ganz links und "EINSCHREIBEN / EINWURF / R" lins der Matrix. Absender unbekannt.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!

AFS von HAMMER Magdeburg, Kennung 4D131418CA mit Konsolidierangabe "*4000 *"
4000 mit Leerzeichen als Konsolidiererkennung?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!

AFS FR 3D13000DA2 vom 03.03.2025 mit schwarzer Codierung und rechts senkrecht großer "K4000" und einer kleinen unscheinbaren "2".
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ [#420]
So sieht der Stempel vom
DB-Museum in Nürnberg heute aus

Habt einen schönen Tag
Günther
@ Araneus [#570]
Hat jemand zwischenzeitlich eine plausible Erklärung für diese Linien gefunden?
Nein, aber ich habe gerade einen weiteren Abdruck mit diesen senkrechten Linien 'rechts des eigentlichen FRANKIT-Klischees' gefunden. Hier in der Variante mit nur zwei parallelen Linien (Länge etwa 12 mm). Ich vermute diese gehören "direkt" zum oberen Drucksegment. Diese FRANKIT-Drucke sind ja zweigeteilt, mit der Oben-Untengrenze in der Mitte bzw. auf der Höhe der Mittellinie des - durch ein Kreuz viergeteilten - Matrixcodes. Gerade hier kann man ja auch öfters mal eine auffällige Rechts-Linksverschiebung, auf Grund einer Fehljustierung, beobachten. Es scheint so, als ob beide Oben-Untenteile solche senkrechten Linien separat voneinander 'erzeugen' können, warum auch immer.
3D1200079E - unbekannter Anwender mit Versand für den Absender 'Bad Driburg Touristik GmbH', 33014 Bad Driburg (ohne Kundenklischee); 02.04.2025.
Hier nur zum Vergleich ein Beispiel mit vier dieser Linien (2 oben + 2 unten) aus meiner Sammlung:
3D10000158 - Gäste-Information & Marketing Bad Sassendorf, 59505 Bad Sassendorf; 14.11.2012.
Beste Grüße
Thomas
Hallo in die Runde.

Bevor ich den Beleg zur Post gebe, habe ich ihn kurz eingescannt, ich hatte dem Museum eines meiner Feldpost-Sachbücher gestiftet.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo an alle,
heute habe ich beim Sortieren den folgenden Maxibrief Einschreiben Ausschnitt wieder gesichtet, den ich nun zeigen möchte:

Nicht alltäglich ist ja auf der linken Seite der mitgedruckte Einschreibvermerk mit Strichcode. Besonders ungewöhnlich an diesem Belegausschnitt ist aber, das hier versehentlich der interne Buchungsvermerk, der für die Einschreibeliste gedacht war, auch auf dem Brief verklebt wurde. So einen dazugehörigen Ausdruck sieht man in der Regel nie.
Viele Grüße Jürgen
Guten Abend zusammen,
in meiner Heimatsammlung "Postamt Hamburg-Bergedorf und der Rest vom Kreis Herzogtum Lauenburg" berücksichtige ich auch die AFS der im Sammelgebiet ansässigen Absender.
Mir ist aufgefallen, dass es zunehmend dieselbe Maschinenkennung mit verschiedenen Absendern gibt. Hier zum Beispiel die 1D 2000 00FB:

Auf der anderen Seite gibt es auch denselben Absender mit verschiedenen Maschinenkennungen. Hier zum Beispiel den Kreis Herzogtum Lauenburg, Ratzeburg:

Daraus schließe ich, dass sich alle diese Absender desselben Postdienstleisters bedienen. Bisher habe ich folgende Maschinen identifiziert:
1D 2000 0417
1D 2000 0420
1D 2000 0422
1D 2000 048E
1D 2000 063F
1D 2000 0739
1D 2000 0793
1D 2000 00FB
Mein Verdacht liegt auf der Deutsche Post Inhaus Service GmbH. Kann jemand bestätigen, dass diese Geräte dort eingesetzt werden und eventuell an welchem Sandort ? Alle Absender haben Postleitzahlen mit 21 oder 23.
Herzliche Grüße
Burkhard
Hallo,
ist das Kunst oder kann das weg?

4D09000491 und mit Zählnummer vertikal vom 3.11.2010
Zu sehen sind Dreiecke, Kreise und andere Zeichen. Hat einer eine Idee, wer oder was dahintersteckt?
Nachdem Angelika mit Datum 25.05.2009 diesen Frankit in die Datenbank gestellt hat, taucht nun bei mir auch so ein Stück auf. [1]
Gruß
Hajo
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/47694
Hej!*
Bei uns in Magdeburg findet zur Zeit bei IKEA eine Postkartenaktion (ab 19.07. bis 09.08.2025) statt. Die Postkarten liegen kostenlos auf den Tischen im Essbereich aus und können dann von IKEA-Family-Karteninhaber ausgefüllt in einem Briefkasten, der noch nicht da war, oder im Schwedenbistro abgegeben werden. Frankieren geht auf IKEA.
Gesagt getan!



Mit dieser Postkarte kann jetzt der Empfänger oder eine Person seines Vertrauens in das Schwedenbistro gehen und diese gegen ein Softeis eintauschen.
Mann ist ja als Magdeburg-Sammler nicht neugierig und möchte aber wissen, wie die Frankatur durch IKEA erfolgt! Hier das Ergebnis: Es ist ein Absenderfreistempel, leider ohne Werbeklischee, mit Gerätekennung
1D17000EDF!
Wo gibt es noch diese IKEA-Aktion in Deutschland?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
* "Hallo" auf schwedisch
@ mumpipuck [#597]
Ich wollte das Thema noch einmal "hochholen":
Kann mir jemand von Euch sagen, ob diese Geräte tatsächlich der Deutsche Post InHaus Services GmbH zuzuordnen sind?
Das würde mir für meine Heimatsammlung sehr helfen!
Viele Grüße
Burkhard
Dieser Beleg (Großbrief - nur Ausschnitt gezeigt) ist mir heute ins Auge gefallen:

Das Gerät 1D 2000 041C dürfte der Deutsche Post InHaus Services GmbH zuzuordnen sein. Aus ChatGPT lerne ich, dass sich diese Gesellschaft auch hinter der Abkürzung "DPIHS GmbH" verbirgt.
Der rote Stempel stammt von der PostNord, der dänischen Post und ist ein Retourvermerk wegen Unzustellbarkeit.
Die Sendung wurde also für eine Kundin von der DPIHS nach Dänemark gesandt und war dort nicht zustellbar. Zur Ermittlung des Absenders hat DPIHS den Brief nach Rücklauf geöffnet.
Aber wer erklärt das Porto ? € 0,80 für einen Großbrief noch dazu per Luftpost nach Dänemark ? Was heißt denn "INT KT" ? Kilotarif ? Wird das dann tatsächlich so billig ?
Viele Grüße
Burkhard
@ mumpipuck [#601]
Aber wer erklärt das Porto ?
Hallo Burkhard,
das Porto von 0,80 € ist korrekt, dazu kam allerdings noch der „Kilopreis“, der aber nicht auf der einzelnen Sendung erscheint.
Im Jahr 2022 galten folgende Preise:

Quelle: Broschüre „Deutsche Post Leistungen und Preise Stand 01.01.2022"
Schöne Grüße
Franz-Josef
Danke, Franz-Josef!
So kann man sich diesen ungewöhnlichen Beleg erklären.
Und da habe ich noch etwas Merkwürdiges gefunden:

Großbrief zunächst gewöhnlich mit 1,60 freigemacht. Dann wurden weitere 1,10 ergänzt mit dem Zusatz "LISTEN- AUFZAHLUNG", der offensichtlich die Zusatzleistung PRIO abdeckt. Zusätzlich hat die Postfiliale ein PRIO-Label mit 0,00 aufgebracht.
Gute Nacht zusammmen!
Burkhard
Hallo an alle,
ich habe den folgenden gezeigten Beleg auch schon unter dem Thema Premiumadress gepostet:

Das ungewöhnliche aus meiner Sicht sind zwei Matrixcodes gleichzeitig - wer kennt weitere Frankitbelege mit solchen doppelten Matrixcodes ?
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#605]
„ wer kennt weitere Frankitbelege mit solchen doppelten Matrixcodes“
Auf dieser Seite sind schon Beispiele vorgestellt und erklärt worden. Folgende Beiträge enthalten Bilder und/oder Informationen:
[#366] [#396] [#517] [#518]
Schöne Grüße
Franz-Josef
Hallo miteinander!

Absenderfreistempel mit Absender aus 14480 Potsdam und Kennung 1D100010DE mit nur zwei Buchstaben ganz links, Datum 22.09.2011.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Neue Kennung 1D26
Neu im Postalltag aufgetaucht ist eine FRANKIT-Maschine mit der Kennung 1D26.

Wahrscheinlich handelt es sich dabei um einen Abdruck der
Quadient-Frankiermaschine iX-1, die seit Herbst 2025 in Deutschland vertrieben wird [1]. Sie wird von Quadient speziell für kleine Firmen und das Homeoffice angeboten [2]
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://blog.frankierprofi.de/quadient-ix-1-frankiermaschine-in-deutschland-erhaeltlich.html
[2]
https://www.quadientdirect.de/assets/content/Quadient-Brochure-iX-1-DE.pdf?
Hallo miteinander!

AFS Quadient 1D2502006C ohne Werbeklischee mit RM4SCC-Code

AFS 4D16145931 Deutsche Post InHaus Service GmbH, Dienstleistungszentrum Leipzig mit einem zusätzlichem Aufdruck "2 K4000 00089" auf dem A4-Brief.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Werbung für den
Frankenwald macht hier die
Stadt Naila in Oberfranken

Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn
Günther
Ganz frisch von der Seite von Francotyp-Postalia (FP), Zitat [1] (Hervorhebungen von mir):
---
20.07.2026
Zum 1. September 2026 beendet die Deutsche Post den bisherigen GOGREEN-Service im Briefversand. Damit endet nach rund 20 Jahren die bekannte Offsetting-Lösung, bei der CO₂-Emissionen durch Klimaschutzprojekte kompensiert wurden.
Für Frankiermaschinen-Nutzer hat diese Änderung unmittelbare Auswirkungen: das bisherige GOGREEN-Logo darf ab dem 27. September 2026 nicht mehr auf Briefsendungen verwendet werden. Eine Übergangsfrist für bestehende Bestände ist nach Angaben der Deutschen Post nicht vorgesehen. Wir haben deshalb das bisherige GOGREEN-Klischee auf Wunsch der Deutschen Post bereits aus der Bibliothek des Klischee-Designers von FP entfernt.
Als Nachfolgelösung bietet die Deutsche Post GOGREEN Plus an. Anders als beim bisherigen Ansatz setzt GOGREEN Plus nicht auf die Kompensation von Emissionen, sondern auf deren direkte Reduktion innerhalb der eigenen Logistikkette. (...)
Für die Kennzeichnung entsprechender Sendungen wird künftig ein neuer Claim verwendet, der das bisherige GOGREEN-Logo ersetzt. Ein entsprechendes Klischee ist nur auf Abruf bei Francotyp-Postalia erhältlich. Für die Verwendung des neuen GOGREEN Plus-Logos gibt es einige wesentliche Einschränkungen:
Nach den derzeit vorliegenden Informationen darf die Kennzeichnung nur bei den folgenden Briefprodukten vorgenommen werden:
Briefsendungen, die über Teilleistungsverträge eingeliefert werden,
nationale Einschreiben und Postzustellungsaufträge.
(...)
Prüfen Sie rechtzeitig Ihre im Frankiersystem vorhandenen Werbeklischees und entfernen Sie veraltete GOGREEN-Logos spätestens bis zum 26. September 2026. Nutzen Sie dafür einfach den Bereich Klischee-Verwaltung unseres Klischee-Designers im MyFP-Portal. So stellen Sie sicher, dass Ihre Sendungen den neuen Vorgaben entsprechen und keine
rechtlichen Risiken durch die weitere Nutzung des bisherigen Logos entstehen.
---
Also Augen auf, ob nicht vielleicht doch noch irreguläre Nachverwendungen o.ä. bei FRANKITs auftauchen.
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://fp-francotyp.de/blogs/ratgeber/neue-vorgaben-der-deutschen-post-gogreen-logo-wird-ersetzt