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Thema:

Aptierte Freistempel

Stempelwolf Am: 19.12.2008 14:28:26 Gelesen: 79321 # 1
[Aus dem Thema 'Absenderfreistempel mit Motiven' kopiert] Dieser Beleg könnte auch im Thema Zensurbrief behandelt werden, ich habe mich aber für diese Rubrik entschieden, da der Absenderfreistempel hier die Krönung darstellt. Abgeschlagen wurde der verbliebene Rest des Absenderfreistempels, da das Absenderlogo und auch die Inschrift im Frankaturfeld die Insignien des 3. Reiches trugen und daher aptiert (entfernt) wurden. Man hatte bei der Schorndorfer Filiale im Januar 1946 keine Zeit um auf den neuen Absenderfreistempel zu warten und so wurde von der Hauptstelle in Stuttgart der aptierte Absenderfreistempel genommen und die Lücke mit dem alten Firmenstempelabdruck gefüllt. Dieser Beleg erzählt uns von der großen Not und dem Einfallsreichtum dieser Zeit und stellt ein schönes historisches Dokument dar. Beste Grüße Wolfgang
Martinus Am: 16.12.2010 22:50:45 Gelesen: 78616 # 2
Aptierte Freistempel, hier aus Zittau von der AG Gebrüder Haebler. Lt. DDR Universalkatalog handelt es sich hier um die Nr. 5 Hochrechteck "Deutsche Reichspost" Reichsadler, wo der Rahmen, das Symbol und der Adler entfernt worden ist. mit Sammlergruß Martinus
volkimal Am: 30.11.2011 15:40:52 Gelesen: 77677 # 3
Alte PLZ entfernt und zusätzlich die neue PLZ eingesetzt Hallo zusammen, in einer Rundsendung habe ich den abgebildeten Absenderfreistempel gefunden. Das Besondere: Einerseits wurde die alte Postleitzahl „(19)“ oder „(19b)“ vor der Ortsbezeichnung „Schönebeck (Elbe)“ aptiert, andererseits ist die neue Postleitzahl „33“ in den Stempel hineingesetzt worden. Ich habe bisher nur von einem weiteren AFS aus Minden (Westf.) gelesen, der auch diese beiden Veränderungen gleichzeitig aufweist. Mir stellen sich bei dem Beleg die folgenden Fragen: 1. Welche alte Postleitzahl hatte der Stempel ursprünglich – 19 oder 19b ? 2. Gab es zunächst den aptierten Stempel ohne die neue PLZ? Oder: 3. Ist gleichzeitig bei einer Umarbeitung die alte PLZ entfernt und die neue PLZ eingesetzt worden? 4. Wieso ist die Stempelfarbe schwarz? Vielleicht besitzt ja einer der Leser einen weiteren AFS der Kreissparkasse Schönebeck (Elbe) und kann diesen hier zeigen. Was ich sonst zu dem Brief sagen kann: Fernbrief der 2-ten Gewichtsstufe (bis 250g): Briefporto 40 Pfg. Einschreibegebühr 50 Pfg. Francotyp C mit 78 mm Abstand, Wertrahmen Typ E20, CG-Wertziffern Falls ich hierbei einen Fehler gemacht habe, oder wenn jemand noch eine Ergänzung machen kann, würde ich mich freuen. Viele Grüße Volkmar
filunski Am: 30.11.2011 15:59:09 Gelesen: 77671 # 4
@ volkimal [#9] Hallo Volkmar, viele Fragen, eine davon kann ich Dir beantworten: Zu 1., die alte Gebietsleitzahl von Schönebeck / Elbe war 19, nicht 19b. Also müsste auf dem Stempel auch 19 gewesen sein. Gruß, Peter
Stempelfred Am: 30.11.2011 17:52:53 Gelesen: 77633 # 5
Die Sache ist doch ein bisschen schwieriger, lässt sich aber trotzdem erklären. Der Reg.Bez. Magdeburg sowie Anhalt-Dessau hatten 1944 die PLZ 19. Als im Juli 1945 die Postdirektion Provinz Sachsen gebildet wurde, gehörte dazu auch der Reg.Bez. Magdeburg. Der ebenfalls zu dieser Postdirektion gehörende Reg.Bez. Merseburg hatte aber bis dahin die sächsische PLZ 10. Das musste geändert werden, um die einheitliche Arbeit in der Postdirektion Provinz Sachsen zu gewährleisten. Die Änderung soll dann im Oktober 1946 (also nach mehr als einem Jahr) vollzogen worden sein. Der Südteil mit u.a. Merseburg bekam die 19a, der Nordteil mit u.a. Magdeburg die 19b. So blieb es bis zur Abschaffung der alten PLZ in der DDR. Gemäß Verfügung 51/1956 sollten die PLZ bis 31.12.56 aus allen Stempeln entfernt worden sein. Bis zu den Postleitzahlen der DDR muss es demnach einen mehrjährigen Zwischenraum ohne PLZ gegeben haben. Obwohl die Geschichte nun klar scheint, habe auch ich noch keine Antwort auf die Ausgangsfrage gefunden. Es kommt offensichtlich darauf an, WANN der Stempel gefertigt und WANN er umgearbeitet worden ist. Ich selbst bin auch sehr gespannt, ob unsere Mitstreiter in Nah und Fern Belege dazu finden werden. Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht allen Stempelfred
T1000er Am: 25.07.2012 19:28:19 Gelesen: 76931 # 6
Aptierter Freistempel 1993 Hallo, habe hier einen aptierten Francotyp Freistempel gefunden bei dem anläßlich der Postleitzahlenumstellung zum 01.07.1993 die 4-stellige Postleitzahl sowohl im Ortsstempel als auch im Werbeklischee entfernt wurde. Die neue Postleitzahl wurde mittels 2-zeiligem Handstempel, wie damals vielfach anzutreffen, auf dem Briefumschlag vermerkt. WIELENBACH 1, 02.08.1993, Hipper Eisenhandel Hier der Freistempel nebst Handstempel selbst noch einmal im Detail! Gibt es weitere Freistempel, die damals aptiert wurden? Ergänzen möchte ich noch das die Aptierung nicht direkt zum 01.07.1993 erfolgte sondern einige Tage später vorgenommen wurde. Vom 14.07.1993 liegt mir ebenfalls ein Briefumschlag vor, wo die alte 4-stellige Postleitzahl noch vorhanden war! Gruß, T1000er
philapit Am: 19.11.2012 14:37:19 Gelesen: 76378 # 7
Freistempler mit aptiertem Stempel: Württemberg 1949 Schöner Werbefreistempler mit aptiertem Stempel (Deutsches Reich - entfernt) mit Wohnungsbaumarke von 14b BA - vom 4.11.49. Bis wann wurden solche Stempel noch verwendet? Phila-Gruß von Philapit
volkimal Am: 19.11.2012 16:22:09 Gelesen: 76355 # 8
@ philapit [#7] Hallo Philapit, wieso wurde "Deutsches Reich" aptiert? Nach der ArGe Post- und Absenderfreistempel handelt es sich um den Wertrahmen Typ E-22, der 1947 in der französischen Zone eingeführt wurde. Wahrscheinlich war die Unterlage uneben und der Stempel wurde nicht vollständig abgeschlagen. Hier ein anderer Stempel mit demselben Wertrahmen: Viele Grüße Volkmar
T1000er Am: 19.11.2012 16:54:01 Gelesen: 76346 # 9
@ volkimal [#8] Korrekt! Dieser Wertrahmentyp hat es nur in der französischen Zone gegeben! Gruß, T1000er
philapit Am: 07.12.2012 09:29:25 Gelesen: 76181 # 10
Hallo Volkmar! Komme heute erst dazu - Danke zu sagen für die Aufklärung! MFG
Martinus Am: 07.04.2013 21:45:39 Gelesen: 75695 # 11
"Alles entfernt" In diesem Freistempel aus Freiburg wurde einfach alles entfernt - würde man auf den ersten Blick sagen: Die 12 und der Datumsstempel sind noch zu erkennen, aber sonst ... Nun auf der linken Seite unten finden wir das, was nicht entfernt worden ist. Hier hat wohl die Firma Fischer noch die übergebliebenen Briefumschläge aufgebraucht! Steht da doch noch "Adolf-Hitler-Straße 225/227" als Absender! Ob die Straße da wohl noch so hieß? mit Sammlergruß Martinus
Heinz 1 Am: 09.08.2013 19:04:51 Gelesen: 75206 # 12
Hallo zusammen, so eine Aptierung habe ich noch nicht gesehen habe. Der obere Teil scheint ausgegossen zu sein und das Wort Reich scheint handschriftlich gestrichen zu sein. Ist eine Frankotyp C Maschine. Viele Grüße Heinz
T1000er Am: 16.10.2013 17:29:52 Gelesen: 74886 # 13
@ Heinz 1 [#12] Hallo Heinz, kann das Wort Reich auch blau überstempelt worden sein? Kannst Du den Wertrahmen mal separat einscannen? Das würde ich mir gerne mal in einer Vergrößerung genauer anschauen. Jedenfalls ein recht interessanter Beleg! Gruß, T1000er
filunski Am: 10.05.2018 23:16:25 Gelesen: 68477 # 14
Hallo zusammen, mal wieder eine Freistempel-Aptierung wie sie bei Tagesstempeln häufiger vorkommt, bei Stempelköpfen in Freistempeln aber eher selten anzutreffen ist. Hier wurde die Gebietsleitzahl (13b) aptiert, über dem Steg nachträglich eingefügt. Viele Grüße, Peter
bernhard Am: 10.09.2018 09:34:15 Gelesen: 67464 # 15
Hallo filunski, ich glaube nicht, dass die Postleitzahl nachträglich eingefügt wurde. Der Tagesstempel wurde sicher schon so gefertigt. Wegen der langen Ortsbezeichnung konnte die PLZ nur im Kreissegment über der Datumsangabe platziert werden, das war ganz normal und so vorgesehen. Bei POSTALIA-Freistemplern kommen nachträgliche Einfügungen auch kaum vor. Gruß, Bernhard
Manne Am: 10.09.2018 12:07:10 Gelesen: 67446 # 16
Hallo, von der Firma Bernhard Steinel aus Schwenningen einen aptierten Freistempel vom 22.02.1946. Zum Vergleich der Stempel vom 03.11.1945. Gruß Manne
Manne Am: 10.09.2018 21:09:32 Gelesen: 67411 # 17
Hallo, von der Firma Mauthe aus Schwenningen einen aptierten Freistempel vom 08.03.1946. Vergleichsstempel vom 14.04.1945. Gruß Manne
volkimal Am: 10.09.2018 21:47:26 Gelesen: 67400 # 18
@ Manne [#17]

Hallo Manne,

sehr saubere Abschläge von aptierten Absenderfreistempeln. Vor allem finde ich gut, dass du auch jeweils den Ausgangsstempel zeigst.

Ist der Stempel aus Schwenningen wohl so hergestellt worden oder ist die Postleitzahl nachträglich eingesetzt worden?

Viele Grüße
Volkmar
Manne Am: 10.09.2018 22:31:24 Gelesen: 67391 # 19
@ volkimal [#18] Hallo Volkmar, schwierige Frage. Ich denke dieser Stempel wurde mit der Postleitzahl angefertigt. Gruß Manne Nachfolgend weitere aptierte Freistempel von Schwenninger Firmen, leider ohne Vergleichsstempel. Fa. Bürk, 26.02.1946 Fa. Faller, 15.01.1947 Fa. Isgus, 21.03.1946 Fa. Ismet, 16.05.1946
Manne Am: 11.09.2018 09:32:31 Gelesen: 67361 # 20
Hallo, ein weiterer aptierter Freistempel der Fa. Benzing aus Schwenningen vom 22.11.1945. Hier wurde das ominöse Kreuz entfernt. Gruß Manne
volkimal Am: 11.09.2018 09:49:27 Gelesen: 67354 # 21
@ Manne [#20] Hallo Manne, ein weiteres schönes Beispiel. Bei dem Stempel dürfte auch das Werbeklischee aptiert worden sein. In der unteren Zeile fehlt rechts etwas. Weißt Du, was ursprünglich dort gestanden haben kann? Viele Grüße Volkmar
Manne Am: 11.09.2018 10:59:32 Gelesen: 67345 # 22
@ volkimal [#21] Hallo Volkmar, wie kommst Du darauf, dass in der unteren Zeile des Werbeklischees etwas fehlt? Vielleicht, weil der Name links steht. Habe leider keinen früheren Stempel, um das zu überprüfen. Kann aber andere Stempel zeigen, die nicht aptiert sind, da steht der Name auch links. Gruß Manne
volkimal Am: 11.09.2018 11:58:07 Gelesen: 67335 # 23
@ Manne [#22]

Hallo Manne,

wenn der komplette Text des Werbeklischees zentriert ist, nur eine Zeile nicht, so ist das ein eindeutiges Indiz dafür, dass der Stempel aptierte würde. 1929 war das Werk z.B. eine GmbH. Wenn du Informationen zur Firmengeschichte hast, so kann man manchmal erkennen, was ursprünglich dort stand. Weißt du, ob die Firma 1945 noch eine GmbH war?

Viele Grüße
Volkmar
Manne Am: 11.09.2018 20:34:41 Gelesen: 67304 # 24
@ volkimal [#23] Hallo Volkmar, habe in diversen Stadtbüchern von 1913, 1939 und 1949 nachgeschaut, leider nichts gefunden. Auch im Adressbuch für Industrie, Gewerbe, Handel und Landwirtschaft des Deutschen Reiches von 1927 unter Württemberg-Schwenningen findet sich keine Zusatzinformation. Gruß Manne
bernhard Am: 12.09.2018 20:02:06 Gelesen: 67255 # 25
Ich tippe ebenfalls auf eine Aptierung des Zusatzes "G.m.b.H.". Da der Werbeeinsatz des Freistemplers sicherlich vor 1942 angefertigt wurde, sollte sich der Ursprungsstempel früher oder später auffinden lassen. Eine kriegsbedingte Aptierung zeigt das nachfolgende Beispiel: Gemäß einer Verfügung des Reichspostministers vom 3. Juni 1944 mussten Hinweise auf industrielle Fertigung oder Abbildungen von Werksanlagen in Werbeeinsätzen von Absenderfreistemplern zurückgezogen und durch solche mit einwandfreiem Inhalts ersetzt werden (siehe Bericht 40/1998 der Forschungsgemeinschaft Post- u. Absenderfreistempel e.V.). Beim nachfolgendem Pärchen der Württ. Spindelfabrik störte offenbar die Aufzählung der kriegswichtigen SKF-Produkte. Süssen (Württ.), 13.6.44, ursprünglicher Zustand Süssen (Württ.), 8.2.45, Produktspektrum aptiert Gruß, Bernhard
Manne Am: 12.09.2018 20:38:09 Gelesen: 67243 # 26
@ volkimal [#23] Hallo Volkmar, in einem Buch über Schwenninger Firmen von 1964 habe ich doch etwas über die Fa. Fried. Ernst Benzing gefunden. Hier heißt es, nach seinem Tode 1942, schlossen sich die Erben zu einer Familien-Kommanditgesellschaft zusammen. Also müsste K.G. im Klischee gestanden haben. Nun muss ich nur noch einen solchen Freistempel finden. Einen schönen Abend wünscht Manne
volkimal Am: 12.09.2018 21:26:04 Gelesen: 67233 # 27
@ Manne [#26]

Hallo Manne,

die Aussage "nach seinem Tode 1942, schlossen sich die Erben zu einer Familien-Kommanditgesellschaft zusammen." verstehe ich anders. Ich denke, dass die Kommanditgesellschaft 1942 entstanden ist. Jetzt müsste man nur noch wissen, welche Gesellschaftsform bis 1942 bestanden hat. Bei der Google-Bildersuche nach "Ernst Benzing" findest Du ein Ziffernblatt (russische Seite) und eine Anzeige (Ebay) mit dem Zusatz GmbH. Die Anzeige soll von 1929 sein.

Wenn die Firma bis 1942 eine GmbH war, dann stand ursprünglich "GmbH" im Stempel. Man hat sich aber nicht die Mühe gemacht, "K.G." in den Stempel einzuarbeiten sondern man hat nur die "GmbH" entfernt.

Viele Grüße
Volkmar
Manne Am: 12.09.2018 22:31:33 Gelesen: 67229 # 28
@ volkimal [#27] Hallo Volkmar, danke für Deine Antwort. Werde weiter in meinen Schwenninger Büchern suchen, vielleicht findet sich eine Antwort. Gruß Manne Aus dem Stadtbuch Schwenningen von 1939 folgender Bericht und Anzeige, leider nicht hilfreich.
volkimal Am: 07.06.2019 08:05:08 Gelesen: 65345 # 29
Hallo zusammen, diese Stempel fielen mir gerade wieder in die Hände. Ich habe sie schon einmal als Sonntagsrätsel gezeigt, da wird sie aber kein Sammler von Absenderfreistempeln finden. Das Kurgelände ist von 600 auf 1000 Morgen vergrößert worden. Obwohl schon der Maschinenstempel von 1939 mit 1000 Morgen Kuranlagen wirbt, stehen die veralteten 600 Morgen bis zum Jahr 1953 (also mindestens 14 Jahre lang) im Absenderfreistempel. Dieses Exemplar habe ich bei Delcampe gesehen. Irgendwann wurde das Werbeklischee dann doch aptiert. 1962 steht "1000 Morgen" im Stempel. Die vierstellige Zahl "1000" ist etwas breiter als die dreistellige Zahl "600". Daher steht die Zeile "1000 Morgen herrliche" nicht mehr symmetrisch in der Mitte. Viele Grüße Volkmar
epem7081 Am: 01.08.2019 23:13:23 Gelesen: 64935 # 30
Freistempler mit aptiertem Stempel: Sachsen 1954 Bei einem heute erhaltenen größeren Posten Freistempel der DDR ist unter anderem dieser offenkundig aptierte Absenderfreistempel aufgetaucht. Am 17.8.1954 vom Sprengstoffwerk I VEB Schönebeck (Elbe) im Fensterbriefumschlag gestartet, fällt im Stempelkopf die unsymmetrische Ortsangabe SCHÖNEBECK (ELBE) auf. Vermutlich wurde hier die PGLZ 19 entfernt. Schönen Abend Edwin
epem7081 Am: 02.12.2019 12:32:31 Gelesen: 64063 # 31
Hallo zusammen, in einem kürzlich erworbenen größeren Posten AFS ist unter anderem dieser offenkundig aptierte Absenderfreistempel aufgetaucht. Am 20.12.1961 vom VEB Waggonbau Dessau [1] gestartet, fällt im Stempelkopf die unsymmetrische Ortsangabe DESSAU 1 auf. Vermutlich wurde hier die PGLZ 19 bzw. 19b entfernt. Ob sich hier wohl noch bei einem Sammler das vollständige Gegenstück findet? Der Waggonbau Dessau war einer der größten Hersteller von Eisenbahnwagen in der DDR und einer der größten Hersteller von Kühlwagen der Welt.(wikipedia) Allen erfolgreiches entdecken und finden wünscht Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Waggonbau_Dessau
Manne Am: 02.12.2019 16:50:10 Gelesen: 64036 # 32
Hallo, aus Oberachern zwei Freistempel vom 17.06.1946, leider habe ich den Vorgängerstempel nicht, und vom 29.10.1946, beim Zweiten sieht man die Veränderung. Gruß Manne
Manne Am: 03.12.2019 18:03:46 Gelesen: 64006 # 33
Hallo, hier mal drei verschiedene Aptierungen. Gruß Manne Aus Bremen vom 04.09.1945 Aus Hamburg-Altona vom 06.04.1946 Aus Hückeswagen vom 15.03.1946
Manne Am: 19.12.2019 18:57:37 Gelesen: 63853 # 34
Hallo, aus Schwenningen noch ein Beispiel von der Fa. Konrad Nutz. Gruß Manne
Nordluchs Am: 23.01.2021 17:50:32 Gelesen: 60505 # 35
Hallo zusammen, mir ist klar, dass die vier nachfolgenden Stempel keine Aptierungen enthalten, sondern aufgrund der Umstellung auf eine neue Postleitzahl der Ortsstempel entfernt wurde. Da es sich um eine ältere Maschine (Francotyp C) handelt wurde der Stempelträger ausgebaut, um den Ort und die neue PLZ aufzubringen. Die folgende alte Ansicht wurde zum Vergleich auch entdeckt, aber schon im VGO benutzt. gleichzeitig ist der Wandel des alten VEB ersichtlich. Auf der linken Seite des Briefes (nicht sichtbar) ist schon das Symbol ADDINOL eingedruckt. KRUMPA / 4206 / VEB PCK SCHWEDT - KOMB.- BETR. ZEITZ - OT. LÜTZKENDORF Noch mit altem Ortsstempel, aber schon neuem Wertrahmen. Stempel entfernt, aber mit Handstempel versehen. Mit einem weiteren Handstempel wird deutlich, weshalb die ganze Aktion stattfand. Ergänzend der folgende Hinweis zum Wertrahmen: Die alte Francotyp Maschine, immer noch mit alten Wertziffern, wurde vorübergehend mit Wertrahmen DBP und nur stilisiertem Posthorn ausgestattet. In der Hoffnung, dass dieser Vorgang in diese Rubrik gehört. Aber sicherlich immer zeigenswert. Viele Grüße Hajo
T1000er Am: 24.01.2021 18:56:21 Gelesen: 60467 # 36
Hallo, anbei mal ein Absenderfreistempel bei dem das Werbeklischee aptiert wurde. In diesem Fall hier die alte vierstellige Postleitzahl 5520. Vermutlich wollte man die Kosten für ein neues Werbeklischee einfach sparen und hat sich daher für das Entfernen der alten PLZ entschlossen. Schöne Grüße, Thomas
Manne Am: 25.01.2021 09:48:40 Gelesen: 60429 # 37
Hallo, weitere aptierte Freistempel. Aus Erkrath vom 30.10.1945, aus Göppingen vom 27.03.1946 und aus Grünstadt vom 09.05.1946. Gruß Manne
epem7081 Am: 04.02.2022 22:46:04 Gelesen: 56065 # 38
Hallo zusammen, aus jüngstem Zufluß sind mir zwei AFS aus SALZGITTER-BAD 1 / 3327 aus dem Jahre 1972 aufgefallen. Während der AFS von 31.7.1972 die umfangreichere Kassenbenennung mit: "Land- u. Allgemeine / Ortskrankenkasse / für den Landkreis Goslar / 3327 Salzgitter-Bad / Postfach 1120" enthält, kommt am 10.10.1972 eine verkürzte Variante ohne den Vorsatz "Land- u." zum Einsatz. Ob dahinter eine organisatorische Neuordnung der Zuständigkeitsbereiche steckt, konnte ich über das Internet noch nicht feststellen. Ein schönes Wochenende wünscht mit freundlichen Grüßen Edwin
robe Am: 10.05.2022 13:53:35 Gelesen: 54423 # 39
@ volkimal [#3] Hallo Volkmar, hier der Versuch, ein paar Antworten zu finden. (1) Vermutlich "19b". Ich habe z.B. Magdeburger Stempel mit "19"und "19b". (2) Es gibt den aptierten Stempel. Damit entfällt (3) (4) Für die Farbe schwarz habe ich auch keine Erklärung. In der Sammlung habe ich nur noch einen gefunden. Auffällig ist auch, dass bei allen Stempeln der DDR mit PLZ der obere, innere Kreisbogen fehlt. Hier ist er aber vorhanden. Es ist möglicherweise eine "individuelle" Anpassung. Gruß Bernd
volkimal Am: 10.05.2022 14:07:18 Gelesen: 54415 # 40
@ robe [#39] Hallo Bernd, nach über 10 Jahren eine Antwort - vielen Dank! Schön, dass Du den Stempel von 1959 zeigen kannst. Viele Grüße Volkmar
epem7081 Am: 18.06.2022 23:53:24 Gelesen: 53643 # 41
Hallo zusammen, bei der Bearbeitung Kasseler AFS sind mir diese zwei Varianten unter gekommen, bei denen offensichtlich das Werbeklischee wohl anläßlich der Anpassung der neuen PLZ und neuer Postamtsziffer "bereinigt" (aptiert) wurde. Einheitliche Maschinenkennung H014374, der Stempel vom 25.1.1991 führt im Stempelkopf KASSEL 42 / 3500, der Stempel vom 30.6.1994 nunmehr KASSEL 43 / 34134 (eventuell auch im vorhandenen Stempel angepasst?). Im Werbeklischee der AFS findet sich neben dem Firmenlogo IKEA® als Folgetext "IKEA Deutschland Verkaufs-GmbH & Co. / Niederlassung Kassel / Glöcknerpfad 31, 3500 KASSEL" unter dem Datum 30.6.1994 die um die entfernte PLZ 3500 verkürzte Variante. Ein schönes Wochenende wünscht mit freundlichen Grüßen Edwin
epem7081 Am: 21.07.2022 14:38:16 Gelesen: 53043 # 42
Hallo zusammen, Hallo Angelika, Stempelschaden oder missglückter Aptierungsversuch - diese Frage stellt sich mir angesichts dieses AFS vom 26.4.1962 aus OSTERODE (HARZ). Zur Erinnerung an die "Umbruchszeit": Das neue Postleitzahlensystem in der Bundesrepublik wurde 1961 von dem damaligen Bundespostminister Richard Stücklen vorangetrieben und am 23. März 1962 eingeführt. Am 3. November 1961 wurden die Postleitzahlen im Amtsblatt des Bundesministeriums für das Post- und Fernmeldewesen Nr. 126 bekanntgegeben. ... Bereits 1961 wurde Postkunden, die mit mechanischen oder automatischen Adressmaschinen arbeiten, empfohlen, die Postleitzahl stets vierstellig anzugeben. Hierzu sollten alle gemäß dem Postleitzahlenbuch ein- bis dreistelligen Postleitzahlen am Ende mit Nullen auf vier Stellen ergänzt werden. [1] Mit herzlichen Grüßen an Angelika bringe ich hier aus der Stempeldatenbank als unbeschädigtes Vergleichsstück ihren AFS vom 23.9.1958. Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_(Deutschland)
BeNeLuxFux Am: 16.08.2022 13:24:45 Gelesen: 52685 # 43
Hallo, hier ein aptierter Stempel aus Magdeburg-Buckau des VEB Hartöl-Werk Magdeburg vom 29.10.1981. Grüße, Stefan
Peter Blum Am: 14.12.2022 19:27:58 Gelesen: 50218 # 44
Hallo, bei der Einführung der vierstelligen Postleitzahlen erhielt Travemünde (als Stadtteil von Lübeck) die 2407 zugeordnet. Verhältnismäßig kurz danach - 1968/69 - entfielen die stadtteilbezogenen Postleitzahlen und die Lübecker Postleitzahl 24 galt auch für alle Stadtbezirke mit. Dennoch wurde auf dem Freistempel des Ostseeheilbades bis (mindestens) 1971 weiterhin noch die ursprüngliche Postleitzahl verwendet: Irgendwann hat sich dann aber doch mal jemand überlegt, dass ja eigentlich die richtige Postleitzahl auf den Stempel gehört und es wurde offenbar dafür gesorgt, dass die hinteren Ziffern verschwinden; so stehen die beiden verbleibenden Ziffern linksbündig: Beste Grüße Peter Blum
Nordluchs Am: 04.06.2023 10:25:09 Gelesen: 46808 # 45
Hallo zusammen, bei der Bearbeitung von Hamburger Postfreistempel entdeckt. Der Stempelkopf mit dem Unterscheidungsbuchstaben -cu- wurde im Jahr 1963 recht spät aptiert. Auch der Wertrahmen ist in der kurzen Zeit stark abgenutzt, aber das ist hohem Verschleiß bei täglicher intensiver Nutzung zuzuschreiben. Den Stempel mit der alten PLGZ habe ich in der Datei, eingestellt von Edwin, gefunden. Viele Grüße Hajo
Nordluchs Am: 21.10.2023 15:14:26 Gelesen: 43446 # 46
Hallo zusammen, eine späte Aptierung von Hamburg 1 mit Interim F 14 vom 05.03.1962. Benutzer ist leider unbekannt, da ein Teil des Umschlags der „Schere“ zum Opfer fiel. Aufgefallen bei der Verarbeitung ist die bisher einmalige Aptierung der PGLZ (24a) eines Absenderfreistempel mit Interim-Klischee. Sicher wäre jetzt Zeit für eine neue Postleitzahl. Ich kannte einen Elektriker, der in seinem Hause auch nicht alle Steckdosen fertig montiert hatte. Zum Vergleich des Interims aus dem Jahr 1954 mit dem gleichen Nummernklischee F 14. Diese Nummer ist laut meiner privaten Datei dreimal in Hamburg benutzt worden. Das ist normal, denn die Vertretung vor Ort entschied welche provisorischen Klischees verwendet wurden. Viele Grüße Hajo
Nordluchs Am: 06.11.2023 10:42:01 Gelesen: 42763 # 47
@ Nordluchs [#45] Hallo zusammen, wie im obigen Beitrag schon behandelt, taucht bei der Registrierung ein anderer Postfreistempel aus Hamburg 1 auf, dessen PLGZ (24a) entfernt wurde. HAMBURG 1, ci, vom 24.08.1962 Möglich ist, dass im Zuge der Umstellung auf die vierstellige Postleitzahl die Herstellung der Stempelköpfe mit langer Lieferfrist behaftet sind. Viele Grüße Hajo
Araneus Am: 07.11.2023 18:41:16 Gelesen: 42638 # 48
Eine Aptierung der Postamtsnummer liegt wahrscheinlich bei diesen beiden Freistempelmaschinen der Firma Bayer in Wuppertal aus dem Jahr 1988 vor. Vermutlich hat die Firma Bayer früher das Aufgabepostamt für die freigestempelte Post gewechselt. Bei den hier vorliegenden Einschreibbriefen erfolgte die Aufgabe laut R-Zettel beim Postamt 5600 Wuppertal 101, die Postamtsangabe im R-Zettel und im Tagesstempel stimmen nicht überein. Schöne Grüße Franz-Josef
Nordluchs Am: 03.12.2023 11:45:52 Gelesen: 42158 # 49
Hallo diesen aptierten Postfreistempel wollte ich zeigen. NÜRNBERG BPA, UB i, vom 01.09.1964 Vermutlich wurde die PLGZ (13a) entfernt. Entweder wurde später ein neuer Ortsstempel mit der 4stelligen PLZ eingebaut oder das Gerät komplett ersetzt. Siehe dazu auch ähnlichen Beitrag in [#45] [#47]. Bisher noch keinen Vergleich in Nürnberg gefunden. Mit freundlichen Grüßen Hajo
Nordluchs Am: 22.12.2023 14:01:43 Gelesen: 41727 # 50
Hallo zusammen, bei der Bearbeitung einer anderweitig genannten Essener Interim - Sammlung [1] habe ich eine Aptierung entdeckt. Eine vermutlich interne Aptierung bei FRAMA, um einen Ortsstempel neu verwenden zu können. 4300 Essen 13 Ortsstempel von Essen 13 ca. 1 Jahr später aptiert wieder verwendet? Die Stellung der Schrift deutet wohl darauf hin, wenn man sich die Zahl 3 im vorigen Beispiel anschaut. Zum Vergleich Essen 1 in normaler Stellung. Fällt eigentlich nur auf, wenn man die Stempel auf einem großen Bild zur Bearbeitung vor sich hat. Den oberen Steg beachten und das E von Essen vergleichen. Der ehemalige Sammler hatte vermutlich Beziehungen zu der örtlichen Vertretung der Frama, da einige derartige Musterabdrucke vorhanden sind. Viele Grüße Hajo [1] https://www.philaseiten.de/beitrag/331780
HWS-NRW Am: 14.02.2024 14:13:42 Gelesen: 41107 # 51
Hallo in die Runde, habe gerade wieder drei nette Belege bekommen, wovon einer eine Frage aufwirft: Bei dem Ortsstempel-Klischee wurde die PLZ entfernt, kann mir einer aus der Runde sagen, wie sie lautete, bei Google konnte ich nicht finden. Es scheint auch noch ein alter Stempel der Reichspost zu sein, oder ? Mit Dank und Sammlergruß Werner
volkimal Am: 14.02.2024 14:50:17 Gelesen: 41093 # 52
@ HWS-NRW [#51] Hallo Werner, am Anfang 1944 hatte Magdeburg die Postleitgebietszahl 19 später (Ende 1946) war es 19b. Es kommt darauf an, aus welcher Zeit der Absenderfreistempel stammt. Du findest genügend Tagesstempel mit PLGZ bei Philastempel. Viele Grüße Volkmar
HWS-NRW Am: 14.02.2024 17:05:28 Gelesen: 41072 # 53
@ volkimal [#52] Wieder einmal herzlichen Dank, Volkmar! Was Du auch alles weißt. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 17.02.2024 16:46:33 Gelesen: 40975 # 54
Hallo, heute kamen wieder zwei Belege herein: Beim ersten entfernte man den oberen Teil des AFS, beim zweiten aptierte man das obere NS-Symbol, laut Literatur gibt es bei dieser Type E-3 über 30 verschiedene Aptierungsversionen, denke mal, dass ich bestimmt nie alle zusammen bekomme. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 30.03.2024 15:00:53 Gelesen: 40467 # 55
Hallo, heute wieder ein Beleg: Hier wurden das obere und das untere Segment aptiert. Bei diesem Stempel gab es ab 1946/1947 wohl auch eine Version mit der neuen Schrifttype "Antiqua", so einen Beleg suche ich noch für mein Exponat. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 11.08.2024 17:20:09 Gelesen: 37763 # 56
Hallo zusammen, Hamburg 18 oder 1? Vom Hamburger Postgeschichtler Harald Krieg, einem bekannten Autor und bis zum Dienstende im ehemaligen Hamburger Postmuseum am Stephansplatz tätig, ist auf Nachfrage die folgende Auskunft gegeben worden. Als ehemaliger Beamter im Postamt Hamburg 1 tätig, bestätigte er, dass es einen engen Zusammenhang mit den früheren Stadteilen 1 und HH 18 gab. Hamburg 18 war dem großen Postamt 1 unterstellt. Hamburg 18, Siemens & Halske, Teil der Archivkarte B 1241 Wie nun die folgende Abbildung zeigt, wurde die Maschine von Siemens & Halske mit der Bezeichnung HH 18 auf einmal mit HH 1 geführt. Ca. 8 Monate später taucht nun diese eigenartige Aptierung auf. Diese fiel nur durch die ungewöhnliche Stellung der 1 im Ortsstempel des Absenderfreistempel auf. Ergänzen möchte ich noch, dass die Francotyp B einen Ortsstempel auf einem entnehmbaren Zylinder besaß. Somit konnte das Datum leichter eingestellt, aber auch das Teil in einen Tresor abgelegt werden, um Missbrauch vorzubeugen. In der Nähe, am Mönkedamm, war der Hamburger Gebietsvertreter von Francotyp, die Firma Brunswig ansässig. Schnell den Zylinder abgeben und nächsten Morgen in veränderter Form wieder einsetzen wäre eine Idee. Viele Grüße Hajo
Dieter 66 Am: 11.08.2024 19:21:01 Gelesen: 37736 # 57
Aptierter AFS der Deutschen Reichsbahndirektion Frankfurt. V. 23.5.46. Daneben der ursprüngliche aus dem 3. Reich. Bei dem Stempel wurde der Adler komplett entfernt. Nur eine Art „U“ blieb stehen. Im Richter Handbuch wird noch ein weitere Variante genannt, in der nur noch die Wertziffer erscheint. Wahrscheinlich wurde auch der Dienststempel der Reichsbahn aptiert.
bernhard Am: 11.08.2024 21:09:07 Gelesen: 37719 # 58
@ Dieter 66 [#57] Hallo Dieter, zunächst möchte ich etwas richtigstellen: Der gezeigte Wertrahmen (WR) ist nicht der Ursprungsstempel des aptierten WR, sondern es ist ein eigener WR, welcher nur bei 4 Verwendern ab 1938 als Versuchsstempel vorkommt. Die Inschrift ist noch in Frakturschrift, im Katalog Dürst/Eich [1] hat dieser die Wertrahmenbezeichnung E-7. Der wirkliche Ursprungsstempel sieht ähnlich aus, die Inschrift ist in Antiqua. Nach Katalog Dürst/Eich ist dier als WR E-9 katalogisiert. Die Aptierungen dieses WR E-9 haben eine eigene Bezeichnung, nämlich E-15. Dein gezeigter Beleg hat somit der WR E-15F, siehe nachstehend. Abb. aus Dürst/Eich Handfrankiermaschine Postalia D2, (16) Frankfurt (Main) 16, Deutsche Reichsbahn, 26.7.46, WR E-15F Nachfolgend ein weiterer Beleg mit gleichem WR, jetzt aber als Notmaßnahme (Verwendung als Postfreistempel) gemäß Katalog Richter: Absenderfreistempler als Postfreistempler verwendet. Frankfurt (Main) Nordost 14, 19.8.47, WR E15F [Dürst/Eich: Die deutschen Post- und Absenderfreistempel. Bd. 1 und 2] Viele Grüße Bernhard
Dieter 66 Am: 11.08.2024 22:35:13 Gelesen: 37704 # 59
@ bernhard [#58] Hallo Bernhard, danke für die Richtigstellung. Und wieder kommt es auf die Details an. Ich werde mich wohl zukünftig auf das Wesentliche beschränken wenn ich etwas posten sollte. Ist denn der Beleg den ich eingestellt habe keine Notmaßnahme ? Schönen Gruß Dieter.
bernhard Am: 12.08.2024 17:23:10 Gelesen: 37656 # 60
@ Dieter 66 [#59] Hallo Dieter, ja, dein Beleg keine Notmaßnahme auf Grund von Markenmangel, also keine Barfrankatur, sondern nur der Einsatz eines Absenderfreistemplers mit provisorischen aptierten Wertrahmen, da noch keine neuen Wertrahmen zur Verfügung standen oder nicht so schnell eingebaut werden konnten. Die bei RICHTER angeführten Absenderfreistempel als Postfreistempel (H2) sind im Unterschied zu normalen Absenderfreistemplern von der Post eingesetzt worden. Statt Marken aufkleben, wurde der Beleg mit diesen Postfreistemplern freigemacht (Barfrankatur). Die Verwendung von Absenderfreistemplern im Postbetrieb ist an sich schon eine Notmaßnahme. Diese Barfrankaturen sind nicht immer leicht als solche zu erkennen. Sie haben folgende Merkmale: - Meist sind sie ohne Absenderklischee (also der Firmenwerbung). Es gibt diese auch mit Werbeklischee, dies tragen jedoch typische Post-Werbung oder z.B. ein Klischee mit den Angaben "Gebühr bezahlt". - Die Stempel kommen auf Belegen mit unterschiedlichen Privatleuten und Firmen vor, was bei normalen Absenderfreistemplern normalerweise (in der Regel) nicht der Fall ist. Das nachfolgende Beispiel aus Frankfurt (Main) 1 zeigt den gleichen Freistempel von drei unterschiedlichen Firmen (weitere liegen vor). POSTALIA-Absenderfreistempler als Postfreistempel verwendet. Frankfurt (Main) 1 aus 1945 Hierüber gibt es auch ein Handbuch von Heiner Dürst: Absender-Freistempel als Postfreistempel (Notmaßnahmen nach dem 8. Mai 1945) Deutschland. Forschungsgemeinschaft Deutsche Post- und Absenderfreistempel e.V. Aus diesem Werk noch die folgende Abkürzungen, sie dienen auch dem Gesamtverständnis: AFS = ABSENDERFREISTEMPEL von Maschinen, die sich im Besitz des Absenders befinden, wobei es sich um verschiedene Eigner, z.B. Private, Firmen, Banken, Ämter usw. handeln kann. PFS = POSTFREISTEMPEL von Maschinen, die sich im Besitze der Postverwaltung befinden, seien es solche für Massensendungen (zumeist Klüssendorf) oder für Paketkarten (Anker und Francotyp) usw. handelt. APFS = ABSENDERFREISTEMPEL VON POSTÄMTERN, aufgedruckt mit geliehenem oder gekauften Absenderfreistemplern die am Postschalter verwendet wurden. Man kann nicht alles Wissen! Durch Fragen und Posten lernt man auch dazu. Das gute bei einer Falschbeschreibung - es löst meist eine Reaktion aus! Viele Güße Bernhard
Dieter 66 Am: 12.08.2024 22:29:17 Gelesen: 37630 # 61
@ bernhard [#60] Hallo Bernhard, sehr gut erklärt, wieder etwas gelernt. Schönen Dank dafür. Ich werde sicherlich demnächst wieder irgendwelche Fragen haben. Auf dass es nicht langweilig wird. Dir noch einen schönen Abend. Gruß Dieter.
HWS-NRW Am: 16.10.2024 17:27:46 Gelesen: 37036 # 62
Hallo am Abend, von mir auch ein Neuzugang: Ortspostkarte des Gewerbepolizeiamtes in Fürth (Bayern) vom Juli 1946 mit aptiertem AFS (Typ E-12 E). mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 23.10.2024 15:45:03 Gelesen: 36942 # 63
Hallo, auch heute ein neuer Beleg: Drucksache einer "Einkäuferin" für Briefmarken und weiteres, die im März 1947 ihre vorbereiteten Karten beim Postamt (24) HAMBURG 11 auflieferte, dass seinerzeit einen umgerüsteten AFS (E-13 J) nach Entfernen des Werbeklischees als sog. APFS-76 weiter verwendet hat. Er war laut. Dürst-Katalog mind. bis September 1947 in Verwendung. mit Sammlergruß werner
HWS-NRW Am: 25.10.2024 12:53:11 Gelesen: 36890 # 64
Hallo in die werte Runde. Warum man bei diesem AFS (E-5) im September 1944 den äußeren Wertrahmen aptierte, läßt sich nicht festlegen, eventuell war etwas herausgebrochen, man bestellte es und damit man die Maschine weiter nutzen konnte, blieb halt die Wertstufe erhalten. So ist halt ein netter Beleg für eine Sammlung entstanden. mit Sammlergruß Werner
T1000er Am: 27.10.2024 01:49:38 Gelesen: 36785 # 65
@ HWS-NRW [#64] Hallo Werner, die Begriffsbestimmung "äußerer Wertrahmen aptiert" ist hier wohl unpassend. Dann müßte der "innere Wertrahmen" noch zu sehen sein, sofern es überhaupt einen gab. Bei dieser Frankiermaschine wurde jedenfalls der komplette Wertrahmen ausgebaut (abgeschraubt). Eine Aptierung liegt hier meiner Meinung nach nicht vor. Diese Frankiermaschine aus Nürnberg sollte wohl einen neuen Wertrahmen bekommen und man wollte die Maschine in der Zwischenzeit einfach weiter benutzen. Möglich ist das hier eine Umstellung vom Wertrahmen E3 auf den Wertrahmen E5 vorgenommen wurde. Um dies zu dokumentieren bedürfte es weiterer Belege dieses Absenders. Beispiele dazu gibt es aber bei anderen Frankiermaschinen der damaligen Zeit genug. Sehen kannst Du dies z.B. bei der Röhren-Verband G.m.b.H. aus Düsseldorf. man bestellte es und damit man die Maschine weiter nutzen konnte, blieb halt die Wertstufe erhalten. Man hat die Maschine weiterhin genutzt sonst wäre Dein Beleg ohne Wertrahmen ja nicht entstanden. Und die Erhaltung der Wertstufe hat damit rein gar nichts zu tun. Dies ist ein völlig anderes Bauteil, ein völlig anderes Kapitel. Schöne Grüße, Thomas
Nordluchs Am: 26.12.2024 11:37:35 Gelesen: 36262 # 66
Hallo zusammen, es handelt sich zwar um eine einfache Aptierung einer Francotyp C, gibt aber ohne Angaben im Klischee keine Hinweise auf die Firma. Der Gürtel um die Weltkugel deutet bildlich an um was es sich handeln könnte. Stuttgart-Feuerbach 1 Hepco Aus den Vorschriften ergeht (Kurzform): Will der Besitzer eines Absenderfreistemplers statt seines Namens, seiner Firma ...nur eine abgekürzte Bezeichnung, ein Zeichen oder ein Firmen- oder Warenzeichen ...benutzen, besteht die Verpflichtung anderweitige Hinweise zu verwenden auf denen die Anschrift angegeben ist. In diesem Fall ein großer Handstempel rückseitig. (14) Carl Hepling & Co., Lederwarenfabrik Stuttgart-Feuerbach, GERMAN GESCHÄFTLICH Viele Grüße Hajo
HWS-NRW Am: 02.01.2025 18:13:34 Gelesen: 36063 # 67
Hallo und ein gutes Neues Jahr, heute kamen wieder ein paar Belege, die ich gerne einstelle: Ich verzichte diesmal bewußt auf die Einzel-Beschreibungen und bitte um Verständnis. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 05.01.2025 12:56:20 Gelesen: 36008 # 68
Hallo auch in diese Runde: Diese Drucksache in der 2. Gew.-Stufe ging vom Postamt HAMBURG 1 aus im Oktober 1945 in den Postverkehr, seitlich wurde noch ein Band-Maschinenstempel des Postamtes abgerollt, der Wertrahmen weist die Aptierung Nr. E-13 K (Katalog von Heiner Dürst/Gerd Eich) auf. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 05.01.2025 19:17:22 Gelesen: 35978 # 69
@ HWS-NRW [#68] Hallo zusammen, Hallo Werner, kurze knappe Ergänzung zu Deinem Beleg mit der Aussage: „seitlich wurde noch ein Band-Maschinenstempel des Postamtes abgerollt“. Auszug aus meiner Ex Sammlung: Die Absenderfreistempel nach dem 8. Mai 1945 Viele Grüße Hajo
Dieter 66 Am: 06.01.2025 15:15:12 Gelesen: 35945 # 70
Hallo und ein frohes neues Jahr. Hier ein paar Freistempel aus meiner kleinen Sammlung „aptierte Stempel“. Da Freistempel überhaupt nicht mein Sammelgebiet ist, kann ich hierzu nichts weiter detailliert beitragen. Mir ist nur der Stempelabschlag von Tettnang aufgefallen, indem wohl die PLGZ oben mittig nachträglich eingesetzt wurde. Ebenso der Stempel von Hamburg. Wenn jemand etwas dazu beitragen möchte, sehr gerne. Schönen Gruß Dieter.
HWS-NRW Am: 06.01.2025 15:46:38 Gelesen: 35938 # 71
@ Dieter 66 [#70] Hallo Dieter, beim Beleg aus Hamburg wurde meines Wissens nach der "Stadtteilname" entfernt. Gruß Werner
Dieter 66 Am: 06.01.2025 16:26:05 Gelesen: 35930 # 72
@ HWS-NRW [#71] Hallo Werner, du scheinst recht zu haben. Hätte ich fast selbst darauf kommen können. Wohne ja direkt neben HH. Evtl. HH-Blankenese oder Wandsbek. Werde mal ein wenig recherchieren. Hier ein Freistempel "Hamburg-Wandsbek1". Könnte passen. Evtl. musste die Ortskrankenkasse nach 45 an einem anderen Standort ausweichen und dieser befand sich nicht mehr in Wandsbek1. Ein neuer Stempel war noch nicht zu Hand, also Wandsbek einfach entfernt. Schönen Gruß Dieter.
HWS-NRW Am: 06.01.2025 17:26:08 Gelesen: 35919 # 73
@ Dieter 66 [#72] Hallo Dieter, das könnte gut passen, ich habe auch noch zwei Belege mit "zusätzlicher" Aptierung: Beim linken Brief wurde die PLZ aptiert, beim Beleg aus Köln fehlt die Stadtteilbezeichnung. mit Sammlergruß Werner
Dieter 66 Am: 06.01.2025 18:00:57 Gelesen: 35900 # 74
@ HWS-NRW [#73] Hallo Werner, Köln ist auch interessant. Da musste der Bürgermeister wohl umziehen und sein Amtssitzgebäude für die Besetzer freimachen. Tatsächlich bekam Köln während der NS-Zeit nochmal den Zusatz "Hansestadt". Wurde aber nach 45 wieder zurückgenommen. Gruß Dieter.
Stefan Am: 06.01.2025 18:17:37 Gelesen: 35896 # 75
@ HWS-NRW [#73] Der Empfänger des zweiten Beleges von Ende 1945 hat auch geschichtlich etwas zu bieten [1]. Du als alter Essener dürftest das Viertel gut kennen. Ich war auch eine zeitlang beruflich im späteren Hauptsitz an der benachbarten Hauptstraße (B224) tätig gewesen *g* Gruß Stefan [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhr_Zeitung
HWS-NRW Am: 11.01.2025 14:13:40 Gelesen: 35811 # 76
Hallo an diesem kühlen Sonnabend: Belege aus der Laufzeit des aptierten Freistempel des Postamtes in Osnabrück, der als Postfreistempel (Dürst - APFS-235) weiter verwendet wurde, mit drei verschiedenen Einlieferern. mit Sammlergruß
Jürgen Witkowski Am: 12.02.2025 18:03:44 Gelesen: 35584 # 77
Den Absenderfreistempel aus Hannover vom 23. März 1946 der Firma Matthäus & Siemsen, die anscheinend auch etwas mit Freistemplern zu tun hat, würde ich auf den ersten Blick dem Fabrikat Postalia zuordnen. Auffällig ist auch die vollständige Aptierung des Wertrahmens. Wer kann genauere Angaben zum Fabrikat machen? Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
bernhard Am: 12.02.2025 18:33:10 Gelesen: 35575 # 78
@ Jürgen Witkowski [#148] Hallo Jürgen, ja eine seltene Postalia-Maschine. Siehe Beitrag https://www.philaseiten.de/thema/11934 #226. Viele Grüße Bernhard https://www.philaseiten.de/beitrag/331152
Jürgen Witkowski Am: 12.02.2025 20:47:08 Gelesen: 35555 # 79
@ bernhard [#149] Ich freue mich, dass Du meine vage Vermutung bestätigen konntest. Aus Hannover habe ich aus dieser Zeit leider nur eine Francotyp vom 10. August 1945 mit aptiertem Wertrahmen zu bieten. Sie ist vermutlich als Postfreistempel eingesetzt worden. Zudem weist sie die Postleitgebietszahl 20 auf. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
bernhard Am: 12.02.2025 21:13:23 Gelesen: 35548 # 80
@ Jürgen Witkowski [#79] Ja, den Postfreistempel kann ich dir auch bestätigen. Im August 1945 wurden je eine Maschine an das PA Celle und Hannover geliefert und am Schalter aufgestellt. Kann man irgendwo in den DeuNot-Rundbriefen nachlesen. Viele Grüße Bernhard
Jürgen Witkowski Am: 13.02.2025 13:18:13 Gelesen: 35479 # 81
Ein Absenderfreistempel vom Typ Postalia als Postfreistempel verwendet (APFS) aus Frankfurt (Main) 16, mit Aptierung des Wertrahmens wie in Beitrag [#58], weist bei der Datumseinstellung des Tagesstempels wohl eine Fehleinstellung oder deinen Defekt auf. Die Postkarte mit der Mahnung wurde gemäß Datumseintrag auf der Rückseite erst am 11.3.46 geschrieben. Im Stempelkopf des APFS steht jedoch -9.3 sowie eine unleserliche Jahreszahl. Da der 9. März 1946 ein Samstag war, besteht die Möglichkeit, dass das Datum am Montag, den 11. März 1946 nicht umgestellt wurde. Aber was mag es mit der unleserlichen Jahreszahl auf sich haben? Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
bernhard Am: 13.02.2025 16:10:28 Gelesen: 35463 # 82
@ Jürgen Witkowski [#81] Hallo Jürgen, ich habe mal meinen Rechner befragt und 4 Belege von Frankfurt (Main) 16 aus dem März 1946 gefunden (untersch. Bildqualität). Alle diese Belege weisen mehr oder weniger diesen Fehler bei der Jahreszahl auf. Ob es nur an der Reinigung lag oder ein anderer Fehler vorlag kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall war es keine Zufallserscheinung. 09.03.46 und 21.03.46 27.03.46 (Slg.) Einen konnte ich nicht hochladen (20.03.46), da keine echte Bilddatei. Viele Grüße Bernhard
Jürgen Witkowski Am: 13.02.2025 18:45:37 Gelesen: 35438 # 83
@ bernhard [#82] Eine schöne Serie, die nachweist, dass der Fehler in der Datumswalze wohl über einen längeren Zeitraum vorlag. Bei dieser Postalia vom Postamt Frankfurt (Main) 2 war bis zum Verwendungsdatum 22. September 1945 nur der Werbeeinsatz entfernt. Ansonsten war der Wertrahmen bei dem APFS noch unverändert. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
bernhard Am: 14.02.2025 07:58:24 Gelesen: 35401 # 84
@ Jürgen Witkowski [#83] Hallo Jürgen, es handelt sich um einen etwas verzogenen Abschlag vom Postamt 1 oder 7, beim PA 2 gibt es diesen Postfreistempler nicht. Diese Postalia-Maschinen sind erst ab Juli 1945 an die Postämter geliefert worden und und hatten nie einen Werbeeinsatz eingebaut. Die Wertrahmen dieser Postfreistempler sind erst im Frühjahr 1946 aptiert worden. Laut dem Dürst [1] sind vom PA 1 und 7 keine Aptierungen des WR bekannt. [1] Dürst: Absender-Freistempel als Postfreistempel. 1992. FG Post- und Absenderfreistempel e.V. Viele Grüße Bernhard
Jürgen Witkowski Am: 14.02.2025 17:32:01 Gelesen: 35355 # 85
@ bernhard [#84] Hallo Bernhard, danke für den Hinweis auf das Buch von Heiner Dürst. Das hatte ich garnicht mehr auf dem Schirm. Nach genauerem Hinsehen unter starker Vergrößerung denke ich, dass mein Stempel vom Postamt Frankfurt (Main) 7 stammt. Stempelkopf und Wertrahmen dieser Francotyp B-Maschine sind aptiert, ein Werbeeinsatz fehlt. Dennoch ist anzunehmen, dass es sich nicht um einen APFS, sondern um einen normalen Absenderfreistempel handelt. Mir sind von dieser Maschine mehrere Nachweise bekannt, die allesamt von der Landwirtschaftskammer Hessen-Nassau stammen, genau wie dieser Brief von Frankfurt (Main) 1 vom 29. Oktober 1946. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
Jürgen Witkowski Am: 16.02.2025 16:11:38 Gelesen: 35301 # 86
Nachfolgender Beleg einer Francotyp D mit Verwendungsdatum 3. April 1946 aus (22) Bonn 1 zeigt eine Aptierung des Reichsadlers oben im Wertrahmen. Unten steht noch immer Deutsche Reichspost, in diesem Fall in Antiqua-Schrift. Gab es von den Besatzungsmächten Verfügungen, bis wann alle Bezeichnungen, die auf das Dritte Reich hindeuten, entfernt werden mussten? Bei den Zeichen wie Hakenkreuz oder Reichsadler war das ja ziemlich schnell der Fall. Die Bezeichnung Reichspost ist nach meinen Beobachtungen erst 1947 nicht mehr zu finden. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
bernhard Am: 16.02.2025 18:50:03 Gelesen: 35270 # 87
@ Jürgen Witkowski [#86] Hallo Jürgen, das Thema ist schwierig und spannend zugleich. In einigen Gegenden wurden die AFS zunächst einfach weiterverwendet, da eine übergeordnete Postbehörde fehlte. Die ersten Einschränkungen konnte durch lokale Behörden erfolgen, meist jedoch durch die Zuständige RPD/OPD. Diese waren sehr unterschiedlich, die Inschrift Deutsches Reich oder Reichspost wurden nicht zu Nazi-Symbolen gezählt, auch der Reichsadler war kein Sinnbild der NSDAP, wurde teils aber trotzdem verboten. Danach gab es weitere Weisungen von den inzwischen gebildeten Postverwaltungen der einzelnen Zonen. Auch diese waren uneinheitlich und konnten zu Missverständnissen führen. Und selbst da konnte es Durchrutscher geben. Einzig konsequent war die Situation in Berlin, da waren Absenderfreistempler in 1945 überhaupt nicht zugelassen (nur entnazifizierte Postfreistempler), Anfang 1946 folgte dann schon der Linienwertrahmen (E-18). Nur mit diesem Wertrahmen erfolgte eine Wiederzulassung. Verfügungen zu Aptierungen konnten auch in mehreren Stufen erfolgen, Beispiel RPD Dresden: OPD Dresden 25. Juni 1945, IV B2 2033 Absenderfreistempler, deren Gebührenstempel das Hakenkreuz enthalten, dürfen nicht mehr benutzt werden. Aufgelieferte Sendungen sind an den Absender zurückzugeben. Die Inhaber von Absenderfreistemplern sind zu benachrichtigen und aufzufordern, das Hakenkreuz entfernen zu lassen. Abgebildet in: VSP-Arbeitsmaterial Heft 2/2010 27. August 1945, IV B2 2033-4 Die Benutzung der Absenderfreistempler durch die Freistempelbesitzer ist gestattet unter der Voraussetzung, daß sie von sofort ab nur von ihrem Einlieferungsamt neu bezogene Wertkarten verwenden und daß aus den Wertumrahmungen die Angaben „Deutsches Reich“, „Deutsche Reichspost“, die „Hakenkreuze“ und die „Reichsadler“ entfernt werden. Instandsetzungen werden durch die Fa. M.u.R. Zocher, Dresden N6, Bautzner Str. 46 auf Kosten der Absenderfreistempler ausgeführt. Abgebildet in: VSP-Arbeitsmaterial Heft 2/2010 Beispiel OPD Erfurt, da war z.B. die Inschrift "Deutsches Reich" nunächst weiter erlaubt. OPD Erfurt 28. Juli 1945, OPD Erfurt an die Ämter des Bezirks 2. Die Benutzung der Absenderfreistempler wird nach Entfernung von Hakenkreuz, Adler, der Inschrift „Deutsches Reich“ und etwaiger heute nicht mehr tragbarer Werbeangaben aus dem Stempelbild gestattet. Die Inschrift „Deutsche Reichspost“ im Stempelbild kann weiterhin verbleiben. Die Entfernung dieser Angaben wäre bei den Bezirksvertretungen der Lieferfirmen durch die Besitzer der Absenderfreistempler zu beantragen. Die PÄ haben bei der Einlieferung von Freistemplersendungen zu prüfen, ob das Stempelbild entsprechend bereinigt ist. Verfügung zitiert in: ARGE Thüringen-Sachsen 1945/46 e.V., Rb. 144/2004 In der RPD Düsseldorf wurden die AFS nicht nur aptiert, es wurden aptierte Wertrahmen mit neuer Inschrift DEUTSCHE REICHSPOST in Antiqua hergestellt (siehe Wertrahmen E-17). Du siehst - nicht einfach, aber sehr interessant! Viele Grüße Bernhard
Jürgen Witkowski Am: 17.02.2025 18:52:24 Gelesen: 35223 # 88
@ bernhard [#87] Hallo Bernhard, tolle und informative Aufstellung zu dieser komplizierten Materie. Vielen Dank dafür! Einen Wertrahmen E-17 aus der RPD Düsseldorf kann ich leider nicht bieten. Die Stadtverwaltung Essen, die auch zu dieser RPD gehörte, nutzte am 24. September 1946 noch einen aptierten Wertrahmen vom Typ E-13. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
Angelika Am: 18.02.2025 09:14:53 Gelesen: 35187 # 89
Guten Morgen, weiß jemand was im Klischee stand bzw. (vermutlich) kriegsbedingt entfernt wurde? Eine Abbildung einer Fabrik oder ähnliches? Viele Grüße Angelika
bernhard Am: 18.02.2025 14:23:09 Gelesen: 35131 # 90
@ Angelika [#89] Hallo Angelika, in diesem Fall glaube ich ehr weniger an eine kriegsbedingte Aptierung. Hier ist der Ganze Umschlag ja schon geschwärzt und die Firmenbezeichnung teilweise durchbalkt. Habe auf dem Rechner nur den gleichen Abschlag vom Nov. 1944, jedoch auf bereits neu gedrucktem Umschlag. Aber ich halte meine Augen offen. Viele Grüße Bernhard
Nordluchs Am: 25.02.2025 08:13:44 Gelesen: 34930 # 91
Hallo, in der Bearbeitung ein einfacher aptierter Absenderfreistempel. Zu erkennen ist noch ein schwacher Zensustempel. Hier kurz vorgestellt, bevor er in der Datei verschwindet. Hannover 1, Kol.Waren, Drogen, Farben, Weine und Spirituosen Waldschmidt u. Köster Gruß Hajo
Nordluchs Am: 19.03.2025 12:31:33 Gelesen: 34263 # 92
Hallo, beide Unterzeichner arbeiten ständig an der großen, vor ca. 20 Jahren angelegten Datenbank der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel. Da zurzeit eine Überarbeitung ansteht, fielen die zwei folgenden Absenderfreistempel auf. München / 43, Hauptstadt der Bewegung, Haus der Reichsärztekammer, München 43, Schließfach 82 München / 43, ärztekammer, München Neben der Aptierung des Wertrahmen und des Ortstempels ist die weitere Aptierung des Klischees schon bemerkenswert. Gruß von Angelika und Hajo
Angelika Am: 25.03.2025 18:22:05 Gelesen: 34007 # 93
Ein seltener aptierter Absenderfreistempel von der Firma G. Polysius AG aus Dessau Typ E 13-AH Viele Grüße Angelika
HWS-NRW Am: 26.03.2025 21:50:12 Gelesen: 33914 # 94
Hallo am Abend, habe wieder Zuwachs bei meinen aptierten Absenderfreistempeln bekommen: Da der Brief in GRAZ aufgegeben wurde, frage ich mich, ob man dort im Januar 1946 nicht schon wieder in österreichische Groschen bzw. Schillinge bezahlt hat. Da der Brief rückseitig nicht verklebt wurde, gehe ich von einer Drucksache aus mit dem aptierten Wertrahmen E-13 K, aber noch mit der alten Wertziffer. Wer kann helfen? mit Dank und Sammlergruß Werner
Jürgen Witkowski Am: 29.03.2025 09:42:12 Gelesen: 33737 # 95
Der Verlag des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig schickte am 22. Februar 1946 eine Drucksache an den Kurt Kayssner Verlag in Buckow (Mark). Im Absenderfreistempel wurde der Wertrahmen aptiert, Typ E-13 AK. Der Stempelkopf Leipzig C 1 hat jedoch immer noch den Zusatz Reichsmessestadt, der in den meisten Poststempeln aus Leipzig mittlerweile entfernt worden war. Schön anzusehen ist auch das historische Gebäude des Börsenvereins im Stempel. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
HWS-NRW Am: 29.03.2025 10:32:21 Gelesen: 33727 # 96
[#94] Hallo, ich noch einmal. Bei der Stempelnummer ist mir ein Buchstaben abhanden gekommen, es ist natürlich die Nummer E-13 AK, aber meine Frage nach der Währung steht noch. Mit Sammlergruß Werner
Jürgen Witkowski Am: 29.03.2025 10:43:27 Gelesen: 33724 # 97
@ HWS-NRW [#96] Hallo Du noch einmal. Sorgfalt vor Schnelligkeit ist immer eine gute Idee, dann klappt es auch mit der richtigen Bezeichnung des Wertrahmentyps. Hinsichtlich der österreichischen Währungsbezeichnungen hätte die Eingabe der Suchworte Österreich Währung 1946 zu folgendem Ergebnis geführt: https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreformen_in_%C3%96sterreich Das Lösungswort lautet Schilling-Währung! Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
Jürgen Witkowski Am: 31.03.2025 17:48:41 Gelesen: 33513 # 98
Die Aptierung des Wertrahmens scheint in Essen oftmals in der Variante E-13 AT durchgeführt worden zu sein, die ich bereits in Beitrag [#88] gezeigt habe. Verwender des Stempels vom 13. November 1945 war der Roheisen-Verband. Die Postleitgebietszahl im Stempelkopf zeigt 22, statt der 22a, die korrekt gewesen wäre. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
bernhard Am: 31.03.2025 18:23:28 Gelesen: 33500 # 99
@ Jürgen Witkowski [#98] Hallo Jürgen, die Postleitzahl "22" ist völlig korrekt! Die Francotyp C an den Roheisen-Verband wurde am 13. Sept. 1944 von Berlin ausgeliefert. Während des 3. Reiches gab es noch keine geteilte PLZ 22. Die Aufteilung des Postleitgebietes 22 in 22a und 22b erfolgte erst im März 1946 (Strobel / Die Aufnahme des Postverkehrs in Deutschland nach der Besetzung 1945 bis 1950). Viele Grüße Bernhard
Jürgen Witkowski Am: 03.04.2025 10:34:49 Gelesen: 33128 # 100
@ bernhard [#99] Hallo Bernhard, danke für die Korrektur und die zeitliche Einordnung der Aufteilung des Postleitgebietes 22 in 22a und 22b. Bei diesen Belegen aus (23) Dissen (Teutoburgerwald) gibt es keine Zweifel. Die Postleitgebietszahl 23 wurde nicht aufgeteilt. Beide Abdrucke der Absenderfreistempel aus März 1949, einer Francotyp B, stammen von der Fritz Hohmann AG [1]. Über die Antwort auf die Frage, warum der Werbeeinsatz fehlt, kann man nur spekulieren. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Homann_Feinkost
HWS-NRW Am: 03.04.2025 12:37:28 Gelesen: 33102 # 101
Hallo in die Runde, diesen Beleg habe ich bereits bei den Versicherungen vorgestellt: Schöne Nachnahme-Drucksache aus HANNOVER, versandt im September 1945 in der Gebührenstufe zu 23 Rpf. Aber: Erst jetzt, nachdem die Karte mir auch vorliegt, konnte ich feststellen, dass der Wertrahmen nicht nur oben (Reichsadler) aptiert wurde, auch im unteren Teil kann man jetzt gut die "neue" Antiqua-Schrift erkennen, also trägt der Stempel die Nr. E-14 C. Ob der Wertrahmen bereits vor Kriegsende seine "neue" Schrift erhalten hat, lässt sich nicht belegen. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 11.04.2025 10:27:53 Gelesen: 32597 # 102
Hallo, einige Belege registriert. Einen davon stelle ich in dieser Rubrik vor. Geisenhausen, Lederhosen - Marke Bergfreund- Lederbekleidung, Jakob Zeiler – Geisenhausen Francotyp C, Wertrahmen aptiert Gruß Hajo
Nordluchs Am: 18.04.2025 11:09:04 Gelesen: 32258 # 103
Hallo, anbei ein Brief an einen Herrn Wolfram Grallert in Leipzig. Dass er kein Unbekannter war, ist mir bewusst. Leipzig C1, Lest die LEIPZIGER VOLKSZEITUNG, die Zeitung der Messestadt Gezeigt wird das Stück eigentlich wegen der aptierten PLGZ. Den Vorläufer, ebenfalls eine Francotyp D, kann man sich hier ansehen. [1] Auf die blaue Stempelfarbe bin ich hier im Forum auch schon eingegangen. [2] Gruß Hajo [1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/535016 [2] https://www.philaseiten.de/beitrag/350369
HWS-NRW Am: 20.04.2025 10:16:29 Gelesen: 33470 # 104
Euch allen schöne Ostern. Gestern lag noch ein einsamer Beleg im Briefkasten. Geschäftsbrief aus BREMEN, im Oktober 1946 abgeschickt von der Firma Auto-Edelöle Goldgraber & Scheft (könnte auch bei den Automobilen reinpassen), der Wertrahmen E-3 teilaptiert, er bekam von den Herren Feist & Dürst die Nummer E-12 R. Interessant der Dreizeil-Hinweisstempel, wohin der Brief gehen sollte und warum die Post dorthin seinerzeit nicht erlaubt war, kann ich leider nicht belegen. mit Sammlergruß Werner
Jürgen Witkowski Am: 20.04.2025 11:56:04 Gelesen: 33382 # 105
@ HWS-NRW [#104]

Hallo Werner,

wenn der Beleg doch schon einen ganzen Tag bei Dir zuhause war, hättest Du mit ein wenig Nachdenken auch auf die Idee kommen können, diesen im Thema "Aptierte Freistempel" zu zeigen. Das passt besser, als das Kraut- und Rübenthema "Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege".

Ferner würde mich doch interessieren, was es mit der seltsamen Jahreszahl im Stempel auf sich hat.

Als letztes könnte der exakte Literaturhinweis von Nutzen sein. Heiner Dürst ist ja ein bekannter Autor zum Thema Freistempel. Wer in aller Welt ist Herr Feist? Welches Buch hat er zusammen mit Heiner Dürst geschrieben, das sich mit aptierten Freistempeln befasst?

Österliche Sammlergrüße
Jürgen
HWS-NRW Am: 20.04.2025 12:10:21 Gelesen: 33362 # 106
@ Jürgen Witkowski [#105] Hallo Jürgen, auch Dir schöne Ostertage. Ich habe bewußt diese Rubrik gewählt, bei den "Aptierten" schaut doch kaum einer rein. Warum die Jahreszahl "so" aussieht, kann ich nicht sagen, es ist halt so bei diesem Beleg. Und Entschuldigung, dass soll natürlich der Mitautor Gerd Eich sein, da habe ich den falschen Buchstaben erwischt. Luftpost-Drucksache, verschickt 1979 von BACKNANG aus nach Tokio an die Deutsche Botschaft, da der Herr Doktor wohl nicht mehr dort tätig war, ging der Beleg wieder zurück. mit Sammlergruß Werner
Richard Am: 20.04.2025 13:52:23 Gelesen: 33280 # 107
@ HWS-NRW [#106] Ich habe bewußt diese Rubrik gewählt, bei den "Aptierten" schaut doch kaum einer rein. Wenn alle so denken, kann auch gleich ein Thema ausgewählt werden wie Deutsches Reich Inflabelege - dort schauen die meisten rein. Das ist von Dir falsch gedacht. Dieses Forum soll auch die nächsten 20 Jahre und wenn andere es so wollen und bearbeiten auch darüber hinaus bestehen und frei genutzt werden, zumindest wenn es von wem auch immer finanziert werden kann. Dann soll weiter auf die 15.138 gut sortierten Themen zurückgegriffen werden. Schöne Ostern an Alle, Richard
HWS-NRW Am: 20.04.2025 16:51:44 Gelesen: 32086 # 108
Euch allen schöne Ostern. Gestern lag noch ein einsamer Beleg im Briefkasten, den ich hier vorstellen möchte. Geschäftsbrief aus BREMEN, im Oktober 1946 abgeschickt von der Firma Auto-Edelöle Goldgraber & Scheft, der Wertrahmen E-3 teilaptiert, er bekam von den Herren Eich & Dürst die Nummer E-12 R. Interessant der Dreizeil-Hinweisstempel, wohin der Brief gehen sollte und warum die Post dorthin seinerzeit nicht erlaubt war, kann ich leider nicht belegen. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 25.04.2025 11:38:56 Gelesen: 31908 # 109
Hallo, ob der Herr Direktor selbst den Umschlag in die Maschine steckte, lässt sich nicht nachvollziehen. Fest steht, dass der Abdruck auf der Rückseite gelandet ist. Auch das Porto ist etwas eigenartig. Denn 24 Pf. wären wohl ausreichend gewesen. Nürnberg 2, Leonische Drahtwerke A.-G. Auf der Vorderseite wurde mit Datum 18.3.46, also vom nächsten Tag per Handstempel und handschriftlichem Vermerk: „Porto umseitig“ mit Blaustift ausgeführt. Vermutlich ist der Umschlag bei der Einlieferung aufgefallen und so nachträglich zur Versendung freigegeben. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 27.04.2025 12:05:54 Gelesen: 31833 # 110
Hallo, bei der Bearbeitung diesen aptierten Beleg mit Absenderfreistempel und Zensurstempel entdeckt. Hamburg 26, Nilson & Corte, Wertrahmen aptiert mit Datum 24.9.1947 Zensurstelle Berlin, Prüferstempel Typ A 2 mit Nr. 30051 (Zensurstelle wurde im Oktober 1947 geschlossen). Heft Nr. 73 der Poststempelgilde, K.H. Riemer, Die Postzensur der Alliierten im besetzten Deutschland nach dem II. WELTKRIEG Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 01.05.2025 15:18:37 Gelesen: 31704 # 111
Hallo am heutigen Feiertag. Bei dem folgenden Beleg aus LEIPZIG C1 habe ich bei der kleinen Abbildung nicht alles entdecken können: Mir fiel zwar die Nachnahme-Wertstufe 026 Pfg. auf, aber erst bei der Ankunft entdeckte ich, dass beim Wertstempel fast alles aptiert wurde, somit ist es die Nr. E-13 AK nach dem Katalog von Herrn Heiner Dürst. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 02.05.2025 10:29:56 Gelesen: 31656 # 112
Hallo, beim Scannen einer Handvoll aptierter Belege diesen zur Vorstellung ausgewählt. Ein Absenderfreistempel Francotyp "C" mit einer schönen Ansicht von der Freien und Hansestadt Lübeck. Wertrahmen aptiert. Lübeck 2, Stadtwerke Lübeck Mit komprimierter Stadtansicht von Lübeck und seinen 7 Kirchtürmen Gruß Hajo
Jürgen Witkowski Am: 03.05.2025 11:17:35 Gelesen: 31575 # 113
@ Nordluchs [#112] Ebenfalls von einer Francotyp C stammt der Beleg aus Stuttgart 12 vom 1.11.46. Die Aptierung des Wertrahmens ist identisch, nur der Reichsadler wurde entfernt. Zusätzlich wurde im Stempelkopf der Zusatz "Stadt der Auslandsdeutschen" aptiert. Zudem durchlief der Geschäftsbrief nach Esslingen am Neckar die Amerikanische Zensur. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
HWS-NRW Am: 03.05.2025 12:49:38 Gelesen: 31562 # 114
Hallo, da kann ich auch einen neuen Beleg beisteuern. Übrigens bekam er die Nr. E.13 J, alles andere man man ja gut lesen. Von den Herren Eich und Dürst vergeben. mit Sammlergruß Werner
Jürgen Witkowski Am: 03.05.2025 15:20:10 Gelesen: 31544 # 115
@ HWS-NRW [#114] In meinem Katalog steht für den von Dir gezeigten Stempel der Typ E-13 J, aber vielleicht habe ich auch eine fehlerhafte Katalogausgabe. Für mein nächstes Beispiel eines aptierten Absenderfreistempels einer Francotyp C aus Weidhausen b. Coburg, hat es den Herren Dürst und Eich gefallen, den Wertrahmentyp als E-12 K zu bezeichnen. Interessant ist weiterhin, dass im Datum nur das Jahrzehnt, aber nicht die Jahreszahl erkennbar ist. Vermutlich ist die Wartung der Maschine, bei der das entsprechende Rad auf der Stempelwalze auszutauschen wäre, noch nicht erfolgt. Das kam in der frühen Nachkriegszeit wohl aus Materialmangel häufiger vor. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
HWS-NRW Am: 03.05.2025 15:39:48 Gelesen: 31540 # 116
@ Jürgen Witkowski [#115] Hallo Jürgen, nun sei mal nicht so pingelig, neben dem Bindestrich ist halt der Punkt und manchmal trifft man den halt. Aus der Serie habe ich einen neuen Beleg bekommen, es ist die Nr. E-12 AA, im Wertrahmen oben und unten alles aptiert. Beste Grüße und ein schönes Restwochende. Werner
Jürgen Witkowski Am: 03.05.2025 16:00:07 Gelesen: 31534 # 117
Der Wertrahmentyp dieses Beispiels ist E-12 D. Analog zum Stempelkopf des Absenderfreistempels vom Fabrikat Francotyp C in Beitrag [#115] gab es Probleme mit der Jahreszahl. Die Ziffer 5 wurde handschriftlich mit der Ziffer 6 überschrieben und somit das Datum 11.2.46 angegeben. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
volkimal Am: 03.05.2025 16:53:20 Gelesen: 31520 # 118
@ Jürgen Witkowski [#117] Hallo Jürgen, falls du den Stempel bei Philastempel einstellen willst. Oben im Werbeklischee steht: Besucht Weiden / das Ein- gangstor / zum Oberpfälzer Wald". Viele Grüße Volkmar
Nordluchs Am: 11.05.2025 13:16:30 Gelesen: 31094 # 119
Hallo, eine sehr seltene Aptierung einer Postalia Frankiermaschine zur Ansicht. Da vor kurzem ein Einsteller schrieb, dass in dieser Rubrik selten reingeschaut würde, hier ein besonderes Stück damit die anderen es nicht bemerken! München 28 - (13b) Frankiere selbst mit Freistempler, Postalia, Franz Beierl, Fachgeschäft für Büromittel (eigene Sammlung). Im Dürst/Eich, Band 1 unter „Vereinzelte neue Wertrahmen, Francotyp, Postalia und Komusina“ mit der Katalog Nr. 285 und der Aptierung mit der E- 17 U zu finden. Zusätzlicher Hinweis: Nur von der Firma Franz Beierl, München zu finden. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 12.05.2025 09:59:14 Gelesen: 31012 # 120
Hallo am Morgen. kann da auch zwei eigene Belege beisteuern: Diese Aptierung trägt die Nummer E-17 U, der linke Beleg aufgegeben im März 1946 beim Postamt DÜSSELDORF 1 durch die Firma Willy Heckmann, der rechte aufgegeben von der Reichsbank im Postamt DÜSSELDORF 8 im Juni 1946. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 12.05.2025 11:18:45 Gelesen: 31002 # 121
@ HWS-NRW [#120] Hallo Werner, ich empfehle immer genau zu schauen. Es handelt sich nicht um das Einzelstück E 17 U, denn es gibt nur diesen einen Stempel von Postalia wie beschrieben. [#119] Hatte auch extra die Katalog Nr. 285 dazu veröffentlicht. Füge hier die Seitennummer 163 zusätzlich an. Einige Seiten vorher ist unter einer Überschrift zu lesen: Nicht verwechseln mit E 17. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 12.05.2025 12:19:13 Gelesen: 30991 # 122
@ Nordluchs [#121] Hallo Hajo, Du hast wieder einmal Recht, habe mich mit dem Buchstaben vertippt, das muss natürlich E-17 H heißen, bin da in der Tastatur-Zeile verrutscht. mit Dank und Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 20.05.2025 21:17:30 Gelesen: 30472 # 123
Hallo, heute ein Beleg, versandt aus dem schönen Hamburg. Die noch nicht umbenannte Reichsbank versandte im Januar 1947 einen Ortsbrief per Einschreiben, sie nutzte ihren inzwischen aptierten Absenderfreistempel (E-13 J) in der Gebühr von 76 Rpf. Interessant ist auch der Einschreibzettel mit abgeändertem Einzeilstempel. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 03.06.2025 09:10:03 Gelesen: 29838 # 124
Hallo, zwei ähnliche Fälle schon einmal eingestellt. [#45] [#47] Auch wurde hier die PLGZ (24a) entfernt. Nachfolgend ein weiteres Exemplar. Hamburg 1, UB Cc, 21.12.1962 Es war wohl schwierig in der Einführungsphase der neuen vierstelligen PLZ alle Geräte sofort umzustellen. Möglich das auch die alten Stempelmaschinen zum Austausch vorgesehen waren. Gruß Hajo
Briefuhu Am: 04.06.2025 05:12:16 Gelesen: 29750 # 125
Postkarte vom 04.06.1946 vom Nordwestdeutschen Rundfunk Hamburg nach Nessendorf, frankiert mit aptierten AFS über 12 Pfennig. Schönen Gruß Sepp
Nordluchs Am: 09.06.2025 12:56:40 Gelesen: 29494 # 126
Hallo, von Zeit zu Zeit werden hier einige aptierte Absenderfreistempel nach Bearbeitung vorgestellt. Schwarzenbek, Über 110 Jahre Schwarzenbeker Verbands-Sparkasse vom 24.1.48, Wertrahmen aptiert. Schwarzenbek liegt in Schleswig-Holstein, östlich von Hamburg. Umschlag doppelt verwendet. Aus Papiermangel ein Formular der Sparkasse für den Freistempler und Adressträger benutzt. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 12.06.2025 16:16:59 Gelesen: 29277 # 127
Hallo in die Runde, heute kamen wieder neue Belege. Fernkarte, verschickt im JUli 1946 vom PA LÜBECK 1 aus, zur Verwendung kam ein aptierter AFS (Reichsadler entfernt) Typ E-14 C (mit Antiqua-Schrift). mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 21.06.2025 19:49:16 Gelesen: 28849 # 128
Hallo in die Runde, nach einem Kurzurlaub heute "neue Erkenntnisse". Ich hatte nach Hinweisen von Hajo das Kapitel "Vereinzelt Neue Wertrahmen" im Heft 1 der Herren Dürst und Eich noch einmal intensiv durchgelesen und fand dann bei der Type "E-17 L" logische Erklärungen, die ich einfach irgendwie übersehen habe. Somit habe ich meine Bestände noch einmal genauer gesichtet. Logischerweise musste ich somit die bisher angenommen Nummer E-14 bei diesen drei Belegen abändern, da mann recht gut den Unterschied (ungenormter Rahmen bei der beschriebenen Ausrichtung der Buchstaben) ersehen kann. mit Sammlergruß Werner
Jürgen Witkowski Am: 21.06.2025 20:11:06 Gelesen: 28839 # 129
@ HWS-NRW [#128]

Es mag an der Hitze liegen, dass ich mir einbilde, dass der Stempel der Schiess-Aktiengesellschaft vom Typ E-17 L ist und nur die beiden anderen vom Typ E-14. So ist es auch in meiner Version des Kataloges der Herren Heiner Dürst und Gerd Eich abgebildet. Hast Du eine Spezial-Edition, in der es anders dargestellt ist?

Mit fragenden Sammlergrüßen
Jürgen
HWS-NRW Am: 22.06.2025 21:30:57 Gelesen: 28733 # 130
Hallo am Abend. Und noch ein neuer Beleg mit Aptierung des kompletten Wertrahmens (E-16). mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 03.07.2025 12:51:38 Gelesen: 28253 # 131
Hallo in die Runde, Bei diesen Belegen aus Berlin-Schöneberg und Berlin-Wedding wurde kurzzeitig der alte Wertrahmen (Deutsche Post - E-20) entfernt, wahrscheinlich hatten beide Firmen inzwischen den neuen Rahmen (E-24) bestellt und in der Zwischenzeit die Maschinen weiter genutzt bei ihrem umfangreichen Postaufkommen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 07.07.2025 15:21:31 Gelesen: 28040 # 132
Hallo, heute ein weiterer Beleg, bei dem ich mich im Vorfeld bei Hajo und Bernhard erkundigt habe, ob er was "Besonderes" ist. Der von der "Bezirksgruppe Düsseldorf der Wirtschaftsvereinigung Eisen- und Stahlindustrie" verwendete AFS E-3 (Danke an Hajo für die Vorlage) wurde nach Kriegsende oben, unten und seitlich im Wertrahmen aptiert, bei Entfernen des oberen Einsatzes wurde auch der Rahmen leicht beschädigt, dann fügte man die Antiqua-Schrift ein und die Maschine konnte erst einmal weiter genutzt werden. Der Stempel erhielt im Handbuch die Nummer E-17 H. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 14.07.2025 13:41:03 Gelesen: 27680 # 133
Hallo, auch heute vier Belege aus der Laufzeit: Es handelt sich um Aptierungen beim früheren AFS E-5 (Reichsadler), die mir alle so gut gefallen, dass ich davon auch gerne mehrere Orte und Typen suche. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 18.07.2025 18:06:54 Gelesen: 27453 # 134
Hallo am Abend, wieder zwei Neuzugänge: Links ein Geschäftspapier, versandt im Mai 1947 vom Bürgermeisteramt NEU ISENBURG (E-13 Y), rechts wurde das Werbeklischee aptiert, der Brief ging im April 1946 von ASCHAFFENBURG aus in den Postverkehr, schwach abgedruckt der AFS E-13 R. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 21.07.2025 11:38:58 Gelesen: 27294 # 135
Hallo, heute wieder Belege aus meiner "Spezial-Sammlung". Eingeschriebene Fernbriefe zu 84 Pfg (Porto 24 + R-Gebühr 60) aus STEINHEIM und STUTTGART-FEUERBACH, je abgedruckt der E-13 J-AFS, interessant für mich auch noch die verschiedenen R-Not-Zettel.
HWS-NRW Am: 22.07.2025 15:35:52 Gelesen: 27161 # 136
Hallo und es geht weiter. Der aptierte AFS E-14 C (mit der Antiqua-Schrift) auf einer Drucksache aus DÜSSELDORF - HOLTHAUSEN sowie auf einem Fernbrief aus BONN 1, aufgegeben von der Firma S. Soennecken im Jahre 1946. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 25.07.2025 14:33:52 Gelesen: 26989 # 137
Hallo am Freitag. Zwei Belege aus dem Jahre 1947, ein Fernbrief aus NEU ISENBURG (E-13 Y) sowie ein Ortbrief nach Mannheim-Waldhof (E-13 AK). Euch ein schönes Wochenende Werner
HWS-NRW Am: 29.07.2025 12:08:07 Gelesen: 26784 # 138
Hallo, hier wurde ein Umschlag (aus Papiermangel?) ein zweites Mal genutzt. Es könnte aber auch eine Rückantwort sein, mag den aufgeklebten Adresszettel nicht ablösen, darunter erkennbar ja gut das vorher verklebte Postwertzeichen, in der Poststelle des Lennewerkes in ALTENA nutzte man einen aptierten Wertrahmen E-13 J in der Francotyp-AFS-Maschine. mit Sammlergruß Werner
bernhard Am: 29.07.2025 12:56:30 Gelesen: 26779 # 139
@ HWS-NRW [#138] Hallo Werner, ich würde eher sagen, der Hauptgrund war der Mangel an Umschlägen. Der Überkleber war speziell dafür gedacht. Viele Grüße Bernhard
bovi11 Am: 29.07.2025 13:55:35 Gelesen: 26765 # 140
@ bernhard [#139] Richtig, z.B. hat die Firma Wegener aus Alfeld solche Aufkleber gedruckt:
bernhard Am: 29.07.2025 16:07:15 Gelesen: 26748 # 141
@ bovi11 [#140] sogar betitelt mit "Briefumschlagsparer". Viele Grüße Bernhard
HWS-NRW Am: 12.08.2025 17:30:27 Gelesen: 26241 # 142
Hallo am Abend. Ortsbrief, aufgegeben von der Allgemeinen Ortskrankenkasse SAARBRÜCKEN im August 1946, das Porto entrichtet auf einer AFS-Maschine mit einem aptierten Stempelabdruck (E-12 AA). mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 16.08.2025 15:56:54 Gelesen: 26068 # 143
Hallo, auch hier ein neuer Beleg, über den ich mich besonders freue. Ortsbrief (8 Rpf), verschickt per Einschreiben (30 Rpf) im Oktober 1946 an den Herrn Franz, interessant der aptierte Wertrahmen (E-13 AK), später konnte dann auch wieder in Schilling-Währung bezahlt werden. Ob auch bei diesem Orts-Brief aus BADEN (WIEN) im Dezember 1947 die Francotyp-AFS-Maschine bereits in Schilling-Währung umgestellt wurde, lässt sich leider nicht belegen, da seinerzeit im von den Alliierten besetzten Staatsgebiet zeitweise auch noch die Reichsmark galt. Der Wertrahmen Reichsadler (jetzt eventuell auch zu 40 Groschen) erhielt nach Aptierung des größten Teils aufgrund des Kataloges der Herren Dürst und Eich die interne Nummer E-13 AN. mit Sammlergruß Werner
Jürgen Witkowski Am: 20.08.2025 14:32:19 Gelesen: 25916 # 144
Die Firma Gebr. Heyne G.m.b.H. aus Offenbach (Main) verwendete am 6.8.46 einen Absenderfreistempel vom Typ Francotyp C, bei dem sowohl der Werbeeinsatz als auch der Wertrahmen aptiert waren. Der Wertrahmen ist vom Typ E-12, Wertrahmen Hakenkreuz verändert. Der Brief durchlief die amerikanische Zensur. Von Hajo Förster bekam ich den Scan eines Vergleichsstückes aus der Zeit vor dem Kriegsende, welches den ursprünglichen Werbeeinsatz zeigt. Davon ist nur die obere Zeile übrig geblieben. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
Nordluchs Am: 02.09.2025 15:57:37 Gelesen: 25446 # 145
@ Jürgen Witkowski [#144] Hallo Jürgen, eine recht seltene Veränderung eines Wertrahmen kann ich hier vorstellen. Regensburg 1, Kreisparkasse Regensburg-Land Diese Absenderfreistempel werden unter dem Typ Wertrahmen Reichsadler/ Fraktur verändert im Dürst/Eich gelistet. Da fünf Vorderseiten vorliegen zusätzlich auch die Version von 1945. Benutzt wurde eine Francotyp C. Es gibt noch eine Version, bei der die Inschrift Deutsche Reichspost ohne die Buchstaben „ Reichs“ bekannt sind. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 09.09.2025 22:32:57 Gelesen: 25067 # 146
Hallo am Abend. Die Firma Ernst Gressner aus AUE (SACHS) nutzte im August 1945 wohl einen violetten Stempel, um erst einmal den im Wertrahmen dargestellten Reichsadler abzudecken. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 10.09.2025 11:41:12 Gelesen: 25028 # 147
Hallo, heute ein weiterer interessanter Beleg. Der Beleg aus JENA, abgesandt im Juni 1947, weist zwei Abdrucke auf, die Aptierung im oberen Teil scheint, laut Angabe im "Dürst/Eich" (Teil 1) jedenfalls, ausgegossen worden zu sein. mit Sammlergruß Werner
Reini46 Am: 18.09.2025 17:35:50 Gelesen: 24582 # 148
Hallo, Ich glaube diese beiden Belege fallen in diee Rubrik. Kommentar dazu kann ich keinen abgeben, dazu fehlt mir das Wissen. Grüße Reini46
Nordluchs Am: 18.09.2025 18:33:23 Gelesen: 24566 # 149
@ Reini46 [#148] Hallo Reini, in diese Rubrik gehören Absenderfreistempel, die von bestimmten Postämtern aus Markenmangel gemietet, konfisziert oder ähnlich benutzt wurden. Deine beiden schönen Belege wären in der Rubrik: Thema: Aptierte Freistempel besser aufgehoben. Rechts sehen wir eine Francotyp B, links eine Francotyp D. Evtl. kann die Redaktion helfen! Gruß Hajo [Beiträge [#149] und [#150] redaktionell verschoben aus dem Thema "Absenderfreistempel als Postfreistempel verwendet" - Vielleicht kann Hajo die Belege beschreiben ?]
Nordluchs Am: 19.09.2025 10:25:40 Gelesen: 24513 # 150
@ Reini46 [#148] @ Nordluchs [#149] Hallo, wie von der Redaktion gewünscht, versuche ich die beiden aptierten Belege zu beschreiben. Die Autoren (H.Dürst und G.Eich) hatten sich geeinigt, dass aptierte Wertrahmen aus dem österreichischen Gebiet nichts im Katalog Deutsches Reich zu suchen haben. Österreich war zu jener Zeit bereits wieder ein selbstständiger Staat. Dennoch haben beide das nicht ganz streng genommen, da es sich um den gleichen Ausgangstyp ( Francotyp A, B, C, D) handelt, wurden bei möglichen aptierten AFS mit einem Kürzel „ Ö“ darauf aufmerksam gemacht. Übrig blieb, grob gesagt, die Katalog Nr. 143 AK, also ein nackter Rahmen. Es gibt zwar einige wenige Ausnahmen, aber die sollten von österreichischen Spezialisten behandelt werden. Von dem linken Beleg einer Francotyp D, wie im Beitrag erkenntlich, ein aufgefundener Ausschnitt. Bei dem zweiten Beleg rechts handelt es sich um eine alte Francotyp B.[#148]. Der Wertrahmen ist aber sehr grob geändert worden. Wie erwähnt, zählen beide zum Gebiet Österreich. Aber interessant zu sehen. Gruß Hajo
Reini46 Am: 19.09.2025 10:28:44 Gelesen: 24510 # 151
@ Nordluchs [#150] Hallo hajo, danke für die Erläuterungen, man lernt nie aus. Grüße Reini46
HWS-NRW Am: 19.09.2025 11:49:15 Gelesen: 24499 # 152
Hallo in die Runde. Bei diesem Beleg vom April 1946 machte man sich in der Poststelle des Amtsgerichts in LEIPZIG sogar die Mühe, den Mittelteil aus ihrem Dienstsiegel herauszustanzen, dazu die Aptierung im Wertrahmen (E-10 C), ein schöner Beleg. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 19.09.2025 15:01:24 Gelesen: 24459 # 153
Hallo, gerade kam ein neuer Beleg herein. Die etwas selteneren "erneuerten" Wertrahmen finden sich dann doch nicht so oft, hier auf einer Francotyp-Maschine mit hoher Zählziffer, eingebaut die Nr. E-17 H mit dem Antiqua-Schriftbild, genutzt im Januar 1946 durch die Reichsbank in DÜSSELDORF. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 20.09.2025 14:24:16 Gelesen: 24391 # 154
Hallo, bei diesem Beleg muss man schon zweimal hinsehen. Nachdem die Zensurbehörde ihren "Rollstempel" auf dem Beleg angebracht hat, lässt sich die Aptierung des Wertstempels (E-13 AK) erst auf den zweiten Blick erkennen, der Beleg wurde aufgegeben von der Firma Ernst Pack & Söhne im August 1946. mit Sammlergruß Werner
Jürgen Witkowski Am: 20.09.2025 17:32:01 Gelesen: 24364 # 155
@ HWS-NRW [#154] Was Du phantasievoll als "Rollstempel" bezeichnest, wird in korrekter Terminologie als Ganz- oder Bandstempel bezeichnet. Der gezeigte Durchlauf-Maschinenstempel stammt aus der amerikanischen Besatzungszone. CCD bedeutet Civil Censorship Division. Am Absendeort Solingen, der zur britischen Besatzungszone gehörte, erfolgte anscheinend keine Zensur, sofern auf der Rückseite des Beleges nichts zu finden ist. Weiterhin schreibst Du von einem "Wertstempel". Im Absenderfreistempel kann ich nur den Tagesstempel, den Werbeeinsatz und den Wertrahmen erkennen. Wo befindet sich der Wertstempel? Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
HWS-NRW Am: 20.09.2025 17:47:09 Gelesen: 24358 # 156
@ Jürgen Witkowski [#155] Hallo Jürgen, mit dem Begriff "Wertstempel" ist natürlich der Wertrahmen gemeint, auch in den Schriften der FG Post-und Absenderfreistempel passiert es ab und zu, das auch der erste Begriff genannt wird. Seid nicht so pingelig. Bei diesem aptierten Wertrahmen habe ich Probleme bei der Bestimmung der passenden Nummer, da ich im Dürst/Eich-Handbuch nicht die genau übereinstimmende Darstellung finde, ich würde ihn in meiner Sammlung unter der Nr. E-12 S einfügen. Gruß Werner
Nordluchs Am: 20.09.2025 18:38:16 Gelesen: 24344 # 157
@ HWS-NRW [#156] Hallo, zum Begriff Wertstempel lese ich im folgenden Werk [1] „Der Teil eines Freistempels, in dem der Portowert angegeben ist“. Damit sind die Wertziffern gemeint. Der Wertrahmen eines Freistempels ist der Rahmen mit Inschrift des Wertstempels" Also nicht etwas erfinden oder falsch interpretieren. Du kannst das in Dein Büchlein eintragen, aber hier in einem Forum wird ordentlich argumentiert. Gruß Hajo [1] Heft 15 der Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e. V., "Freistempel-Glossar"  
HWS-NRW Am: 22.09.2025 10:00:55 Gelesen: 24091 # 158
Hallo. Die Firma Carl Spengler aus CRIMMITSCHAU nutzte bei Aufgabe dieses Beleges im Januar 1946 zur Abdeckung des Reichsadlers im Wertrahmen wohl einen violetten Stempel oder etwas ähnliches, um ihn soweit möglich unkenntlich zu machen, eine ähnliche Abdeckung wird im "Dürst/Eich" mit der Nr. "E-13 K" bezeichnet. mit Sammlergruß Werner
Jürgen Witkowski Am: 22.09.2025 10:49:16 Gelesen: 24077 # 159
@ HWS-NRW [#158] Guten Morgen Werner, ich sehe nur die überstempelte Bezeichnung "Deutsche Reichspost". An welcher Stelle befindet sich der überstempelte Reichsadler? Mit fragenden Sammlergrüßen Jürgen
HWS-NRW Am: 22.09.2025 11:49:35 Gelesen: 24055 # 160
@ Jürgen Witkowski [#159] Hallo, wo Du Recht hast, hast Du Recht, das kommt, wenn man den Beleg nicht zwei-dreimal ansieht. Gruß Werner
bernhard Am: 22.09.2025 11:54:57 Gelesen: 24043 # 161
@ HWS-NRW [#158] ... zur Abdeckung des Reichsadlers im Wertrahmen wohl einen violetten Stempel oder etwas ähnliches, um ihn soweit möglich unkenntlich zu machen, eine ähnliche Abdeckung wird im "Dürst/Eich" mit der Nr. "E-13 K" bezeichnet. Hallo Werner, es handelt sich nicht um eine ähnliche Abdeckung, sondern um DIE Abdeckung gemäß E-13K. Außerdem handelt es sich bei dieser Abdeckung um den Abdruck eines Handstempels (Gummistempel). Viele Grüße Bernhard
HWS-NRW Am: 25.09.2025 17:53:48 Gelesen: 23825 # 162
[#161] Hallo, Bernhard, Danke für Deinen Hinweis ! Aus dem früher "einverleibten" Österreich kommt diese Drucksache, aufgegeben von der GLOBUS Verlagsgesellschaft in WIEN im Juli 1947, zur Verwendung kam ein Reichspost-AFS mit Aptierung (E-13 AK). In welcher Währung das Porto jetzt berechnet wurde, lässt sich nicht klären, meines Wissens war die Reichsmark auch noch im alliiert besetzten Staatsgebiet neben dem wieder eingeführten Schilling/Groschen gültig. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 06.10.2025 15:03:51 Gelesen: 23206 # 163
Hallo, der Vertreiber für Fensterglas bietet vermutlich den Werkstoff der Stadt München an, ersichtlich an dem Untertitel –Wiederinstandsetzung-. Die Firma Schöninger benutzte ihre aptierte Francotyp C für die Frankierung des Briefes. München 2, August Schöninger, GLAS - Der wirklich wertvolle Werkstoff Gruß Hajo
Nordluchs Am: 11.10.2025 15:16:30 Gelesen: 23037 # 164
Hallo, ein aptierter Absenderfreistempel Francotyp D. Es wurden der Reichsadler und in der Schrift das Wort „ REICHS“ entfernt Mainz 1 Der Oberbürgermeister der Stadt Mainz Als Vorläufer kann ein vorliegender Ausschnitt von 1943 gezeigt werden. Auf die Schrift im Rahmen gehe ich nicht weiter ein, denn das ganze ist nur künstlich aufgeblasen. Da ich die Reichspostakten bezüglich Post- und Absenderfreistempel eingesehen und in Kopie besitze, würde ich um vorhandene andere Erkenntnisse bitten. Die Verfügung zum Thema ist mir auch bekannt. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 11.10.2025 21:26:31 Gelesen: 22998 # 165
Hallo am Abend. Nach Aptierung am Wertrahmen blieb nur noch das innere Rechteck mit Wertangabe übrig, der Beleg ging im Mai 1946 von ZITTAU 1 aus in den Postbetrieb. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 12.10.2025 10:49:16 Gelesen: 22959 # 166
Hallo in die Runde. Gestern kam in einem Posten eines Sammlerfreundes ein weiterer Beleg an, er wurde im Mai 1946 von DÜSSELDORF-HOLTHAUSEN 1 aus nach Berlin-Karlshorst gesandt, der Absender, die Firma Adolf Müller aus Opladen ließ ihre Francotyp-Maschine auf die Schriftart "Antiqua" umrüsten. mit Sammlergruß Werner
Jürgen Witkowski Am: 12.10.2025 11:52:16 Gelesen: 22948 # 167
@ HWS-NRW [#166] Hallo Werner, erlaube mir einige Fragen zu Deinem Beitrag. Was hat die Firma Adolf Müller aus Opladen mit dem Beleg zu tun? Das im Werbeteil angepriesene "ATA" ist ein Produkt der Fa. Henkel aus Düsseldorf-Holthausen. Dann passt auch wieder der Inhalt des Tagesstempels. Wie kommst Du zu der Erkenntnis, dass die Francotyp-Maschine im Wertrahmen auf die Schriftart Antiqua umgerüstet wurde? Könnte es sich nicht vielleicht um ein vor 1945 ausgeliefertes Gerät handeln, welches bereits den Wertrahmen mit dieser Schriftart hatte? Das Thema lautet "Aptierte Freistempel". Die einzig sichtbare und unstrittige Aptierung, nämlich die des Reichadlers im oberen Teil des Wertrahmens, findet in Deinem Beitrag keine Erwähnung. Denk mal darüber nach! Jürgen
Nordluchs Am: 16.10.2025 16:23:07 Gelesen: 22744 # 168
@ Jürgen Witkowski [#167] Hallo Jürgen, keine Reaktion auf deine Fragen? Na, dann werde ich den Thread mal wieder auf die Beine bringen. 21) Paderborn – Stadt Paderborn Mit Ansicht des eindrucksvollen Rathauses. Eine einfache Entfernung des Reichsadlers aus dem Wertrahmen der Francotyp C. Die Nr. der Aptierung verkneife ich mir, denn wer kann damit etwas anfangen. Die sich damit beschäftigen kennen sicherlich die beiden Werke Dürst/Eich. Gruß Hajo
Jürgen Witkowski Am: 17.10.2025 15:19:20 Gelesen: 22659 # 169
@ Nordluchs [#168] Halli und hallo an diesem trüben Herbstnachmittag, mich wundert es auch, dass man als User keine Antworten auf seine doch durchaus angebrachten Fragen bekommt. Vielleicht waren die Fragen nicht eindeutig genug. In diesem Fall hätte ich auf Nachfrage bestimmt zusätzliche Erläuterungen gegeben. Zurück zum Thema. Mein heutiges Beispiel aus Otterberg (Pfalz) vom 12.2.47 ist ein optisch nicht so gelungener Stempel, wie Deiner aus Paderborn. Es handelt sich ebenfalls um eine Francotyp C. Über der Firmenwerbung "Pfälzische Textil-Industrie Otterberg A.-G." befindet sich eine hohe Zählziffer. Im Wertrahmen wurde zusätzlich zum Reichsadler noch das "Reichs" aus dem Wort Reichspost aptiert. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
Nordluchs Am: 19.10.2025 13:15:23 Gelesen: 22503 # 170
[#20] [#23] Hallo Manne, Hallo Volkmar, ich bin heute durch Zufall auf eure alte Geschichte von 2018 bei einer anderen Suche aufmerksam geworden. Bernhard hatte Seinerzeit auch auf die Aptierung der Schrift G.m.b.H getippt. Nach kurzer Suche in der FG- Datenbank fündig geworden und nachfolgend das Ergebnis mit G.m.b.H. Schwenningen-(Neckar), Benzing Zeitkontroll-Apparate u. Uhren , Fried. Ernst Benzing G.m.b.H. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 19.10.2025 17:50:03 Gelesen: 22464 # 171
Hallo, ein aptierter Beleg für diesen Thread. Vorab dazu den besser sichtbaren Vorläufer aus der FG-Datenbank. Frankfurt (Main) Griesheim I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft Frankfurt (Main ) -Griesheim - Werk Autogen Die Aptierung einer benutzten Francotyp C ist gängig (oben der Reichsadler und unten in der Schrift die Worte REICHS) entfernt. Interessant der zusätzliche interne Freigabestempel. UNITED STATES MILITARY ADMINISTRATION I.G. FARBENINDUSTRIE A.G. [1] Gruß Hajo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/I.G._Farben
Nordluchs Am: 21.10.2025 19:08:47 Gelesen: 22374 # 172
Hallo, dieser Ausschnitt trägt zwar schon den ersten bekannten neuen Rahmen Deutsche Post, zeigt aber immer noch einen aptierten Ortsstempel. Stuttgart 10. Reichsunfallversicherung, Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik, Sektion 8/9 Zum Vergleich was aptiert wurde, hier ein Ortsstempel, aber von Stuttgart 1. Eine neue Verfügung vom 25.7.1947 zeigt zwar einen neu gestalteten schlichten Wertrahmen, aber Materialmangel verzögerte die Einführung doch sehr. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 22.10.2025 09:03:01 Gelesen: 22334 # 173
@ Nordluchs [#172] Hallo, da ich mir nicht erklären kann, wieso der Ortsstempel im vorigen Beitrag so riesig dargestellt ist, stelle ich etwas Neues ein. Göttingen 1 Vandenhoeck & Ruprecht, Verlagsbuchhandlung seit 1735 Ist zwar nur eine Francotyp C mit entferntem Reichsadler, aber wieder etwas zur Ansicht. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 23.10.2025 16:45:27 Gelesen: 22256 # 174
Hallo am Abend. Dieser Beleg, aufgegeben im Februar 1947 im Postamt WESERMÜNDE-GEESTMÜNDE von der Stadtverwaltung mit Aptierung des Reichsadlers sowie dem Wort "Deutsche" im Wertrahmen könnte man auch gut bei den Freunden des Angelsports oder bei den Fischen selbst vorstellen. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 28.10.2025 09:16:04 Gelesen: 21995 # 175
Hallo, diese einfach Aptierung einer Francotyp C ist zusätzlich auf einem behandelten Umschlag zur Weiterverendung aus Papiermangel zu sehen. Hannover 1 - Landesarbeitsamt - Postfach 54 Auf dem Umschlag ist der Rest eines großen blauen P zu erkennen. Bei der Durchleuchtung des aufgebrachten provisorischen Zettel wurde das nicht gewünschte Dienstsiegel entdeckt. Fest eingedruckt darunter Frei durch Ablösung Reich. Demnach Umschläge die so nicht mehr zu verwenden waren. Vermutlich steht das P für normale Post. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 01.11.2025 09:29:33 Gelesen: 21807 # 176
Hallo, bei der Beschreibung des Motivs vorab etwas gerätselt, was für ein „Bock“ auf der Weltkugel steht. Das Internet half, denn die Firma Heinrich Bock war eine Kleiderfabrik für den Jagdsport. Demnach kann es sich nur um einen Steinbock handeln. Herford, Heinrich Bock, Kleiderfabrik Die benutzte Francotyp C zeigt eine einfache Aptierung ohne Reichsadler. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 04.11.2025 11:53:34 Gelesen: 21675 # 177
Hallo, gezeigt wird ein aptierter Absenderfreistempel Francotyp C. Es wurde der Reichsadler im Wertrahmen im oberen Teil und zusätzlich unten das Wort „Reichs“ entfernt. Mainz 1, B. Schott's Söhne, Musikverlag Mainz - Gegründet 1770 -. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 08.11.2025 14:38:39 Gelesen: 21503 # 178
Hallo, die Aptierung des oben entfernten Reichsadlers ist ja gängig, aber unten nur die Schrift Reichspost stehen zu lassen und Deutsche davor zu entfernen ist zwar einige Male beobachtet worden, kann aber nicht plausibel erklärt werden. In Gebrauch war eine Francotyp C. Bekannt sind auch nur „ Deutsch“ (ohne e) oder von Reichspost nur das Teil post stehen zu lassen. Das nur zur Information. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 08.11.2025 16:08:42 Gelesen: 21483 # 179
Hallo. Ortsbrief, versandt im März 1948 von WIEN 9 aus mit Zensurstempel. Ob hier schon inzwischen die Schilling-Währung in der Maschine (mit einem aptierten Wertrahmen - Adler und Text unten entfernt) eingestellt wurde, lässt sich nicht klar belegen. mit Sammlergruß Werner
Stefan Am: 08.11.2025 16:12:53 Gelesen: 21481 # 180
@ HWS-NRW [#179] Ob hier schon inzwischen die Schilling-Währung in der Maschine (mit einem aptierten Wertrahmen - Adler und Text unten entfernt) eingestellt wurde, lässt sich nicht klar belegen Wann fand in Österreich die Währungsreform von Reichsmark auf Schilling statt? Schau mal in [1]. Gruß Stefan [1] https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreformen_in_%C3%96sterreich
HWS-NRW Am: 08.11.2025 19:03:31 Gelesen: 21452 # 181
@ Stefan [#180] Hallo Stefan, Danke für den Hinweis, meines Wissens nach soll die RM trotzdem noch länger (event. gleichzeitig) gegolten haben. Wie sollte man sonst das noch vorhandene Guthaben in den Maschinen getauscht haben? Damit es nicht langweilig wird, hier noch ein weitere neuer Beleg mit Entfernung des Hakenkreuzes, der Beleg aufgegeben im Dezember 1945 in Frankfurt (Main) West 13. mit Sammlergruß Werner
Stefan Am: 08.11.2025 20:28:47 Gelesen: 21432 # 182
@ HWS-NRW [#181] Danke für den Hinweis, meines Wissens nach soll die RM trotzdem noch länger (event. gleichzeitig) gegolten haben. Wie sollte man sonst das noch vorhandene Guthaben in den Maschinen getauscht haben? Wikipedia schreibt in [1]: Nach Kriegsende wurde am 30. November 1945 wieder der Schilling eingeführt und mit 1:1 zur Reichsmark umgewechselt. ... Der Rest kam auf ein Sperrkonto. Der Umtausch der Währung begann am 13. und endete am 20. Dezember 1945. Da der Wechselkurs bei 1 Reichsmark = 1 Schilling lag, was spräche dagegen, das vorhandene Guthaben einer Frankiermaschine aufzubrauchen und die nächste Wertkarte zum Aufladen des verfügbaren Portos bei dem zuständigen Postamt in Schilling zu kaufen? Alternativ wäre auch denkbar, dass an dem zuständigen Postamt seitens des Eigentümers die Frankiermaschine vorgelegt, der Restbetrag in RM auf der dortigen posteigenen Stammkarte notiert und in schilling umgerechnet wurde. @ Forum: Kennt jemand die Verfügung der österreichischen Post zum Thema Umgang mit Frankiermaschinen während der Währungsreform vom 30.11.1945? Interessant wäre, wie die Währungsreform 1948 in den deutschen Besatzungszonen gehandhabt wurde. Bei der Einführung von DM West und DM Ost wurde jeweils 10:1 umgetauscht. Wenn ich mich recht entsinne, musste die Frankiermaschine dem zuständigen Postamt vorgelegt werden. Gruß Stefan [1] https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreformen_in_%C3%96sterreich
HWS-NRW Am: 08.11.2025 22:04:01 Gelesen: 21416 # 183
@ Stefan [#182] Hallo Stefan, den Text kenne ich natürlich auch und ich habe noch weitere Belege aus der Frühzeit der Währungsumstellung, mir fehlt halt ein Briefe-Katalog von Österreich, aber ich denke, bei einem Umtausch von 1 RM zu 1 Schilling, dann passt auch die Portostufe von 8 Groschen zu 8 R-Pfennigen und der Post war es seinerzeit einfach wichtig, dass das richtige Porto abgerechnet wurde. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 10.11.2025 15:51:08 Gelesen: 21294 # 184
Hallo. Die Rhein.-Pferde- und Viehversicherung aus KÖLN versandte im Oktober 1946 diese beiden Briefseiten, sie wurden seinerzeit mit Papierstreifen zusammengeklebt und gingen so auf den Weg, das Porto entrichtet auf einer Maschine mit oben aptiertem (Hakenkreuz und Sonnenstrahlen entfernt) Wertrahmen. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 11.11.2025 10:47:45 Gelesen: 21231 # 185
Hallo, im Wertrahmen wurde der Reichsadler entfernt. Kleine Reste sind aber noch erkennbar. Köln-Mülheim 1, Felten & Guilleaume, Carlswerk A G, Köln Mülheim Im oberen Bereich des Klischees ist das Firmenlogo zu erkennen. In Betrieb war eine Francotyp D. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 15.11.2025 09:45:42 Gelesen: 20963 # 186
Hallo, anbei aus der Hamburger Sammlung einen einfach aptierten Wertrahmen (ohne Reichsadler). Auf die unten sichtbare neue Schrift gehe ich nicht ein. Die Firma hatte bis mindestens 1939 eine Francotyp B in Betrieb. [1] Danach wurde diese ausgewechselt gegen eine Francotyp D. (24) Hamburg 1, Oel-Rudolph (24) Hamburg 1 Als Brief per Einschreiben nach Glückstadt. Gruß Hajo [1]https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/418733
Nordluchs Am: 17.11.2025 17:24:42 Gelesen: 20759 # 187
Hallo, ein kleiner Faltbrief mit einer Francotyp A mit alten Wertziffern. Der Reichsadler wurde entfernt, aber sonst lief das alte Gerät noch zuverlässig. Köln 16 Justizverwaltung Köln, Reichenspergerplatz 1 Anmerkung: Bin nicht verwandt mit dem Eisenbahninspektor a.D. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 19.11.2025 15:37:05 Gelesen: 20651 # 188
Hallo. Fernbrief, aufgegeben in SUNDERN AM HARZ 1 im Mai 1972, im Werbeklischee der SPD wurde die Postfachnummer entfernt. mit Sammlergruß Werner
Angelika Am: 19.11.2025 16:33:01 Gelesen: 20640 # 189
@ HWS-NRW [#188] Hallo Werner, kleiner Hinweis. Der Brief wurde in Osterode abgeschickt. Sundern ist meines Wissens nach im Sauerland. Viele Grüße Angelika
HWS-NRW Am: 19.11.2025 17:22:34 Gelesen: 20627 # 190
@ Angelika [#189] Hallo Angelika, Du hast natürlich Recht, ich habe hier drei neue Belege liegen und dummerweise den falschen Ort eingesetzt. mit Sammlergruß Werner
Araneus Am: 19.11.2025 17:54:44 Gelesen: 20614 # 191
@ HWS-NRW [#190] Hallo Werner, auch auf die Portostufe hast du nicht geachtet. 12 Pfennig reichte 1972 nicht für einen Brief aus (der kostete damals 30 Pfennig). 12 Pfennig war das Porto für eine Standardmassendrucksache. Entgegen den Vorschriften fehlt hier jedoch der Vermerk „Gebühr bezahlt“. Schöne Grüße Franz-Josef
HWS-NRW Am: 19.11.2025 21:53:56 Gelesen: 20582 # 192
@ Araneus [#191] Hallo Franz-Josef, Danke für den Hinweis, ich hatte mich (leider) mehr auf die Aptierung konzentriert. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 20.11.2025 09:03:14 Gelesen: 20525 # 193
Hallo, man fragt sich wirklich, ob das alles vorherige nötig war. Um wieder auf das eigentliche Thema zu kommen ein echter Beitrag. Eine Francotyp A der Deutschen Shell A.G. Hamburg 19.9.1947. Liegt auch als Abschnitt vom 20.9.1945 vor. Im Wertrahmen wurde der Reichsadler entfernt. Gruß Hajo
volkimal Am: 20.11.2025 09:56:22 Gelesen: 20514 # 194
@ Nordluchs [#193] Hallo Hajo, du schreibst: "Liegt auch als Abschnitt vom 20.9.1945 vor." Auf die Maschine bezogen stimmt das vermutlich. Es sind aber zwei verschiedene Werbeklischees. Viele Grüße Volkmar
Nordluchs Am: 20.11.2025 10:21:25 Gelesen: 20507 # 195
@ volkimal [#194] Hallo Volkmar, es ist ja richtig, dass die Werbung später geändert wurde. Mit dem Abschnitt sollte gezeigt werden, dass die Aptierung im Wertrahmen schon im September 1945, also zwei Jahre vorher erfolgte. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 22.11.2025 08:47:08 Gelesen: 20333 # 196
Hallo, nachfolgend eine Postkarte, freigemacht mit einer Francotyp C und aptierten Reichsadler. Hamburg-Altona 1 - RIEPE-WERK mit eingedruckten Markennamen im roten Ring: RIEPE-WERK – Tintenkuli nur echt mit Rotring Dieses Schreibwerkzeug war und ist vermutlich noch einigen bekannt. Beleg entnommen aus meinem Werk: Die Absenderfreistempel von Altona (Hamburg-Altona). Gruß Hajo
Baber Am: 22.11.2025 12:54:59 Gelesen: 20307 # 197
Obwohl hier bisher nur aptierte Freistempel aus Deutschland gezeigt wurden, ist das Thema ja nicht auf Deutschland beschränkt. Süd-Rhodesien, das sich am 11.11.1965 einseitig von GB für unabhängig erklärt hatte, sah nach der Unabhängigkeit von Nordrhodesien als Sambia am 24.10. 1964 keinen Sinn mehr im Zusatz "Süd"im Landesnamen. Es gab ja aus seiner Sicht nur mehr ein Rhodesien. Die Postfreistempel und die Firmenfreistempel wurde aptiert, indem man das "S." bei S.R. oder "Southern" bei Southern Rhodesia entfernte. aptierter Postfreistempel von Salisbury vom 22.2.68 Firmenfreistempel der Barcays Bank vor der Aptierung Firmenfreistempel der Barclays-Bank nach der Aptierung Gruß Bernd
Nordluchs Am: 24.11.2025 09:34:27 Gelesen: 20166 # 198
Hallo, bei dem kleinen Briefchen fehlt die Reklame im Klischee (siehe Text unter der Abbildung). Im oberen Teil des Wertrahmen wurde der Reichsadler bei der eingesetzten Francotyp C entfernt. Hamburg 36, (im Texteindruck: Rasch & Co.mit Wappen) - Aus der Archivkarte das letzte Klischee von 1940. Der Maschinenstempel weist nebenbei angemerkt das Passieren der Zensurstelle aus. Siehe dazu auch den Beitrag [#69]. Gruß Hajo
bernhard Am: 24.11.2025 18:11:55 Gelesen: 20127 # 199
@ Nordluchs [#198] Hallo Hajo, das letzte Klischee vor Kriegsende ist am 10.3.1944 ausgeliefert worden und lautete bereits auf Rasch & Co., passend zu den Angaben auf dem Briefumschlag. Neues Klischee nach der Umfirmierung von Rasch & Jung auf Rasch & Co. Ausschnitt aus Archivkarte Damit bleibt aber weiterhin unklar warum die Maschine ohne Klischee betrieben wurde. Leider ist nicht vermerkt worden, ob es sich beim neuen Klischee um ein festes oder auswechselbares Klischee gehandelt hat. Die Maschine selbst war ja für Auswechselbare Klischees ausgerüstet. Die beiden Vorgänger-Klischees ja ebenfalls. Evtl. Falschlieferung? Auch fast schon unwahrscheinlich, dass die Vertretung nicht dazu kam das evtl. feste Klischee einzubauen. Vielleicht ist die Lieferung aber kriegbedingt auch gar nicht angekommen? Nachlieferung später, ohne Vermerk auf der Archivkarte? Spätere Belege könnten vielleicht Licht ins Dunkel bringen. Bis 1963 (dann kam das nächste Klischee lt. Archivkarte) wurde die Maschine sicherlich nicht ohne Klischee betrieben. Mein Favorit: Falschlieferung eines festen Klischees. Nachlieferung des richtigen Klischees erst in der Nachkriegszeit. Hier vermutlich dann von den Anker-Werken in Bielefeld. Viele Grüße Bernhard
epem7081 Am: 28.11.2025 09:05:39 Gelesen: 19824 # 200
Hallo zusammen, in dem blauen (!) AFS vom 18.8.1955 aus WISMAR mit der Abbildung des Domes und der umgebenden Häuserzeile, darunter die Werbung: "AE / BESUCHT WISMAR A/D OSTSEE / ● MIT ● SEINEN ● DOMEN ●", ist hier die PGLZ "(3a)" entfernt worden. Die ungekürzte Stempelvariante siehe [1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/449604
Nordluchs Am: 30.11.2025 08:23:34 Gelesen: 19693 # 201
@ bernhard [#199] Hallo Bernhard, ich kann mich leider erst jetzt melden. Ich hatte zum Thema Firma Rasch eine umfangreiche Suche nach 1946 von Hamburg 36 u. 11 gestartet. Ca. 900 Ausschnitte in meiner Datei durchsucht aber kein Ergebnis. Ich gehe daher davon aus, dass die Firma Rasch die Maschine irgendwann nicht mehr benutzt hat und vermutlich in Zahlung gab. Da die Archivkarte mir auch in Kopie vorliegt, konnte ich entnehmen, dass am 13.11.1953 das Gerät von der Magdeburger-Feuer-Versicherung Hamburg 11 übernommen wurde. Gruß Hajo Hallo zusammen, erneut ein aptierter Absenderfreistempel Francotyp C vom 26.2.1947. Es wurde der Reichsadler mit dem Wertrahmen im oberen Teil sauber entfernt. Schleswig 1, Schleswig - Holsteinische Bank und Westbank in Schleswig Grundsätzlich waren die jeweiligen Besatzungsmächte Entscheider, was aptiert werden sollte. Gruß Hajo
T1000er Am: 01.12.2025 07:22:59 Gelesen: 19629 # 202
Hallo zusammen, anbei mal ein aptierter Freistempel aus Fährbrücke in Sachsen vom 01.12.1945. Die Aptierung selbst ist ja nichts besonderes, Hakenkreuz weg, Deutsches Reich raus. Das wurde zur damaligen Zeit sicherlich tausendfach vorgenommen. Ist halt ein typischer 08/15 (nullachtfünfzehn) Beleg der damaligen Zeit. Für mich ist hier eher die Zählnummer das interessante an diesem Beleg. Der "Null"-Abschlag trägt die Zählnummer "7840", der zweite Abschlag mit der korrekten Portoangabe von 12 Reichspfennig die Zählnummer "7847". Stellt sich mir jetzt die Frage was haben die 6 Belege dazwischen für eine Frankatur. Sind das ebenfalls "Null"-Abschläge oder wurde ordnungsgemäß mit richtigem Porto frankiert. Das herauszufinden kommt womöglich einen Sechser im Lotto gleich sollte sich noch ein weiterer Beleg finden der genau dazwischen passt. Wie ich finde jedenfalls ein höchst interessanter Beleg aus der Nachkriegszeit, der übrigens genau heute am 01.12.2025 seinen 80. Jahrestag feiert. Schöne Grüße, Thomas
bedaposablu Am: 02.12.2025 19:37:22 Gelesen: 19437 # 203
@ Jürgen Witkowski [#95] Hallo Jürgen und andere! In einem Posten von einem Bekannten gefunden, leider nur als Ausschnitt: Datum vom 18.09.1947 hier mit DEUTSCHE POST im Wertrahmen. Viele Grüße aus Magdeburg! Klaus-Peter
ginonadgolm Am: 03.12.2025 10:51:49 Gelesen: 19346 # 204
@ bedaposablu [#203] Hallo Klaus-Peter, Wo ist denn da die Aptierung, oder kann ich nur nicht richtig kucken? Schöne Grüße von Ingo aus dem Norden
volkimal Am: 03.12.2025 12:58:20 Gelesen: 19326 # 205
@ ginonadgolm [#204] Hallo Ingo, der Ortstempel wurde aptiert. Unten stand ursprünglich Reichsmessestadt. Siehe [#95]. Viele Grüße Volkmar
ginonadgolm Am: 03.12.2025 14:05:27 Gelesen: 19309 # 206
@ volkimal [#205] Danke Volkmar für den Hinweis! Viele Grüße Ingo
Nordluchs Am: 04.12.2025 16:43:41 Gelesen: 19110 # 207
Hallo, wieder ein Betrag mit einer einfachen Aptierung. Cantus hat in der Datenbank zwei von dieser Firma von 1928 u. 1929 abgespeichert. Arfeld über Berleburg, Georg Hartmann -Schuhleisten - Holzsohlen Kunstglieder-Paßteile Die Aptierung der Francotyp C ist sicherlich einfach nur durch das Entfernen des Reichsadler geschehen. Auch wenn kürzlich ein Sammlerfreund zum Thema aptierte Freistempel schrieb:….zur damaligen Zeit sicherlich tausendfach vorgenommen. So sind es doch Einzelstücken wie dieser eingestellte aptierte Beleg nachweist. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 20.12.2025 17:21:00 Gelesen: 17871 # 208
Hallo, ich zeige einen aptierten Absenderfreistempel Francotyp B. Es liegen vier Briefe vor. Aus Platzgründen und der Übersichtlichkeit wurden drei Ausschnitte und ein Beleg ausgewählt. Dissen, Teutoburger Wald , Fritz Homann A.-G. Margarine-Werke. Beim Wechsel des Wertrahmen wurde die Zählnummer entfernt und die Werbung verschoben. Warum 1944, vermutlich aber schon davor, die Firmenreklame fehlt, kann nur vermutet werden. Bei der Aptierung nach 1945 wurde oben und unten alles entfernt, die Eichenblätter links und rechts blieben erhalten. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 26.12.2025 09:10:21 Gelesen: 17500 # 209
Hallo, im Moment ist die Möglichkeit etwas in Ruhe einzustellen. Da dieser Absenderfreistempel in der Datenbank fehlt, habe ich den bearbeitet und meine auch hier ist er zeigenswert. Lüneburg 1, Landrat des Kreises Lüneburg Mit einfacher Entfernung des Reichsadlers in der benutzten Francotyp C. Der Handstempel vom Postamt Lüneburg deutet auf eine Datumskorrektur bei der Einlieferung nachmittags bei der Post hin. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 31.12.2025 16:55:00 Gelesen: 17179 # 210
Hallo in die Runde. Eingeschriebene Fernpostkarte, aufgegeben im Juli 1946 im Postamt NEUSTADT (HAARDT), das Entgelt (12+60 Rpf) entrichtet mit einem AFS mit aptiertem Wertrahmen (Reichsadler und Text entfernt. Euch ein gutes Neues Jahr Werner
HWS-NRW Am: 01.01.2026 17:32:26 Gelesen: 17092 # 211
Hallo in die Runde und ein gutes Neues Jahr. Dieser Fernbrief ging per Einschreiben von WUPPERTAL-BARMEN aus im Oktober 1947 in Richtung Hannover-Buchholz, das Entgelt (24+60) entrichtet auf einer Postalia-Maschine mit aptiertem Wertrahmen (Wort "Reichs" und Reichsadler entfernt). mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 10.01.2026 10:32:42 Gelesen: 16687 # 212
Hallo, auch diese Rubrik braucht etwas Futter. Eine einfache Aptierung einer benutzten Francotyp C, aber interessanten Ortsbezeichnung. Steinhude am Meer, F. & W. Thiele Eisenmöbel-Fabrik Stammt aus einer vor langer Zeit übermittelten Datei, daher der vorsichtige Hinweis: Sammlung Thomas Kolb Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 27.01.2026 11:04:44 Gelesen: 15938 # 213
Hallo. Postanweisung vom Juli 1946, Auftraggeber war eine Firma für Fleisch- und Wurstherstellung in NETZSCHKAU (VOGTL), aptiert wurden im Wertrahmen der Reichsadler und die Postbezeichnung. mit Sammlergruß Werner
Stefan Am: 27.01.2026 17:53:51 Gelesen: 15905 # 214
@ HWS-NRW [#213] [...]aptiert wurden im Wertrahmen der Reichsadler und die Postbezeichnung. Nicht nur der Wertrahmen wurde aptiert. Man achte auf die augenscheinlich nachträglich eingefügte & damit tieferhängende Postleitgebietszahl "(10)" vor der Ortsangabe NETZSCHKAU. Gruß Stefan
HWS-NRW Am: 27.01.2026 21:17:57 Gelesen: 15876 # 215
@ Stefan [#214] Hallo Stefan, Danke für den Hinweis, aber nach meinen Recherchen hatte der Ort im 3. Reich keine PLZ und auch der Zusatz (VOGTL) ist wohl erst 1946 hinzugekommen. Gruß Werner
Stefan Am: 27.01.2026 22:16:59 Gelesen: 15864 # 216
@ HWS-NRW [#215] Danke für den Hinweis, aber nach meinen Recherchen hatte der Ort im 3. Reich keine PLZ und auch der Zusatz (VOGTL) ist wohl erst 1946 hinzugekommen. Der erste Teil ergibt leider aus verschiedenen Gründen keinen Sinn. Postleitzahlen (PLZ) wurden 1961 in der Bundesrepublik (sowie spätestens 1962 in Berlin (West)) und 1964 in der DDR eingeführt. Der Vorgänger lief unter der Bezeichnung "Postleitgebietszahl" (PLGZ) und wurde 1941 im Deutschen Reich und einigen benachbarten besetzten Gebieten zuerst für den Paketdienst und ab 1944 für den Briefdienst eingeführt [1]. Auf der Karte [2] ist der Leitbereich 10 ersichtlich, worunter geographisch auch Netschkau fällt. Stempel - sowohl Tagesstempel als auch Maschinenstempel und Absenderfreistempel - sind im Aussehen heutzutage genormt und nicht krumm und schief. Die erste Normung für Stempel kam 1875 auf. Das reichspostamt in Berlin befasste sich ab 1928 ausschließlich mit der Normung von Stempelgeräten, auch den Freistempeln als verbindliche Vorgabe für den Post- und Paketdienst (und sicherlich auch andere Kommunikatonswege) im Deutschen Reich [3]. Die Normungen von Stempelgeräten umfasste auch die Vorgabe, dass Stempelinschriften zentrisch auszurichten waren. Aus diesem Grund sind Aptierungen - im Fall deines gezeigten AFS aus Beitrag [#213] eine Ergänzung der Stempelinschrift - sofort erkennbar, wenn die Stempelinschrift dezentriert wirkt. Die zentrierte Ausrichtung der Stempelinschrift in der Stempelherstellung ist eine Möglichkeit, Stempelabschläge von gefälschten Stempelgeräten auf Briefmarken der deutschen Inflation zu erkennen, wenn diese Stempelgeräte bzw. daraus resultierend Stempelaschläge nicht genormt sind [4] und bekannt ist, dass in dem betreffenden zu prüfenden Fall keine Aptierungen vorkommen. Wie der in Beitrag [#213] geiegte Freistempel ursprünglich aussah, ließe sich anhand früherer Belege oder im besten Fall anhand der Stammkarte (vom Hersteller des Frankiergerätes oder aus dem Bestand des örtlichen Postamts) feststellen, sofern noch existent. Es ist eine Reihe von Stammkarten in Sammlerhand gelangt. Weichmacher wie "wohl" sind bei einer Beschreibung bzw. einem Artikel nur bedingt förderlich und kann als kleines Wort schnell überlesen werden. Ich hatte vor einigen Jahren beruflich einen Vorgesetzten gehabt, der dieses Wort überhaupt nicht mochte und im Schriftverkehr (Email) auf klare Aussagen bestand. Gruß Stefan [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_(Deutschland) [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_(Deutschland)#/media/Datei:PLZ_1943.png [3] Walter Kohlhaas / Inge Riese: "Die Halbstempelmaschinen Universal und Standard" (Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde Band Nr. 177) [4] Günter Bechtold, Udo Fleiner, Rolf Tworek: "Gebrauchte Inflationsmarken - echt oder falsch?" (Infla-Band Nr. 48)
HWS-NRW Am: 28.01.2026 09:39:23 Gelesen: 15801 # 217
@ Stefan [#216] Hallo Stefan, Danke für Deine ausführlichen Informationen, die ich zum Teil auch schon kenne. Für mich ist der Beleg mehr für meine Portostufen-Sammlung interessant. Fernbrief, eingeliefert im Juli 1946 im Postamt KAISERLAUTERN von den Eisenwerken Kaiserslautern, freigemacht auf einer Maschine mit teilaptiertem (Reichsadler und Wort "Reichs" entfernt) Wertrahmen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 31.01.2026 12:23:32 Gelesen: 15610 # 218
Hallo in die Runde. Bei diesem Fernbrief (mit der zusätzlich verklebten MiNr 6), verschickt im Januar 1946, lässt sich die Type des aptierten Stempels zu 14 Rpf trotzt der hervorragenden Handbücher der Herren Eich und Dürst nicht so klar bestimmen. Es wurde zwar der Reichsadler entfernt, es könnte aber auch sein, dass dabei der obere Innenrand mit ausgebrochen wurde. Warum man den Text "Der Oberbügermeister der" im Werbeklischee auch mit entfernt hat, ist mir unklar, habe einen weiteren Abdruck in meinem Archiv, auch dort fehlen die Worte und auch dort gibt es die gleichen roten "Verschmierungen"im Abdruck. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 19.02.2026 13:05:59 Gelesen: 14319 # 219
Hallo, einen aptierten Absenderfreistempel möchte ich vorstellen. Eine Francotyp B in Benutzung. Das große G ist Sammlern aus der Ecke und anderen sicherlich bekannt. Aus dem Archiv der Forschungsgemeinschaft Freistempel den Vorgänger dazu mit eingestellt. Suhl, Gustloff-Werke - Waffenwerk Suhl - Waffenstadt Suhl Gruß Hajo
Nordluchs Am: 21.02.2026 13:18:39 Gelesen: 14185 # 220
Hallo, ein aptierter Absenderfreistempel einer Francotyp B mit einer für die Sowjetisch besetzen Zone typischen gesamten Entfernung im Wertrahmen. Leipzig C 1, Volkmarhaus Leipzig Der benutzte Briefumschlag ist wegen Papiermangel aus Kartenmaterial mit interessantem Eindruck hergestellt worden. Gruß Hajo
Nordluchs Am: 25.02.2026 16:00:16 Gelesen: 13876 # 221
Hallo, eine einfache Aptierung einer Francotyp C (ohne Reichsadler und Schrift „Deutsche“) auf einem doppelt verwendeten Umschlag. Oberneuland (Bz Bremen), Roha-Salz für den nervösen Magen, Walter Bühner & Co. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 28.02.2026 13:01:36 Gelesen: 13621 # 222
Hallo an diesem Sonnabend. Bei diesem Beleg hätte ich eine Frage an die Fachfrauen und Männer. Dieser Beleg, aufgegeben am 21.8.1946 in WIEN wurde mit einem Abdruck zu 12 ??? freigemacht, könnte es sich hier schon wieder um die Schilling-Währung handeln und wenn ja, für welche Sendungsform (Geschäftsbrief event.), meine Literatur kann mir hier nicht weiterhelfen. Mit Dank und Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 07.03.2026 09:34:47 Gelesen: 13130 # 223
Hallo, ein kleiner Beitrag damit der Beleg gespeichert werden kann. Wird natürlich auch in die Datenbank eingestellt. Der Vorläufer vom 8.8.1943 ist hier einzusehen [1] . München 15, Emil Sachs Qualitäts-Maschinen, München 15, Bavariaring 4 Bei der benutzten Francotyp C wurde zwar nur der Reichsadler entfernt, aber das war wohl ausreichend. Gruß Hajo [1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/399149
HWS-NRW Am: 10.03.2026 22:33:20 Gelesen: 12851 # 224
Hallo am Abend. Fernbrief mit teilaptiertem Wertrahmen in Antiqua-Schrift, denke, es müsste die Nr. E-14 E sein, da vor dem Wertzahlen keine Raute ist, hatte erst angenommen, dass es die Nr. E-14 B wäre. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 11.03.2026 21:55:14 Gelesen: 12763 # 225
Hallo. ein Abdruck einer Francotyp C mit Wertrahmen Rechteck, verändert. Zwickau (Sachsen) 1 Münch & Geuther, Kohlen-Großhandel, Postfach 159 Also oben „DEUTSCHES und unten „REICH“ aptiert. Die vergebene Nr. E... verkneife ich mir, was soll ein Leser damit anfangen. Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 23.04.2026 11:07:53 Gelesen: 10067 # 226
Hallo in die Runde, heute zwei Neuzugänge. Die Bezirks-Sparkasse in Waldkirch (i. Breisgau) nutzte im Juli 1946 wohl einen violetten Gummistempel, um den Reichsadler und den unteren Text abzudecken, im Folgejahr hat man vom Wertrahmen den oberen Teil entfernen lassen, überstempelte aber den Text Deutsche Reichspost immer noch mit violetter Farbe, in dieser Form finde ich ihn im Dürst/Eich-Handbuch nicht, eventuell eine Neuentdeckung ? Was meinen die Fachfrauen / Männer dazu ? mit Sammlergruß Werner
T1000er Am: 23.04.2026 16:54:38 Gelesen: 9985 # 227
@ HWS-NRW [#226] Hallo Werner, der linke Beleg ist wohl eher eine "Schwärzung" als eine "Aptierung". Beim rechten Beleg trifft das zumindest für den unteren Wertrahmenteil auch zu. Trotzdem recht interessant auch solch eine Variante mal zu sehen. Schöne Grüße, Thomas
HWS-NRW Am: 23.04.2026 17:25:13 Gelesen: 9978 # 228
@ T1000er [#227] Hallo Thomas, auch diese "Schwärzungen" wurden von den beiden Autoren Dürst / Eich in ihrem Buch als Form der "Aptierung" von AFS angesehen und auch aufgelistet, da aber die zweite Version dort m.E. noch nicht so gelistet ist, halt mein Aufruf auf Hilfe und Information. Siehe auch weitere "Schwärzungen" in diesem Thread. Und noch zwei weitere Versionen mit Aptierungen und roten Gummistempeln. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 24.04.2026 09:28:22 Gelesen: 9826 # 229
@ HWS-NRW [#228] Hallo, eigentlich wollte ich derartigen Unfug nicht mehr kommentieren. Ich lese: Schwärzungen! Wo ist etwas schwarz? Beide sind entstanden durch grobe mechanische Entfernungen von Symbolen oder Schrift die durch Schmutz wie Papierreste und verstärkt durch rote Farbe bei der Drehung der Stempelwalze sich ansammeln. Rote Gummistempel sind das gewiss nicht. Das Handbuch enthält keine sich ständig veränderten Abdrucke. Wollen wir wieder eine neue Katalognummer erfinden? Gruß von einem Leser
HWS-NRW Am: 28.05.2026 14:41:12 Gelesen: 7023 # 230
Hallo. Drucksache, abgesandt im November 1945 vom Postamt DORTMUND 1, freigemacht auf einer Francotyp-Maschine mit teilaptiertem Wertrahmen (oberer Teil des Rahmens sowie der Reichsadler). mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 05.06.2026 10:31:44 Gelesen: 6240 # 231
Hallo, heute ein Beleg aus der DDR. Im Postamt MEISSEN 1 wurde Mitte der 50er-Jahre aus dem Ortsstempel die Postgebietleitzahl (oder heißt es doch Postleitgebietszahl ?) entfernt (aptiert), was bei diesem blauen Abdruck vom Februar 1955 gut zu sehen ist. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 17.06.2026 11:29:38 Gelesen: 5157 # 232
Hallo, heute ein Beleg aus dem Saarland. An der Saar gab es nur drei verschiedene Versionen der Aptierung. Beleg vom 8. Mai 1947, verschickt von der "Sequesterverwaltung der Druckerei der Buchgewerbehaus G.m.b.H." in SAARBRÜCKEN, im Wertrahmen wurde der Reichsadler und unten der Text "Deutsche Reichspost" entfernt. Interessant die Form des Motives im Werbeklischee. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 19.06.2026 11:37:07 Gelesen: 4956 # 233
Hallo, heute ein Beleg, der eine Frage aufwirft. Aptierter Postfreistempel (Adler und Deutsches Reich entfernt) vom Oktober 1948, die Karte aufgegeben in BERLIN-CHARLOTTENBURG. Es geht um die zwei kleinen Lochungen (im Wertstempel und über der "2", woher stammen die, wurde die Ganzsache eventuell aufgebraucht? Mit Dank für eine Antwort Werner
preussen362 Am: 19.06.2026 12:01:38 Gelesen: 4946 # 234
Hallo Werner, die Ganzsache ist ganz sicher nach der Währungsreform als Formblatt aufgebraucht worden, richtig. Die beiden Löcher stammen - wahrscheinlich - aus der Ablage beim Empfänger (Amtsgericht). Man hat die Karte so gelocht, damit die (beschriebene?) Rückseite in der Akte direkt ersichtlich ist. Je nach Art der Ablage gibt es ja Unterschiede in der Größe der Löcher (Ringbuch <-> Ordner), hier haben die Löcher wohl Ringbuchgröße, deshalb relativ klein (zumindest deutlich kleiner, als beim üblichen Locher für den klassischen Ordner). Kannst Du mir bitte die Entfernung zwischen den Löchern messen? 45 mm oder 60 mm sind da gängige Maße. VG, Andreas
HWS-NRW Am: 19.06.2026 12:07:16 Gelesen: 4943 # 235
@ preussen362 [#234] Hallo Andreas, Danke für Deinen Hinweis, hatte mir so etwas schon gedacht. Der Abstand beträgt 40 mm zw. den Lochungen. Sollte der Beleg Dich interessieren, würde ich ihn Dir gerne gratis überlassen, er ist nur Beiwerk in einer größeren Saar Absenderfreistempelkiste. mit Sammlergruß Werner
preussen362 Am: 19.06.2026 19:39:52 Gelesen: 4839 # 236
@ HWS-NRW [#235] Hallo Werner, der runde Abstand spricht stark für unsere These, dass das einem damaligen Ablagesystem entspricht. Prima. Dank Dir für das Angebot - Berlin-Charlottenburg liegt leider fernab von meinen Sammelthemen, da kann ich gerne jemand anderem den Vortritt lassen. Ich sende Dir aber noch eine private Mail. Beste Grüße, Andreas
HWS-NRW Am: 26.06.2026 17:35:45 Gelesen: 4364 # 237
Hallo. Beleg, aufgegeben im Januar 1951 vom Bürgermeisteramt BOUS (SAAR), mit Darstellung des Rathauses. Im Zweikreis-Stegstempel wurde die PLZ (18) aptiert (siehe den früheren Abdruck von 1949). mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 01.07.2026 09:48:02 Gelesen: 4142 # 238
Hallo. Bei diesem Beleg hatte der frühere Besitzer vermerkt, dass der Ortname "St. Johann" entfernt wurde, warum und wann genau, konnte auch er nicht herausfinden. Dank der Stempelbank kann ich einen früheren Abdruck mit dem alten Wertrahmen vorstellen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 08.07.2026 09:28:19 Gelesen: 3818 # 239
Hallo. Heute zwei Belege mit einem aptierten Wertrahmen (Reichsadler entfernt), zusätzlich kam hier jeweils noch die neue Schriftart "Antiqua" zum Einsatz. Fernmbriefe vom November 1945 aus HANNOVER 1 und vom April 1947 aus DÜSSELDORF 1. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 09.07.2026 09:29:48 Gelesen: 3686 # 240
Hallo. Die Stadtverwaltung in Erfurt nutzte im Juni 1946 diesen teilaptierten (Werbeklischee entfernt) Abdruck für diese Drucksache, ob die Maschine eventuell zentral in einem Postamt stand, lässt sich nicht bestimmen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 23.07.2026 10:13:42 Gelesen: 2745 # 241
Hallo. Auf der Bephila 26 in Bernau fand ich einen weiteren Beleg für dieses Thema, die Fernpostkarte, versandt im August 1945 von HANNOVER aus, wurde umgeschrieben und ging dann nach Bremen weiter, zur Verwendung kam ein teilaptierter Wertrahmen mit der neuen Antiqua-Schrift (E 14 C). Ob die Schrift bereits vor Kriegsende eingefügt wurde, kann ich nicht sagen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 12.08.2026 12:21:04 Gelesen: 976 # 242
Hallo, Fernpostkarte der Röchlingwerke, versandt im Dezember 1946 von VÖLKLINGEN (SAAR) aus, das Porto freigemacht mit einem aptierten Reichspost-Wertrahmen (interne Dürst/Eich-Handbuch-Nummer E-12 AA). mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 18.08.2026 11:49:55 Gelesen: 376 # 243
Hallo. Diese Form der Aptierung des früheren AFS E-3 hatte ich noch nicht in meiner Sammlung, sie erhielt die interne Dürst/Eich-Katalog-Nr. E-12 U, abgedruckt im April 1947 auf einem Umschlag der Aschaffenburger Zellstoffwerke in RAUBLING. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 23.08.2026 10:47:58 Gelesen: 15 # 244
Hallo am Sonntag Morgen. Heute ein schöner Ortsbrief, aufgegeben im Juli 1945 in HAMBURG mit einer Aptierung des Reichsadlers im Wertrahmen, aufgegeben vom Landes- und Haupternährungsamt im "Hotel Esplanade". Zum Einsatz kam der AFS der Landesbauernschaft Schleswig-Holstein (Verzollungsstele). mit Sammlergruß Werner