Thema:
Die Poststempel von Leipzig
Leipzig ist mit gut 560.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundeslandes Sachsen und nachdem wir schon Einzelthemen für große Städte anderer Bundesländer gegründet haben, sollte nun auch endlich Leipzig mit passenden Beiträgen bedacht werden. Mir kommen fast täglich Belege in die Hand, die irgendwelche Tagesstempel von Leipzig tragen, zumeist aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg, während mir aus der Nachkriegszeit überwiegend irgendwelche Sonderstempel bekannt geworden sind. Nachstehend bilde ich als Startbeitrag einige ganz unterschiedliche Stempel von Leipzig ab.

Tagesstempel vom 17.7.1873

Tagesstempel vom 22.8.1901, UB * l

Tagesstempel vom 26.8.1912, UB u u

Maschinenwerbestempel vom 15.11.1937

Sonderstempel vom 7.1.1939 zum Sammler-Kameradschaftsabend

Absenderfreistempel der "Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft" vom 12.1.1934

Absenderfreistempel der VEB Leuchtenbau Leipzig vom 13.9.1957

Bandstempel vom 16.7.1946

Tagesstempel in Kombination mit Landpoststempel vom 12.9.1934

Sonderstempel vom 15.12.1986 zum Tag des Esperanto-Buches
Viele Grüße
Ingo
Habe ich zwar nur lose, aber immerhin sicherlich den einen oder anderen nicht alltäglichen:

Ebenso viele Grüße und alle guten Wünsche zum Restsonntag
Horst
Da kann ich auch einiges an Stempeln zeigen.
Anfangen will ich mit einem Kleinschriftstempel aus Leipzig-Volkmarsdorf vom 26.5.1923


Schönen Sonntag wünscht
Denis
Liebe Sammlerfreunde,
mit Volkmarsdorf UB e kann ich dienen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Heute geht es wieder mit einem Kleinschriftstempel, diesmal aus Leipzig-Connewitz weiter:


Viele Grüße
Denis
Hallo zusammen,
interessantes Thema und schon sehr schöne Beiträge dazu! :-)
Von mir dann mal ein großer Schritt von dem bislang gezeigten Material in die Moderne:
LEIPZIG 52 / 04315 vom 30.10.1993

Dieser 30.10. war der letzte Einsatztag dieser Stempel. Damit dürften diese recht selten sein, da sie gerade mal vier Monate im Einsatz waren. Ihr erinnert euch sicher zum 1.7.1993 erfolgte die Einführung der 5-stelligen PLZn und (fast) alle Postämter erhielten neue Stempelgeräte. ;-)
Beste Grüße,
Peter
Mit modernen Stempeln kann ich wiederum nicht dienen :-), deshalb mache ich mit zwei alten weiter.
Auch in Leipzig-Connewitz kamen Kreisobersegmentstempel zum Einsatz. Registriert sind derzeit drei Stück mit den UBs "* a", "* b" und "* c"
Ich habe bisher Belege mit den ersten beiden in meiner Sammlung.


Gruß
Denis
Salut,
im Postamt Leipzig 13 war man recht experimentierfreudig und bastelte u.A. einen Handrollstempel:


Interessant dabei, dass ein weiterer Stempelkopf eingearbeitet wurde mit querstehendem Text aber ohne Datum. Diese Stempel sind recht selten und es gibt auch Abschläge in violetter Farbe. Letzteren suche ich bislang vergeblich.
Dank an Peter (filunski), der die Bilder aufbereitet hat.
Schönen Gruß
Mümmel
Hallo Zusammen,
da zum Thema noch kein Nummernstempel gezeigt wurde, möchte ich die Nr. 4 "Leipzig-Bahnhof" vorstellen.
Es gibt 2 Typen dieses Abschlages, welcher nun meiner ist, weiß ich leider nicht, vielleicht kann jemand beide Typen zeigen?
Viele Grüße
Stone
Gohlis ist ein Stadtteil im Norden von Leipzig. 1890 kam die bis dahin selbständige Gemeinde zum südlich gelegenen Leipzig. Gohlis ist heute in drei Ortsteile (Gohlis-Süd, -Mitte und -Nord) eingeteilt, die alle zum Stadtbezirk Nord gehören.
Auch ein Kleinschriftstempel war in Leipzig-Gohlis im Einsatz:


Schöne Grüße
Denis
Liebe Sammlerfreunde,
da gerade im Nachbarthema angesprochen, auch hier der späte Hochdruckstempel vom Leipziger Postscheckamt auf entsprechenden Zahlungsanweisungen österreichischer Soldaten aus dem Leipziger Raum.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-FLauti.
Hallo zusammen,
heute die Fortsetzung zu Leipzig-Gohlis mit dem dort verwendeten Kreisobersegmentstempel


Einen schönen Sonntag wünscht
Denis
Vom Norden gehts jetzt mal in den Süden von Leipzig. Hier finden sich die beiden Stadteile Großzschocher [1] und Kleinzschocher [2].
Und wen wunderts? Auch hier waren Kleinschriftstempel im Einsatz.
Je ein Exemplar kann ich hier zeigen, wobei mir der aus Leipzig-Großzschocher leider nicht ganz vollständig vorliegt



Gruß
Denis
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Großzschocher
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinzschocher
In beiden Ortsteilen waren auch wieder Kreisobersegmentstempel im Einsatz. Der in Großzschocher genutzte KOS ist gleichzeitig auch ein Kleinschriftstempel, den ich bisher aber noch nicht meinen beiden Sammlungen einverleiben konnte.
In Kleinzschocher kamen KOS mit den UB "a" und "b" zum Einsatz. Den letzteren habe ich bereits gefunden und der Abschlag dokumentiert auch das derzeit registrierte Spätverwendungsdatum


Gruß
Denis
Hier ein Feldpostbrief aus Lepzig nach Köln:
Bandstempel REICHSMESSESTADT LEIPZIG C2, UB g, vom 19.12.1940, "Wer Handwerksarbeit schenkt / gibt mehr, auch wenn es noch so wenig wär.".
Nicht gerade berauschend gereimt, finde ich.


Was sich mir nicht erschließt, ist, dass 18 Pf. Nachgebühr angefallen sind. Ich habe einen kleinformatigeren Feldpostbrief (gleiche Adresse, gleicher Absender) vier Tage später (23.12.1940) mit Stempel aus DRESDEN N25, diesmal ohne Nachgebührforderung. Vielleicht hier schon ein "Weihnachtsfest-Bonus"?
Gruß Ulrich
Lieber Ulrich,
müßte nicht ein Amtssiegel mit Feldpostnummer auf dem Brief abgeschlagen worden sein, damit Dein Beleg als "echter" Feldpost gelten kann? Da dieses fehlt, ist der "Feldpostbrief" als einfacher Inlandsbrief behandelt worden.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Totalo-Flauti [#18]
Lieber Michael,
vielen Dank für Deine Erklärung. Hier zeige ich den in [#17] erwähnten anderen Brief (gleiche Adresse, gleicher Absender, aber ohne Nachgebührforderung).


Gruß Ulrich
Lieber Ulrich,
vielleicht hab ich mich doch geirrt? Im Absender steht ja eine Feldpostnummer 02180 = 1. Kompanie Straßen-Bau-Bataillon 544 (eine eigenständige Heeresabteilung die anscheinend der Heeresgruppe A unterstellt war und im Dezember 1940 in Frankreich stand). Eventuell hat das dem Leipziger Postbeamten, wie Du es schon vermutet hast, im Gegensatz zu dem Dresdener nicht genügt oder haben hier vielleicht auch zwei unterschiedliche Kölner Postbeamte die Briefe in den Händen gehabt? Wo die Nachgebühr des Leipziger Briefes herkommt, läßt sich wohl doch nicht so einfach herleiten.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Aus dem Süden Leipzig schwenke ich heute wieder in den Norden:
Im 1915 eingemeindeten Stadtteil "Mockau" [1] finden sich auch zwei Kleinschriftstempel mit den UBs "a" und "b". Letzterer liegt mir vor


Schöne Grüße
Denis
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Mockau
Hier ein aptierter Leipziger Maschinenstempel:
(10) LEIPZIG C2, UB a, vom 16.01.1946, "Volkssolidarität gegen Volksnot", die Postleitzahl "(10)" ist hinzugefügt worden, auf einer Ganzsache Mi-Nr. P17 (West-Sachsen).

Gruß Ulrich
Ich mache heute mit dem ebenfalls im Norden der Stadt gelegenen bereits im Oktober 1910 eingemeindeten Stadtteil Leipzig-Möckern [1] weiter. Hier waren, soweit mir bekannt, drei Stempel mit Ortsnamen in Kleinschrift mit den UBs "*a", "*b"bzw. "**" im Einsatz.
Zeigen kann ich den Stempel mit dem UB "*a"


Einen schönen Sonntag wünscht
Denis
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6ckern_(Leipzig)
@ Totalo-Flauti
@ cowie
Danke für die Ergänzungen, da kann ich jetzt entspannt mit dem nächsten weitermachen. :-)
Heute geht es wieder runter in den Süden der Stadt, diesmal in den 1910 eingemeindeten Stadtteil
Stötteritz[1]
Um meiner Linie treu zu bleiben, erst einmal der in Stötteritz verwendete Kleinschriftstempel:


Gruß
Denis
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6tteritz
In direkter Nachbarschaft zu Stötteritz liegt der Stadtteil Leipzig-Thonberg [1].
Nach Band 178 der Poststempelgilde waren dort 3 Kleinschriftstempel im Einsatz
Leipzig- / * Thonberg a
Leipzig- / * Thonberg c sowie
Leipzig- / e / Thonberg
Mir selbst liegt bisher nur ein Exemplar des letztgenannten vor


Gruß
Denis
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Thonberg_(Leipzig)
Liebe Sammlerfreunde,
da will ich gern den Stempel mit Ub d zeigen. Auch dieser auf einer Postkarte.

Ich habe noch eine interessante Feldpostkarte die innerhalb Leipzigs lief. Zwar lag die 33. Bezirksschule (heute Robert-Schuhmann-Gymnasium) in Lindenau aber die Karte wurde in Plagwitz (Kleinschriftstempel mit Ub b) aufgegeben. So wie ich es erkennen kann, ist aber auch der Adressat nicht richtig angegeben gewesen. Man hat ihn wohl auch im Stadtteil Thonberg gefunden. Die Karte scheint anfangs im Briefpostamt Leipzig 13 mit 5 Pfennig Nachporto belegt worden zu sein (K1 L. 13. PORTO Ub g). Die 5 Pfennig wurden jedenfalls wieder gestrichen. Bei der Entlastung waren das Postamt Lindenau und das Leipziger Briefpostamt Leipzig 13 beteiligt. Wenn man sich vorstellt, was für ein Aufwand wegen der 5 Pfennig betrieben wurde. Diese Karte war sicherlich ein Verlustgeschäft für die Post. Ihr versteht sicherlich, dass der Kleinschriftstempel hier in den Hintergrund tritt.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Im 1891 eingemeindeten südwestlichen Stadtteil Leipzig-Schleußig kamen zwei Kreisobersegmentstempel zum Einsatz.
Der hier gezeigte hatte den UB "* *" und ist bisher von 1905 bis 1926 belegt. Ein weiterer Stempel mit dem UB "* a" war im Einsatz, dessen Verwendungszeitraum bisher von 1903 bis 1923 nachgewiesen ist.


VG
Denis
Vom Südwesten mache ich heute einen Schwenk in den Nordosten der Stadt. Gemessen an der Einwohnerzahl zum Zeitpunkt der Eingemeindung 1915 war der
Leipziger Stadtteil Schönefeld[1] mit rund 15.000 Einwohnern auch im Vergleich zu anderen Stadtbezirken nicht wirklich klein.
Trotzdem läßt sich nur ein Kreisobersegmentstempel finden:


Schöne Grüße
Denis
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nefeld_(Leipzig)
Hier ein Zweikreisstegstempel:
LEIPZIG BPA 32 (UB ax) vom 13.03.1953 auf einem DDR-Ganzsachen-Frageteil P43F nach Österreich.

Beim österreichischen Zensurstempel ist offenbar die Zensornummer aptiert. Bei der gestempelten "20" in einigem Abstand rechts neben dem Zensurstempel könnte es sich um eine Zensornummer handeln, oder?
Gruß Ulrich
In Sachen Leipziger Kreisobersegmentstempel befinde ich mich jetzt mit dem was es zu zeigen gibt auf der Zielgerade.
Als vorletztem Stadtteil wende ich mich heute Leipzig-Neuschönefeld [1] zu. Eingemeindet wurde der Stadtteil bereits 1890 und es kamen im Laufe der Zeit die folgenden fünf Kreisobersegmentstempel zum Einsatz
LEIPZIG- / NEUSCHÖNEFELD / * a
LEIPZIG- / NEUSCHÖNEFELD / * b
LEIPZIG- / NEUSCHÖNEFELD / * c
LEIPZIG- / NEUSCHÖNEFELD / * d
LEIPZIG- / NEUSCHÖNEFELD / * e
Die fett/kursiven fehlen mir leider noch, so dass ich diese hier nicht zeigen kann




Gruß
Denis
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Neusch%C3%B6nefeld
Hallo,
ich kann einen Brief von einer Kreditanstalt aus Leipzig vom 8.2. 06 * 2 s nach Klingenthal zeigen.


Grüße Andreas
@ DERMZ [#42]
Hallo Olaf,
um festzustellen, welche Stempel von Leipzig eher selten sind, bräuchten wir hier jemanden wie Kauli für die Berliner Stempel, aber so einer hat sich bisher noch nicht zu erkennen gegeben. So bleibt vorerst nichts Anderes, als immer wieder neue Stempel mit vielen verschiedenen Daten und UBs hier vorzustellen und parallel auch bei Philastempel hochzuladen. Von mir heute auch drei Beispiele.

Tagesstempel vom 15.7.1890 - UB * c

Ankunftstempel vom 10.7.1923 - UB * b

Ankunftstempel vom 21.10.1931 - UB d * h , eine wohl recht ungewöhnliche Buchstabenkombination
Viele Grüße
Ingo
Brief von Leipzig 31.Dezember 1863 nach Geithain. Der Stempel von Leipzig wurde bisher noch nicht gezeigt.

Gruß Dieter
Liebe Sammlerfreunde,
ich möchte Euch heute den ersten amtlichen Leipziger Poststempel zeigen. Es handelt sich um einen Einzeiler, der nur den Ortsnamen enthält. Dieser Stempel ist ab 1810 überwiegend auf Post in den außersächsischen Postbezirk zu finden. Meine Belege stammen alle aus dem Jahr 1812. Am deutlichsten hier auf dem Brief nach Nürnberg vom 11.07.1812.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
ich möchte Euch einen weiteren Beleg vom 27.06.1812 mit einem L1 "LEIPZIG." mit Ziel Rinteln an der Weser zeigen. Er wurde in Halle an der Saale mit einem Transitstempel "Saxe p.H." (Saxe par Halle) versehen. Halle gehörte seit 1807 genauso wie Rinteln in dieser Zeit bis kurz nach der Völkerschlacht in Leipzig 1813 zum Königreich Westphalen. Da bei Schließung der Postverträge Sachsen noch nicht mit Ortsstempel aufwarten konnte, wurden zur Bestimmung der Taxen in den westphälischen Grenzpostämtern (hier Halle) entsprechende Transitstempel abgeschlagen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti
Zwei Leipziger Stempel von 1933 und 1935
Hier ein AFS vom einzigen DDR-Versandhaus für Bücher.

Beste Grüße
Eckhard
Hallo,
auf Einlieferungsscheinen finden sich oftmals Abschläge von Stempelgeräten, die nur selten oder dann oftmals leider als Rückdatierung oder gar als Stempelimitation auf losen Marken zu finden sind. Daher sind solche Einlieferungsscheine, neben Posteinlieferungsbüchern oder auch Paketkarten(abschnitten) sehr begehrt bei Prüfern.
Nachstehend zwei Einlieferungsscheine aus Februar 1946.
Stempel "LEIPZIG N 22 f 26.2.46" im aptierten Zustand.

Stempel "LEIPZIG N 22 o 27.2.46", ebenfalls in einem aptierten Zustand, wenn auch hier noch einiges vom Doppel-M und der Inschrift "REICHSMESSESTADT" zu erkennen ist.

Beste Grüße
Markus
Hallo,
einen Maschinenstempel mit Richard Wagner vom 06.03.1934 aus Leipzig kann ich zeigen.
Gruß
Manne
Liebe Sammlerfreunde,
auf der Postkarte aus Ain-Darham/Tunesien vom 15.06.1895 nach Leipzig ist ein bisher nicht weiter bekannter Ankunftsstempel abgeschlagen worden. Bei Klaus Fritzsche "Die Entwicklung der Leipziger Poststempel" Teil 1 wird nur ein bis zur Drucklegung allein bekannter Stempelabschlag vom 4.7.1894 gezeigt. Einen passenden Vorort gab es in Leipzig nicht. Zumal die Gebrüder Senf als Adressat der Postkarte in der Stadtmitte ansässig waren.
Vielleicht hat ja der eine oder andere hier im Forum ebenfalls einen Stempelabschlag zu zeigen. Mit mehreren Abschläge läßt sich der Stempel vielleicht einem Postamt oder dem näheren Verwendungszweck zuordnen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Zu dieser Überschrift fehlt noch der Hufeisenstempel.

Vom 9.11.68 - nun schon über 150 Jahre alt.
@ webpirate [#39]
Ich kann es nicht so recht erkennen, nachdem ich es mit all den Belegen verglichen habe. Ist das ein o?
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#54]
Lieber Uwe,
ich bin zwar nicht Denis, aber den Unterscheidungsbuchstaben o gab es in Neuschönefeld nicht. Ich würde auf a oder b tippen, wobei ich eher zu b tendiere. Bei der 54 sieht man auf der Zacke noch einen leichten Stempelabdruck.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Abgestempelt einen Tag nach der Eingemeindung Wahrens
Stünz

Knauthain/Knautkleeberg

Großzschocher/Windorf
Hier eine Sonderpostkarte Deutsches Reich P 43, gelaufen im Ortsverkehr Leipzig 13 am 29.12.1899. Die Ganzsache P 43 ist offiziell einen Tag zuvor ausgegeben worden.
Abgangsstempel: Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten LEIPZIG 13,UB * II
Ankunftstempel: Einkreisstempel L.13., UB leider nicht mit abgeschlagen

Gruß Ulrich
Von mir lediglich ein paar Ortsstempel.

LEIPZIG - 26.8.1912

LEIPZIG C 2 / LAND - 17.9.1934

LEIPZIG C 2 / MESSESTADT - 16.9.1936

LEIPZIG C 2 / REICHSMESSESTADT - 24.4.1942

LEIPZIG G 2 / LEIPZIG / STADT DES AUFSCHWUNGS - 16.7.1946
Ich habe noch 30 weitere Stempel eingescant, die müssen aber erst noch formatiert werden.
Viele Grüße
Ingo
Heute zehn weitere Poststempel, dabei drei Werbestempel.

LEIPZIG / * 3 e - 12.1.1896

LEIPZIG / * 2 b - 13.11.1897

LEIPZIG / * 13 n - 5.1.1901

LEIPZIG / * 3 c - 22.5.1902

LEIPZIG / d 15 d / 11.4.1903

LEIPZIG / * 3 s - 14.6.1922

LEIPZIG C 2 / MESSESTADT - 15.11.1937

LEIPZIG C 2 / b MESSESTADT b - 14.5.1939

LEIPZIG C 2 / a / REICHSMESSESTADT - 7.9.1939

(10) LEIPZIG C 1 / bu - 4.6.1946
Viele Grüße
Ingo
Bandstempel des Post-Scheck-Amtes von Leipzig

Ein schönes Posthörnchen :-)
Glückauf!
Claus
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 5.7.1905 aus Leipzig diese sollte nach Leipzig Neustadt gehen was damals schon Leopzig Neuschönfeld war, der Empfänger selber war aber in Volkmarsdorf anzutreffen.
Gestempelt mit Flaggenstempel Leipzig 13 a und den KOS von Neuschönfeld wenn ich richtig sehe der UB a und KOS von Volkmarsdorf mit UB b.
Gruß Rainer
Hallo,
anbei ein ungewöhnlicherer Leipziger Stempel auf einer Krone / Adlerganzsache, Leipzig 2 / T B / 8.6.96.
Ich vermute das T B steht für
Telegraphen
Büro?
Weiß jemand dazu näheres?

Grüsse
philast
Lieber philast,
herzlichen Glückwunsch zu Deinem Beleg mit dem klaren Abschlag des Stempels von der Zweigstelle des Postamts 2 im Thüringer Bahnhof (T B). Das Postamt 2 selbst befand sich im Dresdner Bahnhof. Die mir bekannte Verwendungszeit liegt von 08/1889 bis 06/1901. Die Seltenheit des Stempels liegt am relativ geringen Postaufkommen dieser Zweigstelle. Ein Pendat zum Thüringer Bahnhof gibt es im Berliner Bahnhof (LEIPZIG 2 / B B). Dort gab es ebenfalls eine Zweigstelle des Postamtes 2. Hier liegt der bekannte Verwendungszeitraum vom 07/1890 bis 03/1907. Der Thüringer Bahnhof und Berliner Bahnhof gingen später im Hauptbahnhof (erste Planungen gab es bereits 1897) auf. Interessantes findet man auch bei [1].
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[1]
https://www.arge-krone-adler.de/datein/aktuell015.htm.
@ Totalo-Flauti [#65]
Hallo,
danke für die Glückwünsche und ich bin überrascht, dass dieser Stempel recht selten ist.
Den Beitrag diesbezüglich bei der Krone&Adler Arge habe ich gelesen und ich finde es erstaunlich, dass an einem Bahnhof ein "geringes Postaufkommen" bestand. Laut den Bildern waren das keine Kleinstbahnhöfe. Sind die meisten Postsendungen von dort erst im 'normalen' Postamt 2 bearbeitet worden?
Grüsse philast
@ philast [#66]
Lieber philast,
man könnte annehmen, da es sich um ein Zweigpostamt vom Postamt 2 handelte, dass die finale Bearbeitung auch im Postamt 2 erfolgte. Ich glaube aber, das die Post, die mit den abgehenden Zügen am jeweiligen Bahnhof in gleicher Richtung gesandt werden sollten, auch gleich den entsprechenden Bahnposten übergeben wurde. Die restliche Post wird dann sicherlich über das Postamt 2 weitergeleitet worden sein. Bei den internen Abläufen kenne ich mich aber noch nicht so aus.
Liebe Sammlerfreunde,
auf einer internationalen Postüberweisung aus Nyitra auch Nitra (damals ungarisch, heute in der Slowakei gelegen) vom 13.11.1914 ist auf der Rückseite ein wahrscheinlich nur im Innendienst verwendeter Stempel "LEIPZIG 1 / KONTO" abgeschlagen worden. Mit dem Stempel wurde wohl bestätigt, das das überwiesene Geld dem jeweiligen Postscheckkonto gut geschrieben oder entsprechend weitergeleitet wurde.
Es ist übrigens erst der zweite Stempel in dieser Form in der Stempeldatenbank. ;-))
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
hier mal eine Briefvorderseite vom 08.08.1853. Ein Einschreiben aus Leipzig nach Dessau. Für den die Frankatur wurde eine Mi.6 3 Neugroschen (im Postverein bis 10 Meilen der einfache Brief zu 1 NGr. und das Einschreiben 2 NGr.) verwendet. Die Marke wurde mit dem für Leipzig verwendeten Zweikreisrautenstempel mit der Nummer 2 entwertet. Daneben wurde der Ortsstempel gesetzt sowie ein Zackenrechteckstempel "Recommandiert" zur Kennzeichnung des Einschreibens.
Nach einschlägiger Literatur von Horst Milde (Sachsenpost, Sachsen-Brevier) und Klaus Fritzsche (Die Entwicklung der Leipziger Poststempel Teil 1) kann man davon ausgehen, dass es bis Dezember 1867 keine Einkreisstempel in Leipzig gab. Mein Beleg scheint dem zu widersprechen. Der hier verwendete Ortsstempel ist eine der kleineren Versionen des "normalen" Zweikreisstempels. Es wird davon ausgegangen, das der Innenkreis durch Abnutzung nicht mehr mitstempelt. Hier sind aber gar keine Reste eines Innenkreises zu erkennen. Ob es amtliche Informationen dazu gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Totalo-Flauti [#68]
Bei Milde steht für den 141-8 auch ohne Innenkreis.
Viele Grüße
Klaus
Lieber Klaus,
vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich muss aber auch sagen, dass Leipzig bei der der Stempelaufzählung der Einkreisstempel E40 bis ET (ausschließlich ES = Dez.1867) nicht auftaucht. Also die Autoren davon ausgehen, das es nur reine Zweikreisstempel zur fraglichen Zeit gab. Der Innenkreis entweder bei der Herstellung zu kurz geraten ist (was ich mir eigentlich schwerlich vorstellen kann) oder durch Abnutzung verschwunden ist. Bei der Abnutzung müsste es aber auch Abschläge geben mit Teilen oder Resten des Innenkreises. Ich hab keinen solchen mit Abschlag in meiner Sammlung.
Mit lieben Sammlergrüßen
Tortalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
aus der Zeit des Norddeutschen Postbezirkes zeige ich Euch einen Ortsbrief aus Leipzig vom 20.01.1868. Das notwendige Porto im Stadtzustellbezirk von 1/2 Groschen wurde mit einer Mi.3 dargestellt. Der Stempel an sich ist nicht das Besondere, vielmehr ist die benutzte violette Stempelfarbe das Highlight am Brief.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Habe gerade beim Sortieren eines Lots aus Ungarn diese Marke gefunden:

Das sieht mir nach diesem Stempel aus:
703 LEIPZIG 3 r NACHTRÄGLICH [1]
[1]
https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempelsuche_ort=703+LEIPZIG+3+r+NACHTR%C4GLICH
Schöne Grüße,
Reinhard
Liebe Sammlerfreunde,
ein gefühlt weit unbeachtetes Gebiet der Stempel"-forschung" sind Nebenstempel. Hier habe ich einmal ein doch recht aussergewöhnliches Exemplar für Briefe die offen oder beschädigt vorgefunden und dann amtlicherseits verschlossen wurden.
Leider ist das Leipziger Postamt für mich nicht eindeutig erkannbar. Ein Siegel oder Tagesstempel wurde auf den Verschlussmarken nicht abgeschlagen. Man könnte Leipzig W 31 (später DDR-Postleitzahl 7031, Bund-Postleitzahl 04229) erahnen. Der Brief selber wurde am 12.04.1964 per Einschreiben und Luftpost in Bandung/Indonesien aufgegeben. Leipzig wurde am 22.04.1964 erreicht.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
im Zeitraum vom 3. bis 10.7.1898 wurde in Leipzig ein Gelegenheitsstempel (Bochmann S 4) zum 17. mitteldeutschen Bundesschießen abgeschlagen. Ich habe hier die nette Kombination aus Gelegenheitsstempel und der passenden Postkarte PP9 C68 vom 3.7.1898 nach Kirchberg/Sachsen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
den dreifarbigen Gelegenheitsstempel (Bochmann-Katalog 265) aus Leipzig anlässlich der ersten Volkskammerwahlen am 15.10.1950 ließ sich der Philatelist Kurt Zirkenbach nicht entgehen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
R-Brief 1927 von Tauris (Persien) nach Leipzig

Abgang Tauris Oktober 1927 - Eingang 12.11.27 Leipzig - interessant der Stampel mit
zwei Kennbuchstaben (KB)
Glückauf!
Claus
Hallo zusammen,
Deutsche Bundespost und Deutsche Post vereint auf einem Beleg mit einem bemerkenswerten Datum.
Mit der Wiedervereinigung von BRD und DDR gab es auch eine postalisch vorübergehende Zweisamkeit.
In der DDR waren alle vom 1.1.1964 bis 30.6.1990 ausgegebenen Postwertzeichen (MiNr 1004 - 3343) bis 2.10.1990 frankaturgültig.
Ab 2.7.1990 ausgegebene Postwertzeichen der Deutschen Post waren bis 31.12.1991 auch in der BRD und Berlin (West) gültig. Gleichzeitig durften von diesem Zeitpunkt an die Ausgaben der Deutschen Bundespost und der Deutschen Bundespost Berlin auch in der Deutschen Demokratischen Republik verwendet werden. (Quelle: Michel-Katalog Deutschland). Daraus hat sich ohne Frage ein vielfältiges Spektrum von sammelwürdigen Kombinationen ergeben.



Ich kann hier einen Beleg vorstellen, den der in der DDR sicher bekannte Briefmarkenauktionator Knut Fortagne aus Leipzig mit Blick auf den historisch bedeutsamen Tag kreierte. Eine Ganzsache der Deutschen Bundespost (MiNr. P 141) wurde mit zwei weiteren Marken der bundesdeutschen Freimarkenserie Burgen und Schlösser (MiNr. 1038 + 1140) und zusätzlich mit der Luftpostmarke der Deutschen Post (MiNr. 2762) als Eilsendung mit insgesamt 230 Pf freigemacht, beim Postamt LEIPZIG 1 aufgegeben und über das Postamt LEIPZIG 50 zugestellt.
In dieser besonderen Kombination konnte ich natürlich hier nicht die beiden Marken knapp oberhalb und unterhalb des historischen Stempels kappen. Der rückseitige Ankunftsstempel ist leider etwas fett und unvollkommen ausgefallen.
Ein gänzlich unauffälliger
Ersttagsbeleg
findet Edwin
Noch einer:
Hallo,
von mir einige Stempel von Leipzig.
Gruß
Manne

Tagesstempel vom 12.12.1912

Nachträglich entwertet vom 11.05.1939

Maschinen-Werbestempel vom 06.10.1935

Maschinen-Werbestempel vom 05.11.1936

Maschinen-Werbestempel vom 13.07.1937
Hier ein aptierter Stempel von Leipzig N 18.
Unten befand sich wohl mal das Messe-M, welches nicht ganz rückstandsfrei entfernt wurde.
Als sauberer ESt auf DDR Mi-Nr 300.
Viele Grüße und bleibt gesund
Fridolino
Hallo zusammen,
ich möchte heute das Spektrum mit drei
Bandstempeln des Postamtes LEIPZIG BPA 32 erweitern.

Bei den beiden vorstehenden Belegen DIN C 6 aus 1961 mit UB bm wechseln sich zwischen den Stempelköpfen zwei verschiedene Werbeklischees ab.

Bei dem vorstehenden dritten Beleg DIN lang vom 15.1.1963 mit UB cm kommt nur ein einheitliches Werbeklischee zwischen den Stempelköpfen zum Einsatz.
Vielleicht können Experten etwas zum Typ der eingesetzten Stempelmaschine ergänzen? Das würde mir neue Erkenntnisse bringen. Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Von mir ein Sonderstempel aus dem Jahr 1967.

13.2.1967 - 519.Internationle Leipziger Rauchwarenauktion
Viele Grüße
Ingo
@ epem7081 [#81]
Hallo Edwin,
das sind alles sehr schöne Abschläge von Sylbe-Maschinen.
Viele Grüße,
Peter
@ Totalo-Flauti [#68]
Der Stempel vom Einlieferungsschalter weist häufig nur Fragmente des Innenkreises auf.
Es hat mit Sicherheit keinen Typ ohne Innenkreis gegeben.
@ Johannes2 [#84]
Vielen Dank für Deinen Beitrag. Mit Deinem jüngeren Stempelabschlag sind wohl meine möglichen Gedankenspiele um einen "Einkreisstempel" obsolet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo alle miteinander,
hier ein Stempel aus Leipzig BPA32 vom 05.03.1957.

Leider wurde die Karte gelocht, aber die Darstellung im Werbeklischee ist einfach fantastisch.
Mit freundlichen Grüßen!
bedaposablu
@ bedaposablu [#86]
Das ist wirklich ein grafisch außergewöhnlich gestaltetes Werbeklischee. Hier nochmals ohne Loch und ohne "Postkarte", dafür mit anderem Stempelkopf:

Der Abschlag wurde von Lothar (LOGO58) in unsere Stempeldatenbank eingestellt.
Viele Grüße
Christoph
Liebe Sammlerfreunde,
eine Postsache aus Hamburg vom 16.12.20 nach Leipzig. Ein in Hamburg aufgegebenes Paket wurde bereits dort beschädigt und vom Hamburger Postamt 7 neu verpackt. Mit der Postsache wird das zuständige Paketpostamt 10 in Leipzig beauftragt die Verpackungskosten bei Zustellung einzuziehen. Wenn ich es richtig erkenne, geht es um 4 Pfennige. Die Quittierung erfolgte mit einem Portostempel. In der Stempeldatenbank habe ich nur Stempel in ähnlicher Ausführung aus Hannover [1] und Mannheim [2] gefunden habe.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/78118
[2]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/71877
Ich stelle mal einen ZKD-Stempel vor. Hier kommt er vom Strafvollzug. Die Justizvollzugsanstalt Leipzig war eine Einrichtung in der Südvorstadt von Leipzig. Sie war mit dem von 1902 bis 1906 erbauten Königlich Sächsischen Landgericht in der Bernhard-Göring-Straße (früher Elisenstraße) entstanden. Der als Untersuchungsgefängnis erbaute Zellentrakt befand sich im Hofgelände und hatte seinen Zugang in der Alfred-Kästner-Straße 47. Er diente auch während der DDR-Zeit als Justizvollzugsanstalt. Es konnten etwa 500 Häftlinge untergebracht werden.
Leipzig

R-Brief 29.08.1948 von Leipzig nach Oldenburg/Holstein mit MiNr. 182, 184, 185, 198, 199.
Glückauf!
Claus
Hier ein aptierter Maschinenstempel von LEIPZIG C2, UB a, auf Ganzsache P 952, gelaufen am 23.01.1947 als Ortspostkarte innerhalb Leipzigs. Die Postleitzahl (10) ist nachträglich eingefügt worden.


Beste Grüße
Ulrich
Hier ein aptierter Maschinenstempel von LEIPZIG C1, UB a, auf EF SBZ Mi.-Nr. 213, Drucksache gelaufen am 19.11.1949. Die Postleitzahl (10) ist nachträglich eingefügt worden.
Der Werbeeinsatz "Spielt in der Sächsischen Lotterie ..." ist rechts vom Stempelkopf angeordnet.

Beste Grüße
Ulrich
Liebe Sammlerfreunde,
mit dem 15.10.1838 wurde in Leipzig das Institut der Leipziger Stadtpost eröffnet. Die Eröffnung fand im Rahmen des Umzuges der Leipziger Postexpedition und des sächsischen Oberpostamtes in das im Oktober 1838 fertig gestellte neue Hauptpostamt statt. Bisher sind 20 Briefsammlungen in Leipzig belegt. Hier habe ich einen Ortsbrief vom 28. September 1846 (Datum aus dem Inhalt). Der Brief wurde in der Briefsammlung Nr.6 aufgegeben. Inhaber der Briefsammlung war ein Herr A. Haase in der Ritterstr. 35. Dieser betrieb dort eine sogenannte Materialhandlung. Die Inhaber der Briefsammlungen erhielten eine Provision für die aufgegeben Briefsendungen. Die Briefsammlungen wurden durch drei Stadtboten täglich sechsmal aufgesucht und die vorgefundene Post der entsprechenden weiteren Bearbeitung zugeführt. Briefe, die gleich weiter bestellt wurden, wie hier innerhalb der Stadt und wenn die Empfängeradresse auf dem Bestellgang der Boten lag, erhielten den Stempel der Briefsammlung auf der Vorderseite. Ansonsten wurde der Stempel auf der Rückseite abgeschlagen. Da der Brief "Porto" versandt wurde, hatte der Empfänger 6 Pfennige (blaue 6 auf der Briefvorderseite) Bestellgeld zu zahlen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

Bei so viel Historie traut man sich fast nicht, solche Massenware zu zeigen. Die PLZ unterscheiden sich bei Stempeleinsatz und Tagesstempel. 04092 ist ziemlich im Zentrum-Nord bzw. -West, aber einem Postfach zugeordnet, 04109 ist am Westplatz, also auch Zentrum.
Gruß
Uwe
Hier ein Beleg zum Jahrhundertwechsel mit 2x LEIPZIG-KLEINZSCHOCHER, einmal vom 31.12.99 und dann mit Eingangsstempel 1.1.00 auf der schönen Jahrhundertpostkarte P 43 II Typ Bbd:

Die Karte ist schon damals wohl nur für einen Sammler abgestempelt worden.
Einen schönen Feier-/Vatertag wünscht Reinhard
Liebe Sammlerfreunde,
hier ein der neuesten Leipziger Stempel vom Philatelie-Schalter in der Permoserstrasse 2 bei einem Postpartner. Die Eröffnung war am 1.4.2021. Der Beleg stammt vom Stempelservice der Arge Leipziger Messe Philatelie.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
ein Nebenstempel auf der Rückseite eines Brief aus New York vom 08.03.1907. Ursprünglich war der Brief nach Leipzig addresiert. Im Leipziger Briefpostamt (Postamt 13) wurde der tatsächliche Aufenthaltsort des Addressaten ermittelt und nach Berlin weitergeleitet. In Berlin Charlottenburg traff der Brief am 18.03.1907 ein. Das ergibt eine Laufzeit von 10 Tagen für den transatlantischen Brief.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
heute habe ich wohl einen fragwürdigen Stempel aus Leipzig, den ich hier zur Diskussion stellen möchte.
Abgeschlagen wurde er auf einer P227 mit Datum 3.8.1937 mit Ziel Berlin. Er scheint sich auf eine Altstadt i der Postamtnummer 24 zu beziehen.
Ehrlich gesagt, habe ich mir ursprünglich keine Gedanken weiter gemacht. Die Anordnung der Buchstaben schien und scheint mir sehr symmetrisch zu sein. Die Karte wurde mit Bleistift beschrieben und die verwendete Schrift war mir anfänglich nicht verdächtig. Allerdings könnte auch heute so geschrieben werden. Es sind viel zu wenig bis gar keine Elemente der Sütterlinschrift enthalten.
Nach "pflichtgemäßen" Einstellen in die Stempeldatenbank wurden von Seiten der Redaktion Zweifel wegen der Echtheit des Stempels geäußert. Mittlerweile bin ich auch am zweifeln.
Es gab in Leipzig ein Postamt 24 mit der Himmelsrichtung N. In der fraglichen Zeit war das Postamt in der Breslauer Str.35, die es in Schönefeld gab. Von einer Altstadt im Sinne des Wortes habe ich eigentlich für Leipzig bzw. für Schönefeld auch noch nicht gehört. Es gab und gibt heute noch eine Neustadt im Stadtteil Neuschönefeld. Nach mehrmaliger Durchsicht des Stempelkatalog's von Sammlerfreund Klaus Fritzsche konnte ich auch noch nichts finden.
Was meint Ihr?
Mi lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flaui.
@ Totalo-Flauti [#99]
Hallo,
der untere Teil des Stempels würde viel besser nach Dresden passen. "LEIPZIG" und auch die Datumszeile sehen schon ziemlich verdächtig aus. Die Datums-Ziffern erinnern mich sehr an Gummistempel.
Gruß Uwe Seif
@ Uwe Seif [#100]
Hallo Uwe,
ja stimmt, an Dresden musste ich auch denken.
Mit lieben Samlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Totalo-Flauti [#101]
Hallo Michael,
hast Du meine Mails nicht bekommen? Melde Dich doch bitte mal wieder! Ich warte noch auf Antwort.
Herzliche Grüße
Gunther
@ Totalo-Flauti [#99]
@ Uwe Seif [#100]
Hallo Michael und Uwe,
Michael, vielen Dank für die Präsentation des Belegs hier im Forum.
Auch in der Stempelredaktion kam uns derselbe Gedanke zu "Altstadt". Dies ist nur eine Auffälligkeit. Der ganze Beleg sieht sehr nach Mache aus. Die krakelige Schrift soll wohl einen entsprechenden zeitgemäßen (30er Jahre) Eindruck machen. Macht sie aber nicht, eher hätte ich da auch Sütterlin oder Ähnliches erwartet. Mit entscheidend ist aber der Umstand, dass auch im Stempelwerk des sehr akribischen Leipziger Stempelforschers Fritzsche weder dieser Stempel noch ein Ähnlicher zu finden ist. Dazu kommt noch die seltsame Anordnung des Ortsnamens so dicht an den oberen Bogen "geklebt". Der Abschlag sieht auch verdächtig nicht nach einem Stahlstempel aus.
Also, Fazit daraus, es ist ein "Schwindelbeleg" mit Falschstempel. Als solchen werden wir ihn auch in die Datenbank aufnehmen. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Hallo zusammen,
hier eine Bandstempelentwertung vom 16.01.1946 aus (10) LEIPZIG C 2 eines Ortsbriefes mit verklebter Ostsachsen Mi.-Nr. 59.
Ein Klischee ("Volkssolidarität gegen Volksnot") im Bandstempel ist verkehrt eingesetzt, der Stempelkopf zudem aptiert (die "(10)" ist nachträglich eingesetzt).

Beste Grüße
Ulrich
Hallo Stempelexperten,
heute mal ein Leipzig Stempel, der, wie ich glaube, nicht so häufig ist. Ich besitze leider keinen Stempel Katalog. Für Informationen bedanke ich mich schon mal.
Mit freundlichem Gruß

Philapit
@ philapit [#105]
heute mal ein Leipzig Stempel, der, wie ich glaube, nicht so häufig ist.
Hallo Philapit,
nach Bochmann Katalog wurde der Stempel nur 4 Tage eingesetzt [1]. Deiner zeigt den Erstverwendungstag.
Bitte sei so freundlich ihn auf Philastempel einzufügen. Beim Text kannst Du Dich sinngemäß an dem bereits gezeigten Stempel orientieren.
Schöne Grüsse, Richard
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1290
Danke Richard.
Danke für die Mitteilung. Habe keine Ahnung wie das funktioniert. Aber gestatte natürlich eine Einstellung deinerseits.
Mit freundlichem Gruß
Philapit
Liebe Freunde,
damit ich auch mal zu etwas Sinnvollem beitragen kann, zeige ich einen Sammlerbrief aus Leipzig C 13 an Rudolf Frank in Leipzig C 1.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo,
hier einmal ein Leipziger Bahnhofsstempel oder?
POST EXPED: LEIPZIG: BAHNH:


Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#109]
Hallo Enrico,
ja, und mit dem siegelseitigen Bothenlohn von 5 Neupfennigen ein sehr anschaulicher Brief (Empfänger zahlte 1,5 Ngr. total). Klasse!
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#110]
Ist dieser Stempel mit "Bothenlohn" nur aufgestempelt, wenn den Brief per Bote zugestellt wurde oder gibt es den auch ohne einer Wertangabe des "Bothenlohn" und nur mit Wertangabe des Portos? Er ist jedenfalls nicht so häufig auf meinen Vorphila-Belegen und wenn dann immer mit Wertangabe vom "Bothenlohn". Es scheint, der Stempel wurde extra für diese Boten-Zustellung angefertigt. Es gibt davon auch schwarze Aufdrucke.
Viele Grüße und schon Danke für ev. Antworten.
Enrico
@ Ameise [#111]
Hallo Enrico,
ich weiß nicht, ob es ihn über einen längeren Zeitraum gegeben hat, aber bei deinem Brief ist es nicht die Vormarkenzeit (fälschlicherweise auch "Vorphila" genannt), sondern mit 1856 ja längst in der Markenzeit verwendet. Bitte nicht einen markenlosen, alten Brief mit "Vorphila" verwechseln, was leider viele machen (siehe eBay).
Ich denke, dass es während seiner Zeit für eingehende Portobriefe eingesetzt wurde, evtl. nicht für Leute mit Postfach inklusive Gebührenanschreibung, da wäre er entbehrlich gewesen, aber ich bin kein Sachsenkenner.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Ralph,
danke für Deine Antwort.
Habe gerade einmal nachgelesen und nun weiß auch ich Bescheid: Vorphila bedeutet vor 1840, also bevor die ersten Marken erschienen.
Ich habe wirklich gedacht, alle alten Briefe ohne Marke sind aus der Vorphila-Zeit.
Man lernt immer wieder hinzu.
Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#113]
Hallo Enrico,
das ist leider falsch - die Vormarkenzeit ist individuell; in Grossbritannien kamen die Marken früher an die Schalter, als in Sachsen; daher muss man immer schauen, ab wann ein Land Marken verausgabte, denn mit diesem Termin endete die jeweilige Vormarkenzeit.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Ralph,
ich meinte nur den klassischen deutschen Raum, wie wir ihn heute kennen und die ehemaligen deutschen Ostgebiete.
An das Ausland hatte ich gar nicht gedacht, weil diese Belege mich auch nicht interessieren.
Viele Grüße
Enrico
Von mir ein Tagesstempel vom 1.12.1937, der noch in der Datenbank fehlte.

Viele Grüße
Ingo
@ bayern klassisch [#110]
Hallo Ralph,
da ich gerade den Botenlohnstempel für die Stempeldatenbank bearbeite, interessiert mich einmal, ob ich die erste Währungsabkürzung in der ersten Zeile richtig in die heutige Schrift "übersetzt" habe bzw. wie die "Übersetzung" der zweiten Währungsabkürzung in der ersten Zeile ist:
???. - Ngs. = Neugroschen
??. - ??. = Pfennig
Vielen Dank schon einmal und noch einen schönen Sonntag.
Enrico
Kreisbrückenstempel "Leipzig-Lindenau P" vom 18. Mai 1923 auf einem Paar MiNr. 239

Gruß
Hans-Jürgen
Noch ein Kreisbrückenstempel auf einem Paar der MiNr. 239: "Leipzig a 13 b" vom 17. Mai 1923

Gruß
Hans-Jürgen
Liebe Sammlerfreunde,
ein Handrollenstempel auf einer Drucksache aus Leipzig vom 1.4.1935 nach Putlitz. Interessant sind die Unterscheidungsbuchstaben. Die Handrollenstempel des Postamtes C 2 fielen wohl etwas aus dem Rahmen, da eine andere Werkstatt für die Herstellung beauftragt wurde.
Das Porto setzt sich aus 30 Pfennig für die Drucksache bis 500 Gramm und der Vorzeigegebühr von 20 Pfennig für die Nachnahme zusammen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Ameise [#117]
Hallo Enrico,
richtig - Ngr = Neugroschen und Neupfennige (Pfennige).
Liebe Grüsse,
Ralph
Liebe Sammlerfreunde,
ich habe es bereits geahnt, nun habe ich Gewissheit. In Leipziger philatelistischen Kreisen ging die konspirative "Gruppe 34" um. Hier nun der Beweis auf einer Postkarte P 217 I innerhalb Leipzig's vom 3.4.1934 ab Postamt W 34 im Stadtteil Großzschocher-Windorf. Die Mitglieder sendeten sich bestimmt geheime Botschaften zu. Leider konnte ich den Code noch nicht entschlüsseln. Vielleicht enthält die Botschaft Hinweise auf den heiligen philatelistische Gral? Es könnte sich ja um Hinweise auf ein Versteck vieler Bogen des Sachsen-Dreiers handeln, die der Meldung an das Finanzkollegium in Dresden und der anschließenden Vernichtung entgangen sind?
Der zukünftigen Dinge verharrend und mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo zusammen,
ich zeige hier zweimal "LEIPZIG / 6. / * *"

Was meint Ihr, ist das das gleiche Stempelgerät? Einerseits meine ich, bei dem Abschlag einen Punkt hinter der "6" zu erahnen, andererseits wirken die Sternchen 1989 etwas größer. Der Durchmesser ist identisch (24,5 mm).
Beste Grüße,
Bernd
@ bekaerr [#123]
Was meint Ihr, ist das das gleiche Stempelgerät? Einerseits meine ich, bei dem Abschlag einen Punkt hinter der "6" zu erahnen, andererseits wirken die Sternchen 1989 etwas größer. Der Durchmesser ist identisch (24,5 mm).
Gute Frage, nächste Frage. Sternchen "leiern" u.U. aus, daran würde ich mich nicht aufhängen wollen.
Wenn man gedanklich eine senkrechte Linie hinter der zweiten Ziffer der Tagesangabe senkrecht nach unten zieht, kommt man einmal mitten in der "8" von "89" bzw. vor der "8" von "82" heraus. Andererseits handelt es sich bei den Angaben zum Datum und zur Uhrzeit in diesem Fall um Stecktypen. Man wird nicht darum herum kommen, beide Stempelabschläge virtuell zu überlagern (Ausrichtung anhand der Sternchen um zu schauen, ob die Buchstaben von "LEIPZIG" deckungsgleich sind oder nicht).
Gruß
Stefan
@ bekaerr [#123]
@ stefan [#124]
lieber Bernd, lieber Stefan,
so aus dem Bauch würde ich von zwei verschiedenen Stempelgeräten sprechen. Ich denke es gibt Unterschiede bei der Postamtsnummer, der Schrift des Ortsnamens und der Sterne.
Ich hab mal bei "godfather of Leipzig-Stempel" Sammlerfreund Klaus Fritzsche nachgeschaut. In seinem 2. Teil "Die Aufgabestempel von 1875 bis 1993" kommen nach den 1875 eingeführten Einkreisstempel gleich die Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten. Für die Stempel des Postamtes 6 mit Punkt hinter der Postamtsnummer gibt er 4 verschiedene Formen an. Die von Sammlerfreund Fritzsche im Katalog gezeigten Postamtsziffern kann ich nicht nicht eindeutig zuordnen.
Stempel ohne Punkt hat er beim Postamt 6 nicht registriert. Einen Stempel mit dem Durchmesser 24,5 mm gibt er gar nicht an. Die von ihm genannten Durchmesser belaufen sich von 25,5 mm bis 27,0 mm. Ich habe bisher auch nur einen Beleg vom 07.12.1889 mit zwei 5-strahligen Sternen dokumentiert (von 2012 - zu der Zeit hatte ich die Belege nur als jpg-Datei abgelegt). Der kommt aber dem Abschlag aus dem Jahr 1889 recht nahe. Allerdings kann man hier den Punkt hinter der Postamtsnummer deutlicher erkennen. Leider habe ich ihn wohl noch nicht in die Sammlung sortiert. Ich konnte den Durchmesser nicht messen.

Klaus Fritzsche gibt die Buchstabenhöhe des Ortsnamens mit 3,5 bis 4 mm an. Die Höhe der Postamtsnummer von 3,5 mm bis 4,5 mm.
Es gibt derzeit 4 Bilder in der Stempeldatenbank vom Postamt 6 mit zwei 5-strahligen Sternen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
hier ein stummer Ankunftsstempel aus Leipzig in dem der Stadtname aptiert wurde oder gar nicht vorhanden war. Klaus Fritzsche hat den stummen Stempel in seinem Teil II seiner Schrift "Die Entwicklung der Leipziger Poststempel - Aufgabestempel 1875 - 1993" unter dem Abschnitt Probeabdrucke aus dem sächsischen Staatsarchiv genannt. Der dort abgebildete Stempel hat das Datum 13.1.1951. Er ordnete den Stempel dem Leipziger Postamt O 27 zu. Der Addressat VVB (Vereinigung Volkseigener Betriebe) Polygraph hat seinen Sitz in Leipzig O 27. Es ist aber nicht wirklich eindeutig, wo der Stempel hingehört. Es könnte durchaus auch die Möglichkeit bestehen, das der Stempel auf dem Flughafen Leipzig-Schkeuditz als Ankunftsstempel benutzt wurde. Bisher hatten sich keine Abschläge auf Beleg finden können.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Guten Tag,
auf einer alten Ansichtskarte aus Marburg nach Leipzig von 1906 findet sich ein Ankunftsstempel, den ich wohl Leipzig zuordnen will, aber sonst nicht wirklich deuten kann.

Hier noch der Stempel:

Wofür steht den das "T13" ?
Vielen Dank für eine kurze Antwort sagt Olaf
@ DERMZ [#127]
Was Du für ein T hälst ist ein L, die Serifen täuschen da ein wenig. Daher steht dort L 13 für das Postamt Leipzig 13.
Beispiele findest Du hier:
https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1332
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Jürgen Witkowski [#128]
Hallo Jürgen,
ah, ich doof. Ja, jetzt wo Du es sagst, sehe ich es auch und dann macht es auch Sinn. Bitte um Entschuldigung für so viel Doofheit und tausend Dank für die Hilfe.
Beste Grüße Olaf
Guten Tag zusammen,
ich bin neu in diesem Forum wollte auch mal ein paar Leipzig Stempel beisteuern.
Gibt es vielleicht jemanden der ein Verzeichnis der Postämter von Leipzig in der Zeit um 1900 bis in die 1920er Jahre hat?
Hallo zusammen,
eine Postkarte vom 30.5.1897 aus Leipzig nach Burkhardswalde bei Weesenstein:

Gelegenheitsstempel Bochmann Nr. 3: Leipzig Ausstellungsplatz
Viele Grüße
Volkmar
Hallo zusammen
in ersteigerten "Schatztruhen" finden sich immer wieder einmal überraschende Objekte. So ist mir die Stempelart in dem nachfolgenden Beleg bisher unbekannt gewesen. Im Rechtecksehnenformat ein aufgesprühter Wertstempel, der mit Ortsnamen 04109 Leipzig 1 und Aufgabedatum 29.08.96 - 12.33, letzteres minutengenau (!), versehen ist. Das Format des Stempels beträgt 43,5 mm x 25,5 mm.


Wer kann zu dieser Stempelart aufklärende Erkenntnisse beisteuern?
Mit gespannter Erwartung und freundlichen Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#132]
Das stammt vom ABAS
Automatisches
Brief
Annahme
System.
Wurde hier schon unter [1] thematisiert, scheint aber niemand so richtig zu interessieren.
Gruß
wuerttemberger
[1] Postautomation ABAS = automatisches Briefannahmesystem -
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=11686&CP=0&F=1
@ wuerttemberger [#133]
Hallo Axel,
vielen Dank für Deinen zielführenden Hinweis. Das Thema war mir bisher vollkommen unbekannt. Nachdem ich nun in der Stempeldatenbank vergleichbare Exemplare dieser {seltenen ?} Spezies entdeckt habe, kann ich meine Belege dort einbringen.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo,
habe hier den Abschlag einer Universal-Halbstempelmaschine bei der die PLZ aptiert wurde. Durch das entfernen der 3 wurde aus
vorher LEIPZIG * 13 d

jetzt LEIPZIG * 1 d
Hallo,
auch der Sylbe-Maschinenstempel mit 3 Stempelköpfen LEIPZIG f 13 * wurde aptiert. Hier wurde die ebenfalls die 3 entfernt.
vorher LEIPZIG f 13 * vom 25.3.24

jetzt LEIPZIG f 1 * vom 7.5.24

Gruß Frank
@ webpirate [#33]
Hallo Dennis,
Der Beitrag ist zwar schon mehr als 6 Jahre alt doch mir ist gerade aufgefallen das der gezeigte Stempel mit dem UB "e" mit ziemlicher Sicherheit ein UB "b" ist. Am deutlichsten zu erkennen an der Stellung des Sterns. Hier mal mein Fund mit dem UB "e".
Leipzig- * Plagwitz 1 e vom 24.4.12

Gruß Frank
Hallo miteinander!

2 Bandstempel LEIPZIG BPA 32 / em aus dem Jahr 1962 und 1963
Den unteren Bandstempel habe ich in der Datenbank entdeckt.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo zusammen,
ich möchte einen Stempel identifizieren. Gab es einenen Stempel LEIPZIG WS 3 oder ist es LEIPZIG WS 8 ?
Grüße
Dieter
Hallo Dieter,
naheliegend wäre LEIPZIG W 33 f.
Gruß Frank
Hallo Frank,
super! Danke für die hilfreiche Antwort.
Grüße
Dieter
Vom 31.05. - 30.09.1930 fand in Leipzig die
Internationale Pelzfach-Ausstellung in Kombination der
Internationalen Jagdausstellung statt [1]. Ein paar Stempel davon gibt es bereits in der Datenbank, aber noch nicht in diesem Thread. Das hole ich hiermit nach:
LEIPZIG C2 / * aa / MESSESTADT vom 14.08.1930.
Gruß
Frank
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Pelzfach-Ausstellung
Hallo zusammen,
ein Vater schickt am 20.05.1939 seinem Sohn diese Postkarte mit MiNr. 694 aus Leipzig:

Er schreibt:
"Lieber Jochen! Zur Ergänzung Deiner Briefmarkensammlung sende ich Dir diese schöne Karte mit herzlichen Grüßen für Euch Drei. Vati"
Die Marke wurde mit dem Maschinenstempel "Tag des Deutschen Rechts in Leipzig" (Bochmann Nr. 161) enwertet.
Viele Grüße
Volkmar
Hallo miteinander!
Heute mal wieder in meinem Fundus gestöbert:



Tagesstempel
LEIPZIG 1 / 7010 / pm auf der Vorderseite und auf der Rückseite
LEIPZIG BPA / 7005 / af handschriftlich ergänzt. Da waren die Postler noch auf Zack!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Liebe Sammlerfreunde,
Pastor Köhler lädt am 18.07.1913 zur Versammlung der konfirmierten Jungfrauen der St.Johannis-Gemeinde ein. Da die Jungfer Helene ihre Adressänderung nicht anzeigte, ging die Einladung, trotz mehrfacher Zustellungsversuche durch die Post, in's Leere und wurde an den Pastor zurück expediert. Die Karte wurde mit dem Maschinenstempel zum XII. Turnfest in Leipzig entwertet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo miteinander!



Brief von Leipzig nach Magdeburg mit Postfreistempel
LEIPZIG 1 / mg / 04103 mit Datum 12.10.1994 (Jahreszahl vierstellig), Nebenstempel vom PA 04103 Leipzig, wobei hier etwas aptiert oder ausgebrochen in der ersten Zeile vor 244 erscheint.
Wer weiß was dort stand?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!
Hier noch ein Leipziger Maschinenstempel auf einer Ansichtskarte:

Maschinenstempel
LEIPZIG / 70 / tm mit Werbeklischee: "
25 Jahre / INTERPELZ- / AUKTION" mit Datum 10.05.1985
In der Datenbank (noch) nicht vorhanden, aber zum Glück im Bochmann[1] Band 1203.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
[1] Band 1203 Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V. 2024, Julius Bochmann, Katalog der deutschen Gelegenheitsstempel, SBZ und DDR, Hadmersleben bis Mylau
Ergänzt und bearbeitet von Alfred Peter und Michael Teutloff (RIP)
Liebe Sammlerfreunde,
auf einem Wert-Brief der Allgemeinen Creditanstalt zu Leipzig wurde auf Grund der "dicken" Siegel auf der Rückseite ein Handrollenstempel auf dem Postamt C 2 zur Entwertung verwendet. Der Brief kam am 31.07.1928 in Hythe/ Kent - Großbritanien an. Daraus schließe ich den Versand auf den 23.07. in Leipzig. Der vorliegende Wertbrief mit einem Wert von 100 Mark in's Ausland kostete bei der Beförderungsgebühr wie ein eingeschriebener Brief 35 Pfennig (Drucksache 5 Pfennig, Einschreibegebühr 30 Pfennig). Hinzu kamen dann noch mal 50 Pfennig für die Versicherungsgebühr. Die Gesamtgebühren wurden je mit einer MiNr.388 und 397 dargestellt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo an alle,
bei der folgenden portopflichtigen Dienstsache vom Rat der Stadt Leipzig ist aus meiner Sicht besonders der Tagesstempel interessant, für mich sieht es zumindest so aus, als wäre dieser Stempel teilweise aptiert ?

Und hier noch mal der Stempel Leipzig 04 mit Unterscheidungsbuchstaben "b" vom 4.9.50 - unten könnte mal eventuell so etwas wie Reichsmessestadt oder ähnliches gestanden haben oder was ist Eure Meinung dazu ?

Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#149]
Hallo Jürgen,
abgesehen davon, dass es "C 4" heißt, hast Du alles richtig erkannt.
Der Stempel ist sowohl im Zustand vor als auch nach der Aptierung in unserer Datenbank dokumentiert.
Mit Sammlergruß
Jörg
@ JoergH [#150]
Hallo Jörg,
danke für die schnelle Rückmeldung. Wenn ich die Stempeldatenbank richtig interpretiere, ist die bisherige Erfassung dieses Stempels mit Aptierung von 1948, mein Abschlag wäre dann ein Nachweis für eine noch zwei Jahre spätere Verwendung, falls das für die Datenbank interessant sein sollte, kann der gezeigte Stempel hier gerne noch übernommen werden.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#149]
Hallo Jürgen,
die Thematik der aptierten Leipziger Reichsmessestadt-Stempel hat mich schon vor vielen Jahren interessiert. Ich versuchte damals die Aptierungen zeitlich einzugrenzen und zu dokumentieren.

(10) Leipzig C2 a Maschinenstempel, 27.10.45 / 22.11.45
Viele Grüße
Bernhard
Lieber Bernhard,
wie weit bist Du denn mit Deiner Dokumentation gekommen? Falls Du Tabellen besitzt, wäre ich sehr daran interessiert. Ich habe ebenfalls eine entsprechende Dokumentation am Laufen. Vielleicht könnten wir uns da austauschen?
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Totalo-Flauti [#153]
Hallo Totalo-Flauti,
dieses kleine Gebiet habe ich irgendwann in den 1980/90er Jahren gesammelt. Ich hatte mal eine Art Fehlliste mit früh- und Spätdaten, diese sollte in erster Linie dazu dienen mich vor allzu vielen Dubletten zu bewahren. Ich habe sie sicherlich nicht weggeworfen, mag aber auch nicht danach suchen. Die Belege selbst sind die Dokumentation.
Es gibt ja eine Studie über dieses Thema von Paul-Heinz Flemming aus den 80/90er Jahren.
Nachfolgend ein Pärchen aus Leipzig W31 mit noch größer Eingrenzung des Aptierungsdatums.

(10) Leipzig W31 c, 30.10.45 / 17.11.45
Zeig doch einfach ein paar Pärchen von Dir! Vielleicht kann ich etwas dazu beitragen.
Viele Grüße
Bernhard
Hallo an alle,
hier noch ein anderer Stempel aus Leipzig S 3 (wenn ich das richtig lese) vom 15.7.60 mit den Unterscheidungsbuchstaben "a"

und dem Zusatz "Nachträglich entwertet".
Viele Grüße Jürgen
@ bernhard [#154]
Hallo Bernhard,
eine Alternative ist, auf philastempel.de die dort noch nicht bekannten Früh- und Spätdaten einzustellen, sofern sie auf den Stempeln gut lesbar sind.
Diese Datenbank ist bekannt und weltweit von jedermann einsehbar.
Grüsse aus dem Allgäu, Richard