Briefmarken Atteste

Thema:

Bund Ersttagsbriefe 1949-1959

stampmix Am: 08.06.2017 19:01:24 Gelesen: 8765 # 1
Hallo zusammen, diese Motivkarte wurde mit der 10 Pf Marke "100 Jahre Deutsche Briefmarken" (Mi.113) frankiert und mit dem Münchner Ersttagssonderstempel am 30.9.1949 entwertet. Als Grußkarte von der Briefmarkenausstellung verwendet, erhielt sie die zum Versand erforderliche Notopfermarke und wurde am 2.10.1949 im Sonderpostamt aufgegeben. besten Gruß stampmix
stampmix Am: 09.06.2017 12:39:26 Gelesen: 8690 # 2
Hallo zusammen, die Sonderstempel-Beschaffungsstelle für Poststempelgilde "Rhein-Donau" versandte am 9.10.1949 einen Einschreiben-Doppelbrief und frankierte mit den neuerschienenen "75 Jahre Weltpostverein" (Mi.116) Marken. mit bestem Gruß stampmix
stampmix Am: 10.06.2017 06:50:59 Gelesen: 8649 # 3
Hallo zusammen, ein Badischer Revolutionär brachte es im 19.Jahrhundert zum Aussenminister der USA. So gab die Bundespost am 17.9.1952 eine Marke zur Gedächnisfeier (der Landung in Amerika) von Carl Schurz (Mi.155) heraus. Der hübsche, kleine Luftpost-Brief wurde mit 60Pf. tarifrichtig frankiert. mit bestem Gruß stampmix
LOGO58 Am: 07.02.2021 17:25:04 Gelesen: 6605 # 4
Ich möchte auch dieses Thema wieder hervorholen. Hier die MiNrn. 111/112: Es folgt der Wohlfahrtsmarken-Satz "Helfer der Menschheit" aus dem Jahre 1954. Ein philatelistisch beeinflusster Beleg, leider nicht portorichtig, da "überfrankiert". Aber der Brief ist tatsächlich gelaufen und hat auf der Rückseite einen Handrollstempel als Ankunftsstempel. Die Abstempelung selbst erfolgte mittels Tagesstempel am 28.12.1954, dem Ersttag. Grüße aus dem Norden Lothar
Shinokuma Am: 07.02.2021 17:43:35 Gelesen: 6595 # 5
@ LOGO58 [#4]

Hallo Lothar,

vielen Dank für die Wiederbelebung dieses Themas!
Nachstehend zeige ich einen der damals gängigen Schmuck-FDCs, die oftmals noch einen ganz normalen Tagesstempel trugen, der dann jedoch gerne einen örtlichen Bezug zum Ausgabemotiv hatte, wie in diesem Fall Lübeck, die Geburtsstadt von Thomas Mann.



Herzliche Grüße

Gunther, gebürtiger Flensburger
LOGO58 Am: 08.02.2021 16:31:37 Gelesen: 6551 # 6
Hier die MiNr. 197 - 100. Geburtstag von Ehrlich und v. Behring, gestempelt am 13. März 1954 in Frankfurt (Main)-Höchst. Grüße aus dem Norden Lothar
LOGO58 Am: 12.02.2021 13:09:42 Gelesen: 6485 # 7
MiNr. 198 - 500 Jhre Gutenberg-Bibel - 5. Mai 1954 Ersttagsstempel vom PA Mainz 1 Grüße aus dem Norden Lothar
alex11 Am: 07.11.2024 21:05:27 Gelesen: 4051 # 8
Hi, zensurierter Ersttagsbrief Michel 143 - 146 von Augsburg (Tagesstempel 23.10.1951) nach Wien, inklusive dem originalen Inhalt. Grüße Alexander
Dieter 66 Am: 07.12.2024 14:12:14 Gelesen: 3888 # 9
Hallo, habe hier einen Ersttagsbrief Theodor Heuss mit Michel Nr. 305/306, gestempelt 22.5.59, durch Eilboten. Rückseitig befinden sich zwei Zahlenstempel. Kann mir jemand sagen, wie so etwas aktuell gehandelt wird und welche Bedeutung die Zahlenstempel haben. Vielen Dank schon mal. Beste Grüsse Dieter.
Christoph 1 Am: 07.12.2024 14:59:02 Gelesen: 3865 # 10
@ Dieter 66 [#9] Guten Tag Dieter, der Ersttagsbrief ist als Eilbrief gelaufen. Die beiden Zeilenstempel stammen aus der Bearbeitung der Eilbriefe (vermutlich Bahnpost). Leider ist der Brief überfrankiert, es hätten 80 Pfennig Porto für einen Eilbrief ausgereicht. Insofern würde ich jetzt hier auch keinen besonderen Aufpreis gegenüber einem ungelaufenen FDC ansetzen. Sammler von solchen Schmuck-FDC nehmen vermutlich sogar lieber ein ungelaufenes Exemplar, während Sammler von gelaufenen Belegen natürlich auf die Portorichtigkeit achten würden. Als Anhaltspunkt würde ich den Handelswert ungelaufener FDC ansetzen. Da wurde beispielsweise bei ebay kürzlich einer für 15,- € verkauft [1]. Gruß Christoph [1] https://www.ebay.de/itm/146175753420
sammler70 Am: 07.12.2024 15:33:31 Gelesen: 3849 # 11
Ein gelaufener Schmuck FDC v. 24.10.1954 10 Jahre Vereinte Nationen MiNr. 221
sammler70 Am: 07.12.2024 15:44:20 Gelesen: 3844 # 12
Hier ein gelaufener Schmuck FDC v. 9.5.1955 zum 150. Todestag Friedrich Schiller MiNr. 210
sammler70 Am: 07.12.2024 15:53:44 Gelesen: 3841 # 13
Hier ein gelaufener Schmuck FDC v. 5.10.1988 Europäische Fahrplankonferenz MiNr. 219

Dieter 66 Am: 07.12.2024 15:54:38 Gelesen: 3839 # 14
@ Christoph 1 [#10] Hallo Christoph, vielen Dank für Deine schnelle Antwort und den Link. Es ging wohl um die Kombination Mi. Nr. 305/306, die ich jetzt beim Suchen tatsächlich noch im Michel gefunden habe. Da wird im Michel Spezial 2015 der Wert für den FDC in der 305/306 Kombi mit 190 Euro angegeben. Eine Portstufe mit 1,10 DM zu finden war dann wohl schwer, also das nächst mögliche nehmen um annähernd an das Porto heran zukommen. Dann frage ich mich allerdings, warum damals diese Kombi herausgegeben wurde, wenn es überhaupt keine Portostufe für 1,10 DM gab. Hier habe noch ein FDC in gleicher Kombi. Dann werde ich die mal einstellen und schauen was dabei herauskommt. Dieser FDC ging an das Bundeskriminalamt Wiesbaden. Beste Grüße Dieter.
sammler70 Am: 07.12.2024 16:03:00 Gelesen: 3834 # 15
Hier ein gelaufener Schmuck FDC Soest v. 7.1.1956 125. Geburtstag Heinrich v. Stephan MiNr. 227
sammler70 Am: 07.12.2024 16:28:52 Gelesen: 3826 # 16
Hier ein gelaufener FDC aus Frankfurt / Main v. 15.6.1957 1000 Jahre Stift und Stadt Aschaffenburg MiNr 255
sammler70 Am: 07.12.2024 16:39:49 Gelesen: 3823 # 17
Gelaufener Schmuck FDC Stuttgart v. 22.2.1957 100. Geburtstag von Heinrich Hertz MiNr. 252

sammler70 Am: 07.12.2024 16:47:52 Gelesen: 3821 # 18
Hier ein gelaufener Schmuck FDC aus Aschaffenburg v. 15.6.1957 1000 Jahre Stift und Stadt Aschaffenburg MiNr 255
bovi11 Am: 07.12.2024 19:41:02 Gelesen: 3797 # 19
@ sammler70 [#18] Ich sehe keine echt gelaufenen Schmuck-Ersttagsbriefe. Durch Hinzufügen einer Adresse kann man nahezu jeden Schmuck-Ersttagsbrief zu einem scheinbar gelaufenen Brief gemacht werden. Gibt es andere Anhaltspunkte dafür, dass die Briefe tatsächlich gelaufen sind?
Christoph 1 Am: 07.12.2024 20:46:14 Gelesen: 3784 # 20
@ Dieter 66 [#14] Hallo Dieter, Dann frage ich mich allerdings, warum damals diese Kombi herausgegeben wurde, wenn es überhaupt keine Portostufe für 1,10 DM gab. Diese Briefmarken wurden ja nicht verausgabt, um sie in Kombination zu verwenden. Sie waren für häufig vorkommende Portostufen als Einzelfrankatur gedacht. 40 Pfennig kostete der Brief zweiter Gewichtsstufe und 70 Pfennig war das Porto für einen Standardbrief per Einschreiben. Das Problem lag hier wohl eher bei den Herstellern der Schmuckumschläge: Die klebten alle Marken einer Serie mit gleichem Ausgabetag immer auf einen Umschlag (z.B. auch bei den Wohlfahrts- und Jugendmarken). Und die Vorliebe für portogerechte Briefsendungen war damals wohl noch nicht so sehr ausgeprägt. Viele Grüße Christoph
sammler70 Am: 07.12.2024 21:38:51 Gelesen: 3771 # 21
@ bovi11 [#19] Gut wenn du das so siehst, kann man alles bezweifeln. Ich gehe davon aus, dass sie gelaufen sind, ohne Adresse habe ich so ziemlich alle. Gruß Franz
bovi11 Am: 07.12.2024 21:47:37 Gelesen: 3769 # 22
@ sammler70 [#18]

So, wie in der Abbildung unter [#18] schreibt niemand die Adressierung vor einer Abstempelung.

Da ist offensichtlich, dass der Brief gestempelt war und die Adressierung nachträglich hinzugefügt wurde.

Bei [#13] fehlen 10 Pfennig Porto für den konstruierten Auslandsbrief.
sammler70 Am: 07.12.2024 21:51:54 Gelesen: 3765 # 23
@ bovi11 [#22] Danke für den Hinweis
Stefan Am: 07.12.2024 22:58:06 Gelesen: 3742 # 24
@ sammler70 [#21] Ich gehe davon aus, dass sie gelaufen sind, ohne Adresse habe ich so ziemlich alle. Bei Sendungen innerhalb der Bundesrepublik erwarte ich im Regelfall die Angabe der Postgebietsleitzahl innerhalb der Empfängeradresse (bis ca. 1961/1962, danach die Postleitzahl). Gruß Stefan