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Deutsche Besetzung WK 1 Elsass-Lothringen: Aptierte Reichspoststempel 1918-1920

philamuseum Am: 13.12.2008 08:14:28 Gelesen: 45658 # 1
Postgeschichtlicher Hintergrund Am 11. November 1918 wurde im Wald von Compiegne um 5 Uhr morgens in einem Eisenbahnwagen der Waffenstillstand geschlossen, der den ersten Weltkrieg beendete. Die Unterhändler dieses Waffenstillstands-Abkommen waren der französiche Marschall Ferdinand Foch und der Staatssekretär Matthias Erzberger von der Zentrums-Partei. Die Räumung Elsass-Lothringens hatte demnach sofort zu erfolgen. Somit ist der 10. November 1918 als der letzte Tag der Posthoheit des Deutschen Reichs über die ca. 750 Postanstalten in E-L. anzusehen. Ab 11. November 1918 waren diese Postanstalten de facto französisch, mit allen darin befindlichen Utensilien wie Stempel, Klebezettel, Formulare, Maschinen usw. Die „vorgefundenen“ bzw. übernommenen Reichspost-Stempel (Hauptgruppen II-VI nach Michel Stempel-Handbücher I-III und Hauptgruppe VII, „Datumbrücken-Stempel“) wurden unterschiedlich lange (manche nur wenige Tage, andere noch bis Dezember 1920) weiterverwendet. Da das Zeugamt in Berlin an die jetzt französischen Postämter natürlich u.a. auch keine neuen Stempel-Jahreszahlen für 1919 lieferte, kommen diese weiterverwendeten Reichspoststempel 1919/20 in folgenden interessanten Übergangsformen vor: Type 1: aptierte Jahreszahl (Typ „WINGERSHEIM“), entstanden durch abfeilen des rechten oder linken Bogens des unteren Bauchs der 8 von 18 Type 2: weglassen der Jahreszahl (Typ „JUNGHOLZ“) Type 3: Weiterverwendung der Jahreszahl 18 in 1919 Type 4: Aushilfsjahrezahlen 19 bzw. 20 Es gibt noch weitere Aptierungen, so wurden bsw. die Tageszeiten in den deutschen Stempel (V+N für Vor- bzw. Nachmittag) der französischen Schreibweise angepasst. Gruss Peter
philamuseum Am: 13.12.2008 15:46:09 Gelesen: 45627 # 2
@ philamuseum [#1] Die späteste mir bekannte Verwendung eines Reichspoststempel im wieder französischen Elsass-Lothringen stammt vom 8.11.1920 aus Haarberg/Lothringen, also beinahe exakt 2 Jahre nach der Rückgabe E-L. an Frankreich. Möglicherweise kennt wer einen noch späteren Abschlag aus Elsass-Lothringen (aus 1921)? Gruss Peter
Harald Zierock Am: 15.12.2009 14:59:14 Gelesen: 45230 # 3
@ philamuseum [#1] Hallo Peter, Schöner Bericht. Wingersheim liegt keine 10 Kilometer von meinem Wohnort. Auch die anderen gezeigten Orte sind nicht weit von mir, aber deshalb scchreibe ich keinen Bericht. Ich habe im Duden nachgeschaut, und trotzdem nicht gefunden was "aptiert" heißt. Adaptiert? Kannst Du oder jemand anders mir das erklären? Viele Grüße, Harald
Lars Boettger Am: 15.12.2009 15:09:24 Gelesen: 45227 # 4
@ Harald Zierock [#3] Hallo Harald, beim Übergang von einer Postverwaltung zur nächsten wurden die alten Stempel oft weiterverwendet. Allerdings wurden u.a. Herrschaftssymbole entfernt (Stempel aus dem Dritten Reich, die nach 1945 verwendet wurden - da gibt es schöne Beispiele aus Luxemburg) oder die Stempel an neue Vorschriften angepasst (Franko-Stempel NDP). Den Vorgang des Entfernens nennt man "aptieren". Für die genaue Begriffsbestimmung ist ein Briefmarkenlexikon hilfreich. Beste Sammlergrüsse! Lars
Harald Zierock Am: 15.12.2009 15:56:19 Gelesen: 45216 # 5
@ Lars Boettger [#4] Hallo Lars, vielen Dank für die Erklärung. Man lernt nie aus. Ich dachte schon ich sei bekloppt, auf beiden Seiten wie ein Schnitzel, weil ich das im Duden nicht fand. Viele Grüße, Harald
Lars Boettger Am: 15.12.2009 16:01:12 Gelesen: 45214 # 6
@ Harald Zierock [#5] Hallo Harald, anbei ein Wikipedia-Link zu dem Thema: http://de.wikipedia.org/wiki/Aptierung - er ist zwar nicht briefmarkenspezifisch, erklärt aber das Grundprinzip. Beste Sammlergrüsse! Lars
TomWolf_de Am: 15.12.2009 16:46:10 Gelesen: 45205 # 7
Hallo Harald. Im Duden findet man den Begriff: aptieren: Einen Stempel so ändern, dass eine weitere Benutzung möglich ist (21. Auflage Seite 121). Ich gebe allerdings zu, daß diese Angabe nicht viel hergibt. Da tragen die gezeigten Belege eher zum Verständnis bei. Gruß Thomas
Harald Zierock Am: 15.12.2009 16:53:19 Gelesen: 45202 # 8
@ TomWolf_de [#7] Thomas, Du hast Recht. Viele Grüße, Harald
volkimal Am: 02.05.2012 21:22:14 Gelesen: 43098 # 9
Hallo zusammen! Diese Karte ist schon länger in meiner Sammlung, die fehlende Jahreszahl war mir aber bisher nicht aufgefallen: Da die Jahreszahl für den Kreisobersegmentstempel (Kreisstempel mit Segment oben) nicht mehr geliefert wurde, hat man sie 1920 einfach weggelassen. Die Jahreszahl ist nur anhand des Textes der Karte erkennbar. Der 12. Juli 1920 ist ein relativ spätes Datum für die Weiterverwendung eines deutschen Stempels in Frankreich. Mit Sammlergruß Volkmar
rostigeschiene (RIP) Am: 02.05.2012 21:51:04 Gelesen: 43091 # 10
@ volkimal [#9] Hallo Volkmar, hast Du einmal in Erwägung gezogen, dass der Datumsriegel aus Stecktypen besteht und die Ziffern für die Jahresangabe etwas zu weit eingesetzt worden sein könnten? Auch ist der Stempel schräg aufgesetzt worden, erkennbar an der großen Lücke des Kreises. Auch dieser Umstand kann dazu geführt haben, dass die Jahreszahlen nicht abgeschlagen wurden. Viele Grüße Werner
volkimal Am: 02.05.2012 21:57:32 Gelesen: 43085 # 11
@ rostigeschiene [#10] Hallo Werner, mir ist kein Stempel bekannt, bei dem die Stecktypen für 1919 bzw. 1920 nach dem Krieg von Deutschland nach Frankreich geliefet wurden. Allerdings kenne ich mehrere Stempel, bei denen die Jahreszahl weggelassen wurde. Sieh Dir einmal den Beitrag [#1] in diesem Thema an. Viele Grüße Volkmar
Postgeschichte Am: 02.05.2012 21:59:33 Gelesen: 43084 # 12
@ volkimal [#9]

Hallo Volkmar,

daß man die Jahreszahl einfach weggelassen hat, kann ich mir nicht vorstellen. Warum? In der Datenbank von StampX wird der Stempel von BREIDENBACH / LOTHRINGEN in den Jahren 1917, 1917 bis zum 4.6.1920 nachgewiesen, immer mit Jahreszahl.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
volkimal Am: 02.05.2012 22:21:28 Gelesen: 43080 # 13
@ Postgeschichte [#12] Hallo Manfred, ich habe vorher in der Datenbank von StampX nachgesehen, muss aber einen Fehler gemacht haben und habe den Stempel nicht gefunden. Durch Deine Hilfe muss ich meine Aussage korrigieren. Der Stempel hatte eine Aushilfsjahreszahl. Bei den Beispielen von StampsX fällt dieses besonders bei der Jahreszahl "19" auf, aber auch "20" dürfte eine Aushilfszahl sein. Die Jahreszahl ist wohl dadurch nicht erkennbar, dass der Stempel schräg abgeschlagen wurde. Danke für die Informationen Volkmar
Latzi Am: 03.07.2012 20:04:44 Gelesen: 42515 # 14
Regional passend dürfte der Hinweis auf einen neu erschienen Katalog sein: "Catalogue des timbres à date d'Alsace-Lorraine 1870-1918" der SPAL. Zu deutsch: Katalog der Datumsstempel von Elsass-Lothringen 1870-1918 Aus der Werbung: Nach fünfjähriger Arbeitszeit stellen wir Ihnen diesen Katalog, der alle Stempel statistisch erfasst, die dieses Sammelgebiet (Thematik) im weitesten Sinne betreffen, vor: handschriftliche Entwertungen und Stempelabschläge von 1870 – 71, die Datumstempel von 1870 bis 1918 bis zum Beginn der französischen Verwaltung, manchmal bis 1922. Die Einführung und die Schlüsselwörter des Katalogs sind auf Deutsch übersetzt. 751 Postämter oder Agenturen werden aufgelistet: 192 im Oberelsass, 269 im Unterelsass und 290 in Lothringen. Es wurden 2234 Stempel erfasst. Werbeflyer mit Bestellangaben habe ich angehängt. Ich versichere, dass auch namhafte deutschsprachige Stempelsammler mitgewirkt haben - damit meine ich nicht meine Beteiligung. ;) Lars
Latzi Am: 03.07.2012 20:08:25 Gelesen: 42512 # 15
Leider klappt das mit dem Flyer nicht. Hier die weiteren Informationen: Format A4, 226 Seiten. Verkaufspreis : 30 €. SPAL Mitglieder : 20 €. Zuzügl. Versandkosten: - Frankreich : (je Buch) : 6 €. - Ausland Bestellung und Bezahlung beim « SPAL » - Schatzmeister : André LADER 52, rue de Monsviller F- 67700 SAVERNE Informationen per E-Mail: alain.sturm@neuf.fr Für das Ausland Überweisung bevorzugt mit IBAN und BIC: IBAN: FR76 1027 8015 0000 0338 3764 559 - BIC: CMCIFR2A
Brigitte Am: 25.07.2012 14:13:56 Gelesen: 42318 # 16
@ Latzi [#15] Hallo Latzi, PDF-Dateien können nicht hochgeladen werden. Ich wollte eine Mail schreiben. Bitte mal bei Gelegenheit das Postfach leeren. ;-) Liebe Grüsse, Brigitte
jokama Am: 06.05.2016 18:10:17 Gelesen: 38148 # 17
Zu dem Thema kann ich meine Webseite http://www.manfredkaiser.de/elsass_18-19.html beisteuern. Es sind dort einige Beispiele für aptierte Stempel und auch andere Briefe des Jahres 1918 abgebildet. Z.B. weiterverwendete deutsche Einschreibzettel mit franz. Ortsnamen bedruckt. Wenn jemand Informationen hat, ob der Postverkehr nach dem 22.11.18 aus dem nun französisch besetzten Elsass mit Deutschland verboten war und wie lange, würde ich mich freuen. Gruß jokama
Stefan Am: 06.05.2016 20:20:29 Gelesen: 38120 # 18
@ jokama [#17] Zu dem Thema liegt mir lediglich ansatzweise ein Beleg vor. Es handelt sich um eine Sendung aus Sankt Ludwig im Elsass (frz. Saint-Louis), frankiert mit einer 20 Pf. Germania (Mi-Nr. 87) nach dem Ende des ersten Weltkrieges. In diesem Fall wurden (noch) Briefmarke und Tagesstempel unverändert weiterverwendet: Sendung vom 16.11.1918 aus Sankt Ludwig (Elsaß) nach Tuttlingen, vorderseitig Prüfvermerk der Postkontrolle Auf der Briefumschlagrückseite findet sich ein weiterer Stempelabschlag: Gruß Pete
jokama Am: 07.05.2016 12:22:22 Gelesen: 38071 # 19
Hallo Pete, Dein Brief ist noch während der deutschen Postadminstration befördert worden. Am 11.11.war der Waffenstillstand, der Abzug der Deutschen sollte in 15 Tagen beendet sein, war aber schon nach 10 Tagen vollzogen. Am 22.11. übernahmen die Franzosen die gesamte Verwaltung. Germaniamarken wurden in den Postämtern vernichtet. In der Hand der Bevölkerung verbliebene Marken konnten im Verhältnis 1:1, also 1 Pfennig gleich 1 centime einzeln oder gemeinsam benutzt werden (bis 14.12., andere Quellen 31.12.) Meine Frage geht dahin: War Post aus dem nun franz. Elsass in das deutsche Gebiet nach dem 22.11.möglich oder für eine gewisse Zeit verboten? Ich habe bisher keinen solchen Brief gefunden. Im Anhang ein Brief vom 27.11., allerdings in die Schweiz. Gab es das auch nach Deutschland? Gruß Manfred
volkimal Am: 08.05.2016 08:50:47 Gelesen: 37994 # 20
@ jokama [#19] Hallo Manfred, schau Dir einmal die Beiträge beim Thema "Postverkehr im 1. Weltkrieg und danach" an http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=46825#M16 . Im Beitrag 12 usw. findest Du die entsprechenden Nachweise dazu, dass der Briefverkehr vom 22.11.1918 an eingestellt war. Im Februar 1919 wurde zunächst Geschäftspost aber keine Privatpost zugelassen. Viele Grüße Volkmar
jokama Am: 08.05.2016 13:58:58 Gelesen: 37965 # 21
@ Volkimal [#20] Hallo Volkmar, das ist genau das, was ich gesucht habe. Herzlichen Dank. Anbei noch der Brief, der mich auf diese Frage gebracht hat. Gruß Manfred
volkimal Am: 08.05.2016 15:33:58 Gelesen: 37950 # 22
@ jokama [#21] Hallo Manfred, ein sehr schöner Beleg! Viele Grüße Volkmar
hajo22 Am: 17.06.2016 22:38:24 Gelesen: 37471 # 23
Ich weiß nicht so recht, ob der Beleg so richtig hier hineinpaßt, aber ich möchte ihn wegen der doch interessanten Adresse zeigen. Einschreibbrief aus Straßburg vom 24.7.1919 nach Berlin, Ankunft 29.7.19. Der Brief lag der Zensurstelle vor. VG, hajo22
Stefan Am: 22.12.2018 14:04:29 Gelesen: 28298 # 24
Da in diesem Thema noch nicht vertreten, nachfolgend zwei Stempelabschläge aus Metz: Handstempelabschläge aus Metz, Postamt 1 vom 31.07.1919 und 09.04.1920, Unterscheidungsbuchstabe mutmaßlich r bzw. o Die gezeigten Beispiele weisen jeweils eine Aptierung der Uhrzeitangabe auf. Der Ortsname "METZ" ist in der deutschen und französischen Sprache identisch, daher an dieser Stelle keine Aptierung. Leider sind diese Abschläge lediglich als Briefstück erhalten geblieben. Gruß Pete
Latzi Am: 22.12.2018 19:19:22 Gelesen: 28269 # 25
@ Pete [#24] Dann greife ich Deinen Beitrag mal auf und zeige Ganzstücke. Metz *1o mit deutscher Uhrzeitgruppe aus dem Juli 1919 und mit französischer Uhrzeitgruppe aus dem August (m für martin - Morgen) Grüße Lars
Stefan Am: 27.10.2019 21:43:43 Gelesen: 26201 # 26
Bei dem nachfolgenden Beleg handelt es sich um einen Neuzugang. Lässt sich etwas zum Thema Portorichtigkeit sagen oder wurde die Ansichtskarte einfach vom Postbeamten durchgewunken? Zur Frankierung gelangten Briefmarken des Deutschen Reiches (5 Pf.) und Frankreich (10 C.): Ansichtskarte aus Gebweiler (Elsaß) vom 31.12.1918, Stempeldatum 02.01.1919 nach Valdoie bei Belfort (Frankreich) Der Text der Ansichtskarte ist philatelistisch unverdächtig: die Absenderin verschickt Neujahresgrüße an ihren Cousin und wünscht wegen einer Grippe eine gute Besserung des Gesundheitszustandes. Danke. Gruß Pete
Latzi Am: 28.10.2019 10:33:09 Gelesen: 26149 # 27
@ Pete [#26] Die Germania-Marken waren im Elsass nur bis Mitte Dezember 1918 gültig (der 15.12. müsste es genau sein). Daher sind sie auf der Deiner Karte eigentlich nur schmückendes Beiwerk, allerdings kann ich Dir gerade nicht verraten, ob die französische Marke als Inlandsporto ausgereicht hat. Gruß Lars
Stefan Am: 10.11.2019 20:44:08 Gelesen: 25836 # 28
@ Latzi [#27] Danke für die Info! Daher sind sie auf der Deiner Karte eigentlich nur schmückendes Beiwerk, allerdings kann ich Dir gerade nicht verraten, ob die französische Marke als Inlandsporto ausgereicht hat. In Beitrag [#9] wird eine Karte von 1920 gezeigt, welche mit 10 Centimes frankiert ist. Hierbei dürfte es sich um das seinerzeit korrekte Inlandsporto handeln. Nachfolgend eine Mischfrankatur, bei welcher die Germania ebenfalls überflüssig war: Ansichtskarte vom 17.06.1914 aus Gérardmer (Vosges) in Frankreich nach Borsigwerk OS. [Oberschlesien] Gruß Pete
Stefan Am: 27.10.2025 15:17:25 Gelesen: 3596 # 29
Nachfolgend ein kleiner Fund auf der Briefmarkenmesse in Ulm. Es handelt sich um eine Postkarte vom 07.02.1919 aus Gross-Hettingen in Lothringen nach Metz. Die Karte wurde mit einer französischen Briefmarke zu 10 Centimes frankiert und mittels KOS "GROSS-HETTINGEN" am 08.02.1919 entwertet. Mich verwundert etwas, dass in diesem Stempel die Jahreszahl 1919 vorhanden ist. Ich ging davon aus, dass die im November 1918 französisch gewordenen Postämter seitens der deutschen Reichspostverwaltung keine neuen Jahreszahlen mehr für Tagesstempel mit Stecktype erhalten haben. Die "19" schaut mir allerdings auch nicht aptiert aus. Gruß Stefan
Stefan Am: 30.11.2025 21:02:51 Gelesen: 3264 # 30
Ergänzend zu Beitrag [#24] und [#25] nachfolgend ein weiterer Stempelabschlag aus Metz: Ansichtskarte aus Metz als Drucksache vom 21.98.1919 aus Metz nach Redange in Luxemburg, Ankunftsstempel vom 22.08.1919 Die Karte wurde mit einer französischen Briefmarke zu 5 Centimes frankiert - ob hiermit portgerecht, kann ich mangels Untelragen nicht beurteilen. Die Briefmarke mittels aptiertem Handstempel METZ *1n entwertet. Die Aptierung äußert sich in der Uhrzeitangabe. Gruß Stefan
Lars Boettger Am: 30.11.2025 22:16:07 Gelesen: 3248 # 31
@ Stefan [#30] Hallo Stefan, die 5 Centimes enstprachen dem UPU-Auslandsporto für Drucksachen der 1. Gewichtsstufe. Das Wort "Carte Postale" wurde gestrichen, dafür wurde handschriftlich "Imprimé" (Drucksache) ergänzt. Beste Grüsse! Lars
Stefan Am: 01.12.2025 18:02:46 Gelesen: 3183 # 32
@ Lars Boettger [#31] Danke für die Info :-) Gruß Stefan
Latzi Am: 02.12.2025 07:20:33 Gelesen: 3156 # 33
Hallo, einen Metz-Stempel mit französischer Uhrzeit "m" für "matin"= Morgen kann ich noch zeigen: Metz *1p auf Einschreiben aus April 1920 - LD des Stempels ist derzeit Ende August: Grüße Lars
Lars Boettger Am: 09.01.2026 20:23:57 Gelesen: 2736 # 34
Der Einkreisstempel METZ c hat noch die deutsche Uhrzeitgruppe. Er ging an einen Oberst des 11. Infanterieregiments über die APO 745 in Schifflingen bzw. Esch-sur-Alzette. Beste Grüsse! Lars
Lars Boettger Am: 09.01.2026 23:35:03 Gelesen: 2718 # 35
Brief aus Bad Niederbronn / Elsass nach Luxemburg, abgestempelt am 16. Dezember 1918, mit französischem Verschlussstreifen versehen - m.W. nicht aptiert.

Beste Grüsse!

Lars