Mi. 383, 406
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.geschichte-oesterreich.com/1918-1938/
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndestaat_(%C3%96sterreich)
Österreich - Marken und Belege Dezember 1918 bis 1938
Mi. 383, 406
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.geschichte-oesterreich.com/1918-1938/
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndestaat_(%C3%96sterreich)
Marken in postfrischer Qualität aus meiner Sammlung
Henrique aus Österreich
Farbvarianten
Henrique
Henrique
Einen neueren Michel habe ich nicht, vielleicht kannst Du mir diese mit den aktuellen Michel Nummern zuteilen.
LG, Meinhard
243II Aa = Lz 121/2, preußischblau
243II Ba = Lz 111/2, Preußischblau
Noch den Kurzbefund - Nummer stimmt nicht mehr !
Gruß, Meinhard
500 Kronen / Ausgabe September 1922
700 Kronen / Ausgabe Dezember 1924
Kornähre / Symbol für die Landwirtschaft
1000 Kronen / Ausgabe August 1923
1200 Kronen / Ausgabe August 1923
Hammer und Zange / Symbol für Gewerbe und Industrie
Henrique
Aufgabestempel WIEN 21.VIII.20
Henrique
Postkarte Mi.Nr.251 mit "Werteindruck Wappenadler quadratisch, Wertangabe im Dreieck", 200 Kronen hellrosa.
Die Karte ist portorichtig am Letzttag (!) der 11. Infla-Portoperiode (1.8.1923 - 30.11.1923) gelaufen; Porto für Postkarte 300 Kronen. Die für die 10. Portoperiode vorgesehene Karte (Postkartenporto 200 K.) weist daher die Zusatzfrankatur von 100 K. auf, abgedeckt mit 2 x 50 K. - "Landschaft, Gewerbe, Industrie" MiNr. 374; braunorange) Interessant ist in diesem Zusammenhang der wieder gestrichene Taxvermerk: Die beiden aufgeklebten Marken waren speziell als Zusatzfrankatur auf Ganzsachen länger frankaturgültig und zwar bis zum 31. Dezember 1923. Dieser Sonderregelung wurde offenbar anfänglich keine Beachtung geschenkt, und erst nach dem Bemerken des Irrtums wurde das „T“ mit Blaustift wieder gestrichen.
Henrique
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Klaus
Grüße
Ivo



Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Gruss
Martin

Sendung (Ansichtskarte) vom 15.03.1938 aus Neukirchen bei Lambach nach München
Bei der Durchsicht einer Österreich-Belegekiste fiel der Empfänger - Reichsleitung der NSDAP in München - auf. Der Absender, ein Gefreiter und scheinbar Mitarbeiter in der Personalabteilung des Empfängers, beschreibt die Reaktion der örtlichen Bevölkerung auf die Ankunft der deutschen Truppen in Österreich. Am 13.03.1938 wurde der "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich vollzogen [1].
Der Begriff "Anschluss" für die Eingliederung Österreichs war der nachfolgenden Ansichtskarte nach bereits am 13.03.1938 sprachlich in Gebrauch, hier noch ohne Gänsefüßchen:

Sendung (Ansichtskarte) vom 16.03.1938 aus Wien nach Hannover
Auch in diesem Fall berichtet der Schreiber sehr überschwenglich von Jubel der örtlichen Bevölkerung über den Einmarsch der deutschen Truppen, hier in Wien. Aus heutiger Sicht handelt es sich um einen der schwärzesten Tage der jüngeren österreichischen Geschichte.
Beide Belege waren am Stand von Harlos auf der diesjährigen Briefmarkenmesse in Ulm in den Belegekisten zu 2,00 Euro/Stück zu finden (unabhängig von der früheren Preisauszeichnung).
Gruß
Stefan
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Anschluss_%C3%96sterreichs

Schönen Gruß
Sepp
Viele Grüße
Ingo


und eine Drucksache aus Wien 1 nach Baden bei Wien vom 4.4.1922.

Entwertet wurden beide durch eine Bandstempelmaschine mit 2 unterschiedlichen (deutsch und englisch) Entwertern für die amerikanische Kinderhilfsaktion.
MfG
Klaus

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp

Drucksache bis 50 Gramm vom 5.2.30 von Innsbruck nach Weimar ?
Absenderin ist eine holländische Blumen ,- und Samenhandlung, die die niedrigen österreichischen Postgebühren für Drucksachen benützt hat, um massenhaft Werbesendungen in die Länder Deutschland,Schweiz und sogar nach Holland zu senden. Auch deutsche Firmen haben das Postgefälle benutzt und Werbesendungen aus Österreich nach Deutschland verschickt. In seinem Beitrag vom 8.11.22 zeigt uns Briefuhu ein derartiges Beispiel.
Der deutschen Post hat das aber nicht gefallen und sie hat - wie aus dem gezeigten Erlass zu sehen ist - dieser Vorgangsweise einen Riegel vorgeschoben.
Grüße
Reini46
Ein netter Reko Expressbrief der Firma Daimler in Wien vom 16.10.1920 in die Schweiz.
Gebühren in der 2. Periode - Brief 1 Krone Einschreiben 1 Krone Expressgebühr 1,20 Kronen
Grüße
Reini46

Diese Antwortkarte aus Stuttgart nach Graz wurde am 7.12.21 gestempelt. Sie ist richtig frankiert mit 5 Kronen, das war das Postkartenporto in der 6. Periode vom 1.12.21 bis zum 30.4.1922. Verwendet wurde die 10 Heller Postkarte Mi P 232, die schon am 31.10.1920 ungültig wurde, nur als Formular. Zu dieser Zeit gab es keine 5 Kronen Postkarte F&A - diese erschien erst im Jahr 1922.
Grüße
Reini46

Brief vom 9.10.22 ( Periode 9 vom 18.9.22 - 31.10.22 ) von Wien nach München. Dort wurde der Brief von der Devisenzensur überprüft. Die Marken sind gelocht, es handelt sich jedoch um keinen Geschäftsbrief.
Der Brief ist frankiert mit 12x der 50 Kronenmarke der Frauen Ausgabe, Kroiss bewertet dies als Massenfrankatur mit € 100,- sehr hoch.
Brief 200 Kronen Express 400 Kronen
Grüße
Reini46

Wertbrief vom x.11.1919 von Innsbruck nach Nürnberg. Verwendet wurde ein alter Briefumschlag der K.K.priv. Mercur Bank.
Vorderseitig die handschriftliche Notiz Inliegend Tauschmarken Eigentum des Herrn Tripp in Nürnberg, welche zurückgesendet werden. In der Mitte unten ein Stempel der Postüberwachungsstelle xxxxxxx rückseitig noch ein Klebezettel
Auf Grund der Verordnung vom 15. November 1918 ( Reichsgesetzblatt xxx ) geöffnet.
Brief der 5. Gewichtsstufe 40 Heller Wertgebühr je 300 Kronen 10 Heller Einschreiben 25 Heller zusammen 85 Heller
Grüße
Reini46

Reko Expressbrief vom 9.4.19 in die Schweiz. In der 1. Periode der österreichischen Inflation haben wir die paradoxe Situation, daß die Expressgebühr für das Inland ( und Deutschland sowie die Nachfolgestaaten der Monarchie ) 60 Heller betrug und für das sonstige Ausland nur 30 Heller.
Brief 25 Heller Einschreiben 25 Heller Express 30 Heller
Grüße
Reini46
Brief vom 6.4.1934 von Salzburg nach Schweden. Die Einzelfrankatuer der 2 Schilling große Landschaft ist nicht häufig.
Brief 40-60 Gramm 130 Groschen Einschreiben 70 Groschen
Grüße
Reini46

Diesen Brief vom 15.12.35 aus Radstadt nach Württemberg habe ich wegen der MF der 4 Groschen erworben.
Zu meinem Erstaunen habe ich links unten den schwach abgeschlagenen Stempel GENDARMERIEKOMMANDO gefunden.
In den Jahren 1934 und 1935 gab es im Zusammenhang mit der Ermordung von Bundeskanzler Dollfuss Zensuren wegen illegaler Tätigkeit für die Nazis. Hauptsächlich betraf das Briefe aus und nach Deutschland.
Über dem Stempel befindet sich ein Zensurvermerk ? die Zahl B 27/35 sowie die kleinen Stempel 0190 und 1935 dürften ebenfalls Zensurvermerke sein.
Zensuren aus diesem Zeitraum sind selten.
Grüße
Reini46

Reko Brief vom 23.4.20 von Wien nach Zürich. Rückseitig das Woltätigkeitssiegel des Zentralrates der österreichischen Witwen und Waisen. Kriegsbeschädigten Brief 2 Kronen Einschreiben 2 Kronen. Diese Frankatur ist nicht selten.
Grüße
Reini46

Briefe mit der 10 Schilling Dollfuss - diese Marke gilt als Höchstwert der Trachtenausgabe - sind nicht häufig. Meist findet man die in Form von Flugpostbriefen nach Übersee. So auch dieser Brief nach Argentinien vom 12.2.37. Brief der 2. Gewichtsstufe 95 g Flugpostzuschlag je 5 Gramm 350 Groschen x 5= 1750 Groschen zusammen 1845 Groschen.
Selten ist die Verwendung auf Briefen ausserhalb der Luftpost. Brief vom 22.2.38 von Wien nach London, dort nicht zustellbar und retour. Brief mit 780 Gramm 1390 Groschen Einschreiben 70 Groschen. Die Beförderungsspuren sind durch die Größe des Briefes verursacht. Der Beleg besteht nur aus der Vorderseite.
Grüße
Reini46

in vielen Artikeln - auch von namhaften Philatelisten - liest man, daß Mischfrankaturen zwischen Kronen und der Schillingwährung nur bis 30.6.1925 möglich waren. Dies deshalb, weil die Gültigkeit der Kronenmarken mit 30.6.25 endete. Da ist jedoch nur bedingt richtig.
Als Zusatzfrankatur auf amtlichen Ganzsachen endete die Gültigkeit der Kronen Marken erst am 30.9.25.
Man kann es auf der gezeigten Postkarte vom 16,7,1925 sehen - eine Mischfrankatur Kronen - Groschen nach dem 30.6.1925.
Karten dieser Art sind sehr selten.
Grüße
Reini46

Expressbrief vom 26.8.31 von Wien nach Linz - Rohrpostbeförderung zum Westbahnhof ( 101 )
Frankiert wurde mit der Michel 498 - 10 Groschen große Landschaft dunkelocker.
Da hat der Michel Österreich Spezial die Ausgabedaten vertauscht - diese Marke erschien erst im September 1930. Die schwarz gelblich orange hingegen kam am 4.11.29 an die Schalter.
Als Beispiel eine orange 10 Groschen auf Postanweisung vom 16.4.30.
Brief 20 Groschen Zustellung durch Eilboten 30 Groschen.
Grüße
Reini46

Karte vom 22.12.21 von Wien nach Berlin mit einer nicht häufigen MF der 1 Kronenmarke der Wappenausgabe.
Der Absender aus Pressburg ersucht beim Postscheckamt in Berlin um Übermittlung einer Beitritterklärung (zum Postscheckverkehr ?). Den Stempel des Absenders kann ich leider nicht lesen.
Die Aufgabe der Karte in Österreich war sicher wesentlich billiger als in der CSR.
Postkarte Inland 1.12.21 bis 30.4.22 5 Kronen.
Grüße
Reini46

Expressbrief vom 28.12.36 von Innsbruck nach Zürich, Ankunftsstempel Zürich 29.12.36-6
Stempel der Eilzustellung Zürich 29.12.36-7 darüber handschriftlicher Vermerk Natz 8.05
Ist das die Uhrzeit der Zustellung ?
Brief 60 g Eilzustellung 120g nicht häufige MF der 60 g
Grüße
Reini46

Karte vom 2.6.1919 von Wien nach Abbazia frankiert mit 15 Heller D.Ö. Die Karte wurde in Wien nicht entwertet, erst in Mailand wurde sie zensuriert - MILANO POSTA ESTERA.
Die Karte ist um 5 Heller überfrankiert, die rechte Marke ist gelocht StS. Erst im Vertrag von Rapallo kam das Küstenland endgültig zu Italien.
Grüße
Reini46

Reko Rückschein Express Brief vom 6.1.21 von Wien nach Zagreb. Bis zum 31.1.21 galt in den SHS Staat der Inlandstarif. Der Briefumschlag ist ein Eigenfabrikat aus Formularen der K.u.K. Zeit.
Brief 80 H Einschreiben 120 H Express 120 H Rückschein 120 H zusammen 4 Kronen 40 Heller
Grüße
Reini46
ein dekorativer Firmenbrief aus Salzburg vom 9.12.1926 nach Frankreich.
Brief 40 g Einschreiben 60 g
Grüße
Reini46
Eingeschriebene Nachnahmekarte über 21,38 Schilling aus Wien vom 20.9.30 nach Zagreb.
Die Karte wurde nicht angenommen und ging zurück, sie hat leider eine Aktenlochung.
Karte 24 g Einschreiben 60 g NN fest 60 g NN variabel 5 g je 10 Schilling NN ergibt 15 g, zusammen 159 g.
Nachnahmekarten ins Ausland sind selten.
Grüße
Reini46


Jeder dieser Belege ist mit 2mal der 1 Kronen Wappen frankiert.
Einschreibebrief Inland 3. Periode ( Brief 80 H Reko 120 H )
Brief Inland 4. Periode 2 K
Brief im Grenzverkehr 4. Periode 2 K
Drucksache Inland 6. Periode 2 K
Grüße
Reini46