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Thema:

(?) (18-19) Postgut mit EDV-Frankatur

jmh67 Am: 02.11.2016 19:45:54 Gelesen: 7106 # 1
Wie schon in der Diskussion zu den Philastempel-Seiten angedeutet, habe ich ein paar Postgut-Belege mit EDV-Freimachung vom Anfang der 1990er Jahre gefunden. Als gelerntem Ossi war diese Art der Freimachung neu für mich, darum hatte ich die Aufschriftzettel aufgehoben. Ich kann mir gut vorstellen, dass die meisten solchen Belege im Altpapier gelandet sind oder dass die Schachteln, auf denen sie klebten, für die verschiedensten Zwecke wiederverwendet wurden. Hier also meine Beispiele, ich würde mich freuen, wenn jemand den Zahlensalat darauf deuten oder sonst einen Schwank dazu erzählen könnte. Jan-Martin
DL8AAM Am: 02.11.2016 20:28:30 Gelesen: 7091 # 2
Ich hatte den Link zwar schon einmal früher breitgetreten, aber damit er auch hier passgenau zu finden ist: Diese Frankaturen zählen zu den (Absender-) Freistempeln und werden deshalb auch dort katalogisiert, siehe "International Postage Meter Stamp Catalog", dort unter dem Kapitel "GROUP PC: Stamps produced by Internet/PC systems": https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_3 Ähnliche Beispiele sind auch im Artikel "Quelle – ein deutsches Versandhaus 1927 bis 2009" auf der Seite "Deutsche Postautomation" von Dr. Edo-Meino Eden beschrieben, siehe http://www.postautomation.de/90.html Wie schon gesagt "Leider haben aber viele Belege vom Typ Quellepaket scheinbar nicht überlebt", schade eigentlich. Soweit meine Wiederholungen ;-) Thomas
Sachsendreier53 Am: 07.11.2016 10:55:10 Gelesen: 7029 # 3
Ich habe von Anfang an diese Adressaufkleber im EDV-Verfahren aufgehoben, da sie mir für die Postgeschichte wichtig erschienen. Hier mit alter Postleitzahl 7264 WERMSDORF, Paket (Postgut) aus 8900 AUGSBURG 1 vom 11.11.1992, 2 (kg) 4,20 DM Mit neuer Postleitzahl 04779 WERMSDORF, Paket aus 86513 AUGSBURG vom 21.10.1993, 5 (kg) 4,90 DM mit Sammlergruß, Claus
Sachsendreier53 Am: 02.02.2017 11:15:15 Gelesen: 6888 # 4
Adress-Einleger für Postzeitungsgut aus 8000 München 2 nach 8806 Neuendettelsau, bezahlte Zustellgebühr. Leider ist der Zettel nicht datiert (ca.1998-2000) mit Sammlergruß, Claus
DL8AAM Am: 02.02.2017 12:54:59 Gelesen: 6870 # 5
@ Sachsendreier53 [#4] Super, dass diese unscheinbaren Belege aufbewahrt wurden! Glückwunsch! Ich hatte leider damals - ich war noch mehr Briefsammler, als Philatelist - nicht den Weitblick! Schade. Leider ist der Zettel nicht datiert (ca.1998-2000) Von der noch 4stelligen PLZ her, stammt der eher aus dem Zeitraum bis maximal 1993. ;-) Thomas
DL8AAM Am: 12.10.2020 05:10:23 Gelesen: 4821 # 6
Hier eine POSTGUT-KLEIN Sendung, die in diesem Fall aber nicht per EDV-Frankatur freigemacht wurde (obwohl das Adress-/Versandlabel ein typisches [aber "leeres"] dreigeteiltes Rechteck der EDV-Freimachung trägt, hier nicht ausgeXt), sondern per Abrechnung, über die Deutsche Post AG Frachtpost: Absender: MDM, Theordor-Heuss-Straße 7, 38090 Braunschweig; leider kann ich das Versanddatum/Jahr nicht erkennen. Beste Grüße Thomas
Araneus Am: 12.10.2020 23:31:42 Gelesen: 4754 # 7
@ DL8AAM [#6] Hallo Thomas, die Versandart „ Postgut-Klein“ war vermutlich ein Angebot an Geschäftskunden in der Anfangszeit der privatisierten Post. Im Internet findet man dazu heute keine Informationen mehr. Die Firma MDM in Braunschweig hat diese Versandart Ende der 1990er Jahre eine Zeitlang praktiziert. Alle Umschläge tragen einen identischen Strichcode und die Sendungsnummer 39.3900 29.999 3. Vermutlich wurden die Sendungen pauschal abgerechnet und das Entgelt - wie heute bei der Warenpost – individuell vereinbart. Das Freimachungsfeld im DV-Freimachungsvermerk blieb daher leer. Ein Beleg in meiner Sammlung sieht genauso aus wie dein Beleg. Der hier gezeigte Beleg hat zwar auf dem Umschlag auch den „Postgut-Klein“-Vermerk, trägt allerdings einen Adressaufkleber mit normaler DV-Freimachung. Da hier aber keine Sendungsart angegeben ist, liegt hier ein Brief vor. Ein Großbrief kostete 1998 3,00 DM. Man hat hier also „Postgut-Klein“-Umschläge für normale Briefpost verwendet, eventuell aufgebraucht. Ab 1998 trugen die DV-Freimachungsvordrucke nicht mehr den Firmennamen MDM links vom dreiteiligen Rechteck. Ich vermute deshalb, dass dein Beleg aus der Zeit 1997/1998 stammt. Schöne Grüße Franz-Josef
Araneus Am: 25.10.2023 18:14:33 Gelesen: 2686 # 8
@ DL8AAM [#6] @ Araneus [#7] Postgut leicht Das Produkt „ Postgut klein“ ist in den Beiträgen [#6] und [#7] auf dieser Seite vorgestellt worden. Außer diesem Produkt gab es auch das Produkt „ Postgut leicht“. Der folgende Aufschriftzettel der Firma HMK (Helvetisches Münzkontor) in Waldaschaff (Großempfängeradresse 63735 Aschaffenburg) dokumentiert diese Versandform: Der Aufdruck entspricht dem einer DV-Freimachung, allerdings fehlt hier die Entgeltangabe. Auch in dem in Beitrag 6 gezeigten „Postgut klein“-Beleg fehlte diese Angabe. Anders als in dem dort gezeigten Beleg enthält der hier gezeigte Beleg eine Datumsangabe: (29.)02.08. Anscheinend hat es diese Versandform noch im Jahr 2008 gegeben. In den beiden Ausgaben der Post-Preisliste „Leistungen und Preise“ des Jahres 2008 findet man das Stichwort „Postgut“ aber nicht. Das verstärkt meine bereits früher gemachte Vermutung, dass dieses Produkt nur individuell zwischen der Deutschen Post und dem (Geschäfts-)Kunden vereinbart werden konnte. Der Beleg enthält unter anderem auch einen Leitcode (unten links). Interessant sind hierbei die Ziffern an drittletzter und vorletzter Stelle („41“). An dieser Stelle befindet sich der jeweilige Produktcode der Sendung. Leider konnte ich zu diesem Produktcode nichts in Erfahrung bringen. In der einzigen mir bekannten Liste der Produktcodes, veröffentlicht im Rundbrief der ArGe Briefpostautomation, Heft 2/2019, findet man zum Produktcode 41 lediglich den Hinweis: „ Wegfall zum 01.11.2013“. Zu den Produkten „Postgut klein“ und „Postgut leicht“ habe ich im Internet keinerlei Beschreibungen oder Dokumente gefunden. Sollte ein Leser über entsprechende Informationen verfügen, wäre es für die weitere Forschung förderlich, wenn diese hier vorgestellt würden. Schöne Grüße Franz-Josef
Winni451 Am: 15.11.2024 19:47:04 Gelesen: 2012 # 9
@ Sachsendreier53 [#4] beim Ausmisten ist mir auch ein Adress-Einleger Postzeitungsgut unter gekommen: Ist dieser auch eine EDV Frankatur? Sieht auf den ersten Blick mal so aus, wurde aber auch Handschriftlich ausgefüllt. Leider konnte ich nicht herausfinden, wann dies verwendet wurde, ich vermute rund um 1990. Fünf Minuten im Internet ergaben keine Suchtreffer auf den Verlag oder die Zeitschrift, so dass ich vermute, dass diese nicht mehr existieren. Einen schönen Abend Winfried
Araneus Am: 22.11.2024 14:51:04 Gelesen: 1938 # 10
@ Winni451 [#9] Hallo Winfried, eine DV-Freimachung liegt in diesem Fall nicht vor. Beim Postzeitungsgut wurden den Verlagen von der Bundespost die Gebühren in Rechnung gestellt und vom Konto abgebucht. Dementsprechend findet man auf dem Beleg auch keine Gebührenangabe. Postzeitungsgut wurde nur an „Sammelempfänger“ versandt, also an Empfänger, die die Zeitungen verkauften oder verteilten. Der Versand von Zeitungen an Einzelempfänger erfolgte als „Streifbandzeitung“. Diese musste freigemacht werden, dafür war auch die DV-Freimachung zugelassen. Übrigens steht diese Seite steht unter dem Thema „Postgut“. Als Postgut konnten Selbstbucher unter bestimmten Voraussetzungen Pakete günstiger versenden, Postgut war also eine definierte, geregelte Versendungsform. Schöne Grüße Franz-Josef
DL8AAM Am: 04.12.2024 04:14:35 Gelesen: 1884 # 11
Und zurück zum Postgut ;-) Hier ein "Versandzettel" für eine Postgut-Nachnahme-Sendung eines seinerzeit sehr bekannten Flensburger Versandhauses, dass sich üblicherweise nur mit einer Postfachadresse ("Postfach 2955") als Absenderangabe geoutet hat - und das gerade dafür bekannt und deshalb für jeden sofort erkennbar war. Tarnung geht anders... ;-) Sendung zu 0,37 kg per EDV-Freimachung zu 5,60 DM frankiert. Dreiteiliges Rechteck, (individueller) Zudruck der Ortsangabe 2390 Flensburg 1 im Kopfteil, Datumseindruck im Format MM.JJ und Portobetrag mit Dezimalkomma: 01.92 5,60 (ohne das Vorzeichen "Posthorn"). Das genaue Versanddatum 09.01.1992 ergibt sich aus der Abrechnungsnummer 09/00101/001 0,37 unter dem Rechteck. Im Rechnungsordner befand sich zusätzlich noch ein abgehefteter Blanko-(Paket-)Versandzettel (für "Selbstbucher"), dass ich hier trotzdem - nur der Vollständigkeit, nur zur Dokumentation des Formulars - zeige möchte. ;-) Vermutlich war es ursprünglich ein Teil einer größeren, (entsprechend der jeweiligen Versandart) auftrennbaren Einheit, zu der auch das oben gezeigte Formular gehörte? Beste Grüße Thomas
Araneus Am: 04.12.2024 15:12:22 Gelesen: 1863 # 12
@ DL8AAM [#11] Hallo Thomas, zunächst eine kurze Information zur postalischen und philatelistischen Einordnung: Bei der oberen Abbildung handelt es sich nicht um einen „Versandzettel“, wie du schreibst, sondern um einen Aufschriftzettel. Er klebte seinerzeit auf dem Paket und beinhaltet Absender, Anschrift, postalische Vermerke und die Freimachung. Auch die untere Abbildung zeigt keinen „Versandzettel“, sondern das Formular für eine Nachnahme-Paketkarte. Diese blieb hier unbedruckt, weil die Ware als Postgut und nicht als Paket versandt wurde. In den 1980-er Jahren hatten sich die Versandbedingungen für Postgut geändert. Bis dahin galten die Paketvorschriften auch für Postgut. Es entfielen damals beispielsweise für Postgut die Entfernungszonen, die Zustellgebühr und auch die Notwendigkeit einer Paketkarte. Für Pakete spielten diese weiterhin eine Rolle. Die folgende Abbildung zeigt eine vollständig ausgefüllte Nachname-Paketkarte desselben Flensburger Versenders: Bei Nachnahme-Paketen musste auch die Paketkarte die Freimachung ausweisen. Nachnahme-Paketkarten begleiteten die entsprechenden Pakete bis zum Zustellpostamt. Alle Versandpapiere wurden wohl in einem Druckvorgang gedruckt, vermutlich von einer Endlos-Formularrolle. Unbenutzte Teile wurden häufig an die Kunden mitgeschickt, z.B. als Anhängsel an die Rechnung oder verblieben nach hinten gefaltet hinter dem Aufschriftzettel. Bemerkenswert an den gezeigten Formularen ist, dass hier keine absenderspezifischen Angaben vorgedruckt sind. Sogar die Postfachangabe und das Einlieferungspostamt wurden hier mittels Computerdrucker eingefügt und waren dementsprechend variabel. Möglicherweise wurden dieselben Formulare bzw. dasselbe Versandsystem auch von anderen (Schwester-)Firmen (mit anderer Postfachangabe) benutzt und/oder es konnten Sendungen bei verschiedenen Postämtern eingeliefert werden. Schöne Grüße Franz-Josef
DL8AAM Am: 04.12.2024 17:31:29 Gelesen: 1844 # 13
@ Araneus [#12] Besten Dank für die Info zu den offiziellen Benennungen. Ich habe leider keine passende Literatur den verschiedenen Bereichen des "Paketsektors" der 50-90er Jahre, deshalb habe ich hier das Wort Versandzettel auch (wertfrei) als reine Beschreibung und bewusst in Anführungszeichen gesetzt. Ich stolpere aktuell jetzt 'nur' im Rahmen einer Wohnungsauflösung beim Entsorgen alter Akten über diese dort abgeheften "Dinge", normale Menschen würden die regelmeterfüllenden Ordner ungesehen 'in die Tonne kloppen', der Philatelist blättert stattdessen jedes Blatt einzeln durch - was so eine Entrümpelung über Wochen in die Länge zieht, statt nach einzwei Tagen durch zu sein. Als Philatelist ist man kein guter Entrümpler. ;-) Derzeit werfe ich gerade alles, was auch nur ansatzweise irgendwie postalisch aussieht bzw. philatelistischen Bezug haben könnte, erst einmal ungeordnet in Kartons, die nun aber auch unser eigenes Heim zumüllt, während die 'Mulde' leer bleibt. ;-) Und auch Danke für die Info zum Formular, dann lag ich hier ja mal richtig. ;-) Auch im Weltfreistempelkatalog wird die Form gezeigt, bei dem auch der Ortsname mittel Computerdrucker individuell eingefügt werden konnten. Möglicherweise war das eine Art von Standardsoftware, die an unterschiedlichste Kunden verkauft wurden und deshalb möglichst flexibel eingesetzt werden konnten. https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_3 Nochmals Danke und Gruß Thomas
DL8AAM Am: 22.12.2024 21:26:45 Gelesen: 1750 # 14
Da wir dieses Muster bzw. (nur) diese spezielle Drucklösung hier noch nicht hatten ;-) Aufschriftzettel für eine Postgut-Sendung zu 0,626 kg vom Absender Versandhaus Wenz aus Pforzheim. Freigemacht per EDV-Frankatur, dargestellt mit Hilfe eines dreiteiliges Rechtecks in schwarz, Ortsangabe 7530 Pforzheim 1, mittig kompletter Datumseindruck im Format TT.MM.JJ und Portobetrag mit Dezimalkomma: 28.01.93 4,20 (ohne das Vorzeichen "Posthorn"), unten mit offenem Posthorn. Darüber, da als Postgut versendet, ein ausge'X'tes Rechteck für eine Paketnummer 99____. Und damit der Beitrag etwas mehr zeigt, hier im direkten Vergleich zwei 'identische' (Basis-) Aufschriftzettel, ebenfalls freigemacht per EDV-Frankatur, nun aber für Warensendungen (Gebühr geprüft "GEB. GEPR."): Links aus dem Jahr 1992 mit alten 4stelligen Postleitzahlen, 7530 Pforzheim 1: 0,412 kg zu DM 2,40; Angabe des Versandmonts 01.92, vom 15.01.1992 Rechts aus dem Jahr 1993, nun bereits mit 5stelligen Postleitzahlen, 75165 Pforzheim: 0,231 kg zu DM 3,00; komplette Angabe des Versandtages 09.11.93. Anmerkung: Bei der Zahlenangabe (oben mitte) 8257446/8 handelt es sich um die Kundennummer (des Versandhauskunden), links daneben findet sich der Versandtag [15 bzw. 09] und eine 4stellige 'laufende' Nummer, vermutlich aus der Postabrechnungsnummer, die sich ansonsten nicht in einem Stück in der 'üblichen' Kombination auf dem Aufschriftenzettel befindet. Beste Grüße Thomas
Araneus Am: 23.12.2024 14:36:11 Gelesen: 1711 # 15
@ DL8AAM [#14] links daneben findet sich der Versandtag [15 bzw. 09] und eine 4stellige 'laufende' Nummer Ich vermute, dass es sich bei dieser vierstelligen „Nummer“ um das tatsächlich abgerechnete Entgelt handelt. Bei Warensendungen entspricht die Zahl dem ausgewiesenen Entgelt im DV-Freimachungsvermerk (hier: 0240 bzw. 0300). Bei Päckchen, Postgut und Paketen liegt sie immer unter diesem Wert. Die Erklärung dafür dürfte sein, dass es zwischen Großversendern und der Deutschen Bundespost bzw. später der Deutschen Post Kooperationsverträge gab, bei denen für Vorleistungen des Versenders (z.B. Vorsortieren der Pakete auf Orte, Leitgebiete oder Leitzonen usw.) Rabatte gewährt wurden. Ich möchte die kleine WENZ-Sammlung von Thomas um zwei weitere Belege ergänzen, zunächst mit einem Aufschriftzettel für Postgut mit fünfstelliger Postleitzahl (ab 01.07.1993): Zwei Jahre später (ab 1995) wurde der Entgeltbetrag bei Frachtpostsendungen (Pakete, Postgut) nicht mehr auf der Sendung auswiesen, der DV-Freimachungsvermerk wurde durch den neu eingeführten Strichcode ersetzt. Bei Briefpost-Sendungen (z.B. Warensendung) änderte sich zunächst nichts. Der Aufschriftzettel einer Postgut-Sendung des Versandhauses WENZ sah ab dann so aus: Auffällig hierbei ist, dass die Datumsangabe und die vierstellige Zahl auch hierbei noch mit gedruckt wurde (oben links auf dem Aufschriftzettel: 03 0521). Schöne Grüße Franz-Josef
DL8AAM Am: 23.12.2024 15:15:10 Gelesen: 1702 # 16
@ Araneus [#15] Ich vermute, dass es sich bei dieser vierstelligen „Nummer“ um das tatsächlich abgerechnete Entgelt handelt. Bei Warensendungen entspricht die Zahl dem ausgewiesenen Entgelt im DV-Freimachungsvermerk Deine Interpretation scheint zuzutreffen. Insbesondere da Dein "Frachtpost"-Beleg eine komplette Postabrechnungsnummer ("DVV/...") - in einem Stück - zeigt und diese vierstellige Nummer dort nicht erscheint. Zur weiteren Bestätigung hätte ich noch einen weiteren Aufschriftenzettel für eine Warensendung vom 15.01.1993 zu DM 2,40 (Eindruck im Rechteck "15.01.93 2,40") im meiner Sammlung und auch hier findet sich oben "15 0240". Da das erneut ein threadfremder Beleg ist, spare ich mir hier einen Upload. ;-) Frohes Fest! Thomas
Jürgen Witkowski Am: 19.07.2025 21:42:30 Gelesen: 1249 # 17
@ Sachsendreier53 [#4]

Einen vergleichbaren Adress-Einleger Postzeitungsgut habe ich heute gefunden. Die Sendung lief von 6200 Wiesbaden nach 6407 Schlitz. Wenn ich die Eintragungen richtig deute, war es die 3. Sendung im Jahr 1991.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Araneus Am: 19.07.2025 23:08:19 Gelesen: 1234 # 18
@ Jürgen Witkowski [#17] Hallo Jürgen, woran machst du fest, dass hier eine "EDV-Frankatur" (DV-Freimachung) vorliegt? Ich sehe hier keinerlei Hinweis auf einen von einer DV-Anlage berechneten Frankierwert für die betreffende Sendung. Schöne Grüße Franz-Josef
Jürgen Witkowski Am: 20.07.2025 09:26:01 Gelesen: 1210 # 19
@ Araneus [#18] Hallo Franz-Josef, in den Beiträgen [#4] und [#9] wurden vergleichbare Belege ohne Widerspruch gezeigt. Daher nahm ich an, im richtigen Thema zu sein. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen