Poststempel vom 19.1.1951
Viele Grüße
Ingo
Thema:
Motiv Tabak, Zigaretten und Zigarren
Poststempel vom 19.1.1951
Viele Grüße
Ingo
Publibel 491
Publibel 775
Publibel 931
Ich geh' jetzt erstmal auf den Balkon - eine schmöken
verqualmte Grüße von der sonnigen Ostsee
Ralf
Firmen-Freistempel vom 27. November 1978 mit Werbezusatz für Mary Long.
Es gibt wohl kaum einen Schweizer Raucher der die Marke Mary Long nicht kennt. Charakteristisch für die Marke ist das leuchtend gelbe Paket mit einer jungen Dame. Die Dame ziert seit 1953 bis heute die Zigaretten-Packungen. Einzig die Frisur der Dame wurde jedes Jahrzehnt etwas der Mode angepasst!

Es gibt natürlich mehr alte Raucher als alte Ärzte. Das ändert aber nichts daran, daß das Rauchen ein tödliches Vergnügen ist. Viele sterben an Krankheiten, die oft auf diese Sucht zurückgeführt werden können (Herz-Kreislauf, Durchblutungsstörungen, Lungen- und Atemwegserkrankungen). Wenn das Ende auch nicht immer so dramatisch ist wie hier von Wilhelm Busch geschildert, unabwendbar ist es in jedem Fall.
MiNr 868
Rauchen, nein, danke Jürgen -wajdz-
Firmen-Freistempel des Schweizer Zigarillo-und Zigarrenherstellers Villiger Söhne Holding AG mit Sitz in Pfeffikon (Kanton Luzern in der Schweiz) vom 3.6.1977
AFS aus 79761 WALDSHUT-TIENGEN 2 vom 26.4.2000, des Schweizer Zigarillo- und Zigarrenherstellers VILLIGER Söhne GmbH mit Sitz in Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg)
mit Sammlergruß,
Claus
Kuba, Sonderausgabe vom 28. August 1939 für die kubanische Tabakindustrie (Mi Nr. 356-358)
Jedem Raucher, aber auch manchem eingefleischten Nichtraucher sind sie ein Begriff: Die Zigarren aus Kuba. Bereits 1939 nahm Kuba die Möglichkeit wahr, seine Zigarren mit dem Werbeträger Briefmarke in der ganzen Welt bekannt zu machen.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
mit recht interessantem Inhalt:
... bemerkenswert, wurden doch zwei der Arbeiterinnen maßgeblich wegen ihres "liderlichen Lebenswandels" entlassen.
Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
Geschäftsbriefumschlag von HENRI WINTERMANS, 2 x gestempelt; EERSEL am 9.2.1988, 075 Cent, und in HERTOGENBOSCH am 9.2.1988, 025 Cent. Brief ging nach 0726 Oschatz/Sa.
mit Sammlergruß,
Claus
Illustrierter Umschlag der Aden Tobacco Company von Aden nach Alexandria/Ägypten, Aufgabe 24. Mai 1917, zensuriert in Aden.
In der von Grossbritannien besetzten Stadt Aden wurden bis 1937 die Briefmarken von Britisch-Indien verwendet. Aden gehört heute zum Yemen.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Tabakmonopol. Es handelt sich dabei nur mehr um ein Einzelhandelsmonopol oder – präziser – um einen stark reglementierten Markt. Begründet wird es mit flächendeckender Versorgung, Sicherstellung des Jugend- und Gesundheitsschutzes und sozialpolitischen Gründen: Menschen mit Behinderung werden bei der Vergabe von Tabaktrafiken bevorzugt.
Mit dem EU-Beitritt Österreichs wurde ein Großteil des Tabakmonopols und die staatliche Austria Tabak, die bis dahin das Monopol ausgeübt hatte, privatisiert. Für den Einzelhandel und die Produktion blieb das Monopol bestehen. Es wird gemäß Tabakmonopolgesetz 1996 durch die zu 100 % in Staatsbesitz befindliche Monopolverwaltung GmbH ausgeübt. Diese schreibt die Vergabe von Tabaktrafiken aus und überwacht die Einhaltung von Regeln zur Beschränkung des Wettbewerbs, wie etwa Werbe- und Rabattverbot und Gebietsschutz.
MfG Jürgen -wajdz-
Zusätzlich zur eingestellten 4-Rpf-Stufe im Wertkasten kam noch ein 20-Rpf-Wert "Wappen" dazu.
mit Sammlergruß
Werner
Hier der AFS der KONINKLIJKE AGIO SIGARENFABRIEKEN NV, Wolverstraat 23, 5525 AR DUIZEL
THE NETHERLANDS (bzw. deren inländischer Dependance).
Als Schuljunge habe ich länger geschwankt, ob Briefmarken oder lieber doch Zigarren-Bauchbinden das interessantere Objekt zum Sammeln wäre. Bei letzteren war der Nachschub dank eines Zigarre rauchenden Großvaters gesichert.
Und "Mehari's", "Balmoral", "Panter", "Agio" und "De Huifkar" klang einfach irgendwie exotisch und aufregend. Die Oma war allerdings wenig begeistert, vergilbten doch ihre Gardinen innerhalb weniger Wochen.
Hier der AFS der Pöschl Tabak GmbH & Co. KG in Geisenhausen. Wohl bekommt's!
Ihren Höhepunkt erlebte die Tabakindustrie Ende der 1960er Jahre, als das sozialistische Land der weltgrößte Exporteur von Tabakerzeugnissen war. Ein Achtel der Bevölkerung war damals in diesem Wirtschaftszweig beschäftigt. Heute sind die großen Zeiten des „grünen Goldes“ jedoch vorbei: Aus Brüssel gibt es seit 2010 keine Subventionen mehr, da diese der EU-Gesundheitspolitik widersprechen.
MfG Jürgen -wajdz-
Postkarte EF entwertet mit MWSt 64 FULDA 1 cc -1.9.80 Werbetext: Rauchen oder/Gesundheit/Deine Wahl/Hessische Arbeitsgemeinschaft/für Gesundheitserziehung
Die HAGE – Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein, der 1958 in Marburg gegründet wurde. Er wird vorwiegend durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert.
MfG Jürgen -wajdz-
Australien, 1990 03 14, Mi 1193, Zwischenstegpaar
Überschrift "Wie überwindet man den 'inneren Schweinehund'?
Mir ist es gelungen, grüßt Pepe
MfG
Markus
Wie man der Beschreibung entnehmen kann, entstehen bei der fachgerechten Benutzung der Karte Rauch-Ringe - und zwar kommen diese aus dem ...
Aufgrund der Gebrauchsspuren ist erkennbar, dass Edmund Stein mit der Karte Rauch-Ringe erzeugt hat. Ich kann mir vorstellen, dass er viel Spaß dabei hatte.
Seine fünfjährige Tochter Gertrud hat die Karte ausgesucht, denn seine Frau schreibt: "Liebes Vatichen. Diese entsetzliche Karte hat Dir Dein Trudchen ganz allein eingekauft und schickt sie Dir mit einem Kuß."
Ich finde diese "entsetzliche" Karte super, denn so etwas habe ich noch nie gesehen. Auch im Internet habe ich keine solche Karte finden können.
Zu Edmund Stein siehe http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=101537#M104
Viele Grüße
Volkmar
Die Situation der Pflanzer/Innen hat sich seit der Kolonialzeit nicht wesentlich verändert: Statt bei Kolonialherren stehen sie nun bei (Roh-)Tabakkonzernen in der Schuld, die sie mit Knebelverträgen an sich binden. Kinderarbeit und immer tiefere Verschuldung sind die Folge. Außerdem leiden sowohl die Umwelt als auch die Ernährungssicherheit, da der Tabakanbau den Boden auslaugt und den Anbau von Nutzpflanzen mit Nährwert verdrängt.
MfG Jürgen -wajdz-
Gruß vom Nichtraucher Ulrich
Viele Grüße
Ingo
Gruß
Joachim

mit Sammlergruß
Werner
mit Sammlergruß,
Claus
Inzwischen ist der Anteil der Raucher an der weltweiten Gesamtbevölkerung bis 2015 um fast ein Drittel auf 15,3 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig gibt es - bedingt durch das stetige Bevölkerungswachstum - mehr Raucher auf der Welt. Griffen im Jahr 1990 noch 870 Millionen Menschen täglich zur Zigarette, waren es im Jahr 2015 schon 933 Millionen. Das ist ein Plus von etwa sieben Prozent.
In absoluten Zahlen liegt Deutschland gegenwärtig mit 16,3 Millionen unter den Top Ten der Staaten mit den meisten Rauchern. Hierzulande stirbt einer Studie zufolge jeder siebte am Rauchen - damit liegt die Bundesrepublik sogar über dem weltweiten Durchschnitt.
MfG Jürgen -wajdz-
LG und ein schönes Wochenende
Angelika
Handelt es sich bei dem rechten Stempel mit der Tabak-Pflanze überhaupt um einen Poststempel?
Gruß Ulrich

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/James_Buchanan_Duke
[2] http://www.wikiwand.com/de/Zigarettenbild
Den Text kann ich nur teilweise lesen, das muss ich noch viel mehr üben.
Dieser Fabrikant Heinrich Hutten führte einige Aktionen durch, um sein Einkommen zu sichern. Er hatte wohl gute Kontakte in die USA [3]. Neben seiner Zigarrenfabrikation kümmerte es sich auch um auswanderungswillige Mitbürger [4]
Die Tabakfabrik gehört mit zu meinen Betrachtungen von Orten an den Bahnlinien im Landkreis Calw und ist auch Teil der Landesgeschichte.
Jedes Lebewesen (Fauna und Flora) ist mit seiner Erzeugung zum Tode verurteilt. Also ist Leben, egal wie, doch generell tödlich. ;-)
Liebe Grüße, Gabi
[1] http://www.tabakmuseum-mahlberg.de/
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Tabakanbau_in_Deutschland
[3] https://de.wikisource.org/wiki/Seite:OberamtCalw_099.jpg , ziemlich weit unten
[4] https://www.schwarzwaldverein-gechingen.de/index.php?page=auswanderung
Für Parks und Stadtwälder: Straßburg beschließt Rauchverbot im Grünen
Rauchen ist ungesund und die Zigarettenstummel sind schlecht für die Umwelt: Deswegen hat Straßburg nun ein Rauchverbot für Parks beschlossen.
(Quelle und weiter lesen: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fuer-parks-und-stadtwaelder-strassburg-beschliesst-rauchverbot-100.html )
MfG Jürgen -wajdz-
World Health Day fight against cigarette smoking
MfG Jürgen -wajdz-
In Deutschland ist so ein Tabakblatt steuerlich (Tabaksteuergesetz -TabStG- vom 15.07.2009) noch kein Tabakerzeugnis, sondern ein Agrarerzeugnis und wird daher nicht mit der Tabaksteuer belegt. Erst geschnitten und verarbeitet entsteht daraus Tabakware, die dann versteuert werden muß.
MfG Jürgen -wajdz-
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.eichwaelder.de/Altes/altesschild225.html
[2] http://www.schoenhengstgau.de/
Die Firmengruppe Engelhardt (Zigarren- u. Cigarillos-Fabrik, gegr. 1887) -Neuhaus gehörte zu den sechs größten Herstellern in Deutschland und beschäftigte in Witzenhausen (Hessen) und Schwetzingen (Baden-Württemberg) rund 500 Mitarbeiter. Sie geriet auf Grund von Steuernachforderungen in akute Zahlungsschwierigkeiten. Dazu kam, daß im Rekordjahr 1957 in der Bundesrepublik noch 4,7 Milliarden Zigarren und Zigarillos, um 1975 nur noch gerade die Hälfte verkauft wurden. Sie gehörte dann zu Dannemann Zigarrenfabrik GmbH, 1988 zu Burger Söhne AG (Schweiz), gegr. 1873 in Sao Felix (Brasilien).
MfG Jürgen -wajdz- seit 1970 rauchfrei
Die Informationen können auch auf Seite 82 über unten stehenden Link nachgelesen werden [1].
Schöne Grüße,
T1000er
[1] https://docplayer.nl/12277187-De-afdruk-van-het-stempel-met-de-datum-26-mei-1909-is-aangebracht-op-de-bladzijde-van-het-hoofdbestuur-in-het-oude-stempelboek.html
3014 LAATZEN 1 • 26.1.82 • CIGARETTEN-FABRIKEN GMBH, BAT Logo
Laatzen in der Nähe von Hannover ist Sitz der BAT (British American Tobacco) Germany Gmbh, einem Tochterunternehmen der British American Tobacco Gruppe und der drittgrößte Tabakkonzern in Deutschland.
MfG Jürgen -wajdz-
Kaiserlich Deutsche Armee-Zigarettenfabrik - Polizeistation 180 Mazedonien vom 5.10.18
mit sommerlichem Sammlergruß
Werner
Gruß
Bernd
Zigarettenreklame der Firma Maryland auf einer Bescheinigung zur Abgabe eines Einschreibens, abgegeben in Esch-Alzette (Luxemburg) am 25.0.1926.
Liebe Grüße
Marc
Kuba MiNr 2641, 26.02.1982
In Südamerika gehört bei manchen indigenen Völkern seit jeher das Tabakrauchen zu Ritualen der Priester und Stammeshäuptlinge, die damit Verbindung zu ihren Göttern suchten.
Die weltweite Verbreitung der Zigarre geht auf die ersten Europäer zurück, die im 15./16. Jahrhundert auf Kuba mit Tabak in Kontakt kamen. Im 18. Jahrhundert brachten britische Seeleute und Soldaten kubanische Zigarren in die nordamerikanischen Kolonialgebiete, wo dann auf neu angelegten Plantagen neben Pfeifentabak auch bald Zigarren hergestellt wurden.
Mit den Regionen Vuelta Abajo, Semi Vuelta, Partido und Vuelta Arriba hat Kuba die wohl besten Voraussetzungen für den Tabakanbau. Die einzigartige Zusammensetzung des Bodens und das karibische Klima sind die Grundlage für den einmaligen Geschmack der Zigarren aus Kuba, die bei Genießern weltweit geschätzt werden. Die kubanische Zigarrenindustrie ist bis heute ein bedeutender Zweig der Exportwirtschaft.
MfG Jürgen -wajdz-
"Camel" - Werbemailing der R. J. Reynolds Tobacco Company (RJR); automatisiert behandelbare , d.h. der Versender muss bereits den nötigen Barcode ("Intelligent Mail Barcode [IMb]") selbst erzeugen und in die Adressierung mit eindrucken; Sendung/Zustellung ("Mailing Restricted") mit Alterbegrenzung 21; mit der Zusatzleistung "Electronic Service Requested", ein Äquivalent zu unserem PREMIUMADRESS-Service; angegebene Rücksendeadresse: P.O. Box 834039, Richardson, TX 75083-4039; Februar 2020.
Frankiert mit Entgeltbezahlt-Eindruck für eine gemäß Standardvorgaben vorsortierte Sendung (Presorted Standard "PRSRT STD") mit Angabe des (lizensierten) Versenders "R.J. REYNOLDS TOBACCO CO." anstelle der üblichen Angabe von Ort und der postalischen Genehmigungsnummer ("Permit Number"), trotzdem gehört diese Form weiterhin in die Gruppe des sogenannten "Permit Mail".
Beste "modern philatelistische" Grüße ;-)
Thomas

Der Spion von Aalen. Eine lustige Sage, die erzählt, wie ein pfiffiger Schalk die Reichsstadt Aalen vor der Belagerung der kaiserlichen Truppen befreite [1].
Gelegenheitsstempel anläßlich der Jubiläums-Festwochen vom 9.-30. Juni 1960 zu 600 Jahre Reichsfreiheit der Stadt Aalen 1360-1960. Seinen Platz hat der Spion von Aalen im Türmchen des abgebildeten "Alten Rathauses".
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://www.aalen.de/der-aalener-spion.867.25.htm
● HAMBURG 7 ● PÄCKCHENGEBÜHR BEZAHLT / 21. 10.1933 / Brinkmann Tabak / 81. Harlos Auktion
Viele Grüße
Hajo
[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/206976
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele"]
Im Werbeklischee des gezeigten Absenderfreistempel ist das Bremer Rathaus zu sehen sowie darunter zwei lange Tonpfeifen. Diese Tonpfeifen verleihen dem Bremer Tabak-Collegium eine ganz besondere Note.
Wer mehr dazu wissen will kann sich hier informieren.[1][2]
Schöne Grüße,
Thomas
[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Tabak-Collegium
[2]http://bremertabakcollegium.de/
B663683 - Peter Stuyvesant (22607 Hamburg 52); 07.04.1995
Gruß
Thomas

Rauchen, eine Umweltseuche.
Als erstes fiel mir die ungewöhnliche Anschrift auf: "An die erste beste Gastwirthschaft in Altlünen Post Lünen Westphalen". Weil ich wissen wollte, was dahintersteckt, habe ich die Karte natürlich umgedreht und gelesen. Es ist ein Angebot der Hess'schen Tabakfabrik aus Bamberg:
Bamberg im April 96
40 bis 50 pro cent verdienen Händler an unseren prachtvollen Cigarren da wir nicht reisen und sehr billig arbeiten. Wir versenden nachstehendes Probepostcolli mit 6 Kisten100 Stück No. 66 Mk. 2,- 100 “ Leny 2,60 100 “ Nobleza 3,- 100 “ Sabrosa 3,50 100 “ Triumpfo 3,80 100 “ Quinteto 4,50 600 Stück für Mk. 19,40
Als ersten Versuch gegen Nachnahme ab Bamberg. Lassen Sie sich im eigenen Interesse umgehend obiges Probepostcolli kommen, Sie haben noch nie so billig gekauft, für Zufriedenheit zur Nachbestellung bürgt unser altes reelles und großes Geschäft. Hess’sche Tabakfabrik Altlünen liegt bei uns in der Nachbarschaft. Welche Gaststätte die Karte bekommen hat, kann ich aber beim besten Willen nicht sagen. Da der Antwortteil fehlt, wurde das angebotene Probepostcolli vielleicht angefordert. (Kollo oder Colli bezeichnet die kleinste Einheit einer Warensendung.) Ob die Tabakfabrik wohl auf diese Weise Reklame gemacht hat? Es wäre auf jeden Fall sehr viel Schreibarbeit, solche Karten auf gut Glück überall hin zu versenden. Viele Grüße Volkmar
Viele Grüße
Rolf
Jean Nicot, sieur de Villemain (* 1530 in Nîmes; † Mai 1604 in Paris), ein französischer Diplomat und Gesandter am portugiesischen Hof, erlangte durch die Einführung von Tabak als Heilpflanze in Frankreich sowie als Urvater der französischen Lexikografie historische Bedeutung.
Er schickte im Jahr 1561 Tabaksamen an den französischen Hof, was zur frühen Verbreitung des Tabaks in Frankreich führte. Der französische Botaniker Jacques Daléchamps gab der Pflanze deshalb 1586 den Namen herba nicotiana, aus dem der Gattungsname Nicotiana entstand. 1828 isolierten die Heidelberger Chemiker Karl Ludwig Reimann und Christian Wilhelm Posselt erstmals das in der Tabakpflanze wirksame Alkaloid und gaben ihm, Jean Nicot zu Ehren, den Namen Nicotin.
MfG Jürgen -wajdz-
Die Gizeh Raucherbedarf GmbH verarbeitet Zigarettenpapier zu Blättchen und Filterhülsen. Sie vermarktet diese Produkte international unter verschiedenen Markennamen; die bekanntesten Marken sind Gizeh (Deutsche Standards: Marke des Jahrhunderts 2007 und 2010), Mascotte, Silver Tip und Marie. Zum Sortiment gehören auch Eindrehfilter und Stopfgeräte.
Gruß
Claus
https://de.wikipedia.org/wiki/Gizeh_Raucherbedarf
VG Nichtraucher Klaus Peter
Viele Grüße
Angelika

Gruß Fritz
Prägend für die Bundesrepublik wurde der deutsche Wirtschaftswissenschaftler und Politiker (CDU) Ludwig Wilhelm Erhard (* 4. Februar 1897 in Fürth; † 5. Mai 1977 in Bonn). Er war 1945 bis 1946 Wirtschaftsminister in Bayern, 1948 bis 1949 Direktor für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets und von 1949 bis 1963 Bundesminister für Wirtschaft. Von 1957 bis 1963 war er Vizekanzler und von 1963 bis 1966 der zweite Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. 1966 bis 1967 war er Adenauers Nachfolger als CDU-Bundesvorsitzender. Er wird häufig als Vater des „deutschen Wirtschaftswunders“ und der „Sozialen Marktwirtschaft“ bezeichnet
Zigarrenraucher war er wohl ab 1930, es wurde sein Markenzeichen. Er starb im Alter von 80 Jahren am 5. Mai 1977 an Herzversagen in Bonn.
MfG Jürgen
Oben heißt es Carl & Wilh. Carstanjen, links steht der Name C.W. Hobräck und im Stempel rechts der Name des Absenders J. Hesseken. Durch einen Blick auf den Empfänger wurde klar, dass sich Herr Hobräck die eigene Reklamekarte zuschicken ließ. Mit der Karte bestellt Herr Hesseken „25 Pfg. Volldampf schw. ¼“.
Diese Karte vom 7.5.1909 aus Dortmund machte alles klar. Herr Hobräck aus Kaiserau bei Courl war der Generalvertreter der Tabak- und Zigarrenfabriken von Carl & Wilh. Carstanjen in Duisburg. Auf der Karte ist folgende Bestellung von Herrn Grobe an Herrn Hobräck: „Senden Sie mir sofort 1 Kiste Tabak wie gehabt sortiert aber nur Volldampf voraus zu 20 und 25 Pfg. Verkauf, und bitte etwas Plakate oder Ausstellungspakete.“
Vermutlich hat dieser Zigarre rauchende Matrose mit der Unterschrift „Volldampf voraus“ nichts mit der angegebenen Zigarrenmarke zu tun. Ich denke, dass es nur eine ironische Darstellung des in Ruhe rauchenden Matrosen und dem in der Seefahrt üblichen Spruch „Volldampf voraus“ ist. Von der Karte sind im Moment zwei Stück bei Delcampe im Angebot [1].
Die letzte Karte trägt den Stempel von C.W. Hobräck, ist in Courl abgestempelt und an ihn selbst gerichtet. Absender ist aber Albert Kiesemann aus Lanstrop, der ebenfalls Zigarren bestellte.
Lanstrop und Courl = Kurl sind heute Stadtteile von Dortmund. Lanstrop hatte damals kein eigenes Postamt, sondern gehörte postalisch zum 6,5 km entfernten Lünen. Kurl war aber nur 4 km von Lanstrop entfernt. Daher liegt es nahe, dass Herr Kiesemann die Karte in Courl (Kurl) aufgegeben hat.
Viele Grüße
Volkmar
[1] Suchbegriff "Volldampf voraus" bei Delcampe.net
Inhaltlich gibt es zu der Firma nichts zu finden, nur, dass sie in der Alzeyer Str 23 und 25 ansässig war und auch Reklamemarken für ihre Sorten verausgabt hat.
Gruß
Markus
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten"]
Viele Grüße
Angelika
links von der Cigarettenfabrik J. Garbáty und rechts von der Cigarettenfirma Josetti
Bezahlt wurden Rechnungen dieser Firmen von einem Gastronom aus Perleberg.
JOSETTI stellte die Marke JUNO her. Siehe dazu [#67].
Beide Fabriken waren in Berlin ansässig und wurden dann von der Hamburger Firma Reemtsma übernommen und nach dem Krieg zu DDR-Zeit in die VEB Berliner Zigarettenfabrik umgewandelt.
Wer mehr wissen möchte, kann hier unter [1] und [2] nachlesen
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Garb%C3%A1ty
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Juno_(Zigarettenmarke)
Gruß
Markus
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten"]

(24a) Hamburg-Wandsbek, REEMTSMA-CIGARETTEN (rückseitiger Eindruck: Werk Hamburg-Wandsbek)
Das Hauptwerk war in Altona-Bahrenfeld, ab 1938 umbenannt in Hamburg-Bahrenfeld. Ob nun dieses Zweigwerk in Hamburg-Wandsbek schon vor 1945 bestand, konnte nicht festgestellt werden.
Viele Grüße
Hajo
Tabakpflanze (Nicotiana tabacum-Solonaceae)
Informationen zum Veranstalter und den behandelten Themen waren im Netz nicht zu ermitteln.
MfG Jürgen -wajdz-
1842 nahm der Zigarrenhersteller Georg Meyer in Bünde eine Zigarrenproduktion auf. 1843 folgte Tönnies Wellensiek, der allgemein als der Begründer der Bünder Zigarrenindustrie gilt. Schnell bildeten sich immer mehr Fabriken. Zunehmend wurden neben der Fabrikarbeit die Zigarren in Heimarbeit hergestellt. Während der Blütezeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war ein Großteil der Bünder Bevölkerung in der Zigarrenindustrie beschäftigt. Ab Anfang der 1950-er Jahre setzte eine Zeit des Niedergangs für die Zigarrenindustrie ein. Heute ist die Zahl der Zigarren produzierenden Betriebe bis auf drei geschrumpft.[1]
Raucher mit Zigarre scheinen mir Genussmenschen zu sein. Hoffentlich nicht allzu eingenebelt.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://www.woermann-cigars.de/zigarrenstandort-buende/
Einen guten Rutsch ins Jahr 2024 verbunden mit viel Gesundheit wünscht
Manne

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Villiger_S%C3%B6hne_Holding
Luftpostsendung aus Holbrook, NY (USA) nach Kassel (Deutschland), freigemacht mit 2x 22 Cent, d.h. 44 Cent und per Pitney Bowes-Maschinenstempel im SCF (Sectional Center Facility) Hicksville - HICKSVILLE, NY 118 - am 08.11.1986 entwertet. Hicksville ist ein kleiner Weiler ("Hamlet") der Town of Oyster Bay in Nassau County auf Long Island, New York. Im Entwerter wird übrigens, anläßlich des jährlichen Nationalen Briefmarkensammelmonats "National Stamp Collecting Month", dem Oktober, staatlicherseits für unser Hobby geworben PHILATELY THE FAMILY HOBBY (Philatelie, ein Hobby für die gesamte Familie), siehe [1] Seite 7 "The illustration shows an adult hand guiding the child into stamp collecting".
Die Aufgaben des inzwischen aufgelösten SCF Hicksville, d.h. die "Leitregion New York 118", wird heute vom SCF Mid-Island in Melville, NY mit abgedeckt (Leitregionen 117-119).
Serie Amerikanische Volkskunst "Folk Art" - geschnitzte Holzfiguren "Wood Carving Figure": Nautiker "Natical Figure" & Zigarrenladenindianer "Cigar-Store Figure"; Michel #1854 bzw. #1855 aus 1986, hier als Zweiereinheit.
Diese lebensgroßen, geschnitzten Indianerfiguren standen früher in den USA vor 'jedem' Tabakgeschäft und sind inzwischen ikonische (und teure) Americana, hier ein Beispiel aus dem Netz, das letztes Jahr für satte $ 42.000 wegging [2]:
Beste Grüße
Thomas
[1] https://postalhistoryfoundation.org/wp-content/uploads/2023/10/st46Fall2023.pdf
[2] https://www.antiquesandthearts.com/cigar-trade-figure-stands-tall-among-jeff-evans-americana/
Behördenpost, per Eilboten verschickt, die Gebühr von 104 Pfennigen (24 + 80) ausgewiesen mit einem schönen Absenderfreistempel aus Arnstadt, der Beleg ordnungsgemäß durchbalkt.
mit Sammlergruß
Werner
Im Jahre 1950 wurde eine Gebühr von 5 Pfg. für die "Prüfung einer Postanschrift" notwendig, ein paar Jahre später mussten schon 10 Pfg. gezahlt werden.
Hier jeweils ausgewiesen mit einem Absenderfreistempel der Firma B.Preisler aus Bredstedt, als Motiv diente anfangs der Buchsrabe "P", der genüßlich eine Zigarre rauchte, später erweiterte man das Webeklischee mit vier Rauchringen und einem freundlichen Gegenüber, das gerade einen Likör oder ein Glas Sekt genoß.
mit Sammlergruß
Werner
In Welschen Ennest, einem Dorf mit rund 1600 Einwohnern im Westen der Gemeinde Kirchhundem in Nordrhein-Westfalen, wurden ab dem 19. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert Tabakwaren produziert. Bis etwa 1967 stand in Welschen Ennest noch eine Zigarrenfabrik. Außerdem siedelten sich Kaffeeröstereien an, die letzte Kaffeerösterei hat um 1998 geschlossen.
MfG Jürgen -wajdz-
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Die französische Post für Andorra veröffentlichte am 06.04.1974 den Satz MiNr.255-257 "Blumen"
Ich zeige hier die MiNr. 256 "Tabakpflanze"
Absender ist die Chemische Fabrik Urban & Lemm in Charlottenburg. Welche Drogen hat Herr Höbräck aus den Chemikalien wohl hergestellt?
Die Antwort ist ganz einfach. Wenn man die zweite Karte an Herrn Hobräck ansieht, wird klar, dass er mit dem starken Suchtmittel Nikotin gehandelt hat:
Ein beliebtes Produkt aus dem Sortiment von Herrn Hobräck war der "Taback Volldampf voraus". Um ihn geht es bei der zweiten Karte.
Viele Grüße
Volkmar
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Drogen"]
Nachnahme-Drucksachenkarte, aufgeliefert von der Zigarrenfabrik Gebrüder Baer aus Mannheim, die Gebühr (3+20) entrichtet mit einem AFS E-2 (Mäander-Rechteck) vom Januar 1935.
mit Sammlergruß
Werner
Für einen Einzelauftrag wurde bis Kriegsende eine Gebühr von 3 Rpf berechnet, ausgewiesen hier im Oktober 1937 mit einem AFS (E-5) der Firma F.W. Hofmann & Co. aus Chemnitz.
Mitte der 1950-er Jahre veränderte die Firma B. Preisler aus BREDSTEDT, bekannt bei den Thematikern wegen ihrer Tabak- und Zigaretten-Werbung, ihren AFS, der hier auf Anschriften-Prüfung abgebildet ist. Man fügte neben dem Buchstaben „P“ ein paar Zigarren-Rauchringe sowie einen sympathischen Genießer hinzu. (siehe )
mit Sammlergruß
Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege "]
Die Joh. Wilh. von Eicken GmbH ist ein konzernunabhängiges Unternehmen der Tabakindustrie mit Sitz in Lübeck, das sämtliche Tabakerzeugnisse vom Rohtabak bis zum Endprodukt selbst fertigt. Das Unternehmen wurde 1770 gegründet und befindet sich bis heute in Besitz der Familie von Eicken. Es wird von Joh. W. von Eicken und dessen Sohn J. W. Marc von Eicken in der 7. bzw. 8. Familiengeneration geführt. Die Joh. Wilh. von Eicken GmbH ist eines der 50 ältesten unabhängigen Familienunternehmen Deutschlands. [1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Joh._Wilh._von_Eicken
Die Firma "Steinbömer und Lubinus" produzierte in NORDEN (Ostfriesland) ihre Erzeugnisse für den aktiven Raucher, im Werbeklischee des AFS (E-23) von 1948 passend eine nette Tabakpfeife.
mit Sammlergruß
Werner
Gegenwärtig findet vom 17. bis 22. November 2025 die elfte Tagung der Konferenz der Vertragsparteien (COP11) des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs statt. Dabei werden die Weichen für die künftige Tabakkontrolle gestellt und wichtige Maßnahmen zur Förderung der öffentlichen Gesundheit und zum Schutz der Bevölkerung vor den weitreichenden Schäden durch die Tabakepidemie verabschiedet.
MfG Jürgen -wajdz-
Unter dem Logoschriftzug "F58" steht in schönster Sütterlinschrift ein Reim der einem nach heutigem Stand wie blanker Hohn vorkommen muß.
für die verwöhnte Zunge, der Filter schont Herz, Hals und Lunge!
Ich höre schon durch meinen PC wie der eine oder andere vor sich hin hüstelt oder röchelt. ;-)
Also dann, alle mal kräftig durchatmen! Am besten natürlich Qualm und Tabakfrei und viel Spaß beim weitersuchen von schönen Motiven zu diesem Thema.
Schöne Grüße,
Thomas
Fernbrief nach Saarbrücken, aufgegeben im Januar 1951 von der "EM Marschall G.m.b.H.", einer Tabak- und Zigarrenfabrik in St. Wendel (Saar), das Porto von 15 Francs freigemacht mit einem Absenderfreistempel.
mit Sammlergruß
Werner
Per Einschreiben und Rückschein versandte die Firma Brinkmann, in BREMEN tätig, diesen Beleg, das Porto freigemacht mit einer Francotyp-Maschine, die Sendung ging im Juli 1974 nach Berlin.
mit Sammlergruß
Werner