Thema:
Die Poststempel von Magdeburg
Wir haben bisher Stempelthemen zu einigen großen Städten in den alten Bundesländern wie München, Kiel, Köln oder (dazugerechnet) auch Berlin, zu großen Städten aus den neuen Bundesländern gibt es bisher aber nichts Vergleichbares. Wenn man sich auf der Sammlerkarte die Konzentration von Sammlern anschaut, fällt auf, dass - von Großstädten einmal abgesehen - die meisten Forenteilnehmer in den alten Bundesländern wohnhaft sind. Es gibt aber auch in den neuen Bundesländern allerlei recht aktive Sammler, die sich hier immer wieder mit sehenswerten Beiträgen in Erinnerung bringen und dabei unter anderem der Magdeburger. Da Magdeburg die größte Stadt in Sachsen-Anhalt ist, halte ich es für angemessen, ihr ein eigenes Stempelthema zu widmen.
Zum Start zeige ich drei Poststempel aus dem Bedarf, kann aber selbstverständlich noch allerlei Anderes nachliefern.

Magdeburg - Buckau, Ankunftstempel vom 20.5.1896, Durchmesser 26,5 mm.
https://de.wikipedia.org/wiki/Buckau_%28Magdeburg%29

Magdeburg, Aufgabestempel vom 26.4.1911, Durchmesser 26,5 mm.

Magdeburg - Cracau, Aufgabestempel vom 17.6.1915, Durchmesser 27,5 mm.
https://de.wikipedia.org/wiki/Cracau_%28Magdeburg%29
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#1]
Na, da hast Du ja was Gutes losgetreten. Nur die Hallenser werden Dich für den einen Satz nicht umarmen. :-)
Ich werde aus meiner thematischen Sammlung mal was raussuchen. Da es ja um eine Tageszeitung geht, sind natürlich Absenderfreistempel dabei, deren Unterscheidung eher was für die Spezialisten ist. Fangen wir mal chronologisch an:

„Magdeburgische Zeitung“, „Magdeburger Tageszeitung“, „Magdeburger Neueste Nachrichten“, „Tageblatt“, „General-Anzeiger“ und „Volksstimme“, die heutige Landeshauptstadt mit einer Monopol-Zeitung wies einst eine breit gefächerte Zeitungslandschaft auf.
Die „Magdeburger Tageszeitung“ (Abb.) trug den Untertitel „Allgemeine Zeitung und Handelsblatt für die Provinz Sachsen und den Freistaat Anhalt“. Sie erschien täglich und entstand in den Vereinigten Druckereien Magdeburg. Ihr waren mit der Zeit zahlreiche Beilagen beigefügt. Das reichte von „Das Reich der Frau“ über „Die Welt auf Reisen Magdeburg“ bis zur Mitteldeutschen Heimatbeilage, der Landwirtschaftsbeilage und dem „Handels- und Wirtschaftsblatt“. Das Blatt galt als deutschnational und gehörte in der Spätphase zum Hugenberg-Konzern, einem Medienunternehmen, das die Hälfte der deutschen Presse kontrollierte. Zu ihm zählten auch Titel wie die „Leipziger Neueste Nachrichten“ und das „Merseburger Tageblatt“.
Hallo,
deine Anregung werde ich aufnehmen und mal schauen, welche Absenderfreistempel ich beisteuern kann. Viel wird es nicht sein, aber dafür werden vielleicht Andere mit ihrem Material ergänzen können.
Viele Grüße
Ingo
Liebe Sammlerfreunde,
viel habe ich nicht, aber ab und zu laufen dann doch Briefe aus Magdeburg in Leipzig ein. Hier ein Brief vom 18.09.1823. Abgeschlagen wurde ein zweizeiliger Stempel (Ortsname und Datum). Der Brief wurde mit einem "Muster ohne Wert" an die Leipziger Handelsfirma Hentschel&Pinkert gesandt und vom Absender voll bezahlt (siehe Francovermerk "frey" links unten).
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti
Mit so einem historischen Schätzchen kann ich nicht mithalten. Aber auch in Magdeburg wurde der DDR-Postzeitungsvertrieb gefeiert.
Gruß
Uwe
Vom 11.8. bis 13.8.1967 veranstaltete die Deutsche Post in Magdeburg das 6. zentrale Sport- und Kulturfest. Und wann folgt unsere heutige Deutsche Post diesem Beispiel?

Viele Grüße
Ingo
@ Totalo-Flauti [#4]
Hallo Totalo-Flauti,
von diesem L2 - Stempel gibt es 5 oder 6 verschiedene Typen, genau kann ich es noch nicht sagen!
@ Cantus [#1]
@ Altmerker [#5]
Hallo ihr beiden,
danke erst einmal für das Thema!
Ich sammle eher nur den klassischen Bereich und so kann ich nicht viel zu den Stempeln sagen. Eventuell ergibt sich so mal eine saubere Übersicht.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hier ein moderner Magdeburg-Beleg, der vermutlich nicht gar so häufig ist: Postsache per Einschreiben aus dem Jahr 1989.
Vorsorglich habe ich den Namen des Adressaten überdeckt.
HPA Magdeburg Schalter 14: Hatte das was mit Philatelie zu tun?

VG, hajo22
@ Magdeburger [#7]
Hallo Ulf,
es wäre ja schon ganz schön, wenn wir im Laufe der Zeit alte Stempel der heutigen Stadtteile von Magdeburg auftreiben und zeigen könnten. Allerdings scheinen die Bezeichnungen so über die Jahre zum Teil verändert worden zu sein, denn heute gibt es die beiden Stadtteile "Alte Neustadt" und "Neue Neustadt", der folgende Stempel kennt aber nur eine "Neustadt".

Diesen Stempel vom 4.6.1898 habe ich auf einer alten Ganzsachenkarte als Ankunftstempel entdeckt.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#9]
Hallo Ingo,
einen Stadtteil habe ich in meiner KOS-Sammlung gefunden: SUDENBURG

Beste Grüße
Eckhard
@ Cantus [#9]
Hallo Ingo,
die Alte Neustadt und die Neue Neustadt gibt es schon über 200 Jahre.
Magdeburg, war ja bekanntermaßen die stärkste Festungsstadt in Preussen, so wird es heute beschrieben. Um die Stadt beim Rückzug der Franzosen zu schützen, inspizierte Napoleon die Festungsanlagen.
Auf seinen Befehl hin wurden die Festungsanlagen verstärkt. Dazu wurden große Teile der Neustadt abgerissen, was erhalten blieb bzw. wieder neu bebaut wurde, wird als Alte Neustadt bezeichnet. Die Neue Neustadt entstand etwas nördlich davon etwa zeitgleich.
Ein drastischerisches Schicksal widerfuhr der Sudenburg, denn diese wurde komplett abgerissen und ebenfalls an anderer Stelle wieder aufgebaut, ebenfalls zeitgleich.
Stempel mit der Inschrift Neustadt sind dem Postamt in der Neue Neustadt zuzuordnen.
Es gab aber auch mal ein Stempel Alte-Neustadt:

Hier auf einer Karte vom 22.08.1878 nach Berlin (Ich meine irgendwo nochmal den Stempel besser zu haben).
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Nun wieder zu meinem Lieblingsthema, den Pressefesten. Das war 1984 im Rotehornpark. Leider gibt meine Übersicht keine weiteren Pressefestsonderstempel aus Magdeburg her.
Gruß
Uwe
Hier ein Maschinen-Werbestempel von Magdeburg

Gruß
Baber
Vom 2.-5.8.1956 fand in Leipzig das 2.deutsche Turn- und Sportfest statt. Um im Vorfeld darauf hinzuweisen, wurde für Magdeburg ein Maschinenwerbestempel mit einer entsprechenden Information geschaffen. Der folgende Stempel datiert vom 29.2.1956.

Viele Grüße
Ingo
@ Magdeburger [#11]
Hallo Ulf,
hier der alte Rechteckstempel
ALTE- NEUSTADT- MAGDEBURG vom 26.9. und 27.9.1876 auf Post-Insinuations-Document nach Nordhausen. Rückseits Ausgabestempel Nordhausen 28.9 Nr.2


mit Sammlergruß,
Claus
Ich setze mal meine Reihe von Absenderfreistempel fort. Den habe ich aus ganz persönlichen Satum-Gründen behalten.
Viele Grüße
Uwe
Zweikreisbrückenstempel MAGDEBURG :
MAGDEBURG C 2 o vom 08.3.1958
MAGDEBURG 6 o vom 13.12.1957
mit Sammlergruß,
Claus
Liebe Sammelfreunde,
ich freue mich über jeden eingestellten Stempel.
Durch das Thema werde ich mal alle meine Belege ab 1868 prüfen und alles, was noch nicht gescannt abarbeiten. Da es sicher einige hundert sind, wird es etwas dauern.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Altmerker [#16]
Der Absenderfreistempel der Redaktion „Volksstimme“ wirkte im Vergleich zu anderen DDR-Tageszeitungen recht unpolitisch: „Volksstimme in jeden Haushalt“. Er ist mit der alten PLZ 301 bis ins Jahr 1991 genutzt worden.

Währenddessen stellten Verlag und Druckerei ihren Schrifteinsatz „V. Werbedruck in allen europäischen Sprachen“ auf die seit den frühen 80-ern gebräuchliche vierstellige PLZ 3010 um.
Liebe Sammelfreunde,
nachdem ich in den letzten Tagen ca. 250 Stempel gescannt habe, versuche ich mal so alles zusammen zu setzen.
Als erstes habe ich mal mich mit dem "Kreistegstempel mit Gitterbogen oben und unten" zu beschäftigen. Hier mal zum Postamt 1 (Hauptpostamt) und Postamt 2 (Stadtpost-Expedition) eine Aufstellung. Genutzt habe ich mit die hier vorhandene Stempeldatenbank. Vielleicht schaffe ich es heute noch, den Rest aufzuarbeiten.

Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Liebe Sammelfreunde,
und jetzt noch von 3 (Bahnpostamt) bis 10. Es fehlen noch die Stempel, wo es Ortszusätze gibt, wie Sudenburg usw. Dazu komme ich jedoch heute nicht mehr...

Interessant ist noch zu erwähnen, dass es bei dem Stempel "3 g" zwei verschiedene Geräte gibt.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Magdeburger [#21]
Hallo,
hier ist ein Stempel von Magdeburg 6.

Viele Grüße
Ingo
Drucksache der Friedrich Krupp (AG) Grusonwerk in Magdeburg-Buckau, gestempelt am 22.5.1896, frankiert mit Krone/Adler-Serie 5 Pfg. (Nr.46, nicht farbgeprüft) in die Schweiz (Ankunft 24.5.).


VG, hajo22

In der Treuhandzeit nutzten Redaktion wie Verlag den Absenderfreistempel „Volksstimme ... Ihre Heimatzeitung mit Herz“. Der Slogan, jedoch mit anderen Zeitungstiteln, fand 1991 auch bei anderen Tageszeitungen Verwendung, an denen der Hamburger Verlag Kaufinteresse signalisiert hatte und die er schon beriet.
@ Magdeburger [#20]
Hallo Ulf,
ich finde es toll, was Du da machst und will Dir keinesfalls den Spaß verderben.
Trotzdem seien mir ein paar Anmerkungen erlaubt:
Magdeburg 1 UB "a": FD und LD sind von verschiedenen Geräten. FD ist ein Kreisgitterversuchsstempel. Das Spätdatum unterscheidet sich deutliche in den Schrifttypen (Größe bei Magdeburg, "1" , Stern). Auch 1 "e" sind verschiedene Geräte (vor allem die "1"). Bei 1 "n" würde ich beim LD UB "u" lesen.
Gerne weitermachen!
Burkhard
@ mumpipuck [#25]
Hallo Burkhard,
erst einmal Danke.
Ich wollte sowieso alles nochmal durchgehen. Letzten Samstag habe ich mich mit einem Magdeburg-Sammler getroffen und habe ihn um Mithilfe gebeten. Dabei habe ich auch darauf hingewiesen, dass ich bisher nicht direkt verglichen hatte und es durchaus mehrere Geräte eines Postamtes mit gleichen Kennbuchstaben geben könnte.
Das mit der 1 a ärgert mich jedoch ein wenig - es ist mehr als auffallend. Beim 1 e hatte ich auch schon die Vermutung, dass es 2 Geräte sind.
@ Altmerker [#24]
Hallo Altmerker,
hast du zu den Absender-Freistempeln Verwendungszeiten?
@ alle
Ich schaue natürlich hier immer rein, aber wie schon geschrieben, ist es meist nicht mehr meine "Zeit". Ich bin dankbar für alle weiterführenden Infos zu den gezeigten Stempeln. Ich werde versuchen sukzessive alles zu erfassen, was aber auch dauern kann.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Altmerker [#27]
Hallo Uwe,
danke! Ich habe von dieser Zeit Null-Ahnung und bin so auf jede Info angewiesen.
@ alle
Um mal den Weg meiner klassischen Zeit (bis Ende 1867) die Brücke zu schlagen, zeige ich erstmal den letzten preussischen Aufgabestempel von Magdeburg:

Er ist vom 07.08.1867 und ist mein bisher frühster Abschlag des "neuen" (Ein) Kreisstempels. Dieser löste (fast) alle bis dahin verwendeten Aufgabestempel ab.

Dies ist mein spätester Beleg mit dem noch "alten" Stempel vom 23.04.1875.

Hier also der frühste und der späteste Abschlag. Deutlich läßt sich erkennen, dass es auch zwei verschiedene Geräte sind. Mir sind bisher 4 verschiedene Geräte bekannt. Wer hat noch Abschläge?
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Magdeburger [#28]

Immer wieder nutzen sowohl das Anzeigeblatt „General-Anzeiger“ des Magdeburger Bauer-Tochterunternehmens als auch die Volksstimme einen gemeinsamen Absenderfreistempel in der Großvariante mit dem Kennbuchstaben B 66 4564 oder in einer kleinen Einsatzvariante mit der Nummer A 20 6786 und der Postleitzahl 39104.

Das waren fast die letzten Änderungen, bevor alles zum eigenen Unternehmen Biberpost überging.
Gruß
Uwe
Liebe Sammelfreunde
welche Stempelform ist dies ?

Er befindet sich als Nebenstempel auf einer Feldpostkarte von Magdeburg nach Cranzahl vom 11.07.1917

Zumindestens denke ich das es ein Doppelkreis-Stempel mit Zierstück oben und unten sein könnte.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Magdeburger [#31]
Lieber Magdeburger,
das ist ja kein Poststempel, sondern ein privat beschaffter. Von daher würde man ihn als Einkreisstempel beschreiben müssen. Von diesen Stempeln bzw. vergleichbarer Stempeltype gab es Tausende.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#32]
Lieber Bayern Klassisch,
mir ist es bewußt, dass es sich um kein Poststempel handelt, sondern um einen privaten Nebenstempel. Allerdings sieht er gut aus und vielleicht könnte er auch in die Stempeldatenbank. Deshalb war es meine Frage hier.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Magdeburger [#31]
Hallo Ulf,
ja, wird wohl ein Doppelkreisstempel sein, mir liegen von Halberstadt auch einige Lazarettstempel in dieser Form vor, allerdings gibt's diese Stempelform in der Datenbank nicht mit Zierstücken.
Beste Grüße
Eckhard
Mir ist da gerade ein netter Beleg in die Finger geraten. Eine österreichische Ganzsachenpostkarte, am 14.7.1891 in Spindelmühle aufgegeben, damals einem Ort in Nordböhmen, und an eine Adresse in Magdeburg gerichtet, wo die Karte nur einen Tag später am 15.7.1891 eintraf. Der Empfänger war jedoch verzogen, sodass die Karte ihm nach Suderode im Ostharz nachgesandt wurde. Beim Ankunftstempel von Suderode liegt ein Stempelirrtum vor, denn die Karte kann unmöglich am 1.7.1891 dort eingegangen sein.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#35]
Hallo,
ich denke eher, das zweite Zeichen im Datum ist eine 7 mit undeutlichem horizontalem Strich. Dafür spricht das handschriftliche 17.7. daneben.
Freundliche Sonntagsgrüße
Uwe
@ Altmerker [#36]
Hallo Uwe,
da könntest du Recht haben. Außerdem war mir die merkwürdig geformte "7" im Magdeburger Stempel aufgefallen.
Viele Grüße
Ingo
Liebe Sammelfreunde,
weil hier schon lange nichts mehr war:

Karte vom 13.05.1886 nach Essen, aufgegeben beim Postamt Alte-Neustadt. Der Stempel ist schon in der Datenbank.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo Ulf,
der nachstehende Abschlag eines Einkreisstempels, mit der Ortsbezeichnung "MAGDEBURG" im rechten Teil des Kreises, auf einer Deutsches Reich MiNr. 4, ist mir ein Rätsel und finde ich in keiner Stempeldatenbank. Kennst Du den Stempel?

Beste Grüße
Markus
@ Markus Pichl [#39]
Hallo Markus,
die Ortsbezeichnung könnte eventuell NEUSTADT-MAGDEBURG lauten, siehe hier:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/15520
Gruß,
Christoph
Hallo Christoph,
vielen Dank. Ja, in der Tat lautet die Stempelinschrift auf "NEUSTADT-MAGDEBURG". Dies war zwar auch mein Gedanke, da bei den mir bekannten Bahnhofsstempeln die Ortsbezeichnung links steht, aber ich stellte mich wohl "ungeschickt" beim Suchen an.
Bei meiner Suche in den Datenbanken hatte ich "Neustadt" nicht ausprobiert, da ich der Meinung war, dass "Magdeburg" und "Einkreisstempel" als Suchkriterium ausreichen würde. Allerdings ist in den Datenbanken "Neustadt" und nicht "Magdeburg" als Ortsbezeichnung hinterlegt und so war meine Suche, in der Art wie ich sie gestaltete, erfolglos.
Selbst im Michel Klaucke-Handbuch ist der Stempel unter "N" und nicht unter "M" einsortiert, was ich für falsch halte, schließlich suche ich nach Magdeburg und nicht nach Neustadt, da der Stadtname letztendlich auf "Magdeburg" lautet. Erst beim zweiten Nachschlagen im Handbuch, habe ich den Stempel nun dort auch als Vorgängerstempel abgebildet gefunden.
Schön, dass sich nun alles geklärt hat.
Beste Grüße
Markus
In meiner München-Sammlung kam die "23/13" aus Schwabing als Briefträgerstempel hinzu. Die 23 muss man sich dazudenken, sie ist nur schlecht abgeschlagen, aber nun kann ich auch mal einen Stempel aus Magdeburg zeigen.

"MAGDEBURG 1 / kk" vom 30. März 1950. Netter Hinweis: "Der Brief muss zum Geburtstag am 4. April 1950 in München sein". War er, 31. März, 11 Uhr schon da.
Gruß
Andreas
@ Magdeburger [#31]
Als privaten Stempel würde ich den Lazarett-Stempel nicht bezeichnen. Es ist ein Truppenstempel, der dem Absender als Nachweis zur Berechtigung der Nutzung der gebührenfreien Feldpost diente. Er wurde aber nicht vom Absender selbst, sondern von dem Lazarett geführt, analog zu den vielen Stempeln, die die kämpfende Truppe im Felde sowie die in der Heimat stationierten Ersatztruppenteile usw. führten.
Liebe Sammelfreunde,
ist stelle hier mal ein Artikel, leicht gekürzt, von mir ein:
Der 3-zeilige Rahmenstempel
Dieser Stempel stellt eine Ausnahme dar, da er der einzige dreizeilige Stempel war, welcher im Postamt Magdeburg verwendet wurde. Da am Bahnhof am Fürstenwallufer ebenfalls solche Stempel geführt wurden, hatte er den Zusatz „STADT“ in der zweiten Zeile zur Unterscheidung. Seine Verwendungszeit beginnt laut Angaben 1850 und endet 1868. Des weiteren soll es nur zwei verschiedene Typen geben, was jedoch bezweifelt werden kann, wie es nachfolgend schon zeigt. Insbesondere zeigt es sich zur Stellung des Zusatzes „STADT“ zum Ortsnamen, aber auch im Aussehen wie dem höher stehendem ersten „T“.

Ab 01.01.1850 galten die neuen Expeditionsvorschriften und eine Decardierung bearbeitete nun alle eingehenden bzw. ausgehenden Sendungen zuerst bzw. zuletzt. Allgemein ist festzustellen, dass dieser Stempel nicht zur Aufgabe von Postsendungen genutzt wurde, sondern fast ausschliesslich nur siegelseitig auf transitierende Fahrpostsendungen zu finden ist, was für einen Stempel der Fahrpostdecardierung spricht. Dazu ein Beispiel:

Wertbrief aus Asch nach Lübeck durch Magdeburg ab 1861 – eventuell mit einer weiteren Type des Stempels.
Eine Ausnahme stellen Insinuationsdokumente dar. Prinzipiell sind es allgemein betrachtet Retourbelege.

Dieses stammt aus dem Jahre 1856 und wurde zuerst mit dem Magdeburg-Stadt-Stempel siegelseitig bedruckt und in der nachfolgenden Stunde mit dem normalen Ortstempel aufgabegestempelt. Weiterhin liegen mir zwei weitere Insinuationsdokumente vor, welche als Aufgabestempel den Rahmenstempel haben.

Möglicherweise war nur die Fahrpostdecardierung für die Briefträger zuständig, welche die zurückgehenden Sendungen annehmen konnten. Die alleinige Bestempelung könnte mit der schnelleren Rücksendung zusammen hängen.
Vielleicht kann jemand weitere Belege mit diesem Stempel zeigen.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ eifelsammler [#45]
Moin Carsten,
1 x horizontal gespiegelt:

Es handelt sich also um eine "Abklatsch" des Aufgabestempels,
lg Max
@ Max
Guten Abend!
Sehr schön, habe ich noch nie ausprobiert - lässt sich fast besser lesen, als auf der Vorderseite!
Gruß
Carsten

Ein wohl recht seltener ZKD-Stempel nebst Tagesstempel, den ich in der Datenbank noch nicht gefunden habe.
Gruß
Uwe
Magdeburg Stadtpostexpedition

Ganzsache als Paketbegleitung, leider sind die Marken verschwunden.
Einschreibbrief aus Karibib (DSW) vom 21.8.1904, frankiert mit 25 und 5 Pfg. Schiffsausgabe nach Magdeburg, Ankunftsstempel vom 25.9.1904. Die Beförderung dauerte etwas über 1 Monat. Relativ lang, wahrscheinlich war gerade ein Dampfer vor der Nase abgefahren.
Porto 30 Pfg. Kolonialtarif (10 Pfg. für den Brief und 20 Pfg. R-Gebühr).


Der Name Paul Zehrfeld, Magdeburg, ist Kolonialsammlern sehr geläufig.
Wer war er? Briefmarkenhändler oder sehr engagierter Briefmarkensammler?
Wer weiß Näheres?
hajo22
Hier noch eine Frage zu einem Ankunftsstempel aus Magdeburg.

Kann einer der Kenner sagen, ob die Datierung auf 1955 richtig ist und von wann bis wann dieser Stempel verwendet wurde?
Gruß und Danke
aus dem Norden
@ ostsee63 [#52]
1955 lese ich auch, der Druckvermerk des Umschlags ist auch von 1955, den kannst du auch bei den Handrollstempeln zeigen.
Beste Grüße
Eckhard
Hier mal ein DDR-Maschinen-Werbestempel:

Viele Grüße
Enrico
Hier noch ein weiteres Insinuationsdokument aus Magdeburg
@ wfycia [#55]
Hallo,
ich führe für diese Stempel schon lange eine Registratur.
Dieser Stempel ist bei mir die 05-06_Type02 und von 1843 bis 1864 nur bei der Briefpost verwendet worden.
Der Ausgabestempel ist ebenfalls aus Magdeburg.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Aus Helgoland nach Magdeberg, alles Ankunftsstempel:

Naja, das Bild hat wohl Überlänge.
Hier mal wieder etwas für die "Magdeburgstempel"-Fans von mir direkt aus Magdeburg:
Ein Absenderfreistempel von der Otto von Guericke Universität

Mit freundlichen Grüßen aus Magdeburg!
bedaposablu
Wieder etwas Neues aus Magdeburg mit Magdeburg-Stempel!

MfG!
bedaposablu
Ein in der Form ähnlicher Stempel wie von Ingo [#6]

Gruß
Bernd
Hier noch eine Karte von der exota 1988:

MfG!
bedaposablu
13. Briefmarkenausstellung 1984

Wer kann mir sagen, was das für ein Kaktus im Stempel ist?
Mfg!
bedaposablu
Noch zwei Stempel aus der VGO -> VGW Zeit:

10. Betriebsfestspiele VEB Magdeburger Armaturenwerke "Karl Marx"

MfG!
bedaposablu
Hier noch etwas aus Magdeburg für die Hundemotivfreunde:

MfG!
bedaposablu
Wer kennt in Magdeburg nicht diese Stelle!
Hier, beim VEB IFA-Vertrieb Magdeburg, bestellte der Magdeburger seinen Trabi oder Wartburg und mußte dann nur noch warten, warten, ... !

Mfg!
bedaposablu
Aus alten Zeiten:

MFG!
bedaposablu
Brief vom 15.12.1978

MfG!
bedaposablu
Heute ein Brief wie es sie nur im Osten gab!

Der Maschinenstempel macht, wie so oft, Werbung für die Staatliche Versicherung der DDR.
Erläuterung:
BGL = Betriebsgewerkschaftsleitung
DV = Datenverarbeitung
MfG!
bedaposablu
Weil ich heute auch noch so schön dabei bin, hier meine Eingangsbestätigung für meine Studienbewerbung in Magdeburg. Man beachte auch den schönen Maschinenstempel mit dem zukünftigen Studenten vorm Fernseher.

MfG!
bedaposablu
@ bedaposablu [#70]
Das ist kein Student, sonst hätte er ja 'ne Bierflasche am Hals.
Beste Grüße
Eckhard
Ich mag Ortsstempel mit Ortsteilbezeichnung, so wie diese beiden hier.

Der erste ist ein Tages-, der zweite ein Ankunftstempel, wobei ich annehme, dass im Jahr 1896 Ankunft- und Abgangsstempel identisch waren.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#72]
Hallo,
Magdeburg hatte im 19. Jahrhundert auch besondere Ankunftsstempel. Hier ein Maschinenstempel aus dem Jahre 1884 auf einer DR-GSK sowie ein Handstempel aus dem Jahre 1890 auf einer US-GSK.

Gruß
Uwe
Einschreiben aus Magdeburg vom 11.06.1979:

Mfg!
bedaposablu
Hallo,
heute mal wieder etwas aus Magdeburg aus dem Jahre 1956:

100,- Deutsche Mark gingen auf den Postweg nach Blankenburg in den Harz am 19.09.1956.
Der Stempel mit "MAGDEBURG C 1 / ff" war in der Datenbank mit dem UB "ff" noch nicht bekannt und wartet jetzt auf seine Freigabe.
Herzliche Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Helmstedt333 [#49]
Ich habe heute etwas seltenes zu bieten. Schade, dass im vorvorigen Jahrhundert (1887) eine Ecke verschwand.
Stadtbriefbeförderung ist mir in Magdeburg noch nicht so untergekommen. Noch dazu ein sauberer Stempel, ohne Knicke, saubere Handschrift.
Gruß
Uwe
Heute mal wieder etwas taufrisch aus Magdeburg.
War heute in unserem Lotto-Laden und Postagentur (Postfiliale 513) und habe bei der Gelegenheit um einen Stempelabschlag gebeten.
Hier das Ergebnis:

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo zusammen,
aus Magbeburg habe ich ein paar Ankunftsstempel. Hier der erste:

Ein Teil einer Correspondenz-Karte des Norddeutschen Postgebietes. Die Karte an Frau Generalarzt Schiele ging am 26.11.1872 von Berlin Anhalter-Bahnhof nach Magdeburg.
Viele Grüße
Volkmar
Heute ein Einschreiben aus Magdeburg vom 22.06.1985 als Einwurf in den ganz normalen Briefkasten der Post:

Einen schönen Abend aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Brief mit Stempel zum 13. Jahrestag der Deutschen Einheit 03.10.2003:

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ volkimal [#81]
Hallo Volkmar,
ich habe mal gesucht und eine Karte gefunden, welche höchstwahrscheinlich diesen Ankunftsstempel aufweist:

Es dürfte sich also um eine weiteren "1" handeln.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Magdeburger [#83]
Hallo Ulf,
das ist ein kleines "l" und keine 1.
Beste Grüße
Eckhard
Hallo miteinander,
heute mal wieder ein AFS aus Magdeburg.
Stempel von Pitney Bowes und ein Handroller vom BZ 39. Der AFS ist (noch) nicht in der Datenbank.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Magdeburger [#28]
Hallo Ulf,
in einem Brieflot war auch ein Brief aus Magdeburg mit einem Stempel, der dem letzten aus Beitrag [#28] entspricht:

Die Dienstmarke wird wohl nichts besonderes sein (naja die links abgeschnittene Zähnung finde ich ganz nett), der Brief ist eher wegen des Inhalts interessant:


Attest.
Auf Grund der Acten über den Nachlaß der am 25ten April 1871
zu Sudenburg
verstorbenen Ehefrau des Maurers Christian Köhler
Johanna geborne Marquarth
wird hierdurch bescheinigt, daß der anderweitigen Verheirathung des Wittwers rücksichtlich
der Auseinandersetzung mit seinen Kindern nichts entgegensteht.
Magdeburg, den 26ten September 1871
Königl. Stadt= und Kreisgericht, II Abtheilung
Da der Text bis auf wenige manuelle Einfügungen vorgedruckt ist, scheint es somit öfter Probleme mit den Kindern bei Wiederverheiratung gegeben zu haben.
Liebe Grüße,
harald
@ bignell [#86]
Hallo Harald,
oder aber man mußte bei Wiederverheiratung so ein Attest vorlegen.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#87]
Hallo Eckhard,
ja davon gehe ich aus, aber die explizite Erwähnung "der Auseinandersetzung mit seinen Kindern nichts entgegensteht" hat mich stutzig gemacht, da scheint es offenbar Probleme gegeben zu haben, wenn es dafür schon einen Vordruck gibt.
Liebe Grüße,
harald
@ bignell [#88]
Hallo Harald,
ich glaube "Auseinandersetzung" hatte damals eine andere Bedeutung, es ist kein Streit gemeint sondern lediglich die Aufteilung des Erbes.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#89]
Hallo Eckhard,
ja das klingt schlüssig.
Liebe Grüße,
harald
@ bignell [#86]
Hallo Harald,
es handelt sich hier um einen auch heute noch verwendeten "Terminus technicus" bei der Erbteilung und beinhaltet keineswegs eine streitige Angelegenheit.
Erbauseinandersetzung
Als Erbauseinandersetzung oder Erbteilung bezeichnet man das Verfahren zur Auflösung der Erbengemeinschaft und Verteilung des Nachlasses an die Miterben. Die Erbauseinandersetzung erfolgt durch einen Erbauseinandersetzungsvertrag - auch "Erbteilungsvertrag“ genannt. Der Erbauseinandersetzungsvertrag ist nur dann formbedürftig, wenn das zu Grunde liegende Geschäft formbedürftig ist (so bedarf z.B. die Übereignung einer Immobilie der notariellen Form). Stimmen nicht alle Miterben der Erbteilung nach dem Erbauseinandersetzungsvertrag zu, kann die Erbauseinandersetzung durch Erbauseinandersetzungsklage - auch Erbteilungsklage genannt- erzwungen werden.[1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://www.wf-frank.com/erbrecht-abc/def/erbauseinandersetzung.html
@ epem7081 [#91]
Hallo Edwin,
also ein ganz normaler Vorgang, danke für die Info.
Liebe Grüße,
harald
@ Cantus [#1]
Hallo Ingo,
hier kann ich gleich mal ein Erinnerungsstück zur Magdeburger Stempelhistorie einbringen: 1889 - 2009 120 Jahre Magdeburger Sonderstempel werden auf dieser Sonderpostkarte dokumentiert.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#93]
Hallo Edwin,
den Empfänger (leider inzwischen verstorben) der rechten Karte kannte ich ganz gut.
Von mir heute ein Sonderumschlag "10. Wohngebiets- und Betriebsfestspiele 21.9.-29.9.1979" mit Stempel:


Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!


Brief vom U.S.Play Bowlingcenter vom "AM Pfahlberg"-Einkaufszentrum an der A2 im Norden von Magdeburg an mich. Leider haben sich Umschlag und Inhalt vor vielen Jahren getrennt. Interessant hier der grüne Doppelrechteck-"Entgelt bezahlt"-Stempel mit dem Zusatz.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Guten Abend
ein schon etwas älterer Stempel von der Firma Hubbe aus Magdeburg

Viele Grüße
Angelika
Hallo miteinander!

Sonderumschlag der Gruson-Gewächshäuser Magdeburg mit Pelargonium zonale und Sonderstempel Magdeburg 1 3010 vom 15.02.1992.
Die Gruson-Gewächshäuser wurden in den letzten Jahren umgebaut bzw. neu gestaltet und im November 2021 wieder für die Besucher freigegeben.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo, hier einmal ein Beleg mit 2 versch. Bahnpoststempeln (ich denke einmal, das es Bahnpoststempel sind) von 1851 - steht ja auch der Ortsname Magdeburg drin:

Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#98]
Hallo Enrico,
ob der Brief auch noch eine Vorderseite hat?
Liebe Grüsse vom Ralph
Hallo Ralph,
ja schon, aber die Vorderseite trägt keinen Stempel von Magdeburg.
Anbei die Vorderseite:

Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#100]
Hallo Enrico,
danke - aber einen Stempel ohne Brief gibt es nicht - von daher ist der Brief wichtig von vorne zu sehen, um zu erkennen, wo er wann eingesetzt wurde. Jetzt wissen wir, dass es ein Berliner Bahnhofsbrief via Magdeburg nach Sachsen war, der 4 Neugroschen den Empfänger gekostet hat. Das ist doch schon mal eine Aussage, die weit über den bloßen Magdeburg-Stempel hinaus geht.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#101]
Hallo Ralph,
danke für diese detaillierten Ausführungen zu diesen Brief. Soweit hatte ich nicht gedacht, da ich nur die Magdeburg-Stempel zeigen wollte. Werde aber demnächst immer die Vorder- und Rückseite abbilden, da es doch immer wieder interessant ist, was man aus diesen Briefen „herauslesen“ kann.
Viele Grüße aus Sachsen
Enrico
@ Ameise [#102]
Hallo Enrico,
danke - so soll es sein (eine Münze hat ja auch nicht nur eine Seite) ...
Liebe Grüsse,
Ralph
@ Ameise [#102]
@ bayern klassisch [#103]
Hallo ihr Beiden,
ein kleine Korrektur möchte ich zum Brief noch machen. Der Brief wurde in Hamburg am Zug aufgegeben, was auch vorderseitig handschriftlich notiert wurde. Desweiteren befindet sich der Streckenstempel Berlin - Hamburg der 1. Rücktour, was nicht so häufig ist. Der Brief ist dann bis nach Wittenberge von wo er nach Magdeburg und schliesslich weiter nach Leipzig lief.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Magdeburger [#104]
Lieber Magdeburger,
vielen Dank für die Präzisierung. So wird ein Schuh draus!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo,
hier einmal ein Zeilenstempel 2Z "MAGDEBURG" von 1846:

Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#106]
Hallo Enrico,
ein schöner Paketbegleitbrief von Dresden nach Helmstedt. 1846 war es möglich den Weg komplett mit der Eisenbahn zurückzulegen.
Mit der sächsischen Gewichtsnotierung tue ich mich schwer: 2 Pfund 80 Hekas. Soweit ich mich entsprach 1 Pfund = 100 Hekas. Versendet wurde ein Kistchen. Leider kann ich hier zur Taxierung wenig sagen, bis auf, dass die siegelseitige Notierung von 5 3/4 Sgr. der preussische Anteil war. Mit dem Bau der Eisenbahn, vor allem von Magdeburg nach Hannover, später weiter bis nach Minden, wurde sowohl hannoverisches und braunschweigisches Gebiet durchquert. Dies führt dazu, das Transitkosten für Hannover bzw. Braunschweig angefallen sein könnten. Auch gab es Grenztaxen.
Jedenfalls bezahlte der Empfänger 11 Gute Groschen.
Der Magdeburger 2-Zeiler, da gibt es zwei verschiedene Typen, wurde hier als Transitstempel eingesetzt, was auch meist sein Einsatzgebiet war. Als Aufgabestempel kommt er meist bei Fahrpostsendungen vor.
Es ist kein Stempel der Magdeburger Packkammer vorhanden, möglicherweise war die Aufenthaltsdauer nur sehr kurz.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo,
ein Stempel von der Mitteldeutschen Landesbank

viele Grüße
Angelika
Hallo,
hier einmal ein portofreies Einschreiben (Recomandirt) als Justiz-Sache, aus Magdeburg von 1853, was mit dem Beamtenstempel "KÜHNE." gerechtfertigt wurde:

Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#109]
Hallo Enrico
portofreie Belege innerhalb des DÖPV sind nicht sehr häufig. Ist auch der Inhalt vorhanden? Auch die Einschreibung gegen Rückschein ist noch eine deutliche Wertsteigerung.
N.B. Bei den Aufgabestempel sind nur Tag/Monat und gegebenenfalls ein Trennstrich wechselbar gewesen. Ab etwa 1853 sind die Stempel auch eindeutig der Brief- bzw. Fahrpostexpedition zuzuordnen.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Magdeburger [#110]
Hallo Ulf,
ja der Inhalt ist auch vorhanden:

Viele Grüße
Enrico
Nur ein Stempel: 11.7.1874

Viele Grüße
Ingo
Aktueller Stempel Januar 2022!
Habe ich in den altehrwürdigen Briefkasten der Postbank Breiter Weg eingeworfen! Von den fünf Postkarten waren vier mit diesem Stempel und eine leider nur mit einem Kugelschreiber-Kreuz entwertet.
Maria
@ LeseratteMary [#113]
Hallo Maria,
der abgebildete Stempel ist kein Stempel aus Magdeburg, sondern der normale Stempel aus dem Briefzentrum 39 Osterweddingen mit UB ma und der Posteigenwerbung mit dem Magdeburger Dom. Der Stempel gehört eigentlich in den Thread " Briefzentren und ihre blauen Stempel". Schade, leider kein Kopfsteher, den es auch gab. Ab dem 24.01.2022 wurde dann laut der Post die Frankierwelle mit der etwas anderen Eigenwerbung "BRIEFZENTRUM / 39 / Magdeburg" eingesetzt.
In Magdeburg wird in den Annahmestellen kaum noch selbst gestempelt, alles nur entgegengenommen und im Briefzentrum 39 gestempelt. Mein letzter Versuch vom Karfreitag über den Briefkasten hatte "Nachträglich entwertet" ohne Datum als Ergebnis.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo,
ich habe mich nochmal vertiefend mit der Zeitungslandschaft hier in der Region befasst. Dabei stieß ich auf den Mitteldeutschen Zeitungsblock. Herrscher des Gau, das sagt alles. Aber es geht ja an dieser Stelle um Magdeburger Stempel, nicht um meine beruflichen Forschungen.
Die elf Blätter kann ich nicht komplett mit Stempeln belegen, aber der Briefkopf bringt eine Übersicht.
Gruß
Uwe

Hallo miteinander!
Hier ein Magdeburger Maschinenstempel:

MS
MAGDEBURG / 30 / g vom 6.11.1974 mit dem Werbeklischee:
TAGE DES SOWJETISCHEN BUCHES
Bisher noch nicht in der Datenbank fündig geworden.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#116]

MS
MAGDEBURG 1 / mb / 39104 mit "Schreib mal wieder." vom 08.09.1995
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Noch einer:

MS
MAGDEBURG 1 / mb /39104 mit: "1835: Die Bahn / revolutioniert Deutschland. / 1994: Deutschland / revolutioniert die Bahn." vom 11.03.1994
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!

Stempel
MAGDEBURG / Nachträglich / entwertet vom 09.02.1996 (weitere vorhanden)
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter


Stempel vom letzten Tag des Postamtes 26 im Breiter Weg 39a.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Heute eine preußischer Ganzsachenumschlag der Ausgabe von 1859, gelaufen an einem 12.10. (Jahr unbekannt) von Magdeburg nach Brandenburg an der Havel; rückseitig findet sich nur der Ankunftstempel von Brandenburg.

Mi. U 17A
Viele Grüße
Ingo
Hallo miteinander!


HR
MAGDEBURG BPA / 3005 / av vom 11.03.1986
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!


Stempel MAGDEBURG 32 / 301 / a vom 09.08.1976
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!


Geschäftspost von der Lungenklinik Lostau bzw. Bezirkskrankenhaus der Medizinischen Akademie Magdeburg an die Energieversorgung in Magdeburg mit MS
MAGDEBURG / 30 / g und Werbeklischee
30 Jahre DRK im Dienst von Leben und Gesundheit mit Datum 12.10.1982.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#125]


Geschäftsbrief mit Maschinenstempel
MAGDEBURG BPA / 3005 / g Klischee:
XI. Weltgewerkschafts- / kongreß / 16.-22. September 1986 / Berlin, Hauptstadt der DDR mit Datum 29.08.1986
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Cantus [#126]
Hallo
hier ein Magdeburg Stempel auf einer Feldpostkarte vom Dezember 1914 nach Bocka in Thüringen
Grüße
Dietmar
Hallo miteinander!


Sonderumschlag mit Sonderstempel der VII. Leistungsschau der Unterhaltungskunst der DDR vom 11.-19.6.1983.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#129]
Hallo miteinander!


Auftragsbestätigung an die Königlichen Eisenbahnwerkstätten Magdeburg-Buckau mit Stempel MAGDEBURG-NEUSTADT 28.05.1913
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Magdeburger
Hallo Ulf,
kann es sein, dass dieser Stempeltyp hier noch nicht gezeigt wurde? Ich habe ihn in keinem der bisherigen Beiträge gefunden.

Magdeburg 3, Ganzsache vom 30. Aug. 1880 nach Schaffhausen, mit Nachporto 15 Rappen.
Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter
@ SH-Sammler [#131]
Hallo Hanspeter
es ist ein Stempel vom Bahnpostamt. Leider liegt diese Zeit nicht so in meinem Interessenzeitraum.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Magdeburger [#132]
Hallo Ulf,
ich habe aber auch so einen Stempel, etwa aus der Zeit.
Karte vom 3.5.1883, gelaufen von Magdeburg nach Trendelburg.

Viele Grüße
Ingo
Hallo miteinander!



ZKD Postsache aus Magdeburg mit Tagesstempel
MAGDEBURG 1 / 3010 / cw vom 17.01.1989
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hier mein Beitrag zum Thema Magdeburg Stempel.
Sonntagsgrüße
Dietmar
@ Saxendreier [#136]
Hallo Dietmar,
die ist streng genommen kein Magdeburg Stempel, sondern der PostJet Tintenstrahl-Entwerter aus dem Briefzentrum 39 Osterweddingen, Lange Göhren.
Hier mal zwei neuere Magdeburg Stempel:

Tagesstempel aus der Filiale 507 Büro- und Schreibwarenservice, Berliner Chaussee 48-50, 39114 Magdeburg

Tagesstempel der Filiale 508, Reisebüro-Ost-Elbien, Cracauer Str, 62b, 39114 Magdeburg
Anmerkung: Als ich die Dame danach fragte, wie sie zu dem UB "bw" kam sagte sie zu meiner Überraschung, dies seien ihre Initialen, da sie ja selbständig ist.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#137]
Hallo Klaus-Peter
Du hast natürlich recht und erklärst exakt die Herkunft - aber es ist ein Stempel und ein Schöner auf dem der Dom zu Magdeburg zu sehen ist!
Ich finde Magdeburg und Stempel - das passt!
Grüße
Dietmar
Ich habe mich lange nicht um Poststempel so großer Orte wie Magdeburg besonders gekümmert, aber wenn ich auf Stempel stoße, die in der Datenbank noch fehlen, so dürften sie auch hier gezeigt werden können.

Magdeburg Südost, 11.8.1929, Durchmesser 26,5 mm
Viele Grüße
Ingo
Hier ein Brief von Magdeburg nach Leipzig:


freigemacht mit einem Absenderfreistempel vom VEB Materiell-Techn. Versorgung Berlin Betriebsteil Magdeburg und auf der Rückseite die Absenderangabe VEB Rationalisierungsmittel- und Anlagenbau der Nahrungsgüterwirtschaft Magdeburg.
Zusätzlich wurden diverse Nebenstempel, da die Schließfachnummer nicht gefunden wurde, auf der Vorderseite abgeschlagen.


Jetzt hat der Stempelkopf eine Null mehr und der AFS eine neue Betriebsbezeichnung und Logo im Werbeklischee. Vermutlich gab es eine Umstrukturierung und der AFS wurde entsprechend der neuen Betriebsbezeichnung und dem Logo geändert.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!
Heureka! Endlich habe ich ihn wiedergefunden in den (unendlichen) Weiten meines Fundus.


Nach meinen Erinnerungen hatte ich diesen Brief nach der Wende von der Stadtsparkasse Magdeburg erhalten und leider den Inhalt nicht aufgehoben, leider! Schon damals hatte ich mich über diesen Postfreistempel gewundert speziell über den Wertrahmen, der irgendwie aus früheren Zeiten stammt.
Bisher habe ich kein zweites Exemplar gesehen und auch konnte nie ein Sammlerfreund etwas dazu sagen. Es wird diesen Postfreistempel "MAGDEBURG BPA / 3005 / bn" mit Wertrahmen "DEUTSCHE / POST" und Datum 12.03.1991 nicht lange gegeben haben!"
Kann hier jemand weiter helfen und hat ein weiteres Exemplar oder Informationen?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Saxendreier
In einem meiner alten Schaubek Alben gefunden. Briefausschnitt - fand offensichtlich vor vielen Jahren schon ein anderer Sammler schön abgeschlagen.
Neujahrsgrüße an die Sammler
Dietmar
Hallo miteinander!
Heute wieder etwas aus meinem Fundus, eine lange verschollene Postkarte an meine Eltern:

eine Postkarte mit einem mir bisher nicht bekannten Stempel. Sieht aus wie ein Poststellenstempel.
21 / 3005 Magdeburg mit Datum 16.04.1982 in blau
Das nächste Postamt von der Immermannstr.16 war das Postamt in der Olvenstedter Str. und höchstens 400 m entfernt und beileibe keine Poststelle.
Wer kann hier mehr zu diesem Stempel mitteilen? Kenne nur diesen. Der, der dazu mal etwas sagen konnte, ist leider schon lange verstorben.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo Zusammen.

Der Stempelredakteur schreibt dazu:
Die Unterscheidungsbuchstaben AE hinter dem Datum kennzeichnen den Schalterbeamten und waren austauschbar. Jeder Beamte hatte seine eigenen Ub's. Diese "Beamten"-Unterscheidungsbuchstaben waren der "Ersatz" für die sonst übliche Unterschrift des Annahmebeamten/-in.
7 = Bezirksnummer
Gruß Lothar
@ logi [#144]
Hallo Lothar,
alternativ gibt es noch diesen:

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#145]
Hallo Klaus-Peter,
noch einer auf einer Einzahlung mit Stempel vom Postscheckamt.

Gruß Lothar

Gelegenheitsstempel von der 1. Bezirksbriefmarkenausstellung Magdeburg 30.03.-02.04.1956 mit dem Magdeburger DOM (Westseite).
Stempelverwendung nur in dieser Zeit.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Pete
Von mir ein Brief vom 24.12.1945, gelaufen von Magdeburg nach Berlin.

Viele Grüße
Ingo
@ bedaposablu [#143]
Bei dem gezeigten Stempel handelt es sich um einen Stempel des Bahnpostamtes 3005 Magdeburg. Diese Stempel waren Mitarbeiter- bzw. Arbeitsplatzgebunden und dienten der Kennzeichnung von gefertigten Briefbunden beim BPA. Ein Abfertiger Stempel, der hier zur nachträglichen Entwertung Verwendung fand.
Viele Grüße
Rainer
@ Landzusteller [#149]
Hallo Rainer,
recht vielen Dank für Deine Info zu diesem Stempel. Dass es ein Innendienst-Stempel war, hatte ich jetzt auch schon erfahren, aber wofür und wer noch nicht!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo Zusammen,
VEB MILCHHOF MAGDEBURG als Wirtschaftsdrucksache vom 29.03.1990
1887 gegründet, 2013 geschlossen

Der Brief ging an die SMA (Schweinemastanlage), 3241 (heute 39343) Alleringersleben, Kreis Haldensleben (Heute Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt)
Gruß Lothar
@ bedaposablu [#143] und [#150]
21 = Nummer des "Abfertigungsangestellten"
3005 Magdeburg = "Absendeamt"
"..." sind die damaligen postalischen Begriffe
Gruß
Uwe
@ Uwe Seif [#152]
Hallo Uwe,
recht vielen Dank für Deine Information!
Allen ein schönes Wochenende!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!


Sonderumschlag mit Sonderstempel Magdeburg C 1 zur Deutsch-Tschechoslowakische Briefmarkenausstellung Magdeburg hier mit Sonderstempel vom 11.06.1960.
Der Sonderstempel wurde nur am 11. und 12. Juni verwendet.
Dargestellt auf dem Sonderstempel ist das Ernst-Thälmann-Klubhaus Magdeburg, heute "AMO"-Kulturhaus.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo in die Runde,
heute gibt es zwei Nebenstempel / Hinweisstempel wohl vom Briefverteilamt Magdeburg auf zwei Urlaubsansichtskarten. Beide Karten sind an den gleichen Empfänger gerichtet, den VEB Großhandel OGS (Obst, Gemüse, Speisekartoffeln). Beide stammen dem Text zufolge von Angestellten des Betriebes. Die erste Karte aus dem Jahr 1982 an den Justitiar Sicherheit mit der postalischen Anschrift 3060 Magdeburg Kobeltstr.
Die zweite Karte aus dem Jahr 1983 an die Fachdirektion Ökonomie, 301 Magdeburg W.-Kobelt-Str. Beide Karten enthalten keinen Hinweis auf die Hausnummer nach dem Straßennamen.
Beide Karten erhalten handschriftliche Zufügungen der Postschließfachnummer 509 im Bereich der Straßenangabe und jeweils einen unterschiedlichen Hinweisstempel.
1982 den violetten Dreizeiler - Durch falsche Angabe der Schließfachnummer verzögert, sowie 1983 den violetten Dreizeiler im Rahmen -- Wegen unzureichender Anschrift - fehlende Angabe Postschließfach und Nummer - verzögert. --
Grüße aus Berlin
Hallo,
Magdeburg hat durchaus auch eine interessante Sonderstempel-Vita, auch wenn ich das Thema nicht speziell sammle. Aber hie und da findet man ein Stück wie hier zum Thema Medizin-Kongresse.

Beste Grüße
Uwe
@ Landzusteller [#156]
Hallo miteinander!

Es gibt diese Nebenstempel auch in schwarz. Ja, ja, zu DDR-Zeiten gab es immer den gleichen Postzusteller und der kannte nach einer gewissen Zeit alle seine "Pappenheimer" im Gebiet. Wenn in der Anschrift irgend etwas vergessen wurde under falsch war, die Post kam immer an. Es gab ja auch "Durch Ausruf nicht ermittelt", d.h. die Postboten wurden im PA gefragt ob Empfänger jemandem bekannt ist.
Der Empfänger VEB Großhandel Obst Gemüse und Speisekartoffel Magdeburg ist bei den Magdeburgern auch unter VEB "Ost und Gammel" bekannt! Die Straße heißt heute noch Wilhelm-Kobelt-Straße.
Benannt wurde die Straße nach dem Politiker Wilhelm Kobelt (* 5. November 1865 in Magdeburg; † 23. Oktober 1927 in Wernigerode), Mitglied des Reichstags und Kommunalpolitiker in Magdeburg.[1]
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Kobelt_(Politiker)