Thema:
Deutsche Post Dialogpost
Hi,
wie von der DPAG
angedroht gibt es, nachdem schon vor ein paar Jahren das Produkt INFOBRIEF eingestellt wurde, ab dem 01.01.2016 offiziell keine INFOPOST mehr. Optisch gesehen hat sich, wie es heute aussieht, bis auf den Austausch des Schriftzuges INFOPOST gegen DIALOGPOST (noch?) nichts. Die entscheidenen Änderungen liegen in der Produktausgestaltung, insbesondere hinsichtlich der Formate (nur noch Standard und Groß), der Portosätze (reduziert sieben standardisierten Grundpreis-Portosätze), Vorsortierungsrabatten (ebenfalls reduziert, auf nun vier mengenunabhängige Vorsortierungsrabatte-Stufen), neuer unterteilter Laufzeitenvorgaben und neuer (erhöhter Mindest-) Einlieferunsmengen (200 Sendungen pro Leitregion bzw. 4000 Sendungen bundesweit). Eine genaue Ausarbeitung wollte ich hier aber nicht beginnen, das könnte man einmal später in einem weiteren speziellen Thema versuchen. Hier geht es mir erst einmal nur darum, Belege des neuen Postproduktes bzw. aus der "Einführungsphase" zu zeigen.
Wenn man den täglichen Posteingang der heutigen Woche betrachtet, handelt es sich bei über 90% noch mit INFOPOST beschriftete Sendungen, was wohl darin begründet liegt, dass vermutlich die Mehrzahl dieses Mailings noch vor dem Jahreswechsel ausgelöst bzw. eingeliefert wurden. Aufbrauch von Altformularen und -umschlägen sowie ein etwas schleppender Softwarewechsel dürften die anderen Gründe dafür sein.
Hier mein erster echter DIALOGPOST Beleg

Selfmailer von Staples Deutschland aus Hamburg, frankiert per eingedruckter DIALOGPOST-Frankierwelle (ohne 2D-Datenmatrixcode). Eingang am Montag, den ersten (unter Woche) Arbeitstag, 04. Januar 2016.

Ausschnitt aus einem C4-Großbriefumschlag, Absender Deutsche Post mit Versand des POSTOFFICE-Katalogs Januar 2016. Hierbei handelt es sich um einen echtes Übergangsprodukt. Der 79 Cent-Wertstempelendruck auf dieser PLUSBRIEF INDIVIDUELL-Privatganzsache ist, wie in diesen Fällen üblich, vorausentwertet. Bei dieser aufgedruckten Vorausentwertung handelt es sich bereits aber um die neue DIALOGPOST-Welle, wobei im Fenster noch INFOPOST genannt ist. Das erklärt sich aber, wenn man den Datenmatrixcode ausliest. Die Sendung wurde noch zu INFOPOST-Zeiten, am 30.12.2015, frankiert (und wohl auch eingeliefert):
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 08
Version Produkte/Preise: 32
Kundennummer: 7000030580
Frankierwert: 0,78 Euro
Einlieferungsdatum: 30.12.2015
Produktschlüssel: 9226
laufende Sendungsnummer: 00048651
EDS-Nummer: 1
PREMIUMADRESS-ID: 001
Erwähnenswert ist, dass die Portoangabe im Matrixcode noch 78 Cent (nach alter INFOPOST-Portotabelle) ausweist, während der Wertzeicheneindruck bereits den neuen DIALOG-Portosatz (DIALOGPOST Groß, 251 bis 500 Gramm) zeigt. Da aber beim Wertzeicheneindruck der POSTOFFICE-Sendungen jeden Monat ein neues (Damen-) Motiv gewählt wird, hat man scheinbar den Versand noch ins Jahr 2015 vorgezogen. Entweder wollte man einen Cent sparen oder die Software ist noch nicht DIALOGPOST-fähig gewesen, oder... ;-) Zumindest dürfte dieser (Januar 2016) DIALOGPOST-Wertstempeleindruck nur auf INFOPOST-Sendungen auftauchen, solange man davon ausgehen kann, dass es für den Versand des POSTOFFICE-Katalogs (Januar 2016) nur diesen einen Versandtermin (30.12.2015) gab.
Katalogversand vom Absender Schäfer Shop aus 57518 Betzdorf als DIALOGPOST (Groß, 101-250 Gramm) ohne Umhüllung (PREMIUMADRESS REPORT), frankiert per "Frankierung (ZL)" (=Zusatzleistung), hier mit dem sogenannten "verkürzten Frankiervermerk", d.h. Schriftzug Deutsche Post und Posthorn plus Angabe DIALOGPOST (in diesen Fällen ist dann kein zusätzlicher Eindruck der DIALOG-Frankierwelle in der Frankierzone mehr nötig), plus 2D-Datenmatrixkode:
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 08
Version Produkte/Preise: 33
Kundennummer: 5043140850
Frankierwert: 0,72 Euro
Einlieferungsdatum: 05.01.2016
Produktschlüssel: 9262
laufende Sendungsnummer: 00029091
EDS-Nummer: 455850576
PREMIUMADRESS-ID: 001
So weit, so gut - erst einmal.
Gruß
Thomas
Hallo Thomas,
die Frankierwelle mit Logo
DIALOGPOST fiel mir gleich am Postkasten ins Auge. Zwei Kataloge, Ankunft am 7.1.2015 wurden zugestellt.

Katalogausschnitt von KLINGEL aus Pfortzheim mit Frankierwelle
DIALOGPOST, links die normale Anschriftenzone mit Matrixcodekästchen

Katalogausschnitt von BADER aus Pfortzheim,
DIALOGPOST und Matrixcode + Anschrift
mit Sammlergruß,
Claus
Claus, ja langsam setzt sich DIALOGPOST gegen die INFOPOST-Nachläufer durch ;-)
Hier einmal ein Beispiel einer, mit einer FRANKIT "Frankiermaschine" freigemachten DIALOGPOST-Sendung:

DIALOGPOST (Standard bis 20 Gramm, d.h. Portosatz 28 Cent) des Absenders Kienbaum Management Consultants aus 51605 Gummersbach, versendet durch einen (mir bisher) unbekannten Lettershop ("Postfach 51 10 50, Köln") und frankiert per FRANKIT-Gerät
4D101C3C0B von Pitney Bowes. Geändert hat sich im Rahmen der Umwandlung von INFO- auf DIALOGPOST der gesetzte Zusatztext von "Entgelt bezahlt" (als Identifikation einer INFOPOST-Sendung) zur direkten Angabe des Produktnamens "Dialogpost". Hierfür erfolgt die Umstellung durch ein automatisches Softwareupdate durch den
Gerätehersteller. Zu erwarten ist, dass auch alle anderen FRANKIT-Gerätetypen sämtlicher zugelassenen Anbieter eine entsprechende, zentral/extern durchgeführte Textänderung per Software erfahren.
Bisheriger Zusatztext "Entgelt bezahlt", identisches Gerät und Absender vom 12.05.2015.
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#3]
Hallo Thomas,
ich hatte auch einen Beleg mit "Dialogpost" einer FRANKIT-Maschine im Briefkasten:

Aber warum im Sichtfenster noch einmal eine Matrix und die weiteren Angaben?
Grüße aus dem Norden
Lothar
Hallo zusammen,
letzte Woche landete bei mir die Dialogpost im Briefkasten. Der Absender ist die Firma "Teppich-Kibek GmbH". Der Stempel hat den Code
1D1500030B vom 08.01.16.

Gruß
Frank
Die Deutsche Bahn ist offensichtlich modern - wenigstens in der Werbung.
Heute aus dem Briefkasten:
DIALOGPOST mit schwarzer Frankierwelle aus 90344 Nürnberg vom 26.1.2016. Ein paar Tage später erreichte mich ein selbiger Brief wieder als
INFOPOST.
mit Sammlergruß,
Claus
Nun möchte ich einmal weiterfahren mit der Vorstellung der verschiedenen Frankatur-Formen für die neue DIALOGPOST:

DIALOGPOST-Sendung in der Portostufe zu 28 Cent (Standard, bis 20 g) des Absenders UDI Beratungsgesellschaft mbH aus 90329 Nürnberg aus dem Januar 2016. Bei dem Umschlag selbst handelt es sich um einen Aufbrauch eines alten, noch vorhandenen INFOPOST-Vorrats, siehe das eingedruckte Premiumadresslabel "PREMIUMADRESS BASIS INFOPOST". Frankiert mit 28 Cent (Tausendgüldenkraut, selbstklebend) und entwertet mit Tintenstrahl-Absenderstempel (Frankierwelle), hier bereits mit Angabe DIALOGPOST im Stempel.

Absenderstempel mit, der bereits für UDI & INFOPOST dokumentierten [1], Gerätenummer
1A00004601, eines unbekannten "Letershops" (möglicherweise "PEWA Finish-Service GmbH" aus 90584 Allersberg).
Gruß
Thomas
[1]:
http://www.philaseiten.de/beitrag/62336
Ganzsache "Plusprodukt" Kreativ

Vorblatt (225 x 280 mm), eine "Privatganzsache Kreativ" mit ausgespartem (Adress-) Fensterfeld für ein DIALOGPOST-Katalogversand (unter Folie) der Firma GARPA Garten & Park Einrichtungen GmbH" aus 21039 Escheburg bei Hamburg aus dem Januar 2016. Der linke Rand des Blattes ist abgeschnitten, da mein Scanner leider etwas zu klein für dieses "Überformat" ist.
Frankatur durch eingedruckten (und vorausentwerteten) Wertstempel 45 Cent "Chiemsee" (2015), mit fluoreszierenden Balken links vor und rechts neben dem Wertstempel. Wobei der Werteindruck zu 45 Cent wohl in keinem Verhältnis zum wirklichen Portosatz stehen sollte. Vom Format und Gewicht angeleitet handelt es sich um eine Sendung DIALOGPOST Groß (501 bis 1000 Gramm), d.h. der neue vereinheitlichte Entgelt beträgt 92 Cent [1], die eingedruckten 45 Cent passen nur für das Produkt DIALOGPOST groß (bis 50 gramm), d.h. die wirkliche Entgeltabrechnung findet auch hier (nur) extern über die zusätzlich einzureichenden, separaten Einlieferungslisten statt. Der 45 Cent-Wertstempeleindruck ist wohl nur noch eine Art von "Schmuck", ggf. wird der gesammelte Wertstempel-"Wert" aber gegen, den über die Einlieferungslisten ermittelten, Gesamtentgeltbetrag verrechnet?

.
Interessanterweise handelt es sich bei der eingedruckten Vorausentwertung um die normale (neue) DIALOGPOST-Frankierwelle. Diese sollte eigentlich nicht die normale Form der Vorausentwertungen sein (zu sehen bei der vorausentwerteten Dienstganzsache der DPAG in [#1]). Vermutlich wurde der Druckerei hier (in der "Startphase" der neuen DIALOGPOST) einfach nur das falsche Klischee übermittelt bzw. dort ausgewählt ...
Gruß
Thomas
[1]:
https://www.deutschepost.de/de/d/dialogpost/dialogpost_preise.html
Hallo an alle,
ich möchte heute einen weiteren Belegausschnitt zum Thema Dialogpost zeigen. Es handelt sich hier um einen C4-formatigen Umschlag der allerdings quer beschriftet und frankiert wurde. Rechts oben befinden sich 2 Zuschlagsmarken Weihnachten 62 Cent - verklebt wurden also 1,24 Euro. Der Brief wog 120 Gramm - es handelt sich also um die Gewichtsstufe Dialogpost groß 101 bis 250 Gramm - die 72 Cent kostet. Dazu zuerst der rechte Teil der Sendung eines Wohlfahrtsverbandes:

Der Adressaufkleber zeigt, bezüglich des Premiumadressvermerkes ist noch der alte Text Infopost vorhanden. Dieser Wohlfahrtsverband hat eine Behindertenwerkstätte und hatte früher seine Briefe auch selbst mittels einer Vorausentwertermaschine entwertet. Mangels Ersatzteilen hat man sich nach einer Übergangslösung entschlossen, dies nun über den Frankierservice machen zu lassen. Hier nun zuerst der Ausschnitt der Briefmarken mit Stempel

Aufgrund der blauen Marke ist der Stempeltext zwar etwas schwer zu erkennen, aber dort steht nun "Dialogpost und darunter Frankierservice" in blau. Die überbezahlte Differenz in Höhe von 52 Cent wurde dem Absender erstattet.
Soweit ein weiterer Beleg zu diesem Thema viele Grüße
Jürgen
Max Maulwurf, der Überbringer Baubedingter Störungen auf unserer Strecke der DB - per Dialogpost.

schöne Grüße
Marcel
Dieser Tage eingetrudelt ist die Ergebisliste des Auktionshauses Felzmann. Das fehlende "n" bei Ergebisliste ist ein zusätzliches Schmankerl.
Bei der Frankaturwelle heißt es Infopost. In der Adressenüberschrift dann Dialogpost. Leider hat die Druckerfarbe des Anschriftendruckers den Regen nicht heil überstanden.

Beste Grüße
Stempelwolf
Aufgefallen:
DIALOGPOST-Frankierwellen in unterschiedlicher Größe;

Frankierwelle aus 90344 Nürnberg vom 30.3.2016 = 3,5 cm Wellenlänge

Frankierwelle aus 44778 Bochum vom 6.2.2016 = 3,8 cm Wellenlänge

Frankierwelle aus 04109 Leipzig vom 30.3.2016 = 3,8 cm Wellenlänge

Frankierwelle aus 04779 Wermsdorf vom 8.2.2016 = 3,9 cm Wellenlänge
mit Sammlergruß,
Claus
Listenaufzahlung Dialogpost Kilotarif
3D1000072F - DNV GL Klassifikationsgesellschaft, "KEMA IEV - Ingenieurunternehmen für Energieversorgung GmbH" aus 01217 Dresden
Dialogpost Kilotarif ist eine Versandart, die meines Wissens nach (wie beim ehemaligen INFOPOST) grundsätzlich nur für den internationalen Versand möglich ist. Über die Einstellung Kilotarif und Aufzahlung im FRANKIT-Gerät ist aber scheinbar die manuelle Eingabe jedes beliebigen Portobetrages möglich, sodass man diesen (dann aber falschen) Zusatztext häufig auch auf Inlandssendungen findet. Der Kunde/Versender kann hierüber einen FRANKIT über einen 'frei gewählten' Betrag, unabhängig der hinterlegten Portotabellen ausdrucken. Soweit meine Interpretation dieser Abdrucke.
Gruß
Thomas
Dialogpost Aufzahlung
Das passende
Gegenstück [#288] aus dem Bereich DIALOGPOST National. Hierzu der Auszug aus der aktuellen Produktbroschüre der DPAG [1] "Erreichen Sie die jeweiligen Mindestmengen nicht, können Sie entsprechend aufzahlen". Vereinfacht gesagt, der Kunde zahlt das Porto für 4000 Sendungen, obwohl er nur 3999 eingeliefert hat.
4D1100042D - Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland e.V. ("Bundes-SGK") im "Paul-Singer-Haus", 10963 Berlin.
Zur eigentlichen Bezahlung der Aufzahlung, Zitat aus [1] "Aufzahlung: Die Ausgleichszahlung zum Erreichen der Mindestmengen wird wie folgt entrichtet ... bei absenderfreigestempelten Sendungen durch Freistempelabdruck in Höhe des Aufzahlbetrages (Sendungsentgelt netto) in einer Summe auf der (Rückseite von Blatt 1 der) Einlieferungsliste DIALOGPOST National."
Gruß
Thomas
[1]
https://www.direktmarketingcenter.de/fileadmin/Download-Center/DIALOGPOST_National_-_Produktbroschu__re_-_Stand_Jan_2016.pdf
Die neuen Varianten von "Werbebildchen" mit Frankierwelle, wie bei
INFOPOST sind jetzt auch auf
DIALOGPOST weiterführend;

Werbesendung der
Deutsche Post Direkt GmbH aus 42371 Wuppertal vom 27.4.2016

Sendung von
VATTENVALL - Europe Sales GmbH, 10061 Berlin vom 27.4.2016
mit Sammlergruß,
Claus
Sendung von Bethel, v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, 33545 Bielefeld mit gut getroffenem Dialogpost-Stempel, Eingang am 28.6.2016.
Eine mögliche Freimachungsart für Dialogpost ist die Internetmarke, wie in der Broschüre zur Dialogpost beschrieben.

Ich glaube, dass sie sehr selten verwendet wird und ich habe jedenfalls eine entsprechende Freimachung, die es auch bei der Infopost schon gab, noch nie im Postverkehr gesehen.
Hat jemand vielleicht ein Beispiel dazu?
Die Internetmarken können nicht in der eFiliale erstellt werden, sondern ausschließlich über das E-Porto-Add-in für Textverarbeitungsprogramme (MS Word oder OpenOffice Writer). Im Writer bietet das Add-in ein zusätzliches Menü „E-Porto“ zum Hinzufügen und Bearbeiten des E-Portos

Die Verwendung ist eingeschränkt auf Dialogpost Standard. Es können nur Internetmarken mit Adresszudrucken und ohne Motiv erstellt werden.
FRANKIT 4D101C3C34 vom 20.4.2016 mit langgezogenen Wort
Dialogpost und gedrungenen, kurzen
gp im Wort, wie bei [#3].

Bei der
FRANKIT - Vorstellung [#4] + [#5] ist das Wort Dialogpost im Stempel "normal" ausgeschrieben. Haben die verschiedenen Schreibweisen mit dem unterschiedlichen
FRANKIT-Geräten zu tun ?
mit Sammlergruß,
Claus

Ein schöner Beleg eines sehr engagierten Vereins.
Freundliche Grüße
Uwe
Verschiedene
DIALOGPOST mit Frankierwelle und "Werbemarken", aufgedruckt.

MONTANA - 82031 München-Grünwald, vom 18.7.2016


AuraNatura - 63857 Waldaschaff, 2016

MÜNZE BERLIN - 38097 Braunschweig
mit Sammlergruß,
Claus
Es wird immer >briefmarkiger<
Ausschnitte zweier Zusendungen Absender BAYRISCHES MÜNZKONTOR 63735 Aschaffenburg, Eingang 13.9.16 Fensterkuvert lang, codiert

rückseitig

MfG Jürgen -wajdz-
@ Brigitte [#291]
Hier ergänze ich einen aktuellen Brief (16.11.) und sehe, das Porto hat sich unterdessen geändert.
Gruß
Uwe
Hallo,
so überschäumend ist das Interesse für die Nicht-Briefmarken ja nicht. Trotzdem ein neues Exemplar, das kleine Rätsel auf gibt. Keine lange Nummern &Co. nur die kleine 74.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#24]
Hallo Uwe,
bei den von Dir gezeigten Tintenstrahlabdruck Dialogpost - Frankierservice handelt es sich um einen Handtintenstahldrucker siehe auch folgender Link zur Info Arge Briefpostautomation [1].
Der Stempel ist die neu programmierte Variante für die frühere Infopost.
Falls Du den Beleg und den oben drüber [#23] (Bethel) nicht selbst sammelst, die könnte ich noch für meine Forschungssammlung gebrauchen.
viele Grüße Jürgen
[1]
http://arge-briefpostautomation.de/stempelgeraete-der-deutschen-post/hand-tintenstrahldrucker-jetstamp-790-mp-firma-reiner
Heute war die Postbotin recht fleißig; gleich 3 Briefe, jeder eben doch ein wenig anders.
Einen schönen Tag wünscht
Heinrich
Dialogpost 3 verschiedene Belege

Gruß Wolfram
@ weihnachtsammler [#27]
Danke für das Zeigen der Belege, besonders interessant ist der obere Beleg - er erfüllt zwar theoretisch die neue Vorgabe, das statt "Entgelt bezahlt" nun "Dialogpost" in einer Vorausentwertermaschine stehen sollte, wie man dem Stempelabdruck aber entnehmen kann, ist dies kein Vorausentwerterstempelabdruck sondern ein Tintenstrahlabdruck, der so auch nicht den Vorschriften genügt - Zweikreisstempel ec ..... - scheinbar können die Kunden der Post hier auf der Nase herumtanzen.
viele Grüße Jürgen
Hallo zusammen,
und hier noch ein DIALOGPOSTillion.

Beste Grüße
WUArtist
DIALOGPOST aus 44778 Bochum, von FABER-Lotto, Februar 2016, Motiv Holstentor Lübeck
DIALOGPOST Kartenausschnitt, aus 22179 Hamburg, bonbrix Handelsges.mbH, vom 18.5.2016
DIALOGPOST aus 63165 Mühlheim/Main, Fuchs Gastronomiebedarf, rote Frankierwelle
DIALOGPOST FRANKIERSERVICE - Welle auf Briefausschnitt, 28 Cent bis 20g(Standardbrief), aus 26197 Ahlhorn
DIALOGPOST aus 94065 Waldkirchen, Hotel Karoli, 20.12.2016
mit Sammlergruß,
Claus
Änderungen bei der Dialogpost
In [#18] hatte ich von der Möglichkeit berichtet über das E-Porto AddIn Internetmarken für Dialogpost zu erstellen. Diese Frankieroption ist zum 1.9.2016 weg gefallen. Das E-Porto AddIn bietet die Versendungsart Dialogpost nicht mehr an und in der Broschüre zur Dialogpost vom 1.9.2016 ist die Frankieroption auch nicht mehr aufgeführt.
Zurzeit kann die
Broschüre vom 1.9.2016 noch herunter geladen werden. Gleichzeitig wird eine
neue Broschüre bereit gestellt mit den Regelungen zur
Dialogpost ab 2017. Ich habe die beiden Broschüren nicht komplett verglichen. Mir ist beim Durchblättern ein Passus aufgefallen in Kapitel 6.2 Zusätzliche Entgeltermäßigung, der zum 1.1.2017 weggefallen ist.
DIALOGPOST , von S & A Vögele GmbH 01067 Dresden, 26.11.2016, obere Welle 3,7 cm lang
DIALOGPOST, von R.Boreck 38090 Braunschweig, 2016, obere Welle 3,3 cm lang
DIALOGPOST, von Waigand 97095 Würzburg, 26.1.2017, obere Welle 3,8 cm lang
mit Sammlergruß,
Claus
DIALOGPOST, von R. Borek 38090 Braunschweig, 30.11.2016


2x
DIALOGPOST, Deutsche Fernsehlotterie 20355 Hamburg, 2016
mit Sammlergruß,
Claus
Hier passiert ja so viel nicht. Ich stelle mal einen Beleg aus der Tagespost ein.
Freundlich grüßt
Uwe
@ Altmerker [#34]
Hi,
was passt dort denn nicht ?
Grüße
18609
DIALOGPOST, 2016, Bayerisches Münzkontor 63735 Aschaffenburg
DIALOGPOST, 2016, Goldkontor 63735 Aschaffenburg
DIALOGPOST, 17.10.2017, Bonita-Mode 4109 Leipzig
mit Sammlergruß,
Claus
Verehrte "Dialogpost-Spezialisten",
kürzlich bekam ich einen Dialogpost Beleg in die Hände, den ich so noch nicht gesehen hatte und ihn auch nicht erklären kann:

Er hat eine Tintenstrahlentwertung des Frankierservice und als Zusatz den "Prority-Luftpost" Vermerk (m.E. Bestandteil des Tintenstrahl Spray-ons), hier nochmals vergrößert:

Weder zum Absender, noch zum Empfänger habe ich irgendwelche Informationen, mir liegt nur das leere Kuvert vor, es müsste aber innerhalb Deutschlands und nicht wie wie vielleicht der Priority Zusatz vermuten ließe, ins Ausland gelaufen sein (Dialogpost ins Ausland, gibt es das überhaupt?).
Kennt jemand diese Tintenstrahlentwertung, eventuell auch ein Versuch in irgendeinem Briefzentrum? Dann das Porto, 70 Cent würde ja für einen normalen Inlandsbrief passen, ist dann aber keine Dialogpost, oder irre ich da?
Würde mich über Kommentare und weitere Ergänzungen dazu freuen! ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#37]
Hi Peter,
a) das ist kein Tintenstrahler, sondern ein Stempelabschlag der zwischenzeitlich modernisierten, alten Aufstell- und Stempelmaschinen AM 990/991 von AEG/Siemens,
b) ja, DIALOGPOST gibt es auch ins Ausland, dafür stellt die DPAG sogar eine eigene Form der Frankierwelle zur Verfügung:

Also entweder handelt es sich wirklich um eine mit Briefmarken freigemachte DIALOGPOST-Sendung ins Ausland, die der FRANKIERSERVICE der DPAG vor der "entgültigen Annahme", im Kundenauftrag, kostenpflichtig "vorausentwertet" hat (= Absenderstempel), oder was ich hier eher vermute, die Postler haben eine gelbe Kiste mit normal eingelieferten Inlandssendungen einfach in die falsche Maschine gegeben (oder die mussten eine "überschüssige" Menge von Sendungen irgendwie schnell entwerten und haben genommen, was zur Verfügung bzw. in der Gegend rumstand).
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#38]
Hallo Thomas,
herzlichen Dank für deine aufschlußreichen Informationen dazu! :-)
Wieder einiges zu moderner Postgeschichte dazu gelernt auch wenn das letzte Rätsel zu dem Beleg noch nicht eindeutig gelüftet ist. ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#37]
Hallo Peter,
kannst Du den Abschlag wirklich noch mal genau betrachten, ob es sich um eine Tintenstrahlentwertung handelt - was ich hier in diesem Fall bezweifle. Es handelt sich für mich eher um ein falsch benutztes Klischee der neuen Frankierservicestempel für die AM 990/991.
Es handelt sich hier noch um ein klassisches Klischee aus Metall, daher dürfte es bei genauer Ansicht eventuell unter einer Lupe auch keine Tintenstrahlspuren geben.
Diese Klischee bestehen prinzipiell aus 2 Teilen, die unterschiedlich kombiniert werden können - dazu folgende mögliche Varianten:


Auf der linken Seite kann auch das von dir gezeigte Teil "Priority" stehen - also vom oberen Scan der linke Teil und vom letzten Scan der rechte Teil - das ergibt dann das von Dir gezeigte Klischee - es sollte normalerweise nur für Dialogpost International als "Frankierserviceabstempelung" eingesetzt werden und nicht wie bei Dir als normaler Maschinenstempel.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#40]
Hallo Jürgen,
ja, du hast vollkommen Recht, auch Thomas hat das gleich erkannt, es ist kein Tintenstrahler, ich hatte das irrtümlich ohne genauer hinzusehen angenommen. ;-(
Danke auch dir für die genauen Angaben zu dieser Maschine und der möglichen Kombinationen! :-)
Viele Grüße,
Peter

Hier kommt mal eine sehr puristische Variante der Dialogpost. Sonst war der Umschlag rundum weiß.
Gruß
Uwe
Verehrte Dialogpost-Experten,
heute landete bei mir ein Brief, der bei mir wieder Fragen aufwirft:

Der Brief wäre im Normalversand ein Kompaktbrief gewesen (über 20 g). Frankiert mit 70 Cent und dann mit einem Dialogpost Tintenstrahler entwertet. Auch im Adressfeld des Anschreibens war Deutsche Post und nochmals Dialogpost vermerkt. Der Absender war aus 80538 München, abgeschickt am 22.11.2017.
Hier der Stempel im Detail:

Wo wurde der entwertet?
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#43]
Wo wurde der entwertet?
Beim Absender bzw. vom Versender.
Mit Briefmarken freigemachte DIALOGPOST-Sendungen dürfen entsprechend der posteigenen Vorgaben grundsätzlich nur vorausentwertet (per Absenderstempel) eingeliefert werden. Die Entwertung der Briefmarken findet entweder beim Absender/Versender (Lettershop) direkt während der Produktion statt ("Lizenznummern" 1A0000xxxxx) oder diese Vor-Entwertung übernimmt der posteigene Frankierservice im Kundenauftrag gegen eine entstsprechende Gebühr,
vor der eigentlichen Einlieferung. Es gibt auch DIALOGPOST-Ganzsachen, die beim Verkauf durch die Post bereits - durch einen Aufdruck im Wertstempel - entwertet sind.
Das notwendige Entgelt muss dabei nicht zwingend passgenau mit Briefmarken abgedeckt werden, Überzahlungen werden von der Post erstattet (Zitat "Keine passenden Postwertzeichen? Die Differenzbeträge bis zum nächsthöheren Postwertzeichen ersetzen wir Ihnen" [1]) und vielleicht kann eine eventuelle Unterzahlung in "Geld" ausgeglichen werden kann (wobei dieser Fall nicht beschrieben ist). Die genaue Abrechnung findet stets nur über die Einlieferungslisten statt, auch weil DIALOGPOST-Sendungen nicht unter die Umsatzsteuerbefreiung fallen.

Zitat "Auf den Sendungen erfolgt die Freimachung des Listenpreises. Zuschläge, Aufzahlungen und Entgeltermäßigungen (sowie die Umsatzsteuer -ed) werden bei der Einlieferung abgerechnet".
Gruß
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-broschuere-dialogpost-201704.pdf
@ DL8AAM [#44]
Hallo Thomas,
vielen Dank für die Aufklärung und die Details.
Diese Dialogpost birgt, zumindest für mich, immer wieder neue Überraschungen und anscheinend vielfältige Möglichkeiten. In meinem Posteingang dominiert sie auch zunehmend die ankommenden Poststücke. Geschätzte mindestens 70 % meines Posteingangs besteht inzwischen aus Dialogpost. Dabei ist davon lange nicht alles nur Werbung! ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ DL8AAM [#38]

Heute kam diese Edeka-Karte. Sie ging nicht ins Ausland, Allemagne steht trotzdem drauf.
Gruß
Uwe
@ filunski [#43]
Hallo Peter,
bezüglich dieser Tintenstrahlvorausentwertung von der Post als Digitaldruck bezeichnet gibt es eine Übersicht über die bekannten Kennungen:
http://jolschimke.de/stempel/absenderstempelung-im-digitaldruck.html#Uebersicht
Deine Kennung habe ich dort noch nicht erfasst, kannst Du mir dazu einen guten Scan per 300 dpi senden, damit ich diese dort auch ergänzen kann - danke.
Viele Grüße Jürgen
Ergänzend zu [#37] und [#46]:

Stempel ohne Kennung, Maschine AM 990/991 AEG/Siemens, vom April 2017, Entgelt: Standard 20-50 g = 0,35 €
DIALOGPOST von 2016, A4, Anwender: EDEKA C & C Großhandel GmbH 97227 Rottendorf ##8898251_42800_V11##
DIALOGPOST, Kennung-Gerätenummer 1A00008601, Anwender: BAUR Versand 96222 Burgkunstadt, 3.1.2017, Standardbrief bis 20 g = 28 Cent
FRANKIT 4D101C3BBE vom 05.09.2016, PREMIUMADRESS
Dialogpost, Absender: Hamburg Messe und Congress GmbH 20308 Hamburg
mit Sammlergruß,
Claus

Dieses Exemplar erreichte uns heute. Die 38 steht für die PLZ-Anfangszahlen. Gibt es neben Basis noch Standard oder Elite?
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#49]
Es gibt neben Premiumadress Basis noch Report, Plus, Fokus, Hybrid, Retoure und Retoure Extra - hier eine Aufstellung mit den Unterschieden:
https://www.deutschepost.de/de/p/premiumadress/leistungen.html
@ teenage_dirtbag [#50]
Danke für den Hinweis. Ich habe heute gleich ein neues Beispiel bekommen.
Gruß
Uwe
Hallo,
das ist ein sehr jungfräulicher Dialogpost-Aufdruck.
Gruß
Uwe

Dieser Beleg schneite bei mir rein. Sonst war der Umschlag wieder jungfräulich weiß.
Gruß
Uwe
Hallo,
ich habe mal geblättert und gesucht im entsprechenden Thema, doch genau diese Art von Tintenstrahler habe ich nicht gefunden.
Ist das neu? Heute angekommen als Werbesendung.
Heinrich
Hallo Heinrich,
es handelt sich hier um den Nachfolger der Vorausentwertung - der von der Post sogenannte "Digitaldruck" siehe auch folgender Link:
http://www.jolschimke.de/stempel/absenderstempelung-im-digitaldruck.html
viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#55]
Vielen Dank, der Link hat geholfen - gibt es also schon seit 2014. Mich hat die aus der Reihe fallende Kennung 351 iritiert.
Weiß man heute mehr dazu?
Schöne Grüße
Heinrich
@ Sachsendreier53 [#48]
Hier ist ein neuer/aktueller EDEKA-Brief.
Gruß
Uwe
@ Sachsendreier53 [#19]
FRANKIT 3D100018B5 in der Dialogpostvariante, Buchstaben ziemlich normgerecht. Eigentlich passt es auch zum abgelaufenen Osterfest.
Gruß
Uwe
Hallo,
aus dem heutigen Posteingang 2 mal Dialogpost. Anscheinend kann jede Form vorkommen.
Grüße aus München
Heinrich
@ Sachsendreier53 [#48]
Diese Absenderstemplung im Digitaldruck stammt aus der aktuellen Post. Absender ist der Baur-Versand in Burgkunstadt. So kommt zur Kennung-Gerätenummer 1A00008601 eine weitere dazu.
Gruß
Uwe
Das WÜRTTEMBERGISCHES AUKTIONSHAUS FÜR POSTWERTZEICHEN GMBH, versendet ohne Absender. Doch das Haus verrät es bei Google-Bildvergleich.
Da kommt doch Post von einem fränkischen Absender: Landesfarben rot/weiß. Weit gefehlt, der Anbieter ist aus dem Schwarzwald.
Die Deutsche Bahn hat nicht zu verbergen. Sie nennt wenigstens den Absender.
@ Altmerker [#60]
Hallo an alle,
eine Frage an die Experten in der Runde: Was sagt eigentlich dieser Code über der Adresszeile aus? Etwa hier: *68/2*EN10AA*. Lässt sich daraus der Absender ableiten?
@ philiphi [#64]
Angaben über der Adresszeile, die mit einem Sternchen "eingetütet" sind, sind (interne, private) Angaben des Absenders, wie Kundennummern, Sendungsnummern, Mailingaktionen-ID, Kennung/Nummer des Schreibens o.ä. oder auch Angaben zum eingeschalteten Konsolidierer. Das sind aber keine kodifizierten Kürzel, die man ohne weiteres Wissen einem Absender zuordnen kann.
Die DPAG nennt das "Infozeile" und erklärt hierzu "Diese kann von Ihnen für eigene Angaben genutzt werden (optional)", siehe [1].
Gruß
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp-handlingbroschuere-dv-freimachung-052018.pdf (Seite 29)
Es weihnachtet und als Vorabgeschenk gibt es diese Dialogpost-Kerze.
Gruß
Uwe
Ein Beleg aus aktuellem Posteingang zu 28 Cent mit der Lizenznummer 1A00009101.

Viele Grüße
Michael
Gutscheine lassen sich auch per Dialogpost an den Mann bringen! Rakuten versucht es.
Gruß
Uwe
Am 23.01.2019 ging ein Brief des NABU in 21502 Geesthacht ein. Da auch der Empfänger in Geesthacht wohnt dürfte der verwendete Stempel der dortigen Postbankfiliale zuzuordnen sein. Erstaunlich, dass er drei Jahre nach deren Einstellung noch auf "INFOPOST" lautet.
@ mumpipuck [#69]
dürfte der verwendete Stempel der dortigen Postbankfiliale zuzuordnen sein
Nein, ziemlich sicher nicht. Diese Stempel werden in der Regel nicht von der Post geführt bzw. eingesetzt. Sie sind zwar postalisch genormt und von/für die Post produziert, sie werden aber von der Post an "Jedermann" zur Frankatur von INFOPOST/DIALOGPOST-Sendungen abgegeben (früher wohl mal kostenlos [?], heute aber nur gegen entsprechende Bezahlung). Hier ein Auszug aus einem der letzten POSTOFFICE Kataloge:

DIALOGPOST-Sendungen müssen vor der Einlieferung vom Kunden komplett vorbereitet sein, inklusive der bereits angebrachten vollständigen Frankatur. Dafür stellt die Post das genormte Klischee der DIALOGPOST-Frankierwelle dem Kunden/Lettershop zum unmittelbaren Eindruck bereit. Dem Kleineinlieferer verkauft sie dafür einen passenden Stempel. Falls so ein Einlieferer dann aber nicht auf einen billigen Praktikanten zum Stempeln zugreifen kann, übernimmt der FRANKIERSERVICE der Post gerne diesen Job, dann natürlich gegen eine
kleine Extragebühr. In diesem Fall kommen aber die üblichen Abschläge des FRANKIERSERVICEs zum Einsatz. Und erst nach erfolgter Frankatur darf die Charge nun endgültig eingeliefert werden.
Das heisst in Deinem Fall ist der NABU der Hauptschuldige. Entweder lebt also der NABU in der Vergangenheit oder er ignoriert einfach nur die aktuelle Faktenlage bzw. übernimmt neuere Erkenntnisse nicht in sein heutiges Tun. Bei der Post ist das lediglich durchgerutscht oder man hat aus Kullanz die Einlieferung trotzdem angenommen, der Kunde zahlt ja so oder so. Und bevor der zur Privatpost um die Ecke geht, werden da vielleicht auch schon mal ein-zwei Augen zugedrückt.
Gruß
Thomas
Danke für die Aufklärung!
Burkhard
Heute in der Post: Ein Flyer in Postkarten-Höchstgröße (12,5 x 23,5 cm), Papier jedoch unter den mind. 150 g/qm für Postkarten. Entgelt würde 28 Cent betragen, freigemacht ist der Beleg allerdings mit 38 Cent in Briefmarken (28 Cent + 10 Cent) mit Entwertung durch den Frankierservice.
Ich gehe davon aus, dass Absender die Zusatzoption "Easy" mitfrankiert hat. Dabei ist es möglich, bundesweit eine Menge von 500 bis 3.999 Sendungen zu verschicken - nur bei werblichen Inhalten und für 10 Cent Zuschlag. Der Zuschlag wird jedoch nicht auf der Sendung frankiert, sondern bei Einlieferung abgerechnet.
Hoch lebe die Dialogpost, dreimal hoch!?
Hallo Stempelsammler,
als Neuling irritiert mich die Ansammlung von Dialogpost-Hinweisen auf dem nachfolgenden Werbebrief. Teils schon vorgedruckt, teils in der Anschrift mit eingedruckt. Gibt es gute Gründe für diese dreifache Darstellung? Welcher Stempel hat denn nun die Chance die Stempeldatenbank zu bereichern.

[/B]
Gruß
Edwin
@ epem7081 [#73]
Hallo Edwin,
ich hoffe, dass ich etwas zur Klärung beitragen kann.
Postalisch von Bedeutung ist bei diesem Beleg allein die DV-Freimachung. Hierfür gilt, dass außer bei gewöhnlichen Briefen die Sendungsart zu nennen ist, im vorliegenden Fall muss also „Dialogpost“ im Bereich der DV-Freimachung, also im Adressfeld erscheinen. [1]
Die Frankierwelle – hier mit kundeneigenem Motiv – hat nur eine Funktion:
Der Frankiervermerk mit der Welle verleiht Ihren Sendungen optisch Schwung, lässt sich mit einem eigenen Motiv Ihrer Wahl kombinieren und wird so zu einer individuellen, sympathischen Visitenkarte beim Versand großer Mengen. [2]
Das Produkt – hier „Dialogpost“ - kann hier genannt werden, muss es aber nicht, wenn es im Adressfeld genannt wird, was, wie gesagt, bei DV-Freimachungen vorgeschrieben ist.
Die dritte Nennung von „Dialogpost“ ist
nicht regelkonform und macht den Beleg zu einem Kuriosum. Über der Absenderangabe im Adressfeld befindet sich ein sogenanntes „
PREMIUMADRESS Label“. Dieses Label darf aber nur zum Einsatz kommen, wenn kein anderer Datamatrixcode auf der Sendung Informationen zur Zusatzleistung PREMIUMADRESS enthält. So gibt die Deutsche Post eindeutig vor: „
Die gleichzeitige Verwendung vom PREMIUMADRESS Label und DV-Freimachung mit Datamatrixcode ist nicht möglich.“ [3] Damit soll wohl verhindert werden, dass mehrere Datamatrixcodes widersprüchliche Vorausverfügungen enthalten. Gegen diese Vorgabe der Deutschen Post wurde hier eindeutig verstoßen
Das PREMIUMADRESS Label im vorliegenden Fall wurde am 12.02.2016 erstellt. [4] Möglicherweise hat der Versender zunächst eine Barfreimachung praktiziert und erst später die DV-Freimachung eingeführt und verwendet noch Restbestände älterer Briefumschläge oder er verwendet alte Druckvorlagen beim Erstellen der Versandumschläge.
Da die Kombination von PREMIUMADRESS Label und DV-Freimachung bei Henry's Auktionshaus schon seit geraumer Zeit auftritt, kann man sich eigentlich nur wundern, dass die Deutsche Post das noch nicht unterbunden hat.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] Vgl. Broschüre der Deutschen Post:
DV-Freimachung: Ihr Vorteil mit System, S. 32
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp-handlingbroschuere-dv-freimachung-012019.pdf
[2] Vgl.
Merkblatt zum einheitlichen Frankiervermerk
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-012019.pdf
[3] Vgl.
Nutzungsvorgaben Premiumadress Label, S. 3
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/nutzungsvorgaben_premiumadress-label.pdf
[4] Datamatrixcode ausgelesen mit der Smartphone-App
Post DataMatrix Scanner Pro, Version 0.63
Hallo Franz-Josef,
vielen Dank für die ausführliche Information und den Hinweis auf die Einschätzung als Kuriosum. Dieser Brief ist übrigens erst wenige Wochen alt.
Früher haben mich Stempel nur in besonderen Fällen interessiert. Meistens waren es dann AFS mit ansprechender Werbung für Orte und Landschaften bzw. besonders augenfällige Firmenwerbung. Seit knapp einem Vierteljahr habe ich nun durch Kontakt mit etlichen Stempelredakteuren und deren "Aufklärung" zu Details feststellen können, welch hoch interessantes und facettenreiches Thema die Beschäftigung mit den Stempeln bedeuten kann.
Ich bleibe weiter am Ball.
mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
Aus der heutigen Hauspost:
Heute eingetroffen - Der Kompass lässt schon irgendwie auf einen Reiseveranstalter schließen.
Das Kundenmagazin
mobil des Rhein-Main-Verkehrverbundes versendet mit dieser Dialogpost:
Geplante Änderungen bei der Dialogpost
Zum 01. Januar 2020 wird es voraussichtlich nicht nur eine Entgelterhöhung für Dialogpost-Sendungen geben.
Es ändern sich auch die Bedingungen für die Sendungsinhalte der Dialogpost. Dann darf nur noch reine Werbung als Dialogpost versandt werden. Was darunter zu verstehen ist, erläutert die Deutsche Post auf ihrer Homepage in Form eines Informationsblattes [1]. Hier wird auch eine Reihe von Beispielen genannt, für die Dialogpost nicht mehr genutzt werden darf, z.B. für den Versand von Vertragsunterlagen, Wahlbenachrichtigungen, Preislisten, Einladungen und vieles mehr. Diese dürfen dann nur noch als Briefpost versandt werden.
Hintergrund der Maßnahme ist eine juristische Niederlage der Deutschen Post gegen die Bundesnetzagentur (vgl. [2]).
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-dialogpost-infoblatt-sendungsinhalte-de-102019.pdf
[2]
https://www.paketda.de/news-kurznachrichten-20191101.html
Dialogpost aus Lorch. Absender dürfte wohl bekannt sein ?
Den Beleg sehe ich gleich in mehreren Foren: Dialogpost, Druck und Bücher und natürlich Musik.

Freundliche Grüße
Uwe

Interessanter Beleg des Jugendherbergsverbandes.
Gruß
Uwe
@ Journalist [#282]
Hallo Jürgen,
hier der Stempel gut sichtbar aus der Hauspost von heute. Ohne Frankatur und Absender.

Der Absender befand sich auf inliegendem Schreiben.
Mit freundlichem Gruß
Günther
@ Altmerker [#46]
Guten Abend Uwe,
heute kam ein Umschlag mit der Kundenzeitung des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar - ohne Absenderangabe und diesem Stempel

Das "Allemagne" und "Port payé" erklärt sich aus der Amtssprache des Weltpostvereins
Ich wünsche ein schönes Wochenende (vielleicht mit Schnee im Harz ?)
Günther
Guten Abend,
heute kam eine Werbezeitung mit dieser Dialogpost - schöne Rauhreif-Bäume

Absender war "amplifon - Die Hörexperten"
Neues Produkt der Deutschen Post: DIALOGPOST Karte
Zum 01.01.2020 hat die Deutsche Post das Entgelt für „DIALOGPOST Standard bis 20 Gramm“ von 0,28 € auf 0,30 € erhöht. Von der Preiserhöhung nicht betroffen sind DIALOGPOST-Sendungen im Postkartenformat.
Für diese hat die Deutsche Post das Produkt „
DIALOGPOST Karte“ neu eingeführt. Der Produktschlüssel dafür lautet 3120 [1]. Weitere Produktschlüssel gibt es für die „DIALOGPOST Karte“ in Verbindung mit den Zusatzleistungen Premiumadress und Track&Match [2]. Diese Produktschlüssel tauchen erstmalig in der Version 45 der Produkt/Preisliste der Deutschen Post (gültig ab 01.01.2020) auf.
In der Produktbroschüre „Dialogpost national“ [3] wird das neue Produkt folgendermaßen beschrieben:
Im Basisformat Standard können Sendungen in Kartenform als DIALOGPOST Karte versendet werden. Die DIALOGPOST Karte ist eine einteilige Sendung (keine Doppelpostkarte), bei der alle Informationen auf der Sendung von außen sichtbar sind.
Die folgende Abbildung zeigt eine solche Sendung vom 02.01.2020 mit DV-Freimachung (aufgrund des Feiertags am 01.01.2020 dürfte das der erste Verwendungstag sein):

Der Datamatrixcode enthält folgende Informationen (ausgelesen mit der Smartphone-App „Postmatrix-Decoder v1.6.11 Pro"):
Post-Unternehmen: Deutsche Post AG
Frankierart und Version: DV-Freimachung, Version 1.3
Version Produkte/Preise: 45
Kundennummer: 5003379733
Entgelt oder Frankierwert: 0,28 Euro
Einlieferungsdatum bzw. DV-Bearbeitungsdatum: 02.01.2020
Produktschlüssel: 3120
Basisprodukt: Dialogpost Karte
Zusatzleistung: keine
Produkt-EKP: 262500001
Laufende Sendungsnummer: 21204
Teilnahmenummer: 03
Entgeltabrechnungsnummer: 238
PREMIUMADRESS Ankündigung: nein
Kundenindividuelle Informationen: Text:
Hex: 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20
Dezimal: 032 032 032 032 032 032 032 032 032 032 032 032 032 032 032 032 032 032 032
[1] https://www.neopost.de/sites/neopost.de/files/ppl45_fuer_website.pdf
[2] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-premiumadress-produktschluessel-122019.pdf
[3] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-broschuere-dialogpost-01-2020.pdf
Heute in der Geschäftspost: Ein Magazin von einem Verlag aus Köln mit dem "alten" (ehemals Massendrucksachen-?) Stempel "Entgelt bezahlt" und Angabe "G 45966".
Ich weiß nicht, was das bedeutet, der Absender ist in 51065 Köln. Auch weiß ich nicht, ob das als Dialogpost mit diesem altem Freimachungsvermerk lief oder ob das Entgelt für einen "normalen" Brief bezahlt wurde. Tauchen diese Stempel so heute noch auf?
@ teenage_dirtbag [#87]
Hallo,
bei obigen Stempel handelt es sich um einen speziellen Stempel des Absenders für Zeitungen. Dies ist an dem Vermerk "G 45966" links unten in der Ecke erkennbar, dies ist die Zeitungskennzahl (ZKZ) des Absenders, diese muss jeder Absender im Pressebereich für die jeweilige Zeitung haben. Heute dürften solche Stempel nicht mehr benutzt werden, da der Zeitungsversand ja mehrwertsteuerpflichtig ist.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#88]
Danke für die Erklärung! Die Stempel mit dieser Kennung sind mir früher noch nie aufgefallen. Auch wenn der Beitrag dann nicht mehr unter das Dialogpost-Thema gehört.
Seit dem 1.1.2020 gibt es neue Tarife für Dialopost. Zur Freimachung scheint die 85-Cent-Blumenmarke
Federnelke zu neuen Ehren gekommen zu sein. Sie zierte den neuen GARPA-Katalog, den ich gestern erhalten habe.

Ich frage mich, wie sich die 85 Cent errechnen. Die Tarife für Dialogpost Inland sind:

Ermäßigungen gibt es nach folgender Tabelle:

Der Grundtarif dürfte 92 Cent sein (
Dialogpost Groß 500-1000 g)
7% Ermäßigung ergibt 85,56 Cent
8% Ernäßigung ergibt 84,64 Cent
Wenn jede Kombination aus den Ermäßigungen möglich ist, dann kommen sowohl 7% als auch 8% in Frage. Weiß das jemand?
Soweit ich weiß werden Restbeträge verrechnet, also spielen die krummen Beträge keine Rolle.
Viele Grüße
Michael
@ Michael Mallien [#90]
Jou, in der aktuellen Produktbroschüre DIALOGPOST schreibt die Post hierzu:
"Keine passenden Postwertzeichen? Die Differenzbeträge bis zum nächsthöheren Postwertzeichen ersetzen wir Ihnen."
Ich vermute, dass das auch für Ganzsachen gilt, da das ja auch Postwertzeichen sind und da das keine "bewegliches", d.h. austauschbares Postwertzeichen sind, ist das das eben das "nächsthöhere (verfügbare) Postwertzeichen".
Wobei ich nicht glaube, dass Rabatte durch das Postwertzeichen abgebildet werden. Denn die Broschüre sagt
"Die Frankierung erfolgt hierbei nur über den jeweiligen Basispreis. Zuschläge und weitere Services der DIALOGPOST sind über die zu erstellende Einlieferungsliste gesondert abzurechnen."
Und der DIALOGPOST-Basispreis sollte "ohne" sein, d.h. wenn, dann müsste es sich um die "Portostufe 251 bis 500 Gramm" zu 79 Cent handeln. Es gäbe zwar 80 Cent-Briefmarken, aber wenn das nächste verfügbare Postwertzeichen die Ganzsache zu 85 Cent ist, dann dürfte das noch innerhalb der Regel liegen. Wobei ich auch glaube, dass die Post hier ihren guten Kunden auch entsprechend entgegenkommt und auch entsprechende "Freiräume" bietet, solange sie ihr "komplettes" Geld bekommt.
Im Prinzip ist das ja für die Post alles kein Problem, denn die endgültige Abrechnung erfolgt sowieso über die Einlieferungslisten. Die werden wohl ganz einfach rechnen: a) ermitteltes bzw. zu entrichtetes Porto, abzüglich b) bereits gezahlt (durch Wertzeicheneindruck) = Differenz; plus c) Umsatzsteuer auf das ermittelte Porto.
Gruß
Thomas
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-broschuere-dialogpost-062018.pdf
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-broschuere-dialogpost-01-2020.pdf
@ DL8AAM [#91]
"Die werden wohl ganz einfach rechnen: a) ermitteltes bzw. zu entrichtetes Porto, abzüglich b) bereits gezahlt (durch Wertzeicheneindruck) = Differenz; plus c) Umsatzsteuer auf das ermittelte Porto."Genauso ist es, wie der folgende Screenshot aus dem Einlieferungsformular der Deutschen Post für Dialogpost National (vgl. [1]) zeigt:

Die Frankierung wird gegengerechnet und am Schluss bleibt ein "Zu zahlender / Zu erstattender Betrag".
Auch bei den Eigenausgaben der Deutschen Post stimmen bei Dialogpost-Sendungen tatsächliches Porto und Wert des aufgedruckten Postwertzeichens sehr häufig nicht überein. Das zeigt zum Beispiel der in Beitrag #1 dieser Seite gezeigte Postoffice-Beleg (Frankierwert: 0,78 €, Wert des Postwertzeichens: 0,79 €)
Schöne Grüße
Franz-Josef[1]
https://www.deutschepost.de/de/e/einlieferungslisten.html#Einlieferungslisten
@ Araneus [#92]
Super Franz Josef,
vielen Dank für die Abrundung des "Vorgangs". Genau so macht moderne Philatelie, bzw. die Philatelie der modernen postalischen "Dinge", wirklich Spass!
Und nur für die Optik, aber immer noch zum Thema DIALOGPOST:
4D13141405 - "INTERNORGA 2020" - Hamburg Messe und Congress GmbH, Messeplatz 1, 20357 Hamburg (Dialogpost, 16.01.2020)
LG
Thomas
Hier eine Dialogpost-Ganzsache (der Wertstempel ist aufgedruckt)


Viele Grüße
Fridolino
@ Altmerker [#23]
Ich habe da mal wieder die aktuelle Portostufe aus Bethel bekommen. Dorthin gehen unsere Briefreste an die Briefmarken-Sammelstelle.
Gruß
Uwe
Diese hübsche Frau macht Werbung für "111 Nächte Probeschlafen" eines Bettenhauses in Franken.

Eine Nacht würde auch reichen ...
So versandt ein Weingut aus der Rheinpfalz seine Werbung:
Dialogpost aus Wolfenbüttel (Absender im Brief - Gewinner-Dienst) - Aufgedruckt Schloß Wolfenbüttel
Manchmal ist die Nicht-Standard-Dialogpost auch klassisch markenfrankiert.
Ausschnitt eines C4-Umschlages
Dialogpost Groß bis 50 g zu 45 Cent.

Viele Grüße
Michael
Jetzt kommen die üblichen weihnachtlichen Bittbriefe in Haus geflattert. Gestern von der
Deutschen Kinderkrebsstiftung

Habt einen schönen Sonntag
Günther
Hallo Günther,
interessant ist sicherlich, dass die Deutsche Kinderkrebsstiftung nicht mehr die Pseudowelle wie in ihren Zeitschriftenbeilagen benutzt, sondern an uns Postautomation-Sammler denkt.

Das Wesentliche an Deinem Beleg ist jedoch nicht das Kundenmotiv, das zu Hunderten vorkommt, sondern die Schriftart von DIALOGPOST im Frankiervermerk mit der Welle (die sogenannte
Frankierwelle).
Zum 1.1.2020 hat die DPAG die Vorlagen für ihre Kunden umgestellt von der bisherigen kursiven Schriftart auf die neue Hausschriftart
Delivery. Diese Umstellung ist nahezu unbemerkt geblieben. Am deutlichsten erkennt man den Unterschied am runden
G.

Weitere betroffene Produkte des Frankiervermerks findet man im Merkblatt [1] die Schriftart zum Ausprobieren unter [2].
Ein ausführlicher Artikel zu dieser Umstellung erscheint demnächst im Rundbrief 2021-1 der ARGE Briefpostautomation [3].
Grüße Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-202001.pdf
[2]
https://dpdhl-brands.com/dhl/de/guides/design-basics/typography/typography.html
[3]
http://www.arge-briefpostautomation.de
@ Altmerker [#82]
Ich liefere mal das "Markenbild" von 2020:
Gruß
Uwe
Ab morgen wird gesungen: Fürs Weihnachtsgeld. Werbesendung eines Matratzen- und Bettenhauses

Ich wünsche einen schönen 1. Advent
Günther
Hallo,
heute bei mir eingegangen.
In dieser Form kenne ich DIALOGPOST noch nicht, deshalb zeige ich den Ausschnitt hier. Der Umschlag hat sonst keine relevanten Infos.
In der Stempeldatei finde ich die Serie FF99 auch nicht.
"Schönen" lockdown !
Heinrich
@ Heinrich3 [#104]
Das ist ja ein interessanter neuer Freimachungsvermerk.
Könnte das eine neu Form der Freimachung über den Frankierservice der Deutschen Post sein? Das Kürzel "FS" könnte dafür stehen. Die Sendungen erhalten damit wie bei anderen digital freigemachten Postsendungen eine Sendungsnummer.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Heinrich3 [#104]
@ Araneus [#105]
Hallo Heinrich und Franz-Josef und an alle,
ja dies ist der neue Frankierservice, der die blauen Stempel ablösen wird. Hintergrund ist, das der bisherige Vertrag zur Zeit ausgelaufen ist bzw. neu aufgesetzt wurde oder wird. In diesem Zusammenhang sollte alles wieder auf eine datamatrixbasierte Stempelvariante umgestellt werden - hier müssten also bald entsprechende weitere Belege nicht nur mit Dialogpost, sondern auch vollbezahlter Post oder Einschreiben ec. auftauchen.
Mittelfristig wird man die obere Kennung bestimmt einem bestimmten Briefzentrum zuordnen können.
Es ist auf alle Fälle ein sehr interessanter toller Frühbeleg, den man aufheben sollte.
Viele Grüße Jürgen
hohes Porto für eine Werbesendung
In dieser Woche kam bei Kunden des Otto-Versands eine Dialogpost an, die auf den ersten Blick wie ein normales Standard-Mailing (Faltbrief, Selfmailer) mit DV-Freimachung erscheint. Auffällig ist allerdings die Frankatur mit
45 Cent, die Sendung ist damit als „
Dialogpost groß“ (Produktschlüssel 1626) freigemacht, obwohl das Gewicht nur bei 8 Gramm liegt.

Das vergleichsweise hohe Versandentgelt kann hier nur im Format begründet sein. Die Breite beträgt 130 mm und ist damit 5 mm größer als für Standardsendungen (bis 125 mm) zugelassen. Wie die Kodierung am unteren Rand zeigt, durchliefen die Sendungen trotzdem die Briefverteilanlage für Standardsendungen.
Man fragt sich allerdings, warum der Otto-Versand für eine Werbesendung, deren Auflage möglicherweise im sechsstelligen Bereich liegt, die teure Variante gewählt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kundenaufmerksamkeit geringer wäre, wenn die Sendung einen halben Zentimeter schmaler wäre.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Als
Dialogpost geplant, dann bemerkt, dass es nicht mit dem Sichtfenster zusammen passt. Also normal versandt mit Briefmarke.

Mi.-Nr. 3538
Habt einen schönen Abend
Günther
@ Seku [#108]
Hallo Günther,
für einen DIALOGPOST-Sammler ist Dein Beitrag nicht eindeutig. Die rechte Abbildung ist selbsterklärend. Wie passt aber die linke zur rechten? Bitte erläutern ggf. neue Abbildungen einstellen.
Gruß Albrecht
@ al-lu [#109]
Hallo Albrecht,
eine einfache Erklärung: Links steckte in Rechts, dazwischen noch ein Blatt mit Anschrift im Fenster beigelegt.
Grüßle
Günther
@ Seku [#110]
Hallo Günther,
vielen Dank und bleib gesund!
Albrecht
Es wird Frühjahr im Lande. Heute von einer Lotterie-Firma ins Haus gefattert

Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
@ Heinrich3 [#104]
Hallo,
heute kam der Beleg. Der Werteindruck ist optisch etwas kleiner als wir es sonst sehen.
Gruß
Uwe
@ Heinrich3 [#104]
Hallo zusammen,
anscheinend können diese neuen Maschinen auch nur eine Dialogpost-Welle mit dem Vermerkt "DIALOGPOST / FRANKIERSERVICE" drucken und nicht den vereinheitlichten Frankiervermerk mit dem Kürzel "FS".
In blau kannten wir diese Form aus den letzten Jahren schon, hier ein Beispiel aus dem Briefzentrum 48 (Münster, Greven-Reckenfeld) für eine vollbezahlte Sendung vom 16.07.2020:

hier [1] auch als Dialogpost zu sehen.
Hier wohl die neue Variante auf einem Dialogpost-Brief aus dieser Woche:

Ist der Brief nicht sogar doppelt freigemacht bzw. mit zwei Vermerken ausgestattet? Wenn ich mich recht entsinne, reicht die Wort-Bild-Marke
"Deutsche Post / DIALOGPOST", der sogenannte
"verkürzte Frankiervermerk" auch alleine als Freimachungsvermerk aus.
Hier der Stempel noch mal im Detail:

Man kann deutlich die schwarze Tinte (Tintenstrahldruck) sehen, womit ich diesen Abdruck den neuen Maschinen zuschreiben würde.
Eine Maschinennummer ist nicht vorhanden, aber so lässt sich wenigstens klären, dass im BZ 54 auch schon eine solche neue Maschine vorhanden ist.
Beste Grüße
Justus
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/126282
@ juju [#114]
Hallo,
ich ordne den Beleg von Justus [#114] der neuen Schriftart Delivery zu. Diese neue hauseigene Schriftart wurde von der DPAG am 1.1.2020 an Stelle der bisherigen kursiven eingeführt, siehe [#101]. Bislang war zu DIALOGPOST FRANKIERSERVICE nur ein Musterbild in Kapitel 4.4 der Broschüre [1] verfügbar. Die Lücke hat Justus nun geschlossen.
Eine Überprüfung ob Delivery vorliegt, kann mit dem Type-Tester [1] erfolgen oder man lädt sich die Schriftart in Word herunter. Der folgende Text wurde in Delivery App Condensed Black geschrieben.

Ein Beleg zu FR DIALOGPOST, Kapitel 4.2.2 der Broschüre [1], steht noch aus, siehe dazu [2].
Ein ausführlicher Artikel zur Einführung von Delivery bei DIALOGPOST ist veröffentlicht worden [3].
Bleibt gesund
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-broschuere-dialogpost-01-2021.pdf
[2] Philaseiten.de: (?) (480/482) Absenderfreistempel Frankit
[3] Rundbrief 2021-1, Seite 33 ff., Arge Briefpostautomation, Redakteur Heinz Friedberg,
HFriedberg@t-online.de
@ al-lu [#115]
Hallo Albrecht,
ja, der Beleg bzw. Stempel ist in der neuen Hausschriftart Delivery ausgeführt. Es müssen ja mittlerweile alle Wort-Bild-Marken, aufgedruckte Vorausentwertungen etc. in Delivery ausgeführt werden.
Die Schriftart kann ich als Grafiker auch ohne TypeTester erkennen. ;-)
Die Unterschiede zur alten Schriftart (Frutiger) sind ja zum Glück leicht zu erkennen, wie du selbst schon an anderer Stelle geschrieben hast, kann man das am "G" besonders gut erkennen.
Beste Grüße
Justus
@ al-lu [#115
Hallo zusammen,
hier der in meinem Beitrag fehlende Link zum Testen und Herunterladen der Delivery-Schriftart [1].
Grüße
Albrecht
[1]
https://www.dpdhl-brands.com/dhl/de/guides/design-basics/typography/typography.html
DIALOGPOST vom Versandzentrum Weiden mit eingedrucktem Wetstempel zu 45.

Klaus Peter

Das Versandhaus
Witt aus 92637 Weiden in der Oberpfalz wirbt wieder mit seinen Produkten. (13.04.2021)
mit Sammlergruß,
Claus
@ al-lu [#101]
Hallo Albrecht,
da siehst Du die Deutsches Reich Mi.-Nr. 828, 6+24 (Pfg.), Ausg. vom 10.1.1943, anzusehen im Thema: Motiv Postkutsche [1].
Ich mache weiter mit einem Umschlag, den ich kürzlich erhielt:

Die
DKMS gemeinnützige GmbH (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) [2] hilft weltweit Patienten, die an Blutkrebs erkrankt sind.
Ich wünsche einen schönen Feiertag
Günther
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?&ST=5686&full=1 # 51
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/DKMS
Die Reisen dieses Veranstalters gehen offensichtlich auch nach Afrika

Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
Kuriose Frankierwelle
Eine bemerkenswerte "Frankierwelle" Marke Eigenbau findet sich auf einer aktuellen Dialogpost-Sendung (mit DV-Freimachung) der Firma Primus in Konstanz:

Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Seku [#120]
Neue Frankierwelle
Damit das hier auch einmal expliziet angesprochen wird. Scheinbar hat die Post die Form der Frankierwelle für DIALOGPOST-Sendungen verändert. Bisher fand sich unter der eigentlichen Welle standardmäßig noch zusätzlich der zweizeilige Schriftzug "DIALOGPOST Ein Service der Deutschen Post". Seit etwa Mai kann man vermehrt beobachten, dass eben dieser Schriftzug aus der Frankierwelle verschwindet. Zuerst dachte ich, das das wieder nur "Druckfehler" sind, die bei der Post durchgerutscht sind (siehe das Primus-Beispiel aus [#122]), aber inzwischen findet sich diese verkürzte Form immer häufiger im laufenden Posteingang, so dass man nun wohl getrost davon ausgehen kann, das das eine (die?) neue "offizielle" Form der DPAG ist.

Weitere Informationen liegen mir noch nicht vor. In der aktuell noch downloadbaren
neuen "Produktbroschüre DIALOGPOST National" (Stand Januar 2021) [1] wird weiterhin ausschliessnlich nur die alte Version mit dem Zusatz "DIALOGPOST Ein Service der Deutschen Post" gezeigt. Ebenso führt der dort genannte Link zur Seite "Frankierwelle" nur mit Abbildungen der alten Form. Unklar, ob beide Formen regulär nebeneinander existieren oder ob die neue die alte komplett ablösen soll. Ich vermute aber, es handelt sich um eine generelle
Ablösung, da bei der alten Form ja das Wort DIALOGPOST unnötigerweise ja auch gleich doppelt erschien (in der alten Frankierwelle/Frankierzone und in der eigentlichen Freimachung, d.h. bei der DV-Frankatur im Bereich der Adressierung).
Hier ein paar aktuelle Beispiele der letzten Tage:

ERGO Versicherungen, 90344 Nürnberg; "DIALOGPOST Standard bis 20g" (Produktschlüssel 90) mit DV-Frankatur zu 30 Cent; Kundennummer 6327528523; 04.06.2021.

Staatliche Lotterie-Einnahme Werner Peters OHG, 22038 Hamburg; "DIALOGPOST Standard bis 50g" (Produktschlüssel 3101) mit DV-Frankatur zu 35 Cent; Kundennummer 5003386377; 29.07.2021.

FRANKONIA Handels GmbH & Co. KG, 97228 Rottendorf; "DIALOGPOST Karte Premiumadress" mit Zusatzleistung "Track&Match + REPORT"(Produktschlüssel 1597) mit DV-Frankatur zu 28 Cent; Kundennummer 5027624813; 28.07.2021.
Ob neben der DIALOGPOST-Frankierwelle, diese neue
kurze Form auch für andere Sendungsarten Verwendung findet, kann ich leider noch nicht sagen, dürfte aber anzunehmen sein?
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-broschuere-dialogpost-01-2021.pdf (Download 31.07.2021)
@ DL8AAM [#123]
Hallo Thomas,
die von dir beschriebene Trennung der Frankierwelle von der Produktbezeichnung und dem Text „Deutsche Post“ ist nicht neu. Sie wurde bereits seit Einführung der Frankierwelle von der Deutschen Post als eine mögliche Variante angegeben. Vom ADAC beispielsweise wird sie schon seit vielen Jahren praktiziert.
Der folgende Screenshot stammt aus dem
„Merkblatt zum einheitlichen Frankiervermerk“ (Stand: Dezember 2007) und stellt diese Möglichkeit dar:

Auch in der aktuellen Version dieses Merkblatts [1] findet sich auf Seite 4 fast derselbe Wortlaut.
Da bei DV-Freimachungen sowohl die Leistungsmarke „Deutsche Post“ mit Posthorn als auch die Produktbezeichnung fester Bestandteil des DV-Freimachungsvermerks sind, sind diese Angaben unterhalb der Frankierwelle bei solchen Sendungen prinzipiell nicht notwendig. Für den Versender ergibt sich sogar der Vorteil, dass dieselben Umschläge sowohl für Dialogpostsendungen als auch für Briefe genutzt werden können.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-202001.pdf
@ Araneus [#124]
Hallo Franz-Josef,
vielen Dank für die Info und diesen
dritten Link, in den beiden anderen fand ich ja keine entsprechenden Informationen, da tauchte ja nur die "alte", traditionelle Form auf.
Es ist aber schon recht interessant, denn dieses Merkblatt stammt ja bereits vom Oktober 2020, aber bis in den Mai 2021 hatte ich noch keine dieser Alternativformen jemals bemerkt. Ich habe gerade auch meine Kisten mit Dialogpostbelegen durchgesehen, nichts. Vielleicht forciert die Post ja nun diese Formen, da man diese nun sehr gehäuft zu sehen bekommt.
Übrigens, die andere beiden Alternativen, im Merkblatt unter "1. Alternative" beschrieben, habe ich in der freien Wildbahn bisher auch noch nie gesehen.

Von der Logik her machen für mich, wie ich oben schon schrieb - und Du ja auch -, alle drei Alternativformen eigentlich sogar auch mehr Sinn, denn warum sollten zwingend notwendige Dinge gleich doppelt in einer Frankatur erscheinen, wie früher. Aber wenn ich mir dieses Merkblatt genauer anschaue, existiert die
eigentliche, alte "Grundfassung" nun nur noch ohne jeden Hinweis auf die Deutsche Post bzw. Sendungsart im Bereich der Adressierung. Es scheint also so, als ob ab dem Jahresende 2020 die DPAG die Formgestaltung der Frankierwelle komplett überarbeitet hat.
Zitat "Falls Sie die Produktbezeichnung oder den Hinweis auf die Deutsche Post bereits im Anschriftenfeld integriert haben, können Sie die folgenden Varianten nutzen" (es folgen die hier genannten Alternativen), d.h. wenn man Wort-Bild-Marke "Deutsche Post (mit Posthorn)" oder das Wort DIALOGPOST noch im Anschriftenfenster verwenden will, dass man dann die Grundform 'mit Text' eben nicht mehr verwenden darf.
Verstehe ich das Merkblatt richtig, wenn die DIALOGPOST-Sendung per DV-Frankatur freigemacht wurde, dass nun nur noch die 2. Alternative möglich ist, da ja üblicherweise im Fall einer eingedruckten DV-Frankatur im Anschriftenfeld, zusammen mit der textlichen DV-Freimachungsangabe eigentlich ja immer auch standardmäßig der 'Hinweis auf die Deutsche Post' (und die Sendungsart?) erscheint / erscheinen muss? Oder gibt es jetzt die DV-Frankatur-Zeile ohne Wort-Bild-Marke der Deutschen Post bzw. Produktbezeichnung im Anschriftenfeld?
Hier als Beispiel eine
überholte, nicht mehr durch das Merkblatt von Oktober 2020
abgedeckte, Form - mit Doppelangabe der Produktbezeichnung und dem Hinweis auf die Deutsche Post in der Frankierwelle
und zusätzlich im Anschriftenfeld, hier in Verbindung mit dem Zusatz "ALLEMAGNE Port Payé" für einen optionalen internationalen Versand:

BADER Großversand, 75172 Pforzheim; "DIALOGPOST Standard bis 20g" (Produktschlüssel 90) mit DV-Frankatur zu 30 Cent; Kundennummer 5021351641; 14.04.2021.
Mal schauen, ob die beiden "1. Alternativformen" nun vielleicht auch mal im Posteingang auftauchen. Es lohnt sich immer mehr, in möglichst vielen Werbeadressdatenbanken zu erscheinen, sonst besteht das Risiko, dass man Änderungen zu leicht mal übersieht. Die Masse machts.
Vielleicht ist da der Beleg aus [#102] so eines? Aber leider ist die Adressierung hier nicht Teil der gezeigten Abbildung. Deshalb hier nochmals die dringende Bitte, bei DIALOGPOST-Sendungen grundsätzlich IMMER das Adressfeld mit zu zeigen, denn das was dort enthalten ist, sind integrale Bestandteile der korrekten Frankatur. Ausschnitte des Frankierwelle mit "Kundenbildchen" sind leider philatelistisch wenig bis überhaupt nicht aussagekräftig!
Franz-Josef,
hast Du ältere Versionen dieses Merkblattes gespeichert? Die alten Produktbroschüren der Post gehen leider nicht so ausführlich auf die Frankierwellenformgestaltungen ein. Die Links zu den Vorgängerversionen des Merkblatts laufen ja inzwischen ins Nichts.
Beste Grüße
Thomas
Heute beim "Papierkörbe" leeren wieder 2 Dialogpost eingesammelt.
Bradford Exchange 63317 Rödermark und Erwin Müller 86647 Buttenwiesen

VG Klaus Peter
@ DL8AAM [#125]
„
Es scheint also so, als ob ab dem Jahresende 2020 die DPAG die Formgestaltung der Frankierwelle komplett überarbeitet hat.“
Hallo Thomas,
ich verstehe nicht, wie du zu dieser Schlussfolgerung gelangt bist. Der von dir zitierte Satz "
Falls Sie die Produktbezeichnung oder den Hinweis auf die Deutsche Post bereits im Anschriftenfeld integriert haben, können Sie die folgenden Varianten nutzen" stand fast identisch bereits 2007 in dem Merkblatt: „
Falls Sie bereits die Produktbezeichnung oder den Hinweis auf die Deutsche Post im Anschriftenfeld integriert haben, können Sie die folgenden Varianten nutzen“. Ich sehe da auf Seiten der Deutschen Post keine Änderung.
Ich denke, das Wort „können“ bietet Alternativen, schreibt sie aber nicht vor. Sonst stände dort „müssen“ oder zumindest „sollen“. In der alten wie in der neuesten Auflage des Merkblatts heißt es klar: „
Grundsätzlich gilt: Alle Bestandteile des Frankiervermerks müssen auf der Aufschriftseite erscheinen (Frankierwelle, Produktangabe, Hinweis auf Deutsche Post). Wenn Sie diese Grundregel beachten, sind Sie in der Gestaltung des Frankiervermerks flexibel.“ Mit dieser Flexibilität ist meines Erachtens auch der von dir gezeigte Beleg der Firma Bader durch das Merkblatt abgedeckt.
Die Deutsche Post bietet aktuell folgende Varianten der Frankierwelle für Dialogpost als Grafik zum Download an [1]. Ob die Auswahl in der Vergangenheit kleiner war, kann ich nicht sagen.

Da die Entscheidungsträger bei der Gestaltung des Versandumschlags in der Regel wohl andere sind als bei der Freimachung, kann ich mir vorstellen, dass die Grafiker oder die Druckerei sicherheitshalber häufig auf den kompletten Frankiervermerk zurückgreifen und es so zu den (überflüssigen) Doppelangaben kommt.
Für DV-Freimachungen gilt [2]: „
Der DV-Freimachungsvermerk (…) besteht aus der Leistungsmarke „Deutsche Post“ mit Posthorn, der festen Kennung „DV“, der Angabe von Datum, dem Sendungsentgelt, dem Matrixcode und ggf. der Produktbezeichnung. Weiterer Bestandteil des Frankiervermerks ist die Frankier-ID.“ Bei gewöhnlichen Briefsendungen entfällt die Angabe der Produktbezeichnung. Auch hier hat es in den letzten Jahren keine Änderungen gegeben. Die Frankierwelle ist hier grundsätzlich unnötig und nur „
für die Gestaltung der Frankierzone eine attraktive Option“ [3].
Zu deiner Frage „
Oder gibt es jetzt die DV-Frankatur-Zeile ohne Wort-Bild-Marke der Deutschen Post bzw. Produktbezeichnung im Anschriftenfeld?“ muss die Antwort also wohl lauten: „Im Prinzip nein“. Aber da bei der Post nichts unmöglich ist, gibt es auch hier – allerdings seltene – Ausnahmen, wie das folgende Beispiel der Firma Segmüller aus dem Jahr 2018 zeigt. Hier fehlen dir Leistungsmarke „Deutsche Post“ mit Posthorn sowie die Produktbezeichnung im DV-Freimachungsvermerk. Diese Angaben stehen zwar bei der Frankierwelle, trotzdem entspricht das meiner Einschätzung nach nicht den Vorgaben der Deutschen Post.

Dein Hinweis auf den gezeigten Beleg im Beitrag [#102] ist im Prinzip richtig, jedoch bezweifele ich, dass es sich bei dem gezeigten Beleg um eine Dialogpost gehandelt hat. Ein besseres Beispiel ist die Abbildung in Beitrag [#82]. Zwar ist auch hier keine Dialogpost erkennbar, da auch dieser Beleg nur unvollständig abgebildet ist. Ich kann aber zwei vollständige Belege zeigen, die deutlich machen, dass hier das Weglassen der Produktbezeichnung bei der Frankierwelle sinnvoll war. Im November 2019 versandte der DJH-Hauptverband die Beitragsrechnungen für das Jahr 2020 als
Brief. Im Dezember 2019 wurden dann die Mitgliedsausweise für das Jahr 2020 versandt, dieses Mal als
Dialogpost. Für beide Sendungsarten konnten dieselben Umschläge verwendet werden, da die Frankierwelle hierzu keine Aussage macht. (Im Jahr 2020 war der Versand der Mitgliedsausweise als Dialogpost nicht mehr zulässig.)

Deinen Appell, hier möglichst vollständige Dialogpost-Belege zu zeigen, kann ich nur unterstreichen. Die gezeigten Beispiele machen deutlich, dass eine sinnvolle Interpretation und philatelistische Einordnung sonst oft gar nicht möglich ist.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/de/f/frankierwelle/downloads.html
[2]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp-handlingbroschuere-dv-freimachung-042021.pdf , Seite 31
[3]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-202010.pdf , Seite 4
@ Araneus [#127]
Besten Dank Franz-Josef,
stand fast identisch bereits 2007 in dem Merkblatt:
genau deshalb meine Frage nach alten Merkblattvarianten, denn in meinen Beständen findet sich nur die Produktbroschüren der DPAG.
Ich kannte bisher eben nur diese, das war meine "Bibel", und dort wurde in den letzten Jahren ausschliesslich nur die allgemeine Grundform der Frankierwelle beschrieben. Aufgefallen ist mir das nun nur, da ich erst im Laufe diesem Jahres ERSTMALS, diese gekürzte Alternativform gesehen habe. Und ich habe nach Deiner letzten Antwort zwei Kisten mit DIALOGPOST-Sendungen der letzten Jahre durchgeschaut. Wenn eine Welle in der Frankierzone eingedruckt war, dann im Prinzip immer nur (mit 1-2 Ausnahmen, die für mich damals nur ein "Grafikfehler" waren) die "DIALOPG Ein Service der .... " Variante. Seit ein paar Monaten ist die Quote inzwischen auf weit unter 50:50 gefallen. Sogar von gleichen Absendern, 2020 "Grundform", nun eine Alternativform. Vielleicht hat sich ja erst jetzt bei den Grafikern rumgesprochen, dass es alternative Formen gibt - oder die Post hat diese Möglichkeiten seinen "zertifizierten" Lettershops gegenüber, expliziet kommuniziert oder sogar gezielt beworben. Die unnötigen Doppelnennungen hatten mich schon immer "optisch" bzw. "grafisch" gestört, vielleicht ist der Ausweg den Lettershop-Grafikern nun endlich auch bewusst (mitgeteilt) geworden?
Nochmals Danke,
beste Grüße
Thomas
@ Araneus [#127]
Nochmals vielen Dank Franz-Josef, insbesondere für die älteren Ausgaben des Merkblatts.
Übrigens, im Gegensatz zu Deinem oben gezeigten Beispiel, geht es auch anderes herum, d.h. "unnötige Doppelangabe" (DIALOGPOST und Leistungsmarke „Deutsche Post“), dafür wurden im Gegenzug dann einfach die textlichen Angaben zur DV-Freimachung im Adressfeld "vergessen", obwohl der Matrixcode so eine DV-Frankatur nahelegt ;-) Das ist kein
entgeltleerer (statischer) Matrixcode aus dem Bereich Premiumadress.

Galerie Mensing, 59069 Hamm-Rhynern; "DIALOGPOST Karte - Premiumadress BASIS" (Produktschlüssel 9402) mit DV-Frankatur zu 28 Cent; Kundennummer 5014743576; 06.07.2021.
Beste Grüße
Thomas
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 08
Version Produkte/Preise: 48
Kundennummer: 5014743576
Frankierwert: 0,28 Euro
Einlieferungsdatum: 06.07.2021
Produktschlüssel: 9402
laufende Sendungsnummer: 00001115
EDS-Nummer: 0
Ankündigung Datenelement: 01
PREMIUMADRESS-ID: 001
@ DL8AAM [#129]
Hallo Thomas,
DV-Freimachung zeichnet sich durch bestimmte vertraglich geregelte Arten der Abrechnung, Herstellung und Dokumentation der Sendungen durch kundeneigene DV-Anlagen aus und wird als eigenständige Frankierart (
Frankierart 18) von der Deutschen Post geführt.
Der von dir gezeigte Beleg weist die
Frankierart 8 auf, die im PREMIUMADRESS-Handbuch der Deutschen Post ([2], Seite 57) als „Vermerk PREMIUMADRESS“ bezeichnet wird. Diese Frankierart lässt allerdings einige Fragen offen.
Der Datamatrixcode bei Premiumadress ist ja dazu da, der Post mitzuteilen, was bei Umzug, Unzustellbarkeit usw. mit der Sendung geschehen soll. Die Post-Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke - Teil 8: Premiumadress“ [2] schreibt dazu:
Der hier beschriebene Vermerk stellt keinen Frankierwert dar und dient ausschließlich zur Datenübergabe für PREMIUMADRESS. Frankierarten mit Wert können demnach Dialogpost mit Frankierwelle, Absenderfreistempelung, Absenderstempelung, Plusbrief oder auch Geschäftspost der Deutschen Post (Postsache) sein. Für Dialogpost gilt dieses Layout als verkürzter Frankiervermerk und kann auf Wunsch auch ohne Frankierwelle genutzt werden. ([2], Seite 3)
Da alle anderen genannten Frankierarten ausgeschlossen werden können, bleibt hier nur die Frankierart „Dialogpost mit Frankierwelle“ übrig. Hierbei wird meines Wissens das Entgelt – anders als bei der DV-Freimachung - bei Einlieferung fällig.
Unklar ist mir, welche Bedeutung der im Datamatrixcode angegebene „Frankierwert“ hat. Vermutlich dient er nur der Berechnung des zu zahlenden Entgelts und nicht direkt zur Entrichtung des Entgelts – und hierin liegt meines Erachtens der Unterschied zur DV-Freimachung. Klare Aussagen dazu habe ich bisher nirgendwo gefunden, und ich wäre für eine entsprechende Aufklärung dankbar.
Bei einer Freimachung durch Postwertzeichen, Absenderfreistempelabdruck, Plusbrief und Postsache ist hier übrigens ein Frankierwert von 0,00 einzusetzen ([2], Seite 11).
Dass auch bei der Frankierart PREMIUMADRESS die Frankierwelle ohne zusätzliche Texte genutzt werden kann, zeigt der folgende Beleg der Firma „Württembergisches Auktionshaus GmbH“ in Stuttgart aus dem März 2021:
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 8 - PREMIUMADRESS (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 48
Kundennummer: 5115154672
Frankierwert: 0,30€
Einlieferungsdatum: 12.03.2021
Zusatzleistung/Variante: BASIS
Produktschlüssel: 9191
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g Premiumadress
laufende Sendungsnummer: 7375
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-premiumadress-handbuch-01-2021.pdf
[2] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-mlfvm-8-Premiumadress.pdf
@ Araneus [#130]
Hallo Franz-Josef,
Unklar ist mir, welche Bedeutung der im Datamatrixcode angegebene „Frankierwert“ hat. Vermutlich dient er nur der Berechnung des zu zahlenden Entgelts und nicht direkt zur Entrichtung des Entgelts – und hierin liegt meines Erachtens der Unterschied zur DV-Freimachung. Klare Aussagen dazu habe ich bisher nirgendwo gefunden, und ich wäre für eine entsprechende Aufklärung dankbar.
Das ist genau mein Problem. Für mich galt die Angabe eines echten "Frankiertwerts" immer als Zeichen, dass das Entgelt eben über diese postzerfifizierte Software abgerechnet wird und nicht erst über die separaten Einlieferungslisten. Zumal auch die richtigen Produktschlüssel angegeben werden. Nach meiner Idee, wird der Frankierwert automatisch durch die Auswahl des jeweiligen Produktschlüssels bestimmt und nach der Ausweisung im "AFS" in der entsprechenden Höhe dem Kundenkonto "belastet". Wenn über die Software keine direkte Belastung bzw. Abrechnung stattfinden soll, würde ich hier den Wert 0,00 erwarten, wie bei den Matrixcodes aus dem Bereich Pressepost. Sonst könnte ich hier keine "logische Linie" erkennen. Wobei, wer sagt, dass es eine durchgehende Linie gibt. ;-)
Den Satz "Der hier beschriebene Vermerk stellt keinen Frankierwert dar und dient ausschließlich zur Datenübergabe für PREMIUMADRESS." verstand ich so, dass hier die frankierwertfreien PREMIUMADRESS-Details in den bestehende Matrixcode der DV-Frankatur eingearbeitet werden (oder im Fall des [statischen], ebenfalls frankierwertfreien, "PREMIUMADRESS Label" zusätzlich eingedruckt werden).
Ich bin ein wenig verwirrt. ;-) Wenn auf der Sendung selbst, ein direkter Frankierwert angegeben wird, sah ich dieses als Frankatur an und nicht nur als reine informative Zusatzangabe.
Beste Grüße
Thomas
Frankiervermerk bei Premiumadressversand
Neben der DV-Freimachung wird bei Dialogpost häufig die Frankierart 8 (PREMIUMADRESS) verwendet (siehe Beiträge [#129], [#130], [#131] auf dieser Seite). Der Frankiervermerk für die Versandart PREMIUMADRESS enthält - anders als bei der DV-Freimachung - keine Klartext-Angabe zum Entgelt. Aber auch hier gibt es Vorgaben der Deutschen Post zur Gestaltung des Frankiervermerks (siehe [1], Seite 4):

Auch hier findet man wieder Belege, die von der Norm abweichen. Bei der folgenden Dialogpost-Karte vom Juli 2021 fehlen im Frankiervermerk sowohl der Schriftzug "Deutsche Post" mit Posthorn als auch der Text "Dialogpost". Die Frankierwelle ist hier zwar komplett, diese Variante dürfte allerdings nicht den Vorgaben entsprechen, wurde von der Post aber zumindest geduldet.
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 8 - PREMIUMADRESS (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 48
Kundennummer: 5053606032
Frankierwert: 0,28€
Einlieferungsdatum: 09.07.2021
Zusatzleistung/Variante: BASIS
Produktschlüssel: 9402
Produkt: Dialogpost Karte Premiumadress
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-mlfvm-8-Premiumadress.pdf
@ Araneus [#132]
Die Frankierwelle ist hier zwar komplett, diese Variante dürfte allerdings nicht den Vorgaben entsprechen, wurde von der Post aber zumindest geduldet.
Das verstehe ich nicht, bin nun noch verwirrter. Dabei dachte ich nach Deiner Info das Prinzip verstanden zu haben. ;-)
Wenn bei der Frankierart 8 (im Gegenssatz zu 18) keine echte DV-Frankatur vorliegt, dann dient der Matrixcode ja nur der Funktionalität für das Produkt Premiumadress, dann befindet sich die Frankatur selbst ja nur in der Frankierwelle und für diese sind alle Vorgaben "Angabe des Wortes DIALOGPOST" und die "Leistungsmarke 'Deutsche Post' mit Posthorn" erfüllt (da die Komplettversion gewählt wurde).
Das sollte doch dann ähnlich sein, wie bei "einfachen" DIALOGPOST-Sendungen, bei denen sich nichts weiter außer der Adressierung im Fenster befindet. In diesen Fällen reicht dann ja die vollständige DIALOGPOST-Frankierwelle auch aus. Der Zudruck des Matrixcodes (im optischen DV-Design) ist hier (Frankierart 8) ja nur eine "Zweckentfremdung" der "DV-Software", um die Premiumadressdetails irgendwie auf dem Umschlag bzw. in das System zu bringen. Als Ersatz für das sogenannte (statische) "Premiumadress-Label" mit kleinem Matrixcode.
Das Ärgerliche an dieser Art Postregelungen bzw. der Handlingsvorgaben ist, dass wir versuchen müssen, das Pferd von der anderen, von beschreibenden Seite, rückwirkend aufzuzäunen. Für den Praktiker, der das Mailing produziert, stellen sich diese Fragen so herum ja nicht. Der arbeitet die Reihenfolge A-B-C-...-X-Y-Z ab, wir aber müssen versuchen von Z zurück auf das richtige A rückschliessen zu können, und dass dann auch noch immer vollständig zu verstehen. Verschärfend kommt hinzu, wenn der Praktiker an einer für ihn "unbedeutenden" kleinen Kreuzung falsch abgebogen ist. Für uns bedeutet das dann aber "Raten" und bringt die Gefahr mit sich, sich komplett zu verirren.
Aber das alles kann auch spannend sein. ;)
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AMM [133]
Das ist ja der Reiz eines Sammelgebiets, Abweichungen festzustellen und die nach gründlicher Recherche auf PhilaSeiten vorzustellen.
Im Handbuch PREMIUMADRESS, Ausgabe 12/2019, wird auf Seite 22 der korrekte Vermerk, der mit der Frankierwelle kombiniert werden soll, abgebildet.

Der in [#132] gezeigte Beleg weicht davon eben ab.
Schöne Grüße
Albrecht
@ DL8AAM [#133]
„
Der Zudruck des Matrixcodes (im optischen DV-Design) ist hier (Frankierart 8) ja nur eine "Zweckentfremdung" der "DV-Software", um die Premiumadressdetails irgendwie auf dem Umschlag bzw. in das System zu bringen“
Hallo Thomas,
das sehe ich anders. Ein Datamatrixcode wird nicht irgendwo platziert, sondern ist Bestandteil eines sogenannten „
Maschinenlesbaren Freimachungsvermerks“. Solche Freimachungsvermerke findet man bei DV-Freimachungen, Premiumadress und Pressepost. Für diese Freimachungsvermerke gibt es strikte Vorgaben (z.B. hinsichtlich Schriftgrößen, Zeilenabständen, Anordnung einzelner Elemente usw.) [1].
Und zu den Bestandteilen des maschinenlesbaren Freimachungsvermerks PREMIUMADRESS gehört die „
Bildmarke Logo Deutsche Post“. „
Die Erkennungsmerkmale bestehen aus dem Schriftzug Deutsche Post und dem Posthorn. Das gesamte Logo ist als Grafik einzubinden, auch der Schriftzug. Daher ist für den Schriftzug keine Schrift definiert. Die Grafik ist als eps-Datei bei Serviceteam Premiumadress erhältlich.“ ([1], Seite 5).
Meine Schlussfolgerung daraus: Der maschinenlesbare Freimachungsvermerk PEREMIUMADRESS beinhaltet die Aussagen der Frankierwelle, sodass diese aus postalischer Sicht verzichtbar ist. „
Für Dialogpost gilt dieses Layout als verkürzter Frankiervermerk und kann auf Wunsch auch ohne Frankierwelle auf dem Umschlag oder Aufschriftzettel genutzt werden.“ ([1], Seite 7). So ähnlich steht es ja auch in dem von Albrecht im Beitrag [#134] gezeigten Dokument.
Umgekehrt heißt das aber nicht, dass die Angaben der Frankierwelle Teile des maschinenlesbaren Freimachungsvermerks ersetzen können. Für normale Dialogpost ist es egal, ob die Angabe „Dialogpost“ und der Text „Deutsche Post“ bei der Frankierwelle oder im Anschriftenbereich zu finden ist. Bei der Verwendung des maschinenlesbaren Freimachungsvermerks PREMIUMADRESS gehören diese Angaben nach meinem Verständnis auf jeden Fall dorthin.
Ich gebe dir völlig recht, dass es schwierig und ärgerlich ist, dass man als Laie den Informationen der Post hinterherläuft und Änderungen oft erst im Nachhinein bemerkt. Die Versender wenden in der Regel einfach ihre Software an, die von der Post oder anderen Firmen angeboten und aktuell gehalten wird. Klare Informationen benötigen nur die Softwareentwickler.
Philatelie heißt aber eben nicht nur Sammeln, sondern auch Aufspüren von Abweichungen und Besonderheiten und Versuchen, diese zu erklären. Das erfordert manchmal aufwändige Recherchen, aber auch den Austausch und die Diskussion mit Sammlerkollegen und –kolleginnen. Dafür schätze ich die Philaseiten. Und spannend ist es allemal.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke - Teil 8: Premiumadress - Gestaltung, Varianten und Inhalte - Version 1.1.5 - 20.08.2018“
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-mlfvm-8-Premiumadress.pdf
@ Araneus [#135]
Umgekehrt heißt das aber nicht, dass die Angaben der Frankierwelle Teile des maschinenlesbaren Freimachungsvermerks ersetzen können. Für normale Dialogpost ist es egal, ob die Angabe „Dialogpost“ und der Text „Deutsche Post“ bei der Frankierwelle oder im Anschriftenbereich zu finden ist. Bei der Verwendung des maschinenlesbaren Freimachungsvermerks PREMIUMADRESS gehören diese Angaben nach meinem Verständnis auf jeden Fall dorthin.
Vielen Dank Franz-Josef für obige Deine Antwort.
Sobald bei einer DIALOGPOST-Sendung das Produkt PREMIUMADRESS hinzugebucht wird, die Regeln der normalen Standard-Freimachungsvermerke für DIALOGPOST nicht mehr (vollständig) angewendet werden können, die ja besagen, dass wenn eine vollständige DIALOGPOST-Frankierwelle verwendet wird, der zusätzliche (doppelte) Eindruck der Sendungsart und der Bildmarke im "Fenster" entfallen kann. Das heisst also, sobald PREMIUMADRESS hinzugebucht wird und die vollständige Frankierwelle eingedruckt ist, diese beiden Elemente trotzdem wieder doppelt (im Fenster) erscheinen müssen.
Diese Deine Interpretation ist, wenn man die MLFVM 8 alleine für sich betrachtet, vollkommen durch dieses Regelwerk abgedeckt.
Wenn man aber die MLFVM 8 im Kontext aller anderen Handlingsregeln betrachtet, macht dieser "Element-Doppeleindruck" doch keinen Sinn mehr, zumindest "falls" die verschiedenen Regelwerke überhaupt in einem gemeinsamen "Sinnzusammenhang" gedacht sind. Falls es eine übergeordnete "Linie" gibt. Womöglich stehen hinter den verschiedenen "Produktabteilungen" der DPAG verschiedene (Regel-) Entwicklergruppen, die sich hierzu nicht tiefgründig genug koordieren? Für die Post dürfte es im wesentlichen eher nur um die Entgeltsicherung und die korrekte automatisierte Behandlung der Sendungen gehen. Da haben rein optische Feinheiten u.U. vielleicht keine so hohe Koordinierungsprioritäten. Vielleicht tut sich hier ja aktuell auch etwas bei der Post, denn die (schon lange theoretisch möglichen) "Alternativformen" der normalen DIALOGPOST-Frankierwellen tauchen in den letzten Monaten (bei mir) nun sehr viel häufiger im Posteingang auf (falls das 'bei mir' kein blosser Zufall sein sollte).
Insbesondere sollten doch auch die eingesetzten Softwaren der Anbieter von der DPAG "abgenommen" sein? Die Frage ist nur, wie tief diese Prüfung durchgeführt wird. Gut möglich das auch hier eher nur auf die Entgeltsicherung und die korrekte automatisierte Behandlung der Sendungen geprüft wird. Vielleicht hat der Post-Softwareprüfer auch die normale DIALOGPOST-Frankatur-Regeln vorliegen gehabt und in diesen steht ja, dass es reicht, wenn die beiden Elemente "irgendwo" erscheinen (in der Frankierzone oder im "Adressfenster"). Ansonsten ist es eigentlich schwer vorstellbar, dass in Kombination so eine irreguläre "Abwahl" bestimmter (Zwangs-) Elemente überhaupt möglich ist. So eine Software sollte doch eigentlich entsprechend "narrensicher" gehalten sein, dass jeder Lettershop-Mitarbeiter, ohne Spezialschulung in den nachgeordneten (Grafik- und IT-) Feinheiten, damit ein fehlerfreies Mailing erzeugen werden kann. Ebenso muss eigentlich auch der annehmende (Aushilfs-) Mitarbeiter im Briefzentrum der verwendeten und "postgeprüften" (Fremd-) Software vertrauen können, eben auch ohne besondere Spezialschulungen.
Vielleicht macht sich ja auch die Post über unsere philatelistischen "Nebenschauplatz-Feinheiten-Fragen" überhaupt keinen Kopf? Vielleicht passt ja auch nur unsere traditionelle Herangehensweise nicht mehr zwingend immer zur Arbeitsweise der (privatisierten) Post? :-) Vielleicht hinterfragen wir etwas, hinter dem nichts wirklich hinterlegt ist? Ich hoffe nicht, aber oftmals erscheint es mir inzwischen so (...).
Wir sind uns aber jetzt immer noch einig (Deine [#130]-Richtigstellung auf mein [#129]-Missverständnis), dass der Matrixcode der "maschinenlesbaren PREMIUMADRESS-Freimachungsvermerke" mit der Frankierart 8 (statt 18), trotz Hinterlegung eines Frankierwertes im Matrixcode, keine abrechnende (bzw. philatelistische) Frankiereigenschaft beschreibt? Dass die Frankatureigenschaft in der Frankierwelle (in der Frankturzone) bzw. im verkürzten Frankiervermerk (im Fenster) steckt? Eine echte Frankiereigenschaft im Matrixcode liegt also nur bei der Freimachungsart 18 (d.h. bei zusätzlicher textlichen Angabe der DV-Details) [mit] vor?
Mit (immer noch teilverwirrten-) besten Grüßen
Thomas
DIALOGPOST der Firma GEFRO GMBH & Co.KG 87700 Memmingen

Klaus Peter
Postwerbung in der Frankierzone
Damit Briefsendungen maschinell gelesen werden können, teilt die Deutsche Post die Aufschriftseite für alle Briefsendungen in fest definierte Zonen ein [1]. Eine dieser Zonen ist die Frankierzone. Für Sendungen im Standardformat gilt: „
Die Frankierzone befindet sich auf der Aufschriftseite in der rechten oberen Ecke der Sendung. Sie ist ab dem rechten Rand 74 mm lang und ab dem oberen Rand 40 mm breit.“ ([1], Seite 22)
In dieser Frankierzone ist beispielsweise die Frankierwelle unterzubringen. Die Gestaltung dieser Fläche unterliegt strikten Vorgaben. "
Die Frankierzone ist darüber hinaus sonstigen postalischen Vermerken sowie weiteren Servicehinweisen der Deutschen Post vorbehalten." ([1], S. 22) Dass diese Fläche genutzt wird, um dort (bezahlte) Werbung für die Deutsche Post unterzubringen, ist ungewöhnlich. Aber vielleicht wertet die Post das als "sonstigen postalischen Vermerk".
Das folgende Bild zeigt als Beispiel einen Ausschnitt aus einem Dialogpost-Selfmailer der Firma Bonprix vom Juni 2021.

Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/automationsfaehige-briefsendungen-2020.pdf
Dialogpost der Firma "GALERISTA" aus 81316 München im August 2021

Klaus Peter
DIALOGPOST einer Firma BKI

Klaus Peter
Heute wieder 3 Belege DIALOGPOST FRANKIERSERVICE - Welle auf auf Werbebildern.
1. unbekannt
2. PAYBACK
3. Fa. cardsandimage 48163 Münster. Übrigens auch ein sehr schöner Zollstock mit Werbung der Prüfgesellschaft ... Bernburg

VG Klaus Peter
@ Ichschonwieder [#141]
Hallo Klaus Peter,
das sind keine FRANKIERSERVICE-Belege, sondern nennt sich „Frankiervermerk mit Kundenmotiv“, wie sie im nach wie vor gültigen Merkblatt der DPAG von Oktober 2020 näher beschrieben sind [1]. Die Zahl der Kundenmotive ist unerschöpflich, sie können aber für z. B. Motivsammler ihren Reiz und Berechtigung haben.
Weitere Informationen findest Du auf der Internetseite der DPAG [2].
Eine schöne Woche
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-202010.pdf
[2]
https://www.deutschepost.de/de/f/frankierwelle.html
Ja, Du hast Recht, ich habe den Begriff "Frankierservice" auch sonst nicht für diese Belege verwendet.
Vielen Dank Klaus Peter
Neue Preise für Dialogpost ab 01.01.2022
Auf ihrer Homepage macht die Deutsche Post jetzt konkrete Angaben über die Entgeltänderungen für Dialogpost ab 01.01.2022, wie der folgende Screenshot zeigt [1]:

Demnach erhöhen sich für Dialogpostsendungen im Standardformat die Preise für beide Gewichtsstufen um 0,02 EUR. Für Standardsendungen bis 20 Gramm ist das die zweite Erhöhung seit Einführung der Dialogpost zum 01.01.2016 (siehe Beitrag [#86]).
Für Dialogpost Karten scheinen die Preise (derzeit 0,28 EUR) unverändert zu bleiben. Das gilt im Prinzip auch für Dialogpost Groß, allerdings werden hier die Rabatte gesenkt. Dies ist auf den Sendungen aber nicht erkennbar und philatelistisch nicht belegbar.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogmarketing/dp-dm-preismassnahme-202109.pdf
Guten Morgen in die Runde!
Ein Verleger aus München versendet derzeit Werbung mit dieser Dialogpost:


Habt einen schönen Tag
Günther
Hallo,
ein Akustiker versendet diese Werbebriefe aus Hamburg.

Lg winnir
Die Versendungsart DIALOGPOST SCHWER gibt es für adressierte Werbesendungen und Kataloge über 1000 g. Damit erreichte mich gestern ein Auktionskatalog.

Viele Grüße
Michael
@ [#96]
Aus mit "Probeschlafen". Jetzt muss frische Bettwäsche her!

Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
Eine etwas ungewöhnlichere Form einer DIALOGPOST-Sendung - etwa 123 x 90 x 29 mm - die der Briefträger heute einwarf.

DIALOGPOST Retoure mit Premiumadress mit verkürztem
Frankaturdruck "Deutsche Post (Posthorn) DIALOGPOST", d.h.
keine Freimachung per DV-Frankatur (sondern ausschliesslich über "Einlieferungslisten"); Okt. 2021.
Versendet wurde eine Schachtel Zigaretten, als Werbegeschenk, im Auftrag des Absenders "West", hier unter der angegebenen Rücksendeadresse "Postfach 8338, 38133 Braunschweig", d.h. es handelt sich bei dem Versender um die Firma "Traffic Print Online Solutions GmbH" (bis 2015: "TraffiC Druck Direktmarketing Digitale Medien GmbH") aus Braunschweig [1]. Das hier im Versandlabel angegebene Postfach findet sich deshalb auch in den Kundenklischees von Absenderfreistempeln "für viele Auftraggeber", die durch diesen "Lettershop"
bedient werden, u.a. Deutsche BKK, Audi, Wiedemann Gruppe [2].
Bei dem Matrixcode handelt es sich um das sogenannte "Premiumadresslabel", das ausschliesslich
Steuerungsdaten für dass Zusatzprodukt Premiumadress (und keine Frankatur) enthält. Bei dem dort hinterlegten Datum handelt es sich übrigens nicht um das eigentliche Versanddatum, sondern nur um das Datum der Ersterstellung dieses "Labels":
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 28 - PREMIUMADRESS Label
Kundennummer: 5054314555
Produkt: Premiumadress Dialogpost mit Hülle RETOURE
Zusatzleistung/Variante: RETOURE
Produktschlüssel: 9912
Erstellungsdatum: 03.02.2020
PREMIUMADRESS-ID: 17
Bemerkenswert, dass hier keine Art von Altersichtprüfung notwendig ist/sein sollte, da Zigaretten ja eigentlich keiner Person unter 16 Jahren zugänglich gemacht werden darf/soll. Diese "Kontrolle" wird in diesem Fall wohl aber an den Briefkasten(schlüssel-)inhaber weitergereicht. ;-)
Beste Grüße
Thomas
[1] https://www.traffic-bs.de/home.html
[2] https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1272
@ Seku [#97]
Stempel neben der "Marke" vom Oktober 2021, Anwender: Reichsgraf von Ingelheim GmbH, 55299 Nackenheim

Stempel mit Klischeemarke der Lebenshilfe vom 2.10.2021, Anwender: Lebenshilfe 35043 Marburg, Raiffeisenstr.18
mit Sammlergruß,
Claus
Otto macht Werbung für Faber . 06.11.2021

Lg Renate
Hallo zusammen,
beim "Einheitlichen Frankiervermerk" [1] hat der Kunde die Möglichkeit mittels seines Kundenmotivs die Aufmerksamkeit beim Empfänger zu steigern. Ich beobachte mit Sorge, dass dieses Forum durch die Einstellung von Kundenmotiven ohne jegliche Abweichung von den Vorgaben aus dem Merkblatt [1] aufgebläht wird.
Die erste Abbildung im Beitrag [#150] gehört hingegen ins Forum. Sie zeigt eine fehlende Überlappung der Frankierwelle mit dem Kundenmotiv, wie sie auf Seite 6 des Merkblatts vorgegeben ist.
Beim nachfolgenden Beleg, DIALOGPOST International, fehlt der notwendig Hinweis „Ein Service der Deutschen Post“ über dem Trennstrich alternativ „Deutsche Post“ im Anschriftenfeld gemäß Seite 3 des Merkblatts.

Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-202010.pdf

@ Altmerker
Es sieht so aus wie vor einem Jahr, nur das Allemagne PP ist neu.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#82]
Da lege ich mal die aktuelle Dialogpost-Aussendung des DJH vor. augenscheinlich koalieren da Mitgliedsausweis-Aufdruck und Dialogpost-Aufdruck.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#154]
koalieren da Mitgliedsausweis-Aufdruck und Dialogpost-Aufdruck.
Wie schon mal geschrieben, gerade bei DIALOGPOST-Sendungen ist der Fensterinhalt immer ein sehr-sehr entscheidenet Baustein, ohne ist so Beleg kaum aussagekräftig und oft so "sammelwürdig", wie das ausgeschnittene Bild einer Briefmarke. Entweder befindet sich dort sogar die "direkte (eigentliche) Frankatur" (Matrixcode etc.) oder essentielle Teile der "Gesamtfreimachung" (z.B. ist die Wort-Bild-Marke mit dem Posthorn sogar ein integraler Teil der Freimachung, wie das Wort "Deutschland" auf einer Briefmarke) bzw. lassen erkennen, wie die Abrechnung (Bezahlung des Portos) erfolgte etc. etc.
Im Gegensatz zu Freistemplern, wo Ausschnitte (im Prinzip) die gesamte Frankatur beinhalten (wie eine Briefmarke), macht in meinen Augen ein Ausschnitt der DIALOGPOST-Welle philatelistisch absolut keinen Sinn (es sei denn ich will "nur" die Sukzession von Schriftarten dokumentieren o.ä.). Jeder kann zwar sammeln, was er mag, aber übertragen auf die Briefmarkenwelt bedeutet das, dass man z.B. bei der Dauermarkenserie "Blumen" nur das Bild mit der Blume sammelt und den weissen Rest, inklusive der Wertangabe und der Zacken, wegschneidet. Kann man, ja, aber ... ?
Deshalb - nur so als Anregung - wenn man hier Scans zeigt, bitte möglichst immer den Gesamtbeleg, zumindest immer das Fenster (bzw. mindestens die Teile mit den "postalischen Dingen" der Frankatur und eventueller weiterer postalischer Kennzeichnungen), zeigen. Ohne kann man den Beleg nicht verstehen. Und vielleicht hat man da sogar etwas ganz "Besonderes" in den Händen und keiner sieht es. ;-)
Sorry... das sollte jetzt bitte nicht als Kritik verstanden werden, sondern zum Verständnis, als Anregung.
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#155]
Hallo Thomas,
das ist hier insgesamt ein sehr produktives Forum und da bin ich als Letzter sauer, wenn mir jemand so einen Tipp gibt. In diesem Falle lässt sich da ja sofort was klären bzw. scannen, was den Fachleuten, wozu ich keineswegs auf diesem Gebiet zähle, etwas "sagt".
Freundliche Grüße, immer weiterführenden Hinweisen gewogen,
Uwe
@ Michael Mallien [#147]
Auch eine Zustellung über 1000 g
DIALOGPOST SCHWER erreichte uns. Ein Katalog vom Versandhaus BADER wurde am 22.11.2021 zugestellt.

mit Sammlergruß,
Claus
@ Heinrich3 [#104]
@ Journalist [#106]
@ Altmerker [#113]
Hallo,
diese Form der Dialogpost mit Matrix und FS ist nun auch bei mir gelandet. Da ich keinen passenden ähnlichen Eintrag in der Stempeldatenbank gefunden habe:
Wie soll ich den eintragen? Ich denke: sonstige Freimachung oder doch lieber Absenderfreistempler? Was ist die Maschinenkennung, das FF99xxxxx? Was soll in Stempeltext usw.....

Auch hier zudem noch die Empfängeradresse im Sichtfenster, sonst nichts. Absender "Verrechnungsstelle für Kath. Kirchengemeinden Achern" in Achern, damit wahrscheinlich BZ77.
Grüße
Winfried Adelmann
@ Winni451 [#158]
diese Form der Dialogpost mit Matrix und FS ist nun auch bei mir gelandet. Da ich keinen passenden ähnlichen Eintrag in der Stempeldatenbank gefunden habe:
Wie soll ich den eintragen? Ich denke: sonstige Freimachung oder doch lieber Absenderfreistempler? Was ist die Maschinenkennung, das FF99xxxxx? Was soll in Stempeltext usw.....
Schau mal in [1], dort werden die neuen Freistempel (Frankierservice der DPAG) behandelt.
Gruß
Stefan
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=1160&CP=0&F=1
@ Stefan [#159]
Vielen dank. Ich weiß auch nicht, aber gestern hab ich das alles nicht gefunden.
Heute abend kopiere ich den Beitrag in das richtige Thema. Und falls dort Interesse besteht, kommt der Stempel in die Datenbank. Das Briefzentrum 77 hat schon jemand dort gezeigt.
Grüße Winfried
@ Winni451 [#160]
Und falls dort Interesse besteht, kommt der Stempel in die Datenbank. Das Briefzentrum 77 hat schon jemand dort gezeigt.
Diese Art Stempel gehören auf jeden Fall in die Stempeldatenbank. Jede Zuschaltung in der Freimachung (hier "DIALOGPOST") geht als neuer Stempel durch und ist in der Datenbank gut aufgehoben. ;-)
Gruß
Stefan
@ [#145]
Weiteres aus München vom gleichen Verleger

Ich wünsche einen schönen Wochenanfang
Günther
@ Araneus [#122]
Frankierwelle ohne Posthorn
Erneut beschert Primus die Sammler mit einer Eigenkreation, eine Frankierwelle ohne integriertes Posthorn, jedoch korrekte DV-Freimachung als DIALOGPOST im Fenster.

Alles Gute zum neuen Jahr
Albrecht
Neues Jahr, neue Portosätze und die alte
INFOPOST ist zurück?

DIALOGPOST-Sendung ("Dialogpost Standard bis 20g" mit Zusatzleistung "Track&Match"; Produktschlüssel 1601) des Absenders Bär GmbH aus 74321 Bietigheim-Bissingen frankiert per DV-Freimachung unter der Kundennummer
5053418370 zum neuem Portosatz von 32 Cent vom 05.01.2021; Version Produkte/Preise 50.
Irrtümlicherweise wurde hier ein uraltes Klischee der Frankierwelle (mit kundenindividuellem Zudruck) aus INFOPOST-Zeiten ausgewählt. Unerkannt von Layouter und der Post. ;-)
Beste Grüße
Thomas
Hallo,
Brief Kilotarif am 14.1.21 im Briefkasten, Absender: Rewe

Lg Winnir
@ DL8AAM [#155]
Ich bekam gestern diesen Brief. Ich habe nur den Straßennamen abgedeckt, mehr zu lesen ist hier am/im Fenster nicht.
Freundliche Grüße
Uwe
zu Beitrag [#165]
Das Datum ist 14.1.22.
Entschuldigung, ich konnte es im Beitrag nicht mehr ändern.
Lg winnir
@ DL8AAM [#289]
DIALOGPOST AUFZAHLUNG
Ich möchte hier eine FRANKIT-Freimachung mit der Produktbezeichnung "DIALOGPOST AUFZAHLUNG" vorstellen:

Derartige Beleg sind hier schon mehrfach gezeigt worden (z.B. Beitrag [#289] auf dieser Seite oder auch auf der Seite „Absenderfreistempel FRANKIT“ im Beitrag # 227 [1]. Allerdings fehlt bisher eine Erklärung für die Bedeutung einer solchen Freimachung auf einzelnen Sendungen.
Bemerkenswert ist hier die Höhe der Freimachung. 0,99 Euro ist kein gültiges Entgelt für eine Dialogpost-Sendung. Der bei der FRANKIT-Freimachung verwendete Produktcode ist die Nummer 3092, die für das Produkt „
Aufzahlung Dialogpost Groß bis 500g“ steht. Das Entgelt für eine solche Dialogpost-Sendung beträgt 0,79 Euro. Eine tatsächliche Aufzahlung, die durch einen FRANKIT-Aufdruck auf der Einlieferungsliste erfolgen müsste, kann theoretisch nur ein Vielfaches von 0,79 Euro betragen.
Die falsche Produktbezeichnung könnte vielleicht durch eine Fehleinstellung der FRANKIT-Maschine entstanden sein, das falsche Entgelt lässt sich damit aber nicht ohne Weiteres erklären.
Auch bei dem im Beitrag [#289] gezeigten Beispiel liegt ein „Fantasieentgelt" vor. Der Produktcode lautet hier 3090 „
Aufzahlung Dialogpost Standard bis 20 g“. Eine solche Dialogpostsendung kostete damals (2016) 0,28 Euro. Dasselbe gilt für die Beispiele im Beitrag [1].
Eine mögliche Erklärung für die letztgenannten Fälle könnte sein, dass hier jeweils aufgrund der geringen Stückzahl das Produkt Dialogpost EASY vorgelegen hat und es den Versendern nicht klar war, dass der Zuschlag erst bei der Einlieferung zu zahlen ist und nicht Bestandteil der Freimachung ist. Der Zuschlag für EASY betrug 2016 0,10 Euro. Vielleicht hat man damals das Basisporto (0,28 Euro) und den EASY-Zuschlag (0,10 Euro) addiert und auf dem „Umweg“ „Dialogpost Aufzahlung“ eine Frankiermöglichkeit für den Betrag 0,38 Euro gefunden.
In dem von mir gezeigten Beispiel könnte das Porto von 0,99 Euro auf einem ähnlichen Denkfehler beruhen. Die FRANKIT-Freimachung befindet sich seitlich auf dem (DIN C4-)Hochformat-Umschlag und damit nicht in der Frankierzone, die sich am oberen Rand des Umschlags oberhalb der Adresse („Lesezone“) befindet. In solchen Fällen ist die Maschinenlesbarkeit nicht mehr gegeben, wofür die Deutsche Post einen „Produktionszuschlag“ von 0,05 Euro pro Sendung erhebt. Der Kleinmengen-Zuschlag (EASY) beträgt zurzeit 0,15 Euro pro Sendung. Denkbar ist hier, dass der Betrag von 0,99 Euro sich zusammensetzt aus dem Basisentgelt (0,79 Euro), dem Produktionszuschlag (0,05 Euro) und dem EASY-Zuschlag (0,15 Euro). Auch hier hätten die Zuschläge nicht auf der Sendung frankiert werden dürfen.
Meine Gedanken sind zwar spekulativ, eine andere plausible Erklärung sehe ich allerdings nicht.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/134765
Hallo Dialogpostfreunde,
nicht mein Sammelgebiet aber gelegentlich schaue ich auch in fast beliebige Themen rein.
Und heute habe ich einen Dialogpost - Ein Service der Deutschen Post / ALLEMAGNE Port payé Aufdruck auf einer DV-Freimachung von Plan International auf dem Tisch. Der Dialogposteindruck wurde mehrfach schon gezeigt, z.B. in [#77]. Soweit ich das aber gesehen habe ist dieser in Blau weder hier noch in der Stempeldatenbank [1] zu finden.

Stempeldatenbank: die Einträge waren oft mit DV und Matrixcode-Inhalt z.B. [2]. Da ich den nicht auslesen kann (und will), überlasse ich jemand anderem den Eintrag, einen besseren Scan kann ich liefern.
Grüße
Winfried
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/126290
[2]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/60141 (Infopost und so weiter, aber vergleichbarer Fall)
Was bedeutet die Abkürzung FSQ?
Maschinenlesbare Frankiervermerke sind nach strikten Vorgaben zu erstellen. Die Zeile über der Adresse ist die sogenannte „Infozeile“, die jeweils mit einem * beginnen und enden muss (siehe auch Beitrag [#65] auf dieser Seite). Diese Zeile beginnt bei Dialogpost-Sendungen häufig mit der Angabe der Postleitregion oder der Postleitzahl, da diese entsprechend sortiert eingeliefert werden müssen. Seit einiger Zeit findet sich bei großformatigen Dialogpost-Sendungen hier eine erweiterte Angabe, die mit „FSQ“ beginnt, wie die folgenden Beispiele zeigen:

Dialogpost Groß mit verkürztem Frankiervermerk und der Kennung *46047 FSQ_91*

Dialogpost Groß mit DV-Freimachung und der Kennung *46147 FSQ_92*
Diese Erweiterung und ihre Bedeutung ist in den infrage kommenden Broschüren der Deutschen Post bisher nicht klar beschrieben und erklärt.
Allerdings findet sich in der neuesten Ausgabe der Post-Broschüre „Dialogpost NATIONAL“ (Stand: Januar 2022) [1] folgende Aussage, die in der Broschürenausgabe des Jahres 2021 noch nicht enthalten war: „
Grundsätzlich sind alle Gebindearten (Paletten/ Behälter/Bunde) für das Basisformat Groß mit der vorgegebenen ergänzenden Bezeichnung des Sortierprogramms zu versehen. Die Bezeichnung wird von der Deutschen Post vorgegeben. Es handelt sich dabei um eine postalische Zusatzinformation, die in den Briefzentren erforderlich ist.“

Muster-Abbildungen in der Broschüre zeigen das am Beispiel verschiedener Leitzettel. Im Feld „Bereich für postalische Zwecke“ erscheint hier die Kennung
FSQ_91, wie auch bei dem oben gezeigten Beispiel. Vermutlich wird diese Angabe dann - wie die Postleitzahl - von einigen Versendern in die Infozeile übernommen.
Daraus ergibt sich die Frage, wofür die Kennung FSQ steht und welche Bedeutung die dahinter stehende Zahl hat. Kann jemand diese Frage beantworten?
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-broschuere-dialogpost-032022.pdf
@ Winni451 [#169]
Hallo Winfried,
die farbige Frankierwelle gibt es seit der Einführung des einheitlichen Frankiervermerks bei der INFOPOST am 1.1.2009 (DIALOGPOST ab 1.1.2016), siehe dazu [1]. Die Kunden nutzen diese gestalterische Möglichkeit, die Frankierwelle in ihren Firmenfarben zu gestalten, um die Aufmerksamkeit ihrer Werbepost zu erhöhen.
Ein paar Belegbeispiele aus meiner Sammlung:

Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=253716
@ Araneus [#170]
Nur zur Ergänzung, das
FSQ_92-Kürzel kommt auch in Verbindung von DIALOGPOST-Sendungen mit PREMIUMADRESS-Label (Matrixcode) vor:

Oberer Teil eines DIN A4-Vorblattes für den Versand eines Katalogs unter Folie des Absenders Müller-Touristik aus 48143 Münster. Kennzeichnung der Frankatur per Internationaler DIALOGPOST-Frankierwelle; mit zusätzlichem PREMIUMADRESS-Label (Matrixcode
ohne DV-Freimachung, d.h. die Freimachung erfolgt komplett über die Einlieferungsliste) für den Produktschlüssel 9909 (=Premiumadress Basis, Dialogpost mit Hülle), Kundennummer 5011282551; April 2022.
*37085
FSQ_92*
Bei Dir findet sich FSQ_92 auf einer Sendung mit DV-Freimachung, FSQ_91 auf einer mit verkürztem Frankiervermerk, d.h. die Zusätze 91 und 92 stehen wohl nicht für eine spezielle Freimachungsart?
Beste Grüße
Thomas
Heute angekommen:


Dialogpost von der Schneider-Moden KG aus 01558 Großenhain nach Magdeburg.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#173]
Hallo Klaus-Peter,
kann auf Anhieb nicht erkennen, was an diesem Beleg das Besondere oder Neue ist.
Viele Grüße
Albrecht
Weiterhin nichts Besonderes oder Neues von der Frankierwelle:

Dialogpost von WITT aus 92637 Weiden vom 8.4.2022 (obere Welle 37,5 mm, unten 38 mm)

Dialogpost von QVC Handel aus 40221 Düsseldorf vom 1.3.2022 (obere Welle 37 mm, unten 38 mm)

Dialogpost von Deutsche Fernsehlotterie aus 20355 Hamburg vom 9.3.2022 (obere Welle 37 mm, unten 38 mm)
mit Sammlergruß,
Claus
@ Sachsendreier53 [#175]
Hallo Claus, hallo Teilnehmer an diesem Forum,
bitte flutet das Forum nicht mit Kundenmotiven. Da lassen sich locker einige Hunderte einstellen. Die Belege haben sicherlich ihren Platz in den entsprechenden Motivforen, sie dürfen ja auch auf Ausstellungen gezeigt werden.
Bezüglich von Formatabweichungen verweise ich an dieser Stelle gerne an die Publikation von Wolfgang Harms und Bernd Lüwer [1] bzw. an das Merkblatt der DPAG [2], daraus stammt die nachfolgende Abbildung. Die gezeigten Belege liegen im Normbereich.

Viele Grüße
Albrecht
[1] Wolfgang Harms und Dieter Lüwer, "Handbuch der Briefpostautomation, Wellenlinien auf der Post in Deutschland vom ersten Auftreten 1859 bis zum Entwertestempel seit 2010", Seite 67, ISBN 978-3-943844-06-1
[2]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-202010.pdf
@ al-lu [#176]
Danke Albrecht für diese sehr wichtigen Informationen.
Beste Grüße,
Claus
@ Sachsendreier53 [#177]
Danke für die Antwort. Be der Frankierwelle mit integriertem Posthorn helfe ich gerne weiter.
Grüße Albrecht
@ Araneus [#170]
@ DL8AAM [#172]
FSQ-Kennungen
„
die Zusätze 91 und 92 stehen wohl nicht für eine spezielle Freimachungsart?“
Das trifft wohl zu und lässt sich an folgendem Beispiel demonstrieren. Gezeigt werden hier zwei DV-Freimachungsvermerke von Katalogen des Versandhauses Jungborn in Bremen, die an verschiedene Adressen in Oberhausen gingen, einmal mit der Kennung FSQ_92 und einmal mit der Kennung FSQ_91:


Liest man die Datamatrixcodes aus, so sind hier keine bedeutsamen Unterschiede zu sehen, Unterschiede treten nur bei der laufenden Sendungsnummer und bei den kundenindividuellen Informationen auf. Für beide gilt:
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3/1.5 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 50
Kundennummer: 5049217606
Frankierwert: 0,72€
Einlieferungsdatum: 08.03.2022
Zusatzleistung/Variante: REPORT
Produktschlüssel: 9230
Produkt: Dialogpost Groß bis 250g Premiumadress mit Hülle
Teilnahmenummer: 3
Entgeltabrechnungsnummer: 138
PREMIUMADRESS-ID: 20
Beide Kataloge dürften somit gleichzeitig aufgeliefert worden sein, ein Kriterium für die unterschiedlichen FSQ-Kennungen lässt sich hier nicht erkennen.
Aufgefallen ist mir aber, dass alle an meine Adresse in 46047 Oberhausen gesendeten großen Dialogpost-Sendungen – unabhängig vom Versender - die Kennung FSQ_91 tragen. Katalogsendungen, die ich von einem Sammlerfreund mit einer Adresse in 46147 Oberhausen erhalten habe, tragen alle die Kennung FSQ_92. Möglicherweise werden die Sendungen für verschiedene Stadtteile (Postleitzahlen) bei der Palettenfertigung unterschiedlich sortiert, aber das ist im Moment nur Spekulation.
Dass ein Zusammenhang mit der Postleitzahl besteht, kann man vielleicht daraus schließen, dass die FSQ-Kennung zusammen mit der Postleitzahl in einem durch Sternchen abgegrenzten Feld in der ersten Adresszeile, bei anderen Versendern in der über der Adresse befindlichen Infozeile, vorkommt. Postleitzahl und FSQ-Kennung bilden jeweils eine Einheit.
Übrigens gibt es die FSQ-Kennung auch bei großen POSTWURFSPEZIAL-Sendungen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
DV Freimachungsvermerk mit FSQ_93 im Anschriftenfeld

Ich habe 3 Kataloge desselben Anbieters im Zeitraum Februar - April 2022 mit der Kennung FSQ_93 erhalten. Der Vergleich der ausgelesenen Datamatrixcodes untereinander und mit [#179] ergibt keinen Hinweis auf die Bedeutung von FSQ.
Viele Grüße
Albrecht
@ Araneus [#179]
@ al-lu [#180]
Bei folgendem DV-Freimachungsvermerk tritt die Kennung
FSQ_94 auf.

Hier handelt es sich um eine Dialogpostsendung im Format Groß der Firma Walbusch in Solingen, adressiert nach 47799 Krefeld. Bei einer gleichartigen Sendung nach 46047 Oberhausen lautete die Kennung wieder - wie in Beitrag [#179] - FSQ_91.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Ich hoffe ich bin hier richtig. Man sieht immer wieder etwas Neues. Was bedeutet "Export" auf dieser Dialogpost von Esprit?

Gruß
Bernd
@ Baber [#182]
Hallo Bernd,
es handelt sich um einen Frankiervermerk für Internationale Post, der allerdings die Vorgaben nicht einhält [1], [2]. Die Angabe „Deutsche Post - Export“ ist unzulässig. Der korrekte dreizeilige einheitliche Frankiervermerk bei INFOPOST bzw. DIALOGPOST (ab 1.1.2016) sieht wie folgt aus:


Kannst Du Bernd den Beleg über seinen Inhalt eindeutig der DIALOGPOST ab 1.1.2016 zuordnen?
Viele Grüße
Albrecht
[1] Harms, Wolfgang und Lüwer, Dieter. HANDBUCH DER BRIEFPOSTAUTOMATION, WELLENLINIEN...1859 bis 2010. 2012. 979-3-943844-06-1, Seite 95
[2]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-202010.pdf
@ al-lu [#183]
Kannst Du Bernd den Beleg über seinen Inhalt eindeutig der DIALOGPOST ab 1.1.2016 zuordnen?
Von der Zeit ja, denn die Sendung ist vorgestern angekommen.
Gruß
Bernd
@ Araneus, DL8AAM, al-lu [#170] [#172] [#179] [#180] [#181]
FSQ-Kennungen
Wie von Araneus am Rande kurz [#179] angesprochen, aber noch nicht expliziet gezeigt, diese FSQ-Kennungen sind nicht nur DIALOGPOST-Sendungen (mit und ohne DV-Frankatur) beschränkt. Die Tage wurde hier so eine POSTWURFSPEZIAL-Sendung eingeworfen, die ebenfalls eine der bekannten FSQ-Kennungen (erneut auch wieder in Kombination mit der Empfängerpostleitzahl) aufweist. Hier nun der entsprechende
Beweis, nur zur Dokumentation ;-)
*37085 FSQ_92*

Katalog von Madeleine Mode GmbH aus 90751 Fürth, versendet als POSTWURFSPEZIAL, hier teiladressiert an "An Sie persönlich" (mit Strassenadresse in 37085 Göttingen); April 2022.
Beste Grüße
Thomas
@ [#148]
Die Bettwäsche hat sich ein klein wenig verändert.

Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
Dialogpost heute erhalten. Ein zentraler Druck für aller Hammer Märkte, aber mit einem eingefügten Text im Mittelteil von dem im Gebiet jeweiligen beheimateten Markt.
Als Absender hier auch der Hammer Staßfurt.

VG Klaus Peter
@ Araneus, DL8AAM, al-lu [#170][#172][#179][#180][#181][#185]
FSQ-Kennungen
Hier ein weiteres kleines Bausteinchen zur Verwendung dieser FSQ-Kürzel: Bisher hatten wir hier nur Beispiele gezeigt, bei denen die vollständige Postleitzahl des Empfängers in direkter Verbindung mit der FSQ-Kennung verwendet wurde. Heute ging eine DIALOGPOST-Sendung ein, wo hier statt der 5-stelligen PLZ nur die 2-stellige Leitregion angegeben wird.
*37 FSQ_92*

Vorblatt eines unter Folie versendeten Katalogs des Absenders "Amadeus Flusskreuzfahrten GmbH" aus Leonberg. DV-Freimachung (Frankierart 18, Version 50) für eine "Dialogpost Groß bis 100g"-Sendung (Produktschlüssel 3102) zu 58 Cent mit Frankier-ID, vom 11.05.2022; Kundennummer 5045977343.
Wahrscheinlich ist die
verkürzte Postleitzahl ein Verweis auf "Dinge" aus dem Bereich der Mindestmengen [1]. Ein weitere Hinweis darauf, dass es sich bei der *FSQ*-Zeile um eine echte "postalische" Angabe handelt.

Q:
Was bedeutet Leitregion beim DIALOGPOST?
A:
Sollten Sie die Mindestmenge nicht erfüllen, können die Sendungen nach der (Postleitzahl-) Leitregion sortiert werden. Hierbei sind pro Leitregion (die ersten beiden Ziffern einer Postleitzahl) mindestens 200 Sendungen erforderlich.
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/de/d/dialogpost/konditionen.html
Die "Gesellschaft für bedrohte Völker" verschickt derzeit Informationen mit der Bitte um Spenden in diesen Umschlägen:

Ich wünsche einen schönen Feiertag
Günther
Die Firma ESPRIT in Nürnberg versendet weiterhin Dialogpost mit dem Zusatz "Export" der laut Albrecht [#183] nicht zulassig ist.

Gruß
Bernd
Guten Morgen,
In Niedersachsen scheinen die Mohnblumen noch zu blühen - Post von gestern.

Habt einen schönen Sonntag
Günther
Hallo miteinander!
Heute verschiedene Dialogpost-Sendungen aus der letzten Zeit:


Sorry, da ist mir doch ein Brief mit DV ohne Text DIALOGPOST als Dialogpost durchgerutscht!

Auszug aus dem Klingel-Katalog, verpackt in durchsichtiger Folie, rechts mit schwarzem Quadrat.

Teil eines Bader-Kataloges aus Pforzheim als DIALOGPOST SCHWER.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Araneus [#138]
Postwerbung innerhalb der Lesezone
Der Modeversand Mey&Edlich hat kürzlich eine Dialogpost Karte mit DV-Freimachung verschickt, bei der der Vermerk „
Zustellung durch Deutsche Post“ auffällig in den Adressbereich gerückt ist.

Das ist insofern bemerkenswert, als sich dieser Werbevermerk hier deutlich innerhalb der geforderten „
Ruhezone“ um die Adresse herum befindet.
Denn im Bereich der sogenannten Lesezone um die Adresse herum ist eine Ruhezone einzuhalten. In der Broschüre „
Leitfaden Automationsfähige Briefsendungen - Stand: 01/2020“ [1] heißt es im Kapitel „3.1.1 Gestaltung der Lesezone von Sendungen ohne Fenster“: „
Die übrige Lesezone darf farblich/grafisch gestaltet werden. In diesem Fall ist rund um die Aufschrift eine Ruhezone von 20 mm zu berücksichtigen, die weiß oder hellfarbig gestaltet sein muss.“ (Bei der Nutzung eines senkrechten Trennstrichs, wie sie hier vorliegt, muss der Abstand zwischen Trennstrich und Anschrift 5 bis 8 Millimeter betragen).
Bei Werbung für das eigene Unternehmen nimmt man es bei der Deutschen Post mit den eigenen Vorgaben anscheinend nicht so genau (siehe auch Beispiel im Beitrag [#138] auf dieser Seite).
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/automationsfaehige-briefsendungen-2020.pdf
@ DL8AAM [#185]; div [#170][#172][#179][#180][#181][#188]
Nur kurz zur Vervollständigung: Zwar handelt es sich hier um eine POSTWURFSPEZIAL-Sendung, da aber die FSQ-"Problematik" hier beschrieben wurde, ergänge ich diese hier mit diesem weiteren Infoschnipsel. ;-)
FSQ-Kennungen
FSQ und POSTWURFSPEZIAL wurden schon in [#179] angesprochen und in [#185] gezeigt. Nun ist hier eine POSTWURFSPEZIAL-Sendung mit der Ausprägung TRACK&MATCH [1] aufgetaucht. Das Besondere an dieser selten zu beobachtenden Spezialform, dass bei TRACK&MATCH ein Datenmatrixkode verwendet werden muss [2].
*37085 FSQ_92* - Katalogversand des Absenders "Peter Hahn GmbH" aus 73650 Winterbach; 19.09.2022.
Übrigens, wie Franz-Josef schon mal an-vermutet hat, bei uns kommen ausschliesslich auch nur Sendungen mit einer einzigen FSQ-Zahl (hier: 92) an. Scheinbar ist eine Zahl einer bestimmten örtlichen
Zustellregion fest zugeordnet, vielleicht eine Art von Gangfolge-Bezeichnung? Innerhalb eines "Ortes". Wobei wohl bisher aber insgesamt nur vier verschiedene Nummern beschrieben wurden, nur 91 bis 94? Übrigens auch hier sieht man rechts eines schwarzes Quadrat [#194], langsam bekomme ich wirklich den Franz-Josef'schen Eindruck, dass dieses auch eine "postalische" Aufgabe erfüllt. Vielleicht eine Art von (Stapel-/Abfolge-) Trennzeichen. Ich meine zumindest das Franz-Josef soetwas mal in Verbindung mit PRESSEPOST-Sendungen angesprochen hat. ;-)
Inhalt des Datenmatrixkodes:
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 8 - PREMIUMADRESS (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 51
Kundennummer: 5053019354
Frankierwert: 0,37€
Einlieferungsdatum: 19.09.2022
Produkt: Postwurfspezial Groß 101 bis 250g
Zusatzleistung/Variante: Track&Match
Produktschlüssel: 1954
laufende Sendungsnummer: 254240
EDS-Nummer: 497622820
Bemerkenswert ist, dass die Post hier - obwohl es sich ausdrücklich nicht um eine Premiumadress-Sendung handelt - die Frankierart 8 für Premiumadress verwendet. Das zeigt erneut, dass die Post halt auch mal ein Datenformat nutzt, dass die Aufgaben dieses (Automatisierungs- und Abrechnungs-) Verfahren zwar erfüllt, aber eigentlich "etwas anderes" ist. Wichtig ist die Funktionalität, nicht der "Name". Siehe auch die Frankierart "Internetmarke" für die neuen ATM-Marken. Wobei zu bedenken ist, dass im Matrixkode selbst ja nur "wirre" Codes hinterlegt sind und keine Klartext-Angaben. Wie zum Beispiel Datenfeld "123" wirklich heisst, ist nicht sichtbar bzw. direkt dekodier-, sondern nur interpretierbar. Die "Dekodierungsfreaks" benennen das Feld so (z.B. Kundennummer), weil man dort eine Angabe findet, die einer Kundennummer entspricht bzw. die die Kundennummer ist. Das heisst aber auch, das im interpretierten Feld "Frankierart" eben auch nur eine Hex-Angabe abgelegt ist, die zwar eindeutig der Dezimalzahl 8 entspricht, der aber nur "wir" den "Wortwert" PREMIUMADRESS zuordnen. Selbst wenn in den öffentlich zugänglichen Spezifikationen der DPAG hier ein (Ober-/Arbeits-) Schlagwort PREMIUMADRESS hinterlegt ist, heisst das nicht, dass in den internen, "tieferen" Spezialspezifikationen hier weitere Schlagworte "Verwendung" finden.
Beste Grüße
Thomas
[1] https://www.trackmatch.de
[2] https://www.philaseiten.de/beitrag/213914
@ DL8AAM [#194]
Hallo Thomas,
auf das schwarze Quadrat unter der Anschrift bin ich früher auch im Zusammenhang mit Dialogpost auf der Seite „Moderne Postgeschichte DPAG: DV Frankatur mit Datamatrixcode“ im Beitrag #60 [1] näher eingegangen.
Auch in der Broschüre „POSTWURFSPEZIAL“ der Deutschen Post [2, Seite 38] findet man einen Hinweis auf die sogenannten Bundsteuerungszeichen:


Ich vermute nach wie vor, dass sie bei der Erstellung von Gebinden (Bunden) eine Steuerungsfunktion haben. Ihre Aufgabe wäre damit nicht direkt postalisch, wäre aber ein Hilfsmittel, die postalischen Anforderungen zu erfüllen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/259893
[2]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Postwurfspezial/downloads/dp-produktbroschuere-postwurfspezial-2022.pdf
@ Araneus [#195]
Super, vielen Dank Franz-Josef, dann hatte ich das doch irgendwie richtig im Hinterkopf gehabt, dass Du da mal etwas dazu geschrieben hattest, nur leider hatte ich den Beitrag nicht mehr gefunden.
... Ihre Aufgabe wäre damit nicht direkt postalisch, wäre aber ein Hilfsmittel, die postalischen Anforderungen zu erfüllen.
Genau deshalb hatte ich das Wort postalisch ja auch extra in Anführungszeichen gesetzt, um eine genauere Eingruppierung zu
umgehen. ;-) Postalisch jein, zumindest handelt es sich (wohl) um etwas Gewolles oder gar Notwendiges aus dem "postlogistischen" Bereich. Irgendetwas etwas aus dem "Post(vorbereitung-)behandlungs-" (Bundaufbau-/Steuerungs-/Sortier-) Bereich, Neudeutsch Handling oder so.
Also zukünftig mal besser ein-zwei Augen auf diese Grafikzeichen, Quadrate o.ä., auf die möglichen Bundsteuerungszeichen, werfen.
Hier aber das Postzitat als Ganzes: "Zugelassene Frankiervermerke und Zusatz- bzw. Adressleistungen sowie Vorausverfügungen sind ebenfalls Teil der Aufschrift und damit oberhalb der Anschrift zu platzieren. Dies gilt auch für kundenindividuelle Angaben wie z. B. Bundsteuerungszeichen in Klarschrift und Ordnungsbezeichnungen. Werden Bundsteuerungszeichen in Form eines Codes oder als Grafik abgebildet, dürfen diese auch rechts unterhalb der Aufschrift positioniert werden." [1] Also wohl doch nur etwas das eher beim Versender, in der Vor- und Aufbereitung des Mailings (nach Bunden), relevant bzw. notwendig ist, als nachher (?) bei der weiteren Behandlung bei der Post, oder?
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/automationsfaehige-briefsendungen-2020.pdf
Ein echter Sir musste doch die verstorbene Queen würdigen

Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
DIALOGPOST - Preisanpassungen 2023
Auf den neu gestalteten Printmailing-Seiten der Deutschen Post AG werden mehrere Preiserhöhungen angekündigt u.a. zu DIALOGPOST [1]:

Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/de/p/print-mailing/dm-preise-2023.html
@ Sachsendreier53 [#287], [#32]
Layoutabweichung beim einheitlichen Frankiervermerk
Von der Deutschen Post AG werden die Vorlagen für den einheitlichen Frankiervermerk [1] als JEPG-Dateien im Download zur Verfügung gestellt [2]. Wie Claus berichtete, gibt es Größenunterschiede bei der Frankierwelle. Diese kommen durch Anpassung des Formats für den Druck zustande.
Es gibt aber auch Fälle, hier ein Beispiel DIALOGPOST International in der Delivery-Schrift, wo die Elemente des einheitlichen Frankiermerks manuell neu angeordnet worden sind.


Normalerweise müssen Text und Linie linksbündig sein, Beispiel in Kursivschrift in Beitrag [#38]. Beim Beleg sind die Trennlinie und der Text für den Auslandsversand „ALLEMAGNE Port payé“ nach rechts verschoben. Eindeutig erkennbar am Druckbild wurden Empfänger und der selbstgestaltete Frankiervermerk mit einem Laserdrucker aufgedruckt.
Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-202010.pdf, abgerufen am 9.10.2022.
[2]
https://www.deutschepost.de/de/f/frankierwelle/downloads.html, abgerufen am 9.10.2022.
Hallo zusammen,
unter meiner stapelweise vorhandenen Dialogpost stellt der nachfolgende Beleg einen Exoten dar. Trotz zahlreicher regelmäßiger Post der Firma Carl Zeiss AG ist dieser Stempelabschlag im Format 63 mm x 10 mm nur einmal vorhanden. Oben rechts kann mann eine Zahl 212 oder 272 erahnen. Über den Inhalt konnte ich seinerzeit das Eingangsdatum mit 23.7.2019 notieren


Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo zusammen,
hier kann ich einen Frankiervermerk mit Kundenmotiv des Unternehmens Biblische Reisen aus dem August 2022 einbringen. Die Pilgermuscheln im Kundenmotiv sind das markante Erkennungszeichen der Pilger auf dem Jakobsweg [1]. Die beigesetzte Mühlendarstellung wird man auf dem Weg nach Santiago de Compostela sicher in Spanien finden.


Zur guten Nacht von eindrucksvollen Reisezielen träumen wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Jakobsweg
@ al-lu [#199]
Layoutabweichung beim einheitlichen Frankiervermerk
Hier eine weitere "kreative" Abweichung des Layouts:

Einladung vom "DRK (Deutsches Rotes Kreuz) Ortsverein Göttingen e.V." zum örtlichen Weihnachtsbasar am 10.12.2022, versendet als DIALOGPOST. Freigemacht mit einer
irregulären Variante des einheitlichen Frankiervermerks der Form "DIALOGPOST International" (aka "Frankierwelle international"). Wobei diese Form "so gut" bzw. professionell aussieht, dass es fast schon so erscheinen könnte, dass es sich hier um eine reguläre (neue) Form handeln könnte ... könnte... die nur noch nicht in den aktuellen Dokumentationen beschrieben wurde (Stand heute) [1].
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/Frankierwelle/dp-gra fiken-frankierwelle-int-202010.zip
@ DL8AAM [#202]
Herrlicher Beleg, da wird das Sammelgebiet nicht langweilig!
Dieser Verstoß gegen die Vorgaben zum Einheitlichen Frankiervermerk belegt sehr schön, wie wenig sich die beauftragte Druckerei, die Annahmestelle der Deutschen Post AG aber auch der/die Briefträger/in auskennt (auskennen muss).
Eine Bitte habe ich an Dich Thomas, keine neuen Wortschöpfungen wie "Frankierwelle international" einführen. Der Begriff Frankierwelle ist 2008 eindeutig von der Deutschen Post für folgendes Layout definiert worden:

Erlaube mir die aktuell gültige Vorlage für DIALOGPOST International in Deliveryschrift für die Forum-Teilnehmer direkt zu zeigen:

Viele Grüße
Albrecht
@ al-lu [#203]
Nur kurz am Rande Albrecht,
Eine Bitte habe ich an Dich Thomas, keine neuen Wortschöpfungen wie "Frankierwelle international" einführen.
Wobei die Post selbst diese Wortkombination "Frankierwelle international" (bzw. abgekürzt auch "Frankierwelle INT") nutzt. Wenn Du Deinem Link aus [#199] folgst, insbesondere [Link 2], findest Du diesen Namen. Das ist keine Wortschöpfung von mir. Die Post unterscheidet im Allgemeinen hier selbst zwischen den (Layout-) (Ober-) Formen "Frankierwelle national" und "Frankierwelle international" (sowie dem "verkürzten Frankiervermerk"). Auch die Files sind entsprechend benannt.
Siehe auch die Webseite "Häufige Fragen zum FRANKIERVERMERK" der DPAG [1]:
Q:
Welche Besonderheiten bestehen bei der gemeinsamen Einlieferung von nationalen und internationalen Sendungen?
A:
Hierbei kann einheitlich die FRANKIERWELLE International verwendet werden. Ein verkürzter Frankiervermerk kann nicht genutzt werden.
Ich nenne (wenn ich nicht direkt auf Deinen Beitrag geantwortet hätte und den Begriff "einheitlichen Frankiervermerk" nicht wiederverwendet hätte) diese seit einiger Zeit selbst grundsätzlich immer "Frankierwelle national/international für xxxx Sendungen" (wenn ich bewusst aufpasse). Früher hatte ich meist nur kurz "DIALOGPOST-Welle" genutzt, aber seitdem die Frankierwelle bei der DPAG für immer mehr Sendungsformen Verwendung findet, findet man den Begriff "Dialogpost-Welle" (fast) nur noch auf den Infoseiten diverser "Lettershops" bzw. "Mailingproduzenten", bei der Post selbst ist diese Kombination wohl (fast?) vollständig aus dem Gebrauch verschwunden.
Irgendwie sind deshalb (mehr oder weniger) offiziell die Bezeichnungen: a) Einheitlichen Frankiervermerk, b) Frankierwelle national/international (für xxxxxx) und sogar bedingt c) "Dialogpost-Welle" für das
selbe Gleiche eingeführt ;-)
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/de/f/frankierwelle/haeufige-fragen.html
Auch aus Niedersachsen kam heute der Nikolaus. Post von heute

Habt einen schönen Tag
Günther
@ DL8AAM [#204]
Hallo Thomas,
danke für Deine sehr gut recherchierte Antwort. Wenn unter der angegebenen Quelle mit der Überschrift "Häufige Fragen zum Frankiervermerk" sogar die Deutsche Post AG diese Bezeichnung verwendet, bleibt die Systematik auf der Strecke.

Habe auf Deine Antwort hin eine Recherche über die Lettershops laufen lassen, ja die legen noch ein paar zusätzlich neue Kreationen oben auf. Die babylonische Sprachverwirrung ist bei der Frankierwelle wohl nicht mehr aufzuhalten.
Bis zur nächsten Überraschung
Albrecht
@ DL8AAM [#194]
Track&Match
Thomas hat kürzlich in dem genannten Beitrag einen POSTWURFSPEZIAL-Beleg mit Datamatrixcode gezeigt und ist dabei auf die Notwendigkeit des Datamatrixcodes für Track&Match-Sendungen eingegangen.
Auch bei Dialogpost-Sendungen kommen Belege vor, die allein wegen der Zusatzleistung Track&Match einen Datamatrixcode aufweisen. Der folgende Selfmailer der Firma EMP in Lingen ist ein Beispiel dafür:
Inhalt des Datamatrixcodes:
Gesamtstring: [44, 45, 41, 08, 33, 01, 2b, a3, c9, 79, 00, 20, 84, e6, 06, 41, 00, bf, a5, 2a, 8e, 0c, c1, 00, 00, 00, 37, 33, 36, 32, 39, 30, 35, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20]
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 8 - PREMIUMADRESS (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 51
Kundennummer: 5027121529
Frankierwert: 0,32€
Einlieferungsdatum: 06.12.2022
Zusatzleistung/Variante: Track&Match
Produktschlüssel: 1601
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g
laufende Sendungsnummer: 49061
EDS-Nummer: 713952449
Auffällig ist, dass es hier im Anschriftenbereich nur den Datamatrixcode gibt, ohne DV-Freimachungs-Kennzeichen und ohne das große „P“ für Premiumadress. Beide Services wurden hier auch nicht genutzt.
Hier liegt – wie in dem Beispiel von Thomas – die Frankierart 8 (Premiumadress) vor. Der Grund dafür liegt meines Erachtens darin, dass es nur zwei Frankierarten für Postkunden gibt, die softwaremäßig über die Möglichkeit verfügen, den notwendigen Datamatrixcode zu erzeugen, nämlich die Frankierart 18 für DV-Freimachungen und die Frankierart 8 für Premiumadress. Im vorliegenden Fall liegt vermutlich keine Zulassung für eine DV-Freimachung vor.
Auf der Homepage der Deutschen Post [1] werden die Möglichkeiten für Track&Match-Sendungen folgendermaßen zusammengefasst (unter „Häufig gestellte Fragen (FAQ)“) (Screenshot vom 25.12.2022):
Hier liegt also die dritte der drei genannten Varianten vor.
Schöne Grüße
Franz-Josef
GARPA-Kataloge nicht mehr als Privatganzsache
Die Katalogaussendungen der Gartenmöbelfirma GARPA sind philatelistisch dadurch bekannt geworden, dass sie seit vielen Jahren als vorausentwertete Privatganzsachen versandt wurden. Unter mehreren Themen auf Philaseiten.de sind dafür Beispiele gezeigt worden, so auch auf dieser Seite (siehe Beiträge [#281] und [#90]), da die Kataloge ja regelmäßig als Dialogpost verschickt wurden.
Mit dieser Tradition hat nun GARPA offensichtlich gebrochen. Die neuesten Kataloge weisen den einheitlichen Frankiervermerk (Frankierwelle) in Kombination mit einem individuellen Motiv auf. Dieses zeigt das Logo der Firma, die stilisierte Darstellung des Stammhauses in Escheburg bei Hamburg.

Der Wechsel von einer vorausentwerteten Privatganzsache zur Frankierwelle wurde auch kürzlich bei den Eigenausgaben der Deutschen Post festgestellt (siehe Seite „Thema: Bund Ganzsachen: Eigenausgaben der Deutschen Post AG“ [1], dort insbesondere die Beiträge # 106 bis # 112). Dort wird vermutet, dass die Umstellung mit der Einführung des Matrixcodes auf Postwertzeichen zusammenhängt. Möglicherweise ist der (finanzielle und/oder zeitliche) Aufwand bei der massenweisen Produktion der Dialogpost-Ganzsachen zu groß.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=12320&CP=0&F=1
Neue Kennung FSI_94
Über das Kürzel FSQ wurden in den letzten 12 Monaten hier auf dieser Seite einige Beobachtungen und Erkenntnisse zusammengetragen und erörtert, auch wenn die genaue Bedeutung bisher noch nicht geklärt werden konnte.
Seit einigen Wochen tritt nun ein neues Kürzel auf. Verschiedene Dialogpostsendungen der Firma Primus GmbH in Konstanz liegen mir mit dem Kürzel „
FSI_94“ über der Adresse vor. Die Bedeutung der Abkürzung FSI ist bisher nicht bekannt.
Interessant ist, dass bei einer Aussendung der Firma Primus vom 13.02.2023 sowohl Sendungen mit dem Kürzel FSI als auch Sendungen mit dem Kürzel FSQ vorkommen. Die beiden hier gezeigten Sendungen weisen dasselbe Einlieferungsdatum sowie identische Produktschlüssel, Teilnahmenummern und Entgeltabrechnungsnummern auf.

DV-Freimachung mit FSI-Kennung (links) und DV-Freimachung mit FSQ-Kennung (rechts)
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#209]
Eine weitere FSQ-Kennung ist mir kürzlich aufgefallen:
FSQ_82. Bisher kannte ich nur FSQ-Kennungen, deren Ziffernteil mit "9" beginnt. Im folgenden Beispiel lautet die komplette Kennung *45 FSQ_82*. Sie bezieht sich damit auf ein Bund oder eine Palette für die Leitregion 45.

Schöne Grüße
Franz-Josef
Hallo an alle,
zum 1.7.2023 wird es teilweise eine weitere Preiserhöhung geben:

Viele Grüße Jürgen
Hallo,
ab kommendem Jahr wird die Frankierung von Dialogpost mittels Briefmarken nicht mehr möglich sein. Alle diesbezüglich bestehenden Vereinbarungen wurden seitens der Post gekündigt. [1]
Viele Grüße
Adalbert
[1]
https://www.deutschepost.de/de/a/absenderstempelung.html
@ Adalbert [#212]
ab kommendem Jahr wird die Frankierung von Dialogpost mittels Briefmarken nicht mehr möglich sein. Alle diesbezüglich bestehenden Vereinbarungen wurden seitens der Post gekündigt. [1]
Danke für den Hinweis! Bevor die Veröffentlichung der Deutsche Post irgendwann (in einigen Monaten) wieder im Nirwana verschwinden wird, nachfolgend die Angaben von [1] als Zitat:
Ab 01.01.2024 ist eine Einlieferung von DIALOGPOST-Sendungen, die im Rahmen der Absenderstempelung mit Postwertzeichen frankiert und entwertet werden, nicht mehr möglich.
Alle bestehenden Vereinbarungen wurden zum 31.12.2023 gekündigt.
Es werden keine Postwertzeichen mehr in Portowerten für DIALOGPOST aufgelegt. Bis zum 31.12.2023 kann übergangsweise eine Frankierung und Einlieferung noch mit vorhandenen Postwertzeichen (z.B. 32 Ct oder 33 Ct) vorgenommen werden. Die Aufzahlung erfolgt über die Einlieferungsliste.
Ab 01.01.2024 ist eine Einlieferung von DIALOGPOST Sendungen mit Postwertzeichen nicht mehr möglich. Alternativen zur Absenderstempelung finden Sie unter [2] oder kontaktieren Sie Ihre(n) zuständige(n) VertriebsmitarbeiterIn.
Gruß
Stefan
[1]
https://www.deutschepost.de/de/a/absenderstempelung.html
[2]
http://www.DIALOGPOST.de
Hallo in die Runde,
die Deutsche Post in Weiden versendet derzeit Werbung "Neues aus der Markenwelt" und wünscht
Schönen Sommer mit einem Leuchtturm von Sylt.

Dies hätte ich auch im "Motiv Leuchttürme" zeigen können, da ist der aber schon präsentiert.
Wünsche auch einen schönen Sommer
Günther
Maschinenlesbarkeit bei Dialogpost
Aufschrift und Frankiervermerk müssen bei Dialogpostsendungen maschinenlesbar sein. Ansonsten ist eine sogenannter „Produktionszuschlag“ zu zahlen [1]. Handschriften (auch maschinell erstellte) gelten für das maschinelle Lesen als nicht geeignet ([2], Seite 12).

Bei der hier gezeigten Dialogpost-Karte der Firma Leuchtturm vom Mai 2023 ist die Anschrift (wie der restliche Kartentext) in einer blauen handschriftähnlichen Schriftart gedruckt, die sich damit farblich vom schwarz gedruckten DV-Freimachungsvermerk unterscheidet. Ob hier noch eine Maschinenlesbarkeit gegeben ist, kann ich nicht beurteilen. Ungewöhnlich ist dieser Beleg allemal.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] Deutsche Post AG: DIALOGPOST National. Stand: Januar 2023
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-broschuere-dialogpost-221215.pdf
[2] Deutsche Post AG: Leitfaden Automationsfähige Briefsendungen. Stand: Januar 2023
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/printmailing/downloads/automationsfaehige-briefsendungen-2023.pdf
Dialogpost Groß unterfrankiert
Auch wenn die gesamte Sendung nur 34 g wiegt, fällt sie aufgrund des Formats von 31,5 x 22,9 cm eindeutig in die Kategorie Dialogpost Groß bis 50 g. Dafür wäre im Juni 2023 48 Cent die korrekte Frankatur gewesen. Die Unterfrankierung bestätigt sich beim Auslesen des Datamatrixcodes (DM Scanner PRO Vers. 0.69):
Frankierwert: 0,38 €
Einlieferungsdatum: 26.06.2023
Produkt: Dialogpost Standard bis 50 g


Viele Grüße
Albrecht
Hier noch ein schöner Beleg von Dialogpost, versendet Ende Juni an alle Dauerkartenbezieher vom Kirchentag:
Ein schöner Umschlag mit Logo, Kirchentagsmotto, Stadtsilhouette und Foto von einem Abendgottesdienst in der Nürnberger Innenstadt (mit Frankierwelle).
"-persönliche Annahme erforderlich-"
Wichtigtuerei ist bei Werbesendungen mancher Versender nichts Ungewöhnliches. Dass die Firma
BURDA in Offenburg tatsächlich glaubt, dass der Postzusteller eine Dialogpostsendung wie ein eigenhändiges Einschreiben behandelt, ist kaum anzunehmen. Schließlich handelt sich lediglich um die Werbung für ein Gewinnspiel.

Außer diesem Zusatz über der Adresse fällt des Weiteren auf, dass die DV-Freimachung hier im Juli 2023 noch die Entgeltstufe 0,33 aufweist. Seit dem 01.07.2023 gilt ja für die Standard-Dialogpost bis 20 Gramm ein Entgelt von 0,34 EURO. Man hat es anscheinend versäumt, rechtzeitig die Freimachungssoftware durch ein Update der neuen Produkt- und Preisliste der Deutschen Post (PPL 53) zu aktualisieren. In dem Fall dürfte eine Nachberechnung durch die Deutsche Post erfolgt sein.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#210]
In der aktuellen technischen Spezifikation "Maschinenlesbare Freimachungsvermerke: DV-Freimachung" der DPAG [1] findet sich die Auflösung der "FSQ-Frage" (Seite 19/20).
Es handelt sich um eine "GSA-Programmkennzeichnung" . Wobei das Kürzel GSA hier in diesem Zusammenhang für "Großsortieranlagen" [2] (nicht das bekannte "Großbriefsortieranlage") steht.
(...)
4.6 GSA-Programmkennzeichnung
Die GSA-Programmkennzeichnung dient dem Bediener der GSA zur Wahl des richtigen Sortierprogramms. Sie ist ausschließlich bei Dialogpost relevant.
4.6.1. Aufbau der GSA-Programmkennzeichnung
Der Aufbau der GSA-Programmkennzeichnung ist wie folgt:
Folgende GSA-Programmkennzeichnungen sind möglich:
1. Leitregionsgebinde für das Programm (Leitregionskennung und Programmbezeichnung)
Beispiele:
- *52 FSQ_92*
- *04 FSI_93*
- *56 SEQ_81*
2. PLZ-Gebinde (PLZ und Programmbezeichnung)
Beispiel: *52146 FSQ_91*
3. Leitregion-Gebinde mit *Rest-Sendungen (Leitregion-Kennung)
- Beispiel: *42*
4.6.2 Platzierung der GSA-Programmkennzeichnung
Zur Sicherstellung einer schnellen und sicheren Lesbarkeit der GSA-Programmkennzeichnung ist diese als erstes (und möglichst einziges) Element in der ersten Infozeile anzudrucken. Die beiden weiteren Infozeilen stehen für den Andruck weiterer kundenspezifischer Informationen zur Verfügung.
(...)
Wobei mir die hier verwendeten Kürzel FSQ, SEQ oder FSI
worttechnisch noch nicht vollständig erklärbar sind. Vielleicht FS = Feinsortierung? FSQ sollten dann "reine GSA-Paletten" kennzeichnen, während FSI eine "GSA-Mischpalette" identifizieren sollte. SEQ = Sequencing, d.h. Gangfolge.
Zur Frage, der immer wiederkehrenden FSQ-Nummern (91 bis 97) "pro Straßenadresse" findet man in [2] folgenden Eintrag:
1. PLZ-Sequenzen
(...)
1.3 Ein Briefzentrum (BZ) kann zur Zeit bis zu fünf GSA-Programme abbilden.
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp-datamatrixcode-dv-freimachung_1.5.4.pdf
[2]
https://developer.dhl.com/sites/default/files/2023-03/GSA-Sortierung_03_2023.pdf
@ Araneus [#215]
Die Werbetreibenden setzen offensichtlich verstärkt auf maschinell erstellte Handschriften im Anschriftenfeld. Primus setzt noch eins drauf und kennzeichnet eine DIALOGPOST-Sendung als vertraulich, hier als Ausschnitt des Sendungsinhalts abgebildet:

Viele Grüße
Albrecht
@ al-lu [#220]
Die Werbetreibenden setzen offensichtlich verstärkt auf maschinell erstellte Handschriften im Anschriftenfeld
Auch die Deutsche Post preist die Werbewirksamkeit einer Verwendung von Handschrift-Robotern an, z.B. im
Blog – Mit Handschrift-Mailings Kunden begeistern“ [1]. Sie verwest ausdrücklich auf die Firma
Wunderpen, mit der die Deutsche Post laut [2] kooperiert. Mittlerweile gibt es mehrere Firmen, die Mailings in „Handschrift“ drucken und verschicken.
Die Firma
Flyeralarm weist dabei darauf hin, dass „
die Deutsche Post einen Zuschlag „fehlende Automationsfähigkeit“ in Höhe von 0,05 € Zuschlag pro Sendung“ erhebt [3].
Meine Vermutung geht dahin, dass derzeit solche „künstliche“ Handschriften im Hinblick auf Maschinenlesbarkeit entwickelt, überprüft und zertifiziert werden, um das Problem (und damit die zusätzlichen Kosten) der fehlenden Automationsfähigkeit zu lösen. Wahrscheinlich tauchen sie deshalb im Postalltag bei Massensendungen (Dialogpost) noch selten auf. Das sehr ähnliche Design im Bereich des eigentlichen DV-Freimachungsvermerks bei den in den Beiträgen [#215] und [#220] gezeigten Belegen könnte ein Hinweis sein auf jeweils denselben Lettershop oder dieselbe verwendete Software.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://alles-ueber-mailings.deutschepost.de/de/direktmarketing-news/blog/handschrift-mailings-fuer-eine-top-conversion.html
[2]
https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/wunderpen-handschrift-als-performance-booster-fuer-print-mailings-179384
[3]
https://www.flyeralarm-mailings.com/dialogpost/assets/downloads/Handgeschriebene%20Mailings_Schriftarten.pdf
@ Araneus [#221]
Scheinbar wird dieser "eventuelle" Zuschlag in der DV-Frankatur wohl nicht dargestellt? Oder sind "maschinengedruckte Handschriften" per se nicht schon automatisch "maschinenlesbar"?
Solche auf Privatbrief getürkten Massenwerbe-Mailings kenne ich bereits seit langer Zeit aus den USA, hier mal ein - bereits in einem andern Thema [1] gezeigtes - Beispiel, dort übrigens ausdrücklich als "automatisiert behandelbar" gekennzeichnet (siehe dem Zusatz "AUTO" in der Kodierleiste), d.h. die US Post kann diese maschinellen Handschriften seit mindestens 5-6 Jahren entsprechend behandeln.

Es könnte also gut sein, dass auch die deutschen Maschinenhandschriften bereits heute von der DPAG korrekt automatisiert behandelbar sind und deshalb keinen Zuschlag erfordern?
In dem genannten Thema [2] habe ich zwei weitere Handschrift-Beispiele gezeigt, aber auch diese in das deutsche DIALOGPOST-Thema zu kopieren, dürfte hier wohl doch etwas zu weit gehen ;-) Nur schnell zur ergänzenden Info, bei allen "Poststempeln" handelt es sich um Absenderstempel, d.h. um Vorausentwertungen.
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/178595
[2]
https://www.philaseiten.de/thema/3499 - dort [#6] und [#290]
@ DL8AAM [#222]
„
Scheinbar wird dieser "eventuelle" Zuschlag in der DV-Frankatur wohl nicht dargestellt?“
Das ist korrekt. In der Broschüre „DIALOGPOST national“ heißt es:
Zuschläge und gesetzliche Umsatzsteuer werden nicht auf der Sendung frankiert. Die Bezahlung erfolgt bei Einlieferung. ([1], S. 37)
„
Es könnte also gut sein, dass auch die deutschen Maschinenhandschriften bereits heute von der DPAG korrekt automatisiert behandelbar sind“
Es gibt anscheinend im Internet keine aktuelle Liste der Deutschen Post über maschinell lesbare Schriften. Ich habe nur eine Liste von 2013 gefunden [2]. Damals gab es zwei „Handblockschriften“, die als maschinell lesbar zertifiziert waren („Comic Sans“ und „Dom Casual BT“, jeweils in verschiedenen Schriftgrößen). Da dürfte es in den letzten 10 Jahren sicher weitere Entwicklungen gegeben haben.
Ich hatte heute die gleiche Werbung, wie sie Albrecht im Beitrag [#220] zeigt, in der Post. In der Briefankündigung der Deutschen Post wurde dieser Brief nicht angezeigt. Da sich die Briefankündigungen immer noch auf Sendungen mit maschinenlesbaren Adressen beschränken, könnte das Fehlen der Ankündigung ein Hinweis auf fehlende maschinelle Lesbarkeit sein. (Allerdings werden auch maschinenlesbare Sendungen nicht immer angekündigt.) Darauf beruht meine Vermutung, dass hier eine Art Versuchsphase laufen könnte, die den Versendern den sogenannten „Produktionszuschlag“ von 5 Cent pro Sendung erspart und der Deutschen Post hilft, ihre Lesemaschinen zu modernisieren.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/printmailing/downloads/dp-broschuere-dialogpost-national-202307.pdf
[2]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpostmanager/dp_dialogpostmanager_maschinell_2013.pdf

Das, was hier wie eine handgeschriebene Postkarte aussieht (und sicher beim Adressaten auch so wirken soll), ist in Wirklichkeit eine mit einem Handschrift-Roboter erstellte Dialogpost Karte. Das Post-Entgelt wurde hier mit einem 28 Cent-Postwertzeichen bezahlt, die Stempelung war zusätzlich entgeltpflichtig. Handschrift, Postwertzeichen und Stempel wirken wie eine persönliche Nachricht.
Man muss sich schon in den postalischen Vorschriften auskennen, um zu erkennen, um was es sich hier wirklich handelt:
Dialogpost-Sendungen sind „Sendungen mit ausschließlich werblichen Inhalten. Und alle Vorgaben hinsichtlich der Dialogpost (Mengen, Gestaltung usw.) müssen hier eingehalten sein. Auch hier stellt dich die Frage nach der Maschinenlesbarkeit der Anschrift, aber vielleicht hat man hier den Produktionszuschlag wegen fehlender Automationsfähigkeit von 0,05 € in Kauf genommen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Dialogpost: Briefmarken ab 2024 verboten
Auf der Webseite der Post ist dieses zu lesen:

Viele Grüße
Michael
@ al-lu [#220]
Hier ist die Tage eine weitere DIALOGPOST-Sendung der Primus GmbH eingetrudelt, wobei sich auf dem Umschlag selbst keinerlei Herkunftsangaben befinden. Auch wieder für "Goldmünzen als Anlagegold" (wieder ohne jede Gewichtsangabe, nur der Preis in Höhe von 99 € für Münzen zum "Listenpreis für diese Feingoldausgabe: über 800 Euro") [1].
Aber hier im Thema geht es ja nur um den postalischen Teil dieses Mailings: Die Adressierung und sogar das Anschreiben ist komplett in einem blauen "Handschriftenstil" gedruckt und wenn man genau hinschaut, es ist exakt die gleiche Schrifttype wie in [#220], deshalb gehe ich davon aus, dass es sich hier
bereits um einen "standardisierten" Schriftsatz handelt, weshalb ich stark vermute, dass diese von der Post auch automatisiert verarbeitbar ist [#223] - und deshalb wahrscheinlich auch kein Produktionszuschlag für eine fehlende Automationsfähigkeit in Höhe von 0,05 € (mehr?) anfallen dürfte. Obwohl ... auch in diesem Fall, erhielt ich
keine Briefankündigung der DPAG per Email.

Im direkten Vergleich zu amerikanischen Mailings dieser "Handschriftmachart" [#222] fällt auf, dass unsere Werbetreibenden bzw. die Produzenten im Lettershop noch etwas üben sollten. Noch können solche DIALOGPOST-Sendungen ja mit Briefmarken frankiert und mit Absenderstempelungen entwertet werden. Die verkürzte Freimachung riecht sogar auf den ersten flüchtigen Blick sofort nach Werbung. Auch sind die amerikanischen Lettershops hinsichtlich einer "privat wirkenden" Absenderangabe oftmals sehr viel kreativer. Diese Sendung hier trägt sogar absolut keine Absenderangaben. Das alles macht den "Handschrifteneindruck", als Eyecatcher, zunichte. Dabei will man ja durch den ersten Eindruck als "privaten Brief" beim Empfänger erreichen, dass dieser das Schreiben öffnet und mal reinschaut, anstatt die Werbung, als solche sofort zu erkennen und unmittelbar zu entsorgen.
Sie üben halt. ;-)
Nur zur Komplettierung, hier wieder der Inhalt des DatenMatrixcodes (DMC):
Post-Unternehmen: DEA - Deutsche Post AG
Frankierart und Version: 18 - DV-Freimachung
Version Produkte/Preise: 53
Kundennummer: 6210741221
Entgelt oder Frankierwert: 0,34 Euro
DV-Bearbeitungsdatum: 18.09.2023
Produktschlüssel: 1601
Basisprodukt: Dialogpost Standard bis 20g
Zusatzleistung: Track&Match
Produkt-EKP: 250200001
Laufende Sendungsnummer: 63268
Teilnahmenummer: 17
Entgeltabrechnungsnummer: 3
Beste Grüße
Thomas
[1] https://www.philaseiten.de/thema/17046
@ DL8AAM [#226]
Auch die Firma Leuchtturm hat in diesem Monat wieder eine Werbung verschickt (Dialogpost Karte), bei der Adresse und Text handschriftähnlich gedruckt sind. Die Schrift ist identisch mit der auf einer früheren Werbekarte vom Mai 2023 (siehe Beitrag [#215]).

Auffällig bei der hier verwendeten Schrift ist der Überstrich beim kleinen „u“, der für mich ein Relikt aus früheren Zeiten ist und den ich im Zeitalter der Maschinenlesbarkeit nicht erwartet hätte.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#227]
Auffällig bei der hier verwendeten Schrift ist der Überstrich beim kleinen „u“, der für mich ein Relikt aus früheren Zeiten ist und den ich im Zeitalter der Maschinenlesbarkeit nicht erwartet hätte.
Das ist aber irgendwie auch ein Zeichen, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Ich (Jahrgang 1965) zumindest habe das u mit Überstrich nicht mehr "gelernt" bzw. aktiv genutzt, kenne es aber noch von meinen Großeltern. Ein Native Digital liest da, wenn's gut geht, maximal noch ein ü, falls man überhaupt noch Handschriftlesen gelernt hat. ;-)
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#226]
Scheinbar liest Primus hier mit. Die Tage kam ein identischer Umschlag, nur in diesem Fall statt einer DV-Freimachung, wie oben von mir angeregt, mit einer Briefmarke frankiert. ;-)

DIALOGPOST-Sendung des Absenders Primus GmbH, (teil-) freigemacht mit einer 32 Cent-Briefmarke (Schneeglöckchen, selbstklebend) und per Absenderstempel (Typ "DIALOGPOST-Welle") vorausentwertet (Tintenstrahldruck, "Gerätenummer"
1A00009101); Oktober 2023.
"Handschriftliche" Adressierung (und Teile der versendeten Werbung) wieder mit dem bereits oben gezeigten Schriftsatz, wobei nun aber eine größere Schriftgröße verwendet wurde.
Versendet wurde ein weiteres Angebot für "mehrwertsteuerbefreite Goldmünzen als Anlagegold", nun für eine Collection "35 Jahre Mauerfall" von 10 rechteckigen Münzen der Republik Tschad zu je 3000 CFA (3000 CFA = 4.57 Euro), für € 99,50 ("statt 499,50"), nun aber mit den entsprechenden Gold-Daten (999/1000, 1/1000 oz, 12 x 16,8 mm).
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#229]
Hallo Thomas,
bitte keine neuen Wortschöpfungen wie „DIALOGPOST-Welle“ einführen. Das leistet einem Durcheinander den Vorschub.
Greife notfalls auf „Frankierwelle“ zurück, wie Du es in dem von Dir gestarteten Thema „DPAG: Frankierservice mit "Frankierwelle" [1] getan hast und sich inzwischen als Oberbegriff durchgesetzt.
Im MICHEL-Ganzsachenkatalog läuft diese Stempelform bei den Eigenausgaben der Deutschen Post als Frankierwellen-Vorausentwertung. Genaue Bezeichnung dort: „Senkrechte Führungsstriche, kurze Wellen, Posthorn unten, Produktangabe einzeilig, „DIALOGPOST“ gerade“.
Gruß Albrecht
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4944&CP=0&F=1
@ al-lu [#230]
Hallo Albrecht,
es ist aber in diesem Fall inhaltlich keine "Frankierwelle", denn sie dient nicht als Kennzeichen einer Frankatur (wie bei den "normalen" Frankierwellen), sondern sie (voraus-) entwertet eine vorhandene Freimachung. Und ellenlange Kunstworte wie "DIALOGPOST-Frankierwellen-Vorausentwertung" oder sogar "FRANKIERSERVICE-DIALOGPOST-Frankierwellen-Vorausentwertung" macht noch weniger Sinn und zerstört jede Lesbarkeit. Und ein Wort, wie z.B. "DIALOGPOST-Welle" (insbesondere, wenn man das Wort mehrfach [dann angekürzt] nutzen "muss") in einen kompletten Satz umzuformen, wie "Frankierwellen-Vorausentwertung vom FRANKIERSERVICE mit DIALOGPOST-Zusatz".
Nicht ohne Grund habe ich im Titel meines o.a. Thema das Wort Frankierwelle in Anführungszeichen gesetzt - und auch nur mit "Bauchgrummeln" genutzt - weil das eben nicht wirklich richtig richtig ist.
Obwohl so richtig "falsch" ist es ja in diesem Fall nicht, denn die verklebte 32 Cent-Marke bildet ja nicht die komplette Freimachung ab, sondern nur ein Teil davon, denn die 32 Cent reichen bekanntlich nicht mehr aus. Die Differenz zum aktuellen DIALOGPOST-Porto (sorry, das Wort Porto ist ja auch wieder falsch, denn Porto zahlt ja NUR der Empänger, wird niemals vom Absender verklebend gezahlt...hi) wird ja über die "Einreichungslisten" abgerechnet und diese offene Differenz wird dann per "Frankierwelle" (als Frankierwelle, nicht als Absenderstempel) dargestellt. Also ist der Stempel in eine Frankierwellen- bzw. Freimachungs- und eine Absenderstempeleigenschaft aufgeteilt. Einfach nur die Postbenennungen zu übernehmen ist aber auch keine Lösung, da die Post oftmals keine durchgehend einheitliche Nomenklatur verwendet bzw. ihre Begrifflichkeiten häufig und zum Teil sogar schnell wechselt, siehe z.B. "Plusbrief Kreativ" zu "Plusbrief Exklusiv" zu (derzeit) "Plusbrief Individuell". Ich habe deshalb oft echte Probleme, einfach nur "stur" die aktuellen Postworte zu nutzen. Benennungen dieser "modernen Dinge" stammen (meist) aus der (durch Schnelllebigkeit getriebene) Marketingabteilung, nicht aus denen der "Praktiker".
Im Prinzip ist es vielleicht wirklich sinnvoller einfach nur "Frankierwelle" zu nutzen, egal wie "falsch" das inhaltlich (d.h. hinsichtlich der Erfüllung einer Aufgabe) auch sein mag.
Beste Grüße
Thomas
Preiserhöhung bei Dialogpost zum 01.01.2024 - Einführung eines Saisonzuschlags bei Dialogpost
Zum 01.01.2024 erhöht die Deutsche Post wieder die Preise für das Produkt
Dialogpost, aber auch für die Produkte
Postaktuell und
Postwurfspezial.
Bei der Dialogpost sind alle Sendungen im Format „Groß“ betroffen, die Entgelte für Sendungen im „Standard“-Format bleiben unverändert (sie waren zuletzt am 01.07.2023 erhöht worden). Die folgende Tabelle zeigt die Preise ab 01.01.2024 (Quelle: [1]):

Bei den unteren 3 Gewichtsstufen (bis 50 Gramm, bis 100 Gramm und bis 250 Gramm) erhöht sich das Entgelt jeweils um 3 Cent, bei den höheren Gewichtsstufen um 6 Cent (bis 500 Gramm) bzw. um 7 Cent (bis 1000 Gramm). Damit wird erstmals bei Dialogpost seit Einführung dieses Produkts die 1-EURO-Grenze überschritten.
Da ab 01.01.2024 keine Frankierung von Dialogpost mehr über die Frankierarten „Absenderstempelung“, „Frankierservice PWZ“ und „Plusbrief“ möglich ist, bleiben für die philatelistische Dokumentation der neuen Entgeltstufen nur die Frankierarten „DV-Freimachung“ und „FRANKIT“.
Eine Neuerung ist die Einführung eines
Saisonzuschlags in den Monaten September bis Dezember. In diesen Monaten erhebt die Deutsche Post demnächst einen Zuschlag von 1 Cent pro Sendung. Das gilt für alle Dialogpostformate.
Dieser Zuschlag wird vermutlich nicht als erhöhtes Entgelt auf der Sendung erscheinen, sondern bei der Einlieferung abgerechnet werden. Das gilt ja auch jetzt schon für andere Zuschläge.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/de/p/print-mailing/dm-preise.html
Der Fuchs geht um bei DPS !

Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr
Günther
@ Michael Mallien [#225]
Hallo an alle,
wie Michael ja in obigen Beitrag gemeldet hatte, war nun vor einigen Tagen am 31.12.2023 Schluß bei Dialogpostsendungen mit Briefmarkenfrankaturen (egal ob Briefmarke selbst, Marke Individuell, Plusbrief oder Plusbrief auf Privatbestellung).
Im Rahmen einer Vorbereitung zu einem Übersichtsartikel in der philatelie, hier schon mal einige erste Vorabinfos für dieses nun abgeschlossene Teilsammelgebiet.
Die Dialogpost wurde zum 01.01.2016 eingeführt. Wie von Michael schon mitgeteilt, war nun das Ende mit Briefmarkenfrankaturen entwertet mit Vorausentwertung mittels "Digitaldrucks" oder des Frankierservice am 31.12.2023 der letzte Tag.
Ein Sammler hat hier kurz vor dem Ende diesbezüglich noch einmal eine nicht alltägliche Dialogpostsendung über seinen Verein verschickt:

Es handelt sich hier um eine portogerechte Einzelfrankatur aus der letzten kurzen Portophase von 1.7.2023 bis zum 31.12.2023 für eine Postkarte. Freigemacht wurde diese portogerecht ohne Aufzahlung mittels einer ATM aus dem Silafgerät in Höhe von 31 Cent. Diese Marken sind dort über die Wunschtaste ziehbar. Für diese Sendung liegt auch die Kopie der Einlieferungsliste und eine Kopie der Quittung vor.
Entwertet wurden diese mittels Frankierservice mit den neuen Frankit-Maschinen der Deutschen Post (von Neopost) mit Matrixcode und exakten Stempeldatum.
Dies war die einzige Möglichkeit, diese Sendung so portogerecht ohne Zuzahlung oder Rückerstattung zu frankieren. Über die Einlieferungsliste wurden nur die Stempelkosten für den Frankierservice und die fällige Umsatzsteuer bezahlt, da diese nicht auf den Sendungen verklebt werden darf.
Wer kann hier überhaupt Belege mit Briefmarken aus der Matrixcodezeit zeigen, egal ob normale Marke "Welt der Briefe" oder Plusbrief oder Plusbrief auf Privatbestellung oder Marke Individuell ?
Viele Grüße Jürgen
@ DL8AAM [#219]
FSQ - Kennungzeichnungen
Dieses Thema befasst sich ja eigentlich nur mit DIALOGPOST-Sendungen, aber trotzdem hier - nur zur abrundenden Ergänzung - etwas "Neues" zur FSQ-Fragestellung aus dem Bereich der Pressepresse:
Bekanntlich stammen diese FSQ-Kennungen aus dem
Programm-Gebindefertigung für Großbriefsortieranlagen (GSA) und kommt nur für DIALOGPOST-(Basisformat Groß), POSTWURFSPEZIAL (Basisformat Groß) und Pressepost im Basic-Service E+4 zum Einstz [1].
Hier nun ein Versandetikett aus dem Bereich Pressepost, dass zwar die bekannte FSQ-Kennung für meine Adresse trägt, aber in diesem Fall ohne die Nennung der Postleitzahl bzw. ohne Angabe der Leitregion.

Versandetikett für eine Pressepost-Sendung ("Presse Distribution"), genauer für ein Postvertriebsstück in der Ausprägung "Basic-Service E+4", d.h. "PVSt+4" ("... in der Regel Zustellung innerhalb von vier Tagen (Di-Sa) ..."), ohne Matrixdatencode (DMC). Hier für das kostenlose Magazin "Fi - Fraktion intern" (ZKZ 49441) der SPD Bundestagsfraktion aus 11011 Berlin, Ausgabe 4/Dezember 2023. Frankatur in der Variante: Kombination der Vermerke "Deutsche Post AG" und "Entgelt bezahlt" (statt der "Word-Bild-Marke Deutsche Post mit Posthorn").
FSQ-Angabe ohne die in den Postdokumenten (siehe [#219] und [1]) angegebenen Zusatz der Postleitzahl (für "PLZ-Gebinde", auch "Direktbunde" genannt) bzw. der Leitregion (für "Leitregionsgebinde" bzw. eine "Depotpalette"):
*FSQ_92 / / / 2 / 319*
Ob diese Form ein Fehler, eine spezielle Sonderform aus dem Bereich Presse Distribution (zu der ich bisher nur noch keine entsprechende Dokumentation finden konnte) oder vielleicht sogar eine Neuerung darstellt, kann ich nicht sagen. Auch ob das bei DIALOGPOST ebenfalls auftritt ... trotzdem stelle ich den Fall hier einmal zur
Diskussion, nochmals Sorry!
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/dam/jcr:c371baa6-9770-41f3-b2b7-3db321c60ace/dp-prd-handling-broschuere-2024.pdf (Kapitel 9.2)
Da der genaue Link scheinbar in der letzten Zeit (mehrfach?) geändert wurde, hier der Weg zum Download:
[x]
https://www.deutschepost.de/de/p/presse-distribution/downloadcenter-presse-distribution.html -
dort findet sich unter
Downloads Handling >
Allgemein 2024 das Dokument "Presse Distribution Versand Handling 2024"

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einer Dialogpost Karte, die laut Klartextangabe im DV-Freimachungsvermerk vom Januar 2024 stammt.
Liest man den Matrixcode aus, wird dort der 29.12.2023 als Einlieferungsdatum bzw. DV-Bearbeitungsdatum angegeben. Insofern klaffen hier das sichtbare und das kodierte Datum auseinander.
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3/1.5 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 53
Kundennummer: 5017428272
Frankierwert: 0,31€
Einlieferungsdatum: 29.12.2023
Zusatzleistung/Variante: Track&Match
Produktschlüssel: 1592
Produkt: Dialogpost Karte
laufende Sendungsnummer: 434342
Teilnahmenummer: 57
Entgeltabrechnungsnummer: 209
Die Zustellung der Karte durch die Deutsche Post erfolgte am 18.01.2024, also fast drei Wochen nach dem „Einlieferungsdatum“. Nach Angaben der Deutschen Post werden Dialogpost-Sendungen „in der Regel innerhalb von vier Werktagen nach dem Einlieferungstag von dienstags bis samstags zugestellt“ [1]. Damit erscheint hier die Zeit bis zur Zustellung ungewöhnlich lange.
Allerdings findet man in der Zeile über der Adresse die Angabe „KW03/24“. Eine entsprechende Angabe findet sich auch im Textteil der Karte links von Trennstrich. Wenn es stimmt, dass „KW“ hier für Kalenderwoche steht, passt auch das Zustelldatum, das in der 3. Kalenderwoche 2024 lag.
Das würde bedeuten, dass es bei Dialogpost möglich ist, einen Zustellzeitraum festzulegen, der unabhängig vom Einlieferungs- bzw. Abrechnungstag ist. Ob die Sendungen bei der Deutschen Post gelagert werden oder bis zum gewünschten Zeitpunkt beim Hersteller/Absender verbleiben, ist ungeklärt.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/de/p/print-mailing/dialogpost.html
Hallo,
hier stelle ich 2 Belege vor, die ich als sehr unterschiedliche Ergebnisse bei der Erstellung von Dialogpost ansehe, beide vom Dezember 2023:
- Größenunterschied bei der "Welle"
- Position des Matrix-Codes
- Größe des Matrix-Codes
- weitere Unterschiede, die nicht relevant sein dürften, wie Umschlag-Größe oder Absender-Angabe (Vorder- und Rückseite
Meine Anschrift ist gleich, aber gelöscht.


Heinrich
Hallo Heinrich,
die Unterschiede bei den Matrixcodes lassen sich damit erklären, dass sie ganz unterschiedliche Funktionen haben.
Im linken Beleg beinhaltet der Matrixcode lediglich die Zahl „2653“. Die Zahl hat wohl keine postalische Funktion und dürfte für den Absender eine Zähl- oder Kontrollfunktion haben. Gemäß den Vorgaben der Deutschen Post muss um die "Aufschrift" (= Anschrift + Frankiervermerk) eine Ruhezone von 20 mm eingehalten werden, die weiß oder hellfarbig gestaltet sein muss. Diese Ruhezone ist im vorliegenden Fall eingehalten worden, der private Matrixcode befindet sich außerhalb der vorgeschriebenen Ruhezone.
Im rechten Beleg ist der Matrixcode Bestandteil des sogenannten „Premiumadress Labels“ und damit Teil eines postalischen Vermerks. Er enthält unter anderem Informationen über das Produkt (hier: Produktschlüssel 9909, das bedeutet Premiumadress Dialogpost mit Hülle, Variante BASIS) und die Kundennummer des Versenders.
Was die Frankierwelle betrifft, dürfte die Größe im linken Beleg den Vorgaben der Deutschen Post entsprechen (vgl. Beitrag [#176] auf dieser Seite), während er im rechten Beleg deutlich zu klein gedruckt wurde.
Schöne Grüße
Franz-Josef
unklarer Matrixcode
Der hier gezeigte Freimachungsvermerk vom Katalog Januar 2024 der Firma Bärbel Drexel GmbH sieht auf den ersten Blick aus wie ein gewöhnlicher Freimachungsvermerk. Es fehlen allerdings sowohl die gebräuchlichen Angaben einer DV-Freimachung als auch das große „P“ einer Premiumadress-Sendung. Das weckt natürlich das Interesse eines Postautomations-Sammlers.

Die Apps „DM Scanner PRO“ und „Postmatrix-Decoder“ können diesen Matrixcode nicht auslesen und liefern kein Ergebnis. Sie können einen Matrixcode nur anhand der Spezifikationen der Deutschen Post auslesen, die hier offensichtlich nicht erfüllt sind.
Das Programm bc-Tester liefert folgendes Ergebnis:
12 34 56 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20
Wie bei den Matrixcodes der Deutschen Post besteht der vorliegende Matrixcode aus 26 x 26 Feldern und enthält 42 „Informationseinheiten“ (Bytes). Allerdings enthalten nur die ersten drei Bytes eine Information (
12, 34, 56). Diese sind hier aber anscheinend nur eine Zahlenfolge ohne sinnvollen Inhalt. Übersetzt in ASCII-Zeichen bedeuten diese drei hexadezimalen Bytes die Zeichenfolge „[Steuerzeichen] 4 V“. Die restlichen 39 Bytes sind identisch („
20“) und enthalten keine Information.
Die Frage ist, welche Bedeutung dieser Matrixcode hat. Meine Vermutung ist, dass hier der Matrixcode fester Bestandteil des Adressierungs-Designs ist, der, wenn er nicht gebraucht wird, nicht einfach entfernt werden kann, sondern in einer Art „Nullstellung“ mit gedruckt wird.
Oder gibt es hierfür möglicherweise eine andere sinnvolle Erklärung?
Schöne Grüße
Franz-Josef
Hallo miteinander!

Absenderfreistempel von einem unbekannten Absender, ohne eigentliches Werbeklischee dafür 2. Werbeklischee "100 % PFLEGE / STEUERBERATUNG" Zusatzangabe "DIALOGPOST" unter Datum 15.02.2024, Maschinenkennung: 3D100048AB
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Mit einer Dialogpost der Handelsgruppe EDEKA wünsche ich Euch
EIN FROHES OSTERFEST
Günther
@ Seku [#241]
Hallo Günther,
ein schönes zu Ostern passendes Kundenmotiv mit Frankierwelle, aber noch kein Dialogpost-Beleg. Es könnte beispielsweise auch eine Postwurfspezial-Sendung sein. Deshalb solltest Du den ganzen Beleg abbilden.
Dann würde man sehen, ob alle Anforderungen erfüllt sind, wie auf Seite 1 des Merkblatts [1] vorgegeben:

Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/dam/jcr:faf94e36-9cf8-44eb-97f5-2392748ecfc5/dp-frankiervermerk-merkblatt-202010.pdf
@ al-lu [#242]
Zumal "im Fenster" in aller Regel immer weitere zwingende postalische Dinge gezeigt werden (oder auch fehlen), die notwendig sind, um die Sendung im Thema "Dialogpost" wirklich verstehen zu können. Nur den kundenindividuellen Zudruck zu sammeln, ist im Prinzip so, als ob ich bei einer Briefmarke den Rahmen und den Werteindruck abscheiden und nur das Motiv aufheben würde bzw. bei Absenderfreistempeln nur den Teil mit dem Kundenklischee ins Album stecke, verboten ist es nicht, aber ... ;-)
Aber es war ja auch nur ein netter Ostergruß für's Forum. ;-)
Frohe Nachostertage und beste Grüße
Thomas
@ Journalist [#234]
Hallo an alle,
Ende 2023 war ja Schluß mit der Option Frankierung von Dialogpostsendungen mit Briefmarken. Dazu hier auch noch mal eine passende Gebührentabelle zur Info über mögliche Optionen:

Dazu habe ich nun aus der Bedarfspost den folgenden leider unsauber geöffneten Brief erhalten:

Er ist aus meiner Sicht trotzdem sammelwürdig, bis man etwas besseres findet, den wer hat überhaupt so eine Portostufe mit 38 Cent als echt gelaufenen Brief und wenn hier die Interpretation des Nachsendeaufklebers stimmt wurde die Sendung im Nachsendesendung Karlsruhe am 30.09. bearbeitet - also in der letzten Phase des Aufbrauchs mit dem Porto 39 Cent und es wurde hier also 1 Cent über die Einlieferungsliste nachentrichtet.
Viele Grüße Jürgen
Hallo,
ab 01.01.2026 ist für Dialogpost nur noch eine Frankierung mit Matrixcode wie etwa DV-Freimachung oder über Frankiermaschine möglich. Der Versand nur mit Frankierwelle ohne zusätzliche DV-Freimachung ist dann nicht mehr zulässig. [1]
Beste Grüße
Peter Blum
[1]
https://www.deutschepost.de/de/f/frankierwelle.html
@ bedaposablu [#240]
Hallo Klaus-Peter,
schau mal unter [1].
100%Pflege.Steuerberatungsgesellschaft mbH
Kieler Str. 1
01109 Dresden
Herzliche Grüße
Burkhard
[1]
https://www.100pflege.de/de/
Eine Frage:
Gestern bekamen 2 Mitglieder desselben Haushaltes eine Dialogpost von der Deutschen Bahn AG.
Wie man hier sieht mit DV-Frankierung, aber darüberstehend mit der Hex-Folge
1E 3B2A 4C50 00 806A 1E48 bzw. 1E 3B2A 4C50 00 806A 1E5B:

So etwas ist mir vorher noch nie aufgefallen. Hat diese Hex-Folge irgendeine postalische Bedeutung oder ist das etwas Bahn-internes?
Man sieht über der Adresse wohl bahninterne Nummern, welche fortlaufende Nummern ihres Werbemailings sind (412361 und 412362), aber diese Hex-Folge kommt mir nicht so bahn-intern vor.
Die 2 Haushaltsmitglieder haben unabhängig voneinander eine Bahncard und auch völlig verschiedenen Bahn-Kundennummern, d.h. irgendeine codierte BahnCard- oder Kundennummer kann es auch nicht sein.
@ prinzlodi [#247]
Die Zeichenfolge ist tatsächlich eine postalische. Dabei handelt es sich um die sogenannte „Frankier-ID“, die im Jahr 2018 eingeführt wurde. Sie besteht aus 20 Zeichen und setzt sich folgendermaßen zusammen:
1. und 2. Stelle:
Teilnahme-Nr. (hier: 1E (hexadezimal) = 30 (dezimal)) (sie dient der Zuordnung innerhalb eines Vertrags)
3. bis 9. Stelle: postalische
Kundennummer des Absenders (hier: 3B2A4C5 (hexadezimal) = 62039237 (dezimal))
10.bis 19. Stelle Sendungs-ID, bestehend aus der vierstelligen
Entgeltabrechnungsnummer (hier: 0008) und der
laufenden Sendungsnummer (hier: 06A1E4 (hexadezimal) = 434660 (dezimal) bzw. 06A1E5 (hexadezimal) = 434661 (dezimal))
20 Stelle:
Prüfziffer
Mit Ausnahme der Prüfziffer liegen alle Angaben im Datamatrixcode codiert vor. Die Frankier-IDs der beiden gezeigten Sendungen unterscheiden sich nur in den beiden letzten Zeichen, abgesehen von der Prüfziffer nur in der letzten Stelle der Sendungsnummer. Der Produzent hat die Sendungen entsprechend den Namen und Adressen sortiert und nummeriert.
Die folgende Grafik macht das noch einmal deutlich:
aus: Deutsche Post: Maschinenlesbare Freimachungsvermerke. DV-Freimachung. Gestaltung, Varianten und Inhalte. Version 1.5.4 - 01.12.2022 [1]
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/dam/jcr:41a5bcd7-24e1-4752-94da-2e6c1f934aea/dp-datamatrixcode-dv-freimachung_1.5.4.pdf
@ Peter Blum [#245]
Auf diese anstehenden Änderungen zum 1.1.2026 wird jetzt im neuen "Merkblatt zum einheitlichen Frankiervermerk", Stand Mai 2024, hingewiesen [1].

Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/dam/jcr:faf94e36-9cf8-44eb-97f5-2392748ecfc5/dp-frankiervermerk-merkblatt-202405.pdf, abgerufen am 21.06.2024
Hallo miteinander!
Heute gekommen, werde vollgemüllt mit Aufforderungen zum Hörtest. In diesem Fall ein Schreiben von Amplifon aus Hamburg als Dialogpost mit Dreieck und gefülltem Quadrat in der Datenzeile über der Anschrift.


Wer kennt sich aus?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#250]
Amplifon macht so etwas schon seit mindestens einem Jahr, für verschiedene Mailingaktionen, in verschiedenen Grafik-Kombinationen, siehe u.a. [1]. Was das genau bedeuten soll ist noch nicht ganz klar. Ich vermute es handelt sich um eine Art von Bundsteuerungszeichen, Zitat aus dem "Leitdaden - Automationsfähige Briefsendungen" (Stand Juli 2024) [2]:
Die Zusatz- und Vermerkzone befindet sich unmittelbar oberhalb der Anschrift und kann insbesondere eine einzeilige Absenderangabe bzw. Rücksendeangabe, eine Vorausverfügung, eine Produktbezeichnung, kundenindividuelle Angaben wie beispielsweise Bundsteuerungszeichen (Klarschrift, Grafik oder Code) und Ordnungsbezeichnungen sowie zugelassene Frankiervermerke und Zusatz- bzw. Adressleistungen umfassen. Werbliche Angaben sind jedoch ausgeschlossen.

Nur eine Idee.
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/326066
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/322697
[2]
https://www.deutschepost.de/dam/jcr:53b24082-e716-45a0-8b83-cfd96b689560/automationsfaehige-briefsendungen-2024.pdf
@ DL8AAM [#251]
Hallo Thomas,
danke für Deine Informationen und den Link`s. Als Grafik kommen Dreieck und Quadrat glatt durch.
Das Quadrat hatte ich ja schon mal gesehen, aber ungefüllt.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Journalist [#244]
Hallo an alle,
ergänzend zu obiger Tabelle nun auch noch der Link zum passenden Artikel, der in der philatelie 562 im April 2024 erschienen war:
http://www.jolschimke.de/versendungsformen/schluss-dialogpost-mit-briefmarken.html
Da die Webseite "Moderne Postgeschichte" vor einem Jahr auf eine neue Softwareplattform umgestellt werden sollte, wurden im letzten Jahr keine neuen Artikel eingestellt. Da sich dieses Projekt aber doch stärker verzögert, werden nun schrittweise die entsprechenden Artikel aus der philatelie mit weiteren Zusatzinfos eingestellt und freigeschaltet werden. Der Dialogpostartikel war diesbezüglich einer der ersten.
Viele Grüße Jürgen
Etwas ungewöhnlich, eine Mitteilung auf den Umschlag zu drucken.

Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Hallo miteinander!
Heute fiel mir diese aktuelle Dialogpost in die Hände:


Haben wir hier eine in weiß gedruckte Datenmatrix oder gar keine Matrix neben dem Posthorn.
Fehlt die Matrix vielleicht da innerorts oder ?
Es schreibt Ihnen: Robin Look, Olvenstedter Graseweg 37, Florapark, 39128 Magdeburg
Ein Angebot der Robin Look Gmbh, Bessemerstraße 82, 12103 Berlin
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#255]
Nein, hier fehlt kein Matrixcode. Es handelt sich hier um den sogenannten „verkürzten Frankiervermerk“.

aus: Deutsche Post: Merkblatt zum einheitlichen Frankiervermerk [1]
Dialogpostsendungen benötigen keinen Matrixcode, es sei denn, es liegt eine DV-Freimachung vor oder der Service PREMIUMADRRESS und/oder Track&Match.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/dam/jcr:faf94e36-9cf8-44eb-97f5-2392748ecfc5/dp-frankiervermerk-merkblatt-202405.pdf
@ Araneus [#256]
Hallo Franz-Josef,
danke für diese Informationen. der "verkürzte Frankiervermerk“ war mir bisher nicht bekannt und das Merkblatt habe ich hier auch noch nicht gesehen.
Und wieder was dazu gelernt!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Preiserhöhung bei Dialogpost zum 01.01.2025
Die Deutsche Post hat jetzt eine Preiserhöhung für alle Dialogpostformate zum 01.01.2025 angekündigt und die neue Preisliste im Internet veröffentlicht [1]:

Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/de/p/print-mailing/dm-preise.html
Nur zur Abrundung des Themas: Vorweg, es handelt sich hier
nicht um eine postalische DIALOGPOST-Sendung, sondern "nur" um eine einfache Werbebeilage in einer Zeitschrift, aber trotzdem:

Beilage des Auftraggebers 'Staatliche Lotterie-Einnahme Glöckle GmbH & Co. KG' aus Stuttgart, hier in der TV Movie (Ausgabe 22/2024, 19.10.-01.11.) mit Eindruck der postalischen, DPAG-offiziellen Frankierwelle, normgerecht im Bereich der "Frankierzone".
Bei der verwendeten Frankierwelle handelt es sich um die
zweite (genormte) Form der sogenannten "Alternativen Frankierwelle" [1], d.h. eine Frankierwelle mit fehlendem 'Hinweis auf die Deutsche Post' und dem fehlenden 'Textzusatz für das Produkt'. Diese beiden weggelassenen Pflichtelemente müssen bei einer echten DIALOGPOST-Sendung dann aber im Fenster erscheinen, was hier aber - da es sich eben nicht um eine Postsendung handelt - nicht passierte. So weit, so gut.
Die Frage, die sich mir hier dabei aber stellt, hat die DPAG kein "Schmacksmuster" für ihre Frankierwelle gesichert? Keine Copyright? Für mich liegt bei der Frankierwelle ein geschützes, graphisches "Eigenwerk" der DPAG vor, oder? Darf man etwa so einfach die DPAG-Frankierwelle für eigene, kommerzielle (Werbe-) Zwecke verwenden? Aber vielleicht hat sich ja auch der Auftraggeber die Nutzung der DPAG-Frankierwelle in diesem Fall genehmigen lassen? Dann wäre dieser "Beleg" semi-philatelistisch ja am Rande sogar schon wieder
interessant, aber das werden wir wohl nie erfahren? ;-)
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/dam/jcr:faf94e36-9cf8-44eb-97f5-2392748ecfc5/dp-frankiervermerk-merkblatt-202405.pdf
@ DL8AAM [#259]
Hallo Thomas,
zu einzelnen Punkten aus Deinem Beitrag ein paar Anmerkungen:
1) Es gibt keine „Alternative Frankierwelle“. Es ist eine Alternative des Frankiervermerks, wie auf Seite 4 des von Dir zitierten Merkblatts nachzulesen.

2) Copyright©: Die Grafik lässt sich ohne Copyright-Hinweis im Download-Menu zur Frankierwelle herunterladen [1]. Wäre diese Grafik durch Copyright geschützt, dürfte Sie in Publikationen nicht ohne Angabe “genehmigt durch…“ abgebildet werden.
3) Urheberrecht: Bezüglich des Einsatzes in Druckereien und bei Stempelherstellern wird darauf hingewiesen, dass die Grafik der Frankierwelle urheberrechtlich geschützt ist und nur in der vorgegebenen Art und Weise verwendet werden darf [2]. Nichteinhaltungen zeigen beispielsweise die Beiträge [#122] und [#163] in diesem Forum.
Urheber: Norbert Marthen, Rechteinhaber: Deutsche Post AG [3].
4) Ein Beispiel, dass Druckerzeugnisse mit der Frankierwelle auch für andere Zwecke
ohne postalische Versendung genutzt werden, ist der Gemeindebrief der Jona Kirchengemeinde in Ludwigshafen. Die Broschüre liegt für Interessierte zur Mitnahme aus (Abbildung der Rückseite). Den Mitgliedern der Kirchengemeinde wird der Gemeindebrief mit der Anschrift versehen kostengünstig per Dialogpost zugestellt.

Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/de/f/frankierwelle/downloads.html
[2]
https://www.stempel.shop/wiki/begriffe/frankierwelle/
[3]
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:DP_Welle_Dialogpost_EinSdDP_NAT.jpg
Hallo miteinander!

Werbekarte der Firma
Waschbaer GmbH aus Freiburg hier mit Nachsende-Aufkleber.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Preiserhöhungen um 1.1.2025Der Screenshot von Internetseite [1] zeigt die wichtigsten Preiserhöhungen:

Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/de/p/print-mailing/dm-preise.html
@ bedaposablu [#261]
Hallo Klaus-Peter,
ich habe folgende Mail erhalten:
Guten Morgen Richard,
dieser Beitrag mit dem neuen Nachsendelabel findet sich beim Thema Dialogpost, hat aber mit dieser Versendungsform nichts zu tun, müsste in ein anderes Forum verschoben werden.
Soll der Beitrag verschoben werden und falls ja, in welches Thema ?
Grüsse aus aus dem spätherbstlichen Allgäu, Richard
Hallo Richard,
manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr!
Auf der Karte steht, nicht zu übersehen,
Dialogpost, wenn auch hier mal nicht komplett groß geschrieben. Der Nachsendeaufkleber (Label oder Leitvermerkaufkleber) ist hier ja sekundär, also wo sollte die Karte sonst hin?
Eine DIALOGPOST-Sendung gehört nun mal in dieses Forum-Thema. Eine Dialogpost-Sendung mit Nachsende-Vermerk gehört in beide Themen, oder sind diese Dialog-Nachsendungen Massenware? Ich kann mich auch nicht erinnern, die hier gezeigte Schreibweise des Wortes "Dialogpost" (also mit Kleinbuchstaben) gesehen zu haben.
Der Nachsende-Aufkleber oder auch Leitkodierungslabel selbst ist schon durch die Redaktion von Formulare der Post in das Thema: Deutsche Post Leitcodierungslabel [1] verschoben.
Alles bleibt wie es ist!
Viele Grüße aus Magdeburg
Klaus-Peter
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/353191
Guten Morgen am 1. Advent,
rechtzeitig zum genannten Tag erhielt ich gestern von einem bekannten Händler in Weddel diese schöne Dialogpost.

Habt dementsprechend auch einen schönen Tag
Günther
Hallo miteinander!

Briefausschnitt von einem Brief mit Absender EDEKA Foodservice Handelshof Management GmbH als Dialogpost mit GOGREEN neben der Frankierwelle mit Posthorn und diversen Angaben über der Anschrift.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo,
als Stammkunden erhalten wir regelmäßig Post von Braun Möbel Center.

Gruß
Manne
Hallo miteinander!



Dialogpost-Brief von der Hirnliga e.V. aus Wiehl nach Magdeburg. Ganz links eine Matrix mit sechsstelliger Nummer.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#268]
Hallo Klaus-Peter,
das ist nur eine ganz "normale" DIALOGPOST-Sendung (noch ohne die zukünftig zwingend vorgeschriebene DV-Freimachung), "eine von einer Milliarde". ;-)
Ganz links eine Matrix mit sechsstelliger Nummer
Dieser kleine 2D-Matrixcode, ein DataMatrix-Code (DMC) aus der ECC 200-Familie, hier mit der Symbolgröße (module size) aus 10x10
Elementen, hat keinen
postalischen Charakter, sondern stammt vom Produzenten dieses weihnachtlichen "Bettelbriefes". Dabei handelt es sich um eine Eigenart dieses (mir unbekannten) Lettershops und ist typisch für dessen Mailings. Theoretisch könnte man darüber wohl auch den Macher selbst identifizieren.
Hinterlegt ist dort nur eine interne 'laufende' (Sendungs-) Nummer, die meist auch in Klartext beigedruckt ist (wie bei Dir). Oft findest Du diesen Matrixkode zusätzlich
irgendwo auf dem inliegenden Anschreiben. Denkbar ist womöglich, dass der Versender diese laufende Nummer bei der Erstellung der Einlieferungslisten nutzt.
Hier ein weiteres Beispiel
https://www.philaseiten.de/beitrag/343178
Beste Grüße
Thomas
Postwerbung auf Dialogpostsendungen
Dialogpostsendungen größerer Versandhäuser haben eine große Verbreitung und dürften regelmäßig Auflagen im fünf- oder sechsstelligen Bereich erreichen. Aufgedruckte Werbungen erreichen damit ein breites Publikum.
Die Postwerbung „
Zustellung durch deutsche Post“ auf vielen Katalogen ist seit Jahren bekannt. Auch auf den Katalogen des Versandhauses Walz in Bad Waldsee fand man sie regelmäßig.
Neuerdings findet man hier einen anderen Text: „
Unser bevorzugter Versandpartner DHL“. Es wird damit deutlich, dass hier nicht der Versand der Kataloge gemeint ist, sondern der Warenversand des Versandhauses. Damit dürfte die Werbung für DHL von vielen Kunden positiv gesehen werden, da DHL unter den Paketdienstleistern am positivsten wahrgenommen wird, nicht zuletzt wegen der Möglichkeit, Sendungen an eine Packstation liefern zu lassen.
Ausschnitt aus dem Katalog Nr. 522 vom 18.11.2024 mit der Text "Zustellung durch Deutsche Post"
Ausschnitt aus dem Katalog Nr. 523 vom 13.12.2024 mit der Text "Unser bevorzugter Versandpartner DHL"
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Araneus [#270]
Interessant, das liegt womöglich aber auch daran das die "Deutsche Post" ihren echten (und optischen) Namen weltweit immer stärker auf DHL umstellt, der Name "Deutsche Post" verschwindet zunehmend, inklusive Deutschland.
"Wir" hier sprechen vielleicht immer noch von der Deutschen Post (oder veraltet 'DPAG'), die Post selbst mehr und mehr aber nur noch von "DHL". Der deutsche (Post-) Markt ist für den "DHL Konzern" scheinbar sowieso nur noch eine kleine Sparte, die für den Konzernumsatz mehr und mehr immer weniger relevant wird.
Zumindest wohl in den Augen der frisch von der Uni kommenden, sich profilierend müssenden 'BWLer' in der DHL-Marketingstrategieabteilung. Ja, ja, ich weiß, ich liebe Klischees. ;-)
LG
Thomas
Aktuelle Post aus Weiden zur Fastnacht

Habt eine gute Nacht
Günther
Sonderzeichen in der Produktzeile
Bei Dialogpost mit DV-Freimachungen können kundeninterne Vermerke optional in der Infozeile 3 eingefasst von Sternchen angebracht werden. Siehe Screenshot aus [1]. Außer bei gewöhnlichen Briefen muss das Produkt in Zeile 4 genannt werden.

Im abgebildeten Beleg beginnt die Zeile 4 allerdings mit einer 9stelligen Buchstabenzahlenkombination.

Wer kann hier weiterhelfen?
Danke im Voraus
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/dam/jcr:41a5bcd7-24e1-4752-94da-2e6c1f934aea/dp-datamatrixcode-dv-freimachung_1.5.4.pdf
Hallo miteinander!


Brief der ERGO Versicherungen mit einer DS Blumenmarke 28c "Tausendgüldenkraut" und mittels Tintenstrahlaufdruck
1A00002801 / DIALOGPOST entwertet.
Leider ohne Inhalt, daher keine zeitliche Bestimmung möglich.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
In Beitrag [#158] wurde ein Dialogpostbeleg gezeigt, der 2021 mit einem FS-Label (Frankierservice) frei gemacht wurde.
Hier nun ein weiterer solcher Beleg aus aktuellem Posteingang.

Viele Grüße
Michael
Der Juli bringt eine spannende Neuerung:
Dialogpostsendungen können wieder mit Postwertzeichen frei gemacht werden!
Geschäftskunden können Internetmarken zur Freimachung von Dialogpostsendungen erstellen. In der eFiliale stehen Geschäftskunden seit dem 1.7.2025 alle Portostufen zur Auswahl:

Damit lassen sich jeweils 3 Typen von Internetmarken erstellen (ohne Motiv, mit Motiv oder mit Adressen).
Hier alle Portostufen auf Internetmarken mit Motiven:

Anmerkung: Die 2D-Matrixcodes wurden modifiziert, um Missbrauch der abgebildeten Marken zu verhindern.
Viele Grüße
Michael
@ Michael Mallien [#276]
Hallo Michael und an alle,
bezüglich der Dialogpost war ja schon mal früher (Anfang 2025) geplant, das diese nur noch als Matrixcodefrankierung erlaubt wäre. Vermutlich wegen des doch deutlichen Kundenaufstands, wurde diese Umstellung verschoben.
Nun ist aber der folgende Flyer aufgetaucht, der nun eindeutig auf das endgültige Ende der Frankierwelle und des verkürzten Frankiervermerks bei allen Sendungen hinweist:


Zukünftig ist die Dialogpostsendung nur noch in Verbindung mit einer DV-Freimachung oder Frankiermaschinen oder Frankierservice zugelassen. Daher wurde vermutlich für kleinere Kunden die zwar die Voraussetzungen für Dialogpostsendungen erfüllen, aber eher nicht die Kosten für eine der genannten zugelassenen zukünftigen Frankierarten bezahlen wollen, die Internetmarke für Dialogpostsendungen eingeführt worden.
Hier haben ab sofort und zukünftig auch kleinere Versender noch die Option Dialogpostsendungen einfach selbst zu frankieren.
Mal sehen wie sich alles entwickelt, viele Grüße Jürgen
Hallo miteinander!

Dialogpost von Mai 2025 von OTTO aus 20088 Hamburg , oberhalb noch "Zustellung durch / Deutsche Post".
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Deutsche Post - Dialogpost mit Matrixcode
Hallo an alle,
an anderer Stelle hatte ich ja schon einmal auf den neuen Flyer der Deutschen Post hingewiesen,
dass nun endgültig ab dem 1. Januar 2026 die Dialogpost nur noch mit Matrixcode zulässig ist.


Im bisherigen Thema "Deutsche Post Dialogpost" wurde hier ja noch nicht nach den teils unterschiedlichen Frankaturvarianten unterschieden. Es bietet sich aber nun im Rahmen der Abschaffung der Frankierwelle und des verkürzten Frankiervermerks ohne Frankierwelle an, zukünftig alle Dialogpostsendungen mit Matrixcodefreimachung in dieser neuen Rubrik zu erfassen bzw. von den bisherigen zu trennen.
In der schon vorhandenen Rubrik sollten dann zukünftig nur noch Belege mit Frankierwelle oder verkürzten Frankiervermerk oder Dialogpostsendungen Schwer mit Strichcode gezeigt werden.
Alle anderen Dialogpostfrankierungen mit Matrixcode, sollten hier eingestellt werden, egal ob Frankierservice mit Matrixcode, Frankit mit Matrixcode, DV-Freimachung mit Matrixcode und Internetmarken mit Matrixcode, das wäre toll - danke.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#279]
Hallo miteinander!


Brief aus Dessau-Roßlau mit FS DIALOGPOST FF99000043 vom 18.07.2025 nachgesendet und GOGREEN auf gelblichen Aufkleber mit neuer Anschrift.
Absender FASHION OUTLET aus 06844 Dessau-Roßlau und es liegt der Verdacht nahe, das dieses Gerät dem BZ 06 zuzuordnen ist.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Journalist [#279]
Hallo Jürgen,
liege ich mit meinen drei Varianten an Belegen hier richtig? In allen Fällen ist hier noch die Frankierwelle vorherrschend und schwebt über der Matrix.
a) Beleg vom DRK aus Aalen vom Dezember 2018, Matrix mit Adresse direkt auf dem gefalteten Schreiben aufgebracht.

b) Beleg vom Volksbund aus Kassel vom 9.11.2018, Matrix mit Adresse im Sichtfenster ausgewiesen

c) Beleg von HENRY's Auktionshaus aus Mutterstadt vom Oktober 1019 bringt auf dem Briefumschlag 3x "DIALOGPOST" und 2x Matrix, davon einmal unter PREMIUMADRESS/BASIS.

Oder sind hier nur Belege "Dialogpost mit Matrixcode" erwünscht die nach dem 1.1.2026 erzeugt worden sind?
Zum sommerlichen Wochenende
mit freundlichen Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#281]
Hallo Edwin,
ja aus meiner Sicht sind alle 3 von dir gezeigten Belege ok, zwar tragen Sie noch die Frankierwelle (aber wohl eher als Alibi) denn die tatsächliche Freimachung wurde mittels DV-Freimachung mit Matrixcode vorgenommen.
Man könnte diese Sendungen auch bei DV-Freimachungen zeigen, da es sich aber gleichzeitig eindeutig hier um Dialogpostsendungen handelt, passen diese Belege gut hier her, danke fürs zeigen.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#282]
„ zwar tragen Sie noch die Frankierwelle (aber wohl eher als Alibi)“
Damit hier kein Missverständnis entsteht: die Frankierwelle darf bei DV-freigemachten Dialogpostsendungen seit der Einführung der Dialogpost vor fast 10 Jahren zusätzlich zur Freimachung eingesetzt werden. Gerne wird dabei die Frankierwelle mit individuellem Kundenmotiv verwendet. Die deutsche Post bewirbt diese Möglichkeit ausdrücklich als „attraktive Option“.
Diese Möglichkeit ändert sich im nächsten Jahr nicht, das heißt auch weiterhin wird es die Frankierwelle auf Dialogpostsendungen geben. Nur als alleinige Frankierart wird die Frankierwelle nicht mehr zugelassen.
Irgendwelche Änderungen bei DV-freigemachten Dialogpostsendungen lassen sich deshalb gar nicht dokumentieren, allenfalls wird ihre Häufigkeit zunehmen.
Es gibt ja auch eine Reihe von Sammlern, die sich philatelistisch mit den Frankierwellen befassen. Da es sich nach wie vor um einen „offiziellen“ postalischen Vermerk handelt, sollte man diese nicht als „Alibi“ abqualifizieren.
Schöne Grüße
Franz-Josef
@ Journalist [#279]
Hallo Jürgen,
ich würde dieses Forum zurückziehen und schließen lassen. Wie man an Beiträgen [#280] und [#281] sieht, ist Deine Vorgabe, was hier gezeigt werden soll, nicht eindeutig genug von Dir formuliert worden. Die Belege aus beiden Beiträgen sind Duplikate zum existierenden Forum „Deutsche Post Dialogpost“ [1].
Der vorgeschlagene Eingriff in lang existierende Foren wie z. B. „Stempelaufdrucke mit Matrixcodierung - Frankierservice der Dt. Post“ aus 2009 [2] führt in keinster Weise zur Vereinfachung, sondern zur Verkomplizierung.
Ich als „Alibi“-Sammler, freue mich schon auf die ersten Frankierwellen-Belege in 2026, die ohne Matrixcode unbeanstandet durchgeschlüpft sind. Vielleicht lasse ich mich dann hinreißen und mache ein neues Forum auf.
Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=8615
[2]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=12795
In den Beiträgen [#147], [#157] und [#192] wurden Label für
Dialogpost Schwer aus den Jahren 2021 und 2022 gezeigt. Hier ein aktuelles Label aus August 2025:

Unter anderem fällt der geänderte Schriftzug
Dialogpost Schwer auf, der nun nicht mehr nur aus Großbuchstaben besteht, wie bei den anderen gezeigten Beispielen.
Viele Grüße
Michael
So versendet das
Service- und Versandzentrum in
Weiden aktuell seine Werbung

Ein Hoch auf die Postzustellerin.
Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
Hallo miteinander!
Katalog von Peter Hahn:


DIALOGPOST mit Matrixcode und oben Balkencode. Aber was soll der Balkencode "1 2 3 ... 9 0" ?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#287]
Hallo Klaus-Peter,
in dieser Form - d.h. mit dem zusätzlichem linearem Barcode - ist mir das noch nicht aufgefallen.
Zur Info, bei der Sendung handelt es sich um eine Dialogpost-Sendung "Dialogpost Groß bis 1000 g, Track&Match" (Produkt-ID 1627) zu 1,07 €, ausgelesen aus dem Datenmatrixoce, aber auch gemäß der altuellen Produkte- und Preisliste (PPL) Nummer 58 vom 01.07.2025 [1]. Lineare Barcodes (Balkencodes) kannte ich bisher aber nur von "Dialogpost Schwer"-Sendungen (ab 1001 Gramm) [ehemals "DHL INFOPOST"], die dann aber keine DV-Freimachung tragen.
Lineare Barcodes ermöglichen Dialogpost Schwer-Sendungen die Sortierung bzw. Leitung über die (Paket-) Logistik von DHL und nicht über die der
Briefsparte der "Deutschen Post Brief".
Bei der oberen Zahlenreihe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 handelt es sich nur um die (nur) textliche Angabe der "Positionsnummer" von 1 bis 10, bei der zweiten vereinfacht gesagt, um den kodierten Inhalt für diese 10 Stellen 1000111010. Irgendwie wirken diese Zahlen auf mich (noch?) als eine Art von Platzhalter? Oder einfach auch nur um eine simple "Fehlbedienung"?
Möglicherweise wird aber bei der Firma Peter Hahn eine (neue?) Software (testweise?) verwendet, die gleichzeitig bzw. wahlweise für Dialogpost "groß bis 1000 Gramm" und für Dialogpost Schwer "über 1000 Gramm" (oder ähnliche
schwerere Sendungen) verwendet werden kann - oder - das sind bereits irgendwelche Vorwehen auf eine eventuell kommende Revision für große bzw. schwere Dialogpostsendungen - u.U. auch in Verbindung hinsichtlich der ab dem 01.01.2026 kommenden neuen Matrixkode- bzw. DV-Freimachungspflicht.
An eine Hans Hahn-interne Logistikkennzeichnung glaube ich nicht, auch auf Grund des beigesetzen
postalischen GOGREEN-Logos. Für mich auf jeden Fall "etwas Interessantes", also
Augen auf, ob Vergleichbares auftaucht.
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/dam/jcr:c975b98a-b556-4563-9319-ffb5fe20484c/dp-dv-freimachung-ppl-58-dvv.zip
@ bedaposablu [#287]
@ DL8AAM [#288]
Nein, hier wird keine neue Software ausprobiert. Diese Art von Barcode findet man seit vielen Jahren auf Dialogpost-Sendungen von Peter Hahn.
Das folgende Beispiel aus dem Jahr 2018 belegt das.
Dialogpost Groß der Firma Peter Hahn, Winterbach, Einlieferungsdatum: 15.01.2018, Produktschlüssel: 1627 (Ausschnitt aus dem Adressblatt)
Für DIALOGPOST SCHWER ist dieser Barcode nicht zu gebrauchen, da der Barcode hier die Sendungsnummer (Identcode) sowie die Adresse (Leitcode) verschlüsselt, beide sind umfangreicher und anders platziert als der hier gezeigte Strichcode.
Meine Vermutung ist, dass es sich hierbei um einen Code handelt, der die Verpackung der Kataloge steuert. Peter Hahn verschickt seine Kataloge meistens mit einer Umhüllung, die mehrere Kataloge oder Werbeblätter enthält. Wahrscheinlich erfolgt die Zusammenstellung kundenspezifisch, das heißt verschiedene Kunden erhalten verschiedene Werbungen als Anlage zu dem jeweiligen Katalog. Für die maschinelle Steuerung der entsprechenden Sortierung könnte der Barcode dienen.
Einen ganz ähnlichen Barcode findet man übrigens auch auf DIALOGPOST-Sendungen im Standardformat des Versenders Payback. Meines Erachtens hat hier der Strichcode auch die beschriebene Funktion.
Ich sehe keine postalische Funktion des Barcodes. Auch der daneben abgedruckte GOGREEN-Vermerk hat ja keine postalische Bedeutung, sondern dient der Imagepflege des Absenders.
Nachtrag: Bisher wurden Beobachtungen, die mit der Dialogpost zusammenhängen, auf der Philaseiten-Seite „
Deutsche Post Dialogpost“ [1] beschrieben und erörtert. Warum das Thema jetzt auseinandergerissen wird, lässt sich von der Sache her nicht begründen. Ich würde es begrüßen, wenn die letzten Beiträge in das alte Thema verschoben würden. Dann kann man auch wieder auf frühere Beiträge Bezug nehmen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.philaseiten.de/thema/8615
@ Araneus [#289]
Zitat aus Beitrag [#279] von Jürgen Olschimke:
Alle anderen Dialogpostfrankierungen mit Matrixcode, sollten hier eingestellt werden, egal ob Frankierservice mit Matrixcode, Frankit mit Matrixcode, DV-Freimachung mit Matrixcode und Internetmarken mit Matrixcode, das wäre toll - danke.
Ich werde alles so lassen oder alles zusammenlegen, wenn ihr BEIDE die gleiche (übereinstimmende) Meinung habt.
Schöne Grüsse, Richard
@ Richard [#290]
Hallo Richard,
auch ich hatte mich dafür ausgesprochen, dass Jürgen das Forum wieder schließen lässt, siehe mein Beitrag [#282].
Einen schönen Samstag
Albrecht
[11 Beiträge wie gewünscht - auch von Jürgen Olschimke - zusammengeführt]
Aktuell aus Weiden:

Leider nicht sehr viel zu erkennen, außer einem Briefkasten.
Habt einen schönen Feiertag
Günther
@ Seku [#292]
Hallo Günther,
Deine Belegabbildung ist unvollständig. Der einheitliche Frankiervermerk [1] besteht aus mindestens 3 Elementen:
(1) Frankierwelle
(2) Name des Produkts
(3) Hinweis auf die Deutsche Post, entweder als Text „Ein Service der Deutschen Post“ oder „Deutsche Post mit Posthorn“
Bei Deiner Abbildung fehlt (3). Das betrifft auch weitere Beispiele, die Du hier eingestellt hast. Zur Erläuterung habe ich Dir die Seite 3 des Merkblatts [1] kopiert.

Da ich die gleiche Post aus Weiden bekam, habe ich der Einfachheit halber den Beleg vollständig eingescannt:

Durch Auslesen des Datamatrixcodes erhält man folgende Detailangaben zur Sendung:
Frankierwert: 0,36 €
Einlieferungsdatum: 29.09.2025
Produkt: Dialogpost Standard bis 20 g Premiumadress
Zusatzleistung: BASIS
Viele Grüße
Albrecht
[1] https://www.deutschepost.de/dam/jcr:faf94e36-9cf8-44eb-97f5-2392748ecfc5/dp-frankiervermerk-merkblatt-202405.pdf
@ al-lu [#293]
Guten Abend Albrecht,
unvollständige Belegabbildungen gab es hier im Thema schon häufig. Doch hier eine vollständige Abbildung mit Eindruck der Weißen Seerose von 2017 – Mr.-Nr. 3303

Ich wünsche eine gute Nacht
Günther
Auch 2026 können noch Internetmarken für Dialogpost in der e-Filiale erstellt werden.
Die Entgelte wurden erhöht. Hier (modifizierte) Internetmarken des Typs 2b-DP-1 aller verfügbaren Entgeltstufen:

Viele Grüße
Michael
Hallo zusammen
frisch aus dem Briefkasten: PHILATELIE aktuell vom Sammler-Service I.Quartal 2016 aus Weiden.

Mit freundlichen Grüßen zum neuen Sammlerjahr
Edwin
Hallo miteinander!
Frisch gefunden:


Postkarte von Blue Fish Consulting GmbH aus 21303 Lüneburg als Dialogpost.
In der Zeile über der Anschrift steht*12.01.2016*, wird jetzt das Datum mit gedruckt?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#297]
Hallo Klaus-Peter,
das ist die Infozeile bei DV-Freimachungen. In der Technischen Spezifikation, kann heruntergeladen werden unter [1], findest Du alle Vorgaben bzw. Freiheiten, z. B. bei der Infozeile, für den Kunden.
Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.deutschepost.de/de/d/dv_freimachung/downloads.html
@ bedaposablu [#297]
Nach der Entgeltstufe
Postkarte mit dem seit diesem Jahr üblichem Eindruck des Entgelts hier nun Dialogpost der Entgeltstufe
Standard bis 20 g zu 0,38 Euro.

Vielleicht bekommen wir hier ja alle Entgeltstufen zusammen? Ausstehend sind:
-
Standard 21-50g zu 0,42 Euro
-
Groß bis 50g zu 0,54 Euro
-
Groß 51 bis 100g zu 0,67 Euro
-
Groß 101 bis 250g zu 0,82 Euro
-
Groß 251 bis 500g zu 0,94 Euro
-
Groß 501 bis 1000g zu 1,11 Euro
Viele Grüße
Michael
@ Michael Mallien [#299]
Vielleicht bekommen wir hier ja alle Entgeltstufen zusammen? Ausstehend sind:
Jou, Entgeltstufensammeln ist genau so ein idealer Ansatz für ein Upcycling von DIALOGPOST-Sendungen. ;-)
Auf geht's ...
a) Standard 21-50g zu 0,42 Euro ... und ...
b) Groß bis 50g zu 0,54 Euro

Links: Sendung des Absenders "ICEJ - Deutscher Zweig e.V." aus Stuttgart frankiert mit DV-Freimachung zu
42 Cent (Kundennummer 6321284364); 13.01.2026.
PPL Version #59 -
Produktschlüssel 9206: Dialogpost Standard bis 50g, Premiumadress Basis
Rechts: Sendung des Absenders "Plan International Deutschland e.V." aus Hamburg frankiert mit DV-Freimachung zu
54 Cent (Kundennummer 5035063561); 12.01.2026.
PPL Version #59 -
Produktschlüssel 9219:
Dialogpost Groß bis 50g mit Hülle, Premiumadress Retoure
c) Groß 51 bis 100g zu 0,67 Euro ... und ...
d) Groß 101 bis 250g zu 0,82 Euro

Links: Sendung des Absenders "Bader
Versand" aus Pforzheim frankiert mit DV-Freimachung zu
67 Cent (Kundennummer 5021351641); 05.01.2026.
PPL Version #59 -
Produktschlüssel 1620:
Dialogpost Groß bis 100g ohne Hülle, Track&Match
Rechts: Sendung des Absenders "Mona Moda" aus Östringen frankiert mit DV-Freimachung zu
82 Cent (Kundennummer 6371831688); 07.01.2026.
PPL Version #59 -
Produktschlüssel 1621: Dialogpost Groß bis 250g ohne Hülle, Track&Match
Für die noch weiter ausstehenden Entgeltstufen zu 0,94 Euro (251 bis 500g) und 1,11 Euro (501 bis 1000g) ist bei uns leider noch nichts eingegangen ;-) ... aber die aktuelle Entgelterhöhung zum 01.01.2026 ist ja erst auch noch ganz frisch, da kommt sicherlich noch was ...
Und falls man sich langweilt, könnte man ja auch für jede Entgeltperiode sämtliche Entgelte an Hand der Produktschlüssel sammeln. Im Prinzip handelt es dabei ja auch wirklich um komplett verschiedene "Produkte" bzw. Sendungsarten. ;-)
Beste Grüße
Thomas
Hallo Zusammen,
Kataloge von -bonprix- aus Hamburg mit DV Freimachung aus 11/2025 (0,80 €) und 01/2026 (0,67 €).

Auf beiden Belegen befindet sich der Zusatz:

Kann jemand dazu etwas sagen ?
Danke und Gruß
Lothar
@ logi [#301]
Kann jemand dazu etwas sagen ?
Das gibt es seit knapp 20 Jahren und nennt sich Handyporto bzw. heute umbenannt in "Mobile Briefmarke" und soll (in den Augen der Post) "bald" der zukünftige Standard für die "private Frankatur" werden. Vereinfacht gesagt: Du kauft Dir online bzw. mit Deinem Handy in der "Post & DHL App" einen Code, wie z.B.
#PORTO 1MV5TER4, den Du dann "statt Briefmarke" (auch wenn die Post das inzwischen sogar ganz offiziell als Briefmarke bezeichnet [1]) einfach oben rechts auf den Briefumschlag schreibst und dann ab mit dem Brief in den nächsten gelben Kasten.
Dabei handelt es sich wirklich um mein
echtes Postwertzeichen, denn der gekaufte "Einmal-Code" behält nach dem Kauf 3 Jahre seine Gültigkeit, Du kannst Dir also eine 10er "Charge" auf Vorrat kaufen. ;-)
Wir haben dazu hier im Forum auch schon einige Themen, u.a. "Bund: Belege mit Handyporto oder mobiler Briefmarke" [2].
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.deutschepost.de/de/m/mobile-briefmarke.html
[2]
https://www.philaseiten.de/thema/9990
@ DL8AAM [#302]
Hallo Thomas,
vielen Dank für Erklärung und den Link ! Dann habe ich auch einen Beleg dazu !

Danke und Gruß
Lothar
@ DL8AAM [#300]
Hallo miteinander!

"OTTO" kann es auch mit 0,82€
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#304]
Weiter geht`s:

Bader-Katalog mit Dialogpost 0,94€.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Journalist [#279]
... dass nun endgültig ab dem 1. Januar 2026 die Dialogpost nur noch mit Matrixcode zulässig ist.
Tja, ganz so eng scheint das die Post damit dann doch nicht zu nehmen. Es trudeln hier immer noch DIALOGPOST-Sendungen ohne den notwendige Matrixode bzw. ohne DV-Freimachung auf, obwohl das seit dem 01.01.2026 postoffiziell nicht mehr zugelassen ist, z.B.
DIALOGPOST-Sendung des Absenders TARUK International GmbH aus 14548 Caputh aus dem Februar 2026, hier mit verkürzter Freimachung, d.h. nur die Wort-Bild-Marke "Deutsche Post plus Posthorn" und Angabe DIALOGPOST, d.h. ohne Frankierwelle - d.h. aber auch keine DV-Freimachung und
ohne Matrixcode. Briefkasteneinwurf am
11.02.2026.
Entweder kümmert sich die Post einfach nicht um ihr eigenes Regelwerk? Bewusst oder auch nur unbewusst durchgeschlüpft? Ganz nach der Devise 'hauptsache die Einnahmen sind verbucht' ... und solange diese
fehlerhaften Chargen die automatische Postbarbeitung nicht stört bzw. einfach [noch] ohne größere Beeinträchtigung weiter durchlaufen können, stört es uns ja auch nicht? Oder man hat für die ersten Wochenmonate (unkommuniziert) eine Übergangsfrist eingeschoben. Oder man akzeptiert sowas im Einzelfall [noch] aus reiner Kulanz (womöglich sogar gegen eine
Extragebühr).
Beste Grüße
Thomas
Dialogpost kann auch mit Internetmarken frei gemacht werden, wie z.B. in [#295] beschrieben.
Nun habe ich erstmals einen solchen Beleg zu Gesicht bekommen:
Dialogpost Groß bis 50g, frei gemacht mit einer Internetmarke des Typs 2c-DP-2 zu 0,54 Euro.
Kaufdatum 23.1.2026

Viele Grüße
Michael
Hallo Zusammen,
Werbung von HAGEBAU

DV 03 38, bezieht sich das auf den Monat März und das Porto 0,38 € ?

Danke und Gruß
Lothar
@ logi [#308]
Hallo Lothar,
wenn Du Dich mit DIALOGPOST beschäftigst, kommst Du um ein Auslesen des Datamatrixcodes nicht umhin. Die DV-Freimachungszeile, die Du heranziehst, ist da nicht ausreichend. Zumal seit dem 1. Januar 2026 es DIALOGPOST nur noch in Verbindung mit DV-Freimachung gibt.
Die Favoriten unter den Handwerkzeugen für das Auslesen des Datamatrixcodes sind Smartphone Apps wie
DM Scanner Pro von Jonas Prio
Postmatrix-Decoder bzw. PMC-Decoder von BAUER+KIRCH (kostenlos)
Diese Software ist in etlichen, obenstehenden Beiträgen verwendet worden. Pro und Contra findet sich im Forum
„Vor- und Nachteile unterschiedlicher Apps zur Analyse von Datamatrixcodes“ [1]
Nun zu Deinem Beleg:
1) Er ist korrekt frankiert, denn die Frankierwelle mit Kundenmotiv darf ab dem 1. Januar 2026 nur noch in Verbindung mit DV-Freimachung eingesetzt werden.
2) Mit dem DM Scanner Pro erhält man auszugsweise, folgende Informationen:
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3/1.5 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 59
Kundennummer: 5003365464
Frankier-ID: In Implementierung
Frankierwert: 0,38€
Einlieferungsdatum: 10.03.2026
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g
Zusatzleistung/Variante: Track&Match
Produktschlüssel: 1601Damit wird offensichtlich, der Frankierwert ist in der DV-Freimachungszeile falsch angegeben, korrekt wäre 0,38.
Viele Grüße
Albrecht
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=220072
@ al-lu [#309]
Hallo Albrecht,
vielen Dank für die ausfürlichen Infos zu dem Beleg ! Eigentlich steht die Dialogpost (noch) nicht bei mir im Fokus, da aber immer mehr davon im Postkasten landet, ist mir die Freimachung aufgefallen. Mal sehen ob beim nächsten Beleg der Frankierwert korrekt angegeben wird.
Nochmals Danke und Gruß
Lothar
Abweichende Angaben - DV-Freimachungszeile / Datamatrixcode
Primus, bekannt in diesem Forum mit immer wieder überraschenden Belegen, setzt die Serie fort. Die Angaben „06 0,41“ in der DV-Freimachungszeile würden gut zu einem Beleg aus dem Juni 2025 passen, als die Entgeltstufe für Dialogpost Standard 21-50g 0,41 € betrug.

Dass es sich um keine, bei der Post liegen gebliebene Sendung handelt, offenbart der ausgelesene, auszugsweise wiedergegebene Datamatrixcode (DM Scanner Pro):
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3/1.5 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 59
Frankierwert: 0,42€
Einlieferungsdatum: 16.03.2026
Produkt: Dialogpost Standard bis 50g
Zusatzleistung/Variante: Track&Match
Produktschlüssel: 1611
Hier passt der Frankierwert zum Einlieferungsdatum.
Offensichtlich gibt es keine Kontrollmechanismen, die diese Abweichung erkennen können bzw. sollen.
Viele Grüße
Albrecht
Für diesen Beleg wurde ein besonderer Umschlag verwendet mit dem Fenster auf der Rückseite. Die Vorderseite wurde gänzlich freigehalten für dieses beeindruckende Bild:

Auf der Umschlagrückseite nun die Freimachung im Fenster. Aufgefallen ist mir in der Zeile oberhalb der Adresse das *Pack A*, was ich bisher noch nicht gesehen hatte.

Viele Grüße
Michael
Hallo miteinander!
Hier mal eine "ungewöhnliche" Dialogpost!

Hier eine Karte mit 2x Dialogpost vom 13.11.2023
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#313]
Hallo Klaus-Peter,
interessant. Hier scheint beim Produzenten des Mailings etwas ganz schief gelaufen zu sein.
Der blaue Tintenstrahler mit der "Genehmigungsnummer" 1A00002801 ist eigentlich regulär ein privater Absenderstempel, der nur dafür gedacht ist, mit Briefmarken freigemachte Sendungen vor der Einlieferung im Briefzentrum im Vorfeld vorauszuentwerten. Nur macht dieser Abdruck hier ohne Briefmarke ja keinerlei Sinn. Der stellt keine Frankatur dar.
Den Fehler hat man dann bei der Einlieferung wohl auch bemerkt und deshalb im Nachgang den Frankierservice der Deutschen Post beim zuständigen Briefzentrum mit dem Aufbringen einer regulären Frankatur (schwarzer Tintenstrahler von Quadient, Maschinenkennung FF99000021) beauftragt.
Schönes Exemplar!
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#306]
Es trudeln hier immer noch DIALOGPOST-Sendungen ohne den notwendigen Matrixode bzw. ohne DV-Freimachung auf, obwohl das seit dem 01.01.2026 postoffiziell nicht mehr zugelassen ist ...
Und zwar immer noch, wenn auch nur sehr vereinzelt bzw. wirklich äußerst selten, hier aber ein ganz aktuelles Beispiel

Rückseitige Adressierung auf dem 40seitigem Kundenmagazion "Impule" (Ausgabe 87) - 'gedruckt im Österreich' - des Absenders MAPAL Dr. Kress SE & Co. KG aus 73431 Aalen, versendet als DIALOGPOST; Eingang 22.09.2026.
Darstellung der
Frankatur mit einem 'verkürzten Frankiervermerk' der
alten Schule bzw. entsprechend des Regelwerks, dass nur bis Ende 2025 gültig war, d.h. ausschließlich Eindruck der "Wortbildmarke Deutsche Post & Posthorn" plus Angabe DIALOGPOST (hier kursiv) - komplett ohne dem seitdem zwingend vorgeschriebenen Matrixcode aus dem Bereich der DV-Freimachung.
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#315]
komplett ohne dem seitdem zwingend vorgeschriebenen Matrixcode aus dem Bereich der DV-Freimachung
Die Deutsche Post duldet die Nichtverwendung einer Datamatrixcode-Freimachung gegen einen „Produktionszuschlag“ von 5 Cent pro Sendung.
Dazu schreibt die Post:
Falls Sie Ihre Sendungen übergangsweise weiterhin mit Frankierwelle ohne ]DV-Freimachung einliefern möchten, fällt dafür ein Produktionszuschlag in Höhe von 5 Cent je Sendung an [1].
Vermutlich gilt diese Regelung auch für den verkürzten Frankiervermerk, allerdings wird dies nicht deutlich ausgesprochen.
Interessanterweise hieß die Formulierung auf der zitierten Internetseite im Juni 2026 noch: „Falls Sie Ihre Sendungen übergangsweise bis 31.12.2026 weiterhin mit Frankierwelle ohne DV-Freimachung einliefern möchten, fällt dafür ein Produktionszuschlag in Höhe von 5 Cent je Sendung an.“
Die früher erwähnte Frist 31.12.2026 wird also aktuell nicht mehr genannt. Ob sie verlängert wird, ist bisher nicht bekannt.
Schöne Grüße
[I]Franz-Josef
[1]
https://myportal.deutschepost.de/performancepro/s/ppp-frankierung-2026?language=de
@ Araneus [#316]
Danke, ja es stimmt, ich habe das etwas zu streng formuliert. Und über diese mögliche erweiterte Übergangsregel bin ich leider auch nicht gestolpert. Ich hatte nur die offizielle Erklärung der Post zum Stichtag 31.12.2025 für das endgültige Auslaufen der "ohne DV-Freimachung"-Variante gelesen "Bei der Frankierung von DIALOGPOST National/International und POSTWURFSPEZIAL ist seit dem 1. Januar 2026 die Nutzung des Matrixcodes verpflichtend.".
Es hiess dann auf irgendwelchen versteckten Unterseiten als Ergänzung "Die Frankierwelle ist als alleinige Freimachungsart nicht mehr gültig, zudem fällt der 'verkürzte Frankiervermerk' weg." ... zudem ... und nun, als einzige Ausnahme wurde hier dann nur noch die Varinate "mit Frankierwelle" als übergangsweise möglich genannt, wie Du ja oben auch bereits zitiert hattest ("Falls Sie Ihre Sendungen übergangsweise weiterhin mit Frankierwelle ohne DV-Freimachung einliefern möchten").
Für mich hiess das, dass der 'verkürzte Frankiervermerk' eigentlich komplett zum 31.12.2025 ausgelaufen ist. Ansonsten waren nur DV-Freimachungen und maximal noch übergangsweise bis Ende 2026 Frankierwellen möglich, aber auch diese Ausnahme habe ich erst sehr viel später entdeckt.
Nur, es stimmt schon, wo sollte denn für den Postprozess ein Unterschied zwischen Frankierwelle und dem 'verkürzten Frankiervermerk' - hinsichtlich der nicht matrixcodegesteuerten Behandlung - bestehen? Der Unterschied ist doch nur reine Optik. Man nimmt einfach einen Extrazuschlag von 5 Cent für das Ausbremsen der Automatisation und gut ist es. Dafür spricht auch, dass die Post inzwischen ja auch das Enddatum der Übergangsfrist so einfach aus der Beschreibung gestrichen hat (was an mir leider vollkommen vorbei ging, ich hatte hier immer noch den ursprünglichen Stichtag 31.12.2026 im Kopf). Womöglich stören (nach den inzwischen gemachten Erfahrungen) die wenigen matrixcodefreien Sendungen die automatisierten Prozesse nicht wesentlich, sodass die 5 Cent dann eher eine erfreuliche Zusatzeinnahme darstellen, die man gerne auch 2027 noch weiter kassiert?
Es geht weiter in Richtung Digitalisierung und was dann nicht matrixcodegesteuert werden kann, kostet einfach mehr. Das Standardentgeld gibts dann halt nur noch für den Standard (d.h. mit Matrixcode) - vermutlich kosten dann bald handschriftliche Adressierungen auch ein Zusatzentgelt.
Beste Grüße
Thomas