
Briefmarken als Notgeld verwendet

Die Übersetzung des Aufdruckes lautet: "Gleichwertig mit in Umlauf befindlichem kupfernem Kleingeld".
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Briefmarken als Notgeld, kaum zu glauben, daß es so etwas ähnliches gegen Ende der 70er bei uns in Italien gab. Der Grund, es waren kaum mehr die gebräuchlichsten Münzen, nähmlich 50 und 100-Lire, im Umlauf. Der Grund dafür, dieses Gerücht schwirrte damals durchs Land, der Metallwert der Münzen soll höher gewesen sein, wie der Nennwert! Jede Bank gab damals zudem noch eigene Minischecks aus im Wert von 50-100-150-200 Lire aus. Das hatte sich dann zu einem eigenen Sammelgebiet entwickelt.
Die Freimarken MiNr. 84, 86 und 87 gab es im November 1915 auf dickem Papier mit einem entsprechenden Aufdruck auf der Rückseite. Die Übersetzung bedeutet: "Gleichwertig mit im Umlauf befindlichem silbernen Kleingeld". Die Marken haben die Michel-Nummern Ia, Ib und Ic.
Viele Grüße
Volkmar
[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Ein schöner Rücken kann auch entzücken - die Rückseite der Briefmarke" [siehe auch [#1] ]