Briefmarken Atteste

Thema:

Schweiz Schalterfreistempel

OBach Am: 15.10.2015 12:01:55 Gelesen: 6595 # 1
Schweiz Automatenmarken Die abgebildete Automatenmarke kann ich in meinen Katalogen nicht finden. Wer weiß etwas?
Kontrollratjunkie Am: 15.10.2015 12:09:11 Gelesen: 6589 # 2
Das ist m.E. keine Automatenmarke, sondern ein Freistempellabel, welches auch aufklebbar war. Das Erscheinungsbild dieser Freistempelausdrucke ähnelten denen der ATM sehr und es besteht eine große Verwechselungsgefahr bei diesen beiden Arten der Freimachung auf Belegen aus der Schweiz. Gruß KJ
ginonadgolm Am: 15.10.2015 12:09:16 Gelesen: 6589 # 3
@ OBach [#1] Das ist, soweit ich weiß, keine Automatenmarke, sondern ein Schalterfreistempel, Beste Grüße von Ingo aus dem Norden
jk Am: 15.10.2015 12:09:57 Gelesen: 6589 # 4
@ OBach [#1] Es ist ein Schalter- bzw. Firmenfreistempler. Also keine ATM. Gruss Jürgen
OBach Am: 15.10.2015 18:54:21 Gelesen: 6540 # 5
Danke für die kompetente Information.
DL8AAM Am: 15.10.2015 19:04:35 Gelesen: 6533 # 6
Nur noch schnell nachgeschoben: Du findet Deinen Freistempler im online kostenlos verfügbaren "International Postage Meter Stamp Catalog/Switzerland" [1] unter der "GROUP C". Reste des eigentlich dazu gehörigen, runden Tagesstempels kannst Du noch am linken Rand des Labels erkennen. Ich bin nicht tiefer eingestiegen, aber Deiner gehört vermutlich zu einem Hasler (ggf. Mailmaster)-Gerät (Katalognummer C14? - wenn es laut Katalog davon nicht nur ein Experimental-Gerät mit der Nummer 16610 gegeben hätte, würde ich vom optischen Eindruck der Ziffern in der Gerätenummer C13 sagen. Oder Framas "EPS" (C20) nur fehlt hier zur Bestimmung der Tagesstempel, oder oder - man müsste nun mal die "Millimeter's ausmessen". Beste Grüße Thomas [1]: https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Switzerland
Briefuhu Am: 27.09.2023 09:46:12 Gelesen: 1849 # 7
Brief vom 16.11.1943 von Bern nach Reinach, weitergeleitet nach Zetzwil, dort Ankunft am 17.1.1943, frankiert wurde mit einem Schalterfreistempel über 20 Rappen. Stempel von Bern mit Werbeeinsatz SCHWEIZ. WINTERHILFE 1943/44. Schönen Gruß Sepp
Baber Am: 03.09.2025 21:22:06 Gelesen: 860 # 8
Ist das dann auch ein Schalter oder Firmenfreistempel aus der Schweiz? fragt Bernd
SH-Sammler Am: 04.09.2025 04:14:54 Gelesen: 845 # 9
@ Baber [#8] Hallo Bernd, e ist ein Firmen- resp. Absenderfreistempel mit Nummer unten. Freistempel, welche in einem Postamt eingesetzt wurden, werden in der Schweiz SCHALTERFREISTEMPEL genannt. In anderen deutschsprachigen Gebieten werden sie auch präziser als POSTFREISTEMPEL bezeichnet. Die Schalterfreistempel der Schweizer Post sind im unteren Schriftrahmen mit PTT gekennzeichnet. Bei in Privatfirmen eingesetzten Geräten haben sich die Namen FIRMENFREISTEMPEL oder Absenderfreistempel eingebürgert. Diese Stempel zeigen eine Identifikationsnummer, welche auf die jeweilige Firma hinweist. Dein Firmenfreistempel stammt von einer in Steinach (SG) ansässigen Firma. Gruss SH-Sammler Hanspeter
Baber Am: 04.09.2025 14:24:54 Gelesen: 810 # 10
@ SH-Sammler [#9] Hallo Hanspeter, danke für Deine Erklärung. Als Firmenfreistempel hätte er eigentlich nicht nochmals gestempelt werden müssen? Gruß Bernd
SH-Sammler Am: 04.09.2025 14:53:41 Gelesen: 806 # 11
@ Baber [#10] Hallo Bernd, das ist ein normaler Orts-Stempel, nichts Spezielles. Ich lese die Postzeitzahl 9323 und den Ort STEINACH, zwischen Arbon und Rorschach am Bodensee gelegen. Die 9 unten steht für den Postkreis 9 (St. Gallen). Steinach dürfte mind. 3 Stempel in Gebrauch gehabt haben. Diese sind in der Regel mit a, b oder c bezeichnet. Ich habe schon Stempel mit Buchstabe z gesehen, allerdings aus einer grösseren Ortschaft. Zur Stempelung dieses Labels noch folgende Gedanken: Bei auf den Umschlag aufgedruckten Firmenfreistempeln (FFS) erübrigt sich eine postalische Entwertung. Der FFS kann ja nicht ein zweites Mal verwendet werden. Wie sieht es mit Labels aus? Diese sind doch gleichzusetzen mit ATM oder Briefmarken. Ein Label kann ausgeschnitten und wiederverwendet werden. Von daher ist die postalische Entwertung wohl gerechtfertigt. Grüsse SH-Sammler Hanspeter