Thema:
Deutsches Reich: Echt oder falsch ?
Zeppelin Marken
Liebe Spezialisten im Forum!
Nochmals habe ich eine Bitte ob Ihr darüberschauen könnt ob die Marken echt sind. Ich weiss daß eine genaue Prüfung nur einen beeideten Prüfer durchgeführt werden kann. Aber ich denke es sind genug Spezialisten im Forum die mir ihre Meinung mitteilen können.


Die postfrischen sind auf der Rückseite einwandfrei, ohne Falz oder Falzrest.
@ k.u.k. Feldpost [#9]
Hallo,
sieht bis auf den ungebrauchten Gelben Hund gut aus, die E.E.L.P gefallen mir auch nicht.
Die Zeppeline sind ok, was mit dem Gummi bei den ungebrauchten ist musst du selbst beurteilen.
Sollten diese postfrisch sein, lohnt sich auf jeden Fall eine BPP Prüfung.
Der ungebrauchte Gelbe Hund und die E.E.L.P sind ohne Prüfung nicht handelbar.
Gruß
LK
Herzlichen Dank für die Kurzfassung und schönen Abend.
k.u.k. Feldpost
Hallo Leute,
habe hier eine Postkarte, mit der Briefmarke drauf von 1933 Deutsches Reich, mit der Michel Nummer 498.
Ist jemand hier, der mir sagen könnte, in wie weit diese Karte mit Stempel echt sein könnte? Vielleicht hat jemand Vergleichs Material oder so!
Für eure Hilfe möchte ich im Voraus Danke sagen und hoffe auf gute Nachrichten und verbleibe mit
freundlichen Grüßen an euch
Heinrich

@ HouseofHeinrich [#18]
Hallo,
schlechte Fälschung, eignet sich nur für die Rundablage P oder als Kaminanzünder.
Gruß
LK
Hallo,
das tut ja in den Augen weh, so schlecht ist das gemacht. Schließe mich meinem Vorredner an. Am besten gleich in die Ablage P.
Gruß
Marcel
@ HouseofHeinrich [#18]
Hier gilt das Gleiche wie bei dem "Beleg" mit den Deutsches Reich Nr. 909/910. Auch die Adresse "Walter Kunath / Leipzig" steht für allerbilligste Fälschungen. Bitte entsorgen !
Als Beispiel für ein echtes Stück zeige ich noch einen Beleg zur Amerikafahrt 1928 mit einer Einzelfrankatur der 4 RM Zeppelinmarke. Der Beleg wurde an den Händler Viktor Weiskopf in New York adressiert. Offenbar hat der beschaffende Händler Behrens damals in größerem Stil Belege für Weiskopf produziert. Immerhin ist die Anschrift auf den Umschlägen eingedruckt. Aufgegeben wurde der Brief am 10.10.1928 in Friedrichshafen.
Der Beleg trägt den Bestätigungsstempel in blauer Farbe, es gibt auch seltenere Abschläge in Violett, Grün und Rot. Rückseitig wurde der Ankunftsstempel von New York vom 16.10.1928 um 10 Uhr abgeschlagen. Auf dieser Fahrt wurden immerhin 37.590 Karten und 28.124 Briefe befördert.
Gruß
KJ
Falsch oder echt ? DR Briefe
Momentan sehe ich bei Ebay "tolle" Briefe 1933-45 für wenig Geld. Als 60-jähriger Sammler habe ich mir einen "zu Vergleichszwecken" zugelegt, da ich aus früherer beruflicher Tätigkeit (Notariat) glaube, nahezu alle 'Kugelkopf'-Schreibmaschinen-Typen zu kennen. Weiß jemand, ob es davon "Prototypen" schon vor 1940 gab?
Bei genaueren Stempel- und Beförderungs-Recherchen gab es bei den Angeboten und Verkäufen des EBAY-Anbieters derart viele Merkwürdigkeiten (bei event. Montagearbeiten muss man den Zeit- u. Materialaufwand im Verhältnis zum Verkaufspreis bewundern), dass trotz des "tollen" Belege-Eindrucks zumindest bei mir enorme Zweifel bestehen.
Aus Rechtsgründen schreibe ich hier keine weiteren Daten. Einem privaten Fachgespräch unter Sammlern steht wegen der derzeit aktuellen Angebotslage aber nichts im Wege.
Wer kann mir fachlich weiterhelfen?
Mit freundlichen Sammlergrüßen
plytra7
Hallo plytra7,
vielleicht kannst Du uns ein paar Links zu den "tollen" Ebay Angeboten mitteilen, dann könnte man diese selbst begutachten und beurteilen.
Beste Grüße,
Peter
Wenn Du den Beleg bereits besitzt, kannst Du natürlich einen Scan anfertigen und hier zur Diskussion stellen.
Du kannst aber auch Links auf fragliche ebay-Auktionen veröffentlichen und zur Diskussion stellen. Das verstösst nicht gegen geltendes Recht, solange man nur Tatsachen veröffentlicht.
(z.B. "Verkäufer xyz hat einen gefälschten Zeppelinbrief im Angebot", wenn der Beleg wirklich falsch ist. Sonst kann man schreiben, "ich halte den Beleg für falsch". Nicht schreiben darf man, "der Verkäufer ist ein Betrüger", es sei denn, er ist schon rechtskräftig verurteilt worden)
Ansonsten empfehle ich für die Problematik "Fälschungen auf ebay" das stampsx-Forum, das auf dieses Thema spezialisiert ist. (
http://www.stampsx.com/forum)
Meistens handelt es sich um die immer gleichen einschlägigen Fälschungsanbieter.
Moin Moin,
im Deutschen Reich gibt es auf einer Nothilfe-Ausgabe Mi 429 einen Bären als Wappentier.
https://www.hood.de/i/deutsches-reich-dr-mi-429-deutsche-nothilfe-landeswappen-anhalt-postfrisch--58294640.htm
Die bei Hood.de angebotene Marke hat nur einen Nachteil, man/frau erkennt auf der großen schwarzen Steckkarte das winzige "faux" nicht, der Verkäufer verkauft mit einer Ausrede im tiefen Textbereich mit seiner angeblichen (?) Unwissenheit.

Also ich stelle die Marke mit ca. 600 dpi als Scan zur genauen Begutachtung ein, das eingedruckte "Faux" wird dann sichtbar.
Wünsche einen schönen Vatertach plus WE
Jo.W.
[Redaktionelle Ergänzung: Der Anbieter e-trade74 auf hood.de scheint fast nur Fälschungen aller Art anzubieten. Mit 196 Verkäufen und über 500 Bewertungen hat er eine Traumnote von 100 % positiver Bewertungen erreicht. Eine Schade für die Philatelie!]
@ Briefmarken-Museum [#12]
Es braucht keine Auflösung von 600 dpi. Die Linienzähnung ist auch mit einem 100 dpi-Scan problemlos zu erkennen.
Originale haben übrigens Kammzähnung, wie fast alle deutschen Marken.
Echt oder Fälschung ?

Fälschung und immer wieder
Schaut euch mal das Angebot bei Delcampe an. Im Augenblick bei 18.- Euro:

Karl
@ Belgiensammler [#15]
Schaut euch mal das Angebot bei Delcampe an. Im Augenblick bei 18.- Euro:
Hallo Karl,
schreibe bitte noch für die Unkundigen, auf was Du aufmerksam machen möchtest und füge einen Link auf das Angebot bei Delcampe bei. Dann können wir möglicherweise auch den Endpreis erfahren.
Bei den Marken handelt es sich um Mi. 908, Februar 1945, gültig bis zur Kapitalation im April/Mai 1945.
Schöne Grüsse, Richard
@ Belgiensammler [#15]
Der Brief ist als Ortsbrief grausam überfrankiert. 8 oder 16 Pf. (Gewicht über 20 gr) hätten genügt.
VG, hajo22
@ hajo22 [#17]
Der Brief ist als Ortsbrief grausam überfrankiert. 8 oder 16 Pf
Deswegen ist aber noch keine Fälschung.
Gruß
Baber
Ich weiß zwar auch nicht so genau, worauf Karl hinaus will, aber mir scheint der Stempel mit dem schwarzen Viereck rechts im Steg merkwürdig auszusehen. Dagegen ist der Kommentar von hajo22 völlig daneben, denn bei Sammlerbriefen interessiert eine Portogenauigkeit überhaupt nicht; Hauptsache, die Marken sind auf einem Brief und der ist sauber gestempelt.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#19]
Stempel mit ausgeblockter Zeitangabe wurden oftmals/regelmäßig als Innendienststempel verwendet (z.B. für Eintragungen in Postsparbüchern oder auf Zahlkarten, usw.).
Ich habe mir gütigst erlaubt auf die Überfrankierung hinzuweisen, da die Marke in reiner Mehrfachfrankatur (z.B. Fernbrief über 20gr.) portogerecht auf Brief teuer ist, da selten und gesucht. Wenn das schon kritisiert wird, kann ich mit den Kommentaren hier aufhören.
Möglicherweise hat "Belgiensammler" die Volkssturmmarke mit den SA/SS-Marken verwechselt, deren zeitgerechte Verwendung umstritten ist. Die Volkssturmmarken hier sind sicher echt, es müßte dann der Stempel falsch sein, was ich nicht sagen kann.
Vielleicht erklärt uns "Belgiensammler" noch, was er für falsch hält?
Also "Cantus" bitte nicht gleich an die Decke gehen, sondern - wie es früher in einer Zigarettenwerbung hieß - greife lieber zur "HB".
In diesem Sinne, hajo22
[Beiträge [#15] bis [#20] ins Hauptthema verschoben]
@ Richard
Hm ...
Die Marke Infla Berlin. Peschel geprüft. Bitte nur bieten wenn Sie die Beschreibung anerkennen.
Das zu der hier eingestellten 336 Wb. (Zitat aus der Ebaybeschreibung) ... Lässt einen immer "aufhorchen".
@ Philaglück [#21]
Hmmm,
Die Marke Infla Berlin. Peschel geprüft. Bitte nur bieten wenn Sie die Beschreibung anerkennen.
Das zu der hier eingestellten 336 Wb. (Zitat aus der Ebaybeschreibung) ... Lässt einen immer "aufhorchen".
Wo steht in der Artikelbeschreibung der Satz "Bitte nur bieten wenn Sie die Beschreibung anerkennen."?
Die hier in der PPA angebotene 336 Wb hat mit Ebay nun wirklich nicht das geringste zu tun.
Es ist mir daher absolut unerklärlich, wie Du dazu kommst, das in einen Topf zu schmeißen.
Aber eine Deiner hervorstechendsten Eigenschaften ist ja die Stänkerei gegen alles Mögliche und alle möglichen Forumler. Philatelistische Beiträge habe ich von Dir bisher allerdings vergebens gesucht.
Es wäre daher gut, wenn Du Dich aus diesem Forum verabschieden würdest, denn Querulanten brauchen wir hier nicht.
Mümmel
Hallo,
wenn ich mir mal so in der Vergrößerung das Prüfzeichen ansehe, habe ich für die Beschreibung bei ebay vollstes Verständnis.
Fragen:
Warum ist die Vorderseite größer als die Rückseite im Angebot.
Warum hat die Marke kein Fotoattest bzw. Befund, daß würde sich auch mit dem kleinen Zahnfehler bezahlt machen.
Und als Anlage noch die Rückseite etwas vergrößert und zugeschnitten.
@ LK [#24]
Und warum sieht der Abstrich vom "b" so " daneben" aus ;-) .
Vielleicht meldet sich der Experte "muemmel" dazu !
@ Philaglück [#25]
die Begründung, warum diese Marke keine Farbvariante "b" sein kann, hat der Anbieter von mir per Mail bekommen.
Nun liegt die Rückziehung des Artikel beim Anbieter.
mfg
erron
@ erron [#26]
Menno , und ich war noch dran ob KR neben NE liegt.
Btw. Hattest Du hier erst die Marke gesehen oder ist Dir die schon bei Ebay aufgefallen ?
[Beiträge [#21] bis [#27] verschoben aus dem Thema §Philaseiten Privat Auktion (PPA)"]
@ Philaglück [#23]
Hättest Du den Link zu ebay zwei Beiträge vorher eingefügt, hätte es weniger Diskussionen bedurft.
@ LK [#24]
Echtes Prüfzeichen von Peschl INFLA Berlin PE und b

Und das Zeichen auf der angeboten Nr 336.

mfg
erron
@ muemmel [#28]
Von einem der seit 2001 im Infla-Bereich tätig ist, sollte man erwarten können, dass er anhand der Marke/Prüfzeichen erkennt, was damit los ist. Ein Armutszeugnis ist daher das, was dazu von Dir gekommen ist !
Thema für mich vorerst erledigt.
Die Marke ist zwar hier gelöscht / oder gelöscht worden nur passen einige Dingen hier nicht so recht zusammen.
Aber dazu ggfl. später mehr.
Gelber Hund
Hallo,
beim Durchsehen einer Belegkiste ist mir dieser Flugpostbeleg in die Hände gefallen. Da es nicht mein Gebiet ist, kann mir evtl. jemand weiterhelfen ?
Ich habe nichts gefunden über diese Marke mit Aufdruck "Gelber Hund". Dieser Aufdruck ist überall aber auf der 10 Pfg. Marke zu finden. Dieses ist aber die Zwanziger ?
Schönen Sonntag noch
Marcus
@ focus [#31]
Die Aufdruckfarbe paßt gar nicht; die ist tatsächlich dunkelblau, fast schwarz.
Die Stempel scheinen mir auch nicht rund zu sein.
Grüße
Dieter
@ focus [#31]
Rechts klebt eine 5 Pf. mit Inschrift REICHSPOST mit fragwürdiger Echtheit, die war 1912 nicht mehr frankturgültig, die Stempel sind Imitate, soweit am Scan beurteilbar, die Inschrift "Gelber Hund" stimmt nicht mit dem Original überein - also, Ganzfälschung !
@ focus [#31]
Wie bovi11 schon geschrieben hat, ist die Karte leider eine Fälschung. Der Aufduck "gelber Hund" ist dunkler und die Stempel schauen mir auch falsch aus.
Hier eine Beispiel-Karte dazu:

Grüße
Oliver
Habe ich mir fast gedacht. Vielen Dank an Alle für die ausführlichen Antworten.
Ist die 20 Pfg. Marke überhaupt mit diesem Aufdruck versehen worden ?
@ Giuseppe17 [#37]
Hallo Guiseppe,
ich habe die doppelten Bilder entfernt, aber erst danach durch einen Anruf erfahren, dass es keine doppelten Bilder waren. Bitte entschuldige den Fehler und stelle die Marken (alle oder die fehlenden) nochmals neu hier ein.
Auf jeden Fall werden die Rückseiten gebraucht. Wichtig ist auch eine möglichst hohe Auflösung. Wenn es sich um Originale handelt, ist es den Aufwand wert.
Schöne Grüsse, Richard
@ Giuseppe17 [#39]
Zur Echtheit der Briefmarken (ohne Berücksichtigung der Gummierung): Du kannst in diesem Fall relativ einfach feststellen, ob deine Briefmarken echt sind. Schau dir einfach das Wasserzeichen im Gegenlicht an. Die wenigsten Fälscher machen sich die Mühe und fälschen gleichzeitig (bei einer Ganzfälschung) das Wasserzeichen.
Bei deinen Marken handelt es sich nicht um die gängigen Ganzfälschungen, welche eine Linienzähnung aufweisen (Beispiel siehe [1]).
Die 1 RM Chicagofahrt und Polarfahrt haben ein mit 100% Sicherheit gefälschten Prüfstempel.
Weshalb sollte das Schlegel-Prüfzeichen falsch sein?
Die Auflösung der Bilder ist nicht besonders gut bzw. wird von der Forensoftware aufgrund des Bildformates automatisch reduziert. Kannst du die Rückseite der Briefmarken als separaten Scan einstellen, ohne jeweils die Vorderseite gleichzeitig in einem Scan zu zeigen?
Gruß
Pete
[1]
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=44873#M1
@ Giuseppe17 [#37]
Die 1 Mark Polarfahrt und die 2 und 4 Mark Chicagofahrt scheinen in der Tat nachgummiert.
Die Marken selbst halte ich für echt.
Grüße
Dieter
Hallo Pete,
ich habe den Test schon durchgeführt. Ich bin keine Experte, aber das Wasserzeichen ist das typische WZ 2 und ich kann mir nicht vorstellen, dass das WZ so aufwändig gefälscht werden kann. Ich habe schon einige Zeppelin Marken als Ganzfälschung gesehen und das Wz sah in der Tat ganz anders aus. Mit der Zähnung passt auch.
Dieter, dir auch danke für dein Beitrag, ich habe auch einen kleinen Test, der übliche Test, und ich konnte eine gewisse Härte fühlen. Daher für mich steht fest sie sind alle nachgummiert. Zudem hätte Schlegel nie im Leben die Mi 438 und 496 signiert, das sind Marken für ein Fotoattest.
Ich komme heute Abend nicht mehr dazu größere Bilder der Rückseiten hochzuladen. Morgen werde ich sie erneut scannen.
Vielen Dank nochmals und schönen Abend noch.
Gruß
Giuseppe
Wie gestern besprochen die Bilder der Rückseiten in größere Auflösung 2400dpi, ich hoffe das reicht aus.
456-458

456

438X

496

498
@ Giuseppe17 [#43]
An der 438 und der 498 kann man ganz deutlich bei einigen Zahnspitzen schon am Scan sehen, dass Gummierung in die Zahnspitzen verlaufen ist, also nachgummiert.
Die Marken sind nachdem was man am Scan beurteilen kann echt. Die schlecht gemachten Linienzähnungen sehen ganz anders aus.
Mit der Nachgummierung war ich auch davon überzeugt, die Echtheit der Marken hatte ich zwar das Gefühl aber war ich mir nicht so ganz sicher.
Vielen Dank Herr Kroschel.
@ Giuseppe17 [#43]
Die gezeigten Marken sind wie im Original im Rastertiefdruck hergestellt. Die allermeisten Fälschungen sind im Offsetdruck hergestellt. Linienzähnung wäre natürlich ein eindeutiges und idotensicheres Kriterium für eine Ganzfälschung, allerdings gibt es auch Nachdrucke in Kammzähnung, d.h. gezähnt wie die Originale.
Die 456, 496 und 498 sind nachgummiert bzw. haben manipulierten Gummi, wie die glasigen Zahnspitzen verraten. Auch bei der 438 X würde ich dazu tendieren, würde mich aber erst bei Vorlage des Originalstückes festlegen wollen. Die 1-RM-Polarfahrt hat zusätzlich oben kleine Abschürfungen, was das Kriterium postfrisch ebenfalls ausschliesst.
@ drmoeller_neuss [#46]
Oh ja, danke schön. Die kleine Papierverletzung an der 438 habe ich übersehen, da ich ganz auf die in die Zahnspitzen eingelaufene Gummierungsmasse fixiert war.
Leider lassen es feinmechanisch sehr gut hergestellte Zähnungkämme zu, dass es heutzutage kein Problem mehr darstellt, Kammzähnungen perfekt zu immitieren, wie mir ein Kollege des BPP vor einiger Zeit berichtete.
@ drmoeller_neuss [#46]
Danke für deinen Beitrag. Wie gesagt ich war auch schon davon überzeugt dass alle Marken nachgummiert sind. Ich weiss es nicht ob die Vorderseite der Marken weiterhelfen kann, die sind 3 Kommentare weiter oben abgebildet.
Hallo,
folgender Beleg ist derzeit im Angebot bei Delcampe:
https://www.delcampe.net/de/sammlerobjekte/briefmarken/deutschland/briefe-u-dokumente-3/lettre-deutsche-national-versammlung-ww1-conference-congres-de-la-paix-versailles-1919-728624738.html

Anhand dieses Beleges lässt sich nachweisen, dass der Gelegenheitsstempel von Versailles offensichtlich auch mit Rückdatierungen vorkommt wie übrigens auch der Gelegenheitsstempel von Weimar Nationalversammlung.
In der Regel sind die Rückdatierungen, aber nicht so offensichtlich wie im vorliegenden Fall, da die Ausgabe der Nationalversammlungsmarken erst am 1.7.1919 erfolgt ist und mit Sicherheit nicht am Tage der Versailler Vertragsunterzeichnung am 28.6.1919 in Versailles verfügbar war.
Dass die Entwertung deutscher Marken mit einem französischen Stempel ebenfalls unzulässig war, lassen wir mal außen vor und gehen davon aus, dass jeder der an der Produktion des Beleges beteiligt war seinen Spass hatte.
Grüsse
philast
Deutsches Reich Block 1 gestempelt
Guten Tag,
ich suche Informationen zu den Stempeln sowie zu der unterschiedlichen Farbe der beiden Blöcke.
Der linke Block im SCAN ist leicht gelblich (wohl Original) - der rechte Block reinweiß. Sieht aus wie gewaschen.
vielen Dank
Günter B.
@ GB1938 [#50]
Beide Stempel sind m.E falsch.
Echte Stempel hier:
Berlin Postwertzeichen - Ausstellung
https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-bilder.php?id=254029
Beuel *a*
https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-bilder.php?id=425454
Beste Grüße
@ GB1938 [#50]
Hallo Günter,
der Stempel BEUEL * a * ist eine Fälschung. Bei dem zweiten Stempel bin ich etwas zurückhaltender als LK [#51]. Aber auch mir gefallen die Unterschiede zu dem echten Stempelgerät nicht. Wenn der Block in Deinem Besitz ist, dann würde ich ihn prüfen lassen. Und mich darauf einstellen, dass er mit "Stempel falsch" wieder zurück kommt. Alternativ kannst Du den Block zur Briefmarkenmessen Sindelfingen oder Messe Essen mit nehmen und dort die BPP-Prüfer fragen.
Beste Grüße!
Lars
@ GB1938 [#50]
Ich halte allerdings auch den 2. Stempel für falsch.
Nachstehend einige Vergleichsstempel:

Ich meine, die Unterschiede zum echten Stempel sind schon erheblich.
- BERLIN abweichende Buchstabengröße
- 2 in W 62 anders
- IPOSTA Buchstaben beim echten Stempel schlanker
- Ziffern 1, 3 und9 anders
Hallo liebe Sammlerfreunde,
ich habe diese Hindenburg-Marke mit einen zu kurzen Andreaskreuz im rechten grünen Kreuz
Jetzt meine Frage ist die Marke echt oder eine Fälschung?
Hat schon mal jemand ähnliches gesehen und verändert sich dann der Preis?
Danke und einen schönen Abend
Mfg

Hallo,
ich wünsche euch ein frohes und gesundes neues Jahr !
Diese Marke habe ich bei mir im Album, ist sie echt oder falsch ?

Was ist eure Meinung ?
@ Antik [#55]
Bei der unteren grünen 5-Pfg.-Briefmarke "Hindenburg" wäre ich vorsichtig und würde das Stück prüfen lassen. Gerade Marken aus Markenheftchen sind stark gefährdet. In der Philaseiten-Stempeldatenbank gibt es einen REHAU A, aber der sieht ganz anders aus [1].
Beste Grüsse!
Lars
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/152612
@ Lars Boettger [#57]
In der Philaseiten-Stempeldatenbank gibt es einen REHAU A, aber der sieht ganz anders aus [1].
In der Stempeldatenbank sind weitere Abschläge [1][2] des fraglichen Gerätes aus Beitrag [#55]. Dieser Abschlag mit dem Unterscheidungsbuchstaben a und einer kleinen (sauber abgeschlagenen) "1" datiert von 1932, die Abschläge von Philastempel von 1937. Das kann schon durchaus hinkommen.
Grundsätzlich spricht nichts gegen eine Prüfung, da hast du Recht.
Gruß
Stefan
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/128079 (Unterscheidungsbuchstabe a1 wie in Beitrag [#55])
[2]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/523197 (Unterscheidungsbuchstabe a)