Thema:
Custos Portokontrolle
Am: 01.02.2014 11:08:21
Gelesen: 30215
# 1
Dieses Kontrollgerät wurde in 1911 patentiert und das späteste bekannte sind von 27.5.1935. (Nach "Die Deutschen Post und Absender-Freistempel", Heft 90).
Es gibt verschiedende Formen wie Runde und Sechseckige, mit und ohne Text, arabische und römische Zähler. Bekannte Zähler geht von 5 (Pf) bis 5000 (Mark). Der Text war auch verschiedene: PORTOKASSEN-SYSTEM "CUSTOS" oder PORTO-CONTROLLE D.R.P. u.a. Am unten steht die Stadtnahme am meisten DUISBURG oder DÜSSELDORF, aber bekannt ist auch BERLIN und LUZERN.
Hier ein Brief mit Custos Portokontrolle. Sendet von Elberfeld nach Gent in Belgien am 20.1.1920. Porto 30 Pf. PP4, gültig von 1.10.1919 bis 5.5.1920. Portokontroll Stempel, rund 10 Pf. und sechseckig 20 Pf.
Viele Grüße
Jørgen
Am: 02.02.2014 09:06:29
Gelesen: 30149
# 2
Hier zwei Postkarten.
1. Drucksache aus Tangermünde nach Kopenhagen, sendet am 25.3.1914. Porto 5 Pf. Rund Kontrollstempel mit 5 und Text: "PORTOKASSEN-SYSTEM CUSTOS (FA CUSTOS DUISBURG)".
2. Postkarte aus Nürnberg nach Solothurn, Schweiz, sendet am 24.7.1915. Porto 10 Pf. Sechseckig Kontrollestempel mit 10 und Text: "PORTO-KASSEN-SYSTEM FIRMA, CUSTOS DUISBURG". Prüfungsstempel: Prüfungsstelle ?? des b.III. Armeekorps Nürnberg.
Viele Grüße
Jørgen
Am: 02.02.2014 15:39:17
Gelesen: 30113
# 3
Hallo Jorgen,
ich freue mich, daß Du ein so hochinteressantes Sammelgebiet angestoßen hast. Ein paar diese Belege befinden sich auch in meinem Bestand, die ich hier gerne nach und nach zeige.
Viele Grüße
lebenslauf
Als erstes eine Wertpaketkarte nach Warschau (Russland) über Thorn aus Ohligs
vom 5.12.12:
Am: 03.02.2014 09:36:39
Gelesen: 30068
# 4
Hallo lebenslauf,
ja, es ist ein sehr interessantes Gebiet der deutschen Philatelie. Viel finde ich nicht, ich habe bis Heute nur wenige gefunden, alle hier in Dänemark.
Hier ein Postkarte aus Offenbach sendet nach Köln am 5.9.1922. PP8. Frankiert mit 10 mal 5 Pf. Germania und 1 Stck. 100 Pf. Arbeiter. Custosstempel, einer auf 1 Mark und zwei auf 25 Pf. Rechts von den Custosstempeln sieht man deutlich die kleinen Löcher vom Vorschubgerät (heisst das so?).
Viele Grüße
Jørgen
Am: 03.02.2014 14:30:18
Gelesen: 30030
# 5
Heute noch eine Paketkarte mit Custosstempeln:
Gedruckter Absender: Eduard Engels Schlittschuhfabrik Remscheid.
Auch diese Firma war Selbstbucher.
Remscheid 14.12.20 über Basel. Deutsches B.P.A.19, 16.12.20 Kartierungsstelle nach Zürich.
Literatur über Selbstbucher: "Handwörterbuch des Postwesens" 2.Auflage, Frankfurt/M. 1953 Seite 679-80.
Paketkarten von Selbstbuchern mit Custos-Portocontrollstempeln sind sehr selten.
Gruß
lebenslauf
Am: 04.02.2014 16:58:55
Gelesen: 29970
# 6
Hier ein Paketkarte aus Coblenz nach Næstved in DK. Sendet am 6.12.1921. Porto 67,20 Mark. für Paket auf 5 Kg. nach DK.
Vier mal Custos 5 Pf. Stempel. Text: PORTO-CASSE "BLITZ" FA CUSTOS DÜSSELDORF.
Drei mal Custos 1 Mk. Stenpel. Text: PORTO-CONTROLLE D.R.PAT FA "CUSTOS" DÜSSELDORF.
Sechsten mal Custos 4 Mk. Stempel. Text: PORTO CONTROLL SYSTEM FA. CUSTOS DÜSSELDORF. Dieser sind in linke Seite und sehr undeutlich.
Der Absenderfirma war auch Selbstbucher. Als dieser Selbsbucherkarten war selten, ist neues für mich.
Viele Grüße
Jørgen
Am: 05.02.2014 21:31:11
Gelesen: 29925
# 7
Guten Abend,
Fernbrief von Düren nach Dortmund, das Porto hierfür betrug am 15.8.1922 3 Mark. Im oberen Teil des Umschlages 3 Stempel der "Custos Porto-Controlle DR PAT Düsseldorf" zu je 1 Mark.
Gruß Michael
Gruß Michael
Am: 06.02.2014 13:33:09
Gelesen: 29905
# 8
Drucksache der ersten Gewichtsstufe bis 50 Gramm von Leipzig Neuschönefeld 20.6.22. nach Hamburg.
Freigemacht wurde der Umschlag (23,5 x 15,5 cm) portorichtig mit 50 Pfennig der Michel-Nr. 158, links oben 3 Abschläge des Custos-Stempels 1 x 30 Pf und 2 x 10 Pf.
Gruß
lebenslauf
Am: 06.02.2014 18:56:15
Gelesen: 29883
# 9
Guten Abend,
heute eine Nachnahme-Drucksache von Chemnitz nach Kreiensen vom 13.10.1922. Für die 4 Mark Porto wurden rückseitig 2 Stempel "Custos Porto-Controlle DR PAT Düsseldorf" angebracht, ein Stempelgerät zu 4 Mark war wohl (noch) nicht vorhanden.

Für die rückseitig verklebte Marke zu 3 Mark gab es natürlich keinen Custos-Stempel- dieser Betrag war erst vom Absender für die verlangte Frist bzw. das damit verbundene wiederholte Vorzeigen zu entrichten.
Gruß Michael

Für die rückseitig verklebte Marke zu 3 Mark gab es natürlich keinen Custos-Stempel- dieser Betrag war erst vom Absender für die verlangte Frist bzw. das damit verbundene wiederholte Vorzeigen zu entrichten.
Gruß Michael
Am: 07.02.2014 09:24:14
Gelesen: 29856
# 10
Postkarte aus Niederau (Kr. Düren) nach Kopenhagen, sendet am 4.12.1922. PP10. Frankiert mit ein Stck. 20 und zwei 2 Mark.
Custosstempel: Zwei mal 2 Mk. und zwei mal 10 Mk. beide mit Text: PORTO CONTROLLE D.R. PAT FIRMA "CUSTOS" DÜSSELDORF.
Postkarte aus Essen nach Hagen, 16.7.1923 PP14. Frankiert mit drei mal 40 Mk.
Custosstempel: drei mal Stempel mit III und Text: PORTO CONTROLLE D.R.PAT FIRMA CUSTOS DÜSSELDORF
Viele Grüße
Jørgen
Am: 07.02.2014 12:31:48
Gelesen: 29838
# 11
Hallo Jørgen,
hier ein Beleg aus Dänemark.
Die 10 øre Frankatur deckt das Porto für den Brief nach Schweden. Die Entwertung erfolgte erst in Malmö mit dem dortigen Poststempel. Zusätzlich ist der Landungsstempel "Fran DANMARK" abgeschlagen. Auf der Briefrückseite befindet sich der sechseckige Stempel über 10 (øre).


Am: 07.02.2014 14:29:23
Gelesen: 29823
# 12
Hallo ostsee63,
ein schönes Brief du zeigst. Der Entwertung sind auch sehr gut. Dies sind das zweite Firma in Dänemark der Custos Verwendet hatte. Ich hatte bis heute nur ein anderes Firma gesehen.
Ich schaue zwei Postkarten hier die identisch ist.
Postkarten aus Nordiske Kabel og Traadfabriker in Middelfart auf Fühnen, sendet am 12.2.1914 und 6.7.1916 nach Stockholm. Beide Ganzsachen frankiert mit 5 øre.
5 in Sechseckige Custos Stempel mit Text: PORTO-CONTROLLE D.P.TAT. FIRMA "CUSTOS" DUISBURG
Dies war die letzte Belege mit Custos Portokontroll, ich habe keine mehr in dieser Moment. Hoffentlich sehen wir andere Belege mit dieser Stempeln. Auch gerne von andere Auslande.
Viele Grüße
Jørgen
Am: 07.02.2014 22:13:51
Gelesen: 29793
# 13
Guten Abend,
heute ein Fernbrief von Köln nach Dortmund vom 30.07.1923. Das Porto betrug 300 Mark, wofür offensichtlich der alte 3 Pfennig-Stempel "Custos Porto-Controlle DR PAT Düsseldorf" wieder hervorgeholt wurde. Aus Pfennig wurde Mark, die zwei Nullen für "300" dachte man sich einfach dazu. D.h. nach dem Ablesen des Zählwerkes und dem Multiplizieren x 3 wurden zwei Stellen hinzugefügt, um auf den korrekten Markbetrag zu kommen.
Gruß Michael
Gruß Michael
Am: 08.02.2014 15:48:17
Gelesen: 29770
# 14
Ein ganz normaler Geschäftsbrief aus Köln - Delbrück 12.9.17, freigemacht für die erste Gewichtsstufe mit 15 Pfennig, links 3 Abschläge des Porto-Stempels über je 5 Pfennig mit der Inschrift: PORTO CASSE "BLITZ" FA CUSTOS DUISBURG.
Gruß
lebenslauf
Am: 08.02.2014 18:25:47
Gelesen: 29754
# 15
Guten Abend,
und noch ein Fernbrief, diesmal von Bunzlau nach Hamm vom 10.11.1922. Das Porto betrug 6 Mark, wofür eine Mi-Nr. 228 W verklebt wurde. Der Stempel "PORTO-CASSEN-SYSTEM FIRMA CUSTOS DUISBURG" weist in der Mitte ein "B" auf. Dieses B könnte zwar für Brief stehen, ist aber wahrscheinlich eher wie eine römische Zahl zu deuten, wie sie häufig genutzt wurden, um den Wertstempeln eine längere Lebensdauer zu geben. Mit Buchstabe ist es der erste Custos-Stempel der mir untergekommen ist, vielleicht hat ja noch jemand so etwas zum Zeigen?
Gruß Michael
Gruß Michael
Am: 09.02.2014 12:18:48
Gelesen: 29716
# 16
Noch ein ungeklärter Fall:
Kleiner Ortsbrief 12 x 9,5 cm aus Aschaffenburg 24 NOV 06 vor. 11-12, rückseitig Ankunftsstempel Aschaffenburg 2 24. NOV 06. 12-1N. Da nicht mit 5 Pf freigemacht, wurde der Brief mit 10 Pf Nachporto belegt; links ist ein runder Stempel "PORTO-KONTROLLE" ohne Wertangabe, mit einer handschriftlichen 10.
Weitere Custos-Belege habe ich leider nicht in meinem Bestand.
Gruß
lebenslauf
.
.
Am: 09.02.2014 14:00:52
Gelesen: 29704
# 17
@ lebenslauf [#16]
Hallo Siegfried,
da kann ich Dir helfen: Bei dem Stempel handelt es sich nicht um einen Custos-Stempel (ein handschriftlicher Eintrag würde das System wohl auch ad absurdum führen), sondern um einen Nachporto-Stempel der Post. Diese Form kommt in Bayern öfter vor. Schau Dir beispielsweise mal den Beleg #3942 auf den Inflaseiten [1] an, da ist so ein Stempel von Fürth zu sehen.
Gruß Michael
[1] http://www.inflaseiten.de/belege/zeigen/3942
Am: 09.02.2014 20:34:48
Gelesen: 29671
# 18
@ inflamicha
Vielen Dank für Deine Hilfe, vor Jahrzehnten hatte ich schon einmal einen Beleg mit einem bayerischen Nachportostempel, der war aber in meiner Erinnerung völlig verschüttet und kam jetzt durch Deine Erklärung wieder zum Vorschein, nochmals danke!
Grüße
Siegfried
Am: 23.11.2014 13:34:49
Gelesen: 29051
# 19
Hallo miteinander,
nachdem ich vor langer Zeit mal über dieses Thema gestolpert bin, habe ich meine Augen offen gehalten und tatsächlich zwei Belege gefunden.
Beleg 1 frankiert mit einer 20 Pfg Germania für einen Auslandsbrief in die Schweiz und 2 Custos Stempeln.
Porto Cassen System - Firma Custos Duisburg
Beleg 2 frankiert mit einer 30 Pfg Germania für einen Auslandsbrief in die Schweiz, leider 5 Pfg überfrankiert und 3 Custos Stempeln
Porto Cassen System - Firma Custos Duisburg
Wünsche euch einen schönen Sonntag
Gruß
Marcel
Porto Cassen System - Firma Custos Duisburg
Beleg 2 frankiert mit einer 30 Pfg Germania für einen Auslandsbrief in die Schweiz, leider 5 Pfg überfrankiert und 3 Custos Stempeln
Porto Cassen System - Firma Custos Duisburg
Wünsche euch einen schönen Sonntag
Gruß
Marcel
Am: 23.11.2014 14:07:31
Gelesen: 29042
# 20
@ Marcello [#19]
Hallo Marcel,
danke fürs Zeigen der 2 Belege. Der 2. ist übrigens genau portorichtig für einen Auslandsbrief im Gewicht 21-40 Gramm. 20 Pf für den Brief bis 20 g, 10 Pf für jede weiteren 20 g.
Also alles ok. ;-)
Gruß Michael
Am: 23.11.2014 14:13:50
Gelesen: 29039
# 21
@ inflamicha [#20]
Hallo Michael,
vielen Dank für deine Ausführung. Da habe ich mich scheinbar in meiner Portoliteratur verguckt. Aber umso besser, wenn er doch portogerecht ist.
Grüße
Marcel
Am: 02.01.2015 19:03:55
Gelesen: 28846
# 22
Moin zusammen,
einst erwähnte ein betagter Sammler, er habe schon mal Custos-Portokontroll-Maschinen mit einfachen römischen Ziffern (ohne Rahmen und ohne Text) als Stempeleinsatz gesehen, wie diesen hier:

Ist darüber genaueres bekannt?
Oder kann die römische "I" hier anders gedeutet werden?
Die Firmenkarte stammt von den Adlerwerken (vormals Heinrich Kleyer A.G.).
Dass die Firma den maschinellen Fortschritt nutzte, lässt sich ja schon erkennen an der Firmenlochung "HK" (wobei die 6 senkrechten Lochpunkte des K gleichzeitig die zweite Senkrechte des H darstellen).
Wünsche ein postfrisches Neues
Werner

Ist darüber genaueres bekannt?
Oder kann die römische "I" hier anders gedeutet werden?
Die Firmenkarte stammt von den Adlerwerken (vormals Heinrich Kleyer A.G.).
Dass die Firma den maschinellen Fortschritt nutzte, lässt sich ja schon erkennen an der Firmenlochung "HK" (wobei die 6 senkrechten Lochpunkte des K gleichzeitig die zweite Senkrechte des H darstellen).
Wünsche ein postfrisches Neues
Werner
Am: 06.10.2017 11:28:21
Gelesen: 24883
# 23
@ Baldersbrynd [#1]
Bzgl. CUSTOS-Kontroll-Stempel aus dem Thema: "Deutsches Reich Inflationsbelege": Da befindet sich ein Beleg der Rheinischen Bahngesellschaft, Düsseldorf, unter #297.
Herr Hamacher für seine Erfindung im Februar 1911 ein Patent erhalten hatte.
Im Rundbrief 109, Seite 49, der "Philat. Postgeschichte in NRW" hat Herr Horst Müller als Autor geschrieben, daß "Hubert Hamacher aus Duisburg am 8. März 1910 ein Patent erteilt wurde." Hier ist auch der hier dargestellte Beleg erfaßt.
Am: 06.10.2017 19:55:13
Gelesen: 24835
# 24
@ Baldersbrynd [#1]
@ zackigerPitter [#23]
Hallo,
dank dem Beitrag vom zackigenPitter wurde auch ich auf das Thema CUSTOS Portokontrolle aufmerksam. Bei Philaseiten gibt es einfach alles, was mit unserem Hobby zu tun hat! Da Baldersbrynd schreibt, dass es auch von anderen Ländern Stempelabdrucke gibt, habe ich mich in meinen Beständen auf die Suche gemacht.
Zuerst jedoch eine Beschreibung der CUSTOS Apparate, welche ich aus einem Buch über Perfin Marken entnahm. CUSTOS Stempel, so die Meinung, soll ja der Vorgänger der PERFIN's sein, wo es darum geht, dass man die Briefmarken nicht für private Zwecke entwenden resp. verwenden konnte.
Hier nun die Beschreibung aus dem Buch PERFINS von M. Bär, Mitglied des Schweizerischen Ganzsachen-Sammler-Vereins:
In den bisherigen Beiträgen habe ich keinen Hinweis gefunden, dass es bei den CUSTOS Stempelgeräten jeweils 2-3 winzige Löcher in den gestempelten Beleg machte. Ich möchte genau dies mit meinem einzigen Beleg zeigen. Vielleicht kontrolliert Ihr auch Eure CUSTOS Belege. Die Frage stellt sich, ob diese winzigen Löcher jeweils immer in der gleichen Position sind; bitte schaut mal nach und teilt Eure Erkenntnisse uns allen mit.
Nun mein (bisher) einziger Beleg mit CUSTOS Stempel. Die 3 Kreise zum zeigen der Lochpositionen wurden von mir eingetragen.
Wünsche ein gutes Wochenende und frohes CUSTOS - Suchen
SH-Sammler
Hanspeter
In den bisherigen Beiträgen habe ich keinen Hinweis gefunden, dass es bei den CUSTOS Stempelgeräten jeweils 2-3 winzige Löcher in den gestempelten Beleg machte. Ich möchte genau dies mit meinem einzigen Beleg zeigen. Vielleicht kontrolliert Ihr auch Eure CUSTOS Belege. Die Frage stellt sich, ob diese winzigen Löcher jeweils immer in der gleichen Position sind; bitte schaut mal nach und teilt Eure Erkenntnisse uns allen mit.
Nun mein (bisher) einziger Beleg mit CUSTOS Stempel. Die 3 Kreise zum zeigen der Lochpositionen wurden von mir eingetragen.
Wünsche ein gutes Wochenende und frohes CUSTOS - Suchen
SH-Sammler
Hanspeter
Am: 07.10.2017 10:08:59
Gelesen: 24782
# 25
@ SH-Sammler [#24]
CUSTOS Stempel, so die Meinung, soll ja der Vorgänger der PERFIN's sein, wo es darum geht, dass man die Briefmarken nicht für private Zwecke entwenden resp. verwenden konnte.
Firmenlochungen sind viel älter, aber sie werden wie die Lochungen - bei der POKO- und Michelius-Maschine - also Porto-Zählsystem gezählt, welche mit den AFS (Absender-Freistempler) überflüssig wurden.
Die frühste Lochung in Düsseldorf sehe ich hier ad hoc für 1895.
Das Gerät hat eine Höhe von 240 mm und wog 1¼ kg. Ca. 9 mm rechts neben dem Stempelabschlag befanden sich 2 Nadelstiche, welche 13 mm auseinander lagen; also die beiden "Kreise" in Deiner Darstellung - nach meinem Literatur-Hinweis Type 1A - rechts sind hier gemeint; wie es zu dem 3. Loch kommt, kann ich nicht sagen.
Type 1A gibt es - wohl zum Test vom 10.05.1910 - auch in grüner Stempelfarbe; ansonsten sind die Werte 5,10,20,25,50 für diese Type bekannt. Als frühe Verwenung wurde der "28.VI.10" (Schweiz) genannt, also Spätverwendung der 5.9.1919.
Nach meinem Literatur-Hinweis endet die Numerierung der Typen bei 29; einige sind frei. Dann gibt es noch die Untertypen A,B und C; In A ist DUISBURG genannt, in B DÜSSELDORF. 5C ist ein Adaptierter 5B mit Schrift über und unter dem Kreis, nur ein Exemplar bekannt ist. Dazu ist anzumerken, daß die Firma CUSTOS ca. 1918 von Duisburg nach Düsseldorf umgezogen war.
Mit Gruß eines Düsseldorfers aus Duisburg. :-)
Am: 09.06.2019 10:19:16
Gelesen: 20227
# 26
Hallo zusammen,
hier zeige ich einen etwas ramponierten Ersttagsbrief der PP16 (24.8.-31.8.1923).
Gesendet von der Firma "Grubenholzhandlung und Sägewerk H. Bohnekamp in Peddenberg bei Wesel" an eine Industrie- und Handelsgesellschaft in Essen.
Frankiert wurden ursprünglich 40 Stück der Michel Nr. 223 zu 500 Mark um das erforderliche Porto von 20.000 Mark zu erreichen. Eine Marke rückseitig ist leider als fehlend zu bemängeln.
Unten rechts zeigt der Brief einen Stempelabdruck einer CUSTOS Portokontrollmaschine, sechseckig mit römischer 1.
Der Brief ist entwertet: WESEL **d 24. 8. 23. 8-9 N
Liebe Grüße,

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Am: 15.04.2022 13:11:33
Gelesen: 14440
# 27
Hier noch ein Beleg mit 2 Custos-Stempeln und 2 Extra-Löchern.
Am: 19.01.2024 21:47:35
Gelesen: 9808
# 28
Guten Abend,
heute ein Beleg mit CUSTOS-Portokontrollstempeln:
Der Wertbrief der Gutehoffnungshütte von Gelsenkirchen nach Bremen mit 22 g Gewicht und einer Wertangabe von 129,45 Mark startete am 25.2.1922 (PP 7). Zunächst die Gebührenrechnung: Porto 3 M., Behandlungsgebühr 2 M. und Versicherungsgebühr 3 M. (Pro 1.000 M. Wertangabe 1,50 M., mindestens jedoch 3 M.). Für die zusammen 8 Mark wurden die Mi-Nrn. 114, 115 (2), 145 a II, 150 und 159 a verklebt. Rückseitig sehen wir 4 Stempelabdrucke zu 50 Pf. und 3 Stempelabdrucke zu 2 Mark der CUSTOS-Portokontrolle, die zusammen ebenfalls 8 Mark ergeben. Die Geräte mit fester Gebührenstufe und Zählwerk sollten dem Missbrauch der firmeneigenen Briefmarken für private Zwecke der Angestellten vorbeugen. Mit zunehmender Geldentwertung wurde das System immer unpraktischer. In der Hochinflation ging man dazu über, statt Nennwerte römische Ziffern oder Buchstaben einzusetzen, denen man dann bestimmte Zahlenwerte zuordnete. Auf einem Wertbrief hatte ich die CUSTOS-Stempel bisher noch nicht gesehen.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Der Wertbrief der Gutehoffnungshütte von Gelsenkirchen nach Bremen mit 22 g Gewicht und einer Wertangabe von 129,45 Mark startete am 25.2.1922 (PP 7). Zunächst die Gebührenrechnung: Porto 3 M., Behandlungsgebühr 2 M. und Versicherungsgebühr 3 M. (Pro 1.000 M. Wertangabe 1,50 M., mindestens jedoch 3 M.). Für die zusammen 8 Mark wurden die Mi-Nrn. 114, 115 (2), 145 a II, 150 und 159 a verklebt. Rückseitig sehen wir 4 Stempelabdrucke zu 50 Pf. und 3 Stempelabdrucke zu 2 Mark der CUSTOS-Portokontrolle, die zusammen ebenfalls 8 Mark ergeben. Die Geräte mit fester Gebührenstufe und Zählwerk sollten dem Missbrauch der firmeneigenen Briefmarken für private Zwecke der Angestellten vorbeugen. Mit zunehmender Geldentwertung wurde das System immer unpraktischer. In der Hochinflation ging man dazu über, statt Nennwerte römische Ziffern oder Buchstaben einzusetzen, denen man dann bestimmte Zahlenwerte zuordnete. Auf einem Wertbrief hatte ich die CUSTOS-Stempel bisher noch nicht gesehen.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Am: 04.06.2025 18:57:16
Gelesen: 7117
# 29
Hallo zusammen,
heute eine Postkarte mit 6 x 25 Pfg. Custos-Portokontroll-Stempeln.
Zu den Custos-Portokontroll-Stempeln siehe: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=31495.
Die beschriebenen Perforierzeichen durch die Perforierstifte kann man bei dieser Karte besonders gut erkennen. Zum Teil ist das Papier um die Perforierzeichen herum kreisförmig eingedrückt. Evtl. ist es beim vorletzten Pfeil auch im Scan zu erkennen.
Viele Grüße
Volkmar
Zu den Custos-Portokontroll-Stempeln siehe: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=31495.
Die beschriebenen Perforierzeichen durch die Perforierstifte kann man bei dieser Karte besonders gut erkennen. Zum Teil ist das Papier um die Perforierzeichen herum kreisförmig eingedrückt. Evtl. ist es beim vorletzten Pfeil auch im Scan zu erkennen.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 04.06.2025 19:00:04
Gelesen: 7114
# 30
Hallo zusammen,
ein weiteres Beispiel, dass ich beim Thema "Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten" gezeigt hatte:
Absender ist ein Naxos-Schmirgelwerk aus Deuben. Dazu ein Satz aus Wikipedia: "Schmirgel ist ein Schleifmittel aus feinkörnigem Gemenge von Korund, mit Magnetit, Hämatit und Quarz als natürliches Gesteinsvorkommen, vor allem auf der Insel Naxos."
1916 wurde natürlich auch mit der Verwendung für die Kriegsindustrie geworben (unten links). Ansonsten ist ganz nett, dass auf dem Brief ein Custos-Stempel abgeschlagen wurde.
Viele Grüße
Volkmar
Absender ist ein Naxos-Schmirgelwerk aus Deuben. Dazu ein Satz aus Wikipedia: "Schmirgel ist ein Schleifmittel aus feinkörnigem Gemenge von Korund, mit Magnetit, Hämatit und Quarz als natürliches Gesteinsvorkommen, vor allem auf der Insel Naxos."
1916 wurde natürlich auch mit der Verwendung für die Kriegsindustrie geworben (unten links). Ansonsten ist ganz nett, dass auf dem Brief ein Custos-Stempel abgeschlagen wurde.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 29.07.2025 23:43:30
Gelesen: 6307
# 31
Hallo miteinander,
immer noch wird hier mal wieder ein neuer Custos-Beleg vorgestellt, deshalb beteilige ich mich auch mal daran.
Bisher sind Belege mit Custos-Portokontrollaufdrucken aus dem Deutschen Reich, Bayern, der Schweiz, Dänemark, Belgien, Österreich und der Tschechoslowakei erwähnt. Sind mittlerweile auch weitere Ländern bekannt, in denen das Patent Custos verwendet wurde?
Ich habe eine Beleg aus Brasilien, hier die Wertaufdrucke der Custos-Stempelmaschine.
Der Text ist: Machina Custos Registra Sellos D. Flues & Cia Sao Paulo
Danke für allfälligen Input!
Schöne Grüsse
postfisch


Am: 30.07.2025 09:56:55
Gelesen: 6263
# 32
@ postfisch [#31]
Interessant, ich hatte gerade vor einigen Tagen mit einem Bekannten zu dieser Thematik Custos Brasilien geschrieben, er hatte zwei Belege, bei denen allerdings die Abdrücke nicht so deutlich waren, wie auf deinem Beleg.
Magst du uns deinen Beleg bitte vollständig zeigen. Schreib mir bitte auch direkt, Email ist hinterlegt.
Bester Gruß.
Christel von der Post
Am: 30.07.2025 10:08:11
Gelesen: 6255
# 33
Hallo Christel,
das ist aber eine erfreuliche und erfreulich schnelle Rückmeldung, vielen Dank.
Ich kann den ganzen Beleg hier gerne zeigen (wollte erst nur die brasilianische Lizenz auf das Patent von Hubert Hamacher zeigen, über die glaube ich bisher nichts bekannt ist).
Voilà!
Mail schicke ich gerne nach.
Schöne Grüsse
postfisch
Am: 30.07.2025 12:03:45
Gelesen: 6185
# 34
@ postfisch [#33]
Gibt es einen weiteren Beleg?
Christel von der Post
Am: 30.07.2025 22:40:13
Gelesen: 6099
# 35
Ja genau, ich lade ihn dann gerne hier hoch, falls noch weitere neue Belege vorgestellt werden.
Bin gespannt, ob nochmals etwas Dynamik in das an und für sich ja etwas abseitig, aber spannende Thema reinkommt.
Für die weiteren Nachforschungen von Christel habe ich den Beleg direkt gemailt.
Schöne Grüsse
postfisch
Am: 02.08.2025 16:50:01
Gelesen: 5823
# 36
Hallo,
Brief vom 15.2.1921 von Ternitz in Niederösterreich nach Gloggnitz auch in Niederösterreich.
Es geht um eine Lohnbescheinigung eines Arbeiters der Ternitzer Eisenwerke.
Offensichtlich war die Custos Portokontrolle auch in Österreich tätig.
Das Porto für Postkarten hat vom 1.8.21 bis zum 30.11.21 zwei Kronen betragen.
Ist meine Annahme richtig ?
Grüße
Reini46
Brief vom 15.2.1921 von Ternitz in Niederösterreich nach Gloggnitz auch in Niederösterreich.
Es geht um eine Lohnbescheinigung eines Arbeiters der Ternitzer Eisenwerke.
Offensichtlich war die Custos Portokontrolle auch in Österreich tätig.
Das Porto für Postkarten hat vom 1.8.21 bis zum 30.11.21 zwei Kronen betragen.
Ist meine Annahme richtig ?
Grüße
Reini46
Am: 05.08.2025 13:42:12
Gelesen: 5691
# 37
Hallo Reini
Danke für das Zeigen deines Briefs mit Custos. Es ist der erste Beleg aus Österreich, den ich sehe.
Finde auch in anderen Foren nichts dazu.
Weitere Belege willkommen.
Grüsse
postfisch
Am: 06.08.2025 16:26:15
Gelesen: 5626
# 38
Hallo Postfisch,
leider habe ich keinen weiteren Beleg, ich werde aber die Augen offen halten.
Wie hat dieses Gerät funktioniert ?
Wurden die eingegeben Portobeträge addiert und dann mit dem tatsächlichen Stand in einem Portobuch und dem Verbrauch verglichen ?
Gibt es darüber Unterlagen ?
Grüße Reini46
Am: 07.08.2025 22:27:58
Gelesen: 5536
# 39
@ Reini46 [#38]
Hallo Reini
Es sind einige Werke zum Thema Custos online downloadbar. Dort werden die Verwendung der 4-Augen-Portokontrolle und die Apparate nach Patent Hamacher Duisburg von 1911 behandelt.
Ich bin überhaupt kein Experte, gehe aber davon aus, dass die Firma Hamacher für andere Länder Lizenzen erteilte und die Geräte über Büromaschinen-Handelsfirmen (siehe Inserat) vertrieb. Streng genommen sind Custos – aus meiner Sicht – ja kein philatelistisches Gebiet, da die Kontrollaufdrucke rein privat sind. Aber interessant sind sie umso mehr.
Hier meine drei Nachschlagewerke:
1) Horst Müller im Wittener Briefmarken-Bote Nr. 38 von 2010. Der Beschrieb und den kleinen Katalog gibts hier als Download:
https://philaforum.com/forum/thread/16086-custos-portokontroll/?postID=181380&highlight=custos#post181380
2) Perfins Schweiz und die Portokontroll-System, Exponat Ruedi Brand, ab Seite 15:
https://www.philatelisten-burgdorf.ch/images/Sammlungen/Exponat%20R.%20Brand%20V1.pdf
3) Infla-Berichte, Infla Berlin, Nr. 118 vom Juni 1980 – ab Seite 14:
https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/GF/118.pdf?m=1601036495&
4) Im Katalog «Schweizer Perfins Katalog» von Martin Baer werden ebenfalls Custos-Verwendungen aufgeführt (Nachträge):
https://www.mbtaxcards.ch/de/chperfinskatalog.php
Perfins (Firmenlochungen), Custos-Portokontrollstempel und später Frankiermaschinen sowie natürlich Privatganzsachen (aufgedruckte Wertzeichen) hängen ja eng zusammen. Der Schweizerische Ganzsachen-Sammler-Verein hat auf seiner Website eine phantastische Online-Liste von Privatganzsachen (angelehnt an das Handbuch der Schweizer Privatganzsachen, Albrik Wiederkehr, 2022) und anderem mehr aufgeschaltet:
https://www.ganzsachen.ch/seiten/PrivatGsKantoneSektorenLinkseite.html
Gerne komme ich noch dem Wunsch nach, den zweiten Brasilien-Beleg zu zeigen:
Und das oben erwähnte Inserat von 1923 aus dem Hannoverschen Kurier.
Wir freuen uns auf neue Custos!
Grüsse
postfisch
Und das oben erwähnte Inserat von 1923 aus dem Hannoverschen Kurier.
Wir freuen uns auf neue Custos!
Grüsse
postfisch
Am: 09.08.2025 10:15:51
Gelesen: 5462
# 40
Hallo postfisch,
danke für die umfassende Erklärung.
Grüße
Reini46
Am: 27.09.2025 08:57:39
Gelesen: 4892
# 41
@ postfisch [#33]
Hallo Postfisch,
kannst du die Brasilianische Lizenz auf das Hamacher Patent hier auch zeigen?
Mir ist bekannt, dass Hubert Hamacher für seine Erfindung Patente im Deutschen Reich, Österreich, Schweiz, Frankreich und England erhalten hat. Von Lizenzen war mir bisher aber nur die Schweiz bekannt (Stempel Type 25 mit 'Luzern').
Grüße
DerLu
PS.: könnten du dich eventuell bei mir per Mail melden, meine Adresse ist hinterlegt?
Am: 27.09.2025 09:12:27
Gelesen: 4887
# 42
@ DerLu [#41]
Deine Daten zur Kontaktaufnahme sind nicht sichtbar. Vielleicht müsstest du deinen Namen und Email usw freigeben?
Am: 27.09.2025 12:58:29
Gelesen: 4832
# 43
@ DerLu [#41]
@ christel [#42]
@ ALLE MITRGLIEDER
Hallo zusammen,
Daten freigeben bedeutet
- Daten wie z.B. Mail oder Wohnort oder Sammelgebiete oder Literatur und was auch immer eintragen
- dann im Feld "ankreuzen" oder "Häkchen setzen", damit werden sie für alle eingelogten Mitglieder sichtbar gemacht, nicht aber für Aussenstehende oder für Suchmaschinen und können per Mail oder "philaseiten-mail" (kostenfrei für Mitglieder und international von und an jedermann nutzbar) angeschrieben werden.
Haben wir zu Beginn der Philaseiten eingeführt und es hat sich bewährt.
Was freigegeben ist, kann per Klick auf den Namen links über jedem Forumbeitrag gesehen werden.
Grüsse aus dem kalten Allgäu, Richard
@ christel [#42]
@ ALLE MITRGLIEDER
Hallo zusammen,
Daten freigeben bedeutet
- Daten wie z.B. Mail oder Wohnort oder Sammelgebiete oder Literatur und was auch immer eintragen
- dann im Feld "ankreuzen" oder "Häkchen setzen", damit werden sie für alle eingelogten Mitglieder sichtbar gemacht, nicht aber für Aussenstehende oder für Suchmaschinen und können per Mail oder "philaseiten-mail" (kostenfrei für Mitglieder und international von und an jedermann nutzbar) angeschrieben werden.
Haben wir zu Beginn der Philaseiten eingeführt und es hat sich bewährt.
Was freigegeben ist, kann per Klick auf den Namen links über jedem Forumbeitrag gesehen werden.
Grüsse aus dem kalten Allgäu, Richard
Am: 28.09.2025 19:18:22
Gelesen: 4678
# 44
@ Richard [#43]
Danke, für den Hinweis. Die Änderungen habe ich vorgenommen.
Gruß DerLu
Am: 02.10.2025 13:17:28
Gelesen: 4416
# 45
Hallo DerLu,
in meinem Post [#31] vom 29.07. oben habe ich mal die Vergrösserung des Custos-Stempel gezeigt; dort sieht man auch den genauen Text (was ich mit der anzunehmenden Lizenz meinte). Weiterführendes Material zu Brasilien habe ich leider nicht.
Schöne Grüsse
postfisch
Am: 04.10.2025 11:44:47
Gelesen: 4343
# 46
@ postfisch [#45]
Hallo Postfisch,
danke für die Klarstellung, ein paar Geschäftliche Hintergründe hätten mich natürlich riesig interessiert. Lese ich den Poststempel richtig, dass der Beleg aus 1922 ist?
Gruß
DerLu
Hallo Postfisch,
danke für die Klarstellung, ein paar Geschäftliche Hintergründe hätten mich natürlich riesig interessiert. Lese ich den Poststempel richtig, dass der Beleg aus 1922 ist?
Gruß
DerLu
Am: 05.10.2025 23:59:45
Gelesen: 4230
# 47
Hey DerLu,
ich glaube, Christel von der Post hat da einige Nachforschungen gemacht. [#42]
Hoffe er meldet sich mal direkt im Forum dazu.
Und ja, Belege sind von 1922 und ich fand sie über Umwege nach tausenden von Nieten. :-)
Schöne Grüsse
Postfisch
Am: 07.10.2025 09:57:51
Gelesen: 4103
# 48
@ postfisch [#47]
Hallo Postfisch,
ich habe mich auch mit der Lebens- und Geschäftsgeschichte von Hubert und Bertha Hamacher beschäftigt. Leider ist die Quellenlage aber sehr dünn.
Vieles von meinen (spärlichen) Erkenntnissen ist in einen Artikel von Achim Müller im Mitteilungsheft 131 der ArGe Germania-Marken eingeflossen.
Gruß
DerLu
Am: 01.11.2025 12:22:30
Gelesen: 3725
# 49
Danke für den Hinweis! Kann man es online lesen?
Schöne Grüsse
postfisch
Am: 17.01.2026 16:08:32
Gelesen: 2873
# 50
Online leider nicht. Ggf. melde dich bei per eMail. Gruß DerLu