Thema:
Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren
Brief des
Briefmarkenhauses Schmitt aus Darmstadt an
Franz Pfenninger in München.
Pfenninger (1905-1986) war Gründungs- und Ehrenmitglied des BPP.
Drucksache bis 20 g vom 17. August 1952 der Firma
Chr. Sauerland & Sohn aus Ludwigslust nach Potsdam, portogerecht frankiert mit 6 Pfennig (1 x Mi.-Nr. 213).

Die Firma Chr. Sauerland & Sohn brachte bis zum 15. Dezember 1952 den Generalanzeiger für Philatelie heraus.
Drucksache bis 20 g vom 20. Januar 1952 der Firma
Chr. Sauerland & Sohn aus Ludwigslust über Schwerin nach Potsdam, portogerecht frankiert mit 6 Pfennig (1 x Mi.-Nr. 213).
Hier ein Brief des BPP-Prüfers
Joh. Ulrich Schmitt für Griechenland aus den letzten Tagen.
Oder ist der zu neu?
Drucksache bis 20 g vom 19. September 1951 der Firma
Chr. Sauerland & Sohn aus Ludwigslust über Schwerin nach Potsdam, portogerecht frankiert mit 6 Pfennig (1 x Mi.-Nr. 213).
Drucksache bis 20 g vom 30. Dezember 1950 der Firma
Chr. Sauerland & Sohn aus Ludwigslust über Schwerin nach Unterwössen, portogerecht frankiert mit 6 Pfennig (1 x Mi.-Nr. 276).
Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 08. Dezember 1950 der Firma
Chr. Sauerland & Sohn aus Ludwigslust nach Potsdam, portogerecht mit 24 Pfennig frankiert (1 x Mi.-Nr. 220).
Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 13. November 1950 der Firma
Chr. Sauerland & Sohn aus Ludwigslust nach Potsdam, portogerecht frankiert mit 24 Pfennig (1 x Mi.-Nr. 220).
Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 04. November 1949 der Firma
Chr. Sauerland & Sohn aus Ludwigslust über Schwerin nach Potsdam, portogerecht mit 24 Pfennig (3 x Mi.-Nr. 202) frankiert.
Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 14.11.1942 aus Torgelow nach Ludwigslust an die
Firma Chr. Sauerland & Sohn. Der Brief wurde portogerecht mit 24 Rpf (2 x Mi.-Nr. 818) frankiert.
Kos aus Saalburg (Taunus) 18.8.1922.

Die Karte wurde auf dem 28. Deutschen Philatelisten-Tag geschrieben und ist an den bekannten Philatelisten und Buchautor Dr. Pirl gerichtet.
Gruß Michael
Zur Ergänzung noch ein weiterer typischer Abschlag aus Tetschen.

Gruß
KJ
[Redaktionell aus dem Thema "Sudetenland: Stempel bestimmen" kopiert. Beim Empfänger dürfte es sich um den späteren Händler und Auktionator Kruschel handeln:
http://www.kruschel-auktion.de/unternehmen.htm ]
Heute möchte ich euch folgende Postkarte von Ing. Ernst Becker aus Anklam aus dem Jahre 1939 zeigen:


Mir ist Herr Becker (12.05.1894 - 29.09.1971) vom Namen her als Gründer der Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern (Gründung im Februar 1947) bekannt. Sein Wirken ging aber scheinbar weit über dieses Gebiet hinaus.
Wer kann mehr über Herrn Becker berichten?
Viele Grüße
Marko
Inlandsdurcksache bis 25 g vom 31.01.1930 der Firma
Chr. Sauerland & Sohn aus Ludwigslust nach Hemdingen. Die Drucksache wurde portogerecht mit 5 Pf (1 x Mi.-Nr. 411) frankiert.

Von mir eine Drucksache aus der Schweiz an das Briefmarkenhaus Utermöhle in Hildesheim. Absender: Corinphila Liga, wohl ein Vorgänger der auch heute sehr bekannten Auktionsfirma CORINPHILA.
Hier eine Drucksache aus Brüssel von WILLY BALASSE (Philatelist-Experte/Prüfer-Publizist) aus dem Jahr 1937 in die Schweiz:


Im Angebot (erster großer Herbstverkauf in den eleganten Salons des Hotels Albert I., Brüssel) u.a. ein Sachsen-Dreier oder eine Oldenburg Nr. 5 oder Basler Täubchen (11 Stück!), von der Zürich 4 Rp. (8 Stück!) oder Luxemburg Nr. 1 und 2 in Luxus, usw., mein lieber Mann, eine Rarität nach der anderen (und das ohne Limite).
Schönen Abend.
Jochen
Von Saarbrücken nch Hameln verschickte der
Braunschweiger Briefmarkenhändler Walter Behrens diese Karte am 1.3.1935.
Anlaß: Die Saar ist wieder deutsch.


Ich wünsche ein frohes Weihnachtsfest
Horst


Postkarte vom 1.4.1950 von
Dr. Wittmann: Autor, Prüfer, Händler und Auktionator.
Schönen Tag.
Jochen
Hier eine Auslandsdrucksache aus Berlin v. 29.1.53 mit 10 Pfg. Männer I (Mi.Nr. 95) an Direktor Eichele, Basel (da denke ich gleich an die "Prüfstelle Basel").
Absender das damals sehr bekannte Auktionshaus "Heinrich Salomon, Berlin-Charlottenburg".
Eine Erinnerung für die Gebotsabgabe zur 31. Auktion im Feb. 53.
Hier die Scans:


Schönen Abend.
Jochen
Werte Sammlerschaft,
wir sehen heute einen Beleg vom 22.2.1953 an
Kurt Zirkenbach, Halle (Saale).

Herr Zirkenbach lebte vom 8.10.1895 bis 20.09.1972 und prüfte von 1933-1972. Seine Gebiete waren Inflation gebraucht und Ganzstücke ohne OPD-Drucke, Farben und Abarten. Er gehörte zu den wichtigsten Mitgliedern der Inflaprüfstelle und konnte aufgrund einer Kriegsverletzung aus dem ersten Weltkrieg in den Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs uneingeschränkt prüfen.
In der DDR wurde er mit Vorwürfen ob seiner unkritischen Haltung gegenüber dem BDPh (BRD) konfrontiert und musste sich 1951 aus der Zentralen Kommission Philatelie (ZKPh) zurückziehen, zudem musste er die Landeskommission Philatelie von Sachsen-Anhalt verlassen. In der DDR konnte er jedoch weiter prüfen und wurde auch im BPP als Prüfer geführt, wobei der Austausch aufgrund der politischen Verhältnisse recht schwierig war.
Sein Wohnhaus am Harz 3 in Halle steht heute nicht mehr, es wurden in den 1980er-Jahren Plattenbauten errichtet.
Gruß,
Josh
Hier ein Einschreibbrief vom wohl jedem Deutschland-Sammler bekannten Briefmarkenhaus und Verlag BOREK in Braunschweig nach Bergen in Norwegen vom 18.4.25. Portorichtig frankiert mit 85 RPfg. (30 RPfg. Einschreibgebühr und 55 RPfg. Briefgebühr 3. Gewichtsstufe, handschriftlicher Vermerk "42 gr."). Frankatur: Deutsches Reich Mi.Nr. 347, 356, 357(3).
Auf der Rückseite recht hübsch 2 Verschluß-Vignetten der Firma mit dem Braunschweiger Löwen. 2 Ankunftsstempel "Bergen" v. 21.4.1925.


Der damalige Inhalt des Briefes dürfte wohl klar sein.
Schönen Tag.
Jochen
Ein Päckchenausschnitt eines Einschreibpäckchens des Briefmarkenhandelshauses Karl Hennig, Hamburg. Auch ein vielen Deutschland-Sammlern bekannter Händler.
Frankatur: Deutsches Reich Mi.Nrn. 662, 668 und 670, gestempelt Hamburg 27.7.38 (schwer lesbar) an den Sammler Dr. Schmitz in Nürnberg. Porto 71 Pfg., also um einen Pfg. überfrankiert (Einschreibgebühr 30 Pfg. + 40 Pfg. Päckchen).

Schönen Tag.
Jochen
Eine Drucksache (Doppelkarte) der weltbekannten Firma "Philipp Kosack, Berlin" nach Wien gelaufen. Gestempelt 18.1.1907 Berlin C 2. Frankiert ist die Karte mit 3 Pf., da es sich aber um eine Auslandsdrucksache handelte, wären 5 Pf. erforderlich gewesen. Vermutlich ein "Durchrutscher" oder weiß jemand eine andere Lösung?


Viel Freude an der Philatelie.
Jochen
Hier eine Ganzsache aus Schweden von 1967 an einen zu seiner Zeit sehr bekannten Briefmarkenhändler mit Fachgeschäft im Saarland: Fritz Paulus in Mettlach/Saar.

Ich habe sehr gute Erinnerungen an ihn, konnte ich doch so manchen schönen Saarbeleg bei ihm erwerben.
Schönen Abend.
Jochen
Hallo,
Briefe von Berlin-Charlottenburg 7 k 3.7.48-13 und Berlin-Lichtenberg 1 c siehe Scan 9.11.48-19.


Grüße Andreas
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Poststempel Berlins". Bühler war ein in 1910 geborener Briefmarken Händler, Prüfer, Sachverständiger und Buchautor sowie Gründer der Firma Georg Bühler Briefmarkenauktionen]
Moin zusammen,
schnell noch einer aus der PP 15 (1.8. bis 23.8.1923):

(Datenbank # 5060)
Wertbrief-Vorderseite (600 Tsd Mark, 88 g) vom 16.08.13 ab Berlin W8 in das Ausland nach Stockholm (Schweden), Porto und Gebühren ergaben exakt 11.000 Mark.
Die einzelnen Porto-/Gebührenteile wurden "philatelistisch" einzeln verklebt: Mi.252 (1000 M für Wert 600 Tsd M), Mi.273 (1000 M für Einschreiben) und für das Auslandsporto Mi. 255 (4000 M) sowie Mi.261 (Wartburg 5000 M).
Die Währungsumrechnung erfolgte damals in Goldfranken: Am Tag der Auflieferung entsprach 1 Fr = 600.000 Mark.
Absender ist der Briefmarkenhändler Philipp Kosack.
Sammlergruß, Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Lange gesucht und endlich fündig geworden: Satzbrief der Mi.Nr. 17-32
Kürzlich konnte ich von Privat den abgebildeten Einschreibebrief mit kompletten Satz der Mi.Nr. 17-32 erwerben. Der Vordruck-Brief ist vom seinerzeit bekannten und sehr rührigen Neuheitendienst
Walter Goecks, Berlin. Die Marken sind gestempelt Luxemburg 2 am 20.12.1940, der Einschreibzettel weist auf das Postamt Luxemburg 1 hin. Ankunftsstempel Berlin 22.1.1941, der RBf. war also lange unterwegs (vermutlich weil erkennbar rein philatelistischer Art). Auffällig ist, daß Post aus Luxemburg auf Goecks-Vordruckbriefen nach meinen Beobachtungen stets diese Kombination Luxemburg2/Luxemburg1 zeigen.


Schönen Tag.
Jochen
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Luxemburg: Deutsche Besetzung 1940 bis 1944"]
Hallo zusammen,
die Ganzsache P84 wurde im Jahr 1930 herausgegeben anlässlich der Thronbesteigung König Karls II mit dem Aufdruck in schwarz "8 JUNIE 1930".
Freigemacht wurde die Postkarte mit 2 + 2 + 2 = 6 Lei portogerecht mit Zusatzfrankatur 2 x Michel Nr. 378 Freimarken König Karl II. aus dem Jahr 1930.
Was die Carta Postala P84 so interessant macht, ist der Empfänger: "Maison Arthur Maury" in Paris, 6 Boulevard Montmartre.
Philatelisten und viele Briefmarkenfreunde wissen, dass Arthur Maury einer der größten Philatelisten Frankreichs war und Kataloge herausgab, die sich einen großen Namen gemacht haben. Hier der Text:
"Messieurs,
Veuillez avoir l´obligeance de me faire envoyer votre Prix courant illustré 1931. Avec mes remerciements veuillez agréer, Monsieur, mes salutations sincères."
Es ist die höfliche Formulierung und Bitte zur Zusendung einer aktuellen Preisliste für den Jahrgang 1931, wahrscheinlich den Preis für die französischen Marken.
10Parale

[Redaktionell aus dem Thema "Rumänien Ganzsachen" kopiert]
Ich zeige einen bedarfsgelaufenen Brief der ersten Briefmarke der DDR (Michelnummer 242).


Der Brief ist von einem/r Herr/Frau Heintze aus Thür adressiert und ging nach Buenes Aires, Argentinien. Die Marke trägt den Sonderstempel aus Eisenach 1 "Deutsch-Sowjetische Freundschaft". Was mir nicht in meinen Kopf geht ist, dass der Adressat aus Thür (Rheinland-Pfalz) eine DDR-Marke verwendet. Leider ist der Brief auch unterfrankiert, aber trotzdem schön anzuschauen.
MfG
Kevin
Kevin,
jetzt hast du in der Schule aber nicht aufgepasst. Thür soll Thüringen heissen und bezieht sich auf Eisenach, das bekanntlich in Thüringen liegt. 1949 war das russische Zone.
@ Jahnnusch [#169]
Ich bin ein Esel. Natürlich weiß ich, dass Eisenach in Thüringen liegt, habe vor lauter Wald keine Bäume mehr gesehen. :)
MfG
Kevin
Der Absender war wohl Jobst von Heintze - weitbekannter Philatelist.
Am 28.11.1949 lag Eisenach / Thüringen bereits in der wenige Wochen vorher am 07.10.1949 proklamierten "DDR". Insofern stellt der Auslandsbeleg von Kevin eine Versendung aus der "DDR" dar, der Brief ist mit dem Porto von 0,50 Mark portorichtig frankiert. Der fragmentarische Ankunftsstempel belegt den korrekten Postweg.
Der Absender ist übrigens Herr von Heintze, der spätere Prüfer und große Philatelist im Kulturbund der "DDR" und Vater des erst kürzlich aus dem BPP ausgeschiedenen Prof. Dr. Jobst von Heintze.
Gruß
KJ
[Beiträge bis [#408] redaktionell aus dem Thema "Die schönsten Stücke aus meiner Sammlung" kopiert]
Großbrief-Ausschnitt mit Zweizeiler
zu ermäßigter Gebühr, Drucksachengebühr bis 100 g. Der Brief wurde am 5.4.66 in Passau aufgegeben und ging nach Landshut.
1 Pf

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Portobestimmung von Belegen". Eine Frage dazu wird im bisherigen Thema beantwortet]
Das bekannte Briefmarkenhaus Walter Behrens, Braunschweig, verschickte am 1.3.1935 passend zum Anlaß aus Saarbrücken an seine Kunden eine Werbekarte zur Wiedereingliederung des Saargebietes in das Deutsche Reich, frankiert u.a. mit der Sondermarke zu 3 Pfg. aus dem Satz "Die Saar kehrt heim". Eine Mehrfachfrankatur der 3 Pfg. Saar-Sondermarke wäre schöner gewesen - für den Ganzsachensammler.


Schönen Sonntag.
Jochen
@ hajo22 [#316]
Hallo Jochen,
es handelt sich hier um eine Ganzstück, nicht um eine Ganzsache - diese hätte eine eingedruckte Marke.
Schöne Woche
Claus
Ein Brief von Bela Szekula, Fünferstreifen auf Geschäftsbrief (Werbung) das schöne daran, die Marken wurden mit einem Rasierklingen Stempel entwertet.
Geschäftskarte von Marken-Belo in Aachen
F. Fournier hat sehr viele Marken nachgedruckt, siehe auch links oben auf den Scan "Le Fac-Simile".
Die Adresse hat mir auch noch ein schmunzeln gekostet. (Dr. Bastelberger)
Moin zusammen,
ich zeige heute mal den Formularaufbrauch einer PP4 (P10 II / Dt. Besetzung Belgien) der Firma Phillipp Kosack & Co. Da die Geltungsfrist der P10 / PP4 mit der Einstellung des deutschen Postbetriebes Anfang November 1918 in Belgien endete, wurde die Karte mit einer Mi.Nr. 110 frankiert. Diese wurde mit dem Maschinenbandstempel der Fa. Krag mit 2 Stempelköpfen BERLIN C / D 2 C (Danke Harald!) entwertet.

(Datenbank # 6109)
Allen noch ein schönes Restwochenende
Ralf
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
@ mausbach1 [#37]
Lieber Claus,
völlig richtig. Mein Fehler (wollte nur testen, ob jemand meine Texte überhaupt liest).
Gruß
Jochen
Heute eine Preisliste des Briefmarkenhändlers Albert Friedemann aus Leipzig als Drucksache verschickt:

(Datenbank # 6105)
Der gute Herr Friedemann hat dieses etwas mehr als DIN A-4 große Teil vorder- und rückseitig mit seinen Angeboten versehen und mehrfach gefaltet.

Gelaufen am 17.10.23 von Leipzig nach Kiel, frankiert mit MiNr. 314 AP.
Hübsche Grüße
Harald
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Einzelfrankatur der Nr. 46 a der OPD Dresden für Ostsachsen auf Fernbrief von Dresden nach Ballenstedt / Harz. Der Absender war die bekannte
Dresdner Briefmarkenhandlung Kluge. Den Namen Siegfried Kluge kennt man vor allem auch in Verbindung mit dem Sammelgebiet Sudetenland. Viele Marken tragen rückseitig seine Signatur.
Die Abstempelung erfolgte im Postamt Dresden Neustadt 12 mit dem Ub. "g" am 04.09.1945.

Gruß
KJ
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Belege aus dem September 1945"]
Ein Beleg mit einem der häufigeren Hamburger Columbia-Stempel vom 1.11.1906 auf einer Auslandspostkarte des Briefmarken-Händlers August Mahlstedt nach Kreta.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Die Columbia-Briefstempelmaschine"]
Hier ein Privat-Streifband (Drucksache) mit eingedruckter 10 Pfg. Germania und Firmenzudruck "Die Ganzsache" gestempelt Borna 1921.
Absender ist der bekannte philatelistische Verlag von Robert Noske.

Schönen Abend.
Jochen
Die 5, 3 und 1 RM habe ich auf Wertbriefen schon gezeigt. Bleibt noch die 2 RM übrig:


Wertbrief zu 10.000 RM aus Berlin W 8 vom 5.3.45 entwertet mit Rollstempel nach Lorsch/Hessen (Ankunft 10.3.45).
Portoberechnung: Fernbrief (463 gr) = 40 Pfg. + Behandlungsgebühr (Wert > 100 RM) = 50 Pfg. + Versicherungsgebühr (je 10 Pfg. pro 500 RM) = 200 Pfg., Gesamt 2,90 RM.
Frankatur: Mi.Nr. 800, 786(2), 792, 796.
Schönen Tag.
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Dauerserie Hitler"]
Jochen
Französische Zone Südwürttemberg-Hohenzollern
22.11.1945 "Gebühr bezahlt"-Drucksache aus Reutlingen der Firma "Marken-Schneider" nach München.
Die Allgemeine Briefmarken-Ausgabe für die Französische Zone war noch nicht erschienen (erst ab 17.12.45).


Man beachte den Text auf der Rückseite der Drucksache.
Schönen Tag.
Jochen
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Belege aus dem November 1945"]
Der Verleger Christian Sauerland brachte 1883 die erste Briefmarkenzeitschrift der Welt heraus. Dieser "Generalanzeiger für Philatelie" existierte bis 1950.


Postkarte aus der PP 12,Porto: 25 Mark und somit portogerecht. Frankiert mit zwei Marken des Posthornmuster, abgestempelt in Ludwigslust am 24.2.1923 nach Lörrach.
Auf der Rückseite der Postkarte bedauert der Verlag die Abbestellung eines Inserates.
Auf
http://www.wikipedia.org ist die unten stehende Information über den Verleger Sauerland zu finden.
General-Anzeiger für Philatelie
"Der Hemeraner Christian Sauerland brachte mit dem General-Anzeiger für Philatelie 1883 die erste Briefmarkenzeitschrift der Welt heraus. Durch seine Arbeit in einer Papierfabrik lernte Sauerland Briefmarken als Freizeitgestaltung kennen. Im Alter von 24 Jahren veröffentlichte er die erste Ausgabe des General-Anzeigers, dessen Veröffentlichungs-Rhythmus anfangs einen Monat, später noch 10 Tage betrug. Die Auflage stieg bis auf 30.000 Exemplare, von denen etwa 40 Prozent ins Ausland geliefert wurden. Die Hefte hatten einen Umfang von rund 30 Seiten. Bis 1900 wurde der General-Anzeiger zum offiziellen Verkündungsorgan von Briefmarkenvereinen aus der ganzen Welt, auch die Inserate wurden weltweit geschaltet. Um diese Zeit gab Sauerland seine Anstellung bei der Papierfabrik auf, um sich ganz der Zeitschrift zu widmen. 1908 verlagerte er den Verlag nach Ludwigslust. Die Zeitschrift erschien bis zu Sauerlands Tod 1944 sowie zwischen 1949 und den 1950er-Jahren."
mfg
erron
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Russische Zone Brandenburg
12.11.45
Mischfrankatur (AM-Post, Groß-Berlin, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern) auf Fernbrief (über 20 gr) zu 24 Pfg. aus Falkensee. Neben den Marken der russischen Zone wurde auch die AM-Post-Marke anerkannt bzw. toleriert gemäß einer alliierten Verfügung, daß alle postgültigen auf Mark und Pfennig lautenden Briefmarken verwendet werden können um den Markenmangel zu beheben.


Brief vom Philatelisten Ritter an den Philatelisten J. Bochmann.
Schönen Sonntag.
Jochen
[b]Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Belege aus dem November 1945"]

Ist diese nette Posthorn-Mischfrankatur aus Aufbrauch alter Posthornbestände / spätere Drucksache an DEN Herrn Peschl gerichtet?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#252]
Hallo Andreas,
ja, das müsste DER Peschl sein! Schau mal hier rein, passt alles, auch das mit der Brauerei:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Peschl
Schöne Grüße,
Peter
@ filunski [#406]
Hallo Peter,
ich habe ohnehin an Dich gedacht, als ich letztens diesen Brief in die Hände bekam:
Rolf Ritter,

passend zu dem Beitrag oben. Netter Farbrand, Oberrand, genau mein Fall.
Gruß
Andreas
Auch von mir ein Beleg, der was auf sich hat.
Eine auffrankierte Mi P116II als Fernpostkarte. Die Karte ist von
Philipp Kosack geschrieben worden und an Herrn
W Thalmann gerichtet. Portoperiode 5.
Wer mit der Philatelistischen Geschichte Deutschlands vertraut ist (zumindest diejenigen die über Literatur verfügen) werden die beiden Namen kennen.
Die gezähnten Ausgaben bei den Ganzsachen begegnet man nicht so oft.


Und hier die Rückseite, die nicht ganz ohne Belange ist, da zeitgenössisch verfaßt.
Viel Spaß beim Zuschauen.
mfG
Nigel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege". W Thalmann =
Friedrich Wilhelm Thalmann]
Einschreiben aus Posen 29.3.1884 an die Gebrüder Senf in Leipzig.
Richard Senf eröffnete am 22.3.1872 ein Briefmarkengeschäft in Leipzig. Am 01.04.1874 erwirbt Louis Senf durch Kauf von seinem Bruder Richard das Briefmarkengeschäft einschließlich des philatelistischen Verlages. Ab 1880 führen sie gemeinsam das Geschäft. Louis übernimmt den Bereich der Briefmarken und Richard die Verlagsabteilung. 1910 erscheint der 1. Michel Europa Katalog. Die Firma wird mit dem Namen "Gebrüder Senf-Verlagsbuchhandlung und Briefmarken" geführt.
Gruß Dieter
Hallo,
zu den Gebrüdern Senf kann ich auch eine Karte zeigen von Leipzig nach Marienbad (Böhmen).
Grüße Andreas

Mal abgesehen, dass hier wohl klar philatelistisch gebastelt wurde, hat der Brief schon mal paar interessante Details: Wohlfahrtsmarken-Berlin, Berlin-Marken wohl aus dem Markenheftchen, im Bundesgebiet gelaufen, die Berlin-Marken gingen ja ihrem Gültigkeitsende entgegen, dazu kommt der alte Stempel mit der PLZ 42, wogegen der R-Zettel schon modernisiert ist.
Stutzig macht mich der rote Datumsstempel, 13.8.91, als Eingangsdatum reichlich spät und wohl auch nicht philatelistisch bedingt.
Viele Sonntagsgrüße
Uwe

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Wohlfahrtsmarken" / Händler
Peter Briefs, Händler seit 1987]
Hallo zusammen,
hier ein Satzbrief der
3. Serie Deutsche Nothilfe Landeswappen von 1928.
Fernbrief der 2. Gewichtsstufe (30 Rpf) von Berlin nach Leipzig, mit Zusatzleistung Einschreiben (30 Rpf) und Eilboten (40 Rpf), der am 18.2.1929 an Albert Friedemann gesandt wurde. (Fast) portogerecht frankiert mit dem Satz der Wohlfahrtsmarken 1928 (Mi.425-429). Ankunftstempel Leipzig vom 19.2.1929.

Mehr über Albert Friedemann:
http://www.bdph.de/index.php?id=455&type=98&tx_whoiswho_pi1%5BshowUid%5D=828&tx_whoiswho_pi1%5BshowArea%5D=f&tx_whoiswho_pi1%5Bpointer%5D=5&cHash=7ee89391ca
mit bestem Gruss
stampmix
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Satzfrankaturen"]
@ remstal [#266]
Hallo,
Eine "Corinphila Liga" kenne ich nicht. Corinphila war lange Zeit eine Firma der Briefmarken-Händler Luder (ursprünglich Luder & Edelmann).
Woher hast Du diesen mir unbekannten Namen "Corinphila Liga"?
Heinz
@ Heinz 7 [#60]
Woher hast Du diesen mir unbekannten Namen "Corinphila Liga"?
Hallo Heinz,
hier ein Zitat aus einem Urteil [1]:
Ein Wettbewerbsverhältnis besteht ferner zwischen der Klägerin und der von Luder geleiteten Genossenschaft Corinphila, die ebenfalls mit Briefmarken handelt. Auch ist die Tat, wie Miturheberschaft und Gehilfenschaft im Sinne des Art. 50 OR voraussetzen (BGE 55 II 314 f.), gemeinsam, d.h. in bewusstem Zusammenwirken mit dem Haupturheber, begangen worden; denn was Luder zur Förderung des Wettbewerbes der Kommanditgesellschaft E. Luder & Co. und damit des eigenen Wettbewerbes und was er zur Begünstigung des Briefmarkenhandels der Genossenschaft Corinphila beschloss, hat er notwendigerweise auch in seiner Eigenschaft als Präsident der Corinphila-Liga, in deren Namen er die Schmähschriften verfasste, unterzeichnete und verbreitete, gewollt.
72. Auszug aus dem Urteil der I. Zivilabteilung vom 31. Oktober 1956 i.S. Corinphila-Liga und Luder gegen Heinrich Köhler.
[1]
http://www.servat.unibe.ch/dfr/bge/c2082544.html
Zweite Fundstelle [2]:
[2]
http://relevancy.bger.ch/php/clir/http/index.php?lang=de&zoom=IN&type=show_document&highlight_docid=atf%3A%2F%2F82-II-544%3Ade
Guten Tag an alle!
Das nachstehend abgebildete
Tausch- und Offertenblatt <"Die Briefmarke."> aus Esslingen/Neckar wird wohl vielen bekannt sein.
Hier eingedruckt in ein württembergisches Gs.-Streifband zu 3 Pfennig (S7)* mit Zusatzfrankatur ...

... und Stempel ESSLINGEN BAHNHOF vom 15.8.1895 nach Tanger in Marokko. Sicherlich keine gewöhnliche Destination.
Freundlichen Gruß
DiDi
* Ein schwacher schwarzer Abklatsch des Aufdrucks läuft schräg über das Streifband.
@ Richard [#61]
Hallo Richard,
das ist interessant! Ein bizarrer Fall! Ich kannte ihn nicht.
Freundliche Grüsse
Heinz
Guten Abend,
heute gibt es eine Privatganzsache zu sehen:

Der Umschlag mit Wertstempel 15 Pfg. Germania braunlila (sämisches Papier) ist im Strahlendorff/Mette unter PU 36 A 1/01 registriert. Genutzt wurde er hier als Fernbrief von Charlottenburg nach Potsdam am 4.11.1921 (PP 6). Da der Wertstempel für das Porto in Höhe von 60 Pf. nicht mehr ausreichte, wurden 3 verschiedene Marken mit je 15 Pf. Nennwert hinzugeklebt. So viel Mühe macht sich wohl nur ein Sammler- Dr. Erich Stenger war lange Zeit Vorsitzender zweier Berliner Philatelisten-Vereine und wurde als "Vater" der IPOSTA 1930 bekannt.
Gruß Michael
Einschreibbrief aus Shanghai vom 12.6.1914 an die Briefmarkenhandlung Paul Siegert in Hamburg. Rückseitig frankiert mit 10 cents (= Gebühr Einschreiben) und 2x4 cents (Brief nach Deutschland über 20 gr. bis 250 gr.).
Ankunftsstempel Hamburg 28.6.1914 (Tag des Attentats in Sarajevo).
Kein Leitvermerk, der RBf. ist vermutlich per Dampfer nach Deutschland transportiert worden und nicht mit der Transsibirischen Eisenbahn.
Wenige Wochen später brach der 1. Weltkrieg aus.


VG, hajo22
@ steppenwolf [#214]
Hallo Steppenwolf,
Szekula hat viele "bunte" Belege veranlasst mit ungewöhnlichen Kombinationen.

Dieser Brief aus der Zeit des 1. Weltkrieges (1916) ergibt eine 50 Rappen Frankatur für einen R-Brief Ausland (vgl. auch Beitrag "Schweiz: Tellknabe"). Interessant ist auch die Werbung, die Szekula für sich macht und ihn ausweist als Verlagshaus der philatelistischen Zeitung "Schweizerischer Briefmarkensammler" (offenbar dreisprachig, gut schweizerisch).
Freundliche Grüsse
Heinz
Die Postkarte MiNr. 36a, mit Sonderstempel Nordhausen 27.3.1949, ist an den Sammler und Prüfer Kurt Zirkenbach in Halle gerichtet.
Josh SGD hat Kurt Zirkenbach am 30.01.14 in [#419] vorgestellt.

Gruß Dieter
Ich möchte einen Beleg des Prüfers OPhR Martin Refeld (prüfte zu DDR Zeiten Bezirksstempelaufdruckmarken Bez. 27 und 41 sowie Allg. Ausgaben SBZ) zeigen.

Der überfrankierte Orts-R-Brief ist mit je einem Eckrandstück SBZ 240 DZ und 241 DV sowie mit 2 Marken 24 Pfg Köpfe SBZ frankiert, wobei die rechte 24 Pfg-Marke die bis 2010 im Michel katalogisierte c-Farbe " dunkelkarminrot bis schwärzlichkarminrot" zeigt - offensichtlich war der dunkle Farbton schon dem späteren Prüfer aufgefallen.
SST (10b) Leipzig C 1 Messehaus Petershof 1 -1.09.49
Rückseitig Ankunftstempel Leipzig W 31 -2.09.49
Von ihm geprüfte Marken aus meiner Sammlung haben bisher jede Nachprüfung bestanden.
Viele Grüße
Peter
@ alle [#700]
Ich habe bereits vom umtriebigen Briefmarken-Händler Bela Szekula geschrieben. Vielleicht war das eine ganze Familie, denn ich sehe auch einen Vordruck-Brief eines "Eugen Szekula". Dieser hat grossen Wert darauf gelegt, dass man bemerkt, dass er der "Eugen" ist (Gross-Schrift).

Auch dieser Mann brachte die Frankatur gelegentlich auf der Rückseite des Briefes an, wie Bela Szekula. Und auch die Frankatur mit Einheiten aus Kehrdruckbogen (mit Kehrdrucken/Zusammenhängenden) ist ähnlich!

Der abgebildete Brief ist aus einem Angebot bei einem Auktionator kopiert, gehört mir also nicht.
Freundlicher Gruss
Heinz
Schon eine Weile habe ich dieses nette Briefchen aus dem Jahr 1912; ein Einschreiben von Bukarest nach Berlin. Der Brief benötigte für die relativ weite Reise nur 2 Tage, wie der Ankunftsstempel auf der Rückseite zeigt.

Eine erste Frage dazu habe ich: Am Ende der Zeitangabe steht "11-12 N". Heisst das nun, dass der Brief zwischen 23-24 Uhr abgefertigt wurde? "N" für "Nachmittag"; wäre es Vormittag müsste wohl "11-12 V" stehen. Ist das nun ein Stempelfehler, oder hat da die Post wirklich die letzte Stunde vor Mitternacht gearbeitet?

Das Schönste für mich an dem Brief ist aber weder die seltene Viererblock-Frankatur des 1.5-Bani-Wertes, noch die Mischfrankatur mit der nächsten Karl-Ausgabe. Zusammen ergibt das stolze 51 Bani, also eine knappe "Überfrankatur" (51 statt 50 Bani). Und auch die Stempel sind nicht "Eye-catcher", im Gegenteil. Die Abgangsstempel sind alle drei "schwer" bis "leicht verschmiert". Zum Glück ist der Berlin-Stempel schön.
Das Couvert ist ein Firmencouvert von "Carol Schafhütl", von dem ich gar nichts weiss. Ich vermute aber, er war Briefmarkenhändler. Dafür spricht die phantasiereiche, schöne Mischfrankatur, aber auch die wirklich wunderschöne Verschluss-Vignette, die eindeutig philatelistisch inspiriert ist: eine Nachbildung der Nummer 1 von Rumänien! Und das in Form eines alten roten Lack-Siegels. Ich habe den Brief eigentlich wegen DIESEM kleinen Schmuckstück gekauft.
Aber noch meine zweite Frage: kann jemand bestätigen, dass es sich bei "Carol Schafhütl" um einen Briefmarken-Händler handelte?
Herzliche Grüsse
Heinz
@ Beitrag [#70]
Kennt niemand Carol Schafhütl? (siehe Beitrag [#70]).
Ganz sicher kennen VIELE aber Hans Grobe, ein grosser Auktionator des 20. Jahrhunderts. Hier habe ich etwas Unscheinbares gefunden:

Das ist eine Versandtasche für eine Drucksache. "Eilt sehr!" schrieb der Absender, das Haus Hans Grobe Briefmarkenhandlung, Hannover.
In der Drucksache wurde offenbar der 80. Auktionskatalog von Hans Grobe verschickt. Diese Auktion fand statt im Januar 1949, also vor mehr als 66 Jahren.

Genauso interessant wie der Auktionskatalog ist auch die Ergebnisliste, die von Grobe an seine Kunden verschickt wurde.
Und auch die Werbung von damals ist aufschlussreich. Grobe spricht von "ausländischen Handelsbewertungen zwecks besserer Marktorientierung"; ich bin sicher, er bezog sich (auch) auf das Handelshaus "Zumstein, Bern", das damals einen "Europa"-Katalog herausgab, der weite Beachtung bei den Sammlern fand.
Es gab übrigens 1949 viele relativ teure Briefmarken. Natürlich gab es auch viele Stücke, die heute in Relation zu anderen Stücken sehr günstig waren. Das Studium alter Preislisten hat schon manchem Philatelisten geholfen, unerkannte oder vergessen Raritäten besser einzuschätzen.
Freundliche Grüsse
Heinz
Guten Abend,
zum Beginn des Wonnemonats Mai aus der Portoperiode 21 (20.–31.10.1923) heute ein R-Brief:


Am 21.10.23 machte sich dieser Brief von Borna bei Leipzig auf die Reise nach Berlin.
Herr Robert Noske war in Sachen Philatelie kein gänzlich Unbekannter (auch wenn leider bisher nicht viel zu seiner Vita bekannt ist). Unter Anderem fungierte er als Herausgeber der Zeitschrift "Die Ganzsache" und hatte offensichtlich auch regen Kontakt mit Briefmarkenhändlern wie z.B. mit Herrn Bütow in Berlin. Selbstverständlich hat Herr Noske Wert auf eine philatelistische Frankatur gelegt, aber der Brief entstammt dem Bedarf.
Porto und Einschreibgebühr betrugen jeweils 10 Millionen Mark und zum Einsatz kamen hier 10 Marken der MiNr. 302 (davon 2 Marken mit Seitenrand), eine MiNr. 312 Aa und zwei Marken der MiNr. 317 AP.
Quasi als Gegenstück ein Brief, der den umgekehrten Weg gegangen ist und den ich 2011 als bisher früheste Verwendung der MiNr. 314 AP (8.10.23) meiner Sammlung einverleiben konnte und auch früher hier schon gezeigt habe:

Schöne Grüße
Harald
[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
@ Beitrag [#700]
Hallo Kollegen,
der Beitrag zu den Tellknaben passt auch perfekt zu diesem Thema, darum wiederhole ich ihn hier:
Bela Sekula war ein Luzerner Briefmarkenhändler, der vor etwa 90 Jahren sehr aktiv war

Er war bekannt dafür, dass er viele rare Frankaturen herstellte, die er oft auf der Rückseite anbrachte.

Wer mehr wissen möchte zu dieser hübschen Frankatur kann nachlesen, was im Beitrag zu Markenheftchen-Bogen dazu gesagt ist.
Freundliche Grüsse
Heinz
Ein schönes Beispiel für einen aptierten Stempel aus Nürnberg 28 vom 03.08.1959: Im dritten Reich lautete die zusätzliche Inschrift
"Stadt der Reichsparteitage", die nach Kriegsende entfernt wurde.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Aptierte Stempel". Dr. Dub war unter anderem Prüfer des BPP und Herausgeber eines Spezialkatalogs.]
@ [#700][#371][#132]
Hallo Kollegen,
von Bela und Eugen Sekula habe ich bereits berichtet, anbei noch ein weiteres Familienmitglied:

Wir lesen, dass Herr Géza Sekula mit seinem sehr geehrten Herrn "Kunde" gar nicht zufrieden war.

Wir sehen anhand der Kartenaufdrucke, dass Herr Géza Sekula ein internationales Briefmarkengeschäft betrieben haben muss, mit Postscheck-Konti in 12 verschiedenen Ländern!
Putlitz ist eine Stadt im nordwestlichen Brandenburg. Der Postbeamte hat die falsche Anschrift mit blauem Farbstift korrigiert.
Ob Herr Glaser bezahlt hat? Jedenfalls erhielt er einen schönen Viererblock des Tellknaben 5 C. rotlila von 1927.
Freundliche Grüsse
Heinz
@ Heinz 7 [#371]
Nachdem ich den Brief in Beitrag [#371] kenne, hat mir der nachstehende Brief natürlich besonders gefallen:


AUCH Eugen Szekula!
Auch einige Mängel, (leider)
AUCH eine schöne "Zentrums-Frankatur aus einem Markenheftchen-Blatt
Die Frankatur ist ungewöhnlich hoch: CHF 1.45, das ist sehr viel für 1920. Es war ein Einschreibe-Brief nach Schweden. Der R-Brief nach Dänemark hatte 1919 auch schon stattliche CHF 0.95 gekostet (vgl. Beitrag [#371]). Ich kann auf Anhieb die zwei Tarife nicht erklären. Weiss jemand Bescheid?
Freundliche Grüsse
Heinz
Zeitungsschleife (Drucksache bis 50 gr.) aus Leipzig vom 25.8.1923 frankiert mit 8T Mark (Nr. 253, 2x254). Interessant der vorgedruckte Vermerk links unten: "Nur nachsenden wenn ohne Portoerhöhung" (um Ärger beim Empfänger zu vermeiden).
Der Absender ist den Deutschen-Kolonien-Sammlern ein Begriff.

VG, hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
@ HouseofHeinrich
Hallo Heinrich,
schöner Inflabeleg, wäre auch was für die Inflaseiten. Das Stempeldatum ist bekannt.
Ich hänge mal noch einen Beleg mit dem Luftpoststempel von C 2 ran, der natürlich häufiger vorkommt als Deiner.

Viele Grüße
Dieter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Poststempel Berlins". Rudolf Rohr war seit 1919 Berliner Briefmarkenhändler und Herausgeber der seit 1921 erscheinenden "Rohrpost".]
Einschreibbrief des Markenhauses Borek, Braunschweig vom 20.5.1922 nach Bergen/Norwegen. Frankiert mit 14 Mark: 2x3 M und 2x4 Mark (Nr. 192/193) für einen Einschreib-Auslandsbrief in der 5. Gewichtsklasse (80-100 gr.: bis 20 gr. = 4 M, jede weiteren 20 gr. à 2 M) sowie 2 Mark für R-Gebühr. Gewichtsangabe (links oben) 85 gr.
Ankunftsstempel Bergen 25.5.22 (putziger kleiner "Fingerhutstempel").


BG, hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Guten Abend zu später Stunde,
heute der vorerst letzte Beleg von Nathan:

Dieser Brief ging am 11.10.23 (Portoperiode 20) von Berlin-Charlottenburg nach Borna auf die Reise. Der Empfänger war kein geringerer als der bereits mehrfach erwähnte Herr Noske in Borna. Entsprechend ausgesucht war dann auch die Frankatur von 5 Millionen Mark. Dass Robert Noske vielfältigen Kontakt mit anderen damaligen Philatelisten hatte, wurde auch schon erwähnt, aber hier handelt es sich beim Absender um einen besonders zu Erwähnenden.

Hans Harnisch war nicht nur Gründungsmitglied von INFLA-Berlin, sondern auch einer der ersten INFLA-Prüfer. Des Weiteren war er 1925 Gründungsmitglied des "Vereins der Freunde des Kohl-Handbuches e.V." und dessen Schriftführer. 1939 avancierte er dann zum stellvertretenden Leiter.
Eine Preziose, die man sicher nur einmal in einem Sammlerleben findet.
Schöne Grüße
Mümmel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
@ muemmel
Mümmel zeigt einen Beleg von Hans Harnisch als Absender.
Nun ein Beleg des Infla Berlin Prüfer John Hamel. John Hamel war Gründungsmitglied der Sammler deutscher Inflationsbriefmarken und prüfte gebrauchte Inflationsmarken von 1932 bis zu seinem Tod 1939.

Adressat war der Briefmarkenhändler und Prüfer Arthur Beyer in Berlin, der zeitweise auch als Leiter der Oberprüfstelle des RdPh war. Frankiert mit einer Marke Nr 339 in Walzendruck.
mfg
erron
[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
@ remstal [#266]
Hallo Kollegen,
wenn ich richtig gezählt habe, wurden in dieser Rubrik bisher 30 deutsche Handelshäuser/Händler und 10 Prüfer (meist aus Deutschland) gezeigt plus 8 Briefmarkenhäuser aus anderen europäischen Ländern (Belgien, Frankreich, Rumänien, Schweiz =5).
Ich habe anbei eine schöne Ergänzung: Das Briefmarkenhaus Zumstein, Bern, war im XX. Jahrhundert ein führendes Briefmarkenhaus in Europa, das auch lange Jahre sehr beliebte Europa-Kataloge herausgab. Anbei ein Einschreibe-Brief von Bern nach Schweden.

Gute Nacht
Heinz
Hallo zusammen,
dann hätte ich hier auch noch einen Brief, den ich zwar zunächst im Threat "100 Jahre Briefmarken" zeigen wollte, der aber auch hierher passt:
Einen FDC mit dem Jubiläumsblock der USA 1947 zum 100. Geburtstag der ersten US-Marken. Er ist an Emile Friederich (1877-1956) gerichtet und wurde von Donald F. Lybarger, dem damaligen Präsidenten der American Philatelic Society geschrieben (Karte inliegend). Friederich war von 1943 bis 1955 Präsident der FIP. Unter seiner Ägide wurde auch Deutschland 1952 wieder in die FIP aufgenommen.
Gruß
Michael
Guten Abend,
einen Beleg an den Briefmarkenhändler und Prüfer A.W. Drahn aus Köln stelle ich heute vor.
A.W. Drahn lebte von 1894 bis 1966. Er war Allgemeinprüfer und prüfte alle Marken von 1840 bis 1915.

Auch ist der Absender; Albert Kürzl aus München kein Unbekannter. Er war Herausgeber der Sammler Woche. In seinem Verlag erschien auch vom Autor Bungerz, A. das Grosse Lexikon der Philatelie, das umfassende Nachschlagewerk aus dem Jahre 1923.
mfg
erron
Einschreib-Nachnahme-Brief aus Berlin-Charlottenburg 2 vom 19.7.1952, frankiert mit Bizone 90 Pfg. Bauten und Bund 4x 5 Pfg. Mona Lisa = gesamt 1,10 DM (portorichtig bei einem Briefgewicht > 20 gr.) nach Heidelberg, Ankunft 20.7.
Absender ist Georg Bühler, Briefmarkenhändler, Auktionator, Prüfer und philatelistischer Buchautor (Sachsen 3er).

VG, hajo22
Postkarte der Fa. Schaubek-Album aus Leipzig vom 23.7.1947 nach Knesebeck, frankiert mit 12 Pfg. Alliierte Ausgabe.
Interessanter Text auf der Postkartenrückseite.


VG, hajo22
Hallo zusammen,
hier ein Brief an den bekannten US-amerikanischen Sammler George T. Turner (1906-1979) vom Februar 1947. Turner war ein großer Sammler und bekleidete unzählige philatelistische Ämter. Er war F.R.P.S., L. und R.D.P. Berühmt war seine Privatbibliothek, die eine der größten philatelistischen Bibliotheken weltweit war und die er testamentarisch dem Smithonian Institute in Washington vermachte. Carlrichard Brühl hat ihm im Band 2 seiner "Geschichte der Philatelie" gleich drei Seiten gewidmet (1025-1027), ein Nachruf auf ihn findet sich auch in "Philatelie & Postgeschichte" 52/1980, S. 7.
Beste Grüße
Michael
@ Heinz 7
Haben wir Ernst Müller schon gezeigt? Er war einer der wichtigsten Händler in der Schweiz, über ihn gäbe es viel zu erzählen. Ernst Müller wurde Millionär durch den Handel mit Briefmarken.

Anbei ein Einschreibe-Brief von 1954 mit einer hübschen, nicht alltäglichen Frankatur. Der Brief ging an Dr. Sarasin, Engelgasse 106 in Basel; eine vornehme Adresse. Fast sicher lieferte Marken-Müller seinem noblen Kunden auf diese Weise teure Briefmarken.
Müller hatte einen grossen Kundenstamm und war ein fleissiger Händler. Solche Briefumschläge mit Vordruck "Bitte sauber stempeln" sind darum nicht selten. Man findet viele dieser Briefe mit zum Teil sehr auserlesenen Frankaturen. So freute sich der Empfänger nicht nur über den Brief-Inhalt, sondern auch über das Versand-Couvert.
Heinz
@ Hornblower [#87]
Hallo Michael,
es ist richtig, was Du schreibst. Ein wichtiger Teil der Bibliothek ist aber am 1./2. Mai 1981 bei Roger Koerber versteigert worden, worauf Brühl ebenfalls aufmerksam machte (siehe Seite 1042). Die damals erzielten Preise galten lange Zeit als "Richtschnur" für die Literaturliebhaber.
Leider ist nicht klar, warum doch viele der Lose verkauft wurden, obwohl doch eigentlich das Smithsonian Institute als Bestimmungsort vorgesehen war.
Heinz

Hier ein Brief von Dr. Wittmann, fein säuberlich hinten ein Siegel "Dr. W".
Nice!
Gruß
Andreas
Hallo zusammen,
Kurt Zirkenbach (1895-1972) war seinerzeit ein sehr bekannter Philatelist, der Absender war der ebenfalls bekannte Fachschriftsteller Fritz Sebastian (Daten leider unbekannt, kann jemand helfen?)

In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag
Michael
[Beitrag redaktionell teilkopiert aus dem Thema "Thema: 100 Jahre Briefmarken"]
Hallo,
durch eure Beiträge auf diese Variante der Hindenburgmarken aufmerksam geworden, konnte ich einen damit frankierten Einschreibe-Fernbrief an Eduard Peschl [1] finden, dessen Beförderung mit dem Ankunftstempel von Passau 11.1.1937 belegt ist. Was wohl die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank Wichtiges mitzuteilen hatte?

mit bestem Gruß
stampmix
[1]
http://www.bdph.de/index.php?id=455&tx_whoiswho_pi1[pointer]=2&tx_whoiswho_pi1[showArea]=p&tx_whoiswho_pi1[showUid]=1898&tx_whoiswho_pi1[sort]=uid%3A0&cHash=7a435bd1fa4d78cd823199db1f2a9eac
(Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg"]
@ Heinz 7
Corinphila [#266]
Bela Sekula [#214]
F. Fournier [#40]
Eugen Sekula [#371]
Geza Sekula [#481]
Zumstein
Ernst Müller [#88]
7 Schweizer Briefmarkenhändler habe wir schon gesehen. Nun folgt mit Jean Edelmann ein weiterer.

Hundert Prozent sicher bin ich mir nicht, aber ich meine Jean Edelmann war die "eine Hälfte" von Luder-Edelmann, dem Auktionshaus, aus welchem später die Corinphila hervorging
Diese Drucksache stammt aus dem Jahr 1919; das passt zeitlich. Die erste Auktion von LE war Ende Mai 1925.
Grüsse
Heinz
Zum 6. Dez. mit einem Bautenbeleg

Schönen Sonntag
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Philaseiten Adventskalender" - Emil Mewes war unter anderem 13 Jahre BDPh Vizepräsident]
Hallo Kollegen,
Briefmarkenhandel A. Beddig in Hannover hatten wir meines Wissens noch nicht.
Anbei ein Brief an ihn aus dem fernen Rumänien, rückseitig mit Ankunftsstempel "13/2":

Grüsse
Heinz
Die Gebrüder Senf waren eine DER grossen philatelistischen Adressen des frühen XX. Jahrhunderts. Darum gibt es auch zahlreiche Belege von und an das Briefmarkenhaus.
Ich freue mich, Euch heute eine Ganzsache mit Zusatzfrankatur zeigen zu können. Sie ging von Bukarest nach Leipzig und datiert vom 5.1.1922. Das Porto von 1 Leu 80 Bani galt nur 1 Monat lang, vom 1.1.1922 - 31.1.1922. Da es sich um ein EINSCHREIBEN handelte (siehe Stempel links unten "Recommandée") hätte der Betrag eigentlich höher sein müssen, meine ich. Vermutlich wurde die Sendung nicht eingeschrieben verrechnet.

Freundliche Grüsse
Heinz

Brief von Rheineck nach Zürich an E. Luder-Edelmann & Co, den Begründern des noch heute weltbekannten Schweizer Auktionshauses Corinphila [1]. Aufgabe 3. Dezember 1924
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1]
https://corinphila.ch/de/ueber-uns/#
@ Heinz 7 [#551]
Hallo Kollegen,
Grobe haben wir bereits gesehen, aber ich fand eine hübsche Doppel-Drucksache, die ich Euch gerne zeige (gefaltet):

Hans Grobe hat im April 1949 seine Kunden angefragt, sich an den Auktionen zu beteiligen, oder ihm anzuzeigen, dass sie seine Auktionskataloge nicht mehr benötigen. Grobe war damals bereits bei seiner 81. Auktion angekommen.
4 Pfennig Porto wurden in diesem Fall nicht mit Briefmarken bezahlt (vgl. Beitrag 71), sondern mit einem Maschinenstempel. Das obligatorische "Notopfer Berlin" (Steuermarke, 2 Pfg.) wurde aber separat angebracht.
Allen einen guten Tag wünscht
Heinz
@ Heinz 7 [#98]
Die Anfrage von Hans Grobe ist für Einzelne von uns auch interessant.


Danke für die Anfrage!
Heinz
Hier mal ein aktuelles Beispiel vom Auktionshaus Wapler, lag vorgestern bei mir im Briefkasten. Dass Werbeschreiben mit Marken frankiert werden, dürfte in Zukunft wohl auch eine Seltenheit werden.


Gruß
Johannes
Heute möchte ich euch auch mal einen schönen Beleg vorstellen:
Briefmarkenvermittlung Erich Schmitz in Flöha an Herrn Julius Bochmann, den Autor des gleichnamigen Katalogs der Deutschen Gelegenheitsstempel.
Portorichtig als Einschreiben frankiert mit einen Paar 930 POR ndgz

Schönen Abend
Stefan
Empfänger dieses Briefes war der deutsche, nach New York emigrierte Briefmarkenhändler Henry Stolow [1]

Schwergewichtiger (310 g) Einschreibe - Luftpostbrief von Zürich nach New York, Aufgabe 4. Januar 1946. Die Gebühr für diesen Brief betrug die damals stolze Summe von 57 CHF.
Welche finanziellen Mittel für den Versand dieses Briefes aufgewendet wurden, zeigt uns ein Lohnvergleich dieser Zeit: 1946 betrug der Stundenlohn eines Schweizer Arbeiters 2.10 CHF (Zahlen gemäss Eidgenössischer Landes-Statistik). Damit stellt diese Frankatur einen Gegenwert von 27 Stunden Arbeit dar!
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Stolow
Heute zwei Luftpostbelege des engagierten Philatelisten, langjährigen Vorsitzenden des BSC Hallensia und Prüfers Kurt Zirkenbach.
Der erste Beleg eine portogerechte Mehrfachfrankatur des 20 Pfg-Wertes der SBZ Ausgabe "Persönlichkeiten" Mi 219 (50+70 Pfg) nach Pasadena California - gestempelt Berlin NW 7 s 01.3.50.-10 und SST Luftpost in alle Welt - vom ersten Tag der Luftpostbeförderung in der DDR!

Rückseitig Absenderstempel Kurt Zirkenbach Halle/Harz 3. Als MeFr der 219 wohl nicht so häufig zu finden.
Der zweite Beleg an den gleichen Adressaten in Pasadena California als portogerechte MiFr Auslands-Einschreiben (50+60) auf Sonderumschlag zur Briefmarkenschau 1950 in Halle. Frankiert mit 213aSR mit RL2re, 242 sowie 248/249, entwertet SST (19a) Halle(Saale) BSC Tag der auswärtigen Mitglieder 5.3.50.-10. - (für die Messemarken Ersttag). Bemerkenswert auch der R-Zettel mit entsprechender anlassbezogenem Stempel. Aufgegeben mit TSt Halle(Saale) C2 10.3.50, auf der Rückseite 3 Stempel Weiterleitung, Ankunft.

Zwei interessante Belege - wie ich finde.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
über Kurt Zirkenbach (1895-1972) hat Horst Hille in seinem Buch "Pioniere der Philatelie" einen Beitrag geschrieben. Das Buch passt übrigens gut zu diesem Thema, wer es nicht kennt, dem sei es empfohlen!
Hier eine auf den ersten Blick eher unscheinbare Karte. Der Ohlstädter Briefmarkenhändler Horst Hamann (1923-2003) hat zur INTERPOSTA 1959 in Hamburg rund 20.000 bunte FDC als Konkurrenz zu den eher bieder wirkenden offiziellen Umschlägen drucken lassen. Diese sind auch heute noch häufig zu finden. Wesentlich seltener sind jedoch die motivgleichen Postkarten, diese sind kaum zu finden. Hier ein Exemplar vom letzten Ausstellungstag nach Turin. Empfänger ist Alberto Bolaffi Jr. (* 1936), den sein Vater Giulio (1902-1987) von der Ausstellung grüßt. Die Bolaffis sind neben den Dienas "die" italienische Philatelistenfamilie und geben noch heute einen führenden Katalog heraus.
Gruß
Michael
Hallo,
heute ein Beleg, der gleich mehrfach Interesse weckt.
Eine Drucksache (Faltkarte) vom Briefmarkenversand Richard Behrens in Bochum nach Stuttgart, frankiert mit einem Eckoberrandstück (aus SO-Bogen) der 6 Pfg (Mi 213a) aus der Köpfeserie mit WZ 3 SBZ und der relativ selten zu findenden Randleiste 8 (RL8li) in Farbe der 216.
Portogerecht frankiert aber zur Portoersparnis in Mageburg aufgegeben - Magdeburg BPA 7 n 19.11.49.-9 entwertet. Das Porto kam Herrn Behrens beim damaligen Schwarzmarktkurs eher einen symbolischen Preis unter 1 Pfennig.
Interessant auch die angebotenen Michel-, Zumstein- u.a. Kataloge. Das waren noch Preise - auch wenn in den schwierigen Nachkriegsjahren 12,50 wohl viel Geld für den Sammler waren.


Schöne Frankatur, bessere Randleiste und ein Stück Zeitgeschichte - was will man mehr.
Viele Grüße
Peter
Interessante Ganzsache Rumänien P46 (Ausland) 10 Bani rosa von SINAIA, entwertet am 20. Juni 1905 an die allseits bekannten Gebrüder Senf in Leipzig.
Interessant ist, dass hier für den griechischen Legaten (Konsul, Botschafter) in Bukarest in französischer Sprache ein Briefmarkenkatalog angefordert wird.
Also nicht nur der Empfänger ist ein bekannter Händler, sondern auch der Auftraggeber der Ganzsache ist wohl ein berühmter Sammler.
Schönen Tag
10Parale

Hallo, auch von mir mal ein interessanter FP-Beleg eines bekannten Berliner Philatelisten:
Bei der Suche nach passenden Belegen zu meinem letzten Buch über die „Feldpost der Sanitätstruppen“ fand ich einen, für mich damals sehr interessanten Luftfeldpostbrief, den Martin Rehfeld aus dem Felde an seine Familie geschickt hatte. Ich möchte den Beleg vorstellen, gerade weil er eines Philatelisten „würdig“ ist, denn er verwendete beim Versand einiger Briefe wohl recht viele Zulassungsmarken, bei denen er bewußt die Randstücke mit verklebte und so der „philatelistischen Nachwelt“ höchst interessante Feldpostbelege aus dem Zweiten Weltkrieg hinterließ.

Luftfeldpostbrief des Stabsapothekers Martin Rehfeld aus dem „3. Feldlazarett“ der „Armee-Sanitäts-Abteilung 542“ (FP-Nr. 07614) mit zwei verklebten Zulassungsmarken (MiNr 1), davon ein Eckrandstück mit der Hausauftragsnummer HAN 25595.42 5, die Marken entwertet mit einem Normstempel (Ub b) vom 15.09.1943 sowie einem violetten Briefstempel der Einheit und einem wohl privat hergestellten dreizeiligen Absenderstempel.
mit Sammlergruß
Werner
Nachfolgend ein Beleg des Leipziger Briefmarkenhändlers M.U. Dietz aus Leipzig.
Portogerechter Fernbrief bis 20g - frankiert mit einem Viererblock aus der linken
oberen Bogenecke (aus NO-Bogen) der SBZ 213a mit Randleiste 8 in Farbe der 216. Sauber entwertet mit Leipzig W 33d 23.9.49.-18 zusätzlich Stempel noch einmal auf
Umschlag abgeschlagen.
Hier eine nette Neuerwerbung meinerseits:

Ein Werbeumschlag der Hamburger Fa. Paul Koch mit einem wirklich hübschen Gedicht. Er passt sowohl zum Thema hier als auch zum Thema "Tag der Briefmarke". Für mich der erste, den ich je gesehen habe, auch in allen mir zugänglichen Unterlagen habe ich keinen Hinweis auf ihn gefunden. Falls jemand mehr weiß, bin ich für jede Info dankbar.
Gruß
Michael Ullrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "100 Jahre Briefmarken"]
Dann schiebe ich noch eine weitere Neuerwerbung nach:

Die mit den motivgleichen Mi.-Nr. 143 und 187 als Luftpostkarte frankierte Sendung ist mit 1 Pfennig überfrankiert (Postkarte 10 Pfg. und 5 Pfg. Luftpostzuschlag). Es handelt sich um eine Bestellung der INTERPOSTA-Sondermarken, die an den bekannten Händler Bernhard Droese (1903-1986) aus Bad Salzuflen ging und in Hamburg seinen Stand hatte. Der Pfennig mehr hat sicher niemanden gestört.
Beste Grüße
Michael Ullrich
Ich weiß nicht, ob schon ein Couvert des Auktionshauses Walter und Henry Kruschel, Berlin, gezeigt wurde.
Hier ein Wertbrief über 1.000 DM frankiert mit 3x4 DM Heinrich der Löwe (Bund 1805).

VG, hajo22
Brief des Briefmarken-Händlers Herbert Schönwitz, Crimmitschau nach Dresden adressiert.
Frankiert mit 4x6 Pfg. Berliner Bär vom 28.10.1946 (späte Verwendung). Der Bär hatte sich nach Sachsen verlaufen.

VG, hajo22
Kürzlich fiel mir beim Aufräumen diese Drucksache aus dem Jahr 1971 wieder in die Hand:
Gustav Seeberger, Hamburg, Briefmarkenhändler und Auktionator. Ich habe so manchen schönen Briefposten bei ihm seinerzeit erworben. Ich denke, ältere Sfr. im Forum werden sich an ihn noch erinnern.

VG, hajo22
Eine Angebotskarte von der Markenhandlung Klickow, Berlin-Wilmersdorf zum Postgebiet Ob. Ost.
Verwendet wurde die Ganzsachen Postkarte P3, Ausgabe 1916/18, Postgebiet Oberbefehlshaber Ost.

Gruß Dieter
Drucksache aus Berlin mit 6 Pf. Bärenserie, gestempelt 13.6.1946. Betrifft Großhändler-Angebot Briefmarken:


Interessant: Es werden auch Marken der Besetzten Gebiete II. Weltkrieg angeboten.
Das Kontrollratsgesetz Nr. 48 (Briefmarken der Vorbesetzungszeit = gemeint ist die NS-Zeit; Artikel V: Verbot Kauf, Tausch, Verkauf von Briefmarken der NS-Zeit) trat erst am 10. April 1947 in Kraft.
VG, hajo22
Ein Beleg aus der damals noch recht jungen Philateliegeschichte Luxemburgs:
Geschrieben auf einem Umschlag von "GEORG BRUCK - BRIEFMARKEN-HANDLUNG LUXEMBURG" ging der Brief 1880 an die Briefmarkenhandlung Robert Deyhle & Co. in Bern / Schweiz. Frankiert ist der Brief mit 25 Centimes, dem einfachen UPU-Porto.
Zu Robert Deyhle findet man im Internet manch interessanten Artikel:
http://www.philaworld.ch/index.php/Robert_Deyhle
http://philatelisten-bern.ch/index.php/83-archiv?start=12
Beste Grüsse!
Lars

Der heute vorgestellte Brief zeigt die Anschrift eines früheren Schweizer Versandhandels, dem ein ernsthafter Philatelist wohl kaum nachtrauert. Die Firma PHILSWISS begann in den 60er Jahren mit dem Vertrieb von „Sonderumschlägen“ mit den geläufigsten Schweizer Ausgaben. Später wurden dann ganze Alben mit zu jedem nur erdenklichen Thema gestalteten Blättern vertrieben. In den 80er Jahren weitete man das Sortiment auf „Numisbriefe“ aus, die eine Verbindung der Philatelie mit der Numismatik erreichen sollte. Eine Steigerung erfolgte anschliessend mit der Kreation von Münzen-Banknoten-Briefen. 2009 wurde die Firma von der Göde-Gruppe übernommen [1].
Als Vereinsvorsitzender und damit oft mit der Verwertung von Sammlungen verstorbener Mitglieder beauftragt, mache ich mit diesen Produkten eigentlich nur negative Erfahrungen. Den hohen Ankaufspreisen dieser Massenware steht eine heute kaum mehr interessierte Käuferschaft entgegen, was diese Produkte praktisch unverkäuflich macht.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1]
http://www.muenzkontor.de/pressemeldungen/goede-gruppe-uebernimmt-schweizer-traditionsunternehmen/

Hallo Forum,
ich möchte euch diesen interessanten Brief vorstellen:
Absender Eduard Peschl, Passau
Portogerecht frankiert mit 3 x Kontrollrat 1 (928 Walze Oberrand) und 3 x 916
Brief bis 50 Gramm(48 Pf) + Einschreibgebür (60 Pf)
Schonen Abend allen
Stefan
@ lolli [#118]
Hallo Stefan,
vielen Dank für die Vorstellung dieses Briefes. Da ich mich neben den Rosetten auch ein wenig für die Vereinsgeschichte und das Prüfwesen interessiere, habe ich mir erlaubt, das Bild für den privaten Gebrauch zu speichern. Ich hoffe, das es erlaubt ist.
Schönen Gruß
Mümmel
@ muemmel [#697]
Guten Morgen Mümmel,
aber sicherlich.
Schönen Samstag, Stefan
@ lolli [#118]
Hallo Stefan,
der Empfänger Paul Pischinger hatte ebenfalls eine gewisse Bekanntheit [1]:
1948 - 1971: Der Bankdirektor Paul Pischinger ist Erster Vorsitzender des Vereins. Unter seiner Leitung feiert der Verein im Jahr 1957 sein 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsausstellung im Rahmen der Feierlichkeiten „1000 Jahre Stift und Stadt Aschaffenburg“.
Schöne Grüsse, Richard
[1]
http://briefmarkensammler-aschaffenburg.de/geschichtliches/vereinsgeschichte
@ merkuria [#117]
Richtig!
Philswiss hat aber auch einige Belege gemacht, um welche die Sammler froh waren.

Die Kehrdruck-Paare (hergestellt für Markenheftchen) aus den KD-Bogen wurden ja eifrig von den Sammlern gesammelt, nicht nur postfrisch, sondern auch gestempelt oder auf FDC. Philswiss bediente auch Kunden, welche bei der Schweizer Post PTT ihre FDC nicht erhielten.
Leider sind aber diese Belege in grossen Auflagen hergestellt worden, sodass sie heute faktisch unverkäuflich sind.
Liebe Grüsse
Heinz
Ganzsache aus Österreich an die Gebrüder Senf

Wer kann etwas zu den Blaustiftnotizen sagen?
@ Lars Boettger [#265]
Lieber Lars,
danke für diesen interessanten Artikel. Robert Deyhle ist den Literatur-Kennern der frühen Jahre bekannt, weil er amtete als Redaktor und war auch sonst äusserst aktiv in der Philatelie. Der "philaworld"-Artikel zeigt uns auch die Schattenseiten seines Wirkens; das wusste ich nicht! Den Wahrheitsgehalt dieses Artikels kann ich zwar nicht beurteilen, aber Verschiedenes wäre wohl überprüfbar.
Jedenfalls eine schillernde Persönlichkeit, dieser Robert Deyhle!
Freundiche Grüsse
Heinz
@ Heinz 7 [#323]
Lieber Heinz,
ab und zu gräbt man mal interessante Informationen aus. Auch mein nächster Brief an einen Briefmarkenhändler birgt für mich noch ein Geheimnis:
Mit 25 1/2 Centimes frankiert, ist das UPU-Porto von 25 Centimes um einen halben Centime überfrankiert. Der Brief ist an
Charles Diena in Modena adressiert. Jetzt sagt jeder "Diena, alte Briefmarkenkaufmanns-Dynastie". Dabei wird an Emilio Diena gedacht [1]. Emilio ist zum Zeitpunkt des Briefversandes erst 18 Jahre alt. Ich habe bei einer flüchtigen Suche im Internet keine Informationen über Charles gefunden.
Beste Grüsse!
Lars

[1]
https://it.wikipedia.org/wiki/Emilio_Diena
@ Lars Boettger [#125]
Lieber Lars,
hey, ein toller Fund!
Ich vermute, Du hast die "vierte Generation" gefunden! Von den Diena-Experten kennt man allgemein die drei berühmten:
Dr. Enzo Diena, 1927 - 2000
sein Vater: Alberto Diena, 1894 - 1977
sein Grossvater: Dr. Emilio Diena, 1860 - 1941
Ich nehme an, es gab 1878 nicht mehrere Briefmarkenhändler in Modena mit dem Namen Diena. Somit ist die Vermutung nahe, dass Charles Diena vielleicht der Vater war von Emilio? - Damit wären dann vier Generationen Briefmarken-Kenner vorhanden! Die oben drei Genannten waren ja alles anerkannte Experten, die nicht nur in Italien einen grossen Namen hatten, sondern weltweit zur "ersten Garnitur" der Philatelisten gehörten.
Die Adresse ist schön zu lesen: "négociant de timbres postes pour collections" = Händler von Briefmarken für Sammlungen.
Freundliche Grüsse
Heinz
@ Lars Boettger [#125]
@ Heinz 7 [#126]
Liebe Freunde,

Hier noch einen Link zu diesem ebenfalls an Charles Diena adressierten Brief, aufgegeben am 26. Januar 1883 in den USA!
http://www.stampcircuit.com/de/stamp-Auction/schuyler-j-rumsey-auctions-inc/5580803/lot-1339-charles-f-meroni-collection-registry
Einen weiteren Brief habe ich in der 911. Siegel-Auktion vom 12. Mai 2006 unter Los Nr. 339 gefunden:

Dazu diesen Link:
https://siegelauctions.com/lots.php?year=2006&sale_no=911&page_no=30
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
@ Heinz 7 [#126]
@ merkuria [#127]
Lieber Heinz, lieber Jacques,
ich habe ebenfalls noch ein weiteres Bild eines Briefes an Charles Diena aus Luxemburg. Dieser Brief ist mit 21 Centimes um 4 Centimes unterfrankiert. Offensichtlich fiel das niemandem bei der Post in Luxemburg auf. Eine andere - etwas unschönere - Erklärung wäre, dass der Viererblock mit den 4 Centimes-Marke einen Viererblock mit 5 Centimes-Marken ersetzt hat.
Ich gehe ebenfalls davon aus, dass Charles der Vater bzw. ein Verwandter von Emilio war.
Beste Grüsse!
Lars
P.S. Die Scans der Briefe habe ich im Rahmen eines Prüfauftrages für ein großes deutsches Auktionshaus angefertigt. Die Briefe werden dort in den nächsten Monaten versteigert werden.
@ Lars Boettger [#128]
Ein Link zu Carlo Diena:
http://www.vaccari.it/editoria/miv/index.php?_c=THE%20RECOVERIES&_o=1499E
Der heute in Rom tätige Rafaelle Maria Diena schreibt auf der Webseite seiner Firma
http://www.enzodiena.it von vier Generationen.
Deckt sich mit dem, was Wolfgang Maassen im Who ist Who der Philatelie über Emilio schreibt: "
... zusammen mit seinem älteren Bruder Carlo Briefmarken ..."
Ansonsten ist sich die Literatur weitestgehend einig, dass Emilio Dienas Eltern eine BANK in Modena besassen, in der Emilio nach seinem Jura-Studium gearbeitet hat.
Nicht vergessen in der Aufstellung der wichtigsten Familienmitglieder sollte man Mario Diena, der ältere Bruder Albertos, dessen Anteil an der Professionalisierung des Prüfwesens sicherlich genauso groß ist wie der Albertos.
Und da ich gerade in "Schwarzaufdruck-Berlin-Laune" bin, präsentiere ich noch einen Brief mit 24 Pf. über die Luftbrücke nach Westdeutschland mit Stempel Berlin W15uu vom 3.9.1948 (Ersttag). Der Absender ein bekannter Berliner Briefmarkenhändler.

VG, hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Schwarzaufdruck und Rotaufdruck"]
Ein weltweit bekanntes Briefmarkenhaus aus den USA - Frank Warner

Adresse jahrelang in der Nassau Street in New York, danach gab es mit der Lexington Avenue eine neue Anschrift.
Das Material des Hauses war unvergleichlich.
Existiert die heute noch?
DiDi
Guten Abend, ich hätte da auch noch einen:

Waagerechtes Oberrandpaar neben weiteren Heinemann-Werten und einer Sondermarke auf eingeschriebenem Nachnahme-Brief des Briefmarkenhändlers Briefmarken-Just aus Reutlingen.
mit Sammlergruß
Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Gustav Heinemann"]
Mit diesem Briefbeleg kann ich die bereits vorgestellten Hochfrankaturen wohl noch toppen!

Heute zeige ich einen Einschreibe-Luftpostbrief von Zürich nach New York der ein Gewicht von 1910g und eine Frankatur von 287 Schweizer Franken aufweist! Aufgegeben wurde der Brief am 1. Oktober 1945 in Zürich vom Schweizer Briefmarkenhändler Eduard Luder (einem Mitbegründer des seit 1925 bestehenden Auktionshauses Corinphila) an seinen Händlerkollegen Stolow in New York.
Die Postgebühr stellte sich wie folgt zusammen:
Auslandpostgebühr Grundtaxe 0.30 CHF
95x Zuschlag je 20g à 0.20 CHF 19.00 CHF
Luftpostgebühr 382x 5g à 0.70 CHF 267.40 CHF
Einschreibegebühr 0.30 CHF
ergibt total 287 CHF
Die Freimachung erfolgte unter anderem mit einem kompletten Schalterbogen der 10 FR PAX Ausgabe (Mi Nr. 459) welcher bereits schon einen Postpreis von 250 CHF auswies! Welche finanziellen Mittel für den Versand dieses Briefes aufgewendet wurden, zeigt uns ein Lohnvergleich dieser Zeit: Stundenlohn eines Schweizer Arbeiters 1945: 2.00 CHF (Zahlen gemäss Eidgenössischer Landes-Statistik). Folglich hätte dieser 1945 zum Versand dieses Briefes über 143 Stunden arbeiten müssen, was zu der Zeit etwa 3 Arbeitswochen bedeutete!
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Briefmarken-Nennwerte und ihre Kaufkraft zur Zeit der Ausgabe"]
Den Thread habe ich nach "Hugo Michel" durchsucht. Auch "Apolda" liefert keine Treffer:
Belgische 10 Centimes-Inlandsganzsache (Umschlag) mit 40 Centimes Zusatzfrankatur für einen UPU-Einschreibebrief an den bekannten Briefmarkenhändler und Katalogherausgeber Hugo Michel in Apolda. Wo kommt noch mal der Michel-Katalog her? =D
Beste Grüsse!
Lars
@ merkuria [#348]
Super, dieser Brief, Gratulation, hätte ich früher gerne mal in meinem Thematischen Exponat präsentieren wollen.
mit Sammlergruß
Werner
Bevor die Postkarte in meine Stempelvergleichssammlung wandert, wollte ich sie hier noch kurz vorstellen:
Der zumindest für Luxemburg bekannte Händler und Philatelist J.P. Wallenborn schreibt diese Postkarte an Otto Bickel, ein zu der Zeit recht bekannter deutscher Händler. Ich verbinde den Namen Otto Bickel mit den Sammelgebieten Montenegro und Albanien. Mein Gedächtnis kann mich trügen, aber ich meine, dass er dort eine Zeit lang gewohnt hat und rechte viele Briefe bzw. Ganzsachen produziert hat.
An der Postkarte ist jetzt nichts außergewöhnliches. Sie ist mit zwei Werten aus der Serie "Wappen" frankiert, die zusammen das Auslandsporto von 10 Centimes ergeben. Gestempelt sind die Marken am Bahnhof von Luxemburg. Der Stempel selbst zeigt deutliche Brücke im Steg.
Beste Grüsse!
Lars
Hallo,
habe da etwas ähnliches. Der Brief ist schon echt gelaufen, aber wohl auch philatelistisch inspiriert, - bei der Adresse.
Der ist aus meiner Sammlung incomming-mail.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Obock: Echt gelaufene Belege"] / [Otto Bickel, Deutscher Briefmarkenhändler 1862-1946, siehe
http://www.e-archiv.li/print/31000.pdf ]
Heinrich Birnbach war ein grosser Rumänien-Sammler. Er hat aber auch munter gehandelt, und so passen Belege von ihm gleich doppelt zu unserem Thema

Diese Drucksache wurde am 1. November 1898 aus Rumänien (Bukarest) gesandt nach Brüx, Böhmen. Frankiert ist der Umschlag mit nur 5 Bani, Michel Nr. 102; (14. Ausgabe).
Ich habe nachgesehen, wo Brüx liegt (rückseitig ist ein Ankunftsstempel). Gemäss Wikipedia: "Most (deutsch: Brüx) ist eine Industriestadt im Ústecký kraj (Aussiger Region) in Nordböhmen."
Der Stempel ist leider nur im oberen Teil klar; es ist der berühmte Stempel fig. 814 Dragomir "BUCURESCI No 5 / INDEPENDANCE ROUMANIE".
Ein schöner Brief, finde ich, trotz der kleinen qualitativen Mängeln.
Heinz
Guten Abend,
einige Briefmarkenhändler waren naturgemäß ganz vorne dabei wenn es darum ging, mit Privatganzsachen etwas Besonderes für ihre Kunden zu "schaffen". So zeichnete die Firma Robert Noske aus Borna gleich für mehrere dieser Umschläge, Postkarten und Streifbänder verantwortlich, z.B. auch für diesen Umschlag:

Der Umschlag mit der Katalognummer PU 50 A 1/02 fand hier Verwendung als Fernbrief von Borna nach Berlin, der Empfänger Dr. Ascher ist uns Philatelisten auch kein Unbekannter. Der Brief wurde am 16.1.1921 (PP 5) abgeschickt. Für das Porto waren 40 Pfennig fällig. Da der Wertstempel zu 20 Pf. hierfür nicht ausreichte wurde eine bild- und wertstufengleiche Marke zufrankiert (Mi 143 a).
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo,
ich möchte mit zwei Belegen - frankiert mit Ausgaben aus der SBZ-Dauerserie Köpfe - zwei in der Philatelie bekannte Namen dokumentieren.
Zuerst eine Drucksache der Gebrüder Senf von Leipzig nach Plau (Meckl) mit dreimal SBZ 212 (dabei SR RL1re und SR Rl1li), gestempelt (10b)Leipzig C2 d 14.12.49.

Sowie eine Postkarte Bender und Sluyter von Stendal nach Meerane frankiert mit zweimal 212 (Rl1li und Rl1re) und 214a, gestempelt (19) Stendal 2a 16.1.50.-14.

Viele Grüße
Peter
Hallo,
nachstehend eine Drucksache des Händlers E. v. Baggo aus Danzig an sich selbst.


Viele Grüße
Klaus
@ 18609 [#488]
Hallo 18609,
Josef Tönnes war einer der Mitbegründer der Landesverbandes NRW nach Ende des Krieges.
Mehr dazu in der homepage des Briefmarkensammlervereins Münster unter Beiträge, dort: Philatelistisches Vereinsleben im 3. Reich.
Gruß Walter
@ Tuffi [#143]
Mehr dazu in der homepage des Briefmarkensammlervereins Münster unter Beiträge, dort: Philatelistisches Vereinsleben im 3. Reich.
Generell sehr lesenswert. :-)
[1]
http://www.muenster.org/briefmarkensammlerverein/Vereinsleben.pdf
Josef Tönnes war einer der Mitbegründer der Landesverbandes NRW nach Ende des Krieges.
Im o.g. Link [1] sind auf Seite 10 der pdf-Datei einzelne Informationen zum Empfänger der beiden Sendungen aus Beitrag [#488], Josef Tönnes, zu entnehmen.
Im u.g. Link [2] wird u.a. auf Seite 30 (bzw- pdf-Seite 32) vermerkt:
Josef Tönnies rief mit „Rundschreiben Nr. 1/1945“ vom 15. Dezember 1945 noch mit altem Briefkopf („Gemeinschaft Deutscher Sammler e.V. / Reichsbund der Philatelisten e.V.“) zur Gründung eines neuen Verbandes in Nordrhein-Westfalen auf, betonte aber gleichzeitig, dass „der Vereinsvorsitzende ... nicht politisch belastet sein (darf), d. h. er soll nicht der Partei angehört oder sich sonstwie nationaloszialistisch betätigt haben.“
Abweichend wird hier der Nachname "Tönnes" am Ende mit "ies" anstelle "es" geschrieben. Die Belege aus Beitrag [#488] enthalten ebenfalls beide Schreibweisen.
Gruß
Pete
[2]
http://www.philahistorica.de/Dokumente/PhilaHistorica_2015_02.pdf
@ Pete [#144]
@ Tuffi [#143]
Danke für Eure Hinweise und den Link zur Literatur.
Ich konnte mir schon denken, dass der Herr etwas mit Philatelie am Hut haben muss. Auf dem ersten Blick sind die Belege nichts besonderes, jedoch weisen die Marken, zumindest auf dem obersten Brief die echte POL- Lochung von Essen auf. Ich gehe nun davon aus, dass dieser Herr Tönnes diese Marken als Rückporto versendet haben könnte.
Es könnte also weiterer solcher Belege geben.
Grüße
@ 18609 [#488]
Martin Strothotte und Horst Dinglinger waren bekannte Essener Sammler bzw. Händler. Die Absender sind also ebenfalls authentisch.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Guten Morgen zusammen!
Zu Josef Tönnes kann ich eine Postkarte zeigen, aus deren Text hervorgeht, dass Josef Tönnes bereits im Mai 1946 Vorsitzender des Bundes Dt. Philatelisten gewesen ist.


Schönen Tag noch
Bernhard
Eine Karte des bekannten INFLA-Prüfers Eduard Peschl 1940 an einen Tauschpartner in Bulgarien. Der Text berichtet von Einschränkungen im Tauschverkehr mit dem Ausland.
Weil ich die Kiste "Drittes Reich" gerade auf dem Tisch habe, noch eine Händlerkarte: P 309 I vom 5. Tag des Großdeutschen Briefmarkenhandels 1942 in Stuttgart. Bedarfsverwendet ist sie nicht häufig.
Hallo,
aus der Heimatsammlung zwei Belege an Kurt Zirkenbach, INFLA-Prüfer bei INFLA Berlin bis 1945, danach Prüfer in der SBZ/DDR bis 1972.


Die genaue Beschreibung siehe Thread "Inflationsbelege" oder inflaseiten.de (Datenbank # 10369) und (Datenbank # 10372)
Gruß
Josh
@ Lars Boettger [#566]
Mit Herrn Paulus, der in Mettlach/Saar ein Briefmarkengeschäft führte, stand ich Anfang der 70iger Jahre in angenehmer Korrespondenz und konnte so manches schöne Stück bei ihm erwerben.
Postkarte aus Saarbrücken vom 10.4.1947 an Herrn Paulus, frankiert mit FZ Allgemeine Ausgabe zu insgesamt 12 Pfg.


VG, hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Französische Zone Bedarfsbelege"]
Servus,
heute mal eine Fernpostkarte:


Der Briefmarkenhändler Stemkowitz aus Schwiebus sandte diese Karte am 19.11.23 (Letzttag der PP 24) nach Cölleda. Die Ganzsachenpostkarte P152 wurde als Formular aufgebraucht und portorichtig mit einer Marke der MiNr. 327 AP frankiert.
Hübsche Grüße
Mümmel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Nachstehend ein Brief des Leipziger Händlers Alfred Friedemann


Gruß Klaus

Nachnahme Brief von Neugersdor (Sachsen) nach Weimar
Guten Abend,
mein Sammlerfreund 10 Parale hat zu einem anderen Thema einen Brief an den Briefmarkenhändler Otto Hafner in Basel gezeigt. Absender war ein anderer Briefmarkenhändler (Briefmarkenhändler aus Timisoara: Romulus Toader, gemäss 10 Parale)

Otto Hafner hatte jahrezehntelang ein Briefmarkengeschäft in Basel.
Liebe Grüsse
Heinz
@ Heinz 7 [#156]
Dann will ich mal die Rückseite der Ganzsache an Otto Hafner zeigen.
ROMULUS TOADER war ein Briefmarken Import und Export Händler in Timisoara, der Händler mit rumänischen Neuheiten eindeckte.
Handschriftlich erfahren wir auch etwas über den aktuellen Wechselkurs vom September 1947: 1 Fränkli = 34,8 Lei (nach der Währungsreform).
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#559]
Solche Umrechnungskurse sind heute zum Teil kaum mehr auffindbar, und darum interessant und lehrreich. Natürlich sollte man das mit offiziellen Zahlen abstimmen, aber ein wertvoller Hinweis ist es allemal.
Freundliche Grüsse
Heinz
Hallo zusammen,
hier ein netter Beleg an Hugo Michel in Apolda als er noch ein Händler war. Mit Rückseitiger Bestellung von Marken aus seinem Katalog.


Grüße Peterpan100
Guten Abend,
Gebrüder Senf sind ja wohlbekannt, doch auf dieser Ganzsache ist auch der Absender ein Briefmarkenhändler, wenn vermutlich auch nicht haupt-beruflich (er gibt als Beruf an: "Zolloberinspektor i.R. (=im Ruhestand)): Eduard Oppelt.

Oppelt schrieb am 14.11.1930 aus Czernowitz (rumänisch: Cernauti) und bot dem Briefmarkenhaus "Gebrüder Senf" Briefmarken an. Die hübsche Ganzsache P 84 (mit Aufdruck "8 IUNIE 1930", zur Thronbesteigung König Karls II.), zu 2 Lei musste auf 4.5 Lei auffrankiert werden. Die Karte wurde nach Leipzig geschickt.
Freundliche Grüsse
Heinz
Emil Jacques war kein bekannter Sammler. Aber er sammelte Briefmarken und war Mitglied in einem Tauschverein. Ein Josef Hapta hatte ihn 1924 angeschrieben und um die Aufnahme eines Tausches gebeten.
Mit gefällt die Karte aus folgenden Gründen:
- Nachportobeleg I: Unterfrankierte Ganzsachen sind nicht wahnsinnig selten, aber der Beleg sieht ganz nett aus
- Nachportobeleg II: Mischfrankaturen zwischen der ersten (schwarz-grünen) Portomarkenserie und der zweiten (rot-grünen) sind selten
- Handschriftliche Entwertung: Auch das sieht man auf Portomarken nur sehr selten
- Stempel: BOULAIDE (Bauschleiden) - ein kleiner Ort, den man auch erst einmal finden muss
Beste Grüße!
Lars
Noch ein Ergänzungswert zu 1.90 DM, Einschreiben aus 3 HANNOVER 1 / y / 20.9.1973

mit Sammlergruß,
Claus
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Gustav Heinemann"]
Liebe Sammlerfreunde,
ich kann Euch ein Einschreiben aus Kolmannskuppe vom Dezember 1926 nach Leipzig zeigen. Ich kann Euch nichts über die Marken sagen. Auch kann kann ich den Brief philatelistisch in Bezug auf Südwestafrika nicht einsortieren. Für mich war die Rückseite und die Herkunft interessant. Der verwendete KOS von Kolmannskuppe ist aptiert.
Kohlmannskuppe (ca. 10 km östlich von Lüderitz) war zu Zeiten des Diamantenabbaus (1908 bis 1930) in Südwestafrika eine "boomtown". Nach dem Ende der Diamantenförderung entwickelte sich Kolmannskuppe bis 1960 zu einer Geisterstadt. Das Einschreiben war an den Leipziger Briefmarkenhändler
Albert Friedemann gerichtet. Der Absender Franz Wiese war lt. Koloniales Hand- und Adreßbuch 1926-1927 ein Werftaufseher.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Südwestafrika: Echt gelaufene Belege"]
Hallo Sammlerfreunde,
anbei ein Fernbrief von Cottbus nach Berlin-Friedenau, portogerecht frankiert mit SBZ 205waz und zwei 212a und entwertet mit zweimal SST Cottbus 24.10.48 zum Tag der Briefmarke. Interessant für dieses Thema durch den Absender Manfred Arlt Institut für Philatelie Cottbus.


Der Beleg würde auch in das Thema Frühverwendungen der Dauerserie Koepfe 1 passen.
Viele Grüße
Peter
Einschreiben von Halle 16.02.1972 nach Zittau mit Frankatur Heftchen Blatt 13 und teils von H-Blatt 12, Ausgabe 1971, Portogerecht mit 90 Pfennig freigemacht. Absender ist der bekannte Philatelist Kurt Zirkenbach.
Verwendet wurde ein R-Zettel mit Amtskennzeichen "H2" rechts unten in ein Kästchen eingedruckt.
Diese R-Zettel wurden ab 1956 bis 1858 mit Normalpapier und ab 1958 mit Pergamin-Papier verwendet.
Der R-Zettel auf dem Brief mit 6 Romben und der Ziffernhöhe von 3,5 mm war von 1958 - 1963 zu verwenden. Ab 1963 hatten diese R-Zettel 7 Romben.
Wahrscheinlich erfolgte zur Verwendung dieser R-Zettel keine Kontrolle und die Postämter konnten die noch vorhandenen R-Zettel aufbrauchen.


Gruß Dieter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "DDR: Einschreiben"]
Man sollte Philatelie ja auch international betreiben, was in Deutschland leider vielfach zu kurz kommt. Hier wird der Name Ernest Frederick Hugen (1908-1980) wahrscheinlich nur den wenigsten etwas sagen, in Großbritannien war er als exzellenter Philatelist aber sehr bekannt. Er war der Ehrensekretär des Ständigen Ausschusses des Philatelic Congress of Great Britain, der seit 1921 die "Roll of Distinguished Philatelists" betreut, eine der höchsten philatelistischen Auszeichnungen, die es gibt. Er fungierte vielfach als britischer Vertreter bei FIP-Ausstellungen und erhielt 1960 die Congress Medal. Seine Sammlungen umfassten das Britische Empire, aber auch eine Sammlung zum Thema "UPU" wurde international gewürdigt. Hier ein Brief an ihn vom 4. Mai 1940, dem ersten Tag des 27. Philatelic Congress in Bournemouth auf einem Ausstellungsbeleg

Gruß
Michael
Schönen guten Morgen,
was wäre die Französische Zone ohne die Belege von Marken Schneider ? :)
Einschreiben aus Reutlingen von der Firma Marken Schneider an Herrn Carl Wehn in Westfalen. Hierbei handelt es sich um einen Bedarfsbrief. Über den Inhalt darf sicherlich spekuliert werden, es ist aber gut möglich das Briefmarken o.ä. transportiert wurden. Es handelt sich hierbei um einen Brief im Fernverkehr bis 40 g (48 Pfennig). Hinzu kommen die Einschreibegebühren in Höhe von 60 Pfennig. Dies macht ein Gesamtporto in Höhe von 108 Pfennig. Frei gemacht wurde gesamt mit 109 Pfennig. Somit ist der Brief 1 Pfennig überfrankiert.
Briefmarken: Allg. MiNr. 9, Allg. MiNr. 8, Allg. MiNr. 8, Württemberg MiNr. 10, Besonderheit: PF Flatters 37 A;

Grüße,
Ron
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Französische Zone Bedarfsbelege"]
Hallo,
portogerechte Drucksache mit SBZ Aufdruck auf Arbeiter (Mi 183a) des Briefmarkenhändlers Friedrich Dieck von Leipzig nach Buchloe - gestempelt Leipzig C2 28.8.48.


Interessante Angebotsliste der Markenausgaben Musterschau 1945 und Messe 1946 bis 1948.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
ich hoffe, Blocks gehen hier auch.
Ich habe hier einen Brief mit Block 3 und einer Hindenburg Michel 517 von Königsberg nach Emden. Der Brief hat den Sonderstempel der Postwertzeichen-Ausstellung vom 30.6.1935 und ist am nächsten Tag in Emden angekommen. Absender war das Markenhaus Rudolf Rohr. Der Block hat links einen Bug, aber insgesamt ist der Block ansonsten sehr gut erhalten.


Grüße
Oliver
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
Hallo,
heute wieder ein Beleg des bekannten Philatelisten und Prüfers Kurt Zirkenbach.
Interessante Portostufe 2,60 Mark für Luftpostbrief in die USA (50+3x70 bis 15g) auf Sonderumschlag des Briefmarkensammler-Club Hallensia zur Briefmarkenschau in Halle.
Frankiert vor und rückseitig mit SBZ 213, 224(4) und DDR 248/249
gestempelt SST (10b) Leipzig C 1 Messeflughafen Leipzig Mockau 12.3.50.-14
Auch die Vignette zur DEBRIA hat ihren Stempel abbekommen.

Vorderseitig noch violetter Rechteck-Stempel "Befördert mit Luftpost vom Messeflughafen Leipzig- Mockau"
Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
heute mal einen Brief an einen nicht nur bekannten, sondern schon eher berüchtigten Sammler und vor allem Händler (nicht zuletzt auch Fälscher). Gemeint ist die wohl schillernde Persönlichkeit Bela Sekula, auch Béla Székula. Geboren in Ungarn und später eine Zeitlang auch in der Schweiz, in Luzern, ansässig, wo er zusammen mit seinen Brüdern einen florierenden Handel mit philatelistischen Produkten, z.T. aus eigener "Fabrikation", betrieb.
An ihn ging im Jahre 1928 dieser eingeschriebene Brief aus den USA (New York):

Sehr interessant auch die hier zur Markenentwertung verwendeten "Killer-Stempel" aus New York.
Dann auch noch die Rückseite dazu:

Beste Grüße,
Peter
Und noch ein Wertbrief von Edgar Mohrmann von 1951 mit Notopfer Nr. 6 Z:

Hallo,
hier eine Drucksache vom Auktionshaus Heinrich Köhler aus 1942:

Gruß
Klaus
Guten Abend zusammen,
heute nochmals einen Beleg an den berühmt/berüchtigten Bela Sekula/Béla Székula. Dieser hatte einen regen Posteingang während seiner Luzerner Zeit auch aus nicht ganz alltäglichen Ländern/Orten.
Auch wenn der folgende Beleg nicht ganz so schön aussieht, ist er doch ein, wie ich meine außergewöhnliches und selten zu findendes Stück und auch, obwohl aus der Korrespondenz des Bela Sekula, kein "gemachtes" Stück, ein Einschreibebrief aus Port Said (Französisches Auslandspostamt) in Ägypten nach Luzern:

Absender ist geschwärzt im Original, man kann nur noch erkennen, dass es sich um eine "Boite postale" (Postfach) Adresse in Port Said handelte.
Recht interessant die Rückseite, auf der man sehr genau den damaligen Postverlauf nachvollziehen kann.

Der Brief wurde in Port Said am 21.6.1928 als Einschreiben aufgegeben.
Kam dann wahrscheinlich per Schiff in Süditalien an:

Transitstempel der Einschreibestelle in Brindisi vom 26.6.
Von Brindisi ging's dann gleich weiter nach Mailand:

Transitstempel der Einschreibestelle in Mailand vom 27.6.
Und dann ging's gleich im Zug weiter Richtung Schweiz:

Bahnpost-/Transitstempel der Strecke Mailand - Chiasso (Grenzübergang ins Tessin/Schweiz)
Schließlich Ankunft in Luzern noch am selben Tag:

Ankunftstempel der Breifausgabestelle beim Postamt Luzern 2 vom 27.6.
Beste Grüße,
Peter
Hallo,
mit Diena kann ich nicht mithalten. Ich habe dafür eine seltene Ganzsachen-Doppelkarte aus Schweden, die am 27.12.1893 von Stockholm an die Gebrüder Senf in Leipzig gelaufen ist. Auch wenn der Poststempel etwas verschmiert ist, so halte ich diese Karte doch für ein interessantes Zeitdokument. Die Karte trägt folgenden Text:
Welchen Rabatt gewähren Sie bei größeren Entnahmen aus Ihren Auswahlen?
Ergebenst
J. Haase

Mi. P 16
Viele Grüße
Ingo
Ab Luxembourg-Ville vom 27.2.1918, adressiert an das Heinrich Köhler-Stammhaus in der Berliner Friedrichstraße.

Herr André Israel fragt an:
Sehr geehrter Herr.
Besten Dank für Ihre mir frdl. zugesandte Zeitung Köhlers Philatelistisches Magazin N°6 u. erlaube ich mir erg. Sie ganz höfl. zu bitten, mir die Marken aus Ihrer Zeitung zur Ansicht u. Auswahl zum Versand bringen zu wollen, nämlich:
Seite N°2 der Zeitung.
Baden
1851. 1 Kr. bräunlich Paar, 40.- Mk.
1860. 9 Kr. karmin Paar, 50.- Mk.
Braunschweig
¼ Sgr. schwarz/braun Paar mit Briefstück 65.- Mk.
¼ Sgr. Prachtpaar mitFederzug 50.- Mk.
Hannover
1/30 Th. dunkelrot, Kabinettpaar 75.- Mk.
3 Pf. rosa/schwarz, genetzt Viererstreifen 350.- Mk.
Haben Sie auch Luxemburg N° 1, 2 in Prachtstücken, Paar, Streifen u. Blocks - usw.
....
Ich brauche sehr viel für meine Kundschaft.
Herr André Israel war uns in Luxemburg bisher nicht als Briefmarken-Händler aufgefallen.
Schönen Gruß
DiDi
Hallo zusammen,
den meisten wahrscheinlich unbekannt (außer vielleicht ein paar Danzig Kennern), ;-) auch mir selbst bis ich diesen Beleg erhielt, ist wohl das ehemalige Auktionshaus und auch Prüfstelle
Holtz und Giebeler in Danzig [1].
Die Auktionskataloge (wie z.B. im link [1] zu sehen) wurden damals in Umschlägen wie diesem hier aus dem Jahre 1932 verschickt:

Sehr schön auf diesem Beleg auch der nicht alltägliche Maschinenstempel.
Beste Grüße,
Peter
[1]
http://www.danzig.org/en/wp-gallery/?cat_id=1210&gallery-img-id=19268
Hallo,
nachfolgend ein Brief mit MiFr SBZ-Aufdruck auf Arbeiter mit bekanntem Absendernamen.
SBZ 185,187,194 und A 195 auf R-LuPo-Brief in die USA (2. Gew.-Stufe) - da 5 Pfg zu wenig frankiert wohl mit 10 c Nachgebühr belegt - entsprechende Stempel auf Vorderseite. Gestempelt Meinigen c 02.8.48.-18


Rückseitig Stempel New York und Elizabeth
Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
von mir was Einfaches aus der kurzen PP22. Die Deklaration stimmt allerdings nicht mehr; ich habe nachgesehen: Keine Briefmarken drin :-(
Am 2.11.1923 sandte der Briefmarkenhändler und Auktionator S.W.Hess in Frankfurt einen Auslandsbrief der 4.Gewichtsstufe 60-80g als Einschreiben mit Rückschein nach Luzern und frankierte tarifgerecht mit 6 Rosettenmarken zu 100 Mio.Mark. AKS Luzern vom 3.11.1923.

besten Gruß
stampmix
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Zu Michel - den habe ich irgendwo in meinem Alben.
Kolumbien, 1903, Einschreibebrief der Servicio Postal Fluvial nach Apolda, adressiert an Hugo Michel.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Vom Nutzen philatelistischer Literatur"]
Hallo zusammen,

bei diesem Beleg gefällt mir der Text des Stempels besonders gut: "Stamp collecting is a Hobby fo a livetime". Übersetzt heiß es dort "Briefmarkensammeln ist ein Hobby für das ganzes Leben". Absender des Briefes war der Berufsphilatelist und Auktionator Roger Koerber.
Viele Grüße
Volkmar
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv: Die Eiche, mehr als nur ein Baum !"]
@ hannibal [#179]
- da 5 Pfg zu wenig frankiert wohl mit 10 c Nachgebühr belegt - entsprechende Stempel auf Vorderseite
10 c war die amerikanische Verzollungspostgebühr für den Brief. Das ergibt sich aus den zwei violetten amerikanischen Stempeln auf der Vorderseite.
Gruß von briefefan.
Hallo,
ich habe beim Aufräumen folgenden interessanten Beleg gefunden:

Der Umschlag ist soweit nichts besonderes, aber auch das Schreiben aus dem Umschlag ist erhalten:

Ein schönes Stück Zeitgeschichte.
Grüßle
Holger Reichert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Posthörnchen Band- und Netzaufdruck"]
Hallo zusammen,

Diese türkische Auslandspostkarte Michel P 47 geht an den Leipziger Briefmarkenhändler Albert Friedemann. Der Absender bestellt damit eine "Liste über Briefmarken und Albums". Den Namen des Absenders kann ich leider nicht genau lesen. An Albert Friedemann wurden schon ein paar Belege gezeigt. Hier ist zum Beispiel eine Preisliste aus dem Jahr 1923:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=88394
Die Postkarte zeigt im Wertstempel den Leanderturm. Der Leanderturm ist ein Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert und liegt in Istanbul etwa 180 Meter vor Üsküdar auf einer kleinen Insel im Bosporus. Er gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Weiteres unter
https://de.wikipedia.org/wiki/Leanderturm
Der Aufgabestempel zeigt das Datum nach unserem und dem Rumi-Kalender. Siehe dazu
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=158511
Viele Grüße
Volkmar
Dieser Händler, Karl F. Suck in Plauen, war wohl nicht bekannt. Die Karte fand sich in einem Konvolut.
Eine Postkarte der Firma Borek, Braunschweig vom 20.11.1945. Bis dato wusste ich gar nicht, dass Borek Auktionen veranstaltet hat.

Beste Grüße
Thilo Nagler
Eine blitzsaubere portogerechte Auslandsdrucksache Verlag des Schwaneberger Album in die USA mit EF SBZ 215a Stempel Leipzig C4 16.5.50.- 15.

Viele Grüße
Peter
Heute zeige ich einen Beleg mit einem "Augenzwickern", der auch in das Thema frühe Belege der DS SBZ 212/227 passen würde.
Ein portogerechter Orts-R-Brief mit MiFr 218a und 225b an den Kassenwart der Sportgemeinschaft Geraer Briefmarkensammler.
Stempel Gera 5 29.12.48.-10-11, provisorischer R-Zettel Gera 5 und
rückseitig Ankunft-Stempel.

Viele Grüße
Peter
Hier eine ganz besondere Privatzähnung der Notopfermarke des Briefmarkenhändlers Hilbert aus Fellbach:

Der Beleg ist leider nicht in meinem Besitz, wie sonst alle von mir gezeigten Marken und Belege. Die nachstehende Hilbert-Privatzähnung ist allerdings in meiner Sammlung:

Warum diese Zähnung ?
Der Briefmarkenhändler Hilbert betrieb in Fellbach neben dem Briefmarkenhandel auch einen Frisörsalon. So benutzte er seine Frisörschere zur Trennung der anfangs ungezähnten Notopfermarken.
Heute ein Beleg mit einem waagerechten Paar SBZ 228 gestempelt Berlin W35 b 24.10.48. 11-12. Nur mit dem Ersttag irrte der Ersteller des Belegs - der Ausgabetag war der 23.10. Trotzdem als Verwendung in Berlin-West wohl nicht so häufig.

Viele Grüße
Peter
Heute wieder ein Beleg des Händlers Albert Brückner aus Leipzig nach Nordhausen - frankiert mit 213a(5) und 225b. Stempel wohl Leipcig C 13 Datum unleserlich. Die rechte 6 Pfg-Marke mit dem PF "fehlende Locke am Ohr".

Viele Grüße
Peter
@ hannibal [#192]
Hallo Peter,
mit diesem Namen und diesen (und vielen anderen) Stempeln gibt es zahlreiche Fälschungen.
Quelle: Berlin W 35 Stempelfälschungen 1945-1950 und Dr. Kurt Geier, von Wolfgang Strobel, 24 Seiten, Arge Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V. Rundbrief 65/November 2012.
Ob deiner gefälscht ist, weiß ich nicht, war mit der Marke in dem Artikel nicht genannt.
Grüße von Briefefan.
Hallo nochmals,
Briefmarkenprüfer gab es nicht viel später nachdem die Philatelie hoffähig wurde, und einer der sehr bekannten war Dr. Dub. Dieser hatte Kontakte in der ganzen Welt. Somit zeige ich hier ohne viele Kommentare auch primär die Rückseite einer Postkarte, die die Niederlande kurz nach der 1. Postsperre im Zusammenhang mit dem 2. WK erreichte. Der philatelistische, wie aber auch zensuristisch-politische Kontext wird hervorragend klar. Nebenbei sieht man, dass es sich um eine sehr attraktive EF handelt und eine frühe Kölner Zensur.
Beste Grüße cilderich


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Zensurpost"]
@ Mondorff [#131]
Hallo zusammen,
Dieter zeigt im Beitrag [#131] einen Brief an das weltweit bekannte Briefmarkenhaus aus den USA - Frank Warner.
Er schreibt:
"Die Adresse war jahrelang in der Nassau Street in New York, danach gab es mit der Lexington Avenue eine neue Anschrift."

Hier ist die neue Adresse als Absender. Wie man am roten Stempel sieht, versorgte Frank Warner 1980 die Sammler seit 40 Jahren Weltweit mit Briefmarken. Dem Sammlerkollegen aus unserem Verein konnte er allerdings nicht helfen. Dieser sammelte vor allem das Motiv Feuerwehr.
Viele Grüße
Volkmar
Guten Abend,
zur Abwechslung mal wieder etwas nach Übersee:

Ein Herr Walter Behrens aus Braunschweig sandte am 11.8.1923 (Portoperiode 15) dieses Streifband nach New York. Streifbandsendungen wurden als Drucksachen behandelt, hier portorichtig mit zwei Marken der MiNr. 270 frankiert.
Schöne Grüße
Mümmel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Immerhin 2880 Pfennige wurden hier verklebt.

Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#199]
Beim Adressaten handelt es sich um einen früheren Prüfer des Schweizerischen Prüferverbandes.
Vermutlich handelte es sich bei dem Brief um eine Prüfsendung.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[Beiträge [#199] und [#200] redaktionell kopiert aus dem Thema "Wertbriefe"]
Guten Abend,
heute eine Postkarte in die Tschechoslowakei (CSR):


Gelaufen am 8.10.23 (Portoperiode 19) aus Apolda nach Prag, portorichtig mit 2,7 Millionen frankiert. Normalerweise betrug das Porto 3,6 Millionen, aber für Postkarten und Briefe in die CSR und nach Ungarn galt ein ermäßigter Tarif.
Der Absender dürfte in Philatelistenkreisen nicht unbekannt sein.
Einen guten Start in die neue Woche wünscht allen
Mümmel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo,

Auslandsdrucksache (1-50 g) vom 03.11.1923 (PP 22) von Apolda nach Helsingfors (Finnland) frankiert mit 4 Marken a 10 Millionen Mark (= 40 Millionen Mark). Es wird höflich angefragt, ob man von Zeit zu Zeit Briefmarkenauswahlen zur Durchsicht zugehen lassen dürfe.
Grüßle
Holger Reichert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]


Drucksache bis 50 gr. frankiert mit 8 Pf. AM-Post (amerikanischer Druck) gestempelt 12.10.1946 Berlin O 112 (= Berlin Ostsektor). Absender ist ein bekannter Briefmarkenhändler. Das Angebot ist nicht komplett erhalten geblieben.
Die AM-Post-Marken wurden im Ostsektor nicht gern gesehen, aber toleriert. Ich kenne auch AM-Post-Marken in der Mark Brandenburg unbeanstandet verwendet.
Wer kann weitere Belege mit AM-Post aus dem Ostsektor Berlins zeigen?
hajo22
Hallo,
mal wieder ein Beleg des Leipziger Händlers Albert Brückner.
Portogerechte Karte in die USA frankiert mit SBZ 213a und DDR 252b, LEIPZIG C2 12.5.51.-20

Rückseitig die Mitteilung, die bestellten Marken sind leider nicht lieferbar.
Viele Grüße
Peter
Guten Abend,
heute zeige ich eine Drucksache aus der Portoperiode 21, die ins Ausland ging:


Diese ging am 27.10.23 aus Borna bei Leipzig nach Luzern, portorichtig mit je einer Marke der MiNrn. 314 AP und 17 AP frankiert.
Nun war der Absender Robert Noske kein Unbekannter in der Philatelieszene. In seinem Verlag nebst Druckerei brachte er u.A. die damalige Zeitschrift "Die Ganzsache" heraus. Daneben hatte er auch Verbindung zu Markenhändlern, aber dass er selbst auch Markenhandel betrieb, war mir bisher unbekannt.
Schöne Grüße
Mümmel
Drucksache des Briefmarkenhändlers Otto Necesal, Wien 6.5.1925.

Gruß Dieter
Hallo,
hier eine portogerechte Drucksache frankiert mit SBZ 212 (3) auf einer Angebotsliste von einem Händler.
Stoeber Köthen Anhalt zu Markenausgaben Mecklenburg-V., Thüringen, Westsachsen usw.
Stempel KÖTHEN (ANH) 1k 27.1.49.-9


Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
wenn ich die Anzahl der Treffer im Internet ansehe, so scheint Lauri Peltonen ein bedeutender finnischer Briefmarkenhändler gewesen zu sein:

Er war aber nicht nur Händler sondern auch Verleger, denn er hat zum Beispiel das Buch "Suomen Vanhimmat Paikkakuntaleimat, The Early Postmarks of Finland, Die frühen Ortsstempel Finnlands" herausgegeben.
Das Briefmarkengeschäft gibt es immer noch [1].
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://www.lape.net/
Kürzlich schloss das letzte Briefmarkengeschäft, die Banque du Timbre in Luxemburg [1].

Hier eine Briefvorderseite einer Drucksache, 1956 verschickt von der Banque du Timbre an den Sammler Francis Rhein in die U.S.A.

Die bedeutende Luxemburg-Sammlung von Francis Rhein wurde 1968 von Willy Balasse versteigert (618 Lose).
Beste Grüße
Marc
[1]
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=11087
Hallo,
heute ein Nachnahme-Einschreiben der Versandstelle für Sammlermarken Berlin W 8 nach Eisenberg/Thüringen. Frankiert mir einem waagerechten Paar der SBZ 220a und rückseitig ebenfalls mit einem waagerechten Paar der ersten Sondermarkenausgabe der DDR "75 Jahre Weltpostverein".
BERLIN W8 ad -7.11.49.-11 und rückseitig Ank.-Stempel (15)Eisenberg (THÜR) j -8.11.49.-19

Viele Grüße
Peter
Moin zusammen,
Dr. Siegfried Ascher (* 22. Juni 1877 in Berlin, † 22. Februar 1962 in Haifa), war ein deutscher Architekt und ein bedeutender Ganzsachen-Philatelist. Sein philatelistisches Hauptwerk ist der „Große Ganzsachen-Katalog", der bis heute ein international wichtiges Standardwerk ist. 1939 musste er in das damalige Palästina emigrieren, wobei der Hauptteil seiner großen Ganzsachensammlung verloren ging. In Israel war er dann maßgeblich an der Gründung des dortigen Philatelistenverbands beteiligt. [1]
Dr. Ascher unterhielt weitläufige Kontakte zu Ganzsachen Sammlern weltweit um seinen Katalog bestücken zu können. So auch in diesem Fall, wo er von der „SOCIÉTÉ BELGE DE COLLECTIONNEURS D’ENTIERS POSTEAUX" einen Brief erhielt. Dieser Verein ist heute als SBEP bekannt. [2]
Seit dem 1.5.1927 betrug das Porto für einen Auslandsbrief bis 20 Gramm 1,75 Francs. Dieser Brief ist mit 1,95 Francs, also 20 Centimes zuviel, überfrankiert. Da 1929 keine neuen Ganzsachen auf den Markt kamen, kann über den Inhalt nur spekuliert werden. Die Adresse wurde von Berlin W8 auf Weissensee geändert, doch dort war Dr. Ascher laut rückseitigem handschriftlichen Vermerk nicht wohnhaft und der Brief wurde dann doch in W8 zugestellt. Der Brief ist sehr fleckig und ich musste den Kontrast und die Helligkeit der Bilder manipulieren. Trotzdem ein interessantes Stück deutscher Ganzsachen Philatelie, wie ich meine.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Ascher
[2]
http://users.telenet.be/sbep/
Hallo,
DDR Block 10XII zum Tag der Briefmarke 1954 in MiFr mit 436(4), 437 und 441 portogerecht Eil-Fernbrief bis 100 g (40+60)
(10) LEIPZIG O 40 b 27.11.54.-15 vom Schaubeck-Verlag an Stolow nach München.

Interessant neben dem Ankunftsstempel auch die Zustellvermerke.

Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege zum Tag der Briefmarke, Philatelistenkongresse, Ausstellungen"]
Hallo,
das hat man auch nicht oft, das ein Beleg gleich in drei Themen passt.
Durch den Absender wird im nachfolgend gezeigten Beleg auch ein sehr aktiver Briefmarkenclub dokumentiert der Briefmarkenklub Hallensia, den es wohl auch heute noch gibt.


Mischfrankatur SBZ 216 und 228 (für diese Ersttagsverwendung), SST (19a) HALLE (SAALE) 23.10.48.-19
Zum Wirken der "Hallensia" war in anderen Beiträgen schon ausführlich geschrieben worden.
Viele Grüße
Peter
Die folgende Karte habe ich gerade bei mir gesehen.

Im Michel Ganzsachenkatalog (Ausgabe 1989, der neuere ist verliehen) heißt es dazu:
Der Stempel "Aachen 7" kommt auch auf P 950 mit eingedrucktem Absender "Belo" und Sonderstempel der "Rheinposta Köln 1947" vor, ist jedoch privat gemacht worden.
Viele Grüße
Volkmar
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Britische Zone: Notausgaben ab 1945"]
@ volkimal [#214]
Die Schweizerischen Philatelistischen Nachrichten waren eine "Monatsschrift für Briefmarkenkunde" des Briefmarkenhauses Ernst Zumstein, Bern. Sie erschienen 1909-1914 (6 Jahrgänge).
Anbei zeige ich ein äusserst gut erhaltenes Streifband, mit welchem das Abonnement 1912 eingelöst werden konnte. Die Zeitschrift kostete CHF 2.00 (ganzes Jahr), dazu kamen 12 Rappen, die der Empfänger aus Kriens (Kanton Luzern) bezahlen musste.
Das Streifband wurde freigemacht mit einer Marke der Serie "Helvetia" von 1909, Zumstein Nr. 121.

Ein sehr schöner Beleg, finde ich.
Heinz
2 Einschreibbriefe aus dem Jahr 1935 von Brüssel in die Schweiz.
Ich nehme an, der Absender war Briefmarkenhändler oder -sammler.
Beide Briefe sind sehr akkurat mit 3,50 bfrs. frankiert und haben ein "Gesicht".


hajo22
[Redaktionelle Hinweise: Auktionshaus aus Belgien, siehe
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=169714 / C. Obrecht vermutlich philatelistischer Autor, siehe
https://philatelisten-bern.ch/bibliothek/kataloge-ch-fl/ ]
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belgien: Postbelege (ohne Ganzsachen)"]
Ich kann zwar keinen Beleg anbieten, aber dafür ein Schreiben von Carl Schmidt, dem Verfasser von dem "Handbuch der deutschen Privat-Postwertzeichen", aus dem Jahr 1944. Dieses Schreiben befand sich in den von mir in den neunziger Jahren erworbenen 2 Bänden der Privatpostmarken. Diese hatten den Eigentümerstempel Ruprecht Glasewald.
Mich würde es interessieren ob der im Schreiben aufgeführte Katalog der Stempelmarken des Gross-deutschen Reichs noch erschienen ist.
Noch zu erwähnen wäre die Preisliste der Privatpostmarken die sich im Katalog befand, in der ein grosser Teil der aufgeführten Marken markiert waren, sowohl ungebraucht als auch gebraucht. Ob es sich dabei um die im Schreiben von Schmidt angeforderte Liste handelt kann ich nicht sagen.

Persisch/Iranische Händler

Brief 1932 von Teheran nach Wien von einem bekannten Händler, welcher hauptsächlich europäische Sammler zu seinen Kunden zählte, an einen damals sehr bekannten Philatelisten; frankiert ist der Beleg mit den MiNr. 586, 587, 615, 617.

Brief 1935 von Teheran nach Berlin von einem bekannten Händler, welcher hauptsächlich europäische Sammler zu seinen Kunden zählte, an einen damals sehr bekannten Philatelisten. Frankiert ist der Beleg mit den MiNr. 583, 627, 628, 633 – interessant hierbei, daß es sich um zwei Währungen handelt: nämlich um Kran/Chahi und Rial/Dinar. Die Währungsumstellung erfolgte am 13. März 1932.

1939 Brief von Teheran nach Springfield/USA mit MiNr. 733, 735 – keine weiteren Beförderungsmerkmale – adressiert an die heute noch bestehende Firma Tatham Stamp & Coin Co. in Springfield

1950 als Ortsbrief beförderter FDC mit MiNr. 818/9 an den größten iranischen Briefmarken-händler und Verfasser mehrerer Standardwerke – u.a. The early Postmarks of Iran 1875-1925 – F.N. Farahbakhsh

Anschriftenseite mit iranischem R-Stempel in rot
R-Brief 1986 eines Briefmarkenhändlers aus Teheran nach Deutschland an den weltbekannten Verfasser der Iran-Handbücher Dipl.-Kfm. Bodo Hartmann – frankiert mit MiNr. 1932 (8), 2032, 2056

Rückseite mit Ankunftsstempel

Anschriftenseite mit iranischem R-Stempel in rotviolett
R-Brief 2002 des bekannten Händlers Mohammad Tavassoli von Mashad nach Deutschland, frankiert mit MiNr. 2827, 2845 (8) im Block vom Unterrand

Rückseite mit deutschem R-Zettel

Anschriftenseite mit iranischem R-Stempel in blau und deutschem R-Zettel
R-Brief 2004 des Verfassers des exzellenten Kataloges Stamps of Iran Dr. Hamid Reza Ebrahimi von Teheran nach Deutschland – frankiert mit MiNr. 2876, 2920 II A (20) im Block auf der Rückseite, 2938, 2939, 2940 (2) im waag. Paar

Rückseite

Anschriftenseite mit iranischem R-Stempel in blau und deutschem R-Zettel
R-Brief 2007 des Verfassers des exzellenten Kataloges Stamps of Iran Dr. Hamid Reza Ebrahimi von Teheran nach Deutschland – frankiert mit MiNr. 2920 II A (2), 2921 I A (2) senkr. Paar, 2939 (4) im Block, 2989 (2), Block 42 – enthalten 3011-3014

Rückseite
LG
Angelika
(aus der Sammlung von SF Mausbach)
Einschreibbrief von 1910 aus Tsingtau/Kiautschou an
Albert Friedemann, Leipzig.

hajo22
Salut,
nach einem sonnigen Wochenende beim Mehr-ArGen-Treffen in Kassel-Espenau bin ich nun wieder daheim und zeige eine Fernpostkarte aus der Portoperiode 6:


Gelaufen am 16.8.1921 Aus Leipzig nach Borna. Ganzsache P120 I auffrankiert mit MiNr. 159a. Nichts besonderes, oder evtl. doch?
Absender war Dieter Noske und Empfänger sein Bruder Robert Noske, der u.A. die Zeitschrift "Die Ganzsache" gedruckt hatte.
Schöne Grüße
Mümmel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Brief eines Frankfurter Händlers, mit gewöhnlicher Post zum Dampfer Bremen und von dort aus mit Katapultflug (Vorausflug) nach New York. Kein Ankunftsstempel.
Händler tragen immer wieder dazu bei, dass schöne Briefe entstehen. Dass sich auch Auktionatoren heute noch dazu entschliessen, ihre Post mit Briefmarken zu frankieren, ist erstaunlich und lobenswert!
Ich möchte nicht überlegen, wie viele Stunden nötig waren, um ein paar hundert (?) oder sogar tausend Kataloge so zu frankieren.

Super! Herzlichen Dank. Vaccari.
Besonders schön ist der Brief auch, weil er nicht durch eine hässliche Abstempelung entwertet wurde.
Das Format ist so gross, dass es nicht ganz Platz hat auf A 4. Die Abbildung ist darum nicht perfekt - sorry.
Heinz
@ Heinz 7 [#222]
So ganz uneigennützig ist die Frankatur mit Marken durch den Händler nun auch nicht:
21.300 Lire entsprechen etwa 11 EUR. Im Frankaturhandel werden Lire-Marken für 10 cent pro 1000 Lire angekauft. Diese Frankatur hat einen Handelswert von etwa 2 EUR. Selbst wenn man das Aufkleben der Marken mit 10 EUR pro Stunde in Heimarbeit bezahlt, bleibt eine erhebliche Ersparnis.
Möglicherweise hat der Händler die Umschläge bereits fertig frankiert vom Frankaturhändler bezogen oder braucht eigene Frankaturware auf, die er natürlich viel günstiger eingekauft hat.
Nun kann es uns egal sein, und eine schöne Frankatur ist auf keinen Fall zum Schaden des Sammlers.
Hallo,
von mir heute einen Sammlerbrief mit 198/199 und 184,185 als Einschreiben von Leipzig nach Dresden - blitzsauber dreimal abgeschlagen SST (10b) LEIPZIG C1 f 31.8.48.-13

Rückseitig Ankunft-Stempel Dresden 02.09.48.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Das Doppel-M: Motiv Leipziger Messe"]
Hallo,
nachfolgend eine Drucksache des Lübecker Briefmarkenversands Martin Peschel
frankiert mit SBZ 213a aufgegeben in Leipzig (Portoersparnis Ost- statt Westgeld) für Drucksache bis 20g , gestempelt (10b) LEIPZIG C ?1 m 30.6.49.-17.
Offensichtlich war die mehrfach gefaltete Angebotsliste zu schwer - daher roter Nachgebühr-Stempel und in blau 4 als Nachgebühr vermerkt.
Vom Adressaten Annahme wegen Nachgebühr verweigert und entsprechender Vermerk des Zustellers.
Violetter Zurück-Stempel. Interessanter Beleg, auch wegen der Preise der Angebotsliste.
Ein Weihnachtsblockpaar Thüringen zB. für 58.- für damalige Zeiten viel Geld.


Die beabsichtigte Portoersparnis dürfte Dank der zu entrichtenden Nachgebühr daneben gegangen sein. Interessantes Zeitdokument.
Viele Grüße
Peter
Falt-Drucksache frankiert mit 1 Pf. AM-Post (Nr.16) ergänzt durch Postfreistempel über 2 Pf. aus Frankfurt a.M. vom 29.11.1945 nach Berlin W 30 (Postamt im amerikanischen Sektor) als 3 Pf.-Drucksache (bis 20 gr.).
"Zurück"-Vermerk und rückseitige Angaben: "
Haus zerstört" und (Nachsende-) "
Antrag liegt nicht vor" Unterschrift



Der kleine braune Zettel "Gefällt Ihnen die Frankatur?" lag der Faltdrucksache bei.
hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung AM Post Besonderheiten"]
Hallo,
heute ein Beleg bei dem sowohl Absender als auch Empfänger gut in das Thema passen.
Portogerechter Auslandsbrief an H. Durban-Hansen (Norsk Filatelisk) Oslo frankiert mit SBZ 207 und 209 gestempelt HALLE (SAALE) 4 b 18.12.48.-18.

Absender W. Fläschendräger - Mitglied im BSC Hallensia und Prüfer für Bezirksstempelaufdruckmarken.

Viele Grüße
Peter
Liebe Sammlerfreunde,
frisch reingekommen aber auch von der Herbstmesse 1948 ein Brief als Einschreiben von Leipzig nach Rosenheim vom 31.08.1948. Es wurde der selbe Sonderstempel nur mit dem Ub e abgeschlagen. Der Aussteller der Briefmarkenhändler MARKEN-BELO aus Aachen ist der Hersteller des Umschlages. Übrigens scheint es die Firma heute noch zu geben.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Das Doppel-M: Motiv Leipziger Messe" / siehe
1945 eröffnete in der Aachener Mefferdatisstraße „Marken Belo”, ein Fachgeschäft für Briefmarken und Zubehör. 1989 übernahm Andreas Chevalier, ein junger Briefmarkensammler aus Leidenschaft, das Geschäft. Als einer von einem halben Dutzend ausgebildeter Briefmarken-Einzelhandelskaufleute in der Bundesrepublik hatte der Aachener (41) sein Hobby zum Beruf gemacht. in
https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/millionenerfolg-mit-actionfiguren_aid-28134353 ]
Speziell für mümmel dieser Brief hier:

Von einem F. Siedenberg aus Crefeld (heute mit K geschrieben) war der Einschreibbrief an den Altmeister Albert Friedemann in Leipzig adressiert. Am 3.7.1923 (PP 14) waren dafür je 300 Mark für Porto und Einschreibgebühr zu zahlen. Frankiert wurde mit 3 Exemplaren der Mi 220.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Liebe Sammlerfreunde,
wieder ein Brief nach Leipzig diesmal vom 30.08.1927 aus Stockholm per Einschreiben und Luftpost versandt. Der Empfänger Verlag C.F.Lücke war der Hersteller vom allseits bekannten "Schaubeks Illustriertes Briefmarken-Album". Leider ist der Ankunftsstempel auf der Rückseite in Leipzig robust abgeschlagen worden.
Wie sich die 80 Öre zusammensetzen, kann ich nicht sagen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Herbstmesse 1947
Stempel Leipzig C1, 6.9.1947, 450 Jahre Messeprivileg für Leipzig 1497 - 1947.

Dieter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Das Doppel-M: Motiv Leipziger Messe"]
@ Heinz 7
Zehn Schweizer Briefmarkenhändler habe ich hier bereits gezeigt. Vor rund 90 Jahren gab es in Zürich einen wohlbekannten Händler (Adolf Glättli, Bahnhofstrasse 33, Zürich), der auch eine wichtige Rolle spielte bei den ersten Nationalen Briefmarkenausstellungen in der Schweiz. Dass er sich ein Büro in der noblen Bahnhofstrasse leisten konnte, deutet darauf hin, dass er damals mit Briefmarken offenbar gutes Geld verdienen konnte.

Dieser sehr schön adressierte Brief ist eine Privat-Ganzsache. Die Wertzeichen sind keine Briefmarken, sondern Werteindrucke im Briefumschlag.
Heinz
@ Heinz 7 [#232]
Adolf Glättli war sogar bereits der 11. Händler aus der Schweiz, und anbei folgt mit Eduard Locher der zwölfte.

Eduard Locher war ein Händler, der früh schon tätig war, anfangs des XX. Jahrhunderts. Hier wirbt er mit einer Privat-Ganzsache.
Basel: 2: Otto Hafner, Ernst Müller
Bern: 2: Robert Deyhle & Co., Zumstein
Genève: 1: F. Fournier
Luzern: 4: Jean Edelmann, Béla Szekula, Eugen Szekula, Géza Szekula
Zürich: 2: Corinphila Liga(?), Adolf Glättli
?: 1: Philswiss
Heinz
@ Totalo-Flauti [#230]
Vermutlich hatte der von Dir in [#230] gezeigte Luftpostbrief von Stockholm nach Leipzig ein Gewicht zwischen 20 und 40 Gramm. Bei diesem Gewicht setzt sich das Porto von 80 Öre wie folgt zusammen:
•Auslandsporto 40 Öre (bis 20 Gramm 25 Öre, über 20 Gramm bis 40 Gramm 40 Öre)[1]
•R-Gebühr Ausland 20 Öre[2]
•Luftpostzuschlag für Luftpost nach Deutschland 20 Öre (je 20 Gramm 10 Öre)[3]
= 80 Öre
MfG Wolfgang
Fundstellen
[1] Karin Rabén, Tilläggsporton för Flygpost 1930-1946, Herausg. Postmuseum Stockholm, ca. 1983 Seite 3; Die Postgebühren Skandinaviens, Herausg. FG Nordische Staaten e.V., 1999 Seite 225
[2] Die Postgebühren Skandinaviens [Fn. 1] Seite 231
[3] Karin Svahn, Flygporton 1920-1992, Herausg. Postmuseum Stockholm, 1993 Seite 4
@ Heinz 7 [#233]
Bei Philswiss habe ich ein Fragezeichen gesetzt, dass ich nun auflösen kann.
Philswiss (inkl. Swissmail Verlag AG) waren beide in CH-4613 Rickenbach zuhause, das ist im Kanton Solothurn, Philswiss bediente in den goldenen Jahren des XX. Jahrhunderts (ca. 1970-2000) Tausende von Kunden mit allerlei philatelistischen Belegen. Hier boten sie etwas Neues an:
"Die schönsten Markenheftchen-Komplettbriefe Europas"

Das Werbeschreiben von Philswiss habe ich immer noch.

Ein Abo auf diese FDC (First-Day-Covers = Ersttagbriefe) hatte ich nie. 20 Jahre später habe ich einem Sammler an einer Vereinsauktion eine solche Sammlung abgekauft, für einen Bruchteil seiner damaligen Abokosten.

Hier zeige ich einen solchen Gross-FDC, aufwändig vorbereitet. Auf der Rückseite sieht man tatsächlich die Rückseite des Markenheftchen-Deckels (Fenster im Couvert).
Heinz
Deutsches Reich MiNr 311

Deutsches Reich MiNr 321

Das Handelshaus klassischer Briefmarken AG gegründet am 22.3.1923, eingetragen am 16.6.1923. Die Kommanditges. Paul R. Schwerdtner brachte in die Ges. Briefmarkensammlungen zum Preis von 69,9 Mio. Mark ein. Der Gründer Paul R. Schwerdtner erhielt hierfür von der Ges. 6990 Aktien zum Nennwert. Die Ges. handelte mit klassischen Briefmarken, mit Briefmarken-Raritäten sowie mit Postwertzeichen.
MfG Jürgen -wajdz-
Hallo Alle
Brief aus Oppeln nach Ludwigslust, Mecklenburg. Stempel 1.12.1923 10-11V.
Porto 2 x 10 Milliarden Mark, es war auf diesen Tag 2 Renten Pf. Ich meine das das Brief wurde am 30.11.1923 geschickt.
Hier war das Porto 20 Milliarden multipliziert mit 4 = 80 Milliarden Mark. Dann stimmt das Porto.
Viele Grüße
Jørgen

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo,
nachfolgend ein Beleg des bekannten Sammlers und Plattenfehlerspezialisten Hans-Walter Sluyter (Handbuch "Die Plattenfehler der Berlin/Brandenburg 1-7) mit einer Mischfrankatur SBZ-Aufdruck und Koepfe 1.
Der portogerchte Brief der 2. Gewichtsstufe ist frankiert mit SBZ 191 (2), 206, Viererblock 207a und Eckoberrand-Viererblock der 212a (aus NO-Bogen) mit Randleiste 1 und entwertet mit Kreistegstempel mit Gitterbögen BISMARK (PROV. SACHSEN-A.) a 11.3.49.-16-17.
Rückseitig zweimal Stempel (3) MARLOW (Meckl. a 14.3.49.-10.
Interessant auch der prov. Einschreib-Zettel von Bismark/Altm.

Schöner Beleg für meine Briefesammlung Köpfe 1 mit Eckrand-Viererblöcken, der durch die 206 wohl mit Aufdruckfehler III (Sowjetischo) zusätzlich aufgewertet wird.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
heute eine Privatganzsache, die für alle Ganzsachensammler DDR - insbesondere der Köpfe-Ausgabe, sicher interessant sein könnte. Wenn es auch nur das Oberteil einer (nach Handbuch Dr. Burkhardt/Podien) PP2/1c (Karton grünlich, dick)ist. Privat-Ganzsachen Postkarte O.E. Peters (Rabenau), dem viele Privatganzsachen mit Wertziffereindruck der Köpfe- Ausgabe zu verdanken sind, an Walter Prell Chemnitz. Verwendet als Ortspostkarte innerhalb Chemnitz mit Zusatzfrankatur 2x SBZ 212.

CHEMNITZ 4x -7.3.53.-20
DV III/18/185 B 972 1.1. 152
Saubere Bedarfserhaltung mit interessantem Text rückseitig.
Würde auch prima ins Thema Belege Köpfe 1/2 und Ganzsachen Kopfe 1/2 SBZ/DDR passen.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
zur Abwechslung ein Einschreibbrief:

Dieser ging von Woldegk (Mecklenburg) am 22.8.1923 (PP 15) wieder einmal an
Albert Friedemann in Leipzig. Porto und Einschreibgebühr betrugen je 1000 Mark. Die zusammen 2000 Mark deckte eine Mi 253 ab.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo,
nachfolgend eine Briefvorderseite eines Auslandsbriefs von Leipzig nach Oslo, portogerechte Mischfrankatur Viererblock von rechten Seitenrand SBZ 200 und Einzelmarke 208.
Absender "Deusche Philathek 1945/46 Herm. Horst Engelhardt an H. Durban Hansen (Norsk Philatelisk).
Stempel LEIPZIG C2 l 17.2.49.-9.

Die obere rechte SBZ 200 mit dem Aufdruckfehler III - Sowjetischo.
Viele Grüße
Peter
Ich zeigen einen Luftpostbrief an die Briefmarkenhandlung Walter Behrens in Braunschweig. Der Brief ist am 27.5.1927 in Athen gestempelt worden, und trägt rückseitig den Luftpoststempel von Brindisi. Er ist frankiert mit den MiNr.199, 299, 300-303 und 306.

Gruss
Martin
Bärenganzsache P 4 entwertet mit dem Sonderstempel "Berlin NW 7 / Gemeinsamer Parteitag der SPD und KPD / Groß-Berlin" vom 14.4.1946 bedarfsmäßig nach Limbach. Angeboten werden auf der Ganzsache diverse Marken verschiedener Lokalausgaben der SBZ.
Der Sonderstempel ist auf echter Bedarfspost selten anzutreffen.


hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Bärenganzsachen von 1945 in ihren Verwendungsformen"]
Einschreiben vom 21.1.1991 Eschenburg-Wissenbach, frei gemacht mit 5200 Lire.

Rückseitig ist die Absenderadresse eingedruckt: Dott. Enzo Diena - Via Crescenzio, 19 - 00193 ROMA
Viele Grüße
Michael
[Redaktioneller Hinweis: Enzo Diena war ein bekannter italienischer Sammler -
https://en.wikipedia.org/wiki/Enzo_Diena ]
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Vatikan: Echt gelaufene Belege"]
Liebe Sammlerfreunde,
die Firma Senf aus Leipzig schrieb am 7.4.1910 in das Badische Wyhlen an den Herrn Louis Chomton Ingenieur und Direktor der 1880 gegründeten Sodafabrik Solvay & Cie. Die Firma existiert übrigens heute noch in Form der Solvay GmbH in Hannover. Senf verwendete eine Aufbrauchausgabe für Württemberg die P87. In Württemberg galt in den Jahren 1902 bis 1908 ein höheres Ortsporto von 3 Pfennig. Nach 1908 kostete jede Postkarte allerdings 5 Pfennig. Senf frankierte auf den Frage- und Antwortteil jeweils eine Mi.83I zu.
Im Text geht es um Kundenpflege. Senf schreibt:
" Sehr geehrter Herr! Seit längerer Zeit ohne Ihre
geschätzten Nachrichten, möchten wir Ihnen gerne wieder einmal eine schöne
Auswahl unterbreiten, und bitten wir Sie unter Benutzung anhängender
Karte um gefl. Bescheid, ob Ihnen die Zusendung einer solchen jetzt ge-
legen kommt und welche Länder Sie dabei berücksichtigt sehen möchten.
Wir haben gerade in letzter Zeit unser Lager auf das
?haltigste ergänzt, sodaß wir Ihnen jetzt gewiß viel dien-
liches liefern könnten.
In Erwartung Ihrer gefl. Nachrichten, begrüßen wie Sie
hochachtend
Gebrüder Senf."
Ob Senf eine Antwort bekommen hat? Jedenfalls ist der Antwortteil ja hier noch vorhanden.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti
@ Totalo-Flauti [#245]
Das Porto für Ortspostkarten in Württemberg betrug vom 1.04.1900 bis zum 31.03.1908 2 Pfennig. Es wurde danach um einen Pfennig auf 3 Pfennig angehoben. Im Reichspostgebiet gab es die Vergünstigung für das Ortsporto nur bis zum 30.06.1906. Danach kostete der Orts- und der Fernverkehr einheitlich 5 Pfennig. Etliche Firmen im Reichspostgebiet haben gerne diese württembergischen Ganzsachen verwendet, um ihren Kunden kleine Besonderheiten zu bieten.
Gruß
wuerttemberger
@ wuerttemberger [#246]
Lieber wuerttemberger,
vielen Dank für Deine Hinweise.
Liebe Sammlerfreunde,
ich möchte gleich noch ein Beleg eines weiteren traditionsreichen und bekannten Briefmarkenhändlers aus Leipzig zeigen.
Albert Friedemann war übrigens nicht nur Händler und Prüfer er hat auch umfangreich literarisch in der Philatelie gewirkt. Hier [1] mal ein interessantes Beispiel aus 1908 von ihm. Die Drucksache vom 14.09.1923 zu 15.000 Mark (Mi.279) zeigt die Nöte der Preisgestaltung während der Inflation.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[1]
https://archive.org/details/diepostfreimarke00frie/page/n5 (bitte Link in die Statuszeile kopieren)
@ hajo22 [#37]
Ich schließe mich gerne an mit einer Antwortkarte aus dem Ausland (P 48 A). Sie trägt einen wunderschönem Stempel aus Bern vom 14.5.1960.

Ein prominenter Versender (Zumstein) macht das Stück noch interessanter finde ich.
Auf der Rückseite ist ein Prüfstempel SCHLEGEL A BPP angebracht.
Viele Grüße
Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Heuss Medaillon"]
Liebe Sammlerfreunde,
ich glaube hier passt mein Luftpostbeleg aus Stockholm nach Leipzig an die Firma
Gebrüder Senf rein. Am 20.02.1936 kamen die Marken 227 bis 238 (227 bis 229 in Zähnung A und B) bei der Schwedischen Post an die Schalter. Er war auf jeden Fall "Devisenunverdächtig".
Das Leipziger Postamt C2 war zu der Zeit für die Bearbeitung der Luftpost zuständig. Der Ankunftsstemepl mit einer Stunden-Minuten-Gruppe ausgestattet. Das Postamt C 1 war dann das zuständige Austragungspostamt.
Ich gehe einmal davon aus, das der Brief nicht portogerecht sondern vielmehr heillos überfrankiert ist.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Flugpost: Belege die etwas mehr zeigen"]
Guten Tag,
heute der Brief eines Philatelisten an seinen Händler in Hamburg.

Der Umschlag wurde von der Firma R.&W. Mayer, Esslingen hergestellt und vielleicht wurde er verkauft oder auch über Sponsoren kostenfrei verteilt.
Denn der Textblock oben hat es in sich:
Deutsche!
Vergesset nie die Waffenlieferungen Amerikas,
die Niedertracht des englischen Krämervolkes
und den gemeinen Verrat Italiens.
MfG >Franz<
Guten Tag,
eigentlich wollte ich diesen Brief der Kreissparkasse Recklinghausen bei den "Banken" einstellen. Dann habe ich den Namen des Empfängers gelesen:
Henry Stolow !

Weiterhin ist mir aufgefallen, dass es sich beim AFS um eine Schnapszahl handelt und die PLZ nur 3-stellig ist. Im Gegensatz zum Absender!.
MfG >Franz<
Hallo,
heute mal wieder eine Oktober-Verwendung der 12 Pfennig. 216 senkrechtes Paar in Mischfrankatur mit SBZ-Aufduck 197 auf portogerechtem Einschreiben der 2. Gewichtsstufe von Eisenach nach Wittenberge.
Stempel (15a) EISENACH 1c 27.10.48.-17. Provisorischer R-Zettel und rückseitig
Stempel WITTENBERGE (BZ. POTSDAM) 29.10.48.-6
Absender
Mitteldeutsche Philatelie Eisenach

Auslieferungsdatum der 216 nach Akten 11.10.48
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe: Frühverwendungen aus 1948 gesucht"]
Französische Händler haben wir hier noch nicht viel gesehen.
Darum anbei mein Beitrag:

Das
Auktionshaus Roumet hat eine lange Geschichte hinter sich. Viele schöne Sammlungen wurden durch dieses Auktionshaus an der berühmten "Briefmarkenstrasse" "Rue Drouot" verkauft.
Ein Rätsel dürfte den meisten Betrachtern die Frankatur aufgeben. Was wurde denn hier verklebt? Euro 110.46 werden es wohl kaum gewesen sein!
Nein! Frankreich erlaubt auch, dass alte postgültige Frankreich-Marken mit Nominale "Französische Francs" weiter verwendet werden dürfen. Die Marken 2, 3, 4 sind alle aus den Jahren 1987-1998, als noch "FF" galten. Die erste Marke ist aus dem Jahre 2001 und trägt nun beide Währungsbezeichnungen - Euro und FF.
Dies ist besonders interessant, weil hier erkennen wir auch die festgelegte Umrechnung: 1 FF galt etwas mehr als 1/7 Euro.
Also sind die FF 110 der Marken zwei bis vier fast Euro 17 wert. Dies muss also eine relativ teure Sendung gewesen sein. Es war mittelschweres Päckchen. Die Portokosten scheinen hoch zu sein in Frankreich.
Heinz
Ich möchte hier kein neues Fass aufmachen, sondern lediglich zur Kenntnis bringen, daß es den Wertstempel "Heuss Medaillon Berlin" auch auf Privat-Ganzsachen (Umschläge und Postkarten) gibt.
Hier ein Beispiel einer bedarfsmäßig gelaufenen Privatpostkarte mit dem Wertstempel zu 10 Pfg. aus dem Jahr 1961.


hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Heuss Medaillon". Händler
Ernst K. Lenz, Sorghof]
Habe gerade solche aptierten Stempel bekommen und hier der Erste davon aus Maria Kulm, tschechisch Chlum Svaté Maří, ein bedeutender Marienwallfahrtsort im Egerland mit einer beeindruckenden barocken Wallfahrtskirche.
Hier der Stempel, man kann oben noch die Reste des wohl frisch aptierten (Annektion des Sudetenlands am 2. Okt. 1938) tschechischen Namens Chlum Svaté Maří erkennen. Das ursprüngliche Original konnte ich leider bislang nicht finden.

Der Stempel stammt von dieser Karte eines Stempelsammlers der sich diese vorgedruckten Postkarten mit den Stempeln aus dem Sudetenland damals zuschicken lies. Ob dieser Heinrich Köhler aus Berlin etwas mit dem gleichnamigen, bekannten Auktionshaus unserer Tage zu tun hat, ist mir nicht bekannt.

Fortsetzung folgt in unregelmäßigen Abständen. ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#255]
Ob dieser Heinrich Köhler aus Berlin etwas mit dem gleichnamigen, bekannten Auktionshaus unserer Tage zu tun hat, ist mir nicht bekannt.
Hallo zusammen,
inzwischen erhielt ich einen Hinweis zu diesem Heinrich Köhler, den ich in meiner Unwissenheit als "Stempelsammler" tituliert hatte. Es handelt sich genau um DEN Heinrich Köhler, Begründer des heute noch existierenden Auktionshauses, Top-Philatelist, Juror, Betreiber einer Prüfstelle und vieles mehr. Sein damaliges Geschäft befand sich an der auf der gezeigten Karte angegebenen Adresse. [1]
Viele Grüße,
Peter
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_K%C3%B6hler_(Philatelist)
[Beiträge [#255] und [#256] redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Stempel der Tschechoslowakei und ihre Aptierungen"]
Hallo,
passend zum vorherigen Beitrag möchte ich eine portogerechte Drucksache, frankiert mit einer SBZ 213 (Oberrand durchgezähnt) Stempel Berlin W9ga 29.11.48.-17, nach Barsinghausen zeigen.
Absender Heinrich Köhler Auktion mit der (in Auszügen) Ergebnisliste der 122. Auktion und dem Herbstangebot - sehr interessant auf mehreren dünnen Faltseiten.


Wie bei Wikipedia nachzulesen, führte ja Heinrich Köhlers Witwe nach seinem Tod die Firma weiter.
Interessant auch die Aufgabe der Sendung zur Portoersparnis in Berlin - Ost.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
ein eingeschriebener Brief mit Leipziger Messestempel vom 07.03.1948, aber in Berlin am 16.04.1948 aufgegeben mit Ziel Schwenningen.
Gruß
Manne

[Redaktionell kopiert aus den Thema "Das Doppel-M: Motiv Leipziger Messe".
Kluge und Co., Bad Blankenburg, waren Briefmarkenhändler der Nachkriegszeit]
Hallo,
nachfolgend die Vorderseite einer portogerechten Auslandsdrucksache über 100 g (Porto 30 Pfg) von PHILAK Karl Scharfenberg Berlin W 30 nach Oslo an H. Durban-Hansen (Norsk Philatelisk). Frankiert mit SBZ 222b - mit rechtem SR, aufgegeben zur Portoersparnis in Ostberlin entwertet BERLIN W 9ga 25.3.50.-13

Viele Grüße
Peter
Hallo,
heute eine portogerechte Drucksache frankiert mit SBZ 213 des als Briefmarkenversandhändlers bekannten Wolfgang Beckert aus Wünschendorf.

"General-Anzeigenverwaltung philatelistischer Informations- und Schutzveröffentlichungen...."
Stempel WÜNSCHENDORF (ELSTER) b 28.11.48.-8
Viele Grüße
Peter
Hier ein Beleg aus dem Deutschen Reich mit dem Hinweis
Obacht
Nicht
stark
stempeln
Inhalt
Verletzbare
Briefmarken


Der doch sehr überhebliche Hinweis auf der Rückseite nochmal als Ausschnitt:

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Sammlermarken - sorgfältig stempeln - Aufkleber und Stempel"]
Hallo,
die nachfolgend gezeigte Karte - frankiert mit SBZ 213a und gestempelt BERLIN N 4 ar 04.7.50.-22 gerichtet an Firma
Interphila W. Möller Halle/Westf.

Absender
EUROPA PRESSEDIENST - Anzeigen-Generalvertretung Sammler-Express. Interessant der Hinweis auf die zur DEBRIA in Leipzig erhöhte Auflage.
Offensichtlich als Drucksache bis 20 g frankiert obwohl ein entsprechender Vermerk fehlt und zur Portoersparnis in Ostberlin aufgegeben.
Viele Grüße
Peter
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 8.3.1920 aus der Portoperiode 4 (1.10.1919 - 5.5.1920) von der
Briefmarkenhandlung Horschelt aus Lager Grafenwöhr in der Oberpfalz an Herrn Svante Nilsson in Stigtomta in Schweden.
Für das Franko nahm man eine Bayern Nr.119 II A zu 10 Pfennig (König Ludwig, sowie aus der Abschiedsausgabe die Nr.181 und 182 zu 20 und 30 Pfennig, dies reichte für den Brief in der 2.Gewichtsstufe ins Ausland (50 Pfennig) und der Recogebühr von 30 Pfennig.
Der Brief unterlief der Zensur und wurde unterwegs geöffnet und danach mit dem Hinweis der Verordnung vom 15.11.1918 wieder verschlossen und weiterspediert. Da der Brief als Einschreiben aufgegeben wurde wies man dies handschriftlich aus und versah den Brief mit dem Klebezettel Nr.11d (gezähnt mit Ortseindruck). Am 12.3.1920 kam der Brief in Stigtomta zur Ausgabe, auf der Rückseite ist der Ankunftsstempel.
Gruß Rainer

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bayern ab "Pfennig-Zeit" (1874/76) bis 30.6.1920: Belege, Marken, Essays"]
Hallo,
seit ich zum Heuss Medaillon geschwenkt bin, hat sich hier Nichts mehr getan. Schade eigentlich.
In der Zwischenzeit habe ich zwei schöne Belege bekommen.
Bild 1 zeigt eine Einzelfrankatur des Zusammendruckes K5 auf Fernpostkarte. Aus der 1€-Kiste nehme ich sowas immer gerne mit.

Bild 2 zeigt eine Mischfrankatur des 1-DM-Wertes vom Rollenende, mit anhängenden grünen Leerfeldern. So etwas findet man auch nicht häufig. War auch nicht aus der 1€-Kiste ;-).

Ich wünsche ein schönes Wochenende,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Brandenburger Tor" /
Georg Bühler, Auktionshaus seit 1949]
Hier eine P B01 von Hildesheim 1, roter Einzeiler "Gebühr bezahlt" auf Ganzsache Britische Zone P 905, 2. Portoperiode als Aufwertung einer 6 Pf. Fernpostkarte zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif.
Ausgabekontrollstempel HILDESHEIM 1, UB c, 15.05.1946,
Abgangsstempel HILDESHEIM 2, UB f, 21.05.1946


Gruß Ulrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Britische Zone: Notausgaben ab 1945" /
Richard Bartels, Braunschweig]
Einzelfrankatur der SBZ 213a als portogerechte Falt-Drucksache (19b) MAGDEBURG BPA 7 n 19.11.49.--9 nach Stuttgart

Absender
Richard Behrens Briefmarkenversand Bochum.
Die Marke vom linken Eckoberrand mit RL 8links.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe I und Köpfe II Belege"]
Wertbrief, nachträglich entwertet in Siegen am 13.9.1982, 27 g, portorichtig frei gemacht mit 130 + 400 = 530 Pfennig.
Verwendet wurden die Marken der Blocks 14 (1x) und 16 (2x).

Viele Grüße
Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Blocks" / Absender
Briefmarken Helmut Piller, Landshut]
@ filunski [#204]
Hallo Peter,
ja, den Handrollstempel von Erfurt kann ich auch, aber leider nur als Stempelbeleg, belegen. Meine beiden Exemplare tragen auch das Datum vom 12.3.1939, da war wohl großer Stempeltag für die Abo-Aufträge.
Dafür zeige ich heute den 2. Gelegenheitsstempel von Gelsenkirchen, der zu einem als Halbmaschinenstempel zum Einsatz kam und in der zweiten Variante als Handrollstempel. Die erste Abbildung ist ein Archivabschlag, die zweite auf einem gelaufenem Beleg. Der Name Sommerfeldt taucht auf sehr vielen Belegen aus dieser und der späteren Zeit auf, er war nicht nur Vorsitzender des Verbandes deutscher Briefmarkensammler sondern auch Briefmarkenhändler.

Beste Grüße
Jürgen
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele"]
Hallo zusammen,
hier eine Postkarte des
Berliner Händlers
Albert Klickow.


Viele grüße
Klaus
Hallo,
da kann ich auch einen Beitrag dazu liefern: Von dem bekannten
Briefmarkenhaus Förtsch eine Drucksache. Inhalt vermutlich eine Preisliste, frankiert mit einem 5-Pfg 6-er Block und dem dazugehörigen Bogenzähler.
Schönen Pfingstmontag.
Viele Grüße Dietmar

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Industrie und Technik"]
Der
Nürnberger Briefmarkenhändler Wolfgang Zechmeyer, geb. 1901, war der Enkel des berühmten Händlers
Georg Zechmeyer sen., gest. 1899. Er gründete sein erstes Ladengeschäft 1926 in der Winklerstrasse in Nürnberg.[1]
Hier ein Brief von Wolf Zechmeyer mit einer späteren Geschäftsadresse in der Theatergasse 15:

[1] Stadtarchiv Nürnberg C22/II Nr. 115/3617 An
Drucksache frankiert mit SBZ 213 nach Einbeck.
Absender ist ein bekannter Name in der Philatelie -
Erich Herpichböhm, Meinigen, mit einem Angebot der SBZ-Sondermarken zur Leipziger Herbstmesse, des Goethe-Satzes und Blocks.
Stempel Meiningen 5.9.49


Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
hier ist wieder eine Postkarte eines
Berliner Händlers Leon Mardirossian:


Viele Grüße
Klaus
Laut filatelia.fi war
Oskar Eric Peters, geboren 1884, ab den 1920er Jahren
Prüfer für Ukraine. 1920 bis 1961 lebte er in Chemnitz, unterbrochen von 1950, wo er östlich vom Chemnitzer Stadtkern in Rabenstein lebte.
Laut [1] gab es keine Adolfstr. in Chemnitz. Es gab allerdings eine Adolf-Hitler-Straße, die wieder ihren ursprünglichen Namen Jagdschänkenstr. bekam.
Und die Jagdschänkenstraße 33 liegt... in Rabenstein, Chemnitz.
Da es 1950 vermutlich nicht allzu viele andere Erich Peters in Chemnitz gab, die einen mit Block 1 frankierten Brief bekamen und aufhoben, dürfte es sich beim Empfänger um den Prüfer Oskar Erich Peters gehandelt haben.

[1]
http://www.altes-chemnitz.de/chemnitz/umbenennungen.htm
Mit der P 40 A wurde das Thema eröffnet und wir sehen ein weiteres Stück in Beitrag [#508].
Hier ist die P 40 F, der Frageteil, mit Stempel aus Mülheim vom 10.11.1961 an ein Briefmarkenhaus in Mauren, Liechtenstein.

Viele Grüße
Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Ganzsachen Postkarten (nach Michel-Katalog)" /
Händler: Otto Ruther, Briefmarken-Münzen, Mauren, Lichtenstein]
Heute eine portogerechte Auslandsdrucksache bis 50g frankiert mit SBZ 215a von Lepzig nach Long Beach USA.

Stempel (10b) LEIPZIG C 2 e 12.5.50.-18
Absender der
Schwaneberger Verlag.
Auffällig an der Marke das C in DEUTSCHE das durch einen wißen Strich fast wie ein G aussieht,
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe I und Köpfe II Belege" /
Verlag des Schwaneberger Album, Eugen Berlin, Leipzig, 1950]
Hier ein Beleg des Briefmarkenhändlers
Göde, Waldaschaff bei Aschaffenburg

Zur inzwischen ausgewachsenen Göde-Gruppe findet man bei wikipedia [1], hier auszugsweise:
"Die Geschichte der Göde-Gruppe begann 1978, als Michael Göde neben seinem Studium in einer Würzburger Gartenhütte den „Astrophilatelistischen Spezialversand Michael Göde“ gründete, der sich auf den Versand von Briefmarken zum Thema Raumfahrt konzentrierte. 1982 erfolgte eine erste Geschäftserweiterung und der Umzug nach Aschaffenburg sowie die Anstellung der ersten beiden Mitarbeiter. Die Unternehmung firmierte nun als „Verlag Michael Göde“.
Später wurde das Produktspektrum um Briefmarken aus aller Welt erweitert. 1985 wurde unter der Firmierung „Bayerisches Münzkontor“ das erste eigene Firmengebäude in Aschaffenburg bezogen. In den 1990er Jahren wurde das Angebot um Orden, Telefonkarten oder Sammlerpuppen ergänzt. 1992 erfolgte ein erneuter Firmenumzug, diesmal an den Standort Waldaschaff."
Mit Sammlergruß und der Hoffnung, dass Sammlermarken immer einen sauberen Stempelabschlag bekommen mögen
Edwin
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Göde_Holding
Zu einem Handrollstempel mutiert ist der Stempelkopf einer Sylbe-Bandstempelmaschine aus Oberammergau. Man hat wohl aus Gefälligkeit den Stempelkopf ausgebaut und damit Sammlerbriefe gestempelt. Ich gehe einmal davon aus, dass der
Briefmarkenhändler Heinrich Keimel aus Deisenhofen nicht nur diesen einen Beleg aufgeliefert hat.
Oberammergau ● Passionsspiele ● 30.9.22
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele"]
Ob hier wohl jemand ins Archiv gegriffen hat? Als dieser Brief am 1.4.1993 in Hamburg gestartet wurde, konnten die Postwertzeichen schon auf fast 15 Jahre Existenz zurückblicken. Immerhin ein philatelistisch interessantes Spektrum: Einzelmarke, Zusammendruck und Block.

Die Einzelmarke bringt als EUROPA-Marke 1979 zu 60 (Pf) einen Postschalter um 1854 (MiNr.: 1912), der Zusammendruck zum Tag der Briefmarke 1978 zu 40 und 50 (Pf) würdigt die Weltbewegung Philatelie mit einem badischen Posthausschild und der Marke Sachsen 1 (MiNr.: 980 und 981) und letztlich der Block (MiNr.:16) mit den Nobelpreisträgern deutschsprachiger Literatur : Gerhart Hauptmann (30 Pf), Hermann Hesse (50 Pf) und Thomas Mann (70 Pf) runden dieses Spektrum an.
Mit sonntäglichem Gruß
Edwin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bedarfsbriefe mit Blockfrankaturen aus aller Welt" /
Firma Schwanke & Partner, Hamburg]
Hallo zusammen,
heute habe ich eine Postkarte vom
Wiesbadener Briefmarkenhaus des Dr. W. Becker.


Viele Grüße
Klaus
In einer gerade eingetroffenen Lieferung alter Belege ist auch dieses Briefkuvert von 1965 aufgetaucht. Auch hier noch die hoffnungsvolle Bitte:
Sammlermarken / bitte sauber stempeln.

Da ich sowohl unter Philaseiten (falls ich nichts übersehen habe) wie auch bei der Internetrecherche nichts zum
Briefmarkenversand Friedrich Schmidt in 3553 Marburg gefunden habe, gehört dieser Händler offenbar bereits der Vergangenheit an. Erinnert sich jemand an diesen Händler?
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Auf der Suche nach Belegen für die Oberschlesien-Stempelsammlung fand ich (nicht zum ersten Mal) Sendungen aus Neustadt in Oberschlesien, adressiert von oder an Alfred Metzner (1873-1945):
Sendung vom 09.08.1943 aus Neustadt (Oberschl.) per Einschreiben nach Jena, frankiert mit einem Exemplar der Mi-Nr. 854
Hierbei handelt es sich um einen Autor diverser philatelistischer Artikel/Bücher (u.a. Band Nr. 20 aus der Buchreihe von Infla-Berlin [1]) und einen Prüfer (?) von Infla Berlin. Metzner selbst verstarb dem Vernehmen nach während der Vertreibung von deutschen Anwohnern aus seinem Heimatort Neustadt (Oberschlesien) im Frühjahr 1945 unterwegs an Erschöpfung.
Gruß
Pete
[1]
https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Medien2018/Bestellliste_1808.pdf?m=1535190281&
Hallo,
heute ein Wertbrief:

Der Brief nach Oberurbach mit einem angegebenen Wert von 2.800 Mark (in Worten etwas ungewöhnlich als achtundzwanzighundert bezeichnet) mit einem Gewicht von 76 g wurde am 3.7.1920 (PP 5) in Stuttgart aufgegeben. Die Gebühren setzen sich aus 60 Pf. Porto, Einschreiben 50 Pf. und 3 Mark Versicherungsgebühr (1 Mark pro angefangene 1.000 Mark Wertangabe) zusammen, insgesamt waren also 4,10 Mark fällig. Frankiert wurde mit Mi 85 II, 104, 110 und 2mal 117. Als Besonderheit verfügt der Beleg über einen rückseitig leicht angeklebten Beschreibungszettel der Firma Sieber aus Stuttgart-Möhringen, hier ist der Brief mit umgeklapptem Zettel zu sehen:

Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege" /
Händler: Carl Sieber Büroartikel und Briefmarken, Stuttgart Möhringen]
Vor vielen Jahren habe ich Briefmarken über den Schweizer Händler
Perucchi bezogen. Dazu ein Beleg von 1988.

Inzwischen ist im Internet zu erfahren:
Perucchi Briefmarken AG in Liquidation, in Luzern, Veranstaltung von öffentlichen Briefmarkenauktionen sowie Handel mit Briefmarken und philatelistischem Zubehör, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 89 vom 12. 05. 2003, S. 9, Publ. 985138). Der Amtsgerichtspräsident III von Luzern-Stadt hat mit Entscheid vom 12.11.2003 das Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt.
Tagebuch Nr. 150 vom 09.01.2004 (02073122/CH10030170745) [1].
Sammlergruß
Edwin
[1]
https://www.easymonitoring.ch/handelsregister/perucchi-briefmarken-ag-343506
Hallo,
hier zeige ich noch einmal die Auslandsdrucksache mit 30 Pf Einzelfrankatur.

Jetzt wünsche ich allen Philatelisten ein schönes Sommerwochenende,
Klemens
[Beitrag redaktionell teilkopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Industrie und Technik" /
Walter Kruschel, Philatelist, Berlin]
Hallo,
nachdem Richard den Beleg hier her kopiert hat, noch die zusätzliche Angabe, dass der Empfänger John Gunn ein sehr großer Berlin-Sammler war. Seine Sammlung wurde 2017 und 2018 auf Deutschen Auktionen veräußert. Es war eine mächtige Sammlung. Er war auch Mitautor der bekannten und sehr guten Bücher "Postschnelldienst/Rohrpost Berlin" und "Auslandsluftpost Berlin (West)".
Schönen Sonntag noch,
Klemens
@ Heinz 7 [#371]
Hallo Heinz,
also zumindest in Riga hat man verstanden, dass es den EUGEN gibt, wie der Brief von 1928 zeigt.

Frankiert mit den Mi.Nr. 100 - 102 (Ausgabe für die Kriegsinvaliden), wurde er am 15.06.1928 abgeschickt. Beachtenswert ist die Rückseite, sie zeigt die Arbeitsweise von
Eugen Sekula. Ein Bearbeitungsstempel ermöglichte ihm die Zuordnung - Brief Nummer, Seite im Geschäftsbuch Datum und Zweck des Briefes. Hier handelt es sich offensichtlich um eine Briefmarkensendung, kenntlich am B bei Inhalt.
Der linke Klebezettel scheint für Währungen angebracht worden sein, interpretieren kann ich ihn aber nicht.
Noch ominöser ist die Beförderung des Briefes. Offensichtlich mit der DERULUFT auf der Strecke Leningrad - Königsberg befördert, weist er aber keinerlei Etappen- oder Ankunftsstempel auf. Trotzdem war er bereits 3 Tage später auf dem Tisch von Herrn Sekula.
Gruß
Detlev
@ Detlev0405 [#287]
Hallo Detlev,
derartige angebliche „Luftpost“-Briefe mit Poststempeln von 1927 und 1928 werden immer wieder, selbst auf besseren Auktionen aber vor allem im Internet und bei Händlern zu Phantasiepreisen angeboten, die mit Paaren der Kriegsinvaliden-Fonds Aufdruckausgabe (Michel Nr. 100-102) frankiert sind, vorderseitig eine in blauer Farbe gedruckte Adresse haben und rückseitig einen vorgetäuschten Flugbestätigungsstempel „DERULUFT RIGA ДЕРУЛУФТ-РИГА in violetter oder roter Farbe tragen. Die Fluggesellschaft DERULUFT hat nur in Ausnahmefällen einen Flugbestätigungsstempel verwendet und diesen dann vorderseitig in roter Farbe angebracht.
Bei diesen „Luftpost“-Briefen handelt es sich um reine „Souvenir-Umschläge“, die nie mit der Post befördert wurden und schon gar nicht als Luftpost. Die Frankatur von 14 Santim reichte nicht einmal für einen gewöhnlichen Inlandsbrief, dessen Porto im Jahr 1928 15 Santim betrug, geschweige denn, für einen gewöhnlichen Brief in das Ausland, für den 30 Santim erforderlich waren. Wenn solche „Briefe“ auch noch als Luftpost in die Schweiz gerichtet und an den dubiosen Briefmarkenhändler Eugen Sekula adressiert sind und keine Durchgangs- und Ankunftsstempel der Schweizer Luftpost tragen, obwohl dies bei Luftpostsendungen in die Schweiz damals üblich war, erübrigt sich jeder weitere Kommentar und lässt die Schlussfolgerung zu, dass der Urheber dieser „Souvenir-Umschläge“ im Umfeld des Luzerner Briefmarkenhändlers zu suchen ist.
Wolfgang
Quellennachweis: Harry v. Hofmann, Lettland: Die Luftpost 1920 – 1940, Hamburg 2003 Seite 248
@ saintex [#288]
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für Deine Erklärungen. Ja ich habe auch sowohl einen Übergangsstempel in Königsberg vermisst, Berlin hat auch immer gestempelt und die Schweiz - wie Du ja erwähnst - immer die Ankunft in der Zeit quittiert.
Jetzt, wo Du auch das Porto erläutert hast, muss ich schmunzeln. Der Auftraggeber hat den Zuschlag auf den Marken offensichtlich mit dem notwendigen Porto verwechselt.
Gruß
Detlev
P 950 als Drucksache eines Briefmarkenhändlers vom 12.4.47.
Das Porto betrug 6 Pfennig, daher wurde mit 1 Pf Freistempler ergänzt.
Briefmarkenhändler Robert Schmitz, Groß-Bieberau (Odenwald)
Hallo zusammen,
ich habe hier eine Drucksache vom Berliner Auslieferungslager des Händlers
Edgar Schultz aus Luckau

und eine Postkarte des
Berliner Händlers Eugen Knott.


Viele Grüße
Klaus
Hallo,
in einer kürzlich erworbenen Belegkiste habe ich unter anderem diesen Beleg von 1996 vom
Briefmarkenversand Werner Eckenschwiller aus Allensbach erworben.


Eine gute Nacht wünscht
Edwin
Hallo,
hier ein Beleg von
Arthur Wülbern, Hamburg, an den
Briefmarkenhändler Emil Lode aus
Ortrand, später ansässig in
Weinböhla/Dresden, inkl. interessanter Info.
Viele Grüsse, Jens

Hallo zusammen,
über
Theodor Hentschel aus
Muskau habe ich beim Thema "Belege aus der eigenen Familiengeschichte" schon einiges geschrieben.
Siehe
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=65505#M19 (Beiträge 19 bis 31) sowie
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=101196#M103
In welchem Umfang er mit Briefmarken handelte ist mir erst durch diese Karte bekannt geworden:

Die Karte geht an den bekannten Philatelisten und Händler
Charles Haviland Mekeel [1]. Theodor Hentschel bietet ihm Briefmarken "Deutsche Reichspost 1892". Er kann bis zu 500.000 Briefmarken zu einem Preis von 87 Mark liefern. Diese Zahl finde ich schon sehr erstaunlich.

Schön finde ich den Ankunftsstempel aus St. Louis, Missouri "Arrived late" mit der Uhrzeitangabe 9.30 AM - also 21.30 Uhr.
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Haviland_Mekeel
Hallo zusammen,
mir ist eben erst aufgefallen, dass ich vergessen habe, meine Frage zum letzten Beitrag [#294] zu stellen. Beim Angebot steht:
10.000 St. gemischt = 4,00 Mark
100.000 St. " = 30 Rm.
usw.
Die Reichsmark gibt es erst seit 1924, die Karte ist aber von 1893. Was bedeutet die Abkürzung "Rm."?
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#295]
Hallo Volkmar,
Rm: Der Begriff Reichsmark war schon vor 1924 geläufig, dazu aus zwei alten Lexika:
Brockhaus Konversations-Lexikon,1908, 14. neue rev. Jubiläums Auflage, Bd. 13 Seite 731
Reichsmark, gebräuchlicher Name für die deutsche Geldeinheit (s. Mark und Krone),
MEYERS Großes Konversations-Lexikon,1902 - 08, 6. Auflage, Bd. 16 Seite 740
Reichsmark, deutsche Geldeinheit, = 1/10 Krone oder 1/1395 des Pfundes (500g) feinen Goldes, s. Mark
In MEYERS Konversations-Lexikon,1874 - 1878, 3. Auflage, Bd. 1-16 findet sich dieser Begriff noch nicht.
Mit freundliche Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#296]
Hallo Edwin,
dankeschön! Dann liege ich mit meiner ersten Vermutung "Reichsmark" also doch richtig.
Viele Grüße
Volkmar
Zur guten Nacht hier noch eine Beleg die
VERSANDHANDLUNG IVERSEN BRIEFMARKEN - IMPORT - EXPORT GmbH betreffend

Beheimatet in 1000 BERLIN 45 (LICHTERFELDE) ging dieser Brief am 27.04.1981 auf die Reise zum Sammler in 7890 Waldshut-Tiengen.
Mit mitternächtlichem Gruß
Edwin
Hallo zusammen,
diese Anzeigen fand ich in einer Kiste mit Belegen. Leider kann ich nicht sagen, aus welcher Zeitschrift der Inseraten-Anhang stammt und von welchem Jahr er ist.
Wilhelm Künast, Berlin, rühmt sich damit, dass er
die erste prämierte Postwertzeichen-Handlung in Berlin hat. Er erhielt bei der internationalen Postwerthzeichen-Ausstellung in Wien 1890 eine Bronze-Medaille. Wie man lesen kann, umfasst seine Serienpreisliste über 1327 Seiten.
Die Gebrüder Senf aus Leipzig bieten in ihrer Anzeige ausschließlich Belege an: Postkarten, Kartenbriefe, Postanweisungen, Briefumschläge und Streifbänder.
Die Kleinanzeigen sind international. Sie kommen neben Deutschland von Sammlern oder Händlern aus Österreich, England, Rumänien, Schweiz, Dänemark und Italien.
Viele Grüße
Volkmar
@ epem7081 [#284]
Das Auktionshaus scheint nach dem Konkurs mangels Masse wieder auferstanden zu sein:
July 18, 2019 11:16 AM ET
Company Overview of Perucchi Briefmarken-Auktionen Inhaber Gottfried Waigand
https://www.bloomberg.com/research/stocks/private/snapshot.asp?privcapId=215995797
Oder handelt es sich um eine zufällige Ähnlichkeit der Namen ?
---
Hier sind die Einträge seit der Firmengründung zu finden:
https://www.easymonitoring.ch/handelsregister/perucchi-briefmarken-ag-343506
Der Konkurs erfolgte in den Jahren 2003/2004.
---
Weiterhin erfolgreich tätig ist die Firma Gottfried Waigand aus Würzburg:
https://www.waigand-sammlerwelt.de/unternehmen/ueber-uns/
Und jetzt wenden wir uns wieder den attrikativen Belegen zu
Schöne Grüsse, Richard
Ein aufschlußreiches Zeitdokument der
Mitteldeutschen Philatelie aus Eisenach

In meinem frisch erworbenen Fundus DDR Freistempler findet sich dieses kleine "werbende Auktionsheftchen". Am 14.10.1948 verschickt mit einem aptierten Stempel des Deutschen Reiches (auf den ich an anderer Stelle noch eingehen werde), Im Innenteil wird zur Teilnahme an der
5. Thüringer Briefmarken-Großauktion aufgerufen, die am Silbernen Sonntag, den 12. Dezember 1948 und den darauffolgenden Montag im Hotel "Der Rautenkranz" in Eisenach abgehalten wird. Bemerkenswert die Bitte:
Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns gleichzeitig durch Einsendung von Altpapier unterstützen würden.

Lesenswert finde ich auch die Einlieferungsbedingungen sowie die Kaufbedingungen.

Schwierige Zeiten mit denen die Sammelleidenschaft sicher zu kämpfen hatte.
Gute Nacht und bessere Zeiten wünscht
Edwin
Hallo Sammlerfreunde,
Streifband zu 5 Rappen vom 12.10.1901 aus Genf an M. I.D.Albadie in Haiphang Indo China. Spediert wurde hier eine Fachzeitschrift der Philatelie die zweimal monatlich erschien und hier als Probenummer versendet wurde. Einen Ankunftsstempel gab es leider nicht, wie immer bei den Streifbändern.
Gruß Rainer

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Ganzsachen Streifbänder" / Zeitschift
Szekula Briefmarken Verkehr des Händlers Eugen Szekula]
@ Richard [#300]
Hier als Beleg für das seit 1975 tätige Unternehmen
WAIGAND BRIEFMARKEN in Würzburg (1) Anschriften(rück)seite und Titelseite der Weihnachts-Sonderauflage 1996 der regelmäßigen Firmenpublikation
Sammeln aktuell , seinerzeit im Format 22 cm x 20,5 cm. Noch eingeschweißt in Folie mit dem Hinweis auf umweltfreundliches Polyethylen.


Mit freundliche Grüßen
Edwin
[1]
https://www.waigand-sammlerwelt.de
@ Richard [#336]
Dass
Eugen Szekula mit dem Briefmarken-Handel zu tun hatte, haben wir in diesem Thema schon besprochen.

Ich vermute aber, dass auch der Absender
Carl W. May, Stuttgart mit Briefmarken handelte. Er wohnte an der Dornhaldenstrasse 19 I, (oder hatte er dort sein Geschäft?).
In diesem R-Brief sandte May dem Händler in Luzern Briefmarken und Bargeld, wie am linken Rand vermerkt wurde. Der Brief wurde 1916 versandt. Wegen dem Kriegszustand wurde der Brief zensiert, wie der Rechteckstempel nachweist.
Heinz
Hallo,
gern möchte ich hier noch einen Beleg zeigen, adressiert an Herrn Rudolf Friedl in Wien gesendet von
Heinrich Köhler, Berlin.
Viele Grüsse Jens

[Redaktioneller Hinweis:
Rudolf Fridl, Wien war ein sehr bekannter Philatelist:
https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_F/Friedl_Rudolf_1862_1942.xml ]
In Beitrag [#171] war schon ein Brief an
Konsul Sieger zu sehen.
Hier eine von ihm selbst signierte Postkarte:

Stilecht auf Berliner Luftpostkarte (P 16, Erstauflage ohne Komma im Anschriftfeld) mit Zusatz 25 Pf portorichtig für den Luftpost-Versand in die USA.
Dem Schweizer
Briefmarkenhändler Eduard Luder (einem Mitbegründer des seit 1925 bestehenden Auktionshauses
Corinphila) verdanken wir anhand seiner internationalen Kundschaft viele hochwertige Frankaturen mit interessanten Destinationen.

Einschreibe-Luftpostbrief von Zürich nach Wellington/
Neuseeland, welcher ein Gewicht von 152g und eine Frankatur von 48.70 Schweizer Franken aufweist! Aufgabe 22. März 1946 in Zürich.
Die Postgebühr gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 - 28.02.48 (Luftposttaxe Neuseeland 01.01.1946 – 30.06.1950) stellte sich wie folgt zusammen:
Auslandpostgebühr Grundtaxe bis 20g 0.30 CHF
8x Zuschlag je weitere 20g à 0.20 CHF 1.60 CHF
Luftpostgebühr 31x 5g à 1.50 CHF 46.50 CHF
Einschreibegebühr 0.30 CHF
ergibt total 48.70 CHF
Bei diesem Brief wurde meiner Meinung nach eine falsche Luftpostgebühr durch den abfertigenden Postbeamten angewendet. Gemäss Gebührenverordnung hätte die Luftpostgebühr nach Neuseeland 1 CHF je 5g betragen. Verrechnet wurden aber 1.50 CHF je 5g, was zu der Zeit der Ansatz für südamerikanische Staaten war. Somit wurde dieser Beleg wohl mit 15.50 CHF überfrankiert!
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Destinationen 1900 bis 1949"]
Hier kann ich zwei Belege für den
Briefmarkenversand Norbert Hampf aus Böblingen vorstellen. Nach eigenem Bekunden im Werbeklischee Briefmarken-Fachversand seit 1966 - und wohl heute noch aktiv.

Der erste Beleg wurde als INFOPOST am 25.03.2004 von BÖBLINGEN 2 nach 27476 Cuxhaven befördert. Der zweite Beleg ging als INFOBRIEF am 23.05.2006 von BÖBLINGEN 2 nach 36381 Schlüchtern.
Mit freundliche Grüßen
Edwin
@ Heinz 7 [#305]
Hallo Heinz,
vielleicht ist der Absender Carl W. May, Stuttgart [1], derselbe wie der Händler in Nürnberg im Jahr 1873?

Der gleiche Name verbunden mit einer Tätigkeit im Bereich Briefmarken lässt die Hypothese der Personengleichheit und des späteren Umzugs bestimmt zu. Es wäre auf jeden Fall eine nette Zufallsentdeckung.
Im Nürnberger Archiv war zu ihm leider nichts zu finden. Vielleicht gibt es in den Archiven Stuttgarts weitere Informationen.
Herzliche Grüße
aus Nürnberg
Thomas
[1] Adressbuch der hauptsächlichsten Briefmarken-Händler enthaltend 625 Adressen, H. Lehmann, 1 Aufl., Berlin 1873
Hallo,
weiter mit Frankaturen der 12 Pfg-Marke aus der Dauerserie Köpfe 1 SBZ 216.
Zuerst eine Einzelfrankatur auf Postkarte der
Eberswalder Briefmarken Börse Inh. Max Sprenkelmann nach Biesenthal.
Die Marke sauber entwertet mit dem Sonderstempel (2) EBERSWALDE Volkssolidarität Brandenburg Kampf gegen die Wintersnot 27.2.49.-8.

Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe I und Köpfe II Belege"]
@ doktorstamp
Vielen Dank für diesen Hinweis. Es handelt sich tatsächlich um Geschäftskorrespondenz.
E.D. BOWIE war wohl auch ein
Händler in St. Georges Bermuda, wie die vorliegende Ganzsache zu 1/2 Pence mit Zusatzfrankatur nach London zeigt. Empfänger war eine Firma P.M. YOUNG Ltd. am Strand.
Zusatzfrankatur in Höhe von 5 1/2 Pence, so dass sich ein Porto von 6 Pence errechnet / Michel Nr. 122/23 zum 100. jährigen Jubiläum der Bermuda Marken aus dem Jahr 1949.
Zwei unterschiedliche Abstempelungen von St. Georges vom 26. Juli 49.
Rückseitig ein "Wholesale" Händlerangebot. Beispielsweis der 1 £ Wert zur Silberhochzeit von Georg VI. wurde da (wenn ich es richtig interpretiere) zum Stückpreis von 3,50 £ angeboten. Der Stanley Gibbons bewertet diese Marke heute postfrisch mit 45 £, der Michel mit 70 €.
Bleibt die Frage: welche Bedeutung hatte das @ - Zeichen zur damaligen Zeit, da ich es auf dem Angebot ein paar Mal sehe?
Liebe Grüße
10Parale


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ganzsachen Bermuda"]
@ 10Parale [#312]
"Bleibt die Frage: welche Bedeutung hatte das @ - Zeichen zur damaligen Zeit?"
Hallo 10Parale,
bei dem @ in der Karte handelt es sich um das sogenannte "commercial a". Im Angelsächsischen im 19. und 20. Jahrhundert im Handel und unter Kaufleuten üblich. Das Pendant zum französischen und auch bei uns in Deutschland verwendeten à. Übersetzt auch "je".
Also z.B.: "zum Verkauf kommen 10 Kühe a 200 Mark", also 200 Mark je Kuh.
Oder um das Beispiel aus der Karte zu nehmen:
"First Day Covers @ 2/6 each" = Ersttagsbriefe, jeder à 2 sh. 6 pen.
Viele Grüße,
Peter
Leider habe ich keine P 69 gebraucht in meiner Sammlung. Ich mache mal weiter mit der P 70.
Hier ist der Frageteil, entwertet mit einem Maschinenstempel 6 FRANKFURT AM MAIN 2, UB mo, "Internationale / Frankfurter / Messe / 17.-21.2.1963" vom 28.11.1962, gelaufen nach München 13.


Gruß Ulrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Ganzsachen Postkarten (nach Michel-Katalog)" / Über den Versandhändler Lichnofsky in München, Türkenstraße 66, also in Schwabing, habe ich im Internet keine Informationen gefunden. Über 50 Jahre nach der Anfrage seines Schwanheimer Kunden nach postfrisch-Preisen wird er sein Geschäft wohl nicht mehr beteiben.]
Drucksache frankiert mit SBZ 213 Ergebnisliste der 6. Auktion des
Auktionshauses Heinrich Salomon Berlin-Tempelhof aus Oktober 1948.

Stempel BERLIN O 17 mo 15.11.48.-11
Einige Ergebnisse (zb. Bayern Nr 1) auch wenn in DM Ost recht interessant.
Viele Grüße
Peter
Ein Beleg des
BSC Hallensia, bei dem ein leerer R-Zettel durch den Stempelaufdruck 4. und 5. März Halle (Saale) "BSC Hallensia" Tag der ausw. Mitglieder anlaßbezogen wird und ins Thema passt.

Portogerecht frankiert Auslandseinschreiben (50+60) mit SBZ 213 SR RL2re, DDR 242 und 248-249 zweimal anlaßbezogener SST vom 05.3.50.-10 und dann mit Stempel (19) Halle (Saale) 2 bd 10.3.50.-18 auf den Weg gebracht. Rückseitig div. USA Stempel.
Viel Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Sondereinschreibezettel"]
@ hannibal [#315]
Schreibe noch dazu, daß alle Ergebnisse in DM-Ost sind.
hajo22
Hallo zusammen,
habe hier eine SBZ-Ganzsache von der
Philatelistischen Akademie und Zentralbücherei Karl Scharfenberg aus Berlin-Reinickendorf.


Viele Grüße
Klaus
Händler 1935 von Teheran nach Berlin-Steglitz

Zwei Währungen: MiNr. 583 3 Chahi, 627, 628, 633 alles Dinar
Absender:
Asiapostilion Teheran
Hallo zusammen,
passend zum Thema heute gefunden, eine Drucksache des Philatelisten und Händlers
Hans Sinn aus Bad Bramstedt.


Viele Grüße
Klaus
Hallo zusammen,
dann werde ich einmal ein altes Thema herauskramen, wo schon lange nichts mehr passiert ist.
Ich möchte zwei private Ganzsachenumschläge (PU5 und PU6) mit Zusatzfrankaturen eines ehemaligen Münchner Briefmarkenhändlers zeigen.
Beide Umschläge wurden von Otto Bickel im Jahre 1896 versandt.
Der erste ist die PU5 mit der Zusatzfrankatur einer Michel 61 5 Pfennig und 62 Michel 25 Pfennig und der Brief ging als Einschreiben nach Stuttgart:

Rückseite habe ich nicht beigefügt, da ist nur ein verschmierter Ankunftsstempel aus Stuttgart.
Der zweite ist die PU6 mit 20 Pfennig Eindruck und 20 Pfennig mit 5 mal der 3 Pfennig Michel 60 und einer Michel 61 mit 5 Pfennig auf der Rückseite aufgeklebt, also 40 Pfennig Frankatur:


Wenn man nach dem Namen
Otto Bickel [1] googelt, kommen eine ganze Reihe von Briefen zum Vorschein. Er war wohl ein sehr rühriger Händler und hatte Filialen in San Marino und Montenegro.
Viele Grüße
Oliver
[1]
https://handbuch.italien-philatelie.de/bickel_otto.htm
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern: Privatganzsachen"]
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte zu 10 Pfennig P23 (17x (98) mit Wasserzeichen 5Z) v vom 8.9.1898 aus Nürnberg vom
Briefmarkenhändler J. Birkmeyer aus Nürnberg an Herrn Duffield in Leeds (England).
Im Text nimmt Herr Birkmeyer zur Kenntnis das Herr Duffield in seiner postalischen Anfrage erwähnte das er keine Preisliste habe und Herr Birkmeyer gewährt diesem 30 % auf die Preise von Senf 1898,einem Briefmarken-Katalog.
Gestempelt Einkreisstempel von Nürnberg, Einkreisstempel Hydepark Leeds und Leeds beide jeweils am 9.9.1898.
Gruß Rainer

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bayern ab "Pfennig-Zeit" (1874/76) bis 30.6.1920: Belege, Marken, Essays" - Ort ergänzt]
Da gerade so viele Experten unterwegs sind, hätte ich noch einen anderen Beleg, zu dem ich noch Fragen hätte.
Beleg von Tallinn Reval (Estland) nach München, vom 24.02.1944
Einschreiben per Luftpost (in München mit Rohrpost)

Ist den Brief Portogerecht? Gab es in München eine Rohrpost und kann man an Hand des Briefes sagen, ob dieser damit befördert wurde?
Wenn darüber jemand Auskunft geben könnte, wäre da ganz toll.
Gruß
Marcus
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Portobestimmung von Belegen" - ist dort bereits beantwortet.
Händler und Prüfer Erich Herpichböhm, Prüfer SBZ Mi.-Nr. 92-115 von 1982-1995]
Zum Philatelistentag am Montag, 23. Juni 1947 wurde diese Karte frankiert und sie bekam den Sonderstempel:

Beförderungsspuren sind nicht zu erkennen.
Mit Gruß, Jürgen
]Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ortswerbestempel und Sonderstempel aus Deutschland nach 1945"]
[Kontrollratjunkie schrieb über einen anderen Beleg: Der Absender war die bekannte Dresdner Briefmarkenhandlung Kluge. Den Namen Siegfried Kluge kennt man vor allem auch in Verbindung mit dem Sammelgebiet Sudetenland. Viele Marken tragen rückseitig seine Signatur.]
Hallo zusammen,
in den Kreis der Händler gehört eigentlich auch die Post - damals wie heute. Die Post AG mit all ihren besonderen “philatelistischen“ Zutaten zu den eigentlichen Postwertzeichen heute mehr denn je.
Viele ältere Sammler werden sicher die Postwertzeichen der Bundespost zuverlässig und kostengünstig über die
Versandstelle für Sammlermarken bezogen haben. In meinem Fundus habe ich aus den 70er Jahren mehrere
Postsachen ausgegraben, die vielleicht einige interessante Aspekte in Erinnerung rufen.
Üblicherweise bekam ich meine Briefmarken von der
Versandstelle für Sammlermarken in 6 Frankfurt 1 per Nachnahme. Um 1970 wurde der entsprechende Aufkleber umgestaltet. Dafür stehen hier die Belege von 1969 und 1972.

Eine besondere Behandlung erfuhren offenbar zusätzliche Sonderwünsche wie Bestellung zusätzlicher Blockausgaben oder die Anforderung eines Verzeichnisses lieferbarer Postwertzeichen. Im ersteren Fall wurde die Lieferung im Jahre 1971 durch die
Versandstelle für Sammlermarken in 1 Berlin 12 ausgeführt. Im zweiten Fall überraschte mich 1971 die handschriftliche Adressenangabe, die hier fein säuberlich in Sütterlin ausgeführt wurde.

Übrigens kam man seinerzeit nicht an Hermann E. Sieger in 7073 Lorch/Württemberg oder Lindner Falzlos-Gesellschaft in 7464 Schömberg Kr. Balingen vorbei, war deren Werbung doch unvermeidlicher Bestandteil der Lieferungen, doch das könnte schon wieder ein neues Thema geben.
Lang, lang ist’s her, meint
Edwin
Postillon Verlag Berlin

Wurde von Weidenau (Sieg) nach Berlin gesandt - der Tagesstempel ist nicht das Datum zu sehen - interessant ist aber WEIDENAU erkennen ohne PGLZ, doch auf dem "alten" R-Zettel von die 21b i.O. - frankiert MiNr. 936 b.
Der Ankunftsstempel von Berlin N 65 wurde deutlich zu lesen: 23.5.47.
Der Absender war Besitzer eines Photogeschäfts und ein rühriger Sammler im Briefmarkenverein Siegen von 1908. Das Geschäft ging vor 2001 ein.
Glückauf!
Claus
Hallo zusammen,
diesen Beleg hatte ich gekauft weil mich der rückseitige Aufagbestempel interessierte, die Vorderseite kannte ich da noch gar nicht:

Der Adressat ist mal wieder einer der berühmt-berüchtigten Szekula Brüder. Hier
Eugen Szekula, damals (1924) wohnhaft in der Villa Hemmerli in Luzern. Absender war ein Lajos Böhm aus Budapest.
So, nun aber noch die eigentlich interessantere Rückseite:

Die Frankatur entwertet mit einem Gelegenheitsstempel/Werbesonderstempel zur Budapester Mustermesse im Jahre 1924. Dieser Stempel ist ein Handrollstempel! Mehr dazu später im Thema zu den Handrollstempeln. ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ Thomas S. [#310]
Lieber Thomas,
Dein Fund ist sehr interessant und deutet darauf hin, dass "mein" Carl May eventuell früher in Nürnberg lebte. Vielleicht war es aber auch sein Vater, denn 44 Jahre Unterschied ist doch recht viel. Und früher war es oft üblich, dass der Sohn denselben Namen erhielt, wie der Vater. Und gerade im Briefmarken-Handel gibt es viele "Familien-Dynastien".
Es wäre sehr hübsch, wenn wir darüber noch mehr herausfinden könnten. Es ist möglich, dass in den alten philatelistischen Zeitschriften darüber etwas zu finden ist. Z.B. Anzeige: "Geschäftsaufgabe / Umzug nach Stuttgart!" - das wäre dann ein "Volltreffer".
Vielen Dank für das Zeigen Deines interessanten Verweises auf das Verzeichnis 1873!
Heinz
@ Heinz 7 [#328]
Hallo Heinz,
ich halte die Augen weiter offen. Derzeit arbeite ich mich durch viele Zeitschriften aus der Zeit Ende 19 Jh. / Anfang 20 Jh., vielleicht haben wir ja Glück. Meine Neugier ist auf jeden Fall geweckt..
Herzliche Grüße
aus Nürnberg
Thomas
@ Heinz 7 [#624]
Wenn ich mich nicht irre, habe ich das Handelshaus Kottelat hier noch nicht gezeigt.

Kottelat war ein wichtiger Händler in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Der Briefumschlag des Handelshauses weist aus, dass er sich dem Briefmarkenhandel widmete, und hinten, als Verschlussmarke, klebt noch eine Marke, die Kottelat als Mitglied des Händlerverbandes ausweist.

Möglicherweise ist E. Kottelat der Vater (oder Grossvater?) des bekannten Sammlers Kottelat, der in späteren Jahren hervorragende Sammlungen aufbaute.
Heinz

R-Brief 02.07.1946 von Bad Tölz nach (14) Reutlingen am 05.07.1946
Marken Schneider
Hallo,
nachfolgend ein Beleg passend zum Thema.
Postkarte zur WIBRA 1953 DV II/20/1 Cr 3046 53 1000 als Drucksache frankiert mit DDR 328vbXII
Stempel SCHWERIN (MECKL) g 31.10.53.-10 daneben anlaßbezogener SST 31.10.53.-18 sowie Bestätigungsstempel befördert mit der Postkutsche - in lila und rotem Wappen-Stempel.

Adressiert an
Max Nickl Leipzig - einen bekannten Briefmarkenhändler der damaligen Zeit.
Viele Grüße
Peter
[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege zum Tag der Briefmarke, Philatelistenkongresse, Ausstellungen "]
Heute ein Beleg des KA-BE BRIEMARKENALBEN-VERLAG Aschersleben nach Braunschweig
Frankatur SBZ 213 auf portogerechter Drucksache (19b) ASCHERSLEBEN h -2.6.50.-17

Viele Grüße
Peter
Wenn auch nur ein Erinnerungsblatt, so ist es doch für mich die Erinnerung an einen guten Freund und Nachbarn, von dem ich viel gelernt habe. Ein Sammler und Philatelist aller erster Klasse.

Autogramm von Heinrich Türk (auch mit Spitznamen "der deutsche Einschreib-Papst"), Ehrenmitglied der ARGE R+V-Zettel, neben den Reproduktionen der weltweit ersten Einschreibzettel. Oben rechts ein Ausschnitt aus seiner Visitenkarte= ein R-Zettel mit dem UB "ht", welches ihn als Selbstbucher identifizierte.
R.I.P. Heinrich!
Hier ist eine P B01II. Der Oldenburger Freistempel "12" Rpf. findet sich auf der Behelfsganzsache P 783 II, wobei nicht der Wertstempel dieser Urkarte sondern allein der Freistempel als Freimachung zählt (2. Portoperiode ab dem 01.03.1946).


Wertrahmen des Freistempels kopfstehend, Wertziffer Grotesk, gelaufen WESERMÜNDE, UB k, 29.09.1946 nach Baden-Baden.
Von der Oldenburg P B01 liegen bereits aus dem April 1946 Verwendungsdaten vor, also etwa drei Monate früher als die ähnlichen Karten aus Bremen (siehe [#35]).
Gruß Ulrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Britische Zone: Notausgaben ab 1945" /
Briefmarkenhändler Werner Griese aus Gestemünde fragt bei seinem
Händlerkollegen Hans von Scholl aus Baden-Baden nach Listen mit Angeboten zu Händlerpreisen]
Hallo zusammen,
diese Ganzsache mit der ausgeprägten Quetschfalte durch den 6 Pf. Wertstempel habe ich aus Sindelfingen mitgebracht.
Es handelt sich um eine P 951 (Gemeinschaftsausgabe Alliierte Besetzung), die portogerecht in der zweiten Portoperiode als Drucksache verwendet worden ist. Maschinenstempel BERLIN-CHARLOTTENBURG 2, UB ap, "Achtet / auf den / Kartoffelkäfer" vom 17.07.1946.

Gruß Ulrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Quetschfalten bei Ganzsachen" / Absender ware der
Briefmarkenhändler Alfred Seppelt aus Berlin-Brandenburg, der ein Angebot auf der Rückseite der Ganzsache unterbreitete. Da die Preise für Angebote von 10 oder 100 Marken je Sorte erfolgten, dürfte der Empfänger
Werner Knöchel aus Berlin-Friedenau ebenfalls Händler gewesen sein]
Ein Brief vom Prüfer Emil Dub wurde diese Woche bei Schlegel versteigert.

Eine wunderschöne Drucksache aus Leipzig, von einer Briefmarken Großhandlung nach Wien mit einer 3 Pfennig Krone/Adler Marke (ohne Plattenfehler, sonst hatte ich den Beleg nicht so günstig bekommen).

Gruß Axel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten"]
Hier ein Rechteckstempel aus Berlin: "Beim Postamt O17 / nachträglich entwertet" auf einer Ganzsache P 962. Der Eingangsstempel der Briefmarkenhandlung datiert vom 11.05.1948.


Gruß Ulrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Nachträglich entwertet" / Karte an die
Briefmarkenhandlung Morgenbesser in Berlin]
Hier eine vom bekannten Philatelisten Dr. Franz Kalckhoff am 17.03.1947 innerhalb seines Wohnortes Einbeck versandte Postkarte (Ganzsache P 952) mit der Einladung zu einem philatelistischen Stammtisch. Viel wichtiger als philatel. Tauschmaterial war das: "
Ich bitte Sie, ein Stück Holz mitzubringen" (zwecks Heizung des Clubzimmers). Ein aussagekräftiges Dokument der Nachkriegszeit.


Gruß Ulrich
Hallo,
hier ein Handroller mit Zusatz (der UB ist wohl ein "n")
IDAR-OBERSTEIN 1 / n / ENTKARTUNG

Als Ankunftstempel auf einem Wertbrief aus Teterow an den unter Philatelisten als Prüfer bekannten Dr. Dub.


Viele Grüße
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele"]
@ TeeKay [#337]
Der 1953 verschickte Brief ging an Ernst Overmann in Duisburg.
Dieser war, wenn ich Dr. Walter Kohlhaas alias tuffi richtig verstehe, Reichssammlerwart und damit Deutschlands "führender" Philatelist im Deutschen Reich:
Das Geschehen um die neuen Sammlervereine wird im August 1940 aus nationalsozialistischer Sicht vom Reichssammlerwart Ernst Overmann in der Sammlerschau beschrieben:
Als im Jahre 1935 in vielen Orten von Parteigenossen der Wunsch laut wurde, auch die deutsche Sammlerschaft durch die hierfür zuständige Gliederung der Partei erfassen und betreuen zu lassen, gab man diesen sich schnell bildenden Gruppen den Namen »Deutsche Sammler-Gemeinschaft der NSG. Kraft durch Freude«.
In der folgenden Zeit entwickelte sich diese Organisation zu einer alle Gebiete des Sammelns umfassenden Einrichtung, die auch schnell in allen Gauen des Reichs Eingang fand.
Im Laufe des planmäßigen Aufbaus der Sammlergruppen ergab sich die Notwendigkeit, den überaus lockeren Aufbau den sonst üblichen Organisationsformen der »NSG.-Kraft durch Freude« enger anzugleichen. Die Deutsche Sammler-Gemeinschaft trat daher mit dem 1. August 1938 in Liquidation und ihre Gruppen wurden vom gleichen Zeitpunkt ab als »KdF.-Sammlergruppen« als selbständiges Sachgebiet in das Amt Feierabend der NSG. »Kraft durch Freude« eingegliedert.
Schöne Grüsse, Richard
@ Richard [#342]
Schöne saubere Drucksache des ehemaligen Prüers ZIERER von 1978.
Netter Beleg.
Mit freundlichem Gruß Philapit
@ philapit [#343]
Die unterste Zeile auf dem Briefumschlag hat Herr Zierer offenbar nicht "geprüft".
Gruß Ulrich
@ Nordluchs
Guten Abend Hajo,
bin wieder spät dran und sehe mit leuchtenden Augen deinen neuen "roten Handroller".
Super, wo du die nur immer wieder aufs Neue hervor holst? Im Original habe ich bis heute noch nicht Einen gefunden, und so ein, zwei Belege habe ich manchmal schon in der Hand. ;-)
Dann gleich von mir noch ein "Schwarzer":
FRANKFURT / (MAIN) / * GINNHEIM * vom 26.10.1945
Spätestens auf den zweiten und dritten Blick weist der Beleg doch ein paar Besonderheiten auf.
Da ist erst mal der Handroller, abgerollt im Okt. 1945 und der hat noch die UZ, die Sterne. Diese hätten eigentlich schon längst zu "großdeutschen" Zeiten aptiert werden sollen. Diese Aktion und wohl auch den Rest des Krieges hat dieser Stempel anscheinend in irgendeiner dunklen Schublade verbracht. Mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass die Frankfurter Postämter alle mit den neuen Stempeln mit dem Zusatz "Stadt des deutschen Handwerks" ausgerüstet wurden. Nach Kriegsende wurden diese schnell aptiert oder entsorgt und da kam wohl auch dieser hier wieder zum Vorschein.
Der Beleg hat aber noch eine Besonderheit. Auf dem Einschreibezettel steht als Ortsangabe Flörsheim (Main) und der Brief war adressiert nach Frankfurt-Ginnheim. Die Marken sollten dann also auch mit einem Flörsheimer Stempel entwertet worden sein. Anscheinend wurde er aber erst nach Ankunft in Ginnheim abgestempelt, der Handroller also zur nachträglichen Entwertung verwendet.
Viele Grüße,
Peter
@ filunski
Hallo Peter,
der Brief weist noch eine Besonderheit auf, zumindest für die, die sich für die Geschichte des BDPh e. V. Interessieren. Der Empfänger, Herr Carlo Buerose war später in den 1960er Jahren Vizepräsident des BDPh.
Beste Grüße
Jürgen
[Beiträge [#345] und [#346] redaktionell kopiert aus dem Thema "Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele"]
Hallo zusammen,
unter den kürzlich erworbenen Belegen findet sich auch dieses Einschreiben eines
Briefmarkenversandes J. Bernhard & P. Würger in 78 Freiburg-St. Georgen.

Der Brief wurde mit Marken aus dem Olympiablock (MiNr. 723/6) von 1972 und einer Umweltschutzmarke (MiNr. 774) von 1973 frankiert und am 17.10.1973 vom Postamt FREIBURG IM BREISGAU 22 / b / 78 nach 62 Wiesbaden-Schiersten geschickt.
Zu diesem Briefmarkenversand konnte ich im Internet keine Informationen entdecken, somit wohl aktuell keine Präsenz mehr. Vielleicht können sich lokale Sammler noch erinnern?
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Ein mit 60 Pfennig Gesamtporto freigemachtes Einschreiben von Augsburg nach Amsterdam vom 10. Dezember 1892. Freigemacht mit 2 waagrechten Paaren der 10 Pfennig und 20 Pfennig Staatswappen-Ausgabe von 1888 (Michel Nr. 56 und 57)
Interessant finde ich den Empfänger. "Ronings´s Phatelistischer Bockhandel". Das beweist wie sehr Literatur damals schon nachgefragt wurde.
Über die Buchhandlung konnte ich bislang jedoch nichts weiter in Erfahrung bringen und ob der Beleg portogerecht frankiert ist, davon gehe ich mal aus. Das Siegel auf der Rückseite und der Ankunftsstempel von Amsterdam machen den Beleg authentisch.
Liebe Grüße
10Parale


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Auslandspost" / Händler:
Ronings philatelistischer Buchhandel]

Briefmarken-Schreyer Berlin
Briefmarkenhändler Franz Becker aus Berlin: "Verlangen Sie das Sie interessierende Land unverbindlich zur Ansicht" - nichts passierte, keine Antwort, existiert nicht mehr, wie so viele in Berlin.

Gruß Axel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten"]
Hallo zusammen,

aus einem Fundus des ehemaligen
Briefmarkenhändlers Valentin Pflüger aus 7080 Aalen tauchte dieser Beleg der
Peter Sem GmbH, Klassik-Philatelie + Auktionen aus 8600 Bamberg auf. Während Ersterer aktuell nicht mehr am Markt ist, zeigt sich Letzterer höchst aktiv [1]?

Bei diesem Beleg aus 8600 BAMBERG 1 vom 9.9.1991 überrascht mich (als Unwissender) die Angabe im Datumsstempel. Anstelle einer Uhrzeitangabe hier die vierstellige Jahreszahl. Bei mir bisher ein bemerkenswerter Einzelfall. Was können mir die Experten zu dieser Stempelform verraten?
Ich bin gespannt.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
http://www.peter-sem.de
@ Manne
Hallo Manne,
ja, alles Handroller, wie leider so oft, insbesondere bei den USA, nicht sehr gut abgerollt und manchmal schwer lesbar. Eben "typisch" Handroller. ;-)
Ganz anders hingegen dieser Handroller hier aus Korntal:

Erhalten gebliebener Ausschnitt einer Päckchen-Verpackung, diese versandt als Einschreiben.
Interessant daran der fest eingedruckte Vermerk des Absenders (Briefmarkenhändler, siehe links unten):
"Erbitte saubere Entwertung (Rollstempel)"
Dieser Händler wusste also damals sehr wohl eine Handrollstempel-Entwertung zu schätzen. Für ein Päckchen sicherlich aus besser als jeder Handstempel. Dafür wurden diese Handroller schliesslich auch gemacht. ;-)
Viele Grüße,
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele"
Markenhaus Friedrich Felder, Stuttgart, Weil im Dorf]
Hallo Zusammen,
die folgende Postkarte ging im Februar 1947 von Karl Piroth aus Frankfurt am Main an
Dr. Georg Hopf in Nürnberg:

Interessant ist die Karte wegen der beiden korrespondierenden Herren. Dr. Georg Hopf, Frauenarzt in Nürnberg, war unter anderem Gründungsmitglied des DASV und von 1950 bis 1955 Vorsitzender des Vereins [1][2]. Der bekannte Philatelist gab 1950 mit den Anstoß für die Wiedergründung des Nürnberger Briefmarkensammlervereins von 1891.[3]
Der Absender der Postkarte
Karl Piroth war
Prüfer und Händler in Frankfurt. [4][5]
Ich fand den Text der Karte ganz interessant, Herr Piroth teilt dabei Dr. Hopf seine Meinung zur Preisentwicklung der Marken mit:

Herzliche Grüße
Thomas
[1] Vgl. weiterführend:
https://www.dasv-postgeschichte.de/dasv_praesidenten.asp , abgerufen 14.12.2019
[2] Maaßen W., Wer ist Wer in der Philatelie, Band 2 E-H, 3. Aufl. 2017, S.333
[3] Siehe
http://www.philatelisten-klub-1891.de/vereinsgeschichte.html, Abgerufen 14.12.2019
[4] Siehe Zeitschrift Philatelie, Nr. 26 im Jahr 1955, S.3; sowie
https://briefmarken-pruefer.de/de/1539-Karl-Piroth.html , abgerufen 14.12.2019
[5] Beleg zur Tätigkeit als Händler: PhHist 3/2019, S.73
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Philateliegeschichte: Philatelie in Nürnberg"]
Hallo zusammen,
aus einer kleinen Sammlung, die mich heute erreichte, stammt diese Werbekarte von
Wilhelm Weller / Briefmarken / (21a) Gelsenkirchen. Aktuell konnte ich diesen Händler im Internet nicht mehr entdecken.


Meine Karte (MiNr P905 mit Zudrucken) wurde am 9.8.1946 in Gelsenkirchen auf den Weg gebracht. Im Internetangebot gab es weitere ähnlich gestaltetet Karten aus 1946. Die jüngste dort präsentierte Karte stammte vom 11.1.1947

Viel Erfolg im kommenden Jahr bei der "Entdeckung" weiterer Händler wünscht
Edwin
Guten Abend,
ob ich richtig liege, wenn ich mich auf Sonderstempel anlässlich einer Briefmarkenausstellung festlege?

Die VESTA '78 war bestimmt ein philatelistisches Ereignis, denn Karl-Heinz Mainzcyk als Absender war zum damaligen Zeitpunkt Vorsitzender des Recklinghäuser Phila-Vereins und
Klaus Pieper Händler in Isernhagen bei Hannover.
MfG >Franz<
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ortswerbestempel und Sonderstempel aus Deutschland nach 1945 "]
Im Michelkatalog stehen als Ausgabedaten für die ersten Heinemann-Ganzsachen-Postkarten zu 25 Pfennig der 27.8.1971. Wie in [#120] angemerkt gab es in der Zeit vom 1.7.1972, dem Beginn der neuen Portoperiode, bis zu diesem Ausgabedatum keine portogerechten Ganzsachen-Postkarten.
Mir liegt nun eine Doppelkarte (P 105) vor, die einen Stempel vom 17.8.1971 trägt:

Hier noch einmal Wertstempel und Poststempel vergrößert:

Im Michelkatalog steht auch für diese Ganzsache das Ausgabedatum 27.8.1971. Entweder stimmt die Angabe im Michel nicht oder es kam im Postamt Richelsdorf zu einer Fehleinstellung des Stempels. Es wäre spannend mehr über dieses Datum zu erfahren. Eine Möglichkeit ist die Prüfung eurer Bestände: Wenn jemand von euch 25-Pfennig-Ganzsachen
Heinemann mit Stempeldaten aus der Zeit vom 1.7.1971 bis 26.8.1971 hat, dann möge er sie bitte hier zeigen!
Viele Grüße
Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Ganzsachen Postkarten (nach Michel-Katalog)" /
Werner Patzner aus Weingarten ist ein noch heute tätiger Briefmarkenhändler]
Hallo zusammen,
von mir heute ein Kaufgesuch der Fa. Kluge & Co aus Bad Blankenburg


Viele Grüße
Klaus
Hallo,
von mir heute eine Postkarte frankiert mit SBZ 212 Oberrand und 215 Eckoberrand
von Zschopau nach Landshut Stempel (10) ZSCHOPAU b 14.6.49.-10.
Absender Julius Bochmann - bekannter Philatelist insbesondere als Begründer und erster Herausgeber des Bochmann-Kataloges der deutschen Gelegenheitsstempel.


Sehr schön einen solchen Beleg in die Sammlung mit Frankaturen der SBZ-Dauerserie Köpfe einfügen zu können.
Viele Grüße
Peter
Guten Abend,
die folgende Drucksache machte sich am Sonntag, den 4.7.1920 (Portoperiode 5) auf den Weg von München nach Dortmund-Dorstfeld:

Das Porto von 10 Pfennig wurde mit einer Marke der MiNr. 120 erbracht.
Schönen Gruß
Mümmel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege" /
Briefmarkenhändler Otto Bickel, München]
Hallo zusammen,
ein Beleg vom 22.11.1991 für diesen Thread?

Kann die
HO Philatelie 9800 Reichenbach (Vogtl) hier als Händler eingehen?
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#360]
Hallo,
ich kann einen Brief aus Grossbritannien an den
Briefmarkenprüfer Dr. Rudolf Seichter zeigen. Er prüfte seinerzeit
Ukraine.
Viele Grüße
Uwe
Dieser Beleg ist zwar nicht gelaufen, doch er zeigt die Geschäftstätigkeit des bekannten Prüfers und Handlers Dr. Heinrich Wittmann in München:

Gruß
Bernd
@ Baber [#362]
Hallo Bernd,
am schönsten ist der Satz "Wir kaufen ... auch in größten Mengen, alle seltenen Werte", was ja in sich schon ein Widerspruch ist.
Gruß
Wessi
Hallo zusammen,
aus einer heutigen Erwerbung u.a. hier ein Beleg aus dem Hause
Hans Kleisz, Briefmarken - Erststagsbriefe / Spezialgebiet "EUROPA-UNION" in 7 Stuttgart 1, frankiert mit MiNr 656 Johann Amos Comenius und entwertet mit dem Handroller STUTTGART 9 / ai / 7.


Abgesehen von der schwungvoll gebogenen Stempelspur ist man bei der Post dem aufgedruckten Wunsch: "Sammlermarken sauber stempeln" doch einigermaßen gerecht geworden.
Die Internetrecherche offenbart, dass die Firma noch im Königsbau in Stuttgart aktiv ist. Eine eigene Homepage findet sich nicht, aber mit einer Telefonkarte trat (tritt) man werbend an die Öffentlichkeit.

.
Ob heutzutage ohne Internetauftritt der Zug so richtig abgeht?
Eine gute Nacht wünscht wieder einmal
Edwin
Hier eine Ganzsache an N. S. Nedergaard, einem dänischen Briefmarkenhändler, Vorsitzender des "Jydsk Filatelistforening", Skive und 1931 Mitbegründer der dänischen Philatelie-Union. Ein Bild von Nedergaard findet man unter [1], etwas zum Dänischen Philatelistentag hier: [2]


[1]
https://arkiv.dk/vis/4871658
[2]
http://norbyhus.dk/dm/dm2.html
R.-Brief aus Hannover nach Frankfurt an
Briefmarkenhaus Schmitt Darmstadt-Eberstadt von U. Eler aus 20 Hannover.
Viele Grüße aus Fulda
Wolfgang
Hallo zusammen,
in einem Fundus Einschreiben-Briefe ist ua. dieser Brief der
holsten-phila-kiel gmbh mit Stempelabschlag KIEL 1 / n / 23 von 27.2.1981 aufgetaucht.

Aktuell konnte ich dazu im Internet keine Hinweise finden. Ein jüngster Auktionshinweis stammt wohl von 2018. Unter den Nutzern des Howe-Hauses in Kiel wird er nicht mehr aufgeführt.
Vielleicht erinnert sich ein Sammler?
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[Hinweis der Redaktion: Eventuell APHV Mitglied Bernd Holsten:
https://www.briefmarken.cc/ ]
Und zu guter Letzt ein schwerer Wertbrief über 250 g als Briefstück. Porto: Bf (251-500 g) 310 + Wert 400 = 710 Pf.

Das war es für den Wert 180 Pf aus der Serie Industrie und Technik.
Ich wünsche wieder ein schönes Wochenende,
Klemens
[Redaktionell teilkopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Industrie und Technik" /
Walter Kruschel war ein bekannter Auktionator,
Henner Hagenbach ein bekannter Sammler - siehe
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=118888 ]
Schweiz

2005 mit MiNr. 886, 1889 (2) - Internationales Briefmarken-Auktionshaus / Kunsthaus Rapp
Peter Rapp AG, CH 9500 Wil
Private Vordruckkarte der Fa.
Erich Mohnke, Berlin, zur 100-Tage-Feier der Luftbrücke. Drucksache frankiert mit 6 Pf. Schwarzaufdruck und entwertet mit Luftbrückenmaschinenstempel Berlin Charlottenburg 2 s vom Okt. 1948 nach Westdeutschland adressiert (Postweg natürlich über die Luftbrücke).
Interessant die Rückseite mit dem "Sonder-Angebot".


hajo22
1930 fanden einige Fernfahrten statt.
54. Fahrt Friedrichshafen - Sevilla Start 15.4.30 15 Uhr 10 Landung Sevilla 16.4. 18 Uhr 38


1. Postkarte mit Bordpoststempel 15. 4. 1930 Landung Sevilla
2. Brief Aufgabe Friedrichshafen 15.4.30 Landung Sevilla
Weiter mit Luftpost über Paris Gare du Nord Luftpostbestätigung Hamburg
[
Walter Behrens "das sprechende Behrens Album" war ein vielseitig tätiger Händler und Verlag. Beides hatte er gemeinsam mit dem ebenfalls in
Braunschweig im elterlichen Hutgeschäft gegründeten Handel und Verlag Richard Borek.]
Ich zeige leider nur eine Briefvorderseite einer Drucksache aus dem Jahr 1918. Der Absender ist
Ernst Plotz in Dresden und der Empfänger ist
Nils Strandell in Stokholm. Ich meine viel schöner kann eine Anschrift nicht sein.

Ich vermutet Ernst Plotz war einer der Mitwirkenden vom "Handbuch der deutschen philatelistischen Literatur" (wie auch F. Kalckhoff und Paul Pirl), das im Jahr 1916 in Dresden aufgelegt wurde. Nils Strandell lebte von 1876 - 1963, er war wohl Prüfer und im Bereich Ausstellungen tätig (z.B. Ehrenpräsident der Stokholmia 1955, Preisrichter Briefmarkenausstellung 1929 in Danzig).
Gruss
Martin
Guten Abend,
heute eine Privatganzsache:

Diese unter PP 63/A1 katalogisierte Karte besteht nur aus einem Stück weißen Karton mit Wertstempel 100 Pf. Bergarbeiter. Die Ganzsache wurde mit Mi 187, 225 (3) und 240 (2) auffrankiert, um auf die nötigen 35 Mark für das Drucksachenporto (10 M.) und die Sonderstempelabstempelungsgebühr (25 M.) in der PP 12 zu kommen. Es wurde der Sonderstempel
BERLIN W 62 / Allg. Deutscher Saatenmarkt / 30.1.23 abgeschlagen. Empfänger der Karte ist der bekannte
Kurt Zirkenbach.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege" / Kurt Zirkenbach aus Halle/Saale war ein bekannter Autor von philatelistischen Fachbüchern und Lexika sowie Prüfer für Deutsches Reich, die deutschen Lokalausgaben 1945/1946 und das Gebiet SBZ Provinz Sachsen[/b]]
@ inflamicha [#373]
Kurt Zirkenbach, 15 Jahre später hat er diese Postkarte abgeschickt.

Viele Grüße
Klaus
FSPL - Drucksache an Herrn Dr. Dub von 1939: "Sonderprüfer des Reichsbundes der Philatelisten e.V."- der Brief viel mir gerade bei der Suche nach einem anderen Beleg in die Hände.
Beste Grüße!
Lars
Eine 12 Pf. Ganzsache-Karte der II. Kontrollratsausgabe (P 962) mit rechteckigem Bahnpoststempel Berchtesgaden-München vom 15.02.1948 und interessantem Text zur
Potschta (= "Dresden zweisprachig").
Ein Briefmarkenhändler schreibt einem Kunden, dass die angebotene Dresden zweisprachig inzwischen bei ihm restlos ausverkauft ist infolge zahlreicher Bestellungen. Er bietet aber nach Neueingang in etwa 14 Tagen an: die Nachkriegsrarität Dresden zweisprachig, Ölfarbe,
gestempelt für 900,-- RM.
Er scheint da eine "gute" Bezugsquelle gehabt zu haben, wohlgemerkt für gestempelt und nicht für postfrisch.

Beste Grüße
Ulrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Potschta - Stempel auf Briefen, Briefstücken und Marken alle falsch"
Händler: Briefmarken-Fachgeschäft Franz Eschler, Weildorf/Obb. über Freilassing]
Hallo zusammen
aus der heutigen Sammlerpost ein versiegelter Wertbrief mit interessanter Frankatur.


Am 24.3.1949 wurde vom
Briefmarkenhaus Kurth in (24b) Itzehoe dieser Wertbrief nach 17a Neustadt im Schwarzwald gestartet. Zur Frankatur wurden neben der Notopfermarke aus der Bautenserie von links nach rechts MiNr: 75, MiNr: 96, MiNr: 83 und MiNr: 74 verwendet. Die portogerechte Frankatur ergab sich dabei bei 36 gr mit 40 Pf als Briefporto und 75 Pf für den Wertbrief bis 500 Mk, in Summa 115 Pf. Die Lacksiegel gehören leider zu den gefährdeten Beigaben dieses Belegs.
Ich vermute mal, dass der Wert zu 16 Pf in so einer Kombination nicht gerade häufig anzutreffen ist. Auf Dokumente als Gegenbeweis bin ich gerne gespannt.
Ich wünsche allen eine schönes, und den Jecken ein tolles Wochenende.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin

Einschreibebrief des in Shanghai ansässigen Briefmarkenhändlers
Theodore Siddall an seinen Händler-Kollegen
Eugene Klein in Philadelphia /USA. Aufgabe 27. September 1920.
Der Adressat dieses Briefes ist kein Anderer, als der bekannte Briefmarkenhändler Eugene Klein, welcher 1918 den 100er-Bogen der „Inverted Jenny“ vom Finder William T. Robey am 20. Mai 1918 ankaufte. Untenstehender Brief belegt die Vereinbarung dieses Geschäfts zu einem Preis von damals 15‘000 US$! Dieses historische Dokument wurde an der 1147. Siegel Auktion vom 28. Februar 2017 in New York für 42‘500 US$ + Aufgeld verkauft!
Siehe dazu auch die beiden Beiträge
https://www.philaseiten.de/beitrag/128903 und
https://www.philaseiten.de/beitrag/207274.


Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Ich zeige einen Brief von
Marken Schneider in Reutlingen aus dem Jahr 1946. Der portogerechte Einschreibebrief ging nach Stuttgart. Marken Schneider scheint heutzutage noch zu existieren, denn ein Marken Schneider wirbt mit ihren Geschäft, das seit 1928 in der 3. Generation besteht.


Gruss
Martin
Unten noch ein weiterer Brief, dieses Mal aus der Nachkriegszeit mit US-Zensur aus Trier. Am 27. März 1919 wurde der Wertbrief an den bekannten
Briefmarkenhändler Albert Friedemann nach Leipzig versandt. Der Brief ist portorichtig mit 60 Pfennig frankiert (Tarif gilt ab 1. August 1916 / bis 250 Gramm / bis 600 Mark / über 75 Kilometer - zumindest nach meinem Michel-Postgebührenhandbuch, 1. Auflage).
Beste Grüße!
Lars

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Postverkehr im 1. Weltkrieg und danach"]
Ein weltbekannter Händler, Auktionen und Prüfer

In den vielen Jahren alles Bestens!
Glückauf!
Claus
Mal kein Postbeleg, sondern die Umschlagseiten eines Briefmarken-Auswahlheftes um ca. 1920/30.

hajo22
Beim Scannen dieses Einschreibens der
Firma Zumstein fiel mir auf, dass sich die Frankatur, die Adresszeile und sogar der Zumstein- und Recommande-Eindruck auf der Rückseite des Kuverts befinden. Nur so eine Feststellung.
Wunderschön frankiert mit den 2 Marken zu insgesamt 40 Rappen aus dem Jahr 1941 (Nationales Anbauwerk, Flugzeuge über den Alpen) lief der Brief nach Arosa, wo er taggleich am 10. Mai 1941 mit dem Bahnhofstempel entwertet wurde.
Liebe Grüße
10Parale


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Frankierte Belege bis 1960"]
Von mir ein Chargé-Brief vom 14.3.1922, versandt vom Bahnhofsvorstand der Schweizer Bundesbahnen in St. Gallen und an ein Briefmarkenhaus in Nürnberg gerichtet. Zur Frankatur wurden Mi. 160a(2), 161 und 170a verwendet.


Viele Grüße
Ingo
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Frankierte Belege bis 1960" / Brief an das
Briefmarkenhaus Valentin Geiling in Nürnberg ]
Drucksache des Briefmarkenhauses Jagels & Co. frankiert mit 2x 5/30 Pf. (Nr.16), gestempelt Danzig 29.11.1920 nach Nürnberg.
Die Marken sind geprüft "Schüler". Die Auflage betrug 2,978 Mio. Stück.
Portoperiode für Post nach Deutschland (10 Pf. für Drucksachen bis 50 gr.) vom 6.5.1920-30.4.1921.

hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Danzig: Belege" /
Briefmarkengeschäft H. Jagels & Co., Danzig, Hundegasse 5]
Hier ein Brief von Boppard (06.09.1948 oder 1949) nach Bremen. Der konnte nicht zugestellt werden und ging daher zurück, siehe entsprechende Stempel auf der Rückseite und der Vorderseite.


Beste Grüße
Ulrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Zurück und nachgeschickt" / Absender
Hans Presardien, Briefmarken. Boppard / Empfänger möglicherweise die spätere Firma
BBA Therese Weiser Auktionen in Frankfurt / Entfernung Hochheim - Frankfurt = 28 km]
Hallo,
heute ein Einschreiben mit den beiden SBZ-Marken zur Messe 1948 in Mischfrankatut mit SBZ 202 und 215 portogerecht von Schleusingen nach Wernshausen.

Sauber gestempelt SCHLEUSINGEN a 17.2.49.-10-11
Provisorischer Einschreibzettel und rückseitig Ankunft-Stempel.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Das Doppel-M: Motiv Leipziger Messe" / Beleg von
Briefmarken E. Schulz in Schleusingen, Thüringen]
Hallo zusammen,
hier ein neuerer Beleg, so 1980er Jahre, mit violettem Stempel "Gebühr bezahlt beim Postamt 1000 Berlin 12":

Der Umschlag ist bedruckt mit
FIRST DAY COVER No. 6740 "JOHN RIEW" Novelle von Theodor Storm;
Absender war ein Berliner Briefmarkengeschäft:

Grüße,
Reinhard
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel: Gebühr bezahlt / Taxe percue" / Händler
Briefmarken Auktionen Dietzel KG, Goethestraße 6, 1000 Berlin]
Heidelberg

1982 Privat-Umschlag - hat die Fa. ALLPHILA lange gelebt?
Glückauf!
Claus
[Redaktionell ergänzt:
Allphila Heidelberger Briefmarken Auktionen GmbH, gegr. 1979]
Ein [---] Umschlag mit Zusatzfrankatur, gelaufen 1974 von COLUMBUS, Ohio an ein
Briefmarkenhaus Hirsiger in Luzern. Versteinertes Holz und ein Amethyst zeigen Mineralien auf der Ausstellung 1974 in Tucson.
Liebe Grüße
10Parale

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "USA Ganzsachen für die Luftpost"]
Nachfolgend ein Beleg aus diesem Jahrtausend, adressiert an das Auktionshaus Schwanke in Hamburg:
Sendung vom 25.03.2008 aus Leipzig nach Hamburg
Es handelt sich hierbei um einen vorgedruckten Antwortbrief des Auktionshauses Schwanke. Der unbekannte Absender frankierte den Brief mit einer Briefmarke der PIN Group (Porto 52 Cent, Sendung bis 20g) und lieferte diesen vermutlich über einen Briefkasten (oder Annahmestelle) der Leipziger Niederlassung der PIN Group ein (alternativ wäre auch eine Abgabe in einer der PIN Shops der Sparkassse Leipzig möglich gewesen, welche auch in Nachbarlandkreisen existierten).
Der Brief durchlief am Dienstag, den 25.03.2008 die Briefsortieranlage (Modell Criterion des Herstellers BBH) im Briefzentrum der PIN Mail Sachsen GmbH in Leipzig (interne Kennung DE1045) und ging über den nationalen Sendungsaustausch an die Niederlassung PIN Mail Hamburg (interne Kennung DE1202) als ehemaliges Tochterunternehmen des Axel-Springer-Verlages (früher Punkt Direktvertriebs GmbH). Dort angekommen, erfolgte am Donnerstag, den 27.03.2008 ebenfalls eine maschinelle Sortierung. Da keine gegenteiligen Vermerke bzw. Hinweise vorhanden sind, gehe ich davon aus, dass die Sendung von einem PIN-Zusteller bei dem Empfänger Schwanke Auktionshaus zugestellt wurde. PIN Mail Hamburg befand sich zu jener Zeit - wie der Mutterkonzern PIN Group - in der Insolvenz und wurde wenige Tage später zum 01.04.2008 geschlossen.
PIN Leipzig befand sich Anfang 2008 ebenfalls in der Insolvenz und wurde Anfang Mai 2008 verkauft. Das Briefzentrum wurde grundlegender Bestandteil des Briefzentrums der heutigen LVZ Post in Leipzig.
Gruß
Pete
Hallo zusammen,
mir ist eher zufällig dieser Nachnahme-Wertbrief in die Hände gefallen, der im Januar 1945 von Iglau nach Halberstadt lief. Interessanterweise von einem Briefmarkengeschäft verschickt. Leider ist der Inhalt nicht mehr vorhanden. Die Adresse habe ich unkenntlich gemacht, ist aber im Original vorhanden.

Viele Grüße
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Böhmen und Mähren Dauerserie Hitler" / Absender:
Deutsches Briefmarkengeschäft Bruno Schacherl, Prag XII, Belgrader Strasse 30]
Hallo,
eine Postkarte aus der Bizone, adressiert an das
Markenhaus A. Larisch, München 2, Maximilianplatz 18

Die Postkarte ist frankiert mit Freimarken aus der Bautenserie (2x MiNr. 73wg + 1x MiNr. 76wg) und wurde am 19.9.49 in Essen (Oldenburg) aufgegeben.
Der Absender hatte eine schwungvolle, aber teilweise schwer lesbare Schrift. Den Inhalt finde ich aber interessant und deswegen hier der Wortlaut:
Sehr geehrte Firma!
Ich bitte freundlich, mir die 3 verschiedenen Ersttags-Briefe zur 100-Jahr-Feier an mich adressiert, frankiert mit den 3 Bundesmarken zur 100-Jahr-Feier, per Einschreiben zuzuschicken, ferner 1 Satz postfrisch (Einzelmarken). Bitte Rechnung mit PSK Ko. angeben.
mit besten Sammlerdank! Arno Kiel, Pfr.
In München firmiert heutzutage das Auktionshaus Peter Kirstein und A. Larisch, welches 1992 das Briefmarkenhaus Anselm Larisch erworben hat.
Beste Grüße
Karsten

Briefmarken Otto Westphalen, M.-Gladbach 1939
hajo22
@ hajo22 [#394]
Gemäß mail von heute (in Ergänzung des Adressaten):

hajo22
[Absender:
Briefmarken Otto Westphalen, Mönchengladbach]
Hallo,
dieser Brief an den
BPP-Prüfer und Auktionator Peter Harlos erreichte seinen Empfänger am Bestimmungsort in Wunstorf, wie sich unschwer an dem sehr sauber abgeschlagenen NE-Stempel erkennen lässt.

Viele Grüße
Christoph
31.1.1950 - Letzttag der Gültigkeit der Rotaufdruck-Berlinmarken.
Luftpost-Einschreibbrief aus Berlin SW 11 (aw) vom 31.1.50 nach Duisburg, Ankunft 1.2.50.
Frankiert mit 8 und 10 Pf. Rotaufdruck in Mischfrankatur mit Berlin 2x10 Pf. Bauten I und Bizone 2, 5 und 20 Pf., gesamt 65 Pf. = portorichtig: Fernbrief bis 20 gr. 20 Pf. + Einschreiben 40 Pf. + Luftpost bis 20 gr. 5 Pf.
Der Absender ein Berliner Briefmarkenhändler, der Adressat ein sz. bekannter Briefmarkensammler.


hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Schwarzaufdruck und Rotaufdruck" /
Absender: Alfred Lüdtke, Berlin (Händler) ]
Brief aus Hoyerswerda7Oberlausitz August 1961 an den Briefmarkenhändler und Auktionar Martin Franke in Zittau.
Freigemacht ist der Brief mit dem Wertstempel Ausschnitt aus dem einzigen Faltbrief der DDR, Ausgabe 1957.
Diese Faltbriefe waren nicht besonders beliebt und deshalb wurden diese oft als Ausschnitte zur Frankatur verwendet.

Dieter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "DDR: Besondere Frankaturen auf Briefen"]
Wertbrief vom 3.11.1994 von Eschenburg nach Leipzig (58 g / Wertangabe 1.000,- DM) frei gemacht mit insgesamt 12,- DM
Tarifperiode 1.4.1993 - 31.8.1997 für Briefe (51 - 500 g): 300 Pfennig
Wertbriefe bis 1000,- DM ab 1.9.1994: 900 Pfennig

Mir gefällt besonders das waagerechte Paar der 5-DM-Frauenmarke.
Viele Grüße
Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Portostufen Deutschland ab 1945: Wertbriefe" / Händler:
Jürgen Trapp, Alt-Deutschland-Philatelie, 35317 Eschenburg]
Hallo,
dass ich hier nichts mehr Neues zeigen konnte hängt sicher auch mit Corona zusammen und der dadurch mangelnden Möglichkeit Tauschtage oder Messen besuchen zu können. Somit kann ich erst nach über einem Jahr einen Neuzugang verzeichnen, dafür einen sehr Schönen. Es ist eine Einzelfrankatur des Wertes zu 60 Pf auf einer schweren Briefdrucksache (101 - 250 g) aus dem Jahr 1967.

Einen schönen Sonntag wünscht,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Deutsche Bauwerke" /
Heinrich Salomon, Berlin, war ein bekannter Briefmarkenprüfer und Auktionator]
@ Frankenjogger [#400]
Hallo Klemens,
Glückwunsch zum Beitrag 400 in diesem Thema. Ich hatte in meinem letzten Beitrag [#307] eine Postkarte von Herrmann W. Sieger gezeigt, nun konnte ich eine Karte seines Vaters
Hermann E. Sieger erwerben, der die Firma Sieger gegründet hat:

Deutsches Reich, Ganzsache P 248 vom 24.4.1933, Rückseitig mit Zudruck der Firmenanschrift.
Viele Grüße
Clemens
[Anmerkung Redaktion. Absender der Postkarte war
Dr. Louis Goldberg Brüssel, dem Anschein nach dauerhafter Lieferant an die Firma Sieger und Auslandsvertreter der Luposta Danzig und auf vielen Belegen dieser Zeit zu finden. Clemens zeigt uns ein schönes Dokument der Philateliegeschichte.]
@ Clemens [#401]
Danke, aber die Ehre gebührt Richard, er hat den Beitrag hierher verschoben. :-)
Gruß, Klemens
Die P 961 als Drucksache des
Briefmarkenhändlers Rudolf Heinemann aus Braunschweig,entwertet mit Sonderstempel (20a) HANNOVER / EXPORTMESSE 22.5.-6.6.1948 vom 04.06.1948. Angeboten werden Einzelwerte der Zonen. Interessant, dass bei vielen Marken der Preis postfrisch und gebraucht gleich ist.


Beste Grüße
Ulrich
Eine P 965 mit gedruckter Werbung von
Marken Puller in (22a) WICKRATH-NIERS, entwertet mit Ortstagesstempel WICKRATH-NIERS vom 21.08.1947, gelaufen nach Mönchengladbach. 12 Pf. war das normale Porto für eine Fernpostkarte. Hier liegt eine klassische Drucksache vor. Das hätte eigentlich nur 6 Pf. Porto erfordert. Der Briefmarkenhändler wollte sicherlich bewusst diese Ganzsache einsetzen. Angeboten auf der Vorderseite werden Neuheiten (hauptsächlich aus der französischen Zone).


Auf der Rückseite wird für die
6. Fernauktion (voraussichtlich Oktober 1947) geworben. Der Philateliebetrieb ist zwei Jahre nach Kriegsende in vollem Gange. In der Anrede wird von vorne herein davon ausgegangen, dass nur die männliche Hälfte der Bevölkerung Briefmarken sammelt.
Beste Grüße
Ulrich
Bund-Belege mit Mischfrankturen von Bundmarken mit solchen anderer Postgebiete dokumentieren sehr schön deren Gültigkeit auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie passen perfekt in eine erweiterte Bund-Sammlung, die über die im Michel-Katalog gelisteten Marken der
Bundesrepublik Deutschland hinausschaut.
In diesem Rahmen sollen hier Mischfrankaturen mit Marken der Französischen Zonen gezeigt werden.
Die Marken der französischen Zonen waren ab dem
3.10.1949 in der gesamten Bundesrepublik postgültig, sofern sie generell an diesem Datum noch gültig waren. Im einzelnen trifft dies auf die unten aufgeführten Michelnummern zu. Weitere zu beachtende Daten sind das jeweilige Ende der Gültigkeit der Ausgaben selbst.
Französische Zone - Baden
14-37 bis 31.12.1949
38-41 inkl. Block 1 bis 20.10.1949
46 bis 31.01.1950
47-57 bis 31.03.1950
Französische Zone - Rheinland-Pfalz
16-41 bis 31.12.1949
46-52 bis 31.03.1950
Französische Zone - Württemberg-Hohenzollern
14-37 bis 31.12.1949
44-52 bis 31.03.1950 Besonders interessant ist die Verwendung der Baden-Marken 38-41 / Block 1, denn sie konnten in der Bundesrepublik nur vom 3.10. bis 20.10.1949 verwendet werden. Passende Belege habe ich noch nie gesehen.
Ich eröffne mit einem Einschreiben vom 13.10.1949 von Hamburg nach Aachen. Für das Porto zu 80 Pfennig (Brief der 2. Gewichtsstufe: 40 Pf + Einschreibegebühr: 40 Pf) fanden die Bundmarken 111 und 112 sowie die Marken 51 und 52 der Französischen Zone - Baden Verwendung. Die Notopfermarke ist eine 2 CZ.
Auf der Rückseite des Beleges ist eine Ankunftstempel aus Aachen vom 14.10.1949 abgeschlagen.
Was könnt ihr zu diesem Thema zeigen?
Viele Grüße
Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Mischfrankaturen mit Marken der Französischen Zonen"]
Ein weiteres dafür Beispiel zeige ich unten.

Diesen Beleg aus dem Jahr 1895 ist der 1c-Ganzsachenumschlag ScottNr.348 mit vier 1c-Marken in blau mit Motic B. Franklin an die
Gebrüder Senf.
Man könnte ihn unter verschiedenen Themen zeigen.
1.USA Belege
2.USA Ganzsachen Umschläge
3.Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren
Es gibt wahrscheinlich noch einige andere Themen zu denen dieser Beleg passt
Ich habe ihn hierfür ausgewählt, weil ich mehr ein Briefmarken- als ein Ganzsachensammler bin.
Das man solche Belege auch in anderen Themen kopieren kann ist dabei nicht ausgeschlossen. Ich habe dies auch schon unter Indien Belege getan.
Gruss
Martin
[Redaktionell teil-kopiert aus dem Thema "USA Belege"]
@ GSFreak [#404]
Hallo Ulrich,
als gebürtiger Wickrather kannte ich den Laden von Hr. Puller eher als Schreibwarenladen. Meine i-Dötzchen Erstaustattung zur Einschulung stammte von ihm. Daneben gab es im Laden noch eine kleine Ecke mit Büchern zur Ausleihe. Als ich anfing, Briefmarken zu sammeln, waren wir schon ins benachbarte Rheydt umgezogen.

Gruß
Hubert
Marken Puller in (22a) Wickrath-Niers
Kurt Kleemann war ein
Leipziger Briefmarkenhändler.
Bei einer Google-Suche findet man heraus, dass er 1961 "Wegen umfangreicher Briefmarkenschiebungen und -fälschüngen, Steuerhinterziehung, Währungsvergehen sowie einer Reihe anderer Delikte" verurteilt wurde. Da die meisten seiner Belege von 1964 sind, scheint der Umzug ins Zuchthaus nicht so lange notwendig gewesen sein. Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, wie diese Händler damals die Stempel zusammengetragen haben. Eine Möglichkeit wäre auch, die Ortsverzeichnisse als Adressbuch zu benutzen.
Zumindest die Briefe an Kurt Kleeberg sind meiner Meinung nach tatsächlich befördert worden. Wenn viele gleiche Briefe auf einem Stapel liegen, kann es schon so aussehen, als seien sie nicht befördert worden.
Zwei solche Belege möchte ich hier zeigen:
Gewerblicher Anbieter Matthias Held, Festpreisangebote auf Philasearch

Terpe über Spremberg / Niederlausitz vom 17.8.1964

Kahsel über Spremberg / Niederlausitz vom 19. (Monat und Jahr unleserlich)
Der zweite Brief wurde in Leipzig nachträglich entwertet, was für eine Postbeförderung spricht. Auch für mich sind das trotzdem interessante Belege, da andere selten sind.
Gruß
Wessi
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Informationen aus Ortsverzeichnissen usw. zu Poststellen vom Spremberg gesucht"]
Hallo,
habe gerade eine Drucksache gefunden, frankiert mit 2 Europamarken von 1967. Mehrfach-Frankatur eines Briefmarkenhändlers aus Hildesheim an einen Sammler in Düsseldorf vom 9.5.1967.

Viele Grüße
Klaus
[REdaktionell kopiert aus dem Thema "Europamarken auf Bedarfsbelegen" /
Utermöhle Briefmarkenhaus, 32 Hildesheim 1 ]
@ BD [#38]
Drucksache per Einschreiben mit 10 und 15 Pf. Germania jeweils mit Aufdruck "5 Pf. für Kriegsgeschädigte", gestempelt Weimar 2 vom 6.6.19. R-Zettel Weimar 1 Nr. 351 (a) und zusätzlich Gummistempel "Postamt Schloss."
Rückseite keine postalischen Vermerke.

hajo22
(XV/21)
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Infla: Briefe der Inflationszeit 1.8.1916 - 5.5.1920" / Brief an Herrn
Hugo Michel in Weimar )
Hallo,
ich zeige einen R-Brief der 2. Gewichtsstufe nach Liechtenstein vom 13.07.1981 mit einer MeF Mi. 992.
Das Porto betrug 1,50 DM, die R-Gebühr ebenfalls 1,50 DM.

Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Industrie und Technik" /
Auktionshaus Arnold Ebel (vermutlich Berlin und Frankfurt)]
Hallo,
ich kann heute eine Antwortkarte aus Schwerin an die
Briefmarkenhandlung BEDDIG in HANNOVER vom 14. November 1887 zeigen.
Der Schweriner Sammler bezieht sich hier auf eine Offerte in der Mecklenburgischen Zeitung (ich kann leider nicht alles lesen) und macht zur Erläuterung nach Zeichnungen.
Der Antwortteil der Karte wurde nicht verwendet.


Grüße aus Schwerin
Detlef
@ Detlef [#412]
Hallo,
was Ähnliches kann ich auch zeigen. Auf einer Postkarte aus Usingen vom 6.2.1884 an die
Gebrüder Senf in Leipzig wird u.a. die Lieferung des "Illustriertes Briefmarken-Journal" vom Januar 1884 reklamiert.


Viele Grüße
Klaus
Liebe Sammlerfreunde,
ein Luftpost/Eilbotenbrief aus Hannover nach Leipzig vom 14.07.1919. Das notwendige Porto für Briefe bis 20 Gramm kostete 1,00 Mark. Hier mit Mi. 87II, 104 und 105 freigemacht.
Der Tägliche Abflug aus Hannover fand um 14:30 Uhr statt. Die Post wurde über Berlin geleitet. Der Flug erreichte gegen 16:00 Uhr Berlin und wurde um 17:15 Uhr nach Leipzig fortgesetzt. Leipzig wurde gegen 18:00 Uhr erreicht. Der Flug erfolgte mit der Deutschen-Luft-Reederei.
Hier wurde der Brief am 14.07. zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr in Hannover aufgeliefert und mit dem Dem Rahmenstempel Luftpost / Hannover versehen. Der Ankunftsstempel aus Leipzig auf der Rückseite dokumentiert aber erst den 16.07.1919 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr. Scheinbar fand ab Berlin kein Flug statt (Benzinmangel) oder erst verspätet am zweiten Tag nach Postaufgabe. Ich denke, jeder normale Brief aus Hannover wäre schneller in Leipzig gewesen.
Empfänger des Briefes war das damals berühmte
Briefmarkenhaus Gebr. Senf in Leipzig.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Ich zeige zwei weiter Wertbriefe aus der Tarifperiode 01.04.1966 - 31.08.1979. Diesmal mit der 2. Gewichtsstufe.
Das Porto für den Brief kostete 0,50 DM, die Versicherungsgebühr 1,00 DM für 500 DM Versicherungswert.
Der erste Brief ist eine Buntfrankatur der Wohlfahrtsmarken 1969.

Der zweite Brief ist mit 3 x Mi. 633 aus der Serie Freiwillige Hilfsdienste frankiert.

Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Portostufen Wertbriefe" / Der erste Brief ging an den freien Prüfer
Dr. Dub in Idar-Oberstein / Absender war ein mir bekannter Sammler meines Heimatvereins Fuldensia Fulda / der zweite Brief kam vom
Südwestdeutschen Briefmarkenauktionshaus Willi Fehr in Freiburg ]
Fortsetzung von [#46]
Hallo,
ein Wertbrief in der 2. Gewichtsstufe mit einem Versicherungswert von 500 - 1.000 DM kostet 50 Pfg. für den Brief und 2,00 DM für die Versicherung. Hier als Buntfrankatur der 50 Pfg. und 2,00 DM Große Bauwerke

und dann noch einen Wertbrief mit einem Versicherungswert von 3.000 DM, der 6,00 DM Versicherungsgebühr kostete.

Beide Briefe gingen an einen bekannten Prüfer.
Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Portostufen Wertbriefe" / Dr. Dub war "freier Prüfer"]
@ Shinokuma [#333]
Hallo Gunther,
eigentlich bin ich kein Sammler von Frankaturen, sondern von Portostufen und Verwendung- und Versendungsarten. Aber natürlich wertet eine schöne EF oder MeF jeden Beleg auf und werden deshalb von auch von mir gerne aufgenommen.
Aber ich möchte hier zwei MiF zeigen, die - zumindest für mich - auch ihren Reiz haben.
Zunächst eine R-NN vom 31.12.1948. Die R-Gebühr betrug 40 Pfg., die NN-Gebühr 30 Pfg. und das Porto in der 1. Gewichtsstufe war dieser Zeit 20 Pfg.

und für 2. Gewichtsstufe war es dann 20 Pfg. teurer

Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Französische Zone Bedarfsbelege" / Schneider aus Reutlingen ist noch immer ein bekannter Versandhändler / Peter Brünjes-Hagens aus Freiburg wurde 1987 im Handelsregister gelöscht]
Moin,
einen Brief an Heinrich Dornhöfer, Briefmarkenauktions-Gesellschaft mbH, Freiburg

Gruß Leon.
Hallo,
heute kann ich ein Streifband aus ESSLINGEN zeigen, mit dem der Briefmarkenhändler Martin Jonas 1897 das "Süddeutsche Tausch-und Offertenblatt für Briefmarkensammler" erhalten hat.

Schöne Karte auch von Dir, "ostsee63", könnte gerne meine sein.
Thomas, die Angaben aus Deinen angeführten Adressbüchern sind nicht falsch, da es sich um ein Eckhaus handelt (Glaisinstr./Großer Moor)
Schöne Grüße aus Schwerin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Philateliegeschichte: Geschichte der Philatelie in Schwerin" / Streifband
Süddeutsches Tausch- und Offertenblatt "Die Briefmarke", Esslingen]
Hallo,
hier wurde auch schon lange kein Beleg mehr gezeigt. Und weil die Berlin Mi. 1 auch noch nicht gezeigt wurde, heute von mir als Drucksache, ein Angebot eines Berliner Briefmarkenhändlers aus dem Jahr 1949, vom vorletzten Verwendungstag für Schwarzaufdrucke.

Gruß, Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin (West): Belege ab 3.9.1948 (Michel Nr. 1)" / Absender:
Briefmarkenhändler und Auktionator Paul R. Scherdtner, Berlin]
Hallo,
hier habe ich die Drucksache des Briefmarkenhändlers
Rolf Röschke aus Augsburg vom 6.12.1946.


Viele Grüße
Klaus
Hallo,
bei der Durchsicht eines Briefpostens eines wohl sehr engagierten Sammlers ist mir aufgefallen, wieviele Auktionshäuser es wohl noch in den 1970er Jahren gab. Einige möchte ich hier vorstellen, die heute nicht mehr existieren - zumindest nicht unter dem Namen.
Zuerst
LIPO Briefmarken Fernauktion aus
8604 Würgau

Das ehemalige Auktionshaus
Internationale Fehr-Auktion, Willi Fehr aus
7800 Freiburg ist sicherlich bekannter.

Mit
Heinrich Dornhöfer Briefmarkenauktions-GmbH noch ein weiteres Auktionshaus aus
7800 Freiburg

Weitere folgen.
Gruß
Hubert
Hallo,
ein R-Brief vom
Auktionshaus Hagedorn & Co aus
6250 Limburg

Gruß
Hubert
Hallo,
nachstehend ein R-Brief des Auktionshauses
E. Michaelis KG aus
Hamburg

Gruß
Hubert
Hallo,
heute ein Einschreiben der
Saarlandischen Briefmarkenauktion Ch. Hoffmann aus 6636 Hülzweiler / Saar.

Gruß
Hubert
Hallo,
zum Freitag ein R-Brf des
Allgäuer Briefmarken- Auktions- und Handelshaus K.J. Baur aus 8961 Ermengerst/Kempten

Gruß
Hubert
Hallo,
heute zwei Auktionshäuser, die zusammengeführt wurden.
Das eine Auktionshaus war
Interphila Schöpke & Lange aus Hannover 
Das Zweite war das
Auktionshaus Grobe aus Hannover
Daraus entstand das Auktionshaus
Interphila Grobe & Lange, das es so aber auch nicht mehr gibt.
Aktuell wird die Tradition durch das
Auktionshaus Tiergarten Auktionen Hannover fortgeführt.
Gruß
Hubert
Einen schönen Sonntag allen,
ob es diese Briefmarkenhandlung noch gibt kann ich nicht sagen, habe auch nichts gefunden.

Eigentlich wollte ich das bei "Deutsches Reich: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten" einstellen aber das wäre dann wohl doppelt gemoppelt oder?
Gruß Axel
Briefmarkenhandlung Hertha Kluge, Dresden
Hallo,
zu den bekannteren Auktionshäusern zählte
Schaub & Brablec aus Düsseldorf.

Gruß
Hubert
Hallo,
heute will ich noch ein zweites Auktionshaus vorstellen.
Die
Staffler-Auktionen GmbH befand sich in
7751 Iffezheim.

Gruß
Hubert
@ hubtheissen [#427]
Das
Briefmarkenhaus Hans Grobe in Hannover findet sich auch als lokaler "Vertreiber" eines der beliebtesten, kostenlosen Briefmarkenmagazine "Briefmarkenpost" des letzten Jahrtausends, welches man üblicherweise beim Besuch des örtlichen Briefmarkenladens als Werbung mitbekam. Der Verteiler konnte sich seinerzeit im Kopf, im rechten "Freifeld" verewigen.

Ein Deckblatt hatte zwar mal im Thema "Motiv Bücher, Zeitschriften und andere Druckwerke" gezeigt [1], aber das passt als kurzer Verweis auch hier, vielleicht sogar besser. ;-)
Dort schrieb ich (aber es kam keine Resonanz): "Ich hätte da mal eine nette Sammlungsidee "alle Briefmarkengeschäfte". Zumindest wäre das eine Art, die ehemalige "Business-Infrastruktur" der Philatelie zu dokumentieren. Zu vielen der altforderen Geschäften (in Gegensatz zu Hans Grobe) findet man ja heutzutage nicht einmal mehr Treffer bei Google."
How?
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/195866
@ DL8AAM [#431]
Hallo,
das wäre aber auch eine ehrgeizige Sammlungsidee, auch wenn man es auf bestimmte Zeiten und Gegenden beschränken würde. Ich kannte in meiner Heimatstadt zwei Händler, bei den das Briefmarkengeschäft nur der kleinere Teil eines Schreibwarenladens war. Ob es von denen überhaupt Briefe mit einem Hinweis auf den Briefmarkenhandel gibt?
Vielleicht sollte man erst einmal anhand alter Adress- und Telefonbücher recherchieren, wen es da so gab.
In der Sammlerpost, aus der ich hier die Auktionshäuser vorstelle, sind noch eine Reihe Briefe von Briefmarkenhändlern. Falls da Interesse besteht, einfach melden.
Ich zeige heute einen R-Brief der
Rösner-Briefmarkenauktionen KG aus
Nürnberg.

Gruß
Hubert
Hallo,
der heutige Brief aus einem späteren Zeitpunkt (19.09.1997) kommt von
Axel Bolz, Hanauer Briefmarken-Auktionen aus 63454 Hanau

Gruß
Hubert
Hallo,
ein R-Brief des
Briefmarken Auktionshaus Richard Brenner aus 8510 Fürth.

Gruß
Hubert
Hallo,
heute erinnere ich an die Firma
E.Klein Briefmarken-Auktionen aus 5060 Bergisch-Gladbach.

Gruß
Hubert
Hallo,
zum Freitag ein Wertbrief der Firma
Briefmarkenauktionen Christa Ruckh GmbH aus 4354 Datteln.

Gruß
Hubert
Hallo,
ein R-Brief vom 19.01.1987 des Firma
Utermöhle Auktionen aus Konstanz, die bis 1994 bestand.

Gruß
Hubert
Verehrte Freunde des Themas,
von den berühmt-berüchtigten Sekula Brüdern die in den 1920er und 30er Jahren in der Schweiz recht umtriebig waren, wurde hier im Thema ja auch schon berichtet.
Hier ein Brief von Eugen Sekula, 1930 in Luzern ansässig, nach Kanada, zuerst die Vorderseite:

Aufgegeben beim Postamt Luzern 6 Zürichstrasse, als Einschreiben nach Regina in der kanadischen Provinz Saskatchewan, am 22.4.1930. Der Umschlag, ein vorgedrucktes Geschäftskuvert, mit dem Vermerk "
Frankiert Rückseite". Sekula wollte seine Kunden oft mit ungewöhnlichen Frankaturen erfreuen und gewogen halten und dafür bot die ansonsten leere Briefrückseite mehr Platz.
Diese sehen wir jetzt hier:

Die durchaus nicht uninteressante Frankatur (Schweiz-Spezialisten können dazu sicher mehr sagen ;-)) von insgesamt 90 Rappen wurde mit einem ebenso ungewöhnlichen und seltenen, frühen Handrollstempel aus deutscher Produktion (KLüssendorf) des Aufgabepostamts ebenfalls am 22.4.1930 entwertet. Nach 10 Tagen kam der Brief in Kanada an, belegt durch die Transit- und Ankunftstempel von Winnipeg am 2.5.1930 und dann noch am selben Tag aus Regina.
Vor Kurzem fand dieser Beleg seinen Weg zurück aus Kanada ins alte Europa zu mir nach Hause. Da er mit so einem "schrecklichen" Handrollstempel "verunziert" ist ;-), war er auch gar nicht mal teuer. Wie schön, dass es diese "schrecklichen Handroller" gibt!
Viele Grüße,
Peter
Karlsruhe
Briefmarkenhaus Gert Müller, 7500 Karlsruhe
Schönen Tag!
Claus
Hallo,
Hans-W. Schmidt Briefmarken-Auktionen aus 3300 Braunschweig

Gruß
Hubert
Richard Borek, Braunschweig - Ein Werbeumschlag von 1998 wirbt für Eisenbahn-Motiv-Marken mit einem Zug der amerikanischen AMTRAK:

Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Fa. Karl Pfankuch, Braunschweig
Wertbrief 500 RM 2. Gewichtsstufe vom 1.2. 1947, portorichtige MeF Kontrollrat Nr. 936(2)

Alles Gute
Konrad
2 Wertbriefe an die früheren BPP-Prüfer
Hanns Zierer, Burglengsfeld und
Franz Pfenniger, München, aus 1947, bzw. 1948.


Viel Spaß
Konrad
Hallo,
heute möchte ich an das Auktionshaus
Weber in 4010 Hilden erinnern. Versteigerer war ein
Herr Wnuk. Vielleicht weis jemand etwas mehr dazu.

Gruß
Hubert
Hallo,
für heute gibt es die
WestPhila Auktions GmbH aus 4600 Dortmund. Auch dieses Auktionshaus ist nicht mehr auf dem Markt.

Gruß
Hubert
Hallo,
in
6800 Mannheim gab es das
Auktionshaus MSM Martin Seidel GmbH.

.
Gruß
Hubert
Hermann E. Sieger: Briefmarkenhändler aus
Lorch in Württemberg. Ich zeige hier etliche Belege aus meiner Sammlung in chronologischer Reihenfolge.

1982

1985

ca. 1990

2017
Ich wünsche einen schönen Feiertag
Günther
Hallo,
aus der Reihe der ehemaligen Auktionshäuser der 1970er und 1980er Jahre heute ein R-Brief der Firma
Briefmarken-Auktionen Renate Selbeck aus 8890 Lindau-Bodolz.

Gruß
Hubert
Hallo,
heute ein Wertbrief der Auktionsfirma
Peter Melzer Briefmarken-Auktionen aus 6942 Mörlenbach.

Gruß
Hubert
Hallo,
ein R-Brief der Fa.
Briefmarkenauktionen Horst Held aus 4600 Dortmund.

Gruß
Hubert
Hallo,
eine Auslands-DS in der 2. Gewichtsstufe mit einem Auktionskatalog der Fa.
Gustav Seeberger aus 2000 Hamburg.

Gruß
Hubert
Von Sieger kann ich auch noch einen Beleg zeigen mit der (Sieger-) Privattrennung der Notopfermarke (Strichdurchstich 12).
Privatdurchstich Fa. Sieger, Lorch
Mit seinem Schreiben vom 24. Oktober 1994 bestätigte Konsul H.W. Sieger nochmals die Existenz von 2 Durchstichen seines Versandhauses. Der grobe Durchstich (Nr. 1 HW /7 A) vorgenommen mit Schneiderrädchen, erwies sich als zu unsauber. Mit einer kleinen Maschine konnte aber ein sauberer Liniendurchstich 12 hergestellt werden. Dieser saubere Durchstich kann leicht mit den amtlichen Durchstichen (12 ¼) verwechselt werden, der von Wegener in Alsfeld geliefert wurde.
Entwertungen der 1 HW / 7 A und 1 HW / 7 B sind aus Lorch und Schwäbisch Gmünd bekannt sowie Sonderstempel „Exportmesse Hannover“ (nur 1 HW / 7 B).
Ersttag:
(1 HW / 7 A) 3.12.1948
(1 HW / 7 B) 10.12.1948
Eine Drucksache der
Phila Invest AG, CH 9427 Wolfhalden in der Schweiz. Man findet fast nichts im Internet, nur das die Aktiengesellschaft 1999 in Liquidation gegangen ist.

Grüße Leon.
Hallo,
Das
Auktionshaus Peter Kirstein aus 8000 München übernahm 1992 das Auktionshaus Larisch und ist heute unter dem Namen Kirstein-Larisch tätig.

Gruß
Hubert
Eine Drucksache von der
Briefmarkenhandlung Otto Pfeifer in Biberach an der Riss. Auch hier leider keine weiteren Informationen.

Gruß Leon.
Hier ein sehr schöner Sammlerbrief. Absender ist die Verbandsprüferin
Christine Ney, VP

Gruß Leon.
Hallo,
das Auktionshaus
Schwanke & Sohn aus 2000 Hamburg existiert nicht mehr unter diesem Namen sondern wird unter dem Namen Auction Galleries Hamburg vormals Schwanke GmbH weitergeführt und gehört zur Christoph Gärtner Gruppe.

Gruß
Hubert
Hallo,
auch das Auktionshaus G
otthard Henker aus 8000 München gibt es nicht mehr.

Gruß
Hubert
Hallo,
ein R-Brief der Auktionsfirma
"Ihr Briefmarkenpartner" Auktionshaus Joachim M. Schäfer aus 6237 Liederbach bei Ffm

Gruß
Hubert
Hallo,
heute ein Auktionator aus
Berlin, Herr Armin Mathis. Ich weiss aber nicht, ob er auf eigene Rechnung Auktionen durchgeführt hat oder für andere Auktionshäuser tätig war. Vielleicht weiss da jemand mehr.

Gruß
Hubert
Hallo,
auch das Auktionshaus
Kleisz Briefmarken + Auktionen aus 7000 Stuttgart existiert nicht mehr. Es wurde 2009 aus dem Handelsregister gelöscht.

Gruß
Hubert
Hallo,
das Auktionshaus
AJM Mönkemeier aus 3400 Göttingen, hier mit einem R-Brief dokumentiert, existierte bis zum 30.11.2009.

Gruß
Hubert
Sieger, Lorch, aus jüngster Zeit. Wenigstens erhielt die Marke nicht auch noch einen Stempel des Briefzentrums.

Habt einen schönen Wochenanfang
Günther
Hallo,
heute ist ein R-Brief von
Friebel's Briefmarken-Auktionen aus 5172 Linnich an der Reihe. Ich habe nicht herausbekommen, ob es dieses Auktionshaus heute noch gibt.

Gruß
Hubert
@ hubtheissen [#464]
Guten Abend, Hubert,
google mal Friebels Briefmarkenauktionen, Linnich. Da findest Du alles, was Dich vielleicht interessieren könnte.
Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
In der ersten Nachkriegszeit war der Handel mit Briefmarken wohl nicht gerade selten.
Hier einige Beispiele:
Briefmarkenhandlung Willy Focke aus Karlsruhe
Bruno Buchholz aus Pommertsweiler an den Prüfer
Hanns Zierer BPP in Burgelengenfeldt
Briefmarken Reschak aus Düsseldorf an den freien Prüfer
Dr. Dub in Oberstein
W.B. Düchting aus Düsseldorf
Sergius v. Schischkoff aus Fürth

Und ein Brief von
Hermann Walter Sieger an den Postmeister in Schaan (Lichtenstein)

Konrad
Hallo,
@ lueckel2010 [#465]
Ich hatte schon gegoogelt. Die letzte Info war über die 151. Auktion im November 2018. Das besagt leider nicht, dass es die Fa.
Friebel's noch gibt, da sie leider auch keine Internetpräsenz hat. Vielleicht hat ja jemand 2020/2021 dort Lose erworben?
Vorstellen möchte ich einen Wertbrief der Fa.
Ebel Auktions- und Handelshaus aus 6000 Frankfurt am Main.


Gruß
Hubert
@ hubtheissen [#467]
Friebel's Briefmarkenauktionen Kurt Friebel Inh. F.-J. Stegers [1]
Franz-Josef Stegers
Altermarkt 6a
52441 Linnich
Telefon:024626124
Fax:02462 - 3269
E-Mail:
friebels@freenet.de
[1]
https://www.ebay.de/str/briefmarken1a?_trksid=p2047675.l2563
Hallo zusammen,
heute mal einen etwas anderen Beleg. Ein Brief
AN einen bekannten Händler (Prüfer?):

Brief an Herrn und Frau
Otto Graf Strachwitz, Briefmarken-Versand in Plettenberg (Adresse ausgebessert auf
Düsseldorf), Absender ist das Finanzamt in Altena (Westf.).
In Plettenberg gab es in den späten 1940er Jahren das
"Graf Strachwitz'sches Philatelisten Cabinet" und der Name kursiert manchmal auch als "Prüfer". Mehr weiß ich nicht dazu.
Viele Grüße,
Peter
Hallo,
heute der vorletzte Beleg aus dem Fundus. Ein R-Brief der Fa.
Briefmarken-Auktionen Waigand & Waigand aus 8700 Würzburg. Das Auktionsgeschäft wurde 1991 aufgegeben und nur noch den Vetrieb und Versand von Brifmarken und Münzen unter dem Namen
WAIGAND Sammlerwelt zu betreiben


Gruß
Hubert
Hallo,
der letzte Beleg stammt von der Abteilung Auktionen der Fa.
Briefmarken-Vogl aus 8961 Durach/Allgäu.
Insgesamt waren es über 30 Auktionshäuser, die seit den 1980er Jahren ihren Betrieb eingestellt haben.
Falls jemand Interesse an den Belegen hat, kann er sich bei mir melden.

Gruß
Hubert
Rainer Goldhahn Briefmarkenversand, Obertshausen ist ein bekannter Briefmarkenversandhändler - und nicht immer unumstritten.
Hier wurde eine Nachnahme für 7,10 DM Porto vom hessischen Obertshausen nach Mülheim an der Ruhr verschickt.
Aufgebraucht wurde offensichtlich Frankaturware.
Hallo zusammen,
eine Drucksache vom
Briefmarkenhändler Georg Bühler, Kurfürstendamm 233. Georg Bühler war Briefmarkenhändler, Prüfer, Sachverständiger und Buchautor sowie Gründer der Firma Georg Bühler Briefmarkenauktionen.

Mit 6 Pfg. war die Drucksache (20 - 50 Gramm) portogerecht frankiert. Die Marke ist mit einem Maschinenstempel beim Postamt Berlin SW 11 entwertet.
Als der Brief in Königsfeld (Schwarzwald) ankam, war der Empfänger Gustav Brauer gerade in Grindelwald in der Schweiz. Jemand änderte die Anschrift und ergänzte das Porto um 4 Pfg. Die 4 Pfg. Marke wurde mit dem Werbestempel aus Königsfeld freigemacht. Der Gesamtbetrag von 10 Pfg. war das Porto für eine Drucksache bis 50 Gramm ins Ausland.
Mir gefällt diese Kombination von Briefmarken der Berliner Bauten und der Bautenserie sehr gut. Besonders dadurch, dass der Brief nachfrankiert wurde und die Marken in unterschiedlichen Orten abgestempelt sind.
Viele Grüße
Volkmar
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege"]
Moin,
eine Drucksache des Händlers
Karl Heinz Prechtel 8026 Ebenhausen an den Händler Ulrich Kermess in Köln.

Hier noch eine Adressenliste einiger Briefmarkenhändler früherer Zeiten [1]
[1]
https://www.geocities.ws/stamplink/i/localdlr/eu/de/1-ca2ajw/haendler.htmGrüße Leon.
Eine portogerechte Postkarte des Händlers
Walter Michel, Fachversand für Briefmarken und Münzen, 7290 Freudenstadt frankiert mit der MiNr: 1281. Michel schreibt, das er gerne einen gemischten, postfrischen Satz SBZ Handstempelaufdrucke MiNr 161-81 ohne 179a, aus den billigsten Bezirken erwerben möchte.

Leon.
Hallo,
ein Eil-Einschreiben von Halle an den bekannten
Prüfer Eduard Peschl in Passau vom 15.01.1962.
Die Frankatur besteht aus 12 x Mi. 704 Bx (20 Pfg Brief, 50 Pfg. R-Gebühr, 50 Pfg. Eilzuschlag)
Schöne MeF der FjP-Marke.


Gruß Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "DDR: Schöne Belege"]
Hallo,
eine portogerechte Drucksache mit SBZ 201 vom
Briefmarken-Versand Wilhelm Drapela aus Arnstadt/Thüringen mit rückseitig Sonder-Angebot 11, sauber gestempelt mit Sonderstempel 15a ARNSTADT 05.10.48.


Interessant ist der Beleg auch durch die "dicke Butze" im Körper des Bären.
Im Sonderangebot wird auch unter Best.-Nr 440 die SBZ-Dauerserie Köpfe 1 angeboten, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht an den Schaltern erhältlich war (Auslieferung einiger Wertstufen erst ab 11.10.48).
Viele Grüße
Peter
Briefmarken-Bericht August 1948 der Firma
Robert Schmitz (16) Großbieberau/Odenwald


hajo22
Guten Abend,
ein Groschen extra für die Post:

Einschreib-Nachnahmebrief von Oberstein nach Chemnitz, aufgegeben am 7.1.1922 (PP 7). Briefporto 2 M., Einschreiben 2 M. und Vorzeigegebühr für die Nachnahme 1,50 M. summierten sich auf 5,50 Mark. Der Absender verklebte 2mal Mi 145 a II und 3mal Mi 154 I a, was zusammen 5,60 M. ergibt. Rechenfehler oder keine kleineren Wertstufen vorrätig- wer will das heute noch sagen? Absender war übrigens
Dr. Dub, bekannt als Briefmarkenprüfer.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Guten Abend,
durch Zufall bin ich auf diese Karte aufmerksam geworden. Da auf der Textseite über ein Briefmarkenangebot geschrieben wird, habe ich den Empfänger gegoogelt und festgestellt das es sich um einen Bundesprüfer geht.
Das Angebot hätte ich auch gerne angenommen: Block Währungsgeschädigte für 10 DM.


Einen schönen Abend und guten Start in die Woche
Uwe
Prüfer Heinz Egon Sturm BPP, Berlin-Charlottenburg, t 1977
Wenn ich nichts übersehen habe, wurde diese Postkarte noch nicht gezeigt, Es dürfte sich um den Antworteil der P138 handeln. Sie ging am 12.07.1961 von Ettelbruck bzw. Ettelbrück nach Hannover und wurde mit zwei Marken zu 30 und 20 F auffrankiert.
Interessant ist auch der Text auf der Rückseite. Es handelt sich um die Antwort auf einen Prüfauftrag.


Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ganzsachen: Luxemburg"
Auktionator Hans Grobe, Hannover ]
@ Briefuhu [#481]
Hallo Sepp,
eine wegen dem Inhalt interessante Ganzsache, die Du uns hier zeigst.
Da schreibt Dr. Deitz (ein bekannter Luxemburger Philatelist), an den bekannten Deutschen Auktionator Hans Grobe, dass es sich bei der Marke auf dem Brief, den er zur Prüfung erhalten hat nicht um die 31c sondern die 31a handelt. Er erwähnt dass die 31c geschnitten ist und die 31 a gezähnt. Weiter schlägt er vor, den Brief als Prüfgebühr zu behalten weil sich eine Rücksendung nicht lohnt.

(31c und 31 a)
Um welche Marken handelt es sich. Die 10 Centimes Brück gezähnt existiert in sehr vielen Farbnuancen, daher ist die Wahl meiner hier gezeigten Marke willkürlich. Die ungezähnte 10 centimes ist aber sehr selten. Es sind nur wenige ungebrauchte Exemplare bekannt, gebrauchte werden in der Literatur erwähnt, ich kenne aber keine Abbildung einer echten. Briefe sind mir nicht bekannt. Es wäre also ein Sensationsbrief gewesen. Erstaunlich ist, dass Herr Grobe eine gezähnte Marke mit einer ungezähnten verwechselt.

Zum Katalogpreis: 1961 war eine Deutsche Mark 12 Franken wert. Hier ein Auszug aus einem Nettopreiskatalog von 1961/1962. Die 31 wird gestempelt mit 15 Franken bewertet, was ja fast den 1,50 Mark entspricht. Briefbewertungen gibt es hier nicht. Die 31c kommt ungebraucht auf 7000 Franken, wird gebraucht allerdings nicht bewertet. Man weiß natürlich nicht welcher Katalog Herr Deitz damals zur Hand nahm.

In einem späteren Katalog (Prifix 1965) wird die 31c gestempelt und ungebraucht bewertet, Michel Nummer in Klammern und die die im vorher gezeigten Katalognummer 31 auch als 31a angegeben.
Liebe Grüße
Marc
Hallo,
unten zwar ein Beleg, aber nur ein philatelistisch interessanter ohne postalische Bearbeitung.
Von wann wohl der Zuschlagspreis von 7,- Schweizer Franken stammt?
Die Vermerke sagen einiges: 2 postfrische Viererblocks von Italien Mi. 92 U und 129 U.
2012 waren die Kat.-Werte (Jahr?) 400,- und 48,- Euro.
Wenn ich nur wüßte, wo ich die Marken hingesteckt habe ...
Heinrich
@ marc123 [#482]
Danke Marc für Deine ausführliche Erklärung.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo,
ich zeige einen Wertbrief vom 04.02.1981 des Briefmarkenhändlers Volk aus Erbach an eine bekannte Adresse in Berlin.
Ein Brief der 4. Gewichtsstufe (100 g - 250 g) kostete 1,80 DM. Hinzu kamen 3,00 DM Versicherungsgebühr bis 500 DM.
Dafür wurden das MH 28 sowie die Zusammendrucke W 61I und W 62I (vermutlich aber aus MH 28) und der senkrechte Zusammendruck aus Mi. 1038 C + D verwendet.

Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Belege mit Frankaturen aus Markenheftchen" / Der Brief ging an
Hans-Georg Schlegel, Berlin, den Vater der beiden bekannten Schlegel Prüfer]
Hallo zusammen,
eigentlich habe ich die Postkarte nur wegen des "Staubsauger"-Stempels gekauft, doch dann musste ich auch den Text lesen.

Das war erst etwas schwierig, dann ging es und hier ist die Leseversion:
Sehr geehrter Herr Noske! 13. XI. 1930
Zu einem Brief langt heute die Zeit unmöglich, da ich abds. (abends) in eine Sitzung meines Rgts. (Regiments) muß, gestern abend zur IPOSTA-Sitzung.
Sonst würde ich Ihnen einen Brief schreiben. So nehmen Sie bitte erst mal so meinen besten Dank für Ihr kostbares Geschenk entgegen. Nicht nur der so erstklassige Atlas - ich konnte nur flüchtig bislang hineinsehen -, auch der Lindenberg u. last not least das Schriftzeichenbuch haben mir eine große Freude bereitet. Letzteres wird wohl zunächst noch die Hauptrolle spielen. Nun erhielt ich heute die letzten Korrekturen Kalkhoffs u. Hermanns u. sehe daraus, daß die kleinen Änderungen ab Bayern bis Schluß 3.7. berechtigt sind. Ich komme wegen Württemberg morgen mit Ascher zusammen, so daß Sie zu Montag alles haben sollen.
In Bogen 21 bitte ich die Preise für Antwortscheine (China, Marokko, Türkei) zu streichen u. durch Striche zu ersetzen - .
Auf Seite 343 unter: Schutzgebiet {ehem.} Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft "ehem." einfügen. Eine Zeile darunter: Am 1.1.1891 ging die Gebietshoheit auf das Deutsche Reich über (Petit.). Bogen 23 u. 24 muß ich zu Hause nachprüfen (ich bin hier im Geschäft).
Der Druck bis Thurn & Taxis wird rüstig fortschreiten, so daß kaum Pause eintritt, wenn ich Ihnen die nächsten Bogen Bayern mit geringfügigen Änderungen bald anschließend noch als Nachtr. zu meinen "Impr." zu sende. Ich glaube, nochmalige Nachreuision brauche ich nicht zu machen, w. bei Thurn & Taxis, sicher bei Württemberg. Dafür müßten Sie diese Korrekturen auch zunächst machen lassen bei gleichzeitigen Fortschreiten des Druckes.
Mit frdl. Gruß u. nochmals Dank
bleibe ich Ihr ergebener Junker
Ich denke, diese Stück ist Philateliegeschichte!
Gruß aus dem Norden
P.S. Wer kann sagen, welche Funktion Herr Junker bei der AEG ausübte?
Guten Abend,
in der Tat eine philateliehistorische Karte.
Theodor Junker war mit Siegfried Ascher befreundet und mit ihm zusammen den ersten Spezialkatalog deutscher Ganzsachen herausgegeben (Die deutschen Ganzsachen 1850 bis 1930; Leipzig und Borna 1930/32, stets zitiert als "Ascher/Junker"). Junker sorgte jahrzehntelang für dessen Bearbeitung und Weiterführung und veröffentlichte neben zahlreichen Aufsätzen einen "Weltkatalog der Bildganzsachen" (1933). [1]
Ob Junker eine Funktion bei AEG in Berlin hatte, konnte ich nicht ermitteln.
Schöne Grüße
Mümmel
[1] Quelle: Wolfgang Maassen "Wer ist wer in der Philatelie", Band 3.
Hier ein R-Brief vom 13.04.1948 von Leipzig nach Bad Blankenburg. Wenn über 100g dann portogerecht frankiert mit 108 Pfennige. Oben links Vermerk "Deutsch Geschäftlich". Auf der Rückseite Ankunftstempel Bad Blankenburg.

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ: Belege aus dem Zeitraum 1945 bis 1949" /
Max Nickl aus 107 Leipzig W 31, Oeserstrasse 6 war ein bekannter Briefmarkenhändler]
Hallo zusammen,
in einem kürzlich erworbenen umfangreichen Karton mit Wertbriefen und Einschreiben mit Rückschein habe ich nun einen Beleg mit einem Siegelstempel mit 38 mm Durchmesser vom POSTAMT WÜRZBURG 1 mit einem "u" (als UB?) gefunden.

Ein Wertbrief über 500,- DM sollte am 16.10.1976 von Würzburg nach München geschickt werden. Die Rückseite wurde offenkundig nur mit Klebstreifen verschlossen. Diese Sicherung wurde wohl dem Wert der Sendung nicht gerecht oder entsprach keineswegs den geltenden Vorschriften (?). Wie auf der Vorderseite des Briefes handschriftlich vermerkt, wurde der Brief 2fach "Nachgesiegelt". Interessant erscheint mir des weiteren die schriftliche Dokumentation "Gewicht vor dem Nachsiegeln 34 g, Gewicht nach dem Nachsiegeln 38 g" samt handschriftlicher Unterschrift.
Mit sonntäglichen Grüßen
Edwin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Siegelstempel der deutschen Post" /
Erich Herpichböhm war BPP-Prüfer für
SBZ Thüringen, Mi. 91-115]
Hallo,
anbei ein Beleg von Hugo Michel [1] aus seiner Zeit als Händler in Apolda vom 23.2.1907 nach München.
Rückseitig ist ein sehr gut erhaltenes Siegel von Hugo Michel abgeschlagen.


Grüße
philast
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Michel
Hallo zusammen,
einen Kontakt zwischen Prüfern / Sammlern dokumentiert dieser Wertbrief vom 22.11.1976 aus DETMOLD 18 / c. Mit einer großen Schar bedeutender - nahezu engelsgleicher - Damen, musste der Wertbrief seinen sicheren Weg vom
Bundesprüfer Heinz Egon Sturm aus Detmold, dessen Lacksiegel vierfach die Rückseite sichert, zum ebenfalls bekannten
Prüfer Erich Herpichböhm in 8 München 60 finden.



Für die portogerechte Frankierung sorgen 3x Sophie Schröder (MiNr 909), und je 2x Louise Dumont (MiNr 910), Hermine Körner (MiNr 911) und Caroline Neuber (MiNr 908). Das Porto ergibt sich aus der Gebühr für einen Brief >50g - 100g zu 1,20 + Zuschlag für den mit 1000,00 DM versicherten Wertbrief mit 3,00 zu insgesamt 4,20 DM.
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Ein sehr interessanter Beitrag.
Ich würde gerne antworten, jedoch fürchte ich, meine Postings gehen in der Flut der Beiträge unter, wie es hier so oft der Fall ist.
Es wäre vielleicht besser gewesen, die Beiträge in Threads zu unterteilen:
1849 - 1900
1901 - 1945
1946 . bis heute
?
Kein Mensch klickt sich durch 20 Seiten um eventuell (!) ein Bild zu erstellen.
Sicher habe ich mehr beizusteuern, aber das hin und her, ist es schon gezeigt oder nicht, lässt mich davon Abstand nehmen.
Die Arbeit soll mir niemand abnehmen, aber etwas vereinfachen würde sie es schon.
oli
@ Oliver Estelmann [#492]
Hallo Oliver,
eine Systematik ist von mir - ich habe das Thema begonnen und die überwiegende Zahl von anderen Themen nach hier kopiert und teilweise nachgearbeitet - gar nicht gewünscht. Man hätte auch nach Sammlern, Händlern, Prüfern und Auktionatoren und innerhalb dieser nach Deinen Zeitabschnitten trennen können, man kann es aber lassen um eine bunte Vielfalt solcher Belege zu zu zeigen.
Philaseiten hat seit kurzem einen neuen Programmierer. Wenn er sich bewährt, beginne ich im kommenden Jahr eine weitere Datenbank, für welche ein grosser Teil der gezeigten Belege gut gebraucht werden kann. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten, damit mir niemand zuvorkommt.
Also: Zeige Belege aus Deinem Fundus, die Gleichen werden kaum zweimal vorkommen, und wenn doch, ist das auch in Ordnung. Solche von Händlern, Auktionatoren und Prüfern dürfen gerne vielfach vorkommen.
Gewünscht (aber keine Bedingung) ist ein kurzer Begleittext, z.B. von wann bis wann eine Firma bestand, aus wem sie hervorging und an wen sie verkauft wurde, oder von wann bis wann der Prüfer xy tätig war und was er geprüft hat.
Schöne Grüsse, Richard
Hallo zusammen,
in diesen Belegen von 1995 und 1999 zeichnet sich wohl geradezu plakativ eine Partnerschaft zwischen dem
Briefmarkenhaus Schuhmacher in Sindelfingen und dem traditionsreichen Auktionshaus Hans Mohrmann mit dem Stammhaus seit 1913 in München ab.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hier eine Karte von 1929-1930 von London nach Baghdad-Irak, von dort wieder nach London returniert.
Abgesandt von
W.S. Lincoln, nach seiner Aussage der älteste etablierte Briefmarkenhändler der Welt, ob das so stimmt kann ich nicht sagen, für mich sind andere Sachen an der Karte interessant.
Guten Morgen,


Viele Grüße
Klaus
[Erster Beleg redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw." /
Briefmarken-Export Lucas und Herrmann, Bad Hamburg v.d. Höhe / an Oskar Brack, Briefmarken, Thalkirchener Strasse 70, München
Hier ein mit 109 Pf frankierter Einschreibbrief (1 Pf überfrankiert) von einem Reutlinger Briefmarkenhändler an einen sächsischen Sammler vom 15.7.1948 mit rotem Einschreibstempel.

Viele Grüße
Fridolino
[Händler: Marken Schneider, Reutlingen / redaktionell kopiert aus dem Thema "Einschreiben-Stempel, weltweit"]
Hallo zusammen,
ich bin mir zwar nicht sicher über den Bekanntheitsgrad der eher jüngeren Akteure auf dem Feld der Philatelie, denke aber das eine oder andere Fundstück aus meinem Fundus hier einbringen zu können.
Heute aus OBERKIRCH, BADEN 1 / f / 77704 vom 16.1.1998 ein Beleg vom
Briefmarken-Auktions- und Handelshaus Jürgen Götz Steinhof 12 D-77704 Oberkirch.

Dieses 1975 gegründete Auktionshaus kann in der Eigendarstellung über einige bemerkenswerte Auktionen berichten [1].
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
[1]
https://www.goetz-auktion.de/de/uber-uns/
Es ist zwar berichtet dass Stanley Gibbons der erste Briefmarkenhändler der Welt war, der Händler hier,
W.S. Wlson auch aus
London, schreibt von sich selbst der älteste etablierte Briefmarkenhändler der Welt zu sein. Gesandt wurde der Brief im Dezember 1929 nach Baghdad / Iraq, dort aber scheinbar nicht abgeholt, und daher wieder zurück gesandt.


hajo22
[Ein Angebot von
Robert Schmitz Briefmarken, Großbieberau im Odenwald]
Hallo,
heute ein Beleg an einen bekannnten Philatelisten und
Prüfer, Kurt Zirkenbach, Mitglied im BSC Hallensia. Der Brief vom Express-Verlag in Berlin frankiert mit einem Eckunterrand-Paar der DDR 251 mit Druckzeichen 1 und da zu schwer mit 36 Pfennig Nachgebühr belegt.

Sauber gestempelt BERLIN N 56 1.12.50.-16.00, entsprechender Nachgebührvermerk und-stempel. Die handschriftliche Bemerkung von Kurt Zirkenbach oben links ist deutlich...
Viele Grüße
Peter
Habe hier einen garantiert philatelistisch beeinflußten Bedarfsbeleg. Ein Wertbrief mit Nachnahme vom 07.03.1990 von Berlin nach Schwelm. Frankiert wurde mit 9,90 DM mit einer bunten Mischung von Marken. Verwendet wurden Dauermarke Eckrand, Dauermarke senkrechtes Paar mit Bogennummer, Sondermarke mit Oberrand, Sondermarke Berlin, Sondermarke mit Zuschlag Bund und eine Marke aus Markenheftchen Berlin. Als Wert wurde 500 DM angegeben und der Nachnahmebetrag belief sich auf 38,34 DM.
Als ich den Brief dann umdrehte, war mir einiges klar. Man kann noch Reste des Absenders erkennen, es handelt sich um niemand anders als Herr Hans-Georg Schlegel. Es dürfte sich um die Rücksendung eines Prüfauftrages gehandelt haben. Der Brief hätte bestimmt noch in andere Themen gepasst wohin er auch gerne kopiert werden kann.

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Nachnahmebelege"]
Hier ein Brief des Auktionshaus Eugen Peinelt in Essen nach Mülheim/Ruhr. Sonderstempel vom 16.12.1988 zum 16. Internationalen Weihnachtsmarkt, frankiert mit der Weihnachtsmarke von 1988.


Schönen Gruß
Sepp
Hier habe ich einen Einschreibe Brief gefunden des Briefmarken Händlers [b]Heinrich Weber, Langenstein]/b].
Frankiert mit den Werten aus dem Avus Block.
Hallo zusammen
in meinem kürzlich erworbenen umfangreichen Fundus von Belegen an
Erich Herpichböhm in München bzw.
Rainer Herpichböhm in Augsburg fallen nahezu alle Wertbriefe mit einer üppigen Frankatur ins Auge. Beispielhaft hier eine Beleg von
Isidor Stein / Briefmarken-Auktionen aus Frankfurt am Main vom 31.5.1976. Rätselhaft sind mir aber die rückseitigen Lacksiegel mit den Buchstaben GS?



Eine Recherche nach Isidor Stein stellte sich mir als höchst problematisch dar. Letztlich konnte ich ein Katalogangebot im Internet entdecken und daraus entnehmen:
Stein, Isidor, Frankfurt am Main: Auktion 9-16, ex 1978-80, kurzlebiges Auktionshaus im Stadteil Bornheim des aus Rumänien stammenden Steins [1] Dabei können die angebotenen Kataloge ein Schlaglicht auf den aktiven Zeitraum dieses Anbieters geben: „Kataloge einer 12. Briefmarkenversteigerung vom 7.7.1979 und einer 16. Briefmarkenversteigerung vom 18.10.1980“
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
[1]
https://philabooks.com/pages/detail.asp?L=SU&AB=43&ID=70025&Search=Isidor+stein
Hallo,
aus dem Jahre 1954 eine Nachnahme per Einschreiben von Berlin nach Offenbach. Auch dieser Beleg ist garantiert philatelistisch beeinflußt, stammt er doch von Marken-Ebel aus Berlin.
Beste Grüße,
Uwe

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Nachnahmebelege" / Arnold Ebel, Berlin, Kurfürstendamm 26 a, war ein grosses deutsches Briefmarken Auktionshaus]
Preisliste (Sonder-Angebot für Händler) des
Briefmarkenversandhauses Erich Mohnke, Berlin, vom Oktober 1948.
Die Schwarzaufdruckmarken "Berlin" konnten gegen DM-Ost gekauft werden. Daher die günstigen DM-West-Preise.

hajo22
Fernbrief (bis 20 gr.) aus Berlin SW 61(a) nach Riedlingen/Württ. vom 14.5.1952, frankiert mit 5 Pfg. Glocke rechts und 15 Pfg. Bauten I. Adressat ist ein damals bekannter Sammler.

Die (West-)Berliner (Freiheits-)Glockenmarken erfreuten sich seinerzeit großer Beliebtheit bei der westdeutschen und der westberliner Sammlerschaft.
hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin: Sondermarken Freiheitsglocke, Klöppel rechts, auf Bedarfsbelegen" / Absender war [b) Willy Stolz, Briefmarken, Yorckstraße 89, Berlin SW 61[/b] ]
@ hajo22 [#577]
Hallo,
Einschreibebrief von Wiesbaden nach Erbach aus dem Jahre 1954; Mischfrankatur der 30 Pf. plus 40 Pf.
Beste Grüße
Uwe
@ hajo22 [#577]
Hallo,
Einschreibebrief von Wiesbaden nach Erbach aus dem Jahre 1954; Mischfrankatur der 30 Pf. plus 40 Pf.
Beste Grüße
Uwe

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Sondermarken Freiheitsglocke, Klöppel in der Mitte, auf Bedarfsbelegen" / Das
Briefmarken-Fachgeschäft Hubertus Lange, Wiesbaden und Mainz, das Geschäft Hubertus Lange Briefmarken-Fachgeschäft Inh. Ellen Hornung bestand bis 2006 sandte den schönen Brief an Otto Panzer, Erbach im Odenwald]
Hallo zusammen,
hier ein Beleg mit Maschinenstempel aus 586 ISERLOHN 1 (UB ma) vom 14.09.1979 mit Werbung für das "Reit- und Springturnier Iserlohn, 20.-23.09.1979.

Beste Grüße
Ulrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Pferde" /
Willi Kaiser, Münzen - Briefmarken aus 5860 Iserlohn]
Hallo zusammen,
hier aus meinem Fundus ein Beleg der
HADERSBECK AUKTIONEN / Briefmarken-Versteigerungen Wolfgang Hadersbeck, Koppenstraße 47, 10243 Berlin vom 1.10.1995

Aus der Eigendarstellung zur aufschlußreichen Firmengeschichte hier der Einstieg:
Die Firma Hadersbeck Auktionen wurde 1990 von Wolfgang Hadersbeck, seit 1975 Chef der Berliner Briefmarken Auktion in der ehemaligen DDR, als Einzelunternehmen gegründet.
Die erste Auktion des Unternehmens fand am 22. und 23. März 1991 statt. Der Firmensitz in Berlin befand sich damals in der Koppenstraße 47, einem ehemaligen Ladengeschäft mit Kohlenheizung und Außentoilette. Schon nach kurzer Zeit mussten aus Platzgründen weitere Flächen, eine Querstraße weiter, in der Friedensstraße, angemietet werden. [1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://www.hadersbeck-auktionen.com/index.php/ueber-uns
Hallo,
aus dem Jahre 1951 ein Einschreibebrief, frankiert mit einem Paar der Glockenmarke, Klöppel links, an den bekannten
Infla-Prüfer Eduard Peschl in Passau.

Beste Grüße
Uwe
Hier eine Drucksache vom 27.08.1954 verwendet im Bundesgebiet von Frankfurt am Main nach Freilassing.

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Sondermarken Freiheitsglocke, Klöppel in der Mitte, auf Bedarfsbelegen" / Händler
Alois Brücklmayer, Briefmarkenhandlung, Frankfurt]
Vordruckumschlag zur Auktionsfirma
Markenhaus A. Larisch aus München

Abgeschickt aus Pakistan:
Stempel Karachi Frere Hall 6.11.1961
Frankatur Mi. 155 zur Kinderhilfswoche
Absenderangabe rückseitig: Mitarbeiter der Amerikanischen Botschaft
Grüße
Christian
Dieser Beleg an die Gebrüder Senf in Leipzig wurde vor einigen Tagen bei einer deutschen Auktion verkauft (nicht an mich), aber ich habe das Bild gespeichert. Interessant ist meiner Meinung nach der R Cartagena Einschreibestempel auf der rechten Marke des waagrechten Paars, die linke Marke trägt die handschriftliche Nummer 315 und dürfte die Einschreibenummer von Cartagena sein.
@ epem7081 [#505]
Ist jetzt schon ein paar Tage her, möchte aber doch noch dazu was schreiben.
Die Firma Isidor Stein war kein kurzlebiges Auktionshaus, die Firma gab es wohl etwa bis 1990 und die 12. Auktion 1979, bei zwei Auktionen/Jahr also 1. Auktion wohl etwa 1973. Ich habe Isidor Stein so 1982 oder 1983 kennengelernt, er war damals schon Mitte 70. Büro in der eigenen Wohnung in Frankfurt irgendwo in der Innenstadt, die Firma stand damals schon zum Verkauf. Seine Frau arbeitete mit, während der Auktion auch sein Sohn. Er erzählte mir, dass er noch Kaiser Franz Josef persönlich gesehen habe, weswegen ich ihn nach Österreich einordnete. Rumänien könnte dann natürlich auch stimmen, war ja auch k.u.k. -Monarchie. Vermutlich war er jüdischer Herkunft, im Katalog gab es viel Judaika. Anfang 1991 habe ich noch einmal mit ihm telefoniert, als er mir seine Kundenkartei verkaufen wollte.
Es ist interessant, aber mehr als einige alten Auktionskataloge findet man über den Auktionator Isidor Stein im Internet nicht. Ich habe aber ziemlich lebhafte Erinnerungen an ihn, weil es eines der ersten Auktionshäuser war, wo ich gekauft habe. Ich hatte, wenn ich mich richtig erinnere, zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal einen Führerschein.
Reinhard
Beim Stempel bearbeiten ist es immer wieder schön, wenn auch der komplette Brieftext noch vorhanden ist:


Viel Spaß beim lesen und viele Grüße
Enrico
@ Reinhard Fischer [#517]
Hallo Reinhard,
vielen Dank für die interessante Schilderung Deiner Begegnung mit Isidor Stein. Den Hinweis auf die angebliche Kurzlebigkeit seiner Geschäftstätigkeit habe ich einem Katalogangebot des "Internationalen Spezial-Antiquariats für Philatelie und Postgeschichte
http://www.philabooks.com" entnommen. Vielleicht finden sich ja in den Versteigerungskatalogen weitere Hinweis zum Geschäftsbetrieb von Isidor Stein.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Ortsbrief (über 20 gr.) mit 4er-Block der 5 Pfg. Glocke links. Gestempelt Berlin SW 11 vom 19.9.1951 nach Berlin-Neukölln. Absender ein Berliner Briefmarken-Händler, der Adressat ein seinerzeit bekannter Philatelist.

hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Sondermarken Freiheitsglocke, Klöppel links, auf Bedarfsbelegen" / Händler:
Walter Goecks, Der Deutschland-Spezialist, Passauer Straße 8/9,
Berlin W 30]
Diese Auslandsdrucksache hat 2 Stempel von Stuttgart Bad Cannstatt mit unterschiedlichem Datum 2.4.69 und 6.4.69.
Kann es sein, dass sie zuerst als Inlandsdrucksache mit 7 Pfg frankiert war und zum Auffrankieren zurückgegeben wurde?

Gruß
Bernd
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Postbelege doppelt gestempelt" / Händler:
Die Briefmarke, Walter Schäfer, Internationales Briefmarken-Versandhaus, SCEC, P.F.C., Schmieden bei Stuttgart]
Hallo zusammen,
aus meiner Herpichböhm-Kiste heute ein besonderer Beleg. Zu dem ich hoffentlich auch die weiteren Fakten stichhaltig recherchiert habe.

Die ins Auge springende auffällige Umrandung des Briefumschlags signalisiert vielleicht manchem Sammler die Herkunft:
Eugen Peinelt hatte nicht nur im Briefverkehr, sondern auch in seinen Attesten [1] diesen besonderen Zierrat als unverkennbares Markenzeichen eingesetzt.
Lange Zeit residierte, auch nach Bekundungen von Forumsteilnehmern Ralf und Claus [2], das
Briefmarkenhaus Eugen Peinelt am Kennedyplatz 5 in 45127 Essen.
Ein Beitrag im Forum von sepp bringt einen Brief aus dem Jahre 1988 [3] mit Jubiläumshinweis 50 Jahre Eugen Peinelt.
Die Spätzeit von
Eugen J. Peinelt ist aber mit dem Standort Reichspräsidentenstraße 18, 45470 Mülheim an der Ruhr verbunden. Das wird auf der Rückseite meines Belegs mit dem Stempelabschlag deutlich.

Unter dieser Adresse ist letztlich auch die Traueranzeige in der WAZ geschaltet. Die Traueranzeige [4] gibt uns schließlich auch Auskunft über die Lebensdaten dieses Philatelisten.: *21.02.1925 +01.11.2007.
Zum neuen Jahr wünscht allen im Forum weiter interessante Entdeckungen und Beiträge
mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://www.laribum.de/schweiz-152-gestempelt-mit-fotoattest-eugen-peinelt?a=801304
[2]
https://www.philaseiten.de/beitrag/143630 und
https://www.philaseiten.de/beitrag/143631
[3]
https://www.philaseiten.de/beitrag/281518
[4]
https://waz.trauer.de/traueranzeige/eugenj-peinelt
Liebe Sammlerfreunde,
ein Einschreiben vom 24.03.1910 aus Monte Carlo, ürsprünglich an ein schotisches Hotel adressiert, wurde dann an die Firma Gebr. Senf in Leipzig mit Ankunft am 26.03.1910 gesandt. Da sich keine erkennbaren englischen/schottischen Postvermerke auf der Ganzsache befinden, gehe ich mal von einem direkten Versand nach Leipig aus.
Kennt jemand im Forum die Katalogisierung der Ganzsache? Vielen Dank für die Hilfe.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Totalo-Flauti [#524]
Guten Abend,
ich habe deine Ganzsache gefunden im "Grossen Ganzsachen-Katalog 1928" von Dr. Ascher, Band 2, Seite 703. Unter dem Titel "Umschläge" finden wir
Nr. 5 - 1891. "Fürst Albert nach links, 15 Cent.", rosa
Nr. 8 - 1903. Farbenänderung: "dunkelbraun auf bläulichgrün"
Nr. 10 - 1906. Aufbrauchsausgabe. Umschlag Nr. 5 und 8 mit zweizeiligem schwarzem Aufdruck "TAXE RéDUITE" und neuer Wertangabe (0 f 10 auf 15 Cent.) dunkelbraun.
Es scheint also klar Umschlag Nr. 10 von Monaco zu sein (nach Ascher 1928). Der Katalogwert damals war:
1.- für Format "b" (122:95)
1.25 für Format "c" (146:112)
Die Währung ist meines Wissens nicht vermerkt. Die Ascher-Kataloge wurden in Borna-Leipzig herausgegeben.
Heinz
Hallo,
in einem größeren Posten von Belegen mit Frankaturen der SBZ-Ausgabe Köpfe 1 ist mir diese vorderseitig unscheinbare Drucksache nach Braunschweig aufgefallen - interessant erst durch den Blick auf die Rückseite - denn der Absender ist der bekannte Philatelist, Prüfer und Autor vieler Handbücher (u.a. Altdeutschland unter der Lupe) Ewald Müller-Mark.


Frankiert portogerecht mit SBZ 213, aufgegeben in Ostberlin Stempel BERLIN N 4 ar 26.8.49.-15
Auf der Rückseite noch die alte Anschrift und mit neuem Anschrift-Stempel versehen.
Drucksache vorschriftsgemäß unverschlossen,
Viele Grüße
Peter
Hier ein Wertbrief (500 DM) vom 06.05.1974 von Berlin nach Göttingen frankiert mit zwei Berlinmarken (Mi 370 und 467) im Wert von 2,40 DM. Absender war
Georg Hochkeppeler, Berlin Steglitz, ein
Prüfer für Danzig. Auf der Rückseite Siegel mit GH u.a. Dürfte sich um die Rücksendung eines Püfauftrages gehandelt haben.


Schönen Gruß
Sepp
Das Briefmarken-Auktions- und Handelshaus Ebel in Frankfurt wurde zwar hier schon gezeigt, aber nicht in dieser Form. Hier eine Drucksache als Postkarte vom 15.11.1973 an einen Bankdirektor in Frankfurt. Es wird für die Auktion am 01.12.1973 geworben. Arnold Ebel hatte auch ein Auktionshaus in Berlin und war auch Prüfer.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo,
heute eine portogerechte Drucksache Einschreiben in die USA des bekannten Philatelisten und
Prüfers Kurt Zirkenbach.
Portogerecht frankiert mit DDR 435gXI, 447 und 448b je XII auf anlassbezogenem Umschlag Ersttagsverwendung HALLE (SAALE) 1 s 21.2.55.

Interessant auch der Bearbeitungsstempel bzw. -vermerk der US-Post.

Unverschlossen ausgehändigt - das war bei Drucksache ja Vorschrift.
Würde auch gut in das Thema das Doppel M Leipziger Messe passen.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
eine portorichtige LP-Drucksache in die USA vom 22.07.1954 vom bekannten Händler und Autor
Ewald Müller-Mark aus Berlin-Lankwitz.
Interessant ist der Vordruck auf dem Brief in der Art des Überdrucks auf GA Altdeutschlands.


Gruß
Hubert
Hallo,
ein überfrankierter (2 Pfg) Nachnahmebrief des bekannten Prüfers und Sammlers
Erich Herpichböhm von
Meinigen nach Sonneberg. Frankiert mit der Ausgabe zur Leipziger Herbstmesse 1948 (SBZ 198/199).

Stempel MEININGEN 06.9.48.-11
Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
heute von meiner Seite ein Beleg von
ERHARDT & FEUSER Klassische Philatelie und Postgeschichte Relenbergstraße 75, 7000
Stuttgart 1 aufgegeben seinerzeit am 28.10.1982 als Drucksache beim Postamt KORB, REMSTAL 7054.
Im Jahre 1975 legte Joachim Erhardt in Stuttgart den Grundstein für das Württembergische Auktionshaus. Er gründete eine Briefmarkenhandlung mit Sitz in der Lenzhalde 20, einem schönen Büro mit Blick über Stuttgart. In den Jahren 1976/78 erschien eine Reihe von Verkaufskatalogen mit Schwerpunkt bei den Altdeutschen Staaten. Bereits 1979 fand die erste Auktion statt. [1] In der weiteren Firmendarstellung werden auch die Unternehmensentwicklung sowie bemerkenswerte Auktionserfolge aufgezeigt.
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
[1]
https://www.briefmarkenauktion.de/s_info_geschichte.htm
Hallo,
ich zeige eine Drucksache vom 18.08.1947 des
Briefmarkenhauses "Briefmarken Hess" aus Wiesbaden, in dem ein Auktionskatalog verschickt worden war. Es muss sich um eine größere Firma gehandelt haben, wenn sie mehrere Abteilungen gehabt hat und auch einen eigenen Aufkleber. Die Drucksache von 100 bis 250 g kostete 30 Pfg, die durch eine EF der Mi. 928 der Gemeinschaftsausgaben.

Gruß
Hubert
Hallo Sammlerfreunde,
möchte 3 Poststücke vom
Briefmarkenhändler Otto Bickel aus München an Hans Bauer in Dortmund zeigen.
Das erste eine Postkarte vom 8.8.1917 aus der Portoperiode 2 (1.8.1916-30.9.1918) frankiert mit Bayern Nr.111 und 112, "König Ludwig" Serie zu 2 1/2 und 5 Pfennig, die Postkarte war zu frankieren mit 7 1/2 Pfennig.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von München 19 (Helbig 37c).


Das zweite Poststück ist eine Drucksache vom 31.8.1917 aus der gleichen Portoperiode, diese wurde frankiert mit einer Bayern Nr.94 "König Ludwig" Serie zu 3 Pfennig, welches das Franko für Drucksachen in 3 Gewichtsstufen war, bis 20 Gramm, bis 25 Gramm und 25-50 Gramm.
Gestempelt wurde hier ebenfalls mit Zweikreisstempel von München 19, dem kann man aber schon das hohe Postaufkommen von München ansehen.

Das dritte Postsstück ist ebenfalls eine Drucksache, diesmal aus der Portoperiode 4 (1.10.1919-5.5.1920) vom 16.2.1920, frankiert wurde diese mit einer Bayern Nr.153 "König Ludwig" Serie mit Aufdruck "Freistaat Bayern" zu 5 Pfennig, welches das Franko für Drucksachen in 3 Gewichtsstufen war, bis 20 Gramm, bis 25 Gramm und 25-50 Gramm.
Gestempelt wurde diese mit dem Einkreisstegstempel von München * 2 BA b (Brief Aufgabe) (Helbig Typ 41).

Gruß Rainer
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bayern ab "Pfennig-Zeit" 1876 bis 30.6.1920: Belege, Marken, Essays"]
Guten Tag,
heute ist wieder Sonntag und dazu hier auch noch (zumindest am linken Niederrhein) Sonnenschein pur. Also beste Voraussetzung für einen weiteren Sonntagsbeleg:


Diese Karte ging am 26.11.22 von Borna auf die Reise nach Bukarest. Absender war kein Geringerer als
Robert Noske, u.A. Drucker und Verleger der Zeitschrift "Die Ganzsache". Wie es sich für einen damaligen Philatelisten gehört, wurde die Karte portorichtig mit einer bunten Mischfrankatur (MiNrn. 115, 189 und 207 P) frankiert. Weitere Informationen ergeben sich aus dem Text.
Sonnige Grüße
Mümmel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
@ hubtheissen [#533]
Hallo Hubert,
im Internet sind Belege des Auktionshauses von 1939 bis 1963 (frankiert mit Bedeutende Deutsche) zu finden, also fast 1/4 Jahrhundert. Letzter Inhaber war Jos. Hess. Anschrift blieb in allen Jahren die Mauritiusstrasse in Wiesbaden.
Es wundert mich immer wieder, dass über solche philatelistisch lange Zeit bestehenden Firmen im Internet keine textlichen Informationen zur Historie gefunden werden können.
Danke an Alle, die hier Belege vorstellen !
Schöne Grüsse, Richard
Ein Brief von der
Versandhandlung H. Iversen, Briefmarken An- und Verkauf, in Berlin, wurde schon bei [#298] gezeigt. Hier aber ein Wertbrief (Wert 500 DM, 169 g) vom 16.05.1972 nach Bad Waldsee mit bunter Berlinfrankatur über 2,50 DM.

Schönen Gruß
Sepp
@ hannibal [#529]
Unverschlossen ausgehändigt - das war bei Drucksache ja Vorschrift.
"Unverschlossen (beim Postamt Altadena) eingegangen: Ohne Inhalt"
Das das eine Drucksache ist, war für das Postanmt nicht ersichtlich, es fehlt ja die notwendige französische (bzw. englische) Kennzeichnung. Für das Postamt ging ein unverschlossenes Einschreiben ohne Inhalt aus dem Ausland ein, also etwas bei dem "irgendetwas nicht stimmt".
Beste Grüße
Thomas
Aus dem vorletzten Jahrhundert kann ich ein Einschreiben aus Hull an Julius Schlesinger in Breslau zeigen. Leider ohne Inhalt und Absender.
@ Briefuhu [#537]
Hallo,
das Versandhaus Iversen war seinerzeit bekannt für kreative Umschreibungen für nachgummierte und nachgezähnte Marken.
Gruß
Hubert
@ hubtheissen [#540]
Danke Hubert für die Info. Nach meinen Recherchen existiert diese Firma wohl nicht mehr.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
aus meiner "Händlertruhe" heute ein Beleg vom 28.6.1994 aus OBERURSEL, TAUNUS 1 / ma / 61440 vom
Briefmarken-Auktionshaus Christian Zieme, Korfstraße 2b 61440 Oberursel.

Die Internetrecherche gestaltete sich etwas problematisch, da nur wenige Informationen, teilweise widersprüchlich aufgetan werden konnten. Zutreffend scheint mir:
Die Unternehmung
Briefmarken-Auktionshaus Christian Zieme mit dem Standort in Korfstraße 2 B, 61440 Oberursel (Taunus) wurde gemeldet im Handelsregister Bad Homburg unter der Nummer HRA 2848. Der Zeitpunkt der Gründung liegt im Jahre 1990, unterm 05. Januar 2009 ist die Löschung eingetragen.
Offenbar wurde die Unternehmung anschließend als
Rudolf Steltzer Briefmarken Auktionshaus GmbH weiter geführt.
Ergänzungen oder Klarstellungen sind hier gerne willkommen.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo,
heute ein Sammlerbeleg des
Briefmarkenfachgeschäftes Hans Prügel aus Fürth zur Internationalen Luftverkehrsausstellung Wuppertal vom 10.06.1951, der mit dem Hubschrauber von Wuppertal nach Düsseldorf befördert wurde.

Gruß
Hubert
@ Heinz 7 [#330]
Das
Handelshaus E. Kottelat, Bern, habe ich vor einiger Zeit schon vorgestellt.
Wenn ein Briefmarkenhändler einem anderen auf dem Postweg eine Nachricht sandte, frankierte er oft philatelistisch interessant. Statt eine 10 Rappen-Marke zu nehmen, verwendete man z.B. kleinere Werte in hübscher Kombination. So geschah es auch 1930, als E. Kottelat (Händler Bern)
A. Glättli (Händler Zürich) eine private Firmen-Korrespondenzkarte sandte, um ihm ein Angebot zu machen.
Frankiert ist diese schöne Karte mit einer Mischfrankatur der zwei "Tellknaben"-Ausgaben (1907 / 1909-1933). Verklebt wurden die zwei Werte Michel Nr. 95 im Paar (1907) und Nr. 112 I im Paar (1909). Die zweitgenannte Marke ist als Type I (Armbrustsehne vor dem Schaft) gar nicht häufig anzutreffen und hat einen recht hohen Katalogwert.

Die Karte wurde im Juni 1930 gesandt, also viele Jahre nach der Herausgabe dieser Marken. Es ist aber nicht erstaunlich, dass Händler dieser Zeit diese Marken in ihren Vorräten hielten. So wurde aus dieser Korrespondenzkarte doch ein seltener, begehrenswerter Beleg.
Nachtrag:

Der Inhalt des Schreibens interessiert einen Leser: Herr Kottelat bietet seinem Sammlerkollegen seltene Dienstmarken an: Michel Nr. D-SDN 35 und D-BIT 31 (die 1930 erschienen) und Michel D-SDN 15 und D-BIT 14 (von 1922) zum Nominalwert. Kottelat schreibt: "je serais heureux de vous en livrer, car j'en trop pour mon usage" (= ich wäre glücklich Ihnen diese zu liefern, da ich zuviel davon habe für meinen Bedarf).
Heinz
Vom Briefmarkenhändler
Horst Altrogge, 20 b Göttingen, Theaterstraße 22 wurde bereits bei [#171] ein Beleg gezeigt, aber nicht in dieser Form.
Hier eine Drucksache vom 25.06.1948 mit Sonderangebot zur Exportmesse Hannover, von Göttingen nach Augsburg.


Schönen Gruß
Sepp
Einschreiben des
Briefmarkenhändlers Bernhard Lösel, 86391 Stadtbergen von Stadtbergen ins Erzgebirge nach Crottendorf am 18.10.1995.

Grüße
Ivo
Guten Morgen,
von mir heute die Drucksache von
Briefmarken K. Müller Ankauf Verkauf Tausch Hildburghausen mit seinem Sonderangebot 1/48 vom 8.4.1948.


Viele Grüße
Klaus
Guten Morgen,
eine Drucksache von
MERKADO Briefmarkenversand Karl Salomo (1) Berlin-Neukölln Nansenstraße 11 vom 14.3.1947 mit der Preisliste I/1947.


Viele Grüße
Klaus
Guten Morgen,
heute nochmal eine Drucksache - als Faltbrief - von der
Briefmarkenhandlung E. Höpfner, (1) SCHÖNEFELD über Berlin-Grünau, aufgegeben am 1.7.1978.


Noch einen schönen Sonntag
Klaus
@ Michael Mallien [#700]
Hallo Michael,
hier die Frage- und Antwortteile der P 34, jeweils wie vorgesehen im Fernverkehr von und nach Berlin gelaufen:

Auch die gezähnte Variante der Ortspostkarte mit Klammern (P 35 II) kann ich zeigen, allerdings nicht im Ortsverkehr, sondern mit Zusatz 2 Pf. im Fernverkehr:

Beste Grüße
Clemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Ganzsachen-Postkarten ab 1949 (nach Michel-Katalog)" / Der Empfänger der Karte, Emil Mewes, war ein bekannter Sammler und Vorsitzender des Consiliums [1] und von 1975 bis 1992 Vorsitzender der Poststempelgilde]
[1]
https://consilium-philatelicum.de/das-cph/vitas/emil-w-mewes
Hallo zusammen,
von Uwe Seif (Poststempelgilde) erhielt ich gestern einen dicken Brief mit verschiedensten Belegen. Vielen Dank dafür. Dank Uwe kann ich wieder einen Brief zu diesem Thema zeigen:

Der Brief wurde am 26.11.1976 in 3201 Diekholzen aufgegeben und abgestempelt. Der Einschreibezettel wurde im Postamt 3200 Hildesheim 1 ergänzt.
Viele Grüße
Volkmar
Untermöhe-Auktionen, 3201 Hildesheim-Diekholzen
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Einschreiben und Tagesstempel mit unterschiedlichen Ortsangaben"]
Liebe Freunde,


Nachschub - ein nettes Einschreiben aus Erlangen vom 12.12.1934 wurde vom
phil. Büro Karl Klipstein, Erlangen an W. Peters, Baugeschäftsinhaber, in Stassfurt mit 55 Pfg. frankiert, was eine Überfrankatur von einem Pfennig darstellte: 24 Pfg. für Fernbriefe über 20-100 g und 30 Pfg. für das Einschreiben. Na ja, das nehmen wir dann mal so hin, ist ja auch ein phil. Bedarfsbrief, oder?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945 "]
Guten Morgen,
von mir heute ein Brief des Händlers
Arno Ebel Berlin W 62 Burggrafenstraße 2 vom 13.11.1934, rückseitig eine Werbemarke für die OSTROPA 1935.


Viele Grüße
Klaus
@ Martin de Matin [#379]
Hallo Martin,
ein ganz ähnlicher Brief von
Marken Schneider nach Bad Homburg aus dem Jahre 1947, portogrecht als Einschreiben mit 84 Pfg frankiert.

Gruß
Bernd
Hallo,
von mir eine Postkarte mit privaten Zudruck (Ich hoffe die Bezeichnung ist richtig!?) vom
Briefmarkengeschäft Walter Behrens aus Braunschweig.

Der Hitler Wertstempel wurde mit 4 waagerechten Balken überdruckt und mit der Mi.Nr. 17 fast vollständig überklebt.
Für mich stellt sich die Frage, ob die 4 waagerechten Balken eine amtliche Schwärzung darstellen, oder privat durch das Briefmarkenhaus aufgedruckt wurden.
Hier noch die Rückseite:

Grüße
Karsten
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Unkenntlichmachungen (Schwärzungen) außerhalb Sachsens"]
Guten Morgen,
heute habe ich einen Brief aus Frankfurt am Main nach Kronach vom Händler
Die Briefmarken-Etage Hans Kunze Frankfurt/Main Schillerstr. 42, aufgegeben am 20.8.1957. Die Frankatur auf der Rückseite wurde erst bei der Ankunft am nächsten Tag entwertet.


Viele Grüße
Klaus
Hallo,
von mir ein R-Stempel von Passau 2, abgeschlagen am 9.8.48, befördert per Eilzustellung nach Friedrichsthal im Schwarzwald.

Auf der Rückseite ist ein Ankunftsstempel von Baiersbronn, abgeschlagen am 11.8.48.

Beste Grüße
Karsten
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Notbehelfs Einschreibe Stempel " /
Dr. Heinrich Wittmann war der Inhaber des Auktionshauses seines Namens in München, welches heute noch (mit Geschäftsführer Fritz Schuhmacher) in Sindelfingen tätig ist: https://www.wittmann-auktionen.de/index.php/naechste-auktion / Friedrich Schiessl oder Schießl war vermutlich ein Prüfer des BPP]
25 Pfg. Wagner ("Lohengrin") mit Zusatzfrankatur 17 Pfg. auf R-Brief aus Wiesbaden vom 9.11.1933. Mit 42 Pfg. portorichtig frankiert bei einem Brief bis 20 gr.

Für heute höre ich mit den Wagner-Belegen auf.
Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen.
Schönen Abend,
hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
3 Pfg. Berufe mit Zusatzfrankatur 3 Pfg. als Fernpostkarte aus Saarbrücken nach Essen vom 1.3.1935 auf einer "
besonderen Karte":
Die Saar ist wieder deutsch.


Viele Grüße,
hajo22
Fernbrief mit der Volkssturmmarke vom
Briefmarkenhaus Philipp Hamper Berlin NW 7 nach Strodehne gestempelt Berlin C 25 u vom 10.3.1945.
Dieser Stempel zeigt sich später auf SA/SS-Briefen.

Schönen Sonntag,
hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit der Volkssturmmarke vom Januar 1945"]
Hallo,
heute ein Einschreib-Brief des Händlers, Auktionators und Prüfers Arnold Ebel Berlin-Charlottenburg nach Hamburg.
Überfrankiert mit SBZ 169I,173I,175I,176I und 185 Walze Oberrand und sauber gestempelt BERLIN-CHAROTTENBURG 9f 03.7.48.-16.

Rückseitig Verschlußzettel und Stempel HAMBURG 11 an 06.7.48.-7.

Für SBZ 185 Ersttagsverwendung Berlin-West. Ebel führte wohl bereits Ende August oder Anfang Semptember 1945 nach seinen Angaben die erste Nachkriegsauktion in Berlin durch.
Viele Grüße
Peter
Wer kennt sie nicht, die "Gebrüder Senf" aus Leipzig.

Die hier auf der dänischen Antwortkarte dem Sammler Herrn Willesen in Nörremölle (Nørremølle) bei Viborg klar mitteilen, das er doch den Katalog kaufen möge und dort würden seine Fragen schon beantwortet. Was mag er wohl gefragt haben?
Beste Grüße aus dem Norden
Hallo,
der letzte Brief aus der 60er-Reihe ist ein Luftpost-Auslandsbrief mit Einschreiben vom 27.10.1950 nach Grindelwald, auch in der Schweiz (das ist der Ort, der durch die Eiger-Nordwand bekannt ist).
Der Brief ist vom bekannten [b]Briefmarkenhändler Heinrich Salomon aus Berlin-Charlottenburg, als Besonderheit ist hier neben den Bauten-Werten ein 10 Pf-Wert der Bautenserie aus West-Deutschland verwendet worden. Die Gebühr war 20 Pf niedriger als beim zuvor beschriebenen Beleg.

Viele Grüße,
Klemens
[Teil des Beitrags aus der grossartigen Serie redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege"]
Dänemark -
Thomas Høiland Frimærker in Frederiksberg

Mi.-Nr. 998 aus 1991
Ich wünsche einen schönen Abend.
Günther
Briefausschnitt · Briefmarkenversandhaus Sebastian Berndt 2235 Hamburg – 01609 Gröditz
Bund Block 73 MiNr 2687

Tagesstempel 22395 HAMBURG 62. · zz · 02.10.
MfG Jürgen -wajdz-
Liebe Heinemann-Freunde,
damit es mal wieder etwas bunter wird, zeige ich heute einen Wertbrief mit drei verschiedenen Berliner Heinemann-Marken.

Er stammt von dem heute nicht mehr existierenden Briefmarkenhändler Europhil Klaus Mohnhaupt aus Ditzingen.
Korrekt frankiert mit den Werten zu 110, 140 und 170 Pfennig, abgestempelt am 22.1.76.
Das Porto für einen Ferbrief bis 50g betrug in der Tarifperiode ab dem 1.7.74 80Pf. Hinzu kamen 140Pf für die Nachnahmegebühr und 200Pf für den Wertbrief.
Die Stempel auf der Vorderseite lassen das Jahr zwar nicht klar erkennen, aber der Ankunftstempel auf der Rückseite beweist das Datum.

Der Ortswerbestempel aus 2262 Leck zeigt klar und deutlich den 24.1.76.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Gustav Heinemann"]
@ epem7081 [#347]
Beteiligt war hier der Freiburger Händler Paul Würger (1929-2020). Bis etwa in die 1980er ein regelmäßiger Inserent in den einschlägigen Blättern.
"Paul Würger" Freiburg kugeln und man findet noch einiges mehr. U.a. auch den Philaseiten link "Jemen - echt gelaufenen Belege".
@ hubtheissen [#533]
@ Richard [#536]
Habe in den 1970er Jahren noch bei [b]Briefmarken Hess, Wiesbaden, in der Mauritiusstr. (Seitenstraße der Schwalbacher Str., zentrale Lage) gekauft.
Der damalige Inhaber Werner Hess (Sohn von Jos.?) ist später nach Mainz verzogen und betrieb sein Ladengeschäft dann in der Lotharstraße 8, 55116 Mainz. Herr Hess ist hochbetagt (90+), liefert aber noch bei Auktionen ein. Ab und an sieht man ihn noch bei Veranstaltungen der Sammlervereine Mainz oder Wiesbaden.
Guten Abend,
und hier galoppierte sie schon, die Inflation:

Ein Brief vom 15.11.1923 (PP 24) aus Plauen an den
Briefmarkenhändler Carl H. Lange in Hamburg, Glockengießerwall 26. Die Post verlangte 10 Milliarden Mark für ihre Dienste. Der Absender frankierte den Brief mit einen waagerechten Paar der Mi 327 BP vom linken Seitenrand.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo zusammen,
aus meiner DDR-Kiste möchte ich hier einen Beleg von
Martin Franke Briefmarken-Auktionen ZITTAU / SA vom 11.2.1955 vorstellen. Der Stempel ist wohl durch nachträglichen Einbau der PGLZ (10) ergänzt (aptiert).


Im Internet konnte ich zu diesem Händler bzw. Auktionator nichts in Erfahrung bringen. Das Haus Lindenstrasse 14 in Zittau scheint wohl unter Denkmalschutz zu stehen.
Vielleicht können langjährige DDR-Sammler dazu Informationen liefern?
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Es wäre mir sehr hilfreich und würde mich sehr freuen, wenn jemand den Satz entziffern könnte, den Hugo ? an die Herrn Gebrüder Senf in Leipzig da 1891 schrieb.

Danke vielmals schon im voraus.
Gruß Fritz
@ Fledermaus [#571]
Hallo Fritz,
es steht geschrieben:
Monrovia 22/9. 1891
Herren Gebrüder Senf
Leipzig
Heute sende eineen Eingeschrie-
benen Brief an Ihre ... Firma ab.
Hochachtend
Hugo ...
Ich hoffe, es hilft ein wenig.
Beste Grüße Olaf
[Beiträge [#571] und [#572] redaktionell kopiert aus dem Thema "Sütterlin und andere Schriften - wer kann das lesen ?"]
@ Briefuhu [#151]
@ Winni451 [#152]
Hallo ihr beiden,
ich habe zwar auch allerlei Sonderkarten, bisher aber noch keine einzige eingescannt. Alternativ zeige ich einen R-Brief vom 28.10.1957, gelaufen von Landau in der Pfalz nach Lörrach, sicherlich ein Sammlerbrief, freigemacht mit Marken aus Mi. 274-276.

Viele Grüße
Ingo
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund 1949-1965 - Frankaturen mit Sondermarken" / Redaktionell ergänzt:
Heinz Jäger ist Ehrenvorsitzender des BDPh.
Hier wieder einmal etwas Neues zu diesem Thema, Drucksache der Firma
Sprink Briefmarken-Auktionen Nymphenburger Str. 119 München von April 1983.

Viele Grüße
Klaus
Hallo,
nach fast vier Wochen zeige ich meine Mischfrankatur mit dem Wert zu 30 Pf der Serie Freiheitsglocke, Klöppel links.
Es ist ein typischer Händlerbeleg von Erich Goy, sicher für einen Kunden in Österreich. Der Brief wog bis 20 g und wurde am 13.6.1951 ab Berlin W 15 per Luftpost nach Graz verschickt.
Die Gebühr von 55 Pf wurde mit 30 Pf Glocke, Klöppel links, 20 Pf Lortzing sowie den Werten zu 1 Pf und 4 Pf der Bautenserie frankiert.

Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Sondermarken Freiheitsglocke, Klöppel links, auf Bedarfsbelegen" /
Erich Goy aus Berlin war ein bekannter Händler, der in jeder Ausgabe der DBZ und vermutlich auch anderer Zeitschriften inserierte.]
Hallo zusammen,
ein Fall für diesen Thread? Mein Beleg stammt von Dieter Hutterer - Sekretär - Deutscher Altbriefsammler-Verein e.V. 8720 Schweinfurt mit dem Stempelabschlag SCHONUNGEN 1 / b / 8724 vom 22.10.1990.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Nach langer Suche im Forum keinen „Parkplatz“ für das genannte Thema gefunden. Zusätzlich auch unter Auktionshäusern geschaut. Da dort auch keine befriedigenden Ergebnisse vorlagen, eröffne ich hiermit das neue Thema.
Mit einem netten Beleg als Aufhänger beginne ich dieses Thema. Viel Spaß bei der Suche!


Der Absender Helmut Hammer zeigt im Absenderfreistempel eine Nachbildung der Freimarke mit der Kaiseryacht aus der Zeit der deutschen Kolonie um 1900.
Daten für die Suchmaschine: 6 Frankfurt am Main 1 / HELMUT HAMMER / Briefmarken
Wie nun das Auktionshaus Krell (eingedruckt auf der Karte) mit dem Freistempelbesitzer Helmut Hammer zusammen hängt entzieht sich meiner Kenntnis.
Viele Grüße
Hajo
[Beiträge [#577] und [#578] redaktionell kopiert aus dem Thema "Abbildung von Briefmarken im Absenderfreistempel" /
Krell Auktion, Briefmarken Auktionshaus, Zeil 115, 6000 Frankfurt 1]
@ Nordluchs [#577]
Benno Krell ist der Nachfolger von Helmut Hammer.
Hallo zusammen,
ich zeige hier einen Wertbrief, der im August 1987 von Hamburg nach Heinsberg versendet wurde.
Frankiert wurden hier die kompletten Wohlfahrtssätze und Weihnachtsmarken des Jahres 1986 von Bund und Berlin. Insgesamt wurden 6,50 DM verklebt, was genau dem notwendigen Porto für einen Wertbrief mit Gewicht von 152 Gramm entspricht.

Somit ein zwar philatelistisch motivierter, aber gleichwohl optisch sehr ansehnlicher und portorichtiger Wertbrief.
Viele Grüße
Christoph
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Portostufen Wertbriefe" /
Briefmarkenversand Werner März, Saseler Straße 189, 2000 Hamburg 72 (August 1987)]
Liebe Sammlerfreunde,
ein Nachnahme-Einschreiben der bekannten Leipziger Firma
Gebrüder Senf aus Leipzig vom 02.10.1942 nach Freiburg im Breisgau. Das Porto setzt sich aus dem einfachen Fernbrief 12 Pfennig, Einschreibegebühr 30 Pfennig und der Nachnahme mit 20 Pfennig zusammen. Dargestellt wurde das Porto mit 2 x MiNr.781 und 1x MiNr.797.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
der bekannte Prüfer von Infla-Berlin mit vollen Namen Kurt Traugott Bernhad Zirkenbach war wohl auch ein Stempelsammler. Es tauchen immer wieder Belege von ihm an sich selbst adressiert auf. Hier mit einem Gelegenheitsstempel aus Leipzig zum 2 Jahresplan (1949 bis 1950) der noch sowjetischen Besatzungszone vom 21.01.1949. Kurt Zirkenbach war auch Prüfer für Lokalausgaben 1945 bis 1946. Die Postkarte wurde mit einer all.Bes. Mi. 184 zu 8 Pfennig frei gemacht.
Mit lieben Sammlergrüße
Totalo-Flauti.
Guten Abend,
der Absender dieses schönen Briefs von 1987 hatte in prominenter Lage von Kassel ein Briefmarkengeschäft und Auktionshaus. Beides gibt es heute nicht mehr, dafür aber ein von ihm betriebenes Briefmarkenforum.

Viele Grüße
Christoph
Günter Kurze

Ein schöner Beleg, leider nicht zum Ersttag, wurde gerade bei Alexander Voigt in Prag versteigert. Auf Anhieb philatelistisch beeinflusst, weil es vier Exemplare des Sperrwertes sind.
Adressat ist ein Prüfer. In DDR-Zeiten habe ich ihm mal etwas geschickt.
Viele Grüße
Carsten
Nachruf:
https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/246/258kurzefertig.pdf?m=1435859014&
Ein Zeitschriftenumschlag (Streifband) von dem bekannten Händler und Auktionator
Hans Grobe aus 1938 nach Buenos Aires.
@ Carsten Burkhardt [#584]
"Kurze", war der nach der Wende nicht auch Prüfer für British Commonwealth? Kann mich da grob an was erinnern.
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 19.3.1917 von der Kolonial-Wertzeichenstelle des Kaiserlichen Briefpostamtes Berlin spediert an den Bürgermeister von Thale mit dem Hinweis das seine Sendung Postwertzeichen abgegangen ist.
Vielleicht kein direkter Händler aber nichts anderes wie die Post heutzutage.
Gruß Rainer

Einschreibbrief mit Nothilfemarken Wagner 12+8+12 Pf. (W 56) mit 6+4 Pf. (W 47) gesamt 42 Pf. (portorichtig).
Gestempelt Berlin W 50 am 11.11.1933 nach Leipzig-Gautzsch, Ankunft am nächsten Tag.
Absender war ein bekannter Berliner Briefmarkenhändler.


hajo22
[
J. und H. Stolow, Berlin W 50, Augsburger Straße 37, 1933]
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
Guten Abend,
ein Brief an den bekannten Philatelisten
Albert Friedemann, hier in seiner Eigenschaft als
Briefmarkenprüfer:

Da mit einer recht hohen Wertangabe versehen dürfte es sich um eine Prüfsendung gehandelt haben. Die Gebührenrechnung sieht wie folgt aus: Fernbriefporto I bei 15 g Gewicht von Rathenow nach Leipzig 40 Pf., Behandlungsgebühr 50 Pf. und Versicherungsgebühr (eine Mark pro 1.000 Mark Wertangabe) 2 Mark. Für die zusammen 2,90 M. wurde mit den Mi-Nrn. 92 II, 95 B II und 144 II frankiert. Die Marken wurden wegen des unebenen Inhaltes und der rückseitigen Siegel mit dem Grobsendungs- bzw. Päckchenstempel von Rathenow entwertet.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo zusammen,
ein Einschreiben vom 5.6.1973 mit Stempel DETMOLD 18 / c / 493 aus dem Briefverkehr zwischen Heinz Egon Sturm in Detmold und Rainer Herpichböhm in Augsburg. Frankiert wurde hier portogerecht mit MiNr 772 (Evangelischer Kirchentag Düsseldorf) und je 2x Europamarken MiNr 768+769.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[Redaktion: Heinz Egon Sturm war Briefmarkenhändler und BPP-Prüfer u.a. für Lokalausgaben 1945 und die SBZ-Gebiete, mindestens in den 1960-er Jahren [1]]
[1]
https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/305
[Rdaktionell kopiert aus dem Thema "Europamarken auf Bedarfsbelegen"]
Von mir ein Wertbrief, aus einer Zeit als es noch Marken gab:

Der Brief aus Bonn (Gewicht 65 g ?) mit einer Wertangabe von 2.000 Mark an den bekannten
Philatelisten A. E. Glasewald in Gössnitz wurde am 23. oder 24.7.1920 (PP 5) aufgegeben- der zur Markenentwertung verwendete Grobsendungsstempel zeigt beide Stempeldaten. Porto 60 Pf., Behandlungsgebühr 50 Pf. und Versicherungsgebühr 2 Mark (eine Mark pro angefangene 1.000 M. Wertangabe) ergaben 3,10 Mark, wofür je 2 Stück von Mi 85 II und 114 verklebt wurden.
Zu der Versorgung mit Briefmarken erschienen übrigens unlängst die ersten 2 Bände von Bernd Klemm in der Infla-Bücherei. Daraus lässt sich entnehmen, dass es bereits seit 1919/20 zur zeitweisen Unterversorgung insbesondere mit höherwertigeren Marken kam, verursacht vor allem durch die selbst gesetzten Anforderungen der Post (mittlere Werte zweifarbig, Marken ab einer Mark Nennwert im aufwendigen Kupferdruck) und die begrenzten Produktionskapazitäten der Reichsdruckerei. Durch die beim obigen Beleg verwendeten neuen Marken im einfacheren und vor allem schnelleren Offsetdruck entspannte sich die Lage etwas.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo zusammen,
aus meinem Herpichböhm-Fundus hier ein Wertbrief aus Wiesbaden 39 der Firma
Lange & Fialkowski, Briefmarken-Versteigerungen vom 3.3.1976. Reichlich mit Marken ausgestattet und trotzdem Nachgebühr? Der Wertbrief im wert von 100 DM und einem Gewicht von 24 g erscheint doch nach Stempelabschlag WIESBADEN 39 / d / 62 bereits bei der Aufgabe um 10 Uhr ausreichend frankiert. Die Postgebühr für einen Brief von 20 g - 50 g beträgt 0,80 DM, dazu der Zuschlag für einen Wertbrief bis 500 DM ist mit 2,00 DM vorgesehen. Die Summe von 2,80 DM ist mit den vorhanden Marken 2 x MiNr 822, 850, 878 und 879 abgedeckt.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo,
glücklicherweise ist die Sendung über den großen Teich gut bei mir angekommen. So kann ich den Wert zu 2 DM heute mit zwei schönen Belegen abschließen.
Beide Belege sind Luftpost-Drucksachen von
Heinrich Salomon aus dem Frühjahr 1953 nach Canada. Es wurden Auktionskataloge verschickt.
Beide Belege hatten ein Gewicht zw. 81 und 100 g und zeigen Mischfrankaturen des Wertes zu 2 DM Bauten I plus Werte aus der Männer-Serie.
Die Gebühr betrug für Auslands-Drucksachen 15 Pf (51 – 100 g) plus Luftpostgebühr von 5x 40 Pf je 20 g für Drucksachen, macht zusammen 2,15 DM.
Der erste Beleg hat als Besonderheit einen Zoll-Aufkleber in französischer Sprache.

Der zweite Beleg ist mit einem äußerst seltenen Eckrandstück des 2 DM-Wertes bestückt, was mich besonders gefreut hat.

Den Kauf und Versand musste ich über einen befreundeten Mittelsmann aus dem Nachbarland des Anbieters (der wollte nicht nach Deutschland verkaufen und ich musste 2x Versandkosten bezahlen) organisieren.
Kommende Woche mache ich noch mal urlaubsbedingte Pause, dann geht es mit dem Wert zu 3 DM weiter.
Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege"]
Guten Abend,
weiter geht es mit diesem Einschreibbrief:

Der Brief der
Briefmarkenfirma Siemsen & Co. in Hannover-List an ein Mitglied des Briefmarkensammlerclubs in Zuckmantel bei Teplitz/Tschechoslowakei wurde am 27.9.1923 (PP 18) abgeschickt. Beim Porto kam der Sondertarif in unser Nachbarland zum Tragen- die ersten 20 g kosteten 600.000 Mark, jede weiteren 20 g zusätzlich 375.000 Mark. Die Einschreibgebühr betrug 250.000 Mark. Der Brief ist mit Mi 289 b und 291 a (9) frankiert. Aus der Summe der Markennennwerte = 1.225.000 Mark ergibt sich das Gewicht des Briefes- > 20 bis 40 g . Der R-Brief durchlief die Devisenkontrolle bei der Postüberwachungsstelle Dresden. Diese dürfte beim Postamt Dresden Altstadt 7 angesiedelt gewesen sein., die 2 verschiedenen Schalterstempel mit 2 Stunden Zeitunterschied weisen darauf hin. Der Umschlag wurde seitlich geöffnet und nach der Kontrolle mit einer Klebebanderole wieder verschlossen. Offenbar war nichts zu beanstanden- der Ankunftsstempel von Zuckmantel zeigt, dass der Brief seinen Weg ungehindert fortsetzen konnte.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo,
wie angekündigt komme ich heute zum Auslandsbereich für Belege mit dem Wert zu 3 DM der Serie Bauten I.
Als Brief kann ich nur einen Beleg zeigen, ein Luftpostbrief 26-30 g mit Einschreiben nach Venezuela.
Der Brief ging am 23.6.1955 von Berlin W 15 nach Caracas in Venezuela. Zollamtlich abgefertigt, Ankunft in Caracas am 4.7.1955.
Gebühren: A-Brief 21-40 g 60 Pf, Einschreiben 50 Pf und Luftpost 6x 40 Pf = 3,50 DM, frankiert mit 2x 25 Pf M.S. Berlin und 3 DM Bauten I.


Beim nächsten Mal, das dauert mal wieder zwei Wochen, geht es dann weiter mit Auslandspaketkarten.
Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege"]
Arnold Ebel, Kurfürstendamm 26 a, Berlin W 15, Briefmarkenhändler und Auktionshaus
Der Name "Richard Koerber" war vor 40-50 Jahren eine "feste Grösse" in der Philatelie. Er bezeichnete sich als "Professional Philatelist since 1950", seine grössten Erfolge erzielte er sicherlich durch seine Spezialisierung auf philatelistische Literatur. So wurde er ausgewählt, die unvergleichliche Bibliothek von George T. Turner 1981 zu verkaufen. Am 1./2. Mai 1981 fand eine denkwürdige Auktion in Southfield, Michigan (USA) statt, als nicht weniger als 3311 Lose aus diesem Bestand verkauft wurden.

Was ich nicht wusste, ist, dass Roger Koerber damals noch ein recht junger Philatelist war. 46 oder 47 Jahre alt war er, als er diesen Prestige-Erfolg verzeichnen konnte. Natürlich blieb es nicht bei diesem einen Ereignis, auch die Herbert J. Bloch Philatelic Reference Library wurde durch diesen jungen Mann verkauft (1985).
Ich habe einen Zeitungsauschnitt entdeckt, der auf den frühen Tod von Rober Koerber Bezug nimmt. Anfangs 1988 starb er, erst 53 jährig (*1934). Aus diesem Zeitungsartikel entnehme ich
- 1965 führte er seine erste Auktion durch
- er war angeblich einer der ersten, der den Computer einsetzte, um seine 23'000 Kunden in 90 Ländern zu bedienen
- wohlbekannte andere Philatelisten waren offenbar bei Koerber angestellt, so u.a. Richard Frajola und Charles Shreves! Beide haben selber beeindruckende Philatelie-Karrieren starten können!
Koerber war ein sehr aktiver Philatelist. Er führte
mehr als 150 Auktionen durch. Seine Kataloge zur 113.+137.Auktion sind wichtige Referenz-Werke geworden.
Heinz
[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Briefmarkenhändler und Briefmarkensammler früherer Zeiten"]
Die Briefmarkenhändlerin
Charlotte Hassel, Basel war eine wichtige Philatelistin in den Jahren ab ca. 1950. Sie hatte Kontakt zu den grössten Sammlern der Schweiz und führte in Basel einen Laden, in welchem viele Raritäten gehandelt wurden. Sie führte auch ein paar wenige Auktionen durch, als mehrfach beachtenswerte Raritäten angeboten wurden.

Dieser sehr schöne Flugpost-Beleg Stempel Kapstadt wurde 1957 per Sonderflug an sie gesandt; frankiert mit zwei Werten des "Pro Juventute"-Satzes 1956. Der Weg des Beleges war also: Zürich - Kapstadt (Südafrika) - Basel.
Ein grosser Umweg für einen Brief an sich selber! "Philatelistische Mache!" höre ich nun einige empörte Stimmen. Stimmt. Aber trotzdem schön!
Stempel: Zürich 9.2.1957
Cape Town 13.2.1957
Basel 25.2.1957 + 26.2.1957 (rückseitig)
Heinz
Hier eine Postkarte aus Dänemark an den Händler
Hugo Michel in Apolda.
Der Text der Karte ist lesenswert und zeigt, das sich gewisse Geschäftspraktiken über Jahre gehalten haben.

"Sowohl Ihren Brief vom 3/10 wie Ihre Karte vom 5/11 habe ich empfangen. Ich habe keine Marken von Ihnen verlangt und deshalb kann ich nicht verpflichtet sein die Portoausgaben zu bezahlen und dies thue ich auch nicht. Das Sie die Sache an den Dresdener Verein übergeben, sehe ich mit grösster Gemüthsruhe entgegen. Hochachtungsvoll C.P. Eisenreich"
Das hat doch Stil und dann noch eine Ganzsachenkarte, die unzureichendes Porto bietet. Am 10.11.1921 kostete die Postkarte nach Deutschland 25 Öre.
Die daraus entstandene Nachgebühr von 120 Pfennig hat der Absender wohl bewusst provoziert.
Beste Grüße aus dem Norden
Hallo zusammen,
hier noch ein Brief aus Dänemark nach Berlin. In diesem Fall sind der Empfänger und Absender bedeutende Größen in der Philatelie.

Der
Briefmarkenhändler Philipp Kosack erhielt am 1.Juni 1912 einen Brief mit Nachnahme über 5 Mark und 5 Pfennig vom KJØBENHAVS PHILATELISTKLUB.
Ob der Brief eine Rechnung über den Mitgliedsbeitrag enthielt oder die Rechnung für die Veröffentlichung einer (oder mehrerer) Anzeigen in der Vereinszeitschrift ist offen. Auf jeden Fall wählte der Verein die einfachste Methode, um an sein Geld zu kommen.
Das Porto für die Drucksache per Einschreiben ins UPU-Ausland entsprach genau dem einfachen Auslandsbrief.
Die Gebühr für die Geldübermittlung zahlte der Verein erst bei Erhalt des Betrages bei der dänischen Post.
Der Verein ist noch immer aktiv und verteilte auch auf der IBRA in Essen seine Flyer für die HAFNIA24 im Oktober 2024 in Kopenhagen. Der Besuch der HAFNIA ist schon fest eingeplant.
Zur Historie des Vereins habe ich einfach die ersten Zeilen von seiner home-page "
http://www.kpk.dk" entführt:
"Kjøbenhavns Philatelist Klub (KPK) blev stiftet den 22. november 1887 af 25 frimærkesamlere efter at næsten den samme kreds i 1885 havde dannet en “Sektion Kjøbenhavn” af “Internationaler Philatelisten-Verein” i Dresden, Tyskland."
und das kann wahrscheinlich sogar jeder nicht dänisch sprechende (lesende) Philatelist verstehen.
[DeepL / Redaktion ergänzt: "Der Kjøbenhavns Philatelist Klub (KPK) wurde am 22. November 1887 von 25 Briefmarkensammlern gegründet, nachdem fast die gleiche Gruppe 1885 in Dresden eine "Sektion Kjøbenhavn" des "Internationalen Philatelisten-Vereins" gegründet hatte."
Zu Herr Kosack muss wohl keine weitere Erläuterung erfolgen.
Beste Grüße aus dem Norden
Hallo,
hier hätte ich eine sehr seltene "Massen"-frankatur der 40-er, die neben der 60-er und 80-er zu den sowieso weniger häufig verwendeten Marken gehörte. Das Ganze aus der Zeit als schwerer Auslandsbrief (180-200 Gramm = 3,20 DM) per Einschreiben (= 0,80 DM) nach Finnland vom April 1970 mit Berliner Stempeln.
Bei Zeiten Guten Rutsch
cilderich
Armin Mathis Auktion, Berlin, 1970
Hallo erneut,
hier eine Portostufenbesonderheit. Der Brief wog 100-120 Gramm, somit 2,00 DM und 0,80 DM für "R", womit 0,40 DM verblieben, die der sehr selten belegbaren Nachnahmegebühr für Schweden (Überweisung auf ein schwedisches Postkonto ohne Zahlschein) entsprach. Auslandsnachnahmen sind generell nicht häufig.
Nochmals gutes 2024
cilderich

[Belege aus [#600] und [#601] redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Deutsche Bauwerke"]
Heinrich Köhler, Wiesbaden
Der Name Horst Milde wird sicher nicht nur Sammlern des Gebietes Altdeutschland - Sachsen etwas sagen.
Er hat von 1949 bis 1989 sein Ladengeschäft in Dresden Bautzener Landstraße gehabt und war zum Sammelgebietv Sachsen vielfach als Autor tätig und auch als Heimatforscher zum Stadtteil Weißer Hirsch in Dresden aktiv.
Hier eine Ganzsache SBZ 35/02 mit Zudruck auf private Veranlassung "Philatelistentreffen Dresden 1.-3. Juli 1950
mit 2x DDR 261 portogerecht nach Großschönau. Sauber gestempelt (10) DRESDEN BAD WEISSER HIRSCH e 14.8.50.-17


Schöne Ergänzung für eines meiner Sammelgebiete - Ganzsachen Köpfe SBZ/DDR.
Der Wertziffereindruck 10 Pfennig zeigt zudem zwei schöne Druckzufälligkeiten, die ich im entsprechenden Thema zeigen werde
Viele Grüße und noch alle guten Wünsche für 2024
Peter
Hallo zusammen,
das
Briefmarkenauktionshaus Ulrich Müller in Zwickau ist wohl bekannt durch seine
Westsachsenauktion. Mein Beleg stammt vom 14.3.1996 aus ZWICKAU 2 / ? / 08056.

Im Internet erfährt man dazu: "Über uns":
Nach langer Anlaufzeit und Überlegung habe ich mich im "hohen Alter" nun doch noch durchgerungen, einen Online-Shop aufzubauen. Dies fällt nicht leicht und ich hoffe, Sie geben mir einige Jahre Zeit, um alle Sammelgebiete ins Netz zu stellen.
Einige Worte zu mir: Schon ab ca. 1973 begann ich neben meiner Tätigkeit als Lehrer mit dem Briefmarkenhandel.
1989 durfte ich mich endlich selbständig machen und so führten wir bereits 1990 unsere erste Briefmarken-Saalauktion (Westsachsenauktion) in Zwickau durch, die 30. Auktion war dann im Jahr 2010.[1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://briefmarken-mueller.net/ueber-uns
Drucksache vom 22.02.1946 von Glauchau nach Cottbus, frankiert mit Michel Nr. 126 3 Pfennig. Absender war Briefmarken-Greif.

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ Westsachsen Belege" /
Briefmarken Greif, Glauchau]
Hallo zusammen,
endlich wieder einen Absenderfreistempel mit der Abbildung einer Briefmarke im Klischee entdeckt.


7000 Stuttgart 1,
Kurt Rauss - Briefmarken Auktionen, Königsstraße 43A, 7000 Stuttgart 1
Die Abbildung zeigt eine Freimarke Ziffer im Oval von Altdeutschland (Württemberg), Jan. 1869, Michel Nr. 38, 3 Kreuzer, mittelrötlich bis rotkarmin.
Adressiert an den bekannten Sammler und Autor Karlheinz Wittig (RIP). Den Tippfehler im Vornamen übersehen wir einfach.
Viele Grüße
Hajo
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Abbildung von Briefmarken im Absenderfreistempel"]
Erstagsbrief vom 28.11.1997 mit Michel Nr. 2238, 25 Jahre Licht ins Dunkel mit entsprechendem Sonderstempel von Wien.
Auf der Rückseite Werbung der Sponsoren: Wiener Adventzauber,
Briefmarkenhändler Gilg und den Stempelentwerfer Robert Piontek.
Licht ins Dunkel ist eine humanitäre Hilfskampagne in Österreich und ein Verein mit Sitz in Wien.


Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Österreich: Ersttagsbelege"]
Hallo zusammen,
ein Auktionshaus Heinrich Dornhöfer wird hier bereits unter [#418] und [#422] angemerkt. Die gezeigten Belege aus dem Jahre 1988 stammen beide aus Freiburg.
Ich habe hier nun einen Beleg aus dem Jahre 1982 bei dem H. DORNHÖFER BRIEFMARKEN-AUKTIONEN in O 7, 24 (KUNSTSTR:) in 6808 MANNHEIM 1 firmiert. Ein früherer Firmensitz oder Parallelstandort?

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Zwar habe ich nicht alle Meldungen dieser Rubrik gründlich inhaliert, und ich bin auch digital zu unbedarft, jetzt mal so eben spontan geeignete Abbildungen über PhilaSeiten.de beizusteuern. Unter der Rubrik "Händler" sollte man aber auch unbedingt auch die drei "Weltberüchtigsten" einreihen, nämlich
-- Otto Bickel & Leonie Berger, die ihr Unwesen aus San Marino und Cetinje (Montenegro) als Bedarfsbriefe-Massenfabriken führten
-- Fr. Blatter (Fritz oder Franz?) aus Bern, der kiloweise (von ihm selbst durchnummerierte) Briefe aus Britisch-Afrika nach Bern sandte sowie last but not least den Ulmer Händler
-- Paul Kiderlen, der es sogar fertigbrachte, handgeschriebene Adressen aus der Maschine zu versenden, sodass man es beim Kauf dieser abgebildeten Belege gar nicht merkt,
dass sie anstatt händisch mit einem calligraphisch dekorativen Adressenvordruck versendet wurden. Von allen Dreien habe ich Exemplare in meinen Sammlungen. Zu Blatter möge man aktuell in der 383. Köhler-Auktion (März 2024) die Lose 7234, 7237-40, 7248-49 und 7251 betrachten, zu Kiderlen kann ich einen bei Corinphila Zürich teuer erworbenen Gambiabrief beisteuern, und zu Bickel-Berger vgl. meinen Beitrag in der DBZ N° 8/2022, S. 29. Ich bin auch gern bereit, Abb. hierzu per Mail zu versenden, so dass sie jmd. anderes möglicherweise über PhilaSeiten.de weiterverbreitet.
Dr.Jan Ulrich Clauss
VPh-Verbandsprüfer Brit.Westafrika
Ein bekannter Händler in Luxemburg war Heiner Faber, der in den siebziger Jahren ein philatelistisches Fachgeschäft am "Boulevard Royal" eröffnete. Der "Boulevard Royal" ist auch heute noch eine sehr teure und sehr gute Adresse in Luxemburg. Herr Faber veranstaltete mehrere Auktionen. Wahrscheinlich war in dem gezeigten Umschlag eine Auktionskatalog - steht zumindest auf dem Umuschlag. Leider lässt sich das Datum nicht mehr gut erkennen, wahrscheinlich datiert der Umschlag von 1978. Der Empfänger öffnete den Umschlag unsanft - aber er hob ihn auf und gab ihn dann weiter.
Beste Grüsse!
Lars
@ Lars Boettger [#609]
Frankatur ist mit Europamarken 1961. Sollten die wirklich 1978 verwendet worden sein?
@ bovi11 [#610]
Die Marken wurden erst am 1.1.2003 ungültig. Von daher ist 1978 kein Problem. Als Händler kam Herr Faber immer an Nominalware.
Beste Grüsse!
Lars
Hallo an diesem schönen Sonntag,
von mir ein neuer Beleg:

Das frühere Auktionshaus Christian Wapler, von BERLIN 30 aus tätig, versandte im Juni 1994 einen Wertbrief zu 1000 Pfennigen an einen Empfänger der „Deutschen Botschaft Kairo“ an dessen Postfach.
Diese Form des Versands war laut dem „Auswärtigen Amt“ in Bonn nicht zulässig und der Maxi-Brief ging zurück an den Absender.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo an diesem sonnigen Dienstag,
heute traf wieder ein kleiner, netter Brief ein:

Der Richard Borek-Verlag aus Braunschweig nutzte einen längeren Zeitraum diesen graphisch schönen Absenderfreistempels für ihre Tagespost, hier wurde im Mai 1946 die aptierte Version (E-13 A) verwendet.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
ich mache dann weiter mit den Posthörnchen-Belegen.
Der nachstehende LP-Brief von Lüneburg nach Berlin wurde am 15.07.1948 verschickt.
Der Brief kostete 24 Pfg und der Luftpostzuschlag bis 20 g betrug 5 Pfg. Dieser 29 Pfg-Tarif war in der Bizone nur etwa 6 Wochen möglich.
Der Luftpostzuschlag galt ab dem 15.07.1948, der Brief ist also vom Ersttag des Tarifes.
Frankiert ist der Brief mit Marken der Arbeiterserie (6 Pfg. und 8 Pfg. Bandaufdruck sowie 15 Pfg. Nertzaufdruck).

Der Brief ist philatelistisch beeinflusst, wie auch am bekannten Empfänger zu vermuten ist.
Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Bizone Posthörnchen Belege" /
Kurt Dahmann, Berlin]
@ hubtheissen [#614]
Hallo,
das ist zwar nicht mein Gebiet, aber der Beleg gefällt mir.
Es dürfte schwer sein so einen Brief als reinen Bedarf ohne philatelistischen Einfluss zu finden.
Die Informationslage der Postkunden über diese neue Beförderungsmöglichkeit dürfte ziemlich dünn gewesen sein.
Hinzu kommt die Schwierigkeit die 29 Pfennig Porto mit den Posthornaufdrucken auf der Kontrollratserie zu verkleben.
Da war die Überfrankierung schon fast vorprogrammiert.
Informationen über Kurt Dahmann, der übrigens mehrfach bei den Nazis angeeckt war, sind in diesem Link zu finden [1]
Viele Grüße
Thomas
[1]
http://www.aerophila.com/verein/dahmann.htm
Hallo,
ich möchte einen Fernbrief der 3. Gewichtsstufe von Berlin nach Wuppertal zeigen.
Für das Porto von 60 Pfg. wurden 3 x 20 Pfg. Grünaufdruck (Mi. 66) verwendet.
Der Absender war ein bekannter Briefmarkenhändler und philatelistischer Autor.

Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Grünaufdruck Belege" / Absender:
Ewald Müller-Mark]
Hallo,
nachstehend eine Drucksache (Streifband) der 2. Gewichtsstufe innerhalb von Berlin, frankiert mit der 8 Pfg. Schwarzaufdruck.
Die Firma
Paul R. Schwerdtner war ein
Berliner Briefmarkengroßhändler. Mit dem Streifband wurde vermutlich eine Preisliste verschickt.
Für Infos über die Firma s.auch Beitrag [#236] in diesem Thread.

Gruß
Hubert
Hallo zusammen,
ein üppig mit Zuschlagswerten frankierter Beleg von
BRIEFMARKEN An- + Verkauf Versandhandel Peter Nowischewski aus 27735 Delmenhorst, firmiert auch unter NOPE. Zum Einsatz kamen hier oben von links MiNr 1568 (Postamt Weilburg), MiNr 1653 (Olympiahafen Kiel), MiNr 1631 (Türmeruhr um 1400), darunter MiNr 1635 (Tischuhr um 1550) und MiNr 1651 (Olympiapark München).

Am 6.5.1998 in Delmenhorst als Einschreiben aufgegeben, stellt sich das Porto mit 2,20 DM Gebühr für den Kompaktbrief und 4,00 DM für das Übergabe-Einschreiben mit insgesamt 6,20 DM dar. Zusätzlich summieren sich die Zuschläge mit 1,70 DM für die Wohlfahrtspflege und 1,20 für den Sport.
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Guten Morgen,
heute eine Drucksache der Fa.
H.C. Schwenn 6000 Frankfurt am Main, Bockenheimer Landstraße 18-20 an einen Kunden in der Schweiz, Tagesstempel FF/Main vom 8.10.1968.


Mfg
Klaus
Auch ein Satzbrief ganz ohne "Sonnenzeichen" mit dem Müttergenesungswerk Mi 869-872

Brief eines Händlers, gelaufen 19.4.44
Gruß
Bernd
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945" /
Karl Henning, Briefmarkengeschäft, Hamburg 39, Winterhuderquai 16]
Hallo zusammen,
in einem Sammlernachlass fand ich diesen Beleg der
Briefmarkenauktionen SCHLITT & CO. vom 30.11.1987. Abgestempelt wurde in 6053 OBERTSHAUSEN 2 (dem neuen (?) aktuell im Internet zu findenden Firmensitz: Schwarzbachstr. 1, 63179 Obertshausen) während der vorliegende Brief als Adresse angibt: Große Friedberger Straße 43, 6000 Frankfurt 1. Philatelistisch interessant die Frankatur mit dem Kehrdruck (K 5) der MiNr 455 (Berlin-Tegel) neben der MiNr 456 ( Lorsch Hessen).


Leider hat die "DRUCKSACHE Sehr eilig!" den Empfänger nicht mehr erreicht. da auf der Rückseite des Belegs der Vermerk "Verstorben" auslösend für den vorderseitigen Stempel "Zurück" war.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo Phila-Gemeinschaft,
hier mein 1. Beitrag und Grund der Anmeldung war über die Infosuche (Internet) nach "W. Drapela", da ich fündig geworden bin und Euch mein Beleg nicht vorenthalten und etwas dazu beitragen wollte.
Wie mein Forum-Name ZEIGER schon aussagt, kann ich nur zeigen, da ich kein Sammler/Fachmann bin, war etwa 40 J. Trödler und teils Entrümpler.
Entschuldigt den kleinen "Vorspann", der eigentlich nicht zum Thema gehört.


Alles Gute wünscht
Helmut
Markenhaus Wilhelm Drapela, Arnstadt
Hallo,
heute ein Fernbrief des bekannten
Philatelisten Kurt Dahmann. Das Besondere an diesem eigentlich einfachen Beleg ist der zweisprachige Nebenstempel.
Der Brief stammt aus dem ersten Monat der Luftbrücke. Die Briefe wurden ohne Zuschlag per Luftpost aus Westberlin befördert.

Gruß
Hubert
Der Nebenstempel dürfte aber auch von Dahmann stammen.
[Beiträge [#623] und [#624] redaktionell verschoben aus dem Thema "Berlin Dauerserie Schwarzaufdruck und Rotaufdruck auf einem Beleg" / mit Schwarz- und Rotaufdruck ist der schräg nach rechts oben verlaufende Aufdruck des Wortes "Berlin gemeint]
Hallo zusammen
in meinem Beleg vom 30.9.1986 aus GÖPPINGEN 1 / 732 / e gibt sich hier
CARSTEN FUCHS als
SPEZIALVERSAND FÜR WELTRAUM-PHILATELIE mit POSTFACH 348 in 7320
GÖPPINGEN zu erkennen. Frankiert wurde der Beleg mit Sondermarken der Deutschen Bundespost Berlin. Mit einem Bogenrandstück wurde 5x MiNr 763 (Elefantentor, Zoologischer Garten) und 1x MiNr 761 (Charlottenburger Tor) das Einschreiben portogrecht ausgestattet.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[Empfänger
Briefmarken Weichardt GmbH, Fürth (Reinhard Stenzel)]
Hallo zusammen,
von der
Briefmarkenhandlung Otto Albert in Augsburg ein Einschreiben per Eilboten (Bote bezahlt!) nach Göppingen. Am 10.4.1920 in AUGSBURG 1 mit einem bunten Spektrum bayerischer Briefmarken gestartet, die nahezu einen Endspurt darstellen. Einige Marken stehen schon für das Deutsche Reich (DR)


In der Briefmarkengalerie finden sich, teils ohne, mehrheitlich mit diversen Aufdrucken: obere Reihe (MiNrn): 75, DR 120, 56, 173 A, DR 121, untere Reihe: 152 A, 178, 110 A, 177 II, 117 II A, 111 A:
Portogerecht ist dieser Beleg, wenn ich neben Briefgebühr 0,20 M und Zuschlag für Einschreiben 0,30 M den Zuschlag für die Eilzustellung im Ortszustellbereich (im Gegensatz zum Landzustellbereich) mit 0,50 M unterstelle.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo zusammen
ein Frankfurter Einschreibezettel mit der
Amtskennzahl 2 C ist von mir schon im Beitrag [#7] eingestellt worden. Mit einem anderen Schriftbild und einer geänderten Schrifttype kann ich hier einen Beleg von
H.C. Schwenn vom 12.6.1963 aus FRANKFURT AM MAIN 16 / b / 6 einstellen.



Der Wunsch "Sammlermarken - bitte sauber stempeln" ist auf diesem Einschreiben mit 3x MiNr 399 (Vogelfluglinie) und 1x MiNr 392 (Schachbrettblume) in befriedigender Qualität gelungen.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Amtskennzahlen auf Einschreibezetteln"]
Hallo zusammen,
dann stelle ich Euch mal einen Wertbrief aus Tschechien vor. Hier gehört der Versand von Wertbriefen zum Tagesgeschäft und wird gefördert durch besondere Briefumschläge der tschechischen Post aus Weichplastik. Nur diese dürfen zum Versand als Wertbrief genutzt werden und sind in jeder Postfilliale erhältlich. Kostenpunkt etwa 30 Kc. (1,20 €)-

Mein Brief stammt vom März diesen Jahres und ist vom
Prüfer Marek Vrba versandt worden. Die Versicherungssumme beträgt 50.000 Kc (2.000 €). Die Gebühr für den Brief betrug 123 Kc (4,92 €).
Es sind eigentlich zwei Briefe, die versandt werden. In den inneren Umschlag aus Papier wird das zu befördernde Stück eingelegt und verschlossen. Es werden auf der Vor- und Rückseite Strichcode aufgebracht. Der Postbeamte legt diesen Brief nun in den äußeren Umschlag aus Plastik. Danach wird dieser äußere Umschlag verschlossen und der Kunde signiert mit seiner Umterschrift den Verschluß, bevor der hellblaue Streifen aufgeklebt wird auf der Rückseite. Diese Briefe werden gesondert befördert.
Der rosarote VL Aufkleber signalisiert den Wertbrief.
Es ist ein sehr kundenfreundliches Verfahren und vor allen für jeden erschwinglich - etwa 6,10 € für eine so hohe Versicherungssumme.
Gruß
Detlev
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Wertbriefe!]
Ein Brief von einem der größten italienischen Philatelisten und Händler
Alberto Bolaffi 1911, vermutlich an einen Kunden anlässlich der 3. Turiner internationalen Briefmarkenausstellung. Sehr schön auf dem Brief ist das philatelistische Porto (kompletter Satz anlässlich des 50 jährigen Bestehens des Königreich Italiens). Signiert Biondi und Cardillo.
Alberto Bolaffi wechselte 1890 von einem Fahrradladen zur Philatelie und eröffnete 1893 in Turin das erste Geschäft. Mittlerweile ist Bolaffi in der 4. Generation (
Giulio Bolaffi) und eines der renommiertesten Auktionshäuser Italiens.
Neben dem Handel und der Expertise von Briefmarken ist Bolaffi dafür bekannt, dass er eine eigenständige Nomenklatur und Katalogisierung für italienische Briefmarken aufbaute. Auf älteren Zertifikaten kann man immer noch Bezeichnung nach Bolaffi finden. Heutzutage wird fast ausschließlich der Sassone verwendet. Ich habe einen der letzten Bolaffi-Kataloge. Die dortigen Grafiken und Plattenbezeichungen sowie Druckabarten sind dort wesentlich präziser beschrieben als im Sassone, z.T. finden sich auch Verweise auf die Originalarbeiten von Diena.

Viele Grüße
Michael
Hallo zusammen,
Wir haben hier einen Ortsbrief O 17 nach Berlin W 57. Ich gehe mal davon aus das der Brief am 11.11. dem Briefkasten übergeben wurde. Da hat auch das Porto 0.5. Mrd gestimmt. Der Stempel wurde morgens am 12.11 7-8 Uhr abgeschlagen. Da waren allerdings 5 Mrd fällig. Komme bloß mit der Nachgebühr nicht klar. Das kann bestimmt geklärt werden.
Es ist anzunehmen das der Empfänger diese nicht bezahlen wurde was der Entlastet Stempel beweist. Die Portostempel sind beide vom PA W 57. Am 15.11. ging der Brief auch wieder zurück
Viele Grüße
Dieter


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege" /
Germania-Ring, Verband deutscher Postwertzeichen Sammler Vereine E.V., / Absender Carl Beck, Berlin
Es könnte sich um den Buchautor handeln, ein Werk von ihm wird gerade auf ebay angeboten: Bayern 1849, 1 Kreuzer schwarz, 20 Euro bei
https://www.philshop.de/artikel/13179 / ]
Guten Abend,
ein Wertbrief von Briefmarkenhändler zu Briefmarkenhändler:

Der Brief mit 49,5 g Gewicht und einer Wertangabe von 5.000 Mark wurde am 22.12.1920 (PP 5) von der Firma Robert Zöbisch in Plauen an Carl H. Lange in Hamburg gesandt. Für den Fernbrief 2. Gewichtsstufe wurden 60 Pf., für die Behandlungsgebühr 50 Pf. und als Versicherungsgebühr 5 Mark (pro angefangene 1.000 M. Wertangabe war eine Mark zu zahlen) berechnet. Für die zusammen 6,10 Mark wurde mit Mi 136 I, 141 und 150 frankiert. Der Brief war laut Ankunftsstempel pünktlich zum Heiligabend in Hamburg.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
@ diverse [#59] [#71] [#98] [#99] [#427] [#431] [#481] [#482] [#585]
Hans Grobe, Hannover
Auch sowas ... findet man bei Entrümpelungen von Akten "alter Sammler":

Kassenquittung der 'bekannten' Briefmarkenhandlung (und Aktionshauses) Hans Grobe aus Hannover vom 19.01.1976, hier für einen Münzkoffer zu 51,00 DM, mit entsprechender Werbung "Alles für den Briefmarkensammler / Führendes Briefmarken-Auktionshaus" auf der Rückseite.
Und ich wollte schon alte Rechnungsordner aus den 70er Jahren undurchgearbeitet in der Blauen Tonne entsorgen...
... inzwischen, mit entsprechenden 'Zeitabstand', ist es sogar schon wieder philato-historisch interessant solche Allertagsbelege zu entdecken und für die Nachwelt zu "sichern", oder? Nur dass so jede philato-fachliche Entrümpelung bzw. Haushaltsauflösung, statt Stunden und wenigen Tagen eher Wochen oder sogar Monate benötigt - aber es kann sich lohnen?
;-)
Beste Grüße
Thomas
Hallo zusammen,
kurz geprüft und nicht entdeckt, füge ich den Beleg hier ein.

7800 Freiburg im Breisgau 1,
Gerd Ladewig, LADEWIG-Auktionen - Erfolgsauktionen
Hatte früher selbst dort geboten.
Viele Grüße
Hajo
Hallo zusammen,
das Briefmarkenhaus Hermann E. Sieger in Lorch ist nun Geschichte. Zur Geschichte des Hauses gibt eine Weihnachtsbotschaft vom 13.12.1994 einige aufschlußreichen Informationen.


Darin als Weihnachtspräsent eine Briefmarke der Postverwaltung von Antigua & Barbuda aus der Serie „Berühmte Philatelisten“ vom 6.6.1994 mit dem Porträt des
Firmengründers Hermann E. Sieger. Neben ausführlichen technischen Daten zur Briefmarke, wird auch die Person beschrieben.

Hermann Ernst Sieger (1902 - 1954) gründete die Firma Hermann E. Sieger 1919, die gerichtliche Eintragung erfolgte am 16.12.1922. Er war Berater des Luftschiffbaus Zeppelin - sein Zeppelin-Katalog hat heute noch Weltgeltung - und Kurator des Postmuseums des Fürstentums Liechtenstein. Über ein Dutzend Staaten nahmen seinen Rat in philatelistischen Dingen in Anspruch.
Als philatelistischer Autor, als Prüfer und Präsident des IPHV, als Herausgeber der Siegerpost, als Jurymitglied internationaler und nationaler Ausstellungen gehörte er zu den prominentesten Philatelisten seiner Zeit. Er legte den Grundstock zu der heutigen Weltgeltung der Firma Hermann E. Sieger.
Mit besten Wünschen über den Tag hinaus
und adventlichen Grüßen
Edwin
@ Heinz 7 [#233]
Vor einiger Zeit habe ich hier eine Privat-Ganzsache gezeigt von dem Briefmarken-Händler Eduard Locher, Bern.
Heute habe ich einen meines Erachtens bemerkenswerten Beleg gefunden. Es ist wieder eine Privat-Ganzsache, mit dem bekannten Wertzeichen "Ziffermuster", zu dem es sowohl Briefmarken als auch Ganzsachen gibt. Der Wert zu nur zwei Rappen ist sehr sauber gestempelt "BERN 22.XI.07"

Erstaunlich dünkt mich aber der zweite Wertzeicheneindruck, links auf dem Beleg. Wir erkennen ein Bild, das wir als rumänische Briefmarke von 1906 kennen! Michel Nr. 177 von Rumänien sieht aus, wie das Wertzeichen auf dem Schweiz-Beleg; die Briefmarke liegt vor in der Farbe olivgelb/schwarz.
Dass die Schweizer Post 1907 eine Ganzsache mit einem rumänischen Wertzeichen-Eindruck neben dem Schweizer Wert akzeptiert hat, wundert mich. Hätte der Beleg vielleicht sogar auch in Rumänien verwendet werden können?
Auf jeden Fall eine ungewöhnliche Kombination.
Schöne Grüsse
Heinz
Hallo zusammen,
ich zeige hier einen R-Brief von Berlin-Charlottenburg nach Oberstein vom
Prüfer Dr. Paul Pirl an
Dr. Emil Dub vom 22.06.1928.
Inhalt: Rechnung einer Prüfsendung mit Mitteilung an Kollege Dub.

Ein schönes Zeitdokument.
Ich wünsche alles Gute für 2025
Horst
Hallo zusammen
aus einem Sammlernachlass hier eine "Neue wichtige Information!" aus Bielefeld vom 18.11.1988. Absender ist die Bielefelder-Briefmarken+ Münzen-Auktion. Versteigerer:
Hubert Stelzer Hauptstraße. 110 4800 Bielefeld 14. Nach eigenem Bekunden im Vorjahr: [1]Seit 1980: 44 Jahre Briefmarken & Münzen Hubert Stelzer Brunner / 44 Jahre Seriosität und / Zuverlässigkeit / 1989: 35 Jahre Versteigerungen für Briefmarken & Münzen

Ich wünsche ein schönes Wochenende
mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://www.bielefelder-auktion.de
Hier mal ein Beleg, der allein mit dem Wissen um die Identität von Absender und Adressat hier relevant wird:
USA, ein "patriotic cover" per Luftpost gesendet von Private Robert Siegel in Camp Crowder (Missouri) am 30. August 1943 an Sylvester Colby in New York.
Robert A. Siegel (1913-1993) gehört zu den bedeutenden Briefmarken-Auktionatoren, der seit 1934 in New York Auktionen durchführte und unter anderem 1970 und 1980 eine 1 Cent British Guiana für Rekordpreise an den Mann brachte. 1943 war Siegel evtl. zur Vorbereitung zum Militärdienst in dem US-Ausbildungscamp Camp Crowder.
Sylvester Colby (1904-1984) gehörte ebenfalls zu den bedeutenden Briefmarken-Händler der USA, der sich ab den späten 1940er-Jahren aber vorrangig auf philatelistische Literatur konzentrierte.
Vermutlich bestanden zwischen Siegel und Colby in den 1940-er Geschäftsbeziehungen und/oder sie waren befreundet.

Hallo,
kann der Brief mit 179 Mark Porto gerecht sein? Der Brief lief von einem Briefmarkenhändler aus Münster in Westfalen nach Bern in der Schweiz. Danke schon mal im voraus für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas
[Gustav Berghoff jr., Briefmarkenhandlung, Münster i.W.]
Hallo Andreas,
die portogerechte Frankierung mit 179 M ermittelt sich bei diesem Beleg vom 8.11.1922 aus einem Zuschlag für den Wertbrief von 129 M und einer Briefgebühr von 50 M.
Der Zuschlag für den Wertbrief ergibt sich nach dem MICHEL Postgebührenhandbuch für dieses Datum aus zunächst bis 3.000 M mit 9 M und für jede weitere 3.000 M mit 5 M, hier also 24 x. Für den Wert von 75.000 M ergeben sich daraus 129 M.
Damit verbleiben nun im Rückwärtsschritt für das Porto ein Betrag von 50 M. Dieser lässt dann eine Zuordnung des Belegs in die Gewichtsklasse 60 - 80 g zu.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo zusammen,
aus einem übernommenen Fundus hier ein Beleg der
-LIPO- BRIEFMARKEN-FERNAUKTION.von E. Lipowczyk-Kallies aus
8604 Würgau (Post Scheßlitz). Wohl eher ungewöhnlich, dass hier keine Frankierung mit (Sammler)Marken vorgenommen wurd, sondern ein Rechteck-Handstempel zum Einsatz kam. Damit bleibt uns nun das Datum der Sendung unbekannt.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#640]
Hallo Edwin,
vielen Dank für die Superschnelle perfekte Beschreibung für das Porto. Ich habe von Belegen keine Ahnung und keine Literatur aber eine Menge Beifang von vielen Gebieten aus Deutschland. Nochmals vielen Dank.
Grüße
Andreas
R-Brief vom 09.02.1948 von Lorch nach Berlin, dort Ankunft am 12.09.1948, frankiert mit Gemeinschaftsausgaben Michel Nr. 915, 928, 931 und 2x 943, gesamt 84 Pfennig portorichtig.
Absender
Dr. Friedrich Hederer, Lorch, Württemberg ein bekannter Briefmarkenprüfer.



Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen
aus dem Briefwechsel zwischen
UTERMÖHLE-AUKTIONEN in Hildesheim-Diekholzen und Erich Herpichböhm in München hier ein versiegelter Wertbrief vom 16.5.1975. Wertangabe 500,- DM, Die Freimachung erfolgte mittels (von links 1. Zeile / 2. Zeile) MiNrn: 829, 814, 834, 804 / 830, 829. Die portogerechte Frankierung ergibt sich mit der Briefgebühr von 1,60 DM (100 - 250 g) und dem Zuschlag für den Wertbrief (bis 500 DM) mit 2,00 DM = 3,60 DM.



Die meisten Belege der UTERMÖHLE-AUKTIONEN sind mit einem Ortsstempel Hildesheim versehen. In meinem Beleg wird der (ursprüngliche ?) Standort 3201 Hildesheim-Diekholzen mit dem Tagesstempel der Poststelle DIEKHOLZEN / a / 3201 ausgewiesen. Der V-Zettel kam dann vom Leitpostamt 32 Hildesheim 1 dazu.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo,
die Luftpost-Ganzsache (Berlin P16) wurde am 17.05.1954 von Berlin nach Einbeck bei Hannover geschickt.
Der Absender ist der bekannte
Philatelist und Händler Kurt Dahmann, ehemaliges Mitglied des Consilium Philatelicum und Verfasser zahlreicher Schriften zur Luftpost. Nicht weniger bekannt ist der Empfänger
Dr. Kalckhoff, seinerzeit einer
der Experten für Ganzsachen. Zu seiner Ehren wurde die Kalckhoff-Medaille für besondere Verdienste auf dem Gebiet der deutschsprachigen philatelistischen Literatur gestiftet.
Interessant ist auch der Inhalt. Es handelt sich um eine Bitte an Hr Dr. Kalckhoff, einen Artikel für den Katalog zur Nationen Postwertzeichenausstellung 1954 (s, auch Berlin Mi.120) zu verfassen.
Mich würde interessieren, ob ein Artikel verfasst wurde und welchen Inhalt er hatte. Vielleicht hat ja noch jemand den Katalog.


Gruß
Hubert
Guten Abend,
der Absender dieses Briefes, der vielfach engagierte und aktive Philatelist
Prof. Dr. Rüdiger Martienß, ist kürzlich leider verstorben.

Es handelt sich um eine portorichtige Mehrfachfrankatur aus dem Jahr 1995. Frankiert wurde 5x Mi-Nr. 1386 (Wohlfahrtsmarke 1988), also insgesamt 4,00 DM. Das war das Porto für einen schweren Großbrief mit Gewicht zwischen 500 und 1000 Gramm.
Viele Grüße
Christoph
Hallo,
hier kann ich eine Postkarte von Francois Fournier zeigen, die von Genf am 7.12.1911 nach Weida (Thür.) gesendet wurde.
Rückseitig auch die eigenhändige Unterschrift von Francois Fournier [1].


Grüße
philast
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Fournier
Dr. Siegfried Ascher war der Autor des zwischen 1923 und 1929 erschienen, auch heute noch hoch angesehenen Ganzsachenkataloges, der alle weltweit bis zu dieser Zeit erschienenen Ganzsachen umfasst.
Von Beruf war er Architekt und Bausachverständiger. Der Brief mit Zustellungsurkunde, den er vom Polizeipräsidenten zu Berlin, abgestempelt mit dem Tagesstempel Berlin- Schöneberg s vom 14.10.27 erhielt, betraf vermutlich seine berufliche Tätigkeit. Der Brief war freigemacht mit je einem senkrechten Paar der Dienstmarken MiNr. 105 und 108, um das Porto von 8 Pf für den Brief im Ortsverkehr, 30 Pf Gebühr für die Zustellungsurkunde und 8 Pf für die Rücksendung der Zustellungsurkunde von zusammen 46 Pf abzudecken. Rückseitig befindet sich der handschriftliche Zustellvermerk.
Da er sich in späteren Jahren als Jude nicht mehr sicher in Deutschland fühlte, verkaufte er seine Sammlungen und emigrierte 1939 in das damalige Palästina. [1] Später wurde er Mitbegründer des israelischen Phialatelistenverbandes.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Ascher
Hier mal eine Postkarte aus der Frühzeit der Firma Borek:
Eine Ganzsachen-Postkarte aus San Jose, Costa Rica (leider Zusatzfrankatur entfernt), verschickt am 27. Januar 1901 von einem Otto Tetschke an Richard Borek, Briefmarkenhandlung, in Braunschweig, wo die Karte am 18. Februar 1901 eintraf.
In derr rückseitigen Mitteilung fragt Tetschke an, ob er von Borek altdeutsche Marken im Tausch gegen Marken verschiedener mittel- und südamerikanischer Länder erhalten könne.

Liebe Sammlerfreunde,
ein Brief des Leipziger Postscheckamts an den Sammler und Prüfer Kurt Zirkenbach in Halle a.d.Saale. Hier ging es wohl auch (oder ausschließlich?) um den Zusatzdruck der Losung "Volksabstimmung durch gute Taten/Am 20.10.63 unsere/Stimme den Kandidaten der Nationalen Front." [1].
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo Flauti.

[1] siehe auch Thema: DDR: Die Losungsstempel (Propaganda) der Deutschen Post [#120]
[Empfänger
Kurt Zirkenbach, Halle]
@ Cantus [#364]
Hallo Ingo,
hier ein älterer Maschinenstempel aus Braunschweig, der ebenfalls für die "Weltberühmte / Braunschweigische / Gemüse- / und / Obst- / KONSERVEN" wirbt. Er datiert vom 22.II.30 und ist auf einer 3 Rpf. Privatganzsache abgeschlagen.

Beste Grüße
Ulrich
Kurt Zirkenbach, Halle (Saale)
Hallo,
ein Wertbrief der
Briefmarkenhandlung Carl Bauch vom 03.11.1948 von Frankfurt nach Trossingen. Es scheint sich hier um einen größeren Händler zu handeln, da er ein eigenes Auslieferungslager besaß. Die Beförderung des Wertbriefes kostete 40 Pfg. für einen Brief der 2. Gewichtsstufe + 75 Pfg. Versicherungsgebühr für 100 DM. Frankiert wurde mit 5 Pfg.+ 10 Pfg. + 1,- DM Marken der Bauten 1948 Ausgabe.

Gruß
Hubert
Ortsbrief vom 27.09.1987 vom
Briefmarkenhaus Erich Förtsch Kurfüstendamm 209/II 1000 Berlin 15 an
Fa. Briefmarken Hanno Faust Knesebeckstraße 13-14 1000 Berlin 12 frankiert wurde mit Zusammendruck aus Markenheftchen Bund 50 Pfennig. Das Briefmarkenhaus Förtsch gibt es noch immer über die Fa. Faust habe ich nicht mehr gefunden.

Schönen Gruß
Sepp
Liebe Sammlerfreunde,
eine Postkarte vom 25.12.1962 (Stempeldatum) aus Leipzig nach Wien. Absender ist Hermann Horst Engelhardt. Der Sammler taucht immer wieder bei Post aus Leipzig auf. Leider habe ich im Netz nichts weiter über ihn oder der von ihm scheinbar betreuten philatelistischen Bibliothek gefunden. Die Karte wurde mit 20 Pfennig (MiNr.866) freigemacht. Die einfache Karte in's Ausland kostete 15 Pfennig und die Luftpostgebühr weitere 5 Pfennig.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Guten Morgen,
ein R-Brief aus Erkrath 4 von
Philatelie Hartmut Wnuk Postfach 4006 Erkrat nach Tannheim, aufgegeben am 17.7.1992.

MfG
Klaus
Liebe Sammlerfreunde,
die
Firma Gebrüder Senf aus Leipzig bittet per Drucksache vom 23.08.1960 um Bestellung der von KABE eingetroffenen Deutschland-Nachträge 1960.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ becker04 [#655]
Habe noch einen R-Brief von
Philatelie Hartmut Wnuk Postfach 4006 Erkrath gefunden, den ich nicht vorenthalten möchte, Aufgabe - etwas früher - am 9.8.1991.

MfG
Klaus
Hallo zusammen,
heute ein Brief der Firma
Wohlfeil-Auktionen, Krokusweg 1, 40231 Düsseldorf vom 9.11.2010.

MfG
Klaus
@ Totalo-Flauti [#654]
Hallo,
Hermann Horst Engelhardt ist mir als Redakteur (bis ca. 1985) der "Neuen Lipsia Rundschau" (Hrsg. Philatelistenverband im KB ; Bezirksverband Leipzig) bekannt. Er wohnte damals in der Leipziger Schönbachstr. 22B und ist in den 1990-er Jahren umgezogen.
Engelhardt war damals ein sehr bekannter und engagierter Philatelist. Vermutlich gibt es Infos über ihn beim Leipziger Philatelistenverein.
Gruß
Uwe Seif
Hallo,
das Auktionshaus Peter Feuser ist hier und der Datenbank nicht vertreten. Das wird hiermit geändert!


F918113, 70182 Stuttgart 103,
PETER FEUSER Auktionen • Verlag
Gruß
Hajo
Hallo,
heute kam noch ein weiterer Beleg an.

Die Karte mit dem APFS-2 ging vom Postamt ALTENBURG (THÜR) 1 aus an den Philatelisten und Autor
Curt Paul, rückseitig wird erwähnt, "die Freistempelmaschinen sind größtenteils zerstört, auch gibt es wieder Marken", die Signatur kann ich leider nicht entziffern.
mit Sammlergruß
Werner
Eine Freundin hatte mir diese Woche den untenstehenden Beleg mitgebracht. Der Absender war
Dr. Hans-Dieter Wagner, DPhJ-Landesring Hessen. Er hat bei dem Versand des Briefes einen entscheidenden Fehler gemacht - die Adresse enthielt keine Landesbezeichung.
Der Brief wurde nach Frankreich geleitet. Dort war Ehlange-sur-Mess nicht bekannt. Der Brief wurde zuerst nach Uckange, und dann über Boulay nach Florange und wieder zurück nach Boulay geleitet. Ein Postbeamter hatte jetzt die Faxen dicke und leitete den Brief an den Absender zurück. Empfänger ist
Jos Wolff, RDP, Ehrenpräsident des luxemburgischen Verbandes.
Beste Grüsse!
Lars

Eine SBZ Ganzsache von v. Heintze Senior aus September 1948 an den Sammler Dassel in Weida.
V. Heintze Senior war
Prüfer der 1 Generation dieses Sammelgebiets. Passt thematisch gut zu den Belegen von/an Rehfeld und Zirkenbach weiter oben in diesem Strang.


Für mich erstaunlich wie früh die Forschung im Bereich der Bezirkshandstempel begann und wie zielgerichtet sie auch schon war. Zum Zeitpunkt der Karte waren es gerade mal 8 Wochen her wo die Gültigkeit ablief. Rückblickend kann man feststellen, dass diese Menschen das Glück hatten auf das Gros der Zeitzeugen zurückgreifen zu können. Ohne diese Informationen wäre das Prüfwesen in diesem Gebiet heutzutage nicht das was es ist. Weiterhin darf man berücksichtigen, dass die Prüfkriterien damals andere waren. Denn auf der anderen Seite hatten diese Menschen das Pech, dass es das Basiswissen um Markenauflagen und Abstempelungen noch nicht gab. Und natürlich sind Zeitzeugen eine Primärquelle aber ggf. auch hinderlich wenn die Aussagen mit persönlichen Interessen verknüpft waren.
Das Beste steht ganz unten. Da lt. Anweisung nur die Arbeiterserie überdruckt werden durfte, hatte man im dortigen Prüfwesen anfänglich das Dilemma wie man mit den bedarfsmäßig gebrauchten Ziffern und Markwerten umgehen sollte. Dafür gab es neben Mangel an bestimmten Wertstufen auch ganz praktische Gründe. Wieviel Platz hat man auf einer Paketkarte um Marken zu verkleben? Man sieht, dass der Gedanke bereits im Hinterkopf war auch diese Wertstufen anzuerkennen was dann auch später geschah.
[#113]
[#451]
Hallo,
bei der Bearbeitung von
Absenderfreistempeln als Postfreistempel aus Hamburg fiel der große Umschlag auf.
Aussendung freigemacht mit einem vorher genannten Absenderfreistempel als Postfreistempel des Postamtes Hamburg 11. (Katalognummer APFS - 114A, mit Posteigenwerbung: Pakete und Päckchen / gut verpacken!)

Gustav Seeberger, (24a) Hamburg 11, Brandstwiete29
Gruß
Hajo
Hallo,

Brief vom 16.10.1959 der Mercury Stamp Corporation aus New York nach Wien.
Edwin Müller mußte 1938 aus Österreich fliehen und kam nach NY. Dort gründete er die
Mercury Stamp Corporation.
Edwin Müller war einer der bedeutendsten Philatelisten Österreichs, seine Bücher sind noch heute in Verwendung.
Grüße
Reini46
Hallo,
ein Wertbrief vom
DDR Prüfer Herrn M.Rehfeld Königs Wusterhausen über 12000,- Mark nach Dresden. Das Porto von 5,90 Mark setzt sich zusammen mit Mi.Nr.610,615 je 1 mal und einmal Ulbricht bessere Variante 938 ZxI geprüft von Ihm persönlich. Abgeschickt wurde der Brief am 13.5.1990.


Grüße
Andreas
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "DDR Portostufen Wertbriefe"]
Liebe Freunde,
damit die Nothilfe 1934 nicht so allein und verlassen im Raum steht, zeige ich heute 2 Rosinchen der Nothilfe von 1935, die ja eine eher feministische Markenpolitik anklingen lässt, als die Vorgängerausgabe.


Ortseinschreiben aus Frankfurt am Main vom 06.03.1936, wohl spät eingeliefert und daher erst am Folgetag zugestellt. Als einfacher Orts-Recobrief hätten 38 Pfg. gereicht, aber man war ja nicht bei armen Leuten und 35 Pfg. Zuschlag waren ja auch noch drin.
Beim 2. Brief habe ich Fragen, weil ich ihn nicht verstehe, aber trotzdem haben musste.

Frankiert mit 25 Pfg. und entwertet mit einem Schiffspoststempel Ostasien und einem Stempel von Antwerpen/Belgien vom 09.10.1936, war er nach Halle an der Saale gerichtet.
Wer kann das gute Stück erklären, auch wenn die Siegelseite gar nichts hergibt?
LG von bayern klassisch
Herman Herst, Jr.

Aerogramm von Herman “Pat” Herst, III (1909-1999), ein bekannter US-Autor von philatelistischer Literatur, Briefmarkenhändler, Auktionator sowie bis 1973 Herausgeber eines
Magazins namens "Herst's Outbursts". Als
letzte Ehrung wurde Pat im Jahr 2000 postum in die "APS Hall of Fame" aufgenommen [1]. Gelaufen nach Deutschland, frankiert mit insgesamt 13 Cent und entwertet per Universal-Maschinenstempel
SHRUB OAK, NY /
10588 am
07.01.1970. Auch der Empfänger Peter Wiksne hat in der Welt der Philatelie seine Spuren hinterlassen [2].

Im Aerogramm wird ein Verkauf der 1963 erschienenen Neuauflage seines knapp 300-seitigen Fachbuchs "Herst & Sampson:
19th Century United States Fancy Cancellations" für 12$ (plus 1$ für den Versand nach Deutschland) thematisiert. Zum direkten Vergleich: Bei Ebay ist übrigens passenderweise gerade ein antiquarisches bzw. gebrauchtes Exemplar für 40$ (plus 20$ für den internationalen Versand, über das ermäßigte, ebayeigene 'eBay International Shipping'-Programm, regulär über die USPS wurde hier ein
vielfaches anfallen) im Angebot [3]. Wie sich doch die Preise über die Jahre entwickelt haben. ;-)

Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.numismaticmall.com/encyclopedic-dictionary-of-numismatic-philatelic-biographies/herst-jr-herman
[2]
https://www.civilwarphilatelicsociety.org/the-society/honorary-members
[3]
https://www.ebay.com/itm/236032994178
@ bayern klassisch [#667]
@ volkimal
Noch eine kleine Ergänzung: Der Empfänger Felix Boumann war seinerzeit und in der Nachkriegszeit ein bekannter Briefmarkensammler.
Viele Grüße
Bernhard
[Beiträge [#667] und [#669] redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
Hallo,
diesmal zeige ich einen Wertbrief vom 31.07.1949 von Braunschweig nach Augsburg. Der Versicherungswert betrug 1.500 DM. Der Brief der 2. Gewichtsstufe kostete 40 Pfg, die ersten 500 DM Versicherung 75 Pfg. und die restlichen 1.000 DM 30 Pfg. Frankiert ist der Brief mit der 20 Pfg, der 25 Pfg. und der 1 DM, jeweils weit gezähnt, der Bautenserie.
Der Empfänger ist der bekannte
Philatelist und Spezialist für Kolonialpostwertzeichen Dr. Ey.

Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Portostufen Wertbriefe"] [Absender war der bekannte Sammler Erich Boden aus Braunschweig, siehe
https://kolonialmarken.de/wp-content/uploads/2022/10/EB_010.pdf ]
Hallo,
heute eine Postkarte von Hermann Horst Engelhardt - Deutsche Philathek 1945/1946, von dem eine ganze Reihe von Artikeln im Sammlerexpress veröffentlicht wurden und von dem ich einige Belege mit Köpfe 1 Frankaturen in meiner Portostufen Sammlung habe.

Hier eine Mehrfarbenfrankatur SBZ_Maschinenaufdruck auf Arbeiter auf Postkarte in die USA.
Verwendung fand eine SBZ Ganzsache P 16 (Wetziffereindruck schräg beschnitten).
Frankatur SBZ 182c,184a und 2x 185a - LEIPZIG C 2 v 14.8.48.-18. (Stempel schwer zu entziffern)

Beleg mit Alterungsspuren, aber mit der 182 in Farbe schwarz aufhebenswert.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
heute ein Beleg des bekannten Philatelisten und Prüfers Kurt Zirkenbach.
DDR 342a Einzelfrankatur auf auf graphisch schön gestaltetem Umschlag - der in viele Themen passen würde - der Briefmarken Werbeschau in Bad Lauchstädt als Einschreiben nach Südafrika.

Stempel BAD LAUCHSTÄDT (Kr MERSEBURG) 18.9.54 15-16.
alter Kastenstempel LAUCHSTAEDT und anlassbezogener R-Zettel.

Trotz der Knitterspuren oben rechts aufhebenswert.
Viele Grüße
Peter
Hallo in die Runde.

Eilboten-Ortsbrief vom Januar 1983 an einen Sammler, das Entgelt (Porto 110 plus Eilboten-Gebühr 350) entrichtet mit einem AFS des noch heute aktiv tätigen Händlers Christian Wapler aus Berlin-Schöneberg, warum er hier noch eine Automatenmarke hinzugeklebt hat, bleibt wohl sein Geheimnis.
mit Sammlergruß
Werner
Kurt Zirkenbach, ein bekannter Sammler und Prüfer aus Halle (Saale) ist in diesem Thema bereits mehrfach vertreten. Er hat der Nachwelt umfangreiches Belegmaterial hinterlassen.
Als Beispiel mag dieser Ersttagsbrief der Ausgabe "1000 Jahre Trierer Hauptmarkt", MiNr. 290, gelten, der am 3.6.58 an ihn verschickt wurde.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ bayern klassisch [#667]
Wo genau besteht denn das Verständnisproblem? Ich sehe eine Schiffspostaufgabe auf hoher See mit 25 Pfenning Auslandsporto für einen Normalbrief. Die Gneisenau war ein Kriegsschiff, vielleicht wäre da auch eine portofreie Feldpost angebracht? Oder gab es die portofreie Feldpost nur zu Kriegszeiten? Vielleicht gibt es jemanden hier der es genauer weiß?
@ mark94 [#675]
Da gab es noch eine andere Gneisenau: [1]
Das war ein ziviles Schiff.
Gebührenfreie Feldpost gab es zu dem Zeitpunkt nicht.
Viele Grüße
Thomas
[1]:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gneisenau_(Schiff,_1935)
@ hubtheissen [#623]
heute ein Fernbrief des bekannten Philatelisten Kurt Dahmann.
Und hier ein weiterer Brief an
Kurt Dahmann aus Berlin:

USA-Ganzsache zu 22 Cent "American Buffalo" (Scott #U608 von 1985), mit weiterer Zusatzfrankatur zu 22 Cent ("United Way 1887-1987"; Scott #2275 von 1987), entwertet mit dem Sonderstempel des Sonderpostamts
German Fest Station zum gleichnamigen "German Fest '87" vom
26.07.1987, anläßlich der 750 Jahrfeiern der Stadt Berlin in
Milwaukee, Wisconsin.
Kurt Dahmann (* 1915), ein bekannter Pionier der deutschen Aerophilatelie, Autor und Händler, sowie Mitglied des Consilium Philatelicum, verstarb am 25. Juli 2005 in Berlin [1].
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kurt-dahmann-1252651.html
Hallo,
es sind hier schon 5 Beiträge zum
Autor, Prüfer, Händler und Auktionator Dr. Heinrich Wittmann erkannt worden.
Mein Beitrag ist eine Drucksache mit Postfreistempel 8 München BPA, Ub mb. Vermutlich größere Aussendung daher diese Frankierung.

Versandadresse: Dr. Heinr. Wittmann, 8 München 27 - oberhalb mit Logo und dem Text: "Im engsten Kreis".
Gruß
Hajo
Mit entsprechendem zeitlichen Abstand kann sogar Werbung bzw. Philateliewerbung selbst schon wieder interessant bzw. zu
echtem Karton werden. Und dazu noch ein netter Beleg der Philateliemarktgeschichte ...
Hier eine Werbung des bekannten
Briefmarkenhauses Richard Borek aus Braunschweig bzw. von Richard Borek persönlich (...), verschickt aus den USA -
anläßlich seines "Nordatlantikfluges vom Land Charles Lindberghs zum Land Otto Linienthals", als Avis für weitere, kommende Post zu Flugpostbriefmarken. So erzeugt man Spannung auf Werbung. ;-)

Postkarte verschickt nach Deutschland, 'vollfrankiert' mit der Luftpostmarke "USA & Jet" zu 21 Cent (Scott
#C81 von 1971), d.h. nicht als günstigere Drucksache, entwertet per Pitney Bowes-Maschinenstempel ELIZABETH, NJ 072 vom 06.05.1977. Rückseitig ein Bild von Charles A. Lindbergh vor der
Spirit of St. Louis.
Beste Grüße
Thomas
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Flugzeuge"]
Hallo,
dies scheint die erste Postkarte an den
Briefmarkenhändler W. Sellschopp in Hamburg zu sein.
Sie wurde am 7.3.1913 in Breda, NL abgestempelt.

Der Absender bittet um Preislisten und Angeboten.
Schönen Gruß,
Michael
Hallo,


Brief vom 10.12.45 von Simbach am Inn nach Aschaffenburg. Das nötige Porto von 42 Pfennig wurde durch Briefmarken im Wert von 15 Pfennig sowie durch Barzahlung von 27 Pfennig entrichtet. Ich kann nicht glauben, daß damals die nötigen Marken nicht am Postamt vorrätig waren. Verständlich wird der Brief, wenn man auf den Absender schaut - Eduard Peschl. Der war ein großer Sammler (auch Prüfer ?) aus Passau, er war auch Brauereibesitzer. Warum wurde der Brief in Simbach aufgegeben - vielleicht hat Peschl nur dort einen Postler gefunden, der ihm diese Belege produziert hat.
Brief 12 Pfennig, Einschreiben 30 Pfennig
Grüße
Reini46
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Bizone AM Post Belege"]
Hallo zusammen,
ich kann zu diesem Thema einen portorichtig frankierten Einschreibebrief (Porto Brief über 20g per Einschreiben) mit einem Viererstreifen aus dem Beethoven-Block von 1959 (Bund MiNr. Block 2) zeigen, der im Febr. 1960 von Ehmen bei Wolfsburg nach Brühl gelaufen ist. Abgestempelt wurde die Frankatur in Wolfsburg mit einem Handwerbestempel der Volkswagenstadt.

Dieser Streifen mit den MiNr. 315, 316, 318 u. 319 war damals eine beliebte Frankatur unter Briefmarkensammlern bzw. -händlern.
Viele Phila-Grüße
notna1
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Zusammendrucke"]
Walter Behrens, 20 a Ehmen über Wolfsburg
Liebe Freunde,
und wieder ist es passiert, dass ein Einschreiben den Weg zu mir fand.

Der
Deutschland-Spezialist Walter Goecks, Berlin W 62, sandte ein Einschreiben an seinen Kunden, Herrn Postrat Bruno Kannebier (wundervoller Name!) an das Postamt Oelsnitz im Voigtlande. Die frankierten 42 Pfg. waren korrekt für einen einfachen Brief (12 Pfg.) mit Einschreibung (30 Pfg.) und sind in dieser Kombination mit 2 Zusammendrucken hübsch anzusehen.
Gekauft habe ich ihn aber wegen der Adresse, denn man hat nicht eine Privatanschrift gewählt, sondern die des dortigen Postamts. Was auch sein kann, ich weiß es leider nicht: Der Herr Postrat residierte in einer Dienstwohnung im Postamt dortselbst, womit es keiner weiteren Anschrift bedurft hätte.
LG von bayern klassisch
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945" / Walter Goecks, Der Deutschland Spezialist, Berlin W 62, Nettelbeckstrasse 18-19]
Liebe Sammlerfreunde,
Adressat ist "godfather of postmark" Julius Bochmann in Zschopau/ Sachsen. Hier auf einer sicherlich vorbereiteten Stempelvorlage vom 07.06.1948.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Peter Marxer Briefmarken-Auktionen Vaduz, auch bekannt als Briefmarkenprüfer. Poststempel leider nicht leserlich.

Grüße
Ivo
@ bayern klassisch [#683]
und wieder ist es passiert, dass ein Einschreiben den Weg zu mir fand.
Ich wundere mich - Einschreiben ohne R-Zettel?
Gruß Fridolino
Hallo,
aus einem Belegelot die Postkarte
Verlag des Schwaneberger Album Eugen Berlin Leipzig. Portorichtig frankiert mit einer Westsachsen 132Xw Stempel /10) LEIPZIG O 5 1.3.46.-13.


Interessant der Text auf der Rückseite mit Informationen zur Wiedereröffnungsgenehmigung, der Arbeit am Michel Katalog und Liefermöglichkeiten zu bestimmten Artikeln.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
heute eine Drucksache (Faltbrief) der
Briefmarkenhändler- Genossenschaft in Berlin nach Stahnsdorf West.
Frankiert mit SBZ 212 und 213.
Stempel BERLIN - SCHMARGENDORF 21.2.49.-10 den Kennbuchstaben kann ich nicht lesen.

Interessante Köpfe 1 Verwendung in Berlin West, die bis 31.03.1949 möglich war.
Viele Grüße
Peter
@ hannibal [#688]
Hallo Peter!
Nach Vergleich mit den Abschlägen in der Stempeldatenbank halte ich das für ein "a".
Jörg
@ hannibal [#688]
Und gleich nochmal: ich lese den "26.2.46".
Hallo Jörg,
Danke für die Ergänzung des Kennbuchstabens, natürlich 26.2.46
Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
HOWARD O. FRAZER / BRIEFMARKENAUKTIONEN DER / STANLEY GIBBONS MERKUR GMBH aus FRANKFURT AM MAIN / b / 6 kontaktet hier mit Erich Herpichböhm in 8000 München.
Das Einschreiben vom 3.4.1977 ist frankiert mit MiNr 624 (Residenz in München), MiNr 911 (Louise Dumont) und MiNr 921 (Palais de l'Europa, Straßburg).

Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Hallo zusammen,
von mir ein Streifband - bar frankiert - des
Briefmarkenhändlers und Briefmarkenversteigerers Ch. Th. Frey Freiburg i. Br. Erwinstr. 38 nach Hamburg, aufgegeben als Drucksache bis 50 g am 5.9.1946.

Mfg
Klaus
@ skribent [#355]
Und in diesem Fall ist
er nicht nur der Empfänger, sondern der Absender der Sendung:

Übergabe-Einschreiben des Absenders
Klaus Pieper - Briefmarken und Auktionen aus '30916 Isernhagen 2' bei Hannover. Freigemacht mit 7 DM und entwertet per Handrollstempel
LANGENHAGEN, HAN 1 /
l /
30853 vom 06.03.1998.
Beste Grüße
Thomas
@ filunski [#178]
Hallo zusammen,
ergänzend zu dem dort gezeigten Beleg der Firma
Holtz & Giebeler Briefmarken-Auktionen Danzig, Stadtgraben 5 eine Drucksache vom 28.2.1934 nach München.


MfG
Klaus
Hallo zusammen,
BERT LIEBLER Briefmarkenhandel Pflug-Franken-Straße 8 in 8542 Roth 3 hat am 26.1.1990 dieses Einschreiben bei der Post in ROTH, MITTELFR 3 / b / 8542 nach 8510 Fürth gestartet. Portogerecht frankiert (Brief 100-250 g = 3,20 + Einschreiben = 2,50 ges. 5,70 DM) kamen zum Einsatz neben dem DBP Viererblock MiNr 1447 (Altstadt Lübeck) aus den Berliner Ausgaben MiNr 222 (Potsdamer Platz um 1825), MiNr 587 (Burg Gemen) und als Doppel MiNr 861 (Pferdekutsche).

Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Guten Abend!
@ Nordluchs [#118]
Pößneck * II *, Ziermuster 100 Pf. 15.3.1922
Diesen Stempel kann ich nochmals vom 17.3.1922 beisteuern, die Drucksache war an den bekannten Philatelisten
Kurt Zirkenbach adressiert:

Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ziermuster-Freistempel bzw. Ziermusterstempel, Deutsches Reich 1920-1922]
Guten Abend zusammen,
Eingeschriebener Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe mit Eilzustellung an Herrn Peschl:

Viele Grüße
Stefan
[Zweiten von zwei Belegen kopiert aus dem Thema §Deutsches Reich: Belege des Winterhilfswerks" / Prüfer Eduard Peschl]
Hallo zusammen
aus meiner "Herpichböhm-Kiste" will ich hier einen Wertbrief vorstellen, der am 4.4.1981 vom bekannten Bundesprüfer
Erich Herpichböhm aus MÜNCHEN 602/c/8000 an das Briefmarkenhaus
Erich Förtsch KG am Kurfürstendamm 206 in 1000 Berlin 15 adressiert wurde. Mit der Wertangabe von 500 DM und einem Gewicht von 30 g wurde das fällige Porto ( Brief bis 50 g / 1DM, Wertbrief bis 500 DM/ 3 DM, Rückschein 1,20 DM) 5,20 DM mit MiNr 859 (Radioteleskop) und 2x Automatenmarke MiNr 1.


Einen schönen Sonntag wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo,
die nächste Einzelfrankatur, die ich zeigen kann, ist ein Ortsbrief mit Eilzustellung.
Zum Ausgabezeitpunkt der Marke betrug die Gebühr für die Eilzustellung schon 80 Pf, der Standard-Ortsbrief 10 Pf (noch bis 31.8.1971).
Der Brief ging am 6.12.1963 vom Postamt Berlin FA1 nach Berlin 42, an den bekannten
Prüfer Alfred Lippschütz. Und wie ich gerade feststelle, ist es sogar ein Ersttagsbrief, mit Oberrandstück.

Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Sondermarken Serie Alt-Berlin Bedarfsbelege"]
Hallo in die Runde.

Der bekannte Händler Edgar Mohrmann, in Hamburg ansässig, versandte im März 1953 höherwertige Briefmarken bzw. Belege in Richtung Schwabenhausen in einem Nachnahme-Doppel-Wertbrief, das Gesamtentgelt freigemacht mittels einer Francotyp-Maschine und hinzugeklebtem Sonder-Postwertzeichen, rückseitig ordentlich gesiegelt.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo zusammen,
aus einem erworbenen Fundus hier eine Drucksache vom
Briefmarkenhaus Ch. Kragler KG, 8900 Augsburg, Neidhartstr . 15 . Nach einem Warenzeichenblatt besteht der Geschäftsbetrieb aus: Groß- und Einzelhandel mit Briefmarken, Münzen und einschlägigem Zubehör. Waren : Briefmarken, Briefmarkensortimente, Briefmarkensammelalben, Münzen.

Der am 27.2.1989 in AUGSBURG 1 / ca / 8900 abgestempelte Beleg wurde frankiert mit einer ATM Berlin MiNr 1. Dekorativ zudem auf dem Briefumschlag eingedruckt die Bayern MiNr 1 und ein geschlossener Mühlradstempel 18 für Augsburg.
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
@ HWS-NRW [#701]
Der Beleg ging nach Schrobenhausen.
Hallo an alle,
heute mal wieder ein Beleg zur Firma Hans Grobe aus Hannover auf einem Antwortteil der Ganzsache P80.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
@ ChristianSperber [#703]
Hallo und herzlichen Dank für den Hinweis mit dem richtigen Ortsnamen !
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,


Brief aus Moskau 14.5.26 vom Bevollmächtigten für Philatelie und Notgeld an den Briefmarkenhändler Rudolf Friedl in Wien. Rückseitig die Kontroll-Tauschmarke.
Grüße
Reini46
Greif in Glauchau, vor 1944 auch in Leipzig
Bei diesem Händler kaufte ich 1946 als Schüler meine ersten Briefmarken. Nach der "Wende" existierte das Ladengeschäft an gleicher Stelle noch.

Wertbrief mit Wertangabe 1500 DM vom 22.03.1965 von
Herbert Stuckert, Briefmarken, Düsseldorf, Schneider-Wibbel-Gasse 8 nach Essen, frankiert wurde mit Michel Nr. 3x 361 und 457.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen
im AFS vom 22.3.1983 aus WIESBADEN 1 / 5200 zeigt sich im Werbeklischee "HEINRICH KÖHLER / ÄLTESTES BRIEFMARKEN- / AUKTIONSHAUS DEUTSCHLANDS"

Bemerkenswerte aktuelle Aspekte findet man im: Thema: Faszinierendes Firmenporträt: 111 Jahre Auktionshaus Heinrich Köhler [1]
Mit freundlichen Abendgrüßen zum Wochenende
Edwin
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/350568
Ein Brief mit MiNr.2159 aus Italien der im Jahr 2000 abgestempelt wurde.
Der Brief ging von Bolaffi (bedeutendes Auktionshaus in Italien) an
Wolfgang Hellrigl (Briefmarkensammler, -Prüfer und Fachbuchautor von Tibet und Nepal).
Der Inhalt des Briefes datiert einen Tag vorher und ist in italienischer Sprache verfasst, und besteht unter anderen aus einem vierseitigen Maschinenschreiben mit Ergänzungen in grüner Tinte (scheint sein Markenzeichen zu sein, da in weiteren Briefen es genauso gemacht wurde). Die beiden waren wohl freundschaftlich verbunden, da im Schreiben nur die Vornamen verwendet wurden.

Gruss
Martin
Ersttagsbrief der Michel Nr. Berlin 231 gelaufen nach Uppsala in Schweden, frankiert wurde mit 14x 3 Pfennig gesamt 42 Pfennig, somit mit 2 Pfennig überfrankiert. Aufgefallen ist mir der Absender ein
S. Buback, 7503 Neureut, Postweg 9. Es handelt sich hier um den 1977 ermordeten Generalbundesanwalt
Siegfried Buback der ein leidenschaftlicher Sammler und Philatelist war.


Schönen Gruß
Sepp
Liebe Freunde,

bei DER Absenderadresse
Hermann E. Sieger in Lorch/Württemberg kamen schon mal Destinationen vor, die man sonst kaum bis gar nicht findet - so auch hier eine seltene Kombination von 5 + 20 Rpf auf einfachem Brief an
Carlos Rocholl in Asuncion, Paraguay. Auf einen 2. Brief dorthin wird man lange warten müssen, da ist der unhübsche Fettfleck gerade noch so zu ertragen.
LG von bayern klassisch
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Sondermarken in Auslandsverwendung 1933-1945"]
Hallo zusammen,
ein Einschreiben von der
Briefmarken-Versandhandlung Jürgen Götz 7602 Oberkirch-Zusenhofen Schulstraße 10 vom 4.6.1976 an den bekannten Prüfer Erich Herpichböhm in München.
Frankiert wurde mit 5x MiNr 894 (Carl Maria von Weber) und MiNr 847( Nahverkehrs-Triebzug). Abgestempelt wurde mit dem Handroller OBERKIRCH, BADEN 1 / e / 7602

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
SBZ - Reco‑Brief mit Freimarken „Provinzwappen“, SF
Aufgegeben in Halle (Saale) am 28.2.46.
Empfänger:
Heinz Papendorf, Berlin W 15 (Briefmarkenversand / Händler)
Guten Abend,
ein Einschreibbrief nach Gössnitz (Sachsen-Altenburg):

Der Brief aus München an den bekannten
Philatelisten A. E. Glasewald vom 18.1.1921 (PP 5) kostete den Absender 90 Pfennig, 40 für den Fernbrief und 50 für das Einschreiben. Frankiert wurde mit den Mi-Nrn. 128 und 141.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Infla Belege"]
Hallo,
weil es diese Woche Freitags eher schwierig wird, komme ich schon heute zu Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 15 Pf.
Ich zeige, wie notna1 in [#4] einen Standard-Fernbrief vom
Briefmarkenauktionator Georg Bühler aus der Gebührenperiode ab 1.4.1966 bis 30.6.1971 mit 2 x 15 Pf, vom 14.2.1967 nach Meppen an der Ems.

Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Sondermarken Serie Das neue Berlin Bedarfsbelege"]
Briefmarkenhändler einmal etwas anders:
Werner M. Krast aus 82166 Gräfelfing
Zwei Einschreibesendungen (Großbrief), schön bunt frankiert zu je 4,45 €.
Einschreibelabels, (sehr wahrscheinlich) für Selbstbucher. Formularnummer 912-671-300 mit der Druckereikennung ET (mir unbekannt), links mit dem Zusatzlogo
GG PLUS, für den Service GOGREEN PLUS.
Jeweils entwertet mit einer Tintenstrahler-Matrix aus der Großbriefsortieranlage (GSA) von Siemens Open Mail System
mc /
Briefzentrum 81 vom 15.06.2026 (5 Stempelelemente in einer 2|3-Matrix) bzw. vom
26.03.2026 (sieben Stempelelemente in einer 2|3|3-Matrix), wobei die obere Reihe in beiden Fällen oben unvollständig gedruckt wurde.
Bei Werner M. Krast handelt es sich um einen sogenannten Frankaturhändler für den 'Ankauf und Verkauf gültiger Briefmarken zu Frankaturzwecken' [1], was nun jetzt auch die ausgesprochen schöne
philatelistische Freimachung der Sendungen erklärt, echter Bedarf. ;-)
Neben Briefmarken und Plusprodukten werden hier übrigens auch bereits fertig frankierte Umschläge für PZA/Postzustellungsaufträge (bzw. für PZU/Postzustellungsurkunden) für Gerichtszusteller o.ä. - "für unter dem Postpreis der Marken" -
en gros verkauft. Einige Beispiele solcher bunten Frankaturhändler "Gelben Briefe" habe ich schon mal in anderen Themen gezeigt [2].
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.frankaturware.de
[2]
https://www.philaseiten.de/beitrag/383915 /
https://www.philaseiten.de/beitrag/389007 /
https://www.philaseiten.de/beitrag/389352 /
https://www.philaseiten.de/beitrag/383914
Liebe Sammlerfreunde,
bereits unter [#171] und [#545] wurden vom Göttinger Briefmarkenhändler Horst Altrogge Belege gezeigt. Er war auf der Leipziger Herbstmesse 1947 Aussteller und verwendete eine P965 mit entsprechendem Zudruck, um Grüße und natürlich auch etwas Werbung für sich an seine Kunden zu senden. Der Gelegenheitsstempel mit dem Kb f stammt vom Gelände der technischen Messe.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
eine Postkarte vom 07.03.1922 des
Vereins Leipziger Briefmarken-Börse bestätigte die Aufnahme eines neuen Mitglieds und die Zusendung einer ersten Auswahlsendung. Gleichzeitig wird aber auch höflich um Begleichung noch bestehender Außenstände gebeten.
Der Verein wurde 1911 gegründet und gab regelmäßig eine eigene Zeitschrift heraus. Im Jahr 1936 wurde der Verein in Verein Leipziger Philatelisten von 1911 umbenannt. Heute führt der Verein Philatelistenverein 1882 e.V. Hugo Schwaneberger Leipzig unter anderem die Tradition weiter.
Die Karte wurde zum reduzierten Auslandsporto nach Karlsbad in der Tschechoslowakei zu 180 Pfennig versandt. Das Porto wurde mit 4x MiNr.112, MiNr. 140 und MiNr. 160 dargestellt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo.

Drucksache an den Verleger Robert Noske vom September 1927,das Porto von 5 Rpf freigemacht mit einer Absenderfreistempel-Maschine, die in BERLIN SW 68 in der Postzentrale des Ullsteinhauses genutzt wurde.
Robert Noske war ein bekannter deutscher Buchdrucker, Verleger und Gründer einer Buchdruckerei (später oft als Universitätsverlag Robert Noske firmierend) in Borna bei Leipzig.
mit Sammlergruß
Werner
Guten Abend,
und noch ein Beleg mit Vignette:

Der Wertbrief aus München an den altbekannten
A.E.Glasewald, hier in seiner Eigenschaft als [b]Obmann des deutschen Philatelistenverbandes[/b[, ist vom 12.3.1921 (PP 5). Die Gebührenrechnung sieht so aus: 60 Pfg. für den Fernbrief > 20 bis 250 g, 50 Pfg. Einschreibgebühr und 3 Mark Versicherung- pro angefangene 1.000 M. Wertangabe wurde eine Mark verlangt. Frankiert wurde mit den Mi-Nrn. 132 (2) und 141. Rückseitig klebt eine hübsche Vignette der Internationalen Propagandamarken-Union.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Infla Belege"]
SBZ - Reco‑Brief mit SF‑Freimarken Westsachsen, Ziffernausgabe MiNr. 126–137
Aufgegeben in Leipzig am 12.03.1946, Ankunft in Berlin am 16.03.1946.

Empfänger:
Heinz Papendorf, Berlin W 15 (Briefmarkenversand / Händler).
Der Umschlag ist bis heute ungeöffnet geblieben - zur Wahrung des Briefgeheimnisses selbstverständlich weiterhin verschlossen.
Hallo zusammen,
in Ergänzung zum Beitrag [#546] kann ich hier zwei weitere Einschreiben des
Briefmarkenhändlers Bernhard Lösel, 86391 Stadtbergen mit anderer Gestaltung des Firmenauftritts im Briefumschlag einbringen.
Mit den Versandterminen aus STADTBERGEN / zz / 86391 vom 13.12.2000 bzw. 28.5.2011 werden zudem als Nebeneffekt zwei weitere Einschreiben-Varianten dokumentiert.


Mit freundlichen Nachtgrüßen
Edwin
Hallo zusammen,
vom
Briefmarkenhaus Gert Müller 75 Karlsruhe 1, Kaiserstraße 177 ein Beleg, am 14.7.1976 gestempelt KARLSRUHE 1 / u / 75 und freigemacht mit je 3x MiNr 610 und 806.

Inzwischen residiert das 1951 gegründete Unternehmen als Gert Müller GmbH • Internationale Briefmarken- und Münzauktionen in Carl-Zeiss-Str. 2 • 76275 Ettlingen/Germany und feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. [1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://www.gert-mueller-auktion.de/de/
Hallo zusammen,
wieder einmal aus meiner Herpichböhm-Kiste ein Beleg vom 5.11.1976 aus HAMBURG 108 / 2 mit Absender
Egon u. Ursula Gogolinski BRIEFMARKEN 2 Hamburg 11, Brandstwiete 2-4.
Freigemacht mit 2x MiNr 898, 1x 890, 1x 902, 2x 806

Bei der Spurensuche über Googeln finden sich mittels KI diese Informationen: Egon L. Gogolinski war ein bekannter Briefmarkenhändler und Auktionshaus-Inhaber mit Sitz in Hamburg (Brandstwiete 2–4), der vor allem im 20. Jahrhundert (unter anderem in den 1970er- bis 1990er-Jahren) aktiv war. [1]
Firma: Egon und Ursula Gogolinski Briefmarken-Auktionen.
Besonderheit: Ältere Sammlungen, Briefe, Ansichtskarten und Posten aus Nachlässen tauchen bis heute auf dem Auktionsmarkt auf, die oft typisch auf Losblätter der Firma „Egon L. Gogolinski“ aufgezogen und beschriftet wurden.
Fachliteratur: Egon Gogolinski verfasste zudem philatelistische Loseblatt-Handbücher und Kataloge (beispielsweise zu Propagandakarten und Postgeschichte des Dritten Reichs).
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://img.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN773134158_1975_76/PDF/00000578.pdf
@ Eilean [#120]
Eine schöne Mehrfachfrankatur aus dem Zehnmonatstarif vom 1.9.1971 - 30.6.1972.
Ich bleibe heute noch beim Wert zu 1 DM und zeige einen Luftpost-Übersee-Brief mit Einschreiben vom 23.7.1971 von Berlin 124 nach Johannesburg in Südafrika.
Der Vorbesitzer datierte den Brief ins Jahr 1971, was von der Gebühr her auch passen dürfte. Aus den Folgetarifen gibt es keine passende Gebührenzusammenstellung, die für das verklebte Porto passen würde.
Südafrika gehörte ab 1.7.1971 zur Übersee-Luftpostzone 1, je 5g Gewicht waren dann 20 Pf Luftpostgebühr erforderlich.
Entsprechend hatte der Brief ein Gewicht von 81-100 g. Der Auslandsbrief 21-40 g kostete 1 DM, die R-Gebühr ebenso 1 DM und auch der Luftpostzuschlag kostete (5 x 20 Pf) 1 DM.
Frankiert ist der Brief mit 3 x 1 DM Heinemann.

Etwas kühlere Grüße vom ersten Herbsttag,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Gustav Heinemann"]