Viele Grüße
Angelika
Motiv Flugzeuge
Viele Grüße
Angelika
Auch in der Datenbank:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/24839
Beste Grüße,
Peter


Überwiegend bei diesem Geschwader:
Angefangen und aufgehört bei dieser Staffel:
Mit Deinem Thema hast Du also eine ganz besondere "Ader" bei mir getroffen! :-)
Bei Gefallen kann ich dazu gerne bei Gelegenheit noch mehr schreiben.
Beste Grüße,
Peter
Gelegenheitsstempel der DPAG vom 2.4.2011 verausgabt zum 60 jährigen Jubiläum des Jungfernflugs, des auch in Fliegerkreisen oft unbekannten Strahlflugzeugs Heinkel 280, vom Flugplatz Rostock-Warnemünde.
Das erste Strahltriebwerk wurde zwar in Grossbritannien entwickelt, aber die Engländer erkannten damals noch nicht das Potenzial, welches darin steckte. Dadurch gelang es dem deutschen Konstrukteur Pabst von Ohain mit großzügiger Unterstützung des bekannten Flugzeugbauers Ernst Heinkel auf dem Gebiet der Strahltriebwerke rasch große Fortschritte zu machen. So hob bereits im Jahre 1939 das erste Düsenflugzeug der Welt mit einem Heinkel Strahltriebwerk, die He 178, ab.
Dieses Triebwerk (HeS 3) sollte dann auch in dem neu entwickelten, ersten auch mit Schleudersitz ausgestatteten "Düsenjäger", der He 280, zum Einsatz kommen. Die He 280 sollte dann aber doch nicht als erster seriengefertigter Düsenjäger in die Luftfahrtgeschichte eingehen. Wegen Problemen in der Entwicklung, vor allem wegen des bis dahin noch nicht gebräuchlichen Spornrades wurde die wohl den meisten besser bekannte Me 262 bevorzugt und schließlich in Serie gebaut.
Wer dieses Flugzeug mal im Film sehen möchte kann hier rein schauen:
http://www.youtube.com/watch?v=nJvOXKlx-Tc
Beste Grüße,
Peter
Herrn Weißkopf aus Leutershausen finde ich im Moment nicht.
einen schönen Sonntag
Gruss aus dem verschneiten Norden
Angelika
Dann nochmals, sowohl auf einer Wohlfahrtsmarke der DPAG, als auch auf einem Gelegenheitsstempel anlässlich eines Flugplatzfestes beim Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow:
Zur Do Wal gibt es auch hier im Forum noch mehr zu lesen:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=62276
Schöne Grüße,
Peter
und eine alte Junker:
Gruss
Angelika
einen schönen Abend
Angelika
Das da rechts ist zwar keines, landet(e) jedoch wie eines:
Akzeptiert als Flugzeug h.c.?
Ach ja, und da wären ein paar Ersatzteile:
und
Hier zweimal eher kleine, teils erkennbar (als Iljushin 62), teils nicht:
Flugzeugführers wichtigstes Instrument, der Wendezeiger:
Was "antikes":
DO-X
und was inzwischen auch schon antikes:
Phile Grüße
EdgarR
P.S.: Gerade gesehen - Du willst das wohl auf Absenderfreistempel eingrenzen? Aber im Thema schreibst Du ganz allgemein "Motiv: Flugzeuge" - also sei bitte nicht enttäuscht, dass ich fast NUR mit sonstigen Stempeln dienen kann.
Grüße aus dem Norden
Lothar
Der Werbetext weist auf den 25 jährigen Flugbetrieb der "Nachkriegs-Lufthansa" im Jahre 1980 hin und abgebildet ist eines der ersten Verkehrsflugzeuge mit dem die Lufthansa ihren Flugbetrieb wieder aufnahm. Es handelt sich dabei um ein Flugzeug aus britischer Produktion, die Vickers Viscount.
Dieses erste Verkehrsflugzeug mit Turboprop-Antrieb läutete in den 50er Jahren eine neue Ära in der Verkehrsluftfahrt ein. Gewürdigt wurde diese Flugzeug auch noch auf einer Berlin Marke (Mi.Nr.617) aus dem Jahre 1980:
Daten und Fotos zu diesem Flugzeug auch hier:
http://www.flugzeuginfo.net/acdata_php/acdata_viscount_dt.php
Beste Grüße,
Peter
Gruß Marcel

Sonderumschlag Erstflug Airbus A 300 Melbourne - Sydney 22. July 1981
Nette Grüße
Pepe
Santos-Dumont 14 bis
Douglas DC-3 und Bleriot XI
und auch ein Ersatzteil von der Douglas DC-4
Maurice Farman F.M.7
PZL P-37 LOS
Ich wünsche einen schönen Abend
Gruss
kawa
Darauf abgebildet, auf Beleg und Stempel, die Transall C-160 der Bundesluftwaffe. Das Arbeitspferd der Lufttransportgeschwader seit nunmehr sage und schreibe 50 (!) Jahren. Der Erstflug bei der Luftwaffe fand am 25.2.1963 beim LTG (Lufttransportgeschwader) 63 in Hohn (Alt Duvenstedt) statt. Den Beleg ziert auch das Geschwaderwappen mit der sogenannten "Brummelbiene", einer stilisierten Hummel, die gut zu den sonor brummend und oftmals nicht minder schwer beladenen Transalls passt.
Beste Grüße,
Peter
Viele Grüße
Angelika
Zum Flugzeug, zur Ganzsache und auch zum Maschinenstempel kann ich aber nichts sagen, alles gaaaanz weit weg von meinen Sammlerinteressen.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Australien 1980 11 19 FDC Flugzeuge
Ob in diesen 'Cockpitgewühl' eine Uhr versteckt ist?
Schönen Abend
Pepe
Viele Grüße aus dem Norden
Lothar
So, und um wieder bei der Philatelie zu bleiben, hier noch ein Sonderstempel mit diesem Dreidecker. :-)
Schönen Gruß,
Peter
LG
Angelika
Gruß Marcel
Beste Sammlergrüße
Georgius
Und hier die Erinnerung daran, dass sich ZWEI deutsche Staaten selbstverständlich auch ZWEI deutsche nationale Fluglinien halten mussten und natürlich auch hielten. Die östliche hieß zwar anfangs wohl auch noch Deutsche Lufthansa, aber das ging auf Dauer wohl nicht gut - also kam es zur namentlichen Abgrenzung.
Überhaupt machte das deutsch-deutsche Nebeneinander (eher: Gegeneinander) immer mal Schwierigkeiten:
Kommentar überflüssig
Und "vom Ende der Welt":
Die grüne Luftpost-Zuschlagsmarke li. unten zeigt m. E. eine de Havilland DH 106 Comet4, was jedenfalls deshalb auch plausibel ist, weil das Nachbarland Argentinien in seiner nationalen Luftlinie einige betrieb.
Und für die Fans der tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten hier ein einschlägiger Stempel:
Phile Grüße und einen schönen Abend noch
EdgarR
Viele Grüße
Ingo
Die recht alte Propeller-Maschine kann ich nicht näher beschreiben.
Mit freundl. Sammlergrüßen
Lothar Schrapp
wobei der Stempel fast auch schon in Richtung Eisenbahn als Zweitverwendung passen würde und ein ebenfalls künstlerisch verfremdetes Flugzeug aus der DDR,
von dem ich ebenso wenig wie von dem auf der Vorgängerserie (Mi-Nrn 609 ff.) bislang herausgefunden habe, ob sie konkrete Maschinen darstellen oder nur "das moderne Jet-Flugzeug an sich".
LG
EdgarR
P.S.: Wieso "alte Heimat" (Lokomotiv-Thema...) ?
Beste Grüße,
Peter
und einmal mit Sonderstempel A400M zur ILA 2010
Gruß Olli
Friedrichshafen FF-49 und die Junkers Ju 52/3m:
Douglas DC-3
Beste Sammlergrüße
Georgius
Mehr dazu auch hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Luftwaffe
http://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_F-5
Beste Grüße,
Peter
Der verwendete Sonderstempel vom 22. Mai 2010 zeigt einen Blériot-Eindecker, der damals vom französischen Piloten Mollien geflogen wurde.
Schönen Gruß
DiDi
AUS 1981 04 23 MeF Mi 746, Jubiläumsflug Australien-England
Nette Grüße
Pepe
Beste Grüße,
Peter
Siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Southern_Cross_(aircraft)
AUSTRALIEN, 1978 04 19, FDC Block 3
Ich kann nicht mal sicher sagen, ob dies der offizielle FDC ist.
Nette Grüße
Pepe
Schöne Ostern wünscht Euch
kawa
Beste Grüße,
Peter
Real existierend aber die auf der anderen Seite zu sehenden Flugzeugtypen auf den verwendeten Luftpostmarken.
Links, auf der französischen Marke (Mi Nr.305a), eine einmotorige französische Caudron C-635 Simoun.
Rechts, auf der belgischen Marke (Mi Nr.280), die zu jener Zeit allgegenwärtige und unverwüstliche Fokker VII, hier die ursprüngliche, einmotorige Variante.
Beste Grüße,
Peter
schöne Ostern
LG
angelika
älter und
jünger.
Und einmal Schweiz
aber gewissermaßen auch "zweimal" - schon wegen der Parität.
Phile Grüße
EdgarR
Auf der Luxemburger Maximumkarte, abgestempelt mit dem Ersttagstempel, ist eine Boeing 757 abgebildet.
Schönen Gruß
DiDi
Die F-104 bildete in den 1970er und 80er Jahren das Rückgrat der Nato Luftstreitkräfte von West nach Ost (Kanada bis BRD) und Nord nach Süd (Norwegen bis Türkei). Viele NATO Luftwaffen waren mit ihr ausgestattet und in Deutschland musste die F-104G sämtliche Einsatzrollen (Aufklärer, Jäger und Jagdbomber) in vielen Luftwaffengeschwadern und auch bei zwei Marinefliegergeschwadern übernehmen.
Dazu noch eine weitere Privatganzsache, anlässlich des 25 jährigen Geschwaderjubiläums beim Jagdbombergeschwader 32 in Lechfeld im Jahre 1983. Dort nicht nur auf dem Zudruck abgebildet, sondern auch noch in dem abgeschlagenen Sonderstempel zu sehen. Daneben das bei diesem Geschwader geflogene Vorgängermodel, die F-86.
Wer mal "mitfliegen" will (zumindest virtuell) kann das hier bei einer älteren Super 8 Aufnahme vom Memminger Geschwader, machen:
http://www.youtube.com/watch?v=r8wubT43Ww8
Beste Grüße,
Peter
Schöne Ostern, noch!
EdgarR
LG
Angelika
LG,
Peter
Australien, 50 Jahre Luftwaffe, 1971 06 09, Mi Nr: 467, Viertelbogen
Nete Grüße
Pepe
Beste Grüße,
Peter
Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dassault_Mirage_III
http://www.airforce.gov.au/raafmuseum/research/aircraft/series3/A3.htm
Vor allem die Idee, die beiden Globus-Hälften gewissermaßen in die Triebwerke zu integrieren finde ich großartig.
Phile Grüße
EdgarR
Papua Neu Guinea, Flugzeuge, 1972 06 07, Mi Nr: 223-26
Nette Grüße
Pepe
Interessant auch der Stempel. Ein amerikanischer Maschinenstempel, der als Ortsangabe "NUREMBERG, GERMANY" trägt! Dieser Stempel auch kein Ersttagsstempel, sondern ein "Letztverkaufstagstempel".
Schöne Grüße,
Peter

schönen Gruß
Lulu
Die Geschichte der schwedischen Luftfahrt hingegen zeigen die Marken Nr.1300-1304 im Block Nr.12:
Viele Grüße
Georgius
MfG wajdz
schöne Grüße
Marcel
Im Zusammenhang mit der Gründung der SAS im September 1946, die auch von den drei Monarchen der Gründerländer Dänemark, Norwegen und Schweden aktiv unterstützt wurde, fand der erste Transatlantikflug von SAS statt. Eine Douglas DC-4 flog die Strecke Bromma-New York. Daran erinnert die Marke Nr.2106 aus dem Jahre 1999.
Für die Küstenwache werden Turboprop-Maschinen vom Typ Dash Q-300 eingesetzt, die bei Bombadier gebaut werden. Auf der Marke Nr.2870 im Block 39 wird das Flugzeug abgebildet.
Viele Sammlergrüße
Georgius
MfG wajdz

Flugboot CAMS 53 auf Nr.2490
Beste Sammlergrüße
Georgius
mit Sammlergruß,
Claus
Gruß Axel
Maschinenstempel mit Werbeklischee Deutsche Lufthansa, Bahnpostamt 32 Leipzig, 29.8.1957, auf DDR 1957 MiNr.595 20(Pf)
mit Sammlergruß,
Claus
KLM - Erste Postbeförderung Berlin-Amsterdam 1973
CUBANA Erstflug Cubana Berlin-Habana 1973 IL-62
INTERFLUG - Erstflug Berlin-Amsterdam 1973
FINNAIR Erstflug Berlin-Helsinki 1973 MI8
Erster Motorflug über Berlin vor 75 Jahren
Junker F 13
40 Jahre Luftbrücke Berlin
Concord
DC-10
Dieser Erstflugbeleg wurde mit einer Briefmarke frankiert, die eine Iljuschin IL 62 zeigt, das erste Langstreckenflugzeug der ehemaligen Sowjetunion, das mit Strahltriebwerken ausgestattet war. Die Michel-Nr. ist 3707, der Flug des Covers ging von Moskau nach Frankfurt am Main.
Viele Grüße
Georgius
MfG wajdz
Ist der Brief portorichtig frankiert und kann jemand die Ganzsache zuordnen?
MfG wajdz
Dazu auch gleich die Bildseite:
Abgebildet, sowohl auf der Karte, wie auch auf der österreichischen Individualmarke das europäische Kampfflugzeug "Eurofighter Typhoon" welches auch in Deutschland inzwischen endgültig die letzten ausgemusterten Phantom Jäger ablöste.
Diese Karte erfreute nicht nur mein "altes" Fliegerherz sondern auch noch mein Sammlerherz, wurde sie doch auf der diesjährigen Flugschau "Air Power 13" auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg/Steiermark auf dem extra dort eingerichteten temporären Feldpostamt abgestempelt.
Herzlichen Dank an unser Forenmitglied der mir hier eine Riesenfreude machte! :-)
Schöne Grüße,
Peter


Viel Wissenswertes über die Berliner Luftbrücke und die damals eingesetzten Flugzeugtypen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Luftbr%C3%BCcke
Beste Grüße
Wim
SSt 1 BERLIN 12 vom 24.6.1968
20.JAHRESTAG DER LUFTBRÜCKE
Privat-Ganzsache mit Wertstempel wie MiNr 534 (30)
Anlaß 30. Jahrestag der Luftbrücke
mit Zudruck Skymaster C-54 und RAF Flugboot Sunderland
SSt 1000 BERLIN 12 21.-4.1979 I APV LUFTBRÜCKEN SALON IM VERKEHRSMUSEUM



Gruß Axel
Am 05.02.1972 flog dieser Beleg mit Flug LH 341 von Moskau nach Frankfurt. Die Briefmarke MiNr 3707 der UdSSR zeigt ein Düsenflugzeug Iljuschin II-82 vor dem Sternzeichen Schütze.
Beste Grüße
Wim

MiNr 1037 zeigt Segelflugzeuge über Useldingen und wurde am 28.09.1981 verausgabt.

MiNr 709 erschien am 02.01.1978 in der Republique de Haute Volta (seit August 1984 Burkina Faso)

MiNr 4315 der Sowjetunion erschien am 25.12.1974 und zeigt das Flugzeug mit Dampfmaschinenantrieb von Aleksandr Moschaiskj.

MiNr 604 der Vereinigten Staaten von Amerika erschien am 17.12.1949 und zeigt die Brüder Wright mit ihrem Doppeldecker.

MiNr 1051A aus Liberia erschien am 06.11.1978 und zeigt Louis Bleriot mit Belriot IX
MiNr 1298 aus den Vereinigten Staaten von Amerika vom 20.05.1977 erschien zum 50. Jubiläum des ersten Alleinfluges über den Atlantik von Charles Lindbergh mit der "Spirit of St. Louis".
Damit der Beitrag nicht zu lang wird, setze ich das Thema in einem weiteren Beitrag fort.
Beste Grüße
Wim

MiNr 2217 erschien in Frankreich zum 50. Jahrestag des ersten Atlantikfluges Paris - New York mit dem Eindecker Breguet XIX Super TR.

MiNr 706 aus Burkina Faso zeigt das Wasserflugzeug Typ Latecoere 28 des Franzosen Jean Mermoz.

MiNr 850 aus Kanada zeigt das Buschflugzeug Fairchild FC-2 W1

MiNr 1047A aus Liberia zeigt das Dornier-Flugboot "Do-X"
Beste Grüße
Wim
Im Jahre 1970 wurden diese Briefmarken auf einem Kleinbogen verausgabt.
Mi 378 15f Sikorsky S-42 Flugboot
Mi 379 25f Fokker F.VIIb/3m
Mi 380 40f Dornier Do-18
Mi 381 60f Dornier Do-X Flugboot
Mi 382 80f Breguet Bizerte
Mi 383 125f Douglas Clouster
Mi 384 150f De Havilland D.H.2
Mi 385 200f Vickers Vimy
Beste Grüße
Wim
und 2x senkrecht Stempel BUDAPEST 72 38 6 DEC.
Die Zuordnung des abgebildeten Flugzeugs, eindeutig ein Tiefdecker, ist mir trotz intensiver Googelei nicht gelungen. Spezialisten können da bestimmt weiter helfen.
Flieger, grüß mir die Sonne MfG wajdz
Literatur
Stanley Gibbons, Collect Aircraft on Stamps, 2. Aufl. London 2009
Joseph Bergier, Rélations Aéropostales entre l'Europe et l'Amérique du Nord 1919-1945, Nantes 2001
N.C. Baldwin, Bridging the Atlantic, 2. Aufl. Sutton Coldfield 1948
saintex
Auch hier fehlen mir Unterlagen zur näheren Bestimmung.
MfG wajdz
Ein weiterer Beleg 1. Reguläre Verbindung von Brüssel nach Leopoldville 23. Februar 1935 mit Sabena mit Mi 148 1f und Mi 149 1.50f.
Die Marke ab Belgien ist die Mi 281 1f50 mit der Einmotorigen Fokker F.VII.
Der ganze Satz aus Belgisch Kongo enthält 9 Werte Mi 147-55. Weitere Werte mit dem gleichen Bild.
Mi 164
Mi 245

MiNr 1543, Block 24 der Deutschen Bundespost erschien zur Europäischen Luftpostausstellung Lilienthal '91.
Beste Grüße
Wim
Mich interessiert dabei vor allem die Marke und der Stempel zu Hans Grade, dem ersten deutschen Flieger.
Viele Grüße
Volkmar
Gruss
kawa
1905 zieht die Fabrik mit Unterstützung von Urgroßvater nach Magdeburg um. Zeitweise war auch Urgroßvater als Direktor der Grade-Werke Magdeburg tätig, ansonsten war er im Aufsichtsrat der Grade-Werke. Hier ein Brief von ihm an seine Tochter (meine Großmutter) auf einem Bogen der Grade-Motorenwerke Magdeburg:
Diese Verbindung von Hans Grade und Urgroßvater war der Grund dafür, dass ich einen philatelistischen Lebenslauf von Hans Grade zusammengestellt habe. Wegen des nichtphilatelistischen Beiwerks wie z.B. diesen Brief kann ich die Sammlung aber nur in der offenen Klasse ausstellen.
Viele Grüße
Volkmar
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:6vOuFsqc7JsJ:http://de.wikipedia.org/wiki/Darius_und_Gir%25C4%2597nas&hl=de
MfG wajdz
Das Flugzeug selbst gibt es wieder als flugfähigen Nachbau:
Die damalige fliegerische und vor allem navigatorische Leistung der beiden Piloten ist unter den heutigen technischen Mitteln kaum mehr vorstellbar und gar nicht hoch genug zu würdigen. Es gab damals (insbesondere für die lange Atlantiküberquerung) weder GPS, Funkfeuer oder bordeigene Trägheits-Navigationsanlagen. Einzig einen mehr oder weniger zuverlässigen Kompass und eine Stoppuhr, gepaart mit den navigatorischen Fähigkeiten der beiden Piloten. Bis kurz vor dem Ziel verlief der Flug auch planmässig und hat dann im damaligen preussischen Soldin (heute Pszczelnik/Polen) nur noch knapp 640 km vom Ziel Kaunas entfernt wohl durch Schlechtwetter ein jähes Ende genommen.
Bereits 1934 verausgabte Litauen im Gedenken an das Ereignis einen Satz mit sechs Marken (Mi.Nr. 385-390), eine davon hat wajdz schon gezeigt:
Besonders tragisch beeindruckend dabei der 1 LIT Wert mit der Darstellung des Todesengels über dem Wrack der LITUANICA.
Bis heute "mogelt" sich die "wiederauferstandene" LITUANICA in aktuelle Briefmarkenausgaben, so wie hier auf ein Zierfeld einer Ausgabe mit Flugzeugmotiven aus Litauen aus dem Jahre 2003:
Zum Abschluss noch eine Originalaufnahme der LITUANICA über New York:
Beste Grüße,
Peter
1987 ein viel bestauntes Ereignis am gesamtberliner Himmel, der Flughafen Tegel war für mich damals nicht erreichbar, hat dieses Technische Wunder schon seinen Platz im Museum (Sinsheim) gefunden.
Ein Unternehmen wie der Atlantikflug der beiden litauischen Piloten vor nun fast 80 Jahren hört sich da schon wie eine Sage aus grauer Vorzeit an.
MfG Jürgen -wajdz-
Und was das für ein Flugzeug ist, keine Ahnung.
Gruß Axel
Stempeldatum 5.4.1994
DiDi
Gruss
Angelika



Schöne Grüße,
Peter
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Bf_108
[2] http://www.flugzeuginfo.net/acdata_php/acdata_bf108_dt.php
Der A380 der Lufthansa hier in einem FRANKIT-AFS.
Gruß,
T1000er
Eine britische Phantom FGR II der Royal Air Force auf einer Ausgabe der Falkland Inseln aus dem Jahre 1993.
Zwei F-4G „Wild Weasel“ der US Air Force, die ein letztes Mal Im Irak Krieg bei der Operation „Desert Storm“ zum Einsatz kamen. Die abgebildeten Maschinen waren ursprünglich übrigens im rheinland-pfälzischen Spangdahlen stationiert. Ausgabe von Palau aus dem Jahre 1991.
Eine Phantom beim Abschuss einer Sidewinder Luft-Luft Rakete auf einer Ausgabe von Antigua/Barbuda aus dem Jahre 1989.
Einen solchen Abschuss eines Sidewinder (AIM 9B) Infrarot-Lenkflugkörpers ist hier auch auf einem Foto dokumentiert und zeigt eine Phantom F-4F des Jagdgeschwaders 74 „Mölders“ bei einer Übung über der Nordsee, ca. im Jahre 1992.
Bei diesem Jagdgeschwader ging die „Phantom-Ära“ schon früher zu Ende, nämlich bereits im Juni 2008 als anlässlich der Außerdienststellung der Phantom diese Maschine in Jubiläumslackierung zum „Fly-out“ startete.
Endgültig Schluss war dann vor Kurzem in Wittmund mit der F-4 F Kennung 37+01 bei ihrem Verabschiedungsflug:
Horrido,
Peter
Es grüßt
Bernd
Viele Grüße
Angelika
Maschinenwerbestempel Ulm, 1986 / 175 Jahre Flugversuch Schneider von Ulm
Hier noch ein „Semi-Klassiker“, sowohl, was den Stempel anbelangt, als auch den Flugzeugtyp. Fieseler Storch Fi 156, abgebildet als Absenderfreistempel auf Firmenbeleg 1942.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fieseler_Fi_156
Nette Grüße
Jürgen (JFK)
Friedliche Grüße
Pepe
Diesen Block erhielt ich aus Melbourne am 22.08.2011 nach nur 4 Tagen Laufzeit !
Er war auf C4 Umschlag als Einzelfrankatur. Den Sinn des nebenstehenden Stempel kann ich nur mit den schwach abgeschlagenen Ortsstempeln begründen. Vielleicht sollte er die Weiterbehandlung mit maschinellen 'Killerstempeln' verhindern. Vielleicht weiß ja hier im Forum jemand mehr darüber?
Nette Grüße
Pepe


Axel
MfG wajdz
und
2002
Mi 402 80c CASA C-212 Aviocar
Mi 403 $1.40 Britten Norman Islander
Mi 404 $2.50 De Havilland D.H.C.6 Twin Otter 300
Mi 402-04= Block 36
Gruss
kawa
Gruß
Thomas
MfG wajdz
Auf der 7 Cent-Luftpost-(Zuschlags?)Marke ist die Boeing 707 zu sehen, die 1958 auf den Markt kam (soll man das "Verkaufsförderung" nennen?); die Wright'sche Flugmaschine rechts daneben ist ein wenig älter.
Phile Grüße
EdgarR
Gruß,
Peter
[1]http://de.wikipedia.org/wiki/English_Electric_Canberra
Erstflug 26. März 1941, Indienststellung:1941
Produktionszeit: 1940 bis 1945; Stückzahl: 3.181
Die Curtiss C-46 Commando war ein Tiefdeckertransportflugzeug des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Curtiss-Wright. Sie war zu ihrer Zeit das größte zweimotorige Flugzeug der Welt. 1936 begann die Entwicklung der CW-20. Anfang des WWII stellte die USAAF fest, daß die die Lufttransport-Kapazität für einen Krieg dieser Größenordnung nicht ausreichen würde. So wurden die ersten 200 Stck in modifizierten Versionen bestellt.
Während des Krieges vorwiegend in Asien, wurden sie später sowohl im Korea-Krieg wie auch bei der Berliner Luftbrücke eingesetzt. Die letzten C-46 Commando wurden von der USAF Reserve erst 1955 außer Dienst gestellt. Im kommerziellen Einsatz erwartete sie ihr ursprünglicher Einsatzzweck. In Lateinamerika und der Karibik wurde die C-46 noch viele Jahre als Frachtmaschine verwendet. Im Jahr 1985 waren noch 300 Flugzeuge in Gebrauch, über 45 Jahre nach ihrem Erstflug. 1995 waren es immerhin noch 150 Maschinen. Auch die Lufthansa benutzte ab 1961 gemietete C-46 zum Frachttransport.
http://www.michaelprophet.com/News_articles/CurtissC_46.html
MfG wajdz

Mit diesem Fluggerät fand im Jahre 1903 der erste bemannte Motorflug statt, so zumindest (bislang) die allgemeingültige Weisheit und vor allem von dem das Erbe der Gebrüder Wright verwaltenden Smithsonian Institute vehement verfochten. Andere Theorien dazu gab es schon lange und inzwischen hat nun auch ein australischer Wissenschaftler, John Brown, den bislang fehlenden Beweis erbracht, dass es nicht die Gebrüder Wright waren, sondern bereits zwei Jahre früher, im Jahre 1901, der deutschstämmige Gustave Whitehead ( Gustav Weißkopf).[1]
Dies wurde inzwischen auch von der weltweit führenden Institution in Sachen Luftfahrt, der "Jane's All the World's Aircraft" so anerkannt.
Mal sehen, ob wir dann auch mal eine Briefmarke dazu bekommen?
Beste Grüße,
Peter
[1] http://www.gustave-whitehead.com/
Gruß,
Peter

Zum 110 Jahresjubiläum gab es auch zwei Sonderflüge.

Gruss
kawa



@ Manne [#175]
Guten Abend Manne,
Du zeigst einen sehr schönen Sonderstempel aus Österreich mit der Douglas DC-9.
Gruss
kawa
Gruss
kawa


Gruss
kawa
Beste Grüße,
Peter
MiNr 2698 der DPAG zeigt den Dreidecker [2] des Flugpioniers
Bste Grüße
Wim
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Grade
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Dreidecker
Viele Grüße
Volkmar




MiNr 2428 der Deutschen Post wurde zum Tag der Briefmarke 2004 verausgabt.
Beste Grüße
Wim
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_Do_X




Weitere Belege zu diesem Anlass findet Ihr auf meiner Homepage unter
http://www.walter-kalt.ch/Luftpost/luftpost-schweiz/erstfluege-2010-2019/erstfluege-2010.htm
1913 überquerte Bider als erster die Alpen.
2013 wurde dies gefeiert.
Gruss
kawa

und eines aus der thematischen Sammlung
Gruss
kawa



Gruss
kawa

Gruß
Baber
MiNr 1439 Boeing 747SP
MiNr 1440 Concorde
MiNr 1441 Lockheed L-1011 TriStar 500
MiNr 1442 Airbus A310
MiNr 1443 Tupolew Tu-134A
MiNr 1444 Short 360
MiNr 1445 Boeing 727-100
MiNr 1446 Sud Aviation SE 210 Caravelle 10R
MiNr 1447 Fokker F.27 Friendship
MiNr 1448 Lockheed Constellation
MiNr 1449 Martin M-130 Flugboot
MiNr 1450 Douglas DC-3
MiNr 1451 Junkers Ju 52/3m
MiNr 1452 Ryan NYP "Spirit of St.Louis"
MiNr 1453 De Havilland D.H.60 Moth
MiNr 1454 Wright Flyer I
Beste Grüße
Wim
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/International_Civil_Aviation_Organization
[2] http://www.walter-kalt.ch/Katalog/Europa/Laender.htm

Diesen Beleg habe ich mir seinerzeit bei der Post gekauft, weil ich ihn schön und interessant fand!
gruß Martinus
und die Rückseite (weil der Ankunftstempel oft fehlt!).
Erinnerungsbeleg der Lufthansa von der Aufnahme des Überseeverkehrs mit den Briefmarken der Bundespost!
gruß Martinus
Und hier der kleine Ankunftstempel - eher seltener zu sehen!
mit Sammlergruß Martinus



Beste Grüße
Wim





Beste Grüße
Wim
In natura u.a. noch zu bewundern, und auch zu begehen im Auto+Technik Museum in Sinsheim:
Wer jetzt noch mehr dazu erfahren möchte, dem empfehle ich diesen Film:
http://www.youtube.com/watch?v=X8Hqz5g4DsI
Schöne Grüße,
Peter
Beste Grüße,
Peter
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Igo_Etrich
Mit abgebildet, auf der Bildpostkarte wie auf der Zusatzfrankatur, ist wohl auch die TU-144, an deren Bau auch der Sohn des oben genannten, Alexei Andrejewitsch, beteiligt war.
Der Stempel zeigt dann auch die beiden Flugzeuge.
Freundlichen Gruß
DiDi
MfG wajdz
Fiel mir nur gleich auf, da ich beide Typen schon selbst geflogen habe - lang, lang ist her ... :-(
Horrido,
Peter
MfG wajdz
Gruß,
Peter
[1]http://de.wikipedia.org/wiki/Farman_M.F.7
In dem oben angebotenen Link wird ein Foto einer an der Rallye Aerien teilnehmenden Nieuport gezeigt.
Flugpostmarken Ungarn, MiNr.3222 A, Ausgabe vom 26.10.1977,Verkehrsflugzeuge, Motiv TU 154 Tupolev.
Abgesandt wurde der Brief in ZALAEGERSZEG am 28.4.1979 nach Leipzig.
mit Sammlergruß,
Claus

Im Januar 2006 gründeten Weezer Heimatforscher einen Museumsverein in einem Gebäude auf dem Gelände, das der inzwischen neue Flughafenbetreiber kostenlos zur Verfügung stellt, nämlich die ehemalige anglikanische Kirche neben dem ASTRA-Kino. Das in ehrenamtlicher Initiative renovierte und ausgestattete Museum [2] wurde am 3. Juni 2007 im Beisein hochrangiger Vertreter der RAF feierlich eröffnet. Der Verein freut sich seither über die wachsende Zahl der Besucher, nicht zuletzt solcher aus Großbritannien.
Beste Grüße
Wim
[1] http://en.wikipedia.org/wiki/No._15_Squadron_RAF
[2] http://www.laarbruch-museum.net/DE/geschichte.htm



Beste Grüße
Wim

Beste Grüße
Wim

Beste Grüße
Wim
schöne Grüße
Marcel
http://postindex.esosedi.ru/77-moskva/st-654378-vnukovo_ayeroport/index.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Moskau-Wnukowo
Guten Flug
Pepe
Auf dem Stempel abgebildet das derzeitige "Rückgrat" der Deutschen Luftwaffe, der Eurofighter "Typhoon" [2]. Darüber die wohl altbekannte "Tante Ju". Somit begegnen sich hier zwei um Generationen entfernte Flugzeuge. Die gute alte Ju-52 noch in althergebrachter Flugzeugbauweise und komplett manuell steuerbar im Gegensatz zum Eurofighter, einem fliegenden Computer (der ohne die Hilfe einer Vielzahl solcher Computer aerodynamisch überhaupt nicht flugfähig wäre!), bei dem der größte Störfaktor der darin mitfliegende Pilot ist.
Der Stempel dokumentiert aber auch noch eine Veränderung bei der Luftwaffe, nämlich der vielleicht nicht nur Insidern aufgefallene neue Begriff des "Taktischen Luftwaffengeschwaders". Vorher hieß der Verband JG 73"S", also Jagdgeschwader (JG), daneben gab es noch die Jagdbombergeschwader (JaboG) und auch die Aufklärungsgeschwader (AG), also auch jeweils eine Rollenzuweisung. Heute kann die "eierlegende Wollmilchsau" Eurofighter alles (hoffen wir, dass es auch so ist. ;-)
Beste Grüße,
Peter
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Steinhoff
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Eurofighter_Typhoon
In Deutschland können wir darauf wohl lange warten! :-(
Wer jetzt Lust hat mal mitzufliegen, dem sei dieser Link hier empfohlen:
https://www.youtube.com/watch?v=kT7qrYi8R_M#t=51
Horrido,
Peter
So, was haben wir denn da nun?
Eine Postkarte aus dem Jahre 1934 von London nach Trier. Aber da steckt noch mehr drin. Im Mai 1934 fand in London die APEX 1934 statt, Air Post Exhibition (Luftpostausstellung). Da gab es natürlich auch einen schönen Sonder- oder Gelegenheitsstempel, hier im Detail:
Leider lässt sich hier der Typ nicht eindeutig bestimmen, vielleicht hat hier auch der Grafiker nicht so ganz genau alle Details beachtet. Es sollte wohl auch die H.P. 42 darstellen, nur das Höhen- und Seitenleitwerk passt nicht ganz. Aber vielleicht hat ja noch Jemand eine bessere Idee dazu?
Zum Schluß noch ein weiteres Detail aus der Karte, nämlich der Absender. Unterschrieben ist die Karte mit "Karl Hennig". Ein so manchem Philatelisten sicherlich bekannter Name. Karl Hennig war ein bekannter Hamburger Briefmarkenhändler, der sehr geschäftstüchtig über Jahrzehnte, von den 1930er bis fast 50er Jahren, eine Unmenge an sehr farbenprächtig und meist außergewöhnlich frankierten Belegen produzierte. Diese befinden sich auch heute noch im Umlauf und werden oft gar nicht so billig gehandelt.
Beste Grüße,
Peter
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Handley_Page_H.P.42
Hier einer der nicht geflogenen Luftbrückenbelege:
MfG wajdz
Bei der Stempelart weiß ich nicht, was ich eintragen soll. Ist es nun ein "Ankunft- / Bestellstempel (Hand)" oder ist es ein "Durchgangsstempel/Transitstempel".
Der Stempel dokumentiert die Ankunft des Flugzeuges von Borkheide nach Brück. Im Rahmen des Hans Grade Gedenkfluges flog dort eine Maschine vom Typ L-60 der Deutschen Lufthansa DDR. Mit dieser Maschine wurde die Sonderluftpost befördert.
Die Post war damit allerdings noch nicht am Bestimmungsort. Der Einschreibebrief ging weiter ins 30 km entfernte Görzke, der zweite Brief ging sogar nach Kopenhagen.
Ich weiß nicht, ob an dem Tag mehrere Flugzeuge gestartet sind. Nur wenige der zahlreichen Belege von dieser Sonderpostbeförderung tragen den roten Stempel "DEUTSCHE LUFTHANSA SONDERFLUG Postabwurf Brück DM SIO"
Im Luftpostkatalog der DDR von Herdt/Lange wird der Stempel aus Brück als Ankunftsstempel bezeichnet. Ist es aber wirklich einer im Sinne der Stempeldatenbank? So, jetzt werde ich den Stempel noch in die Datenbank eingeben. Der Stempelredakteur soll dann über die Stempelart entscheiden.
Viele Grüße
Volkmar
schöne grüße
Marcel
http://www.ddr-spendenmarken.de/DSF/dsf_3.php
Zu jenem Zeitpunkt flogen sie Fiat G91.
Traurige Berühmtheit erhielten sie durch das schlimme Unglück bei der Flugshow in Ramstein 1988
Die Frecce Tricolori sind wohl die einzige militärische Kunstflugstaffel, der ZWEI offizielle staatspöstliche Marken zum 50-jährigen Bestehen verausgabt wurden - die oben gezeigte von 1973 und eine weitere von 2010 (da jährte sich die Wiedergründung nach dem WK II. zum 50. mal).
Hier der Einsitzer auf der Briefmarke und dann noch im Original die T3 bei der Landung in "Fürsty":
Für mich persönlich eine schöne Erinnerung, da dies der erste Jet war den ich flog. :-)
Horrido,
Peter
Gruß Michael
Der Doppeldecker von Henri Farman - das erste Flugzeug, das in Japan geflogen ist.
Volkmar

Zum 100-jährigen Jubiläum der Luftfahrt in Japan gab es den Block mit 10 Briefmarken. Als erstes ist natürlich wieder der Farman-Doppeldecker zu sehen. Die zweite Marke zeigt den Grade-Eindecker. Besonders nett fand ich, dass der Sonderstempel auch den Grade-Eindecker zeigt. Unten links auf der Marke steht übrigens ハンス・グラーデ単葉機 = Hans Grade Eindecker.
Inzwischen weiß ich, dass es diesen Stempel in verschiedenen Orten gab. Mein erstes Exemplar kommt aus Tokio Zentrum (東京中央). Der letzte Brief zeigt dasselbe Motiv aus Kobe (神戸).
Weiß einer von Euch, in wie vielen japanischen Orten dieser Sonderstempel vorkommt?
Viele Grüße
Volkmar
Auch hier ein Flugzeug zu sehen. Mit der Bestimmung tat ich mich schwer, bin mir auch immer noch nicht ganz sicher (selbst das "gerühmte www" gibt dazu nicht viel her).
Ich meine es handelt sich hier um eines der ersten im Betrieb der Lufthansa eingesetzten Luftfahrzeuge, die Arado V1 (stark schematisiert)?
Zum Vergleich hier das Flugzeug im Bild:
Korrekturen dazu werden gerne jederzeit entgegengenommen. ;-)
Schöne Grüße,
Peter
Mi.-Nr. 797
Leider konnte ich nur wenig Informationen zu dem Flugzeug "Eugen Cihak Rapid" finden (Wikipedia gar nichts).
Gruß,
Frank
Am 5. Juli 1929 wurde die Ausgabe mit kleiner zeichnerischer Veränderung nochmals ausgegeben (Mi.Nr.223-227). Bei dieser Ausgabe wurde die Nationalfahne am Seitenleitwerk angepasst.
Am Flugtag Basel vom 9. März 1913 unternahm der damals schon sehr bekannte Pilot Oskar Bider mit seinem Blériot-Eindecker einen Postflug Basel-Liestal. Zur Verwendung gelangte eine Flugpostmarke zu 50 Rp. mit dem Text «Flugspende. Basler Flugtage. 1. Schweizer Flugpost». Von den 10.000 gedruckten Marken konnten 5300 verkauft werden.
Für die Schweiz ist dies die erste Darstellung eines Flugzeuges auf Briefmarken.
Eine sehr frühe Darstellung eines Flugzeuges auf einer amtlichen Briefmarke finden wir bei Cuba. Am 24. Februar 1914 verausgabte die cubanische Post eine Eilmarke mit einem Flugzeug über der Festung El Morro in Havanna. Dargestellt wird der französische Flugzeugtyp Morane-Saulnier H welcher 1912-1915 als Sport- Aufklärungs- und Jagdflugzeug gebaut wurde.
Die zweitälteste Darstellung eines Flugzeuges auf einer Briefmarke ist wohl die Ausgabe der österreichischen Post vom 1. Mai 1915 für die Kriegswitwenhilfe (Mi.Nr.184). Gezeigt wird ein Lohner Militärflugzeug Typ Pfeil.
Die erste US-amerikanische Briefmarke mit einem Flugzeug finden wir auf einer Paketpostmarke vom 16.12.1912. Mi.Nr.P8) Dies ist wohl weltweit die erste Flugzeugdarstellung auf einer AMTLICHEN Briefmarke.
Eine zweite frühe Darstellung eines Flugzeuges liefert uns die US-amerikanische Post mit der Luftpostausgabe vom 13.5.1918 (Mi.Nr.250):

Abgebildet ist die Curtiss „Jenny“ JN-4HM mit der Nummer 38262, dem ersten amerikanischen Postflugzeug. Bekannt wurde diese Ausgabe vor allem wegen ihres Fehldruckes „kopfstehende Curtiss Jenny“. Von dieser Marke mit kopfstehendem Mittelstück wurden irrtümlich 100 Stück gedruckt (1 Bogen).
Dominikanische Republik 1920 (Mi.Nr.193)
Bolivien 12.1924 (Mi.Nr.130)
Costa Rica 4.6.1926 (Mi.Nr.135)
Canada 29.6.1927 (Mi.Nr.123)
Neufundland 3.1.1928 (Mi.Nr.140)
Panama 9.1.1928 (Mi.Nr.142)
Ecuador 5.5.1929 (Mi.Nr.282)
Honduras 5.6.1929 (Mi.Nr.238)
Haiti 30.11.1929 (Mi.Nr.255)
Nicaragua 15.12.1929 (Mi.Nr.486)
Belgisch Kongo 2.8.1921 (Mi.Nr.42)
Marokko 27.1.1922 (Mi.Nr.42)
Südafrika 25.2.1925 (Mi.Nr.17)
Ägypten 10.3.1926 (Mi.Nr.103)

Deutschland 10.1919 (Mi.Nr.112)
Estland 13.3.1920 (Mi.Nr.14)
Litauen 26.7.1921 (Mi.Nr.107-108)
Lettland 30.7.1921 (Mi.Nr.76A)
Russland 3.11.1922 (Mi.Nr.197)
Schweden 16.8.1924 (Mi.Nr.159W)
Norwegen 1.4.1925 (Mi.Nr.109)
Albanien 30.5.1925 (Mi.Nr.132)
Dänemark 17.6.1925 (Mi.Nr.143)
Polen 10.9.1925 (Mi.Nr.232)
Österreich 1.8.1925 (Mi.Nr.471 und 479) Österreich 1.8.1925 (Mi.Nr.471 und 479)
Spanien 15.9.1926 (Mi.Nr.312 und 314)
Griechenland 21.10.1926 (Mi.Nr.300-303, halbamtlich)
Frankreich 15.9.1927 (Mi.Nr.224)
Niederlande 20.8.1928 (Mi.Nr.213-214)
Rumänien 4.9.1928 (Mi.Nr.336)
Mit meinen Beiträgen [#275] bis [#283] sind nun weitgehend alle ersten amtlichen Ausgaben mit Flugzeugabbildungen bis 1929 dokumentiert.
Beste Grüße,
Peter

Auf der Suche nach Flugzeugdarstellungen bin ich auf diese Briefmarke aus Frankreich gestossen. Es handelt sich um eine nichtamtliche Ausgabe für das Flugmeeting in Nantes vom 14.-21. August 1910. (ähnlich den Schweizer Flugvorläufern) und konnte nur am Meeting erworben werden. Dazu noch die Verwendung einer solchen Marke auf einer Karte zum Anlass in Nantes.
Wo hat der Graphiker da wohl bei seinem Entwurf hingeschaut?
Beste Grüße,
Peter
MfG Jürgen -wajdz-
MfG Jürgen -wajdz-
MiNr 2662-2665
MfG Jürgen -wajdz-
Gruß
Uwe
Gruß Dieter
Beste Grüße,
Peter
Ordentliche Bildpoststempel zeigt ein Flugzeug über den Flughafen und Keramik-Fabrik.
Gruß,
KAYU
mfG Jürgen -wajdz-
MfG jürgen -wajdz-
Gruß
Günther, der Maler
Die fette Ente fliegt. Endlich doch.
Phile Grüße EdgarR
Beste Grüße,
Peter
mfG Jürgen -wajdz-
Ausgegeben anlässlich einer Versuchsflugpoststrecke zwischen Kapstadt und Durban 1925.
Gruß
Stefan
Beste Grüße,
Peter
Mein Bruder arbeitete 2003/2004 für ein Jahr in Kamerun und wir besuchten ihn dort in den Herbstferien 2003. Wir landeten auf dem Flughafen in Douala. Die 100 F - Marke zeigt das Flughafengebäude. Ein bisschen zu den Verhältnissen der Airline: Wir wurden von einem Vertreter der Kirche abgeholt, der uns mitteilte, dass wir Glück hätten. Das Flugzeug, das uns am nächsten Tag nach Garoua bringen soll fliegt nicht um 16.00 Uhr sondern schon um 10.00 Uhr.
Am nächsten Morgen wurde dann der Abflug auf 18.00 Uhr und etwas später auf 20.00 Uhr verschoben. Als wir im Flughafen in der Warteschlange standen, blieb diese plötzlich stehen. Für ca. 2½ Stunden passierte gar nichts, dann kam die Lautsprecherdurchsage: "Der Flieger war voll, kommen Sie morgen wieder“. Über diese Vorgehensweise regte sich übrigens keiner auf.
Die geplante Maschine war entweder defekt oder der Präsident benötigte sie gerade für einen Staatsbesuch. Die Ersatzmaschine hatte nur etwa halb so viele Plätze wie das Flugzeug von Cameroon Airline.
Am nächsten Tag machte dann der Jumbo (Boeing 747) von Cameroun-Airlines, der eigentlich nonstop von Douala nach Paris fliegen sollte zunächst einen Zwischenstopp in Yaounde und dann in Garoua und brachte so alle „gestrandeten“ Passagiere an ihr Ziel.
Im Jumbo saßen wir neben einer Fluchttür. Direkt an der Tür ein Herr aus der Schweiz, dann meine Tochter und ich. Aus der Tür floss ein stetes Rinnsal von Wasser aus der Klimaanlage, so dass der Schweizer schon nach kurzer Zeit eine vollkommen nasse Hose hatte. Bei einem anderen Flug mit Cameroon Airlines hatte unser Sohn einen „Schaukelstuhl“. Sein Sitz war nicht richtig am Boden befestigt.
Unser Rückflug von Garoua nach Douala fand dann gar nicht mehr statt. Da die Airline die Versicherung nicht zahlen konnte, durfte sie im Herbst 2003 vorübergehend nicht mehr fliegen. Wir mussten daher die ca. 1200 km nach Douala mit öffentlichen Verkehrsmitteln also mit Bus und Bahn zurücklegen. Eine Fahrt die viel interessanter als der Flug war.
Es ist kein Wunder, dass Cameroon Airlines am 16. September 2005 auf die „Schwarze Liste“ der französischen Aufsichtsbehörde für Zivilluftfahrt (DGAC) gesetzt wurde. Damit durfte die Fluggesellschaft keine Ziele in Frankreich mehr anfliegen. 2008 wurde der Flugbetrieb von Cameroon Airlines eingestellt. Nachfolger ist die neu gegründete Fluggesellschaft Camair-Co.
Soweit der kleine Reisebericht. Viele Grüße
Volkmar
Es handelt sich hier um eine Bell-Boeing V-22 "Osprey". [1]
Ein ungewöhnliches und in seiner Art einzigartiges Fluggerät, eine Art Hybrid zwischen Flächenflugzeug und Hubschrauber mit den Eigenschaften von beiden. Hier in einer Risszeichnung von vorne in der "Betriebsart" Flächenflugzeug auf einer Art personalisierten Marke aus den USA.
Der Vertreiber dieser Marken [2], hat davon noch mehrere Motive im Angebot. die das Fluggerät von verschiedenen Seiten zeigen:

Ein aktueller Anlass brachte mich auf diese Marken. Wer derzeit in oder um München weilt, genauer dem Flughafen, hat die seltene Chance ein bis vier dieser Ospreys in "freier Wildbahn" zu beobachten. Von der Öffentlichkeit so gut wie unbemerkt sind vor ein paar Tagen vier dieser Ospreys über den großen Teich geflogen und haben in München Station gemacht. Diese vier Ospreys des USMC (US Marine Corps) sollen am Wochenende dem US Präsidenten Geleitschutz geben wenn er von München aus mit seinem ebenso aus den USA eingetroffenen Staatshubschrauber zum G7 Gipfel nach Schloß Ellmau fliegt.
Hier ein Schnappschuß einer dieser Ospreys, die sich zum ersten Mal in Europa aufhalten:
Beste Grüße,
Peter
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Bell-Boeing_V-22
[2] http://www.zazzle.com/osprey+flight+stamps
In meiner Sammlung habe ich den Stempel wie ihr seht aus den Jahren 1987 und 2014. Am PC habe ich die beiden Stempel einmal übereinandergelegt. Sie sind absolut deckungsgleich! Bei Delcampe fand ich denselben Stempel aus dem Jahr 1972. Der Stempel war also mindestens 40 Jahre in Gebrauch. Viel älter kann er allerdings nicht sein, denn aus den Jahren 1962 und 1969 sah ich dasselbe Flugzeugmotiv auf einem Stempel ohne die Postleitzahl.
In Dübendorf entstand 1910 der erste schweizer Flugplatz. Dübendorf ist seither weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt als eigentliche Geburtsstätte der schweizerischen Zivil- und Militäraviatik. Bis 1948, als der Flughafen Zürich in Kloten in Betrieb genommen wurde, beherbergte Dübendorf die Swissair. Während dieser Zeit schrieben zahlreiche bekannte Flugpioniere Geschichte. Seither wurde in Dübendorf der grösste und bedeutendste Militärflugplatz der Schweiz betrieben.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCbendorf
In Dübendorf befindet sich das Air Force Center (Fliegermuseum). Das Museum der Schweizerischen Fliegertruppen nahm 1978 in alten Hangars aus dem 1. Weltkrieg seinen Anfang.
Quelle: http://www.duebendorf.ch/de/portrait/sehenswuerdigkeiten/welcome.php?action=showobject&object_id=7848
Viele Grüße
Volkmar
Ein Schweizer Flugpionier, Oskar Bider, machte mit diesem Flugzeugtyp von sich reden (erster Überflug der Pyrenäen).
Beste Grüße,
Peter
Gruß, Stefan
Gruß, Stefan
Von Interesse ist auch der verwendete Zusatzstempel Sonderpostbeförderung, der offensichtlich einen in der DDR-Agrarwirtschaft seit Anfang der 60er Jahre verwendeten Typ zeigt, die tschechische Let Z-37 Cmelak (Hummel). Gezeichnet statt als Tiefdecker als Hochdecker, aber das kann natürlich der Künstler auf dem Gewissen haben.
MfG Jürgen -wajdz-
Beste Grüße,
Peter
[1] http://www.bredow-web.de/diverse_Flugtage/PZL-104_Wilga_35/pzl-104_wilga_35.html
und, ohne Abb. auch nochmals im Jahre 1984, Mi.Nr. 2943 [1]
Beste Grüße,
Peter
[1] http://www.walter-kalt.ch/Katalog/Europa/Polen.htm
MfG Jürgen -wajdz-
Viele Grüße Detlef
MfG Jürgen -wajdz-

MfG Jürgen -wajdz-

mit Sammlergruß,
Claus
MfG Jürgen -wajdz-
Gruß Günther, der Maler
Ansichtskarte mit dem Luftschiff " Parseval III" - alias "PL 3" und (militärisch) "P.II" - (Motiv "Parseval III im Absteigen") vom Verlag Winkler & Schorn aus Nürnberg [1] von 1909. Frankiert mit 5 Pf/Bayern und entwertet mit Handstempel "NÜRNBERG 2 B.A." am 24.10.1909 Nm; versendet nach Stadtilm/Thüringen, ohne Ankunftsstempel.
Die Parseval-Prallluftschiffe, insgesamt wurden 22 Stück davon fertiggestellt, wurden unter August von Parseval (* 05.02.1861; † 22.02.1942) [2] zwischen 1909 und 1919 von der Luftfahrzeug-Gesellschaft (LFG) auf dessen Bauwerft in Bitterfeld gebaut (ab PL 3). Der Parseval III, Erstflug 18. Februar 1909, wurde nach "einem Eintauchen ins Meer" am 16. Mai 1910 außer Dienst gestellt [3], andere Quellen nennen den 17. Mai 1911 [4]. Ich habe da noch nicht tiefer recherchiert, sorry. Wikipedia beschreibt aber die historische Wettfahrt zwischen dem Zeppelin LZ 6 und dem PL 3 anlässlich der Internationalen Luftfahrtausstellung in Frankfurt am Main am 15. September 1909 mit "diese Wettfahrt stellte ... den Höhepunkt der Spaltung der Luftschiffwelt dar". Zeppelin-Luftschiffe wurden im Gegensatz zu den Parseval-Prallluftschiffen ("Blimps") als Starrluftschiffe, d.h. mit einem formgebenden Innengerüst, konstruiert. Die heute noch fliegenden, "zeppelinförmigen" Luftschiffe, Typ "Goodyear", "Duff Beer Blimp" etc., sind keine Zeppeline, d.h. keine Starrluftschiffe, sondern es handelt sich um gute alte Prallluftschiffe, im Prinzip ganz ganz vereinfacht gesagt "Luftballons". Es ist also, viel korrekter als "Oh, da oben fliegt ein Zeppelin", heute besser "Eh, schau ein Parseval" zu sagen! ;-)
Gruß
Thomas
[1]: http://www.winklerundschorn.de/index_5.htm
[2]: https://de.wikipedia.org/wiki/August_von_Parseval
[3]: https://de.wikipedia.org/wiki/Parseval-Luftschiff
[4]: http://sebastianrusche.com/airships/parseval/pl3
PS: Haben solche Karte einen echten Wert? Welchen? ;-) Ja, ja, ich weiss, den, den jemand bereit ist zu zahlen, hi - und "es kommt darauf an", Heimatsammler etc. Ich habe das Album (ca. 10 cm dick, Jahrzehnte undurchsucht und noch immer komplett voll, mit "Jugenstil-Einband", wohl von geschätzt 'knapp vor' 1910) nach langem Betteln bekommen, als ich davon hörte, weil ich das stempeldatenbanktechnisch aufarbeiten wollte. Ich darf auch alles scannen, um hier 'bei Bedarf', je nach Thema zu zeigen. Sollte gefühlt bestimmt Monate dauern. Dann gehen die leider wieder an die Freundin zurück. ;-)
Viele Grüße
Olaf
Von dieser Ausgabe existieren verschiedene Druckpositionen des Flugzeuges (siehe Lage des Flügels zum Bildrahmen)

R-Luftpostbrief von Tientsin nach Dietikon/Zürich, Aufgabestempel 3.7.1951, rückseitig Ankunftstempel 14.7.1951

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Viele Grüße
Volkmar
MfG Jürgen -wajdz-
Wichtig ist die erste Marke links, welche das Thema "Flying Doktor Service" betrifft. Die Farmer im Outback hatten grundsätzlich Schwierigkeiten, im Notfalle schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen zu können. So wurde 1928 die Institution Fliegender Doktor gegründet. Im Notfalle konnte einem Patienten somit innerhalb Stundenfrist die erste Hilfe angeboten werden.
Soviel für heute
Gruss
SH-Sammler Hanspeter
Extra Kurierflug von Melbourne nach Batavia (heute Jakarta) in Java, Indonesien vom Mai 1931. Der Brief ist freigemacht mit Marken der Känguruh-Serie plus Einzelmarke König Georg V. von England.
Im gleichen Jahr wurden in Australien die unten gezeigten Flugpostmarken ausgegeben. Die 6 Pence Marke gibt es auch mit dem Aufdruck OS = Official Service, welche von Dienststellen der Regierung verwendet wurden. Nachstehend noch ein Flugbrief zu dieser Markenserie.
Als letztes in diesem Beitrag kommen dann die Erinnerungsmarken zu den frühen Flügen von Kingsford-Smith an die Reihe. Sie wurden 1981 zum 50-Jahr Jubiläum herausgegeben.
Soviel für heute
Gruss
SH-Sammler Hanspeter
Flugzeuge sind ja nicht nur Transportmittel, sie werden auch in vielfältigen Anwendungen eingesetzt, zB. Brandbekämpfung, Landwirtschaft und andere. Hier eine Briefmarke mit stilisiertem Flugzeug, welches für Vermessungsdienste (Landkarten usw.) eingesetzt wurde.
Nun noch etwas zum Namen der australischen nationalen Fluggesellschaft QANTAS. Dieser Name setzt sich aus folgenden Initialen zusammen:
Q = Queensland
A = and
NT = Northern Territory
A = Air
S = Services
Auch dazu gibt es eine Erinnerungsmarke zum 50-jährigen Bestehen:
Ich glaube, das war's. Viel mehr habe ich nicht zum zeigen, da müsste ich in meiner "Kiste" doch sehr tief graben und wühlen. Ich hoffe, dass andere Teilnehmer in diesem Thema weitermachen und grüsse
SH-Sammler Hanspeter
Der Flug, durchgeführt von C.T.P. Ulm, startete am 17. Feb. um 6 Uhr morgens auf dem Flugfeld Muriwai Beach bei Auckland und kam nach gut 14 Stunden Flugzeit in Sydney an. [2]
Hier ein Bild der "Faith in Australia":
Für diesen Flug wurde eine große Anzahl, ca.35.000 Stück, an Luftpostumschlägen angefertigt welche dann damit befördert wurden. Das abgebildete Beispiel ist einer von über 12.000 sogenannter "Boomerang" Umschläge welche adressiert an Adressen in Neuseeland per Seepost wieder zurück gingen. In diesem Fall an eine Adresse in Invercargill einer Stadt im Süden der neuseeländischen Südinsel. Der entsprechende Ankunftsstempel befindet sich rechts oben. Dort sieht man auch die speziell für diesen Flug verausgabte Luftpostmarke mit dem Aufdruck TRANS-TASMAN / AIRMAIL / "FAITH IN AUSTRALIA" zu 7 Pence. So hoch waren auch die Portokosten für die Luftpost nach Australien ( 1 Penny Normalporto + 6 Pence Luftpostzuschlag, davon erhielt der Pilot Ulm 4 Pence!). Als Ankunftsstempel in Sydney diente hier ein Maschinenstempel (Universal) mit dem Werbeslogan "PREVENT / BUSH FIRES".
Daneben dann noch zwei australische 1 Penny Marken die als Rückporto für die Seepostbeförderung nach Neuseeland dienten, in Sydney per Handstempel entwertet.
Beste Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_Hercules
[2] Nelson Eustis, Australian Air Mail catalogue, 1990
Nach den Angaben im thematischen Katalog von Stanley Gibbons „Flugzeuge auf Briefmarken“[1] handelt es sich bei dem auf der 3d-Luftpostbriefmarke (SG Nr. 115) abgebildeten Flugzeug um einen Doppeldecker des britischen Herstellers de Havilland vom Typ DH 66 Hercules[2] der australischen Fluggesellschaft West Australian Airways. Die Ausgabe der ersten australischen Luftpostmarke erfolgte am 20. Mai 1929 aus Anlass der Eröffnung der Luftpoststrecke zwischen Adelaide und Perth am 2. Juni 1929 durch die Fluggesellschaft West Australian Airways. Die Fluggesellschaft setzte auf dieser Strecke Flugzeuge des Typs de Havilland DH 66 Hercules ein[3]. Das Porto von 3d deckte dabei nur den Luftpostzuschlag für die Luftpostbeförderung zwischen Adelaide und Perth ab. Der Absender musste daher noch das normale Briefporto von 1 1/2d zufrankieren, so dass sich für den Luftpostbrief ein Gesamtporto von 4 1/2d ergab.
MfG
saintex
Quellen
[1] Stanley Gibbons Collect Aircraft on Stamps 2. Aufl. London 2009
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_Hercules
[3] Nelson Eustis The Australian Air Mail Catalogue 5. Aufl. Adelaide 1990 Seite 36
Seversky SEV-S1 NR18Y mit Jackie Cochran als Pilotin
Sie erhielt die Harmon Trophy, die höchste Auszeichnung für einen Piloten in Amerika. Sie würde die Harmon Trophy dreizehn weitere Male gewinnen. Während des Zweiten Weltkriegs half sie, die die Women Airforce Service Pilots oder Wespen zu organisieren, die Transport- und Kampfflugzeuge über den Atlantik nach England flogen und so die Kampfpiloten für Einsätze frei machten.
Die Gruppe bestand für zwei Jahre. Während dieser kurzen Zeit lernten die Frauen siebenundsiebzig Arten von Militärflugzeugen zu fliegen. Eintausend vierundsiebzig Frauen dienten als Wespen. Sie flogen fast hundert Millionen Kilometer. Sie waren nie offiziell Teil der Armee-Luftwaffen und wurden als zivile Angestellte behandelt.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges verlieh die amerikanische Regierung Jackie Cochran den Distinguished Service Medal für die Organisation der Wespen. Sie war die erste Zivilistin, die so geehrt wurde. Sie half bei der Arbeit an einem Gesetzentwurf für die Air Force Reserve. In den späten vierziger Jahren begann Cochran wieder Rennen. Sie stellte viele weitere Flugrekorde auf. In 1954 trat sie in das Jet-Zeitalter ein. Für die kanadische Regierung testete sie neue Kampfflugzeuge.
Die erste Frau, die schneller als die Schallgeschwindigkeit flog
In den frühen sechziger Jahren, wurde sie ein Testpilot für die Lockheed Company. Sie flog ein Kampfflugzeug mit 2286 Kilometer in der Stunde. Das war mehr als das Zweifache der Schallgeschwindigkeit. Es war die schnellste Geschwindigkeit, die jemals von einer Pilotin erreicht wurde. Sie ebnete den Weg für andere weibliche Piloten. Jackie Cochran verkaufte ihr Beauty-Produkt-Unternehmen 1964. Sie starb an einem Herzinfarkt im Jahr 1980.
Sie beschrieb einmal ihre Gefühle über das Fliegen. "Erdgebundenen Seelen kennen nur die Unterseite der Atmosphäre, in der sie leben; fliege hoch genug, der Himmel wird dunkel und man kann die Sterne am Mittag sehen. Ich bin mit dem Wind und den Sternen gereist."
Superconstellation, der "schönste" Flieger jener Zeit. Erinnerungsmarken zum 1. Postflug in Australien. Jubiläumsmarken zum Erstflug England - Australien.
Hier noch 2 Belege der Luftfahrtgeschichte Neuseeland
Flug Christchurch - Amsterdam, Empfänger in Bandung, Java, Indonesien
Flugbeleg der Fluggesellschaft TEAL (NZ).
Existiert diese Gesellschaft überhaupt noch? Muss ich mal Onkel Google fragen. :-)
Soviel für heute zu diesem interessanten Thema
SH-Sammler Hanspeter
[2]
Beste Grüße,
Peter
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/TEAL
[2] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=100653
Zum Gedenken auch an die WASPs zeigt er Jackie Cochran und daneben das "Patch" (Staffelabzeichen) der 318th AAFFTD (Army Airforces Flying Training Detachment - Army deshalb, weil es damals noch keine eigenständige Air Force gab, sondern "nur" die Army Air Force - USAAF). In dieser Ausbildungseinheit wurden die "Wespen" ab 1943 zu Pilotinnen ausgebildet. [1]
Hier das "Patch" im Original mit der Fifinella [2] von Walt Disney:
Beste Grüße,
Peter
[1] Women Pilots of World War II, von Jean Hascall Cole
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Fifinella
MfG Jürgen -wajdz-
ja wohl ganz richtig am Platze?!
Eine Bölkow BO105 als Rettungshubschrauber (vielfach in den 70ern und 80ern so verwendet).
Da fällt mir immer der Schnack von den ostfriesischen Hubschrauberpiloten ein, die stets zu zweit fliegen: Einer hupt, der andere schraubt.
MfG Jürgen -wajdz-
MfG Jürgen -wajdz-
Beste Grüße,
Peter
Den Filmfreunden (Apokalypse Now) dürften noch die Bilder des Angriffs auf ein vietnamesisches Dorf unter den Klängen des "Walkürenritts" in Erinnerung sein.
MfG Jürgen -wajdz-
Die zilvermeeuw war das erste Fokker-Flugzeug, bei dem eine elliptische Rumpfform verwendet wurde anstelle des traditionellen quadratischen Rumpfes. Außerdem war es das erste Fokker Flugzeug mit einem einziehbaren Spornrad-Fahrwerk. Die F.XX war ein freitragender Hochdecker. Sie wurde von drei Wright Cyclone-Sternmotoren angetrieben, einer in der Nase und einer auf Streben unter jedem Flügel. Die F.XX, als PH-AIZ registriert, machte ihren Erstflug im Jahre 1933. Sie wurde November 1933 an KLM ausgeliefert. Nach dem Dienst bei der KLM wurde die zilvermeeuw an die spanische Regierung verkauft, um einen Verbindungsdienst zwischen Madrid und Paris herzustellen. Das Flugzeug stürzte im Jahre 1938 ab in Spanien.
Auf dem Brief heißt es:
Luchtpost per zilvermeeuw = Luftpost per Silbermöwe
Speciale kerstflucht 1933 = Spezieller Weihnachtsflug 1933
Die dreieckige Marke (Michel Nr. 267) erschien am 30.11.1933 und war eine Flugpostmarke für Sonderflüge.
Der Brief wurde am 17.12.1933 in ’s-Gravenhage (= Den Haag) aufgegeben. Am Montag, den 18.12.1933 startete die zilvermeeuw von Amsterdam aus mit dem Ziel Batavia. Batavia war die Hauptstadt von Niederländisch-Indien. Heute hat Batavia den Namen Jakarta und ist die Hauptstadt von Indonesien. Entsprechend des Ankunftsstempels kam die zilvermeeuw am 22.12. in Batavia an.
Weitere Informationen zum Flugzeug https://en.wikipedia.org/wiki/Fokker_F.XX (englisch) bzw. https://nl.wikipedia.org/wiki/Fokker_F.XX (niederländisch).
Viele Grüße
Volkmar
MfG Jürgen -wajdz-
Die Neujahrspost 1933 wurde mit dem Pelikan (niederländisch pelikaan) befördert. Die Fokker hatte die Registrierung PH-AIP. Der Pelikan startete am 27. Dezember 1933 in Batavia und erreichte Amsterdam entsprechend des Ankunftsstempels am 30.12.1933. Die Flugzeit betrug 73 Stunden 34 Minuten. Die PH-AIP Pelikaan ging später an die spanisch republikanische Regierung, die sie als Transporter während des Spanischen Bürgerkrieges (1936-1939) einsetzte.
Wie in den Niederlanden gab es auch in Niederländisch Indien eine dreieckige Marke (Michel Nr. 195) für die Post-Sonderflüge. Sie erschien am 01.12.1933. Die Marke wurde mit einem besonderen Luftpoststempel "PELIKAAN" entwertet.
Weihnachten 1934 brachte eine weitere Focker F.XVIII (Registrierung PH-AIS) genannt Snip = Schnepfe die Weihnachtspost von den Niederlanden nach Curaçao. Die Flugzeit betrug 55 Stunden und 58 Minuten, nachdem die Maschine speziell für die Fahrt neu ausgerüstet worden war.
Viele Grüße
Volkmar
Beste Grüße,
Peter
Darauf deutlich im Fluge kein Spornrad zu sehen, aber ist ja "nur" eine Zeichnung, also suchte ich weiter und fand dieses alte "Filmchen":
https://www.youtube.com/watch?v=VL4rYzcvLV0
Darin schöne Flugaufnahmen und auch zu sehen, dass das Spornrad tatsächlich einziehbar war, sehr außergewöhnlich aber deine erste Aussage durchaus bestätigt! ;-)
Wie ich dabei weiter festgestellt habe, gab es auch bestimmte Baureihen der Messerschmitt Bf 109 die ein einziehbares Spornrad hatten. Man lernt eben nie aus! :-0
Beste Grüße,
Peter
MfG Jürgen -wajdz-
Die Agrarversion
MfG Jürgen -wajdz-
Löscheinstz
Hier auch nochmals auf einer Marke aus Russland aus dem Jahre 2009:
Das markierte Detail ist der Fanghaken (arresting hook) der Phantom. So normalerweise nur selten zu sehen, nämlich nur bei Flugvorführungen oder wenn das Flugzeug zu einer Notlandung mit Hakenfang anfliegt (oder zur Trägerlandung).
Hier das Ganze mal in Natura mit einer F-4F des JG (Jagdgeschwader) 71 "Richthofen" bei einer Flugvorführung zur ILA 2004:
Der extrem wuchtig ausgefallene Fanghaken der Phantom rührt von ihrer ehemaligen Auslegung/Verwendung als flugzeugträgergestützes Luftfahrzeug für die US Navy her. Für die Trägerlandung war der Hakenfang der Normalfall. Beim Einsatz auf Landflugplätzen wurde eine Landung mit Hakenfang (entweder am Pistenanfang oder -ende) nur in Notfällen durchgeführt oder so wie hier zu sehen, um die Fanganlage auszutesten (Hakenfang einer F-4E der türkischen Luftwaffe). Gut zu sehen der Fanghaken, der das Gummiseil der Fanganlage gefasst hat und dadurch das Flugzeug auf kürzester Strecke zum Stehen gebracht hat:
Beste Grüße,
Peter
Und hier ein Foto aus jener Zeit:
Somit blieb auch der Luftpoststempel des Postjägers eine "Eintagsfliege":
Wer möchte kann sich hier [4] noch einen Film (in Englisch) dazu ansehen.
Beste Grüße,
Peter
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Janusz_%C5%BBurakowski
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Avro_Canada_CF-105 und http://www.airvectors.net/avarrow.html
[3] http://www.polishheritage.ca/news_detail.aspx?cat_id=17&page_id=31&news_id=96
[4] https://www.youtube.com/watch?v=eWuZtk8uPP0
Es handelt sich um das Großraum-Verkehrsflugzeug Junkers G 38 [1].
Diese G 38, von der nur zwei Exemplare gebaut wurden war nicht nur für ihre Zeit ein außergewöhnliches Flugzeug sondern hinterließ auch Impulse für die Entwicklung der heutigen Airbus-Familie. Mehr Eindrücke von diesem Flugzeug auch hier im Film [2].
Aus meiner Zigarettenbildchen Sammlung hier noch ein Bild von diesem Flugzeug:
Beste Grüße,
Peter
[1] http://www.junkers.de/flugzeuge/specials/g38
[2] https://www.youtube.com/watch?v=ZKKvgrx6zEA
Die Karte stammt ca. aus dem Jahr 1929. Damals wurde das Porto von 7 1/2 au 5 ct. herabgesetzt. Das Flugzeug auf dem linken Stempel trägt die Bezeichnung P.H.A.G.R. oder oder F.H.A.G.R. Vielleicht kannst Du daraus auf das Flugzeugmodell schließen. Im Internet habe ich nichts gefunden.
Viele Grüße
Volkmar
Nix Besonderes, trotzdem, mir gefällts!
Anlass für den Stempel war der Entwicklungsbeginn der "152" vor 50 Jahren, also 1953. Damals begann das Team um den ehemaligen Junkers-Konstrukteur Brunolf Baade [2] noch in der Sowjetunion mit der Entwicklung des Projekts 15.2 aus dem dann nach Rückkehr in die DDR die 152 entstand.
Ein weiterer Sonderstempel, wieder aus Dresden vom 8.6.2008 zeigt wieder die 152:
Anlass diesmal der Erstflug!? Da wurde aber hinsichtlich des Datums ein wenig "großzügig" verfahren. Die 152 sollte zwar nach den ehrgeizigen Wünschen der DDR Machthaber zu den Maifeiern im Jahre 1958 ihren Erstflug absolvieren, aber wegen noch bestehender Mängel kam nur ein "Rollout" mit einem kaschierten Prototyp zustande. Der Erstflug fand dann erst am 4.12.1958 statt. [3]
Das Projekt stand jedoch unter keinem guten Stern und nach dem Absturz des Prototyps und dem Tod der Besatzung wurde es schließlich Anfang 1961 eingestellt und die DDR Führung musste ihre hochfliegenden Luftfahrt Pläne begraben.
Bereits 1958 schaffte es die 152 auch noch auf eine Briefmarke (DDR MiNr. 661):
So, und hier auch noch ein Foto des Fluzeugs dazu:
Beste Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/152_%28Flugzeug%29
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Brunolf_Baade
[3] http://geschichtspuls.de/art1233-vor-50-jahren-erstflug-des-ddr-duesenjets-152
Von der VFW 614 war nur ein Zudruck aufzutreiben:
MfG Jürgen -wajdz-
Philatelistisch konnte ich bislang die HFB leider auch noch nicht finden, auf den ganzen Sonderstempeln zu Feierlichkeiten des JaboG 32 sind immer nur Starfighter und Tornados abgebildet. :-(
Beste Grüße,
Peter
MfG Jürgen -wajdz-
Das dürfte eine Concorde sein. Der Brief kam gerade rein.
Gruß
Uwe
Ein wirklich beeindruckendes Flugzeug (wie auch die Concorde), selbst für mich, der sein halbes Leben in und um solchen Höllenmaschinen verbracht hat. Ein Besuch in Sinsheim und auch der dazu gehörenden Zweigstelle im Technik Museum in Speyer ist auf alle Fälle empfehlenswert, am besten jeweils einen ganzen Tag einplanen. Es gibt da preiswerte Kombiangebote mit Übernachtung, ich kann es aus eigener Erfahrung behaupten (war schon zweimal dort mit Ehefrau die auch begeistert war ;-)).
Beste Grüße,
Peter
MfG Jürgen -wajdz-
Man achte auf die Beschreibung des Bildzusatzes: Flugzeug! ;-)
Es bleibt spannend.
Viele Grüße aus dem Norden
Lothar
[1] http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/796
Viele Grüße
Volkmar
Diese Klappen hat die Concorde auch, diese werden aber wenn das Bugfahrwerk komplett ausgefahren und verriegelt ist wieder zugefahren um den Luftwiderstand im Landeanflug zu verringern.
Hier ein Bild dazu beim Einfahren des Fahrwerks nach dem Start, die Klappen gehen gerade auf:
Und noch eins mit jetzt komplett geöffneten Klappen und dem beginnenden Einfahrvorgang des Bugrades:
Bei der Tupolev bleiben diese Klappen bei ausgefahrenem Fahrwerk immer offen, zum Vergleich nochmal beide Flugzeuge in Sinsheim:
Auf dem Stempel haben wir also eine Tu 144 ohne, nennen wir es einmal, erkennbare Vorflügel. ;-)
Der Künstler dieser Ganzsache hat es uns einfacher gemacht:
Ich hoffe, dass nun "alle Klarheiten beseitigt" sind! ;-)
Beste Grüße,
Peter
So, dann hätte ich hier noch eine Ergänzung und kleine Frage zu diesem im ehemaligen Ostblock weit verbreiteten Flugzeugtyp. Dazu noch ein Bild dieser Maschine:
Welchem Flugzeugfan oder -kenner fällt hier was auf? ;-)
Beste Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_Tu-104
Das auf der Marke dargestellte Flugzeug ist vielleicht die PiperE2-Cub?
MfG Jürgen -wajdz-
Ein Stempel aus der Wendezeit, der an den historischen Flug zu Zeiten der Weimarer Republik von Weimar nach Berlin erinnert. Also mal wieder ein älteres Flugzeug.
Gruß
Uwe
Die Deutsche Luft-Reederei wurde mitten im Ersten Weltkrieg als militärisches Lufttransport-Unternehmen am 13. Dezember 1917 gegründet. Treibende Kraft war Walther Rathenau als Aufsichtsratsvorsitzender der AEG. Als weitere Firmen wirkten Hapag, Luftschiffbau Zeppelin und die Deutsche Bank mit. Nachdem die Gesellschaft am 8. Januar 1919 die Zulassung für den zivilen Luftverkehr erhalten hatte, beförderte sie am 5. Februar 1919 zum ersten Mal eine Frachtsendung auf dem Luftweg von Berlin nach Weimar, dem zeitweiligen Sitz der Nationalversammlung. Passagiere konnten im gleichen Jahr bereits mitfliegen.
Heimatflugplatz war zunächst der Flugplatz Johannisthal in Berlin-Johannisthal.
Einen schönen Restsonntag!
Franz
Verwendet wurde der AFS bei den Siebel Flugzeugwerken in Halle an der Saale (ehemals Klemm Flugzeugwerke). [1]
So, was für ein Flugzeugtyp ist hier aber abgebildet? Auf der im link genannten Seite zu den Siebel Werken findet man keinen Hinweis auf dieses Flugzeug.
Es handelt sich um die Siebel Fh 104 "Hallore" (der Zusatz soll wohl auf den Standort der Werke bezogen sein). [2] Das zweimotorige Reiseflugzeug hatte zunächst noch die Bezeichnung Klemm 104, da die Entwicklung im Hallenser Werk von Hanns Klemm begonnen wurde. Da Klemm auf Anweisung des Reichsluftfahrtministeriums das Flugzeugwerk in Halle Ende 1937 an Friedrich Siebel abgeben musste, wurde der Typ später in Siebel Fh 104 umbenannt.
Hier ein Originalbild der Siebel Fh 104.
So steckt auch manchmal in so "trivialen" ;-) AFS eine kleine Besonderheit.
Beste Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Siebel_Flugzeugwerke
[2] http://www.fliegerweb.com/de/lexicon/Geschichte/Siebel+Fh+104+Hallore-358
MfG Jürgen -wajdz-
MfG Jürgen -wajdz-
Den Umschlag und den Sonderstempel hatte ich eigentlich schon. Was ich aber bisher noch nicht hatte, war die Transorma-Kodierung auf einem Grade-Beleg:
Zur den Transorma-Kodierungen siehe http://postalhistorycorner.blogspot.de/2010/09/transorma-dutch-transorma-letter.html
Viele Grüße
Volkmar
Die Jak-24 aus dem sowjetischen Konstruktionsbüro Jakowlew war ein Hubschrauber mit Tandemrotoranordnung. Der Erstflug fand am 3. Juli 1953 statt. Das Modell trug den NATO-Codenamen „Horse“.
Die Entwicklung wurde auf der Grundlage einer umfassenden Zusammenarbeit mit der Beteiligung mehrerer Forschungseinrichtungen durchgeführt und konnte durch die gute Koordination sehr schnell abgeschlossen werden. Im Juli 1955 wurde die Maschine erstmals auf dem Flugtag in Tuschino der Öffentlichkeit präsentiert und umgehend bei der der sowjetischen Luftwaffe eingeführt. Im Jahr 1959 nahmen Jak-24 Hubschrauber an den großen Übungen des Warschauer Paktes in der Umgebung von Kiev und auf dem Gebiet der DDR teil. Während der Übung fanden Flüge auf der Route Moskau - Berlin und Moskau - Kiew statt.
Neben der militärischen gab es eine zivile Modifikation des Hubschraubers als "fliegender Kran" oder "bequemes Passagierschiff." Insgesamt wurden etwa hundert Luftfahrzeuge dieses Typs produziert.
MiNr 5946
MfG Jürgen -wajdz-
Ebenso, auch unter Philatelisten unbekannt, ein Höhepunkt aus der Geschichte dieses ungewöhnlichen Luftfahrzeugs. Mit ihm fand im November 1941 der erste Luftpostflug mit einem Düsenflugzeug statt. Auf der Strecke Mailand – Rom, genauer nach dem bei Rom gelegenen Militärflugplatz Guidonia (LIRG).
Hier ein neuerer Beleg in Erinnerung an dieses Ereignis:
Der Sonderstempel des Mailänder Flughafens Linate zum 50 jährigen Jubiläum dieses Ereignisses zeigt auch das Flugzeug:
Zu dem Flugzeug gab es auch eine Ganzsache, ein Aerogramm, der Wertstempel zeigt die Campini-Caproni. Ebenfalls abgebildet eine Kopie des Sonderstempels zum Flug von 1941:
Im Original sah er so wie hier aus, auf dieser Karte mit den Original-Unterschriften des Piloten Mario de Bernardi und seines Passagiers auf diesem Fluge, Ing. Pedace. Die Karte stammt aus dem Angebot eines Auktionshauses wo sie für über 2000 Euro angeboten wurde/wird.
Sonderstempel Original
Hier nochmals, zusammen mit Pedace nach der Landung in Guidonia (aus "VOLO" Ausgabe April 1959):
Das Flugzeug selbst diente 1973 auch nochmals als Motiv für eine Briefmarke.
Beste Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Campini-Caproni_C.C.2
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Italienisches_Luftfahrtmuseum_Vigna_di_Valle

mit Flugpostmarke / Flugzeugmotiv zu 2 Forint, gestempelt in BUDAPEST am 26.1.1985
mit Sammlergruß,
Claus
Eigenartiger Weise sind Berlin und Warschau, im Gegesatz zu Frankfurt/Main und Prag nicht dabei. Nehmen wir mal an, sie gehörten damals noch nicht zum Liniennetz von MALEV.
Fröhliche Ostern wünscht Jürgen -wajdz-
MfG Jürgen -wajdz-
In der Zivilluftahrt-Geschichte der DDR wurde das zweitgrößte Unglück, von der sie betroffen war, nur sehr zurückhaltend kommuniziert. 72 der 82 Passagiere starben am 12. Dezember 1986, als eine aus Minsk kommenden Tupolew Tu-134 beim Anflug auf den Flughafen Schönefeld neben der Autobahn über einem Waldgebiet abstürzte. [1]
MiNr 1526
MfG Jürgen -wajdz-
[1] http://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburgi/flugzeugabsturz-nahe-schoenefeld-ursache-des-ungluecks-wurde-verschwiegen/1157264.html

Maschinenstempel mit Werbeklischee des Bahnpostamtes, 85 NÜRNBERG BPA / b vom 3.9.1970
mit Sammlergruß,
Claus
MfG Jürgen -wajdz-
1997 kamen die ersten F/A-18 Hornet, eine sehr moderne und kampfstarke Version, zur Luftwaffe. Heute sind noch 32 Maschinen dieses Typs im Einsatz.
Die zweite Marke zeigt uns eine F-5 Tiger [4] in den Farben der Kunstflugstaffel „Patrouille Suisse“.
1976 erwarb die Schweizer Luftwaffe eine Flotte von 72 Stück F5-Tiger-Jagdflugzeugen. 2013 beendeten die Schweizer Tiger mit Ausnahme der Patrouille Suisse Maschinen ihre Dienstzeit.
1964 gegründet, ist die „Patrouille Suisse“ die Jet-Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe. Sie soll die Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft dieser Waffengattung demonstrieren. Für ihre Vorführungen setzt die Staffel Maschinen des Typs F-5 Tiger ein.
Ein sehr informatives Dokument zu den Aktivitäten der „Patrouille Suisse“ ist deren Jahresbericht 2016. [5]
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Luftwaffe
[2] http://www.lw.admin.ch/internet/luftwaffe/de/home.html
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/McDonnell_Douglas_F/A-18
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_F-5
[5] http://www.lw.admin.ch/internet/luftwaffe/de/home/verbaende/einsatz_lw/kunstflugteam/ps.parsys.0003.downloadList.1597.DownloadFile.tmp/patrouillesuisse2016.pdf
Der auf der 1700 Lei Ganzsache von Rumänien gezeigte Kampfjet IAR-93 ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Jugoslawien und Rumänien [1]. Vom Typ IAR-93 wurden zwischen 1975 und 1992 nur 88 Stück gebaut, wovon während ihrer Einsatzzeit 9 Maschinen abstürzten! 1998 wurde dieses Flugzeug aus dem Dienst genommen.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/IAR-93_Vultur
Die DDR beschaffte insgesamt 557 MiG-21 der verschiedenen Versionen. Von diesen gingen 126 verloren, eine Verlustquote von knapp 23 %. Dabei gab es mindestens 54 Todesopfer. Nach Auflösung der NVA 1990 wurden 41 Maschinen der DDR-Luftstreitkräfte in den Bundeswehrbestand übernommen und 1992/93 ausgemustert.
Heute bei mir mit „postcrossing“ eingeschwebt.
MfG Jürgen -wajdz-
Die JAK (Jakowlew) 23 war ein russisches Fabrikat welches auch den befreundeten Armeen des Warschauer Paktes abgegeben wurde. Der Erstflug erfolgte 1947 und die Maschine wurde bis 1950 produziert.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jakowlew_Jak-23
Diese Maschinen wurden von der Chengdu Aircraft Corporation (CAC) entwickelt und gebaut. Sie werden auch vom Kunstflugteam „1. August“ der chinesischen Luftwaffe eingesetzt. [2] Einen Auftritt dieser Kunstflugstaffel am Air Festival 2013 in Moskau kann man hier als Film geniessen [3] Die Einsatzmöglichkeiten des J-10 und einen Einblick in das Umfeld der chinesischen Luftwaffe zeigt uns ein Spielfilm der chinesischen Armee (mit englischen Untertiteln)[4]
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Chengdu_J-10
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Kunstflugstaffel_1._August
[3] https://www.youtube.com/watch?v=_gANb2QeXe8
[4] https://www.youtube.com/watch?v=A5HGRStHkp4
Diese Maschinen wurden durch die Firma Soko in Mostar zwischen 1964 und 1985 in einer Stückzahl von 248 Exemplaren produziert.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Soko_Galeb
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_F-104
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Starfighter-Aff%C3%A4re
Gezeigt wird nebst der Curtiss JN-4D "Jenny" eine F-86F “Sabrejet” [1], welche 1957 durch die philippinische Luftwaffe beschafft wurde. Die F-86 war auch in verschiedenen Ausführungen von 1957 – 1964 bei der deutschen Bundeswehr im Einsatz.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/North_American_F-86
Dieser Schritt wurde von Branchenkennern schon länger befürchtet: Es war das erste Mal, dass sich der Flugzeugbauer so klar zu einem möglichen Aus für den Kultflieger äußerte. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Boeing, aber auch Airbus, haben vor allem dank neuer Triebwerkstechnologie immer bessere, kleinere Langstreckenjets gebaut, die Ziele anfliegen konnten, die für die 747 kein ausreichendes Passagieraufkommen haben.
MfG Jürgen -wajdz-
Diese Maschine ist das erste überwiegend in der VR China entwickelte und gebaute strahlgetriebene Verkehrsflugzeug, welches im Juni 2016 seinen Dienst aufgenommen hat. Es werden zwei Varianten angeboten, die eine Kapazität von 70 bis 100 Passagieren bieten sollen und damit in Konkurrenz zu westlichen Produkten wie Bombardier CRJ700/900 und Embraer E-Jets stehen werden.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Comac_ARJ21
Charakteristisch für diese Flugzeuge ist, dass sie alle von Jugoslawien/Serbien selbst gebaut wurden. Gezeigt werden folgende Fluggeräte:
Oben Mitte: Schulflugzeug Fizir FN, gebaut ab 1929 von den Flugzeugwerken Prva Srpska Fabrika Aeroplana Zivojin, Rogožarski und Albatros. [1]
Oben Rechts: Jagdflugzeug Rogožarski IK-3, gebaut 1939-1941 von den Flugzeugwerken Rogožarski [2]
Unten Links: Jagdflugzeug Ikarus S-49, gebaut in den 50er Jahren von den Ikarus-Flugzeugwerken bei Novi Sad bzw. Belgrad [3]
Unten Mitte: Leichter Jagdbomber Soko J-21 Jastreb, gebaut von 1964-1985 von den Soko Flugzeugwerken in Mostar in Bosnien-Herzegowina [4] Die J-21 ist eine Weiterentwicklung des bereits in Beitrag [#435] vorgestellten G-2 Galeb.
Unten Rechts: Übungsflugzeug Utva Lasta , gebaut seit 1985 durch den Flugzeughersteller Utva in Pančevo, Serbien [5]
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Zmaj_Fizir_FN
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Rogo%C5%BEarski_IK-3
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Ikarus_S-49
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Soko_J-21_Jastreb
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Utva_Lasta
Mit der zivilen Variante der Vimy erfolgten viele erste Fernflüge und Rekorde, inklusive des ersten Non-Stop-Atlantik-Überflugs.
John Alcock und Arthur Whitten Brown flogen am 14. Juni 1919 von Neufundland ab und landeten am 15. Juni 1919 mit der Nase voran in einem Moor in Irland.
Am 27. Juli 2016 würdigte die Schweizer Post die abgeschlossene Erdumrundung der SOLARIMPULSE mit einer Ereignismarke. Diese Ausgabe war bereits in 2015 hergestellt und sollte zur geplanten Beendigung des Erdumrundungsfluges im August 2015 erscheinen. Dieser Flug musste aber aus technischen Gründen in Hawaii für 9 Monate unterbrochen werden und beendete mit der Landung in Abu Dhabi die Weltumrundung erst am 26. Juli 2016.
Ereignismarken werden zu speziellen Anlässen von der Schweizer Post spontan ausgegeben wie z.B. am 10.04.2007 für Roger Federer (längste Zeit ohne Unterbruch als ATP Rang 1) ?
Heute erreichte mich eine SOLAIMPULSE in der Tagespost, Aufgabe 31. August 2016!
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Solar_Impulse
Vom 31. Mai bis zum 8. Juni 1928 überquerte Charles Kingsford Smith mit Charles Ulm mit einer F.VII-3m den Pazifik von Oakland (Kalifornien) nach Brisbane (Australien). Dabei flogen sie in drei Abschnitten eine Strecke von 11.585 Kilometern.
MfG Jürgen -wajdz-
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jakowlew_Jak-9
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Jakowlew
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jakowlew_Jak-3
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Jakowlew

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Petljakow_Pe-8
10 Kopeken, Mi Nr. 571, Yakovlev AIR-7 [1] [2]
Die AIR-7 war der Versuch des Flugzeugkonstrukteurs Yakovlev [3], ein schnelles Kurierflugzeug für Zeitungen und Druckmatrizen zu schaffen. Gleichzeitig wollte er mit dieser Maschine den Geschwindigkeitsrekord der Sowjetunion erobern, was dem Piloten Julian Piontkowski anlässlich eines Besuches von Charles Lindbergh am 25. September 1933 in Moskau mit 332 Km/h auch gelang.
Anfangs 1934 stürzte die AIR-7 infolge eines nachgewiesenen Konstruktionsfehlers ab, was ein bis Ende 1935 ausgesprochenes Konstruktionsverbot für Yakovlev zur Folge hatte.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Yakovlev_AIR-7
[2] http://www.fliegerweb.com/de/lexicon/Geschichte/Yakovlev+AIR-7+(Ya-7)-372
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Sergejewitsch_Jakowlew
Die Hawker Typhoon war ein Kampfflugzeug der britischen Hawker Siddeley Aircraft Co. Sie wurde während des Zweiten Weltkriegs ab 1941 von der Royal Air Force (RAF) eingesetzt.
Weil die einmotorige und einsitzige Typhoon, aufgrund des „dicken“ Tragflächenprofils, oberhalb von 6100 m (20.000 Fuß) nicht die nötigen Flugleistungen für die eigentlich vorgesehene Aufgabe als Abfangjäger erreichen konnte, kam sie schließlich als Jagdbomber zum Einsatz.
Die Maschinen wurden für Tiefangriffe in Nordfrankreich und im Kampf in der Normandie eingesetzt. Sie begleiteten die alliierten Truppen durch Frankreich und Belgien. Dafür wurden sie auch mit ungelenkten Raketen des Typs RP-3 (Rocket Projectile 3 inch) ausgerüstet.
Typhoon Mk 1B
MfG Jürgen -wajdz-

Diese Maschine wurde von den Iljuschin-Flugzeugwerken [2] zwischen 1940 und 1944 in einer Stückzahl von 5256 Stück gebaut. Die Il-4 war als Flugzeug in Ganzmetall-Halbschalenbauweise geplant worden, musste aber im Verlauf der Fertigung einzelne Baugruppen (Außenflügel, Rumpfbug und -heck) aufgrund der kriegsbedingten Metallknappheit durch Holzpressschalen ersetzen, was sich negativ auf die Flugleistung auswirkte. Die Il-4 nahm an allen größeren Schlachten an der deutsch-sowjetischen Front teil, sowie auch an den Fernangriffen auf Berlin.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Iljuschin_Il-4
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Iljuschin

Die Flugzeugbezeichnung ist durch den Stempel nicht gut zu lesen, aber es handelt sich um die Abbildung des "Riesenflugzeugs Siemens-Schuckert R VIII".
Selbstverständlich habe ich gegoogelt und festgestellt, dass der Vogel in der Vorderansicht umwerfend groß aussieht. Und das 1918!
MfG >Franz<

Die OSGA-101 war das Projekt eines sowjetischen Kleinstflugbootes und wurde vom Flugzeugkonstrukteur Igor Tschetwerikow [2] entwickelt . Es sollte von U-Booten in zusammengeklapptem Zustand mitgeführt und bei Bedarf zur Aufklärung verwendet werden. Deshalb war es so konstruiert, dass es in vier Minuten flugbereit aufgebaut werden konnte. Zwischen 1933 und 1934 wurden zwei Prototypen gebaut und erprobt.
Zwar ergaben die Probeflüge mit der OSGA-101 ausgezeichnete Flugeigenschaften aber die hydrodynamischen Eigenschaften ließen zu wünschen übrig, weshalb die Seekriegsleitung das Interesse an diesem Projekt verlor.
Die OSGA-101 erflog 1937 mit dem Piloten A. W. Krschischewski drei damalige Weltrekorde: am 21. September erreichte er auf einer 100-km-Strecke eine Geschwindigkeit von 170,2 km/h, am 7. Oktober konnte eine Gipfelhöhe von 5400 m und eine Reichweite von 480 km erzielt werden.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tschetwerikow_SPL
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Igor_Wjatscheslawowitsch_Tschetwerikow

Die IL 2 zählt zu den meistgebauten Flugzeuge der Welt und wurde von den Iljuschin-Flugzeugwerken zwischen 1941 und 1945 in einer Stückzahl von 36‘163 Stück gebaut! Als stark gepanzerte Maschine war ihre Hauptaufgabe die Bekämpfung gepanzerter Fahrzeuge, obwohl sie auch gegen „weiche Ziele“ eingesetzt wurde. Die Sowjets selbst nannten sie „Fliegender Panzer“ oder liebevoll „Iljuscha“. Von deutschen Jagdpiloten wurde die IL-2 auch „Betonflugzeug“ genannt, da sie sogar direkte Treffer einer 20-mm-Kanone überstehen konnte und mit Maschinengewehren kaum abzuschießen war.
Anbei einen Film mit der heute weltweit einzig noch fliegenden IL-2 Maschine [2]
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Iljuschin_Il-2
[2] https://www.youtube.com/watch?v=qF9VZSkVZI0 (12:51)

Von dieser als Personenflugzeug geplanten Maschine wurde nur gerade ein Exemplar gebaut, welche seinen Erstflug am 14. August 1931 absolvierte. Man orientierte sich bei der Konstruktion am viermotorigen Bombenflugzeug Tupolew TB-3, von dem auch das Tragwerk übernommen wurde. In den nächsten 10 Jahren diente die ANT-14 als Passagierflugzeug für Rundflüge und Propagandazwecke und beförderte während dieser Zeit etwa 40‘000 Personen. Eine mit drei Zwillings-MG bewaffnete Militärversion, die 2600 Kilogramm Bomben mitführen sollte, wurde nie verwirklicht.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_ANT-14
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Andrei_Nikolajewitsch_Tupolew

Von dieser als Personenflugzeug geplanten Maschine wurde zwischen 1933 und 1934 nur gerade zwei Exemplare gebaut. Bei ihrem Erscheinen im Jahre 1934 war es das weltweit größte und schwerste Landflugzeug. Mit historischen Filmaufnahmen von 1934 kann man sich einen Eindruck über die Grösse dieses Flugzeuges machen (erster Teil ANT-20 Gorki, zweiter Teil die weiterentwickelte ANT-20bis) [2].
Die Idee zum Bau eines Großflugzeuges anlässlich des vierzigjährigen schriftstellerischen Jubiläums von Maxim Gorki wurde im Oktober 1932 vom Journalisten Michail Kolzow unterbreitet und von Josef Stalin befürwortet. Es war vorgesehen, die Maxim Gorki als Flaggschiff bei der Propagandastaffel gleichen Namens einzusetzen. Bei den Tests mit der ANT-20 stellten die Piloten Gromow und Schurow zwei Masse-/Höhenrekorde auf, als sie mit 10.000 beziehungsweise 15.000 Kilogramm Nutzlast eine Höhe von 5.000 Metern erreichten.
Am 18. Mai 1935 wurde die ANT-20 von einem Begleitjäger, welcher bei einer Vorführung über Moskau verbotenerweise einen Looping flog, in der Luft gerammt und stürzte ab.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_ANT-20
[2] https://www.youtube.com/watch?v=8QLpyNT3lB8

Die ANT-4 war ein sowjetischer zweimotoriger Bomber und ist das erste in Ganzmetallbauweise hergestellte militärische Flugzeug der Sowjetunion. Von diesem Flugzeug wurden zwischen 1929 und 1932 über 216 Stück gebaut. Auch wurden mit der ANT-4 als „Bensinonosjez“ (Benzinträger) von 1933 bis 1935 die ersten sowjetischen Luftbetankungen durchgeführt.
Einige Flugzeuge wurden 1934 für den Einsatz in der Arktis mit Schneekufen ausgestattet. Der Pilot Anatoli Ljapidewski entdeckte im gleichen Jahr mit seiner ANT-4 die Besatzung des im Polarmeer untergegangenen Schiffes Tscheljuskin auf einer Eisscholle und flog die ersten Schiffbrüchigen aus. Die Rettung der 104 Überlebenden auf dem Luftweg wurde von der sowjetischen Post am 25. Januar 1935 mit einer Sonderausgabe gewürdigt (Mi Nr. 499-508) Auf der 5 Kopeken Wertstufe (Mi Nr. 501) werden Ljapidewski und seine ANT-4 gezeigt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_TB-1
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Cheliuskin_(Schiff)

Die Entwicklung der ANT-9 entstand aufgrund einer Forderung nach einem in der Sowjetunion selbst entwickelten Verkehrsflugzeug. Zu dieser Zeit wurden bei der „Deruluft“ [2], dem Vorläufer der „Aeroflot“, nur ausländische Modelle, hauptsächlich deutsche Maschinen geflogen. Der erste Prototyp namens „Krylja Sowjetow“ (russisch Крылья советов, deutsch „Flügel der Sowjets“) wurde der Öffentlichkeit am 1. Mai 1929 auf dem Roten Platz vorgestellt. Bereits im Juli 1929 startete die „Krylia Sowjetow“ zu einem europäischen Rundflug auf der Strecke Moskau–Travemünde–Berlin–Paris–Rom–Marseille–London–Paris–Berlin–Warschau–Moskau. Der Flug dauerte vom 10. Juli bis zum 8. August 1929 und sorgte für einiges Aufsehen. Dabei beförderte sie acht Passagiere über eine Strecke von 9.037 km, die in 53 Flugstunden bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 177 km/h zurückgelegt wurde. Von diesem Flugzeug wurde zwischen 1928 und 1933 über 75 Exemplare gebaut.
Die ANT-9 diente bereits im Februar 1934 als Motiv für die Sonderausgabe anlässlich des 10-jahrigen Bestehens der sowjetischen Luftfahrt und Luftpost (Mi Nr. 462-466)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_ANT-9
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Deruluft

Das schwere viermotorige Bombenflugzeug Tupolew TB-3 (TB-3 war die militärische Version und ANT-6 die zivile Version) war mit seiner freitragenden Tiefdeckerauslegung der erste freitragende viermotorige Ganzmetalleindecker seiner Zeit. Da dieses Flugzeug ursprünglich als Bomber konzipiert wurde, konnte es mit einer sehr grossen Nutzlast aufwarten. Damit war die ANT-6 sowohl als Truppentransporter als auch für den Frachtverkehr im zivilen Bereich einsetzbar. Von diesem Flugzeug wurde zwischen 1931 und 1937 über 818 Exemplare gebaut.
Am 21. Mai 1937 landete eine ANT-6 als erstes Flugzeug am Nordpol und setzte die Besatzung der driftenden Polarstation Nordpol-1 dort ab. [2]
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_TB-3
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Nordpol-1
Die Lawotschkin La-7 (Mi Nr. 1021) war das letzte in Holz/Metall-Gemischtbauweise hergestellte Jagdflugzeug der Lawotschkin-Werke [2] und gleichzeitig das leistungsfähigste Flugzeug der UdSSR im Zweiten Weltkrieg. Insgesamt wurden ab 1944 über 5753 La-7 Maschinen hergestellt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lawotschkin_La-7
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Lawotschkin

Die Polikarpow Po-2 (Mi Nr. 973) wurde ursprünglich als Schulflugzeug entworfen, im Laufe ihrer Karriere jedoch mit den unterschiedlichsten Aufgaben betraut. Bei Kriegsbeginn mit Deutschland 1941 befanden sich etwa 13.000 Flugzeuge im Einsatz. Aus der Not heraus entstanden im Verlaufe des Krieges etliche militärische Varianten dieser Maschine. Diese dienten sowohl als Schlacht- und Aufklärungsflugzeuge als auch als Verbindungsflugzeug zu den Partisanen. Berühmt wurde die PO-2 durch den Einsatz als leichter Bomber bei dem nur aus Frauen bestehenden 46. Gardefliegerregiment. Diese sogenannten „Nachthexen“ [2] flogen mit diesem Typ nächtliche Störangriffe gegen die deutschen Truppen. Von den Deutschen wurde die Maschine „Rollbahnkrähe“ oder „Nebelkrähe“ sowie wegen ihres Motorgeräusches auch „Nähmaschine“ genannt. Von der Po-2 wurden zwischen 1928 und 1954 über 40‘000 Stück gebaut.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Polikarpow_Po-2
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Nachthexen
Grüße Ivo
Wladimir Petljakow [2] führte den Entwurf zum Pe-2 in Gefangenschaft im Konstruktionsbüro KB-29 aus, wohin er nach seiner Verhaftung im Zuge des Stalinistischen Terrors gebracht worden war. Das Flugzeug basiert auf dem Entwurf eines schweren, zweisitzigen Langstrecken- und Höhenjägers, musste aber zum dreisitzigen Höhenbomber und kurz darauf nochmals zum Sturzbomber umkonstruiert werden. Von deutschen Truppen erbeutete Pe-2 wurden von der Luftwaffe erprobt und als eine der modernsten sowjetischen Konstruktionen anerkannt. Von 1941 – 1945 wurden insgesamt 11‘426 Maschinen hergestellt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Petljakow_Pe-2
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Michailowitsch_Petljakow
Gruß
Uwe
Die Tupolew Tu-2 (Mi Nr. 975) war ein mittelschweres Kampfflugzeug, das von der UdSSR im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde und als leistungsstärkster sowjetischer Bomber dieser Periode zählte. Von der Tu-2 wurden zwischen 1942 und 1947 über 2‘550 Stück gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg rüstete die UdSSR einige ihrer Verbündeten, so Bulgarien, China, Polen, Rumänien, Ungarn und Jugoslawien mit dieser Maschine aus. Nach 1945 wurden die alten Petljakow Pe-2-Bomber [#465] schrittweise durch die Tu-2 abgelöst.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_Tu-2

Die Jak-9 war das am meisten verwendete Jagdflugzeug der sowjetischen Luftstreitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Sie wurde als Begleit-, Abfang- und Langstreckenjäger, Jagdbomber und Schlachtflugzeug zur Panzerbekämpfung eingesetzt. Ihr Einsatz trug dazu bei, die Luftüberlegenheit gegenüber der deutschen Luftwaffe zu erringen. Während des Krieges wurden zwischen 1942 und 1945 über 14‘514 Exemplare gebaut. In den Nachkriegsjahren wurden weitere 2‘245 Maschinen produziert welche teilweise auch den Verbündeten Albanien, China, Ungarn, Jugoslawien, Nordkorea und Polen abgegeben wurden.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jakowlew_Jak-9

Die Jak-18 wurde ab 1947 vorab als Schulflugzeug in Dienst gestellt. Dank ständiger Weiterentwicklung gelang es 1961 eine weitgehend überarbeitete einsitzige Kunstflugversion Jak-18 PM vorzustellen. Diese Maschine gehörte in den 1960er-Jahren zu den beliebtesten Flugzeugen für die Flugakrobatik. Von der Jak-18 wurden zwischen 1947 und 1982 insgesamt zwischen 8 und 9‘000 Maschinen in den verschiedensten Versionen gebaut.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jakowlew_Jak-18

Am 13. Juni 2007 ehrte die US-amerikanische Post die Air Force One mit einer 4.60 $ Priority Mail Ausgabe (Mi Nr. 4231)
Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass jedes Flugzeug, in das der Präsident steigt, automatisch zur Air Force One wird. Zur „Air Force One“ kann jedoch nur ein Luftfahrzeug (Flugzeug oder Hubschrauber) werden, das sich im Besitz der United States Air Force befindet. Auf dem Weg vom Weißen Haus zur Andrews Air Force Base, der Heimatbasis der Air Force One, nutzt er einen Hubschrauber vom Typ Sikorsky H-3 Sea King [3], der jedoch im Besitz des United States Marine Corps ist. Der Helikopter hat daher das Rufzeichen Marine One.
Ebenfalls am 13. Juni 2007 ehrte die US-amerikanische Post die Marine One mit einer 16.25 $ Express Mail Ausgabe (Mi Nr. 4232)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Air_Force_One
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_747#747-200
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Sikorsky_S-61
Die US amerikanische Post ehrte diesen Prototypen innerhalb einer selbstklebenden Sonderausgabe vom 29. Juli 2005 (Mi Nr. 3953)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_YB-49
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_YB-35
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Convair_B-36
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_B-2
Einlieferungsschein über eine Briefsendung vom Postamt Laucha (Unstrut) mit Sonderstempel "Segelflugstadt im Unstruttal" von 1937
mit Sammlergruß
Werner
Der erste Tarnkappen-Düsenjagdbomber der Welt hob bereits im Frühjahr 1945 zu einem ersten Testflug vom Flugplatz Oranienburg bei Berlin ab. Das von den Gebrüder Horten entwickelte Flugzeug und von der Gothaer Waggonfabrik später produziert werden sollte Flugzeug trug die Bezeichnung Ho IX oder auch Go 229 [1]. Mehr dazu, auch Fotos, in dem link. Es gibt auch einen Wikipedia Artikel dazu, den kann ich aber wegen seiner Ungenauigkeit nicht empfehlen.
Die ganze, viel später erst wirklich mit dem amerikanischen Tarnkappenbomber B-2 fertig gestellte Entwicklung zu dieser Art Flugzeug beruht auf den am Ende und nach dem zweiten Weltkrieg erbeuteten deutschen Forschungsarbeiten, Material und Flugzeugteilen. Auch der radarabsorbierende Tarnanstrich, eine spezielle Farbe auf Bitumenbasis mit Karbon stammt ursprünglich noch aus deutscher Produktion. Der Spezialanstrich hatte die Bezeichnung "Schornsteinfeger", hergestellt damals bei der IG-Farben.
Soweit dieser kleine Abstecher in die Tarnkappentechnik.
Damit aber auch die Philatelie nicht zu kurz kommt, auch dazu passend ein philatelistisches Objekt. Zumindest in Dessau hatte man, noch zu DDR Zeit, den deutschen Ursprung der Nurflügeltechnik nicht ganz vergessen. Dort gab es 1985 einen Gelegenheitsstempel in Erinnerung an das 75 jährige Jubiläum des ersten Nurflügel-Patents (wenn auch von Aerodynamikern wegen der Wortwahl kritisch betrachtet), angemeldet bereits 1910 von Hugo Junkers! [2]
Die Karte trägt den violetten Stempel: Mondorf-les-Bains / Semaine d'Aviation vom 12. Juni 1910 - er ist nicht so häufig anzutreffen.
Im Hintergrund rechts ist das Hotel de Paris zu erkennen. Die Start- und Landepiste liegt genau auf der heutigen Avenue Dr. Klein - meiner Adresse also. Das Gebäude des Hotels, fast unverändert, sehe ich auch jetzt noch von meinem Fenster aus.
Peter, auf diesen Modellen bist Du sicherlich noch nicht geflogen.
meint DiDi
Grüße
Ivo
Helikopterpost Berlin der US Army zur Deutschen Industrie-Ausstellung 1.10.1950
mit Sammlergruß
Werner
Der Typ schaffte es zusammen mit seinem Konstrukteur auch mal auf eine Briefmarke, hier der FDC dazu:
Diese Kiste war übrigens, sowohl am Boden wie auch in der Luft fliegerisch wesentlich anspruchsvoller als all die schnellen Jets in denen ich sonst noch viele Flugstunden verbrachte. ;-)
Beste Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Piper_PA-18
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Lilienthal
Mi.-Nr. 343 - Air Djibouti Boeing 727 und Güterzug
Am 10. August 2012 verausgabte die Post der Russischen Föderation eine Sonderausgabe anlässlich des 100. Gründungsjahres der russischen Luftwaffe (Mi Nr. 1853). Gezeigt wird das Wappen der Luftwaffe sowie eine TU-160 supersonic.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_Tu-160
[2] https://www.youtube.com/watch?v=7drKddDhmXQ
Die Post der Russischen Föderation ehrte die Maschine am 10. September 2015 mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 2215).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sikorsky_Ilja_Muromez

Danach findet sich - unvermeidbar - die Deutsche Lufthansa:
ALITALIA und OLYMPIC AIRWAYS wird auch noch geläufig sein, aber die Vierstrahler sind dann schon etwas seltener
SAS Scandinavian Airlines warb damals für ihre schnellen Flugverbindungen, Rußland erlaubte damals nicht allen Fluggesellschaften den Überflug
Auch JAL - Japan Airlines warb mit "blumiger" Beschreibung für Ihren Jumbo: Transpazifik Garden Jet, 747
Jetzt wird es mit der BEA - British European Airlines wieder etwas bodenständiger:
Und zum guten Schluß gibt sich TWA - Trans World Airlines noch die Ehre
Und das Beste ( vielleicht nicht von der Qualität) kommt zum Schluß, damals als die Super Constellation noch im Liniendienst zu finden war:
So, nun hoffe ich, daß niemand abgehoben ist und wünsche einen Fluglärmarmen Abend
Olaf

Viele Grüße,
Peter
BERLIN N 4 / ca / 14.12.56.-21 / schnell sicher bequem IN ALLE WELT DURCH DIE DEUTSCHE LUFTHANSA
mit Sammlergruß,
Claus
Die Post der Russischen Föderation ehrte die Maschine anlässlich des 125. Geburtstages des Flugzeugkonstrukteurs Tupolew am 13. August 2013 mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 1958)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_Tu-95
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/AN602
Die tschechische Postverwaltung nahm am 12.06.1946 den Erstflug von Prag nach New York zum Anlass, um die L-049 auch auf Briefmarken zu verewigen ( Mi.Nr. 492 )
Es ist der Drucktechnik in Tschechien zu dieser Zeit geschuldet, das in den Bögen Leerfelder entstanden und in dem Fall bedruckt wurden. Aber es handelt sich dabei nichtum die L-049 sondern wohl eher um eine DC - 3.
Für den allgemeinen Luftpostverkehr folgten ab 17.06.46 bis zum 04.07.47 weitere Ausgaben dieser bis heute sehr beliebten Marken, wohl wegen der Vielfalt der Kombinationsmöglichkeiten beim sammeln (Mi.Nr. 496,98,99 und 500).
.
Zierfeld oben
Zierfeld unten
Im Jahre 1949 ergab eine Korrektur der Posttarife auch eine Überdruckausgabe dieser Luftpost Marken (Mi.Nr. 586-93).
Die Drucktechnik erlaubte es nicht, den ganzen Bogen mit dem neuen Wert zu überdrucken, sondern nur im Mittelteil. So entstanden Marken mit sogenannten Kupons.
Kupon oben
Kupon unten
So wurde der Lockheed Constellation ein Denkmal gesetzt in einem Land, das in der Folge dann wohl eher lange Zeit Maschinen aus sowjetischer Produktion einsetzte.
Viel Spass beim Betrachten
Detlev
Nachsatz: Beim Scannen ist mir ein Fehler unterlaufen, die Marken sind allseitig gezähnt bis auf die Kupons.
Quelle: http://www.fliegerweb.com/de/lexicon/Geschichte/Douglas+DC-4E-643
Bist Du immer noch der Meinung; eine DC-4E auf den Briefmarken geht gar nicht !
Gruss
kawa
Bei der Grafik auf der Marke ist dies nicht der Fall, ebenso wie bei der DC-4E.
Ich weiß natürlich nicht, was der Grafiker zeigen wollte, welche Vorlage er hatte (eventuell die Falsche) und dies ist auch unabhängig von den tatsächlich zugrunde liegenden historischen Tatsachen. Aber es bleibt eben, auf der Briefmarke ist ziemlich eindeutig eine DC-4E abgebildet. ;-)
Herzliche Grüße,
Peter
Das auf den Stempeln abgebildete Flugzeug "Messerschmitt M 17" wurde hier anscheinend noch nicht gezeigt.
Informationen zu diesem Fluggerät finden sich hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_M17
Beste Grüße
Stephan
MfG Jürgen -wajdz-
[1] http://www.deutschlandfunk.de/125-geburtstag-von-bessie-coleman-eine-flugpionierin.871.de.html?dram:article_id=377322
Guayaquil (eigentlich Santiago de Guayaquil), in deren Großraum inzwischen mehr als 3 Millionen Menschen leben, ist die Hauptstadt der ecuadorianischen Provinz Guayas mit dem wichtigsten Hafen Ecuadors. Damit ist Guayaquil deutlich größer als die Hauptstadt Quito.
MfG Jürgen -wajdz-

mit Sammlergruß,
Claus
Der Stempel zeigt den Jet hier von vorne:
10 Jahre später gab es wieder solch einen Sonderumschlag, der durfte diesmal in zwei Tornado Kampfflugzeugen der Dreinationalen Ausbildungseinrichtung aus Cottesmore mitfliegen:
Diesmal ist der Jet auf dem Stempel von der Seite zu sehen:
Die Russische Föderation würdigte das Wasserflugzeug „Grigorovich M-5“ [1] am 28. Juli 2016 innerhalb einer Sonderausgabe zur Geschichte des 1. Weltkrieges (Mi Nr. 2333).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Grigorowitsch_M-5
Im Ausland übernahm die tschechoslowakische CSA mehrere Tu-104 zur Inbetriebnahme auf den Fluglinien von Prag nach Beirut, Damaskus, Kairo, Moskau und Paris.
Bis 1960 wurden rund 200 Maschinen gebaut, die bis 1981 von Aeroflot im Liniendienst eingesetzt wurden.
MfG Jürgen -wajdz-
MWSt 56 WUPPERTAL vom -9.2.76 mit Hinweis zur NAPOSTA '76
MfG Jürgen -wajdz-
FAIREY IID MK2 "TRANSATLANTIC"
BOING 747-282B "NAVIGATOR JET"
DOUGLAS DC-7C "SEVEN SEAS"
MiNr 1522 - 1525
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Short_Scion
Mit der DC-9-32 begann im Jahr 1971 die Ära der eleganten Douglas-Jets, mit denen die seit 1963 geflogenen Caravelle ersetzt wurden. Insgesamt beschaffte die AUA neun Stück dieses Musters, das ab 1975 durch die größere DC-9-50 ergänzt wurde.
Die DC-9-Familie war für die AUA von derart immenser Bedeutung, dass ein Teil des 1976/77 errichteten (und vor einigen Jahren abgerissenen) alten AUA-Hauptbüros in Oberlaa die stilisierte Heckflosse einer DC-9 darstellte!
Ende der 1970er Jahre wurde beschlossen, die größere DC-9 Super 80 (später in MD-80 umbenannt) zu erwerben, die bis Ende der 1990er Jahre das Rückgrat der gesamten Kurz- und Mittelstreckenflotte der AUA bilden sollte. Parallel dazu verblieben die DC-9-51 bis 1985 in der Flotte, die DC-9-32 sogar bis zum Jahr 1990.
MfG Jürgen -wajdz-
Genauso schön, auch wenn er nicht mehr ganz "taufrisch" ist (nach über 80 Jahren ;-)), der dazu gehörige frühe Lufthansabrief:
Beste Grüße,
Peter
Wieder ein Auslandsbrief, in die Schweiz, an denselben Empfänger wie der in [#530] gezeigte Beleg. Der erste Beleg war mit dem wohl korrekten Porto von 5 RPf freigemacht. Der hier aber nur mit 4 RPf, und blieb unbeanstandet?
Beste Grüße,
Peter
Beantwortet aber die Frage nicht! ;-)
Der Brief müsste als Auslandsdrucksache gelaufen sein (Portogebühr 5 RPf).
Beste Grüße,
Peter
Staffel F-16 C Fighting Falcon, ein einstrahliges Mehrzweckkampfflugzeug, das ursprünglich von General Dynamics für die U.S. Air Force entwickelt wurde und seit 1993 von Lockheed Martin produziert wird. Zunächst war die F-16 nur als leichtes Jagdflugzeug entworfen worden, die hohe Nachfrage führte dazu, dass sie zum Allwetter-Mehrzweckkampfflugzeug weiterentwickelt wurde. Seit dem Beginn der Serienproduktion 1976 wurden über 4570 Maschinen gebaut, weiter gefertigt nach den aktuellen Bestellungen noch bis mindestens 2017.
MfG Jürgen -wajdz-
Sie wurde "Maiden Detroit" genannt. Der Ford Air Transport Service nahm sie für den Frachtflug zwischen den Fabriken in Detroit, Chicago und Cleveland am 14. April 1925 in Betrieb.
Die United States Postal Office bestellte ein Modell mit einem 500 PS großen Packard-Motor modifiziert für den Air Mail Service. Es transportierte ab dem 15. Februar 1926 von Detroit nach Cleveland als erste kommerziell Luftpost. Die Strecken waren als CAM-6 (Detroit to Cleveland) und CAM-7 (Detroit nach Chicago) bekannt.
Die Laird Swallow (Schwalbe) OX-5, entworfen von Waverly Stearman, wurde 1927 eingeführt. Das dreisitzige Flugzeug wurde von kleinen Handelsfirmen und den neu gegründeten regionalen Fluggesellschaften einschließlich Varney Air Lines verwendet, um US-Mails auf den kürzlich geschaffenen Air Mail-Strecken zu befördern. Nach der Montage von leistungsstärkeren Motoren blieben einige im Dienst, darunter auch auf dem Wittman Regional Airport in Oshkosh, Wisconsin,wo sie bis heute bei Flugveranstaltungen genutzt wird.
Schlucken-Flugzeug Swallow mit Contnental R-670 Motor im Museum of Flight, Seaqttle3, Washington in den Yarney Airlines-Farben.
Im kommerziellen Service wurden viele Maschinen mit Hochleistungsmotoren ausgestattet, darunter der 225 PS Wright J-5 und später der Continental R-670.
MfG Jürgen -wajdz-
liebe Grüße
Lulu
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_Tu-160
MIT-Absolvent Otto C. Koppen, John Lee und James Smith McDonnell (später Mitbegründer der Fa. McDonnell Douglas) verfeinerten gemeinsam die 3-AT zu dem, was damals "Zinngans" genannt wurde, zur Ford 5-AT-B Trimotor. Der erste Flug fand 1926 statt.
MfG Jürgen -wajdz-
R-Brief mit SSt 1200 GENEVE vom 11.11.83
Sie war von 1931 bis zu ihrer Nachlassstundung im Oktober 2001 und Liquidation ab März 2002 die nationale Fluggesellschaft der Schweiz. In der Folge des Zusammenbruchs ihrer Konzernmutter SAirGroup wurde auf der Grundlage der Regionalfluggesellschaft Crossair die neue Schweizer Fluggesellschaft Swiss gegründet. Die heute zur Lufthansa gehörende Swiss nutzt einen Teil der Flugzeuge und bedient eine Vielzahl der Flugstrecken der ehemaligen Swissair.
Die Douglas DC-9 bzw. McDonnell Douglas DC-9 ist ein zweistrahliges Schmalrumpfflugzeug des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Douglas Aircraft Company (ab 1967: McDonnell Douglas) für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr. Sie wurde von Douglas als zweistrahliger Tiefdecker mit seitlich am Heck angebrachten Strahltriebwerken, einer Druckkabine, einem Einziehfahrwerk und einem T-Leitwerk nach den Erfahrungen mit der vierstrahligen Langstreckenmaschine DC-8 völlig neu entwickelt, um diese zu ergänzen.
MfG Jürgen -wajdz-

Gestempelt 3160 LEHRTE / md / -2.-9.92-21
mit Sammlergruß,
Claus
Die australische Regierung entschied Anfang der 60er Jahre, dass die RAAF die IIIE erhalten würde, wenn auch mit aus australischen Komponenten, unter der Bezeichnung Mirage IIIO, (Die Dassault Mirage III ist eine Familie von einsitzigen, einmotorigen Kampfflugzeugen der Dassault Aviation Frankreich).
GAF produzierte drei Varianten: das Mirage IIIO (F) , ein Interceptor, das Mirage IIIO (A) , ein Oberflächenangriffsflugzeug und den Zweisitzer Mirage IIIO (D) , einen Kämpfer-Einführungs-Trainer. Die ersten Maschinen flogen im März 1963. GAF baute 48 IIIO (F), 50 IIIO (A) und 16 IIIO (D) Flugzeuge.
Alle noch existierenden Mirage IIIO (F) Flugzeuge wurden zwischen 1967 und 1979 zu IIIO umgewandelt Die Mirage wurde schließlich im Jahr 1988 von der RAAF außer Dienst gestellt und 50 Stück nach Pakistan verkauft. Einige Exemplare sind in Museen in Australien ausgestellt und mindestens eines ist derzeit nach Rekonstruktion in lufttüchtigem Zustand.
MfG Jürgen -wajdz-
Sie wurde seit 1965, dem Gründungsjahr des Kunstflugteam Red Arrows der britischen Luftwaffe das Standardflugzeug, bis sie 1980 durch die BAE Hawk abgelöst wurde.
Die indische Luftwaffe IAF bestellte 40 Zellen sowie eine Produktionslizenz für die Gnat. So wurden in Indien 175 Lizenzmaschinen von der Firma Hindustan Aircraft Ltd. (HAL), die auch die gelieferten Zellen montiert hatte, hergestellt und bei den indischen Luftstreitkräften in Dienst gestellt.
Bei HAL in der Folgezeit weiterentwickelt und unter dem Namen „Ajeet“ (der Unbesiegbare, der Unschlagbare) eingesetzt, bis sie 1978 durch eine Weiterentwicklung, die Ajeet Mk. 2 abgelöst wurde.
MfG Jürgen -wajdz-
Die Post von Benin zeigt uns dieses Flugzeug auf einer Blockausgabe von 2015
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sikorsky_S-16
Firmengründer George Stanley White beschaffte sich eine Farman III und baute dieses Flugzeug nach – nicht ohne an seiner Maschine, der Boxkite, verschiedene Veränderungen und Verbesserungen vorgenommen zu haben. Diese Modifikationen bewahrten White davor, von Henri Farman wegen einer Urheberrechtsschutzverletzung belangt zu werden.
Ab März 1911 erfolgten die ersten Bestellungen durch das britische Militär und später auch des Australian Flying Corps.
MfG Jürgen -wajdz-
Die größten Super-Connie-Flotten hatten TWA (Trans World Airlines) und Eastern Air Lines; auch in anderen Erdteilen war sie stark verbreitet. In Europa war die Super Connie über lange Jahre in den Farben der Lufthansa, KLM, Air France, Iberia und Transportes Aéreos Portugueses (TAP) zu sehen. Mietweise flog auch Sabena zwei Exemplare. Die Lufthansa eröffnete am 8. Juni 1955 mit einer Super G den Transatlantikverkehr auf der Strecke Düsseldorf–Shannon (Irland)–New York.
D-ALIN der Lufthansa. Die Maschine brachte 1955 Kanzler Adenauer zu den Verhandlungen über die Freilassung der letzten deutschen Kriegsgefangenen nach Moskau.Sie steht heute in der Flugausstellung Hermeskeil.
Von den insgesamt 856 von Lockheed gebauten Constellations und Super Constellations waren im Jahr 2011 weltweit noch fünf Maschinen flugbereit. Es wurden insgesamt 320 militärische Exemplare der Super Constellation an die Betreiber US Air Force und US Navy geliefert
MfG Jürgen -wajdz-
Die Japanischen Streitkräfte (Fliegereinheiten und auch die Marine) fingen u.a. mit den Farman Doppeldeckern vor und während des 1. Weltkriegs das Fliegen an.
Beste Grüße,
Peter
Seit April 1954 war die Lockheed Super Constellation im Dienst, die ab 26. Juni 1959 allmählich durch Düsenflugzeuge, anfangs die 707-100 EBB von Boeing, ersetzt wurden.
MfG Jürgen -wajdz-
Auch hier siehst Du den Farman-Doppeldecker als erstes Flugzeug, das überhaupt in Japan geflogen ist. Pilot des Erstfluges am 19. Dezember 1910 war der japanische Offizier Yoshitoshi Tokugawa. Siehe auch http://www.oldtokyo.com/first-japanese-airplane-flight-1910/ bzw. https://en.wikipedia.org/wiki/Yoshitoshi_Tokugawa
Der Ersttagsstempel trägt übrigens das Datum 35.9.20 nach dem Gengō-System. Dieses wird hier erklärt: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=98953#M16
Viele Grüße
Volkmar
Sie wurden zum "Überqueren des großen Teichs" eingesetzt.
MiNr 1061
Getauft auf die Namen Santa María, La Pinta und La Niña, fand der erste Flug genau am selben Tag statt, an dem Christoph Kolumbus 460 Jahren zuvor von Puerto Palos nach Amerika aufbrach.
MfG Jürgen -wajdz-
Eine sehr frühe Darstellung des B24 zeigt uns Nicaragua innerhalb seiner Sonderausgabe für die Luftwaffe vom 5. November 1954 (Mi Nr. 1075).
Eine B24 im Flug zeigt uns Nauru auf einer Sonderausgabe vom 21. April 2005 anlässlich des 60. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges (Mi Nr. 585)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Consolidated_B-24
[2] https://www.youtube.com/watch?v=km3p-fapIMg (Start und Landung von Aussen)
[3] https://www.youtube.com/watch?v=D71IjOnIF0I (Flug im Cockpit)
Mitte Mai 1955: Wiederaufnahme der europäischen Flüge. Juni 1955: Der erste Nordatlantikflug startet.
MiNr 2450
20. Februar 1956: Die Super Constellation kommt bei der Lufthansa erstmals zum Einsatz. Dieser Flugzeugtyp ist bis Dezember 1966 bei der Lufthansa im Dienst.
MfG Jürgen -wajdz-
Rumänien zeigt uns das historische Flugzeug auf einer Sonderausgabe vom 26. Juli 1948 (Mi Nr. 1146)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/A_Vlaicu_II
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Aurel_Vlaicu
Bis zur Vereinheitlichung1962 galten verschiedene Bezeichnungssysteme für die Flugzeuge, die zu den unterschiedlichsten Zwecken verwendet wurden. Als Air Force One, als Wetteraufklärer, zur Radar- und Funküberwachung und als Frachttransporter.
MfG Jürgen -wajdz-
Der erste Prototyp wurde 1991 fertig gestellt, die Zulassung erlangte das Muster 1994. Bis heute sind etwa 1500 Flugzeuge des Typs PC-12 in verschiedenen Varianten an die Kunden ausgeliefert worden.
Viele Grüße
Olaf
Sie wurde ab 1971 bei Austria Airlines Nachfolgerin der Caravelle VI-R, von der fünf Exemplare ab 1963 im europäischen Streckennetz der österreichischen Fluglinie unterwegs waren.
MfG Jürgen -wajdz-
Rumänien zeigt uns das Flugzeug auf seiner ersten Flugpostausgabe vom 4. September 1928 (Mi Nr. 336-338)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%A9riot-SPAD_S.33
Am 25. Dezember 2011 ehrte Rumänien den Erfinder mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 6576).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Abgeschlagen auf diesem Sonderumschlag zum 25-jährigen Jubiläum des ersten "Live-Schleudersitzausschusses" aus einem Flugzeug über Großbritannien, MB (Martin-Baker, heutiger Schleudersitzhersteller) Test Ausschuss:
Und bei der Gelegenheit durften auch gleich noch ein paar Belege ("Schleudersitzpost" ;-)) mitfliegen.
Noch einer aus den USA. Schleudersitztest bei einer F-15 in Holloman (Neu Mexico):
Die Firma Martin Baker machte auch sehr eindrucksvolle Werbung für ihr Produkt:
In diesem Sinne "many happy landings",
Peter
Die Erstflüge der Prototypen fanden am 25. Mai 1955 und 6. Mai 1956 statt. Der erste Verkaufserfolg stellte sich schon am 16. November 1955 ein, als die staatliche Air France einen Auftrag über zwölf Maschinen erteilte. Bald folgten andere europäische Fluggesellschaften, darunter auch SAS, die zu einem der größten Betreiber der Caravelle wurde.
Die Caravelle auf dem Flughafen Tegel (französischer Sektor in Westberlin)
MiNr 202
Größere und modernere Flugzeugmuster verdrängten sie ab Mitte der 1970er Jahre von den meisten Hauptstrecken. Jedoch kam sie noch bis in die 1980er Jahre hinein recht häufig im Charterverkehr zum Einsatz. Die Produktion wurde 1972 nach dem Bau von insgesamt 282 Caravelle aller Versionen eingestellt (einschließlich zweier Prototypen).
MfG Jürgen -wajdz-
Aber auf einem, sagen wir mal, "Stempel im weitesten Sinne" - einem gedruckten Freimachungsvermerk - wohl noch nicht. Dafür ist sie hier aber grafisch sehr elegant dargestellt. Sei sie also Dir und dem alten Heeresflieger filunski gewidmet.
Phile Grüße EdgarR
Ob die beiden diese Marken ausgebenden Länder jemals von der Concorde oder Tu-144 auch nur überflogen wurden?
MfG Jürgen -wajdz-
Frankreich zeigt uns dieses Flugzeug auf einer Flugpostausgabe vom 16. Januar 1954 (Mi Nr. 990)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Breguet_763
[2] https://www.youtube.com/watch?v=Cz_5BSwYbfc
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/British_Aerospace_EAP
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.verkehrshaus.ch/de/museum/luftfahrt/lockheed-9c-orion
PS: Sollte der gezeigte Beleg/Stempel abzugeben sein (auch gegen Geld), hätte ich Interesse! ;-)
Die ICAO hat die Aufgabe, Normen und Regeln für die internationale Zivilluftfahrt festzulegen und als Forum für die Zusammenarbeit zwischen den heute 192 Vertragsstaaten zu dienen.
MfG Jürgen -wajdz-
Er zeigt eine Lockheed L-188 Electra. [2]
Passend zu dem gleichen Markenmotiv (linke Marke):
Darauf zu sehen eine Lockheed Electra der QUANTAS Airlines [3] mit dem Flughafen auf West Island im Hintergrund. Dieser Flugzeugtyp wurde auf der sogenannten "Wallaby Route" zwischen Sydney und Johannesburg eingesetzt und auf den Cocos Inseln wurde dabei ein Tankstopp eingelegt.
Viele Grüße,
Peter
[1] https://australiapostcollectables.com.au/stamp-issues/cocos-keeling-islands-aviation
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_L-188_Electra
[3] http://www.airliners.net/photo/Qantas/Lockheed-L-188C-Electra/90271
Da man den Grade-Flieger so nicht erkennen kann, hier einmal die Vignette der LUPOSTA 1962 in Berlin zum Vergleich. Ungewöhnlich finde ich die Kombination von Klein- und Großbuchstaben "cP" beim Stempel aus Berlin.
Aber selbst auf der Vignette ist das Flugzeug nicht eindeutig als Grade-Flieger zu erkennen. Das wird erst deutlich, wenn man daneben die Vignette "Alter Adler" sieht. Diese Zeichnung scheint als Vorlage für die Abbildung bei der LUPOSTA gedient zu haben.
Rudolf Nebel war einer der "Alten Adler". Als „Alte Adler“ werden diejenigen Piloten bezeichnet, die vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges die Prüfung zum Flugzeugführer bestanden: Insgesamt 817 Frauen und Männer.
Viele Grüße
Volkmar
Literatur:
Volkmar Werdermann: Der Flugpionier Hans Grade - Ein philatelistischer Lebenslauf, 96 Seiten (2016), Poststempelgilde Band 194
„50 Yearsof Aviation Malaysia“
1949 nahm Malayen Airways Limited (MAL) mit einem zweimotorigen Flugzeug, das nur 5 Personen bei Flügen zwischen Kuala Lumpur, Singapur, Ipoh und Penang befördern konnte, eine Vorreiterrolle in Malysias Flugdiensten ein. 50 Jahre später startet Malaysien Airlines alle 90 Sekunden in mehr als 75 internationalen Destinationen auf sechs Kontinenten und befördert bis zu 400 Passagiere auf B-747.
MfG Jürgen -wajdz-
MfG -wajdz-
Abgebildet ist die Boeing 707-330B mit dem Kennzeichen D-ABOS. Diese wurde 1963 an die Lufthansa abgeliefert und flog dort bis 1974. Zweitbesitzer war die LAN Chile, die das Flugzeug 1986 ausmusterte. Weitere vier Jahre später wurde es in die Ausstellung des Museo Nacional Aeronautico y des Espacio in Santiago de Chile aufgenommen. Auch heute ist es dort noch ausgestellt, aber wohl nicht mehr flugfähig.
Happy landings
Olaf
Im Juli 2000 erreichte ein weiterer Airbus A310 (allerdings nicht von der Lufthansa) in Wien die Aufmerksamkeit, als er mit ausgefahrenem Fahrwerk von Griechenland nach München wollte, aber vor Wien das getankte Kerosin verbraucht war. Segelnder Weise schaffte es der Pilot gerade noch auf das Flughafengelände [1].
Viele Grüße
Olaf
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hapag-Lloyd-Flug_3378

Mauretanien zeigt uns dieses Flugzeug auf einer Flugpostausgabe vom 4. Juli 1966 (Mi Nr. 280).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Couzinet_70
[2] https://www.youtube.com/watch?v=s6kdU2ywD14

Die Vorderseite zeigt die Flugroute von Frankreich nach Südamerika und in der Mitte das Flugzeug über dem Südatlantik. Rechts und links am Rand die Fotos des Konstrukteurs René Couzinet (oben links) und des Chefpiloten Jean Mermoz (darunter) sowie der übrigen Besatzungsmitglieder. Auf der Rückseite finden sich der Aufgabestempel vom Abflugsort Istres (12.1.33 5:30) und die Ankunftsstempel von Rio de Janeiro (17.1.33 19-20 ) und Buenos Aires (22.1.33 13).
Der Flug eines Landflugzeuges vom Abflugsort in Frankreich nach Rio de Janeiro und Buenos Aires mit einer Überquerung des Südatlantik – heute eine Selbstverständlichkeit – wurde damals von den Einwohnern von Rio de Janeiro und Buenos Aires als absolute Sensation empfunden und zog bei der Landung Massen von Schaulustigen an. Auf dem Flugplatz von Rio de Janeiro sollen sich nach zeitgenössischen Presseberichten bei der Landung der Arc-en-Ciel am 17.1. tumultartige Szenen abgespielt haben. Sieht man das folgende Pressefoto von der Landung in Rio de Janeiro, grenzt es an ein Wunder, dass kein Schaulustiger von den ungeschützt rotierenden Propellern der Arc-en-Ciel verletzt wurde.
Die Arc-en-Ciel war von ihrer Konzeption leider ihrer Zeit weit voraus. Das französische Luftfahrtministerium hielt in den 1930er Jahren zunächst an seiner Doktrin fest, dass Landflugzeuge nur auf Flugstrecken über Land eingesetzt werden und auf Seestrecken nur Flugboote zum Einsatz kommen. Obwohl sich der Chefpilot der nationalen Fluggesellschaft Air France, Jean Mermoz für René Couzinet und den Einsatz der Couzinet 70 auf der Südatlantikstrecke der Air France auch im Luftfahrtministerium einsetzte, wurde die Arc-en-Ciel in einem Hangar auf dem Pariser Flughafen Le Bourget „eingemottet“ und verfiel technisch allmählich, bis sie 1937 verschrottet wurde. Erst nachdem der Chefpilot der Air France Jean Mermoz Anfang Dezember 1936 bei einem Flugzeugabsturz an Bord eines Flugbootes über dem Südatlantik ums Leben gekommen war, setzte im französischen Luftfahrtministerium ein Umdenken ein und Landflugzeuge wurde nunmehr auch auf Seestrecken zugelassen.
Für René Couzinet kam diese Entwicklung zu spät. Nachdem der französische Staat feste Bestellungen für zwei Couzinet 70 storniert hatte, geriet er mit seinem Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten und musste Insolvenz anmelden. Aus heutiger Sicht war René Couzinet ein Visionär, der schon Anfang der 1930er Jahre die spätere Entwicklung des Flugzeugbaus mit seiner Arc-en-Ciel vorweggenommen hatte.
MfG Wolfgang
Mauretanien zeigt uns dieses Flugzeug auf einer Flugpostausgabe vom 4. Juli 1966 (Mi Nr. 281)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lat%C3%A9co%C3%A8re_28
Die Silver Dart, 1909 gebaut, war das erste Flugzeug, das von der Royal Canadian Air Force (RCAF) getestet wurde. Ihr Konstrukteur-- McCurdy flog am 10. März 1909 einen 35 Kilometer Rundkurs damit. Am 2. August 1909 wurde der erste Passagierflug in Kanada durchgeführt.
Der von 1956 bis 1958 für das Canadian Aviation Museum in Ottawa angefertigte Nachbau wurde anlässlich der 50-Jahr-Feier des Erstflugs erneut geflogen, stürzte allerdings aufgrund starker Winde ab.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/AEA_Silver_Dart
Mauretanien zeigt uns dieses Flugzeug auf einer Flugpostausgabe vom 4. Juli 1966 (Mi Nr. 279)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Farman_F.60
[2] https://www.youtube.com/watch?v=Dpu8ZWRMbfs
Nicht nur sie waren Optimisten, sondern auch der örtliche Postmeister, der 197 Briefe mit auf den Weg gab, die erste transatlantische Luftpost.
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.welt.de/kultur/history/article13361494/Der-erste-Atlantikueberflieger-hiess-nicht-Lindbergh.html
Außer Consolidated fertigten drei weitere Flugzeughersteller das Flugboot. Canadian Vickers (später Canadair) baute 380 PBY-5A als PBV-1A, die 150 Flugzeuge in kanadischen Diensten wurden unter dem Namen „Canso“ geführt. Canadair war der einzige Hersteller überhaupt, der das Flugboot in der Version PBY-6A nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in sehr kleinen Stückzahlen weiter produzierte. Die Canso wurde unter anderem in Frankreich als Löschflugzeug verwendet.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Consolidated_PBY
Die Republik Tschad zeigt uns dieses Flugzeug auf einer Flugpostausgabe vom 1. August 1967 (Mi Nr. 180)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lat%C3%A9co%C3%A8re_631
[2] https://www.youtube.com/watch?v=N-061wTFXy4
Am 12. August 1937 startete eine Bolchowitinow DB-A mit 6-Mann Besatzung unter Hauptmann Levanevsky zum Langstreckenflug von Moskau über den Nordpol nach den USA.
Der Funkkontakt brach am 13. August um 17:58 Uhr Moskauer Zeit ab. Das Flugzeug und seine Mannschaft wurde trotz aufwändiger Suchaktionen nicht gefunden.
MfG Jürgen -wajdz-
Die Republik Tschad zeigt uns dieses Flugzeug im Einsatz bei der Postbeförderung auf einer Flugpostausgabe vom 16. Dezember 1963 (Mi Nr. 107)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Holste_Broussard
[2] https://www.youtube.com/watch?v=hNDbPK_hEGc
Das Grumman F4F Martlet/Wildcat war ein einsitziges Trägerflugzeug oder ein landgestütztes Jagdflugzeug, das in Kanada in der Nr. 881 Squadron, Royal Navy Fleet Air 1940 geflogen wurde. Antrieb war ein Pratt & Whitney R-1830-S3C4- G Twin Wasp Radialkolbenmotor.
MfG Jürgen -wajdz-
Die Republik Niger zeigt uns dieses Flugzeug auf einer Flugpostausgabe vom 14. März 1968 (Mi Nr. 183)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Potez_25
[2] https://www.youtube.com/watch?v=EHNDZTUcogY
Die 1948 gegründete Luxembourg Airlines Company wurde 1961 umstrukturiert und in Luxair - Société Luxembourgeoise de Navigation Aérienne umbenannt, mit Sitz in Sandweiler und Basis auf dem Flughafen Luxemburg. Der Flugbetrieb nach Paris wurde 1962 mit einer Fokker F-27 aufgenommen.
Von 1964 bis 1969 betrieb Luxair drei Lockheed L-1649A Starliner in Zusammenarbeit mit Trek Airways auf der Strecke Luxemburg–Johannesburg. Die drei Starliner flogen unter den damaligen Farben von Luxair.
MfG Jürgen -wajdz-
Die Schweizer Post zeigt uns eine DH3 Haefeli auf einer Sonderausgabe vom 1. September 1944 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Schweizer Flugpost (Mi Nr. 435).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4feli_DH-3
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/August_Haefeli
Er war an 63 Luftkämpfen beteiligt und schoss 34 feindliche Flugzeuge ab. Baracca kommandierte die 91ª Squadriglia, eine Jagdstaffel, in der mit die besten italienischen Piloten dienten, darunter auch Fulco Ruffo di Calabria. Am 19. Juni 1918 wurde Francesco Baracca bei einem Tiefflug über dem Montello (Piave) von österreichischem Gewehrfeuer getötet. Das Erkennungszeichen auf seinem Flugzeug war ein schwarzes Pferd, welches später von der Automobilmarke Ferrari übernommen wurde. Mit seinem Namen, vor allem aber mit seinem Wappen schmücken sich Verbände der heutigen italienischen Luftwaffe.
Die SPAD S.XIII war ein französisches Doppeldecker-Jagdflugzeug und kam ab 1917 zum Einsatz. Insgesamt wurden 8.472 Exemplare dieses Typs gebaut. Rumpf und Tragflächen waren stoffbespannte Holzkonstruktionen mit Aluminiumblechen im vorderen Rumpfbereich. Obere und untere Tragflächen waren gleich lang und ohne Staffelung ausgeführt; Querruder wurden an den oberen Tragflächen angebracht und das Leitwerk modifiziert. Die Maschine hatte ein zweirädriges Fahrwerk sowie einen Hecksporn.
MfG Jürgen -wajdz-
Frankreich zeigt uns das Postflugzeug Caudron Simoun auf seiner Europamarke vom 28. April 1979 zum Thema des Post- und Fernmeldewesens (Mi Nr. 2148).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Caudron_C.635_Simoun
Von diesem Typ, Erstflug am 4. November 1924, wurden bis 1930 in verschiedenen Modifikationen 60 Exemplare gebaut, die bis 1941 verwendet wurden.
MfG Jürgen -wajdz-
Heute hat Cleveland 3 aktive Start- und Landebahnen und es werden in der Hauptsache inneramerikanische Flüge angeboten.
Mit den besten Grüßen
Olaf
Drei Maschinen wurden für Ala Littoria gebaut. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs machte der Weiterentwicklung des Typs ein Ende.
MfG Jürgen -wajdz-
Monaco gedachte am 22. Mai 1964 mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 768) dem ersten französischen Nonstop-Flug Paris-New York vom 1. September 1930, durchgeführt mit einer Breguet 19.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Breguet_19
Die Albatros C I war ein deutscher zweisitziger Mehrzweck-Doppeldecker. Im ersten Weltkrieg gebaut von den Albatros Flugzeugwerken und ab Ende April 1915 an die Fliegerabteilungen geliefert. Oswald Boelcke und Manfred Freiherr von Richthofen erzielten ihre ersten Luftsiege mit der Albatros C.I.
MfG Jürgen -wajdz-
Lange bevor die TWA (Trans World Airlines) von American Airlines übernommen wurde, flog man noch direkt von Amerika nach Genf. An Bord gab es diverse Gratis-Postkarten für die fliegende Kundschaft, diese zeigten Szenerien aus den Ländern, die angeflogen wurden. Einmal Werbung OHNE Flugzeuge.
Noch ein paar Jahre früher flog Air France mit der Lockheed Constellation über den Atlantik, man warb mit über 65.000 "crossings" und verwies auf die starken Motoren und den hohen Komfort.
Das waren noch Zeiten.
Mit besten Grüßen
Olaf
In Italien eröffnete die SA Navigazione Aerea SANA am 7. April 1926 einen Liniendienst Genua – Rom – Neapel mit Dornier-Wal-Flugbooten. Mit ihnen bediente die SANA ihre Linien nach Palermo (Freccia Verde), Tripolis (Freccia Rosso) und Barcelona (Freccia Azzura) und 1929 sogar zeitweise im Verbund mit der britischen Imperial Airways deren Postlinie bis nach Alexandria.
MfG Jürgen -wajdz-
Der Stempel zeigt ein Flugzeug von vorne. Ob man anhand dieser Abbildung einen Typ bestimmen kann weiß ich nicht.
Viele Grüße
Volkmar
Viele der Sunderlands wurden während der Berliner Luftbrücke auf dem nördlichen Korridor nach Berlin eingesetzt. Sie starteten auf der Elbe in Hamburg-Finkenwerder und landeten in Berlin auf der Havel bei Lindwerder.
siehe @ wajdz [#110]
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden 27 Sunderland-Flugboote zu Passagierflugzeugen umgebaut und in Short Sandringham umbenannt. In Großbritannien war sie bis Mitte 1958 im aktiven Dienst, in Neuseeland wurden die letzten Exemplare 1966 ausgemustert.
MfG Jürgen -wajdz-
Ein beeindruckendes Flugzeug!
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Pariser_Luftfahrtschau
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89cole_de_l%E2%80%99Air
Die M-130 wurde fast ausschließlich im Pazifik eingesetzt. Die Einführung des Transpazifik-Liniendienstes durch Pan Am vom 22. bis 29. November 1935 war ein historisches Ereignis der Luftfahrtgeschichte. Für die 13.100 km (8210 mls) lange Strecke benötigte die China Clipper (Kennzeichen NC 14716) 59 Stunden und 48 Minuten reine Flugzeit. Auf diesem Flug wurde nur Luftpost mitgeführt, die Einführung des Passagierdienstes auf der Strecke fand am 21. Oktober 1936 statt. Auf Grund des hohen Gewichts der Treibstoffzuladung konnten auf langen Strecken nur wenige Passagiere mitfliegen, ein ausgesprochen teures Vergnügen, unter heutigen Verhältnissen fasst der doppelte Preis eines Concordfluges.
Im Gegensatz zu den Flug-Booten von Dornier, Martin und Sikorsky, bei denen die Motoren auf Gestellen über den Tragflächen montiert waren, wurde der 314 Clipper als normaler Hochdecker mit in den Flügel integrierten Antrieben konstruiert.
Die zwölf Boeing Clippers hatten vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nur kurz ihre beabsichtigte Rolle inne; während des Krieges wurden einige an die Briten abgetreten, und sie wurden als Militärtransporter sowie VIP-Transporte verwendet. Nach dem Krieg, mit so vielen Flugplätzen in den entferntesten Lagen und mit deutlich verbesserter Flugleistung, wurden Wasserflugzeuge obsolet und alle Clippers wurden leider verschrottet.
Nicht einmal ihre Bordbücher sind erhalten geblieben und nur wenig erinnert an die glanzvolle Ära der „Clippers“. Nur noch ein groß angelegtes Modell in einem irischen Museum blieb übrig.
MfG Jürgen -wajdz-
Schweden zeigt uns den Saab 29 am 6. Oktober 2001 auf einer Sonderausgabe zur Geschichte der Luftfahrt (Mi Nr. 2252).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Saab_29
Am 27. März 1938 startete die D-ANHR von Bord des Katapultschiffs Westfalen südöstlich des englischen Hafens Dartmouth mit Zusatzkraftstoff schwer beladen um 14:05 Uhr GMT. Zwei Tage später, am 29. März morgens um 10:05 Uhr, landete das Flugboot nach 43 Stunden und 8392 zurückgelegten Kilometern bei dem kleinen Ort Caravelas in Bahia (Brasilien). Ein neuer Langstreckenweltrekord war aufgestellt. Am 30. März erfolgte der Weiterflug zum geplanten Ziel Rio de Janeiro. Der Rückflug erfolgte vom 6. bis zum 15. April über Fernando de Noronha und Las Palmas nach Travemünde.
Von der Do18 wurden insgesamt 177 Flugboote bis 1940 gebaut, davon 163 für die Luftwaffe. Ab Sommer 1941 wurden die Küstenfliegergruppen schrittweise auf di BV 138 umgerüstet.
MfG Jürgen -wajdz-
Usbekistan zeigt uns die Ka-22 am 10. Oktober 1995 innerhalb einer Sonderausgabe mit Flugzeugen usbekischer Produktionen der Taschkenter Flugzeugwerke (Mi Nr. 78).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kamow_Ka-22
Insgesamt wurden 178 Maschinen dieses wirtschaftlich erfolgreichen Typs verkauft, 153 davon an Luftfahrtgesellschaften.
Die DC-9-30 war die zweite angebotene Version der DC-9. Mit insgesamt 621 produzierten Exemplaren war sie der erfolgreichste Typ der ursprünglichen DC-9-Familie. Durch den verlängerten Rumpf bot sie bis zu 115 Passagieren Platz. Auch die Flügel der Series 30 wurden verlängert und, um auch Starts und Landungen auf kurzen Bahnen zu ermöglichen, mit einem neuartigen Vorflügel-Klappensystem ausgestattet. Die Reichweite betrug 3030 km.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 18. August 2000 verausgabte Uruguay eine Sonderausgabe anlässlich des 75. Jahrestages der Wasserflieger in den Streitkräften (Mi Nr. 2554) und zeigt uns dabei ein Wasserflugzeug des Typs Vought OS2U.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Vought_OS2U
Als Katapultflugzeug auf dem Achterdeck der Graf Spee
Hauptsächlich als Bordflugzeug eingesetzt, wurde es ferner als Aufklärer und U-Bootjäger verwendet. Im August 1944 wurden die letzten Ar 196 an die Luftwaffe geliefert.
Grossdeutsches Reich MiNr 882
Sie war das letzte in Europa zu Kampfzwecken gebaute Wasserflugzeug.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 4. September 1962 verausgabte der afrikanische Staat Gabun eine Flugpostausgabe zum Thema Entwicklung der Luftfahrt (Mi Nr. 175-178). Auf der 20 F Wertstufe wird eine D.H.84 Dragon 2 (mit verkleideten Fahrwerksstreben) gezeigt (Mi Nr. 176).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_Dragon
Die D.H. 89A ZK-AHS "Mokai"
Im Detail kann man dort auch noch das Schild der Royal Air Mail sehen:

Die Percival Aircraft Ltd. fertigte von 1952 bis 1958 insgesamt 136 Exemplare in unterschiedlichen Varianten. Eine Pembroke, die AS+558 / 54+07, ist im Militärhistorischen Museum Flugplatz Berlin-Gatow ausgestellt.
MfG Jürgen -wajdz-
Horrido ;-),
Peter
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die “Rapide” das Arbeitspferd vieler Fluggesellschaften, in denen sie in England und weltweit zum Einsatz kam. Insgesamt wurden 728 Maschinen dieses Typs gebaut, wovon heute noch etwa 45 existieren dürften.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Concorde
MfG Jürgen -wajdz-
Monaco ehrte die Savoia S16 innerhalb einer Sonderausgabe vom 22. Mai 1964 anlässlich des 50. Jahrestags der 1. Flug-Rallye nach Monte Carlo (Mi Nr. 765).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/SIAI_S.16
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Austrian_Airlines
[2] http://www.flugzeuginfo.net/acdata_php/acdata_viscount_dt.php
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Erstflugbeleg Brüssel-New York am 23-1-1960
MfG Jürgen -wajdz-
Es handelte sich um die Taufe einer Boeing 737-100 mit der Registrierung D-ABED der Lufthansa am 16.02.1968 auf den Namen "Flensburg". Die Maschine war bis 1984 im Dienst der Lufthansa und wurde dann durch eine Boeing 737-200 ersetzt. Über den weiteren Werdegang der Maschine ist mir leider nichts bekannt. Die aktuelle Maschine der Lufthansa mit dem Namen "Flensburg" ist ein Airbus A 321-100 mit der Registrierung D-AIRY.
Der Beleg weist passend zum Namen alle 4 Werte aus der Freimarkenserie zu 30 Pfennig "Deutsche Bauwerke" (Großformat, Ausgaben der Bundesrepublik und West-Berlins) mit dem Nordertor in Flensburg sowie ebenfalls Anlaßbezogen den Sonderstempel der Deutschen Bundespost auf.
Liebe Grüße Jörg
Die Republik Togo zeigt uns dieses Flugzeug auf der Blockausgabe innerhalb einer Sonderausgabe mit Löschflugzeugen von 2014.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Berijew_Be-200
Entwertet mit Sonderstempel 1821 BORKHEIDE vom 19.07.87, postlagernd nach 8600 DÜBENDORF 2 Schweiz und Beförderungsstempel.
MfG Jürgen -wajdz-
Die Republik Togo zeigt uns das Flugzeug auf zwei 2014 erschienen Blockausgaben anlässlich des 50. Jahrestages des Erstfluges der SR-71.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_SR-71
Einen schönen Nachmittag wünscht
Olaf
Das letzte Beispiel hier auf einer Postkarte nach Paris. Weitere Marken, Stempel, Ganzsachen usw. zu Hans Grade findest Du im Heft 194 der Poststempelgilde: "Der Flugpionier Hans Grade - Ein philatelistischer Lebenslauf".
Viele Grüße
Volkmar
die Caravelle der französischen Sud Aviation
MfG Jürgen -wajdz
Der Flugpionier August Euler ist am 20. November 1868 als August Heinrich Reith in Oelde (Westfalen) geboren. Zu den Vorfahren mütterlicherseits gehört Hans Georg Euler (geboren 1573 in Lindau, seit 1594 Bürger von Basel), zu dessen Nachfahren auch der bedeutende Mathematiker Leonhard Euler gehörte. Im Jahre 1901 wechselte August Heinrich Reith seinen Nachnamen zu Euler, um seine Verwandtschaft mütterlicherseits von Leonhard Euler zu betonen.
August Euler studierte an der Technischen Hochschule Aachen und arbeitete danach zunächst als „technischer Kaufmann“, „Auslandsreisender“ und Automobilkonstrukteur. Schließlich wurde er Vorstandsmitglied einer Frankfurter Gummiwarenfabrik, wo sich sein Hauptaugenmerk auf Luftreifen („Pneumatics“) für motorgetriebene Fahrzeuge richtete und er wohl auf diesem Weg auch die Anfänge des Flugzeugbaus erlebte.
Im Oktober 1908 gründete Euler (zeitgleich mit Edmund Rumpler) die Euler-Flugmaschinenwerke als erste deutsche Fabrik für Motorflugzeuge in Griesheim. Dazu erwarb er vom französischen Hersteller Aéroplanes G. Voisin die Lizenz für den Nachbau des Voisin Standard-Doppeldeckers. Er pachtete einen kleinen Teil des Schießplatzes auf dem Truppenübungsplatz Griesheim im sogenannten Griesheimer Sand und schuf dort Anfang 1909 den ersten Motorflugplatz Deutschlands.
Am 1. Februar 1910 erhielt August Euler als erster Deutscher sein Flugzeugführerpatent. Den zweiten Pilotenschein erhielt am selben Tage Hans Grade, der erste deutsche Flieger. Damit waren die beiden die ersten „Alten Adler“. So werden diejenigen Piloten bezeichnet, die vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges am 1. August 1914 die Prüfung zum Flugzeugführer bestanden haben. Insgesamt sind es 817 Frauen und Männer.
1912 verlegte Euler seine Fabrik mit Flugschule und Werkstätten in die Nähe des Frankfurter Stadtteils Niederrad. Im gleichen Jahr baute er das Flugzeug „Gelber Hund“. 1912 wurde auf seine Anregung hin die Nationalflugspende eingerichtet. Auf seine Initiative kam am 10. Juni 1912 der erste amtliche Postflug zwischen Frankfurt am Main und Darmstadt zustande.
Aus Anlass „50 Jahre Luftpostbeförderung“ gab es 1962 eine Briefmarken aus Berlin, die ein vierstrahliges Düsenflugzeug und davor den "Gelben Hund" von 1912 aus den Euler-Werken zeigte
Am 10. Juni 1912 um 19:04 Uhr flog Ferdinand von Hiddessen mit einem Doppeldecker der Marke Euler, welcher wegen seiner gelben Tragflächen „Gelber Hund“ genannt wurde, von Frankfurt-Niederrad mit 40 Kilogramm Postsendungen nach Darmstadt. Die 27 Kilometer lange Strecke bewältigte er in 13:27 Minuten. In Darmstadt fand ein Postaustausch statt und Hiddessen flog jetzt mit 79 kg Postsendungen nach Worms weiter, wo er gegen 21 Uhr landete. Dieser Flug mit dem Gelben Hund gilt als einer der ersten amtlichen Postflüge weltweit und bildete den Auftakt zur Flugpostwoche, vom 10. Juni bis 23. Juni 1912, an Rhein und Main, die neben Worms, Darmstadt und Frankfurt am Main auch in den Städten Mainz und Offenbach stattfand. Sie gilt als eine der ersten großen Flugveranstaltungen mit amtlicher Luftpostbeförderung auf der Welt und steht somit am Beginn der deutschen Flugpostgeschichte. Für die Postbeförderung gab es eine für diesen Zweck angefertigte Flug-Post-Karte, die neben dem regulären Postkartenporto von 5 Pfennigen mit einer Luftpost-Marke frankiert werden musste.
Viele Grüße
Volkmar
Wichtigste Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Flugpost_am_Rhein_und_am_Main
Abbildungen:
Stempel Feldberg: https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/104206
Stempel Oelde 1968: https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/77510
Karte Gelber Hund: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=152461
der Grade-Eindecker mit einem sehr schönen Sonderstempel
MfG Jürgen -wajdz-
Und hier der "Gelbe Hund" nach Ankunft in Darmstadt am 10.6.1912, beim Wechsel der Postsäcke:
Horrido!
Peter
[1] http://www.august-euler-museum.de/museum/exponate/gelber+hund/
Bilderquelle: Lufthansa Archiv (gestattete Nachdrucke, dem Autor vorliegend)

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/152_(Flugzeug)
Viele Grüße,
Peter
Auch die dazu gehörige Bildseite passt gut ins Thema. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Ab 1959 setzte die Gesellschaft ihre ersten Strahlflugzeugs, Sud Aviation Caravelle, und ab 1960 Douglas DC-8 auf den Langstrecken ein.
MfG Jürgen -wajdz-
Frankreich 1985 Mi.-Nr. 2504 - Mystère Falcon 900
https://de.wikipedia.org/wiki/Dassault_Falcon_900
Sie wurde sowohl zivil (Bergrettung) als auch militärisch verwendet. Der Prototyp flog erstmals 1955; bis 1975 wurden 1300 Maschinen gebaut. Die Bundeswehr setzte 300 Alouette II als Beobachtungs- und Verbindungshubschrauber ein. Sie wurden Anfang der 1980er Jahre durch die MBB Bo 105 abgelöst. Viele der einfachen und robusten Maschinen werden heute noch geflogen.
MfG Jürgen -wajdz-
DC3 vor Flugplatzgebäude
Das alte internationale, auf der Marke des Jahres 1954 dargestellte Terminal wurde zum nationalen Terminal für Inlandsflüge umstrukturiert. Es hat inzwischen eine Kapazität von 7,5 Millionen Passagieren pro Jahr und ist auf einer Fläche von 62.500 m² erbaut.
MfG Jürgen -wajdz-
DC 3, im Hintergrund die Silhouette Ankaras
MfG Jürgen -wajdz-
Monaco zeigt uns dieses Flugzeug auf dem Höchstwert einer am 22. Mai 1964 erschienenen Sonderausgabe zum 50. Jahrestag der 1. Flug-Rallye nach Monte Carlo (Mi Nr. 771)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Convair_B-58
Da die Post über keine Erfahrung mit Flugzeugen verfügte, wurden die Fliegertruppe dafür herangezogen. In der Folge waren 22 Flugzeuge mit 14 Piloten und 16 Beobachtern für diese Tätigkeit abgestellt.
MfG Jürgen -wajdz-
Canadarm [1], Anti-Gravity Flight Suit [2] sowie Variable-pitch Propeller [3]
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Remote_Manipulator_System
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Anti-g-Anzug
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Verstellpropeller#Luftfahrt
Ein Tiefdecker mit einem konventionellen Leitwerk, konzipiert für 132 Passagiere in einer 3/3-Bestuhlung. Bei einer Nutzlast von 16,5 t und einer Reisegeschwindigkeit von max. 885 km/h war die Reichweite 6260 km. HB-IDA, B und C wurden alle 1960 geliefert.
MfG Jürgen -wajdz-
Hauptsächlich afrikanische Fluggesellschaften fliegen Städte wie Kigali, Nairobi oder Addis Abbeba an. Brüssel ist die einzige europäische Destination, die von einer Fluglinie in Bujumbura angeboten wird. Brussels Airlines führt diesen Flug durch.
MfG Jürgen -wajdz-
USA 2005 Mi.-Nr. 3946, 3948 und 3947
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Grumman_F6F
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_B-29
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Consolidated_B-24
Sie war bis zu einer Wellenhöhe von 1,2 Metern seetüchtig und konnte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 57,6 km / h aus Wasser oder Land fliegen.
MfG Jürgen -wajdz-
https://en.wikipedia.org/wiki/Beriev_Be-10
Horrido,
Peter
Damit noch nicht genug. Die Russen/Sowjets lieferten auch einige ihrer TU-4 Bomber an die Volksrepublik China. Den Chinesen war die Bomberversion nicht genug und sie versuchten das Flugzeug zu einem Radar-Frühwarn- und Aufklärungsflugzeug zu modifizieren. Das Ergebnis genügte allerdings nicht den Anforderungen und das Projekt wurde beendet. Eine restaurierte Version dieser von den Chinesen KJ 1 genannten B 29 Version steht heute im Datangshan Luftfahrtmuseum:
Auf Briefmarken sind mir zumindest diese beiden Versionen der B 29 nicht bekannt. :-(
Viele Grüße,
Peter
Als Douglas C-47 (US Air Force) bzw. Douglas Dakota (Royal Air Force) war der mit dem Spitznamen „Rosinenbomber“ belegten Flugzeugtyp während der Berliner Luftbrücke Retter in der Not
MfG Jürgen -wajdz-
Nach Einführung der Noratlas als neues Transportflugzeug blieb die DC-3 noch als Vermessungsflugzeug für die Radaranfluganlagen in Betrieb. Diese Vermessungsflugzeuge waren durch ihre charakteristischen orangenen "Bauchbinden" leicht erkennbar. Ein solches Exemplar, die 14+01, kann man heute noch in der Flugwerft/Museum in Oberschleißheim bei München besichtigen:
Last not least noch ein ganz besonderes Exemplar, sozusagen ein Einzelstück:
Na, was haben wir hier denn für eine "Spitznase"? Das ist kein Fake, sondern diese DC-3 gab es wirklich und zwar bei der Deutschen Luftwaffe. Die Aufnahme entstand Anfang der 1960er Jahre auf dem Flugplatz Bückeburg und zeigt eine DC-3 mit Starfighternase. In dieser Nase befand sich das Bordradar des F-104 Starfighters und die DC-3 diente als sogenanntes "Hörsaalflugzeug" für die Pilotenausbildung in den Anfangstagen des Starfighters.
Damit soll es wieder genug sein, leider ist mir auch von diesen "Exoten" keine philatelistische Abbildung bekannt. :-(
Viele Grüße,
Peter
[1] Bildquelle: http://www.airliners.net/photo/Germany---Air/Douglas-C-47B-Skytrain/1252620/L
Im Vergleich dazu nochmal die DC3 aus dem Jahr 1935 auf der
Berlin MiNr 595
MfG Jürgen -wajdz-
Eröffnung der Bahnlinie Paris Nord - Flughafen Charles-de-Gaulle
https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Paris-Charles-de-Gaulle#RER-Bahnhof_%E2%80%93_Roissypole
Motive sind die Concorde im Flug, in Aufriß und Seitenansicht und als schematische Darstellung Bug und Heck.
MfG Jürgen -wajdz-
Motiv die Dornier Wal wie in [#16] und [#610] gezeigt.
MfG Jürgen -wajdz-
Und dann habe ich gerade heute noch diese Marke gefunden:
Luftpostmarke (?) aus Ecuador die auch den Wal zeigt.
Aber, und hier könnte es jetzt auch ein Sonntagsrätsel sein, aber leider weiß ich selbst die Auflösung nicht.
Diese Marke habe ich weder im Michel (Südamerika), noch im Scott World Catalogue noch im Stanley Gibbons Flugzeug-Motiv-Katalog gefunden. Auch die Webseite von unserem Flugzeugspezialisten Walter Kalt [1], zeigt diese Marke nicht (oder ich bin zu doof sie zu finden).
Wer kann dazu etwas sagen?
Viele Grüße,
Peter
[1] http://www.walter-kalt.ch/Katalog/Laender.htm
Beschreibung: ECUADOR CORREO AEREO 1939 NO EMITIDA
Quelle: https://www.delcampe.net/de/sammlerobjekte/briefmarken/ecuador/ecuador-correo-aereo-1939-no-emitida-394356303.html
Quelle: https://www.delcampe.net/de/sammlerobjekte/briefmarken/ecuador/ecuador-1939-usado-used-422877647.html
Ungewöhnlich übrigens, dass bei deiner Marke der Aufdruck rot und nicht schwarz ist.
Viele Grüße
Volkmar
Lockheed Constellation der El Al
https://de.wikipedia.org/wiki/Kongo-Krise
Der Erstflug erfolgte am 22. Juni 1945, die Indienststellung 1946, gebaut wurden in verschiedenen Versionen 163 Stück. Die Produktion der zivilen Varianten der Viking endete 1948. Ab 1956 flog die Viking auch in Deutschland. Noch 1964 waren sie als Frachtflugzeuge im Einsatz.
MfG Jürgen -wajdz-
Die Lufthansa setzte von 1959 bis 1971 insgesamt elf Viscount 814 ein.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] http://www.adf-gallery.com.au/gallery/Vickers-Viking
https://de.wikipedia.org/wiki/Mil_Mi-8
Im Werbeklischee die recht einfache, um nicht zu sagen ungenaue, Darstellung eines zweimotorigen Bombers. Nun könnte man es einfach bei "Bomber" oder "Flugzeug" belassen, ich meine aber der Designer hatte schon einen ganz bestimmten Typ im Kopf oder als Vorlage. Nämlich die damals schon berühmte, nicht nur von der Kanadischen Luftwaffe geflogene, sondern teilweise auch in Kanada gefertigte "Mossie", auch "Balsa-Bomber", auf Deutsch auch das "hölzerne Wunder" genannt. Offizielle Typenbezeichnung "de Havilland D.H.98 Mosquito". [1]
Dieses schon in der damaligen Zeit wegen seiner großartigen Flugleistungen beeindruckende Flugzeug war zu großen Teilen aus Holz gebaut (daher auch die entsprechenden "Kosenamen"). Besonders im Britischen Einflussbereich erlangte dieser Bomber schnell den Status einer Ikone. Kein Wunder also, dass wir ihn recht oft auch Briefmarken wieder finden.
So, z.B. auf einer Ausgabe aus Mikronesien, welche neben dem Luftfahrzeug auch den Konstrukteur, Geoffrey de Havilland, zeigt:
Auch Kanada widmete der Mosquito im Rahmen einer Flugzeug-Markenserie, eine Marke die eine Mosquito in den Kanadischen Farben zeigt:
Schön restaurierte, z.T. sogar noch flugfähige Exemplare, findet man noch häufiger. Eine Mosquito steht im Alberta Aviation Museum in Edmonton [2]:
So viel zur legendären Mosquito.
Viele Grüße,
Peter
[1] https://weltkrieg2.de/mosquito-bomber/
[2] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:De_Havilland_Mosquito_B.35_at_the_Alberta_Aviation_Museum_02.JPG
Trotz des Ende 1965 eingeführten Mi-10 wird der Mi-6 immer noch in der Rolle des fliegenden Krans bei großen technischen Projekten, wie Brückenbau oder Transport von Ölbohrtürmen usw., verwendet. Sein Rumpfhaken kann eine hängende Last von 9000kg tragen. Er wurde unter anderem zur Bergung von gelandeten Wostok-Raumkapseln und in erheblichem Umfang bei der Arbeit der Liquidatoren nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 eingesetzt.
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.youtube.com/watch?v=f_8RnKqxPBo
https://www.youtube.com/watch?v=c2PpxzvMcbE
Auf dem Stempel ist die vordere Sektion eines Airbus A380 abgebildet. Seinen Erstflug hatte der Airbus A380 schon im Jahre 2005, die erste Maschine wurde 2007 an Singapore Airlines abgeliefert. Grösster Betreiber ist heute Emirates Airlines mit über 100 Maschinen vom Typ Airbus A380. Insgesamt wurden bis heute etwa 220 Flugzeuge ausgeliefert.
Ebenso wechselte dieses Jahr der erste Gebraucht-Airbus A380 den Besitzer, er wurde bei Singapore Airlines ausgemustert und wird zur Zeit von Hi Fly Malta betrieben.
Doch noch einmal kurz zurück nach Zürich. Aktuell gibt es drei Verbindungen mit dem großen Airbus, vormittags fliegt Singapore Airlines von/nach Singapur und Emirates Airlines fliegt am Nachmittag und Abend jeweils von/nach Dubai.
Viele Grüße
Olaf
Viele Grüsse
Olaf
Erstkunden waren Lufthansa und Swissair, die ihre ersten Maschinen am 29. März 1983 übernehmen konnten. Die letzte gebaute Maschine ging am 15. Juni 1998 an Uzbekistan Airways.
MfG Jürgen -wajdz-
LG, Peter
Zum Abschluss nochmals einen der Stempel aus [#710], diesmal Stempel und Original:
Das Foto rechts zeigt den A380 "München" nach Landung am Ort des Stempels links. ;-)
Viele Grüße,
Peter
http://www.mobility.siemens.com/apps/references/index.cfm?lang=de&z=1&do=app.detail&referenceID=1352
Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lufthansa-Airport-Express
Faltkarte offen
Einen sonnigen Tag aber nicht zu heiss
wünscht kawa/Walter Kalt
LG, Peter
Zu diesem Jubiläum gibt es in Kürze auch einen Sonderstempel der DPAG:
Nicht der erste Stempel, der eine Fw 200 zeigt, wie dieser AFS belegt:
Doch erst mal zu dem Flugzeug selbst. [1]
Die ursprünglich als Langstreckenverkehrsflugzeug konzipierte Maschine sollte den bis dato bevorzugten Flugbooten den Rang ablaufen und begann 1938 bei der Deutschen Lufthansa ihre Karriere. Nach Kriegsbeginn wurde die Fw 200 sowohl an die Wehrmacht „verchartert“, wie auch extra für den Einsatz als Fernaufklärer und vor allem Fernbomber produziert.
Hier eine Abbildung aus einem Flugzeugerkennungsbuch des RLM (Reichsluftfahrt-Ministerium) von 1943.
Wegen ihres ursprünglichen Einsatzkonzepts als Langstreckenflugzeug hatte sie eine weit aus größere Reichweite als alle deutschen Bomber. Vor allem gegen die alliierten Geleitzüge im Nordatlantik war sie zu Beginn sehr erfolgreich, was ihr den von Winston Churchill verliehenen Namen „Geißel des Atlantiks“ bescherte. Erst nachdem für diese Geleitzüge Jagdschutz gestellt wurde kam die Fw 200 dort nicht mehr zum Einsatz und diente ab 1944 nur noch als Transportflugzeug.
Auch Hitler benutzte eine Fw 200 der Luftwaffe, die „Immelmann III“, Kennung 26+00, als persönliches Reiseflugzeug.
Hier ein Foto einer „Condor“ auf einem Feldflugplatz in Griechenland.
Sogar auf einer Marke des Deutschen Reichs von 1944 zum 25 jährigen Jubiläum des deutschen Luftpostdienstes finden wir die Fw 200:
Viele Grüße,
Peter
[1] http://www.flugzeuginfo.net/acdata_php/acdata_fockewulf_fw200_dt.php
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=54053
[3] https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-fotos_galerie,-Das-war-die-FockeWulff-200-Condor-_mediagalid,22218.html
Es ist die Werksnummer 2993, Kennung OY-DEM "Jutlandia" (ex D–ADHR "Saarland"). 1938 kauften die Dänen zwei Fw 200 A als erste ausländische Gesellschaft, gefolgt von der brasilanischen "Syndicato Condor" mit ebenfalls zwei Maschinen. Den orange-roten Anstrich, wie auf dem Bild, mit dem Zusatz "DANMARK" erhielt die Maschine erst später. [1]
Die "Jutlandia" flog bis 1945 unter dänischer Regie durch Mitteleuropa von Kopenhagen nach Wien, Berlin, Malmö und München. Am 4.9.1946 verunglückte die "Jutlandia" in Northolt, England. [2]
Als Dänemark 1940 vom Deutschen Reich besetzt wurde, beschlagnahmten die Briten die zweite Fw 200, Werksnr. 2894, Kennung OY–DAM "Dania" als sie sich in England befand und sie flog dann als Beuteflugzeug bei der britischen Gesellschaft BOAC, als G-AGAY "Wolf". Nach einem Landeunfall am 12.7.1941 in White Waltham (UK) wurde sie verschrottet. [3]
Und hier als G-AGAY "Wolf"
Eine interessante Episode zu diesem Flugzeugtyp.
Viele Grüße,
Peter
[1] http://www.timetableimages.com/ttimages/dd3904i.htm
[2] http://www.oy-reg.dk/register/1906.html
[3] http://www.oy-reg.dk/register/1814.html
Der polnische Luftfahrzeughersteller PZL Świdnik bietet eine modernisierte Version des Mil Mi-2 mit der Bezeichnung PZL Kania an.
MfG Jürgen -wajdz-
Nach Auflösung der NVA übernahm die Bundeswehr noch bis Ende 1992 einige dieser Hubschrauber und setzte sie wie hier zu sehen im SAR Dienst (Search and rescue/Such- und Rettungsdienst) ein. Charakteristisch für diese Ausstattung/Aufgabe die orange Seitentür. Der abgebildete Hubschrauber (94+63) steht heute im Luftwaffenmuseum in Gatow.
Viele Grüße,
Peter
[1] http://www.bredow-web.de/Luftwaffenmuseum/Hubschrauber/Mil_Mi-2/mil_mi-2.html
Das "Gefährt" ist ein Aerosani, [2], oder auch Luft- bzw. Propellerschlitten, hier der "Eisbär", benutzt von Alfred Wegener auf seiner Grönlandexpedition im Jahre 1930. Neben dem "Eisbär" hatte er noch einen zweiten Propellerschlitten, den "Schneespatz". [3]
Hier zwei Fotos dazu (Archiv Alfred Wegener Institut):

2006 gab die Grönländische Post zu Ehren Alfred Wegeners eine Sonderbriefmarke heraus und auf der dazu gehörenden Blockausgabe sehen wir rechts etwas Abseits auch wieder den "Eisbär".
Das nächste Mal gibt's wieder ein "Gefährt" das auch fliegen kann! ;-)
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Valtion_lentokonetehdas
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Aerosani
[3] http://gutenberg.spiegel.de/buch/-8492/7
Viele Grüße,
Peter
Auf der anderen Seite sind auch noch die damaligen (ca. 1939/40) von der Fw-200 bedienten Strecken genannt:
Abgebildet ist die Fw-200 D-AXFO "Pommern". Dieses Flugzeug machte am 27.6.1939 Geschichte mit einem Rekordflug, dem ersten Flug eines Landflugzeuges von Deutschland nach Südamerika (11.100 km, Flugzeit 34:48 h). Dabei überquerte sie den Südatlantik von Banjul nach Natal in der Rekordzeit von 9:47 h und erreichte am 29. Juni 1939 Südamerika. [1]
In [#717] verlinkte ich auf einen anderen Beitrag zum Absturz einer Fw-200 "Pommern" [2]. Dieses Flugzeug mit der Kennung D-AMHL bekam erst später ebenfalls den Namen "Pommern". [3]
Die D-AXFO "Pommern" ging als PP-CBI "Abaitara" zum Syndicato Condor Limitada nach Brasilien. [4]
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Focke-Wulf_Fw_200
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=54053
[3] http://www.jh-italien.de/Fotos/Homepage%20Lufthansa/Lufthansa-Oldtimer/Focke-Wulf.htm
[4] http://aviadejavu.ru/Site/Crafts/Craft21156.htm
Ersttagsstempel BERLIN 1085 · 25.-4.72 · FLUGZEUGTYPEN IN DER DDR · Zeichnung Heckflosse mit Interfluglogo
MfG Jürgen -wajdz-

Der Senegal verausgabte am 7. Dezember 1966 eine Sonderausgabe zum 30. Todestag des Fliegers J. Mermoz (Mi Nr. 342-345). Auf der 35 Francs Wertstufe wird eine Latécoère 300 gezeigt (Mi Nr. 343), auf der 100 Francs Wertstufe dokumentiert eine Karte den letzten Unglücksflug von 1936 (Mi Nr. 344).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lat%C3%A9co%C3%A8re_300
Zum Abschluß auch noch eine zeitgenössische Postkarte (so ca. 1939/40) mit der für die Zuverlässigkeit der Fw-200 geworben wurde: ;-)
Viele Grüße,
Peter
Zu der im Werbetext genannten ICAO (International Civil Aviation Organization=Internationale Zivilluftfahrtorganisation) ist hier [1] mehr zu finden.
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Zivilluftfahrtorganisation
Das abgebildete Flugzeug mit der Kennung D-ACOH wurde 1954 bei der Lufthansa in Dienst gestellt und versah bis 1969 ihren Dienst. Danach wurde die Maschine an die schweizer Tellair verkauft, blieb dort etwa 1 Jahr und kehrte danach nach Deutschland zurück, dieses Mal im Auftrag der General Air. Von 1972 bis 1977 flog sie in Costa Rica und verblieb sie bis zur Verschrottung 1984 bei diversen Fluggesellschaften in den USA.
Guten Flug wünscht Olaf
Es handelt sich hier um eine Ilyushin Il-14 (NATO Code "Crate"), genauer um die recht bekannte DDR-ABA. Diese Maschine war das erste Flugzeug der neugegründeten DDR Fluggesellschaft "Lufthansa Ost" (später umbenannt in "Interflug". [1]
Der Typ selbst war sozusagen die "russische/sowjetische" Enkelin der weltbekannten DC-3.
Für die DDR war dies damals ein sehr prestigeträchtiges Unternehmen und so widmete sogar die Deutsche Post der DDR dem Flugzeug, und zwar genau der DDR-ABA fast eine komplette Sondermarkenserie (Mi.Nr. 513-515):
Auch die erste Marke dieser Serie (Mi.Nr. 512) hatte direkten Bezug zu dem Thema und zeigt das neue Banner der LH-Ost [2]:
Kein Wunder also, dass wir diesen Flugzeugtyp noch lange und oft auf allen möglichen philatelistischen Erzeugnissen finden. Ein paar Beispiele dazu:
Sonderflugbeleg aus dem Jahre 1959 mit einer Abbildung der Il-14
Auch weitere Markenausgaben der DDR zeigen das Flugzeug nochmals, hier ganz unscheinbar, Mi.Nr. 729. Die VEB Flugzeugwerke Dresden fertigten den Typ auch selbst als Il-14P.
Einige Exemplare sind bis heute noch in Museen erhalten geblieben, u.a. im Technikmuseum in Sinsheim und auch im Technikmuseum "Hugo Junkers" in Dessau-Roßlau.
Weitere Bilder und Medien zu dem Flugzeug sind hier [3] zu finden.
Viele Grüße,
Peter
[1] http://www.interflug.biz/IL-14.htm
[2] https://www.zeit.de/1957/28/lufthansa-ost
[3] https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Ilyushin_Il-14?uselang=de
Es handelt sich hier um das sogenannte Short Mayo Composite Aircraft [1], eine Kombination aus einem Flugboot, unten eine Short S.21 (modifizierte Variante des britischen Short S.23 Flugbootes) mit dem Namen „Maia“, Kennung G-ADHK, und oben drauf montiert ein viermotoriges Schwimmerflugzeug, die Short S.20 „Mercury“, Kennung G-ADHJ.
Die damaligen Flugboote kamen zwar über den Atlantik, aber nur wenn sie statt Fracht und/oder Passagieren zusätzliche Kerosintanks im Rumpf hatten. Deshalb wollte man mit dieser Kombination das obere Flugzeug soweit über den Atlantik hinausfliegen bis das untere Flugboot wieder zurück musste um wieder seinen Ausgangsplatz zu erreichen. Das obere Flugzeug flog dann nach der Trennung alleine weiter über den Atlantik und konnte so die Ladung (bis zu einer halben Tonne Luftpost) schnell ans Ziel bringen.
Das Experiment gelang und am 21.7.1938 startete der „Doppeldecker“ vom irischen Foynes und die Mercury erreichte das kanadische Boucherville, nahe Montreal, nach gut zwanzigstündigem Flug.
Zum 50 jährigen Jubiläum verausgabte die Irische Post dazu auch einen Sonderumschlag:
Auf dem Sonderstempel sehen wir nochmals die „Mercury“ alleine:
Die passende Briefmarke dazu gab es auch (Mi.Nr. 653):
Auf der Rückseite der zu Anfang gezeigten Postkarte hinterließ auch einer der Vorbesitzer noch ein paar Details zu diesem ungewöhnlichen Projekt:
Das „Duo“ wurde von der Imperial Airways noch auf verschiedenen Strecken eingesetzt bis dann zum einen das neu entwickelte Verfahren zur Luftbetankung und dann vor allem der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs das Projekt beendeten. [2]
Die „Maia“ wurde bei einem deutschen Luftangriff auf Poole Harbour 1941 zerstört. Die „Mercury“ diente noch bei der RAF als Seeaufklärer bis sie dann verschrottet wurde.
Zum Abschluss noch eine Postkarte die sehr schön den Trennvorgang zeigt:
Wenn jetzt noch jemand einen Beleg von diesem Erstflug Irland-Kanada, 21.7.1938, zeigen könnte, wäre das die "Krönung"! ;-)
Viele Grüße,
Peter
[1] https://ipfs.io/ipfs/QmXoypizjW3WknFiJnKLwHCnL72vedxjQkDDP1mXWo6uco/wiki/Short_Mayo_Composite.html
[2] http://aerostories.free.fr/appareils/compopara/page14.html
Bei der Bildseite hat vielleicht so manche/mancher etwas Schwierigkeiten den Bezug zur Luftfahrt herzustellen:
Hier sehen wir die durchaus etwas schillernde Persönlichkeit der amerikanischen Filmschauspielerin "Mae West" [1]. Details dazu in dem angegebenen Wikipedia link. Dieser verschweigt aber durchaus einen weiteren Bezug zu dem Namen/Begriff "Mae West".
Unter einer "Mae West" versteht man in Pilotenkreisen eine aufblasbare Schwimmweste, wie sie zur Ausrüstung vor allem von Militärflugzeugbesatzungen gehört.
In diesem Sinne "Horrido",
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mae_West
Es begann mit australischen Beratern und gegen Ende des Vietnam-Krieges waren rund 60.000 Australier beteiligt, 521 wurden getötet und mehr als 3000 wurden verletzt. Während des Falls von Saigon wurde Personal mit dem Huey Bell aus der australischen Botschaft evakuiert.
MfG Jürgen -wajdz-
ANZAC, das Australian and New Zealand Army Corps war und ist kein Veteranenverband, sondern war ein Britisches Armeekorps im Ersten Weltkrieg aus Australischen und Neuseeländischen Soldaten/Einheiten, das insbesondere bei der Schlacht um Gallipoli heftige Verluste erlitt. Das Gedenken daran wird jedes Jahr am ANZAC Day mit feierlichen Paraden vor allem in Australien und Neuseeland begangen und dazu erscheinen auch regelmäßig Sonderbriefmarken.
Viele Grüße,
Peter
und nach Deinem Einwand gegoogelt:
https://www.awm.gov.au/commemoration/anzac-day/traditions.
Die einen sagen so, die anderen sagen so. Mir ging es ja mehr um den Hubschrauber, ANZAC war ja nur der Ausgabeanlaß. Aber nun wissen wir alle wieder mehr.
MfG Jürgen -wajdz-
Ganz klar, der erste Blick fällt auf den berühmten Felsen von Gibraltar, erst danach schweift der Blick auf die im Vordergrund stehende Vickers Viscount der British European Airlines (BEA). Geparkt auf dem Vorfeld des Flughafens von Gibraltar, der heute noch die Besonderheit hat, daß die Zufahrtsstraße nach Gibraltar die Start- und Landebahn kreuzt, und bei einer Flugbewegung durch Schranken für den Straßenverkehr gesperrt wird.
Auf der Karte aus dem Jahr 1966 ist ein Vickers Viscount V701 der British European Airlines (BEA) mit der Registrierung G-AMOK abgebildet: Gebaut im Jahre 1953 mit der Seriennummer 24, hatte das Flugzeug im Januar 1955 einen schweren Unfall beim Start in London Heathrow, der zum Glück jedoch für alles beteiligten Personen glimpflich ablief - man versuchte auf einer stillgelegten Startbahn abzuheben. Bis Dezember 1956 wurde das Flugzeug repariert und danach flog es viele weitere Jahre bei BEA, bis es dann im Februar 1963 an die Linea Aeropostal Venezolana (LAV) in Caracas verkauft wurde und erst Ende der 70er Jahre verschrottet wurde.
Die Geschichte der BEA selbst endete am 1. April 1972. An diesem Datum schloß man sich mit der BOAC British Overseas Airways Corporation zusammen und es entstand die British Airways.
Phile Grüße
Olaf
Noch vor dem Kriegsende wurden Verhandlungen auf Regierungsebene aufgenommen. Mit dem ersten Spatenstich am 8. März 1946 begann der Bau der Anlagen und am 8. Mai 1946 erfolgte die offizielle Einweihung des provisorischen Flughafens Basel-Mülhausen.
Weltweit einmalig wird der Flughafen von zwei Staaten gemeinsam betrieben.
Da er auch für den südwestdeutschen Raum grosse Bedeutung hat, südbadische Vertreter sind im Verwaltungsrat und im trinationalen Beirat vertreten, lautet der Markenname seit 1987 EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg.
MfG Jürgen -wajdz-
Happy landings wünscht Olaf
Auf der rechten Marke im Hintergrund ist auch das Katapultschiff, die "Schwabenland" zu sehen.
Einen auf den ersten Blick recht unscheinbaren Beleg dazu kann man hier sehen [1]. Dank Wolfgangs (saintex) akribischer Nachforschung stellte sich dieser als Erstflugbeleg der Taifun von der Schwabenland heraus. :-)
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=184133
Viele Grüße sagt Olaf
Die hier zu sehende, durchaus ungewöhnliche "fliegende Kiste", ist ein Duo, bestehend aus dem Trägerflugzeug "White Knight (one)" und dem Raumgleiter "Space Ship One" [1]. Ein Experimentalflugzeug zur privaten/kommerziellen Nutzung des Raumflugs bis etwa 100 km Höhe.
Dazu gab es sogar auch eine Briefmarke (bzw. Blockausgabe) aus Burundi die u.a. das Trägerflugzeug zeigt:
Die Bezeichnung White Knight One lässt darauf schliessen, dass es da noch weiter ging, und richtig es gibt auch die White Knight Two und Space Ship Two [3]. Das ganze Projekt wurde von dem Geschäftsmann Richard Branson und seiner Firma Virgin Galactic betrieben und die White Knight Two bekam den Namen VMS (Virgin Mother Ship) "Eve", Zulassungsnr. N348MS. So benannt nach Evette Branson, der Mutter Richard Bransons. [4]
Die "Eve" und auch Space Ship Two fanden ihren Weg auf verschiedene Markenausgaben.
Hier einmal aus Niger, die White Knight Two:
Auch in Burundi erschien dazu eine Blockausgabe (aus der auch die oben schon gezeigte Marke stammt):
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/SpaceShipOne
[2] https://www.nbcnews.com/storyline/virgin-voyage/spaceshipones-white-knight-airplane-makes-final-flight-n162441
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Scaled_Composites_White_Knight_Two
[4] https://en.wikipedia.org/wiki/VMS_Eve
Die Postkarte zum "Kameradschaftsblock der Deutschen Reichspost" soll vermutlich die verschiedenen Beförderungsmöglichkeiten der Post verdeutlichen: Mit dem Auto, dem Flugzeug und der Postkutsche. Beim Flugzeug kann ich keinen Motor erkennen und es erinnert mich irgendwie an ein Segelflugzeug. Dafür hat es allerdings sehr kurze Flügel. Was ist das für ein Dreieck oben?
Sowohl beim Bild der Postkarte als auch beim Stempel zur Ausstellung Das Sowjet-Paradies stehen die Initialen "vAH". Wer kann mir sagen, wer hinter den Initialen steckt?
Viele Grüße
Volkmar
Das "Dreieck" oben (roter Pfeil) ist der sogenannte Spannturm, hier eine Detailaufnahme:
Am Spannturm werden die Tragflächen an Stahlseilen aufgehängt und gegen den Rumpf verspannt.
Zu der Signatur vAH kann ich leider nichts sagen. AH könnte für den "Gröfaz" stehen?
Das gleiche Motiv findet sich auch auf einer Marke wieder (MiNr. 702):
Du schreibst: das ist ja fast schon ein Sonntagsrätsel! ;-) und Zu der Signatur vAH kann ich leider nichts sagen. AH könnte für den "Gröfaz" stehen?
Hier ist ein persönliches Sonntagsrätsel für Dich. Nein "AH" steht nicht für den "Gröfaz", obwohl auch er künstlerisch tätig war.
Du hast es aber geschafft, mit deinem Beitrag den entscheidenden Hinweis auf die Frage zur Signatur "vAH" zu geben.
Ich kenne durch dich jetzt die Lösung - findest du sie auch?
Viele Grüße
Volkmar
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Grade
Der Luftpoststempel oben stammt von diesem Beleg:
Viele solcher Flüge führte die "Uiver" danach leider nicht mehr durch, da sie am 20.12.1934 bei einem Absturz zerstört wurde und damit die kurze Geschichte der "Uiver" ein jähes und trauriges Ende fand [4].
Demnächst noch ein "Nachschlag" zum "Postjager".
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_DC-2
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/MacRobertson-Luftrennen
[3] https://blog.klm.com/the-legendary-victory-of-the-uiver/
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugabsturz_der_KLM_Douglas_DC-2_%E2%80%9EUiver%E2%80%9C

Quellennachweis
W.Baron Six van Oterleek, Rampstukken, Amsterdam 1965 Seite 15ff.,
J.L.C.M. TSchroots, Luchtvaart en Luchtpost encyclopedie Teil 1 (bis 1935), Amsterdam 1990, Seite 652 ff.
Wolfgang
Happy landings wünscht Olaf
Diese Postkarte lag letzte Woche in meinem Briefkasten und man glaubt es kaum, dass es so etwas heute noch gibt. Ein guter Freund von mir besuchte vorletzte Woche während einer Wehrübung den Heimbetrieb in der Lechfelder Schwabstadl Kaserne. Dort fragte er am Tresen nach ob es noch Postkarten gäbe. Die dortige Angestellte erwiderte erstaunt Was sie schreiben noch Postkarten? Das hatten wir ja schon lange nicht mehr, aber warten sie ich schau mal im Keller nach!. Sprachs', verschwand im Keller und kam mit einer Handvoll solch schöner Postkarten (müssen noch aus den 60er Jahren stammen) zurück. Eine davon verschickte mein Freund (übrigens kein Philatelist) gleich an mich.
Viele Grüße,
Peter
Guten Flug wünscht Olaf
Nun, Siegmund Jähn, der erste deutsche Bürger im Weltall, ist mit dieser MIG21, mit dem taktischen Kennzeichen rot-737 geflogen. Dann wurde er zum Kosmonauten ausgebildet und flog 1978 mit der Sojus-31 in den Weltraum. Aber ganz zu Beginn stand 1937 seine Geburt in Morgenröthe-Rautenkranz.
Heute ist im Ort eine fantastische Raumfahrtausstellung zu bestaunen, wo auch die auf der Postkarte gezeigte MIG-21 ausgestellt ist.
Beste Grüße
Olaf
Manch andere NVA MiG 21 fand aber auch noch im "Ruhestand" einen Platz im Freien, wie diese Trainerversion hier auf dem Flugplatz Peenemünde, wo sie früher, als dies noch der NVA Fliegerhorst war beim JG 9 (Jagdfliegergeschwader) im Dienst stand:
Viele Grüße,
Peter
Und hier auch die passende Marke dazu:
Neben der auf den unteren beiden Marken zu sehenden J-7, sind darüber die erwähnten Lizenzbauten der MiG 17 (Shenyang J-5) und der MiG 19 (Shenyang J-6). Auf dem Block unten eine zweisitzige Trainerversion der Shenyang J-6 bei der Landung.
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.militaryfactory.com/aircraft/detail.asp?aircraft_id=1052
Diese drei britischen Bomber aus den 1950er Jahren wurden wegen der Anfangsbuchstaben ihrer Namen, (Vickers) Valiant, (Handley Page) Victor und (Avro) Vulcan als V-Bomber bezeichnet. Zur Spitzenzeit des Kalten Kriegs bildeten sie als Atombombenträger das Rückgrat der britischen Atomstreitkräfte und waren ein wesentlicher Bestandteil der Abschreckungs-Strategie der NATO. Später wurden sie noch als Tankflugzeuge für die Luft-Luft Betankung und wie wir noch sehen werden auch als konventionelle Bomber eingesetzt.
Beginnen wir mit der ersten Maschine aus der Reihe, der Vickers Valiant [2].
Sie war der erste vierstrahlige Bomber der RAF (Royal Air Force) und eine Maschine dieses Typs warf für einen Atombombentest die erste britische Atombombe ab. Konventionell kam das Flugzeug während der Suez Krise 1956 zum Einsatz. Ein Teil der RAF Valiant Staffeln waren direkt der NATO unterstellt und standen auch wie die US B-52 in einer Alarmbereitschaft rund um die Uhr bereit.
Hier ein Bild eines solchen Alarmstarts einer Besatzung der 543 Squadron (Original Bild des MOD):
Zum 45 jährigen Jubiläum des Flugzeugs gab es auch einen Feldpostsonderstempel mit einer Abbildung der Valiant:
Damit sind wir auch schon bei der zweiten Maschine. der Handley Page Victor [3] mit der ich auch persönliche Erfahrungen verbinde. Aber hier erst mal ein Sonderumschlag dazu:
Neben ihrer Einsatzrolle als Bomber (nuklear und auch konventionell) wurden die ersten Victor Modelle schon bald zu Tankern umgerüstet. Hier ein Victor-Tanker zusammen mit einer Lightning F-3 und einer britischen Phantom FGR-2:
Im "Backseat" einer solchen FGR-2 habe ich selbst einmal bei einer taktischen Überprüfung bei einer Phantom Staffel in Schottland einen solchen Luftbetankungseinsatz am Betankungskorb einer Victor mitgeflogen.
Von den drei V-Bombern blieb die Victor als Tanker am längsten im Einsatz, bis Oktober 1993. Berühmt wurde die Victor auch beim Einsatz zusammen mit der Vulcan im Falklandkrieg. Dazu aber gleich, jetzt kommt erst die Avro Vulcan. [4]
Hier schön zu sehen auf einer Blockausgabe aus Nauru:
Charakteristisch für die Vulcan war ihr Erscheinungsbild, wie ein Rochen und aerodynamisch besaß sie fast Jagdflugzeug ähnliche Manövrierfähigkeit. Philatelistisch wurde die Vulcan als eine der "Flugzeug-Ikonen" der RAF, sehr oft gewürdigt und abgebildet, wie hier auf einer Reihe von Sonderstempeln zu sehen ist:
Berühmt wurde die Vulcan durch ihren ersten und einzigen Kriegseinsatz im Falklandkrieg im Rahmen der Operation Black Buck.[5]
Dabei flogen mehrere Vulcans von der Insel Ascension aus mit Luftbetankungsunterstützung durch Victor-Tanker, Luftangriffe auf den Flugplatz Port Stanley.
Nach Ausmusterung der Vulcan Flotte durch die RAF wurde 2007 eine Maschine von einer privaten Organisation, dem "Vulcan to the Sky Trust" flugfähig restauriert und die "Spirit of Great Britain" getaufte Maschine war bis 2016 als Publikumsliebling auf zahlreichen Airshows noch zu sehen. 2016 war dann damit auch Schluß, aber nicht ohne philatelistische Würdigung:
Last, aber sicher not least schaffte es die Vulcan im März dieses Jahres auch noch auf eine Sondermarkenausgabe zum 100 jährigen Jubiläum der RAF:
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.militaryfactory.com/aircraft/british-v-bomber-aircraft.asp
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Vickers_Valiant
[3] https://www.klassiker-der-luftfahrt.de/geschichte/flugzeuge/v-bomber-handley-page-victor/629418
[4] https://www.filahome.nl/e/stamps/0705-vulcan-bomber.htm
[5] https://going-postal.com/2018/01/the-falklands-war-part-four/
Die "Fouga", wie sie nur genannt wurde war der erste Strahltrainer der noch jungen Luftwaffe und wurde in der Anfangsausbildung zum Strahlflugzeugführer eingesetzt. In den 60er Jahren konnte man insbesondere am süddeutschen Himmel zwischen Landsberg und Fürstenfeldbruck, dieses Flugzeug mit seinem charakteristischen V-Leitwerk und dem durchdringenden "Pfeifton" der Triebwerke öfters hören und beobachten. Die Fouga stammmte aus französischer Produktion, die meisten der Luftwaffen-Fougas waren aber in Deutschland bei der Flugzeug Union Süd in Lizenz gefertigt worden. [2]
In Frankreich erschien die Fouga bereits 1954 auf einer Luftpostmarke mit hoher Nominale, 500 (alte) Francs:
Die Fouga diente nicht nur als Schulflugzeug, sondern wurde auch von den Kunstflugstaffeln verschiedener Luftwaffen geflogen, neben der eingangs bereits erwähnten PAF gab es damals sogar noch bei der Deutschen Luftwaffe eine solche Kunstflugstaffel, das Acro Team der FFS "A" (Flugzeugführerschule "A" Landsberg). Die trugen damals dieses Abzeichen:
Eine der damaligen Fougas, die AA-152, konnte man noch lange auf einem Sockel auf dem Fliegerhorst Penzing (Landsberg/Lech) sehen bis sie dieses Jahr verkauft wurde und zum Fliegerhorstmuseum nach Leipheim umzog (links noch in Penzing, rechts beim Umzug nach Leipheim):
Eine Fouga der PAF sehen wir auch noch auf dieser Markenausgabe aus Frankreich:
Eine weitere Kunstflugstaffel mit der Fouga waren die belgischen "Diables Rouges" (Red Devils, Rote Teufel) [3]. Diese waren auch in Deutschland zu sehen, bei einem Großflugtag auf dem Flughafen Köln-Butzweilerhof im Jahre 1968:
In Belgien flog die letzte Fouga noch bis 2007 [4].
Die Fouga diente auch bei unserem südlichen Nachbarn als Strahltrainer und wurde dort noch bis 1972 vom Österreichischen Bundesheer geflogen. Hier zu sehen auf zwei personalisierten Marken (Bilder Österreichisches Bundesheer):
Ein besonderes "Schmankerl" noch zu Schluss aus Israel. Dort wurde die Fouga auch für die Israelische Luftwaffe von der "Israel Aircraft Industries" gefertigt. Zur Auslieferung der ersten Fouga an die Israelische Luftwaffe am 6.7.1960 beförderte diese auch spezielle Belege, hier Einer davon:
So, das wars zur Fouga! ;-)
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Fouga_Magister
[2] http://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/a/geschlw/start/waffe/schulfz/fouga
[3] http://aerobaticteams.net/en/resources/i180/Red-Devils-History.html
[4] http://www.belgian-wings.be/Webpages/Navigator/Photos/MilltaryPics/post_ww2/Potez-Air%20Fouga%20CM170%20Magister/Fouga%20Magister.htm
Schweden zeigt uns diese Flugmaschine am 13. Oktober 1984 auf einer Sonderausgabe zur Geschichte der schwedischen Luftfahrt (Mi Nr. 1304)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Carl_Richard_Nyberg
In der Zeit von 1920 - 1928 wurden 8 Flugzeuge dieses Typs nach Schweden geliefert. Als Wasserflugzeug mit Schwimmern war die F 13 gut geeignet, das Auswechseln der Räder gegen Schwimmer und Skis war ohne Schwierigkeiten möglich.
Der schwedischer Flugkapitän Johan Oskar Albin Ahrenberg (* 27. September 1889, † 4. Juli 1968) wechselte 1924 vom Militärflug in die im Aufbau begriffene schwedische Zivilluftfahrt und gründete die Firma Ahrenbergs Airline, die mit den F13 Landtouren, Luftaufnahmen und Postflüge durchführte.
MfG Jürgen -wajdz-
Die MiNr. 431A vom 7. April 1995, die u. a. zum Anlass "50. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg" verausgabt wurde. Die Abbildung zeigt Bomber im Mandschurei-Feldzug.
Die MiNr. 690 vom 12. November 1998, die u.a. zum Anlass "Errungenschaften des 20. Jahrhunderts" verausgabt wurde. Bei Michel ganz einfach als "Luftfahrt" betitelt.
Die MiNr. 869 vom 28. November 2000, die u.a. zum Anlass "Russland im 20. Jahrhundert (V)" verausgabt wurde. Auch diesmal wieder ganz einfach - "Luftfahrt".
Immer wenn ich u.a. >unter anderem< dazugesetzt habe, wollte ich damit zum Ausdruck bringen, dass das abgebildete Postwertzeichen aus einem Satz oder einem Klein- bzw. Zusammendruck-Bogen stammt.
MfG >Franz<
Zunächst wurden sie auf den Strecken Rom-Algerien-Barcelona von der Fluggesellschaft Ala Littoria eingesetzt, aber mit dem Beginn der militärischen Operationen im August 1940 requiriert. Mit ihnen wurden auf den Strecken zwischen Italien und Libyen militärischer Nachschub und Truppen zu und Verwundete von den Fronten transportiert. Bis 1942 gingen zwei Maschinen verloren, die MC.100 - I-PLIO. überlebte als einzige den Waffenstillstand.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 17. Juli 1967 verausgabte Mexiko eine Sonderausgabe anlässlich des 50. Jahrestag der ersten mexikanischen Flugpost. Auf der 2 Pesos Marke wird der Doppeldecker Serie A N° 6 gezeigt (Mi Nr. 1234)
Auf der 80 Centavos Marke wird der Pilot Horacio Ruiz Gaviño geehrt (Mi Nr. 1233).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Kleine Randnotiz von der zugehörigen Postkarte, der Schreiber war von Düsseldorf nach Prag mit Zwischenstop in Zürich unterwegs. Er schrieb "die Caravelle nach Zürich war brechend voll". Also auch in den 60ern schon ein reger Flugbetrieb.
Beste Grüße Olaf

2. Verwendungszeit 17.7.1967 bis Juli 1996 mit Postlz. 8058, schmale 8 in 58
Die Briefmarke von 1969 zeigt die Mi 899 2 fr Häfeli DH.3 unten links und eine stilisierte Douglas DC-8

3. Verwendungszeit 6.4.1971 bis 26.11.1981 mit Postlz. 8058, breite 8 in 58 (Abart durchbrochener linker Flügel)

Gruss kawa
Die Super-Connie war anfangs der 50er Jahre im Bestand der seit 1929 bestehenden kubanischen nationalen Fluggesellschaftz CUBANA (Cubana de Aviación SA) mit Sitz in Havanna und dem Hauptflughafen José Martí International Airport, 15 km südwestlich von Havanna. Cubana ist Gründer und Mitglied der International Air Transport Association 1 (IATA), der SITA und der International Air Transport Association of Latin America (AITAL).
Seit 1959 ist das Unternehmen verstaatlicht und im im vollen Besitz der Regierung.
MfG Jürgen -wajdz-
Dieter
Bei der Interflug ist die Ilyushin 18 seit 1960 im Einsatz gewesen, insgesamt bestand die Flotte aus 15 Maschinen. Nach der Wende wurden einige Maschinen noch von der Fluggesellschaft "Berline" geflogen, aber auch "Berline" ist inzwischen Geschichte. Einige andere sind auf verschieden Museen in Deutschland verteilt.
Beste Grüße
Olaf
Ein schöner Blick auf den alten Flughafen KaiTak, inzwischen ist auch hier nicht mehr viel von der Infrastruktur übrig geblieben, seit man 1998 nach Chep Lap Kok umgezogen ist. Auch die Wolkenkratzer waren noch lange nicht so viel und so hoch. Spannend war der Anflug aber allemal, die Piloten brauchten eine spezielle Einweisung/Genehmigung, einen besonders guten Blick hatte man, saß man auf der rechten Seite und es wurde über die Stadt angeflogen. Man hatte durchaus das Gefühl, daß so manches Wäschestück hätte am Flügel hängenbleiben können, so nah kam man den Dächern der Hochhäuser.
Auf der Karte ist gerade - so meine ich - eine Lockheed Electra der Cathay Pacific im Anflug auf Kai Tak zu sehen.
Beste Grüße schickt Olaf per Luftpost
Gegründet als Privatunternehmen, wurde 1980 die Gesellschaft, gemäß den Bestimmungen der regionalen Regierung der Azoren, verstaatlicht.
MfG Jürgen -wajdz-
Doch der Absender wollte einige Grüße vom Flughafen Frankfurt verschicken, dazu erwarb er die folgende Karte
In der oberen Reihe eine Boeing 747-100 der TWA ( Trans World Airlines ) und eine Boeing 747-100 der Lufthansa im Flug. Die zweite Reihe startet mit einer Lockheed Galaxy der US Air Force, eines der größten Transportflugzeuge der Welt und damals ein Stammgast in Frankfurt.
Sehr interessant das Gruppenfoto in der zweiten Reihe
Im Vordergrund eine Canadair CL-44 - ein Transport- und Verkehrsflugzeug mit 4 Turbopropmotoren - der Loftleidir aus Island, nach meinem Wissen, die einzige Maschine diesen Typs bei der Airline in Passagierversion. Dahinter parkt eine Boeing 707 der South African Airways, ehe der "Platzhirsch" Lufthansa die weiteren Parkpositionen in Beschlag nimmt. Zuvorderst eine Boeing 727, danach zwei Boeing 707 und eine weitere Boeing 727 steuert gerade auf ihren Parkpplatz zu. Die Weiteren Flugzeuge im Hintergrund kann ich nicht identifizieren.
Viele Grüße sendet Olaf
Am Morgen des 28. März 1910 erfolgte im Hafen von La Mède in der Nähe von Marseille der erste Flug, und damit auch der erste Flug von Henri Fabre selbst. Er legte in einer Höhe von 2 m eine Strecke von 500 m zurück. Henri Fabre's Hydravion war das erste erfolgreiche Wasserflugzeug der Luftfahrtgeschichte.
Wie diese uns abenteuerlich anmutende Flugmaschine aussah, zeigt die Ausschnittvergößerung der obigen Marke.
MfG Jürgen -wajdz-
Ein Frage an die Experten: Wo könnte das gewesen sein ? Google-Bildsuche gibt nichts her.
https://de.wikipedia.org/wiki/Luftfahrerdank
Ich weiß, es sind viele "wenn's". Aber wenn wirklich diese Geschichte hinter der Luftfahrerdank-Marke steckt, dann ist das Bild auf der Marke eine Fotomontage. Bei den Techniken von damals war es sowieso schwer, sich schnell bewegende Gegenstände aufzunehmen. Dass ein Fotograf damals durch Zufall im richtigen Moment an der Strecke Karlsruhe - Heidelberg stand halte ich für ausgeschlossen.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://books.google.de/books?isbn=3745039750
Mit der Nr. 325 am 18. September 2018 verausgabter GSU mit dem Sonderwertstempel zum Kriegsende vor 75 Jahren und einem Zudruck, der den Kampfpiloten Victor Vasilievich Talalikhin zeigt. 1918 geboren, beim Militär Unterleutnant geworden, verstarb er 1941 (23-jährig, bei einem Luftkampf.
Mit der Nr. 310 am 26. Februar 2018 verausgabter GSU (gleicher Wertstempel und Anlass). Zudruck zeigt den Kampfpiloten Nikolai Dmitrijewitsch Gulajew, der 1918 geboren, beim Militär bis zum Generaloberst aufstieg, an vielen Luftkämpfen teilnahm und 1985 verstarb.
Mit der Nr. 309 am 15. Februar 2018 verausgabter GSU (gleicher Wertstempel und Anlass). Zudruck zeigt den Kampfpiloten Alexander Fjodorowitsch Klubowa, der 1918 geboren, sehr viele feindliche Maschinen abschoss und 1944 in der Nähe von Tournai (Polen) sein Leben lassen musste.
Alle aufgeführten Kampfpiloten wurden direkt oder posthum zu Helden der Sowjetunion ernannt.
MfG >Franz<
Die viermotorige Douglas in ihren verschiedenen Baustufen DC-4, DC-6 und DC-7 gehörte zu den meistverwendeten Flugzeugtypen der 1940er- und 1950er-Jahre. Die Etappen ihrer Karriere sind dabei denen ihres Hauptwettbewerbers, der Lockheed Constellation, nicht unähnlich: In den frühen 1940er-Jahren entwickelt, dann zunächst im Kriegseinsatz erprobt, schließlich in immer leistungsfähigeren Varianten eine der Hauptstützen des kontinentalen und interkontinentalen Flugverkehrs. Mit dem Aufkommen der Düsenflugzeuge aber wurde die Karriere der viermotorigen Douglas Ende der 1950er-Jahre schnell beendet.
MfG Jürgen -wajdz-
MiNr:1276/80, Block 82 vom 6. Juli 2005
Abgebildet sind 5 verschiedene MIG-Maschinen, die maßgeblich nach den Plänen MIkojans und seines Partners Gurewitsch gebaut wurden.
Mikojan verstarb am 9. Dezember 1970 in Moskau.
MfG >Franz<
Die Serbische Post von Bosnien Herzegowina zeigt uns dieses Flugzeug innerhalb einer Sonderausgabe vom 19. September 2012 (Mi Nr. 578).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ikarus_IK-2
Dazu verfügt er über eine Flotte von über 60 Flugzeugen, darunter die King Air aus der Beechcraft Family der Beech Aircraft Corporation, einem zweimotorigen Hochleistungs-Turbopropflugzeug mit Druckkabine, das als Geschäftsreiseflugzeug konzipiert und für den vorgesehenen Einsatz modifiziert wurde.
MfG Jürgen -wajdz-
MiNr. 1325/29 + Block 87
Vom Doppeldecker zum Senkrechtstarter - alles dabei! Nur bei der Konstruktion der Jak 130 (1996) kann er nicht mehr beteiligt gewesen sein, denn er verstarb bereits am 22. August 1989 in Moskau.
MfG >Franz<
Die Sikorsky S-40, getauft auf den Namen American Clipper, war eines von drei viermotorigen Flugbooten der 1930er-Jahre, die für die Pan Am gebaut wurden. Daher auch die Tradition der Namensgebung für Pan Am-Flugzeuge. Die S-40 bediente Linienflüge nach Mexiko, Kuba und zu den Bahamas, bis sie von ihrem Nachfolgemodell, der Sikorsky S-42, abgelöst wurde.
MfG Jürgen -wajdz-
Beide zeigen den PAA Terminal mit den Hangaren (damals der größte Flugzeughangar der Welt) für die Flugboote und den Wasserflughafen.
Viele Grüße,
Peter
MiNr: 2033/34
MiNr: 2035/36
Die Ausgabe ist mit "Rammflieger im Zweiten Weltkrieg" betitelt. Aber im Gegensatz zu den japanischen Kamikaze-Fliegern haben die russischen Piloten das Rammen meist überlebt. Aber auch nicht alle, wie die Wertzeichen-Auswahl zeigt.
2033 - das Wertzeichen zeigt die Pilotin Jekaterina Zelenko, die zur Heldin erkoren wurde, denn bis zu ihrem Tod 1941 hatte sie als 25-Järige 40 Kampfeinsätze hinter sich.
2034 - abgebildet ist Boris Kovzan, der als einziger insgesamt 4 "Rammstöße" überlebte. In 127 Kampfeinsätzen schoss er 28 deutsche Flugzeuge ab. Verstarb 1985.
2035 - Alexey Khlobistov, ebenfalls als Held der Sowjetunion ausgezeichnet, absolvierte 335 Kampfeinsätze und schoss dabei allein 7 deutsche Flugzeuge ab sowie 28 in Gruppeneinsätzen.
2036 - Pyotr Yeremeyev wurde Held der russischen Föderation, hat aber sein Leben als 30-Jähriger am 29. Juli 1941 verloren nach dem 1. Rammflug überhaupt.
MfG >Franz<
Am 31. Mai 1968 verausgabte Österreich eine Sonderausgabe anlässlich der Flugpost-Ausstellung IFA (Mi Nr. 1262-1264). Die 2 Schilling Wertstufe (Mi Nr. 1262) zeigt uns die Luft-Limousine.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Etrich_Luft-Limousine
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Igo_Etrich
Die Boeing 707, jenes legendäre Erfolgsmodell, das Boeing für Jahrzehnte ein Fast-Monopol im Verkehrsflugzeugmarkt einbrachte?
Hier ein grafisch hervorragender Freistempel einer Fluggesellschaft die nun auch schon Jahrzehnte Geschichte ist.
und außerdem noch Post aus Belgien mit einem FDC aus Großbritannien 1988 Mi.-Nr. 1147 - 1150 - Darauf abgebildet ein legendäres Flugzeug , die von der Imperial Airways geflogene Handley Page H.P. 42 (auch hierzu gab es schon einen Eintrag)
Im Gegensatz zu einem seiner Nachfolger, der 80 Jahre später sein Pionierwerk fortführte, Otto Lilienthal, blieb ihm lange der Ruhm versagt und er galt als tragische Figur, da von seiner aerodynamischen Meisterleistung nur der unglückliche Absturz ins Wasser der Donau, lange Zeit in Erinnerung blieb.
Berblinger war schon immer ein echter schwäbischer Tüftler und der u.a. von ihm entwickelte Flugapparat war ein ausgeklügeltes technisches Meisterwerk . Es gelangen ihm schon vor seiner unglücklichen Vorführung an der Donau einige Gleitflüge und sein Flugapparat war durchaus flugtauglich. Was er nicht wusste und auch damals, wir befinden uns im Jahre 1811, nicht bekannt war, das waren die Gesetzte der Thermik. Bei seinen erfolgreichen Testflügen am Ulmer Michelsberg konnte er unbewusst die dortige Thermik nutzen, nicht ahnend, dass über kalten Gewässern keine Thermik herrscht. Dies und eventuell auch noch dazu vorhandene Fallwinde über der kalten Donau am Tage seines Flugversuchs wurden ihm wie bekannt zum Verhängnis und er stürzte ruhmlos in die Donau. All dies nur, weil die Ulmer Stadtväter damals dem zu dem angekündigten spektakulären Flugversuch in der Stadt weilenden „dicken“ König die Mühen ersparen wollten zum Michelsberg zu kommen.
Berblinger endete dadurch tragisch und stirbt schließlich verarmt und verspottet. Es dauerte dann auch lange bis er rehabilitiert wurde und er einen verdienten, ehrenvollen Platz nicht nur in der Ulmer Stadtgeschichte bekam. Dort ziert heute sogar ein Nachbau seines Gleiters das Rathaus.
Auch in der Philatelie fand der Schneider seine Anerkennung. Hier auf einer Marke der DDR aus dem Jahre 1990 (MiNr. 3313):
Viele Grüße,
Peter
Laut Inschrift auf der Marke fand am 07.03.1913 mit der Bleriot XI der erste Militärflug in Chile statt. Am 10/11.07.1916 wurde mit demselben Flugzeugmodell die erste Luftpost in Chile transportiert.
Mit der Bristol M1C wurden am 12.12.1918 das erste Mal die Anden überflogen.
Viele Grüße
Volkmar
MiNr: 2931
Die Vignette des 10er-Blocks zeigt Gallay in Fliegerausrüstung und auf dem Wertzeichen ist neben seinem Portrait noch der strategische Bomber M-3 "V. Myasishchev" abgebildet, für dessen Erprobung Gallay den Titel "Held der Sowjetunion" verliehen bekam.
MfG >Franz<
In den frühen 20er Jahren kam die Fokker F.III dazu, ein einmotoriges, als Hochdecker ausgelegtes Verkehrsflugzeug mit Platz für fünf Passagiere.
MfG Jürgen -wajdz-
Die DLR wurde zwar schon in der Endphase des 1. Weltkriegs gegründet (am 13.12.1917) aber nur als Studiengesellschaft, u.a. betraut mit Vorbereitungen zur Durchführung des Flugverkehrs. Nach erfolgter Zulassung eröffnete die DLR am 6.2.1919 die erste regelmäßige Luftpoststrecke in Deutschland (Berlin-Weimar), wichtig vor allem für die in Weimar tagende Nationalversammlung. Genehmigungen für weitere Routen erfolgten später.
Die ersten Flugzeugtypen die eingesetzt wurden (anfangs noch in Tarnanstrich und mit Balkenkreuz), waren ehemalige Kriegsflugzeuge AEG J II, DLR 13, sowie die LVG C.V und C.VI in größerer Stückzahl (LVG war das gebräuchliche Kürzel für die Luft-Verkehrs-Gesellschaft A.G, diese war seit 1912 auf den Flugzeugbau spezialisiert). Insgesamt hatte die DLR 72 zugelassene Flugzeuge und dominierte damit von Anfang an den deutschen Markt wofür auch schon bei der DLR das später dann beim Übergang zur Deutschen Aero Union, A.G. und Lloyd Luftdienst GmbH, später Lufthansa, übernommene "Markenzeichen", der Kranich stand.
Aus meinem Inventar hierzu die Kopie eines Originalbildes (mit rückseitiger Beschreibung, Archiv Lufthansa) eines LVG C.VI Doppeldeckers mit der damaligen Kennung DLR und Reichspostflagge (hier teilweise verdeckt) und Nr., wahrscheinlich 44, seitlich am Rumpf:
Viele Grüße,
Peter
Quelle und Informationen u.a. aus "Zulassung und Kennzeichnung der deutschen Zivilflugzeuge 1914 bis 1945" von Günter Frost, Arbeitsgemeinschaft Deutsche Luftfahrthistorik
https://www.ryanair.com/la/de/
MfG Jürgen -wajdz-
(Bildquelle Lufthansa-Archiv)
Diese C.VI der Luft-Verkehrs-Gesellschaft (diese war ein Flugzeughersteller und kein wie der Firmenname vermuten lässt Luftverkehrsbetreiber) war eine Weiterentwicklung der C Baureihe dieses Herstellers. Ab Juni 1918 waren diese zweisitzigen Maschinen als Aufklärungs- und Beobachtungflugzeuge im Kriegseinsatz. Die Herstellung erfolgte sogar noch über das Kriegsende hinaus bis Januar 1919. Bekannt als zuverlässiges und robustes Flugzeug und wegen des zusätzlichen Platzangebots durch den zweiten Sitz kamen diese Flugzeuge dann in großer Stückzahl bei der DLR, hauptsächlich für den zunehmenden Luftpostdienst zum Einsatz.
Sogar philatelistisch kam dieser Doppeldecker einmal zum Einsatz. Anlässlich des 50 jährigen Jahrestags des Luftpostdienstes Berlin-Weimar verausgabte die Deutsche Post der DDR verschiedene Sonderumschläge und einen Sonderstempel der die LVG C.VI zeigt:
(Bildcredits, so nennt man das heute wohl, Günter Frost, Arbeitsgemeinschaft Deutsche Luftfahrthistorik)
Auch dieses Flugzeug schaffte es noch 1990 auf einem Sonderstempel, noch der Deutschen Post der DDR, zu erscheinen:
Zum Abschluss noch ein weiteres philatelistisches Fundstück zur DLR. Ein Bandstempel aus Hamburg bei dem im Werbeklischee auf den Flugpostverkehr der DLR hingewiesen wird.
Viele Grüße,
Peter
Diese Bilder (Marken und Belege) erzählen eine Geschichte. Was für Eine?
Wir haben ein Forumsmitglied (ein hervorragender Luftpostexperte), der kann die Geschichte sicher ohne groß nachzudenken perfekt erzählen. Vielleicht liest er ja gerade hier mit?
So, dann mal los! ;-)
Horrido,
Peter
Zu Ehren und im Gedenken an ihn, erhielt im Jahre 2000 der internationale Flughafen von Lyon den Beinamen Saint-Exupéry.
Dazu gab es auch ein Werbeklischee für die SECAP Maschine im Hauptpostamt von Lyon:
Und auch die SECAP Maschine im Postamt des Flughafens erhielt den Zusatz beim Ortsnamen:
Viele Grüße,
Peter
Dargestellt die M-130 nach dem Abflug aus San Francisco mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund.
Leider gingen alle drei Clipper, zwei davon noch bei Einsätzen im Zweiten Weltkrieg, durch Unfälle verloren.
Viele Grüße,
Peter
und eine "sozialistische"
Das da ist die "sozialistische":
und das da auch:
EdgarR
Immer noch im damaligen Design, und unbeeindruckt von allen neumodischen Trends, ziert er auch heute noch die modernen Großraum-Passagierflugzeuge, wie hier auf einer Postkarte der LH (Lufthansa) zu sehen:
Die umseitige Beschreibung verrät uns auch den Typ, Airbus A321-100:
Wie wenig sich das Logo in diesen 99 Jahren veränderte veranschaulicht diese Grafik:
Auch in der Philatelie können wir den Kranich auf seinen diversen Höhenflügen begleiten wie nur ein paar Beispiele aus diversen Perioden zeigen.
So z.B. im Jahre 1933, Arbeitspferd der LH war damals die gute alte "Tante Ju";
Oder auch, wie Edgar schon gezeigt hatte in der frühen DDR, hier der vierte Wert aus dem schon gezeigten Satz (MiNr. 512):
Ja, und wer kennt nicht diese Beiden!
Last not least noch zwei Beispiele für die unzähligen Cachet Stempel zu all den Lufthansa-Erstflügen:
Sicherlich wird es dazu auch weiterhin noch genug philatelistischen "Nachschub" geben! :-)
Viele Grüße,
Peter
Schade nur, dass sie nie zum Fliegen kam. Wäre doch sicher die perfekte "Airforce ONE" für Donald?!
Schönes zweits Kerzlein, allerseits!
EdgarR
Mehr dazu in dem Link.
Viele Grüße,
Peter
https://www.flugrevue.de/militaerluftfahrt/kampfflugzeuge-helikopter/top-10-die-spektakulaersten-flugzeuge-die-nie-flogen-platz-4-usa-uebernimmt-sich/601264?seite=8
Damit konnte das Streckennetz auf die Städte Istanbul, Karatschi, Amman, Kuwait-Stadt, Asmara und Port Sudan ausgeweitet werden.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 3. April 1993 verausgabten die Falklandinseln eine Sonderausgabe zum 75. Jahrestag der Gründung der Royal Air Force (Mi Nr. 580-587). Auf einer 15 Pence Wertstufe (Mi Nr. 582) wird die Avro Vulcan gezeigt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Avro_Vulcan
Auch für einen Flieger war die Vulcan in der Luft, alleine schon wegen ihrer Größe, eine beeindruckende Erscheinung und ca. bis in 1980er Jahre konnte man diese Flugzeuge auch mal im Tiefflug über Süddeutschland sehen.
Wie in dem o.a. Beitrag schon beschrieben, war aber dann auch im Oktober 2015 für die letzte nochmals flugfähig restaurierte Vulcan der letzte Flug gekommen. Aber auch dieser natürlich wieder mit gehöriger philatelistischer Würdigung, wie u.a. diese beiden dazu verausgabten Sonderstempel zeigen:
Viele Grüße,
Peter
Kopf steht die Welt dort, weil alle den verrückten Flieger nachmachen möchten und damit sind wir schon beim Thema. Was haben wir denn da für einen "verrückten Flieger" und/oder Flugzeug. Es ist kein Fantasiemodell oder eine Karrikatur, sondern ein tatsächlich existierendes Fluggerät. Wird ja auch in der Karte erwähnt "NOW THAT DELMAR DID IT IN THE - Gee Bee #7...". Und genau das ist es, eine Granville Gee Bee R-1, die mit der Nummer 7.
So sieht sie in echt aus (Nachbau):
Was ist das denn nun wieder für ein seltsamer Apparat?
Ein wahrlich äußerst ungewöhnliches Flugzeug mit seinem gedrungenen, tropfenförmigen Rumpf und den Stummelflügeln macht es schon einen recht seltsamen Eindruck, ist aber eine richtige "Rennsemmel". Genau dafür wurde es auch bereits im Jahre 1932 von der Flugzeugfirma der fünf Granville Brüder in Springfield (Massachusetts) gebaut, um Geschwindigkeitsrekorde zu brechen und aufzustellen. Konstruiert wurde die ganze, abenteuerliche Konstruktion mehr oder weniger nur um das 800 PS starke Triebwerk herum. Dabei entstand zum ersten Mal ein Flugzeug bei dem sogar der Flugzeugrumpf selbst für Auftrieb sorgte. Auf dem folgenden Bild sind die Details der Konstruktion schön zu sehen:
(Bildquellen:Silodrom.com)
Fliegerisch war das Kraftpaket wohl eine ziemliche Herausforderung für den Piloten, aber immerhin gelang es damit 1932 dem US-Piloten Jimmy Doolittle (der hieß wirklich so ;-)) das Thompson Trophy Luftrennen zu gewinnen und mit der Gee Bee auch einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Landflugzeuge aufzustellen. Doolittle schien aber der Einzige zu sein, der mit dem wohl doch etwas widerspenstigen Flugzeug zu Recht kam. Die weitere Geschichte der Gee Bee besteht aus Unfällen und Neukonstruktionen die schließlich nach dem fünften größeren Unfall eingestellt wurden.
Zum Abschluss noch ein Foto bei dem sehr schön zu sehen ist, wie der Pilot ins Cockpit kommt um sich in den Sitz zu quetschen.
Im Jahr 1997 erschien die Gee Bee dann sogar noch auf einer Marke in dem Zusammendruck "Classic American Aircraft":
Am 3. Oktober 1975 verausgabte Jersey eine Sonderausgabe zum 50. Jahrestag der Vereinigung der königlichen Luftstreitkräfte von Jersey (Mi Nr. 127-130). Auf der 4 Pence Wertstufe (Mi Nr. 127) wird eine Siskin III A gezeigt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Armstrong_Whitworth_Siskin
MfG Jürgen -wajdz-
Mongolei 1989 Mi.-Nr. 2062 - PHILEXFRANCE '89 (aus Kleinbogen)
Aus München kam diese schöne Erinnerungskarte mit einer Boeing 737 im Stempel
Die Marke ist Madeira 1985 Mi.-Nr. 101
Gruß und Guten Rutsch Günther
Es hatte einen Holzrumpf mit einem geschlossenes Cockpit für zwei Piloten und eine komfortable Kabine für vier Passagiere sowie Holzflügel mit Stoffbesatz. Das Flugzeug war mit zwei Hispano-Suiza 12Hbr-Triebwerken mit einer Leistung von 500 PS ausgestattet (373 kW), im Tandem unter dem oberen Flügel installiert.
MfG Jürgen -wajdz-
http://www.airwar.ru/enc/flyboat/cams53.html
Am 1. April 1967 verausgabte Gabun eine Flugpostausgabe mit alten Verkehrsflugzeugen (Mi Nr. 273-275). Die 300 FR Wertstufe (Mi Nr. 274) zeigt uns eine De Havilland Heron.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_DH.114_Heron
Hier die Geschichte, wie sie wikipedia erzählt:
Im Jahre 1927 fand sich Charles Nungesser mit François Coli zu einem gewagten Projekt zusammen. Der Hotelunternehmer Raymond Orteig hatte die enorme Summe von 25.000 US-Dollar als Preis für die erste Atlantiküberquerung mit dem Flugzeug ausgesetzt. Nungesser plante daher, zusammen mit Coli den Atlantik nonstop von Paris nach New York zu überqueren. Der Konstrukteur Pierre Levasseur entwickelte den Prototyp PL 8, einen Doppeldecker mit einem Lorraine-Dietrich-12-Eb-Motor mit 450 PS. Nungesser taufte das Flugzeug „L’Oiseau Blanc“ („Weißer Vogel“). Um die fünf Tonnen schwere Maschine, die eine Startbahn von mehr als einem Kilometer zum Abheben brauchte, nicht mit noch mehr Gewicht zu belasten, verzichteten Nungesser und Coli auf ein Funkgerät.
Am 8. Mai hatte die französische Zeitung „La Presse“ voreilig den Rekorderfolg für den 9. Mai abgedruckt.
Nachdem das Flugzeug in der Normandie bei Étretat ein letztes Mal gesichtet worden war, blieb es verschollen. Das Flugzeug scheint noch Irland überflogen zu haben, da ein britischer Marineoffizier das Flugzeug in seinem Bordbuch vermerkt hat. Es wird vermutet, dass die Maschine zwar den amerikanischen Kontinent erreicht hat, aber nördlich von der Route abgetrieben wurde und nicht mehr genügend Sprit hatte, um sich noch am Sankt-Lorenz-Strom orientieren zu können und Québec zu erreichen. Ihr Höhenmesser könnte nach dem Passieren eines Tiefdruckgebiets dejustiert gewesen sein und ihr Flugzeug an den Küstengebirgen des US-Staates Maine zerschellt sein
Viele Grüße
Olaf
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Nungesser
Unter dem Namen Plus Ultra, nach der Devise des spanischen Wappens, wurde ein Flugboot zum bekanntesten Flugzeug in der spanischen Luftfahrtgeschichte der 1920er Jahre. Es startete mit vier Besatzungsmitgliedern am 22. Januar 1926 zu einem Flug von Spanien nach Buenos Aires in Argentinien. Am 9. Februar 1926 landete die Plus Ultra nach einer Flugstrecke von 10.270 Kilometern. Die reine Flugzeit mit sieben Zwischenlandungen betrug 59 Stunden und 39 Minuten. Das Originalflugboot Plus Ultra befindet sich heute im Museo de Luján in Argentinien.
MfG Jürgen -wajdz-
1976 wurde die Boeing 747 Jumbo-Jet der Avianca, der staatlichen Fluglinie Kolumbiens, auf einer Luftpostausgabe verweigt. Damals war der Jumbo neu eingeflottet worden und sicherlich der ganze Stolz der Fluggesellschaft, war man doch der erste Betreiber des Jumbos aus Südamerika.
Leider blieb auch Avianca nicht von Unheil verschont, 1983 verunglückte einer der Jumbos von Avianca schwer bei einem Landeunfall in Madrid, der einen Totalschaden zur Folge hatte. Auch Menschenleben waren bei diesem Unglück zu beklagen.
Heute sind die meisten Jumbos der 200er-Serie weltweit ausgemustert, aktuell fliegt Avianca keine Jumbos mehr.
Viele Grüße
Olaf
1969 startete Air Jamaica den Flugbetrieb mit einer Mc-Donnell Douglas DC-8 und drei kleineren DC-9, die von Air Canada gemietet waren, erste Flugziele waren Miami und New York, die von Kingston bzw. Montego Bay angeflogen wurden. Die DC-9 wurden dann in den 70er-Jahren durch Boeing 727 ergänzt und abgelöst. Später kamen dann noch weitere Boeings - sogar ein Jumbo Boeing 747 war eingemietet - und auch Airbus-Flugzeuge zur Flotte.
In 2004 waren die finanziellen Verluste so hoch, daß die Regierung von Jamaica die Fluggesellschaft wieder verstaatlichte, ab 2007 wurde nach privaten Investoren gesucht, die dann in der Fusion mit Carribean Airways endete.
Viele Grüße
Olaf
Auf einem Symposium über die Waldbrandbekämpfung 1963 im kanadischen Ottawa wurden die Spezifikationen für ein Mehrzweck-Amphibienflugzeug festgelegt. Der Erstflug der CL 125, von der die kanadische Canadair Group bis 1990 125 Exemplare baute, fand am 23. Oktober 1967 statt. Sie wurden zur Überwachung der Wälder und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Zehn Maschinen, die noch lange weiter im Einsatz waren, wurden für den Rettungseinsatz und die Küstenüberwachung verwendet.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 1. April 1967 verausgabte Gabun eine Flugpostausgabe mit alten Verkehrsflugzeugen (Mi Nr. 273-275). Die 500 FR Wertstufe (Mi Nr. 275) zeigt uns eine Potez 56.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Potez
Die Lookhead L-1049 G SuperConstellation im Landeanflug. Jedenfalls lassen die nach unten weisenden Landeklappen diesen Schluß zu.
MfG Jürgen -wajdz-
Entworfen als kleiner Unterstützungstransporter für die australische Armee, wurde er wegen seiner STOL-Eigenschaften (für Starts 515 Meter, für Landungen rund 430 Meter) auch von der Wirtschaft genutzt. Die Produktion wurde 1988 nach insgesamt 172 Exemplaren mit unterschiedlichen Ausstattungen eingestellt.
MfG Jürgen -wajdz-
Quelle: Philatelistenverband Mittelrhein in Düren
mit Gruß
Günther
Am 18. Februar 1912 fand zwar der erste Postflug Deutschlands mit einer Grade-Maschine von Bork nach Brück statt. Der war aber privat organisiert und allenfalls halbamtlich. Die erste offizielle deutsche Luftpost stammt vom 6. Februar 1919. Von diesem Tag an starteten zweimal täglich Flugzeuge in Berlin-Johannisthal, um Postsendungen vom Tagungsort der verfassunggebenden Nationalversammlung in Weimar zur Hauptstadt zu transportieren. Diese Flugpostverbindung war zunächst den Abgeordneten der Nationalversammlung vorbehalten.
Viele Grüße
Volkmar
Viele Grüße,
Peter
Auf der Marke zum Tag der Briefmarke 2012 heißt es "Erster amtlicher Postflug in Deutschland 19.5.1912". Abgebildet ist der Stempel zur Flugpost Mannheim Heidelberg an dem genannten Tag. Auf der Briefmarke von 1969 heißt es "50 Jahre deutscher Luftpostverkehr". Wie ihr seht ist ist sich selbst die Post nicht sicher, wann die erste amtliche deutsche Luftpost befördert wurde.
In dem Sonderheft Nr. 2 des Briefmarken-Sammlervereins Mannheim heißt es zu diesem Flug "Am Sonntag, den 19. Mai 1912, veranstalteten die Ortsgruppe Mannheim des Deutschen Luftflotten-Vereins, der Mannheimer Verein für Luftschifffahrt „Zähringen“ und der Mannheimer Flugsportklub e.V. den „Mannheimer Flugtag“ verbunden mit Überlandflug Mannheim-Heidelberg und Heidelberg-Mannheim. Aus diesem Anlass wurden von den Verkehrsvereinen Mannheim und Heidelberg eine „Offizielle Luft-Post-Karte“ für 20 Pfg. verkauft, die nur dann mit der Luftpost befördert wurde, wenn sie auf dem Fluggelände oder in der Stadt in ein Spezial-Briefkasten eingeworfen worden war. Diese Karte wurde vor ihrem Abflug mit dem Sonderstempel „Flugpost Mannheim-Heidelberg 19.5.12 * 2-3 N*“ versehen.
Quelle: http://www.briefmarken-mannheim.de/Sammler-Echo/SH2_-_Seite_1_-_48.pdf
Wenn ich das so lese frage ich mich, was daran amtlich war.
Viele Grüße
Volkmar
und
Anmerkungen dazu siehe https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/249467
Mit luftigen Grüßen EdgarR
Der Erstflug fand am 9. Februar 1969 statt. Erstkunde war Pan American World Airways (Pan Am), die diesen Typ im Dezember 1970 erstmals im Liniendienst einsetzte. Erster europäischer Kunde war Lufthansa, die insgesamt drei 747-100 erhielt.
Bund MiNr 1043, 1980-04-10
Bis Dezember 2017 wurden alle bestellten Passagiermaschinen ausgeliefert; für die Frachtversion sind noch 24 Bestellungen offen (Stand: Ende Dezember 2018). Quelle Wiki
MfG Jürgen -wajdz-
entnommen der aktuellen Lupe >> https://www.magazin-lupe.ch/aktuelle-ausgabe/lupe-1-2019/1919-2019-schweizer-luftverkehr/
MfG Jürgen -wajdz-
Ausführlich in diesem Artikel vom 14.Februr 2019: https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/aus-fuer-airbus-a380-und-boeing-747-ende-der-vierstrahligen-jets-16040891.html
Der afrikanische Staatenbund Kenia-Uganda-Tanzania verausgabte am 23. Januar 1967 eine Sonderausgabe anlässlich des 21. Gründungsjahres der East Africa Airways (Mi Nr. 160-163). Die 30 Cents Wertstufe zeigt uns eine Dragon Rapide (Mi Nr. 160).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_DH.89_Dragon_Rapide
Zwei 747-100 wurden von der NASA zum Shuttle Carrier Aircraft (SCA) umgebaut. Mit ihnen konnten die Space Shuttles nach einer Ausweichlandung huckepack zum Kennedy Space Center zurücktransportiert werden.
MfG Jürgen -wajdz-
entwickelt unter der Leitung von G. M. Beriev, hatte seinen Erstflug 1931. Produziert ab Anfang 1934, wurden 1.365 Einheiten fertiggestellt, einschließlich der Passagierversionen MP-1 und MP-1 und aktiv während des II. WK eingesetzt.
MfG Jürgen -wajdz-
Rheine galt lange Zeit als einer der größten Bundeswehrstandort in der alten Bundesrepublik. Das breite Spektrum fliegenden Materials über die Jahre macht diese Doppelseite aus der Broschüre 20 Jahre Bundeswehrstandort Rheine aus dem Jahre 1979 deutlich.
Weiterhin allen viel Entdeckerfreude bei den fliegenden Kisten wünscht
Edwin
Es wurde überwiegend in der Ausführung als Wasserflugzeug gebaut. Einige der Maschinen dienten auch auf den in Südamerika eingerichteten Linien der l’Aéropostale und ihrer Nachfolger. Sie transportierten Post und Passagiere. Mit ihr wurden bei Südatlantiküberquerungen mehrere Langstreckenrekorde erzielt.
MfG Jürgen -wajdz-
Dieter
Sonderstempel 1 BERLIN 12 • 27.10.1974 • Eröffnung /der/neuen Abfertigungsanlagen/Flughafen Berlin-Tegel • Logo geflügeltes Berlin Wappen; mehrfarbiger Zudruck : Boeing 747-100
Ende Oktober 1974 eingeweiht und am 1. November 1974 eröffnet. Dazu wurden eigens die damals vier größten Großraumflugzeuge der Welt, eine Lockheed L-1011 der British Airways, eine McDonnell Douglas DC-10 von Laker Airways, eine Boeing 747-100 von PanAm sowie ein Airbus A300–B2 von Air France eingeflogen.
Planungsbeginn 1965, Baubeginn der Flughafenanlagen Tegel-Süd 1970, Richtfest 1972. Im Vergleich zu einem noch in Gang befindlichen Bau eines anderen Berliner Großflughafens, zugegebenermaßen in wesentlich größeren Dimensionen, klingt das wie eine Sage aus grauer Vorzeit.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 3. Juni 1985 verausgabte Frankreich eine Flugpostausgabe (Mi Nr. 2504) welche uns eine Mystere Falcon 900 zeigt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dassault_Falcon_900
Die abgebildete Krim-Pfingstrose ist dort weit verbreitet.
Bei dem auf der Marke abgebildeten Flugzeug, auch auf einer zeitgenössischen Ansichtskarte verewigt, kann es sich um einen Schirmeindecker Morane-Saulnier Typ O aus dem Jahr 1914 handeln, der für Speedrennen entwickelt wurde. Er konnte mit Rädern oder Schwimmern und den Motoren Gnome und Rhone 80 bis 200 PS (Neuheit Ende 1913) ausgestattet werden.
Welches Flugzeug ist zu sehen? Die 2. Internationale Aeronautik- und Raumfahrt-Ausstellung in Buenos Aires ist schon ein knappes halbes Jahrhundert her, vielleicht kann jemand trotzdem auch noch die Rätsel (für mich) über dem Flügel des Flugzeuges lösen?
Vielen Dank im voraus und einen schönen Sonntag.
Heinrich
Und das Wappen nochmals im Detail:
Es zeigt einen Pinguin vor einem Kartenausschnitt der argentinischen Antarktis-Territorien. Den Kartenausschnitt/Sektor muss man sich so wie auf diesen Marken aus Argentinien vorstellen:
Das Flugzeug steht heute restauriert auf dem Aeropuerto de Morón in der Nähe von Buenos Aires. Hier eine Aufnahme des ganzen Flugzeugs (Foto Credits Andreas Dario Luna):
Ich hoffe, das löst das Rätsel. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Nachtrag: hat sich jetzt mit Edgars zwischenzeitlich erfolgter Antwort etwas überschnitten. ;-)
Weissrussland verausgabte am 23. Februar 2000 eine Sonderausgabe anlässlich des 25. Todestag des Flugzeugkonstrukteurs Pawel Suchoi (Mi Nr. 354-356). Dabei wird u.a. auch ein Bomber SU-24 gezeigt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Suchoi_Su-24
Die TU-144 (TY-144) (Michel-Block 59 der UdSSR) auf R-Express-Flugpostbrief aus RIGA vom 10.4.1970 nach Luxemburg.
Ankunftstempel STEINSEL vom 13.4.1970.
Glück ab
DiDi
Die Ross Dependency ist ein Gebiet in der Antarktis, auf das von Neuseeland bis zum Antarktisvertrag 1961 territoriale Ansprüche erhoben wurden. Entdeckt von Sir James Clark Ross, umfasst sie einen Teil von Victoria Land und den größten Teil des Ross Ice Shelf. Ross Island.Balleny Islands und das kleine Scott Island gehören ebenso dazu wie das eisbedeckte Roosevelt Island.
Neuseeland-Ross Dependency MiNr 13v, 1972-01-18
Beleg zum Versorgungsflug der Station Scott Base mit einer Hercules der 40. Transport Squadron der Royal New Zealand Air Force vom 25.NO 78
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_C-130
MfG Jürgen -wajdz-
Gabriel Voisin stellte während des ersten Weltkriegs Militärmaschinen für die französische Armee her und avancierte damit zum wichtigsten Flugzeughersteller Frankreichs dieser Zeit. Nach dem Krieg wandte er sich ab 1919 nur noch dem Automobilbau zu, den er bis 1939 erfolgreich betrieb.
Chile gedachte am 9. August 2013 mit einer Sonderausgabe an das Ereignis des chilenischen Erstfluges vom 21. August 1910 (Mi Nr. 2465)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/A%C3%A9roplanes_G._Voisin
Insgesamt sollen etwa 200.000 Besucher dabei gewesen sein. Gutes Flugwetter herrschte aber nur am Eröffnungstag. Sehr viele Wettbewerbe fielen in den folgenden Tagen ins Wasser. Am Ende siegte der Franzose Gerard Pierre, Hannah Reitsch kam auf den vierten Platz.
Viele Grüße
Volkmar
https://www.nw.de/lokal/kreis_lippe/oerlinghausen/20793642_Erste-Oerlinghauser-Flugtage-nach-dem-Krieg.html
https://books.google.de/books/about/Ein_Jahrhundert_Flugzeuge.html?id=66ifBgAAQBAJ&redir_esc=y (Seite 484, Suchwort: Oerlinghausen)
Dort gab es nicht nur eine Weltraumstation zu bestaunen - links oben -, den Ausstellungsbahnhof mit den "neuesten" Lokomotiven und im Außenbereich am Flughafen Riem konnte eine nagelneue Boeing 727-30 der Lufthansa begutachtet werden. Ich vermute aber, daß diese nicht während der ganzen Ausstellungsdauer vor Ort war. Schön zu sehen ist die Gruppe, die hinter dem Flugzeug steht und wahrscheinlich auf eine Führung durch das neue Flugzeug wartet. Ein möglicher Eingang war durch die Treppe im Heck.
Diese Boeing mit der Registratur D-ABID wurde im April 1964 an die Lufthansa abgeliefert, auf den Namen "Braunschweig" getauft und blieb dort im aktiven Dienst bis August 1974. Sie wurde an die Leasing-Firma Air Finance International in USA verkauft, bevor diese dann im Mai 1976 an die FAA (Federal Aviation Authority, USA) weiterverkauft wurde. Im Dezember 1983 wurde das Flugzeug dann bei der US Air Force eingeflottet und flog dort bis zu ihrer Ausmusterung. Mittlerweile dürfte das Flugzeug entweder verschrottet sein oder es ist in der Wüste Arizonas abgestellt.
Auf dem Foto im Hintergrund - um dieses nicht unerwähnt zu lassen - erkennt man noch eine Sud Aviation Caravelle der Air France und ein weiteres Flugzeug der Lufthansa, ich meine eine Vickers Viscount.
Die Flugzeuge sind alle auf dem Vorfeld des alten Flughafen in München Riem geparkt, heute steht davon noch der alte Tower.
Die Karte ist im Juli 1965 mit Sonderstempel der Ausstellung gelaufen, jedoch sind leider nur noch Fragmente erhalten, da die Marke abgelöst wurde und somit leider nicht zeigenswert ist.
Schönen Sonntag wünscht Olaf
Viele der Sunderlands wurden während der Berliner Luftbrücke auf dem nördlichen Korridor nach Berlin eingesetzt. Sie starteten auf der Elbe in Hamburg-Finkenwerder und landeten in Berlin auf der Havel bei Lindwerder. (Quelle: Wikipedia)
Sonderstempel 24103 KIEL 1 • 30.-7.2002 • Briefmarkenwerbeschau • „Flugboot DO X“ Vor 70 Jahren in Kiel • Zeichnung Flugboot;
Zudruck: Vor 70 Jahren 30. Juli 1932 / Flugboot „DO X“ in Kiel - Foto Flugboot über Wasserfläche
Beide sind Ausnahmeerscheinungen in ihrer Zeit. ;-)
MfG Jürgen -wajdz-
Liberia zeigt uns einen Fieseler Storch im Einsatz als Sanitäts-Flugzeug (Abbildung mitte) und Somalia präsentiert uns den russischen Nachbau des Storch unter der Bezeichnung Antonov OKA-38 „AIST“ (Abbildung unten).
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Fieseler_Fi_156
[2] https://www.youtube.com/watch?v=wZouzzfZcrg
Die B-36 ist eines der größten je gebauten Flugzeuge und der größte je von der USAF (US Air Force) in Dienst gestellte Bomber. Hier ein Originalfoto aus dem Archiv der USAF:
Neben der gewaltigen Größe fallen an diesem Flugzeug vor allem die Triebwerke auf. Es wurde angetrieben von sechs mit Druckpropeller ausgestatteten Triebwerken die dem Flugzeug seine einmalige, unverkennbare Charakteristik verliehen. Spätere Versionen erhielten dann noch zusätzlich vier weitere Strahltriebwerke, angebracht in zwei Doppelgondeln unter den Tragflächen. Diese ungewöhnliche Anordnung lies unter den Flugzeugbesatzungen schon bald den Spruch "six turning, four burning" (sechs drehen sich, vier brennen) entstehen. Trotz zeitweiser Probleme und Kritik auch innerhalb der US Streitkräfte blieb die B-36 beim SAC (Strategic Air Command) von 1948 bis 1959 im Einsatz, stationiert vor allem in Alaska.
Eine der letzten B-36 kann man bis heute noch im U.S. Air Force Museum in Dayton/Ohio bestaunen.
Hier nochmals philatelistisch verewigt auf dem Zudruck bei einem Ersttagsumschlag einer 6 Cent Luftpost-Ganzsache:
Viele Grüße,
Peter
1914 baute Hans Grade dieses Flugzeug mit einem zweiten Fahrgestell, das nach oben gerichtet ist. Am 7. Februar 1914 führt er damit den ersten Rückenflug durch. Mit dem zweiten Fahrgestell will er vermutlich notfalls auch in Rückenlage landen können. Dieser Fall tritt allerdings zum Glück nie ein.
Die Ansichtskarte zeigt Pégoud's Sturzflüge. Einige Monate später gibt es schon rund 50 Piloten, die diese Kunstflugmanöver beherrschen. Unter ihnen sind 28 Franzosen und 11 Engländer.
Gustav Tweer, ein Flugschüler von Hans Grade, zeigt kurze Zeit später in Bork mit dem Kunstflugapparat von Hans Grade Kopf- und Schleifenflüge nach dem Vorbild von Adolphe Pégoud. Gustav Tweer ist 1893 in Osnabrück geboren. Ab 1915 arbeitet er als „Einflieger“ für die Hawa – die Hannoversche Waggonfabrik. Er verunglückt am 1. November 1916 tödlich, als er einen neuen Flugzeugtyp einflog.
Normalflug und Rückenflug
Zum 10jährigen Bestehen des Briefmarkensammler-Vereins "Niedersachsen" aus Osnabrück erschien an 26./27.03.1938 dieser Sonderstempel. Er zeigt Gustav Tweer in Rückenlage mit dem Kunstflugapparat von Hans Grade. Die rechte Karte hat ein Sammler 20 Jahre später beim 30-ten Geburtstag des Vereins verschickt. Ich habe sie vorhin in einer Sammlung entdeckt.
Am 01.11.1966, dem 50-ten Todestag Gustav Tweers hat ein Sammler diese Postkarte mit Zeitungsartikeln über Gustav Tweer verschickt. Hier ist Gustav Tweer in seiner Bleriot zu bewundern.
Viele Grüße
Volkmar
Dem abgebildeten Flugzeug mit der Kennnung (TC-)CAN war kein gutes Schicksal beschieden, es ist aus ungeklärten Ursachen im November 1937 in der Türkei abgestürzt, beide Piloten verloren dabei ihr Leben. Das Flugzeug war knapp zwei Jahre alt.
Viele Grüße
Olaf
Der 4-Schilling Wert zeigt unter anderem einen Briefträger und einen VW-Bus der Post. Im Hintergrund "steht" eine McDonell Douglas DC-9 32 mit dem Kennzeichen OE-LDA (schlecht erkennbar), die auch zur Luftpostbeförderung diente.
Die entsprechende Maschine wurde 1971 an Austrian Airlines abgeliefert und Anfang der 80er Jahre an Continental Airlines abgegeben. Ende der 90er Jahre wurde das Flugzeug an Southeast Airlines verkauft und flog dort noch bis 2002. Über das weitere Schicksal dieses Flugzeugs habe ich keine Informationen.
Beste Grüße Olaf
Das viermotorige Flugzeug ist laut Michel eine Bristol 175 Britannia 309.
Viele Grüße
Michael
http://www.bremenflug.de/die_drei.html

Uruguay hatte zum Anlaß des Staatsbesuch eine kleine Serie mit drei Marken aufgelegt, die nun diesen "Flugbrief" zieren.
Beste Grüße Olaf
Sonderstempel 58015 ORBETELLO (GR)• 1.7.1983 • 50. ANNIV. 2'TRASVOLATA ATLANTICA • Giono di emmisione; Zeichnung Flugzeugsilhouetten über Italien
Als Torpedobomber, Minenleger und Passagierflugzeug der italienischen Regia Aeronautica konzipiert, sicherte sie sich als zuverlässiges Langstreckenflugzeug mit zahlreichen bedeutenden Reisen einen Platz in der Luftfahrtgeschichte.
Der italienische Luftmarschall Italo Balbo organisierte 1933 einen Atlantiküberflug nach Chicago, um diese dort auf einer großen Technikmesse auszustellen.
MfG Jürgen -wajdz-
Der genaue Flugzeugtyp erschliesst sich mir nicht, jedoch wird die Post dank Flugzeugs überall in der Welt verteilt und sofort ausgeliefert (entrega inmediate).
Beste Grüße Olaf
MfG Jürgen -wajdz-
Beste Grüße Olaf
Die abgebildetete DC10-30 der Iberia mit der Kennung EC-CBN wurde im März 1973 an Iberia abgeliefert. Jedoch schon im Dezember 1973 ereilte das Flugzeug ein Unfall in Boston bei dem das Flugzeug so stark beschädigt wurde, daß sich eine Reparatur nicht mehr lohnte. Glück im Unglück, ALLE Passagiere überlebten disen Unfall bei der Landung.
Beste Grüße Olaf
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rohrbach_Ro_VIII
Alrosa war die letzte Fluggesellschaft in Rußland, die reguläre Passagierflüge mi zwei Maschinen vom Typ TU-134 in Sibirien betrieb. Am 20. Mai 2019 fand der letzte Passagierflug statt.
Der Unterhalt des Zweistrahlers ist teuer , da es kaum mehr Ersatzteile und Wartungsbetriebe gibt, Normaler Passagier-Linienverkehr rechnet sich einfach nicht mehr. Die außer Dienst gestellte „Tuschka“ wird im neu gegründete Museum für Luftfahrtgeschichte in Nowosibirsk einen Platz finden.
Das zweite Flugzeug wird jedoch weiterhin Fracht transportieren und als Geschäftsjet dienen.
MfG Jürgen -wajdz-
Beflogen wurde die Strecke Mexico City - Tuxpan - Tampico, eine Strecke von etwa 450km Luftlinie. Geflogen wurde der erste Postflug mit einer Fairchild 71 (Registrierung X-ABCI), diese bot 6 Passagieren Platz und konnte noch ein wenig Fracht (Post) mitnehmen.
Beste Grüße Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Fairchild_71
Beste Grüße Olaf
1980 verausgabte die Post von Saint Lucia eine Marke zu 10c, die den Hewanorra International Airport zeigt. Am Terminal wird eine Boeing 707 der British Airways abgefertigt, im Vordergrund startet eine McDonnell DC10-30 der kanadischen Wardair wahrscheinlich in Richtung Toronto.
Wardair war eine kanadische Charterfluggesellschaft, die 1952 gegründet wurde und 1990 in der Canadian Airlines aufging - in den letzten Jahren wurden auch Linienflüge durchgeführt. Zur Flotte gehörten neben der DC10 auch Jumbos Boeing 747 und später auch Airbus A300 und Airbus A310.
Beste Grüße Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Wardair_Canada
neben der Marke Nr.4, ist eine Junkers W34 abgebildet, so schreibt es ein Münchner Kataloghersteller. Die Junkers W34 wurde ab 1927 gebaut und 2124 Exemplare verliessen das Junkerswerk, davon sollen über 2000 Stück militärische Versionen gewesen sein. Das Platzangebot war - wie damals üblich - noch nicht so üppig, bis zu 6 Passagiere konnten Platz nehmen und dazu wohl einige Postsäcke zusätzlich zum Gepäck der Reisenden.
Eine W 34, die 1932 nach Kolumbien gelangte, befindet sich im Museo Aeroespacial Colombiano (MAECO) der kolumbianischen Luftwaffe im Militärteil CATAM des Flughafens Bogotá (ab November 2016 im neuen Museum in Tocancipá).
Beste Grüße Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_W_34
Im Januar 1962 startete die Convair Coronado CV990 HB-ICC das erste Mal für die Swissair. War sie am Anfang in der Hauptasache auf Langstreckenflügen anzutreffen, so wurde sie später meist im Europaverkehr eingesetzt. Im März 1975 wurde das Flugzeug bei der Swissair stillgelegt und dem Verkehrshaus der Schweiz in Luzern übergeben. Da der Landweg nach Luzern etwas kompliziert war, entschloß man sich, das Flugzeug - artfremd - über den "Seeweg" nach Luzern zu transportieren. Am 2.Juni 1975 fand dieser aufsehenerregende Transport dann erfolgreich statt, dieses wurde u.A. mit diversen Belgen dokumentiert.
Heute ist das Flugzeug in gutem Zustand im Museum zu besichtigen.
Mit besten Grüßen
Olaf
http://www.sr692.com/fleet/22_cv990/index.html
Die abgebildete Fokker 27-100 Friendship TC-TOY der Turkish Airlines war mit 55 Sitzen ausgestattet und wurde 1960 in Dienst gestellt. Im Mai 1975 wurde das Flugzeug an die "International Air" (ich vermute einen Flugzeughändler) verkauft, die das Flugzeug im Dezember 1975 nach Angola weitervermittelte. Dort flog es unter anderem für TAAG Angola Airlines bis es 1986 verschrottet wurde.
Beste Grüße Olaf
Die erste Luftpostmarke war nur für Karten bzw. Belege auf diesem einen Flug gültig und wurde nur in Turin bzw. Rom verkauft. Auch gab es einige Anbieter von diversen Sonderkarten zu diesem Anlaß, die fast ausschließlich auf farbigem Karton gedruckt waren. Ich zeige hier zwei Beispiele:
Natürlich gab es auch einen "Sonderstempel" dazu:
und da wir bis jetzt noch kein Flugzeug haben, so wie es eigentlich das Thema ist, will ich dieses hier auch zeigen. 1967 wurde der 50.Jahrestag des ersten Postfluges mit einer Sondermarke geehrt:
Im Bild ist eine Pomilio PC-1 zu sehen, ein Doppeldecker aus italienischer Produktion. Der Flug von Turin nach Rom dauerte damals gute 4 Stunden
Beste Grüße Olaf
FDC-Sonderstempelbeleg 1200 GENEVE • 50 ANS DE VOLS TRANSATLANTIQUES SWISSAIR • JOUR D'MISSION • 11.3.97 • Zeichnung DC-4; mehrfarbiger Schmuckzudruck
Die Swissair hatte 1947 von Douglas vier neue DC-4 gekauft, die bis 1951 im Dienst blieben, um dann durch die DC-6 ersetzt zu werden.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 22. Mai 1964 verausgabte Monaco eine Sonderausgabe zum 50. Jahrestag der 1. Flug-Rallye nach Monte Carlo (Mi Nr. 756-771). Die 1 Franc Wertstufe (Mi Nr. 770) zeigt uns eine wunderschöne Darstellung einer Do-X.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_Do_X
Am 30. September 1986 verausgabte Vietnam eine Sonderausgabe mit historischen Flugzeugen anlässlich der Weltausstellung in Vancouver (Mi Nr. 1720-1726). Die 3 Dong Wertstufe (Mi Nr. 1724) zeigt uns eine Fokker Dr.I.
Am 8. April 1980 verausgabte Paraguay ebenfalls eine Sonderausgabe mit dem Motiv der Fokker Dr.I. (Mi Nr. 3267)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Fokker_Dr.I
[2] https://www.youtube.com/watch?v=XIiuyijwKRs
mit einem Porträt des Jagdfliegers Manfred Albrecht Freiherr von Richthofen
MfG Jürgen -wajdz-
Und hier noch die DC-3.
MfG Jürgen -wajdz-

Dieser Flug kann damit auch als eine deutsche Pionierleistung gelten.
Hier im Thread finden sich dazu schon "Mosaiksteinchen" von philapit [#138], Angelika2603 [#145] und filunski [#147]. Ich hoffe, dass ich keinen Beitrag übersehen habe.
Außer der vorstehend abgebildeten Postkarte findet man die ganze abenteuerliche Story mit allen Details und einer Fülle von Abbildungen in der Lebensgeschichte von Hermann Köhl [1].
Mit überfliegenden Grüßen
Edwin
[1] http://www.hermann-koehl.de
Deutsche Post• Erlebnis:Briefmarken • 28199 BREMEN • 12.-4.03 • Airportjubiläumsfest
MfG Jürgen -wajdz-
Die Fluggesellschaft Det Norske Luftfartselskap lieh sich zuerst eine Ju 52/3m und kaufte sie später von der Lufthansa. Sie wurde als Schwimmerflugzeug ausgerüstet und bediente ab dem 1. Juni 1936 die Küstenstrecke von Oslo nach Bergen in Norwegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg standen insgesamt sechs Maschinen im Dienst, die bis zum Jahre 1956 eingesetzt wurden. 1946 ging die LN-LAB in Oslo nach einem Absturz verloren. (wiki)
MfG Jürgen -wajdz-

Ich bin schon weiteren Hinweisen auf der Spur. In Bälde dazu mehr.
Gruß
Edwin
Anlass war die Rückkehr der "Bremen" aus den USA nach Bremen. Wurde auch hier schon mal gezeigt [1].
An Bord einer Transall C-160 der Bundesluftwaffe kehrte die "Bremen" wieder über den Atlantik zurück und kann seither in der Bremenhalle am Flughafen Bremen besichtigt werden. Mehr zu der Aktion und den Hintergründen kann man hier nachlesen [2].
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=104174
[2] http://www.bremenflug.de/die_geschichte.html
Eine Sonderausgabe der Bahamas vom 13. Oktober 1983 zeigt uns eine Avro Tudor IV (Mi Nr. 550)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Avro_Tudor
Saudi Arabian Airlines ist eine saudi-arabische Fluggesellschaft mit Sitz in Dschidda und Heimatbasis auf dem Flughafen Dschidda. Sie ist eine der größten Fluggesellschaften im Nahen Osten sowie Mitglied der Arab Air Carriers Organization und der Luftfahrtallianz SkyTeam. Heutzutage werden beide Namen verwendet, wobei Saudia als Marketingname genutzt wird.
Im Jahr 1961 kaufte die Fluggesellschaft als erste im Nahen Osten zwei Boeing 720B, die ersten Düsenflugzeuge, die im April 1962 für sie im Einsatz waren. Später ergänzten die DC-9 und die Boeing 707 die Flotte. Das Streckennetz wurde um die Ziele Sharjah, Teheran, Khartum, Dubai, Bombay (heute Mumbai), Tunis, Rabat, Tripolis und die europäischen Ziele Genf, Frankfurt am Main und London erweitert.
Entwickelt von Boeing in den späten 1950er Jahren aus der Boeing 707 hat die 720 bei vier Triebwerken einen kürzeren Rumpf sowie eine kürzere Reichweite und flog zum ersten Mal im November 1959. Das Modell wurde im Juli 1960 beim Startkunden United Airlines in Dienst gestellt .
Obwohl nur 154 Exemplare gebaut wurden, waren die Boeing 720 und 720B aufgrund der geringen Forschungs- und Entwicklungskosten rentabel, da es sich um leicht modifizierte Versionen der 707-120 handelte.
MfG Jürgen -wajdz-
Danke für die Berichtigung.
MfG Jürgen -wajdz-
MfG Jürgen -wajdz-
Ausgesprochene Technikfreaks finden im Internet interessante Details zur Maschine D1167 Junkers W 33 „Bremen“. Außerdem wird hier auch umfassend die Rückholung der "Bremen" im Jahre 1997 mit musealer Herrichtung 1998 aufgezeigt.[1]
mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://www.fzt.haw-hamburg.de/pers/Scholz/dglr/hh/text_2011_11_10_Ozeanflug.pdf
Darüber hinaus ist es ein Dokument zum Übergang der DDR-Post auf die Bundespost. Dazu Auszug aus dem Originaltext: "Der Auftrag vier Sonderpostwertzeichen zum Thema "Historische Luftpostbeförderung" zu gestalten, kam noch von der Post der damaligen DDR. Gegenüber den ursprünglichen Entwürfen waren der Schriftzug "DDR" durch "Deutsche Bundespost" zu ersetzen sowie die Portostufen zu überarbeiten".
Auch in der grafischen Gestaltung lassen sich kleine Überarbeitungen erkennen.
In den Ersttagsstempel Berlin 12 vom 9.4.1991 ist die Frontalansicht des Grade-Eindeckers eingearbeitet. Vielleicht gewinnt die Luftpost in der anstehenden Urlaubszeit wieder an Bedeutung.
Guten Urlaubsstart wünscht Euch
Edwin

Viele Grüße
@ USPS 1985
MfG Jürgen -wajdz-
Alle drei Marken zeigen das markante Alitalia-Logo, ein symbolisches A - gehalten in den Nationalfarben, grün, weiß und rot. Sinnigerweise eignet sich dieses "A" von der Form her perfekt, um es auf dem Leitwerk der Flugzeuge anzubringen.
Der 50Lire wert zeigt das stilisierte A, der Wert zu 90 Lire zeigt ein Flugzeug, das um den Erdball fliegt und zu guter Letzt der 150 Lire Wert zeigt ein "bemaltes" Leitwerk mit dem Firmenlogo, ich würde auf eine Boeing 747 tippen, aber das ist nur Spekulation.
Beste Grüße schickt Olaf per Luftpost
Slowenien war Teil des Habsburger Reiches und wurde erst 1918 dem neugegründeten Königreichs Jugoslawien zugeschlagen. Am 25.Juni 1991 erlangte es seine Unabhängigkeit als Nationalstaat. Insofern ist der offizielle Ausgabeanlaß „50 Jahre Erstflug in Jugoslawiem“ historisch nicht korrekt.
Der Slowene Edvard Rusjan (6. Juni 1886 - 9. Januar 1911), gelernter Faßbinder und als Autodidakt Flugzeugkonstrukteur und ein Flugpionier Mit dem von ihm konstruierten Doppeldecker Eda I unternahm er seinen ersten Flug am 25. November 1909 über eine Strecke von 60 m in einer Höhe von 2 m. Es folgten mehrere verbesserte Eindeckerversionen nach dem Vorbild von Bleriot und die Flüge wurden länger und höher.
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rusjanovo_letalo_Eda.JPG
Während eines Fluges in Belgrad brach bei sehr schlechtem Wetter am 9. Januar 1911 eine Tragfläche. Den Absturz hat er nicht überlebt.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 20. März 2018 verausgabte Grossbritannien eine Sonderausgabe anlässlich des 100. Geburtstags der Royal Air Force (Mi Nr. 4180-4185). Eine der beiden 1.57 GB£ Wertstufe (Mi Nr. 4185) zeigt uns eine Nimrod MR2.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/British_Aerospace_Nimrod
Der Kanadier Reuben H. Flotte gründet die Fa. Flotte Flugzeuge in Fort Erie, Ontario und produzierte von 1928-1957. Die „Flotte 50 Freighter“ war ein zweimotoriger Doppeldecker mit Platz für zwei Mann Besatzung und bis zu zehn Passagieren oder als Frachtflugzeug mit großen Türen und einem Dach-Kettenzug ausgestattet. Es wurden 5 Stück gebaut, der erste Flug fand am 22.02.1938 statt. Das letzte Flugzeug ging 1946 außer Betrieb.
MfG Jürgen -wajdz-
Sie zeigt den Donaudurchbruch am Eisernen Tor. Dazu stilisiert ein Frachtschiff und ein Flugzeug.
Dazu stelle ich nicht mal weitere Vermutungen an.
MfG Jürgen -wajdz-
Die Unterschiede (z.B. das doppelte Seitenleitwerk bei der Fleet 50) zur Fairchild 45-80 Sekani sind zumindest auf den zweiten Blick auch von Flugzeugerkennungs-Laien zu sehen. ;-).
Auf einer Briefmarke konnte ich diesen Typ bislang nicht finden, aber auf einem anderen Sammlerartikel, einem JELL-O Deckel:
Vielleicht findet ja mal noch jemand einen philatelistischen Gegenstand zur Fleet 50? ;-)
Viele Grüße vom "Flugzeugerkennungs-Platzhirsch" ;-)
Peter
Die CANT (C antieri A eronautici und N avali T riestini) Z.501 Gabbiano (deutsch Möwe), Anfang der 1930er-Jahre von Filippo Zappata als Aufklärungsbomber-Langstreckenflugboot entworfen, war ein einmotoriges italienisches Flugboot, dessen Erstflug am 7. Februar 1934 erfolgte. Nach zwei Langstreckenrekorde über 4120 km und 4957 km. begann die Serienproduktion der Maschine ab 1935.
Eingesetzt im Spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Nationalisten Francos, besaß Italien zu Beginn des Zweiten Weltkriegs über 200 Maschinen dieses Typs. Sie dienten hauptsächlich für Patrouillenflüge über dem Mittelmeer und zur Seenotrettung. Mitte 1941 versenkte eine Z.501 das britische U-Boot HMS Union. Nach dem Waffenstillstand mit Italien im September 1943 dienten 19 Cant Z.501 weiterhin in der italienischen Luftwaffe, während andere mit der Aviazione della RSI weiterflogen. Insgesamt wurden 454 Maschinen hergestellt. Die letzten Maschinen wurden 1950 ausgemustert.
MfG Jürgen -wajdz-
Zu seinem 140-ten Geburtstag erschien dort dieser Sonderstempel mit der Abbildung eines Grade-Fliegers.
Viele Grüße
Volkmar
Giulio Macchi gründete zusammen mit der französischen Société Anonyme des Établissements Nieuport am 1. Mai 1913 in Varese bei Mailand die Firma Società Anonima Nieuport-Macchi, die danach in Aeronautica Macchi umbenannt wurde. Während des Ersten Weltkriegs spezialisierte sich Macchi auf Flugboote. Einer der bekanntesten Typen dieser Zeit war das Marina Fiat MF.5 Flugboot, ein einsitziger italienischer Doppeldecker, ab 1917 im Kriegseinsatz. Es war eines der besten und bekanntesten Flugzeuge Italiens im Ersten Weltkrieg.
Bei Macchi und bei Societa Aeronautica Italiana wurden insgesamt 244 Exemplare gebaut. Danach folgten 100 Exemplare der modifizierten Version M.5 mod mit einem 250 PS leistenden Isotta Fraschini-Reihenmotor. Die M.5 blieb noch lange nach dem Ersten Weltkrieg im Einsatz und wurde erst 1923 aus dem Dienst genommen.
MfG Jürgen -wajdz-
Auf der farbigen Mehrmotivkarte vom Flughafen Hannover werden vorgestellt die PANAM mit der DC 4, die LUFTHANSA mit der Convair CV-340 und die BEA mit einer Vickers Viscount 701
Bund MiNr 350
Ortswerbestempel (208) HANNOVER FLUGHAFEN • 12.3.62 • Zeichnung Strahlflugzeug
MfG Jürgen -wajdz-
Douglas C-47B Skytrain (zivile Version der bekannten DC-3) der Lufthansa (Danke dem Platzhirschen)
Da ich keine Flugzeuge bzw. Flughäfen sammle, ist das Bild aus delcampe entnommen.
Die rote Briefmarke zu 2 Cent zeigt das Flugzeug der Gebrüder Wright, mit dem sie 1903 den ersten erfolgreichen Flug durchführten, sowie das Kapitol in Washington rechts unten.
Die blaue Briefmarke zu 5 Cent zeigt den Eindecker Ryan B-5 Brougham vor der Erdkugel und dem Kapitol ist rechts unten. Von der einmotorigen Ryan N-5 Brougham mit 5-6 Sitzplätzen, wurden 61 Stück gebaut. Sie wurden von einem Wright J-6-Motor (300 PS / 224 kW) angetrieben Ein Exemplar der Ryan B-5 Brougham steht im San Diego Air and Space Museum, San Diego, CA, USA,
MfG Jürgen -wajdz-
Danke dem Platzhirschen für die Hilfe! Übrigens: Die beiden vollständigen Sätze unter "Postfahrzeuge aus aller Welt"
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Iljuschin_Il-18
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_727
MfG Jürgen -wajdz-
Dieses Aerogramm bekam aus diesem Grund einen entsprechenden Zudruck mit der Abbildung des Flugzeugs. Der Text bedeutet laut Google: "Přepraveno vojenským tryskovým letounem L-29 Delfín u příležitosti výstavy Ostrava ’69" = "Transport mit dem Militärjet L-29 Delfín anlässlich der Ausstellung Ostrava ´69". Der rote Stempel "palubní razítko" ist der entsprechende Bordstempel.
Bei Wikipedia steht zur L-29 Delfín [1]:
Die tschechoslowakische Aero L-29 Delfín (NATO-Codename „Maya“) war in den 1960er-Jahren der Standard-Strahltrainer der Staaten des Warschauer Vertrages. Die L-29 war ein freitragender Mitteldecker in Ganzmetall-Halbschalenbauweise mit kreisförmigem Rumpfquerschnitt und einem T-Leitwerk.
Die L-29 war einfach zu fliegen und anspruchslos in der Wartung, was sie zu einem beliebten Flugzeug machte. Neben der normalen Trainerversion existierten eine einsitzige Kunstflugversion (L-29A Delfin Akrobat) und eine reine Kampf- und Aufklärungsversion L-29R mit einer Kameraausrüstung im Bug und Unterflügel-Außenstationen für Raketenbewaffnung.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aero_L-29
Auf der Marke lese ich MISSION AVIATION S.DA. 1964 und finde dazu bei Google [1] die Fluggesellschaft Adventist Aviation Services, die den Flugbetrieb 1964 aufgenommen hat.
Viele Grüße
Michael
[1] https://www.aas.org.pg/
Die als Schul- und Sportflugzeug vorgesehene Hauptausführung Z-226T Trenér hatte einen stärkeren Motor, war aber ansonsten weitestgehend mit dem Vorgängermuster Zlín Z-126 identisch. 252 Stck wurden ab 1958 gebaut, die DDR kaufte 46 Exemplare.
MfG Jürgen -wajdz-
Österreich 1974 Mi.-Nr. 1467 - Wir sehen zwei DC-9, später in MD 80 umbenannt, der Austrian Airlines. Jahrzehntelang eines der wichtigsten Flugzeuge der AUA.
Gruß
Günther
Icelandair ist die nationale Fluggesellschaft Islands mit Sitz in Keflavík und Basis auf dem dortigen Flughafen. Im Frühjahr 1965 betrieb die Gesellschaft drei Douglas DC-3, eine Douglas DC-4, eine Vickers Viscount 759D sowie zwei Douglas DC-6B. Um die DC-3 abzulösen wurden zwei Fokker F-27 Friendship bestellt, ein Turboprop--Verkehrsflugzeug des ehemaligen niederländischen Flugzeugherstellers Fokker, und erstmals im November 1967 eingesetzt.
Berlin MiNr 618, 10.04.1980
In Deutschland verwendete Condor diesen Flugzeugtyp für die Lufthansa in deren Bemalung und unter LH-Flugnummern.
MfG Jürgen -wajdz-

Hier ein Dokument zum Jubiläum 50 Jahre Deutsche Lufthansa [1]. Mit dem Erstausgabe-Stempel BONN 1 vom 5.1.1976 ist das vorliegende Einschreiben vierfach freigemacht mit der Sondermarke zum Jubiläum. Das Postwertzeichen (MiNr 878) zeigt die Junkers F 13 (1926) als erstes Passagierflugzeug der jungen Lufthansa mit der Kennung D 1. Der 1919 entwickelte Typ war das erste Ganzmetallflugzeug der zivilen Luftfahrt. Im Stempelbild dagegen das aktuellste (1976) Flugmodell: ein Airbus A 300. Der Kranich ist das unverwechselbare Logo der Lufthansa.
1918 entwarf der Grafikdesigner und Architekt Otto Firle das berühmte Lufthansa Markenzeichen. Firle, im Ersten Weltkrieg Pilot, zeichnete den Zugvogel mit großen Flügeln leicht nach oben geneigt, wie bei einem Start – passend für die aufstrebende junge Airline. Ein zeitloses Logo: Seit fast 100 Jahren blieb der Kranich im Wesentlichen unverändert.[2]
Mit überfliegenden Grüßen
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lufthansa
[2] https://magazin.lufthansa.com/xx/de/aviation/kranich-na-logo/
50 Jahre nach den ersten Einsätzen erinnert diese Briefmarke an das Flugboot Latécoère 300 F-AKGF Croix du Sud, das seit 1934 im Postdienst über dem Südatlantik eingesetzt wurde. Am 7. Dezember 1936 ging die Maschine unter dem berühmten französischen Flieger Jean Mermoz auf ihrem 25. Flug über dem Südatlantik mit der gesamten Besatzung verloren.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 22. Januar 1987 verausgabte Dschibuti eine Sonderausgabe mit historischen Flügen (Mi Nr. 482-484). Auf der 55 Francs Wertstufe wird zum Gedenken an den 45. Jahrestag der Luftverbindung Istrien-Dschibuti eine Amiot 370 gezeigt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Amiot_351
[2] https://www.youtube.com/watch?v=5l-ZSvfHstw
Horrido,
Peter
Erster Direktflug Djibouti-Frankreich. Geflogen mit der Amiot 370 am 6./7.9.1941 auf der Strecke Djibouti-Marseille (Marignac). Ursprünglich geplant bereits am 31.8. (Datum Poststempel Djibouti, rechts oben) wurde der Flug aber dann verschoben.
Viele Grüße,
Peter
[1] http://marcophiliedaniel.blogspot.com/2013/04/cote-des-somalis-poste-aerienne.html
Short Brothers, kurz Shorts, war ein britischer Flugzeughersteller mit Sitz in Belfast. Shorts gilt als die erste Flugzeugfirma der Welt. In der Zeit zwischen den Weltkriegen wandte sie sich dem Flugbootmarkt zu und wurde ein bedeutender Hersteller von Flugbooten. Am 22.01.1948 fand der Erstflug der Short SA.6 Sealand statt, ein zweimotoriges achtsitziges Amphibien Passagierflugzeug für 1-2 Mann Besatzung und bis zu 7 Passagieren. Die Indische Marine war mit 10 Flugzeugen der größte Abnehmer der Short Sealand. Insgesamt wurden 25 Stück gebaut. Nach dem Krieg stellte das Unternehmen auf die Produktion von Frachtflugzeugen um. Es wurde 1989 vom kanadischen Konzern Bombardier gekauft und in Bombardier Shorts umbenannt.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 27. März 2019 ehrte Kanada den Lazair Ultraleichtflieger innerhalb einer Sonderausgabe „Kanadier im Flug“ (Mi Nr. 3176)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=https://en.wikipedia.org/wiki/Ultraflight_Lazair&prev=search
Alle diese Flugzeuge Ikonen der israelischen Luftstreitkräfte und im Lande selbst auch bei der Bevölkerung nicht nur bekannt sondern auch in hohem Ansehen. Somit drückt diese ATM Ausgabe auch den Stolz dieses Landes auf seine Streitkräfte aus.
Hier alle Marken zusammen, die Typen, in chronologischer Reihenfolge (von links nach rechts, oben nach unten), führe ich jetzt nicht extra auf, sie sind jeweils auf der Marke angegeben:
Diese hatte ich fast übersehen:
So, sind jetzt aber nur acht Marken, fehlt noch Eine.
Auf die gehe ich noch etwas genauer ein, abgebildet mein persönliches Lieblingsflugzeug (die/der Eine oder Andere hier weiß auch warum. ;-)) Es ist die gute, alte Phantom F-4, hier die israelische ATM aus der Serie:
Abgebildet ist eine F-4E der 201 Squadron (Staffel) der IAF in einer Luftangriffskonfiguration (zu sehen sind ein elektronischer Störbehälter und ein Luft/Boden Lenkflugkörper).
Die IAF gehörte mit zu den ersten Nutzern der F-4, gab sich aber, wie meist bei ihren Flugzeugen, nicht mit der gelieferten Standardausführung zufrieden, sondern versuchte diese weiter zu verbessern und ihren eigenen, speziellen Bedürfnissen anzupassen. So auch, um nicht zu sagen, gerade bei der F-4. Seit Beginn der 80er Jahre arbeiteten IAF und Israel Aircraft Industries am Umbau der F-4 zu einem nur äusserlich noch der "alten Phantom" gleichen, neuen Hochleistungskampfflugzeug.
Das Ergebnis war die F-4E Kurnass 2000, "Sledgehammer", auf Deutsch Vorschlaghammer.
Hier zu sehen auf einer Art "Maxikarte" mit Ersttagssonderstempel:
קורנאס
Der hebräische Schriftzug in der Bildunterschrift und auch auf dem Rumpf der Maschine heißt " Kurnass". Wir sehen diesen auch nochmals in dem mehrsprachigen Ersttagssonderstempel aus Be'er Sheva:
Erste Kampfeinsätze gegen Terroristenstellungen im Libanon wurden mit der Kurnass 1991 geflogen. Im Einsatz blieb die F-4 bis 2004.
Zu der Marke gab es natürlich auch einen Ersttagsbrief:
Horrido,
Peter
Gleichzeitig rege ich an, das Thema in "Flugzeuge und Flughäfen" umzutaufen, wenn es denn keine Umstände macht.
Beste Grüße Olaf
Die Macchi-Castoldi M.C.72 war ein italienisches Wasserflugzeug, das zur Teilnahme an der Schneider-Trophy entwickelt wurde. Sie war ein Einsitzer mit zwei Schwimmern und zwei hintereinander angeordneten gegenläufigen Propellern. Der Erstflug erfolgte im Juni 1931.
Vier Maschinen wurden gebaut, von denen 3 wegen Problemen mit der Aerodynamik und den Triebwerken abstürzten.
Die Motorleistung des letzten Exemplars konnte später auf 3100 PS gesteigert werden. Mit dieser Maschine stellte der Pilot Francesco Agello am 23. Oktober 1934 über dem Gardasee mit 709,202 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord für Flugzeuge auf.
Die Sikorsky S-42 war ein Flugboot der Sikorsky Aircraft Corporation. Das viermotorige Flugzeug absolvierte seinen Erstflug am 30. März 1934 und brach alle bestehenden Rekorde für Passagierflugzeuge (Geschwindigkeit, Reichweite, Nutzlast und Reiseflughöhe).
Die erste Langstrecke der Pan Am führte ab dem Jahr 1931 von Miami nach Buenos Aires. Unter der Bezeichnung „Clipper“ wurde sie auf verschiedenen Langstreckenrouten der damaligen Zeit, unter anderem auf der Strecke San Francisco – Hawaii, eingesetzt. Von der modifizierten Versione S-42B wurden drei Maschinen gebaut. Die letzten S-42 wurden 1946 verschrottet.
MfG Jürgen -wajdz-
Und dann noch die Lufthansa mit dem berühmten Kranich, der hier über den großen Teich nach Südamerika fliegt:
Viele Grüße
Christoph
Charles Nungesser (* 15. März 1892 in Paris) war ein erfolgreicher und berühmter französischer Jagdflieger des Ersten Weltkriegs. François Coli (* 5. Juni 1881 auf Korsika) war ein französischer Seemann und Geschwaderchef im Ersten Weltkrieg. Der Hotelunternehmer Raymond Orteig hatte die enorme Summe von 25.000 US-Dollar als Preis für die erste Atlantiküberquerung mit dem Flugzeug ausgesetzt.
Nungesser und Coli als sein Copilot starteten mit dem speziell für sie modifizierten einmotorigen zweisitziges Doppeldecker Levasseur PL.8-01, er trug den Namen L'Oiseau Blanc (Der weiße Vogel), am 8. Mai 1927 in Paris. Nachdem das Flugzeug in der Normandie bei Étretat ein letztes Mal gesichtet worden war, blieb es verschollen. Weniger als zwei Wochen später flog Charles Lindbergh erfolgreich von New York nach Paris.
MfG Jürgen -wajdz-
Marke zu 10 Cents der Cherry Red Airline für die Luftbeförderung bis 1 Unze (28.35 g). Die Erstausgabe erfolgte am 3. Juli 1929 mit einer Totalauflage von 24‘200 Exemplaren.
Luftpostbrief der Cherry Red Airline von Prince Albert nach Christopher Lake (Distanz ca. 40 KM!), Aufgabe 10. März 1930.
Die große Wirtschaftskrise von 1929 brachte das Ende der Fluggesellschaft mit sich, als der Minenverkehr anfang der 30er Jahre versiegte. 1932 ging das Unternehmen in den Konkurs.
Die Fluggesellschaft betrieb nur eine kleine Flotte die aus zwei Flugzeugen bestand: einen zweisitzigen Doppeldecker Fasan (Pheasant) H10 [1] und einen Buhl Airsedan [2] für sechs Passagiere.
Der Buhl Airsedan wurde vor der Firmenaufgabe bei einem tödlichen Unfall zerstört. Der Pheasant-Doppeldecker wurde an eine Flugschule verkauft und wurde 1932 bei einer Bruchlandung so beschädigt, dass er nicht mehr flugfähig war. Die Frackteile wurden eingelagert, bis sie 1950 von der Abteilung Moose Jaw des Western Development Museum erworben wurde. Von 1960 bis 1964 arbeiteten Freiwillige daran, die Maschine zu restaurieren. Seitdem befindet es sich in der ständigen Sammlung des Museums. Es ist das älteste noch existierende Flugzeug in der Provinz Saskatchewan.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Pheasant_H-10
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Buhl_Airsedan
Diese türkischen Marken aus dem Jahre 1950 sucht man im Michel und auch im Scott Katalog vergebens. Auf gelaufenen Belegen sind sie aber durchaus zu finden, hier ein Beispiel dazu (Bildquelle: https://pulveposta.com/2018/01/14/1950-turk-hava-kurumu-yardim-pullari/):
Der Grund dafür ist bei genauer Betrachtung einer Marke, der wir uns gleich noch näher zuwenden werden, zu erkennen. Hier der 15 Kurus Wert der Serie:
Wer war nun diese Dame, von der wohl die meisten hier Mitlesenden noch nie etwas gehört haben?
Sabiha war eine Adoptivtocher Kemal Atatürks. Ihre starke Begeisterung für die Fliegerei veranlasste Atatürk sie eine fliegerische Ausbildung absolvieren zu lassen und so wurde sie nicht nur zur ersten türkischen Pilotin, sondern sogar zur ersten Kampfpilotin der Welt. Als solche nahm sie auch bereits 1937 an Kampfeinsätzen während des kurdischen Dersim Aufstandes teil, bleibt als Pilotin in der Luftwaffe und nimmt auch 1951 nochmals als Kampfpilotin im Koreakrieg teil. Dafür erhält sie den höchsten türkischen Fliegerorden und wird zum Major befördert. Sie wird zur Ikone der Türkei als Musterbeispiel einer modernen türkischen Frau. Der zweite Flughafen Istanbuls trägt ihr zu Ehren den Namen Sabiha Gökçen International Airport.
Nicht ganz in dieses vor allem im Kemalismus gepflegten Leitbildes passt die erst später erfolgte Enthüllung, dass sie armenischer Abstammung war. Die nationale Heldin war also gar keine echte Türkin. Ihrem Ansehen tat dies aber keinen Abbruch. Der türkisch-armenische Journalist, der ihre Herkunft enthüllt hatte und auch sonst gegen den türkischen Nationalismus angeschrieben hatte, wurde als Lügner beschimpft und drei Jahre später von einem wütenden Fanatiker auf offener Straße erschossen.
In einer Gedenkblockausgabe der türkischen Post zum 100-jährigen Bestehen der türkischen Luftstreitkräfte im Jahre 2011 ist sie wieder zu finden.
Hier der FDC dazu:
Auf dem Randfeld des Blocks sehen wir sie, wieder vor dem Curtiss Doppeldecker und darüber mit ihrem Adoptiv-Vater Kemal Atatürk:
Viele Grüße und Horrido,
Peter
Zu seinem 140-ten Geburtstag erschien dort dieser Sonderstempel mit der Abbildung eines Grade-Fliegers.
Ein polnischer Philatelist hat eine passende Internetmarke hergestellt und sie auf diesem Brief aufgeklebt.
Viele Grüße
Volkmar
SIAI 211
http://www.flugzeuginfo.net/acdata_php/acdata_s211_dt.php
CAPRONI C22J
https://en.wikipedia.org/wiki/Caproni_Vizzola_Ventura
Geschichte der Luftfahrt • 1. Langstreckenflug Frankreich-Südamerika 1930 • Jean Mermoz und sein Flugzeug, die Latecoere 28-3
MfG Jürgen -wajdz
Aus seinem berühmten Buch Persienfug zeigt das Photo. Walter Mittelholzer (1894-1937) war einer der bekanntesten Pilot zu seiner Zeit, z.B. Flüge über Spitzbergen 1923, Erstflüge in Persien 1924/25, erste Nord/Süd-Durchquerung Afrika 1926/27, Kilimandscharoflug 1929 oder Abessinienflug 1934 sowie etliche Alpenflüge.
Erste Flugmarken erschienen Februar 1927 mit dem Aufdruck einer mit Doppeldecker-Maschine der Fa. Junkers. Der Aufdruck wurde in französisch POST ARIENNE angebracht der MiNr. 544-559 auf der Freimarke MiNr. 288-303. Hier nur die höchsten Werte - 10, 20 + 30 Krans.
Erstflug Teheran - Baku (UdSSR) 12.02.1928
Erstflug Teheran - Bushir 20.04.1928
Erstflug Bushir - Teheran 20.04.1928 - Erstflüge am gleichen Tag - pro Strecke ca. 5-6 Stunden!
Glückauf!
Claus
Sie haben es nochmal getan.
Die 40b Antonow An-2 beim Einsatz in der Landwirtschaft, Versprühen von Pflanzenschutzmitteln oder Dünger.
MfG Jürgen -wajdz-
1973 wurden 50 Jahre sowjetische zivile Luftfahrt gefeiert. Vor der Flagge der „Aeroflot“ das über Jahrzehnte meist genutzte Mittelstreckenflugzeug in Russland, die dreistrahlige Tu-154. Zwischen 1968 und 2013 wurden in unterschiedlichen Varianten und für diverse Verwendungen mehr als 1000 Stück gebaut. Das der britischen Hawker Siddeley Trident oder der Boeing 727 ähnelnde Modell war schnell, zuverlässig und fast überall einsetzbar.
Im regulären Flugdienst der Aeroflot flog die Tu-154 erstmals am 9. Februar 1972 auf der Strecke Mineralnyje Wody–Simferopol; als Postflugzeug bereits ab 15. Mai 1971. Die Tupolew Tu-154 flog vor allem für die Aeroflot und Fluggesellschaften Osteuropas, einige Exemplare auch im nahen Osten. Bei Aeroflot wurde sie bis zum 31. Dezember 2009 eingesetzt, vor allem auf den russischen Inlandsrouten. 2011 erfolgte die Ausmusterung aller Tu-154 im Passagierverkehr weltweit. Gründe waren neben zunehmender Unwirtschaftlichkeit der hohe Lärmpegel sowie Havarien. Das bis heute meistdiskutierte Unglück ist der am 10. April 2010 erfolgte Absturz der polnischen Präsidentenmaschine in Smolensk.
MfG Jürgen -wajdz-
Die DDR hatte zwei Tu-154M erworben die ab April 1989 zum Einsatz kamen. Die Maschinen, trugen wie auf der Postkarte zu sehen den Anstrich der DDR Staatsfluggesellschaft Interflug, gehörten aber dem TFG 44 "Arthur Pieck" (Transportfliegergeschwader 44) [1] der NVA an. Dieses war wie die Flugbereitschaft des BMVg für den Transport der Politiker zuständig.
Die Tu-154 hatte in ihrem Herkunftsland den unrühmlichen Beinahmen "fliegender Sarg". Nicht zu Unrecht, dabei war der Absturz der polnischen Regierungsmaschine nur eine kleine Episode dieser traurigen Bilanz. Dieser Absturz war auch nicht durch die Maschine bedingt, sondern letztendlich die Ursache eines Pilotenfehlers. Der verantwortliche Pilot ließ sich anscheinend durch den auf ihn ausgeübten Druck durch die anwesende politische Staatsführung zu einem riskanten Anflug bei widrigsten Wetterbedingungen ein, den er normalerweise nicht durchgeführt hätte und der schliesslich in der Absturzkatastrophe endete. Es gab aber mit der Tu-154 seit ihrer Inbetriebnahme ca. 60 Abstürze bei denen insgesamt ungefähr 2.800 Menschen ihr Leben verloren.
Aber wieder zurück zu den beiden DDR Tu-154M. Nach der Wiedervereinigung gingen auch diese beiden Maschinen in das Inventar des neuen Gesamtdeutschlands über und sie kamen zur Luftwaffe, zum LTG 65 (Lufttransportgeschwader 65) und erhielten die Kennungen 11+01 und 11+02. Hier die 11+02 noch in den Interflug-Farben aber schon mit der Luftwaffenkennung:
Nach anfänglichen Einsätzen zum Passagiertransport wurden beide Maschinen für die Teilnahme an "Open Skies" (offener Himmel) [2] Einsätzen umgerüstet. Der Open Skies Vertrag regelte und ermöglichte gegenseitige Beobachtungsflüge zwischen der NATO und Russland über dem jeweils anderen Territorium zur gemeinsamen Vertrauensbildung. Dafür wurden verschiedene Sensoren (Kameras, Infrarot, Radar) in die Tupolev eingerüstet [3]. Die 11+02 wurde komplett umgerüstet, die 11+01 wurde nur für die Aufnahme der Sensoren vorbereitet. Beide Maschinen erhielten dann auch den neuen Anstrich, wie die Flugzeuge der Flugbereitschaft, hier zu sehen:
Leider wurde aber für die 11+02 ihr russischer Beiname, fliegender Sarg, zum traurigen Verhängnis. Im September 1997 stürzte die 11+02 nach einem Zusammenstoß mit einem US-Transportflugzeug vor der Küste Namibias in den Atlantik und alle an Bord befindlichen Personen verloren dabei ihr Leben. Das war auch das Ende für die Open Skies Einsätze, die 11+01 wurde an Russland verkauft. Ein auch trauriges Ende der Tu-154 im deutschen Einsatz.
Gruß,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Transportfliegergeschwader_44
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_%C3%BCber_den_Offenen_Himmel
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_Tu-154M_Open_Skies
Ein mit viel Liebe und Enthusiasmus erstellter Erstflugbeleg, der heute in den Grabbelkisten landet, dokumentiert den Erstflug des Swissair-Fluges SR368 von Zürich nach Nicosia auf Zypern.
Was hat sich in den Jahren geändert?
- Der Flugzeugtyp Convair Coronado 990 wurde 1975 bei der Swissair außer Dienst gestellt.
- Der Flughafen Nicosia wurde 1974 für den zivilen Flugverkehr geschlossen, nachdem türkische Luftstreitkräfte zwei Flugzeuge der Cyprus Airways zerstört hatten und der Flughafen durch den griechisch-türkischen Konflikt zwischen die Fronten geraten war und zur UN-Schutzzone erklärt wurde.
- Die Swissair stellte im Oktober 2001 den Betrieb ein
und sicherlich noch einiges mehr.
Beste Grüße sagt Olaf
Die 1935 zum ersten Mal eingesetzte Sikorsky S-43 wurde von Pan Am als Ersatz der Consolidated Commodore für den Einsatz auf nachrangigen Strecken in Südamerika geplant, wo sich Linienflüge der größeren Sikorsky S-42 Clipper nicht lohnten. Die Maschine stellte eine zweimotorige, ansonsten aber maßstäbliche Verkleinerung der viermotorigen S-42 dar, woraus sich auch der Zusatzname Baby Clipper herleitete.
MfG Jürgen -wajdz-
Irland verausgabte am 13. Juni 2019 eine Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestag der Atlantiküberquerung durch John Alcock und Arthur Whitten Brown. Gezeigt wird die Vickers Vimy.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Vickers_Vimy

Tagesstempel BETLEHEM 4 • -5.11.85
MfG Jürgen -wajdz-
Der Polarforscher Roald Amundsen hatte bereits diverse Expeditionen zu Nord- und Südpol auf dem Wasser/Landweg durchgeführt, als er 1925 versuchte, als Erster Mensch den Nordpol auf dem Luftweg zu erreichen. Dort kamen Flugzeuge vom Typ Dornier Wal zu Einsatz, jedoch war die Mission nicht von Erfolg gekrönt. 1926 startete Roald Amundsen mit einer 16-köpfigen Crew einen neuen Versuch mit dem Luftschiff "Norge" den Nordpol aus der Luft zu erreichen bzw. zu überfliegen. Dieses ist ihm am 12. Mai 1926 gelungen, die Fahrt ging von Spitzbergen bis nach Alaska und dauerte insgesamt ca. 70 Stunden.
Nach der Landung wurde die Hülle geöffnet und das Gas konnte so entweichen, später wurde die "Norge" vor Ort demontiert.
Beste Grüße Olaf
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Norge_(Luftschiff)
Am Flugplatz Burg Feuerstein ist die Fränkische Fliegerschule e.V. beheimatet. Sie bietet als Segelflug- Leistungszentrum Nordbayern ein breitgefächertes Angebot an Aus- und Weiterbildung in den Sparten Segelflug, Ultraleicht und Motorflug. Der Flugplatz und die Region ist bekannt für seine hervorragenden thermischen Bedingungen für den Leistungsflieger, bietet dem Nichtflieger und mitreisenden Familienmitgliedern schier unbegrenzte Möglichkeiten für Urlaub und Aktivitäten abseits der Fliegerei.[1]
Zum abgebildeten Flugzeugtyp kann ich nichts sagen, aber der web-Auftritt des Vereins liefert Fachleuten sicher die entscheidende Erkenntnis.
Schönen Abend wünscht
Edwin
[1] https://www.segelfliegen-magazin.de/wp-content/uploads/2014/05/Feuerstein_Segelflug_Urlaub_Zusatz_Informationen.pdf
1975 verausgabte die Ostafrikanische Gemeinschaft ein Ausgabe von 4 Werten, Anlass die Gipfelkonferenz der Organisation für Afrikanische Einheit (OUA) in Kampala. Der 50Cent Wert zeigt den Flughafen von Entebbe, dieser liegt etwa 40km von der Hauptstadt Kampala entfernt. Am Terminal kann man links oben noch eine Boeing 727 erkennen, die auf Ihren nächsten Einsatz wartet.
Der Flughafen wurde von den Britischen Streitkräften während der Kolonialzeit gebaut und 1951 formell mit erweiterter Start- und Landebahn eröffnet. 1976 war Entebbe Schauplatz einer Flugzeugentführung, in deren Verlauf der "alte" Flughafen stark beschädigt wurde. Verursacht durch israelische Streitkräfte, die die Geiseln an Bord einer Air France Maschine befreiten, bekannt auch als "Operation Entebbe". Die ganze traurige Geschichte liest man bitte bei Interesse bei Wikipedia nach.
Inzwischen ist der Flughafen mit seinen Gebäuden und Infrstruktur an der Kapazitätsgrenze angelangt und ein umfangreiches Um- und Neubauprogramm ist in die Wege geleitet.
Viele Grüße Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Entebbe
Mi.-Nr. 1632
Schweiz 1988 zur Tante JU sind hier schon einige Beiträge gezeigt worden. Insbesondere sehr informativ der von Peter [#16]. Die Marke zeigt die Maschine, die im August 2018 in Graubünden abgestürzt ist [1]
Mi.-Nr. 1369
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Absturz_der_Junkers_Ju_52_HB-HOT
Die Avro 683 „Lancaster“, ein britischer viermotoriger Bomber, wurde ab März 1942 vom RAF Bomber Command eingesetzt.
7.377 Maschinen wurden von 1941 bis 1946 in verschiedenen Versionen hergestellt. Sie flogen über 156.000 Einsätze und warfen dabei 618.000 t Bomben ab. Dabei gingen mehr als 3.200 von ihnen verloren.
Nach Kriegsende halfen die „Lancaster“ beim Rücktransport von ehemaligen Kriegsgefangenen und mit dem Abwurf von Hilfsgütern über dem zerstörten Europa (Markenmotiv).
MfG Jürgen -wajdz-
Viele Grüße
Christoph
Kennt wahrscheinlich immer noch niemand. Gemeint ist das Flugzeug auf dem linken AFS aus dem Hause Dornier, die Do-28. Ein zweimotoriger Hochdecker als kleines Verbindungs- und Transportflugzeug. In den 1970er und 80er Jahren waren alle Kampfgeschwader der Luftwaffe mit zwei dieser Flugzeuge ausgestattet und in Fürstenfeldbruck beim JaboG 49 wurden diese Flugzeuge auch als "fliegendes Klassenzimmer" zur Schulung von Radionavigation im Rahmen der fliegerischen Ausbildung eingesetzt. Aus "Fürsty" stammt auch das Abzeichen, dort war die sehr robuste Do-28 nur als "Flying Wolpertinger" bekannt.
So sah sie im Original aus (Bild aus meinem eigenen Archiv, ca. 1980, aufgenommen auf dem Vliegkamp Valkenburg, ein Fliegerhorst der niederländischen Koninklijke Marine, damals gab es noch keine Digitalfotos und das alte "Kodachrome-Foto" hat auch schon etwas gelitten ;-)):
Horrido,
Peter
Als Weihnachtsgabe der schweizerischen Post wurde ein Viererblock in ein Mäppchen geklebt und sauber entwertet:
Auf dem kleinen Mäppchen ist wieder der Alltag des "Luftpostlers" abgebildet, so ziemlich alles ist inzwischen aus dem aktuellen Flughafenbetrieb in Zürich verschwunden:
Im Vordergrund steht der Airbus A310 HB-IPB der Swissair "Neuchâtel", der 1983 an Swissair abgeliefert wurde und 1995 an Federal Express verkauft wurde, die das Flugzeug zu einem Frachtflugzeug umbauten. Seit 2012 ist der Airbus in Victorville (Kalifornien) in der Wüste abgestellt und wird wahrscheinlich irgendwann dort verschrottet.
Dicht dahinter erkennt man den hinteren Rumpf einer Douglas DC-10 der Swissair (HB-IHE - Name: Vaud). Diese wurde 1974 an Swissair abgeliefert und flog bis 1991 dort. Danach wurde sie von Northwest Airlines aus den USA bis zur Stillegung 2005 weiterbetrieben.
Im Hintergrund sind noch schwach erkennbar eine McDonell Douglas MD-80 der spanischen IBERIA und wohl eine Boeing 727 der Air France.
Das alles kann man heute nicht mehr betrachten - as time goes by.
Beste Grüße Olaf
Leider konnte die VC10 der Konkurrenz aus den USA (Airbus war damals noch nicht gegründet) nicht mithalten und nur etwas mehr als 50 Exemplare wurden gebaut. Im Juli 2013 wurde die letzte VC10 außer Dienst gestellt.
Eine Ähnlichkeit der russischen Ilyushin IL-62 zur VC10 war wohl nicht von ungefähr.
Beste Grüße Olaf
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Vickers_VC10
Über das abgebildete Flugzeug finde ich leider keine witeren Details, nur dass es sich um eine Ilyshin-14 handelt, die viele Jahre von der LOT (Polskie Linie Lotnicze) betrieben wurde. Hier noch mal im Detail:
Viele Grüße Olaf
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.zeit.de/1982/19/landet-ooch-tempelhof
Und hier das Original:
Ich hoffe ich konnte deinen Wissensdurst zu diesem Flugzeug stillen? Zumindest hat mir aber die Recherche dazu viel Spaß gemacht. ;-)
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.impdb.org/index.php?title=Sprawa_pilota_Maresza
[2] http://www.aeromovies.fr/articles.php?lng=en&pg=1244&tconfig=0
Die abgebildeten Marken erschienen auch als Block (Mi Nr. 47), hier als FDC:
Auf der Einzelmarke daraus, Mi Nr. 2232 ist sehr schön die Berijew A-50, hier AWACS genannt, zu sehen:
Viele Grüße,
Peter
Hier nun die kleine - etwas traurige - Geschichte zum abgebildeten Flugzeug. Die Fokker Super Universal wurde ab 1928 gebaut, insgesamt wurden etwas mehr als 200 Flugzeuge von diesem Muster gebaut, wovon nur noch eines erhalten ist - und im "Royal Aviation Museum of Western Canada" in Winnipeg steht. Das auf der Marke abgebildete Flugzeug mit der Kennung G-CASK (im britischen Register) hatte Baunummer 803 und flog bei Canadian Airways. Am 31. März 1933 löste sich bei der Betankung der Zapfschlauch und - in Ermangelung heutiger Sicherheitsventile - Flugbenzin floß über den Flugzeugrumpf. Der herabfallende Schlauch mit Zapfpistole erzeugte durch Reibung am Rumpf Funken, die das Flugbenzin dann entzündeten. Die Folge war ein Totalverlust des Flugzeugs durch Feuer, Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden.
Mit besten Grüßen
Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Fokker_Super_Universal
https://aviation-safety.net/wikibase/wiki.php?id=1330
Gezeigt wird der Transport eines Kranken auf einem Esel zur nächstgelegen Landepiste. Im Anflug befindet sich - meines Erachtens - ein Propellerflugzeug der Firma Piper. Sie ist in den Farben der "Flying Doctors" gehalten und zusätzlich noch mit einem großen "Roten Kreuz" als Ambulanz-Flugzeug markiert
Mit besten Grüßen
Olaf
Mit der Piper liegst du richtig, es ist die Piper PA-30B Comanche. ;-)
Lieben Gruß,
Peter
Mi.-Nr.: 2907/2922, Block Nr. 60
Zu den Lokomotiven und Brücken bekam ich auch gleich die Ansicht eines Flughafens mitgeliefert.
MfG >Franz<
Die einzelnen Sonderpostwertzeichen (Mi.-Nr.: 2781-2785, Block Nr. 286) zeigen Abbildungen von den Flugzeugen Il-2, Il-28, Il-14, Il-18 und Il-62.
Auf dem Zierfeld abgebildet ist der Ingenieur, Konstrukteur und Flugzeugbauer Sergej Iljuschin (1894-1977)
MfG >Franz<
Mi.-Nr. 604 8
[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Traian_Vuia_(Luftfahrtpionier)
Mehrzweckflugboot Beriew MBR-2bis (MBR = Marine-Nahaufklärer)
Nach dem Erstflug am 3. Mai 1932 beginn die Produktion Ende 1933. 1936/37 entstand die verbesserte und leistungsstärkere Weiterentwicklung MBR-2bis mit geschlossener Kabine, geschlossenem hinteren Waffenstand und geändertem Seitenleitwerk.
Durch die Möglichkeit, Schnee- und Eiskufen oder ein Fahrgestell anzubauen, erhielt die MBR-2 einen ausgeprägten Mehrzweckcharakter. Sie wurde, bis 1942 produziert, bei der Schwarzmeerflotte eingesetzt und war bis 1943 vor allem als Nahaufklärer bei der sowjetischen Marine im Einsatz.
MfG Jürgen -wajdz-
Im Jahr 1951 startete in der chilenischen Stadt La Serena das erste Flugzeug, eine eigens für diesen Flug umgebaute PBY-Sa/OA -10 Catalina zu einem 19 Stunden und 22 Minuten dauernden Flug zur Osterinsel. Das Flugzeug wurde eigens auf den Namen „Manu Tara“ („Vogel des Glücks“) getauft.
MfG Jürgen -wajdz-
Damals für LOT das Nonplusultra, das Langstreckenflugzeug Ilyushin IL-62, ein vierstrahliger Jet aus russischer Produktion. LOT hatte einige dieser Flugzeuge in ihrer Flotte, verlor leider zwei davon im Laufe der Jahre durch Abstürze.
Etwas kleiner abgebildet, aber nicht unbedeutend ist die Fokker F VIIa aus den Anfängen der Fluggesellschaft abgebildet:
Das Flugzeug trug das Kennzeichen P-POZM und gehörte mit fünf weiteren Maschinen dieses Musters zu der Startflotte der LOT am 1. Januar 1929.
Viele Grüße Olaf
17.12.1956 - MiNr. 11 - Flugzeug - Es scheint eine viermotorige Maschine zu sein
Glückauf!
Claus
Während des Ersten Weltkrieges entwarf die Firma Glenn Curtiss für die US Navy ein Langstrecken-Flugboot, das zum Schutz vor Angriffen deutscher U-Boote dienen sollte. Eine Forderung der Marine war, dass die Maschinen aus eigener Kraft in der Lage sein sollten, von den USA aus den europäischen Kriegsschauplatz zu erreichen.
Ein Vertrag wurde am 8. Januar 1918 abgeschlossen. Die dreimotorige Variante NC-1, stand für „Navy-Curtiss“; führte ihren Erstflug am 4. Oktober 1918 durch. Verwirklicht wurde die viermotorige Variante bereits bei der NC-2, die NC-3 und NC-4 folgten kurz darauf und hatten eine geänderte Triebwerksanordnung; zwei Motoren waren außen auf den Tragflächen angebracht, die beiden anderen in Tandemanordnung mittig des Rumpfes. Zum Transatlantikflug am 8. Mai 1919 starteten die NC-1, die NC -3 sowie NC-4.
Die US-Navy postierte auf der vorgesehenen Strecke 56 Zerstörer der US-Navy, an deren Positionslichtern sich die Piloten orientierten. Der erste Abschnitt der Strecke führte über 864 km von New York nach Halifax/Nova Scotia, von dort führte die Route über 736 km bis nach Neufundland. Der größte Abschnitt mit einer Länge von 2080 km führte bis zu den Azoren, wo wegen schlechten Wetters die NC-1 und NC-3 notwassern mußten und ausfielen. Mit der nächsten Etappe über 1280 km bis nach Lissabon und von dort war der letzte Abschnitt bis Plymouth mit 1240 km zu bewältigen.
Somit erreichte nur die NC-4 mit 6 Mann Besatzung mit Lieutnant-Commodore Albert Read als Pilot am 31. Mai 1919 den Zielort Plymouth (Stützpunkt RAF Mount Batten). Sie benötigte für die insgesamt 6200 km eine reine Flugzeit von 51 Stunden und 31 Minuten und war damit das erste Flugzeug, mit dem eine Atlantiküberquerung gelang.
MfG Jürgen -wajdz-
Mi. Nr. 1093
Die CH 171 „Switzerland“ wurde extra für Mittelholzer mit Schwimmern ausgestattet, anstatt mir Rädern. Mit diesem Flugzeug vom Typ „Dornier Merkur“ absolvierte er 1926/27 seinen berühmt gewordenen Afrikaflug, vom Zürichsee bis Kapstadt. Damals eine gewaltige und spektakuläre Leistung!
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Mittelholzer
Am 15. September 1928 gründete der US-amerikanische Pilot Elmer J. Faucett mit Unterstützung peruanischer Geschäftsleute die Compañía de Aviación Faucett S.A. (C.A.F.) mit importierten Stinson Detroiter, die auf Flügen von Lima nach Talara im Norden und Arequipa im Süden zum Einsatz kamen. Weitere 30 auf diesem Typ basierende und als Stinson-Faucett F-19 bezeichnete Lizenzbauten fertigte C.A.F. von 1934 bis 1946 selbst in Peru.
Die F-19 war ein hochflügeliger Eindecker mit festem Spornradfahrwerk oder Schwimmern mit Platz für zwei Besatzungsmitglieder und sechs Passagiere. Das Flugzeug wurde von einem 875 PS (652 kW) starken Pratt & Whitney Wasp-Sternmotor angetrieben, aber die Wasserflugzeugversion verwendet einen 600 PS (447 kW) starken Pratt & Whitney Wasp-Sternmotor. Dieser Typ flog auch für die auf Betreiben von Arturo Merino Benítez, einem Flieger mit dem Rang eines Commodore, Gründer der chilenischen Luftwaffe (1930) und 1929 lokaler Fluggesellschaften seit 1932 bestehende Línea Aérea Nacional (LAN), die nationale Airline Chiles.
Die achtsitzige F-19 führte im März 1937 den ersten Non-stop-Flug von Lima nach Buenos Aires durch. Die F-19 blieb auf der Strecke Tumbes-Talara bis 1964 im Dienst, bis sie von der Douglas DC-4 abgelöst wurde.
MfG Jürgen -wajdz
Wer hätte auch nur gedacht, dass in diesen Tagen so ein kleines Ungeheuer "COVID 19" den weltweiten Flugverkehr mit seinen erheblichen Einschränkungen wieder zu einem abenteuerlichen Unterfangen macht.
Kommt alle gut heim und bleibt gesund wünscht
Edwin
Papua Neuguinea, 1963 05 08, Mi 36, Anflug Flughafen Tapini.
Nette Grüße Pepe
Viele Grüße,
Peter
Die SIAI-Marchetti SF.260 (jetzt Leonardo SF-260 ) ist ein italienisches Leichtflugzeug , das als militärischer Trainer und Kunstflugzeug vermarktet wurde. Am 15. Juli 1964 führte der erste Prototyp seinen Jungfernflug durch.
1980 erfolgte der erste Flug einer Turboprop - SF.260TP, angetrieben von einem Allison 250 Motor. Diese Variante wurde als militärischer Trainer vermarktet. Im August 1986 wurde der SF.260TP so modifiziert, dass er den Anforderungen des FAR Part 23 der Federal Aviation Administration (FAA) entsprach und für den zivilen Gebrauch zertifiziert werden konnte.
MfG Jürgen -wajdz-
Dieses gewaltige Flugzeug wurde auch philatelistisch verewigt, hier auch im Thema zu finden [#888].
Nun aber noch ein wenig mehr zum Druckpropeller und auch so etwas wie ein thematischer "Crossover" zu einem anderen sehr beliebten Motiv. Druckpropeller wurden auch, zumindest versuchsweise als Antrieb für andere Fahrzeuge verwendet.
Man nehme so etwas wie den zigarrenförmigen Rumpf eines Flugzeugs wie oben zu sehen, montiere hinten ein Triebwerk mit einem Propeller dran und setze das Teil dann auf Schienen. So ähnlich dachte wohl auch in den späten 1920er Jahren der deutsche Ingenieur und Eisenbahnkonstrukteur Franz Kruckenberg. Dabei kam dann dies hier heraus:
Der "Schienenzeppelin" (im Eisenbahnthema schon mehrfach behandelt), hier auf einem Block aus dem Angebot "dieMarke.li" der Liechtensteiner Post. Im Auftrag der Fa. Sieger aufgelegt. Auf der linken Marke sehr schön der Druckpropeller zu sehen.
Der Konstrukteur selbst und sein Meisterwerk waren auch mal auf einem Sonderstempel zu sehen:
Viele Grüße,
Peter
Cuba, 1979, Flugzeug
Druckzufälligkeit am Bug zwischen U und B von CUBA. Fehlt eine Vergleichsmarke.
Nette Grüße Pepe
ENTREGA INMEDIATA • Sofortige Lieferung
Durch den gebirgigen Charakter des Landes bedingt, wurde das Flugzeug zu einem wichtigen Transportmittel. Die Inlandsfluggesellschaften Isleña Airlines, Aero Honduras, Atlantic Honduras und Sosa Airlines wickeln über drei internationale Flughäfen und über 100 kleine Flugplätze den Flugbetrieb ab. Abgelegene Regionen werden regelmäßig von Leichtflugzeugen angeflogen.
MfG Jürgen -wajdz-
Auf vielen Briefmarken sind zwar meist die Antennenmasten abgebildet aber der Antennendraht fehlt, so wie hier auf dieser Marke, die ihr alle kennt, mit der Junkers F-13:
Hier hat es der Grafiker besser dargestellt:
Ein sehr beliebtes Motiv für Flugzeugmarken war und ist die gute alte "Tante JU" (Junkers Ju-52). Auch die oft zwar mit dem Antennenmast dargestellt, aber meist ohne die Drahtantenne. Es gibt aber auch Ausnahmen:
Besonders schön dazu noch diese Marke aus Djibouti worauf gleich zwei Flugzeuge (oben Ju-52/3m, unten Dewoitine D-338 Trimotor) korrekt mit der Drahtantenne dargestellt sind:
Freue mich schon auf das nächste Detail, dass du entdeckst! ;-)
Viele Grüße,
Peter
Avianca SA (spanische Abkürzung für Aerovias del Continente Americano SA) ist eine am 5. Dezember 1919 mit dem Namen SCADTA (Sociedad Colombo- Alemana de Transportes Aéreos) von Kolumbianern und Deutschen gegründete kolumbianische Fluggesellschaft.
Das Unternehmen absolvierte seinen ersten Flug zwischen Barranquilla und der nahe gelegenen Stadt Puerto Colombia mit einer Junkers F.13 und transportierte 57 Poststücke. Der Flug wurde von dem Deutschen Helmuth von Krohn gesteuert. Die Flotte bestand aus neun Flugzeugen mit einer Gesamtreichweite von 850 km, die bis zu vier Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder befördern konnten. Aufgrund der topografischen Merkmale des Landes und des Fehlens von Flughäfen zu dieser Zeit wurden zwei der Junkers- Flugzeuge mit Schwimmern versehen, um Wasserlandungen in den Flüssen in der Nähe verschiedener Städte durchzuführen. Damit konnte Helmuth von Krohn am 20. Oktober 1920 den ersten Binnenflug über Kolumbien durchführen, dem Verlauf des Magdalena Fluss folgend. Der Flug dauerte acht Stunden und erforderte vier Wasserlandungen.
1946 begann Avianca mit Douglas DC-4 und C-54 Skymasters Flüge nach Quito, Lima, Panama City, Miami, New York City und Europa. 1951 erwarb Avianca zwei Lockheed L-749 Constellations und später drei 1049 E Super Constellations. Avianca ist nach vielen Fusionen heute die größte Fluggesellschaft in Kolumbien und nach LATAM in Chile die zweitgrößte in Lateinamerika.
MfG Jürgen -wajdz-
war der 1925 unternommene Versuch des norwegischen Polarforschers Roald Amundsen in Begleitung von Lincoln Ellsworth, Pilot Hjalmar Riiser-Larsen und drei weiteren Teammitgliedern mit zwei Dornier- J Wal den Nordpol zu erreichen. Sie kamen bis 87 ° 44' nördlicher Breite und landeten ohne Funkkontakt einige Meilen voneinander entfernt auf dem Eis, ein Flugzeug wurde dabei beschädigt.
Die Mannschaften hatten sich in der Eiswüste zusammengefunden und arbeiteten über drei Wochen daran, eine Landebahn für den Start vorzubereiten. Sie schaufelten 600 Tonnen Eis und verbrauchten nur 454 g tägliche Lebensmittelration. Riiser-Larsen startete und sie kehrten triumphierend zurück. Man hatte sie allgemein schon für tot gehalten.
MfG Jürgen -wajdz-
01.06.1974 - MiNr. 1707-1708 - 50 Jahre Iranische Luftstreitkräfte
1707 - Militärflugzeug von 1924
1708 - Jagdbomber "Phantom"
R-Brief von Teheran nach Gröbenzell (D) - MiNr. 1663, 1707, 1708
Glückauf!
Claus
Platz haben in diesem Flugzeugmuster 4 Personen, Erstflug war 2002 und die Zulassung erfolgte 2004. Wenn man eine gebrauchte Maschine kaufen möchte, dann reicht in der Regel Verkauf der Briefmarkensammlung nicht aus, für ein gutes Flugzeug diesen Typs darf man schon gerne etwa 400.000 US$ oder mehr ausgeben.
Mit besten Grüßen
Olaf
Vickers Viking
Die Vickers VC.1 Viking der Vickers-Armstrongs (Aircraft) Ltd. war das erste nach dem Zweiten Weltkrieg in Großbritannien neu gebaute Passagierflugzeug; es wurde von zwei Kolbenmotoren angetrieben, Erstflug am 22. Juni 1945, in Dienst gestellt 1946.
Die Serienproduktion begann mit der Viking IA, von der 19 Maschinen gebaut wurden. Elf dieser Flugzeuge gingen an die neu gegründete British European Airways (BEA), die mit insgesamt 49 Viking-Flugzeugen aller Versionen größter Betreiber des Musters wurde. Die Produktion der diversen Vicking-Serien endete 1954.
MfG Jürgen -wajdz-
Auch darauf wieder das gleiche Flugzeug zu sehen, hier im Detail:
Der gelbe Pfeil zeigt auf den Vorderteil des Kolbenmotors (?), sagen wir mal besser Triebwerks. Dort sollte sich eigentlich ein Propeller befinden, oder nicht? Ich sehe keinen. Hat bei soviel Detailtreue der Grafiker ihn vergessen, oder sieht man ihn nur nicht, weil er sich im Fluge ja so schnell dreht? Trifft wohl beides nicht zu. Was nun? Ist es am Ende doch keine Vickers Viking?
Doch, es ist sehr wohl eine Vickers Viking! Aber eine ganz besondere. Ein Einzelstück sozusagen, nämlich DIE Vickers 618 Nene Viking. Ein ganz besonderes Versuchsflugzeug, sie verrät sich durch die Triebwerke. Es handelt sich hier nicht um die damals üblichen Kolbenmotoren sondern um zwei Strahltriebwerke!
Ich zitiere mal zur Geschichte dieses ungewöhnlichen Flugzeugs eine Dokumentation des Luftfahrtmuseums Hannover-Laatzen:
Diese Vickers 618 Nene Viking "war ein echtes Verkehrsflugzeug, das von Anfang an als ziviles Transportflugzeug konzipiert war und in seiner normalen Form von Kolbenmotoren angetrieben wurde. In einem frühen Stadium des Programms entschied das Versorgungsministerium, damals die staatliche Beschaffungsbehörde für Flugzeuge, einen Viking mit Turbojets anstelle der üblichen Hercules-Hülsenventil-Sternmotoren zu bestellen. Dies geschah teilweise, um die allgemeine Entwicklung von Düsenflugzeugen zu unterstützen und zu sehen, welche Probleme auftreten könnten, und zum Teil, um Minister und Beamte mit einem bequemen Transport für die Exekutive auszustatten. Die 107. Flugzeugzelle auf der Weybridge-Produktionslinie wurde beiseite gelegt, und die Designer planten eine Reihe von großen Veränderungen. Die vorhandenen Gondeln wurden durch völlig neue Jet-Pods ersetzt, die jeweils einen Rolls-Royce Nene beherbergten, wobei die Hinterkante des Flügels nach hinten verlängert war, um glatt in die Spitze der Gondel zu passen. Die Vickers-Hauptfahrwerke waren von einem völlig neuen Typ, der nur für dieses Flugzeug entworfen wurde, mit vier getrennten kurzen Beinen, die jeweils ein Rad trugen, das sich zurückzog, um auf jeder Seite des Strahlrohrs in der Gondel zu liegen. Im Gegensatz zu anderen Vikings wurden die Höhenruder mit Metall beplankt, und die Metallhaut an den Flügeln und am Seitenleitwerk wurde dicker als normal gemacht. Es gab auch Änderungen an Cockpit, Treibstoffsystem und anderen Dingen."
Und so sah sie in Wirklichkeit aus:
Im Vergleich dazu die "normale" Vickers Viking mit den Kolbentriebwerken:
Viele Grüße,
Peter
Erste Weltmeisterschaft im Kunstfliegen, Bratislava • Zlin Z-226
Zu den Kunstflugmanövern gehören auch die gyroskopischen Figuren, die nicht nur durch aerodynamisch auf die Ruder wirkenden Kräfte zustande kommen, sondern zusätzlich auf Kreiseleffekten der drehenden Massen von Propeller und Kurbelwelle beruhen. Typische gyroskopische Figuren sind der Lomcovák oder der Tumble. Die ersten gyroskopischen Figuren bewusst geflogen hat wahrscheinlich Ladislav Bezak, der als Erfinder des Lomcovák gilt. Er gewann damit auf einer Zlin Z-526 die Kunstflugweltmeisterschaft 1960 in Bratislava.
MfG Jürgen -wajdz-
Und zwar als Maschinenstempel der südfranzösischen Stadt Perpignan, die mit ihm die Pariser dezent darauf hinweist, mit diesem Flieger ein nur noch einer Stunde von der Hauptstadt entferntes Ausflugsziel zu sein.
Phile Grüße EdgarR
Guinea-Bissau liegt an der afrikanischen Westküste zum Atlantik und grenzt an Senegal und Guinea. Bis heute zählt Guinea-Bissau zu den am geringsten entwickelten Ländern weltweit. Seit 1472 von den Portugiesen kolonisiert, wurde die Unabhängigkeit Guinea-Bissaus am 24. September 1973 (Nationalfeiertag) proklamiert und am 10. September des folgenden Jahres von Portugal anerkannt. Den einzigen Verkehrsflughafen gibt es in Bissau (Aeroporto Internacional Osvaldo Vieira de Bissau). Er wird heute von fünf Fluglinien bedient, die Strecken nach Portugal, Marokko, Kap Verde und in den Senegal anbieten. Einzige nationale Fluggesellschaft war die 1998 eingestellte Air Bissau.
MfG Jürgen -wajdz-
Ein oder zwei Tage vor dem 20. Mai 1914 schreibt Grete eine Ansichtskarte aus Marburg an ihre Verwandschaft in St.Margarethen in Holstein. Sie teilt ihre Freude über die schöen Stadt mit, doch lest selbst:
Herrn
Karl Egge u. Frau
St. Margarethen i/Holstein
Osterbünge
Lieber Onkel Karl u. Tante Marta!
Aus Marburg sende ich Euch die herzlichsten
Grüße. Die Stadt selbst und das hessische
Bergland ist ganz wunderschön. Jetzt
ist das Wetter wieder schön und wir
machen jeden Tag feine Spaziergänge.
Mittwoch kommen 20-30 Flieger vom
Prinzheinrichflug hier durch, das wird
auch interessant werden.
Nochmals herzlichen Gruß Eure Grete
So, jetzt sind wir virtuell im Thema angekommen, Bilder kann ich dazu leider keine zeigen. Aber ein paar Details zum Prinz-Heinrich-Flug 1914 habe ich auf wikipedia gefunden.
In den Jahren 1911 bis 1914 wurden Zuverlässigkeitsflüge in einem Wettbewerb durchgeführt. Zugelassen waren nur Flugzeuge aus deutscher Produktion, in der Hauptsache handelte es sich um militärische Modelle. Die Wettbewerbe wurden immer in mehreren Etappen durchgeführt.
1914 wurde in fünf Etappen gefolgen, am dritten Tag, dem 20.Mai war auch ein Zwischenstop in Marburg vorgesehen, die Route führte von Frankfurt – Kassel – Braunschweig – Hamburg. Das neu eröffnete Flugfeld (1. Landung eines Motorflugzeugs am 22.April 1914) in Marburg war damals noch auf den Afföllerwiesen, vor den Toren der Stadt.
So, nun können wir uns Gedanken machen, ob es damals wohl einen Menschenauflauf gab und welche Flugzeuge zu sehen waren, aber das geht halt nur virtuell...
Viele Grüße Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Zuverl%C3%A4ssigkeitsflug_am_Oberrhein
und: Wilhelm Kessler, Geschichte der Stadt Marburg in Daten und Stichworten, Marburger Stadtschriften Band 15
Die Fluggesellschaft Austrian bestellte am 18. Februar 1963 ihr erstes Düsenflugzeug, die Sud Aviation SE 210 Caravelle. Der Typ wurde bis 1973 eingesetzt.
MfG Jürgen -wajdz-
Belgien, 1959 12 01, Mi 1166, Boeing 707 mit Aufschrift BELGIAN World AIRLINES, SABENA.
Jute Nacht Pepe
Darauf abgebildet eine F-4E Phantom II der Iranischen Luftwaffe (die übrigens bis heute noch im Dienst sind) in der Jäger/Jagdbomber Version. Auch die Deutsche Luftwaffe hatte mal die E-Version der Phantom in ihren Diensten, gleich in zwei Geschwadern.
Bei Einem der beiden, dem AG 52 (Aufklärungsgeschwader) im nordfriesischen Leck, kam die Phantom sogar mal zu philatelistischen Ehren:
Dazu dieser Beleg, zum Tiger-Meet am 7.9.1975. Damals gab es dafür sogar einen Sonderstempel und diese Belege durften vor Einschleußung in den Postkreislauf in einer Phantom auf 45.000 Fuß steigen.
Hier der Sonderstempel im Detail:
Darauf abgebildet zwei RF-4E Phantoms und das Geschwaderemblem, der Kopf eines schwarzen Panthers.
Hier im Original auf dem Geschwaderabzeichen und daneben auf dem Flugzeugrumpf:
Zu dem "Event", dem Tiger-Meet, einer speziellen fliegerischen Veranstaltung und Wettbewerb gab es auch noch ein spezielles Abzeichen, welches auch wieder das "Kätzchen" zeigt (nachempfunden dem Wappen der 1. Aufklärungsstaffel):
Zu guter Letzt auch noch die RF-4E im Original:
Auf Briefmarken konnte ich bisher die RF-4E nicht entdecken.
Viele Grüße,
Peter
Erster Direktflug Berlin - Paris am 1.4.1969.
Wirklich Berlin - Paris und nicht umgekehrt? Der Brief ist doch mit einer französischen Marke frankiert und trägt einen französischen Stempel?
Ja, der Flug ging von Berlin nach Paris und wurde auch in Berlin abgestempelt. Im Stempel selbst, französische SECAP Maschine, liegt der Schlüssel dazu. Im Werbeklischee der Hinweis auf die 3. Deutsch-Französische Briefmarken-Ausstellung, abgebildet die Berliner Kongreßhalle und der Arc de Triomphe in Paris. Als Ortsangabe POSTE AUX ARMEES, ein französischer Feldpoststempel. Es handelt sich um eine Stempelmaschine der Forces Françaises à Berlin, der französischen Garnison in Berlin. Diese wurde wohl in der Ausstellung eingesetzt.
Zum Abschluß noch eine Caravelle der Air France in Berlin-Tegel:
A bientôt,
Peter
Mi.-Nr. 731
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Iljuschin_Il-12
Junkers F13 über dem Nankoupass mit der Großen Mauer
Der Nankou-Pass liegt 40 Meilen nördlich von Peking im Landkreis Changping. Zwischen zwei hohen Bergen gelegen, war er im Laufe der Geschichte von strategischer Bedeutung. Von hier aus kann man den ersten Ausläufer der Großen Mauer sehen.
MfG Jürgen -wajdz-
Eigentlich interessierte mich der zur Entwertung verwendete Handrollstempel, aber die Marke ist auch hier für das Thema sehr interessant.
Hier eine Einzelmarke daraus (die Nummern 1-3 sind von mir angebracht):
Darauf abgebildet sind gleich drei recht eigentümlich anmutende Flugapparate:
1: Clément Aders Avion III oder auch Éole III
2: Rumpler oder Etrich-Taube
3: Nieuport-Dunne D-8
Im Einzelnen, fangen wir an mit der Éole III des französischen Luftfahrtpioniers und Konstrukteurs Clément Ader aus dem Jahre 1897. Seine eigenwillige wie eine riesige Fledermaus aussehende Konstruktion schaffte es tatsächlich im Jahre 1897 bei einer Vorführung die Erdanziehung für kurze Zeit zu überwinden. Die "fliegende Kiste" und auch ihr Erfinder überstanden den Flugversuch heil und bereits im Jahre 1909 wurde die Éole III bei der ersten Pariser Luftfahrtausstellung (Salon de l'Aviation) im Grand Palais ausgestellt:
Ein Nachbau kann heute noch in Paris im Musée des Arts et Métiers bestaunt werden:
Philatelistisch kam der Konstrukteur und seine Flugmaschine auch 1991 auf einer Blockausgabe (MiNr Bl. 64) aus dem Senegal zu Ehren:
Zur Nr. 2, hier können wir durchaus schon von einem Flugzeug sprechen. Die Etrich Taube des österreichischen Flugpioniers Igo Etrich. Ab 1910 in den Berliner Rumpler Werken produziert wurde sie auch unter dem Namen Rumpler-Taube bekannt. Im bald darauf beginnenden 1. Weltkrieg kam dieses Flugzeug vielfach zum Einsatz. Allen hier ist sicher die passende Marke dazu aus Berlin bekannt (MiNr 566):
Das Flugzeug war aber auch ein lohnenswertes Objekt auf zahlreichen Vignetten und Reklamemarken gerade zu Beginn des 1. Weltkriegs. Hier aus der Serie "Luftfahrerdank" ein Beispiel:
In einer anderen Reklamemarkenserie wurde sogar auch mal eine spezielle Version der Taube abgebildet, die "Wasser-Taube":
Das war's mal wieder mit einem kleinen Ausflug in die Anfangsjahre der Fliegerei.
Horrido,
Peter
Hier nochmal die Canadair CL-215, ein Mehrzweck-Amphibienflugzeug des kanadischen Flugzeugherstellers Canadair Group (einer heutigen Tochter von Bombardier Aerospace), das vorrangig zur Bekämpfung von Waldbränden als Löschflugzeug eingesetzt wurde.
MfG Jürgen -wajdz-
Karl Wilhelm Otto Lilienthal ( * 23. Mai 1848 in Anklam; † 10. August 1896 in Berlin) war ein deutscher Luftfahrtpionier. Er gilt als der erste Mensch, der erfolgreich und wiederholbar Gleitflüge mit einem Flugapparat (Gleitflugzeug) durchführte und dem Flugprinzip „schwerer als Luft“ damit zur ersten menschlichen Anwendung verhalf und so den Weg zu dessen späterem Erfolg bahnte.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Lilienthal
Mi.-Nr. 1471
Am 15. Mai 1918 begann in den USA das Zeitalter der Postbeförderung an Bord von Flugzeugen. Damals startete ein umgebauter Doppeldecker, eine Curtiss Jenny aus dem Ersten Weltkrieg von einem Polofeld in Washington D.C. mit der ersten Ladung US-Luftpost.
MfG Jürgen -wajdz-

Die halbamtliche Pionierflugmarke für den Anlass vom 18. Mai 1913 in Sion/Sitten (Kanton Wallis) zeigt eine Blériot XI über der Stadt (Mi Nr. X). Die Auflage dieser Marke betrug 4000 Ex, befördert wurden 1‘500 Sendungen. Die Marke hatte nur an diesem Tag Gültigkeit.
Am 4. März 2010 gedachte die Schweiz mit einer Sonderausgabe an den ersten Alpenüberflug vor 100 Jahren durch den Piloten Jorge Chávez Dartnell (Mi Nr. 2142). Gezeigt wird dabei auch seine Blériot XI.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%A9riot_XI
Ein auf Briefmarken sehr seltener Typ (ich kenne keine zweite Marke mit diesem Motiv) und auch die Darstellung selbst erinnerte mich an ein Foto, das ich mal sah oder sogar hatte. Dazu gleich.
Was hat aber nun ein Kriegsflugzeug in einer Markenserie zu Rettungsfahrzeugen des Malteserordens zu suchen? Diese Frage beschäftigte mich, zumal die abgebildeten SM-82 auch noch das Hoheitsabzeichen des Ordens tragen.
Was hat es denn überhaupt mit diesem Orden zu tun? Seine postalische Bedeutung ist ja eher gering [4] und auch als Sammelgebiet, philatelistisch nicht sehr verbreitet. Dieser Malteserorden, wir kennen ihn auch in Deutschland als vielseitig organisierte Hilfsorganisation, geht bis auf die Zeit der Kreuzzüge zurück und ist sozusagen die Nachfolgeorganisation des Ritterordens der Johanniter. Heute ist er eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft mit dem völkerrechtlichen Status eines souveränen, nichtstaatlichen Völkerrechtssubjekts mit eigener Regierung. Der Ordenssitz (auch die Postverwaltung) befindet sich in Rom im Palazzo di Malta. [5]
Der Orden selbst hat sich weltweit der humanitären und medizinischen Hilfe verpflichtet. Und der zeigt auf seiner Briefmarke einen "Bomber"! Wie passt das denn zusammen und wie kommt das Ordensemblem als Hoheitsabzeichen auf Flugzeuge?
Zurück zur Marke und dem Foto an welches mich die Marke erinnerte und welches ich auch wieder gefunden habe. Hier ist es:
Jetzt vergleichen wir es mal direkt mit dem Markenmotiv:
Es war ganz sicher dieses Foto welches als Vorlage für das Motiv diente, nur die Perspektive um ein paar Grad verändert. Selbst die Kennung der ganz rechten Maschine ist dieselbe: 36+19
Das Flugzeug selbst wurde als Bomber bei solch spektakulären Einsätzen wie der Bombardierung Gibraltars und der Raffinerien von Manama im persischen Golf, bekannt. Es war aber konstruiert und ausgelegt vor allem als Transporter und zum Absetzen von Fallschirmjägern. Auch in der Deutschen Luftwaffe flogen ca. 200 Maschinen dieses Typs unter deutscher Zulassung, da sie dem deutschen Standard-Transporter, der "Tante Ju", von der Zuladung her überlegen waren.
Ein sehr schön restauriertes Exemplar einer SM-82 kann man heute noch im Italienischen Luftwaffenmuseum "Museo Storico A.M." in Vigna di Valle bestaunen [6]. Hier ein Bild davon:
Wie man sieht, auch wieder mit dem Hoheitsabzeichen der Malteser.
Dies hatte ganz besondere Gründe. Italien stand ja letztendlich am Ende des 2. Weltkriegs auf Seiten der Siegermächte. In dem 1947 geschlossenen Friedensvertrag wurde aber eine Obergrenze für Flugzeuge, Schiffe und Heeresgerät festgelegt. Um die Vernichtung dieser Flugzeuge zu verhindern beschloss die damalige italienische Staatsregierung, 30 SM-82 dem Malteserorden in seiner Eigenschaft als völkerrechtlich anerkanntes Subjekt, zu übertragen. So wurden diese 30 Flugzeuge also "ausgeflaggt", erhielten Zulassung und Hoheitsabzeichen des Malteserordens, blieben aber im Einsatz bei der italienischen Luftwaffe. Gemäß den Zielen und der Verpflichtung des Ordens, dienten die Flugzeuge künftig aber nur zu humanitären Einsätzen, insbesondere auch zum Transport von Pilgern nach Lourdes. Als Italien 1949 der NATO beitrat und die Beschränkungen des Friedensvertrags wegfielen kehrten die Flugzeuge wieder komplett unter die Hoheit der Italienischen Luftwaffe zurück. Ihr Einsatz blieb aber weiterhin humanitären Zielen in Zusammenarbeit mit dem Malteserorden vorbehalten. Noch bis 1960 blieb die SM-82 bei der A.M., Aeronautica Militare (Italienische Luftwaffe) im Dienst.
Zum Abschluss noch ein, m.E., besonders schönes Bild einer Dreier-Formation von SM-82 über der "ewigen Stadt".
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=235294
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=235283
[3] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=235290
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Postverwaltung_des_Malteserordens
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Souver%C3%A4ner_Malteserorden
[6] http://www.aeronautica.difesa.it/storia/museostorico/Pagine/SIAISM82.aspx
Die Fokker F.VII [1] war ein in den 20er Jahren in ein- oder dreimotoriger Ausführung als Hochdecker ausgelegtes Verkehrsflugzeug und bot Platz für zwei Piloten und acht bis zehn Passagiere. Die Entwicklung und Produktion erfolgte durch die Nederlandsche Vliegtuigenfabrieken.
Am 8. Januar 1930 überflog Walter Mittelholzer mit der Fokker F.VIIb-3m CH 190 der Swissair als Erster den Kilimandjaro. Dabei machte er unter anderem aus etwa 6500 Metern Höhe Luftaufnahmen vom Krater des Kibo. Eine Douglas DC-6B [2], als erstes Langstreckenflugzeug mit Druckkabine ausgerüstet, flog ab 1951 für die Swissaer auf der Paradestrecke nach New York, insgesamt 8 Maschinen waren ab 1952/53 auch im Europaverkehr bis 1962 im Einsatz.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Fokker_F.VII#F.VIIb-3m
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_DC-6
Die Hansa Brandenburg CI, ein Doppeldecker, war ein zweisitziges Aufklärungs- und Bombenflugzeug der K. u. K. Luftfahrttruppe. Konstrukteur war der junge Ernst Heinkel. Der Motor, ein 240 PS starker Austro-Daimler 6- Zylinder Flugmotor, wurde von Ferdinand Porsche entwickelt. Alle Motoren der Hansa Brandenburg C1 wurden bei Austro Daimler in Wiener Neustadt gefertigt.
Mit etwa 1200 Stück war die CI der bei weitem meistgebaute Flugzeugtyp der K.u.K. Luftfahrtruppen.
Selbst nach Kriegsende wurden viele Exemplare in den Nachfolgestaaten der Donaumonarchie noch weiterverwendet und weitergebaut. Für die weltweit erste, planmäßig beflogene Flugpostlinie, die Wien-Aspern mit Kiew (ca. 1 200 km) verband und am 1. April 1918 eröffnet wurde, kam damals hauptsächlich der Flugzeugtyp „Hansa Brandenburg C I“ zum Einsatz, denn diese Maschinen waren den Strapazen dieses Langstreckenfluges gewachsen.
MfG Jürgen -wajdz-
Und dann nochmals zum Tag der Briefmarke im Jahre 1989 (Mi Nr 1959), eine Darstellung der Postflugabfertigung mit einer laufenden Hansa-Brandenburg:
Je größer der Abstand zu dem Ereignis wird, umso ungenauer werden anscheinend auch so manche Berichte dazu. Insbesondere wenn so wie auch in [#1090] immer nur Einer vom Anderen (falsch) abschreibt. ;-)
Der erste offizielle Postflug (Testflüge dazu gab es schon vorher) im Jahre 1918 fand nicht erst am 1. April 1918 statt, sondern bereits einen Tag vorher. Am 31. März 1918 nahm die erste Flugpostlinie auf der Strecke Wien - Krakau - Lemberg (Lwow) vom Flugfeld Wien-Aspern (Vorgänger des heutigen internationalen Flughafens Wien-Schwechat) aus seinen Betrieb auf. Zu diesem besonderen Ereignis kam sogar der Kaiser Karl I. mit Gattin und drei Kindern um der Postverladung und dem Start beizuwohnen. Hier eine zeitgenössische Aufnahme dazu (Bildquelle: Wienbibliothek im Rathaus, Tagblattarchiv: Fotosammlung, TF-005020):
Hier die Beladung der 27-48, die auch auf der Blockausgabe abgebildet ist:
Der Flug endete auch ganz planmäßig in Lemberg und nicht in Kiew. Die Verlängerung der Strecke von Lemberg über Proskurow (heute Chmelnyzkyj) bis Kiew fand erst ab Juni 1918 statt und diente nur militärischen und behördlichen Zwecken.
Die österreichische Post überdruckte auch extra Marken für den Einsatz als Flugpostmarken auf dieser Strecke (Mi Nr 225 bis 227):
Die eingesetzten Flugzeuge waren ausschließlich Militärmaschinen. Die Flüge wurden durchgeführt vom österreichischen Militär für die Post. Diese Flugzeuge trugen selbstverständlich die österreichischen Hoheitsabzeichen. Die sahen damals in Österreich (und auch im Deutschen Reich) so aus:
Die Postflieger hatten teilweise, so wie die 27-48, auf dem Rumpf keine Hoheitsabzeichen mehr, trugen aber auf den Tragflächen die Eisernen Kreuze.
Zu dem Block gab es 2018 in Wien-Flughafen auch einen Sonderstempel der die 27-48 zeigt:
Hier stimmt zumindest das Datum, 31.3.1918, aber nicht die Flugstrecke die bei diesem Flug in Lemberg endete und dann wieder über Krakau am nächsten Tag, den 1.4.1918, nach Wien zurück ging.
Viele Grüße,
Peter
Der Pfalz-Otto-Doppeldecker war eine Konstruktion der in München ansässigen „Flugmaschinenwerke Gustav Otto“. Sie bildeten die Erstausstattung für die im Jahr 1912 aufgestellte Königlich-Bayerische Fliegertruppe. In Schleißheim waren von 1912 bis 1914 insgesamt 63 Otto-Doppeldecker stationiert.
Zu einer in der damaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika in Daressalam geplanten Landesausstellung im August 1914 war auch der bekannte Flieger Bruno Büchner angereist, um Flüge mit dem per Schiff angelieferten Pfalz-Doppeldecker, ein Otto-Lizenzbau, vorzuführen. Nachdem England am 4. August Deutschland den Krieg erklärt hatte, wurde das Flugzeug requiriert und der „Ersatzreservist Büchner“ als Feldpilot und ein ihn begleitender Mechaniker namens Ingold als sein Flugzeugmonteur eingezogen. Immer wieder waren technische Probleme zu meistern, wie Fahrgestellbrüche oder Motorschäden. Während die Engländer verstärkt die deutschen Schutztruppen unter Druck setzten, versuchte man das Flugzeug mit Schwimmern zu einem Wasserflugzeug umzubauen. Außerdem wurde der Flieger Bruno Büchner durch Oberleutnant Henneberger ersetzt, auch der Monteur wurde ausgetauscht.
Am 15.11.1914 fand ein General-Probeflug statt. Bei der Landung sackte der Apparat durch, stieß gegen eine Palme und überschlug sich. Oberleutnant Henneberger war sofort tot. Sein Begleiter, Leutnant von Gussmann, erlitt schwerste Verletzungen, der Apparat war sehr stark beschädigt.“
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Flugpionier-Tragisches-Ende-in-Afrika;art774,6970964
Sowjetunion - Mi.-Nr.: 326/327 vom 1. September 1927
Die Abbildungen zeigen den Doppeldecker Tupolew ANT 3 vor einer Weltkarte.
MfG >Franz<
De Havilland D.H.60G "Gipsy Moth" und stilisierte moderne Flugzeugsilhouette
MfG Jürgen -wajdz-
Wir sehen hier einen Otto-Doppeldecker (hier noch ohne die Rumpfverkleidung, wie auf dem Bild in [#1092] zu sehen). Vorne am Steuer Rittmeister Graf v. Wolfskeel, hinten General von Brug.
Die Otto Doppeldecker bildeten in der Anfangszeit das Rückgrat der bayerischen Fliegertrupen, gehörten aber keinesfalls zur Flugzeug-Erstausstattung der Truppe (da wurde wohl in [#1092] eine, gerade bei Flugzeugen, da kann ich es ganz gut beurteilen, ungenaue "Wikipedia-Weisheit" zitiert?) die bereits seit 1911 ausgebildet und erprobt wurde. Unter den ersten 9 Flugzeugen befand sich nicht ein Otto Doppeldecker. Die ersten 17 von diesem Modell wurden erst 1912 angeschafft, 46 weitere im Jahre 1913.
Hier ein Otto Doppeldecker (jetzt mit verkleidetem Rumpfbug) und prominenter Besatzung [1]:
Vorne wieder Rittmeister von Wolfskeel und der Herr hinten kommt vielleicht den Bayern-Philatelisten bekannt vor?
Es ist nicht der hier zu sehende Prinregent Luitpold, aber sein Sohn Prinz Leopold. ;-)
Um das Schicksal und die Geschichte des Otto-Doppeldeckers in Deutsch-Ostafrika ranken sich viele, nicht immer deckungsgleiche Geschichten. Gesichert ist die Ausstattung mit Schwimmern. Diese war nötig um den Kreuzer "Königsberg" zu unterstützen. Dazu hier ein Bild [2], das den Doppeldecker ca. im Nov. 1914 mit der Schwimmerausstattung in Deutsch-Ostafrika zeigt.
Der in [#1092] gezeigte Block und die zugehörige Einzelmarke scheinen bislang die wohl einzige Darstellung dieses Flugzeugtyps sowohl auf Briefmarken wie auch auf Vignetten (Wohlfahrts-, Spenden-, Reklamemarken) zu sein.
Vielen Dank fürs Zeigen! ;-)
Beste Grüße,
Peter
[1] Archiv Bayer. Armeemuseum Ingolstadt
[2] Bundesarchiv Bild 105-DOA6745

Die US-Post widmete ihm eine Gedenkmarke als Aviation Pioneer (MiNr 1988)
Langley gehört zu den Pionieren der Aerodynamik. Er trug wesentlich zu Theorie und Entwicklung der ersten flugfähigen Objekte schwerer als Luft bei und konstruierte eines der ersten mit Maschinenkraft betriebenen Flugzeuge, das unbemannt war und mit Hilfe eines Katapults gestartet wurde. Am 6. Mai 1896 flog sein unbemanntes Modell Aërodrome No. 5 ungefähr 1.200 Meter nach einem Katapultstart von einem Boot im Potomac River.[1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Pierpont_Langley
Die vierstrahlige britische De Havilland DH.106 Comet war zwar nicht das erste Strahlverkehrsflugzeug der Welt, das war der Prototyp Vickers Type 618 Nene-Viking, aber das erste in Serie gebaute. Die Comet war als Tiefdecker für zunächst 36 Passagiere ausgelegt. Die vier Triebwerke waren in die Tragflächenwurzeln integriert. Der Erstflug des Prototyps fand am 27. Juli 1949 statt. Am 4. Oktober 1958 überquerten zwei Comet 4, eine nach Osten und eine nach Westen, als erste Passagierjets den Atlantik im Nonstopflug.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_DH.106_Comet
Als Nachfolgerin der DH.80 Puss Moth absovierte die de Havilland DH.85 Leopard Moth, als dreisitziges Reiseflugzeug konzipiert, ihren Erstflug am 27. Mai 1933. Von den 133 gebauten Exemplaren entstanden 62 im Ausland. Die Produktion endete 1936.
In Großbritannien sowie in Australien wurden 44 Flugzeuge zu Beginn des WKII vom Militär beschlagnahmt und vorwiegend als Verbindungsflugzeug eingesetzt. Nur wenige Maschinen überlebten den Krieg, sind aber teilweise bis heute im flugfähigen Zustand erhalten geblieben.
Zur Hawker Siddeley Comet 4 siehe #1097
MfG Jürgen -wajdz-
1907-1967 Königlich-Niederländische Luftfahrtvereinigung
Wright Modell A über Cessna 150F
MWst: s-GRAWENHAGE 8X19 1968; Eine Nachricht per Luftpost? Verwenden Sie ein Luftpostblatt · Umriß vierstrahliges Flugzeug
Die Cessna 150, ein zweisitziger, abgestrebter Schulterdecker des Flugzeugherstellers Cessna mit starrem Dreibeinfahrwerk wurden speziell für die Schulung entwickelt. Die Indienststellung erfolgte 1957, bis 1985 wurden 31.533 Stück produziert.
Mit einem Flugzeug vom Typ Cessna 172 P flog der damals 18-jährige Mathias Rust aus Wedel [1] am 28. Mai 1987 in die Sowjetunion und landete auf der Großen Moskwa-Brücke unweit des Roten Platzes in Moskau. Nach der Verbüßung einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten im Lefortowo-Gefängnis in Moskau wurde er am 3. August 1988 infolge einer Begnadigung durch den Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Andrei Gromyko, vorzeitig aus der Haft entlassen, musste auf Anordnung unverzüglich die Sowjetunion verlassen und nach Deutschland zurückkehren. Die legendäre "Cessna 172" wurde übrigens zu einer Attraktion im Technikmuseum Berlin.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://www.welt.de/geschichte/article164975633/So-narrte-ein-18-jaehriger-Deutscher-die-sowjetische-Flugabwehr.html
Eine noch recht neue Blockausgabe, Jahr 2016, aus Togo zeigt eine 172 unter der Tragfläche eines Airbus A-330.
Von den Falkland Inseln, zusammen mit einigen anderen Flugzeugtypen (Britten Norman Islander, Fokker F-27, Fokker F-28) auch eine 172.
Manchmal ist das Flugzeugmotiv auch gar nicht im Fokus der Marke, so wie hier:
Zum 60. Jahrestag der Gründung der IAF verausgabte Indien am 1. April 1993 eine Sonderausgabe (Mi Nr. 1383) die uns eine Westland Wapiti zeigt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Westland_Wapiti
Ballon und Boeing 747-100 symbolisieren den technischen Fortschritt zwischen 1874 und 1974, den ersten 100 Jahren des Weltpostvereins.
MfG Jürgen -wajdz-
Eine zweimotorige Letord 4 Lorraine über Karte mit der Flugroute des ersten regulären Postfluges am 17. August 1918 von Paris über Le Menas nach St. Nazaire. Die Letord 4 gehört zu einer Serie dreisitziger Aufklärungsbomber, die ab 1916 in Frankreich entworfen, gebaut und an der Westfront im Einsatz waren.
MfG Jürgen -wajdz-
Am 4. September 1999 verausgabte Kanada eine Sonderausgabe anlässlich des 75. Gründungsjahres der kanadischen Luftwaffe (Mi Nr. 1788-1803). Auf einer Wertstufe (Mi Nr. 1795) wird eine Sopwith 5.F.1 Dolphin gezeigt.
Die kanadische Luftwaffe (CAF) bestand aus einer Jagdflugzeug- und einer Bomberstaffel, welche im August 1918 vor Ende des Ersten Weltkriegs vom britischen Luftfahrtministerium zugelassen wurden und in Grossbritannien stationiert waren. Die britische Regierung kürzte im Juni 1919 die Mittel für diese Staffeln und die kanadische Regierung entschied, dass in Friedenszeiten keine permanente Luftwaffe erforderlich war. So stellten beide Staffeln den Betrieb ein und die Flugzeuge wurden mit der zugehörigen Ausrüstung 1920 nach Kanada zurückgeschickt. Die eigentliche Royal Canadian Air Force wurde erst 1924 gegründet.
1918 verausgabten die United Empire Loyalists eine Spendenmarke zugunsten des Kanadischen Luftfahrtfonds. Die Einnahmen aus dem Verkauf sollten als Unterstützung einer Pilotenschule in Toronto zugutekommen. Gezeigt werden zwei Jagdflugzeuge Sopwith 5.F.1 Dolphin die einen Zeppelin zum Absturz bringen. Diese Spendenmarken werden an Auktionen um die 600 US$ gehandelt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sopwith_Dolphin
Viele Grüße
Michael
Ausgabe 20.05.1946 MiNr. 429 - Flugzeug Douglas DC 3 "Dakota" über Trümmern Warschau
Glückauf!
Claus
Meine erste Überlegung war, ob das Gesamtbild (Flugzeug innen und Skala außen) eine Anzeige aus einem Cockpit darstellen soll. Evtl. einen künstlichen Horizont.
Peter (Filunski) schrieb mir dazu:
Auf diesen Gedanken kann man zwar kommen, aber das haut leider nicht hin. Der künstliche Horizont, der Wendeanzeiger und auch der Kompass sehen doch ganz anders aus und auch solch ein Flugzeug ist in den künstlichen Horizonten nicht abgebildet. Die Skala außen soll wohl einen Teil der Kompassrose darstellen, aber auch nicht komplett (360 Grad).
Viele Grüße
Volkmar
Die Piper PA-23-235 Apache ist ein zweimotoriges Leichtflugzeug, ausgelegt für den Piloten und 3-4 Passgiere.
Ab 1954 ging die Maschine in Baltimore (USA) in Massenproduktion, die letzte wurde im Jahre 1966 ausgeliefert, 2165 Apache wurden insgesamt hergestellt.
MfG Jürgen -wajdz-
Unter seiner Führung sollen mehr als 50 Flugzeugtypen entwickelt worden sein. Die "Su"-Jagd- und Angriffsflugzeuge sind in vielen Länder der Welt im Einsatz.
MfG >Franz<
Selbstverständlich auch mit Schmuckumschlag und Sonderstempel (nicht angebildet).
MfG >Franz<
Die nächste Postkarte wurde mit zwei 45-Cent Segelflug Briefmarken portogerecht für den Versand nach Österreich frankiert.
Diese Postkarte wurde zusätzlich zum regulären Porto mit einer Briefmarke der Deutschen Bundespost von 1969 zum Thema 50 Jahre Deutscher Luftpostverkehr frankiert und abgestempelt.
Das wars nun für heute von meiner Seite.
Liebe Grüße,
Vielflieger.
Auf einem Maschinenstempel aus Zürich-Flughafen ist ein Airbus A310 der Swissair im Landeanflug abgebildet. Auftraggeber war der Philatelisten-Club der Swissair um Werbung für seine Briefmarkenausstellung 1984 zu schalten.
Happy Landings wünscht Olaf
[1] https://www.airliners.de/keine-linienfluge-mehr-ab-hof-plauen/27169
Jorge Chávez (in der Schweiz auch bekannt unter dem Namen Geo Chavez, von George) (* 13. Juni 1887 in Paris; † 27. September 1910 in Domodossola) war ein peruanisch-französischer Luftfahrtpionier, der als erster Mensch mit seinem Blériot XI Eindecker den Alpenhauptkamm am 2000 m hohen Simplonpass überquerte. Der Flug am 23. September gelang, doch bei der Landung nach 42 Minuten Flugdauer brach das Flugzeug bei dem Versuch auseinander, es nach einem Sturzflug abzufangen. Die Konstruktion aus Eschenholz, Stahlrohren, Baumwoll- und Leinenstoff hielt der Beanspruchung nicht stand. Bei dem Absturz aus 10 bis 20 Meter Höhe schwer verletzt, starb Jorge Chavez am 27. September 1910.
MfG Jürgen -wajdz-
Die Aérospatiale-BAC Concorde, kurz Concorde (französisch für Eintracht, Einigkeit; englisch concord), war das erste Überschall-Passagierflugzeug im Linienflugdienst und auch das letzte: Es wurde von Air France und British Airways über den Zeitraum von 1976 bis 2003 betrieben.
1976 wurden erstmals jeweils die Strecken Paris – Dakar – Rio de Janeiro und London – Bahrain im Liniendienst geflogen.
MfG Jürgen -wajdz-
Air Malta wurde 1973 nach einem Beschluss des maltesischen Parlaments als nationale Fluggesellschaft Maltas mit Sitz in Luqa und Basis auf dem Flughafen Malta gegründet und nahm im April 1974 den Flugbetrieb auf. In den ersten Jahren prägten Boeing 720B die Flotte.
MfG Jürgen -wajdz-
Die PIN MAIL hat dazu auch einen eigenen Sonderstempel entworfen und man hat gleich die neue Privatpostmarke zu 0,79 € mit verarbeitet. Es ist zwar nur ein stilisiertes Flugzeug dargestellt, aber halt ein Flugzeug.
mit Sammlergruß
Werner
Mit der rasant steigenden Zahl der Fluggäste, nicht zuletzt durch den Mauerbau 1961 bedingt, wurde der Flughafen in seiner heutigen Gestalt am 23. Oktober 1974 eingeweiht und am 1. November 1974 eröffnet. Zur Eröffnung wurden eigens die damals vier größten Großraumflugzeuge der Welt, eine Lockheed L-1011 der British Airways, eine McDonnell Douglas DC-10 von Laker Airways, eine Boeing 747-100 von PanAm sowie ein Airbus A300–B2 von Air France eingeflogen.
SOCATA TB 308 Epsilon / Kunstflugstaffel "Asas de Portugal"
Grüße
Henrique

Zwar etwa spät, aber mit einer passenden Willy-Brandt-Sondermarke versehen.
mit Sammlergruß
Werner
(und Glückwünsche an Richard)
Die abgebildeten Flugzeugtypen
Links oben: De Haviiland D.H. 82A Tiger Moth (1938-1952)
Mitte oben: Supermarine Spitfire Mk Vb (1943-1953)
Rechts oben:Breguet Bre XIV-A2 (1919-1932)
Links unten: SPAD S. VII-C1 (1919-1932)
Mitte unten: PMA-Caudron G.III (1922-1933)
Rechts unten:Junkers Ju-52/3m ge3 (1937-1970
Grüße
Henrique
Die St - Georgs-Kirche auf dem Hügel Oplenac in der serbischen Stadt Topola, von König Peter I. von Jugoslawien gegründet, ist ein Mausoleum der serbischen und jugoslawischen Könige.
Darüber eine Rohrbach RO VIII Roland, ein dreimotoriges Ganzmetall-Passagierflugzeug als freitragender Hochdecker ausgelegt. Der Erstflug der Ro VIII fand am 5. September 1926 statt.
MfG Jürgen -wajdz-
Michel Block Nr 152 / Mundifil Block Nr 216
Henrique
Mi.-Nr. 44 und 45
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
Am 29. August 1970 fand der Erstflug der McDonnell Douglas DC-10 statt, ein dreistrahliges Großraumflugzeug des US-amerikanischen Flugzeugbauers McDonnell Douglas, das je nach Version für den Mittel- oder Langstreckenbereich ausgelegt war. Die DC-10-30 war mit 163 gebauten Exemplaren die erfolgreichste Version der DC-10-Familie, die zum ersten Mal im Herbst 1972 flog.
Am 25. Juli 1989 wurde die 446. und letzte DC-10, eine DC-10-30, nach Nigeria ausgeliefert.
Einige Maschinen sind noch bei FEDEX als Fracht- oder bei Tanker Air Carrier als Löschflugzeug im Einsatz.
MfG Jürgen -wajdz-
Gezeigt wird eine Douglas DC-6 der Olympic Airways mit der Kennung SX-DAD. Der Erstflug fand 1958 statt und bis 1972 blieb die Maschine im Besitz der Griechen, bevor sie 1972 über den Umweg USA an die Luftwaffe von Guatemala verkauft worden ist. Dort wurde sie 1986 außer Dienst gestellt und wahrscheinlich verschrottet.
Bemerkenswert vielleicht noch ein Zwischenfall mit diesem Flugzeug. Am 2. Januar 1969 wurde das Flugzeug auf dem Flug von Heraklion nach Athen entführt und nach Kairo umgeleitet. Dort gab der Entführer wohl auf und alle 102 Personen an Bord wurden freigelassen.
Mit besten Grüßen
Olaf
Flughafen Idlewild (am 24. Dezember 1963 wurde der Flughafen auf Beschluss des Bürgermeisters und des Stadtrats der Stadt New York und der Flughafengesellschaft in John F. Kennedy International Airport umbenannt), davor eine DC6 der PanAm
MfG Jürgen -wajdz-
Rückseitig ist die Karte unbeschriftet.
Beste Grüße
Stephan
Auf dem Wertzeichen und dem Sonderstempel ist jeweils ein Portrait abgebildet von V. P. Ivanov, einem Spezialisten auf dem Gebiet der Radar- und Funktechnik. Auf dem Wertzeichen ist im Hintergrund eine Zeichnung des Flugzeugs RLDN A-50 abgebildet, auf dem Zudruck des Schmuckblatts dagegen im Flug.
MfG >Franz<
Dieses schon lange in der Sowjetunion, später in Russland und anderen Staaten eingesetzte und bewährte Transportflugzeug wurde bereits im Jahre 1978 als Basis für ein fliegendes Frühwarn- und Radarleitflugzeug verwendet und es entstand daraus die Berijew A-50 (Бериев А-50), NATO-Codename "Mainstay". Und diese "Mainstay" ist sowohl als Risszeichnung auf dem Wertstempel abgebildet, wie auch im Fluge auf dem Umschlag.
Hier ein Vergleich der Risszeichnung mit der Marke:
So, damit ist die Geschichte aber noch nicht zu Ende, es fehlt ja noch die oder das mysteriöse RLDN A-50.
Die (Berijew) A-50 wurde ab dem Jahre 2010 weiterentwickelt zur A-100 mit neuen Triebwerken und vor allem neuer Radartechnik mit vielfältigeren und besseren Fähigkeiten. Diese A-100 absolvierte ihren Erstflug im November 2017. Danach begann man das neue, sogenannte "multifunktionale Radarüberwachungs- und Leitsystem (RLDN MAK)" zu testen.
Aus diesem Begriff entstand dann der offizielle, russische Name für das gesamte fliegende Radarsystem, "Multifunktionales Flugsystem zur Radarüberwachung und -führung (IAC RLDN)". Das Flugzeug selbst hat die Bezeichnung A-100 "Premier" AWACS (Airborne Early Warning and Control System = Fliegendes Frühwarn- und Leitsystem).
Hier noch ein Originalbild der A-100 kurz nach dem Start zum Erstflug:
Ich hoffe, dass jetzt nicht zu viele Fragezeichen übrig bleiben. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Gezigt werden je eine Militärmaschine und ein Zivilflugzeug, auf jeder Marke ist zusätzlich noch der "Wright-Flyer" abgebildet.
von oben nach unten:
Panavia Tornado und De Havilland Dragon Rapide
McDonnell Phantom F4 und Lockheed 1011 Tristar
North American X15 und Tupolev Tu-104
Mikojan-Gurewitsch MIG15 und Concorde
Beste Grüße Olaf
VG Klaus Peter
Die Iljuschin Il-18 (NATO-Codename: Coot), ein viermotoriges Passagierflugzeug, war mit einem einziehbaren Fahrwerk, Turbopropantrieb und einer Druckkabine ausgerüstet. Der Erstflug fand am 4. Juli 1957 statt.
In verschiedenen Varianten gebaut, wurde sie auch ein großer Erfolg auf dem Exportmarkt und vorrangig an Staaten des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe geliefert. Zu den Kunden zählten Bulgarien, China, Kuba, Nordkorea, Polen, Rumänien, die Tschechoslowakei, Ungarn und Vietnam.
Ungarn MiNr 246 · 1973
Weitere Nutzer waren Afghanistan, Ägypten, Algerien, Ghana, Guinea, Jemen, Jugoslawien, Mali und Mauretanien. Ab 1960 wurden 16 Exemplare an die DDR geliefert und von der Deutschen Lufthansa und später der Interflug eingesetzt.
MfG Jürgen -wajdz-
Beste Grüße Olaf
VG Klaus Peter
Abgebildet ist eine Avro Canada C102 Jetliner. Dieses Flugzeug wurde relativ zeitgleich mit der Comet - ebenfalls ein Vierstrahler - vorgestellt, allerdings ist der Jetliner nie in die Produktion gegangen. Vorgesehen war eine Sitzplatzkapazität von 40 bzw. 50 Passagiersitzen und eine Reichweite von etwa 2000 km.
Der Prototyp hatte ein recht kurzes Leben, nach der Vorstellung im August 1949 wurde dieser im Dezember 1956 verschrottet.
Die besten Grüsse sendet Olaf
Darauf ist zum einen der Wright-Flyer I der Gebrüder Wright und ein damals modernes Verkehrsflugzeug abgebildet. Die Flugzeuge sind mit "Progress" (Fortschritt) und "Security" (Sicherheit) beschrieben.
Einen guten Flug ins neue Jahr wünscht Olaf
Aus dem Jahr 1950 eine DC 6 über einer Schneelandschaft
MfG Jürgen -wajdz-
Gezeigt wird eine Aufsicht und Frontalansicht von einem Segelflugzeug, daneben noch ein Storch im Fluge.
Kleine Anekdote vom Hörensagen am Rande - einst landete ein Segelflugzeug mit Sondergenehmigung auf einem größeren deutschen Verkehrsflughafen. Da für jede Landung ein Lärmschutzzeugnis für die Berechnung der Landegebühren vorgelegt werden muss, wurde auch dieses verlangt - der Haken, ein Segelflugzeug hat ein solches nicht (da es ja keinen Lärm verursacht). In Ermangelung dieses Dokuments wurde der höchste Satz (für die lautesten Flugzeuge) an Gebühren eingefordert.
Die besten Grüße Olaf
2013 wurde LACSA aufgelöst bzw. firmiert heute unter dem Namen der Eigentümer als Avianca Costa Rica.
Mit besten Grüßen
Olaf
2010 wurde in der Schweiz das 100-jährige Jubiläum der Luftfahrt gefeiert. Die schweizer Post gönnte einem Airbus A340 der Swiss mit der Registratur HB-JMI die Möglichkeit per Post weltweit an jeden Fleck der Erde kommen zu können. Die Marke zeigt den Airbus (Baujahr 2004) beim Start in Zürich, doch das wohin werden wir nicht erfahren.
Mit besten Grüßen
Olaf
Der erste Flug des North American F-86, auch Sabrejet genannt, fand am 1. Oktober 1947 statt. Es war der erste Kehrflügeljäger der Vereinigten Staaten, der der sowjetischen MiG-15 in Hochgeschwindigkeits-Luftkämpfen am Himmel des Koreakrieges (1950–1953) entgegentreten konnte. Er ist mit Abstand der am meisten produzierte westliche Düsenjäger mit Gesamtproduktion aller Varianten bei 9.860 Einheiten.
Am 15. September 1948 stellte Major Richard L. Johnson, USAF, den ersten offiziellen Geschwindigkeitsweltrekord von 1.080 km / h (671 Meilen pro Stunde) mit dem F-86A auf.
MfG Jürgen -wajdz-
1976 feierte die East African Airways ihr 30-jähriges Jubiläum. Schon ein Jahr später wurde die Gesellschaft aufgelöst, bedingt auch durch die Auflösung der Ostafrikanischen Gemeinschaft. Uganda, Tanzania und Kenya bauten eigene nationale Fluggesellschaften auf.
Heute zeige ich ein weiteres Modell der gleichen Airline, die Fokker F27 Friendship am Flughafen von Nairobi, Kenia.
Die besten Grüße, Olaf
Zusätzlich sind noch ein Briefkasten und eine Ölförderanlage abgebildet.
Mit besten Grüßen
Olaf
Daraus die Einzelmarke mit dem damaligen Major John Glenn und "seiner" F-86 F:
Last not least noch eine Anmerkung zu diesem Satz:
[#1145] " Es war der erste Kehrflügeljäger der Vereinigten Staaten..."
Was bitte ist ein Kehrflügeljäger?
Ich habe 20 Jahre solche Jets geflogen und bei diesem Ausdruck rollt es mir fast die Zehennägel auf. ;-) Den Begriff habe ich noch nie gehört und kenne auch in meinem damaligen Bekanntenkreis niemanden der damit etwas anfangen könnte. Die Lösung dazu fand ich im Internet. Es ist mal wieder so eine unsinnige Maschinenübersetzung. Da hat die hirnlose Übersetzungsautomatik (Maschine) den englischen Begriff "swept wing" (das bezeichnet einen meist nach hinten gepfeilten Flügel) wörtlich und unsinnig übersetzt. Ein im englischen Originalausdruck "swept wing aircraft" ist ein Flugzeug mit gepfeilten Tragflächen. Das Verb "to sweep (swept - swept)" steht aber auch für kehren oder fegen ("die Straße kehren/fegen"), daher kam es wohl zu diesem Unsinn.
Einen "Kehrflügeljäger" gab und gibt es aber nie, auch nicht in den USA. ;-)
Horrido,
Peter
Sehr vereinfacht gesagt, steuerte Frankreich die Frontpartie(Cockpit) und Triebwerksaufhängungen bei, Belgien produzierte die Lamellen (slats), in Großbritannien wurden die Flügel gefertigt, Deutschland fügte die Flügelklappen (spoiler), Kabine und das Höhenleitwerk hinzu und mit dem Beitrag Spaniens mit Höhenruder und Heckflügel war der Airbus komplett.
Mit besten Grüßen
Olaf
Zu sehen ist die Tragfläche eines Airbus A-300 und der rote Pfeil zeigt auf den ausgefahrenen Vorflügel (slat).
Ich nehme an mit deiner "Lamelle" bist du auch Opfer eines Übersetzungscomputers geworden. Nicht nur im Bereich der Luftfahrt sind diese "Maschinen" Fallensteller bei Fachbegriffen, selbst bei einer so gängigen Sprache wie Englisch. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Ab 1917 wurden von der Eidgenössische Konstruktionswerkstätte (K+W) laut wikipedia 27 Exepmplare gebaut, die jedoch schon 1923 außer Dienst gestellt wurden, da die Technik wohl doch nicht so zuverlässig war, wie erhofft und gefordert.
Jedoch gebührte einer Häfeli DH-3 die Ehre den ersten Flug in der Schweiz mit Luftpost durchzuführen. Der 25. Jahrestag dieses Ereignis wurde 1944 mit der entsprechenden Briefmarke gewürdigt.
Mit besten Grüßen
Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4feli_DH-3
1956 wurde ein Ergänzungssatz mit weiteren 6 Werten in geänderten Farben und Wertstufen herausgegeben.
Mit besten Grüßen Olaf
Wenn ich eine persönliche Note einbringen darf, so hat mir der Mitflug bei einem Profi keine unbedingte Freude bereitet - seit dieser Zeit meide ich auch JEDE Achterbahn.
Sollte das Interesse geweckt worden sein, so bietet sich eventuell der Kauf eines eigenen Flugzeugs an. Leider werden keine Preise genannt, aber Fragen kostet ja nichts.
Mit besten Grüßen
Olaf
Etwas moderner war dann die McDonnell Douglas DC-9 32, aber auch dieses Modell ist heute antiquiert und ausgeflottet. THY Turkish Airlines hatte von von diesem Muster bis zu 10 Exemplare im Einsatz, 1994-1995 wurden diese an die Amerikanische Valujet verkauft.
Mit besten Grüßen
Olaf
Mit besten Grüssen Olaf
Stahlwerk Huta · Polen MiNr 1035
Königliches Schloß Warschau · Polen MiNr 1036
Altstadt Krakau · Polen MiNr 1037
Museum in Stettin · Polen MiNr 1038
Riesengebirge · Polen MiNr 1039
Altstadt Lublin · Polen MiNr 1040
MfG Jürgen -wajdz-
Viele Grüße ;-)
Peter
Lissunow Li-2 und Kasprowy Wierch, Hauptkamm der Tatra mit Seilbahnstation
MfG Jürgen -wajdz-
Wer jedoch an den Flugeigenschaften der Zlin zweifelt, der erfreue sich an dem Gedanken senkrecht in den Himmel steigen zu dürfen.
Eine F-4 Phantom II der griechischen Luftwaffe beim Nachbrenner Steigflug.
Um gleich noch bei der guten, alten Phantom zu bleiben, dass was auf Olafs Bild [#1163] die Zlin alleine macht, geht auch in Formation:
Zweier Formation F-4 F über Norddeutschland (Bild aus dem "richtigen Leben"). ;-)
Viele Grüße,
Peter
In die Zlin-226 würde dieser tollkühne Kerl jedoch gut passen.
Beste Grüße Olaf
Wieder zurück zur Philatelie.
Die Haifischschnauze an der F-4 gab es besonders bei der US-Luftwaffe öfter. Eine solche F-4 hat es auch mal auf eine Briefmarke geschafft:
Zum F-86 Sabre ist ja erst einmal alles gesagt. ;-)
Die Boeing P-12 war ein einmotoriges Doppeldecker-Jagdflugzeug des US-amerikanischen Herstellers Boeing, von der ab 1926 bis 1932 insgesamt 586 Flugzeuge in verschiedenen Versionen und Bauweisen hergestellt wurden.
Sowohl als Heeresflugzeug für das United States Army Air Corps (USAAC) als auch in einer Marineausführung für die US Navy unter der Bezeichnung Boeing F4B wurde sie der Standardjäger. Der letzte dieser Doppeldecker flog bis 1941 bei der Armee.
MfG Jürgen -wajdz-
Eines der damals wohl häufiger anzutreffenden Flugzeuge war eine Caravelle des Hersteller Sud Aviation, ein Düsenjet der 1955 seinen Erstflug hatte und bis zu 140 Personen Platz bot.
Anfang der 90er-Jahre war die Caravelle noch vereinzelt im Einsatz, unter anderem bei Air Provence, heute ist sie aus dem Liniendienst längst verschwunden.
Mit besten Grüßen Olaf
Angefangen hat das mit den "Haifischschnauzen" (engl. Ausdruck shark nose oder shark mouth) im Zweiten Weltkrieg. Bekanntestes und meist damit "verziertes" Flugzeug war die Curtiss P-40 Warhawk, ein amerikanisches Jagdflugzeug welches hauptsächlich im pazifischen Kriegsschauplatz eingesetzt war.
Bilder dieser P-40 mit der Haifischschnauze sind auch gar nicht mal so selten auf diversen Briefmarken zu finden.
Hier z.B. auf einer Marke der Zentralafrikanischen Republik aus dem Jahre 2000 (Mi Nr. 2480):
In den USA sind in diversen Museen und Ausstellungen auch heute noch einige der restaurierten Haifischschnauzen zu finden. Hier eine Aufnahme davon, die sich vor allem auf die "nose art" konzentriert:
Ganz verschwunden sind die Haifischschnauzen auch bis heute nicht, und auch nicht die alte "Dame" Phantom. Erst im letzten Jahr putzten die JSDF (Japan Self-Defense Forces = Selbstverteidigungsstreitkräfte Japans) für einen offiziellen Akt eine ihrer auch schon betagten F-4EJ "Samurai" heraus. Und was sieht man da an der Schnauze?
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu viel "Fliegerlatein" und zu wenig Philatelie. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Hier ist eine IAR 817S (Întreprinderea Aeronautică Română) in Diensten der AVIASAN beim Überflug über sumpfigen Gelände zu sehen. Von diesem Flugzeug wurden etwa 60 Stück gebaut, die Reichweite betrug etwa 550km, wenn sie ohne Fracht bzw. Passagiere geflogen wurde, konnte sie fast 1000km weit fliegen.
Hier erkennt man - meiner Ansicht nach - eine Aero-45 (produziert in der damaligen CSSR), die auch im Einsatz für AVIASAN für Luftrettungsflüge war. Diese hatte eine deutlich höhere Reichweite als die vorgenannte IAR817S.
Auf allen Marken ist zusätlich noch das Logo der AVIASAN abgebildet.
Mit besten Grüßen
Olaf
Diesmal dürfen auch die Damen nicht zu kurz kommen und wir sehen auf der nächsten Luftpostmarke aus Frankreich die erste weibliche Kampfpilotin Marie Marvingt (die Geschichte der Dame ist übrigens sehr lesenswert) in der ebenfalls aus der Zeit des Ersten Weltkriegs stammenden Pilotenmontur (lederne Sturmhaube und pelzgefütterte Lederjacke).
Einige Jahre später, nach dem zweiten Weltkrieg, bekamen die Piloten jetzt auf den Düsenjets, richtige Fliegerhelme. Einen solchen trägt auch dieser Jet-Pilot auf einer Marke des UK unter dem Arm.
Und wie die typische Ausrüstung bei der F-4 Phantom aussah kann man auf dieser Originalaufnahme aus dem Jahre 1993 sehen. Es fehlt der Helm, der befindet sich bereits im Cockpit.
Im Hintergrund, an der Tragfläche kann man übrigens sehr gut den ausgefahrenen Vorflügel (slat [#1150]) der F-4 F sehen. ;-)
Die für den Protagonisten der letzten Marke typische "Pilotenausrüstung" erinnert uns wieder sehr an die Anfänge, wobei der enorm wichtige, gelbe Fliegerschal bisher unerwähnt blieb. Zu dem ebenfalls sehr bekannten "Piloten" Snoopy muss ich wohl nicht viel erklären.
Gezeigt wird ein Fluggerät, dass von José Luis Sánchez Besa, einem chilenischen Luftfahrtpionier konstruiert wurde und auch seinen Namen trägt. Er lebte allerdings seit seiner Jugend in Paris, wo er eine Flugschule besuchte und seine Flugzeuge - mit Vorliebe Flugboote - konstruierte. Dort verstarb er auch im März 1955.
Zieht Euch warm an und Beste Grüße Olaf
Auf der 1959 herausgegebenen Marke sieht man ein Portrait von Jan Kašpar und ihn in seinem Flugzeug sitzend über die Landschaft fliegen. Wie damals üblich war es eine recht frische Angelegenheit.
Mit besten Grüßen Olaf
Harriet Quimby (* 11. Mai 1875 bei Coldwater, Michigan; † 1. Juli 1912 bei Boston) gilt als die erste bedeutende US-amerikanische Pilotin.
Von Dover aus bei bewölktem Himmel um 5:30 Uhr morgens gestartet und 59 Minuten später gelandet an einem Strand etwa 40 Kilometer von Calais entfernt, überquerte sie als erste Pilotin, und wie man sieht in zünftiger Montur, am 16. April 1912 den Ärmelkanal.
MfG Jürgen -wajdz-
Zum Rücktransport der Space Shuttle vom Landeplatz zum Kennedy Space Center setzte die NASA zwei modifizierte Boeing 747-100 als Shuttle Carrier Aircraft ein. Die beiden 1970 bzw. 1973 gebauten Jumbos waren lange Zeit die ältesten noch fliegenden 747.
Auf den großen Airmail- und Expressmarken findet man öfter Orts-Vollstempel als bei Marken für normales Briefporto. Nach so einem schöne Stempel habe ich trotzdem eine Weile gesucht, und billig war der nicht.
Grüße
Jens
Oder auch auf verschiedenen AFS der Lufthansa:
Selbst beim Hersteller ziert eine übergroße Briefmarke die Tore einer Werkshalle im größten Boeing Werk Everett bei Seattle (Foto Boeing):
Auch die Corona-Pandemie geht an dem Flieger, im wahrsten Sinne, nicht spurlos vorbei. Die Luxemburger Frachtfluggesellschaft Cargolux verpasste einer ihrer 747 sogar eine Maske (Foto Cargolux):
"NOT WITHOUT MY MASK"! ;-)
Bleibt gesund,
Peter
Amelia Mary Earhart (* 24. Juli 1897, † für tot erklärt am 5. Januar 1939) war eine US-amerikanische Flugpionierin und Frauenrechtlerin.
Sie wollte kurz vor ihrem 40. Geburtstag den Versuch unternehmen, als erster Mensch mit einer Lockheed Model 10 Electra, einem zweimotorigen Ganzmetallflugzeug, am Äquator die Erde zu umrunden. Bei diesem Versuch sind Amelia Earhart und ihr Navigator Fred Noonan im Juli 1937 verschollen.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Amelia_Earhart
Ich habe keine Ahnung, welches Flugzeug hier als Vorbild diente, aber im Original wäre es sicherlich interessant einmal anzusehen, es wäre sicherlich auch spannend, wie man aus dem Flugzeug wieder herauskommt.
Beste Grüße Olaf
Georges Guynemer (* 24. Dezember 1894 in Paris; † 11. September 1917 bei einem Einsatz in Westflandern) war ein französischer Jagdflieger während des Ersten Weltkriegs. Er flog Nieuport-, SPAD- und Morane-Saulnier-Flugzeuge, verzeichnete 53 Luftsiege und wurde selbst insgesamt sieben Mal abgeschossen.
MfG Jürgen -wajdz-
Trägerflugzeug war zwar wohl eher eine Antonov AN-2.
Nebenbei bemerkt - mir hat sich der Sinn nie erschlossen, warum Menschen aus funktionierenden Flugzeugen abspringen. In der Regel zahlt man doch für Start und Landung, oder?
Beste schmunzelnde Grüße Olaf
MÜNCHEN / 80538 vom 14.12.2011
Und auch auf dem Zudruck eines Sonderumschlags zu diesem Ereignis:
Ich hoffe, zum Strahltriebwerk ist jetzt alles klar und freue mich schon auf den nächsten "Schmunzler". ;-)
Bleibt gesund!
Peter
Sie wurde verausgabt zum Anlass: Bewaffnung der polnischen Armee.
Eigentlich kamen 2 GSK zum Verkauf, aber auf einer davon ist ein Panzer abgebildet.
MfG >Franz<
Viele Grüße,
Peter
In diesem Kästchen landen meine Flugzeugbriefmarken, wenn ich welche bekomme. Und dann werden sie Stück für Stück gesichtet und sortiert.
Heute schweife ich mal in die USA, wo morgen ja diese B(e)iden Städte wohl im Fokus stehen ...
Eine Lockheed Super Constellation fliegt über New York, wer da wohl an Bord ist? Auch in Washington herrscht reger Flugverkehr, eine McDonnell Douglas DC-8 überfliegt das Kapitol
Und zwei Vierstrahler im Aufriß, die ich als Boeing 707 deute, aber mich nicht dafür verbürgen möchte:
Mit besten Grüßen Olaf
Vorder- und Rückseite einer Grußkarte (so werden sie aus dem polnischen übersetzt bezeichnet) aufgelegt zum 80. Jahrestag der Luftschlacht um England und verkauft ab 28.20.10.
In das vorgegebene Frankaturfeld die "neutrale" Marke kleben und dann mit dem Sonderstempel (der übersetzt als gelegentlicher Stempel bezeichnet wird) entwerten lassen.
Der Sonderstempel wurde im Postamt Stettin am 30.10.2010 vorgehalten bzw. eingesetzt.
Das Beste ist, wenn man sich der Hilfe eines polnischen Philatelisten bedient, denn die "Grußkarten" haben teilweise sehr niedrige Auflagen (200 Stück) und sehr häufig sind der Verkaufsort und der Stempelort unterschiedlich.
Vor 2 Tagen gab es käuflich zu erwerben eine Grußkarte mit der Abbildung des Bahnhofs von Malbork, aber keinen Sonderstempel. Darum habe ich mich als Eisenbahnmotiv-Sammler dann nicht bemüht.
MfG >Franz<
Sehr schön zeigt auch das folgende Bild den besonderen Kampfeinsatz und -willen der polnischen Exil-Piloten. Es stammt von der Maschine des erfolgreichsten polnischen Piloten jener Tage, dem Sergeant Josef František, der in der 303 SQN flog:
Auf dem Sonderstempel ist die Spitfire abgebildet. Eine solche "polnische" Spitfire der 302 SQN kann man auch auf einer Marke aus Tanzania aus dem Jahr 1997 (MiNr. 1651 b) finden:
Viele Grüße,
Peter
1954 hatte dieser Flugzeugtyp seinen Erstflug und es wurden etwa 150 Stück davon gebaut. Ein Großteil diente verschiedenen Luftwaffen als Ausbildungsflugzeug, diese wurden aber inzwischen alle ausgemustert. Die auf der Briefmarke von 1960 abgebildetet Maschine ist die Standardvariante mit 4 Sitzen, der 6-Sitzer wurde nur in einem Exemplar gebaut.
Mit besten Grüßen
Olaf
TAROM flog in den 1960er Jahren unter anderem mit der Ilyushin IL 14 diverse Flugziele in Europa an. Im Hintergrund ist ein weiteres Flugzeug zu sehen, dieses ist allerdings nicht identifizierbar, dafür ist das Flughafengebäude mit Tower eindeutig dem Flughafen Bukarest Baneasa zuzuordnen. Der Flughafen Bukarest Otopeni, der heute den Großteil der Flüge von und nach Bukarest abwickelt wurde erst Mitte der 1960er Jahre vom Militärflughafen zu einem zivilen Flughafen umgebaut und ab circa 1968 wurden von dort auch internationale Flüge durchgeführt.
Mit besten Grüßen Olaf
Das Flugzeug im Hintergrund auf der Marke [#1193] ist auch eine Il-14. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Die Boeing B-52 Stratofortress (englisch für „Stratosphärenfestung“; meist nur B-52) ist ein achtstrahliger Langstreckenbomber der US-Luftwaffe. Der Buchstabe „B“ in der Bezeichnung steht für Bomber. Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing entwickelte sie Ende der 1940er-Jahre als Nuklearwaffenträger. Ihr Erstflug fand am 15. April 1952 statt.
Im Jahr 2006 waren noch 94 der insgesamt 744 gebauten Stratofortress (im Pilotenjargon: BUFF für Big Ugly Fat Fellow/Fucker) in ihrer letzten Version B-52H im Einsatz. Dem Wikibeitrag ist zu entnehmen, daß der Bomber modifiziert bis in die 2050er Jahre im Dienst bleiben soll und damit neben der sowjetischen Tu-95 das Kampfflugzeug mit der längsten Einsatzzeit der Geschichte wäre.
MfG Jürgen -wajdz-
Beste Grüße sendet Olaf
Gleichzeitig erschleicht mich der Gedanke, daß bei der japanischen Marke von 1952 abgekupfert wurde.
Die Horyu-Ji-Pagode wurde allerdings gegen eine Winterlandschaft getauscht.
Mit besten Grüßen Olaf
So recht mag ich mich mit dieser Information nicht anfreunden, kann aber gleichwohl auch nicht sagen, welches Flugzeug hier wirklich gezeigt wird. Aber nett anzusehen ist die Marke dennoch.
beste Grüße Olaf
Hier eine Maximumkarte zum Ersttag der Marke vom 14.2.1959.
Das Flugzeug hatte erst im Juli 1954 seinen Erstflug und ging ab 1958 in die Serienproduktion. Befand sich aber bereits 1955 auf einer chilenischen Marke, obwohl es dort nie geflogen wurde? Wer weiß, was dahinter stand, vielleicht ein frühzeitig inszeniertes PR-Unternehmen? Die Maschine tauchte in Chile aber sehr wohl mal auf.
Im Rahmen einer Werbekampagne für Lateinamerika des Herstellers Morane Saulnier landete eine MS.760 am 11.9.1957 auf dem damaligen internationalen Flughafen von Santiago de Chile, Los Cerrillos. Hier eine Aufnahme von damals (Revista Chile Aereo):
Die Präsentation in Chile führte trotz hochrangiger Begleitung zu keinem Verkauf aber am Ende der Lateinamerikatour bestellte die Argentinische Luftwaffe die MS.760. Diese war dann der erste in Südamerika in Lizenz gebaute Jet. Außer Argentinien gehörte auch Brasilien mit zu den Käufern.
Zum Abschluss noch einen Hinweis zur Typenbestimmung auf Briefmarken. Mit eine der besten Quellen hierfür überhaupt ist die Website von Walter Kalt, einem langjährigen, sehr erfahrenen Aero-Philatelisten [1]. Die dort angegeben Luftfahrzeugtypen stimmen zu 99 % (wahrscheinlich sogar zu 100 %, aber vielleicht hat sich ja doch irgendwo ein nie auszuschliessender Fehler eingeschlichen ;-)). Es gibt auch einen eigenen Katalog von Stanley Gibbons "Aircraft on stamps" der sehr zuverlässig dazu Auskunft gibt. Und wer möchte kann gerne jederzeit auch mich fragen, das eine oder andere Flugzeug kenne ich auch. ;-) Nur bitte nicht das abschreiben was im Michel steht. :-(
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.walter-kalt.ch/Katalog/Laender.htm#C
Der letzte neue Typ zu Sowjetzeiten war die IL-86, dieser Typ war bis Ende der 90er Jahre bei mehreren russischen Fluggesellschaften im Einsatz. Hier noch eine "Original" Aeroflot 1991 in Frankfurt:
Auf die IL-86 folgte die IL-96, von der nur noch 16 Maschinen gebaut wurden. Am Flughafen Hannover gibt es immer wieder Ankündigungen von spektakulären Luftfrachtverbindungen, die sich meistens als Luftnummer herausstellen. Die Route Moskau - Hannover - Peking wurde tatsächlich 2-3 Mal geflogen, und so habe ich den Exoten gerne mitgenommen. Mittlerweile sind sowohl Polet als auch die IL-96T Geschichte.
Heutzutage bekommt man Flugzeuge von Iljushin nur noch selten zu sehen. Am größten stehen die Chancen noch bei den Frachtern des Typs IL-76, die auch auf europäischen Flughäfen immer wieder Gast sind. Noch besser sind sind sind Staatsbesuche. Dimitri Medwedew und Vladimir Putin bescherten mir diese schönen IL-96 und IL-76 in Hannover. Typisch für die Russen: Flach rein und flach wieder raus.
Grüße
Jens
Der Buckel ist doch ein wenig überdimensioniert.
Und wenn man auf seinen "Buckel" nicht aufpasst, dann kann das ein böses Ende haben ...
... so wie es diesem Jumbo der Air France im Sommer 2005 auf dem Flughafen Chalon-Vatry geschehen ist.
Beste Grüße Olaf
Diese blockähnliche Ausgabe von 2012 zeigt ein Flugzeug, dass es in dieser oder ähnlicher Art einmal geben wird.
Aber 2012 schon?
MfG >Franz<
Das Bild zeigt die "Solar Impulse" mit der Schweizer Kennung HB-SIA im Jahre 2011 im Landeanflug auf den Flughafen Brüssel-Zaventem. Der Erstflug dieses Flugzeugs fand bereits im Jahre 2009 statt und mit dem Nachfolgemodell der "Solar Impulse 2" gelang sogar eine Weltumrundung. Mehr dazu im link [1].
Zur glücklichen Beendigung der Weltumrundung brachte die Schweizer Post im Juli 2016 auch eine Briefmarkenausgabe heraus:
Russland - Mi.-Nr.: 2033-2036 - Ausgabe vom 18. April 2014 - Anlass: Geschichte der Luftfahrt: Rammflieger im Zweiten Weltkrieg.
Bei diesem Klbgn. hat mich die Geschichte der Jekaterina Zelenko (Abb. oben links) fasziniert, weil sie die erste und einzige Frau war, die u.a. ein deutsches Jagdflugzeug gerammt hat. Bestimmt ist sie aus dem Grund nur 25 Jahre alt geworden.
MfG >Franz<
VG Klaus Peter
Ich hoffe jetzt, daß das Spaceshuttle unter Flugzeuge fällt, sonst bitte in Raumfahrt verschieben.
Das Flugzeug: eine RWD-6. RWD steht für die Gründer/Konstrukteure der Flugzeuge, Stanislaw Rogalski, Stanislaw Wigura und Jerzy Drzewiecki. Von der RWD-6 wurden aber 1932 drei Exemplare gebaut, auf der Marke ist das Flugzeug mit der Kennung SP-AHN abgebildet.
1932 gewann dieses Flugzeug die "Challenge 1932". Über 40 Teams starteten von Berlin in diesen Wettbewerb, der die Flugzeuge durch Europa führte. Ziel war es nicht nur das Können der Piloten unter Beweis zu stellen, sondern auch die Entwicklungen im Flugzeugbau aufzuzeigen. Nach vier Tagen verschiedenster Prüfungen und einer Flugstrecke von über 7300km konnte der Pilot Franciszek Żwirko ( er ist auf der Marke unten links abgebildet ) den Gesamtsieg feiern.
Rechts unten ist zusätzlich noch der Konstrukteur Stanislaw Wigura portraitiert.
1934 hatte Polen dann die Ehre den "Challenge 1934" austragen zu dürfen. Aus diesem Anlass wurde die Bekannte Marke mit dem roten Aufdruck "Challenge 1934" versehen. Gewinner war diesmal Jerzy Bajan mit einer RWD-9S.
Nach dem Jahr 1934 wurde der Wettbewerb nicht mehr ausgetragen.
Beste Grüße Olaf
Nachsatz: Bei der Recherche suchte ich nach dem Flugzeug unter "SP-AHN" bei wiki, als Ergebnis kam nur der nette Herr mit Brille, den wir zur Zeit aus den täglichen Nachrichten kennen. Mit der Erweiterung Flugzeug wurden Bilder des netten Herrn mit Brille gezeigt, wenn er aus einem Flugzeug ausstieg bzw. in eines einstieg.
Dunkles Flugzeug vor dunklem Hintergrund, nicht ideal. Die Marke stammt aus dem Jahr 1960 und zeigt eine Nord 2501 Noratlas,
Beste Grüße Olaf
Mit besten Grüßen Olaf
1949 verausgabte Saudi Arabien eine Serie von fünf Werten mit der Abbildung eines Flugzeugs.
Dieses Flugzeug selbst ist wohl der Phantasie des Entwerfers "entflogen", ähnelt aber meines Erachtens einer Mischung aus Douglas DC-3 und dem typischen 3-fach Leitwerk einer Lockheed Constellation.
Mit besten Grüßen Olaf
Also schwelgen wir weiter in Erinnerungen.
Olaf
Abgebildet auf der GSK ist das Flugzeug "Sopwith", das erste, das sich über Jakutsk "in den Himmel erhob".
Der Bildseite als Vorlage diente eine alte Ansichtskarte, die im Yakutsk United State Museum für Geschichte und Kultur der Völker des Nordens ausgestellt ist.
MfG >Franz<
Gakkel beschäftigte sich hauptsächlich mit dem Flugzeugbau, aber auch mit Eisenbahnen. So konstruierte er die zweite russische Diesellokomotive, die wir links auf dem Umschlag sehen.
Im Wertzeichen erkennen wir das 1911 erbaute Gakkel VII. Es besaß ein Gesamtgewicht von 504 kg. Angetrieben wurde es von einem 100 PS starken Motor. Im Juli 1911 stellte es einen Geschwindigkeitsrekord auf. So flog es mit dem Pilot Glew Wassiljewitsch Alexandrow auf der Strecke St. Petersburg – Zarskoje Selo und zurück mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 92 km/h. Das zweite gebaute Exemplar dieses Modells errang auf der 2. innerstaatlichen Luftfahrtausstellung in Moskau die Goldmedaille. Alexandrow stellte mit diesem Flugzeug auch den zu der Zeit in Russland gültigen nationalen Höhenrekord mit 1350 m auf. Quelle: Wikipedia
Ich wünsche noch einen schönen Abend
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jakow_Modestowitsch_Gakkel
VG Klaus Peter
1988 stehen zwei 4-strahlige Interflug-Maschinen vom Typ Ilyushin Il-62 auf dem Berlin-Schönefelder Flughafen. Im Hintergrund eine Tupolev Tu-154 der Balkan Bulgarian Airlines
Ein Jahr später kam die Wende - die beiden Fluggesellschaften mussten dran glauben.
Bleibt gesund
Günther
Roter Aufdruck ENTREGA INMEDIATA · Sofortige Lieferung
MfG Jürgen -wajdz-
Block Mi 132 der Republik Kongo vom 24. Juni 1996
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Gezeigt werden (von links nach rechts) eine Gakkel VII, ein 1911 entstandener Doppeldecker, der den damals gültigen Geschwindigkeits- und Höhenrekord einstellte.
1912 wurde der erste Eindecker gebaut, eine Gakkel IX.
Ebenfalls 1912 wurde die zweisitzige Steglau No.2 gebaut, das erste Flugzeug, desssen Rumpf nicht mit Tuch bespannt war, sondern mit Holz "beplankt" war.
Ein Jahr später (1913) erhob sich die Dybovsky "Delphin" in die Luft.
Und zum Schluß noch die "Sikorsky Ilya Mourometz" (1914), ein in Serie gebautes Vier-Motoriges Bombenflugzeug. Ursprünglich als Passagierflugzeug mit Platz für 16 Passagiere geplant.
Mit besten Grüßen Olaf
1954 fand in Großbritannien die Internationale Weltmeisterschaft im Segelfliegen statt. Ob polnische Piloten oder Segelflieger teilgenommen haben, entzieht sich meiner Kenntnis - auf den Marken ist jedenfalls eine PZL Bielsko SZD-8 Jaskółka (deutsch Schwalbe). Insgesamt wurden 135 "Schwalben" in den verschiedensten Versionen von 1952 bis 1958 gebaut.
Mit besten Grüßen Olaf
Die erste zeigt die McDonnell Douglas DC-8, hier in der Frachtversion, von denen bis zu fünf Flugzeuge in der Flotte waren. Auf der rechten Marke ist der Airbus A320 abgebildet, von denen insgesamt 13 verschiedene Flieger zur Gesellschaft gehörten (bzw. geleast waren).
Mit besten Grüßen Olaf
Nevis - Mi.-Nr.: 1427, Block 170 vom 1. Juli 1999.
Die Beschreibung im Michel lautet: Marke Deutsches Reich - Halbamtliche Flugmarke MiNr. 6 - IBRA-Emblem.
Über das Flugzeug - kein Wort!
MfG >Franz<
Viele Grüße,
Peter
Das Motiv zeigt die Verladung eines Mini in eine Bristol 170 MK32 mit dem Kennzeichen G-ANWM.
Das Flugzeug wurde von der BUA (British United Air Ferries) betrieben, allerdings 1970 am Flughafen in Lydd verschrottet.
Wer jetzt aber denkt, ein solches Flugzeug im James Bond 007 - Goldfinger gesehen zu haben, der irrt, dort handelte es sich um eine Aviation Traders ATL-98, die ich allerdings nicht auf einer Briefmarke zeigen kann.
Mit besten Grüßen Olaf
St. Vincent & Grenadines - Mi.-Nr.:4475/78 vom 15. September 1998 zum Anlass: 80 Jahre RAF
Weil auf der MiNr. 4478 die "Brücke am Kwai" erkennbar ist, befand sich auch dieser Block in der Abo-Lieferung "Schienenverkehr".
MfG >Franz<
Darauf zu sehen zwei chinesische Luftpostmarken (MiNr. 98) aus einer ganz bekannten Serie von fünf Marken (MiNr. 95-99). Zur besseren Anschaulichkeit hier mal der Höchstwert daraus (MiNr. 99):
Günther hatte dazu heraus gefunden, dass es sich bei dem Flugzeug um eine Iljushin Il-18 (1946) handelt. Aber wie kommt ein sowjetisches Flugzeug, dass es 1951 nur als einzigen Prototypen gab auf eine chinesische Luftpostmarke?
Ist es überhaupt eine Il-18, was findet man denn dazu in den verschiedenen Beschreibungen zu der Marke?
Michel schreibt dazu "Flugzeug über dem Himmelstempel", na ja, zumindest nicht falsch. Unser sehr erfahrener Aerophilatelie-Spezialist Walter Kalt schreibt Iljuschin Il-18 und Stanley Gibbons Aircraft on stamps nennt eine " Il-18 with piston engines", also eine Il-18 mit Kolbentriebwerken. Scheinen sich ja alle auf einen Typ geeinigt zu haben und ich schliesse mich da gerne auch an, aber ... ;-)
Zuerst mal das Flugzeug etwas näher:
Richtig, diese Il-18 sieht auch etwas anders aus und sogar der Laie kann hier deutlich die ganz andere Nase erkennen.
Es handelt sich auch um zwei ganz verschiedene Flugzeuge. Es gab zweimal die Iljushin 18. Auf dem FDC die allgemein bekannte Il-18, Nato Code "Coot" und auf der chinesischen Marke die Il-18 " Clam", manchmal auch als Il-18 I oder Il-18 (1946) bezeichnet.
Hier eine, seltene Originalaufnahme der Clam in Farbe:
Was war das nun für ein Flugzeug? Schaut dazu bitte nicht bei Wikipedia nach, dort findet man zwar beide, aber insbesondere zur Clam lassen die Angaben weil sie nicht nur unvollständig sondern z.T. auch falsch sind, sehr zu wünschen übrig.
Die Il-18 "Clam" war ein zu seiner Zeit sehr visionäres sowjetisches Flugzeugprojekt für ein viermotoriges Verkehrsflugzeug/Truppentransporter (Fallschirmjäger) und der Prototyp flog bereits im Jahre 1946 (es war u.a. eine Weiterentwicklung des US-Bombers B-29). Um das Flugzeug auch in größeren Höhen und bei mehrfachem Triebwerksausfall zuverlässig fliegen zu können waren dafür vom Konstrukteur vier neu entwickelte Turboprop-Triebwerke mit je zwei Luftschrauben vorgesehen. Diese standen aber für dieses neue Flugzeug noch nicht zur Verfügung und so musste es sich mit vier dieselbetriebenen, herkömmlichen Kolbenmotoren begnügen. Selbst mit diesen bescheinigten die Testflugbesatzungen dem Flugzeug hervorragende Flugeigenschaften und auch die neue, große Passagierkabine fand Zuspruch. Aber die Zeit war damals in der SU noch nicht reif für solch ein Flugzeug. Angeblich konnte der zivile Bedarf mit den bestehenden zweimotorigen Typen (Li-2, IL-12 und IL-14) abgedeckt werden und für das Militär hatten andere Projekte Vorrang. Angeblich hat sogar Stalin selbst den Schlussstrich unter diese Il-18 gesetzt. Es blieb bei dem einen Prototypen, es wurde noch nicht mal ein zweites Modell gebaut. Da das Flugzeug aber doch sehr zuverlässig war und auch mit den Kolbenmotoren mehr Kraft hatte als die meisten anderen Typen jener Zeit wurde es noch bis Anfang der 1950er Jahre zu verschiedenen Flugtestprojekten eingesetzt. U.a. zu Schleppversuchen von schweren Lastenseglern. Dann verschwand das Flugzeug von der Bildfläche.
Der Flugzeugkonstrukteur Iljushin entwickelte dann ab Mitte der 1950er Jahre ein völlig neues viermotoriges Verkehrsflugzeug (NICHT basierend auf der "Clam"). Da die Typenbezeichnung/-nummerierung Il-18 wieder frei war, bekam nun dieser völlig neue Typ ebenfalls die Bezeichnung Il-18! Diese Il-18 "Coot" bekam nun auch von Anfang an neue Turboproptriebwerke und wurde ein Erfolg. Verkauft u.a. auch an die Volksrepublik China.
Bleibt die Frage wieso gerade dieser Prototyp der ersten Il-18 im Jahre 1951 auf chinesische Luftpostmarken kam. Zu jener Zeit herrschte zwischen Mao und Stalin ja noch Eintracht und seit Ende des zweiten Weltkriegs erhielt China aus der Sowjetunion Militärhilfe und verschiedene sowjetische Flugzeugmuster wurden in China auch in Lizenz gebaut. Dies beobachtete natürlich auch immer der "imperialistische Westen" mit Argwohn. Damals wurde dem ideologischen Gegner auch gerne mal mit subtilen Hinweisen zu verstehen gegeben oder gezeigt, wie weit man bei technischen Entwicklungen fortgeschritten war, ohne von geheim gehaltenen Projekten zuviel zu verraten. Manchmal aber auch um zu bluffen. Vielleicht war die Darstellung der ja durchaus als reelles Flugzeug erkennbaren Il-18 auf der chinesischen Marke ein solches, beabsichtigtes Unternehmen? Dies ist allerdings Spekulation und den wahren Hintergrund kennen wir heute wohl nicht mehr.
Somit bleibt diese Markenserie mit der Flugzeugdarstellung der Il-18 "Clam" eine rätselhafte Besonderheit.
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=258361
Habt alle einen schönen Sonntag
Günther
Die Airbus CN-235 ist ein zweimotoriges Turboprop-Flugzeug aus einem Gemeinschaftsprojekt der ehemaligen spanischen CASA, aufgegangen in der heutigen Airbus Defence and Space, und der indonesischen IPTN.
Konzipiert wurde das Flugzeug als Seefernaufklärer. Der Erstflug erfolgte 1983; die ersten Maschinen wurden 1988 in Dienst gestellt. Aus der CN-235 wurde der um gut 3 Meter verlängerte Typ CASA C-295 entwickelt, der im Dezember 1998 seinen Erstflug hatte.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/CASA_CN-235
Schönen Sonntag wünscht Olaf
Oben der "Doppeldecker vom Klischee" und unten auch ein Doppeldecker, eine Curtiss JN-4.
Diesen Doppeldecker kennt ihr alle von dieser Marke:
Viele Grüße,
Peter
1923 warb ein Bandstempel für die erste österreichische Segelflugwoche auf dem Waschberg bei Stockerau. Am Eröffnungstag herrschte erst Nebel, dann kam der Wind aus der falschen Richtung, ein Segelflugbetrieb war nicht möglich. Am nächsten Tag hat sich der Nebel verzogen, dafür sorgt Regen ebenfalls für eine Absage des Flugbetriebes. Erst am Montag, 15. Oktober 1923 konnten die ersten Segelflugzeuge starten. Und wenn der Wurm erst einmal drin ist, dann ist er drin - Dienstag wieder zu schwacher bzw. Wind aus der falschen Richtung. Erneut keine Starts. Am Mittwoch und Donnerstag herrschte Wetter, daß zumindest ein paar Starts durchgeführt werden konnten, einige sogar recht erfolgreich. Danach herrschte wieder Stille auf dem Waschberg, es konnten keine weiteren Starts durchgeführt werden.
Fazit dieser Veranstaltung: Ausser Spesen nichts gewesen, 9 Tage waren geplant, lediglich an zwei Tagen konnte geflogen werden - leider ist man an den Witterungsverhältnissen gescheitert. Schade.
Mit besten Grüßen Olaf
Und der versteckter Nachrichteninschrift.
Grüsse Per
und eine H.P. 42/H.P. 45 im Fluge vom Boden aus betrachtet.
Beachtenswert auch der Komfort, in dem der Fluggast damals gereist ist; Lichtjahre entfernt vom Interieur heutiger Billigflieger.
Innenansicht einer H.P. 42
Wolfgang
Kaum sieht man das Bild der Dame, dann ist es wieder da, 1926 in Kalekowez in Bulgarien geboren und 2000 in Sofia gestorben. 1965 das Großereignis in London.
Doch was ist geschehen?
Richtig, man/frau hat es sich fast gedacht, Marija Atanssowa war die erste weibliche Flugkapitänin für "schwere" Flugzeugtypen in Bulgarien und 1965 war sie die erste Frau, die ein Verkehrsflugzeug auf dem Flughafen London-Heathrow landete. Auf dem Foto - oder soll ich besser sagen auf der Autogrammkarte - posiert sie vor einer Ilyushin-IL 18 der bulgarischen TABSO.
Die TABSO (Transportno Aviacionno Balgaro Savetsko Obedinenie) wurde 1947 gegründet und änderte 1967 ihren Namen in Balkan Bulgarian Airlines. Zwischenzeitlich - nach der Privatisierung 1993 - waren die Defizite so hoch, daß nur noch die Insolvenz der Balkan Bulgarian Airlines als Lösung blieb.
Die Karte hat auch eine Rückseite, die ich der Leserschaft nicht vorenthalten möchte.
Auf der Marke ist wiederum eine Ilyushin IL-18 abgebildet, jedoch im Flug. Eine Fluggesellschaft ist nicht erkennbar, aber wahrscheinlich handelt es sich um die TABSO.
Beste Grüße Olaf
MfG Jürgen -wajdz-
VG Klaus Peter
Beste Grüße Olaf
Pünktlich zu seinem 100. Geburtstag wurde am 12. Januar 2021 der GSU verausgabt.
MfG >Franz<
FDC mit Sonderwertzeichen und Sonderstempel - abgebildet auf dem Wz und dem Zudruck G. Y. Bakhchivandzhi und das Bl-1-Düsenflugzeug.
Auf einem ebenfalls aufgelegten 10er-Bogen ist ein Denkmal abgebildet, das ihm zu Ehren in seinem Heimatdorf Brinkoveskaya errichtet wurde.
MfG >Franz<
Am 6. März 2017 verausgabte das Britische Territorium im Indischen Ozean eine Sonderausgabe mit britischen Flugzeugen aus dem Ersten Weltkrieg. Auf der 1.50 £ Wertstufe (Mi Nr. 588) wird ein H.P O/400 gezeigt
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Die violette Marke zeigt zwei PZL (Państwowe Zakłady Lotnicze (Staatliche Luftfahrt-Werke)) P11, ein Jagdflugzeug, welches Anfang der 1930er Jahre in Polen gebaut wurde. Im Einsatz waren die meisten Flugzeuge des Typs bei der Polnischen bzw. Rumänischen Luftwaffe, bedingt durch die späteren Kriegsentwicklungen wurde dieses Jagdflugzeug auch im Deutschen Reich eingesetzt.
Ab etwa 1936 ergänzte die PZL. 37 Łoś die Luftstreitkräfte von Polen und Rumänien. Insgesamt wurden 92 Flugzeuge dieses Musters gebaut (dargestellt auf der grünen Marke).
Beste Grüße Olaf
Beste Grüße Olaf
Gezeigt wird auf der ersten Marke eine De Havilland DH.66 Hercules, ein dreimotoriges Verkehrsflugzeug aus den 1920er Jahren. Das Flugzeug hatte den Vorteil, dass nicht nur Post, sondern auch bis zu 7 Passagiere befördert werden konnten, allerdings gab es wohl mehr Nachteile, wodurch nur 11 Flugzeuge dieses Musters gebaut wurden.
Nächster Meilenstein der Luftpost war der Einsatz der Armstrong Whitworth A.W.15. Die abgebildete Maschine (G-ABTI) wurde ursprünglich auf den Namen "Arethusa" getauft, aber nach einem Unfall der ersten Maschine umgetauft auf "Atalanta" ( auf der Marke irrtümlich mit "Atlanta" beschrieben). Hintergrund war die Beschädigung der ersten Serienmaschine bei einem Testflug, und damit dieser Vorfall nicht bekannt oder offensichtlich wurde, versuchte man diesen mit der Umbennenung der dritten Maschine zu vertuschen. Insgesamt wurden 8 Exemplare gebaut, die fast ausschließlich bei Imperial Airways eingesetzt wurden.
Als drittes Flugzeug schaffte es eine Short S25 Sunderland zu Briefmarkenehren. Dieses Flugboot existierte in einer recht hohen Anzahl in verschiedenen Versionen und war bis 1966 im aktiven Flugdienst.
Mit besten Grüßen Olaf
Wenn man ein wenig recherchiert, erfährt man, daß die Las 7 in zwei Serien gefertigt wurde, einmal 160 Stück und dann weitere 150 – alle für die Flugstreitkräfte. Mit dem Jahr 1954 wurde die Flugzeugproduktion in Bulgarien eingestellt, seitdem stüzt man sich auf Modelle aus anderen Ländern.
Mit besten Grüßen Olaf
Ja, und wo ist es denn? Na links oben ...
Viele Grüße Olaf
Ein Sonderumschlag zu Ehren des Erstfluges von Dresden nach Budapest am 3. Mai 1967 mit den entsprechenden Stempeln.
Mit besten Grüßen Olaf
Ein bildgleicher AFS ist zwar schon in der Stempeldatenbank, siehe [1], aber hier im Forum beim Thema "Motiv Flugzeuge" noch nicht gezeigt.
Schöne Grüße.
Thomas
[1] http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/42371
Mit besten Grüßen Olaf
MiNr. 1148 mit farbigem Buchdruck-Aufdruck
Glückauf!
Claus
Druckgenehmigung: 13.7.2011
am 8. August 2011 jährte sich zum 100sten Mal der Geburtstag von Nikolai Dmitrievich Kusnetzov.
Seine Vita ist so ausführlich, dass der Platz hier eng werden könnte.
In Kürze: 1930 bestieg er seine persönliche Karriereleiter und hatte es bis zum Jahr 1949 zum Chefdesigner der State Union Experimental Plant Nr. 2 für die Entwicklung und Produktion von experimentellen Strahltriebwerken gebracht. Am Ende seiner Laufbahn wurde er noch von 1969 bis 1978 Leiter der Abteilung für Konstruktion und Design von Flugzeugtriebwerken.
Müssig wäre es, seine unzähligen Orden, Auszeichnungen, Medaillen etc. hier aufzuführen.
Auf der abgebildeten Ganzsachenkarte zeigt das Sonderpostwertzeichen (B) ein Portrait von ihm, das sich ihm Besitz seiner Ehefrau befand.
Auf dem Bildteil ist ein Mittelstreckenbomber vom Typ TU-22M3 mit NK-25-Motoren abgebildet.
MfG >Franz<
Viele Grüße,
Peter
Rückseite einer Ansichtskerte (Badestrand Mamaia) nach Westdeutschland; frankiert mit 8 Lei, mit drei Luftpostmarken der Ausgabe '40 Jahre ICAO' von 1984, zu 6 Lei: Boeing 707, zu 1,50 Lei: BN-2 Islander (YR-BNC) und zu 50 Bani: Lockheed L-14 (YR-LIS); entwertet per Handstempel BUCURESTI h vom 23.05.1985.
Beste Grüße
Thomas
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Zivilluftfahrtorganisation
Von diesem Flugzeug wurden zwei Exemplare gebaut, die für die schweizer Fluggesellschaft Swiss Alpar flogen, Erstflug war 1935 und 1947 endete die Zeit in der Luft. Eine dritte Maschine wurde modifiziert gebaut und hatte ein Doppelleitwerk. Dieses Flugzeug flog dann noch bis 1962 in Liberia, wo es verunfallte.
Beste Grüße Olaf
1968 folgte dann noch eine Marke zu Ehren des Flughafen Genf, dort ist das Leitwerk eines schweizer Flugzeugs (der Flugzeugtyp lässt sich jedoch nicht bestimmen). Die drei Kreise symbolisieren die drei Abfertigungs"inseln", wo Flugzeuge abfertigt werden.
Mit besten Grüssen Olaf
Der mehrfarbige Zudruck zeigt ein Flugzeug des Typs "Li-2T" das vorübergehend im Museum "Straße des Lebens", einer Zweigstelle des "Central Naval Museums" des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderateion, auf dem Freigelände im Dorf Osinovets, im Leningrader Oblast zur allgemeinen Besichtigung abgestellt war.
MfG >Franz<
Der Wertstempel der GSK ist ein Sonderwertzeichen aus der Serie "Geschichte der Streitkräfte Russlands" und abgebildet sind russische Soldaten bzw. Krieger aus verschiedenen Epochen.
Das mehrfarbige Hauptbild zeigt ein Denkmal, das in 2002 im Dorf Cheryokha in der Region Pskow errichtet wurde. Und das zu Ehren der 84 zu Tode gekommenen Fallschirmjäger der 6. Kompanie des 2. Bataillons des 104. Guards Parachute Regiment der 76. Guards Airborne Division, Pskow.
Die 6. Kompanie war in 2000, während des 2. Tschetschenienkriegs, unter dem Kommando von Guards Lieutenant Colonel M. N. Evtyukhin in eine Konfrontation mit den Tschetschenen geraten. Den 90 russischen Soldaten standen mehr als 600 Tschetschenen gegenüber, unter dem Kommando von Khattab (?). Am Ende dieser Schlacht hatten 84 Russen und ca. 550 Tschetschenen ihr Leben verloren.
Als die Erzähungen über diesen Konflikt legendäre Ausmaße annahmen, entschloss man sich, das Denkmal, dass einen Fallschirm zeigt, zu errichten.
MfG >Franz<
Das Flugzeug ist sehr vereinfacht dargestellt, als Triebwerek ist je eine Weltkugel abgebildet.
Ende der 60er Jahre wurde ein Luftpostumschlag aufgesetzt, dort ist eine Boeing 707 (vierstrahlig) im Steigflug zu erkennen. Auf das markante Detail, die Antenne oben am Leitwerk wurde allerdings nicht verzichtet.
Ich zeige hier ein eigenes Foto aus dem Jahr 2004, aufgenommen in Tucson, Arizona und im Detail die Antenne am Leitwerk.
Mit besten Grüßen Olaf


Die Briefmarke mit dem alten Flieger erinnert an den ersten internationalen Postflug von Buenos Aires (Argentinien) nach Montevideo (Uruguay). Im Jahr 2017 jährte sich das Ereignis zum 100. Mal.
Auch der argentinische Pilot Pablo Teodoro Fels ist mit einem Bildnis auf der Marke verewigt. Der Flug fand übrigens am 02.09.1917 statt.
Was das jetzt für ein Flugzeug ist was da geflogen wurde kann ich leider nicht sagen.
Schjöne Grüße,
Thomas
Zusammen mit Jean Mermoz und Antoine de Saint-Exupery - beides verschollene Piloten, der eine zusätzlich noch ein berühmter Schriftsteller - auf einer Sondermarke aus dem Jahr 1970 abgebildet.
Mit schnellen Grüßen Olaf

Eigene Aufnahme aus der Wüste in Mojave im Oktober 2004, abgestellt und inzwischen verschrottet.
Mit besten Grüßen Olaf
1952/1954 gaben sich die Douglas DC-2 und eine Martin 2-0-2 die Ehre
1956 erschienen Marken unter anderem mit Vickers Viscount (5p) und Doublas Dc-6B (10p)

Sehr populär war 1957 die De Havilland D.H. 106 Comet 1, hier auf einer 100p-Marke zu sehen, markant waren die Triebwerke, die in die Flügel integriert waren.
Damit es nicht zu viel wird, wollen wir nicht weiter auf die einzelnen Flugzeuge eingehen.
Mit besten Grüßen Olaf
Nach meinen Informationen wurde das Flugzeug (Seriennummer 230) Ende der 1940er Jahre in Dienst gestellt und flog bis in die 50er Jahre im Irak, danach wurde es wohl verschrottet.
Wenn jemand andere Informationen hat, dann sind diese herzlich willkommen.
Beste Grüße Olaf
UPU-Emblem, Zeppelin und Jumbo Jet
So wie der Zeppelin wird auch der Jumbo Jet (Boeing 747) bald Geschichte sein. Nicht erst seit Beginn der Corona-Krise sinkt der Bedarf an großen Passagierflugzeugen. Die Herstellung werde 2022 auslaufen, teilte der Konzern mit.
MfG Jürgen -wajdz-
Zu sehen ist neben einem Fesselballon, eine Junckers JU-52 und eine Concorde im Steigflug. Dem Sinn und Zweck geschuldet, sind die Darstellungen allerdings sehr vereinfacht.
Beste Grüße Olaf
1954 gab es einen kleinen Satz aus Lundy (2007 gab es dort noch 28 Einwohner), die sicherlich ein hohes Postaufkommen hatten und eigene "Briefmarken" herausgaben. Zu allem Überfluß wurden auch Flugzeuge darauf abgebildet, wo man einen wirtschaftlichen Flughafen für die abgebildeten Flugzeuge auf der Insel hätte errichte wollen, sei dahingestellt, vom Passagier- und Frachtaufkommen ganz zu schweigen.
Egal, jedenfalls wurde auf der 3 Puffin Marke die Comet der BOAC mit dem Kennzeichen G-ALZK abgebildet. Dabei handelt es sich um den zweiten Prototypen des Musters, der 1950 zum ersten Mal in der Luft war, nach mehr als 500 Stunden der Erprobung wurde er als Passagiermaschine eingesetzt. Nach diversen Unfällen des Flugzeugmusters wurde das Flugzeug schon 1955 ausgemustert und 1957 verschrottet.
Nebenbei gab es noch zwei weitere Marken aus dieser Serie, die ich nur kurz zeige
Mit besten Grüßen Olaf
Mi.-Nr. 1080 und 1081
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
mit dem Airbus A-320-200
MfG Jürgen -wajdz-
Darauf sind zu sehen:
- der "Stealth-Fighter" (Tarnkappenjäger) Chengdu J-20
- das Großraum-Transportflugzeug Xian Y-20
- der Transporthubschrauber Harbin Z-20
- das Amphibienflugzeug Avic AG600
Erstausgabetag war der 17. April diesen Jahres [1].
Ein echt gelaufener Ersttagsbrief, als Einschreiben aus Shanghai mit diesen Marken, erreichte mich heute:
Viele Grüße,
Peter
[1] http://eng.chinamil.com.cn/view/2021-04/20/content_10025747.htm
1989 wurde zur 800 Jahrfeier des Hamburger Hafens eine Briefmarkenschau mit dem Thema "Hamburger Flugverkehr im Spiegel der Luftpost" gezeigt. Auf dem zugehörigen Sonderstempel sieht man eine Boeing 747-200 Jumbo Jet in die Lüfte steigen. Augenscheinlich handelt es sich um einen Jumbo der Lufthansa.
Mit besten Grüßen Olaf
Die Typbezeichnung auf der Marke stimmt nicht ganz und auch die Darstellung ist nicht stimmig (entweder ohne Kanonen oder mit zwei Kanonen, dazu gleich noch). Es handelt sich hier um einen großen Flop der Luftfahrtgeschichte. Das Flugzeug ist die "Bell FM Airacuda". FM steht für Fighter/Multipurpose, wie sich alsbald herausstellte eher "no purpose". :-(
Die Airacuda war das erste Militärflugzeug der Bell Aircraft Corporation und sollte als schwerer Abfangjäger/Begleitschutzjäger zum Einsatz kommen. Sehr markant und ungewöhnlich war die schwere Bewaffnung in den Triebwerksgondeln, jeweils eine 37 mm Maschinenkanone. Hier auf dieser Originalaufnahme deutlich zu sehen:
Um die Maschinenkanonen so einzubauen musste man Druckpropeller benutzen, auf dem nächsten Bild schön zu sehen:
Das Flugzeug selbst war von Anfang an ein Misserfolg und es erstaunt schon, dass damit überhaupt eine Staffel ausgerüstet wurde. Die Flugleistungen, von zahlreichen technischen und fliegerischen Problemen ganz abgesehen, waren für den Einsatzzweck völlig unzureichend. Die Höchstgeschwindigkeit lag nicht nur unter der, der abzufangenden Bomberverbände, sondern auch unter der im Begleitschutz zu schützenden, eigenen Langstrecken-Bomber. Beim Einsatz der schweren Maschinenkanonen kam es zu starker Rauchentwicklung in den Cockpits und weiterer fliegerischer Probleme. Die Einsatzstaffel bestand nur zwei Jahre (1938-40) und danach wurde das Flugzeug nur noch zu Fotoflügen eingesetzt, aus Sicherheitsgründen aber nur zusammen mit einem Begleitflugzeug. Die Airacuda erwarb sich so sehr bald das zweifelhafte Prädikat einer "Hangar Queen", also ein Flugzeug, dass besser im (Flugzeug-) Hangar aufgehoben ist, als in der Luft. Letztendlich dienten die verbliebenen Airacudas nur noch zur Ausbildung von Bodenpersonal und waren für den fliegerischen Einsatz gesperrt.
Viele Grüße,
Peter
Mi.-Nr. 1160
Ich wünsche allen einen schönen Abend
Günther
Ja, was haben wir denn da, ist die Concorde wieder da?
Flugzeugkenner und aufmerksame Beobachter und Mitleser haben es natürlich schnell erkannt, dass das hier keine Concorde ist, aber durchaus so ähnlich aussieht. Um was es sich hier handelt, hat mein alter Freund auch gleich dazu geschrieben:
In seinem kurzen Text der über "MyPostcard" verschickten Karte nennt "MT" den Typ. Es handelt sich hier um die "Overture" des US-Start Up Unternehmens "Boom Technology". Ein ehrgeiziges Projekt zur Wiederauflage eines Überschall-Verkehrsflugzeugs. Noch existiert es nicht als flugfähiges Exemplar sondern steckt noch in der Entwicklung. Bislang ist der Erstflug eines Prototypen für 2026 geplant und der Einsatz als Passagierflugzeug ca. ab 2030. Die Hoffnungen darauf scheinen recht groß zu sein, so liegt bereits von United Airlines (die Postkarte zeigt die Overtue in den Farben von United) eine Bestellung über 15 Maschinen vor. Nicht die einzige Order bislang.
Bleibt abzuwarten und zu beobachten, wie die Geschichte weiter geht. Sicher nicht so einfach in der heutigen Zeit, insbesondere angesichts des Trreibstoffverbrauchs und auch der Lärmentwicklung eines solchen Jets zum Einsatz als Verkehrsflugzeug.
Viele Grüße,
Peter

Gruß
Hans-Jürgen
[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/265466

Gruß
Hans-Jürgen
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik%C3%BCberquerung
Beste Grüße Olaf

Gruß
Hans-Jürgen
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_Aircraft_Company
August Euler ist am 20.11.1868 in Oelde geboren. Genau 100 Jahre später gab es dort diesen Sonderstempel. Einen philatelistischen Lebenslauf von August Euler findet ihr im Beitrag [#652].
Heinz Nenner war ein eifriger Luftpost-Sammler der DDR. Von ihm erschien 1960 das Heft 4: „Luftpost der DDR“ aus der Philatelistischen Schriftenreihe. Seine Sammlung von fast 4000 Luftpost-Belegen kam 2004 bei der 52. Aerophil-Auktion zum Angebot.
Viele Grüße
Volkmar

Mi.-Nr. 4110
Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
Mi.-Nr. 1453
Ich wünsche allen eine ruhige Nacht
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Blanche_Stuart_Scott
Mi.-Nr. 882
Wir sehen keine Boeing 707, wie ich zuerst vermutete. Die Darstellung verführt dazu an eine 707 zu denken. Ist es aber nicht, es ist eine Convair CV-990 Coronado [1] . Dieser eher seltene Flugzeugtyp (nur etwas über 30 Exemplare wurde davon gebaut) war in den 60er/70er Jahren auch bei der Swissair im Einsatz.
Habt einen schönen Wochenanfang und ein Dankeschön an Peter
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Convair_CV-990
1971 flottete SWISSAIR zwei Boeing 747 Jumbo-Jets in die Flotte ein, es handelte sich um Maschinen der Serie -200. Damals war es durchaus üblich im Oberdeck eine Lounge mit Bar für die Passagiere der ersten Klasse einzurichten, angeblich soll es sogar ein "Racelette-Stübli" gegeben haben - das waren noch Zeiten. Ab den frühen 1980er Jahren wurde der das Oberdeck umgestaltet und mit weiteren Sitzen ausgestattet. Etwa Mitte der 1980er Jahre verliessen diese beiden ersten Jumbos die Flotte, man hatte inzwischen die grössere Variante des Jumbo, die Serie -300 im Portfolio.
Mit besten Grüssen
Olaf
Beste Grüße Olaf
Mi.-Nr. 503
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
Die Marke und das Foto zeigen die beiden Dragon Rapide mit denen die staatliche lettische Luftverkehrsgesellschaft am 10.Juni 1937 zum ersten Mal in der Geschichte des Landes einen regelmäßigen Inlandsluftverkehr begann. Von Spilve, dem Flughafen der Hauptstadt Riga Richtung Westen in die Küstenstadt Liepāja, vielleicht besser bekannt als Libau. Das Unternehmen war durchaus erfolgreich und wurde gut angenommen, so dass man einen Ausbau des Inlandsluftverkehrsnetzes plante. Der dann aber beginnende Zweite Weltkrieg mit des Besetzung des Baltikums, verhinderte dies.
Viele Grüße,
Peter
Mit besten Grüßen Olaf
Das gezeigte Flugzeug ist - nach meiner Auffassung - nicht identifizierbar, es fällt schwer zu sagen, es sei ein Turboprop oder ein Flugzeug mit Jet-Antrieb. Und das Hecklogo kann ich auch keiner Fluggesellschaft aus Österreich sicher zuordnen. Aus diesem Grund, wird es ganz einfach als "Flugzeug" beschrieben, der eigenen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Beste Grüße Olaf

Viele Grüße
Hans-Jürgen
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aer_Lingus
Am 9. Februar 2021 verausgabte Australien eine Sonderausgabe anlässlich des 100. Geburtstags der Royal Australian Air Force. Gezeigt wird eine Maschine vom Typ F-35.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Martin_F-35
Viele Grüße
Klaus

und einmal ein Breguet 19 aus dem Jahre 1920 des gleichen Herstellers mit der von Sevilla nach Mexico geflogen wurde.

ich hoffe ich habe so einigermaßen recherchiert.
Schönen Gruß
Sepp
Viele Grüße Olaf
Die erste Karte ziert eine Boeing 707, ein vierstrahliges Verkehrsflugzeug und auf der zweiten Karte kam man dann schon mit drei Triebwerken aus, eine Lockheed L1011 Tristar. Beide Flugzeugtypen sind heute nahezu vom Himmel verschwunden, genau wie TWA, die 2001 von American Airlines übernommen wurde.
Mit besten Grüßen Olaf
Mi.-Nr. 156
Grüßle
Günther

1994 flog Delta Airlines noch mit der Boeing B727 im Liniendienst, die abgebildete Maschine mit der Kennung N412DA hatte ihren Erstflug im Juli 1976 und wurde im October 2000 verkauft als Ersatzteilspender.

Auf der zweiten Postkarte schaut man frontal auf eine Boeing 707 der Lufthansa, ein Gehörschutz war dringend empfehlenswert, wenn die Triebwerke gestartet waren. Eine solche Boeing 707 wurde Anfang diesen Jahres in Berlin-Tegel verschrottet, nachdem sie dort jahrelang am Flughafen aufgestellt war.
Beste Grüße Olaf

Aircraft Convair 440 über Seen-Landschaft
MfG Jürgen -wajdz-
Bereits am 16. April 1963 gedachte San Marino dem 50. Jahrestag der Landung von Gianni Widmer in San Marino mit einem entsprechenden Sonderstempel. Die Illustration des Sonderumschlages zeigt auch den Gedenkstein auf dem Monte Carlo.
San Marino verausgabte am 3. April 2013 eine Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestages der Landung von Gianni Widmer in San Marino (Mi Nr. 2553)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://it.wikipedia.org/wiki/Gianni_Widmer
ausführliche Biographie in italienischer Sprache
Der Schreiber freute sich über seinen Fensterplatz, vermutlich ist er von Berlin über Frankfurt nach ??? geflogen. Gezeigt wird eine Sud Aviation SE-210 Caravelle III mit der Seriennummer 2 und der Registrierung F-BHRB.
Gebaut wurde das Flugzeug 1959 und flog bis zu seiner Ausserdienststellung 1978 bei der Air France. An Bord fanden bis zu 80 Personen Platz.
Bemerkenswert auch der Stempel vom Frankfurter Flughafen, dort wurde die Gebietsleitzahl (16) aptiert, so daß nur die "neue" PLZ "6" übrig blieb.
Mit besten Grüßen Olaf
Eine übervoll besetzte A 400 m "Atlas" der deutschen Luftwaffe beim Evakuierungseinsatz aus Kabul.
Ja, heute genau dieses Flugzeug, das die vergangenen Tage und Wochen spektakulär und positiv auf sich aufmerksam machen konnte und jetzt erstmals in einem heißen Einsatz seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellte. Damit überraschte das Flugzeug nicht nur seine Cockpit-Crews, sondern auch (wenn sie ehrlich sind) ;-) die militärische und politische Führung. Vor ein paar Jahren wäre ein solcher Einsatz allein wegen zahlreicher "Kinderkrankheiten" des Flugzeugs noch nicht möglich gewesen.
So sehr dieser Einsatz jetzt in Afghanistan sogar bei unseren Politikern wieder in Erinnerung gerufen hat, dass wir auch Streitkräfte haben und diese auch nicht nur für ihren Einsatz gerne mal gewürdigt werden, sondern dieses auch verdient haben, sucht man vergeblich auf deutschen Briefmarken nach diesem Flugzeug. Wie überhaupt nach irgendeinem Flugzeug der eigenen Streitkräfte!
Um die A 400 m zu finden muss man sich in exotische und philatelistisch eher verschmähte Länder begeben die mit ihren oft zahllosen Motivmarken das Geschäft damit ankurbeln.
Aber wir wollen ja das Motiv sehen!
Hier die A 400 m auf einer Blockausgabe aus Niger, aus dem Jahr 2013:
Oder auch hier auf einer Marke aus Togo, Jahr 2010, Mi Nr. 3724:
In unserem eigenen Land hat es das Flugzeug gerade mal auf einen Sonderstempel anlässlich der ILA in Berlin-Schönefeld im Jahr 2010 geschafft:
Hier ist eine Concorde abgebildet, die schnell um die Welt flog, entschleunigt und mit deutlich geringerer Reichweite erkennen wir ein einmotoriges Kleinflugzeug in Innsbruck, Teilnehmer and er Tirol-Rally
Den genauen Flugzeugtyp kann ich nicht identifizieren oder benennen.
Mit besten Grüßen Olaf
Angedacht und offiziell geplant, seit 2013 mit ersten veröffentlichten Designs 2019, ist (war?) das Projekt als Nachfolgemodell des Interceptors (Abfangjäger, in diesem Fall Höhenabfangjäger) der schon sehr betagten MiG-31 (Foxhound) geplant. Ein Jäger der 5. eventuell schon 6. Generation mit stealth Technologie (Tarnkappenflugzeug). Es werden ihm Hyperschalleigenschaften zugeschrieben, also Mach 4 bis 5 (über 5.000 km/h) mit der Möglichkeit bis in den nahen Weltraum aufzusteigen um auch gegen Satelliten und Interkontinentalraketen eingesetzt zu werden. Der Einsatz soll dabei sowohl mit Pilot, wie auch unbemannt, also als Drohne, möglich sein. Klingt alles (noch) sehr utopisch und fantastisch und ob, bzw. was daraus wird, bleibt abzuwarten. Russland hat das Projekt noch nicht offiziell abgesagt und ein erster Prototyp wurde schon mal für 2025 angekündigt. US Fachleute halten das Flugzeug dagegen für "vaporware", also eine Luftnummer (in diesem Fall ein Flugzeug dessen Realisierung mehrfach oder um längere Zeit verschoben und letztendlich nie verwirklicht wurde).
Warten wir's ab! ;-)
Viele Grüße,
Peter
17.12.1956 (gültig bis 16.02.1958) - MiNr. 11
Gruß
Claus
Die Dewoitine D.338 [1] war ein für 22 Passagiere ausgelegtes dreimotoriges Verkehrsflugzeug des französischen Herstellers Dewoitine. Der Erstflug erfolgte im Frühling 1936.
Für die Air France wurde das Flugzeug zum Haupttyp, der auf allen Strecken eingesetzt wurde. Verbesserte Versionen waren die D.342 und die D.620.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dewoitine_D.338
Vor zehn Jahren 2011 gedachte man dem Erstflug der Heinkel He 280, wohl das erste Flugzeug mit zwei Strahltriebwerken. Insgesamt wurden neun Exemplare gebaut.
1993 eröffnete der Flughafen Rostock-Laage seine Pforten, man hoffte auf eine rosige Zukunft, viel geblieben ist leider nicht von der Euphorie. Auf dem Stempel ist das Empfangsgebäude und eine startende Fokker 50 zu sehen. Auch Fokker träumte damals noch von einer Zukunft.
Beste Grüße Olaf
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=62497
B246422 - GYROFLUG Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Mengen; 12.12.1987.
Abbildung des Entenflüglers SC01 Speed Carard [1] (von oben). Von dem Modell wurden in den Jahren von 1984–1992 von der Firma GYROFLUG (und von deren Nachfolgeentität "FFT Gesellschaft für Flugzeug- und Faserverbund-Technologie mbH", 1992 Konkurs) insgesamt 58 Flugzeuge gebaut. Als Entenflügler, auch Canard bzw. Entenflugzeug genannt, werden Flugzeuge bezeichnet, bei denen sich das Höhenleitwerk vor den Tragflächen befindet [2].
Beste Grüße
Thomas
[1] https://www.mfi-magazin.com/speed-canard-sc-01/
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Canard
Augenscheinlich hat es der Brief noch rechtzeitig vor dem Abflug an Bord des Fliegers geschafft, was genau wir sehen, mag ich nicht beurteilen - eventuell handelt es sich um eine Embraer Bandeirante der Fluggesellschaft Talair.
Beste Grüße Olaf
Flugzeug über dem Glockenturm des Kapitols, Ölbaum
Während Michel im Text zur Italien MiNr 763 das Flugzeug als Douglas DC-3 „Dakota“ bezeichnet, wird im walter-kalt.ch/Katalog die Savoia Marchetti SM102 genannt. Dazu ist zu sagen, daß der Prototyp der SM 102 zum ersten Mal am 24. Februar 1949 flog (also erst ein Jahr später) und nach der Umstellung auf eine neue Version am 7. April 1950 den Erstflug absolvierte. Die Maschine ging für die Aeronautica Militare in Kleinserie.
MfG Jürgen -wajdz-
1978 von den Vereinten Nationen in Genf verausgabt.
Demnächst gibt es auch wieder identifizierbare Flugzeuge zu sehen.
Beste Grüße Olaf
1970 verausgabte die Postverwaltung von Rumänien einen Satz mit zwei Marken, die beide die BAC 1-11 zeigen, auf der mir vorliegenden Marke ist das Flugzeug mit der Kennung YR-BCA abgebildet. 1968 wurde das Flugzeug an die TAROM abgeliefert, doch im Dezember 1970 auf einem geplanten Flug von Tel Aviv nach Bucarest stürzte das gezeigte Flugzeug im Landeanflug auf Constanta ab. Ursache war zum einen schlechtes Wetter in Bucarest, was zu einer Umleitung nach Constanta führte, das Wetter dort war allerdings nicht besser und es folgte im dichten Nebel der Unfall. Dabei wurde das Flugzeug zerstört und insgesamt waren 19 Todesopfer zu beklagen.
Eine traurige Geschichte ...
Beste Grüße Olaf
Die Lissunov Li-2 (russisch Лисунов Ли-2, NATO-Codename: „Cab“) ist ein in der Sowjetunion hergestelltes zweimotoriges Passagier- und Transportflugzeug, das als Lizenzversion der US-amerikanischen Douglas DC-3 im Zweiten Weltkrieg in großem Umfang zum Einsatz kam.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lissunow_Li-2
Schönen Gruß
Sepp
Mi.-Nr. 244
Habt einen schönen Abend
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Caproni_Ca.101

Schönen Gruß
Sepp
Douglas DC-4 über der Hōryū-ji-Pagode, die im „Tempel der Lehre Buddhas“ steht, der inzwischen zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sie befindet sich in der Stadt Ikaruga (Landkreis Ikoma) der japanischen Präfektur Nara.
MfG Jürgen -wajdz-
Hier als Bandstempel aus Nürnberg. Uns interessiert natürlich jetzt das Flugzeug.
Für Flugzeuge auf Marken gibt es ja verschiedene Nachschlagwerke und Aufstellungen die hier im Thema schon öfters erwähnt wurden. Für Stempel nicht und die Angaben in Stempelkatalogen beschränken sich meist auf den unfehlbaren Begriff Flugzeug.
Der Stempel jetzt ist aber gut bekannt und das dreimotorige Flugzeug glauben auch die meisten zu kennen, ist doch die gute alte "Tante Ju", die Junkers Ju-52. Dazu gleich mehr!
Diesen Stempel gibt es auch noch in dieser Ausführung:
Diesmal aus Berlin und wieder ein dreimotoriges Flugzeug. Wieder die Ju-52? Auch hierzu helfen uns die Stempelkataloge nicht weiter. Schauen wir uns die beiden Klischees doch mal genauer an, hier beide zum Vergleich in einem Stempel:
Auf dem Sylbe Bandstempel aus Mannheim sehen wir beide Klischees. Die beiden Klischees jetzt im direkten Vergleich:
Es ist jetzt ganz deutlich, wir haben hier zwei verschiedene Flugzeuge und zumindest in unserer Stempeldatenbank wird da schon unterschieden zwischen Tiefdecker (links) und Hochdecker (rechts). Die Typen haben wir aber immer noch nicht!
Aber links ist doch die Ju-52!?
Wirklich? Nein leider nicht. Dagegen spricht schon mal die Tatsache, dass das Klischee bereits ab 1927 eingesetzt wurde. Da flog die Ju-52 noch nicht mal bei Hugo Junkers auf dem Reißbrett. Die gab es erst ein paar Jahre später, die dreimotorige Version ab 1932. Dass rechts der Hochdecker als Ju-52 nicht in Frage kommt dürfte auch unstrittig sein.
Auf solchen Stempeln und Werbeklischees waren ja meist zeitgenössische Passagier- und/oder Transportflugzeuge abgebildet mit denen auch die Luftpost befördert wurde. So auch hier.
Wir haben links ein bekanntes Verkehrsflugzeug jener Zeit, auch der Junkers-Werke, die dreimotorige Junkers G-24. Hier ein Bild dazu:
Ursprünglich, wegen der Beschränkungen für den deutschen Flugzeugbau durch den Versailler Vertrag, als einmotorige G-23 gebaut. Dann aber zur Umgehung des Versailler Vertrags, nach Schweden ausgeflogen und auf drei stärkere Motoren umgerüstet.
Auch das zweite Flugzeug, der Hochdecker, war damals, Mitte der 1920er Jahre gut bekannt. Heute kennt kaum noch jemand den Hersteller, geschweige denn den Flugzeugtyp. Hier haben wir eines der ersten "luxuriöseren" Verkehrsflugzeuge der damaligen Luft Hansa, die Rohrbach Ro VIII Roland der Berliner Rohrbach Metallflugzeugbau GmbH. Hier ein Originalbild von damals:
Die Ro VIII flog aber nicht nur bei der Luft Hansa, sondern war auch eines der ersten Verkehrsflugzeuge der spanischen Luftfahrtgesellschaft IBERIA.
In Spanien wurde dieses Flugzeug auch schon mal 1977 zum 50 jährigen Jubiläum der IBERIA auf einer Briefmarke abgebildet:
Und 25 Jahre später, zum 75. der IBERIA gleich nochmals, wie auch sehr schön auf dem FDC zu sehen ist:
Zu guter Letzt kam auch unser "altes" Klischee im selben Jahr, 2002, nochmals zu philatelistischen Ehren:
Auf diesem Sonderstempel aus Cottbus zum 75. Jahrestag des Cottbusser Flugplatzes erlebte die Ro VIII eine "Wiederauferstehung". ;-)
Der Ausflug, im wahrsten Sinne, war diesmal etwas länger, aber hoffentlich nicht uninteressant. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Die Autoflug GmbH ist ein 1919 gegründetes, mittelständisches Unternehmen im Bereich der Luftfahrttechnik und der Wehrtechnik. Es hat seinen Sitz in Rellingen und befindet sich im Besitz der Familie Sedlmayr. [1]
Glückauf!
Claus
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Autoflug
Flügel und Schatten der Bristol 175 Britannia
Die Bristol Type 175 Britannia, in den Jahren 1952 bis 1959 von der britischen Bristol Aeroplane Company gebautes Langstreckenflugzeug für den zivilen und militärischen Einsatz. Angetrieben wurde es von vier Turboprop-Triebwerken Bristol Proteus, die im eigenen Unternehmen entwickelt worden waren.
Aufgrund ihrer sehr leisen Triebwerke wurde die Britannia als „Der flüsternde Riese“ („The Whispering Giant“) bekannt, was sich allerdings auf den von außen wahrgenommenen Lautstärkepegel bezog und weniger auf die Geräuschkulisse innerhalb des Flugzeugs selbst. Es wurden 85 Exemplare gebaut, deren letztes im Jahr 1997 außer Dienst gestellt wurde.
MfG Jürgen -wajdz-
Die Sud-Aviation SE.210 Caravelle [#565] ist ein zweistrahliges Kurz- und Mittelstrecken Standardrumpf-Verkehrsflugzeug für maximal 140 Passagiere des französischen Herstellers Sud-Aviation, 21 Stück gehörten zur Alitalia.
Nach 74 Jahren wird lt. dpa die italienische Fluglinie Alitalia heute zum letzten Flug von Sardinien nach Rom abheben. Damit endet an diesem Donnerstag ein Kapitel Fluggeschichte.
Die neue Staatsairline Italia Trasporto Aereo (Ita) gilt als Alitalia-Nachfolgerin, die mit 52 Maschinen beginnt und am Freitag mit dem ersten Flug startet. Von den mehr als 10.000 Angestellten sind nur etwa 2.800 Mitarbeitern übernommen worden.
MfG Jürgen -wajdz-
Boeing 727-200
Vor 100 Jahren, 1921, wurde die Compañia Mexicana de Aviación, S.A. de C.V., als erste Fluggesellschaft mit Sitz in Mexiko-Stadt gegründet. Unter dem Namen Mexicana firmierte sie ab dem 20. August 1924.
In den 1930er Jahren wurde das Streckennetz laufend erweitert und der Service verbessert.
Im Jet-Zeitalter, Anfang der 1960er, Jahre flottete Mexicana vier de Havilland Comet ein. 1966 wurde die Boeing 727 eingeführt. In den 1970er Jahren vergrößerte sich die Flotte auf 19 Jets. Mexicana besaß damals die größte Boeing-727-Flotte außerhalb der USA. Man betrieb in Mexiko-Stadt einen Boeing-727-Simulator.
Im August 2010 beantragte die Gesellschaft Insolvenz.
MfG Jürgen -wajdz-

1972 flogen die Kleinen Roland, Karin und Wolfgang in die Ferien nach Rumänien und nahmen ein Karte der Fluggesellschaft mit. Gezeigt wird eine BAC 1-11, von denen Bavaria sechs Maschinen im Einsatz hatte. 1977 wurden die Fluggesellschaft Bavaria und Germanair zur "Bavaria Germanair" fusioniert, und im gleichen Jahr von der "Hapag Lloyd" aus Hannover übernommen. Damit war die Bavaria Geschichte, die BAC 1-11 flog noch etliche Jahre in Orange.
Die besten Grüße Olaf
Mit besten Grüßen
Olaf
Oder auch aus der gleichen Ära, die Focke Wulf A 17:
Aber, wie geschrieben, bei beiden nur teilweise Übereinstimmungen und die Tragflächen des Flugzeugs auf dem Stempel passen nirgendwo. Die scheinen von der "Tante Ju", der Junkers Ju 52 "entliehen" zu sein. ;-)
Viele Grüße,
Peter





Wer weiß mehr ?
Habt einen schönen Tag (trotz Orkan)
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stampe_%26_Vertongen_SV-4#Technische_Daten_(SV-4_C)
Und was soll das ganze dann im Flugzeugthema? Na ja, die Ansichtskarte selbst zeigt ausreichend Flugzeuge ...
Mittelpunkt der Karte ist eine Boeing 707 der Pan American (oder kurz: PanAm) mit ausgefahrenem Fahrwerk. Auf dem oberen Bild sehen wir zwei Flugzeuge der Lufthansa, die gerade abgefertigt werden. Rechts ist eine Vickers Viscount 814 mit dem Kennzeichen D-ANAC zu erkennen, 1961 gebaut, Platz bietend für 71 Passagiere und 1971 nach Großbritannien verkauft. Links im Hintergrund steht meines Erachtes eine Convair CV-340.
Auf dem unteren Bild sieht man die beiden Flugzeuge von der jeweils anderen Seite. Ebenso beachtlich, daß es damals noch eine "Gartenwirtschaft" gab, die nur durch einen niedrigen Zaun vom Vorfeld abgegrenzt war, heute an einem Verkehrsflughafen undenkbar.
Mit besten Grüßen
Olaf
Heinrich berichtet 1962 von seinem Flug von wo auch immer über Frankfurt und Kopenhagen nach Helsinki. Zumindest wurde er damals bei einer zweistündigen Verspätung in Frankfurt ins Restaurant geladen und konnte etwas speisen, danach ging es dann weiter nach Kopenhagen, wo ihn ein langer Aufenthalt erwartete, bevor es auf den letzten Sektor nach Helsinki ging. Dort war die geplante Ankunft gegen 23 Uhr. Ob er seinen gewünschten Abholer dort getroffen hat, werden wir wohl nicht erfahren.
Auf der Karte zu sehen ist eine Boeing 707-321 mit dem Kennzeichen N715PA, die noch ohne Fluggesellschaftskennzeichung unterwegs war. Es handelt sich um das 20. Flugzeug der Boeing 707-Familie und wurde 1958 gebaut. Nach der erfolgreichen Erprobung wurde es 1959 bei PanAm in Dienst gestellt und flog dort bis 1971, es erfolgte ein Verkauf an Turkish Airlines. Schon 1974 wurde es an einen Händler verkauft, der das Flugzeug dann in Ghana platzieren konnte, 1976 wechselte es in das Register von Mosambique, Ende 1976 fand die Verschrottung statt.
Beste Grüße Olaf
Hätte das abgebildete Flugzeug zwei statt drei Leitwerken, so könnte es sich um einen Prototyp der Curtiss-Wright C-46 Commando handeln, so ging dieses Flugzeug wohl nur in die Luft, wenn das Postgut mit der Luftpost befördert wurde. Aber nett anzusehen ist es allemal.
Beste Grüße Olaf
Mi. 2521, darauf abgebildet ein Doppeldecker und der Pilot dazu. Besonders Letzteren werden wir gleich noch näher kennenlernen.
Der Doppeldecker ist ein deutscher Aufklärer, Typ AEG C4, eben der zu Beginn erwähnten bayerischen Fliegerabteilung 304 b. Hier eine Postkarte mit diesem Flugzeug:
So, jetzt zu dem abgebildeten Piloten. Dieser sorgte im modernen Israel für ein wenig Aufregung nachdem ein Journalist der Tageszeitung Haaretz dazu recherchierte und dann einen Artikel verfasste mit dem Titel "Was macht ein Nazi Pilot auf einer israelischen Briefmarke". Durchaus eine brisante Frage, mit der das moderne Israel aber wesentlich lockerer und entspannter umging, als das wohl bei uns der Fall gewesen wäre. ;-)
Wer ist denn der "Nazi-Pilot"?
Es handelt sich um den damaligen Hauptmann Franz Josef Walz, Kommandeur der bayerischen Fliegerabteilung 304 b.
Hier sehen wir ihn vor Ort in Palästina (rechts im Bild zusammen mit dem Kommandeur der Flieger Heeresgruppe F, Türkei).
Walz ist bis heute noch im Kibbutz Merhavia bekannt wo er damals unter den jüdischen Siedlern Freunde gefunden hatte. Seine erfolgreichen Einsätze in Palästina brachten im auch den Titel "Adler von Jericho" ein.
Nach dem Krieg führte ihn sein Weg zuerst zur Polizei und dann zur Teilnahme an der Chinesisch-Schwedischen Expedition unter Sven Hedin. 1934 trat er als begeisterter Flieger der neu entstandenen Luftwaffe bei. Dort brachte er es bis zum Generalleutnant. Dass eine solche Karriere nur möglich war, wenn man sich mit dem damaligen Regime arrangierte, dürfte jedem klar sein. Genau dies brachte ihm den Vorwurf des "Nazi-Piloten" ein.
War zwar ein wenig peinlich für den Israel Philatelic Service, von dem die Vorlagen stammten, aber das war's dann auch schon.
Ein interessantes Detail am Rande, wenn man sich den Doppeldecker auf der Marke genau ansieht, muss man feststellen, dass das Balkenkreuz fehlt, das deutsche Hoheitsabzeichen. Zumindest dieses, das so auch auf den Flugzeugen des Dritten Reichs im zweiten Weltkrieg angebracht war, hatte der Designer nicht gewagt darzustellen. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Auf einer Briefmarke von 26 x 18,5 mm ist die Antonow An-10A mit einer Rumpflänge von rd. 37 m und einer Flügelspannweite von 38 m dargestellt.
Sie war ein mit um zwei Meter verlängertem Rumpf, erhöhter Sitzkapazität und verändertem Leitwerk versehene Variante der Serienversion der An-10 (NATO-Codename: Cat), Erstflug 7. März 1957.
Ein sowjetisches Passagierflugzeug, das parallel zu den beiden militärischen Frachtmaschinen Antonow An-8 und An-12 entwickelt und ab Februar 1960 im Liniendienst eingesetzt wurde. Aeroflot war der einzige Betreiber des Typs.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Antonow_An-10
Die Fokker F.VIIb/3m war eines der ersten kommerziell erfolgreichen Passagierflugzeuge aus den 1920er-Jahren. Als Hochdecker ausgelegt, wurde es in ein- oder dreimotoriger Ausführung gebaut und bot Platz für zwei Piloten und acht bis zehn Passagiere.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Fokker_F.VII
Tätigkeit die Durchführung von Flügen aller Art sowie der Ankauf-, Verkauf und die Vermietung von Fluggeräten nebst Zubehör und Bestandteilen, sowie alle der Erreichung dieses Hauptzweckes dienende Nebengeschäfte sowie sämtliche Verwaltungsdienstleistungen.
Glückauf!
Claus

Schöne Grüße vom Flugplatz Paderborn-Haxterberg von den 17.Segelflug-Weltmeisterschaften 1981.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Lufthansa Köln
Frankfurt KLM Luftfracht
LG
Angelika
Alberto Santos Dumont absolviert 75 Jahre vor Ausgabe der gezeigten Briefmarke den Erstflug mit seiner "Santos-Dumont 14-bis". In Ermangelung heutiger technischer Voraussetzungen, war jeder Erstflug mit grossen Risiken behaftet, oftmals stand die totale Zerstörung des Fluggerätes am Ende des Fluges im Berichtsheft. Dessen war sich Alberto bewußt und so hängte er sein Fluggerät zu den ersten "Flügen" unter sein Luftschiff Nr. 14 (von diesem leitet sich auch der Name des Flugzeugs ab). Der erste Soloflug endete schon nach 7 m und das Flugzeug wurde beschädigt. Mit stärkerem Motor nach der Reparatur wurden dann schon 60 m in der Luft zurückgelegt. Später gelang ihm noch eine Flug über sagenhafte 220 Meter, das war damals Rekord.
So haben sich die Zeiten doch zwischenzeitlich sehr geändert - in diesem Sinne "happy landings" und alles Gute,
Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Santos-Dumont_14-bis
Interessanterweise ist damit eine Postkarte mit dem Bild einer Boeing 747 der Condor frankiert.
Zu sehen eine B747 230 mit der Registrierung D-ABYF, Erstflug war im März 1971 und das Flugzeug wurde neu an Condor (damals die Chartertochter der Lufthansa) abgeliefert. Schon 1979 wurde das Flugzeug an Korean Airlines verkauft und direkt an Saudi Airlines weitervermietet, 1980 folgten im Anschluss zwei Monate bei Nigeria Airways, ehe dann 1991 der Weiterverkauf an die Leasingfirma GATX folgte. Diese konnte das Flugzeug noch für 1.5 Jahre an die Kanadische Nationair weitervermitteln, ehe das Flugzeug wieder zurückgegeben wurde.
1996 hatte es noch einen Auftritt in der Klein-Serie "Pandora's clock", danach folgte dann die Verschrottung.
Gehen wir doch zusätzlich noch in das Jahr 1970 zurück, dort wurde eine Karte mit Aufnahmen vom Flughafen Zürich verschickt.
Oben ist im Bild eine Convair 990 der Swissair im Anflug zu sehen, im unteren Bild eine weitere Convair beim Rollen auf dem "alten" Vorfeld in Zürich. Dieses Flugzeug wurde 1962 an die Swissair geliefert, und flog 1964/1965 bei Ghana Airways. 1975 folgte der Verkauf an Spantax (manchen noch als Finkenwerder Airlines bekannt - aber die Geschichte gehört hier nicht her).
Ausserdem sind noch eine Douglas DC-8 der Air Canada, eine weitere Convair der Swissair, sowie eine Douglas DC-9 der gleichen Gesellschaft auf der linken Seite zu sehen, rechts kann man zwei Flugzeuge der SABENA bzw. der AEROFLOT erkennen.
Beste Grüße Olaf
im Vordergrund die Hochschule, im Hintergrund Weihenstephan, und ganz im Hintergrund ist der Tower vom Flughafen München zu sehen, rechts daneben ein startendes Flugzeug (nicht näher identifizerbar).
Beste Grüße nach Berlin und happy landings,
Olaf
Wir sehen den Block 96 aus dem Jahre 1981, darauf abgebildet (von mir gelb umrahmt) das heute näher zu betrachtende Flugzeug, die Heinkel He 100 (später He 112, manchmal auch He 113). Hier beschrieben als V 8 (das 8. Vorserienmodell) und Rekordflugzeug. Diese Beschreibung und auch die Abbildung sind sehr oberflächlich und die wahre Geschichte ist wesentlich umfangreicher.
Ernst Heinkel, einer der ersten und wenigen Konstrukteure der erstmals bei Flugzeugkonstruktionen aerodynamisch dachte und entwickelte hatte 1938 ein neues, in vielen Aspekten revolutionäres Flugzeug entwickelt mit dem er den Geschwindigkeitsweltrekord für Flugzeuge angreifen wollte, eben die He 100. Hier ein Originalbild der Maschine (V 2):
Mehr zufällig als geplant flog damit Ernst Udet Pfingsten 1938 auf einem 100 km Rundflug die damals enorme Geschwindigkeit von fast 635 km/h und holte damit den Weltrekord, erstmals für Deutschland. Udet, der sich privat auch gern mal künstlerisch betätigte fertigte dazu diese Karrikatur an die ihn und Ernst Heinkel nach der Landung von dem Rekordflug zeigt:
Knapp ein Jahr später holte der Werkspilot Hans Dieterle mit der auf dem Block zu sehenden V8 den Geschwindigkeitsweltrekord mit knapp 747 km/h.
Heinkel bewarb sich mit der dann in He 112 umbenannten Maschine bei der noch im Aufbau befindlichen Luftwaffe als Jagdflugzeug und es wurde eine Vorserie gebaut. Leider waren bereits damals schon im RLM (Reichsluftfahrtministerium) an den verantwortlichen Stellen kurzsichtige und auch unfähige Leute und der Auftrag für den Standardjäger erging an Messerschmitt für die Bf-109.
Die Vorserie war aber vorhanden, davon wurden zwei Maschinen an Japan und sechs an die Sowjetunion verkauft, wo sie später als Vorbilder für eigene Jagdflugzeugentwicklungen dienten. Hier zwei Abb. dazu:
Zwölf weitere Maschinen blieben bei Heinkel der daraus eine Werksschutzstaffel auf seinem Werksflugplatz in Rostock-Marienehe aufstellte die von eigenen Werkspiloten geflogen wurde.
Die Deutsche Luftwaffe, allen voran "Herr Meyer" (Göring) hatten das Potenzial der He 100/112 nicht erkannt. Anders der Propagandaminister Goebbels der mit Hilfe dieser Flugzeuge einen Propagandamythos schuf und mit vielen gezielten, wir würden heute "Fake News" sagen, die Briten und später die Alliierten in Atem hielt. Auch für die deutsche Bevölkerung wurden in entsprechenden Publikationen und Wochenschauen Bilder von dem angeblich "geheimnisumwitterten" deutschen Superjäger gezeigt.
Hier z.B. auf einer seltenen Farbaufnahme eine "He 100 Blitzstaffel", nichts anderes als Heinkels Werksmaschinen, schön mit Luftwaffenkennzeichen angepinselt:
Alles gezielte Propaganda und Falschinformation um den Kriegsgegner Großbritannien vor der Luftschlacht um England zu beunruhigen. Dies funktionierte auch, die RAF (Royal Air Force), hielt bis zum Ende der Luftschlacht eigene Jagdstaffeln in Reserve um sie für den Einsatz gegen die gefürchteten He 100 Blitzstaffeln zur Verfügung zu haben.
Der Mythos diese Superjägers hielt sich noch lange während sich die Deutsche Luftwaffe mit der zunehmend immer mehr unterlegenen Messerschmitt Bf-109 begnügen musste.
Damit genug mit dem Ausflug in die Kriegspropaganda.
Viele Grüße,
Peter


Zu sehen ist eine vereinfacht dargestellte Convair CV 990.
Viele Grüße,
Peter
Zusammen mit den Piloten Dieudonné Costes (1892-1973) und Joseph Le Brix (1899-1931) flog sie 1927/28 um die Welt, unter anderem mit dem ersten Non-Stop Flug über den Südatlantik. Lediglich der Pazifik konnte damals noch nicht in der Luft überquert werden.
Beste Grüße Olaf
Abgebildet ist auf dem linken Postwertzeichen der Haupttyp der Knights, ein Mehrzweckjäger vom Typ Su-SM30 und auf dem rechten die Maschine, mit dem die Swifts ihre Show gestalten - MiG 29.
MfG >Franz<
Vor nunmehr auch schon wieder über 30 Jahren wurden diese MiG-29 als einzige NVA Kampfflugzeuge von der Bundesluftwaffe übernommen, die damit als einziges NATO Land einen russischen Flugzeugtyp flog. Diese MiGs flogen noch bis zur Ablösung durch den Eurofighter und wurden bis auf eine Maschine dann 2003 Polen überlassen.
Die letzte verbliebene MiG-29 steht heute im Museum in Berlin-Gatow:
In Deutschland schaffte es die MiG-29 auch mal auf einen Sonderstempel:
Viele Grüße und Horrido,
Peter
Aber auch ein Flugzeug braucht Pflege und Service. Diesen bekommt es unter anderem bei
RAS - Rheinland Air Service in Mönchengladbach. Oder, wer noch keines hat, vielleicht eine Idee für Weihnachten, ein Gebrauchtflugzeug kann hier auch erworben werden.
Beste Grüße Olaf
Auf dem Cachet Stempel der JAL mal kein Flugzeug, sondern wirklich ein "Jumbo", ein fliegender Elefant. Nicht irgendeiner, sondern "Dumbo" (im angelsächsischen auch manchmal Jumbo genannt), der manchem vielleicht noch aus der eigenen Kindheit bekannten Comicfigur aus der Feder Walt Disneys.
Die JAL hatte erst knapp ein Jahr vorher den Liniendient von Tokio nach San Francisco mit ihren damals gerade neu erhaltenen Jumbos begonnen. Die JAL flog in ihrer Geschichte fast alle 747 Modelle bis zuletzt die 747-400. Auch deren Ära ging, wie vielerorts, bei der JAL nach 41 Jahren 2011 zu Ende.
Hier die letzte 747-400 der JAL (Bildquelle Austrian Wings Konstantin von Wedelstädt) die ihrer letzte Landung im März 2011 in Tokio hatte:
Viele Grüße,
Peter
Die auf dem Aerogramm aus Australien abgebildete Maschine lässt sich keiner Fluggesellschaft zuordnen, ich meine aber, es könnte ein Flugzeug der BOAC aus Grossbritannien sein.
Im September 1981 fand der wirklich letzte Flug einer Comet statt, als diese in ein Museum überführt wurde.
Beste Grüße Olaf

Dieses kleine Flugzeug - auf einem Aerogramm der USA aus dem Jahr 1976, welches sich auf dem Weg von USA in Richtung Europa bewegt, erinnert an den Hochgeschwingdigkeitstraum der Fliegerei in der zivilen Luftfahrt, der zur Zeit jedoch nur geträumt wird, nachdem die Concorde vom Himmel verschwunden ist.
Beste Grüße Olaf
hier etwas deutlicher
links oben noch ein Blick von vorne, wobei ich denke, da ist hat der Grafiker seine Freiheiten voll ausgeschöpft, die Nase zu groß und die Triebwerke zu klein - die Proportionen stimmen jedenfalls nicht.
Nur das Nashorn ist völlig unbeteiligt - es schaut sich bestimmt das Treiben in der Luft an.
Beste Grüße Olaf
Die erste Version der Fokker F10 wurde 1927 gebaut, und dann später durch die F10A abeglöst. Platz hatten damals 14 Passagiere und diese wurden mit etwa 200 km/h durch die Luft befördert.
Beste Grüße Olaf
Es ist nicht einfach, Flugzeug und Aerogramm zu identifizieren, das Aerogramm ist etwas einfacher, im Konvolut war ein zweites Exemplar, frankiert mit einer Marke aus Neuseeland, jedoch hat dieses NIE den Weg in den Briefkasten gefunden. Das Flugzeug ist für mein Empfinden eine Douglas DC-8, war diese doch im Vergleich zur Boeing B707 etwas "rundlicher" bzw. "weicher" in den Formen und hatte am Heck auch keine Antenne, wie man in der Vergrößerung gut erkennen kann.
Beste Grüße Olaf
Unter anderem in 1946 wählte die Post aus Monaco eine Sud Ouest SO.90 Cassiopees als Motiv für Ihre Luftpostmarken aus. Die SO.90 war in der Entwicklung als leichtes, zweimotoriges Passagier- und Postflugzeug, gleichwohl wurde der - noch unfertige - Prototyp im zweiten Weltkrieg beschlagnahmt. Das bedeutete jedoch nicht, das nicht weiterentwickelt wurde, so daß ab Juli 1947 die Version SO.95 Corse III in Serie gehen konnte.
Beste Grüße Olaf
Wir sehen von links nach rechts, eine McDonell Douglas DC-10, einen Airbus A310, eine Yak-42 und die Tupolev 154. Fast alle gezeigten Flugzeugtypen sind zwischenzeitlich aus dem kommerziellen Passagierverkehr verschwunden.
Beste Grüße Olaf
Afghanistan verausgabte 1984 eine Marke mit einer russischen Tupolev TU-154, Taiwan zeigte 1967 eine amerikanische Boeing B727. Beide Flugzeugtypen haben eine ähnliche Sitzplatzkapazität und auch eine ähnliche Reichweite, ebenso werden beide Flugzeugtypen von drei Triebwerken angetrieben. Und was eint die beiden noch, heute sind sie fast gar nicht mehr im Flugbetrieb zu sehen, meines Wissens werden sie im Linienluftverkehr nicht mehr eingesetzt.
Beste Grüße Olaf
Grüße, Stefan
Auffällig sind auf jeden Fall die sehr rechteckigen Enden der Flügel. Außerdem scheint das Seitenleitwerk zu fehlen.
Zum Deutschen Flugtag 1925 gibt es ausführliche Informationen auf der Seite [1]. Dort findet man eine 33-seitige Pdf-Datei wenn man den Punkt „Aeroplane Spandau 1“ anklickt. Eigentlich geht es dort um das ungewöhnliche Flugzeug „Spandau 1“, dass auch beim Deutschen Flugtag 1925 dabei war.
Der Deutsche Flugtag dauerte vom 31. 5. bis zum 9.6.1925. Insgesamt waren 92 Flugzeuge angemeldet. Eine Liste der teilnehmenden Flugzeugtypen findet man bei [1] auf Seite 20.
Am ersten Flugtag musste z.B. eine Schleife von 970 km geflogen werden. Sie führte von Berlin über Schwerin, Hamburg, Bremen, Münster, Kassel und Magdeburg zurück nach Berlin. Die anderen Schleifen hatten Längen zwischen 1034 km und 1140 km. Weitere Informationen findet ihr in [1].
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://hans-weil.faszination-uhrwerk.de/ (auf „Aeroplane Spandau 1“ klicken)

Oben das fast baugleiche Vorgängermodell, die R II mit den typischen Speichenrädern, wie auch auf dem Stempel. Unten eine Werbung der auch noch in Berlin-Spandau ansässigen Firma Rieseler worauf die R III abgebildet ist. Hochdecker wie auf dem Stempel und das stilisierte Höhenruder (hinten) der Form entsprechend, sowie die geraden Außenkanten der Tragfläche.
Viele Grüße,
Peter
Auch hier möchte ich Dich bitten, das Flugzeug zu bestimmen. Ich denke, dass du es sofort mit einem Blick erkennst. Ich müsste vermutlich lange suchen bzw. vergleichen.
Viele Grüße
Volkmar
Die Marke erschien zur Eröffnung des Flughafenbahnhofs in Genf [1]. Außer den Flugzeugen sehen wir Lokomotiven der Baureihe Re 4/4 IV
Ich wünsche einen schönen Wochenanfang
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Gen%C3%A8ve-A%C3%A9roport
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aviatik_(Flugzeughersteller)
Die gezeigte Central Centaur IV war ein dreisitziger Doppeldecker, der ab 1919 gebaut wurde. Insgesamt wurden acht Exemplare gebaut, das letzte 1940 in Belgien während des Krieges zerstört.
Auf der zweiten Marke ist eine Ambrosini SAI.1 abgebildet, es wurde nur einmal 1935 gebaut um an einer Flugzeugrallye teilzunehmen.
Mit besten Grüßen Olaf
Hier ist eine Polikarpow R-1 abgebildet, ein militärisches Mehrzweckflugzeug das von 1922 bis 1931 mit etwa 3000 Stück produziert wurde.
Die zweite Marke zeigt eine Kalinin K-5, ein Verkehrsflugzeug für 6-10 Passagiere, welches zwischen 1930 und 1934 produziert wurde. Insgesamt wurden 260 Flugzeuge dieses Musters gebaut.
Alles Gute wünscht Olaf
Viele Grüße
Christoph
Viele Grüße
Christoph
Gezeigt wird eine Douglas C-47 Dakota beim Überflug des Nilstaudamms, König Faruk "schaut" von der Seite zu.
Beste Grüße Olaf

Eine deutsche Fluglinie bewies die Möglichkeit des Linienverkehrs zwischen der afrikanischen und südamerikanischen Küste mit Hilfe des auf dem Atlantik stationierten Katapultschiffs „Westfahlen“ und einem Flugboot vom Typ „Dornier Wal“, und zwar das, mit dem Wolfgang von Gronau 1932 sein 60.000 km – Flug um die Erde gelang. Der erste Start erfolgte am 2. Juni 1933 vom Schiff aus in Richtung Bathurst, die Hauptstadt Gambias, Rückflug am 4. Juni zur „Westfahlen“. Zwei Tage später fand der Flug in Richtung Natal (Brasilien) und kurz darauf nach Pernambuco (Recife) statt. Damit war der Beweis erbracht, das sich mit dem Einsatz von Katapultschiffen ein Regelverkehr einrichten ließ.
Vorausgegangen waren seit 1930 mehrere Versuche mit dem Luftschiff „Graf Zeppelin“. Doch mit nur einem Luftschiff ließ sich ein regelmäßiger Liniendienst nicht einrichten.
MfG Jürgen -wajdz-
Schönen Abend
Christoph
Mit besten Grüßen Olaf
Der Genève Aéroport [1] zählt zu den ältesten Flughäfen Europas. Das erste Flugzeug landete am 23. September 1920, die ersten Passagierflüge erfolgten im Jahr 1922 und der erste Flug nach New York startete im Jahr 1947.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Genf
Grüße, Stefan
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_747#747-300
Machen wir uns über den philatelistischen Wert dieser Bildchen keine Gedanken, sie dienen lediglich der Abschreckung.
Beste Grüße Olaf
Warum ein Schatz? Zum einen decken die Marken meine Freude an Flugzeugen, aber - viel besser - der Brief ist in meine alte Heimat Marburg geschickt worden - das macht ihn zum Schatz für mich.
Ganz leicht eingedruckt im Papier kann man ein weiteres Flugzeug erkennen.
Die Frankatur wurde aus Marken einer Luftpost-Serie der Jahre 1944-1953 generiert, zu sehen sind von links nach rechts: 1 Peso und 2 Pesos: Fokker Super Universal, 10 Pesos: Northrop Alpha, 3 Pesos: Stinson Faucett F19 und 20 Pesos: eine stilisierte Dornier Wal
Ein großer DANK an den großzügigen "Vorbesitzer" der sicher hier mitliest - und gar nicht recht glauben mag, welch Freude er mir gemacht hat.
Viele Grüße Olaf
Hier sieht man eine Lissunow LI-2 mit dem Kennzeichen LZ-TUH der bulgarischen TABSO, ob es dieses Flugzeug wirklich mit dieser Kennung gab, kann ich nicht nachvollziehen. Bei der Lissunow LI-2 handelt es sich um einen Lizenz-Nachbau der Douglas DC-3 aus der Sowjetunion. Nach meinem Wissensstand wurden die letzten LI-2 in Bulgarien 1986 ausgemustert.
Auf dieser Marke wurde ein Junkers JU-52 ins rechte Licht gerückt. Diese Maschine trug das Kennzeichen LZ-UNB. Auch hier kann ich nicht mit Gewissheit sagen, ob es das Flugzeug wirklich so geflogen ist.
Beste Grüße Olaf
Hier die die Mi. 513, 514.
Viele Grüße
Christoph
Mi.-Nr. 1395
Habt einen schönen Abend
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Savoia-Marchetti_S.55
Die Dassault Falcon 900 ist ein dreistrahliges Geschäftsflugzeug bzw. Privatjet in Tiefdeckerauslegung, Erstflug 1984. Mit Reichweiten von über 5.000 Meilen, einer unglaublich komfortablen Kabine und einer innovativen Konfiguration mit drei Triebwerken ist es ideal für transozeanische und transkontinentale Reisen und bietet große Vielseitigkeit bei der Flugplanung. Von den acht gebauten Varianten werden heute noch die beiden neuesten, Falcon 900DX und 900LX, hergestellt.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Dassault_Falcon_900
Mi.-Nr. 1747
Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcker_B%C3%BC_131
[2] https://www.passagierflug.ch/oldtimer-rundflug/buecker-doppeldecker-fliegen
Beste Grüße Olaf
Mi.-Nr. 345 - Luftpostmarke
Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sud-Est_SE.161
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/St._Vincent
Gezeigt wird eine Tupolev 154 der ungarischen Fluggesellschaft MALEV, weit vor der Betriebseinstellung im Februar 2012 wurde dort die letzte TU154 ausgemustert.
Die erste DC-8 der Swissair wurde 1960 in Dienst gestellt, die letzte 1976 ausgemustert. Swissair selbt hat zwischenzeitlich auch den Betrieb eingestellt.
CSA - Czech Airlines betrieb in den 1970er Jahren einige Ilyushin 62, zumeist auf der Langstrecke.
Auch die Deutsche Lufthansa kam zu bildlichen Ehren, gezeigt wird ein Airbus A300 der Gesellschaft.
Der Plan ein Gegenstück zur Concorde auf den Markt zu bringen, war nicht vom gewünschten Erfolg gekrönt, die Tupolov TU-144 wird gezeigt, wie sie im Überschall über Skandinavien hinwegfliegt.
Beste Grüße Olaf
Russland - Mi.-Nr.: 3037 (3035/8)
Das Denkmal in Samara existiert seit 1975 und es wurde damals von den Bildhauern Fedorov und Frolov sowie dem Architekten Morgun errichtet.
Auf dem aus Beton errichteten Sockel steht ein russisches Kampfflugzeug des Typs Il-2, das in 1943 im Flugzeugwerk Nr. 18 in Kuibyshev gebaut, sofort zu Fronteinsätzen eingesetzt und im "Großen Vaterländischen Krieg" abgeschossen wurde.
Das abgeschossene Kampfflugzeug wurde im Herbst 1970 in der Region (Oblast) Murmansk relativ gut erhalten gefunden und in einer nahegelegenen Fabrik von fachkundigen Arbeitern auf freiwilliger Basis restauriert. Danach wurde es nach Samara überstellt, wo es seinen endgültigen Platz fand.
MfG >Franz<
Im Flug über Sevilla präsentiert sich dem Grafiker eine Airco DH.9 B (nach der Insolvenz von Airco als De Havilland Aircraft Company DH.9 B vermarktet), ein Flugzeug das ab 1917 in etlichen Varianten gebaut wurde, gedacht war es als Militärflugzeug (Bomber). Auch in Spanien wurden in Lizenz etwa 500 Exemplare gebaut. Nach Kriegsende wurden die Flugzeuge auch zivil genutzt, die Reichweite betrug knappe 1000 km.
Heute geht alles etwas schneller und komfortabler.
Beste Grüße Olaf
nach meinen Informationen handelt es sich um Spendenmarken zugunsten der IBERIA. Das Flugzeug selbst kann ich nicht identifizieren, aber es sieht zeitgemäß aus. Es existieren wohl auch Spendenmarken mit rotem bzw. grünem Rahmen.
Beste Grüße Olaf
Eine recht umfangreiche Serie in verschiedenen Zähnungen, Farben und Wertstufen wurde Anfang der 1950er Jahre herausgegeben, gezeigt wird eine Douglas DC-4, ein damals recht beliebtes Reiseflugzeug.
Mit besten Grüßen Olaf
Wollte man dann von einer Insel zur nächsten, dann bot sich - neben Schwimmen - die Nutzung einer Piper PA-23 Apache an, das war deutlich langsamer, aber sicher nicht minder spannend.
Von einem Urlaub am Strand träumend alles Gute, Olaf
Russland - Mi.-Nr.: 2629
Auf dem Wertzeichen abgebildet ist a) das Instituts-Emblem, b) im Hintergrund ein Windkanal und c) im Vordergrund ein ziviles Flugzeug vom Typ MS 21.
MfG >Franz<
Wir sehen eine SAAB 2000 in den Farben der "Deutschen BA", dieses war die Deutsche Tochterfirma der "British Airways". Anfang der 1990er Jahre hatte die Deutsche BA bei SAAB in Schweden einige Flugzeuge bestellt, die gezeigt Maschine mit der Registrierung SE-007 hatte sogar die Lackierhallen schon in der bestellten Farbe verlassen und wurde auf einem Fotoflug abgelichtet. Warum auch immer, bei der Deutschen BA ist dieses Flugzeug NIE geflogen, es wurde umlackiert und an die Crossair in der Schweiz abgeliefert, ab März 2002 flog sie dann unter dem neuen Namen "SWISS", ehe sie 2004 nach England an Eastern Airways verkauft wurde. In 2006 ging die Reise wieter nach Litauen zu "Fly LAL", danach dann von 2009 bis 2013 wieder in Schweden, erst bei Golden Air, danach Braathens Regional Airways. Im September 2016 kehrte das Flugzeug in die Schweiz zurück und flog bis 2018 bei SkyWork Airlines. Seitdem ist das Flugzeug inaktiv.
Beste Grüße Olaf
In den 1960er Jahren fielen die Luftpostzuschläge für Postkarten und Briefe weg, diese wurde unter anderem auch mit einen Maschinenwerbestempeleinsatz beworben, zu sehen ist ein symbolisierter zweistrahliger Düsenjet.
Bremen warb im Maschinenstempel als Stadt der Luft- und Raumfahrt, hier erkennen wir ebenfalls ein symbolisierten zweistrahligen Jet, der einem Airbus A300 sehr ähnelt. Zusätzlich ist noch ein "Space Shuttle" abgebildet.
Beste Grüße Olaf
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://aerobaticteams.net/en/resources/i248/Thunder-Tigers-History.html
Etwa gleich alt ist die Douglas DC-6, die 1963 eine finnische Marke zierte
1952 "blickte" eine Douglas DC-4 von japanischen Marken
Ein kleiner Abstecher zum Militär, Indiens Luftfahrtindustrie baute unter Lizenz eine Hawker Siddeley (Folland) FO.141 Gnat bzw. unter eigenem Namen eine Hindustan Aircraft HAL Ajeet
und älteste im Bunde ist eine Farmann F.190 auf einer Marke aus Französisch-Indochina.
Beste Grüße Olaf
Hier wird eine CANT Z.505 mit dem Kennzeichen I-ZAPP abgebildet. Konstrukteur war Rilippo Zappata, der an einem Wettbewerb der Ala Littoria teilnahm, die ein neues Wasserflugzeug für ihre Seerouten suchten. 1935 war Erstflug, bescherte allerdings nicht den gewünschten Erfolg. Das Einzelstück wurde ab 1936 als Postflugzeug eingesetzt. Im Sommer 1941 fand der letzte Flug mit diesem Flugzeug statt.
Der Flugzeughersteller Martin konstruierte ab 1939 die Martin PBM Mariner in vielen Varianten, das Flugzeug hatte eine recht ordentliche Nachfrage, so wurden zwischen 1940 und 1949 über 1350 Flugzeuge hergestellt. Auf der Marke ist es auf dem Wasser zu sehen.
Mit besten Grüßen Olaf
Das Flugzeug hielt verschiedene Weltrekorde zu Transportkapazitäten und war auch öfters in Deutschland zu Gast. Auf ihrem Heimatflugplatz Hostomel bei Kiew, wo sich das Flugzeug zu Wartungsarbeiten in einem Hangar befand, wurde es vor einigen Tagen durch einen Angriff von russischen Truppen stark beschädigt und dürfte irreparabel sein.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Aussage dazu des ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba sich bewahrheiten wird: "Russland mag unsere Mriya zerstört haben. Aber sie werden niemals in der Lage sein, unseren Traum von einem starken, freien und demokratischen europäischen Staat zu zerstören."
Von einem guten Bekannten erhielt ich vor ein paar Tagen diese Postkarte dazu:
Ohne weitere Worte,
Peter
Свободи та миру Україні ! (Freiheit und Frieden für die Ukraine !)
Gestern habe versucht, das Flugzeug zu bestimmen. Dabei habe ich im Internet vergeblich nach einer Liste der am Süddeutschlandflug beteiligten Flugzeuge gesucht. Das Programm des Süddeutschlandfluges 1926 war zwar bei der "Auktion 71 - Alte Kunst" vom 21.03.2019 im Angebot, ist aber nicht im Netz verfügbar. Ich vermute, dass Peter das Heft auch nicht zur Verfügung steht.
Ich hätte mir einige Arbeit ersparen können, wenn ich bei Philaseiten nachgesehen hätte. Im Beitrag [#271] zeigt Peter diesen Stempel schon. Dazu schreibt er:
Mit der Bestimmung tat ich mich schwer, bin mir auch immer noch nicht ganz sicher (selbst das "gerühmte www" gibt dazu nicht viel her). Ich meine es handelt sich hier um eines der ersten im Betrieb der Lufthansa eingesetzten Luftfahrzeuge, die Arado V1 (stark schematisiert)?
Viele Grüße
Volkmar
Bandstempel mit Bochmann Nr. 40 und 41. Da die Abbildung des Flugzeuges identisch ist, kann man leicht übersehen, dass es zwei verschiedene Werbeklischees sind. Auch dem Vorbesitzer war es nicht aufgefallen, denn er hat unten links nur die Nummer 41 (linkes Klischee) angegeben. Links heißt es "In zwei Stunden Mannheim-Berlin", rechts steht dagegen "Blitz flug Mannheim-Berlin".
In diesem Fall kann ich beim besten Willen nicht sagen, um was für eine Maschine es sich bei der Abbildung handelt. Ich bin mir aber sicher, dass es einer von euch etwas dazu sagen kann.
Viele Grüße
Volkmar
Viele Grüße,
Peter
Beste Grüße Olaf
Zu sehen gibt es allerdings kein Flugzeug, nur der berühmte Lufthansa-Kranich ziert den Stempel.
Beste Grüße Olaf
Die Niederlande, nachdem sie auch Ceylon besetzt hatten, machten aus dem maledivischen Sultanat ein Protektorat. Als die Niederlande 1796 Ceylon an die Briten verloren, gerieten auch die Malediven unter britischen Einfluss, sodass sie von 1887 bis 1965 britisches Protektorat waren.
1942 baute das Vereinigte Königreich einen Militärflugplatz auf der Insel Gan, der erst in den späten 1970er-Jahren von der Royal Air Force geräumt wurde.
MfG Jürgen -wajdz-
1963 feierte TAP (Transportes Aéreo Portugeses) ihren Erstflug von München mit Stop in Genf weiter nach Lissabon. Geflogen wurde mit einer Caravelle der französichen Sud Aviation, damals ein beliebter Jet.
Im Januar 1964 wurde die Strecke München Innsbruck - aus Anlaß der Olympischen Winterspiele - zu ersten Mal mit der Linie bedient, auch hier flog nach meinem Wissen eine Caravelle, allerdings von Austrian Airlines.
Recht lange war eine Sonderstempel am Flughafen (damals noch in Riem) in Betrieb, er zeigt eine Douglas DC-8 über den Wolken und verkündet, daß der Flughafen München, die Verbindung zur Welt bildet.
Beste Grüße Olaf
Griechenland
Grossbritannien
Frankreich
viele Grüße
Angelika
Später im Jahr fand der 6. Europäische Luftfahrtkongress statt, hier ziert ebenfalls ein symboliserter Düsenjet den Stempel
Lufthansa flog 1965 dann weltweit. Ebenso wurde mit der Boeing B727 die Strecke München-London-München zum ersten Mal im Liniendienst beflogen.
Austrian Airlines eröffnete 1965 Liniendienste zwischen München und Wien bzw. Klagenfurt
Beste Grüße Olaf
Swissair hat immerhin ein Flugzeug in ihrem Logo, wenn auch sehr symbolhaft. Hier wird die Streckeneröffnung Zürich-München-Zürich gefeiert.
PanAm bediente lange Zeit innereuropäische Strecken als Anschlußflüge zu ihren Transatlantik-Flügen. 1966 startete man auf der Strecke München-Berlin (damals noch von Riem nach Tempelhof) mit einer Boeing B727, die auch auf dem Stempel gut erkennbar ist
Von großem Vorteil ist es, wenn auf dem Stempel beschrieben ist, was zu sehen ist, hier soll eine Concorde abgebildet sein, mit dem Original hat das Bild nicht viel zu tun, das sei dem Umstand geschuldet, daß der Erstflug erst drei Jahre später stattfand.
Mit phantasievollen Grüßen Olaf
Beste Grüße Olaf
1969 nahm Lufthansa den Flugverkehr mit Dhahran in Saudi Arabien auf, inzwischen wird der Flughafen zum größten Teil militärisch genutzt, der zivile Flugverkehr wird heute über Dammam abgewickelt, welches nicht weit entfernt ist.

Neu im Flugplan aufgenommen wurde 1969 auch die Verbindung der ALITALIA von München nach Neapel mit Stop in Rom. München, Rom und Neapel gibt es heute noch, ALITALIA ist Geschichte.
Beste Grüße Olaf
Beste Grüße Olaf
Hier zu sehen auf einer Marke aus Algerien aus dem Jahr 1946. Air France erhielt 16 Maschinen von diesem Typ, die jedoch zum Teil im 2. Weltkrieg als Truppentransporter des Militärs bzw. auch bei der Lufthansa in Deutschland im Einsatz waren. Ender der 1940er Jahre wurden die Flugzeuge alle ausgemustert, meines Wissens ist keines erhalten geblieben.
Beste Grüße Olaf
Mit besten Grüßen Olaf
In der Zeit von 1935 bis 1940 wurden knapp 600 Exemplare in verschiedenen Varianten hergestellt, laut mir vorliegenden Informationen sind davon zwei Maschinen bis heute erhalten geblieben, ob sie noch flugfähig sind, ist nicht bekannt.
Die Caudron wurde von der französichen Air Bleu als Postflugzeug eingesetzt. So erkennt man auf der Marke auch den Schriftzug "POSTES" unter dem Flügel.
Mit besten Grüßen Olaf
VG Klaus Peter
Aus der Herrscherserie Viktor Imanuel III. (50Cent) mit Kriegspropaganda-Allonge „Alles und Alle für den Sieg“/Stilisiertes Flugzeuggeschwader
MfG Jürgen -wajdz-
Die Concorde vor der Südamerikakarte
MfG Jürgen -wajdz-
Pilot Edmund Thieffry vor Doppeldecker Handley
Edmond Thieffry (* 28. September 1892 in Etterbeek/Brüssel; † 11. April 1929 am Tanganjika-See) war ein belgischer Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. 1923 wurde er Mitbegründer der belgischen Fluglinie Sabena und plante, eine Flugverbindung zum Kongo aufzubauen.
Am 12. Februar 1925 startete Thieffry in einer in Belgien nachgebauten dreimotorige 5 to schweren und 850 PS starken Handley Page W8f mit seinem Mechaniker Joseph "Jef" de Bruycker und Léopold Roger als Copilot in Zaventem und nahm Kurs auf den Flugplatz N'Dolo bei Leopoldville (heute Kinshasa).
Starke Gegenwinde und ein Propellerbruch verlängerten die Tour jedoch von sieben auf 51 Tage. Nach 8.200 Kilometern Flugstrecke und einer Flugzeit von 75 Stunden und 20 Minuten landete die Besatzung am 3. April in Leopoldville.
MfG Jürgen -wajdz-
1976 gab es die Firma "Ereska-Luftfracht" am Frankfurter Flughafen, meines Wissens existiert diese Firma schon lange nicht mehr.
Beste Grüße Olaf
Der Wertstempel ist ein Sonderwertzeichen mit den Abbildungen eines Bartini-Portraits und eines Diagramms des Stal-7-Flugzeugs.
1923 siedelte der Italiener Bartini um in die UdSSR und nahm eine Stelle als Laborassistent auf dem Versuchsflugplatz in Chodinka an. Schon 1930 war er Chefkonstrukteur des Forschungsinstituts für Zivilluftfahrt. Das Wasserflugzeug VVA-14 war sein Projekt es konnte als konventionelles Flugzeug starten und landen, aber auch auf dem Wasser vertikal starten und landen. Das erste Flugzeug, die VVA-14-1M, wurde 1972 modifiziert und als EKRANOPLAN (14M1P) verwendet.
1974 verstarb R. L. Bartini.
Mfg >Franz<
Es gibt diese Maschine aber auch mit dem sonst üblichen Steuer. Auf einer Ansichtskarte die einmal bei Delcampe im Angebot war, ist Richard Wackwitz im Grage-Eindecker zu sehen. Diese Maschine hat ebenfalls ein Lenkrad.
Viele Grüße
Volkmar
Welches Flugzeug Modell stand kann ich nicht beurteilen, es ist recht einfach dargestellt.
Beste Grüße Olaf
Viele Grüße,
Peter
4D12002903 - Deutscher Hängegleiterverband e.V. (DHV), Gmund am Tegernsee; 28.07.2021
Wikipedia sagt "Technisch gehören Hängegleiter zu den Flugzeugen der Kategorien Nurflügler und Gleitflugzeug", also passt es hier sogar in das Thread. ;-)
Beste Grüße
Thomas
https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ngegleiter
Nacht-Service einer Junkers F-13 (mit Skiern) über Stockholm
MfG Jürgen
Erkennt jemand ein Flugzeug, ich nicht - daher die Rückseite
Die Firma Heine lobte 1979 bei einem Gewinnspiel 2 Flugtickets aus, bildlich untermalt mit einem Jumbo-Jet. Der gezeigte erinnert in seiner Bemalung sehr an die "Northwest Orient" [1] aus den USA, die später unter "Northwest Airlines" firmirte und dann später in die Delta Air Lines übernommen wurde.
Beste Grüße Olaf
[1] https://www.airliners.net/photo/Northwest-Orient-Airlines/Boeing-747-251B/2665781?qsp=eJwtjbEOwjAQQ38F3cwEEkM3%2BADKwA%2BcchaNKE10d1KJqv57k8Jm%2B1n2QiFNjq8/SwZ1ZGANAx0ps/LHqFvojTInlarpntSHGeaHXiMmrz2r0a1UJuy4hoDskH/eq0AbgoV98tUuTk1CHz93vlQr0fLI%2Bwqc40jrugHpoTM/
Austrian Airlines lies es sich 1975 nicht nehmen und flog die Pfadfinder-Teilnehmer zum Welt-Pfadfinder-Treffen in Lillehammer in Norwegen, dieses wurde mit einem Sonderstempel festgehalten.
Beste Grüße Olaf
Schweden MiNr 761 (5) – F13
Schweden MiNr 762 (15) - Junkers Ju 52/3m
Schweden MiNr 763 (25) – Friedrichshafen FF49
Schweden MiNr 764 (75) – Douglas DC3
Die vier Flugflugzeuge sind Fluggeschichte. Die einmotorige Friedrichshafen FF49 flog 1920 auf der ersten regulären internationalen Strecke Malmö-Berlin. Junkers F13 und die dreimotorige Junkers Ju52 wurden von AB Aerotransport (ABA) auf der Nachtpostlinie Stockholm-Malmö Kopenhagen-Hannover in den 1930er Jahren eingesetzt.
Douglas DC2 ist vielleicht das berühmteste Flugzeug. Sie wurde 1936 in Dienst gestellt und hat unter anderem viel zum Aufschwung der schwedischen Inlandsluftfahrt beigetragen.1965 wurde Linjeflygs letzte DC3 auf die Färöer-Inseln verkauft.
MfG Jürgen -wajdz-
Der Grafiker entschied sich für die Burg Bezděz im Hintergrund.
Mit besten Grüßen Olaf
Als Rennflugzeug konzipiert, war das Deperdussin Monocoque ein schlankes, einsitziges Flugzeug, mit seiner schlanken aerodynamischen Bauweise 1912 seiner Zeit weit voraus und das erste Flugzeug, das 100 Meilen (160 km) pro Stunde erreichte.
Eine Wasserflugzeugvariante des Monocoque, das Deperdussin Coupé Schneider, gewann 1913 den ersten Wettbewerb der Schneider Trophy, pilotiert von Prévost.
MfG Jürgen -wajdz-
Beleg zum "Erstflug" der Convair XF2Y-1 "Sea Dart" (links abgebildet) mit Tagesstempel der Naval Air Station San Diego, Kalifornien vom 9.4.1953 mit der Unterschrift des Testpiloten "Sam" Shannon.
Wirklich DER Erstflugbeleg? Nun ja, nicht ganz, es ist "nur" der offizielle Erstflug. Tatsächlich hob das Flugzeug schon vorher mal ab. Der gleiche Pilot führte bereits am 14.1.1953 in der Bucht von San Diego (dort befand sich das Testgelände der Marinebasis) sogenannte "High speed taxi tests" (Hochgeschwindigkeitsrollversuche - wobei das mit dem "Rollen" in diesem Fall etwas anders aussah) durch und dabei hob er unabsichtlich ab und flog mehrere hundert Meter über die Bucht.
Was haben wir hier überhaupt für einen Düsenjäger, wie die Abb. auf dem gezeigten Beleg ja nahelegt. Düsenjäger ist schon richtig aber lange nicht alles, es handelt sich hier um das bis heute schnellste und einzige überschallfähige Wasserflugzeug der Welt. Wasserflugzeuge stellt man sich gewöhnlich etwas anders vor, eher behäbiger. Hier mal eine Postkarte mit diesem ungewöhnlichen Flugzeug:
Es zeigt die "Sea Dart" kurz vor dem Abheben aus dem Wasser und jetzt sind wir auch beim Wasserskifahren. Das Jagdflugzeug hatte einen Schwimmrumpf und darunter tatsächlich Wasserki mit denen es sich mit zunehmender Geschwindigkeit aus dem Wasser hob um dann ohne den Widerstand des Rumpfes auf den Skiern schneller zu beschleunigen bis es abhob. Hier zu sehen wieder bei einem High speed taxi test:
(Foto credits National Naval Aviation Museum, Naval Air Station Pensacola, Florida)
Die Idee zu diesem ungewöhnlichen Projekt entstand nach dem zweiten Weltkrieg. Die US Navy forderte 1948 einen neuen, überschallfähigen Abfangjäger. Die am Wettbewerb teilnehmende Firma Convair entschied sich für ein Wasserflugzeug, da es Zweifel gab am Betrieb von Jetflugzeugen von den damaligen noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Flugzeugträgern mit ihren hölzernen Flugdecks. Also entwickelte man diese Konstruktion mit den einziehbaren Skiern.
Gebaut wurden immerhin fünf Exemplare. Der praktische Einsatz, insbesondere bei rauherer See und höherem Wellengang erwies sich als problematisch und als dann noch einer der Prototypen bei einer Flugvorführung abstürzte wurde das Programm leise zu Grabe getragen. Zumal auch eine neue Generation von Flugzeugträgern und die Weiterentwicklung von Trägerflugzeugen das Konzept Wasserflugzeug hinfällig werden ließen.
Die verbliebenen vier Exemplare der Sea Dart sind auf verschiedene Museen in den USA verteilt.
Außer auf dem zu Beginn zu sehenden Erstflugbeleg konnte ich keine weiteren philatelistischen Hinweise oder Verwendungen des Motivs "Sea Dart" finden.
Viele Grüße,
Peter
Beste Grüße Olaf
Wir sehen auf dem Entwerter eine Blériot von Pilot Geo Chavéz [1] beim Überflug des Stockalperschloss in Brig.
Im September 1910 startete Flugpionier zum ersten Alpenflug mit seiner Blériot, er flog dabei über den Simplonpass bis Domodossola und in den Tod. Die Alpenüberquerung gelang, doch im Anflug auf Domodossola versuchte Chavéz vergeblich einen Sturzflug abzufangen und stürzte dabei ab - er verstarb kurze Zeit später an seinen Verletzungen.
Viele Grüsse Olaf
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jorge_Ch%C3%A1vez_Dartnell
Das Flugzeug trägt die Seriennummer 329, ist in Privatbesitz und fliegt weiterhin durch den Europäischen Luftraum.
Beste Grüße Olaf
1997 jährte sich der erste kommerzielle Transatlantikflug der Swissair zum 50. mal. Grund genug dieses mit einem entsprechenden Gelegenheitsstempel zu würdigen.
Zu sehen ist das Leitwerk eines Flugzeugs mit dem Schweizerkreuz. Am 2. Mai 1947 startete eine Douglas DC-4 mit dem Kennzeichen HB-ILI von Genf nach New York, begleitet von einer Schlechtwetterfront, die das eigentliche Ziel - New York - unerreichbar machte. Nach einer Zwischenlandung musste man dann von New York nach Washington ausweichen. Mit an Bord waren - neben geladenen Gästen - nach Angaben auch etwa 110.000 Postsendungen.
Mit besten Grüssen Olaf
Die Familienähnlichkeit ist frappierend.
Im Jahre 1911 gründete Louis Charles Breguet in Douai ein Unternehmen zum Bau von Flugzeugen. Ab 1916 fertigte das Unternehmen an seinem neuen Standort Villacoublay bei Paris neben einigen Wasserflugzeugen leistungsfähige Militärflugzeuge. Der erste, als B reguet AV Type XIV [1] bezeichnete Prototyp flog erstmals am 21. November 1916. Bis Dezember 1918 entstanden insgesamt rund 5300 Breguet 14 aller Versionen. Nach dem Krieg konnte das Muster erfolgreich exportiert werden und flog in diversen Luftstreitkräften Europas und der USA. Die französischen Kolonialtruppen wurden speziell mit der Breguet 14 TOE ausgestattet. Zwischen 1919 und 1928 wurden insgesamt noch einmal etwa 2500 Maschinen gebaut, so dass die Breguet 14 auf eine Gesamtstückzahl von ca. 7800 Maschinen kam.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Breguet_14

Vor 50 Jahren war die Planung für das als erstes gemeinsames Projekt der heute zur Airbus Group fusionierten Flugzeugwerke, die Produktion des Airbus A300, das erste zweistrahlige Großraumflugzeug der Welt in vollem Gange. Es belegte die damalige Marktnische eines Großraum-Verkehrsflugzeuges für Kurz- und Mittelstrecken mit etwa 250 bis 300 Sitzplätzen. Die Endmontage erfolgte in Toulouse (Frankreich). Der Erstflug des Prototyps fand am 28. Oktober 1972 statt, die Indienststellung gut anderthalb Jahre später am 30. Mai 1974 durch Air France. Bis zum Produktionsende am 18. April 2007 wurden insgesamt 561 Exemplare gebaut [1].
Ganz verschwunden ist der A300 bis heute noch nicht. Als Cargo-Variante ist der altgediente Typ noch weltweit anzutreffen. Mit Fedex (68 Stück) und UPS (52 Stück) befinden sich die beiden größten Betreiber des A300 derzeit in den Vereinigten Staaten. In Europa fliegt EAT Leipzig den Typen im Auftrag von DHL mit 21 Exemplaren am häufigsten. Aber auch auf allen anderen Kontinenten wird die Frachter-Version noch eingesetzt. Besonders kleinere Frachtlinien betreiben den A300 in geringer Stückzahl.
Die staatliche Fluglinie Iran Air, Mahan Air, Meraj Air und auch Qeshm Air setzen noch einige Exemplare des A300 für Passagierflüge ein. Außerhalb des Irans hat die türkische Onur Air noch zwei A300 in der Flotte.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Airbus_A300#Konzeption
Auf dem Sonder-PWZ ist das historische Gebäude des TDB in der Radio Street in St. Petersburg abgebildet, sowie auch technische Zeichnungen der Tu-144.
MfG >Franz<
Caproni Ca 101 über Straßenbrücke
MfG Jürgen -wajdz-
Gruß
Manne
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Argentinien: Echt gelaufene Belege"]
Die Tupolew Tu-154 (russisch Туполев Ту-154, NATO-Codename: Careless) [1] ist ein dreistrahliges Verkehrsflugzeug mittlerer Reichweite für 150 bis 180 Passagiere des russischen, ehemals sowjetischen Flugzeugherstellers Tupolew. Von 1968 bis zum Produktionsende 2013 wurden 1026 Exemplare gebaut.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_Tu-154
Grüße, Stefan
MiNr 1954 - DH-9 über Sevilla / MiNr 1955 - Jumbojet über Madrid
MfG Jürgen -wajdz-
Boeing 747, Weltkugel
Die I.C.A.O., eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN) mit Hauptsitz im kanadischen Montreal, wurde durch das Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt vom 7. Dezember 1944 (Chicagoer Abkommen) gegründet mit dem Ziel, den zivilen Luftverkehr auf internationaler Ebene zu standardisieren.
MfG Jürgen -wajdz-
Zu diesem Termin findet sich eine ausführliche Darstellung mit Abbildung von 14 teilnehmenden historischen Flugzeugen in der englischen Wikipedia [1].
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Daily_Mail_Circuit_of_Britain_air_race
Zum 150 Geburtstag Porträt des „SCHÖPFER DES ERSTEN FLUGZEUGS DER WELT“, A.F.Moshajski (1825-1890, Flugapparat und Darstellung der TU 144
Nach der Quelle „Russia Beyond the Headlines“ wird als Konstrukteur des ersten Flugzeugs der Welt [1] der russische Konteradmiral A.F.Moshajski (1825-1890) genannt, dessen Flugapparat sich 20 Jahre vor der berühmten Konstruktion der Brüder Wright für einen kurzen Flug in die Lüfte erhob.
Im Herbst 1884 wurde der „Feuervogel“ erstmals auf einem Feld außerhalb von St. Petersburg erprobt. Er wog fast eine Tonne, war 15 Meter lang und hatte eine Spannweite von 24 Metern. Der Antrieb erfolgte durch zwei Motoren des britischen Herstellers Arbeker-Hamkens mit 10 bzw. 20 PS. Auf einer nach oben gebogene Startbahn nahm er Fahrt auf, schoss in die Höhe und schaffte etwa 100 Meter Flugstrecke, bevor er anfing, an Höhe zu verlieren und abstürzte.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.rbth.com/geschichte/86060-wie-erste-russische-flugzeug-erfunden-wurde
Lockheed L-649 Constellation über Marrakech und dem Atlasgebirge
Die Lockheed L-649 Constellation war die erste zivile Version der militärischen Lockheed C-69 Constellation. Sie sollte die neue Standardversion der Constellation werden. Die erste L-649 flog am 19. Oktober 1946 und erhielt ihre Zulassung im Mai 1947 und wurde an Eastern Air Lines ausgeliefert.
Nur 16 originale L-649-Flugzeuge wurden produziert. Durch den schnellen technischen Fortschritt bedingt, wurden die meisten bestellten L-649-Flugzeuge in das verbesserte Derivat, die L-749 Constellation umgebaut. Tatsächlich wurde die L-749 einen Monat vor der L-649 in Dienst gestellt.
MfG Jürgen -wajdz-

Schönen Gruß
Sepp
Sie wurde aufgelegt und verausgabt zum 80. Jahrestag des Inkrafttretens des "Land-Lease-Acts". Danach sollte die Sowjetunion eine vertraglich festgelegte Menge Kriegsflugzeuge per Mietkauf erhalten, die von den USA in die UdSSR geflogen werden mussten.
ALSIB ist die Abkürzung für die Strecke Alaska-Sibirien. US-Fährpiloten flogen die in den verschiedensten Bundesstaaten der USA gefertigten Maschinen nach Fairbanks in Alaska.
Nach Untersuchungen etc. wurden Jäger-Bomber-Pulks gebildet, die dann von Piloten der Sowjetunion (Angehörige von 5 Regimenter) auf verschiedenen Routen bis nach Krasnojarsk flogen. Von hier aus erfolgte dann die weitere Verteilung über verschiedene Flugplätze bis zur Ostfront.
MfG >Franz<
Die "Ferry-pilots" waren übrigens nicht nur Piloten (männlich), sondern sehr oft auch Pilotinnen, die nur dazu ausgebildet waren Kampfflugzeuge zu überführen, nicht bei scharfen Einsätzen zu fliegen.
Viele Grüße,
Peter
Diese Briefmarke war den großen Sehnsüchten und Träumen der Ukrainer gewidmet. Die Schülerin Sofia Krawtschuk aus Liuboml brachte sie in ihrer farbenfrohen wie fantasievollen Zeichnung überzeugend zum Ausdruck
Mi.-Nr. 2038
Ich wünsche einen schönen Abend und dem ukrainischen Volk bald Frieden
Günther
IL 62 über Nordböhmen
Die IL 62 [1] war das erste mit Strahltriebwerken ausgestattete Langstrecken-Verkehrsflugzeug der Sowjetunion. Erstflug im Januar 1963, nahm am 10. März 1967 die erste Maschine ihren Betrieb bei der sowjetischen Fluggesellschaft Aeroflot auf. Im Jahr 1971 kam die Version Il-62M heraus, die unter anderem stärkere und sparsamere Triebwerke aufwies. Die Produktion im Kasaner Flugzeugwerk endete erst 1999. Insgesamt wurden 292 Maschinen gebaut, von denen nur noch wenige im Einsatz sind.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Iljuschin_Il-62#Einsatz
Die Boeing 747 - die einst größte Passagiermaschine der Welt, gefeiert als "Königin der Lüfte" revolutionierte die Luftfahrt und gilt mit ihrem markanten Buckel noch immer als Attraktion am Himmel. Boeing hatte schon 2020 angekündigt, die 747-Produktion zu beenden, da die Airlines inzwischen kleinere und sparsamere Maschinen vorziehen. Nach mehr als 50 Jahren wurde nun die letzte neugebaute 747 bei einer Abschiedszeremonie im Boeing-Werk in Everett bei Seattle an die Fluggesellschaft Atlas Air übergeben [1].
MfG Jürgen -wajdz-
[1] Heute in den Nachrichten und https://www.n-tv.de/wirtschaft/Boeing-verabschiedet-die-747-article23883944.html
Viele Grüße
Klaus
Über der Nicaragua-Karte die Spirit of St. Louis [1], das Langstreckenflugzeugs Ryan NYP (Kennzeichen: N-X-211), mit dem Charles Lindbergh am 20. Mai 1927 den Atlantik überquerte und den Orteig-Preis für den ersten Nonstopflug von New York nach Paris gewann.
MfG Jürgen .wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Spirit_of_St._Louis
Auf der Marke der Marshall Inseln (MiNr. 1295) sehen wir den US-Höhenaufklärer U 2 ("Dragon Lady").
Ein Oldtimer (zuerst eingesetzt 1955), der nach zahlreichen, bis heute fortgesetzten Modernisierungen, immer noch im Dienste der USAF (US Air Force) und der CIA steht. Sicher ist der Fall Gary Powers bekannt, ein US-Pilot der 1960 auf einem Spionageflug über der UdSSR abgeschossen wurde und dann in einem Schauprozess von Moskau aus der Welt präsentiert wurde.
So und wo bleibt jetzt der aktuelle Bezug?
Vor ein paar Tagen erregte der chinesische "Wetterballon" (übrigens eine Deutung aus der chinesischen Märchenwelt ;-)) über Kanada und dann den USA die Gemüter weltweit und sorgte für weitere Spannungen im Amerikanisch-Chinesischen Verhältnis. Schliesslich wurde er dann von einem Abfangjäger (F-22 Raptor) der USAF mit einer Sidewinder abgeschossen.
Vorher bereits hatte die USAF diesen Spionageballon hinreichend nicht nur beobachtet, sondern bis ins Detail aufgeklärt. Geschehen ist dies mit einem der wenigen Flugzeuge, dass bis in die Höhe des Ballons (60.000 - 65.000 Fuß), ja sogar darüber, aufsteigen konnte. Nämlich mit einer U 2 "Dragon Lady" die nach Entdeckung des Ballons hoch geschickt wurde.
Viele Grüße,
Peter
mit dem ersten, 1908 von den Brüdern Maurice und Ernest Oscar Tips entworfenen Flugzeug.
MfG Jürgen -wajdz-
Was könnte der Starfighter jetzt mit dem Flugpionier Ernest Oscar Tips zu tun haben?
Tips blieb sein ganzes Leben lang nicht nur der Fliegerei verbunden, sondern konstruierte auch weiter bis in die 1960-er Jahre Flugzeuge und leitete selbst Flugzeugwerke. In Belgien baute er nach dem Ende des zweiten Weltkriegs die zerstörte Fabrik der Fairey Aviation Company wieder auf und erhielt dann später auch den Auftrag für die Montage der für die belgische Luftwaffe bestimmten F-104 "Starfighter".
Horrido,
Peter
Mi.-Nr.: 2474 - Abgebildet sind ein französischer Pilot und ein sowjetischer Techniker, Jagflugzeuge vom Typ Jakowlew Jak-1 und das Wappen des Geschwaders.
Das französische Jagdfliegerregiment kämpfte im II. Weltkrieg in der Sowjetunion gegen die deutschen Invasoren. Während der Kämpfe an der deutsch/sowjetischen Front kam es zu 5.240 Kampfeinsätzen mit etwa 900 Luftschlachten bei denen mehr als 80 deutsche Flugzeuge vernichtet wurden.
96 Beteiligte (Piloten etc.) wurden mit französischen und sowjetischen Militärorden ausgezeichnet, 4 davon mit dem Titel "Held der Sowjetunion".
Die französische Parallelausgabe ist unter der Mi.-Nr.: 6817 gelistet!
MfG >Franz<

Nein, nicht die 4-mot auf der 6-Cent-Marte - die war hier sicher schon Umpteen Male da.
Aber der illustrierte FDC zeigt einiges Nettes; links unten der Wright-Flyer (der 1946 noch als das erste frei fliegende bemannte Motorflugzeug galt) nebst dem Gedenkstein der bei Kitty Hawk an den ersten Flug dieses Apparats erinnert. Und darüber das damals Neueste und Chicste was die US Air Force aufzuweisen hatte: Die Convair B-36B „Peacemaker“, einen Lanstreckenbomger. Leider bzw. Gottseidank gab es eigentlich mangels zu bombardierender Gegner keine rechte Verwendbung für ihn. Und als der Koreakrieg in Gang kam war der Typ mit seinen 6 kolbenmotorgetriebenen Druckpropellern zu langsam und zu leichte Beute für strahlgetriebene Jagdflugzeuge.





Mi.-Nr. 3009/10
Mi.-Nr. 686/87
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther, der meint, so geht es auch
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Antonow_An-140
Die Boeing 377 Stratocruiser [1] war ein in den Jahren 1947 bis 1950 von Boeing gebautes Langstrecken-Passagierflugzeug mit einer Kapazität von 55 bis 117 Personen in einer Druckkabine. Es war mit seinem Doppeldeck-Rumpf eine Art Jumbo-Jet der 1950er-Jahre. Insgesamt wurden 56 Stück gebaut.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Boeing_377_Stratocruiser
Étienne Œhmichen (* 15. Oktober 1884; † 10. Juli 1955) war ein französischer Ingenieur und Hubschrauberkonstrukteur [1].
Am 18. Februar 1921 absolvierte er seinen ersten erfolgreichen Flug mit einem Hubschrauber und brachte am 11. November 1922 erstmals seine Œhmichen No.2 in die Luft, den wohl ersten zuverlässig fliegenden, manntragenden Senkrechtstarter, der als erster Quadrocopter gilt.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89tienne_%C5%92hmichen
Viele Grüße,
Peter
Mi.-Nr. 2925
Ich wünsche allen einen schönen Abend
Günther
Douglas DC-4 über dem Tateyama im Hida-Gebirge und mit einer Höhe von 3015 m der zwölfthöchste Berg Japans, Teil des neu ausgewiesenen Chūbu-Sangaku-Nationalparks, einem der ältesten Nationalparks in Japan.
MfG Jürgen -wajdz-
Mi.-Nr. 1215 - aus der Tagespost
Ich wünsche allen Leser*innen einen schönen Tag
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Zivilluftfahrtorganisation
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Mauritius
"Und ewig grüßt das Murmeltier!" ;-)
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=291558
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=291696
[3] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=315290
Die Convair 240 [1], Erstflug 1947, war ein Passagierflugzeug für Kurzstrecken des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Consolidated Vultee Aircraft Corporation (ab 1954 Convair). Der Tiefdecker mit einziehbarem Bugradfahrwerk verfügte als erste zweimotorige Linienmaschine über eine Druckkabine. Von 1947 bis 1955 stellte Convair 566 Maschinen her. Von den einstmals 32 Säulen des aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. stammende Artemis-Tempel in Gerasa oder Jerash sind elf aufrecht stehend erhalten, davon tragen neun noch ihre korinthischen Kapitelle und ragen damit 13 Meter hoch auf.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Convair_CV-240#Zivile_Verwendung
Wir sehen links einen Farman Doppeldecker [1] , rechts das Heck einer Boeing 707 [2] der Air Katanga. Links sehen wir noch eine Lokomotive der C ompagnie de chemin de fer du Katanga-Dilolo-Léopoldville
Katanga war während der Kongo-Krise (von 1960 bis 1963) ein international nicht anerkannter Staat auf dem Territorium von Kongo (Kinshasa), einer ehemaligen belgischen Kolonie. [3]. Der Staat brachte gerade mal um die 80 Marken heraus.
Mi.-Nr. 75-78
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Farman_M.F.7
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_707
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Katanga_(Staat)
Postdienste weltweit, für die Luftpost steht hier die McDonnell Douglas DC-10
MfG Jürgen -wajdz-
Die СССР-77112 der Aeroflot ist die einzige Tu-144, die außerhalb Russlands besichtigt werden kann, sie flog vom 19. Februar 1979 bis12. November 1981. Es gelang dem Museumsverein 2001 nach schwierigen Verhandlungen, sie für das Technikmuseum Sinsheim zu erhalten.
In einem Aufsehen erregenden Transport wurde die Tupolev auf Wasser- und Landwegen zum Museumsgelände transportiert und ist dort seit 2001 zusammen mit der Concorde Nr. 207-200 zu besichtigen.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Tupolew_Tu-144
Viele Grüße,
Peter
Hundertjähriges Bestehen des regelmäßigen Luftpostdienstes in den USA - USA MiNr 5530, 11.08.2018
Der erste US-Postflug startete am 15. Mai 1918 auf einer Fläche in der Innenstadt von Washington D.C., die zwischen Lincoln Memorial und Washington Monument liegt. Damit begann vor über 100 Jahren der regelmäßige Luftpostverkehr in den USA. Der US Postal Service würdigte den Pioniergeist der ersten Luftpostpiloten und die Weitsicht der Organisatoren mit einer Sondermarke "Air Mail Forever"., die am 1. Mai mit einer Feier im Smithsonian National Postal Museum erstmals herausgegeben wurde. Am 11. August erschien noch eine zweite Ausgabe in braunrot. Beide Marken zeigten eines der typischen, frühen Luftpostflugzeuge, den Curtiss JN-4H-Doppeldecker. Er war 1918 auch auf den ersten Luftpostmarken des damaligen United States Post Office Department im Nennwert von 24 US Cent abgebildet.[#279]. Heute haben die aktuellen Marken eine Nominale von jeweils 50 US Cent und können zum Frankieren von US-Inlandsbriefen der Kategorie "First Class Mail" benutzt werden.
MfG Jürgen .wajdz-

Alberto Santos Dumont (* 20. Juli 1873 auf der Fazenda Cabangu bei Palmira im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais; † 23. Juli 1932 in Guarujá/Bundesstaat São Paulo) war ein brasilianischer Luftschiffer, Motorflugpionier und Erfinder, der den Beginn der motorisierten Luftfahrt vor allem in seinem Schaffensland Frankreich mitprägte. Er führte nach mehreren Fahrten mit verschiedenen selbstgebauten Luftschiffen 1906 auch den ersten öffentlichen Motorflug der Welt mit einem Flugzeug durch.[1]
Häufig wird Santos Dumont als „Vater der Luftfahrt“ bezeichnet. Der Flughafen Rio de Janeiro-Santos Dumont wurde nach ihm benannt.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Alberto_Santos_Dumont

Dem norwegischen Flugpionier, Polarforscher und Autor Jens Tryggve Herman Gran] (* 20. 01,1888 in Bergen, † 8. 10. 1980 in Grimstad) gelang 1914 die erste Überquerung der Nordsee von Großbritannien nach Skandinavien im Flugzeug [1]. Grans Maschine war ein zweisitziger, offener Eindecker vom Typ Blériot XI-2 mit einem 70 PS Gnome-et-Rhône-Motor: Höchstgeschwindigkeit: 106 km/h, Flugdauer (ohne Reserve): max. 3,5 Stunden.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tryggve_Gran#Erstflug_%C3%BCber_die_Nordsee
Wir sehen hier einen sehr interessanten Flieger, ein Dornier-Wal Flugboot. Aber nicht irgend Eines, sondern das recht berühmte spanische Wal „Plus Ultra“ [1].
Mi.-Nr. 3623
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Plus_Ultra_(Flugboot)
MfG Jürgen -wajdz-
Hier abgebildet ist vermutlich* die Cessna 208 Caravan, ein einmotoriges Turboprop-Passagier- und Frachtflugzeug (Zubringerflugzeug) des US-amerikanischen Herstellers Textron Aviation ohne Druckkabine.
*nach Bildvergleich und Liste der von MAF verwendeten Flugzeugtypen
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mission_Aviation_Fellowship
100 Jahre seit dem Erstflug des tschechischen Piloten Jana Kašpara (20. Mai 1883 - 2. März 1927) [1] mit seinem Eindecker „JK“, gebaut 1911. Er war ein tschechischer Flieger, Flugzeugbauer, Designer und Ingenieur und gilt als Luftfahrtpionier in den tschechischen Ländern. Sein berühmtester Flug fand am 13. Mai 1911 statt. Von Pardubice nach Velká Chuchle (121 km) dauerte der Flug 92 Minuten. Zu dieser Zeit war es der längste Flug in der österreichisch-ungarischen Monarchie.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikibrief.org/wiki/Jan_Ka%C5%A1par
Grossbritannien MiNr 2013I, 12.05.2002 · Concord (1976)
Die Aérospatiale-BAC Concorde, kurz Concorde (französisch für Eintracht, Einigkeit; englisch concord), war nach der sowjetischen TU 104 das zweite Überschall-Passagierflugzeug im Linienflugdienst: Es wurde von Air France und British Airways über den Zeitraum von 1976 bis 2003 betrieben.
MfG Jürgen -wajdz-
Michael Scipio del Campo (*26.01.1887;† 7. 03. 1984) – Polnischer Flieger, Hütteningenieur und Thermodynamiker, begann um 1905 mit der Luftfahrt, machte 1906 seinen ersten Flug im Freiballon, im Juli 1910 erhielt er das Pilotendiplom Nr. 210 (Französischer Aeroclub) und flog am 13. August 1911 in einer Etrich Taube eine 18 Minuten lange Runde über Warschau.
Am 25. September 1911 führte er den ersten Motorflug in Polen mit einem einheimischen Flugzeug durch, das von Czesław Zbierański und Stanisław Cywiński in der„Awiaty“-Werkstatt konstruiert worden war.
MfG Jürgen -wajdz-
Zu sehen ist eine zeichnerische Darstellung des ersten spanischen Motorflugs. Durchgeführt, eher unplanmässig und überraschend, von dem ersten spanischen Piloten Juan Olivert Serra am Strand von Malvarossa bei Valencia im Jahre 1909. Das Flugzeug war der zweite (verbesserte und schließlich mit Motor ausgestattete) Prototyp des spanischen Ingenieurs und Konstrukteurs Gaspar Brunet.
Ein Nachbau, also die Replica des Doppeldeckers, hängt im Museu de les Ciències Príncipe Felipe (Wissenschaftsmuseum Prinz Philip) in Valencia.
Mi.-Nr. 4438
Bild: Eine Originalaufnahme vom damaligen Flug in Malvarossa (aus dem Archiv Peter Obermaier)
Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
Dem britischen PilotenSir John William Alcock KBE (* 5. 11. 1892 Manchester; † 18. 12.1919 in Rouen, Frankreich) gelang zusammen mit seinem Navigator Arthur Whitten Brown am 14./15. Juni 1919 der erste Nonstopflug über den Atlantik. Und zwar von West nach Ost. Der Flug startete um 13:45 h Ortszeit in St. John’s, Neufundland, die Landung erfolgte nach 16 Stunden und 12 Minuten Flugzeit in der Nähe von Clifden in Irland nach 1980 geflogenen nautischen Meilen (3.667 km).
MfG Jürgen -waldz-
Fluggerät der Whrigtbrüder und Logo der ICAO
Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO - International Civil Aviation Organization) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN) mit Hauptsitz im kanadischen Montreal, die mit einer am 13. Mai 1947 in Kraft getretenen Vereinbarung ihren heutigen Status erhielt.
Die ICAO wurde durch das Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt vom 7. Dezember 1944 (Chicagoer Abkommen) gegründet mit dem Ziel, den zivilen Luftverkehr auf internationaler Ebene zu standardisieren und ein nachhaltiges Wachstum des globalen Zivilluftverkehrssystems zu fördern.
MfG Jürgen -wajdz-
Flugzeug 14 BIS von Santos Dumont [1] / Flugzeug von Paulhan [2] / Doppeldecker von Farman [3]
Mi.-Nr. 3698, 3700 sowie 3702
Ich wünsche einen schönen Sonntagabend
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Santos-Dumont_14-bis
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Paulhan
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Farman#Flugzeugproduktion
Alfredo Kindelán y Duany, 1. Marquess of Kindelán (*13. 03. 1879 ; †14. 12. 1962) war ein spanischer General und Politiker, Gründer und Chef der spanischen Luftwaffe. Abgebildet ist der Doppeldecker Barron -W mit einem Hispano-Suiza 8AB Motor, der als Beobachtungsflugzeug von 1915 bis Ende 1917 eingesetzt wurde. Capitán Fanjul mit Fotograf Alonso erflogen den spanischen Rekord 1918 und erreichten erstmals in der Luftfahrtgeschichte eine Höhe von 4.750 Metern über NN.
MfG Jürgen -wajdz-
https://en.wikipedia.org/wiki/Alfredo_Kindel%C3%A1n

Die Hamburger Flugzeugbau GmbH (HFB) wurde im Juni 1933 als Tochterunternehmen der Schiffswerft Blohm & Voss in das Handelsregister eingetragen. Walther Blohm, der Werftinhaber, wählte diesen Weg, um die unwägbaren Risiken des neuen Gebiets von der Werft fernzuhalten. Da sich die Sorge bald als unnötig erwies, wurde das Unternehmen Ende 1937 dem Konzern wieder eingegliedert, als Blohm & Voss, Abt. Flugzeugbau. [1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Flugzeugbau
Mi.-Nr. 2580
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
1935 Beginn der Trans-Pacific Flüge mit der Martin M-130, einem viermotorigen Verkehrsflugboot des US-amerikanischen Herstellers Glenn L. Martin Company [1] aus den 1930-er Jahren. Die drei gebauten Maschinen wurden von Pan American Airways (Pan Am) eingesetzt und flogen auf der Pazifikroute von San Francisco nach Manila.
Darüber eine Boeing 747-100 (Jumbojet) [2] zwischen den Flaggen der Philippinen und der USA.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_M-130
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_747
Am 17. März 1923 wurde die Aktiengesellschaft "Dobrolet" gegründet und am 15. Juli 1923 wurde die erste Fluglinie von Moskau nach Nishni Nowgorod mit 420 km Länge eröffnet.
1932 wurde der Name in "Aeroflot" geändert.
MfG >Franz<
Abgebildet ist eine Boeing B707 der Condor, damals noch eine Tochtergesellschaft der Lufthansa. Das Flugzeug mit der Seriennummer 18462 wurde 1963 fertig gestellt und im Juni des gleichen Jahres an die Lufthansa ausgeliefert. 1963 erhielt es auch die Registrierung D-ABOV und wurde 1967 für etwa zwei Jahre an die Condor verleast, so wie sie auch auf der Karte abgebildet ist.
1969 war das Leasing zu Ende und das Flugzeug flog bis 1974 wieder bei der Lufthansa. Danach wurde die Boeing an LAN Chile verkauft, die es bis Juni 1984 betrieb, insgesamt war das Flugzeug über 71.000 Stunden in der Luft. Etliche Ersatzteile wurden dann dem Flugzeug entnommen, bevor es seit 1995 im Chilenischen National Air & Space Museum ausgestellt wurde.
Mit besten Grüßen
Olaf
Ich kenne den Ausgabeanlaß der Marken nicht, ich vermute aber es geht bei beiden Marken um Flüge/Flugzeuge während der Zeit der Hadsch-Pilger-Flüge. Auf dieser Marke von 1980 "versteckt" sich eine Boeing B720 hinter einer Gruppe von Pilgern. Diese stießen als erste Jet-Flugzeuge 1962 zur SAUDIA und verblieben bis 1979 in der Flotte
Auf der Marke von 1981 ist eine Vickers VC-10 (unbekannter Herkunft) über den Dächern des Hadsch-Terminals in Jeddah zu sehen.
Beide Marken wurden auf der gleichen Karte verschickt und in Riyadh am Flughafen abgestempelt, somit macht ein Flughafen Stempel das Quartett komplett.
Beste Grüsse Olaf
Einweihung des nationalen Flugdienstes "AIR TOGO".
Dargestellt sind der Gleiter von Lilienthal rechts, Sommer-Humber Doppeldecker links, und die Douglas DC-8 oben
MfG Jürgen -wajdz-
Mi.-Nr 4172 und 4174 aus Block 65
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Marie_Le_Bris
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Henri_Fabre
Die 1st Fighter Aviation Group (portugiesisch : 1º Grupo de Aviação de Caça, 1st GAvCa) ist die erste Jagdfliegergruppe der brasilianischen Luftwaffe, die nach etwa 110 Flugstunden auf Curtiss P-40-Jägern und Republic P-47 Thunderbolt und umfassender Ausbildung auf dem Suffolk County Army Air Field, USA, vor allem für ihre Teilnahme am Italienfeldzug und am Südatlantikfeldzug im Zweiten Weltkrieg bekannt wurde.
MfG Jürgen -wajdz-
Eine der ersten Gripen der brasilianischen Luftwaffe darf da natürlich nicht fehlen:
Viele Grüße,
Peter
Im Bild eine vereinfacht dargestellte Douglas DC-9 über dem Dächern von Kloten.
Beste Grüsse Olaf
Beste Grüße Olaf
Mit besten Grüßen Olaf
Der Geschichte nach, versuchte Ikarus mit selbstgebauten Flügeln aus Federn und Wachs selbst zu fliegen - nicht zu hoch und nicht zu tief, sonst könnte das Wachs Schaden nehmen. Doch Hochmut kommt vor dem Fall, Ikarus stieg trotz eindringlicher Warnungen zu hoch, woraufhin das Wachs auf den Flügeln schmolz, sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte.
Einen Versuch - aber auch nur einen - war es wert.
Beste Grüße Olaf
Das Flugzeug oben stellt eine Douglas DC-7C dar in den Farben der Swissair. 1962 wurde die letzte Maschine diesen Typs bei der Swissair ausgemustert. Ferner sind noch ein Triebwagen, ein Postbus und ein Frachtschiff auf der Marke zu sehen.
1960 wurden drei Maschinen des Typs Douglas DC-8 in Dienst gestellt - jetzt konnte man sehr bequem auf interkontinentalen Flügen reisen. Dieses Ereignis wurde auch mit einer eigenen Briefmarke "gefeiert".
Beste Grüße Olaf
Im Herbst 1912 begann der US-amerikanischer Luftfahrtpionier Thomas „Tom“ Wesley Benoist (* 29. 12. 1874; † 14. 07. 1917) mit dem Bau eines ersten Flugboots, der Benoist XIII, wobei er die Tragflächen und Leitwerk eines Benoist XII-Landflugzeugs als Basis verwendete. Der Roberts-Motor war hinter dem Cockpit im Rumpf eingebaut und trieb über eine Kette den Propeller an. Der Erstflug der Benoist XIII fand im Sommer 1913 statt. Dieses Flugzeug erreichte große Berühmtheit, als der Chefpilot Jannus vom 6. November bis 15. Dezember 1913 einen Wasserflugzeug-Rundflug von Omaha nach New Orleans über rund 3.000 km machte.
Das weiterentwickelte Flugboot Benoist XIV bildete die Basis der ersten regelmäßigen Fluglinie in den USA von Tampa nach Saint Petersburg in Florida. Neben der deutschen DELAG war sie die früheste Fluggesellschaft der Welt.
MfG Jürgen -wajdz-
Mit besten Grüßen Olaf
Zum Ersttag wurde der DIN-lang-Umschlag mit dem Cachet, frankiert mit dem PWZ zur 100. Wiederkehr des Gründungstags der zivilen Luftfahrt.
Im Hintergrund des Logos sieht man die Nachtansicht Moskaus.
Der Sonderstempel zu Ersttag ist in 7 verschiedenen Städten eingesetzt worden und er ähnelt der linken Seite des PWZ.
Gruß - Franz
Finnair [1] ist die sechstälteste Fluggesellschaft, die noch immer in Betrieb ist und gilt heute als eine der sichersten Airlines der Welt.
1970 wurde mit der Douglas DC-8 erstmals ein US-amerikanisches Strahlflugzeug in Dienst gestellt und damit der Langstreckenverkehr über den Atlantik nach New York City aufgenommen.
Mit Einführung der Douglas DC-8-62CF (OH-LFR) am 27. Januar 1969 flog Finnair mit metallischer Unterseite und blauer Cheatline, dazu das finnische Kreuz auf dem Leitwerk.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Finnair#Das_Jet-Zeitalter
Mit besten Grüßen Olaf
Die Douglas DC-4 [1] ist ein viermotoriges US-amerikanisches Verkehrsflugzeug mit Kolbenmotor-Antrieb der Douglas Aircraft Company. Die Maschine hat keine Druckkabine. Der Flugzeugtyp erwarb mit 1163 gebauten Exemplaren einen hervorragenden Ruf als zuverlässiges und belastbares militärisches Transportflugzeug. Die DC-4 bzw. ihre militärische Version, die Douglas C-54 Skymaster kam unter anderem auch als Rosinenbomber während der Berliner Luftbrücke 1948/49 zum Einsatz.
Von der DC-4 wurden später die Typen DC-6 und DC-7 abgeleitet.
Zur Flotte der belgische Fluggesellschaft SABENA gehörten in den 40/50iger Jahren 9 DC4, die mit Zwischenlandungen damit auch Transatlantikrouten bediente.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_DC-4
Vom 30. März bis zum 17. Juni 1922 überquerten die portugiesischen Flieger Gago Coutinho und Sacadura Cabral den Südatlantik mit der Lusitânia, einem von dem englischen Hersteller Fairey, gebauten Wasserflugzeug, einer modifizierten F III-D, die für diesen Überflug angepasst wurde. Insgesamt dauerte der Flug 62 Stunden und 26 Minuten, wobei mit mehreren Zwischenstopps rund 8.300 Kilometer zurückgelegt wurden.
MfG Jürgen -wajdz-
Beste Grüsse Olaf
Ryan war auch Hersteller der berühmten "Spirit of St. Louis", jedoch haben diese beiden Flugzeuge kaum noch gemeinsame Bauteile verbaut bekommen. Die "Brougham" war von Ryan das erste Flugzeug mit komplett geschlossener Kabine, sie bot Platz für 2 Piloten und 4 Passagiere. Die Höchstgeschwindigkeit waren damals etwa 200km/h.
Die Marken zeigen das Flugzeug über einer Landschaft vermutlich in Costa Rica
Mit besten Grüßen Olaf
Flugzeug (vermutl. Handley Page H.P.42) über den Pyramiden von Gizeh
MfG Jürgen -wajdz-
Die ungelaufene Karte zeigt ein Segelflugzeug über dem Fliegerdenkmal auf der Wasserkuppe. 1911 starteten die ersten Flugversuche auf der Wasserkuppe, 1920 fand der erste Rhön-Segelflugwettbewerb statt. 1923 wurde das auf der Karte zu sehende Fliegerdenkmal errichtet - ein Bronzeadler auf einem vulkanischen Basaltschlot.
Ab 1951 fiel das Verbot Segelflugzeuge zu besitzen bzw. zu bauen. 1954 wurde das Gelände auf der Wasserkuppe wieder für den Segelflugbetrieb freigegeben.
Guten Flug wünscht Olaf
1959 zelebrierte man den ersten kommerziellen Flug San Marino - Rimini - London mit einer Sondermarke. Gezeigt wird eine Vickers Viscout 700 der ALITALIA. Diese bot Platz für 53 Passagiere und flog seit 1950, erst nur im Probebetrieb in Großbritannien, später ab 1953 dann auch im Linienverkehr, unter anderem bei der ALITALIA.
Mit besten Grüßen Olaf
1973 wurde in Bagdad im Irak die 11. Sitzung des Rates der Zivilen Luftfahrt der Arabischen Staaten abgehalten. Dazu wurde eine Marke im Irak herausgegeben, die dieses Ereignis würdigt, in der Mitte im Lorbeerkranz sind die betreffenden Staaten eingezeichnet und der Veranstaltungsort ist mit einem roten Punkt markiert. Was auf dieser Veranstaltung besprochen und beschlossen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.
Und keine Sorge, das nächste Flugzeug-Motiv liegt schon parat.
Beste Grüße Olaf
1987 wurden in Taiwan drei Marken mit symbolisierten Flugzeugen herausgegeben, der genaue Flugzeugtyp lässt sich leider nicht ermitteln. Ich zeige hier die Wertstufe zu 18 $.
Mit besten Grüßen Olaf
Die Karte zeigt eine Boeing B747-230BM, Kennzeichen D-ABYT der Lufthansa im Flug über dem Mount Fuji in Japan. Das Flugzeug wurde 1980 bei der Lufthansa in Dienst gestellt und 2000 an die Southern Air in den USA verkauft. 2003 wurde sie weiterverkauft an die Air Atlanta Icelandic. 2010 erfolgte die Abstellung und 2020 wurde das Flugzeug verschrottet.
Heute gibt es eine Boeing B747-830 mit dem gleichen Kennzeichen in der Lufthansa-Flotte.
Die besten Grüße und einen guten Start ins neue Jahr wünscht Olaf
Gruß
Manne
Der Brief ging an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim.
Gruß
Manne
Verwendet wurden Marken mit Flugzeugen.
Gruß
Manne
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ceuta
Abgebildet auf dem Postwertzeichen, das als Vierblock verausgabt wurde (sehr schlecht zu trennen), ein Segelflugzeug vom Typ AS-4.
MfG Franz.
Die ersten Maschinen diesen Typs wurden 1964 in Dienst gestellt, insgesamt waren es 29 Stück die bei BOAC flogen. Im April 1974 war Schluß weil BOAC in die British Airways integriert wurde. Die Flotte - bestehend aus Vickers VC-10 und Boeing B747 Jumbo - wurde übernommen.
2017 war kein gutes Jahr für die deutsche "Air Berlin", am 27. Oktober 2017 landete der letzte Flug der Airline in Berlin Tegel, danach ging es in die Insolvenz.
Hier eine Karte aus vermutlich besseren Zeiten.
Mit besten Grüßen Olaf
Einen schönen Abend wünscht
Manne
Auf dem PWZ links mit der Mi.-Nr.: 2722 ist eine Szene des "Panzer-Biathlons" abgebildet und auf dem rechten PWZ mit der Mi.-Nr. 2723 eine Szene aus einem Spiel, dass im russischen Katalog soviel wie "Luftpfeile" heißt, die im MICHEL "Avias-Darts" genannt wird.
Einen schönen Tag wünscht
Franz
Verausgabt am 20. April 2011 und katalogisiert unter den Michel-Nummern 1701-1706 (Block 146), im russischen Katalog Nr. 1469-1474.
Obere Reihe von links nach rechts: Wyborg: keine Bezeichnung für das Flugzeug links und rechts unter dem Namen. " " " " " " : Rostow am Don: kein Flugzeug abgebildet. " " " " " " : Tuapse: Flugzeug links und rechts unter dem Namen - Jäger Jak-1. Untere " " " " " : Wladikawkas: Flugzeug links und rechts unter dem Namen - Jäger La-5. " " " " " " : Welikije Nowgorod: kein Flugzeug abgebildet. " " " " " " : Welikije Luki: Flugzeug links und rechts unter dem Namen - Polikarpow I-153
MfG <Franz>
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Flugzeug-Werke
Auf dem PWZ mit der russ. Katalognummer 2824 sind abgebildet ein Jagdflieger und ein Fluggerätemechaniker.
Einen schönen Tag wünscht
<Franz>
Viele Grüße,
Peter
Die einen (zu denen ich mich auch zähle) halten es für eine Boeing B707, andere denken eher an eine Douglas DC-8. Das ganze liegt im Auge des Betrachters, genau zu bestimmen ist das Flugzeug meiner Ansicht nach nicht.
Beste Grüße Olaf
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Das konkrete Flugzeug lässt sich nicht ermitteln, es handelt sich jedoch um eine Maschine der ersten Serie -100, die ab 1964 ausgeliefert wurden. Ab 1971 wurde die verlängerte Version -200 in Dienst gestellt, die bis 1992 im Liniendienst bei der Lufthansa flogen.
Mit besten Grüßen Olaf
Bei der DC 8 ragt die Heckspitze über die Hinterkanten des Höhenleitwerks hinaus, bei der 707 ist dies nicht der Fall. Solche Kleinigkeiten kann man auf der Marke so wie in [#1596] abgebildet nicht sehen. Also habe ich die Marke mit 600 dpi gescannt und dabei kam dies raus:
Dänemark MiNr 388
Schweden MiNr 467
Norwegen MiNr 481
MfG Jürgen
und die Concorde der Air France
bei mir gelandet.
Mit besten Grüßen Olaf
1969 startete eine Boeing B727-100 der Condor in der Morgensonne in die Ferien. Insgesamt hatte Condor - damals 100%-ige Tochter der Lufthansa - von 1966 bis 1982 sieben Boeing B727-100 in der Flotte. Diese boten in der Regel 125 Urlaubsgästen Platz um möglichst schnell und entspannt von A nach B zu kommen. Die gezeigte Karte trug zur Erholung in Çeşme, etwa 80km von Izmir, bei.
Mit besten und entspannten Grüßen
Olaf
Über das gezeigte Flugzeug lässt sich spekulieren - ich enthalte mich der Stimme. Doch wer will, kann sich gerne an der Bestimmung versuchen.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aurel_Vlaicu

Hier nochmal als Finnland MiNr 512, 02.11.1559
MfG Jürgen -wajdz-
Über den Häusern von Grenchen schwebt ein Segelflugzeug, dessen Start- bzw. Zielort der Flughafen Grenchen ist. Der Flugplatz wurde 1931 gebaut, heute ist er - nach Anzahl der Flugbewegungen - der viertgrößte Flughafen der Schweiz.
Mit besten Grüssen Olaf
Es steht eine Lufthansa Convair CV-440 in der Abfertigung vor dem alten Flughafen-Terminal bereit, es wird dort kräftig gearbeitet. Davor steht ein "blauer Hüpfer", eine Piper PA-18, weitere Details sind nicht erkennbar. Deutlich im Vordergrund steht ebenfalls eine Piper PA-18 mit der Kennung D-EFIV: 1958 wurde das Flugzeug im deutschen Register aufgenommen, Baunummer 18-4804, im April 1975 verunfallte das Flugzeug bei Landstetten und wurde dabei zerstört.
Ganz rechts ist noch das Leitwerk der D-IDUH zu erkennen, es handelt sich hierbei um eine Cessna T-50 Bobcat, mit Baunummer 12. 1957 wurde das Flugzeug in die Flotte der Südflug GmbH aus Stuttgart aufgenommen und verblieb dort bis 1964
Wen der Kartentext interessiert, es geht um Geburtstag und Kaffee, also flugtechnisch ohne Relevanz.
Beste Grüße Olaf
Nicaragua MiNr 2697 · YAK 40 ---- Nicaragua MiNr 2698 · Boeing 747
Nicaragua MiNr 2699 · BAC 1-11 - Nicaragua MiNr 2700 · A 300
MfG Jürgen -wajdz-
Das Flugzeug hat sich wahrscheinlich im Inhalt versteckt, dieser ist zu meinem Bedauern nicht mehr enthalten. Interessant allerdings, daß eine Druckerei aus Marburg mit der amerikanischen Frachtfluggesellschaft "Seaboard & Western Airlines" arbeitet. Die "Seaboard & Western Airlines wurde im September 1946 gegründet, dann im April mit der Einführung von vierstrahligen Jets in Seaboard World Airlines umbenannt. Im Oktober 1980 erfolgte dann die Fusion mit Flying Tiger Line. Alles heute so nicht mehr in der Luft zu sehen.
Mit besten Grüßen Olaf
Abgebildet ist eine Lockheed 8 Sirius, sie wurde 1929 auf Wunsch von Charles Lindbergh entworfen und gebaut. 1931 ließ Lindbergh das Flugzeug so umbauen, daß mit den Schwimmern Landungen auf dem Wasser möglich worden, in der Folge unternahm er mit seiner Gattin einige "Reisen", unter anderem in den Orient. Heute ist das Flugzeug im Smithsonian in Washington ausgestellt.
Mit besten Grüßen Olaf
Am 26. September 1988 startete eine Condcorde der AirFrance in Madrid zu ihrem ersten Flug nach Straßburg, ob es noch weitere gab ist mir nicht bekannt. Dieser Flug fand im Rahmen der "Opération Saturne - conte la cancer" statt. Inliegend noch die "Bordkarte" für den Brief.
Um es zu erwähnen, ich hatte einmalig die Gelegenheit mir eine Concorde von innen anzusehen (damals noch im Liniendienst), dafür das es nur "First Class" gab, fand ich es recht beengt und wenig luxuriös, aber wie ein Flug gewesen ist, da kann ich nicht mitreden.
Beste Grüße Olaf
1962 wurde die Arabische Republik Jemen mit Hauptstadt Sanaa gegründet. Aus diesem Anlaß wurden 1963 einige Marken überdruckt, unter anderem mit einem kleinen vier-motorigem Propeller-Flugzeug in rot - eine Bestimmung des Flugzeugtyps scheitert allerdings.
Mit besten Grüßen Olaf
Um das Ereignis gebührend zu feiern, zierte das markante Leitwerk einer Boeing 707 mit einer HF-Antenne (siehe auch Beitrag filunski [#1265]) eine Sondermarke aus Sri Lanka. AirLanka war das Nachfolgeunternehmen der AirCeylon, die den Langstreckenverkehr im März 1978 einstellte. Heute firmiert AirLanka unter dem Namen "SriLankan Airlines".
Mit besten Grüßen Olaf
Die Fokker F-27 Friendship [1] ist ein Propeller-Verkehrsflugzeug des niederländischen Flugzeugherstellers Fokker, ein Schulterdecker mit zwei Rolls-Royce Dart-Triebwerken und einer Druckkabine für anfangs 28 Passagiere. Der erste Prototyp flog am 24. November 1955, Indienststellung am Juni 1958. In den Jahren 1958 bis 1986 wurden 586 Exemplare gebaut und von über 30 Fluggesellschaften eingesetzt.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Fokker_F-27
Das Bild zeigt einen - damals - neuen Airbus A300 mit ausgefahrenem Fahrwerk im Landeanflug. Insgesamt waren zehn Airbus A300 der Serie -100 im Einsatz und vier weitere der Serie -200. Der letzte Airbus A300 bei Indian Airlines wurde 2008 ausgemustert. 2011 wurde die Fluggesellschaft aufgelöst.
Mit besten Grüßen Olaf
Nun gehen die Meinungen über das abgebildete Flugzeug weit auseinander, einige meinen eine Boeing B737 zu sehen, andere einen Airbus A300, ich will eine Boeing 767 erkennen. Und warum das? Die Marke stammt aus dem Jahr 1984, die erste Boeing 737-200 stieß erst 1986 zu Flotte und die besaß "Zigarren-Triebwerke", die waren deutlich kleiner im Durchmesser, die beiden ersten Airbus A300 wurden 1985 und 1987 ausgeliefert, also auch erst nachdem die Marke gedruckt war. Dann bleibt mein Favorit übrig, die Boeing B767. Zwei Exemplare wurden von China Airlines in Dienst gestellt, 1982 und 1983. Das würde von der Zeit und den Triebwerken her passen. 1989 wurden die beiden Boeing 767 an die AirNewZealand weiterverkauft.
Mit besten Grüßen Olaf
Die Antonow An-24 (NATO-Codename: Coke) [1] ist ein Kurzstrecken-Passagier- und Frachtflugzeug sowjetischer Herkunft. Ausgelegt als typischer Antonow-Schulterdecker und angetrieben von zwei Turboproptriebwerken wurde sie vorrangig in der zivilen Luftfahrt eingesetzt.
Der Erstflug war 20. Oktober 1959, die Indienststellung erfolgte 1962. In der Produktionszeit von 1962–1979 wurden über 3000 Stck. hergestellt.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Antonow_An-24
Die Interflug betrieb ab 1966 bis in die 1970er Jahre hinein sieben An-24, davon eine für die Stasi.
Mi.-Nr. 1524
Habt einen schönen Sonntag
Günther
Sowjetischer Ganzsachenumschlag vom 8. Mai 1985 mit einem Zudruck zur "Briefwoche 1985".
MfG. >Franz<
Mi.-Nr. 5043
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Henri_Pequet
Die zwölfsitzige Fokker F-10 war ein dreimotoriges Passagierflugzeug, das von der Fokker Aircraft Corporation of America, dem Nachfolger der Atlantic Aircraft Corporation, in New Jersey gebaut wurde und ab 1927 von verschiedenen amerikanischen Fluggesellschaften eingesetzt wurde.
Es folgte die verbesserte 14-sitzige F-10A, die über einen vergrößerten Rumpf und eine modifizierte Tragflächenstruktur verfügte.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Fokker_F-10
Wenn ich einmal den schweizer Begriff «Tüpflischiisser» bemühen darf, dann mag man ein Flugzeug ohne Triebwerke erkennen, also ein schwarzes Segelflugzeug, daß auf der Marke von links nach rechts segelt, nautisch eher von West nach Ost. Von der Größe her ist mir allerdings kein Segelflugzeug in diesen Dimensionen bekannt. Nun kann man einen Katalog bemühen und blind abschreiben, was dort geschrieben steht - ist nur doof wenn man keine Ahnung von der Materie hat. Es sei auch bemerkt, daß Segelflugzeuge in der Regel in weiß lackiert sind, schwarz ist für ein Segelflugzeug eine eher seltene und ungewöhliche Farbe.
Ach ja, das Motiv zeigt den Eingang zur Sakkara Stufenpyramide und die Pyramide etwas im Hintergrund. Über die Farbe kann man geteilter Meinung sein, es könnte ocker oder braun sein, die Farbe blau stellt wohl den Himmel dar, nicht das Meer, wo das Manatee lebt.
Mit besten Grüßen Olaf
Dargestellt ist in der Mitte die Concorde. Links sieht man den Kontrollturm des Flughafens aus dem Jahr 1960 [1]. Rechts ist die Kirche Saint-Pierre.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://www.ladepeche.fr/article/2010/01/25/761903-toulouse-blagnac-s-offre-un-quatrieme-terminal.html
Tagesstempel BRIEFZENTRUM 90 · 24.-6.2(?)
MfG Jürgen -wajdz-
Boris F. Safonov (1915-1942) war der erste Soldat der Roten Armee, der für seine Heldentaten zu Beginn des >Großen Vaterländischen Krieges< zweimal mit dem Titel "Held der Sowjetunion" ausgezeichnet wurde. Auf dem Sonderpostwertzeichen abgebildet ist ein Portrait von Boris F. Safonov vor dem Hintergrund des Flugzeugs I 16, mit dem er 109 Einsätze absolvierte und 17 feindliche Flugzeuge abschoss.
MfG. >Franz<
Die Farman F60 "Goliath" hatte 1919 ihren Erstflug, sie hatte zwei Piloten und Platz für 12 Passagiere, ausgelegt für eine Reichweite von etwa 400km. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen F-AEAU trug die Konstruktionsnummer 2 und flog für Frankreichs erste Linienfluggesellschaft "LIGNES AERIENNES FARMAN", die 1933 mit weiteren Fluggesellschaften zur "AIR FRANCE" fusionierte.
Mit besten Grüßen Olaf
Die abgebildete Convair mit dem Kennzeichen OH-LRD, Baunummer 317, wurde 1956 an die Finnair ausgeliefert und flog dort bis zum Verkauf 1980 nach Amerika.
Mit besten Grüßen Olaf
Iran MiNr 869, 21.01.1953
Abgebildet sind die „Superconstellation“ über einer Moschee und der Schah Mohammad Rezā Pahlavī.
Von den insgesamt 856 von Lockheed gebauten Constellations und Super Constellations flogen im Jahr 2019 nur noch eine C-121C Super Constellation in Australien, welche keine Passagiere mitnehmen darf. Seit Juni 2023 fliegt in den USA wieder eine Lockheed VC-121A; in dieser Constellation wurde im Koreakrieg General Douglas McArthur geflogen. Somit sind zurzeit weltweit zwei Constellation flugbereit.
MfG Jürgen -wajdz-
In der oberen Bildhälfte ist eine Boeing B707 - damals DAS Flugzeug für den Langstreckenverkehr, der Jumbojet kam erst 1971 dazu. Vielleicht ist es von Interesse, daß John Travolta eine Fluglizenz auf der Boeing 707 besaß und eine eigene - ehemalige QANTAS - Maschine erworben hatte. Diese ließ er äußerlich wieder in den Oringinalzustand bei der Auslieferung an QANTAS versetzen und bereiste damit - auch als Markenbotschafter für QANTAS - die Welt. Geparkt war sie daheim vor seinem Wohnhaus, das einen Anschluß an eine private Start- und Landebahn hatte. 2019 hat er sie an die Historical Aircraft Restoration Societey (HARS) übergeben, die das Flugzeug wieder aufbereitet.
In der unteren Bildhälfte sieht man eine AVRO 504K, das erste Flugzeug im Dienste der QANTAS, eine nachgebaute Maschine ist im Inlands-Terminal des Kingsford Smith Airport in Sydney ausgestellt, ob es dort noch steht entzieht sich meiner Kenntnis.
Mit besten Grüßen Olaf
Auch der Schah von Persien „flog“ mit der Zeit. Mitte der 1970-er Jahre war eine Douglas DC-9-80 Super Eighty (lt. Katalog) [1] das standesgemäße Luftfahrzeug.
Als Kurzstreckenflugzeug konzipiert, gaben die Fortschritte und fortwährenden Entwicklungen der MD-80 später die Fähigkeit, sie auch auf längere Strecken einzusetzen.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/McDonnell_Douglas_MD-80
Im Detail der Stempel:
Wir sehen zwei Morane-Jäger die drei US-Bomber vom Typ B-17 "Flying Fortress" (Fliegende Festung) über der Schweiz eskortieren, eine Szene aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Trotz ihres Neutralitätsstatus wurde der Schweizer Luftraum in dieser Zeit oft, sowohl durch Flugzeuge der Achsenmächte (Deutsches Reich/Italien) wie auch der Alliierten (USA), verletzt und der Neutralitätsstatus missachtet. Wenig bekannt ist auch die Bombardierung Schaffhausens im April 1944 durch einen amerikanischen Bomberpulk der dachte Tuttlingen anzugreifen. Oft versuchten auch gerade angeschossene US-Bomber sich in die neutrale Schweiz zu einer Notlandung zu retten um besser dort interniert zu werden, als in deutsche oder italienische Kriegsgefangenschaft zu geraten. Gerade die andauernden Luftraumverletzungen durch US-Flugzeuge, die oft auch von den Schweizer Abfangjägern zur Landung und anschließenden Internierung gezwungen wurden, führte zu Spannungen im Verhältnis der Schweiz zu den USA die sich erst nach dem Krieg, auch Dank eines spektakulären Schweizer Rettungseinsatzes für ein US-Flugzeug, wieder entspannten.
Von den Morane Saulnier Jagdflugzeugen hatte die Schweiz ca. 300 Stück bis zur Außerdienststellung 1954 im Einsatz (nach Kriegsende noch als Trainer eingesetzt).
Und so sah die Maschine vom Stempel in "natura" aus:
Viele Grüße,
Peter
Die abgebildete Boeing 707-321 der Pan American World Airways, kurz PanAm, absolvierte 1959 ihren Erstflug und war seit Oktober 1959 ebendort im Einsatz. 1965 berichtete Klaus von einem Flug, dessen letzten zwei Stunden im Dunst erfolgten und vor der Landung über New York für eine Stunde gekreist wurde. Irgendwie erinnert es mich an die Katastrophenfilme, die es in der Zeit recht häufig gab, die von solchen Ereignissen zehrten. Aber dank einer "Bumslandung" ist dieser Flug ohne weiter Zwischenfälle beendet worden.
Das Flugzeug selbst hatte nach dem Verkauf nach Großbritannien in 1970 eine durchaus bewegte Betreiber-Liste, zwischen 1974 und 1978 gab es viele verschiedene Fluggesellschaften, die sich dieser Maschine bedienten, dabei sind unter anderem Iraqi Airways, Zambia Airways, Syrian Arab Airlines, Nigeria Airways, Britannia Airways, Kenya Airways und Kuwait Airways - um nur ein paar zu nennen. 1980 wurde das Flugzeug dann nach diesem bewegten Leben außer Dienst gestellt und verschrottet.
Mit besten Grüßen Olaf
B707
Sowohl Douglas und Boeing, als auch Delta Air Lines und TWA (Trans World Airlines) standen im direkten Wettbewerb um das bessere Flugzeug bzw. die bessere Dienstleistung. Delta warb mit der DC-8 als "FANJET" und deluxe-Reisen für 126 Passagiere, TWA bezeichnete die B707 als "Star Stream" und bot luxuröse Flugreisen inneramerikanisch von Küste zu Küste und nach Europa bzw. in den Mittleren Osten und Indien.
Der Markt war hart umkämpft und so manche Gesellschaft hat den Betrieb zwischenzeitlich eingestellt.
Es sei noch angemerkt, daß der Rumpf der abgebildeten Boeing B707 N775TW (TWA) erhalten geblieben ist, er steht heute - in Farben der US-Air Force lackiert - auf der Lackland Air Force Base, zusammen mit vier weiteren ehemals zivilen B707, einer militärischen C-118 (Douglas DC-6) und einer Lockheed C-141. Welchem Zweck diese Flugzeug-Rümpfe dort dienen ist mir nicht bekannt.
Mit besten Grüßen Olaf

Mi.-Nr. 374
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Modell_10
Wir sehen auf dem Stempel aus dem Jahr 1938 den Schatten oder die Silhouette eines Flugzeugs, eine Wolke und einen Brief - LUFTPOST bringt Zeitgewinn.
Mit besten Grüßen Olaf
Hier kann man doch das Hauptuntersscheidungsmerkmal zwischen der Boeing B707 und der Douglas DC-8 gut erkennen, es handelt sich um eine DC-8, die Heckspitze ragt über die Hinterkanten des Höhenleitwerks hinaus.
Eine passende Abbildung einer Boeing 707 buzw. B720 habe ich gerade nicht zur Hand, nur eine Frontansicht einer Lufthansa-Maschine aus den 1960-er Jahren
Mit besten Grüßen Olaf
Auf dem Wert mit der Nr. 3231 ist zu Ehren der Stadt Mariupol ein Flugzeug vom Typ MBR-2 abgebildet und auf dem Wert mit der Nr. 3232 ist zu Ehren der Stadt Melitopol ein Flugzeug vom Typ JAK-9 abgebildet.
Leider kann ich die Michel-Nummern nicht nennen, denn der Schwaneberger hinkt gerade bei der Russischen Föderation mehr als 6 Monate hinterher.
Inzwischen sind 47 Städte der Russischen Föderation mit dem Ehrentitel gewürdigt worden.
MfG >Franz<
Die ungelaufene Karte zeigt eine Douglas DC-10 der Lufthansa im Flug vermutlich über Deutschland. Markant das dritte Triebwerk, das im Leitwerk verbaut worden ist. Die technischen Daten sind auf der Rückseite beschrieben.
Mit besten Grüßen Olaf
Erna reiste 1979 nach Australien und durfte mit QANTAS fliegen. Sie schreibt begeistert von dem guten Service und dass es nur Stewards an Bord gab.
Auf der Karte sehen wir den ersten Jumbo-Jet, der an QANTAS (steht für Queensland and Northern Territory Aerial Services) im Jahr 1971 ausgeliefert worden ist. Das Kennzeichen war VH-EBA, die Baunummer 20009, Seriennummer 147. Das Flugzeug war auf den Namen "City of Ipswich" getauft.
Zwischen 1984 und 1986 flog es im Leasingvertrag bei AirLanka in Sri Lanka, danach bis 1993 wieder bei QANTAS. 1996 flog es für ein Jahr in USA bei TWA (Trans World Airlines), danach bei Aerolineas Argentinas. Danach begann dann eine Karriere bei diversen Fluggesellschaften, die Aeromar in der Dominikanischen Republik, Transjet in Schweden, North-East Airlines in Swaziland und Kallat Elsaker Air in Burkina Faso. 2007 wurde das Flugzeug in Riyadh, Saudi Arabien abgestellt und 2012 ebendort verschrottet.
Mit besten Grüßen Olaf
Bei der Aermacchi MB-339 [1] handelt es sich um ein strahlgetriebenes Trainings- und leichtes Erdkampfflugzeug aus Italien. Die Maschine basiert auf der verstärkten Zelle des Vorgängermusters Aermacchi MB-326 und weist unter anderem ein komplett neues Rumpfvorderstück auf.
Der Erstflug fand am 12. August 1976 statt. Die erste Maschine wurde am 8. August 1979 der italienischen Luftwaffe übergeben.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte der Typ durch den Einsatz in der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori.
MfG Jürgen -wajdz-
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aermacchi_MB-339
1964 war man bei Delta Air Lines mächtig stolz auf die Convair, konnte sie doch bis zu 92 Passagiere befördern. Flugziele neben der USA waren in der Karibik. Klaus war mit einem solchen Flugzeug nach Miami geflogen und hat sich vor Ort für 4,50$ einen VW gemietet.
Das abgebildete Flugzeug N8802E wurde 1960 bei Delta Air Lines in Betrieb genommen und flog dort bis 1973. Von 1976 bis 1977 flog es für die Bahamas World Airways, ehe es 1979 verschrottet wurde.
Mit Glück kann man heute noch ein paar wenige Exemplare in der Wüste bei Mojave, Arizona am dortigen Flugzeugfriedhof entdecken.
Mit besten Grüßen Olaf
Jugoslawien zeigt eine ATR42 auf einer Dauermarke. Die JAT (Yugoslav Airlines) hatte von 1987 bis im Oktober 1990 drei Maschinen dieses Typs in ihrer Flotte, diese wurden dann durch die größere ATR72 abgelöst. In der ATR42 fanden damals 46 Passagiere Platz und wurden damit unter anderem auch nach Zürich geflogen. Ob die Flugzeuge der JAT Pate für das Briefmarkenmotiv standen, mag ich nicht beurteilen.
Beste Grüße Olaf
In den Jahren 1961 bis 1964 gab es ähnliche Motive, doch dieses Mal waren die Mitbewerber mit dabei
Wir sehen von links nach rechts: Vickers Viscount, Douglas DC-6, De Havilland DH112 Venom, Douglas DC-2, Morane Saulnier und eine weitere Douglas DC-6, die beim Überflug über mehr oder minder Markante Orte gezeigt werden.
...und 1967 folgte dann noch die De Havilland DH106 Comet
So, und wer jetzt sagt, das habe ich doch schon mal gesehen, der mag durchaus recht haben, die Morane war in Beitrag 1198 bzw 1199 zu sehen, die Vickers Viscount, die DC-6 und die Comet in Beitrag 1272.
So, und was haben wir jetzt GROSSES vor Augen?
Wenn Sohnemann an seinem Moped bastelt, dann braucht es zum Glück noch keine Leiter, auch im Auto geht es in der Regel ohne - die Motoren sind doch deutlich übersichtlicher, hier sehen wir einen Techniker der Lufthansa, der gerade die nächsten Handgriffe überlegt, wie er das geöffnete Triebwerk wieder in Schuß bringt.
Mit besten Grüßen Olaf
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_DC-3
Das kein Flugzeug mit herkömmlichem Propellerantrieb dargestellt wurde, hatte vermutlich damit zu tun, das in Dresden am ersten deutschen Verkehrsflugzeug mit Düsenantrieb dem -Düsenjet 125- gearbeitet wurde.
Prestigeträchtig sollte er sein, der DDR-Luftfahrt zum Aufschwung verhelfen und natürlich "den großen Bruder" Sowjetunion beeindrucken. Am 4. Dezember 1958 hob das Flugzeug zum Jungfernflug ab. Nur ein paar Monate später, am 4. März 1959, stürzte es bei einem Testflug ab, die vier Insassen starben.
Das Projekt wurde eingestellt, die Umstände und Ursachen blieben jahrzehntelang der Öffentlichkeit verborgen.
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.mdr.de/geschichte/ddr/wirtschaft/verkehr/dresden-duesenjet-absturz-sabotage-flugzeug-industrie-chruschtschow-100.html
Motiv: Stilisiertes Flugzeug vor Brief
Sonderstempel 1193 BERLIN-TREPTOW 1 · 12.11.82 · 1. BAG-Regional-Briefmarkenausstellung /
Zeichnung Erstes Doppelrumpfmotorflugzeug 1911 Otto Trinks
MfG Jürgen -wajdz-
Zum 100-jährigen Bestehen kam das abgebildete Sonderpostwertzeichen am 30. November in der Russischen Föderation an die Postschalter.
Gelistet unter der Michel-Nummer 2629 sind neben dem Institutsemblem noch ein Windkanal und das Passagierflugzeug "Irkut MC-21 abgebildet.
MfG! >Franz<
Brigitte fliegt als Passagier, Walter als Pilot im April 1979 zwischen Damaskus und Amman, ob das Wetter am Wackeln schuld ist, oder Walter - das bleibt ungeklärt. Brigitte war es jedenfalls so mulmig zumute, daß sie Angst hatte und ihr schlecht war...
Zu sehen ist eine Boeing B727-230 der Lufthansa mit dem Kennzeichen D-ABHI, sie wurde 1972 in Dienst gestellt und 1991 an die TAME Ecuador verkauft. Inzwischen ist das Flugzeug in Latacunga geparkt, es sollen etliche Teile fehlen. Auf google-maps kann man am Flughafen drei geparkte Boeing 727 sehen, doch welche die einstig stolze Lufthansa-Maschine ist, kann man nicht erkennen.
Nebenbei sei noch bemerkt, daß es bei Lufthansa damals nicht unüblich war, daß man an Bord Karten schreiben konnte und diese dann an die Flugbegleiter gab, die diese dann über Lufthansa verschickten - das war noch Service ! Von dieser Versandart zeugt der Absenderfreistempel der Lufthansa aus München.
Mit besten Grüßen Olaf
Eine ungelaufene Ansichtskarte aus Kuala Lumpur, darauf wird eine Boeing 737-200 der mas - malaysian airline system gezeigt. Genauer lässt sie sich nicht identifizieren.
Das zweite Bild zeigt eine Außenansicht des Terminals des Flughafens Subang International. Auf dem Banner erkennt man den Schriftzug "thrid world cup hockey" - dieser wurde im März 1975 in Kuala Lumpur ausgetragen. Wenn man davon ausgeht, daß beide Bilder - also Flugzeug und Flughafen - zu etwa gleicher Zeit aufgenommen wurden, so müssten die Aufnahmen in 1975 entstanden sein.
Mit besten Grüßen Olaf
Klaus - den wir schon auf ein paar Reisen begleiten durften - reiste 1971 über Paris und Guadeloupe nach Martinique. 1971 war das sicherlich ein ungewöhnliches Reiseziel. Zu seiner großen Überraschung durfte er mit einem Jumbo-Jet der Air France fliegen - er schrieb auf einer weiteren Karte, es sei ein "gewaltiges Ungetüm, aber es fliegt. Innen enorm geräumig, und viel komfortabler, eine ganz ander Dimension." Wenn man heute noch mit einem Jumbo-Jet fliegen darf, sie sind wirklich selten geworden, dann kommen eher nostalgische Gefühle auf.
Der gezeigte Jumbo-Jet (Boeing B747-100) der Air France mit dem Kennzeichen F-BPVB mit der Seriennummer 19750 war der 22. gebaute Jumbo und wurde im März 1970 an Air France ausgeliefert. Dort flog er bis im April 1995. Er wurde von April bis August 1995 noch an die nigerianische Kabo Air verleast, wahrscheinlich im Einsatz auf Hadj-Flügen mit Pilgern nach Mekka. Nach mir vorliegenden Informationen wurde der Jumbo dann 1996 in Paris verschrottet.
Mit besten Grüßen Olaf
Auf der Karte ist eine Fokker F.28 Fellowship der LTU abgebildet. Das Flugzeug wurde 1968 gebaut (Baunummer 11004) und wurde im Zulassungprogramm für das Flugzeug genutzt, ehe es im Februar 1969 an die LTU (Abkürzung für Luft Transport Unternehmen) ausgeliefert wurde. Immerhin konnten 60 Passagiere damit 2500km weit fliegen. Also doch deutlich kleiner als der im vorigen Beitrag genannte Jumbo.
Manfred ist 1977 sicherlich nicht mehr mit diesem Flugzeug geflogen, da es schon 1973 an die Itavia (Italien) verkauft wurde, 1983 wurde es an die TAT (Transport Aerien Transregional) in Frankreich weitergeleitet, das Flugzeug trug zu dieser Zeit überwiegend die Farben der Air France. Im Mai 1993 flog die Fokker dann im Iran für Iran Asseman Airlines, bevor es im April 1994 wieder zurück nach Frankreich kam. Dort war die Air Littoral neuer Betreiber. Von Januar bis April 1995 hatte das Flugzeug eine kurze Zeit in Belgien bei der "DAT - Delta Air Transport", bevor es wieder nach Frankreich zur TAT gelangte. Im Dezember 1996 wurde es dann nach Gambia verkauft, dort flog es bei der Air Dabia. Im Jahr 1999 verliert sich die Spur des Flugzeugs in Gambia, das weitere Schicksal ist mir nicht bekannt.
Viele Grüße Olaf
Wir sehen hier einen Airbus A321-200 der deutschen Aero Llyod mit dem Kennzeichen D-ALAH, Seriennummer 0792. Das Flugzeug wurde 1998 werksneu an Aero Lloyd ausgeliefert und verblieb dort bis zum Konkurs der Aero Lloyd im Jahr 2003. Bemalt war es mit Werbung für den Textilhersteller TRIGEMA aus Burladingen.
Livingston Energy Flight (gegründet Januar 2003) aus Mailand nutzte die Gelegenheit und konnte das Flugzeug im Februar 2004 in die eigene - noch junge - Flotte aufnehmen. Von Dezember 2006 bis April 2007 gabe es einen Leasingvertrag mit der ebenfalls in Mailand ansässigen Volareweb (Anfang 2015 aufgelöst und in die ALITALIA integriert). Im Juni 2011 endete der Betrieb des Airbus in Italien, neue Heimat war die Türkei bei der Onur Air. Seit März 2020 ist der Airbus abgestellt und harrt einer ungewissen Zukunft.
Es bleibt zu erwähnen, daß alle genannten Fluggesellschaften zwischenzeitlich den Betrieb eingestellt haben, dieses aus den verschiedensten Gründen.
Ich harre aus, und warte auf Sonnenschein
Olaf
Huch, das ist ja Frankfurt und kein Flugzeug - der Kenner wird mit geschultem Blick schon die Super Constellation der TWA Trans World Airlines oben in der Mitte entdeckt haben.
Trans World Airlines hatte in den 1950er Jahren etliche Super Constellations in der Flotte, die auch regelmäßig in Europa zu sehen waren. Markant waren die Motorengeräusche und der Einbau von drei Seitenleitwerken. Wer noch einmal ein Exemplar in Farben der Lufthansa sehen möchte, der kann das am Flughafen in München tun, dort ist ein Exemplar ausgestellt.
Mit besten Grüßen Olaf
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/PZL-106
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftliche_Dienste_des_Deutschen_Bundestages#Rechtsstreit_um_Gutachten_zu_au%C3%9Ferirdischem_Leben
[2] https://medizinphilatelie.com/angewandte-philatelie/046-sie-sind-alle-tot/
Zu sehen ist eine Boeing B720 der Air Malta aus einer Briefmarkenserie von 1978. Air Malta hatte insgesamt sieben B720 in der Flotte, davon waren zwei in Island für jeweils eine kurze Zeit geleast. Nach meinem Wissenstand waren die Flugzeuge alle in einer reinen Economy-Klassen Bestuhlung im Dienst und boten 148 bzw. 149 Fluggästen Platz.
Die Boeing B720 mit dem Kennzeichen 9H-AAM war von April 1979 bis Oktober 1981 in der Flotte, bevor sie am Flughafen Luqa abgestellt wurde. Dort wurde es umlackiert in die Farben der "Phantasie"-Fluggesellschaft "Skyline" um im TV-Film "Crash" eine Rolle spielen zu können - ich muß gestehen, den Film habe ich (noch) nicht gesehen. Danach war das Flugzeug weiterhin in Luqa geparkt und Vandalen verschafften sich Zutritt und legten im Flugzeug Feuer, welches das Flugzeug zerstörte. Erst einige Jahre später wurde es komplett verschrottet, vorher hatte die Flughafenfeuerwehr noch ein Übungsobjekt.
Beste Grüße Olaf
https://www.airliners.net/search?keywords=9h-aam
Die ungelaufene Ansichtskarte zeigt eine Parade von Jumbojets Boeing B747 der Serie -200 und -400, die alle nebeneinander am Gate in London Heathrow geparkt sind. Alle Maschinen sind in der aktuellen Lackierung der British Airways, die die britische Flagge im Leitwerk zeigt. Welcher von diesen Fliegern in die Sonne flog, ist nicht überliefert, aber ausgemustert sind sie inzwischen alle bei der British Airways im Passagierdienst.
Mit besten Grüßen Olaf
Die abgebildete Ilyushin IL18 mit der Kennung HA-MOA ist erst 1960 in Dienst gestellt worden, im Passagierdienst bis November 1977, danach zum Frachtflugzeug umgebaut um zum letzten Mal im Februar 1987 geflogen. Heute steht sie in Budapest im Museum. Links von der Ilyushin ist zusätzlich der Wright Flyer I zu sehen.
Akustisch wird es deutlich stiller, das ungarische Hochleistungssegelflugzeug MRSz A-08 Sirály (Möwe) wurde 1956 und 1958 in insgesamt vier Exemplaren gebaut, man hoffte, daß man mit dem weitestgehend aus Holz gefertigten Segelflugzeug bei den Segelflugweltmeisterschaften erfolgreich auftreten könne, was sich jedoch als Fehleinschätzung herausstellte.
"Versuch macht Kluch": Dem Gleiter von Otto Lilienthal (links) war nun auch nicht das beste Schicksal bestellt, aber doch einer der Grundsteine für die Fliegerei.
Mit besten Grüßen Olaf
Gruß
Manne
von links nach rechts
Fallschirm (Vorläufer), Luftschiff von David Schwarz, Flugzeug von Erno Horvat und rechts ein PKZ-2 Heli
Ich mag noch einen zweiten Satz ergänzen aus gleichem Anlaß:
wieder von links nach rechts
Fallschirm (etwas moderner), Helikopter Mil MI-1, Tupolov Tu-154 und eine Satellit (hat mit dem eigentlichen Begriff "Flugzeug" nur entfernt zu tun
Mit besten Grüßen Olaf
Die von hinten abgebildete Tupolev T-154 mit ihren markanten drei Triebwerken flog 1974 bei Malév (Magyar Légiközlekedési Vállala) und war dort auf vielen innereuropäischen Routen im Einsatz. Insgesamt waren 14 verschiedene Tupolev T-154 bei Malév im Einsatz. Die Fluggesellschaft wurde 1946 gegründet und stellte 2012 den Betrieb ein.
Mit besten Grüßen Olaf

4D06000217, AIR-BERLIN und airberlin (Group).
Die Umbenennung in -airberlin Group- ist nur dem Eindruck auf Brief zu entnehmen.
Die Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG i.I. (Eigenschreibweise ab 2008 airberlin) mit Sitz in Berlin und Basen auf den Flughäfen Berlin-Tegel und Düsseldorf war eine deutsche Fluggesellschaft. [1]
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Air_Berlin

Ansichtskarte aus Malta vom 9.05.1984 Stempel von Sliema und als Frankatur eine Boing 737.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Viele Grüße,
Peter
Ungarn verweist im Jahr des Tourismus auf die vielen schönen Orte, die das Land bietet und gibt auch ein paar "Reiseempfehlungen" ab. Egal ob mit der Eisenbahn, dem Auto oder Schiff, auch mit dem Flugzeug ist Ungarn eine Reise wert.
Nun mag jeder einen Flugzeug-Typ seines Belieben sehen wollen, ich meine eine symbolische Darstellung einer Ilyushin IL-18 erkennen zu wollen.
Mit besten Grüßen aus dem Hochsommer (Regen, Regen, Regen ...)
Olaf


Leider kenne ich nicht viele Flugzeugtypen, diesen auch nicht.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Motiv Curtiss A-1, 1911 – Marineflieger- Emblem
Die US Navy bekam 1911 Flügel, und das mit einer Reihe bedeutender Neuerungen. Die ersten Offiziere der US Navy wurden im Fliegen ausgebildet, die Navy kaufte ihre ersten Flugzeuge von Glenn Curtiss und den Wrights.
In Annapolis, Maryland, und North Island, San Diego, Kalifornien, wurden Standorte für Marineflugzeugoperationen eingerichtet. Aber der dramatischste Beweis dafür, dass Himmel und Meer nun vereint waren, fand am 18. Januar 1911 statt, als Eugene Burton Ely die erste erfolgreiche Landung und den ersten erfolgreichen Start von einem Marineschiff durchführte.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Eugene_Burton_Ely
Die Marken waren schon im Thema Flughäfen zu sehen, Beitrag #6. Hier geht es allerdings um die beiden Flugzeuge. 1961 feierte Aer Lingus das 25-jährige Jubiläum, oben "fliegt" die damals moderne Boeing B720 mit dem Kennzeichen "EI-ALA". Die Boeing mit Werksnummer 18041 wurde im Oktober 1960 fertiggestellt und im November 1960 von Seattle über New York nach Shannon überführt und in Dienst gestellt. Ausgestattet mit 16 Sitzen in der ersten Klasse und 101 in der Economy. Bei Aer Lingus flog sie bis 1970, wobei sie temporär an Braniff International Airways (USA), El Al Israel Airlines und Trans Polar (Norwegen) verleast war. Verkauft an Club International (Leasingfirma in USA) und danach noch kurzzeitig bei Pioneer International und Aeroamerica im Einsatz. 1975 wurde das Flugzeug stillgelegt und in Seattle geparkt, im November 1983 ebendort verschrottet.
Am Boden steht eine De Havilland D.H.84 Dragon Mk 2 mit der Kennung EI-ABI, das Flugzeug mit dem Aer Lingus die ersten Flüge 1936 durchführte. Da das Original Flugzeug im zweiten Weltkrieg 1941 verlustig ging, schaffte man 1967 ein weiteres Flugzeug gleichen Typs an und versah es mit der gleichen Kennung. 1986 und 2011 wurde das "neue" Flugzeug generalüberholt und wieder in eine flugfähigen Zustand versetzt. 2016 war es noch ab und an in der Luft zu sehen.
Mit besten Grüßen Olaf
Gruß
Manne
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Irak: Echt gelaufene Belege"]

Edward Vernon „Eddie“ Rickenbacker (* 8. Oktober 1890 in Columbus, Ohio; † 23. Juli 1973 in Zürich, Schweiz) war ein US-amerikanischer Automobilrennfahrer, Unternehmer und Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. Mit 26 Luftsiegen war er der erfolgreichste Jagdflieger der USA im Ersten Weltkrieg. [1]
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Vernon_Rickenbacker
Schon 1999 hat es ein britischer Grafiker in die Tat umgesetzt, ein vierstrahliger Jet umarmt die Welt.
Happy Sunday wünscht Olaf
Bevor ich hier eine unendliche Linkliste zu Flugzeugtypen und Piloten anhänge, empfehle ich eine eigene Suche auf "wikipedia" mit sicher mancher erstaunlichen Entdeckung zu starten.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Abgebildet auf der Karte einer der beiden eigenen Jumbo-Jets der Olympic Airways mit der Kennung SX-OAA. Der Jumbo mit der Seriennummer 20742 wurde 1973 ausgeliefert und flog bis 1985 bei der griechischen Fluggesellschaft, 1985 wurde er an TWA (Trans World Airlines) in USA verkauft und 2013 verschrottet. Die Schwestermaschine SX-OAB kann man auch heute noch am alten Flughafen in Athen sehen, sie ist dort geparkt und "gammelt" dort vor sich hin, die Zukunft is mehr als ungewiß - nur fliegen wird sie ziemlich sicher nicht mehr.
Es bleibt noch zu erwähnen, daß es seit 2009 wieder eine "Olympic" in Griechenland gibt, sie firmiert als Olympic Air und ist eine Regionalfluggesellschaft mit Turboprops und bedient viele Ziele innerhalb Griechenlands.
Die schöne Karte kam mit virtueller Luftpost bei mir an, den Brief zierte eine Douglas C-54, eines der Flugzeuge der Berliner Luftbrücke
Beste Grüße Olaf
Mi.-Nr. 1239
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
[1] https://www.aeroclubtorino.it/en/history/chapter-7/620-the-first-air-mail-flight.html
Lt. Flugrevue der erste Airbus
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.flugrevue.de/klassiker/mcdonnell-douglas-dc-10-der-erste-airbus/

Erinnerungsumschlag Erstflug Turboprop IL 18 der Deutschen Lufthansa der DDR von Berlin nach Moskau am 01.04.1960 mit Stempel Berlin 30.03.1960 und rückseitigem Stempel aus Moskau vom 12.04.1960.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Sonderstempel 53113 BONN · Erstausgabe 3.1.2011 · SEGELFLUG AUF DER WASSERKUPPE / stilisiertes Segelflugzeug
Im Jahr 1911 starteten Darmstädter Studenten ihre ersten Flugversuche mit Gleitflugzeugen auf er baumfreien Kuppe in der hessischen Rhön und entwickelten die Kunst des motorlosen Fliegens.
Nach dem ersten Weltkrieg, unter den strengen Auflagen des Versailler Vertrags, der den Motorflug in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg verbot, kamen immer mehr Flugbegeisterte auf die Wasserkuppe, um völlig unterschiedliche Konzepte von Segelflugapparaten, Starttechniken und Auftriebsnutzungen zu erproben. Bis heute ist der „Berg der Flieger“ mit dem „Deutschen Segelflugmuseum“ eine weltweit einzigartige Einrichtung.
MfG Jürgen -wajdz-
https://fliegerschule-wasserkuppe.de/geschichte-luftsport-wasserkuppe/

Das Flugzeug auf der Briefmarke trägt das Logo der "POS Malaysia". Leider kann ich nichts über den Flugzeugtyp sagen, tippe auf "Boing 747".
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Neben fünf Militärjets flogen auch drei "zivile" Flugzeuge mit, diese waren jedoch mit Zusatztanks ausgestattet. Der Beleg zeigt die Vickers Viscount 700 der British European Airways mit dem Kennzeichen G-AMAV (Baunummer 3). Etwa 40 Stunden nach Abflug erreichte das Flugzeug Christchurch, welches durch einen Ankunftsstempel der TEAL (Tasman Empire Airways Ltd) bestätigt wurde.
Die besagte Vickers Viscount wurde eigentlich vom "Ministry of Supply" betrieben und extra für das London-New Zealand Air Race an die BEA ausgeliehen und in deren Farben lackiert. Erwähnenswert der Hinweis, daß die beiden hinteren Zusatztanks in der Kabine noch mit Matratzen obenauf ausgestattet wurden, damit zumindest zwei Personen (es waren insgesamt 12 Personen an Bord) sich zum Schlafen hinlegen konnten. Die Reise führte von London über Bahrain, Colombo, die Kokos-Inseln und Melbourne nach Christchurch. Die Bodenzeiten waren immer auf ein Minimum reduziert (etwa 20Minuten), doch in Melbourne gab es einen kleinen "Zwischenfall", ausgereizt bis auf den letzten Liter Flugbenzin musste die Vickers nach der Landung von der Runway auf das Vorfeld gezogen werden - der Sprit war ALLE!
Nach dem Rennen wurde das Flugzeug wieder an das Minsitry of Supply retourniert. Im November 1958 wurde das Flugzeug abgestellt, 1960 wurde es permanent stillgelegt. 1961 wurde der Rumpf an Rolls-Royce übergeben, die daran Triebwerksmontagen testen, 1963 wurde der Rumpf nach Stansted weitergereicht und diente dort als Trainingsobjekt für die Flughafenfeuerwehr. Vermutlich im Juni 1970 wurde auch der Rumpf verschrottet.
Mit besten Grüßen Olaf
aus http://www.vickersviscount.net/index/VickersViscount003History.aspx
Von diesem Ereignis zeugt der gezeigte Brief, die Rückseite ist Blanko.
Mit besten Grüßen Olaf
Neben dem Ankunftsstempel aus Boston trägt die Rückseite auch noch den Bestätigungs-Stempel der American Airlines
Wenn man ein wenig im Internet recherchiert, so trifft man auf die folgende kleine Geschichte zum Beleg (frei übersetzt und zusammengefasst aus https://www.smithsonianmag.com/air-space-magazine/forgotten-first-flight-180975833/ ):
Am 23. Oktober erfolgte der Hinflug von Amerika nach England, Hurn Airport. London Heathrow war noch nicht eröffnet und Hurn ist der Flughafen von Bournemouth. Neben der sieben-köpfigen Besatzung flogen auch 12 Passagiere und jede Menge Briefumschläge mit. Einer dieser 12 Passagiere war der "Second Assistant Postmaser", seine Aufgabe war es die mitgeführten Umschläge für den Rückflug zu frankieren und mit dem Flugbestätigungsstempel zu versehen, dieses hatte er in der Zeit zwischen Ankunft und Abflug erledigt.
Ich schließe daraus, daß diese Umschläge eher dekorativ als wertvoll sind.
Mit besten Grüßen Olaf
Wir - also, der Beleg - waren mit dem Eröffnungsflug der Lufthansa Boeing B707, Flugnummer LH640 am 23. Januar 1961 von Frankfurt über Rom, Cairo, Karachi, Calcutta, Bangkok nach Hongkong. Vor der letzten Etappe nach Tokyo sind wir ausgestiegen.
Es wurde weder mit Zwischenstops, noch mit Stempeln gespart - hier die Auswahl:
Die Rückseite zieren die Stempel aus Hongkong, der Ankunftsstempel:

Der zweite Stempel ist schlecht lesbar, daher hier die Inoformation: RETURNED LETTER OFFICE / HONG KONG
Mit besten Grüßen Olaf
Es wird eine Boeing B737-200 gezeigt, die die Farben der Air Djibouti / Red Sea Airlines trägt. Nach meinen Informationen gab es davon 1980 nur ein Exemplar, das Flugzeug war von März 1980 bis März 1982 von der holländischen Transavia geleast und mit dem Kennzeichen PH-TVD im Flugzeugregister der Niederlande eingetragen. Die Seriennummer war die 20943.
Das Flugzeug wurde im März 1975 neu an die Transavia Holland abgeliefert, im Dezember 1975 und von Oktober bis Dezember 1977 flog sie bei Saudi Arabian Airlines. British Airways benutzte das Flugzeug von September 1978 bis Juni 1979, danach folgte der Einsatz bei Air Djibouti. Weitere Stationen waren Britannia Airways, Eagle Air und Challenge Air. 1986 begann ein Lease an Indian Airlines, 1990 folgte ein Einsatz bei l'Aeropostale in Frankreich. Air Mediterranee nutze das Flugzeug im Jahre 2000. Nun folgte der Betrieb in Indoniesien, erst bei RPX Airlines, danach Gading Sari Aviation und am Ende bei Jayawijaya Dirgantara. Im Jahr 2018, immerhin 43 Jahre alt, kam das Flugzeug von der Startbahn ab und das Fahrwerk kollabierte. Vermutlich erfolgte danach die Verschrottung und eine bewegt Flugzeuggeschichte kam zu ihrem Ende.
Mit besten Grüßen Olaf
Hier die Detailansicht des Flughafens:
Gut sind folgende Flugzeuge zu erkennen:
Air India, Boeing B747 - Japan Air Lines (JAl) Boeing B747 - El Al Boeing B757 - Swissair DC-10 oder MD-11, Thai Airways Boeing B747 - Saudi Airlines Boeing B747 - zwei KLM Boeing B747, PIA (Pakistan International Airlines DC-10 - Air France Concorde und eine Boeing B747 der Korean Air.
Mit besten Grüßen Olaf
Im Mai 2006 folgte man einem Trend, Flugzeuge als Werbefläche herzunehmen. Als erstes Flugzeug der SWISS-Flotte wurde die HB-IYS mit einer Sonderlackierung versehen, die zeigen sollte, wie gut man im/am Flughafen Zürich einkaufen kann.
Zum Flugzeug lässt sich folgendes sagen, 2001 wurde es gebaut und dann flog es bis 2006 bei British Airways bzw. British Airways CitiExpress, bevor es 2006 von der SWISS übernommen wurde und die Sonderlackierung erhielt. Statt der reinen Economy-Klassen-Bestuhlung bei den Briten, erhielt das Flugzeug in der Schweiz auch eine Business-Klasse.
Im September 2016 wurde das Flugzeug abgestellt und über zwei Zwischenhändler 2018 an die Air Libya verkauft, wo es nach aktuellem Stand noch in Betrieb ist.
Mit besten Grüssen Olaf
Nicht nur in Rosenheim zierte ein symbolisiertes Flugzeug den Maschinenstempel, auch in vielen anderen Orten wurde so für die Luftpost geworben.
Mit besten Grüßen Olaf
Gruß
Manne
Versehen ist der GSU mit dem Sonderwertstempel "Zum 80. Jahrestag des Großen Vaterländischen Krieges" und mit einem Zudruck, der ein Portrait des SU-Helden vor einer Panoramaaufnahme von Berlin mit mehreren Bombenflugzeugen vom Typ TB7 zeigt.
MfG! >Franz<

Postkarte von der Verwandtschaft bei einem Besuch der Schwester in Düsseldorf 1990. Abgebildet sind Flugzeuge auf dem Airport. Die Flugzeugtypen sind mir nicht bekannt.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
https://chemnitz-gestern-heute.de/lola-schroeter-vorescou-eine-chronik/
Im Vordergrund das Flugzeug "Heinkel He 70 Blitz" namens Adler. Die Heinkel He 70 Blitz war ein einmotoriges deutsches Schnellverkehrsflugzeug, das von Siegfried Günter konstruiert und ab 1932 von den Ernst Heinkel Flugzeugwerken in Rostock im Auftrag der Lufthansa gebaut wurde. Der Tiefdecker war zeitweise die schnellste Verkehrsmaschine der Welt (Spitzengeschwindigkeit 362 km/h).
Die Karte trägt den Sonderstempel zum Zeppelintag auf dem Flughafen in Essen-Mülheim vom 20.08.1939.
Viele Grüße
Volkmar
Katalog-Nr. 3371 (russisch)
Das Cachet links zeigt eine fotografische Darstellung des "Patriot"-Geländes in Odintsovo im Oblast Moskau.
Das Sonderpostwertzeichen zeigt rechts die Abbildung eines Panzers des Typs T-80BV und links ein Flugzeug mit der Bezeichnung Su-9.
MfG! >Franz<
(Bildquelle Lufthansa-Archiv)
Zu sehen ist eine LVG C.VI der DLR (Deutsche Luft-Reederei) bei der Beladung mit Postsäcken.
Später wurden die Maschinen dann, wie auch auf dem Block zu sehen, mit der Reichspostflagge am Rumpf versehen:
Viele Grüße,
Peter
Mir hätte auch auffallen müssen, dass "meine" LVG C.VI bereits Querruder an der oberen Tragfläche hatte, die Rumpler C.IV aber noch nicht! :-(
Nochmals danke für deinen Einspruch! ;-)
Viele Grüße,
Peter
Gruß Klaus
Auszug aus dem Artikel:
Bo.-Nr. MS 114 hier auf einer seltener anzutreffenden Standard Maschinenstempelvariante mit zwei Entwertern aus Bielefeld HBHF
Nochmals die F 13, stark schematisiert dargestellt. Daneben zum Vergleich auf einer Privatpostmarke von „post MODERN“.
Den Bo.-Nr. MS 114 gab es mit zig im Detail unterschiedlichen Werbeklischees wie GFr Paul Hueske heraus gefunden hat. Für den Flugzeugtyp ergeben sich daraus keine Typenunterschiede.
Dem jetzt vielleicht schon etwas mehr geschulten Blick des aufmerksamen Lesers fällt wahrscheinlich der Unterschied beim Seitenleitwerk (rot eigerahmt) der F 13 auf:
Das ist jetzt nicht nur der stark schematisierten Darstellung im MS 114 geschuldet, sondern es gab die F 13 tatsächlich in zwei verschiedenen Ausführungen.
Hier nochmals abgebildet, beide Versionen, links auf der Mi.Nr. 878, rechts auf einem Originalfoto aus dem Lufthansaarchiv (DLHD 3010-1-7):
Jetzt dürfte das UFO keines mehr sein. ;-)
Viele Grüße,
Peter

Gruß Klaus
1982 war man noch stolz auf die Tupolev TU-154, die östliche Antwort auf die Boeing B727. Ebenfalls mit drei Triebwerken, und ich erinnere mich an einen angenehmen Flug mit einer solchen Tupolev von Budapest nach Frankfurt.
In Thailand bot man 1992 zwei Briefmarken mit dem Jumbojet Boeing B747-200 an den Schaltern an ...
von der -200er Serie flogen insgesamt 6 Jumbos bei der Thai Airways, diese sind hier jeweils im Flug dargestellt.
Mit besten Grüßen Olaf
MfG Jürgen -wajdz-
Egal ob man nun auf der Wiese saß oder bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse des Park-Hotel, an einem schönen Sommertag haben sich etliche Flugzeug am Flugplatz Freiburg im Breisgau eingefunden. So kann man drei der Flugzeuge eindeutig zuordnen
D-EEXN (blau) ist eine Reims-Cessna F172L Skyhawk, D-EOYA (braun) eine Cessna 210 Centurion und vorne steht eine Beechcraft C33 Debonair (D-ECLH, blau).
Mit besten Grüßen Olaf
Mystras - eine 1989 als UNESCO-Weltkulturerbestätte ausgewiesene Ruinenstadt nordwestlich von Sparta.
Olymic Airways warb damals als "the airline of the five continents" - genutzt hat es wenig, trotz Umbenennung in Olympic Aviation in 2003 waren die Erträge so gering, daß 2009 die Auflösung erfolgte. Am alten Flughafen in Athen kann man immer noch ein paar Reste der Olympic Airways in Form einer Boeing B747 (Jumbo) und einer Boeing B727 betrachten, fliegen werden die beiden ziemlich sicher nicht mehr.
Mit besten Grüßen Olaf
Infopost mit Zudruck von der Bavaria Luftbild Verlags GmbH. Welches Model fliegt dort im Zudruck?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Erworben hatte ich diese Postkarte eigentlich wegen des Maschinenstempels, zu dem gleich noch mehr, aber die Karte selbst ist auch nicht ohne.
Zu sehen ist ein Flugzeug über einem Flugfeld und das Bild eines Herren. So dann eins nach dem anderen, bei dem Flugzeug handelt es sich um den "Wright Flyer" der Gebr. Wright, der Herr ist der Pilot der Maschine, Charles de Lambert und das Flugfeld ist der damals sog. Port-Aviation, einer der ersten Flugplätze bei der Ortschaft Juvisy, knapp 20 km südlich von Paris.
Charles de Lambert, genauer Charles Alexandre Maurice Joseph Marie Jules Stanislas Jacques Comte de Lambert, ein französischer Adliger russisch-französischer Herkunft, war unter den ersten 14 Piloten welche die ersten französischen Pilotenlizensen (seine hatte die Nr. 8) erhielten. Fliegen gelernt hatte er als erster Europäer bei Wilbur Wright. Lambert nahm im Oktober 1909 an einem Luftrennen innerhalb der zweiwöchigen Flugveranstaltung "Grande Quinzaine de Paris" teil und war der Erste der von Juvisy (Port-Aviation) nach Paris, um den Eiffelturm herumflog und dann wieder nach Port-Aviation zurück.
Für dieses damalige "Mega-Event" wurde u.a. mit Plakaten wie diesem geworben:
Nun noch zu dem Stempel. An diesem ist alles ungewöhnlich, Ortsangabe und Entwerter. Es handelt sich um eine seltene franz. Bandstempelmaschine des Typs "Chambon" (so benannt nach ihrem Konstrukteur dem Ing. Chambon), charakteristisch für diese Maschine der zu sehende Entwerter, die gestrichelten Linien. Normalerweise hatten diese Maschinen andere Stempelköpfe, um 90 Grad gedrehte Kreisstempel mit Gittersegment oben und unten. Diese Maschine in Port-Aviation war eine der ersten Versuchsmaschinen mit einem für die sonst zu jener Zeit gebräuchlichen Krag-Maschinen typischen Stempelkopf.
Mehr zu den Chambon Maschinen findet man in der Stempeldatenbank, einfach nach Maschinenstempel, Hersteller Chambon suchen. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Mi.-Nr. 1723
Ganz nebenbei bemerkt: Antoine de Saint-Exupéry war auch Schriftsteller: "Der kleine Prinz"
Ich wünsche einen schönen Wochenanfang
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Mermoz
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Antoine_de_Saint-Exup%C3%A9ry
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Concorde
Abgebildet ist der bekannte französische Flugpionier und Konstrukteur Louis Blériot und eines der von ihm konstruierten und geflogenen Flugzeuge, der Eindecker Blériot XII mit der Nummer 22. Die Bildbeschreibungen auf der Karte sind auch nicht ohne, da steht als Name M. Blériot, er hieß aber Louis (aber vielleicht steht das M ja auch für Monsieur) und die Angaben zum Flugzeug beschreiben dieses mit einem 80 HP (horse power = Pferdestärke - PS) Motor. Mit solch starker Motorisierung gab es diesen Typ aber nicht, der stärkste eingebaute Motor hatte 60 HP.
Dies aber nur nebenbei, zu dieser Postkarte, der Anschriftenseite, komme ich gleich nochmal. Vorher zurück zum Grafen Lambert und seinem damals einzigartigen Flug um den Eiffelturm. Dieses Ereignis inspirierte Künstler und so entstand auch die folgende nicht gelaufene Postkarte, Werbung für den ältesten französischen Schokoladen-Hersteller "Chocolat Lombart".
Sie zeigt und beschreibt Lambert in seinem Wright Flyer beim Umkreisen des Eiffelturms.
So, jetzt aber wieder zurück zu der eingangs gezeigten Postkarte mit Blériot. Diese fand ich vor Kurzem zufällig bei Delcampe und habe dann nicht gezögert sie zu kaufen. Nicht wegen des Flugzeugs oder Blériots, obwohl das durchaus gute Gründe gewesen wären, sondern wegen des Textes den der Absender damals im Oktober 1909 schrieb.
Hier die Karte nochmals, jetzt von der anderen Seite. Bitte nicht die Frankatur beachten, die zu sehende Marke gehörte ursprünglich da nicht hin, die wurde nachträglich aufgeklebt, wohl um die Karte "aufzuhübschen". Ist zwar ein Schönheitsfehler, aber angesichts des interessanten Textes nicht weiter von Bedeutung (zumindest für mich nicht ;-)).
Den Textteil nochmals etwas größer:
Darin schreibt der Absender:
"Hier soir, nous
avons pu voir, de
Colombes, Lambert
doublant la tour
Eiffel à 100 m au dessus.
Merci de vos envois..."
Er schreibt, Gestern Abend haben wir von den Colombes aus Lambert gesehen, als er in 100 m Höhe den Eiffelturm umflog...
Also ein Augenzeuge, der dieses spektakuläre Ereignis seinem Bekannten per Postkarte mitteilte! Für mich einfach ein super Beleg.
Viele Grüße,
Peter
Zwischen den beiden Weltkriegen haben nur ganz wenige Flugzeuge eine solch umfassende Verbreitung gefunden wie die Potez 25. Ursprünglich konzipiert als zweisitziger Aufklärer entwickelte sie sich im Laufe der Zeit nicht nur zum damals größten Exportschlager der französischen Luftfahrtindustrie, sondern auch zu einem regelrechten Universalflugzeug.
In unterschiedlichsten Ausführungen produziert und mit mehreren Triebwerkstypen ausgestattet, war sie eines der meistgenutzten Flugzeuge der 1920er Jahre. Der Typ wurde sowohl ins Ausland exportiert als auch in Lizenz gebaut. Fast weltweit war sie zu sehen, über Europa, Asien, Afrika oder Südamerika.
MfG Jürgen -wajdz-
Der Airbus A300 war bei Thai Airways sehr beliebt, waren doch insgesamt 35 Flugzeuge diesen Typs eingeflottet, die ersten Exemplare wurden 1985 in Dienst gestellt, der letzte Airbus A300 im Jahre 2014 ausgemustert. Somit stand der Airbus A300 fast 30 Jahre im Dienste der Thai Airways.
Mit besten Grüßen Olaf
Anfang der 1980-er entschied man sich für einen einheitlich silberfarbenen Rumpf mit gelben Leitwerk und dem Condor-Logo. Die gezeigt Douglas DC-10 mit dem Kennzeichen D-ADQO flog von Dezember 1979 bis September 1999 für die Condor, bevor sie an die amerikanische Omni Air International verkauft wurde und 2009 abgestellt und ausgemustert wurde.
Kleine Geschichte aus dem Nähkästchen, es muss im Sommer/Herbst 1992 gewesen sein, Condor wollte mit einer solchen DC-10 von Erfurt nach Palma fliegen, kurz vor dem Start begann es zu stark zu regnen, damit war in Erfurt die Startbahn für einen sicheren Start nicht mehr von ausreichender Länge - man wartetet bis die Startbahn wieder trocken war, begab sich zum Startpunkt und Petrus öffnete erneut seine Schleusen. Ich meine, der Start sei dann beim vierten Versuch gelungen und die Fluggäste kamen leicht verspätet im Urlaub an.
Mit besten Grüßen Olaf
Am 12./13. Mai 1930 fand der direkte Postflug von St.Louis, Senegal nach Natal, Brasilien statt, Pilot war Jean Mermoz. Geflogen wurde mit einer Latécoère 28, die neben der ersten Etappen Toulouse-Alicante-Casablance-Nouadhibou-St.Louis abgebildet ist. Die Latécoère 28 war ein Wasserflugzeug, was für den Rückflug zum "Problem" wurde, erst der 53. Startversuch glückte am 9.Juli 1930, endete jedoch in einer Notwasserung etwa 450 Seemeilen vor der Küste. Begleitboote konnten Besatzung und Post aufnehmen und sicher an Land bringen, das Flugzeug jedoch ging verlustig.
Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Lat%C3%A9co%C3%A8re_28
1991 wurde eine weitere Marke im Senegal an die Postschalter gebracht, die dem Piloten Jean Mermoz gewidmet war, neben seinem Portrait sieht man eine Latécoère 300. Jean Mermoz startete am 7. Dezember 1936 zu seinem 25. Transatlantik-Flug, dort ging das Flugzeug mit Besatzung über dem Atlantik verloren. Die Ursache konnte nie geklärt werden.
Viele Grüße Olaf
Mi.-Nr. 3511
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bengaluru#Luft-_und_Raumfahrt
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/HAL_Dhruv
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_737
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_228
Und wo wir schon bei Boeing sind, dann noch die B707, B727 und die B747 ebenfalls von der Olympic Airways, jeweils abgebildet auf Werbepostkarten der Gesellschaft
Mit besten Grüßen Olaf
Piloten im Cockpit und Triebwerk
Ethiopian Airlines wurde am 30. Dezember 1945 von Kaiser Haile Selassie mit Unterstützung von TWA gegründet. Der Betrieb begann am 8. April 1946 mit einem wöchentlichen Flug zwischen Addis Abeba und Kairo mit fünf Propellerflugzeugen des Typs Douglas DC-3. Mit Stand 2017 ist sie mit 11 Millionen Passagieren pro Jahr die größte Fluggesellschaft Afrikas.
Sie wurde 8. August 2024 mit dem Lifetime Achievement Award des US-Präsidenten ausgezeichnet.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Ethiopian_Airlines#Aktuelle_Flotte
Gruß Klaus
Avianca Boeing 720-B, Flugrouten rund um den Globus
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Avianca
BOOMERANG 1944 NOMAD 1975 WACKETT 1941 WINJEEL 1955
Es ist ein FDC vom 19.Nov. 1980, der auf einem etwas größeren Brief aufgeklebt und unten frankiert wurde, mit Abschlag vom 12.April 2021.
Gruß
Lothar
Der Internationale Flughafen, benannt nach General Cesáreo L. Berisso, ist der wichtigste und größte internationale Flughafen Uruguays und befindet sich im Stadtteil Carrasco von Montevideo. Das ursprüngliche Passagierterminal wurde 1947 eingeweiht.
Er gilt als einer der effizientesten und reisefreundlichsten Flughäfen Lateinamerikas.
MfG Jürgen -wajdz-
https://en.wikipedia.org/wiki/Carrasco_International_Airport
Das Flugzeug mit dem Kennzeichen HB-IMF wurde 1956 werksneu an die Swissair ausgeliefert. Werksnummer war die #355.
Im Februar 1967 kollidierte das Flugzeug während eines Training-Fluges mit einem wolkenverhangenen Berg und wurde dabei zerstört.
Mit besten Grüßen Olaf
Mi.-Nr. Block 102
Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
Wikipedia weiß zu diesem Flieger: „Die Boeing-Stearman Model 75 ist ein Doppeldecker-Schulflugzeug des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing-Stearman. Sie ist einer der bekanntesten und meistgebauten Doppeldecker, über 8.500 Stück wurden ab 1934 produziert.“
Mozhaysky war in seinem Leben ein russischer Militärführer und Konteradmiral und später, ab seinem 50. Geburtstag etwa, setzte er seinen Traum, eine eigene Flugmaschine zu bauen, in die Tat um. 1883 war sie zusammengebaut, aber der erste Flug 1885 schlug fehl, denn beim Beschleunigen kippte die Flugmaschine um und zerbrach. Trotzdem zählt er weltweit zu den ersten Konstrukteuren eines Flugzeugs in Originalgröße.
Ein angenehmes Wochenende wünscht
Franz
Gruß und einen schönen Sonntag
Lothar
MfG
Klaus
Die Karte mit dem Fußball-Motiv ist doppelt, die mit mit der Super-Constellation noch original eingeschweißt. Ob diese Karten noch verwendbar sind, entzieht sich meiner Kenntnis, mit Philatelie haben sie wirklich NIX zu tun, aber oft sind diese wahrscheinlich auch nicht mehr zu finden.
Sorry, für den kleinen Exkurs
Olaf
D-ABXT Boeing B737-530 ausgeliefert im Januar 1989, im November 2012 außer Dienst gestellt
D-AIPA Airbus A320-200 ausgeliefert im Oktober 1989, im Mai 2019 außer Dienst gestellt
D-AIPP Airbus A320-200 ausgeliefert im August 1990, im März 2000 außer Dienst gestellt
D-ABVA Boeing B747-430 ausgeliefert im Mai 1989, im Dezember 2011
Nach meinem Wissen sind alle vier gezeigten Flugzeuge in der Zwischenzeit verschrottet worden.
Mit besten Grüßen Olaf

Gruß
Hans-Jürgen
Am gleichen Tag kamen ein Ersttagsumschlag und ein Sonderstempel zum Verkauf bzw. zum Einsatz.
Auf dem PWZ sind das Triebwerk AL-41F-1S und das Flugzeug Su-35 abgebildet-
Das Cachet zeigt das neue Verwaltungsgebäude, der Sonderstempel kam in den Postämtern von Ufa und Moskau zum Einsatz.
Einen angenehmen Verlauf des 1. Mai wünscht
>Franz<
Die aufgeklebte Marke zeigt das erste Postflugzeug, eine Häfeli DH.3 und die 1969 moderne Douglas DC-8.
Mit besten Grüßen Olaf
Wir sehen hier eine Boeing B707 die über den Flughafen in Kairo in Ägypten fliegt.
Mit besten Grüßen Olaf
Tweer war einer der ersten deutschen Kunstflieger. Er hatte auf seinem Grade-Eindecker auf die Tragflächen ein zweites, nach oben zeigendes Fahrwerk montiert (die Abb. im Stempel zeigt dies). Das sollte ihm im Notfall eine Landung in Rückenlage ermöglichen! Ob es je zu einer solchen Situation kam, ist aber nicht überliefert.
Gruß Klaus
edit: Habe gerade gesehen, dass der Stempel 2019 schon mal gezeigt wurde.
Zu seinem "100." Geburtstag verausgabte die Post der Russischen Föderation einen DIN-lang-Ganzsachenumchlag mit dem Wertstempel "A" und versehen mit einem zum Anlass passenden Cachet.
Enen schönen Wochenbeginn wünscht
Franz
Abgebildet ist eine Häfeli DH-3 und deutlich moderner eine Bombardier CS-100, seit 2018 wird diese von Airbus unter der Typenbezeichung Airbus A220 vermarktet.Bei Swiss fliegen aktuell insgesamt 30 Flugzeuge aus der Airbus A220-Familie auf ihrem Streckennetz ein.
Viele Grüße Olaf
Abgebildet ist eine Fokker 100 der Swissair mit der Kennung HB-IVC "Chur", das Flugzeug wurde 1988 gebaut mit der Seriennummer 11251 und flog dort bis 1996. Im November wurde das Flugzeug an die Alpi Eagles weitergereicht. Seit 2008 hat die Alpi Eagles keine Lizenz mehr und stellte den Betrieb ein, das Flugzeug wurde danach in Dinard abgestellt, was danach damit geschah ist mir unbekannt.
Eine weitere Karte zeigt eine McDonnell Douglas MD-81 mit der Kennung HB-INC
Das Flugzeug ist etwas älter als die Fokker 100, sie wurde 1980 gebaut (Werksnummer 48002) und werksneu an die Swissair abgeliefert, flog dort bis März 1996, wurde an die SAS Scandinavian Airlines verkauft. Im August 2002 kam sie dann zum Einsatz in Südamerika bei der Aero Republica Colombia, in 2009 wurde das Flugzeug dann verschrottet.
Mit besten Grüssen Olaf
Wir schauen auf einen Airbus A310 bei der Landung
Ansicht in das Cockpit eines Airbus A310 der Swissair
Blick auf den Airbus A310 mit der Kennung HB-IPD, es war einer von insgesamt elf aus der A310-Serie. Gebaut im Oktober 1983 und bis Mai 1996 in der Flotte, danach zum Frachtflugzeug umgebaut und von Federal Express in den USA bis August 2010 betrieben, wahrscheinlich steht das Flugzeug noch heute in Victorville.
Mit vielen Grüßen Olaf
Im Februar werksneu an die Swissair abgeliefert, flog HB-IHB (Werksnummer 46576) bis März 1984 vornehmlich auf der Langstrecke bei der Swissair. Danach wurde sie an die Spantax in Spanien verkauft, dort durften zwei Jahre lang Touristen ihren Urlaubscharter genießen, im Oktober 1986 wurde das Flugzeug bei Continental Airlines eingeflottet, erst im Juli 2000 wurde sie außer Dienst gestellt und ist zwischenzeitlich verschrottet.
Es wird uns noch ein kleiner Blick in das 3-Mann Cockpit gewährt, jede Menge viel Knöpfe und Schalter - ich bin manchmal schon mit der Kaffeemaschine überfordert.
Mit besten Grüßen Olaf


Im Gemeindewappen von Broichweiden - heute ein Stadtteil von Würselen - findet sich neben dem Aachener Adler, dem Jülicher Löwen im unteren Teil ein weißes Flugzeug auf grünem Grund. Dieses soll auf den Flugplatz Merzbrück hinweisen. Dieser liegt gegenüber der Ortschaft Broichweiden, dazwischen verläuft die Autobahn A44.
Viele Grüße Olaf
1984 verausgabte die Post von Indonesien zur bevorstehende Pilgersaison (Hadj) eine Sondermarke, die neben den Pilgern auch das Heck einer Boeing B747 der Garuda Indonesia und einen Kontrollturm zeigt.
Viele Grüße Olaf
Viele Grüße Olaf

Interessant, was Andreas an Teddy schrieb
Mir stellt sich nun die Frage, wo Andreas zwischenlanden musste. Bremen (mit „h“ geschrieben) kommt wohl nicht in Frage, da zu weit ab von der eigentlichen Route über Schottland. Wer kann das lesen, oder hat eine Idee ?
Wikipedia weiß über die Flugroute folgendes : „In Europa war die skandinavische SAS die erste Fluglinie, die über die Arktis flog. 1954 richtete sie den ersten direkten Flugverkehr von Kopenhagen nach Los Angeles ein, mit Zwischenlandungen in Söndre Strömfjord auf Grönland und in Winnipeg (Kanada). Geflogen wurde mit einer Douglas DC-6.“
Ich wünsche allen einen schönen Wochenanfang
Günther
Ich wünsche einen schönen Wochenanfang
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Antanas_Gustaitis
Wir sehen darauf die ANBO-I mit den litauischen Hoheitsabzeichen (Doppelkreuz) und auch wofür das Kürzel oder Akronym ANBO steht:
Antanas Nori Būti Ore, auf Deutsch "Antanas will in die Luft" (in Bayern würde man sagen "Toni will fliegen"). Antanas ist ein verbreiteter litauischer Vorname, abgeleitet von Antonius. Das Akronym ist eine direkte Hommage an den Konstrukteur und Pionier der litauischen Luftfahrt, Antanas Gustaitis.
Das abgebildete Flugzeug ist der Prototyp der ANBO-I, aus diesem Originalfoto herauskopiert:
1935 wurde der Prototyp an das Litauische Luftfahrtmuseum in Kaunas verkauft, wo er bis heute im Original zu bewundern ist:
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LAM_2008-09_Anbo-1.jpg
Zu dem besonderen Ereignis gibt es auch noch eine 10 Euro Sondermünze:
Links sehen wir Antanas Gustaitis und ein weiteres Flugzeug die ANBO IV, rechts die ANBO-I und die ANBO-VIII.
Die in [#1775] gezeigte Marke gab es in einem Bogen mit fünf dieser Zusammendrucke, so wie hier zu sehen:
Soweit eine kurze Geschichte zum "ANBO Flugzeug". ;-)
Viele Grüße,
Peter
Lufthansa hatte ab 1983 eine große Anzahl an Airbus A310 in der Flotte, der letzte verlies 2006 die Flotte.
Mit besten Grüßen Olaf
Ist es ein Airbus der Lufthansa? Nein - eine Boeing? Auch nicht. Es sollte eine Mc-Donell Douglas DC-10 sein, Ende der 1980er eines der Langstreckenflugzeugmuster im Dienste der Lufthansa. Die Karte selbst gibt leider keine Auskunft.
Viele Grüße Olaf
Mi.-Nr. 3997
Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Adrienne_Bolland
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Caudron_G-III
Der Große Doppeldecker entstand 1895 als Weiterentwicklung des Normalsegelapparates von Otto Lilienthal, des ersten in Serie gebauten (Gleit)-Flugzeugs der Geschichte. Es ist, wie dieses, ein Hängegleiter. Die Steuerung erfolgt durch Gewichtsverlagerung.
MfG Jürgen -wajdz-
Der sichtbarste Unterschied zwischen einer ASW-15, gebaut wurden zwischen 1968 und 1977 453 Stück, und der ASW-20 - gebaut von 1977 bis 1990, ist der Anbau der Flügel, die ASW15 ist ein Hochdecker, auf der Marke im Hintergrund, die ASW20 ein Mitteldecker.
Viele Grüße Olaf
Wikipedia weiß zu diesem Flugzeugtyp u.a. folgendes : „Beim Learjet 24 der Lear Jet Corporation handelt es sich um ein zweistrahliges Geschäftsreiseflugzeug in Tiefdeckerauslegung. Das Flugzeug hat ein Zweipersonen-Cockpit und eine Kabine für bis zu 6 Passagiere, die in der Sitzanordnung 1+1 untergebracht sind. Typischerweise wurden jedoch nur Sitze für 4 Passagiere eingebaut.“
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Mit einem Segelflugzeug-Bausatz hat es
bei vielen Berufspiloten angefangen
Zu diesem Beitrag eine Überlegung: … würde es sinnvoll sein, für die Segelflieger ein eigenes Thema zu eröffnen? Dazu vielleicht noch Gleiter und Drachenflieger. Das „Motiv Flugzeuge“ umfasst zur Zeit 179 Seiten mit 1784 Beiträgen. Die 8 Beiträge, die sich mit Segelflugzeugen beschäftigen, ließen sich ja vielleicht in das neue Thema übertragen.
MfG Jürgen -wajdz-
[Du kannst das Thema eröffnen, ein Übertrag ist jedoch zu viel Aufwand]
Salzburg wird mit einem Entwerter geehrt, der die Stadt als Reiseziel anpreist, egal ob mit dem Bus oder dem Flugzeug - es ist sehr vereinfacht dargestellt, hat mit der Realität nix zu tun (zumindest in der zivilen Luftfahrt), aber gut als Flugzeug erkennbar.
Viele Grüße Olaf
Im April 1976 wurde der Airbus A300 B2-1C, Baunummer 26, werksneu mit dem Kennzeichen D-AIAC an die Lufthansa ausgeliefert, dort auf den Namen "Lüneburg" getauft und war bis Dezember 1983 dort im Einsatz. Auf der ungelaufenen Karte macht der Airbus in Stuttgart Station.
Später flog der Airbus bei Northeastern Interantional Airways in den USA und in Indien bei Indian Airlines. 2003 wurde der Airbus in Bombay abgestellt, über den weiteren Verbleib kann ich nichts sagen.
Aktuell fliegt ein Airbus A321 für die Condor im grünen "Handtuch"-Design mit diesem Kennzeichen.
Mit besten Grüßen Olaf

abgesandt 1947 aus West Yarmouth, Massachusetts
Zur Maschine wurde hier schon einiges berichtet. Hier etwas aus Wikipedia zur Fluglinie : „American Airlines geht auf einen 1930 geschlossenen Verbund amerikanischer Regionalfluggesellschaften zurück. Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg begann das Unternehmen über Tochtergesellschaften mit internationalen Passagierflügen und galt in den 1950-er Jahren als zweitgrößte Fluggesellschaft der Welt nach Aeroflot.“
Allen Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende
Günther
Die Douglas DC-7, ein viermotoriges Propeller-Verkehrsflugzeug mit Druckkabine, wurde in den Jahren 1953 bis 1958 von der US-amerikanischen Douglas Aircraft Company hergestellt. Es stellte neben der Lockheed Starliner den Höhe- und Schlusspunkt der Ära der von Kolben-Verbrennungsmotoren angetriebenen Propellerflugzeuge am Übergang zum Strahlflugzeugzeitalter dar.
Technisch ist die DC-7 eine weiterentwickelte DC-6, die wiederum teilweise auf der DC-4 von 1938 basiert.
Ab April 1955 gab es die Version DC-7B, die gegenüber dem ursprünglichen Typ über eine verstärkte Struktur, etwas stärkere Triebwerke (Wright R-3350-972TC18DA1) sowie ein verbessertes Landeklappensystem verfügte.
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_DC-7
Vorderseite einer Postkarte, auf der Rückseite sind leider keine Hinweise auf Ort, Flugzeugtyp etc. Das Flugzeug selbst ist bestimmt nicht mehr im aktiven Dienst, oder ?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
So wurde 1995 mit einer Dornier DO-228 Werbung für diese Linien-Flugverbindung geschaltet, inzwischen schon wieder Geschichte.
Viele Grüße Olaf
Abgebildet ist das Flugzeug "Douglas DC 10". Dieser Stempel ist zwar schon in der Datenbank, mein Stempel hat aber zusätzlich links den Versandvermerk (offiziell heißt es Wahldruckeinrichtung) "Warensendung".
Wie bei großen Warensendungen üblich wurde der Absenderfreistempel auf einen Klebestreifen gedruckt und anschließend auf das Päckchen geklebt. In diesem Fall war die Absenderfreistempelmaschine von Pitney Bowes nicht ganz in Ordnung, denn der Streifen wurde zusätzlich oben und unten rosa eingefärbt.
Viele Grüße
Volkmar
Der Umschlag, die Briefmarken und das Autogramm sind authentisch, aber irgendwie habe ich doch das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, und ich bin gespannt was ihr davon haltet.
Die Details sind wie folgt:
Charles Pedley war ein Pilot aus Iowa, der in den 1920er und 1930er Jahren eine beträchtliche Anzahl von Erstflügen für sich beanspruchen konnte. So flog er beispielsweise am 6. Februar 1928 als Erster für Texas Air Transport auf der Strecke Dallas-Waco-Austin-San Antonio-Nuevo Laredo. In einer Dissertation von Linda Ann Collins [1] aus dem Jahr 1994 lesen wir darüber (S. 74-76) Folgendes:
<< The first airmail line service in Houston was to begin February 6, 1928, with the new air service, Texas Air Transportation (TAT). TAT received the United States postal contracts to carry both Texas air mail routes: Dallas-San Antonio and Dallas-Galveston. The air mail plane was to arrive at Houston Municipal Airport at 10:30 A.M.and take off for Galveston by 10:50 A.M. February 6, 1928. Before this first flight Postmaster Nichols conducted test runs for delivery from the downtown postoffice to the air field. Houstonians were encouraged by the post office and chamber of commerce to place letters in the city’s first air mail bag. Bad weather conditions on February 6, delayed TAT pilot Charles Pedley’s flight. It arrived late, 11:26 A.M., at Houston Municipal Airport. In Houston there was a brief celebration, Pedley was greeted by civic dignitaries who included Houston Postmaster Nichols, Mayor Holcomb, Jesse H. Jones, and airport owner, W.T. Carter and numerous spectators. Pedley unloaded the mail and cargo seven merchandise purchases for Foley’s from New York City which consisted of the latest fashions in dresses, handbags, men’s neckwear, underwear, and patterns that were eventually displayed in one of the store’s Main Street windows with their air mail postmarks prominently shown. Pedley then completed his tour to Galveston and returned to Houston. 5,000 air mail letters that were canceled, "First Flight" were loaded into Pedley’s cargo bag in Houston. More than 1,000 of these letters were from all over the world, in order to receive the special postmark. To emphasize another aspect of air transport sen/ice, Pilot Pedley also picked up a quart of medicinal buttermilk, to demonstrate that it would arrive in Ft. Worth before bacteria started to build in it.>>
Was meiner Meinung nach NICHT stimmt, ist, dass Pedley der Pilot war, der am 2. Oktober 1928 den ersten Flug von Nuevo Laredo/San Luis Potosi nach Mexiko-Stadt machte. Die New York Times berichtete nämlich am 2. Oktober 1928 Folgendes[2]:
MEXICO CITY, Oct. 2 (P).—The first air mail from the United States to Mexico City arrived at 5 P. M., when Tom Harding, piloting an American air mail 'plane, landed at Walbuena Field with several thousand letters after a flight of nine and a half hours from Laredo, Texas.
A few minutes later a Mexican mail plane from San Luis Potosi landed at the same field. It was piloted by the Mexican pilot, Rodolfo Torres Rico, who had as a passenger Mrs. Kathleen Houston, representing The Associated Press and The Laredo Times. Mrs. Houston had flown from Laredo in Mexican planes, changing at Saltillo and San Luis Potosi.
Pedley kam 1942 bei einer Kollision mit einem Militärflugzeug ums Leben.
[1] Linda Ann Collins. Houston Municipal Airport, 1927-1941.Siehe https://uhcl-ir.tdl.org/server/api/core/bitstreams/301f5c20-55df-4b08-a7ae-d95831610ad9/content.
[2] Siehe https://www.nytimes.com/1928/10/03/archives/first-air-mail-arrives-in-mexico-from-north-southbound-plane-passes.html
—-
Einen schönen Abend wünscht Euch
Emiel
Oben rechts ist eine Propellermaschine zu sehen, Herten wirbt für sich mit einem Flugplatz, der 1912 eingeweiht wurde. Ab etwa 1951 wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Eine Hochspannungsleitung für das Steag-Kraftwerk beendete den Flugbetrieb im Jahr 1964, das Gelände diente noch bis 1994 den Modellfliegern. Danach war Schluß in Herten
Viele Grüße Olaf
https://herne-damals-heute.de/lokale-helden/wolfgang-berke-texte/flugplatz-wanne-herten-der-erste-airport-in-nordrhein-westfalen/
mit einer Ilyushin-12 - die Sowjetunion überfliegend.
Die Ilyushin 12 hatte ihren Erstflug 1945 und wurde bis 1949 gebaut. Platz fanden - je nach Variante - zwischen 18 und 32 Passagieren. Die meisten Flugzeuge dieser Bauart wurden von Aeroflot geflogen, wenige Exemplare waren auch in "Europa" im Einsatz, so z.B. bei der CSA (CSSR), der polnischen LOT, der bulgarischen TABSO oder der rumänischen TAROM.
Viele Grüße Olaf
1983 feierte man das 25-jährige Jubiläum, Grund für eine Sondermarke, die eine Douglas DC-9-80 der Gesellschaft zeigt. Austrian Airlines hatte in der Zeit von 1971 bis 2005 über 40 Flugzeuge in verschiedenen Varianten der DC9/MD80 Familie in der Flotte. Sie bot in der Regel etwa 130 Flugpassagieren Platz, egal ob mit oder ohne Sachertorte.
Viele Grüße Olaf
Viele Grüße Olaf
Zeigt wird das Doppeldecker-Motorflugzeug der Gebrüder Wright, mit dem der erste kontrollierte Motorflug der Menschheit stattfand. Wobei es inzwischen bekanntlich einige Diskussionen gibt, ob mehr oder weniger zeitgleich auch andere Flugpioniere möglicherweise erfolgreiche Flüge absolviert haben könnten. Gefühlt läßt sich in jedem Land irgendein ein potentieller Flieger finden, zumindest will jedes Land, dass etwas auf sich hält, irgendwie seinen eigenen "Ersten" ausgraben, ;-) Wahrscheinlich war aber nur einfach "weltweit" die Zeit soweit, dass die Menschheit so weit war. Alles baute aufeinander auf und vieles entwickelte sich dann dadurch in etwa zeitgleich. Zumindest hatten die Wrights seinerzeit aber einen sehr viel besseren Draht zur Presse - und was eben nicht in den Zeitungen steht, "gibt's nicht" und ist dann nur noch unsichtbares Höherensagen. ;-)
Beste Grüße
Thomas
Vor 45 Jahren (1980) sah das alles noch recht modern und fortschrittlich aus
Zentral auf der Karte abgebildet ist eine Luftaufnahme auf Zürich und den Zürisee, für eine solche Aufnahme war ein Flugzeug ein guter Helfer.
Links oben sehen wir eine Douglas DC-8*62 der SWISSAIR, Flugzeuge dieses Modells waren von 1967 bis 1984 im Einsatz. Rechts daneben ein Blick auf den Flughafen Zürich, dort sehen wir eine Convair CV-990 der Swissair, eine Boeing 737 und eine Boeing 727 der Lufthansa in verschiedenen Lackierungen, und ganz rechts im Hintergrund sieht man noch das Leitwerk einer DC-9 der Swissair. Im Vordergrund sind zwei Private Kleinflugzeuge geparkt.
Unten links kann man das bunte Treiben unterhalb des Towers betrachten, heute trifft amn sich auf einer der beiden Besucherterrassen am Flughafen und geniesst dort seinen Kaffee und Kuchen.
Rechts unten das damalige Flagschiff der Swissair-Flotte, die Boeing 747-200, ich meine die Kennung HB-IGA erkennen zu können. Dieser Jumbo flog von 1974 bis 1984 bei der Swissair.
Lang, lang ist es her ...
viele Grüße Olaf
Habt ein schönes Wochenende
Günther
MfG Jürgen -wajdz-
Postkarte verschickt nach Deutschland, 'vollfrankiert' mit der Luftpostmarke "USA & Jet" zu 21 Cent (Scott #C81 von 1971), d.h. nicht als günstigere Drucksache, entwertet per Pitney Bowes-Maschinenstempel ELIZABETH, NJ 072 vom 06.05.1977. Rückseitig ein Bild von Charles A. Lindbergh vor der Spirit of St. Louis.
Beste Grüße
Thomas
Der Fliegeberg ist ein Hügel an der heutigen 'Schütte-Lanz-Straße' in Berlin-Lichterfelde Süd, der im Auftrag von Otto Lilienthal aus dem Abraum der nebenan liegenden Heinersdorfer Ziegelei aufgeschüttet wurde. Er wurde 1932 von Fritz Freymüller zur Lilienthal-Gedenkstätte umgestaltet.
Von dem fast 60 Meter hohen Hügel aus startete Lilienthal seine ersten Gleitflüge – und schaffte über 1.000 Flüge. Er flog dabei über 80 m weit.
Otto Lilienthal darf als derjenige gelten, der das Flugproblem gelöst hat. Er war der Erste, der die Wirkung verschiedener Flügelprofile systematisch vermaß und dokumentierte. Er war der Erste, der aufbauend auf diesen Messungen kontrolliert geflogen ist und seine Erkenntnisse regelmäßig publizierte.
Die Zahl seiner Flüge ist unbekannt, wird aber auf mindestens 2000 geschätzt. Und schließlich war er der erste, der einen Flugapparat zur Serienreife entwickelte und verkaufte. Die Brüder Wright haben diese Rolle Lilienthals ausdrücklich hervorgehoben.
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.visitberlin.de/de/fliegeberg
Urlaubsgrüße aus einem Urlaub, wo man mit dem eigenen Auto angereist ist und nicht mit dem Flugzeug, wer einen Ambulanzjet der REGA (Schweizer Rettungsflugwacht) nutzt, der hat in der Regel einen medizinischen Notfall, sind wir doch alle froh, wenn er nicht gebraucht wurde.
Wir sehen einen Canadair Challenger der REGA, dort können bis zu sechs Patienten liegend transportiert werden, die ärztliche Betreuung während des Fluges ist ebenfalls sichergestellt. Wer es sich leisten konnte, der nutzte das Flugzeug als Geschäftsreiseflugzeug und dann in VIP-Ausstattung (dann allerdings nicht von der REGA).
Viele Grüße Olaf
Werbetext französich: La POSTE / AÉRIENNE / pour l'ÉTRANGER / est sûre et rapide
Werbetext italiensich: POSTA / AEREA / per l'ESTERO / rapida e sicura
Viele Grüße Olaf


Die abgebildete DC-10 mit dem Kennzeichen HB-IHM (Konstruktionnummer 46584) flog vom Februar 1980 bis Januar 1992 für die Swissair, wurde danach in die USA verkauft und bediente dort viele Strecken (national und International) für Continental Airlines. Zwischenzeitlich wurde das Flugzeug in Roswell verschrottet
Viele Grüße Olaf
Auch hier wurde die Boeing B727 mit dem Kennzeichen D-ABHI abgebildet.
Mit besten Grüßen Olaf
ZÜRICH 1 / BRIEFVERSAND vom 23.6.1933
Viele Grüsse Olaf
Barbara schrieb ganz begeistert von ihrem Rundflug von und nach Dübendorf mit einer Ju-52, dass der Flug mit 40 Minuten viel zu kurz war, braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden. Sie schrieb jedenfalls eine Karte, die die JU-52 HB-HOS (Seriennummer 6580) zeigt.
Die gezeigte Ju52 diente ab etwa 1939 der Schweizer Luftwaffe, bis sie 1981 ausgemustert wurde und danach von der Ju-Air für Rundflüge eingesetzt wurde. In der gleichen Sparte wurden auch DC-3 der Classic Air eingesetzt.
Mit besten Grüßen Olaf
Ju 52 A 701 im Endanflug auf die Landebahn 27L, Fürsty
Die abgestellten Flugzeuge konnten wir damals anwesenden Flugschüler dann auch ausgiebig besichtigen und in den Cockpits "Probesitzen".
Ja, once upon a time, trotz Kaltem Krieg war die Welt damals noch mehr in Ordnung als heute.... ;-)
Viele Grüße,
Peter
Nein, man sieht das Flugzeug nicht bei der Landung auf einem Flughafen, vielmehr überfliegt diese den Bahnhof von Luxor.
Mit besten Grüßen Olaf
... und war zu der Zeit (1989) im zivilen Register der Schweiz unter dem Kennzeichen HB-HOT eingetragen. 1989 war Barbara mit ihrer Familie auf Rundflug, aus dem Kartentext geht hervor, daß es ein e inmaliges Erlebnis war. Selbst hatte ich nie das Vergnügen mit einer Tante Ju mitfliegen zu dürfen, die Euphorie darüber kann ich allerdings nachvollziehen.
Mit besten - träumenden - Grüssen Olaf
Der Großvater schreibt kurz vor seinem Abflug aus Zürich an seinen Enkel Robert in Bern - er will von ihm wissen, ob er das Schloss Laufen verorten kann, wir wissen selbstverständlich, dass es am Rheinfall in der Schweiz liegt...
Auf der Karte ist eine Boeing B737 500 mit dem Kennzeichen D-ABIH abgebildet. Die Boeing (Baunummer 24821) flog von Februar 1991 bis November 2014 im Liniendienst in Hauptsache quer durch Europa. Platz fanden 120 Passagiere. Im Anschluss flog die Boeing bis November 2018 in Südamerika bei LC Peru, schaut man bei google.maps am Flughafen Lima, dann erkennt man dort einige Ecken, wo offensichtlich gebrauchte Flugzeuge geparkt sind, dort könnte die besagte Boeing auch heute noch stehen.
Mit besten Grüßen Olaf
Der Jumbo mit dem Kennzeichen HB-IGA (Baunummer 20116) war der erste Jumbo-Jet bei der Swissair, er wurde im Januar 1971 in Betrieb genommen und flog bis Januar 1984 in der Schweiz, danach folgte ein bewegtes "Flugzeugleben", von März bis August 1984 im Dienste der Air National (USA), 1985 folgte ein kurzfristiger Einsatz bei der Egyptair, bevor es an die TWA (Trans World Airlines) verkauft wurde und dort bis 1990 eingeflottet war. Im April 1993 wurde es für Hadj-Flüge an die Saudi-Arabian Airlines vermietet, danach war der Jumbo bis Mai 1998 wieder bei TWA im Streckeneinsatz. Am Ende wurde das Flugzeug nach Südamerika zu Aerolineas Argentinas weitergereicht, bevor es in der Wüste in Mojave abgestellt wurde.
Mit besten Grüssen Olaf
Mir war die Panagra bis vor wenigen Augenblicken unbekannt. Panagra steht für "Pan American-Grace Airways", ein Joint-Venture, welches 1928 zwischen Pan American World Airways und Grace Shipping Company gegründet wurde. Vor der Fusion 1967 mit Braniff International wurden 5 McDonnell-Douglas DC-8 betrieben.
Mit besten Grüßen Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Pan_American-Grace_Airways
Ja, damals war schon einiges Los in der Luft rund um den Eiffelturm, aber von überfülltem Luftraum und Verspätungen war damals sicherlich noch nicht die Rede
Eine kleine Detailansicht mit damals aktuellen Flugzeugen.
Vile Grüße Olaf
Das damals erstmalige und sensationelle Ereignis inspirierte den Künstler und so entstand auch die Postkarte mit Werbung für den ältesten französischen Schokoladen-Hersteller "Chocolat Lombart". Sie zeigt und beschreibt einen damaligen Flugpionier in einem Wright Flyer beim Umkreisen des Eiffelturms.
Bei dem Piloten handelt es sich um den Luftfahrtpionier Comte de Lambert bei seinem damals sensationellen Flug.
Wer war das eigentlich?
Charles Alexandre Maurice Joseph Marie Jules Stanislas Jacques Comte de Lambert, geboren in Madeira im Jahre 1865 und verstorben 1944 in Paris galt oft sowohl als Russe wie auch als Franzose. Sein Vater war ein russischer Aristokrat dessen Familie während der Französischen Revolution aus Frankreich floh, seine Mutter eine Französin. Ganz sicher zählt er aber zu den französischen Flugpionieren. Er war unter den ersten 14 Piloten welche am 7. Oktober 1909 die ersten französischen Fluglizenzen (seine hatte die Nr. 8) erhielten und der erste französische Flugschüler von Wilbur Wright.
Auf dieser Postkarte sehen wir ihn am Steuer seines Wright Flyers.
Am 18. Oktober schrieb der Graf Luftfahrtgeschichte als er als Erster mit einem Flugzeug den Eiffelturm, das damals höchste Bauwerk, umkreiste. Sein Flug wurde als eine der größten je erreichten Flugleistungen gefeiert.
Neugierig geworden?
Die ganze Geschichte dazu und noch viel mehr ist nachzulesen im Luftfahrtjournal der Motiv-ArGe LUFTFAHRT e.V. [1], Ausgabe 2/2025 "Graf Charles de Lambert und die Grande Quinzaine de Paris 1909".
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.arge-luftfahrt.de/
Viele Grüsse Olaf
Viele Grüße Olaf
Auf der 40 Pfennig-Marke ist das Segelflugzeug Vampyr aus dem Jahr 1921 zu sehen, es war ein Unikat und stellte 1922 "Flugzeitrekorde" auf, die Flugzeit betrug 3 Stunden und 6 Minuten, das war damals unglaublich lang. Heute kann man die Vampyr im Deutschen Museum in München bestaunen.
Die Tante Ju (Junkers JU52) ist auf der 50 Pfennig Marke zu sehen, über den Flugzeugtyp wurde schon ausreichend im Forum geschrieben.
Heute etwas weniger bekannt die die Messerschmitt ME108, ein Leichtflugzeug aus dem Jahr 1934, einige flugfähige Exemplare blieben erhalten und werden auch gerne auf Luftfahrtveranstaltungen gezeigt. (60 Pfennig)
Zu guter Letzt die Douglas DC-9 auf der 90 Pfenning Marke, ich glaube, da muß ich keine großen Worte verlieren.
Mit besten Grüßen Olaf
Gruß
Manne
Der Papierflieger-Verlag aus Clausthal-Zellerfeld gibt sich die Ehre und schließt diese Lücke.
Schönen Sonntag wünscht Olaf
Gruß
Manne
Gruß Lothar
Neben dem Ausstellungs-Stempel aus Luzern
trägt die Karte noch einen Jubiläums-Zudruck, wo ich eine symbolisierte Concorde erkennen möchte:
Viele Grüsse Olaf
Die „ Ville de Lucerne“ war von 1910 bis 1912 in Luzern für Passagierrundflüge im Einsatz und für den Betrieb wurde am 24. Juli 1910 die erste Schweizer Luftschiffstation eröffnet. Als Motiv zierte das Luftschiff auch schon mal eine Schweizer Briefmarke:
Viele Grüße,
Peter
So, und jetzt wird es interessant und auch tragisch. Am 3. November 1973 musste die gezeigte DC-10 auf einem Inlandsflug von Miami über Houston und Las Vegas nach San Francisco in Albuquerque notlanden. Was war geschehen? Kurz gefasst: die Piloten probierten, wie diverse Anzeigen miteinander reagieren, wenn man die automatische Schubregelung deaktiviert. Ob dieses Verhalten ursächlich war, konnte nicht eindeutig geklärt werden, jedenfalls ereignete sich kurz nach diesem Experiment eine Explosion, die Maschine vibrierte und ein Turbinenschaufelrad zerbrach. Die Trümmerteile durchschlugen den Rumpf und der neben dem Fenster sitzende Passagier wurde aus dem Flugzeug gesogen und fiel aus 25.000 Fuß Höhe in die Tiefe. Sein Leichnam wurde erst zwei Jahre nach dem Unglück gefunden.
Nachlesbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/National-Airlines-Flug_27
Das Flugzeug konnte notgelandet werden, wurde nach dem Vorfall aufwendig repariert und ging 1980 durch Fusion in den Besitz der Pan American World Airways über. Im Januar 1984 wurde das Flugzeug an American Airlines verleast und 1994 außer Dienst gestellt. Danach wurde es einige Male von einem Flughafen zum nächsten geflogen, ehe es 2001 in Goodyear, Arizona verschrottet wurde.
Viele Grüße Olaf
Es handelt sich um einen Gletscher-Flugpost-Stempel aus dem Jahr 1979, abgebildet ist ein Aufriss einer Piper PA18 Super Cub mit dem Kennzeichen HB-OYK. Das Flugzeug (Baujahr 1955) war 1970 in einen schweren Unfall verwickelt, wurde dabei beschädigt - allerdings offensichtlich wieder aufgebaut und flog 1979 "Gletscherflugpost" von/nach Bern. Was ich mir unter Gletscher-Flugpost vorstelle, ganz ehrlich - Keine Ahnung. Das Flugzeug wurde aus dem Schweizer Luftfahrzeugregister gelöscht, über den Verbleib habe ich keine Informationen.
Mit besten Grüßen Olaf
Wer will da noch weg? Na ja, falls doch, warum nicht mal mit der IBERIA in den Süden:
IBERIA ist eine spanische Fluggesellschaft (Líneas Aéreas de España), die Karte ziert neben einem kleinen stilisierten Flugzeug die Ansichten von Cordoba, Salamanca und Cadiz. Sonne hat es jedenfalls auch, also "Ab in den Süden"
Viele Grüße Olaf

Der Umschlag war weiterbefördert worden zum Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle (Ankunftsstempel Rückseite)
Ich wünsche einen schönen Frühlingstag
Günther
Der Aéro-Club de Djibouti ist eine historische und aktive Luftsportvereinigung in Dschibuti, die eng mit dem Flughafen Dschibuti-Ambouli verbunden ist.
Der Begriff Rallye Commodore bezieht sich im Kontext des Aéro-Club de Djibouti auf eine spezifische Modellreihe von Leichtflugzeugen des französischen Herstellers SOCATA (ehemals Morane-Saulnier), die historisch eng mit dem Club verbunden ist.
MfG Jürgen -wajdz-
Mit der Gründung der Swissair wird der Flughafen Dübendorf auch erster ziviler Flughafen mit internationalem Verkehr. Der Flugplatz wurde von vielen internationalen Airlines angeflogen, deren Namen heute zum Teil verschwunden sind. Auf dem Bild sieht man Douglas DC-2 und DC-3 der Swissair vor dem ersten Stationsgebäude der Swissair, das noch heute besteht.
Die Karte wurde von der Swissair Photo AG herausgegeben und im Januar 1948 versandt.
Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
TU 134 über der Burg Orava
MfG Jürgen -wajdz-
Gleich im Doppelpack die Junkers Ju 52/3m, über die hier im Thema schon oft berichtet wurde. Im Hintergrund sehen wir das Matterhorn. Die abgebildete Maschine stürzte 2018 bei einem Rundflug ab.
Wikipedia berichtet über das traurige Ereignis u.a. wie folgt:
Beim Absturz der Junkers Ju 52 der Ju-Air mit dem Luftfahrzeugkennzeichen HB‑HOT am Nachmittag des 4. August 2018 im Kanton Graubünden in der Schweiz kamen alle 20 Insassen, darunter zwei Piloten, eine Flugbegleiterin und 17 Passagiere, ums Leben.
Mi.-Nr. 1369
Ich wünsche einen schönen Wochenanfang
Günther
[1] https://www.proaero.ch/geschichte
Am 2. März 1969 absolvierte der Prototyp des Überschall-Verkehrsflugzeuges Concorde in Toulouse seinen Erstflug.
Das Ende der Concorde-Flüge kam im Jahr 2003, drei Jahre nach dem einzigen Absturz am 25. Juli 2000. Air France stellte den Flugbetrieb im Juni 2003 ein, British Airways folgte am 24. Oktober 2003. Der letzte Flug einer Concorde fand am 26. November 2003 statt. Hauptgründe waren sinkende Passagierzahlen, hohe Wartungskosten und wirtschaftliche Unrentabilität.
Das am weitesten fortgeschrittene Projekt plant die Fa. Boom Supersonic. Der Erstflug des Modells Overture ist für 2026 geplant. Fluggesellschaften wie United Airlines, American Airlines und Japan Airlines haben bereits rund 130 Flugzeuge vorbestellt.
Der ebenfalls abgebildete Sikorsky S-40 “American Clipper,” 1931 verdeutlicht die Entwicklung der Technik. Wasserflugzeuge spielen zwar auch heute noch eine bedeutende Rolle im Tourismusgeschäft, allerdings eher als Spezialnische oder als unverzichtbares Transportmittel in wasserreichen Regionen, während sie früher Teil des regulären Linienverkehrs waren
MfG Jürgen -wajdz-

Eine Ansichtskarte vom 6.7.1915 vom Flugfeld Wiener Neustadt. Dieses war der größte Flugplatz der östereichisch - ungarischen Monarchie. Die Flugzeuge könnten von der Firma Lohner stammen.
Grüße
reini46
Viele Grüße
Angelika

Links unten - recht klein und unscheinbar - ist ein Flugzeug abgebildet, die Echten gibt es dann im Museum zu bestaunen.
Viele Grüsse Olaf
Die ungelaufene Karte zeigt ein Motiv aus der Ostschweiz.
Mit besten Grüßen Olaf
Der Deutsche Wetterdienst, am Flughafen HANNOVER tätig, versandte seinerzeit an interessierte Leser, aber auch an Fluggesellschaften, seine Informationen in Form einer Drucksachen-Zeitungssache.
mit Sammlergruß
Werner
[1] http://www.luftfahrt-erfurt.de/seite45.htm
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Flugstaffel_Meinecke
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Let_Z-37
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Antonow_An-2
Viele Grüße Olaf
Ein Neopost Electronic AFS aus Seoul in Südkorea.
Darauf abgebildet, kein UFO oder sonst ein Science-Fiction-Fluggerät, sondern das erste einsatzfähige Stealth Kampfflugzeug (Tarnkappenjäger), die Lockheed F-117 A "Nighthawk". Ursprünglich gingen diese Flieger bereits 2008 in den Ruhestand. War aber wohl nur vorübergehend und inzwischen sind diese einst geheimnisumwitterten "untoten" Stealth Jäger wieder am Himmel über den USA gesichtet worden und wurden teilweise reaktiviert.
So sieht das Flugzeug in "natura" aus (Aufnahme freigegeben von der USAF).
Viele Grüße









Im Wertstempel ist eine vierstrahlige Boeing B707 in der Lackierung der South African Airways (SAA) bzw. auf Afrikaans Suid-Afrikaanse Lugdiens (SAL) abgebildet. Im Oktober 1960 hoben die ersten "Vierstrahler" ab, bedingt durch die politische Situation hatten die meisten Länder Afrikas Flugverbote für die SAA erlassen, so daß Flüge nach und von Europa nicht über das Festland, sondern über die Ozeane geleitet wurden. 1980 wurde die letzte Boeing B707 bei South African Airways außer Dienst gestellt.
Mit vielen Grüßen Olaf
Im Januar 1989 wurde die Boeing B767-3G5 (ER) (Serinenummer 24257) an die LTU Süd übergeben und erhielt das Kennzeichen D-AMUR. Im November 1997 wurde die LTU Süd in die Muttergesellschaft LTU integriert und die D-AMUR flog noch bis April 2002 Fluggäste durch die Welt. Das Flugzeug wurde verkauft und flog dann noch einige Jahre für Hawaiian Airlines. Am August 2013 fand der letzte Flug des Flugzeugs nach Goodyear in Arizona USA statt und wurde dort im Jahr 2014 verschrottet.
Viele Grüße Olaf

Die abgebildete Boeing 707 373C mit dem Kennzeichen N375WA (Konstruktionsnummer 18707) wurde 1963 an World Airways abgeliefert. Nach eigenen Angaben damals die größte Charter-Airline der Welt. 1971 erfolgte der Verkauf nach Großbritannien an Britannia Airways, ab 1973 wechselte das Flugzeug zu British Caledonian Airways. 1976 gabe es ein kurzes Intermezzo bei Singapore Airlines, bevor das Flugzeug 1980 über einen Flugzeughändler in den USA an Tampa Cargo in Kolumbien vermietet wurde. 1983 wollte man von Medellin (Kolumbien) nach Miami (Florida) fliegen, jedoch gab es einen Triebwerksausfall und das Flugzeug kehrte nach Medellin zurück. Die Fracht wurde ausgeladen und die Techniker entschieden, daß man mit den verbleibenden drei Triebwerken leer nach Miami fliegen kann, damit dort die Reparatur stattfinden könnte. Beim Start fiel ein weiteres Triebwerk aus und das Flugzeug stürzte auf eine Fabrik, dabei kamen die drei Besatzungsmitglieder und 22 Personen am Boden ums Leben.
Viele Grüße Olaf
https://en.wikipedia.org/wiki/1983_TAMPA_Colombia_Boeing_707_crash
Ganz modern und neu präsentierte sich der Jumbo-Jet der Lufthansa mit der Kennung D-ABYA (Konstruktionsnummer 19746). Es war im März 1970 der erste Jumbo-Jet für die Lufthansa und der insgesamt 12. gefertigte von Boeing. Getauft wurde der Jumbo auf den Namen "Nordrhein-Westfalen", 1978 wurde der Jumbo schon weiterverkauft. Er flog bei Braniff International Airways (USA), Viasa (Venezuela), Overseas National Airways (USA), Egyptair (Ägypten), Transamerica Airlines, Tower Air (beide USA), Zambia Airways (Sambia) und zum Schluß wieder bei Tower Air (USA), von dort wurde der Jumbo während der Hadj-Saisons an Saudi Arabian Airlines vermietet. Im Jahr 2000 wurde das Flugzeug in New York verschrottet.
Viele Grüße Olaf

Auf dieser ungelaufenen Mehrbild-Ansichtskarte ist links oben eine Sud-Est SE 210-3 Caravelle der Swissair zu sehen. Das Flugzeug hatte das Kennzeichen HB-ICY, war die 43. gebaute Caravelle und wurde werksneu an die SAS Scandinavian Airline System abgeliefert. Ab Juli 1960 bis 1969 flog die Caravelle bei Swissair, 1969 wurde sie nach Holland verkauft an die Transavia, zeitweise von dort verleast an die Tunis Air. Im Dezember 1975 wurde das Flugzeug in Amsterdam verschrottet.
Und nun zum Glück im Unglück, am 1. Januar 1962 flog die HBICY den Kurs Zürich-Kopenhagen-Düsseldorf-Zürich. Am Nachmittag setzte Schneefall in Zürich ein, der eine Sperrung der Landebahn für die Schneeräumung mit sich brachte. Als die HBICY gegen 2230Uhr landete, konnte das Flugzeug bedingt durch weiteren Schneefall nicht auf der Landebahn gehalten werden und stieß links und danach rechts mit Schneewällen zusammen. Zum Glück wurde NIEMAND ernstlich verletzt, aber am Flugzeug entstand ein Schaden von damals etwa 300.000CHF. Nach der Reparatur wurde das Flugzeug wieder im Regelbetrieb eingesetzt.
Wer sich für den Unfallbericht interessiert, dieser ist hier nachlesbar: https://www.sust.admin.ch/inhalte/AV-berichte/65.pdf
Viele Grüße Olaf
Wir sehen zwei Douglas-Fokker DC3-216, die vor dem Terminal am Flughafen geparkt sind. Im Vordergrund steht das Flugzeug mit der Kennung HB-IRE (Baunummer 2121), gebaut 1939 bei Fokker in Holland. Das Flugzeug wurde werksneu an Swissair abgeliefert und flog dort bis 1955, es wurde nach USA verkauft und flog nach meinem Wissen bei North Central Airlines und bei Southern Airways. Über den weiteren Verbleib kann ich nichts sagen.
Im Hintergrund wartet die HB-IRB auf Gäste, sie war 1946 zur Flotte gestossen, hatte 1962 eine Bruchlandung in Zürich und wurde nach Norwegen verkauft. Es folgten Stationen in Südafrika (Comair) und Äthiopien (Ethiopian Airlines). Laut meiner letzten Information, soll das Flugzeug immer noch am Flughafen Addis Abeba abgestellt sein.
Viele Grüße Olaf



1961 verausgabte die UdSSR ein kleine Marke mit noch kleinerm Flugzeug, vermutlich ist eine Ilyushin IL-14 Pate "geflogen"
... und es geht noch kleiner, ebenfalls aus dem Jahr 1961 und ebenfalls aus der UdSSR
HALT1 STOP! wird jetzt der ein oder andere sagen, zum einen sind es Segelflieger und zum anderen sind sie groß. Stimmt, aber dann gehört das Motiv eigentlich zum Segelflieger-Thema. Warum dann hier? Werfen wir doch einen bescheidenen Blick links oben in die Ecke, da ist das kleine Flugzeug.
Viele Grüße Olaf
Es war einfach immer ein Erlebnis, wenn man eine Concorde bei Start oder Landung beobachten konnte, noch spannender war ein Besuch in der Kabine als sie noch im aktiven Dienst stand. Heute kann man immer noch etliche Exemplare besichtigen, doch aufgepasst, die Concorde im Flugzeugmuseum Hermeskeil ist keine echte Concorde, aber das ganze Museum ist sehr sehenswert.
Viele Grüße Olaf
https://www.flugausstellung.de/
De Havilland D.H.86 Express
Boeing B757-200 der British Airways und eine Douglas DC-9 von British Midland
Britten-Norman Trislander und Britten-Norman Islander der Aurigny Air Services
Shorts 330 der Jersey European Airlines und British Air Ferries Vickers Viscount
BAC 1-11 der British Caledonian Airways und Handley Page Dart Herald der Air UK
Viele Grüße Olaf
Wir sehen eine Douglas DC-8 mit der Kennung N800PA, es war die fünfte gebaute DC-8 und diente ab 1959 zu Testzwecken, Im Juni 1961 wurde das Flugzeug dann an PanAm abgegeben. Nach eigenen Angaben die "erfahrenste Fluggesellschaft der Welt". Schon im Oktober 1962 wurde das Flugzeug an Panair do Brasil als PP-VEA weiterverkauft, dort flog es bis Februar 1965, bevor es zur letzten Station der Varig in Brasilien ging. Am 5. März 1967 stürzte das Flugzeug auf einem Flug von Rom im Landeanflug auf den Flughafen Roberts International Airport in Monrovia, Liberias ab.
Viele Grüße Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/VARIG-Flug_837

Postkarte vom Flughafen Hannover nach Calbe/Saale mit einem entsprechendem Gelegenheitsstempel vom 18.08.1954
Das abgebildete Flugzeug ist mir unbekannt!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Ohh, ich spüre schon die ersten erstaunten Blicke - das ist doch KEIN Jumbo-Jet!! Doch! Doch, das ist einer, allerdings aus der Zeit als der Jumbo-Jet (Boeing B747) noch nicht in der Luft war. Flying Tigers nahm die abgebildete McDonnell Douglas DC-8 60/70 (Baunummer 459899) 1968 als reine Frachtmaschine in Dienst und betilte das Flugzeug als Jumbo Jet. Im Mai 1976 wechselte es zu Cargolux in Luxemburg, wurde von dort auch vermietet an Air India und Aero Uruguay. Ab Oktober 1982 flog der "Jumbo-Jet" bei Aer Turas aus Irland. Auch hier werude das Flugzeug temporär an Aer Lingus (ebenfalls Irland) aus Saudi Arabia Airlines verleast.
Im Dezember 1998 wurde das Flugzeug außer Dienst gestellt, wurde in die Wüste nach Mojave überführt und dort 2008 verschrottet.
Dem Zusender DANKE sagend wünscht Olaf einen schönen Sonntag
Wir sehen eine VFW 614 der Deutschen Luftwaffe mit dem Kennzeichen 17+01. Doch wofür steht VFW? Es steht für die Vereinigten Flugtechnischen Werke GmbH mit Sitz in Bremen. Seit 1961 beschäftigte man sich mit dem Projekt, nach dem Einstieg von Fokker 1969 wurde das Projekt weiter vorangebracht. 1971 erfolgte der Erstflug. Vielleicht ist es schon ausgefallen, die Triebwerke sind auf Pylonen auf den Flügeln montiert, das sieht man recht selten bei Flugzeugen.
Einige wenige Flugzeuge wurden an verschiedene Fluggesellschaften verkauft, drei Flugzeuge gingen an die Flugbereitschaft der Bundeswehr, hauptsächlich für den Transport von Ministern zu ihren Terminen außerhalb des Regierungszentrums. Das Flugzeug mit der Kennung 17+01 wurde 1977 ausgeliefert und war bis 1998 im Dienst, es wurde nach Dänemark verkauft und ist heute bei der Stiftung DTMB Deutsches Technik Museum Berlin, nach meiner Kenntnis ist es am Flugplatz Werneuchen, aber sicher bin ich mir nicht.
Mit besten Grüßen Olaf
Viele Grüße
Mi.-Nr. 259
Wikipedia schreibt zu diesem Flugzeugtyp u.a. folgendes : Das 1935 zum ersten Mal geflogene Flugzeug wurde von Michael Gluhareff entworfen. Von Pan Am war das Flugzeug als Ersatz der Consolidated Commodore für den Einsatz auf nachrangigen Strecken in Südamerika geplant, wo sich Linienflüge der größeren Sikorsky S-42 Clipper nicht lohnten. Die Maschine stellte eine zweimotorige, ansonsten aber maßstäbliche Verkleinerung der viermotorigen S-42 dar, woraus sich auch der Zusatzname Baby Clipper herleitete … vier Exemplare beschaffte die französische Aéromaritime in Westafrika
Ich wünsche einen schönen Wochenstart
Günther
Im Aufdruck ist jeweils eine L.V.G. Schneider abgebildet. Es handelt sich hierbei um einmotorige Kampfflugzeuge die im ersten Weltkrieg als Aufklärungsflugzeuge eingesetzt wurden.
ab 1921 war die Sablatnig PIII Vorbild für die Markenserie. Von der Sablatnig III wurden etwa 30 bis 40 Stück gebaut, sie bot bis zu 6 Passagieren Platz und konnte etwa 450km weit fliegen. Josef Sablatnig (1886-1946) war ein österreichischer Flugpionier.
Zu Beginn der Inflation wurde das gleiche Motiv weiterverwendet, nur die Nominalen waren deutlich höher.
Die Etrich II Taube war dann 1923 ebenfalls Vorbild. Die Marke wurde dann auch während der Inflation mit höheren Nominalen überdruckt.
1924 war die Inflation beendet, wir sehen erneut die Etrich II Taube aus einer anderen Perspektive.
Viele Grüße Olaf
Wikipedia weiß dazu u.a. folgendes:
Zu einem besonderen Zweck war eine Concorde der Air France mit Kapitän Yves Pecresse 1999 in Berlin. Vom Flughafen Schönefeld aus waren am 19., 20., und 21. März 1999 insgesamt vier Benefizflüge zum Polarkreis und zurück geplant. Bei einem Ticketpreis von 2222 Mark ließen sich jedoch nur genug Tickets für drei Flüge verkaufen, so dass der vierte ausfiel. Die Aktion wurde von einem großen Menschenauflauf am Flughafen begleitet. Sie führte allerdings wegen der ungewöhnlich hohen Lärmbelästigung auch zu Protesten in der Region. Aufgrund der spektakulären Ansicht der Concorde in Abflug- und Landekonfiguration kam der Autoverkehr auf Zubringerstraßen punktuell zum Erliegen.
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Das Flugzeug mit Baunummer 48 wurde 1960 werksneu an die Skandinavische SAS abgeliefert, jedoch gleich an die Swissair (Taufname Bellinzona) vermietet. Es war 1969 für etwa vier Monate an die Air Algerie (Algerien) vermietet und ein weiteres Mal von Januar bis März 1970. Danach erfolgte der Verkauf an die Transavia Holland wo sie bie 1975 in Dienst stand, bevor sie im Amsterdam abgestellt und verschrottet wurde. Es mag noch erwähnt sein, daß die Caravelle nach der Landung auch mit einem Bremsschirm verlangsamt wurde, wenn es erforderlich war - wer dann nach der Landung den Bremsschirm wieder zusammenlegte ist mir nicht bekannt.
Mit besten Grüßen Olaf
1950 plazierte der Grafiker ein Flugzeug auf der Marke für die es wohl kein reales Vorbild gab - gut schaut's aus.
Viele Grüße Olaf
Nach meinen Informationen besaß Thurkish Airlines 1973 zwei Großraumflugzeuge vom Typ DC-10. Eine davon hatte 1974 einen Unfall bei Paris, bei dem eine nicht korrekt geschlossene Frachttür als Ursache gilt. Nähere Details dieses fatalen Unfalls kann man hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Turkish-Airlines-Flug_981
Ob die abgebildete Maschine die verunfallte ist, kann ich nicht sagen.
Viele Grüße Olaf
Die Douglas DC-2 wurde kurz danach gut erkennbar auf Papier gedruckt.
Viele Grüße Olaf
Die Karte ist das Deckblatt einer Faltkarte der Schweizer Post zum Weihnachtsfest 1988.
Habt einen schönen Feiertag
Günther
Auf beiden Marken ist eine Junkes F13 mit Schwimmern abgebildet. Die Junkers F13 war das erste Ganzmetallflugzeug in der zivilen Luftfahrt, Erstflug 1919 und es wurden davon über 300 Exemplare gebaut. Immerhin vier (4) Passagiere fanden in dem Flugzeug Platz, die Reichweite waren über 900km. Nach meinen Informationen existieren heute noch 5 Original-Flugzeuge, die in verschiedenen Museen zu sehen bzw. eingelagert sind, zwei davon in Deutschland.
Mit besten Grüßen Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_F_13
Eine Convair CV-240 überfliegt die antiken Tempel von Gerasa. Ich zeige zwei Marken aus einer Serie von acht Bildgleichen Marken. Die Convair 240 war ein Kurzstreckenflugzeig, welches als erste Linienmaschine eine Druckkabine besaß. In Jordanien betrieb die Air Jordan unter anderem die Convair 240, nach meinen Informationen hatte sie zwei Maschinen des Typs in der Flotte, von der eine 1959 leider abstürzte. 1961 wurde Air Jordan von Seiten der Regierung aufgelöst.
Viele Grüße Olaf
Am 16. August 1969 erhielten die Teilnehmer einer Ferienreise mit der Balair - Flugzeug eine Convair Coronado - vor Reisebeginn ein kleines Heftlein mit sechs Seiten, dort war zum einen der Reiseverlauf beschrieben und dann die Verhaltensregeln vor Ort. Meines Erachtens wurde sich damals noch sehr darum gekümmert, die Reisenden vorab über örtliche Verhaltensregeln zu informieren und wie man einen schönen Urlaub verbringen kann.
Einfach nette Lektüre
viele Grüße Olaf

Postkarte vom Rhein-Main Flughafen Frankfurt am Main mit zwei PAA-Flugzeugen im Vordergrund zwei weiteren dahinter. Die Flugzeugtypen sind mir nicht bekannt.
Die Karte wurde im Mai 1959 nach Magdeburg verschickt.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Ob wir jetzt aus einem Airbus A320 oder einem Airbus A300 auf die Flügel schauen, groß sind die Unterschiede für den Laien nicht, dem Techniker krüsseln sich die Fußnägel ob meiner unqualifizerten Aussage.
Viele Grüße Olaf
1937 war ein einfach ein Flugzeug ohne direktes Vorbild, welches in den beiden oberen Ecken eingefügt wurde.
1952 überflog eine Lockheed L-749 Constellation den Flughafen von Beirut
1953 stand die Cockpit-Sektion der Lockheed l-749 Constellation Pate für eine Serie mit 8 Werten
1954 wurde der Jupiter Tempel von Baalbek mit einer De Havilland DH106 Comet überflogen, 1958 stand eine Boeing B377 Stratocruiser auf dem Vorfeld des Flughafens.
Viele Grüße Olaf

Im Detail unten rechts:
Viele Grüße Olaf
Für Flugzeugfans interessant die Bildseite:
Und dazu gleich ein kleines Quiz. Welche Flugzeugtypen/Fluggeräte sind hier zu sehen?
Bin gespannt, wer auf alle kommt! ;-)
Viele Grüße,
Peter
Eine Postkarte der KLM Royal Dutsch Airlines ( Koninklijke Luchtvaart Maatschappij) zeigt eine Douglas DC-7 mit dem Kennzeichen PH-DSJ. Diese Kennzeichen war nach meinem Wissen nie für eine DC-7 vergeben, es gabe eine PH-DSI und eine PH-DSK; beide Flugzeuge waren von 1957 bis 1969 bzw. 1965 im Dienste der KLM.
Mit besten Grüßen Olaf
Aber damit es nicht langweilig wird - immer das gleiche Flugzeug, hier noch ein Aerogramm aus Kuwait
Kuwait Airways hatte eine gemietete und zwei eigene de Havilland Comet im Einsatz, insgesamt wurden 114 Exemplare gebaut, das letzte Flugzeug 1997 der Baureihe 1997 ausgemustert. Ich selbst habe das Flugzeug nur im Museum gesehen, auch hier wieder der Hinweis auf die Flugausstellung Hermeskeil.
Viele Grüße Olaf
1968 fanden in Magdeburg die 5. Weltmeisterschaften im Motorkunstflug statt. Aus eigener Erfahrung mit Kunstflug im Segelflugzeug, ganz ehrlich - mein Ding ist es nicht, ich denke immer noch daran und bin froh, daß ich am Ende wieder festen Boden unter den Füßen spürte und vorher keinen Spuckbeutel benötigte. War eine einmalige Erfahrung.
Viele Grüße Olaf
Beide Marken zeigen Modelle des tschechoslowakischen Herstellers Zlin mit der Bezeichnung Z-226 . Insgesamt wurden 364 Stück gebaut . Davon gingen in die DDR 46 Stück. Mit dem späteren Modell Zlin Z-50 flog auch Manfred Strößenreuther, er war mehrfacher Welt- und Europameister im Kunstflug.
Mi.-Nr. 1392
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Wir sehen oben im Stempel das Logo der FISA (Fédération Internationale des Sociétés Aéro- et Astrophilatéliques) und darunter die Silhouette eines vierstrahligen Flugzeugs - ein Jumbo oder ein Airbus A340/380 ist es definitiv nicht.
Viele Grüße Olaf
Hier die Vorderseite einer Ansichtskarte.
Wer von den Lesern erkennt den Flugzeugtyp?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hier stehen noch die Namen der Besatzung und ein Ju 52 BORDPOST-Stempel, gelaufen über BZ 14 nach 39175 Biederitz.
Frage an Peter: Gehört dieser Bordpoststempel in die Datenbank?
Nun noch ein weiteres Rätsel, ein Scan von einer Ansichtskarte vom Flughafen Magdeburg aus der Ansichtskarten-Sammlung Beinicke:
Wer erkennt das Flugzeug unten rechts und kennt den Flugzeugtyp?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Die abgebildetet Zlin (Moravan) wurde in der damaligen CSSR prodziert in einer Stückzahl von etwa 400, von denen nur wenige in der DDR im Einsatz waren. Das ein- bzw. zweisitzige Flugzeug wurde als Schul- und Kunstflugzeug eingesetzt, es erreichte eine maximale Höhe von 4800m und flog etwa 240 km/h.
1972 war ein weiteres Flugzeug in der DDR im Einsatz, eine "Ichweissesnicht" ...
ja, wo ist sie denn? ... Na, hier!
Alles Gute wünscht Olaf
Der zugehörige Sonderstempel zeigt das Leitwerk.
Viele Grüße vom Kleinen und Schwachen Olaf

Eine Tupolev TU-134 im Landeanflug auf den Bezirksarbeitskreis Luftfahrt in Halle - Saale (1958 - 1983)
Silhouette einer Tupolev TU-134 neben dem Hallenser Stadtwappen macht Werbung für die 2. Bezirks-Luftpostausstellung
Zum Tag der Aerophilatelisten zeigt Weimar das Heck bzw. Leitwerk einer Ilyushil IL-62
1975 zelebrierte man das Jubiläum 25 Jahre Internationaler Luftpostdienst der DDR, hier eine Tupolev TU-134 im Steigflug
Viele Grüße Olaf


Wir sehen eine Boeing B737-200 der kanadischen ZIP (airline) mit dem Kennzeichen C-GCPP. Irgendwie ein bunter Vogel. Gebaut wurde das Flugzeug mit der Seriennummer 22255 im Jahre 1980 und wurde dann an die Kanadische CP-Air abgeliefert, dort war sie in Orange/Rot/Silber lackiert, ab 1985 wurde der Name nicht mehr abgekürzt sondern man nannte sich nun Canadian Pacific Air Lines, die Flugzeuge wurden in Weiß/Rot/Blau umlackiert. Da die Fluggesellschaft hoch verschuldet war, wurde sie 1987 von der Pacific Western Airlines übernommen und der nun neue Name hieß Canadian Airlines International, oder kurz einfach "Canadian". Das Farbschema wurde beibehalten. Und weil es so schön ist, gönnte man dem Flugzeug dann noch eine weitere Lackierung, dieses Mal viel Weiß, ein roter Kabinenstrich und eine blaue Unterseite, das Logo war eine fligenende kanadische Gans, die auf dem Leitwerk prangte. Mit Wirkung vom 3. Januar 2001 wurde Canadian in die Air Canada vollstänig integriert. Zeit für eine neue Lackierung... ganz in weiß mit grünem Leitwerk und einem roten Ahornblatt. Abermals wurde das Flugzeug im Konzern weitergereicht, von April bis September 2002 flog sie bei Air Canada Tango, jetzt in weiß mit blauem Leitwerk und hellvioletten Ahornblatt. Ist doch langweilig hat man sich vielleicht gedacht und von September 2002 bis September 2004 flog sie dann - wie auf der Karte zu sehen - in pink durch die kanadischen Lüfte bei "zip". Letzte Station in Kanada war dann die Canadian North, die das Flugzeug in pink in der Wüste abstellte.
Über einen Zwischenhändler in den USA wurde das Flugzeug an die brasilianische TAF Linhas Aereas verkauft, weißer Rumpf, roter"Kopf" und blaues Leitwerk - meine ehrwürdige Kunstlehrerin frug gerne, was das Besondere an Farben sei - das Besondere ist, daß Farben bunt sind! Das gilt besonders für dieses Flugzeug. Ab Mai 2009 wurde das Flugzeug in Fortaleza geparkt, ob es immer noch dort steht ist mir unbekannt.
Viele Grüße vom Buntspecht Olaf

Hier noch mal zwei Postkarten vom Flughafen Hannover mit Stempeln von 1963 (Stempel schon eingegeben).
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Über den Maschinen-Typ Curtiss C-46 Commando wurden wir ja schon hinreichend informiert.
Mi.-Nr. 4538 - Gemeinschaftsausgabe mit Israel, dort Mi.-Nr. 2016
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
https://www.elal.com/de/About-ELAL/About-ELAL/History/Pages/Decade-40.aspx
Der Werbetext : Auch um die kleinsten Gäste kümmern sich die Flugbegleiterinnen gern. Hier nach einem Langstreckenflug im Jahr 1958.
Im Hintergrund ist eine Lockheed Super Constellation [1] zu sehen, die in den 1950er Jahren für Transatlantikflüge genutzt wurde. Man nannte sie auch Super Connie. Der Flughafen könnte Frankfurt/M sein, da damals die Werbeaufnahmen der Lufthansa dort gemacht wurden.
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Super_Constellation


HB-IJA AIRBUS A320-214 SWISSAIR Taufname: Lufingen Seriennummer 533
Der Airbus hatte ein bewegtes Leben, 1995 an Swissair ausgeliefert, dort bis 2002. Es folgten Einsätze bei China Northwest Airlines, CCM Airlines (Frankreich), Yes Airways (Polen), OLT Express (Polen), Smartlynx (Litauen) - diese vermieteten das Flugzeug temporär an Cronos Airlines (Äquatorial Guinea), Thomas Cook UK, Windavia (Portugal), Corendon Airlines (Türkei), TUI Airlines Belgium. Im April 2021 wurde das Flugzeug verschrottet.
HB-IPI AIRBUS A30-322 SWISSAIR Taufname: Luzern Seriennummer 410
1986 an die Swissair abgeliefert, im Einsatz bis April 1999, im weiteren Lebenslauf steht die Oman Air, Vietnam Airlines, Awair (Air Wagon International) in Indonesien, MAP Executive Flight Serivce (Österreich), abgestellt und verschrottet in Brüssel im Jahr 2015
HB-IHB DOUGLAS DC10-30 SWISSAIR Taufnahme: Schaffhausen Seriennummer 46576
Die DC10 wurde 1973 bei der Swissiar in Dienst gestellt, flog ab 1984 bei Spantax (Spanien) und ab 1986 bei Continental Airlines (USA). Im Juli 2000 wurde sie ausser Dienst gestellt
HB-IGA BOEING B747-257B SWISSAIR Taufname: Genève Seriennummer: 20116
Im Einsatz bei der Swissair von Januar 1971 bis Dezember 1983, danach an die Leasingfirma Salenia, die vermieteten das Flugzeug an Air National (USA), TWA (USA), Air Atlanta Icelandic, Aerolineas Argentinas. Ab 2001 wurde der Jumbo in Marana/Arizona abgestellt.
Eine weitere Karte mit einem Jumbo-Jet der Swissair, nähere Details erkenne ich nicht.
Viele Grüße Olaf
Ansicht eines Cockpits der Swissair DC-9, die ich nicht weiter identifizieren kann
HB-INC DOUGLAS MD-81 SWISSAIR Taufname: Lugano Seriennummer 48002
1980 werksneu an Swissair abgeliefert, ab 1996 flog das Flugzeug bei der SAS (Skandinavien) und ab 2002 bei Aero Republica Colombia. 2009 wurde das Flugzeug verschrottet.
HB-IDF DOUGLAS DC8-60/70 SWISSAIR Taufname: Zürich, später Schwyz Seriennummer 45920
Bei Swissair nahm die DC-8 1968 ihren Dienst auf, wurde 1983 an Capitol Air (USA) verkauft, gelangte 1985 nach Kanada zu Nationair Canada, wurde 1989 kurzfristig an Zambia Airways verchartert und 1992 vom Passagierjet zum Frachtflugzeug umgebaut. Als solches flog sie bei Buffalo Airways in den USA, ab 1998 für Cargo Lion (Luxemburg) und ab 2002 für Silk Way (Azerbaijan). 2010 wurde der Frachter im belgischen Ostende verschrottet.
Die schon aus dem vorhergehenden Beitrag bekannte Boeing B747-257B HB-IGA
HB-IGD BOEING B747-357 SWISSAIR Taufname: Basel Stadt Seriennummer 22705
Werksneu wurde der Jumbo an die Swissair geliefert, flog dort bis 1999 und wurde dann später an die Northwest Airlines verkauft, dort allerdings als Ersatzteilspender genutzt.
Viel muss man dazu nicht sagen. BOAC (British Overseas Airways Corporation) bestellte ursprünglich sieben Concorde, bedingt durch die Fusion mit British Airways wurden diese (nach meinem Wissen) nie in der Farben der BOAC lackiert sondern gleich im Farbkleid der British Airways abgeliefert.
Viele Grüße Olaf
Wo und wann die Aufnahme gemacht wurde, ist mir nicht bekannt, scheinbar wurden die Flugzeuge durch starken Wind beschädigt (Hurrikan). Eine kuriose Karte, mit einem Bild, was man NIE erlebeben möchte.
Bleibt Gesund Olaf
Wir sehen auf dieser ungelaufenen Karte das Leitwerk und das Winglet einer Boeing B737-800 der Air Berlin.
Viele Grüße Olaf
HB-ICZ SWISSAIR Caravelle
HB-IPA SWISSAIR AIRBUS A310
HB-IHA SWISSAIR DOUGLAS DC-10
In diesem Zusammenhang darf die SWISSAIR nicht fehlen, aber die Geschichte ist ja hinlänglich bekannt.
Viele Grüße Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantis_(Fluggesellschaft)
Die Bravo AS-202 wurde von 1971 bis 1989 gebaut, war/ist ein beliebtes Trainingsflugzeug, genutzt für den Schleppflug von Segelflugzeugen und auch Kunstflugtauglich.
Die abgebildet HB-HGB gehörte dem Aero Club Genève und war das 130. gebaute Flugzeug dieses Musters.
Viele Grüße Olaf
Im Dezember 1983 wurde das Flugzeug werksneu (Baunummer 22224) abgeliefert und flog bis 2006 für Delta Air Lines. Danach würde das Flugzeug zu einer Frachtmaschine umgebaut und an ABX Air (USA) verkauft. Ab 2015 flog sie bei West Air Sweden, bevor sie im April 1921 nach Malaysia an die Raya Airlines weitergereicht wurde. Dort soll sie noch heute fliegen.
Viele Grüße Olaf
und noch ein Beleg mit Sonderstempel und Personalisierten Briefmarken, mit Zeichnungen der Schülerinnen und Schüler der Volksschule Seiersberg.
Philatelistische Grüße aus dem heißen Graz, Franz
Viele Grüße Olaf
Viele Grüße Olaf
Bildseitig die im Stempeltext angeführte Ju-52 mit der Kennung D-AQUI und auf der Anschriftenseite der Sonderstempel mit der Abb. einer Motorgondel mit dem 3-Blatt Propeller der "Tante Ju".
Der erste Zwischenstopp erfolgte auf dem Flugplatz Halle (heute Flughafen Leipzig/Halle), der Sonderstempel trägt die Ortsangabe Schkeuditz Flughafen. Der Flughafen liegt zwar auf dem Gebiet der Stadt Schkeuditz aber die in der Luftfahrt übliche Bezeichnung lautet Flughafen Leipzig/Halle.
Bildseitig wieder die Ju-52 D-AQUI und auf der Anschriftenseite ein leicht veränderter Sonderstempel aus Schkeuditz Flughafen.
Von Halle ging es weiter nach Erfurt.
Bildseitig diesmal eine andere Ju-52 auf einer Künstlerpostkare aus den Niederlanden. Der Sonderstempel aus Erfurt im gleichen Design wie zuvor.
Bevor es nach Zürich ging war noch ein weiterer Zwischenstopp in Stuttgart nötig.
Diesmal eine Postkarte aus einer Sondereditionsserie der DLH ausgegeben zum Anlaß "100 Jahre Lufthansa", der Sonderstempel im schon bekannten Design von Stuttgart Flughafen.
Es fehlt noch die letzte Etappe nach Zürich-Dübendorf. Dazu müssen wir jetzt die DPAG verlassen und bekommen einen Sonderstempel der Schweizer Post, die das 100-jährige Jubiläum der Lufthansa ebenfalls mit einem Sonderstempel würdigt. Nach insgesamt fünf Stunden landet unser Luft Hansa Erstflug sicher in Zürich-Dübendorf.
Auch diese Postkarte mit dem LH-Kranich stammt aus der Sonderedtionsserie und auf der Anschriftenseite sehen wir eine Ju-52 von schräg vorne.
So weit, so schön, alles schöne Postkarten, sauber gestempelt und alle echt gelaufen.
Aber auch wenn sich das alles schön liest und anzusehen ist bilden weder die Stempel noch die Fluzeugmotive die historische Wahrheit ab. Lufthansa und "Tante Ju" klingt immer gut und die D-AQUI flog ja noch bis 2019 auf Rundflügen gut zahlende Passagiere herum. Diese D-AQUI die auch auf den gezeigten Postkarten zu sehen ist wurde im April 1984 von der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung mit ihrer tatsächlichen Kennung D-CDLH " Berlin Tempelhof" übernommen. Diesen Namen lesen wir ja auch auf den Sonderstempeln. Leider führte diese Maschine und auch keine andere Ju-52 den gefeierten Erstflug im Jahre 1926 durch. Damals hatte weder die Luft Hansa noch sonst eine Fluggesellschaft eine Ju-52 im Inventar. Die Ju 52 existierte 1926 vielleicht schon in den Gedankenspielen von Hugo Junkers aber gebaut wurde sie erst ab 1932 und die originale D-AQUI wurde am 6. April 1936 getauft auf den Namen " Fritz Simon" mit Schwimmern anstelle eines Fahrwerks an die Lufthansa ausgeliefert.
Der erste Linienflug der Luft Hansa von Berlin nach Zürich fand tatsächlich am 6. April 1926 statt und als Flugzeug kam eine in mehreren Exemplaren bei der Luft Hansa vorhandene Fokker-Grulich F.II (Berliner Lizenzbau der Fokker F.II) zum Einsatz.
Hier ein Originalfoto des Flugzeugs:
Im Stempeltext heißt es "50 JAHRE BERLIN-ZÜRICH / FLUGPOSTVERBINDUNG" und abgebildet ist ein Flugzeug. Und beides ist falsch!
Die Flugpostverbindung bestand nicht durchgehend von 1926 bis 1976. Bedingt durch den 2. Weltkrieg und seine Folgen gab es von 1943 bis 1976 keine direkte Flugpostverbindung Berlin - Zürich. Erst wieder ab 1977 durch die PanAm und nach der Wiedervereinigung dann durch Lufthansa und Swissair. Es gab nur seit 50 Jahren eine Flugverbindung.
Das abgebildete Flugzeug ist auch nicht eine Fokker-Grulich F.II die damals 1926 diesen Flug absolvierte, sondern eine Dornier Komet III. Passt also auch nicht.
Hier ein Originalfoto der Dornier Komet III:
Der Schweizer Flugpionier Oskar Bider überflog am 13. Juli 1913 als erster Pilot die Alpen [1]. Dabei benutzte er eine Blériot XI, abgebildet im Zudruck links [2]. Darunter sieht man den Berg Jungfrau (4.158 Meter), den er in 5.500 Metern Höhe überflog. Auf der Briefmarke ist ein historisches Schweizer Segelflugzeug abgebildet. Das Flugzeug gab es nur einmal, eine Spyr V a [3] .
Mi.-Nr. 780
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
[1] https://www.youtube.com/watch?v=sh4ca7j1HRM
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%A9riot_XI
[3] https://www.mg-wohlen.ch/fliegen-bauen/bauen-projekte/2018/spyr-va-hb-509?showall=1
Rine Latécoère 300 war 1936 eines von drei Flugzeugen, die von der Air France zu diesem Zweck genutzt wurden. Dieses ging beim 25. Transatlantik-Flug am 7. Dezember 1936 verloren, nachdem die Besatzung Motorenprobleme gemeldet hatte. Von Mensch und Maschine wurde nie etwas gefunden.
Viele Grüße Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Lat%C3%A9co%C3%A8re_300
Bis 1940 wurden von dem Viersitzer knapp 600 Exemplare gebaut, zwei davon sollen noch erhalten sein. Die französische Air Bleu setzte die Caudron als Postflugzeug an.
Auf der Marke sehen wir das Flugzeug über Paris mit den vielen markanten Bauwerken.
Viele Grüße Olaf
https://de.wikipedia.org/wiki/Caudron_C.635_Simoun
Neben einer Karte mit eingezeichneter Flugroute ist auch die Bleriot über dem Ärmelkanal zu sehen.
Viele Grüße Olaf
Viele Grüße Olaf
Der Umschlag stammt von Pan American World Airways. Die hatten 8 Maschinen bestellt, aber zogen die Bestellung 1973 wieder zurück.
Mi.-Nr. 1655
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
Viele Grüße Olaf
Viele Grüße Olaf
SIAI S.71 (Italien, 1930/31)
Ein dreimotoriger Hochdecker der italienischen Società Idrovolanti Alta Italia. Der Entwurf war als Passagierflugzeug für den Linienverkehr ausgelegt. Die Maschine besaß einen Motor in der Nase und zwei weitere Triebwerke an den Tragflächen. Sie wurde bis Ende der 1930er Jahre im italienischen Luftverkehr eingesetzt.
Fokker F.IX (Niederlande, ab 1929/30)
Ein dreimotoriger Hochdecker in typischer Fokker-Gemischtbauweise. Auch hier befand sich ein Motor in der Rumpfnase, während die beiden anderen an den Tragflächen angebracht waren. Die Maschine wurde im europäischen Passagierverkehr eingesetzt.
Avro 624 Six (Großbritannien, 1930)
Ebenfalls ein dreimotoriger Hochdecker mit Bugmotor und zwei weiteren Triebwerken im Bereich der Tragflächen. Allerdings wurden nur wenige Exemplare gebaut.
Von diesen Mustern passen von der Grundkonzeption wohl alle. Ob eines davon tatsächlich als Vorlage für den Stempel diente, bleibt aber offen.
Quellenzusammenfassung der Flugzeugdaten und Bilder: Wikipedia, Wikimedia Commons sowie Google Bildersuche.
Luftpost-Beleg der Deutschen Lufthansa (der Empfänger lässt grüßen), verschickt im Januar 1955 auf einer Fernkarte von KÖLN aus, das Entgelt (7+5 Pfg) freigemacht mit einem Absenderfreistempel.
mit Sammlergruß Werner

Junker`s “Ganzmetallflugzeug“ - D 2500 Generalfeldmarschall v. Hindenburg
Gruß
Hajo
Leider war beiden Maschinen kein langes "Leben" gegönnt. Die D-AZUR stürzte bereits 1936 bei Dessau ab. Die D-APIS wurde im weiteren, unglücklichen Verlauf der Geschichte ab 1939 zum Truppentransporter "vergewaltigt" und wurde 1941 in Griechenland bei einem britischen Luftangriff zerstört.
Viele Grüße,
Peter
Obere Reihe der Marken: Fokker F.VII überfliegt einen Zeppelin, Lockheed Constellation, Havilland DH.106 Comet, Iljuschin Il-62 und Concorde
Untere Reihe der Marken: Boeing 314 Clipper und Boeing 747 Jumbo-Jet
Mi.-Nr. 314-318
Im Zudruck außer anderer Verkehrsmitteln nochmals drei der auf den Marken gezeigten Maschinen
Habt alle einen schönen Abend
Günther
Ricky Nelson wurde 1940 geboren und verstarb am Silvesterabend 1985. Nelson war ein amerikanischer Rock-'n'-Roll Star und war mit oft mit seiner Band - der "Stone Canyon Band" unterwegs.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ricky_Nelson
Doch was hat das mit dem Thema zu tun? Tragischerweise bestieg er mit seiner Band und seiner Freundin am 31. Dezember 1985 seine private Douglas DC-3 mit dem Kennzeichen N711Y (Baujahr 1944): Er wollte von Guntersville, Alabama nach Dallas, Texas. In der Nähe von De Kalb, Texas fing eine Heizung in der Kabine Feuer und das Feuer bereitete sich wohl schnell in der Kabine aus. Das Flugzeug mußte notlanden und wurde dabei zerstört, lediglich die Piloten überlebten den Unfall. Nelson und weitere sechs Passagiere verloren ihre Leben.
Die Details kann man in englischer Sprache nachlesen unter https://en.wikipedia.org/wiki/Death_of_Ricky_Nelson
Viele Grüße Olaf