Thema:
Briefmarkenhändler und Briefmarkensammler früherer Zeiten
Hallo zusammen,
mir ist gerade dieser Brief von der Firma "J.D. Russell - Foreign Stamp Importer" vom 3. Oktober 1877 aufgefallen. Der Empfänger Ernst Petrits ist bestimmt ein Briefmarkensammler. Der Name sagt mir allerdings nichts.

Wie hoch die angegeben Preise damals wohl waren?
Viele Grüße
Volkmar
>>> Antwort siehe Beitrag [#33]

So alt ist diese Rückschau noch lange nicht. Dennoch "Damals war's." Berlin in den Nachkriegsjahren. Alles längst Geschichte.
Nette Grüße Pepe
Zu diesem Thema hab ich auch noch was nettes.

Ein Brief vom Briefmarkenhaus Paul Kohl aus Chemnitz vom 12.Mai 1916

Ein Brief vom Verein für Wohlfahrtsmarken E.V aus Berlin vom 1.12.1909
Schöne Grüße
Guido
Hallo Guido,
gibt es Belege auf denen diese Wohlfahrtsmarken verwendet wurden? Ich sehe sie zum ersten Mal. Oder hat hier einer Geld eingesammelt ohne dafür etwas zu leisten?
Vielleicht etwas daneben, doch mir macht auch so etwas Freude:
Ich habe hier einen Umschlag des Briefmarkenversandes Thielemann aus Ottmachau, Kreis Grottkau, in Oberschlesien. Der Brief lief am 25.8.1922 als Einschreiben von Ottmachau nach Berlin.

Viele Grüße
Ingo
Hallo zusammen,
hab hier etwas aus Holland, ich denke das passt auch.
Gruß
Manne
Hallo,
auch rumänisch-deutsche Beziehungen in der Philatelie werden mit diesem Beleg aus Rumänien dokumentiert, gelaufen im Jahr 1924, wunderschöner Ankunftsstempel von Ballenstedt vom 4.3.24.
Gruß
10Parale

Da kann ich auch ein schönes Stück beisteuern.
Initiator dieses vorgedruckten Luftpostbriefes war die ehemals ganz bekannte Briefmarkenhandlung Walter Behrens in Braunschweig.
Ein an den Inhaber selbst adressierter, vorgefertigter Brief per Luftpost von Tanger nach Berlin und dann nach Braunschweig aus dem Jahre 1931.

Beste Grüße,
Peter
Ein Brief von Dresden 14.7.31 UB ax nach Brüssel einmal an die Fa H. Stolow in Brüssel und einmal an Philatelist. Wer sich hinter diesem Namen verbirgt, weiß ich nicht.
Gruß
Rore
@ Jahnnusch [#5]
Hallo Jürgen,
ich habe diese Wohltätigkeits-Marken (Spendenmarken) auch noch nie auf Belegen gesehen. Bei der linken bin ich mir aber nicht ganz sicher, könnte sein dass ich die schon irgendwo mal gesehen habe, weiß aber nicht mehr wo. Diese Marken hatten keine Frankaturgültigkeit und wurden zusätzlich zur Frankatur verwendet.
Schöne Grüße
Guido
Guten Abend,
bei dem gezeigten Brief von Rore stimmt das Datum nicht oder ? Mein Brief ist gestempelt am 8.4.37 und ging nach Oslo.
netten Gruß
Guten Abend allerseits,
hier ein schöner Brief des Bundesministers für das Post und Fernmeldewesen an den bekannten Bayern-Spezialisten. K. K. Doberer in Nürnberg. Postminister war damals Richard Stücklen.
Doberer war ein sehr vielseitiger Mann und schrieb für zahlreiche Zeitungen nicht nur philatelistische Beiträge. Er verfasste auch Bücher, u.a. das bekannte "Rauten und gekrönte Löwen" zur Geschichte der bayerischen Briefmarken. Für den BdPh arbeitete er eine längere Zeit als Pressereferent. Ausgezeichnet mit der Kalckhoff-Medaille des BdPh und dem Bundesverdienstkreuz. Doberer verstarb 1993.

Grüsse Peterpan100
Mein Beitrag
Ich habe lange überlegt, wo genau ich diesen Brief aus dem Fundus des Vereins einstellen soll und habe mich für die frühen Briefmarkenhändler/Sammler entschieden:
Wertbrief über 2000 Mark b.z.w 36 Franken vom
Marken u. Ganzsachenhaus in Berlin nach Luxemburg an
Alfons Schons, Sammler und Rechtsanwalt.
Gewicht 37 gr. Porto 110 Mark. Abgestempelt am 15.5.1922. Unten links 2-Zeiler: Postprüfstelle Berlin W8. Auf der Rückseite: Wachssiegel des Absenders und der Prüfstelle Berlin W8. Ankunftsstempel Luxembourg-Ville vom 17.5.1922


schöne Grüße
Lulu
Friedrich Hausvater, ein fortgeschrittener Sammler bittet auf der Rückseite dieser Postkarte den Kaufmann Eckner (Ockner?) aus Tanna um Tausch von rumänischen Marken und Ganzsachen gegen solche aus deutschen Land. Als Basis erwähnt er sogar den Senf Katalog 1898/99, franko gegen franko.
Oh, ich hätte gern getauscht. Sehr alte Postkarte mit wunderschönem Ankunftsstempel von TANNA IN REUSS vom 16.2.1899. Absendeort war FOCSANI
Grüße
10Parale

Aus dem Daheim-Kalender 1915.
Gruß 10Parale
Wer kann etwas zu den drei Germaniaganzsachen sagen? Der Text am rechten Rand der 3 Pf lautet: Ges. gesch. Verl. v. Ferd. Redwitz, Stuttgart.
Die Rückseite ist blanco, die Maße sind mit 165x130 mm recht groß.

Nette Grüße Pepe
@ Pepe [#311]
Ferdinand Redwitz war ein großer, bekannter Briefmarkenhändler in Stuttgart. Die Privatganzsachen sind recht häufig und mit Gefälligkeitsstempel maximal 3.- Euro pro Stück wert.
Gruß
wuerttemberger
@ wuerttemberger [#21]
Danke für die schnelle Antwort.
Nette Grüße Pepe
Guten Tag liebe Sammler.
Hier ein schöner Brief aus Wien.
Anbei der Text aus einer Wiener Tageszeitung 1922.

Sammler in Übersee wollen sich mit mir in Verbindung setzen. Gegen alle grossen Arten von Coleopteren (sogenannte Schaustücke) sämtlicher Familien gebe ich gute Calosoma, Procrustes, Procerus und Carabus der ganzen Erde. Fast 200 Arten u. Varietäten vorrätig. Auch gebe ich Kriegs» und Umsturzmarken der ehemaligen Teilstaaten von Österreich u. angrenzender Staaten in ganzen kompletten Sätzen sowie in Einzelstücken bis zu den grössten Seltenheiten gegen Obengenannte, sowie gegen bar zu billigsten Nettopreisen. Anfragen gegen Rückporto an Gustav Preinfalk Wien XVIII, Staudgasse Nr. 20.
Nette Grüße
eswareinmal
Von einem renommierten Mitglied diese Forums (Concordia CA) habe ich heute, auf dem Philaseiten-Tauschtreff in Essen, diesen Beleg erhalten.

Befördert wurde er am 19.8.21 von Weimar nach Bartgeheide, einer Ortschaft in Schleswig - Holstein mit, zur damaligen Zeit, ca. 2500 Einwohner.
Portorichtig freigemacht wurde diese Drucksache mit einer Mi. 142a, die leider schwer beschädigt ist.
Absender war die Firma Hugo Michel, uns allen bekannt durch die Briefmarkenkataloge die der Schwaneberger Verlag bis heute vertreibt.
Interessant ist der Aufdruck "Nachträge zum Michel-Katalog", sagt er uns doch das es früher die Möglichkeit gab zu wählen, ob man sich einen neuen Katalog kaufte oder die Nachträge.
Leider haben wir heute diese Möglichkeit nicht mehr und müssen, wenn wir aktuell sein wollen, uns einen neuen Katalog, für viel Geld, kaufen.
Viele Grüße
Werner
Verehrte Leser,
diesen doch arg ramponierten Beleg hatte ich noch aufgehoben, um den Stempel für die Datenbank zu retten. Heute beim einscannen fiel mir dann auf, dass der Umschlag auch noch den Inhalt enthielt und die immer gegenwärtige Neugier des Philatelisten sprang an. ;-)

Siehe da, ein interessanter Geschäftsbrief aus dem Jahre 1947 der Hainichener Papier-Großhandlung Reinhold Albrecht an Heinz Henke in Aschaffenburg, seinerseits anscheinend ein damaliger Briefmarken- bzw. Zubehörhändler. Aber bitte lest erst einmal selbst. Ein interessanter Einblick in die Zustände damals in der frühen Nachkriegszeit und die innovativen Ideen des Reinhold Albrecht.


Beste Grüße,
Peter
Ich erinnere mich noch sehr gut an Herrn Bohnert in Braunschweig, im Magniviertel, bei dem ich mir viel Zubehör erstand und auch die eine oder andere Marke bekam. Leider gibt es dieses Geschäft schon seit vielen Jahren nicht mehr. Ich habe Herrn Bohnert als älteren Herrn kennen gelernt und erinnere mich noch daran, dass offensichtlich eine Hand fehlte und er dort eine Prothese mit schwarzem Handschuh trug.
@ rostigeschiene [#239]
Absender war die Firma Hugo Michel, uns allen bekannt durch die Briefmarkenkataloge die der Schwaneberger Verlag bis heute vertreibt.
Hallo Werner!
Hier mal passend zu Deiner Karte mal ein Preisbuch von Hugo Michel. Leider ist der Einband nicht mehr im Top Zustand, aber einen geschenkten Gaul ...

Weiter habe ich hier noch eine Drucksache aus Berlin vom 19.03.1946 des Briefmarkenhändler Heinz Papendorf.

schöne Grüße
Marcel
Damals wie heute aktuell, ein Begriff:
MARKEN SCHNEIDER aus 72762 Reutlingen.

Sammlerkarte mit Sonderstempel
MÜNCHEN / 20.4.1944 / DEUTSCHLAND WIRD SIEGEN, auf MiNr. 887 54+96 (Pfg), Wohltätigkeitsausgabe vom 14.4.1944, 55 Geb. Hitlers
Info Schneider:
http://www.as-briefmarken.de/philatelist-marken-schneider-gmbh-und-co-kg-in-reutlingen-754
mit Sammlergruß,
Claus
Durch Zufall bin ich hier im Forum hängen geblieben und möchte folgenden Beitrag zum besten geben:
Herrn Bohnert habe ich ebenfalls kennengelernt. An seine Armprothese, wie sie el-mue in [#238] beschreibt, erinnere ich mich noch. Seine Mitarbeiter waren immer sehr freundlich.
Meine Marken habe ich damals nach der Berufsschule dort und bei Firma Karl Pfankuch gekauft. Diese Firma war damals in der Kuhstrasse 5 ansässig. Heute befindet sich das Geschäft in der Hagenbrücke 19. Die Ladeneinrichtung stammt noch aus der Kuhstrasse 5.
Letztes Jahr hat Firma Schippmann, in Braunschweig am Bruchtor sein Geschäft für immer geschlossen.
ein schönes Wochenende wünscht euch
Zacken-willi
Wilfried
Hier eine Spanien Ganzsache mit Zusatzfrankatur an Senor Hugo Michel in Apolda. Da war er noch als Händler tätig. (27. Sep. 1896)
In meiner Heimatstadt war ein einst bedeutendes Briefmarkenhaus ansässig, das über mehrere Generationen weitergeführt wurde.
Die Familie hatte einen Sinn für ansprechende Frankaturen! Meist wurden dazu Kehrdrucke und Zuschlags-Ausgaben (Pro Juventute) verwendet. Ihre zahlreichen Kunden (vor allem in Übersee) werden sich oft über die ansprechenden Frankaturen gefreut haben:

Allerdings stellt diese Frankatur eine (für mich erfreuliche) Seltenheit und Ausnahme dar: Anstatt - wie üblich - Markenheftchen-Blätter oder Viererblocks mit Kehrdrucken und Zusammendrucken, wurde hier gleich ein grosser Bogenteil aus einem Kehrdruck-Bogen mitsamt den Zwischenstegen verklebt! Eine Tatsache, die den Kat.-Wert, der anstatt für solche Briefe üblicherweise so ca. zwischen CHF 60.- bis 90.- liegt, auf immerhin CHF 950.- oder gar 4'400.- erhöht - je nach verwendeter Papierart! Um dies einwandfrei festzustellen und zu attestieren, ist er momentan auch bei einem Prüfer!
(Zst. S40 + 42 / Mi. WZ28xC + WZ29xC, oder S40z + S42z / WZ28zC + WZ29zC)
Hier ein Brief von und an Richard Nickl - ehemaliges Briefmarkengeschäft in Dessau zum 50. Geburtstag des Führers 1939 aus Eger.

schöne Grüße - heute auch mal an meine Verwandtschaft in Dessau
Marcel
@ volkimal [#347]
Hallo Volkmar,
Ernst Petritz (1852-1926) war seinerzeit ein sehr berühmter Philatelist und Händler. Er war Gründungs- und Ehrenmitglied des Internationalen Philatelistenvereins Dresden und Redakteur der Zeitschrift "Philatelist", die ab Mai 1880 als Vereinsorgan des IPhVD fungierte. (siehe "Wer ist wer in der Philatelie" von Wolfgang Maassen, 1999). Noch mehr über ihn findet man in "Philatelie und Vereine im 19. Jahrhundert", ebenfalls von Wolfgang Maassen, ein sehr empfehlenswertes Buch mit einer Fülle an Hintergrundinformationen über die Anfänge der Philatelie in Deutschland. Schade, dass all diese Leute, die seinerzeit wirklich Rang und Namen hatten, heute vergessen sind.
Beste Grüße
Michael Ullrich
Hallo!
Hier ein Brief als Drucksache des Briefmarkenhändlers Valerie Vesely aus Prag, erst gelaufen nach Buchholz/Sachsen dann nach Bad Nauheim/Hessen postlagernd, vom 04.09.1943.

schöne Grüße
Marcel
@ volkimal [#347]
Bleiben wir in England, diesen Briefumschlag habe ich auf den Flohmarkt für 2,-- Euro gekauft.
Absender ist die berühmte Firma Theodor Buhl & Co., Stamp Merchants, Publishers of the "Stamp News" and "The Philatelic Record" in London.
Die Zeitschrift "The Philatelic Record" war eine der frühen philatelistischen Zeitschriften in England und wurde zwischen 1879 und 1914 herausgegeben. Theodor Buhl hatte die Gelgenheit, einmal das Briefmarkenhaus von Stanley Gibbons zu kaufen, der Preis von 20.000 Pfund war ihm jedoch zu hoch. 1892 kaufte er die Firma Pemberton Wilson & Co. in London, den Erstherausgeber der Zeitschrift "The Philatelic Record". 1897 bekam eine seiner Sammlungen eine Goldmedaille an der Briefmarkenausstellung in London.
Schöner Beleg, wie ich finde, ein waagrechtes Paar der Stanley Gibbons Nr. 197, der Jubiläums-Ausgabe mit einem historischen Hintergrund.
Schön auch, dass der Brief nach Deutschland gelaufen ist.
10Parale
@ Hornblower [#33]
Hallo Michael,
habe gerade erst Deine Bemerkungen zu meinem Brief entdeckt. Vielen Dank für die Erläuterungen. Ernst Petritz war mir bis dahin nicht bekannt.
Viele Grüße
Volkmar
Den Briefmarkenversand Goldhahn gibt es noch heute, wenn auch in Sammlerkreisen nicht ganz unumstritten.
Auf jeden Fall ist viel Frankaturware angefallen, die auf Paketkarten verwertet wurde, obwohl das Postamt Obertshausen schon lange keine Paketkarten mehr frankiert hat. Dann wurde die Registriermaschine eben auf Null gestellt.
"Aus der "Festung" Berlin grüße ich Sie mit Luftbrückenstempel."
schrieb der bekannte Briefmarkenhändler KROKER, Berlin-Tempelhof, an seinen Kollegen Nerz nach München am 23.10.1948.
Die Drucksache erhielt den Luftbrückenstempel Berlin SW 11 aa und ist auch sicher über die Luftbrücke befördert worden. Bei einer Weiterleitung über Ostberlin (NW 7) wären Marke und Luftbrückenstempel beanstandet und die Drucksache retourniert worden.


Weil Geldüberweisungen nach Berlin nicht so einfach waren, verlangte der Berliner Händler Vorkasse in DM-West im Einschreib- oder Wertbrief. Westdeutsche Post wurde gleichfalls über die Luftbrücke nach West-Berlin befördert.
Wie ich finde ein schönes Stück, das sich in meiner Luftbrückensammlung befindet.
Schönen Sonntagnachmittag.
Jochen
Aus dem Jahre 68: Nachnahme Beleg Absender Hermann E. Sieger nach Luxemburg

beste Sammlergrüße
Lulu
Ein Sammler und ein Händler suchten beide Kontakt mit Luxemburg:

Eine Ganzsachen-Umschlag von einem Sammler aus Mexiko aus dem Jahre 1929

... und eine Ganzsachen-Postkarte von einem Händler aus Tunesien aus dem Jahre 1894.
Freundlichen Gruß
DiDi
@ ziffer-freak [#44]
Ein sehr schöner Beleg!
Ich kenne das Briefmarkenhaus Sekula. Es war auch bekannt für wirklich aufsehen erregende Briefmarken-Auktionen. Mit dem Namen "Bela Sekula" verbindet der Philatelist aber auch einige nicht so gute Erfahrungen.
Herzliche Grüsse
Heinz
@ Heinz 7 [#41]
Hallo Heinz,
was auch immer die Familie Sekula (oder früher auch Szekula) angestellt hat, damit sie zu diesem schlechten Ruf gekommen ist; ich darf damit - sprich mit diesem Brief - eine äusserst angenehme Erfahrung verbinden.
Die verwendeten Marken sind nämlich tatsächlich die wesentlich selteneren (und entsprechend teureren) Ausgaben auf geriffelten Papier.
Hier das entsprechende Attest, dessen zusätzlicher Kostenaufwand sich für mich auf jeden Fall gelohnt hat (Fotos des Briefes siehe [#44]):

Der Katalogwert (nach SBK) in einzelnen Einheiten berechnet beläuft sich somit bereits auf insgesamt rund CHF 4'400.-. Ein solch grosser zusammenhängender Bogenteil aber dürfte eine grosse Seltenheit darstellen (vor allem bedarfsverwendet auf komplettem Originalbrief), und daher ist wohl sogar eher noch ein höherer Liebhaberpreis anzusetzen.
Somit dürfte wahrscheinlich der Umschlag heute wesentlich mehr Wert sein, als der damalige Inhalt. Wenn Sekula das geahnt hätte. ;-)
Liebe Grüsse
Andy
(Dieser Brief ist übrigens zu haben. Ich wäre auch für ein Tauschangebot gegen Altschweiz-Marken offen.)
Hallo Zusammen,
habe gerade einen kleinen Posten Belege aus der Zeit um 1948-1950 bekommen und da sind auch vier Belege von Briefmarkenhändlern dabei, die ich an dieser Stelle gerne zeigen möchte. Natürlich bieten zwei der Händler auch die Potschta-Marke an, die gerade wieder in aller Munde ist. Habe sie einfach mal der Reihe nach abgebildet:

Briefmarken Günter Naacke

Briefmarken Günter Naacke (29.04.1949 - Rückseite)

Briefmarken Rudolf Hantschke, Bautzen

Briefmarken Rudolf Hantschke (Angebotsliste 02.06.1949 - mit Potschta-Angebot)

Briefmarken Alfred Seppelt, Berlin-Wilmersdorf

Briefmarken Alfred Seppelt (Ausschnitt seiner Preisliste 18.05.1949 - auch er bietet die Potschta-Marken an)

R. Ludwig, Dreden 30.09.1959

Weiß jemand etwas über die Händler? Anekdoten? Ich bin neugierig. Gerne hätte ich auch mehr Informationen über den Sammler, an den die Angebote gingen, Herrn Dr. Robert Shubnell.
Suche für meine Heimatsammlung Briefmarkenhändlerbelege aus Heidelberg, gerne auch Werbung etc. bis ca. 1960. Gerne auch Tausch gegen die gezeigten Belege oder ähnliche Belege.
Beste Grüße,
der Heidelberg Collector
Reichspost-Maschinenstempel Kiel 1 b mit Wellenstempel-Einsatz vom 5.3.46 mit 3x8 Pfg. AM-Post (deutscher Druck, Mi.Nr. 21) an den Briefmarkenhändler Fritz Paulus in Mettlach/Saar. Die PLZ wurde von (22) auf (18) handschriftlich korrigiert. Ein Brief ins Saarland noch zum Inlandstarif mit 24 Pfg.-Frankatur.

Schönen Tag.
Jochen
[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Reichspost Stempel nach 1945 verwendet"]
@ ziffer-freak [#42]
Glück dem Tüchtigen!
Lieber Andi,
ich gratuliere herzlich zu diesem tollen Ergebnis. Du hast recht, ein S40z + S42z - aus einem Bogenteil aus einem Kehrdruck-Bogen (für die Herstellung von Markenheftchen), echt verwendet, ist eine grosse Rarität und hat einen hohen Wert. Diesen Brief kannst Du sicherlich gut verkaufen.
Es ist ja so, dass die Briefmarken-Händler immer wieder auch schöne Sachen selbst vorbereitet haben, indem sie seltene Frankaturen schön zusammenstellten, Kehrdrucke einbauten, u.s.w. - Auch viele Flugpostbelege gibt es zum Teil nur dank den Händlern, die eben auch wussten, was gut und selten ist (oder wird). Es gibt auch mehrere frühe F.D.-Covers, die nur dank der Initiative von Händlern überhaupt existieren!
Vielleicht teilst Du uns später mit, wie teuer Du den Brief verkaufen konntest; das würde mich interessieren.
Und: das ist vielleicht Ansporn für viele Sammler, (und solche, die es werden wollen), auch "unscheinbare" Belege einmal genauer anzusehen und zu würdigen.
Schöne Grüsse
Heinz
@ Heinz 7 [#45]
Hallo Heinz,
das Interessante daran ist ja, dass gerade dieser Händler seine Geschäftsbriefe stets mit (meist attraktiven) Mischfrankaturen zu frankieren pflegte. Besonders die Übersee-Frankaturen bestanden meist aus Kehrdrucken, Zusammenhängenden Werten, und - ziemlich oft sogar - kompletten, offiziellen Markenheftchen-Blättern (mit meist 2 verschiedenen Marken).
Allerdings haben diese Blätter jeweils nur einen (relativ) geringen Katalogwert (ca. CHF 90.- - 150.-). Schon fast Standard ist deshalb auf eBay ein Startpreis von ca. $ 20.- für solche Briefe! Das Interesse dafür ist jedoch ebenfalls relativ gering.
Auch mein Brief war ein solches $ 20.--Angebot. Ich hatte es mir eigentlich nur angeschaut, weil nur die unfrankierte Vorderseite abgebildet war. Als ich dann allerdings in der "Beschreibung" auch die Rückseite abgebildet sah, wurde ich neugierig: Zwischenstege hatte ich bisher noch nie auf Sekula-Briefen gesehen. Ein Blick in den Katalog liess mich spontan ein Gebot zum Ausrufpreis abgeben: Kat.-Wert rund CHF 950.-! Ich blieb sogar der einzige Bieter, und bekam den Zuschlag. Inzwischen entdeckte ich auch die Möglichkeit, dass die Einheit anhand des Datums ja auch durchaus auf geriffeltem Papier sein könnte. Der Kat.-Wert dafür wäre dann allerdings mit mind. CHF 4'400.- um einiges höher. Da ich keine Möglichkeit hatte, das selbst zu überprüfen, beschloss ich dies einem Experten zu überlassen. Das Ergebnis dieser Expertise kannst du ja unter [#42] sehen.
Da meine Kollegin - Inhaberin vom renommierten Auktionshaus Rölli, Luzern - ihr Interesse bekundete, werde ich den Brief dort zur nächsten Auktion einliefern (Feb. 2015). Der Katalog und die Ergebnisse werden online abrufbar sein.
Lieber Gruss
Andy
@ ziffer-freak [#46]
Hallo Andy,
Danke für die Erläuterungen! Ich wundere mich, dass Du bei ebay solch einen Fund machen kannst, und dass Du dabei alleine geblieben bist. Glückwunsch!
Nun hoffe ich, dass Christina Bamford den Brief bei Rölli hoch verkaufen kann. Ich werde bestimmt nachsehen, wie das Resultat sein wird! Auch auf den Startpreis bin ich gespannt.
Herzliche Grüsse
Heinz
@ Heinz 7 [#254]
Ja Heinz,
dieses, und ähnlich gute Schnäppchen lassen sich ohne weiteres auf eBay machen. Einzige Voraussetzungen dazu sind gute Kenntnisse der Materie, etwas Erfahrung, Neugier, Mut, viel Geduld und etwas Glück.
So konnte ich auch bereits schon z.B. je eine etwas mangelhafte "Zürich 4" oder eine "Halbe Doppelgenf" für ca. CHF 50.- ergattern, aber auch schon eine einwandfreie "Ortspost" ohne Kreuzeinfassung zu 5% des Katalogwertes.
Mein grösstes Schnäppchen aller Zeiten aber tätigte ich erst vor ein paar Monaten am Ostersonntag (kurz vor dem Sekula-Brief). Ich werde es in Kürze in meinem Thread "Schweiz: Dauerserie Kreuz/Wertziffern" vorstellen. Als kleiner Tip: Laut dem Attest, das ich nach seinem Erhalt erstellen liess, ist es ein "bedeutendes Stück der Schweizer Philatelie".
Liebe Grüsse
Andy
Moin Zusammen,
heute möchte ich Euch einen kleines Teilgebiet meiner Heimatsammlung "Heidelberg" vorstellen. Heidelberg ist bekannt für einen der ältesten Briefmarkenvereine Deutschlands. Natürlich haben sich im Laufe der Jahre einige Händler in Heidelberg angesiedelt. Viele Spuren sind längst verloren gegangen, aber ein Händler taucht immer mal wieder in Kisten oder philatelistischen Überbleibseln auf - es geht um das Briefmarkengeschäft Wilhelmy in Heidelberg.
Einen ersten Eintrag, den ich in den Heidelberger Adressbüchern gefunden habe, geht auf das Jahr 1938 zurück. Das späteste Heidelberger Adressbuch, was mir vorliegt ist von 1974/75 - dort findet sich noch ein Eintrag unter Gertrud Wilhelmy, Briefmarkengeschäft Franz-Knauff-Str. 22.

In den späten 40er bis in die 50er Jahre gab es auch einige Versteigerungen in Heidelberg.
Als Geschenk bekam man so im Jahre 1947 zur 4. Heidelberger Briefmarkenversteigerung (bei erfolgreicher Teilnahme) ein Briefmarkenalbum geschenkt - überreicht von Wilhelmy. Ob man es auch kaufen konnte, kann ich leider sagen. Dieses Album erhielt ich von einem Sammler, dessen Vater erfolgreicher Bieter war!


Heute findet man Wilhelmy in Mannheim. Q 3, 4, 68161 Mannheim - Quadrate.
Belege von Wilhelmy sind auch öfters mal zu finden:

Auch ein Firmenfreistempler war in Benutzung - allerdings habe ich hier noch nicht recherchiert, von wann bis wann er im Einsatz war:

Vielleicht hat der ein oder andere von Euch ja noch etwas beizusteuern - oder kennt noch alte Geschichten, war vielleicht jemand sogar Kunde noch in Heidelberger Tagen? Bei meiner nächsten Fahrt nach Mannheim muss ich mal schauen, was die jetzigen Besitzer von der Firmengeschichte gerettet haben.
Beste Sammlergrüße
Yoska
Suche dringend Material zum Heidelberger Briefmarkenhändler Arnold Georg (Fahrtgasse 5 bzw. Universiätsplatz). Gerne auch Belege "neuerer Händler" wie Edelmann aus den 70er-90er Jahren.
Hallo,
Faber Heidelberg.
Das waren noch Zeiten, als Briefmarken mit Patentgoldbrillen bezahlt wurden und es 100 Thaler gab, wenn eine Fälschung verkauft wurde.
Beste Grüße Bernd

@ BD [#191]
Über Wilhelm Faber (ca. 1850 bis etwa 1914/15) hat Wolfgang Maassen sehr interessante Hintergründe herausgefunden. Wer hier mehr wissen möchte, dem sei sein Buch "Philatelie und Vereine im 19. Jahrhundert", S. 319 ff. empfohlen.
Beste Grüße
Michael Ullrich
@ Heidelberg Collector [#255]
Mitte der 70er Jahre war ein Briefmarkengeschäft Wilhelmy in Mannheim, R 5. Die Inhaberin war meines Wissens eine Frau Eva Bierenbrodt, die aber schon vor einigen Jahren verstorben ist. Der Inhaber des heutigen Geschäfts in Q 3 ist, soweit ich weiß, ihr Sohn. In alten Jahrgängen der DBZ aus den 50er Jahren findet sich immer wieder ein Inserat oder ein Auktionsbericht von Wilhelmy in Heidelberg.
Wilhelm Wolfschlag, der ebenfalls in der Anzeige genannt ist, war seinerzeit ein sehr bekannter Händler und Baden-Spezialist. Zusammen mit Siegfried Simon (1895-1960) und J. A. Bosshard hat er 1929 einen damals vielbeachteten Baden-Spezialkatalog herausgegeben, den man heute noch nutzen kann. Leider fehlen mir sowohl von Bosshard als auch von Wolfschlag nähere biographische Angaben. Sollte hier jemand mehr wissen, wäre ich für Hinweise dankbar.
Gruß
Michael Ullrich
Hier ein zugegebenermaßen sicher philatelistisch beeinflusster Satzbrief "Campione" Mi.-Nr. 6-12 der Ausgabe vom 7. September 1944, gültig bis 31. Mai 1952.
Der Name des Empfängers Behle-Neuhold sagt heute wohl kaum noch jemand etwas. Er war der Herausgeber des "Equator", der ersten farbigen Briefmarken-Illustrierten Deutschlands, die 1948 in Hamburg herauskam. Es erschienen eine Null-Nummer und drei reguläre Ausgaben, dann war Schluss und Behle-Neuhold wohl ruiniert. Seine Spuren verlieren sich in der Schweiz. Horst Hamann (1923-2003) hat sein Schicksal 1993 in seinem Buch "Zwischen Käuzen, Königinnen und Skandalen" anschaulich geschildert. Die vier Hefte sind sehr selten, ich habe viele Jahre gebraucht, sie zusammenzutragen, was sich aber lohnt, denn sie sind auch heute noch lesenswert!
Im regulären Heft Nr. 1 schrebt Behle-Neuhold selbst auf S. 15 einen Artikel unter der Überschrift "Ich war in Campione", in dem er die Geschichte der italienischen Enklave und seiner Marken sehr anschaulich schildert. Den Brief hat er möglicherweise sogar an sich selbst geschickt.
Beste Grüße
Michael Ullrich
@ Hornblower [#52]
Hallo Herr Ullrich,
prima, wieder ein weiteres Puzzlestück. :-)
Danke für die Informationen über Herrn Wolfschlag und das Mannheimer Geschäft Wilhelmy. Jetzt muss ich doch mal schauen, ob sich nicht auch zu Herrn Wolfschlag Belege finden lassen.
Beste Sammlergrüße vom Hohentwiel
Yoska
@ Heidelberg Collector [#54]
Gern geschehen. Ich werde auch einmal die Augen offen halten und in Heidelberg/Mannheim direkt nachforschen, vielleicht lässt sich noch mehr herausfinden.
Beste Grüße
Michael Ullrich
Hier mal Höflichkeit vor 104 Jahren

Einlage im Europa Katalog 1910, 107x171mm (B,H)

Titelblatt, 118x188mm, 108 Seiten, vermutlich Reprint weil zu gut erhalten.
In meinem Besitz schon über 30 Jahre. Wenn es ein Reprint ist, wie erfährt man dessen Augabedatum?
Nette Grüße
Pepe
@ Pepe [#56]
Es ist ein Nachdruck. Dieser kam 1981 zur NAPOSTA in Stuttgart heraus und kostete 2 DM. Das (extrem seltene) Original hat eine violette Broschur, der Nachdruck eine graue. Zudem kann man beide dadurch leicht unterscheiden, dass die Jahresangabe 1910 beim Nachdruck mittig und beim Original unten links steht.
Beste Grüße
Michael Ullrich
@ Heidelberg Collector [#255]
Wenn mich meine Erinnerungen nicht trügen, war der Händler Wolfschlag auf einem Glaspavillion im Stadtgarten an der Friedrich-Ebert-Anlage ansässig. Ende der Achziger Jahre wurde die Parkanlage umgestaltet und der Pavillion abgerissen. Damit verschwand auch Wolfschlag aus meiner Erinnerung.
Gegenüber gab es am Konrad-Adenauer-Platz noch die Firma Edelmann, für die Briefmarken und Zubehör lediglich ein einträgliches Nebengeschäft waren. Edelmann war spezialisiert auf Landkarten, es gab nichts, was es da nicht gab. Ausserdem verkaufte Edelmann auch Schreibwaren.
In den heissen Achziger Jahren des letzten Jahrhunderts gab es auch in der Kettengasse (2 ?) ein Briefmarkengeschäft (Eyermann ?). Man hat sogar ein oder zwei Auktionen durchgeführt. Dieses Geschäft hat auch die Neunziger Jahre nicht mehr überlebt.
@ Hornblower [#57]
Sehr schön, dass wieder etwas aufgeklärt ist. Vielen Dank. Die Erhaltung ist noch viel zu gut. Trotzdem recht interessant dieser Blick in die alte Zeit.
Nette Grüße
Pepe
Hallo zusammen,
nachdem die Briefmarkenhandlung von Heinrich Köhler in Berlin noch fehlt, zeige ich hier eine Vordruck-Mitteilung, die am 9.10.1023 als Auslandsdrucksache nach Linz in Osterreich gesandt wurde.

beste Grüsse
stampmix
@ drmoeller_neuss [#58]
Danke für die Infos. Von Eyermann ist mir leider noch kein Beleg untergekommen. Da muss ich mal die Augen aufhalten.
Von dem erwähnten Glaspavillon müsste ich noch eine alte Ansichtskarte in meiner Sammlung haben, allerdings hatte ich bis jetzt keine Ahnung, dass dort das Briefmarkengeschäft Wolfschlag ansässig war.
Herrn Edelmann dürfte ich noch persönlich kennenlernen - er hat mir damals als Schüler mit die ersten Briefmarken-Lots verkauft (müsste so um 1990/91 gewesen sein) - und hat immer erzählt, dass er einige schöne Penny Blacks und alte Badener in seinem Tresor hat und wenn ich mal größer wäre, würde er sie mir zeigen. Tja, irgendwann gab es dann fast nur noch das Zubehör und die Karten. Der Laden ist vor ein paar Jahren in den Heidelberger Reisebuchladen aufgegangen, der sich nun in der Kettengasse 5 in der Heidelberger Altstadt befindet. Zubehör für Münzen und Briefmarken gibt es dort immer noch.
Beste Grüße,
Yoska
@ ziffer-freak [#31]
Guten Abend,
ein früher Name in der Schweiz war auch Adolf Glättli, der Empfänger dieser Karte aus Genf. Glättli war ein wichtiger Philatelist schon in den Dreissigerjahren, und er war Händler, ziemlich erfolgreich wie es scheint, denn die Adresse an der noblen Bahnhofstrasse konnte sich nicht jeder leisten. Den Absender "Muriset", Genf, kannte ich nicht, er war aber offenbar auch ein Briefmarken-Händler. Wir haben also gleich einen Beleg, der "zweimal" in diese Rubrik passt. Der Beleg ist von 1943, und gestempelt ist er mit einem Maschinenstempel: Werbestempel Genf mit Kronenstempel "GENÊVE - 17 V 1943 - EXP. LETTRE"

Freundliche Grüsse
Heinz
Sindelfingen sei Dank! Wieder was für die Briefmarken-Händler-Historie - herausgezogen aus einer 30 Cent-Kiste!


Albert Meinecke & Co, Briefmarkenhandlung Braunschweig, Fasanenstr. 51 A, Fernruf 3788, Postscheckkonto Hannover 41353
Braunschweig 24.11.1928
Beste Grüße,
Yoska
Wer kennt dieses Briefmarkenhaus A. Forbin in Paris (IXe), rue du Milan 24?
Leider ist der Stempel verkantet abgeschlagen, Ursache war vermutlich die seinerzeit eingelegte Preisliste, so daß ich die Jahreszahl nicht lesen kann.
Das Couvert wurde extra für den Export nach Deutschland bedruckt. Vorbildlicher Service.

Gruß
Jochen
Ein großes Markenhaus, dass auch heute noch "am Londoner Strand" seinen Sitz hat

erhielt einen Brief von der Briefmarken-Versandstelle (
Office des Timbres) der Luxemburger Post, mit Stempeldatum vom 8.2.1940. Portogerecht zum UPU-Tarif mit einer Dienstmarke zu 1¾ Fr. freigemacht, wurde die Sendung in England geöffnet und mit Zensurstreifen wieder verschlossen.
Es war ja schon Krieg, auch wenn Luxemburg erst am 10. Mai 1940 überrollt wurde.
Schönen Gruß
DiDi
Hallo zusammen,

ein Angebot eines Briefmarken Fachgeschäfts verschickt als "Eilige Drucksache" - was soll das wohl sein? Interessant finde ich den Hinweis links, dass umfangreichere Preislisten wegen der Papierknappheit nicht möglich sind.
Viele Grüße
Volkmar
Hallo Zusammen,
noch nicht wirklich alt, aber dennoch von Interesse für meine Heimatsammlung ist folgender Briefmarkenversand:

Margarete Bohl, Briefmarkenversand, Bogenstr. 13, 6900 Heidelberg
Wer hat Infos für mich? Was bot der Versand an und wie lange existierte er?
Meine Heidelberger Adressbücher gehen nur bis 1977 und die Onlineversionen, die ich gefunden habe gehen bis 1945. Das Geschäft muss demnach nach 1977 in HD gegründet worden sein. In den 90er Jahren als ich anfing mit meiner Sammelleidenschaft habe ich zumindest von diesem Geschäft nichts gehört.
Beste Grüße,
Yoska
Hallo!
In einem Album habe ich diese Marke mit dem Aufdruck (Werbung) des Briefmarken-Versandhandels Friedrich Peter aus Würzburg entdeckt. Hat jemand ähnliche Marken oder ist das eher eine Ausnahme?
Eine Original-Broschur mit 10 auf den Deckel montierten originalen Inflations-Briefmarken des Versandhandels wird gerade auf buchfreund.de für 120 € angeboten. 1]

schöne Grüße
Marcel
1]
http://www.buchfreund.de/Dokumente-einer-irrsinnigen-Zeit-Beweise-die-nicht-luegen-Mit-119-montierten-originalen-Briefmarken-bzw-Erinnerungsmarken,60670266-buch
Gibt es noch Interesse an 48-er Belegen?
Leipzig C2, 22.11.48:

[Teil des Beitrages redaktionell kopiert aus dem Thema: "Alliierte Bes. SBZ Dauerserie Köpfe: Frühverwendungen aus 1948 gesucht"]
Von mir heute ein Einschreiben, das das Briefmarkenhaus Schneider aus Reutlingen am 17.11.1960 nach Heidenheim an der Brenz schickte. Zwei der Marken stammen aus der linken oberen Bogenecke, der Stempel ist, wie damals üblich, nur über Eck abgeschlagen.

Mi. 329, 335, 338
Viele Grüße
Ingo
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund 1949-1965 - Frankaturen mit Sondermarken"]
Hallo zusammen,
hier ein Satzbrief der
1. Freimarkenserie Germania der Landespost Belgien von 1914.
Fernbrief (25 Cent) von Liege nach Berlin, mit Zusatzleistung Einschreiben (25 Cent), der am 17.8.1915 an Michael Kurt Maier gesandt wurde. Hier hat sich ein Briefmarkenhändler einen völlig überfrankierten Satzbrief der Freimarken 1914 der Deutschen Besetzungsausgabe für die Landespost Belgien (Mi.1-9) zusenden lassen. Zensurstempel von Lüttich und rückseitig Ankunftstempel Berlin vom 19.8.1915.

Mehr über Michael Kurt Maier:
http://www.bdph.de/index.php?id=455&tx_whoiswho_pi1%5BshowUid%5D=1622&tx_whoiswho_pi1%5BshowArea%5D=m&cHash=fcb3d94e7f62a4338b7b2db7e97abee2
mit bestem Gruss
stampmix
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Satzfrankaturen"]
Heute habe ich einen Brief aus der 1,- € Grabbelkiste eines Händlers stammt. Interessant ist hier das Grenzporto der PP 19 von 2 Millionen, welches mit der MiNr. 312 Aa beglichen wurde. Der Briefmarkenhändler Frederking adressierte den Brief nach Gravenstein in der von Flensburg aus gesehen 1. Zone. Gravenstein heißt auf dänisch Graasten, was auch durch den rückseitigen Ankunftsstempel dokumentiert wird.

Allen noch eine schöne Woche.
Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Einschreibbrief v. 28.3.1940 aus Hamburg-Fuhlsbüttel nach Apolda (Ankunftsstempel 29.3.).
Absender das Briefmarkengeschäft Paul Bruhn, Hamburg-Kl. Borstel, mit Absender-Vignette

VG, hajo22
Zum 100. Jubiläum der Bayern-Marken möchte ich einen Firmenbrief des Briefmarkenhändlers Leidner aus Aschaffenburg zeigen:

mit bestem Gruß
stampmix
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "100 Jahre Briefmarken"]
Ersttagsbrief 12.5.1944 von Prag nach Lorch mit Satzfrankatur Böhmen und Mähren Mi Nr. 138-139
Mit der Anschrift Konsul Sieger ist niemand anderes als der bekannte Briefmarkenhändler und Zeppelinkatalog-Herausgeber Hermann E. Sieger aus Lorch gemeint. H.E. Sieger wurde 1937 durch Paraguay zum Honorarkonsul ernannt. Für weitere Informationen zu H.E. Sieger
https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_E._Sieger

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
@ merkuria [#6]
Hallo Jacques,
wie Dein Nachnahme-Wertbrief über 243 RM = 2.430 kr. ist auch der nachfolgend aus meiner Sammlung stammende Einschreib-Eilboten-Luftpostbrief überfrankiert. Aber immerhin gleichfalls echt gelaufen. Absender ein Briefmarkengeschäft in Prag wie bei Deinem Wertbrief.
Satzbrief Mi.Nr. 133-135:


VG, hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Böhmen und Mähren: Satzbelege"]
Ausgabe 22.5.1943: Sonderausgabe zum 130. Geburtstag von Richard Wagner. 3 Werte zu 60, 120 und 250 h. Keine Zuschläge. Mi.Nr. 128-130.
Satzbrief per Einschreiben vom 12.7.1943 aus Prag. Ankunftsstempel vorderseitig (rechts unten) vom 13.7.1943 (leider verkantet abgeschlagen). Absender des Briefes war der tschechische Philatelisten-Klub in Prag.

VG, hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Böhmen und Mähren: Satzbelege" - Josef Fiala war ein bekannter Sammler]
@ volkimal [#347]
In diesem alten Programmheft der Nationalakademie Paris für Musik und Tanz aus dem Jahr 1931 eine Anzeige von Théodore Champion. Der 1873 in Genf geborene Briefmarkenhändler war auch ein Radrennfahrer. Sport und Philatelie passen gut zusammen.
Wenn ich es richtig gelesen habe, war seine Mutter bereits eine begeisterte Briefmarkensammlerin und Mr. Champion zog es nach Paris, wo er sich ganz der Philatelie widmete. Er eröffnete einen Handel (den es heute noch geben soll), gab den Katalog Yvert-Tellier-Champion heraus und beteiligte sich auch an zahlreichen Auktionen. Liechtenstein hat ihm sogar eine Marke gewidmet (Michel Nr. 513).
Hier sieht man ihn zusammen mit Richard Wagner´s Oper LOHENGRIN. Man stelle sich heute einmal ein solches Advertisement vor.
Liebe Grüße
10Parale

@ Cantus [#70]
Hallo Ingo,
vom
Markenhaus Schneider Neuheiten-Dienst aus Reutlingen hier ein Einschreiben aus München-Riem Rennplatz nach Leipzig S3, frankiert mit Deutsches Reich MiNr.780 42+108(Pfg.), Ausg.vom 20.7.1941, zum 8.Rennen um "Das Braune Band" in München-Riem.
Gestempelt mit Sonderstempel vom 27.7.1941.


mit Sammlergruß,
Claus
Der 5. Tag des Großdeutschen Briefmarkenhandels fand 1942 in Stuttgart statt. Zu diesem Anlass erschien die Sonderpostkarte zur Gründung des Europäischen Jugendverbandes (Mi. P 309) mit einem Zudruck (P 309 I). Diese Karte ist nicht häufig, gebraucht kommt sie fast nur gefälligkeitsgestempelt mit dem anlassbezogenen Stuttgarter Sonderstempel vor.

Richtig selten ist sie in bedarfsmäßiger Verwendung. Auf der abgebildeten Karte kündigt ein Leipziger Händler einem Kollegen die Zusendung einer Nachnahmesendung über 700 RM an.

Hallo zusammen,
kennt jemand Briefmarken-Geiling in Nürnberg, Danziger Straße 9? Er soll dort seit 1904 sein Geschäft gehabt haben. Ich habe eine Klappkarte von ihm zum Jubiläum "100 Jahre Briefmarken" 1949, die er wohl an seine Kunden verschenkt hat und würde gern mehr über ihn erfahren. Ich hoffe, dass mir jemand helfen kann.
Beste Grüße
Michael Ullrich
Hallöle,
aus der Belegekiste von Infla-Alec heute ein Beleg aus der Portoperiode 24 (12.–19.11.1923):


Da der Brief von einem Markenhändler an einen anderen ging, darf man davon ausgehen, dass er philatelistisch beeinflusst ist, aber den regulären Postweg durchlaufen hat. Das Porto und die Einschreibgebühr betrugen jeweils 10 Milliarden Mark und für die Eilzustellung kamen weitere 20 Milliarden Mark hinzu. Zählt man nun nach, stellt man fest, dass 5 Milliarden fehlen. Dennoch ist der Brief unbeanstandet von Regensburg nach Berlin gelaufen.
Nebenbei bemerkt, eine Vielfachfrankatur mit 35 Marken der 331 b findet man nur selten.
Schöne Grüße
Mümmel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Auf den ersten Blick
nur eine ganz normale, alte Postkarte aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts

Ansichtskarte "Saalfeld - Partie am Schützenhaus", nach Stadtilm. Frankiert mit 5 Pf. Germania, entwertet mit Handstempel
PÖSSNECK * * c vom 16.4.06. 11-12V., Ankunftsstempel
STADTILM (Schwarzb.-Rudolst.) vom Nachmittag desselben Tages.
Nun das "aber", weshalb der Beleg doch irgendwie in dieses Thema passen sollte, oder? ;-)

Die Postkarte stammt vom "Verlag Richard Borek, Braunschweig", d.h. die Karte stammt noch aus der Jahren um die/vor der Gründung des bekannten Briefmarkenversandhauses. Zitat Wikipedia "Das Unternehmen begann in einem Hut- oder Pelzgeschäft, das der Kürschner Anton Borek 1870 in der Braunschweiger Innenstadt am Sack 11 eröffnet hatte. Im Jahr 1893 hängte sein Sohn Richard (1874–1947) dort einen Briefmarkenbogen ins Schaufenster. Bald entdeckte er, dass die begehrten Liebig-Sammelbilder in Italien kein Interesse fanden, und importierte große Mengen dieser Bilder. Dazu kamen Postkarten, die gerade in Mode gekommen waren. 1906 hatte Borek die damals neue Idee, ungebrauchte Briefmarken aus dem Ausland zu importieren. Kurz darauf verschickte er die erste Angebotsliste und gründete damit das Versandhaus." [1]
Gruß
Thomas
[1]:
https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Borek_Unternehmensgruppe
Eine Karte an
Wilhelm Sellschopp

Kennt den noch jemand?
Schönen Gruß
DiDi
@ Mondorff [#424]
Hallo,DiDi,
von dieser Firma bekomme ich seit vielen, vielen Jahren regelmäßig Preislisten, obwohl ich, wegen der stolzen Preise, noch nie etwas dort gekauft habe.
Freundliche Grüße,
Wolfgang
Guten Abend,
nach Haralds Prachtbeleg etwas Bescheideneres:

Vom Briefmarkenhaus Willy Brehme in Halberstadt machte sich dieser Einschreibbrief am 15.6.1920 (PP 5) nach Potsdam auf den Weg, den Empfänger Edmund Stein hat volkimal ja schon innerhalb seiner Rubrik "Belege aus der eigenen Familiengeschichte" vorgestellt.
Dieser wird sich als Sammler sicher über diese schöne Mehrfachfrankatur mit 3mal Mi 110 c gefreut haben. Die 90 Pf. Gesamtgebühren ergeben sich aus 40 Pf. Porto und 50 Pf. Einschreibgebühr.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Das heute nicht mehr existierende Auktionshaus Heinrich Salomon in Berlin schickte am 15.12.1958 einen Nachnahmebrief per Einschreiben nach Bonn. Zur Frankatur dienten Mi. 293, 296(2) und 301, damit insgesamt 1,10 DM.

Viele Grüße
Ingo
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund 1949-1965 - Frankaturen mit Sondermarken"]
Hier noch ein Firmenbeleg des Briefmarkenhändlers
Willy Göbel, Aussig Sudentengau

Beleg mit Berlin SST "Europas Einheitsfront gegen den Bolschewismus" 25.11.1941
Spezialisiert war Göbel - wie auf dem Beleg links unten genannt - auf das
Spezialgebiet Tschechoslowakei
Beste Grüße,
Yoska
@ volkimal [#347]
Rumänien Postdampfer im Osmanischen Reich/Levante, Postkarte ohne Text an einen damals bekannten Briefmarkenhändler in Cospoli/Konstantinopel 7.4.1896
Postkarte P1 II Aufdruck violett, sogenannter
Michelwert (siehe Forum)für gebrauchte Stücke = 40,-- Euro (Stand Michel 2004/05). Allerdings macht Michel in einer Fußnote darauf aufmerksam (sehr zu Recht wohl!), dass P1 meistens gefälligkeitsgestempelt vorkommt. Es leuchtet ein, dass die Karte rückseitig ohne Text erscheint, eine Gefälligkeit zu philatelistischen Zwecken - wenn auch sehr alt.
Ich habe wenig Hoffnung, hat jemand schon einmal von den Händlern "Yaremdji & Tatschatki" jemals gehört?
Liebe Grüße
10Parale
Hallo,
nachfolgend ein Beleg aus dem November 1948 1 Pfg. überfrankierter R-Brief eines Berliner Briefmarkenhändlers nach Hannover mit MiFr 223b, 200Avx, 202Au,205Awaz und 228 Berlin-Baumschulenweg 16.11.48- 11-12, rückseitig Ankunftstempel Hannover.
Dabei der SBZ-Aufdruck auf der 5 Pfg. Marke mit PF IV von f25 unterer Bogen des S verkürzt und die 8 Pfg-Marke möglicherweise mit PF III der Urmarke (vom Stempel überdeckt).

Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Bes. SBZ Dauerserie Köpfe: Frühverwendungen aus 1948 gesucht". Händler: Georg Schuster, Berlin-Baumschulenweg]
Hallo,
Angebot der Briefmarkenhandlung Bethmann & Brüning, Potsdam aus 1947

Bernhard
40 Jahre gehören doch schon zu den früheren Zeiten? ;-)
WOBO Briefmarkenversand aus Hamburg 52 (1978).
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber im Internet finde ich als eventuellen 'heutigen' oder späteren Nachfolger den "WOBO Briefmarken-Rundsendezirkel Wolfgang Boden Nachf., Inh. Reinhard Schlüter" in 25462 Rellingen (bei Hamburg) - wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob dieser noch aktiv ist? Als 'heutige' Alternative käme dann der WOBO Briefmarken-Auswahlversand e.K. Harald Kandetzki in 29525 Uelzen-Veerßen in Betracht?
Gruß
Thomas
Guten Tag Zusammen,
hier ein R-Brief an die nicht unbekannten Brüder J. & H. Stolow in New York.

Frankiert mit 2xMiNr 1383/4 B und 1x83/4 A "75 Jahre Weltpostverein". Absender ist das sowjetische Unternehmen International Books.
MfG >Franz<
Briefmarkenhandel und -Verlag
Hans FROEDE, Düsseldorf, Gladbacherstraße 38. Belege habe ich gelistet von 1931-04-28 bis 1943-00-00.

[ebay]391498846103[/ebay]
phila Düsseldorf - Einschreiben (2.4; 5 f; 047), Brief
Firma(653): Hans Froede, Düsseldorf, Gladbacherstraße 38
MiF: DR713
ZuF: DR702
ZuF: DR705
ZuF: DR706
Stempel(; 3700): DÜSSELDORF5 ZKSt d 21.10.39. -13

phila Düsseldorf - Zeitungshülle
Empfänger: Landwirtschaftsrat Brenken, Bonn, Bennauerstraße 29
Firma(106;1995): Hans FROEDE
EF: DR513
Stempel: DÜSSELDORF 1 ZKSt s 27.8.41 -14
Aus dem Haus FROEDE gab es Kataloge; einer liegt mir:
Briefmarken-Katalog, der 1940 vom "Hans Froede Verlag, Düsseldorf 66" herausgegeben wurde; Hardcover.
Im eBay gab es einmal:
Buch phila - FROEDEs Briefmarken-Preisbuch Europa 1935, ... Düsseldorf-Bilk
Briefmarken-Handlung
Anton STUCKERT, Düsseldorf
Belege habe ich von 1920-06-25 Graf-Adolf-Straße 35
1928-12-27 bis 1934-12-18 Graf-Adolf-Straße 43
1937-06-19 bis 1941-10-18 Blumenstraße 19
1945-10-31 bis 1945-10-31 Düsseldorfer Straße 135

phila Düsseldorf - Briefstück, Einschreiben
Firma(147;2575): Anton Stuckert; links befindet sich ein roter Aufdruck
MiF R: DRW074
ZuF: DR512
ZuF(3): DR521
Stempel: DÜSSELDORF KSt *8g -2.3.40. -16
Im eBay gabe es Versteigerungshefte oder -kataloge zu Briefmarken-Auktionen aus dem Hause Anton Stuckert
26. in Düsseldorf Sept. 1934,
27. in Düsseldorf Dez. 1934,
28. in Düsseldorf Februar 1935,
44. in Düsseldorf Februar 1940, 54 Seiten
Also 4 Auktionen im Jahr, wenn man zurückrechnet, so gab es (theoretisch), die Auktionen ab 06/1928.
Auch das Geschäft des großen französischen Philatelisten
Arthur Maury (1844-1907) vom Boulevard Montmartre in Paris soll nicht unerwähnt bleiben.

Umschlag der
Maison Arthur Maury mit Stempel PARIS 47 vom 8.4.1996 nach Luxemburg
Die Post Frankreichs hat sogar 2010 eine Marke mit seinem Abbild verausgabt.
Heute ist das Geschäft, unter gleichem Namen, in der
Avenue Montaigne zu finden.
Gruß
DiDi
@ hajo22 [#44]
Zufällig bin ich bei mir auch auf 2 Briefe an Fritz Paulus gestoßen, beide mit Marken aus Berlin.
Der obere kommt von seinem wohl bekannten Lieferanten SAFE.
@ Hornblower [#81]
Sie meinen meinen Vater, der 1983 verstorben ist. Mein Vater hatte ca 500 Kunden im Abonement, leider hat sich meine Mutter gegen eine Fortführung des Geschäfts entschieden. Der Kundenstamm wurde, wie auch der Bestand veräußert. Mein Vater war sehr viel mit Mühlradstempel Bayern befasst und ist da auch des Öfteren zu Gerichtsverhandlungen als Sachverständiger bestellt worden.
Aus dem 2 €-Wühlkarton: Schöner Briefmarkenhändler-Beleg aus Brasilien mit Werbeeindruck.
Die Firma Santos Leitao muss ein bedeutendes Briefmarkenhaus gewesen sein denn noch heute werden ihre Kataloge aus den 60er Jahren im Buchhandel angeboten.

Drucksache von Rio de Janeiro nach New York, Aufgabe 10. Mai 1945 mit brasilianischem Zensurstempel.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Hier ein Brief von Abdul Hamid, Baghdad / Irak vom 3 April 1924 nach New York, USA an die bekannte Firma Nassau Stamp Co.
Der Brief ist mit der Overland Mail Baghdad-Haifa transportiert und trägt den Handstempel HS-74, dies ist der 2. bekannte Brief mit diesem Handstempel. Rückseitig portogerechte 6 Anna Frankatur (3 Annas Porto, 3 Annas Overland Mail Zuschlag).

Die [#100] nehme ich zum Anlaß einen auffrankierten, privaten Ganzsachenumschlag eines Briefmarken-Fachgeschäfts aus Hamburg zu zeigen. Sieht man nicht alle Tage. Die Adresse habe ich teilweise abgedeckt.

hajo22
Hallo zusammen,
ein Brief von Lugo in Nordwestspanien nach London vom 30.08.1977:

Der Brief geht an das Cameo Stamp Center - wer kann mir sagen was das ist?
Viele Grüße
Volkmar
Eine Karte aus dem Jahre 1927 von Paul Koch, Aschersleben, Herstellung und Verlag der "Ka-Be"- Briefmarken-Alben, an die Luxemburger Post- und Telegraphen-Direktion.

Die Firma erbittet Fotos der Caritas-Ausgabe dieses Jahres zum Zwecke der Alben-Herstellung.
Schönen Gruß
DiDi
@ hajo22 [#100]
"Colonnaden-Fischer" ist ein FÄLSCHUNGS-Fachgeschäft. Er hat im Laufe von fast 50 Jahren einen Schaden von mehreren Millionen Euros angerichtet. Leider ist das Interesse der Staatsanwaltschaft nicht sonderlich hoch. Und seine Kataloge sind clever gemacht - es findet sich darin keine Abbildung der verfälschten Ware. So kann er sich vor Gericht immer rausreden, der Kläger hätte die Marken vertauscht.
Beste Grüße!
Lars
Hallöle!
Hier eine Karte vom 03.08.1918 aus Härnösand-Schweden nach Soltau an Paul Wolff - 2 Briefmarkensammler unter sich.

schöne Grüße
Marcel
@ hajo22 [#100]
Von Fischer stammt auch die Notopfer Nr. 2 KW mit der Linienzähnung 13 1/2.
Die stand sogar bis 1975 im Michel, bis sie als Fälschung enttarnt wurde. Hergestellt wurde die 2 KW aus den ungezähnten Bogen der 1 W, die relativ billig zu haben sind.
Es gibt sogar von Salomon als "ECHT" testierte Briefe mit der Notopfer 2 KW.
Um den Laden sollte wirklich jeder einen großen Bogen machen.
Hallo zusammen,
beim Sortieren fand ich diese Postkarten:
Interessant die Karte vom 3. Febr. 1919 portogerecht mit 5 x " Pf. freigemacht. Von Fa. Leimkugel aus München an einen Herrn Friedl in Wien, der offensichtlich eine Auktionsfirma in Wien hatte. Herr Leimkugel bittet um Versteigerungskatalog und um Auskunft über die Aufdrucke auf ungarischen Marken in Bani und Lei. Es soll sich um ein Schwindelprodukt handeln.


Grüße Wolf
@ PeterPan100 [#107]
Vom thüringen´schen Mühlhausen ins französische Mülhausen (Mulhouse) ins Elsass.
Dort lebte in den 30-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts der Sparkassendirektor Joseph Viénot. Er war wohl auch Briefmarkenhändler, was ich an Hand einer Korrespondenz nachweisen kann.
Ich zeige hier eine Ganzsachenkarte (Cantus wird es hoffentlich freuen!) mit Zusatzfrankatur, abgeschlagen am 29. Juli 1922 in Wien. Die Karte selbst in wohl gewöhnlich und häufig anzutreffen.
Absender war G.WEISS & Co. in Wien, und wie der rückseitige Hammertext verrät, wohl auch ein Briefmarkenhändler:
Heinz 7 ist ja nachweislich ein großer Experte auf dem Gebiet berühmter und wertvoller Briefmarken. Was er hier unter Umständen zu lesen bekommt, wird auch ihn faszinieren:
Norwegen Nr. 1, 4 Skilling 1855, Sechserstreifen in "wundervoller Erhaltung" für 900 Francs im Angebot.
Der aktuelle Michelwert dieser Marke beträgt immerhin 3.000 Euro. Bei auction galleries in Hamburg ist im Moment ein Einzelstück im Nachverkauf für 400,-- Euro (ohne Aufgeld) zu haben. Ein Sechserstreifen sollte es also auf mindestens 2.400,-- Euro bringen.
Nun muss man noch das Kunststück vollbringen, den Wert von 900 Francs im Juli 1922 auf den heutigen Wert umzurechnen.
Liebe Grüße
10Parale
Diese Drucksache ins Ausland zeugt von einer "Briefmarkenhandlung Coast" in Weimar.
Beleg aus der Hochphase der Inflation, 25.11.1923, freigemacht mit insgesamt 16 Milliarden Mark.
Empfänger ist wiederum mein lieber Sparkassendirektor J. Viénot, den ich in Beitrag [#108] vorgestellt habe. Er pflegte zahlreiche Händlerkontakte ins In- und Ausland, wie ich noch zeigen werde.
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#109]
Ich mache mal weiter mit der Korrespondenz von Monsieur Viénot.
Am 26.6.1922 wurde dieses Einschreiben von Siegfried Abegg, Briefmarken- und Notgeldhandlung in Aurich (Ostfriesland) mit 6 Mark Gesamt-Frankatur auf den Weg nach Mulhouse gebracht (senkrechter Dreierstreifen der Michel Nr. 171 - 2 Mark Freimarken Ziffern)
Die rückseitigen Stempel von Frankfurt am Main geben Aufschluss über die Postroute. Am 29.6. erreichte das Einschreiben Mulhouse, Mr. Viénot war aber nicht anzutreffen.
Die Briefmarken- und Notgeldhandlung Siegfried Abegg betrieb wohl, - wie wir auf der Rückseite erfahren -, auf der Ferieninsel Norderney während der Saison vom 15. Mai - 15. September in der Strandstr. ein hoffentlich gut florierendes Geschäft. Passt ja, morgen ist der 15.9.2017 und die Saison auf der Ferieninsel neigt sich dem Ende zu. Aurich ist etwa 50 km von der Insel entfernt.
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#110]
Volkimal hat da ja ein wunderbares Thema eröffnet.
Nun zeige ich mal einen weiteren Beleg meines verehrten Sparkassendirektors Viénot aus Mulhouse.
Absender ist Carl Bazoche aus Hamburg, "Mitglied mehrerer Vereine".
Die Drucksache wurde während der Inflationszeit auf den Weg nach Frankreich gebracht. Wer sich da mit den Portostufen auskennt, ist ein wahrer Philatelist. Deshalb überlasse ich das mal lieber den Experten.
Die am 4.9.1923 in Hamburg mit 40.000 Mark freimachte Drucksache ist ja leicht verwirrend. Was bedeutet der schwarze Balken oben rechts in den 1000-er Marken? Waren sie ungültig oder zuviel des Guten?
Die Michel Nr. 278 (waagrechtes Paar), 8 Tsd. auf 30 Pfennig, gibt es ja bekanntlich mit 2 Wasserzeichen Rauten und Waffeln (hoher Wertunterschied). Um dies herauszufinden, müssten man die Marken lösen, was nicht so einfach ist.
Carl Bazoche möchte, - rückseitig verfasst -, mit M. Viénot in Tauschkontakt treten. Man lese selbst.
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#112]
Salut,
das Porto von 40.000 Mark für die Drucksache ist in Ordnung. Die Entwertung der unteren Marken erfolgte mit einem Maschinenstempel, der aber die oberen Marken nicht getroffen hatte. Letztere wurden daher nachträglich mit einem schwarzen Strich entwertet (Killerentwertung).
Schönen Gruß
Mümmel
Hier zwei Briefe aus Kuwait an Herrn Rudolf Hahn in Forst in der Lausitz aus dem Jahr 1925, versandt mit der Overland Mail Baghdad-Haifa.
An den Empfänger sind mir insgesamt zwei Belege bekannt, beide gezeigt, der Sammler dürfte also in regem Austausch mit einem Sammler in Kuwait gestanden haben.
Zum Empfänger schrieb mir ein Heimatsammler aus Forst:
1923 taucht der Herr als Oberpostsekretär im Adressbuch der Stadt Forst auf, wohnhaft in der Sorauer Straße 7.
1925 Oberpostinspektor
1927 wird er auch als Vorsitzender des städtischen Postwertzeichen-Sammelvereins genannt, ebenfalls 1932.
1935 ist er nicht mehr Vorsitzender dieses Vereins, ist aber in die Charlottenstraße 21 umgezogen.
1939 wird er als Oberpostinspektor i.R. angegeben.
Der gezeigte Brief von 1925 wird aktuell in der nächsten Gärtner Auktion vom Oktober 2017 angeboten.

Und hier der zweite mir bekannte Brief aus Kuwait an den Herren, der Verbleib dieses Beleges ist mir aktuell nicht bekannt.

Hat jemand weitere Infos zu dem Empfänger?
@ muemmel [#497]
Vielen Dank für deine Erklärung und Erläuterung zu der Portostufe und den Killerstempeln.
Heute zeige ich eine Drucksache von Briefmarken Burbacher in Frankfurt am Main, gelaufen am 13.2.1923 nach Mülhausen im Elsass. Die Buchhandlung Georges Bisey, - da spekuliere ich einmal -, hatte im Sortiment auch Briefmarken.
Als Rumänien-Sammler freue ich mich bei der rückseitigen Preisliste besonders über den Briefmarkensatz Rumänien, 1906, Jubiläum.
Es handelt sich um den Satz Michel Nr. 197 - 207 anlässlich der Jubiläumsausstellung in Bukarest vom Oktober 1906. Der Michel-Preis liegt heute bei 270,-- Euro. Wir befinden uns im fortgeschrittenen Anfangsstadium der Inflation.
Bestimmt findet der eine oder andere sein Sammelgebiet in der Preisliste wieder.
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#115]
Monsieur Viénot hatte einen Schwiegervater, Monsieur Biscy, der war Buchhändler und Agent der Zeitschrift "l´Echo de la timbrologie".
Mein Beleg führt uns zunächst nach Luxemburg. Norbert Eicher aus Reckenthal schrieb diese Karte am 2.3.1924. Er hat erfahren dass Herr Biscy gewöhnliche Briefmarken aus Luxemburg sammelt. Allerdings sind im Moment selbst am Postschalter keine postfrischen Marken mehr zu erhalten. Warum?
Ein Wort zu der Zeitschrift "l`Echo de la timbrologie":
Sie erscheint seit 1887 und ist die älteste heute noch existierende französische Fachzeitschrift für Briefmarken und Philatelie. Der französische Briefmarkensammler Théodule Tellier kaufte die Zeitschrift, sein Name ist eng mit der Druckerei Yvert verbunden, die Kombination ergibt den Namen des berühmten Katalogherstellers Yvert & Tellier.
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#338]
Die Druckerei Yvert & Tellier, Herausgeber zahlreicher Kataloge und der Zeitschrift L´Echo de la Timbrologie (französisches Pendant zum Michel) hatte ihren Sitz in Amiens (département Somme).
Diese Postkarte zeugt von der frühen Geschichte dieser Druckerei. Joseph Viénot wird über den Preis des Abonnements einer philatelistischen Zeitschrift informiert. 3 Dinge an dieser Ganzsache (Antwortteil) finde ich interessant:
- deutsche Ganzsache mit französischem Abschlag von Amiens (Somme) vom 24.9.13.
- Datums-Rundstempel der Firma Yvert & Tellier 24 SEPT 13 Vorderseite links
- Unterschrift auf der Karte - YvertTellier
Liebe Grüße
10Parale


Einschreibbrief aus Bremen vom 8.2.61 an den Briefmarkenhändler Fritz Paulus, Mettlach/Saar. Portogerecht frankiert mit 90 Pf. (50 Pf. = Einschreiben + 40 Pf. Fernbrief über 20gr).
Nebenstempel: "Undeutlicher Stempelabdruck/infolge der Beschaffenheit/des Inhalts der Sendung."
hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Nebenstempel"]
Guten Abend,
hier eine Karte vom 15. Februar 1907 von Diekirch in Luxemburg an die Gebrüder Senf.
Das Interessante an der Karte ist, dass es sich um einen Korrespondenten handelt, der Informationen über Neuerscheinungen aus Luxemburg mitteilte.

Auf Basis dieser Karte erschien im Illustrierten Briefmarken-Journal der Gebrüder Senf in der Ausgabe vom 16. März 1907 auf Seite 134 Folgendes:

Sind das nicht die Freuden eines jeden Sammlers, der sich für die Geschichte der Philatelie interessiert, auf eine solche Karte zu treffen? Leider wurde der Absender überschrieben und somit unleserlich gemacht.
freundliche Grüsse
Olivier
@ Olilux [#119]
Phantastisch, was du uns zeigst. Eine einzelne nachgewiesene Karte eines Agenten gibt Ausschlag für einen Artikel in einer Briefmarkenzeitung, wow.
Oft wurden auch Einzelmarken feilgeboten, wie dieser Beleg hier zeigt. Die mit insgesamt 2,40 M freigemachte, selbstgebastelte Postkarte lief am 5.5.22 von
Coethen in Anhalt nach Mulhouse in Frankreich.
Hier ein Ausschnitt aus dem rückseitigen Text:
"Ich könnte Ihnen freibleibend ein Prachtstück Griechenland Nr. 1 feinstens gebraucht anbieten ... bitte ich um Ihr Höchstgebot ... ff." und weiter
"Die Frankreich tete-beche 20 x 20 würde eventuell auch mit Rücksicht auf die fast unsichtbare Beschädigung billiger abgeben."
Absender ist ein Richard Hummel. Dieser Herr (hatte evtl. noch einen Bruder oder Vater, der Curt hieß), handelte auch mit Briefmarken.
Liebe Grüße
10Parale
Eine Württemberg-Ganzsache mit Zusatzfrankatur an den Pariser Briefmarkenhändler J. W. Elb 30.5.1865. Elb starb am 4.11.1865. Er war ein Schwager der Dresdner Händlerin Jeanne Elb und ein Onkel des durch die "Elb"-Briefe bzw. Ganzsachen (gebrauchte Preußen-Neudruck-Oktogone) bekannt gewordenen Händlers und Katalogherausgebers Ferdinand Elb. Bei einer Körpergröße von 170 cm wog er zwischen 180 und 240 Kilogramm! Im Briefmarkenhandel war er seit 1863 tätig (vgl. Brühl, Geschichte der Philatelie): "Maury nannte ihn in seinem Nachruft le plus activ(!) et le plus intelligent aller Pariser Händler." Er wurde 48 Jahre alt.
Francois Georges Oscar Berger-Levrault (1826-1903) war Straßburger Druckereibesitzer, ein bedeutender Sammler seiner Zeit und gabe einen der ersten Briefmarkenkataloge heraus. Absender der eingeschrieben Ganzsache zu 5 Ngr. lila (vom 18.7.1865) ist Fedinand Elb, Dresden, der wohl eine Markensendung recommandirt und versiegelt aus Portoersparnisgründen "forwarded" an den Schriftgießer Seibert in Kehl sandte.
Philatelistenjugend 1858! Ein Gymnasiast schickt (vermutlich aus seinem Internat eines nur mit "G." abgekürzten Ortes) an seinen Vater ein Randstück der Preußen 5b. Man lese den bemerkenswerten Text: Er bezeichnet die orange 1/2 Silbergroschen-Marke der Kopfausgabe irrtümlich als "dreipfenigs-Marke".
@ Peter Feuser [#122]
Das sind ja wunderbare historische Belege über zwei Familien, die schon sehr früh das Handelswesen der Philatelie begründeten. So wird es auch für mich Zeit, mir das Werk "Geschichte der Philatelie" von Brühl zuzulegen.
Den Inhalt des Briefes aus [#124] kann ich leider mangels Schriftkenntnisse nicht lesen. 1858, hey, da wurden in Rumänien die berühmten Ochsenköpfe erfunden, da tauschten die sich schon über Marken aus Preußen aus.
Am 18.1.1895 wurde diese Postkarte in Leipzig auf den Weg gebracht, freigemacht mit einer gewöhnlichen 5 Pfennig Reichsadler im Kreis.
Umso mehr frohlockt das Sammler-Herz, wenn man die Karte umdreht. Mein lieber Sparkassendirektor, Herr Viénot, erhält Post von den Gebrüdern Senf. Und wenn ich mich nicht irre, sogar mit Unterschrift.
Rechts und links Angebote für Sammler-Bedürfnisse, u.a.
der Große illustrierte Postwertzeichenkatalog, 600 Seiten stark, 2600 verkleinerte Abbildungen, 28.100 Verkaufspreise, alles für 1,80 Mark!
Die Mitteilung lautet: Wollen Sie uns die angebotenen Nachportomarken mal zur Ansicht senden, hoffentlich können Sie für die Echtheit garantieren, Hochachtungsvoll, Gebrüder Senf
Liebe Grüße
10Parale
@ Peter Feuser [#123]
Hervorragend, diese alten Belege mit philatelistischem Inhalt.
Von Luxemburg ist bis dato der älteste bekannte Beleg mit philatelistischem Inhalt erst vom April 1876.
In meiner Sammlung haben ich noch diesen Beleg aus Wien an Herrn Hoferlin vom 20. September 1871. Herr Hoferlin war einer der ersten Philatelisten in Luxemburg, und seit den 1860er Korrespondent von Herrn Moens in Brüssel.

Leider kann ich nur vermuten, ob dieser Beleg einen philatelistischen Inhalt hatte, da er keinen Absender trägt. War es vielleicht Sigmund Friedl aus Wien ? Hat jemand einen Brief von Sigmund Friedl aus dieser Zeit (Anfang 1870er), der beweist, dass seine Korrespondenz in Seilerstätte abgestempelt wurde, und/oder auch seine Schrift ist ?
Grüsse aus Luxemburg
Olivier
Hallo,
welch ein Zufall. Ich habe erst vorgestern einen Brief von Julius FABIAN aus Budapest, vom Februar 1914 an
Rudolf Friedl, Briefmarkenhaus in Wien erhalten.

Hier ist die Adresse "Wien I, Wollzeile 6" angegeben. Briefe des Jahres 1912 hatten die Adresse "Wien I, Herrengasse 6". In den 1920er Jahren scheint auch die Adresse "Wien I, Wollzeile 8" auf
Nun zur Frage:
Ich kann bestätigen (geboren in Wien und jahrelang in Wien gelebt), dass auch die Seilerstätte ganz in der Nähe der anderen Adressen ist. So kann es möglich sein, dass der vorher gezeigte Brief von Friedl verschickt wurde. Ein Schriftvergleich ist mir aber nicht möglich, da ich nur Briefe an ihn kenne.
Wahrscheinlich ist bekannt, dass Friedl 1906 zu den Mitbegründern des "Österreichischen Briefmarken-Händlervereins" gehörte und Kontakte zu vielen bekannten Philatelisten und Händlern der damaligen Zeit hatte.
Henrique
@ henrique [#127]
Besten Dank für die Antwort.
An Rudolf Friedl findet man noch so einige Briefe, anbei noch zwei Belege aus den 1890er, wo er noch in der Türkenstrasse war.


Schön wäre es noch, herauszufinden wo den Sigmund Friedl 1872 sein Geschäft eröffnet hat, resp. wo er 1871 wohnte,
beste Grüsse
Olivier
@ Olilux [#128]
Hallo,
der rechte Beleg zeigt m.M schon (vermutlich von der Post) die neue Adresse Herrengasse 6. Auch der blaue Stempel zeigt das Postamt in Wien 1. Bezirk an. Daher können wir feststellen, dass er ab Mitte 1896 bereits in der Innenstadt seine Firma hatte.
Grüße
Henrique
@ Olilux [#128]
Hallo,
habe beim Recherchieren folgendes gefunden:

Grüße
Henrique
@ Olilux [#128]
@ Henrique (ff)
Dieses österreichische Streifband 2 Kreuzer mit Zusatzfrankatur vom 13.12.1893 rückseitig stammt von der "
Administration der WELTPOST" in "Wien, XIX., Unter-Döbling."
D.h. mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem wunderschönen Gebäude, das wir oben in Beitrag [#130] von Henrique auf dem Scan sehen. Siegmund Friedl schien ja sehr eng mit dieser philatelistischen Zeitschrift verwoben zu sein.
Freue mich bei der Spurensuche helfen zu können.
Liebe Grüße
10Parale
Besten Dank für diese Nachforschungen,
in Sigmund Friedls erstem Katalog steht die Adresse "Adlergasse 2". Sein Vorwort datiert vom Dezember 1876.

Erst später errichtete er seine "Villa" und Redaktion der Weltpost in Unter-Döbling.
Anbei noch eine Karte von 1885 nach Unter-Döbling an die Redaktion der Weltpost. Diese Zeitung existierte von 1879 bis 1897.

beste Grüsse
Olivier
@ Olilux [#132]
Allein diese alten Kataloge sind doch so etwas Seltenes und wünschenswertes in der eigenen Bibliothek.
Die folgende mit 3,50 M freigemachte Postkarte mit Stempel JENA 13.7.22 scheint ja ein gewöhnliches Sammelstück zu sein.
Mir gefällt der Text auf der Rückseite:
"
Offeriere freibleibend Schweiz, Senf No. 5 ungebraucht in prächtiger Erhaltung mit vollem Originalgummi, geprüft von Baron A. de Rothschild für
11.000 Mark ..."
Nun habe ich leider keinen Senf Katalog in meiner Bibliothek, habe aber mal bei Zumstein nachgeschaut. Es könnte sich um die Kantonalmarke von Genf handeln, 5 Centimes, Ausgabe 1. April 1845 grösseres Format.
Absender ist ein Victor v. Knorre in Jena. Vielleicht kennt ihn jemand aus dem Briefmarkenverein in Jena.
Interessant auch, ich wusste nicht, dass A. de Rothschild auch Briefmarken prüfte.
Liebe Grüße
10Parale
@ Olilux [#132]
Hallo zusammen,
ist das der Friedl mit den "Friedl-Zähnungen"?
mphG
Gerhard
@ Gerhard [#134]
Ja das ist er definitiv.
Henrique
@ 10Parale [#133]
Anbei ein Auszug aus dem Senf Katalog Europa 1928. Es handelt sich um die 2,5 Rp. von 1850.

Ich denke der Preis auf der Karte von 1922 ist so hoch durch die damalige Inflation.
beste Grüsse
Olivier
@ Olilux [#136]
Vielen Dank für die Nachforschungen, die mir helfen, den Inhalt des Briefes vollständig zu verstehen.
" [I]Ich denke der Preis auf der Karte von 1922 ist so hoch durch die damalige Inflation"
Sicherlich war das ein guter Moment zum Kaufen und ein etwas mit Risiko behafteter Moment für den Verkäufer.
Der liebe Sparkassendirektor Viénot war ein echter Europäer, denn er kaufte seine Marken in ganz Europa ein. Auch aus Griechenland boten ihm Händler frische Ware feil.
Besonders gefällt mir die mit 10 Lepta freigemachte Karte von 9. Dezember 1913 mit den schönen Abschlägen von Athen.
Der Brief stammt von EPAMINONDAS ARGYRION Timbres pour Collections.
Die mit insgesamt 5 Marken und 120 Lepta freigemachte Postkarte ist von CONSTANTIN SPETSIOTIS aus Athen (2. September 1924).
Die Drucksache von D.PAPAGIANOPOULOS aus Patras zeigt eine schöne Darstellung von Hermes, Sinnbild der ersten griechischen Postmarken.
Liebe Grüße
10Parale

@ 10Parale [#137]
Mit Bordeaux verknüpft ja jeder Sammler irgendwie die Verbindung zu dem berühmten und wertvollen Bordeaux-Brief.
Emile Matthey war ein Briefmarkenhändler in dieser wunderschönen französischen Stadt im Département Gironde. Dieses Einschreiben vom 22.12.1924 ziert Michel Nr. 175 zu 75 Centimes anlässlich der Kunstgewerbeausstellung 1924 in Bordeaux.
Liebe Grüße
10Parale
Gibt es hier auch Leser/Schreiber, die von den "Unbotmäßigkeiten" - um mich vorsichtig auszudrücken - des Herrn Friedl wissen/schreiben? Oder soll er nur "verherrlicht" werden?
Hallo,
ein Nachnahme-Brief, Gebühr bezahlt, aus Schwenningen vom 12.02.1946 nach Konstanz an das Briefmarkenhaus Johann Karl. Ob der Absender Sammler war entzieht sich meiner Kenntnis.
Gruß
Manne
Streifband des Auktionshauses
De Winter - Du Four aus Brüssel nach Luxemburg:

Gruß
DiDi
Hallo,
anbei ein Brief von Luxemburg, portogerecht mit 25 Centimes an Robert Deyhle nach Bern.

Deyhle war ein Briefmarkenhändler, und seit 1879 auch der Verleger der "Schweizer Illustrierten Briefmarken-Zeitung".
Mit grossem Eifer kämpfte er gegen Fälscher, und in seiner November Ausgabe von 1880 richtete er auch folgende Vorwürfe an Sigmund Friedl, unter Anderem:
- S. Friedl habe nie verausgabte österreichische Feldpostcouverts vertrieben,
- S. Friedl habe Helgoland Postkarten mit mehreren Stempeln zu übertriebenen Preisen verkauft
- S. Friedl habe Neudrucke als Columbia-Vignetten verkauft.
Ob es nun zu einem Prozess zwischen den beiden Händlern kam ist mir nicht bekannt,
beste Grüsse
Olivier
@ mausbach1 [#211]
Um keinen Fall sollte es sich hier um Verherrlichungen von Sigmund Friedl handeln! Solche Machenschaften sind keineswegs zu unterstützen, sondern eher aufzudecken und Sammler davor zu warnen.
Leider bin ich mit meiner initialen Frage [#200], wo Friedl im Jahr 1871 wohnte, respektive sein Geschäft im Jahr 1872 eröffnete, keinen Schritt weitergekommen. Persönlich interessiere ich mich für philatelistische Korrespondenz des 19. Jahrhunderts von und nach Luxemburg, und da gehört eben Sigmund und Rudolf Friedl dazu.
Wäre doch schön wenn Sie auch einige seiner "Unbotmäßigkeiten" präsentieren würden,
beste Grüsse
Olivier
Hallo Olivier,
Wolfgang Maassen hat sich in seinem Buch "Philatelie und Vereine im 19. Jahrhundert" auch ausführlich mit Sigmund Friedl beschäftigt. Ich kann dieses 2006 erschienene umfangreiche Werk nur jedem empfehlen, der sich etwas mit Philateliegeschichte befassen will.
Beste Grüße
Michael
@ Hornblower [#240]
Danke Michael, das ist wirklich ein empfehlenswertes Buch. Soeben habe ich es nochmals aufgeschlagen. Doch lediglich die älteste Information zum Standort habe ich auf Seite 236 gefunden, bei der Abbildung der ersten Ausgabe der "Wiener Illustrirte Briefmarken-Zeitung". Auch hier, 15. Januar 1876, ist die Adresse in Wien I, Adlergasse 2.
Danke
Olivier
Auch hier eine Karte an einen Händler, der prominent durch seine Fälschungen wurde.
Seine Fälschungen sind sogar heute noch begehrt und werden teilweise höher gehandelt als die Originale.

beste Grüsse
Olivier
@ olilux [#146]
1897 war der Fälscher Jean de Sperati 13 Jahre alt!
@ Peter Feuser [#148]
Danke für den Hinweis, das hatte ich nicht überprüft.
Schlussendlich ging die Karte an seinen älteren Bruder, anbei eine Abbildung des Anfangs der Autobiographie von Jean de Sperati, veröffentlicht in "The work of Jean de Sperati", wo dies herauszulesen ist.

Es bleibt also in der Familie und die Karte ist dennoch kurios.
beste Grüsse
Olivier
@ Olilux [#136]
Als Nachtrag noch ein Satz: Ich habe mir jetzt auch einen Senf Katalog bestellt - fehlte in meiner kleinen Bibliothek wie die Seife im Bad.
zu [#149]
Ein interessantes Dokument. Ist ja auch lehrreich zu wissen, aus was für einer Familie und einem Umfeld Jean de Sperati kommt. Wer sich so gut mit Chemie auskennt und die rechte Portion Neugier und Experimentierfreudigkeit mitbringt.
Heute reise ich ins Königreich Bayern (Leider nur eine Zeitreise - Humor!) und zeige eine gewöhnliche Postkarte mit einer 5 Pfennig Frankatur aus München VIII vom 12.Nov.1890.
Auf der Rückseite sehen wir echtes 3-D-Kino aus 1890: "L. BRUMMER MÜNCHEN Briefmarkenhandlung".
Den Text kann ich leider nicht lesen, freue mich aber, eine so frühe Karte eines Briefmarkenhändlers zeigen zu können.
Liebe Grüße
10Parale

@ 10Parale [#150]
Lieber 10 Parale,
die Karte endet wie folgt:
"Achtungsvoll L. Brunner
Ich bin, bitte nicht zu vergessen, kein Sammler, sondern Händler"
Mit dem Anfang tue ich mich auch schwer.
Heinz
@ Heinz 7 [#151]
Na, vielen Dank, da hast du ja noch etwas aus dem Text herausholen können.
Während manche Mitteilungen, - oft mit Schreibmaschine oder auf Vordruck -, kaufmännische Details und Fragen zur Abwicklung des Handelsgeschäftes erörtern, konkretisieren und erleuchten handschriftliche Texte philatelistische Details:
Georg Hödl, Briefmarkenhandlung in Weimar, schreibt auf einer Karte, abgeschlagen am 12.1.25 rückseitig:
Haben Sie Interesse an einem Pariser Ballonbrief von 1870? Derselbe trägt den Stempel Paris, sowie Calais-Paris u. Paris-Lille. Frankiert mit einer 20 Cent Marke
Nun ja, heutzutage würden wir natürlich als interessierte Käufer gerne wissen, um was für eine 20 Centimes Marke es sich hier gehandelt hat. Wäre es die teuerste der Marken, die dafür in Frage kommen, wäre es Frankreich Michel Nr. 41 Typ I, CERES (Bordeaux-Ausgabe) vom 1.11.1870.
Könnte natürlich auch Napoleon III. Michel Nr. 28 a sein, das wäre dann die billigste Sorte.
Hier ging es aber wahrscheinlich um den Ballon-Brief während der Zeit der Besetzung von Paris.
Grüsse
10Parale
@ 10Parale [#152]
Hier ein mit 15 Millionen Mark freigemachter Brief der Briefmarkenhandlung S.W.HESS in Frankfurt am Main, freigemacht am 12.10.23.
Liebe Grüße
10Parale
@ 10 Parale (#149)
Der Text der Brunner-Karte lautet:
Preiscourants führe ich nicht, auch kaufe ich nur auf festes Preisgebot, welches ich mir anzugeben bitte. Wenn Sie die Marken (mit Falz, A.d.V.) aufkleben und mit Preisen versehen (aber mit vernünftigen), sodann mir einsenden, so erhalten Sie innerhalb 3 Tagen Cassa & Nichtentnommenes retour. Bemerken will ich noch, dass ich 5 und 10 C. (von Elsass-Lothringen, A.d.V.) mit regulärem Netz nur à 5 Pfg. kaufe, da selbe am gewöhnlichsten sind.
Hochachtungsvoll!
Leon Brunner
PS. Ich bin, bitte nicht zu vergessen, kein Sammler, sondern Händler.
Hier ein Tauschgesuchaus dem Jahre 1878:
Alexander zur Rosen, St. Petersburg, schreibt an Dr. Stieven in Amsterdam, er solle ihm einen ungebrauchten Satz Niederländisch Indien sowie Surinam, zusenden, sowie 100 Stück fein gemischte Java-Marken sowie 12 Stück gemischte Surinam-Marken. Alexander zur Rosen offeriert dafür 2.50 in bar, oder wenn gewünscht 300 Stück gebrauchte russische Marken diverser Werte. Er ersucht auch um Zusendung eines neuen Kataloges und einer Offerte für Marken von Süd- und Zentralamerika.
War Dr. Stieven Briefmarkenhändler?
Zwei schön gestaltete Mitgliederausweise des Verein für Briefmarkenkunde zu Magdeburg (1889 und 1890):
@ Peter Feuser [#156]
Eine geniale Idee, Mitgliederausweise derart zu gestalten, dass einem sofort "Briefmarken" einfällt, wenn man sie nur anschaut.
Vielen Dank auch für die komplette Übersetzung der Karte der Briefmarkenhandlung L. Brummer in München. Ich weiß das zu schätzen.
Die nächste Karte aus einem Durchschreibe-Postkartenblock stammt von der Firma Jos. Prégardien, die in Cöln-Braunsfeld ansässig war und mit Philatelie wenig zu tun hatte. Die 1869 gegründete Firma beschäftigte sich mehr mit der Herstellung von Carbid-Lampen, um beim Ausfall von Strom und Gas Ersatz bereit zu haben.
Die Karte wurde am 8.3.21 mit einer gewöhnlichen 40-Pfennig Germania Marke freigemacht.
Der rückseitige Text hat es dann wieder in sich:
"Ich beabsichtige zu verkaufen:
1 Kabinettstück
Modena 1859, 80 c.
gebraucht, Yvert KW Fr.
5000,--, und bitte um gefl. Mitteilung ob Sie hierfür Interesse haben und zu welchem Preis sie evtl. kaufen würden.
Im MOK (Michel Online Katalog) steht die Marke immerhin gebraucht bei 20.000,-- Euro. Ich erlaube mir zu erwähnen, dass solch eine Marke in Kürze bei Hadersbeck zur Versteigerung kommt und der Ausruf bei 2.500,-- Euro liegt (Zertifikat Dr. Virgilio Terrachini).
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#152]
Vielleicht hast Du Glück und findest die Marke/den Beleg im Auktionskatalog von Köhler, Wiesbaden? => Ballon Monté; siehe Beitrag
"Vom Nutzen philatelistischer Literatur
Heinz 7
Am: 16.09.2017 19:59:28
# 111"
@ Peter Feuser [#154]
Danke für den ganzen Text. Es ist aber ein Fehler in der "Aufschlüsselung": Der Schreiber schrieb "Achtungsvoll", nicht "Hochachtungsvoll"
Freundliche Grüsse
Heinz
@ Heinz 7 [#158]
Ich will nicht verschweigen, dass meine Wohnung kaum noch Aufnahmekapaziatäten besitzt. Jedes Pfefferminz-Blättchen muss wohl überlegt sein.
Auktionskataloge sind neben der Fachliteratur und den Michel-Katalogen die wertvollsten Ratgeber für forschende Philatelisten, keine Frage. Sie sind auch wichtig für die Provenienzforschung, was augenscheinlich an Bedeutung gewinnt.
Danke für den Tipp.
Passend zum heutigen Datum 27. September zeige ich eine am 27.9.27 in Stuttgart abgeschlagene Postkarte vom Markenhaus Redwitz.
Rückseitig wird der Satz zum 80. Geburtstag von Paul von Hindenburg (Deutsche Nothilfe) Michel Nr. 403 - 406 in diversen Abnahmemengen angeboten.
Liebe Grüße
10Parale
@ Olilux [#149]
Hallo Olivier,
über Jean (oder Giovanni, wie er eigentlich richtig hieß) de Sperati hat Kurt Karl Doberer in seiner Kulturgeschichte der Briefmarke "Schwarzer Einser, Roter Dreier" ein sehr lesenswertes Kapitel geschrieben, das ich sehr empfehlen kann. Das Buch ist glücklicherweise nicht selten und sollte m. E. in keiner Bibilothek fehlen.
Beste Grüße
Michael
Hier eine mit insgesamt 40 Pfennig freigemachte Postkarte vom 4.10.20 von Langenenslingen in Hohenzollern. Karl Siebenrock, Rutabundmitglied 147 und Mitglied in diversen anderen Vereinen (Germania, Union, Ring Dresden etc.) unterbreitet M.Viénot ein philatelistisches Angebot.
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#161]
Heute abend schweift mein Blick in ein anderes, östliches Nachbarland, Polen.
Eine interessante Karte wartet da: Sie wurde am 06.10.20 in Bydgoszcz mit 4 Marken der Serie Adlerzeichen Markwerte von 1920 beklebt und lief begleitet von einem Zensur-Vorgang nach Mülhausen.
Bydgoszcz ist auch als Bromberg bekannt. Bis 1920 gehörte Bromberg zur preußischen Provinz Posen. Der Versailler Vertrag ordnete es im Januar 1920 der Woiwodschaft Posen zu. Kurt Schreiter war wohl einer der vielen Deutschansässigen, der unter Umständen im Oktober in Bydgoszcz einen Briefmarkenhandel betrieb und nun die neuesten polnischen Marken feilbot.
Interessant ein Detail: Kurt Schreiter benutzt eine Feldpostkarte, streicht aber unmerklich "Feld" durch (oder die Zensur hat es durchgestrichen!). Die Nachwehen des Krieges und der Beginn von Wanderbewegungen in Europa, die bis heute das sinnvolle Zusammenwachsen Europas erschweren, werden hier durch 2 Linien skizziert.
Liebe Grüße
10Parale
@ Hornblower [#160]
Besten Dank Michael.
Das Buch werde ich mir besorgen.
Olivier
Paul Singer war ein äusserst erfolgreicher Briefmarken-Auktionator vor ca. 60 Jahren. Hier ist ein Katalog gezeigt, als er mit seiner Auktionsfirma "Shanahan" in Irland Furore machte.

Singer war aber ein Betrüger, der wenige Jahre später zu Fall kam und später rechtskräftig verurteilt wurde. Trotzdem sind natürlich seine Auktionskataloge sehr interessant, weil er konnte in seinen "Blütezeiten" wirklich phantastisches Material anbieten.
Freundliche Grüsse
Heinz
@ Heinz 7 [#164]
Es ist immer gut, wenn das Gute bleibt. Und diese Auktionskataloge von "Shanahan" scheinen es "in sich" zu haben.
Eine Drucksache - TISKOPIS - aus Prag führt uns in eine weniger schöne Zeit. Denn die Briefmarke verrät uns, dass die Karte aus Böhmen und Mähren stammt. Auf der Rückseite bietet ein unbekannter Händler oder Sammlerfreund Briefmarken zum Tausch.
Briefmarkenzeitschriften boten die Plattform für den gegenseitigen Tausch und Handel, indem man in Annoncen auf sich aufmerksam machte.
Liebe Grüße
10Parale
Givry-en-Argonne ist eine sehr kleine Gemeinde im Département Marne. Die Einwohnerzahl stagniert wohl seit Jahrzehnten bei 400 - 600. Im Jahr 1896 sah es wohl so ähnlich aus, unter Umständen war die Einwohnerzahl noch geringer.
Doch Givry-en-Argonne hatte ein Postamt und dieses Postamt fabrizierte am 12. Juni 1893 diese 2 schönen Stempel auf einer französischen Ganzsache zu 10 Centimes.
Rückseitig geht die Korrespondenz um das Thema Handel mit Briefmarken, insbesondere um eine Einzelmarke zum Preis von 200 Francs und eine Einzelmarke auf Fragment zum Preis von 225 Francs. Der unbekannte Verfasser fügt hinzu:
und wenn die Marke im perfekten Zustand ist, werde ich sie erwerben.
Des weiteren erfahren wir von der Existenz einer weiblichen Sammlerin und lernen sogar ihren Namen kennen: "Mademoiselle P. Leseur". Mehrere Familien in Givry-en-Argonne um die Jahrhundertwende trugen diesen Namen, wie ich in einer genealogischen Bibliothek in Erfahrung bringen konnte.
So spannend kann Philatelie sein.
Liebe Grüße
10Parale
Die nächste Postkarte führt uns nach München zu einem dort ansässigen Briefmarkenhändler und wohl Auktionator, Herr Louis Heilbronner.
Auf der Karte steht ja alles was man wissen muss. Wir erfahren, dass in München vom 8. - 10. Dezember 1921 ein Händler-Kongress stattfand. Die Versteigerung wurde sogar von der REICHSPOSTVERWALTUNG veranlasst.
Schöne MÜnchner Abstempelungen von 30. NOV 21 auf einem senkrechten Dreierstreifen.
Liebe Grüße
10Parale
Ich bin heute besonders froh eine Postkarte vorzustellen, die einen sensationellen, etwas schwachen Stempel trägt, der voller Geschichte ist.
Die erste deutschsprachige philatelistische Zeitschrift, das "Magazin für Briefmarkensammler" erschien am 1.5.1863. Einer der Mitwirkenden hieß "Alwin Zschiesche". Er wurde am 23. Juni 1843 in Leipzig geboren. 1855 eröffnete sein Onkel in Leipzig einen Antiquitäts- und Münzhandel in der Königsstraße 25. Dort lernte er den Beruf des Buchhändlers.
1868 gab Alwin Zschiesche selbst einen Briefmarkenkatalog heraus, der aber mehr eine Preisliste darstellte. Er arbeitete intensiv weiter an der Herausgabe von Briefmarken-Alben. Im Oktober 1870 erscheint die "Deutsche Briefmarken Zeitung", herausgegeben von Alwin Zschiesche und Gustav Bauschke.
1881 erbaut Alwin Zschiesche in Naumburg eine Villa und eröffnet dort seine neue Briefmarken- und Antiquitätenhandlung. Es wäre noch so viel zu verzählen. Alwin Zschiesche starb am 31.5.1929.
Die mit insgesamt 80 Pfennig freigemachte Postkarte wurde am 18.10.1921 in Naumburg an der Saale abgeschlagen. Ihr Inhalt ist, - wie kann es auch anders sein -, von philatelistischer Natur.
Der kleine etwas schwache Stempel links neben der Germania Marke hat es jedoch in sich. Alwin Zschiesche, gegr. 1857, Naumburg a.d.S. Über diesen Stempel kann man natürlich jetzt viel spekulieren und diskutieren. Hatte Alwin Zschiesche im Jahr 1857, also mit 14 Jahren, schon eine Beteiligung oder gar das Recht, ein eigenen Handel zu eröffnen? Haben wir hier ein Zeugnis einer sehe sehr frühen Briefmarkenhandlung in Sachsen oder Deutschland? Keine Ahnung.
Ich überlasse dieses Feld nun den Spekulationen. Vielleicht ist es ja auch nur Marketing, je oller, je doller.
Ich für mein Teil erachte diese Postkarte als eine echte Preziose.
Liebe Grüße
10Parale

Zu Alwin Zschiesche liegt eine umfangfreiche Dokumentation vor - erstellt von Hans-Peter Garcarek aus Naumburg.
Hallo,
hier eine Angebotsliste von 1951 des Briefmarkenhändlers Greif aus Glauchau mit einer Rabatt-Marke von 1 Pfennig. Die Drucksache wurde entwertet mit SBZ Mi.Nr. 212 und DDR Mi. Nr.276 mit Sonderstempel Glauchau (Sachs) 1 Tag der Briefmarke am 28.10.1951.

Grüße Andreas
@ zonen-andy [#171]
Das ist ein Stück DDR-Nostalgie. Soll ja auch davon ne Menge Anhänger geben, freuen wir uns über jeden Spaß, den die so ernste Vergangenheit uns bietet. Als Wessi hab ich natürlich 0 Ahnung, wie es einmal im kommunistischen Osten funktionierte, aber eins weiß ich mit Gewißheit; der Handel ist doch nie tot zu kriegen. So musste uns tatsächlich heute Heinz7, ein echter Schweizer, auf den Nationalfeiertag der DDR am 7. Oktober hinweisen, siehe Thread "Wir erinnern uns heute ..."
Mein lieber Sparkassendirektor Viénot aus Mulhouse lebte vor der Zeit der Gütertrennung in Deutschland, doch wahrscheinlich war auch seine Zeit schwer genug. Ich zeige im Folgenden eine wie ich finde sehr schöne mit insgesamt 20 Centimes freigemachte Postkarte, die am 20.3.22 in Luxembourg Ville abgestempelt wurde.
Die Rückseite ist auch wieder aufschlussreich und dürfte eifrige Luxemburg Sammler interessieren:
"..
ich beziehe mich auf Ihre Anzeige im General-Anzeiger für Philatelie" und möchte sie höflichst bitten, mir ihren äussersten Preis in französischer Währung mitteilen zu wollen, die sie zahlen für die erste Ausgabe (1852) der luxemburgischen Briefmarken (Prinz Heinrich Ausgabe 10 cts. schwarz, Katalog-Preis Yvert & Tellier, Paris 50 fr. In Frage kämen momentan ca. 12 Stück tadellose Marken. Da gerade diese Briefmarken vielfach gefälscht werden, mache ich darauf aufmerksam, dass es sich im Falle natürlich echte mit Stempel versehene handelt ..."
Es handelt sich also demnach um die Michel Nr. 1 a - d, wie sie heute im MOK unterschieden werden. Ungebraucht und postfrisch liegen sie im 4-stelligen €-Bereich. Der Hinweis auf die zahlreichen Fälschungen ist sicher interessant.
Ach ja, der Absender ist Norbert Eichler aus Reckenthal, Grand Duché de Luxembourg, sicher ein Händler bzw. Sammler.
Liebe Grüße
10Parale
Die folgende Ganzsache aus Paris Montparnasse hat es wieder in sich. Vorderseitig schöne Abstempelungen dom 27. Juni 1894 und Ankunftsstempel von Mülhausen vom 28.6.94.
Drehe ich die Karte um, staune ich erst einmal. Ach was, da klebt ja was, ne rote Briefmarke. Erst durch das Studium des Textes kommt mir die rettende Idee. Der findige Händler, ein Mr. Louis Brun aus Paris möchte exakt diese belgische Marke in einem Bündel von 500 Stück zum Preis von 6,50 verkaufen.
Hier haben wir also ein geniales Marketing-Konzept, eine Musterprobe auf Ganzsache sozusagen.
Hai, macht das Spass, übrigens es handelt sich um Belgien Michel Nr. 42, Freimarke König Leopold II.
Liebe Grüße
10Parale
Zwei Briefe von einem frühen und bekannten Luxemburger Briefmarkenhändler Antoine Berger an den Briefmarkenhändler Edward Boker Sterling in die USA. Zur Person Sterling:
http://www.numismaticmall.com/numismaticmall-com/sterling-edward-boker
Interessant ist, dass beide Briefe am gleichen Tag abgesendet wurden, auf Briefumschlägen mit gedruckter Adresse und Absender. Die Einschreibenummern betragen 399 und 406. Ein fast identischer Brief mit der Nr. 404 ist unter folgendem Link zu sehen:
http://www.luxcentral.com/stamps/LCC/pdf/2001-december.pdf
Es müssen aufgrund der Einschreibenummern wohl mehrere Briefe am gleichen Tag versendet worden sein. Kennt noch jemand solche?


Beste Sammlergrüße
Marc
Eine Drucksache des Briefmarkenhändlers Albert Brückner aus Leipzig nach Berlin-Neukölln aus dem November 1948. EF der SBZ 214a (10b) Leipzig C2 b 20.11.48.-15.

Viele Grüße
Peter
@ hannibal [#175]
Leipzig schien ein Eldorado des Briefmarkenhandels gewesen zu sein. Sehr schön, denn diese Briefe zeigen, dass Leipzig im Herzen Ostdeutschlands (so wie wir es heute geschichtsbedingt definieren) einst ein Zentrum des globalisierten Welthandels war, lange bevor die digitale Revolution, von der heute die Sprache ist, den selben Effekt erzielt und für Wohlstand sorgt.
Albert Brückner hatte ja auch ein schönes Logo für seine Firma, eine Brieftaube auf Weltreise. Was für ein Symbol.
Da möchte ich mit dem nächsten Beleg anschließen. S.W. HESS, Frankfurt am Main, zierte sein Handelslogo mit dem berühmten Sachsen-Dreier. Die Firma Hess veranstaltete auch regelmäßige Briefmarkenauktionen, wie wir lesen können.
Schöne Privatpostkarte, nebst dem häufigen Werbestempel "Benutzt die Luftpost" mit der schönen Tante Ju, alles überwacht von einer schönen Hindenburgmarke, abgeschlagen in Frankfurt am 6.11.29.
Liebe Grüße
10Parale

Hallo,
heute ein Beleg eines Berliner Briefmarkenhauses, der gleich zwei Geschichten erzählen kann.
Eine fast portogerechte MiFr SBZ-Aufdruck auf Bären und Arbeiter als Nachnahme-R-Brief (24+60+40) von Berlin nach Gotha - Berlin C 25 u -5.10.48.-16.
Frankiert wurde mit SBZ 185, 186 (2) und 200A/206A in verschiedenen Typen und teils mit Feldmerkmalen.

Da hat das Berliner Markenhaus "Bärenpost" aus Berlin-Charlottenburg trefflich tatsächlich eine Bärenpost auf den Weg gebracht - und dann auch noch zur Portoersparnis in Ostberlin aufgegeben. Bei dem damaligen Umtauschkurs für einen Bruchteil des "Westtarifes". Rückseitig Stempel Gotha.
Manchmal erzählen Belege wirklich Geschichten, da fällt der 1 Pfg zuviel glatt unter den Tisch.
Viele Grüße
Peter
@ hannibal [#177]
Ein super Bärenpost-Beleg und so schön erklärt. Bären sind ja in Deutschland ausgestorben, aber immerhin gibt es sie noch auf Briefmarken zu finden.
Mit dem nächsten Beleg verbinde ich eine Frage nach der Bestimmung der Briefmarke, ja überhaupt der kompletten Ganzsache. Sollte Cantus hier lesen, würde ich mich über seinen weisen Ratschlag sehr freuen.
Ich möchte jedoch selbst etwas zur Klärung beitragen und beschreibe zumindest den geschichtlichen Hintergrund und die Epoche, in der dieser Beleg einzuordnen ist.
Ein Briefmarkenhändler aus Teschen (Cieszyn) schrieb diese Ganzsache zu 25 fen mit Zusatzfrankatur 25 Fen mit Aufdruck am 19. Juni 1920. Der erste Weltkrieg war zu Ende und die Tschechoslowakei war am 28. Oktober 1918 souverän geworden. Teschen liegt genau im Grenzgebiet zu Polen und nach dem I. Weltkrieg beanspruchten Polen und die neu gegründete Tschechoslowakei die wirtschaftlich prosperierende Stadt für sich. Im Januar marschierten tschechische Soldaten in die Stadt ein und besetzten sie. Hat dies etwas mit dem Aufdruck zu tun? Im Juli 1920 wurde der Konflikt derart gelöst, dass die Stadt entlang des Fluss Olsa geteilt wurde.
Sicherlich handelt es sich um eine polnische Ganzsache. Die Briefmarke mit dem Aufdruck S.O. 1920 konnte ich nirgends finden. Hier ist auf den Stempeln des Händlers auch von SCHLESIEN die Sprache.
Mein liebgewonnener Sparkassendirektor Viénot hätte mir das sicher besser erklären können. Er bekam ein Angebot über S.O.-Aufdruck Marken, jeder lese selbst.
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#178]
Hallo 10Parale,
die Marken mit dem Aufdruck "S.O. 1920" findest du im Katalog Europa Ost hinter den normalen polnischen Marken. Sie gehören zu den Marken für das Abstimmungsgebiet Ostschlesien, Spis und Orava. Deine Marke ist Michel Nr. 4. Bei der Postkarte handelt es sich um die Postkarte Polen Michel Nr. 32.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#179]
Uii, das ging schnell. Vielen herzlichen Dank, Volkimal, für diese hervorragende Bestimmung.
Ich habe leider keinen Polen Katalog in meiner Bibliothek. Im digitalen MOK (Michel Online Katalog) gibt es lediglich einen Hinweis auf den analogen Papier-Katalog.
Wenn wir schon bei Katalogen sind, möchte ich hier zeigen, welche Kataloge unsere Urgroßväter benutzten. Zum Beispiel diesen alten Zumstein-Katalog aus dem Jahr 1925. Auf Grund deines Hinweises, volkimal, habe ich da mal reingespickt und die betreffenden Marken gefunden. 0,03 Rappen war der Katalogwert, cool.
Mich interessiert aber der geschichtliche Hintergrund ebenso sehr wie die Philatelie.
Liebe Grüße
10Parale

Wunderbarer und interessanter "alter" Briefmarkenkatalog von Zumstein.
Ich möchte heute einen Beleg vorstellen, der nicht besonders gut erhalten, aber erst nach einem Blick auf den Inhalt zeigt - Absender Briefmarkenversand Wolfram Grallert aus Meißen. Bei der seltenen Destination als portogerechter R-Brief (50+60) nach Daressalam Tanganyika Territory (heute Tansania). Frankatur senkrechter 5er-Streifen 215a und 225bUR.
Stempel Meißen 1 h 10.9.49.-14-15, britische Zensur mit Verschlußstreifen, vorder- und rückseitig 4 Stempel Daressalaam.

So hat mir die Bemühung von Herrn Grallert um Kunden in Afrika einen schönen Beleg einer seltenen Destination für meine Portostufen-Sammlung der SBZ Ausgabe 212/227 gebracht.
Viele Grüße
Peter


Postkarte vom Briefmarkenhändler J-G. Paquelet, verschickt von Luxemburg nach Alexandria von 1898, zum Drucksachentarif. Auf der Rückseite befindet sich die Preisliste für Luxemburger Briefmarken.
Liebe Grüße
Marc
@ marc123 [#182]
Solche Postkarten bzw. Ganzsachen und Briefe, wie wir sie hier sehen geben auch Aufschlüsse über die Preise der Marken zur damaligen Zeit.
Briefmarkenhändler spielten schon sehr früh eine Vorreiterrolle im globalisierten Welthandel, wie wir an Deiner Ganzsache nach Alexandria sehen.
Ich zeige im Folgenden die Ganzsache Michel P 80, 2 Lei grün mit dem Kopfbild von Prinz Mihail, mit Zusatzfrankatur, gelaufen am 10.IX.1928 von Suceava (war schon einmal Hauptstadt des Fürstentums Moldau) nach Apolda.
Empfänger ist doe, - wer kennt sie nicht -, Firma Gebrüder Michel in Apolda.
Rückseitig ebenfalls eine Offerte. Wer sie genauer studiert, erkennt, dass die Preise (z.B. Michel Nr. 69 = 90 Euro Katalogwert) damals noch sehr moderat waren.
Liebe Grüße
10Parale

Liebe Sammlerfreunde,
eine schmucklose Drucksache von Leipzig nach Rostock vom 2.4.1965. Ich gehe mal davon aus, dass in dem Brief Informationen zur nächsten Auktion im HO-Briefmarken-Auktion der Messestadt Leipzig enthalten waren.
Auktionslose wurden regelmäßig per Wertbrief versandt. Neben den privaten Briefmarkengeschäften gab es auch staatlichen Briefmarkenhandel. Die Handelsorganisation (HO) splittete sich in HO-Briefmarken und HO-Münzen auf. Beide waren aber wohl häufig in den selben Geschäftsräumen zu finden. Heute kann man dort seinen Hunger mit italienischem Essen stillen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Guten Abend am Samstagabend,
weiter geht es mit Fernpostkarten aus der Portoperiode 5:


Gelaufen am 7.12.1920 aus Leipzig-Connewitz an die Briefmarkenhandlung Spahlinger in Freudenstadt. Verwendet wurde eine Ganzsachenpostkarte P117 I, auffrankiert mit einer Marke Mi. 142.
Grüßle
Mümmel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Guten Abend,
eine Buntfrankatur vom Altmeister A. E. Glasewald aus Gößnitz:

Verklebt wurden alle Werte (ohne 30 Pf.) im sog. Geigermuster (ein Prof. Geiger hat die Marken entworfen) mit Wasserzeichen Rauten, entgegen des ersten Eindrucks sogar portogerecht. Aber der Reihe nach: Der Einschreibbrief der 2. Gewichtsstufe nach Meerane vom 10.8.1921 (PP 6) verlangte nach 80 Pf. Porto, zuzüglich der Einschreibgebühr kommen 1,80 Mark zusammen. Zu sehen sind die Mi-Nrn. 158, 159 (2), 160, 161 (2), 163 und 164 - passt.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Den Schweizer Briefmarkenhändler aus den Vierzigerjahren John Bianchi kennt man heute nicht mehr. Vor rund 70 Jahren aber inserierte er in mehreren philatelistischen Zeitschriften.

Der Brief aus Bukarest (?) war frankiert mit den Michel Nrn. 1074, 1073 und 1067 (20 Lei, 15 Lei und 1 Leu) aus der Freimarken-Serie König Michael I. und Landesansichten. Es war die erste Ausgabe in der neuen Währung Neue Lei (15. August 1947), welche die alten, entwerteten Lei ablösten (1 Neuer Leu = 20'000 alte Lei).
Heinz
Zwei 5 Centimes Brück-Marken unterschiedlicher Farben auf Probedruck-Karte an Jean-Baptiste Moens
Durch die Bekanntmachung vom 24. Juni 1876 (1), wurde die 5 Centimes-Marke ausgegeben.
Pierre Brück, Buchdrucker aus Luxemburg, wurde am 29. März 1876 beauftragt 5.000 Bögen der 5 Centimes-Marke zu liefern (2). Diese Lieferung wurde im Magasin du Timbre am 7. August 1876 eingetragen (3).
Die erste den Autoren bekannte Verwendung der 5 Centimes-Marke datiert vom 4. Juli 1876, auf einer Probedruck-Karte adressiert an den berühmten Briefmarkenhändler Jean-Baptiste Moens aus Brüssel. Die Marken wurden also fast einen Monat vor der Eintragung im Magasin du Timbre verwendet.
Abb. 1: „Moens-Karte“ Vorderseite
Frankierung:
Laut Punkt 4 der Ausnahmebestimmungen (4) zur Anwendung des Postvertrages zwischen Belgien und Luxemburg von 19. Juni 1875 (5), ist die Karte mit 10 Centimes portogerecht frankiert. Verwendet wurden eine 5 Centimes-Marke in der gängigen Farbe zitronengelb und eine 5 Centimes-Marke in der gestempelt äußerst seltenen Farbe goldgelb (ocker).
Dies beweist, dass beide Farben von der ersten Auflage der 5 Centimes-Marke sind, und zeitgleich verwendet wurden. Weiter beweist die Karte, dass die Farbunterschiede dieser Marke sehr früh, also schon vor der Eintragung im Magasin du Timbre aufgefallen sind.
Verwendete Probedruck-Karte:
Laut Moens (6) handelt es sich um eine Probedruck-Karte mit rotviolettem Ornament ohne Wertaufdruck vom 25. Mai 1874 für die Auswahl der Farbe des Kartons zur Herstellung der ersten 6 Centimes-Karte (7). Weitere von Moens aufgelistete Karton-Farben sind: weiß, orange, weißgrau und graurosa. Den Autoren ist dieser Probedruck auch noch auf blauem Karton bekannt.
Exakt die hier vorgestellte Karte, adressiert an Jean-Baptiste Moens am 4. Juli 1876 wurde schon von Costerus im Jahre 1928 erwähnt (8).
Die Rückseite der Karte liefert uns wichtige Informationen bezüglich des Austauschs eines Luxemburger Korrespondenten an Jean-Baptiste Moens:
Abb. 2: „Moens-Karte“ Rückseite
Zum Adressat:
Jean-Baptiste Moens, in Zusammenarbeit mit Louis Hanciau, war der Herausgeber der Zeitung „Le timbre-poste“ von 1863 bis 1899. Diese Zeitung publizierte monatlich die weltweiten Neuheiten der Philatelie und benötigte dementsprechend seine Korrespondenten.
Zum Absender:
Die Unterschrift des Absenders konnten wir noch nicht entschlüsseln, doch vermutlich handelt es sich um Henri Eltz, Post-Perzeptor in Luxemburg (9). Er wurde ab dem 1. November 1877 Perzeptor der Post in Diekirch (10). Von Schock wurde Eltz auch erwähnt, als einer der Pioniere der Luxemburger Philatelie.
Zur Mitteilung auf der Rückseite:
(übersetzt aus dem Französischen)
„In einigen Tagen erhaltet Ihr die 5 Centimes-Marke in zwei Farbnuanzen, und wenn möglich, auch die 12,5 Centimes-Marke, die wir noch nicht erhalten haben, ebenso wie die neuen 6 Centimes-Karten, die im Typ der 10 und 12,5 Centimes-Karten sind, aber auf dem alten rosafarbenem Karton, im rosa Druck. Wieviel braucht Ihr? Wieviele der 5 Centimes officiel und der 2 Centimes officiel gezähnt, lokaler Druck, wollt Ihr? Diese letzten sind im Gebrauch seit einigen Tagen.
Ihr erhaltet morgen unter Streifband die Probedrucke der 6 Centimes-Karte.
4 Juli 76“
Diese Informationen wurden in der nächsten Ausgabe der Zeitung „Le Timbre-Poste“ folgendermaßen mitgeteilt (11):
Abb. 3: Auszug aus „Le Timbre-Poste“ vom 1. August 1876
Aus der philatelistischen Perspektive ist die Karte sehr interessant und gibt folgenden Aufschluss:
- Moens hatte Zugriff zu den Officiel-Marken, obwohl diese nicht zu dieser Zeit über den Schalter an das Publikum verkauft wurden. Nur mit Genehmigung des Post-Direktors wurden die Officiel-Marken an interessierte Sammler verkauft. Im Verkaufsregister der Officiel-Marken an interessierte Sammler tauchen nur 5 Namen zwischen September 1875 und November 1876 auf, unter anderem den bereits oben erwähnten Henri Eltz.
- Die 5 Centimes-Marke wurde zeitgleich mit der Ausgabe mit „officiel“ überdruckt, und dies auch in den beiden Farben zitronengelb und goldgelb. Die goldgelbe Farbe ist auf den Marken seltener als auf den mit „officiel“ überdruckten Marken.
- Aus Sicht der Autoren ist dies die präziseste Quelle zu den Ausgabedaten der 2 Centimes und der 5 Centimes-Officiel-Marken. Moens hat in seiner Zeitung nur den Monat erwähnt, doch durch die Karte ist nun bekannt, dass es sich um die ersten Juli Tage 1876 handelt.
- Moens erhielt auch schon zeitgleich die Probedrucke der 6 Centimes-Karte, was wiederum bestätigt, dass der Absender ein hoher angestellter Postbeamte war, der frühzeitig Zugriff zu den Probedrucken hatte. Oder hatte er einen guten Draht zum Drucker Pierre Brück? Moens erwähnte diese Probedrucke erstmals 1879 in seiner Monographie (12).
Die Autoren sind jedem dankbar, der weitere Korrespondenz aus Luxemburg an Moens aufweisen kann, und weiteren Aufschluss zu Henri Eltz als Post-Perzeptor in Luxemburg geben kann.
Commission pour la Philatélie traditionnelle, les Entiers postaux et l’Histoire postale du Luxembourg
Olivier Nosbaum und Marc Schaack
(1) Memorial I, 42, 28. Juni 1876.
(2) Anlux, H-1136.
(3) Reis, J.-P., Statistique historique du Grand-Duché de Luxembourg – Administration des postes et des télégraphes – histoire des postes, des télégraphes et des téléphones (Luxembourg 1897), 219.
(4) Instruction spéciale concernant l’exécution de la Convention de poste avec la Belgique, Instruction postale 55, juillet 1875.
(5) Memorial I, 20, 1875.
(6) Jean-Baptiste Moens, Timbres du Grand-Duché de Luxembourg depuis leur origine jusqu’à nos jours, Bruxelles 1879, 70-71.
(7) Prifix n°2, 6 c. lilarot auf grauem Karton.
(8) Edam Costerus, Die Ganzsache, Berliner Ganzsachen-Sammlerverein, Juli 1928.
(9) Entnommen von einer Postkarte, datiert vom 15. Dezember 1875, adressiert an « Heinrich Eltz – Post Perzeptor in Luxemburg » und abgeschlagen mit dem Einkreis Ankunftstempel “Luxembourg” auf der Rückseite (Sammlung Ulrich Doose).
(10) Reis, J.-P., Statistique historique du Grand-Duché de Luxembourg – Administration des postes et des télégraphes – histoire des postes, des télégraphes et des téléphones (Luxembourg 1897), 192.
(11) Jean-Baptiste Moens, Le timbre-poste 164, 1er août 1876, 60.
(12) Jean-Baptiste Moens, Timbres du Grand-Duché de Luxembourg depuis leur origine jusqu’à nos jours, Bruxelles 1879, 79.
Aus: FSPL (Hrsg.) Moniteur du Collectionneur. 4, 2018, 157-160.
Hallo,
diese Karte fiel mir in die Hände und die Suche hier ergab, daß Herr Dr. Hindrichs bisher nicht aufgeführt ist.
Da ich Münster nur vom Fernsehen her kenne, würde ich mich über weitere Einzelheiten freuen.
Rückseitig bittet er, die "gütigst bestellten" und gelieferten Nachträge abzuholen.
Heinrich
@ Heinrich3 [#189]
Lieber Heinrich,
ich habe das hier gefunden [1] und [2]. Auf [2] ist wohl der Firmengründer zu sehen. Das Geschäft besteht noch an exponierter Stelle in Nachbarschaft zu St. Lamberti in der Salzstr. 1. Wobei das bei Google gefundene Bild [1] von 2013 ist.
Liebe Sammlerfreunde,
zur "3. Briefmarken-Werbeschau" von 1932 gab der Verein Leipziger Briefmarkenbörse e.V. eine Privatpostkarte mit Hindenburg-Medaillion heraus. Dazu einen passenden Gelegenheitsstempel (ich habe meinen Bochmann immer noch nicht gefunden). Die Katalogisierung der Privatpostkarte ist mir leider unbekannt. Als PP 122 möchte ich Euch dann noch eine weitere Privatpostkarte vom 25. Stiftungsfestes des Vereins von 1936 ebenfalls mit passenden Gelegenheitsstempel zeigen.
Leider habe ich außer dem Titelblatt des regelmäßig erschienenen Mitteilungsblattes nichts weiter zum Verein an sich gefunden [3].
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.



[1]
https://www.google.de/maps/uv?hl=de&pb=!1s0x47b9bac328ae23cb:0xdfb09ca782acdc26!2m22!2m2!1i80!2i80!3m1!2i20!16m16!1b1!2m2!1m1!1e1!2m2!1m1!1e3!2m2!1m1!1e5!2m2!1m1!1e4!2m2!1m1!1e6!3m1!7e115!4shttps://lh5.googleusercontent.com/p/AF1QipPz6zyAtM8ugo2LXvV5GJdKOksO0_uQHWUGsmYp%3Dw119-h160-k-no!5sDr.+Otto+Hindrichs+M%C3%BCnster+-+Google-Suche&imagekey=!1e10!2sAF1QipPz6zyAtM8ugo2LXvV5GJdKOksO0_uQHWUGsmYp&sa=X&ved=2ahUKEwjwu92dqZLfAhUC6aQKHWaHBCsQoiowCnoECAUQBg
[2]
https://briefmarken-pruefer.de/de/1495-Otto-Hindrichs.html
[3] gefunden als Nachweis des Bildes, keine Werbung
https://www.philshop.de/artikel/815/berichte-des-vereins-leipziger-briefmarkenboerse-zu-leipzig-nr-1-nr-1819
Liebe Sammlerfreunde,
der Leipziger Briefmarkenhändler Max Nickl versandte am 08.06.1950 einen Wertbrief nach Kölleda in Thüringen. Dabei verklebte er 1,68 Mark an Briefmarken. Mit einer Gewichtsangabe von 26 Gramm kostete der Fernbrief bis 100 Gramm 48 Pfennige, die Wertangabe je 500,00 Mark weitere 20 Pfennige. Wenn ich die Behandlungsgebühr über 100,00 Mark mit 100 Pfennige dazurechne erreichen wir die 1,68 Mark. Der V-Zettel war eigentlich für das Postamt W31 bestimmt. Die Postamtsangabe Leipzig W20 wurde mit (10b)Leipzig W31 Oeserstrasse 6 überdruckt. Der Zettel wurde aber dann doch im Postamt W20 verwendet.
Auf dem Brief finden wir Köpfe I Mi.214, 219, 2x223, DDR Mi. 243, 245, 246 und 247.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Wertbriefe"]
Liebe Sammlerfreunde,
heute kann ich Euch eine Rechnung an einen Sammler in Oberursel/Taunus der Firma C.F.Lücke aus Leipzig für Nachträge vom 24.7.1923 zeigen. An Ende waren 118.400 Mark zu zahlen. Für die Frankatur von 120,00 Mark für die notwendige Frankatur wurde bedarfsgerecht mit 1 x Mi.241 und 1x Mi.268 verklebt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
im Thema Motiv Wein: Stempel, Belege und Anderes zeigte ich die unten anhängende Postkarte aus Leipzig vom 22.10.1935 wegen des Werbestempels.
Der Anlass der Postkarte war aber von philatelistischen Belang. Ein Kunde beschwert sich bei dem Leipziger Briefmarkenhändler Sperling über die Abwicklung eines gemeinsamen Handels. Der Sammler Schneider schreibt:
Herrn Sperling
da Sie auf mein letztes Schreiben, trotz
meines Freikuverts nichts hören ließen, werde
ich am Freitag den 25.10.35 vormittags zu
Ihnen senden und bitte den Boten Herrn
Voigtländer das Kohlhandbuch aushändigen
zu wollen. Sie wollen die Bücher bereit legen
damit der Bote nicht umsonst zu Ihnen
kommt. Ich hatte ja die Absicht außerdem ... Ihren
Bogen gegen Kasse abzunehmen aber ich bin ....
..... ..... . Ich finde die Erledigung
des Kaufes ziemlich interessenlos und ....
... auf Dummenfang
abgestellt. Ich halte die Angelegenheit
für erledigt.
Heil Hitler
Georg Schneider
Leipzig O5
Zollikoferstr.15I
Freikuvert erbitte
zurück.
Der Ärger scheint recht groß gewesen zu sein.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
eine P965 aus Leipzig nach Bremen vom 4.8.1947. Absender war der Leipziger Briefmarkenhändler Hans Schütz. Auf der Rückseite schreibt der Händler, dass er vom Kontrollratsgesetz Nr.48 vom 10.4.1947 betroffen war. Hier sind insbesondere die Artikel V ff. für ihn und andere handelnden Privatpersonen wichtig. Ich hab die betreffenden Regelungen mal zitiert:
"Artikel V. Kauf, Verkauf, Tausch oder Ausstellung von Briefmarken der Vorbesetzungszeit sind verboten.
Artikel VI. 1. In diesem Gesetz bedeutet der Ausdruck „Briefmarken der Vorbesetzungszeit" entwertete oder nicht entwertete Briefmarken, Dienstmarken, Umschläge mit eingedruckten Marken, Postkarten, die während der nationalsozialistischen Regierung zur postalischen Verwendung in Deutschland oder in irgendeinem Land oder Gebiet unter deutscher Besetzung ausgegeben oder hergestellt worden sind; ausgenommen sind Briefmarken, die sich auf Urkunden befinden, die vor Inkrafttreten dieses Gesetzes ausgestellt oder in öffentlichen Akten enthalten sind.
2. Marken der Weimarer Republik gelten ohne Rücksicht auf ihren Ausgabetag nicht als Briefmarken der Vorbesetzungszeit in Sinne dieses Gesetzes, vorausgesetzt, daß sie nicht auf Papier gedruckt sind, das Hakenkreuz-Wasserzeichen oder andere nationalsozialistische Symbole oder Zeichen enthält.
Artikel VII. Wer Bestimmungen dieses Gesetzes zuwiderhandelt oder zuwiderzuhandeln versucht, setzt sich der Strafverfolgung vor den deutschen Gerichten oder den Gerichten der Militärregierung aus und wird mit Gefängnis bis zu 5 (fünf) Jahren und mit einer Geldstrafe bis zu 500.000 RM oder mit einer dieser beiden Strafen bestraft."
Da wird wohl so mancher Händler und auch Sammler betroffen gewesen sein. Die Konsequenzen des Gesetzes waren ja nicht zu unterschätzen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Der Marken-Schneider existiert ja immer noch.
Hier eine Preisliste vom November 1948.
Ich habe in meiner Sammlung einen Brief an die Gebrüder Senf in Leipzig. Er kommt aus Oberwinter bei Bonn und wurde 1919 augenscheinlich zensiert.
Gruß
Uwe
Nachfolgend eine mit SBZ 183a frankierte Drucksache der
Briefmarkenhandlung Edgar Schultz von Luckau Niederlausitz nach Hesseln ü. Halle/Westfalen
Stempel (2) LUCKAU (NIEDERLAUSITZ) a 23.8.48

Ob der vehement vorgetragenen Bitte um Anforderung der Preisliste nachgekommen
wurde?
Viele Grüße
Peter
Hier eine Notganzsache HANNOVER 15 P A01, (1. Portoperiode, Umwandlung eines Postkartenvordruckes (Schlüter, Hannover) in eine 6 Pf. Ganzsache mittels Ausgabekontrollstempel unten links und Freivermerk "Gebühr bezahlt" oben rechts).
Ausgabekontrollstempel: HANNOVER 15, UB d, 03.09.1945
Abgangsstempel: HANNOVER 1, Sonderstempel Ausstellung "Der neue Weg", 17.10.1945


Gruß Ulrich
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Britische Zone: Notausgaben ab 1945"
August Henniges war im Deutschen Reich als Briefmarkenhändler tätig.[/b]
Portogerechte Drucksache frankiert mit SBZ 213 nach Halle/Westf.
WIPO AUKTIONEN Willi Pohl Berlin. Stempel (2) POTSDAM a 07.2.52

Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
hier eine Drucksache des
Philatelistischen Büros "COSMOS" Erich Goy aus Berlin


Viele Grüße
Klaus
Hallo,
portogerechte Drucksache bis 50 g der
Briefmarkenhandlung M.U. Dietz Leipzig.
Frankiert mit SBZ 214a und gestempelt (10) LEIPZIG C 13 16.10.50.-12

Umschlag vorschriftsmäßig unverschlossen.
Viele Grüße
Peter
Drucksache des
Berliner Briefmarkenhändlers Paul Beck nach Meiningen.
Portogerecht mit SBZ 213 frankierte Angebotsliste mit Ausgaben aller Zonen.
Stempel BERLIN N4 12.9.49.-18.


Viele Grüße
Peter
Drucksache frankiert mit SBZ 213a vom
Briefmarkenfachgeschäft Rudolf Hantschke Bautzen nach Einbeck mit rückseitigem Angebot zu SBZ-Marken, Berlin und Bizone.
Stempel (10) BAUTZEN 2 aa 03.12.48

Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
eine Postkarte aus Vidin (Widin) in Bulgarien an die
Gebrüder Senf in Leipzig:

Der Absender hat die Karte am 10.07.1894 (julianisch) = 22.07.1894 (gregorianisch) geschrieben und aufgegeben. Freundlicherweise hat er das Datum gleich nach beiden Kalendern angegeben "10/22. VII. 94". Beim Stempel aus Widin ist das Datum nach dem julianischen Kalender angegeben. Der Stempel aus Calafat in Rumänien auf der gegenüberliegenden Donauseite trägt dagegen das Datum nach dem gregorianischen Kalender (Auslandspost).
Auf der Karte steht:
Ersuche um höfl. umgehende Mitteilung, ob Sie die Marke Bulgarien 5 Stotinki rosa Fehldruck (laut Ihrem Katalog 80 Mark) vorrätig haben. Und zu welchem Preise Netto Cassa sie mir dieselbe liefern können. Baldige Antwort erwarte hochachtungsvoll. A. Biskup Widin

Es geht um die Marke Bulgarien Nr. 15, 5 Stotinki grün/grünlich als Farbfehldruck Nr. 15F in der Farbe rosa/weißorangerot = Farbe der 10 Stotinki-Marke (Michel 3.600 Euro). Links die beiden Marken mit der richtigen Farbe. Rechts ist der Farbfehldruck. Er ist gerade beim Auktionshaus Weiser im Angebot (Nachverkauf). Der Ausruf beträgt 1.000,- €.
Viele Grüße
Volkmar
Hallo,
heute eine Drucksache des
Briefmarken_Fachgeschäfts Josef Pfeffer Ansbach/Mfr., frankiert mit SBZ 213a und zwecks Portoersparnis aufgegeben in
(10) HARTMANNSDORF (b. CHEMNITZ) 18.12.49

Sehr gut gestaltet mit der Abbildung einer gestempelten Bayern 1 Kreuzer.
Viele Grüße
Peter
Heute eine Postkarte von Eberswalde nach Biesenthal/Mark, frankiert mit SBZ 216.
Absender
Eberswalder Briefmarken-Börse Max Sprenkelmann.
Sonderstempel (2) EBERSWALDE 27.2.49.-8

Viel Grüße
Peter
Heute ein Beleg aus Schleusingen nach Schlüchtern.
Absender
Marken-Schulz Schleusingen. Frankiert mit SBZ 212a und 3x 218a überfrankiert, Sonderstempel (15) SCHLEUSINGEN 22.9.49.-11

Viele Grüße
Peter
Heute eine portogerechte Drucksache der
Briefmarken-Großhandlung Wilhelm Horn Wittenberge.

Portogerecht frankiert mit SBZ 213 Sonderstempel WITTENBERGE 13.5.50.-15
Viele Grüße
Peter
Hallo,
bei den 2 Briefen war auch nicht alles perfekt.


Grüße Andreas
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Tintenstrahlentwertungen neuer Großbriefsortieranlagen der DPAG" / Händler:
Jörg Schönherr, Leipzig und
Briefmarkenversand Frank Schrader, Northeim ]
Hallo,
heute ein Beleg des
Briefmarkenhändlers Alfred Brückner aus Berlin-Lichterfelde nach Meiningen frankiert mit SBZ 213 Stempel BERLIN N 4 12.8.49.

Viele Grüße
Peter
Ergänzend zum Beleg von Alfred Brückner die scans der Vorder- und Rückseite seines Sonderangebots Nr.118a.

Viele Grüße
Peter
Heute ein Beleg der gleich mit Absender und Empfänger in das Thema passt.
Drucksache mit SBZ 213 des {b]Briefmarken- Großhändlers Helmut Koellner aus Wismar[/b] an
Alfred Graffenberg in Hessisch-Oldendorff.
SST (3a) WISMAR 01.2.49.-18.
Interessant das Angebot zu den Ausgaben Mecklenburger "Zonenmarken" und auch die Verschluss-Vignette des Händlers die den 4 Pfg.-Wert der Abschiedsausgabe zeigt.


Viele Grüße
Peter
@ doc [#287]
@ Mondorff [#424]
Zu der Firma Wilhelm Sellschopp habe ich auch noch etwas ausgegraben, einen Wertbrief über 500,-- DM von Hamburg nach Greifensee in der Schweiz, dokumentiert mit einem roten Zollfrei Stempel vom Zollamt Basel. Schöner Stempel von 20.5.1983.
Liebe Grüße
10Parale
Hallo,
heute wieder ein Beleg des Händlers Albert Brückner Leipzig als Drucksache an die Gebrüder Böttcher nach Einbeck - Hann. frankiert mit SBZ 213a.
Stempel LEIPZIG C2 21.1.49.-19

Interessant das Firmenlogo von Albert Brückner und der rückseitige Text.

Viele Grüße
Peter
Drucksache bis 50g der Briefmarkenhändlerin Erna Schindler Lastau nach Greiz.
Frankiert mit SBZ 212 und Eckunterrand 213.
Stempel LASTAU (KR GRIMMA)a 16.3.49.-18

Viele Grüße
Peter
Ein Beleg von
Herbert Strümpel "Briefmarken-Tauschzirkel und Kaufverkehr" aus Oschatz

Drucksache frankiert mit dreimal SBZ 212, dabei rechtes Eckunterrandstück
Stempel (10b) OSCHATZ 1 e 21.4.49

Viele Grüße
Peter
Ein großformatiger R-Brief des Leipziger Briefmarkenhändlers Max Nickl nach Offenbach.
Überfrankierte Buntfrankatur aus dem SBZ-Köpfe-Satz mit
SBZ 213, 215, 217, 219, 221, 223, 225 und 227. Alle Marken zentrisch entwertet
LEIPZIG W 20 10.1.49.-18.

Provisorischer R-Zettel Stempel Leipzig W 31 g
Rückseitig Stempel (16) OFFENBACH (MAIN) 1i 13.1.59.-23
Viele Grüße
Peter
Drucksache des
Fachvertriebs für Philatelie Leipzig nach Einbeck Gebr. Böttker, frankiert mit SBZ 213 Stempel LEIPZIG W 31 1.4.49


Viele Grüße
Peter
Drucksache mit Einzelfrankatur SBZ 213 Ecke oben links aus -NO-Bogen von
Werner Robert Kuhn Beschaffung von Gelegenheits-Handstempeln.
Sonderstempel (19b) ZERBST 20.8.49.-17 1000 Jahr Feier zweimal sauber abgeschlagen.

Viele Grüße
Peter
Hier habe ich eine portogerechte Auslandsdrucksache der Mi.-Nr. 113, Datum leider nicht ersichtlich. Über das
Briefmarkenhaus Schmitt in Darmstadt-Eberstadt habe ich leider nichts herausfinden können, die Firma
Francois Brych in Monte Carlo existiert aber wohl heute noch, wenn auch an anderer Stelle.

Beste Grüße
Michael
Drucksache innerhalb
Dresdens der
Briefmarkengroßhandlung R. Ludwig, frankiert mit waagerechtem Dreierstreifen der SBZ 212a aus der Dauerserie Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft ...
Stempel (10a) DRESDEN A 29 d 23.7.49.-14 sauber zweimal abgeschlagen

Viele Grüße
Peter
Heute eine portogerechte Auslandspostkarte vom
Briefmarkenversand Heinz Papendorf, Berlin W 15 an die Schweizer Briefmarkenzeitung, frankiert mit SBZ 213 und 219 und "leider" erst nachträglich entwertet BERLIN NW 7 am 27.4.49.-7

Rückseitig wird ein Probeexemplar der Zeitung erbeten.
Viele Grüße
Peter
@ hannibal [#210]
Hallo Hannibal,
in diesem Laden war ich als Kind öfter und habe ab und zu auch mal einige Marken gekauft. So war das nun mal in den 1960-er Jahren. Bin in Wittenberge geboren und damals gab es halt als Jugendlicher nur Tausch untereinander oder kaufen, vor allem die Westmarken! Damals hatte Briefmarkensammeln noch einen anderen Stellenwert! Lang, lang ist es her!
Mfg! bedaposablu
Hallo,
auf diesem Beleg befinden sich drei Marken mit einem wohl privaten Aufdruck.
Weiß hier jemand näheres dazu, z.B. wer hat ihn angebracht, waren die Marken mit Aufdruck dann überhaupt noch postgültig, ist sowas sammelwürdig, falls ja, kann man einen ungefähren Wert angeben?
Ich vermute, dass da das
Markenhaus Heinrich Keimel in Deisenhofen bei München etwas damit zu tun hat und dass [#434] auch hier zutrifft. Es sieht so aus, als ob der Brief echt gelaufen wäre, was ich aber nicht glaube. Der Stempel hinter der Adresse ist leider nicht lesbar.

Viele Grüße
Willi Auer
[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Infla: Werbeaufdrucke"]
Hallo zusammen,
diese Postkarte ist mir natürlich durch den ungewöhnlichen Aufdruck auf der Briefmarke aufgefallen. Interessant finde ich aber auch den Text auf der Rückseite. Diesen und einen anderen Text desselben Händlers findet ihr auf [1].

Weshalb der
Briefmarkenhändler Hans Genzel aus Charlottenburg die Briefmarke der Kontrollratserie so aufwändig überdrucken ließ weiß ich nicht. Die Karte wurde mit Sicherheit verwendet als die Marke nicht mehr gültig war. Es hätte doch genügt, einfach eine Briefmarke aufzukleben wie es auch in diesem Fall geschah. Da die Marke fehlt erkennt man es jetzt nur noch an dem unvollständigen Stempelabschlag.
Viele Grüße
Volkmar
[1]
http://www.ganzsachen-online.de/?p=4525
Liebe Sammlerfreunde,
der
Leipziger Briefmarkenhändler Greif hat hier am 6.6.1942 einen Nachnahmebrief (20 Pfennig) zu 8,10 RM als Drucksache (3 Pfennig) nach Leipzig versandt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hier drei Notganzsachen aus Wuppertal-Elberfeld 1, alle aus der 1. Portoperiode. Es sind unterschiedliche Formblätter, die durch einen roten Zweikreisstegstempel mit integriertem Freivermerk "BEZAHLT", WUPPERTAL-ELBERFELD 1 mit geblocktem Datum in eine 6 Pf.-Ganzsache umgewandelt wurden. Es findet sich in der Datumsleiste jeweils nur eine "1." auf der Stelle des Monats. Das steht aber nicht für Januar (1946), wie die nachfolgenden Karten zeigen.
P A05, gelaufen am 16.01.1946 von Wuppertal-Elberfeld 1 (UB b) nach Hamburg 1:.

P A06, gelaufen am 07.08.1945 von Wuppertal-Elberfeld 1 (UB a) nach Wesermünde:

P A07, gelaufen am 26.07.1945 von Wuppertal-Elberfeld 1 (UB a) nach Hannover:

Beste Grüße
Ulrich
---
Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Britische Zone: Notausgaben ab 1945" / Beleg oben: Anfrage an Firma
Edgar Mohrmann, Hamburg / Beleg mitte: Anfrage an
Markenhaus Schild, Wesermünde
Heinrich Köhler kennt heute jeder Briefmarken-Sammler. Schon seit 1913 führt dieses Briefmarkenhaus Auktionen in Deutschland durch. Schon früh erlangte Heinrich Köhler eine führende Stellung nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.
Wenig mehr als 100 Auktionen wurden durchgeführt, bis der zweite Weltkrieg das Geschäft sehr erschwerte.
Köhler war damals noch in Berlin.
Ganz schwierig wurde die Situation 1943 / 1944.
Per 27.1.1944 führte Heinrich Köhler nochmals eine Auktion durch, es war seine 115. Auktion. Auf lediglich 5 Seiten (von total 8 Seiten) wurden 298 Lose (78 Sammlungen und 220 Einzellose) angeboten "Versteigerung im behördlichen Auftrag" mit aussergewöhnlichen Versteigerungs-Bedingungen, auf die auch speziell hingewiesen wurde. Lose 129-167 wurden auch nicht beschrieben (!), bis auf folgende Bemerkung:
"129 bis 167. Moderne Sätze Deutsches Reich, Saargebiet, Österreich. Ausserhalb Katalogbeschreibung". Vielsagend auch die Angaben auf Seite 8:
"Die eingesandten Marken werden, soweit sie nicht zur Bearbeitung zeitweilig vorgenommen werden, in besten Banksafes, die keinerlei Beschädigungen erlitten haben, verwahrt."
Die 116. Auktion (vom 25.7.1944, gemäss "Chronik der deutschen Philatelie; Heinrich Köhler und seine Nachfolger", von Wolfgang Maassen, 2013) war dann die letzte des Firmengründers, der im Juni 1945 verstarb, 64-jährig (1881 geboren).
Bemerkenswert ist, dass zu dem 115. Auktionskatalog noch eine zweiseitige Fototafel gedruckt wurde, die immerhin 73 Einzellose zeigte.

Dieser 115. Auktionskatalog zählt heute wohl zu den Raritäten. Philatelistisch ist er nicht wichtig, aber sein geschichtlicher Hintergrund ist doch sehr speziell.
Heinz
@ Heinz 7 [#230]
Ich stelle mir das auch nicht einfach vor, so eine Auktion mitten im Krieg. Es geht halt nichts über Kontinuität. Es wäre mal interessant zu sehen, wieviel organisierte Briefmarkensammler es in Deutschland vor, während und nach dem 2. Weltkrieg gab.
Ich mach einen kleinen Abstecher ins ausgehende 19. Jahrhundert. Da freue ich mich, eine Ganzsache 10 Bani zeigen zu können, die am 30. Juli 1893 in Bukarest doppelt abgeschlagen und am 1.8. in Wien mit einem Ankunftsstempel versehen wurde.
Der Absender war ein gewisser Herr HUGO SELIGMANN, Briefmarkensammler in Bukarest, Rumänien. Selten habe ich solch einen schönen Rahmenstempel gesehen, um seinen Namen und sein Hobby zu würdigen. Wie wir auf der Rückseite erfahren, war dieser Sammler Mitglied im philatelistischen Verein in Jassy.
In dem Schreiben bittet Herr Seligmann um die Zusendung einer Probenummer eines philatelistischen Blattes aus Wien, eventuell aus dem Hause des Herrn Karl Cl. Sauer. Man beachte die Sprachführung: "Unterzeichneter bittet Sie höflich,....."
Liebe Grüße
10Parale

Briefmarkenauktion in der Hauptstadt Deutschlands - ok, das kann ich mir vorstellen. Mir fällt es aber immer noch schwer, mir eine Briefmarkenhandlung im Jahr 1943 im besetzten Belarus vorzustellen. Da kämpfen Partisanen gegen die Besatzer, die Millionen Belarusen töten, verhungern lassen, 20.000 Grodnoer vergasen, erschießen - und in dieser Stadt, in der 33.000 Menschen starben und deren Gebiet eines der Zentren des Partisenkampfes ist, lässt sich jemand aus Krakau einen Sonderstempel schicken. Und es ist kein deutscher Soldat oder ein dorthin eingewanderter Deutscher, sondern dem Namen nach ein Belaruse.
Interessant ist auch, dass mitten im Krieg diese Karte nach nur zwei Tagen ankam, während im vergangenen Jahr ein Brief von Deutschland ins Grodnoer Gebiet 11 Tage brauchte.

Zur Straße, in der die Briefmarkenhandlung war, gibt es sogar eine Webseite, von Briefmarkenhändler ist leider keine Rede [1].
In Hausnummer 11 wurde 1940 eine Apotheke gegründet, die es heute noch an der gleichen Stelle gibt.
Das ist Hausnummer 11 im Jahr 1940:

Und die gleiche Stelle heute - es sieht noch genauso aus, was man nur für wenige städtische Gebiete in Belarus sagen kann [2].
[1]
http://www.mein-grodno.eu/eliza_orzeszkowa_strasse.html
[2]
https://bit.ly/3fQUDze
@ TeeKay [#232]
Trotz der widrigen Umstände ein sehr schöner Beleg. Ich sehe, dass ich nicht allein in der Übung bin, Briefe in Ihr Zeitgeschehen einzuordnen. Es ist wie ein Wunder, dass das Haus mit der Nr. 11 noch steht und dass man heute die Apotheke betreten kann, und während man eine Packung Aspirin oder einen Misteltee kauft, sich vorstellt, wie hier einmal Briefmarken gehandelt wurden. Solche Expertisen faszinieren mich und man kann an Hand einzelner Belege lange, und hier leider auch traurige und grausige Geschichten erzählen.
Man nennt das heut auch "social philately", doch ich würde hier noch viel weitergehen. Ich habe noch keinen adäquaten Begriff gefunden. Vielen Dank jedoch für das Zeigen dieses Dokumentes.
10Parale
@ Mondorff [#95]
Schöner Beleg vom Boulevard Montmartre. Heute, - du schreibst es - befindet sich das Geschäft in der Avenue Montaigne.
Der Stempel auf diesem alten Briefcouvert zeugt davon, dass es das Haus Maury schon sehr lange gibt. Am 8. März 1871 war der Herr Maury gerade mal 26 Jahre alt. Und man weilte an der Rue St. Lazare.
Liebe Grüße
10Parale
Hallo,
ein weiterer Beleg zu einem
Leipziger Briefmarkenhändler - Friedrich Dieck, der mitteilt, daß die Lieferung des Michel-Katalogs bereit liegt.


Portogerechte Drucksache frankiert mit waagerechtem Dreierstreifen der SBZ 212 und gestempelt LEIPZIG S 12 d 5.6.50.-18
Viele Grüße
Peter

1972 - R-Luftpostbrief von Teheran nach Schömberg (D) - MiNr. 1286, 1478 (2), 1479, 1521, 1524
Absender
F.N. FARAHBAKHSH Teheran - weltweiter Briefmarken-Händler, Kataloge-Herausgeber, Auktionator etc.
Glückauf!
Claus

1930 -
Briefmarkenhändler Ahmed Tarki Zarke, Tauris, Persien von Tauris nach Berlin an den Berlin Ganzsachen-Samler-Verein.
Von mir eine einfache Postkarte zu 2 Cents, erschienen im Jahr 1956. Der dreieckige Wertstempel trägt einen schwarzen Überdruck mit dem Text "FIFTH INTERNATIONAL / PHILATELIC EXHIBITION / NEW YORK / 1956". Die Karte wurde am 16.7.19+56 in Camden (New Jersey) aufgegeben und war an eine Adresse in Braunschweig gerichtet.

H&G - P 64
Viele Grüße
Ingo
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "USA Ganzsachen Postkarten" /
Karl Pfankuch, Braunschweig, war eine bekannte Auktionsfirma]
- Czenstochau


2 Belege (Brief 5 3 PF und Drucksache 3 PF) an den
Briefmarkenändler Robert Noske in Borna bei Leipzig; Beide Postprüfung Posen, Aufgabe Czenstochau b - 14. 6. und 15. 6. 18,
Gruß Regis
[Beitrag redaktionell teilweise kopiert aus dem Thema "Deutsche Besetzung WK 1: Generalgouvernement Warschau Postorte"]
Heute mal wieder eine Novemberverwendung mit SBZ 213b auf Drucksache der
Briefmarkenhandlung Ehrhard Lorenz in Meissen.

Gestempelt MEISSEN 3 i 6.11.48.-6-7N
Wunderschön gestaltet mit Abbildung der 5 Neugroschen Sachsen.
Rückseitig geprüft Schönherr BPP
Viele Grüße
Peter
Ups, da ist der Scan der Rückseite der Drucksache nicht mit geladen worden.
Auf der Rückseite wird mit Datum 30.10.1948 der komplette Satz Köpfe 1 sowohl postfrisch, gestempelt und auf Briefen angeboten. Nach jetzigem Forschungsstand waren da noch nicht alle Wertstufen am Schalter erhältlich.

Viele Grüße
Peter
[Beiträge [#240] und [241] redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe: Frühverwendungen aus 1948 gesucht"]
Hallo,
heute eine Drucksache frankiert mit 3x SBZ 212 des
Briefmarkenfachgeschäftes Alfred Schumann in wurzen.

Gestempelt (10a) WURZEN l 20.11.50.-15.
Saubere Erhaltung.
Viele Grüße
Peter
Ein mit 1½ d. freigemachter Brief von Malta nach Des Moines im U.S. Bundesstaat Iowa.
Absender ist der Briefmarkenhändler
Jos. M. Bartolo in Rabato.
Hinweis: kann mir jemand die Marke bestimmen, da ich das Jahr nicht eindeutig bestimmen kann, es muss am 12. September in den 1940er Jahren gewesen sein.
Liebe Grüße
10Parale

@ 10Parale [#243]
Auf der Briefmarke ist Georg V. abgebildet. Nach seinem Tod (1936) wurde Georg VI. auf den Briefmarken abgebildet (ab 1937). Du musst also früher suchen, 1940 ist zu spät.
Die Marke wurde 1930 herausgegeben; es ist Michel Nr. 155.
Freundliche Grüsse
Heinz
Heute eine mit SBZ 213 frankierte Drucksache der
Briefmarkenhandlung Arthur Müller, Pössneck
Stempel (15) PÖSSNECK a 23.2.51.-13 nach Gera.
Im Angebot Auswahlsendungen Deutschland und Europa und der neue Lipsia-Katalog Europa.


Viele Grüße
Peter
Iran

Von Teheran (ohne Absender) an die
Fa. Lindner Falzlos GmbH in 7464 Schömberg (D) mit MiNr. 1261 - 08.09.1965 Weltkongreß der UNESCO gegen das Analphabetentum, Teheran
Glückauf!
Claus
Ganzsache aus Indien vom 19.02.1898 von R. J. Hassum an den
Briefmarkenhändler J. G. Paquelet in Luxemburg. Dem rückseitigen Text ist zu entnehmen, dass Paquelet in der Zeitschrift "Advertiser" inserierte und nach Tauschpartnern Ausschau hielt.
„Having read your advertisement in the „Advertiser“ i shall be pleased to exchange Zanzibar British East Africa & other good British Colonials good & rare stamps against Tobago 1883 6d CA catalogued £ 15 [???] basis Scotts 1898 Catalogue or Gibbons 1897. I shall send all good stamps catalogued over. Is My reference W. Hadlow 337 abroad London or if you will send me good English reference I shall send first consignment.
Yours faithfully, R. J. Hassum“
Grüße, Stefan

Drucksache frankiert mit SBZ 213 (10b) LEIPZIG C 2 e 17.5.50.-11 an den
Briefmarkenhändler Ernst Arnhold in Bischofswerda.
Guten Morgen,
Herr Sieger war ja früher nicht nur Händler, sondern auch Sammler. Und wenn ich mich nicht irre, hatte er eine Vorliebe für die Luftpost.
Deswegen verwundert diese umfunktionierte Ganzsachen Karte Nr. 117 vom 25.X.1931 auch nicht.

Die GSK ist von der SOVIET PHILATELIC ASSOCIATION von Moskau am 15.5.1932 nach Lorch geschickt worden. Völlig kommentarlos, aber Herr Sieger wird das in dieser Form so bestellt haben. Denn ab 15. Mai 1932 galt der Inlandsluftposttarif in der UdSSR nicht mehr, ebenso der Eilsendungstarif. Stattdessen wurde der Tarif "EXPRES" eingeführt.
Und weil der Brief ins Ausland gehen sollte, wurde der Wertstempel "10 Kopeken" mit 2 EXPRES-Marken á 80 Kopeken (2x Mi.-Nr.: 409) frankiert. Aus der Ganzsachenkarte wurde eine einfache Postkarte! Die R-Gebühr war vielleicht erforderlich, um die Karte nicht zu überfrankieren (?).
MfG >Franz<
Hallo,
nachfolgende Drucksache frankiert mit 3x SBZ 212a vom
Sammlerdienst Walter Born aus Schmiedefeld an die
Briefmarkenhandlung Otto Schneider in Naumburg passt gut ins Thema.
Ortsstempel SCHMIEDEFELD RENNSTEIG 23.10.50


Viele Grüße
Peter
Hallo Peter,
zu diesem Beleg muss ich mal eine Frage stellen:
Schmiedefeld am Rennsteig liegt in Thüringen, SBZ bzw. 1950 DDR. Neustadt bei Coburg liegt jedoch in Bayern bzw. 1950 BRD. Wie kann ein Sammlerdienst in der DDR in einer so heißen Phase des kalten Krieges (1950) eine Art Ost-West-Deutsches Unternehmen (?) über die Grenze hinweg sein?
Viele Grüße
Jens
Hallo Jens,
das habe ich mich beim ersten Blick auf den Beleg auch gefragt. Aber die Erklärung ist wohl im rückseitigen Text zu finden.
"Eine Anzeige im Sammlerdienst ist, infolge der kostenfreien Belieferung aller Philatelisten in Ost- und Westdeutschland...".
Scheinbar funktionierte das Anfang der 1950er Jahre noch.
Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
bei diesem philatelistischen Brief aus Homburg (Pfalz) an das
Markenhaus Ferdinand Redwitz in Stuttgart ist mir nicht alles klar.

Die Jahreszahl im Stempel ist zwar nicht eingestellt, der Brief muss vom 18.06.1919 sein. Die Marken mit dem Aufdruck "Freistaat Bayern" sind im Mai 1919 erschienen und waren bis zum 31.1.1920 gültig.
Wenn ich es richtig sehe betrug das Porto für einen Fernbrief 15 Pfg., die Einschreibegebühr 20 Pfg. Mit 32 Pfg. wäre der Brief um 3 Pfg. unterfrankiert. Da der Brief am Schalter abgegeben worden sein muss, ist das schon ungewöhnlich.
Unten links steht der Vermerk "Durch die Postprüfungsstelle Ludwigshafen". Der Brief trägt aber keinerlei Zensurvermerk und hat auch keinen Ankunftsstempel aus Stuttgart.
Was meint ihr, ist der Brief echt und befördert worden?
Viele Grüße
Volkmar
[Beitrag [#254] redaktionell kopiert aus dem Thema "Postverkehr im 1. Weltkrieg und danach" (
@ volkimal [#254]
Hallo Volkmar,
nach meinem Bauchgefühl ist der Brief nicht gelaufen bzw. es fehlt ein Beweis für den Transport. Von daher ist es einfacher, ihn argumentativ als Stempelunterlage anzusehen.
Beste Grüße!
Lars

1961 von Bergneustadt nach Teheran - Händler in Bergneustadt schon lange nicht mehr im Geschäft.
Glückauf!
Claus
[Redaktionell hinzugefügt: Absender
Ingo Bohle, Briefmarken und Auswahlring IBO, Bergneustadt, Rheinland]
Brief vom
Briefmarkenhändler L.V.Lindsey aus Norwich, USA, 25. November 1920 nach La Valletta, Malta,16. Dezember 1920.

Dieter
@ Fips002 [#257]
Bleiben wir in den USA. Ganzsache mit Zusatzfrankatur vom
Briefmarkenhändler ALVIN FRANZBLAU STAMPS in NEW YORK nach Basel. Bald nach Kriegsende wurden wieder rege Tausch- und Handelsbeziehungen weltweit aufgenommen, auch im privaten Bereich.
Gesamtfrankatur: 3 Cents mit u.a. Verkündung der 4 Freiheiten Inschrift: „Freiheit der Rede und Religion, frei von Not und Furcht“, Michel Nr. 511.
Liebe Grüße
10Parale
Stephan

Hallo,
von mir ein Fernbrief-Einschreiben. Aufgegeben am 25.1.46 in Neuwied und am 2.2.46 in Hamburg angekommen.

Das Porto dürfte 42 Rpf betragen haben: 12 Rpf für Brief im Fernverkehr + 30 Rpf für Einschreiben. Den "Gebühr bezahlt"-Stempel mit ovaler Umrandung habe ich hier noch nicht gesehen. Ich kann ihn aber auch nicht einordnen. Der handschriftliche Vermerk im Stempel ist schlecht zu erkennen, aber mit etwas Phantasie erkenne ich eine 42 für die Portohöhe.
Beste Grüße Karsten
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel: Gebühr bezahlt / Taxe percu"]
Guten Tag,
die
Briefmarkenhandlung D. Herbst in 809 Wasserburg sandte diesen Einschreib-Brief an die
Briefmarkenhandlung Herbert Lindner in 799 Friedrichshafen am 29.11.72.

Warum ich beim Lesen der beiden Absender:
Briefmarken & Wetteinnahmen lächeln musste, kann ich nicht näher erklären.
MfG >Franz<
Hallo,
ein Einschreiben-Fernbrief an das
Briefmarkengeschäft Walter Goecks in Berlin, aufgegeben am 23.5.46 in Wesermünde-Mitte, angekommem am 27.5.46.

Beste Grüße
Karsten
Guten Tag,
ein auf einer Notganzsache P671 geäußerter Wunsch von H. Blumberg an die
Briefmarkenhandlung Paul Guttmann in Celle auf der Lüneburgerstr. 71.

Aufgegeben im Postamt RECKLINGHAUSEN SÜD 2 am 9. Oktober 1945, das war an der König Ludwig-Straße im gleichnamigen Ortsteil angesiedelt.
MfG >Franz<
Hallo,
von mir nochmal ein Einschreiben-Fernbrief aufgegeben vom
Briefmarkenfachgeschäft Gustav Seeberger, Rathausmarkt 17 in Hamburg am 11.6.46 und angekommen am 13.6.46 in Angelsdorf bei Elsdorf im Rheinland.

Au der Rückseite befindet sich ein schöner, silberner Aufkleber, der auf das 25-jährige Bestehen des Briefmarkenfachgeschäftes hinweist.

Abschließend habe ich noch eine Frage:
Auf dem Einschreibe-Zettel wurde die "36" mit Bleistift überschrieben. Was hat das zu bedeuten?
Beste Grüße
Karsten
@ karrottil [#263]
Hallo,
aus der "36" wurde eine "12" gemacht (= Aufgabepostamt).
@ Uwe Seif [#264]
@ karrottil [#263]
Hallo Uwe,
da hätte ich auch selbst darauf kommen können, denn im Aufgabestempel von Hamburg steht ja auch schon die "12". Aber warum steht im Einschreibe-Zettel dann "Hamburg 36"? Ist das Postamt 12 mit falschen Einschreibe-Zetteln beliefert worden, oder hat man sich welche vom Postamt 36 beschafft, oder ?
Hat jemand eine Erklärung dafür?
Beste Grüße
Karsten
@ karrottil [#265]
Hättest Du auch selbst draufkommen können - siehe Stempeldatum. Damals musste man nehmen beziehungsweise aufbrauchen, was noch da war. Notfalls wurde improvisiert, in allen Lebenslagen.
Viel Spaß weiterhin
Roland
@ karrottil [#265]
@ Roland Daebel [#266]
Hallo,
ja, Roland beschreibt es gut. Derartige Improvisation kommt auch in späteren Jahren (Bundespost und DDR-Post) noch vor, wenn neue Zettel nicht rechtzeitig bestellt oder geliefert wurden. Große Ämter hatten deshalb auch Blanko-Zettel (ohne Ortseindruck) vorrätig.
Gruß Uwe
@ Roland Daebel [#266]
@ Uwe Seif [#267]
Hallo Roland, hallo Uwe, danke für Eure Einschätzung und Hilfe.
Diesmal möchte ich eine Postkarte zeigen, aufgegeben am 6.7.46 in Hamburg von
Hans Froede, Inh. Heinrich Heerdt, Briefmarkenexport, Hamburg, Bornplatz 4

Aus der rückseitigen Korrespondenz deute ich, daß auch
K.-H. Zaadhof, 23 Oldenburg, Bahnhofsallee 22, im Briefmarkenhandel tätig war.
Beste Grüße
Karsten
Guten Abend,
den abgebildeten Beleg hätte ich fast übersehen!
Der
Briefmarken-Versand Alex Berger, Berlin-Wilmersdorf, Markobrunnerstraße 5 schickt Herrn Z. Koch in Mannheim eine Drucksache, die aber in Recklinghausen aufgegeben wurde.

Das Datum kann man leider auch nicht richtig lesen.
MfG >Franz<
Hallo,
eine Drucksache aus der Bizone, frankiert mit der MiNr.1.

Der Brief wurde am 21.2.46 in Müchen von der
Briefmarkentauschzentrale Hans Kühleissen ansässig in der Goethestr. 64 in München, aufgegeben.
Beste Grüße
Karsten
Hallo zusammen,
eine Marke aus Großbritannien mit einem violetten Aufdruck eines Wiener Briefmarkenhändlers auf der Rückseite:

Ich gehe davon aus, dass es eine Briefmarke ist, bei der die Zähne abgeschnitten wurden - oder gab es diesen Wertstempel auch als Ganzsache? Der
Briefmarkenhändler Rudolf E. Wolf aus Wien in der Auerspergstraße hat wohl die für sich Reklame gemacht, indem er Briefmarken rückseitig mit seinem Stempel bedruckte.
Viele Grüße
Volkmar
Luxembourg

24.11.27 von Esch nach Hamburg mit MiNr. P 85
Glückauf!
Claus
@ becker04 [#202]
Hier ist eine frühere Drucksache des Philatelistischen Büros "COSMOS" aus Berlin.


Viele Grüße
Klaus
[Redaktionelle Ergänzung:]
Absender:
Philatelistisches Büro Cosmos, E. Aengeneyndt, Berlin-Lichterfelde West, Mitglied im IPHV Berlin
Hallo Hajo,
etwas verspätet, aber korrekt gesehen.
Ich mache weiter mit einem weiteren Beleg aus dem Tarif 1, der bis zum 31.5.1949 ging. Belege mit Bauten I sind aus diesem Tarifzeitraum generell nicht häufig, wobei der 1-Pf-Wert natürlich am längsten Gültigkeit in diesem Tarifzeitraum hatte.

Hierbei handelt es sich um eine Mehrfachfrankatur auf einer Fernpostkarte vom 21.4.1949, Porto 12 Pf. Der Beleg entstammt der legendären Koegel-Sammlung. Diese wurde 2010/2011 aufgelöst.
In der Zeit, oder kurz danach ist diese Karte bei mir gelandet und bleibt auch noch ein bisschen bei mir.
Gruß, Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege" /
Absender: Bruno Nicolai, Briefmarken-Fachgeschäft, Berlin-Charlottenburg 4]
Drucksache von
Wilhelm Weller, Briefmarken, Gelsenkirchen 13.5.1947 nach Leipzig.

Dieter
[Ergänzung Redaktion: Gerhard Sperling war ebenfalls Briefmarkenhändler aus Leipzig. Zitat Infla-Berichte:
Wahlwerbung auf ungültigen Inflationsmarken für Paul von Hindenburg zur Reichs-Präsidentenwahl 1925 durch den Leipziger Briefmarkenhändler Bernhard Sperling]
Heute ein Einschreiben des Händlers
Albert Klickow aus Berlin Wilmersdorf 2 - rückseitig entsprechende Vignette "Briefmarken Ganzsachen Abstempelungen".
Frankiert mit senkrechten Dreierstreifen SBZ 190 und Eckunterrandpaar der 213a mit schmaler Randleiste im Unterrand.


Saubere Stempel BERLIN W 9 e 11.6.49. 11-12 V
Viele Grüße
Peter
Drucksache mit Ankaufsliste von
Briefmarken Hans Kreher, Oberhermsdorf 12.8.1952 nach Anklam.


Grüße
Ivo
Hallo,
anbei ein Brief mit interessantem Inhalt des
Versandhändlers Erich Mohnke aus Berlin-Charlottenburg.
Ich finde drei Sachen interessant:
1. Auf dem Beizettel steht, dass es lt. Auskunft der Ostzonen-Postverwaltung im Dezember 1948 Markwerte der Köpfe I - Ausgabe herauskommen sollen. Die hat es aber nie gegeben.
2. Die Mitteilung, dass sein Lager und seine Kartei im Krieg zerstört wurden.
3. Er hat die falsche Postleitgebietszahl für den Empfänger aufgestempelt (Baden-Baden hatte die PLGZ 17a, 22b war Koblenz, Trier, Neustadt). Der Brief hat dann auch 14 Tage gebraucht, ist aber in Baden-Baden angekommen lt. Ankunftsstempel.


Es gibt noch zwei nette Details, aber die sind zum selberfinden.
Gruß
Hubert
Sigmund Friedel war ein bedeutender Briefmarkenhändler der unter anderem das Unikat der Tre Skilling Banco für 4000 Gulden im Jahre 1894 an den berühmten Sammler Philipp von Ferrary verkaufte, später durch gefährliche Fälschungen der seltenen Merkure negativ auffiel.
Rekommandierter Brief der siebenten Gewichtsstufe nach Nizza.
Das Porto der siebenten Gewichtsstufe (bis 140 Gramm) setzt sich aus 25 Heller – bis 20 Gramm – 6 x 15 Heller je weitere 20 Gramm und 25 Heller für die Rekommandierung zusammen.
@ hubtheissen [#278]
Zum einen, als Brief wurde eine alte Ganzsache verwendet. Zum zweiten ist der R-Zettel kein Zettel, sondern gestempelt, davon gibt es nicht so viele Belege. Ob das die beiden von dir genannten Details waren, bin ich mir nicht sicher.
Interessant an dem Brief ist auch, dass Briefe in die Westzonen mit SBZ-Marken eigentlich nicht mehr über die Luftbrücke geflogen werden sollten. Mit Schwarzaufdruck wurden die Briefe per Eisenbahn über Ost-Berlin auch nicht transportiert, wegen der Postkriegsmaßnahmen. Also doch über die Luftbrücke. Ob das der Grund für die Verzögerung war? Man weiß es nicht.
Gruß, Klemens
@ Frankenjogger [#280]
Hallo Klemens,
gut erkannt. :-) Herr Mohnke muss damals einen echten Engpass bei Brieumschlägen gehabt haben. Was auch noch erwähnenswert ist, dass die Mi. 228 der SBZ Allgemeinen Ausgaben in Westberliner Verwendung eher selten ist.
Ich habe von diesem Händler noch einen Beleg an die dieselbe Adresse mit einem Luftbrückenstempel zum Thema LP-Zuschlag. Diesmal stimmt sogar PLGZ. ;-) Auch hier ist wieder ein R-Stempel darauf, der aber durchgestrichen und überklebt wurde.


Gruß
Hubert
Heute eine Drucksache frankiert mit SBZ 183 der
Briefmarkenhandlung R.M.Kunstmann, Wurzen in Sachsen nach Kiel.
Rückseitig interessanter Text zur Auswirkung der Währungsreform im Juni 1948 in den Westzonen und der Ostzone auf seine Briefmarkenhandlung.
Stempel (10b)WURZEN i 24.7.48.-10


Viele Grüße
Peter
Heute ein Beleg von O.E. Peters, Rabenstein, dem eine ganze Reihe von Privatganzsachen bzw. Ganzsachen mit Zudruck auf private Veranlassung SBZ Köpfe 1 zu verdanken sind.
Eine Postkarte, leider um 2 Pfg. überfrankiert, aber mit SBZ 182 OR durchgezähnt bzw. nicht durchgezähnt und 2x SBZ 207 Walze Unterrand, trotzdem zeigenswert.

gestempelt RABENSTEIN(SACHS) b 12.2.49 nach Soltau.
Viele Grüße
Peter
Drucksache des
Briefmarken Rundsendezirkel "Ostsee" aus Prerow auf dem Darss

Hat jemand schon mal etwas von diesem Rundsendezirkel gelesen bzw. gibt es Belege aus anderen Zeiten?
Das Stempeldatum ist leider nicht zu bestimmen, da bleibt nur das Ausschlussverfahren über Portostufe und Marke.
Inlandsdrucksache mit 3 Pfennig ab dem 1.12.1923 bis zum 1.8.1927
Beste Grüße aus dem Norden
Willi Brandes - Raritäten und klassische Marken
2 Minuten vom Zoo in Berlin
ungebrauchte Postanweisung mit 50 Pfennig Germania und zweizeiligem Aufdruck Memelgebiet.
Ob der Name im Zusammenhang mit dem ehemaligen Briefmarkenhaus Brandes & Schulz in Düsseldorf steht, kann ich nicht sagen.
Liebe Grüße
10Parale

Hallo zusammen,
eine Postkarte P3 aus Griechenland, erschienen am 1.7.1883. Leider sind der Tag (oben) und das Jahr (unten) beim Stempel nicht klar zu erkennen. Vermutlich wurde die Karte im ΔΕΚΕΜ. 93 = Δεκεμβριος 93 = Dezember 1893 aufgegeben.

Auf der Rückseite hat der Briefmarkenhändler
Constantin Dascalakis aus Athen seinen Stempel abgeschlagen. Die Karte selbst stammt aber nicht von ihm, sondern von einem griechischen Versicherungsunternehmen - evtl. von einer staatlichen Versicherung. Ich kann kein Griechisch und weiß nicht genau, wie die Übersetzung der oberen drei Zeilen durch Google zu deuten ist.
Ich gehe davon aus, dass Constantin Dascalakis seinen Stempel aus Reklamezwecken auf der Postkarte abgeschlagen hat.

Von Constantin Dascalakis war letztes Jahr dieser Brief von 1896 mit fünf Olympia-Marken bei der David Feldmann Auktion im Angebot [1].
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://www.davidfeldman.com/dfsa-auctions/2020-autumn-auction-series/?soff_page=1&soff_category=&soff_keywords=Dascalakis
Fernbrief Berlin nach München vom 9.11.51. Frankiert mit senkrechtem Paar der 10 Pf. Bauten I vom Bogenrand unten links.
Herr Larisch betrieb in München ein Briefmarkengeschäft.

Fernbrief über 20 gr. Berlin nach Hamburg vom 27.7.49. Frankiert mit waagrechtem Viererstreifen der 10 Pf. Bauten I.

hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege" / Neben dem Briefmarkenhändler
A. Larisch aus München und der philatelistischen Frankatur fällt auch der philatelistische Absender auf:
Merkur Philatelisten-Ring Berlin]
Brief der
Briefmarken-Großhandlung Luise Arndt aus
Breslau:

Leider habe ich keine weiteren Unterlagen gefunden.
Schöne Ostertage wünscht
Ingo aus dem Norden
Ich nehme an, bei der Firma
Erwin Werzinger Briefmarken . Schreibmaschinen aus 8541 ABENBERG über Schwabach handelt es sich auch um einen Briefmarkenhändler. Ich habe aber nichts über die Firma gefunden.
Aus Israel wurden ihm Briefmarken angeboten. Mit dieser Karte nach Israel teilt er mit, dass er keinen Bedarf dafür hat.

Klaus Peter
Der heutige Brief ging am 10.01.1982 von einem Händler für Münzen und Briefmarken nach Israel.
Über die Firma keine Informationen gefunden, aber der Firmenabsenderstempel gibt ja Auskunft.
Albert Weingartner MÜNZEN - BRIEFMARKEN AM RATHAUS NEUKÖLLN ERKSTR. 1a - 1000 BERLIN 44.

Klaus Peter
@ Ichschonwieder [#290]
heute zeige ich einen wunderbaren Beleg, der als Chargé Einschreiben am 10.11.1926 von Bern nach Wittenberg lief (Gewicht 18 gramm).
Freigemacht mit insgesamt 1 Franken 50 Rappen mit einer Tell Marke und einer Freimarke Wappenschild. Absender ist das berühmte
Markenhaus Zumstein & Cie, Bernd. Empfänger der
Briefmarkensammler-Verein Wittenberg. Rückseitig firmeneigene Verschlussklappen von Zumstein. Wo die Schweiz ist, da sind Berge.
Liebe Grüße
10Parale

Liebe Sammlerfreunde,
eine Preisliste des
Leipziger Briefmarkenhändlers Max Nickl aus Dezember 1948. Die Drucksache wurde mit einer MiNr.201 frei gemacht.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
heute das Frühjahrsangebot 1949 des
Briefmarkenhändlers Ferdinand Hansen aus Berlin-Steglitz nach Köln.
Zur Portoersparnis die Falt-Drucksache freigemacht mit SBZ 212 (3) senkrechter Eckunterrandstreifen und aufgegeben in Ost-Berlin.
BERLIN W 9 ga 22.4.49.-14

Die Angebotslisten nachfolgend.



Viele Grüße
Peter
Liebe Sammlerfreunde,
mir fiel das folgende Einschreiben aus Unterwössen in Südbayern vom 22.4.1949 in's thüringische Schalkau in die Hände. Der Brief muss per Bahnpost über Leipzig transportiert worden sein. Hier wurden die beiden Stempel auf der Rückseite abgeschlagen. Wobei der Kreisgitterstempel Leipzig Bahnpostamt 32 hier als eine Art Innendienststempel fungiert. Der Brief ging in Leipzig beschädigt ein wurde wieder verschlossen. Der Verschluss wurde auf der Innenseite der Rückseite und wie zu sehen auf der Aussenseite der Vorderseite verklebt. Der Adressat Alfred Lutz sandte den Brief wieder an den Absender
Franz von Liebieg. Beide standen in philatelistischen Austausch und der Brief sollte wohl als Nachweis dienen, dass hier etwas schiefgelaufen ist. Dem Brief liegt ein Schreiben des Adressaten bei.
Er schrieb:
Schalkau , 10.05.1949
Sehr geehrter Herr von Liebieg!
Als Empfangsbestätigung schicke ich Ihnen den
Umschlag zurück. Der Inhalt stimmte, bis auf das Geld.
Ich glaube weder, daß der Brief beschädigt einging, dazu
ist er zu sauber geöffnet gewesen, noch glaube ich, daß
der Inhalt nicht geprüft wurde, dagegen spricht der
handschriftliche Vermerk auf der Vorderseite, den ich als
2 Westmark lese. Es dürfte sich mehr oder weniger um
eine offizielle Kontrolle handeln. Leider ist nun nichts mehr
dazu zu ändern, ich möchte Ihnen aber wenigstens
Mitteilung davon machen, damit Sie bei ähnlichen
Gelegenheiten Verluste vermeiden können. Mit der
Entnahme der beiden Marken bin ich einverstanden,
wenn das Geld auch leider nicht angekommen ist.
Mit besten Sammlergrüßen
Alfred Lutz.
Eventuell hat eine russische Zensur stattgefunden, die aber nicht auf diesem Brief belegt ist. Natürlich kann sich auch jemand grundsätzlich am Brief vergangen haben.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo zusammen,
nachfolgend eine portogerechte Drucksache nach Limburg des
Briefmarken Runds.-Zirkel THURINGIA 15a, H. RUDOLF SIEGEL MÜHLHAUSEN THÜR
.

Sauber gestempelt (15) MÜHLHAUSEN (THÜR) 1 m 21.9.49.-17
Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
eine Drucksache der
Briefmarkenhandlung Steinenbach und Rüther aus Köln vom 22.10.1946.

Freigemacht ist die Drucksache mit einem „Gebühr bezahlt“-Stempel in der Art eines Postfreistempels. Die Postleitgebietszahl 22 wurde nachträglich in den Stempel eingesetzt (aptiert).

Öffnet man die Drucksache, so findet man ein kleines Heftchen mit acht Seiten. Es werden postfrische und gestempelte Briefmarken aus dem Deutschen Reich, Generalgouvernement, Böhmen und Mähren, Frankreich und Belgien angeboten.
Viele Grüße
Volkmar
Hallo zusammen,
von der
Briefmarkenhandlung Steinenbach und Rüther aus Köln habe ich noch ein zweites Angebot vom 28.1.1947:

Auch diese Drucksache ist mit dem Kölner „Gebühr bezahlt“-Stempel in der Art eines Postfreistempels freigemacht.

Diesmal besteht das Angebot aus einem gefalteten Blatt von DIN A4 Format.
Viele Grüße
Volkmar
Am 29.7.1891 schrieb der Briefmarkenhändler
A. Weisz in Budapest diese mit 3 K Zusatzfrankatur versehene Ganzsache von Budapest nach New York.
Der Michel Online gibt meiner Ansicht nach eine falsche Auskunft über die Marke zu 3 K bezüglich des Ausgabejahres (1898 für 29 A und 29 B kann nicht sein, wenn hier bei einem Beleg von 1891 eine solche Marke aufgeklebt wurde).
Unten links Zudruck der Briefmarkenhandlung. Briefmarkenhändler der frühen Zeit.
Liebe Grüße
10Parale
Hallo,
hier eine PK an das bekannte
Auktionshaus Pfankuch vom 11.11.1955 (Helau!).
Man bittet um die Zusendung des Auktionskatalog zur 28.Auktion.
Gruss Marcus
PS: Kleines Quiz: Ist jemand so gut mit Altkatalogen bestückt, dass er dem Wunsch nachkommen kann und den
Katalog zur 28. Pfankuch-Auktion zeigen kann?

Liebe Sammlerfreunde,
eine Drucksache aus der Portoperiode 16 24.8 bis 31.08.1923 der Inflazeit von der Leipziger Firma C.F.Lücke nach Glauchau. Die in 1894 gegründete Firma von Carl Friedrich Lücke hatte die Rechte des Schaubek-Albums erworben und durch viele Neuerungen insbesondere die Verwendung von Nachträgen zu einem Standard in der Philatelie für Zubehör gemacht. Die Drucksache wurde mit 4x MiNr.252 freigemacht.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
ich glaube den hatten wir hier noch nicht,
Briefmarkenversand Willi Lehmann Offenburg/Baden, Franz-Volk-Straße 28. Drucksache aus Offenburg nach Schleswig vom 16.11.1948.


Viele Grüße
Klaus


Einschreibebrief von Bern (Kanton Bern) nach Asuncion / Paraguay, Aufgabe 11. Mai 1932, Ankunftsstempel Paraguay 3. Juni 1932. Der Absender ist übrigens das noch heute existierende
Briefmarkenhaus Zumstein in Bern.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom
1.10.1924 – 28.02.1948 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g = 30 Rappen
Einschreibegebühr….= 30 Rappen ergibt = 60 Rappen
Frankatur: 10er Block Mi Nr. 96 und 1x Mi Nr. 253
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Destinationen 1900 bis 1949"]
Hallo,
von mir heute eine Ortspostkarte aus Hamburg von
Harry Lühmann Briefmarken Hamburg 36, Jungfernstieg 24.


Viele Grüße
Klaus
Hallo zusammen,
hier eine Postkarte am 15.12.1945 innerhalb von Berlin gelaufen, freigemacht demgemäß mit 5 Pf. (Mi.-Nr. 1A von Berlin und Brandenburg), Maschinenstempel BERLIN-CHARLOTTENBURG 2, UB ap.


Ein Briefmarkenhändler berichtet einem Kunden über die Zerstörung seines Geschäftes und den Stand der Geschäftswiederaufnahme.
Beste Grüße
Ulrich
---
[
Briefmarkenhändler Ernst Hartmann, vormals Ph. Kosack, Berlin-Steglitz
Franz Biesecke war Briefmarkenprüfer für Deutsches Reich und u.a. eine Reihe von skandinavischen Ländern]
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege aus der Zeit von 1945-1949, die eine Geschichte erzählen"]
Hallo,
NN-R-Brief vom 27.09.1961 von Frankfurt nach Berlin.
Porto war 20 Pfg. für den Fernbrief + 50 Pfg. R-Gebühr + 40 Pfg.- NN-Gebühr.
Rückseitig mit AK-Stempel.
Hier frankiert mit zwei Streifen aus dem MH 4X

Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Belege mit Frankaturen aus Markenheftchen" /
Herbert Koch Briefmarken, Frankfurt ]
Liebe Sammlerfreunde,
ein eingschriebener Brief aus Monte Carlo 24.3.1910. Ursprünglich sollte der Brief wohl nach Edinburgh gesandt werden. Er ist dann aber doch nach
Leipzig (Ankunft 26.03.1910) an die Gebrüder Senf geschickt worden.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
im vorletzten Jahrhundert gab es in der
Friedrichstraße 108 I von Berlin die
Briefmarkenhandlung Ernst Hayn, hier eine Postkarte an ihn aus Kaaden (Kadaň) vom 22.4.1888, Ankunft 2 Tage später. Im Berliner Adressbuch von 1910 war der Geschäftseintrag nicht mehr vorhanden.
Absender war Vinzenz Schlesinger, der Besitzer einer Garn-, Seiden- und Zwirn- Handlung.


Viele Grüße
Klaus
Hallo,
heute ein Wertbrief vom 12.09.1982 von Passau nach Halbach in Österreich.
Für den Brief der ersten Gewichtsstufe brauchte seit dem 01.03.1982 nur der Inlandstarif von 80 Pfg bezahlt werden. Hinzu kamen die 3 DM Gebühr für die Versicherung bis 200 DM. Die somit fälligen 3,80 DM wurden mit 2 ATM je 1,90 DM entrichtet.

Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Portostufen Wertbriefe":
Absender Briefmarkenversand Wagner, Nibelungenstr. 7, 8390 Passau / Empfänger war der Händler Jürgen Hösselbarth, A 4785 Halbach ]
@ Regis [#525]
Was viele nicht wissen: Die Bizirkshandstempelmarken waren in Westberlin noch am 12.7.48 gültig.

Portogerecht frankierter Brief mit Handstempelaufdruck, Bandaufdruck Posthorn, SBZ und 10fach Kontrollrat I, 12.7.48 19 Uhr.
Ankunftsstempel Hamburg 20 - 16.7.48.
Bei dem Absender handelt es sich um einen bekannten Berliner Briefmarkenhändler.
Zitat aus: Bezirksstempelaufdruckmarken - Fläschendräger, Modry, Rehfeld:
- Die Bezirksstempelaufdruckmarken der SBZ waren in Westberlin vom 25. Juni bis 12. Juli 1948 gültig - . Seite 25 unten.
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ Bezirkshandstempel" /
Händler Rudolf Schulze, Berlin Neukölln]
Hallo nach ca. 2 Jahren mal wieder ein Beleg.
Wertsendung (250 DM) von 3571 Emsdorf, Stempel 6.11.70, nach 674 Landau/Pfalz.
Frrankatur: Zusammendruck Mi.Nr.KZ 4, Zusatzfranktur Bund Mi.Nr.653.
Rückseite 2 Siegel.

Gute Nacht
Christoph
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Brandenburger Tor" / Die Firma
Kirchhainer Lehrspiele war (auch) ein Händler mit grossformationen Inseraten in der Fachpresse / sie scheint nicht mehr tätig zu sein, vielleicht weiss das ein anderes Mitglied]
Das
Briefmarkenhaus Krüger war einmal ein großer Mitspieler auf dem philatelistischen Markt.
Hier ein Beleg aus dem Jahr 1991:

Fensterumschlag Stempel 8000 München 2
Frankatur: Mi.Nr.: Bund 913 C/D,916 C/D, 2x863 und Berlin 822
Eine Sendung von der
Firma A.M. Kohlross aus Haiger, Stempel Haiger 2, 17.9.86 nach 7090 Ellwangen.

Frankatur: Mi.Nr.: 913 C/D, 1038 D und 2x846
Viele Grüße
Christoph
Hallo,
hier ein Beleg des
Briefmarkenfachgeschäfts Alfred Arendt in Dresden, Schillerplatz 1.

Drucksache portogerecht frankiert mit waagerechtem Dreierstreifen der SBZ 212a aus der linken unteren Bogenecke und sauber gestempelt (10) NIEDERPOYRITZ (KR DRESDEN) a 15.6.49.-8.
Viele Grüße
Peter
Hier ein Sammlerbeleg. der vom Briefmarkenhändler Hans Queck aus Zwickau anläßlich der Briefmarkenausstellung in Schmölln vom 10.-17.7.1938 aufgelegt wurde.

Das Ladengeschäft befand sich in Zwickau in der Bahnhofsstraße 36.
Ich wünsche eine Gute Nacht
Christoph
Hallo,
von mir heute ein Brief vom
Briefmarken-Fachgeschäft Karl Burkard, (13a) Beilngries. Die Drucksache nach Hannover wurde am 5.3.1946 - bar frankiert - aufgegeben.


Viele Grüße
Klaus
Hallo,
heute ein Beleg von
Geier's Sammlerdienst in Senzig ü. Königswusterhausen Spez.: Altdeutschland-Raritäten.
SBZ Ganzsache 35/05 mit Zufrankatur SBZ 212 nach Wolmirstedt. Sauber gestempelt SENZIG über KÖNIGS WUSTERHAUSEN 06.11.51.-16

Viele Grüße
Peter
Guten Morgen,
heute nochmal der Brief von gestern mit der Rückseite, Ankunft in Wiesbaden genau vor 100 Jahren am 5.11.1921. Absender war die
Briefmarken-Großhandlung Paul R. Schwerdtner Berlin W 10 Genthinerstraße 38.


Viele Grüße
Klaus
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw."]
Hallo,
heute eine Postkarte von der Briefmarken-Tauschgemeinschaft Martin Franke in Zittau nach Cottbus.

Portogerecht frankiert mit einem Eckoberrand SBZ 214 und einem waagerechten Paar SBZ 212. Sauber gestempelt ZITTAU 1 m 25.10.49.-10.
Viele Grüße
Peter
Der Luzerner Briefmarkenhändler Sekula war 1930 in Luzern ein sehr erfolgreicher Händler. Vielmehr sollte man von einer Händler-Familie sprechen, denn meines Wissens waren mehrere Brüder tätig im Briefmarken-Handel.
Eugen Sekula war bekannt für seine Briefe, die sehr oft schön philatelistisch frankiert waren, allerdings auf der Rückseite des Brief-Umschlages.

Die offenbar benötigten 90 Rappen wurden u.a. frankiert mit einem ganzen Markenheftchen-Blatt "Tellknabe". Um den Nominalbetrag des Markenheftchens zu verändern, wurden gewisse Wertstufen ersetzt durch andere. So finden wir mehrere Heftchen, bei denen nicht 6 x 5 Rappen (Tellknabe) produziert wurden, sondern der Betrag wurde um 5 Rappen erhöht, indem die letzte Marke ein 10-Rappen-Wert war (Tell-Brustbild).
Solche ganzen Markenheftchen-Blätter sind meist ziemlich rar, um darum dürfte sich der Empfänger des Briefes über die philatelistische Frankatur gefreut haben. Leider wurden aber viele der Sekula-Briefe nicht gerade schön gestempelt, sondern durch die Maschinen-Wellenstempel entwertet. Schade.

Dennoch ein interessanter Beleg
Heinz
Morgen,
ein Wiener Fachgeschäft aus dem Jahre 1943. Ob es den wohl noch gibt?
Dr. Ferdinand Wallner K.G., Fachgeschäft für Briefmarken, Wien 1, Trattnerhof 1
Gruß Axel
Hallo Axel,
Dr. Ferdinand Wallner war nicht nur Händler sondern auch Prüfer [1] - zu finden auf der Seite briefmarken-pruefer.
In meiner SBZ-Sammlung habe ich einen kompletten UR-Satz der SBZ 42-50 mit Postmeistertrennung DIII (Coswig) von ihm geprüft, der auch eine aktuelle BPP-Prüfung bestanden hat.
Viele Grüße
Peter
[1]
https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/214 (redaktionell hinzugefügt)]
Morgen Peter,
habe mit Briefmarken im eigentlichem Sinn nicht viel tun. Belege mit Werbung finde ich besser.
So wie diesen:

Gruß Axel
[
Wilhelm Weller, Briefmarken, 21a Gelsenkirchen]
Hallo,
heute eine portogerechte Zeitungs-Drucksache (Streifband) des
Philatelistischen Informations-Dienstes W.B. Düchting o.H. aus Düsseldorf in den Harz.

Frankiert zur Portoersparnis mit SBZ 212 und 213 und daher aufgegeben in Ostberlin, Stempel BERLIN W8 kk 27.9.50.-18.
Viele Grüße
Peter
Der Neuheitendienst Admin Lämmerhirt aus Dresden vom 8.1.49 aus Niedersedlitz
Morgen,
Einer der bekanntesten Händler für Briefmarken.


Axel
Walter Behrens, Braunschweig
Hallo,
heute ein Beleg von
Walter Muschick Briefmarken Ankauf-Verkauf, 10 a Bautzen

Der Brief frankiert mit SBZ 192,202 und 215 und gestempelt (10) BAUTZEN 2 bb 02.5.49.-18
Wiederverwendeter Briefumschlag - arg lädiert, aber wegen der zwei Eckrandstücke trotzdem aufgehoben.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
heute eine Drucksache der
Briefmarkenhandlung Otto Kühne in Berlin Neukölln nach Ueberlingen.
Frankiert mit SBZ 213 und gestempelt BERLIN N4 af 31.7.49.-23 (Portoersparnis).

Interessant die Angebote zu den Ausgaben der Westsektoren (Goethesatz, Aushilfsmarken und Bauten) sowie der Goethesatz und -block der SBZ - daher auch die Rückseite als Abbildung.

Viele Grüße
Peter
Hallo,
heute eine Drucksache von
A. Müller Briefmarken in Pössneck nach Riesa.

Portogerecht SBZ 213 Stempel (15) PÖSSNECK 14.3.51.
Interessant der rückseitige Text.

Viele Grüße
Peter
@ Pepe [#56]
Hierzu passend die Lager-Preisliste 1912 Europa

Hallo,
mal wieder ein Beleg der bekannten
Händlerin Erna Schindler aus Lastau, Kreis Grimma.

SBZ 214a auf Drucksache der 2. Gewichtsstufe LASTAU (KR GRIMMA)18.2.49.-18 nach Lichtenstein.
Viele Grüße
Peter
Morgen,


Da hat er ja richtig Glück gehabt das er aus dem Heeresdienst entlassen wurde.
Gruß Axel
[Händler
Josef Kraetschmer, Briefmarken-Fachgeschäft, Innsbruck 1, Tirol ]
Hallo zusammen,
hier ein ansprechender Faltbrief (mit Preislisten) als Drucksache vom 24.09.1948, verschickt vom
Briefmarkenversand Hans Adolf Ascherl aus Olbernau im Erzgebirge, Tagesstempel mit Freivermerk "BEZAHLT".

Beste grüße
Ulrich
Morgen,
das tut mir aber gar nicht leid dass ich Dir alles wegkaufe. Aber die klagen alle über mich dieses Jahr, bin ich gewohnt.
Ist denn der Brief schon angekommen oder ist die Post so langsam?

Wollte man wohl nicht anzeigen die Adressänderung. Aber dafür habe ich vier Plattenfehler auf der Marke von Sachsen gefunden:
E von Sachsen oben gebrochen; rechte obere Ecke abgeschrägt; weißer Fleck über Franko und Rahmenbruch links unten.
Gruß Axel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten" / Händler
Carl Kreitz, Königswinter / Rh., später Bonn
@ PeterPan100 [#439]
Hallo Wolf,
du zeigst eine Karte vom
Münchener Briefmarkenhändler Martin E. Leimkugel vom Februar 1919. Auf dieser Karte an den Stempelsammler Wilhelm Voelcker taucht sein Name wieder auf:

Viele Grüße
Volkmar
Inhaber des Briefmarkengeschäfts: Ch. Pagenstecher, Hahn im Taunus, Verlag der "Phila"-Karten
Hallo,
heute eine Drucksache des
Briefmarkenhauses Paul Bruhn Hamburg Klein Borstel. Versand erfolgte durch die Ostzonen-Vertretung H. Pannier Parchim nach Braunschweig.
Einzelfrankatur SBZ 213 Stempel (3) PARCHIM f 20.4.51.-13


Viele Grüße
Peter
Werbung aus Magdeburg auf der Rückseite eines Auswahlheftchens (um 1920, vermute ich):

hajo22
Atlas, Internationale Kauf- und Tauschvereinigung für Briefmarken, Wilhelm Thaler, Magdeburg-W, Lessingstr. 63
Hallo,
nun der 2. Teil der Mehrfachfrankaturen der 1,80 DM Marke.
Ich fange an mit einer MeF (3) auf einem Eil-Brief vom 27.09.1987 von Göttingen nach Floersheim. Der Brief der 3. Gewichtsstufe kostete 1,90 DM an Porto. Mit dem Einzuschlag von 3,50 DM macht das genau 5,40.

Die nächsten beiden Belege habe ich zwar schon beim Thema Bund Portostufen Wertbriefe gezeigt, aber die Briefe passen auch hier hin.
Die MeF(2) befindet sich auf einem Wertbrief bis 500 DM der ersten Gewichtsstufe vom 18.11.1980.
Das Porto betrug 0,60 DM und die Gebühr für den Wertbrief 3,00 DM.

Der zweite Wertbrief über 1.000 DM in der dritten Gewichtsstufe mit einer MeF(3) aus der gleichen Tarifperiode kostete 1,40 DM Porto und 4,00 Versicherung.

Gruß
Hubert
Hallo,
nun der 2. Teil der Mehrfachfrankaturen der 1,80 DM Marke.
Ich fange an mit einer MeF (3) auf einem Eil-Brief vom 27.09.1987 von Göttingen nach Floersheim. Der Brief der 3. Gewichtsstufe kostete 1,90 DM an Porto. Mit dem Einzuschlag von 3,50 DM macht das genau 5,40.

Die nächsten beiden Belege habe ich zwar schon beim Thema Bund Portostufen Wertbriefe gezeigt, aber die Briefe passen auch hier hin.
Die MeF(2) befindet sich auf einem Wertbrief bis 500 DM der ersten Gewichtsstufe vom 18.11.1980.
Das Porto betrug 0,60 DM und die Gebühr für den Wertbrief 3,00 DM.

Der zweite Wertbrief über 1.000 DM in der dritten Gewichtsstufe mit einer MeF(3) aus der gleichen Tarifperiode kostete 1,40 DM Porto und 4,00 Versicherung.

Gruß
Hubert
Liebe HRSt-Freunde,
den nachstehenden HRSt habe ich soeben in die Philastempel-Datenbank eingestellt.

Ich gehe mal davon aus, dass von diesem Stempel sicher nicht mehr allzu viele zu finden sein dürften. Er datiert vom 7.11.1940. Das Städtchen Colditz hatte damals ca. 5.000 Einwohner.
Traurige Berühmtheit erlangte das Schloss Colditz im Dritten Reich, da es anfänglich ein KZ für Gegner des NS-Staates und später zwischen 1940 und 1945 ein Kriegsgefangenlager für Offiziere beherbergte. Doch das sei hier nur am Rande erwähnt.
Der vom
Colditzer Briefmarkenhändler Alfred Kurth portogerecht frankierte R-Brief mit einem schönen Eckrand-Viererblock ging an den damaligen Amtsarzt Dr.med. Hermann Osthoff in Osnabrück, der wahrscheinlich nicht sehr glücklich mit der HRSt-Entwertung war. Da half offensichtlich auch der Sammlermarken-Hinweis des Absenders nicht.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele"]
@ Shinokuma [#340]
Guten Abend, Gunther,
gehört zwar nicht unbedingt zum Thema, dennoch möchte ich das 38 Seiten umfassende Angebot des
Briefmarkenhauses Alfred Kurth, Colditz i. Sa. von Ende 1940 einmal hier vorstellen:

Ich habe die Broschüre vor einiger Zeit zufällig in meinem ganzen "Krempel" gefunden. Leider ist sie altersbedingt nicht in einem allzu guten Zustand. Ich werde sie daher wohl "im Rundordner ablegen".
Falls aber jemand an dem Heftchen interessiert sein sollte, gebe ich dies gern kostenlos gegen Erstattung der Portoauslagen ab.
Wünsche ein schönes Wochenende. Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
Schönen guten Abend,


ob es den Händler noch gibt kann ich nicht sagen und habe auch nichts gefunden über ihn.
Gruß Axel
Liebe Sammlerfreunde,
eine private Tauschanfrage aus Leipzig vom 10.01.1946 nach Osterfeld im südlichsten Zipfel der Provinz Sachsen. Der Brief wurde mit MiNr. 126, 127 und 128 portorichtig mit 12 Pfennig frankiert.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


[
Angebot von H. Blaich, Leipzig]
Einen Händler aus Dresden habe ich noch.

Gruß Axel
Briefmarkengrosshandlung R. Ludwig, 10 a Dresden A 20
Morgen,
habe doch noch einen gefunden.
Briefmarkenhandlung H.H. Duncker, Dresden
Gruß Axel
Morgen,

Briefmarken Frau Margot Sprecher, Diez/Lahn
Hallo,
ich habe heute für meine "Heimatsammlung Schwerin" einen für mich interessanten Beleg bekommen.
Der
Schweriner Briefmarkenhändler Eduard Spuhr, der auch Buchhändler war und einen eigenen Verlag unterhielt, verkaufte Blättchen mit verschiedenen Zusammenstellungen von Briefmarken.
Unter anderem die mir vorliegende Zusammenstellung von Hamburger Privatpostmarken aus dem Jahr 1887
Wer kann mir zu diesen Marken weitergehende Informationen geben?

Vielen Dank für Eure Bemühungen.
Gruß Detlef
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Klassische Privatpost: Privat Beförderung Hamburg"]
Morgen,
bin gerade beim aufräumen und habe noch einen Dresdner gefunden.

Gruß Axel
Seidel & Co. Briefmarkengroßhandel KG, Dresden und Chemnitz
Morgen,
Bruno Hofmann Briefmarken-Großhandlung Leipzig
Gruß Axel
Hier ein Wertbrief (Wert 1000 DM, Gewicht 22 g) vom 11.05.1978 vom Briefmarkenhändler
Reinhard Morguet aus Wiesbaden an den bekannten Prüfer am Kurfüstendamm in Berlin, dort am 12.05.1978 angekommen.
Frankiert wurde mit Dauerserienmarken u.a. einmal Berlin in Höhe von 3,80 DM. Über den Briefmarkenhändler Morguet habe ich nichts außer einer Todesanzeige gefunden.


Schönen Gruß
Sepp
Morgen,
Ich dachte dass ich fertig bin aber es findet sich immer noch etwas.
Ferdinand Redwitz - Markenhaus Stuttgart
Morgen,

Von diesem habe ich bisher noch nie etwas gehört.
Axel
Ad. Köllner, Berlin Spandau
Hallo,
ein Brief der 2. Gewichtsstufe des
Händlers WUPA Willi Pohl aus Berlin-Steglitz vom 15.11.1956 nach Braunschweig mit einer MeF der Mi. 156.
Wie nahezu alle ehemaligen Läden in Berlin, gibt es diesen Laden auch nicht mehr.

Gruß
Hubert
Morgen Richard,
Du hast völlig recht, das ist nur eine Rechnung für die Zeitschrift "Der Briefmarkenhändler". Die Vorderseite gibt aber nichts weiter her.

Ich hatte nur auf den blauen Stempel geachtet und mich schon gewundert das es in dieser Ecke von Berlin einen Händler gegeben hat.
Gruß Axel
Dann werde ich mal einen richtigen Beleg zeigen von der
Briefmarkenhandlung K. W. Friedr. Schäfer aus
Frankfurt zeigen.

Gruß Axel
Hallo,
ich bin gerade dabei, Bestände durchzufortsen und dabie fallen immer wieder Briefe von Händlern auf.
Als Erstes ein Brief vom 08.09.1959 des
Händler Otto Kühne, der von Neukölln nach
Berlin-Charlottenburg umgezogen war (hannibal [#327]), per Einschreiben-LP der 2. Gewichtsstufe nach Bergisch-Gladbach

und dann noch eine Auslands-DS in die USA vom 17.01.1949 des
Mönchengladbacher Händlers Josef Loosen.

Gruß
Hubert
Morgen,
das muss ja eine große Briefmarkenhandlung gewesen sein.


Waren es nun 3 verschiedene Händler:
Gebrüder Michel Postwertzeichenhandlung; Richard Michel Briefmarkenhandlung; Richard Michel Briefmarkenversand
hatten sie was mit den Michel Katalog zu tun? Fragen über Fragen, die ich nicht beantworten will und kann. Jedenfalls alle aus Apolda und aus dem Jahr 1916.
Gruß Axel
Morgen,



zwei verschiedene Karten von
Max Bruhn Briefmarken-Handlung, Chemnitz
Gruß Axel
Liebe Sammlerfreunde,
mit einer Feldpostkarte vom 23.01.1945 bat der frisch zur Flak eingezogene Kurt Lüpke Herrn Hollmich in Osterode im Harz die Neuerscheinungen vom Deutschen Reich, Generalgouvernement und Böhmen und Mähren für Ihn aufzubewahren. Er würde das Geld für die Marken per Post überweisen und am liebsten selbst abholen, wenn er dazu in der Lage wäre. Es ist doch erstaunlich, wozu das Sammlerherz in solchen Tagen wie kurz vor dem Zusammenbruch noch fähig war. Die Felpostnummer L60165 gehörte zur schweren Flakbatterie zur besonderen Verwendung 10 335. Die Batterie war also noch nicht regulär in einer entsprechende Einheit eingegliedert, da es sich wohl um eine Neuaufstellung handelte.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Briefmarkenversand Bethel gibt es schon länger:
Ich habe folgende Werbe-Ganzsache mit Antwortkarte aus dem Jahr 1894 bei mir entdeckt:
Hallo,
nachfolgend eine Drucksache frankiert mit SBZ 213 vom
MAHELA Sonderdienst Leipzig vom 19.5.49 nach Berlin.

Viele Grüße
Peter
Hallo Sammlerfreunde,
Brief als Einschreiben vom 24.2.1942 von der
Briefmarkenhandlung Heinrich Köhler aus Berlin spediert an Herrn Bergmann in Jungborn/Harz, dort sollte der Brief am nächsten Tag angekommen sein.
Für das Franko nahm man 2x Mi.Nr.771 zu je 25 Pfennig, in Halberstadt wurden am nächsten Tag nochmals 4 Pfennig nachfrankiert.
Auf der Rückseite als kleines Schmankerl eine Vignette vom Briefmarkenhaus Heinrich Köhler.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#362]
Mit Vignette? Wahnsinn!
Ich kann da nur eine Drucksache vom 25.05.1938 beisteuern
Guten Abend,
hier abgebildet eine sehr englisch beeinflusste Postkarte vom Briefmarkensammler H. Blumberg aus Recklinghausen, Fichtenstr. 7, an die
Briefmarkenhandlung Paul Guttmann in Celle, Lüneburgerstr. 71.

Die Karte wurde am 9. Oktober 1945 im Postamt Recklinghausen-Süd 2 aufgegeben.
MfG >Franz<
Vielleicht bin ich hier in diesem Thema komplett fehlgeleitet, aber der erste Eindruck spricht für irgendeinen Anbieter aus dem Bereich der Philatelie?
Der Brief des Tages
F764067 - unbekannter Absender, Postfach 10 19 02, 88649 Überlingen (am Bodensee); 22.05.1995.
Hat jemand eine Idee, wer oder was sich hinter "Der Brief des Tages" versteckt? Google war vollkommen überfragt.
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#366]
Leider kann auch ich hier nicht weiterhelfen!
Mir liegt nur ein Schnippel aus dem Jahr 2005 vor, mit anderem Einsatzort und Absender.

Schöne Grüße,
Thomas
Ein Beleg folgt natürlich auch noch:

Der Eilbrief an die
Briefmarkenhandlung Carl H. Lange in Hamburg wurde am 25.4.1923 (PP 13) aufgegeben. Briefporto 100 Mark und Eilzustellgebühr 120 Mark summierten sich auf 220 Mark Gesamtgebühren. Die Frankatur besteht aus einem waagerechten Viererstreifen der Mi 230 W, einer Mi 232 W und einer Mi 268 a. Die 20 Mark-Marke wurde hauptsächlich in Markenrollen ausgegeben, weshalb waagerechte Paare aus Markenbogen selten sind. Auf der Rückseite befindet sich neben dem Ankunftsstempel der Durchgangsstempel "HAMBURG ZUG EILBRIEFE -4." mit Minutenangabe.
Gruß Michael
[Absender war der
Briefmarkenhändler Konrad Schneider in München]
Von der P 41 habe ich zwei Exemplare, die mehr oder weniger gelblich sind und Stempel aus 1961 tragen, was ja eine Voraussetzung der P 41b ist, da diese erst 1960 erschien. Ob es sich aber nicht doch um die P 41a handelt kann ich nicht sagen.
Dafür kann ich heute mit einer Antwortkarte dienen und zwar der P 40 A mit Stempel aus GRAVENHAGE, Niederlande.

Die Karte trägt einen Prüfstempel SCHLEGEL A BPP.
Viele Grüße
Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Ganzsachen-Postkarten ab 1949 (nach Michel-Katalog)"
@ Frankenjogger [#72]
Hallo Klemens,
danke, dass Du das Thema wieder belebst! Von der P 41 habe ich zwei Exemplare, die mehr oder weniger gelblich sind und Stempel aus 1961 tragen, was ja eine Voraussetzung der P 41b ist, da diese erst 1960 erschien. Ob es sich aber nicht doch um die P 41a handelt kann ich nicht sagen.
Dafür kann ich heute mit einer Antwortkarte dienen und zwar der P 40 A mit Stempel aus GRAVENHAGE, Niederlande.

Die Karte trägt einen Prüfstempel SCHLEGEL A BPP.
Viele Grüße
Michael
Anbei eine Postkarte vom 18. Mai 1932 aus Dänemark in die Schweiz, mit der die "Asfra"
A/S
Skand.
Frimaerke
auktion) dem Herrn Glättli und Co. die Nachricht gibt, das
Herr Mohrmann aus der Firma ausgetreten ist und sich nun die Bankverbindungen ändern.

Viel wichtiger bleibt aber für Herrn Glättli (Wer kennt ihn?), das es eine Auktion am 3. und 4. Juni geben wird mit interessantem Material aus Skandinavien. Besonders hervorzuheben ist ein Viererblock der 16 Sk., wobei offen bleibt welche Ausgabe. Heute liegt der Preis für solch ein Stück immer deutlich im vierstelligen Bereich.
Grüße aus dem Norden
@ ostsee63 [#371]
Lieber Kollege,
ich "kenne" Adolf Glättli gut! Leider nicht persönlich - er war eine ganz andere Generation - aber doch recht gut aus der Presse.
Glättli war ein wirklich führender Händler der Schweiz, der an der noblen Adresse "Bahnhofstrasse 33" ein Briefmarkengeschäft führte. Er war ein wichtiger Käufer an vielen Auktionen seiner Zeit, und er besass eine schöne Bibliothek. An der ersten Nationalen Briefmarkenausstellung in Bern "NABA 1934" war er Mitglied der Jury.
Siehe dazu auch Heinz 7 [#62].
Anbei ein weiterer Beleg von 1926 an seine Adresse, eine schöne Privat-Ganzsache von Bern nach Zürich

Heinz
@ Heinz 7 [#372]
Vielen lieben Dank für die Antwort und Erläuterungen. Da sind dann auf der Karte gleich zwei echte Größen der Berufsphilatelie aus dieser Zeit.
Gruß aus dem Norden
Morgen,

Gablonz an der Neiße ist eine Stadt in Tschechien.
[Absender:
Briefmarken-Versand Walter Rudolf Keil, Gablonz/Neiße, Empfänger:
Briefmarkenhandlung Rolf Boekema, Den Hag, Niederlande, 1943 ]
Brief eines Briefmarkenhändlers aus Hongkong vom 02.12.194? nach Pomona/Kalifornien/USA frankiert mit 30 Cent.

Schönen Gruß
Sepp
Ideal Stamp Co., Hongkong
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Hongkong: Echt gelaufene Belege"]
Morgen,
Bin mir nicht sicher, aber ich glaube den habe ich schon mal gezeigt. Na ja bei den ein zwei Belegen kann man schon mal was doppelt zeigen.

Den gibt es wohl heute noch:
Marken-Schneider Reutlingen
Gruß Axel
Guten Abend,
eine Postkarte aus dem heute zu Gelsenkirchen gehörenden Horst/Emscher:

Die Karte an den
Briefmarkenhändler und Philatelisten Albert Friedemann in Leipzig wurde am 27.11.1923 (PP 26) verschickt. Das Porto betrug 40 Milliarden Mark. Da wir uns in der "Vierfachperiode" befinden reichten Briefmarken im Werte von 10 Mrd. Mark aus, da diese zum vierfachen Nennwert verkauft und verwendet wurden. Der Absender verklebte zwei Mi 334 AP, wovon die linke Marke die Haupttype des Rosettensprunges aufweist.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Frage von Nicht-Fachmann: zählte Österreich im DR nicht als Ausland?
Dieser Beleg hier ist nach Feldkirch im Vorarlberg adressiert, aber nur mit Inlands-Porto (5M für die Drucksache) frankiert:


Aber als Auslandsdrucksache wären doch eigentlich 15 Mark fällig gewesen. Die Karte (übrigens eine umgewidmete P 107 Auslandspostkarte) ist aber wohl unbeanstandet befördert worden.
Mit verwirrten Grüßen,
Reinhard
Nach Österreich (und teilweise andere Staaten) galten für Drucksachen und teilweise auch für andere Versandarten der Inlandstarif (Infla Bd.12).
[Beitrag [#378] und Antwort aus [#379] redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo,
von mir noch ein Beleg aus dem Internet:

mit Sammlergruß
Werner
[Beitrag mit einem der zwei Belege redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
Karl Walter, Briefmarkenhandlung, Aschaffenburg
Drucksache der
Briefmarkenhandlung Willi Busch aus Gera. Der Brief ging im Jahre 1948 von Gera nach Ansbach.

Grüße
Ivo
Briefmarkenhaus Karlheinz Schöffler, Karlsruhe
In den 1970er und frühen 1980er Jahren kaufte ich bisweilen beim Briefmarkenhaus Karlheinz Schöffler in Karlsruhe ein. Kürzlich ist mir in meinem philatelistischen Fundus eine Pergamintüte mit seinem Stempel begegnet.

Heute gibt es laut Internet noch eine [n]Briefmarkenhandlung Manfred und Marianne Schöffler in Bruchsal[/b] (ca. 20 km nördlich von Karlsruhe). Ob es eine Verbindung zu Karlheinz Schöffler gibt, ist mir nicht bekannt.
Viele Grüße
Hans-Jürgen
Im März 1947 fand in Marl (Vest Recklinghausen) die
1. Nord-West-Deutsche Briefmarkenhändlertagung statt.
Am 18. und 19. März 1947 kam jeweils ein Sonderstempel zum Einsatz.

Auf dem Sonderstempel vom 18.3.1947 ist das Stadtwappen und das Landeswappen von NRW abgebildet und auf dem Sonderstempel vom 19.3.1947 der obere Teil eines Förderturms.
Die Form des Turms ähnelt dem ehemaligen Turm vom Schacht 1 der Zeche Auguste Victoria, ich würde aber nicht wetten!
MfG >Franz<
Morgen,

Wilhelm E. Schulz Schleusingen
Liebe Heinemann-Freunde!
die nachstehenden Belege sind zwar nicht sonderlich kurios, wurden aber als solche Mehrfachfrankaturen hier noch nicht gezeigt.

Abgestempelt in 8013 Haar, Kreis München, am 18.9.1973 mit UB g, frankiert mit 6x 5 Pf als Briefdrucksache, obwohl Drucksache auf dem Umschlag steht. Auch die anderen Umschläge vom Briefmarkenversand Walter Klausen, die ich noch habe und die in der nachfolgenden Portotarifperiode verschickt wurden, weisen diesen Widerspruch auf. Aber um ehrlich zu sein, ist mir der Unterschied zwischen Drucksache und Briefdrucksache nicht so ganz klar.
Ich wünsche allen Lesern ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
[Ersten Teil des Beitrags redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Gustav Heinemann" /
Briefmarkenversand Walter Klausen, 8013 Haar bei München ]
Bei Borek war das Deutsche Reich noch 1947 intakt, zumindest im Firmenfreistempel


Gruß
Bernd
Richard Borek, Braunschweig
Hallo,
hier eine Bestellkarte des Schwaneberger-Verlags von 1966. Zumindest die aufgerufenen Preise für die Kataloge wird sich die/der eine oder andere zurückwünschen.


Grüße, Stefan
Heinrich Domhöfer, 6800 Braunschweig
R-Brief vom 13.01.1989 von Lienz nach Darmstadt. Frankiert mit Michel Nr. 2x 1585, 1587 und 1929 gesamt 23 Schilling. Absender ist der
Briefmarkenhändler Marken Goller in 9900 Lienz, Österreich.


Schönen Gruß
Sepp
Drucksache als Postkarte vom 08.04.1970 von München nach Unterhaching, frankiert mit Michel Nr. Berlin 332 10 Pfennig. Absender war Heinz Dransfeld Briefmarken am Dom. Über diesen Händer habe ich nichts mehr gefunden.


Schönen Gruß
Sepp
Briefmarken am Dom, Heinz Dransfeld, 8 München2, Kaufingerstraße 9/II
Hallo zusammen,
aus einem größeren Fundus wieder einmal ein fragwürdiges Stück. Der Beleg vom 13.3.1947 stammt von
Robert Zech, Briefmarkenversand in Hamburg 33 - Kernerreihe 3. Meine Internetrecherche verlief leider ergebnislos. Offenbar keine Erkenntnisse zu diesem Händler vorhanden.


Über unsere Stempeldatenbank kann ich zumindest den schwachen Stempelabschlag deuten: VOR DEM UMZUG / VERORDNUNG Nr. 16 / LESEN !
Einen schöne Abend wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
Morgen,


Über
Rudolf Sparke Briefmarken Berlin-Neukölln habe ich nichts gefunden.
Gruß Axel
Dieses sehr hübsche Streifband aus der Schweiz hat mich heute erfreut:
Streifband Nr. 51 (nach Zumstein) von 1948, gestempelt am 13.12.1952 in Bettlach, adressiert an Herrn Franz See, in Wien.

Da das Streifband eine Sendung ins Ausland betraf, musste eine Zusatzfrankatur von nochmals 5 Rappen addiert werden. Der Absender wählte eine sehr schöne Briefmarke dazu: den tiefsten Wert der Pro Juventute-Ausgabe von 1952. Er zahlte dafür eine Extra-Gebühr von nochmals 5 Rappen (die Briefmarke kostete 10 Rappen).
Franz See war ein sehr bekannter Briefmarkensammler dieser Zeit. Ein wichtiger Teil seiner Sammlungen wurde verkauft 1979 durch Corinphila, Zürich.
Interessant: Ende 1952 war Wien noch immer unter der Verwaltungshoheit der Alliierten, wie der Ankunftsstempel zeigt. Auch den Hinweis "Zensur" können wir dem Stempel entnehmen.
Heinz
Hallo zusammen,
eine Drucksache vom
Süddeutschen Briefmarkenhandel Andreas Werner aus München frankiert mit der MiNr. 37II, Stempeldatum 14.9.48.

Auf der Rückseite werden die Marken der Bizone mit Band- und Netzaufdruck als Sonderangebot offeriert.

Beste Grüße
Karsten
Guten abend liebe Heinemänner,
eine portorichtige Einzelfrankatur der 90-Pfennig Marke ist nicht so einfach zu finden. Hier ist eine Briefdrucksache der vierten Gewichtsstufe (100-250 Gramm), gelaufen im Mai 1973 von Hülzweiler nach Roetgen. Inhalt: Ein Auktionskatalog.

Viele Grüße
Christoph
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Gustav Heinemann" /
Christine Hoffmann, Briefmarkenauktion, Bachstraße 18, 6636 Hülzweiler ]
Liebe Sammlerfreunde,
der Leipziger Briefmarkenhändler Albert Müller teilte einem Sammler bei Stade per Postkarte am 13.6.1947 mit, das mangels Material keine Lieferung erfolgen könne. Die Postkarte kostete im Fernverkehr 12 Pfennig. Hier mit der all.Bes. MiNr. 947 dargestellt. Dazu wurde die Karte der britischen Zensur vorgelegt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Briefmarken-Müller, Inh. Albert Müller, 10b Leipzig W 33, Henricistraße 7
Ganzsachenpostkarte P2 vom 19.11.1949 von Schleswig nach Dassel.
Absender
Schleswig-Holsteinische Interne Briefmarken Schnell-Versteigerung A. Andreas Popa, Schleswig Bismarckstraße 15 a,
Empfänger
Verlag Werner Kühn in Dassel, Herausgeber der Deutschen Zeitung für Briefmarkenkunde die in die
DBZ Deutsche Briefmarken Zeitung überging.


Über den Briefmarkenhändler bzw. -auktionator in Schleswig habe ich nichts mehr gefunden.
Schönen Gruß
Sepp
Postkarte als Drucksache vom 24.06.1948 von Frankfurt nach Augsburg, frankiert mit 6 Pfennig Bizone Mi 37/I mit Bandaufdruck.
Absender:
K.W. Friedr. Schäfer, Briefmarkenfachgeschäft, Frankfurt am Main-Süd 10, Heimatring 11


Schönen Gruß
Sepp
Guten Abend,
heute ein Drucksachenstreifband:

Absender war
Alwin Zschiesche aus Naumburg, Briefmarkenhändler und Herausgeber von Briefmarkenalben und -katalogen. Das Streifband ist nach Hamburg adressiert. Die Drucksache der 2. Gewichtsstufe wog mehr als 25 bis 50 Gramm. Dafür waren 3 Mark Porto veranschlagt. Der Absender frankierte mit einer Mi 155 I a.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Liebe Sammlerfreunde,
ein Brief des
Leipziger Briefmarkenhändlers Gebrüder Senf vom 07.03.1948 an einen Schüler im niedersächsischen Börßum bei Schladen. Die 24 Pfennig für einen einfachen Brief wurden mit einer MiNr. 914 und MiNr. 924 dargestellt. Auf dem Brief wurde der Gelegenheitsstempel zur Frühjahrsmesse mit dem Ub c abgeschlagen. Ob der Schüler ein Stempelsammler war?

Noch eine Postkarte der Gebrüder Senf vom 01.09.1945 an einen Sammler in Zeitz.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Der nachfolgende Beleg passt sowohl vom Absender als auch vom Empfänger her betrachtet in dieses Thema, auch wenn der Briefinhalt ursprünglich vermutlich beruflicher Natur gewesen sein mag. Vielleicht mag der Absender dazu ergänzend etwas schreiben:
Sendung vom 25.09.1991 aus 6419 Burghaun 1 nach 2000 Hamburg 36, Porto zu 40+60 = 100 Pfennig (Berlin 858-859)
Der Absender, die Richard Ebert AG aus 6419 Burghaun, schickte demnach einen Brief an das Unternehmen Klaus Fischer in Hamburg, besser bekannt als Colonnaden-Fischer. Die AG des Absenders existiert heute nicht mehr, allerdings war der Inhaber Richard jahrzehntelang hobbymäßig ein begeisterter Briefmarkensammler. Namentlich philatelistisch in den letzten 15 Jahren zunehmend durchaus bekannt geworden ist er heutzutage als Betreiber des Portals Philaseiten, welches er seither als sein großes Hobby betreibt. ;-)
Gruß
Stefan
P.S.: die Frankierung der Sendung ist typisch Richard, quietschbunt & portogerecht mit Sonder- und Zuschlagsmarken (wenig Dauerserien), meist entwertet mit Vollstempel des damaligen Postamtes in Burghaun. Ihn interessierten Briefmarken mit Vollstempel für die Sammlung (und die Dubletten), nicht die Belege.
Liebe Sammlerfreunde,
eine Drucksache vom 27.05.1943 der
Firma Gebrüder Senf an einen Leipziger Sammler, der eine Nachricht zu seiner Bestellung erhalten hat. Obwohl mir nicht ganz klar ist, ob die Sendung nun bereit liegt oder ein abschlägiger Bescheid eingegangen ist.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
Paul R. Schwerdtner aus Berlin warb auf den Bogenrändern der Inflationsmarken für sein Geschäft in der Genthiner Straße 38.
Ein Teilbogen der Mi 225, 3 Mark, leider zusammen geklebt.


Gruß
Manne
Noch ein Händler aus Leipzig,
Albert Brückner Leipzig C1, Philipp-Rosenthal-Str. 22, Postkarte vom 6.1.1949.

Viele Grüße
Klaus
Um 1948 aktuelle Stempelabschläge zu erhalten gab es u.a. den GREIF-Neuheitendienst Abteilung Sonderstempel der Firma
GREIF & CO., Kom.-Ges. Leipzig O 27, Kommandant-Prendel-Allee 97 .
Hier ein Gelegenheitsstempel aus Pritzerbe.

Viele Grüße
Klaus
Ergänzend zu Beitrag [#37] nachfolgend ein weiterer Beleg des
Händlers Rainer Kurt Goldhahn aus Obertshausen aus dem Jahr 1985:
Sendung vom 04.11.1985 als Drucksache von 6053 Obertshausen nach 6419 Burghaun, Porto zu 50 Pf., dargestellt durch die Automatenmarke Mi-Nr. 1
Der Briefinhalt ist nicht erhalten geblieben. Den meisten Sammlern dürfte das Unternehmen Goldhahn Briefmarkenversand e.K. ein Begriff sein, spätestens durch die Werbung. Das Unternehmen ist 1992 in das Handelsregister des Amtsgerichtes Offenbach (HRA 9165) eingetragen worden, war allerdings - wie die beiden bisher vorgestellten Belege nachweisen - bereits vorher auf dem Sammlermarkt als gewerblicher Anbieter aktiv.
Goldhahn ist beliebt oder auch gehasst, da scheiden sich die Geister. Früheren Erfahrungen meinerseits nach (noch als Schüler) wurde i.d.R. tatsächlich das geliefert, was auch beschrieben wurde und so manche Angebotsbeschreibung war (im Nachgang betrachtet) ein Lehrstück für die Zukunft gewesen. In jedem Fall sollte man die Artikelbeschreibung ganz genau lesen und auch die vorkommenden Ausdrücke bzw. Wortformulierungen inhaltlich verstehen. Dies gilt übrigens generell bei Offerten aller Anbieter, welche einem im täglichen Leben begegnen, nicht nur für jene von Goldhahn.
Gruß
Stefan
Hallo zusammen,
habe einen Beleg auf dem Tisch den ich hier kurz vorstelle.


3 Hannover 1 / inter/phila / Schöpke & Lange / IM ZENTRUM HANNOVERS / Rathenaustr. 13/14 / Postfach 5567
Viele Grüße
Hajo
Interphila, Schöpke & Lange, 3000 Hannover 1, Rathenaustr. 13/14
Eingeschriebener Nachnahmebrief vom 03.08.1962 von Eindhoven nach Euskirchen. Einzuziehender Betrag 139,40 Gulden. Frankiert wurde mit Michel Nr. 3 x 765, 2 x 780 und 3 x 781 gesamt 1,5 Gulden.

Absender:
L. Berkers, Eindhoven, Juc. Perkstrat 43
Über diesen Händler habe ich nichts mehr gefunden.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
der K.u.K. Oberleutnant
Eduard Dorfinger muss ein eifriger Sammler gewesen sein.

Auf dieser Karte vom 4.11.1989 aus Theresienstadt schreibt er:
„Ich sammele Marken bessere Ganzsachen Stempel Marken Münzen, alte Waffen und Uhren, Liebigbilder u. Antiquitäten, Reclamemarken von allen Ausstellungen sowie Falsificate.“
Die Karte ist ein Tauschgesuch an Herrn H Chales jr. in Bückeburg. Oberleutnant Dorfinger schreibt ihm: „
Euer Hochwohlgeboren bitte ich alle Sachen die Sie eintauschen wollen an mich zu senden. Ich werde Ihnen sodann eine gewiß sehr annehmbare Tauschofferte zukommen lassen u. z. in Marken= und Ganzsachen=Mischungen oder Auswahlen für besseres. Für gewöhnliche Sachen wenigstens die 4fache Anzahl in Marken. … Kaufe auch alle diese Sachen an.“

Auf einer zweiten Karte an denselben Empfänger schreibt er am 25.11.1898:
"Euer Hochwohlgeboren die ergebenste Mittheilung daß ich die Münzen-Sammlung sehr gerne eintausche, nur muß ich sie unbedingt vorher sehen! Ich habe zu diesem Zwecke sehr schöne seltene Altdeutsche Ganzsachen! Auch alle besseren Briefmarken nehme ich im Tausch! Habe ff. Ganzsachen von allen Ländern, die ich mit 25 % Rabatt eintausche! Hochachtend E Dorfinger Oblieut"
Bei Ebay ist gerade eine weitere Karte von 1901 von Herrn Dorfinger ihm im Angebot. Dort gibt er als Absender an: „Oberlieutnant Eduard Dorfinger, 67tes Infanterie Regiment, Iglo Nordungarn.
Als Referenzen nennt er Herrn Sauerland [1] und Vogel in Pössneck [2].“
Auf dieser Karte habe ich den Vornamen von Eduard Dorfinger gefunden. Außerdem erfuhr ich dort, dass der Oberleutnant Eduard Dorfinger nur kurz beim K.u.K. 67. IR war, wohin er erst am 1. September 1900 vom 101. IR kam, denn schon am 16. Mai 1901 wurde er zum 32. Infanterie-Regiment transferiert.
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=91658
[2]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=214396
[3] Quelle: Geschichte des K.u.kK. Infanterieregiments Freiherr Kray Nr. 67, Band 1, Anhang S. 31
Wurde hier schon zweimal erwähnt, aber nicht in dieser Form. Drucksache vom bekannten Briefmarkenhändler vom 25.04.1969 von Wolfsburg nach Kirchhain bei Kassel. Das beigefügte Foto zeigt das alte Geschäft.



Absender:
Walter Behrens, (28 a) Ehmen über Wolfsburg
Schönen Gruß
Sepp
Liebe Sammlerfreunde,
ein Brief des Germania-Rings vom 19.04.2028. Der Brief stammt aus der Geschäftsstelle und ging nach Nordhausen. Der Fernbrief zu 15 Pfennig (01.08.1927 bis 14.01.1932) wurde mit einem 5-er Streifen der MiNr.385 frei gemacht. Der Germania-Ring war einer der großen Philatelistenverbände im Deutschen Reich vor dem 2.Weltkrieg. Die Philatelie war wohl sehr zersplittert in dieser Zeit. Er löste sich zum 31.12.1935 zu Gunsten des neuen Reichsverbandes (Reichsbund der Philatelisten) im Rahmen der Gleichschaltung auf. Ich war erstaunt, wie wenig man eigentlich im Netz zum Germania-Ring findet. Es sind sporadisch auf einzelnen Seiten von Vereinen kleine Hinweise zu finden. Aber selbst auf der Seite des BdPH ist so gut wie nichts zur eigenen Struktur-Geschichte zu lesen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Totalo-Flauti [#450]
Morgen,
Im Handbuch der Berliner Gitterstempel wird von Werner Büttner nur kurz der Berolina-Ring erwähnt, "alle Stempelabbildungen von 8.1.1931" sollen aus der Sammlung des Berolina-Ringes stammen. Wie Berlin, C. 2 n, r, s und v.
Sonst ist nichts weiter zu finden.
Gruß Axel
Postkarte vom 20.07.1946 von Duisburg nach Leverkusen mit Sonderstempel von Köln zur Philatelistentagung.


Absender war der Briefmarkenhändler
U. Brand (22a) Duisburg, Postfach 1058
Es gibt noch einen
Hans-Jürgen Brand Briefmarkenhandel in 47051 Duisburg-Dellviertel, Düsseldorfer Str., es dürfte sich hier um den Nachfolger handeln.
Schönen Gruß
Sepp
Morgen,
Portogerechte Drucksache vom 19.3.41


Aber EQUATOR sagt mir nichts, vielleicht bin ich zu jung (:-)
Gruß Axel
F. Behle-Neuhold, Berlin
Hallo,
habe hier einen Kartenbrief aus Saarbrücken vom 02.03.1921, gelaufen nach Ochsenhausen.
Leider kann ich den Briefmarkenhändler nicht identifizieren.


Gruß
Manne
Liebe Sammlerfreunde,
ein sich anbahnender Rechtsstreit wird auf dieser Postkarte vom 01.01.1923 dokumentiert. Ein Sammler aus Hartmannsdorf bei Leipzig schreibt einem Händler oder Sammler aus Klagenfurt in Österrreich/Kärnten:
Herrn Otto Mark, Klagenfurth.
Da ich trotz Ihrer Versicherung in der "Danz. Br. K."(eine Briefmarkenzeitschrift ?)
alle unerledigten Aufträge bis 25.Nov.zu erledigen
und mehrmaliger Mahnung meinerseits bis heute ohne
Bescheid von Ihnen geblieben bin, fordere ich Sie hier-
durch nochmals mit allem Nachdruck auf, falls Sie
keine Marken liefern können, mir den am 18.IX.22
in eingeschr. Brief übersandten Betrag zurückzusen-
den. Sollten Sie es dennoch vorziehen, dieser Auf-
forderung keine Folge zu leisten, würde ich mich gezwungen
sehen, andere Schritte zu ergreifen, unter Umständen
die Gerichte in Anspruch
zu nehmen. Ich erwar-
te Ihren umgehenden
Bescheid und zeichne
Hartmannsdorf
Post Knauthain Arthur Neubert
Bez.Leipzig.
d. 15.XII.22
Die Karte hat keinen Empfänger in Klagenfurt gefunden und wurde wieder zurück an den Sammler gesandt. Man kann hoffen, dass er nicht auf seine Forderung sitzengeblieben ist. Anderseits ist mit der galoppierenden Geldentwertung wohl nicht mehr viel von dem zugesandten Geld übrig geblieben.
Für das Porto von 15,00 Mark (für Österreich galt das Inlandsporto für eine Fernkarte) wurden 3x MiNr.187 und 2x MiNr.228 P verwendet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Guten Abend!
Die abgebildete zur Drucksache umgewidmete Ganzsache ließ der Briefmarkenhändler
Walter Brors von den Gebr. Brors in der Kuhstr. 14 in 22a Duisburg, versehen mit dem Sonderstempel zur "2. PHILATELISTEN-TAGUNG in Wuppertal", seinen Kunden mit philatelistischem Gruß zukommen.

MfG. >Franz<
Hallo,
hier ein Brief aus dem philatelistischen Bedarf der Firma
Gebr. J. & H. Stolow, Inc., Wallstreet, New York frankiert mit den Mi.-Nrn. 53 und 54 der UN in New York, die bereits 1956 zum Tag der Menschenrechte erschienen und dann erst 1966 verwendet wurden.
Offensichtlich hatten die Stolow der Postverwaltung der UN klar gemacht, daß sie für ihre Briefmarken Reklame machen und durften diese Briefe versenden.
Hallo zusammen,
wohl eher als herausragenden Dirigenten und Compositeur, denn
als Philatelist ist Robert Stolz bekannt. Die Österreicher haben es aber gewusst und ihren Landsmann entsprechend bekannt gemacht. Mit einem bemerkenswerten Beleg kann dieses Wissen hier erneut [1] weitergegeben werden.
Robert Stolz mit der Lupe vor seinem Sammelalbum. Darunter ein Zitat von ihm: „Philatelie ist eine der schönsten Leidenschaften. Sie erfüllt die Neugierde und die romantische Sehnsucht nach fernen Ländern und Kulturen. Sie baut eine Brücke zwischen Völkern und Generationen“


Ein Sonderstempel weist auf eine: WERBESCHAU / Robert Stolz Club / SEKT. PHILATELIE 2500 Baden bei Wien hin. Auf einem als Ahornblatt gestalteten Gelegenheitsstempel wird außer einem Porträt des Komponisten noch eine Notenzeile, untertitelt mit dem Liedtext „Ein schöner Herbst“ und der Hinweis „21.11.1992 Erstaufführung im Stadttheater Baden“ präsentiert. Für die Frankatur kam die Unterstützung von Johann Strauß (MiNr 1338).
Weitere aufschlußreiche Hinweise zum Philatelisten Robert Stolz bietet die Rückseite der Karte.

Ein frohes Pfingstwochenende wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/76861
@ BD
Hallo!
Wieder ein tolles Stück!
Von mir heute ein R-Brief aus der Portoperiode 21:

Der Einschreibbrief von Dortmund nach Datteln vom 30.10.1923 erforderte je 10 Millionen Mark für Porto und R-Gebühr. Für die zusammen 20 Mio Mark verklebte der Absender 5mal die auf Beleg nicht ganz so häufige Mi 315 AWa und einmal die Mi 318 AP. Der Absender ein Philatelist, der Empfänger ein Oberpostsekretär beim Telegraphenamt und wahrscheinlich der Philatelie auch nicht abgeneigt- einem Bedarf dürfte der Beleg dennoch gedient haben.
Gruß Michael
[Beleg redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege" / gepr. Kurt Zirkenbach /
Briefmarkenhändler Josef Droste, Dortmund]
Hallo zusammen,
nach einer Recherche festgestellt das dieser Berliner Briefmarkenhändler hier nicht dabei ist. Somit kann ich dem Absenderfreistempel endlich eine Heimat bieten.

1 Berlin 62, Briefmarken Mathis, Kufsteiner Str. 10
Viele Grüße
Hajo
Auf diesen Beleg bin ich besonders stolz. Eine Drucksache (Printed Matter) vom 10.V.29 von ALLAHABAD (heute: Prayagraj) im indischen Bundesstaat UTTAR PRADESH nach Amberg in die Oberpfalz. Dort ist mein Vater kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges geboren. Freigemacht mit ½ d grün.
Absender ist die IMPERIAL STAMP COMPANY LIMITED ALLAHABAD. Im Internet geistern einige Verkaufsangebote von Belegen dieser Firma, deren Logo mit der imperialen Krone und dem Spruch "FLOREAT PHILATELIA" hervorstach. [1]
Liebe Grüße
10Parale


[1]
https://www.hipstamp.com/listing/india-1927-sto-re-printed-1a-cover-with-advert-for-imperial-stamp-co-allahabad/20344525.
Ganzsachenpostkarte Alliierte Besetzung P965 vom Mai 1947, gelaufen am 23.04.1948 von Berlin nach Tuttlingen.
Absender:
Hans Genzel, Briefmarkenhandel, Berlin-Charlottenburg 2, Niebuhrstraße 78
Der Händler wurde schon einmal bei [#227] erwähnt.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
zwei Ganzsachen (Ausgabe 1889) einmal als normale Postkarte (P 11) und einmal als Frageteil der Postkarte mit Antwortkarte (P12):

Bei dieser Karte an die
Gebrüder Senf in Leipzig finde ich den Text interessant:
Moskau 1. Juli 1889
Herrn Geb. Senf Leipzig
Hiermit sende Ihnen neue Postkarte zu 4 Kop. Die heute ausgegeben worden ist
Hochachtend
Der Stempel aus МОСКВА = Moskau ist leider vom 2 ИЮЛЯ 1889 = 02.07.1889 jul. = 14.07.1889 greg. Damit ist es kein Ersttagsstempel. Was unten im Stempel steht weiß ich nicht.

Herr Normann aus Moskau schreibt an den
Bückeburger Briefmarkenhändler H. Clabes:
Moskau, 10/22 Dec. 1897
Herrn H. Clabes Bückeburg
Auf meine eingeschriebene Sendung vom 10/22 October bin von Ihnen ohne Antwort geblieben u. bitte mir umgehend zu sagen ob Sie die Briefmarken erhalten haben.
Hochachtend
A. Normann
i. Hause Gerhard & Hey, Moskau
Im russischen Stempel steht ПОЧТОВЬІЙ ВАГОНЪ No 3 = Post Waggon No 3. Damit ist es ein Bahnpoststempel. Das Stempeldatum ist der 12 ДЕК 1897 = 12.12.1897 jul. = 24.12.1897 greg. => Die Beförderungszeit war nur 1 Tag. Einen besseren Abschlag solch eines Bahnpoststempels seht ihr hier [1].
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=151450#M64
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ganzsachen Russland 1845 bis 1918 und 1992 bis heute"]
Erstaunlicherweise wurde noch keine der Ganzsachen aus den Jahren 1882 - 1906 gezeigt, die man mit durch 3 Kreise annulliertem Wertstempel ab und an findet.

Die nachfolgende Karte an den
Briefmarkenhändler Otto Bickel ist deswegen von besonderem philatelistischem Interesse, weil uns ihre Rückseite - über die amtliche Ankündigung hinaus - einige weitere interessante Details verrät.


Anzumerken ist noch, dass gemäß Schriftverkehr zwischen der luxemburgischen Postverwaltung und der niederländischen Druckerei Enschedé & Zonen am 1. Juli 1918 insgesamt 500.000 Einzelkarten und 50.000 Doppelkarten zu 5 Centimes nach Luxemburg verschickt worden sind und damit die postalische Notlage ihr Ende gefunden haben dürfte. Somit sind im engeren Sinne nur Karten aus den Monaten April - Juli 1918 als Kriegsformulare anzusehen.
Viele Grüße
Ulli
Hallo zusammen,
soeben bei der Registrierung von Postfreistempel einen Briefmarkenhändler entdeckt.

PERKEO BRIEFMARKEN HEIDELBERG
Postkarte mit einer zeitgeschichtlich interessanten Rückseite.
Viele Grüße
Hajo
Hallo Sammlerfreunde,
Zwei Briefe aus Stockholm von Mohamed Ali an Simon Dürr in Nürnberg.
Der erste Brief ist vom 12.3.1917 und wurde als Einschreiben spediert, für das Franko nahm man eine Mi.Nr.78 König Gustav V. zu 35 Öre, dies war die Gebühr für den einfachen Brief von 20 Öre, sowie die Einschreibgebühr von nochmals 15 Öre.
Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Stockholm sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit Einkreisstempel von Nürnberg 2 B.Z. (Briefzustellung) am 14.3.1917 (Helbig 30b).
Zur Kenntlichmachung des Einschreibens nahm man den Klebezettel von Stockholm 1 mit der Manualnummer 1363, dies wurde auch oberhalb handschriftlich ausgewiesen, ist aber durch den Zenurstreifen von der Hamburger Zensurstelle nicht mehr gut zu sehen.


Der zweite Brief ist vom 27.3.1917, dieser wurde als einfacher Brief spediert, für das Franko nahm man eine Mi.Nr.74 König Gustav V. zu 20 Öre.
Im Text geht es erhaltene Karten und beiliegend wurden Persische Marken an den Herrn Dürr gesandt.
Gestempelt mit Maschinenstempel von Stockholm 1 *AVG*LBR* einen Ankunftsstempel gibt es diesmal nicht.
Der Brief wurde in Hamburg von der Zensurstelle geöffnet und nach Zensur mit dem Klebestreifen wieder verschlossen, auf der Rückseite wurde dann ein Dreizeiler gestempelt "Militärischerseits, unter Kriegsrechtgeöffnet, 30.3.1917 Unterschrift Überwachungsoffizier.
Gruß Rainer


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Pfennigzeit (1876-1920) eingehende Post" / Korrespondenz zwischen zwei Sammlern]
Guten Abend,
ein Wertbrief nach Österreich:

Absender war der
Briefmarkenhändler Ferdinand Redwitz aus Stuttgart, der den Brief mit 40 g Gewicht und einer Wertangabe in Höhe von 500 Mark am 4.10.1915 (PP 1) auf den Weg brachte.
Da nach Österreich die Inlandsgebühren galten, wurden nur 40 Pfennig für den Brief über 75 km Entfernung und 10 Pfennig Versicherungsgebühr (pro 300 M. 5 Pfennig) berechnet. Eine Behandlungsgebühr in Höhe der Einschreibgebühr wurde für Wertbriefe erst ab Portoperiode 4 erhoben. Frankiert wurde mit einer Mi 91 II zu 50 Pfennig tarifgerecht.
Passend zum Absender finden wir links unten die gestempelte Inhaltsangabe "Briefmarken zu Sammelzwecken". 2 Tage später war der Brief in Wien.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Eine Briefvorderseite vom Briefmarken-Großhandel Erich Weimann in Berlin-Spandau mit Einschreiben nach Stuttgart geschickt.

Leider habe ich keine Informationen zu Erich Weimann gefunden.
Erich Weimann, Briefmarken-Grosshandel, Kiloware, Berlin Spandau
Guten Abend,
Kartonphilatelie von anno dunnemals:

Die Drucksache vom Albert Kürzl Verlag München an den
Briefmarkenhändler C. H. Lange in Hamburg wurde am 21.10.1923 (PP 21) auf den Weg gebracht. Für die 2 Mio Mark Porto verklebte der Absender eine Mi 309 APa. Soweit nichts besonderes.
Interessanter ist da der Inhalt:

Angepriesen werden sogenannte Philatelistenstiche, es scheint sich dabei um Nachdrucke bekannter Briefmarken, Essays und "Postbildchen" zu handeln. Natürlich wird auf die begrenzte Auflage durchnummerierter Exemplare und auf die zu erwartende Wertsteigerung hingewiesen. Möglicherweise kann jemand aus diesem Forum ein solches Druckerzeugnis zeigen?
Dazu gehört natürlich die Rückseite des linken Druckerzeugnisses:

Wie man sieht handelt es sich um Radierungen von Ludwig Heßhaimer, zumindest die offerierten Entwürfe für Rhein-Ruhr-Marken sagen mir etwas.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
@ Thomas S.
Georg Zechmeyer warb damit das "älteste Briefmarkengeschäft Deutschlands zu sein, gegründet 1864". Dies verkündete er in Anzeigen und auch auf der Front seines Filialgeschäftes in der Königstraße 71
Hallo Thomas,
anbei ein Brief von Georg Zechmeyer an ein Geschäft in Vianden (Grossherzogtum Luxemburg) über Trier, Luxemburg-Stadt und Diekirch von 1868. Leider gehört mir dieses frühe Stück aus der Philateliegeschichte nicht.
Beste Grüsse!
Lars

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Philateliegeschichte: Philatelie in Nürnberg"]
@ Lars Boettger [#430]
Lieber Lars,
ich bin wegen Deiner Entdeckung jetzt fast etwas fassungslos und gleichzeitig sehr dankbar…
2020 habe ich einen grösseren Artikel geschrieben „Georg Zechmeyer sen. – Briefmarkenhandel im philatelistischen Wandel des 19. Jahrhunderts“. Als pdf download auch bei unserer Arge noch abrufbar.[1]
Der damalige Stand meiner Forschung war, dass für den Zeitraum ab Februar 1865 – Dezember 1869 keine Aktivitäten mehr von Zechmeyer nachweisbar waren. Für die Zeit vor Januar 1865 und ab 1870 gibt es Nachweise.
Ich habe damals die Hypothese aufgestellt, dass Zechmeyer in dieser Zeitspanne tätig gewesen sein muss:
„Diese sehr große Anzahl von Kommissionshändlern, verteilt über Europa, lässt sich akquisitorisch und technisch nur über einen längeren Zeitraum hinweg aufbauen. Aus diesem Grund kann mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass Zechmeyer in der Zeit von 1865-1869 aktiv war. Vermutlich hatte er in dieser Zeit bereits potentielle Händler gezielt angeschrieben und beliefert.“ [2]
Dank Dir habe ich jetzt den Beweis für meine damalige Hypothese.
Zechmeyer hat diese Art von Werbeschreiben weiter genutzt. Für das Jahr 1871 liegt ein ähnliches Werbeschreiben vor. Dieses befindet sich in der Sammlung von Wolfgang Maassen, ich besitze ein ähnliches Schreiben aus dem Jahr 1876:

Herzlichen Dank nochmal an Dich!
Sollte der Eigentümer jemals Interesse haben, diesen Beleg zu verkaufen, ich stehe als Käufer sofort zur Verfügung!!
Herzliche Grüße
Thomas
[1] Schiller, Thomas, Georg Zechmeyer sen. – Briefmarkenhandel im philatelistischen Wandel des 19.Jahrhunderts, PhilaHistorica, 4/2020, S. 17-49
oder Download Forschungsblatt Nr. 9 als pdf, Arge Geschichte der deutschen Philatelie:
https://www.geschichte-der-philatelie.de/forschungsblaetter/
[2] Schiller, Thomas, Georg Zechmeyer sen. – Briefmarkenhandel im philatelistischen Wandel des 19.Jahrhunderts, Forschungsblatt 9 Arge Geschichte der Deutschen Philatelie, S. 9.
R-Brief mit Rückschein vom
Briefmarkenhaus Sergius v. Schischkoff in Fürth vom 12.12.1947 nach Bremen. Roter Einschreibstempel und Vermerk mit Schreibmaschine Einschreiben g.R (Rückschein).
Frankiert mit Michel Nr. 945, 956 und 959, gesamt 1,68 Mark, 48 Pfennig für Brief zweite Gewichtsstufe, 60 Pfennig für Einschreiben und 60 Pfennig für Rückschein.

Schönen Gruß
Sepp
Als Drucksache von Kempten nach München am24.3.1982, über diesen
Briefmarkenhändler Interstamp Briefmarken K.J. Baur aus Ermengerst findet sich leider nichts.

Grüße
Ivo
Hallo,
zeige einen Kartenbrief mit Tagesstempel Saarbrücken (St. Johann) vom 02.03.1921, gelaufen nach Ochsenhausen.

Gruß
Manne
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Kartenbriefe bestimmen" / es könnte sich um zwei tauschende oder miteinander handelnde Sammler handeln]
Hallo,
weil ich heute etwas Zeit habe, schreibe ich auch in diesem Thread mal weiter. Für die kleinen Bauwerke habe ich noch die P 69, die wieder eine Frage-/ Anwortkarte ist.
Die Karte ging am 26.7.1967 von Berlin nach Kronberg/Taunus, und am komplett mit dem Frageteil am 28.7.1967 wieder zurück nach Berlin.
Auch wenn dieses Karte, wie viele solcher Karten von Philatelisten geschrieben wurden, so freut sich der Sammler doch über solche komplett erhaltenen Stücke.


Viel Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Ganzsachen-Postkarten ab 1949 (nach Michel-Katalog)" / Schade, dass die Namen entfernt wurden]
Hallo zusammen,
wollte nicht nur den Postfreistempel registrieren, sondern auch als Nebenprodukt das
Briefmarkenauktions- u. Handelshaus Arnold Ebel in Frankfurt in Erinnerung rufen.
Die Aussendungen wurden im Postamt Landau in der Pfalz aufgegeben.
Mit Grüßen
Hajo
Von mir heute ein R-Brief aus Oberstdorf nach Berlin-Neukölln. Aufgabe am 12.2.1921 und Ankunft 2 Tage später. Absender war die
Briefmarkenhandlung Hauswald & Wüstner, Oberstdorf.


Viele Grüße
Klaus
Von mir heute ein R-Brief aus Oberstdorf nach Berlin-Neukölln. Aufgabe am 12.2.1921 und Ankunft 2 Tage später. Absender war die
Briefmarkenhandlung Hauswald & Wüstner, Oberstdorf.


Viele Grüße
Klaus
@ Briefuhu [#437]
Der Absender oberen Karte Kraft durch Freude, Kurt Jaeger, Leiter der Abteilung Münzen, erinnert mich an den Herausgeber oder Verantwortlichen von Münzkatalogen, die früher in meinem Besitz waren. Wiki schreibt dazu [1]:
Kurt Jaeger (* 19. Dezember 1909 in Stuttgart; † 6. Dezember 1975 in Korntal) war ein deutscher Numismatiker und Autor des führenden Kataloges für deutsche Münzen des 19. und 20. Jahrhunderts.
Kurt Jaeger besuchte das Realgymnasium in Stuttgart und studierte anschließend in Stuttgart und Danzig Chemie. Das Studium beendete er vorzeitig und trat 1938 in die Firma seines Vaters Paul Jaeger (1870–1955), eine Lackfabrik, ein.
Jaeger hatte schon mit elf Jahren (1921) ein kleines Notizbuch mit den Münzen des Deutschen Reichs seit 1871 geführt. Es gab zwar schon vorher Münzkataloge, in denen die deutschen Münzen zusammengestellt waren, aber Jaeger listete die Münzen (noch ohne Prägezahlen) so auf, wie sie ihm bekannt wurden. Ob er alle vor seinem ersten Katalog erschienenen Kataloge anderer Autoren kannte, ist nicht bekannt.
1942 erschien der erste Jaeger-Katalog Katalog der deutschen Reichsmünzen seit 1871. Die zweite Auflage unter dem Titel Die deutschen Reichsmünzen seit 1871 folgte 1948. Bis zu seinem Tode erschienen 13 Auflagen, 2023 erschien die 28. Auflage. Münzhändler zitieren in ihren Lagerlisten und Auktionskatalogen bei deutschen Münzen seit 1871 die Katalognummern nach Kurt Jaeger.
Von 1971 bis 1974 war Kurt Jaeger Präsident der Gesellschaft für Internationale Geldgeschichte in Frankfurt am Main.
In den Jahren 1951 bis 1972 veröffentlichte Jaeger die Buchreihe Die Münzprägungen der deutschen Staaten vor Einführung der Reichswährung in zwölf Bänden (Anfang des 19. Jahrhunderts bis 1871/73).
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Jaeger
Hallo zusammen,
so ist das, wenn eine Schachtel Postfreistempel zur Registrierung ansteht. Erneut ein hier noch nicht genanntes Auktionshaus.
LANGE & FIALKOWSKI – Briefmarken-Versteigerungen, Wiesbaden
Der Empfänger
Karl Heinz Wittig war auch kein Unbekannter!
Viele Grüße
Hajo
Es ist ja mal spannend, wenn man in einem schön frankierten Umschlag einen Brief vorfindet und wie hier auch noch Geschichtsunterricht und einen Verweis auf die Frankatur erhält.
Besonders interessant Abschnitt 4: Zur Zeit ist von hier aus nur Briefmarkentausch gegen Lebensmittelpakete gestattet (Lt. Gesetz 337 der all. Kdtr. des OMGUS ist der Briefmarkentausch mit dem Ausland gestattet, wenn die Bezahlung in Lebensmittelpaketen erfolgt.
OMGUS = Office of Military Government for Germany (U.S.) - Gelsenkirchen gehörte zur amerikanischen Zone
Besonders interessant Abschnitt 8: Mein heutiger Brief an Sie trägt als Frankatur einen kompletten Satz der vor einiger Zeit erschienenen Sonderausgabe zur "Leipziger Herbstmesse 1947".
Absender ist
Henry M. Hilbers, 21 a Gelsenkirchen Mitglied Nr. 608 in der
GEMEINSCHAFT DER BRIEFMARKENHÄNDLER. Empfänger ist die Equitable Stamp Co.(mpany) in New York. Abgeschlagen am 02.3..48 in Gelsenkirchen.
Liebe Grüße
10Parale

@ 10Parale [#442]
"- Gelsenkirhen gehörte zur amerikanischen Zone"
Gelsenkirchen (Großstadt im Ruhrgebiet) gehörte nie zur US- sondern lag in der Britischen Zone.
Moin, lueckel2010
@ lueckel2010 [#443]
Dear Sir lueckel,
dann verstehe ich aber im Brief nicht den Verweis auf OMGUS [1].
Oder galt das Gesetz 337 auch in der britischen und in den anderen Zonen? War auch dort Briefmarkentausch nur in der Bezahlart "Lebensmittelpaket" möglich?
Liebe Grüße
10Parale

[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Office_of_Military_Government_for_Germany_(U.S.)
@ 10Parale [#444]
Aus welchem Grund der Absender dies erwähnt hat, ist mir unbekannt, interessiert mich eigentlich aber auch gar nicht, da es mit der von mir vergenommenen Korrektur zu #441 überhaupt nchts zu tun hat. Vielleicht sollten Sie mal beim Verfasser des Schreibens nachfragen, sofern dies noch möglich ist.
Warum so devot? Hallo, guten Abend oder überhaupt nichts wäre vollkommen ausreichend gewesen!
Moin aus Ostfriesland, lueckel2010
Hallo Ingo,
zu dem Wappen, natürlich haben fast alle Landesbehörden bzw. Ämter das Landeswappen in einer ähnlichen Version übernommen, denke mal, dass war vom Staat /Land auch so vorgegeben.

Von mir noch ein netter Beleg mit der Abbildung eines Werbesignets der Firma Borek, die natürlich auch einen Teil des Landeswappens (Pferd) übernommen haben.
mit Sammlergruß
Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Absenderfreistempel mit Motiven"]
Hallo am Abend,
mach dem Einsortieren des vorherigen Belege fiel mir ein, dass ja noch ein Beleg eingetroffen war.

Nach zweimaligen genaueren Hinsehen fiel mir auf, was für eine "Rakete" ich da bekommen habe.
Es ist eine Drucksache, aufgegeben in Heidelberg von einem damaligen Briefmarken-Händler, abeschlagen der nur in der Britischen bzw. Amerikanischen Zone verwendete Absenderfreistempel mit dem Motiv "Merkur".
Bisher mein erster Beleg mit dieser Stempeltype.
mit Sammlergruß
Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege"]
Ich habe noch einen interessanten Einschreibenumschlag 70 Jahre Deutsche Derby mit zusätzlicher Hindenburg Frankatur nach Göppingen Ihre Meinung ?

Absender: Briefmarkenhändler Wilhelm Drechsel, Göttingen
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
Liebe Sammlerfreunde,
mit einem Einschreiben-Drucksache vom 09.05.1988 versandte der Philatelist
Wolfram Grallert [siehe Foto] aus der DDR ein "Besprechungsexemplar" nach Soest an den mehrfach ausgezeichneten Philatelisten
Franz-Josef Lindauer. Wolfram Grallert (30.11.1924 bis 19.02.2012) war schon früh in der DDR ein Autor vieler Publikationen. Unter anderem war er Mitarbeiter am Lipsia Katalog und dem Lexikon der Philatelie. Das steht in der 4. Auflage des Transpress-Verlages auch in meinem Schrank. Als Berufsphilatelist war Wolfram Grallert als Auktionator in Leipzig tätig. Als Prüfer war er ebenfalls ein gefragter Philatelist. Im Kulturbund der DDR war er im Bereich der Philatelie in hoher leitender Funktion tätig. Es ist eigentlich erstaunlich, wie wenig über Ihn im Netz zu finden ist.
Der Brief selbst ins Ausland (die Bundesrepublik zählte ab 01.07.1971 bis 30.06.1990 zum Ausland) kostete als Drucksache bis 250 g 45 Pfennig. Die 50 Pfennig für das Einschreiben wurden mit einer Einschreibemarke dargestellt. Zum Schluss wurde der Brief auch beim Zoll per Röntgengerät geprüft. Dokumentiert ist das durch den Balken unter dem Zielort Soest.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
das
Leipziger Briefmarkengeschäft Gebrüder Senf versendete am 07.05.1952 einen Brief als Geschäftspost nach Spora. Der Ort gehörte damals zum Zustellbereich vom Postamt Altenburg. Heute liegt der Ort am süd-westlichen Rand von Sachsen-Anhalt in der Gemeinde Elsteraue. Auf der Rückseite wurde eine Vignette zur Herbstmesse 1952 verwendet.
Der Brief ist mit 60 Pfennig freigemacht (Geschäftspost über 250g bis 500g). Wobei der Umschlag dieses Gewicht meines Erachtens nicht hergibt. Freigemacht wurde der Brief mit den MiNr. 300-301 und 302.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Das Doppel-M: Motiv Leipziger Messe"]
Hallo zusammen,
nachfolgend eine Drucksachen-Karte von
J. Schollmeyer Augsburg, Lützowstr. 33a bezüglich Ankauf bayerischer Briefmarken in jeder Menge, aufgegeben am 4.7.1921 nach Prappach (Haßfurt).


Viele Grüße
Klaus
Liebe Sammlerfreunde,
ich zeige heute eine Postkarte der Bezirkskommission Philatelie Leipzig an einen Sammler in Halle/Saale. Es geht um die Abrechnung einer Auswahlsendung. Interessant ist hier der Unterzeichner. Es ist der oben in meinem Beitrag [#449] bereits genannte Wolfram Grallert. Hier stellt er sich im Alter von 33 Jahren zum einen in einer Funktion für die Vorbereitung und Durchführung einer Briefmarkenschau und zum anderen für die Durchführung und Abrechnung von Rund-/ Auswahlsendungen vor. Die Karte wurde mit einer MiNr. 569 zu 10 Pfennig frei gemacht.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Eine weitere Drucksache des Leipziger Briefmarkenhändlers Friedrich Dieck wie bereits bei [#235] gezeigt. Gelaufen am 09.12.1949 nach Cottbus frankiert mit 3 x Michel SBZ 212 auf der Rückseite diesesmal das Angebot Nr. 7.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
hier ein R-Brief-Umschlag vom 10.09.1948 aus WIESBADEN 2c nach Kassel. Ankunftstempel dort vom 11.09.1948. Der Brief ist portorichtig mit 60 Pf. frankiert: 20 Pf. für den Fernbrief und 40 Pf. als Einschreiben-Gebühr (1x Mi.-Nr. 39 II und 2x Mi.-Nr. 45 I).
Absender ist die Fa. "MARKEN KATZ", in deren Logo in der Absenderangabe entsprechend eine stilisierte Katze eingearbeitet ist. Gleiches Motiv zeigt auch die Vignette auf der Rückseite des Umschlags.


Beste Grüße und Wünsche für das neue Jahr 2024
Ulrich
[Absender
Marken Katz Wiesbaden an den Empfänger
Willi Silber Briefmarken in Kassel]
Guten Tag,
der ehemalige Konsul von Zanzibar A.M. Karimjee war wohl auch begeisterter Briefmarkensammler ...

Er schrieb 1935 an Willi Gubler in Winterthur, daß er am Briefmarkentausch interessiert sei, Schweiz gegen Marken aus Zanzibar, Kenya und Tanganyika.
Dear Sir,
Seeing taht you are interested
in stamps, I take this opportunity
if you would like to exchange stamps
with me. For the stamps of your
Country, I can give you stamps of
Zanzibar, Kenya + Tanganyika.
I was a consul of Zanzibar but
have come to England for study.
...
Ob die beiden Herren Marken getauscht haben, das entzieht sich meiner Kenntnis.
Mit besten Grüßen Olaf
[Redaktionelle Übersetzung DeepL:
Sehr geehrter Herr,
da Sie an Briefmarken interessiert sind
an Briefmarken interessiert sind, ergreife ich diese Gelegenheit
wenn Sie Briefmarken mit mir tauschen möchten. Für die Briefmarken Ihres
Landes, kann ich Ihnen Briefmarken von
Sansibar, Kenia und Tanganjika.
Ich war ein Konsul von Sansibar, aber
bin zum Studium nach England gekommen.]
Hallo zusammen,
durch Bearbeitung von Postfreistempeln hatte ich diesen Beleg auf dem Tisch. Da der Absender, das
Briefmarken - Fachgeschäft Julius Schütte in Magdeburg ist, gehört dieser Beleg in diese Rubrik.


Zusätzliche Anmerkung: Dieser Wertrahmen in der postalischen Stempelmaschine (Postfreistempel » PFS) kommt nur in Magdeburg BPA 7 vor.
Viele Grüße
Hajo
W. GALATHOVICZ, Briefmarkenhändler, WIEN VI. Gumpendorferstraße 29
Anbei Zähnungsschlüssel

Hinweis auf die "INTERNATIONALE POSTWERTZEICHEN-AUSSTELLUNG WIEN 1933"
Beste Grüße
Henrique
Hallo zusammen
in dieser Postkarte vom 15.7.1949 aus HAMBURG 1 / c beruhigt
Hans Froede Inhaber: Heinr. Heerdt BRIEFMARKENVERSAND 24a HAMBURG 13 Bornplatz 4 einen besorgten Sammler in Kitzingen hinsichtlich der Lieferung von Neuheiten. In der Nachkriegszeit offensichtlich eine Herausforderung entsprechende Lieferwünsche kurzfristig und vollständig zu bedienen.
Träume darüber hinaus erfüllt eventuell die: Nordwestdeutsche / früher Hamburger / Klassenlotterie / 1.Ziehung 10. u. 11.Aug.


Einen hoffnungsvollen Sonntag wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Postkarten erzählen Geschichte(n)"
Hallo zusammen
aus einem Sammlernachlass habe ich dieses Einschreiben eines Briefmarkenhändlers Horst Domke seinerzeit (1971) in 1 Berlin 19 Reichsstraße 108. Aktuell entnimmt man der Internetrecherche:
Briefmarken Horst Domke GmbH Ritterfelddamm 121, 14089 Berlin.

Die Sendung wurde aufgegeben in BERLIN 19 / e / 1 am 15.2.1971 und frankiert mit 5x MiNr 382 (Stadtbahn von 1932)
Einen schönen Sonntagabend wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo zusammen,
für diese Rubrik was Nettes gefunden.
Diese als Faltbrief versendete Drucksache entpuppte sich als Heftchen mit
16 Seiten plus einer Beilage mit den Geschäftsbedingungen. Versendet am 6.10.1946.


Versender war das
Briefmarkenhaus - Die Postkutsche -, Inh. W Fechner und W. Peter, (23) Norden, Neuer Weg 20, (Postfach 20).
Ich habe mal das Teil auf die Waage gelegt. Ergebnis: 10 g!
Viele Grüße
Hajo
BRIEFMARKEN-HOFER A-5721 Piesendorf 402 b
Bunt frankierter R-Brief vom 29.10.1987 von Piesendorf nach 4508 Bohmte. Auf der Rückseite ein Stempel des ZPVW (Zentraler Philatelistischer Vermittlungs- und Warndienst).
Über den Händler habe ich nicht mehr gefunden.


Schönen Gruß
Sepp
Guten Morgen,
ein Beleg an den
Briefmarkenversand Ernst Nußbächer 8225 Traunreut vom 18.4.1988.

Ein paar Jahre später hatte er seinen "Standort" in
93083 Obertraubling, dazu ein Beleg von
BRIEFMARKEN UDO NIEMZIG 53343 WACHTBERG. Das Jahr ist leider nicht zu erkennen, dürften die letzten Neunziger sein.

MfG
Klaus
Hallo,
hier mal ein Brief von dem bekannten
Briefmarkenhändler Paul Kuhrt aus Prag.
Grüße
Andreas

Preisliste des
Briefmarkenhändlers Paul Bruhn in Hamburg von 1947


Gruß
Bernd
Ganzsachenpostkarte SBZ Berlin und Brandenburg Michel P4 aus 1945, gelaufen am 11.03.1946 von Berlin nach Cottbus mit Zusatzfrankatur SBZ Berlin und Brandenburg Michel 2 A. Absender war
Briefmarkenversand Werner Küpper aus Berlin Dahlem und Empfänger ein
Fritz Nestmann in Cottbus, bei dem es sich auch um einen Briefmarkenhändler gehandelt haben dürfte.


Schönen Gruß
Sepp
Brief des bekannten Briefmarkenhändlers und -prüfers
Apik Yaremdji per italienischer Post (2×20 Para) von Constantinopel nach Mannheim, 1910.
"La plus Ancienne et la plus importante Maison de Timbre pour la vente et l’achat de Timbres d’Orient“ (das älteste und wichtigste Briefmarkenhaus für den Kauf und Verkauf von Briefmarken aus dem Orient).
J. Tchakidji & Cie. wurde 1875 gegründet und fusionierte (vor 1905) mit der Firma Yaremdjis zu Tchakidji & Yaremdji. Der Laden befand sich im Haus Tidjaret Khan 40-41 (Ticaret Han, Şişli, İstanbul) und die Firma bzw. Nachfolgerfirma kann bis in die 1930er Jahre nachgewiesen werden.
Zwischen Mai 1886 und August 1888 erschienen 18 Ausgaben der Zeitschrift „Le Timbre Levantin“, im ersten Jahre mit Apik Yaremdji als Schriftführer, danach übernahm dies Joseph Tchakidji. Die beiden Konstantinopler Briefmarkenhändler haben ab den 1880-er Jahren auch Sammlerverzeichnisse, Preislisten und Kataloge veröffentlicht.
Apik Yaremdji war auch als Briefmarkenprüfer tätig und Joseph Tchakidji wird in Zusammenhang mit den Bukmedijan-Fälschungen von 1894 erwähnt: es ging um vorgebliche Konstantinopler Lokalmarken, die durch Überdruck und Halbierung von “Empire”-Marken entstanden sein sollten.
Hallo,
aus einem Belegeposten ein Einschreiben des Händlers
Jürgen Ehrlich aus Treuen i.V.

Portogerecht frankiert mit SBZ 182(2), 185a, 192a und 193.
Stempel TREUEN ab 11.9.48. 17-18.
Interessant auch der R-Zettel 984 Stempel Treuen und handschriftlich 10 b.
Viele Grüße
Peter
Ein weiterer Händlerbrief aus dem Belegeposten.
Briefmarkenhaus Europa Memmingen Allgäu - Zweigniederlassung Berlin-Wilmersdorf
Kompletter Satz Ausgabe SBZ zum 200. Geburtstag von J.W.v. Goethe auf Einschreiben nach Ravensburg.

Sauber gestempelt BERLIN W 8 kk 27.7.49.-18
Rückseitig (14b) RAVENSBURG 1 m -1.8.49.-10

Alle Marken mit UR - schöner Satzbrief.
Viele Grüße
Peter
Liebe HRSt-Freunde!
Den nachfolgenden Briefausschnitt, mit einem HRSt verziert, möchte ich Euch zeigen, obwohl nicht alle Details erkennbar sind, insbesondere kein UB:

Das Interessante daran ist, dass der absendende Briefmarkenhändler Friedrich Felder es offensichtlich auf genau diese Art der Entwertung abgesehen hatte. Man beachte den gedruckten Hinweis am oberen Bildrand: "Erbitte saubere Entwertung (Rollstempel)!" Das sich jemand einen HRSt explizit wünscht, habe ich bislang noch nie erlebt. Wahrscheinlich ist er dafür sogar extra ins benachbarte Korntal gefahren, weil es womöglich im Stuttgarter Stadtbezirk Weilimdorf (damals noch Weil im Dorf) keinen HRSt gab. Aber das ist natürlich reine Spekulation.
Hier noch eine Vergrößerung des Stempels vom 8.9.42 - 13 mit der Inschrift Korntal (Württ.):

Herzliche Grüße und noch ein schönes restliches Wochenende allerseits
Gunther
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele"]
Guten Morgen,
heute wieder einmal ein Beleg zwei Versandhändler betreffend. Vom Briefmarkenversand
Wolfgang Wingen 4030 Ratingen 1 an den Briefmarkenversand
Paul Blüm 6842 Bürstadt, Tagesstempel vom 26.9.1986.

MfG
Klaus
Guten Morgen,
der nächste Händler von mir ist das
Briefmarken Fachgeschäft-Versand Herbert Patzke, 6050 Offenbach/Main 1 Postfach 259 mit einer Postkarte von 1968.

Mfg
Klaus
Hallo,
Preisliste des Briefmarkenhändlers
Paul Kühnemund aus Leipzig. Was er alles noch so gesucht hat.


Gruß
Andreas
@ zonen-andy [#472]
Ich denke die große Zeit der Sexual-Bilder-Lexikons etc. ist heute auch vorbei. Die Gründe kennt wohl jeder. Aber interessante SUCH-Kombination.
Der amerikanische
Ansichtskarten Sammler-Verein "Liberty" existierte also schon nachweislich 1898 und versandte eine Musterkopie nach Regensburg, wo sie (streifbandartig) am 02. Juli 1898 mit einem Ankunftsstempel versehen wurde.
Freigemacht mit 1 Cent Scott 285 gelblich grün (TRANS-MISSISSIPPI EXPOSITION ISSUE).
Schönes Exemplar mit Sammlererinnerungen.
Liebe Grüße
10Parale

Brief vom 15.08.2001 aus Dänemark nach Koblenz, frankiert mit Zusammendruck Michel Nr. 1153 und 1154 vom 12.06.1997.
Absender ist
Willy Pedersen Bredkaer Parkvej 24, DK-8250 Ega, der meines Wissens ein bekannter Händler und Sammler war und 2022 verstorben ist. Im Netz habe ich nichts konkretes gefunden nur Versteigerungen seiner Sammlungen.

Schönen Gruß
Sepp
Einschreibebrief von Bern nach Ebikon (Kanton Luzern), Aufgabe am 4. Februar 1933. Der Absender war das
Briefmarkenhaus Kottelat in Bern, welches nebst dem Zumstein- (Bern) und Müller-Briefmarkenkatalog (Basel) bis 1974 ebenfalls einen eigenen Katalog herausgab!

Frankatur gemäss Gebührenverordnung vom
01.07.1925 - 31.10.1967 (Briefgebühr) und
01.01.1921 – 31.12.1963 (Einschreibegebühr):
Brief Inland bis 250g …….= 20 Rappen
Einschreibegebühr Inland = 20 Rappen, ergibt = 40 Rappen
Portogerechte Frankatur: Viererblock Schweiz Mi Nr. 263 (40 Rappen)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Kottelat-Katalog Schweiz und Liechtenstein 1974
Briefmarken Haus Alfred Kurth, Colditz Sachsen
Ich habe leider im Internet nichts darüber gefunden, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Marken bestimmen: Böhmen und Mähren"
Liebe Sammlerfreunde,
Sammlerfreund Lehmann sendet am 04.06.1973 an den Rundsendeleiter Sammlerfreund Voigtsberger eine Postkarte im Leipziger Ortsverkehr. Er teilt mit, wann die Rundsendung bei ihm eingetroffen (03.06.) ist, er sie vorschriftsmäßig unverzüglich weitergereicht (04.06.) hat und das er "ca." 68,00 Mark entnommen hat. Das entsprach übrigens in etwa der Monatsmiete für eine Neubauwohnung mit 58 qm. Mein Rundsendeleiter würde sich mit einem "ca."-Betrag nicht abspeisen lassen. Der will es immer genau wissen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
R-Brief vom 24.05.1946 von Ronneburg nach Gaubickelheim, Ankunft am 11.06.1946, frankiert mit alliierte Besetzung Gemeinschaftsausgaben 108 Pfennig.
Absender war der
Briefmarkenhändler Herbert Sparschuh, Kirchplatz 12 in Ronneburg (Thüringen).


Schönen Gruß
Sepp
@ bernhard [#137]
@ Dieter 66 [#138]
Guten Morgen,
der "Richter" ist für mich das wichtiges Utensil für Sammler dieser Zeit. Ganz normal, dass immer mal neue Sachen auftauchen. Anbei ein Brief aus Niederdorf im Erzgebirge nach Weimar vom 17.11.1945 der dazu passt. Danke an Herrn Pape, dass er den Umschlag nicht entsorgt hat.

MfG
Klaus
Hans Pape, Briefmarken Fachgeschäft, Weimar
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Barfrankaturen als Notbehelf bei Wiederaufnahme des Postverkehrs 1945"]
Hallo zusammen,
bei der Suche in gescannten Abbildungen einen Beleg vom Juli entdeckt, den ich beschrieben aber wohl vergessen habe einzustellen. Ich habe trotz Eingabe des Suchbegriffs den ganzen Thread vorsichtshalber händisch durchgesehen. Diese Reise war aber sehr interessant.


B230832, 7703 Rielasingen-Worblingen 1,
Briefmarken - Auktionen – KAIER, Rielasingen-Worblingen
Nun gönne ich mir und Angelika ein Eis!
Viele Grüße
Hajo
Hallo zusammen,
einen weiteren Fund entdeckt. Wenn ich richtig geschaut habe, fehlt der Absenderfreistempel hier.
Ausschnitt aus einem großen Umschlag. Firmenlogo mit Luftbrücken-Denkmal.

1000 Berlin 61,
BRIEFMARKEN SCHREYER BERLIN, Tel. (030) 785 88 84, Manfred-von-Richthofen-Str. 19, D - 1000 Berlin
In der Datenbank schon enthalten.
Viele Grüße
Hajo
Guten Tag,
warum ein in Berlin angesiedelter Briefmarken-Versender eine Drucksache an seinen "Kunden" in Mannheim in einem Recklinghäuser Postamt aufgibt, wird man man wohl nie mehr ergründen können.

Mit freundlichen Grüßen,
Franz
Briefmarken Versand Alex Berger, Berlin Wilmersdorf
Hallo zusammen,
kurz eine Karte vorgestellt die hier passt.

E227235, 8 München 15,
PETER KIRSTEIN Briefmarkenauktionen 8 München 2 Landwehrstraße 79
Im Eindruck: PETER KIRSTEIN U. A. LARISCH Briefmarkenauktionen
Viele Grüße
Hajo
Guten Abend allerseits!
Schon seit langem habe ich einen eingeschriebenen Eilbrief aus dem im ersten Weltkrieg besetzten Belgien.

Diesen hat mit ziemlicher Sicherheit der damalige Händler
Jules Lambotte aus Verviers an sich selbst geschickt. Darauf deuten gleich mehrere Merkmale hin.
1. Adresse und Versendungsarten sind vorgedruckt.
2. Der Brief ist 5 Centimes überfrankiert.
3. Es handelt sich um einen Ortsbrief.
4. Der Brief trägt keinen Ankunftsstempel.
Möglicherweise wurde der Brief sogar gar nicht befördert, sondern Monsieur Lambotte nach der Abstempelung direkt wieder ausgehändigt, um dem Briefträger die unnötige Zustellung zu ersparen. Dennoch gibt es für die Mi.Nr. 21a der Landespost in Belgien im Michel-Spezialkatalog bei der Briefbewertung eine Anmerkung mit *, die da lautet: Preis gilt für philatelistische Belege. Der Preis für echt gelaufene Bedarfsbelege liegt also vielleicht noch höher.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Zeppelin-Karte der Überführungsfahrt des Luftschiffes LZ 126 als Reparationsleistung Deutschlands an die USA vom 11. – 15. Oktober 1924. Dies war die erste Fahrt eines Zeppelins nach Amerika. Das Luftschiff wurde von der amerikanischen Marine übernommen und in Z.R.3 Los Angeles umbenannt. Die interessante Geschichte dieses Zeppelins ist hier nachzulesen [1].


Die Karte wurde am 30. August 1924 in Luzern nach Friedrichshafen aufgegeben und dort von der Deutschen Post am 9. September mit der Gebühr für die Zeppelinfahrt nach Amerika mit deutschem Wertzeichen versehen. Der mehrmals verschobene Start des Z.R.3 erfolgte endgültig am 11. Oktober 1924 und erreichte New York am 15. Oktober 1924 (Ankunftsstempel).
Absender war der bekannten Briefmarkenhändler Eugen Sekula aus Luzern, Empfänger sein Bruder Frank Sekula in New York. Das bewegte Leben dieser aus Ungarn stammenden Briefmarkenhändler-Familie lohnt es sich einmal hier nachzulesen! [2]
Die Amerika-Fahrt des Z.R.3 von 1924 wird im Schweizerischen Luftpost-Handbuch (SLH) unter Fahrt Nr. 2/I.a gelistet (Sieger Nr. 20).
Frankatur gemäss Gebührenverordnung vom 01.01.1922 – 30.09.1924 (Postkartengebühr) und Luftpostzuschlag für Z.R.3-Fahrt gemäss SLH:
Postkarten-Gebühr im Grenzverkehr bis 30 KM = 15 Rappen
Die Gebühr für die Amerika-Fahrt des Z.R.3 von 1924 betrug gemäss SLH für eine Karte 50 Pfennig.
Frankatur: Schweiz Mi Nr. 179x (15 Rappen) und Dt. Reich Mi Nr. 347 (50 Pf)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/LZ_126
[2]
http://www.szekula.org/index.php?lang=de&selection=Frank%20Sekula
Hallo zusammen,
für eine kleine aktuelle Ausarbeitung stieß ich auf eine Karte eines Briefmarkenhändlers. Daher stelle ich diesen Nebenfund gleich mit vor. Woher dieser Scan vom Sommer letzten Jahres stammt, ist nicht mehr ermittelbar.

Karte mit Postfreistempler (sogenannter APFS) vom 26.03.1947.
Einlieferer
PAUL OPITZ Briefmarken-Fachgeschäft, Osnabrück, Gutenbergstr. 1
Die Erklärung des eigenartigen „roten Stempel“ aus Osnabrück siehe bei Interesse folgenden aktuellen Link. [1]
Viele Grüße
Hajo
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/349453
Hallo zusammen,
auf der Rückseite eines kleinen Stempelvorlagekärtchens der Stempel von
Paul Ullrich Briefmarkenfachgeschäft Plauen i.V.


Vorderseitig SBZ 212,213,216 und 225b mit 2x sauber abgeschlagenem Sonderstempel
GROSSE BRIEFMARKENSONDERSCHAU DER PLAUENER FACHHÄNDLER (10b) PLAUEN (VOGTL) 1 24.10.48.-19
Dabei der 2 Pfennig Wert mit einer netten Druckzufälligkeit Fluse rechts hinter der Wertziffer 2.
Viele Grüße
Peter
Damit das Thema etwas internationaler wird:
Universal Philatelic Service in North Hollywood, Kalifornien (USA)[/b]
Der seinerzeitige Eigentümer war Dale R. Davis und nach eigener, vermutlich sehr großmundigen (...) Aussage war seine - in den 1980er Jahren geründeten - Unternehmung bzw. er "einer der größten Briefmarkenhändler der Welt" [1]. ;-)
"As one of the largest stamp dealerships in the world we offer sets, lots, collections and topicals at incredibly low prices! Among our Zillions of Stamps listings you will find many items offered in quantity at huge discounts."
Für einen der größten "Handelshäusern" weltweit, hat er und sein "Laden" im Netz kaum irgendwelche nennswerten Spuren hinterlassen. Inzwischen führen auch alle alten Links in die ewige Leere des Datennirwanas. Am Ende seiner Unternehmung war er wohl nur noch über Ebay aktiv, hier stammen die letzten Einträge aus dem Jahr 2016 [2]. Aus diesem Zeitraum stammt auch dieser Beleg, eine

Luftpostsendung nach Deutschland, philatelistisch-bunt frankiert mit alter Frankaturware zu insgesamt $ 1,07 und entwertet per 'philatelistisch sauber abschlagenen' Handstempel des Zweigpostamts "Chandler Station" (11304 Chandler Blvd) in North Hollywood -
NORTH HOLLYWOOD CA 91601 /
CHANDLER STATION USPS am 13.11.2015. Aber auch in den USA laufen solche schönen gestempelten Sendungen im nächsten Briefzentrum stempeltechnisch regelmäßig erneut durch die Maschine, hier dokumentiert durch den Tintentrahler
SANTA CLARITA CA 913 /
2 L vom selben Tag.
Egal, wie (oder ob) bedeutend der Laden seinsmals wirklich mal war, ein ausgesprochen schöner Beleg. ;-)
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.geocities.ws/stamplink/i/localdlr/us/ca.htm
[2]
http://web.archive.org/web/20160527022640/stores.ebay.com/UNIVERSAL-PHILATELIC-SERVICE
Postkarte vom 02.10.1945 von Unna nach Neheim-Hüsten. Zwei Stempel einmal Gebühr bezahlt zweizeilig und einmal GEBÜHR BEZAHLT TAXE PERCUE POSTAGE REPAID (anstatt PREPAID) mit Rahmen, Michel Briefe 2005/06 kennt diesen Schreibefehler bei Nr. 9d aber nicht bei 9e.
Absender H.C. Robert (Das Briefmarken-Fachgeschäft von H.C. Robert wurde 1935 in Köln gegründet befand sich in der Bahnhofstraße 10 von Unna)



Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel: Gebühr bezahlt / Taxe percue"]
Ich zeige einen indischen Luftpostbrief an Jal Cooper.
Jal Manekji Cooper war Briefmarkenhändler und Autor verschiedener Handbücher (z.B. Stamps of India, das in mehren Auflagen erschienen ist). Jal Cooper lebte von 1905 bis 1972.


Gruss
Martin
https://en-m-wikipedia-org.translate.goog/wiki/Jal_Cooper?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc
Hallo zusammen,
in den letzten Tagen habe ich ca. 380 Archivkarten von Francotyp (liegen nur als Scan vor) für die FG-Absenderfreistempel bearbeitet und verglichen.
Bei dieser Karte kam der Gedanke diese auch in diesem Thread zu zeigen. Da nicht bekannt ist, wo diese Belege hin veräußert wurden,
werde ich vorsichtshalber nur das wichtigste der Karte zeigen. Somit hoffe ich auf Verständnis, falls ein Leser über die Original-Karte verfügt.

Berlin W 62, IPHV Internationaler Postwertzeichen Händler Verein, 1885 – 1935, 50jähriges Jubiläum, Eröffnungsfest im Marmorsaal Zoo.
Die alte Firma Francotyp hat für derartige Zwecke immer Maschinen zur Verfügung gestellt.
Die weiteren Eintragungen betreffen nur technische Daten.
Abschließend der Hinweis, dass wir dankbar sind einen beachtlichen Teil der geretteten Karten in Kopie erhalten zu haben.
Viele Grüße
Hajo
Ortseinschreibbrief mit 4x3 Pfg. Wagner ("Tannhäuser") + 4x4 Pfg. Wagner ("Fliegender Holländer") + 2x5 Pfg. Wagner ("Rheingold"), gesamt Porto 38 Pfg. (30 Pfg. Einschreiben) + 8 Pfg. Ortsbrief bis 20 gr., Ankunftsstempel Berlin Steglitz 1 vom 2.11.1933 an einen Berliner Briefmarkenhändler adressiert (Vordruck). Kein Absender vermerkt, daher meine Vermutung: Absender=Empfänger.


Hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945" / vermutlicher
Briefmarkenhändler Heinrich Becker, Berlin Steglitz]
Moin,
passt evtl. nicht ganz ganz in Dein Thema "Zeppelinpost der frühen Luftschiffe", aber irgendwie doch. :)
Vor genau 100 Jahren überführte Hugo Eckener die "Z.R.3" als Reparationszahlung nach Amerika. (Die spätere "Los Angeles")
Hier ein Brief vom früh eingelieferten Brief aus Braunschweig vom 29.07.1924. (versendet über BEHRENS Briefmarkenhandlung)
Die Z.R.3 startete am 12.10.1924 von Friedrichshafen aus nach New York, landete in Lakehurst. Ankunftstempel New York vom 15.10.1924

Gruß Ulf
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Zeppelinpost der frühen Luftschiffe" /
Briefmarkenhandlung Behrens, Braunschweig - "das sprechende Behrens Album" ]
Einschreibbrief aus Wiesbaden vom 9.11.1933 nach Holzhausen an der Heide, Ankunftsstempel auf der Briefvorderseite vom 10.(11.1933).
Frankiert mit 25 RPf. der Wagner-Serie ("Lohengrin") und Zusatzfrankatur 17 RPfg.

hajo22
Sorry, schon gezeigt in [#150], ich will's aber jetzt nicht löschen: Kann man auch 2 x ansehen.
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945" /
Wiesbadener Briefmarkenhaus, Dr. W. Becker, Langgasse 6, Wiesbaden]
Oh, da hätte selbst ich drauf kommen können, :( pardon.
Hier ein Einschreibe-Fernbrief aus Liebertwolkwitz nach Thannhausen vom 16.12.1921.
Frankiert mit Mi.Nr.143 und Mi.Nr.154 Oberrand (Platte).
Porto für Briefe im Fernverkehr über 20 Gramm bis 100 Gramm der PP 6 = 80 Pfennig + 100 Pfennig Einschreibegebühr.
Absender war Briefmarkenhandlung Wilhelm Krelle ebenda, kein Ankunftstempel.

Gruß Ulf
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege" /
Wilhelm Krelle, Briefmarkenhandlung, Liebertswolkwitz]
Guten Abend!
So wirklich selten finde ich diese "Zettelbelege" nicht- zumindest sehe ich die hin und wieder mal. Die meisten dieser Zettel sind sicher später wieder entfernt worden, da gebe ich Dir recht. Ich selbst finde die eher lästig, insbesondere dann, wenn diese nicht so "dezent" auf der Rückseite befestigt und nur nach vorne umgeklappt sind. Teilweise wurden die nämlich rücksichtslos auf der Vorderseite angepappt und lassen sich nicht ohne entsprechende Spuren wieder beseitigen. Zufällig flatterte mit heute dieser Beleg über den Scanner:

Es ist ein ähnlicher Zettel des
(Briefmarken-) Händlers Julius Hirsch aus Berlin.

Da fragt man sich, was die Zettelkleber bewegt haben mag. In der Regel sind es so wie hier billige Belege. Sollte der Zettel vielleicht mit seinen Informationen einen höheren Preis rechtfertigen und gleichzeitig Reklame für den Händler machen?
Ohne den Zettel haben wir jedenfalls nur eine häufige Fernbrieffrankatur der Mi 309 APa vom 9.10.1923 aus der PP 19 auf einem Brief von Gotha nach Görlitz, die Marke deckte die nötigen 2 Millionen Mark für die Freimachung ab.
Gruß Michael
Mitglied IPHV, Internationaler Postwertzeichen Händler Verein
Guten Morgen,
eine Drucksache
vom Briefmarkenversand Schuhmacher aus 7032 Sindelfingen 6. Im Sichtfenster ist wohl das damalige Firmengebäude in der Bismarckstraße 13 zu sehen.

MfG
Klaus
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Werbung im Sichtfenster des Umschlages"]
Anbei eine schwedische Antwortkarte aus Prag im Januar 1891,


mit der die "
Erste Prager Briefmarken Handlung von Dagobert Wlaschin Prag-Graben Nor. 25" die Möglichkeiten einer Verrechnung in Briefmarken bestätigt.
Diese Adresse war damals und ist heute die allerbeste Geschäftsstraße der Goldenen Stadt an der Moldau.
In Schweden selbst irrte diese Karte dann noch ein bischen umher, bis sie in Stockholm ihren Empfänger fand.
Beste Grüße aus dem Norden
Brief vom 27.08.1979 von Freiburg (abgestempelt in Pforzheim) nach Troisdorf, frankiert mit Berlin Michel Nr. 598, 60 Pfennig.
Absender war
Dieter Wanner, Briefmarken An-, Verkauf, Versand in Freiburg.

Schönen Gruß
Sepp
Ein weiterer Beleg mit der 20 Pf Wagner (MiNr.505B) und zusätzlich der 5 Pf Wagner und einer 30 Pf Hindenburg. Die Gebühren waren 25 Pf für Brief über 20 Gramm und 30 Pf für Einschreiben. Der Brief des Briefmarkenhändlers Sellschopp wurde am 18.11.1933 in Hamburg gestempelt und ging nach Leipzig mit einem Ankunftsstempel vom 19.11.34 (falsche Jahreszahl). Rückseitig ist ein roter Verschlussaufkleber von Sellschopp zu sehen.


Gruss
Martin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
[Wilhelm Sellschopp. Hamburg 1, Barkhof]
Hallo zusammen,
der nachfolgende Beleg enthält keine Mischfrankatur DDR / BRD im eigentlichen Sinne, nämlich Postwertzeichen aus beiden deutschen Teilstaaten auf einem Beleg. Er scheint mir aber trotzdem für dieses Thema von Interesse, da hier in der BRD frankaturgültig Marken der DDR, nun bezeichnet mit Deutsche Post, ab dem 2.7.1990 bis zum 31.12.1991 zugelassen waren. Ab 1.7.1990 galt ja mit der Währungsreform der Nennwert der Marken der Deutsche Post als DM-Wert.


Der Brief von
HEINZ HEUBACH / BRIEFMARKENHAUS aus 8501 Schwaig nach 3500 Kassel fällt mit Datum 26.11.1990 in diesen Zeitraum. Das Porto mit 1,00 DM wurde hier durch (DDR) MiNr 3362 und 3360 aufgebracht.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Mischfrankaturen DDR / BRD vom 1.7.1990 bis 31.12.1991"]
Liebe Sammlerfreunde,
ich kann Euch heute einen Auslandsbrief aus 1898 von Luxemburg nach Paris zeigen, der an den
französischen Sammler, Händler und Kataloghersteller Thomas Lemaire gerichtet ist.

Thomas Lemaire war übrigens im Jahr 1903 für kurze Zeit Besitzer des legendären Bordeaux-Briefs mit der roten und blaUen Mauritius.
Herzliche Grüße
Ulli
Morgen,


Ein Glück das er bitte geschrieben hat, nach dem Bild her könnte das auch falsch verstanden werden.
Gruß Axel
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten"]
Liebe Sammlerfreunde,
ich möchte Euch eine Ortpostkarte zwischen zwei Sammlerfreunden vom 05.08.1958 zeigen. Es geht um die Bewertung und den Verkauf einer Sammlung die im Besitz von Frau Troike war. Der Absender konnte die Marken veräußern und bat den zweiten Sammler um die Bewertung und auch um den Verkauf der Ganzsachen. Was musste der Sammlerfreund Peter aber feststellen? "Sammlung eingeklebt nicht brauchbar". Auch heute noch findet man immer wieder Sammlungen, die auf Grund der Lagerung oder der Sammeltechnik unbrauchbar für die Verwertung geworden sind.
Für die notwendigen 10 Pfennig Porto für eine Postkarte wurde eine MiNr. 552 verwendet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
hat jemand Interesse die frisch erschienen Schaubek-Nachträge für das Jahr 1961 bei der Firma Senf zu bestellen? Der Herr Dr. Jüngel aus Leuna hatte scheinbar kein Interesse. Vielleicht zum Glück, so kann man mal sehen, was die Preise auf philatelistisches Zubehör in der DDR waren. Das monatliche Durchschnittseinkommen lag in der DDR 1960 bei 555,00 Mark. Auf der Rückseite durfte man seine regen Wünsche Gestalt werden lassen. Die Karte wurde am 15.08.1960 versandt und mit 5 Pfennig (Drucksache, MiNr.774) frei gemacht.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti
Hallo zusammen,
ein neuer Fund zum Thema. Einer Aussendung per Hamburger Postfreistempel vom 10.1.1928 ist die folgende Anschrift zu entnehmen.
Felix Chruszcz, Briefmarken-Handel Hamburg 23, Hasselbrookstrasse 27
Rückseite ist leider nicht vorhanden.
Viele Grüße
Hajo
Hallo
Hier wieder eine schöne Postkarte.
Eine Einladung zur ersten Briefmarken-Fernauktion 1947. Als Vordruck wurden Feldpostkarten überdruckt und mit dem Einladungstext versehen. Papier war eben Mangelware.
Wie im Richter Handbuch beschrieben, wurde für Berlin 11 neben anderen Freimachungsarten auch ein aptierter Freistempel verwendet. Der Schriftzug „Deutsches Reich“ wurde entfernt.
Nach Richter Handbuch Abb. 9305. Allerdings zeigt dieser Stempel „Berlin 11 v. 30.12.46 den Kennbuchstaben „am“. Dieser wird nicht im Handbuch aufgeführt. Das Postamt Berlin SW11 befand sich im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und war ein Großverteileramt. Somit liegt die Vermutung nahe, dass dieser Stempel mehrfach zum Einsatz kam. Evtl. können hier Stempelspezialisten etwas zu beitragen.
In Crivitz befand sich die Zentrale und die Karte wurde wohl über die Berliner Vertretung eingeliefert. Friedrichshain-Kreuzberg lag im damaligen britischen Sektor und wurde noch mit einem Zensur Ausgangsstempel versehen.


H1-9305-KB am-VZR3
Schönen Gruß Dieter.
BZ Briefmarken Zentrale Strauß, Crivitz iin Meklenburg, Großhandel, Auktionen / erste Auktion am 13. bis 15.3.1947
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Barfrankaturen als Notbehelf nach 1945 die nicht im Richter Handbuch stehen"]
Hallo,
anbei vom recht bekannten
Erfurter Sammler und Händler Adolf (Adolph) Bauer (Artikel auch in philatelie April 2024).
Hier mit Firmenstempel, welche mit Sonderstempel befördert wurde. Er erhielt auch sämtliche Post aus aller Welt sowie der Erfurter Stadtpost.

Hallo zusammen,
von mir heute eine Klappkarte des Berliner Händlers
Briefmarken-Klapper, Berlin N 113 Driesener Str. 14 - als Drucksache verschickt - mit seiner Sommerpreisliste 1946.



MfG
Klaus
Guten Abend,
ein Fernbrief vom 30.11.1922 (PP 10):

Die
Briefmarken-Auktionsfirma Robert Zöbisch aus Plauen sandte den Brief an den
Hamburger Briefmarkenhändler Carl H. Lange. Für die 12 Mark Porto verwendete der Absender ein waagerechtes Paar der Mi 228 P.
Weihnachtliche Grüße
Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo zusammen,
ein Einschreiben vom 23.9.1969
aus 8044 ZÜRICH 44 von Max Aeberhard, Briefmarken nach D-7758 Stetten-Meersburg. Freigemacht mit 6x MiNr 700 (Kathedrale von Lausanne)

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Viererblocks"]
@ epem7081 [#511]
Hallo zusammen,
Hallo Edwin,

Aussendung von
Georg Langner, Briefmarken-Versand, Ahrensburg b / Hamburg, eingeliefert zur Postfreistempelung in Hamburg 1 UB v, vom 8.6.1943
In Ahrensburg war ich gerade vor einer Stunde, da mein Wohnort in der Nähe liegt.
Viele Grüße
Hajo
@ zonen-andy [#463]
Hallo,
im Anschluss an deinen Beitrag ein weiterer Briefumschlag von Paul Kuhrt, allerdings nicht so auffallend frankiert. Mein Brief lief am 7.4.1943 nach Berlin.

Viele Grüße
Ingo
Die deutsche Briefmarkenhandlung, Paul Kurth, Grösstes deutsches Fachgeschäft in Böhmen und Mähren, Prag 11, Schiffshasse 2
So beliebt waren die Marken von Liechtenstein früher, dass es sogar in Thüringen 1933 einen Ring der Liechtensteinsammler gab.

Gruß
Bernd
Ring der Liechtensteinsammler, Rückersdorf in Thüringen
Hallo am Abend,
ich habe inzwischen zwei Karten einer früheren Händlerin:

Frau Kathy Müller, in Hamburg lebend und als Briefmarkenhändlerin tätig, versandte in den Jahren 1947 und 1948 wohl zahlreiche Drucksachen, um neues Material bekommen zu können, ob die Dame auch ein Ladengeschäft betrieb, konnte ich nicht erfahren.
Sie gab ihre Suchanzeigen im Postamt 11 auf, dort nutzte man 1947 einen Postfreistempel (APFS-76), im Jahr darauf einen geänderten Stempel APFS-80. (Nummern nach dem Dürst-Katalog von 2016)
mit Sammlergruß
Werner
Kathy Müller, Postfach 1514, 24 a Hamburg 11
Liebe Sammlerfreunde,
am 30.07.1981 informierte Sfr. Merkel aus Leipzig den Sfr. Petzold aus Dresden über den Termin für eine Herbstzusammenkunft im September in Leipzig. Beide Sammler waren im Bereich der Bezirkshandstempel spezialisiert. Herr Petzold hat z.Bsp. ein Buch "Die Währungsreform 1948 in der OPD 14 (Dresden)" geschrieben. Das Thema des Treffens war die Erfassung der R-Zettel der Stadt Leipzig zur Zeit der Währungsreform. Passend sollten auch Belege mitgebracht werden.
Für die notwendigen 10 Pfennig für das Porto einer Postkarte wurde eine Minr.1842 Type I und eine MiNr.2483v verwendet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Stempelkarte des
Briefmarkenhauses Alfred Kurth in Colditz mit Sondermarke Michel Nr. 779 vom 20.06.1941 anläßlich Grosser Deutschlandpreis der Dreijährigen am 29.06.1941 in Hamburg, Sonderstempel vom 26.06.1941


Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
Liebe Sammlerfreunde,
am 11.09.1915 bat Lehrer Tiensch aus Ottendorf-Unterelbe (Landkreis Cuxhafen) den
Leipziger Briefmarkenhändler Alfred Friedemann um eine Auswahl an Briefmarken verschiedener Länder. Die Postkarte erhielt noch einen zweizeiligen Stempel, das die Karte aus militärischen Gründen verzögert ihren Empfänger erreichte.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
heute wieder ein Beleg von mir zum Thema.
Drucksache von Chr. Sauerland & Sohn - GENERAL-ANZEIGER FÜR PHILATELIE nach Rothenburg (Saale).

Frankiert mit SBZ 213, Sonderstempel Versicherungsschutz (3a) SCHWERIN 05.6.49.-19.
Die Marke zeigt zudem noch Druckzufälligkeiten in der oberen Bildeinfassung sowie in den Haarlocken.
Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
hier eine Drucksache aus Hamburg vom 13.3.1947, freigemacht mit der Mi Nr 916. Absender ist:
Robert Zech / Briefmarkenversand / Hamburg 33 - Kernerreihe 3. Leider ist der Stempel nicht vollständig erkennbar. Während die Postamtsziffer "1" noch erahnbar ist, kann der Unterscheidungsbuchstabe "f" nur im Quervergleich vermutet werden. Ebenso kann im Abgleich mit unserer Datenbank der Inhalt im Werbeklischee vervollständigt werden: "VOR DEM UMZUG / VERORDNUNG Nr. 16 / LESEN!"


Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Gemeinschaftsausgaben"]
Vor fast 100 Jahren schossen die Briefmarken-Handelshäuser, die auch eigene Auktionen durchführten, wie Pilze aus dem Boden. Ein heute wohl nicht mehr sehr bekannter Auktionator war
Albert Bock aus Dresden, königlich preussischer Major.
Ich habe einen sehr gut erhaltenen Katalog seiner 9. Auktion von Mai 1925 gefunden. An drei Tagen im Mai wurden immerhin 1084 Lose angeboten (Lose 1-1046 plus 38 Nachtrags-Lose), davon ziemlich genau die Hälfte "Altdeutsche Staaten".
Das Angebot war nun nicht überragend wichtig, aber der Katalog besticht durch seine aufwändige Herstellung. Auf immerhin 12 Fototafeln wurden einige wichtige Stücke abgebildet; bemerkenswert dabei ist, dass der separate Katalog-Teil Fototafeln sogar mit 7 Zwischenblättern ausgestattet war (Deckblatt, Blatt zwischen Tafel II/III, IV/V, (...), Deckblatt nach Tafel XII).

Kennt jemand dieses Auktionshaus Albert Bock? Hatte er Erfolg, und wie viele Auktionen führte er durch?
Heinz
In Anknüpfung an den Einstiegspost dieses Threads hier eine sehr schöne alte Postkarte aus England:
Ganzsachen-Postkarte Halfpenny, auffrankiert mit einem späten Exemplar der Minr. 16 (Platte 208), von
"A. Churchill" in Leytonstone, Essex [nach etwas Recherche als "
Foreign Stamp Merchant" zu identifizieren], der einem potentiellen Kunden in Deutschland, Herrn Biedemeyer in Hamburg, am 16. Februar 1878 (POststempel London mit Duplex "100", 18.2.1878) ein Angebot über den Erwerb von Massen an Marken aus Indien, Ceylon und Neuseeland machte.

Hallo in die Runde,
diese Postkarte lief am 23.11.1923 von Hamburg nach Nachod, Tschechoslowakische Republik. Es galt der Sondertarif, portorichtig frankiert mit 36 Milliarden Mark, MiF Mi. Nr. 325A und 327A.

Gruß
Josh
Julius Reimers, Briefmarken-Großhandlung, Großer Burstah 53, Hamburg 11
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
In Los 1S der kommenden Gert Müller Auktion [1] ist eine Postkarte von 1897 aus Leipzig an den Briefmarkenhändler Moens in Brüssel enthalten, auf der Abbildungen von zwei der Witu-Serien aufgedruckt sind:

Kann einer den Text lesen und übersetzen?
Grüße
Harald
[1]
https://www.philasearch.com/de/i_9223_261779/175_Deutsche_Kolonien_Ostafrika_Ganzsachen/9223-A125-1S.html?set_sprache=de&pos_von=1&pos_bis=2043&losbereich_title=SAMMLUNGEN&row_nr=17&breadcrumbId=1738993979.0231
@ saeckingen [#524]
Auf die Schnelle, ohne Garantie für korrekte Lesung und Übersetzung:
je vous confirme votre lettre du 26. ? partant
la facture du votre envoi de cliches. ci dessous vous
trouverez l'illustration de deux cliches que j'ai aussi
recu avec votre dernier envoi et que je n'ai pas
desiré. veuillez me faire savoir que vous voulez que
je fasse avec eux.
bien a vous
Ich bestätige Ihr Schreiben vom 26. ? mit der Rechnungslegung von Ihrer Zusendung von Klischees. Nachfolgend finden Sie die Abbildung von zwei Klischees, die ich ebenfalls mit Ihrer letzten Lieferung erhalten habe und die ich nicht haben wollte. Bitte lassen Sie mich wissen, was ich damit machen soll.
Beste Grüße
Gruß,
Koban
@ saeckingen [#524]
Wow, ein interessanter Beleg. Hugo Krötzsch war ein Leipziger Verleger philatelistischer Literatur, Briefmarken-Prüfer und Briefmarkenhändler.
Anscheinend konnte er aber mit den Suaheli-Marken nichts anfangen (die linke Marke steht auf dem Kopf), sonst hätte er sicher nicht bei Moens nachgefragt. Was mich immer wieder überrascht ist die Tatsache, mit welcher Selbstverständlichkeit man damals in fremden Sprachen korrespondiert hat.
[Zusammenhängende Beiträge [#524] bis [#526] redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsche Schutzgebiet in Ostafrika Suaheliland (Wituland / Witumarken)"]
Eingeschriebener Nachnahmebrief über 367,20 DM vom 03.12.1980 von Bremen nach Hannover, frankiert mit 2x Heinemann 2 DM Michel Nr. 370.
Auf der Rückseite handschriftlicher Vermerk "benachrichtigt 05/12. Absender war der
Briefmarkenversand Helga Jäschke, Rüdesheimer Straße 4, 2000 Bremen 1.


Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Gustav Heinemann"]
Hallo,
auch ich kann da 2 Stück zeigen.



Grüße
Andreas
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ: Walter Prell Briefe" / Untere Reihe:
Süddeutscher Briefmarkenhandel, Andreas Wehner, München 2 BS ]
Hallo,
einen DIN A5 Beleg mit rückseitigem Auftrag für eine Auktion gescannt.
Im Eindruck: 1000 Berlin 61,
BÜHLER - Georg Bühler Nachf. Inh: Barbara Hennig, Kurfürstendamm 220, 1000 Berlin 15

Zusätzlich zur verbesserten Ansicht einen Ausschnitt hergestellt.

Absenderfreistempel mit folgenden Angaben:
1000 Berlin 61, BÜHLER BRIEFMARKEN - AUKTIONEN, POSTFACH: 310165, 1000 Berlin 31
Gruß
Hajo
Liebe Sammlerfreunde,
ein Sammlerbeleg aus Leipzig vom 07.04.1923. Adressat und wahrscheinlich auch Absender war der Briefmarkenhändler Hans Schütz. Das Geschäft wurde bereits 1921 gegründet und existierte meines Wissens noch zu DDR-Zeiten der späten 1950-er Jahre.
Der einfache Ortsbrief kostete in der Portoperiode 01.03.1923 bis 30.06.1923 40,00 Mark. Hier wurden die MiNr. 210 bis 218 zusammen mit 13,55 Mark und die MiNr. 235 und 236 mit zusammen 35,00 Mark insgesamt also 48,55 Mark Porto verklebt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hans Schütz, Briefmarkenhandel, Notgeldhandel, Leipzig, Zeitzerstrasse 2
Guten Morgen,
heute ein Brief der Briefmarken-Großhandlung
A.M. Fuhrmans, Köln-Deutz, Graf-Geßler-Straße 6 nach Köln. Frankiert mit 3x Mi.Nr. 411 und abgeschickt am 2.9.1929. Zu dieser Zeit war 15 Pfennig für den einfachen Fernbrief erforderlich.

MfG
Klaus
Liebe Sammlerfreunde,
die Firma
Gebrüder Senf aus Leipzig verschickte am 15.04.1891 Waren per Paket nach Brüssel. Bei einem Postgewicht von 4 Kilogramm mussten für das Paket 80 Pfennig (MiNr.47, 48 und 50) bezahlt werden.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Nordluchs [#529]
Hallo,
erneut von einem entdeckten C 5 Umschlag folgender Ausschnitt.

Mit Eindruck:
INTERNATIONALE FEHR-AUKTION Goethestraße 24 7800 Freiburg i. Br. Telefon 07 61 77068
Zusätzlich der Ausschnitt des Absenderfreistempel.

78 FREIBURG IM Breisgau 1,
Internationale Fehr Auktion
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
Hier eine Notganzsache aus Porz (heute rechtsrheinischer Stadtbezirk von Köln)
Es ist eine P B05 vom 14.08.1946, 2. Portoperiode, Aufwertung einer 6 Rpf. Fernpostkarte (Ganzsache) P 951 (um 6 Rpf.) mittels R2 Gebühr bezahlt Stempel zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif.


Gruß Ulrich
Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Britische Zone: Notausgaben ab 1945" /
Karl Kröger Briefmarkenversand, 24 Hanstedt bei Hamburg
Ein Hallo in die Runde,
hier mal die Drucksache eines Briefmarkenhändler aus der zu Bayern gehörenden Stadt Weißenhorn vom Dezember 1948.
Auf den ersten Blick ist beim betrachten sicherlich nichts von Briefmarkenhändler zu entdecken. Auch die damals notwendige Notopfer-Marke die hier als geschnittene Variante daherkommt läßt es nicht erahnen.
Die Sendung wurde mittels eines Maschinen-Band-Freistempel in Augsburg frankiert und dort auf den Postweg gebracht.

Erst beim öffnen dieser "Falt"-Drucksache zeigt sich das hier ein Briefmarkenhändler seine "Weihnachts-Sonderpreisliste 1948!" an die werte Kundschaft verschickte.
Schöne Grüße,
Thomas
Max Haefele, 13 b Weissenhorn (aus 1948)
@ bayern klassisch
Moin Ralph,
sinnlos überfrankiert wie dieser hier, aber trotzdem hübsch. (mal wieder Wagner)
Dem Wunsch, die Marken "sauber" zu entwerten wurde nachgekommen, allerdings mit dem nicht so beliebten Wellenstempel Düsseldorf *5r.


Liebe Grüße Ulf
Redaktionelle ergänzung:
Hans Froede war
Briefmarkenhändler in Düsseldorf
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
Hallo,
heute eine SBZ GS P 35-01, verwendet von Kurt Dahmann - einem bekannten Aerophilatelisten, Autor und Händler.
Zufrankatur SBZ 212 von BERLIN-HOHENSCHÖNHAUSEN (Stempeldatum nicht lesbar) nach Wismar.


Kurt Dahmann bittet um Zuarbeit zu seiner Neuauflage "Flugzeuge auf Marken".
Interessant auch der Hinweis, Antwort bitte an ein Ostberliner Adresse um Strafporto in DM West zu vermeiden.
Postkrieg 1949... Schönes Zeitdokument, denn so nebenbei Hat Herr Dahmann auch Porto gespart.
Die Karte kostete 12 Ostpfennige.
Der Wertziffereindruck unten neben dem T in POST mit einer dicken Fluse.

Viele Grüße
Peter
Otto Münzer . Das Briefmarkenfachgeschäft auf der Etage, Hamburg 13, Schlüterstraße 54/III, Drucksache vom 08.09.1947 gelaufen in Hamburg. Geworben wird für die Briefmarkenauktion vom 16. - 18.09.1947. Frankiert wurde mit einem Freistempel von 6 Pfennig.


Schönen Gruß
Sepp
Norbert Hampf (
HAMPF Briefmarkenversand) aus Böblingen frankierte seine Infobrief-Sendungen Sammler-freundlich mit Briefmarken. Dabei platzierte er die Marken so, dass sie schöne Vollstempel erhielten, wenn auch einige Sendungen überfrankiert sind.
1. Infobrief vom 2x.9.2006, korrekt frankiert mit 35 Cent

2. Infobrief vom 9.1.2007, überfrankiert mit 45 Cent

3. Infobrief vom 5.11.2008, ebenfalls überfrankiert mit 45 Cent

Viele Grüße
Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Versendungsart Infobrief"]
Zur Poschta-Briefmarke selbst ist so ziemlich alles geschrieben bzw. gesagt. Nachfolgend eher ein zeitgenössischer Literaturhinweis, welcher mir vorgestern bei der Durchsicht eines Belegepostens in die Hände fiel:

Ganzsache zu 5 Pf. mit Zusatzfrankatur mittels Postfreistempel (1 Pf.) als Drucksache zu 6 Pf. von Frankfurt (Main) nach Eiserfeld (Sieg) vom 23.11.1947
Der Absender der Karte, der Briefmarkenversandhandel Robert Schmitz aus Großbieberau im Odenwald, warb in Form eines Zudrucks auf einer Ganzsache der Gemeinschaftsausgaben mit dem Text:
"Was über
POST / Почта [Poschta-Briefmarke]
bis heute geschrieben wurde, habe ich in
einer kleinen Broschüre zusammen-
gestellte. Auflage nur 1000 Exemplare.
Bestellen Sie also sofort. Senden Sie
RM 1,- und einen Freiumschlag an
Robert
Schmitz
Briefmarken
(16) Großbieberau / Odenwald"
Rückseitig wird eine Preisliste abgebildet. Die Poschta-Marke ist dort allerdings nicht im Angebot.
Gruß
Stefan
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Potschta - Stempel auf Briefen, Briefstücken und Marken alle falsch"]
Briefmarken Herbert Westerholt, 26188 Edewecht/Friedrichsfehn Brief vom 06.05.1999 nach Gotha. Händler war vor einigen Jahren noch bei ebay aktiv, mehr habe ich nicht gefunden

Schönen Gruß
Sepp
Die Firma
Wilhelm Sellschopp war ein weithin bekannter Briefmarkenhändler in Hamburg, gab aber inzwischen den Einzelhandel auf und gründete sich neu als Auktionsfirma, führt die Auktionen aber auch nicht mehr selber durch.
Nach drei erfolgreichen Versteigerungen in Hamburg kooperiert die Wilhelm Sellschopp Auktionen GmbH nun mit dem Global Philatelic Network und stellt seinen Kunden damit zusätzlich die Infrastruktur und Kundenkartei weltweit renommiertester Briefmarken-Auktionshäuser zur Verfügung – dazu zählen Heinrich Köhler GmbH & Co. KG in Wiesbaden, CORINPHILA AG in Zürich und H.R. Harmer Inc. in New York [1].
Aus den 1950-er Jahren zeige ich dazu einen Brief, der am 2.10.1953 als R-Brief innerhalb Hamburgs gelaufen ist. Als Frankatur wurden Mi. 166, 171, 172 sowie eine 2 Pf.-Notopfermarke verwendet.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://sellschopp-auktionen.de/vergangenheit-und-zukunft.html
Liebe Sammlerfreunde,
der Herr Dr. Weith aus Neumühle (heute Stadt Amberg) in der Oberfalz hätte gern den DEBRIA-Block. Der Sammlerfreund Waldmann aus Leipzig sieht aber bei gleich 2 geforderten Exemplaren Schwierigkeiten in der Beschaffung. Die Zuteilung der Planwirtschaft schlug hier knallhart zu. Die versandte Postkarte wurde mit einer MiNr.256 12 Pfennig (200. Todesjahr von Johann Sebastian Bach) frei gemacht.
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Totalo-Flauti
Hallo,
heute ein schön gestalteter Brief des Leipziger Händlers Albert Brückner - Fernbrief 2. Gewichtstufe.

Mischfrankatur Viererblock der SBZ 213a aus der Dauerserie Köpfe 1 und SBZ 229,
Maschinenwerbestempel (10b) LEIPZIG C 2 02.7.49.-9 nach Zwickau.
Auf den Viererblock werde ich im Thema Druckzufälligkeiten gesondert eingehen.
Viele Grüße
Peter
Meines Wissens gibt es die Firma Jennes & Klüttermann heute als Briefmarkenauktionshaus nicht mehr. Vor einigen Jahrzehnten hatte ich dort aber ein paar nette Dinge ersteigert. Einen besonders auffallenden Brief der Auktionsfirma, den ich Anfang des Jahres 1999 mit den ersteigerten Losen von der Post abholen konnte, will ich aber zeigen, denn er wurde vor allem auffallend mit einem 15-er Block der Mi. 1031 frankiert.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#545]
Eine Firma Jennes & Klüttermann GmbH, Köln, führt auch heute noch Briefmarkenauktionen durch.
Ob sie mit dem Absender des in [#545] gezeigten Beleges identisch ist, kann ich nicht sagen. Es ist aber wahrscheinlich davon auszugehen.
Schon seit längerer Zeit bekomme ich von dieser Firma zu anstehenden Auktionen Kataloge bzw. nach den Auktionen Ergebnis-/ Nachverkaufslisten als PDF-Dateien gemailt, obschon ich diese nie angefordert habe.
Gebote habe ich dort noch nie abgegeben.
Schönes Wochenende, lueckel2010
@ lueckel2010 [#546]
"Eine Firma Jennes & Klüttermann GmbH, Köln, führt auch heute noch Briefmarkenauktionen durch."
Diese Auktionsfirma gibt es nicht mehr. Klüttermann führt seit März 2021 eigenständig Auktionen durch.
Gruss
Martin
https://kluetti.de/gelaufeneauktionen/auktion1/
Bildpostkarte Bund P 42 vom 29.04.1960 vom Blasheim nach Hamburg. Absender ist
Rudolf Liebsch Briefmarken und Empfänger
Andreas Martens Briefmarkengroßhandel. Beide Händler gibt es nicht mehr.


Schönen Gruß
Sepp
Drucksache vom 06.12.1987 von München nach Bad Oeynhausen. Absender
CELA-BRIEFMARKEN S. und W. Lämmermann 8013 Haar
Über die Händler habe ich nicht mehr gefunden.

Schönen Gruß
Sepp
Durch den Hinweis eines Philaseiten-Mitglieds wurde ich darauf aufmerksam gemacht.
Streifband aus Frankreich und an den
Händler, Philatelisten und Autor Arthur Maury gesendet.
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Arthur_Maury
Hallo,
ein Brief des
Briefmarkenhändlers, Prüfers und wie man sieht auch
Auktionators August W. Drahn aus Köln an den
Hamburger Briefmarkenhändler
und Prüfer Carl H. Lange:

Der Brief vom 2.10.1923 (PP 19) war mit 2 Millionen Mark freizumachen. Als Frankatur dienten 8 Stück der Mi 295 in 2 waagerechten Paaren.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
@ DL8AAM [#488]
Und weiter geht es mit einem internationalen Händler aus früherer Zeit. ;-)
William S. Langs - New Milford, NJ

Luftpostsendung des Händlers
William S. Langs aus New Milford, NJ 07646 ("P.O.Box 46") nach Deutschland. Ganzsachenumschlag (Scott #649, 2002; Variante: fensterlos, lang) zu 37 Cent als Basis mit Zusatzfrankatur zu 44 Cent ('1935 Transpacific Airmail', 1985; Scott #C115), d.h. freigemacht mit insgesamt 81 Cent und entwertet per Pitney Bowes-Maschinenstempel
HACKINSACK NJ 076 am
18.02.2003.
William S. Langs aus New Milford, NJ 07646 (P.O.Box 46) war ein bekannter US-Briefmarkenhändler, der auch seinerzeit überregional auf den verschiedensten Briefmarkenausstellungen in den USA als Verkäufer aufgetreten ist, u.a. auch auf der World Stamp Show-NY 2016 [1] - und der 1991 auch mal in der New York Times als Fachmann zum Thema Philatelie zitiert wurde.
Die NYT schrieb schon damals, vor knapp 30 Jahren, Zitat
Stamp collecting remains the world's most popular hobby, but many of the dealers said they were at the wrong end of the demographic curve. The stamp show, the nation's largest annual meeting, was full of men with graying strands where any hair remained, and miniature magnifying glasses tucked in their eye-sockets (...) - und -
(...) "We've got to do something to move into the 21st century," said William S. Langs, a dealer from New Milford, N.J. "But it seems like kids today are much more interested in baseball cards and television." [2]. Also irgendwie nichts Neues, oder? ;-) [*].
Inzwischen ist Mr. Langs nicht mehr als Händler aktiv, seine Webseite ist seit etwa 2022/2023 offline, aber die Wayback Machine hat uns einige Stände seiner Seite für
die Ewigkeit bewahrt, u.a. [3].
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.linns.com/world-stamp-show-ny-2016/dealers
[2]
https://www.nytimes.com/1991/03/18/nyregion/devotees-seek-one-stamp-in-a-million.html
[3]
https://web.archive.org/web/20160719064229/http://wlangs.com/
[*] Googleübersetzt: "Briefmarkensammeln ist nach wie vor das beliebteste Hobby der Welt, doch viele Händler gaben an, am falschen Ende der demografischen Kurve zu stehen. Die Briefmarkenausstellung, die größte jährliche Veranstaltung des Landes, war voller Männer mit ergrauten Haaren, wo überhaupt noch Haare waren, und Miniaturlupen in ihren Augenhöhlen (...) „Wir müssen etwas tun, um im 21. Jahrhundert anzukommen“, sagte William S. Langs, ein Händler aus New Milford, New Jersey, „aber es scheint, als ob sich die Kinder von heute viel mehr für Baseballkarten und Fernsehen interessieren.“
[Editierte Teilkopie aus dem Thema "USA Ganzsachen Umschläge"]
Hallo,
ein Nachnahme-Einschreiben des
Briefmarkenhändlers Hans Prégardien vom 30.09.1949 von
Boppard am Rhein nach Letmathe im Sauerland. Der Brief kostete 20 Pfg., die NN-Gebühr betrug 30 Pfg. und die R-Gebühr 40 Pfg. Frankiert ist der Brief mit 2 x Mi. 50 sowie Mi.51 und Mi. 52.

Gruß
Hubert
Hallo zusammen,
eine Drucksache vom
Briefmarkenhändler Rudolf Steltzer, Dresden-Stetzsch, Brückenstraße 7 , aufgegeben am 1.7.1947 in Dresden A 1 und bar frankiert. Leider ist nur das Deckblatt seiner Preisliste Nr. 5 erhalten geblieben.


MfG
Klaus
@ becker04 [#554]
Ein paar Monate später - vom 22.1.1948 - ein neutraler Umschlag von
Rudolf Steltzer, Dresden-Stetzsch, Brückenstraße 7. Ob es da den Briefmarkenhandel noch gab? Auf jeden Fall hatte das Postamt Dresden A 1 einen neuen Stempel für die Barfrankaturen.

MfG
Klaus
@ becker04 [#555]
Nochmal aus der Zeit der Barfrankaturen zwei Drucksachen. Absender war
Möllers Marken Börse, Florenz Möller, Essen-Stadtwald, Drosselstraße 46 . Ein Streifband vom 3.6.1946 und ein Faltbrief mit einem Sonderangebot vom 31.12.1945.



MfG
Klaus
Hallo zusammen,
ein Briefumschlag mit dem Druckvermerk V 5 22 Mb G 3/79 macht auf die
"HO Briefmarken-Auktion der Messestadt Leipzig 7001 Leipzig Postschließfach 507" aufmerksam. Ohne einen konkreten Terminhinweis konnte dieser wohl über Jahre eingesetzt werden. Die Freimachung mit MiNr 3346 wurde am 29.11.1990 durch LEIPZIG BPA 7005 nf abgestempelt. Im Werbeklischee wird hier eine technische Neuerung beworben: 1. Kartentelefon in Leipzig / bargeldlos telefonieren.


Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo!
Hier eine Österreich-INFLA Auslandsdrucksache der 8. Periode (Porto 60 Kronen), gelaufen am 31.8.1922 von Wien nach Lahti in Finnland.
Absender war das
Briefmarkenhaus Zef Prendushi, Wien welches sich auf Albanien-Marken spezialisiert hatte.


Liebe Grüße
Harald
Hallo,
heute eine Drucksache der Firma
Marken-Sievert aus Kassel an den bekannten Sammler und
Händler Hermann Burbach in Hennef aus dem Juli 1948. Das Stempeldatum ist leider nicht zu erkennen.
Frankiert ist die Drucksache mit einem Dreierstreifen der Mi. 35 I.
Inhalt ist ein Angebot für Posthörnchen-Aufdruckmarken in größeren Mengen zu Nominalwert + 10%. Hoffentlich waren die Aufdrucke echt.


Gruß
Hubert
Hallo am Abend.

Der Empfänger dieses Ortsbriefes in der zweiten Gewichtsstufe vom Januar 1928 war Architekt und ein bedeutender Ganzsachen-Philatelist. Sein philatelistisches Hauptwerk ist der „Große Ganzsachen-Katalog“, der bis heute ein international wichtiges Standardwerk ist.
mit Sammlergruß
Werner
Guten Abend,
ein Absenderfreistempel aus Hildesheim,
Briefmarken Kreisinger

Viele Grüße
Angelika
Liebe Sammlerfreunde,
es gab einige Briefmarkensammler die sich mit Privat-Postkarten versorgten und diese für Suchanzeigen für ihren Sammlungsaufbau verwendeten. Mir liegt eine PP 97 B 5 I/04 vor, die der Sammler H.Treitel aus Berlin verwendete. Als Sammler von Gelegenheitsstempel hat der Sammler die Drucksache im vorliegenden Fall passend mit einem Leipziger Gelegenheitsstempel versehen lassen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

Liebe Sammlerfreunde,
Frau Else Voigt sendet am 10.05.1946 herzliche Grüße an die "fanatischen Verdener Briefmarkensammler". Neben Messegrüße kündet sie auf der Postkarte an, dass die Sätze (wahrscheinlich der Messeausgaben MiNr.162-165) folgen werden. Die Postkarte (12 Pfennig) ist mit einer MiNr.163 freigemacht und mit dem Gelegenheitsstempel Bo.187 entwertet worden.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
um die Vielzahl der Briefmarkenhändler früherer Zeiten weiter zu dokumentieren hier ein Wertbrief (500 DM Versicherungswert) der 2 Gewichtstufe des
Briefmarkenhauses Utermöhle in Hildesheim nach Oldendorf über Himmelpforten vom 22.11.1949.
Der Brief der 2. Gewichtsstufe kostete 40 Pfg. und die Versicherung bis 500 DM 75 Pfg. Frankiert ist der Brief mit 15 Pfg. Bauten wg. und 1 DM Bauten wg Type II.

Gruß
Hubert
@ Hornblower [#53]
How can I get a copy of either this book or the pages that cover the story of F Behle-Neuhold and Philatalie Equator. I'm collecting these illustrated envelopes and am also looking at the history of the company and maker.
Wie kann ich ein Exemplar dieses Buches oder der Seiten erhalten, die die Geschichte von F. Behle-Neuhold und der Philatalie Equator behandeln? Ich sammle diese illustrierten Umschläge und interessiere mich auch für die Geschichte des Unternehmens und des Herstellers.

[Abbildungen redaktionell hinzugefügt. Quelle: Philaseiten.de / Beitrag:
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=317682 ]
Hallo zusammen,
eine Postkarte zwischen Briefmarkensammlern aus Odessa und Aachen. Diese Karte von Emil hat mir Emiel freundlicherweise zugeschickt, wofür ich herzlich Danke.
Anschrift:
Herrn
Arthur Sautermeister
Aachen
Marktstr. 14
Германия
(= russisch: Deuschland)
Text der Karte:
Herrn Arthur Sautermeister, Aachen
Marktstr. 14
laut Ihrer Annonce im Han-
delsstand offeriere ich Ihnen ruß. Brief-
marken im Tausch gegen Briefmarken
nach meiner Fehlliste, Berechnung
nach Senf 1905. Ferner kann ich abgeben
ruß. Stempelmarken
“ Rural (Semstwo Marken)
“ Ganzsachen
Ihrer Mitteilung entgegensehend
hochachtend
Emil Stephan
Postkasten N. 1004
Odessa 26./9.1906
Weder den Absender "Emil Stephan" noch den Empfänger "Arthur Sautermeister" konnte ich im Internet eindeutig zuordnen.
Was mit "Rural (Semstwo Marken)" gemeint war habe ich bei Wikipedia erfahren [1]:
Eine Semstwo-Briefmarke war ein lokales russisches Postwertzeichen und ab 1865 im ländlichen Raum (= Rural) weit verbreitet. Sie ist nach den gleichnamigen Selbstverwaltungsbezirken (russisch Земство) benannt, die 1864 in Russland geschaffen wurden. Etwa zur Zeit der russischen Oktoberrevolution von 1917 kamen die Marken außer Gebrauch.
Bei Wikipedia sind zwei solcher Semstwo Marken abgebildet:

Links: Eine Semstwo-Briefmarke aus dem Verwaltungsbezirk Belosersk.
Rechts: Eine Semstwo-Briefmarke aus dem Verwaltungsbezirk Kungur.

Die Karte wurde am 26.09.1906 in Odessa am Schwarzen Meer aufgegeben und kam am 11.10.1906 in Aachen an. Wer meint, dass die Karte für die ca. 2300 km 15 Tage unterwegs war, der irrt sich gewaltig. In Odessa (heute Ukraine) galt 1906 der julianische Kalender, in Aachen dagegen der gregorianische Kalender. 26.09.1906 (jul.) = 09.10.1906 (greg.). Die Karte war also nur 2 Tage unterwegs. Zu den Kalendern und ihrer Umrechnung siehe das Thema "Die unterschiedlichen Kalender [2].
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Semstwo-Briefmarke
[2]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=208464#M183
Hallo,
nachdem bereits die echt gelaufenen Belege der beiden anderen Länder der Französischen Zone ihr eigenes Thema erhalten haben, möchte ich noch das Land Baden hinzufügen.
Als ersten Beleg zeige ich ein Nachnahme-Einschreiben der Versandstelle für Sammlermarken in Freiburg vom 25.08.1948 an die
Briefmarkenhandlung Geiling in Nürnberg.
Der Brief der 2. Gewichtsstufe kostete 48 Pfg., die Nachnahmegebühr betrug 40 Pfg. und die Einschreibgebühr 60 Pfg. Frankiert ist der Brief mit 2 x 24 Pfg. (Mi. 22) und 2 x 50 Pfg. (Mi.24) der II. Ausgabe.

Gruß
Hubert
Hallo,
noch etwas Neues.

Der Herr Opitz war seinerzeit sehr aktiv, wollte er doch seinen Briefmarkenhandel wieder in Schwung bringen. Hier zwei weitere Drucksachen-Karten mit dem APFS-236 aus dem niedersächsischen OSNABRÜCK 1, jetzt mit PLZ (23) im Ortsstempel versehen.
mit Sammlergruß
Werner
Paul Opitz, Briefmarken-Handlung, Gutenbergstrasse 21, Osnabrück
Hallo,
heute eine attraktiv gestaltete Karte als Drucksache vom Händler Briefmarken Lorenz aus Meissen.

Portogerecht frankiert mit SBZ 201Awbz und gestempelt MEISSEN -2.11.48.-7-8 V.
Interessant auch das Angebot auf der Rückseite.

Neben der Marke zum Tag der Briefmarke (SBZ 228) wird auch die neue Markenreihe der Ostzone - Köpfe 1 angeboten. Nur waren zu dem Angebotszeitraum noch gar nicht alle Wertstufen erhältlich - u.a. SBZ 226 und 227.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
das
Briefmarken-Fachgeschäft Carl Ziesing aus Chemnitz schickte den kompletten DDR Überdrucksatz Mi.Nrn.435-442 mit Ersttagsstempel nach Jahnsdorf (Erzgebirge). Ist der Brief überhaupt echt gelaufen?


Grüße
Andreas
Hallo,
wer den Pfennig nicht ehrt... Ein weiteres Beispiel dafür ist der Luftpostbrief des Westberliner Händlers
Bruno Hiltmann aus der Mäckeritzstraße 10 in Berlin Siemensstadt in die USA vom 20.03.1951. Um die wertvollere Westwährung zu sparen, wurde der Brief in Ostberlin auf dem Postamt W66 in der Mauerstraße aufgegeben. Das ist von Siemensstadt schon eine Strecke.
Der Brief bis 20 g kostete 50 Pfg. Der Luftpostzuschlag für 10 g betrug 2 x 70 Pfg. Frankiert ist Der Brief mit der 1 DM Pieck (Mi. 253) sowie den 30 Pfg. und 60 Pfg. Marken Köpfe I (Mi. 222 und 225).
Ich habe noch die im Brief befindliche Preisliste kopiert, falls sich jemand für Preisentwicklungen interessiert.


Gruß
Hubert
Eine französische Marke mit rückseitiger Werbung.
Wer war der Händler in Chemnitz?
Mal etwas von 1918. Der bekannte
Albert Friedemann hatte eine Postkarte zu 5 1/2 Pfennig, die eigentlich für den Württembergischen Orts / Nachbarortsverkehr gedacht war. Korrekt auffrankiert auf genau 10 Pf. von Leipzig nach Freiburg / Breisgau. Ob es zu dem Geschäft gekommen ist, kann wohl niemand mehr sagen.
Interessant ist aber das Datum 7.11.18 bzw. Stempeldatum 8.11.18. Da begannen die Kapitulationsverhandlungen des Kaiserreichs, Bayern wurde von Kurt Eisner zum Freistaat erklärt.


siehe auch:
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/1918-11-08-revolutionskalender-37-081118-574084
Hallo,
der vielen bekannte
Händler Konsul Hermann E. Sieger ließ, wohl für den großen Kundenkreis, auch mal "nur philatistisch" beeinflußte Belege herstellen.

Diese portorichtige Drucksache vom Januar 1955, per Luftpost innerhalb der Bundesrepublik gelaufen, wird wohl in größerem Umfang hergestellt worden sein, da es ja viele Abonnenten für seine Luftpostsammlungen gab. Aufgedruckt ein AFS der Deutschen Lufthansa aus KÖLN 15.
mit Sammlergruß
Werner
Ein Brief des nicht ganz lauteren Händlers
W.J.Kammler, Bad Oldesloe. Sein Motto war " Der kluge Sammler kauft bei Kammler". Portogerecht in der 2. Gewichtsstufe, rückseitig leider keine Stempel.
Liebe Freunde,

Einschreiben aus Königsberg (heute Kaliningrad als Teil Russlands) an die
Briefmarkenhandlung Josef Losse in Berlin W62. Man achte auf die 4 zentrischen Abschläge des Sonderstempels der Ostropa vom 23.6.1935 und schon am Folgetag war er in Balin, wa? Ich danke einem engagierten Forumsmitglied für seinen Hinweis, ohne den ich dieses feine Briefchen nicht hätte sehen können. Grazie mille, caro Michele!
LG von bayern klassisch
[Beitrag redaktionell kopiert - nur zweiter Teil - aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945 "]
Liebe Sammlerfreunde,
der Philatelisten-Klub Leipzig lud seine Mitglieder und wahrscheinlich dem Verein bekannte Gäste mit einer P 63 zu 2 Pfennig und einem privatem Zudruck zu den Veranstaltungen ein.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti
.
Ein Hallo in die Runde,
da in diesem Themenbereich auch schon jüngere Belege gezeigt wurden werde ich diesen hier auch mal kurz vorstellen!
Es handelt sich um einen Postalia-Freistempel der mittlerweile auch schon seine 45 Jahre auf dem Buckel hat.

Aber eigentlich kommt dieser Freistempel doch ganz modern daher. So werden viele vielleicht denken. Ist aber auch klar, den das Auktionshaus Loth in Mainz besteht noch heute.
Ich habe mir dann auch interessehalber mal die Internetseite[1] von Loth angesehen. Dort entdeckte ich dann den abgwandelten Spruch einer bekannten Internetplattform.
3 – 2 – 1 – Mainz!
Da konnte ich mir ein schmunzeln natürlich nicht verkneifen. Der Slogan ist wirklich gut!
Schöne Grüße
Thomas
[1][
https://www.lothauktionen.de/ ]
Hallo,
von mir eine Postkarte von
Briefmarken Hans Kreher Oberhermsdorf nsch Neukirch - Lausitz.
Portogerecht frankiert mit 6 Marken SBZ 212 aus der Dauerserie Köpfe 1 - Stempel
OBERHERMSDORF über FREITAL a -7.4.49.-10

Interessant der Text auf der Rückseite - ahnliche Zusendungen gibt es zur heutigen Zeit durchaus auch.

Die beiden linken unteren Marken zeigen eine Druckzufälligkeit - die untere rechte Bildeinfassung (EUR) ist offen, passt also auch ins entsprechende Thema Köpfe 1.
Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
der
Briefmarkenhändler Oexle aus Mannheim hat sich einige solcher Briefe mit dem Ostropa-Block und dem entsprechenden Sonderstempel dieser Briefmarken-Ausstellung im Jahr 1935 zusenden lassen. Bei diesem Einschreiben vom 26.6.35 handelt es sich also um kein Unikat.

Leider hat der Zahn der Zeit (und insbesondere der schwefelsäurehaltige Gummi) stark an dem aufgeklebten Block genagt, so dass er auseinanderzufallen droht.
Grüße von Frank
[U]
Jerome "Jerry" Husak
Hier ein Aerogramm "Air Letter" unterzeichnet von Jerome "Jerry" Husak aus Milwaukee, Wisconsin. Jerry gründete als 17 Jähriger im Jahr 1949 in seinem Kinderzimmer die
American Topical Association (ATA) [1], einer der größten philatelistischen Organisationen der USA. Sie beschäftigt sich mit der thematischen Philatelie, im weitesten Sinne mit der Motivphilatelie. Über die Jahre hatte die ATA über 60.000 Mitglieder in über 100 Ländern und ist weltweit die größte Vereinigung in seiner Kategorie. In den USA selbst ist sie die zweigrößte Organisation. Sie veröffentlicht alle 2 Monate ein sehr professionelles, kapp 100 Seiten umfassendes Verbandsmagazin namens "Topical Time" (Leseprobe [2]), dass übrigens in Sindelfingen im Jahr 2018 auch die "CG International Philatelic Promotion Award competition" gewann (CG steht hier natürlich für das internationale Auktionshaus Christoph Gärtner).
Jerry war von
1949 bis 1984 der Geschäftsführer, der
Exexutive Secretary der ATA, heute nennt sich diese Funktion "Executive Director". Die ATA-Webseite [3] schreibt hierzu (auf die Schnelle googleübersetzt):
Die ATA wurde im November 1949 vom damals 17-jährigen Jerome (Jerry) Husak in Milwaukee, Wisconsin, gegründet. Seine Idee, eine Gruppe von Menschen zu rekrutieren, die Ideen zum Sammeln thematischer Objekte austauschen wollten, stieß bei seinen Eltern, die sich mehr um seine Schularbeiten sorgten, auf verhaltene Resonanz. Sie unterstützten seinen Plan jedoch, und Jerrys Schlafzimmer wurde zum ATA-Büro. Die erste Ausgabe von Topical Time erschien Ende desselben Jahres. Der Jahresbeitrag betrug zunächst einen Dollar. Innerhalb von fünf Monaten hatte die ATA über 400 Mitglieder, und die Mitgliederzahl wuchs weiter.

Von Jerome Husak
originalunterzeichneter Brief auf einem postalisch zugelassenen Air Letter-(Privatdruck-)Formular der "American Topical Association (ATA)", freigemacht mit den Luftpostmarken 6 Cent (Gebrüder Wright; Scott #C45 von 1949) und 7 Cent (Heißluftballon Jupiter; Scott #C59 von 1959), d.h. zum ermäßigten Aerogramm-Gebührensatz von 13 Cent, entwertet mit einem Maschinenstempel in Milwaukee, WI im November 1969.

Es handelt sich dabei um die Genehmigung von Jerome Husak - in seiner Funktion als "Executive Secretary" der ATA - an den bekannten Philatelisten Josef Optendrenk (Grefrath), Artikel des Verbandsmagazins "Topical Time" - ins Deutsche übersetzt - nachdrucken zu dürfen.
Jerome verstarb 86-jährig am 22.02.2018 in Sun City West, Arizona [4].
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://americantopical.org
[2]
https://americantopical.org/Topical-Time-Sample
[3]
https://americantopical.org/ATA-History
[4]
https://virtualstampclub.com/lloydblog/?p=6783
Hallo,
heute ein Beleg, der sowohl im Absender als auch im Empfänger Briefmarkenhändler zeigt.
SBZ 212a 4x als portogerechte Drucksache (2. Gew.-Stufe) LEIPZIG C 2 30.9.50.-16
Briefmrkenhändler
Albert Brückner Leipzig an die
Firma Pfannkuch & Co Braunschweig.

Die vier Marken dezentriert. Die Einzelmarke mit einer Druckzufälligkeit, auf die ich in einem anderen Thema eingehen werde.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
heute eine Auslandskarte des Sammlers Hans Scherwenke aus Seiffen nach Britisch Guyana - heute Guyana.
Eine SBZ Ganzsache (GS) P 35/01 mit Zufrankatur SBZ 217 und 207 portogerecht.

3x abgeschlagen der Sonderstempel SEIFFEN (ERZGEB Spielzeugdof-3.1.49. 16-17
Eine wohl eher nicht so häufige Destination - gefunden bei einem US-Anbieter.
Zur Vollständigkeit auch die Rückseite gescannt.

Von diesem Sammler sind offenbar viele Belege erhalten - vor allem PMT.
Diese GS gent in meine Sammlung GS Köpfe SBZ/DDR.
Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen,
in einem schon etwas älteren Briefposten habe ich diesen mittlerweile auch schon 50 Jahre alten Beleg gefunden.

Um ehrlich zu sein; der Name WALTER THIELE PRODUKTION sagt mir rein gar nichts. Ist es ein Briefmarkenhändler oder wie der Begriff Produktion vermuten läßt ein Hersteller von Zubehörartikeln?
Diese Frage gebe ich hier gerne mal in die Runde.
Die Rückseite des Beleg trägt meiner Meinung nach einen recht markigen Spruch:
Aus Geld mehr Geld machen. Wer von uns möchte das nicht. ;-)
Übrigens am Rande noch sei erwähnt das ich diesen Beleg auch gerne an einen Interessenten abgeben würde. Ich sammele ja bekanntlich keine Briefmarken (mehr)! Wer also will, kann das "gute Stück" bei der nächsten PPA Philaseiten Auktion am 18.10.2025 ersteigern. Ich hab's unter "Heimatbelege, Gmund am Tegernsee" halt mal eingestellt.
Schöne Grüße,
Thomas
Edit: Falls der Beleg tatsächlich von einen Interessenten ersteigert werden sollte werde ich den Erlöß dem Philaseiten Spendenkonto zukommen lassen. Ich hoffe damit kann der eventuell zukünftige Eigner des Beleges leben. ;-)
Also dann, haut rein in die Gebotstasten was das Zeug hält. Es sind nur noch fünf Tage bis der Hammer fällt. 3-2-1 Meins!
Hallo zusammen
in meinen Altbeständen bin ich auf den nachfolgenden Beleg vom 6.8.1994 aus Veitshöchheim gestoßen:
Phila-Direkt Inh. Ute Waigand Exklusive Briefmarken, Direkt-Auswahlen, Arndtstraße 10, 97209 Veitshöchheim. Im Internet konnte ich dazu keine aktuellen Hinweise finden.

Vielleicht hier von Interesse der unbenutzte seinerzeitige (Auswahl-)Bestellschein.


Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Briefmarkenversand Marianne Hüsing, Georgsmarienhütte, Auf der Insel 4Wertbrief vom 15.02.1988 nach Balve, frankiert mit 480 Pfennig.

Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
im Beleg vom 27.8.1983 tritt
UNO PHILA/POSCH als
Spezialversand für UNO Philatelie GmbH in der
Freudenthaler Str. 113 in D-6204 Taunusstein 4 in Erscheinung. Anregend der Stempel TAUNUSSTEIN 4 / mb / 6204 mit der Botschaft "Schreib mal wieder Post"

Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Eine Barfrankatur eines Briefmarkenhändlers mit einem ellipsenförmigen Tagestempel mit integriertem Freivermerk „Gebühr bezahlt“.
Ursprünglich waren es Paketstempel aus den 20-er Jahren. Wurden dann nach 45 wieder reaktiviert und für Postkarten und Briefe verwendet.
Dieser stammt aus „KEMPTEN (Allgäu) 2“. Hier hat der Schalterbeamte zwar den Tag und Monat wohl richtig eingestellt, allerdings ein völlig falsches Jahr und Jahrzehnt. Wie das Datum „13.8.34“ zustande gekommen ist, lässt sich nicht mehr klären. Die Karte stammt vom 10. August 1946.


Schönen Gruß Dieter.
Helmut Schiller, 13b Kempten / Allgäu
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Barfrankaturen als Notbehelf bei Wiederaufnahme des Postverkehrs 1945"]
Heute kann ich der Euphorie der Rumänien Sammler in diesem Forum folgen und mich mit ihnen über einen recht unscheinbaren Brief aus Bukarest freuen. Unscheinbar vor allem was die Frankatur betrifft und den Abgangsstempel von Bukarest.

Unser Brief wurde mit 3x 281a und 2x 283 [1] frankiert und am 13.09.1923 auf den Weg gebracht. Das besondere ist die Luftpostbeförderung. Dokumentiert durch einen raren Luftpostaufkleber und einem schwarzen Handstempel Par Avion. Definitiv geflogen mit der CFRNA und da beginnt das spannende des Briefes.
Es ist die Stammstrecke der CFRNA/CIDNA zwischen Paris und Bukarest. Der Erstflug auf der Strecke Prag – Bukarest fand am 22.09.1922 statt. Es sollen nur zwei Briefe von diesem Erstflug existieren. Offensichtlich war diese Strecke kaum beworben worden.
Auch unser Brief ist kein reiner Bedarfsbrief – der Absender ein Briefmarkenhändler und der Adressat
Ing. Jaroslav Sula, ein Spezialist für Luftpost in der Tschechoslowakei. Der Bestätigungsstempel vom Prager Flughafen weist den Brief als gelaufenen Luftpostbrief aus.
Ein Flugplan aus 1923 zeigt die Flugdauer in dieser Zeit – nämlich 12 Stunden. [2]
Er gehört damit zu den extrem seltenen frühen Luftpostbriefen auf dieser Strecke.
Gruß
Detlev
[1]
https://www.stampworld.com/de/stamps/Romania/Postage%20stamps/1920-1929
[2]
https://www.timetableimages.com/ttimages/cidna23a.htm
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Tschechoslowakei Luftpost 1919 bis 1938"][Der Briefmarkenhändler war lt. Stempel
Felix Gruen aus Paris]
Postkarte vom Briefmarkenhaus „EGON AD, RUDOLF G.m.b.H“ aus Neugersdorf. Barfrankatur mit einem aptierten ellipsenförmigen Stempel „Gebühr bezahlt“ 17.8.48.
Man beachte auf der rückseitigen Preisliste (Sonderangebote) den Preis für die POTSCHTA Marke. Welche Kaufkraft 1948 in der sowjetischen Besatzungszone 550 Kupon-DM hatten, entzieht sich meiner Kenntnis.
Trotzdem, wer konnte sich so etwas damals leisten.


Schönen Gruß Dieter.
Hallo zusammen,
aus meinem Herpichböhm-Fundus hier ein Einschreiben vom 9.5.1974 aus 2082 Uetersen 1 von
Briefmarken PETER HANNIG in 2982 UETERSEN 1 Hafenstraße 6 nach 8 München 60. Freigemacht mit 2x Jugendmarke (MiNr 802) und Immanuel Kant (MiNr 806)

Die Suche im Internet gab nur den Hinweis: Peter Hannig Briefmarkenhändler in Uetersen Dauerhaft geschlossen
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
@ Dieter 66 [#590]
Welche Kaufkraft 1948 in der sowjetischen Besatzungszone 550 Kupon-DM hatten, entzieht sich meiner Kenntnis.
Wenn man davon ausgeht, dass diese 550 Kupon-DM in der Währungsreform vom 01.07.1990 in der sich in Auflösung befindlichen DDR als 550 Mark im Kurs 1:1 umgetauscht worden wären, ergäbe sich der Betrag von 550 DM, per 01.01.2002 dann 281,21 Euro. Ende der 1940er Jahre pendelte sich der Umtauschkurs von DM (Ost) zu DM (West) auf dem Schwarzmarkt bei 6:1 bis 7:1 ein, also 91,67 DM (West) bis 78,57 DM (West). Das hätte kurze Zeit später für einige Posthorn-Sätze (Bund) am Postschalter oder Währungsgeschädigten-Blocks (Berlin Block 1) gereicht.
Gruß
Stefan
Liebe Sammlerfreunde,
wer kennt ihn nicht, den lieben Sammlerfreund
Kurt Kleeberg aus Leipzig [1]. Der sammelte scheint's mit viel Akribie die zu seinen Lebenszeiten vorhandenen Poststempel. Er vergaß dabei nicht auch die verwendeten Gummistempel von den Poststellen II zu archivieren. Doch welch Verdruss scheint ihm da das Postamt Jena nur zu machen. Hier wollte oder konnte keiner weiterhelfen, die wiederholt versendeten mittlerweile insgesamt 164 Umschläge entsprechend abzustempeln und an ihn zurück zu senden. Er scheint doch sehr verärgert. Bereits im August erfolgte eine Mahnung. Im Text kein "bitte", nur der umgehenden Erledigung wird entgegengesehen. Auf der Vorderseite erkennen wir nur ein Innendienststempel des HPA Jena zur Ankunft, keine Signatur ob "Gesehen" oder gar "Erledigt" wurde der schnöde Vorgang.
Wie die Geschichte wohl ausgegangen ist? Erbarmte sich ein Postbeamter oder wurde gar entsprechend instruiert vom Vorgesetzten? Bekam der liebe Herr Kleeberg seine Belege mit entsprechender Stempelung? Viele Fragen, die vorerst offen bleiben müssen. Eine Frage kam mir aber auch: Wie würde heute der Dienstleister auf solch profanes Ansinnen reagieren? Man ahnt es nur ...
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=255608
@ Stefan [#592]
Hallo Stefan,
sorry, habe dein posting erst jetzt gelesen.
Nach der Inflation/Kaufkrafttabelle wären 550 Westmark von 1950, heute ca. 1670 Euro. Somit ergibt sich ein Kaufkraftverlust von 83 %.
Heute wird die Potschta zwischen 150 und 250 Euro angeboten. (Händler) Im Michel derzeit 550.- Somit hätte ein Sammler, der die Potschta damals erworben hätte, einen Verlust in ähnlicher Höhe.
Hätte er damals für 550 Westmark Gold gekauft, so bekäme er heute für das Gold über 14.000 Euro. Schon krass.
Schönen Gruß Dieter.
Liebe Sammlerfreunde,
am 04.06.1947 sandte der
Leipziger Briefmarkenhändler Max Nickl dieses Einschreiben mit Rückschein nach München. Der Brief wurde mit 1,68 Mark freigemacht. Das Einschreiben kostete 60 Pfennig, der Rückschein weitere 60 Pfennig und der Brief über 20 Gramm bis 250 Gramm kostete schlussendlich 48 Pfennig. Die Freimachung erfolgte mit den MiNr. 912, 923, 936, 951 und 954. Auf der Rückseite des Briefes hat sich das Münchener Postamt am 09.06.1947 per Stempel verewigt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
heute ein Beleg de Briefmarkenfachgeschäfts
Paul Ullrich in Plauen.


Portogerechte Mischfrankatur Brief 2. Gew.-Stufe Einschreiben in die USA (50+30+60)
SBZ-Aufdruck auf Arbeiter 182(2),188, 192,193 und 194 sauber gestempelt
PLAUEN (VOGTL) 1 o 25.8.48. 8-9
Rückseite zwei US Stempel.
Viele Grüße
Peter
Zwei Hingucker
Kein Zweifel, dass diese beiden Poststücke Philatelisten ihren Ursprung verdanken. Aber sie sind portogerecht echt gelaufen. Die Postkarte trägt auf der Rückseite einen hektographierten Text, mit dem zu einem Treffen eingeladen wird. Manches schöne Stück ist nur mit Sammlerhilfe möglich – denkt nur an die teuren Zeppelinbriefe! Eigentlich gehöre ich selber zu den Puristen. Aber in der Not …


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Zehnfachfrankaturen" / rechte Karte: Diese ging an den Händler
Briefmarken Braun, 22 c Aachen]
Aus meinem Sammelgebiet Münster in Westfalen ein Brief nach New York.
Leipziger Messe 1948.


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Viererblocks"
Stamp Dealer Martin Sellinger, New York]
Liebe Sammlerfreunde,
eine Postkarte (P226 mit Zusatzfrankattur Mi.513, 516) vom 28.01.1938 aus Chemnitz nach Zürich an den Briefmarkenhändler Adolf Glättli. Er wurde hier im Thema schon ein paar mal genannt und entsprechende Belege gezeigt. Der Chemnitzer Absender teilt mit, das keine Blätter zur Ausgabe "Heros" mehr geliefert werden können.
Auf der Vorderseite der Postkarte scheint sich ein Sammler "reichgerechnet" zu haben. Eine totale Unsitte wie ich finde. Normalerweise radiere ich solche Notizen von den Belegen weg. Hier fand ich es dann doch irgendwie passend.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
Der
Leipziger Händler Max Nickl versandte am 07.06.1947 folgendes Einschreiben mit Rückschein. Lt. Vignette auf der Rückseite war er seit 1921 aktiver Händler. Die mir bekannten Belege von Ihm kommen mir aber eigentlich nur aus der Nachkriegszeit vor. Ich habe beim APHV einen Text zur Firmengeschichte gefunden. [1] Danach war die Firma eigentlich noch viel früher aktiv. Das Geschäft in Leipzig wurde 1921 eröffnet.
Das Einschreiben mit Rückschein wurde mit 144 Pfennig frankiert. Der Brief kostete 24 Pfennig, das Einschreiben sowie der Rückschein jeweils 60 Pfennig. Verwendet wurden aus der ersten Kontrollratsserie die MiNr.912, 915, 923 und 934 sowie von der zweiten Kontrollratsserie die MiNr.944 und 954.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[1]
https://aphv.de/100-jahre-briefmarken-nickl/
Liebe Sammlerfreunde,
mit einer Drucksache vom 18.05.1948 informierte der Werbe- und Sonderstempelversand von Lorenz Popp aus Leipzig seine Kundschaft über die aktuellen Preise vorwiegend zum Sonderstempel vom 01.Mai.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Werbe- und Sonderstempelversand Lorenz Popp, Leipzig 0 5
Hallo,
Postkarte der Sammlergruppe Werdau - mit SBZ 228 (als Ortspostkarte überfrankiert).
Sonderstempel WERDAU (SACHS) 20.12.48.-10 STADT DER TEXTILINDUSTRIE


Text auf der Rückseite u.a. Einladung zum Großtauschabend.
Viele Grüße
Peter
Hallo,
der zweite Brief ist ein Luftpostbrief (bis 20 g) mit Einschreiben und Nachnahme vom 12.8.1966 von Berlin 33 nach Eisenberg in der Pfalz.
Gebühren: Lp-Bf 35 Pf, R-Gebühr 80 Pf, Nachnahm 80 Pf, zusammen 195 Pf.
Der Brief ist 15 Pf überfrankiert.

Beim nächsten Mal geht es mit dem Wert zu 80 Pf weiter.
Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell den zweiten Brief aus dem Thema "Berlin Sondermarken Serie Alt-Berlin Bedarfsbelege" kopiert. Absender ist der Berliner Briefmarkenversand KG Joachim Müller]
Habe hier ein interessantes Nachschlagewerk gefunden. Philatelistisches Handbuch, Verzeichnis der bedeutendsten Briefmarkensammler und Händler der Welt. Zusammengestellt wurde es vom Verleger August Marbes, Bremen, 1896.
https://www.rpsl.org.uk/gplstatic/BL_CrawfordDocs/016668279.pdf
Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#604]
Ganzsachenpostkarte Ungarn Michel Nr. P 6, gelaufen am 27.03.1897 von Fehertemplon, deutsch Weißkirchen, nach Berlin, dort Ankunft am 29.03.1897. Empfänger die Briefmarkenhandlung des Herrn
Hans Kötter, den ich nur in dem oben genannten Nachschlagewerk fand.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo,
bevor ich wieder zu Belegen komme, die wirkliche Postkriegsmaßnahmen aufzeigen, möchte ich noch einen kleinen Exkurs zum Zusatzdienst „Nachnahme“ in Berlin zur Zeit des Postkrieges machen. Hier hauptsächlich in Bezug auf Briefmarkenhändler aus West-Berlin, da Nachnahme-Belege wohl überwiegend von Briefmarkenhändlern erhalten geblieben sind, da diese an Sammler gingen und somit meist auch als Ganzstücke aufgehoben wurden.
Das Besondere am Dienst Nachnahme war, dass der Geldtransfer beim Austausch zwischen West-Berlin und dem Ostsektor oder der SBZ nur über das Postscheckamt im Osten Berlins, dem Postscheckamt NW stattfand. Einen Geldverkehr der beiden Seiten untereinander, also SBZ nach West-Berlin oder umgekehrt, gab es nicht.
Wer aus West-Berlin Geschäfte mit Ost-Bürgern oder -Firmen machen wollte, musste ein Konto beim Postscheckamt NW haben, das nur in DM-Ost geführt wurde. Er musste dort auch sein Geld abholen.
Der Briefversand unterlag dabei natürlich auch den Postkriegsmaßnahmen, weshalb die West-Berliner Briefmarkenhändler natürlich mit SBZ-Marken frankierten.
Es gab damals beide Aufgabemöglichkeiten, zum einen direkt in Ost-Berlin, aber auch in West-Berlin, die jedoch deutlich seltener sind.
Ich beginne mit einem Nachnahme-Fernbrief vom Markenhaus Bärenpost vom 16.11.1948 nach Ilmenau in Thüringen. Der Brief wurde in Ostberlin ‚Berlin C 25‘ aufgeben. Als zweiten Beleg zeige ich einen Nachnahme-Fernbrief mit Einschreiben von Alfred Brückner vom 28.2.1949 nach Löbstädt bei Leipzig, aufgebeben im Postamt ‚Berlin W 9‘, auch im Ostsektor.


Da Briefmarkenhändler bei Warensendungen einen Nachweis der Lieferung wollten, sind reine Nachnahmebriefe seltener als Nachnahmebriefe mit Einschreiben.
Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Postkrieg 1948-1949"]
[Händler Beleg links: Berliner Markenhaus Bärenpost GmbH, Sybelstr. 66, Berlin-Charlottenburg / Händler Beleg rechts: Alfred Brückner, Gardeschützenweg 46, Berlin-Lichterfelde-West]
Das
Briefmarkenhandlung Edgar Krickmeyer in
Göttingen (Rote Straße 30) findet man hier als Eindruck in einem der beliebtesten, kostenlosen Briefmarkenmagazine "Briefmarkenpost" des letzten Jahrtausends, welches man üblicherweise beim Besuch des örtlichen Briefmarkenladens als Werbung mitbekam. Das
verteilende Geschäft konnte sich seinerzeit im Kopf, im rechten "Freifeld" drucktechnisch verewigen.

Deckblatt der "Nummer 1 - Januar 1971", passend mit dem Handstempel GÖTTINGEN 1 aj 34 vom 01.01.1971 als
Coverboy ;-)
Im anderen Händler-Thema "Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren" [1] zeigte ich vor Jahren mal ein Deckblatt mit dem Eindruck vom überregional bekannten Briefmarkenhaus Hans Grobe aus Hannover und schrieb damals eher aus Spass,
... ich hätte da mal eine nette Sammlungsidee: "alle" Briefmarkengeschäfte als Eindruck auf dem Kundenmagazin Briefmarkenpost.
Nun fiel mir kürzlich ein kleinerer Karton mit genau diesem Thema in die Hände (leider nur die Deckblätter, aus den 1960er bis in die 1990er Jahre). Zumindest wäre das eine mögliche Art, die ehemalige "Business-Infrastruktur" der Philatelie zu dokumentieren. Denn zu vielen dieser altforderen, lokalen Geschäften findet man ja heutzutage kaum bis nichts mehr. Früher "elementar wichtig für uns", heute gibt es nicht einmal mehr'n Treffer bei Google. Also, wie wär's? ;-)
Das Ladeng) eschaft Edgar Krickmeyer ist übrigens bis heute weiterhin unter diesem
alteingesessenen Namen (mit dem neuen Inhaber Norbert Schwiegk aktiv, inzwischen aber eher auf Schreibwaren und Geschenkeartikel o.ä. spezialisiert - wobei, als ich vor ein paar Wochen dort vorbei ging, gab es immer noch eine kleine Auslage von Briefmarken im Schaufenster. Das örtliche Tageblatt bezeichnete das Geschäftsmodell vor ein paar Jahren mal als "Papeterie mit Briefmarkenfachhandel" [2].
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.philaseiten.de/thema/5878
[2]
https://www.goettinger-tageblatt.de/wirtschaft/regional/inhaber-von-edgar-krickmeyer-haelt-nichts-von-kontaktlosem-verkauf-B67OZEGBBTO5TZC3HIS2E4IQFU.html
@ DL8AAM [#607]
Die
kleine Großstadt Göttingen, mit etwas mehr als 100.000 Einwohnern, besaß früher™ - direkt in der Kerninnenstadt - mehr als eine Briefmarkenfachhandlung:

Deckblatt des Kundenmagazins "Briefmarkenpost" (Februar 1969) mit Handstempeleindruck des seinerzeit verteilenden Geschäfts:
Wilhelm Kahler, "Briefmarken-Etage am Markt" in der Weender Straße 20 in
Göttingen.
Ich selbst kann mich persönlich an dieses Briefmarkengeschäft am Marktplatz nicht erinnern. Auch finden sich im Netz hierzu keinerlei Spuren, oder sollte ich einfach nur falsch gesucht haben? Nee, nä? ;-) Bis auf ein paar kürzlich gefundene "Briefmarkenpost"-Deckblätter aus dem Zeitraum von Januar 1968 bis Juni 1972, liegt mir sonst absolut nichts vor. Es gab zwar bis vor
einigen Jahren in der Weender Straße noch ein weiteres Briefmarkenhaus, aber das befand sich am vollkommen anderen Ende dieser Straße.
Beste Grüße
Thomas
Hallo,
dieses Mal mit etwas Verspätung, da ich zu beschäftigt war.
Bevor ich zu Nachnahme-Belegen mit Aufgabe in West-Berlin komme, zeige ich noch einen Nachnahme-Wertbrief vom 25.4.1949 von Berlin NO 18 nach Fischendorf-Leisnig in der SBZ.
Der Absender war der bekannte West-Berliner
Briefmarkenhändler Robert Rumpe (Berlin-Wilmersdorf), hier aus dem Ost-Berliner Zweigbüro mit Zusatzstempel „Zweigbüro für Ostzone und Ost-Berlin Berlin NO 18, Landsberger Allee 153“, für den Handel mit Kunden aus der Ostzone. Die Geldabwicklung erfolgte gezwungenermaßen über das Postscheckamt NW in Ost-Berlin.
Gebühr: Fernbrief (21-250 g) 48 Pf; Wert-Behandlungsgebühr (über 100 DM) 100 Pf; Wertgebühr (bis 500 DM) 20 Pf; Nachnahme 40 Pf, zusammen 2,08 DM-Ost.

Ein schönes Beispiel des zonenübergreifenden Geldflusses im blockierten Berlin mittels Post, mit sektorübergreifendem Zweigbüro.
Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Postkrieg 1948-1949"] [Robert Rumpe (Berlin-Wilmersdorf), hier aus dem Ost-Berliner Zweigbüro mit Zusatzstempel „Zweigbüro für Ostzone und Ost-Berlin Berlin NO 18, Landsberger Allee 153]
Liebe Freunde,
sehr schön, dass sich so viele Sammlerfreunde an diesem Faden beteiligen - klasse!

Heute zeige ich eine Nachnahme aus Düsseldorf von Hans Froede vom 7.12.1934 über 9,67 Reichsmark nach Falkensee - postlagernd - an Henry Kolendowicz. Nachnahmen sind nicht so häufig mit reinen Frankaturen der 1934 Nothilfe, zumal mit 2 Zusammendrucken und postlagernd (poste restante) ist ja eh ein spezielles Hobby im Hobby von mir, da konnte ich nicht widerstehen.
LG von bayern klassisch
[Redaktionelle Ergänzung: Hans Froede war Briefmarkenhändler, Herausgeber des Froede-Katalogs in Konkurrenz zu Michel, von Katalogen für Europa, Übersee und Spezialthemen wie die DDR-Luftpost oder Württemberg-Philatelie sowie Autor in Der Deutschland-Sammler u.v.m.]
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
Hallo,
eine Postkarte von Erich Leke - Haus für Sammlerbedarf - frankiert mit SBZ 186 Maschinenaufdruck auf Arbeiter nach Wuppetal-Elberfeld.

Antwort auf die Bestellung eines Sprachführers der Philatelie (deutsch, englisch, französisch)-

Viele Grüße
Peter
Hallo zusammen
aus einem DDR-Sammlerfundus hier eine Einlieferungsbestätigung für die 40. Auktion der
Dresdner Briefmarken-Auktion aus Dresden 80 vom 10.7.1968. Freigemacht mit MiNr 1156 (Damen-Einsitzer) [Li-Nr 1009]. Das HO-Männchen ist auch hier im Einsatz: HAUSHALT - TECHNIK - DRESDEN-STADT.


Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Hallo zusammen,
im Beitrag [#408] habe ich schon zwei Karten vom Sammler Oberlieutnant Eduard Dorfinger an den Händler Clabes jun. in Bückeburg gezeigt.

Herr Dorfinger hat den Namen des Händlers allerdings jedesmal anders geschrieben: Chales jr. (4.11.98), Chabes jun. (25.11.98) bzw. Clabs jr. bei dieser Karte vom 20.11.1898. Die letzte Schreibweise dürfte die richtige sein, denn ich habe noch zwei weitere Karten an den Händler [#423] und
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=323661
Interessant finde ich auch den Text, in dem es um eine verlorengegangene Lieferung geht. Außerdem beschreibt Herr Dorfinger, was er alles sammelt. Bei den vielen Sammlungen muss er ein sehr großes Haus gehabt haben. Herr Dorfinger schreibt:
Euer Hochwohlgeboren theile ich sofort mit, daß die fragliche
Sendung bis heute nicht in meine Hände gelangt ist, und auch
die Nachforschungen die dem hiesigen Postamte erfolglos waren!
Bitte daher die Sendung sofort zu reclamieren! Bei einer neuer-
lichen Sendung Ihrerseits bin ich gerne bereit, einen Theil des Scha-
dens zu tragen, indem ich meine Gegensendung umfangreicher
gestalten werde. Doch bitte ich alle Sendungen zu recomman-
dieren. Ich sammle Brief- und Stempelmarken, Ganzsachen -
nur bessere – Liebigbilder, Antiquitäten, alte Waffen und
Uhren, dann Reclame-Ausstellungsmarken, Privat- und Sie-
gelmarken! Bitte Sendungen so reichhaltig zu machen, daß sich
das Porto lohnt.
Hochachtend
E. Dorfinger
Oblieut
Theresienstadt in Böhmen 20/11.98
Viele Grüße
Volkmar
Hallo zusammen,
in einem übernommenen Fundus ist auch dieses mit auffälligen Sondermarken frankierte Einschreiben bei mir gelandet. Opulent frankiert teils mit Berliner Ausgaben als da sind 5x MiNr 513 (Blauer Enzian) und MiNr 821 (Sportförderung) sowie DBP MiNr 1269 (Leichtathletik) und MiNr 1043 (Boeing 747 Jumbo-Jet). Absender ist das
Briefmarkengeschäft Marlies Bongartz Cappelstraße 12 4780 Lippstadt. Aufgegeben wurde die Sendung allerdings am 28.4.1990 in DELBRÜCK / b / 4795. Portogerecht wurde damit ein Brief im Gewicht zwischen 100-250 g (3,20) und das Einschreiben 2,50 = 5,70 DM versandt.

Im Internet bin ich bei der Suche nach Informationen zu dem Briefmarkengeschäft nicht fündig geworden.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Briefmarkenfachgeschäft Marlies Bongartz, 4780 Lippstadt, Cappelstrasse 12
Hallo zusammen,
von der
Briefmarkenhandlung Herbert Conrad, Halle-Saale, Schmeerstr 11 ein Nachnahmebrief über 20g nach Sonneberg. Aufgegeben am 3.1.1946 (PP1) und korrekt mit 44 Pfg frankiert.

MfG
Klaus
Hallo,
ein Brief von Lieselotte Sturm Briefmarken Leipzig.

Frankiert mit SBZ Westsachsen 119, Stempel LEIPZIG O 5 21.11.45 - 19.
Viele Grüße
Peter
Guten Morgen,
eine Ganzsachen-Postkarte aus Hamburg vom
Briefmarken-Großhandel G. Adolf Pohl, St. Pauli, Spielbudenplatz mit einem Sonder-Angebot. Aufgegeben am 24.9.1947.


MfG
Klaus
R-Brief vom 23.01.1946 von Dresden nach Berlin, dort Ankunft am 26.04.1946, frankiert mit Michel Nr. 3x 52 und 4x 56, gesamt 42 Pfennig, portorichtig 30 Pfennig Einschreiben und 12 Pfennig Brief. Absender war das bekannte
Briefmarken-Fachgeschäft Alfred Arendt.


Schönen Gruß
Sepp
Briefmarken-Fachgeschäft Alfred Arendt, Dresden 19, Holbeinstrasse 147
Drucksache vom 04.12.1948 von
Carl Harfes Briefmarkenhandlung Bremen, am Brill 8 . 19, frankiert mit 2x Michel Nr. 73wg, gesamt 4 Pfennig. Inhalt war eine Angebotsliste.


Schönen Gruß
Sepp
Der Briefmarkenversand Goldhahn aus Obertshausen war bereits in den Beiträgen [#37] und [#405] ein Thema gewesen. Der nachfolgende Beleg von Juli 1989 mag daher an dieser Stelle nichts Neues sein.

Dem Versandumschlag lag noch der Briefinhalt - eine drei beidseitig bedruckten Blättern bestehende Preisliste - bei. Nachfolgend die Seiten 1 und 6:


Die damaligen Verkaufspreise dürften heute im Regelfall lediglich zu einem Bruchteil dessen realisierbar sein. Viele dort angebotene Sammlungen nach 1945 sind mittlerweile zur absoluten Massenware "verkommen". So haben sich die Zeiten geändert ...
Gruß
Stefan
Drucksache vom 20.11.1948 von
Curt Henrici, Braunlage nach Radolfzell, frankiert mit Michel Nr. 74wg, 4 Pfennig. Es handelt sich um ein Angebot über Neuheiten und Sonderpreise.



Schönen Gruß
Sepp
Hallo,
da denkt man, man ist vorerst fertig mit der Darstellung der Serie, da tauchen dann doch noch in den Tiefen der Lagerstätten ein paar Belege auf, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Es sind mittelgroße Briefe, die in einem Album schlummerten, das ich nicht im Fokus hatte.
Die ersten beiden Belege sind Fernbriefe mit Eilzustellung und Luftpost, verschickt an die Deutsche Briefmarkenzeitung (DBZ) in Bad Ems.
Der erste Beleg: Fernbrief (21-250 g) 40 Pf, Eilzustellung (80 Pf), Luftpostzuschlag (bei 101-120 g und 5 Pf je 20 g) 30 Pf, frankiert mit 70 Pf und 80 Pf Alt-Berlin.
Der zweite Beleg: Fernbrief (21-250 g) 40 Pf, Eilzustellung (80 Pf), Luftpostzuschlag (bei 61-80 g und 5 Pf je 20 g) 20 Pf, frankiert mit 50 Pf und 90 Pf Alt-Berlin.


Viele Grüße,
Klemens
[Tedaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Sondermarken Serie Alt-Berlin Bedarfsbelege" /
Karl F. Meyer-Beer war einer der bekanntesten Grosshändler von Briefmarken in in 1950-er und 1960-er Jahren, aber auch ein vielseitiger Philatelist]
Hallo zusammen
aus RÖDENTAL/ 8633 vom 24.9.1988 mit dem Sonderstempel als "Jüngste Stadt Bayerns" eine Drucksache an das
Briefmarken-Fachgeschäft WERNER MAY Mohrenstraße 32 in 8630 COBURG Tel.: 09561/39377.

Mit freundlichen Grüßen zum Wochenende
Edwin
Liebe Sammlerfreunde,
auf der Rückseite der Drucksache innerhalb Leipzigs vom 01.09.1932 wurde zu einem Treffen von Stempelsammlern eingeladen. Diese trafen sich wahrscheinlich regelmäßig am angegebenen Ort. Bei der angezeigten Veranstaltung wurde der für die Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Philatelisten-Verbandes verantwortliche Sammler Ruprecht Glasewald angekündigt. Über den Empfänger ist leider nichts zu finden.
Die MiNr. 410 deckten das notwendige Porto von 3 Pfennig ab.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Von mir ein Brief von
Walter Behrens, den viele sicher noch vom Namen her kennen, gelaufen am 28.4.1961 per Einschreiben von Ehmen mit Sonderstempel von Wolfsburg nach Hannover.

Viele Grüße
Ingo
@ Totalo-Flauti [#2]
Schöner Beleg, allerdings wird die rechte Seite bei mir nicht vollständig angezeigt. Möglicherweise wird das Bild auf meinem Bildschirm abgeschnitten.
Ein weiterer Beleg: Meissen → Berlin, 19.11.45, Rückseite leer

Sowjetische Besatzungszone → Britischer Sektor Berlin
Empfänger:
Heinz Papendorf, Berlin W 15, Pariser Straße 38.
Frankatur: 34 Pf, SBZ - Ziffernserie IV Ost‑Sachsen, MiNr. 53 (4 Pf) und MiNr. 55 (30 Pf), MIF.
Drucksache vom 22.02.1948 von Ehmen nach Bremerhaven, frankiert mit 4 Pfennig Bauten, Michel 74wg und 2 Pfennig Notopfer Berlin. Absender war der bekannte
Briefmarkenhändler Walter Behrens, der hier auch schon mehrmals gezeigt wurde, aber nicht mit diesem umfangreichen Angebot.


Schönen Gruß
Sepp
Liebe Sammlerfreunde,
mit einer Drucksache lud die Sektion Philatelie Leipzig des Kulturbundes der DDR zu einem Vortrag über den schwedischen Fehldruck der 3 Skilling durch Dr. J.Vayda aus Stockholm ein. Die Drucksache wurde mit einer MiNr. 208 (Georg Friedrich Händel) zu 6 Pfennig frankiert.
Der Empfänger war Hermann Horst Engelhardt ein damals recht aktiver Philatelist in Leipzig (siehe auch im Thema Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren).
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
Ersttagsbrief mit SBZ 198/199 zur Leipziger Herbstmesse 1948 mit ZuFr SBZ 185 Sonderstempel (19b) LEIPZIG C 1 h 29.8.48.-18.

Beide Messemarken Bogenecke oben links, R-Zettel C1 p 297
Brief des Händlers Max Nickl, von dem eine Vielzahl FDCs dieser Ausgabe erhalten sind.
Viele Grüße
Peter
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Das Doppel-M: Motiv Leipziger Messe"
Max Nickl, Oeserstrasse 6, 10b Leipzig W 31]