DIENST I. HOHEIT DER HERZOGIN ZU ANHALT BERNBURG
Viele Grüße
Ingo
Adelspost
DIENST I. HOHEIT DER HERZOGIN ZU ANHALT BERNBURG
Viele Grüße
Ingo

Die Karte wurde wie üblich für Angehörige des Kaiserhauses portofrei befördert. Statt der Briefmarke genügte der handschriftliche Vermerk "Hof". Die Karte zeigt zudem einen blauen Haller Bestellstempel von Wien 1/1.
Bildseitig Unterschrift von Erzherzog Eugen von Österreich vom 27.1.1900.
Mehr zu Erzherzog Eugen http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_von_%C3%96sterreich-Teschen
Schöne Grüße
Guido
"Von Gottes Gnaden Wir Wilhelm" - eine übliche Floskel bei Herrschern. Eine Unterschrift vom Willi kann ich nicht erkennen, somit dürfte das gesamte Schriftstück von seinem Sekretär verfasst sein.
Die Rückseite ist fast komplett unleserlich, nur das N.B. (wohl nota bene) sticht hervor.
Und zur Klaue der Herrscher: Stimmt in vielen Fällen, aber Kaiser Franz Josef hat sogar leserlich geschrieben:
"Ich bitte das Dejeuner in Schönbrunn am 27. für 1 Uhr zu bestellen" (genau genommen kein Brief, obwohl auch ein Umschlag existiert)
Das Jüdische Bankhaus B&H wurde 1863 gegründet und 1974 geschlossen. Hier einige Artikel zum Konkurs:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41651513.html
http://www.zeit.de/1974/34/angst-vor-den-leichen-im-keller
Und ein Link zu unserem Herrscherhaus:
http://www.luxembourg.public.lu/catalogue/monarchie/livre-famille-gdl/livre-fam-gdl-2001-DE.pdf
schöne Grüße
Lulu
Handschriftlich von Großherzogin Charlotte von Luxemburg adressierter Umschlag vom 25.8.1929 nach München. Die Umschläge trugen schon den (für den Inlandsdienst notwendigen) Zeilenstempel Service de la Grande Duchesse - für's Ausland musste jedoch frankiert werden. Abgangsstempel COLMAR-BERG , dem Standort des großherzoglichen Schlosses.
Freundlichen Gruß
DiDi
Schöne Grüsse, Richard
[1] http://www.philastempel.de/stempel/suchen/kombi
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Aulendorf
Die Adresse: Mr. Dr. Leuthold Generalarzt Leibarzt seiner Majestät des deutschen Kaisers.
Die Anschrift wurde gestrichen und die Post zum Kabinetspostamt überstellt. Auch hier die Stempel auf der Rückseite und der Ankunftstempel im selbigen vom 27.07.1898 rechter Stempel (lt. dem Buch von F. Steinwasser, Berliner Post sind derartige Belege sehr selten!)
mit Sammlergruß Martinus

Augusta von Preussen, 1811-1890, erste deutsche Kaiserin und Königin von Preussen, Ehefrau Wilhelms des Ersten. [1]
Brief an die Fürstin zu Sayn-Wittgenstein aus 1867, Berlin - Laasphe. Zugehöriger Paketbegleitbrief:

Lg, harald
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Augusta_von_Sachsen-Weimar-Eisenach
Brieftelegramm 1933 aus dem Exil in Haus Doorn [2]
Lg, Harald
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Hermine_Reu%C3%9F_%C3%A4ltere_Linie
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Doorn

Die Adresse zu entziffern ging mir recht leicht von der Hand, aber die Vermerke auf der Rückseite: unten steht (irgendwas) Venedig, 26/1 1858, rechts oben lautet das vierte Wort auch Venedig, aber die anderen Worte kann ich leider nicht lesen, hier wäre ich für jeden Hinweis dankbar.
Lg, harald
[1] http://www.wimpffen.hu/index.php?option=com_content&view=article&id=11:viktor-graf-von-wimpffen&catid=3:biographien&Itemid=3
Eingeschriebener Brief von Stein am Rhein (Kanton Schaffhausen) nach Hasseldorf (Prov. Schleswig - Holstein vom 5.09.1880.
Posttarif nach Deutschland (UPU-Tarif) = 25 Rappen, Einschreiben zusätzliche 25 Rappen, zusammen 50 Rappen.
Die Briefrückseite trägt ein kleines Siegel mit Familienwappen und Krone.
Freundliche Grüsse
SH-Sammler Hanspeter
Gruß
zackenfreak56

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Dauerserie Sitzende Helvetia "]
Der Brief an Seine Hoheit den Prinzen Moritz von Sachsen-Altenburg, zur Zeit auf Schloss Hummelshain zeigt den KOS LAUTERBERG (HARZ) 15/8.87 11-12 V., rückseitig wurde der sächsische Doppelkreisstempel "HUMMELSHAIN" als Ankunftsstempel nachverwendet. Das heutige Bad Lauterberg ist eine Stadt im Landkreis Göttingen im Süden von Niedersachsen.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Kreisobersegmentstempel auf Belegen - Kreisstempel mit Segment oben"]

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Polen Belege"]


1856 mit 9 Kreuzer frankiert von Wien nach Győr [1] an "An den kk Herrn Rittmeister des 3ten König Sachsen Curassier Regiments Emil Heinrich Grafen Wimpffen etc etc zu Raab Hungarn poste restante" [2] und weitergeleitet nach Mór [3]. Unterzeichnet wurde der Brief mit "Dein Franz", und auch das Siegel mit 9-zackiger Grafenkrone lässt leider nicht auf den Absender schliessen.
Liebe Grüße,
harald
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gy%C5%91r
[2] https://www.geni.com/people/Heinrich-Emil-von-Wimpffen/6000000002802731913
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B3r
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Zurück und nachgeschickt"]

Schönen Gruß
Sepp
Frankatur gemäss Gebührenverordnung vom 01.04.1959 – 30.06.1971 (Briefgebühr), 01.04.1959 - 31.12.1965 (Einschreibegebühr) und 01.03.1948 - 31.12.1965 (Expressgebühr):
Brief Ausland bis 20g …….. = 50 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 50 Rappen
Expressgebühr Ausland …..= 80 Rappen, ergibt = 180 Rappen
Portogerechte Frankatur mit Schweiz 2x Mi Nr. 758, 759, 762 und 1x Mi Nr. 760, 761 (180 Rappen)
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[Redaktionell kopiert azs dem Thema "Schweiz: Pro Juventute Marken auf gelaufenen Belegen"]
Gruß
Hubert
Viele Grüße,
Emiel
[1] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Affolterbach
[2] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Bensheim
[3] Odenwald
Hier noch einmal mein Beitrag für all diejenigen, die ihn damals dort nicht gelesen haben:
Abgeschickt wurde der Brief von Freiin von der Goltz aus der Villa Heimfried in Falkenstein im Taunus, die immerhin ihren rückseitig angebrachten Absenderstempel mit der damals neuen 4-stelligen PLZ 4249 korrigierte.
Der vorderseitige Poststempel hingegen ist noch ein altes Exemplar, bei dem lediglich die PGLZ aptiert wurde.
Falkenstein war damals noch eine eigenständige Gemeinde. Daher heißt es im Stempel vom 25.10.1962 "über Königstein (Taunus)". Die Eingemeindung fand erst zum 1.8.1972 statt.
Empfängerin war Gräfin von Bylandt, die sich womöglich auf den Spuren des letzten Deutschen Kaisers in dessen Exilort Doorn in den Niederlanden befand. Offensichtlich war ihr Aufenthalt dort nur von kurzer Dauer. Denn der Brief kam zwar schon nach einem Tag in Doorn an - wie der rückseitige Stempel vom 26.10.62 beweist -, musste ihr dann aber ins Hotel Excelsior nach Velden am Wörthersee in Österreich nachgeschickt werden.
Das geschah laut rückseitigem Abgangsstempel aus Wolfheze im Gelderland am 29.10.62. Der Ankunftstempel aus Velden datiert am 31.10.62. Leider war auch das zu spät, da Frau Gräfin laut ebenfalls rückseitigem, handschriftlichen Vermerk schon wieder abgereist war, sodass nunmehr die vorderseitige Adresse durchgestrichen wurde und mit dem Hinweis "retour" versehen wurde. Ein entsprechender Stempel war auf dem Postamt in dem kleinen Örtchen Velden damals wohl nicht zur Hand. Wann der Brief letztendlich die Absenderin wieder erreichte, ist auf dem Umschlag jedenfalls nicht dokumentiert.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Adliche Anredeformen in den Niederlanden
Der Adelstitel bezeichnet die Stellung in der Hierarchie der Gesellschaft. Wie die Rangfolge des niederländischen Adels genau aussieht, habe ich hier aufgelistet, in absteigender Reihenfolge:
- koning/koningin (König/Königin)
- prins/prinses (Prinz/Prinzessin)
- graaf/gravin (Graf/Gräfin)
- baron/barones (Baron/Baronin)
- ridder (Ritter)
Nur der König, die Königin und Mitglieder der königlichen Familie können den Adelstitel “prins” (Prinz) oder “prinses” (Prinzessin) führen.
Diesen Adelstiteln sind verschiedene Prädikatstitel zugeordnet (siehe die Spalten “Anrede auf dem Briefumschlag” und “Anrede im Brief” in der Tabelle). Die Anredeformen habe ich übersetzt, aber nicht lokalisiert. Zum Beispiel, in Deutschland werden Grafen und Barone offiziell ohne das übliche "Herr" angesprochen (siehe auch https://www.adscopum.com/wp-content/uploads/Anreden.pdf).
Die meisten Adeligen sind übrigens die sogenannten “Untitulierten” aus dem Niederadel. Sie können nur das Prädikat "jonkheer" (Abkürzung “jhr”) oder "jonkvrouw" (Abkürzung “jkvr”) führen.
Der aufmerksame Leser wird bereits bemerkt haben, dass etwas nicht stimmt wenn mann diese Information mit meiner Postkarte vergleicht:
“Den [1] WelEd. Gestr.[2] Heer Mr. A. Baron van HAERSOLTE”
Die richtige Anrede wäre doch:
“De hoogwelgeboren heer A. baron van Haersolte” ?
Die Lösung ist einfach. Auf dieser Postkarte wird Baron van Haersolte nämlich an erster Stelle nicht als Baron angesprochen, sondern als “Meister des Rechts” (Mr.) und dazu gehört eine andere Anrede.
[1] Alte schreibweise von “de” (der / die)
[2] WelEd. Gestr. = Weledelgestrenge. Dieses Wort lässt sich leider nicht gut in Deutsch übersetzen. Es bedeutet so etwas wie “Sehr verehrt”.
Viele Grüße,
Emiel
A Son Excellence,
Monsieur le Baron de Seckendorff, Seigneur
d'Obernzenn, Empel, Chevalier de l'Ordre
de St. Jean, Conseiller intime actuel de leurs
Majestés Imperiales et Apostolique Royale,
et Chef de la Noblesse immediate en Franconie
du Canton Altmuhl
à


Leider hat es der Vorbesitzer für nötig erachtet, die Seitenklappen mit Klebeband zu fixieren, weil er offenbar nicht verstanden hat, wie ein Faltbrief gefaltet wird.
Das rückseitige Siegel zeigt ebenso das Seckendorff-Wappen [2].
Streng genommen handelt es sich hierbei um einen Auslandsbrief, denn " Im Jahre 1752 erhielt Christoph Ludwig von Seckendorff-Aberdar von beiden Markgrafen die Hochgerichtsbarkeit über Obernzenn, urphertshofen, den Wessach- und den Straßenhof. Es entstand ein souveräner Kleinstaat von 40 Quadratkilometern. Er endete mit Napoleon, unter dem Obernzenn 1806 bayerisch wurde." [3]
Liebe Grüße,
harald
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Ludwig_von_Seckendorff-Aberdar
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Seckendorff_(Adelsgeschlecht), https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Seckendorff,_Adelsfamilie
[3] http://zenntal.de/zenntalgemeinden/obernzenn/geschichte-obernzenn/
[An Seine Exzellenz,
Herr Baron von Seckendorff, Herr
von Obernzenn, Empel, Ritter des Ordens
des Hl. Johannes, derzeitiger enger Berater Ihrer
Kaiserlichen und Apostolischen Königlichen Majestäten,
und Oberhaupt des Adels in Franken.
des Kantons Altmühl
à
Obernzenn (Übersetzung DeepL)
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern: Schöne Belege"]

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Namibia: Echt gelaufene Belege"]
Ich lese:
Mittwoch d. 24.1. Abends.
Gnädige Frau,
Herzlichen Dank für Ihre
freundlichen Zeilen.
Ich war heut(e) zu einer Beer-
digung und will morgen
natürlich bei der von Frau
Prediger Wasmansdorff[1] zuge-
gen sein. Dann kommt
hoffentlich ein Ruhetag und
so wird es mir möglich sein,
dann frisch und munter,
Sonnabend d. 27. ?en 3 Uhr bei
Ihnen gnädige Frau,
zu erscheinen.
Ich habe natürlich erst Erkun-
digungen einziehen müssen
an welchem Ende der Welt
denn die Colonnenstraße[3] sei.
Auf Wiedersehen also, gnädige Frau
Hochachtungsvoll
A. Combret
Absender
A. Combret
Anschrift
Frau von Tettenborn
geb. von Seydewitz
Hier. N.
Chauhseestraße[2] 27 II
Tagesstempel
BERLIN N
24.
25/1
* 94 c
8-9V.
Postaufgabestempel
Bestellt
vom
Postamt(e?) 4(?)
25/1.94
10 3/4 – 12V.
[1] Laut Adressbuch Berlin (1894) war R. Wasmansdorff ein emeritierter Pfarrer, wohnhaft unter der Adresse Winterfeldstraße 24 I.
[2] Chausseestraße. Laut Adressbuch Berlin (1894) wohnte “Hauptmann Von Tetterborn” unter der Adresse Chausseestraße 27.
[3] Kolonnenstraße

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Tschechoslowakei Ganzsachen Postkarten"]

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Polen Ganzsachen Postkarten"]

Schönen Gruß
Sepp
Ich lese:
Stift Steterburg[1], d. 1sten Juli
Geehrter Herr Baron,
Mit vielem Dank emp-
fing ich Ihre Karte , u. die
175 Mrk, über welche letz-
tern ich Ihnen später die
beiden Quittungen zusenden
werde. Es hat uns sehr
leid gethan, das wir Ihre
Frau Mutter jetzt nicht
sehen werden - hoffentlich
später. Frl. v. Gr. geht es
gut. - Auch Aug(ust). ist bedeutend
besser. - Zum 6ten soll
ein kurzes Telegramm
an Frau v. Stutterheim
nach Kirchbrag[2] kommen.
Mit den besten Empfeh-
lungen
Ch. Branen(?)
Anschrift
An
Herrn Baron von Grone
Hochwohlgeboren
auf Rittergut Kirchbrak[3]
bei Eschershausen [4]
Ankunftsstempel
* KIRCHBRAK * [5]
2 7
97
11-12V
Aufgabestempel
THIEDE[6]
-1.7.97. 4-5N
* * *
[1] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Stift_Steterburg
[2] Vermutlich ist „Kirchbrak” gemeint.
[3] Siehe https://www.kirchbrak.de/sehenswert/rittergut-westerbrak
[4] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Eschershausen
[5] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchbrak
[6] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Thiede_(Salzgitter)



Brief vom 11.May 1834 von M.Teresiopel nach ?
Ich habe leider nur den Inhalt des Briefes, der an die gnädigste Gräfin geht. Beeindruckend für mich ist die Zeichnung einer Kutsche auf dem ersten Blatt des Briefes.
Welch Mühe gab man sich damals !
Grüße
Reini46