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Posteinlieferungsbücher

august23 Am: 15.06.2011 17:12:43 Gelesen: 9505 # 1
Wer kann mir Angaben zu diesem Beleg machen, mir ist die Beschreibung verloren gegangen ?
Postgeschichte Am: 15.06.2011 17:43:00 Gelesen: 9499 # 2
@ joewy [#4] Hallo joewy, dies ist ein Auszug aus einem Einlieferungsbuch, in das nachzuweisende Sendungen (z.B. Einschreiben und Wertbriefe) vom Absender eingetragen und die Einlieferung von der Post bestätigt wurden. Für einzelne Sendungen waren Bestätigungen Gebührenpflichtig (z. B. Nachnahme, wie in dem von Dir gezeigten Auszug). In diesen Fällen wurde die Gebühr in Postwertzeichen im Buch verklebt. Gruss Manfred
august23 Am: 16.06.2011 16:22:28 Gelesen: 9443 # 3
Bedanke mich für die schnelle Mitteilung, damit ist mir geholfen.
Manne Am: 27.06.2012 12:50:40 Gelesen: 8479 # 4
Posteinlieferungsbuch Schwenningen (Neckar) Hallo zusammen, habe ein Einlieferungsbuch für Postsendungen von Schwenningen. Der Ersteintrag war am 19.10.1938 und der Letzteintrag war am 07.01.1943. Leider nur drei verschiedene Stempel. Nachfolgend einige Seiten. Gruß Manne
HWS-NRW Am: 15.12.2015 18:07:29 Gelesen: 7500 # 5
Eine Einlieferungsbuch-Seite einer Firma in Berlin, die sich darin die Einlieferung von Paketsendungen bestätigen ließ. Hier zwei Pakete, eingeliefert im Postamt Berlin-Mariendorf, die jeweilige Gebühr in Form eines 15-Pfennig-Wertes der Serie "Männer aus der Geschichte Berlins - Professor Rudolf Virchov " (MiNr 96) ausgewiesen. Ein guten Abend wünscht Werner [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Philaseiten Adventskalender"]
bernhard Am: 21.03.2020 21:40:30 Gelesen: 5326 # 6
Ein weiteres Posteinlieferungsbuch mit Daten aus 1945: Berlin SW11 a, 04.01.1945 Viele Grüße Bernhard [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin 1945: Post von und nach Berlin"]
karrottil Am: 06.10.2020 21:38:39 Gelesen: 5039 # 7
Eine Seite aus einem Posteinlieferungsbuch aus dem Jahr 1950 Zu sehen sind 2 Seitenhälften (Seite 42 und Seite 8), die nicht direkt zusammengehören. Als Gebührenbeleg wurden Freimarken der Bautenserie verklebt: Ein senkrechtes Paar der MiNr. 75 wg und 2 Stück MiNr. 80 eg. Der Stempelabschlag erfolgte am 11.12.50 beim Postamt in Laufenburg (BADEN)a. Beste Grüße Karsten
epem7081 Am: 10.04.2022 20:59:11 Gelesen: 3896 # 8
Hallo zusammen, ich konnte kürzlich ein „Posteinlieferungsbuch für Gerichtsdiener Sauerwein z.Zt. in Bieber, jetzt Homberg Bez. Cassel“ erwerben. Die Einträge mit den Poststempeln von BIEBER (KR.GELNHAUSEN beginnen mit dem 30.6.1909. Auf Doppelblatt 12 wechselt der Einsatz der Poststempel am 1.7.1912 nach HOMBERG (BZ CASSEL) und wird auf Doppelblatt 25 bis zum 2.1.1920 fortgeführt. Der restliche Teil bis Doppelblatt 39 bleibt unbenutzt. Eingeklebt waren zudem ein Dutzend Posteinlieferungsscheinabschnitte, von denen ich einige Varianten mit der Rückseite des Buches hier abgebildet habe. Bereits im „Königlich Preussischer Staatsdienst-Kalender für den Regierungsbezirk Cassel“ von 1891 erscheint ein Gerichtsdiener Sauerwein beim Amtsgericht Gudensberg (Kreis Fritzlar). [1] Im Handbuch “Königlich Preußischer Staatsdienst-Kalender für den Regierungsbezirk Cassel (1911)“ wird auf Seite 313 unter Amtsgericht Bieber (Kreis Gelnhausen) dann der Gerichtsdiener Sauerwein passend zu den hier gezeigten Belegen aufgeführt. [2] Einen Vornamen nennen die beiden vorstehenden Werke nicht. Ob er eine Familientradition über Generationen fortgesetzt hat bleibt Spekulation, finden sich doch unter hesssischen Gerichtsbediensteten 1794 ein Johann Adam Sauerwein , von Altheim und 1842 ein Gerichtsdiener und Gefängniswärter Adam Chrn. [Christian] Sauerwein. Spurensuche im Internet kann zum Teil ergötzliche Entdeckungen offenbaren. Unter „Das kleine Amtsgericht“ findet sich überraschend: Ludwig Sauerwein wäre gerne Richter geworden, hat es aber nur zu einem Gerichtssaalbesucher gebracht, der sich als Gerichtsdiener nützlich macht und nebenbei als Rechtsberater betätigt. Dieser Ludwig Sauerwein wird von dem sicher vielen noch bekannten hessischen Volksschauspieler Heinz Schenk verkörpert. [3] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://orka.bibliothek.uni-kassel.de/viewer/fullscreen/1395757445221_1890/288-289/ [2] https://orka.bibliothek.uni-kassel.de/viewer/fullscreen/1395757445221_1911/340-341/?activetab=fulltext [3] https://www.wunschliste.de/spielfilm/das-kleine-amtsgericht
formel1 Am: 11.04.2022 15:37:53 Gelesen: 3842 # 9
Eine Seite eines Einlieferungsbuches von Unter-Wostrowetz (Dolni Ostrovec), Böhmen und Mähren, aus dem Jahr 1944. Grüsse, formel1
Journalist Am: 06.06.2025 16:50:36 Gelesen: 1381 # 10
Hallo an alle, ich habe heute beim Sortieren ein Posteinlieferungsbuch aus dem Jahr 1914 gesichtet: Vereinzelt befinden sich dort Stempel von Winterberg Westfa. aus dem Jahr 1914 - es hat nur ein knappes Jahr gehalten, den dann war schon alles wieder voll, obwohl es 40 Seiten hatte. Seit wann sind eigentlich solche Einlieferungsbücher bekannt oder im Einsatz ? Viele Grüße Jürgen
bernhard Am: 06.06.2025 19:10:05 Gelesen: 1351 # 11
@ Journalist [#10] Seit wann sind eigentlich solche Einlieferungsbücher bekannt oder im Einsatz ? Hallo Jürgen, mein ältestes Posteinliefeungsbuch stammt von 1881. PEB gab es aber schon vor dem Jahr 1870. Viele Grüße Bernhard
HWS-NRW Am: 21.05.2026 15:23:14 Gelesen: 414 # 12
Hallo in die Runde. Diese beiden Seiten passen hoffentlich in dieses Thema, auch wenn dieses Einlieferungsbuch für Spätgebühren beim Postamt lag, möchte aber keinen neuen Thread dafür aufmachen. In fast allen Postanstalten mit einem Spätschalter lagen Bücher vor, in denen die Postbediensteten die eingenommenen Spätgebühren in Form von Postwertzeichen ausgewiesen wurden. Größere Unternehmen wie die Firma Schenker besaßen eigene Bücher (Formnummer C 35) und legten diese jeweils dort vor, um sich die Aufgabe ihrer Belege bestätigen zu lassen. Vom 1.7.1954 bis zum 31.3.1963 wurden 40 Pfg. berechnet. Firmen mit eigener Absenderfreistempel-Maschine versahen in der Firma die notwendigen Klebestreifen mit Wertangabe, diese wurden dann im Postamt, hier das Postamt PASSAU, in die Bücher eingeklebt. Für andere Einlieferer wurden am Schalter vorliegende Postwertzeichen, hier z.B. die MiNr 355 ys, entsprechend verklebt und entwertet. mit Sammlergruß Werner