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KI: trifft Philatelie – weit mehr als Plakate gestalten !

Richard Am: 12.10.2026 15:47:33 Gelesen: 263 # 1
KI trifft Philatelie – weit mehr als Plakate gestalten! (BDPh) - Wie kann künstliche Intelligenz unser Hobby bereichern? Zum Beispiel als Unterstützung beim … - Erkennen und Zuordnen von Briefmarken - Eingrenzen von Ausgabezeit und Herkunft - Einordnen historischer und postalischer Zusammenhänge - Entziffern alter Handschriften, etwa Sütterlin und Kurrent - Recherchieren in Katalogen, Datenbanken und Fachliteratur Aber: Auch KI kann sich irren und überzeugend klingende Antworten liefern, die nicht stimmen. Deshalb gehört eine wichtige Frage dazu: Wie überprüfe ich die Auskünfte? Quellen tatsächlich nachlesen, Angaben mit Katalogen und Originalbelegen vergleichen und bei schwierigen Fragen philatelistische Fachleute hinzuziehen – so werden aus KI-Vorschlägen belastbare Erkenntnisse. Eine zweite KI-Antwort allein ist noch keine Bestätigung! Ein spannendes Thema für den Vortrag des Briefmarkensammlervereins Riedlingen: „Einsatz einer KI zur philatelatelistischen Recherche“ Freitag, 6. November, 20 Uhr, Gasthaus Hirsch, Riedlingen Neue Möglichkeiten entdecken, Erfahrungen austauschen und kritisch nachfragen – kommt vorbei!
TeeKay Am: 12.10.2026 15:51:32 Gelesen: 259 # 2
@ Richard [#1] Man könnte ein KI Modell auch mal fragen, wie man einen Livestream einrichtet, damit nicht ganz Deutschland nach Riedlingen pilgern muss, um dem Vortrag zu folgen.
drmoeller_neuss Am: 12.10.2026 16:01:54 Gelesen: 246 # 3
@ TeeKay [#2] Vielleicht bin ich auch schon zu alt oder nur zu konservativ: ich mag persönliche Vorträge mit anschliessender Diskussion bei Bier und Wein in einer Kneipe. Natürlich kann man das hybrid machen, aber dann wird viel weniger getratscht, wenn man weiss, dass alles in die große Welt gesendet wird und der große Bruder mithört. Und da haben die Riedlinger einmal ein gutes Thema und nicht das übliche "Die Plattenfehler auf der xxx-Dauerserie", und TeeKay hat natürlich etwas zu meckern.
TeeKay Am: 12.10.2026 16:42:58 Gelesen: 220 # 4
Ich denke, gerade wir beide hatten schon min. einmal die Diskussion darüber, dass es eben nicht reicht, mit guten Absichten einzelne Stellschrauben leicht zu verbessern, wenn in Zeiten der 1500 kW Elektroautos am Ende nur eine leicht verbesserte Manufaktur-Pferdekutsche angepriesen wird. Wenn du ungestört diskutieren willst, schalte halt am Ende des Vortrags die Kamera ab. Machen andere Podcaster auch, die Live-Events veranstalten UND aufnehmen. Übrigens mit exakt deiner Begründung der ungestörten Diskussion.
DL8AAM Am: 12.10.2026 18:55:56 Gelesen: 173 # 5
@ drmoeller_neuss [#3] Nein, bist Du nicht. Virtuelle Kontakte, Vorträge und Erfahrungen ersetzen erwiesenerweise eben keinesfalls die zwischenmenschliche, persönliche Interaktion. Solange ich mich noch bewegen kann, versuche ich solche virtuellen Placebo-Angebote grundsätzlich zu vermeiden. Nicht ohne Grund sagen Soziologen, dass Gen Z wohl die depressivste und vereinsamteste Generation ist. ;-) Natürlich, hybrid macht wirklich schon Sinn (ideal mit einer anschließenden 'Zurverfügungstellung', und sei es nur, die Aufzeichnung einfach bei YouTube hochzuladen), insbesondere für 'bewegungseingeschränkte' Zielgruppen (warum auch immer, wertfrei), oder für die Nachwelt, falls man die technischen, fachlich-personellen und finanziellen Möglichkeiten dafür haben sollte (was 'aus eigener Kraft' leider in den meisten Fällen eben nicht zur Verfügung steht). "Meine" freie Zeit stecke ich in aller Regel ja ins Hobby und das ist hier die Philatelie, nicht IT. Und leider haben wir halt seltenst Profi-ITler in unseren ehrenamtlichen Reihen. Auch Vortragende sprechen normalerweise innerhalb ihres Vortrags komplett anders, sehr viel "formeller" (...), als in den Fällen in denen keine Kamera 'für die Nachwelt' mitläuft. Üblicherweise sind die freieren "ohne"-Fälle für alle Beteiligten deshalb meist viel zielführender, was man übrigens auch gut im beruflichen Umfeld bei Zoom- bzw. Teams-Meetings beobachten kann. Nicht ohne Grund geht der Trend (ab einer gewissen Ebene, "Hierarchie" und Zielrichtung) inzwischen ja auch wieder zu Inperson-Meetings. @ TeeKay Deine Analysen und Ansätze sind zwar im Kern richtig, unbestritten, aber Du gehst beim Vereinswesen (unserer Ebene und Zusammensetzung) von falschen Voraussetzungen aus. Wir sind keine Profi-Wirtschaftsunternehmungen, die ausreichend "Ressourcen" (jeder Art) zur Verfügung haben. Wir sind ehrenamtliche Freizeit-Hobbyisten. In einem anderen Thema schrieb ich vor 2-3 Tagen mal in etwa sinngemäß, das Phila-Vereinswesen verfügt (neben den personellen Fragen, wertfrei - und wärst Du bereit dutzende Stunden Deiner Freizeit pro Woche Deine fachliche Expertise kostenlos für nervig-langweilige Vereins- oder Verbandsarbeit zur Verfügung zu stellen?) einfach über viel zu geringe finanzielle Möglichkeiten. Die Mitglieder zahlen im Prinzip ja auch nur "lächerliche" Beiträge (sorry), überspitzt schrieb ich, "was man hier im Jahr zahlt, zahle ich im Sportverein im Monat". Erhöhe ich aber die Beiträge um nur 5-10€/m auf das Niveau von Netflix, um mir z.B. neuste Technik und externe Fachleute einzukaufen, dann sind sicherlich 75++% der zahlenden Mitglieder schlagartig weg. Deshalb können wir aus unseren sehr bescheidenen Mitteln nur das Bestmögliche machen, leider... und das ist ganz sicher nicht der 2026er ("Wirtschaftsleben"-) Standard, nicht mal im Ansatz. Und ja, natürlich ist diese Perspektive nicht sehr zukunftsfähig... zumindest nicht als "Massenbewegung" in der bisherigen Breite und Tiefe. Beste Grüße Thomas [Beiträge [#1] bis [#5] redaktionell verschoben aus dem Thema "Aus den Vereinen", dieses ist Vereinsmeldungen vorbehalten]
22028 Am: 13.10.2026 12:56:38 Gelesen: 164 # 6
Was soll ich bei meinen Sammelgebieten, wie z.B. der Overland Mail Baghdad-Haifa", mit KI wenn die KI praktisch nur meine Intranetseite referenziert? Selbst der Verweis auf den Iran Philatelic Study Circle bezieht sich auf mein Exponat das in einer älteren Version dort gehosted ist.
TeeKay Am: 13.10.2026 13:33:58 Gelesen: 141 # 7
@ 22028 [#6] LLMs nicht nur als Suchmaschinenersatz benutzen, wäre ein Anfang. Du kannst mit Systemen deinen Literaturbestand für dich selbst zugänglicher machen, deine Website neu aufbauen und attraktiver machen, mit KI-Agenten Onlineshops und Auktionen nach für dich wahrscheinlich interessanten Losen durchsuchen/überwachen, deine Ausstellungsblätter automatisch neu aufbauen lassen, wenn du neues Material bekommst, dein Wissen strukturiert in (Hand-)Buchform bringen, deine Belegscans in strukturierte, weiterverarbeitbare Daten überführen.
22028 Am: 13.10.2026 19:20:31 Gelesen: 62 # 8
@ TeeKay [#7] Du kannst mit Systemen deinen Literaturbestand für dich selbst zugänglicher machen, deine Website neu aufbauen und attraktiver machen Wenn die KI in der Lage ist meine Webseite die mit MS Expression Web geschrieben wurde in was Moderneres zu konvertieren OHNE dass ich wochenlang Hand anlegen muss in erst ein neues Fachstudium absolvieren muss, gerne, aber solange das nicht er Fall ist bleibe ich noch beim althergebrachten. Die Literatur meiner Sammelgebiete ist sehr übersichtlich, das liegt in bewährter Weise in meiner mir eigenen Sortierung am Laptop bzw. das wenige was ich in Papierform habe, steht im Regal.