Briefmarken Atteste

Thema:

Deutsches Reich Absenderfreistempel

HWS-NRW Am: 29.07.2026 17:32:32 Gelesen: 900 # 1
Hallo.



Der Wertrahmen „SAARTYP“ (E-4) wurde mit Verfügung im Amtsblatt Nr. 21 der Reichspost eingeführt, er hatte provisorischen Charakter und wurde nur bis Ende April 1937 verwendet. In der Filiale SAARBRÜCKEN nutzte man eine Francotyp-C-Maschine mit vierstelliger Wertangabe und Zählziffer. Ortsbrief an die Stadthauskasse vom November 1935.

mit Sammlergruß Werner
Richard Am: 29.07.2026 19:08:28 Gelesen: 886 # 2
@ HWS-NRW [#1]

Hallo Werner,

wirklich Saargebiet ? Nach Mi. Spezial 2026, S. 824, wurde das Saargebiet am 1.3.1935 an Deutschland zurückgegeben.

Verschieben ? Wohin ?

Schöne Grüsse, Richard
nagel.d Am: 29.07.2026 21:13:57 Gelesen: 863 # 3
@ Richard [#2] Stempeldatum ist November 1935 daher schon richtig Saargebiet, nur eben nicht mehr in eigener Regie. Andererseits würde ich sagen Freistempler Deutsches Reich mit Bezug zum Saargebiet
HWS-NRW Am: 29.07.2026 22:03:24 Gelesen: 851 # 4
Hallo, einfach mal die vorhandene Literatur der FG Post- und Absenderfreistempel studieren, dann klappt es auch mit der Einstufung dieses besonders seltenen Stempels, über den ich nach mehreren Jahren der Suche einfach nur glücklich bin, ihn in meine Sammlung einfügen zu können. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 30.07.2026 11:22:37 Gelesen: 781 # 5
@ Richard [#2] @ nagel.d [#3] Hallo, hatte mir vorgenommen bestimmte Beiträge nicht mehr zu kommentieren. Anbei die erwähnte Verfügung zur Aufklärung. Zu entnehmen ist: Verfügung Nr. 80/1935… im Bereich der RPD Saarbrücken! Die Inschrift lautet Deutsches Reich. Das war eigentlich von Richard gemeint und stellte die Frage: wohin verschieben? Eingestellt bei *** Saargebiet: Echt gelaufene Belege Gruß Hajo
nagel.d Am: 30.07.2026 20:59:06 Gelesen: 723 # 6
@ Nordluchs [#5] Natürlich stimmt das mit dem Deutschen Reich, dort gehört er auch hin. Aber als Saarland/-gebietsammler ist der Eindruck "..Filiale Saarbrücken" interessant, aus meiner Sicht. Und darüber kann man eben streiten.
Richard Am: 10.08.2026 15:24:45 Gelesen: 300 # 7
Auf Anfrage der Redaktion hat Volkmar Werdermann am 30.7. geantwortet: Für mich gehört der Beitrag 17 auch eher zum Deutschen Reich als zum Saargebiet. Der Wertrahmen wurde nach meiner Information erst eingeführt, nachdem das Saargebiet uns Deutsche Reich eingegliedert wurde. Die Form entspricht zwar der Form des Saargebietes - siehe Beitrag 16. Sie hat aber die Inschrift Deutsches Reich. Wie Dirk im Beitrag 19 schreibt, ist es ein "Freistempler Deutsches Reich mit Bezug zum Saargebiet". Es ist allerdings nicht ganz einfach den Beitrag zu verschieben, da es bisher das Thema "Absenderfreistempel Deutsches Reich" noch nicht gibt. Vielleicht machst Du das Thema neu auf und kopierst die Beiträge 17 und 21 in das neue Thema. Der Empfehlung ist die Redaktion gefolgt und hat die Beiträge (zusammenhängen) aus dem Thema "Saargebiet: Echt gelaufene Belege" in dieses neue Thema verschoben.
HWS-NRW Am: 10.08.2026 17:32:13 Gelesen: 277 # 8
@ Richard [#7] Hallo Richard, Danke für Deine Mehrarbeit, obwohl jetzt noch mehr Unklarkeit besteht, wo man seine DR-Belege einstellen soll. Der von mir eingestellte Beleg # 1 mit AFS E-4 ist schon recht selten, ich denke mal, es wird vielleicht noch 8-10 weitere echt gelaufenen Belege geben, aber die müssten erst einmal auftauchen. mit Sammlergruß Werner
Cantus Am: 10.08.2026 23:57:25 Gelesen: 256 # 9
Die MIAG Mühlenbau und Industrie Aktiengesellschaft ist ein ehemaliges Maschinenbau-Unternehmen mit Sitz in Braunschweig, Deutschland, das 1921 in Frankfurt am Main gegründet. Im September 1972 wurden alle Geschäftsanteile der MIAG einschließlich der elf Tochtergesellschaften durch das Unternehmen Bühler in Konstanz, der deutschen Tochtergesellschaft der Schweizer Bühler AG in Uzwil übernommen. Der Geschäftsbetrieb lief zunächst unverändert weiter, es wurden nur die Neuentwicklungen und die Verkaufsgebiete aufeinander abgestimmt. 1973 wurde Bühler-MIAG GmbH die neue Firma des Braunschweiger Werks und aller Auslandsgesellschaften. Das Maschinenprogramm beider Unternehmensteile wurde bereinigt und der weltweite Vertrieb zusammengeführt, die zum Teil sehr veraltete Fabrikation in Braunschweig durch erhebliche Investitionen modernisiert [1]. Dazu ein Fensterbrief, der am 7.4.1934 den AFS der MIAG in Braunschweig erhielt. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/MIAG
Reini46 Am: 07.09.2026 19:04:00 Gelesen: 207 # 10
Hallo, auch einer der größten Verbrecher des Dritten Reichs hatte seinen AFS. Grüße Reini46
Nordluchs Am: 23.09.2026 15:52:54 Gelesen: 84 # 11
Hallo, eine Mischsendung (8 Pf.+ 50 Pf.). mit örtlichem eingeschriebenen Postauftrag und freigemacht mit einem Absenderfreistempel kann vorgestellt werden. Berlin-Reinickendorf-Ost 1, Maschinenfabrik Prometheus GmbH Gruß Hajo